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News

Neues aus der Nachbarschaft

E-Bikes

Brenzkirche

Umbau Kreuzung Doggenburg

Sie müssen weiter draußen bleiben:

Wie geht es weiter beim angestreb-

„Endlich!“ – werden sich viele sagen.

Es ist nicht nur die Frage, ob E-Bikes

ten Rückbau der Brenzkirche in den

Denn die Umgestaltung der gefähr-

oder nicht, sondern es geht um das

Zustand von 1933? Das Regime der

lichen Doggenburg-Kreuzung – vor

Gesamte: Für Radfahrer, ob per E-An-

Nationalsozialisten verlangte damals,

zwei Jahren starb dort ein zweijähriges

trieb oder mit Muskelkraft unterwegs,

dass das ursprünglich an der Bauhaus-

Mädchen – ist seit Jahren Thema. Unter

soll der Höhenpark Killesberg weiter-

architektur orientierte Kirchengebäu-

Punkt drei der Tagesordnung für die

hin tabu bleiben, so der Beschluss des

de umgebaut wird. Um allen Rückbau-

öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats

Bezirksbeirats. Im Grunde ist man sich

Belangen gerecht zu werden, wurde

Nord stellte das Tiefbauamt am 15. Juli

quer durch die Fraktionen im Gremium

zu Juli-Beginn der Förderverein Brenz-

die Planung für den Umbau der Kreu-

einig. Und auch der Bürgerverein Kil-

kirche Stuttgart e. V. gegründet. Sein

zung vor, die den Ausschuss für Tech-

lesberg lehnt laut Bezirksvorsteherin

Ziel ist die Um- und Neugestaltung

nik und Umwelt des Gemeinderats

Sabine Mezger Radler dort ganz klar

der denkmalgeschützten Brenzkirche.

passiert hat. Grundlegendste Verände-

ab. Schließlich solle der Park den Spa-

Immerhin 51 Bürgerinnen und Bürger

rung: Die derzeitige Rechtsabbiegespur

ziergängern vorbehalten bleiben. Rad-

waren bei der Gründungsversamm-

wird zukünftig für die Linksabbieger

fahrer, die trotz Verbot den Höhenpark

lung da, wovon noch am Abend etliche

stadtauswärts – in Richtung Botnang –

queren, würden allzu oft die Fußgän-

dem Verein beigetreten sind. „Um als

sein. Im Gegenzug wird die Spur für

ger gefährden. Stattdessen schlagen

gemeinnütziger Verein eingetragen zu

die Rechtsabbieger einige Meter Rich-

Fraktionen wie etwa die CDU einen

werden, hätten wir nur sieben Mitglie-

tung

besseren Ausbau der Stresemannstra-

der gebraucht“, freut sich Karl-Eugen

wird die Kreuzung laut David Hueber

ße für Radfahrer vor sowie Radabstell-

Fischer, Pfarrer an der Brenzkirche,

vom Tiefbauamt „übersichtlicher und

plätze vor dem Park. Denn dann wür-

über den Start. Der Vorstand des neu

aufgeräumter“. Die Bauarbeiten sollen

den die Radfahrer das Rad vor dem

gegründeten Vereins setzt sich aus fol-

zum Ende des kommenden Jahres ab-

Park lassen. Auch die Grünen, deren

genden Personen zusammen: Lambert

geschlossen sein – wenn die Arbeiten

Herz ja bekanntlich für die Radler

Auer, Karl-Eugen Fischer, Hans Greu-

wie geplant im kommenden Frühjahr

schlägt, stimmten dagegen, das Rad-

ter, Sybille Hager, Andreas Keller, Ste-

starten. Rund zwei Millionen Euro ste-

fahren im Höhenpark Killesberg zu ge-

fan Schäfer und – wenn vom Kirchen-

hen für den Umbau zur Verfügung. Ei-

nehmigen. Obwohl sie dann doch noch

gemeinderat noch bestätigt – Alma

gentlich favorisierte der Bezirksbeirat

einen Kompromissvorschlag parat hat-

Grüßhaber. Ebenfalls offen ist noch

eine vollsignalisierte Kreuzung, doch

ten: nämlich die Radler auf einem ei-

der Punkt, ob und in welcher Höhe ein

laut Tiefbauamt wären dadurch die

gens ausgewiesenen Weg zuzulassen.

Mitgliedsbeitrag erhoben werden soll.

Wartezeiten vor den Ampeln für alle

Ob allerdings die Durchfahrt beispiels-

Diese ungeklärte Frage wurde auf die

Verkehrsteilnehmer zu lang. Immerhin

weise nach Feuerbach eine effiziente

erste Sitzung des Fördervereins ver-

versprach David Hueber zum Ende sei-

Abkürzung sei, stellten zudem einige

schoben, die voraussichtlich im No-

ner Planvorstellungen, dass man den

Bezirksbeiräte wie etwa Jürgen Klaffke

vember stattfinden soll.

noch nicht eingeplanten Zebrastreifen

(SÖS LINKE PluS) in Frage.

verschoben.

Damit

zusätzlich auf dessen Sinn überprüfen werde.

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