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JÄNNER Ausgabe 9

Im Winta homa Zeit!

Liebe LeserInnen! Ob wir darüber froh sind oder nicht, die weihnachtlichen „Schlemmertage“ sind vorbei. Es gibt Neues, oft mehr an Gewicht oder viele kleine Büchlein zur Erklärung der neuesten High Tech Geräte. Vieles wahrscheinlich unverständlich, denn wer kennt schon die chinesischen Zeichen? Alles in allem blicken wir zufrieden oder ein wenig unzufrieden ins Neue Jahr. Am ehesten wirds wohl viele beim Gewicht erwischt haben? Nehmen Sie es nicht so tragisch, denn Sie haben es noch jedes Jahr geschafft, sich nach kurzer Zeit wieder in Ihrem Körper wohl zu fühlen. Schließlich sind ein paar Speckröllchen da oder dort nicht wirklich wichtig oder gar aufregend. Wichtig ist, Sie bleiben so, wie ihre Liebsten Sie kennen. Naja, ein paar Dinge kann man vielleicht noch ändern. Einen Versuch ist es allemal wert. In den freien Tagen konnten wir Neues über uns erfahren und entdecken und dabei Visionen aufbauen, die helfen, in neuer Hoffnung zu leben. Es genügte oft nur eine kleine „Auszeit“, die eigenen Batterien wieder aufzuladen, um dann gesund und erfolgreich ins Neue Jahr zu gehen. Meint Ihr KIKERIKI

Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: Franz Steinmann, 8160 Weiz, Kapruner-Generator-Straße 18, Telefon 03172/2406, Fax: DW 4, E-Mail:redaktion@kikeriki.cc Auflage: 50.000 Stück Druck und Grafik: Steinmann, 8160 Weiz Aus Gründen der Lesbarkeit wird oft nur die männliche Form verwendet. Gemeint sind natürlich beiderlei Geschlechter. Satz u. Druckfehler vorbehalten. Für den Inhalt der Werbeinserate sind die jeweiligen Firmen verantwortlich. Eingesandte Texte und Bilder werden nicht zurückgesandt.

Auflage: 50.000

Keglscheibn Dunnerstogs so uma drei is es mit da Ruah vorbei, olles muaß do hintn bleibn, do gibt´s nur oans hiaz: Keglscheibn! Beim Korlwirt treffen sih die Leut, de Rentner hobm zwor eh hort Zeit, egal, wos´ah für G´schäft betreibn, am Dunnerstog hoaßt´s: Keglscheibn! Da Korlwirt hot die Bohn scho g´schmiert und ah die Kugeln fein poliert, damit taut er sih d´Zeit vatreibn und donn geht´s los, des Keglscheibn! Da Friedl scheibt, daß nur so krocht, da Stalhons hot des g´scheiter g´mocht, er loßt sih do vo gor nix treibn, und tuat schean gmiatlih Keglscheibn. Die Rosi is vo olli Weibern, kimmb mir holt für, die bess´re Scheibern, die Anni wüll net d´Letzti bleibn und juchazt gern beim Keglscheibn. Hintnoch sitzt ma donn noh banond, ma jausnt, trotscht und is scho g´sponnt: mit wos werdn mir uns d´Zeit vatreibn, bis nächstes Mol beim Keglscheibn!

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Lachen - ein Weihehindernis?

JÄNNER Ausgabe 9

Haiku Japanische Dreizeiler

Foto: Wodicka

Lachkrämpfe Vor meiner Weihe machte ich mir ernsthaft Sorgen: Deutlich spürte ich die Berufung zum Priester, wären da nicht die unkontrollierbaren Lachkrämpfe gewesen, die mich mit Vorliebe bei den Gottesdiensten überfielen. War das ein Weihehindernis? Fromme Insekten Da es der liebe gut Gott mit mir meinte, drückte er all seine Hühneraugen zu – ich wurde dennoch Priester und fasse zusammen, dass wohl kaum ein anderer Berufsstand so vielen Situationen ausgesetzt ist, die die Lachmuskeln stimulieren. Von zweien will ich berichten: Bei der Sonntagsmesse in St. Martin/W. starrten die Ministranten während des Hochgebets gebannt auf das Messbuch: Eine Spinne hatte es sich auf den Wandlungsworten bequem gemacht. Keiner von uns wollte, dass dem Tierlein auch nur ein Haar gekrümmt werde. Nur einen winzigen Augenblick lang war ich jedoch unaufmerksam, klappte nach dem Segen das Buch reflexartig zu und begrub damit die Spinne zwischen heiligen Worten. Trotz strafender Blicke der Ministranten konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Schließlich schöpfte ich Trost, weil diese Spinne – wie kaum eine ihrer Artgenossen - mit dem Segen der Kirche verabschiedet wurde. Das Haxl g‘stellt In Edelschrott hätte ich im Gottesdienst fast mal einen Unfall verursacht: Während meiner Kniebeuge vor dem Tabernakel stolperte eine Ministrantin über meinen Fuß und landete auf der Nase. Sie blieb unversehrt, die anderen Ministranten und ich wurden aber von so heftigen Lachkrämpfen gepackt, dass die Messe ein vorzeitiges Ende nahm. Da bin ich aber wirklich froh, dass meine beschriebene Neigung nicht auf der verbotenen Liste der Kleriker steht. Sonst hätte ich mir glatt einen anderen Beruf suchen müssen. Fröhliche Faschingszeit wünscht Ihr Kaplan Hannes Biber

In das weite Land ziehe ich mit festem Schritt, komm auch du zu mir.

Ein Vogel im Wind erhebt sich lustig in die Luft, zum Himmel empor.

Fließe, Wasser fließ, immer zu neuen Ufern hin, bis du wiederkehrst. Adele Koskar, Stubenberg/See

Haiku Versuch vom KIKERIKI:

Seelen der Menschen, suchen sich selbst und mehr, ein verdrängter Schmerz.


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DAS INTERVIEW mit Pfarrer Brei

1.) Wann hast du beschlossen, auch außerhalb deiner Kirche singen zu könen? Pfarrer Brei: Mit dem Grand Prix der Volksmusik hat eigentlich alles angefangen. 2.) Hast du eine Ausbildung als Musiker? Pfarrer Brei: Wir haben damals in der Ausbildung vom Priesterseminar schon Gesang geübt, aber direkt eine Ausbildung habe ich nicht.

es gibt da ein schönes Gebet, das lautet: Mein Gott ist mein Alles. 8.) Wie alt bist du? Pfarrer Brei: Ich bin 43 Jahre und am 7. September geboren. 9.) Wo ist es für dich am schönsten? Pfarrer Brei: Ich bin vor allem dort gerne, wo liebe Menschen sind. 10.) Mit wem würdest du gerne einen Abend verbringen? Pfarrer Brei: Mit Menschen, die die seelsorgliche Hilfe brauchen. 11.) Wie viele Geschwister hast du?

3.) Hast du eine Botschaft in deiner Musik?

Pfarrer Brei: Ich habe vier Geschwister, die in Vorarlberg leben.

Pfarrer Brei: Ja, eine besondere Botschaft. Für mich ist Singen auch eine Form des Betens.

12.) Was sind deine liebsten Tiere?

4.) Was möchtest du mit deiner Musik den Menschen sagen? Pfarrer Brei: Dass sie nicht alleine sind: mit der Musik können Menschen immer wieder Gott spüren. 5.) Stimmt es, dass du einen dramatischen Unfall hattest, schwer verletzt warst? Pfarrer Brei: Ja, das war letztes Jahr in der Gemeinde Unterlamm bei der Pferdesegnung. Da bin ich vom Pferd gestürzt. 6.) Was hat sich durch diesen Unfall in deinem Leben geändert? Pfarrer Brei: Ich übe, Geduld zu haben mit den Kranken, Geduld zu haben mit mir selbst. 7.) Glaubst du an Gott? Was oder wer ist er für dich? Pfarrer Brei: Die Frage „Glaubst du an Gott“ braucht man mir gar nicht stellen,

Pfarrer Brei: Wellensittiche – die hab ich sehr gern. Ich hab auch im Pfarrhof Wellensittiche. 13.) Was ist dein Lieblingsgericht? Pfarrer Brei: Also – sehr gern italienisch, ich hab gerne Pizza oder Nudelgerichte. 14.) Interessierst du dich für Sport? Für welchen? Pfarrer Brei: Ganz gerne hab ich Schispringen, das sehe ich sehr gerne. 15.) Was ist dein Lieblingsprichwort? Pfarrer Brei: Nach einem verärgerten Tag: Lieber Gott, ich leg mich nieder, wenn´st mich brauchst, dann weck mich wieder. Diesem Spruch schließt sich auch der KIKERIKI an!


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JÄNNER Ausgabe 9

Zum Nachmachen: Der Bürgermeister dreht den Ölhahn zu Im wunderschönen Wallfahrtsort Heilbrunn im Almenland, umgeben von gepflegter Landschaft durch die (noch) zahlreichen Bauernfamilien stand der Neubau für den Musikverein an. Ein Probenlokal für einen sehr erfolgreichen Musikverein in Nutzungskombination mit dem Pfarrhof ist einzigartig. Die Frage der Beheizung liegt in der waldreichen Gemeinde Naintsch auf der Hand. Herbert Schoberer als umsichtiger Bürgermeister und Initiator der Biomasseheizanlage Heilbrunn konnte am Freitag den 11.11.2011 gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens und der Volksschule den Ölhahn zudrehen. Die Kinder durften die neue Heizung mit Biomasse in Betrieb nehmen. 13 Bauern aus der Region sind Garant für die kontinuierliche Belieferung mit trockenen Hackschnitzeln aus den umliegenden Wäldern. Einer dieser Bauern ist Paul Lang, Obmann des Waldverbandes Steiermark. Lang: „Projekte wie dieses haben mitgeholfen, den Industrieholzmarkt zu entlasten und so die jahrzehntelange Monopolstellung der Industrie zu mindern. Der Absatz wurde mobilisiert und dadurch konnte auch für die schwachen Sortimente aus dem Wald ein kostendeckendes Preisniveau erreicht werden. Ich danke allen für diese Initiative.“ Bgm. Schoberer: „Ich bin sehr froh, dass es mir gemeinsam mit den beiden Almenland Energieexperten – Hubert Klammler und DI Werner Frissenbichler – gelungen ist, für Heilbrunn ein wirtschaftliches und technisches Vorzeigeheizwerk zu errichten. Durch diese Investition, die letztlich durch 13 KG Gesellschafter mitgetragen wird, können wir durch die Einsparung von ca. 25.000 Liter Heizöl pro Jahr eine beachtliche CO2 Reduktion erreichen. Andererseits entstand Wertschöpfung für unsere Forstwirte in der Region. Ich möchte als Bürgermeister der Gemeinde Naintsch einen großen Dank aussprechen, an alle Beteiligten an diesem Projekt, welches durch die Partnerschaft vom Almenland mit KWB Biomasseheizungen möglich wurde.“

Bgm. Schoberer mit Kindern von Heilbrunn

Info: Hubert Klammler – Almenland Energiebeauftragter: hubert. klammler@almenland.at

Muss erst immer etwas passieren... ...damit mehr Sicherheit für die Schulkinder rund um die Volksschule Weizberg geschaffen wird? Wie erklärt man es den Eltern, falls ihr Kind auf dem Schulweg von einem Auto erfasst wird und schwer verletzt ist? Dabei muss das Auto nicht mal „schnell“ unterwegs gewesen sein.

Die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in der Weizbergstraße ist viel zu hoch. Eine gewärtige spontane Bremsmöglichkeit ist nur mit Schrittgeschwindigkeit (=höchstens 10 km/h) möglich – und kein km/h schneller! Dieses Thema ist ja grundsätzlich nichts Neues, so gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Gespräche bezüglich dieser Problematik. Am häufigsten sind die marschierenden Kinder - kommend vom Landscha, Thannhausen-Schlossgasse sowie vom Hueberweg gefährdet. Da keinerlei Zebrastreifen, Fußgänger-Schutzwege oder weitere Markierungen vorhanden sind, kommt es zu täglichen, morgendlichen sowie mittäglichen Risiko-Situationen für die Kinder. Aus Sicht der Elternschaft ist es dringend erforderlich, notwendige Maßnahmen zur Fußgängersicherheit einzuleiten! Mögliche Lösungen: Piktogramme, Temposchwellen, täglich Schülerlotsen vor Ort, Zebrastreifen, rote (Sonder-)Markierungen vor Querungsstellen, um „endlich“ die Verkehrssicherheit für die Kleinen zu erhöhen! Anm. d. Red.: Die beste und sicherste Lösung sind Schülerlotsen! Der KIKERIKI bleibt dran!


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Recht plausibel Viele kennen das Problem: Die Äste des Nachbarbaumes ragen über die Grundgrenze, Laub und Nadeln verstopfen die Dachrinne und die herabfallenden Nüsse hinterlassen Dellen auf dem schönen neuen Auto. In der Regel dürfen überhängende Äste im Rahmen des Selbsthilferechtes gem. § 422 ABGB unter Schonung des Baumes auf eigene Kosten bis zur Grundgrenze abgeschnitten („zurückgestutzt“) werden; der Baumeigentümer kann hiezu nicht verpflichtet werden, muss die Astentfernung aber dulden. Anstelle des Selbsthilferechtes können Abwehransprüche nach § 364 ABGB auf Unterlassung und Beseitigung bestehen, z.B. wenn Einwirkungen vom Nachbargrundstück ausgehen, die nach den örtlichen Gegebenheiten das gewöhnliche Maß überschreiten und die ortsübliche Benützung des Grundstückes wesentlich beeinträchtigen. Dies ist jedoch immer im Einzelfall näher zu prüfen und zu beurteilen. Nun hat der Oberste Gerichtshof am 9. 8. 2011 entschieden, dass, soweit die Ort-Üblichkeit gegeben und die wesentliche Nutzung des Grundstückes nicht beeinträchtigt ist, gegen Einwirkungen durch herabfallendes Laub und Nadeln von Bäumen nicht mit einer Unterlassungsklage vorgegangen werden kann. Bevor Sie nun beherzt mit der Motorsäge zur Tat schreiten, holen Sie für Ihre konkrete Situation Rechtsrat ein. Lassen Sie durch Ihren Rechtsanwalt überprüfen, ob nicht doch verschuldensbegründendes Verhalten des Baumeigentümers vorliegt, oder ob ein Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch in einem solchen Falle möglich ist. Für Ihr Recht Ihr Rechtsanwalt Dr. Peter Wasserbauer 8160 Weiz, Lederergasse 10/2 03172/2442 office@ra-wpm.at

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Wann zum Augenarzt? Ein regelmäßiger Check-up beim Augenarzt gibt Sicherheit. Amblyopie-Vorsorge zur Früherkennung von Schielen, Schwachbzw. Fehlsichtigkeit • mit 6 Monaten bei erhöhtem Risiko in der Familie, Frühgeburtlichkeit • mit 1 bis 6 Jahren bei allen Kindern Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer zur Vermeidung von Gefahrensituationen • jährlich ab dem 40. Lebensjahr Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star) zur Verhinderung von Sehverlust • ab dem 40. Lebensjahr • für jeden ab 20 Jahren bei Verwandtschaft 1. Grades mit Glaukom-Diagnose • ab dem 30. Lebensjahr für dunkeläugige und dunkelhäutige Menschen Netzhaut-Vorsorgeuntersuchung zur Verhinderung von Netzhautablösungen • jährlich für Kurzsichtige ab 3 Dioptrien jeder Altersstufe AMD-Früherkennungsuntersuchung (Altersbedingte Maculadegeneration) zur Verhinderung schleichender Sehverschlechterung • ab dem 60. Lebensjahr • für jeden Patienten ab 40 Jahren bei Verwandt schaft 1. Grades mit AMD- Diagnose

Vitamin D auch Sonnenvitamin genannt Untersuchungen haben bewiesen, dass Vitamin D die Aufnahme von Kalzium fördert und vor Knochenbrüchen schützt. Vitamin D ist die Vorstufe (das Provitamin) für eine Reihe von Hormonen, die den Kalziumhaushalt wesentlich mitbestimmen. Unser Körper ist in der Lage, das Provitamin aus Cholesterin selbst herzustellen. Mit diesem Vitamin kann man gegen Osteoporose, Knochenbrüche, Arthrose, Krebserkrankungen, Immunschwäche, Erkältungsanfälligkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Neurodermitis vorbeugen. In den nördlichen Ländern treten bestimmte Tumore häufiger auf, als in südlichen sonnenreichen Gebieten. Vor allem zählen Dickdarm-, Prostata- und Hautkrebs dazu. Forscher fanden vor einiger Zeit heraus, dass dafür auch eine verminderte Produktion des „Sonnenvitamins“ D verantwortlich ist. Vitamin D kann die Vermehrung von bösartigen Zellen bremsen. Mittels Bioresonanz kann der Vitamin D Nährstoffpunkt energetisch unterstützt und gestärkt werden. Hier sind schon hervorragende Erfolge erzielt worden.

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„Seit März 2011 merkte ich einen Juckreiz an den Füßen, der sich dann auch auf den Händen ausbreitete. Der Juckreiz war so stark, dass ich mich blutig kratzte. Da meine Mutter von BIORESONANZ IRENE sehr begeistert ist, wollte ich auch diese Methode probieren und vereinbarte einen Termin. Bei der ersten Testung wurde eine Elektrosmogbelastung, ein Darmpilz sowie Blockaden energetisch festgestellt. Auch meine Lunge wurde unterstützt. Ebenfalls wurden einige Lebensmittelunverträglichkeiten energetisch getestet. Von Sitzung zu Sitzung wurde der Juckreiz besser. Jetzt nach der siebenten Sitzung bin ich völlig beschwerdefrei. Durch meine positive Erfahrung mit BIORESONANZ IRENE würde ich es jedem weiterempfehlen.“


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Spieglein, Spieglein an der Wand … … wer ist die Schönste im ganzen Land? Vor einiger Zeit fragte sich das nur die böse Königin aus dem Märchen Schneewittchen, aber leider fragen sich das immer mehr Frauen in unserer Gesellschaft. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, umgibt uns Schönheit und zeigt uns, was wirklich attraktiv ist. In vielen Magazinen sehen wir Frauen, die geradezu perfekt wirken, ohne Makel oder die so genannten Schönheitsfehler, die eigentlich eine jede von uns besitzt. Und wir “normalen“ Frauen wollen diesem Bild der perfekten Schönheit natürlich auch entsprechen. Uns wird gezeigt, was attraktiv und begehrenswert ist, doch oft vergessen wir, dass diese Fotoschönheiten, die uns aus Zeitschriften oder von der Reklame anlachen, meist von Fotografen “verschönert“ wurden. Es ist heutzutage einfach, mit Hilfe von bestimmen `Hilfsmitteln` eine unscheinbare Frau in ein traumhaftes Supermodel zu verwandeln. Mit ein paar Klicks am Computer zaubert man einfach einen größeren Busen, eine schlanke Teillie, vollere Lippen und unendlich lange Beine, aber was bleibt dann von dem eigentlichen Menschen, der sich für dieses Foto bereitstellte, übrig? Praktisch gar nichts, es ist eine Mogelpackung und trotzdem glauben wir Frauen, dass wir so aussehen müssen, um einem gewissen Schönheitsideal zu entsprechen. Für viele gibt es dann nur mehr den Gang zum Chirurgen und dann fängt das Spritzen, Straffen, Vergrößern, Ziehen und Zupfen an. Unzählige Frauen legen sich unters Messer, um den “Anforderungen“ gerecht zu werden, doch viele verlieren dann den Überblick und die so genannte Verschönerung nimmt kein Ende. Mir stellt sich die Frage: Müssen wir wirklich so aussehen wie Barbies beste Freundin? Müssen wir unser Alter wegspritzen lassen? Ich sage NEIN. Sicher, es gibt Ausnahmen, die einen chirurgischen Eingriff verstehen lassen und die auch in Ordnung sind. Weil schlussendlich muss man sich in seinem Körper, auch wenn ein paar Teile unecht sind, wohl fühlen. Doch es ist schlimm, wenn man diese gefährlichen Eingriffe macht, nur um in ein gewisses Bild von Schönheit zu passen, wenn sich schon junge Frauen, ja sogar schon Jugendliche/ Teenager in den Kopf setzen, diesem falschen Schönheitsideal nachzueifern. Sich Termine bei Schönheitschirurgen machen, so frage ich mich, was diese Welt, unsere Welt, für einen fragwürdigen Eindruck macht. Ist es so wichtig, pralle Busen zu haben, die eher an Fußbälle erinnern oder so volle Lippen, bei denen das Schlauch-

boot-Prinzip grüßen lässt? Ich glaube, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Männer das wirklich schön findet, denn die meisten männlichen Mitmenschen bevorzugen doch eher eine Hand voll Weiblichkeit. Dennoch ist der Schönheitswahn leider nicht zu stoppen. Hollywood macht es uns vor, natürlich bis auf einige Ausnahmen, doch die Botox-Spritzereien bleiben dort nicht aus. Natürlich ist es jeder selbst überlassen, wie viel sie an sich machen lässt. Die Schönheitschirurgie kennt keine Grenzen, solange wir nicht im wahrsten Sinne der Worte nur aus Silikon bestehen. Wie sich die Frau von heute auch entscheidet, ob echt oder teilweise unecht, eines kann selbst der liebe Schönheitschirurg nicht verändern und zwar die Innere Schönheit. Denn da kann man noch nichts herumschnipseln oder aufspritzen, und ich bin beruhigt, dass man das nie können wird. Martina Klamler, Weiz

spiegel schaue tief ins spiegelbild kann dort was entdecken sehe eine andre welt darf sie auch erwecken trete in den spiegel ein durch der welten tor manches wird dann anders sein als in der zeit davor unsichtbare welt im glas hält mich fest gefangen versteh die liebe und den hass vergeben wie verlangen geheimnisvolle weite welt tief in meiner seele spiegel an die wand gestellt steh davor und wähle Silvia Enne, Frohnleiten


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Ich will einen Hund! - Über die Entscheidung, sich einen Hund nach Hause zu holen

Kein anderes Haustier lebt emotional näher bei uns und ist in den alltäglichen Tagesablauf so gut eingeplant wie der Hund. Der Hund als Rudeltier sieht die menschliche Familie als sein Rudel an und integriert sich als Familienmitglied. Viele Kinder freuen sich, einen Teil der Verantwortung für den Hund übernehmen zu können und erleben ihn als guten Freund. Erwiesen ist auch, dass Hunde positiv auf Menschen wirken, die in Berufen mit hohem Stresspegel arbeiten – Spannungen werden schneller abgebaut. Besonders älteren Menschen hilft ein Hund oft sehr gut, regelmäßig Sozialkontakt zu anderen Menschen aufrecht zu erhalten. Außerdem fördert das regelmäßige Gassi-Gehen bei jeder Witterung das Haus zu verlassen und körperlich fit zu bleiben. Wer sich allerdings erstmals dazu entschließt, sich einen Hund nach Hause zu holen, der sei gut beraten, vorher einige Fragen und Denkansätze abzuklären: • Woher nehme ich den Hund? Soll es ein Hund vom Tierheim sein oder aus einer Rettungsstation eines fremden Landes? Oder kontaktiere ich direkt einen Züchter, lese Anzeigen in der Zeitung oder im Internet? • Wie alt soll der Hund sein? Will ich einen jungen Hund, der noch erzogen werden muss und den ich nach meinen Richtlinien formen will? Oder will ich lieber einen betagteren Hund, dem ich noch einige schöne Jahre an meiner Seite bieten will? • Wie groß soll der Hund sein? Will ich einen kleinen Hund, den ich notfalls auf dem Arm tragen kann, oder soll es ein großes Tier sein, das mich auch beim Sport begleiten kann? • Welcher Charakter einer Rasse passt zu mir? Bei Mischlingen stellt sich die Frage der Elterntiere – welche Rassen waren beteiligt und welche Wesenszüge kann man ihnen zuordnen. Gerade bei Hunden gibt es nicht nur optisch erkennbare Rasseunterschiede. Viele Rassen wurden als Arbeitshunde gezüchtet und haben dementsprechend sehr unterschiedliche genetisch verankerte Bedürfnisse. • Wie sieht mein Lebensplan für die nächsten Jahre aus? Kann ich dem Hund genug Zeit und Aufmerksamkeit widmen? Können sich im Falle einer Krankheit oder einer längeren Reise Freunde oder Verwandte um den Hund kümmern? Handeln Sie also nie ausschließlich emotional, wenn Sie einen herrenlosen Hund sehen, auch wenn dieser in Not ist. Lassen Sie sich Zeit für die Entscheidung. Dann wird Ihnen Ihr neues Familienmitglied bestimmt viel Freude bereiten. Prakt. Tierärztin Mag.med.vet Karin Rosegger 8673 Ratten, Kirchenviertel 12 0680 / 121 69 36

Rauberische Heahner Die Peppitant steht auf, recht früah, und grammt gleih außi bei da Tüar. Und wirklih siacht´s die Huaber Heah’ – ihr Ackerl is noh goa net grea – sie hot a Fleckerl Woaz aungsaat, dass s’ für ihrn Butsch wos hobm tat – do peckn hiaz de fünf, sechs Luadern die Somkern auf. „Tuans ent nix fuattern?“ so grantlt’s scha in dritten Tog und jeikt de Heah’s so weit sie mog. Die Peppitant – sie wüll koan Graus mit d’Nochbarn – sie wüll koan Graus mit d’ Nochbarn – zohlert sih net aus! Hiaz follt ihr doh wos Besseres ein, sie werklt in da Labm drein, sie loßt sih va de Heah’ net roazn, sie nimmt an Zwirnfodn her, an schwoarzn, sie naht an Tüarknkern guat aun und sponnenlonk aft hintndraun knüpft s’ noh an fingerlonkn Zweck. So straat´s an Huatvoll auf den Fleck, wo morgen die Heah’ da Tüarkn gwiß, wohl ah so liab wia s’Woazkern is, so trogns holt noch da Mohlzeit quer, ban Schnobl vorn a Zweckerl her. Jo und gleih drauf – dass d’ Heah’ net leidn, siachst d’ Huaberin in Zwirn ohschneidn. Aft kepplt s’ umma übern Zaun, „hiaz noglstd’ deine Woazkern aun?“ Maria Magda Höfler, St. Lorenzen/M.

Jänner - Saga Wirtschaftskammerpräsident Leitl am Sonntag, 15.1.2012 in der Orf-Sendung Hohes Haus. „Jetzt wurde genug gegackert“ (von den Politiker) „Jetzt wollen wir das Ei sehen!“


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Kulturelle Leckerbissen und Lustiges im Februar in Weiz Mit dem erfolgreichen Neujahrskonzert am Freitag, 13. Jänner und weiteren tollen Veranstaltungen hat das Weizer Kulturjahr schon hochkarätig begonnen und es geht im Februar von Bällen über die Faschingssitzungen und Jazzkonzerte im Kunsthaus auch hochkarätig weiter. Auch im Weberhaus-Jazzkeller warten 2 tolle Konzerte auf die Besucher: am 3.2. präsentieren Simon Schellnegger, Stefan Schuh und Julian Pieber Eigenkompositionen und einen Mix aus Klassik, Rock und Jazz und am 24.2. gibt’s New York Jazz mit „Sean Noonan’s Brewed by Noon“.

durch die Begegnung deutscher, böhmischer und italienischer Auswanderer mit den schwarzen Rhythmen Afrikas und den Traditionen der Indios entstanden. Die Seele der Pampa lässt “Borghettinho” mit seinem Quartett dabei kongenial auf Jazz, Tango und Kammermusik treffen, Borghettis letzte zwei brasilianische Veröffentlichungen, Gaitaponto.Com und Fandango!, wurden jeweils für einen Grammy Latino nominiert. Karten zu Veranstaltungen gibts bei allen Ö1-TicketStellen, bei den Sparkassen, Raiffeisenbanken, im Servicecenter für Stadtmarketing & Tourismus und im Kulturbüro im Kunsthaus

Phönix Trio Mit großer Spannung dürfen wir das Konzert von PHOENIX - TRIO erwarten, das am 16. Februar im Kunsthaus stattfindet. Alle drei Musiker - Beatrice Stelzmüller, Hannah Lewis und Tait Becke studieren an einer der berühmtesten Musikuniversitäten der Welt: der Royal Academy in London. Mit viel ausländischem Lob im Gepäck wagen sie sich an großartige klassische Werke von Haydn, Beethoven, Schubert und Schostakowitsch. Ein Hochgenuss und Pflichttermin, wenn das Phoenix-Trio Musik vom Feinsten bietet. Omar Sosa & Mola Sylla „Afreecanos Duo“ “Afreecanos” ist eine Hommage an Afrika, eine Besinnung auf die Wurzeln des Jazz als schwarze Musik. Jazz und Afrokubanische Musik sind auf irgendeine Weise dasselbe, meint der in Cuba geborene und in Spanien lebende Pianist Omar Sosa und lässt seine Wurzeln in sein Klavierspiel einfließen. Begleitet wird Omar Sosa an diesem Abend von Mola Sylla, dem strahlenden Sänger und Percussionisten aus dem Senegal. Omar Sosa erhielt schon unzählige Auszeichnungen. „Calma“, das neueste Werk Sosas ist für den Latin Grammy 2011 nominiert worden. Renato Borghetti Quartett Wer bei Brasilien nur an Samba und Bossa Nova denkt, beraubt sich eines Großteils des ungeheuren Kosmos an Klängen, den das Riesenland hervorbringt. Wenig bekannt war bislang die Musik des tiefen Südens von Rio Grande do Sul, wo man sich stark nach Argentinien orientiert. Renato Borghetti, der dort seit den 1980ern zu den großen Stars gehört, ändert das jetzt: Der Gaucho stürmt mit Strohhut, langer Mähne und weiten Reiterhosen die Bühne, greift in die Tasten seines Akkordeons und zündet augenblicklich ein Feuerwerk mit Klangblitzen aus Milonga, Polka, Walzer, Chamamé und Fandango – all jenen Mischformen, die

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28.01., 20 Uhr Ball für Weiz und seine Nachbarn 03.02., 20 Uhr, Jazzkeller Simon Schellnegger & Das HörenSehenTrio 04.02., 20 Uhr Rotkreuz-Ball der Ortsstelle Weiz 10. und 11.02., 19:30 Uhr Weizer Faschingssitzung 16.02., 19:30 Uhr Phönix Trio Klassisches Klavier-Konzert mit Beatrice Stelzmüller. 19.02., 14 Uhr Kindermaskenball 24.02., 20 Uhr, Jazzkeller Sean Noonan‘s Brewed by Noon 26.02., 20 Uhr Omar Sosa & Mola Sylla „Afreecanos Duo“ 29.02., 20 Uhr Renato Borghetti Quartett

Kultur im Wirtshaus Michael Ernst im Gespräch mit DAGMAR KOLLER Buchpräsentation: 02.02.2012 19:00 Uhr Schlosstaverne WünscherPichler


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Du meine „arme“ Welt - du „böser“ Mensch Aufruf an unsere Jugend! Es geht um unsere Zukunft und um unsere Grundrechte aufs ÜBERLEBEN, die GESUNDHEIT, den LEBENSRAUM... Die derzeitigen Politiker der Welt werden wohl unsere Umwelt nicht mehr retten können. Ein Klimagipfel mit 20.000 Vertretern von 194 Staaten kann vieles aufzeigen, aber nicht mehr! Es dauert alles viel zu lange. Die unausweichliche Katastrophe wird wahrscheinlich vernichtend sein, wie man erahnen kann. Eine Einigung beim Klimagipfel wird es wohl nie geben, weil große Länder wie Kanada oder die USA durch eine Erderwärmung höhere Ernteerträge erwarten (auch Österreich hätte eine größere Weinernte). Man sieht daran, wie wenig ein Erfolg zustande kommen wird (Eigeninteressen). Die Erderwärmung wird den wärmeren Erdzonen mehr schaden als den kälteren. Die Wüsten werden zunehmen, wie zum Beispiel in China die Taklamakan und Gobi Wüste, die bereits vor den Toren von Peking angekommen sind. Chinas Hauptstadt hatte vor 50 Jahren nur mit 2 Sandstürmen im Jahr zu kämpfen, jetzt sind es bereits 30 im Jahr. Peking könnte in nur 100 Jahren Wüste sein. Menschen werden ihre Orte verlassen müssen und das heißt: "Völkerwanderung" (findet in kleinerem Ausmaß bereits statt). Alles schleicht schön langsam und so wird uns alles zur Gewohnheit und keiner ändert etwas. Z.B. Zecken gab es früher in Höhen ab ca. 1000m gar nicht, heute ist das völlig anders. Unsere Fichtenwälder sind sehr stark vom Niederschlag abhängig (Seichtwurzler). Bei weiterer Erderwärmung werden wir uns um neue Baumkulturen umsehen müssen, denn auch diese, angepriesen als erneuerbare Energieform, könnte wieder rasch versiegen. Das CO2 ist wohl notwendig für ein temperiertes Leben auf der Erde wie wir wissen, aber wie bei Allem, etwas im Überfluss schadet den Menschen, den Tieren und der ganzen Natur. Es ist wie beim Atom: man sah nur den Fortschritt, aber um den Atommüll ungefährlich zu entsorgen, gibt es noch keine Lösung. Die größten Umweltverschmutzer sind die sogenannten "großen 20 "Nationen" (G60), sie verursachen 80% der Weltverschmutzung! In den USA leben nur 5% der gesamten Weltbevölkerung, aber erzeugt werden dort 25% der Treibhausgase. Einige erschreckende Zahlen: CO2 Ausstoß 1990: 23 Mrd. Tonnen, CO2 Ausstoß 2010: 33 Mrd. Tonnen, davon allein 8 Mrd. Tonnen in China. Im Jahr 2050, also schon bald, hat sich die Erde durch den CO2 Anstieg um 2-4

Grad erwärmt. Die Polkappen schmelzen bereits rapid. Die notwendige Reflexion der Sonnenstrahlen wird dadurch stark beeinträchtigt. (Erderwärmung die Folge) Der Klimawechsel ist nur ein kleiner Faktor der unseren Planeten verändert! Auch unser Geld und das bereits zerstörende Finanzsystem ist ein Teil davon! Geld hat nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung! Es gäbe hier eine Endlosliste! Schon in 20 Jahren gibt es eine andere Erde! Was schadet unserem Ökosystem noch: Viele tausende Quadratkilometer Obstplantagen in Kalifornien, die durch Pestizide jedes Pflänzchen vernichten, der Boden ist verseucht und duldet keine Lebewesen. 100.000 Rinder auf einer einzigen Farm, gemästet mit Hormonen, Antibiotika und Genmais mit kilometerweitem Gestank: ein riesengroßer Treibhauserzeuger. Mais wird fast nur mehr chemisch hergestellt um Futter und Treibstoff daraus zu erzeugen, während Menschen hungern. Die Menschen in den Ländern mit Hunger können sich diesen Mais nicht leisten. Zuckerrohr als weiterer Treibstoff. 5 Millionen Hektar in Brasilien, ökologisch eine Katastrophe. Die Anbauer brüsten sich als Umweltschützer bzw. sind die sogenannten "Könige des grünen Öls". Ein einziger Mensch besitzt dort 10% dieser Anbauflächen. Hier wird Geld als vernichtendes Machtinstrument eingesetzt. Bald wird es große Knappheit an verschiedensten Gütern geben, hervorgerufen durch sinnlose Monokulturen. Knappheit an Gütern kann sehr schnell zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen, wie man beim Öl sieht. Wir müssen uns im Klaren sein, auch um unser kostenloses Wasser könnten einmal Kriege entstehen. Meint ihr Kikeriki

LÖSUNG: Fossile Brennstoffe müssen stark, wenn nicht ganz reduziert werden. Diese verursachen nämlich bereits mehr Schaden als Nutzen! Windenergie, Sonnenenergie und andere erneuerbare Energieformen müssen unbedingt unser Ziel sein. Diese Arten der Energiegewinnung sind für uns fast kostenlos, müssen aber auch gespeichert werden können. Hier muss unsere ganze Kraft in die Forschung gehen! Weiters sollte man unterscheiden lernen zwischen: LEBENSSTANDARD (großer Fernseher, Haus, großes Auto ect.) LEBENSQUALITÄT (Familie, Freund, Natur ect.). Auch das meint ihr KIKERIKI!


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Gedanken zur Zeit Auf der Heimfahrt vom Kino. An der nächtlichen Straße: Plakate, darauf die üblichen Versprechungen. Da eine ZumbaDance-Party, dort ein Disco-Besäufnis. Und, ja, die Erotikmesse zieht auch wieder ihre schlüpfrige Bahn durchs Land. Der Film hatte auch ein bisschen was von Erotik und Tanz, und dabei doch so gar nichts zu tun mit diesen leuchtbunt angepriesenen Veranstaltungen, deren vorrangige Zielgruppe - wer sonst? - die Jugend sein dürfte. Der Filmtitel: "Anfang 80". Eine Liebesgeschichte. Nicht weiter ungewöhnlich. Nur, dass die Besetzung nicht mehr die jüngste ist. Den 'Liebhaber', wenn man so will, gibt der 82jährige Karl Merkatz. Die Geliebte spielt Christine Ostermayer, Mitte 70. Die betrogene Ehefrau wird von Erni Mangold verkörpert. Sie ist 84. So weit, so gut. Trotzdem erregte allein das im Vorfeld schon gewisses Aufsehen. Ein Liebesfilm mit so betagten Protagonisten? Da muteten die in Aussicht gestellten Sexszenen selbst hartgesottenen Kinoästheten fast wie eine Drohung an. Und außerdem klang das alles zunächst nach einer sehr klischeehaften Allianz zeitgenössischer Tabus: Liebe im Alter, Sex unter Senioren, dazu noch Krebs und Sterbehilfe. Mit einem Wort: das volle Programm. Und in der heutigen Zeit ohnedies zugleich Alltag, überall, vierundzwanzig Stunden lang. Am Ende aber doch zuviel für einen abendfüllenden Spielfilm? Mitnichten. Den Regisseuren Sabine Hiebler und Gerhard Ertl gelang, was viele machen wollen, und was oft als grober Genrehinweis dabeisteht, auf allerfeinste Weise: Eine Tragikomödie im besten Stil. "Anfang 80" also. Der Titel, und nicht nur eine vage Altersangabe. Anfang ist ein Schlüsselwort. Aufs Neue lernen wir, dass Anfangen eigentlich immer möglich ist. Vielleicht auch, weil wir zu keinem Zeitpunkt unseres Lebens wirklich mit etwas zu Ende gekommen sind. Nicht einmal so nahe am Ende unseres Lebens. Anfänge passieren uns, ohne dass der große Rest des Noch-nicht¬zu-Ende-Gebrachten zuvor aufgehört hätte. Es geht selten ordentlich und aufgeräumt zu im Leben. Fast immer ist beides in Reichweite: Anfänge und Abschiede. Manchmal im selben Moment. Die neue Liebe der Filmfiguren beginnt mit einem Begräbnis. Merkatz beerdigt seinen toten Kater in einem öffentlichen Blumenbeet. Man sieht: Verliebte werfen sofort alle Gesetzestreue über Bord und scheren sich nicht um kleinbürgerliche Regeln. Denn letztlich sind Verliebte immer jung. Und leider oft auch lästig. So lästig wie manche Kinder oder alte Leute. Ja, sogar wie manche Partner, die Karriere oder Selbstverwirklichung im Weg stehen. Heute wird ja bald einmal ein Mensch zur Last, wenn er besondere Bedürfnisse hat. Ob Kleinkind, Greis oder Schwerkranker - die Frage lautet stets: Wohin damit? ODER Wer kümmert sich? Frisch Verliebte fühlen sich füreinander nie lästig, sind es aber für ihre Umgebung doch, wie der Film eindrucksvoll zeigt. Und sich verlieben, was heißt das schon?! Es bedeutet nicht nur, Sehnsucht zu haben nach einem anderen Menschen, sondern auch nach sich selbst - als anderem Menschen. Wer sich verliebt, träumt immer auch von sich selber, so wie er einmal war oder sein könnte, immer sein wollte, noch nie gewesen ist. Und eine kleinste Kleinigkeit zuviel zeigt plötzlich, dass alles andere immer zuwenig war. Seiner Verantwortung einer langen, guten Partnerschaft gegenüber bleibt man sich ja dennoch

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bewusst. Im Film zeigt Karl Merkatz als Bruno das auf sehr zarte und zugleich eindringliche Weise, indem er, gerade neu verliebt, zuhause, in der alten Ehe, sofort noch einmal 'von vorn' anfangen will. Sehr unbeholfen schlägt er seiner Frau eine Unterhaltung vor oder eine kleine Reise. Weil niemand sich leichtfertig in eine frische Beziehung stürzt, wenn noch eine nicht mehr ganz so frische da ist. Natürlich wird auch Sex zum Thema. Obwohl, Thema ist er gar keines. Nur die logische Konsequenz einer großen Zuneigung. In einem Interview bezeichnete Merkatz selbst Sex als eine "einfache Selbstverständlichkeit". Nur dass wir das heute eigentlich anders gewohnt sind. Sex wurde zur Pflichtübung. Mittel zur Selbstbestätigung, subtiles Statussymbol, Rollenspiel, pornografisches Hobby. Das ist Sex heute, und dazu die Möglichkeit, sich mit seiner vitalen, jugendlichen Körperlichkeit zu inszenieren. Wer nun ohne Sex lebt, egal, in welchem Alter, lässt nicht nur frivole Nachmittagstalkerinnen bestürzt zurückprallen. Heutzutage ist Sex etwas, das man einfach 'hat', mitunter auch losgelöst von Liebe. Auch als Sport oder sehr gern 'zum Zuschauen', als Konsumartikel aus Medien und Netz. Für die eigene Erotik muss man aber weder jung noch schön sein, man sieht sich selber ohnehin dabei nicht zu. Es ist nicht notwendig, dass Sex von perfekten Körpern ausgeübt wird, wenn er privat bleibt, und persönlich. Im Film gibt es ganz andere Szenen, die schockieren. Das Elend einer Krebskrankheit etwa. Oder die Erkenntnisse: Wer alt und todgeweiht ist, wird quasi prophylaktisch delogiert, also obdachlos. Wer alt und verliebt ist, wird kurzerhand entmündigt. Und wer einfach nur alt ist, wird zumindest unsichtbar, jedenfalls, solange er nicht lästig ist. Unsichtbar bis zum Vergessenwerden. Gerne auch einmal im Röntgenraum. Ein Film lebt von seinen Darstellern. Dieser besonders von Karl Merkatz, der wie ein großes Kind daherkommt, ein wuchtiger Tropf, zerrissen zwischen heilsamem Gefordertsein und heilloser Überforderung. Ostermayer und Mangold beweisen, wie schön alte Frauen sein können, und darüber hinaus eines noch immer sind: Mädchen. Mit zwei alten Mädchen und einem alten Buben haben wir also einen Film geschenkt bekommen, der gleichsam tanzt - in einer Mischung aus Schwermut und Leichtigkeit, ganz wie ein Tango, wie ein Stück von Piazzolla, an den die sparsam und zugleich ungeheuer intensiv eingesetzten Klänge von Bandoneon und Akkordeon immer wieder denken lassen. Und wir haben einen Film, der sich behutsam bewegt auf einer magischen Schnittstelle zwischen zarter Poesie und harter Realität. Diese Schnittstelle gerät manchmal zum Wunder, dann wieder bleibt sie, was sie ist: eine Wunde. Unheilbar noch dazu. Es zahlt sich aus, nicht zu warten, bis der Film auf DVD herauskommt oder ins Fernsehen. Im Kino werden auch ganz kleine Dinge groß. Im Leben - und am Bildschirm - ist es oft umgekehrt. Dem Film, wie auch allen Verliebten, steht die Intimität einer großen Leinwand im Dunkeln zu. Manches muss man einfach grösser sehen als in echt. Damit nicht irgendwann auch noch das, was echt ist, zur Kleinigkeit verkommt. Oder unsichtbar wird. Nie alte Leute. Oder eine Liebe, die wo hinfällt, und trotzdem aufsteht. Wenngleich auf schwachen Beinen. Und: zum letzten Mal.


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Beispielhafte Revitalisierung

B

eim Projekt handelt es sich um eine beispielhafte Sanierung eines sehr alten ehemaligen Mühlengebäudes aus dem 14. Jahrhundert, welches zum Schluss nur mehr sekundär als Wohnhaus genutzt wurde, unter besonderer Berücksichtigung energetischer Optimierung und historischer Bausubstanz nach dem Konzept und Leitung des planenden Baumeisters Franz Hausleitner. Das Gebäude ist durch seine zentrale Lage im Stadtraum Weiz optimal in die bestehende Infrastruktur eingebunden. Ein großzügiger Grünbereich mit altem Baumbestand gibt der Wohnhausanlage zusätzliche Attraktivität. Auslösend für die Sanierungsentscheidung waren erforderliche Erhaltungsarbeiten am bestehenden Wohnhaus sowie unzeitgemäße Grundrisse und der durchgängig vorhandene Substandard. Der Familie Platzer-Zorn als Eigentümer und dem Land Steiermark als Förderer des Projektes war es ein besonderes Anliegen, in der Substanz die Ursprünglichkeit des Stiles durch entsprechende sehr aufwendige Fertigungstechniken bei Fassaden, Fenstern und dem Dach im äußeren Bereich u. bei vorhanden Gewölben, Holzstiegen und Dachkonstruktion (sichtbar) im inneren Bereich zum Ausdruck zu bringen. Neben den historischen Aspekten legte der planende Baumeister Franz Hausleitner besonderes Augenmerk auf die Schaffung zeitgemäßer Grundrisse, die energetische Optimierung der thermischen Hülle (aufwendige Innendämmung aufgrund historischer Fassade) neue Kastenfenster nach historischem Vorbild, die Erhaltung der Gewölbe

im Erdgeschoß und die Sanierung der bestehenden überwölbten Holzstiegen im Inneren. So konnte durch die Maßnahmen mit einer Energiekennzahl von 42 Kwh/m²/a BGFL , Niedrigenergiehausstandard erreicht werden. Die vorhandene Ölheizung wurde durch die Wärmeversorgung aus dem Fernwärmenetz der Stadt Weiz ersetzt. All diese Maßnahmen repräsentieren einen sehr hohen Innovationsgrad , haben Vorbildcharakter und bekamen zur normalen Förderung zusätzlich die ÖKO Förderung und die Förderung für historisch bedeutende Bauwerke aus dem REVI Fond des Landes Steiermark. Nach den ersten Entwürfen und ihrer Anmeldung zur Förderung im Jahre 2008 wurde im Dezember 2012 die Freigabe zur Umsetzung durch das Land Steiermark erteilt. Insgesamt wurden 6 Wohnungen mit einer Größe zwischen 45 u. 80 m² errichtet. An Nebenräumen sind ein Müllraum, Kellerabteile und ein Fahrradraum im Erdgeschoss vorhanden. Loggien, Balkone oder Terrassen sind für alle Wohnungen errichtet, die großzügige Grünanlage steht allen Mietern zur Verfügung. Im November 2011 konnten die 6 Wohnungen den Mietern zur Nutzung übergeben werden. Zu erwähnen ist noch, dass die beteiligten Handwerksbetriebe das hohe handwerkliche Niveau der Arbeiten sehr gut gemeistert haben.


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g eines alten Mühlengebäudes

ehemalige Mühle aus dem 14. Jhd. nach der Sanierung Altes Haus mit neuem Laubengang

Giebelfassade mit Loggia Alte Stiege renoviert

Neue Stiege ins Dachgeschoss


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Räuchern im Jahreskreis Kräuterpädagogin Barbara Kahlhammer Lichtmess 1./2. Februar oder zunehmender Februar Halbmond

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as Lichtmess Fest ist ein Weihe- und Reinigungsfest, ein Fest vom Berührt werden des jungen Lichts des Tages. Von der Wintersonnenwende an, sind die Tage nun schon ein beträchtliches Stück länger geworden. Der Mensch atmet auf, das Licht hat wieder gegen die Dunkelheit gesiegt. Ein wunderbares Symbol für das ewige Werden, für das Leben. Bei den Kelten war dieses Fest der Göttin Brigit geweiht, sie war die Schutzpatronin der Ärzte und Hebammen und die Göttin der Geburt, der Dichtkunst und der Schmiedekunst. An Lichtmess wurden Kerzen, Wachsund Bienenstöcke mit dem Rauch segnender Pflanzen geweiht. Diese Kerzen wurden dann im Lauf des Jahres bei Geburten im Haus, bei Krankheit oder bei schweren Gewittern entzündet. Sie galten als schutzmagisch wirksam. Nach dem langen, dunklen Winter räucherte man zu Lichtmess das Haus mit reinigendem Räucherwerk. Man öffnete Türen und Fenster der Stuben und vertrieb so die Krankheitsdämonen, die sich den Winter über in den Winkeln und Ecken eingenistet hatten. Zu Lichtmess wurde auch das Gesinde ausbezahlt und wieder für ein Jahr eingestellt. Wer nicht mehr zum Hof passte, musste sich auf machen und weiter ziehen um eine neue Arbeit zu finden. Diese Ungewissheit und Zukunftsangst machte das Lichtmess Fest auch zu einem großen Orakeltag. Lichtmess ist auch heute noch gut geeignet, um das Haus oder die Wohnung mit Rauch zu reinigen und zu segnen.

Hallo Coach! Wie jedes Jahr zu Neujahr mache ich Vorsätze. Meistens sind es die Gleichen. Immer nehme ich mir vor, abzunehmen. Doch auch wenn ich zum Beispiel einem Fitnesscenter beitrete oder einen Kurs über Diät und Abnehmen belege, höre ich bald darauf auf und nehme die paar verlorenen Kilos wieder zu. Was kann ich tun, um etwas Gutes daraus zu machen, anstatt enttäuscht zu sein? Abnehmen am 1. Jänner Hallo „Abnehmen am 1. Jänner“! Ihre Situation ist eine „alljährlich“ allzu gut bekannte. Ein Neubeginn, wie ein Neues Jahr, motiviert und inspiriert uns dazu, eine bessere Version von uns selbst zu sein. Wir nehmen uns voller Elan allerhand vor, vor allem Dinge, von denen wir denken, dass wir sie „endlich tun SOLLTEN“. Doch die Kurzlebigkeit Ihrer Vorhaben zeigt an, dass es sich dabei nicht um Ihre sehnlichsten Wünsche handelt. Sie sind zumindest derzeit (noch) nicht bereit, das Vorhaben des Abnehmens allen Ernstes anzugehen. Nur wenn Sie dazu voll und ganz Ja sagen, werden Sie tun, was dazu gehört, um Ihren Lebensstil langfristig zu ändern und somit erfolgreich zu sein mit Ihrem Vorhaben. Nur dann werden Kilos bis zum Zielgewicht purzeln und auch von Ihnen fernbleiben. Wichtig am Beispiel des Abnehmens ist es auch, andere Quellen der “Nahrung” zu finden. Ein Spaziergang, ein Blumenstrauß oder ein Hobby können unsere Seele nähren und uns von ungesunden Essgewohnheiten spielend leicht fernhalten. Wir Menschen im modernen Zeitalter haben gelernt, Essen als Ersatz für Emotionen, ungelebte Wünsche, Frustrationen, Traurigkeiten und auch Festlichkeiten zweckentfremdet einzusetzen. Das heißt, wir essen auch, wenn der Körper es nicht braucht. Das landet dann als “Vorrat” auf unseren Hüften und als zu viele Kilos auf der Waage.

Mit Räucherpflanzen wie Beifuß, Fichte, Lavendel, Rosmarin, Minze, Salbei, Tanne, Schafgarbe, Wacholder oder Thymian, können wir die alten verbrauchten Energien vertreiben und Platz schaffen für Erneuerung und Reinigung. Wir öffnen uns für Zukünftiges, für Veränderung, für Verwirklichung von Träumen und Visionen und für die Stärkung von Zielen.

Bezüglich der Neujahrsvorsätze ermuntere ich Sie, Dinge auf die Liste zu setzen, die Sie von ganzem Herzen umsetzen wollen. Sie werden staunen, wie schnell und mühelos Sie Dinge in Bewegung setzen können, weil SIE es wollen (und nicht Verwandte, der Arzt, die Gesellschaft, ...). Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Erreichung Ihrer Ziele, ob zu Neujahr oder zu jeder anderen Zeit.

Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, uns die Erfahrungen unserer Vorfahren zu Eigen zu machen

Senden Sie Ihre anonyme Anfrage an office@starrcoaching.com

Meint Ihre Kräuterpädagogin Barbara Kahlhammer

Mag. Edlinger-Starr


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Wir ehren das Brauchtum

Vielen Dank den Königinnen und dem „Stern“ für ihre Wanderung auf die Rattener Alm.

Dreikönigsaktion, Hauptschule Ratten.

Neujahrstag – Mühsam durch die Tore! Es war wieder soweit, das Fassdauben Rennen in St. Jakob i. Walde fand nach einigen Jahren wieder am Neujahrstag  statt. Bei angenehmen Temperaturen, und für dieses Jahr außergewöhnlich guten S c h n e e v e r h ä l tnissen, kämpften die 80 Teilnehmer wieder um Sekunden. Dabei galt es, mit den Fassdauben im Team, über eine mit Schi-Torstangen ausgesteckte und mit  2 Hindernissen versehenene Piste so schnell wie möglich zu absolvieren.

Bei einigen Teilnehmern war noch die Silvesternacht zu spüren, denn sie waren mit kurzem T-Shirt und teilweise verkleidet unterwegs. Dieses Event findet seit Jahrzehnten am Neujahrstag statt. Veranstalter: Volkstanzgruppe St. Jakob i.W.

Foschingszeit In unserer Jugendzeit, do worn ma immer lustige Leit.

Zum Glück is mei Sohn a steirischer Volksmusikant.

Mia hob´m g´sungen, taunzt und g´locht, oft die gaunze Nocht.

Do wird vüll musiziert in unserer großen Stub´m , bei einem scheinen Musikstückl, is mei Bluatdruck nocha ganz hoch ob´m.

Ans Huamgeh´n haum ma überhaupt net gedocht. Taunzen, des hob i immer g´sogt, des tua i, so laung das Herz noch schlogt. Nur auf die Fiaß, auf die hob i vergessen, die tuan mir weh, drum brauch i an Stecken. Wann i oba a scheine Musi hör, do kimmt ma vor, i muaß sie verstecken.

A bisserl mitsingen und mitschwingen is ah im Alter noch drinnen. Dabei denkt ma an die schönen Jugendjohr, die Faschingszeit, die is eh so schnell goar.

Viktoria Schiffer, 76 Jahre, Eggersdorf


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Die Waldwirtschaftsgemeinschaft Almenland hat viel zu sagen... Am 14.1.2012 fand am Weizberg im Gasthof Ederer die 15. Jahreshauptversammlung der WWG Almenland, der größten Waldwirtschaftsgemeinsaft Österreichs statt. Neben den Vereinsangelegenheiten stand der aktuelle Holzmarktbericht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Festreferat, zu dem Dipl.- Ing. Dr. Horst Jauschnegg, nationaler und internationaler Biomasseexperte eingeladen war, beschäftigte sich heuer mit dem Thema „Rohstoff Holz - heiß begehrt!“

Bild: vlnr Kassier WWG Stockner Martin, WV Weiz und BK Weiz Dipl.-Ing. Josef Krogger, Festredner Dipl.Ing. Dr. Horst Jauschnegg, Obm. WWG Almenland Hubert Klammler, Obm. WV Stmk Paul Lang, WV Stmk HmbH – GF Dipl.- Ing. Bernd Poinsitt

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Sonntag, 20. November 2011 – Neudorf bei Passail Neugründung: Landjugendortsgruppe Neudorf bei Passail Neue Landjugendgruppe in Neudorf bei Passail Am Sonntag, dem 21. November 2011, wurde im Gasthaus Bachwirt in Wölling eine neue Ortsgruppe im Bezirk Weiz gegründet – die Landjugend Neudorf bei Passail. Somit zählt der Bezirk Weiz nun genau 20 Ortsgruppen mit mehr als 1.000 Mitgliedern. Die Landjugend Bezirk Weiz hat mittlerweile über 1.000 Mitglieder in 20 Ortsgruppen. Das Aufgabengebiet der Landjugend Weiz erstreckt sich über die Bereiche Persönlichkeitsbildung, Landwirtschaft, Gesellschaft, Sport und Kultur. In diesen Bereichen finden jährlich unzählige Veranstaltungen statt, an denen Mitglieder zwischen 14 und 30 Jahren teilnehmen. Rückfragen bitte an: Landjugend Bezirk Weiz Marianne Kahr, 0664/5919669, marianne.kahr@hotmail.com

Der Einbrecher

Es war eine laue Sommernacht und am Himmel glänzten die Sterne. Lautlos bewegten sich die Vorhänge am halb offenen Fenster. Plötzlich fährt Anneliese mit einem verhaltenen Schrei hoch:"Da, da, da!" ,und sie zeigte mit zitternder Hand zum geöffneten Fenster hin. „Ein Einbrecher, Sepp, ein Einbrecher!" Aber der Sepp schläft, sein Schnarchen könnte grade einen Baumriesen fällen. Er hört nichts, er sieht nichts, er schläft. Er hört solange nichts, bis ihm Annelieses nächster Schrei in den Ohren dröhnt: „Sepp, ein Einbrecher, ein Dieb, ein Mörder!" Der Gatte räkelt sich gemütlich in die Wirklichkeit zurück und fragt: „Wo?" Aber dann sieht auch er die dunkle Gestalt neben dem Fenster und ihren Schatten, der bedrohlich näherschleicht. „Halt!, brüllt der Sepp, "keinen Schritt weiter", und schon ist die Mündung seines Revolvers auf den Unbekannten gerichtet. Der zittert und stöhnt schon, aber der Sepp kennt keine Gnade.

„Da, Anneliese, halt Du den Revolver, bis ich angezogen bin", befiehlt er seiner Gattin. „Dem Burschen werden wir es schon zeigen!“ Er schlüpft in Hemd und Hose, packt den Eindringling beim Kragen und brüllt: „So, Bürschchen, los, Abmarsch zur Polizei!"! Mit einem letzten Blick auf seine mutige Gattin ist er draußen bei der Tür. Vor dem Haus angelangt, sagt er zu dem finsteren Verbrechergesicht: „Ich danke Dir, Karl, das hast Du gut gemacht! Jetzt gehn wir ins nächste Gasthaus auf ein paar Bier, denn nach drei Jahren Ehehimmel ist das endlich der erste freie Abend für mich!“ Kathi Brandstetter, St. Kathrein/Off.

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Der KIKERIKI beim Wanderschäfer Hans Breuer! Im Dezember traf ich bei einer Heimfahrt Hirtinnen und Hirten, die bereits 1 Jahr auf Wanderschaft waren. Begleitet wurden die SchäferInnen von 1000 Stück JURA SCHAFEN, die neben der Wolle vorzügliches Fleisch liefern. Für mich war es eine sehr bemerkenswerte und neue Begegnung inmitten der Straße. Bei den Einheimischen hier im Feistritztal ist der Wanderschäfer Hans Breuer bereits bestens bekannt, wie ich später erfuhr. Seit 30 Jahren betreibt Hans die Schäferei, die Schafe sind sein Lebensinhalt. Der Grund dafür war eigentlich, dass die Stadtgemeinde Wien einen Schäfer mit Schafen für ihre vielen sehr schwer zu bewirtschaftenden Gründe suchte. So ergab sich das Eine fürs Andere. Viele Menschen freuen sich, mit den SchäferInnen ein paar Worte zu wechseln oder mit ihnen, so wie ich, ein paar Stunden zu ziehen. Wahrgenommen habe ich, trotz der kurzen Begleitung, einige Anfeindungen von Bauern, die wohl Angst um ihre Saat oder eine Krankheitsgefahr fürchteten. Mir wurde aber versichert, gesunde Schafe zu führen, die auch immer von einem Tierarzt genauestens untersucht werden. Weiden werden in der Regel nur mit Einverständnis des jeweiligen Grundbesitzers betreten bzw. benützt. Ab und zu ein kleiner Ausrutscher wird wohl auf der langen Jahresreise geschehen. Trotzdem sehe ich eine tolle Tradition, dass dieser Wanderschäfer, als nur noch einziger in Österreich, diese Strapazen auf sich nimmt und große Freude dabei hat. Ein paar Fachwörter habe ich natürlich auch gleich lernen müssen: Lämmer, Jungschafe, Schafe, Freßpferch und Nachtpferch, Lämmertreiberin, Lockruf, Treiberruf. Daria, 18 Jahre jung, erzählte mir, dass sie bereits seit 3 Monaten mitzieht, weiters sind dabei eine ebenfalls 18 jährige Französin, sowie ein Schäfer in den Zwanzigern, der seit 3 Jahren dabei ist. Daria erzählt mir während sie den Zaun vom letzten Freßpferch einsammelt, vom oft sehr harten Leben. Gewohnt wird im Wohnwagen, wo natürlich für eine Frau die Hygiene oft ein Problem darstellt,

aber auch das enge Zusammenleben. Sie ist angehende Kindergärtnerin in Deutschland und kam über die Tierliebe und dem Bedürfnis, Freiheit pur zu erleben, zu diesem Wagnis. Daria erzählt mir noch 2 Dinge, die ich wissen wollte. Als ich nämlich bemerkte, wie sie die gerade vor Stunden auf die Welt gekommenen Lämmchen an den Vorderbeinen anhob und sie mittrug, fragte ich Sie nach dem Grund. Dies müsse sein, um sie sobald als möglich mit der Herde mitrennen zu lassen, aber was viel wichtiger ist, durchs Hochheben sieht das Mutterschaf ihr Lamm und betreut es auch sofort. Noch eine Geschichte, die viele vielleicht nicht wissen: Da ja das ganze Jahr, auch im kalten Winter die Wanderschaft kein Ende hat (die Tiere sind nie in einem Stall), muss auch Disziplin herrschen. Es werden ständig Tiere zum Verzehr verkauft, dazu nimmt man meistens Tiere, die sich nicht "benehmen". Das heißt, man nimmt Schafe, die über Zäune springen, denn die gelten als schlechtes Vorbild für die anderen Tiere. Daria meint bei einem Lächeln: Wir haben es beim Treiben leichter mit "DUMMEN SCHAFEN". Bemerkenswert ist sowieso die große Disziplin zwischen Tier und Mensch, vor allem auf den Straßen und Wegen. Eine große Hilfe sind natürlich die begleitenden Hunde, die wahre Meister im Schafetreiben sind. Ohne diese tollen Hunde würden die SchäferInnen wohl täglich einen Marathon absolvieren. Vielen herzlichen Dank an den Wanderschäfer Hans Breuer und seine JungschäferInnen, dass ich sie ein Stück begleiten durfte. Nachsatz: In vielen Religionen wünscht sich der Mensch, nach dem Tod als Tier wiedergeboren zu werden. Da fallen mir sofort zwei Tiere ein: Das Schaf und der Kikeriki.


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Der Bauer und das liebe Vieh In meiner Kindheit war es so, dass immer im Herbst, meistens im November, wenn die Tage schon kühl waren, ein Schwein geschlachtet wurde, damit zu den Feiertagen wieder frisches Fleisch da war. Schweinsbraten oder Schnitzel waren das Jahr über eine Rarität und alle im Haus freuten sich schon darauf. Der größte Teil des Fleisches wurde allerdings geräuchert (geselcht) und damit haltbar gemacht, denn Kühlschrank oder Gefriertruhe waren zu der Zeit bei uns am Land nur den reichen Leuten vorbehalten. Am Schlachttag ging es schon in der Früh los. Den Saukessel, in dem sonst das Futter für die Tiere bereitet wurde, füllte man mit Wasser und heizte kräftig ein, denn das Wasser musste kochen. In der Zwischenzeit wurde das fragliche Schwein mit einer Portion guten Futters aus dem Stall gelockt und während es dann gemütlich grunzend im Hof fraß, wurde der Schußapparat angesetzt und abgedrückt. Im Regelfall erlebte das Tier keinerlei Schmerzen. Das Tier fiel um und dann nahm Vater das lange Messer und stach damit in den Hals. Das herausschießende Blut wurde mit einer Schüssel aufgefangen und flott gerührt, damit es nicht stockte. Aus dem Blut wurde der von uns Kindern recht gern gegessene Bluttommerl gemacht . Bis zu diesem Moment war ich nicht aktiv, ich hatte mich in meinem Zimmer im Dachgeschoß verkrochen und wartete dort auf das dumpfe „Plop" des Schußapparates. Erst jetzt begab ich mich in den Hof und half beim Aufarbeiten des Tieres. Der Tötungsprozess musste ohne mich ablaufen und auch heute noch kann ich kein Tier umbringen, von Fliegen oder anderem Ungeziefer mal abgesehen. Nun wurde das Schwein in den bereitgestellten „Haartrog" gelegt, mit dem kochend heißen Wasser übergossen und mit „Saupech" (Kolophonium) eingerieben. Unter dem toten Schwein zog man eine Kette durch. Durch das Hin — und Herziehen der Kette wurden die Borsten gelöst und die glatte Haut des Tieres kam zum Vorschein. Danach wurde an den Hinterläufen ein Schnitt gemacht und die Sehnen herausgelöst. An diesen Sehnen wurde das Tier dann am Schragen aufgehängt. Wenn es sich um ein größeres Exemplar handelte, mussten schon mal ein paar Männer mit anpacken, sonst war das nicht zu machen. Die ganz schweren Mastsauen wurden auch nicht mehr aufgehängt, sondern auf

ein eigenes Gestell gelegt, aufgeschnitten und ausgeweidet. Bei uns daheim gab es allerdings keine so fetten Sauen, da mussten sie alle schon vorher ans Messer und es reichte der „Sauschragen" zum Hängen. Jetzt wurde der Sauschädel abgetrennt, das Tier am Bauch aufgeschnitten und die Eingeweide herausgenommen. Die Därme und der Magen wurden ausgewaschen und sauber geputzt, innen wie außen, denn die dünneren Därme wurden als Wursthaut verwendet. Aus Teilen wie Lunge, Milz und Magen wurde Beuschl gekocht, nicht Brauchbares wurde an die Hühner verfüttert. Ein besonderer Leckerbissen mussten die Nieren gewesen sein, denn die bekam immer nur unser Vater. Danach wurde das Schwein zerteilt und das Fleisch zum Auskühlen in den Keller gelegt. Erst am Tag darauf wurden die Fleischstücke dann mit Salz, Knoblauch und anderen Gewürzen eingerieben, in einem Holzschaff eingelegt, mit ein paar Steinen beschwert und so einige Tage eingesurt. Danach kamen sie in die Selchkammer, wo sie einen Tag lang im Rauch hingen und so haltbar gemacht wurden für ein ganzes Jahr. Der Sauschädel lag derweil verwahrt im Keller, denn es war der Brauch, dass die Burschen aus der Nachbarschaft den Schädel stahlen und ihn am Abend des Schlachttages geschmückt zurück brachten. Dann gab es den Sauschädeltanz, eine Gerichtsverhandlung wurde inszeniert und unter viel Gaudi und Musik und einer deftigen Jause ging der Schlachttag oft erst am folgenden Morgen zu Ende. Karl Reiter, St. Kathrein/Off. Unser Land braucht unsere Bäuerinnen und Bauern! Die Leistungen unserer heimischen Bäuerinnen und Bauern sind vielfältig. Sie beliefern uns nicht nur mit hochwertigen Lebensmitteln, sondern pflegen auch unsere schöne Landschaft, die ein unverzichtbarer Erholungs- und Freizeitraum sowie Grundlage für den Tourismus in Österreich ist. Darüber hinaus sichern die österreichischen Bauern und Bäuerinnen über 530.000 Arbeitsplätze in unserem Land. Sie erhalten durch die nachaltige Bewirtschaftung die biologische Vielfalt und sind Garant für eine saubere Energieproduktion. Fest steht: Unser Land braucht unsere LandwirtInnen!


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Der KIKERIKI besucht die Almenland Schreibstube Leitung: Maria Magda Höfler Ort: St. Kathrein/Off.

Die Einladung von Kathi Brandstetter, einen Nachmittag lang im Kreise von SchreiberInnen zu verbringen, war sehr beeindruckend.

hin einen Platz zu finden, für diese bewundernswerten Damen und Herren der Schreibkunst.

Bei meinen vielen Reisen im Land der „Amateurkünstler“ bin ich wieder einmal völlig überrascht worden. In einer kleinen Runde von Literaten, zehn an der Zahl, soviel verschiedene Talente und Profis zu finden, lässt meine Gedanken noch länger nicht zur Ruhe kommen.

Über die Alm bin ich gefahren, hab ignoriert all die Gefahren, und hab dadurch viel Neues erfahren.

Mir ist warm geworden ums Herz, bei dieser herzlichen Aufnahme. Als ob ich schon immer dazu gehören würde. Ich durfte erfahren, wieviel wichtiges erlernt wurde, aufgenommene Radiosendungen wurden präsentiert und auch Zukunftspläne gibt es schon. Gerade diese Zukunftspläne waren es, die mich wirklich sehr freudig stimmen. In dieser Jänner Ausgabe sind auf mehreren Seiten kleine Meisterwerke der Almenland Schreibstube „versteckt“. Die Kikeriki Nachrichten werden versuchen, auch weiter-

(So einfach kann dichten sein) Im Herzen die Träume, sind die Räder des Findens oft nur ein kurzer Weg. Liebe Grüße an die Almenland Schreibstube, vom KIKERIKI.


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JÄNNER Ausgabe 9

Wörtliche Wohltaten Verstehst du die Sprache des Schweigens, bist du weise. Das Verbale schafft nur Wissen. Wissen ist gut, wenn es vorurteilsfrei verwendet wird. Sonst ist Wissen die Brutstätte für noch mehr Irrtum. Im Denken tiefer und einfacher zu werden, darum geht es. Wach werden heißt: an der eigenen Grenze zu schieben.

Es gibt immer ein Leben nach dem Korb. Die Hölle ist dazu da, dass wir durch sie hindurchgehen und nicht dazu, dass wir Wachposten drumherum aufstellen. Nur das Wissen, dass „Ich bin“ befreit. Nicht das Wissen, das „ich Habe“. Lachen ist die kleine Erleuchtung. Meinungen sind die kleinen Geschwister vom Fanatismus.

Wenn wir alles verstehen könnten, bräuchten wir nicht mehr zu werten.

Ich will mich nicht von Gott retten lassen, ich will mit ihm tanzen.

Wir rücken der Wahrheit näher, wenn wir uns selbst weglassen.

Heinz Doucha

Wer sich nicht selbst lebt, ist frustriert und rächt sich an der Welt.

Geschäftsführung von Weitzer Parkett unterstützt Greenpeace-Kampagne

Weizer Bäcker- & Konditormeister Heinz Schwindhackl wurde Kommerzialrat

Dr. Nicola Weitzer und DI (FH) Michael Wesonig übernahmen die Patenschaft zum Schutz des Urwaldes in Rumänien

Im Bundeskanzleramt wurde Heinz Schwindhackl von Staatssekretär Josef Ostermayer vom BKA der Titel Kommerzialrat verliehen. Heinz Schwindhackl wurde 1947 in Weiz geboren und erlernte den Beruf des Bäckers und Konditors. 1970 übernahm er den Betrieb vom Vater Heinz Schwindhackl und baute ihn aus. Zur Bäckerei kam die Konditorei und 1980, nach der Hochzeit mit Claudia, kam auch eine Eisdiele und die Eisproduktion dazu. Viele internationale Preise konnte er im „Land des Eises“, in Italien, erzielen.

Foto: Weitzer Parkett

Dr. Nicola Weitzer und DI (FH) Michael Wesonig sind persönliche Paten der Greenpeace-Waldkampagne in Rumänien.

Als Kammerfunktionär der Wirtschaftskammer war er jahrelang Weizer Bezirksmeister der Bäcker & Konditoren und bis vor kurzem sogar Landesinnungsmeister-Stellvertreter. Heinz Schwindhackl war jahrelang im Weizer Bezirksgericht Beisitzer und auch 15 Jahre lang Gemeinderat der Stadt Weiz. 14 Jahre leitete er als Obmann die Geschicke der Einkaufstadt Weiz und seit 14 Jahren ist er Vorsitzender des Tourismusverbandes Weiz. Heinz Schwindhackl wurde mit dem „Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark“ ausgezeichnet und ist Ehrenringträger der Stadt Weiz .


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Ehrenring der Stadt Weiz für Heinz Habe Genau an seinem Geburtstag, dem 9.Dezember, erhielt der Weizer Medienmann, TV Journalist, Steirerball in den USA Veranstalter, Schauspieler und Moderator, Heinz Habe, den goldenen Ehrenring der Stadt Weiz. Habe der seit 50 Jahren in Weiz lebt und in Mürzzuschlag geboren wurde, hat in diesen Jahren viele Veranstaltungen und 2 TV Sendungen nach Weiz gebracht. In seiner Laudatio erwähnte Bürgermeister Helmut Kienreich die Verdienste von Habe, der auch mit Pierre Brice im Schloss am Wörthersee spielte. In einer schönen Feier im Europasaal, musikalisch umrahmt von einem Trio der Musikschule Weiz, verliehen

der Bürgermeister Helmut Kienreich und sein designierter Nachfolger Erwin Eggenreich Habe den Ehrenring. Neben Habe erhielten auch noch Friedrich Fips Knill, Wolfgang Schwarz, Johann Kornberger, Werner Derler und Engelbert Maier den Ehrenring. Harald Polt wurde mit dem Leopold Farnleitner Preis ausgezeichnet.

RUNDUMKULTUR tut GUTES

HSE-team Wasser Infotag – Ein großer Erfolg! Wasseranalyse-Service wird aufgrund der großen Nachfrage weiterhin angeboten

„Abenteuer kann auch vor der eigenen Haustüre beginnen!“, sagte sich Ingo Schalk und fuhr mit einem Kanu von Sinabelkirchen bis an die Donau. In einer Multimediaschau präsentierte der Sinabelkirchner interessante Ein- und Ausblicke vom Leben am Bach und am Fluss. Im vollen Gemeindesaal seiner Heimatgemeinde schilderte er beeindruckende Erlebnisse der Flussreise, bei der er auch von seinem Sohn Fabian wurde. Kürzlich reiste das Team von RUNDUM-Kultur nach Ungarn in das Dorf Devecser, das ein Jahr nach der Giftschlammkatastrophe noch immer schwer betroffen ist. Pfarrer Janos Fodor wurden 1200 Euro an Spendengeldern überreicht. Somit ging ein erfolgreiches Vorhaben zu Ende

Am 18. November veranstaltete das HSE-team in seinem neu umgebauten Schauraum in Gleisdorf einen Wasser-Infotag. Die BesucherInnen hatten die Möglichkeit, ihr Trinkwasser kostenlos von Experten auf seine Qualität prüfen zu lassen – analysiert wurden wichtige Wasser-Parameter wie die Gesamthärte, die Konzentration von Nitrat und Eisen und der pHWert. Außerdem erstellten die Experten auf Wunsch unverbindliche individuelle Wasser-Aufbereitungslösungen zum Genießen, Schützen und Sparen. Aufgrund des großen Interesses bietet das HSE-team diesen Service auch weiterhin an – jeder, der die Qualität seines Wasser überprüfen lassen möchte, kann eine Probe beim HSE-team vorbeibringen, das Resultat wird zugesandt! Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage unter: www.hse-team.at

Von links: Geschäftsführer Ing. Gerald Kreiner, Bürgermeister Christoph Stark und Bereichsleiter Johannes Absenger mit Besuchern


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Felix Pailer: Österreichischer Automobil Bergstaatsmeister 2011 22 Rennen im In- und Ausland nahm Felix Pailer in diesem Jahr in Angriff. 14 Mal wurde er als Sieger geehrt und auch bei den restlichen Rennen stand er jedes Mal auf dem Stockerl, bis auf das Rennen in Cividale/I. Hier löste sich im 2. Rennlauf ein Turboschlauch und damit war mehr als ein 4. Rang nicht möglich. Diese konstanten Ergebnisse führten dazu, dass „Pailix“ in diesem Jahr nicht nur zum 17. Mal Bergrallye-Cupsieger wurde, sondern sich heuer auch den begehrten Titel des Österreichischen Automobil Bergstaatsmeisters auf seine Fahnen heften darf. Pokal und Ehrenurkunde wurden im Rahmen der OSK –Ehrung am 30. November im Technischen Museum in Wien überreicht. Unter www.pailix.at gibt es mehr Info.

Mit Können und Glück zum Sieg Am Freitag, dem 18. November, fand im Gasthaus Bauernhofer auf der Brandlucken das Pokerund Schnapsturnier der Weizer Bezirkslandjugend statt. Florian Schneeflock aus der Ortsgruppe Miesenbach und Johannes Schwarz aus der Ortsgruppe Krottendorf-Thannhausen-Naas krönten sich zu Turniersiegern.

Ultimate Frisbee Laufintensiver Sport für jüngere Menschen Unsere Spielgemeinschaft nennt sich „Styrian High Five“ und betreibt den Sport Ultimate Frisbee. Weil ich eure fragenden Blicke spüre, sei der Sport hier kurz erklärt. Gespielt wird auf einem 100 m langen und 37 m breiten Feld mit zwei Endzonen. Ziel ist es, die Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen und quasi einen „Touch Down“ zu erzielen. Im Unterschied zum American Football darf man mit der Scheibe nicht laufen und Körperkontakt ist möglichst zu vermeiden. Gespielt wird auf Rasen sowie auf Sand und in der Halle. Turniere gibt es für reine Damen- und Herrenmannschaften, aber auch die Mixed-Bewerbe sind sehr beliebt. Hervorzuheben ist, dass der Sport ohne Schiedsrichter auskommt – Fairplay hat oberste Priorität und wird unter dem Namen „Spirit oft the Game“ bei jedem nationalen und internationalen Turnier prämiert. Derzeit gibt es über 35 österreichische Teams, die bei nationalen und internationalen Spielen teilnehmen. Wenn sich jemand unsere Sportart anschauen oder ausprobieren möchte: Unsere Türen stehen jeden Donnerstag von 18:30 bis 20:00 Uhr im Turnsaal der VS St. Ruprecht für Männer und Frauen aller Altersgruppen offen. Mehr Infos: www.styrianhighfive.at oder Tel.: 0664/2037418, Stefan Reisenhofer


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