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CSSMagazin 4 | 2013

Gesund und gut versichert – 34 Fragen und Antworten

Was zieht die schmackhaftesten Fäden? Frage 08

Wie kann ich 2014 Prämien sparen? Frage 03

Dossier:

Wie komme ich warm durch die kalte Jahreszeit? Frage 05   – 16


Was wärmt mich auf? Liebe Leserin, lieber Leser Wie waren die wenigen Hochsommertage doch schön und heiss! So heiss, dass viele von uns bereits wieder leicht zu jammern begannen, wie unerträglich es doch sei. Sozusagen bis auf die Knochen hat uns die kurze Hitzeperiode im Juli und August aufgeheizt. Leider ist aber dieser Wärmeeffekt schon längst wieder verflogen. Statt T-Shirt, Sandalen und ein kühles Bier am Schatten sind wieder Jacken, wasserfeste Schuhe und heisser Tee gefragt. In unserem Dossier sagen wir Ihnen deshalb, was Sie in der kommenden kalten Jahreszeit tun können, um ein bisschen Wärme zu spüren und sich Gutes zu tun. Viele weitere Fragen rund um die Themen Politik, Gesundheit und Versicherung runden den Inhalt der vorliegenden Ausgabe ab. Viel Stoff also, um sich einen gemütlichen, herbstlichen Leseabend zu machen. Mir bleibt noch, Ihnen einen schönen und – je nach Vorliebe – möglichst langen oder kurzen Winter zu wünschen. Halten Sie sich warm!

Roland Hügi Chefredaktor

Frage

01

Wie erreiche ich die CSS Versicherung? Bei Fragen zu den Produkten Die Beraterinnen und Berater unterstützen Sie gerne persönlich. Agenturfinder: www.css.ch /agentur Bei Fragen zu Leistungen und Rechnungen Die Serviceline hilft Ihnen von Montag bis Freitag, 8 – 18 Uhr, weiter: 0844 277 277 (Lokaltarif Festnetz Schweiz), info.serviceline@css.ch Für 24h Notfall und medizinische Beratung Die CSS ist für Sie da in Notfallsituationen und bei medizinischen Fragen während 24 Stunden an 7 Tagen die Woche: +41 (0)58 277 77 77 Bei Fragen für das CSS Magazin Allgemeine Leserfragen rund um die Themen Gesundheit und Versicherung beantwortet die CSS bei publizistischer Eignung im CSS Magazin. css.magazin@css.ch

Wer hat’s gemacht? CSS Magazin 4 | 2013 Das CSS Magazin ist das Kundenmagazin der CSS Gruppe für die Versicherten von CSS, INTRAS und Arcosana. Es erscheint viermal jährlich in Deutsch, Französisch und Italienisch. Gesamtauflage: 880 000 Exemplare Unternehmen der CSS Gruppe: CSS Kranken-Versicherung AG, CSS Versicherung AG, INTRAS Kranken-Versicherung AG, INTRAS Assurances SA und Arcosana AG. Herausgeber, Redaktions­adresse: CSS Versicherung, Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern, Telefon 058 277 11 11, Fax 058 277 12 12, css.magazin@css.ch Redaktion: Roland Hügi (Chefredaktion), Eveline Franz (Abschlussredaktion) Ständige Mitarbeit: Manuela Specker Redaktion CSS Exklusiv: Diana Bruggmann Konzept: Infel AG, Zürich Gestaltung, Produktion: Niki Bossert, Silvia Tschümperlin Redaktionskommission: Samuel Copt, Roland Gisler, Franziska Guggisberg, Esther Hashimoto, Helena Mettler, Bruno Schmid Druck: swissprinters AG, Zofingen Papier: UPM Star, FSC Mixed Sources CSS Magazin online: www.css-magazin.ch Copyright: Nachdruck nur mit Quellenangabe. Nur Texte, die als offizielle Mitteilung gekennzeichnet sind, haben rechtsverbindlichen Charakter.


Frage

08

Was steckt drin?

Dossier Wärme

05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16

Lässt mich die CSS Wärme spüren? Wie wärme ich mein Herz? Was passiert im Körper bei Fieber? Was zieht die schmackhaftesten Fäden? Bei welchen Beschwerden hilft Wärme? Wie viel Wärme erträgt der Mensch? Warum habe ich immer kalte Hände? Wie funktioniert ein Wärmebeutel? Wer hat die Sauna erfunden? Was wärmt mich? Hilft die Fantasiereise entspannen? Welches ist die beste Schlaftemperatur?

Ernährung & Bewegung 02 Warum ist Kohl gesund? 21 Welcher Tee tut mir gut?

Frage

17

Gesundheit & Vorsorge 04 17 19 23 25

Frage

27

Benötigen meine Knochen Sonnenlicht? Warum ist Lachen gesund? Wann ist Grippe-Impftag? Ist Alkoholismus ein grosses Problem? Weshalb habe ich schneeweisse Finger?

Politik & Wirtschaft 18 Wer sorgt für sinnvollen Wettbewerb? 20 Kostet eine Einheitskasse Milliarden? 22 Wie hoch ist die Rückerstattung aus Umweltabgaben? 26 Wie widersprüchlich sind wir? 27 Wann kommt der Reinigungsroboter, Herr Enzler? 28 Geniesst die CSS grosses Vertrauen?

Leistungen & Angebote

Geniessen Sie eine exklusive Schneeschuhtour mit Lawinentraining.

01 03 24 29 30 31 32 33 34

Wie erreiche ich die CSS Versicherung? Wie kann ich 2014 Prämien sparen? Wer macht Europacup-Sieger? Erhalte ich Medikamente auch per Post? Wie werden meine Prämien verwendet? Warum können sich CSS-Kunden auf 2014 freuen? Ist eine Operation wirklich nötig? Was hilft bei Depressionen? Wissen Sie es?

Titelbild: Andrea Boog und Denise Blanchat, die Autorinnen der Strickillustration (Frage 08), Foto: Thomas Zimmermann


Frage

02 Warum ist

Kohl gesund? Kohl steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralien – und ist erst noch saisongerecht. Text: Manuela Specker

Zugegeben, der Verzehr von Kohl zählt für manche Menschen nicht zu den angenehmsten Kindheitserinnerungen. Doch diese einseitig geprägte Wahrnehmung übersieht, wie vielfältig das einheimische

Frage

03 Wie kann ich

2014 Prämien sparen? Wer 2014 in der Grundversicherung Prämien sparen möchte, kann dies auf einfache Weise tun. Beliebteste Sparvarianten: Erhöhung der Franchise sowie alternative Versicherungsmodelle. Text: Roland Hügi Franchise erhöhen: Die ordentliche Franchise in der obligatorischen Grundversicherung (OKP) beträgt für Erwachsene CHF 300, Kinder bezahlen keine Franchise. Wer die Franchise erhöht, spart damit bis zu CHF 1540 (bei einer Maximalfranchise von CHF 2500). Bei Kindern kann ebenfalls eine Franchise abgeschlossen werden, um die Prämie zu senken.

Gemüse tatsächlich ist. Und es schmeckt besser, als es aussieht. Zu den bekanntesten Kohlarten gehören sicher Blumenkohl, Weiss- und Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing und Broccoli. Allen gemein ist, dass sie ausgesprochen kalorienarm, preiswert und vitaminreich sind. Kohlgemüse enthält oft sogar mehr Vitamin C als Orangen und Kiwis. Auch ist es ein wichtiger Magnesium-, Kalium- und Calcium-Lieferant. Nicht zu vergessen das Sauerkraut, das durch Milchsäuregärung aus Weisskabis entsteht. Die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten. Kohl, besonders Broccoli, wird sogar eine präventive Wirkung gegen die Entstehung von Krebs attestiert. In welcher Form auch immer: Kohl ist DAS Wintergemüse schlechthin. Mit dem Verzehr tut man etwas Gutes für seine Gesundheit und für die Umwelt, wächst es doch auch bei kalten Temperaturen in heimischen Gefilden. Rosenkohl beispielsweise ist besonders schmackhaft, wenn er den ersten Frost hinter sich hat. Die Kindheitserinnerungen an das Kohlgemüse sind vermutlich darum eher zwiespältig, weil es häufig schlichtweg zu weich gekocht oder eintönig gewürzt wird.

Alternatives Versicherungsmodell: Die CSS Versicherung bietet mit dem Hausarztmodell, dem telemedizinischen Modell «Callmed» und dem HMO-Modell drei Alternativen zur ordentlichen Grundversicherung an. Mit diesen Modellen können Versicherte erheblich Prämien sparen. Bei «Callmed» zum Beispiel wird ein Rabatt von 10 bis 16 Prozent, beim HMO-Modell sogar einer bis zu 25 Prozent gewährt. Unfalldeckung ausschliessen: Wer berufstätig ist und beim gleichen Arbeitgeber mindestens acht Stunden pro Woche arbeitet, ist beim Arbeitgeber gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. In diesem Fall kann die Berichtigung: Unfalldeckung in der Grundversiche- Die Eingabefrist für die rung ausgeschlossen werden. So Prämienverbilligung im Kanton Luzern läuft – sinken die Prämien um 7 Prozent. Prämie jährlich zahlen: Wer seine aufgrund einer GesetzesPrämie bis Ende Januar 2014 für das änderung per Juli 2013 – ganze Jahr bezahlt, erhält 1 Prozent am 31. Oktober ab, nicht Skonto. Bei halbjährlicher Bezahlung wie im Magazin Nr. 3 (bis 31. Januar und 31. Juli) beträgt vermeldet am 30. April. Massgebend sind Nettoeindas Skonto noch 0,5 Prozent. kommen und -vermögen. www.css.ch  /sparen

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Kohl ist das Wintergemüse schlechthin und erst noch gut für die Gesundheit.


Frage

04 Benötigen

meine Knochen Sonnenlicht? Im Winter stehen die Chancen für unsere Haut schlecht, genügend Sonnenlicht zu bekommen. Dabei braucht der Körper Sonne zur Herstellung einer lebenswichtigen Substanz: Vitamin D – für gesunde Knochen und Zähne. Text: Franziska Guggisberg

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden kann. Das fettlösliche Vitamin D kommt zudem als Vitamin D2 in pflanzlichen und als Vitamin D3 in tieriDer Körper kann fettschen Lebensmitteln vor. Dank Vitamin D lösliches Vitamin D wird im Darm Calcium und Phosphat aus nur schwer ausscheider Nahrung aufgenommen. Diese Mikroden. Eine übermäsnährstoffe werden für den Knochenaufsige Einnahme von bau und für starke Zähne benötigt. Neushochdosierten Supple- te Erkenntnisse weisen zudem darauf hin, menten und Vitamindass Vitamin D bei der Prävention von D-Tropfen ist desHerzkreislauferkrankungen, Krebserkranhalb zu vermeiden. kungen und anderen Krankheiten eine Hingegen ist eine wichtige Rolle spielt. Überversorgung mit Vitamin D durch Unter die Haut Sonnenbestrahlung Ein Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn die oder Nahrungsmittel körpereigene Bildung in der Haut oder die ausgeschlossen. Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung zu gering ist. Ein starker Mangel kann im Kindesalter zu weichen Knochen (Osteomalazie/Rachitis) führen und bei älteren Personen die Entstehung von Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) und Muskelschwäche begünstigen. Um einem Mangel vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, sich viel im Freien aufzuhalten. Das so gebildete Vitamin D deckt den grössten Teil des täglichen Bedarfs.

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Das richtige Mass An einem Sommertag reicht eine Sonnenbestrahlung während 20 Minuten auf Gesicht und Arme für eine ausreichende Versorgung aus. Im Winter jedoch ist die Strahlung zu schwach, um genügend Vitamin D zu produzieren. Der Körper bildet deshalb im Sommer Vorräte im Fettgewebe, die im Winter entleert werden. Personen mit dunklem Hauttyp und ältere Menschen bilden langsamer Vitamin D als Junge mit heller Haut. Sonnenschutzmittel hemmen

Gerade im Winter ist es sehr wichtig, möglichst viele Sonnenstrahlen zu erhaschen.

die Produktion von Vitamin D, da sie einen UVBBlocker enthalten.

Vitamin-D-Lieferanten Zehn Prozent des Vitamin-D-Bedarfs decken wir mit Nahrungsmitteln. Gerade im Winter sollte man sich deshalb Vitamin-D-reich ernähren. Tierisches Vitamin D findet sich vor allem in fettem Fisch, Thon und Eiern. Oft werden Margarinen mit Vitamin D angereichert. Pilze und Hefe sind gute Lieferanten von pflanzlichem Vitamin D. Reicht die Zufuhr, insbesondere im Alter oder während der Schwangerschaft und Stillzeit, nicht Vitamin-D-Gehalt in aus, können Supplemente eingenom- Mikrogramm men werden. Bei älteren Menschen ist dies besonders sinnvoll, sinkt doch mit dem Alter die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Für gesunde und starke Knochen sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung und viel Bewegung aber ebenso wichtig.

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Matjeshering gesalzen  27.0  µg  / 100   g Lachs16.0   µg  / 100   g Hühnerei 2.9   µg  / 100   g Emmentaler 1.1   µg  /  100   g Tagesbedarf Erwachsene: 5 Mikrogramm Quelle: Wikipedia


Dossier Wärme Frage

05 Lässt mich die CSS Wärme spüren?

«Ganz persönlich» – so lautet das Versprechen, das die CSS bei ihren Versicherten immer wieder einlösen möchte. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigt die Rückmeldung der CSS-Kundin Anneliese Küng aus St. Gallen. Text: Roland Hügi

Welche Risiken gehe ich ein? Bin ich gleich gut versichert? Soll ich den Schritt überhaupt wagen? Diese und weitere Fragen stellte sich die CSS-Versicherte Anneliese Küng aus dem Kanton St. Gallen, als sie sich mit einem Wechsel von der Standardversiche-

Frage

rung zum günstigeren Hausarztmodell beschäftigte. Ein offenes Ohr und Antworten auf all ihre Fragen fand sie bei der Verkaufssachbearbeiterin Neslihan Romano in der CSS-Agentur Herisau-Gossau. Sie konnte in einem persönlichen Gespräch alle Zweifel von Anneliese Küng ausräumen. Für die CSS-Kundin war dies keine Selbstverständlichkeit. «Ich war von der Freundlichkeit und der fundierten Beratung überrascht, die ich in Gossau erfahren habe. Es war, als käme ich von der eiskalten Nacht in eine wärmende, beschützende Stube.» Ein Lob, das für Neslihan Romano nicht überraschend ist: «Egal, wie klein oder Neslihan Romano gross die Anliegen und Sorgen unserer Versicherten sind: Wir nehmen uns Zeit für sie.» Sie unterstreicht damit, dass das Markenversprechen «Ganz persönlich» der CSS nicht bloss auf dem Papier besteht. Vielmehr wird es täglich von den Mitarbeitenden der CSS immer wieder von neuem eingelöst.

Im Zeitalter von Facebook und Twitter scheint es ein Leichtes, soziale Beziehungen zu knüpfen. Dennoch fühlen sich viele – auch jüngere – Menschen einsam. Text: Alexia Sieber

Bei einer repräsentativen Umfrage im Jahr 2008 stimmte fast ein Viertel der Befragten der Aussage «Ich fühle mich oft einsam» zu (Infratest Sozialforschung). Dies, obwohl es in der virtuellen Welt immer einfacher wird, Kontakte zu knüpfen und viele Menschen in den sozialen Netzwerken Hunderte von «Freunden» haben. Einsamkeitsgefährdet sind vor allem Menschen, die extrem vom Urteil anderer abhängig sind. Sie nehmen sich die Widrigkeiten des Alltags mehr zu Herzen und sind leichter zu verängstigen. Einsamkeit führt zu körperlichem und seelischem Verschleiss. Soziale Isolation kann letztlich die Lebenserwartung im gleichen Masse senken wie Rauchen. Deshalb ist es zentral, soziale Kontakte zu knüpfen und – wahre – Freundschaften zu pflegen. Echte Freundschaften kosten Zeit, sind verpflichtend und manchmal auch anstrengend. Aber sie sind eine

wichtige Ressource, um auch schwierige Situationen besser zu meistern. Freunde zu finden bedingt, dass man Kontakte pflegt. Eine Möglichkeit besteht darin, sich in einem Verein oder einer Organisation zu engagieren. Wer dem anderen Wärme und guten Willen zeigt, wird mit ziemlicher Sicherheit ein ähnliches Zutrauen ernten. Freundschaften müssen jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen. Das Gegenüber darf nicht mit Soziale Kontakte sind sozusagen dem eigenen Kontaktbe- Wärme fürs Herz. dürfnis erstickt werden. Wer sich so nach und nach im realen Leben vortastet, vom Gegenüber nicht zu viel erwartet und ab und zu die virtuelle Welt völlig beiseite lässt, ist auf gutem Weg, sich aus seiner Isolation zu lösen.

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06 Wie wärme ich mein Herz?


Mit Fieber bekämpft der Organismus krank machende Erreger.

Frage

07 Was passiert im Körper bei Fieber? Fieber ist eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers auf Erreger. In dieser Zeit arbeiten Kreislauf und Stoffwechsel auf Hochtouren.

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Text: Manuela Specker

Viren und Bakterien mögen keine zu hohen Temperaturen, da sie so schlechter gedeihen. Wenn also der Körper mit Fieber auf Haben Sie Fieber und eine Infektion reagiert, wissen nicht, was tun? ist das kein Fluch, sonMedgate, das Schweizedern ein Segen. Höhere rische Zentrum für Temperaturen sind die Telemedizin, berät Sie Antwort des Organismus unter der Nummer auf unerwünschte Ein058 277 77 77 rund um dringlinge. die Uhr. Für CSSIm Gehirn verfügen Versicherte ist diese wir über eine Art SchaltDienstleistung gratis. zentrale, die für einen konstanten Wärmehaushalt sorgt – die Körpertemperatur eines gesunden Menschen beträgt bis

zu 37 Grad. Bei einer Infektion senden Botenstoffe entsprechende Signale an das Gehirn, eine höhere «Betriebstemperatur» anzupeilen; ab 38 Grad ist von Fieber die Rede.

Überlebenswichtiger Mechanismus Dieser überlebenswichtige Mechanismus zeigt, wie ausgeklügelt der menschliche Organismus funktioniert. Um nämlich eine höhere Temperatur zur Bekämpfung der Erreger zu erreichen, muss der Körper sowohl den Wärmeverlust verringern als auch zusätzliche Wärme produzieren. Ersteres, indem sich die Blutgefässe kurzfristig verengen, Letzteres, indem Schüttelfrost die Muskeln zum Zittern bringt, was zusätzliche Wärme erzeugt. Die erhöhte Körpertemperatur beschleunigt die Produktion von weissen Blutkörperchen, die das Immunsystem zur Bekämpfung der Krankheitserreger braucht. Alle diese Vorgänge kosten Kraft; der Kreislauf ist in dieser Zeit übermässig stark belastet, Stoffwechsel und Sauerstoffverbrauch nehmen zu. Die Erkrankten fühlen sich entsprechend matt: Die Glieder schmerzen, der Puls ist erhöht und der Körper glüht. Deshalb ist es wichtig, Fieber als Aufruf CSSMagazin 4 | 2013

des Körpers zur Bettruhe ernst zu nehmen, um nicht am Ende eine Krankheit zu verschleppen. Sind die Erreger bekämpft, weiten sich die Blutgefässe und kühlt sich der Körper durch vermehrtes Schwitzen wieder ab. So findet die betroffene Person schon nach kurzer Zeit wieder zu ihrer alten Stärke zurück.

Infektion auch ohne Fieber Vorsicht: Nicht alle Menschen kriegen Fieber bei einer Infektion. Gerade bei älteren Menschen kann es auch vorkommen, dass das Immunsystem lediglich schwach auf Eindringlinge reagiert und statt Fieber andere Symptome wie Müdigkeit, Appetitverlust oder auch eine geistige Verwirrung entwickelt. Fieber ist auch nicht in jedem Fall Ausdruck der körpereigenen Abwehrreaktion. Es kann andere Ursachen haben wie Allergien, Tumore, Medikamente oder Autoimmunkrankheiten. Deshalb ist es wichtig, auf die Begleitsymptome zu achten. Bei länger anhaltendem Fieber ist ein Arztbesuch angezeigt. Dauert das Fieber nämlich zu lange oder ist es zu hoch, bekämpft es nicht nur Krankheitserreger, sondern auch den eigenen Organismus.


Dossier Wärme Frage

08 Was zieht die schmackhaftesten Fäden?

Nichts gegen Fleisch-, Fisch- oder gar Schoggifondue. Aber ganz genau genommen gilt der Begriff Fondue einzig fürs Käsefondue. Ein Gericht, das Leib und Seele wärmt und die wohl schmackhaftesten Fäden zieht. Text: Roland Hügi, Strickillustration: Andrea Boog und Denise Blanchat Die Geschichte: Die Geschichte des Fondues dürfte schon Jahrhunderte alt sein. Sowohl die Schweiz (Waadt, Wallis) als auch Frankreich (Savoyen) schreiben sich auf die Fahne, das Käsefondue, wie wir es heute kennen, erfunden zu haben. Doch erst vor rund sechzig Jahren setzte in der Schweiz ein Fondueboom ein. Damals wurden das erste Fertigfondue und der Slogan «FIGUGEGL» lanciert. Das Grundrezept: Für vier Personen 800 Gramm geriebenen Käse, zwei Deziliter Wein, vier Kaffeelöffel Maizena und Knoblauch (zwei bis drei Zehen) unter Rühren aufkochen. Wer übrigens gleich eine ganze Kompanie verköstigen möchte, braucht gemäss Armeerezept 22 Kilo Käse und elf Liter Wein – den Wein zum Trinken nicht einberechnet … Die Variationen: Fondue lässt sich in allen möglichen Variationen herstellen. So verwendet der bekannte Koch Lucas Rosenblatt in seinen Rezepten aus dem Buch «Käsefondues» auch schon mal Tête de Moine, Ziegenkäse, Schafskäse oder Schabzieger. Im Grundsatz gilt: Nur ausgereifter Käse ergibt auch ein feines Fondue – und der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt … Das Rühren: Bereits als Kind wurde uns eingebläut: Das Fondue wird immer in der Form einer 8 gerührt. Damit werde – so Lucas Rosenblatt – die Bewegung des Käsers übernommen. Er rührt beim Käsen ähnlich im «Chessi». Aber eigentlich sei es egal, ob die Kelle in Form einer 8 oder eines Z bewegt werde. «Hauptsache, die Käsemasse wird unaufhörlich gerührt.» Der Kirsch: Eingefleischte Fondue-Liebhaber hören es nicht gerne: Der Kirsch nach dem Fondue hat keine verdauungsfördernde Wirkung, sondern eher das Gegenteil. Das haben unlängst Forscher der Uni Zürich bewiesen. Aber wer will sich denn schon die Freude auf das abschliessende Gläsli Kirsch vermiesen lassen …? CSSMagazin 4 | 2013


Š Thomas Zimmermann


Dossier Wärme Frage

09 Bei welchen

Beschwerden hilft Wärme? Kühlen oder Wärmen, das ist die Frage, wenn es schmerzt. Wir zeigen, in welchen Situationen Wärme Wunder wirken kann. Text: Manuela Specker

Den wohltuenden Effekt von Wärme kennt jeder, der sich nach einem anstrengenden Tag ein heisses Bad gönnt. Doch Wärme bewirkt weit mehr als Entspannung. Bei chronischen Beschwerden aufgrund rheu-

matischer Erkrankungen werden die Schmerzen unter anderem durch den Effekt der höheren Dehnbarkeit von Sehnen und Bändern gelindert. Da Wärme die Durchblutung erhöht und viele Stoffwechselprozesse beschleunigt, hat sie überdies einen positiven Effekt auf den Heilungsprozess. Nährstoffe gelangen schneller ins Gewebe, schädliche Ablagerungen werden schneller abtransportiert. Sauna, Bäder, Wickel, Fango, Ultraschall: es gibt unzählige Formen von Wärmeanwendungen. Die «richtige» Wärme hängt auch von der eigenen Konstitution ab. Heisse Bäder Im Zweifelsfalle lohnt oder grosse Wärmepackungen können es sich, eine Fachpereine Belastung für Herz und Kreislauf son zu kontaktieren. darstellen, deshalb ist bei entsprechen- Versicherte der CSS können sich rund um den Erkrankungen Vorsicht geboten. Es ist nicht immer einfach, die rich- die Uhr an Medgate tige Massnahme zu ergreifen. Grund- wenden, wo sie gratis sätzlich gilt: Bei akuten Schmerzen hilft Auskünfte zu ihren Kälte, bei chronischen Beschwerden Fragen erhalten. Wärme. Ist ein gereizter Nerv die Ur- www.css.ch /carecenter, sache der Beschwerden, dann schadet 058 277 77 77 Wärme sogar, ebenso bei Infektionen, akuten Entzündungen, Blutungen oder bei Krampfadern. Ob Wärmen oder Kühlen kann auch eine Frage des Stadiums der Erkrankung sein.

Frage

10 Wieviel Wärme erträgt der Mensch?

Es gibt Momente, in denen man sein Gegenüber am liebsten in die Wüste schicken würde. Was hiesse dies tatsächlich für den Verschmähten? Text: Manuela Specker

In der Sahara kann es tagsüber bis zu 60 Grad heiss werden und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind enorm. Ohne passende Kleidung, ohne Wasser und ohne schattige Rückzugsmöglichkeiten würde der Mensch solche Bedingungen keinen einzigen Tag überleben. Wer tatsächlich in der Wüste leben will, muss entweder Oasenwirtschaft betreiben, sich als Sammler und Jäger oder als CSSMagazin 4 | 2013

44 °C 20 °C

nomadisierender Viehzüchter betätigen – all diese Die obere Grenze des Wüstenbewohner haben ihre Überlebens liegt bei Lebensform den unwirtli- ca. 44 °C, die untere bei ca. 20 °C Körperchen Bedingungen angekerntemperatur. passt. Unsereins hätte mit einem kollabierenden Kreis- Quelle: Wikipedia lauf zu kämpfen. Und dafür muss man sich nicht extra in die Wüste begeben. Bei Temperaturen weit über 30 Grad leistet der Körper Höchstarbeit, um die Körpertemperatur auf 37 Grad zu halten. Dieser Mechanismus gerät leicht ausser Kontrolle, wenn wir zum Beispiel zu wenig trinken oder uns in der Hitze übermässig betätigen. Wie gut oder wie schlecht wir Hitze ertragen, hat auch mit dem körperlichen Befinden zu tun. Wer zum Beispiel erkältet oder chronisch krank ist, kann deutlich schlechter mit extremen Bedingungen umgehen. Am problematischsten sind hohe Temperaturen für ältere Menschen. Sie schwitzen weniger, ihr Durstgefühl ist reduziert, und ihr Körper kann die Wärme nicht mehr optimal regulieren.


Frage

12 Wie funktioniert ein Wärmebeutel? Wer wäre an einem bitterkalten Wintertag nicht schon froh um einen Handwärmer gewesen? Doch wie funktioniert eigentlich ein solcher Beutel, der ein schwarzbraunes Pulver enthält? Die Antwort ist – will man nicht wissenschaftlichen Ansprüchen genügen – ganz einfach. Einmalhandwärmer enthalten nämlich ein Gemisch aus Eisen, Aktivkohle, Salz und Wasser. Werden die Beutel aus der luftdichten Verpackung genommen, setzt eine chemische Reaktion ein. Das Eisenpulver kommt mit Sauerstoff in Berührung und beginnt zu oxidieren. So lange der Oxidationsvorgang läuft, entsteht Wärme, wobei Temperaturen bis ca. 70 Grad entstehen können.

Frage

11

Kalte Hände sind unangenehm, aber harmlos. Heisser Tee ist eine gute Wärmequelle.

Warum habe ich immer kalte Hände? Sie wurden schon oft beobachtet, gefühlt und verwünscht: die kalten Hände und Füsse der Frauen. Text: Franziska Guggisberg

Muskeln können den Körper auch im Ruhezustand aufwärmen. Allerdings sind Frauen weniger muskulös als Männer. Ausserdem haben sie in der Regel einen tieferen Blutdruck, was zu einer schwächeren Durchblutung der kleinsten Gefässe führt. Nicht immer ist jedoch die Ursache für kalte Hände und Füsse so harmlos. In seltenen Fällen können auch chronischer Stress, beginnende Arterienverkalkung, erhöhte Blutfettwerte oder eine Schilddrüsenerkrankung Hände und Füsse kalt werden lassen.

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An exponierter Lage Häufigste Gründe für «Eisfinger» und «-füsse» sind Kälte von aussen durch sinkende Umgebungstemperaturen und zu dünne Kleidung. Hände und Füsse sind deshalb bevorzugt betroffen, da sie entfernt von

der Körpermitte liegen, viel Oberfläche besitzen und oftmals nicht unter einem warmen Mantel verpackt sind. Der Körper entzieht den Händen und Füssen Wärme, damit er seinen Kern mit den lebenswichtigen Organen warmhalten kann. Die Haut an den Händen ist zudem besonders dünn und eignet sich gut für die Kälte-, aber auch die Wärmeweiterleitung. Dies spüren wir, wenn wir die wohltuende Wärme einer Tasse Tee in den Händen im ganzen Körper wahrnehmen können.

Was wärmt auf? Überhaupt sind heisse Getränke, vor allem Tees, eine ideale Wärmequelle. Ginseng und Ingwer kurbeln die Durchblutung an, ein Weihnachtstee mit Zimt und etwas Honig wärmt das Herz. Auch scharfe Gerichte mit Paprika und Curry heizen dem Körper ein. Schliesslich können auch Wechselduschen helfen. Hingegen stören enge und einschneidende Socken und Strumpfhosen die Der Körper entzieht Durchblutung genauso wie zu enge Händen und Füssen Schuhe. Grundsätzlich gilt: warm ein- Wärme, um seinen packen – am besten mehrere ver- Kern mit den Organen schiedene Schichten – und viel bewe- warmzuhalten. gen, denn dadurch wird der Kreislauf angeregt. Nach einem zügigen Spaziergang draussen an der Kälte aber rasch wieder ab an die Wärme. Denn allzu lange kann der Körper die lebensnotwendige Eigentemperatur in der Kälte nicht aufrechterhalten.

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Dossier Wärme Frage

13 Wer hat die Sauna erfunden? Zwar kommt der Begriff «Sauna» aus dem Finnischen («Raum aus Holz»). Allerdings haben nicht die Finnen das Saunieren erfunden. Vielmehr sollen – so haben Archäologen herausgefunden – schon vor 6000 Jahren in Ostasien «Ur-Saunas»

14 Was wärmt mich? Die Tage werden kürzer – und kühler. Höchste Zeit also, sich nach wohltuenden Wärmequellen umzusehen. Denn Wärme ist gerade in der kalten Winterzeit gut für Körper, Seele und Geist.

einsamen Menschen helfen kann, sich besser zu fühlen. Beide Beispiele zeigen: Wärme tut uns Menschen gut.

Text: Sandra Djordjevic

Gerade in den kommenden Wintermonaten sollte man sich deshalb immer wieder an Wärmequellen laben. Es muss nicht immer ein Saunabesuch sein: Ein wärmendes Fussbad (vielleicht in Kombination mit einer spannenden Lektüre), anschliessend warme Bettsocken oder eine Massage sind mindestens geradeso wohltuend und können wahre Wunder wirken. Besonders entspannend ist ein warmes Bad, welches das körperliche und geistige Wohlbefinden steigert. Die Temperatur sollte bei ungefähr 36 bis 38 Grad liegen (also im Bereich der Körpertemperatur) und die Badedauer Dass sich der Mensch sollte nicht mehr als 20 Minuten nach Wärme sehnt, betragen, um die Haut nicht aus- ist ein Urbedürfnis. zutrocknen. Aber auch nur schon das Zusammensein mit lieben Menschen hat etwas Erwärmendes an sich. Schliesslich sind auch gewisse Lebensmittel Wärmequellen. Nebst der bereits erwähnten Suppe oder auch Tees (siehe Frage 21) entfalten auch diverse Gewürze wie zum Beispiel Pfeffer, Chili oder Ingwer eine wärmende Wirkung. Dass sich der Mensch – gerade in der kalten Jahreszeit – so sehr nach Wärme sehnt, ist letztlich ein Urbedürfnis. Schon in der Steinzeit kamen die Menschen dort zusammen, wo es am wärmsten war: in der Höhle am Feuer. So gesehen hat es der heutige Homo sapiens doch um einiges einfacher, Körper und Seele zu wärmen.

Es gibt kaum etwas, das Forscher rund um das Thema Wärme nicht schon herausgefunden hätten. Etwa, dass wir Menschen milder beurteilen und grosszügiger sind, wenn wir etwas Warmes in der Hand halten. Oder dass eine warme Suppe einem

Wollsocken sind vielleicht nicht sehr sexy – aber halten die Füsse warm.

Sich an Wärmequellen laben

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Frage

bestanden haben: Erdlöcher, in denen Steine mit Feuer erhitzt und mit Wasser übergossen wurden. In fast allen Kulturen waren solche «Dampfbäder» in der Folge auffindbar. Hochburg der SaunaKultur ist bis heute Finnland geblieben. Dort fand bis 2010 auch eine Weltmeisterschaft statt. Gewinner war, wer es bei 110 Grad am längsten aushielt. Nach dem Tod eines Teilnehmers wurde der Anlass jedoch nicht mehr durchgeführt.


Frage

15 Hilft die

Fantasiereise entspannen? Fantasiereisen können helfen, gelassener zu werden. Sie erleichtern es, nach einem hektischen Tag locker und gelöst den Feierabend zu geniessen. Fantasiereisen eignen sich besonders gut, um die Gefühle wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Text: Sandra Djordjevic

Fantasiereisen sind kleine, gelenkte Tagträume, die der Regeneration und Entspannung dienen. Sie empfehlen sich vor allem bei emotionalen Stressreaktionen wie Unausgeglichenheit, Nervosität, Apathie, Lustlosigkeit, innerer Leere oder starken Gefühlsschwankungen. Vor dem inneren Auge entsteht das Bild eines Ortes, der Ruhe, Sicherheit, Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Dazu wird die Visualisierung dieses individuell gestalteten inneren Ortes durchgeführt. Für jeden, der eine Fantasiereise macht, sieht dieser Ort anders aus. Eine Fantasiereise dauert zehn bis dreissig Minuten. Dazu legt

man sich bequem hin, schliesst die Augen und beginnt die Reise an den gewünschten Ort. Man sollte vollends in die Umgebung eintauchen, sich umsehen, Geräuschen Fantasiereisen dienen lauschen, Düfte riechen. So ange- der Regeneration kommen, kann man die Ruhe und und Entspannung. Entspannung geniessen. Am Schluss der Reise – nach einigen Minuten – verabschiedet man sich wieder vom Ort der Ruhe und Entspannung und beginnt, seinen Körper wieder wahrzunehmen. Ein paar tiefe Atemzüge helfen mit, wieder in der Gegenwart anzukommen.

Frage

Nur wenn die Temperatur stimmt, schläft der Mensch wirklich gut.

16 © Gettyimages, Thinkstock

Welches ist die beste Schlaftemperatur? Erholsamer Schlaf ist die beste Voraussetzung, um auch strenge (Arbeits-) Tage problemlos zu meistern. Die ideale Schlaftemperatur beträgt zwischen 16 und 18 Grad (was allerdings in den Sommermonaten oft nur schwer zu bewerkstelligen ist). Bei dieser Temperatur kann sich der Körper optimal

regenerieren. Die eher kühle Umgebungstemperatur führt unter anderem dazu, dass das Hirn stärker durchblutet wird, um den Temperaturausgleich zu kompensieren. Wird in einem überheizten Zimmer geschlafen, kann dies zu Einschlafproblemen und Schlafstörungen führen. CSSMagazin 4 | 2013


Dr. Schmatz, Spitalclownin der Stiftung Theodora, bei einem kleinen Patienten.

Frage

17 Warum ist Lachen gesund? Wer viel lacht, sieht die Welt mit anderen Augen. Humor wirkt sich sogar positiv auf die Gesundheit aus.

Eines der entscheidenden Kriterien, ob und wie eine Partnerschaft funktioniert, ist der Humor: Wenn Paare über dieselben Dinge lachen, dann verfügen sie zumindest über ein gesundes Fundament, Lachen senkt das auf weitere Gemeinsamkeiten schliessen nachweislich die lässt. Lachen erfüllt eine zentrale Funktion im Stresshormone Leben, sowohl auf der psychischen als auch im Blut. auf der physischen Ebene. Gerade Menschen, die auch über sich selber schmunzeln können, sind nachweislich ausgeglichener und optimistischer.

Lachen als wissenschaftliche Disziplin Der Zusammenhang zwischen Lachen und Gesundheit wird seit den 1970er-Jahren erforscht. Gelotologie heisst die wissenschaftliche Disziplin, die mittlerweile nicht mehr belächelt, sondern sehr ernst

genommen wird. Diabetiker beispielsweise, die sich im Rahmen eines Experimentes jeden Tag lustige Filme anschauten, konnten ihren Stoffwechsel verbessern. Lachen senkt nachweislich die Stresshormone im Blut, und die Freisetzung von Glückshormonen wirkt schmerzstillend. Das hat auch damit zu tun, dass Lachen ablenkt und die Betroffenen für eine gewisse Zeit auf andere Gedanken bringt. Nicht umsonst machen speziell ausgebildete Spitalclowns, beispielsweise von der gemeinnützigen Stiftung Theodora, in Spitälern und Institutionen regelmässig ihre Aufwartung, um die kleinen und grösseren Patientinnen und Patienten zum Lachen zu bringen. Humor ist also durchaus eine Medizin. Umso besser, dass ein herzhaftes Lachen in höchstem Grad ansteckend ist.

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© Stiftung Theodora

Text: Manuela Specker


Frage

18 Wer sorgt für

 

sinnvollen Wettbewerb?

Markt zugestimmt. Damit dieser funktioniert, braucht es Wettbewerb unter Versicherern und unter Leistungserbringern. santésuisse war ein monopolistischer Dachverband. Das widerspricht dem Wettbewerbsgedanken, daher die häufig gehörte Kritik des «Pseudowettbewerbs». Fertig damit! Die Branche ist im Bern,  2.  August  2013   Aufbruch. Verschiedene Wettbewerbsmodelle sind   möglich, basierend auf fragwürdiger Risikoselektion oder aber auf Qualität und Innovation. Am Schluss   werden die Versicherten frei entscheiden, welchen Wettbewerb sie wollen – oder ob sie lieber eine monoVerantwortung   übernehmen   polistische staatliche Einheitskasse wie die Invaliden- –  das  Fundamen versicherung möchten. Es ist schön, dass vier innovatiDie  Charta  der  innovativen   Krankenversicherer ve Krankenversicherer diesen mutigen Schritt gewagt     haben. Es ist die eine Chance, dem Volk zu zeigen, dass der 1994 gefällte Entscheid gut war. Die Schweiz hat curafutura,   die  innovativen   rankenversicherer,  w ein hervorragendes Gesundheitswesen! Es geht K jetzt darum, es weiter zu optimieren und seine nachhaltige wahrnehmen  und  das  Gesundheitswesen  in  der  Sc Finanzierung zu sichern.

Medienmitteilung  

Im Frühjahr hat die CSS mit Helsana, Sanitas und KPT den neuen Krankenkassenverband «curafutura – Die innovativen Krankenversicherer» gegründet und sich vom Verband santésuisse abgespalten. Ein Schritt Richtung Qualität und Innovation, wie Präsident Ignazio Cassis betont. Text: Roland Hügi

Ignazio Cassis*, was wird curafutura besser machen als santésuisse? IGNAZIO CASSIS: curafutura will zuerst seine gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen und das Vertrauen der Bevölkerung gegenüber den Krankenversicherungen stärken. Wir Ignazio Cassis möchten bessere Resultate erzielen, als es santésuisse, dem zweiten grossen Krankenkassenverband, in den letzten Jahren gelungen ist. Zudem wollen wir konkrete und rasche Lösungen mit den Partnern (Ärzten, Spitälern usw.) finden, damit der Staat nicht ständig eingreifen muss. Bleibt noch der Wettbewerb: Für gewisse Versicherer ist Wettbewerb gleichbedeutend mit der Jagd nach guten Risiken. Für curafutura aber heisst Wettbewerb, nach Qualität und Innovation zu streben.

veröffentlichten  Werte-­‐Charta  verpflichtet  sich  der Welches sind einer   die wichtigsten wo sich starken  Themen, Tarifpartnerschaft.   curafutura auf politischer Ebene einbringen wird?   Die zwei Volksinitiativen «staatliche Einheitskasse» curafutura,   der  Ende  über April   und «Besserstellung der Hausärzte», die2013   2014gegründete  Verban abgestimmt wird, sind zentral. Ausserdem steht Handlungsfelder  definiert  und  die Wertvorstellungen  k bessere Aufsicht über die Krankenversicherungen Bekenntnis  wie  Verpflichtung,  das  Gesundheitswes zur Diskussion. curafutura befürwortet diese. Allerdings darf sieVerantwortung   nicht zu einer lähmenden Überregu- für  eine  bezahlbar zu  übernehmen;   lierung führen, die den Versicherten und Patienten unabhängig  der  jeweiligen  ökonomischen  Verhältni nur Mehrkosten, aber keinen besseren Service bringt. * Der Arzt Ignazio Cassis ist seit 2007 FDP-Nationalrat und seit April 2013 erster Präsident von curafutura.

© f1online

Was bringt der neue Verband den Versicherten? curafutura bringt frischen Wind ins Gesundheitssystem. Indem der Wettbewerb mehr Qualität und Innovation bringt, werden sowohl die Versicherten als auch die Patientinnen und Patienten von einer optimalen medizinischen Versorgung profitieren. Aber Kritiker monieren, die Neugründung zeige, dass die Kassen zerstritten seien. Das Schweizervolk hat 1994 dem Krankenversicherungsgesetz und damit einem staatlich regulierten CSSMagazin 4 | 2013

Dazu  Nationalrat  Dr.  med.  Ignazio  Cassis,  Präsident   Fundament  solide  ist.  Was  für  den  Baumeister  Beto Werte,  denen  es  verpflichtet  ist.  curafutura  hat  sich «Fundament»  gekümmert.  Herausgekommen  ist  ei Frage künftige  Arbeit.»   unsere  

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Wettbewerb  als  Basis  von  Innovation  

In  ihrer  Charta  bekennt  sich  curafutura  zu  einem  so

Wann istDGrippeGesundheitswesen.   en  Wettbewerb  sieht  sie  denn profitieren  davon  werden  die  Versicherten,  die  Pati Impftag? medizinischen  Versorgung.  Gleichzeitig  wünscht  sic

Am 8. November 2013 findet zum 10. Mal der Regulierung   des  Gesundheitsmarktes,  nach  dem  Mo nationale Grippe-Impftag der Schweizer Hausärzte Verlangt   wird  Tag ausserdem   eine   wirksame  Governanc statt. An diesem können sich Interessierte für den Pauschalbetrag von 25 Franken in einer der Kompetenzen  der  Akteure  im  Gesundheitswesen   m beteiligten Arztpraxen impfen lassen. Eine AnFall.   Es  ist  absolut  zwingend,  dass  die  Behörden  ohn meldung ist nicht notwendig. Die Praxen sind aufsind   Solvenz   gelistet unter: und  Stabilität  unseres  Systems,  das  zu   www.kollegium.ch /grippe

 

  Gutenbergstrasse  14,  CH-­‐3011  Bern,  +41  31  310  01  80,  info@curafutura.ch,  w


Frage

20 Kostet eine

Minze

Einheitskasse Milliarden?

Zitronenthymian

Der Wechsel zum System der Einheitskrankenkasse würde Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Das zeigt eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie im Auftrag der alliance santé. Text: Roland Hügi

2012 wurde die Initiative für eine Einheitskrankenkasse eingereicht, die vermutlich 2014 zur Abstimmung kommen wird. Doch wie viel würde ein Wechsel von heute 60 Versicherungen zu einer staatlichen Lösung überhaupt kosten? Dazu halten die Initianten auf ihrer Website lediglich fest: «Jede Systemänderung kostet etwas.» Die alliance santé* wollte es genauer wissen und beauftragte das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie mit der Berechnung der Wechselkosten. Dieses kam zum Schluss, dass mit Kosten von rund zwei Milliarden Franken zu rechnen ist, die über Steuergelder oder Prämien beglichen werden müssten. Dies würde z.B. eine vierköpfige Familie mit rund CHF 1000 belasten. Zudem geht das Institut davon aus, dass der Wechsel vom heutigen System zu einer staatliUrs Schwaller, Ständerat chen Einheitskasse mehr als zehn Jahre dauern dürfte. Es müssten völlig neue Strukturen aufgebaut und über längere Zeit ein Parallelbetrieb sichergestellt werden. Eine Umstellung könnte also nicht innert kürzester Zeit, sozusagen auf Knopfdruck, erfolgen. Urs Schwaller, Ständerat und Co-Präsident der alliance santé, beurteilt die Kosten als unverhältnismässig: «Wir bezahlen viel Geld für einen Systemwechsel, der uns nur Nachteile bringt. Die Einheitskasse nimmt den Versicherten die Wahlfreiheit, kostet mehr und bietet weniger.» *Die alliance santé ist ein Zusammenschluss von Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie Exponenten aus dem Gesundheitswesen. Die Studie findet sich unter: www.alliance-sante.ch

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Frage

21 Welcher Tee tut mir gut?

Bereits seit Jahrtausenden ist der Teegenuss Teil der chinesischen Kultur. Auch in unseren Breitengraden entwickelte sich im Verlauf der Jahrhunderte ein grosses Wissen rund um die heilsame Wirkung des heissen Aufgussgetränks. Text: Alexia Sieber

Ursprünglich wurden lediglich die Blätter des aus China stammenden Teebaumes als Tee bezeichnet. Heute jedoch wird der Begriff für zahlreiche Pflanzen(teile) verwendet, die getrocknet, gemahlen, gehäckselt oder auch frisch mit heissem Wasser aufgegossen und serviert werden. So vielfältig diese Teesorten sind, so völlig unterschiedlich sind auch ihre Unsere Grossmütter Wirkungen auf den Körwussten genau, welches per eines Menschen. Und Teekraut für welches schon unsere UrgrossLeiden am besten zu mütter wussten genau, verwenden ist. bei welchen Leiden welches Kraut aufgegossen werden muss, um Linderung zu erzielen. Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Teearten:


Goldmelisse Salbei

Pfefferminze Wegen seiner magenstärkenden, belebenden und keimtötenden Wirkung ist Pfefferminztee seit je ein Klassiker unter den Hausmitteln. Er wird bei Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen, Blähungen, Durchfall und Übelkeit empfohlen.

Kamille Die Blütenköpfchen der Kamille enthalten unter anderem antibakteriell wirkende ätherische Öle sowie beruhigende und entzündungshemmende Stoffe. Daher wird bei entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen sowie Blähungen gern Kamillentee getrunken. Leber- und Gallenerkrankungen, Erkältungen, Husten und Fieber sind weitere Anwendungsbereiche.

Hagebutte Aus den getrockneten Hagebuttenschalen wird der Kräutertee gekocht, der nicht nur angenehm säuerlich schmeckt, sondern auch reich an Vitamin C ist. Hagebuttentee wird gern bei Erkältung, Frühjahrsmüdigkeit und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Ausserdem kann Hagebuttentee bei Magen- und Darmbeschwerden lindernd wirken.

© Thomas Zimmermann

Eisenkraut Die heutige Schulmedizin sieht die Wirkungen des Eisenkrauts als nicht bewiesen an, aber die Volksheilkunde verwendet das Eisenkraut nach wie vor gerne. Die Hauptanwendung liegt bei Husten und Verdauungsschwäche.

Thymian Waldmeister

Der Pflanze wird eine anregende, antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung nachgesagt.

Fenchel Im Mittelalter kaute man Fenchelsamen, um Magengeräusche während der Predigt in der Kirche zu unterdrücken. Noch heute kennt jede Mutter die Wirkung des Fenchels, der Blähungen bei ihrem Säugling vermindert. Ausserdem hat Fencheltee bei Halsentzündungen und Erkältungen hustenstillende und auswurffördernde Eigenschaften.

Brennessel Den meisten Menschen ist die Brennnessel seit früher Kindheit als pieksender «Bösewicht» in Erinnerung. Das vermeintliche Unkraut enthält eine Vielzahl wertvoller Substanzen, unter anderem Mineralstoffe und Vitamine. Für die Volksmedizin ist die Brennnessel ein wahres Multitalent. So wird der Tee bei verschleimten Atemwegen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie bei Gallen- und Leberleiden empfohlen. Pharmakologisch abgesichert ist zudem die harntreibende und entwässernde Wirkung.

Frage

22 Wie hoch ist die Rückerstattung aus Umweltabgaben? Die Schweiz erhebt Lenkungsabgaben auf flüchtige organische Verbindungen (Lösungsmittel) sowie fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas). Den Ertrag daraus verteilt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) jährlich an die Schweizer Bevölkerung. Aus administrativen Gründen erfolgt dies über die Krankenversicherer.

Für 2014 beläuft sich die Rückerstattung auf CHF 52.20 pro Jahr oder CHF 4.35 pro Monat. Die CSS verrechnet diesen Betrag mit der Prämie in der obligatorischen Grundversicherung und weist ihn auf der Police separat aus. www.bafu.admin.ch / voc www.bafu.admin.ch / co2-abgabe


Frage

23 Ist Alkoholismus ein grosses Problem?

In der Schweiz sind schätzungsweise eine Viertelmillion Menschen alkoholabhängig. Eine Studie zeigt zudem, dass jeder 12. Todesfall in der Schweiz auf Alkoholkonsum zurückzuführen ist. Text: Roland Hügi, Bild: Gettyimages, Bildmontage: CSS Grafik

Ein feines Glas Rotwein zum Essen oder ein kühles Bier an einem heissen Sommertag. Alkohol kann ein Genuss sein, wenn er massvoll getrunken wird. Doch viele Menschen in der Schweiz haben ihre Trinkgewohnheiten nicht mehr im Griff: Schätzungsweise 250  000 Männer und Frauen sind alkoholabhängig. Eine vor kurzem publizierte Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt zudem, dass in der Schweiz jedes Jahr 1600 Menschen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren aufgrund ihres Alkoholkonsums sterben. Die UrsaDas toxische Potenchen der alkoholbedingten zial des Alkohols Todesfälle verändern sich kann fast jedes über die Altersgruppen hinOrgan schädigen. weg. Bei jungen Menschen sind es primär Unfälle und Verletzungen, die durch zu grossen Alkoholkonsum verursacht werden. Bei den über 45-Jährigen sind es vor allem Krankheiten des Verdauungssystems sowie psychische Störungen. Ab dem 55. Altersjahr kommen schliesslich vermehrt Krebserkrankungen hinzu.

Wie wirkt Alkohol? Da Alkohol sofort ins Blut übertritt, treten erste Wirkungen sehr rasch auf: Wärmegefühl, Wohlbefinden, Zwanglosigkeit, Fröhlichkeit und Rededrang. Bereits bei einem Wert von 0,2 bis 0,5 Promille tritt bei Erwachsenen eine leichte Verminderung des Seh- und Hörvermögens ein. Zudem lassen Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsvermögen nach und die Risikofähigkeit steigt. Wird weiter ge-

trunken, verstärken sich diese Symptome zusehends. So wird ab 0,8 Promille das Blickfeld verengt und die Reaktionszeit stark verlängert. Zwischen 1 und 2 Promille ist das Rauschstadium erreicht. Es ist unter anderem geprägt von starken Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit oder Sprechstörungen. Zudem tritt ein Verlust der Kritikfähigkeit ein. Bei einem Blutalkoholgehalt zwischen 2 und 3 Promille spricht man vom Betäubungsstadium. Zu den bereits genannten Symptomen kommen unter anderem Muskelerschlaffung, Verwirrtheit und Erbrechen hinzu. Das Lähmungsstadium tritt zwischen 3 und 5 Promille ein. Bewusstlosigkeit, Gedächtnisverlust und schwache Atmung treten ab 3 Promille ein, und ab 4 Promille kommt es zu Lähmungen, Koma mit Verlust der Reflexe und unkontrollierten Ausscheidungen. Im Extremfall kommt es gar zu Atemstillstand und Tod.

Welche Erkrankungen treten auf? Das toxische Potenzial des Alkohols kann fast jedes Organ des menschlichen Körpers schädigen. Mehr als sechzig Krankheiten und Behinderungen sind nachweislich mit Alkoholkonsum verknüpft. Unter anderem werden die folgenden Erkrankungen durch einen chronischen Alkoholkonsum (mit)verursacht: bösartige Tumore (u.a. Mund-, Rachen- und Speiseröhre, Leber), Bluthochdruck, Magenschleimhaut- und Bauchspeicheldrüsenentzündung, Fettleber, Leberzirrhose, AlkoholCSSMagazin 4 | 2013

demenz. Trinkt eine werdende Mutter Alkohol, kann es auch zu einem so genannten «fötalen Alkoholsyndrom», also zu einer Schädigung des werdenden Kindes, kommen. Viele davon sind lebenslang geistig und körperlich schwer behindert.

Was können Angehörige tun? Eine Alkoholkrankheit betrifft immer auch das soziale Umfeld einer abhängigen Person. Oft stehen Angehörige der Situation jedoch hilflos gegenüber. Ein bekannter Mechanismus ist die so genannte «Co-Abhängigkeit». In dieser übernehmen Angehörige Aufgaben der alkoholabhängigen Person, um die Situation erträglicher zu machen. Oder sie versuchen ihr zu helfen, indem sie die abhängige Person vor den negati-


Verteilung Alkoholkonsum Schweiz 2011 11,0 %  der Bevölkerung trinken die Hälfte des in der Schweiz konsumierten Alkohols, 77,5 % die andere Hälfte; 11,5 % sind abstinent. Quelle: BAG / Suchtmonitoring Schweiz 2011

Beschreiben statt vorschreiben: Es ist wichtig, dass Nahestehende bei Gesprächen von sich ausgehen. Man sollte also sagen, was einen belastet, statt dem anderen zu sagen, was er tun soll: «Ich mache mir Sorgen, weil    …» statt «Du solltest   …». Grenzen setzen statt kontrollieren: Den Alkoholkonsum von Betroffenen kontrollieren zu wollen, führt häufig dazu, dass die abhängige Person ihre Alkoholprobleme noch stärker leugnet. Nahestehende sollten vielmehr Grenzen setzen, um klarzumachen, wie weit sie bereit sind, den Alkoholkonsum zu ertragen, zum Beispiel sich weigern, ins Auto zu steigen, wenn die abhängige Person getrunken hat.

Verantwortung abgeben: Es ist wichtig, dass ein alkoholabhängiger Mensch die Verantwortung und die Konsequenzen für seinen Alkoholkonsum selbst tragen muss. Zum Beispiel sollen Nahestehende die alkoholabhängige Person nicht entschuldigen, wenn sie zu spät zur Arbeit kommt. Sich entlasten, nicht schweigen: Das Tabuisieren der Alkoholprobleme hindert Nahestehende oft daran, Unterstützung zu suchen. Die Entscheidung, sich trotz der Krankheit des anderen zu ändern, ist manchmal schwierig und macht es notwendig, Unterstützung zu suchen. www.suchtschweiz.ch www.blaueskreuz.ch Quellen: Sucht Schweiz, Bundesamt für Gesundheit

ven Folgen ihres Alkoholkonsums schützen, zum Beispiel durch Entschuldigungen beim Arbeitgeber. Solche Bemühungen führen aber nicht zu einer Besserung, sondern helfen, die bestehende Situation aufrechtzuerhalten. Oft müssen sich also Angehörige selber verändern, um der alkoholkranken Person ihre Krankheit überhaupt bewusst zu machen. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

Ab wann wird es ungesund? Die Mehrheit der Bevölkerung verwendet Alkohol mass- und genussvoll. Gesunde erwachsene Männer sollten nicht mehr als zwei Standardgläser pro Tag trinken, Frauen nicht mehr als ein Standardglas pro Tag – wobei auch bei diesem massvollen Genuss ein bis zwei abstinente Tage pro Woche eingebaut werden sollten. Unter einem Standardglas versteht man die normalerweise in einem Restaurant ausgeschenkte Alkoholmenge: ein Gläschen Schnaps, ein Glas Wein oder eine Stange (drei Deziliter) Bier. Wer bei einem gemütlichen Zusammensein etwas mehr trinkt, sollte nicht mehr als vier Standardgläser zu sich nehmen. CSSMagazin 4 | 2013


Frage

24 Wer macht Europacup-Sieger? Im Rahmen ihrer Sponsoring-Aktivitäten unterstützt die CSS in kleinem Rahmen auch Sportvereine. Einer davon durfte sich nun als Europacup-Sieger feiern lassen. Text: Roland Hügi

Sport hält fit und hilft mit, Ge5 Toren. Noch 39 Sekunden vor sundheitskosten zu minimieren. Ende der Partie lagen die jungen Aus diesem Grund unterstützt Freiburger Sportler im Hintertreffen. Doch dann gelang ihdie CSS im Rahmen eines lokalen Sponsorings die U13-Mannnen der Ausgleich, und zwei Seschaft des Skater-Hockey-Clubs kunden vor dem Abpfiff schoss Givisiez. Dass die jungen Sportdie Mannschaft gar den Sieler, von denen viele bei der CSS Selbst mit der Mannschaft aus Moskau gestreffer. Damit konnte der versichert sind, nicht bloss fit wurde der SHC Givisiez fertig. Verein seinen ersten europäischen Titel feiern. «Und für die sind, sondern auch über viel Spielwitz verfügen, bewiesen sie im Juni am U13- CSS war es die Bestätigung, dass wir mit unserer kleiEuropacup, der vor heimischem Publikum in Givisiez nen Unterstützung letztlich Grosses haben bewirken stattfand. In einem dramatischen Final besiegten die können», so Roger Rensch, Leiter der General«Minis» aus Givisiez ihre Gegner aus Moskau mit 6 zu agentur Léman.

25 Weshalb habe

ich schneeweisse Finger? Bei einem Raynaud-Syndrom verfärben sich Fingerspitzen oder ganze Finger weiss. Manchmal sind auch Zehen, Nase oder Ohren betroffen. Text: Franziska Guggisberg

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Eine kühle Angelegenheit Meistens ist Kälte der Auslöser dieses Farbwechsels. So sind weisse Finger im Winter am häufigsten zu beobachten. Bei Betroffenen reicht aber manchmal bereits der Griff in die Tiefkühltruhe, um einen RaynaudAnfall auszulösen. Werden die Finger wieder warm, weiten sich die Gefässe wieder, und das Blut kann wieder zirkulieren. Nikotin unterstützt mit seiner gefässverengenden Wirkung die Erkrankung, und auch eine psychisch belastende Situation kann den Farbwechsel auslösen. Allerdings verursacht diese vorübergehende Minderdurchblutung keinen Schaden. Dicke, warme Handschuhe können im Winter das Weisswerden der Finger verhindern oder hinauszögern. Zudem helfen Übungen, die Fingermuskulatur zu stärken und damit die Durchblutung zu fördern. www.css.ch   /gesundheitslexikon

© Thinkstock

Frage

Das Raynaud-Syndrom – nach dem Pariser Arzt Maurice Raynaud benannt – ist eine Gefässerkrankung. Dabei ziehen sich Blutgefässe, die in der Körperperipherie liegen, also weit entfernt von der Körpermitte, zusammen. Durch den Blutmangel in den betroffenen Regionen erscheinen die Körperteile zuerst bläulich, dann weiss, blutleer. 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung – vor allem Frauen – sind betroffen.


vor diesem Hintergrund die Antwort auf eine weitere Frage: Eine knappe Mehrheit der Befragten kann sich derzeit mit dem Gedanken an eine Einheitskasse anfreunden. Sie wären also bereit, ein heute gut funktionierendes (und gut bewertetes) System auf den Kopf zu stellen.

Frage

26 Wie widersprüchlich sind wir?

Der «Gesundheitsmonitor» 2013 zeigt: Rund drei Viertel der Schweizer Bevölkerung bewerten das Gesundheitswesen im Land als positiv. Allerdings bringt die Erhebung auch Widersprüchliches an den Tag. Text: Roland Hügi

Ein Grund, der zu diesem Ergebnis geführt hat, ist die Prämienbelastung, die gemäss der Umfrage für viele Haushalte (zu) gross ist. So geben mehr als 40 Prozent der Befragten an, dass die Krankenkassenprämien für sie ein gelegentliches oder gar ein dauerhaftes Problem darstellen. «Falsche Hoffnung auf tiefere Prämien befeuert die Einheitskasse», kommentierte die FDP in einer Medienmitteilung diesen Umstand. Falsch deshalb, weil die Prämienentwicklung der Krankenkassen in der Schweiz nichts mit der Anzahl der Krankenversicherer zu tun hat – und auch nichts mit deren Verwaltungskosten. Diese betragen lediglich gut 5 Prozent der Prämieneinnahmen und liegen damit teils weit unter den Verwaltungskosten anderer (staatlicher) Sozialversicherungen. Vielmehr sind die Prämien ein Abbild der kontinuierlich steigenden Gesundheitskosten in unserem Land. Das zeigen die Statistiken des Bundesamtes für Gesundheit: Prämien und Gesundheitskosten in der Schweiz bewegen sich seit der Einführung des Krankenversicherungsobligatoriums im Jahr 1996 jeweils im Gleichschritt nach oben.

© Feurer

Der «Gesundheitsmonitor»* 2013 erteilt dem Schweizer Gesundheitswesen gute Noten: 76 Prozent der befragten Personen bewerten dieses als eher oder sogar sehr positiv. Damit wurde der bisherige Höchstwert um acht Prozentpunkte übertroffen. Erstaunlich oder wohl eher widersprüchlich ist

Prämien als Lockvogel

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Beurteilung des Schweizer Gesundheitswesens durch die Stimmberechtigten 1  % eher positiv 6 15 % sehr positiv 15 % eher negativ 7 % weiss nicht /  keine Antwort 2 % sehr negativ Quelle: gfs.bern

«Radikales Experiment» Die FDP bezeichnet eine Einheitskasse denn auch als «radikales Experiment», das kaum bessere Leistungen nach sich ziehen würde. Käme hinzu, dass unzufriedene Versicherte den Anbieter nicht mehr wechseln könnten. Statt das Kind mit dem Bade auszuschütten müsse deshalb das bestehende System wo sinnvoll und nötig verbessert werden, etwa in Form eines verbesserten Risikoausgleichs. Eine Forderung, die auch die CSS unterschreibt. Sie wartet nun auf Taten seitens der Politik. * Der gfs-«Gesundheitsmonitor» basiert seit 1997 auf einer jährlich breit angelegten Bevölkerungsbefragung. Der Gesundheitsmonitor wird vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag von Interpharma (Verband forschender pharmazeutischer Firmen der Schweiz) durchgeführt.


Frage

27 Wann kommt

der Reinigungsroboter, Herr Enzler? Ob Spital oder Hotel, Büro oder Altersheim: Jeden Tag stehen an 800 Orten in der ganzen Schweiz 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmengruppe Enzler Reinigungen im Einsatz. Karl Enzler, Verwaltungsratspräsident der 75-jährigen Traditionsfirma aus Zürich, über das Unternehmen Sauberkeit. Interview: Serge Hediger, Fotos: Marco Sieber

Herr Enzler, Schmutz ist ärgerlich – und doch Ihr Brotverdienst. Was für ein Verhältnis haben Sie zum Dreck? Karl Enzler: Keines. Aber ich habe ein Verhältnis zu Sauberkeit und Hygiene. Wenn ich im Supermarkt einkaufe, im Hotel einchecke oder ein Fitnesszentrum besuche, so erkenne ich sofort, ob und wie hier gereinigt wird. Und es fällt mir auch gleich auf, ob Profis am Werk sind. Woran erkennen Sie das? Am Auftreten, an der Ausrüstung, der Bekleidung. An der Art, wie jemand mit dem Wischmopp umgeht. Als ehemaliger Mitverantwortlicher der internen Schulung unseres Personals erkenne ich sofort, ob

jemand sein Werkzeug ergonomisch richtig führt oder ob man ihm nur einen zerknitterten Putzlappen in die Hände gegeben hat. Enzler Reinigungen ist Spezialistin im täglichen Unterhalt von Büros, Hotels und Spitälern. Wo ist die Reinigung am aufwändigsten? Ein Beispiel aus dem Hotelbereich: Touristen aus den unterschiedlichsten Ländern besuchen die Schweiz, die Klientel ist multikulturell. Wenn Gäste unser Essen jedoch nicht mögen und deshalb auf dem Hotelzimmer kochen, so kann das schon mal Reinigungsprobleme geben. Und in den Büros? Da stehen wir vor anderen Herausforderungen. Früher machten Angestellte um 18.30 Uhr Feierabend, die Büros waren leer. Heute jedoch arbeitet zum Beispiel in der Finanz- Karl Enzler branche die Hälfte der Belegschaft Die Firmengruppe Enzler um diese Zeit noch und führt, wenn Reinigungen, gegründet die Reinigungstour beginnt, noch 1935 in Zürich, zählt mit Telefongespräche mit Übersee. ihren 2500 Mitarbeitenden Dann müssen wir Lärm vermeiden zu den führenden Reiniund können auch die Toiletten nur gungsunternehmen der schwer reinigen, weil sie noch be- Schweiz. Sie ist Expertin für tägliche Unterhaltsreinigung nützt werden. in Büros, Spitälern und Am Anfang stand Ihr Grossvater, Hotels. In der so genannten der, ausgerüstet mit Fahrrad, «Reinraumreinigung» für Kessel und Leiter, das Unternehmen für Bau- und Fensterreinigung Pharma-, Biotechnologieund Lebensmittelproduktigründete. Das war 1935. Wie können wir uns Ihren Betrieb heute onsfirmen, wo höchste Hygieneanforderungen vorstellen? Wir sind ein Multikulti-Unterneh- bestehen, nimmt das men. Ich bin stolz auf unsere rund Unternehmen unter dem 2500 Mitarbeitenden. In unserem Label «Enzler h-tec» eine Betrieb werden viele Sprachen ge- herausragende Position ein. sprochen, die Angestellten kom- Dipl. Ing. ETH Karl Enzler men aus insgesamt 64 Nationen – (56) steht nach 18 Jahren vom Balkan, aus Italien, Portugal, als Geschäftsführer dem der Türkei, Südamerika, Asien. Frü- Familienunternehmen als her bildeten wir sie in sieben Spra- Präsident des Verwaltungschen aus, heute unterrichten wir rates vor. nur in den Landessprachen Deutsch und Französisch. Wir legen verstärkt Wert auf Integration, wünschen ein Minimum an Deutschkenntnissen und bieten dafür auch Sprachkurse an. Was hat sich noch geändert? Reinigung ist viel technischer geworden. Unsere Spezialisten verfügen über einen breiten Maschinenpark – Kehrsaugmaschinen, Scheuersaugmaschinen, Hochdruckreiniger. Täglich stehen wir mit 100 Fahrzeugen an 800 Arbeitsorten im Einsatz. Heute wird mit demineralisiertem Wasser gearbeitet, das

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© Enzler Reinigungen AG

Egal, ob normale Unterhaltsreinigung oder Spezialreinigungen (z.B. in Operationsräumen): Die Firma Enzler deckt alle Bereiche ab.


«Wenn ich im Supermarkt einkaufe, im Hotel einchecke oder ein Fitnesszentrum besuche, so erkenne ich sofort, ob und wie hier gereinigt wird.» Karl Enzler, Verwaltungsratspräsident

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die Reinigungsleistung bewertet wird, sondern auch Auftreten, Gepflegtheit und Freundlichkeit unserer Angestellten. Was tun Sie für Ihre Gesundheit? Ich bike sehr gerne, mache Mountainbike-Touren etwa am Pfannenstiel. Früher – es ist schon über 20 Jahre her – startete ich am Iron Man auf Hawaii, am Alpine Marathon, an Städte-Marathons ... ... Finisher? ... immer. Heute rudere ich sehr gerne und regelmässig auf dem Zürichsee. Dieser Sport bringt mir in Sachen Fitness am meisten. Wie entspannen Sie sich? Abstand gewinne ich am besten beim Hochseesegeln. Zuletzt startete ich diesen Sommer an der Istanbul-Bodrum-Regatta. Organisieren, Segeln im Team – das entspannt. Und was unternimmt Enzler Reinigungen für die Gesundheit der Mitarbeitenden? Gesundheit lässt sich in unserem Fall am besten durch Sicherheit am Arbeitsplatz beeinflussen. Wir achten sehr darauf, dass unsere Mitarbeitenden über die richtige persönliche Ausrüstung verfügen – Handschuhe, Schutzbrille, Arbeitsschuhe, Kittel. Und stellen ihnen ergonomisch korrekte Gerätschaften zur Verfügung. Aussenstehende können sich nur schwer vorstellen, wie wichtig es ist, dass sich ein Staubsauger ohne mühseliges Bücken mit dem Fuss bedienen lässt. Für die Krankentaggeld- und Unfallversicherung ihrer Mitarbeitenden ist Enzler Reinigungen Kunde der CSS Versicherung.

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Frage

28 Geniesst die CSS grosses Vertrauen? Schweizerinnen und Schweizer haben entschieden. Die CSS Versicherung ist die vertrauenswürdigste Krankenversicherung im Land. Bereits zum vierten Mal in Folge hat ihr die Leserschaft der Zeitschrift «Reader’s Digest» den Titel «Most Trusted Brand» verliehen. Für die CSS ist dieses Gütesiegel Lob und Aufforderung zugleich, das Vertrauen ihrer Versicherten immer wieder aufs Neue zu bestätigen.

© Enzeler Reinigungen AG

keine Kalkrückstände hinterlässt und das Abziehen erübrigt. Unser gewachsenes Umweltbewusstsein hat zu einer Reduktion bei den Reinigungschemikalien geführt. Nur etwas hat sich in unserer Branche noch nicht durchgesetzt: die vollständige Automatisierung durch Roboter. Das liegt an den günstigen Personalkosten. Reinigungsroboter für Glasfassaden existieren zwar, sind aber noch keine realistische Alternative. Neben der klassischen Reinigung bietet Ihr Unternehmen auch anspruchsvolle HygieneDienstleistungen an. Was ist der Unterschied? Rein heisst optisch sauber. Hygienisch dagegen heisst messbar sauber. In Spitälern, in Unternehmen der Pharma- und Biotechnologiebranche oder in der Lebensmittelproduktion und ihren Reinräumen ist beispielsweise die tolerierte Anzahl Staubpartikel in der Luft klar definiert. Hygiene heisst auch keine Auch Spezialgerät ist für die ReiniKrankheitskeime zu vergungen im Einsatz. schleppen, was auch in Altersheimen immer bedeutender wird. Nur wenige Unternehmen sind wie wir in der Lage, in einer Pharmafirma sogar jene Leitungsrohre zu reinigen, durch die hochreines Wasser zur Herstellung von Infusionen fliesst. Der Begriff «Putzfrau» hat längst ausgedient. Dennoch: Reinigungsfachleute geniessen gesellschaftlich wohl nicht die höchste Anerkennung. Wie lebt es sich in diesem Spannungsfeld? Rund 60 Prozent unserer Angestellten sind nur im Nebenjob für ein tägliches Pensum von etwa zwei Stunden bei uns tätig. Doch wird diese Arbeit wegen des sozialen Kontakts in der Gruppe und der hohen Verantwortung sehr geschätzt. Aber Sie haben Recht: Gebäudereiniger ist kein Beruf mit hohem Sozialprestige, auch wenn es sich um einen Beruf mit dreijähriger Lehre handelt. Was sagen Sie, wenn Sie nach Ihrem Beruf gefragt werden? Ich antworte jeweils mit: «Ich putze». Die Reaktionen darauf sind interessant. Einzelne der Kundenbeziehungen von Enzler Reinigungen sind mittlerweile über 30 Jahre alt. Wie machen Sie das? Unsere Maxime lautet: Einen Kunden zu behalten ist günstiger, als einen neuen zu finden. Gerade im Dienstleistungsbereich ist es für einen Kunden entscheidend, dass er nicht alle sechs Monate einen neuen Ansprechpartner hat. Besonders, wenn es mal zu einer Reklamation kommt. Beschwerden sind für uns stets eine Chance, etwas zu verbessern. Was ist das schönste Kompliment, das man Ihren Mitarbeitenden machen kann? Das beste Feedback, wie wir es aus unseren Kundenumfragen kennen, erhalten wir dann, wenn nicht nur


Frage

29 Erhalte ich

Medikamente auch per Post? Wenn der Gang zur Apotheke nicht möglich ist, können Versandapotheken das Problem lösen. Sie liefern Medikamente kostenlos nach Hause. Text: Andrea Gehrig

Seit Jahren arbeitet die CSS mit der Apotheke «Zur Rose» zusammen, mit über 150 000 Kunden die grösste Schweizer Versandapotheke. «Zur Rose» liefert Medikamente kostenlos nach Hause, ohne

dass zusätzliche Gebühren anfallen. Dazu muss eine Rezeptbegleitkarte ausgefüllt und zusammen mit dem Originalrezept eingesandt werden. Dies ist notwendig, da laut schweizerischem Recht ärztlich verschriebene Medikamente nur mittels eines Originalrezepts bestellt werden Eine Expertin bereitet können. Für Fragen und die Medikamente für den Beratungen steht ein Team Versand vor. von Experten telefonisch zur Verfügung. Versicherte der CSS profitieren bei der Apotheke «Zur Rose» von attraktiven Konditionen. Unter anderem werden auf Originalmedikamente Rabatte bis zu 3,5 und auf Generika bis zu 12 Prozent gewährt. Wer sich für den Service der Versandapotheke interessiert, findet in der Mitte des Magazins entsprechende Informationen. Attraktive Angebote für CSS-Versicherte bieten auch die Spezialapotheke Mediservice (Versandapotheke) sowie die Apothekenkette Sun Store. www.css.ch/apotheken

Frage

30 Wie werden

meine Prämien verwendet? Das Schweizer Gesundheitssystem ist gut, aber teuer. 2011 beliefen sich die Gesundheitskosten pro Kopf auf 264 Franken pro Monat.

© Zur Rose

Text: Roland Hügi

Die Ausgaben für Bruttoleistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) beliefen sich 2011 auf 24,9 Milliarden Franken. Das Von jedem Prämienzeigen die Zahlen des Bundesamtes für franken flossen rund Gesundheit (BAG). Den grössten Teil diefünf Rappen in die ser Kosten haben die Versicherten mit Verwaltung. ihren Prämienzahlungen abgedeckt. Die Bruttoprämien beliefen sich auf 23,6 Milliarden Franken. Davon wurden gemäss Bundesamt für Gesundheit 4,1 Milliarden Franken durch die CSSMagazin 4 | 2013

individuelle Prämienverbilligung, also von der öffentlichen Hand, finanziert. 3,6 Milliarden Franken bezahlten die Versicherten aus der eigenen Tasche in Form von Franchise, Selbstbehalt und Beiträgen an Spitalaufenthalte.

Drei grosse Brocken

Pflegeleistungen 2011 (total CHF: 24,932 Mia.) 22,9 % Spital stationär 22,3 % Arzt ambulant 21,9  % Medikamente 13,8  % Spital ambulant 7,4 % Pflegeheime 11,7 % Übrige, u.a. Labor, Physio, Spitex Quelle: BAG

Die grössten Ausgabebrocken waren 2011 die Bereiche Spital stationär, Arztbehandlungen ambulant sowie Medikamente. Hier mussten jeweils rund 5,5 Milliarden Franken aufgewendet werden. Ambulante Spitalbehandlungen schlugen mit 3,4 Milliarden Franken zu Buche und Beiträge an Pflegeheime mit 1,8 Milliarden Franken. Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer beliefen sich auf 1,25 Milliarden Franken, was – bezogen auf die Bruttoprämien – einen Verwaltungsaufwand von 5,3 Prozent ergibt. Das heisst, dass von jedem Prämienfranken rund fünf Rappen in die Verwaltung flossen, der Rest floss zurück an die Versicherten.


Frage

31 Warum können sich CSS-Kunden auf 2014 freuen? Jean-Marc Schnider*, was kommt 2014 auf die CSSKunden zu? Jean-Marc Schnider: Wir werden in der obligatorischen Grundversicherung die Prämien nur moderat um rund 2 Prozent erhöhen, und wir setzen alles daran, die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Dafür stehen wir auch mit unseren 120 Agenturen. Keine andere Krankenversicherung der Schweiz verfügt über ein so dichtes Netz. So können wir unserem Markenversprechen «Ganz persönlich» gerecht werden. Kunden, die Stabilität, Glaubwürdigkeit und Transparenz suchen, sind bei uns an der richtigen Adresse. Apropos Glaubwürdigkeit: In jüngster Zeit haben Vermittler negative Schlagzeilen gemacht, weil sie zum Beispiel Kunden zu einer Vertragsunterschrift gedrängt haben. Wie grenzt sich die CSS von solchen Methoden ab? Wir arbeiten nicht mit solchen dubiosen Vermittlern zusammen. Die CSS steht für Qualität, nicht für Wachstum um jeden Preis. Ganz ohne Vermittler funktioniert das Geschäft nicht, denn sonst würden wir die Leute, die ausschliesslich über diesen Kanal die Krankenkasse wechseln, nicht erreichen. Aber wir setzen zunehmend auf Vermittler, die exklusiv für die CSS arbeiten. Zudem erfolgen mehr als zwei Drittel unserer Verkaufsabschlüsse über den eigenen Vertriebskanal. Die zentrale Stellung des eigenen Vertriebs erlaubt uns, die bestehenden Kunden stärker zu pflegen. Was ändert sich mit dem Fokus auf die Kundenzufriedenheit für die Verkaufsberater? Wir entlasten sie von zahlreichen administrativen Aufgaben, damit sie sich noch stärker auf unsere gegenwärtigen Kunden konzentrieren können. Die bisherigen Resultate zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Kundenzufriedenheit steigt kontinuierlich an. Doch wir geben uns noch lange nicht zufrieden und werden alles unternehmen, damit unsere Kunden positive Erlebnisse mit der CSS haben. *Jean-Marc Schnider (52) leitet den Konzernbereich Vertrieb bei der CSS Versicherung.

Frage

32 Ist eine Operation wirklich nötig?

Operative Eingriffe sind einschneidende Massnahmen. Deshalb kann sich eine ärztliche Zweitmeinung lohnen. Sie bietet zusätzliche Sicherheit. Text: Manuela Specker

Die Rückenschmerzen sind beinahe unerträglich geworden, sodass irgendwann die Frage eines operativen Eingriffes im Raum steht. Doch gerade bei Rückenschmerzen sind die Behandlungsmöglichkeiten vielseitig. Kann anstelle einer Operation eine Physiotherapie Weitere Informationen die Schmerzen lindern? Das ist eine erhalten Sie bei der typische Situation, in der die ärztli- Serviceline der CSS che Zweitmeinung, eine Dienstleis- unter der Nummer tung der CSS, weiterhelfen kann. 0844 277 277 (8 – 18 Uhr) Sämtliche Personen, welche bei der oder unter www.css.ch / CSS eine Grundversicherung ab- zweitmeinung geschlossen haben, können diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Auf Wunsch des Versicherten nimmt sich ein zweiter, neutraler Arzt der medizinischen Akte an und gibt eine Empfehlung ab. Er prüft beispielsweise, ob seiner Ansicht nach die Operation wirklich nötig ist, ob sie die erwartete Besserung bringt oder ob es andere, weniger belastende Behandlungsmethoden gibt.

Kein Misstrauensvotum Eine Zweitmeinung ist nicht etwa als Misstrauensvotum gegenüber dem Arzt zu verstehen, sondern als Entscheidungshilfe. Eine Zweitbeurteilung macht nur bei geplanten Operationen Sinn, die keinen Notfall darstellen und aus medizinischen Gründen nicht zwingend sind. Das trifft beispielsweise auf einen Bandscheibenvorfall zu, bei welchem je nachdem eine konservative Therapie statt eine Operation weiterhilft. Eine zweite ärztliche Meinung bietet dem Patienten zusätzliche Sicherheit, die optimale Therapieform zu finden. Der Entscheid für oder gegen einen chirurgischen Eingriff bleibt beim Patienten; er ist in keiner Art und Weise an die Empfehlung des zweitbeurteilenden Arztes gebunden. CSSMagazin 4 | 2013


Regelmässige Bewegung in freier Natur kann bei Depression hilfreich sein.

Frage

33 Was hilft bei Depressionen? Bereits leichte Formen von Depressionen können fatale Auswirkungen haben. Die CSS unterstützt Betroffene mit dem Programm «AnyCare Perspektive». Text: Manuela Specker

Einen schlechten Tag hat jeder einmal. Wenn aber das Gefühl der Antriebslosigkeit, der Niedergeschlagenheit und der diffusen Traurigkeit länger anhält, ist es Zeit, genauer hinzuschauen. Oft wird nur bei schweren Depressionen etwas unternommen – doch schon leichte Depressivität kann den Alltag enorm beeinträchtigen.

© keystone

Depression ist weit verbreitet Gemäss einer Untersuchung des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums leiden rund 3 Prozent an einer schweren und 16 Prozent an einer leichten Form der Depression. Gerade leichte Formen blei-

ben häufig unbehandelt. Symptome wie Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen sind nicht nur Vorboten einer schwereren Depression, sondern können die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Die Daten des Gesundheitsobservatoriums zeigen, dass neben kör- In Zusammenarbeit perlichen Beschwerden wie Rücken- mit diversen Partnern schmerzen sehr oft Leistungseinbussen bietet die CSS Unteroder gar Arbeitsunfähigkeit die Folge stützungsprogramme sind. Auch haben die Betroffenen we- und individuelle niger soziale Kontakte und fühlen sich Beratungen im Falle einer chronischen eher einsam. Oft wissen Menschen mit einer Erkrankung an. Depression viel zu wenig über die 0844 277 277, Ausprägungen ihrer Erkrankung und www.css.ch  / betreuungsprogramm was dagegen unternommen werden kann. Die CSS bietet deshalb «AnyCare Perspektive» an, eine Dienstleistung, die allen CSSVersicherten mit mindestens einer Zusatzversicherung kostenlos zur Verfügung steht. Das Betreuungsprogramm wird zurzeit nur auf Deutsch angeboten. Psychologen stehen ihnen regelmässig per Telefon mit Rat und Tat zur Seite. Auch werden Angebote vermittelt, die helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen und damit die Lebensqualität zu steigern.

CSSMagazin 4 | 2013


Nach aufwändiger Renovierung öffnet das 100 Jahre alte «Le Grand Bellevue» im Dezember 2013 wieder seine Pforten.

Frage

34 Wissen Sie es? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Preisrätsel und gewinnen Sie einen Aufenthalt im «Le Grand Bellevue» in Gstaad.

Gewinnen Sie zwei Übernachtungen für zwei Personen im Deluxe-Zimmer mit Sicht auf die Gstaader Bergwelt inkl.   Frühstück und Eintritt ins Bellevue SPA ( 2500    m2 ). Ihr Gaumen wird im «Bistrochic-Ambiente» mit regional inspirierten Menüs oder in rustikaler Atmosphäre mit Käsespezialitäten verwöhnt. CSS-Versicherte erhalten bei der Reservation ein Upgrade in eine höhere Zimmerkategorie sowie ein Late-Checkout nach Verfügbarkeit. So nehmen Sie an der Verlosung teil Schreiben Sie das Lösungswort auf eine Postkarte und schicken Sie diese an folgende Adresse: CSS Versicherung, Kreuzworträtsel CSS Magazin, Tribschenstrasse 21, Postfach, 6002 Luzern. Oder schicken Sie uns eine E-Mail an css.raetsel@css.ch. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2013. Lösung des Kreuzworträtsels 3/13

Wir gratulieren der Gewinnerin Ida Suter-Kuhn, 8344 Bäretswil.

Lösungswort: CSSMagazin 4 | 2013


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© Robert Bösch/Mammut

Winter erleben «Schneeschuhtour mit Lawinentraining» Nehmen Sie an einer der exklusiven CSSSchneeschuhtouren teil und geniessen Sie einen einmaligen Tag in den Bergen. Die Bergführer der Mammut Alpine School führen Sie durch die tief verschneite Winterlandschaft und vermitteln Ihnen die Grundlagen der Lawinenverschütteten-Suche.

Während der Tour zeigt Ihnen der Bergführer den Umgang mit dem Lawinenverschütteten-Suchgerät und Sie lernen, verschüttete Personen zu orten und aus der Lawine zu befreien. Die Tour, mit einer gesamten Gehzeit von 3 bis 4 Stunden, setzt keine Vorkenntnisse voraus und ist ideal für Einsteiger und geübte Schneeschuhwanderer (ab 16 Jahren). Für diese Touren sind total 100 Plätze reserviert (Gruppen à 10 Personen): Sa, 18.01.2014: Andermatt Sa, 25.01.2014: St. Antönien So, 19.01.2014: Adelboden So, 26.01.2014: Mont Tendre Das CSS-Angebot kostet pro Person  /Tour CHF 110 und beinhaltet: • Schneeschuhwanderung inkl. Lawinentraining von 10 bis 16 Uhr • Mammut-Thermosflasche gefüllt mit warmem Tee • Leihequipment (Schneeschuhe, Stöcke, Lawinentraining-Ausrüstung) • Imbiss nach 16 Uhr • 20 % Rabatt auf Ausrüstungsgegenstände von Mammut, einmalige Bestellung bis max. CHF 450 (exkl. Eiger-Extreme-Kollektion) Registrieren Sie sich für Ihre Wunschtour (pro Person max. 2 Plätze). Registration bis 1.12.2013 unter alpineschool.mammut.ch   /css oder via www.css.ch   /exklusiv > Angebot Mammut Alpine School. Unter allen Registrationen werden die 100 Teilnehmenden mittels Zufallsgenerator bestimmt und danach per E-Mail informiert.


Cssm 4 2013 de