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CSSMagazin 4 | 2012

Gesund und gut versichert – 32 Fragen und Antworten

Wie kann ich 2013 Prämien sparen? Frage 29

Wie viele Menschen würden ein Organ spenden? Frage 30

Dossier:

Tipps für die kalten Tage – wie bleibe ich gesund? Frage 05–13


Weshalb soll ich mir was Gutes tun? Liebe Leserin, lieber Leser Es gibt sie sicher: die Menschen, die sich auf die kommenden kalten Tage freuen. Ein prächtiger Wintertag kann ja auch wirklich reizvoll sein. Das muss sogar ich zugeben, der dem Winter mässig viel abgewinnen kann. Doch Hand aufs Herz: Wer sehnt sich insgeheim nicht bereits jetzt schon wieder nach mehr Sonne und Wärme? Umso wichtiger ist es, sich in den grauen und oft nassen Monaten immer wieder etwas Gutes zu tun. Auf den kommenden Seiten gibt die CSS zahlreiche Tipps, die mithelfen, das Winterhalbjahr fit und gesund zu überstehen. So kann ein warmes Bad nach einem anstrengenden Arbeitstag Wunder wirken. Und die regelmässige Sportstunde im Freien ist mit etwas Überwindung und dank der richtigen Kleiderwahl auch im Winter durchaus lustvoll; und ganz schön gesund. Wir haben es also selbst in der Hand, aus dem Arbeits- und Stubenhockeralltag auszubrechen. Meine Erfahrungen damit sind jedenfalls fast durchwegs positiv – und die letzte Grippe ereilte mich vor geschätzten 30 Jahren.

Roland Hügi Chefredaktor

Frage

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Wie erreiche ich die CSS Versicherung? Bei Fragen zu den Produkten Die Beraterinnen und Berater unterstützen Sie gerne persönlich. Agenturfinder: www.css.ch/agentur Bei Fragen zu Leistungen und Rechnungen Die Serviceline hilft Ihnen von Montag bis Freitag, 8 – 18 Uhr, weiter: 0844 277 277 (Lokaltarif Festnetz Schweiz), info.serviceline@css.ch Für 24h Notfall und medizinische Beratung Die CSS ist für Sie da in Notfallsituationen und bei medizinischen Fragen während 24 Stunden an 7 Tagen die Woche: +41 (0)58 277 77 77 Bei Fragen für das CSS Magazin Allgemeine Leserfragen rund um die Themen Gesundheit und Versicherung beantwortet die CSS bei publizistischer Eignung im CSS Magazin. css.magazin@css.ch

Wer hat’s gemacht? CSS Magazin 4 | 2012 Das CSS Magazin ist das Kundenmagazin der CSS Gruppe für die Versicherten von CSS, INTRAS und Arcosana. Es erscheint viermal jährlich in Deutsch, Französisch und Italienisch. Gesamtauflage: 880 000 Exemplare Unternehmen der CSS Gruppe: CSS Kranken-Versicherung AG, CSS Versicherung AG, INTRAS Kranken-Versicherung AG, INTRAS Assurances SA und Arcosana AG. Herausgeber, Redaktions­adresse: CSS Versicherung, Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern, Telefon 058 277 11 11, Fax 058 277 12 12, css.magazin@css.ch Redaktion: Roland Hügi (Chefredaktion), Eveline Franz (Abschlussredaktion) Ständige Mitarbeit: Silvia Weigel, Serge Hediger Redaktion CSS Exklusiv: Diana Bruggmann Konzept: Infel AG, Zürich Gestaltung, Produktion: Niki Bossert, Andrea Federer Redaktionskommission: Samuel Copt, Roland Gisler, Franziska Guggisberg, Esther Hashimoto, Helena Mettler, Bruno Schmid Druck: swissprinters AG, Zofingen Papier: UPM Star, FSC Mixed Sources Copyright: Nachdruck nur mit Quellenangabe. Nur Texte, die als offizielle Mitteilung gekennzeichnet sind, haben rechtsverbindlichen Charakter.


Was steckt drin?

Frage

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Dossier Tipps für die kalten Tage

05 Weshalb ist Bewegung im Winter besonders wertvoll? 06 Hustensirup oder Zwiebelwickel? 07 Soll ich trotz Erkältungskrankheit oder Grippe zur Arbeit gehen? 08 Ist der Saunagang wirklich gesund? 09 Weshalb ist eine Erkältung keine Grippe? 10 Spielend durch die kalte Jahreszeit? 11 Was geht uns an die Resistenz? 12 Wer sagt mir, was ich bei Fieber tun soll? 13 Wie viele Impfdosen liegen bereit?

Gesundheit & Vorsorge

Frage

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03 Wie beugt man einem Eisenmangel vor? 16 Gibt’s ein günstiges Fitnessstudio für zuhause? 18 Wie viele Muskeln braucht’s zum Lachen? 21 Ist Meersalz gesünder als Kochsalz? 22 Was kann man gegen eine Depression unternehmen? 28 Woher kommen die weissen Flecken auf den Fingernägeln?

Politik & Wirtschaft

Frage

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19 Braucht es eine obligatorische Pflegeversicherung im Alter? 20 Wie hoch sind die Verwaltungskosten der CSS? 23 Wie hoch ist die Rückerstattung aus Umweltabgaben? 24 Wie kann ich als Unternehmer Absenzen vermeiden? 25 Weshalb braucht eine Krankenkasse so grosse Reserven? 26 Haben Sie einen Schoggi-Job, Herr Hug? 30 Wie viele Menschen würden ein Organ spenden? 31 Muss mein Spital persönliche Daten an die CSS liefern?

Leistungen & Angebote 01 Wie erreiche ich die CSS Versicherung? 02 Wie häufig wird nach einer Zweitmeinung gefragt? 04 Wer bezahlt bei einem Gehörschaden? 14 Zahlt die Grundversicherung an meine neue Brille? 15 Wie profitiere ich bei einer Weiterempfehlung der CSS? 17 Erhalte ich jedes Jahr eine neue Versicherungskarte? 27 Wie misst die CSS die Kundenzufriedenheit? 29 Wie kann ich 2013 Prämien sparen? 32 Wissen Sie es?

Treffen Sie den Schweizer Musiker und Sänger SEVEN ganz persönlich.

Titelbild: Gettyimages


Frage

02 Wie häufig wird nach einer Zweitmeinung gefragt? Die «Second Opinion», die Zweitmeinung vor einer geplanten Operation, wird immer belieb­ ter. Vor allem im Bereich Orthopädie ist die Dienstleistung gefragt. Text: Roland Hügi

Innert zweier Jahre hat sich die Zahl der CSS-Versicherten, die vor einer geplanten Operation eine Zweitmeinung wünschten, auf mehr als 600 praktisch verdoppelt. In über der Hälfte der bearbeiteten Fälle ging es um orthopädische Fragen (siehe Grafik), gefolgt von der Kieferorthopädie. Der starke Anstieg der Anfragen zeigt: Immer häufiger machen sich Versicherte Gedanken über die Notwendigkeit einer bevorstehenden Operation. Sie möchten deshalb ihre Entscheidung durch eine Zweitmeinung breiter abstützen.

Schuheinlagen statt Operation Wie sinnvoll dies sein kann, zeigt z.B. Geografische Aufteilung ein Fall, wo eine Halluxoperation (Bal- 80 % Deutschschweiz lenfuss) geplant war. Die versicherte 15 % Westschweiz 5 % Tessin Person entschied sich – nachdem sie die Zweitmeinung eingeholt hatte – für Vor allem Versicherte Schuheinlagen. Mit diesen hatte sie an- aus der deutschen schliessend keine Beschwerden mehr. Schweiz machen von der Möglichkeit der Dank der «Second Opinion» konnte die Zweitmeinung Gebrauch, Versicherte nicht bloss einen schmerz- gefolgt von der Westhaften Eingriff umgehen. Sie sparte der schweiz und dem Tessin. CSS damit auch erhebliche Operationskosten ein. Die Zweitmeinung ist für alle Versicherten, die vor einer Operation stehen und eine Grundversicherung bei der CSS abgeschlossen haben, kostenlos. www.css.ch/secondopinion

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Wie beugt man einem Eisenmangel vor?

Entgegen der Volksmeinung liefert Spinat dem Körper nur wenig Eisen. CSSMagazin 4 | 2012

jeder Hauptmahlzeit trinkt. Auch eine kleine Menge Fleisch (50 g) zu den Hauptmahlzeiten fördert die Eisenaufnahme. Da Kaffee und Tee die Aufnahme von Eisen hemmen, sollten Kaffee und Tee in den Pausen getrunken werden und nicht während oder direkt nach einer Hauptmahlzeit. Auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte hemmen die Aufnahme von Eisen. Sie sollten deshalb eher sparsam verwendet werden oder in Kombination mit Vitamin-C-haltigen Nahrungsmitteln (z.B. Sauerkraut oder Broccoli) oder Fleisch. © Free Vectors, f1online

Nicht nur der Eisengehalt eines Lebensmittels spielt eine Rolle, sondern auch die «Verpackung» des Eisens. Eisen aus Fleisch und Leber wird in der Regel gut aufgenommen – unabhängig von der Zusammensetzung der Mahlzeit. Die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln schwankt hingegen stark und kann durch Vitamin C verbessert werden, z.B. indem man 1 dl Orangensaft zu


Zu lauter Musikgenuss ist einer der Gründe, die zu einem Gehörschaden führen können.

04 Wer zahlt bei Leser-Frage

einem Gehörschaden? In der Schweiz leiden gegen eine halbe Million Menschen an einem Gehörschaden. Jährlich kommen weitere hinzu. Hier eine Übersicht, wer in welchen Fällen bezahlt. Text: Roland Hügi

Gehörlos (oder mit Gehörschaden) zur Welt gekommen Kommt ein Kind gehörlos oder mit Gehörschaden zur Welt, spricht man von einem Geburtsgebrechen. In diesem Fall zahlt die Invalidenversicherung (IV) bis zum 20. Altersjahr. Tritt ein Gehörschaden erst nach der Geburt auf, ist das Kind jünger als 18 Jahre alt und braucht ein Hörgerät oder gar ein Cochlea-Implantat (elektronische Gehörprothese), übernimmt die IV die Kosten für die externen Komponenten (äussere Teile wie Sprachprozessor usw.). Das operative Einsetzen des Implantats ins Ohr wird meist ebenfalls von der IV übernommen. Dazu müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, die das Invalidenversicherungsgesetz vorgibt. Ist dies nicht der Fall, übernimmt die Krankenversicherung die Kosten für Implantat und Operation.

Gehörverlust durch Krankheit Bei einem Gehörverlust durch Krankheit übernimmt die Krankenversicherung die notwendigen, gesetzlich genau geregelten medizinischen Behandlungen. Hörgeräte gehen jedoch Weitere Informationen und Telefon-Hörcheck zu Lasten der IV oder – falls die Person www.pro-audito.ch pensioniert ist – der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Die Krankenversicherung vergütet Hörgeräte nur in den Fällen, wo die betroffene Person die versicherungsmässigen Voraussetzungen für den Bezug von Leistungen von IV und AHV nicht erfüllt (z.B. ein Asylbewerber mit

Aufenthaltsbewilligung oder ein Schweizer, der wegen eines Auslandaufenthalts eine Versicherungslücke in der IV hat).

Tinnitus Ein Tinnitus – also ein permanentes störendes Geräusch im Ohr – kann durch zu lange und dauerhafte Lärmbelastung (z.B. laute Musik) entstehen, aber auch durch ein Trauma wie z.B. eine plötzliche Explosion (Schuss, Knallkörper). Tritt das verursachende Ereignis plötzlich ein und wird deshalb als Unfall anerkannt, werden die Kosten der ärztlichen Behandlungen durch die Unfallversicherung übernommen. Das gilt auch, wenn der Tinnitus auf eine Berufskrankheit zurückgeht. Ereignet sich ein Unfall oder eine Krankheit während des Militärdienstes, übernimmt die Militärversicherung die medizinischen Behandlungen. Lediglich wenn weder die Militär- noch die Unfallversicherung zuständig sind, übernimmt die Krankenversicherung die anfallenden Kosten.

Altersschwerhörigkeit Benötigt eine pensionierte Person wegen einer Altersschwerhörigkeit ein Hörgerät, ist grundsätzlich die AHV zuständig. Sie bezahlt alle fünf Jahre einen fixen Beitrag von CHF 630 – allerdings lediglich für ein Ohr. Aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung werden keine zusätzlichen Leistungen entrichtet – auch nicht für das zweite Ohr.

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Dossier Tipps für die kalten Tage

Frage

05 Weshalb ist Bewegung im

Winter besonders wertvoll?

Bewegung ist zwar an keine Jahreszeit gebunden. Dennoch erlahmt bei vielen Menschen der sportliche Tatendrang, sobald es draussen kalt und dunkel wird. Dabei wären gerade dann Bewegungsstunden angebracht. Text: Karin Albisser

Am Abend wird es früher dunkel, die Temperaturen sinken – und schon verschanzen sich viele Menschen zuhause auf dem Sofa und werden zu winterlichen Bewegungsmuffeln. Das macht nicht nur das ganze sommerliche Training zunichte, sondern ist letztlich auch kontraproduktiv. Durch (sportliche) Bewegung hält man nämlich nicht bloss seinen Körper fit. Bewegung ist auch ein wertvoller Muntermacher für das Immunsystem.

Einen Gang tiefer schalten

© Gettyinages, iStockphoto

Wer in der kalten Jahreszeit jedoch sportlich unterwegs ist, sollte einige Punkte beachten. Dazu gehört unter anderem die richtige Bewegung ist auch funktionelle Kleidung. Es empfiehlt sich das Zwiebelein wertvoller schalenprinzip, also mehreMuntermacher für re Schichten übereinander. das Immunsystem. Unerlässlich ist auch eine Mütze, geht doch ein Grossteil der Körperwärme über den Kopf verloren. In erster Linie aber sollten Sportlerinnen und Sportler bei Kälte einen Gang tiefer schalten. Wer nämlich auch bei Minustemperaturen wie verrückt

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Gesundheitskonto Als engagiertem Krankenversicherer liegen der CSS Gesundheitsförderung und Prävention am Herzen. Sie hat deshalb ein Gesundheitskonto eingerichtet. Dieses steht bei bestimmten Zusatzversicherungen zur Verfügung. Mit dem Gesundheitskonto fördert die CSS den verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit und beteiligt sich mit 50 Prozent (bis maximal CHF 500 pro Kalenderjahr) an den Kosten für CSS-anerkannte Massnahmen und Aktivitäten (z. B. Fitnesscenter, Rückengymnastik, Gesundheits-Check-up). www.css.ch/gesundheitskonto

Frage

06 Hustensirup oder Zwiebelwickel? Gerade im Winter können Hausmittel wertvolle Dienste leisten, sei es bei Schnupfen, Husten oder Heiserkeit. Im elektronischen Gesundheitslexikon der CSS finden sich viele wertvolle Tipps. Text: Roland Hügi

durch die Gegend rennt, riskiert nicht nur eine Reizung der Luftwege oder im Extremfall ein Kälte­ asthma. Auch die Schleimhäute sind anfällig auf kalte Luft: Sie trocknen rasch aus und werden so anfälliger auf Viren. Bei geringerer Intensität hingegen ist die Atmung weniger tief, womit weniger kalte Luft in die Atemwege gelangt. Wenn möglich sollte durch die Nase eingeatmet werden. So wird die Luft erwärmt und befeuchtet.

Wer kennt es nicht: Der Hals brennt, die Nase läuft und im Medikamentenschrank findet sich einfach nichts, das man einnehmen könnte. Keine Sorge: In vielen Fällen kann nämlich ein altes Hausmittelchen ebenso wirksam sein wie ein Medikament. Im elektronischen Gesundheitslexikon der CSS finden sich zahlreiche Tipps dazu. Egal, ob es um Zwiebelwickel, selbst hergestellten Hustensirup, Honigmilch oder Essigsocken geht: Die meisten Hausmittelzutaten sind in der Regel verfügbar und können ohne grossen Aufwand verwendet werden. Und das Gesundheits­ lexikon zeigt, wie es funktioniert.

Keine Ausreden! Und wenn’s denn wirklich gar nichts Sportliches in freier Natur sein soll: Auch für «Gfrörlis» gibt es unzählige Möglichkeiten, sich in der Wärme sportlich zu betätigen, sei es in der Turnhalle, im Fitnesscenter, Schwimmbad oder in der Kletterhalle. Keine Aus­ reden also!

Hunderte von Krankheitsbildern Im Lexikon werden Hunderte von Krankheitsbildern in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Nicht nur das Krankheitsbild wird detailliert in Wort und Bild erläutert, sondern auch die Ursachen und Risikofaktoren. In weiteren Kapiteln wird jeweils die Frage geklärt, was man vorbeugend oder im Krankheitsfall unternehmen kann und wann allenfalls ein Arzt zu konsultieren ist – oder eben wann ein Hausmittel hilft.

Seit kurzem gibt es übrigens das Gesundheits­ lexikon auch als App «medicine 2.0» – gratis im App-Store. www.css.ch/medicine

Bei schlechtem Wetter sind Indoorsportarten eine gute Alternative zur Bewegung im Freien. CSSMagazin 4 | 2012


Dossier Tipps für die kalten Tage

Frage

07 Soll ich trotz Erkältungskrankheit oder Grippe zur Arbeit gehen? Nein, zumindest nicht in den ersten Tagen, denn dann ist die Ansteckungsgefahr für Mitmenschen, Kolleginnen und Kollegen hoch. Daneben birgt dieses Verhalten auch ein gewisses Risiko für die erkrankte Person selbst. Die Erkrankung kann nämlich aufgrund von Umgebungsbedingungen

Frage

(auch meteorologischen) oder infolge körperlicher Anstrengungen und mangelnder Erholung länger andauern. Zudem steigt die Gefahr von Komplikationen, beispielsweise einer anhaltenden Bronchitis oder – bei Grippe – einer Lungenent­ zündung.

08 Ist der Saunagang wirklich gesund? Die Russen tun‘s und die Finnen noch viel lieber: Schwitzen in der Sauna. Doch wer krank ist, hat in der Saunakabine nichts verloren.

tung der Haut und der Schleimhäute gefördert, und diese erfüllen die Funktion einer ersten Barriere gegen eindringende Krankheitserreger.

Text: Ute Hopp

Alles bestens also? Nicht ganz. Ein Saunagang kann nämlich auch ungesund sein. Dann nämlich, wenn eine Person an einer chronischen Erkrankung leidet oder Herz-Kreislauf-Probleme hat. Ebenfalls nicht geeignet ist die Sauna für Personen, die an einer Erkältung, einer Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit leiden. Die Erkrankung kann sich dadurch verschlimmern. Zudem besteht die Gefahr, dass andere Saunabe­ sucher angesteckt werden. Grundsätzlich gilt: Wer sich krank fühlt oder unsicher ist, sollte sich mit seinem Arzt austauschen, bevor er oder sie sich in die Schwitzkabine begibt. Ganz besonders gilt dies für Personen, die noch keine SaunaErfahrung haben.

Gerade in der kalten Jahreszeit kann der Gang in die Sauna die körpereigenen Abwehrkräfte eines gesunden Menschen stärken. Die Hitze ahmt einen Fieberschub nach, was, vereinfacht ausgedrückt, zur Stärkung des Immunsystems, des Stoffwechsels und des Herz-Kreislauf-Systems beiträgt. Durch das Wechselspiel von heisser Luft und kaltem Wasser wird der Kreislauf angeregt. Schliesslich wird die Durchblu-

Schwitzen in der Sauna ist gesund. Doch wer krank ist, hat in der Saunakabine nichts verloren.

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Nicht immer gesund


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09 Weshalb ist eine Erkältung keine Grippe?

«Ich habe Grippe», hört man oft, wenn jemand krank ist. Oft handelt es sich aber um eine simple Erkältung. Doch welches sind die unterschiedlichen Symptome der verschiedenen «Winterkrankheiten»?

© f1online

Text: Ute Hopp

Grippe Die Grippe (in der Fachsprache Influenza) tritt während der kalten Jahreszeit auf. Das Grippevirus ist hoch ansteckend und wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet, zum Beispiel durch Husten, Niesen oder Sprechen. Aber auch durch direkten Kontakt (z. B. Händeschütteln, Küssen) kann es zu einer Übertragung kommen. Die Inkubationszeit (also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) beträgt wenige Stunden bis drei Tage. Die typischen Symptome sind unter anderem: starker, schneller Fieberanstieg, Schüttelfrost, Kopf-, Muskelund Gliederschmerzen, trockener Husten sowie Halsschmerzen.

Erkältung Eine Erkältung wird auch als grippaler Infekt bezeichnet. Wie bei der Grippe erfolgt die Übertragung durch Tröpfchen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis fünf Tage, die Krankheitsdauer rund eine Woche. Die typischen Erkältungssymptome ähneln jenen der Grippe, sind aber meist weniger stark ausgeprägt.

Schnupfen Schnupfen entsteht durch eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Verursacht wird sie durch Viren. Meist beginnt ein Schnupfen mit juckender Nase und Niesanfällen. Dann beginnt die Nase zu «laufen» und verstopft letztlich. Nicht selten ist ein Schnupfen Vorbote einer aufkommenden Erkältung.

Trotz warmer Kleidung Schüttelfrost und Husten? Dann ist wohl eine Grippe im Anzug. CSSMagazin 4 | 2012


Dossier Tipps f端r die kalten Tage

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10 Spielend durch

die kalte Jahreszeit? Text: Franziska Guggisberg, Illustration: Samuel Jordi

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Das tut gut: • Eine ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse deckt in der Regel den Vitaminbedarf und ersetzt die Vitaminpille. • Ein warmes Vollbad nach einem anstrengenden Tag ist nicht nur wohltuend für die Seele, sondern regt auch den Kreislauf an. • Oft können alte Hausmittelchen die Chemie ersetzen. • Sport ist auch im Winter gesund. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr verausgaben. Dies kann den Organismus überfordern und die Abwehrkräfte schwächen. • Sonne ist nicht nur gut fürs Gemüt. Die Sonnenstrahlen bilden im Körper auch das lebenswichtige Vitamin D. Also nichts wie raus aus der Stube auf die besonnten Berggipfel.

Das sollte man lassen: • Der Winter kommt und mit ihm oft die Trägheit. Wer statt der Trainingshalle die Couch vor dem Fernseher zu seinem Lieblingsplatz macht, sollte sich nicht wundern, wenn das Gewicht rauf- und die Motivation runtergeht. • Dass Alkohol wärmt, ist ein Ammenmärchen. Vielmehr erweitern Schnaps und Glühwein die Gefässe und der Körper kühlt rascher aus. • Grippe und Erkältungen verbreiten sich vor allem durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Wer also krank ist und niesen muss, nimmt am besten ein Taschentuch vor den Mund, erst recht in einer Menschenmenge. • Schnee reflektiert rund 80 Prozent des Sonnenlichts. Deshalb gilt: nie ohne Sonnencrème und -brille in die schön besonnte Winterlandschaft. • Wer wenig schläft und unter Dauerstress leidet, muss sich nicht wundern, zu erkranken. Denn diese beiden Faktoren schwächen das Immunsystem.

Spielanleitung: jeweils um die gewürfelte Anzahl Spielfelder vorrücken. Wer auf ein rotes Feld kommt, bewegt seine Spielfigur auf das entsprechende blaue Feld vor oder zurück.

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Dossier Tipps für die kalten Tage Sie machen’s richtig: Sonnenlicht stärkt das Immunsystem.

Frage

11 Was geht uns an die Resistenz?

Winterzeit ist Grippezeit. Doch weshalb ist dies so, und bei welchen Personen ist eine Grippeimpfung sinnvoll? Text: Roland Hügi

Ute Hopp, die kalte Jahreszeit naht und damit steigt die Gefahr, krank zu werden. Weshalb erkranken wir vor allem in den Wintermonaten und weniger im Sommer? UTE HOPP: Die Resistenz der Menschen ist in dieser Zeit oft vermindert. Irritation der Schleimhäute führt zu höherer Anfälligkeit auf Krankheitserreger, ursächlich sind Faktoren wie trockene Luft, überheizte Räume, abrupte Temperaturwechsel. Daneben sind die Tage kürzer, und weniger Sonnenlicht ist für manche Menschen ein Stressfaktor. Eine veränderte Ernährungsweise mit üppigen Festessen (Süssigkeiten und Fett) wirkt sich zudem auf den Stoffwechsel aus (Vitamine, Mineralien).

Ute Hopp ist Ärztin bei der vivit Gesundheits AG, dem Kompetenzzentrum für Gesundheit und Prävention der CSS Versicherung.

Es gibt Leute, die erkranken praktisch nie, andere regelmässig. Weshalb – gibt es gar einen Gesundbleibefaktor? Nein, das glaube ich nicht. Jedenfalls nicht in der Art einer klar identifizierbaren, zum Beispiel genetischen Voraussetzung. Allerdings gibt es Menschen, die allgemein eine bessere Immunabwehr haben als andere. Die Zusammenhänge sind jedoch komplex, nicht detailliert darstellbar und können auch individuell zeitlich variieren.

Herbstzeit ist auch Impfzeit. Allerdings hat sich die Grippeimpfung auch nach Jahren nicht wirklich durchgesetzt; zu Unrecht? Dies hängt davon ab, welche Zielgruppe man betrachtet. Zu empfehlen ist die Impfung für ältere Menschen (über 65 Jahre), für Menschen mit vorbestehenden Krankheiten, insbesondere Herz-Kreislauf-, Lungen- und anderen chronischen Erkrankungen. Daneben ist die Grippeimpfung auch empfohlen für Menschen mit geschwächter Immunabwehr und für solche, die beruflich viel Kontakt mit Kranken oder abwehrgeschwächten Personen haben, beispielsweise in einem Spital. Für jüngere und gesunde Menschen ist eine Impfung gegen die «normale», saisonale Grippe nicht erforderlich. Vergangenen Winter haben sich gemäss Bundesamt für Gesundheit 144 000 Personen bei ihrem Arzt wegen einer Grippe behandeln lassen – für Laien eine sehr hohe Zahl. Wann sollte bei einer Grippe zwingend der Arzt aufgesucht werden? Bei Fieber über 40 °C, das länger als 24 Stunden anhält, bei Atemnot oder Schmerzen beim Atmen, eitrigem Auswurf oder anderen Anzeichen, die auf Komplikationen hinweisen, wie Mittelohr- oder Nasenhöhlenentzündung. Grundsätzlich ist eine Arztkonsultation empfehlenswert für alte und abwehrgeschwächte Menschen, für Säuglinge und wenn chronische Erkrankungen (vor allem von Herz, Kreislauf oder Lunge) bekannt sind.

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12 Wer sagt mir, was ich bei Fieber tun soll? Nicht immer ist es notwendig, wegen Fieber, einer Grippe oder einem sonstigen Leiden einen Arzt aufzusuchen. Kompetente medizinische Beratung gibt’s auch per Telefon – und dies rund um die Uhr. Text: Ivo Feller

Wenn plötzlich das Fieber massiv steigt, die Nase läuft und sämtliche Glieder schmerzen, muss nicht gleich zwingend ein Arzt aufgesucht werden. Eine gute und erst noch günstige Alternative ist die telefonische Beratung, welche die CSS anbietet. Über Medgate, das Schweizer Zentrum für Telemedizin, erhalten CSS-Versicherte telefonische Hilfe – egal, ob sie sich zuhause im Bett befinden oder auf den Malediven an körperlichen Beschwerden leiden.

Bei Medgate stehen rund um die Uhr medizinische Fachpersonen zur Verfügung. Aufgrund der geschilderten Symptome bespricht Medgate mit dem Patienten das weitere Vorgehen: Selbstbehandlung, Besuch beim Hausarzt oder Spitaleinweisung. In Notsituationen alarmiert Medgate direkt die entsprechende Rettungsorganisation. Wie effizient und sinnvoll die medizinische Beratung per Telefon ist, beweist der Umstand, dass etwa 40 Prozent der Fälle abschliessend, ohne weitere Arztkonsultation, betreut werden können.

24h Notfall & Medizinische Beratung +41 (0)58 277 77 77 www.css.ch/medizinischeberatung

Saisonale Grippeimpfung Schweiz Anzahl vertriebene Dosen 1998: 714 000 2006: 1 398 000* 2011: 1 147 000 2012: 1 300 000 (geplant)

Frage

13

*Ausbreitung Vogelgrippe Quelle: BAG, Stand: August 2012

Wie viele Impfdosen liegen bereit? Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) stehen für den kommenden Winter in der Schweiz 1,3 Millionen Grippe-Impfdosen zur Verfügung. Dies sind etwas mehr als 2011, als 1,15 Millionen Dosen für den Schweizer Markt ausgeliefert wurden. Impfen liessen sich in der vergangenen Grippe-Saison vor allem Personen über 65 Jahre. Deren Impfrate sank

allerdings unter 50 Prozent. Am 2. November 2012 wird bereits zum 9. Mal ein nationaler Grippe-Impftag durchgeführt. An diesem Tag können sich Interessierte für den Pauschalbetrag von 25 Franken in einer der beteiligten Arztpraxen impfen lassen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Praxen sind aufgelistet unter: www.kollegium.ch/grippe

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Seit Juli 2012 erhalten Kinder wieder Beiträge aus der Grundversicherung an Brillen und Kontaktlinsen.

Frage

14 Zahlt die Grundversicherung an meine neue Brille? Seit dem 1. Juli 2012 erhalten Kinder bis 18 Jahre wieder Beiträge an Brillen oder Kontaktlinsen. Erwachsene hingegen brauchen eine Zusatz­versicherung. Text: Roland Hügi

Per 1. Januar 2011 wurden die Beiträge (CHF 180) an Sehhilfen aus der Grundversicherung gestrichen. Nun hat Bundesrat Alain Berset diesen Entscheid zumindest für Kinder wieder rückgängig gemacht. Seit dem 1. Juli 2012 erhalten Kinder und Jugendliche bis zum 18. Altersjahr wieder einen jährlichen Beitrag von CHF 180 an neue Brillengläser oder neue Kontaktlinsen. Damit dieser Beitrag ausbezahlt wird, ist jedoch ein augenärztliches Rezept nötig. Begründet wird der Entscheid damit, dass Sehfehler schon im Kindesalter behandelt werden müssen, um eine weitere Verminderung der Sehschärfe zu verhindern.

Zusatzversicherung zahlt Beitrag Kinder erhalten zusätzlich zu dem Beitrag in der Grundversicherung nochmals einen Beitrag aus der Zusatzversicherung. Je nach Produkt variieren jedoch die Beiträge. In der Zusatzversicherung «myFlex Premium» beispielsweise zahlt die CSS für neue Brillengläser oder neue Kontaktlinsen pro Versicherungsfall einen Beitrag von CHF 300. Auch Erwachsene, die weiterhin einen Beitrag an ihre Sehhilfe erhalten möchten, können bei der CSS eine entsprechende Zusatzversicherung abschliessen. www.css.ch/myflex

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Frage

15 Wie profitiere ich bei einer Weiterempfehlung der CSS? Die CSS Versicherung Bekannten und Verwandten weiterzuempfehlen lohnt sich. Für jeden neuen Kunden, den die CSS dank einer Weiterempfehlung gewinnt, erhält die vermittelnde Person CHF 100. Voraussetzung ist, dass der oder die neue Versicherte eine Grundversicherung und gleichzeitig zumindest eine Ambulant- oder Spitalversicherung (Zusatzversicherung) abschliesst. Erfolgt lediglich der Abschluss einer Grundversicherung, beträgt die Prämie bis zu CHF 50. www.css.ch/weiterempfehlen

Frage

16 Gibt’s ein günstiges

Fitness­studio für zuhause?

Text: Roland Hügi

Die neue Art, fit zu werden (oder zu bleiben), heisst NewMoove, das persönliche Online-Fitnessstudio im Internet. Ob Yoga, Pilates, Muskelaufbau oder Rückenfitness: Auf NewMoove finden sich mehr als 250 Kurse in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsstufen – für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. Mit dem Kursfinder wird ein Trainingsprogramm zusammengestellt, und schon kann es losgehen. Jede Übung wird in Wort und bewegtem Bild genau erklärt und kann vor dem (internetfähigen) Fernseher, Laptop oder PC in vertrauter Umgebung zuhause nachgemacht werden.

Bis Ende Jahr gratis Die CSS bietet ihren Versicherten NewMoove bis Ende Jahr gratis an. Anschliessend beträgt die Monatsgebühr je nach gewählter Abodauer und -variante zwischen CHF 9.90 und CHF 16.90. Bei Versicherten mit einem Gesundheitskonto übernimmt die CSS bis zu 50 Prozent der Kosten. CSS-Kundinnen und -Kunden können sich unter www.newmoove.ch/css mit ihrer CSS-Kundennummer registrieren und bis Ende des Jahres kostenlos trainieren. www.newmoove.ch/css

Persönlicher Trainer Wer es noch individueller und zielgerichteter möchte, findet auf www.newmoove.ch auch einen «Personal Coach». Dieser analysiert die persönlichen Bedürfnisse und erstellt einen optimalen Trainingsplan mit genau den Trainingseinheiten, die nötig sind, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Und damit nie eine Trainingseinheit vergessen geht, verfügt NewMoove auch über einen Erinnerungsservice per E-Mail. CSSMagazin 4 | 2012

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Keine Zeit und Lust, regelmässig ein Fitness­ studio aufzusuchen? Kein Problem: Mit NewMoove bringt die CSS das Studio mit 250 verschiedenen Kursen nach Hause – bis Ende Jahr sogar gratis.


Frage

18

Frage

17 Erhalte ich jedes Jahr eine neue Versicherungskarte? Wer sich bei einer Krankenkasse versichert, erhält automatisch eine Versicherungskarte. Diese hat bei der CSS grundsätzlich eine Gültigkeit von fünf Jahren. Wer also 2012 die neue Versicherungskarte der CSS erhalten hat, wird erst 2017 wieder eine solche zugeschickt bekommen. Ausnahmen sind: • Kunden, die neu zur CSS kommen (Grundversicherung und/oder Zusatzversicherung) • Versicherte, die bis jetzt bei der CSS lediglich eine Zusatz­ versicherung hatten und neu auch die Grundversicherung abschliessen • Karten, die defekt oder verloren gegangen sind.

Wie viele Muskeln braucht’s zum Lachen? Lachen ist gesund – allein im Gesicht steuern 40 Muskeln die Mimik. Je intensiver das Lachen, desto mehr Muskeln werden von oben nach unten bewegt. Gemäss dem Humanbiologen Prof. Carsten Niemitz von der Freien Universität Berlin entspricht herzhaftes Lachen schwerer körperlicher Arbeit. Mehr als 100 Muskeln sind daran beteiligt, von der Gesichts-, Hals- und Atemmuskulatur bis zur Zwischenrippenmuskulatur. Quelle: dpa

Schwerarbeit: Für ein Lachen brauchen Sie 40 Muskeln.

Versicherte, die lediglich die Franchise ändern oder zur Grund­ versicherung eine Zusatzversicherung abschliessen (oder eine bestehende ändern), erhalten keine neue Versicherungs­karte. Auf dieser sind übrigens keinerlei medizinische Daten abgespeichert. Der Chip enthält lediglich administrative Informationen. Es sind die gleichen Daten, die auf der Versicherungskarte aufgedruckt sind (z.B. Name, AHV-Nummer, Kartennummer usw.).

Frage

19 63 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten können sich vorstellen, eine obligatorische Pflegeversicherung einzuführen, um die ständig steigenden Pflegekosten im Alter decken zu können. Dies zeigt der «Gesundheitsmonitor 2012»*, eine repräsentative Umfrage unter 1200 Personen. 12 Prozent der Befragten sind jedoch mit dieser Idee «gar nicht» und 15 Prozent «eher nicht» einverstanden. Wenig CSSMagazin 4 | 2012

halten die Befragten auch von der Möglichkeit, dass nicht – wie heute – Kantone und Gemeinden die Mehrkosten tragen, sondern die Heimbewohner. 75 Prozent sind damit «eher nicht» oder «gar nicht» einverstanden. * Der «Gesundheitsmonitor» wird seit 1996 jährlich vom renommierten Berner Markt­forschungsinstitut gfs durchgeführt. Auftraggeberin ist Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz.

© Priska Ketterer, iStockphoto

Braucht es eine obligatorische Pflegeversicherung im Alter?


Frage

20 Wie hoch sind die Verwaltungs5,7 %

5,4 %

Die angeblich zu hohen Verwaltungskosten der Krankenversicherer werden gern als Argument für eine Einheitskrankenkasse ins Feld geführt. Eine kleine Auslegeordnung.

4,7 %

7,2 %

kosten der CSS? Text: Oliver Wälti

Mit durchschnittlichen Verwaltungskosten von 5,5 Prozent der Prämien haben die Schweizer Krankenversicherer 2010 einen wesentlich tieferen Verwaltungsaufwand als andere Sozialversicherungen. Mit einem VerwaltungsDennoch werden die Verwaltungskoskostensatz von 4,4 % ten immer wieder als zentrales Argugehört die INTRAS ment für eine Einheitskrankenkasse und gemäss dem Vergleichstiefere Prämien ins Feld geführt. Mit dienst Comparis zu den einem Verwaltungskostensatz von 4,7 Krankenversicherern Prozent liegt die CSS Versicherung deutmit den tiefsten lich unter dem Branchenschnitt. Noch Verwaltungs­kosten. besser steht mit der INTRAS eine

Tochter­ gesellschaft der CSS da. Sie weist Verwaltungskosten von nur 4,4 Prozent aus. Damit gehört die INTRAS gemäss dem Vergleichsdienst Comparis zu den Krankenkassen, die besonders effizient arbeiten. Comparis hat im Jahr 2012 den «Effizienz-Preis» ins Leben gerufen, der die Krankenkassen mit den tiefsten Verwaltungskosten im Vergleich zu den Prämieneinnahmen auszeichnet. Mit ihren 4,4 Prozent erreichte die INTRAS den 6. Platz.

Verwaltungskosten Krankenversicherer CSS 4,7 % Swica 5,4 % Concordia 5,7 % Helsana 7,2 % Quelle: Statistik der obligatorischen Krankenversicherung 2010, Bundesamt für Gesundheit

Frage

21 Ist Meersalz gesünder als Kochsalz? Meersalz ist nicht gesünder als anderes Speisesalz. Meersalz besteht wie dieses aus Natrium und Chlorid. Der Anteil an anderen Mineralstoffen ist im Meersalz verschwindend klein. Auch Jod ist praktisch nicht enthalten, da sich dieses beim Trocknen von Meersalz verflüchtigt. In der Schweiz ist nicht genügend Jod und Fluor in der Nahrung vorhanden, weshalb diese dem Speisesalz zugesetzt werden. Der Gesundheit zuliebe ist es ratsam, ein Speisesalz mit Jod und Fluor zu verwenden. Auch verarbeitete Lebensmittel wie Brot oder Käse sollten nach Möglichkeit mit diesem Salz hergestellt werden. CSSMagazin 4 | 2012


Frage

22 Was kann man gegen

eine Depression unternehmen? Rund 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an einer Depression. Obwohl die Krankheit alle von uns treffen kann, wird sie noch häufig tabuisiert. Text: Roland Hügi, Bildmontage: CSS Grafik

Was ist eine Depression?

Wer ist gefährdet?

Welches sind die Symptome?

Nicht selten wird eine Depression verwechselt mit Trauer, Niedergeschlagenheit oder einem saisonalen Stimmungstief («Herbstdepression»). Aus medizinischer Sicht hingegen ist klar: Die Depression ist eine Krankheit, die in verschiedenen Schweregraden auftritt und im schlimmsten Fall in einen Suizidversuch münden kann. Fachleute gehen unter anderem davon aus, dass für eine Depression ein Ungleichgewicht bestimmter Botenstoffe im Gehirn (sogenannte Neurotransmitter) verantwortlich ist. Obwohl sie im Prinzip jeden und jede von uns treffen kann, wird eine Depression in unserer Gesellschaft noch immer häufig tabuisiert. Depressive Menschen nehmen sich selber denn auch oft als Versager, nicht aber als krank wahr.

In der Schweiz leiden rund fünf Prozent der Bevölkerung an einer Depression. Rund 20 Prozent sind mindestens einmal im Leben davon betroffen – Frauen doppelt so häufig wie Männer. Die Ursachen einer Depression können überaus vielfältig sein. Negativer Stress (etwa Überlastung, Überforderung sowie Mobbing am Arbeitsplatz oder Arbeits­ losigkeit) kann ebenso Auslöser sein wie belastende oder traumatisierende Erlebnisse (etwa in der Kindheit) und Lebenssituationen (zum Beispiel der Tod eines geliebten Menschen oder eine Scheidung). Weiter können Depressionen auch im Zusammenhang mit gewissen chronischen Krankheiten (Schmerzen, Schilddrüsenunterfunktion, Hirn­schlag usw., aber auch Alkohol- oder Drogensucht) auftreten. Nicht zu vernachlässigen sind letztlich auch genetische Faktoren.

Menschen mit einer Depression können ganz verschiedene Symptome zeigen. Am häufigsten leiden sie unter Antriebslosigkeit, Bedrücktheit und sind kaum mehr fähig, Gefühle wie Freude (aber auch Trauer!) zu empfinden. Dieser Zustand, verbunden mit Konzentrationsstörungen, Gedankenkreisen und negativem Denken, führt dazu, dass eine betroffene Person kaum mehr Entscheidungen treffen kann und letztlich unter Schuldgefühlen, Scham und Versager­ ängsten leidet. Gerade bei einer schweren Depression zeigen sich oft auch körperliche Symptome wie z.B. Magenoder Kopfschmerzen oder teils massive Schlafstörungen. Finden sich keine körperlichen Ursachen und treten diese Symptome über mehrere Wochen auf, kann dies auf eine Depression hin­ weisen.

Arztkonsultationen wegen einer Depression 2009

Schweregrad der gemeldeten Depressionen 2009

70,5 % Frauen 29,5 % Männer

39,3 % leicht 50,9 % mittel 9,8 % schwer

Von den Menschen, die 2009 wegen einer Depression den Arzt aufsuchten, waren rund 70 Prozent Frauen.

Bei rund der Hälfte der Depressionsmeldungen handelte es sich 2009 um eine mittelschwere, bei knapp zehn Prozent um eine schwere Erkrankung.

Quelle: Sentinella 2009 (Schweizerisches Gesundheitsobservatorium)

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Gibt es Behandlungs­ möglichkeiten? Wie die meisten Krankheiten ist auch eine Depression gut behandelbar. Je nach Schwere und auftretenden Symptomen helfen eine Psychotherapie und/oder Medikamente weiter. Bei der Therapie geht es in erster Linie darum, die Krankheit und deren Hintergründe zu thematisieren und zu lernen, mit der Situation umzugehen. Wissen über die Krankheit befähigt eine erkrankte Person, ihre Gefühle richtig einzuordnen, und ermöglicht es, aus dem negativen Teufelskreis auszubrechen. Die Medikamente helfen ergänzend mit, das «Ungleichgewicht im Hirn» (Neurotransmitter) wieder zu ordnen. Allerdings wirken Antidepressiva nicht sofort. Vielmehr tritt die Wirkung erst nach zwei bis vier Wochen ein. Hilfreich sind auch Bewegung in der freien Natur – vorzugsweise bei Sonnenlicht – sowie moderater Sport. In Selbsthilfegruppen können sich Betroffene über ihre Krankheit austauschen und so einen wichtigen Schritt Richtung Genesung machen.

Die CSS schafft Perspektiven Depressionen und schwierige Lebenssituationen sind auch für die CSS ein Thema. Die CSS möchte hier neue Perspektiven schaffen und bietet ein kostenloses telefonisches Betreuungs­ programm des erfahrenen Partners AnyCare Suisse AG an. Das Programm «AnyCare Perspektive» bietet den Teilnehmenden unter anderem: • Aktive Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags • Regelmässige telefonische Betreuung durch ausgebildete Fachpersonen • Schnelle Hilfe in Überlastungssituationen • Vermittlung von Unterstützungsangeboten • Individuelle Information. Das Betreuungsprogramm wird vorerst in einigen Kantonen der Deutschschweiz mit einer Pilotgruppe durchgeführt. Bei positivem Verlauf ist die Ausdehnung im nächsten Jahr auf die gesamte Schweiz geplant. www.css.ch/betreuungsprogramm

Was können Angehörige tun?

© f1online

Da sich erkrankte Personen zunehmend aus dem sozialen Leben zurückziehen, spielen Freunde und Angehörige eine wichtige Rolle. Oft sind nämlich sie es, die eine erkrankte Person überhaupt erst dazu bringen, über ihre Situation zu sprechen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei gilt es allerdings einige zentrale Regeln zu beachten. Eine erkrankte Person will nicht, dass man gleich ihr ganzes Leben in die Hand nimmt. Vielmehr geht es darum, dass Freunde und Angehörige in einer ersten Phase zuhören, Verständnis zeigen und ihre Unterstützung anbieten. Für die erkrankte Person sind dies starke Signale: Sie fühlt sich weniger isoliert und motiviert, aktiv an der Bewältigung der Depression zu arbeiten. Ganz und gar kontraproduktiv sind Vorwürfe wie zum Beispiel «Reiss dich doch endlich zusammen». Sie führen dazu, dass sich die erkrankte Person erst recht den Vorwurf macht «Es liegt alles nur an mir» und sich noch mehr zurückzieht. www.depressionen.ch www.depression.uzh.ch CSSMagazin 4 | 2012


Frage

23 Wie hoch ist die Rückerstattung aus Umweltabgaben? Offizielle Mitteilung: Die Schweiz erhebt Lenkungsabgaben auf flüchtige organische Verbindungen (Lösungsmittel) sowie fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas). Den Ertrag daraus verteilt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) jährlich an die Schweizer Bevölkerung. Aus administrativen Gründen erfolgt dies über die Krankenversicherer. Für 2013 beläuft sich die Rückerstattung auf CHF 35.40 pro Jahr oder CHF 2.95 pro Monat. Die CSS verrechnet diesen Betrag mit der Prämie in der obligatorischen Grundversicherung und weist ihn auf der Police separat aus. www.bafu.admin.ch/voc www.bafu.admin.ch/co2-abgabe

Frage

24 Wie kann ich als Unternehmer Absenzen vermeiden? Im Durchschnitt fehlen Mitarbeitende rund sechs Arbeitstage pro Jahr. Gerade grössere Unternehmen kostet dies Millionen von Franken. Mit dem Absenzenmanagement bietet die CSS ein wirksames Gegenmittel. Text: Sarah Blanchard

Absenzen können eine Firma ganz schön teuer zu stehen kommen. Zum einen schlagen die direkten Kosten eines Arbeitsausfalls zu Buche. Und mindestens doppelt so hoch liegen die indirekten Kosten (z.B. Einsatz von Temporärkräften, Einarbeitung von Stellvertretungen). Vor allem für grössere Unternehmen kann sich ein professionelles Absenzenmanagement unter dem Strich deshalb schnell einmal bezahlt machen.

Beratung durch die CSS

Vollzeitangestellte Interessierten Unternehmen bietet die fehlen wegen Krankheit CSS professionelle Beratungen rund und Unfall in der Schweiz ums Absenzenmanagement an. Das durchschnittlich 54 Gesamtangebot beinhaltet eine Stand­ Stunden (rund 6,5 Tage) ortbestimmung samt umfassender Ana- am Arbeitsplatz: lyse der Absenzenzahlen. Diese zeigt Männer 51 und Frauen auf, wo Optimierungspotenziale be- 60 Stunden. stehen, und ermöglicht eine sinnvolle Massnahmenplanung. Abschliessend finden Schulungen mit sämtlichen Kaderpersonen statt. Diese erhalten alle wichtigen Informationen und werden so befähigt, ihre Rolle im Absenzenmanagement wahrzunehmen. Als Alternative zum Gesamtpaket können Unternehmen einen auf ihre Themen massgeschneiderten Workshop für Führungskräfte buchen. In diesem werden sämtliche wichtigen Punkte rund um das Thema Absenzenmanagement erläutert.

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Frage

25

© Stefan Minder

Weshalb braucht eine Krankenkasse so grosse Reserven?

Bei Absenzen müssen oft Kollegen zusätzliche Aufgaben übernehmen – auch zu Unzeiten.

Absenzen koordinieren Als weitere Interventionsmöglichkeit im Absenzenwesen bietet die CSS ihren Unternehmenskunden die Absenzenkoordination an. Den Firmen, die sich für dieses Angebot entscheiden, steht eine einfache und sichere Internetlösung zur Verfügung. Hier können der CSS Absenzen gemeldet werden. Ein Absenzenkoordinator nimmt anschliessend mit den erkrankten Mitarbeitenden Kontakt auf und koordiniert alle notwendigen Massnahmen. 30 Tage nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit übergibt der Absenzenkoordinator die weitere Begleitung der Arbeitsunfähigkeit an einen Spezialisten aus dem Bereich Leistungen. Dieser kümmert sich fortan um die erkrankte Person. Ziel ist es, diese wenn immer möglich wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. www.css.ch/absenzen www.css.ch/unternehmen

Franz Kappeler, 2011 erzielte die CSS in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung einen Gewinn von 124,6 Millionen Franken. Wieso floss dieses Geld in die Reserven und nicht zurück an die Versicherten? FRANZ KAPPELER: 2008 und 2009 sackten die Reserven der Krankenversicherer massiv ab – teilweise unter das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Dies, weil der Bundesrat damals verlangte, die Reserven mit nicht kostendeckenden Prämien abzubauen. Der 2011 erzielte Überschuss wurde deshalb dazu verwendet, die finanzielle Sicherheit der CSS wiederherzustellen. Im Übrigen werden das sehr gute Ergebnis 2011 und das erwartete gute Ergebnis 2012 bei der Prämienberechnung für das Jahr 2013 mitberücksichtigt. Die Versicherten werden 2013 ganz direkt von den guten Ergebnissen der CSS in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung profitieren. Die durchschnittliche Prämienerhöhung wird 2013 nur rund 1 Prozent betragen. Weshalb braucht eine Krankenkasse überhaupt so grosse Reserven? In der Zeit zu sparen, um in der Not zu haben – dieses Sprichwort gilt auch für die CSS. Dank der Reserven kann die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens langfristig gesichert werden. Nur wenn das Reservepolster dick genug ist, können grosse Risiken aufgefangen werden. Ich denke da zum Beispiel an eine Pandemie, wie sie im Jahr 1918 auftrat. Zwei Millionen Menschen in der Schweiz erkrankten, rund 25 000 starben. Dies trieb viele Krankenkassen an den Rand des Ruins. Überhaupt ist der Begriff «grosse Reserven» stark zu relativieren, entsprechen sie doch nicht einmal zwei Monatsprämien. Was hat der Versicherte letztlich von den Reserven? Die Reserven dienen auch als Ausgleichsgefäss, um Unsicherheiten in der Prämienfestsetzung aufzufangen. Die Versicherten profitieren dank der finanziellen Sicherheit der CSS also von einer möglichst stabilen und kontinuierlichen Prämienentwicklung.

Franz Kappeler (57) ist stellvertretender Vorsitzender der Konzernleitung. Er leitet seit 2001 den Konzernbereich Finanzen bei der CSS Versicherung.

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Frage

26 Haben Sie einen Schoggi-Job, Herr Hug?

Seit 1877 kommen aus dem Hause HUG/Wernli Backspezialitäten, die die Schweiz prägen: das Willisauer Ringli, der Vollkorn-Cracker DAR-VIDA, das Chocoly. Andreas Hug führt den Familien­ betrieb in der vierten Generation. Interview: Serge Hediger, Fotos: Marco Sieber

Herr Hug, es ist zehn Uhr morgens. Wären wir in Italien, so hätten wir schon Guezli zum Zmorge gegessen. Wie sehr ist Gebäckkultur regional? Andreas Hug: Tatsächlich hat Süssgebäck zum Frühstück in den südeuropäischen Ländern Tradition. Der Kanton Tessin ist denn auch unser wichtigster Absatzmarkt für Zwieback. Generell kann man sagen, dass die Verbreitung aller Gebäcke mit einem härteren Biss an der Sprachgrenze zur Romandie aufhört. Willisauer Ringli und Anis-Chräbeli haben deshalb in der Westschweiz einen schweren Stand. Aber saisonale Guezli, etwa typisches Weihnachtsgebäck wie Zimtstern und Brunsli, finden schweizweit Anklang. Basler Läckerli, Zürcher Tirggel, Luzerner Lebkuchen: Ist Süssgebäck identitätsstiftend? Enorm. Das Willisauer Ringli stellt gar ein Kulturgut dar. Das zeigt sich schon allein an der sagenumwobenen Geschichte, wie das Rezept nach Willisau kam. Und an der Art und Weise, wie ein Willisauer Ringli korrekt gegessen wird: Man legt es in den Teller der linken Hand und bricht es beherzt in einem Stoss des rechten Ellbogens in vier Teile, die man genüsslich auf der Zunge zergehen lassen muss. Kein echter Willisauer würde ein Willisauer Ringli zerbeissen. Aus Respekt vor diesem Stück Kultur stellt HUG das Willisauer Ringli vor Ort her.

Andreas Hug knackt ein Willisauer Ringli.

Ob Nuss-Stängeli oder Japonais – wir kennen HUG und Wernli von Kindesbeinen an. Wie sehr prägt Gebäck die Erinnerung an die Kindheit? Sehr stark. Denken wir nur an Chocoly und Choco Petit Beurre au lait von Wernli. An diese Guezli sind unzählige Erinnerungen von Kindern geknüpft, die die Guezli-Schicht abhoben, um erst die Schokolade zu schlecken. Oder die, welche den Zwieback als Götterspeise im Pfadilager kennengelernt haben. Man kann schon sa- Die HUG AG ist eine gen: Süssgebäck ist sehr emotionell. Bäckerei mit 130-jähriger HUG blickt auf eine über 130-jähri- Tradition. Das Unternehmen mit Sitz in Malters LU ge Backtradition zurück. Was hat entwickelt, produziert und sich in dieser Zeit verändert? Viele unserer Produkte sind Schwei- verkauft für zuhause und zer Originale. Originale dürfen nicht die Gastronomie Cracker verändert werden. Gleichzeitig sind und Zwieback, Apérogebäwir angehalten, zeitgemäss zu blei- cke, Pastetli und Guezli. Der ben. Ein Beispiel: 2011 haben wir die Familienbetrieb wird von Mini-Version des Choco Petit Beurre Andreas (52) und Werner mit grossem Erfolg eingeführt. Mit Hug (67) in der vierten Rezepturen dagegen müssen wir Generation geführt. Seit sehr behutsam umgehen und diese Mai 2008 gehört auch die in der gewohnten Qualität anbie- Wernli AG in Trimbach SO ten. Aber die Verpackung lässt Ver- zur HUG-Gruppe. Das änderungen zu. Allein im letzten Unternehmen beschäftigt Jahr haben wir auf diese Weise 14 rund 400 Personen und neue Produkte lanciert, 2012 wer- produzierte im letzten Jahr rund 9050 Tonnen Back­ den es 19 sein. waren, davon 100 Millionen Liegen kleinere Gebäcke im Trend? Kleinere Guezli in kleineren Verpa- Willisauer Ringli. ckungen widerspiegeln die GesellFür die Krankentaggeld- und Unfall­‑ schaft. Die Haushalte sind kleiner versicherung seiner Mitarbeitenden ist geworden, wir zählen heutzutage HUG AG Kunde der CSS Versicherung. viele Einpersonenhaushalte. Deshalb liegen konsumgerechte Packungen, passend für die Hemdentasche, im Trend. Auch der «On-the-go»Konsum hat sich stark entwickelt, wofür die handlichen Kleinpackungen praktisch sind. Und geschmacklich? Am Geschmack der Menschen ändert sich wenig; sie mögen es traditionell. Der Schweizer probiert gerne Neues aus und kehrt gerne zum Bewährten zurück. Deshalb sind die wichtigsten Schweizer Guezli, von welchem Hersteller auch immer, Klassiker und seit mehr als einem halben Jahrhundert auf dem Markt. Ein Trend betrifft das Gesundheitsbewusstsein und die Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten. Deshalb

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«Man kann schon sagen: Süssgebäck ist sehr emotionell.» Andreas Hug, HUG AG


Sie pflegen eine offene Kultur. Mitarbeitende sind per du mit Ihnen. Eine offene Kultur ist zentral für ein gutes Betriebsklima. Wir informieren offen über Geschäftsgang und Strategie. Diese Offenheit zeigt sich auch an unserem neu gebauten Bürogebäude, das keine Einzelbüros mehr kennt. Auch ich arbeite nicht hinter verschlossenen Türen. Ein offener Bau passt zu uns als inhabergeführtes Familienunternehmen, das einem langfristigen Denken verpflichtet ist. Und was tun Sie für Ihre eigene Gesundheit? Ich setze stark auf gesunde Ernährung – auch wenn ich manchmal viel Chocoly probieren muss, auch wenn es mir mittags manchmal nur für eine Fertig­ suppe, etwas DAR-VIDA und Wasser aus der firmeneigenen Quelle reicht. Ich merke, wie eine gute Work-Life-Balance immer wichtiger wird. Neben dem Biken, dem Skifahren und dem Wandern erhole ich mich beim Posaunenspiel in einer kleinen Formation, die Jazz und Evergreens spielt. Haben Sie eigentlich einen Schoggi-Job? Wir gehen einer sinnstiftenden Aufgabe nach und produzieren ein Lebensmittel. Kein Grundnahrungsmittel zwar, aber das macht es umso anspruchsvoller. Es gibt wahrscheinlich süssere Jobs, darum produziert HUG ja auch salzige Snacks …

Der neue ChnusperLaden der Firma HUG im luzernischen Malters. CSSMagazin 4 | 2012

Frage

27 Wie misst die CSS die Kundenzufriedenheit? Eine hohe Kundenzufriedenheit ist für die CSS Versicherung von grosser Wichtigkeit. Um die Zufriedenheit aber auch Kundenerwartungen zu erheben, werden ab Oktober 2012 Kundenbefragungen per SMS, E-Mail und Telefon durchgeführt. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Dank der wertvollen Rückmeldungen ihrer Kunden ist es der CSS möglich, weiterhin eine hohe Servicequalität sicherzustellen und Verbesserungen im Sinne der Versicherten vorzunehmen. Die Zufriedenheit wird durch ein externes Marktforschungsinstitut gemessen. Die Vertraulichkeit ist für die CSS Versicherung von zentraler Bedeutung, ausser den Kontaktdaten werden keine weiteren Informati­ onen weitergegeben. Fragen zum Datenschutz können an die E-Mail-Adresse datenschutz@css.ch geschickt werden.

© HUG AG, iStockphoto

haben wir uns mit einer Rohstoff-Charta verpflichtet, keine künstlichen Farbstoffe, Konservierungsmittel und Aromen zu verwenden. Ihr Urgrossvater, der Luzerner Bäckermeister Joseph Hug-Meyer, legte mit der Erfindung des Zwiebacks 1877 den Grundstein Ihres Unternehmens. Wie war das möglich? Die Erfolgsgeschichte des Zwiebacks ist eng verknüpft mit der Geschichte des Tourismus in Luzern. Die ersten Feriengäste, die in den neuen Hotels am Vierwaldstättersee abstiegen, lernten den Zwieback aus der damals nahegelegenen Bäckerei HUG kennen. Er schmeckte ihnen, und sie liessen ihn an ihre Wohnorte liefern. So heisst es beispielsweise in den alten Auftragsbüchern: «1 Dose Zwieback nach Alexandria, zwei Dosen nach San Remo  ...». 1913 dann zog das Unternehmen aus der Stadt nach Malters. Heute beliefert HUG die weltbesten Hotels wie das «Ceasars Palace» in Las Vegas oder das «Marina Bay Sands» in Singapur. Allerdings nicht mit Zwieback, sondern mit Tartelettes… Der Bereich Foodservice – tiefgekühlte Snacks wie Pizza und Chäs-Chüechli oder Vorgebackenes wie Pastetli und die Törtchenböden für Dessert- oder Apéro-Gebäck, genannt Tartelettes – macht inzwischen rund einen Drittel unseres Gesamtumsatzes aus. Solche Gebäcke nimmt der Privatmensch gar nicht als HUG-Produkte wahr, sondern geniesst sie im Restaurant oder kauft sie in seiner Bäckerei um die Ecke. HUG beschäftigt rund 400 Mitarbeiten1877 erfand de. Wie wichtig ist Ihnen die Gesundheit Urgrossvater Hug Ihrer Angestellten? den Zwieback. Wir animieren unsere Mitarbeitenden sehr zu Bewegung, beispielsweise mit einer Nordic-Walking-Schulung. Stets ist unser Unternehmen mit einer Equipe am Luzerner Stadtlauf vertreten, an «bike to work» nehmen unsere Angestellten seit Jahren teil. Hinzu kommen Angebote wie ein Augentraining für Mitarbeitende am Bildschirm, der Besuch einer Physiotherapeutin für Fragen der Ergonomie oder ein Referat über «Ernährung und Schichtbetrieb». Damit fördern wir das Gesundheitsbewusstsein unserer Angestellten.


28

Leser-Frage

Woher kommen die weissen Flecken auf den Fingernägeln? Sie sind zwar nicht schön, aber meist völlig harmlos: weisse Flecken auf den Fingernägeln. Immer wieder werden diese Flecken mit einem Mangel an Nährstoffen (z.B. Kalzium) in Verbindung gebracht. Dies ist jedoch nur selten der Grund. Vielmehr sind die weissen Punkte oder Streifen auf kleine Verletzungen des Nagels, insbesondere im

Bereich der Wachstumszone, zurückzuführen. Nach einem Schlag oder Druck auf den Fingernagel – etwa beim Zurückschieben der Nagelhaut – kommt es zu einer unregelmässigen Verhornung und in der Folge zu kleinen weissen Flecken. Diese sind ungefährlich und wachsen mit dem Fingernagel wieder heraus.

Frage

29 Wie kann ich 2013 Prämien sparen?

2013 erhöht die CSS Versicherung die Prämien ­ in der obligatorischen Grundversicherung durchschnittlich um nur rund 1 Prozent. Wer seine Prämien zusätzlich optimieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Text: Mario Righini

Wahlfranchise Die ordentliche Franchise beträgt laut Gesetz für Erwachsene CHF 300 (Kinder CHF 0). Bei Versicherten, die selten zum Arzt gehen, lohnt es sich, die Franchise zu erhöhen. Die maximale Franchise beläuft sich auf CHF 2500 und führt zu einer Prämieneinsparung von 43 Prozent*.

Gesundheitspraxisversicherung HMO Wer eine Gesundheitspraxisversicherung abschliessen möchte, muss im Einzugsgebiet einer HMO-Praxis oder eines Ärztenetzwerkes wohnen. Versicherte mit diesem Modell wählen einen der angeschlossenen Ärzte als persönlichen Hausarzt und suchen bei gesundheitlichen Problemen immer zuerst ihn auf. Sie sparen dadurch bis zu 25 Prozent* Prämien ein.

Hausarztversicherung Die Hausarztversicherung ist eine Variante der Grundversicherung, bei der die Versicherten ihren persönlichen Hausarzt aus der CSS-Ärzteliste auswählen. Dieser ist erste Ansprechperson bei medizinischen Fragen – bei Bedarf erfolgt die Überweisung an einen Facharzt. Gewisse Spezialisten (z.B. Augen- oder Frauenarzt) können konsultiert werden, ohne zuerst den Hausarzt aufgesucht zu haben. Der Rabatt auf die Grundversicherung beträgt beim Hausarztmodell 10 Prozent*.

Callmed Bei diesem Versicherungsmodell wird immer zuerst das Schweizer Zentrum für Telemedizin der CSS (Medgate) für eine telefonische Beratung angerufen. Dieses steht jeden Tag rund um die Uhr zur Verfügung. Sofern ein Arzttermin notwendig ist, verweist das Schweizer Zentrum für Telemedizin der CSS die versicherte Person an einen Hausarzt oder Spezialisten. Wer dieses Versicherungsmodell wählt, profitiert von einer Prämienvergünstigung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung von bis zu 16 Prozent*. www.css.ch/sparen * Aus gesetzlichen Gründen darf der kumulierte Rabatt (z.B. Gesundheitspraxisversicherung HMO, kombiniert mit Wahlfranchise) nicht mehr als 50 Prozent betragen.

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Das Thema Organspende hat viele Facetten und weckt Emotionen.

Frage

30 Wie viele Menschen würden ein Organ spenden? Text: Roland Hügi

Seit Jahren flammt das Thema Organspende in der Schweiz immer wieder auf. Kein Wunder, warten doch derzeit 1064 Frauen und Männer auf ein Spenderorgan, 846 davon auf eine Niere. Doch wie steht es um die Spendefreudigkeit der Schweizer Bevölkerung – und wie könnte das Problem der fehlenden Organe gelöst werden? Die CSS wollte es genau wissen und hat im Juli 2012 eine repräsentative Umfrage bei 503 Personen in der Deutsch- und Westschweiz durchführen lassen.

Bereitschaft ist hoch Fazit: Lediglich 11 Prozent der Befragten sind überhaupt nicht bereit, im Todesfall ihre Organe zu spenden. 60 Prozent haben die Frage mit «ja», 25 Prozent mit «vielleicht» beantwortet. Die potenzielle Spende­ bereitschaft beträgt also hohe 85 Prozent. Allerdings haben lediglich 24 Prozent der möglichen Spenderinnen und Spender auch tatsächlich eine Organspendekarte. Weitere 38 Prozent haben zumindest die Bereitschaft, eine solche zu unterzeichnen.

Versicherungskarte als Lösung

Freude bei Swisstransplant Erfreut über die Resultate zeigt sich auch Franz Immer, Direktor von Swisstransplant (Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation). Die Umfrage zeige, dass in der Schweiz ein grosses Spende-Potenzial vorhanden ist, das aber derzeit kaum genutzt werden könne: «Wir würden es deshalb sehr begrüssen, wenn die Spendebereitschaft datenschutzkonform erfasst und auf der Versicherungskarte vermerkt würde.» Man werde die CSS bei ihren Bestrebungen tatkräftig unterstützen. www.swisstransplant.ch

Eine Möglichkeit, die Spendebereitschaft festzuhalten, wäre die Krankenversicherungskarte, die jede Person auf sich trägt. Fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) wäre bereit, auf der Ver­ sicherungskarte ihre Bereitschaft zu einer Organspende aufzuführen. Für weitere 27 Prozent wäre dies immerhin eine Möglichkeit. Georg Portmann, Vor­ sitzender der CSS-Konzernleitung, erachtet diese Zahlen als ein klares Spendesignal der Schweizer Bevölkerung, zumal es sich um mündige Bürgerinnen und Bürger handle. «Die CSS Versicherung wird sich deshalb dafür einsetzen, dass diese Möglichkeit von den zuständigen Stellen ernsthaft geprüft wird.»

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© Bildmontage CSS Grafik, Image Direkt

In der Schweiz warteten Ende Juni 1064 Menschen auf ein neues Organ. Oft kommt dieses aber zu spät: Allein letztes Jahr starben 61 Frauen und Männer, weil kein Organ zur Verfügung stand.


Frage

31 Muss mein Spital persönliche Daten an die CSS liefern? Um nach einer stationären Behandlung die Rechnungen überprüfen zu können, erhalten Krankenversicherer künftig alle notwendigen Angaben. Es gelten jedoch strikte DatenschutzVorschriften. Text: Roland Hügi

Seit Januar 2012 werden stationäre Behandlungen oder Aufenthalte in Akutspitälern und Geburtshäusern mit Fallpauschalen abgerechnet. Die neue Abrechnungsart hat jedoch einen Haken: Aufgrund der Pauschale können die Krankenversicherungen nicht im Detail prüfen, ob die Rechnung korrekt ist und ob die Behandlung den Kriterien der Wirtschaftlichkeit entspricht, die das Gesetz vorschreibt. Der Bundesrat hat diesen Umstand erkannt und wird die Verordnung über die Krankenversicherung per 1. Januar 2013 anpassen.

Spitäler müssen Daten liefern Die Verordnung sieht vor, dass die Leistungserbringer (Spitäler) in ihren Rechnungen alle administrativen und medizinischen Angaben machen müssen, die für eine Überprüfung durch die Krankenversicherer notwendig sind. Allerdings ist diese Bestimmung alles andere als ein Freipass für einen unbeschränkten Datenaustausch. Der Bundesrat legt nämlich höchsten Wert auf den Datenschutz. So werden die Krankenkassen verpflichtet, so genannte Datenannahmestellen aufzubauen. Dabei handelt es sich um einen elektronischen, automatisierten Prozess zur Überprüfung aller eingehenden Rechnungen.

Beim Austausch von Spitaldaten gelten strikte Datenschutzvorschriften.

Datenschutz ist zentral Nur auffällige Rechnungen werden aussortiert und anschliessend von einem kleinen Kreis von Leistungsexperten oder – wenn es um hochsensible Gesundheitsdaten geht – durch den vertrauensärztlichen Dienst geprüft. Braucht die Versicherung weitere Angaben, muss sie diese beim Spital einfordern und zusätzlich die versicherte Person informieren. Die Datenannahmestelle muss durch eine unabhängige Stelle zertifiziert werden. Die CSS sorgt dafür, Anschliessend wird auch noch der dass keine Prämieneidgenössische Datenschutzbeauftrag- gelder unnötig te seine Zustimmung geben. Damit ist ausgegeben werden. sichergestellt, dass bezüglich Patienten­ daten alle Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Die CSS wird voraussichtlich bereits per 1. Januar 2013 die Datenannahmestelle in Betrieb nehmen. Sie wird also umgehend nach Inkrafttreten der neuen Regelung die Spitalrechnungen prüfen können. Damit sorgt sie dafür, dass keine Prämiengelder unnötig ausgegeben werden.


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Frage

32 Wissen Sie es? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Preis­ rätsel und gewinnen Sie einen Aufenthalt im Post Hotel Weggis.

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Lösungswort: CSSMagazin 4 | 2012


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Aktiv durch den Winter Die Temperaturen sinken, während die Vorfreude steigt. Der Winter steht vor der Tür und bald heisst es wieder: «Raus in den Schnee, ab auf die Piste!» Damit die eisigen Temperaturen den Winterspass nicht trüben, bietet Athleticum die perfekte Ausrüstung für die ganze Familie beim Skifahren, Schneeschuhlaufen, Schlitteln und vielen weiteren Wintersportarten. CHF 30 Ermässigung auf alle Wintertextilien bei einem Einkauf ab CHF 150 in allen 25 Athleticum-Filialen der Schweiz. Keine Kumulation mit anderen Vergünstigungen und Rabatten. Gutschein unter www.css.ch/exklusiv ausschneiden und an der Kasse abgeben. Gültig bis 30.11.2012.

www.athleticum.ch

CHF 30 Verwöhnprogramm pur! Vergessen Sie die Hektik des Alltages. Erleben Sie die wohltuende Kraft des warmen Thermalwassers in der grosszügigen Wellness-Oase von Bad Zurzach. Saunalandschaften, Dampfbäder sowie Erlebnisduschen und Ruheräume laden zum Entspannen ein. 20 % Rabatt auf den Kombi-Eintritt (Thermalbad und Saunalandschaft). 5 Stunden für CHF 28 statt CHF 36, ab 18 Jahren. CSS-Versicherungskarte an der Kasse vorweisen. Keine Kumulation mit anderen Vergünstigungen. Gültig von Montag bis Samstag, ohne Sonntag und allg. Feiertage. Gültig bis 31.5.2013.

www.thermalbad.ch

20 % Fit durch die kalte Jahreszeit Sparen Sie jetzt beim Kauf Ihrer Centrum Multivitamin- und Mineralstoffpräparate und bestellen Sie bei Zur Rose, der führenden Schweizer Versandapotheke mit über 220 000 zufriedenen Kundinnen und Kunden. Profitieren Sie auch von weiteren vorteilhaften Angeboten des umfassenden Sortiments. 20 % Rabatt auf alle «Centrum»-Multivitamin- und Mineralstoffpräparate, versandkostenfreie Lieferung ab Bruttobestellwert CHF 50. Bestellen Sie unter www.zurrose.ch/css-angebot oder telefonisch unter 0848 842 842. Geben Sie dabei den Gutscheincode «CSS1012» an. Keine Kumulation mit anderen Vergünstigungen. Gültig bis 31.12.2012.

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SEVEN live Exklusives «meet & greet» und Konzertbesuch Treffen Sie den sehr erfolgreichen Schweizer Musiker und Sänger SEVEN persönlich und geniessen Sie anschliessend sein Konzert der Tour 2012/2013 «The Art is King».

SEVEN startet im Herbst 2012 seine Tour «The Art is King» mit dem gleichnamigen neuen Album. Neben Gitarre, Bass, Piano, Schlagzeug und Perkussion tritt SEVEN neu mit einem Saxofonisten und drei Background-Sänger/innen auf. Erleben Sie eine explosive Mischung, die sich während der brandneuen Live-Show auf der Bühne entzündet. Für 4 Konzerte sind je 10 x 2 Tickets exklusiv für Sie reserviert: Freitag, 16. November: Zürich, Volkshaus, 20 Uhr Freitag, 30. November: Basel, Volkshaus, 20 Uhr Freitag, 18. Januar: Lausanne, Les Docks, 20.30 Uhr Samstag, 26. Januar: Luzern, KKL, Luzerner-Saal, 20 Uhr Das CSS-Exklusiv-Angebot kostet pro Person/Ticket CHF 59 und umfasst: • Konzert auf Sitzplätzen der besten Kategorie • Exklusives «meet & greet» vor Ort inkl. Apéro von 16 bis ca. 16.30 Uhr • Persönlich signierte CD «The Art is King» Registrieren Sie sich noch heute für die Verlosung Ihres Wunsch­ konzerts (pro Person 2 Tickets). Angebotsdetails und Registration bis 11.11.2012 unter www.css.ch/seven. Die ausgelosten Teilnehmer dieses Exklusiv-Angebots werden danach per E-Mail informiert.

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CSS Magazin 4/2012 - Deutsch  

Das CSS Magazin ist das Kundenmagazin der CSS Gruppe für die Versicherten von CSS, INTRAS und Arcosana. Es erscheint viermal jährlich in Deu...

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