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Senioren Junge 2

Erschöpfte Angehörige brauchen Unterstützung

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Junge drängen ins Bundeshaus, frisch und mit eigenen Ideen

Bauern

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Sieben aktive Bauern blasen zum Angriff auf Bern

Cartlaenche B

11 minuten

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Politlektüre zu den Wahlen 2011 | Herausgeber: CVP Kanton Luzern | Ausgabe 1 Ende September 2011

Adrian und Daniela Nussbaum mit ihren Kindern Gian (5), Timo (3) und Noe (11 Monate) vor der Kapellbrücke.

So profitiert Familie Nussbaum von den CVP-Familieninitiativen Sonntagspredigten über die Bedeutung der Familie gibt es viele. Aber Worten müssen Taten folgen. Die CVP tut dies – mit zwei Volksinitiativen. Wie wichtig die beiden Initiativen sind, zeigt das Beispiel der Familie Nussbaum aus Hochdorf. Adrian und Daniela Nussbaum haben 2004 geheiratet. Steuerliche Überlegungen waren kein Thema. «Für uns war immer klar, dass wir heiraten», sagt Adrian Nussbaum. Allerdings: «Als wir die erste Rechnung für die Bundessteuern nach unserer Heirat erhalten haben, waren wir schon ziemlich verdutzt»: Auf einen Schlag waren die Bundessteuern doppelt so hoch – ohne Veränderung der Einkommenssituation. Die Benachteiligung von Ehepaaren hat bis heute System. Nur

weil ein Paar verheiratet ist, schnellen die Steuern in die Höhe – eine Benachteiligung, die das Bundesgericht bereits 1984 gerügt hat. Passiert ist seither aber wenig. Nun soll eine Volksinitiative die Familien entlasten. Kinderzulagen steuerfrei Die zweite Initiative der CVP zielt auf die Kinderzulagen. Heute erhalten Luzerner Familien für jedes Kind monatlich mindestens 200 Franken Kinderzulagen. Nur: Ansehnliche Tei-

le dieses Zustupfs fliessen in die Staatskasse. «Von den 7200 Franken, die wir jährlich für unsere Kinder erhalten, gehen gleich 1800 Franken wieder als Steuern weg», erklärt Adrian Nussbaum. Damit will die CVP Schluss machen: Damit Familienzulagen wirksam sind, müssen sie steuerfrei werden.

Die Grafik auf Seite 2 zeigt, was die heutige «Heiratsstrafe» in Zahlen für eine Familie bedeutet.

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oral t i d E Gute Köpfe nach Bern

Wer regiert künftig die Schweiz? Und wer vertritt den Kanton Luzern in Bern? In der nächsten Legislaturperiode wird es gleich wie früher sein: Köpfe führen unser Land in die Zukunft. Nur die besten Persönlichkeiten verdienen die Wahl. Die CVP stellt in drei Ausgaben der Wahlzeitung «11 minuten» ihre Kandidierenden vor – alles Leute mit Leistungsausweis und langjähriger politischer Erfahrung. Sie würden unter der Bundeshauskuppel eine gute Figur machen. Lesen Sie die Zeitung und lernen Sie unsere Leute kennen! Sie werden dabei feststellen: Auf die Köpfe kommt es an. Und: Die CVP hat sie. Viel Vergnügen bei der Lektüre! Und viel Glück beim Wettbewerb auf der letzten Seite!   Martin

Schwegler

Gespräch über das Alter: Ida Glanzmann-Hunkeler (Mitte) mit Hildegard Bitzi und Judith Stamm

Grosse Verantwortung für die Älteren Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler aus Altishofen ist auf einem Bauernhof mit vier Generationen aufgewachsen. Sie macht nicht auf Nostalgie, sagt aber: «Diese Lebensform hatte den Vorteil, dass alle Generationen jederzeit betreut waren.»

Präsident CVP Kanton Luzern

CVP-Familienpolitik auf Bundesebene • Erhöhung der Kinder- und Familienzulagen auf 200 Franken pro Kind; 250 Franken für Kinder in Ausbildung. • Ein Kind, eine Zulage: Dank der CVP erhalten alle Familien Kinderzulagen. Früher gingen Selbständigerwerbende leer aus. • Tiefere Steuern: Seit diesem Jahr bezahlen Familien auf Bundesebene weniger Steuern. • Milderung Heiratsstrafe: Sofortmassnahmen schwächen Diskriminierung von verheirateten Paaren gegenüber Konkubinatspaaren ab. • Halbierung Krankenkassenprämien für Kinder.

CVP-Familienpolitik im Kanton Luzern • Entlastung Mittelstand: Mit der Steuer- gesetzrevision 2011 bezahlt der Mittelstand deutlich weniger Steuern. • Kinderbetreuungsabzug: Familien können neu einen Eigenbetreuungsabzug geltend machen. Davon profitieren Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen. • Schutz für Kinder und Jugendliche: Der Kanton Luzern muss dafür sorgen, dass es der Polizei auch künftig erlaubt ist, pädophile Straftäter wirkungsvoll zu verfolgen.

Angehörige entlasten Die demografischen Veränderungen beschäftigen Ida Glanzmann als Politikerin. Spitex, Haushaltshilfe und freiwillige Angebote seien gut ausgebaut, aber: «Wir sind auf Angehörige angewiesen, die sich in der Betreuung engagieren.» Leider würden diese bei den alterspolitischen Diskussionen vergessen. Nicht so bei der CVP: «Wir fordern konkret eine Betreuungszulage für pflegende Angehörige von 50 Franken pro Tag.» Leute, die sich ihrer pflegebedürftigen Verwandten annehmen, entlasten die Spitexdienste und zögern einen Heimoder Spitalaufenthalt hinaus. Oft stossen Angehörige von pflegebedürftigen Menschen selber an Grenzen, bis sie selber krank sind. «Wir prüfen deshalb ein Rahmengesetz zur Entlastung pflegender Angehöriger, auch zusammen

mit den Kantonen, um Aus- oder Erholungszeiten zu gewährleisten und Entlastungsmöglichkeiten zu schaffen.»

Nicht alle Senioren sind reich Als Präsidentin der Pro Senectute kennt Ida Glanzmann viele schwierige Situationen im Alter. Längst nicht alle Älteren sind reich. «Ich setze mich auch in Zukunft dafür ein, dass es in solchen Fällen gute Beratungsstellen und individuell finanzielle Hilfen gibt.» Heute könne dies die Pro Senectute abdecken, weil der Bund finanziell mithelfe. «Diese Gelder dürfen nicht einem Sparprogramm zum Opfer fallen.»

Ida Glanzmann-Hunkeler

53, verheiratet, 3 Kinder, Kauffrau/Nationalrätin (bisher), Altishofen, Präsidentin Pro Senectute Fortsetzung von Seite 1

So ungerecht ist die heutige Ehepaarbesteuerung Paarhaushalt, ohne Kinder, Wohnort Schwarzenberg, Angaben in Schweizer Franken

Einkommen Er: Fr. 50’000.– / Sie: Fr. 50’000.– Bundessteuern Staats- und Gemeindesteuern Total Differenz + 6.9 %

Ehepaar 1�992.00 14�820.45 16�812.45 + 1�089.05

Konkubinat 898.60 14�824.80 15�723.40

Einkommen Er: Fr. 60’000.– / Sie: Fr. 60’000.– Bundessteuern Staats- und Gemeindesteuern Total Differenz + 8.5 %

Ehepaar 3�226.00 19�170.45 22�396.45 + 1�762.05

Konkubinat 1�459.60 19�174.80 20�634.40


Die Uni Luzern soll Wirtschaft und Psychologie anbieten An der Universität Luzern sollen die Studenten künftig Wirtschaftswissenschaften und Psychologie belegen können. Dies will Kantonsrätin Andrea Gmür. Vor zehn Jahren hat das Volk ja zu einer Universität gesagt. War dieser Entscheid richtig? Andrea Gmür: Ja, absolut. Die Uni Luzern war von Anfang an sehr attraktiv und ist schnell gewachsen. Bald zählen wir, wie damals angekündigt, 2600 Studierende aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland.

Das Thema ist hochgeschaukelt worden. Die Universität ist auf Forschung und Lehre ausgerichtet. Die Fachhochschulen dagegen haben einen klaren Praxisbezug. Wir dürfen die beiden Ausbildungsstätten nicht gegeneinander ausspielen, beide haben ihre Stärken und ergänzen sich.

Aber in der Realität vermischen sich die Angebote. So gibt es beispielsweise an den Universitäten und den Fachhochschulen Professoren. Der Verwässerung sollte Einhalt geboten werden. Man muss auf nationaler Ebene definieWie würde er aussehen? ren, wer sich nach Absolvierung welcher AusIch wünsche mir einen Ausbau in den Fä- bildung Professor nennen darf und was die chern Wirtschaftswissenschaften und Psy- damit verbundenen Lehr- und Ausbildungschologie. Damit könnte das bestehende An- aufgaben sind. gebot ideal ergänzt werden. Die akademisierte Bildung verdrängt Nur: Wer soll das bezahlen? mehr und mehr die praktischen Bildung muss uns etwas wert sein. Der ganze Berufe. Kanton profitiert von unserer Universität. Eine Erstklassige Handwerker werden zunehmend gute Ausbildung von heute ist der Erfolg von seltener. Dies bedaure ich. Die klassische Bemorgen. Sie ist eine Investition in die Zukunft. rufslehre verdient wieder mehr Anerkennung. Mehr sollten es nicht werden? Doch. Eine erfolgreiche Universität muss sich weiterentwickeln können. Ich stelle mir einen Fächerkatalog vor, der zwischen 4000 und 5000 Studenten anspricht.

Die Hochschule Luzern Wirtschaft hat keine Freude, dass sich jetzt auch die Universität mit der Wirtschaft befassen will.

Andrea GmürSchönenberger 47, verheiratet, 4 Kinder, Luzern, lic. phil. I, Geschäftsführerin Stiftung Josi J. Meier, Kantonsrätin

Andrea Gmür sieht im schrittweisen Ausbau der Uni Luzern eine grosse Chance für den Kanton Luzern.

«Der ganze Kanton profitiert von unserer Universität.» Andrea Gmür

Volksschule und Uni Bei der CVP gehört Bildung zu den Schwerpunktthemen. So hat sich die Partei erfolgreich für das Volksschulbildungsgesetz eingesetzt. Andrea Gmür hat in einer Motion einen Planungsbericht für die tertiäre Bildung verlangt, der Strategien für die Fachhochschulen und die Universität aufzeigt. Er kommt in den nächsten Monaten vor das Kantonsparlament. Aber auch die Volksschule ist ihr wichtig. Andrea Gmür hat in der Septembersession des Kantonsrates eine Motion eingereicht, die einen 2-jährigen obligatorischen Kindergarten für fremdsprachige Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen fordert.


Was will der junge Schnösel in Bern?

Eidg. Volksinitiative

Familien stärken! Steuerfreie Kinderund Ausbildungszulagen Familien mit Kindern und im Besonderen Familien mit Kindern in Ausbildung sind starken finanziellen Belastungen ausgesetzt. Wer eine Familie gründet, nimmt eine Kaufkraftminderung von 40% auf sich. Kinder- und Ausbildungszulagen sollen diese Mehrbelastung mindern. Heute kommt diese Unterstützung den Familien aber nur t e i l w e i s e z u g u t e, d a d u r c h d i e B e s t e u e r u n g der Kinder- und Ausbildungszulagen ein Teil des Geldes sogleich wieder in die Staatskasse fliesst.

Rechnungsbeispiel Familie A. lebt mit ihren drei Kindern Florian (18), Manuel (6) und Muriel (4) in St. Gallen. Der Vater arbeitet, die Mutter kümmert sich um die Kinder. Situation heute

Situation nach Annahme der Initiative

Steuerbares Einkommen1

70’000 CHF + 12×400 CHF (Kinderzulagen für Manuel und Muriel) + 12×250 CHF (Ausbildungszulagen für Florian)

70’000 CHF

Zu bezahlende Steuern

9’390 CHF

Was will die Initiative?

Total: 77’800 CHF

Die Initiative will die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreien. Sie verhindert so eine ungerechtfertigte Erhöhung des steuerbaren Einkommens.

Wem nützt die Initiative?

7’590 CHF

Nach der Steuerbefreiung der Kinder- und Ausbildungszulagen hat Familie A. pro Jahr 1’800 CHF mehr zur Verfügung. Angaben berechnet mit Hilfe des Steuerkalkulators des Kantons St.Gallen. Sie finden den Link auf www.familieninitiativen-cvp.ch

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Die Initiative entlastet alle Familien sofort, unabhängig vom gewählten Lebens- oder Erwerbsmodell. Die Kinder- und Ausbildungszulagen stehen der Familie vollständig zur Verfügung. Dadurch wird ihre Kaufkraft deutlich verbessert.

Sie jetzt, hreiben Untersc indern K ilien mit weil Fam r unserer re ie rl e V nicht die dürfen! haft sein Gesellsc

PC-Konto: 30-3666-4

www.familieninitiativen-cvp.ch

Im Bundesblatt veröffentlicht am 3.5.2011. Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnenund Bürger stellen hiermit, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren: Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert: Art. 116 Abs. 2 zweiter Satz (neu) 2 … Kinder- und Ausbildungszulagen sind steuerfrei. Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches.

Kanton

Nr.

Name

handschriftlich in Blockschrift

Vorname

handschriftlich in Blockschrift

Postleitzahl

Politische Gemeinde

Geburtsdatum

Wohnadresse

Tag/Monat/Jahr

Strasse/Hausnummer

Unterschrift eigenhändig

Kontrolle leer lassen

1. 2. 3. Wichtig: Die Liste ist vollständig oder teilweise ausgefüllt sofort zurückzusenden an das Initiativkomitee: CVP / PDC / PPD / PCD, «Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen!», Postfach 362, 3052 Zollikofen, das für die Stimmrechtsbescheinigung besorgt sein wird. Weitere Unterschriftenbögen können per Email bei info@cvp.ch bestellt oder auf der Homepage www.familieninitiativen-cvp.ch heruntergeladen werden. Ablauf der Sammelfrist: 3.11.2012 Die unterzeichnete Amtsperson bescheinigt hiermit, dass o b e n s te h e n d e (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksinitiative in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Amtsstempel

Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson (eigenhändige Unterschrift und amtliche Eigenschaft)

Ort: Datum: Das Initiativkomitee, bestehend aus nachstehenden Urheberinnen und Urhebern, ist berechtigt, diese Volksinitiative mit absoluter Mehrheit seiner stimmberechtigten Mitglieder zurückzuziehen. Darbellay Christophe, Le Perrey, 1921 Martigny-Croix; Schwaller Urs, Rossackerstrasse 4, 1712 Tafers; Binder Marianne, Müntzbergstrasse 21, 5400 Baden; David Eugen, Marktgasse 20, 9000 St. Gallen; de Buman Dominique, Place de Notre-Dame 12, 1700 Fribourg; Frey Tim, Freiensteinstrasse 6, 8032 Zürich; Glanzmann-Hunkeler Ida, Feldmatt 41, 6246 Altishofen; Häberli-Koller Brigitte, Im Furth, 8363 Bichelsee; Hany Urs, Chileweg 8, 8155 Niederhasli; Meier-Schatz Lucrezia, Haus zum Bädli, 9127 St. Peterzell; Pedrazzini Luigi, Sentiero alle coste 1, 6600 Solduno; Pfister Gerhard, Gulmstrasse 55, 6315 Oberägeri; Romano Marco, Via Carlo Pasta 21, 6850 Mendrisio; Seydoux Anne, Rue du Mont-Terri 15, 2800 Delémont. 1

SR 101

Ausschneiden und einsenden

Eidgenössische Volksinitiative «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen»


Was will dieser junge Mann in Bern? Daniel Piazza-Zemp (32) ist der jüngste Nationalratskandidat der CVP. Doch «grün hinter den Ohren» ist er nicht. Er ist seit fünf Jahren Einwohnerrat und hat starke politische Ideen für Bern.

Ist «Jung» ein politisches Programm? Daniel Piazza-Zemp: Nein, aber alle Generationen haben ihre eigenen Sichtweisen. Ich will die Sicht der Jüngeren in Bern einbringen. In welchen Bereichen? Vor allem in der Bildungspolitik. Berufslehren haben in Bern zu wenig Gewicht, weil das Bundeshaus von Akademikern dominiert wird. Was bedeutet die «Sichtweise der Jüngeren» bei der Berufsbildung? Den Trend zur Akademisierung und Vernachlässigung der Berufslehre stoppen, weil die Berufsbildung das Rückgrat unserer Wirtschaft ist. Aha... obwohl Sie Akademiker sind? Ich spiele das eine nicht gegen das andere aus. Ich stamme aus einfachen Verhältnissen und habe alle Stadien des dualen Bildungssystems durchlaufen. KV-Lehre, Betriebsökonomie an der Fachhochschule Luzern, schliesslich Studium an der Uni St. Gallen.

Welche politischen Schlüsse ziehen Sie? Das Bildungssystem muss noch durchlässiger werden. Es kann auch nicht sein, dass eine Meisterprüfung 15‘000 Franken und Semestergebühren nur 1‘000 Franken kosten. Weiterbildung für Berufsleute muss günstiger und somit attraktiver werden. Hand aufs Herz, der Sprung vom Einwohnerrat zum Nationalrat ist schon sehr gross? Den traue ich mir zu. Ich bin ein politischer Mensch und seit fünf Jahren schweizweit der einzige JCVP-Parlamentarier. Wenn ich von etwas überzeugt bin, lege ich mich voll ins Zeug. Davon zeugen meine 25 Vorstösse und mein Anstoss für die JCVP-Familieninitiative.

Daniel Piazza-Zemp

32, frisch verheiratet , Kriens, Kaufmann/Projektleiter Einwohnerrat Kriens

So tickt Bern wirklich – bei Tag und Nacht: zum Beispiel Networking Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind Menschen wie Du und ich; auch sie zeigen Emotionen. Und diese wollen gepflegt sein, quer durch alle Schichten, Regionen und Parteien. Dem Gegenüber zuhören – statt auf ihn

einreden, ein freundliches Wort, ein Schalk, ein Lob für ein treffendes Argument oder ein gutes Votum, ein freundschaftlicher Tipp, ein Vorlassen in der Debatte, eine intelligente Frage. Das alles passiert im Ratssaal, in der Wandelhalle, an der Fraktions- oder Kommissionssitzung, in der Altstadtbeiz bei einem Glas Wein, am Mittag am Rande eines Vortrages, auf dem Weg zum Bahnhof, beim Schlummerbecher in der Hotelhalle. Und es gilt auch für Journalis-

Ruedi Lustenberger

ten, Bundesrätinnen und Chefbeamte. Auch sie sind Menschen aus Fleisch und Blut. Vielen fällt es nicht leicht, ein breites Netzwerk aufzubauen. Ich mach’s gern, weil ich die Menschen mag. Es kämen mir halt die typischen Eigenschaften des Entlebuchers zugute, behaupten meine Kollegen. Und der Nachsatz, ich sei eben ein kleines Schlitzohr, bestätigt, was ich selber weiss, mir anmerken zu lassen jedoch tunlichst vermeide...

61, Romoos, verheiratet, 5 Kinder, Nationalrat/Schreinermeister


Unsere Kandida und K

Kathrin Graber

45, Kriens, Rechtsanwältin/Einwohnerrätin/Fraktionschefin

Leo Müller

53, Ruswil, Rechtsanwalt/Kantonsratspräsident 2011

Das fr man (n

In einer SAC-Hütte auf über 3‘000 Meter Höhe.

In der Nacht vor der Ruswiler Gemeindeabstimmung am 11. September.

1 Wann haben Sie das letzte Mal sch

Nein. Ich bin unbestechlich.

Nein, ich verstehe ihn und seinen Walliser Dialekt nicht.

2 Möchten Sie mit Fifa-Chef Sepp Bl

Ja. Auch hier braucht es einen langen Atem wie in der Politik.

Nein, ich brauche den Schnauf für das Präsidialjahr.

3 Nehmen Sie am «Lucerne Maratho

Nur auf dem politischen, oft rutschigen Parkett.

Ja, auf vielen Hochzeiten.

4 Tanzen Sie gerne?

Sprachen, damit wir uns besser verstehen.

Mathematik, weil Bauern rechnen können.

5 Welches war Ihr liebstes Schulfach

High Heels. Ich will nicht auf die Nase fallen.

Für eine Luxussuite in einem Nobelhotel.

6 Wofür würden Sie niemals Geld au

Gründe sind die offene Finanzierung, die anderen Projekte in der Schweiz und die Frage, ob der Bund unser Anliegen ernst nimmt. Wir müssen im Kanton das Projekt vorwärts treiben. So ist die Chance grösser, dass es schneller geht.

Weil ein Jahrhundertprojekt nicht im Halbstundentakt entsteht. Es braucht enorm viel Lobbyarbeit, aber auch Abklärungen und Informationsarbeit.

7 Warum kommt das Projekt eines T

In der Schweiz sind alle vor dem Gesetz gleich. Das zeichnet unseren Rechtsstaat aus und davon bin ich aus eigener Erfahrung in meinem Job überzeugt.

Nein, das darf gar nicht sein. Auch Reiche müssen sich an Gesetze halten. Deshalb freut mich das Urteil im Fall des Milliardärssohns Carl Hirschmann.

8 Haben die Reichen in der Schweiz

Nein. Die Post soll den heutigen Service public, sowohl bei den Poststellen als auch bei der Zustellung, aufrechterhalten. Die Versorgungssicherheit muss gerade auch in Randregionen gewährleistet bleiben.

Nur wenn sie den Service public gewährleisten kann. Der Trend zur Bevorzugung der Städte ist heute gross. Wir dürfen deswegen aber die Landschaft und die Randregionen nicht vernachlässigen.

9 Darf die Post noch weitere

Verbesserte Integration mit Unterstützung der Ausländer und der Offenheit der Schweizer, faire und rasche Verfahren für die Regelung des Aufenthalts, Bekämpfung der Ausländerkriminalität und des illegalen Aufenthalts.

Eine differenzierte! Es darf nicht sein, dass unsere Jungen im Ausgang Angst haben müssen. Gleichzeitig braucht unsere Volkswirtschaft ausländische Arbeitskräfte.

10 Welche Ausländerpolitik

Weggefährten erzählen Walter Andreas Müller Schauspieler

«Kathrin Graber ist eine sachliche und zugleich humorvolle Person. In der Politik vermittelt sie zwischen unterschiedlichen Positionen, um zu Lösungen zu kommen. Mit ihrer Art baut sie Brücken zu andern Menschen und Parteien. Ihre Leidenschaft sind Berg- und Skitouren. Dazu braucht es Ausdauer und Beharrlichkeit: Eigenschaften, die sie in der Politik gut einsetzen wird.»

Oscar J. Schwenk

VRP/CEO Pilatus Flugzeugwerke AG

«Ich arbeite schon viele Jahre mit Leo Müller zusammen und wurde noch nie enttäuscht. Er ist zuverlässig, lösungsorientiert und hebt nicht ab wie unsere Flugzeuge. Wir brauchen in der Politik unbedingt mehr solche Leo Müllers. Also Leute, die sich mit voller Kraft für die Wirtschaft, die Arbeitsplätze und die Region einsetzen, Leute mit Bodenhaftung.»

so langsam vorwärts?

als die Armen?

Poststellen schliessen?

braucht die Schweiz?


atinnen n wie sie keiner kennt Kandidate

ragt nicht)

Pius Zängerle

Konrad Graber – Ständerat

hlecht geschlafen?

Aus Sorge wegen der Mit-Verantwortung für das Luzerner Kantonsspital.

Ich schlafe immer gut, meistens allerdings zu wenig.

latter die Ferien verbringen?

Nein. FCL-FCB wäre schnell abgehakt. Was dann?

Ich ziehe Velotouren mit meiner Frau in Korsika vor.

Auch schon. Im Promi-Lauf habe ich den SVP-Läufer abgehängt.

Ja, aber wie bisher nur beim Halbmarathon.

Ja, aber ziemlich dilettantisch.

Das hängt von der Tanzpartnerin ab.

Alle bis auf Turnen: Ich bin kein Ballkünstler.

Informatik und Stenographie.

usgeben?

Sag nie(mals) nie.

Für Bungee-Jumping und Parkbussen.

Tiefbahnhofs in Luzern

Langsam? – Es geht mit Zug voran: 2009 Sondersession und Volksabstimmung. Aktuell läuft das Vorprojekt inklusive Option Durchgangsbahnhof. Wir brauchen jetzt mächtig Schub in Bern, damit Luzern zum Zug kommt.

Auch andere Kantone wollen ihre Projekte realisieren, die Finanzen sind knapp und die demokratischen Prozesse benötigen ihre Zeit. Deshalb braucht es einen vollen Einsatz von Regierung und Mitgliedern des Bundesparlamentes aller Parteien.

z mehr Rechte

Manchmal scheint das so. Wir haben es aber selber in der Hand, welche Rechte und Pflichten gelten. Dafür müssen sich die Bürgerinnen und Bürger demokratisch-republikanisch einsetzen. Die Faust im Sack nützt niemandem.

Nein, wir müssen aber sicherstellen, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter aufgeht (zum Beispiel Millionen-Boni).

Die Post muss einen vernünftigen Service public aufrechterhalten. Aber wo kaum ein Kunde kommt, muss eine Schliessung möglich sein. Auf Dauer kann die Politik nicht gegen die gesellschaftliche Entwicklung arbeiten.

Es gibt keinen Grund, das Postangebot (Poststellen und Zustellungszeitpunkt) zu verschlechtern.

Die offene Schweiz ist unser Erfolg. Starke holen die fehlenden Talente, Schwache schotten sich ab. Um das Erfolgsmodell Schweiz zu sichern, brauchen wir einen intelligenten Umgang mit der Migration anstatt Drohungen.

Eine Anerkennung der Arbeitsleistung integrierter Ausländer und eine konsequente Bekämpfung von Missbrauch. Daher mit Herz und harter Hand.

on» teil?

h?

49, Adligenswil Unternehmer/Kantonsrat

53, Kriens dipl. Wirtschaftsprüfer/Betriebsökonom HWV

Weggefährten erzählen Silvio Degonda

ehem. Chef Finanzverwaltung

«Ich habe während vieler Jahre sehr gerne mit Pius Zängerle zusammengearbeitet. Er ist ein hervorragender Analytiker, ein sehr schneller und präziser Denker und was er sagt, setzt er auch um. Trotz seiner Brillianz führt er sich nie wie ein Superstar auf.»

Nadja Räss Jodlerin

«In meinen Jodelkursen habe ich Konrad Graber stets als Menschen erlebt, der Neuem gegenüber sehr offen ist und sich mit viel Elan der Herausforderung des Jodelns stellt. Sein Talent liegt wohl mehr in der Politik. Trotzdem hat er in den Kursen viel Ausdauer bewiesen. Dies ist auch in der Politik hilfreich.»


d n u n e n n i r e u ä r B u z P CV rn blasen Baue

DIE Landoffensive, Liste 21

e v i s n e f f o d n a L

er n mit einer Neuheit auf. Auf ein hle Wa n de en mm ko n de i be t alle wollen Die Luzerner CVP warte uern für den Nationalrat. Sie Ba d un n ne rin ue Bä n be sie en kantons Luzern. eigenständigen Liste kandidier zen – ganz im Sinne des Agrar set ein ft ha tsc wir nd La rke sich in Bern für eine sta lt die Fast nirgends in der Schweiz spie e wie im Roll se gros Landwirtschaft eine so der ent Proz en sieb d Kanton Luzern. Run tschaft – dwir Lan der in iten arbe Erwerbstätigen en Mittel. doppelt so viele wie im schweizerisch e Fläche Auch die landwirtschaftlich genutzt den ist beeindruckend. Abgesehen von ends so nirg Kantonen Waadt und Bern wird esetzt eing aft viel Land für die Landwirtsch wie im Kanton Luzern. grosses «Der Kanton Luzern hat damit ein er weiz Sch den es dass Interesse daran, Josef sagt t», geh gut ern Bau und Bäuerinnen aftstsch Bircher, Präsident der CVP-Landwir Schnider, ri Tho , Jung z Fran Mit ion. miss kom itionell Josef Leu oder Franz Brun hat trad wirkungst chaf die CVP die Luzerner Bauerns wollen ition Trad se voll in Bern vertreten. «Die her. Birc f Jose wir weiterführen», sagt

n rt die CVP nebe rund präsentie n ne tin da Aus diesem G di Kan sieben weitere der Hauptliste n Bauernstand de r fü ch si e di n, te da di sich. Der Viund Kan en haben es in am N ie D n. ze einset en BauernverSchweizerisch s de t en id äs zepr äsident der tonsrat, der Pr an K d un s nd ba tonsräte, ein uern, drei Kan ba io B r: er rn ze Lu Quereinsteige sident und ein dafür ir w n le Gemeindeprä ol en Liste w tig rä ka ch ho haft auch «Mit dieser rner Landwirtsc ze Lu e di ss da sorgen, nwert hat», n hohen Stelle in Zukunft eine ircher. erklärt Josef B

Diese Ziele verfolgt die CVP-Landwirtschaftspolitik • Qua

lität statt Quantität: Schweizer Lebensmittel sollen noch besser, gesünder und regionaler werden. • Abbau der Vorschriften: Vorschrif ten bremsen den unternehmerischen Geist der Landwirte und verteuern Prod ukte. Wirkungslose Weisungen sind desw egen zu streichen. • Kulturland erhalten: Landwirtsch aftszonen müssen besser geschützt werden. Um die Verbauung von Grünflächen zu stoppen, muss verdichtet gebaut werden. • Zusätzliche Einkommensmöglic hkeiten: Innovative Bauern sollen die Möglichk eit erhalten, zusätzliche Einkünfte zu erlangen – z. B. durch Direktverma rktung ab Hof, Agrotourismus oder die Produktion erneuerbarer Energien .


Bernadette Bründler-Lötscher

Josef Bircher

1960, Bäuerin und Flor istin fünf erwachsene Kinder, , Ebikon, verheiratet, Kantonsrätin, Ortsparteip räsidentin.

ent, nder, Präsid ratet, drei Ki n. alters, verhei wirtschaftskommissio M , irt w nd VP Land 1963, La Präsident C Bio Luzern,

«Als innovative und bodenst ändige Bäuerin und Kantonsrätin möchte ich vor allem auf die Anlieg en der Bauern und Bäuer innen von Nebenerwerbs betrieben aufmerksam machen. Das Ziel der Lan dwirtschaftspolitik muss es sein, das Bauernsterb en in Grenzen zu halten, die Landwirtschaft nicht zu verindustrialisieren un d die unternehmerische Freiheit der Landwirte zu stärken.»

altige r die nachh iere mich fü ag g es. Die en m h Ic au « s Lebensr re se en n u g n Bauernfamili Entwicklu litik soll den o p ts b af h au sc R Landwirt nd weniger n eröffnen u . verursachen neue Chance d Menschen n lich u g r ö u m at t N is bau an tomenergie A er d s au g ung Der Ausstie und Erforsch Die Nutzung ll. rosses g vo n n n ei si t g d un gien brin er n E en ar b euen Arbeits von erneuer mit vielen n al zi n te o p ts Wirtschaf » ie Schweiz. plätzen für d

Josef DisslerMüller

riebsleiter, Wolhusen, 1955, Landwirt und Bet e Kinder, Kantonsrat, sen ach erw i dre verheiratet, scher Bauernverband. Vizepräsident Schweizeri

langt inno-

«Politik ist spannend und ver Als politisch . und weitsichtige Köpfe

vative denkender Mensch erfahrener und vernetzt rientiert für unsere werde ich mich lösungso i steht der Mensch Werte engagieren. Dabe ortung im Mittelpunkt. mit seiner Eigenverantw erpunkte sind: Meine politischen Schw U, Bildung, Verkehr Landwirtschaft und KM und Raumplanung.»

rey- ander F i d i He enschw wenig Neu ft nur o s e n. Als gibt ate erheir ach, v tin. p m e rä erin, S rporations , Bäu 1961 nsrätin, Ko to olitik Kan alen P

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etze lagen mzus u t n h Grund o c t ie e n r d s a , k e . n «In der um, um Bunde ich mithelfe zu gestalten ediniv B t a Spielr lrätin möch bens posit re für gute re na io t menle sbesonde zen. Weite a N usam Z s d inset ich in e r ich m haft e planung un nunse c e s t d r ir e w w ie m d il i u n e a m a R L Fa Dab für die on mir sind gie sowie n e g n lo v gu kte Öko erpun chaft und Schw s t ir hr, W Verke .» ik polit

Lukas Lustenberger

1974, Landwirt und Metzger, Hofstatt/Luthern, verheiratet, drei Kinder, Präsident der Landi Hüswil, Verbindungsmann Fleckviehzuchtgenossenschaft Luthern.

«Das grösste Problem der Schweizer Politik

ist der vorherrschende Egoismus. Man denkt nicht mehr als Ganzes, sondern nur noch für sich. Anstatt gemeinsam sinnvolle und konstruktive Lösungen für anfallende Probleme zu finden, wird in erster Linie versucht dem anderen eins auszuwischen. Mein Anliegen ist, die Scheuklappen abzulegen und überparteilich Lösungen anzustreben.»

Thomas Grüter

r Söhne, rheiratet, vie an, St. Urban, ve t UHG Pfaffnau-St. Urb , irt w nd La iden 1964, sident, Präs rä ep nd ei Gem eine Oberst. dwirt ist mir

nder Lan

«Als praktiziere g unseres Berufstandes ke Vertretun n Luzern im

star kanto dwirtschafts neue aus dem Lan htig. Ich will ic w t en m la ar P n nationalen d gute Idee nbringen un litik, die o p ie g er Gedanken ei n E ie künftige D . n sind re h ik ü lit rf weite rmeepo sowie die A ik f lit o au p h en ic ili Fam e ich m iers, in welch g ss n o D ru re ah rf te wei ng und E er Ausbildu n ei m d n ru » G öchte. nbringen m intensiver ei

Markus Odermatt

1966, Landwi rt Kantonsrat, Of und Werkhofmitarbeiter, Ba llwil, fizier der Feue rwehr Oberse etal.

«Als bodenständ iger Landwirt mit traditionelle Werten und M n ut zu Neuem ist es mir ein Anliegen, den Bauernfamilie n wieder eine pektive zu gebe Persn. Unsere tradi tionelle Landwirtschaft brau cht Visionen un d Ideen. Solid aufgebaute Pr ojekte sollten unterstützt un mitgetragen w d erden. Wichtig sind für mich einfachere un d kürzere Am tswege, welch die Motivation e und das Unter nehmertum unserer Bauer nfamilien nich t behindern.»


Eidg. Volksinitiative

Für Ehe und Familie Gegen die Heiratsstrafe Familien bilden das Fundament unserer Gesellschaft. Sie zu stärken gehört zur CVP-Politik. Nach wie vor werden jedoch Ehepaare gegenüber Konkubinatspaaren benachteiligt. Sowohl bei den Steuern als auch bei den Sozialversicherungen.

Rechnungsbeispiele (Diese Rechnungsbeispiele zeigen die heutige ungerechte Situation verheirateter Paare auf) Beispiel 11: Junges Paar, lebt in Bern

Was will die Initiative?

Die Initiative will die Benachteiligung der Ehe gegenüber anderen Lebensformen konsequent beseitigen und enthält einen klaren Auftrag an den Gesetzgeber: Verheiratete Paare dürfen gegenüber Konkubinatspaaren nicht mehr benachteiligt werden.

Unverheiratet, zu bezahlende Steuern

Verheiratet, zu bezahlende Steuern

Er: 50’000 CHF Sie: 60’000 CHF Gemeinsam: 110’000 CHF

Er: 9’710 CHF Sie: 12’190 CHF Gemeinsam: 21’900 CHF

Gemeinsam: 23’160 CHF

Nur weil es verheiratet ist, bezahlt das Paar 1’260 CHF mehr Steuern. Beispiel 22: Zweiverdienerpaar, lebt in Brig

Wem nützt die Initiative?

Von der Initiative profitieren alle verheirateten Paare. Diejenigen, welche das traditionelle Einverdiener-Familienmodell leben, Doppelverdienerpaare, Paare, bei denen ein Partner einer Teilzeitarbeit nachgeht und vor allem auch Rentnerpaare. Diese werden gegenüber AHV-Konkubinatspaaren nicht mehr benachteiligt.

Steuerbares Einkommen

Steuerbares Einkommen

Vermögen

Unverheiratet, zu bezahlende Steuern

Verheiratet, zu bezahlende Steuern

Er: 70’000 CHF Sie: 70’000 CHF Gemeinsam: 140’000 CHF

Er: 25’000 CHF Sie: 25’000 CHF Gemeinsam: 50’000 CHF

Er: 11’360 CHF Sie: 11’360 CHF Gemeinsam: 22’720 CHF

Gemeinsam: 26’920 CHF

Nur weil es verheiratet ist, bezahlt das Paar über 4’000 CHF mehr Steuern. Beispiel 3: Rentnerpaar mit Anspruch auf Maximalrente Rentenanspruch wenn verheiratet Eine auf 150% plafonierte Rente

PC-Konto: 30-3666-4

Rentenanspruch wenn unverheiratet Beide Renten in voller Höhe

Nur weil es verheiratet ist, erhält das Paar eine tiefere Rente.

www.familieninitiativen-cvp.ch

Angaben berechnet mit Hilfe des Steuerrechners des Kantons Bern. Sie finden den Link auf www.familieninitiativen-cvp.ch 2 Angaben berechnet mit Hilfe des Steuerrechners des Kantons Wallis. Sie finden den Link auf www.familieninitiativen-cvp.ch 1

Im Bundesblatt veröffentlicht am 3.5.2011. Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger stellen hiermit, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren: Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert: Art. 14 Abs. 2 (neu) 2 Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Sie bildet in steuerlicher Hinsicht eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie darf gegenüber andern Lebensformen nicht benachteiligt werden, namentlich nicht bei den Steuern und den Sozialversicherungen. Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches.

Kanton

Nr.

Name

handschriftlich in Blockschrift

Vorname

handschriftlich in Blockschrift

Postleitzahl

Politische Gemeinde

Geburtsdatum

Wohnadresse

Tag/Monat/Jahr

Strasse/Hausnummer

Unterschrift eigenhändig

Kontrolle leer lassen

1. 2. 3. Wichtig: Die Liste ist vollständig oder teilweise ausgefüllt sofort zurückzusenden an das Initiativkomitee: CVP / PDC / PPD / PCD, «Heiratsstrafe abschaffen!», Postfach 362, 3052 Zollikofen, das für die Stimmrechtsbescheinigung besorgt sein wird. Weitere Unterschriftenbögen können per Email bei info@cvp.ch bestellt oder auf der Homepage www.familieninitiativen-cvp.ch heruntergeladen werden. Ablauf der Sammelfrist: 3.11.2012 Die unterzeichnete Amtsperson bescheinigt hiermit, dass obenstehende (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksinitiative in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Amtsstempel

Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson (eigenhändige Unterschrift und amtliche Eigenschaft)

Ort: Datum: Das Initiativkomitee, bestehend aus nachstehenden Urheberinnen und Urhebern, ist berechtigt, diese Volksinitiative mit absoluter Mehrheit seiner stimmberechtigten Mitglieder zurückzuziehen. Darbellay Christophe, Le Perrey, 1921 MartignyCroix; Schwaller Urs, Rossackerstrasse 4, 1712 Tafers; Binder Marianne, Müntzbergstrasse 21, 5400 Baden; David Eugen, Marktgasse 20, 9000 St. Gallen; de Buman Dominique, Place de Notre-Dame 12, 1700 Fribourg; Frey Tim, Freiensteinstrasse 6, 8032 Zürich; Glanzmann-Hunkeler Ida, Feldmatt 41, 6246 Altishofen; Graber Konrad, Amlehnhalde 18, 6010 Kriens; Häberli-Koller Brigitte, Im Furth, 8363 Bichelsee; Hany Urs, Chileweg 8, 8155 Niederhasli; Meier-Schatz Lucrezia, Haus zum Bädli, 9127 St. Peterzell; Pedrazzini Luigi, Sentiero alle coste 1, 6600 Solduno; Pfister Gerhard, Gulmstrasse 55, 6315 Oberägeri; Romano Marco, Via Carlo Pasta 21, 6850 Mendrisio; Seydoux Anne, Rue du Mont-Terri 15, 2800 Delémont. 1

SR 101

Ausschneiden und einsenden

Eidgenössische Volksinitiative «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe»


e h c n a l b e Cart für Ruedi Heim Bischofsvikar, Luzern

Auszüge aus der Predigt, die Ruedi Heim am 1. August 2011 beim Brunch der CVP Stadt Luzern gehalten hat.

einer gan Die Mitte... aus

z anderen Optik

gesagt: Je Spiritual einmal n ei m ir m t ha Mitte s Studiums ir dort in dieser w e di , .... Während de ln ze ur , um uns zu je tiefer die W en wir Mauern ch fester die Mitte, au br er ig en te weiss, , umso w ich um diese Mit er ig wachsen lassen en w Je : so n muss kehrt gilt al so höhere Mauer um , ue ra schützen. Umge rt den ve d r all dem drohen rauf baue un je weniger ich da ich mich zu schützen vermag vo spirituell richtig ist, das mit t. ... Was iert ich errichten , da s Kreuz degrad bar mich bedroh in da he n sc en w en , ss ts au ch Farbe in en. Es nützt ni Unbill, was von che die richtige litische übertrag el w Po , s en da rf f dü au en an dass wir tz kann m s nur jene benu politisch Tätige, s da , al en ie S ch ei ss Z da m , ir wird zu eine . Wenn man h wünsche m itte verwurzeln lein tragen. ... Ic M ch er bü es ei rt di Pa in s m it dem ihre ir un e zwar formal m si wissen. Dass w an te it m M n e en es W di . alle um liche Mitte ymne ist für die eigent it der Nationalh m blind geworden ls ha ut la d tzt hält un Kreuz noch bese e völlig von der besingt. Aber si rt hat, kann Bedeutung entlee auern man nur noch M lber zu ch se errichten , um si schützen.

News&Klatsch Sonja Schwegler, die Frau von Parteipräsident Martin Schwegler, ist sehr

weltgewandt. So spricht sie so gut französisch, englisch und chinesisch, dass es ihr leicht fällt, als Stadtführerin die Touristen für Luzern zu begeistern. Kein Wunder, dass ihr Mann ab und zu alleine zu Hause zum Rechten schauen muss. Doch Martin Schwegler weiss diese Zeit zu nutzen: Er wäscht und bügelt seine Hemden. Das kann er nämlich… Nationalratskandidatin Kathrin Graber, Fraktionschefin im Krienser Einwohnerrat, schwärmt schon in jungen Jahren vom Skirennfahrer Bernhard Russi. Mit Zeichnungen will sie ihn erfreuen. Will, denn die Post kommt nie an. Ihr Bruder, der heutige Ständerat

Konrad Graber,

fängt die Briefe jeweils ab und formuliert, um seine kleine Schwester vor Enttäuschungen zu bewahren, Antworten, ergänzt mit Russi-Bildern und Autogrammen. So bekommt Kathrin Graber das Gefühl, der berühmte Skirennfahrer im fernen

Andermatt interessiere sich auch ein klein bisschen für sie.

Josef Wyss war der Erste

Josef Wyss war der erste Nationalratskandidat, der in den Sommerferien mit seinen Plakaten präsent war. Mit einer witzigen Serie von verPius Zängerle lebt mit seiner Ehefrau schiedenen Themenplakaten stellte er spielerisch Andrea Zängerle-Baumann und die Frage «Wo steht Josef Wyss?» Die eine den drei Töchtern in einem Frauenhaushalt. Das Antwort gibt er selber auf seinen Plakaten mit einem politischen Statement. Die andere Antwort kann so seine Vorteile haben. Zum Beispiel bei können die Passantinnen und Passanten geben. der letzten Ferienreise in Kalifornien. Der CVPSie müssen herausfinden, wo das jeweilige Bild Politiker fährt mit dem Auto auf dem kurvigen entstanden ist. Highway, ohne allzu sehr auf den Tacho zu Der eigenwillige Auftritt in einem frühen Zeitpunkt schauen. Was einem Sheriff missfällt, der die hat sogar den Zürcher «Tages-Anzeiger» auf den unbelasteten Eschenbacher NationalratsVerfolgung aufnimmt und das Fahrzeug stoppt. kandidaten aufmerksam gemacht. In seiner AusUnd wissen will, woher die Familie komme und gabe vom Samstag, 10. September, widmet wie lange sie in den Vereinigten Staaten bliebe. das Zürcher Blatt Josef Wyss eine halbe Seite, Pius Zängerle sieht vor dem inneren Auge schon, um gleichzeitig auf die Wahlkampfwie er eine happige Busse budgets der Parteien und Personen einzugehen. Beeinzahlt. Wenn da nicht drei blaue weibliche Augenpaare druckt hat den «Tages-Anzeiger» ganz ffensichtlich, wären, die unwiderstehlich dass Josef Wyss auch mit ihren Wimpern klimohne Erfahrung in einem pern. Mit Erfolg, denn der lokalen oder kantonalen Parlament den Mut Sheriff gibt nach: «Okay, zu einer Kandidatur Sie haben ja Ferien vor hat, sie offenbar spielesich. Dabei könnte es risch nimmt. mit dem Budget knapp Josef Wyss werden. Aber das 43, liiert, Eschenbach nächste Mal…» Käser/Mitglied GL


DasWloerttzte

«Mein Vorbild ist Polizist Wäckerli» «Sicherheit ist mehr als nur Polizei, eine gute Versicherung oder ein Seniorentrolley, der Betagten Halt gibt. Es ist ein Thema, das uns alle angeht und zu dem wir alle etwas beitragen können. Zum Beispiel, wenn wir sehen, dass am Bahnhof Jugendliche achtlos Abfall wegwerfen und der Briefkasten des Nachbarn überquillt. Oder am Luzerner Grendel Velos am Boden liegen und in unserer Nähe Unschuldige attackiert werden. Dann dürfen wir nicht wegschauen, sondern müssen eingreifen, höflich und bestimmt, aber ohne unnötige Risiken einzugehen. Ich bin für mehr Zivilcourage, mehr Verantwortung und eine bessere Zusammenarbeit mit der Polizei. Sie sehe ich als Partner, der auf das Wissen der Bevölkerung zählt und eine sinnvolle Aufgabe erfüllt, insbesondere wenn soziale Probleme auftauchen. Mein Vorbild ist der unvergessene Polizist Wäckerli, ein Mann, der das Herz am rechten Fleck hat, bürgernah, verständnisvoll und konsequent, seiner Aufgabe verpflichtet. Für mich sind Polizisten Berufsleute, die unser Vertrauen verdienen. Und ich weiss: Das kostet uns etwas. Aber das darf es auch zugunsten unserer Sicherheit. Denken wir daran, wenn es das nächste Mal um neue Stellen für die Polizei geht.»

Pius Segmüller



59, Nationalrat, Luzern Verheiratet, 2 Kinder Sicherheitsunternehmer, Präsident Schweizerischer Zivilschutzverband

Mehr Internet

Mehr Social Media Mehr Meinungen

News von der und über die CVP Luzern: www.cvpluzern.ch

Die Luzerner CVP ist auch auf Facebook und Twitter

Ihre Meinung über die Zeitung «11 minuten»: www.wahlenluzern.ch

Wettbwerb n e g a r F 1. 2. 3.

3

Wer setzt sich als Präsidentin der Pro Senectute speziell

für ältere Leute ein?  er möchte, dass an der Universität Luzern sowohl WirtschaftsW wissenschaften wie auch Psychologie studiert werden können? Wer hält in der Schweiz den einzigen JCVP-Sitz in einem Parlament?

Zu gewinnen! 1 Familienausflug ins Schongiland, Schongau Spass, Spiel und Erholung für die ganze Familie

An

✂ n o l a t twort

Antwort 1 Antwort 2 Antwort 3

Name/Vorname: Strasse: PLZ/Ort: Telefon:

Impressum Herausgeberin: CVP Kanton Luzern, Maihofstrasse 70, Postfach 6856, 6000 Luzern Redaktion: Kurt Bischof/Albert Schwarzenbach Gestaltung: bischof | meier und co., hochdorf Druck: Luzerner Druckzentrum Auflage: 180’000 Exemplare

E-Mail:

Bitte zurückschicken bis 10. Oktober 2011 an:

CVP Kanton Luzern, Maihofstrasse 70, Postfach 6856, 6000 Luzern 6 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz über den Wettbewerb geführt.

11 minuten 01  

11 minuten: die neue Wahlzeitung der CVP Kanton Luzern

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