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de Magazin Editeur: CSI asbl, ONG agréée International (CSI) asbl Entwécklung duerch Bildung Hrsg.: Chrëschtlech Solidaritéit – ONG agréée

Edito

Oktober 2012 Februar 2009

CSI und seine Partner in Südamerika

An der Seite der Armen in reichen Ländern? Werte Leser, Liebe Freunde von CSI,

In den letzten beiden Ausgaben haben wir Ihnen die Projekte von CSI in Asien und Afrika vorgestellt. Das Oktober-Heft ist unseren Partnern in Südamerika gewidmet und schließt damit die dreiteilige Vorstellung unserer Arbeit in dem Bereich Entwicklungszusammenarbeit ab. Die Zeit ist vorbei, da unsere Zielländer Brasilien und Peru vor allem mit Armut und Elend in Verbindung gebracht wurden. Beide Staaten kannten in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum und, ähnlich wie in unserem Partnerland Vietnam, geht es großen Teilen der Bevölkerung heute deutlich besser als vor einem Jahrzehnt. Der Tourismus boomt, die Städte entwickeln sich in atemberaubendem Tempo und täglich scheint der Abstand zwischen diesen sogenannten Schwellenländern und unseren westlichen Industrienationen kleiner zu werden. Brasilien organisiert 2014 mit einem Milliardenbudget die Fußballweltmeisterschaft, 2016 folgen die Olympischen Spiele. Gleichzeitig werden enorme Summen investiert, um den Ärmsten zu helfen. Soziale Programme sollen erreichen, dass jeder ein Stück vom immer größeren Kuchen abbekommt. Denn sowohl in Brasilien als auch in Peru lebt weiterhin etwa ein Zehntel der Bevölkerung in extremer Armut, d.h. mit weniger als einem Euro pro Tag. Diese Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, keine Chance auf Bildung und müssen vielfach ohne Gesundheitsversorgung auskommen. Ohne fremde Unterstützung ist es ihnen nicht möglich, den Anschluss zu schaffen. In Brasilien sind besonders die Indios und Afro-Brasilianer betroffen, in Peru die indigenen Bevölkerungsgruppen. CSI will in den kommenden Jahren weiter an der Seite der Ärmsten in Südamerika stehen. Verdienen diese Menschen weniger Solidarität, nur weil es ihren Ländern besser geht? Sicherlich sind die nationalen Regierungen gefordert zu handeln, doch die internationalen Hilfswerke haben weiterhin eine wichtige Rolle als Fürsprecher und beim Aufbau lokaler Organisationen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bob Kirsch Präsident

Südamerika – Reiseziel vieler Touristen für alternative Reisen. Der Amazonas, die Anden, der Machu Picchu oder der Regenwald – alles Namen, die Fernweh erwecken und nach Abenteuer riechen. Abenteuerlich ist es auch manchmal bei den beiden Partnern von CSI in Brasilien und Peru. Brasilien Die „Associação das Missionãrias da Imaculada Padre Kolbe“ (AIPK) in Sao Bernardo do Campo, nahe São Paulo in Brasilien ist in vielfältigen sozialen Diensten aktiv. CSI hat AIPK in den Jahren 2006-2009 beim Bau eines Sozialzentrums in Riacho Grande unterstützt. Hierhin haben sich viele arme Familien aus den Randgebieten von Sao Paulo zurückgezogen, nachdem sie von den lokalen Autoritäten aus den sogenannten Favelas vertrieben wurden. Sie leben jetzt teilweise illegal in notdürftigen Unterkünften. Am Anfang waren die sozialen Aktivitäten von AIPK auf die Verteilung von Grund- und Lebensmittel beschränkt, doch im Laufe der Zeit wurde deutlich, dass nachhaltige Betreuung anders aussieht. In dem heute gut funktionierenden Sozialzentrum „Padre Maximilian Kolbe“ betreuen 18 Mitarbeiter über 250 Kinder und etwa 100 Erwachsene. Durch eine bessere Bildung sollen die Chancen der Menschen verbessert werden, der Armut selbst zu entkommen. 15.000 Familien gehören zum Einzugsbereich des Zentrums. Peru In Peru ist der langjährige Partner von CSI die lokale NRO „Integracion y Solidaridad“ (INTSOL). Sie engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahre 1993 im sozialen Dienst, vorwiegend in Ate, einer Gemeinde der Hauptstadt Lima. INTSOL führt in dem Viertel Huaycán Projekte in den Bereichen Ausbildung und Persönliche Entwicklung durch, um den mittellosen Menschen, insbesondere den Frauen und Kindern, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen und ihr Überleben zu sichern. Die Einwohner von Huaycán kamen in den 80er Jahren auf der Flucht vor Terrorismus aus dem umliegenden Gebirgsland in die Hauptstadt. Sie siedelten sich nahe der Straße an, die Lima mit dem Gebirgsland verbindet. Die Bewohner der von INTSOL betreuten Zonen P und Z von Huaycán leiden unter einer Vielzahl von sozialen Problemen, was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass hier mehr als 80.000 Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Direkt betreut werden, in den seit 2006 von CSI unterstützten Projekten von INTSOL, über 1.000 Familien.


CSI-Magazin - CSI vor Ort in Südamerika Hochwasser in Niger Niger – Von den schwersten Überflutungen in Niger seit 80 Jahren sind nach Angaben von Oxfam mehr als 500.000 Menschen betroffen. Den meisten fehle es an der lebensnotwendigen Versorgung, teilte die Hilfsorganisation mit. Seit Beginn der Regenfälle im Juli seien Tausende Häuser zerstört und die Ernten auf über 7.000 Hektar vernichtet worden. Nach UN-Angaben seien bislang mindestens 80 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Seit dem Frühjahr wurde die Sahelregion bereits von einer Dürre heimgesucht. Allein in Niger waren laut Oxfam 5,5 Millionen Menschen von den Folgen der Trockenheit betroffen. Zudem grassiert eine Choleraepidemie, der bisher 96 Personen zum Opfer fielen. Hohe Nahrungsmittelpreise an den Weltmärkten verbunden mit Ernteverlusten erschweren der Regierung des Niger in Niamey, die Krise aus eigener Kraft zu lösen.

2010-2012: 200.909,22 Euro für 3 Projekte in Südamerika Südamerika ist bei uns nicht auf der Tagesordnung, außer wenn es wieder einmal etwas Neues über den Drogenkrieg in Mexiko oder die Herrschaft von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez zu berichten gibt. Über die Projekte der beiden Partner von CSI in Brasilien und in Peru liest man sicherlich nicht jeden Tag etwas in der Zeitung. Und doch bewirken sie vor Ort ungemein viel für die direkten Nutznießer. Brasilien

Unterstützung für sauberes Wasser Ägypten – Die EU-Kommission stellt Ägypten zehn Millionen Euro für besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser und umweltfreundliche Abwassersysteme zur Verfügung. Wie die Kommission in Brüssel mitteilte, soll das Geld mehr als 15 Millionen Menschen in den Regionen von Assult, Minia, Qena und Sohag unterstützen und in eine verbesserte Infrastruktur fließen. Dies sei ein erster Beitrag der Europäischen Wasser-Initiative mit einem Budget von insgesamt 303 Millionen Euro.

Gefahr für Regimekritiker Weißrussland – Amnesty International verurteilt anhaltende Menschenrechtsverletzungen in dem osteuropäischen Land. Seit den Präsidentschaftswahlen 2010 habe sich die Menschenrechtslage weiter verschlechtert, sagte AI-Weißrussland-Expertin, Jovanka Worner, in Berlin. Wer die Herrschaft von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko in Frage stelle, lebe gefährlich. Gewaltlose Oppositionelle seien in den vergangenen Monaten wiederholt schikaniert, misshandelt und in unfairen, politisch motivierten Gerichtsverfahren verurteilt worden, beklagte Worner. In weißrussischen Gefängnissen sitzen laut Angaben der Menschenrechtsorganisation derzeit mindestens fünf gewaltlose politische Häftlinge. Unabhängige Journalisten seien Repressionen ausgesetzt. „Das Regime setzt alles daran, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen“ und versuche jeden zivilgesellschaftlichen Protest bereits im Keim zu ersticken, sagte Worner.

Lebensbedingungen in Riacho Grande.

In dem bevölkerungsmäßig fünfgrößten Staat der Welt leben über 192 Millionen Einwohner und das Pro-Kopf-Einkommen wird für das Jahr 2011 mit 12.690 USD angegeben. Viele fragen sich, ob Brasilien noch als Entwicklungsland betrachtet werden kann, angesichts der Tatsache, dass die Wirtschaft kräftig gewachsen ist und viele brasilianische Firmen mittlerweile globale Player geworden sind. Und doch, wer Sao Paulo in Richtung Meer verlässt, sollte die Augen nicht vor den zahlreichen Favelas der Vororte verschließen und am besten einen Abstecher nach Riacho Grande machen. In dieser Gegend, die von Touristen wegen der schönen Natur und den exzellenten Bedingungen für Wassersport aufgesucht wird, verstecken sich viele arme Familien in illegalen Notunterkünften. Die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die vielfach ohne Vater aufwachsen, sind den Verlockungen und Gefahren in der nahe gelegenen Stadt Sao Bernardo do Campo am meisten ausgesetzt. Ihre Mütter bemühen sich oft vergeblich um einen korrekten Lohn für eine oft schwierige Arbeit. Aus diesem Grund bietet das Sozialzentrum des lokalen Partners AIPK die Betreuung von Kindern an. 20 verschiedene Programme bieten Bildung, Betreuung und Begleitung. Kulturelle Angebote gibt es ebenso wie Alphabetisierungsprogramme und Nachhilfestunden in Portugiesisch und Englisch. CSI hilft bei der Finanzierung von EDV-Kursen und bei Sportprogrammen. Durch den gezielten Einsatz von Computerprogrammen lernen Kinder auf spielerische Art und Weise besser lesen, schreiben oder rechnen. Den Jugendlichen erlaubt Computerwissen eine bessere Aussicht auf einen Arbeitsplatz. Die sportlichen Aktivitäten fördern die oft mangelhafte physische Entwicklung der Kinder und vermitteln Werte. Die Kinder lernen Fairness, Toleranz, Respekt und Konfliktbewältigung besser durch den Sport als durch traditionellen Unterricht. Wichtige Werte für Kinder, in deren Umfeld Gewalt oft die Möglichkeit ist, Konflikte zu regeln. Diese Programme sowie die Instandsetzung eines Sportfeldes kosteten insgesamt 124.335,98 Euro.


CSI-Magazin - CSI vor Ort in Südamerika Kritik an Blasphemiegesetz Pakistan – Der Weltkirchenrat (ÖRK) hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich „dringend“ mit Missbräuchen des Blasphemiegesetzes in Pakistan zu befassen. Das Gesetz werde für Angriffe auf Christen und andere Minderheiten in dem Land benutzt, sagte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit. Die pakistanische Parlamentsabgeordnete Asiya Nasir sagte, Pakistan müsse sich wieder auf die Grundsätze seines Staatsgründers Muhammad Ali Jinnah besinnen. Dieser habe gleiche Rechte für alle Menschen ungeachtet ihres Glaubens vertreten. Im Parlament hätten sich verschiedene Politiker besorgt über die Lage von Christen und anderen religiösen Minderheiten geäußert. Nasir sitzt als einzige Christin für die konservative islamische Partei Jamiat Ulema-e-Islam in der Nationalversammlung. Mohammed Tahseen, Gründer und Direktor des entwicklungspolitischen Netzwerks „South Asia Partnership“, nannte den Missbrauch des Blasphemiegesetzes einen Widerspruch zur Vision Pakistans als eines moderaten und demokratischen Staats. Die internationale Gemeinschaft müsse demokratische Werte in Pakistan unterstützen.

Sensibilisierung der Bevölkerung in Huaycán.

Peru Peru und vor allem seine Hauptstadt Lima sieht sich mit großen sozialen Problemen konfrontiert, bedingt durch die hohe Zuwanderung in die Hauptstadt. Von den rund 30 Millionen Einwohnern Perus leben schätzungsweise 9 Millionen in Lima. Die Angaben sind nicht genau, da viele Zuwanderer sich illegal in der Großstadt aufhalten. Ein erheblicher Teil, vor allem der indigenen Bevölkerung Limas, lebt unterhalb bzw. am Rande der Armutsgrenze. Aufgrund von Gegensätzen in den ethnischen Kulturen und soziopolitischen Disparitäten kommt es zu einer ungenügenden Versorgung der Bevölkerung. Die Zuwanderer leben vorwiegend in Elendsvierteln, die geprägt sind von Armut, Hunger, katastrophalen hygienischen Verhältnissen, fehlender Bildung und Gewalt. Wer hier aufwächst hat im späteren Leben kaum Aussicht auf eine bessere Zukunft. Die Folgen sind besonders für die Kinder verheerend. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes leben oder arbeiten mehr als 20.000 Kinder auf den Straßen von Lima. Kinderarbeit ist an der Tagesordnung, denn das hart errungene Geld ist nötig, um die Familie durchzubringen. Die Einwohner der Slums von Lima, besonders die Mütter und Kinder, sind Nutznießer der Projekte von INTSOL. Verschiedene Projekte in verschiedenen Zonen des Elendsviertels Huaycán haben alle das gleiche Ziel: die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen zu verbessern. CSI unterstützt insbesondere ein Projekt, das eine Verbesserung der Ernährung und Gesundheit der Menschen zum Ziel hat. Mangel an Hygiene, kein sauberes Wasser, eine einseitige Ernährung, regelmäßige kleine Epidemien, Gewalt in den Familien sowie psychische Probleme sind nur einige Themen, die zusammen mit den lokalen Frauengruppierungen der Zonen P und Z erarbeitet werden. Die Frauen werden durch die Mitarbeiter von INTSOL und von Sozialarbeitern sowie von Ärzten und Krankenpflegern des Spitals von Huaycán in verschiedenen Gesundheitsthemen ausgebildet. Ihr Wissen und Können stellen die Frauen dann wiederum in den Dienst ihres Wohnviertels, ihrer Nachbarinnen und Freundinnen. Dadurch wird es möglich, eine größere Anzahl an Menschen zu erreichen und eine Verbesserung ihrer Gesundheitslage zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Mitarbeitern von INTSOL organisieren die 40 „Promoterinnen“ sowohl große Sensibilisierungskampagnen in den Vierteln als auch individuelle Besuche in den Familien. Die Gesamtkosten über drei Jahre für das gesamte Projekt mit allen Aktivitäten belaufen sich auf 76.573,24 Euro. Véronique Weis

Steigender Antisemitismus Europa – Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, hat angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten vor steigendem Antisemitismus und Rassismus gewarnt. In Krisenzeiten müssten die gemeinsamen Ideale von Frieden, Toleranz, Versöhnung und Achtung der Menschenwürde besonders geschützt werden, zitiert der Europäische Jüdische Kongress (EJC) in Paris aus einem Brief des EUKommissionspräsidenten an den EJC anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes. In schwierigen Zeiten seien die Menschen besonders versucht, alte Dämonen wie Populismus, Rassismus und Antisemitismus heraufzubeschwören, warnte Barroso den Angaben zufolge. Weiter sprach der Kommissionspräsident den europäischen jüdischen Gemeinden seinen Respekt für ihre Glaubensfundamente aus. Er sei der Ansicht, dass auch Europa auf viele dieser Glaubensprinzipien gebaut werden sollte: „den Reichtum der Geschichte, die Last der Vergangenheit, die Macht der Erinnerung sowie das Versprechen eines neuen Anfangs und einer besseren Zukunft“, zitiert der Jüdische Kongress aus dem Brief. – Der EJC repräsentiert nach eigenen Angaben 42 jüdische Gemeinden Europas.


CSI-Magazin - CSI vor Ort in Luxemburg Aufnahme syrischer Christen

INVITATION AU SPECTACLE

Syrien – Die Internationale Gemeinschaft für Menschenrechte (IGFM) hat westliche Staaten zur Aufnahme verfolgter syrischer Christen aufgefordert. Die Zukunft für die christliche Minderheit in Syrien sei äußerst unsicher, sagte der IGFM-Nahostexperte Jochen Langer im Deutschlandradio Kultur. „Man muss davon ausgehen, dass extreme Muslime die Gewalt übernehmen und dass dann die Christen einen wesentlich schwierigeren Status haben.“ Laut Langer ist es inzwischen sehr schwierig, aus Syrien herauszukommen. Es gebe im Land keine Botschaften mehr, um Anträge auf Auswanderung einzureichen. Verfolgte müssten zunächst bis nach Jordanien, in den Libanon oder die Türkei gelangen. Doch auch dort sei es wegen des großen Andrangs sehr schwer, einen Antrag in einer Botschaft zu stellen, denn die Konsularabteilungen seien überlastet. Nach einem in Berlin veröffentlichten Bericht von Amnesty International werden syrische Zivilisten immer häufiger Opfer „wahlloser Attacken“ der syrischen Armee. Demnach starben in der ersten Septemberhälfte bei Angriffen von Regierungstruppen 166 Zivilisten, darunter 48 Kinder und 20 Frauen. Die Menschenrechtsorganisation spricht von einem „neuen Muster der Kriegsführung“: „Dort wo sich syrische Regierungstruppen nach Kämpfen mit Rebellen zurückziehen müssen, bombardieren sie wahl- und rücksichtslos die aufgegebenen Gebiete, mit katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung.“ Mohamed ? C’était le chauffeur – musulman – de Pierre, dans les années 90, à Oran. Pierre ? C’était Pierre Claverie, évêque d’Oran, assassiné avec Mohamed cinq mois après les moines de Tibhirine.

Impressum Herausgeber: Chrëschtlech Solidaritéit International (CSI) asbl ONG agréée 140, rue Adolphe Fischer / L-1521 Luxemburg Tel. 26.64.93.89.20 / Fax. 26.64.93.89.24 / E-Mail: info@csi.lu CCPL: IBAN LU27 1111 0868 8772 0000 (Spenden sind steuerlich absetzbar) Erscheinungsweise: monatlich (Auflage: 1.100) Redaktion: Sybille Gernert, Bob Kirsch, Véronique Weis und Nadine Schmit Nachrichten und Bildmaterial: CSI, Katholische Nachrichtenagentur (KNA) und LW Graphische Gestaltung: Schmekies Medien & Druckerei, Konz (D) Gedruckt auf umweltzertifiziertem Papier aus 100% Altpapier. (RecyLux Matt) Redaktionsschluss: jeweils zum Monatsende · Der Nachdruck von Artikeln dieses Heftes ist unter Angabe von Quelle und Zustellung von zwei Belegexemplaren ausdrücklich erwünscht. Danke für Ihre Spenden und Ihre Gebete.

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Un dominicain a eu l’idée de reprendre les sermons de l’évêque et de les croiser avec le journal que tenait Mohamed à la même époque. Il en résulte une interprétation magistrale de ce que peut être une amitié gratuite entre deux êtres que leurs cultures opposent. « Découvrir l’autre, vivre avec l’autre, entendre l’autre, se laisser aussi façonner par l’autre, cela ne veut pas dire perdre son identité, rejeter ses valeurs, cela veut dire concevoir une humanité plurielle, non exclusive. » Un message qui n’a rien perdu de son actualité, alors que les différents intégrismes religieux se font de plus en plus violents dans le monde. L’ONG CSI Lëtzebuerg, la communauté des pères jésuites et l’Erwuessebildung vous invitent à la seule représentation de ce spectacle au Luxembourg, le samedi 17 novembre 2012 à 20 heures à l’Eglise de la Trinité, 5 rue de la Congrégation L-1352 Luxembourg. Entrée: 15 Euros. Durée: 1 heure. Un pot d`amitié sera offert à la fin de la pièce. Entrée à partir de 19 heures. Deux possibilités de payement : Versement de 12 Euros (tarif réduit) sur le compte de CSI Lëtzebuerg CCPL IBAN LU27 1111 0868 8772 0000 avec la mention « Pierre & Mohamed » et Nom, Prénom ou payement du montant de 15 Euros le soir du spectacle. Pour plus informations n’hesitez pas à contacter : nadine.schmit@csi.lu

CSI-MAgazin Oktober  

CSI-Magazin Oktober 2012

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