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November 2015 Preis: CHF 8.–

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Liechtenstein ____

2015/2016


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First Advisory Group


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Editorial

who is who Inhalt

Liechtenstein 2015/2016

Interview

Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein 4

Liebe Leserinnen, liebe Leser

86 Porträts

Industrie

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8

Finanzdienstleistungen . .21 Dienstleistungen . . . . . . . . . . . .35 Food & Lifestyle

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Bau & Immobilien

47

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59

IT & Technologie . . . . . . . . . . .69 Newcomer & Start-ups . . .83 Bildung & Forschung . . . . .93 Staat & Politik

Macher und Visionäre prägen Liechtenstein Wer sind die Macher in unserem Land? Wer trifft die wichtigen Entscheidungen in Wirtschaft und Politik? Um diese Fragen zu beantworten, stellen wir Ihnen eine Reihe von Persönlichkeiten vor, welche den Wirtschaftsstandort Liechtenstein in besonderer Weise prägen und voranbringen. Dabei können wir natürlich nur einen kleinen Teil der zahlreichen Unternehmer und Entscheidungsträger im Land präsentieren. Die ausgewählten Persönlichkeiten stehen stellvertretend für die Innovationskraft und Vielfalt des Standortes. Liechtenstein verdankt seinen Wohlstand zu einem Grossteil jenen Machern und Visionären, die sich mit Mut und Tatkraft für das Land einsetzen. Liechtenstein bietet heute mehr Arbeitsplätze als das Land Einwohner hat. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf ist in Europa einsame Spitze. Welches Geheimnis hinter dem Wirtschaftswunder steckt, zeigt das Beispiel des Fürstenhauses. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein verrät mehr dazu im Interview. Herausgegeben wird das Nachschlagewerk vom Verein «Who is who Liechtenstein» in Zusammenarbeit mit der Vaduzer Medienhaus AG und der Eventagentur Skunk AG. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Partnern für die breite Unterstützung und wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre der zweiten Ausgabe des «Who is who Liechtenstein».

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Publireportagen 29 Unternehmen und Organisationen stellen sich vor

Patrick Stahl Projektleiter Skunk AG

Yves Hollenstein Chefredaktor Wirtschaft regional

Patrick Flammer Leiter Marketing&Verkauf Vaduzer Medienhaus AG

Markus Goop Präsident Verein Who is who Liechtenstein

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«Die Beschränkung

der Einwanderung zwingt unsere Unternehmen dazu, sich auf eine hohe Wertschöpfung zu konzentrieren.»


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«Ich mische mich nicht ins Alltagsgeschäft ein» Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein hat die Aufgaben der Fürstenfamilie frühzeitig an seine Söhne übergeben. Das Staatsoberhaupt spricht im Interview über den BeinaheKollaps der fürstlichen Unternehmen, das Erfolgsrezept des Wirtschaftsstandortes und Expansionspläne im Geschäft mit Saatgut. Mit Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein sprach Patrick Stahl

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Interview Fürst Hans-Adam II.

lese. Aufgrund der familiären Verhältnisse sieht man sich oft und bespricht dabei auch das eine oder andere Thema. Mit dem Erbprinzen und seiner Familie teilen wir uns ja Schloss Vaduz und auch Maximilian und Constantin treffe ich regelmässig. Wie haben Sie die unterschiedlichen Aufgaben unter ihren Söhnen aufgeteilt?

Mein ältester Sohn Alois konzentriert sich auf die Regierungsgeschäfte. Mittlerweile führt mein Sohn Maximilian die LGT-Gruppe und die anderen Unternehmen habe ich meinem dritten Sohn Constantin übergeben. Warum haben Sie die Aufgaben gesplittet?

Das Familienvermögen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen. Dadurch ist dessen Verwaltung wesentlich vielfältiger und komplexer geworden. Welche Erfahrung haben Sie bei der Firmenführung gemacht?

Als mich mein Vater 1970 mit der Verwaltung des Familienvermögens betraute, standen wir kurz vor dem Zusammenbruch. Mein Vater war sogar gezwungen, Grundbesitz und Kunstwerke zu verkaufen. Unsere traditionellen Betriebe in der Forst- und Landwirtschaft waren überschuldet und die Bank war noch relativ klein und stark lokal verankert. Es ist mir dann zum Glück gelungen, die Unternehmen zu reorganisieren. Es war eine klassische Sanierungsaufgabe. Wie brachten Sie die Unternehmen wieder auf Wachstumskurs?

Ich musste Betriebe liquidieren und verkaufen, Personal abbauen und Schulden refinanzieren. Zuerst habe ich mich auf unsere Bank konzentriert, da ich dort das grösste Wachstumspotenzial sah. Ein weiterer mutiger Schritt war der Einstieg ins Reisgeschäft. Wie kam es dazu?

urchlaucht, Sie sind das Oberhaupt der Fürstenfamilie. Wie muss man sich Ihre Rolle in der LiechtensteinHolding vorstellen? Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein: Ich bin schon

seit einiger Zeit nicht mehr so stark in die Geschäfte unserer Unternehmen involviert und habe frühzeitig die Nachfolge geregelt. Meine Söhne sind mittlerweile weitgehend für die politischen und unternehmerischen Angelegenheiten der Familie verantwortlich. Ich bin Chairman der Stiftungen, in denen die Unternehmen unserer Familie eingebracht sind. Der Stiftungsrat mischt sich nicht in das Alltagsgeschäft ein, sondern ist eher beratend im Hintergrund tätig. In letzter Konsequenz ist der Stiftungsrat allerdings verantwortlich für den Erfolg der Unternehmen und kann das Management unter Umständen auch entlassen. Hatten Sie schon einmal daran gedacht, Ihre Söhne zu entlassen?

Nein (lacht). Meine Söhne erfüllen ihre Aufgabe zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich lasse mich regelmässig über die unternehmerischen und politischen Agenden informieren und kriege auch alle möglichen Berichte, die ich mir durch-

Im Stiftungsrat wollten wir nach der Reorganisation der fürstlichen Unternehmen wieder in neue Projekte investieren. Wegen des Kalten Krieges bestanden Ende der 1970erJahre allerdings sehr viele Unsicherheiten in Europa. Wir fanden, dass Investitionen in den USA am sichersten sind und entschieden uns schliesslich aufgrund unseres Knowhows für die Landwirtschaft. Im Süden der Vereinigten Staaten konnte ich damals sehr günstig Weideflächen kaufen, die wir in Reisfarmen umwandelten. Zu der Zeit ist es dem chinesischen Agrarwissenschaftler Yuan Longping gelungen, durch Kreuzungen mit Wildreissorten Hybridreis zu entwickeln, mit dem Ziel, den Ernteertrag und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten zu erhöhen. Mit Unterstützung von Professor Yuan Longping ist es uns dann gelungen, das Saatgut qualitativ zu verbessern, den Böden und Klimagebieten der USA sowie den Anforderungen der mechanisierten Landwirtschaft anzupassen. Heute hat unsere Firma RiceTec einen hohen Marktanteil. Inzwischen haben wir auch nach Lateinamerika und Indien expandiert. Reis ist weltweit das

«Ich hatte

Angst vor einem Bankensterben.»

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Interview Fürst Hans-Adam II.

wichtigste Nahrungsmittel, aber die Anbaugebiete, besonders in Asien, gehen immer weiter zurück. Die Gebiete, in denen Reis angebaut wird, sind in der Regel dicht besiedelt, und die expandierenden Dörfer und Städte benötigen Land und Wasser. Das bekannteste Unternehmen der Fürstenfamilie ist nach wie vor die LGT-Gruppe. Wie wichtig ist die Verbindung zum Fürstenhaus für die Geschäfte der Bank?

Unsere Familie ist seit über 80 Jahren im Besitz der Bank. Diese Kontinuität ist zweifellos ein grosser Vorteil, weil unsere Kunden ihr Vermögen langfristig sichern und nachhaltig anlegen wollen. Stabilität ist gerade in der heutigen kurzlebigen Zeit ein wesentlicher Entscheidungsfaktor bei der Wahl der Bank. Ein Teil unseres Familienvermögens wird von unserer Bank verwaltet. Dies unterstreicht unseren engen Be-zug zur Bank zusätzlich. Diese Verbindung nutzen wir na türlich auch werbetech- nisch, indem wir unsere Kunstsammlungen an Standorten präsentieren, an denen die LGT präsent ist. Während die LGT vor allem an ausländischen Standorten wächst, steht der Finanzplatz Liechtenstein sehr stark unter Druck. Welche Rezepte haben Sie für Finanzintermediäre parat?

Man kann sich heute nicht mehr auf das Bankgeheimnis stützen. Es war seit längerer Zeit absehbar, dass der Druck auf das Bankgeheimnis immer grösser wird und über kurz oder lang nicht aufrecht gehalten werden kann. Der Druck kam nicht nur von offizieller Seite, sondern auch, weil Nachrichtendienste grosse Beträge ausgegeben haben, um das Bankgeheimnis zu knacken, wie dies bei uns der Fall war. Welche Vorteile hat Liechtenstein ausser dem Bankgeheimnis zu bieten?

Wichtig sind natürlich die Rahmenbedingungen. Man kann es nicht oft genug betonen, wie wichtig eine liberale Gesetzgebung, ein attraktives Steuersystem, ein gutes Bildungssystem und Rechtssicherheit im heutigen Umfeld sind. Gerade im Finanzdienstleistungsbereich ist es wichtig, dass sich die Vorschriften nicht ständig ändern. Unsere Kunden denken wie wir in Generationen. Das heisst, sie wollen ihr Vermögen an ihre Kinder und Enkelkinder übergeben. Dadurch sind die Banken gefordert. Die Finanzdienstleister müssen sich heute mehr denn je durch Leistung beweisen. Selbst im besten Umfeld wird eine schlecht geführte Bank keine neuen Kunden gewinnen können. Vor allem kleinere Banken, Treuhandfirmen und Vermögensverwalter sind weniger flexibel als eine LGT, um sich rasch umzustellen. Wie stark wird die Finanzbranche in Liechtenstein schrumpfen?

Ich muss zugeben, dass ich erwartet hatte, dass die Konsolidierung schneller voranschreiten wird. Ich hatte Angst, dass es zu einem Bankensterben kommen und vielleicht der ganze Finanzsektor sehr stark schrumpfen könnte. Dies hätte dramatische Folgen für die Beschäftigung und den Staatshaushalt gehabt. Daher bin ich froh, dass dieses Szenario nicht eingetroffen ist. Es hat sich gezeigt, dass auch kleine Banken und Finanzdienstleister überleben können, wenn sie einen guten Service anbieten. Sie glauben demnach, dass die Talsohle am Finanzplatz bereits durchschritten ist? 6| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

«Politiker

sollten nicht in die Wirtschaft eingreifen.»

Ich glaube schon, dass wir die gröbsten Verwerfungen hinter uns haben. Wir sehen bei unserer Bank wieder erfreuliche Zuflüsse am Standort Liechtenstein. Die Reputation des Finanzplatzes hat sich gut entwickelt, seitdem wir Abkommen mit anderen Staaten abschliessen. Wie weit davon auch andere Banken profitieren, kann ich allerdings nicht im Detail beurteilen. Auch die Industrie, das Gewerbe und der Handel haben angesichts des starken Franken mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Heute wird oft der Ruf laut, der Staat müsste aktiver eingreifen, um bestehende Firmen zu erhalten und neue Geschäftsfelder zu eröffnen.

Ich habe immer die Auffassung vertreten, dass der Staat ein schlechter Unternehmer ist. Je weniger der Staat in die Wirtschaftspolitik eingreift, desto besser entwickelt sich in der Regel die Wirtschaft. Politiker haben schon genug damit zu tun, einen demokratischen Rechtsstaat aufrecht zu erhalten und sollten nicht auch noch meinen, sie könnten die Wirtschaft in die gewünschte Richtung lenken. Ich kenne ehrlich gesagt kein Beispiel, wo die staatliche Planwirtschaft auf Dauer funktioniert hätte. Die historische Erfahrung lehrt uns, dass diese Eingriffe oft in einer Katastrophe enden, weil Steuergelder versenkt und das freie Unternehmertum abgewürgt werden. Wie stark sind Ihrer Ansicht nach die Anreize, dass sich junge Menschen in Liechtenstein unter nehmerisch betätigen?

Ich stelle fest, dass wir einen guten Nachwuchs an Unternehmern haben, die den Mut haben, mit neuen Produkten und Dienstleistungen in den Markt einzutreten. Es bedarf dazu aber auch oft der Unterstützung von Familie und Freunden, aber auch von Banken oder Finanzdienstleistern, die Kapital bereitstellen, damit die Unternehmen ihre Ideen finanzieren können. Wichtig ist dabei, dass wir ein gutes Bildungssystem haben, wo die jungen Menschen das Rüstzeug für das Berufsleben bekommen. Ich habe mich schon vor langer Zeit für die Einführung von Bildungsgutscheinen ausgesprochen. Da-


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Interview Fürst Hans-Adam II.

Eine vollkommene Öffnung für den Zuzug ist politisch nicht durchsetzbar. Von daher werden wir realistischerweise auf absehbare Zeit mit Kontingenten leben müssen. Das bestehende System ist ja auch nicht das schlechteste. Sonst könnten wir uns wohl kaum Schweizer Gastarbeiter leisten (lacht). Die Kontingente haben sich auch insofern bewährt, dass dringend benötigte Fachkräfte einen Wohnsitz in Liechtenstein erhalten, sofern der Bedarf gut begründet ist. Auf der anderen Seite hat die Beschränkung der Einwanderung auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen. Wie meinen Sie das?

Die Beschränkung zwingt unsere Unternehmen, sich auf eine hohe Wertschöpfung zu konzentrieren sowie schlank und produktiv zu bleiben. Die Firmen bauen keine Überkapazitäten auf, wenn das Geschäft kurzfristig überhitzt, und laufen deshalb auch nicht Gefahr, massenhaft Mitarbeiter entlassen zu müssen, wenn der Boom wieder abflaut. Stattdessen verlagern insbesondere die Industrieunternehmen ihre Produktion teilweise ins Ausland, wo die Personalkosten tiefer sind. Dieser Druck ist gesund für unsere Volkswirtschaft, denn sie führt dazu, dass unsere Unternehmen auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben. Zur Person Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein ist Staatsoberhaupt des Fürstentums Liechtenstein. Er absolvierte das Schottengymnasium in Wien und das Gymnasium Lyceum Alpinum in Zuoz, bevor er das Studium an der Universität St. Gallen in Betriebs- und Volkswirtschaft abschloss. Ab 1970 kümmerte sich Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein um die Verwaltung des fürstlichen Vermögens und wurde 1984 als Stellvertreter seines Vaters eingesetzt. Nach dessen Tod übernahm er 1989 die Regierungsgeschäfte. Unter seiner Führung trat Liechtenstein der UNO und dem EWR bei und reformierte 2003 nach langwierigen Auseinandersetzungen zwischen Fürstenhaus und Politik die Verfassung. Am Staatsfeiertag 2004 übergab Fürst Hans-Adam II. die Geschäfte an seinen Sohn Alois. Mit 70 Jahren hält sich der vierfache Familienvater weitgehend aus politischen Diskussionen zurück.

Zu den fürstlichen Unternehmen Die Fürstenfamilie von Liechtenstein gilt als reichstes Adelshaus Europas. Das Magazin «Bilanz» schätzt das Vermögen aktuell auf über acht Milliarden Franken. Ein Grossteil des Familienvermögens verwaltet die hauseigene LGT-Bank. Der Saldo des fürstlichen Portfolios beträgt fast drei Milliarden Franken. Die Familie besitzt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Der Wert der Kunstsammlung mit mehr als 1000 Werken wird auf über vier Milliarden Franken geschätzt. Das Fürstenhaus ist auch reich an Grund und Boden. Die Familie verwaltet fast 20 000 Hektare Ländereien und Forste insbesondere in Österreich. Dazu gesellen sich Immobilien wie das Palais Liechtenstein in Wien, die Saatgutfirma RiceTec und weitere Beteiligungen.

durch würde sich der Staat teilweise aus dem Bildungssystem zurückziehen und der freie Markt würde entscheiden, welche Bildungseinrichtungen erfolgreich sind und welche verschwinden werden. Die Liechtensteiner Wirtschaft würde ohne aus ländische Arbeitskräfte gar nicht funktionieren. Sollte sich das Land stärker für Ausländer öffnen oder reichen die bestehenden Kontingente aus?

Kosteneinsparungen sind auch beim Staat ein grosses Thema. Gehen Sie davon aus, dass der Staatshaushalt mittlerweile saniert ist oder sind dafür weitere Anstrengungen notwendig?

Der Staatshaushalt bleibt eine Daueraufgabe für die Politik. Dessen muss man sich bewusst sein. Ich glaube, dass wir noch in einigen Bereichen sparen können, ohne hinter das Niveau unserer Nachbarn in der Schweiz oder Österreich zurückzufallen. Es werden auch immer wieder neue Begehrlichkeiten auftauchen. Manche meinen, ein souveräner Staat brauche einen eigenen Flugplatz. Da braucht es meiner Ansicht nach Rückgrat, dass die Politiker hart bleiben und solche Forderungen konsequent ablehnen. Durchlaucht, angenommen, sie wären heute jung und könnten sich unternehmerisch betätigen. Welcher Bereich würde Sie interessieren?

Als ich jung war, wollte ich eigentlich Physik oder Archäologie studieren, aber mein Vater drängte mich damals dazu, Wirtschaft und Recht zu studieren. Wirtschaft, um das Vermögen der Familie neu aufzubauen. Recht, um die Aufgaben des Staatsoberhauptes übernehmen zu können. Also wählte ich diese beiden Studienrichtungen in St. Gallen. Ich glaube, dieser Entscheid war ganz gut (lacht). Sie haben Ihre Nachfolge frühzeitig und ohne grössere Probleme geregelt. Was machen andere Firmenpatrons falsch, bei denen die Nachfolgeregelung zum Teil nicht funktioniert?

Mir ist es nicht schwergefallen, mich vom wirtschaftlichen und politischen Alltag zu lösen. Vielleicht deshalb, weil ich mir meinen Weg nicht selbst ausgesucht hatte, sondern in diese Position hineingeboren wurde. Es war die Erwartung meiner Eltern, dass ich diese Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen erfülle. Ich habe deshalb auch versucht, meine Söhne frühzeitig damit vertraut zu machen, damit sie bereit sind, wenn die Zeit reif dafür ist. Alle meine Söhne sammelten ausserhalb der Familienunternehmen und ausserhalb des Landes wertvolle Erfahrungen. Sie mussten sich zuerst anderswo bewähren, bevor sie dann ihre Aufgaben in der Familie antraten. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|7


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Produkte aus Liechtenstein geniessen weltweit einen ausgezeichneten Ruf

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Industrie

«Wir haben in einem Bauernhaus angefangen. Das war richtig spannend.»

Guido Durrer, 61

CEO ThyssenKrupp Presta ★ Guido Durrer arbeitet seit 30 Jahren für den mittlerweile grössten Arbeitsgeber in Liechtenstein, der ThyssenKrupp Presta AG. Er studierte Maschinenbau an der ETH Zürich und absolvierte ein Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften am BWI in Zürich. Er stieg 1981 bei der damaligen Mettler AG in Stäfa im Anlagenbau ein. 1985 wechselte er in den Vertrieb bei der Presta und seit 1998 ist er in der Geschäftsführung verantwortlich für das internationale Lenkungsgeschäft. Seit 2005 ist er CEO der ThyssenKrupp Presta AG. Während seiner Zeit bei der ThyssenKrupp Presta entwickelte sich das Unternehmen vom Kaltfliesspresser zum führenden Hersteller von Lenksystemen. So wurden 2014 rund 20 Millionen Lenksäulen weltweit ausgeliefert, das heisst, jedes vierte Auto lenkt mit einer Lenksäule der Presta. Die ThyssenKrupp Presta AG beschäftigt global mehr als 7000 Mitarbeiter und unterhält 16 Standorte in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien. Am Hauptsitz in Eschen wird massgeblich die Mobilität der Zukunft mitgestaltet. «Der Weg führt weg vom hydraulischen über das elektromechanische Lenksystem bis hin zu autonomen Fahrzeugkonzepten», sagt Guido Durrer. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Vaduz.

Tritt in den Ruhestand: Werner Bachmann

Werner Bachmann, 61

CEO Neutrik

★ Werner Bachmann tritt Ende Jahr von der Spitze der Neutrik AG ab. Der 61-Jährige geht nach vierzigjähriger Tätigkeit beim Hersteller von Kabelsystemen für die Unterhaltungsindustrie in den wohlverdienten Ruhestand. Bachmann begann 1975 mit dem Firmengründer Bernhard Weingartner, den ersten Mikrofon-Stecker der Marke Neutrik zu entwickeln. «Wir haben in einem Bauernhaus angefangen und hatten damals noch 10 bis 15 Mitarbeiter. Das war richtig spannend», erinnert sich Bachmann an die Anfänge des Unternehmens. Unter der Führung von Bachmann entwickelte sich das Unternehmen zum führenden Lieferanten für die Unterhaltungsindustrie. Heute produziert Neutrik mit knapp 1000 Mitarbeitern jedes Jahr mehrere Millionen Steckverbindungen. Trotz der Internationa lisierung des Unternehmens werden 90 Prozent des Umsatzes noch immer am Hauptsitz in Liechtenstein gemacht. Grund genug, um jüngst ein neues Hochregallager in Schaan zu bauen. Dem verheirateten Vater dreier Kinder wird es auch im Ruhestand nicht langweilig werden: Der Kulturliebhaber präsidiert seit Ende 2014 den Aufsichtsrat des Theaters am Kirchplatz (TAK) in Schaan. 10| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

«Jedes vierte Auto lenkt mit einer Lenksäule der Presta.» Lenkt den grössten Arbeitgeber in Liechtenstein: Guido Durrer


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Martin Henck, 52

Industrie

CEO Hilcona

★ Martin Henck ist seit 2012 CEO der Hilcona-Gruppe. Nach seinem Studium zum Lebensmittelingenieur promovierte er an der ETH Zürich. Am IMD Lausanne absolvierte er berufsbegleitend den Executive MBA. Nach seiner Tätigkeit als Leiter Innovationsmanagement bei SwissDairy Food in Bern und Zürich wechselte er zu Mövenpick Fine Food nach Lausanne, wo er als technischer Direktor für Produktion, Einkauf, Entwickung und Qualitätssicherung zuständig war. Nach dem Verkauf der Markenrechte ging er zu Nestlé als Geschäftsführer Mövenpick Ice Cream, wo er die Marke international neu positionierte. Danach wechselte er an den Hauptsitz von Nestlé als Global Marketing and Business Leader, zuständig für den Bereich Premium Schokolade und Pralinen. Die Hilcona-Gruppe stellt eine breite Palette von gekühlten, tief gekühlten und haltbaren Frischeprodukten her und bedient Kunden im Detail handel, Foodservice, Impulsbereich und der Lebensmittelindustrie. Das Unternehmen beschäftigt knapp 2000 Mitarbeiter in Liechtenstein und der Schweiz und erzielt einen Umsatz von rund 500 Millionen Franken. Henck lebt in Schaan und zählt Kochen und Reisen zu seinen Hobbys.

Leitet den Geschäftsbereich Klimatechnik: Peter Gerner

Peter Gerner, 48

Geschäftsleitungsmitglied Hoval ★ Peter Gerner ist Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung der Hoval-Gruppe. Gerner studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und arbeitete zunächst bei einem Wirtschaftsprüfer in Zürich, bevor er zu Hoval wechselte. Seit knapp 20 Jahren ist der Betriebsökonom bei der Hoval-Gruppe in verschiedenen Führungsfunktionen tätig und seit 2002 leitet er den Geschäftsbereich Heiztechnik. Die Hoval-Gruppe entwickelt und produziert intelligente Heiz- und Lüftungssysteme und beschäftigt weltweit rund 1650 Mitarbeiter in 16 Ländergesellschaften, davon 330 am Hauptsitz in Vaduz, und erzielte zuletzt einen Umsatz von 360 Millionen Franken. Gerner ist zudem Vizepräsident des Hochschulrates der NTB und Jurymitglied des Wettbewerbs «Entrepreneur Of The Year». In seiner Freizeit reist der dreifache Familienvater gerne etwas unkonventioneller und abenteuerlicher.

Von Nestlé zu Hilcona gewechselt: Martin Henck who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|11


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Markus Kaiser, 47

Industrie

CEO Kaiser

★ Markus Kaiser hat die Kaiser AG zum weltweit führenden Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen und MobilSchreitbaggern weiterentwickelt. Dabei wollte Kaiser eigentlich gar nicht in das Familienunternehmen einsteigen, sondern entschied sich nach seinem Studium der Wirtschaftspädagogik zunächst für den Lehrerberuf. Während zehn Jahren unterrichtete er Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre am Liechtensteinischen Gymnasium, der Berufsmittelschule und an der Universität Liechtenstein, bis ihn ernsthafte Probleme im Unternehmen Kaiser zu einem Berufswechsel bewogen. Kaiser übernahm das Ruder und schaffte den Turnaround dank leidenschaftlichem Einsatz und motivierten Mitarbeitern. Bald war die Kaiser AG sogar in der finanziellen Lage, ähnlich gelagerte Unternehmen zu übernehmen. Das Unternehmen übernahm zwei Anbieter in Finnland und Italien und wuchs dadurch auf rund 400 Mitarbeiter am Hauptsitz in Liechtenstein und den Tochterunternehmen in Finnland, Italien, Österreich und der Slowakei. 2013 feierte die Kaiser AG ihr 100-jähriges Bestehen – im selben Jahr wurde Kaiser auch zum «Entrepreneur Of The Year» in Liechtenstein gewählt. Kaiser ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Gamprin.

Seit bald 20 Jahren in Balzers tätig: Roland Herb

Roland Herb, 52

CEO Surface Solutions, Oerlikon ★ Roland Herb ist CEO des Segments Surface Solutions der Industriegruppe Oerlikon. Das Segment vereint seit Juni 2014 die beiden Schwesterunternehmen Balzers und Metco. Herb studierte Physik und doktorierte an der Universität Tübingen. Vor seinem Engagement bei Balzers war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen und anschliessend Leiter der Produktentwicklung bei Buck Plasma Elektronik in Neuenburg. Herb verbinden fast 20 Jahre mit Oerlikon Balzers. Der gebürtige Deutsche war seit 1997 im Unternehmen in verschiedenen Positionen und Abteilungen tätig, darunter Forschung & Entwicklung und Produktmanagement, bevor er die Leitung der strategischen Geschäftseinheiten Tools (Werkzeuge), Forming Tools (Umformwerkzeuge) und Komponenten übernahm. Dabei verantwortete er massgeblich die Positionierung von Balzers im Beschichtungsbereich. Von 2010 bis 2014 leitete Herb die Business Line Tools, bis heute eines der wichtigsten Standbeine des Unternehmens. Surface Solutions ist das umsatzstärkste Segment der Oerlikon-Gruppe. Das Segment betreibt über 140 Beschichtungszentren in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien und beschäftigt weltweit mehr als 6000 Mitarbeitende. Seit Januar 2015 ist Herb Vorstandsmitglied der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK).

Familienbetrieb weiterentwickelt: Markus Kaiser who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|13


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Industrie

Fred Kindle, 56

Partner Clayton, Dubilier & Rice ★ Fred Kindle ist der international bekannteste Liechtensteiner Manager. Kindle studierte Maschinenbau an der ETH Zürich und begann seine Laufbahn beim Bautechnologiekonzern Hilti. Nach dem Master of Business Administration an der Northwestern University in Chicago wechselte er zur Beratungsfirma McKinsey und stieg anschliessend beim Schweizer Industriekonzern Sulzer die Karriereleiter bis zum CEO-Posten hinauf. Nach einem Wechsel zu ABB leitete Kindle während vier Jahren die Geschicke des Elektrotechnikkonzerns, bis er das Unternehmen überraschend im Frühjahr 2008 verliess. Seither arbeitet er in London für die Private-Equity-Gesellschaft Clayton, Dubilier & Rice. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist Kindle Verwaltungsratspräsident bei der schottischen Materialprüfungsfirma Exova. «Wir betreiben keine Finanzspekulationen, sondern sind unternehmerisch tätig. Wir kaufen Firmen und wollen sie besser machen, um sie mit Gewinn wieder zu verkaufen», sagt Kindle. Er ist ausserdem Verwaltungsrats-Vizepräsident beim Versicherer Zurich, Verwaltungsratspräsident beim VZ Vermögenszentrum in Zürich und Verwaltungsrat beim Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail. Er ist zudem Mitglied des Development Committees der Royal Academy of Engineering in London. Nach fast 30 Jahren Auslandsaufenthalt hat sich Kindle mit seiner Frau im Herbst 2015 wieder in Liechtenstein niedergelassen.

Kehrt nach 20 Jahren wieder nach Liechtenstein zurück: Fred Kindle

Christoph Loos, 47

CEO Hilti

Der fünfte Chef in 75 Jahren: Christoph Loos

★ Christoph Loos steht seit 2014 an der Spitze des Bautechnologiekonzerns Hilti. Loos stammt aus Mannheim und studierte Betriebswirtschaft in St. Gallen. Anschliessend war er für die Unternehmensberatung Boston Consulting in München und Shanghai tätig, bevor er zu Hilti wechselte. Ab 2001 hatte Loos beim Liechtensteiner Unternehmen verschiedene Führungsfunktionen inne, unter anderem in der Konzernentwicklung, im strategischen Marketing, im Vertrieb sowie als Geschäftsführer der Marktregion Deutschland. Anfang 2014 löste Loos seinen Vorgänger Bo Risberg aufgrund der firmeninternen Altersgrenze an der Konzernspitze ab und ist seither der fünfte Vorstandsvorsitzende in der Geschichte des 75 Jahre alten Familienunternehmens. Die Hilti-Gruppe erzielte 2014 mit rund 22 000 Beschäftigten in 120 Ländern einen Umsatz von 4,5 Milliarden Franken. Loos ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 2006 lebt er mit seiner Familie in Schaan. Seine Freizeit verbringt er gerne in den Bergen beim Wandern, Biken oder Skifahren. Er ist zudem Stiftungsratsmitglied der Hilti Foundation und der St. Galler Stiftung für Internationale Studien. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|15


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Industrie

Klaus Risch, 54

Präsident Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer ★ Klaus Risch ist seit 2007 Präsident der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK). Der Verband vertritt die Interessen seiner rund 40 Mitgliedsunternehmen aus Liechtenstein. Dazu zählen vor allem die grösseren und mittleren Industriebetriebe sowie die drei grossen Banken und einige Dienstleistungsfirmen. Die Mitgliedsunternehmen der LIHK beschäftigen rund 12 000 Mitarbeitende in Liechtenstein und rund 46 000 Mitarbeitende in Auslandsniederlassungen in rund 70 Ländern. Risch war während vieler Jahre in Führungspositionen für die HiltiGruppe tätig: Er war unter anderem Geschäftsführer der Marktorganisationen in Österreich und in Deutschland sowie Regionsleiter von Nord-/Ost- und Zentraleuropa. Zuletzt war er im Executive Management Team der Hilti-Gruppe verantwortlich für Global Human Resources. Anfang 2015 übernahm Risch eine neue Funktion als Trustee und Mitglied der Geschäftsleitung des Martin Hilti Familien Trusts. Ausserdem ist Risch Mitglied des Verwaltungsrates von Liechtenstein Marketing und Board Member der International School Rheintal (ISR). Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und wohnt in Schaan.

Vertritt 40 Mitglieder mit fast 60 000 Mitarbeitern: Klaus Risch

Alex Vogt, 60

CEO Optics Balzers

«Wir müssen immer einen Schritt voraus sein.» Investor und Chef in einer Person: Alex Vogt 16| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Alex Vogt ist CEO von Optics Balzers. Die Wurzeln des Unternehmens reichen fast 70 Jahre zurück. Optics Balzers entstand 2008 im Rahmen eines Management-Buyouts aus dem Geschäftsbereich Oerlikon Optics am Standort Balzers. Im Jahre 2010 übernahm das Unternehmen zudem die Firma mso jena Mikroschichtoptik in Jena. Optics Balzers zählt weltweit zu den führenden Anbietern in der Photonik-Industrie. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und erzielt rund 50 Millionen Franken Umsatz. Das Angebotsspektrum erstreckt sich von optischen Beschichtungen über Glasbearbeitung, Strukturierungs- und Verbindungstechnologien bis hin zur Fertigung kompletter optischer Baugruppen. Optics Balzers sucht ständig nach neuen Geschäftsfeldern: «Wir müssen bei den Innovationen immer einen Schritt voraus sein, damit wir uns vom Wettbewerb differenzieren können.» So entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit dem Forschungsinstitut CSEM in Landquart einen Biosensor für die Wasseranalytik. Vogt absolvierte das Ingenieurstudium an der NTB und arbeitete 17 Jahre bei der Balzers AG, davon fünf Jahre in den USA, und anschliessend bei Hilti und Zellweger Uster. 1995 übernahm Vogt das Unternehmen Baltec und verkaufte die Firma 2008 an Leica Microsystems. Seit 2009 ist Vogt Mitinhaber und Verwaltungsrat bei Optics Balzers und seit 2011 leitet er die Geschicke des Unternehmens. Vogt ist verheiratet und hat vier Kinder. Die Familie lebt in Buchs. In seiner Freizeit bereist er gerne die Welt.


17_Elgo Batscale 1/1.qxp_Layout 1 02.11.15 18:37 Seite 17

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Dipl. Ing Daniel Neumann, technischer Betriebsleiter, und Dipl. Ing. Helmut Grimm, Inhaber der ELGO-Gruppe, bei der Entwicklungsarbeit (v.l.).

❱ Kontinuierlich gewachsen

Elgo-Magnetband-Messtechnologie am Standort Balzers entwickelt sich rasant Seit 1998 entwickelt und produziert die Elgo Batscale AG in Balzers Sensoren zum Bestimmen der Position eines Aktors auf einer beweglichen Strecke. Man begann mit kleinen Schritten, genauer gesagt mit drei Mitarbeitern auf 80 Quadratmetern. Als Messmittel dient ein Magnetband, das quasi mit einer elektromagnetischen Scala versehen wird. Vereinfacht dargestellt handelt es sich um eine Art Rollmeter, wie man ihn von zu Hause kennt. Allerdings mit einer unsichtbaren Scala, die als Absolutwert an jeder Position mit einer Genauigkeit von 0,1 Millimetern vom Elgo-Sensor abgelesen werden kann.

Dieses Messverfahren hat sich Jahr für Jahr in verschiedenen Anwendungen durchgesetzt. Man beliefert aus Balzers inzwischen namhafte Hersteller in den Marktsegmenten Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Medizintechnik, Agrarmaschinen sowie Energietechnik (Solar und Windkraft). Hochgenaue Positionserfassung Ein Schwerpunkt liegt seit dem Jahr 2008 in der Liftindustrie. Die Kabinenposition im Liftschacht wird über das Elgo-Magnetband und den Sensor Limax hochgenau erfasst und dient der exakten Positionierung der Aufzugskabine in jeder Etage bei höchsten Geschwindigkeiten. Der Betrieb in Balzers wird bis zum Ende des Jahres 2015 um weitere 1800 Quadratmeter ausgebaut. Eigene Tochtergesellschaften in China (Wuxi) und den USA (Chicago) haben sich bereits bestens etabliert. Durch das nahezu weltweite Vertriebsnetz der Elgo KG mit Sitz in Deutschland erreicht man inzwischen etwa 60 Prozent

der Zielmärkte. Die Elgo konzentriert sich dabei auf ihre Kernkompetenzen Messen, Steuern und Positionieren, die das Unternehmen letztlich am Markt bekannt gemacht haben. Fast zwei Millionen Meter Band Mit 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf 3800 Quadratmetern stellt man in Balzers in diesem Jahr fast zwei Millionen Meter Band und etwa 18 000 Sensoren her. Tendenz: Weiterhin stark ansteigend.

Föhrenweg 20, LI-9496 Balzers Tel. +423 380 02 22 info@elgo.li www.elgo.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|17


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Hightech-Beschichtungen schützen Werkzeuge vor Verschleiss und Abrieb.

❱ Mit innovativen Schichten Leistungsgrenzen verschieben

Segment Surface Solutions: Oberflächenlösungen aus Leidenschaft Schutz vor Korrosion, Verschleiss oder hohen thermischen Belastungen, aber auch Kunststoffmetallisierungen oder dekorative Schichten: Die Oberflächenbehandlungen des Oerlikon-Segments Surface Solutions machen viele Anwendungen des täglichen Lebens überhaupt erst möglich. Hohe Temperaturen, massive Drücke und Kräfte und eine Nutzung bis über die Leistungsgrenze des Materials hinaus: Werkzeuge für die metall- und kunststoffverarbeitende Industrie, aber auch Bauteile und Präzisionskomponenten, die bei Maschinen, Autos und Flugzeugen zum Einsatz kommen, müssen einiges aushalten. Möglich 18| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

wird dies nur dank hoch entwickelter Oberflächenlösungen. Einer der weltweiten Technologieführer in diesem Bereich hat seinen Hauptsitz in Balzers: das Segment Surface Solutions der Oerlikon Gruppe. Anfang Juni letzten Jahres gab Oerlikon, der Mutterkonzern der seit 1946 in Balzers beheimateten Oerlikon Balzers, die Übernahme des Schweizer Beschichtungsspezialisten Metco bekannt. Seit diesem Tag bilden Balzers und Metco gemeinsam das Segment Surface Solutions der OerlikonGruppe, das von CEO Roland Herb geleitet wird. Damit entstand ein globaler Technologieführer für Oberflächenlösungen, der weltweit über 6000 Mitarbeitende beschäftigt, mehr als 140 Beschichtungszentren in 36 Ländern betreibt und einen Umsatz von über einer Milliarde Schweizer Franken (2014) erzielt. Reibung und Verschleiss reduzieren Innovative Beschichtungen – manche davon sind bis zu 100-mal dünner als ein menschliches Haar – verbessern und funk-

tionalisieren Werkstoffe und schützen Oberflächen zuverlässig vor Korrosion, Verschleiss und hohen thermischen Belastungen. Roland Herb verdeutlicht am Beispiel eines Automotors, wie Oberflächenlösungen die Welt verändern: «Moderne Motoren müssen immer kleiner und leichter werden, dabei aber immer mehr Kraft entwickeln und auch noch weniger Kraftstoff verbrauchen. Die Herausforderung für die Motorenentwickler und -hersteller ist es also, Reibung und Verschleiss zu minimieren, um die Leistung und Belastbarkeit zu erhöhen, und gleichzeitig absolute Präzision für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erreichen. So müssen moderne Dieseleinspritz-Systeme nicht nur hohen Oberflächenpressungen standhalten, sondern gleichzeitig auch starker Schleifbelastung durch feinste Partikel im Kraftstoff. Wir haben bereits auf rund zehn Millionen Common-Rail-Injektoren eine besonders harte Kohlenstoffschicht aufgebracht, die einen sehr hohen Abriebwiderstand sicherstellt – erst so erreichen unsere Kunden die geforderte Lebensdauer für diese Bauteile,


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Beschichtete Komponenten für die Automobilindustrie.

nämlich ein Autoleben lang. Ohne unsere Beschichtungen würden diese Teile nicht einmal einen Tag halten!» Weniger Rohstoff- und Schadstoffverbrauch Höhere Effizienz und weniger Verschleiss bedeuten aber nicht nur Wirtschaftlichkeit, sondern auch weniger Rohstoff- und Schadstoffverbrauch und damit Schonung der Ressourcen. Für Herb ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit: «Wir tragen mit unseren Entwicklungen aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei», erklärt er. «Nehmen wir zum Beispiel Flugzeugturbinen: Durch unsere Thermal Spray Schichten können diese viel effizienter und langlebiger betrieben werden. Allein dadurch verringert sich der Treibstoffverbrauch enorm: Unsere Schichten ersparen unserer Erde pro Stunde die Emissionen von einer Million Liter Treibstoff!»

Schwerpunkt Forschung & Entwicklung Wo 1946 Professor Max Auwärter mihilfe des Fürsten Franz Josef II und dem Schweizer Industriellen Emil Georg Bührle mit der «Gerätebauanstalt Balzers» den Grundstein für das heute weltumspannende Unternehmen legte, indem es ihm gelang, die bis dahin noch weitgehend unbekannte Vakuum-Dünnfilmtechnologie industriell nutzbar zu machen, sind heute rund 570 Mitarbeitende beschäftigt. Damit hat sich Balzers zu einem weltweit anerkannten Kompetenzzentrum für die PVD Technologie (PVD = Physical Vapour Deposition, zu Deutsch: physikalische Dampfabscheidung) gemacht: «Allein in der Forschung und Entwicklung für unser Segment beschäftigen wir über 120 hoch qualifizierte Ingenieure, Materialwissenschaftler und Physiker, die Labore verfügen über umfassende Analyse-

und Testmöglichkeiten für die Schichtentwicklung, und wir arbeiten eng mit führenden Hochschulen zusammen», erklärt Herb, der selbst promovierter Physiker ist. Der weltweite Durchbruch gelang Balzers in den 1970er-Jahren mit Verschleissschutz-Schichten auf Industriebohrern. Noch heute sind diese unter dem Markennamen Balinit ein wichtiges Standbein. Weitere revolutionäre Technologieentwicklungen ermöglichen Beschichtungen in einer noch nie gekannten Vielfalt und Leistungsstärke. Die Schwesterfirma Oerlikon Metco, die im zürcherischen Winterthur beheimatet ist, ist Technologieführerin bei Schichten, die im Verfahren des thermischen Spritzens aufgebracht werden. Zum Wohl der Kunden Die beiden Technologien ergänzen sich hervorragend, und gemeinsam leisten sie einen ausschlaggebenden Beitrag an die Megatrends in den verschiedenen Industrien.

Der Hauptsitz des Surface Solutions Segments in Balzers.

Durch diese Zusammenführung kann das Segment Surface Solutions noch mehr Anwendungen aus einer Hand anbieten und massgeschneiderte, individuelle Lösungen für die Kunden erarbeiten. «Es ist für mich nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus technologischer Sicht extrem spannend zu sehen, wie unsere Projektteams, Entwickler, Forscher und Produktmanager daran arbeiten, diese beiden Technologien zusammenzubringen, durch deren Kombination neue Lösungen entwickeln, die bisherigen Grenzen der Technologie verschieben und völlig neue Denkansätze und somit Lösungen für unsere Kunden entstehen lassen», beschreibt Herb. Und auch dafür hat er ein Beispiel parat: «Interessant ist dies unter anderem für die Hersteller von Flugzeugturbinen, denn verschiedene Teile der Turbine müssen mit unterschiedlichen Verfahren beschichtet werden beziehungsweise kommen unsere Schichten bereits auf Werkzeugen zum Einsatz, mit denen die Teile produziert werden. Unsere Techniker arbeiten daran, den Herstellern die Bearbeitung der ganzen Baugruppe aus einer Hand anbieten zu können», lässt der Segment-CEO in die Zukunft blicken – in eine nahe Zukunft, wenn es nach den Beschichtungsspezialisten bei Oerlikon Balzers und Oerlikon Metco geht.

Iramali 18, LI-9496 Balzers Tel. +423 388 75 00 info.balzers@oerlikon.com www.oerlikon.com/balzers who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|19


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Traditionsunternehmen mit 100-jähriger Geschichte

Kaiser AG: Mit Innovationen aus Liechtenstein international auf Wachstumskurs Kaiser ist nicht nur Technologieführer bei Fahrzeugen für die Kanalreinigung und industrielle Entsorgung sowie bei MobilSchreitbaggern. Mit seinen Standorten in Liechtenstein, Italien, Finnland, Österreich und der Slowakei gilt das Unternehmen als Synonym für innovative technische Lösungen. Kaiser-Produkte revolutionierten zwei ganze Branchen. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Die Geschichte der Kaiser AG basiert auf Innovationskraft und Erfindergeist. Es ist die Geschichte von Innovationen, die über einen Zeitraum von bereits über 100 Jahren immer wieder technische Verbesserungen ermöglichten oder zu völlig neuen Produkten führten. 1913 beginnt die Unternehmensgeschichte mit einem Patent von Josef Kaiser senior. Viele verschiedene Erfindungen prägten die Zeit der Kaiser AG bis in die 90er-Jahre, wie zum Beispiel das legendäre Kaiserfass. Das erste Kanalreinigungsfahrzeug, damals als Schlammsaugwagen bezeichnet, wurde 1963 und der erste Schreitbagger 1965 gebaut. Produktinnovation made by Kaiser Bereits eineinhalb Jahre nach der erfolgreichen Einführung der Mobil-SchreitbaggerGeneration S10 und S12 Allroad wurde im Herbst 2014 mit dem Schienenbagger S22RR der Baumaschinenbereich der Kaiser AG um ein neues Geschäftsfeld ergänzt. Der S22RR ist ein universell einsetzbarer Zweiwegebagger, speziell auf die Vorgaben und Regulierungen im Bahnumfeld ausgerichtet. Auch im Bereich der Fahrzeuge für die Kanalreinigung steht Kaiser kurz vor der Markteinführung eines neuen Produkts. Der Gulliver 4.0 ermöglicht die Aufbereitung von Abwasser zu sauberem Wasser auf der Basis von Vakuumdestillation. Diese Technologie ist einzigartig und wiederum international zum Patent angemeldet. Internationale Marktstellung ausgebaut Aber nicht nur in die Produktentwicklung wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Die Kaiser AG fokussierte sich zudem auf die Stärkung der internationalen Markstellung. 2011 wurde das finnische Unternehmen Eur-Mark Teil von Kaiser. Eur-Mark ist 20| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Kompakt, effizient und ressourcenschonend: der Eco 3.0.

Der S12 Allroad wurde mit dem Red Dot Award sowie dem bauma Innovationspreis ausgezeichnet.

ebenfalls Hersteller von Fahrzeugen für die Kanalreinigung und industrielle Entsorgung und hat eine führende Marktposition in Skandinavien. Fahrzeuge für den skandinavischen Raum sind mit speziellen Winterpaketen ausgestattet, welche die Arbeit bei extremen Klimabedingungen bis zu minus 30 Grad Celsius ermöglichen.

Kanal- und Industriereinigung ist die Kaiser Gruppe damit zum international führenden Unternehmen avanciert. Mit Kaiser EurMark und Moro Kaiser, wie die Unternehmen sich heute nennen, zählt die Gruppe über alle Standorte hinweg rund 400 Mitarbeitende und arbeitet weltweit mit über 100 Vertriebs- und Servicepartnern zusammen.

Im April 2014 akquirierte Kaiser das Unternehmen Moro aus Pordenone, Italien. Moro ist ein international sehr gut positionierter Hersteller von Fahrzeugen für die Kanalund Industriereinigung sowie von Pumpen und Komponenten. Mit den beiden Akquisitionen gelang der Kaiser AG ein substanzieller Schritt zur Stärkung der Marktstellung. Im Bereich der Fahrzeuge für die

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who is

Finanzdienstleistungen Der Finanzplatz Liechtenstein verwaltet VermĂśgen aus aller Welt

who is who FĂźrstentum Liechtenstein 2015/2016|21


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Finanzdienstleistungen

Alexander Jeeves, 47

CEO Jeeves Group

★ Alexander Jeeves ist CEO des Treuhandunternehmens Jeeves Group mit Sitz in Vaduz. Er leitet das Familienunternehmen nach dem Tod von Firmengründer Bryan Jeeves in zweiter Generation. Die Jeeves Group konzentriert sich auf den Treuhandsektor und hat das Transportgeschäft SLT Speditions Est. im Jahr 2015 verkauft. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren Standorte in verschiedenen Ländern eröffnet und beschäftigt heute rund 70 Mitarbeiter, davon 40 am Hauptsitz in Liechtenstein. Alexander Jeeves studierte Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften an den Universitäten St. Gallen und Bern mit Studienaufenthalten in Florenz und London. Nach ersten beruflichen Erfahrungen im Ausland begann er 1997 als Managing Director der Jeeves Group in Liechtenstein. Jeeves ist Lehrbeauftragter für Treuhandwesen an der Universität Liechtenstein und Honorarkonsul für St. Vincent und die Grenadinen in Liechtenstein. Er ist ausserdem Mitglied des renommierten Carlton Club in London. Seine Freizeit widmet er primär seiner Familie. Alexander Jeeves ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Schaan.

Führt den grössten Standort der LGT-Gruppe: Norbert Biedermann

Norbert Biedermann, 60

CEO LGT Bank

★ Norbert Biedermann ist seit 2011 Vorsitzender der Geschäftsleitung der LGT Bank. Er absolvierte nach dem Abschluss am Collegium Marianum in Vaduz eine verkürzte Berufslehre bei einer anderen Liechtensteiner Bank und wechselte dann zur LGT. Seit 1974 hat Biedermann sprichwörtlich eine Bilderbuchkarriere bei der Bank des Fürstenhauses durchlaufen. Er bekleidete verschiedene Funktionen etwa im Rechnungswesen, der internen Revision, im Devisen- und Geldmarkthandel sowie in der Anlageberatung und wurde 2001 Mitglied der Geschäftsleitung. Die LGT Bank AG ist die grösste Tochtergesellschaft der LGT-Gruppe. Die Gruppe beschäftigt weltweit rund 2000 Mitarbeitende in Europa, Amerika, Asien und dem Mittleren Osten und verwaltet aktuell Vermögenswerte von 126 Milliarden Franken für vermögende Privatkunden und institutionelle Anleger. Biedermann lebt mit seiner Frau in Balzers und hat zwei erwachsene Kinder. Zu seinen Hobbys gehören Sport, Lesen und Reisen. 22| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Konzentriert sich auf das Treuhandgeschäft: Alexander Jeeves


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Finanzdienstleistungen

Fritz Kaiser, 60

Executive Chairman Kaiser Partner

Der Nachhaltigkeit verpflichtet: Fritz Kaiser

★ Fritz Kaiser ist Mitinhaber und Executive Chairman von Kaiser Partner. Die Wealth-Management-Gruppe mit Sitz in Vaduz betreut mit rund 200 Mitarbeitern rund 25 Milliarden an Kundenvermögen. Die Unternehmensgruppe umfasst eine der führenden Treuhandgesellschaften Liechtensteins (gegründet 1931), eine Privatbank, ein Family Office für grössere Familienvermögen, ein Reporting Service Center und einen bei der amerikanischen Börsenaufsicht registrierten Schweizer Vermögensberater für US-Kunden. Kaiser setzt sich seit längerer Zeit mit Fragen des verantwortungsvollen Umgangs mit Vermögen auseinander. Er initiierte das Meinungsforum Private Wealth Council und war massgeblich an der Liechtenstein-Erklärung beteiligt, wodurch das Land den Paradigmenwechsel zur internationalen Kooperation bei Steuerdelikten einleitete. In den 1990er-Jahren war er Eigentümer der Kreditkartenfirma Diners Club und Mitinhaber des Schweizer Formel-1-Rennstalls Red Bull Sauber. Der vierfache Familienvater ist bis heute fasziniert vom Motorsport: Kaiser besitzt eine umfassende Sammlung von Sportautos aus den 1950er-Jahren und nimmt regelmässig an Classic-Car-Rallyes teil. Er ist Mitglied des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos und ist Sammler von zeitgenössischer chinesischer Kunst.

Prinz Michael von und zu Liechtenstein, 64

Chairman Industrie- und Finanzkontor Ets. ★ Prinz Michael von und zu Liechtenstein ist Chairman von Industrie- und Finanzkontor Ets., eines der führenden Treuhandunternehmen am Finanzplatz Liechtenstein. Er schloss seine Ausbildung zum Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien ab. Nach seiner Ausbildung war er viele Jahre in Industrieunternehmen tätig, insbesondere beim Lebensmittelkonzern der Nestlé – zuerst in Controlling, Finanzen und Operational Audit in Europa und Afrika, dann im General Management einer ausländischen Tochtergesellschaft und zuletzt im Marketing und Product Management im Segment Tiefkühlprodukte. 1987 kehrte Prinz Michael nach Liechtenstein zurück und übernahm die Funktion des Managing Directors von Industrie- und Finanzkontor in Vaduz. In dieser Funktion führte er die Entwicklung des Unternehmens fort. Gemeinsam mit Graf Francis von Seilern-Aspang und 55 qualifizierten Mitarbeitenden berät und begleitet Prinz Michael Kunden weltweit, wie Vermögen und Werte, insbesondere von Familien und Unternehmern, langfristig Bestand haben und zweckgerichtet strukturiert, veranlagt, vermehrt und verwaltet werden können. Prinz Michael ist ein Cousin zweiten Grades von Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. Er ist Präsident des liberalen ThinkTanks European Center of Austrian Economics Foundation, Vorstandsmitglied der Treuhandkammer Liechtenstein sowie Gründer und Chairman des gepolitischen Informations- und Beratungsdienstes Geopolitical Information Service AG.

In Generationen denken: Prinz Michael von und zu Liechtenstein who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|23


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Alfred W. Moeckli, 55

Finanzdienstleistungen

CEO VP Bank

«Wir wollen organisch als auch durch Zukäufe wachsen.»

★ Alfred W. Moeckli ist ein bodenständiger Machertyp. Der CEO der VP Bank will die drittgrösste Bank am Finanzplatz Liechtenstein auch nach der Übernahme der Centrum Bank weiter ausbauen. Bis zum Jahr 2020 will die Vaduzer Bank ihre betreuten Kundengelder von 35 auf 50 Milliarden Franken erhöhen. Moeckli hat ausreichend Erfahrung im Ausbau von Finanzinstituten. Bevor er im Mai 2013 in die VP Bank eintrat, war er CEO der Bank Zweiplus und zuvor Chief Operating Officer der Falcon Bank. Alfred W. Moeckli war in seiner abwechslungsreichen Laufbahn, die mehr als zehn Stationen aufweist, auch schon selbst unternehmerisch tätig: Er ist Mitgründer der Swissquote-Group und lancierte später die Online-Handelsplattform Tradejet. Moeckli absolvierte eine Lehre zum Bankkaufmann und verfügt über einen Master of Business Administration der Northwestern University in Illinois. Zu seinen Hobbys gehört das Reisen. Seinen Traum von einer Weltreise muss er berufsbedingt in Etappen erfüllen. Vor seinem Amtsantritt bei der VP Bank fuhr er mit dem Auto quer durch Amerika – von der Westzur Ostküste. Wenn es der Terminplan zulässt, verbringt er seine Freizeit gerne in Südfrankreich. Alfred W. Moeckli ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt in Vaduz.

Neue Strategie verordnet: Roland Matt

Roland Matt, 45

CEO Liechtensteinische Landesbank ★ Roland Matt führt seit 2012 die traditionsreichste Bank Liechtensteins. Der CEO der LLB-Gruppe ist Betriebsökonom sowie Finanz- und Anlageexperte. 1989 bis 2002 war er in verschiedenen leitenden Funktionen in der VP Bank tätig, unter anderem als Leiter Research, Bereichsleiter Asset Management und Projektleiter Family Office. Seit 2002 gehört der gebürtige Liechtensteiner zum Management der LLB. Von 2002 bis 2006 leitete er den Bereich Investment Services, von 2007 bis 2009 war er Leiter der Geschäftseinheit Kunden Inland. Seit 2012 ist er Vorsitzender der Geschäftsleitung der LLB-Gruppe. 1861 gegründet ist die LLB die traditionsreichste Bank Liechtensteins. Nach einer umfassenden Restrukturierung will Matt mit der neuen Strategie das Geschäftsvolumen bis 2020 von aktuell 55 auf 70 Milliarden Franken erhöhen. Das Wachstum soll sowohl organisch als auch durch Zukäufe erfolgen. Matt ist Vorstandsmitglied des Liechtensteinischen Bankenverbandes sowie der Liechtensteinischen Industrieund Handelskammer. Er wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Schellenberg. Für den ehemaligen Europameister im Modellkunstflug sind Präzision, Leistung und Leidenschaft zentrale Werte.

Bodenständiger Machertyp: Alfred W. Moeckli who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|25


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Urs Roth-Cuony, 68

Finanzdienstleistungen

Aufsichtsratspräsident Finanzmarktaufsicht ★ Urs Philipp Roth-Cuony ist Aufsichtsratspräsident der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein. Nach seinem Rechtsstudium mit Doktorat und anschliessendem Anwaltspatent war Roth-Cuony von 1976 bis 2001 in verschiedenen leitenden Positionen bei der Schweizer Bankgesellschaft und nach der Fusion mit dem Schweizerischen Bankverein bei der Grossbank UBS tätig. Er übernahm 1992 die weltweite Leitung der Rechts- und Complianceabteilung. 2001 wurde Roth-Cuony Geschäftsführer der Schweizerischen Bankiervereinigung und leitete den Interessensverband bis Anfang 2010. Seit Januar 2012 ist der gebürtige Schweizer höchster Aufseher über den Finanzplatz Liechtenstein. Die Behörde mit rund 80 Mitarbeitern beaufsichtigt die Finanzdienstleister und fördert die Wettbewerbs fähigkeit des Platzes. Dabei setzt Roth-Cuony auf Innovationen: «Mit der Harmonisierung der Regulierung gibt es kaum mehr nationale Spielräume. Es ist klar, dass die Finanzdienstleister wegen der Regulierungen stark belastet sind. Aber ohne innovative Lösungen wird es nicht gehen. Die FMA will dabei helfen, diese Trends zu erkennen.» Roth-Cuony ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt in Zug.

Höchste Vertreterin der Treuhandbranche: Angelika Moosleithner

Angelika Moosleithner, 58

Miteigentümerin First Advisory Group

★ Angelika Moosleithner leitet seit 2008 gemeinsam mit Iwan J. Ackermann die First Advisory Group. Die beiden Eigentümer haben das Unternehmen zu einem international ausgerichteten Finanzdienstleister ausgebaut. Die Gruppe beschäftigt mittlerweile mehr als 240 Mitarbeiter an den Standorten Genf, Hong Kong, Panama, Singapur, Vaduz und Zürich. Im letzten Jahr konnte mit dem Bezug des neuen Hauptsitzes in Vaduz ein weiterer Meilenstein gesetzt werden. Moosleithner ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und wohnt in Vaduz. Sie studierte Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Später erwarb sie die Zulassung als Treuhänderin und übte diese Tätigkeit aus, als ihre Kinder das Schulalter erreicht hatten. Beruflich und privat zeigt Moosleithner grosses Engagement und ist vielseitig interessiert: Aktuell ist sie die Präsidentin der Treuhandkammer Liechtenstein, Vorstandsmitglied der Vereinigung liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen, Vizepräsidentin der Handelskammer Schweiz-ÖsterreichLiechtenstein, Verwaltungsratspräsidentin der Bergbahnen Malbun AG sowie Präsidentin der Harmoniemusik Vaduz. In ihrer Freizeit geniesst Moosleithner vor allem das Zusammensein mit ihrer Familie und widmet sich gerne ihrem grossen Hobby, der Kunst. Ausgleich findet sie auch beim Skifahren und Wandern.

«Es ist klar, dass die Finanzdienstleister wegen der Regulierungen stark belastet sind. Aber ohne innovative Lösungen wird es nicht gehen.»

Will Innovationen am Finanzplatz fördern: Urs Roth-Cuony who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|27


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Finanzdienstleistungen

Peter Sprenger, 61

Verwaltungsratspräsident Administral Anstalt

★ Peter Sprenger ist einer der profiliertesten Treuhänder und Rechtsanwälte Liechtensteins. Er ist Vorsitzender des Verwaltungsrats der A-Unternehmen mit Sitz in Triesen. Das Kompetenzzentrum vereint die Administral Anstalt, die Accurata-Treuhand- und Revisions-AG, die Asseta Vermögensverwaltung und die Advocatur Sprenger & Partner AG unter einem Dach. Die Unternehmen bieten Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen, Treuhand, Steuern, Recht und Vermögensverwaltung und beschäftigten fast 50 Mitarbeiter. Sprenger studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und doktorierte zum Ehescheidungsrecht in Liechtenstein. Der Rechtsanwalt stieg 1982 bei der Administral Anstalt ein und übernahm das Unternehmen zusammen mit Partnern wenige Jahre später nach dem Tod von Firmengründer Ivo Beck. 1991 gründete er ein Anwaltsbüro, das heute unter Advocatur Sprenger & Partner AG firmiert. Der engagierte Triesner und überzeugte Demokrat sass acht Jahre (1997–2005) im liechtensteinischen Landtag und war davor Vorsitzender der Verwaltungsbeschwerde-Instanz und Vizepräsident des Staatsgerichtshofes. Der zweifache Familienvater ist passionierter Bergsteiger: 2012 bestieg er als erster Liechtensteiner den Mount Everest.

Engagierter Treuhänder und überzeugter Demokrat: Peter Sprenger

Arzu TschütscherAlanyurt, 37

CFO PrismaLife

Steiler Aufstieg nach der Mutterschaftspause: Arzu Tschütscher-Alanyurt 28| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Arzu Tschütscher-Alanyurt ist Finanzchefin des Liechtensteiner Lebensversicherers PrismaLife. Die Österreicherin mit türkischen Wurzeln studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und absolvierte Vertiefungslehrgänge in London und Boston. Nach Stationen bei der Telekom Austria war sie für Skandia Leben tätig – zunächst in Wien, dann in der Europazentrale in Berlin. Dort verantwortete sie das Risikomanagement für Deutschland, Österreich, Polen und die Schweiz. Von 2011 bis 2013 gehörte sie als CFO der Geschäftsleitung der Liechtenstein Life Assurance AG an. Nach einer Mutterschaftspause wurde sie im Februar 2015 zur CFO der PrismaLife AG ernannt. Der führende liechtensteinische Lebensversicherer entwickelt Fondspolicen und Vorsorgeprodukte für den deutschen und österreichischen Markt und verwaltet Kundengelder in Höhe von über 900 Millionen Euro. TschütscherAlanyurt ist Verwaltungsrätin bei Telecom Liechtenstein und Stiftungsrätin von Zukunft.li. Sie ist mit dem ehemaligen Liechtensteiner Regierungschef Klaus Tschütscher verheiratet und Mutter eines Sohnes. Sie liebt das Reisen und interessiert sich für Sprachen und interkulturelle Kommunikation.


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Die Bank Alpinum ist Mitglied im Bankenverband sowie in der Einlagen- und Anlegerschutzstiftung.

Mitglieder der Geschäftsleitung vlnr.: Christian Oertli, Urban Eberle CEO und Peter Laukas

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GESTALTUNG: STÉPHANIE KEISER DESIGN

Austrasse 59, Vaduz Urban Eberle (CEO), Peter Laukas (COO) und Christian Oertli (Leiter Private Banking) VERWALTUNGSRAT: Wolfgang Seeger (Präsident), Yousef Sherkati, Werner Althaus, Franz Jäggi und Patrik Zindel KONTAKT: www.bankalpinum.com info@bankalpinum.com Tel +423 239 62 11 Fax +423 239 62 21 GESCHÄFTSLEITUNG:

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❱ Vermögen geografisch diversifizieren

«Wir fühlen uns wohl am Standort Liechtenstein» Als fairer und seriöser Partner bietet die Baloise Life (Liechtenstein) AG Lebensversicherungen für ausländische Kunden an. Die Baloise ist schon seit Jahrzehnten mit einer Agentur der Basler Versicherungen in Liechtenstein vertreten und bietet Versicherungs- und Präventionslösungen für die Einwohner im Fürstentum an. Dies frei nach dem Vorsatz «Wir machen Sie sicherer». Seit 2007 gibt es aber auch noch eine zweite Repräsentation der Baloise im Ländle: Die Baloise Life (Liechtenstein) AG. Diese bietet im freien Dienstleistungsverkehr Lebensversicherungen für Kunden in Deutschland, Österreich und Italien an. Die Geschäftsleitung der Baloise Life, CEO Angela Matthes (AM) und Leiter Vertrieb David Moser (DM), erklären, was das Angebot aus Liechtenstein für die Kunden aus anderen Ländern so attraktiv macht und was sie am Standort Liechtenstein schätzen. Was für Produkte bieten Sie Ihren ausländischen Kunden an? DM: Wir bieten unseren Kunden Lebensversicherungsprodukte an, die im Rahmen der gesetzlichen und steuerlichen Bedingungen ihres Wohnsitzlandes eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vermögensanlage erlauben. AM: Jedes unserer Produkt erfüllt die steuerlichen und konsumentenschutzrechtlichen Vorschriften des Zielmarktlandes. DM: Damit können unsere Kunden ihr Vermögen geografisch diversifizieren, ohne dass sie auf die staatlich gegebenen steuerlichen Anreize für die private Vorsorge verzichten müssen. Wie stellen Sie sicher, dass die Kunden ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen? DM: Es gibt je nach Land klare Kriterien, die von unseren Kunden erfüllt werden müssen. Dies sind zum Beispiel schriftliche Bestätigungen eines staatlich anerkannten Steuerberaters, Überweisung durch eine aufsichtsrechtlich überwachte Treuhandgesellschaft bei italienischen Kunden oder von einem Bankkonto im Steuersitzland des Versicherungsnehmers. AM: Eine weitere Unterstützung erwarten wir uns durch den automatischen Informationsaustausch, an dem das Fürstentum als sogenannter Early Adopter bereits ab 2017 teilnimmt. DM: Wir haben bereits im Frühjahr alle unsere Kunden schriftlich über den bevorstehenden Informationsaustausch informiert und sehr gelassene Reaktionen erhalten. 32| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

David Moser, Leiter Vertrieb und Angela Matthes, CEO der Baloise Life (Liechtenstein) AG: «Gelassene Reaktionen der Kunden auf den automatischen Informationsaustausch.»

Was schätzen die Kunden an der Baloise Life? DM: Die Baloise Life profitiert klar von der über 150-jährigen Tradition der Baloise Gruppe. Mit Erfahrung, Zuverlässigkeit, langjähriger Zusammenarbeit mit ausgewählten Banken und Vermögensverwaltern haben wir uns zudem seit unserer Gründung einen eigenen Ruf als fairen und seriösen Partner erarbeitet. Wie finden Sie Ihre Kunden? DM: Wir erfreuen uns heute einer gesunden Nachfrage dank der Empfehlung unserer Vertriebspartner. Wir sind überzeugt, dass der automatische Informationsaustausch und verschiedene nationale SelbstanzeigeProgramme (zum Beispiel in Italien) der Nachfrage nach geografischer Diversifizierung des Vermögens in ein politisch und wirtschaftlich stabiles Drittland keinen Abbruch bereiten wird. Welche Vorteile sehen Sie darin, von Liechtenstein aus anzubieten? AM: Das Fürstentum hat heute eine vorbildliche gesetzliche und aufsichtsrechtliche Struktur für Finanzdienstleister geschaffen, was der letztjährige Bericht des IWF bestätigt hat.

DM: Die Unterzeichnung des Steuerabkommens mit Italien Anfang dieses Jahres als Beispiel zeigt, dass dies mittlerweile auch bei unseren europäischen Nachbarn angekommen ist. Davon profitieren auch wir als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen. Welche Themen beschäftigen Sie? AM: Die zunehmende Regulierungen aus Brüssel stellen für die kleinen Versicherungsgesellschaften in Liechtenstein grosse Herausforderungen dar. Die zunehmende Aufwandsverlagerung von zukunfts- und wachstumsorientierten Aufgaben zu Arbeiten, mit denen wir vor allem die Vorschriften und den Informationsbedarf der Behörden erfüllen, ist eine grosse Belastung. Wir haben dabei das grosse Glück, die Unterstützung unseres Mutterhauses in Anspruch nehmen zu dürfen.

Alte Landstrasse 6, LI-9496 Balzers Tel. +423 388 90 00 information@baloise-life.com www.baloise-life.com


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(© Rawpixel) Seit 1969 wichtiges Bindeglied zwischen Banken, Politik, Verwaltung, Verbrauchern und Wirtschaft: der Liechtensteinische Bankenverband (LBV).

❱ Porträt LBV

Ein Verband mit Prinzipien Der Bankenplatz Liechtenstein blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die auf den strategischen Grundsätzen Qualität, Stabilität und Nachhaltigkeit fusst. Für Liechtenstein hat der Finanzplatz nach wie vor grosse volkswirtschaftliche Bedeutung, nicht nur hinsichtlich der Bruttowertschöpfung, sondern auch als Arbeitgeber für fast fünftausend Beschäftigte. Ein wichtiges Bindeglied zwischen Banken, Politik, Verwaltung, Verbrauchern und Wirtschaft ist dabei der 1969 gegründete Liechtensteinische Bankenverband (LBV). Der LBV steht für eine marktwirtschaftliche Grundordnung und einen leistungsstarken Finanzplatz. Wir setzen uns für optimale Rahmenbedingungen für den Bankenplatz ein und agieren als Sachverständiger unter den Prinzipien der Transparenz, Offenheit, Sachlichkeit und Verlässlichkeit. Wir identifizieren relevante nationale und internationale

Entwicklungen, insbesondere Regulierungsund Gesetzgebungsvorhaben, und erarbeiten gemeinsame Positionen für unsere Mitglieder. Dabei können wir auf über 120 Fachkräfte aus den Banken zurückgreifen, welche sich in Arbeitsgruppen stark engagieren. Wir setzen Qualitätsstandards und stärken die Selbstregulierung. Auch gehen innovative und nachhaltige Initiativen nicht selten vom Verband und damit gemeinsam getragen von allen Mitgliedern aus. Anliegen konsequent vertreten Als kleiner Finanzplatz inmitten Europas müssen wir permanente Aufklärungsarbeit leisten, uns einbringen und unsere Anliegen konsequent vertreten. Dafür führen wir einerseits zahlreiche bilaterale Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien im benachbarten Ausland, insbesondere in der Schweiz, Deutschland und Österreich sowie auf EUEbene, aber auch bei zentralen Gremien wie OECD und FATF. Gleichzeitig pflegen wir in wichtigen Institutionen eine aktive Mitgliedschaft. So ist der LBV seit 2006 Mitglied des Europäischen Bankenverbandes und seit 2010 Mitglied des European Payments Council. Seit Sommer 2014 ist

der LBV zudem Mitglied des European Parliamentary Financial Services Forum (EPFSF) und kann sich damit auch in die politischen Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene aktiv einbringen. Mit Detailwissen über unsere Entwicklung und Strategie, das wir in den zahlreichen Gesprächen vermitteln, prägen wir das Bild über unseren Finanzplatz. Die Reaktionen unserer internationalen Gesprächspartner bestätigen es: Der Finanzplatz wird anerkannt und geschätzt, er ist glaubwürdig. Und davon profitiert auch das Image Liechtensteins. Die Erfolgsgeschichte des Finanzplatzes ist also auch eine Erfolgsgeschichte Liechtensteins.

Austrasse 46, LI-9490 Vaduz Tel. +423 230 13 23 info@bankenverband.li www.bankenverband.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|33


34_Kaiser Partner 1/1.qxp_Layout 1 02.11.15 19:04 Seite 34

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Fritz Kaiser, Chairman von Kaiser Partner (3. v. l.), mit seinen Partnern Benno Heer, Elmar Wiederin, Benedikt Kaiser, Christian Reich und Christoph Küng (v.l.).

❱ Freude bei Kaiser Partner über zwei wichtige Auszeichnungen

Kaiser Partner zweimal ausgezeichnet Bei den «World Finance Banking Awards» wurde Kaiser Partner bereits zum dritten Mal als «beste Privatbank in Liechtenstein» geehrt. Zudem erhielten sie in der Börse in Mailand den Preis «Wealth Management Firma des Jahres» für nachhaltiges Investieren in Europa überreicht. Das renommierte britische Magazin «World Finance» hat Kaiser Partner zum dritten Mal in Folge als beste Privatbank in Liechtenstein ausgezeichnet. Die unabhängigen Experten der Jury heben zur Preisverleihung 2015 «den unternehmerischen Geist und den nachhaltigen Ansatz» der Privat34| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

bank hervor. Das siegreiche liechtensteinische Unternehmen ist in guter Gesellschaft: Unter anderem wurde in der Schweiz die Privatbank Pictet und in England Coutts ausgezeichnet. In den Begleitworten zum diesjährigen Award unterstreichen die Experten von «World Finance» ausserdem die Bedeutung der technologischen Entwicklung für die Branche: «Dank des technologischen Fortschritts und durch die allgegenwärtige Nutzung fortschrittlicher Computertechnologie können Privatbanken ihre Kunden einfacher erreichen.» Wealth-Management-Firma des Jahres Zudem durfte Fritz Kaiser, Chairman von Kaiser Partner, in der Börse in Mailand bei einem CEO-Gipfeltreffen von IAIR den Preis als «Wealth-Management-Firma des Jahres» für nachhaltiges Investieren in Europa entgegennehmen. Kaiser kommentiert die Auszeichnungen wie folgt: «Unsere Welt ist komplex geworden und vieles verändert sich sehr schnell und auch tiefgreifend. Als lernende Organisation entstehen bei uns laufend neue Erkenntnisse und neue Mo-

delle, um Vermögen in Zeiten wie diesen erfolgreich in eine nachhaltige Zukunft führen zu können. Wir freuen uns sehr, dass dies Anerkennung findet.» Lange Tradition Kaiser Partner ist eine preisgekrönte Wealth-Management-Gruppe mit 80-jähriger Geschichte und mit Hauptsitz in Vaduz. Sie befindet sich in Privatbesitz und wird unternehmerisch geführt. In Vaduz und im schweizerischen Zollikon beschäftigt Kaiser Partner rund 200 Personen. Diese arbeiten unter dem Dach einer Unternehmensgruppe in spezialisierten Gesellschaften für Vermögende und ihre Berater.

Pflugstrasse 10/12, LI-9490 Vaduz Tel. +423 236 55 42 info@kaiserpartner.com www.kaiserpartner.com


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who is Dienstleistungen Dienstleister aus Liechtenstein sind weit 端ber die Grenzen hinaus bekannt

who is who F端rstentum Liechtenstein 2015/2016|35


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Dienstleistungen

Heinrich «Henry» Christen, 50

Partner Ernst & Young

«Wir setzen das Konzept des BusinessCenters auch in Ruggell um.»

★ Heinrich «Henry» Christen ist Partner beim Beratungsunternehmen Ernst & Young (E&Y) und Leiter der Marktregion Ostschweiz und Liechtenstein. Der gebürtige St. Galler berät insbesondere Kunden in den Bereichen Industrie, Hightech, Medizinaltechnik und IT. Christen studierte Philosphie, Staats-, Völker- und Europarecht sowie Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und erlangte den Executive MBA an der Universität St. Gallen. 1997 stiess Christen zu Ernst & Young und hatte verschiedene nationale und internationale Funktionen inne, bis er 2012 Sitzleiter von E&Y in seiner Heimatstadt St. Gallen wurde. Christen machte dabei auch das globale Programm «EY Entrepreneur Of The Year» zu einem wichtigen Markenzeichen von Ernst & Young in der Schweiz und in Liechtenstein. Der Genussmensch wäre gerne Konzertpianist geworden und interessiert sich für Geschichte und klassische Musik. In seiner Freizeit spielt er gerne Golf und pflegt seine Freundschaften. Christen ist verheiratet und hat eine Tochter.

Umtriebiger Unternehmer: Horst Büchel

Horst Büchel, 53

Partner AAC-Gruppe

★ Horst Büchel ist ein umtriebiger Unternehmer. Der Wirtschaftsprüfer arbeitete in einem Industrieunternehmen und war über 20 Jahre Partner und Mitinhaber einer grösseren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bevor er 2006 die AAC Revision- und Treuhand AG gründete. Das Unternehmen ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Unternehmens- und Steuerberatung sowie Buchhaltung tätig und beschäftigt 15 Mitarbeiter in Triesen. Büchel ist unter anderem Verwaltungsrat bei den Industriefirmen Franz Elkuch und Pantec Engineering. 2010 erweiterte Büchel sein Netzwerk mit dem Liechtensteiner Business-Center. In dem modernen Gebäude in Triesen mieten sich vor allem kleine Unternehmen für einen temporären Zeitraum wie tage- beziehungsweise monatsweise ein und greifen auf Serviceleistungen wie Empfangs-, Telefon-, Post- oder Clouddienste zurück. Das Business-Center beherbergt derzeit etwa zehn Firmen aus unterschiedlichen Branchen. Das Projekt erhielt 2011 den Golden Creativity Award von Idee Suisse. Dasselbe Konzept setzt Büchel aktuell beim Bauprojekt «Kommod» im Industriegebiet von Ruggell um. Der sechsstöckige Neubau umfasst Büroflächen sowie ein Hotel mit Restaurant und ein Parkhaus für exklusive Fahrzeuge. Die Mieter können ab Frühjahr 2016 zusätzliche Serviceleistungen wie ein modernes Callcenter und erweiterte Cloudservices nutzen. Büchel wohnt mit seiner Lebenspartnerin in Triesenberg. Er hat einen Sohn. Seine Hobbys sind Golf und Skifahren. Unternehmensberater statt Konzertpianist: Heinrich Christen 36| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016


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Peter Göppel, 47

Dienstleistungen

Geschäftsführer BVD Druck + Verlag ★ Peter Göppel leitet die BVD Druck + Verlag AG in Schaan. Göppel studierte Wirtschaftswissenschaften in Bern und stieg 1992 in das Familienunternehmen ein und bildete sich regelmässig weiter. Seit 2004 leitet er die Geschicke der BVD Druck + Verlag AG in vierter Generation. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Geschäftsfelder Offsetdruck, Digitaldruck und Werbetechnik und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. «Die grafische Branche steht vor strukturellen Herausforderungen: Die BVD will sich mit neuen Innovationen für die Zukunft fit machen», sagt Göppel. Die BVD Druck + Verlag AG stemmte zuletzt die grösste Investition in ihrer 90-jährigen Firmengeschichte, um neue Nischenmärkte erobern zu können. Die Druckerei investierte mehrere Millionen Franken in neue Technologien. Im Zentrum der Investitionen stand eine neue Druckmaschine mit einer Gesamtlänge von 18,5 Metern. Aus Platzmangel entschied sich der BVD-Chef dafür, den Produktionsbereich und die Lagerflächen massiv zu vergrössern. Aktuell investiert das Unternehmen in die 4D-Technologie, womit neu vierdimensionale Objekte in Farbe bedruckt werden können. Seit Mitte 2015 kooperiert die BVD Druck + Verlag im Druck bereich zudem mit dem Lampert Druckzentrum in Vaduz. Göppel ist zweifacher Familienvater und wohnt in Schaan. In seiner Freizeit liest er gerne, fährt Ski und besucht die Fussballspiele seiner beiden Kinder.

Jasmin Collini, 48

Führt den Familienbetrieb in zweiter Generation: Jasmin Collini

Mitglied der Geschäftsleitung Max Heidegger AG ★ Jasmin Collini ist Mitglied der Geschäftsleitung der Max Heidegger AG. Sie hat das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder Jakob Heidegger übernommen. Firmengründer Max Heidegger eröffnete das Unternehmen 1962 in Triesen. Das Autohaus vertrieb zunächst die Marken Simca und Jaguar. Wenige Monate nach Geschäftseröffnung nahm die Max Heidegger AG die Marke BMW ins Sortiment auf. Seit 1978 ist das Unternehmen ausserdem Importeur des Automobilherstellers Alpina für die Schweiz und Liechtenstein. Bis 1992 leitete das Ehepaar Max und Christa Heidegger die Geschicke des Unternehmens. Als im selben Jahr die neuen Geschäftsräume in der Industriezone in Triesen bezogen wurden, übernahm die nächste Generation das Zepter des Familienunternehmens. Seither führen die Geschwister Jasmin Collini und Jakob Heidegger das traditionsreiche Autohaus gemeinsam mit Markus Wagner. Die Max Heidegger AG beschäftigt aktuell 45 Mitarbeiter. Jasmin Collini ist seit bald 30 Jahren im Betrieb tätig und zuständig für die Finanzen und das Personal der Firma. Nach der kaufmännischen Ausbildung und eines Stage in London stieg sie 1987 im Familienunternehmen ein. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Die positive Persönlichkeit zählt Familie und Freunde zu ihren grössten Leidenschaften.

«Die BVD will sich mit neuen Innovationen für die Zukunft fit machen.» Investiert in neue Technologien: Peter Göppel who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|37


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Dienstleistungen

Patrick Hilty, 61

CEO Grant Thornton Schweiz/Liechtenstein ★ Patrick Hilty ist CEO und Partner der Grant Thornton Schweiz/Liechtenstein. Hilty hat eine steile Karriere hinter sich: Nach einer Bankausbildung arbeitete er bei einem Wirtschaftsprüfer in Zürich und London und machte sich Mitte der 1980er-Jahre selbstständig mit ReviTrust. Das Unternehmen fokussierte sich auf Dienstleistungen in der Wirtschaftsprüfung, Beratung und Buchhaltung und etablierte sich rasch als lokale Alternative zu den sogenannten Big Four (Deloitte, Ernst&Young, KPMG und PwC). Patrick Hilty machte innert 30 Jahren aus einem Ein-Mann-Betrieb ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern an Standorten in Schaan, Buchs und Zürich. Das Unternehmen wuchs auf über 1000 Kunden am Heimmarkt und stiess wachstumsmässig immer stärker an seine Grenzen. 2014 schloss sich ReviTrust mit der Schweizer Beratungsgesellschaft Grant Thornton zusammen. Wenige Monate später folgte die Fusion mit der Bankrevisions- und Treuhand AG. Diese verfügt über die Bewilligung für die Bankenprüfung. Dadurch eröffnet sich für das Unternehmen ein neues Geschäftsfeld in der Schweiz. Grant Thornton Schweiz/Liechtenstein beschäftigt aktuell rund 140 Mitarbeiter. Patrick Hilty sass im Liechtensteiner Landtag, präsidierte die Liechtensteinische Bankenkommission und die Liechtensteinische Wirtschaftsprüfer-Vereinigung. Er wohnt in Schaan, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Norman J. Huber, 60

Repräsentativer Hauptsitz im Weissen Würfel: Norman Huber

Huber Watches Jewellery

«Wir sind wachstumsmässig an unsere Grenzen gestossen.» Als Ein-Mann-Betrieb begonnen: Patrick Hilty

★ Norman J. Huber leitet das Uhren- und Schmuckgeschäft Huber Watches Jewellery in fünfter Generation. Huber bildete sich in Zürich zum Goldschmied aus. Danach sammelte er während fünf Jahren Berufserfahrung im kanadischen Vancouver und erwarb das Diplom als Gemmologe in den USA. Nach dem Tod seines Vaters stieg Huber 1985 in das Familienunternehmen ein und leitet das Unternehmen seither. Im Jahr 1900 ursprünglich im Berner Oberland gegründet, gehört Huber Watches Jewellery zu den traditionsreichsten Häusern der Uhren- und Schmuckbranche in Europa. Huber Watches Jewellery führt in drei Niederlassungen in Liechtenstein und einem Flagshop-Story im Skigebiet Lech am Arlberg die exklusivsten Marken der Schmuck- und Uhrenwelt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Mitarbeiter, darunter mehrere Uhrmacher und chinesisch sprechende Berater. Vor Kurzem hat das Unternehmen einen neuen und repräsentativen Hauptsitz im Herzen von Vaduz eröffnet. Im Weissen Würfel sind das Juwelier- und Uhrengeschäft Huber und die Kunstsammlung der Hilti Art Foundation unter einem gemeinsamen Dach untergebracht. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|39


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Dienstleistungen

«Die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel sind quasi unsere Visitenkarte.»

Im Skisport verankert: Philipp Radel und Mirjam Hummel-Ortner

Mirjam Hummel-Ortner, 37 Philipp Radel, 41

Martin und Lorenz Risch, 44, 46

Geschäftsleiter labormedizinische Zentren Dr. Risch

★ Martin und Lorenz Risch leiten gemeinsam die labormedizinischen Zentren Dr. Risch. Die Brüder studierten Humanmedizin an der Universität Bern und promovierten dort. 2015 wurde Lorenz Risch zum Professor in Bern ernannt. Nach verschiedenen Stationen als Ärzte und Labormediziner stieg das Duo 2004 in das Familienunternehmen ein und übernahm 2011 die Gesamtleitung der zweitgrössten Laborgruppe in Familienbesitz in der Schweiz von ihrem Vater und Gründer Gert Risch. Das Unternehmen ist stark in der Forschung engagiert. So führte die Risch-Gruppe in den vergangenen Jahren zahlreiche international beachtete Studien mit insgesamt über 8000 Individuen durch, darunter die GAPP-Studie. Die labormedizinischen Zentren beschäftigten aktuell über 370 Mitarbeiter an zwölf Standorten in der Schweiz und Liechtenstein und führen jedes Jahr über drei Millionen Tests durch. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat den Umsatz in diesem Zeitraum praktisch verzehnfacht. Das Wachstum hat zur Folge, dass die Gruppe im kommenden Jahr einen Neubau in Vaduz bezieht. 2015 wurde zudem in Buchs die Med Tech Campus AG gegründet, um den Standort Ostschweiz weiter zu stärken. Die beiden Brüder sind verheiratet. Martin Risch hat drei Kinder, während Lorenz Risch zweifacher Familienvater ist.

CEO WWP Weirather-Wenzel & Partner

★ Mirjam Hummel-Ortner und Philipp Radel leiten die Sportmarketingagentur WWP Weirather-Wenzel & Partner mit Sitz in Ruggell. Die neue CEO-Doppelspitze wurde im Mai 2014 installiert, als die Firmengründer Harti Weirather und Hanni Wenzel in den Verwaltungsrat wechselten. Hummel-Ortner studierte betriebliches Projekt- und Prozessmanagement an der Fachhochschule Dornbirn. 2002 stieg sie bei WWP im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung ein und wurde später Geschäftsführerin der Niederlassung Dornbirn. Radel studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und war für die Alpine Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg und mehrere Jahre bei Infront Sports & Media tätig, bevor er 2008 zu WWP wechselte. Die Agentur vermarktet Spitzensportler sowie Fussballclubs und berät Konzerne wie Audi, Red Bull und UBS im Bereich Sportsponsoring. Das Unternehmen beschäftigt rund 90 Mitarbeiter sowie zahlreiche Freelancer und unterhält Niederlassungen in Österreich, Spanien, Italien und Abu Dhabi. Aushängeschild von WWP sind die Skirennen in Kitzbühel: «Die Hahnenkamm-Rennen sind quasi unsere Visitenkarte, wo wir unser ganzes Know-how und unser Netzwerk auf höchstem Niveau präsentieren können», sagt Hummel-Ortner. Die gebürtige Tirolerin fährt selbst gerne Ski und ist dem Motorsport verbunden. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Die Familie wohnt in Planken. Radel spielte früher Handball für das österreichische Nationalteam. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Mit seiner Familie lebt er in Eschen.

Beziehen demnächst einen neuen Hauptsitz: Martin und Lorenz Risch who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|41


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Dienstleistungen

Claudio Tettamanti, 49

Partner PwC

Berät Firmen und Behörden: Claudio Tettamanti

★ Claudio Tettamanti ist Partner und Marktleiter Liechtenstein beim Wirtschaftsprüfungsund Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) in St. Gallen. Seit Februar 2015 ist er zudem Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrats bei der PricewaterhouseCoopers AG in Vaduz, eine Tochtergesellschaft des Schweizer Netzwerks von PwC. Der Betriebsökonom und diplomierte Wirtschaftsprüfer betreut mehrere Banken, Verwaltungsgesellschaften, Vermögensverwalter und andere Finanzintermediäre in Liechtenstein und in der Ostschweiz. Im Rahmen seiner Tätigkeit nimmt Tettamanti auch Einsitz als Fachexperte in Arbeitsgruppen der Liechtensteiner Regierung und der Branchenverbände. Der gebürtige Bündner ist verheiratet, Vater zweier erwachsener Töchter und wohnt mit seiner Familie in Landquart. In seiner Freizeit engagiert er sich im Vorstand der Spitex Fünf Dörfer. Zu seinen Hobbys gehören das Singen im Männerchor Landquart, Skifahren und Reisen.

Marco Weishaupt, 36

Geschäftsführer Argus Sicherheitsdienst

★ Marco Weishaupt ist Geschäftsführer der Argus Sicherheitsdienst AG. Er leitet seit 2008 die Geschicke der grössten Sicherheitsfirma in Liechtenstein. Argus hat sich seit der Gründung 1968 vom klassischen Sicherheits- und Bewachungsdienst zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen gewandelt. Dazu zählt eine europaweit agierende 24-Stunden-Alarmzentrale zur Überwachung von Sicherheitsanlagen sowie gewerblichen Kälteanlagen. Das Unternehmen mit Sitz in Eschen zählt mehrere Tausend Firmen und Private zu seinen Kunden. An einem durchschnittlichen Tag werden 1200 Telefonate und Funkgespräche geführt sowie rund 700 Alarmmeldungen bearbeitet. Das Einzugsgebiet für Bewachungsdienste umfasst Liechtenstein und das angrenzende St. Galler Rheintal von Oberriet bis Sargans. Argus beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Weishaupt absolvierte nach der Berufsmatura die Ausbildung zum Berufsökonom an der HTW Chur. Der verheiratete Familienvater verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner Familie und beim Sport und ist darüber hinaus Vorstandsmitglied des Lions Club Liechtenstein. 42| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

«Wir bearbeiten pro Tag rund 700 Alarmmeldungen.» Chef der grössten Sicherheitsfirma im Land: Marco Weishaupt


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❱ Weichen für weiteres Wachstum und die Zukunft gestellt

Kenda AG: Führender Nischenhersteller in der Dentalindustrie Die Kenda AG mit Sitz in Vaduz ist ein innovativer Hersteller von dentalen Polierinstrumenten für den professionellen Anwender. Das 1977 gegründete Unternhmen beschäftigt 20 Mitarbeiter und wird inhabergeführt vom Gründerehepaar Reinhard und Susanna Franck. Vollständig in der Industriezone Neugut in Vaduz entwickelt und fabriziert, erreichen die fertigen Produkte qualitätsbewusste Zahnärzte über Absatzmittler in mehr als 100 Ländern weltweit. Von den Zahnärzten werden sie verwendet, um künstlichem Zahnersatz, wie Füllungen, Kronen oder Implantaten, den letzten Schliff zu geben. Das glatte Oberflächenresultat verleiht dem Patienten nicht nur ein angenehmes Mundgefühl und natürlichen Glanz, sondern ist auch elementare Voraus-

setzung für die langfristige Zahngesundheit, weil es der Ansammlung von Plaque präventiv entgegenwirkt. Neues Produkt lanciert Kenda hat sich über die Jahre nicht nur mit seinen eigenen Markenprodukten fest im Markt verankert, sondern etablierte sich zusätzlich auch als starker OEM-Partner für die Global Player der Dentalbranche. Dieses Jahr hat das Unternehmen die strategischen Weichen für weiteres Wachstum in der Zukunft gestellt. Mit dem neu lancierten Produkt Polishette positioniert sich das Unternehmen schon früh mit der bislang innovativsten Polierlösung im markant wachsenden Einwegsegment. Instrumente für den Wiedergebrauch an mehreren Patienten weichen zunehmend Polierinstrumenten für die einmalige Verwendung. Damit wird den immer höheren Standards entsprochen, welche im modernen Praxisalltag Infektionsrisiken für Patienten und behandelnde Fachkräfte präventiv vermin-

dern. Nicht alleine die vorteilhafte Ausrichtung des Produktportfolios macht KENDA zum stabilen Akteur im dynamischen Markt. Auch die Führung des Unternehmens ist eine positiv wirkende Konstante, für deren nahtlosen Übergang in eine neue Generation die Nachfolge bereits festgelegt ist. Die Nachkommen der Inhaber, Tochter Leila und Sohn Fabian, sind fester Bestandteil des Betriebs und mit den Führungsaufgaben schon heute bereits bestens vertraut.

Kanalstrasse 18, LI-9490 Vaduz Tel. +423 388 23 11 info@kenda-dental.com www.kenda-dental.com who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|43


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Der Weisse Würfel

Huber Fine Watches & Jewellery, Vaduz: Aussen puristisch – innen warm und exotisch Im Ortskern von Vaduz ist ein fünfgeschossiger Neubau entstanden, der durch seine besondere Architektur besticht und eine weitere Attraktion für den Liechtensteiner Hauptort darstellt: der Weisse Würfel. Mit dem Neubau wurden Ausstellungsräume für die Hilti Art Foundation geschaffen, und das renommierte Uhren- und Schmuckgeschäft Huber kehrte an seine ursprüngliche Adresse zurück: Der im Mai 2015 eröffnete Weisse Würfel der bekannten Architekten Morger & Dettli, Basel, zählt wohl zu den spektakulärsten Laden-Projekten, die in den letzten Jahren im Uhren- und Schmuckdetailhandel umgesetzt wurden. Die Innengestaltung trägt ebenfalls die Handschrift eines grossen Architekten: Tino Zervudachi.

Elegant, aufregend, warm und luxuriös zugleich - der Innenraum.

Konzept faszinierte den Meister «Als mir das Konzept für das Gebäude vorgelegt wurde, war ich sofort von dieser offenkundigen Einfachheit und Eleganz des Gebäudes fasziniert,» meint Tino Zervudachi rückblickend auf den Beginn der Arbeiten an der Innengestaltung des Weissen Würfels. Der äusseren, puristischen und kühl wirkenden Fassade wollte Zervudachi ein ausgefeiltes, komplexes sowie warmes, elegantes Interieur entgegenstellen. Dies ist ihm, wie auch Norman Huber bestätigt, vollauf gelungen: «Der Innenraum drückt Emotionen aus und man fühlt sich sofort willkommen, wirkt doch der Raum elegant, aufregend, warm und luxuriös zugleich.» Handwerklich perfekt umgesetzt Das Untergeschoss war die grösste Herausforderung, da es dort kein Tageslicht gibt. Zervudachi löste dieses Problem mittels einer grossen, offenen Wendeltreppe, die die Menschen und das Licht geradezu hinabzieht. «Handwerklich perfekt umgesetzt hat Zervudachis Ideen Armelini Design aus Hard in Vorarlberg. Ein Laden wie der Weisse Würfel, so Zervudachi, wird auch in Zeiten von E-Commerce auf Resonanz stossen. Wenn man Luxusartikel wie Schmuck und Uhren kaufe, sei die visuelle und sinnliche Erfahrung im Moment der Kaufentscheidung über einen Computer nicht zu erreichen. Dem stimmt auch Norman J. Huber zu. Er sei sicher, dass die Menschen dies erken44| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Beeindruckende Aussenansicht.

nen, sobald sie diesen aussergewöhnlichen Laden betreten. Sinnlichkeit schlägt E-Commerce Wer in wirtschaftlich schwierigen und sich stetig wandelnden Zeiten ein neues Uhrenund Schmuckgeschäft baut, muss spezielle Wege gehen. Norman J. Huber ist dies mit dem Weissen Würfel und der Wahl der Architekten auf eine einmalige Art gelungen. Entstanden ist ein Uhren- und Schmuckgeschäft der besonderen Art. Einfachheit, Eleganz aussen, komplexes, warmes Interieur innen – hier schlägt Sinnlichkeit und Eleganz den kühlen, unpersönlichen Computer. Eine Wohltat und ein starkes Signal für die Begegnung von Mensch zu Mensch, für die Daseinsberechtigung von attraktiven Ladengeschäften.

Lichtdurchflutete Wendeltreppe.

Der Eingang zum Geschäft von Huber Fine Watches & Jewellery erfolgt über das Vaduzer Städtle; die Besucher der Ausstellung der Hilti Art Foundation erreichen diese direkt über den Eingang des Kunstmuseums. Öffnungszeiten: Mo–Fr 9.30 bis 18 Uhr Sa 9.30 bis 16 Uhr

Städtle 34, LI-9490 Vaduz Tel. +423 237 14 14 welcome@huber.li www.huber.li


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Ab 2016 zieht das Labormedizinische Zentrum nach Vaduz an die Wuhrstrasse.

❱ Labormedizinische Zentren Dr. Risch

Neubau fordert einer Organisation vieles ab Die Bauarbeiten für den Neubau der Labormedizinischen Zentren Dr. Risch an der Wuhrstrasse kommen voran. Der Umzug wird 2016 schrittweise erfolgen. Die Unternehmer Martin und Lorenz Risch erklären, was ein solcher Neubau für ein mittelständisches Unternehmen bedeutet. Ist der Neubau in der Wuhrstrasse bereits fertiggetellt? Martin Risch: Noch nicht. Wir haben mit der Aussenfassade einen wichtigen Meilenstein gesetzt. Nun geht es an die Innenausbauarbeiten, die hinsichtlich der Ansprüche an eine Laborproduktion und an die generellen Abläufe eines mittelständischen Unternehmens gut geplant und abgestimmt sein müssen. Was heisst das? Lorenz Risch: Zum einen eine präzise und auf die Zukunft ausgerichtete Planung. Mit dem Neubau haben wir Neuland beschritten. Als produzierendes KMU bauen wir nicht einfach ein neues Gebäude, sondern

Martin und Lorenz Risch

wir bauen im Grunde die Organisation neu auf. Damit verbunden ist auch die Chance, etablierte Abläufe nochmals zu hinterfragen. Zum Beispiel? MR: Zum Beispiel Fragen zur Automation: Wie können Prozessabläufe präzisiert und verbessert werden? Auch müssen etliche gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden, die sich zudem immer wieder ändern können. Und nicht zuletzt haben wir es mit Bauvorgaben und natürlich finanziellen Vorgaben zu tun. All das müssen wir klug abwägen, das braucht seine Zeit. LR: Und zweitens bedeutet dieses Vorhaben, dass wir auf ein sehr flexibles und motiviertes Team zurückgreifen können, welches bereit ist, zeitweilig eine Mehrbelastung auf sich zu nehmen und in der Lage ist, auch neue Abläufe schnell zu verinnerlichen. Zum Glück haben wir ein solches. Alle sind bereit, mit anzupacken. In welcher Grössenordnung bewegt sich der Neubau?

MR: Der Neubau umfasst 4500 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche, bietet Platz für mehr als 100 Arbeitsplätze und erlaubt ein weiteres Wachstum. Insgesamt investieren wir rund 20 Millionen Schweizerfranken in dieses Projekt. Neben einem Produktionsteil wird die gesamte Administration, unter anderem Finanzwesen, Personal, Marketing, Informatik, Kundenadministration, Logistik, Forschungsbereiche sowie die Geschäftsleitung am Hauptsitz in Vaduz einziehen. Und wann ist es so weit? LR: Der Einzug wird wie geplant schrittweise ab 2016 erfolgen. Für uns besteht die Herausforderung darin, die Produktion quasi bei laufendem Betrieb zu verlegen. Werden Sie häufig auf den Neubau angesprochen? LR: Ja, das Interesse der Bevölkerung ist überraschend gross. Wir wurden noch nie derart häufig über die Tätigkeit unseres Labors befragt, bevor der Bau sichtbar wurde.

Landstrasse 157, LI-9494 Schaan Tel. +423 235 50 60 schaan@risch.ch www.risch.ch who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|45


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Das operative Team von Schädler & Partner Consulting AG: Anna-Maria Lampert und Silvano Röllin.

❱ Erfolgreich in die Zukunft

Innovatives HR-Consulting Seit 30 Jahren bringt die Schädler & Partner Consulting AG Menschen und Organisationen zusammen und bietet Dienstleistungen bei Rekrutierung, Newplacement und Consulting an. Ob Bewerber oder Unternehmen – mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot rund um das Thema Mensch und Organisation, der Fachkompetenz und dem in 30 Jahren aufgebauten Kontaktnetz steht Schädler & Partner Consulting AG den Kunden zur Seite. Dynamisches Team mit Erfahrung Das operative Team besteht aus Silvano Röllin, der neben einer kaufmännischen Ausbildung bei der MSE Personal Service AG und einem Bachelorstudium in Betriebsökonomie mit Fachrichtung Unternehmertum auch über mehrjährige Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche verfügt, sowie Anna46| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Maria Lampert, gelernte Detailhandelsfachfrau, die eine Zusatzausbildung zur Kauffrau und die Weiterbildung zur Personalassistentin absolviert hat. Rekrutierung: Effiziente Suche Schädler & Partner Consulting AG ist zertifiziertes Mitglied von swissstaffing. Aus der Kombination von betriebswirtschaftlichem und psychologischem Know-how, entsprechender Erfahrung und dem Einsatz professioneller Such- und Selektionstools ergibt sich eine hohe Treffsicherheit bei der Vermittlung von Kader- und Fachpersonal. Der Fokus liegt dabei auf dem Bereich Finanzdienstleistungen und KMU- Betriebe im industriellen Umfeld. «Die Vorteile für unsere Kunden liegen auf der Hand: Sie können die Kosten für aufwendige Suchkampagnen einsparen und von unserer Fachkompetenz sowie unserem Netzwerk profitieren», erkärt Silvano Röllin. Die Honorarregelung basiert dabei auf dem Erfolgsprinzip. Newplacement: Neue Chancen entdecken Die Entlassung von Mitarbeitenden ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Menschen und auch für das Unternehmen nicht leicht. «Um eine Lösung für alle Betei-

ligten zu finden, unterstützen wir die Personalabteilung und helfen den betroffenen Mitarbeitern auf dem Weg zur beruflichen Neuorientierung», sagt Silvano Röllin. Die Mitarbeiter werden psychologisch unterstützt und erhalten eine Beratung in Selbstmarketing und bei der Planung der Stellensuche. Betriebswirtschaftliches Know-how Zum Portfolio der Schädler & Partner Consulting AG gehören darüber hinaus auch Nachfolgeplanung, Talentmanagement oder betriebswirtschaftliche Beratung. Silvano Röllin: «Der Mehrwert für den Kunden beziehungsweise Bewerber steht bei uns im Vordergrund.»

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who is Food & Lifestyle Liechtenstein bietet kulinarisch und touristisch höchste Gefühle

who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|47


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Food & Lifestyle

Ivo Berger, 39

Geschäftsführer Restaurant Torkel ★ Ivo Berger ist das Kochen praktisch in die Wiege gelegt worden. Der Sohn des Gastronomenpaars Rolf und Edith Berger verbrachte bereits in seiner Kindheit viel Zeit im Restaurant Torkel in Vaduz. Wenig überraschend absolvierte er die Kochlehre im Grand Hotel Hof Ragaz und ging anschliessend auf Lehr- und Wanderjahre ins Ausland, bevor er sich als erster Sous Chef im Quellenhof in Bad Ragaz für höhere Aufgaben empfahl. Im Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon eröffnete Berger 2007 das Restaurant Pur. Mit 14 Punkten im Gastronomieführer «Gault Millau» gestartet, erhielt das Restaurant Pur bereits im zweiten Jahr den 15. Punkt. Als seine Eltern 2014 in die Pension gingen, stand Ivo Berger bereits in den Startlöchern, um neuer Geschäftsführer des Restaurants Torkel zu werden. Seither führt der zweifache Familienvater das Restaurant im Weinberg Herawingert in gewohnter Manier fort. «Ich bin vom Fortschritt angetan, aber fühle mich der Tradition verpflichtet», sagt Ivo Berger. Das Restaurant zählt Einheimische ebenso wie Geschäftsleute und Staatspolitiker aus aller Welt zu seinen Gästen. Das Gebäude mit dem tonnenschweren Torkelbaum im Innern wurde 1210 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist seit 1712 im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein. Ivo Berger knüpft an seiner neuen Wirkungsstätte nahtlos an die Leistungen seines Vaters an. Der Schweizer Gastronomieführer «Gault Millau» zeichnete seine Kochkünste kürzlich erstmals mit 16 von maximal 20 Punkten aus. Mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigt: Alexandra Goop

Alexandra Goop, 31

Geschäftsführerin Restaurant Café Bar Fago

«Ich bin vom Fortschritt angetan, aber fühle mich der Tradition verpflichtet.» Führt das Restaurant Torkel in zweiter Generation: Ivo Berger 48| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Als 25-jährige Quereinsteigerin hat Alexandra Goop im Dezember 2009 ihr eigenes Restaurant im Herzen von Eschen eröffnet. Seither sorgt sie sich mit viel Engagement und Begeisterung um das Wohl ihrer Gäste. Beruflich mit Menschen zu tun zu haben und sich mit den schönen und angenehmen Dingen des Lebens zu beschäftigen – das schwebte der jungen Gastronomin schon vor, bevor ihr Weg sie ins Gastgewerbe führte. Mit dem Diplom einer Textilfachschule in der Tasche, entschied sie sich noch während ihrer Tätigkeit in der Modebranche, den Lehrgang KMUManagement an der Universität Liechtenstein in Angriff zu nehmen. Parallel dazu bot sich ihr die Gelegenheit, im Zentrum von Eschen ein eigenes Lokal zu realisieren. Alexandra Goop und ihr mittlerweile zehnköpfiges Team verwöhnen die Gäste mit saisonalen Speisen und erlesenen Weinen. Doch nicht nur für das kulinarische Angebot zeichnet die Inhaberin verantwortlich, auch das stilvolle Ambiente trägt unverkennbar ihre Handschrift. «Hier bin ich in der glücklichen Lage, alle meine Leidenschaften zu verbinden: den Kontakt mit Menschen, feines Essen und Trinken, Kunst und Raumgestaltung», erklärt sie. Ihr Flair dafür beweist sie auch mit der neu eröffneten Bar im Fago. Ausgleich zum oft hektischen Alltag findet die Unternehmerin in der Musik und beim Sport in der freien Natur.


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Food & Lifestyle

Bruno Güntensperger, 51

Geschäftsführer Liechtensteiner Brauhaus ★ «Ein Land – ein Bier», sagte sich Bruno Güntensperger und erweckte 2007 die professionelle Braukultur in Liechtenstein wieder zum Leben. Die Liechtensteiner Brauhaus AG in Schaan beschäftigt aktuell acht Mitarbeiter und produziert rund 5000 Hektoliter Bier pro Jahr. Der Wirtschafts- und Lebensmittelingenieur mit Abschluss an der ETH Zürich arbeitete zuvor während über zehn Jahren beim Lebensmittelkonzern Hilcona in verschiedenen leitenden Funktionen. Bereits 1992 hatte er die Idee einer eigenen Brauerei in Liechtenstein. Die Passion des Bierbrauens brachten ihm verschiedene Praktika und eigene Brauversuche mit Studentenkollegen näher. Es dauerte allerdings noch mehrere Jahre, bis Güntensperger die Idee mithilfe von Familie und Freunden in die Tat umsetzte. Die Liechtensteiner Brauhaus AG hat seither im hart umkämpften Markt in der Region Fuss gefasst und bereits mehrere Preise für ihre Spezialitätenbiere gewonnen. Jüngst hat der Unternehmer die Marke und das Sortiment der Brauerei erneuert. Dazu hat er die Craft-Biere «Alpen Pale Ale», «Wiesn Rausch» und «Coffee Stout» sowie das kaltgehopfte Premium-Lagerbier «alpagold» lanciert. «Wir lassen unserem Bier Zeit und setzen vermehrt auf slowbrewing», sagt Güntensperger. Der verheiratete Familienvater von zwei Kindern ist zudem Vorstandsmitglied der IG unabhängiger Schweizer Brauereien.

«Wir setzen vermehrt auf slowbrewing.» Die Brauerei-Idee hat lange gegärt: Bruno Güntensperger

Rainer Hoop, 52

Geschäftsführer Milchhof

Baut den Milchhof in Schaan kräftig aus: Rainer Hoop

★ Rainer Hoop ist Geschäftsführer des Liechtensteiner Milchhofs. Der Molkereibetrieb wurde 1974 gegründet und beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter. Das Unternehmen stellt hochwertige Milchprodukte wie Trinkmilch, Joghurt, Quark, Rahm und Joghurtdrinks her und beliefert den Schweizer Einzelhandel, regionale Detailhändler und die Lebensmittelindustrie. Künftig wird auch Käse produziert. Unter der Leitung von Hoop investiert der Milchhof derzeit kräftig in seinen Firmensitz. Rund 13,5 Millionen Liter liefern die 50 Milchbauern aus Liechtenstein jedes Jahr in Schaan an. Einen Teil davon musste der Molkereibetrieb bisher in die Schweiz verkaufen, weil die Produktionskapazitäten ausgelastet waren. Der Neubau, welcher im Frühjahr 2016 fertig sein soll, bietet fünfmal mehr Platz als das bestehende Gebäude. «Mit diesem Bauvorhaben können wir die Landwirtschaft in Liechtenstein nachhaltig stärken», sagt Hoop. Der Liechtensteiner absolvierte den Abschluss zum Lebensmittelingenieur an der ETH Zürich und machte eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur. Es folgten verschiedene Praktika in der Lebensmittelindustrie, unter anderem bei Lindt & Sprüngli, bevor Hoop zur Hilcona nach Schaan wechselte und dort von 1988 bis 2010 in verschiedenen leitenden Positionen tätig war. Seit 2010 leitet er die Geschicke des Liechtensteiner Milchhofs. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|49


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Stefan Ospelt, 48

Food & Lifestyle

Inhaber Ospelt Handelsholding ★ Stefan Ospelt ist Inhaber der Ospelt Handelsholding. Das Unternehmen führt fünf Lebensmittelgeschäfte in Liechtenstein und der benachbarten Schweiz mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern. Dazu gehören die Migros-Partnermärkte in Balzers, Grabs, Ruggell und Bad Ragaz sowie der Denner-Supermarkt Lindamarkt in Schaan. Nach einer Berufslehre und einigen Wanderjahren übernahm Ospelt 1986 den Städtlemarkt in Vaduz mit sechs Mitarbeitern von seinem Vater. In den folgenden Jahren baute er das Filialnetz in Liechtenstein und der angrenzenden Schweiz kontinuierlich aus. 2013 eröffnete Ospelt das neue Einkaufscenter REC in Ruggell mit Platz für fünf Geschäfte im Erdgeschoss sowie Büroräumen und Wohnungen in den oberen Geschossen. Im Frühjahr 2016 folgt ein weiterer Neubau: Der Roxy-Markt in Balzers wird aus Platzgründen neu gebaut. Ospelt ist verheiratet, hat zwei Söhne und betreibt gerne Sport.

Setzt auf Qualität: Albert Ospelt

Albert Ospelt, 56

Geschäftsführer Ospelt Metzgerei und Ospelt Catering ★ Albert Ospelt ist in der Region eine bekannte Grösse im Metzgerei-, Catering- und Gastronomiebereich. Nach der Handelsschule und der Metzgerlehre sammelte Ospelt Berufserfahrung in Österreich, Deutschland und Frankreich und stieg 1983 in den Familienbetrieb ein. 1893 als klassische Metzgerei gegründet, hat Ospelt das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut. Heute decken die Unternehmen Ospelt Metzgerei und Ospelt Catering eine breite Palette ab. Aushängeschild ist der Genussmarkt Ospelt («Wo ma mi kennt») in Schaan. Daneben führt Ospelt eine PremiumProduktion von Wurst- und Schinkenwaren, betreibt mehrere Personalrestaurants für mittlere bis grosse Unternehmen in der Region und leitet mit Herzblut und tollen Ideen einen Catering- und Eventbereich für Anlässe mit bis zu 5000 Personen, wie etwa das internationale Pferderennen in Maienfeld oder den VIP-Bereich am Open Air St. Gallen. Dazu gehören auch die eigenen Restaurants Pur in Schaan, La Kantina in Balzers und Viva in Landquart. Die beiden Unternehmen beschäftigen insgesamt über 150 Mitarbeiter. Die nächste Generation steht voll engagiert in den Startlöchern: Sein Sohn Philipp ist seit mehreren Jahren im Betrieb tätig. Albert Ospelt ist verheiratet und wohnt in Schaan. Der Menschenfreund und Netzwerker geniesst ein gutes Essen mit einem Glas Wein in geselliger Runde und betätigt sich sportlich beim Radfahren und Joggen.

Innovativer Detailhändler: Stefan Ospelt who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|51


Johann Baptist Dallinger von Dalling, Detail aus «Der Hof des Reitstallgebäudes in Eisgrub», 1819 © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna

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Hubertus Real, 49

Food & Lifestyle

Inhaber Parkhotel Sonnenhof ★ Hubertus Real führt das Vaduzer Parkhotel Sonnenhof in zweiter Generation. Er absolvierte eine Kochlehre im PalaceHotel in St. Moritz und machte in seinen Wanderjahren Halt in Luxushotels wie dem Victoria Jungfrau in Interlaken und dem Dolder Grand in Zürich und in anderen Ländern wie Italien und Australien. Vor 23 Jahren stieg er beim elterlichen Hotelbetrieb ein und führt den Sonnenhof seit 2005. Das Hotel mit bester Sicht auf Schloss Vaduz beherbergt regelmässig prominente Gäste wie Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck oder das Königspaar von Schweden. Real hat nach der Krise am Finanzplatz erkannt, dass sich sein Hotel stärker auf Kurzurlauber und Tagestouristen konzentrieren muss, um langfristig überleben zu können. Er investierte kräftig in den Aussenbereich des Parkhotels und lädt mittlerweile nicht nur Geschäftsleute, sondern auch Liebespaare und Kurzurlauber zum Essen in sein Adlernest. Der Chef steht noch jeden Tag selbst in der Küche: Eine Spezialität Reals sind Rochenflügel mit Knusperbröseln, KnoblauchKümmel-Butter und Kartoffelpüree. Der Sternekoch hat vor ein paar Jahren ein altes Hobby aus seiner Kindheit wiederentdeckt: Bergsteigen und Klettern in der Alpenwelt hilft ihm, sich vom Alltagsstress zu erholen. Real hat eine Tochter und einen Sohn und lebt in Vaduz.

Sieht Potenzial im Tourismus: Daniel Real

«Wir mussten uns neu ausrichten, um langfristig zu überleben.»

Daniel Real, 54

Geschäftsführer Citytrain ★ Zehntausende Touristen fahren jedes Jahr mit dem Citytrain durch das Zentrum von Vaduz. Die Idee dazu hatte Betreiber Daniel Real bei einem Besuch seiner Eltern im Tessin, wo Touristen mit Zugnachbildungen an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren werden. Mittlerweile ist der Citytrain nicht mehr aus dem touristischen Angebot von Vaduz wegzudenken. Ein Teil der 200 000 Touristen, die jedes Jahr mit dem Bus einen Stopp im Liechtensteiner Hauptort einlegen, steigen am Busterminal direkt in den rot-blauen Zug um und besichtigen auf einer halbstündigen Fahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Vaduz. Real sieht darüber hinaus noch mehr Potenzial für Langzeitaufenthalter, sofern in Vaduz dereinst das geplante Grosshotel enstehen wird. Die Citytrain AG beschäftigt mittlerweile vier Mitarbeiter und bietet auch Rundfahrten für Hochzeitsfeiern, Firmenanlässe oder spezielle Veranstaltungen an. Real ist liiert und geht selbst gerne auf Reisen. Er geniesst es, bei einem guten Stück Fleisch einen feinen Rotwein zu trinken.

Tüftelt ständig an neuen Rezepten: Hubertus Real who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|53


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Food & Lifestyle

«Ich hoffe, dass Malbun seine Nische findet, ohne seine Identität zu verlieren.»

Richard Wanger, 39

Inhaber Konditorei-Confiserie Wanger ★ Richard Wanger führt in dritter Generation die Konditorei-Confiserie Wanger AG. Das Unternehmen beschäftigt aktuell über 50 Mitarbeiter in den beiden Niederlassungen in Schaan und Buchs. Wanger absolvierte eine Berufslehre zum Konditor-Confiseur und anschliessend eine Zusatzlehre zum Bäcker. Nach einigen Jahren in der Schweiz machte er nebenberuflich während drei Jahren die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Betriebswirtschafter des Gewerbes in Zürich und wurde 2004 Geschäftsleiter der Wanger AG. Der Einstieg ins Familienunternehmen war eigentlich logisch: «Ich war von klein auf oft in der Backstube. Für mich war immer klar, dass ich das machen wollte.» Die Wanger AG expandierte 2007 auf die Schweizer Seite des Rheins und übernahm die Bäckerei Egli in Buchs. An der Stelle des abgerissenen Geschäftshauses wurde im Herbst 2013 ein neues Geschäfts- und Wohnhaus mit Café und Ladenlokal eröffnet. Seine Freizeit widmet Wanger seiner Familie und dem Sport. Der zweifache Familienvater ist passionierter Rennläufer, Mountainbiker, Läufer, Langläufer und Fussballer.

Leidenschaft für Greifvögel entdeckt: Norman Vögeli

Norman Vögeli, 43

Inhaber Hotel Galina

★ Norman Vögeli ist im Tourismus gross geworden. Der jüngste Sohn der Hotelierfamilie Vögeli absolvierte eine Kochlehre und arbeitete anschliessend in verschiedenen Häusern im Ausland, bevor er 1999 nach Liechtenstein zurückkehrte und das Hotel Galina im Alpenort Malbun von seinen Eltern übernahm. Gleichzeitig entdeckte Vögeli die Leidenschaft zu Jagdvögeln und führte schon bald Greifvogel-Shows für seine Hotelgäste durch. Heute bietet er Erlebniswanderungen mit einem Adler oder einem Habicht an. Die Entwicklung des Alpentourismus in Liechtenstein liegt dem Hotelier sehr am Herzen: «Ich hoffe, dass Malbun seine Nische findet, um touristisch überleben zu können, ohne dabei seine Identität zu verlieren.» In seinem Betrieb geht Vögeli diesen Weg konsequent: Das Dreisterne-Hotel mit 16 Zimmern wurde in den vergangenen fünf Jahren komplett renoviert und das kulinarische Angebot im Restaurant neu um asiatische Speisen erweitert. Vögeli ist in einer festen Partnerschaft und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit spielt er Gitarre. 54| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Gelernter Bäcker und Konditor: Richard Wanger


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system entwickelt, das eine eingeschränkte Durchblutung der kleinsten Gefässe verbessern kann, somit eine wirksame Unterstützung körpereigener Heilungs- und Genesungsprozesse darstellt und darüber hinaus einen wichtigen prophylaktischen Beitrag zu Gesundheit und Wohlergehen leistet.

Ein Allheilmittel wurde auch im Zeitalter der Hochtechnologie noch nicht erfunden. Dennoch gibt es im Körper einen Prozess, den man als Schaltstelle für Gesundheit betrachten kann: Den Stoffwechsel. Körperzellen werden mit Nährsstoffen und Sauerstoff versorgt, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können und ihre Abfallprodukte werden entsorgt. Dies geschieht über die kleinsten Blutgefässe, die sogenannte Mikrozirkulation. Kommt es hier zu Störungen, werden die Zellen unterversorgt und können ihre lebenswichtigen Aufgaben nur noch unzureichend oder gar nicht mehr erfüllen.

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Ospelt Genussmarkt in Schaan: Erste Adresse für bezahlbare und regionale Premium-Zutaten mit der Kernkompetenz der Metzgerei.

❱ «Wo ma mi kennt»

Aus Liebe zum Genuss - Ospelt Metzgerei & Catering Mit dem Genussmarkt in Schaan hat sich Albert Ospelt einen Bubentraum erfüllt: Von einer Metzgerei zu einem Markt für Geniesser, in dem persönliche Beratung, Herzlichkeit und die Nähe zum Kunden zählen. Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt das Sprichwort. Und das hat sich Albert Ospelt neben seinem Slogan «Wo ma mi kennt» auf die Fahne geschrieben. Allein die Auswahl der Produkte im Genussmarkt zeigt, dass er seinen Kunden genau jene feinen Zutaten bietet, um hingebungsvoll braten, dünsten und geniessen zu können. Albert Ospelt trägt damit dem Gedanken seiner Kunden Rechnung, die ihre Zutaten mit Sorgfalt auswählen und auf höchste Qualität achten. «Der Kunde soll den Genuss spüren und erleben», sagt Ospelt. Und das wiederum erreicht er über die Auswahl seiner

Produkte: Für die Metzgerei bezieht er sein Fleisch fast ausschliesslich aus der Region. Persönlich, regional und genussvoll Beim Genussmarkt war es Albert Ospelt von Anfang an wichtig, kein abgehobenes Geschäft zu werden, sondern eines mit Gesichtern. Der Slogan «Wo ma mi kennt» ist Ausdruck davon und steht seit der Eröffnung der Genussmarktes 2009 für den persönlichen Kontakt, die kompetente Beratung und die Nähe zu seinen Kunden. Der Genussmarkt ist mehr als nur ein Fachmarkt: Viele holen sich ihr Znünibrot oder verbringen ihre Mittags- oder Kaffeepause dort. Im ganzen Land ist der Genussmarkt in Schaan zur ersten Adresse geworden für bezahlbare und regionale Premium-Zutaten. «Die Metzgerei ist aber nach wie vor unsere Kernkompetenz», sagt Ospelt. Keine Kompromisse in der Qualität «In der Qualität der Produkte machen wir keine Kompromisse», sagt Albert Ospelt. Dieser Grundsatz erstreckt sich von der Metzgerei, dem Genussmarkt, der Betriebsverpflegung, über das Catering bis hin zum Restaurant Pur. Die Qualität steht auch bei

der Belieferung und beim Betreiben von Personalrestaurants an erster Stelle, die von einer tagesfrischen Küche profitieren. Als Caterer gestaltet er die Anlässe nicht nur als eine Erlebniswelt voller Genüsse. Er und sein Team tragen für die Gäste gross auf und kümmern sich auch um Location, stilvolle Dekoration und alles, was zu einem stimmungsvollen Ambiente dazugehört.

Landstrasse 6, LI-9494 Schaan Tel. +423 377 88 88 ospelt@ospelt-ag.li www.ospelt-ag.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|57


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Frische Früchte als Mitarbeiter-Motivation: Früchtebox Express liefert Früchteboxen direkt ins Büro.

❱ Gesund und motivierend

Früchtebox Express: Lieferservice für frische Früchte im Büro Eine Erfolgsstory in der Schweiz und Liechtenstein: Früchtebox Express liefert zusammen mit heimischen Bauern frische Früchteboxen – direkt ins Büro. Die Früchtebox eignet sich sowohl für Grossfirmen als auch KMU, gerade jetzt zum Start der kalten Jahreszeit. Warum eine Früchtebox im Büro? Ganz einfach: Motivation für Mitarbeiter und Kunden, Vitamine zum Wohlfühlen und Energie am Arbeitsplatz. Beste Früchte werden durch den Früchtebox Express direkt ins Büro geliefert. Mit dem Lieferservice sparen Unternehmen viel Zeit, Geld und Nerven. Das Prinzip: Früchtebox Express Im Kern ist der Service von Früchtebox Express einfach: Im Abo, als Einzel- oder als Geschenkbestellung werden mittels eigenem Kuriersystem frische Früchte in einer sogenannten Früchtebox direkt ins Büro oder Unternehmen geliefert. Dabei übernimmt der Service auch die Feinverteilung 58| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

der Boxen in Unternehmen und weitere Service-Dienstleistungen, was gemäss Geschäftsführer Oliver Stahl sehr wichtig ist. «Unser Service ist kosten- und zeitsparend – statt mühsam selbst Früchte zu organisieren, bringt unser Lieferservice die Früchtebox direkt ins Büro. Das ist eine einfache, aber wichtige Marktdifferenzierung.» Der Grossteil der Kunden verfügt über ein sogenanntes Früchtebox-Abo und lässt sich

die Box, auch bei grossen Firmen, direkt an den Bürotisch oder in den Pausenraum liefern. Sortiment, Grösse und Lieferrhythmus kann der Kunde bestimmen. Das Abo ist jederzeit kündbar. Auch Früchte machen den Unterschied Im Jahre 2010 gegründet, liefert Früchtebox Express heute jeden Monat über 3000 Früchteboxen an mehrere Hundert Kunden aus. Standorte des Unternehmens sind Bendern, Herisau und Kloten. Unlängst kam dem Unternehmen eine besondere Aus-

zeichnung zu: Der Suchmaschinen-Betreiber Google veröffentlichte auf YouTube einen eigenen Kurzfilm über das Liechtensteiner Unternehmen. Das Erfolgsgeheimnis? Früchtebox geht nicht nur gezielt auf die Bedürfnisse der Firmen ein, sondern setzt auch konsequent auf heimische Qualitätsfrüchte sowie ein saisonales Angebot. «Damit unterstützen wir heimische Bauern und bieten neben saisonalen Premium-Früchten von ausgewählten Bezugsregionen ein Plus an regionaler Frische. Diese Regionalität und Saisonalität ist unsere Stärke.» Bedruckte Box als Geschenk Als neuster Trend fungiert die sogenannte Brandbox. Diese Früchte-Geschenkbox eignet sich vor allem als Firmen-Geschenk für Kunden oder Partner. Dabei wird der Früchtebox-Karton individuell nach eigenen Wünschen gestaltet, ebenso das Sortiment (zum Beispiel zu Weihnachten oder zum Firmenjubiläum).

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who is Bau & Immobilien Das rasante Wachstum des Landes hat eine starke Bau- und Immobilienbranche hervorgebracht

who is who F端rstentum Liechtenstein 2015/2016|59


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Bau & Immobilien

Harald Beck, 35

Direktor Confida Immobilien AG ★ Harald Beck ist geschäftsführender Direktor der Confida Immobilien AG. Die Confida-Gruppe gehört zu den grössten Immobiliendienstleistern in Liechtenstein. Beck stieg 2013 in die Immobilienabteilung der Confida-Gruppe ein. Der Immobilienökonom war zuvor in verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Entwurfsarbeiten, Projektplanung, Bauleitung und Kostenmanagement tätig und gründete die Firma wohn-loft Immobilien AG im Bereich General- und Totalunternehmung. Seit dem Einstieg von Beck in die Confida-Gruppe leitet er die wohn-loft nach wie vor als Tochterunternehmen der Confida. Beck ist Initiant und Präsident der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Liechtenstein, die sich in Liechtenstein für erschwinglichen Wohnraum für eine breite Mittelschicht einsetzt. Eine erste Wohnbau siedlung mit 23 Wohneinheiten entsteht aktuell in Vaduz. Beck wohnt in Schaan. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Zu seinen Hobbys zählen die Imkerei, die Pferde und das Joggen.

Hat sich früh für den Bau entschieden: Philipp Frick

Philipp Frick, 53

Geschäftsführer Frickbau

Setzt sich für leistbaren Wohnbau ein: Harald Beck 60| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Philipp Frick führt das Bauunternehmen Frickbau gemeinsam mit seinem Bruder Arnold und Cousin Emil in dritter Generation. Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und einer verkürzten Maurerlehre besuchte er die Bauführerschule in Aarau und sammelte in Landquart erste Berufserfahrung als Bauführer. 1987 trat er ins Familienunternehmen ein und übernahm die Verantwortung für den Bereich Hochbau. Seit 1995 ist er Mitglied der Geschäftsleitung. «Mein Grossvater und seine Brüder haben die Firma gegründet. Später sind mein Vater und Onkel eingestiegen. Auch für mich stand schon sehr früh fest, dass ich auf den Bau will», sagt Frick. Frickbau gehört zu den grössten Baufirmen in Liechtenstein. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter am Hauptsitz in Schaan. 1941 gegründet, wurde die damalige Gebrüder Frick AG 2011 zu Frickbau umfirmiert. Die Firma ist im Hoch-, Tief-, Strassen- sowie Elementbau und in den Bereichen Generalunternehmer und Immobilienentwicklung tätig. Jüngst hat Frickbau unter anderem den Kokon Corporate Campus in Ruggell erstellt. Philipp Frick ist ein leidenschaftlicher Bergtourengeher. Frick hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Schaan.


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Bau & Immobilien

Anton und Christoph Frommelt, 46, 51

Inhaber Frommelt Holzbau

★ Die beiden Brüder Anton und Christoph Frommelt führen mit Frommelt Holzbau eine der ältesten Unternehmungen Liechtensteins. Während Anton Holzbauingenieur studiert hat, absolvierte Christoph ein Architekturstudium. Beide haben zudem ein Masterstudium in Wirtschaft abgeschlossen. Sie übernahmen den Zimmereibetrieb 1991 von ihrem Vater und setzten früh auf ein ganzheitliches Bauen mit Holz. Das Unternehmen beschäftigt aktuell über 60 Mitarbeiter. Trotz des Produktionsstandortes in der hochpreisigen Finanzhochburg Liechtenstein schafft es das Unternehmen, durch eine effiziente und strukturierte Produktionsweise hoch individuelle Gebäude mit einem grossen Anteil an regionaler Wertschöpfung zu fertigen und sich auf dem Markt zu behaupten. Die beiden geschäftsführenden Inhaber wurden 2011 von Ernst & Young zum «Entrepreneur Of The Year» in Liechtenstein ausgezeichnet. Für ihr Engagement zur Minimierung von Grauer Energie und der Produktion von energieeffizienten Gebäuden wurde das Unternehmen für den Nachhaltigkeitspreis 2015 der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) nominiert. Die zwei Brüder betätigen sich in ihrer Freizeit sportlich.

Gut vernetzt: Elmar Kindle

Elmar Kindle, 47

Geschäftsleiter Hoch & Gassner

Grosser Anteil an regionaler Wertschöpfung: Anton (links) und Christoph Frommelt

★ Elmar Kindle arbeitet seit 1992 beim Ingenieurbüro Hoch & Gassner. Seit 2005 gehört er der Geschäftsleitung an und ist heute als Geschäftsleiter tätig. Im Jahr 2008 erwarb er zudem Anteile am Unternehmen und wurde somit zum Mitinhaber des Ingenieurbüros. Hoch & Gassner beschäftigt aktuell 17 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende, und ist in Triesen, Triesenberg und Au ansässig. Das Dienstleistungsangebot umfasst alle Bereiche des Ingenieurwesens. Es erstreckt sich von der Projekt- und Bauleitung im Tiefbau bis zum konstruktiven Ingenieurbau bei Massiv-, Holz- und Stahlbau. Dazu kommen allgemeine Dienstleistungen wie Vermessung, Planungs- und Baustellenkoordination und Liegenschaftsentwässerung. Zur Philosophie des Unternehmens gehört eine umfangreiche Lehrlingsausbildung sowie stetige Weiterbildung der Belegschaft: «Wir können nur mit sehr gut ausgebildeten Arbeitskräften beste Arbeit im Sinne der Kunden leisten», sagt Kindle. Er hat sich in Liechtenstein auch durch seine nebenberuflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten einen Namen gemacht. So gehört er seit 2013 dem Vorstand der Liechtensteinischen Ingenieur- und Architektenvereinigung an. Von 1997 bis 2013 war er Mitglied der FBP-Fraktion des Landtages und fungiert seit 2005 als Vizepräsident Oberland der FBP. In der Vergangenheit war er Verwaltungsrat der Liechtensteiner Volksblatt AG und ist momentan Vorstandsmitglied beim Bob & Skeleton Club Liechtenstein. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|61


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Eric Marxer, 48

Bau & Immobilien

Geschäftsführer Marxer Immobilien Anstalt ★ Eric Marxer ist Gründer und Geschäftsführer von Marxer Immobilien. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Immobilienprojekte in Liechtenstein und bietet darüber hinaus Dienstleistungen im Bereich der Bewertung, Bewirtschaftung und Finanzierung von Immobilien. Die Marxer Immobilien Anstalt beschäftigt aktuell sieben Mitarbeiter. Nach Abschluss der kaufmännischen Ausbildung an der Kaderschule St. Gallen bildete sich Marxer zum Immobilienverwalter beim Schweizerischen Verband für Immobilientreuhänder aus und konzentrierte sich dabei auf die Bereiche Mietliegenschaften, Verwaltung von Stockwerkeigentum und Schätzungen von Liegenschaften. 1991 machte sich Marxer zusammen mit seinem Vater Herbert selbstständig und gründete die Marxer Immobilien Anstalt. Darauf folgten weitere Ausbildungen im Bereich Immobilienbewertung an den Fachhochschulen in St. Gallen und Bern. Marxer ist begeisterter Sportler, verbringt einen grossen Teil seiner Freizeit in der Natur und bringt sich im Kiwanis Club Liechtenstein ein.

Grosse Bauprojekte realisiert: Patrick Kranz

Patrick Kranz, 40

Verwaltungsratspräsident Axalo ★ Patrick Kranz ist Gründer und Verwaltungsratspräsident der Axalo. Die Gruppe besteht aus sechs inhabergeführten Unternehmen in den Bereichen Immobilien, Buchhaltung, Unternehmens-, Versicherungs- und Steuerberatung sowie Unternehmensverkauf und beschäftigt mittlerweile rund 30 Mitarbeiter an den Standorten Vaduz, Triesen und Buchs. Axalo bietet individuelle und bereichsübergreifende Lösungen aus einer Hand. Die Gruppe hat sich in jüngster Zeit insbesondere in der Immobilienbranche einen Namen gemacht. Zu ihren letzten Grossprojekten zählen die Neubauten der First Advisory Group in Vaduz, der Privatklinik Medicnova in Bendern und des labormedizinischen Zentrums Dr. Risch. Patrick Kranz studierte und promovierte an der Universität St. Gallen im Bereich Betriebswirtschaft und arbeitete unter anderem beim internationalen Beratungsunternehmen McKinsey&Company, bevor er 2005 die Axalo gründete. Ausserdem ist er Mitinhaber des Ingenieurbüros Hoch & Gassner AG in Triesen und der Uniwork Industrial Services AG in Zürich/Vaduz sowie Verwaltungsrat bei der Liechtensteinischen Gasversorgung, der Milchhof AG und der Wilhelm Kaderselektion AG. Neben seiner Arbeit verbringt Kranz seine Zeit am liebsten mit seiner Frau und seinen drei Kindern. Das Reisen ist seine grösste Leidenschaft.

Seit 25 Jahren in der Immobilienbranche: Eric Marxer who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|63


who is who Liechtenstein ____

2015/2016

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Andy Minder, 45

Bau & Immobilien

Geschäftsführer Wilhelm Büchel AG ★ Andy Minder führt seit 2013 das Bauunternehmen Wilhelm Büchel AG. Der Geschäftsführer hat die Aufgabe übernommen, das Unternehmen nach Jahren des rasanten Wachstums zu stabilisieren. Die Büchel-Gruppe ist in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Strassenbau, Gartenbau, Logistik und Recycling tätig und betreibt ein Betonwerk. Das Unternehmen beschäftigt über 270 Mitarbeiter an Standorten in Liechtenstein und Werdenberg. Zuletzt integrierte die Büchel-Gruppe erfolgreich die Baufirmen E+G Marxer AG und Rissi+Co. AG. Minder glaubt, dass die Konsolidierung in der Baubranche weiter voranschreiten wird: «Es gibt viele kleine und mittelständische Betriebe, die ein Nachfolgeproblem haben und somit verkaufen oder liquidieren müssen. Grösseren Unternehmen, wie wir eines sind, entsteht dadurch die Möglichkeit zum Wachstum durch Übernahmen.» Minder stammt aus Winterthur und ist seit knapp 20 Jahren in leitenden Funktionen in der Baubranche tätig, zuletzt bei der Marti Sennwald AG und zuvor bei der Toldo AG in Sevelen. Er wohnt mit seiner Frau in Malans bei Oberschan. Der Machertyp ist ein Geniesser, der gerne kocht, guten Wein mag und Whisky sammelt.

Martin Meyer, 43

Von der Politik in die Immobilienbranche: Martin Meyer

Vorsitzender der Geschäftsleitung ITW-Gruppe ★ Martin Meyer ist Vorsitzender der ITW-Gruppe. Die Gruppe entwickelt und vermarktet Immobilien jeder Art. Zu den aktuellen Projekten zählen unter anderem das Parkhaus im Skigebiet Malbun, eine orthopädische Privatklinik in Fläsch und das Mineralheilbad in St. Margrethen. Meyer studierte Betriebswirtschaft und doktorierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bern. Anschliessend arbeitete er in leitenden Funktionen bei verschiedenen Unternehmen in Liechtenstein und der Ostschweiz, bevor er 2001 in den Staatsdienst wechselte – zunächst als Regierungsmitarbeiter, dann als interimistischer Polizeichef und schliesslich als Leiter der Stabsstelle für Wirtschaft. 2005 wurde Meyer erstmals in die Regierung gewählt. Nach der Wiederwahl 2009 übernahm der Regierungschef-Stellvertreter die Ressorts Wirtschaft, Verkehr und Bau. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik wechselte Meyer 2013 zur ITW-Gruppe, um die Nachfolge von Firmengründer Werner Vogt zu übernehmen. Die ITW-Gruppe hält namhafte Beteiligungen an den Firmen A. Vogt, Elleta, Enercret, Optics Balzers und dem Mineralheilbad St. Margrethen. Meyer ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Gamprin. Er ist musikalisch und sportlich aktiv. Er hält nach wie vor einige Junioren-Landesrekorde in der Leichtathletik.

«Die Konsolidierung in der Baubranche wird weitergehen.»

Will weiter wachsen: Andy Minder who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|65


66_A. Beck AG _1_1.qxp_Layout 1 04.11.15 04:07 Seite 66

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Das Team der A. Beck AG: Daniela Burri, Daniel Beck, Gabi Maier, Mario Büchel und Johannes Minge. Im Vordergrund: Hund Apple.

❱ Die hohe Kunst der Raumkultur

Die xxx A. Beck AG konzipiert Erlebnisse im xxxxx Office- und Objektbereich Die A. Beck AG realisiert hochwertige Büroräume, ästhetisch, durchdacht und emotional. Ergebnis: Ein inspirierendes Arbeitsumfeld, mehr Begegnungen und gesteigerte Motivation.

innovativ, vielseitig und offen bei zukunftsweisenden Raumkonzepten.

Das Unternehmen in Triesen ist auch ein gefragter Partner für Lösungen im Bereich Hotellerie, Gastronomie, öffentliche Räume, Empfangsbereiche, Betriebs-und Lagereinrichtungen bis hin zum privaten Wohnen.

Raumzeit Der Raum wird bereichert mit emotionalen Aspekten der Einrichtung, sprich Möbel, Accessoires, Bodenbeläge, Akustik, Bilder und Pflanzen. Licht und Farben tragen zu einem stimulierenden Ambiente bei. Denn Wohlbefinden, Motivation und Kommunikation sind die Indikatoren für die geistige und produktive Entfaltung der Mitarbeiter in einer modernen Unternehmenskultur. Zusammenarbeit ist das Wort der Stunde. Zonen und Bereiche für die Team- und Projektarbeit sind der Dreh- und Angelpunkt für Mitarbeitende und Teams.

Was sind die Gründe für den Erfolg? Daniel Beck, Geschäftsleiter: «Ausschlaggebend sind Ideen und Vorstellungen von unseren Kunden und die Erfahrungswerte der bisher realisierten Projekte, die wir gemeinsam auf hohem Niveau weiterentwickeln und mit der Liebe zum Detail umsetzen.» Und immer lebt das Auge mit: Die A. Beck AG zeigt sich

Konzeptbewusst Die Kunden der A. Beck AG profitieren von langjährigen Beziehungen zu Architekten und führenden Herstellermarken. Auf Wunsch werden gerne regionale oder internationale Produkte renommierter Marken berücksichtigt. Konzeptionell kann auch dem Erscheinungsbild der Kunden Rech-

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nung getragen werden. Selbstverständlich werden die Kunden von der Ideenfindung über das Konzept bis hin zur Umsetzung und darüber hinaus begleitet. Einblick gewinnen, Mehrwert spüren Wer Einblick gewinnen will in die Raumwelt der A. Beck AG, kommt im Showroom bestens auf seine Rechnung. Begegnen Sie den Mitarbeitern: Dabei eröffnen sich die Dimensionen hautnah, im Detail erlebbar und im Mehrwert spürbar. Öffnungszeiten Showroom: Mo–Do 8 bis 12 Uhr / 13.30 bis 17.30 Uhr Fr 8 bis 12 Uhr / 13.30 bis 16 Uhr

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67_Kommod 1_1.qxp_Layout 1 04.11.15 04:07 Seite 67

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Eine Welt der Mehrwerte

kommod: ein Wort, ein Gebäude Im Ruggeller Industriegebiet wird derzeit ein  Geschäfts- und Parkhaus errichtet, das seinem Namen alle Ehre macht: behaglich, praktisch,  mühelos. Im kommod wird man ab Frühjahr 2016 tatsächlich alles finden: dynamische Arbeitswelten, inspirierendes Ambiente und charmante Ruheoasen. Eben die ideale Möglichkeit für kleine und grosse Unternehmen, um sich zu vernetzen und von Beginn an professionell aufzutreten. Bereits im repräsentativen Empfang wird sich jeder den grundlegenden Gestaltungselementen bewusst: Klare Strukturen und viel Licht prägen das gesamte Gebäude – von den Büros über die Konferenz- und  Seminarräume bis hin zu Restaurant und Hotelzimmern, die über Nebeneingänge zugänglich sind. Die Büroräume sind mit allen IT-Anschlüssen ausgestattet und werden auf Wunsch möbliert. Überdachte VeloParkplätze mit dazugehörigen Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sowie das grosszügige Parkhaus und die Bushaltestelle sind direkt vor dem Gebäude. Am Puls des Erfolges Die Konzeption des Gebäudegrundrisses lässt eine individuelle Einteilung in Kleinund Grossraumbüros zu. Raumhohe Fensterfronten schaffen eine helle und lichtdurchflutete Atmosphäre. Dabei sorgen Verdunkelungstechniken im Innen- und Aussenbereich sowie Heiz-, Kühl- und Lüftungssysteme jederzeit für ein angenehmes und behagliches Raumklima. Ausserdem gehören ein modernes Schliesssystem, Glaswände und Doppelböden zur Standardausstattung. Jedes Stockwerk verfügt über ausreichend Nasszellen, Lifte sowie Treppenhäuser. Stilvoll verweilen Unaufdringlich und gleichzeitig stilbewusst – so präsentiert sich das Hotel im kommod, dessen Zimmer mit Doppelbett, Dusche, TV und WLAN ausgestattet sind. Die perfekte Möglichkeit für Geschäftsreisende und Gäste, direkt im Gebäude ihren Aufenthalt zu buchen – für Tage, Wochen oder Monate. Das Ruggeller Riet als Naherholungsgebiet liegt direkt vor der Türe – mit einer fantastischen Aussicht auf die umliegende Bergwelt.  Mit der Schweiz sowie Österreich nebenan und Deutschland in nächster Nähe ist Ruggell als nördlichste Gemeinde Liechtensteins die erste Adresse für die Bodenseeregion im Fürstentum. Verkehrstechnisch optimal an die Schweizer Autobahn A13 und die öffent-

Bald in Ruggell: dynamische Arbeitswelten, inspirierendes Ambiente und charmante Ruheoasen.

lichen Verkehrsmittel angeschlossen, ist im Ruggeller Industriegebiet ein modernes Büro- und Geschäftsviertel entstanden.  Komfort für Autos Eine attraktive Welt der Mehrwerte bietet auch das Parkhaus. Die fix zugeteilten, durchnummerierten und überdachten Parkplätze sorgen dafür, dass die Fahrzeuge im Sommer wie Winter, bei Wind und Wetter geschützt zur Verfügung stehen. Weitere überzeugende Vorteile sind die direkte, überdachte Verbindung mit dem Geschäftshaus sowie grosszügige Auf- und Abfahrten. Von hohen bis zu den höchsten Ansprüchen erfüllt das Parkhaus damit jegliche Bedürfnisse. Im obersten Geschoss wartet ein aussergewöhnliches und privates Ambiente für Autoliebhaber und Sammler – das «parklusiv».  Die grossen Parkplätze für Oldtimer und Luxusautomobile weisen einen erhöhten Ausbau- und Sicherheitsstandard auf. Dabei bleiben diese hochwertigen Räume nur den Besitzern zugänglich. Zusätzliche Serviceleistungen um das Auto runden das Angebot ab. Ausgestattet mit einer Lounge bietet sich ein einmaliger Rundumblick auf die Fahrzeuge. Ein spezieller Rahmen für besondere Kunden- oder Firmenanlässe. Küche, Bar sowie die IT-Infrastruktur lassen zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten zu. Heizung und Lüftung sorgen während des ganzen Jahres für ein angenehmes Raumklima. Und die angrenzende Dachterrasse bietet zusätzlichen Platz und Raum für grössere Veranstaltungen. Geschäft und Genuss Ein erfolgreiches Geschäftsessen oder eine kleine Auszeit zwischendurch – die Integration eines Restaurants macht nicht nur vieles leichter, sondern verleiht kommod eine gediegene Atmosphäre. An unverbaubarer Lage und auf der Südseite platziert, zaubert

unser Restaurant gleich mehrere Sinnesfreuden – nämlich für Gaumen und Augen.  Business-Center mit an Bord Einen integrierten Bestandteil des kommod-Gebäudekomplexes bildet auch das Liechtensteiner Business-Center. Das Unternehmen eröffnet im kommod nach Triesen seinen zweiten Standort und ergänzt das bestehende Mietangebot ideal. Kleine und mittlere Unternehmen werden so ganz nach Wunsch in sämtlichen administrativen Belangen unterstützt und können sich auf ihre Kernkompetenz fokussieren. Sie geniessen auch bezüglich ihrer Raumwünsche höchste Flexibilität.  Vom virtuellen Büro bis zum Team-Office mit zwei bis zehn Arbeitsplätzen entspricht die Infrastruktur immer den tatsächlichen Anforderungen. Der Kunde hat keinerlei Investitionen zu tätigen, denn die Büroinfrastruktur wie Tische, Korpus, Stühle, Telefonapparate usw. wird vollständig zur Verfügung gestellt. Dazu werden auch keinerlei Anschlüsse (Telefonanschlüsse, InternetAnschlüsse) benötigt und es entstehen keine separaten Unterhaltskosten für Reinigung, Sicherheit und Blumenpflege usw. Auch das Büromaterial wird durch das Liechtensteiner Business-Center bereitgestellt. Das Büro ist also jederzeit betriebsbereit, sofort funktionstüchtig und der Kunde hat immer ein Büro in der richtigen Grösse und zur richtigen Zeit.

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who is IT & Technologie Die Informationstechnologie gehĂśrt auch in Liechtenstein zu den Zukunftsbranchen

who is who FĂźrstentum Liechtenstein 2015/2016|69


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IT & Technologie

Adrian Hilti, 41

Gründer Busuu

★ Adrian Hilti ist Mitgründer des SprachlernsoftwareAnbieters Busuu. Der gebürtige Liechtensteiner studierte Mikrotechnik und Robotik an der ETH Lausanne und absolvierte einen MBA in Madrid. Dort entwickelten Hilti und der Österreicher Bernhard Niesner 2008 die Idee, das Erlernen von Fremdsprachen durch technologische Innovation zu erleichtern. Heute gehört Busuu zu den weltweit führenden Anbietern digitaler Sprachlern-Apps mit über 55 Millionen Nutzern und einem Kursangebot von 12 Sprachen. Die Firma hat ihren Sitz in London und beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter. Busuu hat in mehreren Finanzierungsrunden private und institutionelle Investoren an Bord geholt. Jüngst hat sich der Bildungsverlag McGraw-Hill Education mit einem Betrag von sechs Millionen Euro eine Minderheitsbeteiligung an Busuu gesichert. Damit soll das weitere Wachstum der Sprachlernsoftware finanziert werden. Hilti selbst hatte wegen des Aufbaus des Unternehmens kaum Zeit zum Sprachenlernen. «Aber immerhin habe ich beim Testen der Plattform ziemlich gut Spanisch gelernt», sagt er. Hilti spricht deutsch, englisch, französisch und spanisch.

Weitere Geschäftsfelder im Aufbau: Franz Kerschbaumer

Franz Kerschbaumer, 43

Geschäftsführer Kyberna

Mehrere Investoren an Bord geholt: Adrian Hilti 70| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Franz Kerschbaumer ist Geschäftsführer der Kyberna AG in Vaduz. Kerschbaumer hat Informatik an der Universität Klagenfurt studiert. Zuletzt führte er die Konzern IT der MTH Retail Group in Wien. Bei dem Handelsunternehmen war er für die Erstellung der IT-Strategie der Gruppe sowie für die Restrukturierung der Konzern-IT zuständig. Zuvor war er mehrere Jahre als IT-Leiter bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in Bern sowie im IT-Bereich der Schweizer Grossbank UBS in Zürich tätig. Kerschbaumer stieg Ende 2014 bei der Kyberna ein, wo er die strategische Weiterentwicklung der Produktpalette vorantreibt und weitere Geschäftsfelder aufbauen wird. Die organische und nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens betrachtet er als seine Hauptverantwortung. Das Liechtensteiner IT-Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Business Software, Mobile Applikationen, IT-Infrastruktur und Datacenter Services tätig und verfügt über ein eigenes Rechenzentrum in Liechtenstein. Das Unternehmen wurde 1986 gegründet und beschäftigt aktuell rund 50 Mitarbeiter am Hauptsitz in Vaduz sowie an Niederlassungen in Buchs und Feldkirch. Kerschbaumer ist wohnhaft in Ruggell.


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Andreas Kollmann, 50

IT & Technologie

Geschäftsführer Speedcom

★ Andreas Kollmann ist Mitgründer und Geschäftsführer der Speedcom AG. Das Unternehmen bietet individuelle Systemlösungen in den Bereichen Telekommunikation, Informatik und Internet an. Speedcom beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter in den Niederlassungen in Schaan und Buchs. Kollmann absolvierte eine Berufslehre als Elektromonteur und arbeitete mehrere Jahre als Service-Elektriker, TelecomSpezialist und Telematiker in Liechtenstein und der Schweiz, bevor er die Telekommunikationsabteilung eines Elektrobetriebs in Liechtenstein aufbaute. Er bildete sich an Systemkursen weiter und erwarb Diplome im Bereich Telekommunikation. 1998 gründete er gemeinsam mit seinem Partner Urs Frick die Speedcom AG und leitet seither die Niederlassung in Liechtenstein. Kollmann ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist Vorstandsmitglied des Rotary-Clubs Liechtensteinstein-Eschnerberg und Vorstandsmitglied der Sektion Informatik der Wirtschaftskammer Liechtenstein sowie Präsident des FC Ruggell. Der leidenschaftliche Fussballfan engagiert sich stark im Nachwuchsbereich und spielt selbst noch bei den Senioren des FC Ruggell.

Software wird in Indien entwickelt: Daniel Kohler

Daniel Kohler, 48

CEO io-market

★ Daniel Kohler ist Gründer und CEO der Firma io-market AG in Vaduz. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Unternehmenslösungen für den elektronischen Geschäftsprozess in den Bereichen Beschaffung und Vertrieb. Zu den Kunden zählen internationale und nationale Industriefirmen. Kohler studierte Elektrotechnik/Informatik an der Fachhochschule und bildete sich zum Wirtschaftsingenieur weiter. Er war unter anderem bei den Firmen Elesta in Bad Ragaz und Stag in Maienfeld im Bereich Elektronik und Programmierung tätig, bevor er im Juni 2000 mit weiteren Partnern die Firma io-market AG gründete. Heute zählt das Unternehmen rund 40 Mitarbeiter in Vaduz und in Indien. Dort verfügt io-market über eine eigenständige Softwarefirma. Kohler ist überzeugt, dass das Potenzial im elektronischen Datenaustausch noch lange nicht ausgeschöpft ist: «Auf diesem Weg können die Unternehmen noch sehr viel Geld und Papier einsparen.» Kohler ist zudem Initiant und Vorstandsmitglied des Kinderhilfswerks «KiPaKi», welches hilfsbedürftige Kinder in der Region unterstützt. Der verheiratete Familienvater von zwei Mädchen wohnt in Maienfeld. Weil beide Kinder stark im Pferdespringsport engagiert sind, dreht sich in der Familie vieles um Pferde.

Leidenschaftlicher Fussballfan: Andreas Kollmann who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|71


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IT & Technologie

Stefan Matt, 50

Geschäftsführer Creasoft ★ Stefan Matt ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Creasoft. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter in Mauren und entwickelt Softwarelösungen hauptsächlich für Industriekunden in der Bodenseeregion. Matt studierte an der Hochschule für Technik Buchs (NTB) und machte den Abschluss zum Wirtschaftsingenieur an der Liechtensteinischen Ingenieurschule. Nach erster Berufserfahrung gründete Matt 1993 gemeinsam mit Martin Salzgeber die Creasoft AG. Die Anfangsjahre waren schwierig: «Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen», sagt Matt. In der Folge konnte das Unternehmen immer wieder Aufträge für namhafte Unternehmen aus der Region durchführen und kann seither auf einen langjährigen Kundenstamm zählen. Der Softwareentwickler sieht Potenzial für die IT-Branche in Liechtenstein, sofern die Politik die Weichen rechtzeitig stellt: «Dazu müsste man aber Informatik- und SoftwareIngenieure mit technischem Hintergrund in Liechtenstein ausbilden und diesen auch eine Perspektive in unserem Land bieten.» Matt lebt seit über 20 Jahren mit seiner Partnerin zusammen und hat einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe. Zu seinen Leidenschaften gehören der Ausdauersport, Sportwagen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren und italienisches Essen. Ausserdem spielt er Musik in der Liechtensteiner Band «Philomena».

Telekommunikationsstandort im Blickfeld: Mathias Maierhofer

Mathias Maierhofer, 42

CEO Telecom Liechtenstein

★ Mathias Maierhofer leitet seit Juli 2014 die Geschicke der Telecom Liechtenstein. Der gebürtige Linzer studierte Wirtschaftswissenschaften in Wien und absolvierte zusätzlich einen Executive MBA in den USA. Er begann seine berufliche Laufbahn beim Internetprovider Cybernet in München, bevor er nach Wien zur E-Control Gmbh und später zu 3 Hutchison Whampoa wechselte. Ab 2004 arbeitete Maierhofer in der damaligen Festnetzgesellschaft der Telekom Austria und zeichnete später für zahlreiche Transaktionen innerhalb der Telekom-Austria-Gruppe verantwortlich. Zeitweise übernahm er auch die Geschäftsführung von Tochterfirmen der Telekom Austria. Ab 2013 leitete Maierhofer die Liechtensteiner Tochtergesellschaft Mobilkom Liechtenstein. Nach der Fusion zwischen der staatlichen Telecom Liechtenstein und der Mobilkom Liechtenstein übernahm Maierhofer die Gesamtleitung des neuen Unternehmens. Telecom Liechtenstein bietet Endkunden komplette Kommunikationslösungen und sichert die nationale Grundversorgung in Liechtenstein. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Umsatz von fast 50 Millionen Franken. Maierhofer ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Schaan. Neben der Familie widmet er seine Zeit insbesondere dem Skifahren, Laufen und spielt Tennis. 72| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Software-Ingenieure gefragt: Stefan Matt


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Rubén Saiz, 47

IT & Technologie

Geschäftsführer MTF Micomp ★ Rubén Saiz ist Geschäftsführer und Inhaber der MTF Micomp AG mit Niederlassungen in Triesen und Chur. MTF Micomp bietet umfassende IT-Lösungen von der Beratung und Planung über den Aufbau der IT-Infrastruktur bis hin zu Überwachung und Betrieb. Zudem bietet das Unternehmen auch professionelle private Cloud-Lösungen für Unternehmen. MTF Micomp beschäftigt an den beiden Standorten über 20 Personen und betreut etwa 200 Firmenkunden in Liechtenstein, Graubünden und dem Rheintal. MTF Micomp ist Mitglied der MTF-Gruppe. Die Gruppe zählt 13 Standorte mit insgesamt 270 Mitarbeitern in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Geschäftsstellen der MTF-Gruppe werden von den Inhabern persönlich geführt. Rubén Saiz studierte nach einer Elektronikerlehre an der Universität Frankfurt und stieg 1990 in die IT-Branche ein. 1996 wechselte er zur MTF Micomp in Triesen, zunächst als Service-Leiter und später als Mitglied der Geschäftsleitung. 2010 übernahm er das Unternehmen inklusive der Tochtergesellschaft in Chur. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Hobbys sind Golfen, Reisen und tolle Grillabende mit Freunden.

Digitale Kommunikation im Visier: Daniel Risch

Daniel Risch, 37

GL-Mitglied Liechtensteinische Post ★ Daniel Risch führt die Liechtensteinische Post ins digitale Zeitalter. Er ist seit Januar 2015 Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortet die Bereiche Marketing & Vertrieb, IT, eBusiness und die Tochtergesellschaften. Nach langjährigen Auslandsaufenthalten kehrte der Liechtensteiner im Januar 2015 wieder in seine Heimat zurück. Risch studierte Betriebswirtschaft an den Universitäten Zürich und München und promovierte über die Nutzung von Kundenprofilen im E-Commerce in Fribourg und Melbourne. Nach dem Studium stieg er 2007 bei der Unic AG in Zürich ein und entwickelte dort E-Business-Lösungen für Coop, Manor, Mammut, PKZ oder die Weisse-Arena-Gruppe. Zuletzt leitete er als Mitglied der Geschäftsleitung ein Beraterteam mit rund 30 Mitarbeitenden in Zürich, Bern, München und Wien. Bei der Liechtensteinischen Post setzt er sich im Zuge der Transformation des Geschäftsmodells intensiv mit den Chancen der digitalen Kommunikation auseinander und ist überzeugt, dass die Post gerade auch durch die Digitalisierung grosse Chancen hat. In seiner Freizeit spielt der zweifache Familienvater Klavier und Gitarre, unter anderem bei der Schlagerband «Doktor Schlager und die Kuschelbären», ist Gründungsmitglied und OK-Präsident des Life Festivals in Schaan und fährt Mountainbike im Sommer und Ski im Winter.

Cloud-Lösungen im Angebot: Rubén Saiz who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|73


69_IT & Technologie.qxp_Layout 1 02.11.15 18:14 Seite 74

IT & Technologie

Christine Wohlwend, 37

Partnerin Elleta

★ Christine Wohlwend ist geschäftsführende Partnerin der Elleta AG. Sie gründete das IT-Unternehmen mit Sitz in Balzers im Frühjahr 2013 gemeinsam mit weiteren Partnern. Das Unternehmen ist nebst klassischen IT-Beratungsleistungen spezialisiert auf die dauerhafte Wahrnehmung von IT-Management und Aufgaben im Projektcontrolling in Ergänzung zu bestehenden Unternehmensstrukturen. Wohlwend hat zwei Studienabschlüsse in Lausanne und Zürich in den Bereichen Kriminalistik und Financial Controlling und arbeitete zunächst im deutschen Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Dort befasste sie sich mit kriminaltechnischen Untersuchungsmethoden sowie mit der Betreuung von Querschnittsbereichen wie der IT. Im Anschluss war Wohlwend Finanzchefin bei der Kyberna AG und spezialisierte sich auf die Bearbeitung und die Rückverfolgung sensibler, elektronischer Daten. Sie ist Mitglied des liechtensteinischen Landtags und Sprecherin der Mehrheitsfraktion. Ihre Freizeit verbringt sie gerne draussen in der Natur. Wohlwend ist ledig und lebt in Balzers.

«Liechtenstein könnte sich zu einem kleinen, aber feinen Entwicklungsund Ausbildungsstandort mausern.»

Neues Game entwickelt: Philipp Zünd

Philipp Zünd, 42

Partner IF Games

In Wirtschaft und Politik aktiv: Christine Wohlwend 74| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Philipp Zünd ist Mitinhaber des Film- und Animationsstudios Boutiq in Zürich und der Digital-Agentur IF Games in Liechtenstein. Boutiq entwickelt und produziert Werbespots und Unternehmensfilme, während IF Games digitale Strategien für Social-Media, Mobile-Apps und Games konzipiert. Dabei spielt die Beratung von Firmen, welche die digitale Transformation vollziehen möchten, eine grosse Rolle. Der studierte Kommunikationsdesigner hat zusammen mit seinem Geschäftspartner und Regisseur Mike Huber eines der bisher aufwendigsten Mobile-Games der Schweiz produziert. Das Videospiel «Perils of Man » wurde 2014 als bestes Game der Schweiz ausgezeichnet und erhielt international mehrere Nominationen und Preise. Film und 3D-Animation sind nach Ansicht von Zünd die Königsdisziplin der digitalen Inhalte. Deshalb wollen Zünd und Huber mit ihrer neuen Firma IF Games am Puls der Zeit bleiben und dieses Know-how für ihre Kunden zugänglich machen. «Da digitale Medien standortunabhängig sind und grosses Zukunftspotenzial haben, sehe ich eine gute Chance für unser Land, sich zu einem kleinen, aber feinen Wissensund Entwicklungsstandort zu mausern», erklärt Zünd. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Mauren.


75_TON 1-1.qxp_Layout 1 04.11.15 04:09 Seite 75

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Pascal Seidel, CEO (li.) und Christof Bernet, Mitglied der Geschäftsleitung.

❱ Global vernetzt, lokal präsent

Total Optical Networks - Your visionary partner for Data and Telecommunications in Eastern Switzerland, the Principality of Liechtenstein and the Vorarlberg Region of Austria. TON – der Partner für Daten- und Telecom-Services

in den Kundensegmenten mittlere und grosse Unternehmen und KMU mit speziellen Anforderungen.

Im Milleniumjahr 2000 wurde TON Total Optical Networks AG mit dem Ziel gegründet, optische Datenservices hochverfügbar anzubieten. Mit Erfolg: Heute, 15 Jahre später, ist TON der Daten- und Telekommunikationsanbieter im Rheintal mit Fokus auf Liechtenstein, die Ostschweiz und Vorarlberg.

TON – tönt gut TON-Kunden profitieren von hochskalierbaren Leitungen mit bis zu nx100Gbps für Standortvernetzungen oder Internet-Zugänge auf dem eigenen Netz, wobei Glasfaserleitungen durch TON selber belichtet werden. Flexibel, individuell und nah. Absolute Flexibilität, eine optimale Bedürfnisanalyse und die grosse Kundennähe vom ersten Beratungsgespräch bis hin zur erfolgreichen Implementierung der Systeme sorgen für eine hohe Kundenzufriedenheit. Unterschiedliche Serviceangebote sorgen auch während der Anwendung für eine optimale Unterstützung: Der «Direct2Tech Premium Support» erlaubt es, in Notfällen direkt mit dem zuständigen Pikett-Ingenieur in Verbindung zu treten, um eine schnelle Lösung zu finden. Und das rund um die Uhr, an jedem Tag. Total Optical Networks AG ist bestens aufgestellt,

Mit ihren spezialisierten Mitarbeitenden an den drei Firmenstandorten in GamprinBendern, St. Margrethen und Dietikon garantiert TON absolute Kundennähe. Durch Kooperationen mit namhaften Partnern ist TON auch auf dem internationalen Markt präsent und liefert auch Datenservices für namhafte Carrier nach Liechtenstein. Global vernetzt, lokal präsent. Total Optical Networks deckt ein breites Kundensegment ab und konzentriert sich auf Dienstleistungen im Finanz- und Versicherungsbereich sowie

um für ihre Kunden die optimale Lösung zu finden: • Drei Standorte: Gamprin-Bendern (LI), St. Margrethen, Dietikon • Eigener Backbone (FL-A-CH – Region) • Standortvernetzungen (L2&L3) • Professionell Business Internet (IPT & DIP) • OnNet- und Direct2Cloud Services • Rechencenter & Colocation Services • cDCS – Customized Datacenter Solutions • Glasfaserleitungen & optische Übertragungslösungen

Schaanerstrasse 25, LI-9487 Bendern Tel. +423 233 17 02 info@ton-net.com www.ton-net.com who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|75


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Sicherheit und höchste Geschwindigkeit: Moderne Rechenzentren der Supra.net mit permanenter Verfügbarkeit und höchsten Sicherheitsstandards im Gebäude des Bewachungsdienstes Argus.

❱ Supra.net-Gruppe – Bündelung von Know-how, Sicherheit und Leistung

Die Zukunft von vernetztem Arbeiten mit Highspeed-Performance Als unabhängiger Internet-Service-Provider hat sich Supra.net zum Ziel gesetzt, die Zukunft des Datenhandlings in Liechtenstein voranzutreiben. Der lückenlose Ausbau von HighspeedNetzen und hochsichere Rechenzentren sind entscheidende Faktoren für die zukünftige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Land. Die Supra.net-Gruppe 1995 war der Start des kleinen, innovativen Internet-Service-Providers (ISP) Supranet. Heute hat sich die Supra.net-Gruppe mit ihren Partnern Qualitynet AG und DCS AG als unabhängiges Unternehmen in Liechtenstein mit verlässlichen Serviceleistungen, Kostentransparenz und ständigem Ausbau des flächendeckenden Highspeed76| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Datennetzes etabliert. Die umfangreichen Geschäftsfelder reichen vom Internet-Breitbandangebot für Privathaushalte und Firmen über das Server-Housing und Hosting, Cloud- und Backup-Lösungen bis zur Versorgung mit digitalen Fernsehsendern über Supra-TV. Der konzentrierte Markt ermöglicht es dem verlässlichen Team von Fachleuten, jedem Kunden massgeschneiderte IP-Lösungen und persönliche Betreuung zu bieten. Schnellster Support, professioneller Service und höchstes Sicherheitsdenken stehen dabei an erster Stelle. Grösste private WAN-Infrastruktur Ein unabhängiges Datennetz ist Grundvoraussetzung, um sich der Monopolisierung von Datenleistungen und Preisgestaltung entziehen zu können. Mit der Unternehmens-Tochter Qualitynet AG betreibt Supra.net das grösste private Wide Area Network (WAN) in Liechtenstein. Das erlaubt es den Supra.net-Kunden, sich mit schnellsten Übertragungsraten über 10 GBit

Glasfaserbackbone-Leitungen mit der Welt zu verbinden. Dank modernster Technologie und professioneller Organisation können diese Leistungen zu wirtschaftlich günstigen Konditionen angeboten werden. Ziel ist es, den flächendeckenden Ausbau von Highspeed-Netzen im Land weiter voranzutreiben. Hochsichere Rechenzentren Neben traditionellen Standard-DatacenterProdukten wie HaaS (Hardware as a Service) und SaaS (Software as a Service) bietet Supra.net über ihr eigenes Rechenzentrum im Gebäude des Sicherheitsdienstes Argus in Eschen und über die Unternehmenstochter DCS AG auch physikalische Colocation (Server-Housing) und Interconnectivity (Vernetzung von Racks) in Schaan an. Die zwei hochsicheren Rechenzentren in Schaan und Eschen bilden den Kern für alle Dienstleistungen der Supra.net-Gruppe.


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Rechenzentrum in Schaan

Räumlichkeiten mit höchsten Sicherheitsstandards und moderne Rack- und Serveranlagen garantieren hochverfügbare Applikationen, eine lückenlose Abrufbarkeit 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, und maximale Datensicherheit. Höchstleistung im Business-Bereich Die permanente Verfügbarkeit von sensiblen Unternehmensdaten, die damit zusammenhängende komplexe Verwaltung und natürlich regelmässige Backups und ServerWartungen sind entscheidende Wirtschaftsfaktoren. Vor allem rasante technologische Weiterentwicklungen und die damit verbundenen zeitintensiven Wartungsarbeiten durch hoch qualifiziertes ITPersonal wirken sich massiv auf betriebliche Kostenstellen aus. Das Team der Supra.net-Gruppe erarbeitet mit seinen Kunden massgeschneiderte Lösungen. Dabei wird für jedes Budget in Bezug auf Technologie, Datenvolumen und Sicherheit die beste Leistung geboten – von der DSL-Internetanbindung mit professionellem IT-Service bis zur Bereitstellung von Hochsicherheits-Serverräumen mit vernetzten Serverracks für Finanzdienstleister mit sensiblen Kundendaten. Hohe Datenübertragungsraten Supra.net bietet mit ihren Business-PROProdukten Breitbandinternet mit Geschwindigkeiten bis 1 GBit/s. Professionelle Installation und Unterstützung durch Supra.net IT-Techniker sind dabei ebenso selbstverständlich wie schnelle ServiceReaktionszeiten und beste Service Level Agreements. Moderne Datenverwaltung Das Server-Hosting der Supra.net ermöglicht es auch Firmen mit engen Budgetvorgaben, eine technisch anspruchsvolle Serververwaltung umzusetzen. Mail-Kon-

ten, Datensicherung und Support können individuell auf die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Das «5-Sterne-Hotel» für Racks Das Outsourcen von sensiblen Daten über Server-Housing ist eine Frage des Vertrauens und höchster Sicherheit. Die beiden Rechenzentren in Eschen und Schaan bieten wahrscheinlich das sicherste und modernste Zuhause für externe Server und Racks in ganz Liechtenstein. Direkte Verbindung Mit iConnect wird der direkte Austausch von grossen Datenmengen zwischen Business-Standorten in Liechtenstein oder im Ausland ermöglicht. Mit Bandbreiten von n x 10 GB hat das Warten auf Daten ein Ende. Externe Datenträger gehören der Vergangenheit an. Der digitale Datenverkehr wächst rasant Als unabhängiger Internet-Provider in Liechtenstein wird Supra.net auch in Zukunft das schnellere Internet zu günstigeren Preisen für Privat- und Businessanwender bieten. Der lückenlose Ausbau von Highspeed-Netzen hat höchste Priorität, um den Wirtschaftsstandort Liechtenstein mit der Welt verbinden zu können. Supra.net bietet die clevere Alternative für Datensicherheit und Servicequalität für Hosting, Housing und der Arbeitsplatzvernetzung im Geschäftsbereich.

SUPRANET Gruppe

Full Service Provider Internet für Private und Firmen Digitales IP-Fernsehen Hosting Housing Cloud B k Lösungen Backup-Lösungen Rechenzentrum

Business-Internet-Provider Internetanschlüsse für Industrrie und Finanzdiensleister 10 GBit Glasfaserbackbone Nationale und Internationale Datenverbindungen g Housing

Datenoutsourcing Housing Rechenzentrum

Die clevere Alternative.

Kompetentes IT-Team

Wirtschaftspark 23, LI-9492 Eschen Tel. +423 377 44 43 info@supra.net www.supra.net who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|77


78_79_HSL 2/1.qxp_Layout 1 02.11.15 18:52 Seite 78

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❱ Der Spezialist, der den entscheidenden Schritt weiter geht

HSL Informatik AG – der Experte für moderne Servervirtualisierung mit Hochverfügbarkeit Die HSL Informatik AG hat sich auf virtualisierte SAN-Serverlösungen spezialisiert. Die Kunden können auf einen Partner an ihrer Seite vertrauen, der den Kundenbedürfnissen entsprechend die geeignete Lösung findet und in der Lage ist, diese zusammen mit dem Kunden optimal umzusetzen. Das seit 1993 in Liechtenstein ansässige Unternehmen beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter – darunter elf Spezialisten im Bereich IT-Infrastruktur, worunter unter anderem die Bereiche Netzwerk, Virtualisierung, Cloud, Backup/Archivierung und IT-Sicherheit fallen. Die HSL Informatik AG betreut 78| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Klein- und Mittelbetriebe wie zum Beispiel Kunden aus dem Finanzdienstleistungsbereich, aus Industrie bis hin zu Unternehmen im öffentlichen Dienst. Durch die persönliche Beziehung zu ihren Kunden hebt sich die HSL Informatik AG in ihrer Arbeitsweise von anderen Unternehmungen hervor. Die Lösungen werden jeweils zusammen mit dem Kunden erarbeitet und genau auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten – der Mensch steht dabei im Vordergrund. Die Nähe zum Kunden wird hier als besonders wichtig erachtet, um stets rasch und flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können. Für HSL-Geschäftsführer Jörg Augustin sind folgende drei Leitsätze wesentlich für den Geschäftserfolg: To Do – Der Kunde profitiert Bei Informatik-Technologien haben wir die Nase vorn. Unsere Branche ist geprägt von Schnelllebigkeit und raschen Verände-

rungen. Darauf reagieren wir innovativ und flexibel – doch lassen wir eines nie aus den Augen: Den Blick für das Wesent-liche. Darauf können sich unsere Kunden verlassen. To Be – Wir verstehen unsere Kunden Nur wer sich rundherum wohlfühlt, kann grossartige Leistungen erbringen. Deshalb legen wir besonderen Wert auf die zwischenmenschliche Kommunikation am Arbeitsplatz. In unseren Kunden und Mitarbeitern sehen wir nicht nur qualifizierte Fachleute, sondern Partner, Mitmenschen und Freunde, die alle ihr Bestes geben, um gemeinsam erfolgreich zu sein. To Win – Kundenzufriedenheit ist uns wichtig

Für Standardlösungen gibt es viele Anbieter. Wir gehen den entscheidenden Schritt weiter. Für unsere Kunden schneidern wir optimale Lösungen mit höchstem Sicherheitsstandard nach Mass. So entsteht eine Win-win-Situation und Nachhaltigkeit für


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Standort A Firma1

Win2012R2 Server1 Domain : 1

Srv

Win2012R2 Server2 Domain : 1

Mngt Tools CMC / FOM VMM PCM

Win2012R2 Server1 Domain : 2

Standort B Firma2

Win2012R2 Server2 Domain : 2

Win2012R2 Server3 Domain : 1

Clients Firma 1

Hypervisior

Hypervisior

Win2012R2 Host1

Win2012R2 Host2

SAN / HP StoreVirtual

SAN / HP StoreVirtual

1SFP

Standby

2920 24G PoE Switch

1SFP

3SFP

2920 24G PoE Switch

Fiber Trunks Vlan1 (office Fa.1) Vlan2 (office Fa.2) Vlan10 (Heartbeat) Vlan11 (ISCSI SAN)

vlan2

3SFP

2920 24G PoE Switch

Clients Firma 2

iSCSI

iSCSI

vlan1

Vlan1 Vlan2

HyperV Cluster

2920 24G PoE Switch

Neue Virtuelle Server für Firma1 Neue Virtuelle Server für Firma2 Neue Infrastruktur Komponenten Hosts / SAN / Switches

FW1 Sophos master

FW2 Sophos standby

Internetzugang

Internetzugang

Beispiel eines HSL-Kundenprojekts im Bereich moderne Servervirtualisierung mit Hochverfügbarkeit.

Die Herausforderung: - Ersatz der alten Serverinfrastruktur - Ersatz der alten Netzwerkinfrastruktur - Dabei bestehen sehr hohe Ansprüche an Durchsatz, Sicherheit, Verfügbarkeit und Flexibilität für zukünftige Anforderungen.

alle. Eine reibungslos funktionierende IT ist für den Unternehmenserfolg unerlässlich. Unterbrüche können gravierende Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse mit sich bringen. Darum ist ein ausfallsicheres Netzwerk sowohl für grosse Konzerne als auch für kleine und mittlere Unternehmen ein substanzielles Thema. Nur durch den Einsatz professioneller und ausgereifter Netzwerklösungen kann ein schneller Zugriff auf Daten und Applikationen sowie eine hohe Datenverfügbarkeit und Datensicherheit gewährleistet werden. Unsere Netzwerkspezialisten vertrauen auf die Qualität von HP ProCurve-Komponenten. HP liefert seit über 25 Jahren verlässliche und sofort einsetzbare Netzwerklösungen.

Die Lösung: - Standardisierung durch high performance Switch von HP ProCurve - Umsetzung einer „double side“ Lösung mittels HyperV-Clustering mit Host/SAN Produkten von HP.

Das Resultat: - Hochverfügbarkeit durch volle Redundanz im Equipment und Standortbereich - Flexibilität für zukünftige Anforderung durch Einsatz von modernen HP-Technologien und Kapazitätsreserven - Zwei Firmen können gemeinsam die gleichen Infrastruktur „Cluster“ nutzen und dennoch sicherheitstechnisch getrennt sein.

Die Basis einer performanten Firmenkommunikation ist die Netzwerkinfrastruktur. Diese verbindet Client-Server-Systeme und Host-Systeme mit ihren SAN/NAS-Storagesystemen oder aber Voip-Telefone mit deren Gateways. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Systeme an das zentrale Netzwerk kommt der Konzeption/Planung und dem Betrieb eine grosse Bedeutung zu. Bei Netzwerken wird zunehmend Virtualisierung betrieben (VLAN), um die Investitionskosten senken zu können und eine sicherheitstechnische Abtrennung der verschiedenen Netze zu gewährleisten.

attraktive Arbeitsplätze mit einer vielfältigen und weitschichtigen Möglichkeit zur Weiterbildung. Nur dank stetiger Weiterentwicklung ist die HSL und ihre Mitarbeiter in der Lage, effiziente und effektive Projekte den aktuellen Standards entsprechend und mit grossem Kundennutzen zu realisieren.

Als nicht weniger relevant erachtet Geschäftsführer Jörg Augustin die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Deshalb bietet die HSL Informatik AG ihren Mitarbeitern äusserst

Landstrasse 16, LI-9496 Balzers Tel. +423 388 04 04 joerg.augustin@hsl.li www.hsl.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|79


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Ein Teil des Teams von MTF Micomp: Clemenz Büchel, Joel Giaimo, Martin Benz, Daniel Bargetze, Rubén Saiz, Alban Hoop, Karl Widmer und Sebastian Beck (v.l.).

❱ Der schnellste und zuverlässigste IT-Service ist derjenige, den man gar nicht bemerkt.

MTF Micomp AG: all around business-it Als führendes IT-Systemhaus bietet MTF Micomp AG umfassende IT-Dienstleistungen und fortschrittliche Lösungen, die speziell auf die Anforderungen von Firmenkunden zugeschnitten sind. MTF plant, realisiert und betreibt innovative, zuverlässige IT-Systeme, die die Geschäftsprozesse optimal unterstützen und dabei möglichst flexibel und kostensparend sind. Um den stetig steigenden Anforderungen effizient zu begegnen, werden die Technologien der IT-Systeme immer komplexer. MTF sorgt dafür, dass diese rund um die Uhr zuverlässig laufen und für die Kunden transparent und einfach in der Handhabung bleiben. Das nötige TechnologieKnow-how sowie eine entsprechend hohe Servicekompetenz wird allen IT-Anforderungen umfassend gerecht. Mit dem vollständigen Angebot und einer sehr persönlichen, nachhaltigen Kunden- und Systembetreuung ist MTF der ideale Partner für KMU wie auch für Grossunternehmen. all around personality Die MTF Micomp AG wurde 1982 gegründet. 19 erfahrene und qualifizierte Mitarbeitende gewährleisten die notwendigen 80| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Ressourcen, auch für anspruchsvolle Rollouts und langfristige Wartungs- und Outsourcing-Verpflichtungen – ohne dass der persönliche Kontakt dabei zu kurz kommt. Vom Zwei-Mann-KMU bis zum Grossunternehmen – über 200 Kunden in der Region Liechtenstein und Rheintal wissen ihre Informatik bei MTF in den besten Händen. all around consulting Bestausgebildete Spezialisten garantieren mit einer weitsichtigen Planung den Erfolg. Persönliche und erfahrene Ansprechpartner leisten während der gesamten Projektdauer Unterstützung. Durch unsere langjährige Tä-

Melinda Allen und Claudia Bartholdi bei der Arbeit.

tigkeit für Firmenkunden und unsere profunden Technologie- und Prozesskenntnisse sind wir in der Lage, auch hochkomplexe Business-IT-Systeme zu planen und zu realisieren.

Eine gute Planung ist entscheidend für den Erfolg in der Business-IT. Deshalb befassen sich unsere erfahrenen Spezialisten intensiv mit der Materie und den Unternehmensprozessen der Kunden. Mit hoher Fachkenntnis berücksichtigen sie alle nötigen betriebswirtschaftlichen und technologischen Aspekte. Als Spezialist für Business-IT übernehmen wir die gesamte Projektleitung und begleiten unser Kunden in allen Phasen des


80_81_Micomp 2-1.qxp_Layout 1 04.11.15 04:12 Seite 81

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MTF BUSINESS CLOUD

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APPLIKATIONEN

BACKUP

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APPLIKATIONEN IN DER CLOUD (SAAS) Als Benutzer bringen Sie Ihre Applikation weder in die Cloud ein, noch müssen Sie sich um Skalierbarkeit oder Datenhaltung kümmern. Sie nutzen eine bestehende Anwendung, die Ihnen die Cloud vollständig anbietet.

HOCHSICHERER CLOUD BACKUP (BAAS) Mit unseren Remote Backup and Recovery Services werden Ihre Daten an mehreren Standorten in unseren hochsicheren Data Centers in der Schweiz gespeichert. So können Sie Ihre wertvollen Daten unternehmensweit sicher, zuverlässig und effizient schützen – ohne in Hardware investieren zu müssen.

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sive aller erdenklichen Branchenlösungen bedürfnisgerecht auslagern. Oder auch nur einzelne Teile davon – ganz wie jeder Einzelne möchte. Unsere Cloud-Lösungen basieren auf einer Private Cloud, welche im Gegensatz zur Public Cloud die Infrastruktur im eigenen, abgeschotteten Bereich des Kunden bereitstellt. Das hochsichere, virtuelle Data Center wird perfekt den persönlichen Anforderungen angepasst. Wir bieten mit unserer KMU-Cloud für alle Branchen eine optimale Lösung. Selbst für grafisch anspruchsvolle Anwendungen (z. B. CAD) haben wir die passende Antwort. Auch der Support mit Drittherstellern ist problemlos möglich. Durch die vielen bereits integrierten Branchen verfügen wir über ein ausgesprochen breites Branchenwissen. Dank der Cloud-Service-Modelle bezieht der Kunde nur, was er wirklich benötigt. Dies bietet dem Kunden eine wesentlich erhöhte Flexibilität, da er Anpassungen und Erweiterungen jederzeit, einfach, schnell und ohne Investitionen bei uns veranlassen kann.

Doris und Rubén Saiz.

Schliessa 6, LI-9495 Triesen Tel. +423 399 35 35 triesen@mtf.ch www.mtf.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|81


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❱ M2M-Lösung von FL1

Wenn Maschinen kommunizieren Das Internet der Dinge verbindet zunehmend die physische und digitale Welt miteinander. FL1 bietet dazu eine mobile Lösung für Unternehmen. Ein Fallbeispiel aus der Finanzwelt: Das Rechenzentrum ist das Herz einer Bank. Dort werden Daten in Serverräumen gespeichert, die für ein Finanzinstitut zentral sind. Insofern spielt die Sicherheit und Überwachung des Rechenzentrums eine wichtige Rolle. Doch was passiert, wenn beispielsweise die Temperatur im Serverraum plötzlich zu hoch ist? Oder wenn es dort brennt? Es muss rasch reagiert werden. Alarm per SMS oder E-Mail Die Volksbank Liechtenstein vertraut hierbei auf die Lösung von FL1. Mit dem sogenannten Machine-to-Machine-Konzept (M2M) werden Systeme rund um die Uhr überwacht und kontrolliert. Bei Störungen wird ein Alarm an eine vordefinierte Personengruppe gesendet. Die Alarmübertragung 82| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

erfolgt per SMS, E-Mail oder Anruf. So können interne Sicherheitsdienste sowie Polizei und Feuerwehr sofort und automatisch benachrichtigt werden. Für Alexander Fend, IT-Leiter der Volksbank Liechtenstein, ist die FL1-Lösung optimal. Er kann den Serverraum via Webportal jederzeit aus der Ferne überwachen. Etwaige Störungen werden ihm sofort angezeigt. «Der grosse Vorteil ist, dass die Lösung einfach installiert und auf unsere Anforderungen hin erweitert werden kann», sagt Fend und ergänzt: «Die übersichtliche Benutzeroberfläche des Onlineportals und die verschiedenen Alarmierungsmöglichkeiten erleichtern uns zudem das Arbeiten.» Um die komplexen Abläufe regelmässig zu kontrollieren, erhält Fend ein Reporting. Effizient und innovativ Die M2M-Lösung bietet sich auch für Unternehmen an, die sich ihr Rechenzentrum mit anderen Geschäftspartnern teilen. «Die Zugriffsrechte können individuell vergeben werden. Somit können die eingemieteten Firmen ihre Daten jederzeit selbst überwachen», sagt Alexander Zorn, Project Manager von FL1. Die vernetzte Kommunikation zwischen

Maschinen ist zukunftsorientiert und wird beinahe in allen Wirtschaftsbereichen angewendet: etwa Logistik, Automobilindustrie, Verkehr, Energie, Gesundheit, Handel und Unterhaltungselektronik. Lösungen wie das M2M-System von FL1 sind effizient und innovativ: Sie vereinfachen Arbeitsabläufe, verschlanken Prozesse und ermöglichen auch neue Geschäftsmodelle.

M2M Bei einem M2M-System werden verschiedene Geräte, etwa Maschinen, Überwachungskameras und Automaten, miteinander vernetzt. Die Datenübertragung und Kommunikation (Messung, Steuerung und Überwachung) erfolgt über das Internet.

Schaanerstrasse 1, LI-9490 Vaduz Tel. +423 237 74 00 www.fl1.li


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who is

Newcomer & Start-ups Jungunternehmer und Quereinsteiger bringen den Wirtschaftsstandort voran

who is who F端rstentum Liechtenstein 2015/2016|83


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Newcomer & Start-ups

Marco Büchel, 44

Moderator und Sportkommentator ★ Marco Büchel hat bereits früh alles auf eine Karte gesetzt: den Skirennsport. Im Alter von 19 Jahren bestritt der Liechtensteiner sein erstes Weltcuprennen und musste sechs Jahre kämpfen, bis er sich erstmals unter den Top 10 platzieren konnte. Seinen grössten Erfolg feierte Büchel 1999, als er bei den Weltmeisterschaften in Vail überraschend die Silbermedaille gewann. Mit zunehmendem Alter konzentrierte sich Büchel immer stärker auf die Speed-Disziplinen und gewann vier Weltcuprennen. Knapp 300 Weltcuprennen bestritt Büchel in seiner Karriere und belegte dabei 18-mal einen Platz auf dem Podest. Seit seinem Rücktritt vom Spitzensport im März 2010 hat Büchel erfolgreich in der Kommunikations- und Medienwelt Fuss gefasst. Der Sympathieträger wirbt heute für Unternehmen wie Audi, LGT Bank in Liechtenstein, Head sowie Peak Performance, hält Referate und moderiert Anlässe. Während der Wintersaison kommentiert Büchel für das deutsche Fernsehen ZDF die Weltcuprennen. Stillstand ist nichts für den verheirateten Balzner. Er engagiert sich leidenschaftlich und hat sich dabei drei Organisationen verschrieben. Sein Herzblut setzt er ein für «Wings for Life» und «Right to play» sowie als Stiftungsrat für Special Olympics Liechtenstein. «Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit haben mich als Skirennläufer geprägt. Diese Eigenschaften helfen mir auch in meiner neuen Lebensphase», sagt Büchel. Von Brasilien nach Liechtenstein zurückgekehrt: Ronald Beigl

Ronald Beigl, 35

Mitgründer Sophie&Juliete ★ Der Liechtensteiner Ronald Beigl hat in Brasilien ein Start-up im Modeschmuck-Direktvertrieb gegründet. Der Jungunternehmer gründete 2012 die Firma Sophie&Juliete in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole São Paulo gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin. Beigl leitete das Unternehmen bis April 2015 als Co-CEO. Nach seinem Ausstieg bleibt er Teilhaber des Unternehmens und möchte sein nächstes Projekt wieder in Europa starten. Sophie&Juliete ist im Direkthandel mit Modeschmuck tätig. Das Unternehmen gibt Frauen die Möglichkeit, Modeschmuck über eigene Websites, Social-Media-Kanäle oder an Hausparties zu verkaufen. Aktuell zählt Sophie&Juliete rund 6000 Verkäuferinnen in Brasilien. Drei Jahre nach der Firmengründung erzielt das Start-up bereits einen Umsatz von sieben Millionen US-Dollar. Beigl sieht noch viel Potenzial für Sophie&Juliete: «Brasilien ist aktuell der viertgrösste Direktverkaufsmarkt der Welt mit einem Umsatz von 15 Milliarden Dollar.» Der rasche Erfolg von Sophie&Juliete hat gleich Kapitalgeber angelockt. Der Beteiligungsfonds Redpoint e.ventures und zwei brasilianische Fonds haben seit der Firmengründung rund 10 Millionen Dollar in das Jungunternehmen investiert. Vor der Gründung von Sophie&Juliete arbeitete Beigl sieben Jahre Jahre für die Unternehmensberatungsfirma Bain&Company in Zürich, São Paulo, München und Santiago de Chile. Beigl hat Betriebswirtschaft und internationales Management an der Universität St. Gallen studiert und einen MBA an der IESE Business School in Barcelona absolviert. 84| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Zweite Karriere im Moderationsbereich: Marco Büchel


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Newcomer & Start-ups

Thomas Büchel, 37

Geschäftsleiter Büchel Holding ★ Thomas Büchel ist Geschäftsleiter der Büchel Holding AG in Ruggell. Neben dem Vorsitz in der Holding leitet der älteste Sohn von Firmengründer Herbert Büchel auch die Geschicke der CNC Mechanik. Die Tochterunternehmen der Büchel Holding decken ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die Maschinenindustrie ab. CNC Mechanik ist Systemlieferant für mechatronische Baugruppen und Komponenten. Alfa-Sys entwickelt und vertreibt WerkzeugVoreinstellungsgeräte und Werkzeugmontagehilfen, während RHT Rheintal Härtetechnik auf die Härterei und auf Wärmebehandlungen spezialisiert ist. Die Unternehmen der Büchel Holding sind in Ruggell und Sennwald angesiedelt und beschäftigen gemeinsam rund 100 Mitarbeiter. Büchel studierte nach seiner Ausbildung zum Primarlehrer an der Universität Zürich Wirtschaftswissenschaften und absolvierte anschliessend an der Universität Liechtenstein den EMBA-Studiengang in Entrepreneurial Management. Er engagiert sich im Vorstand der Gewerblichen Industrie Liechtenstein, in der Kommission FITNA zur Förderung der Interessen für Technik und Naturwissenschaften bei Jugendlichen sowie in der Förderstiftung des Think-Tanks Zukunft.li. Büchel hat drei Kinder und lebt mit seiner Frau in Ruggell.

Thomas Dürr, 37

Steht in den Startlöchern: Thomas Dürr

Managing Director FMA Mechatronic Solutions

In den Fussstapfen seines Vaters: Thomas Büchel

★ Thomas Dürr ist Managing Director der FMA Mechatronic Solutions. Er leitet bereits heute das operative Geschäft und den Aluminiumbereich und soll in absehbarer Zeit die gesamte Firmenleitung von seinem Vater Stefan Dürr übernehmen. Dürr studierte nach einer Elektromonteur-Lehre Wirtschaft an der University of Northern British Columbia in Kanada und absolvierte später ein Giesserei-Zusatzstudium in Deutschland, bevor er definitiv ins väterliche Unternehmen einstieg. Die FMA Mechatronic Solutions AG beschäftigt rund 30 Mitarbeiter am Firmensitz in Schaan. Aus der kleinen Mechanikfirma, die ursprünglich unter dem Namen Feinmechanik Anstalt einfache Baugruppen und mechanische Einzelteile produzierte, hat sich im Laufe von sechs Jahrzehnten ein Systemlieferant in den Bereichen Aluminium-Messgeräte, Gerätebau und Mechatronik entwickelt. Dürr ist ausserdem Verwaltungsrat der Linth Mechanik in Näfels. Die beiden Unternehmen FMA Mechatronic Solutions und Bartholet Maschinenbau hatten die neue Firma im Herbst 2014 gegründet, um die Arbeitsplätze nach dem Aus für die mechanische Fertigung der NetstalMaschinen AG zu sichern. Dürr ist Mitglied der Funkenzunft Schaanwald und fährt leidenschaftlich gerne Ski. Der ehemalige Bobfahrer ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Die Familie wohnt in Schaanwald. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|85


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Nicole Greber, 37

Geschäftsführerin Greber

★ Nicole Greber führt in dritter Familiengeneration die Greber AG in Vaduz. Sie übernahm das Geschäft für Haushaltswaren und Porzellan Anfang 2012 und krempelte den Laden kräftig um. Greber entschied sich dafür, das Angebot an Eisenwaren aus dem Sortiment zu nehmen und baute das Obergeschoss des Ladenlokals zu einem Kochstudio um. Dort weiht Gourmetkoch Rolf Berger Interessierte in die Kunst des Kochens ein. Mit ihrem Konzept für ein Kochstudio mit integriertem Café, welches noch folgen soll, gewann Greber den zweiten Platz am Businessplan-Wettbewerb Liechtenstein 2014. Sie ist das Risiko bewusst eingegangen: «Ich finde, im Leben muss man einfach gewisse Risiken eingehen. Ich weiss zwar nicht, was aus dem Konzept wird – ein Kochstudio in dem Sinn gibt es ja noch gar nicht in Liechtenstein –, aber ich glaube daran und stehe auch mit Herzblut dahinter.» Greber studierte Informatik an der EPF Lausanne und der ETH Zürich und war anschliessend acht Jahre in der IT-Branche tätig, unter anderem für das US-Unternehmen Accenture in Zürich. Die Vaduzerin ist liiert und leidenschaftlich bei den Pfadfindern engagiert. Sie liebt es, auf Reisen andere Kulturen kennenzulernen und kocht gerne.

Newcomer & Start-ups

«Ich finde, im Leben muss man einfach gewisse Risiken eingehen.»

Das Geschäft ihrer Eltern umgekrempelt: Nicole Greber

Bianca Herzog, 28 Susanne Loibner, 36

Geschäftsführerinnen Herzog & Loibner

Neueinsteigerinnen in der Schmuckbranche: Bianca Herzog und Susanne Loibner

★ Bianca Herzog und Susanne Loibner führen das Schmuck- und Uhrengeschäft Herzog & Loibner im Vaduzer Städtle. Die beiden Freundinnen eröffneten das Geschäft im Herbst 2013 mit Hilfe von Partnern und Freunden und bieten exklusiven Schmuck und hochwertige Uhren an. Bianca Herzog studierte Sinologie in Wien und kam durch ihre Liebe zur chinesischen Sprache in ein Juweliergeschäft in Vaduz, wo Sprachkenntnisse für die Betreuung asiatischer Touristen wesentlich sind. Susanne Loibner arbeitete nach ihrer Fachausbildung im Bijouteriebereich bereits seit 20 Jahren in der Branche, als sie eine Geschäftspartnerin für ein eigenes Geschäft suchte. Die beiden jungen Frauen merkten rasch, dass sie sich perfekt ergänzen und setzten ihre Idee innert weniger Monate in die Tat um. «Es war war eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit», erklären die Unternehmerinnen. «In unserer Branche gibt es nämlich keine klassischen Startups. Geschäfte werden von Generation zu Generation weitergegeben.» Mit viel Engagement konnte sich Herzog & Loibner rasch einen soliden Kundenstamm aufbauen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell fünf Mitarbeiter. Privat sind beide Frauen in festen Händen und haben jeweils ein Kind. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|87


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Newcomer & Start-ups

Philippe Nissl, 31

Mitgründer und Geschäftsführer Frooggies ★ Philippe Nissl, seine Frau Sarah Nissl-Elkuch und deren Bruder Patrick Elkuch lieben Smoothies. Leider werden frische Früchte und Beeren oft zu schnell schlecht und landen im Abfall. Um sich ganzjährig frische Smoothies zu kreieren, suchten sie nach Alternativen. Mit gefriergetrocknetem Fruchtpulver fanden sie die Lösung, um auf natürliche Art ihre Smoothies, Müeslis und Desserts aufzuwerten. «Wir stellten fest, dass hochwertige Fruchtpulver ohne Zusatzstoffe nur sehr schwer erhältlich sind» sagt Nissl. Das Trio erarbeitete gemeinsam einen Businessplan, um natürliche Fruchtpulver in der Schweiz und Liechtenstein zu vertreiben. Kurz darauf gründeten sie die Frooggies AG. Ihre Firma verkauft seit April 2015 sechs Sorten Fruchtpulver in 100Gramm-Packungen über den Onlineshop und bei ausgewählten Händlern in der Region. Bisher wurden so bereits über 500 Kilogramm Fruchtpulver verkauft. Der Webshop ist seit Kurzem auch für Kunden aus Deutschland und Österreich geöffnet und darüber hinaus suchen die Jungunternehmer nach weiteren Partnern, um Frooggies vermehrt in Lebensmittelläden, Fitnesscentern oder bei Ernährungsberatern anbieten zu können. Zudem wollen sie schon bald das Sortiment erweitern. Für ihre Geschäftsidee wurde das Trio am Ideenkanal Liechtenstein und am BusinessplanWettbewerb Liechtenstein Rheintal 2015 ausgezeichnet. «Wir freuen uns, dass Frooggies so gut ankommt und sind gespannt, wie es weitergeht», sagt Nissl.

Neue Messeleiter: Roland Egle, Leone Ming und Georges Lüchinger

Leone Ming, Georges Lüchinger und Roland Egle, 51,48,52

Messeleiter LIHGA

Sein Unternehmen steht noch am Anfang: Philippe Nissl

★ Leone Ming, Georges Lüchinger und Roland Egle organisieren seit 2014 die Liechtensteinische Industrie-, Handelsund Gewerbeausstellung (LIHGA) in Schaan. Die Unter nehmer haben die Messeleitung von Gründer Günther Wohlwend übernommen, nachdem sie bereits zuvor im Hintergrund für die Gewerbemesse tätig waren. Ming, Lüchinger und Egle bilden sowohl Verwaltungsrat wie auch die Messeleitung der LIHGA. Die neuen Messeorganisatoren sind bekannte Unternehmer aus Liechtenstein und der Region. Leone Ming führt seit über zehn Jahren die gleichnamige Marketing- und Werbeagentur in Schaan, Georges Lüchinger leitet eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Eventkommunikation in Ruggell und Roland Egle führt die Firma Standpunkt Messe- und Werbebauten in Schaan. An der grössten Messe Liechtensteins, welche alle zwei Jahre stattfindet, präsentieren rund 200 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Messe lockt jeweils mehr als 30 000 Besucherinnen und Besucher an. Die nächste LIHGA findet vom 2. bis 10. September 2016 statt. Die Besucher dürfen gespannt sein: «Unser gemeinsames Ziel ist die Weiterentwicklung der LIHGA», sagen die Messeleiter. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|89


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Newcomer & Start-ups

Marc und Michaela Risch, 40,39

Initianten Clinicum Alpinum

★ Marc und Michaela Risch planen eine Privatklinik für Stressfolgeerkrankungen in Liechtenstein. Das Ehepaar will auf Gaflei in Triesenberg eine Privatklinik für 28 Millionen Franken bauen. In der Klinik mit 42 grosszügigen Einzelzimmern könnten jährlich bis zu 250 Patienten behandelt werden. Die Klinik will sich auf die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen mit Fokus auf Privatversicherte sowie Selbstzahler konzentrieren. Der Spatenstich ist für Frühjahr 2016 geplant. Sofern alles nach Plan läuft, könnte das Clinicum Alpinum Ende 2017 seinen Betrieb aufnehmen. «Wir können den Spatenstich kaum erwarten. Von mir aus könnten wir schon morgen mit dem Bau beginnen», sagt Michaela Risch. Die beiden lernten sich während des Studiums der Humanmedizin am Seziertisch in Innsbruck kennen. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie führt heute seine eigene Praxis in Schaan, während Michaela Risch die Zentralstelle Qualität bei den St. Gallischen Psychiatrie-Diensten Süd leitet und Stiftungsrätin des Liechtensteinischen Landesspitals ist. Das Ehepaar hat zwei Kinder und wohnt in Vaduz. Gemeinsame Hobbys sind Reisen mit dem Wohnmobil und sportliche Betätigung in der Bergwelt. Michaela interessiert sich vor allem für Literatur, während Marc von Hubschraubern und alten Sportwagen träumt.

Aushängeschild im Skirennsport: Tina Weirather

Tina Weirather, 26

Profisportlerin

Klinikpläne auf Gaflei: Marc und Michaela Risch 90| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Tina Weirather ist Liechtensteins Aushängeschild im Skirennsport. Die Tochter von Harti und Hanni WeiratherWenzel nimmt in der Wintersaison 2015/2016 einen neuen Anlauf an die Spitze des Skisports. Die Rennläuferin hat in ihrer noch jungen Karriere bereits vier Weltcuprennen gewonnen. Es hätten auch schon mehr sein können, wenn Weirather weniger Pech mit Verletzungen gehabt hätte. Die Liechtensteinerin hat bereits vier Kreuzbandrisse erlitten und ist nach der Rekonvaleszenz immer wieder in den Skizirkus zurückgekehrt – zuletzt nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi, als sie als Mitfavoritin für einen Medaillenrang in der Abfahrt gehandelt wurde und wegen einer Verletzung vorzeitig die Skisaison beenden musste. In der abgelaufenen Wintersaison belegte sie bereits wieder den zehnten Rang im Gesamtweltcup. Weirather absolvierte das Skigymnasium Stams und konzentriert sich im Moment voll auf den Profi-Rennsport. An ihre spätere Karriere denkt sie momentan noch nicht: «Das Leben danach ist noch lange genug für einen normalen Beruf, bei dem man jeden Tag ungefähr das Gleiche macht. Wenn man die Chance hat wie ich, im Sport so viele Emotionen zu erleben, muss man das nützen.»


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Christoph Wille, 40

Geschäftsführer Innoforce

★ Christoph Wille ist Gründer und Geschäftsführer von Innoforce. Nach dem Ingenieurstudium an der ETH Zürich gründete Wille das Unternehmen im Jahr 2004 während seiner Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb Liechtenstein. Er entwickelte eine Lernsoftware, die einen schwerhörigen Patienten simuliert. Damit können Ärzte und medizinisches Personal Hörtests trainieren, ohne auf Patienten angewiesen zu sein. Die Startphase bewältigte Innoforce dank der Unterstützung durch Freunde und Bekannte mit einem relativ kleinen Budget: Die Büroräumlichkeiten waren anfangs im Elternhaus von Wille. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeitende an zwei Standorten und die Produktpalette wurde um verschiedene spezialisierte Datenbanklösungen erweitert. Das Hauptprodukt ist eine medizinische Datenbank, womit Ärzte Therapien für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) systematisch erfassen und statistisch auswerten können. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Balzers ist heute ein bedeutender Anbieter für spezialisierte Software-Lösungen in der HNO- und der Augenheilkunde mit Kunden in über 40 Ländern. Wenn es die Zeit erlaubt, reist Wille mit dem Rad durch fremde Länder. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm eine Velotour durch Libanon, Syrien und Jordanien. Das nächste Reiseziel ist eine Tour mit der Familie nach Kuba.

Newcomer & Start-ups

«Ein Patent habe ich als Jungunternehmerin natürlich nicht im Hosensack.»

Ihr Motto lautet «Aafach macha!»: Cornelia Wolf

Cornelia Wolf, 34

Geschäftsführerin Hoi-Laden

Mit relativ kleinem Budget gestartet: Christoph Wille

★ Cornelia Wolf hatte schon viele berufliche Träume und Ideen, bevor sie sich mit einer Souvenir-Boutique selbstständig gemacht hat. Nach der Banklehre verwirklichte sie sich einen davon und studierte Mediengestaltung. Die Vaduzerin arbeitete anschliessend mehrere Jahre in verschiedenen Grafikagenturen, bis sie sich als Grafikerin selbstständig machte. 2013 gründete Wolf gemeinsam mit zwei Partnern die Souvenir-Boutique «Hoi Liechtenstein» im Vaduzer Städtle. Das Team entwickelt und verkauft authentische und modern interpretierte Produkte und Geschenke mit Bezug zu Liechtenstein. Zu den Kunden zählen sowohl Touristen als auch viele Einheimische. Für ihre Geschäftsidee gewann das Trio den Businessplan-Wettbewerb Liechtenstein-Rheintal. Wolf bereut den Gang in die Selbstständigkeit bisher nicht: «Ein Patent habe ich als Jungunternehmerin natürlich nicht im Hosensack. Ich glaube einfach an unsere Ideen und setze diese mit Herzblut um. Aafach macha!» Ideen hat Wolf nebst dem Hoi-Laden noch einige, welche sie umsetzen möchte. In ihrer Freizeit trifft sie sich mit Familie und Freunden und ist gerne in der Natur. Sie ist verheiratet und wohnt in Vaduz. who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|91


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❱ Vorteile des Liechtensteiner Standortes

Attraktives Liechtenstein Unternehmen aus dem Fürstentum Liechtenstein profitieren von einem diskriminierungsfreien Zugang in die Schweiz und in die Europäische Union. Dies trifft sowohl auf das produzierende Gewerbe als auch auf die Finanzdienstleister zu. Dank der Übernahme europarechtlich harmonisierter Gesetze bietet sich das EWRLand an als verlässlicher Standort für grenzüberschreitende Geschäftstätigkeiten. Diese Sonderstellung ist einmalig innerhalb Europas. Eine wichtige Rolle spielen dabei das revidierte Steuergesetz vom 1. Januar 2011 sowie die Reformen im Gesellschaftsrecht. Modernes Steuergesetz In den vergangenen Jahren hat Liechtenstein umfassende Massnahmen ergriffen, um die internationale Akzeptanz und Attraktivität seines Steuerstandorts zu erhöhen. Insbesondere mit dem Ausbau des DBA-Netzwerks hat es Liechtenstein geschafft, als Standort für international aufgestellte Konzerne attraktiv zu werden. Die DBAs mit Österreich, Deutschland und nach ausstehender Ratifizierung auch mit der Schweiz fördern die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und gegenseitige Investitionen. Anhand der obigen Übersicht, welche sich auf die Besteuerung von juristischen Personen beschränkt, wird die Attraktivität Liechtensteins deutlich. Der Unternehmenssteuersatz beträgt im Vergleich zu Österreich rund die Hälfte und im Vergleich zu Deutschland rund ein Drittel. Im Vergleich zur Schweiz ist der Unternehmenssteuersatz zwar vergleichbar mit den Steuersätzen der steuergünstigsten Kantone, häufig sind jedoch die kantonalen Steuersätze

Liechtenstein Unternehmenssteuersatz

Schweiz

Österreich

Deutschland

12.5%

12% - 24%

25%

27.5% - 37.6%

Dividendenbesteuerung

Steuerbefreiung

Beteiligungsabzug bei Beteiligungen ab 10% oder CHF 1 Mio. Verkehrswert

Steuerbefreiung bei Beteiligungen ab 10% und Haltedauer mind. 1 Jahr

teilweise Steuerbefreiung (rund 95%) bei Beteiligungen ab 10 /15%

Quellensteuern auf Dividenden

Keine

Kapitalgewinne

Steuerbefreiung

35%

25%

25%

Reduktion DBA FL - CH auf 35% (bis voraussichtlich 2016) 0% / 15% (ab voraussichtlich 2017)

Reduktion DBA FL - AT auf 0% / 15%

Reduktion DBA FL - DE auf 0% / 5% / 15%

Beteiligungsabzug bei Veräusserung ab 10% und Haltedauer mind. 1 Jahr

Steuerbefreiung bei Veräusserung ab 10% und Haltedauer mind. 1 Jahr

teilweise Steuerbefreiung (rund 95%)

Die Übersicht stellt die jeweiligen Steuersysteme in stark vereinfachter Weise dar. Die effektive Steuerbelastung und Anwendbarkeit von Steuerbefreiungen sind abhängig vom Einzelfall.

deutlich höher. Ein grosser Vorteil des liechtensteinischen Steuersystems ist die generelle Steuerbefreiung sowohl von in- als auch von ausländischen Dividendenerträgen und Kapitalgewinnen. Andere Staaten setzen häufig eine Mindesthaltedauer sowie ein Mindestinvestitionsvolumen voraus. Der Verzicht auf eine Quellenbesteuerung von Dividenden an in- und ausländische Investoren ist ein weiterer zentraler Vorteil, der einen steuereffizienten und grenzüberschreitenden Dividendenfluss gewährleistet. Die laufende Erweiterung des DBA-Netzwerks wird die Standortattraktivität im internationalen Wettbewerb noch erhöhen. Liberales Gesellschaftsrecht Das traditionell liberale liechtensteinische Gesellschaftsrecht kennt über 15 verschiedene Gesellschafts- und Rechtsformen. Es wurde in den vergangenen Jahren durch gezielte Reformen weiter ausgebaut und gestärkt. Im Jahr 2009 wurde das Stiftungsrecht revidiert und seit dem 1. Januar 2015 können sogenannte segmentierte Ver-

bandspersonen (Protected Cell Companies; PCC) im Handelsregister eingetragen werden. Dabei handelt es sich um eine neue Organisationsform, welche die Aufteilung der Gesellschaft in verschiedene Segmente erlaubt. Das Vermögen eines Segments haftet nicht für die Ansprüche Dritter gegenüber anderen Segmenten. Die PCC eignet sich zum Beispiel für den Erwerb sowie Verwaltung und Verwertung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Als weitere Besonderheit kennt Liechtenstein die privatrechtliche Anstalt, ein rechtlich verselbstständigtes Vermögen, welches sowohl stiftungs- als auch körperschaftsähnlich ausgestaltet werden kann. Im Bereich der kollektiven Vermögensanlage verfügt das Land sowohl über ein nationales als auch über zwei europarechtlich harmonisierte Fondsgesetze. Letztere unterliegen den gleichen Anlegerschutzbestimmungen wie sie auch in der EU gelten. Im Vergleich zu anderen Fondsstandorten bietet Liechtenstein jedoch die grösste Auswahl an rechtlichen und organisatorischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Autoren

Claudio Tettamanti dipl. Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers AG, Vaduz https://www.linkedin.com/in/ claudiotettamanti/en 92| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Martin Meyer dipl. Steuerexperte PricewaterhouseCoopers AG, Vaduz https://ch.linkedin.com/pub/ martin-meyer/a1/a6a/36b

PricewaterhouseCoopers AG Austrasse 52, LI-9490 Vaduz Tel. +423 233 10 02 www.pwc.ch


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who is

Bildung & Forschung Liechtenstein verfügt über keine natürlichen Ressourcen – umso wichtiger sind Bildung und Forschung

who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|93


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Bildung & Forschung

Karin Frick, 54

Geschäftsleitungsmitglied Gottlieb-Duttweiler-Institut ★ Intelligente Kleidung, digitale Währungen und selbstfahrende Autos: Karin Frick befasst sich von Berufs wegen mit solchen Zukunftsentwicklungen. Die Trendforscherin beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Themen wie der Auswirkung der Digitalisierung und neuen Entwicklungen im Gesundheitsbereich. Die Liechtensteinerin studierte Wirtschaft an der Universität St. Gallen und leitet heute die Abteilung Research des GottliebDuttweiler-Instituts in Zürich und ist dort auch Mitglied in der Geschäftsleitung. Frick war zeitweise Geschäftsführerin der Schweizerischen Vereinigung für Zukunftsforschung. Trendforschung ist nach Ansicht von Frick eine Grenzwissenschaft. «Wir möchten neue Entwicklungen begreifen und Hypothesen darüber bilden, was für einen Einfluss sie haben werden.» Neue Entwicklungen fallen nicht einfach vom Himmel. Sie zeichnen sich oft über Jahrzehnte ab – so beispielsweise die Google-Brille, die schon 1945 von einem USWissenschaftler erfunden wurde. Frick ist Mutter von zwei Söhnen und läuft in ihrer Freizeit mit Begeisterung Marathons.

«Wir möchten neue Entwicklungen begreifen.» Neue Entwicklungen fallen nicht vom Himmel: Karin Frick

Sieglinde Gstöhl, 51

Studiendirektorin Europa-Kolleg

Studiert das Verhältnis der EU zu Liechtenstein: Sieglinde Gstöhl 94| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Sieglinde Gstöhl ist Professorin und Studiendirektorin im Bereich «Aussenbeziehungen und Diplomatie der EU» am Europa-Kolleg in Brügge. Die gebürtige Liechtensteinerin arbeitet seit 2005 an der renommierten Eliteuniversität, die als Kaderschmiede für die europäische Politik gilt. Vor ihrem Wechsel nach Belgien war Gstöhl wissenschaftliche Assistentin im Bereich internationale Beziehungen am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und zuvor Forschungsbeauftragte im Bereich Politikwissenschaft am Liechtenstein-Institut in Bendern. Sie ist nach wie vor stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rats des Liechtenstein-Instituts. Gstöhl beschäftigt sich beruflich seit jeher stark mit dem Verhältnis der Europäischen Union zu den Nachbarländern. Dabei hat sie mehrfach die Frage untersucht, wie sich ein Kleinstaat wie Liechtenstein im gegenwärtigen Prozess der europäischen Integration behaupten kann. Gstöhl studierte Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen und internationale Beziehungen am Hochschulinstitut für Internationale Studien in Genf. Sie arbeitete unter anderem beim EFTA-Sekretariat und als Projektmanagerin der EWR-Befürworter für die Volksabstimmung in Liechtenstein zum EWRAbkommen und Zollvertragsänderungen im Jahr 1995.


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Bildung & Forschung

Benedikt Heeb, 58

Rektor Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs

Vielseitig engagiert: Benedikt Heeb

★ Benedikt Heeb ist Rektor des Berufs- und Weiter bildungszentrum Buchs (bzb). Die Schule vermittelt jährlich rund 2700 Lernenden aus dem Werdenberg, St. Galler Rheintal, Sarganserland und Liechtenstein die Grundbildung. Etwa 3000 Personen absolvieren ausserdem eine höhere Berufsbildung oder Weiterbildungen am bzb. Die Institution beschäftigt rund 300 Lehrerpersonen und Kursleitende. Heeb wuchs in Lienz in der Gemeinde Altstätten auf. Er ist gelernter Maurer, wurde aber durch einen Arbeitsunfall zur Umschulung gezwungen. Heeb liess sich zum Hochbauzeichner und später zum Architekten ausbilden. Nach der Ausbildung zum Berufsfachschullehrer unterrichtete er beide Berufssparten an der damaligen Gewerblichen Berufsschule Buchs und später am bzb. Seit über 20 Jahren ist er am bzb tätig und leitet die Schule seit dem Jahr 2009. Auch ausserhalb der Schule ist Heeb engagiert: Er wirkt im Gemeinderat seiner Wohngemeinde Oberriet und ist Mitglied des Berufsbildungsbeirates der Liechtensteiner Regierung. Heeb ist ein begeisterter Städte wanderer und setzt sich für das Wohl des Rheintaler Storchs ein.

Thomas Lorenz, 49

Geschäftsführer Zukunft.li

★ Thomas Lorenz leitet die gemeinnützige Stiftung Zukunft.li. Der Betriebsökonom hat die operative Leitung des unabhängigen Think-Tanks im Juni 2015 übernommen. Die Stiftung Zukunft.li wurde 2014 ins Leben gerufen, um Denkanstösse und Impulse für die Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik Liechtensteins zu geben und damit einen Beitrag zur Entwicklung des Landes zu leisten. «Die Stiftung Zukunft.li wurde aus dem Gedanken geschaffen, dass Eigenverantwortung und Privatinitiative wichtige Bestandteile einer positiven Entwicklung der Gesellschaft darstellen», sagt Lorenz. Zu den Stiftern des Think-Tanks gehören die ToniHilti-Familien-Treuhänderschaft, Heiner Hilti, Peter Marxer, die Hilti-Familienstiftung und die MorscherFamilienstiftung. Das erste Schwerpunktprojekt von Zukunft.li widmet sich den Themen Wachstum und Zuwanderung. Weitere Projekte befassen sich mit der Finanzierung und der Organisation der Alterspflege und dem Finanzausgleichssystem zwischen Land und Gemeinden in Liechtenstein. Als Vorbild von Zukunft.li dienen Organisationen wie Avenir Suisse oder Agenda Austria. Lorenz absolvierte die Ausbildung zum Betriebsökonomen und war langjähriger Leiter der Stabsstelle Finanzen in der liechtensteinischen Landesverwaltung. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Der Musikliebhaber spielt in seiner Freizeit unter anderem Trompete in der Big Band Liechtenstein.

«Eigenverantwortung und Privatinitiative sind wichtige Bestandteile einer positiven Entwicklung der Gesellschaft.» Seine Denkfabrik soll Impulse geben: Thomas Lorenz who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|95


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Bildung & Forschung

Wilfried Marxer, 58

Direktor Liechtenstein-Institut

Liechtenstein-relevante Themen im Fokus: Wilfried Marxer

★ Wilfried Marxer ist Direktor des Liechtenstein-Instituts. Marxer studierte Politikwissenschaft in München und Berlin und schrieb an der Universität Zürich seine Dissertation zum Thema «Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein». Nach dem beruflichen Einstieg beim Amt für Volkswirtschaft leitete Marxer die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz, war Chefredaktor von Radio L und Geschäftsführer der Stiftung Erwachsenenbildung. Seit 2004 forscht er am Liechtenstein-Institut zu politischen Themen wie direkte Demokratie, Wahlen, Medien und gesellschaftspolitische Fragen. Seit 2011 amtet er zusätzlich als Direktor. Die Forschungseinrichtung auf dem Kirchhügel von Bendern widmet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1986 liechtensteinrelevanten Themen im Bereich von Geschichte, Politik, Recht und Wirtschaft. Marxer hat das Liechtenstein-Institut in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das Institut beschäftigt aktuell 18 Mitarbeitende. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern treibt gerne Sport, unternimmt Wanderungen und Reisen, spielt Gitarre in einer Band und singt in einem kleinen Chor.

Klaus Näscher, 62

Rektor Universität Liechtenstein ★ Klaus Näscher hat seine berufliche Laufbahn dem Bildungsbereich in Liechtenstein gewidmet. Nach dem Studium der Geisteswissenschaften an der Universität Zürich und der Sorbonne in Paris wurde Näscher 1984 Schulleiter des damaligen Abendtechnikums Vaduz. Vier Jahre später entstand aus dem Abendtechnikum die Liechtensteinische Ingenieurschule. Weitere fünf Jahre später wurde die Ingenieurschule in eine Fachhochschule umgewandelt. Seit dem Jahr 2011 fungiert die Bildungsstätte als Universität Liechtenstein. Mittlerweile sind rund 800 Studierende aus mehr als 40 Ländern an der Universität eingeschrieben. Die Bildungsinstitution bietet Bachelor-, Master-, Doktorats- und Weiterbildungsprogramme, betreibt Forschung und bearbeitet Transferprojekte in den vier Bereichen Architektur und Raumentwicklung, Finanzdienstleistungen, Entrepreneurship und Wirtschaftsinformatik. Näscher sieht grosses Potenzial für die Universität Liechtenstein: «Durch ein attraktives Angebot und eine hohe Reputation kann die Universität auch in Zukunft ein Magnet für talentierte Studierende, Forschende und Fachkräfte sein. Liechtenstein profitiert von relevanten Ergebnissen und einem Brain Gain für die Zukunft des Landes.» 96| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Vom Abendtechnikum zur Universität: Klaus Näscher


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Richard Quaderer, 43

Bildung & Forschung

Geschäftsführer Rhysearch

Anlaufstelle für innovative KMU: Richard Quaderer

★ Richard Quaderer ist Geschäftsführer der Forschungsstätte Rhysearch in Buchs. Der Kanton St. Gallen und das Fürstentum Liechtenstein riefen das Forschungs- und Innovationszentrum 2013 ins Leben, um die Innovationskraft der regionalen Industrie zu stärken. Zum einen ist Rhysearch Anlaufstelle für Unternehmen bei der Unterstützung im Bereich Forschung und Innovation. Zum anderen werden über die nächsten Jahre schrittweise eigene Labors mit dem entsprechenden Personal aufgebaut. Der Fokus liegt auf Be schichtung, Präzisionsfertigung und Verpackung. Ein erstes Angebot sind sogenannte LIDT-Messungen. Dabei geht es um eine Prüfmethode für optische Schichten. Aktuell wird das Dienstleistungsspektrum in diesem Bereich erweitert und mögliche Projekte zum Thema Präzisionsfertigung sind in Erarbeitung. Quaderer hat an der ETH Zürich studiert und doktoriert. Darauf folgte ein PostDocAufenthalt in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Europa stieg er beim Chemiekonzern Lonza ein und leitete zuletzt ein Forschungsteam. Berufsbegleitend absolvierte er einen Executive MBA mit Schwerpunkt Technologiemanagement. Der Familienmensch verbringt seine Freizeit vor allem mit seiner Frau und den beiden Kindern. Er geniesst die Berge im Sommer auf Wanderungen oder mit dem Mountainbike und im Winter beim Skifahren, Langlauf oder auf Skitouren.

Volker Rheinberger, 67

Präsident des Universitätsrates der Universität Liechtenstein

★ Volker Rheinberger beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Themen der Bildung und Forschung. Der Präsident des Universitätsrates der Universität Liechtenstein studierte Chemie an der Universität Basel, wo er auch zum Doktor phil. II promovierte. Sein Zweitstudium mit einem Lizentiat in Ökonomie absolvierte er an der Universität St. Gallen. 1983 begann er seine Tätigkeit als Forschungschemiker bei der Dentaltechnikfirma Ivoclar Vivadent AG und blieb dem Unternehmen bis zur Pensionierung im Jahre 2013 – viele Jahre davon als Forschungschef und Mitglied der Geschäftsleitung – treu. Rheinberger war massgeblich an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt und ist Autor und Co-Autor zahlreicher Publikationen im Bereich der organischen und anorganischen Chemie sowie der Dentalwissenschaften. Von 1993 bis 2000 war er Abgeordneter im Liechtensteinischen Landtag. Heute ist Rheinberger Mitglied des Verwaltungsrates der Ivoclar Vivadent AG und präsidiert seit dem Jahr 2010 den Universitätsrat der staatlichen Universität Liechtenstein. Rheinberger ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Vaduz.

Sein Berufsleben der Forschung gewidmet: Volker Rheinberger who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|97


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Bildung & Forschung

Lothar Ritter, 54

Rektor Hochschule für Technik Buchs

Baut die Infrastruktur am NTB aus: Lothar Ritter

★ Lothar Ritter ist das beste Beispiel für grenzüberschreitendes Denken. Der in der Schweiz geborene Liechtensteiner ist mit einer Vorarlbergerin verheiratet und lebt in Liechtenstein. Der ETH-Mathematiker pendelt täglich an seinen Arbeitsplatz nach Buchs. Ritter ist seit 2008 Rektor der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB). Die NTB bildet derzeit rund 450 Ingenieurinnen und Ingenieure in sechs Bachelor-Studienrichtungen und drei Master-Studiengängen aus. Seit einigen Jahren können die NTBStudenten ihre Ausbildung auch am NTB Studienzentrum in St. Gallen oder in Kooperation mit der HTW am Studienort Chur absolvieren. Unter der Leitung von Ritter wird die NTB weiter ausgebaut: Anfang 2016 wird ein zweites Laborgebäude mit einem Wärmepumpen-Testzentrum und Reinräumen in Betrieb genommen, um den Studenten und den über 200 Mitarbeitenden der NTB eine moderne Infrastruktur für Forschung und Entwicklung zu bieten. Ritter legt grossen Wert auf eine enge Verbindung zur Industrie im Alpenrheintal und der Ostschweiz: «Es herrscht ein akuter Mangel an Fachkräften in unserem Einzugsgebiet und wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dieses Problem zu lösen.» Ritter ist Mitglied der Gesellschaft Schweiz-Liechtenstein und des Rotary Clubs.

Helmut Rudigier, 59

CTO Segment Surface Solutions, Oerlikon

Beschichtungsanlagen weiterentwickelt: Helmut Rudigier 98| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

★ Helmut Rudigier ist Chief Technology Officer (CTO) des Surface Solutions Segments der OerlikonGruppe. Damit ist er verantwortlich für die Forschung und Entwicklung der beiden Schwesterunternehmen Oerlikon Balzers und Oerlikon Metco, die seit Juni 2014 dieses Segment bilden. Nach seinem Doktorat in Festkörperphysik an der ETH Zürich forschte der gebürtige Österreicher einige Jahre am Paul Scherrer Institut in Zürich im Bereich der Halbleiter und Festkörper-Lasertechnologie. Ein Projekt führte ihn dann bereits 1986 nach Balzers, wo er zunächst im Bereich Optics tätig war. 2008 übernahm er seine heutige Funktion als CTO und war seither für bahnbrechende Beschichtungsentwicklungen wie S3P und die technologische Weiterentwicklung der Beschichtungsanlagen von Balzers verantwortlich. «Es ist faszinierend und herausfordernd zugleich, neue Produkte und Technologien für unsere Kunden zu entwickeln und mit Universitäten und Forschungsinstituten zusammenzuarbeiten. Was meine Arbeit besonders spannend macht ist, dass ich mit vielen jungen Menschen zusammenarbeite und dabei sehe, wie sich ihre Talente entwickeln», sagt der begeisterte Mountainbiker und Vater von drei erwachsenen Kindern. Er ist zudem Mitglied des Beirats für Forschung und Technologie der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer.


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Universität Liechtenstein: Kreative, leistungsorientierte und internationale Lernumgebung für rund 800 Studierende aus 40 Nationen.

❱ Ideen für die Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft

Universität Liechtenstein: Gut zu wissen Die Universität Liechtenstein stellt sich den Herausforderungen unserer Zeit – mit innovativen Studiengängen, fokussierter Forschung, dynamischem Wissenstransfer und besten Rahmenbedingungen für Studierende. Mit ihrer gut 50-jährigen Geschichte ist die Universität Liechtenstein noch recht jung. Heute präsentiert sie sich als spezialisierte, regional verankerte Universität, die sich in die internationale akademische Gemeinschaft integriert und die sich in Lehre und Forschung an den führenden akademischen Institutionen misst. Lehre: Orientierung an der Praxis Dass die Universität aussergewöhnliche Angebote bereithält, zeigen innovative Lehrkonzepte, das ausgezeichnete

Betreuungsverhältnis und der direkte persönliche Kontakt zu Dozierenden. Die vier Institute Architektur und Raumentwicklung, Entrepreneurship, Finanzdienstleistung und Wirtschaftsinformatik verstehen sich als führende Bildungseinrichtung in Europa. Hier stimmt auch das gesamte Umfeld. Man setzt auf eine kreative, leistungsbetonte und internationale Lernumgebung. Bestes Beispiel: der Campus. Ursprünglich eine Baumwollspinnerei, bietet er heute rund 800 Studierenden aus 40 Nationen viel Raum, sich in anregender Atmosphäre voll zu entfalten. Praxisrelevanz – das ist ein Gebot der Stunde. Lehre und Forschung orientieren sich deshalb massgeblich an den Bedürfnissen der Praxis. Darüber hinaus baut die Universität ihre Leistungen in Wissens- und Technologietransfer laufend aus und stiftet so direkten Nutzen für öffentliche sowie private Auftraggeber. Forschung: Regionale Relevanz und internationale Reputation Die Forschung der Universität Liechtenstein in nachhaltigem Planen und Bauen, in der Raumentwicklung sowie in den Bereichen

Entrepreneurship, Wealth Management und Business Process Management ist international gefragt und weist einen starken Bezug zur regionalen Wirtschaft und Gesellschaft auf. Die Ergebnisse der Forschung werden weit über die Region hinaus beachtet und fördern die Reputation Liechtensteins als Wissensstandort. Wie eng an der Universität Liechtenstein Forschung, Lehre und Transfer verzahnt sind, verdeutlicht auch das KMU-Zentrum. Es ist Drehscheibe für Wissensvermittlung und andere Dienstleistungen für Klein- und Mittelbetriebe in der Region. Es führt den Businessplan-Wettbewerb Liechtenstein Rheintal durch und widmet sich intensiv dem Coaching von innovativen Start-ups.

Fürst-Franz-Josef-Str., LI-9490 Vaduz Tel. +423 265 11 11 info@uni.li www.uni.li who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|99


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Das Bachelorstudium baut auf der Berufslehre und der technischen Berufsmatura auf. Es eignet sich aber auch für technikbegeisterte junge Leute mit einer gymnasialen Matura.

❱ Moderne Ingenieurausbildung

Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB: Hochschullehre, Forschung und mehr An der NTB kommt zusammen, was zusammengehört: Praxisnahe Ingenieurausbildung, ein attraktiver Pool an Fachkräften sowie Innovationsförderung durch angewandte Forschung und Entwicklung mit Industrieunternehmen. Oft wird die NTB auch als «die technische Hochschule von Liechtenstein» bezeichnet. Nicht ohne Grund: Einerseits entscheiden sich jedes Jahr junge Liechtensteiner und Liechtensteinerinnen dafür, das nahe liegende Ingenieurstudium an der NTB zu absolvieren, andererseits nutzt die Liechtensteiner Industrie seit Jahrzehnten die attraktiven Möglichkeiten, welche die NTB als 100| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

Quelle des Ingenieurnachwuchses und im Bereich angewandter Forschung und Entwicklung bietet. Die NTB ist eine Hochschule, die vor gut vier Jahrzehnten aus dem Bedürfnis der regionalen Unternehmen heraus entstanden ist. Das Hochschulangebot der NTB konzentriert sich im Bachelorbereich auf den interdisziplinären Studiengang Systemtechnik. Fokussiert und bedürfnisorientiert Diese moderne Ingenieurausbildung ist konsequent auf die künftigen Anforderungen der globalisierten Wirtschaft ausgerichtet. Das Bachelorstudium baut auf der Berufslehre und der technischen Berufsmatura auf. Es eignet sich aber auch für technikbegeisterte junge Leute mit einer gymnasialen Matura. Sechs Studienrichtungen stehen den Studierenden an der NTB zur Auswahl: Maschi-

nenbau, Elektronik und Regelungstechnik, Ingenieurinformatik, Mikrotechnik sowie Informations- und Kommunikationssysteme. Seit Herbst 2015 kann an der NTB zudem Photonik studiert werden. Die jahrzehntelange Projekt- und Lehr-Erfahrung der NTB auf dem Gebiet Optik, Elektronik und Mikrotechnologie bietet auch für diese Studienrichtung beste Voraussetzungen und einen hohen Praxisbezug. Die durchgängige Modularisierung aller Angebote, die Wahl zwischen vollzeitigen und berufsbegleitenden Studienformen und die räumliche Nähe zum Wohn- und Arbeitsort dank der drei Studienorte Buchs, Chur und St. Gallen bringen den Studierenden die gewünschte Flexibilität ihrer Ausbildung. Fachspezifisches und interdisziplinäres Wissen, ergänzt mit ausgeprägter Praxisorientierung, Problemlösungskompetenz und sozialen Fähigkeiten – mit dem abgeschlossenen Studium Systemtechnik im be-


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ruflichen Gepäck prägen Ingenieurinnen und Ingenieure die Entwicklung von Produkten massgeblich und treiben Innovationen voran. Sie sind auch geradezu prädestiniert, um komplexe Projekte – wie sie im Bereich Industrie 4.0 immer häufiger vorkommen – zu betreuen. Damit sind sie gefragte Persönlichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Ein schweizweit einmaliges Angebot an technischen Masterstudiengängen und Weiterbildungskursen bietet Ingenieurinnen und Ingenieuren die Chance, sich anwendungsorientiert in spezielle Gebiete der Ingenieurwissenschaften zu vertiefen. Gelebter Technologietransfer in sieben Instituten Die folgenden Institute der NTB sind nicht nur Partner der Industrieunternehmen, sondern sie stellen auch die Mehrheit des Lehrpersonals: • Institut für Entwicklung Mechatronischer Systeme EMS • Institut für Elektronik, Sensorik und Aktorik ESA • Institut für Computational Engineering ICE • Institut für Energiesysteme IES • Institut für Ingenieurinformatik INF • Institut für Mikro- und Nanotechnologie MNT • Institut für Produktionsmesstechnik, Werkstoffe und Optik PWO Last but not least profitiert die Industrie über die NTB vom Zugang zu KTI-geförderten Projekten (Eingenössische Kommission für Technologie und Innovation). Photonik – die Zukunft im Griff Photonik wird als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet und weist ein weltweit starkes Wachstum auf. Die NTB bietet diese Studienrichtung neu an. Sie kann auf jahrzehntelange Lehrerfahrung und Kompetenz in Optik und Elektronik zurückgreifen. Photonik-Studierende profitieren zusätzlich von der hervorragenden Laborinfrastruktur an der NTB und den engen Kontakten zur Industrie.

Eine moderne und vielseitige Ausbildungstätte für junge Berufsleute: Neben fachlichen Kompetenzen hat an der NTB auch der Erwerb von Sprach- und Sozialkompetenz einen hohen Stellenwert.

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Attraktive Alternative zum Vollzeitstudiengang: Die Höhere Fachschule Rheintal.

❱ Berufsbegleitende Kaderschule

Höhere Fachschule Rheintal – Kompetenzen für die Karriere Die Höhere Fachschule Rheintal des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (bzb) ist eine berufsbegleitende Kaderschule. Im Vergleich zu eidgenössischen Berufsprüfungen, die mit einer Spezialisierung in eine berufliche Vertiefungsrichtung abschliessen, bietet die Höhere Fachschule Rheintal ein umfassendes Grundlagenstudium, das mit entsprechender beruflicher Erfahrung den anschliessenden Zugang zu MAS- und EMBAStudiengängen an Fachhochschulen ermöglicht. So ist ein HF-Studium eine attraktive Alternative zu Vollzeitstudiengängen. Dipl. Betriebswirtschafter/-in HF Der grosse Bereich der Betriebswirtschaft spielt eine wichtige Rolle an der Höheren Fachschule Wirtschaft. Unternehmensfüh102| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

rung basiert auf dem Zusammenspiel zahlreicher Teilbereiche aus der Betriebswirtschaft. In der Praxis ist es zentral, gegenseitige Abhängigkeiten aufzudecken und mithilfe des Rechnungswesens und Controllings fundierte Steuerungsfunktionen wahrzunehmen. Betriebswirtschafter/-innen HF sind dazu befähigt, Fach- und Führungsverantwortung in Wirtschaft und Verwaltung zu übernehmen. Das HF-Studium bietet eine ideale Möglichkeit, die notwendigen Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft zu erwerben, um sich im Anschluss daran, beispielsweise mit einem MAS-Studium an einer Fachhochschule, beruflich weiter zu qualifizieren. Dipl. Wirtschaftsinformatiker/-in HF In der Praxis befasst sich die Wirtschaftsinformatik mit Informations- und Kommunikationssystemen sowie Services, die, im Gegensatz zur Informatik, nicht zwangsläufig als reine elektronische Systeme verstanden werden. Die Wirtschaftsinformatik bildet die Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft, Geschäftsprozessen, Informatik

und Management. Die Lösungen werden strukturiert, wirtschaftlich, rechtlich und technisch umgesetzt, über den gesamten Lebenszyklus begleitet und laufend optimiert, um erfolgreiche Business Services nachhaltig zu gewährleisten. Wirtschaftsinformatiker/-innen HF sind in der Lage, in Produktions- wie auch Dienstleistungsunternehmen anspruchsvolle Problemstellungen im Bereich der Business-Informatik selbstständig oder im Team zu lösen. Neu: Dipl. Betriebswirtschafter/-in NDS HF/MAS Mit diesem neuen, einzigartigen Lehrgang für Absolventen der höheren Berufsbildung (z. B. eidg. Fachausweis) schafft die Höhere Fachschule Rheintal einen klar geregelten Zugang zu MAS, EMBA-Weiterbildungsangeboten an Fachhochschulen. Wichtige weitere Zielgruppen dieses Nachdiplomstudiums sind Absolventen anderer HF-Richtungen und BSc (FH) technischer Studiengänge. Dank der Kooperation mit der HTW mit Sitz in Chur eröffnet dieser Bildungs-


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Publireportage gang neue Perspektiven in der Karriereentwicklung. Als Basis erfolgt ein betriebswirtschaftliches Grundlagenstudium mit dem Abschluss zum Dipl. Betriebswirtschafter NDS HF. Im Anschluss können die erfolgreichen Absolventen direkt in den Lehrgang MAS Business Administration bei der HTW in Chur einsteigen. In der weiterführenden Fortsetzung erwerben die operativen Spezialisten wichtige Grundlagen zu strategischen Themenstellungen und eine Einführung in die wissenschaftliche Arbeitsweise. Der einzigartige Lehrgang eignet sich für praxisnahe Absolventen und zukünftige Kadermitarbeiter, die aus der Perspektive des Unternehmens zukünftig Managementaufgaben übernehmen.

Ambitionierte Berufsleute haben die Möglichkeit, innert 24 Monaten zwei Abschlüsse zu erwerben.

Dadurch haben ambitionierte Berufsleute die Möglichkeit, innert 24 Monaten zwei Abschlüsse zu erwerben: zum einen den als dipl. Betriebswirtschafter NDS HF an der Höheren Fachschule Rheintal in Buchs und zum anderen nach einem berufsbegleitenden Studium an der HTW Chur den Fachhochschulabschluss Master of Advanced Studies (MAS) Business Administration. Im Weiteren sind auch die Empfehlungen der Konferenz der Fachhochschulen Schweiz zu beachten. Persönliche Weiterbildungsanalyse Die neuen Studiengänge beginnen im August bzw. November 2016. Gerne kann bei der HF Rheintal ein Beratungsgespräch vereinbart werden, um die persönlichen und beruflichen Karriereperspektiven zu evaluieren. Nächste Informationsveranstaltung Die nächste Informationsveranstaltung für die Höhere Fachschule Rheintal findet am 19. Januar 2016 um 18 Uhr im bzb Forum statt.

Das HF-Studium bietet eine ideale Möglichkeit, die notwendigen Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft zu erwerben, um sich im Anschluss mit einem MAS-Studium an einer Fachhochschule weiter zu qualifizieren.

Ruedi Hug, Leiter HF Rheintal

Im Vergleich zu eidgenössischen Berufsprüfungen, die mit einer Spezialisierung in eine berufliche Vertiefungsrichtung abschliessen, bietet die Höhere Fachschule Rheintal ein umfassendes Grundlagenstudium.

Hanflandstrasse 17, 9471 Buchs Ruedi Hug, Leiter HF Rheintal Tel. +41 58 228 22 00 ruedi.hug@hf-rheintal.ch who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|103


RESERVIEREN SIE SICH DEN WICHTIGSTEN FINANZEVENTTERMIN DES JAHRES: FINANCE FORUM LIECHTENSTEIN 23. März 2016, 13.30 – 18 Uhr, Vaduz mit Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank und Genetik-Forscher Markus Hengstschläger

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who is Staat & Politik Das F端rstenhaus und die Regierung lenken gemeinsam die Geschicke des Staates Liechtenstein

who is who F端rstentum Liechtenstein 2015/2016|105


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Staat & Politik

S. D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, 47

Stellvertretendes Staatsoberhaupt des Fürstentums Liechtenstein

★ Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein ist stellvertretendes Staatsoberhaupt des Fürstentums Liechtenstein. Er führt die Regierungsgeschäfte und wirkt im Gegensatz zu anderen Adelshäusern in Europa direkt in der Gesetzgebung mit. Erbprinz Alois wuchs auf Schloss Vaduz auf. Nach der Matura absolvierte er eine Offiziersausbildung an der Militärakademie Sandhurst in Grossbritannien und leistete während eines halben Jahres Dienst bei den Coldstream Guards in Hongkong und London. Anschliessend studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg und arbeitete während drei Jahren bei einer Wirtschaftsprüfungsfirma in London. 1996 kehrte er nach Liechtenstein zurück und widmete sich der Verwaltung des fürstlichen Privatvermögens. Am 16. August 2004 übernahm er als Stellvertreter des Landesfürsten die Regierungsgeschäfte. Erbprinz Alois ist verheiratet mit Sophie Herzogin in Bayern und hat vier Kinder. Sein ältester Sohn Wenzel steht in der Thronfolge an nächster Stelle. 106| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016


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Thomas Zwiefelhofer, 45

Staat & Politik

Regierungschef-Stellvertreter des Fürstentums Liechtenstein

★ Thomas Zwiefelhofer ist stellvertretender Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein. Zwiefelhofer studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete anschliessend in einem Architekturbüro in Zollikon. Von 1998 bis 2000 studierte er an der Universität St. Gallen Rechtswissenschaften, 2007 schloss er diese Zweitausbildung mit der Promotion zum Dr. iur. ab. Von 2000 bis 2013 arbeitete er als Jurist beim Allgemeinen Treuunternehmen in Vaduz, von 2003 bis 2013 als Mitglied der Geschäftsleitung. Von 2007 bis 2011 war Zwiefelhofer im Gemeinderat von Vaduz tätig. Seit März 2013 ist er Mitglied der Landesregierung und verantwortet das Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft. Zwiefelhofer bezeichnet den Erhalt der guten Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Liechtenstein als sein wichtigstes politisches Anliegen, wozu für ihn auch eine gut funktionierende Justiz, eine faire Sozialpartnerschaft, ein starker dualer Bildungsweg, möglichst wenig Bürokratie und eine hohe Sicherheit gehören. In seiner Freizeit pflegt er seinen Weinberg, spielt Tennis und Klavier und liebt das Reisen mit seiner Familie. Zwiefelhofer ist verheiratet und hat drei Kinder. Die Familie wohnt in Vaduz.

Regierungschef: Adrian Hasler

Adrian Hasler, 51

Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein ★ Adrian Hasler ist seit März 2013 Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein. Ihm obliegt das Ministerium für Präsidiales und Finanzen. Hasler studierte Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen und übernahm anschliessend Führungsaufgaben in Industrie und Bankenwesen in Liechtenstein. Von 1992 bis 1996 war er Leiter Controlling im Geschäftsbereich Thin Films bei der Balzers AG und von 1996 bis 2004 Leiter Group Finance sowie stellvertretender Direktor bei der VP Bank in Vaduz. Von 2001 bis 2004 war er Abgeordneter des Landtags und Mitglied der Finanzkommission. Im Frühjahr 2004 wurde er von der Regierung zum Polizeichef der Liechtensteinischen Landespolizei bestellt und legte deshalb sein Mandat als Landtagsabgeordneter nieder. Hasler leitete die Landespolizei während neun Jahren, bis zu seiner Wahl zum Regierungschef. Aktuell stehen für ihn das Vorantreiben der Innovationskraft, die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes und die Sanierung des Staatshaushalts im Zentrum. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne, wohnt in Triesen und schätzt es, seine Freizeit mit Familie und Freunden bei Geselligkeit, Biken, Ski fahren oder Wandern zu verbringen.

Regierungschef-Stellvertreter: Thomas Zwiefelhofer who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|107


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Staat & Politik

Aurelia Frick, 40

Regierungsrätin des Fürstentums Liechtenstein

Regierungsrätin: Aurelia Frick

Eine Sünde wert

★ Aurelia Frick ist Regierungsrätin des Fürstentums Liechtenstein und verantwortet das Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Fribourg und doktorierte an der Universität Basel. Nach dem Anwaltsexamen im Kanton Zürich arbeitete sie als Rechtsanwältin in Zürich, danach als Director Legal & Compliance in London, war Partnerin bei einer Personalfirma in Zürich und arbeitete zuletzt als selbstständige Unternehmensberaterin. 2009 wurde Frick erstmals in die Landesregierung gewählt. In dieser Zeit betreute sie die Ressorts Äusseres, Justiz und Kultur. Nach den Landtagswahlen 2013 war sie das einzige Mitglied der alten Regierung, das auch im neuen Gremium angelobt wurde. In ihren Bereichen setzt sie sich ein für ein verlässliches, engagiertes und solidarisches Liechtenstein, ein vielfältiges kulturelles Leben und ein Bildungswesen, das Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Chancen bietet, die sie für einen selbstbestimmten Lebensweg benötigen. Ihre Freizeit widmet sie ihrer Familie, dem Lesen, dem Sport und der Kultur. Aurelia Frick ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt in Vaduz.

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Mauro Pedrazzini, 50

Staat & Politik

Regierungsrat des Fürstentums Liechtenstein ★ Mauro Pedrazzini ist Regierungsrat des Fürstentums Liechtenstein. Er steht dem Ministerium für Gesellschaft vor. Pedrazzini studierte Physik, Chemie und Astronomie an der Universität Bern, wo er von 1990 bis 1991 als Forschungsassistent am Laboratorium für Hochenergiephysik tätig war. Er doktorierte 1996 am Forschungszentrum für Plasmaphysik der ETH Lausanne. Ab 1992 war er bei der damaligen Balzers AG als Projektleiter, als Leiter des Engineerings und zuletzt als Leiter der Forschung und Entwicklung tätig und absolvierte berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen. 2001 wechselte er in die Finanzbranche und wurde Finanzanalyst und Fondsmanager bei der Liechtensteinischen Landesbank, ab 2003 bei deren Tochtergesellschaft LLB Asset Management AG, wo er ab 2006 das Aktienmanagement leitete. Von 2005 bis 2013 war er Regierungsrat-Stellvertreter. 2013 wurde Pedrazzini als Regierungsrat in die Regierung des Fürstentums Liechtenstein gewählt.

Regierungsrätin: Marlies Amann-Marxer

Marlies Amann-Marxer, 63

Regierungsrätin des Fürstentums Liechtenstein ★ Marlies Amann-Marxer steht als Mitglied der liechtensteinischen Regierung dem Ministerium für Infrastruktur und Umwelt sowie Sport vor. In dem neu geschaffenen Ministerium ist sie für die Belange der vier bisherigen Ressorts Umwelt, Raum, Land- und Forstwirtschaft; Bau, Verkehr sowie Sport zuständig. Amann-Marxer ist bereits seit über 14 Jahren politisch aktiv, unter anderem als Gemeinderätin und acht Jahre als Landtagsabgeordnete. Von 1993 bis 2003 betätigte sie sich nebenberuflich als Laienrichterin beim Kriminalgericht und als Ersatzrichterin bei der damaligen Verwaltungsbeschwerdeinstanz. Bevor die vierfache Mutter ihren Schwerpunkt gezielt auf die Familienarbeit verlegt hatte, gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Architekturbüro und übernahm dessen kaufmännische Leitung. Davor leitete sie während fünf Jahren die Geschäfte einer international tätigen Engineering-Firma. Ihre wichtigsten politischen Projekte sind die Optimierung des Verkehrsnetzes für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr sowie die Optimierung der landeseigenen Infrastruktur.

Regierungsrat: Mauro Pedrazzini who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|109


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Generalagent Kilian Pfister (4. v. re.) zusammen mit seinem Versicherungsberater-Team.

❱ Kundenzufriedenheit geniesst bei der Mobiliar oberste Priorität

Ein verlässlicher Partner für Kunden und Region Die Mobiliar gilt bei den Kunden als persönlichste und vertrauenswürdigste Versicherung in der Schweiz und Liechtenstein. Aus diesem und anderen Gründen darf die Generalagentur Vaduz seit Jahren auf einen loyalen Kundenstamm zählen. «Liebe Mobiliar …» Jeder kennt sie, jeder liebt sie – die berühmten Plakatreklamen und TV-Spots der Mobiliar Versicherung. Sei es die Schadenskizze, auf der ein Mann unter vom Hausdach gefallenen Schneemassen begraben und damit zum Schneemann wird, oder der TV-Spot, in dem ein Tourist auf dem Weg in die Berge Schneeketten auf die Hinterräder montiert und erst auf der ungeplanten Talfahrt bemerkt, dass sein neues Auto Vorderradantrieb hat. Die Mobiliar Versicherung ist aber nicht nur ihrer kreativen und amüsanten Werbeauftritte wegen eine der bekanntesten Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein.

Kunden profitieren vom Gewinn «Wir sind anders», sagt Kilian Pfister. Der Versicherungsfachmann führt erfolgreich die Unternehmer-Generalagentur Vaduz. Laut Pfister gibt es zwei wesentliche Punkte, in denen sich die Mobiliar von anderen Versicherungsgesellschaften unterscheidet: Die genossenschaftliche Verankerung und die Schadenhilfe vor Ort. Aktionäre gibt es keine; dafür ist jeder, der bei der Mobiliar eine Police abschliesst, automatisch ein Genossenschafter – was bedeutet, dass er mit Auszahlungen aus dem Überschussfonds am Erfolg beteiligt wird. «Der Versicherte bekommt also etwas zurück», so Generalagent Kilian Pfister. In den letzten drei Jahren beteiligte die Mobiliar ihre Kunden mit durchschnittlich 130 Millionen Franken pro Jahr an ihrem Erfolg. Schadenhilfe vor Ort Was die Mobiliar laut Pfister ausserdem ausmacht, ist, dass jede Generalagentur über einen eigenen Schadendienst verfügt. Ob es sich nun um einen Notfall handelt, wie beispielsweise einen Hausbrand, oder aber um einen verhältnismässig kleineren Schaden wie den Diebstahl eines Mobiltelefons: Die Mobiliar-Schadenexperten nehmen sich der Angelegenheit schnellstmöglich und persönlich an.

Loyale Kunden – loyale Mitarbeiter Die Generalagentur verfügt über eine überdurchschnittlich treue Kundschaft. «Unsere Kunden sind Gold wert. Aus diesem Grund investiert die Mobiliar auch viel in unsere Region», sagt Kilian Pfister. Mit insgesamt 17 Arbeitsplätzen, davon drei im Schadendienst, und zwei Ausbildungsstellen ist die Mobiliar ein wichtiges Unternehmen für Liechtenstein. Und nicht nur deswegen: Die Generalagentur zahlt hier ihre Steuern, zudem unterstützt sie immer wieder Vereine und Institutionen mit wertvollen Beiträgen. Die Mobiliar ist ein verlässlicher Partner. Das wissen übrigens nicht nur die Kunden zu schätzen: In der Generalagentur Vaduz beträgt das Durchschnittsalter 38 Jahre – und die Mitarbeitenden sind durchschnittlich 13 Jahre bei der Mobiliar angestellt.

Zollstrasse 5, LI-9490 Vaduz Tel. +423 237 65 55 vaduz@mobi.ch www.mobivaduz.ch who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016|111


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Im Stabiq Treasure House lagern Kulturgüter und Wertgegenstände aller Art in einem eleganten Hochsicherheits-Umfeld.

❱ Die professionelle Aufbewahrung von Wertgegenständen aller Art

Stabiq Treasure House - The safest place Stabiq Treasure House bietet sachgerechtes und individuelles Aufbewahren von Wertgegenständen und Kulturgütern in einem nach Kundenwunsch gestaltbaren Tresorbereich.

werden Weltgegenstände wie Gold, Edelmetalle und Kunstgegenstände verwahrt. Der Betrieb eines Tresorhauses verlangt nach komplexen Sicherheitssystemen. Maximale Sicherheit, gepaart mit professioneller Diskretion sowie High-EndKlimatechnologielösungen für die Lagerung von Kunst und anderen sensiblen Sachanlagen setzen in unserem Treasure House neue Massstäbe.

Das Fürstentum Liechtenstein ist aufgrund seiner politischen Stabilität, seines modernen Gesellschaftsrechts und der Anwendung von globalen Standards einer der attraktivsten Standorte zum Schutz von Vermögen. In Zeiten des raschen politischen und gesellschaftlichen Wandels und der zunehmenden Verunsicherung an den Finanzmärkten wächst der Bedarf nach Sicherheit, Privacy und Konstanz. In den letzten Jahren investieren Vermögende deshalb verstärkt in Sachanlagen. Das Tresorgebäude Stabiq im Eschner Wirtschaftspark vermietet dafür Tresorräume und Tresore für Wertgegenstände und Preziosen aller Art.

Stilvolles, exklusives Ambiente Verantwortlich für die Innenarchitektur von Stabiq zeichnet der renommierte Tessiner Architekt Carlo Rampazzi. Er hat die Schnittstelle zwischen dem modernen und klaren Selbstverständnis der Architektursprache sowie der Geschichte und Leidenschaft, die mit den Weltgegenständen assoziiert wird, eindrücklich und geschickt umgesetzt. Dank seiner Gestaltungskraft ist es ihm gelungen, dem Haus ein exklusiv elegantes Innenleben zu geben. «Der Besucher des Tresorhauses soll hier das Unerwartete erleben: Er tritt in ein Gebäude ein, das schwer und sicher, aber alles andere als traurig ist. Stabiq löst Erstaunen, Sicherheit und gleichzeitig Freude aus. Es darf nicht sein, dass jemand seinen Schatz oder was er liebt, in einem traurigen Gebäude aufbewahrt.»

Stabiq, der sichere Hafen Auf über 6000 Quadratmetern stehen den Kunden in einem exklusiven Ambiente sachgerecht ausgestattete und nach Kundenwunsch individuell gestaltbare Tresorbereiche für die sichere Aufbewahrung von Wertgegenständen und Kulturgütern zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit unserem Advokatur- und Treuhandunternehmen

Unabhängige Plattform Die Schweiz und Liechtenstein haben es in den letzten Jahrzehnten hervorragend verstanden, sich im internationalen Privatkundengeschäft zu positionieren. In jüngster

Zeit haben allerdings Steuertransparenz, verstärkte Regulatorien und eine gewisse Unberechenbarkeit der Finanzmärkte den Druck auf unsere Finanzplätze verstärkt und die Kunden zunehmend verunsichert. Investments in «non bankable assets» wie Edelmetalle, Kunst, Classic Cars und andere Sachwerte nehmen vor diesem Hintergrund deutlich zu. Schutz und Sicherung des eigenen Vermögens gehören zu den Bedürfnissen der Menschen. Privatheit wird heute ein immer wichtigeres Gut – Rechtssicherheit, Verlässlichkeit, Qualität und Diskretion sind Werte, welche Vermögende am Standort Liechtenstein schätzen. Das Stabiq Treasure House steht für diese Grundwerte ein. Bewusst finden die Dienstleistungen ausserhalb und vollständig unabhängig von einer Bankenumgebung statt. Diese Unabhängigkeit garantiert Privatheit und Diskrektion und ist gleichzeitig wegweisend für eine umfassende, innovative und erfolgreiche Asset-ProtectionStrategie.

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Who is who Liechtenstein 2015/2016 Inhaltsverzeichnis

Portraits Amann-Marxer . . . . . . . . Bachmann . . . . . . . . . . . Beck . . . . . . . . . . . . . . . . Beigl . . . . . . . . . . . . . . . Berger . . . . . . . . . . . . . . Biedermann . . . . . . . . . . Büchel . . . . . . . . . . . . . . Büchel . . . . . . . . . . . . . . Büchel . . . . . . . . . . . . . . Christen . . . . . . . . . . . . . Collini . . . . . . . . . . . . . . . Dürr . . . . . . . . . . . . . . . . Durrer . . . . . . . . . . . . . . Egle . . . . . . . . . . . . . . . . Frick . . . . . . . . . . . . . . . . Frick . . . . . . . . . . . . . . . . Frick . . . . . . . . . . . . . . . . Frommelt . . . . . . . . . . . . Frommelt . . . . . . . . . . . . Gerner . . . . . . . . . . . . . . Goop . . . . . . . . . . . . . . . Göppel . . . . . . . . . . . . . . Greber . . . . . . . . . . . . . Gstöhl . . . . . . . . . . . . . . . Güntensperger . . . . . . . Hasler . . . . . . . . . . . . . . . Heeb . . . . . . . . . . . . . . . . Henck . . . . . . . . . . . . . . . Herb . . . . . . . . . . . . . . . . Herzog . . . . . . . . . . . . . Hilti . . . . . . . . . . . . . . . . . Hilty . . . . . . . . . . . . . . . . Hoop . . . . . . . . . . . . . . . . Huber . . . . . . . . . . . . . . . Hummel . . . . . . . . . . . . . Jeeves . . . . . . . . . . . . . . . Kaiser . . . . . . . . . . . . . . . Kaiser . . . . . . . . . . . . . . . Kerschbaumer . . . . . . . . Kindle . . . . . . . . . . . . . . . Kindle . . . . . . . . . . . . . . Kohler . . . . . . . . . . . . . . . Kollmann . . . . . . . . . . . . Kranz . . . . . . . . . . . . . . . Liechtenstein von und zu Liechtenstein von und zu Liechtenstein von und zu Loibner . . . . . . . . . . . . . Loos . . . . . . . . . . . . . . . . Lorenz . . . . . . . . . . . . . . Lüchinger . . . . . . . . . . . . Maierhofer . . . . . . . . . . . Marxer . . . . . . . . . . . . . . Marxer . . . . . . . . . . . . . . Matt . . . . . . . . . . . . . . . . Matt . . . . . . . . . . . . . . . . Meyer . . . . . . . . . . . . . . . Minder . . . . . . . . . . . . . . Ming . . . . . . . . . . . . . . . . Moeckli . . . . . . . . . . . . . Moosleithner . . . . . . . . . Näscher . . . . . . . . . . . . . Nissl . . . . . . . . . . . . . . . . Ospelt . . . . . . . . . . . . . . Ospelt . . . . . . . . . . . . . . Pedrazzini . . . . . . . . . . . Quaderer . . . . . . . . . . . . Radel . . . . . . . . . . . . . . . Real . . . . . . . . . . . . . . . . Real . . . . . . . . . . . . . . . . Rheinberger . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Risch . . . . . . . . . . . . . . . . Ritter . . . . . . . . . . . . . . . . Roth-Cuony . . . . . . . . . . Rudigier . . . . . . . . . . . . .

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.Marlies . . . . . .Werner . . . . . .Harald . . . . . . .Roland . . . . . . .Ivo . . . . . . . . . .Norbert . . . . . .Horst . . . . . . . .Marco . . . . . . .Thomas . . . . . .Heinrich . . . . .Jasmin . . . . . . .Thomas . . . . . .Guido . . . . . . .Roland . . . . . . .Aurelia . . . . . . .Karin . . . . . . . .Philipp . . . . . . .Anton . . . . . . . .Christoph . . . .Peter . . . . . . . .Alexandra . . . .Peter . . . . . . . .Nicole . . . . . . .Sieglinde . . . . .Bruno . . . . . . . .Adrian . . . . . . .Benedikt . . . . .Martin . . . . . . .Roland . . . . . . .Bianca . . . . . . .Adrian . . . . . . .Patrick . . . . . . .Rainer . . . . . . .Norman J. . . . .Mirjam . . . . . . .Alexander . . . .Fritz . . . . . . . . .Markus . . . . . .Franz . . . . . . . .Elmar . . . . . . . .Fred . . . . . . . . .Daniel . . . . . . .Andreas . . . . . .Patrick . . . . . . .Alois . . . . . . . .Hans-Adam II. .Michael . . . . . .Susanne . . . . . .Christoph . . . .Thomas . . . . . .Georges . . . . .Mathias . . . . . .Eric . . . . . . . . .Wilfried . . . . . .Roland . . . . . . .Stefan . . . . . . .Martin . . . . . . .Andy . . . . . . . .Leone . . . . . . .Alfred W. . . . . .Angelika . . . . .Klaus . . . . . . . .Philippe . . . . . .Albert . . . . . . .Stefan . . . . . . .Mauro . . . . . . .Richard . . . . . .Philipp . . . . . . .Daniel . . . . . . .Hubertus . . . . .Volker . . . . . . .Daniel . . . . . . .Klaus . . . . . . . .Lorenz . . . . . . .Marc . . . . . . . .Martin . . . . . . .Michaela . . . . .Lothar . . . . . . .Urs . . . . . . . . . .Helmut . . . . . .

114| who is who Fürstentum Liechtenstein 2015/2016

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Portraits

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Saiz . . . . . . . . . . . . . . . Sprenger . . . . . . . . . . Tettamanti . . . . . . . . . . Tschütscher-Alanyurt Vögeli . . . . . . . . . . . . . Vogt . . . . . . . . . . . . . . Wanger . . . . . . . . . . . . Weirather . . . . . . . . . . Weishaupt . . . . . . . . . Wille . . . . . . . . . . . . . Wohlwend . . . . . . . . . Wolf . . . . . . . . . . . . . . Zünd . . . . . . . . . . . . . . Zwiefelhofer . . . . . . . .

.109 . .10 . .60 . .84 . .48 . .22 . .36 . .84 . .85 . .36 . .37 . .85 . .10 . .89 .108 . .94 . .60 . .61 . .61 . .11 . .48 . .37 . .87 . .94 . .49 .107 . .95 . .11 . .13 . .87 . .70 . .39 . .49 . .41 . .39 . .22 . .23 . .13 . .70 . .63 . .15 . .71 . .71 . .61 .106 . . .4 . .23 . .87 . .15 . .95 . .89 . .72 . .63 . .96 . .27 . .72 . .65 . .65 . .89 . .25 . .25 . .96 . .89 . .51 . .51 .109 . .97 . .39 . .53 . .53 . .97 . .73 . .16 . .41 . .90 . .41 . .90 . .98 . .27 . .98

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.Ruben . . . .Peter . . . . .Claudio . . .Arzu . . . . . .Norman . . .Alex . . . . . .Richard . . .Tina . . . . . .Marco . . . .Christoph .Christine . .Cornelia . .Philipp . . . .Thomas . .

Publireportagen A. Beck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Baloise Life . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bank Alpinum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bemer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elgo Batscale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Früchtebox Express . . . . . . . . . . . . . . Helbling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hochschule für Technik Buchs (NTB) Höhere Fachschule Rheintal . . . . . . . HSL Informatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . Huber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kaiser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kaiser Partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kenda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kommod . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Labor Risch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Liechtensteinischer Bankenverband . Mobiliar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . MTF Micomp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oerlikon Surface Solutions . . . . . . . . Ospelt Metzgerei & Catering . . . . . . PwC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schädler & Partner Consulting . . . . . Stabiq . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Supranet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Telecom Liechtenstein . . . . . . . . . . . . TON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Universität Liechtenstein . . . . . . . . . .

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. .73 . .28 . .42 . .28 . .54 . .16 . .54 . .90 . .42 . .91 . .74 . .91 . .74 .107

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. .66 . .32 . .31 . .55 . .17 . .58 . .56 .100 .102 . .78 . .44 . .20 . .34 . .43 . .67 . .45 . .33 .111 . .80 . .18 . .57 . .92 . .46 .113 . .76 . .82 . .75 . .99

who is who Liechtenstein 2015/2016

Herausgeber Verein Who is who Liechtenstein Mitherausgeber Wirtschaft regional Anzeigen Vaduzer Medienhaus AG und Eventagentur Skunk AG Anschrift Verein Who is who Liechtenstein Wuhrstrasse 7, 9490 Vaduz Tel. +423 231 18 28 Fax +423 231 18 29 Email: info@wiw.li Redaktion Patrick Stahl Art Direction Tatjana Stojnic Verkauf Patrick Flammer Markus Goop Dietmar Hasler Fotografie Elma Korac Matthias Kummer Daniel Ospelt, Eddy Risch Daniel Schwendener Martin Walser Inseratedesign Ralph Vogt Korrektorat Gabi Eberle Erscheinung November/Dezember 2015 Druck BVD Druck+Verlag AG Auflage 11’000 Exemplare

Anzeigen Administral Anstalt . . . . . . . . . . . . . . AMAG Vaduz . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bank Alpinum . . . . . . . . . . . . . . . . . . BVD Druck + Verlag . . . . . . . . . . . . Dachcom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Finance Forum Liechtenstein . . . . . First Advisory . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frommelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Herzog & Loibner . . . . . . . . . . . . . . Huber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Industrie- und Finanzkontor Ets. . . . LGT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Liechtenstein Marketing . . . . . . . . . Liechtensteinische Landesbank . . . Liechtensteinische Post . . . . . . . . . . LLB Vorsorgestiftung . . . . . . . . . . . . Ospelt Metzgerei . . . . . . . . . . . . . . . Parkhotel Sonnenhof . . . . . . . . . . . . People´s Viennaline . . . . . . . . . . . . Quaderer Autoelektrik . . . . . . . . . . Sauter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Skunk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Speedcom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stabiq . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vontobel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VP Bank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weirather Wenzel & Partner (WWP) Wilhelm Büchel . . . . . . . . . . . . . . . . Wirtschaft regional . . . . . . . . . . . . . Zurich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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. .24 . .50 . .30 .110 . .40 .104 . . .2 . .64 .108 .116 . .12 . .52 . .86 . . .8 . .38 . .50 . .24 .108 . .26 . .64 . .40 . .62 . .40 .112 .115 . .14 . .29 . .68 . .88 . .29

Bestellungen Magazinexemplare können per E-Mail an info@wiw.li oder per Telefon +423 236 16 16 zum Preis von CHF 8.– pro Exemplar bestellt werden. Das Magazin ist ausserdem an den Poststellen in Triesen, Vaduz, Schaan und Eschen erhältlich. www.wiw.li


Als Unternehmerfamilie wollen wir verstanden werden. Unsere Bank ist Vontobel.

Wir begleiten Sie als langfristiger Partner vorausschauend und verantwortungsvoll. Ausgehend von Ihren vielschichtigen Bedürfnissen als Unternehmerfamilie beraten wir sowohl Sie als auch Ihre Gesellschaft ganzheitlich und aktiv. Dafür verbinden wir globales Vermögensmanagement mit unserer Expertise in Bereichen wie Corporate Finance oder Vorsorgeplanung, erstklassiger Servicekultur und den traditionellen Werten unserer Gründerfamilie. Herzlich willkommen zu einem Gespräch: Dr. Urban Laupper, Telefon +423 236 41 60 Leistung schafft Vertrauen vontobel.li Vaduz, Basel, Bern, Genf, Luzern, Zürich und weitere Standorte in Dallas, Dubai, Frankfurt am Main, Hamburg, Hongkong, Köln, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, New York, Singapur, Sydney


Who is who Liechtenstein 2015/2016“  

Das Magazin „Who is who Liechtenstein 2015/2016“ zeigt einen besonderen Querschnitt des Wirtschaftsstandortes Liechtenstein. Das Imagemagazi...

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