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SonntagsBlick REISEN, März 2018

REISEN KULTIGER DAMPFER Mit der American Queen auf dem Mississippi. Seiten 6-9

GROOVENDER TRAVELLER So macht Bandleader Pepe Lienhard Ferien. Seite 27

Winter-

MÄRCHEN Wie entsteht eigentlich Luxus? Ein Blick hinter die winterlichen Kulissen des weltberühmten Gstaad Palace. Seiten 28-30


Inhalt  REISEN

Seite 6: Auf der American Queen unterwegs von Memphis nach New Orleans. Seite 22: In Tunesien auf den Spuren von Star Wars.

Seite 28: Eine Küche für fünf Restaurants im Luxushotel Gstaad Palace.

Seite 18: Geishas, Sumo, Roboter, Anime – alles in der Weltstadt Tokio.

Cover: Mauritius Images, Getty Images, Thomas Lüthi

Liebe Leserin, lieber Leser Gstaad war jahrelang Rückzugsort für Stars wie Liz Taylor, Roger Moore oder Michael Jackson. Hier übte Madonna ihren ersten Stemmbogen, flanierte ein vom Selbstbräuner oranger Valentino durch das Dorf, sass Roman Polanski mit Fussfessel in seinem Chalet fest. Der Nobel-Skiort im Berner Oberland ist das Mekka der Schönen und Reichen. Was ist das Geheimnis von Gstaad? Wir blickten auf der Suche nach der Antwort beim Luxushotel Gstaad Palace hinter die Kulissen – eine Reise in eine andere Welt, auch wenn es im selben Land liegt. Ihr Fabian Zürcher, Leiter Brand Studio IMPRESSUM Dieses Extra ist eine Gratisbeilage des SONNTAGSBLICK vom 4. März 2018 Auflage/Reichweite: 162 232 Exemplare (WEMF/SW-beglaubigt 2017) Leser: 583 000 (MACH Basic 2017-2) Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Verlag: Ringier AG, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich Tel.: 044 259 62 62 Fax: 044 259 66 65 E-Mail: brandstudio@ringier.ch Produktion: Brand Studio Blick-Gruppe (Leitung Fabian Zürcher), Alice Massen Redaktion: Tasari Atelier GmbH Gestaltung: Zuni Halpern, Dominique Signer, Basilius Steinmann Bildredaktion: Christof Kalt Vermarktung: Admeira AG, Zürich Sales Services: Tel.: 058 909 99 62 E-Mail: salesservices@admeira.ch Anzeigenpreise und AGB: www.admeira.ch Druck: Swissprinters Zofingen Bekanntgabe von namhaften Beteiligungen der Ringier AG i. S. von Art. 322 StGB: cash zweiplus ag, DeinDeal AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Bern AG, Energy Zürich AG, Energy Broadcast AG, Geschenkidee.ch GmbH, Infront Ringier Sports & Entertainment Switzerland AG, JobCloud AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, MSF Moon and Stars Festivals SA, Ringier Africa AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier Digital AG, Ringier Digital Ventures AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, The Classical Company AG, Ticketcorner Holding AG, Ringier France SA (Frankreich), Ringier (Nederland) B.V. (Holland), Ringier Pacific Limited (Hongkong), Ringier China (China), Ringier Vietnam Company Limited (Vietnam), IM Ringier Co., Ltd. (Myanmar), RIM Lifestyle Co., Ltd. (Myanmar)

REISEN | Frühling  2018  3


Inhalt  REISEN

Seite 6: Auf der American Queen unterwegs von Memphis nach New Orleans. Seite 22: In Tunesien auf den Spuren von Star Wars.

Seite 28: Eine Küche für fünf Restaurants im Luxushotel Gstaad Palace.

Seite 18: Geishas, Sumo, Roboter, Anime – alles in der Weltstadt Tokio.

Cover: Mauritius Images, Getty Images, Thomas Lüthi

Liebe Leserin, lieber Leser Gstaad war jahrelang Rückzugsort für Stars wie Liz Taylor, Roger Moore oder Michael Jackson. Hier übte Madonna ihren ersten Stemmbogen, flanierte ein vom Selbstbräuner oranger Valentino durch das Dorf, sass Roman Polanski mit Fussfessel in seinem Chalet fest. Der Nobel-Skiort im Berner Oberland ist das Mekka der Schönen und Reichen. Was ist das Geheimnis von Gstaad? Wir blickten auf der Suche nach der Antwort beim Luxushotel Gstaad Palace hinter die Kulissen – eine Reise in eine andere Welt, auch wenn es im selben Land liegt. Ihr Fabian Zürcher, Leiter Brand Studio IMPRESSUM Dieses Extra ist eine Gratisbeilage des SONNTAGSBLICK vom 4. März 2018 Auflage/Reichweite: 162 232 Exemplare (WEMF/SW-beglaubigt 2017) Leser: 583 000 (MACH Basic 2017-2) Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen Verlag: Ringier AG, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich Tel.: 044 259 62 62 Fax: 044 259 66 65 E-Mail: brandstudio@ringier.ch Produktion: Brand Studio Blick-Gruppe (Leitung Fabian Zürcher), Alice Massen Redaktion: Tasari Atelier GmbH Gestaltung: Zuni Halpern, Dominique Signer, Basilius Steinmann Bildredaktion: Christof Kalt Vermarktung: Admeira AG, Zürich Sales Services: Tel.: 058 909 99 62 E-Mail: salesservices@admeira.ch Anzeigenpreise und AGB: www.admeira.ch Druck: Swissprinters Zofingen Bekanntgabe von namhaften Beteiligungen der Ringier AG i. S. von Art. 322 StGB: cash zweiplus ag, DeinDeal AG, Energy Schweiz Holding AG, Energy Bern AG, Energy Zürich AG, Energy Broadcast AG, Geschenkidee.ch GmbH, Infront Ringier Sports & Entertainment Switzerland AG, JobCloud AG, JRP Ringier Kunstverlag AG, MSF Moon and Stars Festivals SA, Ringier Africa AG, Ringier Axel Springer Media AG, Ringier Digital AG, Ringier Digital Ventures AG, SMD Schweizer Mediendatenbank AG, The Classical Company AG, Ticketcorner Holding AG, Ringier France SA (Frankreich), Ringier (Nederland) B.V. (Holland), Ringier Pacific Limited (Hongkong), Ringier China (China), Ringier Vietnam Company Limited (Vietnam), IM Ringier Co., Ltd. (Myanmar), RIM Lifestyle Co., Ltd. (Myanmar)

REISEN | Frühling  2018  3


REISEN  News

News  REISEN

Im Portwein-Himmel Portugal wird als Destination für Cityferien immer beliebter. Nicht nur Lissabon zieht viele Besucher an, auch das nördlicher gelegene Porto verzeichnet eine steigende Nachfrage. Daher legt der Billigflieger Easyjet ab Zürich einen neuen Flug auf. Von März bis Oktober geht es direkt in die Hauptstadt des Portweins (unbedingt eine Tour in ­einem Portwein-Keller machen – und anschliessend degustieren!). Romantisch am Fluss Douro gelegen, kann man hier nicht nur eine Brücke von Gustave Eiffel (Eiffelturm in Paris) besichtigen, sondern auch am Stadtstrand sünnelen. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte einen Ausflug ins Douro-Tal unternehmen, wo einige der besten Weine Europas wachsen. www.easyjet.com

Auf zum Insel-Traum im Mittelmeer

REISE-APPS

UVLens Ferien und Sonnenschein sind für viele ein Synonym, inklusive Risiko für Sonnenbrand. Die App UVLens hilft, Hautschäden zu vermeiden, indem sie die Intensität der UV-Strahlung im Verlauf des Tages anzeigt. In Abhängigkeit des eigenen Hauttyps werden die Zeiten berechnet, in denen man sich schützen muss. Zudem erinnert die App, wann es Zeit zum Eincremen ist. Für Android und iOS, kostenlos.

Hitlist Die Suche nach den günstigsten Flugpreisen ist eine nervenaufreibende Angelegenheit. Welches ist der beste Anbieter? Was ist der ideale Zeitpunkt zum Buchen? Die App Hitlist übernimmt die Sucherei. Einfach das Ziel und das Datum eingeben, und die App schickt eine Benachrichtigung, wenn es in den Weiten des Webs einen besonderen Deal gibt. Für Android und iOS, kostenlos.

Time Out

Mauritius feiert dieses Jahr einen wichtigen Geburtstag: Seit nunmehr 50 Jahren ist die Insel im Indischen Ozean unabhängig – Grund genug, mal vorbeizuschauen. Berühmt ist Mauritius für seine luxuriösen Resorts an palmengesäumten Stränden. Doch auch das Hinterland bietet einiges: Action-Fun, Wanderwege, farbenfrohe Festivals und kulinarische Erlebnisse. Nicht verpassen: die Hauptstadt Port Louis mit seinem Museum zur berühmten Briefmarke, der «Blauen Mauritius». 4  Frühling 2018 | REISEN

Fotos: Shutterstock

Jubiläum im PARADIES

Zypern boomt. Die Mittelmeerinsel verzeichnet seit Jahren steigende Touristenzahlen. Für das Jahr 2018 scheint sich ein neuer Rekord an Schweizer Gästen anzubahnen. Neu bietet Hotelplan in der Sommersaison zweimal wöchentlich einen Direktflug in die Stadt Paphos im Westen der Insel an. Touristische Hotspots Zyperns sind Larnaka und die Beachresorts um Limassol. Paphos ist dagegen noch ruhiger, obwohl hier ebenfalls traumhafte Strände zu finden sind. Zudem besticht das Städtchen durch seine Geschichte: Paphos war einst Hauptstadt der Insel; die römischen Ruinen mit ihren ausserordentlichen Mosaiken sind seit 1980 Unesco-Welterbe. Das Hinterland und die nahe Akamas-Halbinsel eignen sich zum Wandern und Biken. Hotelplan bietet einen 1-wöchigen Aufenthalt im 5-SterneHotel inklusive Flug ab 898 Franken pro Person im Doppelzimmer an. www.hotelplan.ch

Wer oft in London unterwegs ist, kennt die wöchentlichen Time Out Magazine mit ausgiebigen Veranstaltungstipps und RestaurantBewertungen. Mittlerweile gibt es Time Out in verschiedenen Städten weltweit und als nützliche App. Aktuell werden Tipps zu Konzerten und Theatern geliefert sowie ­Restaurants und Bars vorgestellt. Auch Tickets können über die App gebucht werden. Für Android und iOS, kostenlos. REISEN | Frühling  2018  5


REISEN  News

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Im Portwein-Himmel Portugal wird als Destination für Cityferien immer beliebter. Nicht nur Lissabon zieht viele Besucher an, auch das nördlicher gelegene Porto verzeichnet eine steigende Nachfrage. Daher legt der Billigflieger Easyjet ab Zürich einen neuen Flug auf. Von März bis Oktober geht es direkt in die Hauptstadt des Portweins (unbedingt eine Tour in ­einem Portwein-Keller machen – und anschliessend degustieren!). Romantisch am Fluss Douro gelegen, kann man hier nicht nur eine Brücke von Gustave Eiffel (Eiffelturm in Paris) besichtigen, sondern auch am Stadtstrand sünnelen. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte einen Ausflug ins Douro-Tal unternehmen, wo einige der besten Weine Europas wachsen. www.easyjet.com

Auf zum Insel-Traum im Mittelmeer

REISE-APPS

UVLens Ferien und Sonnenschein sind für viele ein Synonym, inklusive Risiko für Sonnenbrand. Die App UVLens hilft, Hautschäden zu vermeiden, indem sie die Intensität der UV-Strahlung im Verlauf des Tages anzeigt. In Abhängigkeit des eigenen Hauttyps werden die Zeiten berechnet, in denen man sich schützen muss. Zudem erinnert die App, wann es Zeit zum Eincremen ist. Für Android und iOS, kostenlos.

Hitlist Die Suche nach den günstigsten Flugpreisen ist eine nervenaufreibende Angelegenheit. Welches ist der beste Anbieter? Was ist der ideale Zeitpunkt zum Buchen? Die App Hitlist übernimmt die Sucherei. Einfach das Ziel und das Datum eingeben, und die App schickt eine Benachrichtigung, wenn es in den Weiten des Webs einen besonderen Deal gibt. Für Android und iOS, kostenlos.

Time Out

Mauritius feiert dieses Jahr einen wichtigen Geburtstag: Seit nunmehr 50 Jahren ist die Insel im Indischen Ozean unabhängig – Grund genug, mal vorbeizuschauen. Berühmt ist Mauritius für seine luxuriösen Resorts an palmengesäumten Stränden. Doch auch das Hinterland bietet einiges: Action-Fun, Wanderwege, farbenfrohe Festivals und kulinarische Erlebnisse. Nicht verpassen: die Hauptstadt Port Louis mit seinem Museum zur berühmten Briefmarke, der «Blauen Mauritius». 4  Frühling 2018 | REISEN

Fotos: Shutterstock

Jubiläum im PARADIES

Zypern boomt. Die Mittelmeerinsel verzeichnet seit Jahren steigende Touristenzahlen. Für das Jahr 2018 scheint sich ein neuer Rekord an Schweizer Gästen anzubahnen. Neu bietet Hotelplan in der Sommersaison zweimal wöchentlich einen Direktflug in die Stadt Paphos im Westen der Insel an. Touristische Hotspots Zyperns sind Larnaka und die Beachresorts um Limassol. Paphos ist dagegen noch ruhiger, obwohl hier ebenfalls traumhafte Strände zu finden sind. Zudem besticht das Städtchen durch seine Geschichte: Paphos war einst Hauptstadt der Insel; die römischen Ruinen mit ihren ausserordentlichen Mosaiken sind seit 1980 Unesco-Welterbe. Das Hinterland und die nahe Akamas-Halbinsel eignen sich zum Wandern und Biken. Hotelplan bietet einen 1-wöchigen Aufenthalt im 5-SterneHotel inklusive Flug ab 898 Franken pro Person im Doppelzimmer an. www.hotelplan.ch

Wer oft in London unterwegs ist, kennt die wöchentlichen Time Out Magazine mit ausgiebigen Veranstaltungstipps und RestaurantBewertungen. Mittlerweile gibt es Time Out in verschiedenen Städten weltweit und als nützliche App. Aktuell werden Tipps zu Konzerten und Theatern geliefert sowie ­Restaurants und Bars vorgestellt. Auch Tickets können über die App gebucht werden. Für Android und iOS, kostenlos. REISEN | Frühling  2018  5


REISEN  Mississippi

Südstaaten-Flair MIT DER QUEEN In sieben Tagen auf dem Mississippi von Memphis nach New Orleans: Eine Reise auf der American Queen, dem grössten Schaufelraddampfer der Welt, führt zum King of Rock ’n’ Roll, zu musikalischen Hochgenüssen und versprüht einen Hauch von «Vom Winde verweht». Nostalgie pur! Text Christian Bützberger

G

raceland! Endlich stehen wir vor der Villa von Elvis Presley. Das geschichtsträchtige Haus des King of Rock ’n’ Roll in Mem­ phis ist Wallfahrtsort von Millionen Besu­ chern. An diesem langen Tisch hat er also mit Priscilla und den Kindern gegessen, im Keller mit seinen Kumpels Musik gemacht 6  Frühling 2018 | REISEN

und im grossen Park einen scharfen Ritt auf einem seiner Pferde unternommen. So nah kommt man dem King nirgends sonst. Doch Elvis ist nicht der einzige Grund unseres Besuchs in Memphis, der grössten Stadt des Bundesstaates Tennes­ see. Hier besteigen wir die American Queen, das grösste Steamboat auf dem

Mississippi, für eine neuntägige Fluss­ kreuzfahrt. Beim Ablegen lässt der Mann an der dampf­betriebenen Orgel die Pfei­ fen unüber­hörbar tanzen. Der schneeweis­ se Dampfer mit dem roten Schaufelrad verkörpert die ruhmreichen Schifffahrts­ zeiten auf dem längsten Fluss Amerikas, liebevoll auch «Grand Old Man» genannt.

Der Dampfer, der wirklich von einer Dampfmaschine angetrieben wird, ist zwar ein Nachbau aus den 90er-Jahren, doch der alte Charme wurde gekonnt nach­ geahmt. Eine schwungvolle Treppe, die in den Speisesaal führt, eine holzge­täfelte Bibliothek mit farbigen Mosaik­ lampen sowie tiefe Sessel verströmen dezente

Eleganz. Genau wie die allabendliche Show im Grand Theater, wo Musiker auf ­ihren Banjos, Pianos und Gitarren bekann­ te Ohrwürmer spielen und Gäste gekonnt das Tanzbein schwingen.

Spannende Ausflüge Auf der gut 1000 Kilometer langen Fahrt

von Memphis nach New Orleans durch die Staaten Tennessee, Mississippi, Arkansas und Louisiana zeigt sich die Natur nicht sehr abwechslungsreich – Wälder, Felder, Wälder, Felder … Nebst dem Bordleben liegt der Reiz der Reise folglich in den täglichen Landgängen zur Geschichte ­ der Südstaaten. Zum Beispiel im Städt­ REISEN | Frühling  2018  7


REISEN  Mississippi

Südstaaten-Flair MIT DER QUEEN In sieben Tagen auf dem Mississippi von Memphis nach New Orleans: Eine Reise auf der American Queen, dem grössten Schaufelraddampfer der Welt, führt zum King of Rock ’n’ Roll, zu musikalischen Hochgenüssen und versprüht einen Hauch von «Vom Winde verweht». Nostalgie pur! Text Christian Bützberger

G

raceland! Endlich stehen wir vor der Villa von Elvis Presley. Das geschichtsträchtige Haus des King of Rock ’n’ Roll in Mem­ phis ist Wallfahrtsort von Millionen Besu­ chern. An diesem langen Tisch hat er also mit Priscilla und den Kindern gegessen, im Keller mit seinen Kumpels Musik gemacht 6  Frühling 2018 | REISEN

und im grossen Park einen scharfen Ritt auf einem seiner Pferde unternommen. So nah kommt man dem King nirgends sonst. Doch Elvis ist nicht der einzige Grund unseres Besuchs in Memphis, der grössten Stadt des Bundesstaates Tennes­ see. Hier besteigen wir die American Queen, das grösste Steamboat auf dem

Mississippi, für eine neuntägige Fluss­ kreuzfahrt. Beim Ablegen lässt der Mann an der dampf­betriebenen Orgel die Pfei­ fen unüber­hörbar tanzen. Der schneeweis­ se Dampfer mit dem roten Schaufelrad verkörpert die ruhmreichen Schifffahrts­ zeiten auf dem längsten Fluss Amerikas, liebevoll auch «Grand Old Man» genannt.

Der Dampfer, der wirklich von einer Dampfmaschine angetrieben wird, ist zwar ein Nachbau aus den 90er-Jahren, doch der alte Charme wurde gekonnt nach­ geahmt. Eine schwungvolle Treppe, die in den Speisesaal führt, eine holzge­täfelte Bibliothek mit farbigen Mosaik­ lampen sowie tiefe Sessel verströmen dezente

Eleganz. Genau wie die allabendliche Show im Grand Theater, wo Musiker auf ­ihren Banjos, Pianos und Gitarren bekann­ te Ohrwürmer spielen und Gäste gekonnt das Tanzbein schwingen.

Spannende Ausflüge Auf der gut 1000 Kilometer langen Fahrt

von Memphis nach New Orleans durch die Staaten Tennessee, Mississippi, Arkansas und Louisiana zeigt sich die Natur nicht sehr abwechslungsreich – Wälder, Felder, Wälder, Felder … Nebst dem Bordleben liegt der Reiz der Reise folglich in den täglichen Landgängen zur Geschichte ­ der Südstaaten. Zum Beispiel im Städt­ REISEN | Frühling  2018  7


REISEN  Mississippi

TYPISCH

Jambalaya

Typisches SüdstaatenHaus in New Orleans.

BEQUEM

Hop-on / Hop-off

Legt die American Queen in einer Stadt an, lässt sich diese leicht erkunden. Busse fahren viertel- oder halbstündlich über festgelegte Routen an den Sehenswürdigkeiten vorbei. Man kann nach Lust und Laune ein- und aussteigen, ein Stück zu Fuss gehen, irgendwo einen Kaffee trinken oder einen längeren Blick in eine Galerie werfen. Bloss den letzten Bus nicht verpassen, die American Queen legt ab, wenn die Orgelpfeifen ertönen! 8  Frühling 2018 | REISEN

chen ­Vicksburg. Hier füllten Arbeiter 1894 die ersten Coca-Cola-Flaschen ab. Oder in Baton Rouge. In der Hauptstadt Louisia­ nas fanden 1862 die blutigen Auseinan­ dersetzungen zwischen Unions- und Süd­ staatentruppen statt. Die Nachwirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861– 1865) sind gar bis heute spürbar: Zuletzt kam es zu Auseinandersetzungen wegen Statuen von damaligen Sklavenbefürwor­ tern, welche entfernt werden sollen. Doch eine Reise durch die Südstaaten weckt auch Erinnerungen an Filmklassi­ ker wie «Fackeln im Sturm» (1985) oder natürlich «Vom Winde verweht» aus dem Jahr 1939 – die grosszügigen Herrschafts­ villen ehemaliger Baumwollbarone in Louisiana erscheinen wie wahr geworde­ ne Hollywood-Kulissen. Ein Paradebei­ spiel eines solchen Herrschaftshauses mit grossen Säulen und weiten Balkonen: das Nottoway Plantation House in White Cast­ le, Louisiana – mit 4900 Quadratmetern das grösste seiner Art. Beim Rundgang fühlt man sich beinahe selbst wie Scarlett O’Hara oder Rhett Butler.

New Orleans – das Highlight Ziel und Highlight der geschichtsträchti­ gen Reise ist jedoch New Orleans. Wir sitzen im Innenhof des bekannten Restau­ rants The Court of Two Sisters beim mor­ gendlichen Brunch und lauschen einer Jazzband. Etwas anderes käme in der Ge­ burtstadt des Jazz auch kaum in Frage. Das Gute: In New Orleans muss man sich

daher auch nicht zwingend die Nächte um die Ohren schlagen, um guten Jazz zu hö­ ren. In der berühmten Bourbon Street des Altstadtviertels French Quarter jammen die Bands rund um die Uhr. Und Namen wie Louis Armstrong, der kürzlich ver­ storbene Fats Domino, Buddy Bolan oder die legendäre Mahalia Jackson haben die musikalische Latte hoch gelegt – keine der Bands möchte ihre Jazz-Helden enttäu­ schen, so scheint es. Ein Grund für die musikalische Seele der Satdt: die Besiedlungsgeschichte der heutigen Metropole. Am Anfang standen die Natchez-Indianer, es folgten Franzo­ sen, Spanier, Engländer und vom Norden her die heutigen Kanadier. Zudem war der Sklavenhandel weit verbreitet. Dieser Völ­ kermix führte Anfang des 20. Jahrhun­ derts zur Herausbildung des Jazz, der – vereinfacht gesagt – ein Mix aus europä­ isch-amerikanischen Stilen und afrikani­ schen Rhythmen ist. Doch: New Orleans ist nicht nur das Vieux Carré und Jazz, es hat viel mehr zu bieten. Etwa ein 150 Jahre altes Tram, mit dem man die Stadt erkunden kann. Oder auch einen Hauch von Hollywood. Stars wie Sandra Bullock trifft man hier gerne.

Nichts wie hin Arrangements (inkl. An- und Abreise, Inlands­ flügen, Hotels etc.) können beim Schweizer Flusskreuzfahrt-Spezialisten gebucht werden. Reisedauer: 15 Tage. www.mittelthurgau.ch

Herzstück von New Orleans ist die Bourbon Street.

Das French Quarter in der Dämmerung.

Die Trams nennt man in Louisiana «Streetcars».

Fotos: Christian Heeb/laif, mauritius images, Getty Images

Jambalaya ist ein beliebtes Gericht, das für die kreolische sowie die Cajun-Küche in Louisiana steht. Dabei wird Langkornreis mit Fisch oder Meeresfrüchten, Fleisch, Wurst und Gemüse geschmort. Gewürzt wird es mit der sogenannten «Heiligen Dreifaltigkeit», bestehend aus Zwiebeln, Gemüsepaprika und Staudensellerie. Tabasco- oder Chilisaucen verleihen dem Jambalaya die gewünschte Schärfe, aber auch eine leicht säuerliche Geschmacksrichtung. Unbedingt probieren!

Rund 600 000 Fans besuchen jährlich das ehemalige Anwesen von Elvis Presley.

Am bekanntesten ist New Orleans freilich für den Jazz.


REISEN  Mississippi

TYPISCH

Jambalaya

Typisches SüdstaatenHaus in New Orleans.

BEQUEM

Hop-on / Hop-off

Legt die American Queen in einer Stadt an, lässt sich diese leicht erkunden. Busse fahren viertel- oder halbstündlich über festgelegte Routen an den Sehenswürdigkeiten vorbei. Man kann nach Lust und Laune ein- und aussteigen, ein Stück zu Fuss gehen, irgendwo einen Kaffee trinken oder einen längeren Blick in eine Galerie werfen. Bloss den letzten Bus nicht verpassen, die American Queen legt ab, wenn die Orgelpfeifen ertönen! 8  Frühling 2018 | REISEN

chen ­Vicksburg. Hier füllten Arbeiter 1894 die ersten Coca-Cola-Flaschen ab. Oder in Baton Rouge. In der Hauptstadt Louisia­ nas fanden 1862 die blutigen Auseinan­ dersetzungen zwischen Unions- und Süd­ staatentruppen statt. Die Nachwirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861– 1865) sind gar bis heute spürbar: Zuletzt kam es zu Auseinandersetzungen wegen Statuen von damaligen Sklavenbefürwor­ tern, welche entfernt werden sollen. Doch eine Reise durch die Südstaaten weckt auch Erinnerungen an Filmklassi­ ker wie «Fackeln im Sturm» (1985) oder natürlich «Vom Winde verweht» aus dem Jahr 1939 – die grosszügigen Herrschafts­ villen ehemaliger Baumwollbarone in Louisiana erscheinen wie wahr geworde­ ne Hollywood-Kulissen. Ein Paradebei­ spiel eines solchen Herrschaftshauses mit grossen Säulen und weiten Balkonen: das Nottoway Plantation House in White Cast­ le, Louisiana – mit 4900 Quadratmetern das grösste seiner Art. Beim Rundgang fühlt man sich beinahe selbst wie Scarlett O’Hara oder Rhett Butler.

New Orleans – das Highlight Ziel und Highlight der geschichtsträchti­ gen Reise ist jedoch New Orleans. Wir sitzen im Innenhof des bekannten Restau­ rants The Court of Two Sisters beim mor­ gendlichen Brunch und lauschen einer Jazzband. Etwas anderes käme in der Ge­ burtstadt des Jazz auch kaum in Frage. Das Gute: In New Orleans muss man sich

daher auch nicht zwingend die Nächte um die Ohren schlagen, um guten Jazz zu hö­ ren. In der berühmten Bourbon Street des Altstadtviertels French Quarter jammen die Bands rund um die Uhr. Und Namen wie Louis Armstrong, der kürzlich ver­ storbene Fats Domino, Buddy Bolan oder die legendäre Mahalia Jackson haben die musikalische Latte hoch gelegt – keine der Bands möchte ihre Jazz-Helden enttäu­ schen, so scheint es. Ein Grund für die musikalische Seele der Satdt: die Besiedlungsgeschichte der heutigen Metropole. Am Anfang standen die Natchez-Indianer, es folgten Franzo­ sen, Spanier, Engländer und vom Norden her die heutigen Kanadier. Zudem war der Sklavenhandel weit verbreitet. Dieser Völ­ kermix führte Anfang des 20. Jahrhun­ derts zur Herausbildung des Jazz, der – vereinfacht gesagt – ein Mix aus europä­ isch-amerikanischen Stilen und afrikani­ schen Rhythmen ist. Doch: New Orleans ist nicht nur das Vieux Carré und Jazz, es hat viel mehr zu bieten. Etwa ein 150 Jahre altes Tram, mit dem man die Stadt erkunden kann. Oder auch einen Hauch von Hollywood. Stars wie Sandra Bullock trifft man hier gerne.

Nichts wie hin Arrangements (inkl. An- und Abreise, Inlands­ flügen, Hotels etc.) können beim Schweizer Flusskreuzfahrt-Spezialisten gebucht werden. Reisedauer: 15 Tage. www.mittelthurgau.ch

Herzstück von New Orleans ist die Bourbon Street.

Das French Quarter in der Dämmerung.

Die Trams nennt man in Louisiana «Streetcars».

Fotos: Christian Heeb/laif, mauritius images, Getty Images

Jambalaya ist ein beliebtes Gericht, das für die kreolische sowie die Cajun-Küche in Louisiana steht. Dabei wird Langkornreis mit Fisch oder Meeresfrüchten, Fleisch, Wurst und Gemüse geschmort. Gewürzt wird es mit der sogenannten «Heiligen Dreifaltigkeit», bestehend aus Zwiebeln, Gemüsepaprika und Staudensellerie. Tabasco- oder Chilisaucen verleihen dem Jambalaya die gewünschte Schärfe, aber auch eine leicht säuerliche Geschmacksrichtung. Unbedingt probieren!

Rund 600 000 Fans besuchen jährlich das ehemalige Anwesen von Elvis Presley.

Am bekanntesten ist New Orleans freilich für den Jazz.


REISEN  Kreuzfahrten

Publireportage

Travel-Pinboard MIT DEM MIETWAGEN

KLASSISCH kann jeder. Diese Schiffe bieten NEUES! In der Kreuzfahrtindustrie steht nichts still. Im Gegenteil – die Konkurrenz ist gross, Innovationen und neue Angebote schiessen wie Pilze aus dem Boden.

Gross, grösser, riesig: Die «Symphony of the Seas» von Royal Caribbean Int. löst ihre Schwester «Harmony of the Seas» als grösstes Kreuzfahrtschiff der Welt ab. Mit 28 Passagierkabinen mehr an Bord kann der schwimmende Koloss über 6300 Passagiere beherbergen. Die erste und einzige Saison im Mittelmeer findet von April bis Oktober 2018 statt und startet mit Fahrten ab Barcelona. Danach gehts für zukünftige Reisen in die Karibik. www.royalcaribbean.com

Free-WiFi für alle! Bei Norwegian Cruise Line (NCL) gibt es ab sofort 60 Minuten kostenlosen Internet-Zugang an Bord. Die Reederei ist damit die erste Volumenmarkt-Reederei, die allen Passagieren kostenlosen InternetZugang gewährt. Im Sommer 2018 positioniert die NCL fünf Schiffe in Europa: Die «Norwegian Breakaway» wird ab Warnemünde zu neuntägi10  Frühling 2018 | REISEN

gen Kreuzfahrten nach Skandi­ navien und Russland aufbrechen. Die «Jade» nimmt ihre Gäste ab Hamburg mit auf unterschiedliche Routen nach Norwegen, Island und zum Nordkap sowie zu den Britischen Inseln. Im Mittelmeer unterwegs sind die «Epic» ab Barcelona und Rom (Civitavecchia), die «Spirit» ab Rom und die «Star» ab Venedig. www.ncl.com

Lounge-Abende unter Wasser Im Sommer lässt die französische Reederei Ponant ihre ersten beiden Schiffe der Explorer-Serie zu Wasser. 2019 folgen dann zwei weitere baugleiche Schwesterschiffe. Höhepunkt der mit insgesamt 92 Kabinen ausgestatteten «Le Lapérouse» sowie der neuen «Le Champlain» ist die atemberaubende Unterwasserlounge «Blue Eye», aus der die Passagiere die Unterwasserwelt durch grosse Fenster beobachten können, während sie Cocktails geniessen und entspannen. www.ponant.com

Aidas Nova setzt auf Erdgas Das neue Aida-Kreuzfahrtschiff, das im Dezember Premiere feiert, wird weltweit das erste sein, das komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Damit wird die «Nova» umweltfreundlicher als ihre Schwesterschiffe. Doch es gibt noch weitere Neuerungen: Während die derzeitigen AidaFlaggschiffe «Prima» und «Perla» über 1647 Kabinen verfügen, hat das neue Flottenmitglied rund 2500 im Angebot. Erstmals gibt es zudem Familien- und Einzel­kabinen mit Balkon. Geplant sind 17 Restaurants und 23 Bars. Nach der Fertigstellung nimmt sie Kurs auf die Kanaren. www.aida.ch

Rock und Blues Vom 22. bis 29. September geht die erfolgreiche «Rock & Blues Cruise» in die siebte Runde. Gemeinsam mit internationalen und nationalen Künstlern kreuzen die Gäste ab Venedig über Kotor (Montenegro) in Richtung griechi-

sche Inseln. Unter den Bands sind etwa Manfred Mann’s Earth Band, die Powertruppe Al McKay’s «Earth Wind & Fire Experience»   sowie Marla Glen, Philipp Fankhauser, Marc Sway und Stefanie Heinzmann. www.musiccruise.ch

Cartoon-Stars mit an Bord «Cartoon Network Wave» heisst das Kreuzfahrtschiff, das Ende 2018 erstmals in See stechen soll. Es handelt sich dabei um die «Pacific Jewel» der britisch-ame­ rikanischen Carnival Corporation. Das Projekt ist eine Kooperation der Oceanic Group und dem amerikanischen Medienkonzern Turner. Das Schiff mit Platz für 2000 Passagiere soll im Stil eines Themenparks aufgebaut sein und komplett auf bekannte und beliebte Cartoon-Charaktere aus dem TV ausgerichtet sein. Los geht es ab Singapur in Richtung Malaysia, Thailand, China, Taiwan, Südkorea, Australien und Japan. www.turner.com

Besuch bei Mickey Mouse in Paris

Die grüne Insel strahlt eine ganz eigene Mystik aus, wenn grau-blaue Wolken den Himmel überziehen und gleichzeitig goldene Sonnenstrahlen die dunkle Decke durchdringen. Entdecken Sie Irland auf einer Mietwagenrundreise. Der Besuch von Dublin, der «Ring of Kerry» und die «Cliffs of Moher» sind einige der Highlights. 8 Tage/7 Nächte Rundreise «Southern Dream» inkl. Direktflug ab/bis Zürich, Mietwagen Kat. Economy und 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels mit Frühstück, z.B. am 30.6.18 ab 995 Franken pro Person. hotelplan.ch/o-121134

Ob als Tagesausflug ab Paris oder mit Übernachtung in einem der Resort-Hotels - das märchenhafte Disneyland® Paris ist immer einen Besuch wert. Fünf Themenländer entführen die Gäste in eine Fantasiewelt voller Abenteuer, Märchen und Wildwest-Romantik. 2 Nächte in der Disney’s Sequoia Lodge*** im Stil einer amerikanischen Nationalparklodge, inkl. Flug ab Basel, Frühstück und Eintrittstickets in den Disneyland® Park sowie die Walt Disney Studios® z.B. am 13.4.18 ab 685 Franken pro Person.  hotelplan.ch/h-31285

KOH SAMUI IM SOMMER

Harley fahren auf der Route 66

Inselparadies im Golf von Thailand

Erfüllen Sie sich den lang gehegten Traum vom American Spirit. Durchqueren Sie die Weiten der Prärie und die landschaftlich unvergleichlich schönen Nationalparks auf der legendären Route 66. Wie im Road Movie «Easy Rider» selbstverständlich auf einer Harley Davidson. 15 Tage/14 Nächte deutschsprachige, garantierte Gruppenreise ab Chicago/bis Los Angeles, inkl. 14 Übernachtungen in Mittelklassehotels in einer Lodge mit Frühstück & Motorrad inkl. unbegrenzter Meilen, z.B. am 16.8.18 ab 5’250 Franken pro Person.  hotelplan.ch/o-116494

Koh Samui wurde in den 1970er Jahren von westlichen Aussteigern entdeckt und avancierte schnell zu einer der beliebtesten Ferienziele Asiens. Die Temperaturen liegen hier das ganze Jahr über 30 Grad und auch das Wasser wird selten kühler als 28 Grad. Traumhaft weisse Sandstrände und malerische Buchten warten darauf, entdeckt zu werden. 1 Woche im Paradise Beach Resort ***(*) inkl. Flug ab Zürich über Dubai und Frühstück, z.B. am 3.6.18 ab 1’373 Franken pro Person.  hotelplan.ch/h-3865

SCHLAGERWELLE

Fotos: mauritius images

Rekordschiff für 6300 Passagiere

PARIS KOMBI MIT DISNEYLAND

Irland individuell

USA

Text Erna Jonsdottir

Was gibt es zu entdecken, wo warten die schönsten Reiseziele? Unser Hotelplan Travel-Pinboard zeigt, was Sie in den nächsten Monaten nicht verpassen dürfen.

PAROS

Mit Beatrice Egli auf Kreuzfahrt

Neues Ferienziel in Griechenland

Das Geheimnis ist gelüftet: Beatrice Egli ist der Surprise Act bei der ersten Schlagerwelle, der Kreuzfahrt für alle Schlagerfreunde! Seien Sie dabei und erleben Sie vom 16. – 21.4.18 täglich Konzerte mit ihr und weiteren bekannten Stars wie DJ Ötzi, Fantasy, Die jungen Zillertaler, Vincent Gross und vielen mehr an Bord der Celestyal Olympia. Es erwarten Sie tolle Stimmung, ein abwechslungsreiches Programm, kulinarische Köstlichkeiten und eine familiäre Atmosphäre. Das Reiseprogramm «Ab in den Süden» führt von Italien nach Griechenland und wieder zurück nach Italien. Somit erleben Sie Korfu, Zakynthos, Catania in Sizilien und Bari in nur 6 Tagen – 690 Franken pro Person.  kreuzfahrten.hotelplan.ch

Paros ist mit ca. 165 km2 eine der grösseren Inseln der Kykladen und verzaubert mit über 30 Stränden und schönen Wanderwegen. Während sich im Hauptort Parikia das Leben in den Bars und Restaurants abspielt, geht es in Naoussa und Lefkes ruhiger zu. Die zahlreichen Strände um Parikia und Naoussa sind sowohl für Wassersportler, Ruhesuchende als auch Familien ideal. 1 Woche im Archipelagos Resort Hotel & Spa****(*) inkl. Flug ab Zürich via Athen und Frühstück, z.B. am 31.5.18 ab 649 Franken pro Person. hotelplan.ch/h-7950

REISEN | Frühling  2018  11


REISEN  Kreuzfahrten

Publireportage

Travel-Pinboard MIT DEM MIETWAGEN

KLASSISCH kann jeder. Diese Schiffe bieten NEUES! In der Kreuzfahrtindustrie steht nichts still. Im Gegenteil – die Konkurrenz ist gross, Innovationen und neue Angebote schiessen wie Pilze aus dem Boden.

Gross, grösser, riesig: Die «Symphony of the Seas» von Royal Caribbean Int. löst ihre Schwester «Harmony of the Seas» als grösstes Kreuzfahrtschiff der Welt ab. Mit 28 Passagierkabinen mehr an Bord kann der schwimmende Koloss über 6300 Passagiere beherbergen. Die erste und einzige Saison im Mittelmeer findet von April bis Oktober 2018 statt und startet mit Fahrten ab Barcelona. Danach gehts für zukünftige Reisen in die Karibik. www.royalcaribbean.com

Free-WiFi für alle! Bei Norwegian Cruise Line (NCL) gibt es ab sofort 60 Minuten kostenlosen Internet-Zugang an Bord. Die Reederei ist damit die erste Volumenmarkt-Reederei, die allen Passagieren kostenlosen InternetZugang gewährt. Im Sommer 2018 positioniert die NCL fünf Schiffe in Europa: Die «Norwegian Breakaway» wird ab Warnemünde zu neuntägi10  Frühling 2018 | REISEN

gen Kreuzfahrten nach Skandi­ navien und Russland aufbrechen. Die «Jade» nimmt ihre Gäste ab Hamburg mit auf unterschiedliche Routen nach Norwegen, Island und zum Nordkap sowie zu den Britischen Inseln. Im Mittelmeer unterwegs sind die «Epic» ab Barcelona und Rom (Civitavecchia), die «Spirit» ab Rom und die «Star» ab Venedig. www.ncl.com

Lounge-Abende unter Wasser Im Sommer lässt die französische Reederei Ponant ihre ersten beiden Schiffe der Explorer-Serie zu Wasser. 2019 folgen dann zwei weitere baugleiche Schwesterschiffe. Höhepunkt der mit insgesamt 92 Kabinen ausgestatteten «Le Lapérouse» sowie der neuen «Le Champlain» ist die atemberaubende Unterwasserlounge «Blue Eye», aus der die Passagiere die Unterwasserwelt durch grosse Fenster beobachten können, während sie Cocktails geniessen und entspannen. www.ponant.com

Aidas Nova setzt auf Erdgas Das neue Aida-Kreuzfahrtschiff, das im Dezember Premiere feiert, wird weltweit das erste sein, das komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Damit wird die «Nova» umweltfreundlicher als ihre Schwesterschiffe. Doch es gibt noch weitere Neuerungen: Während die derzeitigen AidaFlaggschiffe «Prima» und «Perla» über 1647 Kabinen verfügen, hat das neue Flottenmitglied rund 2500 im Angebot. Erstmals gibt es zudem Familien- und Einzel­kabinen mit Balkon. Geplant sind 17 Restaurants und 23 Bars. Nach der Fertigstellung nimmt sie Kurs auf die Kanaren. www.aida.ch

Rock und Blues Vom 22. bis 29. September geht die erfolgreiche «Rock & Blues Cruise» in die siebte Runde. Gemeinsam mit internationalen und nationalen Künstlern kreuzen die Gäste ab Venedig über Kotor (Montenegro) in Richtung griechi-

sche Inseln. Unter den Bands sind etwa Manfred Mann’s Earth Band, die Powertruppe Al McKay’s «Earth Wind & Fire Experience»   sowie Marla Glen, Philipp Fankhauser, Marc Sway und Stefanie Heinzmann. www.musiccruise.ch

Cartoon-Stars mit an Bord «Cartoon Network Wave» heisst das Kreuzfahrtschiff, das Ende 2018 erstmals in See stechen soll. Es handelt sich dabei um die «Pacific Jewel» der britisch-ame­ rikanischen Carnival Corporation. Das Projekt ist eine Kooperation der Oceanic Group und dem amerikanischen Medienkonzern Turner. Das Schiff mit Platz für 2000 Passagiere soll im Stil eines Themenparks aufgebaut sein und komplett auf bekannte und beliebte Cartoon-Charaktere aus dem TV ausgerichtet sein. Los geht es ab Singapur in Richtung Malaysia, Thailand, China, Taiwan, Südkorea, Australien und Japan. www.turner.com

Besuch bei Mickey Mouse in Paris

Die grüne Insel strahlt eine ganz eigene Mystik aus, wenn grau-blaue Wolken den Himmel überziehen und gleichzeitig goldene Sonnenstrahlen die dunkle Decke durchdringen. Entdecken Sie Irland auf einer Mietwagenrundreise. Der Besuch von Dublin, der «Ring of Kerry» und die «Cliffs of Moher» sind einige der Highlights. 8 Tage/7 Nächte Rundreise «Southern Dream» inkl. Direktflug ab/bis Zürich, Mietwagen Kat. Economy und 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels mit Frühstück, z.B. am 30.6.18 ab 995 Franken pro Person. hotelplan.ch/o-121134

Ob als Tagesausflug ab Paris oder mit Übernachtung in einem der Resort-Hotels - das märchenhafte Disneyland® Paris ist immer einen Besuch wert. Fünf Themenländer entführen die Gäste in eine Fantasiewelt voller Abenteuer, Märchen und Wildwest-Romantik. 2 Nächte in der Disney’s Sequoia Lodge*** im Stil einer amerikanischen Nationalparklodge, inkl. Flug ab Basel, Frühstück und Eintrittstickets in den Disneyland® Park sowie die Walt Disney Studios® z.B. am 13.4.18 ab 685 Franken pro Person.  hotelplan.ch/h-31285

KOH SAMUI IM SOMMER

Harley fahren auf der Route 66

Inselparadies im Golf von Thailand

Erfüllen Sie sich den lang gehegten Traum vom American Spirit. Durchqueren Sie die Weiten der Prärie und die landschaftlich unvergleichlich schönen Nationalparks auf der legendären Route 66. Wie im Road Movie «Easy Rider» selbstverständlich auf einer Harley Davidson. 15 Tage/14 Nächte deutschsprachige, garantierte Gruppenreise ab Chicago/bis Los Angeles, inkl. 14 Übernachtungen in Mittelklassehotels in einer Lodge mit Frühstück & Motorrad inkl. unbegrenzter Meilen, z.B. am 16.8.18 ab 5’250 Franken pro Person.  hotelplan.ch/o-116494

Koh Samui wurde in den 1970er Jahren von westlichen Aussteigern entdeckt und avancierte schnell zu einer der beliebtesten Ferienziele Asiens. Die Temperaturen liegen hier das ganze Jahr über 30 Grad und auch das Wasser wird selten kühler als 28 Grad. Traumhaft weisse Sandstrände und malerische Buchten warten darauf, entdeckt zu werden. 1 Woche im Paradise Beach Resort ***(*) inkl. Flug ab Zürich über Dubai und Frühstück, z.B. am 3.6.18 ab 1’373 Franken pro Person.  hotelplan.ch/h-3865

SCHLAGERWELLE

Fotos: mauritius images

Rekordschiff für 6300 Passagiere

PARIS KOMBI MIT DISNEYLAND

Irland individuell

USA

Text Erna Jonsdottir

Was gibt es zu entdecken, wo warten die schönsten Reiseziele? Unser Hotelplan Travel-Pinboard zeigt, was Sie in den nächsten Monaten nicht verpassen dürfen.

PAROS

Mit Beatrice Egli auf Kreuzfahrt

Neues Ferienziel in Griechenland

Das Geheimnis ist gelüftet: Beatrice Egli ist der Surprise Act bei der ersten Schlagerwelle, der Kreuzfahrt für alle Schlagerfreunde! Seien Sie dabei und erleben Sie vom 16. – 21.4.18 täglich Konzerte mit ihr und weiteren bekannten Stars wie DJ Ötzi, Fantasy, Die jungen Zillertaler, Vincent Gross und vielen mehr an Bord der Celestyal Olympia. Es erwarten Sie tolle Stimmung, ein abwechslungsreiches Programm, kulinarische Köstlichkeiten und eine familiäre Atmosphäre. Das Reiseprogramm «Ab in den Süden» führt von Italien nach Griechenland und wieder zurück nach Italien. Somit erleben Sie Korfu, Zakynthos, Catania in Sizilien und Bari in nur 6 Tagen – 690 Franken pro Person.  kreuzfahrten.hotelplan.ch

Paros ist mit ca. 165 km2 eine der grösseren Inseln der Kykladen und verzaubert mit über 30 Stränden und schönen Wanderwegen. Während sich im Hauptort Parikia das Leben in den Bars und Restaurants abspielt, geht es in Naoussa und Lefkes ruhiger zu. Die zahlreichen Strände um Parikia und Naoussa sind sowohl für Wassersportler, Ruhesuchende als auch Familien ideal. 1 Woche im Archipelagos Resort Hotel & Spa****(*) inkl. Flug ab Zürich via Athen und Frühstück, z.B. am 31.5.18 ab 649 Franken pro Person. hotelplan.ch/h-7950

REISEN | Frühling  2018  11


REISEN  Kurztrips

Kurztrips  REISEN

Mord, Lebensfreude und GENUSS In der südwestfranzösischen Region Périgord wird gerne geschlemmt. Daneben punktet die Region mit viel mittelalterlichem Charme an verschlungenen Flüssen.

K Grachten, Kunst und

Die Burg Castelnaud thront hoch über dem Fluss Dordogne.

EINE BERÜHMTE SPIONIN

12  Frühling 2018 | REISEN

H

Nichts wie hin Hinkommen: Flug nach Amsterdam und von dort weiter mit dem Zug. Übernachten: Einfach, aber mit einem gehörigen Gruselfaktor schläft es sich im Tänzerin, Spionin, Prostituierte: Die Alibi Hostel. Das Hotel wurde im ehemaligen ­be­rüchtigte Mata Hari kam aus Leeuwarden. Gefängnis eingerichtet, inklusive Gittern und Stahltüren. www.alibihostel.nl Hundert Kunstprojekte in Stadt und Essen: In der ehemaligen Post befindet sich Umland realisiert. Ein Hauptanliegen der das Plaza Hotel, in der imposanten SchalterOrganisatoren dabei: der künstlerische halle ein Grand Café. www.post-plaza.nl

Nichts wie hin Hinkommen: Der nächste Flughafen mit Direktflügen aus der Schweiz ist Bordeaux, von dort geht es mit einem Mietwagen weiter. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte von Zürich einen ganzen Tag einrechnen. www.dordogne-perigord-tourisme.fr

Die Dänen wissen, wie man das Leben geniesst. Kopenhagen ist die Hauptstadt des Hygge, der Kunst der Gemütlichkeit.

Umgang mit Pro­blemen der Gegenwart – Nachhaltigkeit, Armut und aussterbende Dörfer. Ein Programmhöhepunkt ist zudem die Ausstellung über Margaretha Geertruida Zelle, besser bekannt unter dem Künstlernamen Mata Hari. Die Tänzerin, Kurtisane und Doppelagentin wurde im beschaulichen Leeuwarden geboren.

Fotos: Getty Images, mauritius images

F

aufgetischt. Kurzum: Das Périgord ist eine Genussregion für Schleckmäuler und Liebhaber malerischer Landschaften gleichermassen. Zu empfehlen sind zudem die farbenfrohen Wochenmärkte und die steinzeitlichen Malereien in der berühmten Höhle von Lascaux.

HYGGE in Kopenhagen

Leeuwarden in den Niederlanden kommt dieses Jahr ganz gross raus: Die unbekannte Stadt ist Kulturhauptstadt Europas 2018. ür die Region Friesland im Norden der Niederlande ist 2018 ein grosses Jahr. Denn: Deren Hauptort Leeuwarden ist zusammen mit Valletta (Hauptstadt Maltas) die europäische Kulturhauptstadt des laufenden Jahres. Das Problem: Leeuwarden? Kaum jemand ausserhalb der Niederlande kennt den 100 000-Seelen-Ort. Dabei ist das mittelalterliche Bijoux ein perfekter Ersatz für das überlaufene Amsterdam. Niedrige Backsteinhäuschen, unzählige Grachten (Wasserkanäle) und eine wahr gewordene Modelleisenbahn-Idylle sind hier genauso zu finden wie in der holländischen Metropole. Man munkelt gar, dass Leeuwardens «De kleine Kerkstraat» die charmanteste Einkaufsstrasse des Landes sei. Unter dem Motto «iepen mienskip» (offene Gemeinschaft) werden in diesem Jahr mehrere

rimi- und Frankreichfans lieben die Romane um den Dorfpolizisten Bruno Courrèges im beschaulichen Périgord. Im April erscheint nun der 10. Fall «Revanche» des schottischen Schriftstellers Martin Walker, der die Region im Südwesten Frankreichs zu seiner Heimat auserkoren hat. Mittelalterliche Dörfer, trutzige Burgen und verschlungene Flusslandschaften vermitteln einen zeitlosen Charme. Bekannt ist das Périgord zudem für seine kulinarischen Spezialitäten: Die schwarzen Trüffel der Region zählen zu den besten der Welt. Obendrein werden lokaler Wein, Ziegenkäse, Entenbraten oder Foie gras

ygge ist derzeit DIE LebensErwärmen kann man sich in den vielen einstellung zum Glücklichguten Cafés und Restaurants mit nor­ sein. Der dänische Mix aus discher Küche. Die besten Smørrebrød, gemütlichem Beisammensein, Achtsamkeit und Laissez-faire-Stimmung wird momentan in ganz Europa kopiert – besser man geniesst das Original in Kopenhagen. Besonders im Winter setzt man in der dänischen Hauptstadt alles daran, die Kälte mit Gemütlichkeit zu vertreiben. Sehr witzig ist die Aktion «CopenHot»: ein offener schwimmender Hotpot für fünf Personen, mit dem man im Hafen Schaut schon richtig hyggelig aus: Der abendlich rumschippern kann. Innerlich beleuchtete Nyhavn in Kopenhagen.

­ änemarks kreative Sandwiches, gibt es D derzeit im Restaurant Aamann's 1921, das letztes Jahr eröffnet wurde. Ein HyggeGenuss-Traum sind auch die Markthallen «Torvehallerne» mit internationalen Foodständen.

Nichts wie hin Hinkommen: Mehrere Airlines fliegen von der Schweiz direkt nach Kopenhagen. Zur Besichtigung der Stadt lohnt sich die CopenhagenCard mit freiem Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten und Gratis-ÖV (ab 53 Euro). www.visitcopenhagen.com; www.visitdenmark.de REISEN | Frühling  2018  13


REISEN  Kurztrips

Kurztrips  REISEN

Mord, Lebensfreude und GENUSS In der südwestfranzösischen Region Périgord wird gerne geschlemmt. Daneben punktet die Region mit viel mittelalterlichem Charme an verschlungenen Flüssen.

K Grachten, Kunst und

Die Burg Castelnaud thront hoch über dem Fluss Dordogne.

EINE BERÜHMTE SPIONIN

12  Frühling 2018 | REISEN

H

Nichts wie hin Hinkommen: Flug nach Amsterdam und von dort weiter mit dem Zug. Übernachten: Einfach, aber mit einem gehörigen Gruselfaktor schläft es sich im Tänzerin, Spionin, Prostituierte: Die Alibi Hostel. Das Hotel wurde im ehemaligen ­be­rüchtigte Mata Hari kam aus Leeuwarden. Gefängnis eingerichtet, inklusive Gittern und Stahltüren. www.alibihostel.nl Hundert Kunstprojekte in Stadt und Essen: In der ehemaligen Post befindet sich Umland realisiert. Ein Hauptanliegen der das Plaza Hotel, in der imposanten SchalterOrganisatoren dabei: der künstlerische halle ein Grand Café. www.post-plaza.nl

Nichts wie hin Hinkommen: Der nächste Flughafen mit Direktflügen aus der Schweiz ist Bordeaux, von dort geht es mit einem Mietwagen weiter. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte von Zürich einen ganzen Tag einrechnen. www.dordogne-perigord-tourisme.fr

Die Dänen wissen, wie man das Leben geniesst. Kopenhagen ist die Hauptstadt des Hygge, der Kunst der Gemütlichkeit.

Umgang mit Pro­blemen der Gegenwart – Nachhaltigkeit, Armut und aussterbende Dörfer. Ein Programmhöhepunkt ist zudem die Ausstellung über Margaretha Geertruida Zelle, besser bekannt unter dem Künstlernamen Mata Hari. Die Tänzerin, Kurtisane und Doppelagentin wurde im beschaulichen Leeuwarden geboren.

Fotos: Getty Images, mauritius images

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aufgetischt. Kurzum: Das Périgord ist eine Genussregion für Schleckmäuler und Liebhaber malerischer Landschaften gleichermassen. Zu empfehlen sind zudem die farbenfrohen Wochenmärkte und die steinzeitlichen Malereien in der berühmten Höhle von Lascaux.

HYGGE in Kopenhagen

Leeuwarden in den Niederlanden kommt dieses Jahr ganz gross raus: Die unbekannte Stadt ist Kulturhauptstadt Europas 2018. ür die Region Friesland im Norden der Niederlande ist 2018 ein grosses Jahr. Denn: Deren Hauptort Leeuwarden ist zusammen mit Valletta (Hauptstadt Maltas) die europäische Kulturhauptstadt des laufenden Jahres. Das Problem: Leeuwarden? Kaum jemand ausserhalb der Niederlande kennt den 100 000-Seelen-Ort. Dabei ist das mittelalterliche Bijoux ein perfekter Ersatz für das überlaufene Amsterdam. Niedrige Backsteinhäuschen, unzählige Grachten (Wasserkanäle) und eine wahr gewordene Modelleisenbahn-Idylle sind hier genauso zu finden wie in der holländischen Metropole. Man munkelt gar, dass Leeuwardens «De kleine Kerkstraat» die charmanteste Einkaufsstrasse des Landes sei. Unter dem Motto «iepen mienskip» (offene Gemeinschaft) werden in diesem Jahr mehrere

rimi- und Frankreichfans lieben die Romane um den Dorfpolizisten Bruno Courrèges im beschaulichen Périgord. Im April erscheint nun der 10. Fall «Revanche» des schottischen Schriftstellers Martin Walker, der die Region im Südwesten Frankreichs zu seiner Heimat auserkoren hat. Mittelalterliche Dörfer, trutzige Burgen und verschlungene Flusslandschaften vermitteln einen zeitlosen Charme. Bekannt ist das Périgord zudem für seine kulinarischen Spezialitäten: Die schwarzen Trüffel der Region zählen zu den besten der Welt. Obendrein werden lokaler Wein, Ziegenkäse, Entenbraten oder Foie gras

ygge ist derzeit DIE LebensErwärmen kann man sich in den vielen einstellung zum Glücklichguten Cafés und Restaurants mit nor­ sein. Der dänische Mix aus discher Küche. Die besten Smørrebrød, gemütlichem Beisammensein, Achtsamkeit und Laissez-faire-Stimmung wird momentan in ganz Europa kopiert – besser man geniesst das Original in Kopenhagen. Besonders im Winter setzt man in der dänischen Hauptstadt alles daran, die Kälte mit Gemütlichkeit zu vertreiben. Sehr witzig ist die Aktion «CopenHot»: ein offener schwimmender Hotpot für fünf Personen, mit dem man im Hafen Schaut schon richtig hyggelig aus: Der abendlich rumschippern kann. Innerlich beleuchtete Nyhavn in Kopenhagen.

­ änemarks kreative Sandwiches, gibt es D derzeit im Restaurant Aamann's 1921, das letztes Jahr eröffnet wurde. Ein HyggeGenuss-Traum sind auch die Markthallen «Torvehallerne» mit internationalen Foodständen.

Nichts wie hin Hinkommen: Mehrere Airlines fliegen von der Schweiz direkt nach Kopenhagen. Zur Besichtigung der Stadt lohnt sich die CopenhagenCard mit freiem Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten und Gratis-ÖV (ab 53 Euro). www.visitcopenhagen.com; www.visitdenmark.de REISEN | Frühling  2018  13


REISEN  Kurztrips

Kurztrips  REISEN

Vulkanisches WELLNESS

Kirschblüten und SCHINKEN

Das Thermenland in der österreichischen Steiermark bietet Kunst und Entspannung. Hier vermischt sich vulkanisches Wasser mit Hundertwasser.

Die Extremadura in Spanien bietet nicht nur mediterrane Gaumenfreuden, s­ ondern auch einen Hauch von Japan-Feeling. schrieben haben. An die 200 verschiedene Arten werden hier angebaut. Den Farbenund Duftrausch erlebt man am besten bei einer ausgiebigen Wanderung: Durch das malerische Tal ziehen sich gut ausgeschilderte Wege für Anfänger wie Profis. Auch kulinarisch hat die Region so einiges zu bieten. In den Eichenwäldern der Extremadura suhlen sich etwa Spaniens berühmte schwarze Schweine, aus denen der teure Schinken Jamón Ibérico hergestellt wird. Manche bezeichnen ihn als den besten Schinken der Welt.

Blick über Trujillo in der autonomen Region Extremadura.

Nichts wie hin Hinkommen: Zur Erkundung der Region empfiehlt sich ein Miet­wagen. Vom Flughafen Madrid sind es etwa drei Stunden. Auf dem Weg kann man in der von der Unesco ausgezeichneten Stadt Avila einen Stopp einlegen. Auch ist das berühmte Salamanca nicht weit vom Tal entfernt. 14  Frühling 2018 | REISEN

F Elba ist mit ihren 224 km2 Fläche die drittgrösste Insel Italiens.

ELBA vom

Winde verweht Die kleine Mittelmeerinsel mit dem Segelschiff umrunden. Ein Abenteuer für die ganze Familie.

S

egeln ist nur etwas für erfahrene Seebären? Garantiert nicht. Auf der Sundowner von Skipper Jochen lernen Eltern und Kinder innert kürzester Zeit, was Luv, Lee, Steuerbord und Backbord bedeuten und was genau eine Winsch ist. Während einer Woche segelt der erfahrene Käpt'n mit seinen Gästen rund um Elba. Spannend wird es, wenn er von seinen Abenteuern auf hoher See erzählt oder über die Geschichte der kleinen italienischen Insel berichtet. Immerhin war Napoleon einmal für neun Monate Kaiser von Elba! Eine vorgegebene Route gibt es bei diesem Törn nicht. Die Natur bzw. der Wind bestimmt, wie gut man jeweils vorwärtskommt. Zudem laden unterwegs immer wieder schmucke Buchten mit tiefblauem Wasser und schönen Sandstränden zum Baden und Verweilen ein. Jeden Abend legt man in einem anderen Hafen an und kann die romantischen Dörfer der Insel erkunden. In den vielen kleinen Cafés und Restaurants wird der Gaumen mit lokalen Spezialitäten und viel Gelato verwöhnt.

Nichts wie hin Entspannung mit Stil: Aussenbereich des Rogner Bad Blumau in der Steiermark.

Mit der Swiss direkt von Zürich nach Graz oder alternativ die gleiche Strecke mit dem Zug in etwa 10 Stunden ohne Umsteigen. www.swiss.com; www.sbb.ch

Entdecken Sie die Arktis und Antarktis mit dem ersten Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen Antarktis, Südamerika, Spitzbergen, Grönland, Nordwest-Passage, Alaska, Inside-Passage Besuchen Sie unsere Vorträge über Arktis- und Antarktisreisen im März und April ganz in Ihrer Nähe: Zürich, Schaffhausen, Winterthur, Bern, Biel, Solothurn, St. Gallen, Appenzell, Glarus, Sarnen, Altdorf, Luzern, Windisch, Rheinfelden, Basel

Nichts wie hin Buchen: Segeltörns können beim Schweizer Aktivreisespezialisten Eurotrek gebucht werden. www.eurotrek.ch Übernachten: Wer bereits am Vortag mit Auto oder Flugzeug anreist, findet in der Hauptstadt Portoferraio eine Auswahl an Mittelklasse­ hotels, z. B. das Hotel Acquamarina. www.villaombrosa.it Essen: Mango-Eis in der Gelateria del Torre in Marciana Marina. Gegrillter Thunfisch in der Osteria Summertime in Capoliveri.

Möglichkeit zum Besuch verschiedener Weingüter. Als Auszeit vom Wellnessen empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher zu der biologischen Schokoladenfabrik Zotter, in der man nach Herzenslust schlemmen kann. Die Hauptstadt Graz bietet zudem italienische RenaissanceFülle und ein grosses Kulturangebot.

ANZEIGE

Fotos: Getty Images, mauritius images

E

s muss nicht immer Japan sein! Die Wucht der Kirschblüte kann man auch mitten in Europa erleben. Genauer: im westspanischen Valle del Jerte. Dort ­blühen in der zweiten Märzwoche etwa zwei Millionen Kirschbäume, welche die Hänge mit einem Meer aus Weiss und Rosa überziehen – der ideale Farb-Boost nach dem tristen Winterwetter. Das etwa 40 Kilometer lange Tal in der autonomen Region Extremadura ist gespickt mit kleinen Dörfchen, die sich ganz der Chriesi-Zucht ver-

rühling heisst Frühjahrsputz – warum eigentlich nicht auch für den Körper? Als Destination für einen «Refresh» nach der trägen Winterzeit hat sich das österreichische Thermenland in der Steiermark einen Namen gemacht. Vulkanische Hitze befeuert in dem hügeligen Land sechs Thermalbäder mit mineralreichem Wasser. Das berühmteste Mineralbad ist das Rogner Bad Blumau, das von dem skurrilen Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Ausser Wasserwärme bietet die Region Wander- und Velowege – auch durch das nahe Weinland mit der

Anmeldung Kundenabende www.glur.ch/veranstaltungen.html Information und Buchung www.glur.ch Spalenring 111 | CH - 4009 Basel Tel: +41 (0)61 205 94 94 reisen@glur.ch | www.glur.ch


REISEN  Kurztrips

Kurztrips  REISEN

Vulkanisches WELLNESS

Kirschblüten und SCHINKEN

Das Thermenland in der österreichischen Steiermark bietet Kunst und Entspannung. Hier vermischt sich vulkanisches Wasser mit Hundertwasser.

Die Extremadura in Spanien bietet nicht nur mediterrane Gaumenfreuden, s­ ondern auch einen Hauch von Japan-Feeling. schrieben haben. An die 200 verschiedene Arten werden hier angebaut. Den Farbenund Duftrausch erlebt man am besten bei einer ausgiebigen Wanderung: Durch das malerische Tal ziehen sich gut ausgeschilderte Wege für Anfänger wie Profis. Auch kulinarisch hat die Region so einiges zu bieten. In den Eichenwäldern der Extremadura suhlen sich etwa Spaniens berühmte schwarze Schweine, aus denen der teure Schinken Jamón Ibérico hergestellt wird. Manche bezeichnen ihn als den besten Schinken der Welt.

Blick über Trujillo in der autonomen Region Extremadura.

Nichts wie hin Hinkommen: Zur Erkundung der Region empfiehlt sich ein Miet­wagen. Vom Flughafen Madrid sind es etwa drei Stunden. Auf dem Weg kann man in der von der Unesco ausgezeichneten Stadt Avila einen Stopp einlegen. Auch ist das berühmte Salamanca nicht weit vom Tal entfernt. 14  Frühling 2018 | REISEN

F Elba ist mit ihren 224 km2 Fläche die drittgrösste Insel Italiens.

ELBA vom

Winde verweht Die kleine Mittelmeerinsel mit dem Segelschiff umrunden. Ein Abenteuer für die ganze Familie.

S

egeln ist nur etwas für erfahrene Seebären? Garantiert nicht. Auf der Sundowner von Skipper Jochen lernen Eltern und Kinder innert kürzester Zeit, was Luv, Lee, Steuerbord und Backbord bedeuten und was genau eine Winsch ist. Während einer Woche segelt der erfahrene Käpt'n mit seinen Gästen rund um Elba. Spannend wird es, wenn er von seinen Abenteuern auf hoher See erzählt oder über die Geschichte der kleinen italienischen Insel berichtet. Immerhin war Napoleon einmal für neun Monate Kaiser von Elba! Eine vorgegebene Route gibt es bei diesem Törn nicht. Die Natur bzw. der Wind bestimmt, wie gut man jeweils vorwärtskommt. Zudem laden unterwegs immer wieder schmucke Buchten mit tiefblauem Wasser und schönen Sandstränden zum Baden und Verweilen ein. Jeden Abend legt man in einem anderen Hafen an und kann die romantischen Dörfer der Insel erkunden. In den vielen kleinen Cafés und Restaurants wird der Gaumen mit lokalen Spezialitäten und viel Gelato verwöhnt.

Nichts wie hin Entspannung mit Stil: Aussenbereich des Rogner Bad Blumau in der Steiermark.

Mit der Swiss direkt von Zürich nach Graz oder alternativ die gleiche Strecke mit dem Zug in etwa 10 Stunden ohne Umsteigen. www.swiss.com; www.sbb.ch

Entdecken Sie die Arktis und Antarktis mit dem ersten Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen Antarktis, Südamerika, Spitzbergen, Grönland, Nordwest-Passage, Alaska, Inside-Passage Besuchen Sie unsere Vorträge über Arktis- und Antarktisreisen im März und April ganz in Ihrer Nähe: Zürich, Schaffhausen, Winterthur, Bern, Biel, Solothurn, St. Gallen, Appenzell, Glarus, Sarnen, Altdorf, Luzern, Windisch, Rheinfelden, Basel

Nichts wie hin Buchen: Segeltörns können beim Schweizer Aktivreisespezialisten Eurotrek gebucht werden. www.eurotrek.ch Übernachten: Wer bereits am Vortag mit Auto oder Flugzeug anreist, findet in der Hauptstadt Portoferraio eine Auswahl an Mittelklasse­ hotels, z. B. das Hotel Acquamarina. www.villaombrosa.it Essen: Mango-Eis in der Gelateria del Torre in Marciana Marina. Gegrillter Thunfisch in der Osteria Summertime in Capoliveri.

Möglichkeit zum Besuch verschiedener Weingüter. Als Auszeit vom Wellnessen empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher zu der biologischen Schokoladenfabrik Zotter, in der man nach Herzenslust schlemmen kann. Die Hauptstadt Graz bietet zudem italienische RenaissanceFülle und ein grosses Kulturangebot.

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Fotos: Getty Images, mauritius images

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s muss nicht immer Japan sein! Die Wucht der Kirschblüte kann man auch mitten in Europa erleben. Genauer: im westspanischen Valle del Jerte. Dort ­blühen in der zweiten Märzwoche etwa zwei Millionen Kirschbäume, welche die Hänge mit einem Meer aus Weiss und Rosa überziehen – der ideale Farb-Boost nach dem tristen Winterwetter. Das etwa 40 Kilometer lange Tal in der autonomen Region Extremadura ist gespickt mit kleinen Dörfchen, die sich ganz der Chriesi-Zucht ver-

rühling heisst Frühjahrsputz – warum eigentlich nicht auch für den Körper? Als Destination für einen «Refresh» nach der trägen Winterzeit hat sich das österreichische Thermenland in der Steiermark einen Namen gemacht. Vulkanische Hitze befeuert in dem hügeligen Land sechs Thermalbäder mit mineralreichem Wasser. Das berühmteste Mineralbad ist das Rogner Bad Blumau, das von dem skurrilen Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Ausser Wasserwärme bietet die Region Wander- und Velowege – auch durch das nahe Weinland mit der

Anmeldung Kundenabende www.glur.ch/veranstaltungen.html Information und Buchung www.glur.ch Spalenring 111 | CH - 4009 Basel Tel: +41 (0)61 205 94 94 reisen@glur.ch | www.glur.ch


28 000 000

REISEN  Erlebnis

Menschen besuchen London jährlich, knapp 20 Millionen sind es aus dem Ausland. Damit rangiert London weltweit auf Platz 2 aller Städte.

45

8 787 892

Menschen lebten bei der letzten Zählung in Greater London. Etwa ein Drittel der Einwohner hat ausländische ­Wurzeln. Die meisten Londoner sind in Grossbritannien geboren, ­dahinter folgen als Geburtsländer Indien und Polen.

SCHMETTERLINGE

1863

im Reise-Bauch

IN ZAHLEN

Schnorcheln in trauter Zweisamkeit im Meer vor den Malediven.

Fast eine eigene Insel Tropenwetter, Sandstrand und eine kleine Insel sind eine sichere Bank für glückliche Tage. All das im Überfluss bieten die ­Malediven. Dort heisst die Devise: eine 16  Frühling 2018 | REISEN

Amore in Italia Italiens idyllischster Landstrich ist und bleibt die Toskana. Keine andere Region vereint so perfekt, was man am italienischen Dolce Vita liebt: malerische Städtchen, sanfte Landschaften und Genuss. Luxusunterkünfte sind in der Toskana ­unverschämt teuer, aber junge Liebespaare können dort auch preisgünstig turteln. Beispielsweise in dem Landhotel «Il sole del sodo» beim Örtchen Cortona mit

27 174

­ iebesnest-Zimmern und verwunschenem L Garten. Bei einem gemeinsamen Kochkurs sieht man, ob man auch am Herd harmoniert. www.ilsoledelsodo.com

Aufführungen von Agatha Christies Krimi «The Mousetrap» («Die Mausefalle») wurden seit der Premiere am 25. November 1952 gegeben – Weltrekord.

Romantik à la Harry und Meghan Romantik gibt es nicht nur in südlichen Gefilden, auch in Irland knistert die ­Erotik. Dort wurden viele Schlösser in Luxushotels umgewandelt. Und was ist passender für die Flitterwochen, als sich wie Prinzessin und Prinz zu fühlen? Als eines der schönsten Schlosshotels Irlands gilt das Adare Manor im County Limerick. Der jetzige Bau stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist das Abbild eines Märchenschlosses. In dem 300 Hektaren ­g ros­sen Landschaftspark kann man sich ganz stilecht im Golfen, Jagen, Fischen und R ­ eiten üben. www.adaremanor.com

34 000 Fotos: Thinkstock

K

Fahrten werden im öffentlichen Verkehr in London unternommen – täglich!

96 Meter ist der Big Ben, der Glockenturm des WestminsterPalasts (Parlament), hoch. Big Ben ist allerdings nur der Übername – so heisst die grösste Glocke des Turms.

London

Text Christian Bauer

I­ nsel, ein Resort. Ruhe ist also garantiert. Ein solches Luxus-Hideaway ist das Resort Six Senses Laamu. Trotz fünf Sterne plus herrscht hier eine legere Atmosphäre. Die hölzernen Overwater-Villen besitzen einen privaten Swimmingpool, Badewanne mit Glasboden und alle erdenklichen Annehmlichkeiten. www.sixsenses.com

31 000 000

wurde in London die erste U-Bahn der Welt eröffnet. In den 11 Linien werden knapp 5 Millionen Passagiere täglich befördert. 270 Haltestellen verteilen sich auf 402 Kilometer Strecke.

Die erste grosse Reise als verheiratetes Paar: In den Flitterwochen steckt ganz viel Liebe drin. Und Angst, dass ausgerechnet diese Ferien zum Flop werden könnten. Nicht mit diesen drei Tipps.

eine Ferien sind mit solchen Erwartungen aufgeladen wie die Flitterwochen. Die Reise nach der Hochzeit soll die schönste, romantischste und verführerischste Zeit des Lebens werden – kein leichtes Unterfangen. Deswegen sind Brautpaare für Hotels und Destinationen zu lukrativen Kunden geworden: Mit ­besonderen Arrangements werden sorgenlose Tage voller Romantik geschaffen. Aber auch ohne spezielle Honeymoon-­ Packages können die Flitterwochen zu ­unvergesslichen Tagen werden.

Zentimeter messen die berühmten Fellhüte der Leibwache der Queen. Negativ: Die Mützen werden aus dem Fell kanadischer Schwarzbären hergestellt. Sie kosten etwa 1000 Pfund pro Stück.

Wissen  REISEN

Paare lassen sich jährlich in ­London trauen. Die Welt schaut dieses Jahr auf die Hochzeit von Prinz Harry und seiner Meghan. Die Hochzeit findet auf Schloss Windsor statt – eine 40-minütige Zugfahrt ausserhalb.

22 500

Schwarze Taxis cruisen durch London. Dem stehen 40 000 Uber-Fahrer (nach eigenen Angaben) gegenüber.

775 Zimmer besitzt der Buckingham Palace – das «bescheidene» Zuhause der königlichen Familie. Insgesamt hat der Palast eine Fläche von 77 000 Quadratmetern. Der grösste Raum ist der 36,6 Meter lange Ballsaal.

109 Tage mit Regen gibt es in ­London pro Jahr. Wer glaubt, das sei viel – in Zürich regnet es an 125 Tagen!

1599

wurde das Globe Theatre von William Shakespeare (1564–1616) und ­seiner Schauspieltruppe gebaut (an dieser Stelle steht heute ein Nachbau). Damit begann die Geschichte des modernen Theaters. REISEN | Frühling  2018  17


28 000 000

REISEN  Erlebnis

Menschen besuchen London jährlich, knapp 20 Millionen sind es aus dem Ausland. Damit rangiert London weltweit auf Platz 2 aller Städte.

45

8 787 892

Menschen lebten bei der letzten Zählung in Greater London. Etwa ein Drittel der Einwohner hat ausländische ­Wurzeln. Die meisten Londoner sind in Grossbritannien geboren, ­dahinter folgen als Geburtsländer Indien und Polen.

SCHMETTERLINGE

1863

im Reise-Bauch

IN ZAHLEN

Schnorcheln in trauter Zweisamkeit im Meer vor den Malediven.

Fast eine eigene Insel Tropenwetter, Sandstrand und eine kleine Insel sind eine sichere Bank für glückliche Tage. All das im Überfluss bieten die ­Malediven. Dort heisst die Devise: eine 16  Frühling 2018 | REISEN

Amore in Italia Italiens idyllischster Landstrich ist und bleibt die Toskana. Keine andere Region vereint so perfekt, was man am italienischen Dolce Vita liebt: malerische Städtchen, sanfte Landschaften und Genuss. Luxusunterkünfte sind in der Toskana ­unverschämt teuer, aber junge Liebespaare können dort auch preisgünstig turteln. Beispielsweise in dem Landhotel «Il sole del sodo» beim Örtchen Cortona mit

27 174

­ iebesnest-Zimmern und verwunschenem L Garten. Bei einem gemeinsamen Kochkurs sieht man, ob man auch am Herd harmoniert. www.ilsoledelsodo.com

Aufführungen von Agatha Christies Krimi «The Mousetrap» («Die Mausefalle») wurden seit der Premiere am 25. November 1952 gegeben – Weltrekord.

Romantik à la Harry und Meghan Romantik gibt es nicht nur in südlichen Gefilden, auch in Irland knistert die ­Erotik. Dort wurden viele Schlösser in Luxushotels umgewandelt. Und was ist passender für die Flitterwochen, als sich wie Prinzessin und Prinz zu fühlen? Als eines der schönsten Schlosshotels Irlands gilt das Adare Manor im County Limerick. Der jetzige Bau stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist das Abbild eines Märchenschlosses. In dem 300 Hektaren ­g ros­sen Landschaftspark kann man sich ganz stilecht im Golfen, Jagen, Fischen und R ­ eiten üben. www.adaremanor.com

34 000 Fotos: Thinkstock

K

Fahrten werden im öffentlichen Verkehr in London unternommen – täglich!

96 Meter ist der Big Ben, der Glockenturm des WestminsterPalasts (Parlament), hoch. Big Ben ist allerdings nur der Übername – so heisst die grösste Glocke des Turms.

London

Text Christian Bauer

I­ nsel, ein Resort. Ruhe ist also garantiert. Ein solches Luxus-Hideaway ist das Resort Six Senses Laamu. Trotz fünf Sterne plus herrscht hier eine legere Atmosphäre. Die hölzernen Overwater-Villen besitzen einen privaten Swimmingpool, Badewanne mit Glasboden und alle erdenklichen Annehmlichkeiten. www.sixsenses.com

31 000 000

wurde in London die erste U-Bahn der Welt eröffnet. In den 11 Linien werden knapp 5 Millionen Passagiere täglich befördert. 270 Haltestellen verteilen sich auf 402 Kilometer Strecke.

Die erste grosse Reise als verheiratetes Paar: In den Flitterwochen steckt ganz viel Liebe drin. Und Angst, dass ausgerechnet diese Ferien zum Flop werden könnten. Nicht mit diesen drei Tipps.

eine Ferien sind mit solchen Erwartungen aufgeladen wie die Flitterwochen. Die Reise nach der Hochzeit soll die schönste, romantischste und verführerischste Zeit des Lebens werden – kein leichtes Unterfangen. Deswegen sind Brautpaare für Hotels und Destinationen zu lukrativen Kunden geworden: Mit ­besonderen Arrangements werden sorgenlose Tage voller Romantik geschaffen. Aber auch ohne spezielle Honeymoon-­ Packages können die Flitterwochen zu ­unvergesslichen Tagen werden.

Zentimeter messen die berühmten Fellhüte der Leibwache der Queen. Negativ: Die Mützen werden aus dem Fell kanadischer Schwarzbären hergestellt. Sie kosten etwa 1000 Pfund pro Stück.

Wissen  REISEN

Paare lassen sich jährlich in ­London trauen. Die Welt schaut dieses Jahr auf die Hochzeit von Prinz Harry und seiner Meghan. Die Hochzeit findet auf Schloss Windsor statt – eine 40-minütige Zugfahrt ausserhalb.

22 500

Schwarze Taxis cruisen durch London. Dem stehen 40 000 Uber-Fahrer (nach eigenen Angaben) gegenüber.

775 Zimmer besitzt der Buckingham Palace – das «bescheidene» Zuhause der königlichen Familie. Insgesamt hat der Palast eine Fläche von 77 000 Quadratmetern. Der grösste Raum ist der 36,6 Meter lange Ballsaal.

109 Tage mit Regen gibt es in ­London pro Jahr. Wer glaubt, das sei viel – in Zürich regnet es an 125 Tagen!

1599

wurde das Globe Theatre von William Shakespeare (1564–1616) und ­seiner Schauspieltruppe gebaut (an dieser Stelle steht heute ein Nachbau). Damit begann die Geschichte des modernen Theaters. REISEN | Frühling  2018  17


REISEN  Citytrip

Citytrip  REISEN

Tokio – SCHRILL und ROMANTISCH Die grösste Stadt der Welt ist auch ein grosses Tohuwabohu aus Sumo, Anime, Robotern und Geishas. Doch in Japans Hauptstadt geht es manchmal auch ruhiger zu und her. Text Erna Jonsdottir Cabaret-Show mit Robotern

Nostalgie inmitten der Azaleen

Himmlische Geisha-Nacht

Hanami – die Kirschblüten

Kaisendon am Tsukiji-Fischmarkt

Sumo-Atmosphäre in Ryogoku

Ein Hauch von Eiffelturm

Der Stadtteil Akiba, wie er im Volksmund genannt wird, ist ein Mekka für «Otaku» (Verrückte) aller Genres, die es in die Läden für Anime und Manga zieht. Manche Bereiche der Manga-Shops sind definitiv nur ab 18 Jahren ­zugänglich. Unter den Hochgleisen des Bahnhofs Akihabara sind in den letzten Jahren viele In-Spots entstanden. Wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile entfernt, ­erhebt sich der «Kanda-Myojin», ein Tempel mit 1300-jähriger Geschichte. www.japan-guide.com Zeitdauer: ganzer Tag

Diese Show ist einzigartig! Nicht umsonst zieht sie Celebritys an: Hier geben schillernde Girls mit riesigen Pandas, Dinosauriern, Ninjas und Robotern eine psychedelische Schau voller blinkender Lichter und Taiko-Trommeln. So etwas ist nur in Tokio möglich. Die Eintrittskarte beinhaltet ein Getränk, und auch Hungrige kommen im Robot-Restaurant nicht zu kurz. Es befindet sich im Stadtteil Kabukicho, Bezirk Shinjuku, der vor allem als Rotlichtviertel bekannt ist. www.shinjuku-robot.com Zeitdauer: 1,5 Stunden

Im Stadtteil Yanesen ist das Flair des alten Tokio noch lebendig. Der Nezu-Tempel etwa gehört mit dem im Jahr 1706 errichteten Hauptschrein zum wichtigen Kulturgut Japans. Berühmt ist der Schrein auch für die Azaleenblüte: Rund 3000 Azaleen bilden ein Blütenmeer in Weiss, Rosa und Violett. Die Gegend mit ihren vielen Schreinen eignet sich für Spaziergänge – genau das Richtige, wenn man sich vom lauten Tokio erholen möchte. Empfehlenswerte Routen finden Sie auf www.gotokyo.org/de. Zeitdauer: ganzer Tag

Dieser Ausflug geht nicht ins Rotlichtviertel, sondern auf den Berg Mitake, der zur Stadt Ome gehört. Dort findet die «Tenku Geisha Night» (Himmlische Geisha-Nacht) statt – eine Veranstaltung, bei der man typische Geisha-Spiele ­erleben kann. Im ersten Teil zeigen die Frauen einen Geisha-Tanz. ­Danach können Interessierte bei einem Bankett an den «Ozashikiasobi» (traditionelle Spiele im Tatami­zimmer) teilnehmen. Die ­Veranstaltung findet im Winterhalbjahr statt. www.tenku-geisha.com Zeitdauer: etwa 2 Stunden

Im Frühling verwandelt sich Tokio in ein Blumenmeer. Besonders schön ist die Metropole zur Kirschblütenzeit im März und April. Ein beliebter Ort ist der Park Shinjuku Gyoen, in dem mehr als tausend Kirschbäume gleichzeitig blühen. Hier treffen sich die Tokioter zum «Hanami»: dem Betrachten der Kirschblüte. Zu dieser Jahreszeit findet eine Vielzahl an Festen statt: Beim Edo Nagashibina lassen Eltern Papierpuppen die Flüsse heruntertreiben: So sollen Unheil von den Kindern ferngehalten werden. Zeitdauer: nach Lust und Laune

Einen kurzen Spaziergang von der Tokioter Einkaufsmeile Ginza entfernt liegt der Fischmarkt Tsukiji. Der Kontrast könnte nicht grösser sein: Denn während die Boutiquen Waren bekannter Marken verkaufen, wird es auf dem Fischmarkt rustikaler. An der grössten Börse für Meerestiere werden täglich über zweitausend Tonnen Fisch und Co. verkauft. Das klassische Frühstück am Markt ist «Kaisendon», eine Reisschüssel mit rohem Fisch. Doch es gibt auch Sushi. www.tsukiji-market.or.jp Zeitdauer: mind. eine Stunde

Reisende, die Ringern begegnen wollen, sind im Sumo-Viertel ­Ryogoku richtig! Sechsmal im Jahr finden die grossen Turniere (hon-basho) statt, drei davon in der «Kokugikan» in Ryogoku. Wer sie aus der Nähe bewundern will, sollte sich für die Logenplätze entscheiden. Im Erdgeschoss ist das Museum untergebracht. Wer nach dem Tag etwas in der Stimmung schwelgen möchte, kann in eines der vielen Restaurants einkehren. Dort wird der Eintopf Chankonabe serviert. www.sumo.or.jp Zeitdauer: zwei Stunden bis 1 Tag

Dieses Wahrzeichen sieht aus wie der Eiffelturm: der Fernsehturm ­Tokyo Tower im Shiba-Park, Stadtbezirk Minato. Das Gebäude verfügt über zwei Plattformen auf 150 sowie auf 250 Metern Höhe. Dieser Ausblick ist ein Must! Die Beleuchtungen des Towers wie das «Landmark Light» ändern zur Jahreszeit ihre Farben. Zwischen den Turm­ füssen befindet sich das Geschäftsgebäude Foot Town mit diversen Vergnügungseinrichtungen und Souvenirgeschäften. www.tokyotower.co.jp Zeitdauer: zwei Stunden

18  Frühling 2018 | REISEN

Fotos: shutterstock (2), Getty Images (4), mauritius images (2)

Im Otaku-Quartier Akihabara

REISEN | Frühling  2018  19


REISEN  Citytrip

Citytrip  REISEN

Tokio – SCHRILL und ROMANTISCH Die grösste Stadt der Welt ist auch ein grosses Tohuwabohu aus Sumo, Anime, Robotern und Geishas. Doch in Japans Hauptstadt geht es manchmal auch ruhiger zu und her. Text Erna Jonsdottir Cabaret-Show mit Robotern

Nostalgie inmitten der Azaleen

Himmlische Geisha-Nacht

Hanami – die Kirschblüten

Kaisendon am Tsukiji-Fischmarkt

Sumo-Atmosphäre in Ryogoku

Ein Hauch von Eiffelturm

Der Stadtteil Akiba, wie er im Volksmund genannt wird, ist ein Mekka für «Otaku» (Verrückte) aller Genres, die es in die Läden für Anime und Manga zieht. Manche Bereiche der Manga-Shops sind definitiv nur ab 18 Jahren ­zugänglich. Unter den Hochgleisen des Bahnhofs Akihabara sind in den letzten Jahren viele In-Spots entstanden. Wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile entfernt, ­erhebt sich der «Kanda-Myojin», ein Tempel mit 1300-jähriger Geschichte. www.japan-guide.com Zeitdauer: ganzer Tag

Diese Show ist einzigartig! Nicht umsonst zieht sie Celebritys an: Hier geben schillernde Girls mit riesigen Pandas, Dinosauriern, Ninjas und Robotern eine psychedelische Schau voller blinkender Lichter und Taiko-Trommeln. So etwas ist nur in Tokio möglich. Die Eintrittskarte beinhaltet ein Getränk, und auch Hungrige kommen im Robot-Restaurant nicht zu kurz. Es befindet sich im Stadtteil Kabukicho, Bezirk Shinjuku, der vor allem als Rotlichtviertel bekannt ist. www.shinjuku-robot.com Zeitdauer: 1,5 Stunden

Im Stadtteil Yanesen ist das Flair des alten Tokio noch lebendig. Der Nezu-Tempel etwa gehört mit dem im Jahr 1706 errichteten Hauptschrein zum wichtigen Kulturgut Japans. Berühmt ist der Schrein auch für die Azaleenblüte: Rund 3000 Azaleen bilden ein Blütenmeer in Weiss, Rosa und Violett. Die Gegend mit ihren vielen Schreinen eignet sich für Spaziergänge – genau das Richtige, wenn man sich vom lauten Tokio erholen möchte. Empfehlenswerte Routen finden Sie auf www.gotokyo.org/de. Zeitdauer: ganzer Tag

Dieser Ausflug geht nicht ins Rotlichtviertel, sondern auf den Berg Mitake, der zur Stadt Ome gehört. Dort findet die «Tenku Geisha Night» (Himmlische Geisha-Nacht) statt – eine Veranstaltung, bei der man typische Geisha-Spiele ­erleben kann. Im ersten Teil zeigen die Frauen einen Geisha-Tanz. ­Danach können Interessierte bei einem Bankett an den «Ozashikiasobi» (traditionelle Spiele im Tatami­zimmer) teilnehmen. Die ­Veranstaltung findet im Winterhalbjahr statt. www.tenku-geisha.com Zeitdauer: etwa 2 Stunden

Im Frühling verwandelt sich Tokio in ein Blumenmeer. Besonders schön ist die Metropole zur Kirschblütenzeit im März und April. Ein beliebter Ort ist der Park Shinjuku Gyoen, in dem mehr als tausend Kirschbäume gleichzeitig blühen. Hier treffen sich die Tokioter zum «Hanami»: dem Betrachten der Kirschblüte. Zu dieser Jahreszeit findet eine Vielzahl an Festen statt: Beim Edo Nagashibina lassen Eltern Papierpuppen die Flüsse heruntertreiben: So sollen Unheil von den Kindern ferngehalten werden. Zeitdauer: nach Lust und Laune

Einen kurzen Spaziergang von der Tokioter Einkaufsmeile Ginza entfernt liegt der Fischmarkt Tsukiji. Der Kontrast könnte nicht grösser sein: Denn während die Boutiquen Waren bekannter Marken verkaufen, wird es auf dem Fischmarkt rustikaler. An der grössten Börse für Meerestiere werden täglich über zweitausend Tonnen Fisch und Co. verkauft. Das klassische Frühstück am Markt ist «Kaisendon», eine Reisschüssel mit rohem Fisch. Doch es gibt auch Sushi. www.tsukiji-market.or.jp Zeitdauer: mind. eine Stunde

Reisende, die Ringern begegnen wollen, sind im Sumo-Viertel ­Ryogoku richtig! Sechsmal im Jahr finden die grossen Turniere (hon-basho) statt, drei davon in der «Kokugikan» in Ryogoku. Wer sie aus der Nähe bewundern will, sollte sich für die Logenplätze entscheiden. Im Erdgeschoss ist das Museum untergebracht. Wer nach dem Tag etwas in der Stimmung schwelgen möchte, kann in eines der vielen Restaurants einkehren. Dort wird der Eintopf Chankonabe serviert. www.sumo.or.jp Zeitdauer: zwei Stunden bis 1 Tag

Dieses Wahrzeichen sieht aus wie der Eiffelturm: der Fernsehturm ­Tokyo Tower im Shiba-Park, Stadtbezirk Minato. Das Gebäude verfügt über zwei Plattformen auf 150 sowie auf 250 Metern Höhe. Dieser Ausblick ist ein Must! Die Beleuchtungen des Towers wie das «Landmark Light» ändern zur Jahreszeit ihre Farben. Zwischen den Turm­ füssen befindet sich das Geschäftsgebäude Foot Town mit diversen Vergnügungseinrichtungen und Souvenirgeschäften. www.tokyotower.co.jp Zeitdauer: zwei Stunden

18  Frühling 2018 | REISEN

Fotos: shutterstock (2), Getty Images (4), mauritius images (2)

Im Otaku-Quartier Akihabara

REISEN | Frühling  2018  19


REISEN  Gadgets

Ausflüge  REISEN

HELFER mit STIL

Abenteuerliche Jeep-Safaris, lange Wanderungen, schlechtes Wetter: Reisen kann auch anstrengend sein. Kein Grund aber, auf Eleganz zu verzichten. 11 Accessoires für stilvolles Unterwegssein. Robust: Die Workpant von Freitag hält ­z ehrende Stunden in indischen Überlandbussen aus und ist kompostierbar. Und stylisch. 240 Franken.

Scharf: Die «X-T2» von Fujifilm gilt derzeit als eine der besten Systemkameras mit Wechselobjektiven. Body: 1479 Franken.

Exquisit: Der Canvas-Koffer «Tian GG Supreme» ist ein Hingucker. 2440 Franken. Swissness: Die Stiefeletten von Navyboot vereinen Eleganz mit robuster Verarbeitung. 269 Franken.

Smart: Die Samsung «Gear S3 Frontier» tarnt sich als klassische Uhr, steckt aber voller Smart-Technik. 360 Franken.

20  Frühling 2018 | REISEN

Figurbetont: Der neue «Hikesteller Parka» von North Face schützt vor dem Wetter und betont weibliche Linien. 170 Franken.

Psssst: Der «PXC 550 Wireless»-Kopfhörer von Sennheiser unterdrückt nervige Geräusche. 439 Franken.

OSTERN im Schnee

Am 1. April ist Ostern – kein Scherz, sondern einfach früher als sonst. Ideal für ein paar Tage im Schnee. Die Skigebiete locken mit besonderen Events.

D

ieses Jahr wird Ostern ein Fest für Winterfans. Die Feiertage liegen so früh (Ostersonntag ist der 1. April), dass sehr gute Schneeverhältnisse wahrscheinlich sind. Die Konkurrenz zwischen den Skigebieten ist gross, daher locken die Regionen über die Ostertage mit aussergewöhnlichen Events – nicht nur im Schnee. Davos GR: Coverfestival. Cover-Bands bringen das Skigebiet zum Rocken. 29.3.–2.4. www.coverfestival.ch Lenzerheide GR: Berg & Buch. Das höchste Buchfestival der Schweiz findet im Hotel

Nicht Zucchero, sondern sein Double Christian Garbinato, der in Davos auftritt. Schweizerhof statt. 30.–31.3. www.schweizerhof-lenzerheide.ch Wildhaus SG: Spring Session. Wilde Sprünge im Funpark zeigen und abends

abtanzen. 31.3. www.snowland.ch Rigi LU/SZ: Ostereiersuche: Auf der Rigi denkt man an die Kleinen und versteckt 400 Ostereier im Schnee. Für jedes gefundene gibt es einen Preis. 1.4. www.rigi.ch Adelboden-Lenk BE: Ski-Chilbi. In den Beizen geben sich Volksmusiker ein Stelldichein. 31.3.–1.4. www.adelboden-lenk.ch Morgins VS: 7 Peaks Riverstyle. Freestyle Contest für Amateure und Profis. 30.–31.3. www.morgins.ch Bettmeralp VS: Waterslide-Contest. Spass auf der Rutschbahn. 1.4. www.aletscharena.ch Mehr Osterevents auf www.myswitzerland.com

W E T T B E W E R B

Allrounder: Der «Xeron Courier» Rucksack von Mammut eignet sich fürs Pendeln und fürs Reisen. 109 Franken.

Gewinnen Sie zwei Edelweiss-Flüge nach San Diego!

Passabel: Edler kann man seinen Reisepass kaum verpacken als in einer ledernen Hülle von Hermès. In den USA bestellen für 700 Dollar.

Zeitlos: Die Ledertasche «Logan Overnight» der Manufaktur Frye ziert den wahren Gentleman. 780 Franken.

Klangvoll: Der kabellose Lautsprecher «Esquire Mini» von Harman-Kardon ist kaum grösser als ein Brillenetui. 189 Franken.

IHR WEG ZUM GLÜCK Beantworten Sie einfach folgende Frage und schon spielen Sie mit um die zwei Tickets mit Edelweiss nach San Diego An welchen Wochentagen fliegt Edelweiss nach San Diego? A: Montag und Freitag B: Dienstag und Sonntag

Kalifornischer Lifestyle mit viel Beach und City. Toller mexikanischer Food, der zeigt, dass die Grenze gleich um die Ecke liegt. Ein aufregendes Nachtleben und schräge Events wie die alljährliche ComicCon-Messe im Sommer. Und eine echte Surf-Metropole. Das ist San Diego – die südlichste Stadt von Kalifornien. Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss fliegt vom 30. März bis 12. Novem ber 2018 immer montags und freitags nonstop in die beliebte Feriendestination. Fliegen Sie mit! Zu gewinnen gibt es einen Flug mit Edelweiss für zwei Personen nach San Diego in der Economy Class. Gültig für Flüge vom 30. März bis 12. November 2018*. * Sperrdaten vorbehalten

Senden Sie ein SMS mit dem Kennwort SREISEN A oder SREISEN B für die richtige Antwort an die Nummer 797 (1.50 Fr./SMS). Oder wählen Sie die Nummer 0901 333 190 (1.50 Fr./Anruf). Gratisteilnahme per WAP: win.wap.my797.ch Teilnahmeschluss ist am 9. März 2018. Die Gewinner werden anschliessend ermittelt und benachrichtigt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit den AGB auf www.blick.ch/gewinnen einverstanden. Diese Verlosung wird im SonntagsBlick und auf Blick.ch ausgeschrieben


REISEN  Gadgets

Ausflüge  REISEN

HELFER mit STIL

Abenteuerliche Jeep-Safaris, lange Wanderungen, schlechtes Wetter: Reisen kann auch anstrengend sein. Kein Grund aber, auf Eleganz zu verzichten. 11 Accessoires für stilvolles Unterwegssein. Robust: Die Workpant von Freitag hält ­z ehrende Stunden in indischen Überlandbussen aus und ist kompostierbar. Und stylisch. 240 Franken.

Scharf: Die «X-T2» von Fujifilm gilt derzeit als eine der besten Systemkameras mit Wechselobjektiven. Body: 1479 Franken.

Exquisit: Der Canvas-Koffer «Tian GG Supreme» ist ein Hingucker. 2440 Franken. Swissness: Die Stiefeletten von Navyboot vereinen Eleganz mit robuster Verarbeitung. 269 Franken.

Smart: Die Samsung «Gear S3 Frontier» tarnt sich als klassische Uhr, steckt aber voller Smart-Technik. 360 Franken.

20  Frühling 2018 | REISEN

Figurbetont: Der neue «Hikesteller Parka» von North Face schützt vor dem Wetter und betont weibliche Linien. 170 Franken.

Psssst: Der «PXC 550 Wireless»-Kopfhörer von Sennheiser unterdrückt nervige Geräusche. 439 Franken.

OSTERN im Schnee

Am 1. April ist Ostern – kein Scherz, sondern einfach früher als sonst. Ideal für ein paar Tage im Schnee. Die Skigebiete locken mit besonderen Events.

D

ieses Jahr wird Ostern ein Fest für Winterfans. Die Feiertage liegen so früh (Ostersonntag ist der 1. April), dass sehr gute Schneeverhältnisse wahrscheinlich sind. Die Konkurrenz zwischen den Skigebieten ist gross, daher locken die Regionen über die Ostertage mit aussergewöhnlichen Events – nicht nur im Schnee. Davos GR: Coverfestival. Cover-Bands bringen das Skigebiet zum Rocken. 29.3.–2.4. www.coverfestival.ch Lenzerheide GR: Berg & Buch. Das höchste Buchfestival der Schweiz findet im Hotel

Nicht Zucchero, sondern sein Double Christian Garbinato, der in Davos auftritt. Schweizerhof statt. 30.–31.3. www.schweizerhof-lenzerheide.ch Wildhaus SG: Spring Session. Wilde Sprünge im Funpark zeigen und abends

abtanzen. 31.3. www.snowland.ch Rigi LU/SZ: Ostereiersuche: Auf der Rigi denkt man an die Kleinen und versteckt 400 Ostereier im Schnee. Für jedes gefundene gibt es einen Preis. 1.4. www.rigi.ch Adelboden-Lenk BE: Ski-Chilbi. In den Beizen geben sich Volksmusiker ein Stelldichein. 31.3.–1.4. www.adelboden-lenk.ch Morgins VS: 7 Peaks Riverstyle. Freestyle Contest für Amateure und Profis. 30.–31.3. www.morgins.ch Bettmeralp VS: Waterslide-Contest. Spass auf der Rutschbahn. 1.4. www.aletscharena.ch Mehr Osterevents auf www.myswitzerland.com

W E T T B E W E R B

Allrounder: Der «Xeron Courier» Rucksack von Mammut eignet sich fürs Pendeln und fürs Reisen. 109 Franken.

Gewinnen Sie zwei Edelweiss-Flüge nach San Diego!

Passabel: Edler kann man seinen Reisepass kaum verpacken als in einer ledernen Hülle von Hermès. In den USA bestellen für 700 Dollar.

Zeitlos: Die Ledertasche «Logan Overnight» der Manufaktur Frye ziert den wahren Gentleman. 780 Franken.

Klangvoll: Der kabellose Lautsprecher «Esquire Mini» von Harman-Kardon ist kaum grösser als ein Brillenetui. 189 Franken.

IHR WEG ZUM GLÜCK Beantworten Sie einfach folgende Frage und schon spielen Sie mit um die zwei Tickets mit Edelweiss nach San Diego An welchen Wochentagen fliegt Edelweiss nach San Diego? A: Montag und Freitag B: Dienstag und Sonntag

Kalifornischer Lifestyle mit viel Beach und City. Toller mexikanischer Food, der zeigt, dass die Grenze gleich um die Ecke liegt. Ein aufregendes Nachtleben und schräge Events wie die alljährliche ComicCon-Messe im Sommer. Und eine echte Surf-Metropole. Das ist San Diego – die südlichste Stadt von Kalifornien. Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss fliegt vom 30. März bis 12. Novem ber 2018 immer montags und freitags nonstop in die beliebte Feriendestination. Fliegen Sie mit! Zu gewinnen gibt es einen Flug mit Edelweiss für zwei Personen nach San Diego in der Economy Class. Gültig für Flüge vom 30. März bis 12. November 2018*. * Sperrdaten vorbehalten

Senden Sie ein SMS mit dem Kennwort SREISEN A oder SREISEN B für die richtige Antwort an die Nummer 797 (1.50 Fr./SMS). Oder wählen Sie die Nummer 0901 333 190 (1.50 Fr./Anruf). Gratisteilnahme per WAP: win.wap.my797.ch Teilnahmeschluss ist am 9. März 2018. Die Gewinner werden anschliessend ermittelt und benachrichtigt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit den AGB auf www.blick.ch/gewinnen einverstanden. Diese Verlosung wird im SonntagsBlick und auf Blick.ch ausgeschrieben


REISEN  Tunesien

Tunesien  REISEN Weisse Häuser, blaues Meer: das Panorama von Sidi Bou Saïd, einem Vorort von Tunis.

Der Süden Tunesiens ist der Norden der Sahara.

Tatooine in «Star Wars», Tataouine im echten Tunesien.

Blick auf die El-ZitounaMoschee in Tunis.

Auf einen Tee

v­ erheerenden Folgen für Hotels, Reiseführer und Co. Mittlerweile hat sich die ­Sicherheitslage beruhigt – so gut, wie sie derzeit weltweit eben sein kann. An den touristischen Hotspots patrouillieren Polizei und Sicherheitskräfte. Langsam gewinnen die Touristen das Vertrauen zurück: Die Zahlen steigen. Sieben Millionen Gäste kamen letztes Jahr, davon etwa 24 000 aus der Schweiz.

NACH TUNESIEN

S

amir ist Kamelführer. Und ein Schwärmer. Während wir auf unseren Kamelen schwanken wie Palmwedel im Wind, zeigt er in das Dünenmeer: «Hier könnte ich jede Frau bezirzen!» Ein Kunststück ist das freilich nicht: Die Wüste im südlichen 22  Frühling 2018 | REISEN

Tunesien erweicht bei Sonnenuntergang selbst die verstocktesten Herzen: Zu märchenhaft sind das Farbenspiel, die ­ Silhouette der Kamele und die Dünen, die sich bis zum Horizont ziehen. «Aber», so sagt der jugendliche Single, «manchmal träume ich von zwei Litern

Wein und einem Kilo Leber.» Leber ist eine Delikatesse und dementsprechend teuer. Samir kann sich weder Freundin noch Leber leisten, denn die Touristenzahlen sind im Keller. Kaum jemand bucht seine Sonnenuntergangstouren. Grund sind zwei Terrorangriffe im Jahr 2015 mit

Fotos: Getty Images (3), mauritius images (1)

Tunesien hatte es nicht leicht: Die Touristenzahlen waren im Keller. Nun kehren die Besucher zurück. Eine Reise zu verschlungenen Gassen, Hollywood-Filmsets und blökenden Kamelen. Und gefühlten 1000 Tassen Tee. Text Christian Bauer

Die touristischen Hotspots verteilen sich auf eine Fläche kleiner als die Schweiz. Bekannt ist Tunesien vor allem für die kilomeerlangen Sandstrände und guten Beachhotels auf der Insel Djerba. Weniger bekannt sind die Sehenswürdigkeiten im

Landesinnern: römische Geschichte, arabische Baukunst und Wüstenflair. Das nordafrikanische Land ist kompakt: Die touristischen Hotspots verteilen sich auf eine Fläche kleiner als die Schweiz. Sprich, auf einer organisierten Tour oder mit dem eigenen Mietwagen kann man schnell einige Highlights abklappern. Wir starten mit unserer «Tour de Tunisie» in der Hauptstadt Tunis; einem Mischmasch aus orientalischem Flair und westlichem Lebensstil. In den modernen Vierteln fühlt man sich wie in einer südfranzösischen Stadt. Uns zieht es allerdings zum Markt in der Medina. Die Altstadt ist ein instagramtaugliches Gewirr aus Gassen, H ­ errschaftshäusern und Moscheen. Und ein Angriff auf das Bewusstsein. Farben und fremdartige Laute bombardieren

die S ­ inne. An manchen Ecken gesellt sich ein «Tschit-tschit» zu dem Klangteppich: Teppichweber bei der Arbeit. Wir lassen uns treiben – selbst mit Stadtplan verlieren wir die Übersicht – doch so viel wir auch sehen, es ist nur die Oberfläche. Eine arabische Altstadt ist eine Welt der Innenhöfe. Ähnlich wie in einem christlichen Kreuzgang gehen von einem Innenhof die Zimmer ab, oft v­ erziert mit Ornamenten und farbigen Fliessen – ein Mitbringsel der Araber aus Spanien. Manche der alten Herrschaftshäuser sind zu Restaurants oder Cafés umgebaut worden und erlauben einen Einblick in eine LuxusWelt. Unbedingt hineingehen! Auch 300 Kilometer weiter südlich bleibt man dem Bauprinzip treu. Allerdings hat man in der Region Matmata die HäuREISEN | Frühling  2018  23


REISEN  Tunesien

Tunesien  REISEN Weisse Häuser, blaues Meer: das Panorama von Sidi Bou Saïd, einem Vorort von Tunis.

Der Süden Tunesiens ist der Norden der Sahara.

Tatooine in «Star Wars», Tataouine im echten Tunesien.

Blick auf die El-ZitounaMoschee in Tunis.

Auf einen Tee

v­ erheerenden Folgen für Hotels, Reiseführer und Co. Mittlerweile hat sich die ­Sicherheitslage beruhigt – so gut, wie sie derzeit weltweit eben sein kann. An den touristischen Hotspots patrouillieren Polizei und Sicherheitskräfte. Langsam gewinnen die Touristen das Vertrauen zurück: Die Zahlen steigen. Sieben Millionen Gäste kamen letztes Jahr, davon etwa 24 000 aus der Schweiz.

NACH TUNESIEN

S

amir ist Kamelführer. Und ein Schwärmer. Während wir auf unseren Kamelen schwanken wie Palmwedel im Wind, zeigt er in das Dünenmeer: «Hier könnte ich jede Frau bezirzen!» Ein Kunststück ist das freilich nicht: Die Wüste im südlichen 22  Frühling 2018 | REISEN

Tunesien erweicht bei Sonnenuntergang selbst die verstocktesten Herzen: Zu märchenhaft sind das Farbenspiel, die ­ Silhouette der Kamele und die Dünen, die sich bis zum Horizont ziehen. «Aber», so sagt der jugendliche Single, «manchmal träume ich von zwei Litern

Wein und einem Kilo Leber.» Leber ist eine Delikatesse und dementsprechend teuer. Samir kann sich weder Freundin noch Leber leisten, denn die Touristenzahlen sind im Keller. Kaum jemand bucht seine Sonnenuntergangstouren. Grund sind zwei Terrorangriffe im Jahr 2015 mit

Fotos: Getty Images (3), mauritius images (1)

Tunesien hatte es nicht leicht: Die Touristenzahlen waren im Keller. Nun kehren die Besucher zurück. Eine Reise zu verschlungenen Gassen, Hollywood-Filmsets und blökenden Kamelen. Und gefühlten 1000 Tassen Tee. Text Christian Bauer

Die touristischen Hotspots verteilen sich auf eine Fläche kleiner als die Schweiz. Bekannt ist Tunesien vor allem für die kilomeerlangen Sandstrände und guten Beachhotels auf der Insel Djerba. Weniger bekannt sind die Sehenswürdigkeiten im

Landesinnern: römische Geschichte, arabische Baukunst und Wüstenflair. Das nordafrikanische Land ist kompakt: Die touristischen Hotspots verteilen sich auf eine Fläche kleiner als die Schweiz. Sprich, auf einer organisierten Tour oder mit dem eigenen Mietwagen kann man schnell einige Highlights abklappern. Wir starten mit unserer «Tour de Tunisie» in der Hauptstadt Tunis; einem Mischmasch aus orientalischem Flair und westlichem Lebensstil. In den modernen Vierteln fühlt man sich wie in einer südfranzösischen Stadt. Uns zieht es allerdings zum Markt in der Medina. Die Altstadt ist ein instagramtaugliches Gewirr aus Gassen, H ­ errschaftshäusern und Moscheen. Und ein Angriff auf das Bewusstsein. Farben und fremdartige Laute bombardieren

die S ­ inne. An manchen Ecken gesellt sich ein «Tschit-tschit» zu dem Klangteppich: Teppichweber bei der Arbeit. Wir lassen uns treiben – selbst mit Stadtplan verlieren wir die Übersicht – doch so viel wir auch sehen, es ist nur die Oberfläche. Eine arabische Altstadt ist eine Welt der Innenhöfe. Ähnlich wie in einem christlichen Kreuzgang gehen von einem Innenhof die Zimmer ab, oft v­ erziert mit Ornamenten und farbigen Fliessen – ein Mitbringsel der Araber aus Spanien. Manche der alten Herrschaftshäuser sind zu Restaurants oder Cafés umgebaut worden und erlauben einen Einblick in eine LuxusWelt. Unbedingt hineingehen! Auch 300 Kilometer weiter südlich bleibt man dem Bauprinzip treu. Allerdings hat man in der Region Matmata die HäuREISEN | Frühling  2018  23


REISEN  Tunesien

Publireportage

Travel-Pinboard

WICHTIGES WASSER

Das System Oase

Chai – Getränk des Lebens Ohne den Chai geht im gesamten Nordafrika nichts: Zur Begrüssung, bei Verkaufsverhandlungen oder schlicht als Energiebombe wird der süsse Tee getrunken. Als Basis dient grüner Tee, der minutenlang zieht. Dazu kommen einige Blätter Nanaminze und viel Zucker. Der Tee wird aus grosser Höhe in kleine Gläser gegossen, sodass sich eine Schaumkrone bildet. 24  Frühling 2018 | REISEN

Mit dem Velo die Welt entdecken, eröffnet neue Horizonte. Egal, ob Sie die Exotik Asiens, die Ursprünglichkeit Afrikas, das Temperament Lateinamerikas bevorzugen oder an die Ränder Europas reisen wollen, bei uns finden Sie die passenden Aktivferien. Ein Mix aus Abenteuer und Kultur, aber vor allem viel Spass versprechen unsere Reisen, welche auf jegliches Können abgestuft sind – von gemütlich bis sportlich. Wir bieten Gruppenund Individualreisen in über 40 Ländern weltweit. Lassen Sie sich inspirieren... www.bike-adventure-tours.ch

Palmen sind die entscheidenden Pflanzen in den Oasen. Sie schützen die darunterliegenden Pflanzen und werden deshalb von Bauern gehätschelt und gepflegt.

LEGOLAND ser in den Fels gehauen. Viele der Höhlen sind noch bewohnt, auch wenn wenige Kilometer weiter moderne Häuser stehen. «Das Leben in den Felsenwohnungen ist viel gesünder», erzählt uns eine Frau, die mit Mann, Kinder und Oma in vier Felsenzimmern lebt. Zur Begrüssung hat sie ein Fladenbrot gebacken. Dazu gibt es Honig mit Olivenöl und einen Chai. Der pappsüsse Minztee ist sozialer Schmierstoff. Erst wenn man gemeinsam Tee getrunken hat, ist man als Gast akzeptiert. Ob die Höhlenwohnungen nicht unpraktisch ­seien, wollen wir wissen. Nein, die Felsenhäuser seien perfekt, sagt die Hausherrin. «Im Winter sind sie warm, im Sommer kalt.» Mit Schweizer Augen wirkt das ­Leben ärmlich, doch die Familie besitzt ­einige Olivenbäume und Schafe – das ist hier am Rande der Wüste schon viel. «Und», grinst die Hausherrin zwinkernd, «manchmal kaufen mir Touristen einen selbst gewebten Teppich ab.» Araber haben das Handeln im Blut. Cineasten kennen die Höhlen übrigens aus den ersten «Star Wars»-Filmen: Regisseur George Lucas nutzte das surreale Setting als Behausung für den jungen Luke Skywalker. Überhaupt wähnt man sich im Süden des Landes, wo die grosse Sandwüste beginnt, oft in einem Filmset.

An unserem letzten Tag im Süden Tunesiens tauchen kurz vor Sonnenaufgang Hunderte Kamele aus dem Morgendunst auf. Indigofarbene Umrisse vor einem blassblauen Gebirge. Atemwolken kringeln sich vor den breiten Mäulern der Tiere. Die Kamelhirten haben sich gerade unter ihren Decken hervorgerollt und stehen um ein Feuer, auf dem eine verkohlte Teekanne dampft. Ähnlich wie auf der Alp hüten Hirten in der Steppe die Tiere verschiedener Bauern. Gezüchtet werden die weib­ lichen Dromedare für den Verzehr. Die Zeiten, als Kamelkarawanen durch die Wüste zogen, sind auch hier längst vorbei. Der Aufseher lädt uns zum Zmorge ein: Fladenbrot und Tee. Wir sitzen um das Lagerfeuer, das im kalten Wüstenwinter leidlich Wärme spendet. Das einzige Teeglas macht die Runde. Und um uns herum stehen 1001 Kamele, die in den ­ ­stillen Morgen blöken. Ganz grosses Kino. Mit der passenden Kulisse.

Urwüchsige Landschaften und riesige Nationalparks machen Australien zum wahren Outdoor-Paradies. Das grossartige Outback in West- und Südaustralien und dem Northern Territory, Küstenabschnitte und tropische Wälder ziehen Entdecker und Naturfreunde an. Kenner bezeichnen diese einzigartigen Landschaften als das echte Australien. Viel Wissenswertes dazu enthält eine 36-seitige Spezialbroschüre. Diese und den Katalog gibt es in den mehr als 30 Filialen von knecht reisen und jedem guten Reisebüro, Telefon: 0800 004 411. www.knecht-reisen.ch/wildeseiten

OZEANIEN

REISEWELTEN Spezial Südsee

Das wildeste Legorennen aller Zeiten erwartet die Besucher im Legoland in Günzburg in der neuen Saison ab 24. März: Die Virtual Reality Achterbahn «Das Grosse Legorennen» ist eine turbulente Wettfahrt durch eine virtuelle Legowelt. Im Feriendorf lässt das Pirateninsel Hotel Kinderherzen höher schlagen. Kids können zwischen Holzplanken und Lego-Piraten in tollen Schlafschiffchen zu Bett gehen. Tipp: Bis 11. März auf LegolandHolidays.de buchen und bis 25% sparen.  www.legoland.de

REISEWELTEN ist das hochwertige Kundenmagazin von knecht reisen. Mit der Sonderausgabe «Südsee» stellt der Ozeanien-Spezialist die schönsten Inselgruppen im Südpazifik. Das 48-seitige Magazin zeigt mit spektakulären Bildern, spannenden Geschichten und praktischen Reisetipps die bekannten Destinationen Tahiti, Fiji, Cook Islands und Samoa. Daneben präsentiert knecht reisen aber auch Insidertipps für die ursprünglichen Reiseziele Neukaledonien, Papua Neuguinea, Vanuatu und Tonga. Telefon: 0800 004 411.  www.knecht-reisen.ch/suedsee

GRAUBÜNDEN

Mit Strom durch die Berge Das Highlight in diesem Sommer – eine E-Bike Rundreise durch das Bündnerland!

Infos Von Genf und Zürich fliegt Tunis Air direkt nach Tunis oder Djerba. Für die Einreise benötigt man einen Reisepass. www.tunisair.com Informationen: www.discovertunisia.ch

Australiens wilde Seiten

Erste Virtual Reality-Achterbahn

Fotos: Tourism Northern Territory

TEE, TEE, TEE

INS OUTBACK

Reisen weltweit per Velo, Mountainbike & E-Bike

Fotos: Getty Images

Während der grüne Norden Tunesiens durch Stadtflair punktet, liegt der Fokus im Süden auf dem Leben am Rande der Sahara. Hitze und Wassermangel inspirierten die Menschen zu kreativen Landwirtschaftsmodellen. Dort, wo etwas Wasser vorhanden ist, haben sich Oasen gebildet. Klassischerweise ist eine Oase in drei Höhenstufen eingeteilt. Die höchste Ebene bilden die Dattelpalmen, die mit ihren grossen Wedeln die darunterliegenden Pflanzen vor der direkten Sonne schützen. Unter den Palmen wachsen kleinere Obstbäume. Die unterste Stufe stellen Gemüsefelder dar, die über Gräben bewässert werden. Da Wasser das wichtigste Gut ist, wird die Benützung streng geregelt. Eindrücklichste Oase ist Tozeur im Südwesten, in der Hundertausende Palmen wachsen. Bei einer Tour mit der Kutsche lernt man das ausgeklügelte System kennen. Dabei lernt man auch, dass die Kultivierung einer Palme viel Arbeit benötigt. So muss jeder Baum von Hand bestäubt werden. Würden sich die Bauern auf den Wind als Bestäuber verlassen, bräuchte es in einer Oase etwa ebenso viele weibliche wie männliche Bäume – verschwendeter Platz. So genügt etwa ein Palmenmann für 50 Palmendamen. Ebenfalls sehenswert ist die Oase Douz. Dort findet wöchentlich ein Viehmarkt statt, an dem Schafen und Ziege verkauft werden. Sehr fotogen!

AKTIVFERIEN

Was gibt es zu entdecken, wo warten die schönsten Reiseziele? Unser Travel-Pinboard zeigt, was Sie in den nächsten Monaten nicht verpassen dürfen.

Auf drei Etappen über Stock und Stein erleben Sie mit E-Bikes der neusten Generation die Bündner Bergwelt von einer neuen Seite. Die attraktiven Aufstiege und rasanten Abfahrten auf Wald- und Schotterwegen machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für die wohlverdiente Erholung und Entspannung sorgen die 4-Sterne Sunstar Hotels in Davos, Lenzerheide und Arosa. Ihr Pyjama samt Gepäck erwartet Sie nach jeder Etappe bereits im Hotel – denn wir kümmern

uns um den Gepäcktransport von Hotel zu Hotel! 4 Nächte-Tour inkl. Halbpension, E-Bike-Miete und Gepäcktransport ab 880 Franken pro Person. Informationen und Buchung unter 0800 611 611 oder reservation@sunstar.ch www.sunstar.ch/rundreisen

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REISEN  Tunesien

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Palmen sind die entscheidenden Pflanzen in den Oasen. Sie schützen die darunterliegenden Pflanzen und werden deshalb von Bauern gehätschelt und gepflegt.

LEGOLAND ser in den Fels gehauen. Viele der Höhlen sind noch bewohnt, auch wenn wenige Kilometer weiter moderne Häuser stehen. «Das Leben in den Felsenwohnungen ist viel gesünder», erzählt uns eine Frau, die mit Mann, Kinder und Oma in vier Felsenzimmern lebt. Zur Begrüssung hat sie ein Fladenbrot gebacken. Dazu gibt es Honig mit Olivenöl und einen Chai. Der pappsüsse Minztee ist sozialer Schmierstoff. Erst wenn man gemeinsam Tee getrunken hat, ist man als Gast akzeptiert. Ob die Höhlenwohnungen nicht unpraktisch ­seien, wollen wir wissen. Nein, die Felsenhäuser seien perfekt, sagt die Hausherrin. «Im Winter sind sie warm, im Sommer kalt.» Mit Schweizer Augen wirkt das ­Leben ärmlich, doch die Familie besitzt ­einige Olivenbäume und Schafe – das ist hier am Rande der Wüste schon viel. «Und», grinst die Hausherrin zwinkernd, «manchmal kaufen mir Touristen einen selbst gewebten Teppich ab.» Araber haben das Handeln im Blut. Cineasten kennen die Höhlen übrigens aus den ersten «Star Wars»-Filmen: Regisseur George Lucas nutzte das surreale Setting als Behausung für den jungen Luke Skywalker. Überhaupt wähnt man sich im Süden des Landes, wo die grosse Sandwüste beginnt, oft in einem Filmset.

An unserem letzten Tag im Süden Tunesiens tauchen kurz vor Sonnenaufgang Hunderte Kamele aus dem Morgendunst auf. Indigofarbene Umrisse vor einem blassblauen Gebirge. Atemwolken kringeln sich vor den breiten Mäulern der Tiere. Die Kamelhirten haben sich gerade unter ihren Decken hervorgerollt und stehen um ein Feuer, auf dem eine verkohlte Teekanne dampft. Ähnlich wie auf der Alp hüten Hirten in der Steppe die Tiere verschiedener Bauern. Gezüchtet werden die weib­ lichen Dromedare für den Verzehr. Die Zeiten, als Kamelkarawanen durch die Wüste zogen, sind auch hier längst vorbei. Der Aufseher lädt uns zum Zmorge ein: Fladenbrot und Tee. Wir sitzen um das Lagerfeuer, das im kalten Wüstenwinter leidlich Wärme spendet. Das einzige Teeglas macht die Runde. Und um uns herum stehen 1001 Kamele, die in den ­ ­stillen Morgen blöken. Ganz grosses Kino. Mit der passenden Kulisse.

Urwüchsige Landschaften und riesige Nationalparks machen Australien zum wahren Outdoor-Paradies. Das grossartige Outback in West- und Südaustralien und dem Northern Territory, Küstenabschnitte und tropische Wälder ziehen Entdecker und Naturfreunde an. Kenner bezeichnen diese einzigartigen Landschaften als das echte Australien. Viel Wissenswertes dazu enthält eine 36-seitige Spezialbroschüre. Diese und den Katalog gibt es in den mehr als 30 Filialen von knecht reisen und jedem guten Reisebüro, Telefon: 0800 004 411. www.knecht-reisen.ch/wildeseiten

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Reisen weltweit per Velo, Mountainbike & E-Bike

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Während der grüne Norden Tunesiens durch Stadtflair punktet, liegt der Fokus im Süden auf dem Leben am Rande der Sahara. Hitze und Wassermangel inspirierten die Menschen zu kreativen Landwirtschaftsmodellen. Dort, wo etwas Wasser vorhanden ist, haben sich Oasen gebildet. Klassischerweise ist eine Oase in drei Höhenstufen eingeteilt. Die höchste Ebene bilden die Dattelpalmen, die mit ihren grossen Wedeln die darunterliegenden Pflanzen vor der direkten Sonne schützen. Unter den Palmen wachsen kleinere Obstbäume. Die unterste Stufe stellen Gemüsefelder dar, die über Gräben bewässert werden. Da Wasser das wichtigste Gut ist, wird die Benützung streng geregelt. Eindrücklichste Oase ist Tozeur im Südwesten, in der Hundertausende Palmen wachsen. Bei einer Tour mit der Kutsche lernt man das ausgeklügelte System kennen. Dabei lernt man auch, dass die Kultivierung einer Palme viel Arbeit benötigt. So muss jeder Baum von Hand bestäubt werden. Würden sich die Bauern auf den Wind als Bestäuber verlassen, bräuchte es in einer Oase etwa ebenso viele weibliche wie männliche Bäume – verschwendeter Platz. So genügt etwa ein Palmenmann für 50 Palmendamen. Ebenfalls sehenswert ist die Oase Douz. Dort findet wöchentlich ein Viehmarkt statt, an dem Schafen und Ziege verkauft werden. Sehr fotogen!

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Auf drei Etappen über Stock und Stein erleben Sie mit E-Bikes der neusten Generation die Bündner Bergwelt von einer neuen Seite. Die attraktiven Aufstiege und rasanten Abfahrten auf Wald- und Schotterwegen machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für die wohlverdiente Erholung und Entspannung sorgen die 4-Sterne Sunstar Hotels in Davos, Lenzerheide und Arosa. Ihr Pyjama samt Gepäck erwartet Sie nach jeder Etappe bereits im Hotel – denn wir kümmern

uns um den Gepäcktransport von Hotel zu Hotel! 4 Nächte-Tour inkl. Halbpension, E-Bike-Miete und Gepäcktransport ab 880 Franken pro Person. Informationen und Buchung unter 0800 611 611 oder reservation@sunstar.ch www.sunstar.ch/rundreisen

REISEN | Frühling  2018  25


Nachgefragt  REISEN

MEIN HOTEL ZEIGT MIR DIE WELT Für Sie inklusive

• Kulinarische Genüsse** • Schönwettergarantie • Weltklasse-Entertainment • Fitness • Kinderbetreuung • Bordsprache Deutsch • Trinkgelder

«Rasierpinsel, Schaum UND KLINGE»

7 8

Bandleader Pepe Lienhard tourt im Herbst mit dem neuen Programm «World of Music» durch die Schweiz. Uns hat er verraten, wo er als Privatmann am liebsten hinreist.

7 Tage

Kanaren & Madeira 3 mit AIDAnova *

ab CHF

975 p. P.

1 26 Rollkoffer oder Rucksack?

Auch als der Koffer noch keine Rollen hatte, war ich nie mit

dem Rucksack unterwegs.

5

Immer wieder!

Ich liebe Chile. Insbesondere die Region

von der Hauptstadt Santiago de Chile südwärts bis nach Patagonien. Auch dort habe ich einen mittlerweile engen Freund.

Immer im Koffer Rasierpinsel, Schaum und Klinge.

All-inclusive oder grenzenlose Freiheit? Ganz klar: Freiheit. In der Regel organisieren

wir die Übernachtungen im Voraus, sodass

vor Ort nicht zu viel Zeit mit Suchen verloren

3

geht. Der Rest gestaltet sich spontan

und nach Lust und Laune.

Käsefondue oder Curry?

Sowieso beides. Ich koste überall

die regionale Küche, am liebsten

in Lokalen, wo die Einheimischen gerne essen und verweilen.

Der Geheimtipp Ein Mal im Leben sollte man ein

Buchen Sie jetzt in Ihrem Reisebüro oder im AIDA Kundencenter unter +41 (0) 848/10 10 16*** oder auf www.aida.ch * AIDA PREMIUM Preis pro Person bei 2er-Belegung (Balkonkabine BC), inkl. CHF 173 Frühbucher-Plus-Ermässigung bei Buchung bis 31.05.2018, jeweils limitiertes Kontingent ** Vollpension inkl. Getränken zu den Hauptmahlzeiten in den Buffet-Restaurants *** CHF 0.08 pro Minute aus dem Schweizer Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer Die Rechnung wird in Euro (€) gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken (CHF) ist ein Referenzpreis, der auf dem Tageswechselkurs von CHF 1.15 beruht. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom Tageswechselkurs ab, den die Kreditkartenherausgeber / Banken praktizieren, und von den möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeber / Banken, die in Verbindung mit dem Umtausch CHF/ € entstehen können. Der aktuell abgebildete Tageskurs dient nur zur Veranschaulichung. Auszug aus dem AIDA Katalog «Februar 2018 bis April 2019». Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise und Informationen des AIDA Katalogs «März 2019 bis April 2020». AIDA Cruises • German Branch of Costa Crociere S. p. A. • Am Strande 3 d • 18055 Rostock • Deutschland

Abendessen in der Trattoria dell'Amicizia in Roddino im Piemont ­erleben. Die Gerichte sind einfach, aber ­umwerfend. Die Mama kommt selber mit dem Topf an den Tisch und schöpft die Gerichte. Einheimische Männer teilten eine Flasche Wein am Nachbartisch und sangen schöne ­italienische Volkslieder. Unvergesslich!

Heimatlicher Seelenbalsam

Die Schweiz bietet so viele schöne Orte! Für uns ganz nah und jedes Mal ein

bisschen wie Ferien: ein Spaziergang

über den Seerücken mit Blick über den Untersee, anschliessend ein Besuch im schönen Stein am Rhein und zum

Abschluss ein feines Essen im Hotel Krone in Gottlieben.

Berge oder Meer?

9

Ich bin kein Strandtyp, mag lieber tropische Wälder. Zwischendurch in die Berge entspannt sehr.

Reise-Buddy?

Meine Frau Christine ist und bleibt mein wichtigster Reisepartner.

Wir teilen nicht immer die gleichen

Interessen, finden aber dann gute

Kompromisse und nehmen an dem teil, was der andere so wahnsinnig

10 toll findet. Dadurch wird das

­Reisen für beide zusätzlich spannend.

Zukünftiges

Mit meinen Schwiegereltern

geht es in die Lüneburger Heide

in Norddeutschland, inklusive

­eines Besuchs im Weltvogelpark in

Walsrode. Etwas Zoo und Tiere sollten schon zu jeder meiner Reisen gehören.

REISEN | Frühling  2018  27


Nachgefragt  REISEN

MEIN HOTEL ZEIGT MIR DIE WELT Für Sie inklusive

• Kulinarische Genüsse** • Schönwettergarantie • Weltklasse-Entertainment • Fitness • Kinderbetreuung • Bordsprache Deutsch • Trinkgelder

«Rasierpinsel, Schaum UND KLINGE»

7 8

Bandleader Pepe Lienhard tourt im Herbst mit dem neuen Programm «World of Music» durch die Schweiz. Uns hat er verraten, wo er als Privatmann am liebsten hinreist.

7 Tage

Kanaren & Madeira 3 mit AIDAnova *

ab CHF

975 p. P.

1 26 Rollkoffer oder Rucksack?

Auch als der Koffer noch keine Rollen hatte, war ich nie mit

dem Rucksack unterwegs.

5

Immer wieder!

Ich liebe Chile. Insbesondere die Region

von der Hauptstadt Santiago de Chile südwärts bis nach Patagonien. Auch dort habe ich einen mittlerweile engen Freund.

Immer im Koffer Rasierpinsel, Schaum und Klinge.

All-inclusive oder grenzenlose Freiheit? Ganz klar: Freiheit. In der Regel organisieren

wir die Übernachtungen im Voraus, sodass

vor Ort nicht zu viel Zeit mit Suchen verloren

3

geht. Der Rest gestaltet sich spontan

und nach Lust und Laune.

Käsefondue oder Curry?

Sowieso beides. Ich koste überall

die regionale Küche, am liebsten

in Lokalen, wo die Einheimischen gerne essen und verweilen.

Der Geheimtipp Ein Mal im Leben sollte man ein

Buchen Sie jetzt in Ihrem Reisebüro oder im AIDA Kundencenter unter +41 (0) 848/10 10 16*** oder auf www.aida.ch * AIDA PREMIUM Preis pro Person bei 2er-Belegung (Balkonkabine BC), inkl. CHF 173 Frühbucher-Plus-Ermässigung bei Buchung bis 31.05.2018, jeweils limitiertes Kontingent ** Vollpension inkl. Getränken zu den Hauptmahlzeiten in den Buffet-Restaurants *** CHF 0.08 pro Minute aus dem Schweizer Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer Die Rechnung wird in Euro (€) gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken (CHF) ist ein Referenzpreis, der auf dem Tageswechselkurs von CHF 1.15 beruht. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom Tageswechselkurs ab, den die Kreditkartenherausgeber / Banken praktizieren, und von den möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeber / Banken, die in Verbindung mit dem Umtausch CHF/ € entstehen können. Der aktuell abgebildete Tageskurs dient nur zur Veranschaulichung. Auszug aus dem AIDA Katalog «Februar 2018 bis April 2019». Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise und Informationen des AIDA Katalogs «März 2019 bis April 2020». AIDA Cruises • German Branch of Costa Crociere S. p. A. • Am Strande 3 d • 18055 Rostock • Deutschland

Abendessen in der Trattoria dell'Amicizia in Roddino im Piemont ­erleben. Die Gerichte sind einfach, aber ­umwerfend. Die Mama kommt selber mit dem Topf an den Tisch und schöpft die Gerichte. Einheimische Männer teilten eine Flasche Wein am Nachbartisch und sangen schöne ­italienische Volkslieder. Unvergesslich!

Heimatlicher Seelenbalsam

Die Schweiz bietet so viele schöne Orte! Für uns ganz nah und jedes Mal ein

bisschen wie Ferien: ein Spaziergang

über den Seerücken mit Blick über den Untersee, anschliessend ein Besuch im schönen Stein am Rhein und zum

Abschluss ein feines Essen im Hotel Krone in Gottlieben.

Berge oder Meer?

9

Ich bin kein Strandtyp, mag lieber tropische Wälder. Zwischendurch in die Berge entspannt sehr.

Reise-Buddy?

Meine Frau Christine ist und bleibt mein wichtigster Reisepartner.

Wir teilen nicht immer die gleichen

Interessen, finden aber dann gute

Kompromisse und nehmen an dem teil, was der andere so wahnsinnig

10 toll findet. Dadurch wird das

­Reisen für beide zusätzlich spannend.

Zukünftiges

Mit meinen Schwiegereltern

geht es in die Lüneburger Heide

in Norddeutschland, inklusive

­eines Besuchs im Weltvogelpark in

Walsrode. Etwas Zoo und Tiere sollten schon zu jeder meiner Reisen gehören.

REISEN | Frühling  2018  27


REISEN  Hinter den Kulissen Christine Stalder (l.) und ihr Team sind für den Blumenschmuck zuständig.

40 Minuten braucht Rodica Badea für ein solches Zimmer.

Im Stil eines Jagdschlösschens thront das Palace über Gstaad BE.

GSTAADER LUXUS

ist harte Arbeit

Das Gstaad Palace zählt zu den berühmtesten Luxushotels der Welt. Hollywood-Grössen und der Geldadel geben sich hier die Klinke in die Hand. Wir durften uns hinter den Kulissen umsehen. Text Christian Bauer Fotos Thomas Lüthi

D

ie Mitarbeiter im Gstaad Pa­ lace sind verschwiegen wie englische Butler. Auch ein saftiges Trinkgeld an der Lob­ bybar erzeugt kaum mehr als ein müdes Lächeln: Kein Angestellter verrät, welche Stars derzeit im Luxushaus residieren. Da hilft nur, verstohlen zwischen dem Ge­ funkel aus Paillettenkleidchen und Bril­ lantohrringen ein bekanntes Gesicht zu 28  Frühling 20178 | REISEN

erspähen. Unrealistisch ist das nicht: Das Gstaad Palace zählt zu den berühmtesten Luxushotels der Welt. Erbaut wurde das Fünf-Sterne-Superior­-Haus im Jahr 1913 im Stil eines Land­ schlösschens. Nach einigen Durststrecken während der beiden Weltkriege wurde das Palace ab den 50er-Jahren zum Wohn­ zimmer der Reichen und Berühmten. Sean Connery, Audrey Hepburn oder

Marlene Dietrich gaben sich ein Stell­ dichein. Michael Jackson war vom Hotel sogar so begeistert, dass er es kurzerhand kaufen wollte – freilich ist das familiengeführte Unternehmen nicht zu haben. Wer sich in einem solchen Traditions­ haus mit zeitloser Eleganz einquartiert, er­ wartet einen Weltklasseservice. 300 Ange­ stellte sorgen daher für einen reibungs­ losen Ablauf – bei «nur» etwa 200 Gästen.

Franz Faeh (l.) ist der Chef in der Palace-Küche.

Dabei wird nichts dem Zufall überlassen, auch nicht beim Herrichten der Zimmer. «Das Zimmer ist der erste intensive Ein­

«Sagt mir einfach, worauf ihr Lust habt, und wir zaubern euch etwas auf den Teller» 

Franz Faeh, Küchenchef

Zimmermädchen mit Leib und Seele. 40 Minuten nimmt sie sich Zeit für ein klei­ nes Standardzimmer (grosses Bild)und 1½ Stunden für die Suiten – dann müssen die Muster auf der Tagesdecke wie auf dem Reissbrett parallel zur Bettkante liegen, die Zierkissen absolut mittig auf dem Bett thronen und die Position des Blumenar­ rangements mit den anderen Einrich­ tungsgegenständen harmonieren. «Ich bin eben eine Perfektionistin», sagt sie.

Blumen-Stress zum Valentinstag druck von unserem Hotel», sagt Ruben Puello (51), Chef des Housekeepings. «Da muss alles stimmen.» Dass der erste Ein­ druck zählt, weiss auch Rodica Badea (42),

Perfektion in allen Arbeitsbereichen – sei es in der Schreinerei, dem Wäscheservice oder beim Concierge – ist bei einem Hotel dieser Preisklasse Pflicht. Dazu gehören

auch so scheinbare Nebensächlichkeiten wie die Blumenarrangements auf den Zimmern, in den Restaurants und den ­öffentlichen Bereichen. Für die blumigen Farbtupfer werden pro Saison zwei Floris­ tinnen angestellt, die am Tag unseres Be­ suchs unter Hochdruck arbeiten: Am morgigen Valentinstag soll das Hotel wie ein Romantikschloss erstrahlen. Dazu müssen 100 Arrangements für die Restau­ ranttische zusammengestellt, Weiden­ kätzchen zu Herzen geklebt, Blumen­ sträusse gebunden und Hunderte Rosen­ köpfe zu Herzen arrangiert werden. «Das wird ein langer Tag», sagt Christi­ ne Stalder, die seit zehn Saisons für Lilien und Co. verantwortlich ist. «Der Job ist ein REISEN | Frühling  2018  29


REISEN  Hinter den Kulissen Christine Stalder (l.) und ihr Team sind für den Blumenschmuck zuständig.

40 Minuten braucht Rodica Badea für ein solches Zimmer.

Im Stil eines Jagdschlösschens thront das Palace über Gstaad BE.

GSTAADER LUXUS

ist harte Arbeit

Das Gstaad Palace zählt zu den berühmtesten Luxushotels der Welt. Hollywood-Grössen und der Geldadel geben sich hier die Klinke in die Hand. Wir durften uns hinter den Kulissen umsehen. Text Christian Bauer Fotos Thomas Lüthi

D

ie Mitarbeiter im Gstaad Pa­ lace sind verschwiegen wie englische Butler. Auch ein saftiges Trinkgeld an der Lob­ bybar erzeugt kaum mehr als ein müdes Lächeln: Kein Angestellter verrät, welche Stars derzeit im Luxushaus residieren. Da hilft nur, verstohlen zwischen dem Ge­ funkel aus Paillettenkleidchen und Bril­ lantohrringen ein bekanntes Gesicht zu 28  Frühling 20178 | REISEN

erspähen. Unrealistisch ist das nicht: Das Gstaad Palace zählt zu den berühmtesten Luxushotels der Welt. Erbaut wurde das Fünf-Sterne-Superior­-Haus im Jahr 1913 im Stil eines Land­ schlösschens. Nach einigen Durststrecken während der beiden Weltkriege wurde das Palace ab den 50er-Jahren zum Wohn­ zimmer der Reichen und Berühmten. Sean Connery, Audrey Hepburn oder

Marlene Dietrich gaben sich ein Stell­ dichein. Michael Jackson war vom Hotel sogar so begeistert, dass er es kurzerhand kaufen wollte – freilich ist das familiengeführte Unternehmen nicht zu haben. Wer sich in einem solchen Traditions­ haus mit zeitloser Eleganz einquartiert, er­ wartet einen Weltklasseservice. 300 Ange­ stellte sorgen daher für einen reibungs­ losen Ablauf – bei «nur» etwa 200 Gästen.

Franz Faeh (l.) ist der Chef in der Palace-Küche.

Dabei wird nichts dem Zufall überlassen, auch nicht beim Herrichten der Zimmer. «Das Zimmer ist der erste intensive Ein­

«Sagt mir einfach, worauf ihr Lust habt, und wir zaubern euch etwas auf den Teller» 

Franz Faeh, Küchenchef

Zimmermädchen mit Leib und Seele. 40 Minuten nimmt sie sich Zeit für ein klei­ nes Standardzimmer (grosses Bild)und 1½ Stunden für die Suiten – dann müssen die Muster auf der Tagesdecke wie auf dem Reissbrett parallel zur Bettkante liegen, die Zierkissen absolut mittig auf dem Bett thronen und die Position des Blumenar­ rangements mit den anderen Einrich­ tungsgegenständen harmonieren. «Ich bin eben eine Perfektionistin», sagt sie.

Blumen-Stress zum Valentinstag druck von unserem Hotel», sagt Ruben Puello (51), Chef des Housekeepings. «Da muss alles stimmen.» Dass der erste Ein­ druck zählt, weiss auch Rodica Badea (42),

Perfektion in allen Arbeitsbereichen – sei es in der Schreinerei, dem Wäscheservice oder beim Concierge – ist bei einem Hotel dieser Preisklasse Pflicht. Dazu gehören

auch so scheinbare Nebensächlichkeiten wie die Blumenarrangements auf den Zimmern, in den Restaurants und den ­öffentlichen Bereichen. Für die blumigen Farbtupfer werden pro Saison zwei Floris­ tinnen angestellt, die am Tag unseres Be­ suchs unter Hochdruck arbeiten: Am morgigen Valentinstag soll das Hotel wie ein Romantikschloss erstrahlen. Dazu müssen 100 Arrangements für die Restau­ ranttische zusammengestellt, Weiden­ kätzchen zu Herzen geklebt, Blumen­ sträusse gebunden und Hunderte Rosen­ köpfe zu Herzen arrangiert werden. «Das wird ein langer Tag», sagt Christi­ ne Stalder, die seit zehn Saisons für Lilien und Co. verantwortlich ist. «Der Job ist ein REISEN | Frühling  2018  29


REISEN  Hinter den Kulissen

Bücher  REISEN

Weltreisen fürs

INTERVIEW

NACHTTISCHCHEN

«Den Gast als Menschen schätzen» Herr Scherz, Sie führen das Palace in der dritten Generation. Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Wir sind Gastgeber und UnterAndrea Scherz, nehmer gleichGeneral Manager zeitig. Der ganze und Inhaber. Gewinn wird jährlich wieder ins Haus reinvestiert, damit wir dem Gast höchstes 5-Sterne-Niveau bieten können. Das wahre Geheimnis ist jedoch, dass wir bewusst darauf achten, ein motiviertes Team zu haben, dass dem Gast das Gefühl eines Zuhauses vermittelt. Wie haben sich die Ansprüche der Gäste über die Jahre verändert? Die Zeit ist sehr viel schnelllebiger geworden, und so hat sich auch das Reiseverhalten des Gastes verändert. Er ist oft ungeduldig, und dank des Internets kennt er das Produkt vor der Anreise auswendig. Das führt dazu, dass er vor der Ankunft den Aufenthalt bis ins Detail schriftlich bestätigt haben möchte. Das ist Mehraufwand. Welche Fähigkeiten muss ein Mitarbeiter mit Kundenkontakt mitbringen? Wir suchen bei den Mitarbeitern nach Authentizität und wahrer Gastfreundlichkeit. Das Kunststück ist, die Gäste als Menschen zu schätzen und ihre Bedürfnisse nicht nur auszuführen, sondern sie wirklich zu verstehen. Das Gstaad Palace konkurriert mit Luxushotels in den gesamten Alpen. Was sind die Herausforderungen? Luxushotels gehören heute beinahe ausschliesslich grossen Investoren oder Finanzkonglomeraten, deren Mittel oft beinahe uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Da Geld anscheinend keine Rolle spielt, betreiben sie Luxuspaläste, mit denen es als Familienunternehmen schwer ist mitzuhalten. Aber wir schaffen es! 30  Frühling 20178 | REISEN

Eine Weltreise ist das ultimative Abenteuer und bleibt für die meisten doch ein unerfüllter Traum. Vier ungewöhnliche Reisen um den Globus für zu Hause.

Die Wäsche-Abteilung gehört bei einem Hotel natürlich dazu, das Luxushotel in Gstaad leistet sich mit Urs Roos sogar einen eigenen, festangestellten Schreiner. Und freilich einen Keller mit erlesenen Weinen aus aller Welt. Andrea Maffei ist als ChefSommelier für die guten Tropfen verantwortlich, die Weinkarte umfasst 50 Seiten. Traum für eine Floristin. Hier habe ich ei­ nen Budgetrahmen, davon können Ange­ stellte im Blumengeschäft nur träumen.» Aus dem Vollen schöpfen kann die 30-Jäh­ rige insbesondere bei Feiern der gut be­ tuchten Gäste. «Dann sprechen wir teilwei­ se von Budgets von über mehreren Tausend Franken – alleine für Blumenschmuck.» Auch die Liebe zu einem Luxushotel geht schlussendlich durch den Magen. Herz des Hauses ist daher die Küche, die für fünf Restaurants zuständig ist. 55 Mit­ arbeiter brutzeln, braten und blanchieren hier unter den achtsamen Augen von Franz Faeh, der seit zwei Jahren als Kü­ chenchef amtet. Der 57-Jährige ist nach fast 40 Jahren zum Ort seiner beruflichen Anfänge zurückgekehrt – 1978 machte Faeh im Palace die Lehre zum Koch. Nun liegt eine schwierige Aufgabe vor dem Gstaader: Das Angebot in den Restaurants

soll modernisiert werden. Nicht einfach bei einer traditionsverliebten Klientel, die teilweise schon seit Jahrzehnten ins Palace reist. «Deshalb habe ich mir für die Verän­ derungen mehrere Jahre Zeit gegeben.»

Pleite um die Welt

Daumen raus!

Lebenstherapie

Ohne Plan

Die Zwillingsbrüder Paul und Hansen Hoepner sind für ihre ungewöhnlichen Reisen bekannt. Nun haben sich die beiden in ein neues Abenteuer gestürzt: Von Berlin aus in 80 Tagen um die Welt – ohne Geld. Die nötigen Moneten sollen unterwegs beschafft werden. Ob das Vorhaben geklappt hat und welche witzigen Erlebnisse sich daraus ergeben, kann man in ihrem neuen Werk «Zwei um die Welt – in 80 Tagen ohne Geld» nachlesen.

Die Schweizer Schriftstellerin Katharina von Arx war ein Freigeist. In den 50erJahren machte sich die Solothurnerin zu einer Weltreise per Anhalterin auf und wurde zu einer Berühmtheit: In Indien trat sie im Radio auf, in Amerika unter dem Namen «Hitchhiking Swiss Miss» im Fernsehen. Der Schweizer Verlag Nagel & Kimche hat ihren Reisebericht «Nehmt mich bitte mit. Eine Weltreise per Anhalter» wieder aufgelegt. Und noch heute wirkt er modern und aktuell.

Dr. Martin Krengel ­verdient sein Geld mit Beratungsbüchern und Motivations-Seminaren. Nach seiner Promotion zog es den Kultur-Psycho­logen in die Welt hinaus. Auf seiner Weltreise experimentierte Krengel mit anderen Lebensstilen und Arbeitsformen. So ist sein Buch «Stoppt die Welt, ich will aussteigen!» nicht nur ein Reise­bericht, sondern auch ein Ratgeber fürs eigene Leben. Die Reise führte über Amerika, die Südsee, Australien bis nach Südostasien.

Eines Abends beschliessen die drei britischen Freunde Paul, Leigh und Johno – nicht ohne den Einfluss einiger Biere –, mit einem Londoner Taxi um die Welt zu fahren. Von London soll es mit grösstmöglichen Umwegen bis nach Sydney gehen. Auf den circa 70 000 Kilometern erleben sie einige brenzlige Situationen, Gefängnisaufenthalte inklusive. Das Buch «Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber ­einmal um die Welt» liest sich flott und witzig.

Zwei um die Welt | Malik |  304 Seiten | 28.90 Franken

Nehmt mich bitte mit | Nagel & Kimche | 267 S. | 31.90 Fr.

Stoppt die Welt | Eazybookz | 342 Seiten | 27.90 Franken

Drei Freunde | Dumont |  368 Seiten | 23.90 Franken

ANZEIGE

Weine im Wert von 1,5 Millionen Bei unserem Menü lässt er seiner Kreati­ vität freien Lauf. «Sagt mir einfach, worauf ihr Lust habt, und wir zaubern etwas hin.» Auf den Tisch kommt ein Mehrgänger mit Shrimps, asiatischer Suppe und Lamm. Den Wein empfiehlt Chef-Sommelier An­ drea Maffei, der im Weinkeller Tropfen im Wert von 1,5 Millionen Franken lagert – die Weinkarte ist 50 Seiten dick. Wir entscheiden uns für einen Bor­ deaux und lassen für diesmal den Korken auf der teuersten Flasche des Hauses: ein Romanée-Conti aus dem Jahr 2008 für 22 000 Franken. Luxus hat seinen Preis.

WINTERERLEBNIS IM GLACIER EXPRESS

GLACIER EXPRESS SPECIAL Schnee so weit das Auge reicht – jetzt ist die beste Zeit um die traumhaften Winterlandschaften auf dem Glacier Express zu entdecken. Jetzt online eines der Winterangebote auf

Von Zermatt über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den höchsten Punkt auf 2.033 Meter, dem Oberalppass, nach St. Moritz: Die Fahrt im Glacier Express ist der Klassiker unter den Panoramareisen durch die Schweiz und ist zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Highlight.

www.glacierexpress.ch/winterspecial buchen und bis Ende März von einem gratis 1. Klasse Upgrade profitieren. www.glacierexpress.ch


REISEN  Hinter den Kulissen

Bücher  REISEN

Weltreisen fürs

INTERVIEW

NACHTTISCHCHEN

«Den Gast als Menschen schätzen» Herr Scherz, Sie führen das Palace in der dritten Generation. Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Wir sind Gastgeber und UnterAndrea Scherz, nehmer gleichGeneral Manager zeitig. Der ganze und Inhaber. Gewinn wird jährlich wieder ins Haus reinvestiert, damit wir dem Gast höchstes 5-Sterne-Niveau bieten können. Das wahre Geheimnis ist jedoch, dass wir bewusst darauf achten, ein motiviertes Team zu haben, dass dem Gast das Gefühl eines Zuhauses vermittelt. Wie haben sich die Ansprüche der Gäste über die Jahre verändert? Die Zeit ist sehr viel schnelllebiger geworden, und so hat sich auch das Reiseverhalten des Gastes verändert. Er ist oft ungeduldig, und dank des Internets kennt er das Produkt vor der Anreise auswendig. Das führt dazu, dass er vor der Ankunft den Aufenthalt bis ins Detail schriftlich bestätigt haben möchte. Das ist Mehraufwand. Welche Fähigkeiten muss ein Mitarbeiter mit Kundenkontakt mitbringen? Wir suchen bei den Mitarbeitern nach Authentizität und wahrer Gastfreundlichkeit. Das Kunststück ist, die Gäste als Menschen zu schätzen und ihre Bedürfnisse nicht nur auszuführen, sondern sie wirklich zu verstehen. Das Gstaad Palace konkurriert mit Luxushotels in den gesamten Alpen. Was sind die Herausforderungen? Luxushotels gehören heute beinahe ausschliesslich grossen Investoren oder Finanzkonglomeraten, deren Mittel oft beinahe uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Da Geld anscheinend keine Rolle spielt, betreiben sie Luxuspaläste, mit denen es als Familienunternehmen schwer ist mitzuhalten. Aber wir schaffen es! 30  Frühling 20178 | REISEN

Eine Weltreise ist das ultimative Abenteuer und bleibt für die meisten doch ein unerfüllter Traum. Vier ungewöhnliche Reisen um den Globus für zu Hause.

Die Wäsche-Abteilung gehört bei einem Hotel natürlich dazu, das Luxushotel in Gstaad leistet sich mit Urs Roos sogar einen eigenen, festangestellten Schreiner. Und freilich einen Keller mit erlesenen Weinen aus aller Welt. Andrea Maffei ist als ChefSommelier für die guten Tropfen verantwortlich, die Weinkarte umfasst 50 Seiten. Traum für eine Floristin. Hier habe ich ei­ nen Budgetrahmen, davon können Ange­ stellte im Blumengeschäft nur träumen.» Aus dem Vollen schöpfen kann die 30-Jäh­ rige insbesondere bei Feiern der gut be­ tuchten Gäste. «Dann sprechen wir teilwei­ se von Budgets von über mehreren Tausend Franken – alleine für Blumenschmuck.» Auch die Liebe zu einem Luxushotel geht schlussendlich durch den Magen. Herz des Hauses ist daher die Küche, die für fünf Restaurants zuständig ist. 55 Mit­ arbeiter brutzeln, braten und blanchieren hier unter den achtsamen Augen von Franz Faeh, der seit zwei Jahren als Kü­ chenchef amtet. Der 57-Jährige ist nach fast 40 Jahren zum Ort seiner beruflichen Anfänge zurückgekehrt – 1978 machte Faeh im Palace die Lehre zum Koch. Nun liegt eine schwierige Aufgabe vor dem Gstaader: Das Angebot in den Restaurants

soll modernisiert werden. Nicht einfach bei einer traditionsverliebten Klientel, die teilweise schon seit Jahrzehnten ins Palace reist. «Deshalb habe ich mir für die Verän­ derungen mehrere Jahre Zeit gegeben.»

Pleite um die Welt

Daumen raus!

Lebenstherapie

Ohne Plan

Die Zwillingsbrüder Paul und Hansen Hoepner sind für ihre ungewöhnlichen Reisen bekannt. Nun haben sich die beiden in ein neues Abenteuer gestürzt: Von Berlin aus in 80 Tagen um die Welt – ohne Geld. Die nötigen Moneten sollen unterwegs beschafft werden. Ob das Vorhaben geklappt hat und welche witzigen Erlebnisse sich daraus ergeben, kann man in ihrem neuen Werk «Zwei um die Welt – in 80 Tagen ohne Geld» nachlesen.

Die Schweizer Schriftstellerin Katharina von Arx war ein Freigeist. In den 50erJahren machte sich die Solothurnerin zu einer Weltreise per Anhalterin auf und wurde zu einer Berühmtheit: In Indien trat sie im Radio auf, in Amerika unter dem Namen «Hitchhiking Swiss Miss» im Fernsehen. Der Schweizer Verlag Nagel & Kimche hat ihren Reisebericht «Nehmt mich bitte mit. Eine Weltreise per Anhalter» wieder aufgelegt. Und noch heute wirkt er modern und aktuell.

Dr. Martin Krengel ­verdient sein Geld mit Beratungsbüchern und Motivations-Seminaren. Nach seiner Promotion zog es den Kultur-Psycho­logen in die Welt hinaus. Auf seiner Weltreise experimentierte Krengel mit anderen Lebensstilen und Arbeitsformen. So ist sein Buch «Stoppt die Welt, ich will aussteigen!» nicht nur ein Reise­bericht, sondern auch ein Ratgeber fürs eigene Leben. Die Reise führte über Amerika, die Südsee, Australien bis nach Südostasien.

Eines Abends beschliessen die drei britischen Freunde Paul, Leigh und Johno – nicht ohne den Einfluss einiger Biere –, mit einem Londoner Taxi um die Welt zu fahren. Von London soll es mit grösstmöglichen Umwegen bis nach Sydney gehen. Auf den circa 70 000 Kilometern erleben sie einige brenzlige Situationen, Gefängnisaufenthalte inklusive. Das Buch «Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber ­einmal um die Welt» liest sich flott und witzig.

Zwei um die Welt | Malik |  304 Seiten | 28.90 Franken

Nehmt mich bitte mit | Nagel & Kimche | 267 S. | 31.90 Fr.

Stoppt die Welt | Eazybookz | 342 Seiten | 27.90 Franken

Drei Freunde | Dumont |  368 Seiten | 23.90 Franken

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Weine im Wert von 1,5 Millionen Bei unserem Menü lässt er seiner Kreati­ vität freien Lauf. «Sagt mir einfach, worauf ihr Lust habt, und wir zaubern etwas hin.» Auf den Tisch kommt ein Mehrgänger mit Shrimps, asiatischer Suppe und Lamm. Den Wein empfiehlt Chef-Sommelier An­ drea Maffei, der im Weinkeller Tropfen im Wert von 1,5 Millionen Franken lagert – die Weinkarte ist 50 Seiten dick. Wir entscheiden uns für einen Bor­ deaux und lassen für diesmal den Korken auf der teuersten Flasche des Hauses: ein Romanée-Conti aus dem Jahr 2008 für 22 000 Franken. Luxus hat seinen Preis.

WINTERERLEBNIS IM GLACIER EXPRESS

GLACIER EXPRESS SPECIAL Schnee so weit das Auge reicht – jetzt ist die beste Zeit um die traumhaften Winterlandschaften auf dem Glacier Express zu entdecken. Jetzt online eines der Winterangebote auf

Von Zermatt über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den höchsten Punkt auf 2.033 Meter, dem Oberalppass, nach St. Moritz: Die Fahrt im Glacier Express ist der Klassiker unter den Panoramareisen durch die Schweiz und ist zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Highlight.

www.glacierexpress.ch/winterspecial buchen und bis Ende März von einem gratis 1. Klasse Upgrade profitieren. www.glacierexpress.ch


REISEN  Schweiz

Schweiz  REISEN

Rhododendren

im Park Seleger Moor ZH

Fotos: Blindtext

Die Geschichte des Parks Seleger Moor reicht Tausende Jahre zurück: Nach der letzten Eiszeit entstand bei Rifferswil ZH ein Hochmoor, aus dem der Gärtnermeister Robert Seleger in den 50er-Jahren ein Kleinod zauberte. Besonders farbenprächtig ist die Parkanlage im Frühling, wenn 200 verschiedene Rhododendren und Azaleenarten Hundertausende Blüten öffnen. Rifferswil ZH. Blüte: ab Ende März, www.selegermoor.ch

FLOWER POWER

für den Frühling

Tulpen

in Morges VD Der «Parc de l’Indépendance», der Park der Unabhängigkeit, im Städtchen Morges VD am Genfersee ist bekannt für seine Tulpen. Etwa 120 000 Pflanzen von insgesamt 300 verschiedenen Sorten vertreiben hier das Wintergrau. Im April findet daher jedes Jahr das Tulpenfest statt. Übrigens: Tulpen stammen nicht aus den Niederlanden, sondern aus der Türkei. Daher wird es am Tulpenfest dieses Jahr auch türkische Spezialitäten geben. Fest: 31. März bis 6. Mai. www.morges-tourisme.ch

Apfel-Bluescht

Kamelien

Phänologisch beginnt der Frühling mit der Apfelblüte. Sobald die Bäume knospen, spricht die Wissenschaft vom «Vollfrühling» – den kann man nirgends besser geniessen als im Thurgau: In «Mostindien» werden auf 1300 Hektaren Apfelbäume angepflanzt. Um Altnau sind drei Apfelwege ausgeschildert, zudem findet am 1. Mai ein Bluescht-Fest statt. Blüte: Ende April/Mai. www.thurgau-bodensee.ch

In der Sonnenstube der Schweiz zieht der Frühling etwas eher ein als nördlich der Alpen – daher begrüsst man schon Ende März die Blumenpracht um den Lago Maggiore. Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist der Kameliengarten mit etwa 1000 Sträuchern und das dazugehörige Fest in Locarno. Vom 21. bis 25. März gibt es eine Ausstellung und thematische Konzerte. Blüte: März und April. www.ascona-locarno.com

Thurgau

32  Frühling 2018 | REISEN

in Locarno TI

Fotos: Getty Images (1), mauritius images (3), rapperswil-zuerichsee.ch (1), apfelweg.ch (1)

Rosen, Chriesi, Kamelien: Nach einem langen Winter sehnt man sich nach den Farben des Frühlings. Wir haben die schönsten und blumigsten Schweizer Frühlings-Spots herausgesucht. Text Christian Bauer

Rosen

Chriesi

Rosen sind die Königinnen der Blumen – schon seit über 2000 Jahren werden die Pflanzen kultiviert. Auch in der Schweiz gibt es einige sehr schöne Rosenanlagen. Alleine in Rapperswil SG, das sich als Rosenstadt bezeichnet, gibt es drei Gärten mit etwa 20 000 Pflanzen von 600 Arten. Weitere Gärten finden sich in Zug, Bern, Winterthur und auf Schloss Heidegg. Blüte: ab Mai. www.rosenstadt-rapperswil.ch

Mehrere Tausend Kirschbäume blühen jeden Frühling im Baselland, ein Fest für die Augen. Mehrere Wanderwege und ÖV-Touren führen durch das blühende Land. Veloland Schweiz hat eine Strecke von Liestal bis Laufen ausgeschildert. In stetem Auf und Ab geht die Chirsi-Route für 38 Kilometer durch das bergige Kulturland. Blüte: ab April (je nach Witterung). www.veloland.ch; www.baselland-tourismus.ch

in Rapperswil SG

Baselbiet

REISEN | Frühling  2018  33


REISEN  Schweiz

Schweiz  REISEN

Rhododendren

im Park Seleger Moor ZH

Fotos: Blindtext

Die Geschichte des Parks Seleger Moor reicht Tausende Jahre zurück: Nach der letzten Eiszeit entstand bei Rifferswil ZH ein Hochmoor, aus dem der Gärtnermeister Robert Seleger in den 50er-Jahren ein Kleinod zauberte. Besonders farbenprächtig ist die Parkanlage im Frühling, wenn 200 verschiedene Rhododendren und Azaleenarten Hundertausende Blüten öffnen. Rifferswil ZH. Blüte: ab Ende März, www.selegermoor.ch

FLOWER POWER

für den Frühling

Tulpen

in Morges VD Der «Parc de l’Indépendance», der Park der Unabhängigkeit, im Städtchen Morges VD am Genfersee ist bekannt für seine Tulpen. Etwa 120 000 Pflanzen von insgesamt 300 verschiedenen Sorten vertreiben hier das Wintergrau. Im April findet daher jedes Jahr das Tulpenfest statt. Übrigens: Tulpen stammen nicht aus den Niederlanden, sondern aus der Türkei. Daher wird es am Tulpenfest dieses Jahr auch türkische Spezialitäten geben. Fest: 31. März bis 6. Mai. www.morges-tourisme.ch

Apfel-Bluescht

Kamelien

Phänologisch beginnt der Frühling mit der Apfelblüte. Sobald die Bäume knospen, spricht die Wissenschaft vom «Vollfrühling» – den kann man nirgends besser geniessen als im Thurgau: In «Mostindien» werden auf 1300 Hektaren Apfelbäume angepflanzt. Um Altnau sind drei Apfelwege ausgeschildert, zudem findet am 1. Mai ein Bluescht-Fest statt. Blüte: Ende April/Mai. www.thurgau-bodensee.ch

In der Sonnenstube der Schweiz zieht der Frühling etwas eher ein als nördlich der Alpen – daher begrüsst man schon Ende März die Blumenpracht um den Lago Maggiore. Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist der Kameliengarten mit etwa 1000 Sträuchern und das dazugehörige Fest in Locarno. Vom 21. bis 25. März gibt es eine Ausstellung und thematische Konzerte. Blüte: März und April. www.ascona-locarno.com

Thurgau

32  Frühling 2018 | REISEN

in Locarno TI

Fotos: Getty Images (1), mauritius images (3), rapperswil-zuerichsee.ch (1), apfelweg.ch (1)

Rosen, Chriesi, Kamelien: Nach einem langen Winter sehnt man sich nach den Farben des Frühlings. Wir haben die schönsten und blumigsten Schweizer Frühlings-Spots herausgesucht. Text Christian Bauer

Rosen

Chriesi

Rosen sind die Königinnen der Blumen – schon seit über 2000 Jahren werden die Pflanzen kultiviert. Auch in der Schweiz gibt es einige sehr schöne Rosenanlagen. Alleine in Rapperswil SG, das sich als Rosenstadt bezeichnet, gibt es drei Gärten mit etwa 20 000 Pflanzen von 600 Arten. Weitere Gärten finden sich in Zug, Bern, Winterthur und auf Schloss Heidegg. Blüte: ab Mai. www.rosenstadt-rapperswil.ch

Mehrere Tausend Kirschbäume blühen jeden Frühling im Baselland, ein Fest für die Augen. Mehrere Wanderwege und ÖV-Touren führen durch das blühende Land. Veloland Schweiz hat eine Strecke von Liestal bis Laufen ausgeschildert. In stetem Auf und Ab geht die Chirsi-Route für 38 Kilometer durch das bergige Kulturland. Blüte: ab April (je nach Witterung). www.veloland.ch; www.baselland-tourismus.ch

in Rapperswil SG

Baselbiet

REISEN | Frühling  2018  33


REISEN  Kolumne 100 % schweizerisch

«Im SKYTRAIN mit DREI KINDERN»

Flitterwochen im Indischen Ozean Bis zu

Bangkok – Lieblingsstadt von Moderatorin Andrea Jansen. Sie selbst war vor drei Jahrzehnten als Kind erstmals dort. Nun wagt sie den Versuch und zeigt ihren drei Kids ihr Bangkok. Und siehe da: Allen gefällts! Trotz Sitzstreik.

S

70% abatt

Brautr

tinkfrüchte darf man spezifisch an die Kleinen richten: keine in den Skytrain Kidzania, eine Stadt für Kinder bringen, und auch sonst oder ein Dinosaurierpark. Auch nichts, was streng riechen sie konnten sich – wie ich drei könnte. Ruhig ist es im über­ Jahrzehnte vorher – für die Fahrt irdischen Schnellzug durch die im Longtailboat in den Khlongs, Grossstadt. Ruhig und geruchsden Kanälen von Bangkok, begeis­ los – eigentlich das komplette Ge­ tern, die der Stadt ihren Über­ genteil von der Stadt, die draussen namen geben. Und auch sie fan­ vor dem Fenster an uns vorbei­ den bei der Tempelanlage des Wat zieht. Wir sind hier mit unseren Arun die Souvenirstände span­ drei Kindern – eins gähnt, das nender als die filigrane Architek­ zweite lacht mit der thailändischen tur. Ich hatte vollstes Verständnis. Sitznachbarin, das dritte schwitzt Das hatte ich auch für den Sitz­ in der Babytrage vor sich hin. streik, den die Tochter nach unse­ Rewind, 30 Jahre vorher: Da­ rer Skytrain-Fahrt in der stark mals war ich das kleine Kind. frequentierten Passerelle hielt. Sie Bangkok, das war für mich die hatte genug. Auch kurze Wege Die 37-Jährige bereiste während fünf Jahren Stadt mit den vielen Gerüchen. sind weit in einer Grossstadt, es ist als Reisemoderatorin des Schweizer Fernsehens Mit einem Fluss, der braun und klebrig, heiss, dann wieder eiskalt die Welt. Mittlerweile reist sie oft mit ihren drei langsam vor sich hinzog. Bangkok, von den Klimaanlagen. Nur das Kindern und ihrem Partner und teilt Reisetipps das waren viel Gold und kleine Tuk-Tuk konnte als Fortbewe­ auf ihrem Blog anyworkingmom.com. Tempelglöckchen, die im Wind gungsmittel die ganze Familie bimmelten und die wir später in begeistern – bis wir im schwersten der Schweiz im Elternhaus an der Stau feststeckten und dank DataDachrinne befestigten, wo sie mich über viele Jahre immer wieder Roaming und Google Maps feststellen durften, dass wir leider an diese Stadt erinnerten und ein Symbol wurden für mein eige­ 30 Minuten in die falsche Richtung gefahren waren. nes Fernweh. Die Liebe zum asiatischen Venedig kam aber erst Bangkok mit zwei kleinen Kindern und einem Baby – die viele Jahre später. Als ich alt genug war, den Grand Palace und ­Augen waren rundum gross, als wir von unseren Plänen erzähl­ den Lying Buddha zu besuchen, ohne mit einem «Coci» dafür ten, den Stopover etwas zu verlängern. Und der Aufenthalt z­ eigte bestochen zu werden. Ich mag die Gegensätze der Moderne und uns einmal mehr, was beim Reisen mit Kindern den feinen der Tradition, die Menschen, und immer noch: die Gerüche. ­Unterschied macht: kein Kinder-, aber ein kindergerechtes Pro­ Ich wollte meine Lieblingsstadt meiner Familie zeigen. Dabei gramm; eine Unterkunft, wo sie toben und spielen können, und blieb ich realistisch: Geführte Tempelbesuche plante ich keine vor allem: wirklich kurze Wege. ein, dafür einige der vielen Attraktionen in Bangkok, die sich Den Kindern hat es übrigens trotzdem sehr gefallen. Uns auch. 34  Frühling 2018 | REISEN

Holiday Box App

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, hotelplan.ch

Ihr praktischer Reisebegleiter für unterwegs.

In jeder Hotelplan- und Travelhouse-Filiale, Globus Reisen Lounge

Andrea Jansen

Ein unvergesslicher Sonnenuntergang an einem einsamen Palmenstrand oder ein idyllisches Candle Light Dinner am privaten Pool – verwöhnen Sie sich gegenseitig und erleben Sie die Ferien Ihres Lebens. Der Indische Ozean gehört zu den romantischsten Ferienzielen überhaupt. Das Paradies der Superlative lockt mit einem herrlichen Garten Eden im türkisblauen Wasser. Luxuriöse Resorts an schneeweissen und puderfeinen Sandstränden bieten den idealen Rahmen für unbeschwerte Zeit zu zweit. Krönen Sie Ihre Hochzeit mit Flitterwochen wie im Himmel auf Erden!

Malediven4444

Mauritius

Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa 44444 293 Zimmer, Suiten und Villen

Kempinski Seychelles Resort 44444 146 Zimmer und Suiten

Weisse Sandstrände, ein Hausriff, das jedes Taucherherz höher schlagen lässt, ausgezeichnetes Essen und eine lockere Atmosphäre – das zeichnet das Urlaubsparadies aus. Es befindet sich rund 90 km von Male entfernt. Die Beach Bungalows sind direkt am Strand gelegen und verfügen über einen eigenen Strandabschnitt, Terrasse und Meersicht.

Das traumhafte Ferienparadies liegt in einer malerischen Gegend. Die elegante, aber dennoch lockere Atmosphäre wird von aktiven Gästen und Strandliebhabern gleichermassen geschätzt. Das Eldorado liegt auf der Halbinsel Le Morne im Süden von Mauritius, eingebettet in einem tropischen Garten und umgeben von einem rund 7 km langen Sandstrand.

Das grosszügige Resort liegt direkt am ruhigen Strand der Baie Lazare. Es verfügt über 1 BuffetHauptrestaurant, 3 À-la-carte-Restaurants, 1 Bar sowie einen grossen Pool. Alle Zimmer und Suiten haben eine luxuriöse Ausstattung sowie Balkon oder Terrasse mit Sicht auf die Granitfelsen oder aufs Meer.

Honeymoon-Special • 50 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration, Candle Light Dinner • Wein, Früchteplatte bei Anreise

Honeymoon-Special • 60 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration • Sekt, Früchteplatte, Geschenk bei Anreise

Honeymoon-Special • 70 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration • Kuchen, Wein bei Anreise

Vakarufalhi Island 74 Bungalows

ab CHF 2154.–

pro Person 1 Woche im Beach Bungalow inkl. Vollpension Plus, z.B. am 14.10.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-23546

ab CHF 2018.–

pro Person 1 Woche im Doppelzimmer Tropical inkl. Frühstück, z.B. am 23.9.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-1956

Seychellen

ab CHF 2284.–

pro Person 1 Woche im Doppelzimmer Hillview inkl. Frühstück, z.B. am 22.9.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-238304

Tagesaktuelle Preise. Honeymoon-Special im Preis bereits berücksichtigt. Preisstand 23.2.18. Limitierte Anzahl Plätze. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.

Ferienblog


REISEN  Kolumne 100 % schweizerisch

«Im SKYTRAIN mit DREI KINDERN»

Flitterwochen im Indischen Ozean Bis zu

Bangkok – Lieblingsstadt von Moderatorin Andrea Jansen. Sie selbst war vor drei Jahrzehnten als Kind erstmals dort. Nun wagt sie den Versuch und zeigt ihren drei Kids ihr Bangkok. Und siehe da: Allen gefällts! Trotz Sitzstreik.

S

70% abatt

Brautr

tinkfrüchte darf man spezifisch an die Kleinen richten: keine in den Skytrain Kidzania, eine Stadt für Kinder bringen, und auch sonst oder ein Dinosaurierpark. Auch nichts, was streng riechen sie konnten sich – wie ich drei könnte. Ruhig ist es im über­ Jahrzehnte vorher – für die Fahrt irdischen Schnellzug durch die im Longtailboat in den Khlongs, Grossstadt. Ruhig und geruchsden Kanälen von Bangkok, begeis­ los – eigentlich das komplette Ge­ tern, die der Stadt ihren Über­ genteil von der Stadt, die draussen namen geben. Und auch sie fan­ vor dem Fenster an uns vorbei­ den bei der Tempelanlage des Wat zieht. Wir sind hier mit unseren Arun die Souvenirstände span­ drei Kindern – eins gähnt, das nender als die filigrane Architek­ zweite lacht mit der thailändischen tur. Ich hatte vollstes Verständnis. Sitznachbarin, das dritte schwitzt Das hatte ich auch für den Sitz­ in der Babytrage vor sich hin. streik, den die Tochter nach unse­ Rewind, 30 Jahre vorher: Da­ rer Skytrain-Fahrt in der stark mals war ich das kleine Kind. frequentierten Passerelle hielt. Sie Bangkok, das war für mich die hatte genug. Auch kurze Wege Die 37-Jährige bereiste während fünf Jahren Stadt mit den vielen Gerüchen. sind weit in einer Grossstadt, es ist als Reisemoderatorin des Schweizer Fernsehens Mit einem Fluss, der braun und klebrig, heiss, dann wieder eiskalt die Welt. Mittlerweile reist sie oft mit ihren drei langsam vor sich hinzog. Bangkok, von den Klimaanlagen. Nur das Kindern und ihrem Partner und teilt Reisetipps das waren viel Gold und kleine Tuk-Tuk konnte als Fortbewe­ auf ihrem Blog anyworkingmom.com. Tempelglöckchen, die im Wind gungsmittel die ganze Familie bimmelten und die wir später in begeistern – bis wir im schwersten der Schweiz im Elternhaus an der Stau feststeckten und dank DataDachrinne befestigten, wo sie mich über viele Jahre immer wieder Roaming und Google Maps feststellen durften, dass wir leider an diese Stadt erinnerten und ein Symbol wurden für mein eige­ 30 Minuten in die falsche Richtung gefahren waren. nes Fernweh. Die Liebe zum asiatischen Venedig kam aber erst Bangkok mit zwei kleinen Kindern und einem Baby – die viele Jahre später. Als ich alt genug war, den Grand Palace und ­Augen waren rundum gross, als wir von unseren Plänen erzähl­ den Lying Buddha zu besuchen, ohne mit einem «Coci» dafür ten, den Stopover etwas zu verlängern. Und der Aufenthalt z­ eigte bestochen zu werden. Ich mag die Gegensätze der Moderne und uns einmal mehr, was beim Reisen mit Kindern den feinen der Tradition, die Menschen, und immer noch: die Gerüche. ­Unterschied macht: kein Kinder-, aber ein kindergerechtes Pro­ Ich wollte meine Lieblingsstadt meiner Familie zeigen. Dabei gramm; eine Unterkunft, wo sie toben und spielen können, und blieb ich realistisch: Geführte Tempelbesuche plante ich keine vor allem: wirklich kurze Wege. ein, dafür einige der vielen Attraktionen in Bangkok, die sich Den Kindern hat es übrigens trotzdem sehr gefallen. Uns auch. 34  Frühling 2018 | REISEN

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In jeder Hotelplan- und Travelhouse-Filiale, Globus Reisen Lounge

Andrea Jansen

Ein unvergesslicher Sonnenuntergang an einem einsamen Palmenstrand oder ein idyllisches Candle Light Dinner am privaten Pool – verwöhnen Sie sich gegenseitig und erleben Sie die Ferien Ihres Lebens. Der Indische Ozean gehört zu den romantischsten Ferienzielen überhaupt. Das Paradies der Superlative lockt mit einem herrlichen Garten Eden im türkisblauen Wasser. Luxuriöse Resorts an schneeweissen und puderfeinen Sandstränden bieten den idealen Rahmen für unbeschwerte Zeit zu zweit. Krönen Sie Ihre Hochzeit mit Flitterwochen wie im Himmel auf Erden!

Malediven4444

Mauritius

Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa 44444 293 Zimmer, Suiten und Villen

Kempinski Seychelles Resort 44444 146 Zimmer und Suiten

Weisse Sandstrände, ein Hausriff, das jedes Taucherherz höher schlagen lässt, ausgezeichnetes Essen und eine lockere Atmosphäre – das zeichnet das Urlaubsparadies aus. Es befindet sich rund 90 km von Male entfernt. Die Beach Bungalows sind direkt am Strand gelegen und verfügen über einen eigenen Strandabschnitt, Terrasse und Meersicht.

Das traumhafte Ferienparadies liegt in einer malerischen Gegend. Die elegante, aber dennoch lockere Atmosphäre wird von aktiven Gästen und Strandliebhabern gleichermassen geschätzt. Das Eldorado liegt auf der Halbinsel Le Morne im Süden von Mauritius, eingebettet in einem tropischen Garten und umgeben von einem rund 7 km langen Sandstrand.

Das grosszügige Resort liegt direkt am ruhigen Strand der Baie Lazare. Es verfügt über 1 BuffetHauptrestaurant, 3 À-la-carte-Restaurants, 1 Bar sowie einen grossen Pool. Alle Zimmer und Suiten haben eine luxuriöse Ausstattung sowie Balkon oder Terrasse mit Sicht auf die Granitfelsen oder aufs Meer.

Honeymoon-Special • 50 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration, Candle Light Dinner • Wein, Früchteplatte bei Anreise

Honeymoon-Special • 60 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration • Sekt, Früchteplatte, Geschenk bei Anreise

Honeymoon-Special • 70 % Ermässigung für die Braut • Stilvolle Zimmer-Dekoration • Kuchen, Wein bei Anreise

Vakarufalhi Island 74 Bungalows

ab CHF 2154.–

pro Person 1 Woche im Beach Bungalow inkl. Vollpension Plus, z.B. am 14.10.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-23546

ab CHF 2018.–

pro Person 1 Woche im Doppelzimmer Tropical inkl. Frühstück, z.B. am 23.9.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-1956

Seychellen

ab CHF 2284.–

pro Person 1 Woche im Doppelzimmer Hillview inkl. Frühstück, z.B. am 22.9.18, Hotel, Transfer und Flug ab Zürich hotelplan.ch/h-238304

Tagesaktuelle Preise. Honeymoon-Special im Preis bereits berücksichtigt. Preisstand 23.2.18. Limitierte Anzahl Plätze. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.

Ferienblog


Wolga, Selection Reisebüro Mittelthurgau Newa

Alexander Borodin***+

11 Tage ab Fr.

2155.–

inkl. Flug, Vollpension, Ausflugspaket Reisedaten 2018

Route 1, St. Petersburg – Moskau, 01.06.–11.06., 21.06.–01.07., 11.07.–21.07., 31.07.–10.08., 20.08.–30.08., 09.09.–19.09. Route 2, Moskau – St. Petersburg, 11.06.–21.06., 01.07.–11.07., 21.07.–31.07., 10.08.–20.08., 30.08.–09.09. Preise pro Person Kabinentyp

Hauptdeck 2-Bett-Kabine Oberdeck 2-Bett-Kabine Bootsdeck 2-Bett-Kabine

Fr. Katalogpreis

Sofortpreis

2555.–

2255.–

2655.–

2355.–

2695.–

2395.–

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit

Auf den Flüssen der Zaren St. Petersburg – Moskau Route 1 St. Petersburg – Moskau Tag 1 Zürich > St. Petersburg Flug nach St. Petersburg. Transfer zur Alexander Borodin. Tag 2 St. Petersburg Sie entdecken St. Petersburg auf einer Stadtrundfahrt*. Anschliessend Besichtigung der Parkanlage Peterhof (fakultativ). Tag 3 St. Petersburg Heute besuchen Sie das Eremitage-Museum*. Erleben Sie ausserdem den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer (fakultativ). Tag 4 Mandrogi In Mandrogi erleben Sie das etwas andere Russland – bodenständig und traditionell. Erleben Sie Musik der Region und kosten Sie einen Schaschlikspiess*. Tag 5 Kishi Inmitten des Onegasees liegt die kleine Insel Kishi mit ihrer märchenhaften Holzkirche. Rundgang*. Tag 6 Gorizy Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster*. Im Jahr 1397 vom Mönch Kirill gegründet, war es lange Zeit ein wichtiges religiöses Machtzentrum. Tag 7 Jaroslawl Die alte Kaufmannsstadt gehört zu den bedeutendsten Städten rund um Moskau, dem Goldenen Ring. Stadtrundfahrt* in der alten Kaufmannsstadt Jaroslawl. Jar

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REISEN AUF 8 DEM FLUSS 201 tät an Bord Schweizer Quali

Tag 8 Uglitsch Ihr Schiff erreicht einen der ältesten und bedeutensten Orte an der Wolga. Sie besuchen die Erlöserkathedrale und den Kreml von Uglitsch*. Tag 9 Moskau Stadtrundfahrt* in der russischen Hauptstadt. Abendausflug in die Moskauer Metro (fakultativ). Tag 10 Moskau Heute besuchen Sie den Moskauer Kreml*. Tag 11 Moskau > Zürich Transfer und Rückflug nach Zürich. Route 2 Moskau – St. Petersburg Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf Anfrage. * Ausflugspaket inklusive

Die Alexander Borodin***+ wurde 1977 gebaut und 2005 renoviert. Die max. Passagieranzahl liegt bei 224 Gästen und 80 Besatzungsmitgliedern. Das Schiff hat 1 Restaurant, 2 Bars, Souvenir-Shop, Konferenzsaal, Wäscheservice, Lift und Bordarzt. Alle Kabinen liegen aussen und verfügen über zu öffnende Panoramafenster (ausser Kabinen 200 und 201 die über nicht zu öffnende Panoramafenster verfügen). Die Kabinen sind mit individuell regulierbarer Klimaanlage/Heizung, Dusche/WC, Safe, Bordradio und Wandschrank ausgestattet.

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0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

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Reduktionen • Kabinen vorne/hinten • Abreise 30.08., 09.09. Zuschläge

–100.– –100.–

• Abreise Weisse Nächte: 01.06., 11.06., 21.06., 01.07., 11.07. 195.– • Alleinbenützung Kabine Hauptdeck 495.– • Alleinbenützung Kabine Ober-/Bootsdeck 1195.– • Flüge in Business Class auf Anfrage Unsere Leistungen • Flüge mit Swiss Zürich–St. Petersburg und Moskau–Zürich oder v.v. • Transfers gemäss Programm • Flussreise mit Vollpension an Bord • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • * Inklusiv-Leistungen des Ausflugspakets • Vorträge über Land und Leute • Visagebühr Russland • Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Was Sie noch wissen müssen Schweizer Gäste benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum. Das Visum holen wir gerne für Sie ein. Internet Buchungscode

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