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Dokumentation

Milch und Honig 08 :: Festival der Sinne :: Michael Bauer :: MM8 :: 16. Juli 2008


Website Briefing

Folgende Bedingungen gab man dem Webteam 08, Fabian und mir, mit auf den Weg: Die Seite sollte die Informationen vermitteln und die Anmeldung online ermöglichen. Die Wahl der Umsetzung fiel auf HTML, da uns dies für den Zweck und die wenige verbleibende Zeit angemessen schien. Die Deadline wurde auf zwei Wochen vor dem Festivalsbeginn festgelegt. Klar war auch, dass sich das Aussehen am Corporate Design anlehnen sollte. Jedoch stellte sich heraus, dass dies untertrieben gewesen war. Man wollte die exakt gleichen Elemente wie im Print, nur dem Medium entsprechend angeordnet. Daraus ergaben sich einige kurzfristige Änderungen, die man hätte durch besseres Briefing und frühere Klärung des Cororate Design umgehen können.

Anfangsphase

Währende der Entwurfsphase für die Milch und Honig Webseite stellten Fabian und ich folgende Regeln auf: riesige Überschrift-Typo, kurze, kompakte Texte, ein zeitgemäßes Seitenverhältnis von 16:9 und der Inhalt stets innerhalb des gegebenen Rahmens. Wir schimpften gemeinsam über gnadenlos überladene Seiten, deren Horizont nur mittels ewiger Scroll-Balken zu erreichen sei.

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Webteam


Struktur

Die Struktur der Webseite war bereits beim Vorgänger klar und durchdacht. Wir achteten auf eine logische Erschließung und darauf, dass man maximal drei Mausklicks braucht um eine gewünschte Information abzurufen.

Layout

Fabian entwickelte abschließend ein geniales Layout, das es nur noch umzusetzen galt. Aus den Illustratordateien, die er mir schickte, teilte ich die einzelnen Grafikobjekte in logische Ebenen ein und speicherte diese weboptimiert, als PNGs (hohe Qualität bei relativ geringer Größe, unterstützen Transparenz) im Photoshop ab. Beispielsweise setzt sich die Hintergrundsebene aus den Grafiken zusammen, die permanent sichtbar sind und daher, aus Geschwindigkeitsgründen nur einmal geladen werden. Somit werden mit jedem Link möglichst wenig Kilobytes übertragen. Überhaupt kommt die gesamte Webseite mit circa 2 MB aus.

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HTML Im Dreamweaver 8 wurden die einzelnen Bilder dann zur HTML-Webseite zusammengefügt. Lediglich den Arial Fließtext galt es als Textelement zu erstellen, da dieser Font von jedem Browser unterstützt wird und somit beim Betrachten der Website skaliert oder markiert werden kann. Die anderen Typoelemente (Craw, Copal) wurden als Bilddateien eingefügt, um ihre tadellose Darstellung zu gewährleisten. Es ist anzunehmen, dass diese nicht auf jedem Rechner zu finden sind. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Textgruppe: Sophie, Arthur, Sonja, Christina und ein egoistisches Eigenlob. Mein Dank gilt aber auch den Referentenbetreuern: Sarah, Stefanie, Arthur, Bettina, Sophie und besonders Marta, die ebenso Texte und Inspirationen lieferten.

Anmeldung

Auf die Frage hin, wie denn die Anmeldung und WorkshopRegistrierung online zu bewältigen sei, folgte großes Kopfzerbrechen. 2006 hatte man ein PDF zum Download bereit gestellt, das der Besucher ausdrucken und der Sekretärin zuschicken konnte. Dies war natürlich nicht mehr zeitgemäß. Glücklicherweise fand Fabian im Web schließlich ein (bis zu einer gewissen Nutzung) kostenloses Datenbanksystem, namens Wufoo. Wie aufwändig es gewese wäre dies selbst, so kurz vor der Abgabe zu erstellen, möchte ich mit dem Wort „unmöglich“ beschreiben. Somit konnte man nun recht intuitiv eine Online-Registrierung mit Text- und Multiple-Choice-Feldern generieren. Eintragungen waren jederzeit mit Administratorrechten einzusehen und exportierbar.

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CSS

Während der Erstellung wurde regelmäßig mit diversen Browsern geprüft, ob die Webseite auch jenseits des Firefox funktionierte. Jede halbwegs aktuelle Software lieferte ein positives Resultat (benutzt noch jemand IE 5 ?). Ein echtes Problem hingegen stellten die variablen Bildschirmauflösungen dar. Die Seite sollte nicht einfach links oben „kleben“, sondern sich stets in der Mitte des Browserfensters befinden. Anfangs versuchte ich dem Ganzen mit Frames Herr zu werden, gab dies aber bald auf. Schließlich wurde ich auf der folgenden Seite fündig, die mir eine elegante CSS-Lösung ans Herz legte: http://www.intensivstation.ch/templates/

Endphase

Die Deadline hielten wir ganz knapp ein, da bis zuletzt von einigen Referenten, die nicht erreichbar waren, die Angaben zu ihren Workshops fehlten. Diese sollten selbstverständlich für Interessenten online einsehbar sein. Letztendlich wurden die Lücken mit einigen improvisierten, generellen Aussagen gestopft. Ohne dabei mich selbst auszuschließen zu wollen, würde ich hier zu frühzeitigerer Abklärung der Verhältnisse raten. Zudem sollte man von den Referenten erfahren, ob diese kurz vor dem Festival längere Zeit nicht erreichbar sind, denn es stellen sich in der Endphase immer unerwartete Fragen.

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Erfahrungen

Trotz des natürlich stressigen Endes, hat mir die Umsetzung der Milch und Honig Website viel Freude bereitet. Der Spass und Erfolg den wir dabei hatten, stützt sich auf Fabians klasse Design und der Tatsache, dass wir zu zweit ein Team mit idealer Zusammenarbeit und Kommunikation waren. Ein enormer Vorteil für Umsetzung war zudem, dass ich schon ein paar HTML Seiten in vorherigen Semestern designt und erstellt hatte. Während der Arbeit konnte ich noch Zusätzliches in Erfahrung und Gelerntes zum Einsatz bringen. Nicht zuletzt, da es für mich als Multimedianer spannend und lehrreich war, mit einem Kommunikations Designer ein Projekt durch zu ziehen. Der Beweis: www.milk-and-honey-festival.de

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Text

Ansatz

Unsere Textgruppe stellte sich der Aufgabe einladende, spannende und informative Texte für Print und Web zu kreieren. Wir ließen uns hierfür ebenso von den Texten unserer 2006 Vorgänger inspirieren, als auch von dem Verfassten von Herrn Professor Bufler. Unsere Herangehensweise bestand darin, zu erst logisch zu überlegen welche Texte die höchste Dringlichkeit besaßen und welche öfter verwendet werden würden. Beispielsweise sind die Webtexte teils leicht abgeänderte Versionen vom Flyer. Ebenso wichtig und empfehlenswert war es den Inhalt generell aufzuschlüsseln, um sicherzustellen, dass jeder Absatz die relevanten Informationen enthielt.

Aufgabenfeld

Während wir einige der Texte aus verschiedenen Vorschlägen und Versionen gemeinsam zusammenstellten, teilten wir die Referententexte für den Flyer unter uns auf. So bekam jeder seinen persönlichen Charakter. Jedoch besprachen wir das zu Hause Erstellte selbstverständlich nochmal in der Gruppe, halfen und lernten von einander. Mir fiel dabei das Thema Hören, mit Mattias Schneider-Hollek zu. Nahe liegend war, dass ich Hand anlegte als es um die Webtexte ging, da ich mit der Umsetzung der Webpage beschäftigt war. Dies erwies sich als koordinatorischer Vorteil.

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Textteam

Muh Doku  

by Michael Bauer

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