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UM AUF DAS BEISPIEL DES DADA-GEDICHTES ZURÜCKZUKOMMEN EIN NICHT OFFENSICHTLICH KOHÄSIVER ODER KOHÄRENTER TEXT KANN ALS SOLCHER AKZEPTABEL SEIN, WENN DER EMPFÄNGER DAVON AUSGEHT, DASS DIE INTENTION DES SENDERS EIN HOHES MASS AN ÜBERRASCHENDEN ODER VON DER NORM ABWEICHENDEN ELEMENTEN IM TEXT ERFORDERT.


Aufbau Eine Gitarre ist in drei verschiedene Teile untergliedert.Klassische Gitarre in Front- und Seitenansicht, wichtige Teile beschriftet GrundformIn der Regel besteht eine Gitarre im Wesentlichen aus einem Korpus, der als Resonanzkörper dient, einem damit verbundenen Hals, über den die Saiten laufen und der üblicherweise in einem Kopf e HalsWährend spezielle Formen der Gitarre (besonders spezielle E-Gitarren) quasi keinen Korpus und/oder keinen Kopf besitzen, ist allen Gitarren der Hals gemeinsam. Eine minimale Gitarre hat ausschließlich Bei heutigen Gitarren besteht der Hals meistens nicht aus einem Stück, sondern hat ein aufgeleimtes Griffbrett, über das die Saiten laufen. Diese Konstruktion hat zum einen Vorteile für die Stabilität des Halse Bei klassischen Gitarren mit Darm- oder Kunststoffsaiten besitzt ein einfacher massiver Holzhals ausreichend Stabilität, um dem Zug der Saiten ohne störende Verformung standzuhalten. Viele Instrumente mi rod oder Trussrod). Dieser liegt etwa in der Mitte des Halses in einem gebogenen Kanal und bewirkt eine Vorspannung des Halses entgegen der Saitenzugspannung. Typische Gitarren haben auf dem Hals Bünde. Diese helfen, die Saite beim Greifen zu verkürzen, um einen bestimmten Ton beim Anschlagen zu erzeugen. Jedes Bundstäbchen entspricht dabei einem Halbtons sind unverrückbar in das Griffbrett eingelassen. Diese Bauweise erlaubt es eigentlich nicht, Zwischentöne zu erzeugen. Mit geeigneten Spieltechniken wie zum Beispiel Ziehen (Bending), Bottleneck (beziehung Der Hals ist je nach Art der Gitarre am Griffbrett flach oder gewölbt, breit oder schmal. Hierbei haben klassische Gitarren eher einen breiten und flachen Hals, Stahlsaitengitarren eher schmale und gewölbte Hä Am Ende des Halses befindet sich der Sattel. Am verbreitetsten sind Sättel aus Kunststoff und aus Knochen. Sie werden entweder in eine in das Griffbrett gefräste Nut eingelassen oder an das Ende des Griffbrett zu weißen, gebleichten Knochensätteln und sogenannten Fettsätteln, die aus nichtausgekochtem, ungebleichtem Rinderknochen bestehen. Letztere sorgen aufgrund des im Knochen verbliebenen Fettanteils f Schmiereigenschaften werden auch verschiedene Kunststoff-Graphit-Mischungen für die Herstellung von Gitarrensätteln verwendet. KopfAm Ende des Halses befindet sich der Kopf/die Kopfplatte, an der das eine Ende der Saiten an den Wirbeln befestigt ist. Mittels der Wirbel werden die Saiten gespannt und durch Regulierung der Spannung platte oder durch andere geeignete Maßnahmen wie zum Beispiel Saitenniederhalter oder „gestaggerte“ Mechaniken (zum Ende der Kopfplatte niedriger werdende Wirbel) erzielt. Spezielle Bauformen von Kopfplatten gibt es vor allem bei manchen neueren E-Gitarren. So gibt es beispielsweise Klemmsättel, bei denen die Saiten am Sattel arretiert werden, um besonderes in Verbindung m ersetzt. Das heißt, die eigentliche Stimmfunktion wandert an das andere Saitenende auf dem Korpus. KorpusDer Korps ist je nach Bauform der Gitarre stark unterschiedlich ausgeprägt. Bei akustischen Instrumenten (im Gegensatz zu elektrischen) besteht er meistens aus einem leichten hölzernen Resonanzkör Beispiel Halbresonanz-Gitarren und Solidbody-Gitarren (ohne Hohlkörper). Auf dem Korpus befindet sich der Steg. An diesem ist das andere Ende der Saiten befestigt, oder – zumeist bei elektrischen Gitarren – unterhalb davon an einem Saitenhalter. Auch für den Steg gibt es zahlreiche to).Spezielle BauformenGitarren gibt es in unterschiedlicher Größe und Mensur. So gibt es unter anderem Kindergitarren und auch speziell für kleinere Menschen angefertigte Instrumente wie zum Beispiel so Beim Bau der Gitarre werden für den Korpus und den Hals traditionell Hölzer verwendet. Jedoch kommen auch hier vereinzelt andere Materialien, wie zum Beispiel Metall, Verbundwerkstoffe oder Carbon, zum aus Holz, Kunststoff oder veredelten Metallteilen bestehen.Bei den Hölzern werden in der Regel spezielle Klanghölzer verwendet, die beim Gitarrenbau je nach Art und Eigenschaften in unterschiedlichen Kom ber hinaus weniger anfällig für Risse, allerdings ist die Klangqualität in der Regel geringer als bei Gitarren aus Massivhölzern. Oft fallen die sogenannten Wandergitarren in diese Kategorie. Die nächste Stufe ha dritter Wahl, weil der Lack die Fehler kaschiert.KindergitarreEine Kindergitarre ist eine normale akustische Gitarre, die für die unterschiedlichen Körpergrößen der Heranwachsenden maßstabsgetreu verklein Kinderhand den Hals umfassen und die Saiten ohne Behinderungen greifen kann. Auch hat sie eine tiefe Saitenlage und ist nicht mit Stahlsaiten besaitet, um den Fingerdruck zu entlasten.[3] Flamenco-GitarrenAllgemein haben Flamenco-Gitarren dünnere Decken, Böden und Zargen, sie sind flacher und insgesamt leichter gebaut. Böden und Zargen werden oft aus sehr leichtem Holz hergestellt, z. B ist in den oberen Lagen stärker, spricht schnell an und klingt schnell aus. Dies unterstützt den harten und brillanten Charakter des Flamencospiels, der sich gegen die anderen perkussiven Elemente dieser Mus Stil pflegen, wird mitunter eine höhere Saitenlage verlangt. Don Antonio de Torres (1817–1892) gilt als erster Erbauer spezieller Flamenco-Gitarren (um 1867). Speziell Flamenco-Gitarren sind oft mit einem Golpeador bestückt, einer dünnen Kunststoffschicht, die das Schallloch von drei Seiten umgibt und die Gitarrendecke vor Beschädigungen schützen soll, z. B. bei Gitarren für LinkshänderFender Telecaster für LinkshänderEs reicht meist nicht, bei einer normalen Gitarre die Saiten „verkehrt“ aufzuziehen. Ein nachträglicher Umbau ist oft unbefriedigend. Einige wenige H Gute Gitarren werden heute nicht symmetrisch gebaut. Die Stegeinlage ist schräg angeordnet, um den Ton auf den hohen Bünden oktavrein zu halten. So haben die tiefen Saiten - bedingt durch ihre größere Am Oktavunreinheit verstärkt. Die Einkerbungen im Sattel werden entsprechend der Saitendicke unterschiedlich ausgeführt. Die Deckenverleistung im Inneren ist gewöhnlich den statischen und akustischen An Heutzutage bieten die meisten großen Hersteller von elektrischen Gitarren und Stahlsaitengitarren auch spezielle Linkshänder-Gitarren an. Aufgrund der geringeren Nachfrage und des gesteigerten Produktion angeboten. In den meisten Musikläden finden sie sich deshalb auch nur in geringer Stückzahl oder überhaupt nicht. Die Tatsache, dass es überhaupt Linkshänder-Gitarren gibt, stellt eine Eigenheit dieser Instru Beispiele sind in der U-Musik z. B. Dire-Straits-Gitarrist Mark Knopfler, Blueslegende Gary Moore oder Oasis-Gitarrist Noel Gallagher, die ganz normale Rechtshänder-Gitarren spielen und sie auch wie Rechtshä links: 12-saitige Gitarre mit verdrehten BündenZwölfsaitige (sechs-chörige) GitarrenDie zwölfsaitige Gitarre wird ähnlich gestimmt wie die sechssaitige Gitarre. Zu den Saiten E, A, D und G kommt hier jedoch sie ergibt sich ein vergleichsweise volleres Klangbild (Chorus-Effekt) als das einer sechssaitigen Gitarre. Zwölfsaitige Gitarren bespannt man ausschließlich mit Stahlsaiten, da Nylon- oder Darmsaiten für die en Die Oktavsaiten sind dünner als die zugehörigen „normalen“ Saiten und neigen im Vergleich zu diesen eher zum Reißen. Außerdem ist das Stimmen einer zwölfsaitigen Gitarre zeitaufwendiger und anspruchsv re und simulieren den angestrebten „12er-Sound“ durch das hinzugemischte Spiel auf einer weiteren sechssaitigen Gitarre, die nur mit den zusätzlichen Saiten der zwölfsaitigen/sechs-chörigen Gitarre bezogen Bekannte Interpreten, die hauptsächlich zwölfsaitige Gitarren verwenden, sind Leo Kottke, Roger McGuinn oder Robbie Basho. Gitarren mit erweitertem TonumfangZur Erweiterung des Tonumfanges werden Gitarren mit sieben, acht, zehn oder mehr Saiten gebaut. Auch historische Zupfinstrumente (z.B. Pandora oder Orpheréon) verfügten zuweilen über mehr als sechs Saiten, in der Regel doppelchörig besaitet. Seit dem 19. Jahrhundert werden gezielt einchörige Instrum sischen Gitarristen Ferdinando Carulli und Napoléon Coste eigene Lehrwerke verfassten. Bekannte Interpreten auf Gitarren mit erweitertem Tonumfang sind: siebensaitige Gitarre (im brasilianischen Choro als Violão de sete cordas): Yamandu Costa, Raphaella Smits achtsaitige Gitarre: Paul Galbraith, Raphaella Smitszehnsaitige Gitarre: Narciso Yepes.Doppelhalsgitarre Gitarre mit drei Hälsen Eine Sonderform ist mit einem zweiten Griffbrett und dem dazugehörigen Schallloch in der Korpusdecke ausgestattet. Damit können entweder unterschiedliche Bespannungen (z.B. Darm- und Stahlsaiten) od dritten Hals sind selten, aber ebenfalls schon realisiert worden.Auch die Kontragitarre verfügt über zwei Hälse, wobei jedoch nur eines mit Griffbrett ausgestattet ist, während auf dem zweiten freischwingende Instrumente wie die Gitarre waren bereits vor 5000 Jahren in Gebrauch. Ein der europäischen Laute ähnliches Instrument ist bereits auf einem Relief aus dem Tempel des Hammurapi (1792–1750 v. Chr.) von B über Arabisch „qīṯārah“ und Aramäisch „qipārā“ letztlich auf das altgriechische Wort „κιθάρα“ (Kithara) zurück. Jedoch ist dieses griechische Instrument wie die Lyra ein leierähnliches Instrument der gr naheliegt. Gemeinhin wurde das Instrument auch als al oud (arab.‫دوع‬:„das Holz“) bezeichnet woraus sich das mittelalterliche Wort „Laute“ ableitet. Zumindest lässt sich auch über die Wortgeschichte darauf Die spanische Vihuela aus der Renaissance ist die Vorform der heutigen Gitarre. Sie hat einen schmalen Korpus und eine Wirbelplatte. VorgeschichteMonochordDas Berimbaue, ein „Vorfahr“ aller Saiteninstrumente ie Cura ist eine Miniaturausführung der SazEs wird vermutet, dass die Ursprünge der Gitarre auf eine Weiterentwicklung von Instrumenten, die ähnlich wie ein Monochord (links) funktionieren zurückgehen. noch heute im Einsatz sind, und es zwischen solchen rudimentären Saiteninstrumenten und anderen gitarrenähnlichen Instrumenten wie z. B. der türkischen Saz (rechts) oder der indischen Sitar , abgeleitet vo gespielt wurde, ist jedoch ungewiss. Abbildungen aus Mesopotamien und Ägypten von Saiteninstrumenten mit einem Hals sowie einem Resonanzkörper weisen jedoch auf einen Ursprung in den frühen Hoch Auch die Griechen spielten auf Saiteninstrumenten, jedoch eines anderen Typs, den so genannten Jochlauten. Diese bestanden aus einem Schallkörper, der nach oben in zwei seitliche Arme auslief, welche mit Herkunft ist bis heute leider ungewiss.Das Leierinstrument erfreute sich, nach der Eroberung Griechenlands von dort importiert, im römischen Reich großer Beliebtheit. Aber auch Saiteninstrumente mit Reso stattdessen an den Körper angesetzt, wie es bei heutigen Gitarren auch noch der Fall ist. Diese Instrumente wurden hauptsächlich von der Unterschicht gespielt, also auch den Soldaten, die das Instrument wäh ursprüngliche Jochlaute.MittelalterDie spanische VihuelaDie Arabische Laute al oudEine europäische Renaissancelauteieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. Durch den Einfluss des Christentums änderten sich auch die Anforderungen an die Instrumente. Besonders die Entstehung der Mehrstimmigkeit forderte eine Weiterentwicklung der Bauform. Der Resonanzkö hatten die Instrumente keinen bauchigen Körper mehr, sondern einen zunehmend flachen, wie wir es von den heutigen Gitarren her kennen. Zwar waren diese Instrumente auch im übrigen Europa bekannt, doch wurden sie hauptsächlich in Spanien verwendet. Seit dem Jahr 711 herrschten dort die Mauren, welche aus ihrer Heimat ein bereits voll a Bünden. (Kordeln aus Darm oder ähnlich festem Material wurden im richtigen Abstand um den Hals „gebunden“). Die Spanier entwickelten aus ihr die Vihuela (rechts), welche die gleiche Besaitung, aber einen Renaissance, Barock und RomantikDie Musik des 17. Jahrhunderts ist zum großen Teil in Form von Tabulaturen überliefert, nach denen, neben einigen damals sehr berühmten Berufsmusikern, auch viele Laien sich auf spanischem Boden, mit geprägt durch Gaspar Sanz und seine Gitarrenschule (Instrucción de música sobre la guitarra española), und so wurde die Gitarre mit der Zeit als Guitarra española – nun fünfch Mit dem Fortschreiten des Barock tendierte die Spielweise wieder vom rasgueado, dem Schlagen von Akkorden, zum kontrapunktischem Spiel, dem punteado, bis ein endgültiger Bruch schließlich in die Frühk zu gewinnen.Kurz vor 1800 fand eine Art Ringtausch zwischen Mandora und Gitarre statt. Die Gitarre, die als Barockgitarre rückläufig gestimmt worden war (reentrant tuning: e‘ – h – g – d‘ – a), übernahm die Saiten statt Chören. Ein später Erbe dieser Entwicklung auf Seiten der Mandora war die so genannte Gitarrenlaute. Auf diese Weise wandelte sich die fünfchörige Barockgitarre zur sechssaitigen Gitarre des 19. Jahrhunderts, mit einer robusteren und im Vergleich zu den vielen Verzierungen der Barockgitarre funktionaleren SpätgeschichteGitarre von 1804Lyragitarre um 1800Ihre klassische Epoche durchlebte die Gitarre hauptsächlich im Wien und Paris. In Wien prägte Johann Georg Stauffer das Wiener Gitarrenmodell. Später al Die Hauptkomponisten für das Instrument waren neben anderen in Paris Fernando Sor, Dionisio Aguado, Pierre-Jean Porro und Napoléon Coste (1805–1883) sowie in Wien Mauro Giuliani, Johann Kaspar Mert Felix Horetzky (1796-1870), Ferdinand Pelzer (1801–1861) und dessen Tochter Catharina Josepha Pratten (1821-1895). Zu den bedeutendsten Gitarrenvirtuosen nach Giulianis Lebenszeit, Giulio Regondi (1822bis heute üblichen Griff- und Anschlagtechniken neue Wege. Zur gleichen Zeit vervollkommnete der Gitarrenbauer Antonio de Torres die Gitarre in Form und Abmessungen, Anordnung der Decken-Verleistu Zwar gab es im 20. Jahrhundert – auch bedingt durch elektronische Technologien – viele Neuerungen, doch deren Auswirkungen werden sich erst zu einem späteren Zeitpunkt abschließend beurteilen lassen. SpieltechnikenGrundsätzlich unterscheidet man zwischen Spieltechniken, die mit der Greifhand oder der Anschlagshand ausgeführt werden. Einige Techniken werden in der Praxis auch mit beiden Händen an Haltung Die Gitarre wird bei der klassischen Haltung auf dem Oberschenkel auf Schlaghandseite abgestützt. Die untere Einbuchtung im Corpus kommt auf dem linken Oberschenkel zu liegen. Für Linkshände damit eine optimale Sitzhaltung erreicht werden kann: Dabei zeigt der Hals etwa im Winkel von 45° nach oben. Alternativ kann der Fuß der Greifhandseite auf dem Boden bleiben, wenn zwischen dem Auflage Der Ellenbogen der Greifhandseite sollte entspannt und um etwa 90 Grad abgewinkelt sein. Die Schlaghand sollte locker über den Bauch der Gitarre hängen. Die Greifhand sollte so positioniert werden, dass no der Saiten ist in der Regel zu vermeiden, dass die Fingergelenke der Greifhand durchgedrückt, also entgegen ihrer natürlichen Abknickrichtung gedehnt werden; diese für den Anfänger möglicherweise anstren Greifen mehrerer Saiten mit nur einem Finger, sollte der durchgestreckte Finger nahe am Bundstäbchen angesetzt werden. Die Finger der Schlaghand sollten sich beim Zupfen aus dem Finger-Grundgelenk heraus bewegen, weshalb auch hier auf genügend Abstand zu den Saiten zu achten ist. Für das Akkordspiel ohne Plektrum ist Techniken der Anschlagshand Die Anschlagshand, bei Rechtshändern ist es die rechte, ist die „führende“ Hand. Sie gibt oftmals Rhythmus und Geschwindigkeit vor und produziert die Töne durch Anschlagen Die Finger der Anschlagshand werden mit p-pulgar (Daumen), i-index (Zeigefinger), m-medio (Mittelfinger), a-anular (Ringfinger) und e-meñique (Kleiner Finger) bezeichnet. Generell lassen sich für die Anschlagshand die Spieltechniken Zupfen (engl. picking),Schlagen (engl. strumming),Dämpfen (engl. muting) undperkussive Effekteunterscheiden, die sich jeweils wieder in verschiedene Techniken aufteilen lassen:Beim Zupfen werden einzel zu erreichen und das Spiel flüssiger klingen zu lassen, wird dabei meistens eine Form des Wechselschlags eingesetzt: Zwei oder mehr Finger schlagen die Saiten abwechselnd an. Eine besondere Form des Wech lateinamerikanischer Gitarrenmusik sowie in härteren Formen von Heavy Metal zu hören. Man unterscheidet darüber hinaus die Anschlagsarten tirando (span. „schießend, ziehend“) und apoyando (span. „auf Anschlag auf der nächstunteren Saite zu liegen. Eine weitere Form des Zupfens ist der einhändige Flageolett-Anschlag, bei dem nach Zupfen der Saite diese sofort wieder mit einem anderen Finger (normalerwe licher erklärt.Zupfen: einzelne Saiten werden mit den Fingern gezupft bzw. mit dem Plektrum angeschlagen. Dies kann auch in Kombination von Plektrum und Fingern erfolgen. Auf diese Weise ist auch ein m Apoyando, span. aufstützend, anlehnend: angelegter Anschlag oder Stützschlag, bei dem der Finger nach dem Anschlagen einer Saite auf die nächste fällt. Diese Technik erzeugt einen kräftigen, voluminösen T Tirando, span. werfend, schießend, ziehend: freier Anschlag, bei dem der Finger nach dem Anschlagen einer Saite die nächste nicht berührt. Das Gegenteil von Apoyando. Schlagen (auch Strumming): mehrere Saiten werden gleichzeitig angeschlagen. Dies kann mit einem einzigen oder mehreren Fingern und/oder mit einem Plektrum erfolgen. So lassen sich auch Akkorde spiele Rasgueado, span. „geschrammelt“: eine aus der spanischen Flamenco-Musik stammende Technik, bei der in der Regel drei oder vier Finger (außer dem Daumen) in schneller Folge dergestalt über die Saiten schl Wechselschlag: Bezeichnung für unterschiedliche Techniken, mit denen Melodien und Läufe auf Tempo gebracht werden können: In der Regel den abwechselnden Auf- und Abschlag (siehe oben Schlagen).


endet. h einen Hals, über dem zwischen Sattel (am Kopf) und Steg (auf dem Korpus) Saiten der Dicke nach geordnet aufgespannt sind. es, zum anderen hat die Wahl der Hölzer für Hals und Griffbrett einen erheblichen Einfluss auf den Klang und die Bespielbarkeit der Gitarre. it Stahlsaiten, vor allem Western-, beziehungsweise Steelgitarren und E-Gitarren, sowie ganz besonders E-Bässe, besitzen jedoch noch einen in den Hals eingelassenen einstellbaren Halsspannstab (auch truss

schritt. Ursprünglich bestanden die Bünde aus Darm, später wurden sie auch aus Elfenbein oder Silber gefertigt. Moderne Gitarrenbünde werden meist aus Neusilber gefertigt.[2] Bünde aus festen Materialien gsweise Slide) ist aber auch das möglich. älse. ts geleimt. Kunststoffsättel werden industriell hergestellt und sind daher preiswerter. Bei Knochensätteln wird zwischen zwei verschiedenen Materialien unterschieden: zwischen ausgekochten und nahefür eine Schmierung in den Sattelkerben, was ein Festklemmen der Saiten erschwert. Fettsättel haben aufgrund ihrer Naturbelassenheit eine leicht gelbliche Färbung. Aufgrund guter Verarbeitbarkeit und

g gestimmt. Der notwendige Druck auf den Sattel entsteht dabei durch die Abwinkelung der Saiten gegenüber dem Hals. Je nach Bauform wird diese Abwinkelung entweder durch die Abwinkelung der Kopf-

mit Vibratosystemen eine bessere Stimmstabilität zu erzielen. Noch extremer ist der komplette Verzicht auf eine Kopfplatte. In beiden Fällen werden die Wirbel durch Stimmmechaniken am Steg ergänzt oder

rper, bestehend aus Boden, Zargen und Decke. Die Decke besitzt dabei ein meistens kreisrundes Schallloch. Es gibt jedoch, vor allem im Bereich der E-Gitarren, noch zahlreiche andere Bauformen wie zum

e unterschiedliche Bauformen mit unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten für Saitenlage, exakte Mensur einzelner Saiten oder auch mit Sonderfunktionen (zum Beispiel Tremolo-Hebel – eigentlich Vibraogenannte Frauengitarren, die unter anderem von Künstlern wie Prince gespielt werden. m Einsatz. Kleinteile wie die Stegeinlage bestehen je nach Preisklasse ebenfalls aus verschiedenen Materialien, z. B. Kunststoff, Horn, Holz oder gar Elfenbein. Die Mechanik kann je nach Fabrikat (teilweise) mbinationen verwendet werden. Es gibt dabei drei Klassen von (Akustik)-Gitarren: Bei der einfachsten sind Decke und Boden aus furniertem Sperrholz. Diese Bauweise ist kostengünstig herzustellen und darüat eine Decke aus massivem Holz, und die von der Klangqualität her beste Stufe (in der Preisklasse ab ca. 700 €) ist vollmassiv zusammengebaut. Besonders farbig lackierte Instrumente bestehen meist aus Holz nert in drei bis vier unterschiedlichen Größen gefertigt werden. Die Gitarrengröße richtet sich nach der Körpergröße und der Armlänge. Der Hals mit dem Griffbrett ist etwas schmaler und dünner, damit eine

B. Zypresse, Decken auch aus Zedernholz. Um Gewicht zu sparen verzichtet mancher Flamenco-Gitarrenbauer selbst auf die Mechanik und begnügt sich mit Wirbeln wie sie bei Geigen üblich sind. Ihr Klang sik durchsetzen können muss. Die Saitenlage ist traditionell eher niedrig, wodurch durchaus erwünschte perkussive Nebengeräusche entstehen. Da Flamenco-Gitarristen jedoch heute oft einen konzertanten

Verwendung der perkussiven Technik Golpe. Ein Golpeador kann auch nachträglich an einer Gitarre angebracht werden. Hersteller bauen spiegelbildlich gestaltete Modelle, bei denen ggf. selbst die Schlagbretter und Cutaways (die das Spielen in den höchsten Lagen erleichtern sollen) stimmen. mplitude und die höhere Stegeinlage - eine größere Schwingungslänge als die hohen, dünneren Saiten. Würde man auf einer Gitarre die Saitenlage lediglich umdrehen, würde durch den schrägen Steg die nforderungen entsprechend asymmetrisch konstruiert. nsaufwandes sind sie allerdings zehn bis 30 Prozent teurer als Rechtshänder-Gitarren des gleichen Modells. Es werden zudem nur einige wenige Modelle aus der Modellpalette auch als Linkshand-Version umentengattung dar. In der E-Musik findet man bisweilen Streicher, die ihren Bogen mit der linken Hand halten und entsprechende Instrumente spielen. Darüber hinaus gibt es viele Linkshänder; populäre änder bedienen (die Anschlaghand ist die rechte, die Greifhand die linke). jeweils eine Oktavsaite, die H-Saite und die hohe E-Saite werden durch gleichgestimmte Saiten gedoppelt (Schema: eE aA dD gG hh ee). Die sechs so entstandenen Saitenpaare werden Chöre genannt. Durch nge Positionierung zu weit ausschwingen würden. voller als das Stimmen einer sechssaitigen Gitarre. Der geringen Stimmstabilität der zwölfsaitigen Gitarre wegen, spielen einige Musiker, wie z.B. Albert Lee, bei Aufnahmen manchmal eine sechssaitige Gitarn ist.

mente mit mehr als sechs Saiten verwendet. Bekannte Beispiele sind der siebensaitige Heptachorde und der zehnsaitige Décachorde des französischen Gitarrenbauers René François Lacôte, für die die zeitgenös-

der verschiedene offene Stimmungen bespielt werden, ohne das Instrument wechseln zu müssen. Auch ist es möglich, einen der Hälse für eine zwölfsaitige Bespannung auszulegen. Instrumente mit einem e Bassseiten angebracht sind. Babylon zu finden. Ägyptische Zeichnungen zeigen Frauen, die Instrumente wie eine Gitarre aus der Zeit der Pharaonen spielen. Der Name Gitarre wurde aus dem Spanischen („guitarra“) entlehnt und geht riechischen Antike und eher ein Vorläufer der Harfe, Zither oder des Psalters. Das Wort „Kitara“ klingt zumindest ähnlich wie im persischen „Setar“, was dort „Dreisaiter“ bedeutet, so dass diese Entlehnung schließen, dass es die Mauren waren, die das Instrument im 10. Jahrhundert nach Spanien brachten.

. Solche Instrumente sind sehr wahrscheinlich aus einem einfachen Pfeil und Bogen entstanden. Diese Vermutung stützt sich jedoch lediglich darauf, dass ähnliche Instrumente wie das Berimbau (rechts) von dem persischen: Setar („Dreisaiter“) , ein iranisches Musikinstrument, Setar ( se= drei, tar= Saite), einen fast nahtlosen Übergang gibt. Wann und wo zum ersten Mal auf einer echten Vorgängerin der Gitarre hkulturen hin. t einem Querholz verbunden waren. In den so gebildeten Rahmen wurden die Saiten gespannt. Eines dieser Jochlauten-Instrumente wurde damals als Kithara (κιθάρα) bezeichnet; die etymologische onanzkasten und Hals waren in Gebrauch und machten sogar einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung. Der ursprünglich längs über den gesamten Resonanzkörper hinweg gehende Hals wurde nämlich hrend der Punischen Kriege (264–146 vor Christus) nach Spanien brachten. Hier grenzt sich der Begriff Kithara jedoch von seiner griechischen Bedeutung ab und bezieht sich von nun an nicht mehr auf die ) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der

örper wurde nun vorwiegend aus Brettchen zusammengeleimt und die Seitenteile nach außen gebogen, um dem Druck, der durch den angesetzten Hals ausgeübt wurde, standhalten zu können. Außerdem

ausgereiftes Instrument, die arabische Laute (arab.: al-oud, „Holz“) (links), mitbrachten, welche ohne Bünde gespielt wird. Aus dem Oud entwickelte sich in ähnlicher Bauweise die Renaissancelaute (links) mit n flachen Körper hat. Diese wurde bis zur heutigen Gitarre weiterentwickelt. n spielen konnten. Als jedoch in der Barockzeit die Gitarrenmusik akkordbetonter wurde, schaffte nur die Guitarra die nötigen baulichen Anpassungen; die Vihuela starb aus. Auch diese Entwicklung vollzog hörig – bezeichnet. klassik mündete. Während dieser Zeit änderte sich die Besaitung der Gitarre ständig, da nun die Melodie, als tragendes Element, in den Vordergrund trat und viel experimentiert wurde, um neue Erfahrungen sechste Saite und die Stimmung der Mandora (e‘ – h – g – d – A – G, später auch e‘ – h – g – d – A – E). Die Mandora dagegen übernahm von der Gitarre die inzwischen eingeführte Besaitung mit einzelnen

Bauweise. Für den Klang bedeutsam war der Einbau von Resonanzleisten, welche die Schwingungen auf den gesamten Körper übertrugen, so dass die Töne lauter wurden. ls in diesen beiden Städten bildete sich in London ein weiteres Zentrum der Gitarre europäischen Ranges aus. tz und Johann Dubez. In London waren zahlreiche Gitarristen auch aus Deutschland stammend wohnhaft. Die bekanntesten unter ihnen waren Leonhard Schulz, Wilhelm Neuland, Luigi Sagrini (* 1809), -1872), er lebte ebenfalls die längste Zeit seines Lebens in London. Schon in der Romantik führen jedoch einige Entwicklungen wieder nach Spanien. Der Gitarrist Francisco Tárrega beschritt dort mit seinen ung und mechanischen Details. Die Torres-Gitarre ist bis heute die Grundlage einer jeden klassischen Konzertgitarre geblieben. ngewendet, z. B. Tapping. ergitarren gilt dies spiegelverkehrt. Der Hals zeigt dann zur Greifhandseite hin. Es ist möglich, mit einem Gitarrenkasten oder mit einer Fußbank das Bein der Greifhandseite um einige Zentimeter zu erhöhen, epunkt des Gitarrenkorpus und dem Bein der Greifhandseite eine Gitarrenstütze angebracht wird, die somit ebenfalls die Position des Halses erhöht. och etwas Platz (etwa von der Größe eines Tennisballs) zwischen dem Griffbrett und dem Handgelenk ist. Der Daumen sollte auf der Rückseite des Griffbretts etwa in der Mitte aufgesetzt werden. Beim Greifen ngende Handhaltung kann durch etwas Übung leicht aufrecht erhalten werden, sie ist für ein präzises Spiel und viele Techniken der Greifhand von großem Vorteil. Beim Greifen eines „Barrégriffes“, also beim es zweckmäßig Daumen und Zeigefinger zusammen zu verwenden, wobei sich diese beiden Finger berühren und die drei restlichen Finger etwas abgespreizt werden, um das Spiel nicht zu behindern. der Saiten.

lne Saiten mit den Fingern oder einem Plektrum angeschlagen. Auf diese Weise können nicht nur einstimmige Tonfolgen, sondern auch mehrstimmige Sätze gespielt werden. Um höhere Geschwindigkeiten hselschlags ist das Tremolo, bei dem drei oder mehr Finger in schneller Folge hintereinander dieselbe Saite zupfen. Diese Technik ist besonders von der Mandoline her bekannt und ist häufig in spanischer und fstützend“), die die Klangeigenschaften des produzierten Tones verändern. Beim tirando-Zupfen wird nur die Saite berührt, die gerade angeschlagen wird, beim apoyando-Zupfen kommt der Finger nach dem eise p) abgedämpft wird. Diese kann man auch bei gezogener Saite spielen, so dass ein pfeifender Ton entsteht – die genaue Funktionsweise des Flageoletts und das Ziehen der Saite wird weiter unten ausführmehrstimmiges Melodiespiel möglich. Man unterscheidet insbesondere die folgenden Zupftechniken: Ton. Das Gegenteil von Tirando.

en. Besonders bedeutend ist die folgende Schlagtechnik: lagen, dass die Anschläge in hoher Geschwindigkeit aufeinander folgen und einen typisch rasselnden Effekt produzieren.


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DANIEL REESS VISUELLE KOMMUNIKATION 2 HFG PFORZHEIM BEGLEITET VON ALICE CHI


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