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Soziales

Wie bei Hanni und Nanni – nur bunter Viele Schülerinnen und Schüler lernen

derte Kinder von sieben bis 15 Jah-

ter des Wohn- und Hortbereichs. Ganz

nicht nur am Haus am Dornbuschweg,

ren und ein blindes Kind, die alle an

wichtig sei, dass sich Schüler*innen

sondern leben auch dort.

der Betty-Hirsch-Schule ihren Realab-

zu Hause fühlen. „Wir möchten Fa-

Schon auf dem Gang sind Technoklän-

schluss machen möchten. Die jungen

milien unterstützen“, so Nowak. „Die

ge zu hören. Paula wiegt sich in ihrem

Bewohner*innen sind sehr selbststän-

Eltern haben natürlich weiterhin das

Zimmer im Schneidersitz zur Lieblings-

dig. Sie kaufen ein, decken den Tisch,

Sorgerecht und sind diejenigen, die

musik. Eine Lampe schickt von der De-

kochen,

Theaterstücke,

entscheiden.“ In drei Schichten arbei-

cke farbiges Licht in den Raum. Paula

gehen zur Reittherapie oder machen

ten Fachkräfte wie Erzieher, Sozialpä-

wohnt im Haus am Dornbuschweg in

Ausflüge ins Grüne. Das Zimmer von

dagoginnen,

einer familiärem Wohngruppe mit wei-

Jasmin ist fröhlich eingerichtet. Fla-

tern und Heilerziehungspfleger, die

teren Internatsschülerinnen und -schü-

mingos biegen den Hals auf einem Blu-

auch nachts nach den Schüler*innen

lern mit mehreren Beeinträchtigungen.

mentopf, vor dem Bildschirmlesegerät

schauen können.

Das

sonderpädagogische

besuchen

Kinderkrankenschwes-

Bildungs-

steht ein pinkfarbener Stuhl, auf dem

Das Wohnmodell ist dabei sehr offen

und Beratungszentrum mit Internat

Tisch eine rosa Lampe. Und neben

gestaltet. Auch Kinder im Sieben-Ta-

liegt in einer ruhigen Seitenstraße in

dem Bett liegt ein aufgeschlagenes

ge-Internat „können jederzeit besucht

der Nähe des Pragsattels.

Buch: Hanni und Nanni. Die wohl be-

und abgeholt werden“, sagt Nowak.

Im Gemeinschaftsraum schaukelt Lisa

kanntesten Zwillinge, die je ein Inter-

Oder für mehrere Tage zu Hause woh-

in einer Hängematte. Die Hängematte

nat unsicher gemacht haben.

nen. Wer eine Betreuung für eine be-

ist gut, doch der Garten mit Spielplatz

Im Garten geht es währenddessen

fristete Zeit sucht, für den gibt es hier

noch besser. Deshalb lässt sich die

rund im Karussell, das extra für Roll-

ebenfalls Möglichkeiten: die Kurzzeit-

Zehnjährige von Kristina Pfanstil mit

stuhlfahrerinnen und -fahrer gebaut

unterbringung. So besuchen bspw.

dem Rolli nach draußen schieben. Kris-

wurde. Ganz breit und mit Netzen,

Schüler*innen, die sonst zu Hause

tina Pfanstil ist Jugend- und Heimer-

damit niemand hinausfällt. Auch Klet-

wohnen, das Internat an Wochenenden

zieherin und studiert derzeit Soziale

tergerüst, Rutsche und Hochbeete und

oder in den Ferien. Dann gibt es auch

Arbeit. „Hier wird es nicht langweilig“,

ein Schwimmbad im Untergeschoss

für diese Kinder Hanni-und-Nanni-Fee-

sagt die junge Frau und lacht. Sie un-

sind speziell für Mädchen und Jungen

ling. Und das alles ein bisschen bunter.

terstützt auch den Alltag der zweiten

mit mehreren Beeinträchtigungen ge-

Wohngruppe im Haus, bei denen viel

staltet, die nicht gut oder nichts sehen.

Action ist. Im Dachgeschoss leben von

„Wir haben 365 Tage rund um die Uhr

Montag bis Freitag sieben sehbehin-

geöffnet“, sagt Matthias Nowak, der Lei-

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mein.killesberg-Magazin | 30. Ausgabe | Herbst 2019  

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