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WORBER POST Information für die Gemeinde Worb

2/2010, 17. Februar 2010

Res Wälti Mit-Bieter 

Paul Schneiter Seite 5

Romy Peternier

Sternen-Wirt  Seite 5

Ingrid Noll

Kunst-Ausstellerin  Seite 7

Dominique Slongo

Rüfenacht-Leserin  Seite 7

Olympia-Torhüterin  Seite 12

Projekt 3-Klang auf der Worber Hofmatt

Bietverfahren wird vorbereitet Das Überbauungs-Projekt 3-Klang auf der Worber Hofmatt geht in die nächste entscheidende Phase. Derzeit werden im Gemeindehaus die Grundlagen für den Investorenwettbewerb vorbereitet.

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Umstritten: Dieses Land soll mit einem Teil des Aushubes aufgeschüttet werden. Erfreuliche Umfahrungs-Post aus dem Bundeshaus

«Wir haben die Ziellinie nahe vor Augen» Das Projekt für die Worber Verkehrssanierung ist auf Kurs. Die ständerätliche Verkehrskommission hat in den letzten Tagen zwei Mal positive Signale nach Worb gesandt. Das Worber 60-Millionen-Projekt ist politisch unbestritten und die Kommission will die Finanzierung sicherstellen. Die Verkehrssanierung könnte so wie geplant ab 2011 realisiert werden. Zu reden gibt in Worb die Aushub-Deponie.

«W

ir haben die Ziellinie nahe vor Augen – aber wir sind noch nicht ganz am Ziel»: Das sagte die bernische Baudirektorin, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer (SP), an einer Medienkonferenz im Worber Gemeindehaus. Im Bundeshaus müssen die letzten politischen Hürden genommen werden. Die Zeichen stehen gut: In der

ständerätlichen Verkehrskommission war das Geschäft «Agglomerationsprogramm» mit dem Worber Projekt unbestritten. Die gleiche ständerätliche Verkehrskommission beschloss zudem einstimmig, die Liquidität des Infrastrukturfonds sicherzustellen. Das ist für das Worber Jahrhundert-Projekt von entscheidender Bedeutung.

Noch bis 9. März sind im Worber Gemeindehaus die Planänderungen für die Materialbewirtschaftung und die Strassenentwässerung öffentlich aufgelegt. Mit einem Teil des Aushubes der Baustelle soll das Land zwischen der Bernstrasse, dem Trasse des Blauen Bähnli und dem Bauernhof Hirsbrunner aufgeschüttet werden. Das weckt Widerstand (Seite 3). MC

Worber Hochwasserschutz-Abstimmung

Überschwemmungen verhindern Am 7. März wird in Worb über den Hochwasserschutz abgestimmt. Das 16,8-Millionen-Projekt steht in engem baulichem Zusammenhang mit der geplanten Verkehrssanierung.

W

orbs Gemeinderat und Bauminister Ernst Hauser (BDP) zur Worber Post: «Um weitere katastrophale Überschwemmungen wie in den letzten Jahren zu verhindern, braucht es dieses Projekt.» Und: «Die Verkehrssanierung und der Hochwasserschutz sind aufeinander abgestimmte Projekte und müssen im Bereich zwischen Rubigenstrasse und Worbboden zwingend miteinander gebaut werden.» Angestrebter Baubeginn ist das Jahr 2011. Weil Bund und Kanton die Kosten mittragen, muss Worb mit Nettokosten von 5 Millionen Franken rechnen. Der Wasserbauplan beinhaltet zwei Rückhaltebecken in Richigen, einen Gerinneausbau mit Uferbestockung, einzelne Überflutungsflächen sowie – als Kernstück – die Offenlegung der Worble mit einem neuen Umleitgerinne quer durch die Bächumatt, entlang des Wislefusses und entlang der Lauigasse (Seite 3).  MC

er Fahrplan sieht vor, dass die Ausschreibungsunterlagen Anfang April an die fünf interessierten Investorengruppen verschickt werden. Erst dann werden die Grundsatzkriterien für das Bietverfahren bekannt sein. Zwischen Gemeinde und Bietern muss Einigkeit herrschen über die Zuschlagskriterien. Bis nach den Sommerferien müssen die Angebote der Investoren auf dem Tisch liegen. Die IG Hofmatt, die sich aus lokalen und regionalen Unternehmen zusammensetzt, hofft darauf, dass auch nichtmonetäre Kriterien eine Rolle spielen beim Bietverfahren (Seite 5).  MM Hofmann-Areal an der Enggisteinstrasse in Worb

Minergie-P-Holzhaus Auf dem Areal des abgebrannten Wohnhauses der Gärtnerei Hofmann in Worb soll ein dreigeschossiges Holzhaus mit drei Wohnungen gebaut werden, mit Minergie-P-Standard. Jetzt stehen die Profile.

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m Januar dieses Jahres wurde die Teil-Überbauungsordnung über die beiden Grundstücke Enggisteinstrasse 16 und 18 genehmigt. Bis 1. März dieses Jahres dauert nun die Auflage- und Einsprachefrist zum Bauvorhaben. Frühestens im April ist Baubeginn. Die Bauherrschaft will auf der ehemaligen Brandstätte ein Holzhaus mit in Grauton gehaltener Fassade im strengen Minergie-P-Standard erstellen. Beheizt werden soll das Haus mit Erdwärme. Es sollen zwei 4½-Zimmer-Wohnungen und eine 2½-Zimmer-Wohnung entstehen (Seite 5).  MC

Zu Besuch in der Schule Enggistein

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Volksabstimmung: Überschwemmungen verhindern

as Referendum der SVP Worb gegen den Beschluss des Grossen Gemeinderates zum Bildungsreglement ist mit 673 gültigen Unterschriften zu Stande gekommen. Am 13. Juni befindet das Stimmvolk über das Bildungsreglement. Damit wird die Diskussion um die Mindestschülerzahl an Worbs Aussenschulen neu entfacht. Zeit für den Besuch in einer Aussenschule. Zum Beispiel in Enggistein (Seite 6).  MM

Neubauten statt Gärtnerei in Rüfenacht

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uf dem Areal der stillgelegten Gärtnerei Rüfenacht soll eine Überbauung realisiert werden. Das Worber Gemeindeparlament hat die Überführung der Gä r t nereizone in eine Zone mit Planungspflicht einstimmig genehmigt. Die Grundeigentümer wollen auf dem Areal an der Worbstrasse vier Neubauten errichten, drei davon viergeschossig. Geplant sind 40 bis 50 Wohnungen (Seite 5).  MC


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TAG DER OFFENEN TÜR vom Samstag, 20. Februar 2010 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gespräch mit Jürg Glauser

Eva Koschorke: Ja, das ist die Tür, durch die ich gerade hereingekommen bin. Sie lädt wirklich ein, einzutreten. Man fühlt sich freundlich willkommen geheissen.

Aber es nützt nichts, wenn sie dir ein anderer aufreisst, du musst sie selber öffnen wollen. Man muss es selber tun. Nun – im übertragenen Sinn hast du gerade – und ich bin sehr froh darüber – ge-

«Oft nützt es nichts, wenn ein anderer dir die Tür aufreisst, du musst sie selber öffnen wollen.»

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wagt, eine neue Tür aufzustossen: Du hast dich in den Kirchgemeinderat wählen lassen. Das hat wohl einigen Mut gebraucht. Ja, auch da weiss ich noch gar nicht recht, was mich erwartet. Aber ich bringe auch ein Anliegen mit: Ich bin überzeugt, dass die Türen unserer Kirche für alle offen sein sollen. Doch ich weiss, dass Menschen selber den Schritt machen müssen, sie aufzutun, sozusagen die Türfalle mit eigener Hand herunterdrücken müssen. Und wir, die wir «Kirche in Worb» mitverantworten, haben vor allem die Aufgabe, Wegweiser zu sein, darauf hinzuweisen: Die Tür wäre dort. Dahinter kann sich Neues und Unerwartetes verbergen. Dort entsteht Gemeinschaft.

Ja, das ist für uns durchaus eine Herausforderung: zu sorgen, dass alle, die versuchen, sie aufzutun, die Türen wirklich offen antreffen.

Foto: Jan Glauser

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Und sicher eine bunte Gemeinschaft. Sie wird umso bunter, je mehr Menschen ihre Vorstellungen, Anliegen und Wünsche mitbringen.

Es gibt eine andere Art von Türen für mich, die wirken ganz anders. Sie reizen mich auch, sie aufzustossen. Aber dahinter, weiss ich, verbirgt sich Unbekanntes. Oder: man weiss überhaupt nicht, was einen erwartet. Das lockt, aber manchmal braucht es Anstrengung und sogar Mut, eine solche Tür aufzustossen. Das kenne ich auch. Manchmal braucht es sogar vor ganz unscheinbaren Türen ein innerliches Stossgebet.

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis am 15. März 2010 an die Gemeindeverwaltung Worb, Zentrale Dienste, Postfach, 3076 Worb. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Hauswart Christoph Burren unter Telefon 031 839 41 15 gerne zur Verfügung.

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Neu im Kirchgemeinderat Jürg Glauser: Das ist die Tür zu der Wohnung, in der ich daheim bin. Meine Frau und meine zwei Buben erwarten mich dort.

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Dass immer wieder Abgrenzungen stattfinden zu Menschen, die anders sind und anders glauben, ist wohl ein Erbübel unserer Kirchen und

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alles andere als christlich. Es ist auch ein Arbeitsfeld der Kommission für Mission und Entwicklingszusammenarbeit, die du jetzt leitest. Ich habe kein Rezept dagegen, vielleicht gibt es keines. Aber ich will, wie gesagt, durch meine Mitarbeit helfen, dass der Blick immer wieder über die Grenzen hinausreicht und Menschen, die Türen aufstossen wollen, sie nicht verschlossen finden. Danke, Jürg Glauser, für das Gespräch. Eine Tür, die etwas in mir öffnet… Türen können etwas verschliessen, schützen, und – auftun. Durch manche Türen ist man unzählige Male hindurchgegangen, man weiss, was einen erwartet. Andere versprechen etwas, was einen gwundrig macht. Neu fragen wir unsere Gesprächspartner in dieser Rubrik immer nach einer Tür, die ihnen etwas bedeutet.

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Unser ökumenisches Projekt

Hoffnung für Stadt und Land Kolumbien – ein Land, das weithin mit Armut, Drogen und Gewalt verbunden wird. Mit korrupten Politikern und Hoffnungslosigkeit. Auch in Kolumbien werden neue Initiativen und Projekte gestartet: In der Hauptstadt sollen in Workshops Jugendliche für Menschenrechte sensibilisiert werden, für die eigenen und für die anderer. In den ländlichen Regionen geht es um Beratung und Fortbildung in Landwirtschaft, Boden- und Wasserschutzmassnahmen und die Vergabe von Kleinkrediten. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Martin haben wir für dieses Projekt drei Jahre lang jeweils mindestens 10 000.– Franken zugesagt. Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie mithelfen. Ökumenisches Projekt Sammelkonto, 3076 Worb PC-Konto 30-730191-7


Worber Post 2/2010

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Worber Hochwasserschutz-Abstimmung

Projektübersicht: Umfahrung 2011 bis 2015 (rot), Umgestaltung 2016 bis 2017 (grün).

Überschwemmungen verhindern Am 7. März wird in Worb über den Hochwasserschutz abgestimmt. Das 16,8-Millionen-Projekt steht in engem baulichem Zusammenhang mit der geplanten Verkehrssanierung. Worbs Gemeinderat und Bauminister Ernst Hauser (BDP): «Um weitere katastrophale Überschwemmungen wie in den letzten Jahren zu verhindern, braucht es dieses Projekt.»

H

Rahmenterminprogramm: Baubeginn im Frühjahr 2011. Erfreuliche Umfahrungs-Post aus dem Bundeshaus

Zwei Ja für Worb Das Projekt für die Worber Verkehrssanierung ist auf Kurs. Aus dem Bundeshaus kam in den letzten Tagen zwei Mal erfreuliche Post: In der ständerätlichen Verkehrskommission war das Worber 60-Millionen-Projekt unbestritten. Die gleiche Kommission will für den Agglomerationsverkehr zusätzliche Mittel bereitstellen. Das würde bedeuten: Die Verkehrssanierung könnte wie geplant ab 2011 realisiert werden. Zu reden gibt in Worb die Aushub-Deponie.

«W

ir haben die Ziellinie nahe vor Augen – aber wir sind noch nicht ganz am Ziel»: Das sagte die bernische Baudirektorin, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer (SP), am 2. Februar an einer Medienkonferenz im Worber Gemeindehaus. An dieser Konferenz wurde auch das «Rahmenterminprogramm» präsentiert: Baubeginn der Umfahrung 2011 im Bereich des neuen Kreisels

an der Bernstrasse, Inbetriebnahme der Umfahrung Ende 2015, Umgestaltung der Bernstrasse und der Bahnhofstrasse 2016 und 2017. Bis es soweit ist, müssen die letzten politischen Hürden im Bundeshaus genommen werden. Die Zeichen stehen gut: In der ständerätlichen Verkehrskommission war das Geschäft «Agglomerationsprogramm» mit dem Worber Projekt am 11. Januar

Werni Oberhansli Ragazzi Brischitt

unbestritten. Im Frühjahr soll der Ständerat entscheiden, im Juni der Nationalrat. Die gleiche ständerätliche Verkehrskommission beschloss am 5. Februar einstimmig, die Liquidität des Infrastrukturfonds durch eine ausserordentliche Einlage aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr sicherzustellen. Das ist für das Worber JahrhundertProjekt von grosser Bedeutung. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer hatte drei Tage vorher im Worber Gemeindehaus gesagt: «Damit wir mit Bauen beginnen können, brauchen wir vom Bund nicht nur einen positiven Entscheid, sondern Geldmittel, die sofort fliessen.» Der Bund hatte wegen Geldproblemen des Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr eine verspätete Auszahlung der Beiträge ins Auge gefasst, im schlimmsten Fall erst 2020. «Für mich ist die Haltung des Bundes nicht akzeptabel», hatte Regierungsrätin Barbara EggerJenzer gesagt. Und: «Ich kämpfe, damit die Bundesgelder fristgerecht fliessen, und ich bin zuversichtlich.» Auf Gemeindeebene gibt ein neuer Aspekt zu diskutieren. Noch bis 9. März 2010 sind im Gemeindehaus die Planänderungen für die Materialbewirtschaftung und die Strassenentwässerung öffentlich aufgelegt. Mit einem Teil des Aushubes der Baustelle – rund 110 000 Kubikmeter – soll das Land zwischen der Bernstrasse, dem Trasse des Blauen Bähnli und dem Bauernhof Hirsbrunner aufgeschüttet werden. Der Kanton begründet dies mit ökologischen Argumenten: Zehntausende von Lastwagenfahrten in eine Deponie ausserhalb der Gemeinde würden wegfallen. Die vorgesehene Aushubablagerung hat bei Anwohnern zu negativen Reaktionen geführt.  MC

Im BRAUI PLOUDER Alptraum

Die Verkehrssanierung ist Thema im nächsten BRAUI PLOUDER im Kleintheater Braui Worb vom 1. März. Gäste der Talk-Show sind Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und Projektleiter Adrian Gygli (siehe Seite 12).

auptziel des «Wasserbauplanes Worble, Hochwasserschutz Richigen und Worb» ist es, weitere Überschwemmungen zu verhindern. Der Wasserbauplan beinhaltet zwei Rückhaltebecken in Richigen, einen Gerinneausbau mit Uferbestockung, einzelne Überflutungsflächen sowie – als Kernstück – die Offenlegung der Worble mit einem neuen Umleitgerinne quer durch die Bächumatt, entlang des Wislefusses und entlang der Lauigasse. Angestrebter Baubeginn ist das Jahr 2011. Weil Bund und Kanton die Kosten mittragen, muss Worb mit Nettokosten von 5 Millionen Franken rechnen. Das Gemeindeparlament hatte den

Rahmenkredit für das Schutzprojekt mit 30 gegen 7 Stimmen genehmigt. Der Kredit wurde von FDP, SP, EVP, Grünen und EDU unterstützt. Die SVP sagte mehrheitlich Nein, die Freilegung der Worble sei ein «Luxusprojekt». Die Befürworter argumentieren, Worb müsse dringend vor Hochwasser geschützt werden. Das Konzept «Rückhalt wo möglich, Überflutung wo zumutbar, Ableitung wo nötig» sei gut durchdacht. Die Bäche und der Worblekanal könnten die anfallenden Wassermengen nicht mehr bewältigen. Der Hochwasserschutz und die Verkehrssanierung seien aufeinander abgestimmt.  MC

Bauminister Ernst Hauser zum Hochwasserschutz

«Kosten-Nutzenverhältnis sehr gut»

Für Ernst Hauser, BDP-Gemeinderat und Vorsteher des Departementes Bau, ist klar: «Um katastrophale Überschwemmungen wie in den Jahren 2003, 2004, 2006 und 2007 zu verhindern, braucht es dieses Projekt.» Ernst Hauser zur Worber Post: «Die Naturgefahrenkarte von Worb zeigt deutlich, dass die heute gefährdeten Gebiete mitten im Siedlungsgebiet liegen. Ohne Hochwasserschutz darf in diesen Gebieten in Zukunft nicht mehr gebaut werden.» Für den federführenden Worber Gemeinderat bringt das Projekt «eine ökologische Aufwertung des gesamten Worbleverlaufs». Das Kosten-Nutzenverhältnis sei sehr gut: «Das Verhältnis vom Schadenpotential zur Investition beträgt 3,8:1, d.h. mit einer Investition von 16,8 Millionen Franken wird ein Schadenereignis von 64 Millionen abgewehrt.» Ernst Hauser betont: «Die Verkehrssanierung und der Hochwasserschutz sind aufeinander abgestimmte Projekte und müssen im Bereich zwischen Rubigenstrasse und Worbboden zwingend miteinander gebaut werden.»  MC

Gaby Wenger

Hier ist der Bär los Bären begegnen uns seit einiger Zeit immer wieder in den Medien, im Tierpark Dählhölzli oder im Bärenpark in Bern. Schon mehrmals habe ich den Bärenpark besucht und konnte nun endlich die Publikumslieblinge «Björk» und «Finn» aus nächster Nähe betrachten und fotografieren. Während meiner Kanada-Reise habe ich jeden Tag Ausschau nach Bären gehalten. Begegnet ist mir leider nie einer – ausser im Museum und auf dem Flohmarkt. Allerdings, wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich bei einer Begegnung im Wald vor lauter Angst wohl eher einen klitzekleinen Herzstillstand erlitten hätte als dass ich den Bär hätte geniessen können. Keine Bären begegnen uns in Worb. Dafür haben wir unseren Bärenplatz und den Bärensaal! Es gefällt mir, dass die verschiedensten Veranstaltungen zum Treffpunkt jeden Alters werden. Zum Jahresende zog das spektakuläre Theaterstück «Ladies Night» viele neugierige

BesucherInnen (vor allem «Innen») an. Es gab sehr viel zu lachen. Die zeitweise recht rauhe Wortwahl der Schauspieler kann man schnell wieder vergessen. Im September haben wir nochmals Gelegenheit, dieses Spektakel zu besuchen. Hier war «der Bär los». Begeistert hat mich auch die wunderschöne Kunsthandwerk-Weihnachtsausstellung. Ich hoffe sehr, dass sie in dieser Art und auf diesem Niveau wiederholt wird. Für den Bärenplatz wünsche ich mir einen tollen Herbst-Märit. Neben vielen Marktständen mit Naturprodukten aus der Region sollte Kindern die Gelegenheit geboten werden, Räbelichter zu schnitzen. Ein anschliessender Umzug wäre «bärenstark». Und wie wäre es mit einem Bärenmarkt? Was man auch immer darunter verstehen mag… Zur Eröffnung des Bärenparks in Bern gab es einen Bärenmarkt. Es war eine Freude, was dort an liebevoll dekorierten Marktständen den Besuchern angeboten wurde. Vom Gummibärli über geritzte Gläser mit Bärenmotiven bis hin zum verschmitzt dreinschauenden Stoffbären, genäht aus alten Militärdecken, wurde sehr viel Schönes angeboten. Der grosse «Bärenhunger» konnte mit Hackplätzli in Form von Bärentatzen gestillt werden. Liebe WorberInnen – lasst euch etwas einfallen! 


WORBER GESCHICHTE

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Die Gründung der Stadt New Bern in Carolina

Zwischen Traum und Wirklichkeit

N

Worber Post 2/2010

och bis zum 16. Mai 2010 zeigt das Bernische Historische Museum eine Sonderausstellung über die vom Worber Herrschaftsherrn Christoph von Graffenried (1661– 1743) vor 300 Jahren im heutigen US-Bundesstaat North Carolina gegründete Stadt New Bern. Zur Eröffnung der Ausstellung hielt Leo Schelbert, emeritierter Professor der University of Illinois in Chicago und ausgewiesener Kenner der Auswanderungsgeschichte, am 9. Dezember 2009 in Bern einen Vortrag über das Abenteuer New Bern. Schelbert stellte dar, dass sich das Leben in New Bern nicht so entwickelte, wie es sich die Auswanderer vorgestellt hatten. Eine Zusammenfassung seines Referats wird hier in leicht bearbeiteter Form wiedergegeben. Carolina als Traum

Im Jahr 1663 hatte der englische König Karl II. das Gebiet des heutigen North und South Carolina, das bis etwa 1720 Carolina hiess, seinen bedeutendsten Befürwortern, acht Lords Proprietors, als Eigentum übergeben. Das Land wurde seit über einem Jahrhundert auch von den Spaniern beansprucht und Frankreich hoffte, vom Mississippi-Tal aus England die nordatlantische Küste streitig zu machen. Die Lords Proprietors wollten das Gebiet für England nicht nur durch europäische Besiedlung sichern, sondern auch eine vom Adel angeführte Gesellschaftsordnung schaffen und die Kirche Englands zur einzigen offiziellen Glaubensgemeinschaft erklären, obwohl auch andere religiöse Gruppen geduldet werden sollten. Zugleich versprachen

sie sich vom Gebiet grosse Einkünfte durch den Verkauf von Landstücken und deren Besteuerung. Carolina hatte auch in Bern Leute in seinen Bann gezogen, so z.B. Franz Ludwig Michel (1675–1720). Er hatte nicht nur, wie er weit herum berichtete, Silberminen im Landesinnern von Virginia und Carolina entdeckt, sondern er meinte auch, der Staat Bern könne auf dem nordamerikanischen Kontinent eine eigene Kolonie unter englischer königlicher Oberhoheit bilden, die sonst aber ein ausschliessliches Territorium Berns wäre und England als Bollwerk gegen Frankreich dienen würde. In Bern wurde daher eine halboffizielle Aktiengesellschaft gegründet, um den Plan zu verwirklichen. Ein anderer Berner, Christoph von Graffenried, der sechs Jahre als Vogt in Yverdon gedient hatte, hoffte, einige der Minen ausZeichnung von Christoph von Graffenried. Sie zeigt Christoph von Graffenried und John Lawson als Gefangene der Tuscarora. (Quelle: Burgerbibliothek Bern, Mss. Mül. 466 (1), Blatt 1).

zubeuten, um seiner Schulden Herr zu werden. 650 von insgesamt 14 000 süddeutschen Bauern- und Handwerkern, die infolge wirksamer Propaganda mit ihren Familien vor allem aus der Pfalz nach London gekommen waren, brachen im Januar 1710 nach Carolina auf. Sie glaubten, das englische Bürgerrecht und eine freie Überfahrt nach Carolina zu erhalten, sowie günstigen Landbesitz und weitgehende soziale und politische Freiheiten. Eine wohl im Auftrag der Lords Proprietors verfasste und verbreitete Flugschrift des lutherischen Geistlichen Josua Kocherthal, eigentlich Harrsch, die 1709 dreimal in Deutschland aufgelegt wurde, beschrieb Carolina als ein fast paradiesisches Land. Christoph von Graffenried, der sich 1709 nach London begeben hatte, um eine Bergwerkskonzession und das Recht auf Ansiedlung von hundert Bernern in Virginia zu erhandeln, wurde im Spätherbst 1709 bewogen, zugleich der Anführer der deutschsprachigen für Carolina bestimmten Siedler zu werden. Er hatte eine gewinnende Persönlichkeit, war gebildet, in Verwaltungsaufgaben erfahren und der englischen Sprache mächtig. Auch das Volk der Tuscarora, das im zukünftigen Siedlungsgebiet der Berner und Pfälzer lebte und der irokesischen Sprachfamilie angehörte, hatte einen Traum, eine Hoffnung: Seit Jahren schon litt es unter Sklavenjagden, die vom südlichen Carolina aus von weissen Siedlern geführt wurden, und auch von vermehrtem Einbruch weisser Siedler in sein Hoheitsgebiet. Führende Tuscarora unternahmen daher Verhandlungen über einen Anschluss ihres Volkes an die fünf Nationen der Haudenausauneee, auch Irokesen genannt, die im Norden wohnten. Carolina als Wirklichkeit

Grabplatte von Christoph von Graffenried in der Kirche Worb, 1743.

Es sollte aber für alle Beteiligten anders kommen. Die meisten englischen Siedler in Carolina verwarfen die von den Proprietors gewünschte

Schloss Worb um 1780: Auf der Abbildung zu sehen sind im Hintergrund Hecken, welche die Felder trennten, links vom Schloss die Brücke, die zur Pintenschenke führte, und weiter links ausgelegte Tuche der Bleicherei. Einführung einer sozialen und politischen Ordnung, an deren Spitze ein erblicher Adel stehen sollte, sowie den Aufbau der englischen Kirche als einzige offizielle christliche Konfession. Sie schreckten auch vor bewaffnetem Widerstand nicht zurück. Es entstand schliesslich eine Gesellschaft, deren Machtverteilung sich auf Land- und Geldbesitz stützte und alle christlichen Kirchen als gleichwertig einstufte. Franz Ludwig Michels Silberminen erwiesen sich als blosser Wunschtraum wie auch die Schaffung einer Kolonie unter bernischer Oberhoheit. Ausserdem hatten die 650 deutschsprachigen Siedler im Januar 1710 eine schreckliche Überfahrt erlebt, sodass im Herbst nur noch etwa 250 von ihnen am Leben waren. Tiefe Enttäuschung, Unbeliebtheit vonseiten englischer Siedler und der Wider-

stand der einheimischen Bewohner erschwerten den Überlebenden den Aufbau einer neuen Gemeinschaft. Obgleich Christoph von Graffenried und seine Berner eine gute Überfahrt hatten, die Gründung von New Bern gelang und die Siedlung sich viel versprechend entwickelte, sollte sich auch ihre Zukunft anders gestalten. Im September 1710 wurde Christoph von Graffenried, der mit dem englischen Oberfeldvermesser John Lawson ohne Erlaubnis eine Erkundigungsfahrt in das Hoheitsgebiet der Tuscarora unternommen hatte, gefangen genommen und kam knapp mit dem Leben davon. Ein Freundschaftsvertrag, den er mit den Tuscarora abschloss, wurde von der englischen Führerschaft Carolinas als Verrat angesehen. Ein Angriff der südlichen Tuscarora auf die Heimstätten der vordringenden Weissen brachte gegen siebzig

deutschsprachigen Siedlern den Tod. Daraufhin führten englische Truppen einen Vernichtungskrieg gegen die Angreifer und versklavten die Überlebenden, Christoph von Graffenried kehrte hingegen enttäuscht nach Bern zurück. Die Realität war also anders als das Erhoffte, und es entstand ein englisches New Bern, in das sich die Nachkommen der bernischen und deutschen Siedler vollständig integrierten.  LEO SCHELBERT  Bearbeitung Andrea Schüpbach Kürzlich ist eine Neuausgabe von Leo Schelberts Buch über die Schweizer Auswanderer nach Nordamerika erschienen: Leo Schelbert, Alles ist ganz anders hier. Schweizer Auswandererberichte des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten, Limmat Verlag Zürich, 2009

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Am 28. März in den Grossen Rat: Mit Ihrer Stimme setzen sich die Grünen weiterhin für einen ökologisch konsequenten, sozial engagierten, wirtschaftlich nachhaltigen und gesellschaftlich offenen Kanton Bern ein.

www.gruene-worb.ch Urs Gerber

Roland von Arx

Barbara Rebsamen-Wenger

45, Schulleiter, Mitglied GGR Worb

57, Agronom, Mitglied GGR Worb

33, Sachbearbeiterin, Mitglied GGR Worb


WORBER WIRTSCHAFT

Worber Post 2/2010

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Projekt 3-Klang auf der Worber Hofmatt

«Wenn Worb so etwas baut, wollen wir mitbieten» 3-Klang steckt in einem wichtigen Stadium. Die Gemeindeverwaltung erarbeitet derzeit die Grundsatzkriterien für das Bietverfahren, das als nächster Meilenstein im Projekt gilt. Fünf potenzielle Investoren beteiligen sich am Wettbewerb um die Erstellung von 3-Klang auf dem heutigen Hofmatt-Parkplatz. Im Gegenzug werden sie der Gemeinde einen Baurechtszins entrichten. Ziel ist, mit dem Zins den Unterhalt und Betrieb für das Sportzentrum Hofmatt bezahlen zu können. Daraus liesse sich schliessen, dass der Baurechtszins bei Vergabe des Investorenwettbewerbs zu hundert Prozent gewichtet wird. Die IG Hofmatt, in der sich Unternehmen aus Worb und der nahen Umgebung engagieren, hofft aber darauf, dass auch «weiche» Kriterien berücksichtigt werden.

D

ie IG Hofmatt – einer der fünf potenziellen Investoren – besteht aus 18 Unternehmen aus Worb und Umgebung (siehe Kästchen). Obwohl die Unternehmungen in der Region zusammen rund 600 Arbeitsplätze anbieten, können sie nicht mit einem «Einheimischen-Bonus» rechnen, wenn es um die Vergabe des Baurechts geht. Nach öffentlichem Beschaffungswesen darf Ortsansässigkeit kein Zuschlagskriterium sein. «Leider», sagt Res Wälti. Der Präsident der IG Hofmatt hat ausgerechnet, dass 75 Handwerker aus der Region für ein Jahr Arbeit hätten, wenn die IG Hofmatt 3-Klang bauen könnte. Er hofft nun darauf, dass bei den Kriterien der Preis nur bis zur Hälfte gewichtet wird. Für die andere Hälfte sollten seiner Meinung nach «weiche» Faktoren wie etwa das Betriebskonzept und die Ökologie beim Bauen signifikant sein. Die Mitglieder der IG Hofmatt sind

Bauunternehmer Res Wälti: «Risiko besteht» überzeugt davon, dass sie gegenüber den Mitbewerbern Punkte gewinnen könnten, wenn zum Beispiel die Distanz der Transportwege vom Werkplatz zum Bauplatz gewichtet würde. Die Grundsatzkriterien für das Biet-

Modell: 3-Klang auf der Hofmatt

Hotel Restaurant Sternen, Worb

verfahren bereitet die Gemeindeverwaltung vor. Die Kompetenz für die Vergabe des Baurechts liegt beim Gemeinderat. So haben es die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Worb im vergangenen November beschlossen. 3-Klang wird durch einen Investor erstellt, welcher während einer noch zu definierenden Anzahl Jahre einen Baurechtszins an die Gemeinde leistet. Den Zuschlag für die Überbauung des heutigen Hofmatt-Parkplatzes wird der Investor «mit dem überzeugendsten Angebot» erhalten. Für die interessierten Investoren birgt die Berechnung des möglichen Baurechtszinses einige Knacknüsse. Noch ist ihnen nicht bekannt, welche Leistungen Aldi Suisse bezahlt. Dies wird in einem Vertrag zwischen der Gemeinde und Aldi geregelt. Dass Aldi Suisse fünf Millionen Franken für die Erstellung der öffentlichen Parkplätze übernimmt, ist seit der GGR-Sitzung vom vergangenen Oktober klar, als Gemeindepräsident Niklaus Gfeller die entsprechende Bestätigung buchstäblich aus seiner Westentasche hervorzauberte. Ob dieser Betrag für die 198 Parkplätze, die grösstenteils unterirdisch gebaut werden müssen, reichen wird, oder ob die Investoren ebenfalls einen Teil der Erstellungskosten tragen müssen, ist eine der Fragen, die sie derzeit beschäftigt. In der IG Hofmatt rechnet man mit Kosten in der Höhe von zirka 200 000 Franken für die Erstellung des Angebots für den Baurechtszins. Kosten, die mit dem Risiko eingesetzt werden, im Wettbewerb zu unterliegen. Die weiteren interessierten Investoren sind die Marazzi GU AG, die Frutiger AG, die baumag generalbau ag und die Marti GU AG. Zusammen mit der Gemeinde Worb haben sich die fünf Investoren bereits zu je 50 000 Franken an den Kosten für den Projektwettbewerb beteiligt. Wer so viel Geld vorinvestiert, rechnet wohl fest damit, den Investorenwettbewerb zu gewinnen. Res Wälti relativiert: «Das Risiko für eine Absage besteht für jeden Unternehmer bei jedem Angebot.» Die Motivation mitzubieten, bestehe für die Unternehmen der IG Hofmatt darin, das Baufeld dieses für Worb bedeutenden Objekts nicht einfach den grossen Generalunternehmern zu überlassen, sagt Wälti. «Wenn wir nicht mitmachen beim Bietverfahren in der Hoffnung, den Wettbewerb zu gewinnen, werden wir Klein- und Mittelunternehmen aus der Region bei 3-Klang keinen Nagel einschlagen können.»  MONICA MASCIADRI

Die Firmen hinter der IG Hofmatt

Clemens Maschek, Paul Schneiter, Vera Schneiter, Veronika Schneiter, Denise Wälti, Sadis Velmurugu.  Foto MARCEL DELB Branche: Restaurant und Hotel Anzahl Arbeitsplätze: 8 Geschäftsleitung: Paul und Veronika Schneiter Gründungsjahr: 1838

Wieso Firmensitz in Worb: Der Landgasthof wurde im Jahre 1805 an der Bernstrasse 30 erbaut. Seit 1899 befindet sich der Sternen in den Händen der Familie Schneiter, welche ihn nun in der vierten Generation führt.

Wunsch an das Gemeindehaus Worb: Gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbe in der Gemeinde.

Das Unternehmen in 10 Jahren: Nach 34 erfolgreichen und spannenden Jahren im Sternen haben wir die Nachfolge bereits geregelt. Am 1. Januar 2011 übergeben wir den Betrieb an unsere Tochter Vera und ihren Partner Clemens. Beide unterstützen uns seit einem Jahr tatkräftig und freuen sich darauf, den Sternen in der fünften Generation zu übernehmen.  WALTER MORAND

In der IG Hofmatt engagieren sich 18 Unternehmen und das Sekretariat aus Worb und der nahen Umgebung: Notariat Haldemann + Jörg (Sekretariat) Worb, Andreas Wälti AG Worb, FLM Ingenieurgemeinschaft Worb, H.R.Probst AG Worb, Otto Lädrach AG OLWO Worb, Peter Stucki Elektro AG Worb, BKW ISP AG, Zweigniederlassung Ostermundigen, Malergeschäft Lehmann Richigen, Reusser Innendekorationen AG Rüfenacht, Stucki Küchen AG Rüfenacht, Gloor & Co. Worb, Hans Läderach Worb AG Worb, Gartenbau Raymann Worb, Holzbau Partner AG Stettlen, Bauschlosserei Hermann GmbH Worb, Iseli Werner Schlosserei Enggistein, Ryser AG Boll-Vechigen, Erwin Kämpfer Architektur Worb, Büchi Bauunternehmung AG Bern.

Enggisteinstrasse Worb: Profile und Modell. Hofmann-Areal an der Enggisteinstrasse in Worb

Minergie-P-Holzhaus mit drei Wohnungen Auf dem Areal des abgebrannten Wohnhauses der Gärtnerei Hofmann an der Enggisteinstrasse 16 in Worb soll ein dreigeschossiges Holzhaus mit drei Wohnungen gebaut werden, mit Minergie-P-Standard. Gegenwärtig stehen die Profile. Frühestens im April kann mit dem Bau begonnen werden.

D

as Wohnhaus der Familie Hofmann war am 24. Dezember 2006 wegen einer defekten Abwaschmaschine abgebrannt. Hausbesitzer Gottfried Hofmann hatte dabei sein Leben verloren. Im Januar dieses Jahres wurde die Teil-Überbauungsordnung über die beiden Grundstücke Enggisteinstrasse 16 und 18 genehmigt. Sie entstand in Zusammenarbeit der Grundeigentümer mit der Worber Bauabteilung und der bernischen Denkmalpflege. Bis 1. März dieses Jahres dauert die Auflage- und Einsprachefrist zum Bauvorhaben der Familie Hofmann. Laut Antoinette Hofmann Ganz will die Familie Hofmann auf der ehemaligen Brandstätte ein Holzhaus mit in Grauton gehaltener Fassade im strengen Minergie-P-Standard erstellen. Beheizt werden soll das Haus mit

Erdwärme. Es sollen zwei 4½-Zimmer-Wohnungen und eine 2½-Zimmer-Wohnung entstehen. Antoinette Hofmann Ganz: «Es ist vorgesehen, dass unsere Mutter eine der Wohnungen bezieht.» Der Neubau wird von den Halle-58 Architekten Bern erstellt. Zur Offertstellung werden lokale und regionale Gewerbebetriebe eingeladen. Weil die Ausfahrt auf die Enggisteinstrasse nicht mehr gestattet ist, sollen Parkplätze in der Einstellhalle unter dem gegenüberliegenden Schmitteplatz zugemietet werden. Die Teil-Überbauungsordnung sieht vor, dass südlich des geplanten Neubaus, entlang des Kirchweges zwischen Brauerei und Kirche, sechs Reihenhäuser erstellt werden können. Antoinette Hofmann Ganz: «Dieses Projekt ist gegenwärtig nicht aktuell.»  MARTIN CHRISTEN

Neue Überbauung in Rüfenacht

Wohnungen statt Gärtnerei In Rüfenacht soll eine neue grössere Überbauung realisiert werden. Der Standort: Das Areal der stillgelegten Gärtnerei an der Worbstrasse.

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as Worber Gemeindeparlament hat die Überführung der Rüfenachter Gärtnereizone in eine Zone mit Planungspflicht einstimmig genehmigt. Die Grundeigentümer wollen auf dem Areal zwischen der Worbstrasse und der Alten Bernstrasse vier Neubauten errichten, drei davon viergeschossig. Geplant sind 40 bis 50 Wohnungen. Der Gemeinderat unterstützt das Vorhaben: «Die Umzonung genügt allen raumplanerischen Kriterien

wie ‹Verdichtung gegen innen›, Anbindung an den öffentlichen Verkehr und gute Erschliessung für den motorisierten Individualverkehr.» Im Parlament gab es keinerlei Opposition. Die Geschäftsprüfungskommission bezeichnete die Vorlage als «gut, transparent und nachvollziehbar». Die FDP bezeichnete den Standort als geeignet für Wohnungen. Die SP hätte sich genauere Vorgaben betreffend hindernisfreien, altersgerechten Wohnungen gewünscht.  MC


WORBER SCHULEN

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Worber Post 2/2010

Besuch in der Schule Enggistein

Zankapfel Mindestschülerzahl Am 13. Juni stimmen Worberinnen und Worber über das Bildungsreglement ab. Die SVP wehrt sich «gegen die mittelfristige Schliessung der Aussenschulen» und hat gegen das Geschäft das Referendum ergriffen, das der Grosse Gemeinderat am 7. Dezember gutgeheissen hatte. Zankapfel ist Artikel 29 des Bildungsreglements. Dort wird die Mindestschülerzahl an den Aussenschulen definiert.

N

ach Artikel 29 des Bildungsreglements werden in Richigen, Enggistein und Vielbringen Klassen der Primarstufe geführt, wenn mittelfristig mindestens 15 Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klasse im Ort wohnen und die öffentliche Schule besu-

chen. Die SVP kritisiert, dass sich die Mindestschülerzahl nicht an die geltenden kantonalen Bestimmungen anlehnt, nach denen sich der untere Überprüfungsbereich für Mehrjahrgangsklassen bei 12 Schülerinnen und Schülern bewegt. Heute werden die Klassengrössen in der Volksschule in den «Richtlinien für die Schülerzahlen» geregelt. Diese werden durch den Erziehungsdirektor erlassen. Die Schule Enggistein ist weit entfernt vom unteren Überprüfungsbereich. Zwanzig Kinder sitzen im Schulzimmer an ihren Pulten. Wenn sie an der Reihe sind sich vorzu-

Projekt «altersgemischtes Lernen»

Derzeit evaluiert eine Projektgruppe, bestehend aus Lehrkräften, einem Mitglied der Schulleitung und der Schulkommission, einem externen Berater und einem Vertreter aus dem Elternrat die Machbarkeit und die Vor- und Nachteile des altersgemischten Lernens. An Stelle der jetzigen Einjahrgangsklassen würden Zwei- oder Dreijahrgangsklassen wie zum Beispiel Erst- und Zweitklässer oder Viert- bis Sechstklässler zusammen unterrichtet. Altersgemischtes Lernen kann auch als «Lernen am gleichen Gegenstand» bezeichnet werden, ist allerdings nicht per se gleichzusetzen mit Mehrjahrgangsklassen. In Mehrjahrgangsklassen kann zwar jede Klasse für sich unterrichtet werden. An den Worber Aussenschulen wird laut der zuständigen Schulleiterin, Katja Tobler, aber durchaus auch altersgemischtes Lernen praktiziert. – Am Dienstag, 23. März 2010, um 20 Uhr, findet in der Aula des Schulhauses Wyden II eine Informationsveranstaltung mit anschliessender Diskussion für die Eltern statt.  MM

Schule Enggistein.

stellen, stehen sie auf: «Ich heisse Janine und besuche die erste Klasse.» Das Mädchen mit den wachen Augen hinter der Brille sitzt in der ersten Reihe. «Ich heisse Nabil und gehe in die dritte Klasse.» Nabil wird zusammen mit seiner Schwester um zehn Uhr das Postauto nach Worb besteigen, wo er den Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache besucht. Nabil stammt aus dem Gaza-Streifen – «aus Palästina», wie er betont. Das Postauto benutzen die Kinder der Gesamtschule Enggistein auch dann, wenn sie in Begleitung ihrer Lehrerin für die Doppellektion Turnen nach Worb fahren. Nach der Vorstellungsrunde wechseln die Kinder der fünften und sechsten Klasse in den Nebenraum für den Fra n zösisch-Unterricht. Die fünf Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse sitzen um den Tisch. Anna Barbara Liebe, die Lehrerin, verteilt die Sprechrollen. «Du bist Madame Châtelain, du sprichst Pascal, und du, Arbenita, bist Mireille.» Die Kinder sprechen und lesen fliessend. Sie geniesse es, solch starke Französisch-Schüler in der sechsten Klasse zu haben, freut sich Anna Barbara Liebe. Die Kinder der fünften Klasse beschäftigen sich derweil mit dem schriftlichen Französisch. Sie arbeiten konzentriert, lassen

Kindergarten und 1. Klasse der Primarstufe Schuljahr 2010/11

Einschreiben

Schuljahresbeginn Der Kindergarten und die Schule beginnen am 16. August 2010.

nicht zur Schule gehen, müssen von Gesetzes wegen erfasst und für die Schule eingeschrieben werden.

1. Klasse Primarstufe, Zuweisung nach Alter Alle Kinder, geboren zwischen dem 1. Mai 2003 und dem 30. April 2004, sowie alle älteren Kinder, die noch

Anmeldung Die Anmeldungen für Kindergarten und Schule erfolgen schriftlich. Die entsprechenden Formulare werden den Eltern direkt zugestellt und sind an die zuständigen Schulleitungen bis spätestens Freitag, 5. März 2010 zu senden. Eltern, die kein Anmeldeformular erhalten, können dieses bei der Gemeindeverwaltung, Telefon 031 838 07 15, beziehen oder direkt unter www.worb.ch abrufen.  Gemeindeverwaltung Worb Schulsekretariat

Kindergarten, Zuweisung nach Alter Der Kindergartenbesuch ist freiwillig. Kinder, geboren zwischen dem 1. Mai 2004 und dem 30. April 2005, stehen ein Jahr vor dem Schuleintritt und können den Kindergarten an 6 Halbtagen besuchen. Kinder, geboren zwischen dem 1. Mai 2005 und dem 30. April 2006, stehen zwei Jahre vor dem Schuleintritt und können den Kindergarten an 4 Halbtagen besuchen. Kinder, die in der Gemeinde Worb bereits einen Kindergarten besuchen, gelten als angemeldet.

Zuweisung zu den Klassen Die Einteilung der Kinder in die einzelnen Kindergarten- und Schulklassen erfolgt später durch die zuständigen Schulleitungen und wird den Eltern schriftlich mitgeteilt.

Foto MONICA MASCIADRI

sich von Tonband und Vorlesen am Nebentisch nicht ablenken. Kathrin Schneider bleibt mit den Erst- bis Viertklässlern im Schulzimmer und lehrt Mathematik. Heute ist Dienstag. Heute unterrichten die beiden Lehrerinnen drei Lektionen parallel. Das erlaubt die Teilung der Klassen in zwei Gruppen. Die Schule Enggistein ist eine Gesamtschule. Das heisst, dass die zwanzig Schülerinnen und Schüler der ersten bis und mit der sechsten Klasse zum Teil gemeinsam, zum Teil abteilungsweise unterrichtet werden. Daneben ist die Schule Enggistein Lernstätte für Kinder aus unterschiedlichsten Sprachund Kulturkreisen. Für die beiden Lehrerinnen, Kathrin Schneider und Anna Barbara Liebe, geht die tägliche Arbeit weit übers Schulgeben hinaus. Durch die familiäre Atmosphäre der Schule Enggistein seien sie wichtige Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler. Nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Herkunft der Kinder und wegen der verhältnismässig vielen Zu- und Wegzüge insbesondere von ausländischen Familien sei die Schule Enggistein geprägt von der Heterogenität, sagt Kathrin Schneider. «Zwanzig Kinder, das ist hier in Enggistein die oberste Grenze.» Man müsse «wirklich da

und voll belastbar» sein, sind sich die beiden Lehrerinnen einig, sonst genüge man dem Schulalltag hier nicht. Aber es komme viel zurück von den Kindern. Zu beobachten, mit welcher Freude und Motivation die Kinder zur Schule kämen, gerade auch nach den Ferien, oder das Vertrauen der Kinder in sie als Lehrerinnen zu erleben, sei täglicher Antrieb. Im Zusammenhang mit Gesamtschulen wird ab und zu die Kritik laut, dass die Lehrpersonen keine Zeit für einzelne Schüler hätten, dass vor allem gute Schüler oft sich selber überlassen seien oder den «Kleinen» helfen müssten. Diese Kritik lassen die Lehrerinnen in Enggistein nicht gelten. Sie sind überzeugt, dass Gesamtschulen für die individuelle Betreuung und die spezifische Förderung der Kinder besonders geeignet sind. Ausserdem würden die Kinder an der Gesamtschule eine gute Sozialkompetenz und ein hohes Mass an Selbständigkeit entwickeln. Eine zweite oft gehörte Beanstandung gilt dem im Vergleich zu Worb kleinen Angebote der Schule an den Aussenschulen. Während in Worb die Liste dafür lang ist und von Zimmerbrunnen bauen bis Schülerband alles Mögliche enthält, bietet Enggistein gerade mal den Flötenunterricht an. Christine Zürcher, deren Tocher Ilona in Enggistein die zweite Klasse besucht, ist überzeugt, dass ihr Kind «überhaupt nichts verpasst». Ab der Sekundarstufe könnten die Kinder ja dann aus dem Gesamtangebot wählen. Ihr Kind erleide «bestimmt kein Manko», wenn es bis zur sechsten Klasse nicht eine riesige Auswahl an freiwilligen Fächern habe. Ausserdem gebe es ausserhalb der Schule noch genügend FreizeitAngebote, sagt die Mutter aus Enggistein.  MONICA MASCIADRI

Referendum zum Bildungsreglement

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as mit 673 gültigen Unterschriften eingereichte Referendum zum Beschluss des Grossen Gemeinderates vom 7. Dezember 2009 betreffend das Bildungsreglement ist zustande gekommen. Die Gemeindeabstimmung findet am 13. Juni 2010 statt.  Der Gemeinderat

Sonnhalde-Schülerinnen und Schüler sammeln 3500 Franken für Haiti

Grosserfolg für eine nachmittägliche Haiti-Hilfsaktion in Worb: Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse des Sonnhalde-Schulhauses sammelten 3500 Franken zugunsten der Erdbebenopfer. Die Erstbis Viertklässler verkauften auf den Worber Strassen und Plätzen sowie an Ständen in der Migros und im Coop Gegenstände, die sie selbst gezeichnet, gebastelt oder gebacken hatten. Die Lehrerinnen des Sonnhalde-Schulhauses: «Die Schülerinnen und Schüler waren mit sehr viel Eifer dabei.» Und: «Wir bedanken uns bei der Bevölkerung herzlich für die grosszügigen Spenden.»

Babysitter gesucht!

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ie Suche nach einem jugendlichen Babysitter gestaltet sich oft schwierig. Vor allem, wenn man dringend jemanden benötigen würde, der einen Abend oder einen Nachmittag auf die Kinder aufpassen kann. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche junge Mädchen (und vielleicht auch wenige Jungen), die gerne einen solchen Job hätten, sei es regelmässig oder auf Abruf. Um diesem Dilemma entgegen zu wirken, baut der Elternclub Worb eine Plattform auf, wo sich junge Babysitter registrieren können. Melden können sich alle interessierten Jugendlichen, welche in der Gemeinde Worb Kinder hüten möchten. Voraussetzung ist der SRK-Babysitter-Kurs. Aber auch Interessent/innen, die den Kurs bis jetzt noch nicht besucht haben, dürfen sich melden. Bei genügend Teilnehmer/innen wird der Elternclub einen Kurs in Worb organisieren. Sobald sich einige junge Leute auf dieser Babysitter-Plattform registriert haben, können interessierte Eltern die Liste mit den Babysittern gegen eine kleine Gebühr beim Elternclub Worb bestellen. Anmeldung und Fragen unter info@ elternclub-worb.ch.  WoPo


W O R B E R K U LT U R

Worber Post 2/2010

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Ausstellung im Medien-Center in Worb

Romy Peternier Die Worber Kunstmalerin Romy Peternier zeigt im Medien-Center in Worb Werke aus ihrem vielseitigen Schaffen. Die öffentliche Vernissage findet statt am Freitag, 19. Februar, um 17 Uhr.

R

Theaterensemble des Vereins Seniorinnen und Senioren VSeSe Worb

«Ghürate sött me sy» Im März wird geheiratet – und das gleich achtmal. Das Theaterensemble des Vereins Seniorinnen und Senioren VSeSe Worb inszeniert das Stück «Ghürate sött me sy» in Rüfenacht und Worb.

N

achdem die Seniorenbühne Worb im vergangenen März das Theaterstück «Drei Männer im Schnee» mit grossem Erfolg zur Aufführung gebracht hat, wagt sie sich in diesem Jahr unter der Leitung der Regisseurin und Kulturpreisträgerin von Worb, Margret Otti, an das Lustspiel «Ghürate sött me sy». Es ist eine heitere, vergnügliche Komödie gespickt voller Missver-

SENIORENBÜHNE WORB Theaterensemble VSeSe

Komödie in drei Akten von John B. Priestley

Regie Margret Otti

12. März 2010 16. März 2010 17. März 2010 19. März 2010 23. März 2010

20.00 Uhr 20.00 Uhr 14.00 Uhr 20.00 Uhr 14.00 Uhr

Mittwoch 24. März 2010 Donnerstag 25. März 2010 Freitag 26. März 2010

14.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Rüfenacht geschlossene Vorstellung Kirchgemeindehaus Rüfenacht Kirchgemeindehaus Rüfenacht Kirchgemeindehaus Rüfenacht

Alle Aufführungen sind öffentlich, freier Eintritt / Kollekte | Saalöffnung 1 Stunde vor Aufführungsbeginn

SCHULER | BOLL

AUFFÜHRUNGSDATEN Freitag Dienstag Mittwoch Freitag Dienstag

ständnisse und Verwirrungen. Sie hat durchaus einen gesellschaftskritischen Charakter. Das Stück spielt um 1900 in der Villa des Stadtrates Hellmüller, wo drei Ehepaare friedlich ihre silberne Hochzeit feiern möchten. Aber schon bald zeigt sich, dass der Anlass kaum ungestört verlaufen wird. Geschrieben hat die Komödie John B. Priestley 1938 unter dem Titel «When we are married». Das Worber Theaterensemble spielt das Stück in der Mundartfassung von Margret Otti. John B. Priestley (1894 bis 1984) war englischer Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Er veröffentlichte Essays, Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Sehr bekannt ist «Ein Inspektor kommt» (Originaltitel: «An Inspector Calls», 1946). Dem Theater hat er sich bis in die 40er Jahre gewidmet. Er gründete ein eigenes Theater, für das er vorrangig seine Stücke konzipierte, er war auch selber als Regisseur tätig und trat sogar einmal als Schauspieler auf. Freuen wir uns auf weitere amüsante und unterhaltsame Theateraufführungen der beliebten Worber Seniorenbühne, die das Publikum immer wieder zum Nachdenken und Schmunzeln bringt.  SANDRA URFER

Grossratswahlen 28. März 2010 Heinz Stauffer

Alain Hauert

Worb

Bolligen

05.11.8

05.17.7 Marlène Geiser Bolligen

05.06.1

Michael Waber Worb

05.19.3

omy Peternier hatte vor zwei Jahren bereits in der Worber Galerie St. Martin ausgestellt. Jetzt kommt die Ausstellung im Medien-Center. Romy Peternier: «Das ist wunderbar, ich kenne hier in Worb viele Leute – und natürlich zeige ich nicht die gleichen Bilder.» Romy Peternier wohnt und arbeitet in Worb sowie in ihrem Atelier in Minusio bei Locarno. Ihre Grundausbildung in verschiedenen Mal- und Zeichentechniken holte sie sich bei dem bekannten Ostschweizer Maler und Musiker Kurt Lauer. Ihr künstlerisches Schaffen zeigt Romy Peternier seit 30 Jahren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Romy Peternier malt vorwiegend Bilder in einer von ihr selbst entwickelten Acryl-Mischtechnik. Die reliefartige Gestaltung der Bildoberfläche wird durch die Anwendung eines speziellen Acryl-SandKies-Gemisches erzielt. Die Bilder erhalten dadurch nebst der geometrischen Perspektive eine zusätzliche Reliefstruktur als Gestaltungselement. Zu Beginn ihres Schaffens standen für die Werke der Worber Kunstmalerin die Themen «Wasser» und «Universum» im Vordergrund. Weite Perspektiven wie «Meer» und «Wüste» entsprechen der Grosszügigkeit ihrer Künstlerseele. In ihren Bildern von Treppen, Bogengalerien und Mauern setzt sie der geometrischen Strenge Relief und Farbe entgegen. Vor ungefähr drei Jahren begann Romy Peternier einen neuen Stil zu kreieren. Sie arbeitet mit Papier, Karton, Metall und weiteren Materialien. Man spürt den Einfluss des neuen Arbeitsortes Tessin, dessen Licht und südliche Atmosphäre die Bilder leichter und heller werden lassen. Romy Peterniers Ausstellung im Medien-Center am Bahnhofplatz 3

in Worb wird am Freitag, 19. Februar, um 17 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage eröffnet. Die Bilder sind bis 25. April zu sehen: Montag bis Freitag 7.30 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 14 Uhr. Das Medien-Center will mit regelmässigen Ausstellungen regionalen Kunstschaffenden eine Plattform bieten. Das Medien-Center mit dem Internet-Café «Chat BERN-OST» und Reinhards Fotostudio ist Sitz des regionalen Internetportals BERN-OST, 25 weiterer Webseiten und der Worber Post.  MC

Christian Haas

05.20.7

05.09.6

Worb

Lesung aus «Kuckuckskind»

Ingrid Noll in Rüfenacht

Galerie Atelier Worb im März

«Hommage an meinen Heimatort» M

it diversen bekannten Künstlern und in verschiedenen Museen und renommierten Galerien hat er schon ausgestellt, der in Worb lebende Maler Leopold Schropp – zuletzt im Kunstmuseum Bern. Nun wird er im März in der Galerie Atelier Worb mit «Hommage an meinen Heimatort» zu Gast sein. So nennt er im Untertitel seine neue

Ausstellung, in der er leuchtende Bilder und andere zeigen wird. Wir werden in der nächsten Worber Post detaillierter über diese Ausstellung berichten. Die Ausstellung wird vom 9. bis 28. März gezeigt, Vernissage ist am Dienstag, 9. März, ab 19 Uhr.  WoPo

Liste 5 Mittelland-Nord SVP Ost Martin Wälti

Autorin Ingrid Noll in Rüfenacht: Zahlreiche Auszeichnungen, Verfilmungen und Übersetzungen

Hans Rudolf Schweizer

Stettlen

Vechigen (Utzigen)

Tina Pauli

Die Bibliothek Rüfenacht hat einen ganz grossen Fisch an der Angel: Am 11. März liest die weltbekannte deutsche Krimi-Autorin Ingrid Noll aus ihrem Roman «Kuckuckskind».

I

ngrid Noll gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Krimi-Autorinnen der Gegenwart. Ihr flirrend-böser Erstlingsroman «Der Hahn ist tot» entstand erst 1990, als ihre drei Kinder das Haus verlassen hatten, und wurde auf Anhieb ein grosser Erfolg. Es folgten die Werke «Die Häupter meiner Lieben», «Die Apothekerin», «Der Schweinepascha», «Der kleine Mord zwischendurch», «Kalt ist der Abendhauch», «Stich für Stich», «Röslein rot», «Die Sekretärin», «Selige Witwen», «Rabenbrüder», «Falsche Zungen» und «Ladylike». 2008 erschien der Roman «Kuckuckskind», aus dem Ingrid Noll in Rüfenacht lesen wird. Ingrid Nolls Bücher wurden bisher in 21 Sprachen übersetzt. 1994 erhielt die Krimi-Autorin den Friedrich-GlauserPreis, 2002 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und 2005 den Glauser-Ehrenpreis der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur. Die Lesung in der Bibliothek Rüfenacht auf dem Schulhausareal am Rosenweg 7 findet am 11. März um 20 Uhr statt.  MC

[i] Eintritt 10 Franken. Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldung per E-Mail oder telefonisch während der Öffnungszeiten der Bibliothek. Tel. 031 839 09 03. E-Mail bibliothek. ruefenacht@bluewin.ch. Öffnungszeiten Montag und Donnerstag 15 bis 18 Uhr, Dienstag 15 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr.

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«Am Achti ar Arche»

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29.1.2010

13:30:10 Uhr

Mit Weber, von Burri

as Theater Eiger Mönch & Jungfrau gibt ab Sonntag, 7. März 2010, um 17 Uhr im Bärensaal Worb das Stück «Am Achti ar Arche» von Ulrich Hub, mit der Worber Schauspielerin und Kulturpreisträgerin Brigitta Weber. Die berndeutsche Fassung stammt vom Worber Musiker und Kulturpreisträger Resli Burri. Das Familienstück eignet sich für Menschen ab 8 Jahren und ist eine Koproduktion von Theater Eiger Mönch & Jungfrau, Schlachthaustheater Bern und Theater Tuchlaube Aarau. «Am Achti ar Aare» wurde mit grossem Erfolg an mehreren Orten in der ganzen Schweiz gespielt. Alle Informationen: www.eigermoenchundjungfrau.ch  WoPo


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Worber Post 2/2010

Sina und Michael von der Heide: «Die Walliser Pop-Sängerin Sina und der St. Galler Chanson-Barde Michael von der Heide gestalten am

26. März zusammen einen einmaligen Abend im Worber Bärensaal. Sina und Michael von der Heide sind in der Schweizer Musikszene nicht nur dank ihren hervorragenden Gesangskünsten so beliebt und erfolgreich, sondern seit Jahren auch als begnadete Entertainer.» Spielfilm «Silberwald»: «Im Freizeithaus Worb wurden Szenen des Spielfilms ‹Silberwald› gedreht. Die 16-jährige Naëmi Eggimann aus Münsingen wird darin als weibliche Hauptdarstellerin zu sehen sein (…) Der Kinospielfilm ‹Silberwald› handelt von einem 15-jährigen Jungen, der auf der Suche nach Anerkennung und Zuneigung in die Fänge von Rechtsextremen gelangt. Die meisten Drehorte sind im Berner Oberland angesiedelt. Auch in der Region Bern-Ost haben jedoch in den letzten Tagen Dreharbeiten stattgefunden, so zwei Tage im Freizeithaus Worb. Im Partyraum des Freizeithauses Worb wartet auch die fast 16-jährige Worberin Jennifer Zwyer auf ihren nächsten Einsatz. Sie spielt im Film eine Statistin mit einer sehr gemütlichen Rolle: auf dem Sofa. Der Film ‹Silberwald› wird ab kommenden Herbst in den Kinos zu sehen sein.»

Parteien erhalten nicht mehr Geld: «Die Parteien sollen nicht mehr Geld von der Gemeinde erhalten – das Worber Parlament lehnte eine entsprechende Motion der Grünen knapp ab. Das Reglement über die Parteienfinanzierung sieht eine Unterstützung von jährlich 400 Franken pro Partei und 65 Franken pro Ratssitz vor. Es wurde seit 1975 nicht mehr angepasst. Motionär Urs Gerber begründete seinen Vorstoss mit der fortschreitenden Teuerung: ‹Für das gleiche Geld erhält man heute rund die Hälfte der Leistung von vor 35 Jahren.› Die finanzielle Belastung für die Parteien habe indes zugenommen. Deshalb sei es Zeit, eine Revision des Reglements zu diskutieren. Dass die finanzielle Lage für die

Worber Parteien düster ist, wurde zwar von niemandem bestritten. Aber das treffe auch auf die Finanzen der Gemeinde zu, sagte etwa der Freisinnige Gregor Messerli: ‹Die Worber Bevölkerung würde Mehrausgaben für die Parteien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht akzeptieren.› Gerber wandelte die Motion in ein weniger verbindliches Postulat um. Dieses scheiterte aber am Widerstand von FDP, SVP sowie Teilen der EVP.» Ruedi Killias gestorben: «Der frühere Schweizer Nationaltrainer Ruedi Killias ist im Alter von 66 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Der schon seit vielen Jahren in Worb lebende Ruedi Killias wuchs in Chur auf. Ruedi Killias übernahm 1974 nach dem Absturz in die WM-C-Gruppe die Schweizer Nationalmannschaft. In Frankreich schaffte er den sofortigen Wiederaufstieg und verteidigte in den darauf folgenden Jahren bei den WM-Turnieren mit den Rängen 3, 5, und 5 den Platz im internationalen Mittelfeld erfolgreich. 1980 wechselte der Bündner für sechs Jahre als Nationaltrainer nach Österreich. Danach folgten noch zwei Jahre als Technischer Direktor des italienischen Verbandes. Die grössten Erfolge auf Vereinsebene waren 1970 als Trainer von Ambri der Aufstieg in die Nationalliga A und 1989 der Gewinn des österreichischen Meistertitels mit Innsbruck sowie als Manager der Titelgewinn mit dem SC Bern 1991.»

In der Winterzeit Bäume und Sträucher Anpflanzen und Zurückschneiden von Bäumen, Grünhecken, Sträuchern und landwirtschaftlichen Kulturen an öffentlichen Strassen des Staates, der Gemeinde und von Privaten Einfriedungen (Stacheldrahtzäune)

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ie Strassenanstösser werden ersucht, bezüglich Bepflanzungen und Einfriedungen an öffentlichen Strassen folgende Hinweise zu beachten: Bäume, Sträucher und Anpflanzungen, die zu nahe an Strassen stehen oder in den Strassenraum hineinragen, gefährden die Verkehrsteilnehmer aber auch Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Zur Verhinderung derartiger Verkehrsgefährdungen schreibt das Strassengesetz vom 4. Juni 2008 unter Art. 83 vor: Hecken, Sträucher, Anpflanzungen etc. müssen seitlich mindestens 50 cm Abstand vom Fahrbahnrand haben. Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse freizuhaltenden Luftraum von 4,50 m Höhe hi-neinragen; über Geh- und Radwegen muss eine Höhe von 2,50 m freigehalten werden. Die Anstösser öffentlicher Strassen und Wege werden hiermit ersucht, das Zurückschneiden der Äste, Grünhecken und Sträucher sowie anderer Bepflanzungen sofort auszuführen. Bei Nichtbeachtung dieser Weisungen werden die Organe der Strassen-

Geschäftsordnung des Grossen Gemeinderates: Änderung

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ie durch den Grossen Gemeinderat am 7. Dezember 2009 genehmigte Änderung der Geschäftsordnung des Grossen Gemeinderates ist am 1. Januar 2010 in Kraft getreten. Der Erlass kann unter www. worb.ch (Rubrik «Politik – Erlasse») heruntergeladen oder bei der Präsidialabteilung der Gemeindeverwaltung Worb, Bärenplatz 1, 3076 Worb, (Telefon 031 838 07 00) bezogen werden.  Der Gemeinderat

Datenschutz- und Informationsreglement: Änderung Worb Mekka für Gamer: «Gamen bis zur Erschöpfung: Während drei Tagen koppeln in Worb 100 Compifreaks ihre Rechner zusammen und kämpfen rund um die Uhr um den Turniersieg. Kabel, Tastaturen und verschiedene Computerkomponenten schmücken die Schaufenster des Berner Olmo Fashionstore. Dahinter steckt mehr als ein Modegag: Vom 19. bis 21. Februar findet in Worb die Erenya-LAN-Party statt. Tag und Nacht spielen hundert Teilnehmer über ein Computer-Netzwerk gegeneinander.»

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ie durch den Grossen Gemeinderat am 9. November 2009 genehmigte Änderung des Datenschutz- und Informationsreglementes tritt auf den 1. Februar 2010 in Kraft. Der Erlass kann unter www. worb.ch (Rubrik «Politik – Erlasse») heruntergeladen oder bei der Präsidialabteilung der Gemeindeverwaltung Worb, Bärenplatz 1, 3076 Worb, (Telefon 031 838 07 00) bezogen werden.  Der Gemeinderat

polizei die Arbeit in Anwendung von Art. 118 Abs. 3 (Ersatzvornahme) des kantonalen Strassenbaugesetzes auf Kosten der Eigentümer ausführen. Beachten Sie bitte die untenstehende Skizze, die Ihnen in der Auslegung der gesetzlichen Vorschriften eine Hilfe sein soll. Die Strassenbenützer

Gemeindeabstimmung Worb

7. März 2010 Geschäft Wasserbauplan Worble, Hochwasserschutz Richigen und Worb.

Stimmmaterial Das Stimmmaterial wird spätestens in der vierten Woche vor dem Abstimmungstermin versandt. Wer die Unterlagen nicht rechtzeitig erhält, kann diese bis Donnerstag, 4. März 2010, 17 Uhr, bei der Einwohnerkontrolle anfordern. Verlorene Ausweiskarten werden innert derselben Frist ersetzt. Stimmlokale und Öffnungszeiten Primarschulhaus Bahnhofstrasse 3 Worb Dorf und Schulhäuser Enggistein, Richigen, Rüfenacht, Vielbringen, Wattenwil-Bangerten: Sonntag, 7. März 2010, 11 bis 12 Uhr Stimmabgabe Die Stimmberechtigten

können

n der Weihnachtsverlosung konnten unter den ProBon-Sammlern der Gemeinde Worb 3 Hauptgewinne übergeben werden. Je Fr. 500.– in Form von ProBon-Gutscheinen nahmen entgegen: Fam. Gehrig von Fritz Walther, Käsereiladen Rüfenacht, S. Grossenbacher von PrintShop Worb und A. Schmutz von Regalino Mode für Sie und Ihn Worb. Die Worber ProBon-Geschäfte schreiben weiter: «Einmal mehr zeigt sich, dass sich das Sammeln dieser

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Ergebnis Der Stimmausschuss Worb ermittelt das Abstimmungsergebnis in der Schulanlage Worbboden. Am Abstimmungssonntag kann das Resultat der Gemeindeabstimmung unter www.worb.ch und am Anschlag bei der Gemeindeverwaltung am Bärenplatz 1 in Worb in Erfahrung gebracht werden. Beschwerden Gemeindebeschwerden sind bis zum Ablauf der Beschwerdefrist von 30 Tagen beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland in Bern einzureichen.  Der Gemeinderat

beliebten Punkte lohnt. Wer ProBon sammelt, erhält tolle 2 % auf alle seine Einkäufe beim ProBon-Fachhändler. Das bedeutet: Mehr als bei jedem anderen Punktesystem der Grossverteiler. Ausserdem gibt es jeden 1. Freitag im Monat doppelte Punkte.» ProBon geben in Worb und Rüfenacht folgende Geschäfte ab: Chäs Walther, Metzgerei Liechti AG, Drogerie am Bahnhofplatz, Drogerie Schneiter, Haar Art Haldemann, Regalino Mode für Sie und Ihn sowie PrintShop.  pd

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zwischen der persönlichen Stimmabgabe im Stimmlokal und der brieflichen Stimmabgabe wählen. Die Stimmabgabe mittels Stellvertretung ist nicht zugelassen.

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wie auch die Weggruppe der Gemeinde danken Ihnen. Ferner sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie den Zugang zu Hydranten im Bereich Ihrer Liegenschaft vom Schnee befreien.  Sicherheitskommission Worb  Bauabteilung Worb

Gebiet der Landi Worb sprudelte die Glücksquelle für Herrn Krähenbühl aus Rubigen. Er kann sich über die Lieferung von Heizöl im Wert von 1000 Franken freuen! Der Gutschein wurde ihm durch Kurt Ambühl, Geschäftsführer der Landi Worb, überreicht. pd.


POLITFORUM

Worber Post 2/2010

Grossratswahlen 2010: RebsamenWenger, Gerber, von Arx

M

it Ihrer Stimme setzen wir uns für einen ökologisch konsequenten, sozial engagierten, wirtschaftlich nachhaltigen und gesellschaftlich offenen Kanton Bern ein. Wählen Sie am 28. März unsere drei Worber KandidatInnen in den Grossen Rat! Grüne Bern-Mittelland, Liste 9. Barbara Rebsamen-Wenger (09.15.6) Sachbearbeiterin, Präsidentin Grüne Worb, Präsidentin Primarstufen- und Kindergartenkommission Urs Gerber (09.09.1) Schulleiter, Fraktionspräsident Grüne Worb Roland von Arx (9.19.9) Agronom, Vizepräsident Grüne Worb, Mitglied Geschäftspr üfungskommission Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.gruenebern.ch; www. gruene-mittelland.ch; www.grueneworb.ch.  Urs Gerber

Kanton Bern Wahlen und Abstimmungen

I

n einem Monat werden Sie im Besitz des dicken Umschlages für die Grossrats- und Regierungsratswahlen sein, und wieder ist vieles anders als vor vier Jahren. Damals fand sich Worb am westlichen Rand des Wahlkreises Emmental und Sie konnten Kandidierende bis Eggiwil, Trub oder Huttwil unterstützen. Diesmal wurden die Wahlkreise nun der Bezirksreform angepasst und Worb befindet sich am südöstlichen Rand des Wahlkreises Bern Mittelland Nord. Diese Einteilung sollte nun wieder Bestand haben. Nach 16 Jahren als Grossrätin trete ich nicht mehr zu den Wahlen an. Es war für mich eine gute Zeit und ich danke der Worber Bevölkerung für die treue Unterstützung. Ich freue mich, Ihnen dafür Ernst Hauser (Foto), bekannter und bewährter Gemeinderat aus Rüfenacht, zu empfehlen. Er wird die Anliegen der Gemeinde Worb und der Bürgerlich Demokratischen Partei kompetent im Grossrat vertreten können. Damit er das in einer grossen BDPFraktion tun kann, braucht die neue Partei mit dem Markenzeichen «bürgerliche Sachpolitik vor Parteimarketing» breite Unterstützung. Weitere Kandidierende siehe unter www.grossratskandidaten.ch Es ist sehr wichtig, dass die BDP auch im RR weiterhin vertreten sein wird und deshalb empfehle ich Ihnen, Beatrice Simon auf den Wahlzettel zu schreiben. Bereits am 7. März finden Abstimmungen statt. Die Parolen der Kantonalen BDP konnten Sie der Tagespresse entnehmen. Auf Gemeindeebene geht es um den «Wasserbauplan Worble, Hochwasserschutz Richigen und Worb.» Die Bilder der vergangenen Überschwemmungen sind uns noch gegenwärtig und die Betroffenen warten auf eine Lösung der Probleme. Die BDP empfiehlt deshalb ein Ja zu dieser Vorlage.  Therese Bernhard  Präsidentin BDP Worblental

Liebe Worberinnen und Worber. Schon bald stehen die Grossratswahlen vor der Tür. Die EVP kandidiert mit 4 Worbern und einer Worberin fürs Kantonsparlament. Es sind dies:

N

iklaus Gfeller (bisher), unser Gemeindepräsident. Er wird sich weiterhin für einen haushälterischen Umgang mit Finanzen, eine massvolle Versorgung durch elektrische Energie und für niederschwellige Arbeit für ausgesteuerte Sozialhilfeempfänger einsetzen. Mirja Zimmermann-Oswald, GGRMitglied und T heologiest udentin wird sich für Bildungsgerechtigkeit, umweltfreundliche Mobilität und Gleichberechtigung im beruflichen Alltag einsetzen.

Mayk Cetin, GGR-Mitglied und Betriebswirtschafter will Vernunft und Verantwort u ng sb ew u s stsein durch eine mutige und menschliche Politik auch auf kantonaler Ebene stärken. Thomas Leiser, GGR-Mitglied und Schreiner wird sich für eine nachhaltige, dem Menschen dienende Wirtschaft stark machen.

Harry Suter, Bereichsleiter Telekommunikation im VBS und GGRMitglied wird sich auch im Grossrat für eine sachliche und lösungsorientierte Politik einsetzen. Die EVP Worb freut sich über Ihre Unterstützung.

Volksabstimmung vom 7. März

G

emeindeabstimmung über den «Wasserbauplan Worble» Mit der Realisierung dieses Hochwasserschutzprojekts soll Worb vor Überschwemmungen geschützt werden. Für diese Massnahmen hat der Grosse Gemeinderat einen Rahmenkredit von 16,8 Millionen Franken bewilligt. Nun entscheiden die Worber Stimmberechtigten am 7. März über diese Vorlage. Weil Bund und Kanton die Kosten mittragen werden, ist mit rund 5 bis 7 Millionen Franken Nettokosten für die Gemeinde Worb zu rechnen. Es werden massive Ausgaben auf uns zukommen, weil die Gemeinde Worb dieses Projekt zum Teil vorfinanzieren muss. Die gemachten Arbeiten können zwar alljährlich mit dem Kanton abgerechnet werden, wann dieses Geld zurückfliessen wird ist noch offen. Die EDU hätte ein einfacheres und kostengünstigeres Gerinne bevorzugt. Wir bedauern, dass so viel bestes Landwirtschaftsland in Worb verbaut wird. Die EDU will den dringenden Hochwasserschutz und stimmt dem Rahmenkredit von 16,8 Mio. Franken zu. Eidgenössische Abstimmungsvorlagen vom 7. März 2010 1. Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen: NEIN

Aus Sicht von Heiner Studer, alt Nationalrat und Präsident der EVP ist der Verfassungsartikel zwar keine Maximallösung, aber ein gangbarer Kompromiss. Alt EDU-Nationalrat Christian Waber machte darauf aufmerksam, dass im Parlament Anträge für eine Verankerung der Priorität des Schutzes des menschlichen Lebens und seiner Würde leider keine Mehrheiten gefunden haben und die Forschungsfreiheit nun zu starke Priorität habe. 2. Volksinitiative «Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (TierschutzanwaltInitiative)»: NEIN Die Initiative will in jedem Kanton einen Tierschutzanwalt, wie es bereits seit 18 Jahren nur im Kanton Zürich der Fall ist. Damit soll bei Verstössen gegen das Tierschutzgesetz eine korrekte Durchführung entsprechender Rechtsverfahren gesichert werden. Das revidierte Tierschutzgesetz verlangt die Verfolgung von Tierschutzdelikten neu von Amtes wegen, als Offizialdelikt. Tierschutzanwälte sind deshalb unnötig und verursachen unnötige administrative Kosten. Mit einem Tierschutzanwalt wird den Tieren meistens nicht geholfen, der Veterinär (Tierarzt) soll Verstösse gegen das Tierschutzgesetz ahnden. 3. Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes: JA Alt Nationalrat M. Wäfler erklärte die Vorlage und die Gründe für die Anpassung des Umwandlungssatzes wegen höherer Lebenserwartung, zusätzlicher Rentenjahre und reduzierter Kapitalerträge. Weil eine Erhöhung der Beiträge oder eine Erhöhung des Rentenalters politisch kaum realisierbar sind, verbleibt eine Anpassung des Umwa n d lu ng s satzes als einzige gangbare Lösung, um mit dem zur Verfügung stehenden Alterskapital die zusätzlichen Rentenjahre zu finanzieren.  Adolf Seematter  Grossratskandidat

Hochwasserschutz – lieber den Spatz in der Hand …

B

eim Hochwasserschutz Worb muss etwas geschehen, da sind sich alle einig. Das Abstimmungsprojekt ist aus folgenden drei Gründen anzunehmen: – es umfasst die Hochwassersituation gesamtheitlich und ist keine Pfläs terlipolitik – es wurde zusammen mit der Orts umfahrung geplant und berück sichtigt die unvermeidbaren Schnittstellen der beiden Grosspro jekte – durch Einbezug von Bund und Kanton sind Beiträge von 60 bis 80% zu erwarten

Natürlich kann man wie bei jedem grösseren Projekt Kritikpunkte finden. Knapp 17 Mio. Franken sind sehr viel Geld; Luxuslösung, Rückhaltebecken bei Richigen genügt sagen die Einen; man könnte doch auch viel billiger die Anderen. Sachlich gesehen kann man davon ausgehen, dass die Planung von ausgewiesenen Fachleuten nach heute gültigen Bemessungsnormen vorgenommen wurde und das Projekt somit das Schutzziel für Worb nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt. Die Finanzen in Worb sind knapp. Wir sind auf die Unterstützung durch Bund und Kantone dringend angewiesen. Es ist zu akzeptieren, dass Bund und Kanton Standards bestimmen, wenn sie die Kosten zum wesentlichen Teil tragen sollen. Die Kritiker am Projekt übersehen einen ganz wesentlichen Punkt: Die postulierten Änderungen und Kürzungen setzen die Unterstützung des Bundes und Kantons aufs Spiel, weil gewisse Standards hinsichtlich Renaturierung usw. nicht mehr erfüllt werden. Aus

9 diesem Grund könnte der Hochwasserschutz in «abgespeckter» Form die Gemeinde teurer zu stehen kommen als mit dem vorgeschlagenen Projekt. Die Chance, durch die neusten positiven Entwicklungen mit der Umfahrung koordiniert bauen zu können ist einmalig. Die Strasse und die neue Worble verlaufen ab Dorfeingang von Richigen bis zum Oberstufenzentrum im selben Korridor. Das eine Projekt im betroffenen Abschnitt ohne das andere zu planen und zu bauen wäre sträflich und würde letztlich Mehrkosten generieren. Das heisst nun nicht, dass das Geld keine Rolle spielen soll. Im Rahmen des vorliegenden Projekts müssen Alternativen und clevere Unternehmerlösungen aufzeigen, wo das Einsparpotenzial liegt. Dieser Prozess setzt aber erst nach einer Annahme der Stimmbürger zum Projekt ein. Es ist eine Forderung der FDP, dass das lokale Baugewerbe an den Ausschreibungen teilnehmen kann. Die FDP will, dass sich Worb bewegt, dass etwas vorwärts geht. Der Hochwasserschutz ist ein Teil dieser Vorwärtsstrategie – dafür legen wir ein klares Ja in die Urne. Ein Nein würde einem Scherbenhaufen gleichkommen.  Markus Lädrach  Mitglied GGR  www.fdp-worb.ch

Schweizerische Volkspartei Familieninitiative-Steuerabzüge für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen

D

ie SVP hat die Unterschriftensammlung für die Familieninitiative lanciert. Worum geht es dabei? Das Parlament hat in der Herbstsession 2009 die Vorlage für die Familienbesteuerung verabschiedet. Aus unserer Sicht weist diese einen gravierenden Mangel auf. Die Betreuungsabzüge und damit die Steuererleichterung kommen nur jenen Familien zugute, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Mit diesem Vorgehen diskriminiert das Parlament die Familien, bei denen die Betreuung und Erziehung der Kinder weitgehend durch die Eltern selber wahrgenommen wird. Eine derartige Benachteiligung der Eltern, welche ihre Kinder selbst betreuen, lehnt die SVP ab und lanciert deshalb die Familieninitiative. Die Form der Kinderbetreuung soll nicht auf Grund von steuerlichen Vor- und Nachteilen getroffen werden. Familien, welche ihre Kinder in Eigenverantwortung selbst betreuen, soll mindestens der gleiche Steuerabzug gewährt werden wie für Familien, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Helfen Sie mit bei der Unterschriftensammlung. Unter www.familieninitiative.ch können Unterschriftenbogen heruntergeladen werden. Die SVP empfiehlt bei den Abstimmungsvorlagen vom 7. März wie folgt abzustimmen: Gemeindeabstimmung Nein zum Wasserbauplan Worble, Hochwasserschutz Richigen und Worb Begründung: Ein effizienter und rasch umgesetzter Hochwasserschutz ist unbestritten und hat hohe Priorität. Die zur Abstimmung vorgeschlagene Variante für 15 Mio. Franken ist aus unserer Sicht überdimensioniert und verschandelt zudem die Landschaft. Eidgenössische Abstimmung Nein zum Verfassungsartikel Forschung am Menschen Begründung: Die bestehenden Gesetze reichen aus um den Menschen in seiner Würde und Persönlichkeit vor Missbräuchen zu schützen Nein zur Tierschutzanwalt-Initiative Begründung: Das schweizerische Tierschutzgesetz ist weltweit eines

der strengsten. Es braucht keinen Tierschutzanwalt für eine gute Tierhaltung Ja zur Anpassung des Mindestumwandlungssatzes Begründung: Vorsorgen heisst auch Vorausschauen. Das Ansteigen unserer Lebenserwartung und die massiv gesunkenen Renditen auf dem Kapitalmarkt zwingen uns zum Handeln. Eine einmal festgelegte Rente bleibt gesetzlich auf Lebzeit garantiert.    

Michael Waber Vizepräsident SVP Worb Grossratskandidat SVP Mittelland Nord Liste 5

Gibt es eine Partei, die sich für Menschen genauso einsetzt wie für die Natur? Ja, die SP

D

ie Worble ist Namensgeberin für das Worblental, von Worb bis Worblaufen. Vor fast 40 Jahren wurde dieser wichtigste Gemeindebach in den Boden verlegt. Nun soll er zum Wohle und zur Freude der Bevölkerung wieder ans Tageslicht gebracht werden. Ein nachhaltiges Generationenprojekt: Lebendige Natur als Schutz vor Hochwasser und gleichzeitig als Naherholungsgebiet konzipiert. Finanziert von den heutigen für die nächsten Generationen. Die Kosten sind hoch: Rund 18 Millionen Franken kosten die geplanten Massnahmen. Dank den Beiträgen von Bund und Kanton, welche zwischen 60 und 80% der Gesamtkosten abdecken, ist der noch verbleibende Anteil für unsere Gemeinde verkraftbar. Die SP hat sich über all die Jahre intensiv für das Projekt engagiert. Gemeinsam mit der Verkehrssanierung, der Revision der Ortsplanung und den Veränderungen auf der Hofmatt wird es eines der zentralen Entwicklungsprojekte in den nächsten Jahren sein. Die heutigen Bachläufe und der im Jahr l97l erstellte Worblekanal können die anfallenden Wassermengen nicht mehr bewältigen. Das Dorfzentrum von Worb und Teile von Richigen sind seit vielen Jahren bei starken Niederschlägen von Überschwemmungen betroffen. Überflutete Keller, Garagen und sogar Wohnzimmer, setzten den Bewohnern und der Feuerwehr zuletzt in den Jahren 2006 und 2007 stark zu. Aus diesem Grund ist der Wasserbauplan Worble erarbeitet worden. Er basiert auf dem Grundsatz «Rückhalt wo möglich, Überflutung wo zumutbar, Ableitung wo nötig». Er beinhaltet Rückhaltebecken in Richigen, den allgemeinen Ausbau der bestehenden Bachläufe, einzelne Überflutungsflächen und als Kernstück die Offenlegung und Renaturierung der Worble. In einem neuen Bachbett soll die Worble quer durch die Bächumatt, entlang des Wislenfusses durch den Worbboden in Richtung Boll fliessen. So entsteht im Worbboden eine durchgehende Fuss- und Radwegverbindung entlang des Gewässers zur Naherholung. Ab Herbst 2010 sollen die Schutzmassnahmen rund um Richigen realisiert werden. In der zweiten Etappe sind, parallel und in Koordination mit der Verkehrssanierung Worb, die Schutzmassnahmen an der Worble und am Bächu geplant. Falls alles klappt, können die Bauarbeiten bereits 2011 aufgenommen werden. Die SP sagt am 7. März klar JA zum Wasserbauplan Worble.

Regierungs- und Grossratswahlen 2010/Aktionswoche der SP Worb Treffen Sie unsere Kandidatinnen und Kandidaten vom 9. bis 12. März 2010, ab 19 Uhr im Dolce Vita Caffe & Bar an der Hauptstrasse 8 in Worb. Abstimmungen vom 7. März 2010 JA zum Hochwasserschutz Nein zum Rentenabbau JA zur Tieranwalt Initiative JA zum Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen 

Jürg Kaufmann


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Grossratswahlen vom 28. März 2010

Wir bringen Bern vorwärts. Liste 11

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Für Worb in den Grossen Rat

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Franziska Fritschy Kandidaten Nr. 11.03.7

Hanspeter Stoll Kandidaten Nr. 11.22.3

Ruedi Wagner Malerei Blümlisalpstr. 12 3076 Worb 147762 147747

Regie Margret Otti

Komödie in drei Akten von John B. Priestley

AUFFÜHRUNGSDATEN Bahnhofstr. 10, 3076 Worb Telefon 031 839 92 92 Pflege, Haushaltführung Mahlzeitendienst, Fahrdienst Krankenmobilien, Elektro-Pflegebetten

Freitag Dienstag Mittwoch Freitag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

12. März 2010 16. März 2010 17. März 2010 19. März 2010 23. März 2010 24. März 2010 25. März 2010 26. März 2010

20.00 Uhr 20.00 Uhr 14.00 Uhr 20.00 Uhr 14.00 Uhr 14.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Worb Kirchgemeindehaus Rüfenacht geschlossene Vorstellung Kirchgemeindehaus Rüfenacht Kirchgemeindehaus Rüfenacht Kirchgemeindehaus Rüfenacht

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Grossratswahlen vom 28. März 2010

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Geben Sie der Jugend eine Stimme 12.09.2 / 12.10.6 Grossratswahlen am 28. 3. 2010 Güterstrasse 10, 3076 Worb www.aeschbacher.com Tel. 031 838 60 60 66138/15 147764

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Liste 12

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Worber Post 2/2010

Unsere Jubilare Bibliotheken Worb (Schmitteplatz) Telefon 031 839 03 68

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag  15 bis 18 Uhr Samstag  10 bis 15 Uhr

Lesestamm in der Bibliothek Worb Wir treffen uns am Montag, 8. März 2010 um 20 Uhr und besprechen das Buch Ich dachte, ich wär ein Panther von Paola Mastrocola Piper TB

Weitere Auskünfte erteilen die Bibliotheken Worb und Rüfenacht oder Frau B. Wälti, Tel. 031 839 28 55

www.bibliothekruefenacht.ch Rüfenacht (Schulhaus) Telefon 031 839 09 03 Montag und Donnerstag 15 bis 18 Uhr Dienstag 15 bis 20 Uhr Samstag 10 bis 12 Uhr Ingrid Noll liest aus «Kuckuckskind», Donnerstag, 11. März 2010, 20 Uhr, Eintritt Fr. 10.–, Anmeldung während den Öffnungszeiten oder per E-Mail: bibliothek.ruefenacht@ bluewin.ch.

Brockenstube

Schulhausstrasse 1 d Annahme und Verkauf Samstag, 20. Februar 9 – 11 Uhr Mittwoch, 24. Februar 14 – 16 Uhr Freitag, 26. Februar 18 – 20 Uhr Samstag, 6. März 9 – 11 Uhr Mittwoch, 10. März 14–16 Uhr Auskunft: Elisabeth Widmer Tel. 031 839 86 00 Hansruedi Hofer Tel. 031 839 06 10 für Möbel

Montag, 1. März 2010, 19 Uhr: BRAUI PLOUDER. Thema: Worber Verkehrssanierung. Gäste: Regierungsrätin und Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer sowie Projektleiter Adrian Gygli (siehe Seite 12). Freitag, 5. März, und Samstag, 6. März 2010, 20.15 Uhr: Berner Troubadours. Die Berner Troubadours gehören zu Bern wie der Bärengraben und der Zytglogge. Auch im fünften Jahrzehnt fällt den Mundart-Chansonniers noch einiges ein, worüber es sich lohnt, ein paar Worte und Töne zu verlieren.

Samstag, 27. März 2010, 20.15 Uhr: Nicole D. Käser packt aus. Nicole D. Käser packt aus und hebt in ihrem ersten eigenen Soloprogramm vom kleinsten Punkt die Welt aus den Angeln. Mit ihr auf Reisen zu gehen macht Spass. [i] Sitzplatzgenau online buchen auf www.kleintheater-braui.ch. Telefonisch buchen unter 078 631 52 08 (Dienstag und Freitag 10 bis 12 Uhr). Vorverkauf Medien-Center, Bahnhofplatz 3, Worb.

Tag der offenen Tür

80-jährig werden am am 28. Februar: Ruth Haldimann-Matti am Mittelweg 10 in Rüfenacht am 2. März: Gerhard Bürki an der Schulhausstrasse 35 in Worb am 3. März: Verena WüthrichBinggeli an der Bahnhofstrasse 9 in Worb am 4. März: Anna Pfister-Gfeller an der Bernstrasse 24 in Worb am 8. März: Willi Hirschi, Beitenwil 140 in Rubigen am 9. März: Käthi Clérici-Marti an der Wydenstrasse 1 in Worb

14 Uhr KONZERT in der Aula «Chind für Chind». Ein Orchester mit allen Instrumenten anschliessend: INSTRUMENTE entdecken – sehen – hören – ausprobieren MUSIK gespielt von Schüler innen und Schülern 16.15 Uhr Vorprobe zum Bläser projekt Fête de la Mu sique

KGH Rüfenacht

28. Februar 2010, ab 10 Uhr Restaurant Rössli, Heistrich, Utzigen Reservation: Tel. 031 839 04 56

Daten und Zeit Dienstag, 5. Januar bis 14. Dezember, 20 bis 21.30 Uhr, vierzehntäglich

Interkultureller Treffpunkt für Frauen (Isabelle Jaun-Mathez, Telefon 031 832 15 51) Offener Treffpunkt und Ideenwerkstatt

Pfarreizentrum St. Martin

Dienstag, 2. März, 14 bis 16 Uhr, mit Kinderbetreuung

Streiten will gelernt sein

Pfarreizentrum St. Martin

Dienstag, 23. März, 14 bis 16 Uhr, mit Kinderbetreuung

Hochzeits- und Familien- Pfarreifeiern in andern Ländern zentrum – Bräuche hier und dort St. Martin

Dienstag, 4. Mai, 14 bis 16 Uhr, mit Kinderbetreuung

Lokale Zeitungen: Wo gibt es…? Wo finde ich…?

Pfarreizentrum St. Martin

Dienstag, 18. Mai, 14 bis 16 Uhr, mit Kinderbetreuung

Offener Treffpunkt: Gespräch, Austausch, Informationen

Pfarreizentrum St. Martin

Dienstag, 22. Juni, 14 bis 16 Uhr, mit Kinderbetreuung

Volkshochschule Bern (Brigitte Geiser, Telefon 031 839 33 02) Mejore su español C1

Oberstufenzentrum Worb

Donnerstag, ab 29. April, 17.45 bis 19.15 Uhr

Englisch A1/A2

Oberstufenzentrum Worb

Donnerstag, ab 29. April, 19.30 bis 21 Uhr

16 bis 18 Uhr 16 bis 18 Uhr 10 bis 12 Uhr

Offener Treffpunkt und Ideenwerkstatt

Ein interkultureller Nachmittag, der einlädt zu Gesprächen, Austausch, Ideen und Wünsche sammeln für spätere Treffpunkte. Dieser Nachmittag eignet sich gut für neue Frauen jeder Nationalität, die Lust haben, sich in irgendeiner Art zu engagieren und so «hinter die Kulissen» zu schauen und mehr zu erfahren. Wie immer mit Zvieri. Wann? Dienstag, 2. März 2010, 14 bis 16 Uhr. Wir freuen uns auf neue Begegnungen! Für Kinder steht der Kinderbetreuungsdienst zur Verfügung.

KGH Rüfenacht KGH Worb

Montag, 17 bis 18 Uhr Montag, 18.30 bis 19.30 Uhr Dienstag, 9.30 bis 10.30 Uhr Dienstag, 18.30 bis 19.30 Uhr Dienstag, 19.45 bis 20.45 Uhr

Pilates, 4 Kurse

KGH Rüfenacht KGH Worb

Dienstag, 18 bis 19 Uhr Donnerstag, 19.30 bis 20.30 Uhr Montag, 10 bis 11 Uhr Dienstag, 8.15 bis 9.15 Uhr

Rückengymnastik, 2 Kurse

EMK Worb

Mittwoch, 8.30 bis 9.30 Uhr Mittwoch, 9.35 bis 10.35 Uhr

Atem- und Entspannungsgymnastik

KGH Rüfenacht

Dienstag, 8.45 bis 9.45 Uhr

Morgengymnastik

SZ Worbboden

Mittwoch, 9.20 bis 10.20 Uhr

Montag, 8. März: Internationaler Tag der Frau Fest mit Musik, Tanz und internationalem Buffet. Der Interkulturelle Treffpunkt und das Zentrum5 in Bern laden Frauen und Kinder zum Mitfeiern ein. Beginn ab 18 Uhr im Zentrum5, Flurstr. 26b, 3014 Bern. Weitere Infos bei Isabelle JaunMathez, 031 832 15 51 (Di, Do) oder isabelle.jaun@kathbern.ch

Bemerkung: Arbeitslosen Personen wird nach Ende des besuchten Kurses gegen Vorweisen einer Bestätigung des Arbeitsamtes das Kursgeld zurückerstattet. Frauenverein Richigen (Annemarie Stalder, Telefon 031 839 44 58) Leichte Frühlingsküche

N5 Kochloft, Worbboden

Freitag, 7. Mai, 19 bis 22 Uhr, Kochdemonstration Kindler Miriam

Isa Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen, Ev.-ref. Kirchgemeinde Worb, Einwohnergemeinde Worb (Isa, Bollwerk 39, 3011 Bern, Telefon 031 310 12 70) Deutschkurs Stufe 2

KGH Worb

Mittwoch und Freitag, 28. April bis 5. November, 9.05 bis 10.55 Uhr

Deutschkurs Stufe 4

KGH Worb

Dienstag und Donnerstag, 27. April bis 4. November, 9.05 bis 10.55 Uhr

Evangelisch-methodistische Kirche Worb (Bernhard Krebs, Telefon 031 839 16 60) Rendez-vous – 60 plus – Passion – der Weg zum Kreuz – Israel-Ärgernis-Geheimnis-Herausforderung – Geh aus mein Herz und suche Freud – zusammen verreisen – Sommerkaffee – Kirchenlieder aktuell

EMK Worb

Mittwoch, 17. März, 14 bis 16 Uhr Mittwoch, 28. April, 14 bis 16 Uhr Mittwoch, 26. Mai, 14 bis 16 Uhr Mittwoch, 23. Juni, 14 bis 16 Uhr Mittwoch, 25. August, 14 bis 16 Uhr

Bemerkungen: – Beim KGH Worb stehen keine Parkplätze zur Verfügung. – Die Kurse werden zu gegebener Zeit noch einzeln ausgeschrieben (Anzeiger, Worber Post, Internet und reformiert.info beachten) Worb, im Februar 2010

In dieser Frühlingsausstellung zum Thema «UNTERWEGS» zeigt der Künstler aus Muri sowohl gegenständliche Aquarelle wie auch abstrakte Acryl-Bilder, Techniken, welche sich der frühere Primarlehrer H.U. Staub in vielen Kursen bei verschiedensten namhaften Künstlern angeeignet hat. Ein Besuch dieser Ausstellung mit den interessanten Gegensätzen und obendrauf erst noch begleitet von einem zarten Frühlingshauch (Floristik) lohnt sich jedenfalls. Benutzen Sie die Gelegenheit an den Wochenenden vom 19. Februar bis 7. März. freitags, 18 bis 21 Uhr samstags, 11 bis 17 Uhr sonntags, 11 bis 18 Uhr

Dolder & Emch Bestattungen Wydenstrasse 19, 3076 Worb

Telefon 031 839 38 38 Wir erledigen alles bei einem Todesfall Im In- und Ausland / Tag und Nacht E-Mail: dolder-emch-bestattungen@bluewin.ch Bei einem Todesfall stehen wir Ihnen zur Seite. Mit unserer mehrjährigen Erfahrung unterstützen wir Sie nach Ihren Bedürfnissen, im In- und Ausland, bei Tag und Nacht. Geschäftsinhaber: Sacha Dolder (1971) Geschäftspartner: Stefan Emch (1972) Unsere Philosophie Gerne sind wir bereit, Ihnen in der schwierigen SituaStefan Emch / Sacha Dolder tion, die der Verlust eines geliebten Menschen mit sich bringt, beizustehen. Unser Anliegen besteht darin, dem Verstorbenen würdevoll sein letztes Geleit zu geben. Beratung und Organisation der Beisetzung sind für uns selbstverständlich, für alle weiteren Fragen und Arbeiten stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Ihre Bedürfnisse und Wünsche richten wir ganz nach Ihnen.

Yoga, 5 Kurse

Worb, Hauptstrasse 15 Telefon 031 832 01 10

Im Schulhaus Wyden 2, Wydenstrasse 38, Worb

Brunch mit der Blaskapelle Worb

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Worb (Annemarie Pulver, Telefon 031 839 50 77) Bibel im Gespräch:

Samstag, 6. März 2010, 14 bis 16 Uhr

H.U. Staub im Milchpintli Beitenwil

148955

Frauenverein Worb (Agnes Gloor, Telefon 031 839 12 16)

Ludothek geöffnet: Dienstag  Freitag  Samstag 

Ort

Musikschule Worblental/Kiesental 3076 Worb

90-jährig werden am 27. Februar: Alice SchwallerHulliger an der Bahnhofstrasse 1 in Worb am 4. März: Klara Lanz-Beutler an der Bahnhofstrasse 1 in Worb

Erwachsenenbildungskurse Sommerhalbjahr 2010 Angebot

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Departement Bildung

Wir beraten Sie gerne bei • der Entscheidung betreffend Erdbestattung oder Kremation • der Sarg- und Urnenwahl • der Wahl von Sterbehemden und Sarginnenausstattungen • der Wahl des Grabmals und dessen Unterhalt Ankleiden, Einbetten, Aufbahren und Überführen von Verstorbenen Das Ankleiden und Einbetten von Verstorbenen gehört zu unseren täglichen Aufgaben und ist ein letzter Dienst an unseren Mitmenschen. Das Überführen von Verstorbenen besorgen wir pietätvoll mit unserem speziell eingerichteten Bestattungswagen. Auslandtransporte Für Überführungen ins In- und Ausland verfügen wir über die nötigen Erfahrungen. Formalitäten Ein Todesfall bringt neben Schmerz und Trauer auch viele Formalitäten mit sich. Für all diese Botengänge stehen wir Ihnen auf Wunsch hilfreich zur Seite. Leidzirkulare, Todesanzeigen und Blumenschmuck Wir helfen Ihnen bei der Wahl und beim Aufsetzen von Text sowie bei den nötigen Formalitäten. Weitere Aufgaben Gerne zeigen wir Ihnen auf, woran bei einem Todesfall auch noch zu denken ist. Je nach Situation und Ihren Bedürfnissen stehen wir Ihnen für die Erledigung dieser Aufgaben zur Verfügung (Beispiel Erinnerungsdiamant). Als Kleinunternehmen können wir Ihnen faire Preise anbieten. Vorsorge zu Lebzeiten Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über alles, was zu Lebzeiten vorsorglich zu beachten ist. Sie können mit uns offen über Ihre Bedenken, Vorstellungen und Wünsche sprechen. Unser Telefon steht Ihnen 24 Stunden offen: Telefon 031 839 38 38


WORBER MÄRIT

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Worber Post 2/2010

W O R B E R

Jeden ersten Montag im Monat 1. März 2010 19.00 – 20.00 Uhr

Information für die Gemeinde Worb

BRAUI PloUdeR Martin Christen, Chefredaktor der Worber Post, im Gespräch:

Worber JahrhundertProjekt im Endspurt

Barbara Egger-Jenzer Regierungsrätin

Nach langem Anlauf ist das Ziel in Sicht: Die  Worber  Verkehrssanierung  steckt  im  Bundeshaus  im  politischen  Endspurt  und  alles  deutet auf grünes Licht. Aber: Es gibt einen  Kampf  um  die  zeitgerechte  Freigabe  der  Bundesgelder. Umstritten sind die Planänderungen  für  Aushubdeponie  und  Entwässerung,  die  gegenwärtig  öffentlich  aufliegen.  Regierungsrätin  Barbara  Egger-Jenzer  (SP)  hat die Federführung des kantonalen Projektes. Im BRAUI PLOUDER beleuchtet die bernische Baudirektorin alle Aspekte des Worber  Jahrhundert-Vorhabens. Projektleiter Adrian  Gygli informiert über bauliche Aspekte.

Im BRAUI PLOUDER fühlt Martin Christen seinen Gästen auf den  Zahn. Anschliessend wird im Restaurant Braui weiter geplaudert.  Der heisse Stuhl in Worb. Nicht verpassen. 75 Plätze, kein Vorverkauf, Gratis-Eintritt, Kollekte, Türöffnung 18 Uhr. Weitere Termine: 5. April: Kein BRAUI PLOUDER (Ostermontag), 3. Mai: 19.00 – 20.00 Uhr.

Vancouver 2010

Olympia mit Dominique Slongo Für Dominique Slongo aus Rüfenacht ist ein grosser Traum in Erfüllung gegangen. Sie hat die Selektion geschafft und ist als Torhüterin mit der Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft nach Vancouver zu den Olympischen Spielen geflogen. Diese sind ein weiterer Karrierehöhepunkt nach einem Schweizermeistertitel mit dem DHC Langenthal, einer EuropacupTeilnahme sowie dem 4. Schlussrang an einer Weltmeisterschaft.

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ominique Slongo, 21-jährig, Studentin in Sportwissenschaften und Psychologie, ist Amateurin, hat das Studium aber für ein halbes Jahr unterbrochen, um sich voll auf den Sport und ihr Ziel Olympia konzentrieren zu können. So trainiert sie wöchentlich zwei bis drei Mal mit den 1. Liga-Herren des EHC Brandis und ein Mal mit dem DHC Langenthal. Zwei bis drei Spiele runden das profihafte Pensum ab. «Als Studentin bin ich in einer vorteilhaften Position, wenn ich sehe, dass die meisten meiner Teamkolleginnen einem 100-Prozent-Job nachgehen. Die Frauen-Nati gehört immerhin zu den Top 5 der Welt», gibt Slongo zu bedenken. Zum Eishockey kam Dominique durch ihren Bruder Michael, der heu-

te Konditionstrainer beim EV Zug ist und dort auch die Novizen und Mini trainiert. Mit fünf Jahren stand sie zum ersten Mal auf Schlittschuhen und war zuerst Feldspielerin. Bald einmal wurde sie zur Torhüterin und eiferte als SCB-Nachwuchsspielerin ihrem Idol Renato Tosio nach. Obschon sie beim EHC Brandis bis jetzt nur bei Testspielen zum Einsatz kam, hofft Dominique Slongo, dort auch in der nächsten Saison wieder einen Vertrag zu erhalten. «Mir gefällt es bei Brandis und ich kann von den Jungs viel profitieren», glaubt die Torhüterin, welche ihre schnellen Fussreflexe und ein gutes Stellungsspiel ihre Stärken nennt, an ihre Entwicklungsmöglichkeiten in der 1. Liga.  WALTER MORAND

T O P S

MAJA WIDMER: Die höchste Worberin 2010, die Rüfenachter FDPParlamentarierin und Parteipräsidentin Maja Widmer-Trimaglio, hat in ihrer Antrittsrede vor dem Gemeindeparlament ihre drei Grundregeln dargelegt: Respektvoller Umgang, sorgfältige Wortwahl, keine Beleid ig u n g e n. 1. Vizepräsident des Grossen Gemeinderates im l a u fe n d e n Jahr ist Ch r istoph Moser (SP), 2. Vizepräsident Heinz Stauffer (SVP), 1. Stimmenzähler Urs Gerber (Grüne) und 2. Stimmenzähler Markus Lädrach (FDP). Die Fraktionen im Parlament gaben ihre Spitzen bekannt. EVP: Präsident Thomas Leiser, Vizepräsident Harry Suter, Sekretär Lukas Zimmermann. FDP: Präsident Ueli Emch, Vizepräsident Guy Lanfranconi, Sekretärin Barbara Maccaferri. Grüne: Präsident Roland von Arx, Vize Barbara Rebsamen, Sekretär Philippe Seiler. SVP: Präsident Bruno Wermuth, Vize Paul Gfeller, Sekretär Heinz Stauffer. SP: Präsidentin Anneke Ramseier, Vize Binia Fröhlich, Sekretärin Rebekka Althaus.

NADINE LEHMANN: Die Richiger Curlerin hat an der Endrunde der Schweizermeisterschaft mit ihren Kameradinnen des CBA Bern (Team Juniorinnen Liga A) den guten 4. Rang erreicht und damit den angestrebten Podestplatz nur ganz knapp verpasst. EISSTOCK CLUB WORB: Patrick Zinke, Roland Bigler, Arturo Andreani und Philippe Wenger

EHC Worb

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Out in erster Runde

um wiederholten Mal ist der EHC Worb in der ersten Runde der Playoffs (Achtelfinal) gescheitert. Das Out war nach zwei Niederlagen gegen Laufen besiegelt (auswärts 2:5, heim 2:4). Damit wurden die Ziele von Trainer Jürg Herrmann, der erstens die Playoffs sicher unter Dach bringen und zweitens die erste Runde überstehen wollte, nur zum Teil erreicht. EHC-Präsident Matthias Spycher hat

mit seinem Vorstand die Weichen für die nächste Saison bereits gestellt. Der bisherige Assistenztrainer Guido Maurer wird die Mannschaft in die nächste Saison führen. Er wird dabei assistiert von Marc Ackermann. Jürg Herrmann stellt dem EHC Worb seine Fachkenntnisse weiterhin zur Verfügung, neu auf dem Sessel des Sportchefs. Ihm zur Seite stehen wird Martin Zimmermann. www. ehc-worb.ch.  WALTER MORAND

haben in Küssnacht am Rigi an der Schweizer Eisstock-Meisterschaft in der C-Liga den Titel als Schweizer Meister geholt.

WORBER POST Information für die Gemeinde Worb

Selbst-Porträt einer wichtigen Institution

Die Aufsichtskommission Die Aufsichtskommission ASK ist eine ständige Kommission der Gemeinde Worb. Sie besteht aus sieben vom Grossen Gemeinderat GGR für vier Jahre gewählten GGR-Mitgliedern.

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Einst und jetzt: Hauptstrasse Worb 1950 und 2010  Fotos Sammlung RES HAHN und MARCEL DELB

um jetzigen Zeitpunkt gehören ihr folgende Mitglieder an: Albert Gambon (Präsident, SVP), Gregor Messerli (Vizepräsident, FDP), Regula Burkhalter (SP), Roland Cetin (SP), Paul Gerber (SVP), Walter Würgler (FDP) und Mirja Zimmermann-Oswald (EVP). Die Aufgabe der ASK liegt darin, zu kontrollieren, ob die vom Gemeinderat gesteckten Ziele erreicht und die Verwaltungsorganisation vollzogen wurden. Zudem kontrolliert sie, ob Behör-

den und Verwaltung die gesetzlichen Vorschriften einhalten und behandelt als Datenschutz-Aufsichtsstelle Datenschutzfragen. Die ASK führt jährlich ergebnis-orientierte Prüfungen zu allen NPM-Produkten (von der Gemeinde ausgelagerte öffentliche Dienstleistungen) durch. So prüft sie zum Beispiel, wie viele und was für Einsätze die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu leisten hatte oder ob die Badi Worb optimal ausgelastet war.  MIRJA ZIMMERMANN-OSWALD

Herausgeber Im Auftrag der Gemeinde Worb herausgegeben vom Verein Worber Post. 46. Jahrgang. Erscheint 15-mal jährlich. Gelangt gratis in alle Haushaltungen der Gemeinde Worb. Redaktion Martin Christen (Leitung), Marcel Delb (Fotos), Marianne Egger (Portraits, Features), Tobias Kühn (Jugend), Monica Masciadri, Walter Morand (Sport, Wirtschaft), Sandra Urfer (Kultur), Michael Waber, Roland Wenk (Senioren). Beirat der Redaktion Sibylle Flentje, Jonathan Gimmel, Erich Möschler, Heinz Neuenschwander, Andreas Wälti. Adressen der Redaktion Worber Post, Medien-Center, Bahnhofplatz 3, Postfach 543, 3076 Worb Telefon: 031 832 00 23 Mail: druckerei@aeschbacher.ch Verlag und Administration Heinz Zürcher Inserate Annahmestelle: Druckerei Aeschbacher AG, Güterstrasse 10, 3076 Worb Telefon: 031 838 60 60 Fax: 031 838 60 69 Mail: druckerei@aeschbacher.ch Termine für die am 10. März erscheinende Worber Post Nr. 3/2010: Redaktionelle Beiträge bis Dienstag, 2. März, 12 Uhr Inseratenaufträge bis Montag, 1. März, 12 Uhr Abonnemente Jahresabonnemente für Auswärtige Fr. 30.–. Bestellungen an die Druckerei Aeschbacher AG, Güterstrasse 10, 3076 Worb, Telefon 031 838 60 60, Postkonto 30-1702-1.

WoPo-1002  

Februar 2010

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