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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Kunst: Werke von Hans Christiansen.

2. Jahrgang · Nummer 45 Auflage 95.000

Kümmern: Hospizvereine sind in schweren Zeite da.

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Kult: Peter Dinkel im Wandel der Zeit.

www.darmstaedter-tagblatt.de

Kommerz: Die Lilien spielen gegen Brause-Millionen.

Karten: Gisela Sarah Hahn erklärt Bridge.

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Donnerstag, 6. November 2014

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Auf dem Weg zum Welterbe Ein Plädoyer für die Künstlerkolonie Mathildenhöhe

Kultur Von Nikolaus Heiss Schon vor 30 Jahren hat einer der bedeutendsten Denkmalpfleger Deutschlands, der damalige Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Prof. Gottfried Kiesow, die Auffassung vertreten, dass der Hochzeitsturm ein Denkmal von nationaler Bedeutung sei.

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Über zweitausend Perso­ nen nutzten die Ausstellung, sich umfassend über den Wert und die Bedeutung der Künstlerkolonie zu infor­ mieren. Zum Nachlesen und Vertiefen steht jetzt der Ka­ talog „Welterbe werden!“ zur Ausstellung zur Verfügung. „Die Künstlerkolonie Mat­ hildenhöhe ist mit ihren

Bauwerken, Gartenanlagen und Kunstwerken ein ein­ maliges Ensemble experi­ mentellen Schaffens, das den architektonisch-künst­ lerischen Aufbruch im Geist der internationalen Reform­ bewegung am Beginn des 20. Jahrhunderts auf einzig­ artige Weise dokumentiert.“, > Fortsetzung auf Seite 2

Leicht gedämpft doch keine Krise Wirtschaft Das Strohfeuer des Frühjahrs ist auch bei der hessischen Wirtschaft erstickt worden. Die Krisenherde des Auslandes und der Export dorthin lassen grüßen. Schlimmer noch: Jedes fünfte Unternehmen im Bereich der IHK Darmstadt rechnet mit einem kommenden Abschwung. Dem Hauptgeschäftsfüh­ rer der IHK Darmstadt Uwe Vetterlein kam das Wetter der vergangenen Tage gera­ de recht. Bei der Präsenta­ tion der aktuellen Kamme­ rumfrage zur Einschätzung der Wirtschaftslage unter 371 südhessischen Unter­ nehmen schaute er durchs Fenster und erklärte dop­ peldeutig: „Hochnebel, trüb

IHK diagnostiziert die Lage in Hessen: Besser als der Hessenschnitt und niemand weiß, wann die Sonne wieder durch­ dringt“. Damit beschrieb Vetterlein weniger den Ist­ Zustand, sondern vielmehr die Zukunftserwartungen der südhessischen Unter­ nehmen, von denen jedes fünfte einen Abschwung prognostiziert. Abwärts al­ lerdings von einem ho­ hen Niveau, denn mit 110,3 Punkten liegt der aktuelle Geschäftsklimaindex zwar neun Punkte unter dem des Frühjahrs, aber immer noch deutlich über der magischen Grenze 100 (die sogenannte Wachstumsschwelle). Die Ursachen für den Pes­ simismus ortet Vetterlein nicht nur in den internatio­ nalen Krisen und deren Ein­ fluss auf die Exporte. Auch die zögerliche Konjunk­ turentwicklung in Europa

mache sich bemerkbar, und auch der deutsche Verbrau­ cher halte sich mittlerweile in seinem Konsum eher zu­ rück. Vetterlein betont trotz­ dem: „Das ist sicher noch keine Krise.“

In Südhessen auf hohem Niveau Trotzdem bereiteten die Signale Sorge. So sei die In­ vestitionstätigkeit der Unter­ nehmen praktisch schon auf die Ersatzbeschaffung redu­ ziert worden. Allerdings hät­ ten die Unternehmen noch nicht wie üblich mit restrik­ tiver Beschäftigungspoli­ tik reagiert. Gerade in Süd­ hessen liege man in diesem Punkt auf hohem Niveau, und die Unternehmen such­ ten teils händeringend nach qualifizierten Fachkräften.

Das Lachen eines Kindes ist wie ein Stuck vom Himmel :

Diese Annahme wurde in diesem Jahr durch einen in­ ternational besetzten Fach­ beirat nicht nur bestätigt, sondern wesentlich erwei­ tert. Nicht alleine der Hoch­ zeitsturm, sondern die ge­ samte Künstlerkolonie mit ihren Häusern, Gärten und Kunstwerken sei demnach eine Stätte von außerge­ wöhnlichem und universel­ lem Wert. Das heißt, sie ist nicht nur für Deutschland ein bedeutendes kulturelles Erbe, sondern auch für die Darmstadts Stadtkrone: Die Mathildenhöhe. ganze Welt. minierung als Welterbestät­ planung, kunsthistorische Dieses positive Urteil te aufzunehmen. Der end­ Expertisen und Vergleichs­ führte dazu, dass am 12. gültige Antrag an das Welt­ gutachten mit anderen Stät­ Juni 2014 die Kultusmi­ erbekomitee der UNES­ ten und mehr. Ein erster Schritt war die nisterkonferenz dem von CO soll voraussichtlich am Oberbürgermeister Jochen 1. Februar 2019 in Paris ein­ von der Arbeitsgruppe Mat­ Partsch für die Wissen­ gereicht werden. Bis dahin hildenhöhe erarbeitete und schaftsstadt Darmstadt ge­ ist noch viel zu tun, um al­ von der Stadt ausgerichtete stellten Antrag entsprochen len Anforderungen gerecht Ausstellung „Welterbe wer­ hat, die Künstlerkolonie zu werden: Weitere Bürger­ den!“, in der der Antrag an­ Mathildenhöhe in die deut­ beteiligung, Management-, schaulich nach Themen ge­ sche Vorschlagsliste zur No­ Stadt-, Verkehrs- und Grün­ gliedert erläutert wurde.

Vetterlein: „Eine außeror­ dentlich erfreuliche Situati­ on.“ Erfreulich auch, dass Südhessen deutlich weni­ ger unter der allgemeinen Entwicklung zu leiden ha­ be, wie der Rest von Hessen und auch der Bund. Warum das so ist, konnte der Lei­ ter des IHK-Geschäftsbe­ reichs Standortpolitik, Peter Kühnl, nicht mit Bestimmt­ heit darlegen. Die Hauptur­ sache läge bei „Akzentun­ terschieden beim Export“. Die Unterschiede zum Rest der Republik seien zwar nicht gravierend, aber in Südhessen habe man sich beim Außenhandel weni­ ger auf die Eurozone, Ost­ europa sowie den Mittleren und Nahen Osten, sondern stärker auf die Wachstums­ märkte in Amerika und Asi­

en konzentriert. Bei allem Pessimismus machte Vet­ terlein aber klar, dass „die aktuelle Lage noch sehr gut ist“. Die und die Erwartun­ gen seien allerdings sehr un­ terschiedlich. So könne sich das Baugewerbe noch im­ mer über einen „regelrech­ ten Boom“ freuen, und die Industrie (allerdings nur noch in Südhessen) habe beim Auftragseingang im­ mer noch zugelegt. Die freu­ dige Botschaft dämpfte Vet­ terlein mit einem warnen­ den und deutlichen Hin­ weis: „Wir haben ein Investi­ tionsdefizit auf privater wie auf öffentlicher Seite.“ Und konsequent forderte Vetter­ lein wie schon im Frühjahr: „Die kommunalen Haushal­ te müssen konsolidiert wer­ den, damit wieder investiert werden kann.“  mw

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Infos auf Seite 8


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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6. November 2014

Im Namen der Rose Ausstellung Von Susanne Király Hans Christiansen war der erste der sieben Künstler, den Großherzog Ernst Ludwig 1899 auf die Mathildenhöhe berief. Und wie kaum ein Zweiter hat er mit seinen Werken das Bild des Jugendstils geprägt. Grazie, Anmut, Eleganz – diese Attribute fallen dem Betrachter ein, dessen Bli­ cke im Foyer des Museums Künstlerkolonie vom Ser­ vice aus weißem Porzellan mit goldenem Rosendekor angezogen werden. Wie auf einem gedeckten Tisch ste­ hen dazwischen schlanke Gläser mit demselben De­ kor. Die Rose war das Mo­ tiv, das Hans Christiansen in seinem Haus auf der Mat­ hildenhöhe in vielerlei Vari­ ationen immer wieder auf­ griff. Seine Villa „In Rosen“ war eines von acht Häusern, die während der ersten Aus­ stellung der Künstlerkolonie im Jahr 1901 gezeigt wur­ den. Das Ziel der Künstler war es, alle Facetten eines Hauses, vom Gartentor bis zur Dessertgabel im Speise­ zimmer, so aufein­a nder ab­ zustimmen, dass sie eine harmonische Ganzheit bil­ deten. Wer derzeit die Re­ trospektive zum Werk von Hans Christiansen besucht, bedauert wahrscheinlich

Retrospektive zu Hans Christiansen auf der Mathildenhöhe besonders, dass ausgerech­ net sein Haus komplett der Kriegszerstörung zum Opfer gefallen ist. Das in der Aus­ stellung gezeigte Modell so­ wie historische Fotografien und Teile der Originalaus­ stattung lassen jedoch er­ kennen, dass Christiansen mit seinen Entwürfen und Ideen dem Anspruch des Ju­ gendstils an das Gesamt­ kunstwerk in einmaliger Weise gerecht geworden ist. Ebenso gerecht wird Chris­ tiansen auch einer anderen Forderung des Jugendstils, nämlich der Verbindung von Funktionalität und Schön­ heit. Auch wenn diese Fest­ stellung angesichts der kunsthistorischen Bedeu­ tung vermessen erscheint: Porzellan, Besteck und Glä­ ser zum Beispiel sind nicht nur schön anzusehen son­ dern auch ihrem Zweck ge­ mäß praktisch zu gebrau­ Hans Christiansens Haus in Rosen. chen.

Inspiriert von Toulouse-Lautrec Hans Christiansen wur­ de 1866 in Flensburg ge­ boren und absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler. Über Hamburg und Mün­ chen kam er 1895 nach Pa­ ris, wo er sich zum interna­ tional tätigen Künstler ent­ wickelte. Inspiriert unter an­ derem durch die Glasfens­ ter Tiffanys und die Plakat­

kunst Toulouse-Lautrecs, fand er seine eigene For­ mensprache. Christiansens Coverillustrationen für die Zeitschrift „Jugend“ prägen nachhaltig das Bild des Ju­ gendstils, der nach dieser Zeitschrift benannt wur­ de. Wer am Jugendstil das Florale, Farbige und Fi­ ligrane liebt, wird von die­ ser Werkschau, der ersten Retro­spektive überhaupt zu Hans Christiansen, begeis­

tert sein. Möbel, Wandtep­ piche, Plakate, Dosen, Klei­ der, Bilder – die ausgestell­ ten Objekte demonstrieren die Breite seines Schaffens in einer einmaligen Zusam­ menstellung. 1911 verkaufte Christian­ sen sein Darmstädter Haus und zog nach Wiesbaden, wo er sich zunehmend der Malerei widmete und sich auch publizistisch betätig­ te. Dies gab er auch nicht

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Foto: Veranstalter

auf, als er 1933 mit einem Verbot von Ausstellungen und Veröffentlichungen be­ legt wurde, da er die Tren­ nung von seiner jüdischen Ehefrau verweigerte. Als er am 5. Januar 1945 starb, war sein Werk bereits in Verges­ senheit geraten. Zu Unrecht, wie die Retrospektive zeigt. Sie ist noch bis zum 1. Feb­ ruar 2015 immer von Diens­ tag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

Auf dem Weg zum Welterbe 2. Stummfilmnacht in der Johanneskirche Darmstadt. Der Stummfilm „Metropolis“ aus dem Jahre 1927 wird am Samstag (9.) auf eine große Leinwand im Altarraum projiziert und durch Live-Orgelmusik abwechslungsreich in Szene gesetzt. Die Kombination aus Stummfilm und Kirchen-Orgel mag auf den ersten Blick gewagt und neuartig sein. Tatsächlich wurden Stummfilme schon immer von speziellen Kino-Orgeln begleitet. Thomas Schermuly, Evert Groen und Bernhardt Brand-Hofmeister greifen diese Tradition auf und bedienen sich des ganzen Repertoires der großen Steinmeyer-Orgel. 180 Minuten Kinoklassik an ganz ungewohntem Ort!

Kultur

* Würdeloses Verhalten einer deutschen Frau. Es ist bekanntlich in verschiedenen deutschen Städten vorge­ kommen, daß von „deutschen Frauen“ französischen Kriegsgefangenen Genußmittel zugestellt worden sind. Ein solcher Fall hat sich auch in Darmstadt trotz wieder­ holten Warnungen ereignet, indem, wie durch amtliche Untersuchung festgestellt ist, eine Frau Riesinger, Mau­ erstraße 6, II, hier, einem französischen Gefangenen Le­ bensmittel heimlich zugesteckt und das Unglaubliche fertig gebracht hat, ihm, den sie vorher gar nicht kann­ te, in einem Brief ihr und ihrer Familie Bild mit folgender Widmung zuzusenden: Souvenir à vos amis fidèles. * Strafkammer I. Wegen gefährlicher Körperverletzung wurde gestern von der Strafkammer ein hießiger unver­ heirateter Kupferschmied zu 1 Jahr Gefängnis verurteit, abzüglich 3 Wochen Untersuchungshaft. Der Angeklagte verkehrte jahrelang in einer befreundeten Familie. Die gute Freundschaft ging eines Tages in eine bittere Feind­ schaft über, und als die beiden Gatten wegen beidersei­ tigen Verschuldens geschieden wurden, verfolgte der ge­ schiedene Ehegatte den früheren Freund und verlang­ te von diesem, er solle seine frühere Ehehälfte heiraten, wozu der Angeklagte nicht im geringsten Lust verspürte. Er wurde Beschimpfungen in Lokalen derart überdrüs­ sig, daß er in der Nacht zum 11. September zum Revol­ ver griff, als ihm der frühere Freund eine nächtliche Sze­ ne vor seinem Hause machte. Ein Schuß traf die Lunge, ein zweiter war ein Streifschuß. Die Veletzung ist ohne nachteilige Folgen gänzlich verheilt.

Tops

Von Frank W. Methlow Die „Neuen Darmstädter Gespräche“ sind Vergan­

genheit. Nach dem Tod des Organisators und Mo­ derators Alexander U. Martens hat der Trägerverein jetzt das Aus verfügt. Die Arbeit von Martens und die Finanzierung der Reihe sei nicht mehr darstellbar gewesen.

Ein Plädoyer für die Künstlerkolonie Mathildenhöhe

Große Fußspuren Die SPD hat den langen Leerstand und damit

verbunden die Sperrung des Durchgangs vom Carree-Innenhof zur Schuchardstraße scharf kri­ tisiert. Im Sinne der dortigen Geschäfte müsse die Stadt das vertraglich gesicherte Wegerecht durchset­ zen und dürfe nicht bis 2015 auf neue Mieter warten.

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so lautet die Präambel des Antrags. Nirgendwo auf der Welt wurde in solcher Konzen­ tration und Breite die Erneu­ erung der Kunst nach 1900 experimentell vorangetrie­ ben wie mit der Künstlerko­ lonie. Sie gilt als Schnittstel­ le in der Entwicklung vom Jugendstil hin zur Moderne in der Architektur, der bil­ denden und angewandten Kunst. Hier arbeiteten, gestal­ teten und entwickelten im Zeitraum von 16 Jahren 23 Künst lerpersönlichkeiten an der Aufgabe, Wege in die ■■So., 9.11., 18 Uhr, Johannes- Moderne der Kunst und der kirche, Einlass 17 Uhr, freie Architektur zu finden und Platzwahl, Eintritt 10 Euro, damit auch den Historis­ ermäßigt 8 Euro. mus des 19. Jahrhunderts zu überwinden. „Großherzog Ernst Ludwig selbst führ­ te aufgrund seiner dynas­ tischen Beziehung zu Eng­ Überraschung für Victorius land die englische Arts-andCrafts-Bewegung ein; er be­ So einen Tag hat Victorius schon rief Künstler aus anderen lange nicht erlebt. Zuerst geht Kunstzentren, wie beispiels­ ihm alles schief, dann steht seine weise Joseph Maria Olbrich Mäusefreundin Lizzy mit einer aus Wien, Peter Behrens aus Überraschung vor der Tür und München und Bernhard Ho­ in seinem Flur geht es drunter etger aus Paris. So entstan­ und drüber: Ein merkwürdiges den in Darmstadt in höchst Geschenk taucht auf, Dinge ververdichteter Konzentration schwinden auf geheimnisvolle innovative, echte Wegberei­ Weise, Ritter kämpfen und Lizzy ter der Moderne.“ urteilte klemmt sich in der Speisekamder Fachbeirat. mertür ihren Schwanz. Am Ende Die Künstlerkolonie ist packt Victorius seine Koffer und nicht nur das, was man eigentlich könnte eine Reise besieht, was wir alle an der ginnen, wäre da nicht Lizzy. Eine Mathildenhöhe so lieben, turbulente Komödie für Kinder diese eigenartige – ganz an­ von 3 bis 9 Jahren und ihre Eldere Welt – diese „Traum­ tern. welt“, die so anders aussieht, als unsere normale Lebens­ ■■Do., 13.11., 15 Uhr, Bessun- umgebung. Hinter den Ge­ ger Knabenschule, Eintritt bäuden, Gärten und Skulp­ 5 Euro, Anmeldung unter turen steht eine reiche Ide­ 06151/61650 oder unter enwelt der Künstler, eine info@knabenschule.de. Vielfalt von Entwürfen und

Flops

Vergessenes Wegerecht Seit Mai hat es 1500 Besucher in das alte Krematori­ um am Waldfriedhof in die Ausstellung „Leben aus gestorben“ gezogen. Jetzt musste das ehrenamtlich organisierte Projekt wegen Geldmangels selbst zu Grabe getragen werden. Noch hofft man auf Mäze­ ne. www.lebenausgestorben.de

Leben aus: gestorben Die Darmstädterin Dominique Macri hat beim bun­ desweiten Poetry-Slam-Festival in Dresden mit Kol­ lege Dalibor Marcovic mit einer Stadt-Land-Fluss Interpretation Platz 1 erobert. In Darmstadt kann man die Dichterin und Schauspielerin als Modera­ torin in der „Goldenen Krone“ erleben.

Poetry-Gold-Krone Nach nur zwei Jahren betreut der Kriseninterven­

Die Mathildenhöhe von oben.

Gedanken, mit denen das Leben durch die Kunst er­ neuert und verbessert wer­ den sollte. Diesen Facettenreichtum zu verdeutlichen wird eine der Hauptaufgaben des end­ gültigen Nominierungsdos­ siers sein. Bereits in der Aus­ stellung und im Katalog sind die Aspekte des Schaffens der Künstlerkolonie aufge­ zeigt und nach Themen ge­ gliedert:

Kunst hält Einzug in alle Lebensbereiche So geht es um die Erneu­ erung der Architektur, die in die Moderne weist, das Wohnen und Arbeiten als programmatisches Mo­ tiv aller vier Ausstellungen, die Erneuerung des Aus­ stellungswesens als zen­ trales Thema, aber auch die schöpferische Vielfalt, die in den temporären Bauten

tionsdienst für psychisch kranke Menschen der Caritas in der Sturzstraße schon 320 Betroffene. Die „integrierte Versorgung“ der Patienten soll mög­ lichst zu Hause greifen. Im Notfall kann auch eine Krisen-Pension genutzt werden.

Foto: Nikolaus Heiss

gelebt werden konnte. Auf den Gebieten der Festkultur, des Theaters und des Tan­ zes wurde hier experimen­ tiert. Von der Gartenkunst gingen Impulse aus, aber auch von neuen freikünst­ lerischen Ausdrucksformen in der Skulptur, vor allem durch Bernhard Hoetger. Die Raumkunst als wesent­ licher Bestandteil der archi­ tektonischen Gesamtkunst­ werke wurde ergänzt durch eine bisher nicht da gewese­ ne Konzentration und Fül­ le von kunsthandwerklichen Schöpfungen. Diese fanden Möglichkeiten und Anreize in der Förderung des Hes­ sischen Handwerks, einem der wichtigen Anliegen des Großherzog Ernst Ludwig. Unter diesen Gesichts­ punkten braucht Darmstadt nicht den Vergleich mit an­ dern Stätten zu scheuen, der bei der Bewerbung eine gro­ ße Rolle spielen wird. Wich­

tig für die Welterbebewer­ bung ist auch ein gewachse­ nes (Selbst-)Bewusstsein der Darmstädter Bevölkerung, dass wir hier einen beson­ deren Ort haben, ein Erbe, dessen Bedeutung nicht nur in dem sichtbaren Gebauten liegt, sondern auch in einer umfassenden immateriellen Ideenwelt. Die Zukunft der Mathildenhöhe liegt zum ei­ nen in der Bewahrung und Pflege des Überkommenen, zum anderen auch in der Entwicklung von Neuem, damit sie weiterhin ein le­ bendiger Ort bleibt.

Der Autor Nikolaus Heiss war von 1981 bis 2010 städtischer Denkmalpfleger und ist seit 2008 von der Stadt als Koordinator für die Mathildenhöhe eingesetzt.

Integrierte Helfer

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl Marktplatz 3 64283 Darmstadt Redaktion Darmstadt: Sandra Russo (Grafix Medien) (verantwortlich) Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.) Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 493 08 14 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigen und Sonderveröffentlichungen: Ulrich Diehl (verantwortlich) Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 30 812 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

Druck: Mannheimer Morgen Groß­ druckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim Chef vom Dienst: Wolfgang Bassenauer (wb) V.i.S.d.P. Autoren: Sabine Beil (bei), Anke Breitmaier (ab), Frank Horneff (ff), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Uwe Knecht (uk), Stephan Köhnlein (ko), Martin Krauß (mk), Jochen Lan­ ge-Späth (jls), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Frank W. Methlow (mw), Wal­ ter Schwebel (wsw), Fabian Sell (fas) Personenbezogene Daten werden im Rah­ men der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Ur­ heberrecht von Gestaltung, Satz und Aus­ führung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den In­ halt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vor­ behalten. Erscheinungsweise wöchentlich, 95.000 Exemplare


DARMSTÄDTER TAGBLATT

6. November 2014

Würdevolles Abschiednehmen Gesellschaft

In Darmstadt gibt es drei Hospizvereine – Infos am Wochenende

In Darmstadt gibt es drei Hospizvereine: die Hospizgruppe Darmstadt e.V. (ambulant tätig), den Malteser Hospizdienst Darmstadt (ambulant tätig, zusätzlich ambulanter Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst) und den evangelischen Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt e.V. (ambulant und stationär tätig im Elisabethen-Hospiz). Das Darmstädter Tagblatt stellt sie vor. Die ambulante Hospizar­ beit ermöglicht Menschen ein würdevolles, schmerz­ freies Sterben in ihrer hei­ mischen Umgebung oder in pflegenden Einrichtun­ gen. Die Hospizbeglei­ ter gehen zu den Betroffe­ nen und schauen nach den Bedürfnissen und wo Hil­ fe gebraucht wird. Zusam­ men mit Pflegeeinrichtun­ gen, Krankenhäusern, Sozi­ alstationen, Pflegediensten und Ärzten wird ein Versor­ gungsplan für die Sterben­ den erarbeitet. Die Nahe­ stehenden werden begleitet und bei vielen Fragen und Wegen unterstützt. Den Malteser Hospizdienst Darmstadt gibt es seit 1997. Es sind 75 ehren­ amtliche Hospizbegleiter im Erwachsenen- und Kin­ derhospizbereich sowie sechs hauptamtliche Koor­ dinatorinnen tätig. Spezi­ fische Angebote sind: Qua­ lifizierungskurse für eh­ renamtliche Hospizbeglei­ ter, Begleitung von Kindern schwersterkrankter Eltern, offene Trauergruppe/Ge­ sprächskreis, Einzeltrauer­ begleitung für Kinder, Ju­ gendliche und Erwachsene, Kindertrauergruppe in Ko­ operation mit der evangeli­ schen Trauerseelsorge und einen Arbeitskreis „Hospiz und Schule“, der an weiter­ führenden Schulen und bei

Dagmar Wingert (links) und Cornelia Sengling von der Hospizgruppe Darmstadt.

Firm- und Konfirmanden­ liche Koordinatorin tätig. gruppen wirkt. „Wir arbeiten bedürfnisori­ entiert, damit die Naheste­ Beim evangelischen Hos- henden den Rücken frei ha­ piz- und Palliativ-Verein ben, wir singen, wir lesen Darmstadt e.V. werden Pati­ vor, wir sind einfach da“, er­ enten ambulant und statio­ läutert die Koordinatorin när versorgt. Sofern ein Ster­ des Vereins, Cornelia Seng­ ben zu Hause nicht möglich ling. „Wir helfen den Ange­ ist, ist die Aufnahme in das hörigen aus dem Hamster­ mög­ rad“, ergänzt Dagmar Win­ Elisabethen-Hospiz lich. Dort ist Platz für zwölf gert, die Vorsitzende des Menschen, um deren letz­ Vereins. Hospizbegleiter ar­ ten Weg zu begleiten. Der beiten alle ehrenamtlich, ih­ 2003 gegründete Verein hat re Arbeit ist kostenlos für die 60 ehrenamtliche Hospizbe­ Betroffenen. Finanziert wird gleiter und zwei hauptamtli­ die Arbeit der Vereine durch che Koordinatorinnen. Spe­ Mitgliedsbeiträge, Spenden zifische Angebote: Beteili­ und einer Förderung durch gung am Elisabethen-Hos­ die gesetzlichen Kranken­ piz und Palliative-Care-Kol­ kassen. Die Begleitung dau­ leg für ehrenamtliche und ert von einem Tag bis zu drei hauptamtliche Qualifikati­ Jahren. Dagmar Wingert er­ on. zählt von einer Frau, die sie ganze drei Jahre lang über Der seit 22 Jahren be­ begleitet hat. Über einen stehenden Hospizgruppe solch langen Zeitraum ent­ Darmstadt e.V., ist es ein steht eine ganz besondere großes Anliegen, die Gesell­ Bindung zu den Sterbenden. schaft für die Hospizidee Sengling erzählt von ei­ zu sensibilisieren. Spezielle nem Betroffenen, der ein Angebote der Hospizgrup­ Jahr darauf wartete, zu ster­ pe sind: Kultursensible Be­ ben. Dieser Mann, der um gleitung für Menschen mit die 50 Jahre alt war, konnte Migrationshintergrund und nur noch die Wege vom So­ das Projekt „Hospiz macht fa zur Toilette, zum Bett und Schule“. Bei dem Verein sind wieder zurück laufen. Der 23 ehrenamtliche Hospizbe­ Mann betonte immer wie­ gleiter und eine hauptamt­ der gegenüber der Betreu­

Foto: as

ung „es sei eine riesengroße Scheiße, was ihm hier pas­ siere“. Zwischen der Ehefrau und dem Betroffenen gab es keine Gespräche, die bei­ den redeten überhaupt nicht miteinander. Die Begleite­ rin des Hospizvereins hat sich zunächst regelmäßig mit der Frau des Mannes im Café getroffen und geredet. Durch die Gespräche fiel die Ehefrau in ein „Trauerloch“. Die Hospizbegleiterin hat daraufhin versucht zu „kup­ peln“, und das Ehepaar zu gemeinsamen Gesprächen zu bewegen. Durch die Per­ son von außen, haben die beiden dann noch eine Basis gefunden, um miteinander zu sprechen. Hier wird deut­ lich, wie hilfreich die Ar­ beit der Hospizvereine sein kann. Die Hospizgruppe Darmstadt e.V. lädt gemein­ sam mit den beiden ande­ ren Darmstädter Hospiz­ vereinen am Freitag (7.) und Samstag (8.) zum Darmstäd­ ter Hospiztag ein. In den Räumlichkeiten der Hoch­ schule Darmstadt in der Adelungstrasse 51, heißt es „Das Leben ist bunt – manchmal auch der Sarg“.

Das Ziel dieses Events ist, den Hospizgedanken im Be­ wusstsein der Menschen zu etablieren, um jedem Ster­ benden und dessen Ange­ hörigen schnell und kosten­ los Unterstützung, Hilfe und Beratung zu organisieren, unabhängig von sozialem Stand, kulturellem Hinter­ grund oder der Religionszu­ gehörigkeit. Am Freitag (7.) gibt es ein Theaterstück im Kleinen Haus des Staatstheaters. Das Stück „Vergessen“ handelt von den gesellschaftlich ta­ buisierten Themen Trauer und Angst vor Verlust und Tod. Die sieben jungen Dar­ steller des Ein-Euro-Ensem­ bles aus Köln thematisie­ ren den Unterschied zwi­ schen Vergessen, Loslassen und Abschließen. Und wann man etwas gehen lassen muss. Um 19.30 Uhr beginnt das Ensemble mit einer Ein­ führung, und um 20 Uhr ist Vorstellungsbeginn. Im An­ schluss an die Vorstellung gibt es die Möglichkeit, an einem Publikumsgespräch teilzunehmen. Eintrittskar­ ten gibt es von 10 bis 18 Eu­ ro. Am Samstag (8.) besteht für Interessierte die Gele­ genheit, bei freiem Eintritt an Vorträgen und Work­ shops teilzunehmen. Zum Beispiel an einem Vortrag zum Thema „Hospizbewe­ gung – quo vadis? – ein un­ gewöhnliches Exklusivin­ terview mit Dame Palliativa Hospizia“, oder einem Vor­ trag über „Bestattungsfor­ men“ von Bestatterin und Trauerbegleiterin Sabine El­ ler oder ein Workshop zum Thema „Digitaler Nachlass“ von Senta Kahrhof vom Be­ stattungsinstitut Kahr­ hof. Außerdem gibt es ei­ nen Film zu sehen, der zum Nachdenken anregt: „Bil­ der, die bleiben“, eine Doku­ mentation über den Sterbeund Abschiedsprozess der 45 Jahre alten Gesine Meer­ wein.  sw

Heiner-Liner mit Bruder im Odenwald Stadtgesicht Peter Dinkel und seinen Heiner-Liner kennt fast jeder in Darmstadt. Viele haben ihn und sein Gefährt schon einmal irgendwo in der Stadt gesehen und sich gefragt: Wer ist der Mann? Vor elf Jahren hatte Pe­ ter Dinkel die Idee für sei­ nen Heiner-Liner. Er war zuvor in den USA und fuhr dort mit den roten und blau­ en Buslinien – bestens und honorarfrei unterhalten vom Busfahrer. „Ach, so­ was könnte man doch auch in Darmstadt organisieren“, dachte er sich und wurde im Internet fündig. Er stieß auf einen „Shopping-Liner“, den er, Darmstadt-gerecht, „Hei­ ner-Liner“ nannte. Zunächst sollte der Hei­ Gebrechlichen ner-Liner und Alten helfen. Aus die­ sem Grund war Dinkel an­ fangs lediglich in der In­ nenstadt als Sozialtaxi oder als Alltagshelfer unterwegs. Durch diese Fahrten im Darmstädter Stadtkern wur­ den auch die Inhaber der Geschäfte auf Dinkel und seinen Heiner-Liner auf­ merksam. Der Heiner-Liner wurde zum Werbetaxi. Nach

Peter Dinkel hat sich neu erfunden und bleibt Darmstadt doch treu und nach wurde das Darm­ städter Original und sein Gefährt stadtbekannt, in­ zwischen ist er nicht mehr wegzudenken: So gibt es kein Darmstädter Heiner­ fest mehr ohne den Hei­ ner-Liner, alles nach dem Motto: Nichts ist unmög­ lich, sogar eine Rundfahrt auf dem Darmstädter Wald­ friedhof kann gebucht wer­ den. Peter Dinkel ist inzwi­ schen 73 Jahre alt, in Wies­ baden geboren und gelern­ ter Schriftsetzer. Er ist ein „bekennendes ehemaliges Heimkind, zehn Jahre im römisch-katholischen Non­ nenzuchthaus ausgebeutet“, wie er erzählt. „Ich war ein verlorenes Kind ohne Chan­ cen, nur mit Volksschulab­ schluss und Vorgesetzten­ phobie“. Diese Phobie habe er über verschiedene Etap­ pen durch Selbsttherapie behandelt. „Aus mir ist ein heiterer, fröhlicher Mensch geworden, der lebensläng­ lich daran trainiert, Leu­ te zum Lachen zu provozie­ ren“, sagt Dinkel heute über sich selbst. Peter Dinkel ist ein Au­ todidakt: Er schreibt, foto­

Seite 3 Fair Play in Sport, Schule und Gesellschaft – Akademie 55plus im Gespräch Doping, Manipulation und zwielichtige Geschäfte lassen den Ruf nach Fair Play nicht verstummen. Man darf Fair Play-Erwartungen nicht nur auf den Kampf gegen Doping beschränken. Aber man muss drüber reden: Ist die Schule der bestgeeignete Ort, um junge Menschen stark zu machen gegen unerlaubte Vorteilsnahme? Schüren die Veranstalter und die Medien nicht ständig die Suche nach neuen Helden und Rekorden? Folgen unlautere Geschäftsgebaren der Unfairness im Sport oder ist es umgekehrt? Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus den jeweiligen Bereichen will Hintergründe beleuchten und auch positive Beispiele benennen. „Fair Play in Sport, Schule und Gesellschaft“ ist die Veranstaltung der Akademie 55plus überschrieben, an der sich Charlotte Teske, frühere Profisportlerin im Marathonlauf, Norbert Lamp, Vizepräsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft und der Verleger und Journalist Wolfgang Bassenauer beteiligen.  wsw

■■Montag (10.), 20 Uhr, Offenes Haus, Rheinstraße 31, Darmstadt Ludwig-Metzger-Preis 2015 - Gut für die Region Die Sparkasse Darmstadt verleiht jährlich den Ludwig-Metzger-Preis an gemeinnützige Vereine, Institutionen und weitere Organisationen mit gemeinnütziger Zielsetzung. Hiermit unterstützt die Sparkasse die wichtige soziale und ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen ihres Geschäftsgebiets. Voraussetzung für Institutionen zur Bewerbung um den Ludwig-Metzger-Preis sind die Herausstellung des besonderen Engagements im Geschäftsgebiet der Sparkasse Darmstadt für das abgelaufene Jahr und der Sitz im Wirkungskreis der Sparkasse. Egal in welchem Bereich der Verein tätig ist – ob Sport, Kultur oder Soziales: Die Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter www.sparkasse-darmstadt.de. Einsendungen an: Sparkasse Darmstadt, Ludwig-Metzger-Preis, Vorstandssekretariat, Rheinstr. 10-12, 64283 Darmstadt. Für Rückfragen: Referentin des Vorstandes, Christine Berg-Lehr, Telefon: 06151-2816 10077. Die Bewerbungsfrist endet am Dienstag, 30. Dezember 2014. DT

Protestanten unter neuer Führung

Ulrike Schmidt-Hesse ist neue Dekanin des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. Die Synode wählte die 57 Jahre alte Pfarrerin aus Wiesbaden zur Nachfolgerin von Norbert Mander, der seit Juli im Ruhestand ist. „Ich möchte, dass die evangelische Kirche in Darmstadt eine offene und öffentliche Kirche ist, fromm und politisch, seelsorgerlich und ökumenisch, ein Raum der Bildung für das Leben, ein Ort der Heilung und Gemeinschaft“, sagte Ulrike Schmidt-Hesse bei ihrer Vorstellung. Im zweiten Wahlgang setzte sich Schmidt-Hesse gegen

Pfarrer Christoph Mohr (Nieder-Ramstadt) und Pfarrerin Barbara Themel-Reith (Arheilgen) durch. Im Dezember wird Ulrike Schmidt-Hesse ihren Dienst im Dekanat antreten. Die Amtszeit beträgt laut Kirchenordnung in der Regel sechs Jahre. Das evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt wird voraussichtlich bis 2019 mit dem Dekanat Darmstadt-Land fusionieren. Rund 48.000 evangelische Christen in zwanzig Kirchengemeinden zählt das evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt. DT/ff

10 Jahre Karaoke Weltrekord Im Oktober 2004 wurde im An Sibin ein Weltrekord von 128 Stunden Dauer-Karaoke aufgestellt. Drei DJs, 18 Sängerinnen und Sänger sowie das An Sibin-Personal hielten Tag und Nacht durch und überboten den bisherigen Rekord von 80 Stunden. Darmstädter Urgestein: Peter Dinkel. Foto: Arthur Schönbein Zwar wurde auch ihre Bestmarke inzwischen wieder überboten, aber Kult-DJ Stritti und die Helden von damals geben sich zehn Jahre dagrafiert, trägt vierzig ver­ gen. Zu diesem Zeitpunkt ner-Liner hat einen Bruder nach noch einmal die Ehre.

schiedene Fremdstimmen vor und parodiert. Zudem bezeichnet er sich als Neu­ wortschöpfer. Neuerdings ist er auch noch Spiele-Erfinder und schreibt an seiner Autobio­ grafie. Das Spiel heißt „Hei­ teres Nibelungen-Würfeln“ und ist ein Gesellschafts­ spiel. Dinkel lebte über 50 Jahre in Darmstadt. Im Ja­ nuar, nach dem Tod seiner Frau, ist er nach Lindenfels in den Odenwald umgezo­

beendete er auch das He­ rausgeben des „HEINER“, der historischen Stadtillust­ rierten. Das war ein Wunsch seiner Frau – genauso, wie die Bitte, sich eine schöne neue Bleibe zu suchen. Die Wahl des neuen Zuhauses fiel auf Lindenfels. „Zu mei­ ner alten Heimat Darmstadt, habe ich eine neue dazu be­ kommen – Lindenfels“, er­ zählt er begeistert. Und auch in Sachen Heiner-Liner hat sich etwas getan. „Der Hei­

oder eine Schwester für den Odenwald bekommen“, er­ klärt Dinkel stolz. Es gibt ein neues Gefährt mit dem Namen „Ourewäller Ebbel­ woi Bähnsche“ oder „Lin­ denfelser Land-Liner“. Das Schild in der Frontansicht ist variabel und kann ausge­ tauscht werden. So entsteht ein neuer Liner. Die Prämis­ sen der Fahrten sind auch hier: „Entschleunigung und Erholung mit viel Lokalkolo­ sas rit.“ 

■■Sa., 8.11., 21 Uhr, An Sibin, Karaoke Night, www.ansibin.com

Zweiter Erzählabend im Schloss-Keller Der Darmstädter Keller-Klub lädt am Samstag (8.), um 20 Uhr, Darmstädter und Zugereiste ein, eine selbst erlebte, wahre Geschichte von etwa zehn Minuten Dauer zu erzählen. Musik und gute Gespräche bilden den Rahmen.

■■Sa., 8.11., 20 Uhr, Keller-Klub im Schloß, Eintritt ist frei, Erzähler bitte bei c.meier@cisaster.de anmelden.


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Wir drücken die Daumen gegen RB Leipzig!

Ernst-Ludwig-Straße 12 • 64283 Darmstadt Tel. 0 61 51 - 26 341 • Fax 0 61 51 - 25 605 E-Mail: info@modehaus-roemer.de www.modehaus-roemer.de

6. November 2014

Tradition trifft auf Kommerz Lilien

Ein Brausemilliardär ist der Vater des Erfolgs von RB Leipzig

Sie gelten als Negativbeispiel für die Kommerzialisierung des Fußballs und sind so für viele zum Feindbild geworden. Wo die hinkommen, schlagen den Fußballern von RB Leipzig Ablehnungen und manchmal sogar Hass entgegen. Zu Unrecht findet Sportdirektor Ralf Rangnick. Am Samstag (Anstoß 13 Uhr) gastiert der Verein in Darmstadt. Die Lilien haben am Samstag (8.) um 13 Uhr RB Leipzig zu Gast am Böllenfalltor.

Mit Krombacher zu den Lilien

Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jedem Heimspiel der Lilien 2 x 2 Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Schicken Sie eine Mail bis spätestens Donnerstag, 12 Uhr vor dem nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten und Ihrer Telefonnummer an lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Im Betreff muss der Name der Gastmannschaft stehen. Mit ein bisschen Glück können Sie unseren Lilien dann beim nächsten Heimspiel zujubeln! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, wir losen aus allen Einsendungen aus.

Zur Saison 2009/2010 startete RB Leipzig anstel­ le des SSV Markranstädt in der Süd-Staffel der Oberli­ ga Nordost. Gut fünf Jah­ re und drei Aufstiege später steht der Verein in der Spit­ zengruppe der Zweiten Liga und träumt von der Bundes­ liga. Möglich wurde dies al­ les durch die Millionen, die der Brause-Milliardär Dieter Mateschitz jedes Jahr in den Verein pumpte. Mit einem geschätzten Etat von 30 Mil­ lionen Euro bewegt sich der Verein bereits heute in Bun­ desliga-Dimensionen. Zum Vergleich: Den Lilien, wie Leipzig Zweitliga-Aufsteiger, stehen in dieser Spielzeit gut fünf Millionen Euro zur Ver­ fügung. Kein Wunder, dass sich da vielerorts Missgunst gegen die finanzstarken

Emporkömmlinge aus Ost­ deutschland richtet. „An unserem Verein ent­ zündet sich gerade der schon lange schwelen­ de Konflikt, wie viel Tradi­ tion braucht der Fußball – und wie viel Kommerziali­ sierung ist erlaubt?“, sagte Sportdirektor Ralf Rangnick kürzlich in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“. Dabei gebe es eigent­ lich gar keinen Fußballver­ ein mehr, bei dem die Kom­ merzialisierung nicht Ein­ zug gehalten habe. „Kurios wird es dann, wenn Fans von Clubs wie dem FC In­ golstadt oder 1860 München oder dem VfR Aalen in den Chor dieser Kritiker ein­ stimmen. Diese Vereine gä­ be es beispielsweise auf der

sportlichen Landkarte gar nicht mehr, wenn sich In­ vestoren nicht bei ihnen en­ gagiert hätten.“ Die Buchstaben RB ste­ hen für Rasenballsport, weil die Rechtslage im deutschen Fußball den Vereinsna­ men Red Bull nicht zuließ. Das Engagement in Leip­ zig – immerhin 1903 Heimat des ersten Fußballmeisters VfB Leipzig – hat sich mitt­ lerweile auch für die Region ausgezahlt. RB ist der der­ zeit beste ostdeutsche Ver­ ein im Profifußball. Der 56-jährige Rangnick, der seit Juni 2012 in Perso­ nalunion Sportdirektor von RB Leipzig und Red Bull Salzburg ist, hat Erfahrung mit solchen Projekten – und den Emotionen, die sie aus­

Archiv-Foto: Arthur Schönbein

lösen. Schließlich führte er bereits die TSG 1899 Hoffen­ heim von der Dritten Liga in die Bundesliga. Tatsächlich wurden unter Rangnick je­ doch weder in Hoffenheim noch in Leipzig nur wahl­ los Spieler verpflichtet. „Wir sind privilegiert, das wissen wir. Aber wir haben einen authentischen und nach­ haltigen Plan“, sagte er in dem Interview. So stünden im aktuellen Leipziger Ka­ der noch sechs Spieler, die schon in der Fünften Li­ ga für den Verein aufgelau­ fen sind. Zudem schafft man Strukturen für eine nach­ haltige Nachwuchsarbeit und baut vor allem auf junge Talente. Eines dieser Talente ist der 20 Jahre alte Angreifer

Yussuf Poulsen, der gera­ de in der dänischen Natio­ nalelf debütierte. Rund ein Jahr jünger ist der deutsche Ju­niorennationalspieler Jos­ hua Kimmich, der im defen­ siven Mittelfeld spielt. Ebenfalls im Mittelfeld zu­ hause ist Dominik Kaiser, der bereits zehn Bundesli­ ga-Partien für Hoffenheim bestritten hat. Einigen Lili­ en-Fans dürfte Kaiser noch in Erinnerung sein, weil er beim ersten Aufeinander­ treffen der beiden Vereine in einem Pflichtspiel im ver­ gangenen Jahr das 1:0-Sieg­ tor in Darmstadt erzielte. Auch das Rückspiel in Leip­ zig ging im Frühjahr mit dem gleichen Ergebnis für die Lilien verloren. ko

Darmstadts Erfolgsteam SV 98

Darmstadts Mannschaft ist ein Sammelbecken für Spieler, die anderswo nicht mehr zurechtkamen

Nach der starken Leistung von Neuzugang Leon Balogun gegen Nürnberg räumte Trainer Dirk Schuster unumwunden ein, dass man Spieler eines solchen Kalibers nur holen könne, wenn sie einen Makel hätten. Kein Einzelfall, wie ein Blick auf die Aufstellung

Aytac Sulu: Er ist der abso­ lute Leader der Lilien – doch wo war er eigentlich davor? Sandhausen, Hoffenheim II, Aalen, zwei Einsätze in der türkischen Süper Lig, 15 in der zweiten österrei­ chischen Liga. Unglaublich, dass der 28-Jährige erst sei­ ne erste Zweitliga-Saison in Deutschland spielt.

Fabian Holland: Für die Bundesliga hat es für den Blondschopf bei Hertha BSC zuletzt nicht gereicht, des­ wegen versucht er, bei den „Lilien“ Spielpraxis und Er­ fahrung zu sammeln.

Hanno Behrens: Stammt aus dem Nachwuchs des Hamburger SV. Schaffte es bis in den Bundesliga-Ka­ der, blieb aber ohne Ein­ satz in der Elite-Klasse. In Darmstadt ist er eine feste Größe im zentralen Mittel­ feld.

Tobias Kempe: Der Sohn von Ex-Bundesligapro­ fi Thomas Kempe (Duis­ burg, Stuttgart, Bochum) stieg wie Brégerie mit Dresden ab, glänzt jetzt in Darmstadt mit brandge­ fährlichen Standards, als Vorbereiter und zuletzt so­ gar als Torschütze.

Marco Sailer: Nur 22 Spiele und ein Tor standen für den 1,71 großen Angreifer in seiner letzten Saison beim 1. FC Heidenheim zu Bu­ che. In Darmstadt spielte er sich mit riesigem Einsatz in die Herzen der Fans.

Torjäger 2. Bundesliga Spieler / Verein Tore 1 Rubin Okotie 1860 München Simon Terodde Bochum 3 Joel Pohjanpalo Düsseldorf

Leon Balogun: In Bremen und Hannover reichte es nicht für den Sprung in die Bundesliga. In Düsseldorf schien er sich zu etablieren, doch dann brach sich der Verteidiger bei seinem De­ büt in der nigerianischen Nationalelf den Mittelfuß. Sein Vertrag lief aus, er wur­ de arbeitslos. Drei Mona­ te bemühte sich Darmstadt um den Verteidiger, bis der Wechsel Anfang Oktober perfekt war.

Romain Brégerie; Der Franzose konnte als Kapi­ tän den Zweitliga-Abstieg von Dynamo Dresden nicht verhindern – in Darmstadt ist er neben Sulu eine meist sichere Bank in der Innen­ verteidigung.

Marcel Heller: Der Flü­ gel-flitzer galt einst als ei­ nes der größten Talente des deutschen Fußballs – doch der Durchbruch ge­ lang ihm nie. Nach dem Abstieg aus der Dritten Li­ ga mit Alemannia Aachen war Darmstadt seine letz­ te Chance. Er hat sie ein­ drucksvoll genutzt und sei­ nen Vertrag mittlerweile um zwei weitere Jahre verlän­ gert.

Florian Jungwirth: Als Ka­ pitän führte er 2008 die U19-Nationalelf zum Ge­ winn der Europameister­ schaft. Während Teamkol­ legen wie Ron-Robert Zie­ ler oder die Bender-Zwillin­ ge heute A-Nationalspieler sind, gab es für Jungwirth zuletzt in Bochum keine Verwendung mehr.

Dominik Stroh-Engel: In den drei Spielzeiten vor seinem Wechsel nach Darmstadt brachte er es auf gerade 22 Treffer – nicht eben eine Spitzenbilanz für einen Angreifer. Unter Dirk Schuster zeigte er eine wahre Leistungsexplosion, stellte in der vergangenen Saison mit 27 Treffern ei­ nen neuen Drittliga-Rekord auf und liegt auch in dieser Saison mit bislang sieben Treffern gut im Rennen.

Dominik Stroh-Engel SV Darmstadt 98

8 8 7 7

5 Marc Schnatterer FC Heidenheim

6

Yussuf Poulsen Leipzig

6

7 Florian Niederlechner Heidenheim

5

Srdjan Lakic Kaiserslautern

5

Lukas Hinterseer Ingolstadt

5

Charlison Benschop Düsseldorf

5

Vincenzo Grifo Frankfurt

5

Tabellenstand bei Redaktionsschluss

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Christian Mathenia: Vor gut einem Jahr gingen Bun­ desligist FSV Mainz 05 die Torhüter aus. Trainer Tho­ mas Tuchel entschied sich damals für Loris Karius und gegen Mathenia. Der gebürtige Mainzer kehrte seiner Heimat zum Saiso­ nende den Rücken und hat in Darmstadt mittlerweile Aufstiegsheld Jan Zimmer­ mann fast vergessen lassen.

gegen Heidenheim zeigt, in der jeder Spieler ein angekratztes Image oder einen Bruch in der Karriere hatte – ein krasser Gegensatz zum mit viel Geld aufgebauten Gegner aus Leipzig am kommenden Samstag. Zusammengetragen von Stephan Köhnlein.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

6. November 2014

Die Kopfläuse sind los Gesundheit Von Anke Breitmaier „In der Klasse/Gruppe Ihres Kindes sind Kopfläuse aufgetreten.“ Gerade nach den Sommerferien scheint das Krabbeln zu beginnen. Und es scheint, als würde es von Jahr zu Jahr schlimmer. An einem Tag Ende Sep­ tember hat Gamal Eid, In­ haber der Karls-Apotheke in Bessungen, so viele Läu­ semittel verkauft wie sonst in zwei Wochen – ist es der­ zeit also besonders heftig? Nach Angaben der Stadt Darmstadt ist keine Zunah­ me zu verzeichnen, die Zahl der Kopflausfälle war in den vergangenen drei Jahren konstant. Es wird also nicht mehr, nur vielleicht mehr zum Thema. Und das ist gut so. Denn Läuse haben immer Saison. Am häufigsten kom­ men sie aber zwischen No­ vember und März vor, wenn Kinder häufiger in geschlos­ senen Räumen die Köpfe zu­ sammenstecken. Denn die etwa drei Millimeter großen Parasiten, die sich von Blut ernähren, das sie nach ei­ nem schmerzlosen Stich aus der Kopfhaut saugen, wer­ den hauptsächlich von Kopf zu Kopf weitergereicht. Sie können weder fliegen noch springen, aber flink krab­ beln. Läuseweibchen kleben ih­ re Eier wasserunlöslich in Kopfhautnähe an die Haare. Nach sieben bis zehn Tagen

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High

Tipps und Tricks gegen ungebetene Gäste schlüpfen daraus Larven, die nach neun bis elf Tagen zu geschlechtsreifen Läusen werden. Die Chitinhüllen der Eier, etwa 0,8 mm klei­ ne tropfenförmigen Gebilde, bezeichnet man als Nissen. Keine Frage der Sauberkeit Für viele ist Lausbefall Ta­ buthema, dabei ist es keine Frage der Sauberkeit. Weder gedeihen Kopfläuse beson­ ders im Schmutz, noch sind sie Zeichen mangelnder Hy­ giene. Im Gegenteil: Angeb­ lich fühlen sich Läuse in ge­ waschenem Haar beson­ ders wohl. Auch eine Über­ tragung durch Gegenstände ist unwahrscheinlich. Läuse können sich zwar auf Müt­ zen oder Pullis verirren. Sie müssen aber mehrmals täg­ lich Blut saugen, ohne Nah­ rung überleben sie maximal 55 Stunden.

Es kratzt und juckt: Die Läuse sind los.

Rezept für ein zugelassenes Läusemittel ausstellen. Das gibt es aber auch rezeptfrei in der Apotheke. Es sollte rasch angewendet und die mit Pflegespülung behan­ delten, nassen Haare Sträh­ ne für Strähne mit dem Läu­ sekamm ausgekämmt wer­ den. Auch Familienangehö­ rige müssen untersucht und möglicherweise behandelt werden. Weil bei der Erstbe­ handlung Läuseeier überle­ ben können, ist eine zwei­ te Behandlung nach acht bis zehn Tagen notwendig.

Warnsignal Kopfjucken Da Läuse schnell und lichtscheu sind, findet man lebende Tiere bei früher In­ spektion seltener. Heftiges Kopfjucken oder Hautrötun­ gen hinter den Ohren sind verdächtig. Wenn man Nis­ sen findet, ist klar: Hier war eine Laus. Deren bräun­ lich-weiße Eier kann man nicht wie Schuppen aus­ kämmen, sondern muss sie Keine Scham! vom Haar streifen. Zudem ist wichtig, dass man neben Schule und an­ Zweite Behandlung nötig deren Gemeinschaftsein­ Wer Kopfläuse findet, richtungen auch Menschen muss nicht zum Arzt gehen. aus dem Umfeld informiert. Allerdings kann ein Arzt für Denn wo Läuse auftauchen, Kinder unter 12 Jahren ein sind immer mehrere betrof­

fen – und nur wer weiß, dass Läuse im Umlauf sind, kann sich auf die Suche danach machen.

Drei Irrtümer über Läuse Wer Nissen hat, hat Läuse Von Nissen, die weiter als einen Zentimeter von der Kopfhaut entfernt sind, geht keine Gefahr aus. Da die Laus die Eier ein bis zwei Millimeter von der Kopfhaut entfernt ablegt, die Larve nach sieben bis zehn Tagen schlüpft, das Haar aber nur etwa einen Zentimeter im Monat wächst, müssen alle Nissen, die weiter als einen Zentimeter von der Kopf­ haut entfernt sind, leer sein. Alles muss dessinfizieren Kämme und Bürsten rei­ nigt man am besten in hei­

Foto: Arthur Schönbein

ßer Seifenlösung. Bettwä­ sche, Schlafanzug und Klei­ dung sollte man bei 60 Grad waschen, besondere Wasch­ zusätze sind unnötig. Teppi­ che oder Kissen sollten ab­ gesaugt und drei Tage nicht benutzt werden. Spielzeug kann man „entlausen“, in­ dem man es in verschlosse­ nen Plastiktüten drei Tage lang aufbewahrt. Kinder brauchen ein Attest Nach Angaben der Stadt Darmstadt ist ein ärztliches Attest nur bei einem zweiten Befall notwendig. Beim ers­ ten Befall können Eltern die Elternbestätigung auf der Homepage des Gesundheit­ samtes nutzen.

■■www.gesundheitsamt-dadi.de

• Die Lilien – große Liebe! • Meine Familie – weil sie immer für mich da sind • Orangerie – ein Ort der Entspannung • TEC Darmstadt – hier sind meine Freunde • Mc Donalds am Bahnhof – hier belohne ich mich immer nach Krankenhausaufenthalten Jonathan Johnny Heimes, 24 Jahre, Initiator der Aktion „DUMUSSTKÄMPFEN - Es ist noch nichts verloren“

die Redaktion des „Darmstädter Tagblatt“ möchte gerne Ihre „High Five“ in Darmstadt kennenlernen und vorstellen. Damit meinen wir die fünf Dinge, die für Sie Darmstadt ausmachen: Das kann ein Ort oder ein Platz sein, ein Restaurant oder ein Verein, ein Mensch oder Ihr Zuhause, ein Gegenstand oder eine Einrichtung, ein Fest oder Ereignis oder eine Mischung aus alldem. Wichtig ist der Darmstadt-Bezug. Wir brauchen Ihren Namen, Ihr Alter, Ihren Beruf und ein Foto von Ihnen. Wir freuen uns auf Ihre Darmstädter „High Five“! Schicken Sie uns Ihre „High Five“ an: redaktion@darmstaedter-tagblatt.de unter dem Stichwort „High Five“.

/infektion/kopflaeuse.html

BLAULICHTMELDUNGEN

Mit Poolnudel dem Wasser vertrauen Sport

Ein 50 Jahre alter und mehrfach polizeibekann­ ter Mann ist am Montag­ nachmittag (3.) nach ei­ nem Ladendiebstahl von Zivilfahndern der Polizei festgenommen worden. Er war zunächst von einem Zeugen beobachtet wor­ den, als er sich am Frie­ densplatz an einem Klei­ derständer im Außenbe­ reich eines Geschäfts be­ diente und weglief. Kurz darauf konnte ihn die Po­ lizei in einer Tiefgarage festnehmen. Er stand mit über drei Promille deut­ lich unter Alkoholeinfluss. Zudem konnte bei ihm noch ein Parfüm gefun­ den werden, dessen Her­ kunft derzeit noch unklar ist. Der Mann verfügt über keinen festen Wohnsitz. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt stellte einen Antrag auf Erlass eines Un­ tersuchungshaftbefehls.

Erwachsene lernen beim DSW Darmstadt im Nordbad das Schwimmen

Von Uwe Knecht Eine bundesweite Umfrage hat es gezeigt: Ein Viertel der Deutschen kann kaum schwimmen. Seit Mai bietet der DSW Darmstadt deshalb Kurse für erwachsene Schwimmanfänger an. Seitdem üben 25 Lernwillige im Alter zwischen 16 und 50 Jahren in drei Übungsgruppen unter fachkundiger Anleitung das Schwimmen. Neun Teilnehmer sind im ersten Dienstagskurs im Schwimmbecken und lau­ schen den Anweisungen der beiden Trainerinnen Dia­ na Jahn und Christiane Ott. Ein Drittel ist neu, die an­ deren bereits seit Beginn im Mai dabei. Auch wenn es an einigen Stellen mit dem zielgerichteten Schwimmen noch hapert, sie alle haben Spaß beim Lernen. So wie der 23 Jahre alte Heve Tha­ koudjo: „Ich habe richtig Lust aufs Schwimmen be­ kommen, will danach end­ lich mit meinen Freunden schwimmen gehen können.“ Der Mann aus Kamerun ist einer von 25 Lehrlingen der mittlerweile drei Grup­ pen. „Erst war es eine, doch die Nachfrage ist groß“, er­ klärt Stefan Melms, Lei­ ter der Schwimmschule des DSW. Um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, bleibt die Gruppengröße klein. Geübt wird im etwas über einen Meter niedrigen Lehrbecken. Je nach Fort­

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Kurse für erwachsene Schwimmanfänger im DSW Bad.

schritt geht es anschließend ins tiefere Schwimmerbe­ cken. Bereits für Januar 2015 plant Melms eine gemeinsa­ me Anfänger-Schulung für Eltern und Kinder. „Es hat sich so ergeben, dass alle Gruppen multi­ kulturell sind“, sagt Melms. In den Übungsgruppen be­ kommen Anfänger aus Bulgarien, Türkei, Arabi­ en, Indien, Kamerun und Deutschland gemeinsam in zehn Stunden das Atmen, Tauchen, Schweben, Gleiten und Antreiben beigebracht. Der Anteil der Geschlech­ ter ist gleich. „Es sind aber mehr aus dem Ausland hier,

als Deutsche“, sagt Melms. Das liege vornehmlich in der Mentalität der Deut­ schen begründet, die Scham spiele eine große Rolle. „Es ist auch keine Selbst­ verständlichkeit, dass Frau­ en mit Migrationshinter­ grund alleine kommen. Schließlich sind viele Teil­ nehmerinnen in verschie­ denen Kontinenten gebo­ ren“, weiß Melms. „Ich ha­ be vor vielen Jahren mal er­ lebt, dass Männer um das Schwimmbad schlichen, um zu schauen, dass von Seiten der männlichen Lehrer kei­ ne Gefahr ausgeht.“

Foto: Arthur Schönbein

Als Hilfsmittel haben sich die Poolnudel und das Schwimmbrett herausge­ stellt. Sie sind vielseitig ein­ setzbar und ermöglichen den beiden Trainerinnen Korrekturen, ohne die Teil­ nehmer direkt berühren zu müssen. Mit Körperkontakt haben die aber kein Prob­ lem. Sie verstehen, dass ge­ rade beim Prinzip des Vor­ machens und Nachmachens eine Hand Hilfestellung und Sicherheit geben kann. Der Schwimmschul-Chef berichtet auch über Ängs­ te und Zurückhaltung, die manche Schüler beim Start hatten. Der Aufenthalt im

Wasser bedeute für eini­ ge die pure Überwindung. Doch der Wunsch endlich Schwimmen zu können und die ausreichende Zeit ha­ ben bisher bei allen Neulin­ gen für Erfolgserlebnisse ge­ sorgt. Einige haben noch nie ein Schwimmbad von in­ nen gesehen, die Anmel­ dung alleine schon eine Überwindung, berichtet Übungsleiterin Ott. „Die Eigenschaften des Wassers kennen zu lernen und dem Wasser zu vertrauen, benö­ tigt Zeit und Vertrauen. Oft vergehen Stunden, ehe sich getraut wird, den siche­

ren Stand am Beckengrund aufzugeben und im Wasser zu schweben.“ Zeit statt Druck. „Des­ halb kommen alle auch re­ gelmäßig wieder“, ist sich Stefan Melms sicher.

Info Ein Kurs beinhaltet zehn Unterrichtseinheiten je 45 Minuten und kostet 170 Euro, Studenten zahlen 100 Euro. Infos gibt es bei Stefan Melms unter 0152/01986486 und schwimmschule@dsw-1912. de oder www.dsw-1912.de.

In der Nacht zum Dienstag (4.) wurde in der Georgen­ straße in ein Restaurant in den City-Arkaden ein­ gebrochen. Bislang unbe­ kannte Täter hebelten auf der Rückseite des Lokals ein Fenster auf und stie­ gen ein. Nach einer ers­ ten Übersicht wurde ein Laptop samt Tasche ge­ stohlen. Die Ermittlungs­ gruppe der Polizeistation Pfungstadt hat den Fall übernommen. Wer Hin­ weise geben kann, wendet sich bitte an die Rufnum­ mer 06157/9509 0.

aktuelle Meldungen auf www.daramstaedter-tagblatt.de


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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6. November 2014

Brücken bauen in böhmischen Dörfern

MELDUNG

Der Darmstädter Bridgeclub 1965 e.V. im Porträt

Vereine „Bridge ist die Königin unter den Spielen, es ist ein geistiger Sport“, schwärmt Gisela Sarah Hahn, Vorsitzende des Darmstädter Bridge-Clubs 1965 e.V., im Gespräch mit dem Darmstädter Tagblatt. Vor dreizehn Jahren be­ gann Hahn mit dem Bridge spielen: „Mit sechzig ande­ ren Interessierten besuch­ te ich einen Kurs des Darm­ städter Bridgeclubs. Heu­ te weiß ich nicht mehr, war­ um ich dabei geblieben bin, zumal der Unterricht sehr mühsam war. Das waren für mich böhmische Dörfer“, blickt Hahn zurück. 25 der damaligen Kursteilnehmer sind später dem Club beige­ treten und sind ihm bis heu­ te treu geblieben.

Kompliziert Wenn man Gisela Sarah Hahn fragt, worum es bei ihrem Spiel geht, braucht es einen Moment: „Das ist kompliziert. Bridge ein Kar­ tenspiel für vier Spieler. Je­ der hat dreizehn Karten und ein Spiel dauert insgesamt sieben Minuten. Jeweils zwei Paare versuchen, so viele Stiche zu machen, wie möglich. Maximal dreizehn Stiche können von einem Paar gewonnen werden, dann hat es das Spiel mit 13:0 für sich entschieden. Um ein Spiel zu gewinnen, muss das Paar mindestens sieben Stiche machen, dann

gewinnt es das Spiel mit 7:6. Der Name Bridge sagt es ei­ gentlich schon aus, es geht um Brücken, die für den Spielpartner, im übertrage­ nen Sinn, gebaut werden.“ Das Interessante am Brid­ ge-Spiel sei außerdem, dass eine Kartenkonstellation nie zweimal auftritt; deshalb könne man nicht sagen, die­ sen Fehler mache ich beim nächsten Spiel nicht mehr, erklärte Hahn. Selbst nach fünf Jah­ ren Spielerfahrung habe sie noch gedacht, sie wer­ de es nie lernen: „Beim Bridge muss man alle Re­ geln im Kopf haben und immer vorausdenken, was nicht einfach ist. Was mir aber am meisten gefällt, ist das schnelle Spiel, weil da­ nach auch Zeit für Privat­ gespräche bleibt. Die sozia­ len Kontakte werden bei uns ganz groß geschrieben.“ Der Darmstädter Bridge-Club sei schon immer eher auf die sozialen Kontakte, als auf den sportlichen Wettbewerb ausgerichtet. Hahn: „Mo­ mentan übt eine Manschaft für die Regionalliga in Frankfurt. Für die Bundesli­ ga sind wir aber zu schwach. Es kostet viel Zeit, auf so ei­ nem hohen Niveau zu spie­ len.“ Woher Bridge ursprüng­ lich stammt, weißt Gise­ la Sarah Hahn nicht, aber: „Klar ist, dass es 1888 in Konstantinopel zum ers­ ten mal aufgetreten ist. Da­ nach haben es die Englän­

Stolpersteine in Eberstadt Kranzniederlegung am Gedenkstein der ehemaligen Eberstädter Synagoge Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert mit seinem Projekt Stolpersteine durch kleine Gedenk­ steine europaweit an Opfer der nationalsozialisti­ schen Gewaltherrschaft vor deren früheren Wohn­ orten. Seit 2005 wird das Projekt auch in Darmstadt umgesetzt. Am Montag (10.) wird das Kulturamt der Wissen­ schaftsstadt Darmstadt zusammen mit dem Arbeits­ kreis Stolpersteine weitere Stolpersteine verlegen. Stadtrat Jes Peter Nissen und Stadtrat Peter Schmidt werden um 14.30 Uhr für den Magistrat der Wissen­ schaftsstadt Darmstadt die Verlegung in der Heidel­ berger Landstraße 197, zur Erinnerung an Alfred Lo­ witsch, eröffnen, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

Gisela Sarah Hahn ist leidenschaftliche Bridge-Spielerin.

der übernommen. Im 20. Jahrhundert wurde es letzt­ lich in der ganzen Welt po­ pulär.“ Und diese Populari­ tät sei bis heute geblieben, so Hahn: „Man kann überall mitspielen, weil Bridge ein internationales Spiel ist.“ Um den Nachwuchs zu fördern, bietet der Brid­ geclub ab Ende Januar wie­ der einen mehrmonatigen Kurs: „Wir müssen bereits jetzt für Nachwuchs sorgen, weil Anfänger zwei bis drei Jahre brauchen, um mitspie­ len zu können. Erst dann können sie Clubmitglied werden“, erläutert Brid­ geta ge-Expertin Hahn. 

Die Verlegung der Stolpersteine wird um 15.15 Uhr in der Jakobstraße 1 an Therese Bamberger, in der Schwanenstraße 30 um 15.45 Uhr an Bernhard Mann­ heimer, in der Heinrich-Delp-Straße 13 an Lili und Trude Therese Kahn und um 16.30 Uhr in der Eber­ städter Kirchstraße 3 an Selma, Adolf und Hans Kiefer fortgesetzt.

Foto: Arthur Schönbein

Info

Insgesamt werden in Darmstadt, Arheilgen und Eberstadt 224 Steine an Mitbürgerinnen und Mitbür­ ger Darmstadts erinnern, die durch Verfolgung, Ver­ treibung und Vernichtung Opfer des Nationalsozia­ lismus wurden.

Der Bridgeclub Darmstadt 1965 e.V. spielt dienstags um 14 Uhr in der Loge im Mollerhaus (Sandstraße 10) und donnerstags um 19 Uhr in der Comedy Hall (Heidelberger Straße 131).

Im Anschluss an die Verlegung erfolgt um 17 Uhr am Gedenkstein der ehemaligen Eberstädter Syna­ goge an der Modaubrücke/Heidelberger Landstraße eine Kranzniederlegung durch den Arbeitskreis für ökumenische Zusammenarbeit in Eberstadt gemein­ sam mit der Bezirksverwaltung Eberstadt. Damit ver­ bunden ist auch eine kleine Gedenkfeier, zu der die Öffentlichkeit ebenfalls eingeladen ist.

Der Club hat 116 reguläre Mitglieder und 41 Zweitmitglieder, die auch in anderen Clubs spielen. Unerfahrene Bridgespieler haben außerdem donnerstags um 16 Uhr die Möglichkeit, unter Anleitung zu üben.

Ansprechpartner: Gisela-Sarah Hahn, Tel: 06151/63302 oder Heidrun-Schmidt Rosenblath, Tel.: 06151/144334. Mehr Infos unter www.bridgeclub-darmstadt-1965.de

Eine Informationsbroschüre zur Aktion Stolperstei­ ne ist kostenlos im Bürgerberatungs- und Informati­ onszentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt am Luisenplatz 5 A erhältlich. DT

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Nach dem Abzug kommt der Einzug Studentenwohnungen in der Lincoln-Siedlung Auf dem Gelände der ehemaligen Lincoln-Siedlung herrscht seit geraumer Zeit wieder emsiger Betrieb. Ehemals militärischer Alltag wurde von handwerklichem Treiben abgelöst. Einer der ersten Akteure vor Ort ist die bauverein AG. Als erster Schritt wurden insgesamt drei Gebäude mit 54 Wohnungen und einer Wohnfläche von 5.200 Qua­ dratmeter saniert und in Studentenwohnungen um­ gewandelt. Auf diese Wei­ se sind 216 Wohnplätze für Studierende in der Nähe des Bessunger Marktplatzes ge­ schaffen worden. Die Ver­ mietung der Studentenwoh­ nungen erfolgt über die HE­ AG Wohnbau, einem Toch­ terunternehmen der bau­ verein AG. Die Lincoln-Siedlung liegt verkehrsgünstig zwi­ schen der B3 und der Hei­ delberger Straße süd­ lich vom Stadtzentrum Darmstadts. Die Studen­ tenwohnungen der HE­ AG Wohnbau befinden sich in der Noackstraße. Vol­ ker Riedel: „Für Studen­ ten ideal. In nur acht Minu­ ten ist man mit dem Fahr­ rad an der TU Lichtwiese. Auch die Nahversorgung

passt: Das Einkaufszentrum „Bessunger Marktplatz“ und die Haltestelle „Lands­ kronstraße“ mit den Linien 1, 6, 7 und 8 sind in wenigen Gehminuten erreichbar.“ freut sich Volker Riedel. „Nicht nur hervorragen­ de Studienbedingungen, sondern auch gute Wohn­ bedingungen für die Stu­ denten machen unsere Stadt als Wissenschafts­ stadt so anziehend. Daher machen wir es uns seit Jah­ ren zur Aufgabe, an für Stu­ denten attraktiven Standor­ ten, Wohnraum nach unse­ rem inzwischen bewährten zu All-inklusive-Konzept entwickeln.“ berichtet Vol­ ker Riedel, Geschäftsführer der HEAG Wohnbau.

und Internet-Flat „Aber das echte Highlight ist die In­ klusivmiete.“ so Volker Rie­ del. „Das heißt, alle Nebenund Verbrauchskosten wie Strom, Wasser, Heizung, Hausmeister, Internet-Flat etc. sind mit dem Monats­ mietpreis von 340 Euro pro WG-Zimmer abgedeckt – und das unabhängig vom Verbrauch. So wird die Un­ terkunft zur kalkulierbaren Größe.“ Am 8. und 9. November 2014 veranstaltet die HE­ AG Wohnbau in der Lin­ coln-Siedlung für Studie­ rende einen Tag der offenen Tür.DT

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6. November 2014

Lesen !

Allende in Bestform 72 Jahre und kein bisschen phantasielos: Isabel Allendes „Amandas Suche“ ist gelungene Mischung aus Frauenroman und Krimi. Indiana ist eine Schön­ heit von rubensschen Aus­ maßen und der gute Geist dieser Geschichte, die im San Francisco der Gegen­ wart spielt. Die 33jährige ist mit esoterischem Glanz und heilenden Händen gesegnet, beides nutzt sie, um allerlei Wehwehchen von Bedürfti­ gen zu lindern. Ihre 18 Jahre junge Toch­ ter ist nicht nur optisch ei­ ne andere Liga. Amanda will Atomphysik studieren und hält nichts von alterna­

tivem Hokuspokus. Ihr liegt das analytische Denken, dem sie sich in einem On­ line-Spiel namens „Ripper“ widmet: Gemeinsam mit Sonderlingen aus aller Welt rätselt sie an ungelösten Kri­ minalfällen herum. Wich­ tige Informationsquelle ist dabei ihr Vater, der örtliche Polizeichef. Eine mysteriöse Mordse­ rie weckt Amandas Neugier, mit ihren Ripper-Freunden macht sie sich auf virtuelle Tätersuche. Aus dem Spiel wird unversehens blutiger Ernst – denn auch Indiana wird in den Fall verwickelt. Die chilenisch-amerika­ nische Autorin Isabel Allen­ de begeistert seit Jahrzehn­

ten mit faszinierend phanta­ sievollen Geschichten. Kei­ ne kann das so wie sie: Sou­ verän knüpft Allende etliche Erzählfäden zu einem opul­ enten Ganzen, das sie mit einer Prise Magie und einem Hauch Kitsch verfeinert. Un­ gewöhnliche Menschen, er­ schütternde Begebenheiten und überraschende Wen­ dungen machen auch diesen Roman zu einer fesselnden Lektüre. ab

Info

Schon widder e Erdbewe. Isch trau misch gar net mehr nach Bessunge, weil isch Angst hab, dass die Ludwischshöh widder vulkanisch aktiv werd!

Isabel Allende Amandas Suche Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-42410-0 479 Seiten, 24,95 Euro

Der Kranich mit dem Ballon Gastronomie

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Nanu, ein Koffer, für mich? Erstaunt und ratlos blickt die kleine Pia nach der Ankunft in die Augen der Mitarbeiterin am Empfang. Rasch klärt sich die Situation, und Pia nimmt das braun-weiße Köfferchen freudig entgegen. Sie weiß nun, dass sich darin ein Kinderservice befindet. Wenn sie mit Mama und Papa im Hotel die Mahlzeiten einnimmt, wird es speziell für sie eingedeckt.

Zum 24. Mal seit 1991 soll das „Unwort des Jahres“ bestimmt werden. Die sprachkritische Aktion möchte auf unangemessene Formen des öffentlichen Sprachgebrauchs aufmerksam machen und dadurch Sprachreflexion und Sprachsensibilität fördern. Noch bis zum Jahresende am 31. Dezember können Vorschläge für das „Unwort des Jah

Die Unwörter:

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steck, sondern zusätzlich ei­ ne Trinkflasche, eine Brot­ dose und für die Allerkleins­ ten sogar noch ein Lätzchen. Auch beim Picknick leistet Mit dem extra für die es gute Dienste. jüngsten Gäste entwickelten Das Set besteht aus stra­ Essgeschirr geht das Hotel Jagdschloss Kranichstein im pazierfähigem Kunststoff, Nordosten von Darmstadt so dass auch einmal etwas neue Wege. „Wir wollen da­ zu Boden fallen kann, oh­ mit unsere Kinder- und Fa­ ne dass es gleich zerbricht. milienfreundlichkeit zum Für das Dekor fiel die Wahl Ausdruck bringen“, erläutert auf die Farben Rot, Weiß Hoteldirektor Stefan Stahl. und Grün. In der Mitte jedes Das Köfferchen enthält nicht Teils prangt, wie könnte es nur Teller, Becher und Be­ anders sein, der Kranich, die

Foto: Veranstalter

Symbolfigur des Jagdschlos­ ses und Leitmotiv auch des Hotels. Der Vogel hält einen roten Ballon im Schnabel, der fröhlich gen Himmel strebt. Während des Aufenthaltes im Hotel können die Kinder nach Belieben über den Kof­ fer und seinen Inhalt verfü­ gen. Sollten sie ihn bei der Abreise so liebgewonnen haben, dass sie ihn nicht mehr hergeben mögen, be­ steht die Möglichkeit, den Koffer für 59 Euro im Hotel PR zu erwerben.

Kino

Interstellar Die Welt stirbt, Rettung scheint unmöglich. Mit einer letzten verzweifelten, Jahre währenden Weltraummission soll das unvermeidbar scheinende Ende doch noch abgewendet werden. An Bord befinden sich nicht nur die besten Wissenschaftler, sondern auch der Familienvater Cooper, dessen Beteiligung unerlässlich ist. Um die

gewaltige Distanz rechtzeitig zu bewältigen, will man Wurmlöcher nutzen. Doch damit beginnen auch die Probleme. (Quelle: kino.de)

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Gesucht: Das Unwort des Jahres

1994 Peanuts 1995 Diätenanpassung 1996 Rentnerschwemme 1997 Wohlstandsmüll

res 2014“ eingereicht werden. Bislang sind unter der Mail-Adresse: vorschlaege@unwortdesjahres.net mehr als 500 Einsendungen mit rund 370 Vorschlägen eingegangen. Zu den häufiger eingeschickten Wörtern zählen Putin-Versteher, Sterbehilfe-Tourismus, Social-Freezing, steuerehrlich, Armutszuwanderung oder

1998 sozialverträgliches Frühableben 1999 Kollateralschaden 2000 national befreite Zone 2001 Gotteskrieger 2002 Ich-AG

Islam-Rabatt. Die Jury aus Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten wird in diesem Jahr durch die Journalistin, Autorin und Moderatorin Christine Westermann („Zimmer frei“) ergänzt. Das „Unwort des Jahres 2014“ soll dann am 13. Januar kommenden Jahres in Darmstadt bekanntgegeben werden.  DT

2003 Tätervolk 2004 Humankapital 2005 Entlassungsproduktivität 2006 freiwillige Ausreise 2007 Herdprämie

2008 notleidende Banken 2009 betriebsratsverseucht 2010 alternativlos 2011 Döner-Morde 2012 Opfer-Abo 2013 Sozialtourismus

Rund um die Uhr erreichbar Gesundheit

Möglichst lange selbsttändig in den eigenen vier Wänden leben

Ein Schwerpunkt der Ar­ beit des Darmstädter DRK ist die Unterstützung äl­ terer Menschen – auch für ein möglichst langes selbst­ bestimmtes, selbsttändi­ ges Leben in den eigenen vier Wänden, darauf weist das DRK Darmstadt im 150. Jahr der Rotkreuzar­ beit in Darmstadt hin. Da­ für wurde neben anderen Angeboten das DRK-Haus­ notrufsystem in der Stadt Darmstadt und dem Land­ kreis Darmstadt-Dieburg eingerichtet, dem sich bis­ her knapp 1 300 Haushalte angeschlossen haben. Die­ se Kunden leben nun in der Gewissheit, 24 Stunden am Tag per Knopfdruck Hilfe herbeiholen zu können. Der Service wird vor allem von älteren und allein lebenden Menschen, Personen mit Be­ hinderung oder einer chro­ nischen Erkrankung ge­ nutzt. Das Hausnotrufsystem des DRK ist bei den Pflege­ kassen als Pflegehilfsmit­ tel zugelassen. Liegt eine Pflegestufe vor, übernimmt die Pflegekasse in der Re­

se des Gerätes und der Ab­ lauf nach Auslösen eines Notrufes, der in der Haus­ notrufzentrale eingeht, wird durch eigene Fachberaterin­ nen und Fachberater aus­ führlich erklärt. Ein Pro­ be-Notruf – möglicherweise auch aus Keller und Garten – kann zur Überprüfung der Reichweite ebenfalls durch­ geführt werden.

Der DRK-Hausnotruf ist 24 Stunden am Tag erreichbar Selbsttändiges Wohnen.

gel die Grundgebühr. Gege­ benenfalls besteht die Mög­ lichkeit der Kostenüber­ nahme durch das Sozial­ amt. „Viele Kinder mit El­ tern im höheren Lebensal­ ter kennen das ungute Ge­ fühl beim Gedanken an den allein in der Wohnung le­ benden Vater oder die Mut­ ter, wenn die Gesundheit zu wünschen übrig lässt“, so Angelika Suchy vom Team Hausnotruf. Es besteht aus Hauptamtlichen des DRK, aus Ehrenamtlichen sowie

Foto: DRK

aus jungen Menschen, die hier ihr Freiwilliges Soziales Jahr ableisten. Bei Einsätzen die kei­ nen Rettungsdienst erfor­ dern, sind Ersthelfer des DRK zur Stelle. Eine siche­ re Schlüsselhinterlegung ist gewährleistet, um im Notfall schnellen Zugang zu erhal­ ten. Einmal jährlich werden alle Kunden besucht und die Geräte gewartet. Die Installation des DRK-Hausnotrufsystems ist einfach. Die Funktionswei­

Neben dem beschriebe­ nen klassischen Hausnotruf steht seit kurzer Zeit auch der Mobilruf zur Verfügung. Hiermit kann bundesweit bei Alarmauslösung der ge­ naue Standort per GPS er­ mittelt und Hilfe gerufen werden.DT

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Karten zu gewinnen: Musikschau Schottland Die größte Showproduktion mit schottischer Musik und Tanz zau­ bert mit knapp 200 Musikern und Tänzern das Lebensgefühl der Highlands auf die Bühne und gas­ tiert erstmals in der SAP Arena in Mannheim. Wenn mehr als 120 Dudelsäcke und 45 Tänzer step­ pen zu gefühlvoll gesungenen Bal­ laden und rhythmischen Songs. Nicht nur traditionelle Lieder aus Schottland, sondern auch moder­ ne Rock- und Pop-Songs von Paul McCartney, Mark Knopfler oder von den Dire Straits präsentieren die Musiker mit ihren Dudelsä­

cken. Eine besondere Atmosphä­ re entsteht, wenn fast 200 Musi­ ker und Tänzer in Uniform auf­ marschieren und eine Salve aus der Burg-Kanone mit lautem Knall die schottische Hymne „Highland Cathedral“ anstimmt. Legendä­ re Hits wie „Amazing Grace“, „Wi’a hundred pipers“ und „Auld Lang Syne“ gehören ebenfalls zu dem über dreistündigen Abendpro­ gramm. Weitere Infos auch unter www.musikschau-schottland.de Tickets gibt es bei allen bekann­ ten VVK-Stellen oder unter der Ti­

ckethotline: 0621-1819 0 333 oder www.saparena.de und kosten zwi­ schen 40 und 60 Euro. Preise: 39,96 - 59,96 Euro Das Darmstädter Tagblatt verlost für die Veranstaltung am Samstag, 23. Mai 2015 3 x 2 Karten. Schicken Sie uns eine Mail mit Ihren vollständigen Kontaktdaten und dem Stichwort „Schottland“ bis zum 12.11.2014 an: gewinnen@darmstaedter-tagblatt.de Viel Glück.

DT

bitte an den Hausnotruf der DRK- Kreisverbände Darmstadt-Stadt, DarmstadtLand und Dieburg, Angela Suchy. Tel.: 06151/3606-617 E-Mail: hausnotruf@drkdarmstadt.de


DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V.

150 Jahre DRK Darmstadt Sonderveröffentlichung zum Jubiläum

Auf dem Heinerfest

6. November 2014

„Aus Liebe zum Menschen“

DRK-Bereitschaft Arheilgen

Das Darmstädter Rote Kreuz im Jubiläumsjahr Verbindung von Hauptamt und Ehrenamt auch in Zukunft erhalten Der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. begeht 2014 ein Jubiläum mit dem Blick auf 150 Jahre Rotkreuzarbeit in Darmstadt. Der Beginn dieser Arbeit war kein geringerer Anlass als die Unterzeichnung der 1. Genfer Konvention am 22. August 1864 durch zwölf Staaten, darunter Hessen-Darmstadt, vertreten durch Major Carl Brodrück. Damit kam es zur Gründung eines „Hülfsvereins im Großherzogthum Hessen für

lichen soll hier ein besonderer Dank ausgesprochen werden. Sie arbeiten unter den sieben Grundsätze der Rotkreuzund Rothalbmondbewegung: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Heute zählt das DRK Darmstadt Universalität. 3850 Mitglieder, 350 aktive ehrenamtliche sowie 120 Die Darmstädter Institution hauptamtliche Mitarbeiterinnen setzt sich zusammen aus der und Mitarbeiter. Den Ehren- zentralen Geschäftsstelle, den amtlichen wie den Hauptamt- vier Ortsvereinen in den Stadtdie Krankenpflege und Unterstützung für die Soldaten im Felde“ – und zur Arbeit im Großherzogtum, die gleichzeitig den Beginn der Rotkreuz-Arbeit in der damaligen Residenzstadt Darmstadt bedeutete.

Dr. Gregor Wehner

Liebe Darmstädterinnen und Darmstädter,

Im Darmstädter Staatsarchiv erhalten: Die Ausfertigung der 1. Genfer Konvention von 1864 für den Unterzeichnerstaat Hessen-Darmstadt (HStAD, A 6 Nr. 261 – Vorlage und Aufnahme).

diese Sonderausgabe will Ihnen 150 Jahre Rotkreuzarbeit in Darmstadt näher bringen. Vom Sanitätsdienst bis zu den Pflegestationen arbeiten viele ehrenamtliche und haupt-

ten, der Katastrophenschutz sowie die Sanitätsdienste angesiedelt. Hier werden gemeinsam mit den Ortsvereinen die rund 280 qualifizierten, ehrenamtlichen Einsatzkräfte für die traditionsreichen Sport- und Kulturveranstaltungen in der Stadt koordiniert. Außerdem liegt die Sanitätsdienste und Organisation des BlutspendeKatastrophenschutz dienstes, der Erste-Hilfe-AusbilUnter Leitung von Geschäftsfüh- dungen oder der Mitglieder- und rer Tim Wittwer sind im Idealver- Spenderverwaltung beim Idealein auch die DRK-Bereitschaf- verein. Fortsetzung auf Seite 2 teilen Arheilgen, Eberstadt, Darmstadt-Mitte und Wixhausen, der Bergwacht und dem Jugendrotkreuz. Die Aufgaben der Geschäftsstelle untergliedern sich in die Bereiche „Soziale Dienste“ und „Idealverein“.

berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng und engagiert zusammen, um den Menschen zu helfen. Die zahlreichen Gratulanten in dieser Sonderausgabe zeigen uns, dass dieses Engagement anerkannt und gewürdigt wird. Dafür herzlichen Dank von Allen im DRK Darmstadt – gleichzeitig ist uns das ein großer Ansporn für die Zukunft! Angesichts der Veränderungen in der Gesellschaft und der wachsenden Herausforderungen für Ehrenamtliche ist auch das DRK gefordert, das Dienstleis-

tungsportfolio immer wieder zu überprüfen sowie Strukturen und Prozesse anzupassen. Mit Ihrer Unterstützung werden wir weiterhin ein professionell agierender und geschätzter Partner für die Menschen in Darmstadt sein. Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Gregor Wehner, 1. Vorsitzender DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V.


150 Jahre DRK

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www.drk-darmstadt.de

Das Darmstädter Rote Kreuz im Jubiläumsjahr Verbindung von Hauptamt und Ehrenamt auch in Zukunft erhalten Fortsetzung von Seite 1 Schwerpunkte Demografischer Wandel und Integration Bei den Sozialen Diensten sind Angebote wie Seniorenreisen, Mahlzeitendienst, Hausnotruf, ambulante Pflege, Tagespflege und der Kleiderladen angesiedelt. Hier zeichnet Geschäftsführer Jürgen Frohnert verantwortlich, wobei im letzten Jahr neben den 110 Hauptamtlichen ca. 45 Ehrenamtliche aktiv waren und zusammen rund 7.500 Einsatzstunden leisteten. Zentrale Kompetenzfelder des Sozialen Dienstes sind Services in den Bereichen „Demografischer Wandel – Demenz“ und „Migration und Integration“. So führt das DRK Darmstadt seit über 10 Jahren das bundesweit anerkannte Familienbildungsprogramm „HIPPY“ durch. Familien mit Migrationshintergrund erfahren so Förderung und Unterstützung in der Vorschulzeit der Kinder.

schen mit Demenz begegnet das DRK unter anderem mit der Einrichtung eines Fachdienstes als umfassende Beratungsstelle – weitere Angebote sollen den Verbleib in der häuslichen Umgebung ermöglichen und pflegende Angehörige entlasten: Im Bereich Tagespflege mit den Tageszentren in Arheilgen und Eberstadt oder mit der Pflege und Alltagsbegleitung in der Wohngemeinschaft Bachstraße in Arheilgen. Grundpfeiler der Existenzvorsorge wird ehrenamtlich geleistet

Das Besondere der DRK-Arbeit, die Symbiose von ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit zum Wohle des Ganzen – gilt es für die Zukunft zu erhalten und weiterzuentwickeln. So wird der Sanitätsdienst – ein Grundpfeiler der Existenzvorsorge in der Stadt – ehrenamtlich geleistet. Das DRK arbeitet ohne Gewinnerzielungsabsicht und will die soziale Infrastruktur Der steigenden Zahl an Men- im Gemeinwesen maßgeblich

mitgestalten. Zum Profil gehört die Universalität, eines der sieben Grundprinzipien. Das DRK agiert völlig unabhängig von Weltanschauung oder Religion. Für das DRK ist es eine wesentliche Herausforderung, auch in Zukunft genügend Freiwillige für die Mitarbeit begeistern zu können. Die hohen Anforderungen an ehrenamtlich Tätige, oft neben Beruf und Familie, sollen Gegenstand einer Podiumsdiskussion sein, zu der das DRK Darmstadt öffentlich einlädt: Am Sonntag, 23. November, 11 Uhr, in den Eberstädter ErnstLudwig-Saal. Schon am 8. November findet anlässlich des Jubiläums der Landesdelegiertentag des DRK Hessen in Darmstadt statt. An dieser Stelle muss vielen Darmstädterinnen und Darmstädtern für die Unterstützung des Roten Kreuzes, zum Teil über Generationen, gedankt werden: Mit Spenden, Blutspenden, Mitgliedsbeiträgen und Hilfe jeder Art, auch durch

Politik und Verwaltung. Die Verankerung in der Stadtgesellschaft wird auch durch die vielen Gratulanten dieser Sonderausgabe deutlich, die dem DRK mit ihrem Konterfei und guten Namen zur Seite stehen. Sicher hätten noch viel mehr Glückwünsche abgebildet werden können. Allen Mitwirkenden sei ebenso gedankt. Gemeinsam mit diesen Freunden und den Institutionen für die sie stehen, kann der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. auch in Zukunft viel für die Menschen hier bewegen.

Interessenten für ein freiwilliges Engagement im Bereich Soziale Dienste (z. B. Verkaufshilfe im Kleiderladen oder Begleitung auf Seniorenreisen), ab 4,5 Stunden/Woche, wenden sich bitte an die Servicestelle Ehrenamt, Miriam Seel, Tel. 06151/3606-657, ehrenamt@drk-darmstadt.de

Lisa Kahl vom Tageszentrum Arheilgen mit einem Tagesgast. Die DRK-Tageszentren in Arheilgen (Wechslerstraße 3) und in Eberstadt (Heidelberger Landstraße 383) möchten durch eine qualifizierte Betreuung tagsüber dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben können und Angehörige entlastet werden. In den Tageszentren „werden die Tagesgäste gezielt gefördert, die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen, dort wird gesungen, gewerkelt, gerätselt und erzählt, gebacken, gekocht und gekegelt“, so Katharina Müller vom Sozialdienst im Tageszentrum Arheilgen.

Hilfe über Generationen Wir danken allen Darmstädterinnen und Darmstädtern für die Unterstützung in den vergangenen 150 Jahren: Ihr DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V.


150 Jahre DRK

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„Die Leute gehen davon aus, dass das DRK bezahlt wird“ Interview mit DRK-Bereitschaftsleiter Ingo Zöller zum Ehrenamt im Darmstädter Katastrophenschutz

tet. Das war bei Einsätzen im Stadtgebiet und außerhalb, beispielsweise bei Hochwässern. Insgesamt verfügt das DRK Darmstadt über 350 aktive Ehrenamtliche. Für Pflege und Wartung unserer Einsatzfahrzeuge und technischen Ausrüstungen müssen wir im Jahr mehrere 10.000 Euro ausgegeben.

Was leisten ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte in Darmstadt? Bitte nennen Sie ein Beispiel aus diesem Jahr. Gerne. Sonntags am 5. Oktober waren wir von 9.20 bis 23.30 Uhr mit bis zu 15 ehrenamtlichen Einsatzkräften bei einem Dachstuhlbrand in der Roßdörfer Straße eingesetzt. Wir haben dort vor allem für die Verpflegung der über 100 Einsatzkräfte sowie die Unterbringung der Bewohner gesorgt, deren Heim verloren ging. Diese wurden von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern auch psychologisch betreut. Zeitgleich waren wir mit 34 Ehrenamtlichen bei den 98ern im Stadion dabei. Alles in allem also ein Wochenende mit zusammengenommen rund 500 Arbeitsstunden von ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen aus den vier Darmstädter Ortsvereinen, welche auch bei diversen Veranstaltungen die sanitätsdienstliche Betreuung sichergestellt haben.

Und wo liegt das Problem?

DRK-Einsatz beim Dachstuhlbrand in der Roßdörfer Straße (im Bild Diana Rössel)

Hilfe ohne jedes Gewinnstreben. Aber viele Darmstädter wissen leider gar nicht, dass alle DRK-Kräfte im Katastrophenschutz freiwillig und ehrenamtlich tätig sind und kein Geld für ihre Arbeit bekommen. Die Leute gehen davon aus, Was ist das Besondere dabei? dass das DRK seine Einsatzkräfte bezahlt und entspreDas Rote Kreuz steht für frei- chend viele Spenden bewillige und uneigennützige kommt.

Bitte nennen Sie Zahlen und Fakten dazu. Im letzten Jahr hat das DRK Darmstadt in den Bereichen Sanitätsdienst, ehrenamtlicher Rettungsdienst, schnelle Einsatzgruppen (wie bei einem Wohnhausbrand) Katastrophenschutz und bei Ausbildung/Übungen insgesamt 37.500 Arbeitsstunden geleis-

Seniorenheim „Haus Eiche“ Postdamer Str. 106 64372 Ober-Ramstadt Tel.: 0 61 54 / 41 88 Fax: 0 61 54 / 63 06 18

Unsere Stadtgesellschaft ist auf eine funktionierende Daseinsvorsorge angewiesen, die maßgeblich durch Ehrenamtliche beim DRK und anderen Institutionen getragen wird. Doch für uns bei DRK Darmstadt ist es immer schwerer, unsere Einsatzkraft in optimaler Qualität aufrechtzuerhalten. Der Grund: Wir haben immer weniger ehrenamtliche Einsatzkräfte – der Nachwuchs fehlt. Es gibt zwar nach wie vor Familien, die das „DRK-Gen“ vererben, aber es sind immer weniger. Was kann man tun, wenn man z. B. berufstätig ist? Unsere Erfahrung zeigt, dass 5 Einsatzstunden pro Woche im Katastrophenschutz oder Sani-

Ingo Zöller ist Bereitschaftsleiter beim Ortsverein Darmstadt-Mitte. Zusammen mit drei weiteren Kollegen/innen ist er für den Bereich der ehrenamtlichen Einsatzkräfte in Darmstadt inklusive Arheilgen, Eberstadt, Wixhausen verantwortlich. Der 39-jährige studierte Betriebswirtschaft und ist neben seinem Hauptberuf bei einem Versicherungskonzern seit über 20 Jahren ehrenamtlich beim DRK Darmstadt, Ortsverein Mitte tätig. tätsdienst effektiv sind. Bis auf eine gesunde körperliche Konstitution müssen ehrenamtliche Einsatzkräfte keine weiteren Voraussetzungen erfüllen. Unsere neuen Ehrenamtlichen treffen auf eine traditionsreiche, hochprofessionelle Hilfsorganisation – hier in Darmstadt und rund um den Globus.

Interessenten für eine ehrenamtliche Tätigkeit als Einsatzkraft im Katastrophenschutz/Sanitätsdienst wenden sich bitte an Jens Miottel vom DRK Darmstadt. Telefon: 06151/3606-144 E-Mail: jens.miottel@drk-darmstadt.de


150 Jahre DRK

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Wir gratulieren dem DRK Darmstadt zum 150-jährigen Jubiläum! Ludwig Achenbach

Michael Ackermann

Babara Akdeniz

Stellv. Stadtverordnetenvorsteher, CDU

Vorsitzender DRK-Ortsverein Weiterstadt

Sozialdezernentin

Peter Battenberg

Dr. Kai Beckmann

Geschäftsführer der DRK in Hessen Volunta gGmbH

Mitglied der Geschäftsleitung MERCK KgaA Klaus Blecher

Edgar Best

SPDFraktionsvorsitzender

Prokurist & Rettungsdienstleiter DRK Rettungs-und Sozialdienste Starkenburg GmbH

Stellvertretender Vorsitzender DRK-Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Karl-Heinz Böck

Dr. med. Matthias Bollinger

Vorsitzender Stadtverordnetenfraktion Die Linke

Gosbert Dölger

Till Eckermann

Bernd Ehinger

Leiter der Feuerwehr Wissenschaftsstadt Darmstadt

Polizeipräsident Polizeipräsidium Südhessen

Stadtbeauftragter der Malteser in der Region Darmstadt

Präsident der Handwerkskammer FrankfurtRhein-Main

Marcus Fleischhauer

Hildegard FörsterHeldmann

Kaufmännischer Geschäftsführer Alice-Hospital Ansgar Funcke

Markus Göbel

Stadtverordnetenvorsteherin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bündnis 90, DIE GRÜNEN Darmstadt

Vorstand des Caritasverbandes Darmstadt e. V.

Kreisbereitschaftsleiter und Krisenmanager DRK-Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Arno Gutsche

Dr. Sigmar Herberg

Schatzmeister DRK-Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Vorsitzender und Konventionsbeauftragter DRK-Kreisverband Bergstraße e.V.

Merck KGaA, Vorsitzender des Vorstands des Unternehmerverbandes Südhessen

Roland Hotz

Jürgen Illing

KikerikiTheater

Stellvertretender Vorsitzender DRK-Kreisverband Dieburg e.V. Irmgard KlaffIsselmann

HansJoachim Klein

MdL, CDU

Heinerfestpräsident

Enis Ersü Vorstandvorsitzender ISRA VISION AG

Prof. Dr. Steffen Gramminger Geschäftsführer Klinikum Darmstadt Dr. Markus Hoschek

Geschäftsführerin Darmstadt Marketing

Matthias Kalbfuss

Vorsitzender der CDUFraktion Darmstadt

Geschäftsführer HEAG mobilo

Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion Darmstadt

Präsident SV Darmstadt 98

Anja Herdel

Hartwig Jourdan

Sandra Klein

Rüdiger Fritsch

1. Vorsitzende Darmstädter Pflege- und Sozialdienst e. V. Dr. med. Mathias Göbel Vorsitzender DRK-Kreisverband DarmstadtLand e.V. 

Heinz Günther

Vorstandsvorsitzender Bauverein AG

Anne Franz

Fraktionsvorsitzende und Parteisprecherin Bündnis 90, DIE GRÜNEN Darmstadt

Doris Fröhlich

Dr. Hans Jürgen Braun

Landesarzt DRK-Landesverband Hessen e.V.

Johann Braxenthaler

Geschäftsführer des ASB Landesverband Hessen e. V., Regionalverband Südhessen

Sozialdienstleiter Heinrich Gerold Haus DRK Kreisverband Darmstadt-Land e.V.

Georg Berg

Stadtverordneter, Vorsitzender der FDP Darmstadt

Harald Finsel

Christian Balser

Hanno Benz

Leif Blum

Vorstand Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Regionalverband Darmstadt e.V.

Yücel Akdeniz Fraktionsvorsitzender Bündnis 90, DIE GRÜNEN Darmstadt

Vorstand HEAG und Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Darmstadt

Wilhelm Kins CDU, Stadtverordneter u. Vorsitzender Sozialausschuss der Stadt Darmstadt

Dekan Winfried Klein Katholisches Dekanat Darmstadt

Thomas Klemp Landesgeschäftsführer DRK-Landesverband Hessen e.V.


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Helmut Klett Vorsitzender Stadtverordnetenfraktion UWIGA

Wolfgang Koehler

Ctirad Kotoucek

geschäftsführender Gesellschafter der Darmstädter Privatbrauerei

CDU-Kreisvorsitzender, DRK-Mitglied und ehem. Rettungsdienst

Roger Kress

Fuat Kurt

Geschäftsführer DRK Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Vorsitzender DITIB Landesverband Hessen e. V. und von DITIB Türkisch Islamische Gemeinde zu Darmstadt

Helga Lotz

Hans-Jürgen Luft

Einrichtungsleiterin Heinrich Gerold Haus DRK Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Dr. Monika Meyer

Vorsitzender der Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V.

Vorstand der Volksbank Darmstadt Südhessen eG

Sachbearbeiter Servicestelle Ehrenamt DRK-Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Ulrich Pakleppa

Jochen Partsch

Jürgen Planert

ehrenamtlicher Stadtrat, Parteisprecher Bündnis 90, DIE GRÜNEN Darmstadt

Oberbürgermeister

DGB-Vorsitzender Region Südhessen

Dr. Thomas Reiter ESA-Direktor und ESOC-Zentrumsleiter, Darmstadt

Fraktionsvorsitzende Uffbasse

Regionalvorstand DarmstadtDieburg der JohanniterUnfall-Hilfe

Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende, Stellv. Stadtverordnetenvorsteherin

Dr. Dierk Molter

Daniel Neumann

Adolf Neuschäfer

Stadtrat a. D., ehem. Klinikund Gesundheitsdezernent

Direktor des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen

Kreishandwerksmeister

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel

Rafael Reißer Bürgermeister u. Katastrophenschutzdezernent

Präsident der TU Darmstadt

Moritz Röder

Bernd Salm

Ortsvorsteher Wixhausen

Vorsitzender Darmstädter Schaustellerverband e.V.

André Schellenberg

Evelyn Schenkelberg

Stadtkämmerer u. Klinikdezernent

Vorsitzende IG Eberstädter Vereine und Kerwemutter

Foto: Tarik Calgici

Armin Schwarm

Vorsitzender DRK-Kreisverband Dieburg e.V.

Arheilger Bezirksverwalter

Oberin Alice Schwesternschaft

Vorstandsmitglied Bezirksverein Martinsviertel

Michael Siebel

Dr. Kristina Sinemus

Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender und MdL

Präsidentin der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar

Vorstandsvorsitzende HSE AG

Holger Lehr

Geschäftsführer Klinikum Darmstadt

Babara Schmidt

Dr. Marie-Luise WolffHertwig

Kerstin Lau

Dagmar Metzger

Andreas Schmidt

Evangelisches Dekanat DarmstadtStadt

Vorsitzender DRK-Kreisverband Odenwaldkreis e.V.

Clemens Maurer

Peter Schilling

Pfarrerin Barbara Themel

Dr. Roland Krauhs

Landesbereitschaftsleiter DRK-Landesverband Hessen e.V. Erich (Charly) Landzettel

Jens Miottel

Geschäftsführerin Institut Wohnen und Umwelt

Jürgen Kraft

Michael Mahr

Erster Vorsitzender des Bürger- und Kerbvereins Heimstättensiedlung e.V.

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Miriam Sliva Pflegedienstleiterin Heinrich Gerold Haus DRK Kreisverband DarmstadtLand e.V.

Eberhard Weck

Holger Wießmann

Leiter Spendermarketing, Kommunikation u. Werbung, DRKBlutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen gGmbH

Kreisgeschäftsführer DRK-Kreisverband Odenwaldkreis e.V.

Georg Sellner Vorstandsvorsitzender Sparkasse Darmstadt

Prof. Dr. Ralph Stengler

Karin Wolff MdL, CDU, Staatsministerin a. D.

Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V.

Astrid Zilch

Stadtverordnete, Stellv. Vorsitzende Sozialausschuss, Bündnis 90, DIE GRÜNEN Darmstadt

Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund BV Darmstadt e. V.

Vorsitzende Stadtverordnetenfraktion PIRATEN

Präsident der Hochschule Darmstadt Prof. Dr. JohannDietrich Wörner

Fatma Yilmaz

Claudia Stricker

Cornelia Zuschke

Brigitte Zypries

Stadtbaurätin

Bundestagsabgeordnete und SPDVorsitzende


150 Jahre DRK

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Das DRK Darmstadt dankt für 150 Jahre Vertrauen und Unterstützung! Dieter Balzer

Tanja Avemarie

Stadtrat a. D., Stellv. Kreisvorsitzender DRK DarmstadtStadt e.V.

Leiterin Pflegequalifizierung DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Ulrich Bangert

Alexander Belloff

Annika Belloff

Vorsitzender DRK-Ortsverein Wixhausen

Bereitschaftsleiter DRK-Ortsverein Arheilgen

Jugendrotkreuzleiterin DRK-Ortsverein Arheilgen

Andreas Beßler

Angelika Borger

Jürgen Dächert

Michael Degel

Holger Dittrich

Schatzmeister DRK-Ortsverein Eberstadt

Bereitschaftsleiterin DRK-Ortsverein Eberstadt

Kreisbereitschaftsleiter DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Mitgliederservice DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Stellvertretender Schatzmeister DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Iris Dohmen

Thomas Fliehs

Service Reisen für Senioren DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Beat Hillinger Pflegedienstleiter DRK Seniorenzentrum Fiedlersee

Jürgen Frohnert Geschäftsführer DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Justitiar DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Irmhild Horneff

Nachbarschaftshilfe DRK-Ortsverein Arheilgen

Leiter Notfalldarstellung Jugendrotkreuz Darmstadt

Rotkreuzbeauftragter DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Kreisbereitschaftsleiterin DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Dieter

Vorsitzender DRK-Ortsverein Arheilgen

Klöppinger

Christian Leps Schatzmeister DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Schatzmeister DRK-Ortsverein Wixhausen Heinz Löffler Kreisleiter Jugendrotkreuz Darmstadt

Norbert Schoeneweiß

Kreisverbandsarzt DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Einrichtungsleiter DRK Seniorenzentrum Fiedlersee

Vorsitzender DRK-Ortsverein Eberstadt

Angelika Suchy

Leiter Breitenausbildung DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Leiterin Hausnotruf der DRK Kreisverbände DarmstadtStadt, -Land, Dieburg e.V.

Tim Wittwer

Riza Yilmaz

Geschäftsführer DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Leiter Sozialarbeit DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Andreas Küchler

Bereitschaftsleiter DRK-Bergwacht DarmstadtDieburg

Zugführer 1.BtZ, Katastrophenschutz Stadt Darmstadt Prof. Dr. med. Werner Riegel

Ehemaliger Vorsitzender DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Erik Schmekel

Nicolas Suchhardt

Andreas Kölsch

Dr. Roland Reiner

Dr. med. Ingo Sagoschen

Pflegedienstleitung DRK Alice Sozialstation DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Blutspendebeauftragte DRK-Ortsverein DarmstadtMitte

Albert Horneff

Jürgen Kaul

Beate Stergiu

Pflegedienstleitung DRK Tageszentren DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Sebastian Horlacher

Einrichtungsleitung DRK Tageszentren, Fachdienst Demenz DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Bereitschaftsleiter DRK-Ortsverein Arheilgen

Annegret Heitland

Karl-Heinz Höhne

Heike Kasten

Maik Kunze

Heike Golenia

Vorstand DRK-Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Miriam Seel

Manfred Stein

DRK Servicestelle Ehrenamt DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V. Phil Vogel

Geschäftsführer DRK Rettungs-und Sozialdienste Starkenburg GmbH

Dr. med. Thomas Weinke

Beauftragter Rettungsdienst DRK-Ortsverein DarmstadtMitte

Bereitschaftsarzt DRK-Ortsverein Arheilgen

Jörg Ziegenberg

Manfred Zietlow

Leiter Mahlzeitendienst DRK Kreisverband DarmstadtStadt e.V.

Leiter der Aktiven Senioren DRK-Ortsverein Wixhausen

Ingo Zöller Bereitschaftsleiter DRK-Ortsverein DarmstadtMitte


150 Jahre DRK

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Wir gratulieren zum Jubiläum

150 Jahre DRK und wünschen für die Zukunft alles Gute! Klinikum Darmstadt GmbH · Grafenstraße 9 · 64283 Darmstadt

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Der Darmstädter Schaustellerverband e.V. bedankt sich beim DRK Darmstadt für die jahrelange gute Zusammenarbeit auf der Frühjahrs- und Herbstmess‘ und wünscht zum 150. Geburtstag alles Gute!

E i n g ro ß es Lo b ! n e t r e i g a g n E e l l an a Auswahl der Angebote und Ansprechpartner beim DRK Darmstadt – vollständige Infos unter www.drk-darmstadt.de Zentrale Auskünfte: Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V., Wolfskehlstr. 110, 64287 Darmstadt Tel. 0 61 51 / 36 06 - 10, info@drk-darmstadt.de Senioren: Tageszentren für Menschen mit Demenz in Arheilgen und Eberstadt (Betreuung und Pflege der Tagesgäste, Unterstützung und Entlastung der Angehörigen): Katharina Müller (Arheilgen), Tel. 0 61 51 / 36 06 - 660, katharina.mueller@drk-darmstadt.de und Christiane Härtling-Mollhelm (Eberstadt), Tel. 0 61 51 / 36 06 - 680, christiane.haertling-mollhelm@drkdarmstadt.de Ambulanter Pflegedienst und ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in der Arheilger Bachstraße: Beate Stergiu, Tel. 0 61 51 / 36 06 - 611, sozialstation@drk-darmstadt.de DRK-Hausnotrufsystem (in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg) für ein möglichst sicheres

selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden: Angela Suchy, Tel. 0 61 51 / 36 06 - 617, hausnotruf@drk-darmstadt.de DRK-Mahlzeitendienst, die Speisen werden täglich frisch und schmackhaft im Alice Restaurant zubereitet. Ansprechpartner Jörg Ziegenberg, Tel. 0 61 51 / 36 06 - 613, mahlzeitendienst@drk-darmstadt.de Migration und Integration: Beratung und Projekte (z. B. Antragsunterstützung im Jobcenter Darmstadt, Sprachund Integrationsvermittler/Übersetzung bei Ämtern und Institutionen, Seniorentreffs und Gymnastikkurse in Türkisch u. Russisch): Riza Yilmaz, Tel. 0 61 51 / 36 06 - 650, riza.yilmaz@drk-darmstadt.de Familienbildungsprogramm HIPPY (Hausbesuche und Gruppentreffen für Eltern mit Vorschulkindern – vor allem mit Migrationshintergrund): Buket Dagdelen und Lea Bleines, Tel. 0 61 51 / 36 06 – 652, hippy@drk-darmstadt.de rz_anz_90x90.indd

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www.drk-darmstadt.de IMPRESSUM v. i. S. d. P.: DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. Wolfskehlstraße 110 64287 Darmstadt 1. Vorsitzender Dr. Gregor Wehner Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl Marktplatz 3 64283 Darmstadt Gestaltung: Grafix Medien Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim

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Die FDP Darmstadt gratuliert dem DRK Darmstadt zum 150 jährigen

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Unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft im DRK! Für unsere Arbeit als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband ist es wichtig, die Unterstützung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Daher bitten wir Sie um eine fördernde Mitgliedschaft im DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. Schon ab 36,50 Euro pro Jahr können Sie uns helfen, unsere Rotkreuz-Arbeit auch in der Zukunft verlässlich planen zu können. Das sind 10 Cents pro Tag für eine gute Arbeit im Sinne des Gemeinwohls in unserer Stadt. Sprechen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Webseiten zum Thema Mitgliedschaft. Wir freuen uns, Sie als Förderer und Unterstützer des Roten Kreuzes begrüßen zu dürfen.

Kontakt: Tel. 06151/3606-124, mitglied@drk-darmstadt.de oder www.drk-darmstadt.de

Jubiläum!

„Das Ziel“ - Die HIPPY-Koordinatorinnen des DRK, Lea Bleines und Buket Dagdelen (v. l.), präsentieren die Diplome. HIPPY ist frei übersetzt ein „Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern". Es unterstützt vorrangig Eltern mit Migrationshintergrund dabei, die Entwicklung ihrer 4- bis 5-jährigen Kinder zu fördern. Diese sind danach „fit für die Schule“, was sie mit einem Diplom bestätigt bekommen. Es wird gemeinsam gebastelt, gemalt, gespielt, vorgelesen und vieles mehr, was auch die Eltern-Kind-Beziehung stärken soll.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende, gerade in unserem Jubiläumsjahr! Jeder Beitrag hilft – unmittelbar. Ihre Zuwendung ist steuerlich absetzbar. Ansprechpartner: Tim Wittwer, Tel. 06151/3606-120, tim.wittwer@drk-darmstadt.de Empfänger: DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. Sparkasse Darmstadt BIC: HELADEF1DAS IBAN: DE47 5085 0150 0000 5462 83 Stichwort: „Jubiläum 150“

Ausgabe 45 vom 6.11.2014  
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