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Kultur: Oberbürgermeister Partsch zum Literaturhaus.

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2. Jahrgang · Nummer 35

Kritik: Karl-Heinz Böck (Linke) zur Stadtpolitik.

Auflage 95.000

Knaller: Hanno Behrens trifft spektakulär gegen Aalen.

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www.darmstaedter-tagblatt.de

Kulinarisch: Spaghetti Bolognese im Test.

Kiosk: Am Woog gibt es Köstlichkeiten.

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Donnerstag, 28. August 2014

Kurzweilig: Ein Ausflug zum Fürstenlager.

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Kalt: Knortz nominiert Bumskopp.

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Kein Bekenntnis zu Darmstadt Wirtschaft

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Die odenwälder winzer genossenschaft

Wie es mit Karstadt im Luisencenter weitergeht, ist nicht klar

Von Georgeta Iftode

r e d g a T ür T n e n e f of

Wie geht es weiter mit Karstadt in Darmstadt? Nachdem Milliardär Nicolas Berggruen, der 2010 angetreten war, um das Traditionshaus zu retten, die Kette an den österreichischen Investor René Benko verkauft hat, herrscht unter den Beschäftigten in den 83 Kaufhäusern deutschlandweit große Sorge. Auch in Darmstadt. Denn wie es mit Karstadt in Darmstadt weitergeht, ist nicht klar. Zwar heißt es in Branchenkreisen immer wieder, dass die Karstadt-Filiale im Luisencenter zu den gut gehenden Häusern des Konzerns gehören soll – doch eine Bestätigung dafür hat das Darmstädter Tagblatt keine bekommen, wo immer auch nachgefragt wurde.

Karstadt-Betriebsrat verärgert Groß ist die Verärgerung und die Enttäuschung über den schon als Retter gefeierten Investor Berggruen. „Ich halte ihn für einen

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Simon

Der Darmstädter Karstadt-Standort im Luisencenter.

Blender. Diese hochfliegenden Ideen, alles Blödsinn, aber wie hätten wir diese dunkle Seite kennen können? Die Politik, die Wirtschaft und die Medien sind doch auf ihn hereingefallen.“ So lässt sich der Dortmunder Karstadt-Betriebsrat Udo Halsband nach dem Abgang des Milliardärs in einem Hamburger Wochenmagazin zitieren.

Für einen Euro hatte Berggruen vor mehr als vier Jahren das Traditionskaufhaus Karstadt übernommen. Er wolle alle Jobs erhalten und die Löhne nicht kürzen; er bekomme die Rettung hin. Die Realität jedoch ist eine andere: In der kurzen Ära Berggruen haben alle Mitarbeiter auf rund 150 Millionen Euro verzichtet und etwa 8000 mussten gehen.

Foto: Arthur Schönbein

Der wirkliche Gewinner war er selbst, denn er soll Medienberichten zufolge durch Markenrechte an den Karstadt-Eigenmarken rund 40 bis 50 Millionen Euro verdient haben. Tatsächlich hätte Karstadt vermutlich bereits im vergangenen Herbst Insolvenz anmelden müssen, wäre der österreichische Investor René Benko nicht ein-

gestiegen, schätzen Kenner der Branche. Für 300 Millionen Euro kaufte die Investorengruppe Signa, die Benko gehört, das zu Karstadt gehörende KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und das Hamburger Alsterhaus, dazu die Sporthäuser und ein Viertel der Immobilien der 83 Karstadt-Filialen. > Fortsetzung auf Seite 2

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Ausgabe 35 vom 28.8.2014  
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