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CVP Wädenswil Postfach, 8820 Wädenswil g.spescha@bluewin.ch

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Wädenswiler in den Kantonsrat Am 3. April wählen wir Kantonsrat und Regierungsrat. Da stellt sich die Frage: Wen soll ich wählen? Wer vertritt mich am besten? Wir von der CVP Wädenswil offerieren Ihnen eine gesunde Mischung unter dem Motto „liberal-sozial“.

EDITORIAL

LIEBE LESERIN LIEBE LESER Es herrscht emsiges Bauen in unserer Stadt. In vielen Quartieren „zieren“ Baustellen und Baugerüste Strassen und grüne Wiesen. Einerseits freut’s die Finanzabteilung, da mit guten SteuerzahlerInnen gerechnet werden kann, andererseits …. Diese Bauwerke sind ja nicht gerade günstig zu erstehen. Die Bodenpreise sind für die meisten in unserer Region in fast unerschwingliche Höhen gestiegen. Eine 4.5 Zimmerwohnung für über eine Million Franken, ist für die wenigsten Familien bezahlbar. Doch unsere Region ist offenbar sehr beliebt und hat grosse Anziehungskraft weit über die Grenzen hinaus. Die Nähe zum See und der weite Blick in die Berge sind wohl einmalig. Hoffen wir, dass sich die zukünftigen WädenswilerInnen auch aktiv in unser „Dorfleben“ einbringen. Denn nur wenn unsere Stadt auch mit Leben gefüllt wird, bleibt Wädenswil attraktiv und verkommt nicht zur Schlafstadt, wie dies einigen Gemeinden den See abwärts ergangen ist. Herzlich grüsst

Philipp Kutter (bisher), Monika Greter und Beat Wiederkehr für Wädenswil in den Kantonsrat

Die CVP fördert eine liberale Gesellschaft ohne die sozialen Grundwerte zu vergessen. Die soziale Marktwirtschaft liegt uns am Herzen, und sie ist vermutlich das einzige brauchbare Modell, wie uns die bitteren Erfahrungen der Finanzund Wirtschaftskrise zeigen.

Wir unterstützen jene, die auf eigenen Füssen stehen und die soziale Verantwortung übernehmen. Da stechen für uns zwei Gruppen klar hervor: die Familien und die Klein- und Mittelunternehmen (KMUs). Bei den Familien ist es offensichtlich, hier wachsen die Bürgerinnen und

Paul Rota Stadtrat Finanzen

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Bürger der Zukunft heran. KMUs schaffen Arbeitsplätze und Lehrstellen, sie betreiben Wertschöpfung und stellen für die Altpapiersammlung ihren Lieferwagen zur Verfügung. Unser Kanton braucht eine politische Stimme, die es versteht, liberale und soziale Anliegen zu vereinen. Unser Kanton braucht gemässigte Kräfte. Wenn die Pole weiter zulegen, wird die Schweiz bald unregierbar sein. Wir von der CVP verfolgen den liberal-sozialen Kurs hartnäckig und werden das auch in Zukunft tun. Wir setzen uns ein: für starke Familien, sie brauchen bezahlbaren Wohnraum und müssen steuerlich entlastet werden, z.B. mit höheren Kinderabzügen.

für lebendige Städte und Gemeinden, wir setzen uns ein für lebendige Zentren und für eine zukunftsorientierte Raumplanung. Einkaufszentren an der Autobahn brauchen wir keine.

für einen haushälterischen Umgang mit den Finanzen, der Staat soll dort aktiv sein wo nötig, mehr nicht. Er darf aber nicht auf dem Buckel der Schwächsten sparen.

für mehr Arbeitsplätze, auch in Wädenswil, zum Beispiel im Neubüel.

für einen Umweltschutz ohne ideologische Scheuklappen; mit einem guten öffentlichen Verkehr und der Förderung alternativer Energien, ohne aber das Auto zu verteufeln.

für eine moderne Schule, bei der das Geld den Kindern zugutekommt und nicht der Bildungsbürokratie. für einen sicheren Kanton ohne Polizeistaat, mit einer gut ausgebildeten Polizei und aktiver Gewaltprävention, aber ohne flächendeckende Überwachung.

Unsere Positionen sind ausgewogen und tragfähig. Vielleicht sind sie nicht immer so plakativ wie die Holzhammer-Vorschläge von ganz links oder ganz rechts, aber unsere Lösungen bringen Zürich weiter.

Danke für Ihre Stimme am 3. April PHILIPP KUTTER (bisher) Philipp Kutter (Jg. 1975, Stadtpräsident, Kommunikationsberater) engagiert sich seit vier Jahren im Zürcher Kantonsrat. Als Fraktionspräsident schärfte er mit Erfolg den eigenständigen Mitte-Kurs der CVP. Er steht ein für eine liberalsoziale Politik, die auf die Freiheit jedes Einzelnen setzt, ohne die soziale Verantwortung für alle zu vergessen. Seine Themen-Schwerpunkte liegen in der Familienpolitik, in der Raumplanung, in der Sicherheits- und der Gesundheitspolitik. Er macht sich stark dafür, dass Zürich Familien freundlicher wird – sie brauchen bezahlbaren Wohnraum und müssen steuerlich entlastet werden. Er engagiert sich als Stadtpräsident für lebendige Städte und Gemeinden, für eine dynamische Wirtschaft, für den öffentlichen Verkehr und für eine moderne Schule.

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MONIKA GRETER Monika Greter (Jg. 1962, Sozialarbeiterin FH) lebt seit fast 30 Jahren mit ihrer Familie in Wädenswil. Seit drei Jahren vertritt sie die CVP im Stadtparlament. Dort setzt sie sich speziell dafür ein, dass Familien weiterhin bezahlbaren Wohnraum finden. Besonders am Herzen liegt ihr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Förderung von Kindern und Jugendlichen und die Solidarität zwischen den Generationen. Als Sozialarbeiterin bei Pro Senectute Kanton Zürich kennt sie die Anliegen der älteren Bevölkerung bestens. Monika Greter engagiert sich auch ganz konkret. Sie ist Präsidentin von Midnight Ball Wädenswil. Hier erhalten Jugendliche die Möglichkeit, den Samstagabend mit Sport und Spiel zu verbringen. Das Projekt fördert die Gesundheit, leistet einen Beitrag zur Integration und ermöglicht Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

BEAT WIEDERKEHR Beat Wiederkehr (Jg. 1962, Betriebsö0konom FH, dipl. Wirtschaftsprüfer) lebt mit seiner Familie in Wädenswil und engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen. Er war Mitglied der Sozialbehörde, seit 2003 vertritt er die CVP im Gemeinderat. Höhepunkt seiner bisherigen politischen Karriere war das Jahr 2006, in welchem er als Gemeinderatspräsident und damit „höchster Wädenswiler“ amtete. Dem geschäftsführenden Partner einer Treuhand- und Revisionsgesellschaft sind gesunde Finanzen wichtig. Als Vater von vier Kindern setzt er sich zudem dafür ein, dass Familien weiterhin günstigen Wohnraum finden. Er ist einer der Initianten der CVP-Volksinitiative „günstiger Wohnraum für Familien“ und Präsident des Komitees. Engagiert wirbt er zudem für mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Ökologie sowie für mehr Eigenverantwortung in der Gesellschaft.


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Beat Wiederkehr und Monika Greter | Gemeinderäte

Familien stärken Familien sind ein wichtiger Eckpfeiler unserer Stadt. Dank ihnen verfügt Wädenswil über ein starkes soziales Netz, ist vielfältig und lebendig. Deshalb wollen wir Familien stärken. Unsere Vision ist eine Familienstadt Wädenswil. Dafür setzen wir uns auf vielfältige Weise ein. Günstiger Wohnraum für Familien Trotz reger Bautätigkeit ist es für Familien immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das gilt nicht nur für Leute mit kleinem Budget, sondern zunehmend auch für mittelständische Familien. Die CVP fordert dringend eine Lösung. Mit der im Herbst 2009 lancierte

Bezahlbare Bildung und Freizeitangebote für alle Personen, die unter oder nahe am Existenzminimum leben, können sich nur selten einen Schwimmbadeintritt, einen Kino- oder Theaterbesuch oder ein Zeitungsabonnement leisten. In einem reichen Land wie der Schweiz heisst

ausbezahlt werden, sondern den Familien in Form von Betreuungsgutscheinen zukommen. Die Gutscheine richten sich nach dem Einkommen. Die Differenz zwischen der finanziellen Unterstützung und den Kosten der Kinderbetreuung müssen von den Eltern bezahlt werden. Die Erziehungsverantwortung bleibt bei

Armut, nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Die CVP-Fraktion setzte sich im Gemeinderat für den Beitritt zur KulturLegi Kanton Zürich der Caritas ein. Zurzeit bieten rund 120 Institutionen und Firmen Kultur-, Freizeit- und Weiterbildungsangebote an. Die KulturLegi trägt dazu bei, dass Menschen nicht wegen Geldmangel sozial und gesellschaftlich isoliert bleiben. Die CVP freut sich, dass Dank der KulturLegi auch Eltern mit knappen finanziellen Mitteln ihren Kindern eine abwechslungsreiche und aktive Freizeitgestaltung ermöglichen können.

diesem Modell bei den Eltern. Sie können entscheiden, welche pädagogische Betreuungsform sie für ihr Kind möchten und ob sie einen Betreuungsplatz in der Nähe des Wohn- oder des Arbeitsortes bevorzugen. Die vorgeschlagene Lösung soll zudem zu mehr Transparenz und Vereinheitlichung in der heutigen Subventionspraxis führen.

Wir wollen Wädenswil positiv verändern Volksinitiative sind wir nun einen Schritt weiter gekommen. Die politischen Verantwortlichen haben jetzt Gelegenheit, sich für eine gute, tragfähige Lösung zu engagieren. Trotz dieser positiven Signale bleiben Chancen weiterhin ungenutzt. Im Tiefenhof entsteht ein neues Wohnquartier mit 100 bis 150 Wohneinheiten. Die CVP-Fraktion hat sich als einzige Partei in der Raumplanungskommission gegen den Gestaltungsplan gestellt. Leider erfolglos. Doch jetzt soll das Volk entscheiden, denn die Gelegenheit günstigen Wohnraum zu schaffen, wurde einmal mehr verpasst. Auch die Möglichkeit, attraktive Räume für das einheimische Gewerbe zu schaffen, wurde verschlafen. Wir meinen: Der Gestaltungsplan ist Verhandlungssache. Ein entschiedenes Nein der Bevölkerung macht den Weg frei für die Neuaushandlung der Projektbedingungen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie Die CVP-Fraktion setzt sich beim Stadtrat für ein neues Finanzierungsmodell für die Betreuung von Kindern im Vorschulalter ein. Die Subventionen sollen nicht mehr direkt an die Krippen

S TA N D P U N K T Wir meinen: Das Volk soll über die Zukunft des neuen Wohnquartiers Tiefenhof entscheiden. Die Schaffung günstigen Wohnraums muss im Gestaltungsplan ausgehandelt werden. Wädenswil hat eine bessere Lösung verdient.

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Michael Vogt | CVP – Fraktionspräsident

Highlights aus dem Gemeinderat Von der Wolke zur Welle Der Gemeinderat beschäftigte sich intensiv mit der von der Wolke zur Welle mutierten Überdachung am Bahnhof. Die CVP ist der Meinung, dass es nun endlich Zeit ist, diese zwingend notwendige Überdachung des Busbahnhofes zu bauen und appelliert einmal mehr an die Beschwerdeführer, die das Projekt aus unverständlichen Gründen zulasten des Steuerzahlers verzögern. Gleichzeitig hat die CVP initiiert, dass die Projektumsetzung durch die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission untersucht wird.

Verschiedene Vorstösse Die CVP hat mit verschiedenen Vorstössen Akzente gesetzt. So wurden z.B. die Stundenansätze der freiwilligen Stimmenzähler an den Durchschnitt des Bezirks angepasst. Dank der CVP wird die KulturLegi der Caritas neu auch in Wädenswil angeboten. Hängig ist ein Postulat für die Einführung einer Betreuungsgutschrift bei der Kinderbetreuung. Bezahlbarer Wohnraum für Familien Unser Hauptanliegen ist aber nach wie vor unsere Volksinitiative für günstigen Wohnraum für Familien. Diese Initiative wurde inzwischen vom Gemeinderat als gültig erklärt und der Stadtrat arbeitet nun an einer möglichen Umsetzung. Mit dem Kauf der Liegenschaft an der Büelenstrasse ist man sicherlich auf dem richtigen Weg. Schade, dass der Stadtrat es unterlassen hat, beim neuen Gestaltungsplan im Tiefenhof eine Klausel einzubauen, die den Bauherrn ver-

Interview mit Aurèle Greter Aurèle, du warst fünf Jahre Gemeinderat. Warum hörst du jetzt auf? Ich hab seit dem 1.11.2010 ein neu Stelle als Jugendarbeiter bei der Mojuga (Mobile Jugendberatung und Gassenarbeit). Ich bin dort zuständig für die Jugendarbeit in Wetzikon. Die neue Arbeitstelle ist für mich eine Herausforderung, die mich mehr auslastet als die alte. Zudem ist der Arbeitsweg relativ lange und ich werde daher nach Zürich ziehen. Was bleibt dir in Erinnerung von den letzten fünf Jahren im Parlament? O, extrem viel. Zum einem die erste Zeit als ich noch nicht genau wusste, wie der Parlamentsbetrieb läuft. Ich fand die vorbereiteten Voten am Anfang eher „stier und komisch“. Habe mich aber schnell daran gewöhnt. Andererseits

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konnte ich viel lernen, vor allem als Präsident der Bürgerrechtskommission. Dort hatte ich teilweise schwierige Sitzungen zu leiten. Ich konnte aber von der Erfahrungen der Verwaltung profitieren und möchte mich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

pflichtet, einen Teil des Neubaus als günstigen Familienwohnraum oder Alterswohnungen anzubieten. Ohne Kosten für den Steuerzahler, könnte man dem Investor mit einer grösseren Ausnützung entgegenkommen und im Gegenzug günstigen Wohnraum verlangen. Ein entschiedenes Nein der Bevölkerung soll den Weg frei für die Neuaushandlung der Projektbedingungen machen. Knotenpunkt Neubüel Im 2011 werden uns Themen wie die Zentrumsplanung oder auch die Verkehrssituation im Raum Neubüel beschäftigen. Bereits vor über einem Jahr hat die CVP nach einem Verkehrskonzept für die neuen Fachmärkten gefragt. Leider bis heute erfolglos. Die CVP denkt, abwarten bis das Verkehrschaos da ist, ist die falsche Strategie!

CVP-AGENDA 12.3 3.4 20.4 27.5

Standaktion Kantonsratswahlen Kantonsratswahlen Parteiversammlung Generalversammlung

Was wünscht du deinem Nachfolger? Ich wünsche ihm eine grosse Portion Neugier und Interesse am Leben in Wädenswil. Viele gute Ideen wie man Wädenswil noch attraktiver gestalten kann, genügend Energie und Mut, um auch mal unbequeme Fragen zu stellen oder Entscheidungen zu treffen. Dann wünsche ich ihm viele interessante Begegnungen mit der Bevölkerung.

ANDREAS GUT Wie war die Arbeit innerhalb der Fraktion? Wir haben gut gearbeitet. So konnten wir erfolgreich eine Volksinitiative durchbringen. Mit der Initiative „günstiger Wohnraum für Familien“ haben wir bewiesen, dass wir am Puls der Bevölkerung sind. Nun ziehen andere Gemeinden nach und wollen ebenfalls günstigen Wohnraum anbieten. Weitere Akzente konnten wir im Sozialen, der Schule und in der Sicherheit setzen. Ebenfalls war es uns immer wichtig, gute und nachhaltige Projekte zu unterstützen. Ich hoffe die Fraktion geht ihren Weg weiter.

Die CVP wird neu von Andreas Gut (31), Primarlehrer im Gemeinderat vertreten.

Satz: Nicole von Arx, Zürich | Druck: Frei Druck, Wädenswil | Auflage: 10’000 Ex.

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CVP Poscht - Frühling 2011  

Die CVP Wädenswil verfügt über eine eigene Zeitschrift: die CVP-Poscht. Sie wird regelmässig in alle Haushaltungen verteilt. Darin berichten...

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