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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

3. Jahrgang · Nummer 7 Auflage 95.000

www.darmstaedter-tagblatt.de

Donnerstag, 12. Februar 2015

Foto: CC By SA Droid Boy

„Gemeinsam einen besonderen Moment erleben .“

Zuversichtlich: Daniel Höly bringt eigene Zeitschrift heraus.

Leidenschaftlich: Varieté Extra zum 15. Mal in der Knabenschule.

Seite 2

Fraglich: Die Zukunft der AliceEleonoren-Schule.

Seite 3

Geschäftlich: Die Volksbank mit positiver Entwicklung.

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Sportlich: Jan-Simon Vrbsky spielt sich nach oben.

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Seite 5

Essen nach Noten Ernährung Von Anke Breitmaier Zu viel Fleisch, zu wenig Gemüse, kaum Vielfalt – das Essen an deutschen Schulen lässt zu wünschen übrig, ermittelte eine Studie im Auftrag des Bundesernährungsministeriums 2014. Doch wie stellt sich die Situation von der anderen Seite dar? Anke Breitmaier hat mit dem Darmstädter Caterer Achim Brieger gesprochen. Morgens um sechs Uhr beginnt für Achim Brieger seit mehr als zehn Jahren der Arbeitstag: Dann hängt sich der Inhaber des Café Tierbrunnen die Schürze um und macht sich an die Arbeit. „Zwölf Einrichtungen in Darmstadt und Eberstadt beliefern wir montags bis freitags.“ erklärt der gelernte Koch. Mehrere hundert Essen bereitet er täglich für drei Schulen und neun Kindergärten und -tagesstätten zu – eine logistische Leistung, die sich nur bei genauer Planung auszahlt. „Wir haben Essenspläne für vier Wochen, die Einrichtungen können täglich zwischen einem vegetarischen und einem Fleischgericht wählen.“ Berücksichtigen muss Brieger bei der Organisation nicht nur unterschiedliche Geschmäcker, sondern auch viele besondere Esser. „Gibt es Bratwurst, muss ich für moslemische

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Schulverpflegung in Darmstadt aus Sicht eines Caterers Kinder Rindswurst servieren, gibt es Pfannkuchen, muss ich für Kinder, die kein Gluten vertragen oder eine Lactoseintoleranz haben, entsprechende Portionen ohne zubereiten.“ Ein beachtlicher Aufwand, zumal Brieger seinen Kunden bis neun Uhr morgens die Möglichkeit einräumt, Essen abzubestellen. „Da bleibt schon mal ein Kilo Spinat-Risotto übrig.“ berichtet Brieger. Er pflegt engen Kontakt zu seinen Kunden, die jederzeit Wünsche einbringen können. „Soweit möglich, setze ich sie um.“ Verbindliche Verträge von den Auftraggebern bekommt Brieger nicht, er muss sich darauf verlassen, dass seine Kunden die Aufträge nicht von heute auf morgen stornieren und pünktlich zahlen.

Rückhalteproben und Kennzeichnungspflicht Auch der Gesetzgeber macht strenge Auflagen, die Brieger einschränken. „Das Essen muss mit 80 Grad Celsius meine Küche verlassen, kühler als 65 Grad Celsius darf es bei Anlieferung nicht sein.“ Eis etwa kann Brieger nicht anbieten, denn hier müsste er gewährleisten, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. „Zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr bringen meine beiden Fahrer die Essen an ihren Bestimmungsort, in speziellen Styroporbehäl-

frieren. Falls es zu Gesundheitsproblemen kommt, muss er nachweisen, dass sein Essen hygienisch einwandfrei war. Hinzu kommt seit Dezember 2014 eine neue Kennzeichnungspflicht: Brieger muss seinen Speisen eine detaillierte Liste möglicher allergieauslösender Stoffe beilegen. Und dann ist da noch der Preis, für viele Grund zur Klage. Die Kosten für die Eltern sind unterschiedlich, je nachdem, wie die Einrichtung organisiert und bezuschusst wird. Bei Brieger kostet ein Essen 3,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer. „Es ist schon ambitioniert, für diesen Preis zu kochen und alle Kosten zu decken.“ Denn der Wareneinsatz ist enorm: „Ich koche täglich frisch, benutze saisonale Zutaten und achte auf Ausgewogenheit.“ sagt Brieger. Aber für den Preis sei es fast unmöglich, Bio-Waren und außergewöhnliche Produkte einzusetzen. „Wenn ich mal mit weniger Fett koche oder Soßen mit Maismehl abbinde, stehe ich schnell im Verdacht, über billigere Zutaten sparen zu wollen.“ Es scheine auch so, als seien Eltern zu wenig informiert darüber, wie die Verköstigung in der EinrichAchim Brieger in seinem Element.  Foto: Arthur Schönbein tung ihres Kindes ablaufe. „Die kümmern sich nicht darum, nur wenn das Kind tern zum Warmhalten.“ Zu- bung etwa 200 Milliliter ab- schimpft, dass es wieder dem muss Brieger von je- füllen und als Rückhaltepro> Fortsetzung auf Seite 2 dem Gericht laut Gesetzge- ben vier Wochen lang ein-

Karten für „Pinocchio“ zu gewinnen Die kleine Holzpuppe Pinocchio, erschaffen vom Holzschnitzer Geppetto, hat nur einen Wunsch, ein richtiger Junge zu werden. Doch Pinocchio hat nur Unfug im Kopf. Er stolpert von einem Abenteuer ins nächste, und fällt dabei mehr als nur einmal auf seine lange Nase. Gepetto hat viel Mühe, den quirligen Pinocchio in Zaum zu halten. Denn sein größter Wunsch ist es, ein Junge aus Fleisch und Blut zu werden, doch erst, wenn er gelernt hat, dass sich Lügen, Faulheit und Ungehorsam nicht auszahlen, kann sein Wunsch in Erfüllung gehen. Pinocchio begeistert nicht nur die kleinen Zuschauer, und die ,,Oohs“ und ,,Aahs“ werden genau so lang wie Pinocchios Nase selbst, die bis zu drei Meter quer über die Bühne wächst. Zehn Schauspieler, farbenfrohe Kostüme und liebevoll gestaltete Kulissen werden bei dieser Produktion das Publikum begeistern.

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

Seite 2

12. Februar 2015

Essen nach Noten Ernährung

Schulverpflegung in Darmstadt aus Sicht eines Caterers

Info

> Fortsetzung von Seite 1

nicht geschmeckt hat, werden Eltern aufmerksam.“ Zudem schienen einige zu erwarten, dass das Schulessen Lücken schließe. „Manche kochen nicht mehr zu Hause, essen selten mit ihren Kindern. Dann kennen sie zum Teil gar nicht deren Geschmack und erwarten, dass die Kinder in der Schule gesundes Gemüse essen.“ Eine noch so gute Schulverpflegung könne letztlich nicht die Ernährungserziehung ersetzen, so Brieger. Kommunikation, meint der Caterer, sei auch hier alles. Er legt großen Wert auf einen engen Austausch mit den Kunden. „Wenn etwas ist, bin ich immer offen. Auch für Wünsche und Änderungen, das geht alles – halt im Rahmen des Preises.“ Eltern, die unzufrieden mit dem Schulessen sind, rät er, sich zu informieren, das Gespräch mit Betreuern zu

In nur 39 Prozent der Schulen dauert die Mittagspause länger als 45 Minuten, wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mindestens empfiehlt. Aus den Speiseplänen wird ersichtlich, dass mit Blick auf lange Transport- und Warmhaltezeiten zu viele ungeeignete Gemüsesorten im Angebot auftauchen.

Anpacker: Achim Brieger (rechts) und Oli Jahnen 

suchen oder direkt den Caterer anzusprechen. „Oft löst sich Unzufriedenheit in Wohlgefallen auf, wenn man sich genauer mit dem Essen beschäftigt.“ Es könnte auch sinnvoll sein, die Kinder selbst zu fragen: Laut Studie gefällt

Salatbuffets gehören bei einem Drittel der Schulen zum Standard, mehr als zwei Drittel bieten kostenlose Getränke zum Essen an.

Foto: as

53,5 Prozent der Grundschüler ihr Schulessen sehr gut oder gut, auf den weiterführenden Schulen sinkt die Zufriedenheit leicht. So kommt die Schulverpflegung insgesamt auf die Note 2 – was gar nicht schlecht ist.

Die Preise für die Mittagsverpflegung (meist inklusive Dessert und Getränk)

Von Martin Krauß Dieser junge Mann hat Mut. Weil er am Zeitungskiosk keine Zeitschrift findet, die er gerne kauft, nimmt er die Sache selbst in die Hand. Das Geld für „Shift“, sein Magazin, sammelt der Absolvent der Hochschule Darmstadt im Internet. Daniel Höly ist 28 Jahre alt. Er hat ein eigenes Unternehmen gegründet und will nun seine eigene Zeitschrift in den Buchhandel, an Bahnhöfe und an Flughafenkiosks bringen. „Ich arbeite unter Hochdruck an der kommenden Ausgabe. Fast alle Artikel sind bereits geschrieben und gehen in Kürze zum Gestalter“, sagt Höly. Damit sein Plan jedoch aufgeht und er das Magazin „Shift“ auf den Markt bringen kann, braucht er Unterstützung. „Ich habe mit vielen Verlagen und potentiellen Investoren gesprochen, aber keiner davon konnte mir die redaktionelle Unabhängigkeit über einen längeren Zeitraum gewähren“, sagt Höly gegenüber dem Darmstädter Tagblatt. Er versucht deshalb, sein Magazin über Crowdfounding zu finanzieren. Dabei kann jeder auf einer Webseite einen Geldbetrag als Unterstützung zusa-

Kritik gibt es bei allen Schülern auch an der hohen Geräuschkulisse und der fehlenden Gemütlichkeit der Schulmensen. Quelle: IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Odenwälder will eigene Zeitschrift für Digital Natives veröffentlichen schriften auf dem Markt? zin im übertragenen Sinne Nein, sagt der Medienma- in keine Schublade. cher. Es gäbe bisher kein Daniel Höly nennt es daMagazin am Bahnhofskiosk, her auch nicht Zeitschrift, auf das er sich freue und sondern „Bookazine“. Es wirklich gerne kaufe. „Ich vereine das Beste aus Buch will mit Schrift unsere Ge- und Magazin, erscheine neration prägen. Durch die vierteljährlich und habe exDigitalisierung ist viel im akt die Größe eines iPads. Umbruch und diesen Wan- Punkten will der Magazindel will ich mit ‚Shift‘ beglei- macher mit dem Ansatz, ten. Deshalb auch der Na- dass das Heft „durch zeitme“, sagt der 28-Jährige. lose Themen auch ein Jahr Sein Magazin setzt auf später noch lesenswert“ sein eine große Themenviel- soll. falt. Die einzelnen Beiträge Die Medienbranche hat sind in die Rubriken Hirn, das Konzept bereits mit dem Herz und Horizont unter- Bayrischen Printmedienteilt. Dass dabei auch ernste preis in der Kategorie „InThemen eine Rolle spielen, novationspreis“ ausgezeichist für den Odenwälder, der net. Nun will Höly durchheute in Bonn lebt, selbst- starten: „Davon leben zu verständlich. können, ist für mich nach In erster Linie spricht wie vor ein Ziel.“ Warum die ‚Shift‘ 20- bis 35-Jährige Darmstädter und Südhessen an. Höly will aber auch den ihn unterstützen sollten? „Frühreifen und Junggeblie- Der Journalist aus Lindenbenen“, eine Heimat bie- fels nennt gleich zwei Grünten. „Die finden sich häu- de: „Erstens, das Konzept Uli Diehl fig ausgeschlossen, das ist entstand an der Hochschu0171 443 24 82 aber wirklich nicht mein le Darmstadt von einem Ulrich.Diehl@udvm.de Ziel“, betont er im Gespräch. waschechten Odenwälder. ‚Shift‘ greife Themen auf, die Und zweitens: Das Titelthediese Anzeige, nächste Ausgabe, Medienmacher: Danielbitte Höly. wie besprochen, Foto: Dietmar Funck Seite 2etwas mit der Lebenswelt ma wird höchstwahrscheindieser Zielgruppe zu tun ha- lich über einen Darmstädter von Blattmitte, innen nach gen. Kommt die notwendidruckten und digitalen Me-unten ben. Dabei passe das Maga- sein.“ letztbe-war da Top + Flop ge Summe zusammen, dienangeboten. Auf Juiced. kommt Höly das Geld von de veröffentlicht er schon kommt immer Donnerstag den Unterstützern überwie- seit 2008 eigene Artikel. sen. Außerdem gibt es Prä- Doch: „Sehr viele junge Ersente, zum Beispiel ein Ex- wachsene bevorzugen geemplar des neuen Magazins. rade bei längeren Artikeln Noch bis zum 11. März 2015 kann jeder das Vorhaben auf mk Der Lindenfelser setzt Print“, betont Höly. Aber gibt www.startnext.com/shift-next unterstützen.  auf die Vernetzung von ge- es nicht schon genug Zeit-

Die aufsehenerregende Studie des australischen Bildungsforschers John Hattie hat gezeigt: Entscheidend für einen guten Unterricht ist die Persönlichkeit der Lehrkraft. Evelyn Wendler kann man beim Power-Point-Tiefschlag und Peter Hoffmann als angezählten PoWi-Lehrer erleben. In seinem 25. Programm fordert Kabbaratz für die Pädagogen ein Artenschutzabkommen. Bei der Klassenfahrt in die Hölle ist die Unterrichtsvorbereitung das Fegefeuer. Wer schulpflichtige Kinder hat, Max und Moritz mag, Lehramt studiert, noch zur Schule gehen muss oder dafür bezahlt wird, sei geDT warnt: Lehrer Lämpel schlägt zurück. 

■■Fr., 13.2., 20.30 Uhr, halbNeun Theater, Eintritt 18 Euro, weitere Vorstellung am 13. März

Einschränkung des Bierkonsums § Wie das Berliner Tagblatt von unterrichteter Seite erfährt, wird augenblicklich im Bundesrat ein Gesetz erwogen, dahingehend, daß vom 15. Februar ob der Haferverbrauch um 40 von Hundert herabgesetzt werden soll. Es handelt sich also um eine Einschränkung des Bierkonsums. Auf eine solche haben die Brauereibesitzer selbst hingearbeitet, und zwar streben sie nach einer Einschränkung der Produktion in Verbindung mit einer Preiserhöhung, und zwar bis 4 Mark für das Hektoliter. Welche Folgerungen sie nun aus der nunmehr zu erwartenden gesetzlichen Einschränkung des Malzverbrauchs ziehen werden, bleibt abzuwarten.

Debut im Nationaltrikot Sport

Darmstädter Rugbyspieler in Las Vegas

Johannes und Simon Schreieck von der TG 1875 Darmstadt laufen vom 12. bis 15.2. erstmals im Trikot der Deutschen 7er-Rugby-Nationalmannschaft beim „Las Vegas Invitational“-Turnier in den USA auf. Die beiden Studenten der Umwelt ingenieur w issenschaften der TU Darmstadt wurden von Bundestrainer Rainer Kumm erstmals in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Die 24 Jahre alten Zwillingsbrüder kamen im Herbst 2011 über den Unisport der TUD zum Rugbyspiel und fanden schnell

ihren Weg in die Vereinsmannschaft am Ziegelbusch, mit der sie 2013 in die dritte Liga aufstiegen. Beide waren erfolgreiche Stabhochspringer und Mehrkämpfer und brachten es bei den Junioren bis zum Landesmeister. Die 7er-Variante ist die schnelle Turnierspielart des klassisch mit 15 Spielern je Mannschaft ausgetragenen Rugbyspiels. Der Event in Las Vegas dient zur Vorbereitung auf die anstehenden Qualifikationsturniere zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio, bei denen Rugby erstmals seit 1924 wieder Teil des Prouk gramms ist. 

Top

Flop

Von Stephan Köhnlein

Die Stadt Darmstadt wird beim Thema Schadstoff-

belastung konkret und plant die Einführung einer Umweltzone einschließlich eines ganztägigen Lkw-Durchfahrtsverbotes für große Bereiche Darmstadts. Die Umweltzone soll das komplette Stadtgebiet umfassen. Auch die umliegenden Landkreise sollen betroffen sein.

Durchatmen Beim Stadionneubau in Darmstadt hakt es weiter. Ei-

gentlich sollten im Sommer die Bagger rollen. Inzwischen kündigte Oberbürgermeister Jochen Partsch an, dass nun doch ein Bebauungsplan aufgestellt werden muss. Doch jeder Tag, um den sich das ehrgeizige Projekt verzögert, schadet dem Hauptnutzer, dem Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 – und damit letztlich auch der Stadt.

Info

„Klassenkampf: Lehrer Lämpel schlägt zurück“ Sie hassen Kinder, sie sind faul, wehleidig, rechthaberisch und haben das Besserwisserische zum Beruf gemacht. Sie sind schuld daran, dass so wenige Kinder geboren werden, denn nur verantwortungslose Eltern würden ihnen ihre rosa Prinzessinnen und zappelnden Herzbuben ausliefern. Lehrerinnen und Lehrer haben in der deutschen Gesellschaft einen Ruf, um den sie jeder Beelzebub des Mittelalters beneiden würde – aber sonst niemand.

Zusammengetragen von Georgeta Iftode

An der Spitze der Wünsche steht die Verbesserung von Geruch und Geschmack des Essens.

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schwanken zwischen 1,50 und 3,27 Euro für die Grundschulen und 1,50 und 3,68 Euro in weiterführenden Schulen. Die Zuschüsse der Schulträger liegen zwischen null und 2,50 Euro pro Mahlzeit.

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Kein Job, kein Geld, keine Zukunft? Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

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Marktplatz 3 64283 Darmstadt Redaktion Darmstadt: Sandra Russo (Grafix Medien) (verantwortlich) Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.)

Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim Chef vom Dienst: Wolfgang Bassenauer (wb) V.i.S.d.P. Redaktion: Sabine Beil (bei), Anke Breitmaier (ab), Frank Horneff (ff), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király(kir) Uwe Knecht (uk), Stephan Köhnlein (ko), Martin Krauß (mk), Jochen Lange-Späth (jls), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Walter Schwebel (wsw), Sara Wittig (sas).

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Bühne Bereits zum 15. Mal präsentieren die künstlerischen Leiter Rainer Bauer und Iris Daßler von der kw8 (Kw8-Werkstatt für Theater und Kultur e.V.) das Varieté mit Herz und Charme in der Bessunger Knabenschule.

gen kann. Absolute Präzision und vor allem seine Schnelligkeit zeichnen die Performance des Japaners aus. Das Artistik-Duo Lotta & Stina vollführt erstaunliche Partnerakrobatik auf wackligem Untergrund mit Rolle und Brett. Die beiden finnischen Frauen Artisten überraschen mit einer atemberaubenden Partner­

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Ivett Gyöngyösi aus Ungarn ist die herausragende erste Preisträgerin des Chopin-Wettbewerbs 2013 in Darmstadt, damals konnte sie vor allem durch ihre Interpretation der Mazurken überzeugen, wofür sie auch noch den Mazurkenpreis erhielt und zum Publikumsliebling wurde.

trum der Klinikum Darmstadt GmbH. Der Eintritt ist frei.

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Keulen. Zuwerfen, abluchsen, zuspielen und entwenden, die Requisiten werden bei dem Berliner Jonglierduo zu Spielbällen der Leidenschaft. Durch den Abend führt Matthias Romir, der bereits mehrmals bei Varieté Extra mit seinen innovativen Ideen das Darmstädter PubDT likum begeisterte.

Das Varieté zeichnet sich durch seine Bodenständigkeit in vielen Bereichen aus. Man tritt in einer alten Turnhalle, statt im Glitzerpalast auf, die Artisten sind hautnah zu erleben, statt auf hoher Bühne weit weg, die Veranstalter begrüßen höchstpersönlich das Publikum. Die Künstler begeistern in dieser besonderen Atmosphäre jedes Jahr wieder. In diesem Jahr zeigt der YoYo Weltmeister Naoto, was man mit dem kleinen Spielgerät alles anfan-

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Mit Krombacher zu den Lilien

Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jedem Heimspiel der Lilien 2 x 2 Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Schicken Sie eine Mail bis spätestens Donnerstag, 12 Uhr vor dem nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten und Ihrer Telefonnummer an lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Im Betreff muss der Name der Gastmannschaft stehen. Mit ein bisschen Glück können Sie unseren Lilien dann beim nächsten Heimspiel zujubeln! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, wir losen aus allen Einsendungen aus.

Foto: Varieté Extra

akrobatik, bei der Gleichgewicht und Ungleichgewicht gleichermaßen gefragt sind. Die Artistin Antje Pode zeigt ihre versierte Fußjonglage mit beeindruckender Vertikalseilartistik. Dabei lässt sie Koffer und Taschen zum Takt der Musik magisch schweben. Das Duo Passe-Pieds geht neue Wege in luftiger Höhe am Trapez.

Die Artistinnen verzichteten auf Musikbegleitung und ersetzten diese durch Sprachwitz. Ihre sehenswerten Kapriolen erhielten die Silber Medaille beim European Youth Circus in Wiesbaden 2012. Mit hinreißender Leidenschaft präsentiert das Berliner Artistenpaar M. Lilley & Cortes Young Jonglage mit Bällen und

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Xania Xania ist eine Ein-Frau-Band aus dem kanadischen Montreal, die Elektronik-Drums und Synthesizer live loopt, während sie rappt und steppt. Ihre Texte erzählen aus einer weiblichen Perspektive von Herzschmerz, Sex oder Optimismus. In Darmstadt wird sie mit Indie-Dance-VJ Jonah Haché aus Kanada sowie AL-D! aka Alexa Desaster aus Deutschland an der DIY-Elektro-Gitarre auftreten. DT Sa., 14.2., 20.15 Uhr, Hoffart-Theater, Lauteschlägerstraße 28a (Hinterhof ), Eintritt 5 Euro

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Schüler kämpfen für Alice-Eleonoren-Schule Bildung

Zukunft der Berufsschule bleibt ungewiss – Kreispolitiker Fleischmann fordert: Gutachten veröffentlichen

Von Martin Krauß In Darmstadt droht ein Kampf um die Alice-Eleonoren-Schule. Schüler und Lehrer wollen die Berufsschule erhalten, doch die Darmstädter Koalition hält ein wichtiges Gutachten geheim. Die „AES muss bleiben“, fordern Schüler und Lehrer der Alice-Eleonoren-Schule. Sie machen sich im Internet mit einer Onlinepetition, aber auch vor Ort in Darmstadt für den Erhalt der Berufsschule stark. Sie wollen nicht, dass die AES mit der Erzieherausbildung geschlossen wird. Anlass für die Unruhe sind Äußerungen des Schuldezernenten des Landkreises Darmstadt-Dieburg in der lokalen Presse. „Das Gutachten mit dem klaren Ergebnis für das Verlagern der Erzieher nach Dieburg liegt seit November vor“, sagte Christel Fleischmann (Grüne). Das von der Stadt und dem Landkreis in Auftrag gegebene Papier des renommierten Bildungsexperten Professor Uwe Faßhauer ist jedoch nicht öffentlich zugänglich. Stattdessen wurden Plan-

Der AES-Standort am Kapellplatz.

spiele bekannt, dass nicht nur die Erzieher künftig in Dieburg ausgebildet werden sollen, wo es bereits einen Pädagogikzweig gibt. Die Friseurausbildung der AES könnte im Berufsschulzentrum Nord unterkommen und die Maßschneider in Frankfurt. Eine solide Diskussionsbasis gibt es jedoch bis heute nicht – zumindest nicht öffentlich. Vergangene Woche versuchte die grün-schwarze Koalition in Darmstadt, die AES-Gemeinde zu beruhigen. „Wir sind sicher, dass wir für die Ausbildung der erzieherischen Berufe, die uns am Herzen liegt, eine zukunftsfähige Lösung

Foto: Arthur Schönbein

in Darmstadt finden“, teilten Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz (beide Grüne) und Hartwig Jourdan (CDU) in einer Pressemitteilung mit. Doch das ist den Schülern und Lehrern der AES nicht genug. „Wir sind viele und wir sind vielfältig und wir stehen und fallen gemeinsam“, sagte Florence Tafesse, Schülerin an der Fachoberschule für Sozialwesen. Die Darmstädter Koalitionspolitiker äußerten sich nämlich nicht zu den anderen Ausbildungsgängen der Berufsschule. Stattdessen kritisierten sie in der Pressemitteilung, die Äuße-

rungen Fleischmanns seien „nicht geeignet, um eine sachliche Diskussion zu befördern.“ Ein Vorwurf, den Kreis-Schuldezernent Fleischmann von sich weist. „Wenn die Forderung erhoben wird, dass sachlich diskutiert wird, gehört die Offenlegung des Faßhauer-Gutachtens dazu“, sagte er dem Darmstädter Tagblatt und ergänzte: „Meine Bitte wäre, das Gutachten endlich freizugeben.“ Das Gutachten sei nämlich bereits Ende April 2014 einer größeren Runde vorgestellt worden, allerdings nicht öffentlich und es sei auch nicht schriftlich verteilt worden. Dennoch seien Vertreter aus dem Landkreis und der Stadt Darmstadt einschließlich der Opposition sowie auch Schulleiter vertreten gewesen. Fleischmann muss die Sanierung des Schulcampus in Dieburg voranbringen und braucht Gewissheit: „Wenn es heißt, wir bleiben in Darmstadt, dann ist dort kein zusätzliches Gebäude nötig.“ Auch der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion in Darmstadt, Horst Adalbert Härter, fordert die Veröffentlichung des Gut-

achtens zum Berufsschulentwicklungsplan. Er will die grün-schwarze Koalition am Donnerstag (12.) in der Stadtverordnetenversammlung dazu bringen, dass das Gutachten bis spätestens Ende Februar vorgelegt und im Anschluss den Bürgern vorgestellt wird. Vor der Stadtverordnetenversammlung werden die Darmstädter Lokalpolitiker auch auf die Schüler und Lehrer der Alice-Eleonoren-Schule treffen. Unter dem Motto „AES ruft SOS“ planen diese eine Demonstration, die um 15 Uhr am Kapellplatz starten soll. Es gehe „nicht nur um eine Fachrichtung, sondern um eine ganze Schule“, betont Schulsprecher Lawrence Nicholas. Die zentrale Lage der Schule in Darmstadt sei das A und O für die Schüler, da weniger als zehn Prozent von ihnen aus dem östlichen Landkreis kämen. Dieburg sei unattraktiv. Die AES-Gemeinschaft setzt auf einen großen Rückhalt in Darmstadt. Sie fordert, dass endlich nicht nur von einem Dialog mit den Schulen gesprochen wird. Der Dialog müsse auch wahr gemacht werden.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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ziert, wenn der Backofen zusätzlich Wärme abgibt. Das Zauberwort heißt Effizienz: Neue Heizkörperthermostate sind dank des technischen Fortschritts heute besser in der Lage dazu, den Menschen beim Energiesparen zu helfen, ohne dass diese dabei Kompromisse in Sachen Komfort eingehen müssen. Der Austausch fällt Profis leicht. Und auch das Haushaltsbudget wird durch die Maßnahme kaum belastet. Denn während Isolierglasfenster und Dämmung hohe Kosten verursachen und sich erst nach Jahren lohnen, sind die Kosten für den Austausch der Heizkörperthermostate nach nur circa zwei Jahren „aufgeepr holt“. 

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Nachhaltiges Engagement für Südhessen Nach ihrem genossenschaftlichen Selbstverständnis übernimmt die Volksbank Darmstadt-Südhessen nicht nur für Mitglieder und Kunden Verantwortung, sondern bringt sich auch aktiv in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region ein. In 2014 wurden Vereinen und caritativen Einrichtungen in Form von Spenden und Sponsoring Mittel von über 635000 Euro bereitgestellt. Die eigene Volksbank-Stiftung „Hoffnung für Kinder“ unterstützte darüber hinaus 43 Projekte mit einer Summe von 85 400 Euro und machte auf diese Weise zahlreiche bedürftige Kin-

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Runder Tisch mit konkreten Ergebnissen

Thementisch Vereinigte sich auf drei Schwerpunkte: Die Straßenverengung Heidelberger Landstraße/ Oberstraße (vor den Hotel „Darmstädter Hof“), das Zuparken von Fußgängerwegen und den Mangel an Fahrradabstellplätzen im Zentrum Eberstadts.

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der in der Region ein bisschen glücklicher. Im vergangenen Jahr hat die Bank nochmals sechs Filialen nach Um- oder Neubau neu eröffnet. In Leeheim, Büttelborn, Bensheim, Seeheim, Jugenheim und im Carree in Darmstadt hat man sich damit an den jeweiligen Standorten neu positioniert. Die Bank wird sich frühzeitig auf Veränderungen bei den Kundenwünschen und im Kundenverhalten einstellen. Das bedeutet einerseits, die in der jeweiligen Filiale angebotenen Dienstleistungen dem dortigen Kundenverhalten anzupassen und andererseits neue Beratungskonzepte und Kommunikationskanäle zu nutzen und auszubauen. Die Schließung von Filialstandorten ist dabei nicht beabsichtigt. „Die Filiale ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt unseres Leistungsangebots – diesem Grundsatz bleiben wir treu.“, versicherten beide OH Vorstände. 

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Gewerbekunden in unserer Region.“. Während Kreditnehmer vom momentanen Zinsniveau profitieren, leiden die Sparer. Sie schichteten rund 80 Millionen Euro von den klassischen Bankanlagen in Wertpapiere und Vorsorgeprodukte um. Dadurch reduzierte sich das bilanzielle Kundeneinlagevolumen zwar um 43 Millionen Euro auf 2 944 Millionen Euro, das insgesamt betreute Kundeneinlagenvolumen, zu dem auch die Wertpapier- und Fondsanlagen zählen, wuchs im Gegenzug um 84 Millionen Euro auf 5 003 Millionen Euro. Als Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens in das genossenschaftliche Geschäftsmodell wertet die Volksbank Darmstadt – Südhessen auch die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahl auf nunmehr 86 077. Durchschnittlich durfte die Bank Woche für Woche 100 neue Mitglieder willkommen heißen. So sind in 2014 insgesamt 5 186

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Zum zweiten Treffen begrüßte Heinz Lehnhardt die in Eberstadt aktiven Senioren in der vergangenen Woche in der katholischen Kirchengemeinde St. Josef Es gilt, am Runden Tisch für die älteren Menschen die bestehenden Hilfen so auszubauen, dass die Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben in Darmstadts größtem Stadtteil erweitert wird. Die Volksbank-Zentrale an der Hügelstraße.

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Zufrieden zeigen sich die Vorstände der Volksbank Darmstadt Südhessen mit der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2014, trotz ungünstiger externer Einflussfaktoren, wie der andauernden und verschärften Niedrigzinsphase, der überbordenden Bankenregulierung und einem intensiven Wettbewerb. Mit ihrem bewährten, auf die Region fokussierten Geschäftsmodell konnte die Bank in nahezu allen Geschäftsfeldern deutlich wachsen. „Auch mit der Ertragsentwicklung sind wir zufrieden. Wir haben 2014 ein Betriebsergebnis erreicht, das deutlich über dem des Vorjahres liegt“, resümierte Michael Mahr, der seit diesem Jahr gemeinsam mit Matthias Martiné als Vorstandssprecher fungiert.

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Das schon seit zwei Jahren privat betriebene soziale Netz für Nachbarschaftshilfe „Sonet“ mit Blick auf Krankheit und Einsamkeit möchte sich personell erweitern, um die mittlerweile bekannten Bedürfnisse besser abdecken zu können und sich zur Anlaufstelle weiter zu entwickeln. Die Arbeitsgruppe, die das Thema Wohnen und Wohnformen im Alter aufgreift, will zunächst von der Kranichsteiner Gruppe „Hiergeblieben“ lernen, die den möglichst langen Verbleib in der eigenen Wohnung anstrebt. Es soll dann ein System entwickelt werden, das eine stufenweise Versorgung vorsieht und – falls notwendig – auf das Heim vorbereitet. Das Thema umschließt auch das Einkaufen und die Erreich-

barkeit von Banken und der Verwaltung. Weit vorangekommen ist die Gruppe, die sich um das ehrenamtlich zu betreibende Nachbarschaftscafé kümmert und lädt für Dienstag (24.) um 15 Uhr zum ersten Treffen ins „Kaffeehaus“ an der Modaubrücke ein. Man will sich dort einen Namen geben und inhaltliche Schwerpunkte wie Freizeit, Kulturelles, Pflege- und Beratungsservice präzisieren. Auch die Besucherwerbung wird ein Thema sein. Für eine Broschüre, die später als „Seniorenführer Eberstadt“ herausgegeben wird, sollen jetzt die nötigen Informationen zusammengetragen werden. Der Runde Tisch kommt zu seiner nächsten Sitzung im Eberstädter Rathaus zuwsw sammen. 

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

12. Februar 2015

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Auf dem Weg nach oben Sport

Darmstädter Tennis-Talent Jan-Simon Vrbsky will durchstarten

Von Phil-Henri Klüh Während sich Novak Djokovic am Sonntagmittag auf der anderen Seite des Kontinents zum fünften Mal die Krone bei den Australian Open aufsetzte, kämpfte der Darmstädter Jan-Simon Vrbsky in Offenbach gerade um den Hessenmeistertitel der U18-Junioren. Nachdem der Topgesetzte am Vortag zweimal über die volle Distanz von drei Sätzen gehen musste, fehlte ihm im Finale gegen Benedikt Henning jedoch etwas die Kraft, weshalb es trotz Satzführung letztlich nur zum zweiten Platz reichte. Doch viel Zeit zum Hadern bleibt nicht, steht doch am kommenden Wochenende mit den Hessischen Meisterschaften der Aktiven bereits die nächste Herausforderung an. „Es wird zwar schwer, aber es ist schon möglich, da die eine oder andere Runde zu überstehen“, ist der im Dezember 16 Jahre alt gewordene Vrbsky überzeugt. Sein Hauptaugenmerk aber liegt auf

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Wettbewerben in seiner Altersklasse der U18-Junioren. Hier belegt der Darmstädter Platz 23 in der deutschen Rangliste aus dem Jahr 2014 und gehört dabei noch zum jüngeren Jahrgang. Es ist also noch deutlich Luft nach oben für das ehrgeizige Tennis-Ass: „Es ist noch zu früh um zu sagen, wo es letztlich hingeht. Man weiß nie, was in der Zukunft passiert“ Aber der Darmstädter sagt auch: „Es wäre schon toll, mal bei einem Grand-Slam mitzuspielen.“ Um diesen Traum zu verwirklichen, investiert der Oberstufenschüler, der bereits mit fünf Jah-

ren mit dem Tennisspielen anfing, sehr viel Zeit und Arbeit. Aktuell trainiert er sechsmal pro Woche, davon dreimal beim Hessischen Tennis Verband in Offenbach. Zusätzlich spielt das Nachwuchstalent fast wöchentlich Turniere, da bleibt wenig Zeit für andere Dinge wie Schule und Lernen. „Durch die vielen Fehlzeiten in der Schule leiden natürlich auch meine Noten“, erklärt Vrbsky, der bei erfolgreichem Turnierverlauf teilweise mehrere Unterrichtstage verpasst. Damit das nicht mehr vorkommt, hat er gemeinsam mit seinen Eltern die Entscheidung getroffen, für das zweite Halbjahr die Schule zu wechseln. Von der Darmstädter Georg-Büchner-Schule geht es auf das private Kurpfalz-Gymnasium in Mannheim, wo er speziell gefördert wird und Schule und Tennis miteinander verbinden kann. So wird es dann auch deutlich einfacher, regelmäßig ITF-Turniere zu spielen, bei denen man Punkte für die Jugend-Weltrangliste sammeln kann. Bisher nutzte der in der Me-

denrunde für die Hessenligamannschaft des TEC Darmstadt aufschlagende Vrbsky meist die Ferien, um an internationalen Turnieren teilzunehmen. In diesem Jahr möchte der U16-Hessenmeister jedoch vor allem ITF-Turniere im Inland spielen, um den Reiseaufwand möglichst gering zu halten. Konkrete Ziele für das Jahr 2015 hat er nicht, lediglich in der Jugend-Weltrangliste will er sich nach oben arbeiten. Man darf gespannt sein, wie Vrbskys Entwicklung weitergeht. Eines scheint klar: Gegen sein Vorbild Roger Federer wird er wahrscheinlich nicht mehr spielen. Doch sollte die hessische Nachwuchshoffnung fit und gesund bleiben, steht vielleicht ein paar Jahre nach Björn Phau, der mittlerweile seine Karriere beendet hat, ein zweiter Darmstädter Tennisspieler in den Top 100 der Welt. Zu wünschen wäre es dem sympathischen Tennis-Talent aus der Heinerstadt.

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Große Erwartungen an Yannick Stark Wiedersehen mit dem Ex-Klub 1860 München gleich im zweiten Spiel

Lilien Von Stephan Köhnlein Hoffnungsträger, Identifikationsfigur, verlorener Sohn – es gab wohl keinen Neuzugang, der in den vergangenen Jahren in Darmstadt mehr euphorische Reaktionen ausgelöst hat als Yannick Stark. Doch die Erwartungen könnten schnell zur Bürde werden. Am Sonntag (13.30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen mit seinen alten Kollegen aus München. Kurz vor Ende der Winter-Transferperiode holten die Lilien den 24 Jahre alten, gebürtigen Darmstädter vom Ligakonkurrenten TSV 1860 München und stattet ihn mit einem für den Verein ungewöhnlich langen Vertrag bis zum Sommer 2018 aus. „Yannick

Starks langfristige Verpflichtung ist auch mit Blick auf die Entwicklung des Vereins über die Saison hinaus von Bedeutung“, ist Trainer Dirk Schuster überzeugt. Der Mittelfeldmann, der bei der SG Arheilgen mit dem Kicken begann, hat bislang nur eine Saison bei den Lilien gespielt – aber die hatte es in sich: In der Spielzeit 2010/2011 lieh ihn der damalige Lilien- Trainer Kosta Runjaic vom MSV Duisburg aus. Stark schlug voll ein, hatte damals maßgeblichen Anteil am überraschenden Aufstieg in die Dritte Liga. Am Ende konnten ihn die Lilien jedoch nicht halten, Stark ging zum FSV Frankfurt in die Zweite Liga, wo er zwei gute Jahre hatte. Der nächste Karriereschritt sollte in München folgen. Doch das ging gründlich daneben. Bei dem notorisch unruhi-

gen Traditionsverein wechselten bereits kurz nach dem Wechsel Trainer und Management, Stark verlor jene Ansprechpartner, die ihn nach München geholt hatten. Zu Saisonbeginn wurde er nach einer Disco-Nacht zusammen mit anderen Löwen-Spielern zur Strafe zeitweise zu den Amateuren abgestellt. Seitdem gab es atmosphärische Spannungen – und das Werben der Lilien setzte ein. Doch der Wechsel zerschlug sich, weil der damalige Trainer Ricardo Moniz ihn nicht gehen lassen wollte. Kurz danach war allerdings auch Moniz bei den Löwen Geschichte. Nach der Hinrunde verdichteten sich die Gerüchte um eine Stark-Rückkehr, auch wenn Lilien-Coach Dirk Schuster demonstrativ Pessimismus zur Schau trug. Spätestens, nachdem

die Sechziger im Mittelfeld auf der Stark-Position nachgelegt hatten, wurde es jedoch konkret. Stark selbst soll dabei seinen Abgang weiter forciert haben, indem er die Teilnahme an einem Testspiel verweigerte. Er sei dazu „mental nicht in der Lage“, wurde er in Münchner Medien zitiert. Er selbst will dazu nichts mehr sagen, räumt aber ein: „Ich werde München sicher nicht vermissen.“ Der Start für Darmstadt verlief jedoch nicht ganz glatt. In der ersten Partie beim Tabellen-16. VfR Aalen ließ Schuster Stark 77 Minuten auf der Bank schmoren. Am Ende konnte er sich genauso wenig wie der etwas eher eingewechselte Neuzugang Jan Rosenthal entscheidend in Szene setzen, so dass es beim insgesamt leistungsgerechten torlosen

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Remis blieb. Die Erwartungen in Stark sind hoch. Dass er am Sonntag nach dem eher unschönen Abschied übermotiviert in die Partie gegen seinen Ex-Arbeitgeber gehen wird, glaubt er jedoch nicht. Es gehe nicht darum, irgendjemandem in München etwas zu beweisen, sondern mit den Lilien Erfolg zu haben, sagt Stark. Dass er aber durchaus zulangen kann, hat er beim 1:1 im Hinspiel Ende August in München gezeigt, mitten im Werben der Lilien um seine Zusage. Damals war Stark knallhart gegen Lilien-Wirbelwind Marcel Heller eingestiegen und nur knapp an der Roten Karte vorbeigeschrammt. „Da musste ich dazwischen gehen“, sagt er heute verschmitzt. „Sonst wäre der Kollege Heller durch gewesen.“

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