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In Zusammenarbeit mit der «Zürichsee-Zeitung»

schwümmclub-ziitig Offizielles Organ des Schwimmclubs Horgen    

Erscheint zweimal jährlich als Beilage der «Zürichsee-Zeitung» / Ausgabe Oktober 2020

Horgen 1 diesen Sommer ohne Ernstkämpfe Damen gewinnen den Summer Cup Der langjährige Captain Oliver Fröhli tritt zurück Interview mit neuem Nachwuchs-Chef Benjamin Redder


Ziele setzen – Ziele erreichen. Seit 200 Jahren.


Editorial 3

Danke für die Unterstützung des SCH in dieser schwierigen Zeit! Liebe Mitglieder, liebe Supporter und liebe Freunde des SC Horgen Nur zu gerne hätte ich an dieser Stelle über die Glanzleistungen und Erfolge unserer Mannschaften geschrieben. Doch wie bei (fast) allem im Jahr 2020 hat uns COVID-19 ein Strich durch die Rechnung gemacht. Keine lauen Sommerabende vor herrlicher Kulisse im geliebten Sportbad Käpfnach, kein Duft von Wurst und Bier in der Luft, keine lauten Schreie und Pfiffe den ganzen Frühling und Sommer… Der Schweizerische Schwimmverband hat sich lange Zeit genommen, um die unausweichliche Entscheidung zu treffen, die Meisterschaften der NLA Herren, der NLB Herren sowie der NLD Damen abzubrechen. Auch in der 1. Liga wurde die Saison, nachdem man zuerst auf «freiwilliger» Basis hätte weiterspielen können, ganz abgebrochen. Bei den Damen wurde sodann vom Verband kurzfristig ein sogenannter Sommercup ins Leben gerufen, damit man im August und September zumindest noch einige Spiele absolvieren konnte. Hier waren unsere Damen einmal mehr sehr erfolgreich und konnten diesen Sommercup gewinnen. Herzliche Gratulation! Bei den Herren war eigentlich auch so ein Sommercup angedacht, aber nachdem alle NLA-Mannschaften entschlossen hatten an diesem Sommercup nicht teilzunehmen, wurde dieser sodann auch nicht durchgeführt. Einzig in den Nachwuchsmeisterschaften (U17, U15 und U13) hat man die Vorrunden durchgeboxt und sodann nach den Sommerferien die Finalturniere absolviert, jedoch ohne Beteiligung

eines Horgner Teams. Dafür aber unter massiven Einschränkungen und Sicherheitskonzepten (u.a. ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht im Bad). Aus sportlicher Sicht zwar schade, unter dem Strich aber wohl für die Spielerinnen und Spieler, vor allem aber auch für die Eltern, in Zeiten von CORONA nicht ganz so schlimm, dass man sich hier nicht noch zusätzlich hat exponieren müssen, zumal das U15-Finalturnier in Carouge stattgefunden hat. So schafften es in dieser Saison für einmal nicht sportliche Leistungen in die Schlagzeilen. Der SC Horgen hat jedoch auch in dieser Situation an seiner Ausrichtung und dem sportlich eingeschlagenen Weg festgehalten. So wurde mitten in der Krise mit Benjamin Redder ein neuer Cheftrainer Nachwuchs engagiert und mit Marko Manojlovic konnten wir uns für die neue Saison die Dienste des 4. Center der serbischen Nationalmannschaft sichern. Während die Handschrift von Benjamin Redder, welcher die Leitung der Nachwuchstrainings in der letzten Sommerferienwoche bereits aufgenommen hat, wird Marko Manojlovic erst Anfang Dezember zum Team rund um Lukasz Kieloch und Andy Fischl stossen. Allen Spielerinnen und Spielern gilt mein Respekt und mein Dank, dass sie auch in diesem Jahr, zum Teil ohne nennenswerte Ernstkämpfe, mit grossem Engagement und Herzblut trainiert und die Farben des SC Horgen hochgehalten haben. Merci! Einen ganz persönlichen Dank möchte ich an dieser Stelle noch an Gabor Kiss richten, welcher nach 45 Jahren

4 | 5 Horgen 1 ohne Ernstkämpfe diesen Sommer 7

Rücktritt Oliver Fröhli Ein ganz Grosser tritt ab

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Damen Rückblick Summer Cup

10 | 11 Junioren   News von der U13 – U17 13

Schwimmen Ohne Schwimmabteilung, kein SCH

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Benjamin Redder Der neue Nachwuchschef im Interview

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Diverses Einladung zur GV Das Triibholz verstärkt sich

Tätigkeit als Spieler und Trainer von verschiedenen Mannschaften beim SC Horgen in den wohlverdienten Ruhestand geht. «Lieber Gabor, mich verbinden sehr viele Erinnerungen mit Dir, sei es als junger Spieler oder später als Funktionär. Unsere Wege haben sich dank dem Wasserball immer wieder gekreuzt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich wünsche Dir für die Zukunft nur das Beste!»

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Schülerschwimmen Adieu Bergli, Hello Käpfnach

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Sponsoring Bandensponsoren 2020

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Sponsoring Dank an die Spender Ausrüstung nachbestellen

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Danke! Speakerin Annette Gachnang Trainerlegende Gabor Kiss

Abschliessend möchte ich mich hier auch noch bei allen Sponsoren, den beiden Gönnervereinigungen Club 81 und SCHupporters, den vielen freiwilligen Helfern, Trainern und Funktionären für die grossartige Unterstützung im Hintergrund dieser schwierigen Saison ganz herzlich bedanken! Ein spezieller Dank geht an dieser Stelle nochmals an alle «Spender», welche auf unseren COVID-19-Lockdown-Brief reagiert haben und uns mit ihren grosszügigen Beiträgen sehr stark unter die Arme gegriffen haben. Ich weiss dies sehr zu schätzen und erachte es nicht als selbstverständlich. DANKE!! Den treuen Fans des SC Horgen möchte ich zum Schluss für das «Durchhalten» danken; wir freuen uns und hoffen schon jetzt auf das zahlreiche Erscheinen in der neuen Saison. So, nun wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen der «SchwümmclubZiitig»

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In Memoriam Olda Susta Fritz Fischer

Präsident Marc Fritschi

Marc Fritschi, Präsident

Impressum Offizielles Organ des Schwimmclubs Horgen, Postfach, 8810 Horgen Erscheint zweimal jährlich als Beilage der Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen Auflage 11 700 Exemplare Redaktion Claudio Curiger Inserate Peter Curiger/marketing@schorgen.ch Druck DZZ Druckzentrum Zürich AG Layout und Technik Goldbach Publishing AG

Titelbild Diesen Sommer wurde nur der Sommercup der Damen gespielt, welcher von den Horgerinnen gewonnen wurde. Bild: Vedran Galijas JustPictures.ch


4 Horgen 1

So schön aufgestellt, sah man die Teams leider nie diesen Sommer. Bild: André Springer

Horgen 1

ohne wirkliche Hoffentlich können die Horgner bald wieder so jubeln.

Voller Motivation und gut gerüstet wollten die Horgner Wasserballer in die Saison 2020 starten. Coach Lukas Kieloch und Sportchef Andy Fischl haben das Team auf die Meisterschaft optimal vorbereitet. Mit der Verpflichtung des kroatischen Centerspielers Franko Geratovic konnte die Offensive massiv verstärkt werden und viele jungen Spieler haben ihre Position im Team langsam gefunden. Als Ziel wurde die Erreichung des Play Off Finals definiert und alle Beteiligten arbeiteten seriös auf dieses hin. Claudio Curiger

Junge Spieler wie Julian Osinski etablieren sich im Team.

Nun, es kam alles anders als erwartet. Dies NLA-Saison wurde Anfang März abgebrochen. Bis dann haben die Seebuebe nur gerade fünf Spiele bestreiten können. Im ersten Match gegen Carouge fuhren die Horgner einen 13-11 Sieg ein. Gegen die beiden vermeintlich schwächeren Gegner Basel und Schaffhausen stotterte der Horgner Motor jedoch und diese Spiele gingen verloren. Zurück auf die Siegerstrasse kehrten die Seebueben gegen Winterthur. Im Kantonsderby wurden die Eulachstädter gleich mit 19-10 abgefertigt. Im letzten Spiel vor der abgebrochenen Meisterschaft trennten sich die

Jungs vom Zürichsee auswärts gegen Genf mit einem 10-10 Unentschieden. Die Verantwortlichen des Verbandes haben während des Lockdowns verschiedene Szenarien ausgearbeitet, um die Meisterschaft in einem reduzierten Rahmen zu beenden. Jedoch kam es nicht mehr dazu – alle Resultate der Meisterschaft wurden vom Verband gestrichen und es wurde kein CH-Meister ausgerufen. Kaum Trainings im Becken Das Hallenbad Bergli wurde ebenfalls geschlossen und das Sportbad Käpfnach öffnete erst Anfang Juni seine To-


Horgen 1 5

Florian Rengel sucht den Abschluss.

Jetzt vormerken!

Spiele NLA Horgen 20/21 Mittwoch Dienstag

Ernstkämpfe re. So hatten die Wasserballer keine Möglichkeit, sich schwimmerisch fit zu halten, sondern mussten sich mit alternativen Sportarten körperlich betätigen. Ein Sommercup, wie er etwa bei den Damen durchgeführt wurde, fand bei den Herren nicht statt. Es hatte sich nur eine Mannschaft angemeldet. Ab Juni befinden sich nun die Horgner im «Aufbau». Lange wusste man nicht, wann und ob die 2021-Meisterschaft überhaupt aufgenommen wird. In dieser schwierigen Situation fiel es auch dem Trainer Kieloch nicht leicht, die Jungs stets motiviert zu halten. Marko Manojlovic neuer Center Nun steht aber der Kickoff fest. Am 25. November wird die NLA Saison 2021 mit dem Auswärtsspiel gegen Basel gestartet. Das Team wird sich auf die neue Saison verändern. So ist der langjährige Captain Oliver Fröhli nach einer grandiosen Karriere zurückgetreten. Auch hat nun definitiv der starke Centerback Leo Müller seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zwei gewichtige Abgänge, welche vom gesamten Team kompensiert werden müssen. Die zweite Ausländerposition nach Goalie Luka Petricevic wird ebenfalls neu besetzt. Mit Marko Manojlovic konnte

wieder ein Centerspieler an den Zürichsee geholt werden. Der 24-jährige serbische Hüne war vierter Center der Nationalmannschaft und wird die Gegner sicherlich das Fürchten lernen. Die gute Juniorenarbeit trägt weiter Früchte. So konnten auch diese Saison wieder eigene Junioren wie Oskar Kieloch und Yuma Negro, in das Fanionteam aufgenommen werden. Sportchef Fischl schaut vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Auch für die kommende Saison plant man, in den Top 4 mitmischen zu können. Fokus wird auch auf die Integration der Junioren gelegt, die mit viel Spielzeit an das Niveau herangeführt werden sollen.

25.11.2020 20:45

Basel – Horgen

8.12.2020 20:45 Horgen – Basel (in Basel)

Freitag

11.12.2020 20:30

Genf – Horgen

Samstag

12.12.2020 19:00

Horgen – Carouge in Carouge

Donnerstag 17.12.2020 21:30

Winterthur – Horgen

Sonntag

Basel – Horgen CUP 1. Runde

Dienstag

20.12.2020 14:30

2.3.2021 20:30 Schaffhausen – Horgen

Samstag

27.3.2021 20:30

Genf – Horgen

Dienstag

13.4.2021 20:30

Schaffhausen – Horgen

Samstag

24.4.2021 19:00 Horgen – Genf (Käpfnach)

Sonntag

25.4.2021 14:00 Horgen – Carouge (Käpfnach)

Samstag

1.5.2021 20:00 Horgen – Kreuzlingen

Freitag

7.5.2021 20:00 Horgen – Lugano

Samstag

8.5.2021 20:00 Horgen – Schaffhausen

Mittwoch

12.5.2021 20:00

Horgen – Basel

Samstag

15.5.2021 20:00

Horgen – Lugano

Samstag

22.5.2021 20:00

Horgen – Kreuzlingen

Dienstag

25.5.2021 20:00

Horgen – Winterthur

Samstag Dienstag

5.6.2021 20:00 Carouge – Horgen 8.6.2021 21:30 Winterthur – Horgen

Sonntag

13.6.2021 20:30

Lugano – Horgen

Freitag

25.6.2021 20:30

Kreuzlingen – Horgen

Jetzt ist «liefern» angesagt Ausschlaggebend ist auch das Ziel, dass die Spieler, welche ihre dritte oder vierte Saison spielen, nun den definitiven Durchbruch erreichen. In der Saison 2021 müssen diese Spieler, welche mittlerweile den Grossteil der Mannschaft ausmachen, auf gut Deutsch gesagt «liefern». Gespannt wartet man auf die ersten Ergebnisse. Aktuelle Matchberichte gibt es wie immer auf www.schorgen.ch

Captain Petar Bjelajac bei einer letztjährigen Aktion.


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Verabschiedung Oliver Fröhli 7 und Wir wünschen Dir s Gute! Deiner Familie alle

Oliver Fröhli hat als Captain jahrelang das NLA Team geführt.

Oliver Fröhli

Ein ganz Grosser tritt ab Nach über mehr als einem Jahrzehnt Wasserball auf höchstem Niveau entschied sich der langjährige Captain, Oliver Fröhli, seine NLA-Karriere an den Nagel zu hängen. Viele Jahre hat Fröhli für die Horgner den Kopf hingehalten.

Petar Bjelajac, Captain NLA-Team Grund dafür waren nicht etwa seine Leistungen im Wasser, sondern der Zuwachs in seiner Familie. Da ist es auch verständlich, dass nicht mehr viel Zeit übrig bleibt für die NLATrainings, während nebenbei der Wasserballnachwuchs ausgebildet wird. Im Namen des SC Horgen wünschen wir ihm dabei schon viel Erfolg und freuen uns bereits jetzt, den Nachwuchs bei uns begrüssen zu dürfen. Nicht nur im Club ein Vorbild Oliver Fröhli war während seiner aktiven Zeit als Horgner NLA-Wasserballer stets ein Vorbild für alle aufstrebenden jüngeren Spieler. Auch in der Nationalmannschaft hatte er Einfluss als Captain und lebte stets die Werte eines halbprofessionellen Sportlers vor. Mit über 100 Einsätzen in der Nationalmannschaft galt Oliver als Routinier und konnte sich auf seiner Position, auf dem Center, gegen europäische Mannschaften durchsetzen. Diese Lücke gilt es für die neu geformte Mannschaft des SC Horgen zu füllen. Dass dies mancher Zeit bedarf, konnten wir bereits nach dem letzten Umbruch 2007 feststellen. Seine ruhige

und bestimmte Art wird sowohl im Wasser als auch in der Kabine fehlen. Der Biss und der Wille für jeden Zentimeter Wasser zu kämpfen gilt es für die Nachwuchsspieler so schnell wie möglich in die DNA zu übernehmen. Gewinner des 30. Titel In seiner Karriere kann Oliver auf zwei Meistertitel mit dem SC Horgen zurückblicken. Einer davon ist der legendäre 30. Titel, den bis anhin noch keine andere Wasserballmannschaft in der Schweiz feiern durfte. Auch trotz seines Abgangs wird Oliver dem Team erhalten bleiben, auch wenn nur bei den jährlichen Weihnachtsessen. Ob ihm das Wasserball fehlen wird sei dahin gestellt, jedoch wird ihn sein neues Hobby bei den Schönegglern definitiv auf Trab halten.

Spektakuläre Tore und viel Kampfgeist haben Oliver ausgezeichnet.

Die NLA-Mannschaft bedankt sich herzlich für deinen Einsatz sowie dein Engagement und wir freuen uns dich auch weiterhin an den Heim- und Auswärtsspielen anzutreffen. Sportliche Grüsse NLA-Team SC Horgen

Fröhli bei einem seiner erfolgreichen Abschlüsse.

Bilder: André Springer


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Damen 9

Die Damen

gewinnen den Sommer Cup! Voller Motivation sind die Horgner Damen im Herbst 2019 mit einem Ziel vor Augen in die Saison 2020 gestartet: den Schweizermeistertitel zu holen sowie den Cup zu gewinnen.

Gegen Basel wurde den Girls alles abverlangt.

Selina Forleo Niemand hat damals damit gerechnet, dass auf diesem Weg nur drei Spiele bestritten werden. Mit zwei klaren Siegen und einem Unentschieden gegen Thun waren die Ladies gut auf Kurs. Das Spiel gegen Thun hätte wegen eines unklaren Schiedsrichterentscheides wiederholt werden müssen, doch dazu kam es nie. Corona hat bekannterweise einen Strich durch die Rechnung gemacht und von Mitte März bis Anfang Juni konnte nicht mehr trainiert werden. Das Sportler- und Sportlerinnenleben stand nicht nur im Wasserball still. Anstatt im Käpfnach zu trainieren ging es nun darum, die Kondition für sich allein aufrechtzuerhalten. Niemand hatte eine Ahnung, wie es weitergehen wird und wann das nächste Mal als Mannschaft ins Wasser gestiegen werden kann. Nach dem Lockdown mussten sich die Seemeitli neu orientieren und es ging darum, neue Ziele zu definieren. Die Idee von einer Teilnahme an einem Summer Cup 2020 stand im Raum und es wurde entschieden, daran teilzunehmen. Horgen war eine von vier Mannschaften, mit Basel, Thun und einer Spielgemeinschaft, bestehend aus Spielerinnen aus Zürich, Lausanne und Tristar, gingen starke Mannschaften an den Start. Man konnte gespannt sein, wie sich die einzelnen Teams nach der Coronazeit schlagen werden. Starke Leistung trotz Unterzahl Im Anfang ware das Team schwach bestückt, da der Cup mitten in den Sommerferien startete. Im ersten Spiel gegen die Spielgemeinschaft gewannen die Horgnerinnen trotz grosser Unterzahl. Auch beim Rückspiel vom 8. August konnte wieder ein Sieg mit nach Hause genommen werden und ein erster Massstab wurde gelegt. Alle waren motiviert den Cup zu gewinnen und wurden durch die beiden Siege in

Die Horgner Damen gewinnen den Summer Cup.

unserem Vorhaben gestärkt. Die Girls von Coach Caro Item waren bereit, die nächsten Spiele gegen Thun und Basel in Angriff zu nehmen. Mitte August hatten die Horgnerinnen im Käpfnach das erste Spiel gegen Thun und mit voller Kraft und Motivation wurde dieses gewonnen. Dieser Match war die optimale Gelegenheit für Carla Fröhli und Florence Kern, vor dem Heimpublikum ihr letztes Spiel in der Damenmannschaft zu spielen. Danke, dass ihr uns in den letzten Jahren so tatkräftig unterstützt habt! Am Tag darauf fand das erste Spiel gegen Basel statt. Voller Spannung wurde dieses erwartet, hatte man mit den Baslerinnen vom letzten Final noch eine Rechnung offen. Es war ein spannender Match im Käpfnach und die Seemeit-

lis waren immer wieder nah dran, das Viertel für uns zu entscheiden. Leider konnten die Baslerinnen an diesem Tag nicht geschlagen werden und das Spiel wurde zum Schluss 13:17 verloren. In der Woche darauf bot sich bereits die Gelegenheit auf Revanche und voller Motivation sind die Mädels nach Basel gefahren. Voll konzentriert und mit viel Ehrgeiz konnte das Spiel 9:15 für Horgen entschieden werden. Es war ein super Match und Horgen hat gezeigt, dass man sich von einer Niederlage nicht einschüchtern lassen. Dieser Sieg war entscheidend für das Erreichen des Ziels. Seemeitli mit super Bilanz Ende August wurde der letzte Matchgegen Thun gespielt. Es war an diesem

All for one ist das Motto der Seemeitlis.

Bilder: Vedran Galijas JustPictures.ch

Tag nass und kalt und trotz diesen Umständen liessen sich die harten Seemeitli nicht unterkriegen. Mit einem Endresultat von 6:11 wurde auch dieser Match zu Gunsten von Horgen entschieden und somit wurden im Cup fünf von sechs Spielen gewonnen. Eine gute Bilanz für den angestrebten Gewinn. Basel hatte noch ein ausstehendes Spiel gegen die Spielgemeinschaft und es lief darauf heraus, dass am Schluss das Torverhältnis entscheidend war. Im Summer Cup wurden in sechs Spielen 80 Tore erzielt und 50 erhalten. Diese gute Bilanz reichte aus für den Gewinn! Die Horgner Girls haben es tatsächlich geschafft und den Summer Cup 2020 für sich entschieden! Wer hätte gedacht, dass nach solch einer Saison noch ein Sieg rausspringt? Klares Ziel für neue Saison Die Zielsetzung für die Saison 2021 ist für das Damenteam des SC Horgen klar: Der Schweizermeistertitel und der Cupsieg sind anzustreben. Dank des Teamgeists können alle Gegnerinnen problemlos geschlagen werden und es ist mit den Horgnerinnen auch in der nächsten Saison definitiv zu rechnen.


10 Junioren

U15 – Siegreicher Anlauf Das U15-Team hätte die meisten Spiele im April und Mai bestritten. Bis zum Lockdown waren nur sechs Partien gespielt, in denen man sich aber wacker schlug. Gegen Zürich, Winterthur, Tristar und Kreuzlingen II gewannen die Horgener überzeugend. Nur gegen die erste Mannschaft aus Kreuzlingen zahlte man Lehrgeld und gegen Aquastar verlor man hauchdünn in deren Becken. So lag das U15-Team im oberen Drittel der Tabelle. Zehn verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein und der neue Torhüter zeigte überzeugende Paraden. Durch den guten Tabellenplatz erhielt man das Ticket für ein weiteres Spiel gegen Aquastar, um einen der Finalturnierplätze des Sommercups zu erreichen, der als Ersatz für die Meisterschaft von Swisswaterpolo aufgegleist wurde. Das Team hatte seit Anfang August bereits die ersten Lektionen mit dem neuen Junioren-Cheftrainer Benjamin Redder absolviert und war durch seine ausgezeichnete Trainingsführung voll motiviert. Es fehlte bei jenem Auswärtsspiel nicht viel zum Sieg, die Horgener lagen einige Male mit ein oder zwei Toren in Führung. Doch das Quäntchen Glück fehlte bei ein paar Latten- und Pfostenschüssen, so dass wiederum die Heimmannschaft knapp gewann. Dennoch war das erste Spiel unter Benjamin Redder ein guter Saisonabschluss und ein spannender Auftakt zur neuen Saison.

Das U13-Team mit den Trainern Julian Osinski und Yanick Rek, nach einem Spiel und im Lager in Sursee.

U13 – Nachwuchs unterwegs Bei den Jüngsten war die Entwicklung innerhalb des Saisonverlaufes am deutlichsten zu sehen. Musste man beim ersten Turnier im Dezember 2019 noch drei klare Niederlagen einstecken, so erreichte man gegen die gleichen drei Gegner im März zwei Siege (gegen Aquastar und Zürich); dies sehr überzeugend mit guten Spielkombinationen. Dazwischen fuhr das Team zwei Mal ins Tessin und ein Mal nach Kreuzlingen. Dabei verdiente man sich vier Siege (gegen Schaffhausen, Bissone und Winterthur) in acht Spielen. Nur gegen Lugano und Kreuzlingen konnte man keine Punkte, aber an Erfahrung gewinnen. Insgesamt schossen elf verschiedene Spieler Tore und der neue ambitionierte Torwart kann nächste Saison nochmals das U13-Tor verteidigen. In der Tabelle rangierten die Horgener genau in der Mitte. Zum Abschluss der Saison organisierten die beiden Trainer, Julian Osinski und Yanick Rek, ein 3-tägiges Trainingslager in Sursee. Ein Highlight für die jungen Sportler und Sportlerinnen. Selbst die Kunst kam nicht zu kurz, abends wurden unter der Anleitung von Iwan Negro persönliche Kunstwerke gesprayt. Ein grosser Dank geht an Julian und Yanick für ihren Einsatz über die ganze Saison. Inzwischen startete die U13 unter der Leitung des neuen Trainers Erdem Erdopuz (ehem. Horgener NLA-Spieler) ins Training.

Die U15 wurde bis im Juli von Gabor Kiss und David Bogdanovic geleitet. Von Gabor übernahm nun Benjamin Redder das Ruder der U15 und U17, weiterhin unterstützt von David Bogdanovic.


Junioren 11

News aus der Juniorenabteilung Julia Flückiger

Die Leistungskurve der Wasserballjugend stieg stetig an, als die leider auch ansteigende Coronakurve allen Ambitionen einen Strich durch die Rechnung machte. Ein seltsames Gefühl machte sich an den Abenden ohne gewohntes Training breit.

In der schwimmfreien Zeit haben sich die Sportlerinnen und Sportler aber mit Kraft- und Ausdauertraining fit gehalten. Da wurde so mancher Bettrand zum Trizeps-Trainingsgerät und man begegnete sich beim Joggen. Somit ist zu vermuten, dass die Schwimmflügeli bei den meisten doch zuhause bleiben konnten, als die Bäder wieder öffneten.

Für die U15 und U17 ist in den Herbstferien in Köln ein Lager mit Benjamin Redder geplant. Das kann ja heiter werden!

U17 – Neue Saison, neues Glück Auch die U17 mit Trainer Gabor Kiss hatte sich für den zweiten Teil der Saison noch einiges vorgenommen, denn sie durften in der Meisterschaft nur für drei Partien ins Wasser steigen. Die Saison wäre hier im April so richtig losgegangen mit den Heimpartien in Käpfnach. Die drei gespielten Partien verlor Horgen gegen Aquastar, Lugano und Zug. Da war der Ehrgeiz sich zu steigern eigentlich gross. Doch auch der U17 blieb der Einzug in die Finalrunde des Summercups verwehrt. Neue Saison, neues Glück. Gabor Kiss sei für seinen langjährigen und intensiven Einsatz für die Jugend auch an dieser Stelle herzlichst gedankt. Seine Mannschaften trafen sich beim letzten Training in der Pflotschibar, um Gabor ins Wasserball-Rentenalter zu verabschieden und ihm alles Gute zu wünschen. Ein paar Spieler der U17 sowie Spielerinnen der U15 schnupperten bereits aktiv NLA/NLD-Luft und werden sicher dieses Ziel nicht aus den Augen lassen. Mit dem motivierenden, leistungsorientierten Coaching werden noch einige Aspirant(inn)en mehr für dieses Ziel Feuer fangen.

Lager in Aussicht Ein erster Anlauf für ein Wasserballlager scheiterte am Lockdown. Dieses war für die Frühlingsferien in Serbien geplant. Nun steht eine neue Chance für die U15 und U17 in den Herbstferien mit Trainer Benjamin Redder an. Eine Woche wird das Team an der Sporthochschule Köln (D) trainieren dürfen. Badehosen und Masken sind schon fast eingepackt. Zuvor ist bis gegen Ende September noch Käpfnach das Trainings-Mekka mit Sonnenuntergängen, Bojen-Schwimmen, einem Mannschaftsmix von U15 bis NLA und einem Top-Trainer-Team. Spätestens ab Oktober beginnt das Gerangel um Wasserplatz im Hallenbad Bergli. Auf jeden Fall heisst es auch in der kommenden Saison in allen Ligen: Hopp Horgen!


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Schwimmen 13

Die glücklichen jungen Schwimmer geniessen ein feines Glace nach dem letzten Training.

Kein SC Horgen ohne eine funktionierende Schwimmabteilung Nach nur drei Jahren hat Evelyne Trepte die Leitung der Schwimmabteilung sowie ihr Trainieramt aus beruflichen Gründen aufgegeben. In dieser kurzen Zeit hat sie den Schwimmbereich des SCH komplett reorganisiert und vor allem auch professionell gestaltet. Nadia Luz / Claudio Curiger An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Evelyne für ihren tollen Einsatz bedanken und wünschen ihr viel Erfolg bei ihren neuen Herausforderungen. Bis jetzt konnten die Verantwortlichen des SCH leider noch keinen valablen Ersatz für Evelyne finden. Interimistisch wird die Schwimmabteilung zurzeit von Nadia Luz betreut, welche gleichzeitig bereits den kompletten Administrationsbereich des SCH managt. Als Trainer für die Mittwochsgruppe (7-10 jährige) konnten die zwei langjährigen NLA-Wasserballer Csa-

ba Papp sowie Ferenc Elias gewonnen werden. Papp hat zudem die beiden Gruppen der älteren Schwimmer (12 bis 16 Jahre) ebenfalls übernommen. Der SCH konzentriert sich auf zwei Schwimmabteilungen: Piccolo-Schwimmen Die Grundausbildung heisst Piccolo-Schwimmen und richtet sich nach Kindern zwischen 4,5 – 8 Jahren. Jeden Montagabend üben die Kinder in vier Gruppen das Schwimmen nach den Vorgaben von swimsport.ch und können so die Abzeichen Krebs, See-

pferd, Frosch, Pinguin und Tintenfisch erhalten. Die Kurse werden pro Semester angeboten mit Start nach den Sommer- bzw. Sportferien. Die Leitung der Piccolo-Gruppe haben neu Angeline Scherer und Nadia Luz übernommen. Bei den Gruppen Krebs, Seepferd und Frosch helfen einzelne Mütter der Kinder mit. Die Nachfrage in Horgen nach Plätzen ist riesig. Auf der Warteliste stehen zurzeit 90 Kinder, doch leider ist das Hallenbad Bergli komplett ausgelastet, um noch mehr Kurse anzubieten. Zudem werden auch noch weitere Schwimmtrainer für diese Einsteigergruppen gesucht. Schwimmabteilung Wenn die Kinder den Test Nr. 5 «Tintenfisch» abgeschlossen haben, dürfen sie in die grosse Schwimmabteilung vom SC Horgen wechseln und werden somit Mitglieder des SCH. Hier gibt es am Mittwoch zwei Trainingsgruppen

(Kurse 1 + 2) und am Donnerstag vier Trainingsgruppen (Kurse 1– 4). Der Kurs 1 folgt gleich auf die Piccolo Grundausbildung. Hier werden nun die Schwimmstile kontinuierlich verbessert. Der Trainerstab am Mittwoch besteht aus den oben erwähnten Trainern Csaba Papp und Ferenc Elias. Am Donnerstag werden die Trainings von Urs Aschmann, Simone Lüscher und Claudio Curiger geleitet. Am 1. Oktober fand ein grosses Schnupperschwimmen statt und danach die Warteliste aufgehoben. Die SCH-Schwimmabteilung nimmt nicht an Wettkämpfen teil. Der Vorstand des SC Horgen hat vor einiger Zeit entschieden, dass keine «Elite Schwimmgruppe» mehr geführt, sondern der Fokus auf die Schwimmausbildung gelegt wird. Starke Schwimmer wechseln demnach später in die Wasserballteams oder in einen ambitionierten Schwimmverein, wie Uster, Baar oder Thalwil.

Technischer Leiter/in Schwimmen gesucht! Der SCH Horgen sucht einen neuen Verantwortlichen für die Schwimmabteilung. Es geht darum, die Fäden zum Thema Schwimmen zusammenzuhalten. Trainersuche, Belegung der Bäder, Einteilung der Kinder in die Gruppen, Absprachen mit dem Trainer usw., Informationen an die Eltern. Bei Interesse, bitte unter administration@schorgen.ch melden. Ex-NLA-Wasserballer Csaba Papp übernimmt neu zwei Trainingseinheiten der Schwimmer.


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Interview 15

Frischer Wind am Beckenrand

Nachdem sich Gabor Kiss im Alter von 74 Jahren und davon nach über 45 Jahren am Beckenrand entschieden hat, seine Karriere als Wasserballtrainer zu beenden, mussten die Verantwortlichen des SC Horgen rasch handeln um valablen Ersatz zu finden. Claudio Curiger Gabor hat die Juniorenabteilung während vielen Jahre massgeblich geprägt und konnte im 2018 den letzten Schweizermeistertitel mit der U17 feiern. Durch die sehr guten Beziehungen im Wasserballgeschäft von Sportchef Andreas Fischl wurde schneller als erwartet Ersatz gefunden. Und was für einer! Mit Benjamin Redder konnte einer der höchstdotieren Wasserballexperten an den Zürichsee geholt werden. Redder war jahrelang Spieler des Ligakonkurrenten Kreuzlingen und spielte davor beim SV Rhenania Köln und beim ASC Duisburg. Mit dem Team vom Bodensee wurde er dreimal Schweizermeister. Nach seiner Aktivkarriere hat er den Juniorenbereich der Thurgauer geleitet und coachte danach drei Jahre erfolgreich das NLA-Team. In seiner Zeit als Trainer beim SC Kreuzlingen hat Benjamin Redder insgesamt 13 Mal Gold in den Ligen U17, NLB, ROS, NLA sowie 1. und 2. Liga gewonnen. Er hat als Spieler und Trainer jede Schweizer Herrenliga mindestens einmal gewonnen, wobei er am Regio Cup der 1. und 2. Liga Mannschaften (bisher) noch nie teilgenommen hat. Die SCH-Ziitig fühlt dem neuen Cheftrainer der Nachwachsabteilung auf den Zahn: SCH Ziitig: Hallo Benjamin, willkommen in Horgen! Wie hast du dich in den letzten Wochen eingelebt? Benjamin Redder: Vielen Dank! Ich wurde sehr offen empfangen und bin

mittlerweile angekommen. Der Wechsel ins Bergli wird dann sicher noch etwas Eingewöhnung brauchen. Im Käpfnach fühle ich mich schon sehr wohl. SCHZ: Welchen Fokus setzt du im Training der Junioren? Redder: Ich versuche jeden Spieler möglichst nah an sein Leistungsmaximum zu bringen und damit hoffentlich viele gute NLA Spieler zu trainieren. Das umfasst eigentlich alle Bereiche, von Technik und Taktik zu Kondition und Kraft. Ein Fokus liegt sicher auf höheren Trainingsumfängen im Gesamten. SCHZ: Welche kurz- und langfristigen Ziele verfolgst du? Redder: Langfristig hoffe ich, dass möglichst viele Spieler mein Training als «Wasserballverrückte» verlassen und ich sie zu besseren Sportlern machen kann. Ein ganz wichtiges Ziel im Nachwuchs ist realistische Konzepte zu erarbeiten, wodurch mehr Kinder den Weg zum SCH finden - das ist eine Riesen-Baustelle. Langfristig damit verbunden versuche ich, wieder eine bessere Schwimmausbildung zu kreieren. Mit meiner U15 und U17 möchte ich eigentlich kurzfristig so schnell es geht aus dem Tabellenkeller - da fühle ich mich gar nicht wohl! SCHZ: Welches sind die grössten Unterschiede zum Training von Gabor? Redder: Das müssen die Spieler beantworten... ich habe seine Trainings nicht erlebt. Aber ich denke, ich habe meinen eigenen Stil.

Redder gibt bei den Trainings den Jungs klare Anweisungen. Bilder: Julia Flückiger

Mit der Verpflichtung von Benjamin Redder ist dem SCH ein Coup gelungen.

SCHZ: Wie siehst du die Entwicklung des Wasserballs in den nächsten Jahren? Redder: Ich sehe, dass in vielen Vereinen mehr im Nachwuchs gearbeitet wird, als es noch vor fünf bis zehn Jahren der Fall war. Das ist sicher positiv. Im Vergleich zum internationalen Umland müssen wir uns aber eingestehen, dass sowohl der Trainingsumfang, als auch die Förderung der Athleten weit hinterherhinkt. Die Bereitschaft viel Zeit für Sport zu investieren, ist eindeutig sehr gering. SCHZ: Welche Stärken besitzen die Horgner Junioren und wo können sie sich noch verbessern? Redder: Ein Grossteil der Jungs bringt sicher die richtige Einstellung mit und sie sind definitiv begeisterungsfähig! Zudem sind doch recht viele biologisch gesehen eher ihrem kalendarischen Alter voraus. Technisch, taktisch und konditionell stehen wir vor einem langen Weg. SCHZ: Welche andere Schweizer Teams sind die grössten Konkurrenten? Redder: Im Augenblick ist immer der nächste Gegner der grösste Konkurrent. Wir arbeiten daran, die Liste der

ernst zu nehmenden Konkurrenten zu minimieren. SCHZ: Wo unterscheiden sich die Kids heutzutage von deiner aktiven Zeit bei den Junioren? Redder: Das ist sehr schwer zu sagen, da ich ja in einer ganz anderen Regionen bzw. in einem anderen Land aufgewachsen bin. Was mir allerdings als Lehrer und Trainer auffällt ist, dass die Jugendlichen heutzutage mehr Zeit für die Schule zu investieren haben und Zeit für Sportvereine oft fehlt. Die fortschreitende Digitalisierung ist Gift für die motorische Entwicklung der Jungs. Die hohen Umfänge der Bildschirmzeit führen bewiesenermassen zu Konzentrationsproblemen, was sich nicht selten in den Trainings bemerkbar macht. SCHZ: Was wünschst du dir vom SCH? Redder: Ich wünsche mir nur, was man auch von mir erwarten kann: Offene, konstruktive Kommunikation und die Bereitschaft Wasserball als Leistungssport zu betreiben. Danke Benjamin für das Interview und viel Spass bei uns im SCH!


16 Diverses

Das Triibholz verstärkt sich Claudio Curiger So gut vorbereitet wie noch nie (dachte man...) sind die alten Triibhölzer letzten Winter in die Saison gestartet. Im März wurden noch zwei Auswärtsspiele gegen Zug (18-7 verloren) und gegen Schaffhausen im grossen 50-Meter Becken (14-10 verloren) gespielt. Danach wurde die Saison vorzeitig abgebrochen. So blieb den alten Seebären nichts mehr anderes übrig, als nur noch die allwöchentlichen Trainings zu besuchen, die unter der strengen Leitung von Headcoach Franco Chiellino und Swim- & Technical Assistant Csaba Papp spannend und abwechslungsreich gestaltet wurden. Die Trainings waren so begehrt, dass sich Legenden wie Peter Nemeth oder Stefan Campagnoli (Bächtiger) sowie zurückgetretene NLA-Stars wie Oeler, Velikov und Caleta ins Käpfnach verirrten. Starke Trainingspiele Nach der langen und intensiven Vorbereitungsperiode befindet sich die Mannschaft zurzeit in einer noch nie dagewesenen Form, die sogar dem NLA-Team und den U17-Junioren in den Trainingsspielen imponierte. Ab März 2021 steigen die Triibhölzer wieder in die Wasserballmeisterschaft der 1. Liga Ost ein, und dies massiv verstärkt. So konnte der langjährige Nationalcenter Oliver Fröhli von der NLA transferiert werden und man hofft auch, dass sich der eine oder andere spielfreudige Rückkehrer ins Team integrieren wird, um nach Jahren der Dürre endlich wieder an der Spitze der Tabelle mitmischen können.

Einladung zur 96. Generalversammlung des SC Horgen Freitag, 23. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im Schinzenhofsaal in Horgen Hiermit laden wir herzlich alle Mitglieder des Schwimmclub Horgen zur Generalversammlung 2020 ein: Traktanden:    1. Begrüssung    2. Wahl der Stimmenzähler    3. Abnahme und Genehmigung des Protokolls der GV 2019    4. Jahresbericht des Präsidenten    5. Abnahme der Rechnung 2020 und des Revisorenberichtes sowie Décharge-Erteilung an den Kassier und an die Revisoren    6. Festsetzung der Jahresbeiträge und Genehmigung des Budgets 2021    7. Wahl des Vorstands und des Präsidenten    8. Anträge   9. Mutationen und Ehrungen 10. Verschiedenes 11. Vereinstermine Auf zahlreiches Erscheinen freuen wir uns. Für Aktiv- und Jungmitglieder ab Jahrgang 2004 ist die Teilnahme obligatorisch. Anträge können schriftlich bis zum 17. Oktober 2020 an die Postfachadresse des Vereins gerichtet werden. Die detaillierte Jahresrechnung und das Protokoll der GV 2019 können am Mittwoch, 21. Oktober 2020, von 16.30 bis 18.30 Uhr beim Kassier Marco Klopfenstein eingesehen werden. Wir bitten um Anmeldung via E-Mail finanzen@schorgen.ch.

Das Tragen einer Schutzmaske ist für alle Teilnehmer obligatorisch. Im Namen des Vorstandes Freundliche Grüsse Marc Fritschi, Präsident Schwimmclub Horgen

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Schülerschwimmen 17

Zurück zum Ursprung – «ab i d’Badi» Schülerschwimmen und Wasserball-Turnier 2021 Als wir vor drei Jahren die Organisation des Schülerschwimmens übernommen hatten, spielten wir bereits mit dem Gedanken, den Anlass wieder an seinen Ursprungsort nämlich ins Sportbad Käpfnach zurückzubringen. Denn, was viele nicht mehr wissen, ist, dass bis im Jahr 1994 der Anlass im Freien stattfand. Carla Fröhli und Erika Jäger Nachdem wir nun Erfahrungen in der Organisation sammeln konnten und die um Platz kämpfenden Zuschauer im Bergli beobachten durften, ist klar, dass die Infrastruktur des Hallenbades Bergli den Anforderungen eines Grossanlasses nicht mehr genügt. Das stetig steigende Interesse der Schülerinnen und Schüler verdient eine angepasste Infrastruktur, sprich mehr Platz, um Medaillen zu ergattern, persönliche Bestleistungen zu erzielen und erste Erfahrungen im Wasserball zu sammeln. Diesen Platz bietet uns zum Glück unsere schöne Aussenanlage des Sportbades Käpfnach welcher von der Gemeinde bereits zur Durchführung des Schülerschwimmens 2021 bewilligt wurde. Neu im Sportbad Käpfnach Deshalb findet in diesem Schuljahr das Schülerschwimmen und Wasserballturnier nicht wie gewohnt im November 2020 im Bergli, sondern erst wieder im Juli 2021 im Sportbad Käpfnach statt. Das Format bleibt das gleiche – wir wechseln lediglich die «Räumlichkei-

Gehört der Vergangenheit an: Schülerschwimmen im überfüllten «Bergli».

ten». Ebenfalls an diesem Weekend findet die Beachparty gleich nebenan im Seegüetli sowie der Swimathon statt.

Darum: Bereits jetzt fett in der Agenda anstreichen: Samstag, 10. Juli 2021 im Sportbad Käpfnach

Impressionen vom Club 81 Reisli Peter Curiger Der diesjährige Ausflug führte die Mitglieder des Club 81 in den Kanton Zug. Der Vorstand mit Richi Moor, Roby Rychener und Beat Hitz organisierten einen abwechslungsreichen und interessanten Anlass. Als Erstes ging es in den Untergrund. Beim Besuch der Höllgrotten in Baar kamen bei einigen Erinnerungen an eine Schulreise auf. Anschliessend ging es in die Bosshard Arena in Zug, wo Marco Mayer eine kurze Führung durch die Eishalle und die Eventlokalitäten machte und danach genoss man in der «67 Sixty Seven Sportsbar» einen Apéro riche. Der gesellige Anlass endete mit dem Nachtessen im Restaurant Blasenberg auf dem Zugerberg, wo die Spezialität des Hauses, Kapaun, aufgetischt wurde.

Der Club 81 freut sich auf einen spannenden Ausflug.

Wir freuen uns auf einen tollen Event mit vielen Zuschauern, Fans, jungen Schwimmern und Wasserballern und tatkräftigen Helfern.


       

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Sponsoring 19

Bandensponsoren 2020 Aufgrund der abgebrochenen Wasserballsaison haben keine NLA-Matches, sondern nur gerade zwei Damenspiele des Summer Cups im Sportbad Käpfnach stattfinden können. Die vielen Banden, die jeweils an den Spielen rund um das Becken platziert werden, kamen somit nie zur Geltung. Viele der Bandensponsoren haben dem SC Horgen trotzdem ihre Unterstützung in dieser schwierigen Periode zugesichert und sich sehr grosszügig gezeigt.

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20 Sponsoring

Vielen lieben Dank für die grosszügigen Spenden! Im Sommer haben wir an die Mitglieder, Sponsoren und Freunde des Schwimmclub Horgen einen Spendenbrief versendet, um den COVID-Lockdown finanziell zu überstehen und den Trainingsbetrieb durch die massiv reduzierten Einnahmen aufrechtzuerhalten. Wir sind überwältigt über die positiven Rückmeldungen sowie die vielen grosszügigen Spenden und Beiträge, welche wir in den letzten Wochen empfangen durften. Wir sind bereits fleissig in der Planung der neuen Saison 2020/2021 und sind daher sehr froh, dass wir uns über die finanziellen Folgen des COVID Lockdown so etwas weniger Sorgen machen müssen. Die Zeiten sind und bleiben schwierig, auch für uns. Wir dürfen und wollen uns jedoch nicht hinter dem Virus verstecken, sondern gehen die Aufgaben der neuen Saison mit Elan an. Natürlich immer unter Einhaltung der nun jeweils neu geltenden Richtlinien und Verordnungen.

Stöckly + Co, Fässler Hansruedi, Zürcher Peter, Adrian und Mirjam Streuli, Johannes und Sandra Mischke, Roger Herrmann, Franco und Rajana Chiellino, Tanja und Francesco Pappone, Beat Heer, Cindy Reptsis, Janine Tschudi, Jürgen und Ada Holland, Christian Halbig, Samuel und Annett Schwizer, Hans Peter Schawalder, Ursula Wüthrich, Christof Griesser, Francois Guillod, Peter und Angela Nemeth, Schärer Schreinerei GmbH, Christian oder Reanna Joray, Gabor Kiss, Martin Benz, Stratego4 AG, Roman Steinacher, Cedric Herfeldt, Daniel und Stefanie Hänsli, Stefan Campagnoli, Avram Sidiropoulos, Claudio Curiger, Sonja, Dana und Emma Ritter, Hanspeter und Heidi Günthardt, Christian Fässler, Heinz Kern, Dejan Andjus, Ivan und Barbara Catellino, Irene und Ueli Gautschi, Pavel und Barbara Susta Wüthrich, Christoph und Anna Balsiger, C. und R. Andreoli, André Doutreval, Tamara und Csaba Papp, Stanislava Bogarova, Anja Skolik, Rozina Klisuric, Schreinerei Lohrer GmbH, Anja und Patrik Wälti, Bodo und Agnes Druschke, Fabio

Wir freuen uns auf jeden Fall verständlicherweise enorm auf die neue Saison und sind überzeugt, dass es unseren Mitgliedern, Sponsoren und allen SCH-Freunden gleich ergeht. Nochmals vielen herzlichen Dank an die hiermit genannten Spender für die grosszügige Unterstützung.

Perlini, Paul Bächtiger, Anton Mächler, Richard James Cash, Audit Treuhand AG, Altner AG, Ernst Leuthold, Uwe Sterzik, Walter und Doris Frei, Tobias Pfister und Salama Belghali, Erika Sohm, Werner Burkhalter, Besaba GmbH / c/o Rest. Red Snapper, W. Suter, Bobby Grob, Othmar Meienberger, Geiger AG, Flückiger + Bosshard AG, Hans-Heinrich Stäubli, Fritz und Nora Vetterli Bäckerei, Vedran und Sabrina Galijas, Ramon Espejo, Grond Metzgerei, Andrea Gottardi und Nicola Grass, Paul Stämpfli, Susanne Böhm, Peter Zulauf, Rolf Weber, Bruno Cao, Silvia Furger, Richard Moor, Guido Hofstetter, Hans Hofmann, Bernhard und Maja Tönz, Daniel Hitz, Jozsef Martinovits, Bäckerei Konditorei Vetterli, M. + C. Curiger, Dragan Umicevic, Ulrich Hofmann, Werner Rüegg, Michael Büsser, Werner Gachnang, Karl Schneider, R+S Brodt, Jürg Soldan, Pino Forleo, Nicolas und Anna Henzi, Gabor Ugron, Dora Wepfer, Roger Eichta, Bernhard Winiger, Josip Sokolovic, Fritz Fischer, Hans Springer, TCS Sektion Zürich

Es geht nicht mehr lange und die neue Wasserballsaison beginnt. Bis am 31. Oktober können alle SCH-Mitglieder beim Handballshop24 die Ausrüstung nachbestellen. Das Standard-Outfit bleibt auch im nächsten Jahr gleich. Jedoch wird sicher der eine oder andere Spieler aus dem Shirt, Trainingsanzug oder Bademantel (wichtig für die Outdoor-Saison) rausgewachsen sein.

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Danke Annette und Gabor 21

«The Voice of Chäpfne» verstummt leider Im zarten Alter von acht Jahren ist Annette Gachnang 1979 in den Schwimmclub Horgen eingetreten. Wie so viele andere, hat sie sodann den Weg zum Wasserball gefunden. Marc Fritschi, Präsident SCH Später hat sie die ersten «goldenen Jahre» des Horgner Damenwasserballs mitgeprägt und als legendäre Nummer 2 (aus meiner Sicht die beste Nummer im Wasserball) den gegnerischen Centerinnen das Fürchten gelehrt. Doch fast die Hälfte der Zeit, in welcher Annette nun der Schwimmclubfamilie angehört, war sie bekannt als «The Voice of Chäpfne». Die Stimme als Speakerin, welche jedes noch so triste Wasserballspiel im Sportbad Käpfnach (und da gab es einige…) zu einem Highlight wandeln konnte. Zu Beginn, im Jahr 2000, waren ihre Einsätze lediglich auf die Spiele unserer Damenmannschaft beschränkt. Das Speakern an den NLA-Spielen der Herren waren damals noch den «richtigen Profis» vorbehalten. Doch bereits nach fünf Jahren als Speakerin bei den Heimspielen der Damen war Annette so gut, dass sie im Jahr 2005 auch locker noch das Speakern bei den NLA-Spielen der Herren übernehmen konnte. In den letzten sieben Jahren hat im Sportbad Käpfnach praktisch kein NLA, NLD, NLB oder U17-Spiel stattgefunden, an welchem nicht die vertraute Stimme von Annette zu hören gewesen wäre. Wie schon oben bei ihrer Kappen-Nummer 2 erwähnt, wurde Annette Gachnang als Speakerin bis weit über die Bezirksgrenzen hinaus zur Legende. Auch von gegne-

Speaker gesucht! An dieser Stelle auch gleich der Aufruf, dass wir auf der Suche nach einem neuen Speaker oder einer neuen Speakerin sind. Denn wie die letzten 20 Jahre gezeigt haben, geht es nicht ohne. Wer also Zeit und Lust hat, sich hier in den Dienst des SC Horgen zu stellen, darf sich gerne bei uns melden. Annette hat auch versprochen, ihre Tricks und Kniffe an den neuen Speaker oder die neue Speakerin weiterzugeben. Bei Interesse, bitte unter administration@schorgen.ch melden.

Coach Gabor Kiss tritt nach über 40 Jahren am Beckenrand zurück. Hier auf einen Teamfoto aus dem Jahr 2016.

Danke Gabor Julia Flückiger

Nach über 20 Jahre am Mikrophon tritt Annette Gachnang als Speakerin zurück.

rischen Mannschaften und Fans wurde sie als stets unterhaltsame und faire Speakerin sehr geschätzt. Unvergessen sind Momente, als sie die Spieler der Romandie oder dem Tessin in ihrer jeweiligen heimischen Sprache begrüsst hat. Unvergesslicher Moment Absolut grandios war jedoch ihre live gesungene Nationalhymne, als vor einem Playoff-Spiel die Musikanlage mal wieder den Geist aufgegeben hat. Und so gäbe es noch hunderte von Geschichten und Anekdoten. Man kann Annette für ihren Einsatz und ihr Engagement nicht genug danken. Sie war immer akribisch auf jedes Spiel vorbereitet und sobald sie den Knopf am Mikrofon gedrückt hat, herrschte am Kampfrichtertisch Ruhe und Disziplin (auch das weiss ich aus eigener Erfahrung…). Liebe Annette, im Namen von allen Spielerinnen und Spielern und der gesamten SC Horgenfamilie danke ich Dir von ganzem Herzen für die letzten 20 Jahre!

42 bunte Jahre mit Wasserball-Freuden und -Sorgen teilte Gabor Kiss als Spieler und Trainer mit dem SC Horgen. Das ist Verbundenheit, viel Herzblut und ein halbes Leben, welches er dem Sport und der Jugend hat gegeben. Alle Teams hatte Gabor mal unter seine Fittiche genommen, hunderte Wasserballer sind unter ihm um ihr Leben geschwommen. Einzig die Damenmannschaft hat er niemals als Coach geleitet, aber in den Jugendteams die Nachwuchsmädels vorbereitet. Gabor hatte als Trainer geballtes Wasserballwissen, da wurde auch der letzte Trainingsmuffel mitgerissen. Auch wenn manch Schweizer die serbischen Ausrufe nicht verstand, alle schauten auf zum erfahrenen Maestro am Beckenrand. Sein Coachingstil war nicht immer dezent und leise, doch gerade auf diese aufweckende, engagierte Art und Weise spornte der die jungen wie auch reiferen Sportler dermassen an, dass man mit dem SC Horgen über Jahrzehnte diverse Titel gewann. Die NLA-Herren jubelten mit und unter Gabor zig Male über Gold und auch bei der Jugend war so manche Medaille verdienter Sold. Vor zwei Jahren ist nochmal der Meisterschaftssieg mit der U17 gelungen, da ist Gabor in echter Siegermanier samt Kleidern ins Becken gesprungen. Mit dem «Team 2020» hat Gabor viel Gutes in Gang gesetzt, was sicher noch in den kommenden Jahren Erfolge freisetzt. Danke, Gabor, für alles, was Du für den SC Horgen geleistet hast, jetzt wünschen wir Dir Zeit für die Familie, Gesundheit, Ruhe und Rast. Vielleicht magst Du ab und zu in Käpfnach ein spannendes Spiel miterleben; dann musst Du halt aus dem Publikum Deine Expertenstimme erheben.

Das Horgner U13-Team mit der gewonnenen Silbermedaille im Jahr 2013.


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In Memoriam 23

Fritz Fischer 23. Juli 1946 – 13. September 2020 Olda Susta (ganz links) im Spiel gegen Graz am internationalen Wasserballturnier in Horgen.

Olda Susta Am 17. November 2019 wurde unser Freimitglied im Alter von 71 Jahren von seinen Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Carlo Curiger 1968 ist Olda Susta vom ehemaligen tschechischen Spitzenwasserballclub «Slavia Pilzen» zum SC Horgen gelangt. Als ausgezeichneter echt schlitzohriger und vor allem harter Verteidiger spielte er in unserem Fanionteam und holte 1975 mit dem SCH auch den Schweizermeistertitel. Durch den Zuzug weiterer ausländischer Spieler wurde er in der Folge immer mehr zum «überzähligen Ausländer» und kam in der ersten Mannschaft nicht mehr regelmässig zum Einsatz. So liess sich Olda 1976 zur Stadtmannschaft Zürich

transferieren, kehrte aber bereits 1978 wieder nach Horgen zurück, wo er noch einige Jahre in der zweiten Mannschaft spielte und dazu noch Junioren trainierte. Mit seiner kommunikativen und dazu sehr witzigen Art war Olda ein echter Kumpel und bei den Mitgliedern beliebt. Lieber Olda – ruhe in Frieden. Die älteren Mitglieder des SCH werden Dich nicht vergessen.

Der abenteuerliche Weg des Olda Susta zum SC Horgen Drehen wir das Rad der Zeit ins Jahr 1968 zurück. Mitte August wurde im Horgner Sportbad ein internationales Turnier gespielt, an welchem auch «Slavia Pilzen» mit dem Verteidiger Olda Susta teilnahm. Am Sonntag nach diesem Anlass wurde ich im Sportbad ausgerufen und gebeten zur Kasse zu kommen. Dort traf ich auf eine tschechische Familie, die sich als Eltern von Olda Susta vorstellten und mir eröffneten, dass man auf dem damaligen Zeltplatz neben dem Bad campiere und nach Olda suche. Die Wirren und der Freiheitskampf im «Prager Frühling» und der gegenwärtig laufende Einmarsch der Ostmächte in Tschechien habe sie bewogen nicht mehr nach Hause zurückzukehren. Man wisse, dass sich die Mannschaft von Slavia Pilzen noch im Westen befinde und heute Mittag in Zug oder Aegeri ein Spiel austrage. Mit der Familie Susta bin ich darauf nach Zug und Aegeri gefahren, doch von einem Wasserballspiel war dort nichts zu sehen und auch niemanden etwas bekannt. So entschieden sich «Sustas» weiter auf dem Zeltplatz in Horgen zu bleiben, in der

Hoffnung von Olda noch etwas zu hören. Drei Tage später auf der Fahrt ins Büro nach Zürich hörte ich im Autoradio, dass am Abend im Hallenbad Bern ein Benefizspiel des Teams «Slavia Pilzen» (welches sich noch in der Schweiz befinde) gegen eine Berner-Equipe, zu Gunsten der tschechischen Flüchtlinge, stattfinden soll. So nahm ich am Mittag mit dem Bademeister im Hallenbad Bern Kontakt auf und bat ihn, am Abend auf der Spielerliste nachzusehen ob ein Olda Susta darauf figuriert und diesen allenfalls, um 22 Uhr nach dem Spiel, ans Telefon zu bringen, damit ihm seine Eltern ihr Vorhaben – in der Schweiz abzuspringen – eröffnen können. Dieser Plan hat geklappt und es wurde vereinbart, dass Olda mit seiner Mannschaft noch den Match vom folgenden Tag in Basel bestreiten und sich darauf von den Mannschaftskollegen verabschieden und abspringen werde. In Basel wurde Olda von seinen Eltern und dem Bruder Pavel empfangen, nach Horgen zurückgebracht und in der Folge der Asylantrag gestellt.

Peter Curiger Fritz Fischer wurde als dreizehnjähriger Schüler 1959 Mitglied im Schwimmclub Horgen. In diesen Jahren gab eine ganze Schar 13- bis 16-jährige Burschen, die sich aus Schule oder Kadetten kannten, den Eintritt und verbrachte jede freie Minute am See und eiferten den damaligen Stars nach. Auch das 16 Grad kalte Wasser schreckte sie nicht ab und so wurde man von Jahr zu Jahr besser und nach anfänglich zweistelligen Packungen gelangen an Juniorenturnieren wie in Luzern die ersten Siege. In Ermangelung einer nationalen Meisterschaft für Junioren, führte der SC Horgen ein Juniorenturnier mit den besten Schweizer Mannschaften durch, die allesamt von den Horgner gewonnen wurden. Endlich, 1962, organisierte der Schweizerische Schwimmverband eine nationale Juniorenmeisterschaft. Heiri Keller, der 1959 aus der ersten Mannschaft zurückgetreten war, übernahm zu diesem Zeitpunkt als Trainer die Horgner Junioren. Er führte sie 1962 bereits zum Titel. Bis 1966 blieb der Juniorenmeisterbecher ununterbrochen in Horgen. Die konditionell und technisch gut ausgebildeten Seebueben schickten selbst in Finalspielen ihre Widersacher mit Resultaten von 11:2 und mehr nach Hause. Fritz, der auf Grund seiner Fangkünste von den Mitspielern «Flipper» genannt wurde, war zu dieser Zeit auch Spieler der Regionalauswahl Zentralschweiz Ost, die vor allem in Deutschland Spiele austrug. Eine Junioren-Nationalmannschaft gab es zu dieser Zeit noch nicht. 1966 war Fritz bereits Ersatztorhüter der 1. Mannschaft, die in diesem Jahr den 11. Meistertitel errang. Aus schulischen und beruflichen Gründen musste er in den Jahren 67/68 etwas kürzer treten und spielte in der 2. Mannschaft. 1969 kehrte er in die 1. Mannschaft zurück und wurde Stammtorhüter, aber durch einen Generationenwechsel schaute lediglich der 4. Rang heraus. Seine Ausbildung zum Flugkapitän und der damit verbundene Wegzug aus Horgen beendete die Aktivkarriere, aber der Veteran nahm bis zu seinem Tod regen Anteil am Clubleben.


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Profile for Claudio Curiger

Schwümmclub-Ziitig Oktober 2020  

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