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Aufgabe Postamt 8000 Graz

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KIKERIKI N a c h R I CHT E N

Die etwas andere Zeitung NEU: Bad Waltersdorf

AUFLAGE: 50.000

Foto: KIKERIKI

Großsteinbach: Das Paradies der Schachblume

Gemeindeamt Großsteinbach 8265, Bezirk Fürstenfeld, Tel. 03386/8208 Fax.: 03386/82084, Konto 10108 Raiffeisenbank Großsteinbach Internet: www.grosssteinbach.steiermark.at e-mail: gde@grosssteinbach.steiermark.at ATU59447628


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APRIL Ausgabe 2

Liebe LeserInnen! Danke für die vielen, vielen positiven Reaktionen zur. 1. Ausgabe der KIKERIKI Nachrichten.

Nachruf:

Natürlich wurde wie erwartet auch der „Rechschreibteufel“ gefunden. Wohl in jedem des von Menschenhand geschriebenen Textes, treibt er sein Unwesen.

Meinem Freund, Peter Kalcher, Harl b. Weiz

Na guat, oba loß iam a wengerl Zeit!

Es waren die vielen schönen Dinge, die uns zu Lebzeiten verbunden haben. Gemeinsam trafen wir uns oft am Fischwasser und beim Eisschiessen. Viele Stunden saßen wir nebeneinander, oft bei jedem Wetter. Wir plauderten über dies und das, am schönsten Platz auf unserer Erde, in der Natur.

Ah ja noch was! Der KIKERIKI ist politisch unabhängig! Er ist einfach bunt befiedert! Dieser KIKERIKI kräht so wie er es für richtig hält! Das kann einmal hoch vom Misthaufen geschehen, ein andermal von einer blühenden Wiese. Das Krähen soll ja WECKEN und nicht EINSCHLÄFERN. „Die etwas andere Zeitung“, wie im Untertitel zu lesen ist, soll für alle Menschen geschrieben sein! Herzlichst Franz Steinmann

Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: Franz Steinmann, 8160 Weiz, Kapruner-Generator-Straße 18, Telefon 03172/2406, Fax: DW 4, E-Mail:redaktion@kikeriki.cc Auflage: 50.000 Stück Druck und Grafik: Steinmann, 8160 Weiz Aus Gründen der Lesbarkeit wurde oft nur die männliche Form verwendet. Gemeint sind natürlich beiderlei Geschlechter. Satz u. Druckfehler vorbehalten. Für den Inhalt der Werbeinserate sind die jeweiligen Firmen verantwortlich. Eingesandte Texte und Bilder werden nicht zurückgesandt!

Gott schläft in der Natur, Gott träumt in den Tieren, Gott erwacht im Menschen.

Lieber PETER, wir plaudern einfach munter weiter. Unsere Geheimnisse kann ja eh keiner hören, denn Seelengespräche sind sehr leise. Danke Peter, dass ich dein guter Freund sein durfte.

Franz Steinmann, Weiz


eige Anz


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APRIL Ausgabe 2

Schön das es Dich gibt!

Auf dem Weg mit dem Auto von Weiz nach Pöllau sah ich in Kaindorf plötzlich vor mir einen Handbiker mit seinem Gefährt. Aus einer Intuition heraus überholte ich, blieb stehen und stoppte diesen "Rennfahrer". Um Nicht den aufgewärmten Körper des jungen Mannes zu strapazieren und abzukühlen, tauschten wir nur unsere Adressen aus. Dass ich bei dieser Aktion, wenn ich sie so nennen darf, einen Menschen traf, der noch dazu eine große Persönlichkeit ist, zählt zu meinem Glück.

sport. Wir Österreicher und nicht nur wir Steirer– und das sage ich bewusst, können sehr stolz sein auf unseren Manfred Putz. Er war schon in vielen Ländern (siehe rechter Kasten), vertrat uns bei den Olympischen Spielen in Peking und wird wohl auch nächstes Jahr bei der Olympiade in London dabei sein, wie er mir voller Optimismus versicherte. Trainiert wird gemeinsam mit allen Sportlern vom Team ROT WEISS ROT. Hier gibt es keinen Unterschied ob behindert oder gesund. (Anm. d. Redaktion: Das macht den KIKERIKI stolz). Was ich noch herausfand: Er liebt seine Tochter Bianca über alles und er mag es seinen Körper zu quälen, damit, es ihm gutgeht. Der KIKERIKI wird Dich noch öfters in Bild und Schrift begleiten und wenn er es schafft, soll er dir auch Glück bringen. Franz Steinmann

Bei einem Besuch in seinem Haus in Grafendorf bei Hartberg, durfte ich Manfred besser kennen lernen. Ich möchte hier nicht groß über sein tägliches hartes Training erzählen, oder über die vielen "Verpflichtungen", die er sich mit diesem Sport auferlegt hat, sondern kurz über den Menschen Manfred Putz. Am 30.06.1996, 26 jährig, nach einem Sekundenschlaf, querschnittgelähmt. Keinerlei größere äußere Verletzungen, aber der 6. Brustwirbel ist teilweise durchtrennt. Wie er mir weiter schilderte, hatte er als Montagetischler im Ostblock oft bis zu 13 Stunden täglich gearbeitet. Dieses Harte Arbeiten machte sich schon in der gesunden Beinen bemerkbar. Aber wie so viele Menschen ignorierte auch er, den Aufschrei seines Körpers. Heute wäre er vielleicht klüger, wie er meint, aber wie so oft im Leben, das Schicksal hat es anders gewollt. Er entdeckte sein Talent durch das Schicksal eines Unfalls. Er erzählt mir von seinen vielen Therapien, Arztbesuchen bis hin zur Chinesischen Medizin, die alle nicht wirklich helfen konnten. Irgendwann begriff er, dass dieses Suchen und Hoffen auf Heilung nur viel Zeit in Anspruch nahm und so wählte er den Weg zum Spitzen-

Anmerkung: Manfred Putz hält auch sehr offene Vorträge zum Thema Behinderung, WAS NUN? Die KIKERIKI Redaktion stellt gerne den Kontakt her!


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DAS INTERVIEW

mit dem Präsidenten des Steir. Dachverbandes Für Behindertenhilfe, Herrn Franz Wolfmayr.

ES BRENNT! ES KANN JEDERZEIT JEDEN VON UNS TREFFEN! KIKERIKI: Was glauben sie, warum kommt gerade unsere Landesregierung auf eine solche unglaubliche Idee, einen Teil Ihrer gemachten Schulden, auf den Rücken der sozial Schwächsten, der Behinderten, abzuarbeiten? WOLFMAYR: Vielleicht herrschte in der Vergangenheit zu wenig Diskussionen mit den verantwortlichen Politikern. Vielleicht aber sind die zuständigen Herren in ihrem Umfeld von solchen Schicksalsschlägen verschont geblieben und daher unwissend. KIKERIKI: Sehen Sie das auch so, Versprechungen vor der Wahl werden nach der Wahl nicht eingehalten (Kindergarten)? WOLFMAYR: Ja KIKERIKI: Gibt es seitens der verschiedenen Institutionen in der Vergangenheit Versäumnisse oder schwarze Schafe? WOLFMAYR: Wenn man überhaupt jemand eine Schuld geben kann, dann den gewählten Politikern, denn die sind die prüfende Hand. Nach einer genauen Prüfung durch das Land uns der zuständigen Bezirksbehörde, gibt es einen Verfahrensbescheid zur betroffenen Person und danach richtet sich, ob ein Pflegeplatz zugeteilt werden kann. KIKERIKI: Angeblich hat Hr. Landesrat Schrittwieser bei den vergangenen Gesprächen bereits deutlich gemacht, dass es bezüglich der 25% Einsparungen stur bleiben wird? (Natürlich kommt das Wort der Abfederungen wieder einmal vor, dient aber sicherlich nur, sich aus der Verantwortung zu stehlen.) WOLFMAYR: Vom Gesamtpaket wird es keine Abstriche mehr geben. Man wird sich einzelne Fälle genau anschauen. Dies

wird wahrscheinlich nur zur Willkür führen und den einzelnen Behinderten, ohne Fürsprecher, wieder durchfallen lassen. KIKERIKI: Können jetzt Proteste auf der Straße noch etwas ändern oder sieht man hier nur das Recht der Demokratie? WOLFMAYR: Man kann ja nicht bevor ein Problem entsteht aufzeigen, aber jetzt brennt es! Man hat natürlich auch noch die Hoffnung den Landtag in Graz umzustimmen. Große Bedeutung misst man aber den BürgermeisternInnen vor Ort zu, den die können die anscheinend unwissenden Politiker noch aufklären. KIKERIKI: Ist das Gesetz bereits beschlossen oder könnte man noch Kompromisse schliessen? WOLFMAYR: Es wird gar kein Gesetz beschlossen, sondern es gibt eine Verordnung und so braucht sich der Landtag mit diesem Thema gar nicht befassen. (Anmerkung der Redaktion: Wir nennen es drüberfahren über die Schwächsten) Man kann wirklich nicht alles mit Prozenten messen. Man kann im strengsten Fall gewisse Leistungen prüfen! KIKERIKI: Wie viele Arbeitsplätze gehen ungefähr verloren und was wird weiterhin geschehen, sollten die Politiker stur bleiben? WOLFMAYR: Betroffen sind der Dienstpostenbereich, die mobilen Dienste und Sonderverträge. Insgesamt wird es schon an die 1000 Kündigungen geben. Über weitere Schritte muss erst nachgedacht werden, da wir ein Miteinander mit den Politikern hoffen. KIKERIKI: Vielen herzlichen Dank Hr. Wolfmayr, das sie mir so kurzfristig und in der Hektik, bereits um 7.30 Uhr diesen sehr wichtigen Gesprächstermin gegeben haben. Wünsche uns allen, dass die Politik zur Einsicht kommt! Nachsatz der Redaktion: Jenen Menschen, denen es gut geht und die das Glück haben, nicht zu einer der vielen Familien zu gehören, die einen Benachteiligten betreuen müssen, sollen wissen! Wir können ja nicht wirklich glauben, dass die Einsparungen im Behindertenbereich unsere Taschen voller machen. Meint Ihr KIKERIKI


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Beim Läuten der Hochzeitsglocken

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Zum Muttertag Wia i a kloanes Kind no woar, kua Geld nit ghobt, für an Rosenstrauß, do hob i gwant, bin traurig gwen und ging verzogt, dann hinters Haus.

Foto: Langmann

Ein Automagazin veröffentlicht unter der Rubrik „Gruß aus Schilda“ außergewöhnliche Verkehrszeichen. Das Parkverbotsschild aus Salzburg fand ich besonders amüsant: Oben steht „Anfang“, darunter gleich „Ende“. Hier würde ich als Autofahrer sofort parken! Mir persönlich sind aber schon Straßenschilder ins Auge gestochen, die ich nicht nur Brautpaaren und Eheleuten ans Herz legen möchte: Aussicht freihalten Vor einem ebenerdigen Zimmerfenster fand ich eine Tafel mit der Bitte „Aussicht freihalten“. Dieses Schild würde ich jedem Brautpaar schenken, verbunden mit dem Wunsch, sich als Eheleute nicht gegenseitig die Sicht zu versperren. Am wichtigsten ist dabei wohl: Haltet euch immer die Aussicht auf Versöhnung frei. Freiheit aushalten Oft sieht man in der Stadt „Ausfahrt freihalten“. Auf einem Garagentor hat einer den Kommentar dazu geschrieben: „Freiheit aushalten“. Diese neckische Verballhornung trifft genau, worum es in jeder Ehe geht. Denn da gilt es auszutarieren, wie viel Freiheit, aber auch Nähe der andere braucht. Wird der Partner als Besitz betrachtet, entzieht er sich gleich wieder. Freiheit aushalten im Beruf, in der Freizeit, räumlich und zeitlich, das wäre für jede Ehe wünschenswert. Komm ins Offene In Tübingen schrieb ein Unbekannter auf eine Tür den Hölderlin-Satz: „Komm ins Offene, Freund!“ Wenn Frau und Mann vor Gott ja zueinander sagen, dann ist das der Aufbruch in eine offene Zukunft, ein offenes Land, das es gemeinsam zu entdecken gilt. Weil Gott der Wegbegleiter ist, braucht sich keiner vor dem Weg zu fürchten, nicht vor den Durststrecken, oder den steilen Anstiegen. Das meint Ihr Kaplan vom Weizberg Hannes Biber

Auf da Wiesen, find i Margarit´n, beim Boch dann a Vergißmeinnicht, gelbe Dotterblumen in da Mittn, wisch meine Tränen, schnell vom Gesicht. Mama hob i g´sagt zu mir, i hob ka Geld für rote Rosen, do hot´s mi zuwie druckt zu ihr und hot nit aufkehrt mi zan kosen. In ihre Augen stand´n Tränen mei Kinderl gib hiats recht guat acht, tua dir des zu Herzen nehmen, i sog dir, wos a Muatta glücklich macht. Merk dir oans mei liabes Kind, vergiß des nia, denk öfters drann, wenn du sie zuwie druckst zum Herzen, a Muatta d´größte Freud hobn kann. von Josefine Steinmann

Frohe Ostern wünscht Ihr Kikeriki


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APRIL Ausgabe 2

Begegnung der etwas anderen Art Am 25. März wanderten wir bei strahlendem Frühlingswetter vom Eibisberg zum hohen Zetz. Es war kurz vor Mittag, als wir auf dem Forstweg die letzte Lichtung vor dem Gipfel erreichten. Plötzlich flog etwa 20 Meter vor uns in geringer Höhe ein großer, schwarzer Hühnervogel vom Hang herunter und setzte sich, anfangs etwas geduckt, an den rechten Wegrand. Als wir in seine Nähe kamen, schlug er mit den Schwanzfedern ein großes Rad, spreitzte seine Flügel, sodass sie am Boden schleiften und kam uns mit gesträubten Kragenfedern und drohendem Kopfnicken langsam schreitend (ja, majestätisch schreitend!) entgegen. Er blieb immer wieder stehen und gab dann ganz eigentümliche, anfangs schleifende, später kehlige, urtümlich klopfende Geräusche von sich. Die grellroten Stellen über seinen Augen und die großen weißen Flecken am Flügelansatz und dem enormen Imponiergehabe, überzeugte mich als alte Heimatfilmkonsumentin, die in natura noch nie Ähnliches erlebt hatte, dass es sich hier um einen hormonüberfluteten, balzenden Auerhahn handelt, der sich in seinem Revier gestört fühlt. Wir standen uns auf Wandersteckenlänge gegenüber: Der Vogel immer noch nickend und gurgelnd und ich im Zwiespalt zwischen Flucht und Faszination. Sein Schnabel war scharf gebogen und kräftig und damit wollte ich nicht konfrontiert werden. Nach einigen Minuten visuellen Kräftemessens schritt er königlich ca. zwei, drei Meter auf die linke Böschung. Als sich der Hahn in Augenhöhe mit mir befand, stellte er sich wieder voll in Positur und gurgelte drauf los. Es war ein prächtiger, einmaliger Anblick, den ich mindestens zehn Minuten aus vollem Herzen genoss und um den mich viele Weidmänner beneiden würden. Leider hatte ich kein Handy dabei. Diese wunderbare Begegnung hätte ich gerne dokumentiert. Und allen, die an dieser Geschichte zweifeln, sei gesagt: Beim hl. Hubertus! Das ist KEIN Jägerlatein! Sowas kann man nicht erfinden. Das muss man erlebt haben! Waltraud Ackerl, Gleisdorf

Kaninchen Die Kollegen des Osterhasen Als Dekoration vor Häusern und in Gärten sind Hasen derzeit deutlich gehäuft anzutreffen. Bei der Haltung von lebenden Kaninchen sind einige Fakten mehr zu beachten. – Weil Kaninchen immer wieder gerne von Eltern für ihre Kinder erworben werden, möchte ich heute dieses Thema grob umreißen und einige Denkanstöße mitgeben. Haltung: Da Wildkaninchen in Gruppen leben, sollten auch Kaninchen in menschlicher Obhut jedenfalls paarweise gehalten werden. Werden zwei männliche Tiere miteinander gehalten, ist dies meist nur nach Kastration beider Rammler möglich. Gut funktioniert die Kombination eines Weibchens mit einem Männchen – wobei hier sehr bald Nachwuchs ins Haus stehen kann. Kaninchen sind sehr früh geschlechtsreif und können sich sprichwörtlich „wie die Kanikel vermehren“. – Eine rechtzeitige Kastration des Männchens kann Abhilfe schaffen. Keinesfalls sollten Kaninchen gemeinsam mit Meerschweinchen gehalten werden. Der Käfig sollte ausreichend groß sein und Raum für Unterhaltung und Beschäftigung bieten. Ein Auslauf im Freien bzw. in der Wohnung ist sehr wichtig, wobei dies im Wohnbereich nur unter Aufsicht zu empfehlen ist, schließlich nagen Kaninchen auch gerne an Tapeten, Teppichen, Telefonund Stromkabeln etc.. Beim Freigehege sollte unbedingt auf eine Rückzugsmöglichkeit und auf eine Überdachung gedacht werden – räuberische Gefahren lauern überall, sei es die Nachbarskatze oder ein hungriger Greifvogel. Kaninchen sind Höhlenbewohner und dämmerungsaktiv. Sie neigen im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung zu Überhitzung und Hitzekollaps, was im schlimmsten Fall tödlich enden kann.Fortpflanzung: Haben Sie zwei Jungtiere bei Ihnen zuhause aufgenommen, dann lassen Sie sich das Geschlecht vom Tierarzt Ihres Vertrauens bestätigen. Nicht selten kommt es zu „lustigen“ Überraschungen… . Kaninchen sind ab dem 4.Lebensmonat geschlechtsreif und können mehrmals im Jahr gedeckt werden. Die Trächtigkeitsdauer ist durchschnittlich 31 Tage. Die Jungtiere werden nackt und blind geboren, nach 9 Tagen öffnen sie die Augen und eine erste feine Behaarung ist sichtbar. Nach 5 Wochen können die Jungtiere vom Muttertier getrennt werden.Ernährung: Kaninchen in Hobbyhaltung benötigen in erster Linie viel Heu, dann Grünfutter und Wurzelgemüse und schließlich als kleinsten Anteil der Futterration kommerziell erhältliches Körner- bzw. Fertigfutter. Bei zu energiereicher Fütterung kann es sehr schnell zu Verfettung kommen. Übergewichtige Tiere neigen zu Haut-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wasser sollte jederzeit unbegrenzt zur Verfügung stehen. Ich wünsche Ihnen noch Frohe Ostern und einen braven Osterhasen! Prakt. Tierärztin Mg.med.vet Karin Rosegger 8673 Ratten, Kirchenviertel 12 0680 / 121 69 36


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Willkommen! Inmitten der waldreichsten Region Mitteleuropas, im oststeirischen Waisenegg, liegt der familienfreundliche, direkt am Waldrand gelegene „Gasthof zur Gemütlichkeit“. Für Sportliche gibt es einen hauseigenen Tennisplatz.

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Mit der Sonne unterwegs in Mureck Offizielle Inbetriebnahme der 1. österreichischen PhotovoltaikBürgerInnenanlage in Mureck am 2.4.2011. Die Sonne hat zahlreiche Besucher zur Inbetriebnahmefeier der SonnenEnergieBürgerInnenAnlage, kurz Seba genannt, in die festlich gestaltete Bioenergiehalle nach Mureck gelockt. Doch nicht nur das Wetter war optimal, auch die Stimmung der rund 200 Anteilszeichner und mindestens 300 zusätzlichen Interessenten und Ehrengäste war sonnig.

Gute Stimmung in der bis zum bersten gefüllten Bioenergiehalle.

Neben zahlreichen Besuchern aus der Region kamen auch Landeshauptmann Mag. Franz Voves, LH-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, LR Dr. Gerhard Kurzmann sowie in Vertretung von Bundes-minister Dr. Reinhard Mitterlehner Dr. Florian Haas und viele weitere Politiker und Energie-Experten um dieses Projekt zu würdigen. Der Festakt umfasste Stehtisch-Pressegespräche mit Visionären

Alle Mitwirkenden lt. Liste bei dem historischen Augenblick

aus der Region, Experten aus der Wirtschaft und Verantwortungsträgern bis hin zu kreativen Beiträgen der Schüler der Volksschule und Hauptschule Mureck. Ein eigens von der Musikschule Mureck komponierter Sonnenstrom-Marsch von Prof. Walter Rehorska wurde uraufgeführt und vor Ort als „Karl Totter-Marsch“ präsentiert. Für das leibliche Wohl sorgte das Wirtshaus-Restaurant Steirerland in Mureck. Am Nachmittag standen Führungen durch die Bioenergiebetriebe (SEEG, Nahwärme, Ökostrom und SEBA) auf dem Programm. Das große Interesse bei der Veranstaltung und das positive Feedback zeigen, dass „jetzt“ der passende Zeitpunkt für ein Umdenken zur vermehrten Verwendung von erneuerbarer Energie in der Bevölkerung gekommen ist. Wir sind mit dem Murecker Modell des virtuellen Haushaltskraftwerkes zur Eigenstromerzeugung auf dem richtigen Weg. Da die Energie der Sonne auf der ganzen Welt zur Verfügung steht, ist dieses Modell unter Einbeziehung der jeweiligen regionalen Gegebenheiten auch weltweit umsetzbar. Die Menschen selbst haben es in der Hand, mit den Ressourcen der Natur zu leben oder gegen die Natur zu wirtschaften. Wir werden nicht umhin kommen, mit unserer Energie sparsamer und mit unseren vorhandenen Ressourcen achtsamer umzugehen. Die generelle Forderung ist es, mittelfristig von den Fossilenergieträgern Öl, Gas, Kohle und Atomstrom auszusteigen und durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen. Mureck zeigt es der Welt vor, wie es geht. Mit dem „Murecker Energiekreislauf“, Biodiesel aus Raps und Altspeiseöl, Wärme aus den nachwachsendem Rohstoff Holz und Strom aus Biogas und aus Sonnenenergie.

Totter sen., LH Voves, Totter jun. mit Kindern Theresa Schreiner und Michael Hödl


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Zumba- nur ein Trend oder das neue Allround-Training für Körper, Geist und Seele?

Was ist Zumba? Es ist eine Kombination aus Tanz und Fitness zu heißen, lateinamerikanischen Rhythmen. Vor allem macht es einfach Spaß, und ganz nebenbei trainiert es Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Muskeln – Bauch, Beine, Po, Oberkörper – alles ist in Bewegung. Man muss nicht tanzen können und auch kein Fitness-Profi sein um ZUMBA zu lieben. ZUMBA ist Lebensfreude pur!

Was bewirkt Zumba? • Effektives Fettverbrennungsprogramm • Perfektes Anti-Aging • Koordination zwischen unseren Gehirnhälften und den Gleichgewichtssinn. • Mentaltraining für eine positive Lebensein stellung und mehr Wohlbefinden • Glücksgefühle, Stressabbau • Energie Aktivierung Worauf wartest Du noch? Komm und mach mit!! KONTAKT: Barbara Woath – Kopf des BAWOA-ZUMBA-TEAMS (www.bawoa.at – 0664 17 33 205) 10er-Blöcke und Abo’s können bei jedem Kurs von BAWOA-ZUMBA eingelöst werden. Alle Kursorte auf der Homepage ersichtlich!

BARBARA WOATH – Kurse laufend  Einstieg jederzeit möglich! Weiz, dienstags 19.30 Uhr Volkshaus, großer Saal Krottendorf donnerstags 08.30 Uhr Garten Generationen, Seminarraum Unterfladnitz donnerstags 19.00 Uhr Gemeindeamt, Gemeindesaal Thannhausen freitags 18.30 Uhr Gemeindeamt, Mehrzwecksaal ANMELDUNG: 0664 17 33 205

GABRIELA GLASER - ab 04.05 und 09.05.2011 Mitterdorf montags 20.00 Uhr Volksschule, Turnsaal Passail mittwochs 19.00 Uhr Volksschule, Turnsaal ANMELDUNG: 0676 76 06 311

BIRGIT BERGER - ab 02.05. und 11.05.2011 Birkfeld montags 19.00 Uhr Hauptschule, Gymnastikraum Anger mittwochs 19.00 Uhr Volksschule, Turnsaal ANMELDUNG: 0664 12 49 336

ULLI HIRZER – ab 06.05.2011 Pischelsdorf freitags 19.00 Uhr ANMELDUNG: 0681 205 90 259

Cafe Zeitlos, Dancebox (gg.Billa)


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Kritisch

Betrachtet!

Entmündigung, Angepasstheit, Gier und Geiz sind die gefährlichsten Zivilsationsgifte unserer Zeit. Normal wäre es selbstverständlich, dass die Massenmedien den totalen Ausverkauf der Grundrechte und Ideale des Menschen aufzeigen und vehement Alarm schlagen müssten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Entmündigung des Staatsbürgers wird in vielen Fällen erst durch Aktionen der Medien von der Politk aufgegriffen und zu Gesetzen gemacht, die Grundrechte und Freiheit des Menschen immer mehr einschränken. Die Geschäfte dieser medialen Machthaber, mit den Grund-ängsten ihrer Konsumenten, führen zu einem immer enger werdenden Korsett von Verordnungen und Einschränkungen der persönlichen Freiheit und zu einer übermächtigen Verwaltung und Kontrolle des gesellschafftlichen Lebens. Die zahllosen Opfer dieser Entwicklung sind meistens die Schwächsten und Ärmsten in unserer Gesellschaft. Ihnen wollen wir helfen und aufzeigen wo Unmenschlichkeiten und Ignoranz, Ideale und Existenzen kaputt machen. Diese Blitzlichter für Hilfe zur Selbsthilfe und mehr Menschlichkeit heißen bei KIKERIKI… …Helden des Alltags „Da ist was im Busch“ In seiner schmucken, dunkelblauen Uniform steht er da. Im Namen des Gesetzes zum Schutze des Souveräns muss er Gesetzesbrecher fangen. Es ist gar nicht so leicht, einen aufs Bild zu bekommen der zu schnell ist. Immer wieder muss er die Kamera verschwinden lassen und sich selber hinter dem Gebüsch verstecken. Er hat den Platz beim Gebüsch schon deshalb hier gewählt. Nach seinen Erfahrungen ist die Ausbeute hier sehr gut. Mit der Toleranzgrenze dürfen sie ja 37,5 fahren,

Auflage: 50.000

da kann man diese Raser nicht wirklich anzeigen. Wenn man sich nicht versteckt und auch noch die Kamera sichtbar ist, kann man keine Beweismittel anfertigen um die Gesetzesbrecher zu überführen. In der Polizeischule hat man ihm gelernt, dass Wichtigste ist die Prävention, Motivation und eventuell Verwarnung. Er hatte sich bei seinen ersten Einsätzen genau danach gehalten und sich für alle Straßenbenützer sichtbar gezeigt. Oft hatte er auch viel Zeit in Gespräche und Erklärungen investiert. Wirklich ein gutes Gefühl, ein Erfolgserlebnis hatte er dabei. Die Saat begann auch aufzugehen. Einige der Autofahrer hatten auch gelernt Selbstverantwortung zu übernehmen. Alles war also gut gegangen bis ihn dann sein Vorgesetzter mit einer Frage irritierte. „Wieso haben sie keine Anzeigen gebracht, zwanzig Anzeigen sind normal?“ Eigentlich brauche ich also Schnellfahrer! Ich kann mich nicht damit aufhalten zu motivieren um die Gesetze einzuhalten, war damals seine Erkenntnis. Das obere Ziel, die Motivation Gesetze einzuhalten muss also einer Abzocke um jeden Preis geopfert werden. Prävention wird bewusst unterlassen um Geld zu kassieren. Angeblich wird auch zentral in allen Budgets bereits ein fiktiver Bußgeldbetrag eingeplant. Geld ist also wichtiger als dabei zu helfen die Gesetze einzuhalten. Hin und wieder denkt unser Freund und Helfer wehmütig an die herrliche Zeit am Anfang zurück, als er noch Motivator sein durfte. Er erinnert sich auch an das Gefühl eine gute Arbeit geleistet zu haben. Dann wird er wirklich zornig und fragt sich: Warum schauen verantwortungsvolle Politiker untätig zu, anstatt denen die diese absurde Entwicklung herbeigeführt haben auf die Finger zu klopfen, denn sie wissen nicht was sie tun. Doucha

Orte: Weiz u. Umgebung, Etzersdorf-Rollsdorf, Gutenberg, Kleinsemmering, Passail, Fladnitz/T., St. Kathrein/Off., Heilbrunn, St. Ruprecht/R., Puch, Floing, Anger, Birkfeld, Koglhof, Strallegg, Gasen, Fischbach, Alpl, St. Kathrein/H., Ratten, Rettenegg, St. Radegund, Kumberg, Stenzengreith, Eggersdorf, Gleisdorf u. Umgebung, Gr. Pesendorf, Pischelsdorf, Hirnsdorf, Sinabelkirchen, Gersdorf-Gschmaier, Laßnitzhöhe, Nestelbach, Markt Hartmannsdorf, St. Margarethen, Semriach, St. Johann b. H., Stubengerg/ See, Kaindorf, Pöllau b. H., Vorau, Waldbach, Wenigzell, St. Jakob i. W., Mönichwald, Bad Waltersdorf


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Gedanken zur Zeit Sparpaket. Tja, das hört sich so an, als bekäme man etwas. Sparbudget, auch so ein politisches Wort. Klingt auch, immer noch, nach Budget. Als wäre ansatzweise Geld vorhanden. Ist es aber nicht, im Gegenteil. Ist es aber nicht, im Gegenteil. Spätestens jetzt, wo drastische Kürzungen, gerade im Sozialbereich, anstehen, begreift auch der politisch Desinteressierte die klassische Wut des so-genannten " kleinen Mannes", die Empörung zwischen Stammtischgefecht und Großdemonstration. Und selbst der Dümmste versteht: Hier sollen einzelne für die Misswirtschaft von Regierungsparteien bezahlen. Klar, obwohl Österreich als siebentreichste Land der Welt eingestuft ist, und auch immer noch diverse Mittel für Euro-Rettungsschirm und Banken zur Verfügung stehen dürften, muss gespart werden. Nur sollen eben ausgerechnet jene sparen, die ohnedies nicht über ihre Verhältnisse gelebt haben, nicht verantwortlich sind für falsche Entscheidungen und Staatsverschuldung. "Kürzungen im Sozialbereich", das klingt ja auch ziemlich abstrakt und anonym. Ein Begriff aus der Politik eben, eine Regierungsphrase. Aber dahinter verbergen sich eben auch lauter echte Menschen. Junge und Alte etwa, Kindern, Schüler, Studenten, Kranke und Behinderte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, Alleinerzieher, Alleinverdiener. Allesamt sind sie vor allem eines: allein gelassen. Durch gekürzte Therapien und Famillienentlastungen, gestrichene Förderungen, Schwächung der Mittel bei den und für schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. So großartige Vereine und soziale Einrichtungen wie die Lebenshilfe, die Chance B, Christina lebt und ähnliche wichtige Organisationen stehen nun einer echten Existenzbedrohung gegenüber. Werden die von der Regierung geplanten Maßnahmen durchgesetzt bzw. wird der vorbereiterte Entwurf beschlossen - in genau 17 Tagen -, dann werden nicht nur viele Angestellten gekündigt werden müssen oder aber für ihren ohnehin schon recht knapp bemessenen Lohn noch mehr arbeiten, sondern es werden auch viele Familien mit der Pflege ihre Angehörigen überfordert sein. Entweder damit, oder aber mit den hohen Kosten für einen Platz im Heim. Und so schön und teuer ein Heim auch sein mag, ein Daheim ist es doch den wenigsten Betroffenen. Von der Familienentlastung geht es also leider zurück zur Belastung, wie vor Jahrzenten. Und wenn schon Sprache untersucht wird, dann nicht nur Wörter wie Budget oder Sparpaket, sondern auch solche wie Be- und Entlastung. Wir wissen nicht, wie viel man-

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che behinderten oder dementen Menschen wirklich mitbekommen von ihrer Umwelt, wissen nicht, was Kinder oder Schwerkranke schon oder noch zu begreifen imstande sind - aber wir wissen auf jeden Fall: Last ist ein allzeit gefürchtetes Wort. Kein Mensch möchte die Last eines anderen sein, die Ursache für Belastung. Kein Mensch und sei er noch so eingeschränkt, kann sich mit dieser, wenn auch nur vage in der Luft liegenden Stimmung wohlfühlen. Und nun soll diese Last, die auch wieder aus jeweils einzelnen Menschen besteht und nicht aus einer zu verringerten Geldsumme, noch schwerer gemacht werden. Für viele Beteiligten bedeutet das: weniger oder gar keine Freizeit mehr, noch weniger Geld, noch weniger eigenes, einziges Leben. Eine Regierung, die bei den Schwächsten anfängt zu sparen - und in einer Gesellschaft sind das nun einmal behinderte Menschen, Schwerkranke, Alte, Demente, Kinder und Jugendliche, auch Tiere -also alle, die auf Hilfe, Pflege, Unterstützung angewiesen sind und nicht allein oder für sich selber kämpfen können, muss sich herbe Kritik also schon gefallen lassen. Ebenso den fast naiv klingenden Einwand, warum denn nicht einfach bei den immens hohen Gehältern, Zu-lagen, Abfertigungen und Pensionen in Politik und Wirtschaft zuerst gespart wird. Oder, noch naiver ausgedrückt, warum bei geplanten Schließungen bis zuletzt sinnlos investiert wird. So droht etwa dem berühmten LKH Enzenbach, das angeblich über die modernste Infefktionsabteilung in ganz Europa verfügt und in den letzten Jahren um knapp 11 Millionen Euro umgebaut wurde, die Schließung im nächsten Jahr. Das hört sich verdächtig nach einem Schildbürgerstreich a. Und daß um die Special Olympics gekämpft, geworben und gerungen wird, ist wohl löblich, aber angesichts der Tatsache, dass nur sehr wenige behinderte Menschen Sportler sind und sehr viele doch eher einer aufwändigen Pflege bedürfen, auch relativ absurd. Oder um es mit Jacues Tati zu sagen, quasi als Alternative zum herkömmlichen Sparpaket:" Es gäbe einen Weg, sämtliche Wirtschaftsprobleme zu lösen: Man müsste die Selbstfälligkeit steuerpflichtig machen." "Eigentlich brauchen alle Menschen das Gleiche: Zeit, Zuwendung, Zärtlichkeit, konstruktive Kritik, füreinander da sein!" geschrieben von Andrea Sailer, Schriftstellerin aus Weiz


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APRIL Ausgabe 2

In KIKERIKI´s eigener Sache Dieser Teil der Zeitung war eigentlich nicht geplant, soll aber meine große Überraschung und Freude wiederspiegeln. Am Donnerstag, den 24. und 25. März wurden die ersten 50.000 Stück KIKERIKI Nachrichten an die Haushalte verteilt. Schon am Montag darauf hatte ich ein Echo von beinahe 100 Rückmeldungen per Mail, SMS und vielen Anrufen und es wurden immer mehr. Es ist für mich ein sehr, sehr aufregender ANFANG. Ich habe bereits mit vielen LeserInnen Kontakt aufgenommen, um bessere Adressdaten zu bekommen, dies wäre für die Zukunft sehr wichtig, wenn sie etwas beitragen wollen. An den folgenden Wochenenden besuchte ich schon viele Menschen um Ihnen zu zeigen, dass ich für Sie ab sofort auch persönlich greifbar bin. Für mich, der ja völlig allein arbeitet, sind die LeserInnen das Wichtigste überhaupt. Sie sollen ja auch in Zukunft kräftig mitgestalten, damit wir so viel wie möglich an interessanten Themen bringen können. Es wäre schön, wenn sie mir Ihre Wünsche, aber auch Ihre Kritik, mitteilen würden, damit UNSER Hahn auch weiterhin Aktuelles krähen kann! Bitte um Verständnis, kann nicht immer alle Wünsche erfüllen! Mit Ihren vielen Rückmeldungen haben Sie liebe LeserInnen mein Herz stark berührt, DANKE.

Ihr glücklicher KIKERIKI

Leser

Brief

Nach der Lektüre von „KIKERIKI“ möchte ich als erstes Frau Sailer meine Hochachtung ausdrücken, da sind wir auf einer Wellenlänge. Zum Thema „Einkaufszentrum Weiz“ darf ich hinzufügen, dass mir diese Gedanken vertraut sind, denn ich habe in den späten 70-Jahren meine Diss über die Verkehrsplanung von Linz mit den Schwerpunkten Umweltschutz, Energiepolitik und Raumplanung geschrieben, ich kann Ihren Gedanken sehr wohl folgen.

Schöne Grüße aus Vorau Mag. Dr. rer.soc. oec. Josef Steiner

Leser

Brief

„ Kräht der Hahn am Mist, ändert sich´s Wetter oder es bleibt wie´s ist“, lautet eine oft zitierte Wetterregel, wenn es um das launische Verhalten des Wetter geht. Hinsichtlich Printmedien könnte man diesen Spruch vielleicht so umformulieren: „Kräht der KIKERIKI am Zeitungsmist, so ändert sich ide Zeitungslandschaft oder sie bleibt wie sie ist!“ – Dass sie nicht so bleibt, wie sie bisher ist, das wünsche ich dir, lieber Franz, als Herausgeber und Initiator, ganz und gar, d.h. es mögen deine KIKERIKI-Nachrichten rasch einen fixen Platz in der Region Weiz und Umgebung bekommen. Denn viele Inhalte, so wie sie die erste Ausgabe aufzeigt und offensichtlich wegweisend für die nächsten Ausgaben sein dürften, sind es wert, ans Licht der Öffentlichkeit zu gelangen. Mir gefällt die unterhaltsame, informative Mischung aus Ratgebern und Kritikern, die Vielfältigkeit an Themen, die für alle Leser und Betrachter einen Zugang ermöglichen. Ich wünsche dir, dass du den langen Atem hast, dieses Medium in die Zeit zu führen, mit jeder Ausgabe fortzuentwickeln und somit künftig die Zeitungslandschaft von Weiz und Umgebung zu bereichern. Ich finde es auch sehr fein, dass du eine bemerkenswerte Autorin, nämlich Andrea Sailer, schreiben lässt. Ich nehme an, sie wird sich Monat für Monat in den „KIKERIKI-Nachrichten“ äußern? mit ihren „Gedanken zur Zeit“ in der ersten Ausgabe spricht sie eine Thematik an, die auch mich sehr beschäftigt, mit einem grollenden Blick zu den Politikern des Landes. Peter Gruber Schriftsteller, Wien


APRIL Ausgabe 2

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Leser

Brief

Leserbrief zu „Gedanken zur Zeit – von Andrea Sailer“, Ausgabe 1, Seite 11

Wie krank ist unsere Gesellschaft? Würde man mir die Frage stellen, ob mich die Bettler stören, würde ich antworten: „ Mich stört eine Gesellschaft die Menschen so weit benachteiligt und ausgrenzt, dass sie betteln müssen.“ Ein Bettler verschandelt keine Straße oder kein Geschäftsportal, sondern ist eine Mahnung an unsere immer herzloser werdende Gesellschaft. Alle sozialen Initiativen sind sicher zu begrüßen und sollten so weit wie möglich unterstützt werden. Eine völlige Lösung der sozialen Probleme wird aber erst durch das Königreich Gottes vollständig realisiert werden. Im 72. Psalm kann man lesen: „Es wird Gott leid tun um den Geringen und den Armen. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen.“ Die Gesellschaft ist zweifellos krank, wenn viele im Überluss leben und einige betteln müssen. Ing. H. Schober, Weiz

Leser

Brief

Man trifft ihn in den Straßen von Weiz Bajazzo In der Hand schwingt er sein Zepter, lächelt jeden Menschen an, doch in seinen schönen Augen, ich auch Tränen sehen kann. Spielt Bajazzo mimt den Frohen, neigt sich tief und sieht mich an, zeigt sein allerschönstes Lächeln, doch ich Tränen sehen kann. Heut spielt er den Pantomime, zog sich ganz in Silber an, Trägt Zylinder und Triangel ich die Tränen sehen kann. Winkt mir zu mit rotem Handschuh, strahlt mich voller Sanftmut an, kann ich helfen, frag ich leise, weil ich Tränen sehen kann. Schau’n Sie, sagt er voller Wehmut sehn sie meine Schuhe an, ich hab schrecklich kalte Füße und ich Tränen sehen kann. Zitternd steht er auf dem Sockel, friert und hat fast gar nichts an. geb’ beschämt ihm einen Geldschein und er Tränen sehen kann. Dankbar küsst er meine Hände, lächelt voller Glück mich an, lässt erstarren seine Mine doch ich Tränen sehen kann. Ute Schuster Weiz-Ponigl

BÜRO LANDESHAUPTMANN Mag. Franz Voves Der Hahn bringt´s – und zwar die News aus der Region. Mit einem kräftigen KIKERIKI sorgt die „etwas andere Zeitung“ für amüsante und abwechslungsreiche Berichterstattung und Information. Somit wünsche dem „frisch geschlüpften“ engagierten Team rund um Herausgeber Franz Steinmann alles Gute und weiterhin viel Erfolg sowie den Leserinnen und Lesern von KIKERIKI auch in Zukunft viel kurzweiliges Vergnügen. Mag. Franz Voves Landeshauptmann der Steiermark


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APRIL Ausgabe 2

Aufbruchstimmung in Pischelsdorf beteiligten sich bereits mehr als 40 Firmen und es können durchaus noch mehr werden. Herr Kothgasser, Fleischer und Gastronom meldete sich zu Wort. Er wies darauf hin, dass sich die einzelnen Betriebe jetzt bemühen müssen, die Gewinnspiel Leidenschaft an den Kunden weiter zu transportieren. (Anmerkung der Redaktion: Durch das persönliche Kennenlernen der verschiedenen Pischelsdorfer Persönlichkeiten, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Aktion in geschickten Händen liegt.) Die Verlosung des 1. PKWs, soll bereits am 9. u. 10 Okt .2011, beim großen Weinlese- u. Trachenfest über die Bühne gehen. Die KIKERIKI Nachrichten wünschen allen Beteiligten den erhofften Erfolg, den es sicher geben wird.

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Der TV Pischelsdorf hat sich in nur 6 Monaten neu orientiert, wie uns Dkfm. Puntschuh bei einer Pressekonferenz mitteilte. Präsentiert wurde im wunderschönen Gebäude der Raiffeisenbank Pischelsdorf. Wie auch in vielen kleineren und größeren Orten, wird auch hier versucht die Menschen der Region, mit ihrer Kaufkraft zu binden. Durch die hohen Treibstoffpreise kann das sicher in naher Zukunft gelingen. So wurden viele Betriebe im Ort motiviert, ein Gewinnspiel der besonderen Art, zu wagen. Es werden nämlich wie von Herrn Posnitz angekündigt, gleich mehrere Neuwagen der Marke Renault zu gewinnen sein. Durch das Verteilen von kostenlosen Gewinnlosen bedankt man sich bei jedem Einkauf oder Dienstleistungen von zu Pischelsdorf gehörenden Betrieben, bei seinen Kunden. Schon beim Start am 8. April,

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Rasch handeln gefragt: Der blinde Fleck im Gesundheitswesen Bedroht von den schwerwiegenden Folgen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) kommen die Betroffenen zurzeit nicht in den Genuss der für sie besten Behandlung.

WORUM ES GEHT: 20 Prozent aller 65- bis 74-jährigen und 35 Prozent aller 75- bis 83-jährigen Menschen sind von der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) betroffen: Die Zahl der Neuerkrankungen in Österreich liegt derzeit bei 3.500 Fällen im Jahr!

abgeltung sowohl für die Erstellung der Diagnose als auch für die Behandlung unklar bzw. unbefriedigend ist.

Mehr als 200.000 Österreicher – die meisten davon im reiferen Alter – leiden unter der Augenkrankheit „Altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD). Prof. Dr. Gerhard Kieselbach, Präsident des Vereins Österreichischer Augenchirurgen: „Bis vor einigen Jahren waren die Formen der Erkrankung nicht behandelbar und führten unweigerlich zu dramatischem Verlust der Sehkraft bis hin zur vollständigen Erblindung.“

GLEICHSTELLUNG GEFORDERT Die Fakten: Sowohl die zur Diagnose benötigten Untersuchungen wie auch die zur Behandlung erforderliche Medikamentenabgabe wird zurzeit nur den Augenkliniken und nicht den Fachärzten abgegolten. Die Folgen: Zehntausende Patienten – Tendenz steigend – müssen in ganz Österreich lange Anfahrtswege und Wartezeiten hinnehmen, um zu einer Diagnose bzw. Behandlung zu kommen. Und: Die Kliniken können den wachsenden Ansturm bald nicht mehr bewältigen. PVÖ-Präsident Karl Blecha: „Seit vielen Jahren kämpfe ich gegen die Etablierung einer Zweiklassenmedizin, kämpfe ich gegen ein Gesundheitswesen, in dem sich nur die Reichen die notwendigen Behandlungen leisten können und die weniger Begüterten – mit einer Pension von oft nicht einmal 1.000 Euro – leiden müssen!“

Mittlerweile gibt es in Österreich zugelassene Wirkstoffe zur erfolgreichen Behandlung. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich aber, dass nur ein verschwindend geringer Teil der betroffenen Patienten in den Genuss dieser aussichtsreichen Behandlung kommen kann, da die Leistungs-

Deshalb fordert der Österreichische Seniorenrat: Wie in anderen vergleichbaren Ländern (etwa: BRD, Frankreich) müssen Diagnose und Behandlung auch bei uns in den Ordinationen der niedergelassenen Fachärzte bezahlt und damit möglich gemacht werden.

Sie treten gemeinsam für eine verbesserte Behandlung von Patienten mit AMD ein (v. l. n. r.): Prim. Susanne Binder, Vorstand der Augenabteilung der Rudolfstiftung, Seniorenrats-Präsidenten Dr. Andreas Khol und Karl Blecha, Prof. Dr. Gerhard Kieselbach, Präsident des Vereins Österreichischer AugenchirurgInnen, Mag. Irene Vogel von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

Foto: Schedl


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ermöglicht wird.In nächster Zeit wird noch eine weitere Fahrt nach Liezen durchgeführt: Avalon (Verein für soziales Engagement im Bezirk Liezen) koordiniert im Bezirk Liezen die gesamte Sozialarbeit und bietet dabei auch Notschlafstellen und Krisenwohnungen an.

Der Jugendbeirat auf Exkursion im PSD in Feldbach

Das Kunsthaus Weiz lädt ein!

Um einen besseren Überblick über die Thematik von Notschlafstellen und Krisenwohnungen gewinnen zu können, führt der Jugendbeirat der Stadt Weiz mehrere Exkursionen zu bereits etablierten Einrichtungen in der Steiermark durch. Nach der Fahrt nach Graz, in der Angebote der Stadt Graz und der Caritas Steiermark besichtigt wurden (Schlupfhaus, Arche 38 und Mobile Streetwork Volksgarten), stand bei der letzten Exkursion der PSD (Psychosoziale Dienst) des Hilfswerkes Steiermark in der Oedterstraße in Feldbach im Mittelpunkt des Interesses. Neben einer Beratungsstelle, einer psychotherapeutischen Beratung und einer Drogenberatung kann hier auch eine mobile sozialpsychatrische Betreuung (24-Stunden-Journaldienstbetreuung) für sozial-schlecht gestellte bzw. psychiatrisch erkrankte Personen in Form von 12 Trainingswohnungen angeboten werden. Die Mieter, die vom PSD ausgewählt werden, müssen dabei selber für die Bezahlung der geförderten Wohnungen aufkommen.

Im Weizer Kunsthaus warten auch in den nächsten Wochen wieder zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte: von der Osterbluesnight am 23.4. über das Gastspiel des Haydn-Quartetts anlässlich des 85. Geburtstages des Weizer Ehrenbürgers Prof. Hannes Schwarz am 27.4. bis zum Konzert der Kameradschaftskapelle am 30.4. reicht dabei die Palette im April. Und im Mai warten unter anderem Highlights wie das NAZARETH-Konzert am 6.5., das schon ausverkaufte Kabarett mit Michael Niavarani und Viktor Gernot am 9.5., die Klangvision mit der Pannonischen Philharmonie am 13.5. und das Konzert der Wiener Sängerknaben am 20.5.!

Zusätzlich gibt es in der Oedterstraße zwei Übergangswohnungen für Menschen ohne Wohnmöglichkeit. Dieses Wohnangebot, in dem strenge Regeln und Ordnungsvorschriften gelten, kann maximal ein Monat lang bzw. im Bedarfsfall kurzfristig auch als Notschlafstelle genutzt werden. Und schließlich können psychisch kranke Menschen auch noch vollzeitbetreute Wohnungen nutzen. Das PSD stellt somit in seiner Kompaktheit ein überaus interessantes

Die Osterbluesnight am Samstag, 23. April findet heuer erstmals im Café LifeArt im Kunsthaus statt. Hauptact ist die Weizer Gruppe Thanx, ein Garant für höchsten Musikgenuss und energiegeladenen Rock und Blues fernab vom musikalischen Mainstream. Rechtzeitig zur Veranstaltung erscheint das 5. Album der Band. Als ein Höhepunkt gilt sicherlich der Gastauftritt von Boris Bukowsky. Weiters zu Gast sind die No Stress Brothers feat. Mike Sponza, der schon durch ganz Europa tourte und dessen letzte CD von Fachzeitschriften als eine der besten der italienischen Bluesszene in den letzten Jahren bezeichnet wurde. Übrigens schon am 24. April findet um 11 Uhr die nächste Veranstaltung statt: das ORF Radiofrühschoppen mit der Elin-Stadtkapelle bei freiem Eintritt!

Eine Abordnung des Weizer Jugendbeirates besuchte in Graz und Feldbach beispielhafte Projekte im Bereich „Notschlafstelle und Übergangswohnungen“.

Angebot dar, das primär durch die gute Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung der Sozialhilfeverbände der Bezirke Feldbach und Fürstenfeld

Die legendärste schottische Hardrockband ist in Weiz: Nazareth gastiert mit „The big dogz Tour“ am 6. Mai im Kunsthaus. Als Vorgruppe ist Last like deep zu hören.


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APRIL Ausgabe 2

Allgemein Mediziner Diabetes mellitus – die Epidemie des 21. Jahrhunderts (Zuckerkrankheit oder honigsüßer Durchfluss). Bereits in der Antike kannte man diese Erkrankung. Damals wurde die Diagnose durch eine Geschmacksprobe des Urins, der bei Zuckerkranken einen süßlichen Geschmack aufweist, gestellt. Wie entsteht Diabetes? Diabetes mellitus ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffwechselerkrankungen die als gemeinsames Leitsymptom eine Überzuckerung des Blutes aufweisen. Im Verdauungsapparat werden Kohlenhydrate (z.B. aus Früchten, Getreideprodukte, Kartoffeln, Mais, Reis) zu Traubenzucker umgewandelt, der dann über die Darmwand ins Blut aufgenommen wird und so im ganzen Körper verteilt werden kann. In der Bauchspeicheldrüse wird das Hormon Insulin gebildet. Insulin bewirkt die Aufnahme von Glukose in die Zellen entweder zur Energiegewinnung oder zur Speicherung in Leberund Muskelzellen. Darüber hinaus beschleunigen hohe Insulinwerte zusätzlich die Aufnahme von Nahrungsfetten und hemmen den Abbau des gespeicherten Fettes. Im Wesentlichen wird zwischen zwei Formen der Erkrankung unterschieden: Diabetes mellitus Typ 1 = Insulinmangel-Diabetes (ca. 5-10%) Die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse werden hiebei durch körpereigene Abwehrstoffe, sog. Antikörper, zerstört. Diabetes mellitus Typ 2 (ca. 90%) Fälschlicherweise wird er gerne als „Altersdiabetes“ bezeichnet, da aber verstärkt Jugendliche an Übergewicht und Fettleibigkeit leiden, werden immer mehr Teenager und junge Erwachsene „Altersdiabetiker“ Der Typ-2-Diabetes entsteht durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin Darüber hinaus gibt es noch seltenere Formen des Diabetes: Der Schwangerschaftsdiabetes tritt in der Schwangerschaft auf und verschwindet in weiterer Folge wieder. Bei sekundärem Diabetes entwickelt sich die Zuckererkrankung als Folge von anderen Krankheiten. Typ-2-Diabetes ist besonders bei Personen zu beobachten, die Diabetes-Erkrankungen in der Familie haben,übergewichtig sind, sich zu wenig bewegen und eine schwach ausgebildete Muskulatur aufweisen, einen erhöhten Blutdruck haben erhöhte Blutfette (Cholesterin und Triglyzeride) aufweisen in einer vorangegangen Schwangerschaft einen Gestationsdiabetes entwickelt haben. Welche Symptome treten auf? Häufiges Wasserlassen (Polyurie), starker Durst (Polydipsie), geringer Appetit und Gewichtsverlust, Heißhungerattacken (besonders zu Beginn der Krankheit), Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kraftlosigkeit, Mundtrockenheit und nächtliche Wadenkrämpfe.

Prognose: Bei beiden Diabetesformen können sich Folgeerkrankungen entwickeln. Diabetische Spätkomplikationen bilden sich erst nach einigen Jahren aus. Die Behandlung besteht zunächst in guter Zuckereinstellung und guter Zuckerkontrolle. Der Blutzuckergehalt sollte dem von Gesunden entsprechen. Zur Therapie gehört neben einer Lebensstil-Behandlung eine genaue Kontrolle und gute Einstellung der Blutfett- und Blutdruckwerte. Nur eine sorgfältige Kontrolle der Zuckerkrankheit und aller begleitenden Risikofaktoren kann die Wahrscheinlichkeit für diabetische Spätschäden vermindern oder diese sogar verhindern. Dr.med. Hinkelmann Allgemein Mediziner Werksweg 40 8160 Weiz Tel.: 03172/2357

Hilfe, mein Kind hat Läuse… Kopfläuse sind Parasiten, die nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben.Im Gegenteil, auf sauberem,langem und gepflegtem Haar fühlen sie sich besonders wohl. Sie sind äußerst ansteckend.Sie wandern und klettern von Haar zu Haar, können über Bürsten,Kämme und Stofftiere von einem Kopf zum nächsten gelangen (Läuse können sogar schwimmen!).Sie sind 2bis 3,5 mm lang und im Gegensatz zu Flöhen können sie nicht springen. Weibliche Laus produziert etwa 100 Eier (Nissen), die sie mit einem wasseunlöslichen Kitt an der Haarbasis befestigt. Aus der Eiern schlüpfen nach cca.neun Tagen die Larven. Leere Nissen schimmern weiß bis perlmuttartig.Gelbliche bis bräunliche Nissen deuten auf einen akuten Befall hin. Kopfläuse ernähren sich vom Blut. Dabei dringt der Speichel in die Wunde ein, der einen starken Juckreiz verursacht. Läuse sind unempfinlich gegen Wasser und Kälte. Es sind spezielle Shampoos erforderlich, um die Parasiten und die Nissen abzutöten.Wichtig ist, dass die Gebrauchsanweisung streng beachtet wird, ansonst gibt es nach zwei bis drei Wochen erneut Läuse. Hauptursache für ein Versagen der Therapie ist meistens eine unzureichende oder falsche Anwendung der “antilausmitteln”.Da diese Medikamente eine schwächere Wirkung auf die Nissen haben, ist eine zweite Behandlung 8-10 Tage nach der ersten Anwendung notwendig. Um Weiterverbreitung zu verhindern, ist eine gründliche Reinigung der Kämme, Bürsten, Handtücher und Bettwäsche notwendig (mindestens 60 Grad).Was nicht waschbar ist, kommt in einen verschlossenen Plastikbeutel oder in eine Gefriertruhe. Die unmittelbare Umgebung, Schule oder Kindergarten sind zu informieren Dr.med.Michaela Pinkas Facharzt f. Kinderheilkunde Göttelsbergweg 5 c, 8160 Weiz Tel. 03172/ 3645


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Die Knoblauchrauke Kräuterpädagogin Barbara Kahlhammer

Volksname: Knoblauchhederich, Lauchkraut, Knoblauchskraut oder Lauch-Hederich Die Knoblauchrauke wächst gerne in Gebüschen, in der Nähe feuchter Hecken, in Auwäldern, im Unterholz von Laubwäldern und manchmal auch zwischen alten Mauersteinen. Sie liebt nährstoffreichen, feuchten Boden und wächst am liebsten im Halbschatten. Man sammelt die Knoblauchrauke von März bis August und verwendet zum Kochen die Blätter und Blütenknospen, seltener auch die Wurzel. Die Knoblauchrauke ist ein milder Ersatz für Bärlauch und hat den Vorteil, dass man sie schwer mit anderen oder giftigen Pflanzen verwechseln kann. Sie riecht und schmeckt äußerst aromatisch nach Knoblauch und ist im Frühling eine nährstoffreiche Ergänzung zu unserer Nahrung. Das gesunde Kraut gehört in eine Frühjahrskur zur Stärkung unserer Abwehrkräfte. Man verwendet die Blättchen als Würze für Suppen, Salate, Aufstriche, Beilagen und Gemüsespeisen. Die Pflanze eignet sich nicht zum Trocknen, man kann sie aber einfrieren oder in Essig einlegen. Am besten schmeckt sie aber frisch! Die Pflanze wird 50-80 cm hoch. Sie hat einen aufrechten Stängel mit gestielten Blättern, deren Ränder gezähnt sind. Die unteren Blätter sind nierenförmig, die oberen charakteristisch herzförmig. Die weißen Blüten mit vier Kronblättern stehen in endständigen Trauben. Die Blätter verströmen beim Zerreiben einen kräftigen Lauchgeruch.

In der Volksmedizin diente die Pflanze als Mittel gegen Gasansammlungen, Koliken sowie Nierensteine. Man verwendete sie auch zur Linderung leichter Atemwegsbeschwerden, bei Gicht und Rheuma, gegen Mundschleimhautentzündungen und eitrigen Wunden. Dinkelnockerl mit Knoblauchrauke Eine Handvoll Knoblauchraukenblätter, 2 Eier, Kräutersalz, frisch gemahlener weißer Pfeffer, 250 g Dinkelmehl, 180 ml Milch, 100 g frisch geriebener Parmesan, 20 g Butter Eier, Milch, Mehl und Kräutersalz zu einem glatten, zähflüssigen Teig verrühren. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, Nockerlteig auf ein Schneidbrett geben und mit dem Messer Teigstücke ins kochende Wasser schaben. Bei milder Hitze ziehen lassen bis die Nockerl oben schwimmen. Abseihen und in heißer Butter mit den gehackten Knoblauchraukeblättern vermischt, anrösten. Zum Schluss den Parmesan darüber streuen, kurz mitrösten und das Ganze mit Knoblauchraukeblüten garniert, anrichten. Dazu passt ein Blattsalat mit Kernöl. Guten Appetit wünscht Ihre Kräuterpädagogin Barbara Kahlhammer

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APRIL Ausgabe 2

100 Jahre Steirischer Fußballverband! Ausblick in ein spannendes Jahr 2011 Ein ganz besonderes Jahr steht dem Steirischen Fußballverband mit all seinen Vereinen bevor: 2011 wird nämlich nicht nur fleißig Fußball gespielt, sondern auch gefeiert. Und das mit gutem Grund: Der StFV wird 100 Jahre alt und hat für dieses Jubiläumsjahr eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geplant. Während die Frühjahrssaison bald wieder startet und 2009(!) Mannschaften in der Steiermark um Punkte kämpfen, plant der StFV bereits das große Jahr: Die Feierlichkeiten beginnen zur Mitte des Jahres: Am Montag, 20. Juni 2011, 17 Uhr, findet die Festsitzung des StFV im Parkhotel Graz statt. In diesem Rahmen wird am Ort der Verbandsgründung eine Gedenktafel anlässlich des

Jubiläums enthüllt. Den Höhepunkt bietet die Feier „100 Jahre Steirische Fußballverband“ in den Sälen der Arbeiterkammer in Graz am Samstag, 2. Juli 2011, um 10 Uhr. Bei der Feier wird ein Buch mit Illustrationen und Berichten aus 100 Jahren Fußballverband präsentiert. Darüber hinaus wird es in Kooperation mit dem ORF eine DVD mit dem Titel „Der steirische Fußball“ geben, auf der die schönsten und wichtigsten Momente steirischer Fußballvereine zusammengefasst sein werden. Neben diesen beiden Werken gibt es natürlich noch eine Vielzahl an anderen Aktionen, wie zum Beispiel einen Tag der offenen Tür im Verbandsgebäude und vieles mehr. Neben all den Vorbereitungen zu den erwähnten Veranstaltungen bastelt das Präsidium noch an weiteren Überraschungs-Highlights, die im Mai bekannt gegeben werden. StFV-Präsident DDr. Gerhard Kapl: „Wir haben versucht, ein ausgewogenes und spannendes Programm mit einigen Leckerbissen für unsere Vereine und Fans zusammenzustellen – man wird schließlich nur einmal 100. Vor allem in den letzten Jahren haben wir mit der Eröffnung des neuen Servicecenters und der gezielten Jugendförderung die Grundsteine für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr gelegt.“

Erfolgstrainer Ivica Osim, StFV Präsident DDr. Gerhard Kapl

Das Kunsthaus Weiz lädt ein!

Geschenketipp zum Muttertag: die Wiener Sängerknaben gastieren am Freitag, 20. Mai um 19 Uhr im Weizer Kunsthaus.

Infos: Kulturbüro im Kunsthaus, Tel. 03172/2319-620. Karten gibt’s auch bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellung und im Servicecenter für Stadtmarketing & Tourismus am Hauptplatz. Klangvision – Pannonische Philharmonie am Freitag, 13. Mai um 19:30 Uhr: Mit „Classic & Jazz Symphonic“ bietet das Ensemble von Maestro Alois J. Hochstrasser wieder Hörgenuss der ganzbesonderen Art: Auf dem Programm stehen Leonard Bernsteins „Chichester Psalms“, George Gershwins „Rhapsody in Blue“ und Maurice Ravels „Boléro“.

Für Nazareth und die Wiener Sängerknaben werden jeweils 2 Karten verlost werden. Das 1. E-Mail gewinnt 2 Karten für Nazareth. Das 20. E-Mail gewinnt 2 Karten für die Wiener Sängerknaben. E- Mail: redaktion@kikeriki.cc


APRIL Ausgabe 2

Weizer Ex – HTBLA – Schüler promoviert „sub auspiciis“!

WIR GRATULIEREN! Der ehemalige Weizer HTBLA – Schüler Stefan Radl hat am 29. März 2011 an der Technischen Universität Graz „sub auspiciis“ promoviert. Diese Auszeichnung erreicht man nur, wenn man jede Klasse der Oberstufe mit Auszeichnung abschließt und danach auf der Universität jede Prüfung mit „Sehr gut“ besteht. Stefan Radl hat von 1996 bis 2001 die HTBLA Weiz ( Abteilung Umwelttechnik )besucht. Danach begann er an der TU Graz Verfahrenstechnik zu studieren. Aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen bekam er ein „Schrödinger – Stipendium“ zuerkannt, mit dem er sich einen Studienaufenthalt an der berühmten Princeton University in den USA finanzieren konnte. Wissenschaftlich beschäftig-

Passailer Rotkreuzler Erich Faustmann feiert 80. Geburtstag Bereits seit 19 Jahren ist der pensionierte Hauptschuldirektor Erich Faustmann beim Roten Kreuz an der Ortsstelle Passail tätig - 10 Jahre lang als Rettungssanitäter und seit 9 Jahren im Blutspendedienst. Seit Beginn des Besuchs- und Begleitdienstes im Jahr 2008 ist er auch in diesem Bereich mit vollem Einsatz dabei und kümmert sich liebevoll um ältere Menschen, die sich ein bisschen Unterhaltung wünschen. Unser lieber Fausti, wie er von den Rotkreuz Kollegen liebevoll genannt wird, erhielt als Auszeichnung die 1000 Stunden Spange sowie das bronzene Dienstjahresabzeichen. Wir hoffen, dass er uns noch viele Jahre mit seinem einzigartigen Humor und seiner Freude bei der ehrenamtlichen Arbeit erhalten bleibt. Anlässlich seines 80. Geburtstages hat er eine Abordnung vom

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te er sich in seiner Dissertation vor allem damit, wie Dinge, Flüssigkeiten und Partikel fließen. Dies führt zu Erkenntnissen, die vor allem in der Pharmaindustrie sehr wichtig sind. Eine Delegation von Weizer HTBLA – Lehrern, darunter sein ehemaliger Klassenvorstand Mag. Oswin Donnerer, waren bei der Promotion anwesend und gratulierten Stefan Radl zu seinen hervorragenden akademischen Leistungen. Foto: DI Dr. Helfried Tiusel (HTBLA Weiz)

Prof. DI Dr. Andreas Fuchs, Mag. Oswin Donnerer, Rektor Univ.-Prof. DI Dr. Hans Sünkel, DI Dr. Stefan Radl, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, LR Mag. Elisabeth Grossmann (von links nach rechts)

Roten Kreuz Passail bei sich zu Hause eingeladen. Es war eine sehr lustige Atmosphäre mit einer köstlichen Jause und natürlich schenkte er nur die besten Weine ein. Die Kolleginnen und Kollegen vom Roten Kreuz Passail gratulieren auf diesem Weg nochmals herzlich zum runden Geburtstag und wünschen viel Gesundheit für noch viele, viele Jahre. Danke für deinen freiwilligen Einsatz „aus Liebe zum Menschen“.


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Menschen, die gerne bei uns ihre Ideen einbringen

Japans Schicksal fordert unsere ganze Solidarität. Es kann uns aber auch helfen, neu über Gott und die Welt nachzudenken. Gott gibt es in jeder Religion auf irgendeine Weise. Gott ist aber für uns nicht greifbar. Gott ist vielleicht die Summe aller Energien auf unserem Planeten Erde. Der Mensch dient wie ein Magnet, der alle Liebe anzieht. So ähnlich lautete die Botschaft vor kurzem im Fernsehen. Darüber kann man jetzt denken, wie man will, aber etwas Wahres ist heraus zu hören.

Menschen, die Fotos von Gestern und Heute besitzen und diese auch anderen zeigen wollen. Menschen, mit Geschichten die bewegen können. Menschen, mit Schicksalschlägen, wo man vielleicht helfen kann. Menschen, die uns etwas Besonderes aufzeigen möchten. Menschen, mit seltenen Berufen oder Hobbys. Menschen, wie SchriftstellerInnen, MusikerInnen, MalerInnen, SportlerInnen uvm. Besonders freuen würden wir uns über Themen, die unsere Jugend betreffen. Aufruf an alle SchülerInnen und Lehrlinge! Bis bald Euer KIKERIKI

Gockelwitz: Warum legt der Hahn keine Eier? Weil die Henne die Eier legt! Was macht dann eigentlich der Hahn? Na was wohl, er stempelt die Eier! (Meister, St.Kathrein/Off.)

Es wäre nur zu hoffen, dass die Aussage, der Mensch sei wie ein Magnet, real ist. Dann würde die Hoffnung auf einen sehr starken Magneten bestehen. Liebe ist oft vergleichbar mit Gott, nicht greifbar, aber immer gegenwärtig. Liebe und an etwas glauben zu können wird für uns Menschen immer wichtiger. Wie sollen wir sonst mit den vielen Schicksalschlägen in der Familie fertig werden? Noch schwieriger ist es, die vielen Katastrophen und Kriege zu verstehen. Auch die große Anzahl an Armut im Land und in den ärmsten Gebieten der Welt kann man nicht einfach auslöschen. Für Menschen OHNE Glauben wird es wohl bald Psychologen via Medien brauchen, um zu trösten. Das Schlimme dabei ist, dass wir diese Grauslichkeiten in irgendeiner Weise ja selbst verschulden! Dies meint Ihr Kikeriki

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DANKE an alle Inserenten, die mir immer wieder ihr Vertrauen schenken, nur so kann der KIKERIKI weiterhin laut krähen. Bleiben wir Freunde Ihr KIKERIKI

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