Page 1

Internationale Umweltworkcamps der Naturfreundejugend Österreich Die Naturfreundejugend Österreich bietet bereits seit den Anfängen Jugendlichen an, sich für Natur und Umwelt zu engagieren. Umweltworkcamps der Naturfreundejugend Österreich gibt es seit dem Bestehen des Vereines. So waren Freiwillige in unentgeltlichen Arbeitseinsätzen etwa beim Bau von Schutzhütten oder der Anlage und Sanierung von Wanderwegen beteiligt. Neben der körperlichen und geistigen Arbeit in der Natur bieten wir ein geselliges und ein sportliches Rahmenprogramm. Die Pflege und Unterhaltung der Umwelt dient längst nicht mehr nur der Freude am Wandern und Bergsteigen, sie ist zur bedeutsamen Aufgabe der Politik geworden, da die Bevölkerung ein steigendes Interesse an der Erhaltung und Nutzung unseren Naturressourcen hat. Zielgruppe: Naturfreundejugend-Mitglieder; Jugendliche im Alter von 16 bis 30 Jahren Dauer: eine Woche in den Sommerferien, von Sonntag bis Samstag Freiwillige Helfer arbeiten gegen Kost und Logis unentgeltlich im Sinne der Naturfreundejugend Österreich. Im Schnitt werden pro Workcamp ca. 250 Wochenstunden ehrenamtliche Arbeit für die Umwelt geleistet. Umweltworkcamps können auch mit internationaler Beteiligung durchgeführt werden, um den Erfahrungsaustausch und die Bildung neuer Freundschaften zu fördern. Die Umweltworkcamps werden im Team Magazin, im Naturfreund, im Friends Jugendmagazin, in den Landeszeitschriften sowie auf der Homepage und in anderen Medien ausgeschrieben. Die Naturfreundejugend Österreich fördert jede Aktion je nach Teilnehmerzahl und Gesamtkosten. Richtlinien für Veranstalter von Umweltworkcamps: -

-

-

-

-

Im Vorfeld des Umweltworkcamps muss eine Besprechung zwischen den verantwortlichen LeiterInnen und dem Umweltreferenten der Naturfreundejugend Österreich stattfinden. Die Umweltworkcamps sollen jeweils eine Woche dauern. Mehrwöchige Projekte sind möglich, für die TeilnehmerInnen soll es aber möglich sein, auch nur eine Woche teilzunehmen. Unterkunft und Verpflegung für die TeilnehmerInnen sind zu organisieren, wobei auch Selbstverpflegung möglich ist. Die Arbeit soll möglichst vielfältig sein und deutlich dem Natur- und Landschaftsschutz dienen. Reine Abfallsammelaktionen sind eher unerwünscht, vor allem, wenn dabei Personen oder Organisationen unterstützt werden, die in diesem Zusammenhang Gewinn machen. In jedem Fall soll die Arbeit manueller Natur sein. Über die Möglichkeiten und Anforderungen müssen die Teilnehmer bereits in der Ausschreibung informiert werden. Die Einbindung von Experten soll sicherstellen, dass die Arbeit dem Stand der Technik entspricht. Arbeitsgeräte und -materialien müssen beigestellt werden. Das Programm soll nicht nur aus Arbeit bestehen, ein ergänzendes Freizeitprogramm ist einzuplanen. (ca. ein Tag) Es ist notwendig, für jedes Umweltworkcamp eine/n gesamtverantwortliche/n LeiterIn zu engagieren – für pädagogische und organisatorische Belange. Mit jener Naturfreunde-Ortsgruppe, die am Einsatzort ihr Arbeitsgebiet hat, ist eine Abstimmung herbeizuführen. Mit den zuständigen Grundbesitzern und Behörden (Bürgermeister) ist abzuklären, ob dem geplanten Projekt keine Bestimmungen oder Auflagen (z. B. Naturschutzgesetz) entgegenstehen. Die Umweltworkcamp soll möglichst öffentlichkeitswirksam ausgewertet werden (Dokumentation, Presseeinladung, Presseaussendung, Infotafel für Passanten).


Die Naturfreundejugend bietet auch im Sommer 2008 wieder internationale Umweltworkcamps an:

P.U.L.S. – Praxis. Umwelt. Leben. Sommer Medienpraktikum bei Umweltworkcamps Im Rahmen der Umweltworkcamps werden seit 2006 Medienpraktika (Pressearbeit und Dokumentation) für junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ausgeschrieben und durchgeführt. P.U.L.S. (Praxis. Umwelt. Leben. Sommer.) ist ein Praktikum bei einem Umweltworkcamp der Naturfreundejugend Österreich in Zusammenarbeit mit dem FORUM Umweltbildung und der Alpenvereinsjugend Österreich. Das Praktikum umfasst folgende Schwerpunkte: • Zweitägiger Starterworkshop zur Erarbeitung von Grundlagen des Projektmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit und Projektdokumentation (Termine: Starterworkshop I: 19. bis 20. April in Salzburg, Starterworkshop II: 17. bis 18.Mai in Steinach am Brenner, Starterworkshop III: 7. bis 8. Juni in Linz) • Konzeption und Vorbereitung der Pressearbeit bzw. Dokumentation zu einem einwöchigen Umweltworkcamp • Aktive Mitarbeit am einwöchigen Umweltworkcamp und Absolvierung der zusätzlichen Praxisaufgabe „Pressearbeit“ und „Dokumentation“: Recherche bei den Campverantwortlichen und Teilnehmern, Erstellen von Pressetexten, Auswahl und Einsatz von Bildmaterial, Kontaktaufnahme mit und Betreuung von JournalistInnen • Dokumentation und Reflexion des Praktikums durch Führen eines Projekttagebuches und Erstellen einer Pressedokumentation • Teilnahme an einer halbtägigen Abschlussveranstaltung Vorteile für die Jugendlichen Jugendliche, die sich an P.U.L.S. beteiligen und die Anforderungen (Teilnahme am Starterworkshop, Praktikum, Dokumentation, Teilnahme am Abschlussworkshop) erfüllen, erhalten ein Zertifikat, das vom Umweltminister unterzeichnet ist. Dieses anerkannte Zertifikat kann im weiteren beruflichen Werdegang und bei Bewerbungen den jugendlichen Teilnehmern wertvolle Dienste erweisen. Vorteile für die Naturfreundejugend als P.U.L.S.-Praktikumsstellenanbieter Jene Unternehmen und Organisationen, die P.U.L.S.-Praktikumsstellen anbieten, erhalten vom Umweltministerium ein Zertifikat und können den Titel eines P.U.L.S.-Praktikumsstellenanbieters für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Zusätzlich werden die P.U.L.S.-Anbieter in der Broschüre und auf der Homepage des FORUM Umweltbildung unter einer eigenen Rubrik geführt und in der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit für die Ökoferienjobbroschüre speziell genannt. Kosten Die TeilnehmerInnen an Umweltworkcamps bekommen nichts bezahlt, haben aber auch selbst keine Kosten außer jenen für An- und Abreise zu tragen. Dasselbe gilt für die P.U.L.S.-PraktikantInnen. Alle Materialkosten werden ersetzt. Ebenso werden die Kosten für das Coaching und die Ausbildung vom Verein getragen.

Anita Oppolzer Bundesgeschäftsführerin


Internationale Umweltworkcamps  

Beschreibung Praktikum

Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you