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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessenten,

diesmal habe ich den Bericht in zwei Teile aufgebaut, wie in einem guten Film. So holt euch etwas zum Knabbern z.B. Popcorn (habt ihr gewusst, dass es in den australischen Kinos meistens nur SALZIGE Popcorn gibt?) und was zum Trinken und los geht’s.

Was bisher geschah Ich habe mich in Frieden aus dem Rummel verabschiedet und zog zu Toni (Coolangatta). Ich hatte mit der Familie viel Spaß und ich lernte von Toni eine Menge über die energetische Welt kennen. Am Samstag rief mich EJ Child Kids Care (Tagesschule) an und wollte wissen, ob ich noch an einem Job als Erzieher interessiert bin, sie hätten mich in Gumtree gefunden. Natürlich sagte ich sofort zu und am Montag hatte ich mein Interview (Vorstellungsgespräch).

Teil I

Brisbane Am Montagmorgen fuhr ich mit dem Zug zurück nach Brisbane und zog wieder in dasselbe Hostel „Banana Bender“ ein. Am Nachmittag fuhr ich erneut mit dem Zug nach Eagle Junction ca. 20 Minuten entfernt und hatte dort mein Vorstellungsgespräch. Ich verstand mich mit der Direktorin Sue gleich auf Anhieb und bekam die Zusage. Das einzige, was ich noch beantragen musste, war die Blue Card (diese Karte ist nichts anderes als ein polizeiliches Führungszeugnis; ohne diese Karte ist es nicht möglich Kinder zu betreuen). Sobald ich davon eine Referenznummer habe, darf ich loslegen. Sie gab mir für die Blue Card das Antragsformular. Ein wichtiger Punkt war in diesem Antrag, dass jemand unterschreiben muss, der schon im Besitz der „Blue Card“ ist. Sue meinte, sie kenne da eine, die werde sich bei mir melden und diesen Antrag unterschreiben. Im Hostel bastelte ich weiter an der „Galerie Präsentation“ von Toni. Als ich damit fertig war, suchte ich ein Programm, das mir das Format umwandelte, damit ich es in Youtube hochladen konnte. Doch ich konnte kein kostenfreies Programm finden. Somit sagte ich mir selbst, ich möge doch Menschen kennenlernen, die mir ein Programm empfehlen können und denen es Freude bereitet mir zu helfen. Danach ließ ich diesen Gedanken los.


Freunde Ich dachte kaum daran, dass ich diesmal meinen Geburtstag alleine verbringen werde. werde Das einzige, was ich mir selbst sagte war, alles ist vollkommen gut, die richtigen Leute werden sich zur gegebenen Zeit treffen. Und so geschah es, es dass ich an n einem Nachmittag zwei Frauen traf, Ina und Christina, auch sie kamen aus Deutschland. Deutschland Wir erzählten von einander, ich ch über Neuseeland und meine Erfahrungen mit Gott… Vielleicht schoss sch ich jetzt über das Ziel hinaus, schließlich redet nicht jeder über Gott,, doch ich hatte das Gefühl, Gefühl hier würde es passen. Und es schien ihnen zu gefallen, da sie nicht abgehauen sind! ;-) Zusammen gingen wir ins Kino in den Film „Love, Eat and Pray“. Die Story: Als Liz (Julia Roberts) Ehe geschieden wird, steht sie plötzlich an einem Scheideweg. Scheideweg Sie beschließt, alles zu riskieren und sucht sich selbst. Ich musste dabei lächeln, da ich an Toni denken musste - „find yourself in your own way“… Ist doch eine wunderbare Führung ;-). ;

North Stradbroke Island Da sich die Frau für die Blue Card nicht gemeldet hat, beschloss ich für einen Tag nach North Stradbroke Str Island zu fahren. Die Insel ist ca. 1 ½ Stunden von Brisbane entfernt. Als ich dort ankam, musste ich feststellen, dass das ich direkt in die Mittagspause der Buslinie kommen werde wenn ich auf der Insel bin. Daher fragte ich auf der Autofähre werde, zwei ältere Frauen, ob sie zum Lookout fahren und mich m vielleicht mitnehmen könnten. kö Sie stimmten timmten zu meiner Freude zu.

North Stradbroke Island ist eine große Sandinsel an der Ostküste Australiens Sie liegt im Süden des Staates Queensland und trennt die Australiens. Moreton Bay vom Pazifischen Ozean.. Die Insel ist etwa 38 Kilometer lang und bis zu 11 Kilometer breit.

Hier wollte ich mich mal filmen, wie ich Liebesbotschaften in den Sand schreibe. Darum fragte ich einen Australier, doch aus dem Filmen wurde kaum etwas, da es zu hell war. Aber wir kamen ins Gespräch Gespräc und er erzählte mir seine Erfahrungen mit Gott. Als junger unger Mann schwamm er raus aufs offene Meer und schaffte es nicht mehr zurückzuschwimmen. Er wusste jedoch über den starken Gauben Bescheid und betete zu Jesus, er möge doch auf irgendeinen Weg eg wieder zurück ans Festland kommen. Kurz darauf kamen zwei Fischer aus dem Nichts und halfen ihm aus dem Wasser. Wasser


Er gab mir auch eine Homepageadresse, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Lust? Hier ist der Link, jedoch ist alles auf Englisch. http://www.sidroth.org/site/PageServer

„Blue Card“ Die Frau, die mir das Formular hätte unterschreiben sollen, hatte sich immer noch nicht gemeldet. Auch Sue, die Direktorin von EJ-Kinds Care erreichte ich nicht mehr. Meine E-Mails blieben unbeantwortet. Ich machte mir leichte Sorgen, jetzt bin ich nach Brisbane gekommen in der Hoffnung auf einen Job und jetzt das! Doch ich ließ mich nicht auf diesen falschen Gedanken ein, dazu hatte ich einfach zu viel Spaß mit den Leuten, die ich gerade kennengelernt hatte. Am Freitag erreichte ich nach langem mal wieder Sue und teilte ihr den aktuellen Stand mit. Sie meinte, ich solle zu einem anderen Kindergarten gehen und jemanden dort fragen, ob sie für mich unterschreiben könnten. Ich war überrascht, dass dies möglich ist. Gleich nach diesem Gespräch rief ich im Kindergarten „Smarter Kids“ an, der am nächsten an meinem Hostel war und schilderte meine aktuelle Situation. Die Leiterin willigte ein und am Montag sollte ich vorbei kommen für die Unterschrift. Am Montag bekam ich die Unterschrift und gab die Unterlagen für die Blue Card beim zuständigen Institut ab, darauf bekam ich meine Referenznummer ausgehändigt. Am Dienstag fing ich mit meiner Arbeit an.

EJ-Kinds‘ Care Eagel Junction State School ist eine Tagesschule mit einer zusätzlichen Tagesstätte „ EJ Kids' Care“. Die Tagesstätte wird genutzt vor Schulbeginn, nach Schulschluss, in den Ferien und betreut ausschließlich Kinder für Primary School (Grundschule).

Gewöhnlicher Tagesablauf Die Kinder werden vorab angemeldet, meistens sind es pro Tag 50 bis 60 Kinder, die von 14:45 bis 18:00 Uhr betreut werden müssen. Hier bekommen die Kinder einen Mittagsnack z.B. Reis und Gemüse. Danach werden den Kindern verschiedene Aktivitäten angeboten, z.B. Hausaufgaben machen oder stille Aktionen, wie z.B. mit Lego spielen, malen oder auf den Schulspielplatz gehen. Jetzt dürfen die Kleinen entscheiden, was sie machen wollen. Um 15:30 gibt es „Late Tea“ z.B. Früchte und Saft. Anschließend werden andere Spiele gespielt, die Kinder dürfen vorgeben, was sie spielen wollen und dann wird nach der Mehrheit abgestimmt. Oder sie dürfen auch mal einen Disney -Film anschauen. Dies ist auch die Zeit, in der die Kinder von ihren Eltern abgeholt werden.


Meine Aufgaben im EJ-Kinds‘ Care Neben Kinder betreuen gibt es noch ein paar andere Aufgaben, die von den Erziehern erledigt werden müssen. Dafür gibt es eine Wochenliste. So kann es sein, dass ich die Halle fegen bzw. wischen muss, den Müll herausbringe, Toiletten abschließe, das Essen verteile oder die Abholliste prüfe, ob alle Eltern unterschrieben haben.

Die Prüfung Es dauerte auch nicht lange, da wurde ich von den lieben Kleinen auf die Probe gestellt, taugt der Kerl überhaupt was als Erzieher. Alles fing harmlos an, ein Leader namens Eliot und ich machten ein paar Übungen mit den Kids, das ein einziges Chaos war. Um Ordnung hinein zu bringen, pickte ich ein Mädchen heraus, das die Übung Kniebeugen nicht machte und stellte sie, in der Hoffnung sie möchte ein Vorbild sein, vor die Gruppe. Nun, der Schuss ging nach hinten los. Alles was sie machte war, die Arme zu verschränken. Die Kinder sahen mich gespannt an. Ich merkte, es macht keinen Sinn und bat Elliot, er möge übernehmen. Ich ging mit der Kleinen heraus, vielleicht schämte sie sich ja, die Übungen vorzumachen. Darum bat ich sie um fünf Kniebeugen und siehe da, eins, zwei, …. Sie schaute mir in die Augen und plötzlich rannte sie vor mir weg. Ich war überrascht und konnte es erst nicht glauben, ich fing sie zappelnd ein und setzte sie auf einen Stuhl, der direkt bei der Direktorin war. Natürlich sahen das die Kinder und die anderen Leader und auch die Direktorin. Und gleich an diesem Tag hatte ich eine nette Auseinandersetzung mit ihr, denn es war nicht erlaubt, die Kinder an den Händen zu nehmen oder zu tragen, dies ist zum Schutz der Erzieher, damit es keine böse Behauptungen gibt. Nun, das Ende von dem Lied - erlaubt oder nicht - war, ich sah mich in einer Situation, von der ich nicht wusste, wie sie enden wird. Eins war mir jedoch bewusst, wenn ich jetzt nicht handle, brauch ich am nächsten Tag nicht mehr kommen, da die Kinder mich als Kasper aber nicht als Autoritätsperson sehen werden. Dennoch, durch diesen Vorfall wussten die Kinder, dass mit mir nicht zu spaßen war. Wenige Tage darauf war ich für ein paar Warmübungen verantwortlich und es lief besser als erwartet, danach kamen die Kleinen zu mir und die Mädels zeigten mir ihre Spagate und die Jungs ihre Handstände, jetzt konnte ich ihre Herzen erobern.

Die Geburtstage Bis zu meinem Geburtstag lernte ich noch mehr Menschen kennen, mit jedem dufte ich andere Erfahrungen erleben. Steffi, Nicole, David, Belle, Florian, Regina, sie alle kamen aus Deutschland. Doch bevor mein Geburtstag gefeiert wurde, hatte Ina am 15. Oktober Geburtstag. Wir machten für sie ein schönes Frühstück mit allem Drum und Dran und abends kochten Steffi und ich Tacos. Danach gingen wir zum Karaoke. Nach einer kleinen Ansage von mir für unser Geburtstagskind sangen David


und ich 99 Luftballons Auf der Leinwand sahen wir den englischen Text, ext, doch wir sangen die ersten 2 Strophen auf Deutsch, die wir zuvor gelernt hatten. Ob wir im richtigen Takt waren, waren weiß ich nicht. Doch unserer Clique hat es gefallen und das war die Hauptsache ;-). ;

Oktoberfest ! ! ! Am Samstag sind wir abends zum Münchner er Oktoberfest gegangen, ahm…. ich ch meine Brisbane Oktoberfest. Oktober Die Idee ist simpel, vier deutsche eutsche Familien vermissten das Oktoberfest und beschlossen kurzer Hand ein eigenes Oktoberfest in Brisbane zu veranstalten, mit allem, was dazugehört: alles in blau-weiß, b Flaggen, Schweinshaxen. Im Festzelt spielte eine Band deutsche Volkslieder und für den Durst gab es deutschess Wasser- Bier, naja, uns kam es auf jeden Fall so vor. Ich wusste, dass das meine Freunde vom Rummel Coolangatta auch dort waren. Also besuchte ich sie und durch Rafael und Damo bekamen wir freiee Fahrten und einen Stapel Biergutscheine. Um 0 Uhr, war es soweit, wir feierten meinen Geburtstag und waren „volllllller“ Freude. Doch lange feiern konnten wir nicht, da die Aufseher kamen und die Besucher höflich aufforderten forderten zu gehen. Und jetzt ging‘s los. In Deutschland kann man wenigstens sein Bier mit ins Freie nehmen. Ganz anders in Australien, Australien wir mussten unser gelieb liebtes Wasser-Bier wegschütten oder auf Ex austrinken. Ihr könnt euch ja denken, denken was wir als deutsche eutsche Biertrinker gemacht haben...

Die Überraschung Am Geburtstagstagmorgen stand ich auf um zu frühstücken, f die anderen schliefen anscheinend noch, dachte ich. Plötzlich kamen Ina und Steffi vom Einkaufen zurück und nd schickten mich prompt wieder ins Zimmer.. Erst wenn ich gerufen werde, w durfte ich wieder herauskommen.


Als sie mich riefen, sah ich ein wunderbares Frühstück mit allem was das Herz begehrt, sogar der Geburtstagskuchen mit Kerzen stand auf dem Tisch. Nach dem Frühstück sagten sie: sie „Wir haben noch ch eine Überraschung für dich!“

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Doch was das ist, meine lieben Freunde, erfahrt ihr im zweiten Bericht.

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diesmal habe ich den Bericht in zwei Teile aufgebaut, wie in einem guten Film. holt euch etwas zum Knabbern und los geht’s.

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