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Die Gemeinwohl-Bilanz  Für

Ihr Unternehmen heute und für die Wirtschaft von morgen

STARTEN JETZT


Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, wie können wir mit unseren lokalen und mittelständischen Unternehmen Gesellschaft nachhaltig mitgestalten? Als Antwort auf diese Frage haben en­ga­gierte Unternehmer und Unternehmerinnen die Gemeinwohl-Bilanz entwickelt. Jahrzehntelanges unternehmerisches Knowhow ist darin eingeflossen. Sie ist das Ergebnis eines intensiven Austauschs von Bürgern und Bür­­­­gerinnen sowie Unternehmern und Unternehmerinnen und dient als kom­pak­ter Be­wertungs- und Orientierungsrahmen für alle Aktivi­täten Ihres Betriebes. Die Gemeinwohl-Bilanz ist eine umfassende Methode, mit der aus iso­ lier­ten CSR-­Aktivitäten eine ganzheitliche Haltung wird. Sie wird Sie in­spi­rieren und Ihrem Unternehmen wertvolle Impulse zur nachhaltigen Weiterentwicklung liefern – vom Einkauf und dem Umgang mit Team­ mitgliedern über die Entwicklung neuer Produkte bis hin zu einer sinn­ vollen Finan­zierungsstrategie. Damit nimmt sie bereits heute vorweg, was per EU-Richt­linie 2017 Gesetz wird: die Offenlegung nicht finanzieller Informationen von Unternehmen. Jedes Unternehmen kann und soll bilanzieren und sich damit am Gemeinwohl orientieren. Weil wir gemeinsam mit Ihnen mehr bewegen wollen, stehen Ihnen alle Materialien kostenlos zur Verfügung. Gestalten Sie mit, wir freuen uns auf Ihr Engagement! Im Namen der Unternehmer und Unternehmerinnen 2


Die Gemeinwohl-Ökonomie – eine  weltweite Wirtschaftsbewegung USA GROSSBRITANNIEN

MEXI KO

HONDURAS KOLUMBIEN ECUADOR

NIEDERLANDE DEUTSCHLAND LUXEMBURG

PE R U Kernländer der GWÖ DEUTSCHLAND ITALIEN LUXEMBURG

CH ILE

URUGUAY

FRANKREICH SCHWEIZ

ARGENTINIEN

ÖSTERREICH KROATIEN

ITALIEN

SERBIEN

NIEDERLANDE ÖSTERREICH SCHWEIZ SPANIEN

PORTUGAL

SPANIEN GRIECHENLAND

GWÖ-Aktive Länder ARGENTINIEN CHILE ECUADOR FRANKREICH GRIECHENLAND GROSSBRITANNIEN HONDURAS KOLUMBIEN KROATIEN MEXIKO PERU PORTUGAL SERBIEN URUGUAY USA

In 22 Staaten und über 100 Regionalgruppen entwickeln derzeit engagierte Menschen die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) weiter. Seit dem ersten Bilanzjahr 2011 haben über 1.600 Unternehmen und Gemeinden weltweit die Instrumente der GWÖ genutzt und fortgeführt. Und täglich werden es mehr. Die GWÖ hat das Ziel, dass die Werte der Menschen auch zu den Werten im Wirtschafts­ leben werden – und dass Unternehmen, die diese Werte umsetzen, ge­würdigt werden.

Langfristig sollen Nachhaltigkeit und Gemeinwohl zu gesamtwirtschaftlichen Erfolgskriterien werden – Finanzgewinn soll nicht mehr Ziel, sondern Mittel sein. Ganz im Sinne unserer demokratischen Verfassungen. Der GWÖ-Bilanzierungsrahmen für Unternehmen wurde aus der Praxis entwickelt und bildet die Grundwerte und Erwartungen der Menschen ab. Er lädt dazu ein, sich im Sinne einer lebenswerten Welt zu engagieren und schon heute das eigene Unternehmen zukunftsfähig zu machen. 3


Die Gemeinwohl-Bilanz zeigt die Werte Ihres Unternehmens

↘ Menschenwürde

Es gibt eine Reihe von Eigenschaften, die die Gemeinwohl-Bilanz als Analyse- und Bewer­ tungs­instrument einzigartig machen. Dies liegt daran, dass sie aus der praktischen Unter­neh­ mens­führung entstanden ist, verbunden mit einer humanistischen Denkweise und einer gesellschaft­ lichen Vision. Damit liefert sie einen Bewertungsmaßstab, der für die eigene Unter­nehmenspraxis hilfreich und inspirierend ist. Sie erfassen und bewerten Ihre Aktivitäten anhand einfach zu bedienen­der Tabellen sowie eines ausführlichen Handbuches mit zahlreichen Anregungen und Best-Practice-­Beispielen.

Sie berücksichtigt dabei sämtliche Berührungsgruppen Ihres Unternehmens: Lieferanten, Geldgeberinnen, Teammitglieder, Eigentümer, Kundinnen und das gesellschaftliche Umfeld.

Alle Unternehmen sind zu einer Gemeinwohlbilanzierung eingeladen, unabhängig von ihrer Größe und ihrer Finanzkaft. Sämtliche Materialien stehen daher kostenlos zur Verfügung.

Mithilfe der Gemeinwohl-Bilanz legen Sie dar, welche Handlungsfelder in Ihrem Unternehmen wichtig sind und wie sie gelebt werden. Sie hilft Ihnen bei einer systematischen Betrachtung Ihrer Aktivitäten unter den Aspekten ↘ ökologische Nachhaltigkeit ↘ soziale Gerechtigkeit ↘ Mitbestimmung und Transparenz ↘ Solidarität

Nachhaltigkeit mess­bar und vergleichbar Als weltweit erster Nachhaltigkeitsstandard nimmt die Gemeinwohl-Bilanz eine quanti­ tative Bewertung vor und macht Fortschritte messbar.

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Frei verfügbar Sämtliche Materialien stehen als „Open Source“ und kostenlos zur Verfügung, ohne jegliche Gewinninteressen. Sie können sofort starten.

Aus der Praxis entwickelt

Vision

Das Bewertungssystem, die GemeinwohlMatrix, lebt vom Praxisbezug und entwickelt sich zivil­ge­sell­schaftlich und transparent weiter. Engagieren Sie sich dafür mit Ihrer Erfahrung und eigenen An­regungen.

Für die Verbraucher sollen „faire“ Produkte billiger werden. Anreize für die Unternehmen entstehen, indem gemeinwohlorientierte Unternehmen niedriger besteuert werden als gemein­wohlschädliche.


Grafik: Bilanz Gemeinwohl Ökonomie bei MÄRKISCHES LANDBROT, sortiert nach Stakeholdern

Links: Automatisch generierte Übersicht der Bilanzergebnisse eines Unternehmens. Unten: Handbuch und Analysematrix in der Version 4.1 mit den 17 Positiv-Indikatoren. Sie sind die wichtigsten Hilfsmittel zur Erstellung eines Gemeinwohl-Berichtes.

HANDBUCH ZUR GEMEINWOHL-BILANZ Version 4.1 Stand 01. April 2013

Grafik: Bilanz Gemeinwohl Ökonomie bei MÄRKISCHES LANDBROT, sortiert nach Werten

GEMEINWOHL-MATRIX 4.1 -6BERÜHRUNGSGRUPPE

Menschenwürde

Solidarität

A Lieferanten

A1 Ethisches Beschaffungsmanagement

B Geldgeber

B1 Finanzmanagement Ethisches

C Mitarbeiter und Eigentümer

C1 Arbeitsplatz­ qualität und Gleichstellung

D D1 Kunden, Produkte, Ethische Kun­ Dienstleistungen, denbeziehungen Mitunternehmer

Ökologische Nachhaltigkeit

Soziale Gerechtigkeit

Demokratische Mitbestimmung und Transparenz

C2 Gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit

C3 Förderung ökologischen Verhaltens

C4 Gerechte Verteilung des Einkommens

C5 Innerbetriebliche Demokratie und Transparenz

D2 Solidarität mit Mitunter­ nehmern

D3 Ökologische Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen

D4 Soziale Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen

D5 Erhöhung der sozialen und öko­ logischen Bran­ chenstandards

E3 Reduktion negativer ökologischer Auswirkungen

E4 Minimierung der Gewinnausschüt­ tung an Externe

E5 Gesellschaftliche Transparenz und Mitbestim­ mung

E E1 E2 Gesellschaftliches Sinn und gesell­ Beitrag zum Umfeld schaftliche Gemeinwesen Wirkung der Pro­ dukte / Dienst­ leistungen

www.ecogood.org

WERT

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Ihr eigener Gemeinwohl-Bericht. Setzen Sie ein sichtbares Zeichen! In einem Gemeinwohl-Bericht, der auf den Bilanz­ ergebnissen aufbaut, können Sie Ihre Aktivitäten systematisch und einladend darlegen und ein Zeichen als Pionierunternehmen mit gesellschaft­ licher Verantwortung setzen.

Auf internationalen Bilanzpresse­konferenzen stellen Sie gemeinsam mit anderen Pionieren Ihren Bericht und Ihr Unternehmen vor. Sie erhalten zudem Unterstützung bei der Planung und Gestaltung von Kunden- und Verbraucherveranstaltungen.

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transparent Gemeinwohlbericht

Jahresbericht 2012 Erlenhof

und zmanagement ffung von Eigen- Ethisches Finanheim ist die verantwortungsvolle Beschastruktur zeigt eine soli-

Jugend Finanzierungs Als staatliches erständlich. Die Erlenhof selbstv n Mittel: Kreditmitteln im g der finanzielle che Handhabun de, haushälteris sowohl von lichen werden für die Jugend gte Tagessätze rägern geleistet • Staatlich festgele tonalen Kostent ell über einauch ausserkan werden prinzipi kantonalen wie stitionsvorhaben bei der ere Inve und and werden Kredite • Bauvorhaben rt, nur selten -Gewinne finanzie behaltene Reserve nk beansprucht genügen den ossenschaftsba veranlagt und regionalen Gen sind risikoarm skassenbeiträge • Alle Pension ätsansprüchen n Qualit höchste r Stifegenschaften de ass sämtliche Li icht BeErlenhofs ist, d lichen Nutzer (n sonderheit des um ausschliess Eine weitere Be Umgang hof wird damit z in respektvoller ören. Der Erlen . Dadurch wird e tung Focus geh Wohngebäude rundes und der sitzer) seines G en gefördert. nd den Gebäud mit dem Areal u

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physische Psychische und Gesundheit

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<em>faktor – Die Social Profit Agentur GmbH

Göttin des Glücks GmbH 6

Jugendheim Zentrum Erlenhof

dwp eG Fairhandelsgenossenschaft


LOTOSAPOTHEKE

D2 Solidarität mit Mitunternehmen

GEMEINWOHLÖKONOMIEBILANZ

Offenlegung von Alle Apotheken müssen auf dasselbe Wissen, die gleiche Informationen und Weitergabe wissenschaftliche Basis und Methodik zurückgreifen. von Technlogie Herstellungsprozesse sind für alle gleich durchzuführen (Österreichisches und Europäisches Arzneibuch). Alle nutzen die selben Fortbildungen.

Wir müssen alle die gleiche Fachinformation über AM (Austria Codex) verwenden. Über Nicht-AM bekommen wir Firmen-abhängige Informationen, aber die Inhaltsstoffe sind meist schon bekannt oder wir suchen Infos im www.

Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen,

kooperative Marktteilnahme

TUNGLEBENSBERATUNGATEMGRUPPEMEDITATIONSGRUPPEHE ALING GESUNDHEITSA POTHEKEBERATUNGERNÄHRUNGBEWEGUNGLOTOSAPOTHEKEGE

Wenn dringende AM gerade nicht lagernd sind, rufen wir in benachbarten Apotheken an und schicken gegebenenfalls LEBENSBERATUNGAPOTHEKEHOMÖOPATHIE den Kunden dorthin und auch umgekehrt.

LOTOSAPOTHEKEAPOTHEKEGESUNDHEITVORBEU GUNGHOMÖOPATHIEBACHBLÜTENARZNEIMITTELBE LOTOS LOTOSBLÜTETEEGESUND HEITSBERATUNGAPOTHEKEBACHBLÜTENBERA Kooperative Martteilnahme Apotheken kommt eine Sonderposition LEBENSBERATUNGATEMGRUPPEMEDITATIONSGRUPPEHE TUNG zu: AM (Arzneimittel)-Preise werden von der Preiskomission, die dem Gesundheitsministerium untersteht, geregelt:LEBENSBERATUNGAPOTHEKEHOMÖOPATHIEGESUNDHEITSA ALING http://www.argepgh.at/arge_downloads/downloads.htm#01 § 3. (1) Für die nachstehenden Arzneimittel POTHEKE BERATUNG ERNÄHRUNG BEWEGUNGLOTOSAPOTHEKEGE im Sinne des Arzneimittelgesetzes, BGBl. Nr. 185/1983, in der jeweils geltenden Fassung können, ausgenommen für die Abgabe in Apotheken, volkswirtschaftlich gerechtfertigte Preise bestimmt werden, auch HOMÖOPATHIEBEWEGUNGERNÄH SUNDHEITVORBEUGUNG wenn die Voraussetzungen des § 2 nicht vorliegen: 1. Stoffe Die Standorte für Apotheken sind geregelt. Eine neu zu errichtende Apo darf einer bestehenden nicht soviele Einwohner wegnehmen, dass sie unter 5500 zu versorgende Einwohner kommt und muss selbst mindestens 3500 Einwohner zu versorgen haben.

Alle Apothekenbereitschaftsdienste sind amtlich geregelt und haben sich aus Absprachen der benachbarten RATUNG APOTHEKE Apotheken ergeben. Alle Apotheken werden gemeinsam vom Großhandel beliefert. Siehe auch A1 Beschaffung: Pharm. Großhandel.

ATEMHEALINGLOTOSAPOTHEKEAPOTHEKEGE

und Zubereitungen aus Stoffen, die dazu bestimmt sind, für die Herstellung von Arzneimitteln verwendet zu werden, 2. Arzneispezialitäten, mit Ausnahme der homöopathischen, der RUNG apothekeneigenen und der radioaktiven Arzneispezialitäten sowie mit Ausnahme jener Arzneispezialitäten, die Fütterungsarzneimittel oder FütterungsarzneimittelVormischungen sind, 3. Arzneimittel im Sinne des § 26 des Arzneimittelgesetzes.

SUNDHEITVORBEUGUNGHOMÖOPATHIEBACHBLÜTE NARZNEIMITTELBERATUNGLOTOSAPOTHEKELOTOSBLÜ TETEEGESUNDHEITSBERATUNGAPOTHEKEBACH BLÜTENBERATUNGLEBENSBERATUNGATEMGRUPPEMEDIT

Preiskommission § 9. (1) Beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen ist zur Beratung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit beziehungsweise des Bundesministers für Gesundheit und Frauen in Preisbestimmungsverfahren und im Verfahren gemäß § 5 Abs. 1 je eine Preiskommission zu bilden.

ATIONS

HEALING

(2) Der Preiskommission beim Bundesministerium für Wirtschaft GRUPPE LEBENS und Arbeit haben außer dem Vorsitzenden anzugehören: 1. je ein Vertreter des Bundesministeriums für Finanzen, für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und für Gesundheit und Frauen; 2. je ein Vertreter HVERSORGUNGGWÖBILANZRUNG der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft, der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs und der Bundesarbeitskammer.

GEMEINWOHLÖKONOMIENA

ATEMHEALINGLOTOSAPOT HEKEAPOTHEKEGESUNDHEITVORBEUGUNGHOMÖ

(3) Der Preiskommission beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat außer dem Vorsitzenden und je einem Vertreter der im Abs. 2 genannten Bundesministerien und Körperschaften auch ein Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit anzugehören.

OPATHIEBACHBLÜTENARZNEIMITTELBERATUNGLOTOS APOTHEKELOTOSBLÜTETEEGESUNDHEITSBERAT UNGAPOTHEKEBACHBLÜTENBERATUNGLEBENSBE ATEM MEDITATIONGWÖBILANZNAHVERSORGUNGAP

Die Pharm. Gehaltskasse (GK) regelt alle Abrechnungen mit den Krankenkassen (nimmt den Apotheken viel Arbeit ab). Sie finanziert auch die monatlichen Abrechnungen vor.

Sie besoldet alle PharmazeutInnenRATUNG GRUPPE und hat eine gemeinsame Plattform für Arbeitsplatzsuche. Falls man dringend eine Krankenvertretung braucht, sucht und schickt sie KollegInnen.

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Lotos-Apotheke

SONNENTOR Kräuter­handelsgesellschaft mbH

CulumnNATURA

Gugler GmbH 7


Mehrwert für die Gesellschaft – und für das eigene Unternehmen Mit einem Gemeinwohl-Bericht sendet Ihr Unternehmen ein deutliches Signal nach innen wie nach außen. Es repräsentiert ein neues Bewusstsein und ist Pionier gesellschaftlicher Mitgestaltung. Bereits kurzfristig zeigen sich erste Wirkungen gegenüber Kunden und Teammitgliedern ebenso wie im Umgang mit Lieferantinnen und Lieferanten.

Markus Elbs Kirchner Konstruktionen GmbH Weingarten

„Wir können mit der Gemeinwohl-Bilanz schwarz auf weiß belegen, dass wir ein gutes Beschäftigungsklima haben.“

„Wir werden immer öfter von Kunden angesprochen, die von unserer Unternehmensphilosophie begeistert sind. Dadurch erzielen wir einen überdurchschnitt­ lichen Neukundengewinn.“ Uwe Treiber Sonnendruck GmbH Wiesloch

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„Von allen Nachhaltigkeitsinstrumenten war die Gemeinwohl-Bilanz am besten dazu geeignet, unseren Beitrag zum Ge­meinwohl fest­zustellen und Optimierungs­maßnahmen abzuleiten.“

Christine Miedl Sparda Bank München

Änder Schanck Oikopolis-Gruppe Luxemburg

„Bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter und Auszubildender hat unser Engagement für die Gemeinwohl-­ ökonomie eine hohe Bedeutung.“

„Wir nutzen den Bericht im Kontakt zu Liefe­ranten, Kunden und Mitarbeitern. Das schafft eine neue, persönlichere  Kommu­ni­kationsebene in den Gesprächen.“

Florian Gerull Ökofrost GmbH Berlin 9


Drei Schritte zur Bilanz Einen Gemeinwohl-Bericht können Sie alleine oder mithilfe qualifizierter Beraterinnen und Be­rater erstellen, die Sie durch den gesamten Prozess be­gleiten. Darüber hinaus können Sie in einer „Peer-gruppe“ im kollegialen Austausch mit anderen Unternehmen aus Ihrer Region gemeinsam einen Bericht erstellen. Der Bericht wird zur Bilanz, sobald er von qualifizierten Auditorinnen

und Auditoren geprüft wurde. Im Rahmen einer von uns organisierten Presse­konferenz können Sie zusammen mit anderen bilanzierten Unternehmen Ihre Ergebnisse vorstellen. Die meisten Gemeinwohl-Unternehmen starten dann, an­ge­ regt durch die Impulse der ersten Bilan­­zie­rung, einen internen Prozess, bei dem be­reits an vielen Verbesse­rungen ge­arbeitet wird.

Erstellung

Auditierung

Umsetzung / P rozess

Veröf fentlichung

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Wichtige Fragen

Müssen wir ein Audit durchlaufen?

Wenn Sie sich entscheiden, die Gemeinwohl-Bilanz zu veröffentlichen, muss sie auch auditiert oder peerevaluiert werden. Erfahrene Auditoren gewährleisten eine durchgängige, vergleichbare Qualität der Ergebnisse.

Wir besitzen bereits Zertifizierungen

Standards wie ISO 26000 oder Kodizes wie EMAS, GRI und DNK (Deutscher Nachhaltigkeits­kodex) sind mit der Gemeinwohl-Bilanz kom­patibel. Kennzahlen aus diesen Standards bilden Teilbereiche der GWÖ-Anforderungen ab und können in der Gemeinwohl-Bilanz zeit­sparend integriert werden.

Welche KosteN ENTSTEHEN?

Wenn Sie den Bericht alleine erstellen, fallen Kosten lediglich im Rahmen einer Auditierung an. Sowohl die Auditierungskosten als auch der dazu­ gehörige Mitgliedsbeitrag richten sich nach der Größe des Unternehmens.

Was passiert nach der Veröffentlichung?

Sie sind Teil des Netzwerkes gemeinwohlbilanzierender Unternehmen und als engagierter Betrieb wahrnehmbar. Die Regionalgruppe in Ihrer Nähe unterstützt Sie bei der Öffentlichkeitsarbeit, Beraterinnen und Berater begleiten Sie bei Ihren weiteren Schritten. Darüber hinaus können Sie mit Ihren Erfahrungen aus dem Bilanzierungsprozess die GWÖ-Instrumente aktiv mitgestalten.

MÖGLICHE FORMEN DER BILANZIERUNG

A

B oder

Gemeinsame Bilanzierung, branchenübergreifend mit anderen Unternehmen (Peergruppe).

Einzelbilanzierung, wirkungsvoll unterstützt von einer Gemeinwohl-Beraterin oder einem Gemeinwohl-Berater. 11


Mehr Informationen Gerne unterstützen wir Sie auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und erfahren Sie mehr. Zentrale Koordinationsstelle für interessierte Unternehmen: unternehmen@gemeinwohl-oekonomie.org Hintergrundinformationen zur Gemeinwohl-Ökonomie www.ecogood.org Überreicht durch

Konzept: <em>faktor – Die Social Profit Agentur GmbH Gestaltung: Carolin Oelsner Dieser Flyer ist gedruckt auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel (RAL-UZ 14)

klimaneutral

natureOffice.com | DE-291-892597

gedruckt

GWÖ – die Gemeinwohlbilanz  

Kurze Broschüre über die GWÖ und die Gemeinwohl-Bilanz. Für Ihr Unternehmen heute und für die Wirtschaft von morgen ... Gestaltung: Carolin...