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F EIN AC 21-3 2015 WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG F Zeitung für Darmstadt 3.I N Jahrgang · Nummer 12 Auflage 95.000 www.darmstaedter-tagblatt.de N

Lernenswert: Sechzig Jahre LudwigsGeorgs-Gymnasium.

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Lesenswert: Alina Bronsky zu Gast in Darmstadt.

Liebenswert: Zuneigung für Finn im Kindergarten.

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Lebenswert: Gärtnern auf brachliegendem Gelände.

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Donnerstag, 19. März 2015

Lohnenswert: Ein Besuch im neuen Real Darmstadt.

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„Das wird kein Projekt Berlin-Flughafen“ Lilien

Oberbürgermeister Jochen Partsch redet Klartext zum Stadionneubau

Von Stephan Köhnlein Das neue Stadion kommt später und wird teurer als geplant. Kritik an der Stadt weist Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) im Exklusiv-Interview des Darmstädter Tagblatts jedoch zurück. Man sei sehr sorgfältig und verantwortungsvoll vorgegangen. Sowohl zeitlich als auch finanziell bewege sich alles im überschaubaren Rahmen. Bis 2018 soll die neue Are­ na fertig sein, den Kosten­ korridor gibt der Oberbür­ germeister mit 30 bis 33 Millionen Euro an. Nach­ dem er in der Vergangen­ heit eher zurückhaltend bei den Prognosen zum sportli­ chen Abschneiden der Lilien war, glaubt er mittlerweile an den Aufstieg. Und wenn die Lilien tatsächlich den Durchmarsch schaffen, wer­ den sie auch in der Bundes­ liga am Böllenfalltor spielen, wie Partsch verspricht. DT: Herr Partsch, wann kommt das neue Stadion? Partsch (JP): Die wichtig­ ste Nachricht ist: Das Herz­ stück des neuen Stadions ist schon fertiggestellt, der neue Platz mit Rasenheizung. Das Stadion kommt auf je­ den Fall. Mit einem genau­ en Termin bin ich nach den Erfahrungen der vergange­ nen Monate etwas zurück­ haltend. DT: Aber was ist denn realistisch? JP: Wir wollen Ende des Jahres mit den Infrastruk­ turmaßnahmen starten, al­

21.3. – Weltweit ein Tag für Menschen mit Down-Syndrom

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DT: Wieso sind nach Vorlage der Machbarkeitsstudie vom Institut IFS Mitte 2013 eineinhalb Jahre verstrichen, bis man festgestellt hat, dass ein Bauleitplanverfahren notwendig ist?

Gab es da keinen Experten bei der Stadt, dem das aufgefallen ist? JP: Doch, natürlich gab es in der Verwaltung Men­ schen, die gesagt haben, dass die Einschätzung des IFS nicht abschließend zu den Fragen von Baurecht über Bau bis zum Betrieb zutreffend ist, beispielswei­ se, dass wir ohne ein Bau­ leitplanverfahren auskom­ men. Fakt ist: Wir haben kei­

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d e u t s c h e s

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Das Merck-Stadion am Böllenfalltor ist in die Jahre gekommen.

so mit Verkehrsfragen wie den Parkplätzen. Stand heu­ te – März 2015 – beträgt der Zielkorridor für die Fertig­ stellung zwei bis drei Jahre. Es geht also nicht um 2019 oder 2020. Wir wollen das Stadion so bald wie möglich, aber dann auch in einem so kurzen Zeitraum wie mög­ lich bauen. Der schlimms­ te Fall wäre, wenn wir die Gegentribüne abreißen und es dann durch einen Ein­ spruch von Bürgern oder wegen Lücken in der Finan­ zierung oder mangelndem Baurecht zu einem Baustopp käme. Dann müssten Verein und Stadt auf wichtige Ein­ nahmen verzichten – und viele Fans hätten über lange Zeit keinen Platz im Stadion.

SACHSENCAR SACHSENCAR

Foto: Arthur Schönbein

ne Zeit verloren, weil wir das Bauleitplanverfahren ohne­ hin erst jetzt hätten begin­ nen können. Wir haben vie­ les parallel vorbereitet. DT: Das müssen sie genauer erklären. JP: Wir waren ja nicht un­ tätig, nur spielt sich vieles an Arbeit nicht in der Öffent­ lichkeit ab. Wir haben die Mittel vom Land akquiriert. Im Nachhinein erscheint

das selbstverständlich. Aber vom Land rund 14 Millionen Euro zu bekommen, ist nicht selbstverständlich. Minis­ terpräsident Volker Bouf­ fier hat sich am Ende über­ zeugen lassen, aber glau­ ben Sie mir: Das war nicht nur ein Telefongespräch mit Wiesbaden. Außerdem ha­ ben wir den Businessplan erstellt und Gespräche mit

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Das Böllenfalltor – Heimat der Lilien Benannt ist das Stadion nach einem ehemaligen Stadttor und den Pappeln („Böllen“), von denen noch heute viele am Nordrand der Arena stehen. Mit einer Sportwoche vom 24. bis 31. Juli 1921 wurde der Sportplatz am Böllenfalltor eröffnet. Die Anlage bot zunächst Platz für rund 8 000 Zuschauer. Anfang der 50er Jahre gab es eine Erweiterung, dabei entstanden unter anderem aus Kriegsschutt neue Zuschauerränge. 1975 wurde die alte Sitztribüne abgerissen und die heutige Haupttribüne errichtet. In der ersten

Bundesliga-Saison 1978/79 stockte man die Kapazität des Stadions auf 30 000 Plätze auf, vor allem durch eine Erweiterung der Gegengerade. 1981 kam eine neue Flutlichtanlage dazu. Nach dem Aufstieg in die Zweite Liga machte die Stadt das Stadion im Sommer 2014 für rund 2,2 Millionen Euro zweitligatauglich – die ersten großen Bauarbeiten seit mehr als drei Jahrzehnten. Wegen der verschärften Sicherheitsvorkehrungen wurde die Zuschauerkapazität in den vergangenen Jahren immer weiter gesenkt. Derzeit fasst das Stadion 16 150 Zuschauer.  ko

CDs und DVDs zu gewinnen: „MUNDSTUHL – Ausnahmezustand! Live!“ Volkskrankheit Burnout! Tägliche Castingshows! Deutsche Truppen am Hindukusch! Paralym­ pics! Karaoke! Berlin! Frauenquote! Und Fred­ die Mercury tot! Was kommt da noch auf uns zu? In Deutschland herrscht der Ausnahmezustand, und die maßgebliche Instanz des deutschen Hu­ mors ist zur Stelle, um die Notstandsgesetze zu verkünden! Diplomatisch und barmherzig wird das nicht, dafür aber wie immer politisch völlig unkorrekt, unverschämt, kindisch und vor allem zum Brüllen komisch. Mundstuhl erfüllen auch nach knapp zwanzig Jahren alle Erwartungen, ziehen alle Register, be­ dienen jedes Klischee und hauen in ihrer urei­ gensten Art verbal auf alles drauf, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Inhaltlich spannen die beiden sympathischen Echopreisträger Lars Nie­ dereichholz und Ande Werner einen weiten Bo­

gen: Es geht um Liebe, Sex, Tod, Gewalt, Gum­ mistiefel aus Holz und andere Ausnahmezustän­ de. Selbstverständlich wird die Notstandsregie­ rung der beiden Vollblutkomiker personell unter­ stützt. Mit von der Partie sind die Leitsterne der Kanak-Comedy Dragan und Alder, die ostdeut­ schen Plattenbaujungmütter Peggy und Sandy, der cholerische Andi, die amerikanischen Ver­ kaufsprofis Bob & Bob , die weltbesten Zauberer Siegfried und Roy. Das Tagblatt verlost drei Sets mit der aktuellen DVD und CD. Schicken Sie eine Mail mit dem Stichwort „Mundstuhl“ bis zum 25.3.15 mit ihren vollständigen Kontaktdaten, damit wir Ihnen den Gewinn zuschicken können, an gewinnen@darmstaedter-tagblatt.de. Viel Glück. DT

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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19. März 2015

„Das wird kein Projekt Berlin-Flughafen“ Lilien

Oberbürgermeister Jochen Partsch redet Klartext zum Stadionneubau

Der Weg zum neuen Stadion

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Sponsoren geführt. Ich bin sehr froh, dass wir Merck ge­ wonnen haben. „Merck-Sta­ dion am Böllenfalltor“ ist schon etwas anderes als et­ wa Coface Arena. Denn das Unternehmen Merck ist seit bald 350 Jahren mit Darmstadt eng verbunden. DT: Der Businessplan sieht ja auch knapp 70 Veranstaltungen pro Jahr im neuen Stadion vor. Was könnte das sein? Und ist das dann nicht eine Konkurrenz zum Darmstadtium? JP: Die Kapazitäten des Darmstadtiums sind zu­ nehmend ausgeschöpft. Ein Mehr an Veranstaltungen bedeutet keine Kannibali­ sierung der kommunalen Veranstaltungszentren. Wir gehen vielmehr davon aus, dass die Attraktivität gestei­ gert wird. Von Geburtstags­ feiern bis zu größeren Fir­ menveranstaltungen ist im neuen Stadion alles denk­ bar, auch kulturelle Events oder experimentelles Thea­ ter. Sehr unwahrscheinlich sind größere Rockmusik­ konzerte, weil die Lärmbe­ lästigung zu hoch wäre. Das ist nicht geplant.

Oktober 2012 – Die Stadt als Eigentümerin des Stadions gibt eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer neuen Spielstätte oder Umbau des bestehenden Stadions in Auftrag. Frühjahr 2013 – Die Ergebnisse der Studie liegen vor. Von drei Szenarien ist ein Neubau am Ort des Böllenfalltorstadions mit 27,6 Millionen Euro die günstigste Variante. Der Umbau soll bis zum Start der Saison 2016/17 abgeschlossen sein. Sommer 2013 – Der SV Darmstadt steigt sportlich aus der 3. Liga ab. Nur wegen des Lizenzentzugs von Kickers Offenbach einige Wochen später bleibt das Team doch in der Liga. Mai 2014 – Der SV Darmstadt 98 steigt völlig überraschend in die 2. Bundesliga auf. Innerhalb weniger Wochen wird das Stadion zweitligatauglich gemacht, u.a. mit einem neuen Rasen, Rasenheizung und mehr Platz für die Medien.

Oberbürgermeister Jochen Partsch im Gespräch mit dem Darmstädter Tagblatt. Foto: Arthur Schönbein

behandeln wir vertraulich. Der Verein gibt ja auch nicht öffentlich bekannt, wieviel Dominik Stroh-Engel im Monat verdient. DT: Die ursprünglich veranschlagten Baukosten sind inzwischen deutlich gestiegen. Zunächst war von 27,6 Millionen Euro die Rede, dann von 30,7 Millionen, der Gesamtfinanzierungsbedarf wird sogar mit 33,95 Millionen angegeben. Haben sie keine Angst, dass Ihnen die Kosten davonlaufen? JP: In dem Anstieg sind Kosten enthalten, die für die Herrichtung des Stadions für die Zweite Liga angefal­ len sind. Wir werden am En­ de zwischen 30 und 33 Mil­ lionen Euro herauskommen.

DT: Auch die Aushandlung der Stadionmiete mit dem Verein soll ja nicht ganz einfach gewesen sein. JP: Wir haben zwar al­ le ein gemeinsames Inter­ esse, aber es ist doch klar, dass der Verein da hart ver­ handelt. Präsident Rüdiger DT: Aber der BaukosteninFritsch sagt: „Alles, was wir dex, der ja zu einem großen mehr an Miete bezahlen, Teil zum Anstieg beigetrakönnen wir weniger in Spie­ gen hat, ist in der jetzigen ler investieren.“ Dann sage Rechnung nur bis 2015 einich: „Rüdiger, alles, was Ihr gepreist. Wenn das Stadion weniger an Miete bezahlt, erst 2018 fertig wird, fehlen bringt mich in Schwierigkei­ da doch noch drei Jahre? ten mit dem Businessplan.“ JP: Wir haben zunächst al­ Dann muss man das aus­ le Maßnahmen erfasst, auch handeln, und das hat seine die zusätzlichen und des­ wegen in der jetzigen Kal­ Zeit gebraucht. kulation einen Risikopuf­ DT: Es steht also eine kon- fer eingebaut. Der war so krete Summe für die Sta­ in der Machbarkeitsstudie dionmiete fest? nicht vorhanden. Es ist al­ JP: Natürlich gibt es eine so kein Projekt wie der Ber­ konkrete Summe. Die steht liner Flughafen oder die im Businessplan. Aber das Hamburger Elbphilharmo­

nie. Es ist alles im planbaren und damit beherrschbaren Rahmen, sowohl zeitlich als auch finanziell. DT: Es ist ja schon mutig, sich jetzt schon auf Kosten festzulegen, wenn man noch gar nicht weiß, wie das Stadion aussieht und wo möglicherweise noch nachgebessert werden muss? JP: Wir gehen da sehr sorg­ fältig vor. Der erste vor­ läufige Businessplan wur­ de in der Machbarkeits­ studie vorgelegt und dann noch in drei weiteren Gut­ achten überprüft. Wir ha­ ben gesagt: Nicht schön prü­ fen, sondern hart prüfen. Und deswegen haben wir den Puffer eingebaut. Die schlechteste Variante wäre, wenn die Probleme erst im Verfahren deutlich würden. Einen Baustopp wollen wir wie gesagt nicht haben. Da werden wir kein Risiko ein­ gehen. DT: Befürchten Sie Mehrkosten oder Verzögerungen durch mögliche Einsprüche der Anwohner? JP: Genau da hilft uns ja das Bauleitplanverfahren. Da können wir deutlich ma­ chen, dass der Bau im öf­ fentlichen Interesse liegt. Wenn wir das nicht machen würden, wäre es möglich, über private Wege die Bau­ planung gerichtlich über­

Juni 2014 – Das Land Hessen sagt der Stadt Darmstadt 10,5 Mio. Euro für den Stadionneubau zu. Juli 2014 – Die Firma Merck übernimmt für fünf Jahre das Namenssponsoring der Spielstätte, die damit „Merck–Stadion am Böllenfalltor“ heißt. Herbst 2014 – Es gibt erste Hinweise, dass der angestrebte Zeitplan beim Bau nicht einzuhalten ist. Zunächst ist von einer Verzögerung um einige Monate die Rede. Februar 2015 – Oberbürgermeister Partsch erklärt auf dem Neujahrsempfang der Lilien, dass er frühestens zum Jahresende mit den ersten Schritten für den Stadioneubau rechnet. Wenige Tage später wird bekannt, dass entgegen ursprünglichen Annahmen doch ein Bauleitplanverfahren nötig wird. Durch Einsprüche oder Klagen könnte sich der Baubeginn so weiter verschieben. Zugleich räumt die Stadt ein, dass die Baukosten auf mindestens 30,7 Millionen Euro gestiegen sind, der Gesamtfinanzierungsbedarf mit Sicherheitspuffer wird sogar auf knapp 34 Millionen Euro beziffert.

vität der Stadt. DT: Nochmals zum Businessplan. Der ist auf die 2. und 3. Liga ausgerichtet. Aber was wäre, wenn die Lilien in die 4. Liga absteigen sollten? JP: Für die 4. Liga wäre es eine anspruchsvollere Situ­ ation. Wir gehen jetzt nicht davon aus, dass das eintritt. Wir rechnen mit der 3. Li­ ga im Schnitt. Im Moment hoffen wir auf die 2. Liga im Schnitt und träumen von der Bundesliga. DT: Und was meinen Sie, steigen die Lilien auf?

schaft der Zweiten Liga beim Rückspiel in Düsseldorf die Chance zur Revanche. Dabei reisen die Lilien mit mächtig Rückenwind ins Rheinland: Seit 16 Spielen ist man unbesiegt, mit dem 5:0 gegen Union Berlin gab es vergangenen Freitag den höchsten Saisonsieg, zudem stehen die beiden gelbgesperrten Jérôme Gondorf und Dominik Stroh-Engel wieder bereit. Erneut werden

bitte 19.03

tisch... JP: Ich fände es fantas­ tisch, wenn die Lilien nächs­ tes Jahr in der Ersten Liga spielen. Und wenn sie es schaffen, werden sie auch am Böl­ lenfalltor spielen. Das wird dann das Mythenstadion der Bundesliga schlechthin werden, da würde man noch in 30 Jahren davon spre­ chen. Selbst Mehmet Scholl hat ja von dem Stadion ge­ schwärmt. Aber er muss­ te dort auch nicht duschen. Der Aufstieg ist möglich! Ich hoffe und ich glaube, die Lilien schaffen es.

außerdem zahlreiche Fans die Reise zum Auswärtsspiel antreten, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Bei Fortuna Düsseldorf gab es zuletzt Unruhe. Obwohl noch die Chance auf den Bundesliga-Aufstieg besteht, wurde Trainer Oliver Reck Ende Februar beurlaubt. Seitdem wird das Team von Taskin Aksoy betreut, der zuvor die zweite Mannschaft der Fortunen trainierte.ko

Das Nachbarschaftscafé in Eberstadt noch namenlos

Bürgerversammlung in der Innenstadt

Bei den Initiatoren des neuen Nachbarschaftscafés im Rahmen des Runden Tisches in Eberstadt war die Freude groß über 22 Interessenten beim jüngsten Treffen. Es wurden zunächst die als Schwerpunkte zu behandelnden Themenbereiche Beratung, Betreuung, Unterstützung ergänzt und kulturelle Themen wie Kreatives, Erzählcafé, und Vorträge hinzu genommen. Das Cafe´ soll nicht nur ausschließlich als Anlaufpunkt für Ältere dienen, sondern bewusst intergenerativ genutzt werden. Im Bemühen um eine positive öffentliche Darstellung und Werbung wollen sich die Eberstädter an den Methoden des Kranichsteiner Vereins „Hiergeblieben e.V.“ orientieren, zu dem ein kollegiales Verhältnis besteht. Die Cafébesucher wollen durch betonte Freundlichkeit und offene Kommunikation die „Wärme“ im Ortsteil um einige Grade erhöhen. Damit das Nachbarschaftscafé in Eberstadt zur festen Einrichtung werden kann, bedarf die Raumfrage einer baldigen Klärung. Von den genannten Möglichkeiten bekam das ‚Haus der Vereine’ die meiste Zustimmung. Diesbezügliche Vorsprachen bei Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und dem Bezirksverwalter Achim Pfeffer wurden vereinbart. Ohne Ergebnis blieb bei diesem Treffen noch die Namensgebung, was aber bei dem nächsten Termin, am Dienstag (24.)15 Uhr wieder im „Kaffeehaus“ (nähe Modaubrücke) auf der wsw Tagesordnung steht.

Die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Birgit Pörtner und Oberbürgermeister Jochen Partsch laden für Dienstag (24.) zur ersten Bürgerversammlung in der Innenstadt ein. Ab 19 Uhr wird es im Neuen Hörsaal 122 im Alten Maschinenhaus der TU Darmstadt, Gebäude S105, Magdalenenstraße 12, um die Themen Friedensplatz, Luisenplatz, kinderfreundliche Innenstadt, Zukunft des Klinikums und kulturelle Initiativen für die Stadt gehen.

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Vor Ort werden Oberbürgermeister Jochen Partsch, Bürgermeister Rafael Reißer, Bau- und Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Stadtkämmerer André Schellenberg sowie Jugend- und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz über die Planungen und Vorhaben für die Innenstadt informieren und mit den Bürgern diskutieren. Neben Fragenstellungen zu den aktuellen Themen können auch eigene Anliegen und Ideen eingebracht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen und Anregungen schriftlich an die Stadtregierung zu richten. Die Antworten werden detailliert beantwortet und auf der städtischen Internetseite veröffentlicht.

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Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Kinderlos und militärfrei. In einem westfällischen Blatte erschien letzthin eine Wohnungsanzeige, für die kinderlose Leute, wie leider so oft, gesucht wurden. Ein Feldgrauer schrieb darauf an die Zeitung: „Die Wohnung soll an kinderlose Familien vermietet werden. Wo um alles in der Welt sollte aber unser geliebtes Vaterland seine Soldaten hernehmen, wenn kinderliebende Familien keine Unterkunft finden können? Es ist dies ein Volksübel im wahrsten Sinne des Wortes, was leider sehr viel anzutreffen ist. [...]. Den Hausbesitzern wünsche ich nur von Herzen, daß sie sich einmal mit eigenen Augen die Trümmerstätten hier ansehen könnten. Das gleiche Schicksal hätte auch ihrem Besitz gedroht, wenn nicht die „Kinder“, die jetzt zu strammen deutschen Soldaten herangewachsen sind, sie davor verwahrt und geschützt hätten.“ Diese vom gerechten Zorn eines Kriegers diktierten Worte, bemerkt dazu die Gewerkschafts-Korrespondenz Nr.9. treffen den Nagel auf den Kopf: sie verdienten, in großen Lettern an allen Häusern angeschlagen zu werden, wo nur kinderlose Leute genehm sind. [...].

Sky kündigt Vertrag – Kinopolis künftig ohne Lilien live

Groß ist der Ärger in Darmstadt bei den Anhängern der Lilien, die ihre Bölle-Helden live im Darmstädter Kinopolis verfolgt haben – denn damit ist es ab sofort vorbei. „Wie sich jetzt herausstellte, verfügte Sky bei Vertragsabschluss nicht über die Lizenzen seitens der DFL, um Übertragungen in Kinosälen anbieten zu dürfen. Die ÜberMärz 2015 – Oberbürgermeister Partsch erklärt im „Tagblatt“-Intragungen von Sportveranstaltungen im Kinosaal sind nicht mehr terview, dass das neue Stadion bis 2018 fertig ist und beziffert den gestattet“, erläutert Christoph Monnard von der Betriebsleitung der Kostenkorridor auf 30 bis 33 Millionen Euro. Darmstädter Kinobetriebe. Die Spiele des Überraschungsteams der Zweiten Fußball-Bundesliga kamen gut an beim Kinopublikum, bilanziert Monnard. Umso größer jetzt die Enttäuschung, auch wenn prüfen zu lassen. Es geht JP: Vor ein paar Wochen sich Sky Deutschland „bei allen Lilien- und Kinofans“ entschuldigt. hier nicht nur um einen Pro­ habe ich noch Platz fünf ge­ Bereits gekaufte Tickets werden erstattet und können ab sofort an den Kinokassen zurückgegeben werden. Unternehmenssprecher fiverein, sondern um sport­ tippt... Monnard tröstet: „Natürlich werden wir auch künftig den SV 98 unliche Infrastruktur, Kultur und Sport, um die Attrakti­ DT: Das ist aber pessimis- terstützen und andere Angebote für die Lilien-Fans bereithalten!“  ff

Auswärtsspiel in Düsseldorf – Lilien wollen Revanche Die letzte Niederlage der Lilien liegt mittlerweile mehr als fünf Monate zurück. 1:4 unterlag das Team von Trainer Dirk Schuster Anfang Oktober am Böllenfalltor gegen Fortuna Düsseldorf. Überragender Mann war der Finne Joel Pohjanpalo, der die Lilien mit drei Treffern nahezu im Alleingang erlegte. Am kommenden Samstag (13 Uhr) hat die Überraschungsmann-

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung

ben der TU Darmstadt am Standort Stadtmitte berichten. DT

Top

Flop

Von Stephan Köhnlein

Die Lilien sind nicht zu stoppen. Gegen Union

Berlin feierte das Team vor stimmungsvoller Kulisse den höchsten Sieg der Saison. Trotz 16 Spielen ohne Niederlage bleibt der Verein be­ scheiden, vom Durchmarsch in die Bundesliga ist offiziell keine Rede. Nichts muss, alles kann.

Uli Diehl Höhenflug 0171 443 24 82 Der Heinrich-Hoffmann-Schule geht es wie Ulrich.Diehl@udvm.de dem Stadion am Böllenfalltor: Die kleine diese Anzeige, nächste Ausgabe, Grundschule im Herzen der Stadt ist seit lan­ ein Sanierungsfall. Und wie bitte wiegem besprochen, Seite 2beim Sta­ dion ist bei der Schule keine schnelle Lösung in von Blattmitte, innen nach unten Sicht. Frühestens 2017 könnte ein Neubau be­ letzt warginnen. da Top + Flop kommt immer Donnerstag Sanierungsfall

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl

Druck: Mannheimer Morgen Groß­ druckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim

Marktplatz 3 64283 Darmstadt

Chef vom Dienst: Wolfgang Bassenauer (wb) V.i.S.d.P.

Redaktion Darmstadt: Sandra Russo (Grafix Medien) (verantwortlich) Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.)

Redaktion: Sabine Beil (bei), Anke Breitmaier (ab), Frank Horneff (ff), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Phil He­ ni Klüh (phil), Stephan Köhnlein (ko), Martin Krauß (mk), Frank W. Methlow (mw), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Walter Schwebel (wsw).

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Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 30 812 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

19. März 2015

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Müllsammelaktion in Eberstadt-Süd Bereits im dreizehnten Jahr werden die Bewohner gemeinsam mit Vereinen und Institutionen den Eberstädter Süden für das Frühjahr auf Vordermann bringen. Im Rahmen der hessenweiten Kampagne „Sauberhafter Frühlingsputz“, wird auch in Eberstadt-Süd dieses Jahr zum Müllsammeln aufgerufen. Die Stadtteilwerkstatt Eberstadt-Süd ist mit Bewohnergruppen und der AG Soziale Nachbarschaft für die Organisation zuständig. Die Aktion sei nicht nur gut für das Image des Stadtteils, sondern stärke auch die Identifikation der Bewohner mit dem Wohnort, so Peter Grünig, Leiter der Stadtteilwerkstatt. DT

■■Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Wilhelm-Hauff-Schule in der Stresemannstraße, ab 9.30 Uhr werden hier Zangen, Handschuhe, Warnwesten und Müllsäcke an die Helfer ausgegeben.

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Von Susanne Király Der Bau des Ludwigs-Georgs-Gymnasiums (LGG) gehört zu den fünf Meisterbauten, die den Wiederaufbau Darmstadts in den fünfziger Jahren prägten. Dass viele Darmstädter das LGG für hässlich halten – damit können die Schüler gut leben, sie haben ein entspanntes Verhältnis zu ihrer Schule. Nur die Sache mit dem Denkmalschutz finden sie „manchmal etwas nervig“. „Es ist schön, in einem Denkmal zu arbeiten, aber es ist manchmal auch an­ strengend,“ sagt Klaus Preuß, der seit mehr als dreißig Jahren am LGG Ma­ thematik und Physik unter­ richtet. Erst vor kurzem sei­ en die Fenster erneuert wor­ den und schon jetzt ließen sie sich zum Teil schon wie­ der nicht öffnen. Dass die Heizung seit Jahren nur zwei Zustände kennt, nämlich heiß oder kalt, macht die Sa­ che nicht besser. „Manche klagen über die Restriktio­ nen des Denkmalschutzes, es ist aber absolut richtig, dass in diesem Punkt keine Abstriche gemacht werden,“ erklärt Matthias Rohde, Lehrer für Geschichte und evangelische Religion, der zudem das Schularchiv des LGG betreut. Seine Schüler des Geschichts-Leistungs­ kurses der 11. Klasse haben einen eher freundlich-nüch­ ternen Blick auf ihr Schul­ gebäude und erklären über­ einstimmend, dass sie sich wohlfühlen. „Das ist ein Funktionsgebäude, ich ge­ he hier morgens hin, habe Schule und danach gehe ich wieder nach Hause, archi­ tektonisch ist es also gelun­ gen, denn es erfüllt seinen Zweck,“ bringt Peter Sies sei­ ne Sicht auf den Punkt. Das „verwelkte Gelb“ der Fas­ sade könnte allerdings mal wieder aufgefrischt werden. Kurskollegin Matilda Schu­ lenburg attestiert dem Bau einen „gewissen Charme“ und Lucia Höfer gefällt es, dass die großen Fenster viel Licht und Sonne hereinlas­ sen. Erst den kürzesten Teil seiner langen Geschichte verbringt das LGG in seinem heutigen Bau. Das Gymnasi­

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Ansicht des LGG mit Plastik und den Freiluftklassen  Foto: Darmstädter Architekturgeschichte Bd. 5

um geht auf die erste Latein­ schule Darmstadts zurück, die Anfang des 17. Jahrhun­ derts von Landgraf Ludwig V. und seinem Nachfolger Georg II. gegründet worden war. Als der Platz im Alten Pädagog zu eng wurde, zog die Schule 1832 in das leer stehende Darmstädter Wai­ senhaus. In der Brandnacht wurde das Gebäude zerstört.

Erziehung zu demokratischen Bürgern Der Wiederaufbau der fünfziger Jahre sollte nach dem Willen der Verant­ wortlichen auch der Aus­ druck eines geistigen Neu­ beginns sein. Elf namhafte Meisterarchitekten wurden gebeten, öffentliche Bau­ ten für die Stadt Darmstadt zu planen. Im Mittelpunkt der Entwürfe, von denen letztlich nur fünf verwirk­ licht wurden, standen neue Schulgebäude. Mit einer zeitgemäßen Architektur sollten sie das passende Um­ feld für die Erziehung der Jungen und Mädchen zu de­ mokratischen Bürgern bie­ ten. Der Berliner Architekt Max Taut legte im Sommer 1951 den Plan für ein Huma­ nistisches Gymnasium vor. Bis 1955 wurde es auf dem Gelände des kriegszerstör­ ten Vorgängerbaus errichtet. Taut orientierte sich an dem Konzept einer Frei­ luftschule: Offene Loggi­ en wechselten sich mit ge­

schlossenen Klassenräumen ab. Klare Linien, viel Licht und Luft sollten nach re­ formpädagogischen Vorstel­ lungen das Lernen der Schü­ ler positiv beeinflussen. Den altsprachliche Schwerpunkt der Schule – noch heute ist Latein erste Fremdsprache – hob Taut besonders mit den Pfeilern des Verwaltungs­ traktes und der kleinen Aula hervor, die an antike Säulen erinnern sollen. Anfang der sechziger Jahre wurden die Freiluftklassen zu norma­ len, geschlossenen Klassen­ räumen umgestaltet, denn Straßenlärm und schlech­ te Luft hatten zugenommen. Sonst zeigt sich die Schule heute – nach einer denkmal­ gerechten Renovierung im Jahr 1998 – weitgehend im originalgetreuen Zustand. Deutlich mehr Aufsehen als das Schulgebäude an sich erregten in den fünfzi­ ger Jahren die drei Kunst­ werke, die im Hof des LGG aufgestellt wurden. Die Plas­ tik vor der Turnhalle von

Bernhard Heiliger „Figu­ ren in Beziehung“ bekam von vorlauten Darmstäd­ tern den Spitznamen „kran­ ke Neescher“, Helmut Brin­ ckmanns Figur eines sitzen­ den Schülers wurde zum „Hockebleiwer“ deklariert und der Brunnen von Karl Hartung im Schulhof hieß fortan „Datterichs Gerippe“. Doch bei den zumeist spaßigen Beinamen blieb es nicht. Aus der Frage, ob der Anblick dieser Kunst den Schülern zugemutet werden könne, entstand der „Darm­ städter Kunststreit“. Polemi­ sche Leserbriefe holten mit der Beschwörung des „ge­ sunden Volksempfindens“ übel in Erinnerung geblie­ bene Begrifflichkeiten her­ vor, während die Künst­ lerschaft die Freiheit ihres Schaffens verteidigte. Erst mit einer Mahnung zur Ver­ nunft durch prominente Darmstädter und einer Er­ klärung der Elternschaft des LGG wurde der Streit beige­ legt und die Figuren blieben.

Jetzt mitmachen Liebe Leserinnen und Leser, Kunst am Bau spaltet die Gemüter bis heute. Im Rahmen einer Artikelserie widmet sich das Darmstädter Tagblatt im Frühling diesem Thema und macht sich auf die Spuren der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Darmstadt. Und Sie können mitmachen: Welches Kunstwerk interessiert Sie am meisten, welches gefällt Ihnen und welches nicht? Machen Sie ein Bild und schicken Sie es per Post (siehe Impressum) oder Mail an das Darmstädter Tagblatt: redaktion@darmstaedter-tagblatt.de

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Darmstadt zurück – in die Stadt, in der sie lange lebte.

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sich bewerben. Informatio­ nen und Voranmeldung un­ ter literaturland@hr.de. Ali­ na Bronsky, 1978 in der So­ wjetunion geboren, arbei­ tete sie als Journalistin in Darmstadt. Bekannt wurde sie 2008 mit ihrem Debütro­ man „Scherbenpark“. Ihr zweites Buch „Die schärfs­ ten Gerichte der tatarischen Küche“ stand auf der Long­ list zum Deutschen Buch­ ff preis. 

sich, Decke auch Vor 50dass Jahrenjede wurde vor dem Schimmel abweisend sowie alFrankfurter Landgericht der ersgenund bakterienfrei ist. Weiterte Auschwitz-Prozess verhandelt. hin ist das Material unempfindlich Dieser Prozess war das größte gegenüber Hitze, Kälte, FeuchStrafverfahren, das bis zuDie dietigkeit, oder Trockenheit. vielsem Zeitpunkt in Deutschland seitigen Anwendungsmöglichkeigeführt wurde und gilt als Zäsur ten der Plameco-Decke, sind die ideale und langlebigeAhndung Lösung, nafür bei der juristischen jede Zimmerdecke. Herr Friedrich tionalsozialistischer Gewaltverlädt dieses Wochenende,Darüzu eibrechen in Deutschland. nem Besuch in seinem Ausstelber hinaus hatte dieser Prozess lungsraum, in der Starkenburger weit reichende gesellschaftliche Straße 33, in Riedstadt-Goddeund politische Konsequenzen, lau ein. Denn während seiner Dedie noch biskönnen zum heutigen ckenschau Sie sichTage ausführlich über dieses seit 30 Jahnachwirken. ren informieren Dasbewährte HessischeSystem Hauptstaatsarchiv lassen. hat das zum Anlass genommen, über dieses Verfahren hinaus die justizielle Aufarbeitung von NS-Verbrechen in Hessen von 1945 bis in die 1960er Jahre in einer Ausstellung auszuwerten. Neben der wichtigen Arbeit des Generalstaatsanwaltes Fritz Bauer geht es hierbei auch um die Bedeutung Darmstadts bei dieser umfangreichen Aufarbeitung. Auf insgesamt 53 Tafeln wird im ersten Abschnitt der Neuaufbau des Justizsystems in Hessen nach der Befreiung vom Nationalsozialismus beschrieben. DT Die Ausstellung im Justus Liebig Haus ist bis zum 10. April dienstags von 9 Uhr bis 19 Uhr, mittwochs von 10 Uhr bis 17 Uhr, donnerstags von 10 Uhr 19 Uhr, freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.

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FAC N I E

21-3 2015 Seite 4 FI NN Gesellschaft

DARMSTÄDTER TAGBLATT

Einfach Finn Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Menschen mit Down-Syndrom sind Menschen, die in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr haben als andere Menschen, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen Syndrome. Man findet Menschen mit Down-Syndrom überall auf der Welt sowie bei allen eth­ nischen Gruppen und Be­ völkerungsschichten. Alle drei Minuten kommt ein Ba­ by mit Down-Syndrom zur Welt, insgesamt leben welt­ weit etwa fünf Millionen Menschen mit Down-Syn­ drom. Am kommenden Samstag (21.) gibt es daher den Welt-Down-SyndromTag: der 21.3 symbolisiert dabei das charakteristische Merkmal des Down-Syn­ droms: Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden.

19. März 2015

normal zu empfinden und Berührungsängste abzubau­ en“ ergänzt Finns Vater Hol­ ger Kahl. Auch wenn es in den ver­ gangenen Jahren eine positi­ ve Entwicklung zu mehr In­ tegration und Inklusion gab, wissen viele Menschen im­ mer noch zu wenig über das tatsächliche Können und die Potenziale von Menschen mit Down-Syndrom. Dabei ist Integration und Inklusi­ on noch lange keine Selbst­ verständlichkeit, wissen Finns Eltern.  sar Finn geht gerne in den Kindergarten.

Doch nicht nur am 21. März sollte es der Gesellschaft um die Wahrnehmung von Menschen mit Down-Syn­ drom gehen. Unser Foto zeigt den klei­ nen Finn aus Darmstadt. Er kam 2011 zur Welt und geht seit November in einen re­

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gulären Kindergarten. „Die Zuneigung, die Finn dort durch die anderen Kin­ der und Erzieherinnen er­ fährt, ist wunderbar und hilft ihm, sich gut zu entwi­ ckeln“, berichtet seine Mut­ ter Andrea Dotzert. „Wich­ tig ist, das „Anderssein“ als

Info Weitere Informationen zum Welt-Down-Syndrom-Tag gibt es unter www.da-infocenter.de oder bei der Selbsthilfegruppe in Darmstadt unter www.down-syndromdarmstadt.de oder Tel.: 0 61 51 - 37 36 85

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Neben dem Gründer, Lead­ sänger und Keyboarder Rick Davies werden auch die le­ gendären Supertramp-Mit­ glieder John Helliwell (Saxo­ phon/Klarinette) und Bob Siebenberg (Schlagzeug) bei der Tour dabei sein.

Supertramp starteten 1970 mit ihrem nach dem Band­ namen betitelten Debut­ album. Vier Jahre später ge­ lang mit dem Album „Crime Of The Century“ der inter­ nationale Durchbruch. Heu­ te zählt es zu den berühm­ testen Rockalben der 1970er Jahre. Es folgten weitere Klassiker wie „Crisis? What Crisis?”, „Even In The Quie­ test Moments” und „Break­ fast In America” sowie Sing­ le-Hits wie „Dreamer”, „The Logical Song”, „Take The Long Way Home”, „Give A Little Bit” oder „Goodbye Stranger“. Alle elf Studioal­ ben sowie die atmosphärisch

dichten Live-Mitschnitte er­ reichten multiplen Goldoder Platin-Status. In Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Lichtdesig­ ner Brian Duncan plant Rick Davies ein einmaliges und vollständiges audiovisuelles Erlebnis. Das Konzert ver­ spricht einen Abend voller historischer Momente mit den größten Songs, unver­ gessenen Glanzstücken und vielen ihrer Hits. DT

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21.3. – Weltweit ein Tag für Menschen mit Down-Syndrom

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

19. März 2015

„Zukunftsfähig ausgerichtet“ Real-Markt an der Eschollbrücker Straße modernisiert

„Das war für uns alle ein Großprojekt. Der gesamte Markt wurde während des laufenden Geschäftsbetriebs nach und nach umgebaut“, blickt Wladimir Befus auf die hinter ihm und seinen neunzig Mitarbeitern zurückliegenden acht Wochen zurück. Befus leitet den Re­ al-Markt an der Eschollbrü­ cker Straße, wo in den ver­ gangenen zwei Monaten umgebaut und moderni­ siert wurde. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagt der Marktleiter zufrieden und ein Rundgang bestätigt diese Einschätzung, denn schon im Eingangsbereich fällt auf, dass sich bei Real was getan hat: „Das Tech­ nik-Center bietet hier hoch­ wertige Produkte aus der Elektronik, die nun griffbe­ reit liegen. Und bei der An­ ordnung der verschiedenen Warenwelten und in den Abteilungen wurde auf die Kundensuchlogik eingegan­ gen“, erläutert der Marktlei­ ter beim Rundgang mit dem Darmstädter Tagblatt.

Produkte aus der Region Durch breitere Gänge, ei­ nen freien Mittelgang und niedrigere Regalhöhen wirkt der umgebaute Markt tat­ sächlich viel größer und übersichtlicher, auch der Kassenbereich wurde erfolg­ reich geliftet. „Unser gesamtes Waren­ angebot ist jetzt noch besser auf die Kundenstruktur in Darmstadt zugeschnitten“, sagt Befus. Was ihm dabei wichtig ist: Die enge Zusam­ menarbeit mit Lieferanten aus der Region wird weiter intensiviert. „Geschmack, Umwelt, Regionalität und Frische sind unsere ent­ scheidenden Argumente.“ Befus weiter: „Alle Produkte aus der Region können un­ sere Kunden ganz leicht am „Gutes aus der Heimat“-Zei­ chen erkennen.“ Auch beim „Meistermetzger“ können sich Real-Kunden nicht nur

Urban Garden an der Pallaswiesenstraße Stadtleben

„Wo Liebe drin steckt, da klauen die Menschen nicht“

Von Georgeta Iftode Seit mehr als fünfzehn Jahren liegt das Grundstück an der Pallaswiesenstraße 45 brach. Unkraut, Hagebutte- und Brombeersträucher haben den leerstehenden Baugrund längst erobert. Hinzu kommt ein baufälliges Haus, das seit Jahren nicht mehr bewohnt wird. Nun hat sich die Darmstädterin Anna Arnold, die im Johannesviertel lebt, überlegt dort etwas Kreativ-Nützliches aufzubauen. Marktleiter Wladimir Befus in der Drogerie-Abteilung.  Foto: real

auf viele regionale Speziali­ täten sowie hausgemachte Wurst-und Fleischprodukte von Metzgermeister Torsten Wend einstellen – auch der Frischebereich, zu dem un­ ter anderem die Obst- und Gemüseabteilung mit rund 280 Sorten frischem Obst und Gemüse zählen, setzt neue Akzente. Erweitert wurde das Sor­ timent an internationalen Spezialitäten, jetzt sortiert nach Ländern. Für „Mei­ ne Drogerie“ und der Ei­ genmarke „Sôi“ gibt es jetzt ein neues Konzept. Auch die Textil-Abteilungen wur­ den zusammen gelegt in die Shops Damen, Herren, Kinder, Sport und Schuhe.

Der Real-Getränkemarkt zeigt sich ebenfalls neu auf­ gestellt – mit der lange er­ sehnten moderneren Leer­ gut-Annahme ist er jetzt kundenfreundlicher als zu­ vor. Eine beachtliche Mar­ kenvielfalt bietet außerdem die neue Fahrradwelt. „Mit der Modernisierung des Marktes in Darmstadt ha­ ben wir für unsere Kunden sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich und mit Blick auf den Service ei­ nen absoluten Mehrwert ge­ schaffen“ ist Marktleiter Be­ fus überzeugt. „Die Darm­ städter werden sich be­ stimmt schnell zurechtfin­ den“, ist sich der Marktleiter sicher.  sar

Real in Darmstadt Der Real-Markt an der Eschollbrücker Straße in Darmstadt gehört zur Real-SB-Warenhaus-GmbH und zur Metro Group. Der Standort am Rande der Heimstättensiedlung hat Tradition: Für ältere Kunden ist der Standort wohl auf ewig mit dem Namen „Wertkauf“ verbunden, danach war es der „Continent“, der „Walmart“ und seit 2007 ist es der Real-Markt. Schon im Sommer vergangenen Jahres zeigte sich ein Metro-Unternehmenssprecher mit dem Real-Standort Darmstadt sehr zufrieden und kündigte die jetzt umgesetzte Modernisierung gegenüber dem Darmstädter Tagblatt an. Weiter verfolgt wird nach Real-Angaben auch die Einrichtung einer Tankstelle auf der Freifläche neben dem Markt an der Eschollbrücker Straße. Real unterhält derzeit rund dreihundert SB-Warenhäuser, 75 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Real mit Lebensmitteln. Das Unternehmen erzielte mit 38 000 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Netto-Umsatz von rund 8,4 Milliarden Euro. sar

Mit Hilfe von interessier­ ten Darmstädtern und des Mieters der brachliegenden Fläche, Jochen Seitz, soll dort innerstädtische Land­ wirtschaft (Urban Garde­ ning) betrieben und so die Wohnqualität im Viertel ge­ steigert werden. Seitz freu­ te sich über das Angebot Ar­ nolds, denn das Grundstück ist baurechtlich gesehen weder Fisch noch Fleisch: „Laut Bebauungsplan von 1975 darf nur maximal drei­ ßig Prozent der Fläche be­ baut werden. Der Rest ist als Grünfläche vorgesehen. Ei­ gentlich wäre das Grund­ stück eher etwas für die öf­ fentliche Hand, die Stadt will aber nicht kaufen. Jetzt soll der Bebauungsplan ge­ ändert werden, das dauert aber mindestens fünf Jahre“, sagt Seitz.

Flexibel mit transportablen Kisten In Kisten und transpor­ tablen Behältnisse soll nach Vorstellung der Initiato­ rin ein mobiler Garten ent­ stehen, der von jedem be­ nutzt werden kann. Arnold: „Wenn der Eigentümer es nicht mehr erlaubt, dann kann man problemlos um­ ziehen. Zunächst ist das Pro­ jekt für eine Saison gedacht, um zu sehen, ob es ange­ nommen wird und ob es sich lohnt weiterzumachen.“ Auch Möglichkeiten zum Verweilen sind geplant so­

Anna Arnold mit Besuchern der Info-Veranstaltung auf dem brachliegenden Gelände in der Pallaswiesenstraße 45.  Foto: Arthur Schönbein

wie einen Wasser- und Stro­ manschluss. Wenn nur ein bis zwei Interessierte mit­ machen wollen, dann wird es schwierig, das Projekt zu realisieren, rechnet Arnold vor. Denn allein für die Mie­ te brauche man fünfhundert Euro monatlich für die Ge­ samtfläche, so die Kalkula­ tion. Das Pallaswiesenvier­ tel ist in das Förderprojekt „Soziale Stadt“ aufgenom­ men worden. Arnold hofft, dass man diesen Fördertopf anzapfen kann. Zuerst ge­ he es ihr aber darum, zu er­ örtern, ob die Darmstädter mitmachen wollen.

Nun wird ein Verein gegründet Im nächsten Schritt wird ein Verein gegründet, damit nicht ein Einzelner für das Geschehen auf dem Grund­ sück haftet. Außerdem kom­ me ein Verein schneller an Spenden und Fördergelder. Auch der Darmstädter Dieter Krellmann, der das Wissen über die fruchtba­ re schwarze Erde der Indios im Amazonasbecken – Ter­ ra Preta – nach Darmstadt brachte, will die Initiative mit unterstützen. Er möchte

ein Teil der benötigten Erde liefern und zeigen, wie Terra Preta hergestellt wird. Denn der Boden auf der Brache sei vermutlich durch Bomben des Zweiten Weltkriegs und die anschließende indus­ trielle Nutzung verseucht, vermutet Krellman. Er fän­ de es schön, wenn ein sol­ ches Projekt in die Stadt hi­ neinwachsen würde. In der benachbarten Parcusstraße sei auch eine Brache, die der Stadt gehöre.

Gr ü n f lächena mtsleiter i n Doris Fath gefragt, ob er dort mit den Anwohner was ma­ chen würde, was er damals aus Zeitgründen ablehnte. Krellmann: „Der Stadt fehlt das Geld, und sie wünscht sich, dass die Bewohner die Flächen okkupieren.“

Und ein heißer Tipp hat der Gartenexperte noch für die Initiatorin Anna Arnold: „Umzäumt die Fläche nicht“ Das habe sich auch am Ost­ hang bewährt, denn „wo Krellmann wurde im ver­ Liebe drin steckt, da klauen gangenen Jahr von der die Menschen nicht.“

Urban Gardening Seit Jahren liegt die urbane Landwirtschaft im Trend. In Deutschland ist das Andernacher Modell am bekanntesten. Die rheinland-pfälzische Stadt nördlich von Koblenz hat 2010 beschlossen, die Grünflächen statt mit Blumen, mit Obst und Gemüse zu bestellen. Jeder darf dort mitmachen und auch ernten. Jetzt trägt Andernach den Titel „Essbare Stadt“. In Darmstadt betreibt das Oberfeld bereits seit 2010 urbane Landwirtschaft. Die Initiative um Anna Arnold will die urbane Landwirtschaft direkt in die Stadt bringen. Mehr Infos und Kontakt auf Facebook unter: Urban Garden Darmstadt.  geta

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Kulinarisches und mu­ sikalisches für jeden Ge­ schmack findet sich entlang der Flaniermeile. Kinder können sich über eine Fahrt auf dem traditionellen Ka­ russell freuen, die Stadtbü­ cherei hat geöffnet und lädt zum großen Bücherfloh­ markt ein. Wer etwas Ab­ stand zum Gewimmel in den Straßen sucht, kann auf der Dachterrasse des Me­ dienschiffes den Ausblick auf die WAA genießen.

ßen Cover-Rock auf die Oh­ ren. Die Bands „Boppin’B“ und „Doe Blob & The six­ tyniners“ heizen dem Publi­ kum mit heißem Rock‘n Roll so richtig ein. Neben dem Wochenende im Zeichen des Autos haben am Sonntag, von 13 bis 19 Uhr, auch die Geschäfte ge­ öffnet.

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liche Verschmutzungen im Nu beseitigt, und dank der natürlichen Öle wird die Austrocknung des Bodens verhindert. Wirkt der Holz­ boden nach einiger Zeit – in Privathaushalten meistens erst nach mehreren Mona­ ten – stumpf, ist eine Auf­ frischung mit dem Wachs­ pflege- und Reinigungs­ mittel von Osmo sinnvoll. Die schützende Öl-WachsSchicht wird regeneriert, und der Fußboden erlangt seine besondere Ausstrah­ lung zurück. Erhältlich ist Steuern? Lassen Sie uns das machen Deutschlands größten Lohnsteuerhilfeverein. das Wachspflege- und Rei­ Für Arbeitnehmer und Rentner im Rahnigungsmittel in farblos und men der gesetzl. Befugnis nach §4 Nr.11 StBerG. Einfach Mitglied werden: weiß transparent sowie als VLH - Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V., Spray farblos zum komfor­ Beratungstelle: Christina BassenauTrinkbornstr. 21, 64291 Darmstadt, tablen Sprühen. Für die Be­ er,  0 61 50 / 99 07 14, christina.bassenauer@vlh.de handlung des Bodens wird das Aktivfasertuch empfoh­ len. Im praktischen Opti-Set FLOH- & TRÖDELMÄRKTE von Osmo sind ein Wischer Sa., 21.3.15, Darmstadt, mit Teleskopstiel, der Staub- von 8.00 – 14.00 Uhr und der Feuchtmop sowie (Jeden Samstag) ein Aktivfasertuch enthal­ Schenck-Technologiepark ten. Weitere Informationen Weiss: 0 61 95 / 90 10 42 unter www.osmo.de. epr/oh www.weiss-maerkte.de

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Die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) ist eines der traditionsreichsten und größten Fernlehrinstitute Deutschlands. Zurzeit besuchen rund 60 000 Teilnehmer unsere Fernkurse zur persönlichen oder beruflichen Weiterbildung. Die Wilhelm Büchner Hochschule ist mit über 6 000 Studierenden die größte private Hochschule für Technik in Deutschland. Beide Unternehmen gehören zur Klett Gruppe.

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Bauingenieur/in oder Architekt/in Bevorzugt mit guter Erfahrung im Bauprojektmanagement und Affinität zu kaufmännischen Belangen rund um das Bauwesen und die Immobilie. Es erwartet Sie ein spannendes, vielfältiges Aufgabengebiet in einem kompetenten und dynamischen Team. Ihre Fragen und Bewerbung richten Sie bitte an: Florian Dietrich Neckarstraße 3, 64560 Riedstadt Tel: 06158 / 91 73 53 www.sv-dietrich.de


DARMSTÄDTER TAGBLATT

19. März 2015 Aufwind

Seite 7

Das etwas andere Reisebüro Gewerbe

Das neu formierte Hessische Staatsballett eröffnete mit „Aufwind“ seine erste Spielzeit. Nun steht die letzte Vorstellung an. „Natürlich habe ich eine ästhetische Vision und eine Haltung zu bestimmten Dingen, und letztlich liegt auch die Verantwortung bei mir, aber mein Ensemble und ich gehen zusammen einen Weg“, sagt Ballettdirektor Tim Plegge. Davon handelt auch sein erstes Stück, das nicht nur die Kompanie vorstellt, sondern den Anfang an sich ins Zentrum stellt: Wie treffen wir aufeinander? Der Amerikaner Richard Siegal hat sich als Meister der Verflechtung von Choreografie, Performance und Wissenschaft profiliert. Im zweiten Teil des Abends

Im Jahr 1983 wurde der Verein zur Förderung von Studienreisen (VFS) in Prag gegründet. Daher ist der brave Soldat Schwejk im Logo von VFS. Waren es am Anfang eigene Gruppenreisen, die damals die Mitglieder und Freunde nach Prag, Berlin und zu den Musicals nach Hamburg brachten, hat das Reisebüro seit mehr als zwanzig Jahren alle namhaften Reiseveranstalter im Angebot.

mit „Liedgut“, dem Auftragswerk für das Hessische Staatsballett, schafft Siegal ein Gesamtkunstwerk aus elektronischer Musik, neuester Lichttechnologie und Ballett. Eine weitere Farbe bringt die deutsche Erstaufführung von Alexander Ekmans „Left Right Left Right“, das er 2012 für das Nederlands Dans Theater kreierte. Der schwedische Choreograf ist bekannt dafür, essentielle Gedanken unterhaltsam zu vermitteln. Hier dreht sich alles „Am Liebsten organisiere um Konzentration, Timing und ich immer noch Gruppen­ Rhythmus.  DT reisen zu bewährten und

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Produktionsmitarbeiter (m/w) im Schichtbetrieb (Früh- und Spätschicht) Seit über 40 Jahren steht quick-mix als Marke für Trockenmörtel und Baustoffsysteme. Wir entwickeln, produzieren und vermarkten Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS), Putze, Mörtel sowie bauchemische Produkte. quick-mix ist ein Unternehmen der SIEVERT Baustoffgruppe. Die Aufgaben: • Bedienung der Misch- und Packanlagen • Mischen nach Mischanweisungen und Rezepturvorgaben • Wartung und Pflege der Mischanlagenbauteile sowie Unterstützung bei Instandhaltungsmaßnahmen • Unterstützung bei Verladetätigkeiten

neuen Zielen“, berichtet Mi­ chael Jeder, der seit mehr als dreißig Jahren Vorsitzender des VFS ist. Gerne erinnert er sich an die Klassen- und Vereinsfahrten, bei denen er selbst die Reiseleitung über­ nommen hat. So zählen vie­ le Vereine, Jahrgänge, Schu­ len und andere Gruppen noch immer zu den zufrie­ denen Kunden. Bei den Angeboten der be­ währten Reiseveranstalter wird der Kunde kompetent beraten. Bei Fluss- und See­ kreuzfahrten werden eige­ ne Erfahrungen in die Be­ ratung mit eingebracht. Die zahlreichen Stammkunden sind Beweis für die fundier­

ten Empfehlungen. Auch Last-Minute-Angebote zu günstigen Preisen wie am Flughafen, sind zu bekom­ men. Ebenso werden rei­ ne Flüge oder Fahrten mit Fernbussen wie auch Reise­ versicherungen angeboten. So werden die Urlaubs­ wünsche von Singles, Paa­ ren und Familien perfekt umgesetzt. Die zahlreichen Angebote von Family Clubs sind da wie auch die Studi­ enreisen, Wander- oder Rad­ reisen. Hier ist es das Ziel, Land und Leute in kleinen Gruppen zu begegnen. Aus­ spannen, zu anderen Kul­ turen aufbrechen, Tapeten­ wechsel ist angesagt. Bei vielen Reisen kann man ne­ ben der Erholung in frem­ de Welten eintauchen. Tipps dazu werden gegeben. Oft sind die Angebo­ te günstiger als im Inter­ net. Wichtig ist, dass hier die persönliche Beratung, Betreuung und Abwicklung der Reise hinzukommt. Mi­ chael Jeder kennt sich in der Reisebranche sehr gut aus. Nur so kann er seine Kun­ den fachkundig bei Reise oh und Urlaub betreuen.

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le Verdunklung etwa 74 Prozent betragen. Aus diesem Anlass öffnet die Volkssternwarte ab 9.00 Uhr das Observatorium auf der Ludwigshöhe für Besucher. Wichtiger Hinweis: Nie ohne pasFoto: Entstehung einer Sonnensende Ausrüstung in die Sonne finsternis (Mirko Boucsein, VSD) schauen! Im Observatorium können kostengünstige Brillen mit Am Freitag (20.) gibt es über entsprechender Filterfolie erworDeutschland eine partielle Sonben werden. nenfinsternis, die Sonne wird Aufgrund der Sonnenfinsternis sich um etwa dreiviertel nicht gibt es den bundesweiten Astvollständig verdunkelt. Von ronomietag an zwei Tagen. Am Darmstadt aus wird die maxima Samstag (21.) wird es im Obser

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