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HEFTCHEN KOSTENLOS | 2. JAHRGANG |

OKT. BIS DEZ. 2013

DAS FAMILIENSTADTMAGAZIN FÜR PADERBORN


INHALT 02 Vorwort & Das Titelbild 03 Lob & Tadel 04 Ausflugstest: Wewelsburg 06 Expertentipp: Kindertagesein richtungen 08 Interview-Portrait: I. Tegeler von der Arbeitsagentur Paderborn 13 Erwins Seite 14 Veranstaltungskalender 25 Herbst-Special: Kastanien & Co. 26 Buchempfehlungen 28 Hörbuch-Empfehlung 29 Trick 17 & Spieltipp 30 Rezept-, Bastel-, Webtipp 31 Kleinanzeigen, Impressum

) VORWORT Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da ... Ich mag diese Zeit des durchs Laub tretens, Kastanien aufhebens und Märchenlesens sehr, sehr gerne. Und

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warum und wie auch für alle HEFTchenLeser und -Leserinnen in Paderborn und Umgebung die nächsten Wochen richtig schön werden können, zeigen wir euch in dieser Ausgabe mit einem Ausflugstipp, vielen Empfehlungen zum Lesen, Spielen, Hören, Basteln und einem prall gefüllten Veranstaltungskalender!

DAS TITELBILD Amrei ist 8 J. alt und war in unserem Testteam für den Ausflugstipp zur Wewelsburg. Für sie war es nicht der erste Besuch dort und und auch dieses Mal gefiel es ihr so gut, dass sie sicher wieder kommen möchte. Überhaupt mag Amrei Ausflüge sehr gerne, ob nun ins Museum oder mit dem Familienhund Tiggy in die Natur. Und Verkleiden ist ebenfalls eine ihrer Leidenschaften. Deshalb haben sie und ihre große Schwester zu Hause einen ganzen Koffer voller Kostüme und Utensilien, den sie mit ihren Freundinnen gerne hervorholen und durchstöbern.


.. LOB & TADEL ~ Lob ... Nach den Ferien starteten viele Familien in neue Lebensabschnitte. Kindergarten und Schule zum Beispiel. Einer der häufigsten Sätze, die ich in Gesprächen mit Eltern und auch anderen über Kinderbetreuung höre, ist: „Für mich wäre das kein Job.“Und in der Tat leisten die Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmamis und Tagesvatis, Lehrerinnen und Lehrer eine Superarbeit! Und das ist hier mal ein dickes Lob wert, finde ich. Den ganzen Kleinen zu helfen, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, ihnen eine tolle Zeit zu bereiten, sie zu fördern und zu fordern, den Lärm auszuhalten, ohne durchzudrehen – das ist echt was für starke Nerven. Dabei noch die Unsicherheit der Eltern zu beschwichtigen und für jeden ein offenes Ohr zu haben – Respekt. Hausaufgabe also: Lobt mal alle, die euch helfen, euren Kindern einen guten Start ins Leben zu bereiten und euch bei der Kinderbetreuung unterstützen!

Der Haushalt ist voller Sportgeräte

... und Tadel Nichtsahnend greife ich im Wartezimmer zu einer Zeitschrift, die mir auf dem Titelblatt verspricht zu verraten, wie mir Hausarbeit und insbesondere Putzen viel mehr Spaß machen wird, weil ich dabei noch Zeit gewinne. Als ich selbst noch keine Kinder hatte, klagte mir eine befreundete Mutter ihr Leid, dass sie so gerne mal wieder in Ruhe putzen würde. Was mir damals sehr befremdlich vorkam, denn schließlich gäbe es doch bestimmt viel Schöneres, um sich drauf zu freuen, kann ich inzwischen bestens nachvollziehen. Doch auch ohne Unterbrechungen könnte ich beim Saugen, Wischen und vor allem Fensterputzen durchaus noch Motivation gebrauchen.

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Besagten Artikel aber empfand ich ehrlich gesagt, als Schlag ins Gesicht. Da Mütter ja so wenig Zeit bliebe, sich etwa um die eigene Fitness zu kümmern, solle man den Hausputz doch als Workout nutzen. Beim Wischen mal extra die Hüften schwingen, beim Staubsaugen mal richtig in die Knie gehen, den Besen vor der Brust strecken und – Obacht – jetzt kommt’s ganz dicke! – die Leine beim Wäscheaufhängen mal rasch abnehmen und eine Runde Seilchenspringen. Geht’s noch? Mal ganz abgesehen davon, dass ich in der Zeit, in der ich von unserer Wäschespinne die Leine runter geknotet hätte, bequem ein Wellness-Wochenende einschieben könnte, muss ich mir doch wohl nicht anhören, das ich mich beim Putzen nur mal ein bisschen anstrengen soll, damit ich’s gut finde, Zeit spare und was für mich tue. Die glückliche Hausfrau lässt das Putzen auch mal weg und legt stattdessen die Füße hoch. Gilt übrigens auch für Männer ... Heike Haase 3

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AUSFLUGSTEST #6

Das Testteam vor dem Kamin

Kreismuseum Wewelsburg Unser Testteam machte sich diesmal an einem schönen Herbstsamstag auf den Weg nach Büren-Wewelsburg, um dort die einzige Dreiecksburg Deutschlands in heute noch geschlossener Bauweise zu besichtigen. In einer Führung mit dem Museumspädagogen Reinhard Fromme entdeckte es dort manch spannendes Geheimnis. Eine drängende Frage, die mich vorab beschäftigte, war die, warum die Wewelsburg wohl fast die einzige deutsche Burg in dieser Form ist. Ist es vielleicht einfach total unpraktisch für eine Burg, dreieckig zu sein? Ungewöhnlich ist es auf jeden Fall, erklärte mir Reinhard Fromme, aber die Anordnung hat sich einfach so ergeben, als Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg von 1603 bis 1609 sein neues Zuhause hier bauen ließ und dabei vorhandene Bauteile mit einbezog. 1933 bis 1945 gab es Pläne, aus der Wewelsburg ein “ideologisches Zentrum der SS“ zu machen. Daran erinnert heute die Erinnerungs- und Gedenkstätte im ehemaligen Wachgebäude der SS, die ebenso einen Besuch lohnt, aber eher mit Jugendlichen. Mit unserer Gruppe von 6 bis 10-Jährigen besuchten wir das neben der Jugendherberge in der Burg selbst beheimatete Museum und erlebten das „Leben auf der Burg“. Dies ist nur eine der vielen und vielfältigen Themenführungen, die hier für verschiedene Altersgruppen ab 5 Jahren (aber eben auch für größere Kinder) angeboten werden. Diese lassen sich einzeln buchen, als Kindergeburtstagsangebot erleben, oder man

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besucht sie an einem der öffentlichen Termine. Bei den regelmäßig stattfindenden „öffentlichen Führungen“ sind Familien nämlich ausdrücklich willkommen, auch wenn bei der Ankündigung mal nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird. Schon die Eingangshalle des Museums macht Lust auf alles, was da kommt, denn man wird empfangen von einer großen Feuerstelle (die im Herbst und Winter auch noch angeheizt wird, etwa für die Märchenlesungen am Kamin). Die Kinder verschwanden direkt in der Spielecke, in der ganz stilecht eine große Ritterburg auf ihren Aufbau wartete, während die Großen sich in Ruhe umschauen konnten. Wer mochte, konnte sich zu Beginn der Führung in historisch korrekte Gewänder hüllen und so als Burgfräulein oder Knappe durch die alten Gemäuer wandeln. Reinhard nahm uns mit zu Ritter Kunibert und seiner umständlichen Kleidung, die er uns zunächst vorführte, was angesichts der Unhandlichkeit und vor allem des Gewichts schon heldenhaft war. Dann durften wir auch selbst mal versuchen, wie schwer so ein Kettenhemd, aus 30.000 Ringen geschmiedet, so ist, und wie sich eine Kettenhaube auf dem Kopf anfühlt. Über den schaurigen Hexenkeller, das Verlies und die Türme ging unsere Entdeckungstour bis hinunter in die Schmiede. Auch die wird des Öfteren noch benutzt und in Mitmachprogrammen erfahrbar. Müttermeinung: Irgendwelche Erinnerungen an diese Burg hatten wir alle. Manche waren selbst als Jugendliche mal in der hier untergebrachten Jugendherberge, andere waren schon mal mit den Kindern da. Auf eigene Faust und ohne wenigstens die Museumsrallye, die man am Eingang bekommen kann, wird man von der Fülle der Informationen und der Komplexität der Ausstellung aller-


Amrei (8) hat sehr gut gefallen, dass man Kostüme anziehen konnte. Sie fand, dass Reinhard ein netter Burgführer war, der so erzählte, dass es Spaß machte zuzuhören. Sie war erstaunt, wie schwer so ein Kessel damals war und wie lange man am Feuer Hähnchen oder Wildschweine braten musste. Sie fand es sehr witzig, wie sich Reinhard Ritterunterwäsche angezogen hat. Nur schade, dass er größer als Ritter Kunibert ist, sie hätte ihn nämlich gerne in kompletter Rüstung gesehen. Von den vielen Bildern fand sie das mit der brennenden Burg am besten. In der Schmiede allerdings hatte sie Mitleid mit den Pferden, die damals in die Zwinge eingeklemmt wurden, und sie würde sich lieber keine Zähne vom Schmied ziehen lassen. Tjorben (10) fand gut, dass er sich nicht verkleiden musste. Am meisten beeindruckt haben ihn das auf

einem Acker gefundene Schwert, die Armbrust und das Gemälde eines Armbrustschützen, der den Betrachter egal, von wo aus man drauf schaute, im Visier hatte. Nachdem er gehört hat, was man alles im Burggraben schon gefunden hat (der diente als eine Art Abfalleimer und brachte bei Ausgrabungen zum Beispiel Wildschweinzähne und Spielzeug der Burgkinder hervor), würde er sehr gerne mal die archäologische Führung mitmachen. Lissy (6) fühlte sich als Burgfräulein sehr wohl und konnte auch mit etwas zu langem Stoff die steile Treppe in den Hexenkeller gut meistern. Da hebt man eben ganz damenhaft ein bisschen den Saum an. Ihr gefiel natürlich sehr gut, dass auch ihre Mama mal die Kettenhaube aufsetzte. Überhaupt war das Verkleiden ganz ihrs. Julius (6) gefielen die vielen Heiligenstatuen sehr gut, die zurzeit vor anstehenden Restaurationsarbeiten voller „Pflaster“ waren. Außerdem hatte er sichtlich Spaß daran, nach einem kürzlichen Besuch mit der Kita hier ein bisschen Experte sein zu dürfen. Die Vorfreude auf das Gefängnis wurde vollends erfüllt, auch wenn wir diesmal keinen Schatz fanden Erik (6) war als Entdecker bestens ausgerüstet, denn er hatte sogar sein Fernglas dabei. Und dass das dann gleich ins Programm eingebaut wurde und er aus dem Turmfenster sogar den Flughafentower entdeckte, war für ihn natürlich ein großes Highlight! Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier: Kreismuseum Wewelsburg, Burgwall 19, 33142 Büren-Wewelsburg, Tel. 02955/76220 www.wewelsburg.de 5

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Erik der Entdecker

Tjorben und Amrei

dings überwältigt. Die Führung aber ist unbedingt empfehlenswert. Für uns war sie ebenso spannend und lehrreich wie für die Kinder. Und die waren so aufmerksam und neugieriggebannt, dass sie auch nach 1,5 Stunden noch mehr wollten und kein bisschen unruhig waren. Der Museumspädagoge war prima, konnte alle Fragen beantworten und die Kinder wie die Großen begeistern. Wie wir gehört haben, ist das bei seinen Kolleginnen und Kollegen ebenso! Besonders positiv fiel uns auf, dass er sich selbst vorstellte und den Kindern Namensschilder gab, damit er sie immer wieder direkt ansprechen und einbeziehen konnte. Wir kommen bestimmt wieder. Die Lichterführung klingt auch so spannend ... Kurzum: Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal auf der Wewelsburg!


EXPERTENTIPP Kindertageseinrichtungen In diesen Wochen besuchen wieder viele Familien die Kindertageseinrichtungen der Stadt, um sich für das kommende Kindergartenjahr anzumelden. Dazu hatten wir ein paar Fragen, und die hat uns Detlef Müller, Geschäftsführer der Kath. Kindertageseinrichtungen Hochstift gem. GmbH, netterweise beantwortet. Ab welchem Alter nehmen die Kitas Kinder auf? Das hängt von den Einrichtungen ab. In nahezu allen KiTen werden Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren aufgenommen, wobei die Anzahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren begrenzt ist. KiTen, die die baulichen Voraussetzungen erfüllen, nehmen auch in einem bestimmten Umfang Kinder ab einem Alter von 4 Monaten auf.

Zu welchem Zeitpunkt ist eine Anmeldung möglich und sinnvoll? Wer sein Kind zum kommenden Kindergartenjahr 2014/15 anmelden möchte, sollte bis Anfang November 2013 Kontakt mit seiner Wunscheinrichtung aufgenommen haben, um einen Termin für ein Aufnahmegespräch zu vereinbaren. Für den Zeitraum Ende November wird von den Jugendämtern eine „Aufnahmewoche“ festgelegt, in der die Anmeldungen zum 01.08.2014 abgegeben werden können. Was bedeutet der viel beschworene Rechtsanspruch? Wie kann ich ihn anmelden und wie wird er umgesetzt? Seit dem 01.08.2013 gibt es für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer KiTa oder bei einer Tagespflegestelle. Dieser Anspruch kann allerdings nicht bei der Wunscheinrichtung geltend gemacht werden.

Zu faul und zu dumm?

Manchen Schülern fällt es scheinbar schwer, sich zu konzentrieren. Sie vermeiden das Lesen und verstehen das, was sie lesen, einfach nicht. „Diese Schüler werden mitunter schnell abgestempelt, doch sind sie weder faul noch dumm“, sagt Sylvia Heesch Leiterin des LOS Paderborn. Ihnen fehlt einfach die notwendige Sicherheit im Lesen und Schreiben. Doch rechtzeitig erkannt, kann viel getan werden, um ihnen zu helfen. Eltern können hierzu die Lese- und Rechtschreibleistung ihres Kindes nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 05251/8704930 im LOS Paderborn, Rathausplatz 9 testen lassen. Wissenschaftlicher Test sowie Beratung sind kostenlos und die meisten Schüler absolvieren den etwa halbstündigen Test gerne. Weitere Informationen zu LOS unter www.los.de.

Rechtschreibung mangelhaft? Das LOS fördert Ihr Kind ganz gezielt dort, wo es Schwächen in der Rechtschreibung, im Lesen, aber auch bei der Konzentration hat. Über den individuellen Förderunterricht für Ihr Kind informiert Sie Sylvia Heesch, LOS Paderborn, Rathausplatz 9, Telefon 05251/8704930 HEFTCHEN

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Verantwortlich für die Bereitstellung von ausreichend Betreuungsplätzen sind die „Träger der öffentlichen Jugendhilfe“. Die Jugendämter geben im Zweifel auch einen Überblick, in welcher KiTa noch freie Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Kann mein Kind jederzeit in eine Kita aufgenommen werden oder nur zum Beginn des Kita-Jahres am 01.08.2014? Soweit eine Einrichtung noch freie Plätze vorhält, kann ein Kind auch unterjährig aufgenommen werden. Die Plätze, die beispielsweise aufgrund abgehender Schulkinder zum 31.07.2014 frei werden, werden in der Regel Anfang April nach Abstimmung und Bestätigung durch das Jugendamt verbindlich vergeben. Wie wähle ich die richtige Betreuungseinrichtung für mein Kind aus? Hier kommen mehrere Kriterien in Betracht, die von Familien unterschiedlich gewichtet werden: das Einrichtungskonzept, die Räumlichkeiten und die Ausstattung der Einrichtung, die Qualifikation der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtige Kriterien. Dazu kommen die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit der Einrichtung. Manche Familien berücksichtigen auch, für welche KiTa sich die Freunde des Kindes entscheiden. Wichtig ist, sich ein persönliches Bild von der potentiellen Wunscheinrichtung zu verschaffen. Ein persönliches Treffen mit der Einrichtungsleitung und ein Rundgang durch die KiTa sind dafür auf jeden Fall zum empfehlen. Viele KiTen bieten auf Nachfrage auch die Möglichkeit zur Hospitation an. Wer entscheidet über die Aufnahme des Kindes in eine bestimmte Kita? Wenn es nach der Anmeldewoche Ende November in einer KiTa mehr Anmeldungen als freie Plätze gibt, findet eine Auswahl auf Basis vorher festgelegter Aufnahmekriterien statt. Die Aufnahmekriterien werden vom „Rat der Tageseinrichtung“ festgelegt. Dieses Gremium ist vom Gesetzgeber für jede

KiTa vorgesehen und paritätisch mit Eltern-, Team- und Trägervertretern besetzt. Die Aufnahmekriterien können bei der Einrichtungsleitung nachgefragt werden. Nehmen katholische Kitas auch nur katholische Kinder auf? Wie unterscheiden sie sich von etwa städtischen Einrichtungen? In katholischen KiTen können alle Kinder, unabhängig von ihrer Konfession, angemeldet werden, wenn deren Familien das katholische Profil der Einrichtung für sich und ihr Kind befürworten und mittragen. Im Vergleich zu kommunalen KiTen haben Kinder und Familien in katholischen KiTen beispielsweise die Möglichkeit, auch über die großen traditionellen christlichen Feste hinaus, eine Gemeinschaft zu leben, die durch christliche Werte geprägt ist und zentrale christliche Botschaften, Symbole und Rituale kennen und anwenden zu lernen. Katholischen KiTen sind eingebunden in das Leben der örtlichen Kirchengemeinde. 7

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DAS INTERVIEW Ingrid Tegeler von der Agentur für Arbeit HEFTchen: Zunächst möchte ich Sie bitten, mir den Unterschied zwischen Arbeitsamt und Arbeitsagentur zu erklären. Ich blicke da gar nicht mehr durch. TEGELER: Das ist auch nicht ganz leicht zu erklären: Die Arbeitsagentur betreut Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld I (beitragsfinanziert – als Versicherungsleistung) und Menschen ohne Leistungsanspruch aufgrund der Rechtsgrundlage des Sozialgesetzbuches III. Das Jobcenter betreut Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld II aufgrund der Rechtsgrundlage des Sozialgesetzbuches II. Diese Leistungen sind steuerfinanziert. In beiden Institutionen gibt es eine Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die jeweils zuständig für den oben angesprochenen Personenkreis ist. Da Chancengleichheit, Berufsrückkehr, Vereinbarkeit von Familien und Beruf allumfassende Themen sind und beide Personengruppen – die der Agentur und die des Jobcenters betreffen, arbeiten wir hier in Paderborn eng zusammen und versuchen, die Dienstleistungen jeweils zu ergänzen.

Ingrid Tegeler

Geboren: 6. Juni 1953 Familie: verheiratet und zwei erwachsene Kinder Beruf: Diplom-Verwaltungswirtin, bei der Agentur für Arbeit als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Wollte als Kind werden: immer schon etwas mit Beratungstätigkeit, da sie gerne mit Menschen zu tun hat und Netzwerke aufbaut. Über den Umweg einer Ausbildung zur Bankkauffrau ist es dies dann auch geworden. Das fand ich als Kind toll: auf dem Land viel draußen sein Das fand ich als Kind doof: da gibt es spontan nichts Lieblingsplatz in Paderborn: der Neue Platz – eine echte Bereicherung für die Innenstadt

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H: Also kann es Fälle geben, wo Sie jemanden beraten, und der dann eventuell in den ALG-2-Bezug kommt, und dann zum Jobcenter wechselt? T: Das kommt durchaus vor. H: Und was ist Ihre Aufgabe? T: Ich arbeite daran, die Chancengleichheit aller auf dem Arbeitsmarkt zu verwirklichen, d.h. im einzelnen und im wesentlichen: - Das Berufswahlspektrum von Jungen und Mädchen erweitern. - Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. - Die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen. - Unternehmen über familienorientierte Personalpolitik informieren. - Den Arbeits- und Ausbildungsmarkt mit der Geschlechterbrille sehen. - Mit frauenpolitischen Akteuren in Netzwerken zusammen arbeiten. Wichtig zu wissen ist, dass ich nicht operativ, sondern informativ arbeite. Ich vermittle also nicht direkt oder nehme Anträge entgegen. Ich bin Ansprechpartnerin für Ratsuchende ebenso wie für Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zeige Möglichkeiten hinsichtlich der Realisierung auf. H: Was bedeutet es, wenn Sie sagen, Sie beraten auch Unternehmen? Kann ein Arbeitgeber zu Ihnen kommen, wenn er zum Beispiel sagt: „Ich weiß gar nicht, wie das alles funktioniert mit Mutterschutz, Elternzeit, Teilzeit, Wiedereinstieg usw.“? T: Richtig. Die informative Hilfestellung wird zwar auch von anderen Institutionen geleistet, aber ich gebe Informationen zu Arbeitsmarktthemen wie Teilzeit, Wiedereinstieg, Qualifizierung, Entwicklungen in Berufen und unter anderem auch Auskunft, an wen man sich wenden kann, wenn man weitere Informationen und Möglichkeiten sucht. H: Sind es vor allem Frauen, die zu Ihnen kommen? T: Grundsätzlich ja, aber es waren auch


I. Tegelers Arbeitsplatz

schon Männer hier. Und es werden mehr. Zunehmend nehmen mehr Männer Elternzeit in Anspruch. Oft sind es nur die zwei Monate sind, die man mindestens nehmen muss, um den Elterngeldbezug zu verlängern, aber immerhin. H: Ein weiterer Schritt in Richtung Emanzipation, auch wenn ich glaube, wir werden die völlige Gleichstellung von Mann und Frau – vor allen in den Köpfen der Menschen - nicht mehr erleben. T: Das denke ich auch, aber es hat sich sehr, sehr viel getan, und steter Tropfen höhlt den Stein. Wir haben schon viel erreicht. Und in einigen Bereichen ist vieles besser geworden. H: Mir fällt das immer auf, wenn mal jemand sowas sagt wie „Oh, dein Mann bügelt?“. Ich habe noch nie gehört: „Oh, deine Frau putzt sogar?“ Da sehe ich noch Verbesserungspotenzial ... Sie machen diese Arbeit nun schon ein paar Jahre, was sind die auffälligsten Veränderungen während dieser Zeit und in ihrer persönlichen Erfahrung? T: Die Wirtschaft wird flexibler. Arbeitgeber sind eher bereit, auch flexible Arbeitszeitmodelle anzubieten und individuelle Einstiegsmöglichkeiten zu erarbeiten. H: Ich habe den Eindruck, dass es für Mütter sehr viel üblicher geworden ist, nach der Familienphase und auch schon nach kurzer Elternzeit wieder arbeiten zu gehen. Können Sie das bestätigen? T: Absolut. Die Kinderbetreuung ist viel besser geworden. Als meine Kinder klein waren, gab es einen Kindergarten von 8 bis 12 Uhr, und sonst nichts. Ich war sieben Jahre lang komplett zu Hause und konnte danach auf ein Netzwerk aus Großeltern und Nachbarn zurück greifen, sonst wäre das nicht gegangen. Heute kommen vor allem Frauen hierher, die nach drei bis vier Jahren zurück ins Berufsleben wollen. Natürlich sind es auch Frauen um die 50, die aus den verschiedensten Gründen wieder arbeiten wollen oder müssen. Oft gibt es einfach finanzielle Notwendigkeiten für die Rückkehr. Vielleicht ist der Mann

krank geworden und kann nicht mehr für den Familienunterhalt sorgen, oder es kam zur Scheidung. Viele Frauen leben eben in keiner Bedarfsgemeinschaft oder haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, müssen also schlicht ihren Lebensunterhalt verdienen. H: Ist es noch immer ein Karriereknick, wenn man ein Kind bekommt? Auf jeden Fall muss man ja die Prioritäten in seinem Leben neu ordnen. T: Ja, sicherlich. Wenn man aus dem Berufsleben ausscheidet, ist das natürlich ein Einschnitt. Allerdings sehe ich das nicht so dramatisch, wie es oft klingt. Man kann mit 20 ohnehin nicht sagen, wo man mit 50 stehen wird. Karrieren sind nicht komplett planbar und auch nicht vorprogrammiert. Ich erlebe hier viele Frauen, die einfach etwas ganz anderes machen wollen als vorher. Viele haben ihren Traumberuf nie verwirklicht, weil sie die Familie nach vorne gestellt haben oder aus einer Generation kommen, in der man halt ins Büro ging, und sie sehen diese Zäsur als Chance auf einen Neuanfang. Manche können noch ein Studium aufnehmen oder machen sich selbstständig. Und wenn man eine solide Grundausbildung vorweisen kann, ist der Wiedereinstieg oft auch gar nicht kompliziert. Diese Möglichkeit nehmen Männer sehr viel seltener wahr. H: Gilt in dieser Frage auch „Augen auf bei der Berufswahl“? Gibt es Berufe, bei denen der Wiedereinstieg schwerer oder gar unmöglich ist? T: Das kann ich pauschal nicht sagen. Im kaufmännischen Bereich geht vieles, im technischen ist es eventuell noch etwas unüblicher, einfach weil dort noch immer weniger Frauen tätig sind. Aber auch da tut sich vieles, und ich kenne Frauen, die hier große technische Betriebe leiten. 9

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Eine Erweiterung des Berufsspektrums ist wichtig

H: Aber zum Beispiel eine Krankenschwester, die im Schichtdienst arbeitet, hat es doch viel schwerer mit der Organisation der Kinderbetreuung. T: Gerade bei diesem Beispiel gibt es die Möglichkeit und oft auch den Wunsch, nur am Wochenende oder in der Nachtschicht zu arbeiten, weil dann der Partner die Kinder betreut. Für Alleinerziehende ist es natürlich komplizierter. Das wäre auch hier der Fall. Ich erkläre aber ohnehin den Frauen hier immer wieder, dass sie einen Plan B brauchen für Krankheit oder anderes Unvorhergesehenes. Sonst ist der Berufsalltag oft nicht zu machen. H: Oh ja, ich kenne gut diese Tage, die komplett getaktet sind, und dann fasst man morgens an die Kinderstirn und fühlt leichtes Fieber. Zu viel für die Kita, aber irgendwie auch nicht so schlimm, dass man selbst unbedingt zu Hause bleiben muss ... T: Oder auch eigene Krankheit, Dienstreisen. Wer kann dann helfen? H: Macht es einen Unterschied, ob ich in einem mehr oder weniger qualifizierten Job arbeite? T: Auch das kann man nichts pauschalisieren. Sicherlich ist es leichter, einen Job in unqualifizierter Arbeit zu finden, einfach weil es da mehr gibt. Das kann auch die einzige Wahl sein, wenn man arbeiten muss. Diese Frage müssen wir hier immer zunächst klären: Warum suche ich Arbeit? Geht es um den Verdienst? Will ich einfach wieder rauskommen? Geht es um Selbstverwirklichung? Letzteres hat immer so einen Beigeschmack, aber ist doch ein ganz verständlicher Wunsch. H: Wir haben viel über Fälle gesprochen, in denen Frauen lange Zeit aus dem HEFTCHEN

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Beruf bzw. der Arbeitswelt ganz raus sind. Ist das überhaupt ratsam? Was kann ich tun, um den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt bzw. auch meinen alten Job zu erleichtern? T: Ganz generell lautet mein Rat: Die Arbeitswelt und den Beruf im Blick behalten, präsent sein. Möchte man an seinen Arbeitsplatz zurückkehren, ist es ratsam, den Kontakt zu halten. Das ist zum einen der soziale Kontakt, also zu den Kollegen. Manchmal wird man noch zu Feiern eingeladen. Viele Firmen bieten Wiedereinstiegsphasen an: Da bekommt man weiterhin einen Newsletter, wird zu Fortbildungen eingeladen oder übernimmt Vertretungen. Wenn man bekannt und präsent ist, wird man auch weniger schnell aus den Augen verloren. Ebenso kann man im Rahmen eines Minijobs oder eines Praktikums den Kontakt zum Arbeitsmarkt halten. H: Idealerweise ist es doch ein Geben und Nehmen, oder? Wenn man selbst sich einbringt und nicht nur auf seinem Recht beharrt, wird man auch mit Entgegenkommen rechnen können. T: Große Unternehmen haben das ohnehin auf dem Schirm. Das Etikett „familienfreundlich“ hat schließlich auch Marketingwert. Aber auch im Mittelstand gibt es ganz viele Möglichkeiten zu internen Absprachen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des damit größer werdenden Fachkräftemangels sind die Unternehmen bemüht, ihre Fachkräfte zu halten. Man muss sich aber natürlich auch als Fachkraft vermarkten. H: Und wie macht man das? T: Ich spreche gerne vom „karierten Maiglöckchen“. Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Was kann ich besonders gut? Was macht mich aus? Gerade bei Müttern ist es oft die Fähigkeit zur Organisation und die Lebenserfahrung. Es kann aber auch eine Fremdsprache sein oder etwas anderes. Die Kernfrage ist: Will der Arbeitgeber mich, und warum? Im Vorstellungsgespräch oder in der Verhandlung des Wiedereinstiegs muss man also ganz klar seine Qualifikationen nach


vorne stellen. Ebenso wichtig bleibt aber, ganz offen darüber zu sein, was man leisten kann und will, und was nicht. Wer Zusagen macht, die beispielsweise aufgrund der familiären Situation nicht einzuhalten sind, wird entweder in der Familie oder am Arbeitsplatz schnell an seine Grenzen stoßen. Damit ist niemanden gedient. H: Die scheidende Familienministerin hat mal die Behauptung aufgeworfen, Frauen würden einfach die falschen Berufe wählen? Stimmen Sie zu? T: Eine meiner Aufgaben ist es ja, das Berufsspektrum von Mädchen und Jungen zu erweitern. Wir brauchen mehr Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Es gibt immer wieder die gleichen Top-Zehn-Berufswünsche bei Mädchen. Wir müssen auf mehr Vielfalt hinarbeiten für Mädchen und Jungen. Das halte ich für wichtig. Das passiert inzwischen in Kindergärten und Schulen, muss aber auch zu Hause unterstützt werden.

H: Welche Rechte hat man denn eigentlich? Gibt es ein Recht auf Teilzeit? T: Ja, das gibt es. Der Arbeitgeber muss sehr gut begründen, wenn er das ablehnt. H: Aber jetzt mal ehrlich, wenn er will, wird er mich doch los ... T: Hm, hm. So ganz leicht ist das nicht. Man muss vielleicht klagen, aber ein bisschen am längeren Hebel sitzen die Arbeitgeber schon. Man sollte auch Aufhebungsverträge nicht ohne weiteres unterschreiben, denn manchmal besteht noch ein Anspruch auf ALG, der dann mit der Abfindung verrechnet wird. Dazu kann man sich bei uns informieren. H: Umso wichtiger, dass man Beruf und Familie gut in Einklang bringen kann. Was kann man dafür tun? T: Das gehört zu den Dingen, die wir hier gemeinsam erarbeiten. Dazu werden klare Antworten gesucht, zum Beispiel auf die Frage, wie lange kann ich von zu Hause weg sein? Man muss schließlich auch die Arbeitswege bedenken. Was

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Home-Office – ein sinvolles Modell?

passiert, wenn mich die Betreuung anruft, weil mein Kind krank geworden ist? Kann ich dann kurz raus aus der Arbeit? Wer kann einspringen? H: Wie ist es mit Home-Office-Modellen? T: Das ist natürlich eine Möglichkeit, aber die ist nicht optimal. Es fehlt zum Beispiel der direkte Kontakt zu den Kollegen, und hier ist viel Selbstdisziplin nötig. H: Man macht sich auch was vor, wenn man glaubt, man könne zu Hause gut und konzentriert arbeiten und gleichzeitig sein Kind betreuen. T: Mir gefallen diese Bilder nicht, auf denen perfekt gestylte Frauen mit Kind auf dem Schoß am PC sitzen. Ebenso kann auch Teilzeit sich als Stressfalle erweisen, weil man vielleicht nie irgendwo richtig fertig wird. Bei der Arbeit muss man schnell weg und in der Familie hat man auch zu wenig Zeit. Es geht immer wieder um ganz individuelle Situationen, die es abzuwägen gilt. Immer ist Organisation gefragt und müssen Kompromisse gemacht werden. Dabei muss man realistisch bleiben. Meine Aufgabe ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, aber auch vor Risiken zu warnen. Wenn hier eine Mutter von vier kleinen Kindern sitzt und Vollzeit arbeiten will, ist meist klar, dass das nicht gehen wird. H: Sind eigentlich alle Förderungen für Weiterbildung etc. abgeschafft? T: Nein, ganz im Gegenteil. Die Agentur für Arbeit bietet Qualifizierungen an, wenn diese notwendig sind. Es gibt etwa Anpassungsqualifizierungen, bei denen es sozusagen um die Aktualisierung von Kenntnissen geht. HEFTCHEN

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Manchmal sagt ein Arbeitgeber, der Bewerber/die Bewerberin passt ... fast. Dann helfen wir, den fehlenden Baustein zu liefern. Ebenso werden Ausbildungen gefördert. Die gibt es auch in Teilzeit, was viele nicht wissen. Manchmal ist eine Umschulung notwendig. Oder es wird im Einzelfall ein Eingliederungszuschuss gezahlt, damit ein Unternehmen jemanden, der nicht sofort wieder voll einsatzfähig ist, einstellen kann. Zu bedenken ist für uns dabei aber immer, dass solche Maßnahmen zielführend sein müssen. Wenn jemand einen ganz exotischen Berufswunsch hat, bei dem ich von vornherein absehen kann, das sich damit keine Anstellung findet wird, werden wir dahingehend auch nicht fördern. Natürlich kann man das dann trotzdem machen, aber eben auf eigene finanzielle Verantwortung. H: Um ganz ehrlich zu sein, ich finde es sehr gut, dass es Sie und Ihre Arbeit hier gibt, aber ich hätte es nicht gewusst. T: Wenn Sie Bedarf hätten, wären Sie über mich gestolpert. Im Internet zum Beispiel oder in einem der Netzwerke. Wir gehen aber auch verstärkt zu den Frauen, denn für viele ist die Hemmschwelle zu einer Behörde (die wir hier eben noch sind) zu kommen, immer noch sehr groß. Daher bieten wir in den Gemeinden Infoveranstaltungen an und gehen auch in die Familienzentren. H: Ist ihre Arbeit eher von Erfolgserlebnissen oder von Frust geprägt? T: Es gibt solche und solche Tage. Manchmal frustriert mich, wie kleinschrittig man bei der Frauenarbeit voran kommt. Aber dann führe ich mir vor Augen, wie weit wir schon gekommen sind. Und das motiviert mich wieder. H: Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch. Ich hoffe sehr, dass wir helfen können, viele Frauen und Männer auf Ihr Angebot hier aufmerksam zu machen. Kontakt: Ingrid Tegeler, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Telefon: 05251/120-420 Mail: paderborn.bca@arbeitsagentur.de


ERWINS SEITE Über das Basteln mit Kastanien von Erwin Grosche Schon immer hat der Mensch mit Kastanien gebastelt. Warum eigentlich? Ich sah kürzlich noch eine Kastaniengiraffe, die immer mit dem Kopf auf den Tisch fiel. Muss das sein? Ist so etwas schön? Ich gebe zu, dass das Sammeln von Kastanien großen Spaß macht, aber muss man aus allem was basteln, das man nicht essen kann? Wir sprechen also nicht von der Esskastanie, sondern von der Rosskastanie, die in unseren Parks und auf unseren Wiesen zu finden ist. Auch ich habe als Kind mit Kastanien gebastelt. Ich erinnere mich an mein Meisterstück, wo ich eine intakte Familie, Vater, Mutter, Kind und Hund, mit Streichholzbeinen und Streichholzarmen gebastelt habe, wobei sich nur der Hund auf seinen Streichholzbeinen halten konnte und nicht dauernd umfiel. So etwas vergisst man nicht. Intakte Familien sehen anders aus. Kinder wollen die Natur erleben. Wenn sie schon nicht wissen, woher die Milch kommt, sollen sie wenigstens erleben, dass Kastanien von einem Baum herunter fallen und eingesammelt werden können. Manche Kinder bringen diese Kastanien zu den Hirschen. Hirsche fressen im Herbst Kastanien und übergeben sich danach, wenn der Zoo geschlossen ist. Warum nimmt man diese Kastanien nicht als Handschmeichler? Ich habe im Herbst immer ein/zwei Kastanien in der Tasche, die ich gerne berühre, um sie in der Handfläche zu bewegen. Ich mag auch Kastanienbriefbeschwerer, die auf dem Schreibtisch liegen und unsere Liebesbriefe beschweren, damit sie der Wind nicht in falsche Hände trägt. Wenn man wirklich mit Kastanien basteln will, dann schlage ich zeitgemäße Objekte vor, die sinnvoll sind und nicht dauernd umfallen. Ich sah jetzt einen Kastanien-Igel,

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dessen Igelstacheln aus Zahnstochern bestanden. Das sah lustig aus, fällt nicht um und man kann dieses Gebilde noch als Zahnstocherhalter nutzen. Schön finde ich auch, wenn man aus der Kastanie einen tragbaren Fernseher bastelt. Man nimmt einfach eine Kastanie, wo der große weißliche Nabelfleck auf der abgeflachten Seite auftaucht und steckt darüber einen Zahnstocher als Antenne. Fertig ist der tragbare Fernseher. Nun hat man mit den Kindern gebastelt und alle sind zufrieden. Natürlich kann man Kastanien auch nutzen, um Hochzeitspaaren, die im Herbst heiraten, einen Vorgeschmack auf schlechte Zeiten zu geben. Sammelt Kastanien und werft sie allen Verliebten an den Kopf. Wie kann man besser auf schlechte Zeiten vorbereiten als durch etwas, was weh tut? P.S. Am 8.11. gibt es in der PaderHalle eine große Gala zu Erwins 40. Bühnenjubiläum! Kastanienfamilie (nicht die von Erwin)

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TERMINKALENDER Termine nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr. E Veranstaltung für Eltern

15.10. DIENSTAG 10.30 Holzliebhaber – Von Borkenkäfern, Hirschkäfern, Spechten, Kurzfilme – Naturkundemuseum E 18.30 Facebook, Twitter & Co. für Eltern, 2-teiliger Workshops – HNF 19.00 Junge VHS: Ein Schuljahr im Ausland, ab 15 J. – VHS am Marienplatz VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Die Schlümpfe 2 – Kino Brakel

16.10. MITTWOCH 17.30 Kleider- und Spielzeugbasar – Pfarrheim St. Meinolf VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.00 Hanni & Nanni 3 – Kino Driburg 17.00 Volker Rosin – Stadthalle Delbrück

17.10. DONNERSTAG 16.30 Der kleine Rabe Socke, Puppenspiel – Kulturwerkstatt 17.00 Grundlagen der Theaterpädagogik, Anmeldung: 05251/2881209 – Theater im Riemeke

19.10. SAMSTAG Herbstlibori – Liboriberg 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 10.00 Kleiderbörse – Pfarrheim St. Bonifatius 11.00 Lötwerkstatt für 2, Workshop für Großeltern und ihre Enkel – HNF 11.30 Kommunionbasar – Kindergarten St. Michael, Sennelager VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Gregs Tagebuch 3 – Kino Bad Driburg

20.10. SONNTAG Herbstlibori – Liboriberg 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 Basar – Bürgerhaus Wewer 15.00 Gemeinsam für ein Hallelujah, Familienführung durch die CREDO-Ausstellung (ab 6 J.) – Diözesanmuseum VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 11.00 Heiter bis göttlich – SpieleParadies, Spiele rund ums Kloster ausprobieren – Kloster Dalheim 11.00 Drachenfest mit Familientag – Klimapark Rietberg 13.00 Hanni & Nanni 3 – Kino Brakel 14.00 Gregs Tagebuch 3 – Kino Driburg

Hallo Kinder! Im November veranstalten wir für euch eine Discoparty mit cooler Musik und tollen Tänzen. Kommt zu uns und macht mit! Mini-Disco für 8- bis 12-Jährige: Sa., 09.11.2013 von 15:00 bis 16:30 Uhr Mini-Disco für 3- bis 7-Jährige: Sa., 30.11.2013 von 15:00 bis 16:30 Uhr Der Eintritt beträgt 2,00 Euro pro Kind (nur Tageskasse) HEFTCHEN

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21.10. MONTAG Herbstlibori – Liboriberg 09.30 VHS Experimenta 1, mehrere Termine (ab 6 J.) – VHS Busdorfschule 10.00 Junge VHS: Eine Zeitreise durch die Kunst, mehrere Termine (ab 6 J.) – VHS Busdorfschule 14.30 Junge VHS: Raketenbau 1, ab 8 J. – VHS Busdorfschule 15.00 Junge VHS: Häkeln und Stricken in den Herbstferien, mehrere Termine (ab 10 J.) – VHS Marienplatz

22.10. DIENSTAG Herbstlibori – Liboriberg 10.00 CREDO-Ausstellung: Ein neuer Gott im Gepäck, Theater-Workshop (8-12 J.) – Diözesanmuseum 10.00 Surfen für Kids, Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF 11.00 CREDO-Ausstellung: Das Wesentliche steckt im Detail, Lederarmbänder herstellen (8-12 J.) – Diözesanmuseum 14.30 VHS-Detektivclub, mit Anmeldung (ab 8 Jahren) – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Keine Angst vor Fledermäusen, ab 6 J. – Freilichtmuseum Detmold 14.00 Leben auf einer Burg, Herbstferienspiele für Kinder ab 6 J.; Anmeldung unter 02955/76220 – Wewelsburg 15.00 Hanni & Nanni 3 – Kino Brakel

23.10. MITTWOCH Herbstlibori – Liboriberg 10.00 Wunderbare Mathematik, Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF 14.30 Junge VHS: Mitmachlabor: Feuer und Flamme, mit Anmeldung (ab 8 J.) – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Drachenbauen – Freilichtmuseum Detmold 16.00 Gregs Tagebuch 3 – Kino Driburg

24.10. DONNERSTAG Herbstlibori – Liboriberg 10.00 Geheimschriften, Workshop für

Kinder von 7-12 J. – HNF 10.00 Roboter-Workshop, Workshop für Kinder von 12-15 J. – HNF 11.00 CREDO-Ausstellung: Auf zu neuen Ufern – Pionierleistung Missionar, künstlerisch-gestaltender Workshop (ab 9 J.) – Diözesanmuseum 11.00 Junge VHS: Zwergenbildhauen, ab 5 J. – Naturwerkstatt auf dem ehemaligen Gartenschaugelände 14.30 VHS Hexenküche, mit Anmeldung (ab 8 J.) – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 10.00 Der Filzpilz – Freilichtmuseum Detmold 14.00 Die Natur geht in den Winterschlaf – Freilichtmuseum Detmold

25.10. FREITAG Herbstlibori – Liboriberg 10.00 Schreiben wie die alten Römer, Workshop für Kinder von 6-12 J. – HNF 10.00 Undercover – Im Auftrag des HNF, Agenten-Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF 16.00 Junge VHS: Malen an der Staffelei, ab 5 J. – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 17.00 Gruseln erwünscht, Zaubershow mit Simselim (ab 6 J.) – Burgkeller Bad Lippspringe

26.10. SAMSTAG Herbstlibori – Liboriberg 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 15

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Rübenlaternen

29.10. DIENSTAG

14.00 CREDO-Ausstellung: Ars Scriptura, mittelalterlichen Steinmetzen auf der Spur (ab 12 J.) – Diözesanmuseum 16.00 Der Giftzwerg, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Rübenlaternen schnitzen, ab 6 Jahren – Freilichtmuseum Detmold 14.00 Clara und das Geheimnis der Bären – Kino Bad Driburg

10.00 Papierwerkstatt, für Kinder von 7-12 J. – HNF 10.00 Undercover II – die ungelösten Fälle des HNF, Agenten-Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF 13.00 CREDO-Ausstellung: Urkunden-Workshop, mehrere Termine (ab 11 J.) – Diözesanmuseum 14.30 Neues aus der VHS-Hexenküche, ab 8 J. – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Leben auf der Burg, Herbstferienspiele (ab 6 J.) – Wewelsburg 15.00 Gregs Tagebuch 3 – Kino Brakel

27.10. SONNTAG

30.10. MITTWOCH

Herbstlibori – Liboriberg 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 13. Paderborner Spieletag – Kulturwerkstatt 11.00 Museumsrallye für 2, für Großeltern und Enkelkinder – HNF 15.00 Spatz Fritz, Kinderstück (ab 4 J.) – Theater Paderborn, Theatertreff VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 11.00 Tilobasar – Eggelandhalle Altenbeken 13.00 Gregs Tagebuch 3 – Kino Brakel 13.00 Zauberhut, aus einem einfachen Filzhut wird der Hut eines Zauberers – Freilichtmuseum Detmold 14.00 Clara und das Geheimnis der Bären – Kino Bad Driburg

10.00 Abenteuer Roboter, Workshop für Kinder von 7-9 J. – HNF 10.00 Zeitreise Ägypten, Workshop für Kinder von 7-12 J. – HNF 11.00 CREDO – Kinder bestimmen wo es langgeht, Kinder (ab 10 J.) lernen durch die Ausstellung zu führen, 2. Teil am Folgetag – Diözesanmuseum 14.30 VHS Küchenexperimente, ab 7 J. – VHS Busdorfschule VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.00 Clara und das Geheimnis der Bären – Kino Bad Driburg

28.10. MONTAG 09.30 VHS Experimenta 2, mehrere Termine (ab 6 J.) – VHS Busdorfschule 09.30/11.00 Junge VHS: Rope Skipping, mehrere Termine (ab 6 J.) – VHS Busdorfschule 10.00 Junge VHS: Lieblingstiere, Fabelwesen & Monster, plastisches Gestalten (ab 6 J.) – VHS Busdorfschule 14.30 Junge VHS: Raketenbau 2, ab 8 J. – VHS Busdorfschule 15.00 Junge VHS: Schwedisch für Kinder, mehrere Termine (ab 8 J.) – VHS am Marienplatz HEFTCHEN

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31.10. DONNERSTAG 10.00 Boten, Balken und Signale, Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF 14.00 CREDO-Ausstellung: Des Kaisers neue Bilder, Schmuckanhänger gestalten (8-12 J.) – Diözesanmuseum 14.30 Junge VHS: HalloweenSpecial, Experimente (ab 8 J.) – VHS Busdorfschule 15.00 Junge VHS: Gruselspiegel, ab 5 J. – VHS Busdorfschule

01.11. FREITAG VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Himmelswege, öffentliche Führung zum Thema Vornamen und Heiligenfiguren (ab 6 J.) – Historisches Museum in der Wewelsburg


02.11. SAMSTAG 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 11.00 Kreativer Kunstmarkt – Hotel Aspethera, Am Busdorf 7 14.00 Yakari, Kindermusical von Thomas Schwab – PaderHalle VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Die Monster Uni – Kino Driburg

03.11. SONNTAG 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 Basar – Pfarrheim St. Michael, Sennelager 11.00 Kreativer Kunstmarkt – Hotel Aspethera, Am Busdorf 7 15.00 Pu der Bär, von Alan Alexander Milne – Theater Paderborn, Studio VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 10.00 Alleinerziehende im Kreis Paderborn, Infos: www.vamv-paderborn.de – Familienzentrum Kuhbusch, Begonienstr. 13, Salzkotten 12.00 Delbrücker Herbstfest, ein Tag für die ganze Familie – Innenstadt 13.00 Clara und das Geheimnis der Bären, Film – Kino Brakel 14.00 Die Monster Uni – Kino Driburg 15.00 Ente, Tod und Tulpe, Theaterstück nach dem Buch von Wolf Erlbruch (ab 4 Jahren) – Theater Gütersloh

04.11. MONTAG 17.00 Junge VHS: Yoga für Kinder, 4 Termine (ab 10 J.) – VHS Busdorfschule 18.30 Die Eroberung des Weltalls, Teil 1 der Reihe Astronomie für Kinder – Gymnasium Schl. Neuhaus, Raum D0K1

05.11. DIENSTAG VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Clara und das Geheimnis der Bären – Kino Brakel 15.30 Pettersson zeltet, Kindertheater – Sekundarschule Borchen E 19.00 Zwergensprache – Mit Babys auf dem Weg zur Sprache, Anmeldung: Tel. 05252/6089 – Ev. Kindergarten, Bad Lippspringe 17

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15.00 Töpferkurs, für Kinder von 5-11 J. – KBS Werkraum, Giersmauer 21 VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.00 Die Monster Uni – Kino Driburg

07.11. DONNERSTAG VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: E 09.30 Comics und Graphic Novels zum Thema Nationalsozialismus für die Pädagogik?!, Workshop für Lehrer, Pädagogen, Studierende und Gedenkstättenmitarbeiter, mit Anmeldung – Kreismuseum Wewelsburg

08.11. FREITAG E 20.00 40 Jahre Heimweh, Jubiläumsgala zum 40-jährigen Bühnenjubiläum von Erwin Grosche – PaderHalle

Pippi Langstrumpf

09.11. SAMSTAG 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 15.00 Mini-Disco, für 8- bis 12-Jährige, Eintritt: 2,- Euro – Tanzschule Möllmann 15.00 Die Natur bereitet sich auf den Winter vor, Anmeldung: 05254/ 9386959, (ab 5 J.) – Naturkundemuseum VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Pippi Langstrumpf – Kino Bad Driburg

10.11. SONNTAG 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 11.00 Basar – Städtische Kindertageseinrichtung Hinter den Höfen, Wewer VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 10.00 Spielzeugbörse – Mühlenschule, Hövelhof 14.00 Pippi Langstrumpf – Kino Bad Driburg HEFTCHEN

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11.11. MONTAG 17.15 Martinsspiel der Kolpingspielschar, anschl. Umzug zum Dom – hinter der PaderHalle

12.11. DIENSTAG 16.00 Geheimschriften, Workshop für Kinder von 7-12 J. – HNF

15.11. FREITAG 15.00 Weihnachtliches aus der Töpferstube, für Kinder von 5-11 J. – KBS Werkraum, Giersmauer 21 VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 11.00 Winterträume, vorweihnachtliche Verkaufsausstellung – Schloss und Kloster Willebadessen

16.11. SAMSTAG 15.00/17.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn 16.00 Großmutters neues Kleid, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 19. Spielewelt, Spielemesse – Ravensberger Park, Bielefeld 10.30 Traditioneller Martinsmarkt in Schloss Hamborn, auch in diesem Jahr laden die Einrichtungen in Schloss Hamborn zum bunten Treiben auf dem Schloss Hamborner Martinsmarkt ein! Ab 10.30 Uhr sind alle Stände, „Cafés“ und „Restaurants“ eröffnet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein reichhaltiges Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten: kreative Mitmachangebote, Verkaufs- und Informationsstände und vieles mehr. Auch das Hofgut Schloss Hamborn wird mit einem Info-Stand zum neuen Integrationsbetrieb und zur „ÖkoKiste“ Schloss Hamborn präsent sein. Die Themen der Info-Veranstaltungen reichen von der Frage, was Schloss Hamborn ist, über die Grundzüge der Waldorfpädagogik, der möglichen

Laternenumzug Foto: M. Schutt

06.11. MITTWOCH


Schulabschlüsse bis zu Erfahrungsberichten von Eltern und Lehrern. Der Kindergarten/Tagesstätte wird an diesem Tag wieder seine Tore ganz weit öffnen und interessierten Eltern spannende Einblicke ermöglichen – Gelände Schloss Hamborn, Borchen 11.00 Kommunionkleiderbörse – Kindergarten, Salzkotten-Mantinghausen 11.00 Winterträume – Schloss und Kloster Willebadessen

17.11. SONNTAG 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 Zauberklang: Farben und Musik, Konzertreihe der Städt. Musikschule (ab 4 J.) – Aula Gesamtschule Elsen 15.00 Spatz Fritz, Kinderstück (ab 4 J.) – Theater Paderborn, Theatertreff 17.00 Tango im Schloss, Benefizkonzert des Ambulanten Hospizdienstes St. Johannisstift e.V. – Audienzsaal Schloss Neuhaus VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 19. Spielewelt, Spielemesse – Ravens-

berger Park, Bielefeld 12.00 Winterträume – Schloss und Kloster Willebadessen 13.00 Pippi Langstrumpf – Kino Brakel 15.00 Öffentliche Führung in englischer Sprache, für Erwachsene und Familien mit Kindern – Historisches Museum des Hochstifts Paderborn, Wewelsburg

18.11. MONTAG 18.30 Planeten und Monde, Teil 2 der Reihe „Astronomie für Kinder“ – Gymnasium Schloß Neuhaus, Raum D0K1

19.11. DIENSTAG VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Pippi Langstrumpf – Kino Brakel

20.11. MITTWOCH 15.00 Weihnachtliches aus der Töpferstube, für Kinder von 5-11 J. – KBS

Alle Hamborner Einrichtungen laden ein zum

MARTINSMARKT 2013 Samstag, 16. November 10:30 - 18:30 Uhr Eröffnung um 10:00 Uhr in der Festhalle:

Martinsspiel der Klasse 3

SCHLOSS HAMBORN

Foyer der Förderschule um 12:00 und 15:00 Uhr:

Informationsveranstaltungen für interessierte Marktbesucher

Tag der offenen Tür im Kindergarten/Tagesstätte! Schloss Hamborn 33178 Borchen

Informationen unter Tel. 05251 - 389 113 www.schlosshamborn.de/martinsmarkt

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Wunderbare Mathematik im HNF

24.11. SONNTAG

Werkraum, Giersmauer 21 16.00 Wunderbare Mathematik, Workshop für Kinder von 8-12 J. – HNF

21.11. DONNERSTAG 16.30 Junge VHS: Kreativ mit Textilgran, ab 10 J. – VHS am Marienplatz

22.11. FREITAG 16.00 Wandtattoos, Workshop für Kinder von 8-12-J. – HNF 16.00 Räuber Hotzenplotz, Stück nach Otfried Preußler (ab 6 J.) – PaderHalle

23.11. SAMSTAG Weihnachtsbasar – Karlsschule 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 10.00 Tag der offenen Tür – Gymnasium Theodorianum 11.00 Countdown, Raketen-Workshop für Kinder von 10-14-J. – HNF 15.00 Die??? Kids: Der Weihnachtsdieb, haben die Drei ??? erst einmal die Spur aufgenommen, bleibt kein Geheimnis lange ungelöst ... (ab 5 J.) – PaderHalle 11.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn 16.00 Pechvogel und Glückskind, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus, Film – Kino Bad Driburg HEFTCHEN

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09.30 Familiensport, bis 8 Jahre – Ahornsportpark 14.00 Weihnachtsmarkt – MontessoriKita Kinderinsel, Goerdelerstraße 15.00/17.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 13.00 Basar – Schützenhalle Erlinghausen-Marsberg 13.00 5 Freunde 2 – Kino Brakel 14.00 Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus – Kino Bad Driburg 15.00 Himmelswege, öffentliche Führung zum Thema Vornamen und Heiligenfiguren (ab 6 J.) – Kreismuseum Wewelsburg

26.11. DIENSTAG VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 5 Freunde 2 – Kino Brakel

27.11. MITTWOCH Weihnachtsmarkt – Innenstadt 15.00 Weihnachtliches aus der Töpferstube, für Kinder von 5-11 J. – KBS Werkraum, Giersmauer 21 16.00 Selbermacher, Stoffapplikationen gestalten (8-12 J.) – HNF VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.00 Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus – Kino Bad Driburg

28.11. DONNERSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 16.00 Upcycling, aus Altem Neues gestalten (8-12 J.) – HNF

29.11. FREITAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.30 Borchener Adventsmarkt – Mallinckrodthof 17.30 Ein Licht im Dunkeln, die Wewelsburg bei Nacht erleben (ab 8 J. – bitte Taschenlampe mitbringen) – Kreismuseum Wewelsburg


Konzertreihe für Menschen ab 4 Jahren

Zauberklang: Farben und Musik Am 13.10.2013 startete die Städtische Musikschule Paderborn wieder mit ihrer bereits seit 8 Jahren erfolgreichen Konzertreihe „Zauberklang“ – Musik für Menschen ab 4 Jahren. Die Musikschule geht mit der Konzertreihe „Zauberklang“ neue Wege in der Konzertvermittlung für Kinder. Das Abonnement steht dieses Mal unter dem Motto „Farben und Musik“. Unter anderem werden Bilder der Maler Henri Rousseau, Edward Hopper und Pieter Brueghel musikalisch aufgearbeitet. Was macht ein rotes Sofa im Dschungel? Wie klingt ein Kreisel? Welche Geräusche macht der Regen? Wie klingt ein Tag am Meer? Diese und viele weitere Fragen werden die Moderatorinnen Heike Staudinger und Andrea Kuhlenkamp gemeinsam mit Dozentinnen und Dozenten der Städtischen Musikschule Paderborn beantworten. Musik erleben und mit allen Sinnen begreifen steht im Mittelpunkt dieser Konzertreihe. Die Kinder und Erwachsenen werden durch Singen, Tanzen, Mitmachen in das Konzertgeschehen einbezogen. Die weiteren Konzerte finden an folgenden Terminen um jeweils 11.00 Uhr in der Aula der Gesamtschule Elsen statt: 17.11.2013, 16.02.2014, 16.03.2014 Abschlusskonzert am 25.05.2014 in der PaderHalle

A. Kuhlenkamp & H. Staudinger

Karten und weitere Infos bei der Geschäftsstelle der Städtischen Musikschule, Gierswall 4, Tel. 05251/881609.

Kompetenz von Anfang an Der musikalische Beginn in der Musikschule Unser Angebot für Vor- & Grundschulkinder • Eltern-Kind-Gruppen für Kinder ab 18 Monate und ab 2 Jahre • Musikalische Früherziehung für Kinder ab 3 Jahre und 4 - 6 Jahre • Musikalische Grundausbildung für Kinder ab 6 Jahre • Elementarkurse und Instrumentalausbildung

Musiklehrerin Marion Füller mit jungen Zuhörern

Gierswall 4, 33102 Paderborn Tel.: (05251) 881609, Fax: 882044 E-Mail: musikschule@paderborn.de www.musikschulepaderborn.de


16.00 Orientalischer Advent – Bibeldorf Rietberg (auch am 1.12.)

01.12. SONNTAG

30.11. SAMSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 10.00 Tag der offenen Tür – Schulen St. Michael 10.00 Junge VHS: Einführung in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Mädchen, 11 bis 15 J. – Familienzentrum Sande 14.00 Junge VHS: Auffrischung Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Mädchen, 11 bis 15 J. – Familienzentrum Sande 15.00 Bibi Blocksberg: Das Musical – PaderHalle 15.00 Mini-Disco, für 3- bis 7-Jährige, Eintritt: 2,- Euro – Tanzschule Möllmann 16.00 Kasper baut ein Haus, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Borchener Adventsmarkt – Mallinckrodthof 14.00 Ostwind – Kino Bad Driburg 15.00 Adventsmarkt – Kirchplatz Delbrück

Weihnachtsmarkt – Innenstadt 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 10.30 Lesotho-Basar – Grundschule Overberg 13.00 Tag der offenen Tür – Lummerlandschule 15.00/17.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 11.00 Adventsmarkt – Kirchplatz Delbrück 12.00 Borchener Adventsmarkt – Mallinckrodthof 13.00 Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus – Kino Brakel 14.00 Ostwind, Film – Kino Bad Driburg

02.12. MONTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 18.30 Astronomie für Kinder, Teil 3 – Volkssternwarte

03.12. DIENSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus – Kino Brakel

04.12. MITTWOCH Weihnachtsmarkt – Innenstadt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Ostwind – Kino Bad Driburg

Weihnachtsmarkt in Paderborn

05.12. DONNERSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 16.00 Farbenrausch, T-Shirts selbst gestalten – HNF

06.12. FREITAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt HEFTCHEN

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15.00 Weihnachtszauber – Schlosspark Schloß Neuhaus VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Museumsdavent – Freilichtmuseum Detmold

07.12. SAMSTAG

08.12. SONNTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 09.30 Familiensport – Ahornsportpark 11.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 11.00 Weihnachtszauber – Schlosspark Schloß Neuhaus 15.00/17.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 11.00 Museumsdavent – Freilichtmuseum Detmold 12.00 Heinzelmännchen-Werkstatt – Das Gastliche Dorf, Delbrück 13.00 Ostwind – Kino Brakel 14.00 Die Vampirschwestern – Kino Bad Driburg

09.12. MONTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt

10.12. DIENSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 16.00 Upcycling, aus Altem Neues gestalten (8-12 J.) – HNF VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Ostwind – Kino Brakel

11.12. MITTWOCH Weihnachtsmarkt – Innenstadt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 16.00 Die Vampirschwestern – Kino Bad Driburg

12.12. DONNERSTAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 16.00 Zeitreise Ägypten, Workshop für Kinder von 7-12 J. – HNF VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Weihnachten auf dem Leuchtturm, ab 4 J. – Theater Gütersloh Weihnachten auf dem Leuchtturm

Weihnachtsmarkt – Innenstadt Tag der offenen Tür – Reismann Gymnasium 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 10.00 Lesestart, Auftaktveranstaltung zum Projekt (ab 3 J.) – Kinderbibliothek 10.30/13.30 Pettersson und Findus, Puppentheater – Kinderbibliothek 13.00 Weihnachtszauber – Schlosspark Schloß Neuhaus 14.30 Mini-Disco des Lebenshilfe e.V., bis 16 Jahre – Tanzschule Möllmann 16.00 Der gestohlene Christstollen, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 14.00 Museumsdavent – Freilichtmuseum Detmold 14.00 Die Vampirschwestern – Kino Bad Driburg

13.12. FREITAG Weihnachtsmarkt – Innenstadt 15.00 Abenteuer Roboter, Workshop für Kinder von 7-9 J. – HNF 23

HEFTCHEN


Szene aus »Epic – Verborgenes Königreich«; am 14. in Bad Dribrug

19.00 Grimmiges Ostwestfalen, Grimmsche Märchen aus Ostwestfalen (ab 12 J.) – Kreismuseum Wewelsburg

AUSSTELLUNGEN

VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: 15.00 Weihnachten auf dem Leuchtturm, ab 4 J. – Theater Gütersloh

bis 3.11.2013 Heiter bis göttlich. Die Kultur des Spiels im Kloster – Kloster Dalheim bis 3.11.2013 CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter – Diözesanmuseum, Kaiserpfalz und Städtische Galerie am Abdinghof

14.12. SAMSTAG

TERMINHINWEISE

Weihnachtsmarkt – Innenstadt 08.00 Trödelmarkt – Parkplatz Landesgartenschaugelände 15.00/17.00 Der Bär geht auf den Försterball, Weihnachtsmärchen – Theater Paderborn 16.00 Die Weihnachtskobolde, Puppenspiel (ab 3 J.) – Kulturwerkstatt VERANSTALTUNGEN AUSSERHALB: Weihnachtsmarkt – Brauerei Strate, Detmold 14.00 Epic – Verborgenes Königreich – Kino Bad Driburg 16.00 Orientalischer Advent – Bibeldorf Rietberg

für das nächste HEFTchen können unter www.dasheftchen.de eingegeben oder an h.haase@dasheftchen.de gesendet werden. Bitte teilen Sie uns auch mit, an welche Altersgruppe sich Ihre Veranstaltung richtet. Im Interesse unserer Leser/innen bitten wir Sie, sich bei der Eingabe von Terminen auf nicht gewerbliche Angebote zu beschränken. Wir möchten den Veranstaltungskalender werbefrei halten. Die Redaktion behält sich im Einzelfall vor, Veranstaltungen nicht aufzunehmen.

Lasst Doro nicht allein!

Da uns unsere Anzeigenberaterin Dorothee Hachmeyer (Foto unten rechts) Anfang des Jahres leider verlässt, sucht Dorothee Bentfeld (Foto oben links) eine/n neue/n Kollegin/Kollegen, die/der sie in der Anzeigenakquise für das HEFTchen und das HEFT unterstützt. Wer beide Publikationen schätzt, Freude am Umgang mit Menschen hat und nicht auf den Mund bzw. den Kopf gefallen ist, über gute Umgangsformen und Teamfähigkeit verfügt, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben: Tel. 05251/62424 oder mail@heft.de Doro und der Rest des Teams freuen sich auf Euch! HEFTCHEN

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HERBST-SPECIAL Kastanien & Co.

Kastanien - Zufahrtstraße von Schloß Neuhaus nach Paderborn - Fürstenweg und Fürstenallee - Schützenplatz - Le-Mans-Wall am Fußweg in Richtung PaderHalle - Klusweide zwischen Bad Driburg und Schwaney Eicheln - an Alleen und alten Gehöften im Norden der Stadt - Spielplatz Fischteiche - Schlengerbusch - Spielplatz Hölternstraße - Meerhof - Zum Holthof Bucheckern - In den Wäldern im Süden und Südosten der Stadt - Haxtergrund - Dahl Herzlichen Dank an das Grünflächenamt der Stadt Paderborn, den Landesbetrieb Wald und Holz NRW und an alle, die uns ihre Tipps verraten haben. Früher konnte man die Herbstfrüchte beim Förster abgeben. Das ist heute nicht mehr so, aber am Waldinfozentrum Hammerhof werden sie noch als

So bleiben die Finger heil

Dieses Jahr scheint nicht das beste Kastanienjahr zu sein, oder waren wir einfach zu früh im Wald? Jedenfalls verzeichneten wir eine eher magere Kastanienausbeute bei unserem ersten Herbstwaldausflug. Um gezielt die besten Stellen anzusteuern und so doch noch fette Beute zu machen, haben wir uns ein bisschen bei Freunden und Bekannten umgehört, beim Forstamt und beim Grünflächenamt angefragt, wo eigentlich die besten Sammelstellen für Herbstfrüchte in und um Paderborn sind. Und das sind die Ergebnisse: Futter für die Tiere im Wisentgehege Hardehausen angenommen. Frisch gesammelte Kastanien und ähnliches muss man am besten zu Hause erst einmal auf dem Boden ausbreiten, damit sie in Ruhe trocknen können und nicht schimmeln. Danach machen sie sich schon einfach in einer Kiste oder einem Glas als Deko sehr gut. Auf Ketten aufgefädelt sehen sie schön an Wänden und Fenstern aus. Besonders hübsch sind bunte Ketten mit Holzstücken, Tannenzapfen, Baumrinde und was der Herbst sonst so hergibt. Und dann gibt es natürlich als Klassiker die Kastanienmännchen, wobei die einzelnen Früchte angebohrt und dann mit Streichhölzern als Steckverbindungen zusammen gesetzt werden. Kleber tut es aber auch. Und wer nicht unsportlich einfach mit der Bohrmaschine bohren möchte, bekommt spezielle Handholzbohrer im Bastel- oder Werkzeuggeschäft. Am besten nutzt man Nussknacker, in die man die Kastanie wie in einen Schraubstock einspannen kann. So läuft man nicht Gefahr, sich in die Hand zu bohren. Das tut nämlich empfindlich weh! Viel Spaß im Herbst!

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EMPFEHLUNGEN BÜCHER Für Größere: Andreas Steinhöfel

Rico, Oscar und die Tieferschatten Um diese Tipps zu schreiben, greife ich in letzter Zeit öfter mal zu Kinder- und Jugendbüchern. Und bei diesem Titel hat sich das als absoluter Glücksfall erwiesen, denn die Bekanntschaft mit Rico und Oscar empfehle ich nicht nur für Kinder ab 10 Jahren, sondern einfach jedem. Rico ist ein tiefbegabtes Kind und kann das auch gut erklären: Er denkt viel, aber eben langsamer. In seinem Kopf geht es zu wie in der Bingo-Trommel, die er von den Dienstagabenden beim Seniorentreff kennt: Alles kugelt durcheinander, und manchmal fällt auch eine Kugel raus. Zusammen mit seiner allein erziehenden Mutter lebt Rico in einem Berliner Hochhaus und kennt sich da bestens aus, denn in fast allen Wohnungen war er schon. Er trifft zufällig auf Oscar, einen hoch begabten Jungen, und die beiden gegensätzlichen Kinder freunden sich an in diesen gefährlichen Zeiten. Gerade nämlich hält der ALDI-Entführer (weil seine Lösegeldforderungen so günstig sind) die Stadt in Atem. Rico ist der Erzähler dieser spannenden und vor allem witzigen Geschichte. Ich habe laut gelacht und kann es kaum erwarten, dass meine Kinder alt genug sein werden, um Rico und Oscar zu treffen. Ricos Mama ist keine Dame, aber eine Löwenmama, die ihrem Sohn trotz Handicap perfekt aufs Leben vorbereitet. Rico selbst ist eine echte Type, die man unbedingt auch durch die Abenteuer der folgenden Bücher begleiten möchte. Mit Bildern von Peter Schössow. Ob daran der demnächst anstehende Kinofilm rankommt? Wir sind gespannt. Carlsen, 224 Seiten, 6,99 Euro HEFTCHEN

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Für Vorschulkinder: La Zoo

Löcher

„Das verrückteste Malbuch der Welt für kleine Künstler ab 5“ verspricht das kleine Bändchen zu sein, und ich würde sagen, das kommt hin. Dieses Malbuch hat Löcher, und zwar mit Absicht und auf beinahe jeder Seite! Die Löcher werden begleitet von Anweisungen, wie man sie befüllen und bemalen soll. Und beim Umblättern werden dann aus den Punkten und Dreiecken die erstaunlichsten Dinge: rote Nasen, Autoreifen, Fahnen, Bärte. Die Illustrationen sind frech und schön, die Ideen noch frecher und ebenso schön. Sehr hübscher Band aus einer ganzen Reihe ähnlicher Malideebücher. Ein wunderschönes Mitbringsel oder die perfekte Füllung für Nikolausstiefel und Adventskalender! Coppenrath, 64 Seiten, 4,95 Euro Für ganz Kleine: Deborah Underwood und Renata Liwksa

Das laute Buch Das leise Buch

Es gibt so viele Bilderbücher mit immer neuen Ideen und zu immer neuen Themen. Dieses Wendebuch hier ist einfach ganz klassisch niedlich und anrührend und beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen Laut und Leise. Je nachdem von welcher Seite man zu blättern beginnt, stellen einem die kleinen putzigen Tierchen verschiedene Arten von Laut oder eben verschiedene Arten von Leise vor. Dabei reihen sich alltägliche an außergewöhnliche Laut/Leise-Begebenheiten und lassen oft schmunzeln. Das Laut, wenn im Kino Bonbonpapier raschelt, zum Beispiel, oder das Leise, bevor „Überraschung“


gerufen wird. Jede Seite ist einem Lärm bzw. einer Stille gewidmet und bietet für kleine Buchgucker viel zu sehen. Zeitlos schön! Gerstenberg, 64 Seiten, 12,95 Euro Für geübte Erstleser und Vorleser: Andreas H. Schmachtl

Hieronymus Frosch: Darauf hat die Welt gewartet Grün, grün, grün – dieses Buch lässt einen nur noch grün sehen: Die Schrift ist grün, die Bilder sind grün, und die Hauptfigur ist es ohnehin. Hieronymus Frosch heißt nicht nur so, er ist auch einer, und zwar einer von der besonders grünen Sorte. Er lebt im Garten des Ehepaars Butterweck glücklich und zufrieden. Seine Nachbarn sind die Mäusefamilie Wackernagel und der Zaunkönig Björn. Allerdings ist meist auch Nick nicht weit, und der ist ein echter Mistfrosch. Hieronymus hat einen ausgesprochenen Hang zur Wissenschaft und auch ein Talent dafür, denn wenn er sich mit einem konzentrierten „Denken, Frosch, denken, denken.“ in Stimmung bringt, purzeln die Triumphe der Wissenschaft nur so aus ihm heraus .Wie man es von Andreas H. Schmachtl gewohnt ist, ist das Buch schon rein äußerlich ein kleines, liebevolles Kunstwerk. Für

Bibliophile gibt es einen hochwertigen Einband, einen Lesefaden, ein Daumenkino am Seitenrand und sehr schöne Zeichnungen. Aber auch inhaltlich ist das Werk interessant, witzig und originell. Dabei ist es wegen der ungewöhnlichen Schriftfarbe zwar nicht gut bei Dämmerung zu lesen, aber die Mühe lohnt. Der Forscherfrosch unterhält und lehrt einiges in den nicht zu langen Kapiteln, die sich zu einer langen Geschichte in Einzelepisoden aneinander reihen. Arena, 136 Seiten, 12,99 Euro Bilderbuch: Peter Schössow

Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis Um es gleich vorneweg zu erwähnen: Es geht um Tod und Verlust. Es geht um dicke Freundschaft und große Emotionen. Aber es geht nicht um Gefühlsduselei und tiefe Psychologie. Diese Geschich-

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O HÖR-TIPP Deirdre Madden

Tierparadies Emily & Co.

te kann ein Redeanstoß sein (muss es allerdings auch nicht), aber keine Therapie. Das sollte man bedenken, wenn man dieses Bilderbuch zur Hand nimmt. Erwachsene wird es verzaubern, aber auch Kinder berührt diese kleine Geschichte sehr. Ich habe immer wieder ein bisschen Gänsehaut, wenn ich es durchblättere. Da zieht ein offensichtlich schwer misslauniges Mädchen ihre Oma-Handtasche durch den Park, bleibt immer wieder einfach stehen, ballt die Fäuste und brüllt ihre Wut einfach raus: „Gehört das so??!“ Die anderen, leicht ungewöhnlichen, Parkbesucher sind verwundert, zucken die Achseln und schleichen unauffällig hinterher. Endlich traut sich einer, sie anzusprechen und erfährt den Grund für diese unbändige Wut: Das Mädchen hat jemanden verloren, der ihr sehr am Herzen lag. Und da können alle helfen. Nicht so sehr mit tröstenden Worten, sondern mit Zuhören, Teilen und einer anrührenden Trauerfeier. Die Bilderbücher von Peter Schössow sind immer ein Augenschmaus, in denen die Hintergründe zurück treten und die Figuren mit ihren langen Nasen klare Schatten werfen. Worte braucht es dann gar nicht mehr viele, denn die Bilder sind allein ungemein viel sagend. Dieses Buch bekommt von mir das Prädikat: Besonders wertvoll! Hanser, 40 Seiten, 14,90 Euro HEFTCHEN

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Der Titel ist ein bisschen irreführend, denn weder Emily, die in einem beschaulichen Örtchen ein Zoogeschäft führt, noch ihre Nichte Keira, die die Ferien bei ihr verbringt, sind die Hauptfiguren in dieser reizenden kleinen Geschichte. Am meisten erfahren wir nämlich über die Tiere, die in Emilys Laden wohnen, also zum Beispiel den Siamkater Mulway, die Schlange Noreen, die Hündin Bubbles oder den Zauberhasen Simsal. Eigentlich sind die Tiere Emily längst so ans Herz gewachsen, dass sie vollkommen unverkäuflich sind, aber dann zieht die arrogante und eigensinnige Henrietta Fysshe-Pye mit ihrem Sohn in das nahe gelegene Schloss, und schwatzt der verblüffenden Emily kurzerhand ein paar ihrer Lieblinge ab. Die eingeschworene Tiergemeinschaft aber löst dieses Problem und einige andere Schwierigkeiten höchst selbst. Die Menschen, zu denen auch der liebenswert-schusselige Tierfutterlieferant Finbarr gehört, dürfen allenfalls ein wenig assistieren. Die Geschichte plätschert wohltuend dahin. Man ist einfach eine Zeit lang an der Seite dieser netten Geschöpfe und besteht mit ihnen kleine Abenteuer. Zum Schluss wird man mit einem anständigen Happyend belohnt. An diesem Hörbuch fällt besonders positiv auf, wie zurück genommen gesprochen wird. Es ist wirklich ein Hör-BUCH, das Raum für eigene Fantasie lässt. So unterscheidet der Erzähler zwar die Stimmen der einzelnen Akteure, aber ohne sie zu sehr auszuarbeiten mit Sprachfehlern u.ä. Sehr schön für ruhige Herbsttage. Silberfisch, 2 CDs, 12,99 Euro


TIPPS & TRICKS SPIELTIPP

Hörst Du Zicke, Zacke. Hühnerkacke das Diesmal und zum Beginn der Wunschzettelzeit empfehlen wir hier mal wieder Rauschen einen modernen Klassides Meeres? ker. „Zicke, Zacke. Hühnerkacke“ von Klaus Zoch räumte bereits 1998 einige Preis ab, Kinder - Ohren liegen uns besonders darunter den begehrten Titel „Spiel des Jahres“. am Herzen. Lernen Sie uns kennen. Mit eiförmigen Karten, die jede ein andeWir freuen uns auf Sie. res hühnernahes Motiv zeigen, wird ein Spielkreis gelegt, den man mit seinem Holzhahn abschreiten muss. Ziel dabei ist es, den gegnerischen Hähnen (oder Hennen?) die Schwanzfeder abzuluchsen, indem man sie überholt. Wer sich als erster mit allen fremden und der eigenen Federn schmücken kann, hat gewonnen. Paderborn, Riemekestr.12, So weit, so leicht. ABER: Hier wird nicht Tel. 05251/27480 einfach gewürfelt, sondern man bewegt www.hoerakustik-vollbach.de sich vorwärts, indem man das Motiv der vor einem liegenden Wegplatte unter einer der verdeckten Karten in der macht. Die beiden verfressenen Kerlchen Spielmitte aufdeckt. az-45x78-kinder.indd 1 an, wenn man nicht 01.04.12 rücken nämlich gut 10:34 Das Spiel zeichnet sich vor allem dadurch genug schrubbt, und zack sind große aus, dass Kinder hier keine Nachsicht von Löcher in die Zähne gefressen worden. Erwachsenen brauchen, denn mit ihrem Der Trickfilm dazu hat schon mich damals hervorragenden optischen Gedächtnis tief beeindruckt! Wer aber nicht gleich haben sie meist sogar die besseren mit fiesen Viechern drohen möchte, kann Chancen auf den Sieg. Zweimal hintereija mal diese sanfte und nicht minder nander kann ich das nicht spielen, denn wirkungsvolle Methode ausprobieren: dann verliere ich absolut den Überblick Um die richtige Dauer der Zahnpflege darüber, wo sich welches Motiv versteckt abzuschätzen und zu verkürzen, kann hat. man nicht nur die kleine Sanduhr drehen Für zwei bis vier Spieler ab vier Jahren! und beobachten. Mit Musik geht ja bekanntlich alles besser, und deshalb hilft bei kleineren Kindern das Vorsingen 17 TRICK SIEBZEHN eines Lieblingsliedes in passender Länge. Bei älteren Kindern kann man Zähneputzen an sich ist irgendwie den Lieblingssong auflegen immer ein großes Thema. Wenn man und dann nicht nur die seine Kinder dazu bewegen kann, ist es Bürste, sondern für alle Beteiligten oft nicht leicht, die auch die Hüfte empfohlene Putz-Zeit von drei Minuten schwingen. einzuhalten. Das kann ganz schön lang und weilig werden. Zum einen haben wir gute Erfahrungen mit der guten alten NICHT Karius Geschichte von Karius und Baktus geund Baktus 29

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ä REZEPTTIPP Monstermuffins Wir durften das Ergebnis dieses tollen Rezepts von Simone und Daniela Maas schon probieren und können berichten, dass diese Muffins zwar eigentlich viel zu schade zum Aufessen sind, aber doch sehr lecker ... Vielleicht ist das genau die richtige Idee fürs Halloween-Buffet? Für den Teig: 200g Butter, 200g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Eier, 500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, ein Schuss Milch, 3 EL Schokotropfen Alles zu einem glatten Teig verrühren und auf ein Muffinblech verteilen. Bei 200 Grad etwa 20 min backen. Danach gut abkühlen lassen. Dekoration: 1 Packung (200 g) Marzipanrohmasse, ausreichend Puderzucker, Schokotropfen, Schokolinsen oder Schokoglasur, 1 Packung Kokosraspeln, 1 Tube blaue Lebensmittelfarbe (darf natürlich auch eine andere Farbe sein), kleine Butterkekse oder Cookies Aus Marzipan und Puderzucker eine gut formbare Masse kneten. Daraus pro Muffins zwei Augäpfel formen und mit Schokolade Pupillen aufsetzen. Dabei das monstertypische Schielen nicht vergessen! Die Kokosraspeln mit der blauen Lebensmittelfarbe gut vermischen und so einfärben. Mit mehr Puderzucker und Lebensmittelfarbe wird ein Zuckerguss angerührt, mit dem die Muffins zunächst bestrichen werden. Dann werden sie in die Kokosrapeln getaucht. Die Augen mit etwas Guss ankleben, und wieder alles gut trocknen lassen. Zuletzt schneidet man jedem Monster einen Mundschlitz, in den ein Keks gesteckt wird. HEFTCHEN

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BASTELTIPP

Fensterbild mit Folien von Jako-o Geübte Bastler können so ein Fensterbild sicherlich auch mit Folien und viel Kreativität ohne Vorlagen herstellen. Für alle anderen haben wir das „Fenstertiere-HerbstBastelset“ von Jako-o entdeckt. Dabei bekommt man ein Päckchen mit mehreren Bögen Fensterfolie, aus denen man vorgezeichnete Teile ausschneidet und dann nach Abbildung zu Fuchs, Igel, Eule und Pflanzendeko zusammensetzt. Das Ganze ist narrensicher und damit sozusagen inklusive Erfolgsgarantie für eine leuchtend-bunte Fenster- oder Spiegeldeko.

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INTERNETTIPP

Königliche Kinderseite George Alexander Louis heißt das derzeit wohl berühmteste Baby Großbritanniens, und seine Familie zeigt auch auf ihrer offiziellen Homepage ein Herz für Kinder. Neben allgemeinen Informationen über Leben und Wirken der Mitglieder der königlichen Familie gibt es hier eine Abteilung „For Children“, die einen Besuch lohnt. Leider ist sie nur in englischer Sprache verfügbar, bietet aber auch viel zum Gucken und ist auch mit so mittleren Sprachkenntnissen verständlich. Als Gartenfreund schreibt Charles hier einen Wettbewerb für Schulgärten aus, der mit zahlreichen interessanten Tipps und Blogeinträgen begleitet wird. Außerdem gibt es Kinderfotos der Royal Family, Quizzes und eine Anleitung, wie man einen Brief an eine königliche Hoheit schreibt. Ganz nett gemacht für alle, die Lust haben, mal eine echte Königsfamilie zumindest im WWW zu besuchen! www.princeofwales.gov.uk/forchildren


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2013 10-12 HEFTchen  

Das Familienmagazin für Paderborn

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