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Kerngesund 2013

2013

Kerngesund

& Magstadter Hausfreund

Kalender und Ratgeber Naturmedizin

Lavendelfeld mit Blick auf den Villarrica-Vulkan, Chile

â‚Ź 4,95

ISBN 978-3-00-028510-3


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Welt des Tees

Die ganze

Vom Anbau bis zur fertigen Packung

Spitzenqualität für höchste Ansprüche l Die Firma Salus zählt zu den ganz wenigen TeeHerstellern in Deutschland, bei denen der gesamte Produktions­prozess in einer Hand liegt. l Viele Kräuter stammen aus eigenem Anbau oder Vertragsanbau Ein daraus resultierender Vorteil: Wir können die Herkunft jeder Pflanze lückenlos nachvollziehen. l Unsere Firmenphilosophie wird von einem ganzheitlichen Weltbild bestimmt. Es ist uns daher besonders wichtig, für Salus Tee-Spezialitäten Zutaten aus kontrolliert ­ökologischem Landbau zu verwenden. l Das Salus Bio-Zeichen garantiert die Herkunft aller Zutaten aus ökologischem Landbau und zusätzlich die sorgfältige Kontrolle sämtlicher Tee-Bestandteile im eigenen Labor – weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. l Alle Früchte, Kräuter und Gewürze werden bei Salus sorgsam ausgewählt und besonders schonend verarbeitet. So entstehen wertvolle Naturprodukte, die zu 100 % den strengen Salus-Qualitätskriterien entsprechen.

Floradix® mit Eisen: Das Eisen mit wertvollen Kräutern. Bei erhöhtem Eisenbedarf. Ohne Konservierungsstoffe, alkoholfrei, glutenfrei.

Salus. Der Natur verbunden.

Der Gesundheit verpflichtet.

Floradix® mit Eisen: Wirkstoff: Eisen(II)-gluconat. Anwendungsgebiet: Bei erhöhtem Eisenbedarf wenn ein Risiko für die Entstehung eines Eisenmangels erkennbar ist. Ein erhöhter Eisenbedarf besteht insbesondere bei erhöhtem Eisenverlust, z. B. während der Schwangerschaft und Stillzeit. In der Erholungszeit nach Krankheiten. Enthält Invertzucker und Fructose. Bitte Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker. SALUS Haus GmbH & Co. KG • 83052 Bruckmühl • www.salus.de

l Im Einklang mit der Natur leben heißt: Nehmen und Geben Häufig werden Kräuter unsachgemäß gesammelt und damit der Natur ein erheblicher Schaden zugefügt. Die Firma Salus widmet sich deshalb seit vielen Jahren dem Schutz bedrohter Pflanzenarten: Gefährdete Pflanzen werden in Kultur genommen und auf den ökologisch bewirtschafteten Salus Farmen angebaut (z. B. Gelber Enzian oder Bergarnika).

Lassen Sie sich entführen und entdecken Sie Ihren Salus Gourmet Lieblingstee:

Salus Gourmet Orange-Spicy INGWER Ein besonders nuancen­reiches Tee-Erlebnis – zitronig scharfer Ingwer ­kombiniert mit Orangen­ schalen und einer speziellen Mischung edler Gewürze. SALUS Haus GmbH & Co. KG · 83052 Bruckmühl · www.salus.de


Editorial Bewährtes neu entdecken – Gesundheit mit Tradition In der asiatischen Philosophie gibt es die Überzeugung, dass alles wirklich wichtige Wissen schon in uns angelegt ist. Es muss nur richtig angesprochen werden, um zutage zu treten. Der Hintergrund dieser Idee ist ein angenommener universeller Weltgeist, zu dem jeder einzelne Mensch zählt. Ganz ähnlich ist es mit den Grundsätzen einer gesunden Lebensweise. Worüber wir in diesem Almanach schreiben, sind zum großen Teil Naturheilmethoden, die auf einer langen Tradition und jahrhundertealten Erfahrungen beruhen. Beispiel Heilerde: Dass uns feinste Erde innerlich wie äußerlich angewandt bei Magen-Darm-Problemen und kleinen Entzündungen helfen kann, ist uraltes Wissen, mit modernen, hygienischen Herstellungsmethoden übertragen in unsere Zeit. Auch der in den letzten Jahren stark in Mode gekommene Begriff »Detox« für eine innere Reinigung und Stärkung unserer Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren und Haut beruht auf altem Kräuterwissen, das schon in der Antike oder später im Mittelalter verbreitet war. Basische Ernährung und Körperpflege gelten heute wieder als Mittel der Wahl für mehr Vitalität und natürliche Schönheit.

Noch vor zwei Generationen war es natürlich, sich basisch zu reinigen. Schmierseife und Quarkwickel galten als bewährte basische Hautpflege. Aber auch ältere große Kulturen wie die der Ägypter zeugen vom Wissen über basische Körperpflege. So badeten die Ägypter zur Regeneration im See Natrun, einem Natronsee südlich der ägyptischen Hafenstadt Alexandria. Ein anderes gutes Beispiel ist der heute wieder sehr populäre Vegetarismus – manche halten es damit moderat und beschränken ihren Fleischkonsum stark. Für unsere Vorfahren war es selbstverständlich, höchstens einmal pro Woche Fleisch zu essen, mehr konnte man sich nicht leisten – und das war gut so. Heute ist Fleisch eine wenig qualitative Massenware, deren Produktion global gesehen mit katastrophalen Folgen für die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen verbunden ist. Gesund leben bedeutet für uns ein Leben im Einklang mit Natur und Mensch – weltweit. Wir wünschen Ihnen ein gutes und gesundes Jahr 2013! Ihre Kerngesund-Redaktion Lavendelfeld auf der Salus Farm in Chile

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Das Paradies liegt nebenan

Neben dem Firmengelände des Naturarzneimittel-Herstellers Salus in Bruckmühl erstreckt sich direkt am idyllischen Gebirgsfluss „Mangfall“ das hochinteressante Salus Auwald-Biotop mit dem Salus Kräutergarten. Es beherbergt fast alle in Europa wachsenden Kräuter und Heilpflanzen, die in der Produktion des Unternehmens verwendet werden. Der Garten ist auch als Schaugarten geplant und angelegt, in dem sich die Bevölkerung umfassend informieren kann. Angebaut werden Kräuter und Gewächse wie Majoran, Thymian, Rosmarin oder Artischocken. Ein modernes, vollklimatisiertes Gewächshaus schützt die wertvolle Sammlung von nicht winterharten, exotischen Heilpflanzen. Hier gedeihen die echte Passionsblume, die südafrikanische Pelargonie und auch Zitronengras. Aus Amerika kommt die Acerola-Kirsche, aus der Vitamin C hergestellt wird. Der Kräutergarten des Salus Hauses entstand auf Initiative von Firmeninhaber Otto Greither und wird von Biologen, Schulen und Gartenbauvereinen sehr geschätzt. In diesem Versuchsgarten und auf dem Versuchsgelände werden die

Bedingungen für die Kultivierung von Heilkräutern erforscht und erprobt, die später in Vertragsanbau auf der ganzen Welt nach den strengen Richtlinien des biologischen Landbaus angebaut werden und die Grundlage für Tees, Tabletten und Tonika bilden. Der Kräutergarten dient der Firma außerdem als Referenz für das Labor und als Ausgangsmaterial für die Züchtung und zur Identifizierung der weltweit von eigenen Anbauflächen und Fremdfirmen angelieferten Rohware. Gegliedert ist der Garten nach Wirkungsbereichen in der Humanmedizin und damit für den Laien leicht verständlich, denn die Einordnung der Heilpflanzen erfolgt nach ihrer Hauptanwendung. Der Kräutergarten befindet sich am Gelände der Firma Salus, Bahnhofstraße 24, 83052 Bruckmühl. Führungen können angemeldet werden unter der Tel.: 08062/901-169. Der Eintritt ist frei. Der Ausflug nach Bruckmühl lässt sich ideal verbinden mit einem Besuch des Salus Auwald-Biotops und des Naturkundemuseums.

Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag & Sonntag von 14.00 - 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

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Praktisches Farbleitsystem für den schnellen Zugriff auf unsere Gesundheitsratschläge von A–Z!

Inhalt Januar

4

Zum Wohlsein / Löwenzahn

6

Februar

14

Entgiften aber wie? / Mariendistel

16

März

22

Basisch besser leben! / Zinnkraut

24

April

32

Heilkräuter 34

Mai

Zum Wohlsein –

Entgiften und Entschlacken

Entgiften aber wie?

Basisch besser leben!

Heilkräuter

40

Weißdorn 42

Juni

46

Weißdorn

Gesundheit 48

Juli

52

Eisen – lebensnotwendig / Eisen

54

August

62

Haaranalyse / Zink

64

September

70

Heilerde 72

Oktober

76

Haut / Nachtkerze

78

November

84

Blutfette / Artischocke

86

Dezember

90

Kieselerde / Kieselerde

92

Zusatzartikel Krebsvorsorge – Ernährung

96

Preisrätsel

31

Ferientermine

110

Impressum

110

Pollenkalender

111

Geburtstagskalender

112

Gesundheit

Eisen

Haaranalyse

Heilerde

Haut

Blutfette

Kieselerde

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Januar 2013

Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet. Heinz Rühmann Tag 1

Di

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8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do

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Mond

                              

Notizen Neujahr

Gottesmutter Maria Gregor, Dietmar

Am 01. bis 10. beständig starke Kälte ohne Niederschläge.

Genoveva, Adele Fritz, Angelika, Marius Emilie, Simeon Casp., Melch., Balth.

Hl. Drei Könige

Valentin, Sigrid Severin, Erhard Adrian, Julian, Eberhard Werner, Wilhelm Paulinus Ernst, Gottfried, Hilde Hilarius, Jutta Felix, Paulus Otto, Gabriele Ulrich, Theobald Antonius, Susanne Mario, Veronika, Sara Agritus, Marius Fabian, Sebastian, Matthias Meinrad, Agnes Vinzenz Heinrich Seuse Franz v. Sales Wolfram, Vera, Roswitha Titus, Paula Angela, Dieter, Julian Thomas v. Aquin, Karl, Manfred Gerhard, Valerius Adelgundis, Martina Johannes Bosco, Hemma

Der Hundertjährige prophezeit

Ab 11. bis zum 14. schneit es zuweilen. Vom 15. an bis zum 20. fällt mehr Regen als Schnee. Vom 21. an bis zum 24. wird es zu mild für den Monat Januar. Ab 25. bis zum 28. dann stürmisch mit Niederschlägen. Meist Regen, der aber auch mit Schnee vermischt sein kann. Ab 29. bis zum Ende kalt und trüb. Am 19. Januar tritt die Sonne ins Zeichen Wassermann

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Curry Risotto Zutaten für 4 Personen: 1 Pfd. Risottoreis, 1 Bund Schnittlauch, ¼ l Sahne, 1 Glas Bioweißwein (oder den Saft einer Zitrone), Salz, 1 TL frisch geriebenen Ingwer, 1 l Gemüseboullion, 1 EL Butter, schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria), 3 ½ TL Mild Wild Green Curry (Herbaria), ½ TL fein gemahlener Kreuzkümmel (Herbaria), ¼ TL frisch geriebene Muskatnuss (Herbaria)

Currypulver = Wo Kari = Gewürze + Kräuter Masala (indisch)

Einen Liter Gemüsebouillon zubereiten, entweder mit frischem Gemüse oder mit Brühwürfel. Den Risottoreis waschen und beiseite stellen. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, das „Grüne Curry“ und alle anderen Gewürze andünsten. Nun den Reis dazugeben, die Bouillon langsam hinzufügen und mit einem Holzkochlöffel ständig umrühren. Den Reis köcheln lassen bis die Flüssigkeit vollkommen absorbiert ist. Nun die Sahne peu à peu hinzufügen, der Kochlöffel sollte im Reis stehen können. Dann den Weißwein einrühren, in tiefe Teller portionieren und mit Parmesankäse und Schnittlauchröllchen garnieren.

Das Curry-Masala setzt sich aus vielen verschiedenen Gewürzen zusammen. Die Engländer haben diese Gewürzmischung in der Kolonialzeit aus Indien mitgebracht. Von England aus hat sich das Currypulver in Europa zu einem neuen Gewürz entwickelt. Heute hat es nur noch wenig mit dem Curry aus Indien zu tun. Die Gewürzmischung besteht aus 12 – 36 verschiedenen Gewürzen und es ist eine wahre Kunst Curry, herzustellen. Die wichtigsten Bestandteile sind: Bockshornklee, Cayenne Pulver, Curcuma, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Muskatblüte, Muskatnuss, Nelken, schwarzer Pfeffer, Piment, Salz, Senfsamen, Sternanis, süße Mandel, Zimt, Zucker, Curryblätter.

Gewürze für die feine Bio-Küche gibt es von Herbaria

Indien hat aus dem Masala über Jahrtausende eine wahre Kunst entwickelt. Man kann sagen, jede Hausfrau bereitet ihr eigenes Curry zu. Allerdings kaufen moderne Inderinnen auf dem Markt eine fertige „Garammasala“ Mischung. Wirkung in der Volksmedizin: Curry fördert die Gallebildung in der Leber und ist appetitanregend.

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Zum Wohlsein

Entgiften und entschlacken Dein Körper, zu zwei Dritteln bestehend aus Wasser plus einiger irdischer Mineralien, einer Handvoll. Und in dir diese große Flamme, deren Art du nicht kennst. Und in deinen Lungen, wieder und wieder ins Innere des Brustkorbs aufgenommen, die Luft, der schöne Fremdling, Marguerite Yourcenar ohne den du nicht leben kannst. Alle Parteien fordern mehr Verbraucherschutz. Das ist politisch korrekt. Aber wovor und wie können/müssen die Menschen in unserer Zeit geschützt werden? Da gibt es auf allen Ebenen einiges zu tun. Ein wesentlicher Teilbereich ist die Schadstoffbelastung. Die Schadstoffkonzentrationen in Emissionen und Produkten wurden gesetzlich reduziert und begrenzt. Darüber hinaus steht es jedem Verbraucher frei, sich bewusst für gute, preiswerte Lebensmittel und Kräuter aus biologischem Anbau, der ohne synthetische Insektizide/Herbizide/Pestizide/Konservierungsmittel auskommt, zu entscheiden. Somit kann die Zufuhr dieser Chemikalien mit der Nahrung ausgeschlossen, zumindest deutlich reduziert wer-

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den. Ist damit schon alles Notwendige getan? In unserer Zeit ist jeder Organismus alltäglich mit einer großen, wachsenden Zahl von synthetischen körperfremden Molekülen konfrontiert, die – vor allem, wenn sie aus Emissionen kommen – praktisch nicht zu umgehen sind. Fettlösliche (Lipophile) Schadstoffe reichern sich vor allem im Fett- und im Nervengewebe an. Dadurch können chronische Funktionsstörungen (Neuropathien) entstehen, die meist schleichend beginnen und im späteren Verlauf schwer beeinflussbar sind. Wasserlösliche (Hydrophile) Schadstoffe belasten das Zellplasma und das Bindegewebe.


Die Giftigkeit (Toxizität) ist abhängig von der Art des Schadstoffs und der Verweildauer in Zellen und Geweben. Viele Schadstoffe wirken funktionsschädigend, entzündungsverstärkend und beschleunigend auf Alterungsprozesse. Manche davon (u.a. Verbrennungsprodukte) wirken auch mutagen d.h. erbsubstanzverändernd und krebsverstärkend.

Was ist zu tun? Die Schadstoffbelastung kann und muss so weit wie möglich verringert werden (Verbraucherschutz). Absolute Vermeidung wird aber in der modernen Lebenswelt mit all ihren Emissionen nicht möglich sein. Deshalb gibt es außerdem die Ausleitung und die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zu fördern. Die Widerstandsfähigkeit ist zum wichtigen Thema im Bezug auf Öko-Systeme, sowie in der Psychologie (Stressbewältigung) geworden. Mit der Förderung der Selbstheilungskräfte trägt die klassische Naturheilkunde zu körperlicher und seelischer Widerstandsfähigkeit bei. Parallel dazu arbeitet die Naturheilkunde in der Tradition von V. Prießnitz, E. Felke und S. Kneipp stets mit Ausleitungsverfahren.

Im Gegenzug wird in populären Veröffentlichungen das Entgiften und Entschlacken propagiert. Kann/muss der Organismus entgiftet oder entschlackt werden? Die Schadstoffbelastung sollte nicht ignoriert werden. Tatsächlich ist Entgiftung auch in der modernen Medizin ein Begriff: in der Intensivmedizin sowie im Entzug von Suchtkranken. In der Naturheilkunde wird die gezielte Ausleitung (oder Inaktivierung) eines Schadstoffes als Entgiftung bezeichnet. Meist ist der Organismus jedoch mit einer Vielzahl von Schadstoffen konfrontiert. Manchmal ist das Bindegewebe außerdem mit Metaboliten des Stoffwechsels belastet. Daher erscheinen unspezifische, ganzheitliche Ausleitungsverfahren weitaus häufiger medizinisch angebracht.

Jeder Fastenkur sollte eine Darmentleerung z.B. mit Passage-Salz, erhältlich in Ihrem Reformwarenfachhandel vorausgehen.

Angesichts der heutigen Schadstoffbelastung ist diese naturheilkundliche Kompetenz noch wichtiger geworden. Die moderne Medizin scheint mehr auf das Einleiten von Maßnahmen, synthetischen Medikamenten und Implantaten als auf Ausleitungsverfahren ausgerichtet zu sein.

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Diese Art von Ausleitung wird von manchen Autoren und Anwendern auch als Entschlackung bezeichnet. Die Entlastung des Bindegewebes ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden: - f ür die optimale Zufuhr der Bau- und Betriebsstoffe, des Sauerstoffs an die Körperzellen - f ür freies Strömen der Lymphflüssigkeit - f ür den Abtransport von Metaboliten und Schadstoffen - d.h. für den Stoffwechsel - f ür die Funktion des Immunsystems.

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Entlastung des Bindegewebes Wann muss das Bindegewebe entlastet („entschlackt“) werden? Relativ unspezifische Symptome, sowie das Empfinden von - körperlicher Schwäche - Schlappheit – Unwohlsein - Aufgedunsensein (Lymphstau) - Schwere weisen auf eine Überlastung/ Funktionsstörung des Bindegewebes hin. Stets muss da sorgfältig untersucht werden, ob bereits grundlegende Organerkrankungen entstanden sind, die besondere Therapien erfordern. Ohnehin ist


bei diesen Symptomen ein Blutbild sowie die Messung des Blutzuckers, des Cholesterins (mit HDL- und LDL-Fraktion), der Triglyceride, des Lipoproteins (a), der Leberenzyme, des Bilirubins, Kreatinins (Nierenfunktion), des Albumins, der Harnsäure, der Elektrolyte, des Phosphats, des Eisens ( je nach Maß auch Ferritin) des TSH (Schildrüsenscreening) im Serum ratsam. Bei Verdacht auf Übersäuerung kann zunächst ein Tagesprofil der pH-Werte mittels Teststreifen selbst erstellt werden. Für weitergehende, genauere Aussagen kann die Säure in jeder Harnportion eines Tages titriert werden. Bei auffälligen Elektrolytmesswerten, bei Verdacht auf Spurenelementmangel und/oder Schwermetallbelastung ist eine Haarmineralanalyse in Betracht zu ziehen. Im Einzelfall – und je nach Ergebnis dieser Messungen – können weitere Untersuchungen erforderlich sein. Wenn manifeste Organerkrankungen (deren Behandlung vorrangig wäre) ausgeschlossen wurden, kann die Ausleitung erfolgen. Wahrscheinlich haben die Ausscheidungsorgane des Körpers vorher schon ihr Möglichstes geleistet. Nun gilt es, deren Funktion mit geeigneten, bewährten, gesundheitsfördernden Pflanzenarten anzuregen und zu stärken: -d ie Funktion der Leber und den Gallenfluss mit Löwenzahn und Artischocke (als wirkstoffreicher Pflanzensaft aus Frischpflanzen erhältlich) - die Funktion des Darmes (das ist ein besonderes, heikles

Thema) mit Topinamburschrot (Alternative zum Milchzucker), mit Symbionten und löslichen Ballaststoffen, mit Kalium- und Magnesiumsalzen, mit Curcumapulver oder Extrakt und – nicht zu vergessen – mit der Atmung -d  ie Funktion der Nieren: Sehr wichtig vor allem mit der Trinkmenge: 0,2 Liter pro Stunde, Grüntee und/ oder gekochtes Wasser bzw. Mineralwasser, mit Goldrute (Solidago), Rosmarin, Wacholderbeeren - die Funktion der Haut mit Meersalz-und Sodabädern und Schwitzbädern (Dampfbad, Sauna: Aufguss von Birkenblättern [Wenik]), danach Rosmarin- oder Granatapfelöl einreiben. Zu diesen einfachen alltäglichen Basismaßnahmen kann ein- (bis zwei-) und eine fünftägige Fastenkur zur Umstimmung und zur Besinnung kommen. Strenges Fasten über 5, höchstens 7 Tage hinaus, ist physiologisch nicht vorteilhaft. Jeder Fastenkur sollte die gründliche Darmentleerung (mit 1-2 TL Bittersalz oder 2 TL Passage-Salz, gelöst in Wasser, danach ein weiteres Glas stilles Wasser trinken) vorausgehen. Nur mit ärztlicher/therapeutischer Zustimmung kann nach der Darmentleerung ein Gemisch aus 100 ml Olivenöl und 100 ml Grapefruitsaft verrührt langsam (mit Trinkhalm) getrunken werden. Danach ist eine mehrstündige Ruhe-/Liegezeit erforderlich. In dieser Zeit, bis zum nächsten Morgen sollte keine Nahrung und kein Getränk – außer Wasser – aufgenommen werden.

Beim Entgiften oder Entschlacken werden die Schadstoffe im Körper reduziert.

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Dieses Konzept stammt von Dr. Hulda Clark (Leberreinigung Clark). Allerdings werden in der Originalanleitung höhere Dosierungen (4 Esslöffel Bittersalz, 125 ml Olivenöl und 170 ml frischer Grapefruitsaft) empfohlen. Während der fünf Fastentage ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 0,2 Ltr. pro Stunde tagsüber) noch wichtiger als im Alltag. Obst-/Fruchtsäfte können in dieser Zeit wegen der enthaltenen Glukose und Fruktose nicht empfohlen werden. Gut geeignet ist stilles Wasser mit Kartoffelsaft und vormittags zusätzlich Artischocken- und Löwenzahnsaft im Wechsel sowie abends zusätzlich Hafersaft. Zum Fastenbrechen am siebten Tag sollte vormittags ein Apfel bewusst gründlich gekaut und mittags eine Möhrensuppe gegessen werden. In den Tagen danach ist zum Neustart der Darmflora je ein Beutel Symbiolact in Wasser und wieder Topinamburschrot oder (falls irgend verträglich) Milchzucker, mit kleinen Mengen beginnend, empfehlenswert. Zur besseren Leberfunktion hilft die Aminosäure Ornithin 0,5 g/ Tag (bei höherem Bedarf werden bis zu 6 g pro Einzeldosis verordnet!) sowie Alphaliponsäure 300 mg (bis 600 mg) pro Tag (Alphaliponsäure ist nur in der Apotheke erhältlich), auch zum weiteren Schutz der Nervenzellen. Mit der anschließenden Zufuhr dieser Naturstoffe über 6 Wochen (auch Daueranwendung ist möglich) kann die Wirkung der Fastenkur physiologisch optimiert werden.

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Ist all das wirklich erforderlich? Noch niemals waren Menschen so vielfältig informiert, aber auch von Informationen überfordert und irritiert wie in unserer Zeit. Auch die Diskussionen zum Ausleiten und Fasten – und ebenso zur Nahrungsergänzung werden äußerst kontrovers geführt.

Was ist richtig und wichtig? Neben genetischen Faktoren, neben körperlicher Aktivität, natürlicher Atmung und mentaler Einstellung wirkt die Ernährung auf unser Befinden: je nach deren Art gesundheitsoder krankheitsfördernd. Bei vielen Menschen ist der Anteil industriell verarbeiteter, raffinierter Nährmittel mit Zusatzund Konservierungsstoffen sehr hoch – und damit die Zufuhr von Mineralien und Spurenelementen, von wichtigen sekundären Pflanzenstoffen (Schutzstoffen) zu niedrig. Mit eingreifender Medizin kann die Lebenserwartung verlängert werden, wobei die Zahl chronischer Krankheiten, vor allem der Erkrankungen an Demenz leider wächst. Zum Erreichen längerer Gesundheit auch im Alter ist – mit Beachtung widersprechender Studien und Daten – die korrekte, konsequente Zufuhr von Schutzstoffen unverzichtbar. Diese Zufuhr gründet auf epidemiologischen Erkenntnissen, auf traditionellem Gebrauch und auf dem neuzeitlichen biochemischen Wissen, wie diese Substanzen wirken.


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Grundsätzlich kann auf derzeitigem sorgfältigem Wissensstand (falls: das muss nicht nur medizinisch, sondern auch juristisch obligat (verbindlich) festgestellt werden, keine Unverträglichkeit/Allergie/Gegenanzeige besteht) die tägliche Zufuhr - v on Grüntee mit 2-3 mg Epigallocatechingallat pro kg Körpergewicht - von Curcumapulver (2-4 Gramm) - v on Granatapfelsaft (10-15 ml wirkstoffreicher Muttersaft) - v on Vitamin D3 (10-25 mcg, entsprechend 400 – 1000 IE)

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Naturreiner Heilpflanzensaft Löwenzahn Wirkstoff: Löwenzahnkraut mit Wurzel - Presssaft Anwendung: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und zur Durchspülung unterstützend bei leichten Beschwerden im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

- v on Selen (50-100 mcg, vorzugsweise aus Selenit)

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- v on Zink (10-15 mg, aber nicht gleichzeitig mit Selen: mindestens 2 Stunden Abstand)

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- v on Omega 3-Fettsäuren (0,51 g Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure; Vorstufen in Leinöl, Walnussöl, Rapsöl) - v on vollwertiger Nahrung mit Lauch- und Kohlarten, mit bewährten Wurzel – und Blattgemüsen, mit Citrus- und einheimischen Früchten (Rosaceenfrüchten) und Beeren -u  nd das Meiden leerer, raffinierter, konservierter, belastender Kalorienträger empfohlen werden. Dr. med. Klaus Mohr (Literatur beim Verfasser)

Naturreiner Pflanzensaft Kartoffel Wirkstoff: Kartoffel-Presssaft Anwendung: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Magenfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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*) D  as Salus Bio-Zeichen garantiert die Herkunft aller Zutaten aus ökologischem Landbau und zusätzlich die sorgfältige Kontrolle im eigenen Labor auf einen hohen Wirkstoffgehalt und Reinheit, sowie Abwesenheit von chemischen Schadstoffen. Bitte beachten Sie hierzu die Arzneimittel-Pflichtangaben ab Seite 106.

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Heilpflanzenporträt

Löwenzahn – Taraxacum officinale

Eine bekannte Pflanze mit vielen Namen Der Löwenzahn ist auf der ganzen nördlichen Erdhalbkugel mit vielen Unterarten und Varietäten weit verbreitet. Medizinisch verwendet werden das zur Blütezeit gesammelte Kraut und die Wurzel. Die jungen frischen Blätter kann man auch als Salat oder Suppen zubereiten. Der Löwenzahn enthält zahlreiche Bitterstoffe und eignet sich daher zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung des

Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen. Das Kraut ist reich an Kalium, was vermutlich zu der wassertreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt. Verwendet wird die ganze Pflanze (Kraut und Wurzel) auch in der Volksmedizin zur Durchführung von Frühjahrskuren. Die volksmedizinische Nutzung der frischen Blätter als Diabetikergemüse entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

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Vollmers präparierter Grüner Hafertee N Wirkstoffe: Haferkraut, Brennnesselkraut, Alpenfrauenmantelkraut. Anwendungsgebiet: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Es ist empfehlenswert eine Teekur über 2–3 Monate durchzuführen. Bitte beachten Sie hierzu die Arzneimittel-Pflichtangaben ab Seite 106.

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Bio-Feinschmecker

Gewürze für die feine Bio-Küche

Lupenreiner Genuss Unsere Curry Gewürzmischungen sind nicht nur scharf und gelb – sondern auch rot, grün oder schwarz, fruchtig oder erdig. Sie schmecken nach Asien, Karibik oder Mittelmeer. Die aufwendige Auswahl wertvoller Gewürze macht die nuancenreichen Mischungen zu echten Aromafeuerwerken. Denn nur die besten Rohstoffe aus ausgewählten Regionen kommen in die Dose – in perfekter Bio-Qualiät. Und unsere große Sorgfalt wurde bereits belohnt: Ökotest gab unserem Good Old Mild Curry die Note „Sehr gut“! Viele Rezepte und Infos finden Sie auf www.bio-feinschmecker.de

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Februar 2013

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Seneca d. J. Tag

Mond

1

Fr

2

Sa

                           

3 So 4 Mo 5

Di

6 Mi 7

Do

8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do

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Notizen Brigitte, Sabine, Dietm. Dietrich

Maria Lichtmess

Anfangs ist es weiter trüb. Aber etwas milder.

Blasius, Oskar Hannelore, Veronika, Gilbert Agathe, Adelheid

Vom 4. an weiter trüb aber wieder kalt und dauert an bis zum 6.

Paul Miki, Dorothea Richard, Paul Elfriede, Philipp Erich, Konrad, Apollonia Wilhelm, Bruno Maria i. Lourd., Hugo Benedikt Christine, Gisela Cyrill, Valentin Siegfried, Michael Juliane Konstantin Bernadette, Simon Julian, Irmgard Jordan, Falko, Isabella Petrus Damiani Margarethe, Isabella Sieghart Matthias, Engelbert Walburga Alexander, Gerlinde Gabriel, Elisabeth Antonia, Roman

Der Hundertjährige prophezeit

Rosenmontag Fachingsdienstag Aschermittwoch

Am 7. wird es schön und klar. Diese schönen Tage halten an bis zum 11. Ab 12. dann stürmisch und regnerisch. Gebietsweise kann es auch schneien. Dies unstet Wetter hält an bis zum 20. Ab dem 21. dann große Kälte und gar manch heftiger Schneefall. Ab dem 25. kalt und schöne Wintertage. Dies hält an bis zum 2. März. Am 18. Februar tritt die Sonne ins Zeichen Fische

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Ayurvedischer Mung-Dalgemüseeintopf Zutaten für 4 Personen: 200 g halbierte, gelbe, getrocknete Mungbohnen (bio), ¼ frische grüne Chilischote, 2 Karotten, 2 Tomaten, 1 EL Ghee oder Butterschmalz, ¼ TL Asa foetida (spezielles Salz, sonst Meersalz), ½ TL Zimt, ½ TL gemahlener Gelbwurz, 1 TL brauner Rohrzucker, 1 l heißes Wasser, Salz, Saft einer halben Zitrone, Bauernbrot mit Sauerteig (keine Hefe) oder Chapatis, ½ TL Black Magic Curry (Herbaria)

Gelbe Mungbohne = Phaseolus radiatus 100 g enthalten: 9 mg Natrium, 171 mg Kalium, 90 mg Calcium, 365 mg Phosphor, 166 mg Magnesium, 6,8 mg Eisen, 6 μg Vitamin A, 0,50 mg Vitamin B1, 0,23 mg Vitamin B2, 2,3 mg Niacin

Die Mungbohnen mehrmals waschen, die Chilischote entkernen, waschen und fein hacken. Karotten und Tomaten waschen und klein würfeln. In einem Topf Ghee oder Butterschmalz erhitzen und alle Gewürze und den Rohrzucker hinzufügen und kurz rösten. Die Mungbohnen, die gehackte Chilischote, sowie Tomaten- und Karottenwürfel dazugeben, umrühren und erhitzen. Nun gießt man das heiße Wasser nach und nach unter ständigem Rühren zum Gemüse und köchelt das Ganze bei mittlerer Hitze 20 Minuten lang. Zum Schluss mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Dazu reicht man Chapatis (indisches Brot) bzw. hefefreies Bauernbrot.

Die Mung- oder Urdbohne ist in Indien, Mittelasien und China beheimatet. Die Pflanze wächst niedrig und ist ziemlich dicht behaart mit einer schwärzlichen Hülse und kugelig-eckigen, 4-5 mm langen, gelblichen, grünen oder schwarzen Samen. Diese weisen einen Eiweißgehalt von etwa 24 % auf. Sie hat keine blähende Wirkung und einen hohen Proteingehalt. Die Urd- oder Mungbohne hat in der vegetarischen Diät der oberen Hindukaste eine besondere Bedeutung.

Black Magic Curry – Bio Feinschmecker Curry Beschreibung: Gewürzmischung für kurz gebratenes Rind- oder Wildfleisch. Für rustikale Bratgerichte. (Schärfegrad 6 von 10)

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Entgiften aber wie?

Detoxing: Der große Frühjahrsputz im Körper Nicht alles, was der Körper aufnimmt, tut ihm gut. Umso wichtiger ist es, den Organismus ab und zu gezielt beim Aufräumen schädlicher Stoffe zu unterstützen – für mehr Energie, Gesundheit und Lebensfreude. Angenehm füllt die frische Frühjahrsluft die Lungen. Sie duftet nach feuchter Erde. Das zarte Grün der Bäume und das Gezwitscher der Vögel beleben bei einem ausgiebigen Spaziergang die Sinne. Doch nicht nur das: die Bewegung hilft, Stoffwechselabfallprodukte und Gifte aus dem Körper zu schwemmen. Atemluft, Kleidung, Trinkwasser oder Nahrung – alles kann gefährlich für den Organismus werden. Im Laufe seines Lebens, so eine Schätzung des Umweltbundesamtes, kommt ein Mensch mit bis zu 70.000 chemischen Produkten in Kontakt. Der Körper muss jede Menge Dreck und giftige Stoffe schlucken und irgendwie wieder ausscheiden.

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Entgiftung: Schwerstarbeit für den Körper Experten schätzen, dass unsere Organe heute mehr als 80 Prozent ihrer Energie brauchen, um Gifte hinauszubefördern. Doch das gelingt nicht immer. Manche Stoffe bleiben im Körper. Gefährliche Furane oder Dioxine etwa setzten sich in den Fettzellen fest. Schwermetalle wie Nickel, Cadmium oder Silberlegierungen lagern sich an die Blutgefäße an, können chronische Entzündungen erzeugen oder die Signale von Nervenzellen blockieren. Der MagenDarm-Trakt muss nicht nur das Essen verdauen, sondern mit


den in der Nahrung aufgenommenen Giften fertig werden. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, aber auch gereizte Haut, Gelenkbeschwerden oder wiederkehrende Infekte können fühlbare Auswirkungen dieser Überlastung sein. Höchste Zeit, dem Körper eine Auszeit zu gönnen. Dafür hat sich der Begriff »Detoxing« (von griech. Toxin = giftige Substanz) etabliert.

Eine Detoxkur kann Beschwerden lindern Detoxing ist aktives Entgiften. Eine bewährte Methode für diesen Zweck ist zwar das Fasten, denn wenn der Körper nicht mit dem Verdauen beschäftigt ist, kann er Abfallprodukte des Stoffwechsels ausschwemmen. Beim Detoxing geht es aber um noch mehr: Bei dieser Form der Entgiftung werden die Organe gezielt dabei unterstützt, gefährliche oder nutzlose Substanzen

loszuwerden. Das geschieht zum einen von innen, z.B. durch die Aufnahme von Pflanzenstoffen. Zum anderen können Bäder, Masken oder Cremes äußerlich beim Aufräumen der »Sondermülldeponie« im Körper helfen. Auf feste Nahrung verzichten muss man dabei nicht, nur das »Richtige« essen. Wer seinen Körper von Schadstoffen befreien möchte, sollte ihm natürlich keine schädlichen oder auch säurebildenden Stoffe zuführen. Detoxing basiert auf einer gesunden Ernährung und das bewusste Verzichten auf ungesunde Lebensmittel oder Säurebildner wie Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Fertiggerichte, zuckerhaltige Softgetränke, Süßigkeiten aller Art. Eine basenreiche Kost mit viel Gemüse, Kräutern, Obst, Pflanzenölen und wenigen tierischen Produkten, wie sie z.B. beim Basenfasten empfohlen wird, ist für eine Detoxkur gut geeignet.

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Beim Entgiften besteht ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf

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Mit Pflanzenstoffen unterstützen

Viel Bewegung einplanen

Die pflanzlichen Helfer setzen da an, wo die Entgiftungsorgane an ihre Grenzen stoßen: im Darm, in der Leber, in den Nieren oder auf der Haut, unserem größten Organ. Zu den bewährten Heilpflanzen, die eine aktive Entgiftung unterstützen, zählt die Artischocke. Ihre Inhaltsstoffe (u.a. Cynarin) regen die Gallensaftbildung an und können sogar geschädigte Leberzellen wieder regenerieren. Bitterstoffe, die z.B. auch der Gelbe Enzian enthält, haben eine ähnliche Wirkung. Sie erhöhen den Gallenfluss und bringen den Darm auf Trab. Auch Kurkuma, die Gelbwurz, fördert die Fettverdauung, unterstützt die Leber und regt die Funktion der Galle an. Ausleitend und damit die Nieren entlastend wirken Tees oder Säfte aus Zinnkraut, Birkenblättern, Brennnessel, Brunnenkresse, Goldrute oder Löwenzahn. Sie können daher gut den erhöhten Flüssigkeitsbedarf beim Entgiften decken. Ein für die innerliche sowie die äußerliche Anwendung perfekter Begleiter einer Detoxkur ist Heilerde. Sie bindet Gifte, Stoffwechselabfälle und puffert Säuren. Etwa 15 Gramm pro Tag lassen sich aufgelöst in einem Glas Wasser leicht einnehmen. Die enthaltene Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Äußerlich hilft eine Maske aus Heilerde z.B. bei unreiner Haut.

Ob lediglich an einem Entlastungstag pro Woche oder bei einer mehrwöchigen Detoxkur: Für die Entgiftungsarbeit braucht der Körper Entspannung und genügend Regenerationszeit, also ausreichend Schlaf. Ebenso ist aber Bewegung ein unersetzlicher Motor, um den Stoffwechsel auf Touren zu bringen. Mehrmals pro Woche sind leichte Sporteinheiten oder längere Spaziergänge angebracht. Zu wenig Bewegung – und ein damit einhergehender Sauerstoffmangel – führt zu einem schlechteren Säureabbau im Körper, was sich durch Muskelverspannungen oder Abgeschlagenheit bemerkbar machen kann.

Artischocke (lat.: Cynara scolymus)

Detoxing ist eine einfache Methode, den Körper in Balance zu bringen und sich gesünder, energiereicher und glücklicher zu fühlen. Und wem das noch nicht genug ist: Nur mit einem gut funktionierenden Stoffwechsel lassen sich auch überflüssige Pfunde abbauen.


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Wissen aus alter Zeit: Roger Bacon (ca. 1214 – 1294), englischer Franziskanermönch und Philosoph

Der Mönch, der das Anti-Aging erfand Das Fasten hat in vielen Religionen der Welt eine lange Tradition. Buddha fastete, Jesus soll sogar 40 Tage aufs Essen verzichtet haben und im Islam ist das Aussetzen der Nahrungsaufnahme heute noch ein festes Ritual. Roger Bacon beschrieb in seiner AntiAging-Abhandlung »Über die Mittel, die Beschwerden des Greisenalters hinauszuzögern« das Fasten so: »Um der Ausdörrung und Zersetzung, die das Alter notwendigerweise für die Lebenssäfte mit sich bringt, standzuhalten, muss man sich alle zwei oder drei Jahre einer Selbsterneuerungsarbeit unterziehen, die in der Entledigung des Körpers von all seinen verbrauchten Säften durch Fasten und Abführmittel besteht.« Das Fasten wurde also von Bacon schon als präventive Maßnahme empfohlen, um gesund zu bleiben und länger zu leben. Und die »Abführmittel« könnten vielleicht als Vorläufer des heutigen Detoxing angesehen werden.

Bitte beachten Sie hierzu die Arzneimittel-Pflichtangaben ab Seite 106. *) Siehe Beschreibung auf Seite 21.

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Heilpflanzenporträt

Die Mariendistel (Silybum marianum)

Wehrhaft und wirkungsvoll Alles an dieser Pflanze ist auf Abwehr eingestellt: Ihre grünen Blätter haben einen dornigen Rand, die rotvioletten Blütenköpfe gleichen einem Nadelkissen, darum herum gruppieren sich Hüllkelchblätter, die wiederum mit einem Dorn versehen sind. Die ganze Pflanze wirkt so, als ob sie ihr wertvolles Innenleben auf keinen Fall preisgeben möchte. Doch der Mensch nutzt ihre Früchte seit ljangem. Sie können die Verdauung fördern und die Leber schützen. Wirksam ist ein Stoffkomplex, der als Silymarin bezeichnet wird. Es verändert die Zellmembran so, dass Zellgifte nicht in die Leberzelle gelangen können. Es neutralisiert die zellschädi-

genden freien Radikale und hat darüber hinaus antioxidative Eigenschaften. Außerdem helfen Zubereitungen aus der Mariendistel der Leber, sich zu regenerieren. So können sie begleitend bei der Behandlung von Leberschäden durch Alkoholmissbrauch, bei Leberzirrhose oder Fettleber eingesetzt werden. Regelmäßige Kuren können die Selbstheilungskräfte der Leber anregen. Versuche zeigten zudem, dass sich mit Silibinin, einem Wirkstoff des SilymarinKomplexes, Krebszellen bekämpfen lassen. Silibinin wird heute therapeutisch auch bei Pilzvergiftungen oder Hepatitis C eingesetzt.

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März 2013

Man kann meist viel mehr tun, als man sich gemeinhin zutraut. Aenne Burda Tag 1

Fr

2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 31 So

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Mond

                               

Notizen Albin, Rüdiger, David Agnes, Karl

Am 3. März Regen.

Friedrich, Innozenz Kasimir, Elsa

Ab dem 4. März Schnee und Kälte bis zum 10.

Gerda, Oliva Fridolin

Am 11. etwas wärmer.

Felizitas, Volker

Am 12. bis zum 20. unstet Wetter. Mal ist es schön und dann wieder trüb aber trocken.

Franziska, Hermann Bruno, Alram Gustav Gerald, Rosina

Am 21. ist es sehr stürmisch.

Almud, Engelhard, Judith

Ab 22. bis zum 29. kalte, sonnige Tage.

Gottfried, Paulina Mathilde, Konrad

Am 30. und 31. viel Regen.

Klemens, Kaspar, Luise Heribert Gertrud, Patrick

Am 20. März tritt die Sonne ins Zeichen

Eduard

Widder

Josef Wolfram, Claudia

Frühlingsanfang und Tagundnachtgleiche

Benedikt, Christian Reinhil., August, Elmar Otto, Rebecca Katharina, Elias

Palmsonntag

Jutta Kurt, Larissa Ernst, Rupert Adelheid Berthold, Helmut Quirin, Amadeus Kornelia, Benjamin

Der Hundertjährige prophezeit

Gründonnerstag Karfreitag Karsamstag Ostersonntag

Beginn d. Sommerzeit

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Überbackene Cannelloni gefüllt mit Kräuterquarklachs Zutaten für 5 Personen: 1 Packung Cannelloni (Bio), 250 g Rahmquark, 1 Bund frischer Dill, 1 kleine Zwiebel oder Frühlingszwiebeln, „Flor de Sal – Flores de La Palma “ Gewürzsalz (Herbaria), 1 TL frisch geriebene Muskatnuss (Herbaria), Pink Pepper aus der Mühle (Herbaria), 1 TL Meersalz, 200 g Graved Lachs, etwas Rahm, Saft einer Zitrone

Dill = Anethum graveolens

Füllung: Den Rahmquark mit dem feingehackten Dill, den feingehackten Zwiebeln, Pfeffer, Muskat, Meersalz, etwas Rahm und Zitronensaft sehr gut verrühren. Den Lachs in feine Streifen schneiden und mit dem Quark vermengen. Die Cannelloni mit der Quarkmasse füllen und in eine längliche Glasform schichten. Den Rest der Masse über den Cannelloni verteilen und noch etwas Sahne darüber gießen. Die Glasform in den Ofen schieben und 40 Minuten bei 200-220° C goldbraun backen. Ein Glas trockener Weißwein schmeckt hervorragend dazu.

Die Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und kommt ursprünglich aus Mexiko – Südamerika. Die Paprika wurde bereits 7000 Jahre v. Ch. als Nutzpflanze verwendet und hat sich dann über Peru, Ecuador und Panama in ganz Südamerika ausgebreitet. Christoph Kolumbus hatte 1492 mit seinen Reisen ein Monopol im Gewürzhandel aufgebaut, vor allem in Venedig. So wurden die Paprikafrüchte schon nach der zweiten Reise von Kolumbus in Spanien kultiviert. Er ist noch heute dort als „Spanischer Pfeffer“ bekannt. Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl: 0,2 – 2,3 % Hauptkomponenten: Phellandren, Dillether, Limonen, β-Phellandren, p-Cymen, d-Carvon, außerdem Flavonoide, Cumarinderivate

Gewürze für die feine Bio-Küche gibt es von Herbaria

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Basisch besser leben!

Säure-Basen-Haushalt: der Gesundheit eine ausgeglichene Basis schaffen Unsere Nahrung können wir heute vielfältiger zusammenstellen, als es noch vor wenigen Jahrzehnten möglich war. Doch der alltägliche Genuss von Fleisch, Weißmehl und Zucker übersäuert den Organismus. Eine Basenkur lässt uns daher sichtbar aufleben und bringt frische Energie. Ein kritischer Blick in den Spiegel, ein fast schon resignierter Gang auf die Waage: Wer hier sein Morgenprogramm wiedererkennt, hat vermutlich schon die ein oder andere Diät ausprobiert. Mit eisernem Willen wurden die Spaghetti verbannt – zu viele Kohlenhydrate. So manche Abendeinladung musste diszipliniert ausgeschlagen werden, und die Nachbarn beschweren sich in regelmäßigen Abständen über den Geruch der Kohlsuppe, der tagelang aus der Wohnung zieht. Doch bei aller Mühe ist das Ergebnis immer das

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gleiche: Frustration. Dabei fehlt es den Betroffenen keinesfalls an Durchhaltevermögen. Oft ist es der eigene Stoffwechsel, der Abnehmwilligen einen Strich durch die Rechnung macht. Denn nur ein gesunder Stoffwechsel kann Gewicht abbauen. Durch die heutigen Ernährungsgewohnheiten und eiweißreiche Diäten ist im Laufe der Jahre der Organismus übersäuert


und Mit die sich

der Stoffwechsel gestört. ein wenig Verständnis für Vorgänge im Körper lässt dem aber gegensteuern.

Der Stoffwechsel reagiert sensibel Für die Stoffwechselvorgänge im Körper werden sowohl Säuren als auch Basen benötigt. Je nach Körperregion ist ein anderes Milieu erforderlich, damit die Enzyme in diesem Bereich optimal arbeiten können. So muss Blut leicht basisch sein, damit der Zellstoffwechsel reibungslos funktioniert. Im Magen geht es dagegen von Natur aus sehr sauer zu: Wir benötigen die Magensäure, um Nahrung richtig verdauen zu können. Entscheidend für einen gesunden Stoffwechsel ist, dass das jeweils benötigte Milieu exakt eingehalten wird. Wird der Organismus mit zu vielen Säuren oder Basen überschwemmt, leidet der Stoffwechsel.

Unser Körper muss die überschüssigen Säuren zwischenlagern, um sie später neutralisieren oder abtransportieren zu können. Zunächst werden sie daher in das Bindegewebe abgegeben. Bei einem dauerhaften Überschuss werden die Säuren als schwer lösliche Salze in Muskeln, Gefäßen und Gelenken eingelagert. Der Körper entscheidet sich damit für das kleinere Übel: Die lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen können trotz der ständigen Säureflut aufrechterhalten werden. Dafür kommt es aber häufig zu anderen Beschwerden.

Der moderne Lebensstil begünstigt eine Übersäuerung Mit der heutigen Kost nehmen wir oft zu viele stark säurebildende Lebensmittel auf, mehr als jemals zuvor. Schätzten die Großeltern noch ihren selbst zubereiteten Sonntagsbraten als

Säurelager sorgen für stabile Milieus Wenn Nahrungsmittel verstoffwechselt werden, entstehen saure Abfallprodukte, die der Körper über unsere Hauptentgiftungs- und Ausscheidungsorgane Darm, Nieren, Haut, Lunge oder Leber abtransportiert. Essen wir bei einer Mahlzeit besonders säurereiche Lebensmittel wie Fleisch oder Käse, dann führen wir dem Organismus mehr Säure zu, als er oft wieder ausscheiden kann.

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etwas Besonderes, so stehen uns heute eiweißreiche Säurebildner wie Fleisch und Milchprodukte bei jeder Mahlzeit zur Verfügung. Mit den industriell zubereiteten Fertigprodukten werden meist mehr Zucker, Weißmehl und gehärtete Fette konsumiert, als vielen bewusst ist. Zudem ist das Leben bewegungsarm geworden: Den Großteil des Tages schauen wir nahezu regungslos auf Fernseher oder Computerbildschirm. Eingespannt zwischen den vielfachen Anforderungen des Alltags gönnen sich viele keine Zeit für einen ausgleichenden Ausdauersport oder lange Spaziergänge. Stress wird schnell durch einen Schokoriegel kompensiert. Doch alles, was uns kurzfristig antreiben mag wie Kaffee,

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Nikotin, Limonaden und Süßigkeiten, ermüdet auf Dauer genauso wie der ständig erhöhte Stresspegel. Denn unser Organismus ist auf diese Belastungen nicht vorbereitet. Er übersäuert. Experten sind der Meinung, dass rund 75 Prozent der Menschen in den Industrienationen einen gestörten Säure-Basen-Haushalt haben. Übergewicht, Müdigkeit, Unruhezustände und Verspannungen sind genau wie Gelenkschmerzen und Sodbrennen häufige Symptome. Aber auch Wassereinlagerungen in den Beinen, Cellulitis und chronische Hautentzündungen können nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ihre Ursache in einer Übersäuerung des Organismus haben. Damit wir uns in unserer Haut wieder rundum wohlfühlen, ist eine Umstellung der Lebensgewohnheiten nötig. Der schwedische Chemiker Carl Gustav Ragnar Berg (1873–1956) empfahl, dass etwa 80 Prozent der täglichen Nahrung aus den Basenbildnern Obst und Gemüse bestehen sollte und nur 20 Prozent aus Getreide, Hülsenfrüchten, Eiern und Fleisch. Damit gilt Berg als Begründer der »Basentheorie«, die inzwischen auch durch die Medizin gestützt wird. Tatsächlich ist das Verhältnis von Säurebildnern und Basenbildnern in der heutigen Nahrung aber genau umgekehrt.


Den Körper bei der Entsäuerung unterstützen Um den Säure-Basen-Haushalt in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, empfiehlt sich neben einer grundsätzlichen Umstellung der Kost einmal im Jahr eine sogenannte Basenkur. Überschüssige Säuren, die sich im Körper abgelagert haben, können durch eine erhöhte Basenzufuhr neutralisiert und dann ausgeschieden werden. Gleichzeitig füllen sich die körpereigenen Basendepots, z.B. in den Knochen, wieder auf. Während des mehrtägigen Basenfastens werden stark eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte gemieden. Auch Weißmehlprodukte, Zucker und gehärtete Pflanzenfette gehören nicht auf den Speiseplan. Gehungert werden muss aber auf keinen Fall: Leckere frische Gerichte sorgen den ganzen Tag über für eine angenehme Sättigung. Basenreiches Obst und Gemüse steht bei jeder Mahlzeit im Mittelpunkt. Es versorgt uns mit allen wichtigen Nährstoffen und neutralisiert die angereicherten Säuren. So ist Magnesium notwendig für den Eiweiß-Stoffwechsel, der durch die andauernde säurereiche Nahrung überlastet wurde. Ein guter Magnesiumlieferant ist z.B. die Kartoffel. Sie ist außerdem reich an Kalium, das für die Funktion der Zellen und den Wasserhaushalt eine bedeutende Rolle spielt.

Doch obwohl Kartoffeln eine der besten Kaliumquellen überhaupt sind, nehmen wir bei einer Mahlzeit mit ihnen nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Menge zu uns, denn die wertvollen Inhaltsstoffe werden beim Kochen stark ausgeschwemmt. Daher bietet sich während der Basenkur z.B. eine natürliche Zusatzversorgung mit Pflanzensaft aus der Kartoffel an. Unsere Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane helfen uns beim Entsäuern, umgekehrt können aber auch wir sie bei ihrer schweren Arbeit unterstützen. Die Leber ist das Entgiftungszentrum des Körpers. Um diese Funktion zu erhalten, sollten wir einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und Medikamenten pflegen. Denn alles, was das Organ zusätzlich belastet, erschwert die Entsäuerung. Regelmäßige Leberwickel steigern dagegen die Leberfunktion. Nach dem Mittagessen angewendet sorgen sie außerdem für eine angenehme Ruhepause. Das Spurenelement Mangan, das z.B. in Löwenzahn in besonders

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hoher Konzentration vorkommt, unterstützt gezielt die Entgiftungsarbeit der Leber. Für den Kur-Erfolg empfiehlt sich daher der tägliche Genuss von Löwenzahnsalat oder -pflanzensaft.

Verwöhneinheiten für die Gesundheit Die einfachste und dabei sehr effektive Möglichkeit, den Körper kontinuierlich zu entgiften, ist eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Denn das erleichtert den Nieren das Ausschwemmen von Säuren. Für eine optimale Durchspülung des paarig angelegten Organs sorgen spezielle Basentees oder Frischpflanzensäfte aus Zinnkraut, Birke oder Brennnessel. Eine ausgewogene Säure-Basen-Balance setzt außerdem eine gesunde Darmflora voraus. Ballaststoffreiche Ernährung mit Indischem Flohsamen unterstützt den Darm. Und es gibt weitere Möglichkeiten, den Darm in Schwung zu bringen: sanfter Ausdauersport, wie z.B. Walking oder Radfahren. Moderate Bewegung gehört zum Wohlbefinden einfach dazu und hilft beim Entsäuern, denn bei tiefer Ausatmung ist die Menge an abgeatmeter Kohlensäure am größten. Durch die Anstrengung schwitzen wir zudem eingelagertes Wasser und Säuren aus. Doch die Haut, unser größtes Organ, scheidet nicht nur Giftstoffe aus, sondern kann auch Mineralien aufnehmen. Neben Sport und Saunabesuchen zur Förderung des Schwitzens sollte man sich daher regelmäßige Basenbäder gönnen.

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Kneipp’sche Anwendungen und Bürstenmassagen regen die Durchblutung der Haut an und verbessern den Abtransport der zwischengelagerten Säureschlacken. Eine Basenkur bietet einen Anlass, der eigenen Gesundheit auch in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

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Hippokrates von Kos (ca. 460–370 v. Chr.), berühmtester Arzt der Antike

Ausgewogenes Essen für ausgeglichene Körpersäfte Vor den Gefahren einer Übersäuerung warnte bereits Hippokrates. »Von allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure zweifellos am schädlichsten aus«, lautet ein Zitat des Gelehrten. Der Arzt des Altertums definierte Krankheiten als eine fehlerhafte Mischung der vier elementaren Körpersäfte Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Krankheitssymptome wie Fieber und Schnupfen sollten seiner Lehre nach das Bestreben des Körpers zeigen, sein natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen, indem er kranke Säfte unschädlich macht und ausstößt. Diesen Prozess konnte der Patient durch eine Lebensumstellung und eine Diät selbst begünstigen. Der Arzt unterstützte hier vor allem als Ernährungsberater.

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Heilpflanzenporträt

Das Zinnkraut (Equisetum arvense)

Unverwüstliche Pflanzenkraft gegen allerlei Zipperlein Bei den Ackerbauern ist das Zinnkraut äußerst unbeliebt. Es ist ein Alarmzeichen für eine schlechte Bodenbearbeitung, weist auf fehlendes Bodenleben und Staunässe hin. Doch vor allem ist ihm nicht beizukommen. Seine verzweigten Wurzeln reichen bis zu zwei Meter tief in das Erdreich und sind nur unter großen Mühen herauszuziehen. Selbst Herbizide können dem jahrmillionenalten Kraut nicht den Garaus machen – zum Glück. Denn dank seines hohen Anteils an Kieselsäure hat sich die Pflanze seit dem Altertum als blutstillendes und harntreibendes Heilmittel bewährt. Auch für den Aufbau von Knochen, gesunden Zähnen und starken Finger- und Fußnägeln ist Kieselsäure essenziell.

Zinnkraut enthält außerdem wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Kalium. Der berühmte Pfarrer Sebastian Kneipp setzte den Schachtelhalm gegen Rheuma und Gicht ein. Heute steckt Zinnkraut in vielen medizinisch wirksamen Tees gegen Gliederschmerzen oder Husten. Doch vor allem wegen ihrer reinigenden und durchspülenden Wirkung bei Entzündungen der Nieren und Harnwege wird die Pflanze geschätzt. Auch die Naturkosmetik nutzt Zinnkraut: Die reichlich enthaltene Kieselsäure stärkt das Bindegewebe und verbessert die Elastizität der Haut. Außerdem verengt sie zu große Poren und hilft so bei entzündeter und unreiner Aknehaut.

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Kerngesund-Preisrätsel Versuchen Sie Ihr Glück und gewinnen Sie mit dem Kerngesund Ratgeber 2013 exklusive Preise. Die Antworten zu den Fragen können Sie in dieser Ausgabe des Kerngesund finden! Viel Erfolg! Welche Pflanze wird in der Volksmedizin als Diabetikergemüse bezeichnet?

O

Z

2

Welchen Inhaltsstoff hat die Artischocke u.a. zur Anregung der Gallensaftbildung? Wie lautet die lateinische Bezeichnung von Zinnkraut?

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Q

8

O

10

Welches Schwermetall verursacht u.a. gesundheitliche Störungen?

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A

E

Von wem stammt die Aussage: "Für die Gesundheit nur das Beste"?

Y

Q

3

I

1

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Was ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheitsgeschichte?

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Welcher besonders wertvolle Wirkstoff hilft Menschen mit Hauterkrankungen?

K

11

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Y

Wie nennt man den roten Farbstoff in Tomaten? Welche Pflanze unterstützt eine aktive Entgiftung?

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Mit welchem Verfahren können Spurenelemente und Schwermetalle im Körper nachgewiesen werden?

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5

O

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A

Y

Welche Pflanze wird auch als "Königin der Nacht" bezeichnet?

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K

Lösung: 1

1. Preis

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SALUS Gesundheitskorb im Wert von 120 Euro

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2. Preis:

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Schoenenberger Kosmetikkorb im Wert von 60 Euro

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3. - 50. Preis:

je 1 Packung Salus Kraft der Natur Tee

Die nummerierten Buchstaben ergeben in Reihenfolge die Lösung. Achtung die Umlaute ä, ö, ü werden mit zwei Buchstaben geschrieben! Schreiben Sie die Lösung auf die Postkarte am Ende des Ratgebers und schicken Sie diese, ausreichend frankiert an: Natur und Gesundheit Markenwerbung & Verlag GmbH & Co. KG, KerngesundRatgeber, Postfach 1169, 83044 Bruckmühl

Einsendeschluss ist der 30.04.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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April 2013

Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens. Ludwig Börne Tag 1

Mo

2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di

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Mond

                             

Notizen Hugo, Albinus Agnes Irene, Richard Isidor, Konrad Vinzenz, Christian Isolde, Andrea Hermann Walter, Beate Waltraud Engelbert, Hulda Rainer, Matthäus Zeno, Engelhard, Herta Martin Pp., Konrad Valerian, Simon Justus Bernadette, Herwig Rudolf, Eberhard Alexander, Apollon Leo, Werner, Gerold

Ostermontag

Der Hundertjährige prophezeit Vom 1. bis zum 6. windig, trüb und regnerisch. Vom 7. bis zum 9. ist es wärmer. Am 10. und am 11. schönes Frühlingswetter. Am 12. und am 13. fällt starker Regen. Vom 14. bis zum 20. ist es kalt und gar unlustig April-Wetter. Ab dem 21. bis zum 25. ist es heiter aber etwas windig. Vom 26. bis zum 28. viel Regen. Aber am 29. wird es warm und am 30. ein schöner, sonniger Tag.

Ute, VIktor, Odette Konrad v. Parzham Wolfhelm Adalbert, Georg, Helene Fidelis, Herta, Egbert Markus, Erwin, Herm. Richard Petrus Kanisius, Zita Peter Chanel, Hugo Kath. v. Siena, Roswitha Rosamunde

Am 19. April tritt die Sonne ins Zeichen Stier

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Schwarzwurzel – Pilzeipfanne Zutaten für 4 Personen: 1 Pfd. Schwarzwurzeln, 200 g Champignons, 4 Eier, Petersilie, Salz, schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria), frisch geriebene Muskatnuss (Herbaria), ¼ l Sahne, etwas Weißwein (Bio) oder der Saft von ½ Zitrone, 2 EL Butter (so wenig wie möglich)

Schwarzwurzel = Scorconera hispanica 100 g enthalten: 3,3 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 18,6 g Kohlenhydrate, 5 mg Natrium, 520 mg Kalium, 53 mg Calcium, 76 mg Phosphor, 23 mg Magnesium, 3,3 mg Eisen, Vitamin A, 0,6 mg Vitamin E, 0,11 mg Vitamin B1, 0,03 Vitamin B2, 0,3 mg Niacin, 4 mg Vitamin C Man nennt die Schwarzwurzel auch Winterspargel. Diese ausdauernde Wiesenpflanze gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Sie wird 60-120 cm hoch und ist ausdauernd und winterhart. Die Rinde und das cremeweiß gefärbte, fleischige Innere der Schwarzwurzel ist von Milchröhren durchzogen, aus denen bei Verletzung ein weißlicher, klebriger, aber bekömmlicher Milchsaft austritt, der jedoch an der Luft relativ schnell oxidiert, sich braun verfärbt und schwer zu entfernende Flecken hinterlässt. Die in Spanien beheimatete Wurzel wurde als Wildform vom Altertum bis ins Mittelalter auch für medizinische Zwecke genutzt. Die aromatische Wurzel ist sehr reich an Nährwerten und dem Milchsaft spricht man heilende Wirkung zu. Sie war eine Zeitlang aus der Mode gekommen, ist nun aber als Winterspargel wieder neu entdeckt worden.

Die Schwarzwurzeln schälen und in kaltes Wasser hineinlegen. Dann die Champignons putzen und vierteln, die Petersilie fein wiegen und die Zitronenhälfte auspressen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Schwarzwurzeln in 2,5 cm lange Stücke schneiden und im kochenden Wasser 20-30 min. weichkochen. Butter in einer tiefen Pfanne schmelzen und die Pilze darin anbraten. Die Schwarzwurzeln dazugeben und alles 10 min. dünsten. Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit den Gewürzen und der Petersilie vermengen. Diese Masse über das Pfannengemüse gießen, stocken lassen und wie einen Kaiserschmarrn vorsichtig wenden, so dass das Omelett auf beiden Seiten eine goldbraune Farbe annimmt. Dazu wird Feldsalat und ein Glas trockener Rotwein serviert.

Gewürze für die feine Bio-Küche gibt es von Herbaria

Volksmedizin: entgiftend, fördert die Bildung roter Blutkörperchen, gegen Osteoporose

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Heilkräuter

Heilkräuter richtig anwenden Die Qualität einer Heilkräuterzubereitung ist entscheidend für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit Die traditionelle Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln (sog. Phytopharmaka), bei der es sich ausschließlich um die historische Weitergabe von empirischem Wissen über die Heilkraft gewisser Pflanzen und deren Zubereitungen seit der ersten Beschreibung in der mesopotamischen Medizin (3000 – 2400 v. Chr.) handelt, und wobei nicht zwischen Religion, Magie und Medizin im heutigen Sinne unterschieden wurde, ist nicht zu unterschätzen und durchaus ernst zu nehmen. Gleichzeitig müssen aber auch die Ergebnisse der Arzneipflanzenforschung ab dem 19. Jahrhundert zur Kenntnis genommen werden. Nach dem heutigen Wissensstand über die „Naturmedizin“ genügt die reine Überlieferung, ohne Kenntnis der für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit verantwortlichen Qualitätsfaktoren, nicht aus, um Wirksamkeit und Unbedenklichkeit garantieren zu können. Die volks-

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tümliche Anwendung von Heilkräutern, basiert auf den Aufzeichnungen der Hildegard von Bingen und den Kräuterbüchern der Herbalisten des 15. und 16. Jahrhunderts (Leonhard Fuchs, Otto Brunfels, Hieronymus Bock, Adam Lonicerus u.a.) und ist auch heute noch üblich. In der Bevölkerung ist wenig bekannt, dass die Herstellung qualitativ hochwertiger pflanzlicher Zubereitungen, ja sogar schon die Bereitstellung eines wirksamen Heilkrautes (in der Fachsprache als „Droge“ bezeichnet) aufwändiger, komplizierter und kostenintensiver ist, als die Produktion eines chemisch-synthetischen Arzneimittels. Dies gilt vor allem dann, wenn die Devise „Nur das Beste ist gut genug“ des Salus-Firmengründers, Arztes, Naturheilkundeforschers und Lebensreformers Dr. med. Otto Greither, angewendet wird. Getreu dem Grundsatz des Firmengründers im Jahre 1916 wurden


unter Leitung seines Sohnes Otto Greither, dem Inhaber der Firmen Salus Haus, Floradix, SALUS Pharma, Herbaria und Schoenenberger, die Qualitätskriterien für alle Produkte der SalusGruppe optimal ausgebaut. Dies beginnt bei der kontrollierten Wildsammlung von Heilkräutern und der zwingend notwendigen anschließenden kostenintensiven Laborkontrolle auf wichtige wirksamkeitsmitbestimmende Inhaltsstoffe, sowie auf unerwünschte Schadstoffe wie Pestizide und Schwermetalle. Dies ist bereits der erste große und enorm wichtige Unterschied zu selbst gesammelten Heilkräutern. Bei einer Wildsammlung ohne Laborkontrolle existiert keine Garantie für notwendige Mindestgehalte an Wirkstoffen, da bei vielen „Wildkräutern“ sogenannte Chemotypen mit äußerst unterschiedlichem Wirkstoffspektrum vorkommen. Zum Beispiel existieren von der Schafgarbe in Europa 20 Chemotypen, die alle gleich aussehen, aber äußerst unterschiedliche Wirksamkeit aufweisen. Gleiches gilt für das Johanniskraut, von

dem in Deutschland 15 ähnlich aussehende Arten vorkommen. Hinzu kommt, dass in der Regel alle Wildkräuter, die im Umkreis von etwa 5 Kilometern landwirtschaftlich genutzter Fläche gesammelt werden, mit Pestiziden belastet sind. Salus-Heil- und Wildkräuter für den Lebensmittel-Gebrauch garantieren Inhaltsstoff-Mindestgehalte sowie keine Überschreitung der erlaubten und toxikologisch unbedenklichen Höchstmengen an Pestiziden und Schwermetallen. Die intensive Erforschung des Vergleiches wild gesammelter Heilkräuter zu kultivierten Arzneipflanzen sowie die gezielten Züchtungsversuche ergaben als Ergebnis: „Die Standardisierung eines Phytopharmakons beginnt bereits auf dem Felde“. Die Vorteile beginnen bei der Auswahl eines selektionierten Saatgutes, setzen sich fort durch eine kontrollierte Überwachung des Wachstums, wobei meines Wissens die Firma Salus und Schoenenberger die einzigen größeren pharmazeutischen Unternehmen

Pflanzenaufzucht auf der Salus Farm in Chile

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Johanniskraut (lat.: Hypericum perforatum L.)

sind, deren wichtigste Pflanzenrohstoffe seit 1991 aus einem kontrollierten Bio-Qualitätsanbau in Südchile am Fuße des Villarrica Vulkanes stammen oder direkt von den Schoenenberger Anbaufeldern. Salus und Schoenenberger sind mit ihrer „Gesamt-Umwelterklärung“ nicht nur vorbildlich der Natur verbunden, sondern entsprechen mit den Heilkräutern aus einem kontrollierten Öko-Anbau auch dem Motto des Firmeninhabers: „Für die Gesundheit nur das Beste“. Qualitativ hochwertige Heil-, Gewürz- und Küchenkräuter müssen auch zum richtigen Zeitpunkt geerntet und anschließend schonend getrocknet werden. Beides wird in der Regel beim eigenen Sammeln von Kräutern aufgrund mangelnder Sachkenntnis nicht gebührend berücksichtigt. Weitere wichtige Kriterien für die „richtige Anwendung“ von Heilkräutern sind die Dosierung, worauf bereits Paracelsus hingewiesen hat, sowie die richtigen Aufbereitungen der betreffenden Arzneipflanzenzubereitungen. Beispielsweise kann es bei der Unterdosierung von Baldriantee

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oder Baldriantinktur bei manchen Menschen zu paradoxen Reaktionen kommen, d.h. die Personen werden eher unruhig. Dosierungsangaben aus der reinen traditionellen Überlieferung sind relativ häufig ungenau. Gleiches gilt für die überlieferten Zubereitungen. Zuverlässige Angaben zur Dosierung und zur Zubereitung sind in den Monographien von vier Sachverständigen-Kommissionen enthalten, die in der Selbstmedikation aus Unkenntnis nicht beachtet werden. Bei Fertigarzneimitteln, wie z.B. bei den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Salus-Medizinal-Kräutertees, ist auf den Packungen die richtige Dosierung sowie die richtige Zubereitungsform angegeben. Die therapeutischen oder auch vorbeugenden Erwartungen an eine Heilkräuter-Zubereitung sind – last but not least – abhängig von der Extraktion bzw. von der Löslichkeit der für die Wirksamkeit verantwortlichen Inhaltsstoffe. Ein Kamillentee enthält im Unterschied zur Kamillentinktur nur wasserlösliche Inhaltsstoffe, z.B. Flavonoide (gelb gefärbte Naturstoffe mit einer krampflösenden Wirkung) sowie Schleimstoffe und ist somit lediglich zur Linderung von Magenkrämpfen (z.B. nach übermäßigen Mahlzeiten), nicht aber zur Behandlung von Entzündungen geeignet. Ein alkoholischer Auszug in Form einer Kamillenblütentinktur enthält dagegen neben den Flavonoiden noch entzündungs- und keimhemmendes ätherisches Öl und noch


weitere lipophile, in Alkohol lösliche Inhaltsstoffe und ist somit zur Therapie äußerlicher und innerlicher Haut- und SchleimhautEntzündungen sowie zur bakteriellen Keimhemmung in der Mundhöhle und im Analbereich (Sitzbäder, Spülungen) geeignet.

ten und auch bezüglich der möglichen Verwechslungen ähnlich aussehender „Kräuter“, die sogar tödlich sein können, wie bei der Vermengung von Bärlauchblättern mit den Blättern des Maiglöckchens oder – viel schlimmer – der Herbstzeitlose.

Zusammenfassung: Da sich traditionelle volksmedizinische Anwendung von Heilkräutern nicht an dem Vorhandensein bzw. an der ausreichenden Menge an wirksamkeitsmitbestimmenden Inhaltsstoffen orientiert, tritt in relativ vielen Fällen der gewünschte therapeutische und auch prophylaktische Effekt nicht ein, obwohl das betreffende Heilkraut hinsichtlich der oben genannten Qualitätskriterien, die von der Salus-Gruppe optimal mit einem großen Kostenaufwand berücksichtigt werden, bei ausreichender Dosierung sehr wohl wirksam ist. Äußerst bedenklich ist der Trend zum eigenen Sammeln von Heilkräutern oder Wildkräutern zur Verwendung in der Küche, angesichts des zu befürchtenden Verlustes zahlreicher Pflanzenar-

Die vertretbare Alternative ist ein vermehrter Arzneipflanzenanbau, insbesondere wenn dieser als ökologischer Heilpflanzenanbau, wie in der Salus-Gruppe verwirklicht, erfolgt. Zu begrüßen ist auch die Rückbesinnung auf die alten „Bauerngärten“, mit der Kultivierung von rund 20 Heilkräutern neben Gewürz- und Küchenkräutern, sofern man die notwendige Sachkenntnis aus geeigneten Lehr- und Handbüchern erworben hat oder die Kulturanleitungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenanbau/Freising kennt. von Univ. Prof. emer. Dr. Dr. h.c.mult. Heinz Schilcher, München (Literatur beim Verfasser)

Salus Farm in Südchile am Fuße des Villarrica

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Mai 2013

Seine eigenen Erfahrungen bedauern heißt, seine eigene Entwicklung aufhalten. Oscar Wilde Tag 1

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Mond

                              

Notizen Maria, Patr. Bavariä

Maifeiertag

Sigismund, Boris, Armin

Vom 1. bis zum 9. ist es ungewöhnlich warm.

Philippus u. Jakob Christa, Florian, Valeria

Am 11. und am 12. starker Regen.

Godehard, Irene, Jutta Norbert, Kevin, Antonia

Am 14. und 15. schöne, sonnige Maitage.

Helga, Gisela, Robert Ulrika, Gregor Beatus, Volkmar, Ignaz

Chr. Himmelfahrt

Bertram, Joachim

Muttertag

Servatius

Am 28. bis zum Ende warm aber nur teilweise sonnig.

Sophie, Vitus Johannes Nepomuk Paschalis, Walter, Bruno Erika, Erich, Felix Emil, Kuno

Pfingstsonntag

Bernhard v. S., Elfriede

Pfingstmontag

Hermann, Konstantin Renate, Rita, Julia, Marion Wibrecht, Desiderius Magdalena S. B., Wibert Esther, Heribert Philipp Augustin Wilhelm Maximin, Irmtrud

Petronilla, Hiltrud

Ab dem 22. warm und sonnig bis zum 25. Am 26. und 27. Regen.

Bonifatius, Christian

Johanna, Ferdinand

Ab dem 16. Regen und Kälte bis zum 20. Am 21. milder.

Gangolf Pankratius

Der Hundertjährige prophezeit

Fronleichnam

Am 20. Mai tritt die Sonne ins Zeichen Zwilling

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Erdbeere-Rhabarbercrème Zutaten für 4 Personen: 250 g Rhabarber, 250 g Erdbeeren, 1 Pck. Vanillezucker, 2 Eier, 4 EL brauner Zucker, etwas Zimt, 1 dl Sahne, 1 TL „Süße Geisha“ (Herbaria) Den Rhabarber in 1 cm lange Stückchen schneiden und die Erdbeeren vierteln und mit 2 EL Zucker und Vanillezucker in einem geschlossenen Topf weichdünsten. Eier trennen, das Eigelb mit restlichem Zucker, Zimt und „Süße Geisha“ schaumig rühren und zur Rhabarber-Erdbeermasse in den Topf geben und unter rühren erhitzen, aber nicht mehr kochen, dann erkalten lassen. Das Eiweiß steif schlagen, Zucker langsam einlaufen lassen und zu einer geschmeidigen Masse rühren. Den Rahm ebenfalls steif schlagen und mit dem Eischnee vorsichtig unter das erkaltete Püree ziehen, in einer Glasschüssel kühl stellen. Vor dem Servieren in kleine Dessertschüsseln füllen und jeweils mit einem Melissen Blatt dekorieren.

Rhabarber = Rheum rhabarbarum 100 g enthalten: 2 mg Natrium, 270 mg Kalium, 52 mg Calcium, 24 mg Phosphor, 13 mg Magnesium, 0,5 mg Eisen, 5 μg Vitamin A, 0,3 mg Vitamin E, 0,03 mg Vitamin B1, 0,2 mg Niacin, 0,08 mg Vitamin B6, 10 mg Vitamin C Rhabarber – Gemüse wird ausschließlich wie Obst verwendet. Das Ursprungsland des Rhabarbers bzw. des Medizin-Rhabarbers liegt in China. In den chinesischen Kräuterheilbüchern wurde der Medizin-Rhabarber schon 2700 v. Chr. erwähnt und beschrieben. Schon um Christi Geburt wurden getrocknete und geriebene Wurzeln gehandelt. Der Wortstamm ist wie der Frauenname „Barbara“ und bedeutet übersetzt soviel wie „die Fremde“. Saison ist zwischen Februar und Mai. Dem Rhabarber wird eine blutreinigende und darmregulierende Wirkung nachgesagt. Allerdings sollte man darauf achten, den Gemüserhabarber nur bis spätestens Ende Juni zu ernten. Denn dann steigt der Oxalgehalt der Pflanze an und ist leicht giftig für unseren Organismus.

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Weißdorn

Unterstützende Herzmedizin aus der Natur Weißdorn – das bewährte pflanzliche „Herzpflegemittel“ mit großem wissenschaftlichem Hintergrund

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Entgegen der Werbung und der Aussagen von sogenannten Heilkräuterexperten wurden Weißdornblätter, -blüten im Altertum nicht genutzt. Die erste eindeutige Anwendung einer Weißdornzubereitung, der „Syropus senelocum“, geht auf Quercetatus zurück, den Leibarzt Heinrichs IV (1589 –1610), der für seinen Monarchen zur Kräftigung des alternden Herzens einen alkoholisch-wässrigen Weißdornextrakt, gesüßt mit Honig, herstellen ließ.

herz“. Zwischenzeitlich zählen standardisierte, d.h. auf konstante Mindestgehalte an Flavonoiden und Procyanidinen eingestellte Extrakte, zu den pharmakologisch und klinisch am besten untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln (Phytopharmaka). Aus der Vielzahl an experimentellen Studien sind besonders die Versuche am isolierten Meerschweinchenherzen, dem sogenannten „Langendorff-Herz“ und an isolierten menschlichen Herzmuskelzellen zu nennen.

Seit dem 19. Jahrhundert sind Weißdornzubereitungen allerdings nicht nur in der Volksmedizin, sondern auch in der ärztlichen Praxis neben Auszügen aus Fingerhutblättern, Maiglöckchenkraut, Adoniskraut und Meerzwiebeln, die am meisten verwendeten pflanzlichen Herzmittel (Kardiaka), insbesondere beim sogenannten „Alters-

Die Experimente zeigten eine deutliche Zunahme der Koronarund Herzmuskeldurchblutung (Myokarddurchblutung) sowie eine gesteigerte Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel. Nach den Ergebnissen der experimentellen Studien durfte berechtigterweise vermutet werden, dass eine Mehrdurchblutung des Herzens und eine


verbesserte Verwertung des eingeatmeten Sauerstoffs auch beim Menschen eintritt und der Weißdorn somit ein ideales Herzmittel insbesondere beim sogenannten „Altersherz“ ist. Es war keine Überraschung als der bekannte Bergsteigerarzt, Dr. med. Karl Herrligkoffer, beim Sportärztekongress im Schneefernerhaus auf der Zugspitze im Jahre 1962 über seine Erfahrungen mit einer Weißdornblütenund –blättertinktur bei seinen Himalaja Expeditionen berichtete. Die „Weißdorngruppe“ war gegenüber der Kontrollgruppe, die das Weißdornpräparat nicht erhalten hatte, leistungsfähiger und kam mit der „dünnen Luft“ besser zurecht. Die Verbesserung der Arbeitstoleranz wurde viele Jahre später, nämlich zwischen 1988 und 1992, im Herzzentrum des Virchow Krankenhauses in Berlin durch viele Messungen auf dem FahrradErgometer und auch in 14 Placebo-kontrollierten Doppelblindstudien mit über 1100 Patienten eindeutig bestätigt. Ein zweites experimentelles Ergebnis ist von großer praktischer Bedeutung. Es handelt sich um die Versuche an Ratten, Hunden und Katzen, bei denen nach vorausgegangener künstlicher Herzschädigung, im sogenannten „Ischämie-Modell“, Weißdornextrakte

eine Art „Herzschutzwirkung“ zeigten. Daraus kann für den Menschen gefolgert werden, dass frühzeitig mit einer Art „Herzpflege“ bzw. mit einer Unterstützung der Herz-KreislaufFunktion begonnen werden sollte. Dies gilt besonders für das gestresste Herz jeder Altersgruppe. Hierzu eignen sich z.B. die tägliche Einnahme von 2-3 Tassen Salus Weißdornblättertee mit Blüten oder 3-mal täglich 10 ml Schoenenberger Heilpflanzensaft Weißdorn vor den Mahlzeiten, aber auch der köstlich schmeckende alkoholfreie Weißdorn-Cocktail „Herz-Ass“ (auf der Basis von Weißdornsaft) als Aperitif vor den Mahlzeiten. Die Rezeptur des „HerzAss-Cocktails“ ist bei der Firma Schoenenberger/Magstadt oder in Reformhäusern erhältlich. Der Schoenenberger Weißdornsaft stammt aus eigener Bio-Kultur und zum Teil aus kontrollierter Wildsammlung. Zur Einnahme am Arbeitsplatz sowie auf Urlaubsreisen können die Dr. Dünner Weißdorn-Kräutertabletten empfohlen werden, zumal diese Tabletten neben Weißdornblättern und -blüten auch noch Weißdorn-Früchtepulver enthalten und damit die

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Gesamtheit an relevanten Wirkstoffen enthalten. Für den, der sich nicht selbst den „HerzAss-Cocktail“ mischen möchte, steht das alkoholfreie, wohlschmeckende Salus Herz-Aktiv Spezial-Tonikum zur Verfügung. In diesem Falle wird das Weißdornfrüchtemark mit Granatapfelkonzentrat, rotem Traubenschalenextrakt und weiteren Fruchtextrakten sowie mit L-Carnitin verstärkt. Es liegt also eine wissenschaftlich sinnvolle Kombination vor.

Weißdorn (lat.: Crataegus)

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Bisher wurden keine Wechselwirkungen mit chemisch-synthetischen Herzmitteln (Kardiaka) beobachtet, so dass z.B. bei der Einnahme von ACEHemmern, β-Blockern, Diuretika usw., ergänzend dazu Salus Weißdorn Produkte eingenommen werden dürfen. Weißdornpräparate sind wissenschaftlich abgesicherte Herzkräftigungsmittel, sie verbessern die Herzleistung bei Jungen und Alten und sie verbessern die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers.


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Naturreiner Heilpflanzensaft Weißdorn Wirkstoff: Weißdornblätter mit Blüten - Presssaft Anw.: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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*) D  as Salus Bio-Zeichen garantiert die Herkunft aller Zutaten aus ökologischem Landbau und zusätzlich die sorgfältige Kontrolle im eigenen Labor auf einen hohen Wirkstoffgehalt und Reinheit, sowie Abwesenheit von chemischen Schadstoffen. Bitte beachten Sie hierzu die Arzneimittel-Pflichtangaben ab Seite 106.

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Juni 2013

Nicht das Beginnen ist zu loben, sondern das Durchhalten. Katharina von Siena Tag 1

Sa

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Mond

                              

Notizen Justin, Nikodemus Eugen, Blandina

Bis zum 4. schönes Wetter und warm.

Armin Clothilde, Christa

Am 5. morgens neblig und kalt.

Bonifatius, Winfried

Am 6. Regen und gar mancherorts heftiges Gewitter.

Norbert, Claudius, Kevin Robert, Lukrezia Helga Ephräm

Am 7. erneut Regen.

Diana, Marg., Heinrich

Ab 7. bis zum 14. warm und sonnig.

Barnabas, Adelheid Leo, Guido

Ab 15. bis zum 20. warm aber unstet mit Sonne und abwechselnd auch Regen und Gewitter.

Antonius, Gerhard Hartwig, Gottschalk Vitus, Lothar Benno, Quirin

Am 21. ist es ein schöner Tag.

Rainer, Fulko Markus, Albert

Bis zum 27. dann wieder wechselnd aber warmes Wetter.

Rasso, Elisabeth Margarethe, Adalbert Aloisius, Alban Paulinus, Thomas Edeltraud, Argula Johannes d. Täufer Eleonore, Dorothea Anthelm, Vigilius Joh., Valentin, Andrä Diethilde, Ekkehard Peter und Paul, Apost. Otto, Theobald, Ernst

Der Hundertjährige prophezeit

Sommeranfang

Am 29. und 30. regnerisch. Am 21. Juni tritt die Sonne ins Zeichen Krebs

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Melonen – Ingwerpudding Zutaten für 4-5 Personen: 60 g Maizena (Kartoffelstärke), 4 dl Milch, 1 dl Rahm-Sahne, 2-3 TL frisch geriebener Ingwer, 1 Ei, 40 g brauner Zucker, 1 Zuckermelone, 1 Zweig Zitronenmelisse, etwas frisch geriebener Ingwer (für Melonensalat), 40 g Rohrzucker, „Süße Geisha“ (Herbaria)

Netzmelone = Cucumis melo Zuckermelone

Maizena mit Milch, Rahm und Ingwer verrühren, erhitzen und kurz aufkochen lassen, ständig rühren (Anbrenngefahr!). Nach ca. 5 Minuten den Topf vom Herd ziehen. Ei mit Zucker gut verquirlen und unter die heiße Masse rühren. Diese dann in vorbereitete Förmchen füllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Melonenfleisch in kleine Würfel schneiden; fein geraspelten Ingwer mit dem braunen Zucker und 2 dl Wasser aufkochen, „Süße Geisha“ (Herbaria) dazugeben und 5-10 Minuten sprudeln lassen. Mit den Melonenwürfeln vermischen! Zitronenmelisse fein wiegen und ebenfalls zum Melonensalat geben. Die Puddingförmchen auf einen Dessertteller stürzen und den Melonensalat über den Pudding geben und servieren.

100 g enthalten: 20 mg Natrium, 330 mg Kalium, 13 mg Calcium, 21 mg Phosphor, 10 mg Magnesium, 0,2 mg Eisen, 783 μg Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Vitamin C Die verschiedenen Arten der Dessertmelonen sind in den letzten 10 Jahren immer beliebter geworden. Sie gehören zu der Familie der Kürbisgewächse und sind in einer außerordentlich großen Mannigfaltigkeit in Vorder- und Mittelasien angebaut. Hier liegt auch das Ursprungsgebiet, wo die Melonen bis heute bei der Ernährung der Bevölkerung eine große Rolle spielen. Als erfrischende Speise während des mehrwöchigen Ramadan sind sie für den Moslem unentbehrlich. Darüber hinaus werden Melonen in vielen gemäßigten bis tropischen Ländern der Erde gepflanzt. Die Melonenkultur braucht ein Klima mit hohen Temperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung. Wahrscheinlich kommt sie aus Südwestasien und Afrika. Zu uns gelangte die Melone am Ende des Römischen Imperiums. Heute werden die besten und schmackhaftesten Sorten im mittelasiatischem Russland, Frankreich und den USA angebaut.

Süße Geisha – Für exotische Desserts Beschreibung: Gewürzzucker für asiatische Desserts. Ideal für Früchte, aber auch in europäischen Mehlspeisen wie Kirschschmarrn, Fruchtknödeln, Tartes oder Crêpes. Gibt exotisch-fruchtigen Cocktails den "Kick".

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Gesundheit

Wie Gesundheit entsteht Unser Körper gibt uns viele Zeichen, die man erkennen, verstehen und richtig zu deuten erlernen muss. Gegen jedes "Wehwechen" ist ein Kraut gewachsen. Wie Krankheiten entstehen und wie sie bestmöglich behandelt werden, wird weiter erforscht. So hat die moderne Medizin schon große Fortschritte gemacht. Mehr Krankheiten können intensiver, eingreifender therapiert werden. Damit können mehr Menschen länger leben. Das ist der größte Erfolg der heutigen Medizin. Diese Verlängerung ist jedoch mit etlichen Beeinträchtigungen verbunden. Ganz selten nur, wenn überhaupt, wird ein Kranker mittels moderner eingreifender Medizin wieder völlig gesund. Die allermeisten Patienten bleiben chronisch krank. Und die Zahl der Krankheiten sowie der Kranken wächst: absolut und relativ.

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Schwindet die Gesundheit? Als die Dinge noch einfacher und klarer zu sehen waren, hatte Aldous Huxley erkannt: Die moderne Medizin hat derartige Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt. Tatsächlich hat die Zahl chronischer Krankheiten wesentlich zugenommen. Und die moderne Medizin ist unverzichtbar geworden. Wegen zwangsläufig steigender Kosten ersannen Politiker etliche Gesundheitsreformen. Manche Krankenkassen nannten sich nun Gesundheitskasse. Aber die Gesundheit ist dadurch wenig gewachsen. Auf die Wachstumsrate chronischer Krankheiten hatte sich Eugen Roth in seiner humorvoll gütigen Weise seinen eigenen Reim gemacht:


Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält er uns, dass er lebe, stets zwischen beidem in der Schwebe.

Wie entsteht Gesundheit? Ganz so ist die Sachlage wohl nicht. Gewiss bedingt die verlängerte Lebensspanne eine beträchtliche Zahl chronischer Krankheiten. Wünschenswert ist daher nicht nur die längere Lebenszeit, sondern in mindestens gleichem Maße – längere und bessere Gesundheit. Die Entstehung der Gesundheit wurde jedoch weit weniger erforscht als die Entstehung der Krankheiten. Demnach war Eugen Roths Anmerkung nicht völlig verkehrt. Von der modernen Medizin darf intensivste Krankheitsbekämpfung erwartet werden, mit allen Möglichkeiten und allen Konsequenzen. Die Vorstellung, daraus werde automatisch die Gesundheit resultieren, hat sich jedoch als unzutreffend erwiesen. Aldous Huxley hatte das voraus gesehen. Aber wie – und womit – kann in unserer Zeit überhaupt noch Gesundheit entstehen? Der Medizinsoziologe A. Antonovsky entwickelte ein psychobiologisches Konzept und prägte die Bezeichnung Salutogenese (Gesundheitsentstehung).

Salutogenese gründet darauf. In manchen Menschen ist das Kohärenzgefühl wenig – und in einigen Menschen intensiv – ausgeprägt. Aaron Antonovsky hatte erkannt, das Menschen mit starkem Kohärenzgefühl auch schwerste Belastungen überstehen und relativ gesund bleiben können. Deshalb forschte er nach den Faktoren für Kohärenz, die er schließlich im - Verstehen - Bewältigen - Empfinden von Bedeutung und Sinn fand. Für wissenschaftlich Interessierte ist das Buch von A. Antonovsky: Salutogenese. Zur Entmystifizierung von Gesundheit lesenswert. Das Kohärenzgefühl kann sehr wirksam sein. Aber wie kann man zu diesem Gefühl kommen und es fördern? Alte Weisheitsschulen lehren es, noch immer. Ein Bezug besteht auch zwischen Naturheilkunde und Kohärenzempfinden. Einerseits stärkt die korrekte Anwendung von Naturstoffen das Kohärenzgefühl. Andererseits prägt das Kohärenzempfinden die Präferenz für natürliche Mittel.

Als Hauptfaktor der Salutogenese beschrieb er das Kohärenzgefühl (sense of coherence: Empfinden von Zusammenhang). Dieses Empfinden war schon den alten Weisheitslehren vertraut: die

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Ausgewählte Pflanzenarten Tatsächlich sind Naturstoffe körperlich und emotional unentbehrlich für die Gesundheit. Die regelmäßige, kontinuierliche, ausreichend dosierte Zufuhr ausgewählter Pflanzenarten ist empfehlenswert. Wer hat diese Pflanzenarten ausgewählt, herausgefunden? Das war kein einzelner Mensch, kein Wunderheiler, kein Marketingberater, sondern ein lange Reihe von Menschen in unterschiedlichen Kulturen, während vieler Generationen. Die Anwendung dieser Pflanzenarten in unserer Zeit gründet aber nicht allein auf traditioneller Anwendung und Erfahrung, sondern auf epide*) Vascolar Endothelial Growth Factor = Signalmolekül stimmuliert Wachstum der Gefäßinnenhaut.

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miologischen Daten und dem Wissen von der Wirkung der Hauptinhaltsstoffe. Wenn diese Prüfkriterien übereinstimmen wäre es (falls keine individuelle Allergie oder sonstige Unverträglichkeit besteht) ein Fehler bzw. ein Nachteil, diese Pflanzenarten nicht anzuwenden. Da sie vor allem auf Zellebene wirken (Pflanzenzellen und Menschenzellen sind ähnlich aufgebaut, sind miteinander verwandt), wirken sie im ganzen Organismus, typischerweise (für die spezialisierte Medizin schwer verständlich) vor unterschiedlichen Krankheiten und nicht nur an einem Organ schützend. Das sind keine Wunderpflanzen und keine Geheimmittel. Sondern Pflanzenarten, die Ihnen namentlich lange bekannt sind, die Sie wohl auch ab und zu schon mal aufgenommen haben, aber vielleicht nicht mit der erforderlichen Konsequenz. An erster Stelle steht der Grüntee (Sencha), dessen Hauptwirkstoff, das Epigallocatechingallat (EGCG) mittels Hemmung des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF*) im Frühstadium das Wachstum von


Tumorzellen blockiert. Dadurch „kann… die Entwicklung mehrerer Krebsarten verhindert werden“ (R. Béliveau). Allerdings ist die tägliche Zufuhr von 10-12 Tassen guten Grüntees erforderlich. Davon darf auch ein Gefäß- (Endothel-) und Herzschutz erwartet werden. Die Wirkung des Grüntees wird ergänzt durch Curcuma (R. Béliveau: des „krebshemmenden Gewürzes“) sowie des botianisch verwandten Ingwers. Curcuma kann als Pulver aus den getrockneten Rhizomen zugeführt werden. Die Curcumine daraus werden aber ungenügend resorbiert. Die Resorption kann mit Pfeffer oder Ingwer verbessert werden. Ingwer steht als Trunk mit Saft aus der Frischpflanze zur Verfügung. In den östlichen Ländern mit deren traditionell regelmäßigem Gebrauch von Grüntee, Curcuma (z.B. in Indien durchschnittlich 1,5 bis 2 Gramm pro Tag) und Ingwer ist nicht nur die Krebsrate, sondern auch die Infarktrate und vor allem die Demenzrate** weitaus niedriger als im Westen. Hierzulande nehmen, trotz der modernen Medizin die Demenzerkrankungen** in erschreckenden Ausmaß zu. Zum Glück können diese Pflanzenarten in ausreichenden Mengen importiert werden. Deren Wirkungen sind nur bei regelmäßiger, ausreichend dosierter Zufuhr zu erwarten, wofür nur Produkte aus biologischem Anbau und sorgfältiger Bearbeitung auch nach der Ernte akzeptiert werden sollten. Damit ist das Gesundheitsprogramm noch nicht ganz vollständig: Hinzu kommt der Granatapfel, im Spätherbst/Winter frisch importiert (bitte auf Bio-Anbau achten),

ganzjährig als wirkstoffreicher Muttersaft. Mit den genannten bewährten Pflanzenarten gründen Sie eine vernünftige, solide Basis für Ihre Gesundheit.

Was brauchen Sie sonst noch? Obst (Äpfel und Beeren, Hagebutten und Weißdornfrüchte, Salate und Gemüse (vor allem die Lauch- und die Kohlarten aus der Region), im Frühjahr sechs Wochen lang Hafersaft, sowie täglich mindestens 500 IE Vitamin D (12,5 µg) und mindestens 50 µg Selen. All das mag aufwändig erscheinen. Das ist aber ein relativ einfaches, relativ preiswertes Basisprogramm für die Gesundheit, das je nach individueller Notwendigkeit noch zu erweitern ist. „Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“, notierte Arthur Schopenhauer. Es sind sogar noch viel mehr Krankheiten dazu gekommen, und viel mehr Kranke. Kann im Gegenzug auch die Gesundheit gestärkt werden? Das ist natürlich möglich, mit etlichen Naturstoffen.

**) Demenz = Altersbedingter Rückgang der geistigen Leistungfähigkeit

Dr. med. Klaus Mohr (Literatur beim Verfasser)

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Juli 2013

Das Glück kommt zu denen, die lachen. japanisches Sprichwort

Tag 1

Mo

2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi

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Mond

                              

Notizen Theobald, Dietrich Petrus, Wiltrud Thomas, Apostel Ulrich, Elisab., Bertha Anton, Andreas Maria Goretti, Johanna Willibald, Tilman Kilian Veronika, Luise Erich, Olaf, Knud Benedikt, Oliver, Olga Ansbald, Felix Heinrich, Kunigunde Karoline, Ulrich, Roland Rosalia, Waldemar Irmengard, Carmen Clemens, Charlotte

Der Hundertjährige prophezeit Vom 1. bis zum 5. unbeständig Wetter. Zuweilen mit Gewitter. Vom 6. bis 9. weiter unbeständig und stürmisch. 10. bis zum 13. noch immer kein richtig Sommerwetter. 14. Starker Regen. Ab 15. bis zum 25. heiter und schwül mit viel Gewitter. Ab dem 26. bis zum Ende schönes, warmes und sonniges Sommerwetter.

Arnulf, Mareus Vinzenz, Justa Margaretha, Elias Laurentius, Daniel Maria Magdalena, Moritz Birgitta, Liborius Christophorus, Christina Jakobus, Thea, Thom. Joachim, Anna, Luise Natalie, Angelus, Christ. Beate, Benno Martha, Olaf Ingeborg, Beatrix, Will. Ignatius v. Loyola

Am 22. Juli tritt die Sonne ins Zeichen Löwe

.


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Gemüsesalat – Inspiration aus Sizilien Zutaten für 4-6 Personen: 3-4 Stangen Bleichsellerie, 1 große Aubergine, 1 weiße Zwiebel, 3 Tomaten (am besten Fleischtomaten), 2 EL Pinienkerne, 2 EL Kapern, 200 g grüne, entsteinte Oliven, Pink Pepper aus der Mühle (Herbaria), schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria), „Tutto mio“ Antipastigewürz (Herbaria) und Rosmarin geschnitten (Herbaria), 1 Bund frisches Basilikum, 1 TL brauner Zucker, Meersalz, 1 Gläschen Weißweinessig, 1 Glas kaltgepresstes Olivenöl

Bleichsellerie = Apium graveolens var. dulce 100 g enthalten: 125 mg Natrium, 334 mg Kalium, 80 mg Calcium, 48 mg Phosphor, 12 mg Magnesium, 0,2 mg Eisen, 118 μg Vitamin E, 0,05 mg Vitamin B1, 0,08 mg Vitamin B2, 0,09 mg Vitamin B6, 0,6 mg Niacin, 7 mg Vitamin C Der Bleich- oder Stielsellerie ist im letzten Jahrzehnt immer beliebter bei uns geworden und hat in der modernen Küche seinen festen Platz eingenommen. Der Sellerieanbau wurde schon in der Antike bei den Griechen und bei den Römern kultiviert. Sie wurde als Heilpflanze und zum Würzen verwendet. Bei den Griechen war es Brauch, die Verstorbenen mit Gewinden von Sellerieblätter zu umhüllen. Und die Sieger von Sportwettkämpfen wurden mit Kränzen aus Oliven und Sellerieblätter geschmückt. Im 17. Jahrhundert kam der Sellerie aus Italien zu uns und dann bis nach England. Die Hauptanbaugebiete sind die USA, England, Italien und Japan.

Die Aubergine waschen, würfeln, salzen und auf Küchenpapier 2 Stunden abtropfen lassen. Den Sellerie in Stifte, die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Tomaten waschen, halbieren, entkernen und würfeln. In einer Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen, die Auberginenwürfel darin anbraten und nach und nach alle anderen Gemüse, mit Ausnahme der Tomaten, hinzufügen und 10-15 Minuten bei stetigem Wenden köcheln lassen. Nun den Zucker, Weißweinessig, die Kapern, Pinienkerne, die halbierten Oliven und die Gewürze einrühren, weiterkochen lassen und abschmecken. Zum Schluss die gewürfelten Tomaten unterheben, mit geschnittenen Basilikum bestreuen und den Gemüsesalat im Kühlschrank durchziehen lassen. Ein wunderbarer Gemüsesalat an einem heißen Grillabend.

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Der Bleichsellerie besitzt keine Knolle, dafür werden die fleischigen, bis 4 cm breiten, zarten Blattstiele der aufrechten Blätter genutzt. Durch das Bleichen der Stiele und Blätter wird der Stangensellerie eine Rohkostdelikatesse.

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Eisen – lebensnotwendig

Blut ist Leben Gesund und leistungsfähig sein, sich einfach gut fühlen – wer möchte das nicht? Doch Eisenmangel und Blutarmut, die sich aus dem Mangel entwickeln kann, stellen weltweit ein bedeutendes Gesundheitsproblem dar. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind die häufigsten Symptome Betroffener – auch schon bei leichteren Mangelzuständen. Unermüdlich pumpt unser Herz die rund fünf Liter Blut durch den gesamten Körper. Innerhalb von 20 bis 60 Sekunden wird es über die etwa 1.400 Kilometer lange Strecke der Blutgefäße verteilt. Die Atmung ist neben dem Nährstofftransport seine wichtigste Funktion. Nur mit Sauerstoff können die rund 100 Billionen Körperzellen Energie erzeugen. Diese Versorgung übernehmen die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten, die etwa die Hälfte der gesamten Blutmenge ausmachen. In ihnen sitzt der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin. Zum Transport des Sauerstoffs benötigt es das Element Eisen. Etwa zwei bis vier Gramm des Elementes sind im menschlichen Körper enthal-

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ten. Davon sind rund 70 Prozent in dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin eingebunden. Etwa zwölf Prozent des Eisens sind an den Muskelfarbstoff Myoglobin oder andere Eiweiße gebunden, 18 Prozent werden gespeichert, z.B. in Form von Ferritin, einem Proteinkomplex.

Individuell: der Eisenbedarf Der Mineralstoff Eisen zählt aufgrund seiner Wirkungsweise zu den Spurenelementen. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt die empfohlene tägliche Zufuhr für gesunde Menschen bei 10 bis 15 Milligramm für Frauen und bei 10


bis 12 Milligramm für Männer. Es gibt jedoch viele Faktoren, bei denen eine eisenreiche Ernährung allein den tatsächlichen Bedarf nicht decken kann: starke Menstruation, Blutungen, Blutspenden, Leistungssport, Nierenerkrankungen, Schwangerschaft oder Stillzeit. Bei Frauen gehen während der Menstruation insgesamt bis zu 35 Milligramm Eisen verloren.

Auf die Darmgesundheit achten! Eine höhere Eisenzufuhr benötigen zudem Patienten mit Verdauungs- und Resorptionsstörungen oder wenn eine Magenschleimhautentzündung vorliegt. So ist beispielsweise die chronische Krankheit Zöliakie eine häufige Ursache für Eisenmangel. Bei der Unverträglichkeit reagiert der Körper überempfindlich auf das Klebereiweiß Gluten, das vor allem in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer vorkommt. Die Schleimhaut des Dünndarms wird angegrif-

fen und in ihrer Funktion eingeschränkt, was die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung erschwert. Ungeklärter Gewichtsverlust, Blässe, Infektanfälligkeit, Durchfälle und Bauchschmerzen können Hinweise auf diese schwerwiegende Erkrankung sein. Es wird heute davon ausgegangen, dass jeder 250. Deutsche das Klebereiweiß Gluten nicht verträgt. Daher ist eine Glutenunverträglichkeit bei Blutarmut ohne erklärbare Ursache in Betracht zu ziehen. Durch Antikörpertests sowie Gewebeanalysen des Darmes kann die Krankheit diagnostiziert werden. Betroffene müssen sich ein Leben lang glutenfrei ernähren und besonders auf ihre Nährstoffzufuhr achten. Ist der Eisenstoffwechsel über einen längeren Zeitraum gestört, kann das durchaus in einem beginnenden, latenten und schließlich in einem manifesten Mangel, der Eisenmangel-Anämie, enden. Es treten Symptome wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen an Hän-

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den und Füßen, raue und blasse Haut oder Nagelrillen auf. Auch Schlafprobleme, Schwindel oder depressive Verstimmungen können zu den Symptomen eines Eisenmangel-Syndroms gehören. Untersuchungen bei Frauen zeigten außerdem einen Zusammenhang zwischen geringen Eisenwerten und Haarausfall.

Eisen für das Gehirn Laut einer Untersuchung an Kindern und Jugendlichen durch das Robert-Koch-Institut leiden rund fünf Prozent der Kinder in Deutschland unter Eisenmangel. Dabei zeigte sich, dass bei bestimmten Altersgruppen überdurchschnittlich häufig Eisenmangel und Blutarmut vorkommen, und zwar besonders bei Kleinkindern und Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren. Neben körperlichen Beeinträchtigungen fanden sich bei Kindern auch psychische Auswirkungen des Mangels. So war bei Jungen mit Eisenmangelanämie z.B. häufiger das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) zu beobachten. Wohlbefinden, körperliche und geistige Entwicklung, Leistungsfähigkeit und sogar das Sozialverhalten zeigten sich von der Versorgung mit dem Spurenelement abhängig. Denn Eisen ist nicht nur für die Sauerstoffversorgung elementar. Auch in Enzymen, die für die Entwicklung und die Funktion des Gehirns zuständig sind, spielt es eine Schlüsselrolle.

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Nährstoff für Mutter und Kind Schwangeren wird die Einnahme von Eisenpräparaten ab der zehnten Woche besonders empfohlen, denn ihr täglicher Bedarf ist um 100 Prozent erhöht. Bereits am Anfang der Schwangerschaft steigt die Blutmenge im Körper der Mutter und der Kreislauf arbeitet auf Hochtouren, um die Mutter und das ungeborene Kind mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schwangeren daher 30 Milligramm und stillenden Frauen 20 Milligramm Eisen pro Tag. Experten vermuten, dass ein nicht unerheblicher Teil der Frauen mit bereits herabgesetzten Eisenwerten in die Schwangerschaft geht und sich damit


die Häufigkeit von Mangelzuständen und Krankheiten in den Folgemonaten verdopple. Was viele Frauen nicht wissen: Auch für die weibliche Fruchtbarkeit ist Eisen von Bedeutung. Studien von Ernährungsforschern der Harvarduniversität in Boston zeigten, dass pflanzliches Eisen und Eisensupplemente die Fruchtbarkeit von Frauen steigerten. An Hämoglobin gebundenes Eisen aus Fleisch, das sogenannte Hämeisen, zeigte diesen Effekt nicht. Vor allem für junge Frauen kann eine Substitution mit Eisen also sinnvoll sein. Doch auch bei Frauen nach der Menopause können, besonders durch ungünstige Ernährung, Eisenmangelerscheinungen auftreten. Und auch Sportler sollten ihre Eisenwerte im Blick haben. Mit einem Liter Schweiß geht dem Organismus immerhin bis zu 1,2 Milligramm verloren. Für die effektive Sauerstoffversorgung der Zellen ist das Spurenelement jedoch unentbehrlich.

Ist dieser bereits zu niedrig, bedeutet das, dass die Eisenspeicher schon leer sind und nicht mehr genügend Blutkörperchen gebildet werden. Ein Frühwarnsystem ist deshalb die Bestimmung des Serumferritin-Wertes, der bereits einen beginnenden Eisenmangel aufdeckt. Bestenfalls sollte auch noch die Transferrin-Sättigung ermittelt werden. Sie kann zeigen, ob sich Entzündungen im Körper befinden, die die Verfügbarkeit des gespeicherten Eisens beeinflussen. Eine Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft liegt vor, wenn der Hämoglobinwert im ersten und letzten Schwangerschaftsdrittel unter elf Gramm pro Deziliter Blut und im zweiten Schwangerschaftsdrittel unter

Lohnt immer: Ein Blick auf die Blutwerte Die eindeutige Diagnose eines Eisenmangels ist durch ein Blutbild möglich. Der Arzt kann anhand des Hämoglobin(Hb)Wertes messen, wie viele rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind.

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Tierisch oder pflanzlich?

10,5 Gramm pro Deziliter Blut beträgt. Der über das Serumferritin zu bestimmende Eisenmangel zeigt bei Werten unter 30 Mikrogramm pro Liter Blut geringe und bei Werten unter zwölf Mikrogramm pro Liter Blut entleerte Eisenspeicher an. Eine Eisenmangelanämie tritt etwa acht Wochen nach der Entleerung der Eisenspeicherreserven auf.

Rotes Fleisch und Innereien, vor allem Leber, gelten als beste Eisenquellen. 100 Gramm Schweineleber enthalten etwa 14 Milligramm Eisen. Jedoch: Aufgrund der hohen Vitamin-A-Konzentration rät das Bundesinstitut für Risikobewertung gerade Schwangeren, auf Leber aller Tierarten zu verzichten. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht wird zudem von einem hohen Fleischverzehr abgeraten, und immer mehr Menschen verzehren heute weniger oder gar keine Fleischprodukte. Vegetarier decken ihren Eisenbedarf dann z.B. durch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Dazu sollte man aber wissen: Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird vom Körper schlechter verwertet als aus tierischen. Aus Gemüse und Getreide werden circa nur drei bis acht Prozent des zugeführten Eisens vom Körper aufgenommen. Aus Fleisch und Fisch dagegen ungefähr 20 Prozent. Man spricht deshalb auch vom zweiwertigen (Fleisch und Fisch) und dreiwertigen Eisen (Pflanzen).

Blutwerte richtig lesen

Quelle: Klaus Dörner, Klinische Chemie und Hämatologie, Thieme-Verlag

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Bekannt ist mittlerweile, dass Vitamin C die Eisenaufnahme aus Pflanzenkost um das Siebenfache verbessert, also resorptionsfördernd wirkt. So kann das Glas Orangensaft oder etwas Sanddornsaft über dem Müsli die Bioverfügbarkeit des Eisens, z.B. aus Getreide, deutlich verbessern. Dagegen wird schwarzer Tee »Eisenräuber« genannt. Die Gerbstoffe in Tee oder Kaffee können sogar noch zwei bis drei Stunden nach dem Verzehr eisenreicher Lebensmittel deren Resorption im Darm verhindern.

Besonders für Risikogruppen empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit eine Eisenkur mit einem bekömmlichen pflanzlichen Präparat durchzuführen. Denn alleine durch eine eisenreiche Kost gelingt es nicht immer, einen wirklichen Eisenmangel auszugleichen.

Viele Stoffe hemmen die Eisenaufnahme Auch Substanzen wie Phosphate (z.B. aus Schmelzkäse oder Wurstwaren), Oxalate (z.B. aus Spinat oder Rhabarber) sowie das Kalzium aus Milchprodukten hemmen die Eisenaufnahme. Daher sollten eisenreiche Mahlzeiten oder auch Eisenpräparate nicht gemeinsam mit diesen Produkten aufgenommen werden. Möglicherweise gibt es noch weitere Faktoren, die die Eisenaufnahme begrenzen. Wie amerikanische Forscher der Cornelluniversität in Ithaca entdeckten, stören Nanopartikel eines bestimmten Kunststoffs die Eisenaufnahme aus dem MagenDarm-System, wenn sie in den Körper gelangen. Winzige Nanoteilchen unterschiedlichster Herkunft werden bereits in zahlreichen Materialien eingesetzt. Über Risiken und Nebenwirkungen dieser Technologie gibt es bislang keine eindeutigen Ergebnisse.

Wissen aus alter Zeit: Hildegard von Bingen (1098–1179), Äbtissin und Heilkundige

Eisen als Medizin In der mittelalterlichen Heilkunde spielte Eisen eine bedeutende Rolle. »Das Eisen ist von Natur aus warm und deswegen stark; und seine Stärke wird in vielfacher Hinsicht nützlich«, soll Hildegard von Bingen gesagt haben. Gegen Magenschmerzen empfahl die Heilkundige, ein über dem Feuer erwärmtes dünnes Eisenblech auf die Magengegend aufzulegen. Als Flüssigkeiten von fast allumfassender Wirksamkeit galten Wasser, Wein oder Milch, in die ein glühendes Stück Eisen geworfen worden war. Eisenrost, innerlich oder äußerlich angewandt, sollte vor allem gegen Hautleiden helfen.

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Wirkstoffporträt

Eisen – Ferrum

Eisen – lebensnotwendig Eisen (chem. Zeichen: Fe) ist das vierthäufigste Element der Erdoberfläche und das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Wesentlich für die gute Verwertung des Eisens aus der Nahrung ist die Form, in der es zur Verfügung steht. Im Darm kann Eisen nur in seiner zweiwertigen Form (Eisen[II]-Verbindungen) aufgenommen werden.

Pflanzliches Eisen liegt hauptsächlich in der dreiwertigen Form (Eisen[III]-Verbindungen) vor. Da das dreiwertige Eisen zur Bildung von Komplexverbindungen neigt, ist es vom Körper schlechter zu verwerten. Eisenpräparate enthalten daher zweiwertiges Eisen, wie z.B. Eisen(II)-gluconat. Kräuterextrakte und Obstsäfte können zur Bekömmlichkeit und besseren Verfügbarkeit beitragen.

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August 2013

Was wir geben, sind nicht nur Geschenke, sondern auch Stücke von uns selbst. Sir Peter Ustinov Tag 1

Do

2 Fr 3 Sa 4 So 5 Mo 6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 11 So 12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr 31 Sa

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Mond

                              

Notizen Alfons, Gustav Eusebius v. V., Christoph

Vom 1. bis zum 8. weiter schönes und warmes Wetter. Bisweilen Gewitter.

Lydia, Josua Sigrid, Rainer Oswald, Dominika

Am 9. regnerisch.

Gilbert, Hermann Kajetan, Afra, Donatus

Ab 10. bis zum 15. heiß mit viel SommerGewitter und zuweilen auch mancherorts Hagel, was gar manchen Schaden anrichten kann.

Dominikus, Jean Roman, Hanna, Edith Laurentius, Astrid Klara, Susanne Radegunde, Eberhard Reinhild, Gerold

Vom 16. bis zum 22. bleibt es weiter warm.

Maximilian, Meinhard Tarzisius, Mechthild

Mariä Himmelfahrt

Stefan, Rochus, Theodor Karola, Hyazinth Helena, Claudia Sebald Bernhard, Oswin Pius X., Gerd, Balduin Maria Königin, Regina Rosa, Richildis Bartholomäus, Isolde Ludwig, Elvira Gregor, Wulfila, Johanna Monika, Gebhard Augustinus, Elmar, Adelinde Candida, Ingrid, Sabine Heribert, Ritza, Rosa Paulinus, Raimund

Der Hundertjährige prophezeit

Vom 23. bis zum 26. kommt viel Regen. Aber vom 27. bis zum Ende bleibt es warm und heiter. Am 23. August tritt die Sonne ins Zeichen . Jungfrau


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Überbackener Birnen-Ziegenkäse mit Honig Zutaten für 4 Personen: 1 Ziegenfrischkäserolle, 1 feste Birne, 4 EL Honig, 1 Handvoll Walnüsse, frisch gemahlener Kubebenpfeffer aus der Mühle (Herbaria), etwas frisch geriebene Muskatnuss (Herbaria) Man nehme vier kleine, feuerfeste Schalen, schneide aus der Birne 8 runde Scheiben und lege sie zu unterst in die Schalen. Darauf gebe man eine Scheibe Ziegenfrischkäse, die man jeweils mit 1 EL Honig beträufelt. Nun ein paar Walnüsse darüber streuen und mit Pfeffer und Muskat gut würzen. Die vier Schalen direkt unter den Grill stellen und 10-15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und warm servieren, mit einem kleinen Glas Rotwein.

Ziegenweichkäse 100 g enthalten: 800 mg Natrium, 230 mg Kalium, 430 mg Calcium, 400 mg Phosphor, 25 mg Magnesium, 0,4 mg Eisen, 250 μg Vitamin A, 0,5 Vitamin B1, 0,5 Vitamin B2, 0,2 Vitamin B6, 3,5 Niacin Ziegenkäse ist vermutlich der älteste Käse überhaupt. In französisch: fromage de capra, in spanisch: quesode capra, in der Schweiz: Gaiskäsli. Ziegenmilch gerinnt zwar doppelt so schnell wie Kuhmilch, aber der Ablauf der Molke dauert länger, auch reift der Ziegenmilchkäse langsamer. Seine spezielle Eiweißbeschaffenheit macht ihn immer weich und zungenschmelzend. Ziegenkäse hat eine ganz eigene Geschmacksnote. Die Ziegenmilch ist proteinreicher als Kuhmilch und löst viel seltener Michallergie aus. Personen, die allergisch auf Lactalbumin und Lactoglobin in der Kuhmilch reagieren, vertragen die Ziegenmilch.

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Haaranalyse

Müde, deprimiert, schlaflos? Eine Haaranalyse kann vielleicht die Ursachen aufdecken Das Haar gibt Auskunft, ob zu wenig Mineralstoffe oder zu viele Schadstoffe im Körper vorhanden sind – vorausgesetzt, man kann seine Botschaft lesen. Mit den speziellen Untersuchungsmethoden der Haaranalyse ist das möglich. Ein berühmter Komponist stirbt, ein großes Reich geht unter und eine Polarexpedition scheitert. Schuld an alledem soll auch ein Stoff sein, der zu den Schwermetallen zählt: Blei. Als Forscher bei einer Analyse eines Haares von Ludwig van Beethoven erhöhte Bleiwerte entdeckten, vermuteten sie einen Zusammenhang mit der Veränderung der Persönlichkeit des Komponisten und dessen Tod. Auch wenn die These später relativiert wurde: Blei ist und bleibt giftig. Manche Wissenschaftler bringen sogar den Untergang des Römischen Reiches mit einer chronischen Bleivergiftung der Römer in Verbindung, denn sie bewahr-

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ten Wein und Speisen in bleihaltigen Gefäßen auf und transportierten Wasser in bleihaltigen Rohren. Lebensmittel in bleihaltigen Dosen wurden auch dem Polarforscher Sir John Franklin zum Verhängnis. Bei seiner dritten Expedition war Blei mit ursächlich für den Tod seiner Männer.

Schwermetalle belasten den Organismus Neben Blei gehören Cadmium, Nickel und Quecksilber zu den Schwermetallen, die gesundheitliche Störungen verursa-


chen können. Wenn der Körper es nicht mehr schafft, sie auszuscheiden, lagern sie sich in Leber, Milz, Niere, Gehirn, Haaren und Haut ein. Ist die Konzentration von Schwermetallen im Körper zu hoch, kann es zu Symptomen wie Müdigkeit, Depression, Schwindel, Nervosität, Schlafstörungen, Asthma, Haarausfall, Hautproblemen, Leberschäden oder Veränderungen des Blutes kommen. Zwar gehören bleihaltige Konservendosen der Vergangenheit an, aber bleihaltige Rohrleitungen gibt es immer noch, vor allem in Häusern, die vor 1973 gebaut wurden. Schwermetalle wie Blei können also im Trinkwasser sein, obwohl es zu den sichersten Lebensmitteln überhaupt zählt. Die Wasserversorgungsbetriebe sind für die Qualität des Wassers nur bis zum Haus verantwortlich. Das Leitungsnetz im Haus, Enthärtungsanlagen, sogenannte Impfbienen zur Phosphatierung oder auch Wasserboiler können das Wasser verunreinigen.

Wer das Trinkwasser aus dem eigenen Wasserhahn untersuchen lassen möchte, sollte sowohl das frische als auch das in der Leitung stehende Wasser ins Labor geben. Bei einer Standwasseranalyse werden aus den Rohrleitungen gelöste Elemente wie Zink oder Kupfer, aber auch Blei und Cadmium aufgespürt. Mit der Frischwasseranalyse lassen sich Veränderungen des pHWertes und des Salzgehaltes feststellen. Eine Wasseranalyse gibt darüber hinaus Aufschluss über den Gehalt an Kalium, Magnesium, Calcium und Zink im Trinkwasser.

Haargenau untersucht: Schwermetalle im Körper Eine Haaranalyse, wie sie bei Beethoven nach seinem Tode angewandt wurde, ist heute ein wichtiges diagnostisches Instrument in der Medizin und Ernäh-

Wissen Sie, was aus Ihrer Wasserleitung kommt?

Schadstoffe im Trinkwasser? Verunreinigungen mit Kupfer, Blei oder auch Nitrat sind besonders für kleine Kinder gefährlich. Bei Kupfer wird eine frühkindliche Leberschädigung diskutiert, die regelmäßige Aufnahme von Blei kann die Intelligenzentwicklung negativ beeinflussen und Nitrat kann bei Neugeborenen zur Bildung von Nitrit und damit zur gefährlichen Störung der Sauerstoffversorgung führen.

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rungswissenschaft, denn das Haar ist gewissermaßen der Spiegel des Körpers. In ihm lagern sich viele Stoffe von außen ein – und zwar meist in höherer Konzentration als in anderen Organen des Körpers. Die Firma Salus führt Haaranalysen seit mehr als 15 Jahren durch. Dazu werden die Haare im Labor gereinigt und verflüssigt. Dann können Hauptmineralstoffe, Spurenelemente und giftige Stoffe in einem sogenannten ICP-Massenspektrome ter gemessen werden. Das Verfahren ist nach der Deutschen Industrie-Norm (DIN) standardisiert. Mit ihm kann man sich sogar »auf den Zahn fühlen« lassen.

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Amalgam im Zahn? Das Haar verrät es Amalgamfüllungen, wie sie früher in der Zahnmedizin üblich waren, enthalten Quecksilber. Dieses kann, besonders wenn die Füllungen schadhaft sind oder unsachgemäß behandelt werden, in den Organismus gelangen und sich dort einlagern. Auch wenn die Füllungen entfernt sind, kann das Schwermetall den Körper noch belasten, denn anorganisches Quecksilber lagert sich im Nierengewebe ein und wird von dort wieder in den Blutkreislauf eingeschleust. Neben den Schadstoffwerten geben auch die Mineralstoffwerte wichtige gesundheitliche Informationen. So kann die Haarmineralanalyse als Hilfsmittel zur Bestimmung eines Herzinfarktrisikos herangezogen werden. Bei Infarktpatienten zeigten sich in einer Studie verminderte Gehalte an Magnesium, Kupfer, Strontium und Barium. Ob genügend Magnesium im Körper ist, zeigt die Haarmineralanalyse zudem zuverlässiger als eine Blutuntersuchung. Denn durch Mobilisierung von Speichermagnesium, z.B. aus den Knochen, wird der Gehalt im Blut weitgehend konstant gehalten. Der reduzierte Magnesiumgehalt im Haar gibt ein deutlicheres Bild der Mangelsituation. Die Analyse zeigt die Werte für die letzten Monate an, während Blutoder Urinuntersuchungen nur Tageswerte beschreiben.


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Die Krankheit aus dem Wasser John Snow war nicht nur ein Pionier bei der Einführung der Narkose mit Äther und Chloroform. Er entdeckte auch, dass verunreinigtes Wasser Krankheiten verursachen kann. Als in London eine Choleraepidemie ausbrach, an der 14.000 Menschen starben, glaubte die etablierte Ärzteschaft, dass die Krankheit sich über Dünste verbreiten würde. John Snow aber war überzeugt, dass Wasser Überträger der todbringenden Cholerabakterien ist. Er ortete den Herd der Seuche im Bereich einer Wasserpumpe in der Broad Street, ließ diese stilllegen – und siehe da, die Epidemie ebbte ab. Im Jahre 1856 wies Snow nach, dass Typhus ebenfalls durch infiziertes Wasser übertragen wird.

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Wirkstoffporträt

Zink (Zn)

Zink – ein verführerisches Spurenelement Der im 18. Jahrhundert lebende Schriftsteller und Frauenheld Giacomo Casanova soll besonders gerne Austern gegessen haben. Warum? Darüber kann man im Nachhinein nur spekulieren. Austern gelten als lust- und potenzfördernd und sie enthalten reichlich Zink. Der Mineralstoff zählt zu den Spurenelementen, die für das Funktionieren des menschlichen Stoffwechsels unentbehrlich sind. Viele Enzyme werden mit seiner Hilfe gebildet und in einigen ist er sogar direkt enthalten. Auch benötigt unser Körper Zink, um Zellen teilen und erneuern zu können. Für den Aufbau von männlichen Samenzellen ist der Mineralstoff ebenso wichtig wie für das Immunsystem: Es kann ohne dieses Spurenelement nicht effektiv arbeiten. Aber auch Symptome wie Haarausfall, Muskel-

schwäche, Appetitlosigkeit und schlecht heilende Wunden können ihre Ursache in fehlendem Zink haben. Das Spurenelement ist z.B. in Weizenkeimen, Linsen oder grünem Tee enthalten. Es ist heute nicht immer einfach, ausreichend Zink über die Nahrung aufzunehmen, und manche Menschen sind besonders gefährdet, einen Zinkmangel zu entwickeln. Zur Risikogruppe zählen z.B. Schwangere und Stillende, Heranwachsende, Senioren und Sportler. Aber auch wer stark gestresst ist, sich ungesund ernährt oder einer Belastung mit Schwermetallen ausgesetzt ist, sollte verstärkt auf ausreichend Zink achten. Denn häufig geht eine Anreicherung von Schwermetallen im Körper mit einem Zinkmangel einher.

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September 2013

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben weiß, hat ein Vermögen. Jean Anouilh

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Notizen Verena, Ruth, Ägidius Ingrid, Franz, Urban

Der Hundertjährige prophezeit Vom 1. bis zum 6. schöne und auch warme Tage.

Gregor, Oliver, Sophie Switbert, Rosalie, Ida Maria Theres., Kathar.

Am 7. kühl und sehr neblig.

Magnus, Matthias Otto, Regina, Lazarus Mariä Geburt, Korbinian Petrus Claver, Luigi, Otmar

Vom 8. bis zum 13. tagsüber trüb und nachts weiter sehr kühl. Am 14. starker Regen.

Edgar, Adolf Felix, Helga Mariä Namen, Matthäus, Guido Notburga, Tobias

Am 15. und 16. sehr schöne Tage. Am 17. mancherorts Gewitter.

Irmgard, Cyprian, Roland, Jan Cornelius, Cyprian, Edith Hildegard, Robert

Am 18. bis zum 23. schönes Wetter und sehr warm. Aber danach trübt es sich ein und dies hält an bis zum Ende des Monats.

Richardis, Lambert Januaris, Thomas, Igor Susanne, Eustachius Matthäus, Apost., Jonas Mauritius, Emmeram

Herbstanfang und Tagundnachtgleiche

Linus, Thekla Rupert, Virgil, Gerhard Nikolaus v. Flüe Kosmas und Damian, Leonore Vinzenz, Hiltrud, Dietrich Wenzel, Thekla, Lioba Michael, Gabriel, Raph. Hieronymus, Urs, Viktor

Am 22. Sept. tritt die Sonne ins Zeichen . Waage


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Willi´s Gemüseplatte Zutaten für 4 Personen: ½ l Gemüsebouillon, 1 Pfd. kleine, feste Kartoffeln, 1 Fenchelknolle, 2 kleine Zwiebeln, 2 mittelgroße Karotten, 1 große Stange Lauch, und je nach Jahreszeit: 1 mittelgroße Zucchetti , 200 g Brokkoli, 1 Paprika, 1 Glas Weißwein, 2 EL Olivenöl, schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria), frischer Rosmarin

Kartoffel = Solanum tuberosum

Eine frische Gemüsebouillon zubereiten mit einer Karotte, ein Stück Sellerie, etwas Lauch, Salz und Pfeffer. Die Kartoffeln und die Karotten putzen und halbieren und in Salzwasser 15-20 min. halbweich kochen. In einer Reine die geputzten, halbierten und geviertelten Gemüsesorten nebeneinander legen, die Gemüsebouillon darüber gießen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und fein geschnittenen Rosmarin bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Der Auflauf wird 40 Minuten bei 200° C goldbraun gebacken. Man isst diese Gemüseplatte nur mit einem Stück Stockbrot oder Bauernbrot.

100 g enthalten (gekocht): 450 mg Natrium, 1000 mg Kalium, 52 mg Calcium, 1 mg Phosphor, 64 mg Magnesium, 2,3 mg Eisen, 10 μg Vitamin A, 0,22 mg Vitamin B1, 0,10 mg Vitamin B2, 3,4 mg Niacin, 8 mg Vitamin C Die einjährige, krautige Kartoffelpflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Nach der Entwicklung einiger Laubblätter erscheint der Blütenstand (7 Wochen, Färbung: lila, weiß, rot, je nach Sorte). Selbstbefruchtung ist vorherrschend. Insgesamt gibt es ca. 2000 Sorten. Als engeres Heimatgebiet der Kulturkartoffel ist der Bereich der südamerikanischen Hochanden, mit Schwerpunkt Peru und Bolivien, anzusehen. Sie ist von Zentralmexiko bis zur 45° südlicher Breite in Chile vertreten. Im Verlauf der beiden letzten Jahrhunderte hat die Kartoffel ihre Hauptverbreitung aber im gemäßigten Klimabereich gefunden, wo sie heute ein unentbehrliches Grundnahrungsmittel darstellt. Die Kartoffel ist Dank ihres Stärkegehalts ein sehr vielseitiges Lebensmittelprodukt, z.B.: Chips, Pommes, Kloßmehl, Kartoffelbrei, Pellkartoffel, Alkohol- und Stärkegewinnung. Kartoffeln werden aber auch als Viehfutter (z.B. für Schweine) verwendet.

Trio Noir – Pfefferspezialität mit schwarzen Pfefferkörnern aus drei Regionen. Beschreibung: Elegante und ausgewogene Pfefferkomposition aus den charakteristischen Geschmacksnoten dreier Regionen (Malabar-Küste / Indien, Killindi / Tansania, Sri Lanka).

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Heilerde

Die heilende Kraft der Erde Erde ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheitsgeschichte und hat in allen Kulturen einen hohen gesundheitlichen Stellenwert. So sind in Lehm, Löss und Ton besondere Heilkräfte enthalten. Tiere haben ihn immer noch, viele Menschen scheinen ihn jedoch verloren zu haben: den Instinkt, Erde zu essen. So fressen Tiere Erde, um ihre Verdauungsorgane zu reinigen. Das Wälzen im Sandbad befreit sie von Parasiten, lässt ihre Wunden heilen und schützt sie vor Krankheitserregern. Für die Menschen der Urzeit war Erde Marschverpflegung und Heilnahrung. Heute gibt es das Erdeessen, die sogenannte Geophagie, noch bei einigen indigenen Völkern. Sie essen bestimmte Erden, weil es ihnen gut tut und Mangelernährung und Übelkeit vorbeugt. Außerdem reiben sie ihre Haut mit feuchtem Schlamm ein, um sich so vor zu starker Sonneneinstrahlung und Insektenstichen zu schützen. In unserer westlichen Welt sieht man hin und wieder kleine Kinder, die sich eine Handvoll Sand in den Mund stecken.

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Dieses Phänomen könnte mit einem möglichen Mineralstoffoder auch Eisenmangel zusammenhängen.

Uraltes Heilmittel wiederentdeckt – für Wohlbefinden, Gesundheit und Schönheit Bereits zu Homers Zeiten, im 9. Jahrhundert vor Christus, war die braunrote »limnische Erde« ein Mittel gegen Gift und Pest. Um 1530 stellte schließlich Paracelsus Arzneimittel mit europäischer Heilerde her. Zum Ende des Mittelalters verdrängten neue medizinische Erkenntnisse die Heilerde für einige Jahrhunderte. Erst Ende des 19. Jahr-


hunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts griffen Vertreter der Naturheilkunde, wie Pfarrer Sebastian Kneipp, Buchhändler Adolf Just und Pastor Emanuel Felke, das Wissen über Heilerde wieder auf. Sie beschränkten sich bei ihren Therapieansätzen häufig auf die äußerliche Anwendung. Das stärkende FelkeBad, bei dem der Badende nackt an der frischen Luft in einer mit Lehm befüllten Wanne sitzt, erfreut sich beispielsweise immer noch als Anwendung in Kuren großer Beliebtheit. Bei Erde, die zu Heilzwecken genutzt wird, handelt es sich meistens um ein ganz besonderes Gesteinspulver: naturreinen Löss, eher als Heilerde bezeichnet. Sie ist ein Gemisch verschiedener wertvoller Mineralien, ein Produkt der letzten Eiszeit, vom Wind weggetragenes und an anderer Stelle abgelagertes fein vermahlenes Sediment. In der modernen Naturheilkunde hat sie ihren festen Platz und in Deutschland sogar eine Arzneimittelzulassung.

Das Anwendungsspektrum der Heilerde ist fast grenzenlos. So wird sie z.B. wegen ihres Mineralienreichtums eingesetzt. Sie enthält u. a. Silicium, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Natrium, Kupfer und Selen. Die Zusammensetzung der Heilerden variiert je nach Fundstelle. Von einem Spurenelement besitzen Heilerden aber generell einen besonders hohen Anteil: Silicium, und zwar das der Kieselsäure. Es ist eines der für den menschlichen Organismus lebensnotwendigen Spurenelemente, essenziell für ein gesundes Wachstum von Haut, Haaren und Fingernägeln und unentbehrlich für die Struktur unseres gesamten Körpers, so z.B. für die Knochen, Bindegewebe, Blutgefäße und Zähne. Die Siliciumatome bilden u. a. in den Wänden der Blutgefäße und im Bindegewebe Verstrebungen zwischen den Eiweißmolekülen. Das sorgt für Elastizität und Festigkeit.

Heilerde – eines der ältesten Heilmittel der Menschheitsgeschichte

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Alles Gute für Magen und Darm – entgiften, entsäuern und Bakterien den Garaus machen Die besondere Mischung der Heilerde aus Mineralstoffen und Spurenelementen kann aber auch bei akuten Beschwerden sanft helfen. Vor allem Erkrankungen des Magen- und Darmbereichs, wie säurebedingte Magenbeschwerden, Völlegefühl, Durchfall, Sodbrennen und Aufstoßen sowie Magenschleimhautentzündungen, gehören zu den Anwendungsgebieten der Heilerde. Sie bindet überschüssige Magen- und Gallensäure ebenso wie die mit der Nahrung zugeführten Säuren. Außerdem inaktiviert sie Krankheitskeime und die Stoffwechselprodukte gewisser Darmbakterien, die unsere natürliche Darmflora schädigen können. Heilerde ist zudem in der Lage, Fette und Schadstoffe zu binden, und kann damit einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Aber wie schafft sie das nur?

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Heilerde wirkt physiologisch auf zweierlei Weise bindend: Der feine Löss besitzt eine große Oberfläche mit negativ geladenen Ionen. Dadurch können die Erdteilchen Stoffe adsorbieren, die positiv geladen sind. Darüber hinaus können sie auch Substanzen absorbieren, also in ihr Inneres aufsaugen, z. B. krank machende Keime. Dieses hervorragende Vermögen, Schadstoffe zu binden, macht Heilerde zu einem idealen Entgiftungs- und Entsäuerungsmittel, das dem Säure-Basen-Haushalt zugute kommt. Für die Trinkanwendung wird die Erde mit Wasser oder Tee verrührt aufgenommen.

Erde für die Schönheit Schon die Ägypter der Pharaonenzeit sollen Erde als Heilmittel, aber auch als Kosmetikum genutzt haben: Kleopatra nahm Tonerde zur Zubereitung von Gesichtsmasken und zum Waschen der Haare. Auf der Kopfhaut kann Heilerde überschüssigen Talg aufnehmen und so schnell fettenden Haaren entgegenwirken. Für Wickel, Auflagen, Bäder oder Gesichtsmasken kann Heilerde z. B. mit Wasser, Essigwasser oder Heilkräutertee angerührt werden. Einfach auf die Haut auftragen und antrocknen lassen. So können die Kräfte am effektivsten wirken. Besonders fettige und unreine Haut erhält durch eine Heilerde-Maske einen gesunden, klaren Teint. Ob von außen oder innen angewendet, Heilerde gehört in jede Hausapotheke.


Praktische Tipps für die Anwendung von Heilerde 1. Die Heilerde mit wenig warmer oder kalter Flüssigkeit zu einem Brei verrühren, dann weiter verdünnen und trinken. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre nehmen dreimal täglich einen Messlöffel voll (5 bis 6 Gramm). 2. Nicht zu unterschätzen sind Wechselwirkungen mit Medikamenten: Heilerde sollte mindestens ein bis zwei Stunden vor der Medikamenteneinnahme aufgenommen werden, damit Wirkstoffe nicht von der Erde gebunden und so ausgeschaltet werden. 3. Eine Maske aus Heilerde sorgt für einen reinen Teint. Dazu Heilerdepulver mit Wasser verrühren, den cremigen Schlamm auf das Gesicht auftragen, 10 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abnehmen. Für trockene Haut ein paar Tropfen Weizenkeim- oder Sesamöl mit einrühren.

Wissen aus alter Zeit: Sebastian Kneipp (1821–1897), Pfarrer und Heilkundiger

Lehm, ein vorzügliches Heilmittel Kneipp benutzte den Lehm sowohl für die innerliche als auch für die äußerliche Anwendung. In einem seiner Vorträge soll der Theologe gesagt haben: »Der allgütige Schöpfer hat in den unscheinbarsten Dingen, an welchen der moderne Mensch gleichgültig vorübergeht und die er sogar verachtet, Heilmittel für Menschen und Tier geschaffen. Eines der vorzüglichsten Heilmittel ist der Lehm.«

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Oktober 2013 Humor ist die Fähigkeit, im Leben mit Gegenwind zu segeln. Günther Pfitzmann

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Notizen Theresia, Werner Beregis, Hermann Ewald, Irmgard

Vom 1. bis zum 7. Oktober ist es sehr unbeständig.

Tag der dt. Einheit

Franz v. Assisi Helmut, Placidus

Am 8. ein schöner Tag.

Erntedankfest

Bruno, William, Renatus

Der Hundertjährige prophezeit

Vom 9. bis zum 14. ist es wieder unbeständig.

Gerold, Justina Brigitte, Gunther

Vom 15. bis zum 22. ist es schön. Doch es kann nachts schon zu Frost kommen.

Günther, Justus Viktor, Gereon Alexander, Martin

Am 23. und am 24. wärmer aber leichter Regen.

Maximilan, Elisabeth Gerald, Eduard

Vom 25. bis zum 26. Regen, der schon mit Schnee vermischt sein kann.

Burkhard, Jakob, Hildegund Theresia, Aurelia Hedwig, Gerhard, Luitgard Ignatius, Anselm

Am 29. und am 30. bricht Kälte ein.

Lukas, Petrus v. Alkantara Paul v. Kreuz

Am 31. kalt und sonnig.

Wendelin, Karl Ursula

Am 23. Oktober tritt die Sonne ins Zeichen . Skorpion

Cordula, Ingbert Roman, Severin, Ute

Antonius, Leonid Krispin, Philipp Amandus, Friedbert

Ende Sommerzeit

Wolfhard, Olaus Simon u. Judas, Ap. Ferrutius, Dietrich Dorothea, Gottschalk Wolfgang

Reformationstag


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Polentanocken mit Pfifferlingsoße Zutaten für 4 Personen: 170 g Polentamaismehl, 1,5 dl Wasser, 1 Prise Salz, 1 mittelgroße Kartoffel, 100g Butter Soße: 200 g Pfifferlinge, ½ dl Sahne, 1 Bund Petersilie, 1-2 TL „Flor de Sal - Steinpilze“ (Herbaria), schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria) Die Kartoffel kochen, fein raspeln und sofort mit der Polenta (vorgekocht aus Polentamehl, Wasser und Salz) zu einem Teig verarbeiten, mit Salz abschmecken und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Die Bratpfanne mit der Butter erhitzen und aus dem Teig mit einem Esslöffel Nocken bilden und in der Pfanne goldgelb braten. In einem kleinen Topf nochmal etwas Butter erhitzen und die gewaschenen und geputzten Pfifferlinge gut anbraten, dann mit Sahne aufgießen und Petersilie dazugeben. Die Soße mit Pfeffer und Steinpilzsalz abschmecken und die Nockerl damit übergießen.

Maisgries – Polenta 100 g enthalten: 6 mg Natrium, 294 mg Kalium, 8 mg Calcium, 213 mg Phosphor, 91 mg Magnesium, 1,5 mg Eisen, 185 μg Vitamin A, 2,0 mg Vitamin E, 0,36 mg VItamin B1, 0,20 mg Vitamin B2, 0,4 mg Vitamin B6, 1,5 mg Niacin Der Mais ist ein Getreide und stammt ursprünglich aus Mexiko, wo er schon im Jahre 3000 v. Chr. angebaut wurde. Heute wird er weltweit in gemäßigten und heißen Klimazonen angebaut, vor allem aber in Nordamerika. Die Blüte der Pflanze wächst sich zu einem Kolben aus, der in Reihen mit gelben, weißen oder roten Körnern besetzt ist. Die frischen Maiskolben, mit einem süßlich aromatischen Geschmack, werden als ganze Kolben gekocht und gegessen. Getrocknet werden die Körner zu Mehl gemahlen oder zu Gries verarbeitet und entsprechend in der Küche verwendet.

Gewürze für die feine Bio-Küche gibt es von Herbaria

In den Ländern, deren Grundnahrungsmittel der Mais bildet, besteht die Gefahr, dass die Menschen an Pellagra (Mangelerkrankung) erkranken. Erst wenn der Mais mit Kalkwasser behandelt wird, kann das Niacin ausgenutzt werden.

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Haut

Reizvolle Aussichten: erkrankte Haut wieder in Balance bringen Immer mehr Menschen entwickeln Problemhaut, beispielsweise in Form von Allergien, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Was jedem Einzelnen helfen kann, sind pharmazeutisch wirksame Pflegestoffe und Streicheleinheiten für die Seele.

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»Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, wie es scheint«, schrieb einst der deutsche Dichter Friedrich Hebbel. Viele Menschen fühlen sich in ihrer Haut jedoch ständig wie in einem Gefängnis, selbst nachts wachen sie sich kratzend – vom Juckreiz gequält – auf. An schöne Träume ist hier nicht zu denken.

Ursachen finden und die Bedürfnisse trockener Haut besser verstehen

Hauterkrankungen nehmen immer weiter zu: »Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden z.B. an Neurodermitis. Allein diese Zahl hat sich in den letzten sechs Jahren sogar vervierfacht. Und circa sechs Millionen haben eine Hand-Entzündung, die chronische Form ist mittlerweile die häufigste be-

Für die Betroffenen ist es schwierig, genau zu identifizieren, warum die Haut verrückt spielt. Zum einen können bestimmte Lebensgewohnheiten wie zu hoher Kaffee-, Alkoholoder Nikotinkonsum und psychische Belastungen wie zu viel Stress bei der Entstehung von Hautkrankheiten mitwirken.

rufsbedingte Hauterkrankung«, sagt Dr. Heike Behrbohm von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.


Allergene in Zitrusfrüchten oder Erdbeeren sowie Hausstaubmilben, Gräserpollen oder Tierhaare können genauso gut auslösende Faktoren sein. Wir Menschen kommen zudem täglich mit einer ganzen Reihe weiterer hautfremder Substanzen in Berührung, unter anderem mit Umweltgiften und chemischen Hilfs- und Ausrüstungsmitteln, die in unseren Textilien stecken. Auch übertriebenes Duschen und Waschen mit Produkten, die zu aggressive, synthetische Tenside und Konservierungsstoffe enthalten, trocknen die Haut aus. Aber was passiert eigentlich, wenn die Haut diesen äußeren Einflüssen nicht mehr standhalten kann und krank wird? Eine gesunde Epidermis, also die Oberhaut und Schutzhülle zur Außenwelt, ist im Grunde äußerst widerstandsfähig. Sie allein besteht aus fünf Zellschichten. Die oberste ist die Hornzellenschicht, der sogenannte Hydroli-

pidfilm, der wie eine Emulsion pflegt und gegen Schadstoffe und UV-Strahlung schützt. Er ist ein kompaktes Geflecht aus wässrigem Schweiß, dem Fett der Talgdrüsen und den toten Hornzellen. Von der untersten Schicht der Epidermis, der Basalschicht, wandern laufend frisch gebildete Zellen an die Hautoberfläche. Erkrankter Haut fehlt sozusagen der »Mörtel« zwischen den »Ziegelsteinen«, also die wichtigen Lipide zwischen den Zellen: Insbesondere Gamma-Linolensäure und Linolsäure, die normalerweise zu 20 Prozent in der Haut vorkommen. Sie halten die Barrierefunktion aufrecht. Bei Neurodermitis und Schuppenflechte führt eine gestörte Hautbarriere ohne diese Fettsäuren zu extrem trockener und empfindlicher Haut. Sie juckt, schuppt und rötet sich. Und die Hautbarriere wird durchlässig: Die Eintrittspforten für Schadstoffe, Keime und Allergene sind nun geöffnet und aus der Haut entweicht viel Feuchtigkeit. Falsche Pflege kann sich schnell auf Ihre Haut auswirken.

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Den Teufelskreis durchbrechen: mit der Kraft der Natur Menschen mit Neurodermitis stehen unter einem enormen Leidensdruck: Irgendetwas löst einen Juckreiz aus, man kratzt sich, entspannt für einen kurzen Moment. Doch dann juckt es wieder, kratzbedingt, und zwar wesentlich schlimmer als zuvor. Regelrechte Kratzattacken, verbunden mit starken Schmerzen und entzündeten Hautstellen, sind die Folge. Übersetzt man das griechische Wort Ekzem, so bekommt man einen Eindruck, wie sich Betroffene fühlen müssen: »Ich brenne« bedeutet es. Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall und Schlafstörungen gehen damit einher. Diesen Teufelskreis einfach durchbrechen – nichts wünschen sich die Betroffenen sehnlicher. Zu Allergien, Ekzemen und Neurodermitis neigende Haut benötigt deshalb ein umfassendes Pflegekonzept aus beruhigenden, feuchtigkeitsspendenden und strukturstärkenden Wirk-

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stoffen – am besten natürlicher Herkunft: Aloe vera spendet beispielsweise intensiv Feuchtigkeit, Ringelblumenextrakt wirkt wundheilend, Kamille beruhigt, Hafer stillt den Juckreiz und Süßholzwurzelextrakt ist entzündungshemmend. Auch Allantoin, gewonnen aus Beinwell oder Rosskastanien, wirkt gewebeneubildend und reizlindernd. Ein ganz besonders wertvoller Wirkstoff für Menschen mit Hauterkrankungen ist darüber hinaus Mikrosilber. Das haben zahlreiche Studien bereits bewiesen: Es verhindert das Wachstum von Bakterien und beugt somit der Entstehung von Entzündungen und Reizungen vor. Die Samen der Borretschpflanze und Nachtkerze enthalten die wichtigen Fettsäuren, die extrem trockener Haut fehlen: Gamma-Linolensäure und Linolsäure. Sie können einerseits Hautreaktionen abschwächen und Juckreiz mildern und zum anderen sich ganz natürlich in die Lipidbarriere integrieren. Bei sehr starken Neurodermitisschüben sollte man allerdings von einem Hautarzt abklären lassen, ob auch Medikamente,


z.B. Antihistaminika oder andere Präparate eingenommen werden müssen. Und auch die Seelenpflege spielt eine große Rolle: Menschen mit Hauterkrankungen sollten lernen, Stress und Spannungszustände am Ende eines jeden Tages abzubauen: Autogenes Training, Musikhören, täglicher Aufenthalt im Freien und regelmäßige Bewegung können für wesentlich mehr innere Ruhe sorgen. Und dann steht auch einer erholsamen Nacht nichts im Wege.

Wissen aus alter Zeit: Herodot von Halikarnassos (ca. 490 v. Chr. bis 424 v. Chr.), griechischer Geschichtsschreiber

Silber – uralte Substanz der Medizin Um den Anfängen der medizinischen Verwendung von Silber genauer auf die Spur zu kommen, können die Schriften des griechischen Geschichtsschreibers Herodot hilfreich sein: Er schildert, dass der Perserkönig Cyrus bei seinen Kriegen Wasser aus dem Fluss Choaspes in silbernen Krügen mit sich führte, um es keimfrei zu halten. Die alten Ägypter bedeckten z.B. Wunden mit Silberfolie. Die antibakteriellen Eigenschaften des Edelmetalls sind heute wissenschaftlich bewiesen: Mikrosilber hemmt die Verbreitung unterschiedlicher Keime wie Bakterien, Viren und Pilze.

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Heilpflanzenporträt

Nachtkerze – Oenothera biennis

Die Königin der Nacht Beschreibung: Die schöne Gelbe macht es sich am liebsten auf kargen, steinigen und sandigen Böden gemütlich: Bahndämme, Wegränder und Steinbrüche hat sich der sogenannte Neophyt (griech. neue Pflanze) als Lebensraum ausgesucht. Sie ist eine Pflanze der »Neuen Welt«, weil sie vor etwa 400 Jahren von Nordamerika – wahrscheinlich als Samen in Kleidung oder Erde – völlig unbeabsichtigt nach Europa eingeschleppt wurde und es schaffte, sich hier anzusiedeln. Ihren Namen verdankt sie der Besonderheit, dass sie ihre Blüten erst am späten Nachmittag in einer fließenden Bewegung für die Nacht öffnet: Schon in der Dämmerung

eilen Nachtfalter herbei, um sie zu bestäuben. Wirkung: Die Nachtkerzensamen enthalten einen besonders gesundheitsfördernden Schatz für den Menschen: ein Öl, das hauptsächlich auf Linolsäure und der in Pflanzen äußerst selten vorkommenden Gamma-Linolensäure, einer Omega-6-Fettsäure, basiert. Es eignet sich zur innerlichen und äußerlichen Behandlung neurodermitischer, schuppiger und entzündlicher Haut. Dermatologische Studien beweisen, dass diese Fettsäuren ganz natürlich eine kranke Hautbarriere regenerieren können und auch die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut regulieren.

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November 2013 Je seltener meine Seele lächelt, desto mehr kommt mein Körper in Bedrängnis. Peter Horton

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Notizen Allerheiligen

Gedenkt. d. Heiligen Tobias

Vom 1. bis zum 5. zum Teil starker Regen.

Hubert, Pirmin Karl Borromäus, Reinhard Emmerich, Berthild Leonhard, Rudolf, Christine

Claudius, Gregor, Gottfried Theodor, Emil Leo d. Große, Justus

Josaphat, Emil Eugen, Wilhelm Lorenz, Alberich Cäcilie, Albert, Margareta

Odo Elisabeth, David Korb., Felix Ursula, Rufus Cäcilia, Klemens Kolumban Flora, Andreas Katharina, Niels Konrad, Gebhard, Ida Bilhildis, Gustav Jakob, Simon, Gerhard Friedrich, Jutta Andreas, Apostel

Vom 17. bis zum 22. wird es mild. Vom 23. bis zum Ende kalt und unstet Wetter. Zudem fällt etwas Schnee, der auch liegen bleibt.

Martin

Gertrud, Florian

Vom 4. bis zum 6. heiter aber kalt. Vom 7. bis zum 16. trübe Tage.

Willibrord, Engelbert

Otmar, Margareta

Der Hundertjährige prophezeit

Buß- und Bettag

Am 22. Nov. tritt die Sonne ins Zeichen . Schütze


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Maronisuppe nach Südtirolart Zutaten für 6 Personen: 1 EL Butter, 1 Zwiebel fein gehackt, 300 g Maroni gekocht, 1 l Gemüsebrühe, „Trüffelglück“ Gewürzmischung (Herbaria), Pfeffergemisch „Capriccio“ aus der Mühle (Herbaria), frisch geriebene Muskatnuss (Herbaria), 100 ml Sahne, 2 gekochte, mehlige Kartoffeln, 1 Glas Rotwein, 1 Lorbeerblatt Zwiebel fein hacken, in Butter andünsten und die geschälten und gehackten Maroni, sowie die gewürfelten Kartoffeln dazugeben. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und die Suppe 20 Minuten köcheln lassen. Nun die Suppe pürieren und mit der Sahne aufkochen. Mit Pfeffer, Muskat und „Trüffelglück“ abschmecken. Am Schluss das Gläschen Rotwein in die Suppe gießen, umrühren und nochmal 10 Minuten kochen lassen. Die Maronisuppe ist eine wunderbare Vorspeise im Herbst und im Winter.

Maroni – Esskastanie (lat. Castanea sativa) 100 g enthalten: 2,5 g Eiweiß, 1,8 g Fett, 2 mg Natrium, 707 mg Kalium, 33 mg Calcium, 87 mg Phosphor, 45 mg Magnesium, 1,4 mg Eisen, 4 μg Vitamin A, 1,2 mg Vitamin E, 0,23 mg Vitamin B1, 0,22 mg Vitamin B2, 0,35 mg Vitamin B6, 0,9 mg Niacin, 27 mg Vitamin C Die Maroni stammt aus Asien und wurde in Europa schon bei den Römern und Griechen zum Wein gereicht. Lange Zeit waren Maroni ein sättigendes Grundnahrungsmittel aus dem Mehl und Brot hergestellt wurde. In Ligurien (Italien) hat die Maroni im 2. Weltkrieg die Menschen vor dem Hunger bewahrt. Später hat die Kartoffel sie vom Speiseplan verdrängt. Die Maroni gehört zur Familie der Buchengewächse und sind die Samen des Kastanienbaumes. Vor allem sind sie in den gemäßigten Regionen des Mittelmeerraums beheimatet. Der kugelige, langstachelige, fast igelförmige Fruchtbehälter umschließt drei nussartige Samen mit fester Haut. Bei der Reife fällt die Maroni vom Baum. Man unterscheidet zwischen normalen Edel- oder Esskastanien und Roßkastanien. Die wichtigsten Anbauländer sind Italien, Spanien, Portugal und die Türkei. In Japan werden die Maroni zu allerlei Süßspeisen verarbeitet wie z.B. Kastanieneis oder Maronikuchen, aber auch zu Suppen oder Nudeln.

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Blutfette

Die Blutfettwerte im Blick behalten Mehr Bewegung, Gewichtsabnahme, bewusste Ernährung – mit gezielten Maßnahmen lässt sich hohen Blutfettwerten und damit auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Wie stellen Sie sich das perfekte Frühstück vor? Vielleicht mit frischen Brötchen, Eiern, Butter und Erdbeerkonfitüre? Besonders tierische Lebensmittel wie Butter, Eier oder auch Wurstwaren sind wegen ihres Fett- und Cholesteringehaltes in Verruf gekommen. Im Grunde erfüllt Cholesterin wichtige Aufgaben in unserem Körper. So ist die fettähnliche Substanz unter anderem der wichtigste Baustoff unserer Zellwände und Ausgangsstoff für die Bildung von Hormonen sowie Vitamin D. Zum einen wird Cholesterin aus der Nahrung aufgenommen, zum anderen stellt der Körper einen großen Teil selbst her. Erblich bedingte Stoffwechselstörungen, eine ungesunde Lebensweise, Übergewicht, Medikamente oder Krankheiten können zu erhöhten Blutfett-

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werten führen. Gefäßschädigend wirken hier vor allem erhöhte LDL-Cholesterin- und auch Triglyceridwerte. Diese Stoffverbunde können sich an den Arterienwänden ablagern und zu Verengungen, der Arteriosklerose, führen. Ein zu hoher Blutdruck oder gar Herzinfarkt oder Schlaganfall können schwerwiegende Folgen sein.

Ein gesunder Lebensstil schützt die Gefäße In etwa 70 Prozent der Fälle ist eine Erhöhung von Blutdruck und Blutfettwerten auf schlechte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Das bedeutet: Mit einer angepassten Lebensweise können erhöhte Blutfettwerte gesenkt werden. Allein durch natürliche Maßnahmen ist es möglich, den


LDL-Cholesterinspiegel um rund 30 Prozent und den Triglyceridspiegel um etwa 20 Prozent zu senken. Zugleich lässt sich das »gute« HDL-Cholesterin erhöhen. Übergewichtige sollten Normalgewicht anstreben. Dabei helfen regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung. Weniger Zucker, Salz und tierische Lebensmittel zu konsumieren, ist nicht nur eine Empfehlung, die für Menschen mit erhöhten Blutfettwerten gilt. Eine ausgewogene Mischung frischer, vorwiegend pflanzlicher Zutaten ist für jeden ein Gewinn. Zu empfehlen ist die Vollwertkost mit möglichst naturbelassenen Lebensmitteln, denn Ballaststoffe aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse verringern die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm und können zudem die Rückresorption von Gallensäuren verhindern. Haferflocken und Haferkleie, aber auch Gerste stecken voller sogenannter Betaglucane. Diese löslichen Ballaststoffe binden die Gallensäuren im Darm. Allein der Verzehr von drei Gramm Betaglucan am Tag soll den Cholesterinspiegel um fünf Prozent senken können, was das Risiko, am HerzKreislauf-System zu erkranken, um ein Viertel verringert. 100 Gramm Haferflocken enthalten etwa 4,5 Gramm Betaglucane. In Haferkleie ist der Gehalt noch höher.

Pflanzenstoffe für den gesunden Cholesterinspiegel Lycopin, der rote Farbstoff der Tomaten, kann im Blut verhindern, dass sich LDL-Cholesterin in den Gefäßen ablagert. Das Gemüse enthält zudem Folsäure und Vitamin C. Folsäure, die auch in grünem Gemüse oder Kiwis enthalten ist, kann helfen, den Homocysteinspiegel im Blut zu senken. Ein hoher Wert dieser Aminosäuren kann dazu führen, dass sich Cholesterin schneller in den Gefäßen ablagert. Sulfide und das Allicin aus Zwiebelgewächsen, wie Knoblauch, Lauch, Zwiebeln oder auch Bärlauch, halten dagegen das Blut dünn und reduzieren damit die Gefahr eines Arterienverschlusses. Zudem können größere Mengen Allicin die körpereigene Cholesterinbildung hemmen. Auch Betacarotine und Polyphenole aus Obst und Gemüse sorgen dafür, dass sich Cholesterin nur schwer in den Gefäßen ablagern kann. Was Naschkatzen erfreuen wird: auch der Verzehr von dunkler Schokolade und Kakao lässt das LDL-Cholesterin sinken.

Pflanzenfette bevorzugen, Fleischkonsum reduzieren Regelmäßige Kuren mit Mariendistelextrakten können die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen und die Selbstheilungskräfte anregen. Zusätzlich schützen die Wirkstoffe die

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Leberzellen vor dem Eindringen neuer Gifte. Trotzdem sollte man seine eigene Lebensweise stets überdenken, um dem viel beschäftigten Reinigungswerk oft genug eine Atempause zu gönnen.

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Schoenenberger Wissen aus alter Zeit: Hieronymus Bock (1498–1554), deutscher Botaniker und Arzt

Eine Stärkung für die Schwachen Hieronymus Bock schrieb über die Artischocke, dass sie den Harn treibe und zur Stärkung der Schwachen diene. Der Sud aus der Abkochung der Wurzel in Wein solle unangenehmen Körpergeruch beseitigen und stinkenden Harn austreiben, außerdem die »verstopfte« Leber und Niere reinigen und bei Gelb- und Wassersucht helfen. Dass Artischockenextrakt das Blutcholesterin beeinflusst, wurde erst 1933 wissenschaftlich erforscht.

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Heilpflanzenporträt

Die Artischocke (Cynara scolymus L.)

Bedeutende Arzneipflanze

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Die Kulturpflanze stammt aus dem Mittelmeer und gehört zur Familie der Korbblütler. Das distelartige Gewächs mit den großen schmackhaften Blütenknospen kann bis zu zwei Meter hoch werden. Medizinische Verwendung finden vor allem die Blätter der einjährigen Blattrosette sowie die Blütenknospen der mehrjährigen Pflanze. Unter günstigen Kulturbedingungen kann sie bereits im ersten Jahr eine Blüte hervorbringen. Ihre Inhaltsstoffe wirken unterstützend gegen hohe Blutfettwerte,

Verdauungsbeschwerden oder Reizdarmsyndrom. Heute zeigen wissenschaftliche Studien, dass Extrakte der Artischocke die Leberzellen vor der Schädigung durch freie Radikale schützen können. Sie hemmen zudem die körpereigene Produktion von Cholesterin und regen den Gallenfluss an. Für den Inhaltsstoff Luteolin konnte eine Hemmung der körpereigenen Cholesterolbildung gezeigt werden; zusätzlich wird die Ausscheidung von Fetten über die Galle gefördert.

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Dezember 2013 Die meiste Zeit verliert man damit, dass man Zeit gewinnen will. John Steinbeck

Tag 1

So

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Mond

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Notizen Edmund, Rolf, Natalie

1. Advent

Bibiana, Luzius

Der Hundertjährige prophezeit Am 1. und 2. ist es kalt.

Franz Xav., Juliane, Emma

Am 3. fällt Schnee.

Barbara Reinhard, Alois Nikolaus, Klaus

Nikolaus

Am 4. und am 5. starker Regen.

2. Advent

Vom 6. bis zum 12. trübe und kalt.

Ambrosius, Urban Konstantin

Ab 13. bis zum 19. wird es milder aber es bleibt trocken.

Valeria Angelina, Renate Arthur, David

Aber am 20. starker Schneefall.

Johanna, Franziska Luzia, Odilia Joh. v. Kreuz, Berthold

3. Advent

Christiane, Carlo

Am 21. bis zum 23. trübes Wetter. Am 24. bis zum Ende ziemlich kalt und nur am 27. und 28. ist es sonnig.

Adelheid Jolanda, Brunhilde Wunibald, Edgar Susanne, Thea Vitus, Julius Dominik, Ap. Thomas Jutta, Beate

Winteranfang 4. Advent

Viktoria, Dagobert Adam u. Eva, Hanno

Heiligabend

Geburt des Herrn

1. Weihnachtsfeiertag

Hl. Stephanus

2. Weihnachtsfeiertag

Johannes, Apost. Unschuldig. Kinder Thomas, David Felix, Lothar Silvester, Jahreswende

Silvester

Am 21. Dez. tritt die Sonne ins Zeichen . Steinbock


Rezepte

Die natürliche Gesundheitsküche von Angelika Weiss-Greither

Trüffelbutter – Tagliatellesoße Zutaten für 4 Personen: 1 Pfd. Tagliatelle, ¼ weiße Zwiebeln, 80 g Tartuffibutter oder Trüffelöl, 50 g Butter, ½ dl Sahne, „Trüffelglück“ Gewürzmischung (Herbaria), Aceto Balsamico Tartufo (Feinkostladen), schwarzer Pfeffer „Trio Noir“ aus der Mühle (Herbaria), evtl. etwas frischer, schwarzer Trüffel (ist aber nicht notwendig!)

Trüffel (lat.: Tuber melanosporum) Die zur Familie der Tuberaceae gehörenden Trüffel sind etwa 30 cm unter der Erde wachsende Knollenpilze, die bevorzugt an den Wurzeln von Haselnussstauden, Eichen, Weiden, Linden und Pappeln vorkommen. Sie haben einen unregelmäßig knollig oder kugelig geformten, 3-12 cm großen Fruchtkörper und keinen Stiel. Speziell ausgebildete Trüffelschweine – heute sind es mehrheitlich Hunde – mit ihrem feinen Geruchssinn spüren die Trüffel auf und werden dann vom Menschen ausgegraben. Die ersten Hinweise auf die Trüffel finden sich bereits vor 5000 Jahren in Mesopotanien. Auch bei den Griechen und Römern des Altertums waren sie schon Delikatessen. Kulinarischer Zenit war der Beginn des 18. Jahrhunderts in Frankreich, wo die Trüffel bei keinem Bankett fehlen durfte. Die absolute Spitzentrüffel ist die weiße Trüffel „Tartufo bianco“ aus dem Piemont. Sie ist extrem teuer und somit nur zu Weihnachten und Hochzeiten als Morgengabe zu kaufen. Die schwarze Trüffel wächst mittlerweile auf vielen Orten in der Welt, wie in der Schweiz, in Frankreich, in der Schwäbischen Alb, in Spanien, China und Amerika. Die Tatsache, dass Trüffel als Aphrodisiakum bekannt ist, liegt weniger an ihren Inhaltsstoffen als an dem Geruch. Dieser enthält Androstenol, das in der Pubertät besonders viel produziert wird.

Soße: Die sehr fein gehackte, weiße Zwiebel in der Butter andünsten, dann mit reichlich „Trüffelglück“ würzen. Die Trüffelbutter dazugeben, schmelzen lassen und mit einem Schneebesen schaumig rühren. Nun die Sahne dazu gießen, mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer abschmecken und nochmal kurz aufköcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Tagliatelle „al dente“ kochen und auf vier vorgewärmte Teller verteilen, die Trüffelsoße darüberverteilen und etwas „Aceto Balsamico Tartufo“ dekorativ darüber verteilen. Sofort mit einem Glas trockenen Rotwein (Piemont) servieren.

100 g Trüffel enthalten: 77 mg Natrium, 526 mg Kalium, 24 mg Calcium, 62 mg Phosphor, 24 mg Magnesium, 3,5 mg Eisen,

Gewürze für die feine Bio-Küche gibt es von Herbaria

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Kieselerde

Schönmacher par excellence Jugendlich straffe Haut, kräftiges, glänzendes Haar und feste Fingernägel – ein Schönheitsideal, das sich bis heute gehalten hat. Je älter wir werden, desto weiter entfernen wir uns von ihm. Kieselerde kann helfen, den Zeichen der Zeit entgegenzuwirken. Sie schützt uns vor Hitze, Kälte, Krankheitserregern, UV-Strahlen der Sonne und vor dem Austrocknen – die Haut, unser größtes Organ. Ausgebreitet würde sie bis zu zwei Quadratmeter messen. Dazu ist sie ein ganz schönes Schwergewicht: um die zehn Kilogramm bringt sie auf die Waage. Wussten Sie übrigens, dass Haare und Nägel als sogenannte Hautanhanggebilde zur Haut dazugezählt werden? Unsere Haut ist sehr sensibel und äußere Einflüsse machen ihr zu schaffen. Schlafmangel, Stress, Rauchen, eine falsche Ernährungsweise, Alkohol und Sonnenbäder mag unsere empfindliche Hülle gar nicht. Derartige Sünden hinterlassen oft bleibende Spuren wie glanzloses Haar, brüchige Nägel und ein blasses, schlaff wirkendes Hautbild.

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Der natürliche Alterungsprozess macht sich ebenfalls früh bemerkbar: Schon ab dem 20. Lebensjahr können die Bindegewebszellen der Lederhaut immer weniger neues Kollagen bilden, das Unterhautfettgewebe wird dünner und die Haut wirkt durchsichtiger. Der Wasser- und Fettgehalt der Haut nimmt ab, Falten entstehen. Zudem verringert sich die Dichte der Haare und die Nägel an Händen und Füßen wachsen langsamer. Die Gründe dafür sind meist genetische und hormonelle, denn im Alter lässt die Produktion von Wachstums- und Sexualhormonen stark nach. Das beeinflusst die Zellteilung negativ und verlangsamt das gesamte Kreislaufgeschehen.


Kieselerde für Haut, Haare und Nägel Es gibt viele Möglichkeiten, unser größtes Organ zu unterstützen und den ersten Zeichen der Zeit entgegenzutreten. Dies können wir nicht nur durch die richtige Pflege tun, auch eine gesunde Lebensweise mit der ausgewogenen Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig. Hier kommt uns ein ganz besonderer Naturstoff zu Hilfe: Kieselerde. Sie wird u. a. aus fossilen Kieselalgen, den sogenannten Diatomeen, gewonnen. Diese kommen in Seen und Meeren vor. Außerdem lässt sie sich in Kieselsteinen, Quarz, Bergkristallen und vielen Pflanzen, wie z. B. Bambus, finden. Kieselerde enthält das Spurenelement Silicium, welches einen positiven Einfluss auf zahlreiche Vorgänge im Körper hat. Es aktiviert den Zellaufbau und hemmt den Alterungsprozess im Gewebe. So wird z. B. die Kollagenbildung im Bindegewebe angeregt. Das sorgt für straffe, glatte Haut. Dadurch, dass Silicium die Feuchtigkeitsspeicherung der Zellen fördert, eignet es sich auch ideal zur Anwendung bei trockener Haut. Zudem fördert das Spurenelement das Wachstum von Haaren und Fingernägeln und ist für die Elastizität und Festigkeit der Blutgefäße wichtig. Auch Muskeln, Knorpel und Sehnen brauchen es dringend. Man könnte Silicium also als Schönmacher

par excellence bezeichnen. Ein Schönmacher, von dem wir im Laufe des Lebens immer mehr verlieren. Je älter wir werden, desto höher wird unser täglicher Bedarf dieses Spurenelementes. Bei gesunden Menschen wird er auf dreißig bis vierzig Milligramm geschätzt, bei chronisch Kranken kann der Bedarf höher sein.

Vollgetreide liefert viel Silicium Da der Körper selbst kein Silicium produzieren kann, müssen wir es uns über die Ernährung zuführen. Kartoffeln, Hafer, Hirse, Sellerie, Spinat und Bambussprossen sind u. a. gute Siliciumlieferanten. Es wird jedoch zunehmend schwieriger, den Tagesbedarf über diese Nahrungsmittel zu decken. So enthält Gemüse, das aus der Intensivlandschaft stammt, deutlich weniger Silicium, da es in den kurzen Wachstumsphasen nicht viel von diesem Spurenelement aufnehmen kann. Außerdem geht

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beim Kochen von Gemüse und dem Schälen von Getreide ein Großteil des Spurenelements verloren. Für das »Mehr« an Silicium können Kieselerdepräparate eingenommen werden. Natürlich wäre es schön, wenn wir bereits nach der ersten Einnahme direkt mit vollem Haar, festen Nägeln und straffer Haut glänzen könnten. Doch bis das Silicium seine volle Wirkung entfalten kann, dauert es eine Weile. Eine Kur mit Kieselerde sollte deshalb über mehrere Wochen durchgeführt werden.

Wissen aus alter Zeit:

Kieselerde – auch äußerlich anwendbar

Heilen mit Tonerde

Kieselerde unterstützt uns jedoch nicht nur von innen: Bei Insektenstichen, Ausschlägen, Hautallergien, Lippenherpes, Pickeln, Schürfwunden, Warzen, Ekzemen, Wundstellen und Zahnfleischproblemen kann sie auch äußerlich angewendet werden. Denn das in ihr enthaltene Silicium hat antibakterielle Eigenschaften und kann Flüssigkeiten und Giftstoffe binden. So wirkt es Hautreizungen und Entzündungen entgegen.

Hippokrates von Kos (um 460 v. Chr. bis um 370 v. Chr.), berühmtester Arzt des Altertums

Bereits im Altertum wurde die gesundheitsfördernde Kraft siliciumhaltiger Tonerde genutzt. Der bekannte griechische Arzt Hippokrates von Kos empfahl sie sowohl innerlich als auch äußerlich. In Form von Bädern und Packungen setzte er sie gegen verschiedene Beschwerden ein, und ganz nach seinem Credo »Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein« empfahl er, Tonerde als Brei zu essen, um Knochen und Knorpel gesund zu halten.

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Wirkstoffporträt

Kieselerde

Kraftquelle aus der Natur Kieselalgen sind einzellige Pflanzen, die ein zartes Glasgehäuse haben. Sie sind mikroskopisch klein und daher für das menschliche Auge nicht zu sehen. Allein in einem Liter Meereswasser können Tausende bis Millionen von ihnen leben. Meist schweben sie oder siedeln sich auf Steinen und Pflanzen an. Kieselalgen sind wichtige Bestandteile des Meeresphytoplanktons und produzieren Sauerstoff. Wenn sie sterben, sinken sie auf den Grund. Einzig ihre Schalen aus Siliciumdioxid bleiben bestehen; diese lagern sich als sogenannte Kieselgur auf dem Boden ab. Aus ihnen kann die wertvolle Kieselerde gewonnen werden. Silicium, der Wirk-

stoff der Kieselerde, ist nach Wasser das zweithäufigste Element auf der Erde. In der Natur tritt es immer in Verbindung mit Sauerstoff auf und bildet so Siliciumdioxid. Im Sprachgebrauch wird es auch als Kieselsäure bezeichnet. Unser Körper lagert das Spurenelement hauptsächlich im Bindegewebe und in den Knochen ab. Beim Aufbau der Knochen spielt Silicium eine tragende Rolle, denn es schleust wichtige Mineralsalze, wie zum Beispiel Calcium, Magnesium und Phosphat, in diese ein. Die Haut hingegen unterstützt das Spurenelement in ihrer Fähigkeit, Wasser zu binden. Je besser die Haut Wasser binden kann, desto glatter und straffer wirkt sie.

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Krebsvorsorge – Ernährung

Eine gesunde Lebensweise kann Krebs vorbeugen »Lass die Nahrung deine Medizin sein!«, riet schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike. Heute weiß man, auch in der Krebsvorsorge kommt diesem Rat eine besondere Bedeutung zu. Studien zeigen, mit einer gesunden Lebensweise wäre ein Großteil der Erkrankungen vermeidbar. Schon einfache Veränderungen wie Abnehmen, eine gesündere Ernährung und sportliche Betätigung können Krebs vorbeugen. Bratwurst mit Pommes frites, Schweinemedaillons mit Semmelknödeln, Buttercremetorte – noch vor wenigen Jahrzehnten war eine solch üppige Auswahl an Gerichten nicht selbstverständlich. Einst war es der Nahrungsmangel, heute ist es der Überfluss, der zu gesundheitlichen Problemen führt. Krebsleiden sind nach den Erkrankungen des Kreislaufsystems die häufigste Todesursache in Deutschland. Etwa jeder vierte Deutsche stirbt an einem Tumor, einer bösartigen Neubildung. Und schon in wenigen Jahren könnte Krebs die Haupttodesursache sein, vermuten Gesundheitsstatistiker. Bei Krebs handelt es sich um eine

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Entgleisung der Zellteilung, die zu ungebremstem Zellwachstum führt. Bei Männern ist Lungenkrebs die häufigste Todesursache, bei Frauen sind es Tumoren der Brust. Darmkrebs ist die zweithäufigste Todesursache bei beiden Geschlechtern. Die Zahl der erblich bedingten Krebsfälle liegt dabei gerade einmal bei etwa fünf Prozent.

Eine schlanke Figur soll besonders gut schützen Der World Cancer Research Fund (WCRF), globales Netzwerk und gemeinnützige Hilfsorganisation


für Krebsprävention, hat die Ergebnisse internationaler Studien zusammengestellt und interpretiert. Der im Jahre 2007 erstellte, 500 Seiten umfassende Bericht beruht auf der Analyse von etwa 7.000 Studien. Auf der Grundlage der Ergebnisse sind eine Reihe von Ernährungs- und Gesundheitsempfehlungen entstanden. Das lebenslange Beibehalten des normalen Körpergewichts gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Krebserkrankungen. Der Body-Mass-Index (BMI) eines Erwachsenen sollte im unteren Bereich des normalen BMI für die entsprechende Altersgruppe liegen. Er ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Größe. Nimmt man zu, vor allem am Bauch, ist das in mehrerer Hinsicht schädlich. Das Fett kann krebsfördernde Entzündungen begünstigen und hormonelle Veränderungen hervorrufen.

Mit Aktivität Krankheiten vorbeugen Etwa ein Viertel aller Krebsfälle soll weltweit auf das Konto von Übergewicht und Bewegungsmangel gehen, berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Ein gesicherter Zusammenhang von Erkrankung und Übergewicht besteht bei Brust- und Darmkrebs sowie Tumoren der Speiseröhre. Auch bei über der Hälfte der an Gebärmutterschleimhautkrebs erkrankten Frauen gilt Übergewicht als Ursache. Besonders nach den Wechseljahren steigen Entzündungsmarker unter dem Einfluss von Übergewicht stark an. Eine Untersuchung an 439 übergewichtigen Frauen über den Zeitraum von einem Jahr zeigte, dass sich schon eine geringe Gewichtsreduktion von fünf bis zehn Prozent positiv auswirkt. Bewegung sollte daher ein Teil des täglichen Lebens sein, denn: wer rastet, der rostet nicht nur, er setzt auch Fett an. Die Empfehlung des WCRF lautet hierzu: mindestens 30 Minuten pro Tag moderat aktiv sein, ver-

Mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag.

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gleichbar mit schnellem Gehen. Und wer sich noch mehr bewegt, umso besser.

Zwischen der Ernährung und Krebs bestehen komplexe Zusammenhänge Auch eine kalorienarme Kost ist gesundheitsförderlich. Die umfassende Datenauswertung des WCRF zeigte, dass die meisten Kostformen, die vor Krebs schützen, überwiegend aus pflanzlicher Nahrung bestehen. Dass bestimmte Lebensmittel das Risiko einer Krebserkrankung verringern, gilt als wahrscheinlich, ist jedoch nur in wenigen Fällen ausreichend belegt. So wird angenommen, dass Obst und Gemüse vor Mund-, Magen- und Dickdarmkrebs schützen. Ein hoher Verzehr von Ballaststoffen trägt vor allem zur Darmgesundheit bei. Mindestens 25 Gramm Ballaststoffe pro Tag, z.B. aus Vollkorngetreideprodukten oder Hülsenfrüchten, werden empfohlen. Außerdem sollten etwa fünf Portionen von verschiedenem, nicht

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stärkehaltigem Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen, das sind umgerechnet etwa 400 Gramm – so viel wie ein kleines Schüsselchen Salat, eine Portion Brokkoli, eine Karotte, eine Orange und ein Apfel. Nicht stärkehaltige Gemüse- und Obstsorten zeichnen sich durch viele Nährstoffe und wenige Kalorien aus. Deshalb sind stärkereiche Kartoffeln in der Empfehlung »Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag« nicht enthalten. Eine abwechslungsreiche pflanzenbasierte Kost ist reich an wichtigen Nährstoffen. Einige dieser Nährstoffe sind in Bezug auf Krebserkrankungen wissenschaftlich erforscht worden. So wird z.B. diskutiert, welche Rolle das Spurenelement Selen in der Krebsprävention spielt. Andere isolierte Nährstoffe stehen wiederum im Verdacht, Krebs fördern zu können. Experten sehen die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln daher kritisch und raten eher zu einer ausgewogenen Ernährung.


Vegetarier haben ein niedrigeres Risiko für bestimmte Krebsformen Wissenschaftlich belegt ist, dass rotes Fleisch, z.B. von Schwein, Rind, Schaf oder Ziege, die Entstehung von Darmkrebs fördert. Der WCRF empfiehlt daher, nicht mehr als 500 Gramm Fleisch pro Woche zu essen und rotes sowie verarbeitetes Fleisch zu meiden. Wurst ist häufig zu fett und zu salzig. Stark salzhaltige, rauchkonservierte oder gepökelte Lebensmittel sollen das Magenkrebsrisiko steigern. Die Krebsexperten des WCRF raten außerdem, stark verarbeitete, kalorienreiche Lebensmittel und sehr zuckerhaltige Getränke zu meiden. Am besten sei es, wenn die durchschnittliche Energiedichte einer Kost pro 100 Gramm möglichst nicht mehr als 125 Kilokalorien beträgt.

Alkohol besser meiden Von vielen Menschen unterschätzt wird auch die schädliche Wirkung von Alkohol. Wenn überhaupt alkoholische Getränke konsumiert werden, sollten Männer nicht mehr als zwei Gläser pro Tag und Frauen nicht mehr als ein Glas täglich trinken, so die Empfehlung des WCRF. Schädigend ist das enthaltene Ethanol (Alkohol), es erhöht das Risiko für Erkrankungen in Mundhöhle, Rachenraum und Kehlkopf. Auch Veränderungen in der Speiseröhre, der Leber oder der weiblichen Brust werden mit zunehmendem Alkoholkonsum wahrscheinlicher. Wie eine große europäische Langzeitstudie 2011 zeigte, war der Alkoholkonsum für etwa einen von zehn Krebsfällen bei Männern und einen von 33 Krebsfällen bei Frauen verantwortlich. Die Datenauswertung führte das Deutsche

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Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) in Zusammenarbeit mit dem Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), Toronto, Kanada, durch. Seltener als häufig angenommen stehen Krebserkrankungen mit Lebensmittelzusatzstoffen, Arzneimitteln, Infektionskrankheiten, Industrieabfällen oder Umweltverschmutzungen in Zusammenhang. Die Experten gehen davon aus, dass es das Krebsrisiko kaum beeinflusst, wenn einmal etwas Belastetes oder Verdorbenes gegessen wurde. Es sei vor allem der längerfristige Kontakt mit Schadstoffen, der gesundheitsgefährdend ist. Hier werden besonders gefährliche Schimmelpilzformen genannt, die in Nüssen, Gewürzen oder unverarbeitetem Getreide vorkommen können. Durch strenge, regelmäßige Kontrollen der Lebensmittel in Deutschland werden solche Gefahren meist schnell erkannt.

Mit zunehmender Lebenserwartung ist mit einem Anstieg an Krebserkrankungen zu rechnen Krebsexperten weisen darauf hin, dass Empfehlungen zur Prävention differenziert zu betrachten sind. Geschlecht und Alter spielen hierbei eine Rolle. So besteht z.B. bei übergewichtigen Männern ein höheres Risiko für Darmkrebs als bei übergewichtigen Frauen. Bei übergewichtigen Frauen ist das Risiko einer Erkrankung nach den Wechseljahren dagegen bedeutend höher.

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Natürlich sind nicht alle Tumorformen mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung zu verhindern. Die statistischen Angaben beziehen sich immer auf größere Bevölkerungsgruppen und spiegeln Wahrscheinlichkeiten wider. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in den westlichen Ländern jedoch immerhin rund 30 Prozent aller Krebsfälle auf ungünstige Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zurückzuführen. In den Entwicklungsländern wird nur ein Fünftel der Erkrankungen damit in Verbindung gebracht.

Bei der Lebensmittelwahl auf Vielfalt, Menge und Qualität achten Die Weltkrebsorganisation (UICC) schätzt, dass etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden kann: Das wären 150.000 Fälle allein in Deutschland. Eine spezielle Diät, um sich optimal zu schützen, gibt es zwar nicht, aber eine gesunde und zugleich genussvolle Ernährung kann in jedem Fall mehr nutzen als schaden. Dazu ist diese Form der Vorsorge kostengünstig und besonders bei unserer reichen Lebensmittelauswahl in Deutschland für jeden verfügbar.

Quellen: World Cancer Research Fund International – Ernährung, körperliche Aktivität und Krebsprävention: Eine globale Perspektive 2007


Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) – Pressearchiv World Health Organisation (WHO) – Cancer, February 2012 Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz) – Ernährung und Krebsvorbeugung Weltkrebsorganisation (UICC) Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG)

10 Tipps für die gesunde Lebensweise (Die Reihenfolge ist kein Hinweis auf die Gewichtung) 1. Das lebenslange Beibehalten eines normalen Körpergewichtes gilt derzeit als eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Krebserkrankungen. Es schützt zudem vor einer Reihe anderer chronischer Krankheiten. 2. Körperliche Aktivität, mindestens 30 Minuten pro Tag, sollte ein selbstverständlicher Teil des Lebens sein. Sitzende Tätigkeiten sollten dagegen begrenzt werden. 3. Setzen Sie auf eine abwechslungsreiche, überwiegend pflanzliche Kost mit Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und viel Obst und Gemüse. Energiereiche, zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel, wie z.B. Fast Food, gilt es zu meiden, da sie u.a. eine Gewichtszunahme fördern.

4. Als Fleischesser sollten Sie nicht mehr als 500 Gramm pro Woche davon verzehren. Meiden Sie vor allem rotes und verarbeitetes Fleisch wie z.B. Wurstwaren. 5. Nutzen Sie die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Je früher Krebs entdeckt und behandelt wird, desto größer ist die Chance, wieder gesund zu werden. 6. Rauchen Sie nicht und versuchen Sie auch das Passivrauchen zu vermeiden. Tabakrauch enthält etwa 4.800 verschiedene Stoffe, von denen über 40 erwiesenermaßen krebserzeugend sind. Weltweit sind 22 Prozent der Todesfälle durch Krebs auf das Rauchen zurückzuführen. 7. Alkohol sollten Sie nach Möglichkeit meiden. Ein moderater Konsum (Frauen höchstens ein Glas Wein/Tag, Männer höchstens zwei Gläser Wein/Tag) kann jedoch das Risiko für koronare Herzkrankheiten senken. 8. Begrenzen Sie Ihren Salzkonsum. Die durchschnittliche Menge sollte fünf Gramm pro Tag nicht übersteigen. 9. Der Nährstoffbedarf von gesunden Menschen sollte durch eine abwechslungsreiche Kost gedeckt werden. Bio sollte bevorzugt werden um möglichst wenig Schadstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. 10. Müttern wird empfohlen, ihren Säugling sechs Monate ausschließlich zu stillen. Mutter und Kind werden dadurch vor Erkrankungen geschützt.

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Auswahl an Arznei- und Lebensmitteltees Salus 14 Kräuter Kräutertee Nr. 1: Zutaten: Hagebuttenschalen**, Schachtelhalmkraut**, Brombeerblätter**, Löwenzahnkraut**, Schafgarbenblüten**, Bitterer Fenchel**, Koriander**, Kümmel**, Malvenblüten**, Pfefferminzblätter**, Ringelblumenblüten**, Anis**, Heidekraut**, Kamillenblüten**. Salus Alpenkraft® Kräutertee Husten- und Bronchial-Tee*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel enthält als Wikstoffe: 0,6 g Spitzwegerichkraut, 0,5 g Süßholzwurzel, 0,4 g Thymian, 0,2 g Bitterer Fenchel. Salus Bronchial-Tee Kräutertee Nr. 8*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (1,6 g) enthält: Wirkstoffe: 0,240 g Bitterer Fenchel (geschnitten), 0,208 g Thymian (geschnitten), 0,192 g Lindenblüten (geschnitten), 0,192 g Vogelknöterichkraut (geschnitten), 0,176g Isländisches Moos (geschnitten), 0,096 g Schlüsselblumenblüten (geschnitten), 0,064 g Weiße Taubnesselblüten (geschnitten), 0,064 g Wollblumen (geschnitten), Sonstiger Bestandteil: Himbeerblätter (geschnitten) Salus Brust-Tee Kräutertee Nr. 9*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (1,6 g) enthält als Wirkstoffe: 0,288 g Eucalyptusblätter (geschnitten), 0,272 g Latschenkiefernsprossen (geschnitten), 0,224 g Anis (geschnitten), 0,192 g Thymian (geschnitten), 0,112 g Quendelkraut (geschnitten), 0,096 g Malvenblüten (geschnitten), 0,032 g Wollblumen (geschnitten), Sonstige Bestandteile: Himbeerblätter (geschnitten) Enthält Eukalyptusblätter. Bitte Packungsbeilage beachten! Salus Erkältungs-Tee N Kräutertee Nr. 34*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2,0 g) enthält: Wirkstoffe: 0,64 g Holunderblüten, 0,72 g Lindenblüten, 040 g Thymian. Sonstige Bestandteile: Hagebuttenschalen, Brombeerblätter, Ringelblumenblüten. Salus Gutnacht®-Tee N Kräutertee Nr. 33*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (1,8 g) enthält als Wirkstoffe: 0,54 g Baldrianwurzel, 0,36 g Melissenblätter, 0,36 g Passionsblumenkraut, 0,18 g Pfefferminzblätter, sowie Kamillenblüten, Ringelblumenblüten, Süßholzwurzel, Anis Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,5 g Birkenblätter**, 0,5 g Riesengoldrutenkraut**, 0,5 g Schachtelhalmkraut**, 0,2 g Hauhechelwurzel**. Sonstige Bestandteile: Brennnesselkraut**, Pfefferminzblätter**, Ringelblumenblüten**. Salus Herz-Unterstützungstee Kräutertee Nr. 16*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,54 g Weißdornblätter mit Blüten (geschnitten), 0,44 g Weißdornbeeren (geschnitten). Sonstige Bestandteile: Bitterer Fenchel, Himbeerblätter, Pfingstrosenblüten, Rosmarinblätter, jeweils geschnitten. Salus Koemis-Koetjing, Indischer Nierentee*: Zusammensetzung: 15 Filterbeutel à 2 g Orthosiphonblätter (Fol. Koemis Koetjing) Salus Kräutertee für die Haut Kräutertee Nr. 14: Zutaten: Lindenblüten, Hagebutten, Brennnesselblätter, Anis, Stiefmütterchenkraut, Holunderblüten, Löwenzahnblätter, Schachtelhalmkraut, Salbeiblätter, Nanaminze **) Aus ökologischem Landbau

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Salus Leber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18 a*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,2 g Kümmel, 0,4 g Javanische Gelbwurz, 0,6 g Löwenzahn, 0,4 g Mariendistelfrüchte, 0,4 g Pfefferminzblätter Salus Magen-Darm-Tee Kräutertee Nr. 20*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,30 g Kamillenblüten (geschnitten), 0,28 g Bitterer Fenchel (geschnitten), 0,24 g Pfefferminzblätter (geschnitten), 0,22 g Anis (geschnitten), 0,22 g Koriander (geschnitten), 0,06 g Bitterkleeblätter (geschnitten), 0,06 g Tausendgüldenkraut (geschnitten), Sonstige Bestandteile: Lindenblätter (geschnitten), Pfingstrosenblüten (geschnitten) Salus Nerven-Tee NA Kräutertee Nr. 22*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (1,6 g) enthält als Wirkstoffe: 0,4 g Hopfenzapfen, 0,32 g Lavendelblüten, 0,48 g Melissenblätter, Sonstige Bestandteile: Bitterer Fenchel, Kamillenblüten, Ringelblüten, Anis, Hagebuttenschalen Salus Nieren-Blasen-Tee N Kräutertee Nr. 23*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,48 g Birkenblätter (geschnitten), 0,26 g echtes Goldrutenkraut (geschnitten), 0,26 g Schachtelhalmkraut (geschnitten), 0,22 g Orthosiphonblätter (geschnitten), 0,22 g Wacholderbeeren (geschnitten), Sonstige Bestandteile: Himbeerblätter (geschnitten) und Kornblumenblüten (geschnitten) Salus Rheuma-Tee Kräutertee Nr. 12*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2,55 g) enthält als Wirkstoff: 2,55 g Weidenrinde (geschnitten) Salus Stoffwechsel-Aktiv Tee Kräutertee Nr. 7*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,60 g Birkenblätter, 0,40 g Hauhechelwurzel, 0,40 g Orthosiphonblätter, 0,20 g Riesengoldrutenkraut, Sonstige Bestandteile: Bitterer Fenchel, Hagebuttenschalen, Pfefferminzblätter, Kornblumenblüten Salus Teufelskralle Filtertee*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel enthält: 2,25 g Teufelskrallenwurzel. Salus Venen-Fit Tee Kräutertee Nr. 13: Zutaten: Buchweizenkraut, Rosskastanienblätter, Lemongras, Schafgarbenblüten, Brennnesselblätter, Schachtelhalmkraut, Kaktusblüten, Rotes Weinlaub, Pfefferminzblätter. Salus Verdauungs-Tee N Kräutertee Nr. 18*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2,0 g) enthält: Wirkstoffe: 0,570 g Löwenzahnganzpflanze, 0,285 g Pfefferminzblätter, 0,500 g Schafgarbenkraut, 0,300 g Curcumawurzelstock Salus Wassertreibender Tee N Kräutertee Nr. 29*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,50 g Birkenblätter**, 0,50 g Riesengoldrutenkraut**, 0,30 g Hauhechelwurzel**, 0,30 g Schachtelhalmkraut**, Sonstige Bestandteile: Bitterer Fenchel**, Hagebuttenschalen**, Pfefferminzblätter**, Ringelblumenblüten** Vollmers präparierter Grüner Hafertee N*: Zusammensetzung: 1 Filterbeutel (1,2 g) enthält als Wirkstoffe: 0,90 g Haferkraut, 0,12 g Brennnesselkraut, 0,06 g Alpenfrauenmantelkraut, jeweils geschnitten. Sonstiger Bestandteil: Himbeerblätter (geschnitten)

*) Die vollständigen Arzneimittel-Pflichtangaben dieser mit „* “ gekennzeichneten Produkte finden Sie ab Seite 106.


Nein. Dank jahrelanger Proteste konnten wir erreichen, dass der Anbau von genmanipuliertem Mais seit 2009 verboten ist. Diesen und viele andere Erfolge verdanken wir unseren Fördermitgliedern. Werden auch Sie Fördermitglied – JETZT!

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Ih Adressdaten verwenden wir nur für Förderer-Service und -Information über unsere Ihre A Aktivitäten. Eine Übermittlung der Daten erfolgt ausschließlich im Greenpeace-Verbund und an den Tierpark Arche Warder e.V. Dieser Weitergabe können Sie jederzeit widersprechen.

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Diesen Abschnitt bitte per Post oder Fax senden an: Greenpeace e.V.; 22745 Hamburg; Fax 040 / 30 618 - 100


Auswahl an Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln (Stand: August 2012) Abwehrkräfte und -stärkung: Salus Lindenblüten Arzneitee* Salus Multi-Vitamin-Energetikum Schoenenberger Echinaceasaft* Schoenenberger Acerolasaft Appetit: Salus Scharfgarbe Arzneitee* Salus Rosmarinblätter Arzneitee* Salus Scharfgarbenkraut Arzneitee* Salus Gallexier® Kräuterbitter* Beruhigung: Salus Nerven-Tee NA Kräutertee Nr. 22* Salus Baldrianwurzel Arzneitee* Salus Johanniskraut Arzneitee* Salus Melissenblätter Arzneitee* Salus Nervenstärkungs-Tonikum* Salus Gutnacht® Einschlaf-Kapseln* Blähungen und Völlegefühl: Salus Magen-Darm-Tee Käutertee Nr. 20* Salus Magen-Tropfen N* Schoenenberger Artischockensaft* Salus Floradix® Multipretten® Kräuter-Dragees N* Salus Gallexier® Kräuter-Dragees* Dr. Dünner HEPAGOLD® Artischocke-Kräutertabl.* Blase: Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25* Salus Nieren-Blasen-Tee N Kräutertee Nr. 23* Salus Wassertreibender Tee N Kräutertee Nr. 29* Salus CranBlu® aktiv Cranberry-Spezial Tonikum Schoenenberger Brennnesselsaft* Salus Entwässerungs-Kräutertabletten Birke* Salus CranBlu® aktiv Cranberry-Spezial Kapseln

Gelenke: Salus Teufelskralle Filtertee* Salus Gelenk-Aktiv Kapseln Salus Gelenk-Aktiv Collagen-Hydrolysat plus Pulver Harnwege: Salus Stoffwechsel-Aktiv Tee Kräutertee Nr. 7* Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25* Salus Nieren-Blasen-Tee N Kräutertee Nr. 23* Salus Wassertreibender Tee N Kräutertee Nr. 29* Salus Birkenblätter Arzneitee* Salus Brennnesselblätter Arzneitee* Salus Zinnkraut Arzneitee* Haut, Haare, Nägel: Salus Kräutertee für die Haut Kräutertee Nr. 14 Salus Vitamin-B-Komplex Kapseln Salus Vitamin-E-Creme Salus Beinwell-Balsam Flügge Kieselerde Pulver und Tabletten* Dr. Dünner Gammaprim® Nachtkerzenöl-Kapseln Herz und Kreislauf: Salus Herz-Unterstützungstee Kräutertee Nr. 16* Salus Weißdornblätter mit Blüten Arzneitee* Salus Mistel Arzneitee* Salus Herz-Aktiv Spezial-Tonikum Kinder: Salus Floradix® Kindervital® Knochenaufbau: Salus Knochen-Aktiv Calcium+Magnesium Tonikum plus Salus Knochen-Aktiv 500+500 Calcium-Vitamin D3 Kautabletten Salus Dolomit Tabletten

Blut / Eisen: Salus Floradix® mit Eisen* Salus Floradix® Eisen-Folsäure-Dragees*

Konzentration: Salus Sibirischer Ginseng Kapseln* Salus Kopf-Aktiv® 100 Kapseln

Durchblutung: Schoenenberger Weißdornsaft*

Leber und Galle: Salus Leber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18 a* Salus Lavendelblüten Arzneitee* Salus Löwenzahn Arzneitee* Schoenenberger Artischockensaft* Schoenenberger Löwenzahnsaft* Salus Gallexier® Kräuter-Dragees* Dr. Dünner SILYGOLD® Mariendistel-Kräutertabl.*

Durchfall: Salus Frauenmantelkraut Arzneitee* Salus Heidelbeeren Arzneitee* Entschlackung / Entwässerung: Salus Stoffwechsel-Aktiv Tee Kräutertee Nr. 7* Salus Birkenblätter Arzneitee* Salus Brennnesselblätter Arzneitee* Vollmers präparierter Grüner Hafertee N* Schoenenberger Brennnesselsaft* Schoenenberger Löwenzahnsaft* Erkältung: Salus Bronchial-Tee Kräutertee Nr. 8* Salus Brust-Tee Kräutertee Nr. 9* Salus Erkältungs-Tee N Kräutertee Nr. 34* Salus Alpenkraft® Husten- und Bronchial-Tee* Salus Anis Arzneitee* Salus Alpenkraft® Bronchial-Husten-Sirup* OLBAS® Tropfen* Schoenenberger Echinaceasaft* Schoenenberger Spitzwegerichsaft* Schoenenberger Thymiansaft* Gefäße / Blutfettwerte: Schoenenberger Granatapfel-Muttersaft Salus Omega-3 mit Lachsöl Kapseln

Magen und Darm: Salus Magen-Darm-Tee Kräutertee Nr. 20* Salus Anis Arzneitee* Salus Kamillenblüten Arzneitee* Salus Schafgarbenkraut Arzneitee* Salus Pfefferminzblätter Arzneitee* Salus Wermutkraut Arzneitee* Salus Darm-Care Kräuter-Tonikum plus Salus Pepsin-Wein* Salus Magen-Tropfen N* Schoenenberger Ingwer Pflanzentrunk Schoenenberger Kartoffelsaft* Salus Floradix® Multipretten® Kräuter-Dragees N* Flügge Basen-Medical Basenmischung Pulver und Tabletten Mund und Rachen: Salus Erkältungs-Tee N Kräutertee Nr. 34* Salus Salbeiblätter Arzneitee* Salus Spitzwegerichblätter Arzneitee* Salus Salbei-Kräutertropfen* *) Die vollständigen Arzneimittel-Pflichtangaben dieser mit „* “

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gekennzeichneten Produkte finden Sie ab Seite 106.


Auswahl an Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln (Stand: August 2012) Nerven: Salus Gutnacht® Kräutertee Nr. 33* Salus Nerven-Tee NA Kräutertee Nr. 22* Salus Melissenblätter Arzneitee* Salus Nervenstärkungs-Tonikum* Salus Baldrian-Tropfen* Salus Gutnacht® Einschlaf-Kapseln* Nieren: Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25* Salus Koemis Koetjing Indischer Nierentee* Salus Nieren-Blasen-Tee N Kräutertee Nr. 23* Salus Wassertreibender Tee N Kräutertee Nr. 29* Salus Brennnesselblätter Arzneitee* Salus Birkenblätter Arzneitee* Salus Zinnkraut Arzneitee* Vollmers präparierter Grüner Hafertee N* Rheuma: Salus Rheuma-Tee Kräutertee Nr. 12* Salus Teufelskralle Arzneitee* Schlaf: Salus Gutnacht® Kräutertee Nr. 33* Salus Nerven-Tee NA Kräutertee Nr. 22* Salus Johanniskraut Arzneitee* Salus Baldrianwurzel Arzneitee* Salus Nervenstärkungs-Tonikum* Salus Gutnacht® Einschlaf-Kapseln* Dr. Dünner Passionsblume-Kräutertabletten* Schlankheit / Diät: Salus Fastentee Schoenenberger Schlankheits-Kur Schwangerschaft: Salus Floradix® Folsäure Kapseln Salus Floradix® Eisen-Folsäure Dragees Salus Floradix® Eisen-Folsäure plus B-Vitamine Tabletten Stärkung allgemein: Salus 14 Kräuter-Tee Kräutertee Nr. 1

Stoffwechsel: Salus Stoffwechsel-Aktiv Tee Kräutertee Nr. 7* Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25* Salus Rheuma-Tee Kräutertee Nr. 12* Salus Brennnesselblätter Arzneitee* Vollmers präparierter Grüner Hafertee N* Venen: Salus Venen-Fit Tee Kräutertee Nr. 13 Verdauung: Salus Leber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18 a* Salus Magen-Darm-Tee Kräutertee Nr. 20* Salus Verdauungs-Tee N Kräutertee Nr. 18* Salus Anis Arzneitee* Salus Löwenzahn Arzneitee* Salus Scharfgarbenkraut Arzneitee* Salus Kümmel Arzneitee* Salus Wermutkraut Arzneitee* Salus Gallexier® Kräuterbitter* Salus Darm-Care Käuter-Tonikum plus Salus Pepsin-Wein* Dr. Dünner SILYGOLD® Mariendistel Kräutertabl.* Dr. Dünner SILYGOLD® FORTE Mariendistel Kaps.* Dr. Dünner SILYGOLD® PLUS Artischocke-Mariendistel Kombi-Kapseln* Verstopfung: Schoenenberger NatuPur Indische Flohsamen* Schoenenberger Manna-Feigen-Sirup* Vitamine + Mineralien: Salus Multi-Vitamin-Energetikum Dr. Dünner Biozinketten® Zink-Kapseln Dr. Dünner Coenzym Q10 Vitamin E-Kapseln Dr. Dünner Metio Selen 50 Hefe-Tabletten Dr. Dünner Bio-Spirulina Mikro-Algen-Tabletten Dr. Dünner Jod 100 Algen-Tabletten Flügge Basen-Medical Basenmischung Pulver und Tabletten Flügge Kieselerde Pulver und Tabletten* Wellness / Wohlbefinden: Salus 14 Kräuter-Tee Kräutertee Nr. 1 Salus Floradix® mit Eisen* Salus Multi-Vitamin-Energetikum

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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*) D  ie vollständigen Arzneimittel-Pflichtangaben dieser mit „* “ gekennzeichneten Produkte finden Sie ab Seite 106.

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Arzneimittel-Pflichtangaben aller mit „*“ gekennzeichneten Produkte Arzneimittel richtig anwenden – Der Beipackzettel liefert wichtige Informationen

Jede Arzneimittelpackung enthält ein gedrucktes Informationsblatt, den Beipackzettel. Dieser Beipackzettel beinhaltet Mitteilungen des Herstellers an den Verbraucher und Informationen, die der Gesetzgeber im Hinblick auf die Arzneimittel­sicherheit für wichtig hält. So werden beispielsweise die Beschwerden aufgezählt, für die das Medikament zugelassen ist. Wichtige Angaben auf dem Beipackzettel sind unter anderem auch die Einnahmevorschriften. Wer verunsichert ist oder etwas nicht versteht, sollte ohne Bedenken in seinem Fachgeschäft nachfragen. Dort kann der Text des Beipackzettels verständlich erklärt werden. Salus Tonika Salus Alpenkraft® Bronchial-Husten-Sirup: Wirkt desinfizierend auf die Schleim­ häute der oberen Luftwege; vor­ beugend gegen Er­ kältungs­ k rankheiten wie Husten, Schnu­p­fen, Halsentzündungen, Bronchitis und grip­­pale Infektionen. Anregung der Schleim­ absonderung. Vor­ beugend gegen Raucher­husten. Traditionell ange­wendet zur Vorbeugung und zur Unterstützung der Organ­funk­tion. Gallexier® Kräuterbitter: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Magen-Darm-Funktion. Diese Anga­ be beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen, insbesondere ­ Magenbeschwerden, die lange anhalten oder periodisch w ­ iederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Floradix® mit Eisen: Bei erhöhtem Eisenbedarf, wenn ein Risiko für die Entstehung eines Eisenmangels erkennbar ist. Ein erhöhter Eisenbedarf besteht insbesondere bei erhöhtem Eisenverlust, z. B. bei der Menstruation. Weiterhin besteht ein erhöhter Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. In der Erholungszeit nach Krankheiten. Enthält Invertzucker und Fructose. Salus Nervenstärkungs-Tonikum: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Unterstützung des Schlafes. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Salus Pepsin-Wein: Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel zur Unterstützung der Magenfunktion. Beim Auftreten von Magenbeschwerden, die länger andauern oder periodisch ­wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Tropfen Salus Baldrian-Tropfen: Bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen. Hinweis: Wenn die nervös bedingten Einschlafstörungen und/oder Unruhezustände länger andauern, sollte wie bei allen unklaren Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden. Salus Magen-Tropfen N: Zur Unterstützung der Magenverdauung, Appetitanregung und Verhütung von Blähungen. Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel. Salus Salbei-Kräutertropfen: Äußere Anwendung: Traditionell angewendet lokal zur Unterstützung der Funktion der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum. Innerlich: Traditionell angewendet innerlich zur Unterstützung der Magenfunktion, zur Vorbeugung bei vermehrter Schweißbildung. Diese Angaben beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Salus Arzneikräutertees Salus Alpenkraft® Kräutertee Husten- und Bronchialtee: Symptome der Bronchitis sowie zur Reiz­linderung bei Katarrhen der oberen Luft­wege mit trockenem Husten. Salus Bronchial-Tee Kräutertee Nr. 8: Traditionell ­angewendet zur Unter­stüt­zung der Schleimlösung im Bereich der

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Atem­wege. Diese Angabe beruht aus­schließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfah­rung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen, ins­besondere bei Atemnot, bei Fieber, eitrigem oder blutigem Auswurf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Brust-Tee Kräutertee Nr. 9: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Schleimlösung im Bereich der Atem­wege. Diese Angabe beruht aus­schließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfah­rung. Beim Auftreten von Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen. Salus Erkältungs-Tee N Kräutertee Nr. 34: Fieberhafte Erkältungskrankheiten, bei denen eine Schwitzkur erwünscht ist. Salus Gutnacht® Kräutertee Nr. 33: Nervöse Erregungszustände, Einschlafstörungen. Salus Harnsäurelöser-Tee Kräutertee Nr. 25: Zur V­ orbeugung von Harngrieß und Harn­steinbildung. Zur Erhöhung der Harn­menge bei Katarrhen im Bereich von Niere und Blase. Salus Herz-Unterstützungstee Kräutertee Nr. 16: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krank­ heits­zeichen, insbesondere bei ­Ansammlung von Wasser in den Beinen, ist ein Arzt aufzusuchen. Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die Arme, den Ober­bauch oder die Halsgegend ausstrahlen können, oder bei Atemnot ist eine ärztliche Abklä­rung zwingend erforderlich. Salus Leber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18 a: Zur ­Unterstützung bei der Behandlung von nichtentzündlichen Gallen­blasen­be­schwer­den und bei Störungen im Bereich des Gallenabflusses; Beschwerden im Bereich von Magen und Darm wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Salus Magen-Darm-Tee Kräutertee Nr. 20: Traditio­nell angewendet zur Unterstützung der Ver­dau­ungsfunktion und zur Anregung des Appe­ tits. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krank­heitszeichen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Nerven-Tee NA Kräutertee Nr. 22: Traditionell ­angewendet zur Besserung des Befindens bei nervlicher ­Belastung. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen, z. B. Unruhe­zustän­den oder Einschlafstörungen, sowie bei ­unklaren Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Nieren-Blasen-Tee N Kräutertee Nr. 23: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und lang­jähriger Erfahrung. Beim Auftreten von ­K rankheitszeichen, insbesondere Blut im Urin oder Fieber, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Rheuma-Tee Kräutertee Nr. 12: Rheumatische Beschwerden. Hinweis: Bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Übererwärmung einhergehen, sowie bei andauernden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.


Salus Stoffwechsel-Aktiv Tee Kräutertee Nr. 7: Zur ­Vorbeugung von Harngrieß und Harnsteinbildung. Salus Verdauungs-Tee N Kräutertee Nr. 18: Zur Unterstützung bei der Behandlung von nichtentzündlichen Gallenblasenbeschwerden und bei Störungen im Bereich des Gallenabflusses; Beschwerden im Bereich von Magen und Darm wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Salus Wassertreibender-Tee N Kräutertee Nr. 29: Zur E­ rhöhung der Harnmenge bei Katarrhen im Bereich von Niere und Blase, zur Vorbeugung von Harngrieß und Harnsteinbildung. Arzneikräutertee-Spezialitäten Koemis Koetjing Indischer Nierentee: Zur Durch­spülung der ableitenden Harn­wege und bei Nieren­grieß. Teufelskralle: Unterstützende Therapie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hinweis: Bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Ü ­ berwärmung von Gelenken einhergehen, sowie andauernden Beschwerden, ist ein Arzt aufzusuchen. Vollmers präparierter Grüner Hafertee N: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Aus­ schei­ dungs­ funktion der Niere. Diese An­gabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und lang­jähriger Erfahrung. Beim Auftreten von ­Krankheitszeichen, insbesondere bei Gichtanfällen, Blut im Urin und Fieber, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salus Einzelkräutertees Lavendelblüten: Bei Befindensstörungen wie Unruhe­zuständen, Ein­ schlaf­­ störungen, Appetitlosigkeit sowie bei funktionellen Oberbauch­ beschwer­ den (nervöser Reizmagen, Meteorismus, nervöse Darm­beschwerden). Salus Arzneitees im grünen Blockbodenbeutel Anis: Verdauungsbeschwerden, besonders mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich; Katarrhe der Luftwege. Baldrianwurzel: Bei Unruhezuständen und nervös bedingten Ein­schlaf­störungen. Birkenblätter: Zur Durchspülung der ableitenden Harnwege und bei Nie­ ren­ grieß; zur unterstützenden Behandlung ­rheumatischer Beschwerden. Hinweis: Bei Wasseransammlungen (Ödemen) infolge eingeschränkter Herz- oder Nieren­­­ tätigkeit ist eine Durch­spülungs­therapie nicht angezeigt. Brennnesselblätter: Zur Durchspülung der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß; zur unterstützenden Behandlung von rheumatischen Beschwerden. Hinweise: Bei Blut im Urin, Fieber oder bei Anhalten der Beschwerden über 7 Tage hinaus ist ein Arzt aufzusuchen. Ebenso sollte bei akuten rheumatischen Beschwerden, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, sowie andauernden Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden. Frauenmantelkraut: Unspezifische leichte Durchfallerkrankungen. Heidelbeeren: Unspezifische, akute Durchfallerkrankungen; leichte Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum. Hinweise: Bei Durchfällen, die länger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern erfordern grundsätzlich die Rücksprache mit einem Arzt. Sollten die Beschwerden bei leichten Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum länger als 1 Woche andauern, wiederkehren oder unklare Beschwerden auftreten, ist ein Arzt aufzusuchen. Johanniskraut: Unterstützung der Behandlung von nervöser Unruhe und Schlafstörungen. Kamillenblüten: Innerlich: Bei Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich. Äußerlich: Bei Hautund Schleimhautentzündungen sowie bakteriellen Hauterkrankungen einschließlich der Mundhöhle und des Zahnfleisches; entzündlichen Erkrankungen und Reizzuständen

der Luftwege (Inhalationen). Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich (Bäder, Spülungen). Kümmel: Bei Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Völlegefühl und Blähungen. Lindenblüten: Erkältungskrankheiten und damit verbundener Husten. Löwenzahn: Störungen des Galleabflusses mit Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Hinweis: Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Melissenblätter: Bei nervös bedingten Einschlafstörungen; funktionellen Magen-Darm-Beschwerden. Mistel: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauf-Funktion. Dieses Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Pfefferminzblätter: Krampfartige Beschwerden im MagenDarm-Bereich sowie der Gallenblase und Gallenwege. Rosmarinblätter: Innerliche Anwendung bei Verdauungsbeschwerden. Äußerliche Anwendung bei rheumatischen Erkrankungen zur unterstützenden Therapie; Kreislaufbeschwerden. Hinweis: Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Salbeiblätter: Innerlich: bei Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich; Völlegefühl, Blähungen; vermehrte Schweißsekretion. Äußerlich: Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Schafgarbenkraut: Innerliche Anwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen wie leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Sitzbäder bei: schmerzhaften Krampfzuständen psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau (Pelvipathia vegetativa). Hinweis: Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Spitzwegerichblätter: Innerlich bei Katarrhen der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der Haut. Teufelskralle: Unterstützende Therapie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hinweis: Bei akutenZuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder ­Überwärmung von Gelenken einhergehen, sowie andauernden Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Thymian: Symptome der Bronchitis, Katarrhe der oberen Luftwege. Weißdornblätter mit Blüten: Nachlassende L­eistungsfähigkeit des Herzens; Druck und Beklemmungsgefühl in der H ­ erzgegend. Hinweis: Bei unverändertem Fortbestehen der ­Krankheitssymptome über 4 Wochen ist die Rücksprache mit einem Arzt zu ­empfehlen; bei Atemnot, Schwindelgefühl, ausstrahlenden Schmerzen in die Halsgegend, die Arme oder den Oberbauch oder bei A ­ nsammlung von Wasser in den Beinen, ist die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich. Wermutkraut: Bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Völlegefühl, ­Blähungen; krampfartige funktionelle Störungen im Bereich der Gallenwege. Zinnkraut (Schachtelhalmkraut): Innerliche Anwendung bei: bestehenden und nach Verletzungen aufgetretenen Ödemen; zur Durchspülung der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß. Äußerliche Anwendung bei: unterstützender Behandlung schlecht heilender Wunden. Salus Kapseln, Dragees und Tabletten Salus Entwässerungs-Kräutertabletten Birke: Tra­ditionell ­angewendet zur Un­ter­stützung der Aus­schei­dungs­funktion der Niere. Diese Angabe beruht aus­schließlich auf Über­

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lieferung und ­langjähriger Erfah­rung. Beim Auf­treten von Krankheitszeichen, i­nsbesondere bei Blut im Urin, sollte ein Arzt auf­gesucht werden. Salus Gallexier® Kräuter-Dragees: Traditionell ange­wendet zur Unter­stüt­zung der Ver­dau­ungs­funktion. Diese Angabe beruht aus­schließ­lich auf Überlieferung und langjähriger Erfah­­rung. Gutnacht® Einschlaf-Kapseln extra: Nervös bedingte Einschlafstörungen. Floradix® Eisen-Folsäure-Dragees: ­Traditionell angewendet zur Besserung des Allgemein­befindens. Diese A ­ ngabe beruht ausschließlich auf Überl­ ieferung und l­angjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen, sowie ­unklaren oder andauernden Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht ­werden. Floradix Multipretten® Kräuter-Dragees N: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion und zur Besserung des Befindens bei Unwohlsein. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose (Zucker) und Lactose. Bitte nehmen Sie Floradix Multipretten Kräuter-Dragees N erst nach Rücksprache mit einem Arzt ein, wenn Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Bei Auftreten von Krankheitszeichen, sowie unklaren oder andauernden Beschwerden sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden. Salus Sibirischer Ginseng Kapseln: Als Tonikum zur Stärkung und Kräf­tigung bei Müdigkeits- und Schwäche­gefühl, ­nachlassender Leis­tungs- und Konzen­trations­fähigkeit. Bei anhaltenden, u­ nklaren oder wieder­kehren­den Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen. Salus Heilerde aus der Provence Heilerde aus der Provence: Wirkstoff: Heilerde. Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Durchfall. Hinweis: Stärkere Durchfälle mit Blut- und Schleimauflagerungen und Bauchkrämpfen sowie Durchfälle, die länger als 3 Tage anhalten, haben in der Regel ernst zu nehmende Ursachen und sollten vom Arzt behandelt werden.

Dr. Dünner Kräutertabletten HEPAGOLD® Artischocke-Kräutertabletten: Tra­ditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion. Diese An­ gabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und ­ langjähriger Erfahrung. Hinweis: Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder regelmäßig wiederkehren, sollte wie bei allen ­unklaren Beschwerden, ein Arzt aufgesucht werden. Passionsblume-Kräutertabletten: Traditionell angewendet zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und l­angjähriger Erfahrung. Hinweis: Bei Auftreten von Krankheitszeichen oder bei unklaren und andauernden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. SILYGOLD® Mariendistel-Kräutertabletten: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. SILYGOLD® FORTE Mariendistel Kapseln: Traditionell ­angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und ­langjähriger Erfahrung. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen. SILYGOLD® PLUS Artischocke-Mariendistel ­Kombi-Kapseln: Traditionell angewendet zur Unterstützung der V­ erdauungsfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und ­langjähriger Erfahrung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen s­ ollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Schoenenberger naturreine Heilpflanzensäfte Artischocke: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei leichten Verdauungsbeschwerden ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Brennnessel: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Durchspülungstherapie bei leichten Beschwerden der ableitenden Harnwege und zur Besserung von leichten Gelenkschmerzen ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Kartoffel: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Magenfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Löwenzahn: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und zur Durchspülung unterstützend bei leichten Beschwerden im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Manna-Feigen-Sirup: Traditionell angewendet zur Vorbeugung gegen Darmträgheit. Sonnenhut (Echinacea): Unterstützende Behandlung häufig wiederkehrender (rezidivierender) Infekte im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege. Spitzwegerich: Katarrhe der Luftwege; entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Thymian: Zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim und zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis. Weißdorn: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Schoenenberger NatuPur Schoenenberger NatuPur®: Zur Behandlung von Stuhlverstopfung, Bildung von weichem Stuhl, wenn eine erleichterte Darmentleerung gewünscht ist, z.B. bei Einrissen in die Afterschleimhaut, Hämorrhoiden und nach rektalanalen operativen Eingriffen und in der Schwangerschaft. Unterstützende Therapie bei Durchfällen unterschiedlicher Ursache sowie bei Reizdarm. OLBAS OLBAS® Tropfen: Traditionell angewendet zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheit (Husten, Schnupfen, Heiserkeit); zur Einnahme bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt; zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, z.B. bei Verspannungszuständen; zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung/Fehlbelastung. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Flügge Kieselerde Pulver: Traditionell angewen­det zur Vor­beugung von brüchigen Finger­nägeln und Haaren. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Über­lieferung und l­angjähriger Er­fahrung. det zur Vor­ Kieselerde Tabletten: Traditionell angewen­ beugung von brüchigen Finger­nägeln und Haaren. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Über­ lieferung und ­langjähriger Er­fahrung.

Stand: August 2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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Ferientermine 2013 Ostern

Himmelfahrt/ Pfingsten

Sommer

Herbst

Weihnachten

25.03. – 05.04.

21.05. – 01.06.

25.07. – 07.09.

28.10. – 30.10.

23.12. – 04.01.

Bayern

11.02. – 15.02.

25.03. – 06.04.

21.05. – 31.05.

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28.10. – 31.10.

23.12. – 04.01.

Berlin

04.02. – 09.02.

25.03. – 06.04.

10.05./21.05.

19./20.06. – 02.08.

30.09. – 12.10.

23.12. – 03.01.

Brandenburg

04.02. – 09.02.

27.03. – 06.04.

10.05.

20.06. – 02.08.

30.09. – 12.10./01.11.

23.12. – 03.01.

Bremen

31.01. – 01.02.

16.03. – 02.04.

21.05.

27.06. – 07.08.

04.10. – 18.10.

23.12. – 03.01.

Hamburg

01.02.

04.03. – 15.03.

02.05. – 10.05.

20.06. – 31.07.

30.09. – 11.10.

19.12. – 03.01.

25.03. – 06.04.

08.07. – 16.08.

14.10. – 26.10.

23.12. – 11.01.

Mecklenburg-Vorp.

04.02. – 15.02.

25.03. – 03.04.

17.05. – 21.05.

22.06. – 03.08.

14.10. – 19.10.

23.12. – 03.01.

Niedersachsen

31.01. – 01.02.

16.03. – 02.04.

10.05./21.05.

27.06. – 07.08.

04.10. – 18.10.

23.12. – 03.01.

Nordrhein-Westf.

25.03. – 06.04.

21.05.

22.07. – 03.09.

21.10. – 02.11.

23.12. – 07.01.

Rheinland-Pfalz

20.03. – 05.04.

10.05./31.05.

08.07. – 16.08.

04.10. – 18.10.

23.12. – 07.01.

Saarland

11.02. – 16.02.

25.03. – 06.04.

08.07. – 17.08.

21.10. – 02.11.

20.12. – 04.01.

Sachsen

04.02. – 15.02.

29.03. – 06.04.

10.05./18.05 – 22.05.

15.07. – 23.08.

21.10. – 01.11.

21.12. – 03.01.

Sachsen-Anhalt

01.02. – 08.02.

25.03. – 30.03.

10.05. – 18.05.

15.07. – 28.08.

21.10. – 25.10.

21.12. – 03.01.

SchleswigHolstein

25.03. – 09.04.

10.05.

24.06. – 03.08.

04.10. – 18.10.

23.12. – 06.01.

Thüringen

18.02. – 23.02.

25.03. – 06.04.

10.05.

15.07. – 23.08.

21.10. – 02.11.

23.12. – 04.01.

Baden-Württem.

Hessen

Die Ferientermine wurden durch das „Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland“ zusammengestellt. Es wird gebeten, sich im Zweifelsfall an das Sekretariat Lennéstraße 6, 53113 Bonn, Tel. 02 28/5 01-6 09, Fax 02 28/5 01-7 77 zu wenden. Irrtum vorbehalten. www.kmk.org/ferienkalender.html

Stand 04/2012

Winter

Impressum: Herausgeber:

Druck:

Natur & Gesundheit Markenwerbung und Verlag GmbH & Co. KG Postfach 1169 • 83044 Bruckmühl

appl druck GmbH 86650 Wemding

Autoren: Dipl-Oecotrophologin Jessica Pankoke, Anja Bröckling, Hendrik Nölle, Sabine Burgstädt, Nele Bruns, Jan R. Egel. Dr. med. Klaus Mohr, Univ. Prof. emer. Dr. Dr. h.c.mult. Heinz Schilcher, c/o Natur & Gesundheit Markenwerbung und Verlag GmbH & Co. KG Postfach 1169 • 83044 Bruckmühl Realisation: Medienfabrik Gütersloh GmbH Carl-Bertelsmann-Str. 33 33311 Gütersloh www.medienfabrik.de Fotonachweise (Seitenangaben): Corbis (16, 17, 24, 25, 26, 28, 54, 55, 56, 58, 60, 64, 65, 66, 72, 73, 74, 78, 82, 86, 89, 94, 96, 97, 98, 99)

Fotolia (24, 30, 34, 42, 49, 68, 79, 81, 87)

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Die Ausführungen oder Empfehlungen in den Textbeiträgen des Kerngesund-Ratgebers sind nach bestem Wissen und Gewissen erfolgt, bzw. basieren auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin. Alle Angaben dienen jedoch nur zur Information und stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbstbehandlung dar. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt zu konsultieren. Deshalb haften weder die Autoren noch der Verlag für Forderungen aller Art, die mit dem Inhalt des Kerngesund-Ratgebers in Zusammenhang gebracht werden.

1. Auflage, September 2012. Alle Rechte vorbehalten


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Erle Haselnuss Pappel Weide Ulme Ruchgras

Birke Buche Esche Löwenzahn Roggen Robinie Wiesenrispengras

Knäuelgras

Goldhafer

Wiesenfuchsschwanz

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Schwingel Spitzwegerich Eiche Lolch

Lieschgras

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Gerste Weizen Falscher Jasmin Holunder Glatthafer Honiggras

Straußgras

Linde

Kammgras

Hafer Mais

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Beifuß

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■ Hauptblüte

Pollen-Tabelle

Goldrute

★ Vor- und Nachblüte

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Geburtstage... Januar

Februar

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l Im Einklang mit der Natur leben heißt: Nehmen und Geben Häufig werden Kräuter unsachgemäß gesammelt und damit der Natur ein erheblicher Schaden zugefügt. Die Firma Salus widmet sich deshalb seit vielen Jahren dem Schutz bedrohter Pflanzenarten: Gefährdete Pflanzen werden in Kultur genommen und auf den ökologisch bewirtschafteten Salus Farmen angebaut (z. B. Gelber Enzian oder Bergarnika).

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