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CSSMagazin 1 | 2014

Gesund und gut versichert – 31 Fragen und Antworten

Ist Demenz die neue Volkskrankheit? Frage 21

Einheitskasse: Was sagt der Bundesrat? Frage 24

Dossier:

Was sollte ich zum Thema «Zahn» alles wissen? Frage 05   – 14


Zähne putzen? Liebe Leserin, lieber Leser Au, Backe. Etwa so könnte man – bezogen auf die Zähne – meine Kindheit zusammenfassen. Ich hatte nur allzu gern Süssigkeiten und stand gleichzeitig mit der Zahnbürste auf Kriegsfuss. Das eine oder andere schmerzhafte Karies-Loch war die Folge davon. Noch heute höre ich das Surren des mit Gummiriemen angetriebenen Bohrers, wenn sich der Zahnarzt jeweils an meinen Löchern zu schaffen machte. Zum Glück kam ich irgendeinmal zur Einsicht, dass das Zähneputzen eben doch sinnvoller ist, als ich es mir als Bube eingestehen wollte. Ich darf deshalb hoffen, dass ich auch im hohen Alter noch mit meinen eigenen Zähnen herzhaft werde zubeissen können. Bissig kommen wir auch im neusten CSS Magazin daher. Das Thema «Zahn» steht diesmal im Mittelpunkt. Ausserdem haben wir zahlreiche weitere Artikel aufbereitet, die Ihr Interesse finden dürften; einfach und verständlich geschrieben, damit das Lesen Freude macht und Sie sich nicht durchbeissen müssen.

Roland Hügi Chefredaktor

Frage

01

Wie erreiche ich die CSS Versicherung? Bei Fragen zu den Produkten Die Beraterinnen und Berater unterstützen Sie gerne persönlich. Agenturfinder: www.css.ch /agentur Bei Fragen zu Leistungen und Rechnungen Die Serviceline hilft Ihnen von Montag bis Freitag, 8 – 18 Uhr, weiter: 0844 277 277 (Lokaltarif Festnetz Schweiz), info.serviceline@css.ch Für 24h Notfall und medizinische Beratung Die CSS ist für Sie da in Notfallsituationen und bei medizinischen Fragen während 24 Stunden an 7 Tagen die Woche: +41 (0)58 277 77 77 Bei Fragen für das CSS Magazin Allgemeine Leserfragen rund um die Themen Gesundheit und Versicherung beantwortet die CSS bei publizistischer Eignung im CSS Magazin. css.magazin@css.ch

Wer hat’s gemacht? CSS Magazin 1 | 2014 Das CSS Magazin ist das Kundenmagazin der CSS Gruppe für die Versicherten von CSS, INTRAS und Arcosana. Es erscheint viermal jährlich in Deutsch, Französisch und Italienisch. Gesamtauflage: 880 000 Exemplare Unternehmen der CSS Gruppe: CSS Kranken-Versicherung AG, CSS Versicherung AG, INTRAS Kranken-Versicherung AG, INTRAS Assurances SA und Arcosana AG. Herausgeber, Redaktions­adresse: CSS Versicherung, Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern, Telefon 058 277 11 11, Fax 058 277 12 12, css.magazin@css.ch Redaktion: Roland Hügi (Chefredaktion), Eveline Franz (Abschlussredaktion) Ständige Mitarbeit: Manuela Specker Redaktion CSS Exklusiv: Diana Bruggmann Konzept: Infel AG, Zürich Gestaltung, Produktion: Niki Bossert, Silvia Tschümperlin Redaktionskommission: Samuel Copt, Roland Gisler, Franziska Guggisberg, Esther Hashimoto, Helena Mettler, Bruno Schmid Druck: swissprinters AG, Zofingen Papier: UPM Star, FSC Mixed Sources CSS Magazin online: www.css-magazin.ch Copyright: Nachdruck nur mit Quellenangabe. Nur Texte, die als offizielle Mitteilung gekennzeichnet sind, haben rechtsverbindlichen Charakter.


Was steckt drin? Dossier Zahn

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29 Frage

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05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Welche Nahrungsmittel sind gut für meine Zähne? Wie schädlich sind Röntgenstrahlen? Muss ich Babyzähne putzen? Was gibt’s Spannendes rund um den Zahn? Wer zahlt bei Zahnschäden? Zahlt die CSS Korrekturkosten? Wofür steht das Zahnmännchen? Weisheitszähne – raus damit? Schaden weiss machende Zahnpasten? Welche Füllung soll’s denn sein?

Ernährung & Bewegung 04 15 16 17 18

Wieso ist ein Triathlet so gesund? Was bewirkt Krafttraining? Sollte ich auf Weissbrot verzichten? Sind Würste ungesund? Warum stinkt’s nach dem Spargelessen?

Gesundheit & Vorsorge 19 Achillessehne zwickt – was tun? 21 Ist Demenz die neue Volkskrankheit? 23 Was sind emotionale Vampire?

Politik & Wirtschaft 22 24 25 28

Die Gesundheitskostenexplosion – eine Mähr? Einheitskasse: Was sagt der Bundesrat? Sind Sie von den schönen Künsten angetan? «Yasmin»: Weshalb engagiert sich die CSS?

Leistungen & Angebote

Frage

13 Profitieren Sie von den attraktiven Angeboten unseres Kundenclubs CSS Exklusiv

01 02 03 20 26 27 29 30 31

Wie erreiche ich die CSS Versicherung? Gesundheitstipps jederzeit mobil abrufen? Lohnt sich der Blick auf die Spitalliste? Wer hilft vor der Operation? Fitnesscenter: Zahlt die CSS? Wer versichert günstig den Hausrat? Was braucht’s für einen slowUp? Was ist neu bei der Prämienverbilligung? Wissen Sie es?

Titelbild: Heidi Kleger (7) und Silas Bossert (7) Foto: Thomas Zimmermann


Frage

02 Gesundheitstipps jederzeit mobil abrufen?

Die neue Version der kostenlosen CSS-App «medicine 2.0» ist da. Vollgepackt mit vielen hilfreichen Funktionen, überzeugt die App unter anderem durch den neuen Barcodescanner für Medikamenteninfos. Text: Roland Hügi

Seit der Lancierung von «medicine 2.0» im Juli 2012 haben schweizweit mehr als 45 000 Menschen die CSS-App für ihr iPhone oder ihr iPad heruntergeladen. Damit zählt sie bis heute zu den erfolgreichsten

Die neue App liefert seriöse Medikamenteninformationen direkt aufs mobile Gerät. www.css / medicine

das von medizinischen Fachpersonen verfasst wurde sowie Präventions- und Hausmitteltipps bietet «medicine 2.0» einen Barcodescanner. Dieser liefert seriöse Medikamenteninformationen direkt aufs mobile Gerät. Die Vorteile liegen im wahrsten Sinne auf der Hand: einfach den Barcode auf der Verpackung scannen und auf dem Bildschirm erscheinen die Informationen zum entsprechenden Medikament. Der Barcodescanner ist zudem mit einer Textsuchfunktion ausgestattet, falls der Code nicht erkannt oder in Ausnahmefällen gar nicht vorhanden ist. Zudem wurde der Hausmittelbereich stark ausgebaut. Er bietet ab sofort die Möglichkeit, die Wirkung von empfohlenen Mitteln zu bewerten. Und damit garantiert nie wieder die «medicine 2.0» zählt zu Einnahme eines Medikaments verges- den beliebtesten Medizinsen wird, verfügt die CSS-App «medi- Apps der Schweiz. cine 2.0» nun über eine Erinnerungsfunktion. Ein weiteres Highlight: Monatlich stellt die App attraktive Spezialangebote der Online-Apotheke «zurrose.ch» vor. Die neue Version der CSS-App «medicine 2.0» findet sich gratis im App-Store oder auf dem Android Market.

Frage

03

Die neue Version der kostenlosen CSS-App «medicine 2.0» überzeugt mit vielen neuen Funktionen.

und beliebtesten Medizin-Apps in der Schweiz. Ab sofort ist «medicine 2.0» auch Android-tauglich. Und das ist bei weitem nicht die einzige Neuerung. Neben dem umfangreichen Gesundheitslexikon, CSSMagazin 1 | 2014

Auf der Spitalliste der CSS sind vereinzelte Spitäler aufgeführt, deren Abteilungen nur teilweise oder gar nicht anerkannt sind. Das heisst, die Kosten werden bei einem Aufenthalt von der CSS nicht übernommen. Obwohl es sich um eine kleine Zahl von betroffenen Spitälern handelt, lohnt es sich, vor einem Spitalaufenthalt die entsprechende Liste oder die Serviceline der CSS zu konsultieren: 0844 277 277. Damit können viel Ärger und böse finanzielle Überraschungen vermieden werden. Die Liste kann auch auf den Agenturen der CSS bezogen werden. www.css.ch /spitalliste

© iStockphoto

Lohnt sich der Blick auf die Spitalliste?


Frage

04 Wieso ist

Der bei der CSS versicherte Gilian Oriet ist der beste Triathlet der Westschweiz.

ein Triathlet so gesund? Mit Gilian Oriet versichert die CSS den besten Triathleten der Westschweiz. Ziel: ein Rang unter den ersten hundert am «Ironman» auf Hawaii. Text: Carole Sunier

Es lässt sich nicht leugnen: Gilian Oriet will sein Leben voll auskosten – vor allem, wenn es um den Sport geht. Der Halbprofi im Triathlon hat diesen Sommer beim «Ironman» von Kopenhagen seine persönliche Bestleistung erzielt: 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen in 8:49,09. Der Jurassier ist somit bester Triathlet der Westschweiz. Seit frühester Jugend betreibt er Ausdauersport. Als Schwimmer nahm er an zahlreichen Wettbewerben teil, was in einer Familie von Sportlern nicht erstaunt. Eines Tages lieh ihm sein Pate ein Fahrrad, damit er zum ersten Mal an einem Triathlon teilnehmen konnte. Seitdem ist sein Lieblingssport für Gilian Oriet zur Leidenschaft geworden.

© ironman.com

Seit je bei der CSS versichert Ist ein Triathlet je krank? «Punkto Gesundheit kann ich nicht klagen», sagt Gilian Oriet. Er schreibt dies seiner Lebensweise und dem Sport zu. Und Verletzungen? «Auch hier bin ich bis jetzt verschont geblieben.» Triathlon ist ein Multisport – drei Disziplinen mit völlig unterschiedlicher Muskelbelastung. Diese Umstellungen schützen die Triathleten recht gut vor Verletzungen. Gilian Oriet, der schon seit je bei der CSS versichert ist, hat also seine Krankenversicherung nicht oft in Anspruch nehmen müssen. Ein Wermutstropfen ist einzig der Umstand, dass der Masseur, der ihn begleitet, nicht von der CSS anerkannt wird. Die Massagen werden deshalb nicht vergütet. Gilian Oriet steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität. Als Halbprofi kann er von seiner LeidenZieleinlauf in Hawaii schaft nicht leben.

Deshalb hat er noch einen Job im Bereich Sporternährung. Mit seiner praktischen Erfahrung ist er geradezu prädestiniert und weiss, wovon er spricht, wenn er Kunden berät. Der Jurassier hat sich daran gewöhnt, zwischen beruflichen Terminen in der Westschweiz und Training zu jonglieren. Mit seinen 29 Jahren ist der Triathlet Der Jurassier ist bester noch jung. Und die Ziele, die er sich Triathlet der Westgesetzt hat, sind entsprechend ehr- schweiz. Seit frühester geizig: 2015 unter den Top 100 des Jugend betreibt er «Ironman» auf Hawaii zu sein. Ausdauersport. «Hawaii – das ist das Mekka für alle Triathleten», sagt Gilian Oriet mit leuchtenden Augen. Bereits zweimal hat er am «Ironman» auf Hawaii teilgenommen. «Die Insel lebt für den Anlass; alles ist magisch und man fühlt sich in eine andere Welt versetzt.» Möge also der Traum vom «eisernen Mann» bei diesem mythischen Rennen in Erfüllung gehen.

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Dossier Zahn Egal ob bei Jung oder Alt: Gesunde Zähne hängen letztlich auch von der Ernährung ab.

Frage

05 Welche Nahrungsmittel sind gut für meine Zähne?

Regelmässiges und richtiges Zähneputzen hilft gegen Karies. Auch eine zahngesunde Ernährung ist wichtig. Denn Karies hat viele Verbündete. Text: Franziska Guggisberg

Die Karies-Verbündeten haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen den Karies-Bakterien ein angenehmes Umfeld schaffen, damit diese sich vermehren und den Zahnschmelz angreifen können. Dagegen sind wir nicht machtlos – vorausgesetzt, das Richtige kommt auf den Teller.

Wer oft Süsses nascht, unterstützt die Vermehrung von Karies-Bakterien, die durch ihre Säure den Zahnschmelz zerstören und eine klebrige Schicht bilden, in der sie weiterwachsen – die Plaque. Nicht die Menge an Süssem, sondern die Häufigkeit ist entscheidend. Es wird empfohlen, den klebrigsüssen Genuss auf wenige Minuten am Tag zu beschränken und anschliessend die Zähne zu putzen, damit der Zucker möglichst kurz mit den Zähnen in Kontakt kommt. Säurehaltige Lebensmittel und vor allem Getränke wie zum Beispiel Orangensaft greifen den Zahnschmelz direkt an, lösen die Mineralien daraus und machen die Zähne schmerzempfindlicher, aber auch anfälliger für Karies. Früchte, Essig, alkoholische Getränke und vor allem Softdrinks enthalten viel Säure. Substanzen, die einen pH-Wert von weniger als 5,5 haben, sind schädlich für die Zähne. Cola fungiert mit einem pH-Wert von ca. 2,6 leider in der «Zahngiftklasse». Nach dem Verzehr von saurem Essen und Trinken sollte der Mund mit Wasser gespült werden. Mit dem Zähneputzen sollte unbedingt eine halbe Stunde gewartet werden. Die Borsten der Zahnbürste schaden sonst dem von der Säure angegriffenen Zahnschmelz.

Die Freunde der Zähne Essen wir Vollkornbrot, rohes Gemüse oder Früchte mit Schale (beispielsweise Äpfel), müssen wir kräftig

kauen. Das ist gut so, denn damit wird der Speichelfluss angeregt. Dazu eignen sich auch zuckerfreie Kaugummis. Der Speichel neutralisiert die Säuren und sorgt für ein gesundes Milieu im Mund. Kalziumhaltige Lebensmittel wie Milch und andere Milchprodukte, grünes Gemüse, Mandeln und kalziumreiches Mineralwasser stärken den Zahnschmelz. Käse soll zudem eine Wirkung haben, die den KariesBakterien den Garaus macht. Auch grüner und vor allem schwarzer Tee (ungezuckert) schützen so vor Karies. Fluoride helfen ebenfalls bei der Remineralisation der Zähne und somit gegen Karies. Wir können unseren Zähnen Fluoride über die Nahrung zuführen (Fisch, Krustentiere, fluoridhaltiges Mineralwasser, fluoridiertes Speisesalz). Zudem gibt es fluoridhaltige Zahnpasten, Gelees und Fluoridtabletten. Achtung, bei Kindern ist mit zu viel Fluoridtabletten oder dem Schlucken von fluoridhaltiger Zahnpasta eine unerwünschte Überversorgung möglich. Aber nicht vergessen: Das Wichtigste im Kampf gegen Karies ist jedoch eine gute Mundhygiene, also regelmässiges und richtiges Zähneputzen.

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© Thomas Zimmermann

Die Feinde der Zähne


Frage

06 Wie schädlich

sind Röntgenstrahlen? 2012 sorgte eine Studie aus den USA für einiges Aufsehen. Sie stellte einen Zusammenhang her zwischen dem Röntgen beim Zahnarzt und (gutartigen) Hirntumoren. Text: Roland Hügi

Personen, die sich mindestens einmal jährlich die Zähne röntgen lassen, haben ein 1,4- bis 3-mal höheres Risiko für ein so genanntes «Meningeom»,

Frage

einen gutartigen Hirntumor. Zu diesem Schluss kam eine Studie, die 2012 im Fachmagazin «Cancer» veröffentlicht wurde. Die Untersuchung sorgte in Fachkreisen für einige Nervosität, warf aber auch verschiedene Fragen auf. Hinterfragt wurde insbesondere die Art der Datenerhebung. Diese basierte auf der Befragung von Patienten (sie mussten sich an die Röntgenuntersuchungen erinnern) und nicht auf dokumentierten Krankengeschichten.

So wenig wie möglich Diesen Punkt nahm auch die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) in einer Stellungnahme auf. Sie empfiehlt ihren Mitgliedern grundsätzlich, die Patienten nur bei ausgewiesener Indikation und Notwendigkeit zu röntgen. So wenig wie möglich, so viel wie notwendig, lautet die Devise. «Das Zahnröntgen stellt insgesamt ein wenig belastendes Diagnoseverfahren dar, das heute zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Veränderungen unumgänglich ist», so die SSO. Diese Aussage wird auch durch Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit gestützt. Diese zeigen, dass Zahnröntgenaufnahmen 42  % der ärztlichen Röntgenbilder in der Schweiz ausmachen. Allerdings verursachen sie nur 0,7 % der gesamten jährlichen Strahlenbelastung.

«Leider haben noch immer viele Eltern Bedenken, das Putzen durchzusetzen, wenn das Kind dafür nicht zu begeistern ist», bedauert Claudia Saxer. «Aber gerade bei den Zähnen lohnt es sich, nicht nachzugeben.» Ist nämlich ein Milchzahn von Karies befallen, gibt es keinen Weg zurück: Wird Claudia Saxer der Zahn nicht behandelt, schreitet die Karies voran, Bereits nach rund sechs Monaten wächst bei greift den Nerv an und kann zu starken Schmerzen führen. Aber nicht nur deshalb empfiehlt Claudia einem Baby der erste Milchzahn. Muss Saxer, auch Milchzähne zu flicken. «Denn diese sind dieser bereits geputzt werden? «Ja», sagt die letztlich Platzhalter für die Kinderzahnärztin Claudia Saxer *. nachkommenden Zähne. Text: Roland Hügi Ein frühzeitiger Verlust der Seitenzähne kann zu engen Platzverhältnissen Für die Kinderzahnärztin ist klar: «Zahnpflege muss führen, die eine kieferorDie kostenlose Zahnputz-App der ab dem ersten Zahn erfolgen.» Am besten bereits mit thopädische Behandlung CSS unterstützt im Kampf gegen einer Kinderzahnbürste und wenig Kinderzahnpasta, notwendig machen.» Vordie Zahnteufel. Sie zeigt auf spieleridamit sich das Baby von Beginn weg an dieses «neue beugen ist in diesem Fall sche Weise, wie die Zähne richtig Gerät» gewöhnt. Die Faustregel ist einfach: Im ersten also auf jeden Fall besser geputzt und welche Stellen speziell Lebensjahr wird einmal täglich geputzt, im zweiten als flicken. gereinigt werden müssen. zweimal und im dritten dreimal. Dieser Dreier- * Die eidg. dipl. Zahnärztin Claudia Saxer war langjähriges Vorstandsmitglied www.css.ch / zahnputzapp Rhythmus sollte vom Kind auch anschliessend beider Vereinigung für Kinderzahnmedizin behalten werden. Schweiz.

07 Muss ich Babyzähne putzen?

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Dossier Zahn

Frage

08 Was gibt’s

Spannendes rund um den Zahn? Text: Roland Hügi, Illustration: Atelier Oculus

Der erste Zahn Um den sechsten Lebensmonat erscheint der erste Zahn – und die Reaktionen darauf sind ganz unterschiedlich. Während gewisse Babys offensichtlich kaum etwas spüren, sind andere beim Durchbruch der Zähnchen von Schmerzen geplagt. Linderung kann etwas zum Draufbeissen verschaffen, zum Beispiel ein spezieller Beissring.

Mittlerer Schneidezahn Äusserer Schneidezahn Eckzahn 1. Backenzahn

52 Zähne Der Mensch hat in seinem Leben zwei Sätze von Zähnen zugute: Im Kindesalter sind es 20 Milchzähne. Diese werden abgelöst von 32 bleibenden Zähnen (inkl. Weisheitszähne). Zahnärzte bezeichnen die Zähne nach einem international einheitlichen Zahlensystem. Ein Haifisch hat – je nach Art – zahlreiche Zahnreihen mit Hunderten von Zähnen. Diese wachsen stets nach.

3. Mahlzahn/ Weisheitszahn 2. Mahlzahn 1. Mahlzahn 2. Backenzahn


Wärme-Kälte-Schmerz Wenn die Zähne bei Wärme oder Kälte schmerzen, liegt dies oft an freiliegenden Zahnhälsen. Durch kleinste Hohlräume, die den Zahn durchziehen (Dentinkanälchen), werden äussere Reize an den Zahnnerv weitergeleitet. Eine Spezialzahnpasta kann Abhilfe schaffen. Allenfalls können die Zahnhälse versiegelt werden.

Die Zahnfee Die Zahnfee ist ein Fabelwesen. Sie taucht immer dann auf, wenn ein kleines Kind einen Zahn verloren hat. Die Fee nimmt den Zahn und lässt dafür eine kleine Überraschung zurück.

Die Vampirlegende Wer ging in seiner Kindheit nicht mindestens einmal als Vampir zur Fasnacht? Vampirähnliche Kreaturen finden sich in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt. Der wohl bekannteste Vampir ist Graf Dracula. Die Figur basiert auf einem 1897 veröffentlichten Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker.

4-Kilo-Zahn Der Mahlzahn eines Elefanten kann bis zu 35 Zentimeter lang und 4 Kilogramm schwer sein. Ein Mäusezähnchen bringt den Bruchteil eines Gramms auf die Waage. Um den Elefantenzahn aufzuwiegen, bräuchte es ca. 200 Hausmäuse.

Gebiss adé Schon die Römer und Etrusker hantierten vor Christi Geburt mit Zahnersatz (z.B. aus Elfenbein). Dieser wurde mit Golddrähten an den eigenen Zähnen festgemacht. Einer der Ersten, die ein richtiges Gebiss erhielten, war Ende des 18. Jahrhunderts US-Präsident George Washington. Gehörte ein Gebiss bei unseren Grosseltern oft noch zur «Standardausrüstung», setzt die moderne Zahnmedizin mehr und mehr auf die Implantat-Technik.

Krone und Brücke Eine künstliche Krone (meist aus Kunststoff) wird wie eine Kappe über den Restzahn gestülpt und verklebt. Eine Zahnbrücke kommt dann zum Einsatz, wenn einer oder mehrere Zähne fehlen. Die Zähne links und rechts der Lücke werden für eine Krone beschliffen. Sie dienen als Brückenpfeiler, auf welche die Krone (meist aus einem Stück) zementiert wird.


Dossier Zahn

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10

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09 Wer zahlt bei

Zahlt die CSS Korrekturkosten? Gerade bei Kindern kann eine Zahnversicherung sinnvoll sein, sind doch immer häufiger Zahnstellungskorrekturen nötig. Kinder können bis zum 3. Altersjahr ohne Zahnattest der Versicherung beitreten. Die Prämie (mit Familienrabatt) beträgt in der günstigsten Variante lediglich CHF 13.80. Dafür übernimmt die CSS 50 % der jährlichen Kosten für Zahnstellungskorrekturen, maximal aber CHF 1000. www.css.ch / zahnpflege

Zahnschäden? Nicht bei allen Menschen halten die Zähne ein Leben lang. Ein Umstand, der ganz schön ins Geld gehen kann, denn die Grundversicherung übernimmt nur ganz bestimmte Leistungen. Hier kann die Zusatzversicherung einspringen. Text: Roland Hügi

spiel, wenn bei einem unglücklichen Sturz ein Zahn abbricht. Unfallbedingte Zahnschäden werden allerdings nur bezahlt, wenn die Unfalldeckung in der Grundversicherung nicht ausgeschlossen wurde. Um böse finanzielle Überraschungen bei Zahnbehandlungen abzudämpfen, kann eine Zahnpflegeversicherung abgeschlossen werden. Diese übernimmt – je nach gewählter Variante – bis zu 75 % (des gewählten Höchstbetrages) der Zahnarztkosten. Für den Abschluss der Zahnpflegeversicherung wird jedoch ein zahnärztliches Attest verlangt, das Auskunft gibt über den Zustand der Zähne.

Frage

11 Wofür steht das

Zahnmännchen? Wo ein Zahnmännchen drauf ist, ist kein Zucker drin. Das stimmt so nicht ganz, denn auch in Produkten mit dem lachenden Zahn dürfen zahnfreundliche Zuckerarten drin sein. Text: Franziska Guggisberg

Löcher in den Zähnen gibt’s, wenn Zucker und andere Kohlenhydrate in unserem Mund abgebaut werden. Dann entstehen nämlich Säuren, die den ZahnCSSMagazin 1 | 2014

schmelz angreifen. Zahnfreundliche Zuckerarten (beispielsweise Isomaltulose oder Tagatose) werden von den Bakterien zu langsam weiterverarbeitet, als dass sie schädlich für die Zähne sein könnten. Es gibt also «Zahnmännchen-Produkte», die gleichwohl Zucker enthalten. Aber Achtung: Produkte mit dem Aufdruck «zuckerfrei» sind nicht automatisch unbedenklich für die Zähne; neben zucker- und kohlenhydrathaltigen Speisen können auch Lebensmittelsäuren den Zahnschmelz angreifen. Säurehaltige Süssigkeiten und Getränke – auch zuckerfreie – lassen den Zahnschmelz schnell weich werden und schädigen unsere Zähne. Das Zahnmännchen ist auf Süssigkeiten und Naschereien abgebildet, die weder Karies noch Erosion am Zahnschmelz fördern. Ob ein Produkt diese beiden Anforderungen erfüllt, wird in einem wissenschaftlichen Test ermittelt. Bestanden haben Lebensmittel nur dann, wenn der pH-Wert im Mund während des Konsums des Produktes und bis 30 Minuten danach nicht unter den kritischen Grenzwert von 5,7 fällt. www.zahnfreundlich.ch

© Aktion Zahnfreundliich

Hier ein Karies-Loch, das einige hundert Franken kostet, dort eine Krone, die schnell einmal mit Tausenden von Franken zu Buche schlägt. Unsere Zähne können ganz schön (finanzielle) Sorgen bereiten. Erst recht, weil die obligatorische Grundversicherung lediglich in Ausnahmefällen die Kosten für Zahnbehandlungen übernimmt. So übernimmt sie zum Beispiel die Kosten bei schweren Erkrankungen des Kausystems oder wenn eine Zahnbehandlung wegen einer schweren Allgemeinerkrankung notwendig ist. Schliesslich übernimmt die Grundversicherung die Primärversorgung bei einem Zahnunfall, zum Bei-


Frage

12 Weisheitszähne – raus damit? Eine prophylaktische Entfernung der Weisheitszähne ist sinnvoll – am besten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Text: Manuela Specker

Karies bilden kann, im schlimmsten Fall auch am davorliegenden Zahn. In vielen Fällen wird deshalb empfohlen, die Weisheitszähne prophylaktisch entfernen zu lassen, zumal Probleme ziemlich gut vorhersehbar sind. Das ideale Alter für diesen Eingriff liegt zwischen 18 und 25 Jahren, später ist die Komplikationsrate signifikant höher. Theoretisch können auch alle vier Zähne auf einmal gezogen werden, allerdings ist dann die Rekonvaleszenzphase etwas unangenehmer.

© Thomas Zimmermann

Ein Routineeingriff Weisheitszähne sind ein evolutionäres Überbleibsel aus der Steinzeit, als unsere Vorfahren noch viel kauen mussten. Entsprechend ausgeprägt gestaltete sich deren Kiefer, der genug Platz Die Entfernung der Weisfür alle Zähne liess, also auch für die heitszähne gehört zu Weisheitszähne. In einer Zeit, als hin den häufigsten chirurgiund wieder ein Zahn verloren ging, schen Eingriffen. waren sie willkommene Nachzügler. Heute sind sie vor allem ein Ärgernis, da sie sich selten ohne Komplikationen in die Zahnreihe einfügen. Infektionen bis hin zu Abszessen können unter anderem die Folge sein – zum Beispiel, weil der Zahn den Durchbruch nicht ganz schafft, sodass sich Schleimhauttaschen bilden, in denen Bakterien gedeihen. Kommt hinzu, dass sich wegen der erschwerten Mundreinigung leicht CSSMagazin 1 | 2014

Die Entfernung der Weisheitszähne gehört in den Zahnarztpraxen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Es handelt sich um einen Routineeingriff mit geringen Komplikationsraten. Zu den Risiken zählen die Eröffnung der Kieferhöhle oder eine Verletzung der Nerven im Unterkiefer. Dank heutiger diagnostischer Massnahmen können solche Risiken aber im Vorfeld sehr gut abgeschätzt und entsprechend eingegrenzt werden. Vor dem Hintergrund der Komplikationen, die ein nicht korrekt durchgebrochener Weisheitszahn verursachen kann, lohnt sich eine prophylaktische Entfernung der Weisheitszähne also allemal – es sei denn, die Weisheitszähne brechen in der richtigen Achse durch und es ist genügend Platz rund um den Zahn vorhanden, um eine optimale Mundhygiene durchzuführen.


Dossier Zahn Weiss machende Zahnpasten enthalten Abrasivstoffe, die zu einem Substanzverlust führen.

Frage

13 Schaden weiss machende Zahnpasten?

Ein strahlend weisses Lächeln – wer wünscht sich das nicht? Doch Zahnärzte raten zur Zurückhaltung. Text: Manuela Specker

Schmirgelnde Zahnpasta Weissmachende Zahnpasten enthalten in der Regel Schmirgelpartikel, die den Zahnschmelz angreifen. Diese Abrasivstoffe entfernen zwar Verfärbungen, greifen aber auch die Zahnoberfläche an und führen zu Substanzverlust. Ohne professionelle Beratung sollten also keine Zahnpasten verwendet werden, die weisse Zähne versprechen – und schon gar nicht jeden Tag. Grundsätzlich sollten nur gesunde Zähne aufgehellt werden. Das gilt gerade auch für die Methode des «Bleaching». Zahnärzte empfehlen die sanfte Variante, also einen langsamen, kontrollierbaren Aufhellprozess, idealerweise mit einer indiWeissmachende Zahnviduell durch den Zahnarzt oder die pasten enthalten in Dentalhygienikerin angefertigten Schieder Regel Schmirgelne, die für das «Bleaching» mit einem partikel, die den Aufhellungsgel gefüllt wird. Mit dieser Zahnschmelz angreifen. Schiene kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder nachgebleicht werden. Vorsicht: Vorhandene Füllungen oder Kronen bleichen nicht mit, sodass sich ein unschöner Kontrast bilden würde. Von einem zu häufigen Bleichen ist auch aus ästhetischen Gründen abzuraten: Schneeweisse Zähne wirken unnatürlich. CSSMagazin 1 | 2014

Frage

14 Welche Füllung soll’s denn sein? Amalgam war lange Zeit der Füllstoff, um kleinere oder grössere Karies-Löcher zu flicken. Bloss: Amalgam besteht zu 50 % aus Quecksilber. Entsprechend gehen die Meinungen der Fachpersonen seit Jahrzehnten auseinander, ob Amalgam zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Gut zu wissen, dass es verschiedene Alternativen gibt, um seine Zahnlöcher flicken zu lassen. Auf ihrer Website hat die Schweizerische Zahnärztegesellschaft eine informative Übersicht, welche Füllungen für welche Probleme am besten geeignet sind und wie sich die unterschiedlichen Kosten präsentieren. Doch egal, ob Amalgam, Gold, Keramik oder Kunststoff: Es ist in jedem Fall zu empfehlen, sich vorgängig mit seinem Zahnarzt über die sinnvollste Füllmethode auszutauschen. www.sso.ch

© Gettyimages

Der Konsum von Kaffee, Schwarztee oder Rotwein hinterlässt seine Spuren, ebenso das Rauchen. Aber nicht immer rührt die unschöne gelbliche Verfärbung der Zähne von daher. Neben der Veranlagung und dem Alterungsprozess kann beispielsweise auch ein Riss im Zahnschmelz die Ursache sein. Deshalb ist es ratsam, für die Lösung des Problems immer einen Zahnarzt beizuziehen, anstatt auf eigene Faust mit weiss machenden Zahnpasten oder «Bleaching» zu hantieren. Es besteht zudem die Gefahr, die Zahnsubstanz dauerhaft zu schädigen.


Frage

15 Was bewirkt

Ein trainierter 80-Jähriger ist gleich stark wie ein untrainierter 20-Jähriger. Kraft Untrainierte Person 20 40

Krafttraining?

60

80

Alter

Quelle: Wilmore and Costill, 1999

Im Alter nimmt die Muskelmasse rapide ab. Dagegen hilft nur eins: gezieltes Krafttraining. Das ist die beste Prävention gegen Folgeschäden. Text: Manuela Specker

Man muss es ja nicht gleich Arnold Schwarzenegger oder Sylvester Stallone gleichtun, den Kraftprotzen aus den 80er-Jahren. Die beiden Mannsbilder stehen noch heute für etwas, was mit Krafttraining nur am Rande zu tun hat: Bodybuilding. Denn da geht es in erster Linie darum, den Körper zu formen. Krafttraining hingegen ist als Körperhygiene zu verstehen. So wie man sich die Zähne putzt, um Karies vorzubeugen, kann, ja sollte man regelmässig die Muskulatur kräftigen, um Haltungsschäden zu vermeiden und um im wahrsten Sinne des Wortes möglichst lange auf den eigenen Beinen stehen zu können. Es geht nicht darum, einen übertriebenen Körperkult zu betreiben und unter Urgeschrei mit verbissenem Gesicht Gewichte zu stemmen. Diese Vorstellung hält nach wie vor viele vom Krafttraining ab – zu ihrem eigenen Nachteil.

© Filipa Peixeiro

Trainierte Person

Die Sturzgefahr mindern Das Erschreckende: Ab dem Alter von 25 Jahren nimmt die Muskelmasse sukzessive ab, wenn es an Bewegung mangelt. Rückenbeschwerden beispielsweise sind oft die Folge einer schwachen Muskulatur, weil sämtlicher Druck direkt auf die Wirbel weitergegeben wird. Wer schwach auf den Beinen ist, stürzt auch eher, gerade im hohen Alter. Betroffene sind bisweilen nicht einmal mehr in der Lage, alleine aus einem Stuhl aufzustehen. Wer also gezielt trainiert –, sei es an Kraftgeräten oder mit dem eigenen Körpergewicht und wenigen Hilfsmitteln wie einem Thera-Band –, trägt Es ist nie zu spät, viel dazu bei, möglichst lange selbmit dem Krafttraining ständig zu bleiben. Krafttraining beugt zu beginnen. Selbst sogar Osteoporose vor, da es nicht im hohen Alter werden nur Muskeln, sondern auch Knochen rasch Fortschritte stärkt. Auch Ausdauersportler sollten erzielt. dem Krafttraining viel Gewicht beimessen. Ein Läufer zum Beispiel, der Kilometer um Kilometer abspult, ohne die Rumpfmuskulatur zu stärken, vermindert seine Leistungsfähigkeit und erhöht aufgrund einseitiger muskulärer Belastungen die Verletzungsgefahr.

Besser spät als nie Wie rasch die Muskelmasse ohne Gegenmassnahmen schwindet, zeigt sich nach einer Operation: Wer eine Muskelgruppe längere Zeit nicht belasten kann, staunt, wie dünn und schmächtig die betroffene Region innert Kürze wird. Die gute Nachricht: Mit einem gezielten Aufbau erreicht man in der Regel den früheren Zustand wieder. Es ist nie zu spät, mit dem Krafttraining zu beginnen. Selbst im hohen Alter werden rasch Fortschritte erzielt. Korrekt durchgeführtes Krafttraining ist ausgesprochen wirkungsvoll. Dazu gehören Dehnungsübungen, damit sich die Muskeln nicht verkürzen. Beim Krafttraining an Maschinen sollte ein Gewicht gewählt werden, mit dem man die Übungen einige Sekunden lang durchführen und wiederholen kann. Bei zu geringem Widerstand bleibt der Trainingseffekt aus. Grundsätzlich gilt: Übungen nicht mit schnellen Bewegungen durchführen, da der Trainingseffekt ausbleibt und die Verletzungsgefahr zunimmt.

Effektiver Muskelaufbau: Jojo Maurer beim Krafttraining in einer Filiale von Exersuisse

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16 Sollte ich auf Weissbrot verzichten?

Weissbrot enthält weniger Nährstoffe als Vollkornbrot. Doch deshalb ist es nicht ungesund. Text: Manuela Specker, Foto: simon+kim

Die Vorstellung, wonach dunkles Brot besser für die Gesundheit ist als helles, hält sich hartnäckig. Dabei ist die Farbe kein Indiz für die Qualität des Brotes. Die Beigabe von Malz beispielsweise verleiht dem Brot eine dunklere Farbe. Nicht täuschen lassen sollte man sich auch von der Anzahl der Körner auf der Kruste – diese sagen nämlich nichts darüber aus, wie viel Vollkorn tatsächlich im Brot steckt.

Mehr Nährstoffe im Vollkornbrot Richtiges Vollkornbrot enthält in der Tat mehr Nährstoffe als Weissbrot – ganz einfach darum, weil die hochwertigen Inhaltsstoffe sich in den Randschichten des Korns oder des Keimlings befinden, die bei einem Vollkornmehl immer mitverarbeitet werden. Weissmehl wird hingegen aus geschälten Körnern produziert. Doch Vollkornbrot wird längst nicht von allen gleich gut vertragen. Die Schalen der Getreidekörner enthalten nämlich Pflanzenbestandteile, welche die Verdauung anregen – Weissbrot sättigt Blähungen und Durchfall können die weniger lang, da WeissFolge sein. Dann empfiehlt sich ein mehl eine geringere Ausweichen auf das leichter verdauliche Menge an Ballaststoffen Weissbrot. enthält. Weissbrot ist nicht per se ungesund. Es sättigt jedoch weniger lang, da Weissmehl eine geringere Menge an Ballaststoffen enthält als Vollkornbrot; die Kohlenhydrate sind also für den Körper schneller und einfacher verfügbar. Auch beträgt der Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen nur etwa ein Drittel von dem eines Vollkornbrotes. Weissbrot ist überdies weniger lange haltbar, da es schnell austrocknet. Entscheidend für die Gesundheit ist aber noch immer, was sonst noch auf dem Speiseplan steht. Niemand würde behaupten, im Mittelmeerraum lebten die Menschen ungesünder, bloss weil dort in der Regel Weiss- statt Vollkornbrot gegessen wird. CSSMagazin 1 | 2014


Der Cervelat darf getrost als Schweizer Nationalgericht bezeichnet werden. Auch Trockenwürste wie Salami kommen in so manchem Haushalt regelmässig auf den Tisch. Doch Würste Ein vollständiger – welcher Art auch immer – haben ihre Verzicht auf Wurst Schattenseiten. Neben den gesättigten ist kein Muss. Fetten und dem hohen Cholesterinanteil gilt das Nitritpökelsalz als Gesundheitsrisiko: Beim Pökeln, aber auch beim Salzen und Räuchern entstehen krebserregende Nitrosamine.

Studie der Uni Zürich Laut einer Untersuchung sterben Menschen, die mehr als 40 Gramm Wurst oder verarbeitete Fleischwaren pro Tag konsumieren, früher. Sie tragen ein höheres Risiko, an Krebs oder an einem HerzKreislauf-Leiden zu erkranken. Die europaweite Studie unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Zürich wertete die Daten von rund 450 000 Personen. Die Autoren der Studie weisen aber auch darauf hin, dass es oft Fleischliebhaber sind, die weniger Früchte und Gemüse konsumieren, mehr Alkohol trinken und häufiger rauchen.  Ein vollständiger Verzicht auf Wurst ist kein Muss, besonders nicht auf Fleisch, versorgt es doch den Konsumenten mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Es ist wie so oft eine Frage des Masses, der Erbanlagen und der übrigen Ess- und Lebensgewohnheiten. Wer sich viel bewegt und täglich Obst und Gemüse isst, muss auch das gelegentliche Verspeisen einer Wurst nicht scheuen – trotz Nitritpökelsalz und hohem Fettgehalt.

Frage

17 Sind Würste ungesund?

Fett ist notwendig

Wurstliebhaber sterben früher als der Durchschnitt der Bevölkerung. Was ist dran an dieser Behauptung? Text: Manuela Specker

Leider können Metzger nicht einfach den Fettgehalt reduzieren. Denn erst das Fett gibt der Wurst das unvergleichliche Aroma, welches einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Auch Nitritpökelsalz hat eine Funktion: Es bewirkt nicht nur eine Rotfärbung des Fleisches, sondern macht das Fleisch überhaupt erst haltbar und schützt es vor Bakterien.

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Frage

18 Warum stinkt’s

nach dem Spargelessen? Egal, ob weiss, grün oder violett: Spargel ist etwas vom Delikatesten, was der Frühling zu bieten hat. Schon bald werden die ersten europäischen Spargeln im Verkauf sein, ab zirka Ende April gar Schweizer Spargeln. Text: Roland Hügi

Was die alten Römer und Griechen bereits genussvoll verzehrten, ist auch heute noch eine Delikatesse: frischer Spargel. Der gute Ruf, den das Frühlingsgemüse geniesst, geht vor allem auf seine Zusammensetzung zurück. Spargel besteht zu über 90 % aus Wasser und ist damit sehr kalorienarm. Ein Kilogramm frischer Spargel enthält gerade mal 180 Kalorien und ist deshalb perfekt geeignet für ernährungsbewusste Personen. Es sei denn, man reiche zum Gemüse eine Sauce Hollandaise. Diese enthält pro 100 Gramm um die 500 Kalorien …

dem Körper ausgeschwemmt. Dafür aber in vielen Fällen übelriechende Düfte. Doch weshalb riecht der Urin nach dem Spargelgenuss oft so streng? «Der Geruch ist auf jeden Fall harmlos und keinesfalls Zeichen einer krankhaften Störung», hält die OnlineBeratung des Universitätsspitals Zürich dazu fest. Wie der eigentümliche Geruch des Urins nach Spargelgenuss zustande komme, sei aber noch nicht ganz genau geklärt. Spargel besteht zu «Offenbar entstehen beim enzymati- über 90 % aus Wasser schen Abbau bestimmter Inhaltsstoffe und ist damit sehr der Spargeln verschiedene schwefel- kalorienarm. haltige Geruchsstoffe, die anschliessend mit dem Urin ausgeschieden werden.» Speziell die Asparagusinsäure (nicht zu verwechseln mit der Asparaginsäure) wird verdächtigt, Ausgangsstoff dieser Abbauprodukte zu sein.

Fünf Kilo Erdöl kaufen?

Wertvolle Inhaltsstoffe Nebst viel Wasser enthalten Spargelstangen auch verschiedene wertvolle Inhaltsstoffe. Zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E und die für das Nervensystem wichtigen B-Vitamine. Darüber hinaus enthält Spargel auch so genannte «Asparaginsäure». Diese regt die Nierenfunktion an und wirkt entwässernd. Giftstoffe werden jedoch durch den Spargelgenuss keine aus

(grüner Spargel). Bezüglich des CO2-Ausstosses begeht man mit dem Kauf von ÜberseeGrünspargel jedoch eine ökologische Todsünde. Wer nämlich im Februar ein Kilo Grünspargel aus Kalifornien postet, kauft damit umgerechnet auch gleich fünf Kilo Erdöl. Weil nämlich grüner Spargel schwierig zu lagern ist, wird er per Flugzeug importiert. Wesentlich besser steht der Schifftransport da. Am sinnvollsten ist es aber immer noch, sich auf Produkte aus dem grenznahen Ausland oder auf heimische Produkte zu verlassen: Schweizer Grünspargel, der im Mai geerntet wird, begnügt sich gemäss WWF mit 0,3 Litern Erdöl pro Kilo.

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Mittlerweile ist frischer Spargel nicht mehr nur im Frühsommer, sondern bereits im Winter erhältlich. Herkunftsländer sind oft Peru (weisser Spargel) und Kalifornien


Frage

19 Achillessehne

zwickt – was tun? Sie ist die stärkste Sehne, die der Mensch besitzt. Sie ist aber auch ausgesprochen anfällig auf Verletzungen: die Achillessehne. Text: Manuela Specker

Das Verbindungsstück zwischen Ferse und Wade ist die einzige Stelle, an der Achill, der Held aus der griechischen Mythologie, verwundbar war. Nicht umsonst ist er der Namensgeber der Achillesferse, der Schwachstelle am menschlichen Körper.

Vorsicht vor Chronifizierung Wenn es plötzlich zwickt, wenn das allmorgendliche Aufstehen mit Anlaufschmerzen verbunden ist und

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Wer hilft vor der Operation? Vor einer geplanten Operation stellen sich viele Fragen und Unsicherheit kommt auf. Das muss nicht sein. Die CSS hat nämlich einen immer wieder geäusserten Wunsch ihrer Versicherten aufgenommen und eine Checkliste mit Fragen erstellt, die vor einer Operation gestellt werden sollten. Die zweiseitige Liste hilft, sich optimal auf einen Eingriff vorzubereiten, und unterstützt betroffene Personen im Gespräch mit dem Arzt. Denn gerade in einer solchen belastenden Situation vergisst man oft, wichtige Fragen zu stellen. Möglicherweise kann eine richtige Fragestellung gar dazu führen, dass letztlich eine Zweitmeinung eingeholt wird und auf eine Operation verzichtet werden kann. In bestimmten Fällen nämlich kann eine alternative Behandlung (etwa eine Physiotherapie) einem operativen Eingriff ebenbürtig oder sogar überlegen sein. Die «Checkliste vor einer Operation» findet sich auf der Website der CSS als PDF oder kann bei der Serviceline unter 0844 277 277 angefordert werden. www.css.ch /checkliste

sich die Achillessehne sogar spürbar verdickt, ist Vorsicht angebracht. Denn es besteht die Gefahr, dass sich die Beschwerden chronifizieren. Im schlimmsten Fall kann die Achillessehne sogar reissen; manchmal kündigt sich eine Ruptur durch vorgängige Schmerzen an. Bei Leistungssportlern sind es häufig Überbelastungen, bei Gelegenheitssportlern ist es ein zu hartes Einsteigen in das Training, welche zu einer Entzündung führen. Doch auch zu wenig Bewegung, Übergewicht und chronische Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose oder Gicht können die Ursache sein, da die Achillessehne dann schlechter durchblutet und weniger elastisch ist. Äusserer Druck durch Schuhe, eine verkürzte Wadenmuskulatur, eine Fehlstellung der Füsse oder allgemein eine zu schwache Fussmuskulatur sind weitere Auslöser der Beschwerden. Als besonders wirksame präventive Gegenmassnahme hat sich folgende Übung erwiesen: barfuss in Laufrichtung mit einer Fussspitze auf den Rand einer Treppenstufe stehen, sich auf die Zehenspitzen aufrichten Wenn plötzlich die Achillessehne zwickt, und diese Position rund ist Vorsicht angebracht. zwei Sekunden lang halten. Danach die Fersen unter die Horizontale der Stufe senken und das Ganze ein paar Mal wiederholen.

Nichts tun ist nicht die Lösung Die Lösung liegt entgegen den Erwartungen nicht etwa darin, die Achillessehne bei Schmerzen nicht mehr zu belasten, da sie sich so verkürzen und an Elastizität verlieren würde. Sinnvoller ist es, auf andere Bewegungsarten umzusteigen wie Radfahren oder Schwimmen, welche die Achillessehne weniger in Anspruch nehmen – eine Ruhigstellung ist wirklich nur bei akuten Schmerzen angesagt. Sportarten mit schnel- Eine Ruhigstellung ist len Bewegungen und abrupten wirklich nur bei akuten Richtungswechseln wie Squash er- Schmerzen angesagt. höhen nachweislich das Risiko für einen Achillessehnen-Riss – besonders bei Menschen, die lange keinen Sport mehr getrieben haben. Vorgängiges Aufwärmen und Dehnen ist in jedem Fall unerlässlich. Niemand braucht sich wie Achill im Kampf um Troja als Held aufzuspielen.


Frage

21 Ist Demenz die neue Volkskrankheit?

Die Zahl der Demenzfälle steigt kontinuierlich. Eine Demenzerkrankung verändert nicht bloss das Leben einer betroffenen Person, auch das Umfeld ist massiv davon betroffen. Text: Roland Hügi, Foto: simon+kim, Bildmontage: CSS Grafik

Sie beherrschte drei Sprachen fast perfekt, war wortgewandt, weltoffen und stand mit beiden Beinen fest im Berufsleben. Doch dann setzte ein schleichender Wandel ein: Es fiel Anna B.* immer schwerer, sich in Italienisch oder Französisch auszudrücken. Sie hatte Mühe, Sätze zu formulieren, die früher fliessend über die Lippen gekommen waren. Und bald schon klafften auch in der deutschen Muttersprache die ersten Wortlücken. In einer ersten Phase diagnostizierten die Ärzte eine Aphasie, also eine Störung der Sprache. Die niederschmetternde Diagnose erfolgte erst zu einem späteren Zeitpunkt: frontotemporale Demenz – eine eher seltene Art von Demenz.

Massive Wesensveränderung Als diese Diagnose feststand, hatte sich das Wesen von Anna B. schon massiv verändert. Aus der lebensfrohen, interessierten Frau war ein nachdenklicher, zurückgezogener Mensch geworden, der seinen Zerfall anfänglich wohl noch miterlebte. Ihre Angehörigen kannte sie schon bald nicht mehr, der Sprachverlust schritt immer schneller voran – bis es In der Schweiz leben derlediglich noch fünf zeit rund 110 000 MenWörter waren, mit deschen mit einer Demenz. nen Anna B. die Dinge Jedes Jahr kommen und Vorgänge um sich 25 000 neue Fälle hinzu. herum beschrieb. Dann noch zwei, eines – Stille. Nur noch ihr – oftmals erstaunlich wacher und fragender – Blick konnte mit der Umwelt kommunizieren. Zu diesem Zeitpunkt lebte Anna B. bereits seit langem in einem Heim für De-

menzkranke, war bettlägerig und pflegebedürftig, bis sie 2013 starb, rund zehn Jahre nach Ausbruch der Krankheit.

Dramatische Ausbreitung Fälle, wo Menschen an einer Demenz erkranken, sind heute keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil: Die Zahl der Erkrankten nimmt nicht nur in der Schweiz laufend zu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht gar von einer dramatischen Ausbreitung und rechnet bis ins Jahr 2030 mit mehr als 60 Millionen Menschen, die dement sind, bis 2050 gar 115 Millionen. Grund für diesen Anstieg ist nicht zuletzt die kontinuierlich steigende Lebenserwartung: Die Bevölkerung wird immer älter und mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Demenzerkrankung.

110 000 Demenzkranke in der Schweiz

Wie erkennt man eine Demenz?

In der Schweiz leben derzeit rund 110 000 Menschen mit einer Demenz. Jedes Jahr kommen 27 000 neue Fälle hinzu. Die bekannteste Demenzform ist die Alzheimer-Demenz (kurz: Alzheimer). Sie macht in der Schweiz rund 60 % aller Demenzfälle aus und tritt vor allem bei Personen auf, die älter als 65 Jahre sind. Die AlzheimerDemenz wird durch degenerative Hirnveränderungen verursacht, deren Entstehung bis heute nicht vollständig geklärt ist.

Die möglichen Warnzeichen, die auf eine Demenz hinweisen können, sind recht vielfältig. Gemäss der Schweizerischen Alzheimervereinigung, die 2013 ihr 25-jähriges Bestehen feierte, gehören dazu unter anderem: • Vergessen • Probleme mit der Sprache • Sich nicht mehr orientieren können • Unangemessenes Verhalten • Schwierigkeiten bei Routineaufgaben • Wahnhafte Vorstellungen • Fehlender Antrieb

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Werden solche möglichen Warnzeichen festgestellt, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Demenzerkrankung vorliegt. Auch andere Krankheiten, die einer Demenz ähnlich sind, können für Veränderungen der geistigen Leistung verantwortlich sein: Übermüdung oder Stresssituationen, hormonelle Störungen, Fehlernährung, Infektionen oder eine Hirnblutung. Die Entwicklung einer Demenz ist schleichend, Veränderungen von Fähigkeiten und Verhaltensweisen müssen deshalb immer im Vergleich zu früher gesehen werden. Wer sich diesbezüglich Sorgen macht, sollte sich an seinen Hausarzt wenden, um die Ursachen abzuklären. Nur so kann die Störung optimal behandelt werden. Es ist wichtig, keine Selbstdiagnose zu stellen.

Keine Heilung möglich Ist Alzheimer einmal ausgebrochen, gibt es bis heute noch keine Behandlung, welche die Krankheit heilen oder aufhalten könnte. Allerdings existieren verschiedene Therapien, die es den Patienten erlauben, länger selbständig zu bleiben. Ermutigend ist auch der Umstand, dass körperliche und geistige Fitness das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, vermindern können. CSSMagazin 1 | 2014

Angebote für Angehörige

Todesfälle durch Demenz

Frauen Eine Demenzerkrankung Männer 644 1468 ist auch für Angehörige 1995 820 1739 eine grosse emotionale 2000 1088 2615 und körperliche Belas- 2005 1609 3569 tung, nicht zuletzt des- 2011 halb, weil bei Menschen Quelle: Bundesamt für Statistik mit Demenz meist die Krankheitseinsicht fehlt und der Betreuungsaufwand kontinuierlich zunimmt. Zum Glück existieren verschiedene Institutionen, an die sich Angehörige wenden können. Eine davon ist die Schweizerische Alzheimervereinigung. Sie führt zahlreiche Unterstützungsangebote. Dazu zählen unter anderem: Information und Beratung am Alzheimer-Telefon, Möglichkeiten zur Entlastung von pflegenden Angehörigen, Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen mit Demenz oder Angehörigen sowie Kurse und Seminare.

Nationale Strategie Im November 2013 stellten Bund und Kantone die nationale Demenzstrategie 2014–2017 vor. Diese zeigt den Handlungsbedarf auf und definiert wichtige Ziele. Der an Demenz erkrankte Mensch und seine Bezugspersonen stehen im Zentrum der Strategie. Die mit der Erkrankung einhergehenden Belastungen sollen verringert werden und die Lebensqualität der Betroffenen soll verbessert werden. Die Details der Strategie finden sich auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit. www.bag.ch www.alz.ch *Name geändert


Kolumnen-Frage

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Die Gesundheitskostenexplosion – eine Mähr? Alle reden von der Explosion der Gesundheitskosten. Tatsächlich aber sind in der Schweiz die realen Gesundheitskosten pro Einwohner in den letzten 15 Jahren weniger stark gestiegen als in den allermeisten industrialisierten Ländern. Zudem hat ihr Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung seit 2004 nicht mehr Reiner Eichenberger* zugenommen. Von der Gesamtkostensteigerung von durchschnittlich gut 3 % jährlich geht je rund 1 % auf die allgemeine Teuerung und auf das Bevölkerungswachstum zurück, der Rest ist zu einem guten Teil der Alterung zuzuschreiben. Aber Vorsicht, das Problem der Alterung besteht grossenteils nicht in der Zunahme medizinischer Probleme – wir werden ja älter, weil wir immer gesünder werden. Vielmehr haben die Alten wegen der Zwangspensionierung mit spätestens 65 viel Zeit für den Konsum von Gesundheitsleistungen. Wettbewerb statt Staatseingriffe Unser wahres Problem ist also nicht das Wachstum, sondern das Niveau der Kosten. Zwar sind die Gesundheitskosten relativ zum gesamtwirtschaftlichen Einkommen ähnlich hoch wie in vielen EU-Ländern, aber unser Einkommen ist zum Wechselkurs umgerechnet auch rund doppelt so hoch. So sind unsere Gesundheitskosten pro Einwohner gut 80 % höher als etwa in Deutschland. Folglich brauchen wir nicht weniger Kostenwachstum, sondern echte Kostensenkungen. Dafür müssen wir neue Wege beschreiten und den Kassen und Leistungsanbietern wirkungsvolle Anreize geben, die Kosten bei gleicher oder gar höherer Qualität zu senken. Dagegen helfen weder Einheitskassen noch weitere Staatseingriffe; Abhilfe schafft einzig ein wirksamer Wettbewerb zwischen den Kassen und Leistungsanbietern.

Frage

Vorsicht vor emotionalen Vampiren: sie rauben uns Energie.

23 Was sind emotionale Vampire?

Vampire sind mitten unter uns. Sie saugen aber nicht Blut, sondern Energie. Da hilft nur eins: sich rechtzeitig von solchen Menschen abgrenzen. Text: Manuela Specker

Wahre Freundschaften zeichnen sich durch eine Balance aus, frei von Erwartungen und Ansprüchen. Es ist, wie es doch so schön heisst, ein Geben und Nehmen. So genannte «emotionale Vampire» funktionieren ganz anders: Sie sind vor Man ist für die emotioallem daran interessiert, zu nehmen, nalen Vampire nur und denken nur an die eigenen Vorteile. so lange interessant, Begegnungen und Konversationen mit als man ihnen dabei ihnen mögen auf den ersten Blick inhilft, ihr Ego aufzuteressant scheinen, doch im Nachhinblasen. ein fühlt man sich kraftlos und leer – eben weil solche emotionalen Vampire die eigene Energie anzapfen und einen buchstäblich leer saugen. Wer rechtzeitig Grenzen ziehen will, muss erst einmal erkennen, dass er einen Energiesauger vor sich hat. Der Psychologe Albert J. Bernstein hat eine Typologie der emotionalen Vampire erstellt. Erkennen Sie Bekannte wieder – oder am Ende gar sich selber? Hier eine kleine Auswahl.

Party-Vampire Ginge es nach ihnen, wäre jede Nacht eine Freinacht. Sie haben es gerne lustig, trinken oft einen über den Durst, sind impulsiv. Wer kein Gewissen hat und keine Verantwortung im Leben wahrnehmen muss, kann sich mit solchen Menschen durchaus wohlfühlen. Die Skepsis wächst spätestens dann, wenn sich herausstellt, dass auf sie keinerlei Verlass ist und dass sie einen, sobald eine andere, noch verrücktere Beschäftigung lockt, eiskalt im Regen stehen lassen.

Kontroll-Vampire Auf sie ist zu 100 % Verlass. Immer perfekt organisiert, einmal gefällte Entscheide werden nicht mehr hinterfragt. Bei diesen Leuten weiss man, woran man ist. Aber Vorsicht: Sie erwarten dieselbe Perfektion auch von ihren Mitmenschen und lassen einen Verachtung spüren, wenn man den Erwartungen nicht gerecht wird.

*In dieser Kolumne äussert sich fortan Reiner Eichenberger. Er ist Professor für Theorie der Finanzund Wirtschaftspolitik an der Universität Fribourg.

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Niemand zahlt gerne Versicherungsprämien. Schon gar nicht, wenn diese praktisch jedes Jahr steigen. Da liegt die Versuchung nahe, mit allen möglichen Rezepten gegen den Prämienanstieg vorzugehen. Eines davon ist die Volksinitiative für eine öffentliche Krankenkasse. Sie wird von den Initianten als einzig taugliches Mittel dargestellt, um den Kostenanstieg bei den Prämien zu brechen.

Kein taugliches Mittel Der Bundesrat hat diese Tauglichkeit nun geprüft und kommt zu einem klaren Verdikt: Der Wechsel zu einer Einheitskasse hätte keine kostendämpfende Wirkung. Im Gegenteil: Der Bundesrat geht tendenziell von einem Anstieg der Prämien aus, sollte die Einheitskasse kommen. Dies hält er in seiner Botschaft zur Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» an das Parlament fest. Als Der Bundesrat geht von Gründe dafür sieht er unter andeeinem Anstieg der rem den wegfallenden WettbePrämien aus, sollte die werb. Eine öffentliche KrankenEinheitskasse kommen. kasse «wäre mangels Wettbewerb weniger zu kostensparendem Verhalten motiviert», so der Bundesrat wörtlich. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die tiefen Verwaltungskosten der Krankenversicherer von lediglich 5,6 %  *. Diese lägen wesentlich tiefer als bei anderen Sozialversicherungen.

Ich-Vampire Sie reden in erster Linie über sich selber. Geht das Gespräch in eine andere Richtung, schalten sie ab, drücken womöglich auf ihrem Handy rum und wirken abwesend. Sie haschen nach Lob und präsentieren bei jeder Gelegenheit, was für tolle Hechte sie sind und was sie alles erreicht haben. Man ist für sie aber nur so lange interessant, als man ihnen dabei hilft, ihr Ego aufzublasen.

Opfer-Vampire Sie sehen sich permanent in der Opferrolle. Zu ihren Hauptbeschäftigungen gehört, anderen Menschen ihr Leid zu klagen. Sie selber übernehmen nie die Verantwortung für ihren Zustand. Schuld sind immer die anderen.

Keine Wahlfreiheit mehr

Frage

© Gettyimages, Schweizerische Bundeskanzlei

24 Einheitskasse:

Was sagt der Bundesrat? Dank einer Einheitskasse werden die Prämien in der Krankenversicherung sinken, hoffen die Befürworter einer Einheitskrankenkasse. «Falsch», sagt der Bundesrat. Er geht gar davon aus, dass die Prämien steigen werden. Text: Roland Hügi

Der Bundesrat sieht weitere negative Auswirkungen, die eine Einheitskasse nach sich ziehen würde. Allen voran die fehlende Wahlfreiheit: «Versicherte könnten nicht zu einem anderen Krankenversicherer wechseln, wenn sie mit der Qualität der Dienstleistungen nicht zufrieden wären», hält er fest. Grosse Probleme sieht er zudem bei der Aushandlung von Tarifen, wären doch in die Führung einer Einheitskasse auch die Leistungserbringer (Ärzte, Spitäler) eingebunden. «Diese haben ein Interesse an hohen Tarifen in ihren Bereichen», gibt der Bundesrat zu bedenken. Bundesrat Alain Berset Kurzum: Eine Einheitskasse wäre wohl ein Experiment mit ungewissem Ausgang für rund acht Millionen versicherte Personen in der Schweiz. * Die Zahlen in der Botschaft beziehen sich auf das Jahr 2010.

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25 Sind Sie von den

schönen Künsten angetan? Die «Salle blanche» im KKL Luzern ist einer der schönsten Konzertsäle. KKL-CEO Hans E. Koch über seine Arbeit im weltbekannten Haus am Vierwaldstättersee. Interview: Roland Hügi, Foto: Thomas Zimmermann

Herr Koch, finden Sie als CEO des KKL Luzern überhaupt Zeit, um ab und zu einem Konzert in der «Salle blanche» zu lauschen? Hans E. Koch: Auf jeden Fall. Unsere Konzerte interessieren mich in zweifacher Hinsicht: Einerseits geniesse ich es, neben meinen Berufsaufgaben diese stillen, begeisternden Momente im Konzertsaal erleben zu dürfen, andererseits will ich als Direktor des Hauses natürlich wissen, was gespielt wird und wie das Publikum darauf reagiert. KKL tönt eher wie eine Abkürzung für eine europäische Industrie-Norm. Sind Sie unglücklich, dass dem Haus am See bei seiner Eröffnung im Jahr 1998 nicht ein klangvollerer Name verliehen wurde? Der Name beinhaltet das, was das Haus anbietet: Kultur- und Kongressveranstaltungen in Luzern, ergänzt durch einen dritten, sehr wichtigen Geschäfts-

Das KKL – ein architektonisches Glanzstück

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© Thomas Zimmermann, KKL Luzern

Frage

bereich, die Gastronomie. Viel wichtiger als ein klingender Name ist für mich daher, was den Kunden in unserem Haus erwartet, was er antrifft und erlebt. «KKL Luzern» ist heute schweizweit und über die Grenzen hinaus eine bekannte und etablierte Marke, die mit Angebotsvielfalt, Internationalität und Qualität assoziiert wird. Hätten Sie einen Vorschlag machen können – wie hiesse das Haus heute? Darüber habe ich mir eigentlich noch nie Gedanken gemacht. So spontan ist es auch schwierig, das breite und hochstehende Angebot – Culture, Convention und Cuisine – in einen Namen zu packen. Sind Sie stolz, Chef über einen der vermutlich schönsten Konzertsäle dieser Erde zu sein? Natürlich ist unser Konzertsaal dank seiner Architektur und Akustik das Markenzeichen des Hauses, Herzstück und Leuchtturm in einem. Stolz bin ich vor allem darüber, mit welchem Engagement und in welch hoher Qualität unsere Mitarbeitenden hier arbeiten. Erwartungen und Ansprüche unserer Gäste, der Veranstalter, Künstler und Partner ändern sich stetig. In diesem Umfeld müssen wir uns immer wieder neu erfinden, um entsprechenden Anforderungen gerecht Hans E. Koch zu werden. Zudem freut es mich, Der 1951 geborene Hans zu wissen, dass das KKL Luzern E. Koch absolvierte die heute für die Stadt Luzern und die Hotelfachschule in Lausanne gesamte Region Zentralschweiz und das «Program for nicht nur eine kulturelle Erfolgs- Executive Development» (PED) geschichte, sondern auch ein be- an der Business School deutender Wirtschaftsfaktor ist. IMD in Lausanne. Er leitete weltweit (u.a. Mauritius, Die meisten von uns reduzieren das Indien, Shanghai, Japan) KKL Luzern auf eben diesen Saal. verschiedene 5-Sterne-Hotels, Für was steht der Name KKL sonst zuletzt das Hotel Palace noch? Wie gesagt, der Konzertsaal ist und in Luzern. Seit 2011 ist er bleibt unser Leuchtturm. Wir sind Direktor des KKL Luzern inzwischen bei einer Auslastung mit seinen rund 370 Angevon rund 94 % angelangt. Das allei- stellten, davon 170 ne genügt nicht. Auch ein ganz in einer Festanstellung. neutraler Luzerner Saal, das Auditorium und die vielseitige Gastronomie tragen wesentlich zur Attraktivität des Angebots, zur hohen Auslastung und zur Wertschöpfung unseres Hauses bei. Die Gastronomie macht mittlerweile die Hälfte unseres Jahresumsatzes aus. Mit unserem 15-GaultMillau-Punkte-Restaurant RED, der Seebar, dem World Café und einer hochstehenden Veranstaltungsgastronomie konnten wir uns über die Jahre einen sehr guten Ruf erarbeiten. Auch bieten wir verschiedenen Kongressveranstaltern den passenden Rahmen für die mittlerweile zirka 150 Kongresse, welche pro Jahr bei uns stattfinden. Und was genau macht der CEO des KKL Luzern – wohl kaum Konzerte organisieren? Eigenveranstaltungen sind nicht unser primäres Ziel. Unser Business-Modell basiert vorwiegend auf Partnerschaften mit verschiedenen Festival-, Konzertund Kongressveranstaltern, die uns jährlich wiederkehrende und spannende Veranstaltungen ins Haus


«Das KKL Luzern lebt von Emotionen und einzigartigen Erlebnissen, die hier täglich stattfinden.» Hans E. Koch, CEO

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Auch im Luzerner Saal des KKL finden grosse Veranstaltungen statt.

Und was unternimmt die Firma, die KKL Management AG, damit ihre Mitarbeitenden gesund bleiben? Da bei uns sieben Tage die Woche und rund um die Uhr in sehr unterschiedlichen Formen gearbeitet wird, sind standardisierte Gesundheitsangebote schwierig zu implementieren. Das Angebot von Massagen über Mittag zum Beispiel kommt gut an; ebenso Beratungen zur gesunden Arbeitsplatzgestaltung. Die Mitarbeitenden erhalten durch gleitende Arbeitszeit Freiraum, bei Bedarf auch private Termine unter der Woche wahrzunehmen. Ebenfalls pflegen wir eine faire Sozialpartnerschaft. Wir sind langfristig ausgerichtet und versuchen, die Mitarbeitenden zu fördern und ihnen mit internen und externen Weiterbildungen Entwicklungschancen zu geben.

Frage

26 Fitnesscenter: Zahlt die CSS? Wer bei der CSS bestimmte Zusatzversicherungen abgeschlossen hat, profitiert vom so genannten «Gesundheitskonto». Aus diesem zahlt die CSS freiwillige Beiträge an Abos von Qualitop-zertifizierten Fitnesscentern. Eine Übersicht der zertifizierten Fitnesscenter findet sich auf der Qualitop-Website. Darüber hinaus werden aus dem Gesundheitskonto weitere Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention unterstützt. Wer seine persönliche Fitness direkt bei sich zuhause fördern möchte, tut dies am besten mit dem Online-Fitness-Studio von NewMoove. Exklusiv für Gesundheitskonto-Inhaber übernimmt die CSS die Abo-Beiträge. www.css.ch /gesundheitskonto www.qualitop.ch www.newmoove.ch /css

© KKL Luzern

bringen. Diese werden durch individuelle Firmenanlässe ergänzt, die wir selbständig und proaktiv akquirieren. Meine Aufgabe ist also, zusammen mit meinem Team den hohen Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden und Anlässe operativ erfolgreich umzusetzen. Das KKL Luzern spricht heute viele und sehr unterschiedliche Anspruchsgruppen an. Das wird in Zukunft noch ausgeprägter der Fall sein. Das Haus öffnet sich weiteren Kreisen. Die Aktivitäten und Events werden vielfältiger. Entsprechend müssen sich Marketing und integrierte Kommunikation weiterentwickeln. In Zukunft geht es darum, das bisherige, etwas statische Bild des KKL Luzern aufzubrechen und zu dynamisieren. Damit soll auch nach aussen sichtbar werden, was intern schon länger gelebt und vorangetrieben wird. Kommen Sie auch in Kontakt mit all den Weltstars, die im KKL Luzern auftreten? Es gibt die eine oder andere Gelegenheit. Ein grosses Anliegen ist mir, dass sich die Künstler bei uns im Haus wohlfühlen. Dazu gehört meistens auch, sie einfach in Ruhe zu lassen, damit sie sich ganz auf ihren Auftritt konzentrieren können. Muss man von den schönen Künsten angetan sein, um das KKL leiten zu können? Auf jeden Fall. Das Haus lebt von Emotionen und einzigartigen Erlebnissen, die hier täglich stattfinden. Die herausragende Architektur von Jean Nouvel als «Hardware» und die hochstehenden Inhalte als «Software» bilden den faszinierenden und einzigartigen Mix. Dazu gehört wiederum unsere hochstehende Gastronomie, die eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Wer von all diesen Künsten inklusive Kochkünsten nicht angetan ist, ist hier am falschen Ort. Was haben Sie an künstlerischen Fähigkeiten alles in den Job mitgebracht? Meine persönliche Beziehung zur Kultur ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, in der bildende Kunst und Musik eine wichtige Rolle gespielt haben. Dadurch war mir der Zugang zur Kultur quasi in die Wiege gelegt worden, und ich besuchte und besuche regelmässig Museen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerte im Inund Ausland. Was macht Hans Koch für seine Gesundheit? Die Dynamik im Geschäftsalltag wächst stetig, das Tempo wird schneller. Da wird es immer wichtiger, dass man einen geeigneten Ausgleich dazu findet und eine adäquate Work-Life-Balance pflegt. Ich geniesse meine Freizeit mit meiner Frau, reise gerne und liebe es, im Sommer zu schwimmen und im Winter Ski zu fahren.


Frage

27 Wer versichert

Frage

28 «Yasmin»: Weshalb engagiert sich die CSS?

günstig den Hausrat?

Ende März ist der nächste Zügeltermin: der ideale Zeitpunkt, um seine Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung zu überprüfen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Zum Beispiel zur CSS, deren Hausratversicherung gemäss einem Test die tiefsten Prämien aufweist. Text: Roland Hügi

Egal, ob der Blitz einschlägt, ein Einbrecher die Eingangstüre demoliert oder nach einem Gewitter ein Bach durch die gute Stube fliesst: Die Hausratversicherung kommt für den – schnell einmal immensen – Schaden auf. Die Deutschschweizer Zeitschrift «Haus und Garten» (aus dem K-Tipp-Verlag) wollte Die CSS kann bei der es genau wissen. Sie nahm im August Hausratversicherung 2013 die Hausratversicherungen vermit den günstigsten schiedener Anbieter unter die Lupe. Prämien aufwarten. Fazit: Die CSS kann in allen untersuchwww.css.ch / haushalt ten Kategorien (u.a. Single-Haushalt, Familie mit Kindern) mit den günstigsten Prämien aufwarten. Es lohnt sich also in jedem Fall, seine jetzige Hausratversicherung zu überprüfen und bei der CSS eine Vergleichsofferte einzuholen. Idealerweise wird die Hausratversicherung mit einer Privathaftpflichtversicherung gekoppelt. Zudem hat die CSS seit vergangenem Jahr auch eine Gebäudeversicherung im Angebot. Übrigens: Wer bei der CSS seine Krankenversicherung abgeschlossen hat, profitiert bei all diesen Versicherungen von einem Rabatt von 10 %.

Philomena Colatrella, im Herbst 2013 sorgte der «Fall Yasmin» für Aufsehen. Weshalb engagiert sich die CSS in diesem Fall? Philomena Colatrella: Beim «Fall Yasmin» geht es darum, dass eine junge Frau seit der Einnahme der Verhütungspille der Firma Bayer schwerstbehindert ist. Bis jetzt hat die CSS rund 660 000 Franken an Heilungskosten für die betroffene Person aufgewendet – Geld, das derzeit die Prämienzahler übernehmen müssen. Was aber letztlich dem Solidaritätsprinzip der Krankenversicherer entspricht. Ich stehe voll und ganz hinter diesem Prinzip. Aber es geht nicht an, dass ein Medikament mit solch gravierenden Nebenwirkungen als Lifestyle-Produkt vermarktet wird und weitere Personen davon Schaden erleiden. Das möchten wir verhindern. Wo liegt das Problem? Das Zürcher Obergericht wird die Frage beantworten müssen, wie die finanziellen Folgen von Medikamentennebenwirkungen zwischen Patient, Pharmaunternehmen und Gesellschaft verteilt werden können. Es wird auch prüfen müssen, ob Bayer die notwendige Sorgfalt angewendet hat, das Produkt weiter an junge Frauen zu vermarkten, ohne Studien durchzuführen, beispielsweise mit Frauen unter 18 Jahren, auf welche die Pille zugeschnitten ist. Die Marketingmethoden gingen teilweise über das zulässige Mass hinaus, und das Produkt wurde systematisch verharmlost. Aber letztlich haben praktisch alle Medikamente mehr oder minder grosse Nebenwirkungen. Gewiss. Aber wie bereits angetönt, wird hier der Solidaritätsgedanke überstrapaziert. Ein einziger solcher Fall kostet pro Jahr durchschnittlich mehr Geld als 35 * durchschnittliche Jahresprämien. Es geht nicht darum, dass sich die CSS aus der Verantwortung stiehlt und nicht mehr für die betroffene junge Frau zahlen wird. Aber in solchen Fällen müssen Lösungen gefunden werden, die für alle tragbar sind. Vielleicht können wir mit unserem Engagement einen Weg aufzeigen.

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* Eine durchschnittliche Jahresprämie in der Grundversicherung beträgt gut 3100 Franken.

Die Hausratversicherung der CSS wartet mit günstigen Prämien auf. CSSMagazin 1 | 2014

Philomena Colatrella (45) ist Generalsekretärin bei der CSS Versicherung.


Frage

29 Was braucht’s für einen slowUp?

Mehr als 370 000 Menschen haben 2013 an einem der insgesamt 18 slowUp teilgenommen. Möglich wird der Anlass jedoch nur dank vieler Freiwilliger hinter und vor den Kulissen. Text: Roland Hügi

Eine zweispurige Strasse ganz ohne Autos? Das gibt’s auch in der Schweiz noch: allerdings nur an den Sonntagen, an denen einer CSS ist nationaler der 19 slowUp (2014) Hauptsponsor stattfindet. An all dieZum siebten Mal unterstützt sen Anlässen sind die die CSS Versicherung Strassen für jeglichen als nationaler Hauptsponmotorisierten Verkehr sor den slowUp, den gesperrt und stehen grössten Breitensportanlass ausschliesslich Fussder Schweiz. An jedem gängern, Velofahrender 19 slowUp ist die CSS den und Skatern zur mit einem Stand präsent. Verfügung. Bereits am 2014 steht das Thema 4. April startet die «Sonnenschutz» im VorderSaison 2014 mit dem grund, und beim CSSslowUp Ticino zwiSonnenroulette gibt’s tolle schen Bellinzona und Preise zu gewinnen: Locarno. Damit ein hochwertige Sonnencrème, solcher Grossanlass trendige Sonnenbrillen, überhaupt Erfolg haStrohhüte und praktische ben kann, braucht es Sonnenschutzzelte. zahlreiche HelferinHauptpreise beim Jahresnen und Helfer vor wettbewerb sind und hinter den Kudrei Checks im Gesamtlissen – und gutgewert von CHF 10 000. launte TeilnehmerinDie wichtigsten Informanen und Teilnehmer. tionen zum Thema Ein Augenschein am «Sonnenschutz» finden sich letzten slowUp 2013 auch in einer Broschüre am Zürichsee. auf der Website der CSS. Bereits das achte www.css.ch  / Mal fungierte Hans gesundheitsheft Länzlinger  1 als OKwww.slowup.ch Präsident des slowUp Zürichsee. Er kann mittlerweile auf ein eingespieltes Team zählen, «wo jeder Handgriff sitzt». Grösste Herausforderung ist für die sieben OK-Mitglieder jeweils

die Gestaltung der Sponsorenvillages, vor allem, weil die Platzverhältnisse sehr eng sind und diverse Sicherheitsvorgaben beachtet werden müssen. Nebst dem OK stehen unzählige weitere Personen im Einsatz. Allein die Verkehrskadetten stellen 150 Personen, die Feuerwehren stehen mit 25 Leuten im Einsatz und die örtlichen Bauämter arbeiten schon Wochen vor dem Anlass für den slowUp. Dazu kommen 15 Samariter an verschiedenen Standorten, Firmen, die für Abfall und WC-Anlagen zuständig sind, Polizisten, zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sponsorenfirmen und, und, und. Besonders stolz ist der OK-Präsident darauf, dass man dem Anlass vor zehn Jahren noch mit Argwohn begegnete – «und heute ist es ein Volksfest auf 32 Kilometern mit bis zu 40 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern». Rund 80 Kilometer legten die beiden Polizisten Kpl Cyrill Walther und Fw Mark Braun 2 am slowUp Zürichsee zurück. «Unsere Aufgabe war primär, der Bevölkerung zu zeigen, dass die Polizei auch auf Fahrrädern anwesend ist, um so quasi das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern.» Unfälle gab es keine. «Bloss hier ein Pflästerli, dort eine Pannenhilfe.» Die beiden waren während des ganzen Tages als Freund und Helfer gefragt, und vor allem Kinder hatten ihre helle Freude an den «Velo-Polizis-

1

ten». «Nebst der Arbeit konnten wir denn auch viele tolle Kontakte knüpfen.» Praktisch den ganzen Tag waren auch Guido und Beatrice Helbling und Tochter Flavia 3 mit den Velos am slowUp unterwegs – unterbrochen von einem Mittagessen in Schmerikon und einem Zvieri beim Kloster Wurmsbach. «Zwar sind wir auch an andern Wochenenden ohne Auto unterwegs», so Beatrice Helbling. «Dennoch schätzen wir den slowUp, an dem wir bereits zum zweiten Mal teilnehmen. Vor allem für die Kinder ist es eine grosse Motivation, für einmal mit dem Velo auf der Strasse unterwegs sein zu können.»


5

Frage

30 Was ist neu bei der Prämienverbilligung? 3

4

2 Am Stand der CSS in Rapperswil herrschte stundenlang Hochbetrieb. Für CSS-Mitarbeiterin Milika Djokovic 4, die mit drei weiteren Freiwilligen im Einsatz stand, aber kein Problem. «Ich liebe Kundenkontakt und Kinder, deshalb hat es mir auch Spass und Freude gemacht, die CSS zu vertreten, potenzielle Kunden zu begeistern und zum Mitmachen am Wettbewerb zu animieren.» Nebst vielen gut gelaunten und amüsanten Teilnehmenden hat sie es manchmal auch mit eher komplizierten Personen zu tun. «Aber mit Freundlichkeit und einem Lächeln lassen sich auch solche Situationen problemlos meistern.»

Dass der Auftritt der CSS – wie am slowUp Zürichsee – jeweils reibungslos verläuft, dafür ist die Event-Firma TIT-PIT GmbH verantwortlich. Ge5 schäftsführer Daniel Weber  : «Der slowUp ist für mich persönlich die beste Eventserie der Schweiz. Der Grundgedanke an sich, das Ambiente, die schweizweite Abdeckung, die Mobilisierung von 370 000 Menschen sind einzigartig.» Was die Zusammenarbeit mit der CSS anbelangt, sei diese äusserst unkompliziert und basiere auf gegenseitigem Vertrauen – «eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Umsetzung und den notwendigen Spass bei der Arbeit.» CSSMagazin 1 | 2014

In der Schweiz kommen gemäss Bundesamt für Gesundheit rund 30 % der Versicherten in den Genuss einer Prämienverbilligung. Ihre Prämien werden von der öffentlichen Hand (Bund und Kantonen) um rund vier Milliarden Franken (2012: 4,17 Mia.) entlastet. Seit dem 1. Januar 2014 werden die Prämienverbilligungen jedoch nicht mehr vom Wohnkanton direkt an die Versicherten ausbezahlt, vielmehr wird die Verbilligung von der Krankenversicherungsprämie der obligatorischen Grundversicherung abgezogen (wie dies in einigen Kantonen bereits bisher der Fall war). Dazu müssen die Kantone die entsprechenden Informationen an die CSS liefern. Allerdings hat sich gezeigt, dass per Jahresbeginn einige Kantone die notwendigen Angaben noch nicht zur Verfügung stellen konnten. Möglicherweise ergeben sich also bei der Verrechnung der Prämienverbilligung Verzögerungen. Bei Fragen oder Unklarheiten geben die zuständigen kantonalen Sozialversicherungsämter Auskunft. Die Kontaktangaben der Ämter finden Sie auf der Webseite der CSS Versicherung: www.css.ch / pv


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Frage

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