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FLASH

Aktuelles der

Retouren an: SVP, Postfach, 4448 Läufelfingen

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- Baselland

Nr. 35 / Ausgabe November 2011 Redaktion: SVP BL, Druck: Lüdin Druck AG Liestal . Adressänderungen an SVP Baselland, Postfach,

4448 Läufelfingen oder per Mail an: ruth.singer@svp-baselland.ch Tel. 062 299 11 22 / Fax 062 299 11 33 Internet: www.svp-bl.ch

Nach den NR- und SR-Wahlen vom Herbst geht die SVP Baselland unbeirrt ihren geraden und konsequenten Weg weiter. Im kommenden März werden in unserem Kanton die Gemeindewahlen stattfinden. Dies ist ein wichtiger Vorgang, bei dem es gilt, unseren Einfluss in den Gemeinden zu erhöhen. Auch nach dem Wahlherbst ist die SVP Baselland weiterhin die wählerstärkste Partei. Mein persönlich gesetztes Ziel von 30% Wähleranteil haben wir um 3% verfehlt. Gegenüber 2007 hat die SVP BL 1% Wähleranteil verloren. Als Kantonalpräsident kann ich damit nur bedingt zufrieden sein. Das SVP-Gedankengut garantiert für Qualität und intaktes Gemeinwesen. Deshalb setzen wir unsere Kräfte ein, damit im unteren als auch im oberen Kantonsteil die Gemeinden mit SVP-Vertreterinnen und -Vertretern gestärkt werden, welche sich für ein gesundes und ausgewogenes Gemeindeleben einsetzen. Die Linken sind Verdrängungskünstler und tun so, als ob alles bestens wäre.

Die Masseneinwanderungsinitiative ist aktueller denn je zuvor. Selbst wenn Medien und Parteien dieses sehr ernste Thema bewusst verschweigen, muss die Schweizer Bevölkerung über die inakzeptablen Zustände offen und vollumfänglich informiert werden. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten müssen wir unsere eigenen Aufgaben und Probleme lösen. Die Linken sind Verdrängungskünstler und tun so, als ob alles bestens wäre. Anstatt zu verhindern, dass die Schweiz weiterhin attraktiv für Migranten ist, wird in Bern alles dran­ gesetzt, um die Einwanderung weiter zu vereinfachen.

Die massive Zunahme von Asylgesuchen und Einwanderungen im Jahre 2011 ist ein Indiz dafür, dass Bundesrätin Sommaruga (SP) ein Asyl- und Einwanderungs-Unwesen betreibt. Wie bekannt wurde, will sie jetzt das Raumplanungsgesetz ändern, damit weitere unechte Asylanten besser untergebracht werden können. Anstatt alles daranzusetzen, dass die Schweiz für Migranten­ unattraktiv wird, scheut sich diese Bundesrätin nicht, gut fundierte Gesetze umzustossen, um so die Einwanderungen noch leichter und einfacher zu machen. Dies ist verwerflich und unwürdig. Die SVP wird sich weiterhin gegen diese unzumutbaren

Entwicklungen einsetzen und kämpfen, damit die Schweizerinnen und Schweizer im eigenen Land nicht zu «Fremden» gedemütigt werden. Wir lassen uns und unserer Jugend die schöne Schweiz mit ihren unvergleichbaren Werten nicht zerstören!

AZB

Vorwärts und der Blick auf die Gemeindewahlen!

4414 Füllinsdorf

Die SVP Baselland ist aufgestellt und gut unterwegs

In diesem Sinne wünsche ich unseren Leserinnen und Lesern eine gesegnete Adventsund Weihnachtszeit.

Dieter Spiess, Kantonalpräsident

Freundliche Einladung zum

Sessionsrapport der SVP

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 20.00 Uhr, Reformierter Kirch­gemeindesaal, Therwilerstrasse 46, 4104 Oberwil ● Aktuelles

zu den bevorstehenden Bundesratswahlen, und über weitere brisante Themen aus Bern informiert Sie unser Nationalrat Caspar Baader.

● Im

Baselbieter Landrat kämpft die SVP ­egen höhere Steuern. Dies sowie das g Budget 2012 und das Entlastungspaket sind Gegenstand der Informationen von Landrat Hans-Jürgen Ringgenberg.

Bei Speis und Trank können wir anschliessend gemütlich zusammensitzen und diskutieren. Die Parteileitung der SVP BL freut sich über Ihre Teilnahme.


Die SVP-Fraktion im Landrat bleibt auf Kurs! Die SVP-Fraktion ist engagiert und erfolgreich in die neue Legislatur 2011–2014 gestartet, die mit der Neukonstituierung des Landrates am 1. Juli 2011 begonnen hatte. Fachhochschule Nordwestschweiz, Verselbständigung der Kantonsspitäler und Budget 2012 bzw. Entlastungspaket 2012–15 waren und sind die ersten Schwerpunkte, über die es heute zu berichten gilt. Formiert hat sich die neue SVP-Landratsmannschaft an ihrer Klausurtagung Anfang September im Nidwaldner Emmetten. Sachpolitisch aufdatiert und gut gerüstet, kameradschaftlich geschlossen und einig, insbesondere aber

Auftrag lautet, klar aufzuzeigen, ob die ungezählten Bildungsmillionen, die der Kanton jährlich in Volksschule, Sek. und Gymnasien, Fachhochschulen und Universität steckt, tatsächlich effizient und wirkungsvoll eingesetzt werden.

Die SVP-Fraktion ist nicht bereit, für die Versäumnisse in der Finanz- sowie in der Gesundheitsdirektion in die Mitverantwortung zu treten oder sich unter Zeitdruck setzen zu lassen. auch mit klaren gemeinsamen Zielen vor Augen, wurde die Arbeit im Landrat Mitte September schliesslich aufgenommen. Mit der Rückweisung des neuen Leistungsauftrages für die Fachhochschule NWCH wurde ein erster deutlicher Markstein gesetzt. Das Ziel, das ungebremste und überbordende Kostenwachstum der FHNW zu stoppen, mag mit der Rückweisung im Landrat durch den Stichentscheid unseres

Weiteren Konkurrenz- und Profilierungskämpfen unter den Bildungsinstitutionen zu Lasten der Steuerzahler wurde allemal ein erster Riegel geschoben. Mit der Verselbständigung der Kantonsspitäler verfolgt der Regierungsrat das Ziel, die kantonalen Spitäler im – vom Bund ausdrücklich im Krankenversicherungsgesetz verordneten – Wettbewerb zu positionieren. Eigentlich müsste man davon

Dank der SVP wird das Volk das letzte Wort zur Verselbständigung der Spitäler haben. Landratspräsidenten Urs Hess noch nicht vollständig erreicht sein. Klar ist mit dem Stichentscheid aber, dass die Verantwortlichen, vorab Bildungsdirektor Urs Wüthrich, nicht erst 2015, sondern bereits ab sofort über die Bücher gehen müssen. Ihr

ausgehen, dass die neu gegründeten Unternehmen so aufgestellt werden, dass sie bestmöglich in den Markt unter dem Regime der Fallkostenpauschalen starten können. Leider schränkt die aktuelle Lage des Baselbieter Haushaltes den Handlungsspiel-

raum unserer Regierung aber bereits derart ein, dass die präsentierte Vorlage dermas­ sen von suboptimalen Sachzwängen (Pensionskasse), Hypotheken (überbewertete Immobilien) und Pferdefüssen (Personalrecht) strotzt, dass der angestrebte wirtschaftliche Erfolg der Spitäler bereits im Voraus in Frage gestellt ist. Die SVP-Fraktion ist deshalb nicht bereit, für die Versäumnisse der Regierung, sowohl in der Finanz- wie in der Gesundheitsdirektion, in die Mit-

Kompetenz des Regierungsrates liegen, rund 70 Millionen Franken, bereits enthalten sind. Die SVP trägt das vorgelegte Budget, trotz wiederholten Millionen-Defizits mit, um den Erfolg des Sparpaketes nicht zu gefährden. Die einzige Alternative wären massive Steuererhöhungen, vor allem zu Lasten des Mittelstandes und des heimischen Gewerbes. Ganz zu schweigen vom Verlust weiterer guter Steuerzahler. Für die SVP hat die Sanierung des Staatshaus-

Die SVP trägt das vorgelegte Budget trotz wiederholten Millionen-Defizits mit, um den Erfolg des Sparpaketes nicht zu gefährden. verantwortung zu treten oder sich unter Zeitdruck setzen zu lassen. Dank der SVP wird schlussendlich das Volk das letzte Wort zur Verselbständigung der Spitäler haben. Der grösste Brocken – die Sanierung des Baselbieter Finanzhaushaltes – steht erst noch bevor. Eine erste Entscheidung fällt mit dem Budget 2012, in welchem die Sparmassnahmen, welche in der

haltes oberste Priorität, um die Standortattraktivität des Baselbiets als Wohn- und Arbeitsstandort nicht weiter zu gefährden. Auch in Zeiten der konjunkturellen Schlechtwetterszenarien ein schwieriges, aber erreichbares Ziel, sofern auch die Mitteparteien ihre Zusage einhalten, am gleichen Strick zu ziehen. Thomas de Courten, Fraktionspräsident

Jahresrückblick der Sektion Bubendorf 2011 ist und war für unsere Sektion ein intensives und erfolgreiches Jahr! Im Januar starteten wir die Aktion «Sandra bricht das Eis», welche mit der glanzvollen Wahl von Sandra Sollberger in den Landrat gekrönt wurde. Im April übergab Heinz Furler, unser langjähriger und engagierter Präsident, sein Amt an Christoph Oberli weiter. Gleichzeitig verliess auch Samuel Buess den Vorstand und übergab seine Funktion an Peter Städeli. Heinz und Sämi haben unsere Sektion geprägt und zum Erfolg gebracht. An dieser Stelle sei den beiden herzlich gedankt. Im September mobilisierten wir erneut die gesamte Sektion und organisierten in Rekordzeit für unsere Nationalratskandidaten den Anlass «Wir löffeln die Suppe aus», welcher wiederum ein Erfolg war. Im November feierten wir dieses tolle Sektions-Jahr mit einem gemütlichen und gut besuchten Fondueplausch. Im neuen Jahr stehen im März die Gemeindewahlen bevor. Wir sind bereit und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen. SVP-Sektion Bubendorf


Bundesratswahlen – Konkordanz wahren! Mit den Nationalratswahlen hat sich auch die Ausgangslage für die Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates vom 14. Dezember 2011 geklärt. Die SVP hat sich immer zur Konkordanz bekannt, wonach die drei wählerstärksten Parteien Anspruch auf zwei Sitze in der Landesregierung haben und die viertstärkste Partei Anspruch auf einen Sitz. Von Caspar Baader, Nationalrat SVP BL Auch nach den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 ist die SVP mit gros­sem Abstand die wählerstärkste Partei. Deshalb hat sie einen ausgewiesenen Anspruch auf zwei Sitze im Bundesrat. Die SVP-Fraktion hat sich schon immer für die Einhaltung der Konkordanz eingesetzt und wird dies auch in den kommenden Bundesratswah-

Die anderen Parteien müssen die Karten offenlegen, ob auch sie zur bewährten Konkordanz stehen oder ob sie eine Koalitionsregierung wollen. Normalerweise bildet in einem Koalitionssystem die stärkste Partei eine Regierung mit Partnern, die inhaltlich in die gleiche Richtung stossen. Im Konkordanzsystem hingegen werden bewusst alle relevanten poli-

Es geht jetzt um das Wohl der Schweiz und nicht um Machterhaltung oder politische «Spielchen». len tun. Nur wenn auch die wählerstärkste Partei mit zwei Sitzen im Bundesrat vertreten und damit voll eingebunden ist, können breit abgestützte Lösungen für die grossen Herausforderungen der kommenden Jahre gefunden werden.

tischen Kräfte eingebunden, damit sie gemeinsam eine Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren. Dies, gerade weil sie auch in zentralen Fragen unterschiedliche Positionen vertreten, die in der Regierung ausdiskutiert werden müssen.

Ein Übergang zu einem Koalitionssystem findet aber letztlich auch dann statt, wenn die stärkste Partei nicht voll in die Regierung eingebunden ist, oder von Kandidaten irgendwelche inhaltlichen Bekenntnisse verlangt werden. Genau

Dem kleinen Bürger auf die Finger geklopft! Wer in Basel die deutsche Grenze passiert, liest auf einer Tafel, dass, wer im Ausland einkauft, die Schweiz wirtschaftlich schwer schädigt; deshalb soll man in der Schweiz einkaufen. Der Hinweis stimmt. Aber das Ganze hat trotzdem einen üblen Bei­geschmack: Wie hält es die Basler Regierung mit Grosseinkäufen im Ausland? 60 Tramwagen für 220 Mio. Franken haben die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) mit Segen und Unterstützung des Basler Verkehrsdirektors RR H.P. Wessels (SP) bei der Fa. Bombardier in Kanada bestellt. Die schweizerische Stadler Rail wurde mit ihrer Offerte von 294 Mio. Franken nicht berücksichtigt trotz Einhaltung des vorgegebenen Budgets von 300 Mio. Franken. Zottels Kommentar: Mit ihrem Entscheid haben die BVB und RR Wessels mehr Mist produziert als Zottel und 1000 seiner Artgenossen!

diese Variante wird nun von einzelnen Parteien ins Spiel gebracht. Diesem Druck darf sich die SVP-Fraktion nicht beugen. Wir werden daher im bewährten Auswahlverfahren unsere/n Kandidaten nominieren.


Herzlichen Dank und Gratulation den Gewählten! Sieg und Niederlage – Wahl und Abwahl – gehören zum Wesen der Demokratie. Ein politisches Mandat hat man niemals auf sicher. Trotzdem ist eine Abwahl schmerzlich und man ist enttäuscht. All jenen, welche mir mit ihrer Stimme das Vertrauen geschenkt haben, danke ich hiermit ganz herzlich. Wichtig ist vor allem, dass die SVP die zwei bisherigen Sitze komfortabel halten konnte und unsere Partei auch weiterhin im Baselbiet die stärkste politische Kraft ist. Dies war bei den kantonalen Wahlen so, und es hat sich nun auch beim eidgenössischen Wahlgang eindrücklich bestätigt. Ich gratuliere Caspar Baader und meinem Nachfolger Thomas de Courten herzlich zur Wahl in den Nationalrat. Ich bin überzeugt, dass sie unseren Kanton und unsere Anliegen in den nächsten vier Jahren gut vertreten werden. Die beiden Gewählten haben die uneingeschränkte Unterstützung der SVP Baselland verdient. Persönlich möchte ich meine Zeit im Nationalrat – acht Jahre zusammen mit Caspar

Baader – nicht missen. Als Ratsmitglied mit unternehmerischem Hintergrund war es mir immer ein Anliegen, für mehr Freiheit und weniger Staat zu kämpfen. Unser Land leidet nach wie vor unter einer unvernünftigen Regulierung. Nicht nur unsere Betriebe, sondern wir alle sind mit zuviel Abgaben und Gebühren sowie mit unnötigem administrativem Aufwand belastet. Wir haben zu viele Gesetze. Eigentlich müssten wir zuerst Gesetze eliminieren, bevor wir wieder neue erlassen. Als Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates habe ich mich für unsere Landesverteidigung und unser bewährtes Milizsystem eingesetzt. Tragen wir Sorge dazu! Und als Mitglied der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission habe ich Einblick erhalten in verschiedene, zum Teil heikle Vorgänge. Die Ober-

aufsicht des Parlamentes über Regierung und Verwaltung war mir stets wichtig. Leider wurde und wird diese wichtige parlamentarische Funktion von den Regierenden und Verwaltenden nicht immer mit dem nötigen Ernst respektiert. Ein Problem, das übrigens nicht

Traditionnelles Fondue Chinoise der SVP Reinach

Am 12. November 2011 fand das traditionelle Fondue Chinoise unserer Sektion Reinach in der FC-Hütte statt. Über 60 Personen konnten wir an diesem gemütlichen Anlass empfangen. Die Stimmung unter den Geladenen war einfach ganz toll. Es ist immer wieder ein Bedürfnis, Anlässe der SVP gemeinsam, wie in einer grossen Familie, geniessen zu können. Unkompliziert kommen sich Menschen näher und interessante Gespräche entstehen. Die Volksnähe ist eben ein ganz wichtiges Element, um die Bedürfnisse der Bevölkerung effektiv wahrnehmen zu können. Wir freuen uns bereits heute schon auf die nächsten Familienanlässe der SVP, denn gemeinsam sind wir SACK-STARK und können einiges bewegen. Caroline Mall, Präsidentin Sektion Reinach

nur auf Bundesebene besteht. Es ist deshalb wichtig, dass weiterhin aktive Nationalräte der SVP in Bern ihre Arbeit tun und die Ziele und Anliegen für unser Land nachhaltig und souverän vertreten. Christian Miesch e. Nationalrat, Titterten


Wie hoch ist die Zuwanderung wirklich?

Monat für Monat wandern Tausende ausländischer Personen in unser kleines Land ein. Inzwischen halten sich rund 1,8 Millionen Ausländer in der Schweiz auf. Ein grosser Teil davon lebt auf unsere Kosten, d.h. sie sind nicht erwerbstätig und erhalten Sozialhilfe, Arbeitslosenunterstützung und/oder IV-Renten. Die effektiven Zahlen Asylsuchender und jene der «Sans-Papiers» sind darin nicht enthalten. Bei unserer Unterschriftensammlung «Masseneinwanderung stoppen» mussten wir uns immer wieder anhören, dass die SVP masslos übertreibe, dass die Asylgesuche sich im üblichen Rahmen befänden und dass von einer übermässigen Zuwanderung keine Rede sei. Zudem sei es nicht in Ordnung, wenn Zuwanderung und Asylgesuche miteinander vermischt würden. Nun, was tut die SVP? Die SVP will lediglich aufzeigen, wie viele Menschen jeden Monat neu in unser Land strömen und wie wenig Menschen im Gegenzug unser Land auch wieder verlassen. Mit der heutigen Regelung

der Personenfreizügigkeit sowie dem völlig überzahlten (rund 43 Millionen anstatt der in der Anfangsphase budgetierten 7,5 Millionen) nicht funktionierenden SchengenDublin-Abkommen können wir den Zuwanderungsstrom nicht mehr stoppen; die Asylpolitik bekommen wir nicht in den Griff. Die neueste Asylstatistik für September 2011 weist eine weitere Zunahme von 18 Prozent mehr Asylgesuchen auf (2’042), als im Vormonat August 2011 (1’730). Wichtigste Herkunftsländer im September waren, wie schon im August, Eritrea, Tunesien und Nigeria. Die Entwicklung der Asylgesuche dieser drei

Herkunftsländer ist auf die Situation im Mittelmeerraum zurückzuführen. Im Frühjahr/ Sommer war die MigrationsRoute von Libyen über das Mittelmeer nach Italien (Lampedusa) wieder offen. Bisher sind rund 55’000 Personen in Lampedusa angekommen. Ein Teil davon wanderte bzw. wandert in die Schweiz ein. Offizielle Zahlen darüber sind nicht bekannt. Der Ausländeranteil in der Schweiz beläuft sich zurzeit auf 1’760’601 Personen. In dieser Zahl enthalten sind: die ständige Wohnbevölkerung, d.h. alle Personen ausländischer Herkunft mit einer Niederlassungsbewilligung, mit einer Aufenthaltsbewil-

ligung oder mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung sowie anerkannte Flüchtlinge. Die SVP ist keine Partei, die Angst machen will, und sie neigt auch nicht zur Hysterie. Sie will und muss als glaubwürdige Schweizerische Volks­ partei die Bevölkerung in der Schweiz auf die Zahlen und Fakten aufmerksam machen und aufzeigen, dass unser Land diese Zuwanderung auf die Dauer nicht ohne Schaden, sowohl in wirtschaftlicher als auch in humanitärer Hinsicht, verkraften kann. Jacqueline Wunderer Vizepräsidentin SVP Laufen u.U.

Trends und Entwicklungen im August/September 2011 Neueinwanderungen* im September 2011 (ständige Wohnbevölkerung) 16’593 Personen. Diese Zahl resultiert aus der Personenfreizügigkeit. Zusätzliche Einwanderungen* im September 2011 aus folgenden Ländern: 6’625 Personen effektive Neuzugänge zum Arbeitsmarkt aus EU-17- und EFTA-Ländern. 957 Personen effektive Neuzugänge zum Arbeitsmarkt aus EU-8-Ländern. * Die Anzahl Asylsuchender und «Sans-Papiers» sind in diesen Angaben nicht enthalten, die Zahlen würden sich dementsprechend noch erhöhen.

Monatlich ausgestellte Bewilligungen an Erwerbstätige aus EU-17- u. EFTA-Ländern 4’807 Bewilligungen im August 2011 (+11% zum Vorjahresmonat) 4’430 Bewilligungen im September 2011. 3’556 Kurzzeit- Bewilligungen im August 2011 (+5,2 % zum Vorjahresmonat). 3’662 Kurzzeit-Bewilligungen im September 2011 Monatlich ausgestellte Bewilligungen an Erwerbstätige aus EU-8-Ländern 604 Bewilligungen im August 2011 (+268,3% zum Vorjahresmonat). 653 Bewilligungen im September 2011 Tendenz seit Anfang Jahr weiter steigend.

Legende: EU-8 = EU-2 = EU 17 = EFTA =

Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn Bulgarien und Rumänien 17 Europäische Staaten Liechtenstein, Island, Norwegen

sel Basel Geburtenregister der Stadent Ba r Woche im September 2011 in folgende Kinder innerhalb eine

eiger kam Gemäss amtlichem Geburtsanz k, Sariogzur Welt: Cunag Samuel, Lewrick Nepomu alho Martins Lydia, Peikert Sophia, Cav a, tas Joao Esil Dan n a Ecri Sen ici ée, Yap Aim a, ie ntin Mar Radaljac Vale as Preecha, Valdenaire Luk er Mos r, Ama ani Selm r ent, , Gutmannsbaue Violetta lu Yaren, Colak Berfin, Kohler Vinc Emily, Ngo Tvan Anh, Cakaj Erza aco Car n, Yea ly Emi es Lor cadio Adriano, Shabanaj Thiago, Ramici Gentis, Labusta ein Klara Dorota, Lüthy Lola, Leo Ettw , urra Azz c llina Ave u, ukw ech ri Idris, Mustafa Aszijana, Pavlovi Carlotta, Ezeani Eliakim Um nn Linus Paul, Meier Finn, Tanfou ima Will ul, lin Rao Mou n, na Leo San l ya, Nee Ama Granit, Giannini Gioia eira dos Santos Nicolas, Sobrun luöztürk Asmin, Meyer Linus, Oliv Igor, de Roche Diego Michel, Mut d. mgartner Finn Jonathan, Polat Aza Clara Sophie, Stalder Mia Leia, Bau


Impressum/Kontakt: Flash ist das Infoblatt der SVP Baselland. Deadline für Beiträge: jeweils am 20. des Vormonates. Kontakt: SVP BL, Tel.: 062 299 11 22

Einladung

Initiative Masseneinwanderung Standaktionen mit Unterschriftensammlungen wurden im ganzen Kanton von unseren aktiven Mitgliedern erfolgreich durchgeführt.

Frohes Fest! Zum Wildsauessen in Münchenstein 3. Dezember 2011, 11.00–22.00 Uhr Mönchskeller Alti Gmeini, Hauptstrasse

Angebot

Wildsaupfeffer reich garniert Steaks u. Bratwürste hausgemachte Kuchen allerlei Getränke, Weine aus der Region Es lädt ein: SVP-Sektion Münchenstein-Arlesheim

Die SVP Baselland wünscht Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und im 2012 Gesundheit,Zufriedenheit und alles Gute. Ein Zitat aus Obwalden: «Die Indianer hatten die Einwanderung auch nicht im Griff – heute leben sie in Reservaten!»

M o n at s- H o c k s

Für jede Spende – auch für die kleinste – sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gedankt!

Haben Sie eine neue Adresse? Wenn ja, bitte melden Sie uns dies rechtzeitig, damit unsere Postzustellungen jederzeit an Ihrem aktuellen Wohndomizil eintreffen.

Sektion Binningen:

Jeweils am letzten Dienstag im Monat Im Restaurant Cent Treize, 18.00 Uhr, Hauptstrasse 113, 4102 Binningen Kontakt: roy.ewald@gmail.com (Roy Ewald)

Herzlichen Dank! Geschäftsstelle der SVP Baselland: Mail: ruth.singer@svp-baselland.ch Tel. 062 299 11 22 Fax: 062 299 11 33

Sektion Gelterkinden: jeweils am 2. Donnerstag des Monats, in der Sagi Rothenfluh, ab 20.00 Uhr. Kontakt: hans-urs.spiess@bl.ch

Sektion Reinach: jeweils am Mittwoch ab 17.00 Uhr im Restaurant Charleston, Reinach Kontakt: svp-mall@bluewin.ch

Geschäftsstelle SVP Baselland SVP Baselland, Postfach, 4448 Läufelfingen Tel: 062 299 11 22 Fax: 062 299 11 33 E-Mail: ruth.singer@svp-baselland.ch

Termine 2011 Offizielle Anlässe

Betrifft: Alle Mitglieder und Interessierte Parteileitung Delegierte Sektions-Präsidenten

Dezember DO 8. Sessions-Rapport DI 13. Parteileitung

Sektionsanlässe, die im flash erscheinen sollen, nimmt die Redaktion gerne entgegen: info@svp-baselland.ch


SVP Flash 2011 November  

Die Parteizeitung der SVP Baselland.

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