Issuu on Google+

AU

A SG

BE

CVP WÄDENSWIL

CVP

U NE

E

F RÜH LI NG 07

CVP Wädenswil Postfach, 8820 Wädenswil poscht@cvp-waedenswil.ch

«POSCHT»

Der Kantonsrat braucht mehr CVP

EDITORIAL LIEBE WÄDENSWILERINNEN, LIEBE WÄDENSWILER

Es läuft einiges schief im Zürcher Kantonsrat. Weil Politikerinnen und Politiker von ganz links und ganz rechts ihre Energie dafür verwenden, sich zu bekriegen, fehlt ihnen die Zeit fürs Wesentliche: Sie sollten eigentlich die Zukunft unseres Kantons gestalten und aktuelle Probleme lösen. Weil sie das nicht tun, brauchen wir mehr CVP. Denn Lösungen entstehen in der Mitte. Das Rechts-Links-Hickhack ist unselig, denn eigentlich haben wir dafür keine Zeit. Der Kantonsrat hätte wahrlich genug zu tun. Wir alle, Jung und Alt, wollen schliesslich hier leben und arbeiten. Dazu brauchen wir Raum zum Wohnen, genügend Arbeitsplätze und Lehrstellen, gute Schulen, eine natürliche Landschaft im Berg und am See, pünktliche Züge und Busse, funktionierende Spitäler, eine wirkungsvolle Integration. Wir wollen uns sicher fühlen. Wir wollen, dass sich unsere Jugendlichen auf ihre Zukunft freuen statt sich zu betrinken. Wir wollen, dass wir für Leistung belohnt werden und vertrauen darauf, dass der Staat uns hilft, auf

die Beine zu kommen, wenn es mal nötig ist. Wir wollen, dass der Staat mit unserem Geld sorgfältig umgeht. Das sind einige Herausforderungen, nicht wahr? Dass da die Kantonsrätinnen und Kantonsräte noch Zeit vergeuden mit dem ständigen Hickhack, ist unglaublich. Wir sind deshalb der Meinung: Der Kanton Zürich braucht dringend eine stärkere politische Mitte, braucht dringend mehr CVP. Denn die Kantonsrätinnen und Kantonsräte der CVP suchen nicht Streit, sondern Lösungen. Geben Sie deshalb am 15. April 2007 Ihre Stimme unseren CVP-Kandidatinnen und -Kandidaten aus dem Bezirk Horgen. Ans Herz legen wir Ihnen besonders Danuta Reinholz und unseren Stadtrat Philipp Kutter. Sie sorgen dafür, dass Wädenswil im Kantonsrat auch weiterhin Gewicht hat.

Gehen Sie wählen! Am 15. April wird der Kantonsrat gewählt, und es kann Ihnen nicht egal sein, wer dort drin sitzt. Der Kantonsrat stellt wichtige Weichen, bei den Finanzen zum Beispiel, in Schulfragen oder in der Gesundheitspolitik. Ich wähle CVP, weil ich überzeugt bin, dass sie mit ihrer liberal-sozialen Politik zur Lösung unserer Probleme beiträgt. Die CVP will, dass unsere kleinen und grossen Firmen florieren können. Und sie packt die Probleme zukunftsgerichtet an. Das heisst für uns liberal. Die CVP unterstützt jene Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen: Jugendliche mit Problemen, Arbeitslose, Kranke, Behinderte. Das heisst für uns ein soziales Engagement. Wir CVP-Politiker sind auch eine gute Wahl, weil uns menschliche Werte, die Familie und die Umwelt wichtig sind. Die Familie, ganz egal aus wie vielen Mitgliedern sie besteht, ist ein zentrales Element unserer Gesellschaft. Die Umwelt ist uns ein ernstes Anliegen, und das nicht nur, wenn es gerade in Mode ist.

Eine gute Wahl: Wädenswils CVP-Kandidaten Danuta Reinholz und Philipp Kutter.

Hans Hollenstein, Regierungsrat

www.cvp-waedenswil.ch


CVP WÄDENSWIL

F RÜH LI NG 07

Markus Arnold | Präsident CVP Kanton Zürich

Vinzenz Bütler CVP-Kantonsrat 1999 – 2007 Seit vielen Jahren vertritt Vinzenz Bütler den Bezirk Horgen im Kantonsrat. Er politisiert mit Freude und auf der Basis klarer Grundwerte. Mit dem Ende der Legislatur nimmt er Abschied. Eine Hommage des Präsidenten. Ich habe Vinzenz Bütler zum ersten Mal an einer Bezirksversammlung erlebt. Da war er ein Jahr im Kantonsrat und berichtete über seine ersten Erfahrungen. «S’isch jedes Mal en Freudetag, wenn dä Vinz uf Züri gaht!» begann er seinen Bericht. Er trug diesen Satz mit einer inneren Lust und Freude vor, dass spürbar wurde, dass für Vinz Politik Freude und Verpflichtung in einem ist. Diese Ernsthaftigkeit und Verpflichtung wurzelt im christlichen Glauben, das habe ich immer wieder spüren dürfen. Vinz vertritt klare Grundwerte und Überzeugungen, ob das nun opportun ist oder nicht. Seine «Mischung» ist insofern nicht alltäglich, als sich bei ihm eher wertkonservative Ansichten mit typischen CSP-sozialen Anliegen verbinden. Dies wird im Gespräch deutlich, wenn er von seinen Er-

fahrungen als Sozialvorstand in Wädenswil berichtete. Diese Erfahrungen in einer kommunalen Exekutive brachte er als Gewinn für die CVP-Kantonsratsfraktion ein. Als Mitglied der Justizkommission wusste er einen nüchternen und realitätsbezogenen Sachverstand mit sozialen Anliegen zu verbinden. Daneben war er natürlich ein guter und glaubwürdiger Vertreter landwirtschaftlicher Interessen im Kantonsrat und in der Fraktion, der den Kantonsrat immer wieder mit seinen landwirtschaftlichen Produkten in Pausen stärkte. Während den Fraktionssitzungen war er kein Vielredner. Wenn er aber das Wort ergriff, brachte er den Sachverhalt mit wenigen Sätzen auf den entscheidenden Punkt. An dem hielt er fest. Er ist nämlich ein stiller Beobachter, der es

Susanne Schawalder | ehem. Primarschulpflegerin

« Wädenswil – eine Bildungsstadt?» Wädenswil mausert sich zum Bildungszentrum am Zürichsee. Doch mit der Eröffnung von neuen Schulen ist es nicht getan. Wo früher die OWG stand, wird derzeit die neue Gastroschule gebaut. Ab 2008 werden hier Lehrlinge für Hotellerie und Gastronomie ausgebildet. Damit siedelt sich neben der Hochschule, der Zürich International School, der Forschungsanstalt und dem Kinderheim Bühl ein weiteres Bildungsinstitut in Wädenswil an. Dank guter Infrastruktur, Verhandlungsgeschick und nicht zuletzt dank der guten Anbindung an den Öffentlichen Verkehr hat sich der Bildungssektor in Wädenswil in den letzten Jahren vergrössert. Das freut mich. Die Schulen bieten nicht nur gerngesehene Arbeitstellen, sie ziehen auch Steuerzahler an.

www.cvp-waedenswil.ch

versteht, lange zuzuhören, zu analysieren und sich seine Gedanken zu machen. Wenn er dann seine Meinung gemacht hat, steht sie fest. Wem das nun zu ernst ist, der muss daran erinnert werden, dass der Montag für Vinz jedes Mal oder doch meistens ein Freudentag war. Vinz ist immer auch humorvoll – ein schlauer und verschmitzter Humor ist es auf hohem Niveau, kein Polteri-Humor. Vermutlich ein Grund dafür, warum es Vinz bei uns besser gefällt als in der SVP. Zum Schluss muss erwähnt werden, dass er den Kolleginnen und Kollegen in der Kantonsratsfraktion ein zuverlässiger und loyaler Kollege war. Als solchen werden Sie und auch ich Vinz Bütler in der CVP-Kantonsratsfraktion vermissen.

mehr als spezialisierte Schulen. Wir brauchen Bildungsprojekte für alle Bevölkerungschichten. Eine starke Volksschule, die genügend Mittel zur Verfügung hat, um Kinder individuell zu fördern. Tagesstrukturen, die eine optimale Betreuung und Verpflegung bieten, zum Beispiel Tagesschulen. Auch ältere Leute sollen die Gelegenheit haben Neues zu lernen. Eine neue, grosszügige Bibliothek soll allen Schichten den Zugang zum Lesevergnügen ermöglichen. Und last but not least gehört auch ein vielseitiges kulturelles und sportliches Angebot zur Bildung.

S TA N D P U N K T

Bildung für Alt und Jung Die Frage aber ist: Genügt das, damit wir uns Wohn- und Bildungsstadt nennen dürfen? Ich meine nicht. Zu einer Bildungsstadt gehört

BILDUNG FÜR ALLE Einzelne Schulen allein machen noch keine Bildungsstadt. Wir brauchen eine starke Volksschule, ausreichend Tagesstrukturen und endlich neue Räume für unsere Bibliothek.


CVP WÄDENSWIL

Wir empfehlen diese Köpfe – und die Liste 5 Unser Stadtrat Philipp Kutter und der Thalwiler Gemeinderat Andreas Federer sind Vinzenz Bütlers «Nachfolger» und die Spitzenkandidaten der CVP im Bezirk Horgen bei den Kantonsratswahlen am 15. April 2007. Zusammen mit der Wädenswilerin Danuta Reinholz und zwölf weiteren Kandidatinnen und Kandidaten greifen sie für die CVP nach dem zweiten Sitz. Andreas Federer, 43jährig, ist dipl. Bauingenieur ETH/SIA und Unternehmer. Im Thalwiler Gemeinderat betreut er die Liegenschaften. Zielgerichtet und kompetent hat er in den letzten Jahren eine grosse Anzahl Schul- und Wohnliegenschaften saniert. Im Bereich der Energieplanung ist Federer massgebend daran beteiligt, dass die Abwärme der Kläranlage Thalwil für Wärmeerzeugung genutzt wird. Daraus resultiert ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen. Im Weiteren ist er Präsident der Zentrumsplanung. Dass ihm dieses anspruchsvolle Dossier anvertraut wurde, ist Ausdruck seiner hohen Akzeptanz.

Philipp Kutter, 31-jährig, ist Historiker lic. phil. und leitet heute eine Zeitung. Kutter ist im Wädenswiler Stadtrat für «Sicherheit und Gesundheit» zuständig. Der vielseitige Bereich umfasst etwa Polizei und Feuerwehr, die Alkoholprävention oder die Sport- und Badeanlagen. Philipp Kutter hat in seinem ersten Jahr als Stadtrat bereits Akzente gesetzt und mit entschlossenem Handeln gezeigt, dass er

F RÜH LI NG 07

dort anpackt, wo es wichtig ist. Er besitzt auch Erfahrung als Parlamentarier, war er doch bis zu seiner Wahl in den Stadtrat CVP-Fraktionschef und Vizepräsident im Gemeinderat. Kutter setzt sich ein für eine moderne Volksschule, für den öffentlichen Verkehr, für lebendige Dorfzentren und will, dass Familien sich wohl und sicher fühlen. Danuta Reinholz, 37jährig, ist in St. Gallen aufgewachsen, wo sie die Kantonsschule besuchte. Nach Abschluss des Medizinstudiums war Danuta Reinholz im Spital klinisch tätig. Seit fünf Jahren arbeitet Danuta Reinholz im Kantonsärztlichen Dienst Zürich und steht kurz vor dem Abschluss einer Weiterbildung zur Fachärztin für Prävention und Gesundheitswesen. Privat ist Frau Reinholz mit dem Ökonomen Dr. Stefan Reinholz verheiratet. Das Paar durfte sich im Herbst 2006 über die Geburt von Zwillingen freuen. Danuta Reinholz setzt sich ein für die Familie, für die Förderung der Frauen im Berufsleben, für zeitgemässe Kinder-Betreuungsangebote und für eine schlanke Gesundheitspolitik.

Aurel Greter | Gemeinderat, Mitglied der Bürgerrechtskommission

«Integration geht uns alle an» Politikerinnen und Politiker nutzen die Ausländerdiskussion gerne, um Stimmen zu fangen. Dieses Thema ist aber viel zu wichtig, um als Spielball der Politik zu dienen. Wir dürfen nicht nur reden, sondern wir müssen aktiv etwas unternehmen, damit wir mit unseren ausländischen Mitbürgern gut zusammenleben können. Gemeinden haben eine wichtige Funktion, wenn es um das Zusammenleben der Kulturen und Religionen geht. Leben wir doch alle in erster Linie in Wädenswil und nicht in einem abstrakten Staat. Wir Lokalpolitiker sollten darum ein Interesse an diesem Thema haben, fallen doch die Probleme mit nicht integrierten Ausländern auf uns zurück.

S TA N D P U N K T MEHR SPRACHKURSE Wer Ausländerinnen und Ausländer integrieren will, darf nicht schimpfen, er muss mithelfen. Die Gemeinden können da viel tun, zum Beispiel mit Sprachkursen. Wer die Sprache kann, fühlt sich wohler.

Natürlich ist jede und jeder dafür verantwortlich, sich und seine Mitbürger zu integrieren. Eines aber, das können nur die Behörden. Sie können Integration koordiniert angehen: Zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Ausländerorganisationen, Vereinen oder Fachstellen. Eine solche gibt es auch im Bezirk Horgen, «Antenne» heisst sie. Sie vernetzt und fördert die Integration, zum Beispiel mit zusätzlichen Sprachkursen. Denn wer die Sprache nicht kann, fühlt sich verloren. Auch von Städten, die sich seit längerer mit Integration beschäftigen, könnten wir profitieren.

www.cvp-waedenswil.ch


F RÜH LI NG 07

Michael Vogt, Fraktionschef | Beat Wiederkehr, Präsident

Highlights aus dem Gemeinderat: Bald entscheiden Sie über die Kulturhalle Glärnisch Der Gemeinderat hat sich einstimmig für die Rückweisung des Geschäfts für eine Kulturhalle entschieden. Dies mit gutem Grund. Gibt Sie doch dem Stadtrat einen klaren Auftrag, was die neue/alte Glärnischhalle beinhalten soll und noch wichtiger, dass die Kulturhalle nicht in Etappen sondern in einem Mal renoviert werden soll. Wenn alles nach Plan läuft, ist die Volksabstimmung noch in diesem Jahr.

Computer an der Primarschule Jedes Schulzimmer wird in Kürze mit vier PCs ausgerüstet. Der Gemeinderat hat dazu Ja gesagt. Das freut die CVP sehr. Ihr ist es wich-

tig, dass Kinder frühzeitig mit dem Computer unterstützten Lernen beginnen können. Das heisst aber nicht, dass die Schulkinder nur noch vor dem Computer sitzen sollen. Die CVP setzt sich für eine ganzheitliche Bildung an – für eine Ausbildung mit Kopf, Herz und Hand. Danke für das Ja zum neuen Bahnhofplatz Schon seit Jahren kämpft die CVP für einen

neuen und schöneren Bahnhofplatz. Deshalb ist es uns ganz wichtig, uns bei allen Wädenswiler und Wädenswilerinnen, die der Wolke und damit auch dem Bahnhofplatz Ihre Stimme geschenkt haben, herzlich zu danken. Wir freuen uns schon heute auf ein trockenes Umsteigen von Bus auf Bahn. Als nächstes wird sich die CVP für eine attraktive Gestaltung des Gerbeplatzes engagieren.

CVP-AGENDA 17.03. Jubiläumsfest 90 Jahre CVP Wädenswil 24.03. Standaktion Regierungsratsund Kantonsratswahlen 15.04. Wahlsonntag Kanton Zürich 16.05. Generalversammlung

«Ich wünsche mir mehr Mut» Aurel Greter ist mit 23 Jahren der jüngste Gemeinderat im Wädenswiler Parlament. Er ist Mitglied in der Bürgerrechtskommision. Nicht ganz überraschend ist er vor einem Jahr gewählt worden. Aurel Greter engagiert sich in Wädenswil seit vielen Jahren. Aurel Greter, wie war deine Reaktion, als deine Wahl offiziell bekannt wurde? Ich war schon sehr überrascht, hatte selbst nicht damit gerechnet. Natürlich freute ich mich und fühlte mich geehrt. Ich musste mir aber auch Gedanken machen, wie ich die nötige Zeit freimachen kann.

Warum engagierst du dich für die CVP? Die CVP als die «Mittepartei» politisiert lösungsorientiert. Die liberal-soziale Ausrichtung der Partei in der Familienpolitik, in der Bildung und für Ökologie entspricht mir. Natürlich liegen mir die Jugendfragen sehr am Herzen, auch hier spüre ich Unterstützung von Seiten der Partei. Wie motivierst du andere junge Leute, aktiv in der Politik mitzuarbeiten? Ich möchte ihnen aufzeigen, dass man anders als manchmal behauptet wird, mit der Politik etwas erreichen kann. Meine kurze Erfahrung zeigt mir, dass man als junger Politiker mit seinen Ideen ernst genommen wird.

www.cvp-waedenswil.ch

Was sollte man in Wädenswil ändern? Ich wünsche mir mehr Mut zu Neuem und Aussergewöhnlichem. Deshalb freue ich mich, über die Idee eines Leuchtturmes mit Restaurant auf dem Seeplatz. Ich finde es wichtig, dass man Visionen, Ziele und schlussendlich eine Gesamtstrategie hat. Wir müssen uns auch beim Standortwettbewerb immer wieder neu behaupten und da ist es wichtig, immer einen Schritt voraus zu sein.

Aurel Greter, 23-jährig, ist in der Jugendarbeit tätig. In Wädenswil kennt man ihn als Mitorganisator des Open Air «Arx-en-ciel». Er ist auch in verschiedenen Vereinen aktiv tätig. Seine politische Karriere hat er in der Jugendkommision begonnen.

Wählen Sie am 15. April Liste 5 und Hans Hollen stein in den Regie rungsrat.

Gestaltung: idfx AG, Wädenswil | Druck: Frei Druck, Wädenswil | Auflage: 10’000 Ex.

CVP WÄDENSWIL


CVP Poscht - Frühling 2007