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In Zusammenarbeit mit der «Zürichsee-Zeitung»

schwümmclub-ziitig Offizielles Organ des Schwimmclubs Horgen

Erscheint zweimal jährlich als Beilage der «Zürichsee-Zeitung» / Ausgabe September 2013

Der Horgner Vedran Galijas im Kampf mit Genfs Defensive.

Den 30. Schweizer-Meister-Titel verpasst Team 2020 – Kontinuierliche Steigerung

Bild: André Springer

Trainingslager der Schwimmer in Zernez Hallenbad-Neubau wird konkreter

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Es hat (noch) nicht sollen sein ... Pro Memoria

Präsident Franz Blankl.

In der letzten Ausgabe unserer «Schwümmclub-Ziitig» titelte ich meinem Beitrag: «Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.» Trotz Gewinn der Qualifikation in der höchsten Schweizer Liga durch unsere Herren-Wasserballer reichte es letztlich wieder nicht zum Titel. Auch wenn wir gegen den amtierenden Schweizer Meister und Cup-Gewinner SC Kreuzlingen scheiterten, so war unser Team am Gewinn des 30. Schweizer-Meister-Titels der Klubgeschichte so nahe dran wie schon lange nicht mehr. Am Schluss waren es Nuancen, die zugunsten des just im richtigen Zeitpunkt in Form gekommenen Gegners sprachen. Diese reichten bekanntlich aus, so dass der SC Horgen als zweiter Sieger aus dem Becken steigen musste. Trotzdem, im Namen des Vorstandes und des SC Horgen gratuliere ich dem ganzen Team und dem Trainergespann zur Silbermedaille. Wir werden nächste Saison einen neuen Anlauf starten und versuchen, diesen Titel nach Horgen zu holen. Verbunden mit dem 90-jährigen Bestehen des SC Horgen wäre dies ein ganz besonderer Meilenstein. Unsere Wasserball-Damenmannschaft steht im Umbruch bzw. im Neuaufbau. Erste erfreuliche Ansätze und Ergebnisse konnten registriert werden. Dieses Jahr gingen unsere Damen in der Schweizer Meisterschaft bezüglich Medaillen zwar leer aus (4. Rang);

es darf dennoch mit Zuversicht in die Zukunft geschaut werden. Wir sind überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis unsere Damen wieder eine Medaille nach Horgen holen werden. Dafür wird auch unser Wasserball-Nachwuchs sorgen. Das Team 2020 entwickelt sich sehr gut. Wir dürfen gespannt sein, wann die ersten reifen Früchte der doch harten Arbeit des Teams und der Trainer geerntet werden können. Einen besonderen Dank möchte ich allen Helferinnen und Helfern aussprechen, die sich einmal mehr während der vergangenen Saison mit viel Engagement für unseren Klub eingesetzt haben. Neben dem normalen Meisterschaftsund Wettkampfbetrieb (Wasserball und Schwimmen) musste dieses Jahr unter anderem die Festwirtschaft an der Horgner Chilbi gestemmt werden, was einen speziellen Effort abverlangte. Unsere Helferinnen und Helfer stiessen alles in allem an ihre Grenzen. Dank Wetterglück konnte ein erfreulicher Besucheraufmarsch an unserer schon le­gendären BeachParty verzeichnet werden. Seit Jahren dürfen wir erfreulicherweise auf Saisonende ein leicht positives Finanzergebnis vermelden. Dies wird aller Voraussicht nach auch für 2013 so sein. Dazu beigetragen haben auch unsere zahlreichen Sponsoren, Gönnervereinigung Club 81, Matchballspender etc. und Sie, geschätzte Klubmitglieder. Im Namen des Vorstandes des SC Horgen möchte ich allen für das finanzielle Engagement und für die Treue zum Horgner Traditionsklub herzlich danken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen un­ serer «Schwümmclub-Ziitig» und freue mich bereits auf die nächste Saison. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren mit dem Ziel, dass ich in einem Jahr schreiben kann: «30. Schweizer-MeisterTitel in 90 Jahren Klubgeschichte geht nach Horgen!» Herzlichst Franz Blankl Präsident SC Horgen

Robert «Böber» Brandisser 31. 8. 1937 – 28. 5. 2013 Nach längerer, heimtückischer Krankheit ist unser Veteranen-Mitglied Robert Brandisser für uns alle unerwartet verstorben. «Böber», wie er in Schwimmklubkreisen immer genannt wurde, ist unserem Klub als Jugendmitglied 1951 beigetreten. Seine damaligen Trainer erkannten bald, dass «Böber» mit seiner kräftigen Postur und seiner damals bereits stupenden Balltechnik für den Wasserballsport prädestiniert war. So wurde er bereits 1956 – im zu diesen Zeiten noch ungewohnten Alter von 18½ Jahren – vom damaligen Trainer Max Hegetschweiler in die 1. Mannschaft berufen. Des Trainers Wahl hat sich in der Folge als Glückstreffer erwiesen.

Schwümmclub-Ziitig

Als Linkshänder, mit einem präzisen, satten Schuss und als Bäckerlehrling mit viel roher Kraft hat er im Team auf Anhieb eingeschlagen und sich immer wieder in die Torschützenlisten eintragen lassen. Bereits im folgenden Jahr brachte ihm das auch die Nomination in die Nationalmannschaft . Legendär und auf allen Schweizer Wasserballplätzen gefürchtet waren die praktisch blind ausgeführten, schnellen Doppelpass-Kombinationen mit seinen Stürmerkameraden, die «Böber» vielfach mit einem Tor abschliessen konnte. 1971 gab «Böber» seinen Rücktritt aus dem Fanionteam bekannt. Von 1956 bis 1971 hat er wesentlich zum Gewinn von acht Meistertiteln beigetragen. Er gehörte im April 1964 auch der 16-köpfigen Delegation des SCH an, welche die zu diesen Zeiten für Sportmannschaften noch abenteuerliche Reise nach Montreal und New York unternahm und an den Nordamerikanischen Meisterschaften den überraschenden 4. Schlussrang belegte. Auch nach seiner Aktivzeit ist er mit dem Klub verbunden geblieben und hat während einigen Jahren noch Jugendmannschaften trainiert. Bis wenige Monate vor seinem Tod war er, als Nachfolger von Miggel Zürcher, als Obmann des Dienstags-Stamms der ehemaligen Wasserballer im Amt. Mit «Böber» Brandisser hat uns eines unserer ältesten ehemaligen Aktiv-Mitglieder viel zu früh für immer verlassen. Er war ein echter «Schwimmclübler». Carlo Curiger

Erscheint zweimal jährlich als Beilage der «Zürichsee-Zeitung» Auflage: 12 000 Exemplare Redaktion: Claudio Curiger Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Inserate: marketing@schorgen.ch

Impressum:

Zürcher Regionalzeitungen AG, Burghaldenstrasse 4, 8810 Horgen

Offizielles Organ des Schwimmclubs Horgen, Postfach, 8810 Horgen

Layout und Technik: Inserateherstellung Zürcher Regionalzeitungen AG


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Nicht den 2. Rang gewonnen, sondern die Meisterschaft verloren Infolge mangelnder Chancenauswertung, fehlender Kaltblütigkeit in entscheidenden Momenten und auch physischer Müdigkeit verpasst Horgen den sehnlichst erwarteten 30. Schweizer-Meister-Titel. Harziger Saisonstart Der Saisonstart stand unter keinem guten Stern. Mitte Oktober 2012 wurde mit einem stark re­ duzierten Kader die Vorbereitung aufgenommen. Abgänge, Militär-

dienst und berufliche Veränderungen führten dazu, dass dem Trainer teilweise nur drei Spieler im Training zur Verfügung standen. Doch statt in dieser Situation den Kopf in den Sand zu stecken, hatte Trainer Attila Külkey eine klare Strategie und einen Trainingsplan, den er konsequent durchführte. Dazu plagten den Trainer Sorgen um die Ausländerposition, es musste ein neuer Torjäger her. Mit dem ungarischen Goalgetter Robert Munkacsi, der 2012 noch für Basel spielte, wurde er fündig. Vedran Galijas schwimmt dem Gegner davon. Horgen überraschender Vorrundensieger

Coach Külkey gibt die letzten taktischen Anweisungen.

Im Februar wurde in die Winterrunde gestartet. Horgen sicherte sich dabei den 3. Rang nach Verlustpunkten und mit nur zwei Niederlagen (gegen Kreuzlingen und Lugano und einem Remis wieder gegen Lugano), konnte dieses Resultat angesichts des schmalen Kaders als erster Erfolg gewertet werden. Trainer Külkey wusste nun, anhand des Trainingsstandes und den personellen Möglichkeiten ist man auf Kurs. Trotzdem war für die Sommerrunde und die Playoffs eine Erweiterung des Kaders unbedingt notwendig. Er­ freulicherweise wurde der Trainer auch hier fündig. Er konnte einige routinierte Spieler der 1.-LigaMannschaft motivieren, das Team in entscheidenden Begegnungen zu unterstützen. In der Sommerrunde hat sich gezeigt, dass sich jeder der jungen Spieler enorm weiterentwickelt hat, und so wurde die Qualifikation überzeugend zu Ende gespielt. Bis auf die ärgerliche Niederlage gegen Kreuzlingen konnten alle Matches gewonnen werden, und Horgen beendete die Qualifikation mit einem Punkt Vorsprung auf Lugano auf dem verdienten 1. Platz.

Bilder: André Springer

Dem guten Playoff-Start folgten drei äusserst knappe Niederlagen Die Ausgangslage, als Quali-Sieger in die Playoffs zu starten, war ausgezeichnet. Das Team wusste nun, dass alle geschlagen werden können. Mit viel Selbstvertrauen wurden die Halbfinalspiele gegen Ägeri souverän gewonnen, und Horgen konnte bereits mit der Vorbereitung für das grosse Finale beginnen. Lugano, dem Zweitplatzierten nach der Vorrunde, lief es nicht optimal, und die Tessiner mussten sich schliesslich Kreuzlingen beugen. Damit hiess die Finalbegegnung wie bereits 2012 Horgen - Kreuzlingen. Zur Finalvorbereitung fehlten vier wichtige Akteure, die der Nationalmannschaft für ein weiteres, für die Schweiz aussichtsloses EM-Qualifikationsturnier abgegeben wurden. So war dann die Sache nach bereits drei Spielen bereits gegessen. Wegen vielen verpassten Horgner Überzahlchancen setzten sich die routinierteren Kreuzlinger in allen drei Spielen mit je einem Tor mehr knapp durch und durften sich als Schweizer Meister 2013 feiern lassen. Kraft, Kaltblütigkeit und die Luft haben nicht ganz ausgereicht, um Kreuzlingen vom Thron zu stossen.


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Stefan Velikov bei einem seiner vielen erfolgreichen Abschlüsse. Ausblick 2014 Mitte September wird die Mannschaft das Training für den Start in die Meisterschaft 2014 aufnehmen. Es geht in ein spezielles Jahr. Der SCH feiert 2014 sein 90-JahrJubiläum.

Das Ziel von Trainer und Staff ist, mit einem kompletten Team in die Meisterschaft zu starten. Mit dem ungarischen Topspieler Czigany konnte bereits ein Vertrag abgeschlossen werden. Der junge, talentierte Centerspieler Leo Müller aus Winterthur hat zugesagt,

Die Eurodancers machen am Beckenrand Stimmung …

Starker Rückhalt mit Domagoj Odrljin im Horgner Tor. seine Karriere in Horgen fortzusetzen. Mit weiteren Spielern (national und international) steht man noch in Verhandlungen. Vom aktuellen Team hat sich der langjährige Stammspieler Deny Kiss entschieden, die Badehosen an den Nagel zu hängen. Ebenfalls

nicht mehr weitermachen wird Sonam Gyalpo. Horgens Zielsetzung für 2014 ist klar. Im Jubiläumsjahr will man den 30. Meistertitel an den Zürichsee holen. Es wäre wunderbar, wenn dieses Vorhaben nach etlichen Jahren Unterbruch gelingen würde. Rolf Streit

… und lenken hoffentlich die Spieler nicht zu fest ab.

Bilder: Claudio Curiger


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Der Captain hängt die Badehosen an den Nagel Deny Kiss, langjähriger Leistungsträger und Captain des Fa­ nionteams, hat nach dem Finalspiel gegen Kreuzlingen seine lange Karriere beendet und hängt die Badhosen definitiv an den Nagel. Die SCH-Ziitig nahm die Gelegenheit wahr und führte mit dem rechten Flügel ein letztes Interview.

gegen Lugano, als wir Schweizer Meister geworden sind. SCHZ: Wie sieht deine sportliche Zukunft aus? Deny Kiss: Ich habe mir mal ein Fitness-Abo gelöst, zur Motivation. Die Verhandlungen mit dem Treibholz sind auch am Laufen. Das Eintrittsgeld sollte keine allzu grosse Hürde darstellen.

SCH-Ziitig: Was waren deine Beweggründe für den Rücktritt? Deny Kiss: Hauptsächlich möchte ich künftig mehr Zeit haben für die Familie. Unser Sohn kommt langsam in das Alter, wo er mehr Zeit mit mir verbringen möchte. Und wie ja allgemein bekannt ist, dauert diese Phase nur ein paar Jahre. Danach werden Freunde und Freundin interessanter.

SCHZ: Wie siehst du den Wasserballsport in 10 Jahren? Deny Kiss: Nebenher habe ich vernommen, dass wieder neue Regeln eingeführt werden. Da hoffe ich, dass es keine Überregulierung geben wird. Zu viele Regeln würgen den Spass am Sport ab. SCHZ: Was wünschest du deinen Mitspielern? Deny Kiss: Meinen Mitspielern wünsche ich viel Erfolg in der nächsten Saison. Die Freude und der Spass am Wasserballspielen soll ihnen die Kraft und Motivation dazu geben. Hoffentlich werden sie auch die Erfahrung machen und feststellen, wie viel ihnen der Sport an besonderen Momenten und Bekanntschaften bzw. Freunde bescheren kann.

SCHZ: Was waren deine schönsten Augenblicke in der Karriere? Deny Kiss: Die Reisen mit der Nationalmannschaft, Trainingslager mit Horgen und natürlich der Gewinn der Schweizer Meisterschaft. SCHZ: Gegen welches Team hast du am wenigsten gern gespielt? Deny Kiss: Gegen Genf. Da waren nicht nur die gegnerischen Spieler unberechenbar, sondern auch wir selber. Sei es mal die lan-

Persönlich Name: Deny Kiss Alter: 31 Beruf: Bauingenieur Zivilstand: Verheiratet Hobbies: Wasserball Sportlich Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2007, B-EM-Teilnahme Istanbul 2004 und Lugano 2009 Bisherige Klubs: SC Frosch Ägeri, SC Horgen Nationalmannschaft: 75 Spiele

Der Captain Deny Kiss in Aktion als versierter Spielmacher. Bild: André Springer ge Reise, die fehlende Motivation oder Überheblichkeit. SCHZ: Mit wem hast du am liebsten zusammengespielt? Deny Kiss: Auf dem Feld habe ich mich mit Fischl und Foki Elias sehr gut verstanden. Wir waren meist alle auf der rechten Seite und teilweise im Center. Da waren wir sehr gut aufeinander abgestimmt. Igor Belofastov möchte ich noch erwähnen. Seine Erfahrung und Ruhe im Tor war eindrücklich. Und zu guter Letzt Luka Petricevic. Seine fröhliche Art und seine eiserne Disziplin haben mich stets beeindruckt.

SCHZ: Was hast du im Training gehasst? Deny Kiss: Monotone Übungen, die für uns Spieler keinen Sinn ergaben. Daher finde ich es wichtig, dass der Trainer immer erklärt, welche Übung für was oder welche Spielsituation gut sind. SCHZ: Welches Tor bleibt dir in Erinnerung? Deny Kiss: Ich erinnere mich lieber an Kombinationen mit erfolgreichem Abschluss. Wenn ich mich aber entscheiden muss, sind das zum einen der gestossene Doppler gegen Montenegro und zum anderen die beiden Tore

SCHZ: Würdest du im Notfall wie die anderen Routiniers ein Comeback geben? Deny Kiss: Das hängt ein wenig von meiner beruflichen Zukunft und meiner zukünftigen Fitness ab. Man soll bekanntlich niemals nie sagen. –––––– Gerne möchte ich mich bei allen, die mich während meiner Wasserballkarriere unterstützt haben, bedanken; insbesondere bei meinen Eltern, meiner Frau Patricia und meinem Sohn Eric. Sie alle haben mich an Trainings oder Spiele begleitet, mussten auf mich verzichten und haben an mich geglaubt. Auch allen Supportern und Helfern beim Verein gebührt der Dank. Ohne sie würde es nicht gehen, und es gäbe keine 1. Mannschaft. Vielen Dank und Hopp Horge!


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Damen-Wasserball: Eine solide Saison mit ein paar Turbulenzen Im Rückblick auf die vergan­ gene Saison können die Damen aus Horgen eigentlich zufrieden mit ihrer Leistung sein – denke man doch nur an den Start im Oktober, wo zuerst einmal ohne Trainer trainiert wurde. Der erste Übungsleiter, den man engagierte, hat sich gleich wieder verabschiedet. Im Januar 2013 kam schliesslich die Wende zum Guten: Luka Petricevic übernahm und leitete das Team. Im Bergli wurde in der Folge fleissig trainiert, und auch die ersten Spiele wurden erfolgreich bestritten. Als dann im Monat Mai die Freiluft-Saison eröffnet wurde, stand die Damen-Mannschaft erneut vor einem Problem: Wegen neuer Badi-Öffnungszeiten wurde – im Gegensatz zu früher – immer zur

gleichen Zeit wie die 1. HerrenMannschaft von Attila Külkey trainiert. Auf den ersten Blick scheint dieses Problem für unsere Leserinnen und Leser vielleicht nicht so klar. Dazu folgende Erklärung: Da Trainer Luka Petri­ cevic gleichzeitig erster Torwart der Herren-Mannschaft war, war es für ihn nicht möglich, die Girls zu trainieren. So trainierten die Damen halt wieder ohne Trainer, dafür immer mit einem von Petricevic vorbe­ reiteten Training. In solchen Notsituationen wird man bekannterweise erfinderisch, und so fanden die Damen auch hierfür eine mehr oder weniger plausible Lösung. Es leitete immer eine Spielerin aus der Mannschaft vom Beckenrand aus das Training, was im kalten

Die Horgner Damen setzen sich auch neben dem Wasser gut in Pose.

Vorsommer nicht mal so eine unangenehme Aufgabe für die jeweilige Spielerin darstellte. Umso erfreulicher war es, dass die Horgner Girls trotz dieser alles andere als idealen Trainingsvoraussetzungen doch eine zufriedenstellende Saison abschliessen konnten. Ein Höhepunkt war zum Beispiel der Heimsieg Ende Mai im Hirzel-Derby gegen das Damen-Team aus ����������������� Ägeri������������ , gegen welches man in den vorhergehenden Spielen meist verloren hatte. Weiter kamen zwei sehr gute Spiele gegen Winterthur dazu, die die Saison auf dem zweiten Platz abschlossen. Auch die Tatsache, dass sich sowohl einzelne Spielerinnen als auch das Team als Ganzes über die Saison hin Fortschritte erzielt hatten.

Zum Saisonende spielte man wiederum gegen SC Frosch Ägeri um den 3. Platz. Es war bei beiden Mannschaften nicht zu übersehen, dass sie den Sieg unbedingt nach Hause bringen wollten. So blieb das Spiel spannend bis zur letzten Sirene. Am Ende musste sich das Team vom Zürichsee geschlagen geben. Allerdings muss man ärgerlicherweise anmerken, dass die Unparteiischen nicht immer die richtigen Entscheide fällten. So schloss die Damen-Mannschaft die Saison schlussendlich auf dem 4. Platz ab. Man kann trotz allem sehr zufrieden mit der Leistung des Teams, und es ist auf jeden Fall noch Steigerungspotenzial vorhanden. Man darf gespannt sein, wie die kommende Saison verlaufen wird.  Andrea Moor


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Das «Treibholz» – im und ums Wasser aktiv Die 1.-Liga-Mannschaft des SC Horgen wird, wie man weiss, klubintern auch als «Treibholz» bezeichnet. Dabei wird wohl auf das eher reduzierte, ganz böse Zungen behaupten (Zeitlupen-)Tempo, angespielt, mit welchem in dieser Liga der Wasserballsport betrieben wird. Neben dem Wasser geht es für viele der Teammitglieder von April bis Juli nicht ganz so gemütlich zu und her. In einer Saison wie im Jahr 2013, wo neben den üblichen Events wie Papiersammlung, Come Together, NWL-Meisterschaftsspiele und Beach-Party auch noch die Chilbi und das 150er-Spiel dazugekommen sind, waren alle Klubmitglieder mit ihrem Einsatz gefordert, allen voran auch die Mitglieder des «Treibholzes». Über die Hälfte der Vorstandsmitglieder sind mehr oder weniger aktive Mannschaftsmitglieder. Auch in den Organisationskomitees für Chilbi und Beach-Party waren sie ebenfalls zahlreich vertreten. Auch wenn es darum geht, an der Papiersammlung die Autos zu fahren oder an den Heimspielen die Würste zu braten, Sponsoren zu suchen, Lose zu verkaufen oder dann auch noch das eine oder andere Mal auf der Reservebank der ersten Mannschaft auszuhelfen, immer wieder sind die «Treibhölzer» gefordert. Wie in vielen anderen Vereinen auch, spielen die «Ehemaligen» und «Ewigaktiven» auch beim SC Horgen eine tragende Rolle. Bei dem grossen Pensum an Aktivi­ täten in diesem Jahr war es daher vielleicht nicht mal so schlecht, dass die Meisterschaft in der 1. Liga Nord etwas schlanker ausgefallen ist als üblich. Anstatt im Mai und Juni jeden zweiten Tag ein Spiel auszutragen, waren diesmal wegen der ungünstigen Gruppeneinteilung nur gerade 8 Spiele zu bestreiten. Egal ob 8 oder 18 Spiele, das Ziel war auch 2013 wieder das gleiche, nämlich den Gruppen­ sieg zu erzielen. Ganz besonders in diesem Jahr, wo man im Unterligacup gegen Frauenfeld früh und

Ohne «Treibholz» wären die SCH-Events unvorstellbar. unnötig ausgeschieden ist und damit das erste Saisonziel, nämlich den Cupfinal der unteren Ligen zu erreichen, schon früh in der Saison verpasst hatte. Von lockeren Siegen in der 1. Liga konnte auch in diesem Jahr nicht die Rede sein. Die jungen

und ambitiösen Teams aus Lugano und Bissone haben dem «Treibholz» mit grossem Schwimmpensum arg zugesetzt. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die jeweils kurzen, aber heftigen Schwimmeinheiten im Wintertraining nicht vergebens waren. Am Ende musste man gegen die jungen Wilden

Bilder: Nadia Knobel

aus dem Tessin in den vier Spielen nur gerade einen Punkt abgeben. Damit hat man die Basis zum Gruppensieg gelegt. Mit einer vermeidbaren Niederlage gegen den WSV Basel hat «Treibholz» die Meisterschaft nochmals spannend gemacht. Am Ende konnten sie den Gruppensieg mit einem Punkt Vorsprung doch noch erreichen. Den Mitgliedern vom «Treibholz» gebührt für den erneuten Erfolg Respekt, aber vor allem grossen Dank für ihren Einsatz und die Hilfe auf Klubebene. Ohne die Mithilfe des Teams wäre es wohl fast nicht möglich, den SCHApparat am Laufen zu halten.

Die Horgner Spieler brillieren auch als DJ's an der Chilbi.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass bei den Damen eine ähnlich aktive Gilde existiert. Schade nur, dass es keine FrauenLiga gibt, wo man die Wasserballkarriere noch etwas ausklingen lassen könnte. In der Art und Weise, wie sie sich aber auf Klubebene engagieren, stehen sie den «Treibhölzern» in keiner Art und Weise nach. Franco Chiellino


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Kontinuierliche Steigerung Im Trainergespann des «Teams 2020» hat es eine Veränderung gegeben. Frantisek Gal ist dem Lockruf von SC Frosch Ägeri gefolgt, wieder als Aktiver dem Wasserballsport zu frönen. So musste sich der SC Horgen auf die Suche nach einem neuen Trainer für die Jüngsten des SC Horgen machen. Denn die Doppelbelastung von U15- und U13-Meisterschaft sowie die erfreulich hohe Anzahl Kinder lässt eine qualitativ hohe Betreuung und eine (leistungs-) sportliche Entwicklung der Kinder mit nur einer Person nicht zu. Gefunden hat man die Lösung in Peter Skolik. Peter ist deutscher Staatsangehöriger und lebt mit seiner Schweizer Frau seit nunmehr zehn Jahren am linken Zürichseeufer, sechs davon mit zwei gemeinsamen Kindern in Horgen. Peter ist ein bestens vernetzter, international erfahrener Wasserballspieler, der mit Leistungssport gross geworden ist und über zwölf Jahre in der höchsten deutschen Wasserball-Liga viele Erfolge feiern konnte. In der Schweiz war Skolik lange Zeit in der NLA aktiv. Wie Dragen Umicevic hat Peter Skolik die höchste Trainerausbildung für Wasserball absolviert. Er arbeitet neuerdings, nach seiner langjährigen Management-Tätigkeit, beim Sportamt der Stadt Zürich als Projektleiter in der Sportförderung und als Schwimmlehrer. Qualitativ und von den Kompetenzen her ist wohl kein Verein in der Schweiz so gut aufgestellt wie der SC Horgen. Der Abgang von Frantisek Gal wurde beim Nachwuchs dank Skoliks offener Art schnell vergessen. Aufgrund der Kompetenzen Peter Skoliks war es möglich, die Trainingsgruppe «Team 2020» an gewissen Tagen in Gruppen aufzuteilen. So hat man aufgrund der Jahrgänge der Spieler eine konsequente Aufteilung in U15 und U13 vorgenommen. Dies hat den grossen Vorteil, dass so noch intensiver und konzentrierter mit den Kindern gearbeitet werden kann. Es konnten in dieser Saison auch bereits die ersten Früchte geerntet werden. Die U15-Mannschaft konnte sich

Der neue Team-2020-Coach Peter Skolik war selber erfolgreicher Wasserballer. diskussionslos für die Finalrunde der besten sechs Teams qualifizieren. Dort hatte man das Pech, als man in der Zwischenrunde bereits auf den späteren Schweizer Meister Bissone traf und sich deutlich geschlagen geben musste. Im anschliessenden Spiel um Platz 5 traf man auf einen bereits bekannten Gegner, den SV Basel. Die Spieler konnten in diesem Spiel nicht über sich hinauswachsen. War die Motivation durch die hohe Niederlage gegen Bissone wohl etwas dahin? So musste man sich auch dem SV Basel mit 3:10 geschlagen geben. Trotzdem darf man den U15-Spieler zum Erreichen des 6. Schlussranges in der 16 Mannschaften umfassenden Meisterschaft herzlich gratulieren. Wenn die Arbeit von Dragan Umi­cevic und Peter Skolik so weitergeführt wird und die jungen Spieler weiterhin so motiviert und engagiert mitziehen, kann in der nächsten Saison vielleicht schon einen ersten Angriff auf die Medaillen gestartet werden. Auch in der U13-Meisterschaft zeichnet sich ein ähnliches Bild. Das Team musste in der zweiten Saisonhälfte Niederlagen gegen Lugano, Bissone und Kreuzlingen einstecken, konnte aber gegen Schaffhausen, Genf und Zug zum Teil deutlich gewinnen. So konnte die Meisterschaft auf dem guten 6. Schlussrang beendet werden, und man gehört auch hier bei der 12 Mannschaften umfassenden Meis-

terschaft zur vorderen Hälfte. Hier gilt es, den Vorsprung zu den hinteren Mannschaften auszubauen und die Lücke an die Spitze zu schliessen. Dies sollte aufgrund der besseren Altersstruktur beim SC Horgen nur schon aus diesem Grund möglich sein. Die Linksufrigen stellen sowohl in der U15als auch in der U13-Meisterschaft die jüngsten Teams. Als krönenden Saisonabschluss folgte die Teilnahme am U13-Turnier in Zürich, das am 6. Juli stattfand. Horgen konnte in der Vorrunde sämtliche Teams schlagen und kam ungeschlagen in den Final. Gegner war dort das Team von Aquastar. Das Glück war den Spielern des SC Horgen jedoch nicht gut gesinnt, und so musste

man sich nach hartem Kampf im Penaltyschiessen mit 2:4 geschlagen geben. Trotzdem war die Leistung des Horgner Teams an diesem Turnier ausgezeichnet und gebührt Respekt. Anlässlich dieses Turniers in Zürich wurde auch eine Kategorie U11 durchgeführt, an welcher der SC Horgen ebenfalls teilnahm. Horgen konnte gegen die Spielgemeinschaften Zürich + Bregenz U11 mit 7:0 und gegen die Spielgemeinschaft Aquastar + Tristar U11 mit 6:0 Toren gewinnen. Die Allerjüngsten des SC Horgen haben es also tatsächlich fertiggebracht, den Turniersieg zu holen, ohne auch nur ein einziges Gegentor zu kassieren. Herzliche Gratulation! Somit können wir aus der Nachwuchsabteilung durchwegs Positives berichten, und die Ziele wurden ausnahmslos erreicht. Für die nächste Saison werden sich alle Spieler sowie die beiden Trainer Dragan Umicievic und Peter Skolik hohe Ziele stecken und kontinuierlich ihre Arbeit fortsetzen. Schon heute dürfen wir auf die Leistungen in der neuen Saison gespannt sein. Auf jeden Fall möchten wir uns an dieser Stelle für die Arbeit und den Einsatz bei allen Spielern und den beiden Trainern herzlich bedanken!

Impressionen vom Jugendturnier


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Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften 2013 der Schwimmer in Chiasso Die Schwimmabteilung des SC Horgen reiste in der ersten Sommerferienwoche mit zwei Schwimmerinnen und fünf Schwimmern nach Chiasso. Das Wetter war perfekt, und die Staus konnten knapp umfahren werden. Mit vier Diplomen blieb man leicht unter den Erwartungen. Der Höhepunkt für die Schwimmabteilung fand dieses Mal nicht in der letzten Woche vor, sondern direkt in der ersten Sommerferienwoche statt. Die Befürchtungen, dass bei der Fahrt in den Süden die Autobahn am Gotthard zur Geduldsprobe werden könnte, hatte sich, weil die Crew mit dem Bus bereits am Mittwochmittag anreiste, zum Glück nicht bestätigt. Erstaunlich am Bad in Chiasso: Es liegt direkt neben der Autobahn – mit den Lärmschutzwänden wurde diese aber zu keiner Zeit wahrgenommen.

gungen trainieren können. Trotzdem hatte man sich als Ziel fünf Diplome und eine Medaille gesetzt. Man gibt sich eben nicht mehr so schnell zufrieden. Am Donnerstag, dem ersten Wettkampftag, starteten Moritz Röth­lis­berger (1998), Tim Diener (1999) und Lucas Keller (2001) über 200 m Freistil. Röthlisberger und Diener blieben nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit, Keller verbesserte sich gleich um

(2000) über 100 m Freistil konnten nicht an ihre Bestzeiten anknüpfen und blieben damit etwas unter den Erwartungen. Am Nachmittag fehlte dann Keller die Kraft, sich noch zu verbessern, und es reichte ihm zu Platz 8. Drei weitere Diplome Am Samstag standen mit Ausnahme von Alica Meier alle Horgner – auch Marc Hew (1995) – im Wettkampfeinsatz. Tim Diener

sich Keller und auch die Trainercrew eine Bronzemedaille. Keller startete aber zu schnell und musste in der Folge dafür büssen. Mit 4:57,95 musste er sich mit Rang 5 zufriedengeben. Vor zwei Jahren hätte diese Zeit zu Gold gereicht. Die Zeit, die Moritz Röthlisberger am Morgen im 400-m-Vorlauf geschwommen hatte, wurde von einem Schwimmer, der sich mit seiner Zeit direkt fürs Finale qualifiziert hatte, nicht erreicht, und

Neues Wettkampfprogramm Erstmals wurde seit vielen Jahren das Programm der Wettkämpfe über die vier Tage komplett neu gestaltet. Über den Sinn und Zweck des neuen Programms lässt sich streiten und philosophieren, aber es ist nun mal so. Der SCH ist mit seinen ehrenamtlichen Trainern eher ein Aussenseiter unter den 68 teilnehmenden Vereinen. Auch in Bezug auf Trainingshäufigkeit können unsere Athleten mit 4 bis 5 Trainingseinheiten pro Woche nicht mit der grossen Konkurrenz mithalten, die zwischen 9 bis 12 Mal unter optimalen Bedin-

Adika Lang über 100 und 200 Meter Delfin am Start.

Ausruhen nach einem strengen Tag im Auto von Fred Feuerstein. drei Sekunden. Nur zwei Zehntelsekunden fehlten Röthlisberger für den Finaleinzug und für ein erstes Diplom. Lucas Keller holt das erstes Diplom für den SC Horgen Am Freitag sprangen fünf Linksufrige für den SC Horgen ins Wasser. Die Knaben Adika Lang (1998) über 200 m Delfin und Röthlisberger und Keller über 200 m Lagen verbesserten ihre persönlichen Bestzeiten. Keller schaffte mit seiner Zeit den 8. Rang und damit den Einzug ins Finale. Die Mädchen Alica Meier (1997) über 100 m Brust und Kim Rudolf

hatte das schwerste Programm, musste er doch gleich dreimal starten. Wieder konnten die meisten unserer Kids ihre Zeiten teilweise markant verbessern, manchmal blieben sie auch etwas darüber. Lucas Keller, der sich zuvor direkt für den 400-m-Freistil-Final qualifiziert hatte, schwamm nun über 100 m Freistil noch in 1:04,95 die fünftbeste Zeit im Vorlauf und hatte damit auch am Nachmittag zwei Rennen zu schwimmen. Dort fehlte ihm dann im 100-m-Rennen für eine Verbesserung etwas die Kraft, und er musste sich mit dem 7. Rang im Finale zufriedengeben. Im 400-m-Wettkampf erhoffte

damit holte sich auch Röthlisberger mit dem 8. Rang ein Diplom. Auch für den Sonntag hatten sich fünf Horgner qualifiziert. In vier Rennen gab es nochmals eine persönliche Bestzeit, für die Finals hatte man jedoch keine Chance. Bereits befinden sich die Schwimmer des SC Horgen in der Aufbauphase für die NachwuchsMeisterschaften in Schaffhausen vom Sommer 2014. Sie werden dabei letztmals von Anja Bärtschi und Christoph Schmied trainiert und gecoacht, die auf den nächsten Sommer ihren Rücktritt angekündigt haben.  Christoph Schmied


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Ein Event-Sommer für den SCH Nicht nur für die aktiven Spieler, sondern auch für die Organisatoren und Helfer war der Sommer ein hartes Stück Arbeit. Nicht weniger als drei grosse Anlässe standen diese Saison auf dem Programm. Angefangen hat der Event-Sommer mit dem Meisterschafts-Kickoff, der SCH Come Together. Im Rahmen der NWL-Doppelrunde wurde die Saison im Sportbad Käpfnach eröffnet, und die Teams wurden dem Publikum vorgestellt. Highlight in diesem Jahr war natürlich der Betrieb der grossen Festwirtschaft an der Horgner Chilbi. Vier Tage lang bewirtete der Schwimmclub die Gäste in dem als «Strandbeiz» dekorierte Zelt. 140 Helfer haben über 1000 Stunden Arbeit geleistet und somit die Chilbi zu einem einzigartigen Event gemacht. Nur gerade drei Wochen später organisierte der SCH die legendäre Beach-Party mit Beachvolleyturnier im Seegüetli. Petrus war dieses Jahr ein Beacher und bescherte zwei Tage perfektes Sommerwetter. An diesem Weekend fand auch das 150er-Spiel statt, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Helfern für den Einsatz und die tolle Unterstützung. Claudio Curiger


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Trainingslager Zernez 2013 Der Klubbus reichte nicht aus, um alle Schwimmer und Schwimmerinnen nach Zernez ins Lager zu transportieren. Es mussten zwei zusätzliche PWs die Wasserratten ins Bündnerland führen. Vergessene Badehosen, eine Biketour bei grosser Kälte und das feine Essen bleiben allen in bester Erinnerung. Am Samstagmorgen, 27. April, hatte der Schwimmclub ein erstes Training im Bergli vereinbart. Danach sollte es mit dem Klubbus nach Zernez für 13 weitere Trainings in eine intensive Woche gehen. Bereits im ersten Training erwarteten uns einige Kilometer Schwimmen. Doch wir freuten uns auf einen spannende Woche. Da wir bereits letztes Jahr unser Trainingslager in Zernez verbracht hatten, wussten wir, dass auf uns ein sehr schön ausgestat­ tetes und sauberes Hallenbad wartete. Auch auf das ausgezeichnete Essen und die gemütliche Unterkunft durften wir uns freuen. Jeden Morgen wurde Stehvermögen trainiert (3 x 100 m Freistil, Zeitmessung und Auswertung) absolviert, danach ein Langstreckentraining. Mit hungrigen Mägen und ausgepowerten Muskeln durften wir jeweils das Essen nach dem Morgentraining direkt im nahegelegenen Hotel Spöl einnehmen. Danach hatten wir meistens eine Pause, um uns auszuruhen, ein wenig zu schlafen oder eine

der unzähligen DVDs, die wir mitgebracht hatten, anzusehen. Meistens um fünf Uhr nachmittags ging es zum zweiten Training erneut ins Hallenbad. Dort nahmen wir immer eine andere Lage unter die Lupe, mit gezielten Stilübungen, und brachten auch etliche Intervalle hinter uns. Jeden Abend durften wir erschöpft, aber zufrieden über den vollbrachten Tag in unsere Betten sinken. Und wenn wir dann genau schlau wurden, wurden wir hoffentlich nicht von einem der von der jeweils anderen Fraktion (Jungen oder Mädchen) im Zimmer klammheimlich versteckten Wecker mitten in der Nacht aufgeweckt. Das liess sich aber nicht immer vermeiden. So kamen zu Muskelkater und teils fehlender Motivation um 7 Uhr in der Früh auch noch Schlafmangel und Müdigkeit dazu. Der Ausflug am Dienstagnachmittag versprach eine sehr willkommene Abwechslung. Geplant war nämlich eine Bike­ tour von St. Moritz aus. Die eisigen Temperaturen und das schlechte Wetter machten uns einen ziemlichen Strich durch die Rechnung, so dass wir bei der Hälfte umkehrten. Der Nachmittag war dank einer heissen Schokolade und zwei, drei Bowlingspielen in einer Kletterhalle in der Nähe gerettet. Dass wir am anderen Morgen die Hälfte des Trainings geschenkt und mit Spielen ersetzt bekamen, war zusätzlich Motivation und ein wahrer Lichtblick – zwischen den

Ausflug mit dem Mountainbike nach St. Moritz.

Bereit für die nächste Schwimmserie.

Aufwärmen nach dem Bike-Ausflug beim Kegeln. teils zähen Stunden im Hallenbad. Am Donnerstag hatten wir für das Training nur die Möglichkeit, wenn wir ein Frühtraining starteten. Also konnten wir nicht wie üblich um 9 Uhr ins Wasser; denn dann war das Bad schon für die Öffentlichkeit geöffnet. Wir mussten uns also schon um 6 Uhr in der Früh aus dem Bett quälen, um um eine Stunde später um 7 Uhr in den Pool zu springen. So unangenehm eine Vorverschiebung eines

Training auch sein mag, wir meisterten es alle sehr gut. Die letzten beiden Tagen vergingen dann wie im Flug, und schon war es Samstagmorgen. Wie jedes Jahr ist das Trainingslager eine tolle Möglichkeit, sowohl Teamgeist und Freude am Schwimmen als auch Leistung und Motivation zu steigern. Alles in allem hätte es trotz ein paar kleinen Verletzungen nicht besser laufen können. Eva-Maria Dütsch


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Aus alten Zeiten Es geschah vor 36 Jahren: 1977 – der grösste Erfolg in der Geschichte des SC Horgen

Nach dem Gewinn des Meistertitels entschied die Klubleitung, sich zum zweiten Mal nach 1975 für den Europacup anzumelden. Obschon im seit l975 stark verjüngten Team über die Hälfte der Mitglieder Junioren unter 20 Jahren waren, die erst in dieser Saison in die Mannschaft eingebaut wurden, war Spielertrainer Attila Külkey überzeugt, mit seinem Team in diesem stark besetzten Wettbewerb nicht abzufallen. Der SC Horgen wurde der Gruppe Alphen/Holland zugelost, und als Gegner warteten Maccabi/ Antwerpen, Galatasaray Istanbul,

Graz und das einheimische Team von Alphen. Bereits im Startspiel gegen Maccabi/Antwerpen zeigte sich, dass die Horgner auch in schwimmerischer und konditioneller Hinsicht mithalten konnte. Nach spannendem Kampf wurde Maccabi mit 5:4 besiegt. Gegen den österrei­ chischen Meister Graz geriet Horgen bis zur Spielhälfte 1:4 in Rückstand. In der Schlussphase wurden die konditionell unterlegenen Grazer von den Seebueben richtiggehend plattgewalzt und mussten mit einer 6:8-Niederlage aus dem Wasser steigen. Auch gegen

das höher eingestufte Galatasaray behielten die Horgner ihr Selbstvertrauen und siegten verdient 9:8. Einzig gegen das damals zur absoluten europäischen Spitzenklasse zählende Alphen konnte Horgen nicht mithalten und wurde mit 4:14 klar geschlagen. Mit drei Siegen und einer Niederlage wurde der SCH Zweiter des Vorrunden-Turniers und qualifizierte sich für den Halbfinal in Belgrad. Der jungen Horgner Equipe gelang damit der grösste Erfolg in der Vereinsgeschichte. Bis heute ist diese Halbfinalqualifikation der grösste Erfolg einer

Schweizer Wasserball-Mannschaft auf internationaler Ebene. Im Halbfinal in Belgrad konnte der SC Horgen nur mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft an den Start gehen. Die damaligen politischen Verhältnisse verhinderten eine Reise unserer osteuropäischen Spieler nach Serbien, so dass dort drei klare Niederlagen kassiert wurden, gegen Partizan Belgrad mit 0:12, gegen Würzburg 1:12 und gegen Ethnikos Piräus gabs ein 4:7. Carlo Curiger

Die Europacup-Halbfinalisten (hinten, von links): J. Müller (Präsident), W. Heinzmann, R. Moor, H. Korevaar, A. Külkey, H. R. Gimmi, R. Rychener, E. Steigmeier (Coach). Vorne: G. Kiss, J. Streit, H. R. Kern, R. Streit, M. Beerli.


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Der ehemals beste Wasserballer Spaniens in den Diensten des FC Bayern München

Pep Guardiola, der neue Bayern-Trainer, hat seinen Freund Manuel Estiarte als seinen Vertrauten in den Helferstab des deutschen Champions-LeagueSiegers mitgenommen. Manuel Estiarte, der ehemalige «Michael Jordan» des Wasserballs, wurde 1996 Olympiasieger

und trug im Jahr 2000 die spanische Fahne ins Stadion. Er war Teilnehmer an sechs Olympiaden und hat für Spanien in 578 Länderspielen mitgewirkt. Er ist einer der wichtigsten Sportler, die Spanien je hervorgebracht hat. Pep Guardiola äusserte sich zum Engagement von Manuel Estiarte dahin,

dass er Einflüsse aus anderen Sportarten gerne auch in den Fussballl mitnehme. Estiarte tritt bei Bayern als Sprachrohr und Guardiolas Vertrauter auf. Estiarte spielte 1979 mit Mont­ juic Barcelona am EuropacupVorrundenturnier in Horgen, das im Hallenbad Zürich Oerlikon ausgetragen wurde. Horgen verlor damals gegen die Spanier nur 5:9 und schied als Gruppendritter aus. Palmarès von Estiarte Olympiaden: Gold 1996 in Atlanta, Silber 1992 in Barcelona. Weltmeisterschaften: Gold 1998 in Perth, Silber 1994 Rom, Silber 1991 Perth. Carlo Curiger

Herzliche Gratulation Dragan Umicevic, Trainer Team 2020, hat die BerufstrainerPrüfung erfolgreich bestanden. Der 21-tägige Kurs erfolgte in 7 Modulen während 8 Monaten. In der Berufstrainer-Ausbildung (BTA) werden qualifizierte Trainerinnen und Trainer von Swiss Olympic angeschlossenen Sportverbänden für ihre Tätigkeit im Leistungssport aus- und weitergebildet und nach bestandener Berufsprüfung als Trainer/in Leistungssport mit eidgenössischem Fachausweis des BBT entlassen. Die «Club-Ziitig» gratuliert Dragan Umicevis herzlich.

Neue Regeln sollen Wasserball attraktiver machen Am Rande der WasserballWeltmeisterschaften in Barcelona hat das Plenum der Mitgliederverbände über Regeländerungen entschieden, die das Spiel weniger statisch und übersichtlicher machen sollen.

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So wird ein Foulspiel, welches am Gegner mit beiden Händen begangen wird, grundsätzlich mit einem Ausschluss bestraft werden. Im Falle eines Freiwurfes muss der Verteidiger sich von dem im Ballbesitz befindlichen Spieler wegbegeben, ehe er die Hand zur Abwehr eines Passes oder Torwurfs heben darf. (Bei diesen beiden Gummiparagraphen darf die Wasserballszene auf den genauen Wortlaut der Regeln und die anzuwendende Interpretation gespannt sein.) Bei offensichtlicher Spielverzögerung wird die angreifende Mannschaft mit einem Ballverlust bestraft (insbesondere in den Schlussminuten und bei

knappem Spielstand wird diese Bestimmung den Match spannender gestalten). An Stelle der bisherigen zwei Time-outs pro Team über die ganze Spieldauer wird in Zukunft pro Viertel jede Mannschaft eine Auszeit nehmen können. Verlängerungen werden abgeschafft. Bei Bedarf gibt es ein sofortiges Penaltyschiessen. Eine Mannschaft darf nur noch aus maximal elf Feldspielern und dem Torhüter bestehen. Ein 13. Spieler darf nach der neuen Regel nur noch als Torhüter zum Einsatz kommen. (Ob diese Regel mit dem verbindlichen zweiten Torhüter bei 13 Spielern sinnvoll ist, wird in der Szene stark diskutiert.) Die neuen Regeln sollen mit Beginn der neuen Saison auf internationaler Ebene in Kraft treten. Wir sind gespannt, ob das alles tatsächlich so umgesetzt wird. Carlo Curiger


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Hallenbad-Neubau in Horgen wird konkreter Im über 40-jährigen Hallenbad Bergli hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Das Bad müsste mit sehr hohen Investitionskosten saniert und auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden. Ebenso platzt es aus allen Nähten. Glücklicherweise hat der Gemeinderat die Notwendigkeit erkannt und bekennt sich öffentlich zu einem Hallenbad-Neubau, vorzugsweise auf der Allmend. Der Schwimmclub Horgen durfte den Gemeindeschreiber Felix Oberhänsli dazu befragen: SCH-Ziitig: Gemäss Aussage der Gemeinde soll auf der Allmend ein neues Hallenbad entstehen. Hält der Gemeinderat nach wie vor an dieser Strategie fest? Felix Oberhänsli: Ja. Diesbezüglich wurde bereits der Kontakt mit der Allmendkorporation aufgenommen. SCHZ: Wenn ja: Wird das Bad unabhängig der angedachten Mittelschule auf der Allmend realisiert? F.O.: Ja. Eine Koordination mit einem allfälligen Neubau einer Mittelschule ist bisher kein Thema. SCHZ: Wie sieht aus heutiger Sicht der zeitliche Ablauf aus? F.O.: Im Finanzplan 2013 – 2017 ist die Projektierung für einen Hallenbad-Neubau für das Jahr 2016 terminiert. Im Rahmen der laufenden Budgetdiskussion für die Finanzplanung 2014 bis 2018 wird sich zeigen, ob es beim Jahr 2016 bleiben wird. SCHZ: Sollte die Mittelschule nicht auf der Allmend gebaut werden, hätte diese Ausgangslage einen Einfluss auf die Realisierung eines neuen Hallenbades? F.O.: Grundsätzlich nein.

meinderat, gemäss eigenen Aus­ sagen, erfreulicherweise erkannt. Wo wäre ein alternativer Standort, wenn nicht auf der Allmend? F.O.: Beim heutigen Standort Bergli. SCHZ: Wie sieht aus heutiger Sicht der zeitliche Ablauf aus? F.O.: Eine Realisierung wäre wohl in der Amtsperiode 2018 bis 2022 umsetzbar. SCHZ: Was unternimmt der Gemeinderat, um dem Stimmbürger die Notwendigkeit eines Hallenbad-Neubaus plausibel zu erklären? F.O.: Hierzu hat sich der Gemeinderat noch nicht ausgesprochen.

Das Hallenbad Bergli ist in die Jahre gekommen.

SCHZ: Was geschieht in der Zwischenzeit mit dem Bergli? F.O.: Das Hallenbad Bergli wird mit zwingend notwendigen Investitionen als Überbrückung «am Leben erhalten».  Im laufenden Jahr wurden dafür 200 000 Franken für Instandhaltungsmassnahmen eingestellt.

SCHZ: Was geschieht mit dem Hallenbad Bergli nach dem Neubau? F.O.: Bei einem Standortwechsel wären Alternativen für die neu gewonnene Fläche zu suchen. Hierzu hat sich der Gemeinderat noch nicht ausgesprochen.

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SCHZ: Die Notwendigkeit eines neuen Hallenbades hat der Ge-

Herzlichen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Wir freuen uns auf die Eröffnung des neuen Hallenbades.


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