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VIEL ZU TUN

VIEL G E TAN

walteR BrilMAYER Ebersberg in guten h채nden

B체rgermeisterwahl 11. M채rz 2012


Wahl 2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, eine Bürgermeisterwahl ist sicher eine gute Gelegenheit, die ­letzten sechs Amtsjahre Revue passieren zu lassen. Viele Projekte sind ­ab­geschlossen, andere auf den Weg gebracht. Dennoch gilt es voraus­zuschauen auf das, was unmittelbar vor uns liegt – große Vorhaben sind in den nächsten J­ ahren zu stemmen. Ebersberg ist in guten Händen und auf dem besten Weg zu einer modernen Kreisstadt. An ­diesem Prozess sind viele von uns ­beteiligt, Amtliche und Ehren­amt­liche, Stadträte aller ­Parteien, ­engagierte Neubürger ebenso wie Alteingesessene. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Leib und Seele Bürgermeister bin und dies für eine letzte Amtsperiode gerne bleiben möchte, um so die Geschicke der Stadt weiterhin an vorderster Stelle

­mit­zubestimmen. Es gibt noch viel zu tun. Darum bitte ich am 11. März um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme. Ihr

Walter Brilmayer


Was ich als Bürgermeister können muss …

3 5 Millionen verwalten, ohne Plus und Minus zu verwechseln ... … 35 Millionen Euro? Wohin gehen diese Summen? Die Stadt als ­Trägerin von Schulen und sozialen Einrichtungen muss gewaltige finan­zielle Herausforderungen bewältigen – nur um einige ­Beispiele zu nennen: die Errichtung des ­Familienzentrums, die Kosten­beteiligung am Kindergarten St. Benedikt, den neuen ­Kunstrasenplatz, den Innenausbau des Stadtsaals und als größten Posten die General­sanierung der Schule und des Hallenbades an der Baldestraße. Wegen dieser hohen Investitionen in die Zukunft erreichte der Haushalt 2011 das bisher größte Volumen. Trotzdem wird der Stadt Ebersberg seit Jahren von der Rechnungsprüfung immer ­wieder eine ­solide Haushaltsführung bescheinigt. Wir stehen also sehr gut da – wenn wir w ­ eiterhin die V ­ or­zeichen, Kommata und ­Akzente an der r­ ichtigen Stelle setzen und kraftvoll anpacken.


Was ich als Bürgermeister können muss …

100 Mitarbeiter und die Stadtratssitzungen leiten ... Die Stadt ist auch Arbeitgeber. Als „Dienstherr“ bin ich für über 100 Mitarbeiter/innen verantwortlich – eine Aufgabe, die viel ­Einfühlungsvermögen erfordert, zwar nicht immer ganz leicht ist, so richtig „waltern“ muss ich aber kaum, ebensowenig wie in den Stadtratssitzungen, die in Ebersberg meist in sachlicher Atmo­ sphäre und konstruktiv verlaufen, wo ein überparteilicher Konsens angestrebt und realpolitisch entschieden wird. Unsere Stadtverwaltung ist im wörtlichsten Sinn „offener“ ­geworden. Das Bürgerbüro am Rathauseingang mit bürgerfreundlichen Ö ­ ffnungszeiten hält alle aktuellen Informa­tionen der Stadt bereit und wird gut angenommen. Arbeits­abläufe im Rathaus und den städtischen Ein­ richtungen haben wir ­optimiert, die t­ echnische ­Ausstattung auf den aktuellsten Stand ­gebracht. Das größte Kapital aber ist mein hoch motiviertes ­Mitarbeiter-Team, das nach Kräften für unsere Bürgerinnen und Bürger da ist.


Was ich als Bürgermeister können muss …

die Wirtschaft voran, Leute an einen Tisch, Paare zusammen bringen ... Ebersberg macht sich auf den Weg. Kleine und größere Firmen zieht es in die Kreisstadt. Nach der Ansiedlung des Baumarktes und des Edeka-Frischemarktes am Stadtrand steht nun die ­Errichtung des Einkaufszentrums „E-EinZ“ und die damit verbundene Auf­ wertung der Innenstadt an oberster Stelle. Um ­dieses von vielen Bürgern ersehnte Projekt auf den Weg zu ­bringen, waren lange ­Verhandlungen mit Eigentümern und ­Investoren ­notwendig. Dagegen ist es ein Leichtes und mir persönlich die größte Freude, wenn ich als „Standesbeamter“ eine Trauung vornehmen und ­einem ­Ehepaar meine Glückwünsche mit auf den Weg geben darf. Das gilt auch für so manche/n Geburtstagsjubilar/in, für die/den ich trotz vieler anderer Aufgaben gerne Zeit finde.


Was ich als Bürgermeister können muss …

öko denken und logisch handeln ... Nachdenken – Umdenken – Vorausdenken. Umwelt und Energie spielen auch in Ebersberg eine zentrale Rolle. Bis 2030 wollen wir un­abhängig von fossilen Energien werden. Um die „Energiewende 2030“ zu erreichen, hat die Stadt ein Integriertes Klimaschutz­ konzept in Auftrag gegeben. Mittels Nahwärmeversorgung sollen von der Mittelschule (Baldestraße) aus u. a. das Pfarrheim, die Grundschule, der Kindergarten St. Sebastian, das Feuerwehrhaus, das „alte kino“ und das Rathaus versorgt ­werden. Energe­tische ­Sanierungsmaßnahmen sind an ­allen ­städtischen Liegenschaften bereits erledigt, im Gange oder g ­ eplant. Es gilt, die Produktion, Nutzung und den Verbrauch von Energie zu optimieren, um Natur und Umwelt zu schonen – die enge Zu­ sammenarbeit mit den Landwirten ist da von größter Bedeutung. Sehr erfreulich ist die Entwicklung rund um den Aussichtsturm. Das Museum „Wald und Umwelt“ und die Umweltstation sind an den ­Wochenenden ein Magnet für Familien. Das Museumskonzept muss zusammen mit dem Förderkreis weiterentwickelt werden.


Was ich als Bürgermeister können muss …

VIELE INTERESSEN GEnerationengerecht VErtRETEn ... Entschieden treiben wir den Ausbau sozialer Einrichtungen voran. Im neu eröffneten Familienzentrum am Kurt-Rohde-Platz finden neben einer Kinderkrippe der Verein Ausländer­hilfe, der Kinder­ schutzbund und der Frauennotruf eine neue Bleibe. Plätze für 100 Kinder bietet der m ­ oderne Kath. Kindergarten ­ St. Benedikt an der Hupfauer Höhe. Die Offene Ganztagsschule ­erfreut sich großen Zuspruchs und wird konsequent ausgebaut. Neues Bauland für Einheimische erschließen wir nach den Ab­ schnitten „Friedens­eiche V, VI, VII“ nun beim „Doktorbankerl“. Nach Möglichkeit werden künftig Wohnanlagen seniorengerecht und barrierefrei errichtet. Derartige Projekte sollen auch einmal im Rahmen eines Einheimischenmodells entstehen können. Eine noch bessere ärztliche Versorgung erreichen wir durch den Bau des „Ärztehauses“ neben der Kreisklinik, die endlich auch das ­dringend benötigte ­Parkdeck erhält.


Was ich als Bürgermeister können muss …

Schwachstellen erkennen, engagiertes handeln stärken ... Seit der B 304-Umgehung hat der West–Ost-Verkehr durch die Stadt merklich abgenommen. Nicht gelöst ist bisher das Nord–SüdPro­blem. Auch die neue Verkehrsführung durch die Innenstadt zwickt an manchen Stellen. Insbesondere am Amtsgericht müssen wir Verbesserungen erreichen. Über allem aber gilt es, weiterhin ein Gesamtverkehrskonzept zu verfolgen, das die Stadt entscheidend entlastet. Nicht zuletzt wegen des hohen ­Verkehrsaufkommens werden verkehrssichernde Maßnahmen ­erforderlich. Nach dem Radweg Dr.-Wintrich-Straße – Bahnhof (der Bahnhofs­ platz mit den P+R-Plätzen wird 2012 fertig sein) steht nun der ­Radweg Hohenlindener Straße – Gmaind auf der Tagesordnung. Ehrenamtliches Engagement ist Einsatz für das Gemeinwohl. Durch die Einführung einer „Ehrenamtscard“ soll das Ehrenamt gestärkt werden. Ein „Platz der Ehrenamtlichen“ soll die Wichtig­ keit und Bedeutung dieses Engagements verdeutlichen.


Was ich als Bürgermeister können muss …

feurig Reden, Dirigieren, Termindruck und auch sonst einiges vertragen ... Ehrlich gesagt, mag ich sie, die angenehmen Seiten des Bürger­ meisterdaseins: die vielen „Verpflichtungen“ und Veranstaltungen. Viele davon gehören zu den schönsten Erlebnissen eines Bürger­ meisters. Highlights sind z. B. der Stadtball, der F ­ aschingszug, die Fronleichnamsprozession, die „Feuerrede“ bei der Sonnwend­feier, das Weinfest, der Einmarsch zum echten bayerischen Ebers­berger Volksfest – jetzt mit der neuen Volksfesthalle, sowie Ausstellungs­ eröffnungen, B ­ egegnungen über die S ­ tädtepartnerschaft, ­kulturelle Veranstal­tungen und andere fest­liche Anlässe. Dazu kommen Vereinsversammlungen, Grundsteinlegungen, ­Einweihungen, ­Sitzungstermine – ein freier Abend für die Familie ist da eher eine Seltenheit.


Was ich als Bürgermeister können muss …

pflanzen und Tanzen, beleben und Loben, am richtigen ort sein ... Manchmal reicht es schon, zum richtigen Zeitpunkt einen Anstoß zu geben, ein Samenkorn zu legen – und die Entwicklung nimmt ihren Lauf. Die Kulturpflanze Ebersberg blüht. Die Musikschule hat ihre Geschäftsstelle von Grafing in den Klosterbauhof verlegt, im 2. Stock entstanden neue Vortragsräume und der Bürgersaal für die Vereine, nicht zu verwechseln mit dem Stadtsaal, der bald fertiggestellt werden wird. Konzerte, die Veranstaltungen des ­Kulturkreises, Kunstausstellungen in der alten Brennerei oder im Rathaus, das „alte kino“, der K ­ ultursommer und die Bayerischen Beachvolleyballmeisterschaften im Theaterhof – all das sind ­Bereicherungen im Stadtleben, die wir nicht missen wollen. Auch die Volkshochschule zieht es nach Ebersberg. Das passt gut zu unserer Bildungsoffensive. In der Nachbarschaft des Jugend­ zentrums e­ nt­stehen auf drei Etagen großzügige Verwaltungsund Kurs­räume. Eine weitere Etage wird die Tanzgemeinschaft DaCapo ­belegen. ­Gute Aussichten also nicht nur für Tänzer.


Was ich als Bürgermeister können muss …

Mich über Wasser halten, Auf dem Boden bleiben und tief luft holen ... ­ Jährlich grüßt der Klostersee – wie immer teste ich die Wasser­ qualität gerne persönlich. Nach der Sanierung des Klostersees konnte diese erheblich verbessert werden. Dennoch wollen wir die Schaffung weiterer Rückhaltebecken anschieben. Sehr gut e­ tabliert hat sich das neu ­eröffnete Familienbad. Eine ­sommerliche Bereicherung für die Jugend ist auch der neue ­Beachvolleyballplatz, glücklicherweise viel kostengünstiger als das Kunst­rasenfeld im Waldsportpark, wo kürzlich auch die wag­ halsige ­Bikerstrecke offiziell in Betrieb genommen werden konnte. Nun warten die Stockschützen auf überdachte ­Freiplätze und der Waldsportpark hoffentlich nicht lange auf seine Erweiterung. Neben Schwimmen trete ich gerne selbst in die Pedale oder noch einfacher: „Per pedes“ kann ich bei (Fern-)Wanderungen am besten abschalten und meinen Hobbies Geografie und ­Geschichte „nach“-gehen.


Was ich als Bürgermeister haben muss …

Rückhalt in der Familie und eine Frau, die das a ­ lles mitträgt ... Ruhe finde ich vor allem bei meiner Familie * und in der Natur. ­Ruhe? Naja, nunmehr drei Enkelkinder halten ihren Opa ganz schön auf Trab. Aber es gibt da noch jemanden, der mir zur Seite steht und schon so manches Fettnäpfchen rechtzeitig weggezogen hat: meine Frau Elfriede [althochdeutsch.: Naturgeist, Kraft und Stärke ]. Sie sorgt dafür, dass das Familienleben nicht zu kurz kommt, hält mir nicht nur den ­Rücken frei, ­sondern sie trägt mich und erträgt ­auch meine Termine g ­ eduldig. Wenn ich abends spät nach Hause komme, fragt sie: „Viel getan?“ „Ja“, sage ich, „viel zu tun !“

* meine Kinder Florian (36), Sebastian (33), Veronika (26), die Enkel Magdalena (6), Franziska (4), Leonhard ( 1/2)


VIEL ZU TUN

www.walter-brilmayer.de

Walter Brilmayer ( 59) Bürgermeister seit 1994 im Stadtrat seit 1978 Stellvertreter des Landrats Landesbeirat für Erwachsenenbildung Im Vorstand des Bayerischen Volkshochschulverbandes

Bürgermeisterwahl 11. März 2012

v.i.s.d.p.: CSU Ortsverband · Sarreiterweg 19 · Ebersberg fotos: Georg Juranits · Hans W. Greiner · Johann Brand · Privat konzept · gestaltung · produktion: brandesign, Ebersberg · www.brand4.com druck: KS-Druck, Ebersberg


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