__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

RAPPORT D’ACTIVITÉ

2017 COMMUNAUTÉ D’AGGLOMÉRATION

www.creilsudoise.fr /agglomeration.creilsudoise


Sommaire : CONCEVOIR UN NOUVEAU TERRITOIRE ........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P5 Elaboration d’un projet de territoire .........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P6 Proposer le développement d’un territoire à la fois rural et urbain ............................................................................................................................................................................................................................................................P6 Aboutir à un consensus politique ........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P6 Les grands objectifs suggérés........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................ P7 Des atouts et des faiblesses .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P7 Cinq politiques à déployer..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P8 Le Grand Creillois en 2040 ce sera : Un territoire durable, équilibré et réunifié ...................................................................................................................................................................................................P8

Création du Pôle Métropolitain de l’Oise (PMO).....................................................................................................................................................................................................................................................................................................P9 Un territoire d’innovation et d’industrie............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P9 Retour sur le calendrier et l’intention de création .............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P9

METTRE EN VALEUR LA RURALITÉ.............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P11 Tourisme vert et loisirs de nature........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P12 Croisières fluviales, loisirs, activités nautiques, chemins de randonnées................................................................................................................................................................................................................................P12 Maison de la Pierre du Sud de l’Oise ........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P12 2017: une année charnière pour l’Office de Tourisme..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P13 Création de l’Office de Tourisme Creil Sud Oise : un nouvel outil pour développer le tourisme ................................................................................................................... P14

Prévention des inondations..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P15

PRÉSERVER L’ENVIRONNEMENT .......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P17 Favoriser l’éducation à l’environnement pour acquérir les bons réflexes ................................................................................................................................................ P18 Création d’un pôle environnement .............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P18 Les actions en 2017....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P18 Développer le compostage, alternative à l’incinération .............................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P18 Le compostage au pied des immeubles c’est nouveau................................................................................................................................................................................................................................................................................................................ P18 Les actions............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P18

Collecte des déchets ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P19 De nouvelles colonnes pour la collecte du verre ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P19 Livraison de bio-conteneurs déchets verts pour les maisons................................................................................................................................................................................................................................................................................... P19 Les achats de matériels programmés en 2018......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P19 Donner une deuxième vie aux déchets : Le succès grandissant de Sud Oise Recyclerie ................................................................................................................................................ P20

Répondre aux défis de la transition énergétique ......................................................................................................................................................................................................................................................................................... P20 L’Agglo s’engage pour la production de bio-méthane... ......................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P20 ... Injectée dans le réseau de gaz de l’ACSO .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P20 Une station Gaz Naturel pour Véhicules à Villers-Saint-Paul.......................................................................................................................................................................................................................................................................................P21 De l’énergie verte produite à Saint-Maximin...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P21 Montataire : du biogaz issu des boues de la station d’épuration .....................................................................................................................................................................................................................................................................P21 Des transports propres pour une meilleure qualité de l’air : premier bus hybride mis en service sur le territoire ..................................P21 Location de vélos électriques et covoiturage organisé..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P21 Un parc à vélos obligatoire dans les bâtiments neufs........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P21

L’eau, une richesse à préserver................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P22 Economiser 200 000m3.............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P22 Tarification sociale de l’eau................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P22 Pollution : 60 industriels contrôlés ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P22 Les fuites et débouchages ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P23 Renouvellement des conduites............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P23 Les travaux............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................ P23 Etude ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P23 En projet ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P23


DÉVELOPPER LES ESPACES URBAINS.................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P25 «Gare, Cœur d’Agglo» ......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P26 En 2017, le projet «Gare, Coeur d’Agglo» (GCA) s’est déployé selon trois axes................................................................................................................................................................................................P26 ZAC de Gournay-les-Usines : De nombreuses réalisations en 2017......................................................................................................................................................................................................................................................P28 2,6 M€ pour rénover le Pont Y .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P29

Reconquérir le territoire.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P30 Les friches industrielles................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P30 Le Plan Paysage élargie à l’ex-CCPSO............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P30 La politique foncière de l’ACSO ........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P30 La rénovation urbaine dans les quartiers prioritaires........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................ P32 Le Nouveau Programme National de Renouvellement Urbain (NPNRU) .......................................................................................................................................................................................................................... P33

DÉPLOYER DES POLITQUES SUR LE TERRITOIRE ............................................................................................................................................................................................................................................................ P35 Les mobilités.............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P36 Faciliter les transports urbains ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P36 Développer les circulations douces..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P38

Le développement économique, fil rouge de nos actions ......................................................................................................................................................................................................................................P39 Comment redynamiser la base aérienne de Creil ? ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P39 L’ACSO seule compétente : L’impact de la loi NOTRe en matière de développement économique ..............................................................................................P42 Une dynamique économique renforcée ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P43 La reconversion des sites industriels....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P45 Le soutien à l’émergence de nouvelles formes d’économies

................................................................................................................................................................................................................................................................................

P46

Le transport fluvial....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P46 L’accompagnement des initiatives ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P47 La promotion du commerce.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P48 L’accompagnement de l’emploi, de la formation et de l’insertion ........................................................................................................................................................................................................................................................... P48 Les quartiers prioritaires : les Clauses d’insertion ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P50 Le Service Public de l’Emploi Départemental (SPED) et le Service Public de l’Emploi Local (SPEL) ........................................................................................ P50 Une plateforme Proch’Emploi à l’ACSO..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P51 La Recyclerie outil d’insertion.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P51

L’accès aux équipements culturels, sportifs et de loisirs facilité ................................................................................................................................................................................................. P52 Le Pass’Agglo pour tous.............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P52 Sport : 10 équipements sportifs intercommunaux..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P53 Culture : Usimages, la mémoire des entreprises .............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. P53

Une politique de l’habitat ambitieuse ...........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P54 Amélioration de l’habitat : la prolongation de l’OPAH ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P54

Le développement social urbain ..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P56 Contrat de ville .........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P56 Accès au droit pour tous avec la MJD...............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P56 Intervention sociale au commisariat......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P56 Prévention de la délinquance.......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P57 Plan de lutte contre les discriminations .......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P57

CÔTÉ COULISSES..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P59 Les compétences de l’ACSO ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P60 Le conseil de développement .........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P60 L’administration et les finances....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P61 L’informatique.................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... P64 Les informations géographiques.........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................P65 La communication et les relations extérieures.........................................................................................................................................................................................................................................................................................................P65


Passerelle Nelson Mandela - Creil - Crédit Photo : © Michel Denance

4

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


CONCEVOIR UN NOUVEAU TERRITOIRE

Comment imaginer le grand Creillois en 2040 ?

2017 est la première année d’existence de la communauté d’Agglomération Creil Sud Oise (ACSO), née de la fusion de la Communauté de l’Agglomération Creilloise (CAC) et de la Communauté de Communes Pierre Sud Oise (CCPSO) au 1er janvier 2017. Cette première année a été marquée par l’élaboration d’un Projet de Territoire. Un projet capital pour le développement du territoire puisqu’il imagine l’Agglomération en 2040 en donnant le cap des politiques. Il a donc été décidé pour le Rapport Annuel des services de reprendre le même plan…

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

5


Elaboration d’un projet de territoire

Etang - Saint-Vaast-lès-Mello

Plusieurs mois avant la création de l’ACSO, en avril 2016, les 11 maires des communes concernées par la fusion de la CAC et de la CCPSO ont décidé de lancer l’élaboration d’un projet de territoire pour la nouvelle agglomération. Rédigé courant 2016 sous l’égide d’un comité de rédaction composé de deux élus et deux techniciens, le texte a été soumis à la concertation publique tout au long de 2017.

Les grandes étapes du Projet de Territoire - Entre le 29 juin et le 28 septembre 2017, onze réunions publiques regroupant 400 participants ont été organisées afin que les habitants de ce nouveau territoire puissent exprimer leurs souhaits. - les 3 et 5 octobre 2017, deux ateliers de travail ont été mis en place pour réfléchir aux enjeux du territoire à l’horizon 2040. - en novembre 2017, sur la base de ces réflexions, le séminaire des cadres de l’ACSO a élaboré un scénario à l’horizon 2040. - le 18 novembre, le texte, amendé à l’issue de ces différentes réunions, et le scénario de développement ont été présentés à la population lors d’une réunion publique. - le 14 décembre 2017, le projet de territoire de l’ACSO a été adopté par le Conseil communautaire.

6

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Proposer le développement d’un territoire à la fois rural et urbain L’idée directrice de ce Projet de Territoire repose sur la volonté de construire véritablement un nouveau territoire et non de se contenter d’établir de nouvelles « frontières ». Pas question d’opposer urbain et rural amenés par la loi NOTRe d’août 2015 à se conjuguer. Au contraire, il est préconisé de valoriser les atouts de chacun, de créer une complémentarité. Un riche potentiel est à exploiter : la mise en valeur de la ruralité, le développement des espaces urbains et le déploiement des politiques sur l’ensemble du territoire en préservant l’environnement.

Aboutir à un consensus politique Tout cela doit se réaliser en respectant l’identité des communes et les souhaits de leurs élus. Le challenge est en effet d’aboutir à un consensus politique, c’est-à-dire ne rien imposer à une commune et ne pas faire obstacle à un projet ne nuisant pas aux autres ni à l’agglomération.


Les grands objectifs suggérés A partir de ce constat, élus, techniciens et habitants ont imaginé ce que pourrait être l’Agglomération dans 20 ans. Le scénario prévoit un territoire aménagé de façon équilibrée et respectueuse de l’environnement. Un territoire où le développement économique devra servir la création d’emplois durables pour les habitants. Pour y parvenir, trois axes ont été privilégiés : 1 - Mettre en valeur les atouts de la ruralité Le territoire de l’ACSO est doté d’une véritable ceinture verte. Etangs, forêts, zones humides, rivières avec le tourisme fluvial, chemins de randonnées comptent parmi les richesses naturelles à exploiter et à développer. Sans oublier la protection de l’eau et la prévention des inondations. Le patrimoine de la pierre omniprésent avec les anciennes carrières, la Maison de la Pierre constitue un atout unique. Pour accueillir les touristes, les infrastructures d’hébergement et restauration devront être renforcées. De même, une opération d’amélioration de l’habitat permettra la réhabilitation des maisons des villages.

Le Therain

2 –Préserver l’environnement Cette orientation passe par l’éducation et la sensibilisation aux comportements éco-responsables, à la lutte contre le gaspillage alimentaire et les dépôts sauvages, à l’encouragement au recyclage des déchets. Le soutien à l’agriculture durable (bio et circuits courts) est privilégié ainsi que l’amélioration de la qualité de l’air avec des alternatives énergétiques comme le biogaz. 3 – Développer les espaces urbains L’agglomération s’est déjà engagée depuis des années dans de grands projets : Gare Cœur d’Agglo, la gare-passerelle avec une ouverture sur Nogent-sur-Oise et le pôle d’échange multimodal, l’éco-quartier de Gournay, les projets de ports fluviaux ou encore la liaison Sncf Roissy-Picardie. Demeure le défi de reconquérir les friches industrielles et celui d’ajuster la Politique de la ville et la rénovation urbaine afin d’obtenir un véritable projet urbain de cohésion sociale.

Des atouts et des faiblesses Le diagnostic dressé à partir de la configuration du nouveau territoire a mis en évidence de nombreux atouts mais aussi des faiblesses. L’ACSO peut compter sur la jeunesse de sa population et la diversité de ses habitants. Le dynamisme économique se traduit par de nombreux emplois à proximité. Et l’exceptionnelle situation géographique de l’Agglo (à proximité du pôle de Roissy, au carrefour de l’Ile de France et des Hauts de France) avec toutes les dessertes en transports (route, rail, eau, aéroport) renforce l’attractivité de ce territoire. Sans oublier les grands projets (LGV Roissy – Picardie, Canal Seine Nord) générateurs d’opportunités. Mais les faiblesses sont réelles : difficultés économiques et sociales, déficit de formation de la population, taux de chômage élevé, solde migratoire négatif… et le territoire souffre encore d’une image dépréciée qui peut porter atteinte à son attractivité.

Maison de la Pierre du Sud de l’Oise - Saint-Maximin

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

7


Cinq politiques à déployer Pour la réussite de ce projet, il est apparu que cinq politiques essentielles devaient être déployées : 1 – Des mobilités à étendre Les transports sont la clé de voûte de l’aménagement de ce nouveau territoire. Une harmonisation doit être opérée entre les deux réseaux de transports urbains de l’ex-CAC et de l’ex-CCPSO. Une reconfiguration totale du réseau est envisagée pour 2019. Sont aussi plébiscités : le développement des circulations douces, l’amélioration de l’accès aux zones d’activités, aux équipements culturels, sportifs et de loisirs, de meilleures dessertes le soir, des parkings à vélo en gare. 2 – Développement économique et l’emploi L’emploi est un objectif essentiel de l’ACSO. Et le Pôle Métropolitain de l’Oise, structure récemment conçue par les Agglos de Creil, Beauvais et Compiègne doit permettre de dynamiser la compétitivité et l’attractivité du territoire. Il se décline en chapitres spécifiques : le tourisme, l’économie circulaire (les éco-industries), l’économie sociale et solidaire, la création d’une filière aéronautique, la requalification du site Goss en pépinière d’entreprises, la promotion du commerce, le développement des dispositifs d’insertion professionnelle. 3 – Accès aux équipements culturels, sportifs et de loisirs Pour répondre à un besoin légitime de la population, l’ACSO doit faciliter l’accès aux équipements culturels, sportifs et de loisirs au plus grand nombre. Pour cela, elle a déjà mis en place le Pass’Agglo, une carte qui permet de bénéficier de tarifs réduits. La promotion de l’offre culturelle du territoire devra être étendue et les transports publics devront garantir la desserte des événements amenés à se multiplier.

Le Grand Creillois en 2040 ce sera : Un territoire durable, équilibré et réunifié Les élus de l’ACSO ont défini ce que devrait être le Grand Creillois dans 20 ans. Leur vision est celle d’un territoire durable, équilibré et réunifié qui se définit de la façon suivante : - une intercommunalité qui aura su placer l’habitant au cœur de son projet en l’impliquant de manière démocratique : amélioration du cadre et de la qualité de vie, des mobilités et de l’attractivité économique qui a contribué au développement de l’emploi. - un territoire qui aura su construire une identité autour de laquelle se réunir : elle prend appui sur le passé et sa valorisation, sur la mémoire du patrimoine industriel et celui de la pierre, sur le maintien du caractère rural des villages. L’image de l’Agglo est verte et dynamique avec une qualité de vie attractive. - un territoire qui aura su prendre le virage de la transition écologique vers le développement durable : le territoire est devenu une éco-cité exemplaire où la pollution de l’air a régressé, l’urbanisation a été maitrisée et une ceinture verte s’est maintenue. La rénovation thermique du bâti, le solaire, la géothermie et le biogaz ont fait chuter les consommations énergétiques. - un territoire qui aura su dynamiser son développement économique : le tourisme vert, fluvial, de loisirs, de nature et culturel attire des visiteurs de l’extérieur pour de courts séjours au vert. La destination est prisée des Franciliens grâce à des transports performants. L’économie circulaire et l’essor d’éco-activités ouvrent des perspectives aux jeunes du territoire et procurent de la main d’œuvre aux entreprises locales. Le commerce est revenu dans les centres-villes.

4 – Une politique de l’habitat ambitieuse L’objectif est de : - maintenir sur place et/ou attirer des ménages modestes ou intermédiaires. - améliorer le parc de logements dégradés ou inadaptés. - permettre aux petits ménages, âgés ou jeunes, de disposer sur place d’un logement autonome. - améliorer le parc social et privé. A cela, s’ajoutent les actions déjà engagées par l’ex-Cac en matière d’habitat, actions bientôt élargies aux autres communes.

lÕACSO

4C2<=;G4H

Aujourd’hui, l’ACSO c’est :

86 000 habitants

5 – Rendre plus accessibles les services publics Dans les communes rurales, il s’agira de rapprocher ces services des habitants en ouvrant par exemple des Maisons des Services Publics. La Maison de la Justice et du Droit de Creil s’impose comme l’incontournable relais entre la population et le Tribunal de Grande Instance (TGI) de Senlis qui y a placé un greffier à temps plein. Des travaux d’accessibilité pour les Personnes à Mobilité Réduite (PMR) seront menés dans les équipements publics et les transports en commun.

8

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

31 000

11

communes

84 km2

résidences principales

dont plus de

20 300

en collectif

51 conseillers communautaires


Création du Pôle Métropolitain de l’Oise (PMO) : L’opportunité pour l’ACSO de peser davantage à l’échelon régional pour dynamiser son économie

Les Marches de l’Oise

Les trois grandes agglomérations du département, l’Agglomération Creil Sud Oise, l’Agglomération du Beauvaisis et l’Agglomération de la Région de Compiègne, ont décidé d’unir leurs forces au sein d’un Pôle Métropolitain afin de peser suffisamment dans la nouvelle grande Région des Hauts-de-France et permettre aux ambitions communes d’aboutir. «Pour exister dans la nouvelle Région, nous ne pouvions pas partir de façon dispersée» a rappelé JeanClaude Villemain, Président de l’Agglomération Creil Sud Oise, lors d’une réunion de travail sur une intention de création d’un Pôle Métropolitain. En nous unissant, nous pouvons nous inscrire à l’intérieur de ce nouveau dispositif régional».

Un territoire d’innovation et d’industrie Le Pôle Métropolitain de l’Oise, qui devra être opérationnel avant le 31 décembre 2018, porte l’ambition d’être un territoire d’innovation et d’industrie. Les domaines d’intervention suivants ont été retenus pour dynamiser l’économie locale : - Accompagner les mutations industrielles ; - Offrir un environnement favorable aux entreprises et à leurs salariés ;

Retour sur le calendrier et l’intention de création - 2016 : visite de Mme Letard (Vice Présidente Territoires à la Région Hauts-de-France) sur le Beauvaisis, Compiégnois et Creillois. - Juillet 2016 : adoption de la délibération PRADET par la Région. - les dynamiques métropolitaines sont mises en avant. - septembre 2016 : les 3 agglomérations se rencontrent et s’interrogent sur la place des territoires dans la grande Région. Elles souhaitent mener des réflexions stratégiques à grande échelle dans des domaines d’intervention prioritaires et complémentaires à ces trois territoires qui allient urbanité et ruralité. - Octobre 2016 à décembre 2016 : travail sur une intention de création autour d’une stratégie définie rassemblant les 3 agglos. - 2017 : travaux de consolidation, délibérations des trois agglos en vue de la création du Pôle métropolitain, la présidence du PMO sera tournante et c’est Jean-Claude Villemain qui en sera le 1er Président.

- Soutenir l’innovation et le développement de nouvelles filières; - Valoriser ensemble l’image de territoire d’innovation et d’industrie. Développer, innover, inventer, identifier et défendre les territoires économiques et industriels de demain, tels sont les objectifs majeurs qui guident les décisions qui seront prises par le Pôle Métropolitain de l’Oise. Parvillée - Cramoisy

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

9


Etang - Saint-Leu d’Esserent 10 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


METTRE EN VALEUR LA RURALITÉ Une opportunité pour le tourisme vert et les loisirs de nature Le territoire de l’ACSO est aujourd’hui doté d’une véritable ceinture verte. Etangs, marais, bois, forêts, paysages agricoles, rivières et villages typiques dans lesquels la pierre est omniprésente, constituent autant de richesses naturelles qu’il convient de mettre en valeur afin de développer le tourisme vert et les loisirs de plein air.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

11


Tourisme vert et loisirs de nature

Bateau Isara - Oise

Croisières fluviales, loisirs, activités nautiques, chemins de randonnée … Le fluvial est un des axes majeurs de développement du tourisme sur notre territoire. Les croisières organisées chaque été sur la rivière Oise sont désormais incontournables. Source de liberté, de découverte au fil de l’eau et de détente, elles séduisent une clientèle de plus en plus nombreuse et intergénérationnelle. - La base de loisirs de Saint-Leu d’Esserent est également très prisée du public puisqu’elle attire environ 150 000 visiteurs à l’année dont un nombre non négligeable de personnes extérieures à l’Agglo. - Les chemins de randonnée connaissent depuis quelques années un véritable engouement. A pied ou à vélo, les randonneurs sont de plus en plus nombreux à sillonner les chemins et les sentiers pour partir à la découverte de la faune et de la flore ou encore à s’émerveiller devant la richesse architecturale et le cachet des villages. - Les anciennes carrières constituent de superbes «terrains de jeux », pas toujours autorisés pour l’instant, notamment pour les adeptes d’escalade. Le site des Glachoirs, à cheval sur les communes de Saint-Vaast-lès-Mello et de Montataire, est déjà connu des licenciés de la Fédération Française de la Montagne et de l’Escalade et l’ACSO envisage d’y développer officiellement la pratique de l’escalade en le faisant classer en « site sportif ». Les premiers contacts ont été pris en 2017 avec le Comité Technique de la Fédération Française de la Montagne et de l’Escalade de l’Oise, le propriétaire du site des Glachoirs, le Conservatoire d’Espaces Naturels de Picardie et les communes de Saint-Vaast-lès-Mello et de Montataire.

12 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Maison de la Pierre du Sud de l’Oise - Saint-Maximin

Maison de la Pierre du Sud de l’Oise La pierre du sud de l’Oise est un patrimoine dont l’exploitation est ancienne et qui constitue un élément marquant du paysage architectural local. La Maison de la Pierre à Saint-Maximin en est le témoin. Créée par trois partenaires historiques (la CCPSO, la CAC et la ville de Saint-Maximin), la Maison de la Pierre a pour objet de sauvegarder, promouvoir, mettre en valeur et exploiter à des fins touristiques, économiques, culturelles et éducatives, le patrimoine de la pierre sous toutes ses formes dans le sud du département de l’Oise, sur le site géologique dit du « Lutétien ». La Maison de la Pierre développe des programmes d’activités culturelles et touristiques : initiation à la sculpture sur pierre et à la géologie, visites de la carrière souterraine Parrain et de la carrière à ciel ouvert de la Tranchée, initiation à l’art du vitrail et de la mosaïque, jeux de piste, balade contée souterraine, chasse au trésor, visite de carrières en activité à Saint-Maximin.


2017 : une année charnière pour l’Office de Tourisme En attendant la fusion des Offices du Tourisme de la CAC et de la CCPSO, les équipes de la Maison du Tourisme et l’Office de Tourisme ont travaillé main dans la main en 2017. Une partie de l’équipe de Creil est en effet venue rejoindre les locaux de Saint-Leu d’Esserent, futur siège de l’Office de Tourisme Creil Sud Oise.

L’année s’achève sur un bilan positif - 2 280 habitants et touristes se sont rendus dans les deux points d’accueil de Creil et de Saint-Leu d’Esserent pour bénéficier d’informations, de conseils et de propositions d’activités. - 29 visites guidées et animations en lien avec l’histoire, le patrimoine, la nature, la pierre, le terroir et les savoir-faire du territoire, rassemblant en moyenne une vingtaine de personnes, ont contribué à faire connaître et à mettre en valeur les 11 communes de l’ACSO. A noter également les balades à vélo proposées par l’AU5V et les Géocachings (loisir consistant à utiliser la technique du géo-positionnement par satellite –GPS- pour rechercher des caches) organisés par les OT. - 1 200 personnes ont profité d’une croisière sur l’Oise

Les 3 week-ends fluviaux organisés au départ de Creil ont connu un franc succès avec un taux de remplissage du bateau Isara de 95 % pour les croisières goûter. D’autres formules étaient proposées : croisière commentée, croisière Caraïbes avec déjeuner et croisière musicale avec apéritif dinatoire et DJ. Des croisières thématiques ont aussi été organisées tout au long de l’été au départ de Saint-Leu d’Esserent avec la possibilité de privatiser le bateau Isara. -70 groupes, soit 2450 visiteurs, sont venus visiter le territoire.

Le hit-parade touristique des groupes et des publics individuels Les croisières sur l’Oise ont attiré le plus de groupes, suivies des visites de l’abbatiale de Saint-Leu d’Esserent, de la Champignonnière de Laigneville, de la Clouterie Rivierre, de la Maison de la Pierre du Sud de l’Oise et enfin du musée Gallé-Juillet et de la Maison de la Faïence de Creil. Les croisières fluviales ont accueilli le public individuel le plus nombreux, suivies de la Champignonnière de Laigneville, la randonnée gourmande durant la Fête du Flan à Maysel, la Clouterie Rivierre, les tufs de Creil à égalité avec la randonnée gourmande organisée à l’occasion de la Fête de l’andouille à Cramoisy et pour finir les sorties brame du cerf à égalité avec les sorties mycologiques en forêt d’Halatte.

Randonnée - Oise

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

13


Création de l’Office de Tourisme Creil Sud Oise : un nouvel outil pour développer le tourisme Pour promouvoir le territoire et ses nombreuses richesses, l’ACSO s’est dotée d’un nouvel outil : l’Office de Tourisme Creil Sud Oise. Le Conseil communautaire de l’ACSO a décidé de créer, courant 2017, l’Office de tourisme Creil Sud Oise, sous le statut d’Etablissement Public à Caractère Industriel et Commercial (EPIC) avec un démarrage d’activité fixé au 1er janvier 2018.

Les moyens financiers 497 000 € de subvention pour développer le tourisme sur le territoire

Cette structure, qui réunira les deux équipes (Creil et SaintLeu d’Esserent), sera particulièrement bien adaptée pour commercialiser les nombreuses offres touristiques, de manière à générer des retombées économiques sur le territoire de l’ACSO. L’Office de Tourisme Creil Sud Oise est implanté 7, avenue de la gare à Saint-Leu d’Esserent et comprend également un Bureau d’Information Touristique 41, place du Général de Gaulle à Creil. Les 7 professionnels du tourisme seront répartis à Saint-Leu d’Esserent et à Creil.

En projet pour 2018 - Un nouveau site internet pour l’Office de Tourisme et de nombreux outils de communication de manière à faire connaître toutes les offres du territoire. - le développement du tourisme vert par la valorisation du patrimoine naturel exceptionnel.

Office de Tourisme - Saint-Leu d’Esserent

lÕACSO

4C2<=;G4H

Aujourd’hui, l’ACSO c’est :

4

la pierre & les carrières

croisières sur l’Oise

& sports

nautiques

15 brasseries

musées, des édifices, du patrimoine

industriel

des parcs & des espaces naturels dans

4

salles de spectacles

chaque commune

1 2

cinéma multiplexe

&

salles de diffusion

14 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

45

restaurants

1

base de

loisirs

+ de 70km de chemins de randonnée inscrits au Plan Départemental des Itinéraires

de Promenade et de Randonnée (PDIPR)

5 gîtes &

chambres

d’hôtes

8 hôtels

3

campings


Prévention des inondations En 2017, les dossiers stratégiques concernant les inondations sont : - Le suivi du Plan de Prévention des Risques d’Inondations (PPRI), - Le Programme d’Actions et de Préventions des Inondations (PAPI), - Le transfert de la compétence de Gestion des Milieux Aquatiques et de la Protection des Inondations (GEMAPI), 2017 a vu la poursuite de la démarche en atelier de la révision du PPRI de la vallée de l’Oise, permettant de confronter les projets des villes et agglomérations et la réglementation nationale portée par la DDT. Le nouveau PPRI a été arrêté en mai. Malgré un travail commun, un avis négatif a été rendu par l’ACSO et d’autres collectivités, l’impact financier des nouvelles obligations et la faible intégration des exigences des projets urbains justifiant ce rejet. Les échanges se poursuivent et la révision a été prolongée jusque fin 2018. Après l’adoption en décembre 2016 de la Stratégie Locale de Gestion des Risques d’Inondation (SLGRI), un PAPI d’intention de 3 ans puis un PAPI de projets de 5 ans doivent être établis sur les 4 Territoires à Risques d’Inondation de la vallée de l’Oise. En 2017, le diagnostic construit à l’échelle de la vallée en s’appuyant sur les 7 axes de la SLGRI a été réalisé, la stratégie est en cours de définition. La DREAL a présenté le cahier des charges du PAPI auquel l’ACSO doit répondre. Sur ces

programmes partenariaux, l’ACSO doit informer les nouvelles communes et veiller à leur intégration tout comme dans les démarches. L’année 2017 a vu aussi la mise en place de la compétence GEMAPI (GEstion des Milieux Aquatiques et Prévention des Inondations) sur le bassin de l’Oise, de la Brèche et du Thérain. Sur les bassins du Thérain et de la Brèche, les syndicats existants porteront la compétence Milieu Aquatique. La compétence Prévention des Inondations a été déléguée à l’Entente Oise Aisne qui porte ainsi la maîtrise d’ouvrage de cette politique et interviendra principalement sur la prévention des inondations et actions sur le lit majeur, la prévention du ruissellement et la lutte contre l’érosion des sols, la création et l’entretien d’ouvrages de protection et hydrauliques. Au 1er janvier 2018, GEMAPI deviendra une compétence obligatoire des EPCI et donc de l’ACSO. Les syndicats de rivière et l’Entente Oise Aisne devront faire évoluer leur forme institutionnelle. Une mise en commun avec nos voisins des moyens humains et des études préparatoires sous la responsabilité d’une collectivité chef de file, à l’exemple de ce qui se passe pour le SAGE (Schéma d’Aménagement et de Gestion de l’Eau) de la Brèche, permettrait de conduire ensemble et de manière coordonnée la prise de compétence GEMAPI. Cela permettrait également de définir des intérêts communs dans la prévention des inondations et la révision du Plan de Prévention des Risques d’Inondation (PPRI) de l’Oise qu’engage l’Etat.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

15


16 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


PRÉSERVER L’ENVIRONNEMENT Favoriser l’éducation des habitants, donner une deuxième vie aux déchets, répondre aux défis de la transition énergétique, encourager l’agriculture bio… De nombreuses actions sont déjà en place et des projets émergent.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

17


Favoriser l’éducation à l’environnement pour acquérir les bons réflexes Les bons gestes de la population sont indispensables à la préservation de notre environnement.

Développer le compostage, alternative à l’incinération

Création d’un pôle environnement A l’occasion de la fusion de la CAC et de la CCPSO, la nouvelle agglomération a créé un pôle environnement dédié à la sensibilisation des habitants aux questions environnementales pour changer les comportements.

Au-delà des actions de sensibilisation visant à infléchir les comportements, l’ACSO met en œuvre des mesures ayant un effet direct sur les volumes de déchets à collecter, offrant une véritable alternative à l’incinération : le compostage. Notre poubelle contient en effet 35 % de déchets compostables.

Ce pôle s’appuie en particulier sur les actions mises en œuvre dans le cadre de la prévention et du tri des déchets, de la préservation des ressources naturelles, de la mobilité durable et de la valorisation des milieux naturels.

Le compostage au pied des immeubles c’est nouveau

Les actions en 2017 : - Action pédagogique en milieu scolaire : 672 enfants et 42 adultes ont suivi les animations. - Lutte contre le gaspillage alimentaire en milieu scolaire au sein de la cantine Berthelot à Nogent sur Oise : 300 enfants du primaire. - Action de sensibilisation sur le terrain suite à des anomalies constatées (mauvais tri, déchets verts dans les ordures ménagères, présence de verre dans les poubelles, etc.) : 558 avis de passage déposés dans les boites aux lettres des usagers concernés et 462 personnes ont été informées par les ambassadeurs du tri des anomalies constatées. - Présence du véhicule éco-citoyen sur de nombreux événements et manifestations : 2 363 adultes et 3 982 enfants sensibilisés.

Jusqu’alors plutôt mis en place dans l’habitat pavillonnaire, le compostage en pied d’immeuble commence à faire son apparition à la demande d’associations et de copropriétés. Oise Habitat a installé en 2016 un premier composteur en pied d’immeuble et d’autres ont été mis en place : à la MCA de Creil, au sein du jardin partagé dans le parc du Sarcus, rue de Châtillon à Creil - un premier installé en 2016 et un deuxième en 2017.

Les actions - Le 13 mai 2017, 48 personnes ont assisté à la réunion d’information sur le compostage à Saint-Leu d’Esserent. 28 usagers sont repartis avec un composteur. - Un composteur a été mis en service au lycée Jules Uhry pour les BTS petite enfance qui cuisinent beaucoup. Un autre composteur a été mis en place à la maternelle Berthe Fouchère pour l’atelier cuisine au sein du jardin pédagogique de l’école, les parents contribuent également à son alimentation en épluchures - 64 composteurs ont été distribués en 2017

18 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


Collecte des déchets L’ACSO a repris la compétence collecte et traitement des déchets portés auparavant par les deux collectivités récemment fusionnées, la Communauté de Communes Pierre Sud Oise (PSO) et la Communauté de l’Agglomération Creilloise (CAC).

De nouvelles colonnes pour la collecte du verre L’année 2017 a été marquée par l’accélération du plan d’action pour la collecte du verre grâce au plan de relance Eco Emballages : 20 nouvelles colonnes à verre aériennes + 20 totems et 4 corbeilles de propreté et 2 colonnes enterrées ont été installés. Coût : 61 000 € TTC.

Livraison de bio-conteneurs déchets verts pour les maisons L’ACSO met gratuitement à disposition de toutes les personnes résidant en habitations individuelles (pavillon, maison) un bio-conteneur.

Pour l’ex-CAC : achèvement en 2017 de l’équipement des maisons individuelles en bio-conteneurs. 600 bio-conteneurs pour un coût de 26 400 € TTC. Pour l’ex-CCPSO : déploiement des bio-conteneurs pour les déchets verts sur les différentes communes. 2 700 bio-conteneurs pour un coût de 66 604 € TTC. Auparavant, ce sont des sacs papiers qui étaient utilisés dans ces communes.

Les achats de matériels programmés en 2018 - une benne de 26 tonnes : 195 000 € TTC - deux véhicules utilitaires : 71 000 € TTC

l]k[`a^^j]k[l…k

en 2017

3 739 23 829 tonnes de tonnes d’ordures ménagères collectées

collecte sélective

139 tonnes de carton

1 117 tonnes

d’encombrants

1tonnes 996 de déchets verts

1 040 tonnes

de verre

au total 31 860 tonnes de déchets tous confondus Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

19


Donner une deuxième vie aux déchets : Le succès grandissant de Sud Oise Recyclerie En donnant une deuxième vie aux déchets ménagers, Sud Oise Recyclerie contribue à la protection de notre environnement. Le magasin Depuis sa création, cette structure connaît une progression constante. L’année 2017 n’a pas failli à la règle avec près de 30 000 ventes magasin pour un total atteignant près de 200 000 €. Le panier moyen s’élève à 6,62 €. Le chiffre d’affaire du magasin est en progression de 29 980 € par rapport à 2016 , soit + 15 %. Les débarras La mission « débarras » continue sa progression depuis sa mise en place en 2015. Le chiffre d’affaire est de 13 156 €. Ce chiffre d’affaire est en progression de 1 726 € par rapport à 2016. Le chiffre d’affaire de la Recyclerie (magasin et débarras) est donc de 209 954 € soit une progression de 31 706 € par rapport à 2016. Dépôts et enlèvements En 2017, 5 566 dépôts ont été enregistrés et 602 enlèvements à domicile ont été réalisés. 40% de ces dépôts sont effectués par des personnes de l’ACSO, 30% par des personnes de la CCLVD et 30% par des personnes de la CCPOH. Le ratio est le même pour les enlèvements à domicile.

Les enfants participent à la fabrication d’objets à partir de ce qui peut être collecté sur la Recyclerie et au tri du linge. Une soixantaine d’élèves ont pu bénéficier de cette animation en 2017. Nettoyage de la rue du Marais Sec Les salariés de la Recyclerie ont procédé en avril au nettoyage de la rue du Marais Sec. En une journée, ce sont 7 tonnes de déchets divers qui ont été ramassés. Tout au long de l’année, de nombreuses autres actions sont menées par les salariés et bénévoles de la Recyclerie.

172 tonnes remises dans les filières écologiques Sur le plan environnemental, en 2017, la Recyclerie a remis dans les filières écologiques 172 tonnes de marchandises : - 7 tonnes de ferraille - 59 T de mobilier - 26 T de D3E (déchets d’équipements électriques et électroniques) - 19 T de textiles - 33 T de carton et livres - 16 T de jouets, vaisselle, outils, etc.

Animation auprès des classes de citoyenneté La secrétaire de la Recyclerie assure l’animation des classes citoyenneté qui viennent visiter la Recyclerie.

Répondre aux défis de la transition énergétique Passer du système énergétique actuel à un système basé principalement sur des ressources renouvelables implique une volonté politique forte de notre collectivité.

nagers, industriels ou des boues de station d’épuration qui dégageront du bio-méthane. Ce biogaz 100 % renouvelable sera injecté dans le réseau de GRDF.

L’Agglo s’engage pour la production de bio-méthane...

Le site retenu devra aussi abriter un centre de formation et une plateforme de recherche et développement pour les entreprises. Le Pôle Métropolitain de l’Oise (PMO) qui comprend notamment l’Agglomération Creil Sud Oise a répondu cette année (2017) à cet appel à candidature.

La région Hauts de France souhaite créer un techno-centre pour l’injection de bio-méthane dans les réseaux de gaz. Objectif : valoriser des déchets fermentés, agricoles, mé-

20 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


...Injectée dans le réseau de gaz de l’ACSO Des partenaires issus du monde agricole, de l’industrie, des services aux collectivités, de la recherche et de la formation, sont déjà fédérés autour du projet PrimVert. Celui-ci propose de produire du bio-méthane qui serait injecté dans le réseau de gaz de l’ACSO. Il serait tiré des ressources locales comme le fumier de cheval provenant d’une activité hippique omniprésente dans le Sud de l’Oise.

Une station Gaz Naturel pour Véhicules à Villers Saint-Paul Cet équipement serait accompagné par deux stations de Gaz Naturel pour Véhicules (GNV) dont une serait publique et basée à Villers Saint-Paul.

De l’énergie verte produite à Saint-Maximin Transformer les déchets en énergie renouvelable, c’est le pari réussi de SUEZ qui exploite une Installation de Stockage de Déchets Non Dangereux (ISDND) route de Gouvieux à Saint-Maximin. Cette installation produisait déjà de l’électricité en captant le biogaz qui se dégage des déchets stockés. Il s’agit essentiellement de déchets résiduels provenant d’activités économiques et non d’ordures ménagères. Cette installation a décidé d’aller plus loin dans la valorisation de ces déchets en transformant le biogaz en bio-méthane. En effet, SUEZ travaille en collaboration avec Waga Energy qui a mis au point une Waga box. Cette innovation permet de purifier le biogaz qui est capté à Saint-Maximin et de le rendre suffisamment pur pour qu’il puisse être réinjecté dans le réseau de distribution de gaz naturel.

Cette unité de production de bio-méthane a été inaugurée en début d’été 2017. La production est équivalente à la consommation annuelle d’environ 3 000 foyers.

Montataire : du biogaz issu des boues de la station d’épuration Suez va accompagner l’ACSO en menant une étude de faisabilité d’un projet de valorisation du biogaz issu de la station d’épuration de Montataire d’ici à 2020.

Des transports propres pour une meilleure qualité de l’air : Le premier bus hybride mis en service sur le territoire Plus silencieux, plus confortable et surtout…beaucoup moins polluant, le premier bus hybride a fait son apparition dans les rues de l’Agglomération au printemps 2017. Inauguré le 3 mai, ce bus hybride représente un geste fort pour l’environnement car il contribue à l’amélioration de la qualité de l’air. D’un coût d’environ 450 000 € (contre 300 000 € pour un bus diesel), il permet d’économiser chaque année 8 000 litres de gazole soit près de 10 000 €. Ce bus hybride, construit en France par l’entreprise Heuliez, est le premier à intégrer la flotte des 31 bus du réseau STAC mais sans doute pas le dernier. En optant pour des véhicules plus respectueux de l’environnement, l’ACSO fait aussi le choix de s’engager sur le respect de la santé de ses habitants notamment par la réduction des émissions de particules.

Location de vélos électriques et covoiturage organisé Une étude a été menée en interne afin d’identifier les modes de transport alternatif à la voiture et aux transports collectifs en zones peu denses. Les élus de l’ACSO ont sou-

1er Bus Hybride - Mobilités

Encourager l’agriculture durable La commune de Rousseloy a développé une petite agro-industrie, axée sur la production du bio de l’ensemble de ses surfaces agricoles, qui contribue à la vitalité de la commune et à la préservation de la qualité de l’eau de son puits. Ce projet de qualité pour le développement durable est un exemple à promouvoir et constitue une vitrine pour la commune mais aussi pour l’ensemble du territoire.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

21


L’eau, une richesse à préserver Une délégation renégociée avec Suez L’année 2017 a été marquée par le renouvellement des contrats de délégation en eau potable, eaux pluviales et assainissement et notamment la mise en place de la régie intéressée au 5 juillet. Après une procédure d’un an, l’Agglomération Creil Sud Oise a renouvelé, à l’été 2017, la gestion des contrats de délégation des services publics d’eau et d’assainissement à Suez (Lyonnaise des Eaux) : sur 8 ans pour l’eau et l’assainissement, sur 5 ans pour le pluvial - ces contrats prenaient fin au 30 juin 2017. La grande différence par rapport au contrat précédent réside dans le fait que l’ACSO a choisi la régie intéressée. Cette organisation va permettre à l’agglomération d’exercer un contrôle plus strict des dépenses réalisées par Suez pour accomplir sa mission. De plus, l’ACSO disposera d’une plus grande marge de manœuvre pour fixer les tarifs.

Economiser 200 000 m3 De son côté Suez s’engage à économiser plus de 200 000 m3 (l’équivalent de la consommation de 2 000 foyers par an) en déployant des outils intelligents pour améliorer les performances du réseau d’eau potable : sectorisation, outils de localisation des fuites… Suez assurera des campagnes régulières de curages préventifs des avaloirs et des canalisations pour limiter les risques d’inondations et de débordements et optimisera le fonctionnement des ouvrages par la mise en place de nouvelles technologies.

Tarification sociale de l’eau Les services de l’ACSO ont poursuivi en 2017 les études sur la façon de mettre en place une tarification sociale de l’eau

22 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

pour les publics à faibles ressources. Cette tarification sociale devrait s’appliquer pour la première fois aux premiers bénéficiaires début 2018.

Pollution : 60 industriels contrôlés Depuis 2014, le service dispose d’un technicien de lutte contre les pollutions diffuses. Celui-ci est chargé de contrôler les rejets des industriels et des particuliers et de s’assurer que ces rejets sont conformes. En parallèle le technicien aide ces personnes à obtenir des subventions. En 2017, 60 établissements industriels ont été contrôlés. 35 établissements étaient conformes en branchements et 4 établissements non conformes. Par ailleurs, 94 particuliers ont été contrôlés.


Les fuites et débouchages

En projet :

En 2016, le service a enregistré 62 fuites sur canalisation d’eau potable et 71 fuites sur les branchements.

- mise en place de la compétence eau et assainissement sur les communes de l’ex-PSO.

On note également 209 interventions de débouchage de réseaux assainissement et 84 interventions de débouchages branchements.

- prospective sur les investissements sur les 11 communes et harmonisation du prix de l’eau sur l’ACSO.

Renouvellement des conduites

- renouvellement des canalisations d’eau et d’assainissement

Pour maintenir le patrimoine de la collectivité en bon état, le service eau et assainissement programme régulièrement des travaux de renouvellement ou de renforcement des conduites. En 2017, les travaux suivants ont été effectués : - remplacement de 290 m de canalisation d’eau potable avenue Croizat à Montataire. - remplacement de 380 m de canalisation d’eau potable quai d’amont à Creil. - extension de 150 m de canalisation quai d’amont à Nogent sur Oise. - modification du réseau d’eau potable (100 m) rue de Gournay à Creil. - remplacement de 410 m de canalisation d’eau potable rue de l’Argilière à Nogent sur Oise.

Les travaux Réhabilitation du réservoir du quartier du Moulin. Création d’un poste de refoulement et de sa conduite place Carnot à Creil (en cours le chantier se terminera en 2018).

Etude Le service a réalisé une étude du fonctionnement hydraulique sur les 12 points caractéristiques de l’Agglomération.

l]k[`a^^j]k[l…k

en 2016

60 3,7 industriels

contrôlés (pollution)

millions de m3 d’eau potable

consommés

177 km de réseaux

taux d’impayés :

1,72%

6

d’eau usées

forages &

256

7

km de réseaux

d’eau potable

réservoirs

26 600 abonnés (abonnement eau potable : 29,27€)

2

543 poteaux

d’épuration

incendie

stations (14 500 et 110 000 équivalent habitants)

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

23


Quartier des Rochers - Nogent-sur-Oise 24 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


DÉVELOPPER LES ESPACES URBAINS Gare Cœur d’Agglo, aménagement de la ZAC de Gournay, liaison LGV Roissy- Picardie… depuis des années déjà la CAC s’était engagée dans des grands projets essentiels pour l’avenir du territoire et de ses habitants. L’ACSO les a repris.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

25


«Gare, Cœur d’Agglo»

Le projet «Gare, Cœur d’Agglo» (GCA) est le plus grand projet urbain et ferroviaire du Sud de l’Oise. Il est capital pour l’avenir de la population et des usagers du Grand bassin Creillois. Il s’agit de profiter de l’arrivée de la Ligne Grande Vitesse (LGV) Picardie-Roissy, prévue en 2024, pour réinventer sur 270 hectares autour de la gare de Creil, un pôle urbain dynamique et attractif qui réponde à l’ensemble des besoins quotidiens de la population d’un bassin de vie de plus de 160 000 habitants.

En 2017, le projet «Gare, Cœur d’Agglo» (GCA) s’est déployé selon trois axes : > Barreau Roissy-Picardie Tout au long de l’année, les élus de l’ACSO ont porté et défendu le projet de barreau TGV-TER « Roissy-Picardie » prévu pour 2024. Un projet menacé par les choix de politique de transports de moins en moins favorables au TGV. Le projet de barreau, destiné à faire circuler 26 allers-retours de TER entre Creil et Roissy-CDG, ainsi que 2 allers-retours de TGV entre Amiens-Marseille et Amiens-Strasbourg, a été soutenu par l’ensemble des élus de la nouvelle Agglomération en tant que projet de « train du quotidien ». Au terme d’une négociation foncière ardue, mais dans laquelle l’ACSO a joué un rôle déterminant, le Premier Ministre, Bernard Cazeneuve, annonçait à Amiens en mars 2017 le soutien de l’Etat au projet de barreau. Un protocole financier(1) était signé le 3 mai 2017 avec Alain Vidalies, secrétaire d’Etat aux Transports, incluant une contribution financière de l’ACSO délibérée en conseil communautaire.

26 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Pétition pour la liaison Les élus locaux ont profité de la Semaine de la Mobilité mi septembre pour lancer une pétition afin de soutenir la liaison ferroviaire Creil – Roissy. Une dizaine d’élus de l’Oise et de la Somme, dont Jean-Claude Villemain, président de l’ACSO et maire de Creil, se sont ainsi retrouvés le mardi 19 septembre 2017 en gare d’Amiens pour tenter de faire bouger le dossier de la liaison ferroviaire entre Creil et Roissy. Jean-Claude Villemain rappelant au passage « Amiens est, avec Clermont-Ferrand me semble-t-il, la seule capitale régionale qui n’est pas raccordée au TGV. Est-ce que le gouvernement trouve ça normal ? C’est un enjeu capital pour la région : quand on mettra 3h30 pour aller d’Amiens à Lyon, tous les développeurs économiques pourront venir. Même chose quand il faudra 2h45 pour relier Creil à Marseille. De Strasbourg, on sera en lien direct avec l’Allemagne. C’est pour ça que ce chantier est vital ».

(1) le protocole de financement prévoit : Etat (52%), Région Hauts-deFrance (35%), Sncf Réseau (5%), les conseils départementaux de l’Oise et de la Somme et 9 intercommunalités dont l’ACSO.


> Etudes et procédures Les études techniques de GCA se sont poursuivies tout au long de l’année. Ainsi, les études urbanistiques du cabinet d’architectes-urbanistes Nicolas Michelin (ANMA) se sont déroulées dans le cadre d’ateliers-projets, en lien avec tous les partenaires, notamment la Région Hauts-de-France, la SNCF, les villes, Oise-les-Vallées et le SMTCO. Le travail s’est porté sur l’ilot Pôle-Gare, la passerelle, le pôle d’échanges multimodal et les divers ilots et micro-ilots du plan-guide, dont une version amendée et ajustée doit être réalisée et soumise à concertation en 2018. Projet de passerelle Les études de trafic et de circulation se sont poursuivies, ainsi que les études technico-financières sur le projet de passerelle. Les contacts se sont poursuivis avec la SNCF, les élus de la région Hauts-de-France, la DREAL, ainsi que les services du Conseil Départemental de l’Oise. Préemption Dans le cadre de Gare Cœur d’Agglo, sur le plan foncier, une maison et un terrain à bâtir ont été préemptés et acquis le 11 décembre 2017 sur le territoire de Montataire, au sein du quartier de Gournay.

> Maison du Projet : expositions, information et concertation Au cours de l’année 2017, la Maison du Projet « Gare, Cœur d’Agglo », située sur le parvis de la gare de Creil, a proposé aux habitants et usagers de l’agglomération plusieurs expositions : Usimages du 24 avril au 4 juin 2017, avec une expo photographique sur le thème du RER entre 1970 et 1980 ; une exposition sur la rénovation du « Pont Y » d’avril à septembre 2017, et enfin l’exposition « Raconte-moi ta gare ». Lieu de réunion et de concertation autour du projet « Gare, Cœur d’Agglo », elle a aussi accueilli 5 conseils de quartier, 3 ateliers projets et des réunions de plusieurs partenaires tels que la SNCF ou la Région. Elle a également accueilli des jeunes lors d’une émission de radio du lycée Marie Curie le 1er mars. La Maison du Projet a participé activement à la campagne d’information et à la pétition en faveur du projet de barreau TGV-TER « Roissy-Picardie », à l’occasion des Assises de la Mobilité lancées par le Gouvernement au dernier trimestre 2017.

Exposition «Raconte-moi ta gare» - Maison du Projet

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

27


ZAC de Gournay-les-Usines : De nombreuses réalisations en 2017 L’opération de rénovation urbaine du quartier intercommunal de Gournay-les-Usines, engagée voici dix ans, s’est poursuivie en 2017 avec de nombreuses réalisations sur le terrain.

Aménagement de la place Jean Anciant Les travaux de la place Fichet, nouvellement dénommée Place Jean Anciant, ont été réalisés, ainsi que les abords du nouveau groupe scolaire Danielle Mitterrand. Aménagement de la place Fichet: 2 240 000 TTC (septembre 2017).

Inauguration Place Jean Anciant - Creil

Une résidence «THPE » dans la «Cour à DRO» Sur l’ilot Lucile, situé dans l’ancienne « Cour à DRO », les travaux d’aménagement de la rue Appiolo ont débuté, afin de desservir la résidence HLM construite par le bailleur social Oise Habitat qui a été mise en location le 9 mai 2017. Cette résidence de 20 logements (3 étages), conçue par l’architecte Philippe Muller, bénéficie du label «Habitat & Environnement – THPE». Chaque appartement dispose d’une place de stationnement et d’une double orientation. Coût de l’opération : 2,8 M€ dont près de 8% financés grâce au partenariat de l’ANRU et du conseil départemental.

28 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

79 nouveaux logements lancés par le Logement Francilien Dans le même temps, le bailleur social Logement Francilien a lancé son chantier de 33 logements sociaux sur l’ilot Lucile et un deuxième chantier de 46 logements situé rue du Sémaphore, sur le territoire de Nogent-sur-Oise, sur l’ilot OA5. Ces 79 nouveaux logements devraient être livrés pour l’été 2018. Cette opération est aussi un exemple de reconquête de terres industrielles.

La fin du contrat avec Sequano Aménagement Sur le plan juridique et financier, l’opération a été reprise en régie par l’ACSO le 1er juillet 2017, en vertu d’un avenant de clôture de concession signé avec la société Sequano Aménagement le 23 mai 2017. L’ACSO a versé à la Sequano, concessionnaire sortant, une participation finale d’équilibre de 1 361 921 €, afin de clôturer le bilan de sa mission. Les biens acquis par la Sequano ont fait l’objet de plusieurs actes notariés de rétrocessions, avec les villes de Creil et Nogent-sur-Oise, avec l’ACSO et, pour la plus grande partie des parcelles, avec l’Etablissement public foncier de l’Oise (EPFLO), désigné par l’ACSO pour assurer pendant 5 ans le portage des biens. L’intervention de l’EPFLO s’est effectuée à hauteur de 3 M€. L’ACSO a la charge de la gestion des biens portés par l’EPFLO. La ZAC est donc désormais conduite directement par les services de l’ACSO : acquisitions foncières, lancement des marchés de travaux, pilotage des chantiers d’espaces publics, suivi des chantiers des promoteurs et bailleurs, suivi comptable… Le travail de transfert de l’opération avait commencé dès 2015 et l’agglo avait lancé les marchés de travaux sur la ZAC dès 2016.

Avancée opérationnelle L’année 2017 a permis de poursuivre le travail partenarial avec les financeurs (ANRU, Région, Département et ADEME). Quelques contentieux restent à régler sur l’opération, notamment celui de l’ancien lycée de Gournay. Enfin, plusieurs permis de démolir ont été prorogés ou obtenus, afin d’engager dès 2018 de nouvelles phases de travaux.


Information des riverains

2,6 M€ pour rénover le pont Y

En tant que porteur de projet du PRU, l’ACSO a participé à plusieurs réunions publiques en 2017 avec les membres du comité de quartier « Gournay » et les riverains. Une lettre d’information de 4 pages a été réalisée et distribuée en novembre 2017 à tous les riverains du quartier sur le territoire des 3 communes concernées.

D’importants travaux de rénovation ont été effectués durant quatre mois sur le Pont Y qui a été fermé à la circulation du 1er mai au 30 août 2017.

Des panneaux d’information de grande taille ont été posés en plusieurs endroits sur les sites en chantier, mentionnant l’ensemble des financeurs publics.

La passerelle sur l’Oise couronnée Nominée au prestigieux concours de l’Equerre d’argent organisé par la revue le Moniteur des Travaux Publics, la passerelle Nelson-Mandela sur l’Oise à Creil a été couronnée. Parmi les 8 finalistes, elle intègre le Top 5 des lauréats catégorie « Ouvrage d’art ».

Ce pont, qui enjambe les voies ferrées, est un ouvrage stratégique du territoire puisqu’il est emprunté chaque jour par 10 000 véhicules dont 400 poids lourds. Les travaux de peinture, d’étanchéité et de remise en état des rampes d’accès… comprenaient également la création d’une véritable piste cyclable et d’un accès piétons ainsi que la pose d’un éclairage LED. L’inauguration a eu lieu en septembre 2017.

Ce prix d’architecture décerné le 27 novembre 2017 récompense la création conçue par l’architecte Jean-François Blassel à la demande de l’Agglomération creilloise. Le jury a été séduit par la grande légèreté de cette passerelle suspendue qui est le symbole de la rénovation urbaine engagée par l’Agglomération. Coût de l’ouvrage : 5,26 M€ TTC.

Rénovation du Pont Y - Creil

le Pont Y

4C2<=;G4H coût des travaux 2 570 000€ TTC

32% ACSO

19% conseil

20%

SNCF 20% union européenne

départemental

5% 4% routiers ANRU transports

Passerelle Nelson Mandela - Creil

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

29


Reconquérir le territoire Les friches industrielles

Le Plan Paysage élargi à l’ex-CCPSO

La préservation de la ruralité nécessite de contenir l’étalement urbain et pour ce faire d’utiliser au maximum les terrains déjà urbanisés.

L’ACSO va étendre son Plan Paysage à l’ensemble de son territoire. Il s’agit d’imaginer des actions destinées à tisser des liens paysagers entre les communes en traçant des continuités visuelles.

La reconquête des friches industrielles est une solution. Ces friches sont nombreuses dans le bassin creillois, en revanche, leur état (pollution, installations à démanteler) est souvent un obstacle à leur reconversion. La reconversion de ces sites est donc l’occasion de mettre en œuvre des dispositifs innovants permettant de rendre viables économiquement certaines opérations. Celle du Logement francilien (79 logements répartis en deux bâtiments livrés à l’été 2018) menée à Gournay constitue un exemple de reconquête. En effet, ce projet immobilier a nécessité de gommer la pollution issue des anciennes industries locales. « Il a fallu creuser jusqu’à près de 2 m pour retirer 5 000 m3 de terres souillées » rappelle l’architecte chargé du projet.

Un bureau d’études qui réalise actuellement un diagnostic, notamment le long des vallées et autour de la pierre, est chargé d’établir un listing d’opérations et d’en rechercher le financement.

Présentation des actions en février 2018 En 2018, le programme d’actions de ce plan devrait être finalisé et soumis à la concertation des habitants en février. Pour rappel, la CAC avait été désignée lauréate de l’appel à projet national « Plans Paysages 2015 » et avait bénéficié ainsi d’un soutien financier (40 000 €) et d’un accompagnement technique de l’Etat pour réaliser ce projet considéré comme innovant.

Photomontage Plan Paysage

La politique foncière de l’ACSO Au cours de l’année 2017, la convention de veille et d’intervention foncière a été signée avec la SAFER afin de permettre à l’ACSO de disposer d’un outil foncier sur les zones agricoles et naturelles de son territoire nouvellement élargi.

ENEDIS sur le terrain de l’ancien incinérateur Le terrain de l’ancien incinérateur de la CAC, situé rue des

30 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Frères Péraux à Nogent-sur-Oise, démantelé en 2007-2008, a été retenu par ENEDIS dans le cadre d’un appel à projets lancé pour relocaliser « clés en mains » sa plate-forme clientèle et son centre technique actuellement implantés rue Jean Jaurès à Creil. Le conseil communautaire a décidé le 22 juin 2017 de déclasser et de céder au promoteur PHM Invest ce terrain. Le permis de construire a été accordé le 15 septembre 2017 et la promesse de vente signée le 20 décembre 2017. L’acte de vente étant prévu pour le 1er trimestre 2018.


Développement du Colvert Plusieurs autres actes fonciers ont été signés en 2017 dans une optique de poursuite du développement économique du bassin creillois : Dans le cadre du développement du parc d’activités Colvert, sur Montataire, les actes de sortie du bail emphytéotique des Marches de l’Oise, ainsi que la mise en place de servitudes de passage et de réseaux, pour les terrains du parc d’activités, ont été signés le 4 avril 2017. Par ailleurs, la rue Joliot-Curie a été classée dans le domaine public communautaire dans son tronçon sur Montataire. (Suggestion : insérer photo du COLVERT NORD)

Au bénéfice d’Arcelor Par acte du 7 novembre 2017, l’ACSO a consenti une servitude de passage de réseau au bénéfice d’Arcelor sur les délaissés de la station d’épuration de l’ACSO située à Montataire.

Le Colvert

L’inventaire du patrimoine La fusion de la CAC et de la CCPSO a donné lieu également à la confection d’une première version de l’inventaire du patrimoine foncier et immobilier communautaire, ainsi qu’au vote d’une délibération du conseil communautaire en mars 2017 permettant d’accomplir les formalités civiles, cadastrales et comptables liées à la reprise des patrimoines fonciers de la CAC et de la CCPSO et au changement de propriétaire, étant donné que l’ACSO est une nouvelle personne morale de droit public.

lÕACSO

4C2<=;G4H

Aujourd’hui, l’ACSO c’est :

31 039

logements

résidences principales

occupés

dont

aux revenus

20 317 résidences en collectif &

10 722 résidences individuelles

(1)

2 477 par des propriétaires

très modestes

(1)

1 628

logements

occupés par des propriétaires

aux revenus

modestes

un parc social de

14 518 logements

(1)

revenu médian :

19 457€ revenu moyen :

36 517€

(selon les plafonds de l’Agence Nationale d’Amélioration de l’Habitat)

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

31


La rénovation urbaine dans les quartiers prioritaires Des chantiers d’envergure en 2017 Le Programme de Rénovation Urbaine (PRU) intercommunal des quartiers Rouher, Les Martinets, Obier-Granges, Gournay-les-Usines se poursuit avec des chantiers d’envergure en 2017 qui devront s’achever en 2019.

Rappel des objectifs Les objectifs du PRU sont les suivants : - Construire des logements et réhabiliter le parc existant - Créer ou améliorer les équipements publics - Requalifier et mettre en valeur les espaces publics et les espaces verts - Désenclaver et améliorer les liaisons inter quartiers - Maintenir et redynamiser les commerces

324 M€ pour 4 quartiers prioritaires Lancé en 2007 et appliqué jusqu’en 2019, le premier plan de rénovation urbaine (PRU) cible 4 quartiers prioritaires : Rouher à Creil, les Martinets à Montataire, Obier-Granges à Nogent-sur-Oise, Gournay-les-Usines au cœur de l’agglomération. Au total, 324 millions d’euros seront investis pour réduire les écarts entre ces 4 quartiers et le reste de l’agglomération. Cette enveloppe est subventionnée par l’ANRU (27 %), la Région et le Département.

Des logements supplémentaires sur Gournay De nouveaux logements voient le jour dans le centre d’agglomération, deux immeubles ont démarré leur construction. Ils devront offrir 80 logements supplémentaires dans le quartier Gournay-les-Usines (voir ZAC de Gournay les Usines).

Ecole Danièle Mitterrand - Creil

32 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


Le Nouveau Programme National de Renouvellement Urbain (NPNRU) Il concerne deux quartiers de l’Agglomération qui regroupent 26 000 habitants. Et il est prévu jusqu’en 2030.

Rénovation d’envergure pour les Martinets et les Hauts de Creil En septembre, le comité d’engagement de l’Agence Nationale de Rénovation Urbaine (ANRU) a donné un avis favorable au projet de Protocole de préfiguration de l‘ACSO pour les quartiers des Martinets à Montataire et des Hauts de Creil. L’appui du comité d’engagement de l’agence est une étape préalable indispensable pour bénéficier de subventions.

1,4 Million d’euros pour les études Une enveloppe de 1,4 million est prévue pour mener les études urbaines, sociales et immobilières et financer l’ingénierie nécessaire à l’élaboration d’un projet ambitieux de rénovation des deux quartiers où résident 26 000 habitants (22 000 pour les Hauts de Creil et 4 000 pour les Martinets). L’ACSO assure le pilotage et la coordination du projet en étroite collaboration avec les villes et bailleurs concernés.

Un diagnostic commercial au quartier du Moulin A l’initiative de l’intercommunalité, l’Etablissement Public national d’Aménagement et de Restructuration des Espaces Commerciaux et Artisanaux (EPARECA) a réalisé, courant novembre 2017, un diagnostic commercial et de sûreté sur le cœur du quartier du Moulin à Creil. 200 ménages ont été entendus sur leurs comportements d’achat en vue de redynamiser l’offre commerciale de proximité dans le quartier.

Signature du protocole de préfiguration du NPNRU - 30 janvier 2018

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

33


Parc Alata - Creil 34 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


DÉPLOYER DES POLITIQUES SUR LE TERRITOIRE Le Projet de territoire de l’Agglomération a mis en avant la nécessité d’accorder la priorité à 5 politiques primordiales pour le développement du territoire : les mobilités; le développement économique et l’emploi ; le sport et la culture ; l’habitat et la cohésion sociale … En 2017 toutes ces politiques ont avancé…

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

35


Les mobilités Faciliter les transports urbains Les transports sont la clé de voûte de l’aménagement du nouveau territoire. Le début d’année 2017 a été consacré essentiellement au travail d’harmonisation de l’offre de transport collectif et au rapprochement des deux réseaux de transports urbains STAC et PSO, que ce soit en termes d’offre, de tarification ou d’image commerciale. Parallèlement, l’Agglomération a poursuivi ses investissements pour offrir un service toujours plus performant et plus proche de ses usagers. - 4 arrêts supplémentaires sur Montataire La ligne CASSIS reliant Maysel à Saint-Leu d’Esserent et passant par le collège Jules Vallès dessert 4 arrêts supplémentaires sur la commune de Montataire. - Desserte de la piscine de Montataire Le marché «transport extrascolaire» à destination de la piscine de Montataire depuis les communes de Cramoisy, Saint-Leu d’Esserent, Saint Maximin, Saint-Vaast lès Mello, a été notifié au mois de juillet en prévision de la rentrée de septembre.

Depuis 2015, 65 % des points d’arrêt représentant 89 % des validations sur les communes de Creil, Montataire, Nogent sur Oise et Villers Saint Paul auront été mis aux normes. Les études concernant les 7 autres communes du territoire devraient débuter en 2019. - Achat de deux nouveaux bus L’agglomération renouvelle régulièrement sa flotte de bus pour se doter de véhicules plus confortables et moins polluants. Deux nouveaux bus, un véhicule articulé thermique et un véhicule standard hybride (diesel / électrique), ont été mis en service à l’été 2017. Ce bus hybride est le premier à intégrer la flotte des 31 bus du réseau STAC. Cette acquisition représente un investissement de l’ordre de 823 000 €, pris en charge à hauteur de 40 % par le Syndicat Mixte des Transports Collectifs de l’Oise (SMTCO). L’ACSO a eu recours à la Centrale d’Achat du Transport Public pour réaliser cette opération.

- Des points d’arrêt mis aux normes handicapés Pour permettre aux Personnes à Mobilité Réduite (PMR) d’accéder plus facilement aux bus, 21 points d’arrêt ont été mis aux normes d’accessibilité en 2017.

- Bus spectacles L’action «Bus Spectacles», lancée en 2014, s’est pour suivie en 2017, à raison de 3 spectacles. Cette opération vise à offrir un service de bus gratuit à la fin d’un événement culturel afin d’acheminer les spectateurs vers leur domicile.

Hauteur de quais surélevées, espaces d’attente reconfigurés, marquage au sol… ces travaux représentent un coût de l’ordre de 310 000 €.

Le coût de cette opération (600 €) a été pris en charge par l’ACSO. Environ 45 personnes en moyenne ont profité de ce dispositif.

36 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


Des transports scolaires gratuits A la rentrée de septembre 2017, la gratuité a été mise en place sur les lignes SCOBUS et CASSIS pour les élèves habitant sur l’ACSO et étant scolarisés au collège Jules Vallès. L’itinéraire de ces deux lignes a été revu afin d’anticiper l’augmentation de fréquentation induite par la mise en place de cette gratuité. De plus, les élèves utilisant les lignes scolaires interurbaines de la Région bénéficient depuis le mois de septembre de la gratuité sur ces lignes. L’ACSO leur rembourse le montant de l’abonnement pour un coût annuel d’environ 39 200 €.

La ligne Alata Express pour 2 300 salariés Depuis le 2 janvier 2017, une nouvelle ligne de transport Alata Express permet de relier la gare de Creil aux différentes entreprises du Parc Alata en moins de 15 mn. Cette ligne permet de faciliter les déplacements quotidiens des quelques 2 300 salariés de la quinzaine d’entreprises et du centre de recherches présents sur le site. Quatre rotations sont programmées le matin et quatre le soir. Près de 21 000 voyages ont eu lieu en 2017.

Des transports encore mieux connectés Le site www.oise-mobilité.fr est désormais beaucoup plus clair, attractif et performant pour ses utilisateurs. Quel que soit le support (téléphone mobile, ordinateur, tablette) la navigation est optimale. De nouvelles fonctionnalités sont à présent accessibles comme la géolocalisation de son bus en temps réel, la recherche d’itinéraire pour l’Ile de France, une rubrique spéciale «transport scolaire» ou encore la recherche d’itinéraires sur la carto dynamique. La nouvelle application proposée gratuitement par Oise Mobilité sur Iphone et Androïd, « mticket Oise » permet d’acheter et de valider les titres de transport directement sur son smartphone dans le réseau du STAC mais également sur le réseau Corolis sur l’Agglomération du Beauvaisis.

les transports

4C2<=;G4H

1 600 000 km parcourus par an

des lignes

40 26

de transport

à l’ACSO

4 200 abonnés scolaires

17 634

réservations

à la demande

véhicules dont

appartiennent

Resago 1-2-3 Resabus - Rubis

3 670 554 validations

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

37


Développer les circulations douces En termes de circulations douces, l’ACSO a poursuivi les études préalables aux travaux sur les autres villes de l’agglomération, notamment à Montataire. Un compteur a été posé au niveau du Chaucidou, boulevard Coubertin, afin de comptabiliser les deux roues empruntant cet axe. La requalification du Pont Y, réalisée au cours de l’été 2017, s’intègre dans le programme de développement des circulations douces de l’Agglomération. Le pont a en effet été doté d’un axe piétons et d’une véritable piste cyclable Enquête Ménage Déplacement : 1 600 personnes interrogées sur leurs pratiques Semaine européenn

BOUGEZ

e de la mobilité

- 50ex - 170904-106

- Crédits photo : Shutterstock,

ACSO

AUTREMENT du 16 au 22 septemb

re 2017

ACSO - DST - DCRE

Pilotée par le Syndicat Mixte du Bassin Creillois et des Vallées Bréthoise (SMBCVB), cette Enquête Ménage Déplacement (EMD) vise à obtenir un diagnostic des pratiques quotidiennes des habitants du territoire en termes de mobilité. Environ 1 600 personnes ont été interrogées sur le territoire d’ACSO. Cette enquête a permis d’obtenir des informations et données de base qui viendront alimenter le Plan de Déplacements Urbains (PDU) de l’ACSO dont les études ont été lancées fin 2017.

Semaine de la Mobilité Diverses manifestations ont été organisées dans le cadre de la Semaine de la Mobilité. Le samedi 16 septembre, le public a pu tester des vélos électriques à Saint-Max Avenue et l’association pour la surveillance de la qualité de l’air (ATMO) a recueilli les suggestions pour améliorer la qualité de l’air. Le dimanche 17, l’AU5V a proposé une promenade à vélo de 15 km à partir de Saint-Leu d’Esserent à la découverte du territoire et des possibilités de s’y déplacer à vélo. Le mercredi 20, devant la gare de Creil, le bus hybride a été présenté et divers jeux proposés sur le thème « Bouger autrement ».

38 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

PARTICIPEZ

AU JEU

CONCOURS le samedi 16 septembre Saint-Max-Avenue, St-Maximin

le dimanche 17 septe

Avenue de la Gare,

mbre

St-Leu d’Esserent

le mercredi 20 septe

mbre

Parvis de la gare, Creil

Tirage au sort

www.creilsudoise .fr


Le développement économique, fil rouge de nos actions L’ACSO joue un rôle prépondérant dans le développement économique du territoire.

Comment redynamiser la base aérienne de Creil ? L’activité aéronautique de la base aérienne de Creil a pris fin au 31 août 2016. L’arrêt de cette activité donne lieu à deux axes de travail : la réalisation des actions incluses dans le Contrat de Redynamisation d’un Site de Défense (CRSD) et l’avancée de démarches pour conduire au maintien d’une activité aéronautique civile.

Un contrat de redynamisation de 11 millions d’euros pour 8 actions Rappel : le CRSD vise à compenser le départ de 498 militaires et personnels civils, entraînant un impact sur 200 emplois induits. Si on y adjoint leurs conjoints et enfants, cela représente un départ de population de plus de 1 700

personnes dont environ 1 400 résidaient dans l’Oise. Le CRSD a été officiellement signé le 25 juillet 2016 par les partenaires suivants : Etat, Conseil régional des Hauts de France, Conseil départemental de l’Oise, Communauté de l’Agglomération Creilloise, Communauté de communes de l’Aire Cantilienne, Communauté de communes des Trois Forêts, Communauté de communes des Pays d’Oise et d’Halatte et Syndicat Mixte du Parc Alata. La durée de validité du CRSD est de 4 ans, reconductible une fois par avenant pour une durée d’un an maximum. Il acte un financement global des partenaires à hauteur de près de 11 millions d’euros. Ces 11 millions d’euros sont affectés à la réalisation de 8 actions.

les [`a^^res [l…s

du CRSD

financement global :

11 M€ 512 000€ de financement par le Conseil Régional

financement autres partenaires :

5,5 M€ (Syndicat mixte Alata, bailleurs, INSEE et recettes)

499 000€ de financement par l’agglo

2,69 M€ de financement par l’Etat

397 000€ de financement par le Conseil Départemental

+ 665 000 € de crédits FEDER

660 000€

de financement par la ville de Senlis

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

39


Cinq de ces 8 actions concernent l’ACSO - Action 1 : Étude de marché concernant l’opportunité et la faisabilité d’une activité économique aéroportuaire civile mixte sur la BA 110. Cette action, confiée au cabinet Ernst & Young, a été totalement réalisée. Cette étude a conclu à l’opportunité d’un projet aéronautique civil axé sur les segments de niche (drones, aviation verte,…) et la formation, pouvant également inclure des activités relatives à l’aviation d’affaire et l’aviation générale mais excluant les activités d’aviation commerciale et de fret. - Action 2 : Extension du parc d’activités Alata. Cette action, pilotée par le syndicat mixte du parc Alata, a été engagée par ce dernier, qui a débuté les études correspondantes. - Action 4 : Création d’une pépinière dédiée à l’écologie industrielle sur le site de Goss à Montataire. Cette action n’a toujours pas pu être débutée en 2017, car elle nécessite au préalable une maîtrise immobilière et foncière. Il est probable que cette action soit modifiée pour mieux se caler à la réalité d’un site qu’il convient – avant toute nouvelle activité – de sécuriser et réhabiliter .

Le projet de réouverture de la piste Pour donner suite aux conclusions de l’étude E&Y, la CAC avait amorcé les discussions et procédures nécessaires à la réouverture de la piste aux normes civiles. Après de nombreuses réunions, le principe d’une activité aéronautique civile a été acté par la Direction Générale de l’Aviation Civile (DGAC) mi-2016. Début 2017, une Autorisation d’Occupation Temporaire (AOT) a été délivrée pour 1 an (février 2017 à février 2018) pour permettre à l’ACSO d’effectuer diagnostics et travaux de la piste. Cette AOT est préalable à un transfert de gestion des terrains attendu pour 2018.

La pose d’une clôture pour séparer le civil du militaire Afin que ce transfert de gestion soit effectif, il est nécessaire que le site de la base aérienne soit physiquement séparé en deux entre une partie nord avec une vocation civile et incluant la piste aérienne et une partie sud conservant sa fonction militaire. Au cours de l’année 2017, l’ACSO a acquis le matériel pour édifier une clôture afin de matérialiser cette délimitation. Des équipes militaires doivent procéder à la pose en 2018. Une fois cette clôture posée et son linéaire exact connu, un redécoupage parcellaire devra être effectué. Ensuite seulement devrait intervenir le transfert de gestion.

- Action 5 : Développement d’une plateforme de valorisation des déchets spéciaux recyclables sur la plate forme chimique de Villers Saint-Paul. Cette action ne devrait finalement pas pouvoir s’inscrire dans le temps du CRSD. Sous réserve de la validation des toutes les instances concernées, elle devrait être remplacée au profit de deux nouvelles actions : - l’une relative à une mission de prospection pour faire venir des entreprises sur le périmètre de la plateforme chimique de Villers Saint-Paul, dans l’objectif de conforter l’implantation des chimistes présents, notamment en leur permettant de mutualiser davantage les coûts liés aux utilités. - la seconde relative aux travaux à entreprendre sur la piste aérienne de la BA 110. - Action 8 : Soutien à l’ingénierie CRSD / Etude filière Nord Pas de Calais – Picardie technopôle. Cette action a vu le recrutement d’un chargé de mission fin 2016. Ce chargé de mission, est arrivé en janvier 2017. Il a coordonné les acteurs en matière d’innovation en favorisant notamment la connaissance mutuelle (INERIS, CRITT Polymères, CETIM, CEEBIOS…). Partie intégrante de cette action : la réalisation d’une «Etude Filières » visant à accompagner une démarche de labellisation sur le territoire Sud Oise. Après consultation, un groupe de cabinets a été retenu pour mener cette étude. Il s’agit du groupement INNO TSD/INKIPIT dont les conclusions sont attendues pour 2018.

40 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Remise en état de la piste et homologation Sur la piste en elle-même et la procédure d’homologation nécessaire à la réouverture de la piste, l’ACSO a missionné en septembre 2017 le cabinet ESPELIA, associé au bureau d’études techniques OVERDRIVE, comme Assistant à Maîtrise d’Ouvrage (AMO) sur ces problématiques pointues. Un examen visuel de la piste a été effectué et sera complété début 2018 par des diagnostics plus approfondis (diagnostics de chaussées, …) dans la perspective de chiffrer les travaux qui seraient nécessaires à la remise en état et aux normes demandées dans le cadre de l’homologation.


BA110

Vols aux instruments plutôt que vols à vue Sur la procédure d’homologation, l’ACSO s’était initialement orientée vers une homologation VFR (vols à vue). Contactée par les porteurs de projet d’une école de pilotage internationale, c’est plutôt une homologation IFR (vols aux instruments) qui a été finalement recherchée. L’ACSO a alors entamé des démarches pour voir comment une procédure GNSS (procédure d’approche) dans le cadre d’une homologation IFR pouvait aboutir dans un contexte de redistribution des espaces aériens au profit des aéroports et aérodromes voisins suite à la fermeture de la plateforme aérienne militaire. 2018 devrait voir aboutir ou infirmer cette possibilité d’ouverture avec une homologation IFR. En cas d’impossibilité, l’ACSO reviendrait à un projet basé sur une homologation VFR.

Projet Intelligence Campus La Direction des Renseignements Militaires envisage sur la partie restée militaire de la base, le développement du projet « Intelligence Campus » qui vise à la collaboration du monde civil et du monde militaire avec la présence d’écoles, d’universitaires, de chercheurs, de start-up … L’objectif est de développer des solutions innovantes dans le traitement des données pouvant servir in fine au renseignement militaire et cela en s’appuyant autant sur les sciences «dures » que sur les sciences humaines. Une gouvernance sous forme de Groupement d’Intérêt Public (GIP) a été envisagée associant l’Etat, la Région, le Département et les EPCI concernés tandis que la relation aux entreprises se ferait par le biais d’une association (ICE : Intelligence Campus Entreprise).

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

41


L’ACSO seule compétente L’impact de la loi NOTRe en matière de développement économique La loi NOTRe (7 aout 2015) a eu plusieurs conséquences directes pour les intercommunalités. L’ACSO est désormais seule à avoir la compétence développement économique. Elle est également seule habilitée à délivrer des aides directes à l’immobilier pour les entreprises situées sur son territoire.

Zone de Saulcy - Nogent-sur-Oise

Le transfert complet de la compétence économique à l’ACSO

leurs compétences obligatoires la compétence développement économique.

Sur le champ économique, la loi NOTRe a prévu le transfert intégral de la compétence développement économique des communes vers les communautés d’agglomération. Depuis le 1er janvier 2017, l’ACSO est seule à avoir la compétence en matière de développement économique en lieu et place de ses communes membres.

L’ACSO est maintenant seule habilitée à délivrer des aides directes à l’immobilier pour les entreprises situées sur son territoire.

Une étude a été commandée auprès du groupement de bureaux d’études Finances Consult/ Cabane Associés/ Immergis afin de déterminer et mesurer les conséquences de ce transfert. Cette étude a permis de déterminer que les zones d’activités du territoire étaient déjà de la compétence de l’ACSO (Parc Alata, ZA de Saulcy,…) et que les autres relevaient soit d’initiatives privées (donc non transférables), soit, quand elles étaient publiques, étaient déjà entièrement commercialisées. Dans ce dernier cas, le choix a été fait de considérer le transfert des ZA sous l’angle du transfert de la gestion des voiries.

Une aide de 100 000 € à l’entreprise Sainte Lucie Au cours de l’année 2017, l’ACSO a été sollicitée par l’entreprise Sainte Lucie. Cette entreprise de Gouvieux, spécialisée dans les épices, a choisi de s’installer au Parc Alata pour ériger de nouveaux bâtiments indispensables à l’extension de son activité agro-alimentaire. Cette entreprise avait déposé une demande de financement auprès de fonds européens. Toutefois, ces fonds européens ne peuvent être mobilisés que si en contrepartie des financements publics viennent l’accompagner. L’assiette subventionnable de ce dossier n’étant composée que d’immobilier, cette contrepartie de financement public ne pouvait intervenir que de la part de l’ACSO.

La loi NOTRe a également redéfini les principes d’accompagnement des entreprises par les collectivités.

De même la Région ne peut verser des fonds qu’en complémentarité. Compte tenu de cette situation et de l’effet de levier que cela engendre, l’ACSO a décidé d’attribuer une aide de 100 000 € à cette entreprise familiale qui compte 68 salariés et entend embaucher 7 personnes.

Ainsi, le Département a vu disparaître toute compétence en matière de développement économique et de ce fait n’a pu maintenir ses aides traditionnelles en matière d’aide à l’immobilier d’entreprises.

Cette aide de 100 000 € sur un investissement de 2,94 M€ HT devrait permettre à cette entreprise de recevoir également 327 290,79 € de FEADER et 92 218,40 € de la Région Hauts de France.

Ce type d’aide ne peut désormais être porté uniquement par le bloc communal, c’est-à-dire communes ou EPCI. En l’occurrence, les communautés d’agglomération ayant dans

L’année 2018 devrait permettre de définir le principe d’une aide à l’immobilier aux entreprises selon des critères qui doivent être définis.

Les aides aux entreprises Aide à l’immobilier

42 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


Autres aides S’agissant des autres aides aux entreprises, depuis la loi NOTRé, la compétence en revient exclusivement à la Région. Les EPCI, s’ils le souhaitent, ont la possibilité d’intervenir en complément de la Région sur la base d’un conventionnement. Lors d’une réunion en juin 2017 à Clermont, la Région a présenté les différentes possibilités de conventionnement dont l’ACSO ne se saisira pas pour le moment, la priorité étant donnée pour l’instant à l’aide à l’immobilier. Enfin, la loi NOTRé précise que tout versement par les communes et leurs groupements de subventions aux organismes dont l’objet exclusif est l’aide à la création d’entreprises, est soumis à la conclusion d’une convention avec la Région. Sont concernées pour l’ACSO les subventions versées à Initiative Oise Sud et BGE.

Une dynamique économique renforcée Différents acteurs comme Sud Oise Développement l’Agence (SODA) ou encore Initiative Oise Sud (IOS) mènent des actions à destination des entreprises et des porteurs de projets Le suivi et l’animation des structures à vocation économique du territoire. Sud Oise Développement l’Agence (SODA) La CAC et la CCPSO étaient adhérents de SODA. En 2017, l‘ACSO a continué de confier à SODA un certain nombre de missions économiques dont les principales consistent en la prospection exogène et l’accompagnement des entreprises à l’implantation sur leur territoire ou à leur développement.

A cet effet, l’ACSO a attribué en 2017 une subvention de 175 000 € correspondant au cumul des subventions antérieures attribuées par la CAC et la CCPSO. Le territoire d’intervention de SODA recouvre désormais 2 EPCI : l’ACSO et le Syndicat Mixte de la Vallée de la Brèche, soit 14 communes. Sur le volet événementiel, outre les participations à divers salons professionnels et des actions en partenariat, SODA a été à l’initiative de 6 ateliers ouverts aux entreprises.

les [`a^^res [l…s

A D O S e d 17 0 2 n a il b e L

315 emplois créés ou maintenus

sur le territoire

421 prospects

176 porteurs de projet dont

31 détectés

91

aboutis

du territoire

projets

entreprises

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

43


Les Marches de l’Oise

Les gestionnaires de ZA Tout au long de l’année 2017, la direction de l’économie, de l’emploi et de la formation a continué à être l’interlocuteur des diverses structures en charge de zones d’activités stratégiques du territoire. - Creil Montataire Développement (CMD) pour le site des Marches de l’Oise En 2016, la vente de terrains de la CAC vers CMD a permis une extension de la zone d’activités sur le site du Colvert. En 2017, trois bâtiments sont sortis de terre sur la partie Colvert et ont accueilli leurs premières entreprises (CGE Distribution, SGMH , AXECOM …) ainsi qu’une SCI composée de la Chambre de Commerce et d’Industrie de l’Oise et de la Chambre de Métiers.

Pour ces deux derniers syndicats, un reversement de la fiscalité engendrée leur a été reversé pour un montant global de 510 655 € (142 190 € pour le SM Alata et 368 465 € pour le SM de la vallée de la Brèche).

Associations L’ACSO a continué à tisser des liens avec les différentes associations d’entreprise intervenant sur le territoire. Elle a notamment accueilli le 13 décembre 2017 une des réunions hebdomadaires du BNI Sud Oise.

- Syndicat Mixte du parc Alata La ZA du parc Alata est arrivée à quasi saturation et peine à pouvoir encore accueillir des entreprises. Pour répondre à une demande importante, le syndicat mixte s’est engagé sur une procédure visant à étendre la zone par l’acquisition de terrains d’une superficie de l’ordre de 20 ha sur la commune de Verneuil-en-Halatte (cf action 2 du CRSD). L’année 2017 a vu la poursuite des démarches nécessaires à cette extension. - Syndicat Mixte de la vallée de la Brèche En 2016, de nouveaux statuts avaient été travaillés pour l’année 2017 du fait du transfert obligatoire de la compétence économies des communes vers les EPCI à compter au été du 1er janvier 2017. En 2017, les statuts ont à nouveau ans le modifiés pour 2018 afin d’arriver à une stabilité dans mode de contribution de la CC du Liancourtois au syndicat.

44 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Alatium - Parc Alata - Creil


La reconversion des sites industriels Le territoire de l’agglomération creilloise a connu ces dernières années un phénomène de désindustrialisation conduisant à l’apparition de friches industrielles. Au cours de l’année 2017, l’action de l’ACSO s’est plus particulièrement concentrée sur deux sites : Goss et Still. Goss : une acquisition en cours

Still : une entreprise locale intéressée par le site

En 2016, la CAC a déposé une offre de reprise du site Goss auprès du tribunal de commerce. En l’absence de repreneurs de la totalité du site, le tribunal de commerce s’est montré intéressé par la proposition de la CAC. Toutefois, les démarches n’ont pas abouti en 2016 dans l’attente de la formalisation des modalités de prise en charge des coûts liés à la dépollution, qui doivent eux-mêmes être déterminés de manière plus précise.

Depuis 2013, le site de Still est sans activité mais toujours géré par Punch Metal Montataire (PMM), filiale de Punch Metal International, qui avait repris le site en 2012. PMM fait assurer le gardiennage du site et règle les taxes foncières. SODA a été approchée par des entreprises pour des demandes de renseignements sur une location ou une acquisition sans que soit possible d’en présenter les conditions financières du fait de l’absence de réponse claire de la part de PMM.

Le liquidateur judiciaire n’ayant pas la possibilité de finaliser les études permettant de déterminer le montant de la dépollution qui devra être prise en charge, l’ACSO s’est faite accompagner au cours de l’année 2017 de l’INERIS qui a apporté son expertise sur les études déjà effectuées et les études complémentaires à réaliser. 2018 devrait voir l’aboutissement de ce travail. Une fois le coût de la dépollution connu, la démarche d’acquisition auprès du tribunal de commerce devrait aboutir. Le projet de l’ACSO de transformer ce site en parc d’activités pourra alors commencer, même si les nombreuses dégradations et les pillages ralentiront encore cette reconversion et la rendra plus coûteuse.

L’année 2017 a vu émerger un projet porté par une entreprise locale pouvant se localiser sur le site mais ne l’occupant que partiellement. Ce porteur de projet, accompagné par SODA et les services de l’ACSO, a lui-même rencontré le propriétaire qui semble plus enclin désormais à céder les biens. Plusieurs réunions ont eu lieu associant divers financeurs potentiels sous l’égide du sous-préfet de Senlis. Si l’année 2017 n’a pas vu aboutir le dossier, l’année 2018 sera déterminante. La finalisation de la revente dépendra de la capacité du porteur de projet actuel à détecter une ou deux entreprises solides pouvant l’accompagner dans le volume d’occupation du site.

Site GOSS - Montataire

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise 45


Le soutien à l’émergence de nouvelles formes d’économies Ecologie industrielle et territoriale (EIT) Sur un territoire qui a déjà connu les deux premières révolutions industrielles, l’agglomération a, à plusieurs reprises, manifesté son souhait de s’inscrire dans la Troisième Révolution Industrielle (TRI), avec notamment la volonté de développer toutes les formes de l’économie circulaire sur son territoire , d’autant que de nombreuses initiatives et actions existent déjà : Recyclerie, DEFITH60, Ça Cartonne… Les projets inclus dans le CRSD vont dans ce sens.

Une expérimentation sur le site des Marches de l’Oise L’ADEME et la Région ayant confié à la Chambre de Commerce et d’Industrie de l’Oise (CCIO) l’animation d’une démarche EIT sur 3 ZA situées sur le Beauvaisis, le Compiégnois et Pont Sainte-Maxence, la CAC a sollicité auprès de ces structures, la possibilité de voir cette expérimentation étendue au site des Marches de l’Oise. Une réponse positive a été notifiée fin 2017 et l’expérimentation sur le site des Marches de l’Oise commencera début 2018.

Le transport fluvial Le Canal Seine Nord Europe Le contexte économique et environnemental évoluant, l’intérêt pour le transport fluvial renaît, profitant également de l’actualité autour du projet de Canal Seine Nord Europe. Si les entreprises peuvent trouver un intérêt économique et écologique à une telle démarche, beaucoup ont une méconnaissance du transport fluvial et en ont des fausses idées.

Des actions pour sensibiliser les entreprises Voies Navigables de France (VNF) a donc engagé une démarche de sensibilisation le long de la rivière Oise, animée par le bureau d’études Idées Formation et Conseil, et en a fait le lancement à Compiègne en juillet 2017. Des réunions à destination des entreprises ont ensuite été organisées afin de leur présenter les dispositifs possibles et de répondre à leurs questions logistiques.

46 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Quatre réunions ont eu lieu : à Compiègne, Saint-Quentin, Soissons et à Creil dans les locaux de l’ACSO. La réunion à Creil s’est déroulée le 28 août 2017. Elle a permis à des entreprises du grand bassin creillois, sur un périmètre plus large que l’ACSO, d’envisager des solutions concrètes, et, à quelques-unes d’entre elles de franchir le pas du report modal.

L’ACSO territoire moteur La participation du Président de l’ACSO au salon professionnel Riverdating en novembre 2017, a permis de relayer la démarche entreprise par VNF et de positionner l’ACSO comme territoire moteur et volontaire de cette dynamique. Il s’agira également désormais de définir le rôle que peut jouer la zone quai d’amont à Nogent-sur-Oise et la manière dont la puissance publique peut orienter son développement.


L’accompagnement des initiatives Le tissu économique n’est pas constitué que de grandes entreprises ou PME. De nombreuses initiatives individuelles et plus modestes voient le jour et doivent être soutenues et encouragées. Initiative Oise Sud (IOS) L’ACSO a maintenu en 2017 un financement à l’association IOS qui a pour mission d’accompagner, de financer (sous forme de prêt à taux zéro) et de suivre les chefs d’entreprise s’implantant sur le sud de l’Oise. Le montant du financement a été de 36 870 € correspondant aux 30 000 € versés en 2016 par la CAC et aux 6 870 € versés par la CCPSO. Pour valoriser ces initiatives, IOS a organisé le 19 septembre 2017 un petit déjeuner, rassemblant les chefs d’entreprises soutenus sur le territoire de l’ACSO.

les [`a^^res [l…s

en 2017 d’IOS

accompagnés

d’entreprise

financés

115

Dans la continuité, l’ACSO a attribué en 2017 une subvention de 6 000 € pour permettre le maintien de cette permanence à Saint-Leu d’Esserent. Permanence qui se déroule les lundis, tous les 15 jours.

Salon de L’ENTREPRENEURIAT 2ÈME ÉDITION

19 OCTOBRE 2017 ERIE FAÏENC CREIL 60100 -

12h-19h30

emplois crées ou

maintenus

- 400ex - 170620-76

de projet

316 000€

La CCPSO accueillait au siège de la communauté de communes une permanence régulière de BGE Picardie pour accompagner les porteurs de projet de son territoire.

ENSEMBLE,

créons

VOTRE

AVENIR

ACSO - DDEEF - DCRE

160 36 porteurs chefs

montant cumulé :

BGE Picardie : le maintien d’une permanence à Saint-Leu d’Esserent

UR : t ZOOMpSre neuria

e

L’ ntre

Fem inin

www.creilsudoise.fr

Le salon de l’Entrepreneuriat ... aussi au féminin A la suite du succès de la première édition en 2016, l’ACSO a renouvelé l’organisation d’un salon de l’Entrepreneuriat. Celui-ci s’est déroulé en octobre 2017 à la Faïencerie avec un focus sur l’entrepreneuriat féminin. Il a permis aux porteurs de projet ou jeunes créateurs d’entreprise de bénéficier des conseils des différents exposants. Outre la thématique axée sur l’entrepreneuriat au féminin, l’édition 2017 s’est distinguée de l’année précédente par des horaires renouvelés, une disposition du salon plus fonctionnelle et conviviale ainsi que par une densification des animations et ateliers proposés.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

47


La promotion du commerce Réalisation d’un diagnostic et d’un schéma de développement commercial Perte de vitesse des commerces de centre-ville, proximité de zones commerciales de grande envergure, mutations des formes de consommation …. Ces différents phénomènes ont conduit la CAC à lancer une étude prospective sur les métiers du commerce, de l’artisanat et des services. Cette étude, confiée au cabinet AID Commercités, pour un montant de 47 840,40 € permettra de disposer d’un diagnostic actualisé, de définir une stratégie à court, moyen et long terme sur le développement des activités commerciales et artisanales en même temps qu’elle permettra sur les projets urbains (Gare Cœur d’Agglo notamment) la prévision de surfaces dévolues aux activités. La réunion de lancement de cette étude s’est tenue le 22 novembre 2016.

Ouverture du dimanche A la suite des dispositions introduites par la loi Macron depuis 2015, le maire peut autoriser l’ouverture des commerces de détail jusqu’à 12 dimanches par an contre 5 auparavant. Toutefois, lorsque le nombre excède 5, l’avis conforme de l’EPCI de rattachement doit être sollicité. C’est dans ce cadre que l’ACSO par délibération du 14 décembre 2017 a émis un avis favorable aux demandes formulées par les maires de Nogent-sur-Oise et Saint-Maximin.

L’année 2017 a été consacrée au diagnostic approfondi et en deuxième partie d’année à un projet de développement commercial qui sera examiné début 2018 par les élus. A la suite de ce schéma, sera décliné un plan d’actions à mettre en œuvre par les communes ou la communauté d’agglomération.

L’accompagnement de l’emploi, de la formation et de l’insertion Pour favoriser le retour l’emploi, l’ACSO mène et soutient différentes actions comme le Forum de l’emploi, les clauses d’insertion… En 2017, elle a également mis en place une plateforme Proch’Emploi. Le soutien à la Mission locale de la Vallée de l’Oise La Mission Locale de la Vallée de l’Oise (MLVO) a pour mission d’aider les jeunes de 16 à 25 ans à résoudre l’ensemble des problèmes que pose leur insertion professionnelle et sociale en assurant des fonctions d’accueil, d’information, d’orientation et d’accompagnement. En 2017, l’ACSO a attribué à la MLVO une somme de 138 944,85 € afin d’assurer cette mission. 1888 jeunes en suivi En 2017, la MLVO a suivi 1 888 jeunes dont 891 (47 %) résident sur les quartiers prioritaires de la politique de la ville. On note également 658 jeunes reçus en 1er accueil dont 17 % de mineurs. Sur les 1 888 jeunes suivis : 31 % (593 jeunes) sont de niveau VI et VB (sorties en cours de 1er cycle de l’enseignement secondaire (6ème à 3 ème) ou abandons en cours de CAP ou BEP avant l’année terminale).

48 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Les entrées en situation - 642 jeunes entrés en situation Emploi dont 46 % en emploi durable - 84 jeunes entrés en Alternance - 284 jeunes ont eu une formation - 242 jeunes ont bénéficié d’une période de mise en situation en milieu professionnel - 29 retours à la scolarité Les jeunes entrés dans un dispositif - 76 entrées Parrainage - 687 entrées Parcours Contractualisé d’accompagnement vers l’Emploi et l’Autonomie (PACEA). - 170 entrées Garantie Jeunes Les aides financières - 248 jeunes ont bénéficié de 36 304 € d’aides financières (hors allocations PACEA et Garantie jeunes), soit 146 € par jeune Allocations PACEA (31 181 €) et Garantie Jeunes (308 846 €)


Aide au permis de conduire 18E ÉDITION - 2017

La mobilité est un facteur essentiel pour accéder à l’emploi. 34 jeunes ont bénéficié d’une aide financière au permis de conduire pour un total de 14 956 €.

FORUM

DE L’EMPLOI

Et 62 jeunes ont reçu un apprentissage à la conduite sur le simulateur de la plateforme mobilité MLVO.

CDI - CDD - APPREN TISSAGE - FORMAT IONS

JEUDI 27

AVRIL

Le Forum de l’Emploi : 2 300 visiteurs

h00

9h30 à 17

ie - Creil

er La Faïenc

de la CCPOH - Janvier

2017 - ACSO-DDEEF

– DCRE - 300 ex. - 170116-04

D

: Service Communication

Ce forum s’adresse à tous les publics en démarche de recherche d’emploi et qui peuvent à cette occasion entrer en contact direct avec les entreprises proposant des offres. C’est aussi l’occasion pour les visiteurs de découvrir des formations et de participer à des simulations d’entretien d’embauche. 39 personnes ont participé à ces simulations.

A, B, C ou

Conception - réalisation

La 18 ème édition du Forum de l’Emploi s’est tenue le 27 avril 2017 à la Faïencerie. Elle a accueilli environ 2 300 visiteurs et a généré la signature de 156 contrats ou entrées en formation. Les 18 - 25 sont les plus représentés sur ce forum. Ils ont principalement été mobilisés par le service public de l’emploi.

Ligne de bus i Arrêt : 8 ma

www.creilsudoise.fr - ww

Renseignements : Missio

n locale de la vallée de

w.ccpoh.fr

l’Oise - Mail : t.sales@mlvo

.net - Tél. : 03 44 24 22

07

L’organisation matérielle du Forum est assumée par la MLVO qui bénéficie pour cette prestation d’une subvention de 10 000 € de l’ACSO. En 2017, la Communauté de Communes des Pays d’Oise et d’Halatte a renouvelé sa participation en versant 5 000 € à l’ACSO comme contribution à l’événement. Sur les 51 questionnaires exposants récupérés, il a été constaté que les offres proposées étaient à 25 % des CDD et à 24 % des CDI. 17 % sont des parcours de formation. La catégorie «Autres» représente 35 % et regroupe principalement les offres de travail temporaire mais aussi des contrats d’apprentissage, stages…

Forum de l’Emploi - Faïencerie

les [`a^^res [l…s

3JèD GJB34AU4BE AD=

5

32 16 70 156

2 300 visiteurs

10 agences d’intérim

métiers

entreprises

contrats de travail

centres de

formation

en uniforme

exposants

signés ou entrées en formation enregistrées

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise 49


Les quartiers prioritaires : les Clauses d’insertion Pour favoriser l’accès à l’emploi des habitants des quartiers prioritaires de l’Agglomération, la CAC a mis en place en 2007 une clause d’insertion dans les marchés publics du Programme de Rénovation Urbaine (PRU). Chaque entreprise attributaire d’un marché doit réserver 5 à 7 % des heures de travail nécessaires à la réalisation du chantier à des demandeurs d’emploi en situation d’insertion résidant dans les quartiers prioritaires de l’Agglo. C’est la MLVO qui est en charge du suivi du dispositif.

En 2017 : 63 personnes sur 13 chantiers Le dispositif des clauses d’insertion a permis à 63 personnes résidant dans l’un des quartiers prioritaires de la politique de la ville de l’ACSO de travailler sur l’un des 13 chantiers de rénovation urbaine en cours durant l’année 2017.

22 000 heures d’insertion En moyenne, les salariés ont travaillé durant 2,3 mois en continu ou non sur différents chantiers. Cela a permis de réaliser sur l’année écoulée 22 000 heures d’insertion, dans 90 % des cas via la mise à disposition par le biais d’agences de travail temporaire d’insertion (Humando 70 %) ou d’associations d’insertion (Réseau Coup de Main 21 %) et dans 10 % des cas par de l’embauche directe par le biais de CDD.

90 % sont des hommes Plus de la moitié des salariés ont entre 26 et 50 ans. 32 % ont entre 16 et 25 ans et 15 % soit 9 personnes ont plus de 50 ans. 90 % des intervenants sont des hommes. En 2017, 3 contrats de professionnalisation ont été conclus par l’entreprise Eurovia (les salariés préparent le titre professionnel de maçon VRD).

D’où viennent-ils ? En 2017, les habitants de Montataire représentent 27 % des salariés contre 18 % en moyenne les années précédentes et ceux de Nogent-sur-Oise représentent 30 % contre 22 % les années précédentes. Cela s’explique par le déménagement de l’agence Humando aux Marches de l’Oise et au nombre important de chantiers sur le quartier d’Obier les Granges.

Baisse du niveau scolaire On note une légère baisse du niveau scolaire des bénéficiaires : 37 % de niveau 5 correspondant au CAP/BEP contre 46 en moyenne les années précédentes. 50 % des salariés non diplômés en 2017 contre 42 % par le passé.

Taux de réalisation de plus de 90 % Depuis la mise en place du dispositif en 2007, au 31 décembre 2017, sur les 4 quartiers concernés par le PRU de l’Agglomération creilloise (Gournay, Martinets, Obier/ Granges et Rouher), plus de 176 916 heures ont été réalisées, soit plus de 90 % de l’objectif à atteindre. Cela illustre une application satisfaisante de la clause d’insertion en corrélation avec l’avancement global des travaux du PRU.

38 % d’insertion positive Sur la période 2007 – décembre 2017, dans près de 38 % des cas, les candidats entrés dans le dispositif en ressortent avec une insertion positive (CDD ou CTTI de plus de 6 mois ou formation qualifiante ou CDI).

Le Service Public de l’Emploi Départemental (SPED) et le Service Public de l’Emploi Local (SPEL) L’ACSO a participé tout au long de l’année 2017 aux réunions du SPED ainsi qu’à celles du SPEL. Le SPED se réunit régulièrement pour définir les priorités départementales en matière d’emploi. Les SPEL sont organisées à l’échelle des arrondissements.

50 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Les réunions ont pour mission notamment de mettre en œuvre localement les priorités définies par le SPED. Un certain nombre d’actions prioritaires ont été fléchées telles que l’Identification des freins à l’alternance, la Mobilité ou encore le renforcement du parrainage.


Une plateforme Proch’Emploi à l’ACSO A la demande de la Région Hauts de France, l’ACSO a mis en place en 2017 une plateforme régionale Proch’Emploi. L’objectif de la Région étant de créer 7 plateformes en Picardie dont 3 dans l’Oise (Beauvais, Compiègne et Creil). Cette structure, qui s’est déployée au sein de l’ACSO, est animée par 2 personnes dont les coûts salariaux sont pris en charge par la Région dans une limite de 100 000 € annuels.

Le binôme opérationnel Le responsable de la plateforme recruté est arrivé le 11 septembre 2017. L’assistant Ressources Humaines chargé du recrutement a pris son poste le 5 janvier 2018 permettant ainsi l’opérationnalité du binôme.

Un outil Web pour recenser l’intégralité des offres d’emploi Enfin, la démarche de cette plateforme Proch’Emploi pourra s’appuyer dès 2018 sur un outil Web qui permettra de recenser l’intégralité des offres d’emploi disponibles sur le territoire de l’ACSO par agrégation des annonces parues sur les différents sites Web. En 2018, l’ACSO devrait également solliciter les EPCI environnants pour savoir s’ils veulent intégrer cette plateforme qui, pour la Région, a vocation à s’étendre au maximum sur le bassin d’emploi.

Au cours du dernier trimestre 2017, le responsable de la plateforme a pris contact avec l’ensemble des partenaires institutionnels et a commencé à se faire connaître des différents réseaux d’entreprise. Cette dernière action lui a notamment permis de collecter les premières offres d’emploi du marché caché.

Stand Proch’Emploi Sud Oise - Salon de l’Entrepreneuriat

La Recyclerie outil d’insertion Tout en trouvant une seconde vie aux déchets, Sud Oise Recyclerie, implantée à Villers Saint-Paul, mène aussi un vrai travail de réinsertion sociale et professionnelle.

32 personnes en chantier d’insertion En 2017, 32 personnes ont intégré le chantier d’insertion : 23 personnes étaient du territoire de l’ACSO, 8 de la CCPOH (Communauté de Communes des Pays d’Oise et d’Halatte) et 1 personne de la CCLVD (Communauté de Communes du Liancourtois et de la Vallée Dorée). Parmi ces personnes, on notait : 16 bénéficiaires du RSA, 6 jeunes de moins de 26 ans, 4 Travailleurs Handicapés (TH) et 6 ASS (allocation

de solidarité spécifique). Ce travail de réinsertion doit permettre de trouver des offres d’emploi de 6 mois au moins.

58 % de sorties positives En 2017, sur 17 sorties, 10 salariés ont retrouvé un emploi soit 58,82% de sorties positives.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

51


L’accès aux équipements culturels, sportifs et de loisirs facilité

Le Pass’Agglo pour tous

Ceux-ci peuvent retirer leur Pass dans 8 points répartis sur le territoire (au siège de l’ACSO et dans les mairies de Cramoisy, Maysel, Rousseloy, Saint-Leu d’Esserent, Saint-Maximin, Saint-Vaast lès Mello et Thiverny).

UN TERRITO

POUR PROFITER

1

D’

à partager !

dans la plupart des

équipements

TARIF Culturels, SPORTIFS &

PRÉFÉRENTIEL

de Loisirs

Mon

PAAg gS S UN TERR

PLUS D’INFOS SUR :

www.creilsudoise.fr

52 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

IRE

ACSO - ACTION CULTURELLE ET SPORTIVE

PAAg gSlSo

-239 Pass délivrés Au 22 décembre 2017, soit deux mois après la mise en place du dispositif, 239 cartes Pass‘Agglo avaient été délivrées. 191 au siège de l’ACSO, 12 à Cramoisy, 8 à Maysel, 13 à Saint-Leu d’Esserent, 7 à Saint-Maximin et 8 à Saint-Vaast les Mello.

- DCRE - 400ex - 170904-105 - Crédit photo

Mon

Les élus de l’ACSO ont souhaité favoriser l’accès à la culture, aux loisirs et à la pratique sportive de tous les habitants du territoire. C’est dans ce cadre qu’ils ont créé le Pass’Agglo. Ce nouveau dispositif permet à chaque habitant de l’Agglomération de bénéficier de tarifs réduits dans un certain nombre d’infrastructures culturelles, sportives et de loisirs. Ces structures ayant décidé de proposer un « tarif agglo ». Le Pass’Agglo est accessible à tous les habitants du territoire de l’ACSO, sans restriction d’âge.

: Shutterstock

L’ACSO a mis en place en 2017 le Pass’Agglo, dispositif qui permet d’accéder à différents équipements sportifs et culturels à tarif réduit.

ITOIRE

lo

à partager

!

DE L’ Ag glo


Sport : 10 équipements sportifs intercommunaux L’Agglomération est propriétaire de 10 équipements sportifs intercommunaux : - 4 gymnases à Creil (Jean-Jacques Rousseau, Gabriel Havez, Jules Michelet et Jules Uhry) - 2 gymnases à Montataire (Anatole France et André Malraux) - 3 à Nogent sur Oise (Marcelin Berthelot, Edouard Herriot et le stade Marie-Curie) - 1 gymnase à Villers Saint-Paul (Emile Lambert) Ces installations sportives sont mises à la disposition des établissements scolaires (collèges et lycées), des associations locales et des clubs pour leur permettre de pratiquer de multiples activités (athlétisme, badminton, basket, handball, foot en salle, gymnastique, danse, etc). 8 500 élèves et 66 associations En 2017, 7 collèges et 3 lycées soit 8 500 élèves et 66 associations ont profité de ces 10 équipements. Cela représente plus de 1 256 heures d’utilisation hebdomadaire. 33 manifestations sportives En 2017, le complexe Marie Curie a accueilli 33 manifestations sportives dont une internationale et 2 nationales. On note 59 occupations ponctuelles dans les 9 autres équipements sportives. 108 jours d’indisponibilité des gymnases La présence des gens du voyage sur les terrains de sport extérieur a engendré au total 108 jours d’indisponibilité des gymnases. Deux gymnases ont été touchés : le gymnase Berthelot à deux reprises (70 jours d’indisponibilité, puis 16 jours) et le gymnase Malraux (22 jours d’indisponibilité).

Culture : Usimages, la mémoire des entreprises

Eclairage LED dans les gymnases L’installation de l’éclairage LED (moins énergivore) dans les gymnases se poursuit. Cinq sites ont été équipés en 2017 (2 l’avaient déjà été en 2016). Il reste donc 3 sites à équiper en 2018. Installation d’un éclairage LED sur 2 gymnases, Lambert et Malraux, en août 2017. Coût : 51 000 € TTC Mise en accessibilité Des travaux de mise en accessibilité du gymnase Lambert à Villers Saint-Paul ont été effectués en décembre 2017 : coût : 230 000 € TTC Plus de 40 000 € de subventions En 2017, 13 associations (sportives, culturelles…) et 7 communes ont bénéficié d’une subvention de la part de l’Agglomération pour l’animation de la vie locale. Au total, 40 450 € ont été versés. L’ASCO prête pour les JO de Paris 2024 L’Agglomération Creil Sud Oise entend participer à l’aventure exceptionnelle des prochains Jeux Olympiques en étant une base arrière de Paris 2024. Certains équipements sportifs du territoire peuvent en effet accueillir des équipes et des groupes d’entraînement (athlétisme, judo, handball, badminton…) de ces JO comme ce fut déjà le cas lors de précédents événements sportifs de grande envergure. C’est dans ce cadre que l’ACSO a rencontré le Comité Départemental Olympique et Sportif (CDOS) le 11 décembre 2017. La réalisation du projet ferroviaire Roissy-Picardie serait un atout considérable pour l’Agglomération dans le cadre de ces JO.

Accessibilité Gymnase Emile Lambert - Villers-Saint-Paul

les [`a^^res [l…s

3U H=B "64H

La biennale de la photographie a attiré plus de 3 000 personnes Du 24 avril au 4 juin 2017, l’Agglomération a mis en place – avec le concours de Diaphane, Pôle photographique en Picardie – la manifestation « Usimages – Un parcours photographique à travers notre territoire ». Les habitants étaient invités à découvrir une série de 12 expositions consacrées à la mémoire des entreprises et à la représentation des hommes au travail dans différents lieux de l’Agglomération. En plein air comme le parc urbain du Prieuré à Montataire, dans des espaces grand public, comme le Sarcus à Nogent –sur-Oise ou encore dans des lieux culturels, notamment l’Espace Matisse à Creil.

3 000 visiteurs

2 717 personnes se sont rendues

dans les différents lieux intérieurs

286 119 élèves

élèves ont profité des

et de pratique

visites commentées

photographique

ont participé à des

ateliers de découverte

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

53


Une politique de l’habitat ambitieuse

L’ACSO mène des actions dans le cadre du Programme Local de l’Habitat (PLH) qui précise 13 actions prioritaires. L’intervention s’effectue dans le champ du parc privé et public. L’Agglo travaille aussi sur les nouvelles formes d’habiter avec l’habitat participatif, le logement intergénérationnel, l’habitat adapté et l’accession sociale. Amélioration de l’habitat : la prolongation de l’OPAH

pant 228 logements, n’avait pas connu de travaux depuis 27 ans et était un gouffre énergétique.

Lancée en 2013 sur l’Agglomération Creilloise, la 1 ère Opération Programmée d’Amélioration de l’Habitat (OPAH) qui s’est achevée en septembre 2016 a été une réussite. Cette opération a en effet permis de rénover 165 logements, principalement des maisons individuelles, sur 3 ans.

Une rénovation d’envergure a été réalisée avec pour objectif de réduire de 50 % la facture énergétique. L’ANAH, la Région, le Département et l’ACSO ont permis de boucler cette opération de 4,2 M€ avec 1,3 M€ de subventions. Les aides accordées aux copropriétaires ont varié de 20 à 30 % du montant des travaux.

Les élus ont souhaité prolonger de 2 ans cette OPAH. Une nouvelle opération a donc débuté le 1er octobre 2016. Sur l’année 2017, l’OPAH a permis de rénover 45 logements propriétaires occupants. En 2017, 66 dossiers ont été validés en 4 commissions. Le montant de la subvention de l’ACSO versée s’élève à 119 746 € représentant 43 dossiers. Montataire : Révolution énergétique à la résidence Hélène C’est une première dans la région Hauts-de-France. Une copropriété, en l’occurrence la résidence Hélène à Montataire, a bénéficié du dispositif Picardie Pass Rénovation, c’est-àdire d’une aide pour réaliser des travaux d’isolation, procédure complétée par l’Opération Programmée d’Amélioration de l’Habitat (OPAH) menée jusqu’en octobre 2018 par l’ACSO. Cette résidence, ensemble de deux tours regrou-

54 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

Tours Hélène - Montataire


Creil : Prolongation de 6 mois du POPAC sur la Roseraie La résidence La Roseraie à Creil (999 logements) a bénéficié du 1er dispositif du Programme Opérationnel de Prévention et d’Accompagnement des Copropriétés (POPAC) de Picardie. Ce dispositif a permis pour la première fois d’intervenir dans des résidences privées qui se dégradent afin d’éviter que les difficultés ne s’accentuent et ne deviennent insurmontables. C’était le cas de la Roseraie. En 2015, Citémétrie a réalisé un diagnostic de gestion, social et technique, sur cette résidence et en 2016, un plan d’actions en termes de communication a été défini afin d’accompagner les actions entreprises sur le terrain. Le POPAC bénéficie d’une enveloppe de 180 000 € pour assurer un suivi animation sur 3 ans jusqu’au 1er septembre 2017. Somme financée à 30 % environ par l’ACSO. Il a été décidé de prolonger de 6 mois le POPAC sur la Roseraie. Les financements alloués au pilotage des projets Suivi- animation OPAH : 100 000 €

par une représentation associant les copropriétaires. L’objectif est de reproduire cette action à l’échelle de l’Agglomération sur les autres petites copropriétés. Les principaux projets pour 2018 - Organiser le second forum de la copropriété autour de vidéos thématiques. Celui-ci devrait avoir lieu le 22 septembre 2018. - Renforcer la mobilisation des copropriétés sans syndic. - Mettre en place une conférence intercommunale du logement. - Valider un plan partenarial de gestion de la demande de logement social avec les bailleurs et les villes. - Poursuivre la rénovation du parc privé avec l’OPAH et lancer un nouveau dispositif sur l’ensemble de l’Agglomération. - Mettre en place un événement pour remobiliser les occupants de la Roseraie.

Suivi - animation POPAC : 60 000 € Logement intergénérationnel L’ACSO continue de développer sur son territoire le logement intergénérationnel : une personne âgée accueille sous son toit un étudiant ou un jeune demandeur d’emploi à la recherche d’un logement. Si cette formule permet de rompre la solitude des personnes âgées, c’est aussi une cohabitation qui cultive la solidarité entre les générations. Une convention a été signée avec l’association Khéops afin de mettre en place la mission d’accompagnement et de prospective des logements et des personnes. Pour la mise en œuvre du projet « Logement intergénérationnel », une subvention de 4 000 € a été octroyée à l’association Khéops. 50 000 € pour l’accession sociale à la propriété Le 1er projet d’accession sociale sur l’Agglomération a été lancé. Il concerne 12 logements dans un immeuble dont la construction a débuté rue Michelet à Creil. Une subvention de 50 000 € a été accordée pour ces 12 logements. 150 000 € pour la résidence Albert Dugué La résidence Albert Dugué à Creil est la 1ère dans les Hauts de France a bénéficié du nouveau dispositif de copropriété fragile de l’ANAH. L’ACSO participe à ce projet à hauteur de 150 000 €. Le théâtre Forum L’Agglomération compte 300 copropriétés dont 200 en dessous de 10 logements. Pour mobiliser les propriétaires de ces copropriétés de moins de 10 logements dans un processus de structuration officielle et de développement du lien, l’Agglomération a soutenu une expérimentation basée sur le théâtre forum. Cette expérimentation co-construite par l’Association des Responsables de Copropriétés, la Compagnie NAJE, une sociologue et la Fondation Abbé Pierre avait pour objectif de donner la parole aux habitants dans la résolution de leurs problématiques.

Copropriété de la Roseraie - Creil

Le projet a débuté en juillet 2016 et a abouti en février 2017

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

55


Le développement social urbain

L’ACSO suit et met en œuvre des actions en matière de Politique de la Ville, de prévention de la délinquance et d’accès aux droits.

La MJD a pour missions : - d’assurer une justice de proximité

Contrat de ville

- de favoriser l’accès au droit et l’aide aux victimes

Les objectifs du Contrat de Ville et du Conseil Intercommunal de Sécurité et de Prévention de la Délinquance (CISPD) - autrement dit de la politique de la ville et de la cohésion sociale - s’inscrivent dans ceux du projet de territoire et sont de plus conformes à la loi de programmation pour la ville et la cohésion sociale visant à réduire les écarts entre les quartiers prioritaires et les autres quartiers de l’agglomération.

Un service très sollicité : plus de 7 000 contacts

Les projets qui sont présentés au financement des partenaires peuvent l’être au titre du droit commun mais aussi au titre des crédits relevant de la politique de la ville. Etat : 830 560 € / ACSO : 205 000 € / Département : financement des projets dans le cadre du droit commun / Région : 136 993 € (fonctionnement) et 150 452 € (investissement) pour 2017

Accès au droit pour tous avec la MJD La Maison de la Justice et du Droit (MJD), créée en 2006, a pour vocation de faciliter l’accès au droit - en particulier pour les justiciables les plus fragilisés – et d’assurer une présence judiciaire de proximité susceptible d’apporter une réponse rapide aux conflits quotidiens et à la petite délinquance.

56 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

- de faciliter la résolution amiable des conflits

En 2017, la MJD a enregistré environ 7 500 contacts : 4 465 visites et 2 950 contacts téléphoniques. - 2 119 rendez-vous ont été honorés par les partenaires de la MJD. - 1 354 dossiers d’aide juridictionnelle ont été remis dont 446 ont été déposés à la MJD. - Les usagers de la MJD viennent en priorité de Creil (2113), Nogent -sur-Oise (628), Montataire (441) et Villers SaintPaul (143).

Intervention sociale au commissariat Au sein du commissariat à Creil, une intervenante sociale accueille, informe et oriente les personnes en détresse, en grande majorité des femmes. En 2017, elle a conduit 366 entretiens contre 337 en 2016. Sur ces 366 situations, 117 étaient connues des services sociaux. Ces situations concernent 257 femmes, 105 hommes et 4 mineurs (3 filles et 1 garçon). L’intervenante sociale a eu connaissance de la situation de 51 victimes dont 46 femmes.


Les violences conjugales en nombre

Plan de lutte contre les discriminations

L’intervenante a eu connaissance de 224 faits liés à des problématiques familiales dont 117 pour des violences conjugales, 16 pour des violences intrafamiliales, 80 pour des conflits de couple ou intrafamiliaux.

Le travail sur la préparation d’un plan de lutte contre les discriminations s’est poursuivi en 2017 avec le lancement de la démarche de diagnostic (en amont de la rédaction du plan) accompagnée par un consultant financé par l’Etat.

Les orientations proposées La grande majorité des orientations s’effectue vers les services de police (79), les services sociaux (50), les services de justice (107), les structures de logement ou d’hébergement (43), notamment dans le cadre de violences conjugales où la victime souhaite être mise à l’abri. Un lieu hébergement pour les femmes victimes en projet Afin de mieux traiter l’hébergement des femmes victimes de violences conjugales, l’ACSO a lancé un Appel à Manifestation d’Intérêt (AMI). Cette procédure vise à recueillir les avis et à évaluer les capacités des associations candidates à gérer une nouvelle structure d’accueil. Deux associations ont déjà répondu. De son côté, l’ACSO s’engage à mettre à disposition un bien dont elle est propriétaire. Pour l’instant l’ACSO attend une réponse de l’Etat.

Prévention de la délinquance En 2017, poursuite du dispositif Implik’Action, qui est un dispositif de lutte contre l’absentéisme scolaire. Plus de 40 élèves sont suivis depuis le lancement de ce dispositif en janvier 2016. Il est également prévu de lancer un diagnostic local de sécurité. Un plan de prévention contre la radicalisation est aussi à l’étude.

Pour que la

différence

NE DÉTERMINE

PnoLtrUe S

avenir L’Agglo

vous donne

LA PAROLE

PARTICIPEZ

à l’enquête

LUTTONS discriminations CONTRE LES

/agglomeration.creilsud oise

www.creilsudoise.fr

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

57


58 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


CÔTÉ COULISSES

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

59


Les compétences de l’ACSO Elles sont de trois ordres : obligatoires, facultatives et optionnelles. Les compétences obligatoires Celles qui s’exerçaient sur l’ensemble du territoire dès le 1er janvier 2017. L’intérêt communautaire relatif aux compétences obligatoires en matière commerciale, d’aménagement de l’espace et d’habitat a été adopté par délibération du Conseil communautaire le 14 décembre 2017 finalisant ainsi la définition des compétences obligatoires de l’ACSO. 1 - Développement économique 2 - Aménagement de l’espace communautaire 3 - Équilibre social de l’habitat 4 - Politique de la ville 5 - Accueil des gens du voyage 6 - Collecte et traitement des déchets ménagers et déchets assimilés 7 - Gestion des milieux aquatiques et protection contre les inondations (GEMAPI) à partir du 1er janvier 2018

Le schéma intercommunal de mutualisation des services de l’ACSO Suite à la création de l’ACSO, les élus membres du bureau communautaire ont souhaité lancer l’élaboration d’un schéma de mutualisation des services avant même l’obligation légale qui ne serait appliquée à la nouvelle agglomération que postérieurement aux élections municipales de 2020. Ainsi sur la base du schéma de mutualisation qui existait à la CAC et qui reste valide, il a été convenu d’ajouter de nouvelles actions issues des besoins exprimés par les communes issues de l’ex CCPSO qui intéresseraient aussi une ou plusieurs communes de l’ex CAC. Le pilotage de ce dossier a été confié au maire de Maysel. Les 11 maires ont été rencontrés en 2017 et le bureau communautaire a décidé en décembre 2017 de rajouter 7 nouvelles actions aux 8 actions déjà décidées dans le cadre du schéma de mutualisation de l’ex CAC. Le schéma intercommunal de mutualisation des services de l’ACSO devrait être adopté par le Conseil communautaire courant 2018.

Les compétences optionnelles Les élus membres du bureau communautaire ont décidé de conserver l’ensemble des compétences optionnelles précédemment exercées par la CAC et la CCPSO. Le conseil communautaire devra délibérer courant 2018 sur l’intérêt communautaire s’appliquant à certaines de ces compétences.

Les compétences facultatives Elles sont actuellement au nombre de 12. L’ACSO dispose de deux ans à compter du 1er janvier 2017 pour rendre à ses communes les compétences facultatives qu’elle ne souhaite pas exercer sur son territoire à partir du 1er janvier 2019.

Le Sarcus - Nogent-sur-Oise

Le conseil de développement Le Conseil de Développement est une instance consultative mais obligatoire. Composé d’habitants, de représentants d’associations et d’acteurs économiques et sociaux, il associe les citoyens de l’Agglomération à la vie de leur intercommunalité. Le nouveau Conseil de Développement se positionne non seulement sur des problématiques urbaines mais aussi rurales. A la suite de la fusion entre la CAC et la CCPSO, il a été nécessaire de revoir la représentativité des 11 communes composant l’ACSO. Le conseil de développement est ainsi passé de 25 à 53 membres, chaque commune étant représentée par au moins 2 personnes. Les nouveaux membres ont désigné un bureau élargi de 14 personnes et reconduit Jean-Paul Bélingard au poste de Président. Le Conseil de Développement rend des avis et suit le Projet de Territoire de l’Agglomération Creil Sud Oise.

60 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise


L’administration et les finances En 2017, la fusion entre la CAC et la CCPSO et la mise en place des régies eau, assainissement et eaux pluviales a constitué tout particulièrement l’activité de cette direction fonctionnelle. Fusion entre la CAC et la CCPSO : un budget unique La fusion a généré tant sur le plan financier, avec la préparation d’un budget unique, que sur la gestion du personnel, un important travail d’intégration de l’ensemble des données, ainsi que la création des éléments nécessaires au fonctionnement des nouvelles instances communautaires.

1 – Les Finances et la comptabilité Préparer, mettre en œuvre et suivre l’exécution budgétaire en veillant à respecter l’équilibre financier et les règles de la comptabilité publique, telle est la mission des Finances et de la Comptabilité. Développer également des outils de gestion et d’aide à la décision.

Les régies intéressées eaux

Conseiller et assister les directions dans la préparation et l’exécution de leur budget.

La mise en place des régies intéressées eau, assainissement et eaux pluviales à compter du 6 juillet 2017 a été l’aboutissement d’un travail important.

De manière générale, prendre en charge tout dossier à caractère budgétaire, financier ou fiscal et suivre la programmation des projets d’Investissement Territorial Intégré (ITI).

Les projets 2018

Reprise en régie de la ZAC de Gournay

- la finalisation de la reprise de la ZAC Gournay et le montage spécifique de son budget.

Outre la fusion CAC – CCPSO et la mise en place des régies intéressées eau, assainissement et eaux pluviales (voir ci-dessus), les finances ont également été sollicitées par la reprise en régie de la ZAC de Gournay.

- la poursuite de l’évaluation des transferts de compétences entre les villes et l’ACSO. - l’avancement du projet de dématérialisation de la chaîne comptable dont la partie RH. - la cotation des postes dans le cadre de la réforme du RIFSEEP (régime indemnitaire des fonctionnaires). - la création d’un Programme Prévisionnel d’Investissement (PPI) et d’une revue de gestion.

2,3 M€ de subventions obtenues La recherche de subventions auprès de nos différents partenaires financiers est une préoccupation permanente. En 2017, 40 nouvelles subventions nous ont été allouées pour un montant total de 2 336 524 €, ce qui représente un taux de financement moyen de 32 %.

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

61


Un délai de désendettement de 2,5 années Le capital restant dû au 31 décembre 2017, tous budgets confondus, s’élevait à 15 M€. La capacité de désendettement, c’est-à-dire la durée qu’il faudrait à l’ACSO pour rembourser tout son encours de dette si elle y consacrait l’intégralité de sa capacité d’autofinancement, atteint environ 2,5 années, ce qui représente un excellent ratio. 34 M€ reversés aux communes Les reversements de fiscalité aux communes membres de l’Agglomération Creil Sud Oise se sont élevés à 34 187 214 € ce qui représente environ 61,1 % des dépenses réelles de fonctionnement.

les [`a^^res [l…s

 J364I

5 863 931€ de dépenses de personnel (5 753 028€ en 2016)

34 139€ de dépenses pour la formation

7 764€ de frais de déplacements

Factures, mandats et titres 2 533 factures 4 487 mandats émis 1 024 titres émis.

2 - Les Ressources humaines Les Ressources Humaines assurent la gestion et le suivi de la carrière des agents qui travaillent au sein de la communauté de l’Agglomération afin que ce personnel dispose des compétences nécessaires au fonctionnement et à la réalisation des projets de l’organisation. Leur mission consiste notamment à gèrer la paie, la carrière, la formation, les congés, les instances des représentants du personnel.

177 150€ d’actions

sociales (130 000€ en 2016)

113 750€ de tickets

repas

Les conséquences de la fusion La mise en œuvre de la fusion a demandé la re-délibération d’un grand nombre de sujets (temps de travail, régime indemnitaire…) et l’organisation de nouvelles élections des représentants du personnel. Nouveau régime indemnitaire Le service a travaillé sur la mise en place du nouveau régime indemnitaire (RIFSEEP) qui a été instauré en septembre 2017 (plusieurs réunions d’information lors du dernier trimestre). La mise en œuvre du Parcours Professionnel des Carrières et des Rémunérations (PPCR) s’est poursuivie en 2017 et a été étendue à tous les agents (catégories A,B,C). 29 recrutements Durant l’année 2017, un nombre important de recrutements a été mené (29 sur toute l’année), liés à des créations de poste et des départs. Noël des enfants Le Noël des enfants des agents de l’ACSO a réuni 100 personnes le samedi 9 décembre dans les locaux de l’ACSO. 2 117 courriers envoyés Une partie de l’activité consiste à la rédaction de courriers, d’arrêtés et de contrats pour la gestion de la carrière des agents. En 2017, 2 117 courriers (738 en 2016), 803 arrêtés, 224 contrats de travail, 804 réponses négatives à des candidatures et 3 dossiers pour la caisse de retraite ont été réalisés.

62 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

10 700€

de prestations

familiales

9 230€ de frais de

missions 25 700€ de CNAS

25 000€

de mutuelles (participation employeur)

2 000€ pour le noël des enfants


Projets 2018 Finalisation du RIFSEEP, prélèvement à la source, bilan social… 2018 verra la mise en œuvre de projets structurants comme la cotation des postes pour la mise en place finale du RIFSEEP, la préparation de la mise en place du prélèvement à la source. Le bilan social, qui est le document reprenant des données concernant les effectifs de l’organisation, l’absentéisme, la formation, les risques professionnels, doit être établi en 2018. De nouvelles élections professionnelles se dérouleront en fin d’année afin d’élire les nouveaux représentants du personnel au sein des instances paritaires du Comité Technique, du Comité d’Hygiène de Sécurité et des Conditions de Travail.

3 - Le juridique et les marchés publics L’activité juridique et marchés publics se décompose en deux grandes missions : l’assistance juridique et la commande publique : procédures et suivi des contentieux en lien avec les avocats, et réalisation des analyses juridiques. Assistance juridique Création de l’office du tourisme en EPIC En 2017, les activités se sont essentiellement portées sur les différentes problématiques relatives à la création de l’office du tourisme en Etablissement Public à caractère Industriel et Commercial (EPIC) ou encore la gestion des occupations sans titre du territoire par les gens du voyage.

blic concernant l’eau, l’assainissement et les eaux pluviales. 21 dossiers ont été soumis à ces commissions. Tandis que 5 commissions MAPA ont été organisées pour traiter 11 dossiers relevant d’une procédure adaptée.

4 – L’Administration Générale Les missions consistent traditionnellement en la prise en charge du courrier, l’organisation et le suivi des instances communautaires, et l’archivage des dossiers de l’agglomération : - accueil physique et téléphonique des usagers, gestion du courrier, tournées vers les mairies et la Trésorerie, suivi de la réservation des salles. - secrétariat de la commission « finances, personnel et organisation » du Bureau communautaire et du Conseil communautaire. - contrôle de légalité des actes administratifs autres que les marchés publics et arrêtés ressources humaines. - gestion des fournitures de bureau, des abonnements, des ouvrages et suivi des photocopieurs. - suivi de gestion des archives.

les [`a^^res [l…s

du SAG

9 litiges contentieux en cours d’instruction Les principaux contentieux sont liés à la ZAC de Gournay et à la passerelle sur l’Oise. Les autres procédures sont dues à la gestion des occupations du domaine public ou privé de l’Agglo par les gens du voyage, à l’exécution des contrats ou à des questions liées aux finances publiques.

8 216 personnes

accueillies (8 038 en 2016)

Commande publique Augmentation des marchés lancés En 2017, le nombre de marchés lancés a été supérieur au nombre lancés en 2016. En effet, 52 marchés ont été attribués, 25 avenants et 13 actes de sous-traitance ont été traités. On compte 27 marchés de service, 20 de travaux et 5 de fournitures.

réceptionnés (15 672 en 2016)

Fin 2017, l’ACSO connaît 9 litiges contentieux en cours d’instruction. Par ailleurs de nombreuses sollicitations ont donné lieu à des réponses écrites et orales.

19 314 appels téléphoniques

1réunions 068 préparées

70 tournées assurées (973 enveloppes

distribuées)

Les Délégations de Service Public (DSP) L’année 2017 a été marquée par le choix du délégataire dans le cadre de trois DSP concernant les domaines de l’eau potable, l’eau pluviale et l’assainissement. Ces trois DSP avaient été lancées en juin 2016 et l’attribution a eu lieu en juin 2017. Les commissions liées à la commande publique 4 commissions d’appel d’offres ont été organisées, 1 commission d’appel d’offres spéciale pour un groupement de commandes et 2 commissions de délégation de service pu-

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

63


Bureaux et conseils communautaires



- 5 commissions finances (117 rapports examinés) - 11 bureaux communautaires (407 rapports examinés et 67 décisions validées) - 8 conseils communautaires (374 délibérations)

5 – Le contrôle de gestion Le Contrôle de Gestion est chargé de mesurer et d’analyser l’activité de la collectivité à travers divers outils de pilotage à destination de la Direction Générale et des Elus : - Mise en place de procédures de gestion. - Calculs de coûts des politiques publiques. - Vérification de la sécurité des relations entre la collectivité et ses partenaires (Associations, DSP …). En 2017, les activités ont notamment consisté en la présentation des calculs de coûts sur les équipements sportifs et le travail effectué sur le dispositif « Proch’Emploi », la prise en charge de la matrice des coûts pour les ordures ménagères et la réalisation des études financières et de suivi sur la Délégation de Service Public pour les Transports.

L’informatique Des investissements pour un meilleur service Tous les postes de travail renouvelés En 2017, l’ensemble des postes de travail ont été renouvelés, soit plus de 90 postes de travail. Coût : 10 000 € TTC Des serveurs plus rapides Les serveurs hébergeant l’infrastructure informatique depuis 2011 ont été remplacés par des serveurs plus rapides et plus économes en énergie. Coût : 27 000 € TTC

64 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

L’Office de tourisme à Saint-Leu d’Esserent géré en interne Fin 2017, l’Office de tourisme de Creil Sud Oise, implanté à Saint-Leu d’Esserent, devient le 6ème bâtiment distant dont l’informatique est gérée en interne. Une connexion fibre aux agents Le nouveau marché de téléphone fixe, mobile et connexions internet réalisé en groupement de commande avec deux villes du territoire a été déployé, offrant une connexion fibre aux agents pour fournir un meilleur service aux administrés.


Les informations géographiques Une nouvelle «carte d’identité » des 11 communes de l’ACSO En 2017, la fusion des communautés Creilloise et Pierre Sud Oise a entrainé la mise à jour annuelle des données mises à disposition des villes, partenaires et services et a exigé une extension de celles-ci à un territoire désormais « rurbain » de 84 km2. Ainsi les cadastres et Plans Locaux d’Urbanisme des 11 communes sont disponibles, les statistiques des registres famille, démographie, formation, économie, revenu et logement couvrent l’ensemble du nouveau territoire.

De multiples actions comme support technique : - Avec le WEBSIG. - Avec des bases et fonds cartographiques, synthèses, recherches statistiques, réglementations en vigueur, jurisprudences, croisements des informations, transport, environnement, eau et assainissement. - Avec des contributions aux grands projets comme Gare

cœur d’Agglo, la reconversion de la BA 110 et autres actions de reconversion économiques. - Sur la reprise en régie de la ZAC Gournay. - Pour le suivi, l’évaluation du SCOT du Grand Creillois et plus particulièrement sa révision amorcée au dernier trimestre 2017. Poursuite et actualisation, en tant que référent technique, des contributions aux politiques de l‘Habitat : Opération Programmée d’Amélioration de l’Habitat (OPAH), suivi des Déclarations d’Intention d’Aliéner (DIA), suivi des copropriétés, notamment par la création d’une base de recensement des copropriétés de l’agglomération à partir des fichiers fonciers de la Direction Générale des Finances Publiques et du POPAC de la copropriété de la Roseraie. Création des bases nécessaires aux services et partenaires : études puis actions du futur Plan Partenarial ou de la conférence intercommunale du logement. Mise à jour des indicateurs de suivi du Plan Local de l’Habitat et ainsi apport des éléments de son évaluation à mi-parcours. Participation à l’équipe projet nouvellement installéé pour la gestion de la question des Gens du Voyage.

La communication et les relations extérieures La Communication et les Relations Extérieures ont pour mission d’expliquer et de promouvoir les actions engagées par l’ACSO. Elles représentent un relais indispensable entre les habitants, les médias, les acteurs économiques et sociaux et les politiques du territoire. Elles couvrent tous les champs de la communication : relations avec la presse, relations publiques, publicité, organisation d’événements institutionnels (visites de personnalités, signatures officielles, vœux, séminaires) et d’évènementiels qui accompagnent les différents services et directions de l’ACSO dans la promotion de leurs actions. En outre elles developpent les outils indispensables à la bonne réalisation des actions : print ; digital , goodies et signalétique. L’année 2017 représente pour l’ACSO une vraie année de changement dans ses outils et pratiques de communication. Nouveau logo, nouvelle déclinaison graphique, changement d’identité et intégration dans les habitudes et les comportements des communicants à la fois d’une présence rurale et aussi d’une réalité urbaine de l’Agglomération. Nouveau magazine, publicité sur les abribus pour les évènements désormais et notamment reprise du marché Picard réalisé par l’ex CCPSO. Une année riche et dense marquée aussi par la création d’un nouveau site internet et d’une page Facebook.

de la communication autour des travaux du Pont Y ainsi que son inauguration avec la place Jean Anciant ; suivi d’Usimages - 2e édition de la biennale consacrée à la Photographie – préparation et suivi du Projet de Territoire et surtout des 11 réunions publiques qui ont eu lieu - sans oublier l’organisation du Forum de l’emploi organisé à la Faïencerie; du Marché Picard; l’organisation de la semaine de la mobilité

Préparation et organisation d’événements Qu’il s’agisse d’évènements institutionnels - installation du nouveau conseil communautaire en janvier, premiers vœux de l’ACSO - ou liés aux dossiers des services – organisation

Marché 100% Picard

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

65


à l’automne et le salon de l’Entrepreneuriat qui représentent une préparation importante car il s’agit de temps forts pour des évènements vitrines de l’agglomération, la Communication met en oeuvre au quotidien les ambitions de l’exécutif de l’Agglo.

Et pour les outils Refonte complète du magazine de l’Agglomération qui passe désormais à 4 numéros de 20 pages par an, dans un format A4, distribué à 36 000 exemplaires. Création d’un nouveau site internet et d’une page Facebook liée à l’embauche d’un responsable digital. Déploiement des outils de communication et de la signalétique sur les bâtiments de l’ACSO. Préparation et exécution de marchés publics pour l’impression et le graphisme.

Les chiffres - 44 communiqués de presse sur l’année soit 10 % de plus par rapport à 2016 - 25 campagnes de communication organisées pour accompagner les évènementiels avec le plus souvent une campagne d’affichage à l’arrière des bus, une campagne média radio et de l’achat d’espace dans les journaux locaux et régionaux. - 160 documents édités par nos soins dans l’année - Facebook 90 publications sur 3 mois ; 350 followers

Inventaire

ÃA" GºK4G I

125 630 dépliants

600 affiches abris bus

10 000

cartes pour le Pass’Agglo

66 Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

105 000 magazines

68 990

flyers

240 affiches cul de bus

5 600

invitations

21

banderoles

4 350 affiches

33 32

panneaux

roll up

14 200

calendriers de collecte


2ÈME ÉDITION

- 170308-28 ACSO - Service Action Culturelle

& Sportive - DCRE - 400ex

Salon de L’ENTREPRENEURIAT

DIMANCHE 4 JUIN 2017 DE 10H À 18H30

19 OCTOBRE 2017 FAÏENCEILRIE 60100 - CRE

400ex - 170620-76

12h-19h30

ENSEMBLE,

créons

VOTRE

ACSO - DDEEF - DCRE -

AVENIR UR : t ZOOMpSre neuria

e

Fem inin

L’ ntre

www.creilsudoise.fr

BASE ISIRS DE LO eu d’Esserent de St-L

18E ÉDITION - 2017

à 10km de Creil & 1h15 d’Amiens

FORUPLM OI

ENTRÉE GRATUITE

www.creilsudoise.fr

DE L’EM

SENSIBILISATION À

TISSAGE - FORMATIONS CDI - CDD - APPREN

L’ÉCOTÉ CITOYENNE

I 27

JEUD

L AVRI h00

à 17 e - Creil ri ïence La Fa s A, B, C ou D

9h30

- ACSO-DDEEF – DCRE

- 300 ex. - 170116-04

de bu Ligne : 8 mai Arrêt

'DQVOHFDGUHGH

YRXVSURSRVH

: Service Communication

l’Agglo

de la CCPOH - Janvier 2017

VOS PROJETS PÉDAGOGIQUES

Conception - réalisation

+de 100

AN IM AT ION S VXUOHWHUULWRLUH

w.ccpoh.fr

www.creilsudoise.fr - ww

7

du 16 au 22 septembre 201

- 170904-106 - Crédits photo

AUT

ACSO - DST - DCRE - 50ex

BORUEGMEENZT

: Shutterstock, ACSO

la mobilité Semaine européenne de

2017

Renseignements : Mission

locale de la vallée de l’Oise

- Mail : t.sales@mlvo.net

- Tél. : 03 44 24 22 07

PROJET DE OIRE TERRSIT PUBLIQUES RÉUNION

VENEZ VOUS

exprimer!

29 juin 2017 Rousseloy périscolaire 18h30 > Salle rue Mello - 60660 Rousseloy 4 juillet 2017 Montataire des rencontres 18h30 > Espace rue Louis Blanc - 60160 Montataire 5 juillet 2017 Maysel 18h30 > Mairie 2, grande rue - 60660 Maysel 7 juillet 2017 Creil de la Ville 18h30 > Maison 60100 Creil 34, place Saint Médard Paul

6 septembre 2017 Villers-Stsalle Jacques Prévert 18h00 > Mairie, - 60870 Villers-St-Paul place François Mitterrand in

7 septembre 2017 St-Maxim Louis Aragon 18h30 > Salle rue Jean Jaurès - 60740 St-Maximin

#/.#/5

le samedi 16 septembre in Saint-Max-Avenue, St-Maxim

bre le dimanche 17 septem d’Esserent Avenue de la Gare, St-Leu

bre le mercredi 20 septem Parvis de la gare, Creil 7LUDJHDXVRUW

lès-Mello 170620-77

AU JEU 23

12 septembre 2017 St-VaastMunicipal ello 18h30 > Foyer rue de la paix - 60660 St-Vaast-lès-M

ur-Oise

19 septembre 2017 Nogent-s salle du conseil Nogent-sur-Oise 18h30 > Mairie, - 60180 74, rue du Général de Gaulle

ACSO - DCRE - 400ex -

PARTICIPEZ

21 septembre 2017 Cramoisy des fêtes 18h30 > Salle rue du Pont - 60660 Cramoisy 26 septembre 2017 Thiverny des fêtes 18h30 > Salle Thiverny place Roger Salengro - 60160 d’Esserent

28 septembre 2017 St-Leu 18h30 > Mairie St-Leu d’Esserent place de la Mairie - 60340

www.creilsudoise.fr

www.creilsudoise.fr

Rapport d’activité 2017 - Agglomération Creil Sud Oise

67


Vous facilite

L’agglomération

A"K=4

Creil Sud Oise ROUSSELOY

VILLERS SAINT-PAUL SAINT-VAAST LES-MELLO

CREIL

MAYSEL CRAMOISY THIVERNY

SAINT-MAXIMIN SAINT-LEU D'ESSERENT

86 000 habitants La Communauté d’Agglomération Creil Sud Oise 24, rue de la Villageoise – CS 40081 – 60106 CREIL Cedex Tél. : 03 44 64 74 74 – contact@creilsudoise.fr

www.creilsudoise.fr

11 communes

ACSO - DCRE - 200ex -171106-128

MONTATAIRE

NOGENT SUR-OISE

Profile for creilsudoise

Rapport activites 2017 ACSO  

Le rapport d'activités : bilan d'une année de décisions et d'actions

Rapport activites 2017 ACSO  

Le rapport d'activités : bilan d'une année de décisions et d'actions

Advertisement