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Sophie Scholl Widerstand des Gewissens … um des Lebens willen

Geeignet für alle Schüler der Oberstufe und mit entsprechender Vorbereitung auch für Schüler der 8. + 9. Klasse

Information für Schulen Stückbeschreibung Am 22. Februar 1943 wurden der 24-jährige Hans und die 21-jährige Sophie Scholl zusammen mit Christoph Probst im Münchener Justizpalast zum Tode verurteilt. “Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” lautete der Schuldspruch. Das Urteil wurde noch am selben Tag vollstreckt. Gemeinsam mit einigen Freunden hatte das Geschwisterpaar durch die von Hans Scholl gegründete Studentenorganisation “Die Weiße Rose” zum Widerstand gegen das Naziregime aufgerufen. In einer fesselnden Inszenierung, die auch den Zuschauer immer wieder in das dramatische Geschehen einbezieht, werden die Einflüsse und Entwicklungen nachvollziehbar, die es dem Geschwisterpaar ermöglichten, nach anfänglicher Hitlerjugendbegeisterung Wahrheit von Lüge und Gerechtigkeit von Ungerechtigkeit unterscheiden zu können.

Ablauf und Themenkreise 1. Akt: Die Jugend der Geschwister Hitlerjugendbegeisterung, Parteitag in Nürnberg, Auswirkungen des diktatorischen Regimes: Denunziation, Verbot der Meinungsfreiheit, entartete Literatur, Euthanasie, Konzentrationslager.

2. Akt: Die Studienzeit in München Herstellung und Verbreitung der Flugblätter, Untergang der 6. Armee vor Stalingrad, Verhaftung bei der letzten Verteilaktion in der Ludwig-Maximilians-Universität, München.

3. Akt: Die letzten 5 Tage Gestapo-Verhöre, Reflexionen in der Gefängniszelle, Verhandlung vor dem Volksgerichtshof, Der Abschied von den Eltern -„Ich würde alles genauso noch einmal machen.“ - „Es lebe die Freiheit“ ...

Das Stück beruht auf Aufzeichnungen, Archivunterlagen und Schilderungen aus dem Familien- und Freundeskreis.

Aufführungsdauer: 120 Min. inkl. Pause anschließende Gesprächsrunde: 20 Min. auf Wunsch Buchempfehlung: „Das kurze Leben der Sophie Scholl“, Hermann Vinke „Die Weiße Rose“, Inge Aicher-Scholl “Man hat den jungen Leuten oft weltfremden Idealismus vorgeworfen und dabei übersehen, dass der deutsche Widerstand keine klarsichtigeren Texte hervorgebracht hat, als die der Weißen Rose... Sie geißeln illusionslos die Anpassungsbereitschaft und das Mitläufertum der großen Masse und setzen auf die verändernde Kraft eines lebendigen Glaubens...“ Sonntagsblatt, Feb. 03 Wir empfehlen einen Besuch in der: DenkStätte Weiße Rose Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München Mo. - Fr. 10:00 Uhr - 16:00 Uhr, Do. bis 21:00 Uhr

Eine Produktion von Gospel Art Studio Am Kiesgrund 2-4, 85622 Feldkirchen/München, Tel. 089-903 66 99, Fax: 089-903 41 48 e-mai: mail@gospelartstudio.de


Szenenfotos Die Flugblätter der Weißen Rose Hans: “Ich kann nicht abseits stehen, weil es abseits für mich kein Glück gibt. Weil es ohne Wahrheit kein Glück gibt.” Sophie: “Wenn man nichts tut, macht man sich mitschuldig.”

Beim Gestapoverhör KOS. Mohr: “Wenn Sie sich der Konsequenzen Ihrer Vorgehensweise bewusst gewesen wären, hätten Sie es doch niemals getan?! Sophie: “Sie täuschen sich. Ich habe das Beste getan, was ich gerade jetzt für mein Land tun konnte. Ich würde es genauso wieder tun.”

Eine Gospel Art StudioProduktion Buch und Inszenierungskonzept: Mirjana Angelina Regie: Monica Degen

Lehrerstimmen zur Inszenierung „Ich bin auch heute, einen Tag nach Ihrer Aufführung noch genauso beeindruckt wie gestern. Für mich waren diese zwei Stunden Impuls genug, wenigstens in meinem kleinen Lebenskreis das zu tun, was von mir gefordert wird. Ich bin immer wieder froh, wenn ich unsere Schüler für kurze Zeit aus dem „seichten“ Medienkonsum herausreißen kann. M. Ach, Deutsch, Literatur „Geschwister Scholl - tolle Leute - mutig - ja, ja - lange her - registriert und abgehakt. So waren meine Gedanken zu diesen Widerstandskämpfern des Dritten Reichs. Zudem hatte ich bereits einen eher langweiligen Dokumentarfilm zu diesem Thema gesehen und erwartete somit nicht allzu viel von diesem Theaterstück. Doch die SchauspielerInnen verstanden es, das Leben von Sophie und Hans in einer Eindringlichkeit darzustellen, die dem Zuschauer die Möglichkeit gab, direkt einzusteigen und gebannt das Geschehen auf der Bühne zu beobachten. Dabei verfielen die Akteure nie ins banal-heroische, sondern stellten die Geschwister als „normale“ Menschen dar, die in ihrer Jugendzeit auch der nationalsozialistischen Idee folgten. Am beeindruckendsten waren aber für mich die Gefängnisszenen, die das christliche Fundament der beiden verdeutlichten. Sie wollten keine Märtyrer sein, sie wollten leben, sie hatten noch vieles vor, doch trotzdem ertrugen sie mit Gelassenheit und Stärke das Herannahen der sicheren Todesstrafe. Sie wussten, dass damit noch längst nicht alles zu Ende war. Den SchauspielerInnen und auch der Regie gebührt ein großes Lob für die spannende und aufschlussreiche Inszenierung. Hr. Brache, Deutsch, Geschichte

Gospel Art Studio, Am Kiesgrund 2, 85622 Feldkirchen/München Tel. 089-903 66 99, Fax: 089-903 41 48, e-mail: mail@gospelartstudio.de


Sophie scholl schulinfo mail