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Multimedia Unterhaltung

Cloud Computing

Beilage zur Coopzeitung Nr. 44 vom 1. November 2011

Willkommen in der Wolke


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Multimedia&Unterhaltung 3

Inhalt

Wolkenwunder

Zauberei

4–9

Cloud Computing: Was das ist, wie es funktioniert und warum dieser Technik die Zukunft gehört.

Wolkenmeer

Alle paar Jahre gibt es in der Computerwelt eine Neuerung, die wirklich verblüfft. Eine Neuerung, die so gut oder so cool ist, dass sich auch erfahrene Computerbenutzer und Cracks gegenseitig darauf aufmerksam machen und begeistert sind. Eine Neuerung, die Fachleute und Laien gleichermassen verblüfft. Cloud Computing bietet genau das.

10–15

Wie Sie den grössten Nutzen aus der Wolke ziehen: Services und Programme für zu Hause.

Wolkentafeln

Die Wolke hat das gewisse Etwas. Sie sorgt im Hintergrund zum Beispiel automatisch dafür, dass auf Computer, Notebook, iPad und Handy wichtige Daten wie E-Mails, Kalender, Kontakte und Lesezeichen immer synchron bleiben. Dank der Wolke findet man ein Foto, das man mit dem Handy schiesst, automatisch auf dem Computer. Oder das elektronische Buch schlägt sich automatisch auf der zuletzt gelesenen Seite auf, egal, auf welchem Gerät man das Buch liest. Man könnte fast sagen: Die Wolke sorgt für Zauberei in der Computerei. Wir haben dem Prinzip der Wolke, dem «Cloud Computing», deshalb unsere Multimedia-Beilage gewidmet. Damit Sie verstehen, was die Computernutzer derzeit so verblüfft. Matthias Zehnder

18–21

Am einfachsten lassen sich die Wolken mit Tablet-Computer nutzen. Eine kleine Übersicht.

Wolkengucker

22–25

Die Glotze in der Stube ist nicht mehr dick und dumm, sondern dünn und clever. Wolke sei dank.

Wolkenbruch

26–29

Vernetzt und in der Wolke ist gut. Aber ist es auch sicher? Dominik Schupp gibt Auskunft.

Impressum

Haben Sie Fragen? Unsere Experten geben Ihnen per E-Mail Auskunft.

30–31 ILLUSTRATIONEN: PASCAL BRUN

Regenschutz

Herausgeber: Coop, 4002 Basel, Felix Wehrle, Joachim Tillessen (Leiter Coop Presse) Redaktion: Matthias Zehnder (Chefredaktor), Kurt Haupt Produktion: Paul Gonseth, Katalin Vereb Layout: Peter Hilfiker (Leiter), Pascal Brun, Mischa Imfeld Internet: Markus Kohler (Leiter), Michaela Schlegel, Patrick Bärtschi Druck: Basler Zeitung, 4002 Basel Auflage: 1 850 000 Expl. Titelbild: FLYART – Pascal Brun


FOTOS: FERDINANDO GODENZI; ILLUSTRATION: PASCAL BRUN

4 Cloud Computing


Multimedia&Unterhaltung 5

WOLKENWUNDER

Cloud Computing: In Zukunft bewölkt Der Wolke gehört die Zukunft: «Cloud Computing» heisst das Zauberwort. Das Internet verwandelt sich in einen grossen Datendienstleister, auch und gerade für Privatanwender. Vor über 30 Jahren haben ein paar findige, junge Männer im Silicon Valley die Computerei revolutioniert: Sie haben den persönlichen Computer erfunden. Bis dahin musste, wer einen Computer nutzen wollte, für teures Geld Rechenzeit auf einem Grossrechner mieten. Computer waren damals so teuer, dass ein Computer immer für viele Menschen da war. Bill Gates zum Beispiel war als College-Schüler an der Lakeside School von so einem Grossrechner abhängig. Sein College stellte den Schülern eng begrenzte Rechenzeit zur Verfügung. Dem

DER TIPP ZUM THEMA Eigentlich sind viele der neuen Technologien gar nicht kompliziert, es tönt nur immer so. Englische Fachwörter und viele Abkürzungen machen auch einfache Begriffe kompliziert. Das muss nicht sein: Coopzeitung-Chefredaktor Matthias Zehnder erklärt Ihnen die Technik in einfachen Worten. In dieser Beilage führt er Sie mit konkreten Tipps und Erklärungen ein in die Welt der Wolkencomputer.

jungen Bill war das viel zu wenig. So hackte er sich ins System und ergatterte sich so mehr Rechenzeit. Doch das System stürzte ab und sein Eindringen flog auf. Vielleicht war dieser Vorfall mit ein Grund dafür, warum Gates später zu einem der Väter des modernen Personal Computings wurde. Der Personal Computer entstand Ende der 70er-Jahre. Am Beginn seiner Geschichte stehen Geräte von Apple — der legendäre «Apple I» —, Commodore, Atari und natürlich IBM. Das Konzept des Personal Computers ist simpel: Der Computer

wird zum persönlichen Arbeitsinstrument, ein Computer ist für einen Menschen da. Die Geräte befreiten die Computernutzer vom teuren Grossrechner und vom Zwang, sich einem Computernetz anzuschliessen. Die Nachfolger von Bill Gates an der Lakeside School mussten sich nicht mehr in Grossrechner hacken, um programmieren zu können. In den letzten Jahren hat sich die Welt weiterentwickelt. Immer mehr Menschen haben neben dem persönlichen Computer ein Notebook, ein iPad und ein Smartphone. Eigentlich 


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Cloud Computing Ein Computer für viele Menschen

1980

Vor 1980 waren Computer wertvolle und höchst komplizierte Maschinen, die von Spezialisten betreut wurden. Anwender wählten sich über Terminals auf die Grossrechner ein. Die Rechenzeit des Zentralrechners wurde an die Anwender vermietet.

1990

Ein Computer für jeden Menschen In den 70er-Jahren entwickelte sich eine unerhörte Idee: Die Idee eines persönlichen Computers. Computer wurden so klein und so billig, dass sich das mit der Zeit tatsächlich realisieren liess. Der PC war geboren. PC Ein «Personal Computer» ist ein Computer für nur eine Person.

Mainframe Der zentrale Grossrechner

GRAFIK: PIXEL, ICON: ISTOCKPHOTO

Terminale Die «dummen» Bedienungsstationen

 hat ein Mensch heute also viele Computer. Das ist der historische Dreischritt in der Entwicklung der Computerei: Am Anfang teilten sich viele Menschen einen Computer. In der Ära des persönlichen Computers hatte ein Mensch einen Computer. Heute hat ein Mensch viele Computer. Die neue Entwicklung hat ihre Kehrseiten: Wer viele Computer besitzt, muss dafür sorgen, dass die Daten auf all diesen Rechnern immer auf dem neusten Stand sind. Angefangen zum

Lokaler Speicher Die Daten werden nicht mehr zentral, sondern lokal auf dem PC gespeichert.

Beispiel bei den Lesezeichen im Webbrowser, den Bookmarks: Es ist höchst ärgerlich, wenn man sich eine tolle Website zwar zu Hause auf dem PC gemerkt hat, sie dann aber unterwegs mit dem Notebook nicht

Im digitalen Leben sorgt die Wolke dafür, dass die Daten immer schön aktuell bleiben. mehr findet, weil die Bookmarks auf dem Notebook nicht

dieselben sind wie die auf dem Computer zu Hause. Dasselbe gilt natürlich für Kontaktangaben, für E-Mails und für Dokumente aller Art. Moderne Menschen sind deshalb immer wieder damit beschäftigt, all ihre Geräte auf den neusten Informationsstand zu bringen. Wie schön wäre es doch, wenn die Gerätchen das selbst übernehmen würden. Genau das ist eine der Kernideen von Cloud Computing, von der Computerei mit der grossen

Wolke: All die Computer und Gerätchen werden im Hintergrund an einen «Wolkendienst» angeschlossen, der dafür sorgt, dass die wichtigsten Daten immer à jour sind. Kontakte, Bookmarks, E-Mails und wichtige Dokumente werden in der «Wolke» gespeichert und jeweils mit den verschiedenen Geräten synchronisiert. Die Computerei kehrt damit eigentlich an ihre Anfänge zurück: Im Zentrum steht ein Grossrechner, der die Daten handhabt; die Geräte vor Ort sind nichts ande-


Multimedia&Unterhaltung 7 Viele Computer für jeden Menschen

2000

Computer werden immer kleiner und immer billiger. Das Resultat sind Smartphones, Notebooks, Netbooks und schliesslich das iPad. Jetzt besitzt jeder Mensch eine ganze Reihe von Computern.

Viele Computer, eine Wolke

Heute

Die vielen Computer sind alle mit der «Wolke» verbunden: Eigentlich steht also wie 1970 wieder ein grosser Rechner im Zentrum. Er sorgt unauffällig im Hintergrund dafür, dass all die kleinen Computerchen funktionieren.

Problem Synchronisation Es wird immer schwieriger, die Daten auf den vielen Geräten zu synchronisieren. Cloud Computing Die vielen Gerätchen synchronisieren sich selbstständig über die grosse Wolke.

res als «Front-Ends», Zugangspunkte also zum grossen Rechner im Zentrum. Anders als in der Computervorzeit ist der Anwender dabei meist nicht nur von der Zentrale abhängig. Die Vernetzung verschafft ihm aber zusätzliche Möglichkeiten, sei es, dass er dieselben Daten auf mehreren Geräten benutzen kann, sei es, dass er über das Netz mit anderen Benutzern zusammenarbeiten kann. Die einfachste Form eines solchen Wolkendienstes ist ein Web-Mail: Statt die E-Mails von

einem Server auf einen Computer herunterzuladen, werden sie mit dem Browser per Web betrachtet. Direkt im Browser werden die Mails bearbeitet, geordnet, gelöscht, da werden die Kontakte verwaltet, Spams aussortiert und natürlich neue Mails verschickt. Der Vorteil dieses Systems: Egal, ob man vom Heimcomputer oder vom Hotel aus, per Handy oder Notebook auf den Maildienst zugreift, man trifft immer den aktuellsten Stand an und hat nie eine wichtige Anschrift zu Hause vergessen. Einen Schritt weiter gehen Syn-

chronisationsdienste. Das sind Techniken, mit deren Hilfe die Wolke im Hintergrund dafür sorgt, dass Daten auf mehrere Rechner verteilt werden. Die

Die einfachste Form einer Wolke ist ein Webmail-Dienst. Für Handy, PC und iPad.

Browser und Computersysteme hinweg dafür sorgt, dass alle Bookmarks immer aktuell sind. Wenn man also zu Hause am Mac ein neues Lesezeichen in seinen Safari-Browser einfügt, dann sorgt Xmarks dafür, dass beim nächsten Aufstarten das Lesezeichen auch im Internet Explorer des Notebooks zur Verfügung steht.

einfachste Form eines solchen Synchronisationsdienstes ist vielleicht Xmarks: Das ist ein Service, der über mehrere

Noch weiter gehen Dienste wie Dropbox: Sie sorgen dafür, dass die Dateien in bestimmten Verzeichnissen auf dem Computer immer auf alle 


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Cloud Computing

Cloud Computing In einem Netzwerkschema steht eine Wolke für ein nicht näher definiertes Netzwerk. Von daher kommt der Name «Cloud Computing»: Die «Wolke» sorgt dafür, dass der Anwender auf Computer, Notebook, iPad und Smartphone immer Daten, Mails und Programme zur Verfügung hat. Die Wolke sorgt automatisch für einen Datenabgleich.

Die Wolke

Gar nicht nebulös: Die Wolke symbolisiert Server und Dienste, die über das Internet erreicht werden.

Netzspeicher Derzeit am beliebtesten sind Speicherdienste in der Wolke. Netzspeicher machen es möglich, Daten sehr einfach mit anderen Rechnern zu synchronisieren oder mit anderen Anwendern zu teilen.

 angeschlossenen Rechner verteilt werden. Man kann also zu Hause einen Text bearbeiten und in der Dropbox ablegen und dann auf dem Notebook weiter daran arbeiten, ohne je einen Speicherstift zu Hilfe genommen zu haben. Ganz in die Wolke verlagert wird die Arbeit, wenn lokal gar kein Programm mehr ausgeführt, sondern das Programm per Webbrowser auf einem Server ferngesteuert wird. «Software as a Service» (SaaS), also «Programm als Dienstleistung» hiess diese Art von Angebot früher. Benutzt wurden die Services vor allem von Firmen, und das für teures Geld. Im Zeitalter der Wolke können auch Privatanwender davon profitieren, und zwar kostenlos: Statt für jeden Computer eine teure Textverarbeitung zu

Programme Die Wolke kann nicht nur Daten speichern, sondern auch Programme anbieten. Statt lokal auf einem Rechner arbeitet der Anwender dann per Internet und Browser direkt auf einem Server.

kaufen, loggt man sich einfach auf einen solchen Wolkendienst ein und bearbeitet die Texte da im Webbrowser. Fast so bequem wie in der lokalen Textverarbeitung und von jedem Rechner aus.

ein Tablet (zum Beispiel das iPad) dazu, manche smarte Fernseher sind auch mehr Computer als TV-Gerät und in Familien mit Teenagern vervielfältigt sich die Gerätelandschaft von selbst.

Den grossen Schub hat die Wolke in den letzten Monaten aber vor allem des geschilderten Dreischritts in der Computerentwicklung wegen erhalten.

All diese Geräte müssen auf Daten zugreifen können. Dabei wollen Familienväter ihre Zeit nicht mit der Administration von komplizierten Arbeitsgruppenservern verbringen. Die Wolke übernimmt das für sie, oft kostenlos, meistens automatisch. Im Hintergrund und ganz unauffällig synchronisiert die Wolke Fotos, Kalendereinträge, E-Mails und Adressen. Bald wird auch die Musik- und die Filmbibliothek in die Wolke wandern. In den USA funktioniert das bereits, in der Schweiz stehen, wie immer, noch Urheberrechtsgesetze im Weg.

E-Mails, Termine, Adressen und Fotos wandern in die Wolke. Bald auch Musik. Die meisten Menschen haben nicht mehr nur einen Computer, sondern mindestens drei: Einen PC (oder einen Mac), ein Handy (zum Beispiel ein iPhone) und ein Notebook. Oft kommt noch


Multimedia&Unterhaltung 9 Wie geht es weiter? Werden bald noch mehr Daten in die Wolke abwandern? Im besten Fall werden die Wolken noch etwas leistungsfähiger und noch etwas zuverlässiger. Für Privatanwender wäre es wohl am wichtigsten, wenn sie Sicherheitskopien ihrer kritischen Daten in der Wolke ablegen könnten. Weil es sich dabei aber um Berge von Digitalfotos und Videos handelt, also entsprechend viel Speicherplatz gefordert wäre, dürfte es noch eine Weile dauern, bis man sich für wenig Geld gleich ein paar Terabyte Speicher in der Wolke mieten kann. «Und der Datenschutz?», werden kritische Computernutzer jetzt fragen. Will ich wirklich meine Familienfotos Google, Apple und Co. anvertrauen? Die Antwort ist wohl ganz einfach: Das Risiko, dass wertvollen Erinnerungen auf der eigenen Festplatte etwas passiert, ist wohl ganz einfach grösser und weniger angenehm als das Risiko, dass Google oder Apple (oder ein Hacker) mit den Familienfotos etwas Ungehöriges anstellt. Die Zukunft dürfte also der Wolke gehören.

APPLE AUF WOLKE SIEBEN Mit dem neuen Dienst iCloud macht Apple das Cloud Computing populär. Es war der letzte, grosse Auftritt von Steve Jobs: Im Juni präsentierte er an der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco das neue Betriebssystem iOS5 und den dazugehörigen Dienst iCloud. Für Jobs kam mit iCloud ein Projekt zum Abschluss, das er über 15 Jahre lang verfolgte. Schon in den 90er-Jahren schwärmte er von einem Dienst, der unsichtbar dafür sorgt, dass er überall seine eigenen Daten vorfindet. Kurz vor seinem Tod konnte er seinen Traum verwirklichen. Seit 12. Oktober ist der Dienst verfügbar. Apples iCloud sorgt im Hintergrund dafür, dass wichtige Daten auf Computern (Mac und PC), iPhone und iPad synchron bleiben. Apple konzentriert sich dabei nicht auf Kontakte, Mails und Bookmarks, sondern bietet darüber hinaus die Möglichkeit, auch Fotos und EBooks synchron zu halten. In den USA gehört

auch ein Dienst für die Synchronisierung von Musik dazu. In Europa scheint Apple den Dienst noch nicht aktiviert zu haben — wie immer ist das europäische, länderbasierte Copyright-System einiges komplizierter. iCloud ist damit nicht einfach eine Art Netzwerkfestplatte, sondern ein intelligenter Dienst, der in alle Apple-Programme und künftig auch in Apps anderer Anbieter eingebaut ist. In der Praxis funktioniert das so problemlos, dass man es gar nicht bemerkt. Man schiesst zum Beispiel mit dem iPhone ein Foto und findet das Bild eine Minute später automatisch im Ordner «Photostream» auf seinem iPad und auf seinem iMac wieder. Oder man merkt sich auf dem Computer eine Webseite in seinen Bookmarks und kann auf dieselbe Information wenig später mit dem Handy zugreifen. Apps von Apple und anderen Anbietern haben die Funktionalität bereits eingebaut. iCloud wird schon bald so selbstverständlich sein, dass man gar nicht mehr davon spricht.

DER TIPP ZUM THEMA Die Wolke «Die» Wolke gibt es nicht. «Cloud Computing» meint, dass Daten im Internet auf einem Server gespeichert werden. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Anbietern – also eine Menge verschiedener Wolken. Apple iCloud Der im Moment bekannteste Wolkendienst ist sicher iCloud von Apple. iCloud hat zwei Nachteile: Nur Mac-Anwender haben etwas davon — und auch das nur, wenn sie das neuste Betriebssystem auf dem Mac (Mac OS X Lion) und auf dem iPhone (iOS 5) benutzen. Wer beides hat, surft auf Wolke sieben, wer das nicht hat, guckt in die Röhre. Wolke statt Stift Die einfachste Anwendung einer Wolke ist ein kleiner Onlinespeicher: Statt auf einem Speicherstift speichern Sie Daten, die Sie unterwegs benötigen, auf einem Onlinespei-

cher. Ohne Installation eines Programms geht das ganz einfach über den Webbrowser. Wenn Sie ein Programm wie Dropbox installieren, können Sie den Onlinespeicher auch ansprechen wie einen angesteckten Speicherstift. Ausprobieren Wer Wolkendienste wirklich nutzen will, kommt um kostenpflichtige Angebote kaum herum. Je nach Angebot und Möglichkeiten sind die Preise sehr unterschiedlich. Zum Ausprobieren reichen aber die kostenlosen Basisangebote längstens aus. In unserer Liste finden Sie einige Anbieter samt Webadresse. Also: Probieren statt studieren.


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Programme und Services

WOLKENMEER

Clevere Dienste aus der Cloud Wenn die Wolke verblüfft, dann stecken clevere Dienste dahinter. Dienste, welche die Möglichkeiten, die im Cloud Computing stecken, besonders gut nutzen. Eine Auswahl. Auf den letzten Seiten haben wir Ihnen gezeigt, was eine Wolke in der Computerei ist, was hinter einer solchen «Cloud» steckt und wie es dazu gekommen ist, dass die Wolken heute so wichtig sind. Die wirklichen Treiber der Entwicklung sind aber nicht die Konzepte, es sind clevere Dienste. Möglichkeiten, die so überraschen, dass man wieder einmal staunend vor einem Computer steht. Manchmal sieht es wie Zauberei aus.

iPhone 4S Mit dem iPhone 4S hat Apple das iOS 5 herausgebracht, die neue Version ihres Handy-Betriebssystems. iOS 5 hat die Wolke bereits eingebaut: «iCloud» heisst der Dienst bei Apple. Das neue iPhone hat eine stark verbesserte Kamera an Bord, glänzt mit einem schnellen Prozessor und lässt sich mit gesprochenen Befehlen steuern.

Die einfachste Lösung aus der Wolke ist ein Speicherdienst. Dabei geht es weniger um den Speicherplatz – Onlinespeicher bleibt, verglichen mit einer Wechselfestplatte, relativ teuer. Es geht vor allem um die Verfügbarkeit von wichtigen Daten. Sei es, dass Sie zu Hause an einem Dokument arbeiten, das Sie im Büro brauchen, sei es, dass Sie Ihren Freunden ein paar Fotos der letzten Ferienreise zeigen möchten, sei es, dass Sie von all Ihren Computern aus auf wichtige Daten zugreifen wollen.

AndroidHandy Schärfster Konkurrent von Apple ist Google: Das Betriebssystem Android des SuchmaschinenRiesen ist in immer mehr Handys eingebaut. Kernpunkt ist der Android App Market. Android kann, anders als das iOS, auch Flash-basierte Inhalte anzeigen. Auf Android basiert zum Beispiel das HTC Sensation mit dem 4,3 Zoll grossen Display.

Auf der folgenden Doppelseite stellen wir Ihnen einige Speicherdienste vor. Über diese Auswahl hinaus gibt es viele weitere Lösungen. Interessant sind Speicherdienste dann, wenn sie über besondere Funktionen verfügen, also mehr aus der Wolke machen. Die iCloud von Apple ist so ein Beispiel: Eigentlich handelt es sich dabei einfach um Onlinespeicherplatz. Der ist aber so clever in die Programme eingebunden, dass es sich wie Zauberei anfühlt. In Zukunft werden wir sicher mehr solche eingebetteten Zauberdienste sehen.

Netbook Netbooks sind wie dazu gemacht, die Wolke zu bedienen. Wie ein Tablet haben Sie nur wenig Speicher an Bord, aber sie sind mit einer Tastatur ausgestattet. Mit dem HP Mini 210 etwa kann man sich drahltlos per WLAN ins Netz einwählen. Es hat zwar eine 250 GB grosse Festplatte, HP spendiert dem Mini aber 2 GB im HP Clouddrive.

iCloud ist also eigentlich kein reiner Speicherdienst, sondern ein Wolkenprogramm. Eine Anwendung also, die auf einem Server im Internet läuft und dem Anwender per Netz Funktionen anbietet. In Reinkultur macht das Google mit verschiedenen Services. Das Angebot hat so viel Erfolg, dass Microsoft ihrem erfolgreichen OfficePaket mittlerweile selbst Konkurrenz macht mit einem Online-Office. Eine Übersicht finden Sie ab Seite 14.

Google Cloud Print Mittlerweile gibt es auch Wolkendrucker. Gemeint sind damit nicht einfach Drucker, die man per WLAN erreichen kann, sondern Printer, die sich aus dem Internet beliebig ansprechen lassen. Besonders interessant ist der Dienst Google Cloud Print. Der Dienst wird von allen neuen Canon-Geräten unterstützt, zum Beispiel vom Canon Pixma MG5350.


FOTOS: FERDINANDO GODENZI; ILLUSTRATION: PASCAL BRUN

Multimedia&Unterhaltung 11


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Programme und Services Apple iCloud Amazon Whispersync Der «Flüster-Synchronisationsdienst» von Amazon ist ein echter Cloud-Service für die EBook-Kunden: Ohne dass der Benutzer es bemerkt, sorgt die Technik dafür, dass die bei Amazon gekauften Kindle-E-Books auf allen Geräten verfügbar sind. Kauft man online ein Buch, kann man es sich auf seine Kindle herunterladen, es steht dann aber auch auf dem iPhone, dem iPad, einem Android-Handy oder dem PC zur Verfügung. Liest man in dem Buch, sorgt Whispersync dafür, dass man auf allen Geräten immer auf die Seite gelangt, die man zuletzt gelesen hat. Buchzeichen, Markierungen und Anmerkungen werden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Kosten: Gratis für KindleBenutzer www.amazon.com

Amazon Cloud Drive Amazon bietet unter diesem Namen einen Internet-Speicher an. Von der Schweiz aus ist nur die reine Speicherfähigkeit verfügbar. In Amerika speichert Amazon in der Wolke auch Musik, die der Kunde kauft. Die Musik lässt sich später direkt aus der Wolke auf dem Handy oder dem Computer abspielen. In Europa fehlen dafür (wie bei Apple auch) die notwendigen Verträge mit den Rechteverwertungsgesellschaften. Kosten: 5 GB sind gratis www.amazon.com/clouddrive

SpiderOak Primär als Backup-Service gedacht, dient SpiderOak heute auch als Wolkenangebot mit weitreichenden Synchronisationsfähigkeiten. Die Software ist aber nach wie vor als schnelles und sicheres Backup-Tool geeignet. Allerdings lassen sich kostengünstig damit nur wirklich relevante Daten sichern. Die

Fotobibliothek der Familienfotos so zu sichern, die schnell einmal einige Hundert Gigabytes umfasst, kommt dann doch etwas teuer. Sprache: Englisch Preis: 2 GB kostenlos, pro 100 GB und Jahr 100 Dollar. www.spideroak.com

iPad 2

Die Wolke von Apple ist so etwas wie das Vermächtnis von Steve Jobs: Schon vor Jahren hat er sich gewünscht, dass sich seine (vielen) Geräte von selbst synchronisieren. Jetzt ist die Vision Realität: Die iCloud von Apple sorgt dafür, dass wichtige Inhalte wie Kontakte, Mails, Fotos und Videos auf den eigenen Apple-Geräten wie von Zauberhand synchronisiert werden. So kann man mit dem iPhone ein Foto schiessen und findet es danach auf dem iMac und dem iPad wieder, ohne dass man dafür einen Finger rühren müsste. Man beginnt mit dem Bearbeiten eines Dokuments auf dem iPad und setzt die Arbeit auf dem Mac fort, ohne das Dokument mühsam transferieren zu müssen. Leider noch nicht funktionstüchtig sind in der Schweiz vergleichbare Dienste für die Synchronisation von Musik – wie immer aus rechtlichen Gründen. Die iCloud ist integriert in die Apps von Apple, es werden sich aber auch andere Apps der iCloud bedienen und auf diese Weise die Apple-Geräte mit noch mehr Zauberfunktionen versehen. Voraussetzung für die Nutzung der iCloud sind Mac OS X Lion auf dem Mac und iOS 5 auf iPhone, iPad und iPod.

Dropbox Der mittlerweile bekannteste Cloud-Service bietet nicht nur eine gute Online-Festplatte mit Synchronisationsfähigkeit an, sondern ist auch in vielen Apps schon eingebaut. Auf dem Computer und dem Notebook taucht Dropbox als spezieller Ordner auf. Alles, was in diesem Ordner (lokal) gespeichert wird, synchronisiert Dropbox automatisch mit der Wolke und mit den verbundenen Ordnern auf anderen Computern. Auf die Daten kann man auch per Browser oder mit der DropboxApp zugreifen. Verschiedene andere Apps, darunter etwa GoodReader, iThoughts oder das Schreibprogramm WriteRoom, haben die Dropbox schon eingebaut. Die Software gibt es für Mac, Windows, Linux, iPhone, iPad, Android und Blackberry. Sprachen: Englisch, Deutsch Kosten: 2 GB kostenlos, 50 GB 10 Dollar im Monat, 100 GB 20 Dollar im Monat. www.dropbox.com

Kosten: 5 GB Speicherplatz sind kostenlos www.apple.com www.icloud.com

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Multimedia&Unterhaltung 13 Evernote Nicht einfach ein Onlinespeicher, sondern eine Art multimedialer Merkzettel: Evernote speichert alles, was man liest, sieht und hört, und zwar so, dass man von überall her darauf Zugriff hat. Egal, ob es sich dabei um eine interessante Website handelt, ein Textschnipsel aus einem Dokument oder eine Online-Radiosendung. Evernote ist direkt per Internet vom Computer aus aufrufbar oder vom iPad oder vom iPhone aus über die entsprechende App. Die Notizen, Schnipsel und gemerkten Inhalte werden indexiert und auf intelligente Art und Weise zur Verfügung gestellt. Kosten: Basisversion gratis, Premiumversion 45 Dollar pro Jahr www.evernote.com

Windows Live Cloud Windows Live ist das CloudComputing-Angebot von Microsoft für Privatanwender. Es besteht konkret aus zwei Komponenten: Windows Live Skydrive bietet 25 GB kostenlosen Online-Speicher für Dateien. Der Skydrive funktioniert dabei wie eine Wechselfestplatte, nur dass Windows nicht auf ein lokales Laufwerk zugreift, sondern auf Speicherplatz im Internet. Mit Windows Live Mesh sorgt Microsoft für synchrone Daten über mehrere PCs hinweg. Technisch handelt es sich dabei um einen «synchronisierten SkyDrive-Speicher». Kosten: 25 GB Speicherplatz in Windows live und 5 GB Synchronisationsplatz in Windows Mesh sind kostenlos. www.windows.microsoft.com

Wuala Der Speicherdienst bezeichnet sich selbst als «Schweizer Taschenmesser unter den Online-Speichern». Die Technologie von Wuala wurde an der ETH Zürich entwickelt. 2009 wurde Wuala von LaCie übernommen. Wuala achtet bei der Speicherung besonders auf Sicherheit: Die Daten werden vor dem Übertragen in kleine Fragmente aufgeteilt, verschlüsselt und danach verteilt abgelegt. Wuala bietet dabei die automa-

tische Synchronisation einzelner Ordner auf der Festplatte und macht es möglich, auch auf frühere Versionen einer Datei zurückzugreifen. Die Server von Wuala stehen in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Der Dienst eignet sich damit für alle Anwender, die ihre Daten nicht in irgendeinem kalifornischen Rechenzentrum gespeichert haben möchten. Sprache: Deutsch www.wuala.com

CloudMe Nicht bloss eine Onlinefestplatte, sondern gleich einen ganzen Onlinecomputer macht Cloudme verfügbar: Wie bei einem normalen Computer gibt es einen Desktop, von dem aus alle Anwendungen gestartet werden. Es gibt Apps für Office-Anwendungen, einen Kalender, Programme für Fotos und Videos und weitere. Innerhalb von Cloudme lassen sich Dateien einfach mit anderen Benutzern austauschen und sogar gemeinsam bearbeiten. Auf seinen Cloudme-Computer kann man von jedem Webbrowser aus zugreifen — Voraussetzung ist allerdings installiertes Java. Die Daten der Onlinefestplatte lassen sich auch per PC, Mac oder Smartphone nutzen. Sprache: Deutsch, Englisch

SugarSync Ähnlich wie Dropbox synchronisiert SugarSync Dateien über eine ganze Reihe von Plattformen hinweg und macht sie vom Handy aus zugänglich. Dabei bietet SugarSync auch Versionierung an: Man kann also auf bis zu fünf ältere Dateiversionen zurückgreifen. SugarSync-Software gibt es für PC und Mac, für iPhone und iPad, für Android, für BlackBerry, für Windows Mobile und für Symbian. Sprache: Englisch und Deutsch Kosten: 5 GB kostenlos zum Testen, 30 GB 50 Dollar im Jahr, 60 GB 100 Dollar im Jahr. www.sugarsync.com

Preis: 3 GB sowie Grundanwendung des Cloudme-Computers kostenlos, Premium Version mit 25 oder 100 GB für 50 bzw. 100 Dollar. www.cloudme.com

DER TIPP ZUM THEMA Programme aus der Wolke In der Wolke im Internet lassen sich nicht nur Daten speichern. Die Wolke selbst kann aktiv werden: «Software as a Service» heisst das auf Englisch. Programme als Wolkendienste. Online kann man so nicht nur mailen und Termine verwalten, sondern auch Texte verarbeiten, zeichnen und rechnen. Google Docs: Für eine kurze Probefahrt mit einem Wolkenprogramm empfehle ich Ihnen Google Docs. Der Dienst ist kostenlos, Sie benötigen lediglich ein GoogleKonto. Sie können Dokumente direkt online neu erstellen oder bestehende Office-Dokumente hochladen. Der Witz dabei: Wenn die Dokumente einmal online sind, können Sie sie von jedem Computer mit Internetanschluss aus ansehen und bearbeiten — auch mit einem Handy oder einem iPad. docs.google.com


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Programme und Services

WOLKENMEER

Programme aus der Wolke Immer häufiger laufen Programme nicht mehr lokal auf einem Computer, sondern zentral auf einem grossen Rechner. Per Computer, Tablet oder Handy greift man darauf zu. Eine der ersten Firmen, die Wolkenprogramme im grossen Stil zur Verfügung stellte, war Google: «Google Docs» heisst das Angebot. Es funktioniert ganz einfach: Statt dass man ein Textdokument oder eine Tabelle lokal auf dem eigenen Rechner öffnet, wird die Datei von Google auf dem zentralen Server geöffnet und man schaut sie sich mit dem Browser an. Das hat den Vorteil, dass sich Dateien, die per Mail zugestellt werden, gleich auf dem Server

bearbeiten lassen, ohne dass man sie erst herunterladen muss. Das gilt nicht nur für Texte und Tabellen, sondern auch für PDF-Dateien und für Präsentationen. Um den Virenschutz muss sich der Benutzer auch nicht kümmern: Das ist Sache von Google. Wolkenprogramme haben dabei drei grosse Vorteile: 1) Daten immer dabei Egal, wo Sie sind — Sie haben Ihre Daten immer mit dabei. Vorausgesetzt natürlich, dass

Sie über einen Internetanschluss verfügen. Sie können dabei nicht nur auf die aktuellste Version der Datei zurückgreifen, die Sie benötigen, sondern auch auf die History, also Bearbeitungsschritte oder Recherchedokumente. 2) Rascher Dateiaustausch Dokumente werden immer häufiger über das Internet ausgetauscht. Per E-Mail erhalten Sie Dateien, die Sie betrachten oder bearbeiten müssen. Um eine solche Datei mit einem

traditionellen Programm bearbeiten zu können, muss man sie zuerst herunterladen, dann kann man sie bearbeiten, um sie dann per Mail über das Internet wieder zu verschicken. Wolkenprogramme vereinfachen diesen Schritt: Man erhält die Programme online, kann sie ohne Herunterladen da gleich bearbeiten und problemlos weiterschicken. Das funktioniert bei grossen Dokumenten auch dann, wenn man eine relativ langsame Internetverbindung hat.

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3) Einfache Bedienung Natürlich hat man dabei nicht dieselben, ausgefeilten Möglichkeiten, eine Datei zu bearbeiten, wie wenn man die Datei mit Microsofts Word oder Excel öffnet. Dafür muss man aber auch keine teuren Programme kaufen und sich durch komplizierte Bedienungsoberflächen quälen. Studien zeigen immer wieder, dass die Benutzer von Word und Co. nur ein bis zwei Prozent der Programmfunktionen nutzen. Abgespeckte Onlineversionen einer Textverarbeitung versuchen, genau diese ein bis zwei Prozent zur Verfügung zu stellen. Für die allermeisten alltäglichen Arbeitsschritte sind diese Funktionen ausreichend. Wolkenprogramme haben aber auch Nachteile: 1) Verfügbarkeit Dass die Textverarbeitung nur funktioniert, wenn auch das Internet funktioniert, daran muss man sich erst gewöhnen. Hierzulande mag es eher selten sein, dass grössere Netzunterbrüche auftreten. Wer öfter unterwegs ist und sich dabei, gerade im Ausland, auch mal in Funklücken tummelt, kann allerdings ganz schön auf die Welt kommen. 2) Sicherheit Klar: Wolkendienste sind sicher. Keine Diskussion. Microsoft, Google und Co. könnten sich etwas anderes nicht erlauben. Und doch: Es ist ein eigenartiges Gefühl, die geheimsten Daten irgendwo auf einem Server in Kalifornien abzulegen. Auf dem eigenen Computer zu Hause sind die Dateien garantiert nicht besser aufgehoben und schon gar nicht auf einem Speicherstift – aber trotzdem: Das Gefühl … 3) Preise Für Privatanwender und ihre Bedürfnisse sind die meisten Dienste kostenlos. Wer mehr als nur ein paar Dateien verwalten und die Dienste also professionell nutzen will, muss

Google Docs Die Wolkenprogramme von Google bieten Lösungen für Texte, Tabellen, Präsentationen, Formulare und Zeichnungen. Die Dateien können dabei jeweils von mehreren Benutzern gleichzeitig bearbeitet werden. Zu den Apps von Google gehören auch Google Mail, der Google Kalender sowie Programme für Weblogs (Blogger), Fotogalerien (Picasa) und das Lesen von Nachrichtenfeeds (Google Reader). Voraussetzung für die Benutzung ist ein (kostenloses) Google-Konto. Preis: Für Privatanwender kostenlos, Businessanwender zahlen pro Benutzerkonto 40 Euro pro Jahr. docs.google.com

Zoho Eine ganze Gruppe von Onlineprogrammen ermöglichen es, in einer Arbeitsgruppe gemeinsam Dateien zu bearbeiten und zu verwalten. Populär ist vor allem Zoho Write, die Textverarbeitung. Es gehören aber auch Agenda, Planer, Präsentationsprogramm, Tabellenkalkulation, ein Rechnungsprogramm und einige andere Tools dazu. Preis: Privatanwender kostenlos, Firmen zahlen je nach Anwendung; Textverarbeitung etwa kostet 5 Dollar im Monat. www.zoho.com

Microsoft Office 365

sich mit den Business-Preisplänen von Wolkendiensten beschäftigen. Und die sind nicht ganz durchsichtig. Die Kosten belaufen sich jeweils pro Monat oder Jahr und pro Speicherplatz oder pro Dokument. Aber wer kann schon abschätzen, wie viele Dokumente er in einem Jahr verarbeitet und wie schwer die sein werden. Gut möglich, dass der scheinbar günstige Onlineservice sich im Endeffekt als gar nicht so günstig erweist und das auf den ersten Blick teure Programm auf die Länge gesehen die günstigere Lösung wäre.

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Thinkfree Online Thinkfree Office ist ein kostenloses Programmpaket für das Bearbeiten von Texten, Tabellen, Präsentationen und HTMLDateien. Jetzt lassen sich die Programme auch online nutzen. Bedient werden sie direkt im Browser. Für das iPhone und für Android-Handys gibt es Apps, mit deren Hilfe die Dateien ebenfalls bearbeitet werden können. Preis: 1 GB Speicherplatz online ist kostenlos. www.thinkfree.com


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FOTOS: FERDINANDO GODENZI, ZVG; ILLUSTRATION: PASCAL BRUN

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WOLKENTAFELN

Computer für gemütliche Stunden Tablet-Rechner sind Computer, die Spass machen. Beim Einschalten muss man nicht warten, zur Steuerung genügt die Fingerspitze und die Leichtgewichte sind immer dabei. Auf den leuchtenden Farbbildschirmen kann man nicht nur e-mailen und durch das Internet surfen, sondern auch elektronische Zeitschriften lesen und Musik und Videos geniessen. KURT HAUPT

Eine neue Gerätekategorie hat die Herzen der Konsumenten erobert. Die Tablet-PCs haben Grösse und Gewicht einer Zeitschrift und funktionieren dank Akku und drahtlosem Netzwerk tagelang, ohne dass man sich mit irgendwelchen Kabeln herumschlagen muss. Nicht einmal Tastatur und Maus sind nötig. Die Maus wird nämlich durch die Fingerspitzen ersetzt. Man tippt auf dem Bildschirm einfach das Gewünschte an. Will man etwas vergrössern, spreizt man einfach zwei Finger. Muss man etwas tippen, blendet sich eine Bildschirmtastatur ein, auf der man einfach abgebildete Tasten antippt. Die Bedienung von

Tablets ist so intuitiv, dass auch Computerneulinge innert Minuten damit zurechtkommen. Kein Warten, kein Installieren Tablets sind ärgerfrei. Drückt man die Einschalttaste, sind sie sofort betriebsbereit. Ein weiterer Knopfdruck schaltet sie aus, ohne dass man irgendwelche Daten verliert. Will man seinem digitalen Freund neue Fähigkeiten beibringen, lädt man einfach sogenannte Apps via Internet aus einem Programmladen (App-Store). Vieles davon lässt sich gratis ausprobieren. Apps lassen sich nicht nur mit einem Fingertippen auf das Tablet holen, sondern genauso einfach spurenlos wieder entfernen. Trotz dieser Einfachheit kön-

nen Tablets fast alles, was «richtige Notebooks und PCs» beherrschen. Man kann wie gewohnt durch das Internet surfen und auch E-Mails lassen sich bequem lesen und beantworten. Tablets eignen sich auch hervorragend, um Fotos anzuzeigen oder Filme

Tablets sind ärgerfrei. Drückt man die Einschalttaste, sind sie sofort bereit. und Musik abzuspielen. Diese Medien kommen entweder aus dem öffentlichen Internet, dem persönlichen Cloud-Speicher im Internet oder aus dem Heimnetzwerk und von üblichen Speichergeräten. Tablets arbeiten sogar hervorragend mit bereits 


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Wolkentafeln

 vorhandenen Unterhaltungsgeräten zusammen. So lässt sich die Musikausgabe vom Tablet mit einem Tastendruck auf die Stereoanlage umleiten und erklingt dann mit satten Bässen. Oder Fotos, die auf dem Tablet-Bildschirm zu sehen sind, erstrahlen nach einem Fingertippen auch auf dem grossen Fernseher. Wer solchen Komfort nutzen will, muss allerdings darauf achten, dass Fernseher und Stereoanlagen die offene Vernetzungstechnik DLNA (Digital Living Network Alliance) oder das von Apple entwickelte Verfahren «Airplay» unterstützen. Immer mehr Gerätehersteller bieten spezielle Apps, welche die herkömmliche Infrarotfernbedienung von TV und Co. ersetzen. Dann kann man mit der Fingerspitze die Lautstärke der HiFi-Anlage regulieren. Fernsehen, Zeitschriften und Bücher Immer mehr Unterhaltung

wird speziell für die Tablets geschaffen. Hunderte von Zeitungen und Zeitschriften sind als solche Apps verfügbar. Statt auf Papier, blättert man auf dem Farbbildschirm durch die Seiten. Die elektronischen Illustrierten bieten manchmal sogar mehr Spass, weil animierte Grafiken und Filme integriert oder weiterführende Infos aus dem Internet nur eine Fingerspitze entfernt sind. In den elektronischen Buchläden von Amazon und anderen Anbietern warten ferner Hunderttausende Bücher darauf, auf ein Tablet geladen und dort gelesen zu werden. Auf Tablets kann man auch «hausgemachte WordDokumente» oder universellen PDF-Dateien bequem lesen. Umfassend ist auch das Videoangebot auf den Tablets. Einerseits locken Youtube und andere Internetanbieter mit Millionen von Videos. Apps wie Zattoo und Teleboy streamen aber auch

100 Fernsehsender live in annehmbarer Qualität auf den tragbaren Minifernseher. Dutzende Modelle, zwei Familien Wer die Anschaffung eines Tablets plant, kann aus Dutzenden Modellen wählen. Diese gehören entweder zur Familie von Android-Tab-

Android-OS von Google und das iOS von Apple vertragen sich nicht. lets oder arbeiten mit iOS von Apple. Die beiden Systeme sind unverträglich, Apps von Apple funktionieren nur auf Apple-Geräten mit iOS. Das verbreitetste Tablet ist das Modell iPad 2 von Apple. Deshalb gibt es dafür auch am meisten Apps und Inhalte (Zeitschriften, Mietfilme, Musikabos). Auf dem iPad funktionieren ferner alle Apps, welche für das Smart-

phone iPhone angeboten werden. Auch bei iTunes gekaufte Musik und Videos lassen sich nahtlos auf dem iPad nutzen. Grösster Nachteil der iPads ist, dass man nicht beliebige Daten auf das Tablet kopieren kann. Es gibt weder einen USB-Anschluss noch die Möglichkeit, den internen Speicher mit Kärtchen zu erweitern. Offenheit ist demgegenüber die Stärke der Android-Tablets. Apps lassen sich aus beliebigen Quellen aus dem Internet installieren. Die meisten Apps von AndroidSmartphones lassen sich auch auf den Tablets nutzen. Wer seine Musiksammlung auf ein billiges MicroSD-Kärtchen kopiert, kann dieses in die meisten Android-Tablets einschieben und dann Hunderte Stunden Musik geniessen. Das Angebot der Apps ist bei Android zwar kleiner, aber es gibt inzwischen immer mehr Lösungen, die zuerst oder exklusiv für Android-Tablets entwickelt werden.

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Vorsicht bei Schnäppchen Die Preise von guten Android-Tablets bewegen sich im Rahmen der iPad-Preise. Entscheidend für den Preis sind neben Bildschirm- und Speichergrösse auch Rechenkraft, Akku-Ausdauer sowie Leuchtkraft und Präzision des berührungsempfindlichen Displays. Bei Billigstangeboten muss man mit Komforteinbussen rechnen. Praktisch alle Tablets können Informationen aus dem Internet via drahtlosem Funknetzwerk (WLAN) beziehen. Wer sein Tablet auch häufig unterwegs nutzen will, kauft ein Modell mit UMTS-Modul (3G). Dann können Daten auch über das Handynetz bezogen werden. Dazu ist aber ein passendes Abo mit entsprechenden Kosten nötig. Wichtigstes Zubehör zum Tablet ist übrigens ein Mikrofasertuch. Auf allen Modellen hinterlassen die Streicheleien nämlich hässliche Fingerspuren.

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DER TIPP ZUM THEMA Was ist ein Tablet? Ein Computer mit der Form einer kleinen Schiefertafel, meistens ohne Tastatur. Bedient werden Tablets über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Prototyp eines Tablets ist Apples iPad, es gibt mittlerweile aber eine ganze Reihe weiterer Geräte. Neben dem Apple-Betriebssystem iOS wird das System Android von Google und Windows Mobile von Microsoft eingesetzt. Braucht es das? Falsche Frage. Abgesehen von einigen professionellen Anwendungen sind TabletComputer nicht wirklich nötig. Aber sie sind so angenehm, nützlich, unterhaltend und bequem, dass kaum ein Tablet-Besitzer sein Gerät je wieder missen möchte. Kurz: Mann braucht sie nicht, wünscht sie sich aber sehr. So was wie Schmuck für Frauen. Was nicht heisst, dass iPads nur für Männer sind. Weil sie ohne Knöpfe auskommen und so schlank und schön sind, eignen sie sich gerade auch für Frauen. Was hat das mit der Wolke zu tun? Weil Tablet-Computer lokal nur wenig Speicherplatz, aber eine schnelle Verbindung zum Internet haben, sind sie auf die Wolke angewiesen. Oft holen sie sich die Daten aus dem Netz, immer häufiger liegen auch die Programme für die Bearbeitung der Dokumente im Internet. Tablet-Computer sind deshalb Wolkentafeln.

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Smart-TVs

WOLKENGUCKER

Die dumme Glotze wird smart «Lern endlich was und setz dich vor den Fernseher», werden Eltern bald ihren Sprösslingen zurufen. Denn TV-Geräte verbinden sich immer besser mit Internet und Heimnetzwerk und liefern so viel Informationen und vor allem noch mehr Unterhaltung.

KURT HAUPT

Als der Fernseher vor zehn Jahren seine ersten Gehversuche im Internet unternahm, fiel er heftig auf die Nase. Denn niemand wollte auf dem zwar grossen Fernsehbildschirm ohne Maus und Tastatur mit einem üblichen Internetbrowser durchs WWW surfen. Denn die Bedienung mit der TV-Fernbedienung war weder komfortabel noch praktisch. Heute ist der Fernseher aber ein wahrer Internet-Virtuose. Denn moderne Smart-TVs verschmelzen die Unterhaltungswelt des Fernsehers mit der Informationswelt des Internets so nahtlos, dass nur noch Experten erkennen, was vom Fernsehkabel und was aus dem Internet kommt. Zusätzlich kooperieren Smart-TVs mit unzähligen Geräten wie Smartphones, Tablets und Fotokameras und bringen so auch die Foto- und Filmsammlung mit wenigen Tastendrücken auf

den grossen Bildschirm in der gemütlichen Stube. Apps auf dem TV Dass smarte Fernseher sich heute gut mit dem Internet verstehen, verdanken sie sogenannten Apps. Das sind kleine Programme, die sich auf dem TV einfach installieren und entfernen lassen. Apps am TV funktionieren genauso einfach wie die Mini-Programme auf Smartphones und Tablets. Die Fernseh-App für Youtube kann beispielsweise nur Videos aus dem riesigen Fundus der gleichnamigen Internetbibliothek abspielen. Aber dafür erledigt sie diesen Job auf einfachen Tastendruck und perfekt. Will man am Fernseher die neusten witzigen Videoschnipsel aus dem Internet sehen, klickt man mit der Fernbedienung einfach diese App an und sieht Sekunden später bereits die beliebtesten Videos formatfüllend auf dem Fernseher.

Analog verhält es sich mit Apps für Wetter, Sportinfos oder Nachrichten. Immer werden bestimmte Internetinhalte perfekt für den Fernseher verpackt und mit simplen Tastendrücken abgerufen. Welche Apps man nutzen kann, ist von der Fernsehmarke abhängig. Jeder Hersteller kocht dabei sein eigenes Süpp-

Apps funktionieren am Fernseher genau so wie die Apps auf iPhone und iPad. chen und versucht, mit exklusiven Apps die Konkurrenz zu übertrumpfen. Samsung nennt seine Internettechnik auf dem Fernseher einfach Smart TV, Philips bezeichnet es als Net TV, Panasonic schwört auf Viera Cast, LG bewirbt sein NetCast und Toshiba wiederum lobt sein Places. 


FOTOS: FERDINANDO GODENZI, ZVG; ILLUSTRATION: PASCAL BRUN

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Smart-TVs

HBBTV – PERFEKTE SYMBIOSE Die Integration von Internetinhalten auf dem Fernseher ist bei den jetzigen Lösungen mit herstellereigenen Apps nicht standardisiert. Die Fernsehsender favorisieren deshalb den Standard Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV). Damit können Internetinhalte herstellerunabhängig auf einem TV-Gerät genutzt werden. Das Drücken einer roten HbbTV-Taste auf der Fernbedienung blendet ein Fenster mit Internetinhalten ein. Die Informationen passen dabei live zur Sendung; bei einer Sportübertragung können dies beispielsweise Resultatübersichten sein. Bei einer TV-Serie kann man so auch direkt eine verpasste Episode abspielen.  Fernsehen wird sozial Smarte Fernseher verpacken nicht nur Internetinformationen stubentauglich, sondern geben sich auch sozial und familiär. Auf ihnen lassen sich die sozialen Netzwerkdienste von Facebook und Twitter nutzen. Wem das Fernsehprogramm also zu langweilig ist,

Internet am TV verbindet auf vergnügliche Art das Beste der beiden Welten. der kann in einem eingeblendeten Fenster parallel verfolgen, was seine Freunde bei Facebook zu vermelden haben. Wer glaubt, den Mörder im neusten Tatort bereits erkannt zu haben, zwitschert das via Twitter ins Internet und auf den TV-Schirm anderer Twitterfreunde. Moderne TVs bringen auch einfach die privaten Fotosammlungen bei Picasa und Flickr vor das Sofa. Wenn sich die eigenen oder die Fotoalben von Freunden im Internet befinden, kann man die Werbepause am TV mit einer Diashow überbrücken. Smart-TVs machen mit Bildtelefonie sogar die Science-Fiction von Gestern zur Realität von Heute. Wer einen Skypefähigen Fernseher kauft, kann mit der ganzen Familie direkt vor der Glotze sitzen und mit Freunden via Internet Videotelefonate führen. Die nötige Kamera ist entweder bereits ins

TV-Gehäuse eingebaut oder kann günstig dazugekauft werden. Der Gesprächspartner kann entweder auch vor einem Fernseher sitzen oder den Telefondienst von Skype am PC oder Smartphone nutzen.

Inzwischen haben praktisch alle grossen TV-Hersteller ihre Unterstützung für HbbTV zugesagt, erste taugliche Fernseher sind bereits am Markt. Dutzende deutsche Sender von ARD über RTL bis ZDF strahlen bereits Sendungen mit HbbTV-Infos aus. Leider lässt sich in der Schweiz aber HbbTV derzeit nur via Satellitenempfang nutzen. Swisscom und Kabelanbieter wie UPC übertragen das HbbTV-Signal nicht. Das Schweizer Fernsehen plant, ab 2012 Sendungen mit HbbTV auszustrahlen.

Nichts mehr verpassen Wenn sich der Fernseher mit dem Internet verbündet, kann er auch auf die Sendungsarchive der Fernsehanstalten zugreifen. Am Computer kann man schon lange über www.videoportal.sf.tv Tausende vergangene Sendungen nochmals abspielen. Doch der Genuss von Fernsehkonserven macht direkt am TV natürlich mehr Spass. Leider ist hier das Schweizer Fernsehen noch nicht smart, das heisst, es gibt keine passenden Apps. Demgegenüber kann man bei ARD, ZDF und Arte direkt am Fernseher auf die Archive zugreifen. Passende Apps ermöglichen, dass man die Tagesschau später am Abend und die verpasste Folge von «Breaking Bad» zur persönlichen Wunschzeit betrachten kann. Lediglich bei der Bildqualität muss man dabei im Vergleich zur Live-Übertragung leichte Abstriche machen.

Nach dem persönlichen Geschmack Einige Fernsehhersteller verknüpfen ihre Geräte auch direkt mit einem kompletten Unterhaltungsangebot auf Abruf. Man kann dann beispielsweise gegen Monatsgebühr aus Millionen Songs sein persönliches Internetradio zusammenstellen. Bei Video-on-demand kann man für wenige Franken seinen Lieblingsfilm ohne Gang in die Videothek direkt am TV sehen. Solche Unterhaltung auf Abruf liefern die Fernsehhersteller entweder selber oder arbeiten dafür mit internationalen Partnern zusammen.

Dieses Catch-up-TV (engl.: aufholen) bieten Dutzende Fernsehsender. Immer populärer werden auch «Sender», die ausschliesslich im Internet angeboten werden. Die dazu passenden Apps auf Smart-TV reichen von Musikvideos (Nuna. tv, Putpat.tv, Qtom) bis zu wissenschaftlichen Anbietern wie TED.

Smart verhalten sich die neuen Fernseher auch im heimischen Computernetzwerk. Viele Geräte verstehen den herstellerunabhängigen Vernetzungsstandard der Digital Living Network Alliance (DLNA). Dann kann man beispielsweise am Windows-PC ein Video suchen und dieses mit einem Mausklick direkt auf dem Fernseher

in der Stube wiedergeben lassen. Oder die Familie setzt sich nach dem Familienausflug vor den TV und betrachtet gemeinsam die neuen Fotos, die direkt und drahtlos vom Smartphone auf den Fernseher gefunkt werden. Beratung nötig Welcher Fernseher die zu den eigenen Ansprüchen passenden smarten Funktionen bietet, klärt ein Beratungsgespräch im Fachhandel. Hierbei sollte man auch beachten, dass einige in deutschen Zeitschriften gelobte Apps aus Urheberrechtsgründen auf Schweizer TV-Modellen nicht verfügbar sind. Ein Beratungsgespräch hilft auch, wenn es darum geht, einen bestehenden HDFernseher nachträglich smart zu machen. Hier bieten nämlich die meisten Hersteller die Möglichkeit, via smarten Abspielgeräten für Blu-ray-Filmscheiben oder Zusatzboxen bestehende TV-Geräte aufzurüsten.


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Philips 55PFL6606K Energiesparend (Klasse A+), Smart-TV mit Mediatheken von ARD, ZDF, Videomiete via Viewster

Panasonic TX L 42 ES 31 LED-TV mit Viera Connect. Videomiete via Acetrax-Service, Skype mittels Zusatzkamera, Twitter, Facebook

DER TIPP ZUM THEMA Was hat TV mit der Wolke zu tun? Neue Fernseher sind eigentlich keine mehr: Es sind Computer mit einem grossen Bildschirm und einem Fernsehempfänger. Deshalb kann man mit dem Fernseher auch surfen, Mails abrufen, per Internet telefonieren oder gamen. Die Fernseher holen sich die nötigen Daten gerne aus dem Internet, deshalb sind sie auf die Wolke angewiesen.

Samsung UE-46D6510/3D-LED Drahtlose Internetverbindung eingebaut, Skype, Twitter, Facebook, Browser mit Flash, DLNA

Sony KDL-55EX720 Skype, Zugriff auf Sony Entertainment Network (geplant), Integration PS3, DLNA

Warum nennt man sie Fernseher, wenn es doch Computer sind? Weil sie so einfach zu bedienen sind wie ein Fernseher. Computer sind viel komplizierter, man kann sie nicht einfach benutzen, man muss sie zuerst einrichten, sie brauchen Betreuung und sie stürzen immer mal wieder ab. Einen Fernseher dagegen kauft man, packt in aus und los gehts. Wird es in Zukunft nur noch Smart-TVs geben? Wahrscheinlich nicht. Den guten, alten Fernseher, der tatsächlich nur die paar Hundert Stationen anzeigen kann, die man heute im Kabel hat, den wird es weiterhin geben. Dazu kommt, dass der Computerteil der SmartTVs Konkurrenz hat: Dieselben Dinge lassen sich auch mit Handy und iPad tun. Wie stark Computer und Fernseher zusammenwachsen, das ist letztlich aber nicht eine technische Frage, sondern hängt davon ab, was die Fernsehanstalten anbieten. Vielleicht kann man ja künftig mittun beim Fernsehen. Raten, wer der Killer ist, die Reihenfolge der Beiträge in «Sport aktuell» mitbestimmen oder dem Experten im «Kassensturz» Fragen stellen. Dann braucht es solche Smart-TVs.


FOTOS: FERDINANDO GODENZI, ZVG; ILLUSTRATION: PASCAL BRUN

26 Computersicherheit


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WOLKENBRUCH

So bleibt die Wolke dicht Wolkendienste sind sehr bequem. Aber sind sie auch sicher? Dominik Schupp, Sicherheitsexperte an der Hochschule Luzern– Wirtschaft, über Sicherheit im Cloud Computing. Wie sicher sind Cloud-Dienste? Cloud Computing ist eine relativ neue Technologie, die viele Vorteile bringt, aber eben auch Risiken birgt. Es gilt dabei vor allem zwei Risiken zu beachten: Zum einen der Verlust der Daten, also die mangelnde Datensicherheit, zum anderen die unberechtigte Einsicht in die Daten, also den mangelnden Datenschutz. Beginnen wir mit der Datensicherheit – lagern meine Daten auf einem professionell gewarteten Server sicherer? Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Wenn der Server softwaremässig stets auf dem aktuellsten Stand ist, wenn die Daten mittels Backup gesichert werden, wenn der Server mit einer Firewall geschützt und eine Antivirensoftware vorhanden ist, dann kann er als relativ sicher eingestuft werden. Allerdings gibt es ein «Aber»: Bei Cloud-Anbietern wie Apple oder Google liegen die Daten auf verschiedenen Servern verteilt, möglicherweise sogar in verschiedenen Län-

dern. Man weiss also als Nutzer der Cloud nicht, wo die Daten liegen und in welchem Land die Daten gespeichert werden. Deshalb sind die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes nicht bekannt. Bei besonders sensiblen Daten sollte man sich dieses Risikos bewusst sein.

also, deren Zukunft in den Sternen steht. Was passiert mit meinen Daten, wenn einer solchen Firma das Geld ausgeht? Das ist durchaus ein Risiko. Es kann passieren, dass auf die Daten nicht mehr zugegriffen werden kann. Es ist wichtig,

Amerikanische Behörden zum Beispiel erhalten schneller Zugriff auf Daten als Anbieter in der Schweiz? In Amerika kann sich zum Beispiel die Bundespolizei FBI relativ rasch Zugriff auf Daten verschaffen. Cloud-Anbieter weisen auch darauf hin, dass sie den Behörden Auskunft geben müssen. Ein Beispiel dafür ist Dropbox: Wenn man sich die AGBs von Dropbox ansieht, wird klar, dass Mitarbeitende oder US-Behörden legimitiert sind, in die Daten Einsicht zu nehmen. Man kann deshalb nie ganz sicher sein, ob Daten nicht von Dritten eingesehen und allenfalls weitergegeben werden.

«Amerikanische Behörden können oft Einsicht in die Daten nehmen.»

Abgesehen vielleicht von Apple und Google, handelt es sich bei vielen Anbietern um Startups, kleine Firmen

dass man sich nicht von einem einzigen Cloud-Anbieter abhängig macht, und dass man mindestens eine Sicherungskopie der Daten zu Hause hält oder wichtige Daten bei mehreren Anbietern speichert. Kommen wir zum Datenschutz, also zum Schutz davor, dass Unbefugte sich Zugriff auf meine Daten verschaffen. Wie sieht es da aus? Das zentrale Thema ist hier die Verschlüsselung, bei der Datenübertragung sowie der Datenablage. Bei der Datenübertragung muss die 

Dominik Schupp (36) ist Wirtschaftsinformatiker FH und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Information Security an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Er nutzt persönlich einen WindowsComputer. www.hslu.ch/iwi


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Computersicherheit

 Internetverbindung, über die ich die Daten übertrage, mittels SSL verschlüsselt sein.

«Bankdaten oder Gesundheitsdaten würde ich der Wolke nie anvertrauen.» Es sollten mindestens die Versionen SSL 3.0 oder TLS 1.0 verwendet werden. Es sind starke Schlüssel mit mindestens 128 Bit Schlüssellänge zu verwenden. Ob die Daten sicher übertragen werden, erkennt man, wie beim E-Banking auch, an der Adresszeile des Browsers durchs «https» und je nach Browser verfärbt sich die Adresszeile grün oder blau.

und zudem aus Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Bekannte Wörter aus Duden oder Tastaturfolgen sollten ebenfalls nicht verwendet werden. Wichtig ist, dass man das Passwort regelmässig wechselt und nie weitergibt. Unter Umständen kann man je nach Cloud-Anbieter auch Smartcards oder USBSticks einsetzen. Wichtig ist, dass man das Zertifikat überprüft und sicherstellt, dass die Internetverbindung verschlüsselt ist. Zudem sollte man einen aktuellen Browser verwenden. Wenn beim Verbindungsaufbau eine Fehlermeldung erscheint oder eine grosse Verzögerung auftritt, dann sollte man sich an den Cloud-Anbieter wenden: Es könnte sein, dass jemand gerade einen Angriff durchführt.

Und bei der Speicherung der Daten beim Cloud-Anbieter selbst? Bei der Datenablage gilt es zu beachten, dass die Systeme, in die man die Daten speichert, isoliert sind. Die Mitarbeitenden des Cloud-Anbieters sollten auf die in der Cloud gespeicherten Daten keinen Zugriff haben. Noch wichtiger ist, dass die Nutzer der Cloud keinen Zugriff auf die Daten der anderen Nutzer der Cloud haben. Die Daten sollten also verschlüsselt gespeichert und mit einer strengen Zugriffskontrolle versehen werden. Wird dies durch den Cloud-Anbieter nicht gewährt, können sich die Nutzer der Cloud helfen, indem sie die Daten zum Beispiel mittels TrueCrypt selbst verschlüsseln – so bei Dropbox.

Vergleichen wir Cloud-Dienste mit den Alternativen, die zur Verfügung stehen, zum Beispiel mit einem USB-Stick. Was ist sicherer – Cloud oder USB-Stick? Das ist eine gute Frage. Der USBStick hat neben seinen Vorteilen zwei grosse Nachteile: Man kann ihn verlieren oder die Daten können verloren gehen (zum Beispiel durch einen Defekt des USB-Sticks oder durch versehentliches Löschen). Wenn man sicherstellt, dass beides nicht passiert, indem man die Daten verschlüsselt und den USB-Stick regelmässig sichert, ist der Stick als sicherer einzustufen.

Ein Teil des Schutzes liegt sicher auch beim Verhalten des Benutzers, zum Beispiel an der Wahl des richtigen Passworts. Auf jeden Fall. Es beginnt damit, dass man ein starkes Passwort verwendet. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein

Gibt es Daten, die Sie sicher nie in einer Cloud speichern würden? Kritisch sind prinzipiell sensible Daten. Nie speichern würde ich Bankdaten oder Gesundheitsdaten. Diese würde ich einer Cloud nie anvertrauen.

Cloud oder Wechselplatte? Hier gelten dieselben Punkte wie beim USB-Stick. Eine Wechselplatte ist vielleicht etwas sicherer als ein USB-Stick, weil man sie weniger schnell verlieren kann.

DER TIPP ZUM THEMA Wolke oder Speicherstift? Der grössere Teil der Sicherheit hängt wahrscheinlich nicht davon ab, ob Sie Ihre Daten in der Wolke, auf dem Speicherstift oder auf einer Wechselfestplatte ablegen, sondern wie Sie mit dem Speicher umgehen. Wenn Sie den Speicherstift sorgfältig behandeln — wunderbar. Wenn Sie ihn achtlos in die Hosentasche stecken — nicht so gut. Irgendwo dazwischen ist der durchschnittlich sichere Umgang mit Speichermedien. Ich vermute mal: Dann ist die Wolke sicherer als der Stift. Wie erhalte ich ein sicheres Passwort? Dominik Schupp erklärt es im Interview: Passwörter sind dann sicher, wenn es zufällige Folgen von Zeichen und Ziffern sind. Bloss: Dann kann man sie sich auch schlecht merken. Was tun? Suchen Sie sich einen Merksatz. Zum Beispiel: «Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.» Nehmen Sie die Anfangsbuchstaben der Worte: «DWzHimgVg». Ersetzen Sie einen Buchstaben durch eine Zahl und einen durch ein Zeichen. Zum Beispiel: «DWz#1mgVg». Sieht doch sehr zufällig aus, oder? Und trotzdem kann man es sich merken. Lassen sich die Daten auch verschlüsseln? Das ist natürlich am sichersten, wenn die Daten nicht nur sicher übertragen werden, sondern auch noch verschlüsselt werden. Dafür gibt es eine Reihe von kostenlosen Tools – allerdings lassen sich Wolkenspeicher dann nur noch von Computern aus nutzen. Wenn Sie keine offenen Texte oder Tabellen in die Wolke legen, können Handy und iPad mit den Daten nichts mehr anfangen. Wie oft heisst die Frage: sicher oder bequem?


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Umfrage

COMPUTERSICHERHEIT

Sind Sie sicher?

Zu gewinnen

Wie sicher ist Ihr Computer? Die Stiftung Infosurance, die Hochschule Luzern und die Coopzeitung möchten es genauer wissen: Deshalb stellen wir Ihnen einige Fragen zum Thema Sicherheit.

Unter den Einsendern verlosen wir 10 WLAN-Festplatten mit einer Speicherkapazität von 500 GB für ihre eigene, private Wolke. Auf die Festplatte kann man per PC, Notebook, iPad oder Android zugreifen. Seagate Goflex Satellite Mobile Wireless, 336 Franken www.microspot.ch

Welche drei Bedrohungen fürchten Sie am meisten beim Einsatz Ihres Computers? (Mehrere Antworten möglich) Viren (Malware) Datenverlust Absturz Identitätsdiebstahl Spam Waren Sie in den letzten 12 Monaten persönlich von einem Sicherheitsvorfall betroffen? Wenn ja, von welchem? (Mehrere Antworten möglich) Datenverlust Virenverseuchung Phishing (Missbrauch im E-Business) Belästigung/Bedrohung Keine Sicherheitsvorfälle Erstellen Sie eine Datensicherung (Backup) Ihrer Daten? (Eine Antwort möglich) Ja, wöchentlich oder öfter Ja, monatlich oder jährlich Nein Wie schätzen Sie Ihre Sicherheit beim Surfen im Internet ein? (Eine Antwort möglich) Unsicher Genügend sicher Sicher Sehr sicher Weiss nicht

Nutzen Sie E-Banking? (Eine Antwort möglich) Ja, weil praktisch und sicher Nein, weil unpraktisch, kompliziert Nein, wegen Sicherheitsbedenken Tätigen Sie Einkäufe über das Internet? (Eine Antwort möglich) Ja, für kleinere Beträge Ja, ohne Sicherheitsbedenken Nein, weil unpraktisch, kompliziert Nein, wegen Sicherheitsbedenken Verwenden Sie aktiv soziale NetzwerkPlattformen wie zum Beispiel «Facebook» oder «MySpace»? (Eine Antwort möglich) Ja Nein Setzen Sie zu Hause ein drahtloses Netzwerk (WLAN, WiFi) ein? Wenn ja: Ist das drahtlose Netzwerk verschlüsselt? (Eine Antwort möglich) Ich verwende kein WLAN Ja, Verschlüsselung mit WEP Ja, Verschlüsselung mit WPA Ja, Verschlüsselung mit WPA2 Ja, aber ich habe keine Ahnung, ob und wie das WLAN verschlüsselt ist

Lassen Sie das Betriebssystem Ihres Computers automatisch aktualisieren? (Eine Antwort möglich) Ja, das automatische Update ist aktiviert Nein, das automatische Software-Update ist nicht aktiviert Weiss nicht Haben Sie schon einmal ein vertrauliches Dokument mit einem E-Mail gesendet? (Eine Antwort möglich) Ja, das Dokument war verschlüsselt Ja, das Dokument war nicht verschlüsselt Nein

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Angaben fakultativ, nur für die Verlosung notwendig.

Fragebogen ausfüllen und einsenden an: Coopzeitung, Leserumfrage Computer, Postfach 2550, 4002 Basel Sie können den Fragebogen auch im Internet ausfüllen unter www.coopzeitung.ch/sicherheit


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Service

GRATIS-HILFE

Fragen Sie rasch per Internet! Die Hochschule Luzern und die Coopzeitung bieten Ihnen die einmalige Möglichkeit, kostenlos Fragen zur Computersicherheit und zum Computerkauf zu stellen. www.coopzeitung.ch/computerfrage

Stellen Sie Ihre Fragen zu Computer und zur Wolke! Auf was muss ich beim Computerkauf achten, wenn ich die Wolke nutzen will? Auf was soll ich überhaupt achten? Wie nutze ich die Wolke sicher? Und wie nutze ich den Computer sicher ohne Wolke? Kann ich meine Daten und Programme weiterverwenden, wenn ich einen neuen Computer kaufe? Wie kommen all die Daten auf den neuen Computer? Solche und ähnliche Fragen können Sie jetzt stellen. Diese Woche stehen Ihnen Dr. Ralph Holbein und ein Team von Experten der Hochschule Luzern Red und Antwort und geben Ihnen per E-Mail kostenlos Auskunft. Und so gehts: Auf www.coopzeitung.ch/computerfrage finden Sie ein Formular zum Ausfüllen. Geben Sie dabei je nach Frage möglichst spezifisch den Typ Ihres Computers und der betroffenen Geräte an. Die Experten beantworten Ihre Frage innert zwei bis drei Arbeitstagen. Die Antwort erhalten Sie per E-Mail. Ihre Fragen können Sie bis am 27. November 2011 stellen.

Folgende Fragen beantworten die Experten: Fragen rund um die Wolke - Wie komme ich rein in eine Wolke? - Wie setze ich eine Onlinefestplatte auf? - Wie nutze ich die Datensynchronisation? - Wie mache ich das sicher? Fragen rund um Computersicherheit • Wie mache ich meinen PC oder meinen Mac sicher? • Wie schütze ich meine Daten online? • Wie finde ich heraus, ob ich nicht schon ein Computervirus eingefangen habe? • Wie schütze ich mich gegen Phishing, also den Missbrauch meiner Daten? • Was muss ich tun, damit meine Kinder gefahrlos surfen können? Fragen rund um den Computerkauf: • Wie richte ich einen neuen Computer ein? • Wie stelle ich sicher, dass ich meine Daten weiter nutzen kann? • Wie kann ich meine bisherigen Programme transferieren? • Kann ich Drucker, Kameras und Musikplayer beliebig mit dem Computer kombinieren? • Wie ist ein Umstieg von PC auf Mac (oder umgekehrt) möglich?

HOCHSCHULE LUZERN Die Hochschule Luzern bietet praxisorientierte Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungen an. Einige davon können auch berufsbegleitend oder in Teilzeit absolviert werden. An der Teilschule Technik & Architektur können Aus- und Weiterbildungen im Bereich Informatik und an der Teilschule Wirtschaft im Bereich Wirtschaftsinformatik besucht werden. Zu wenig Wirtschaftsinformatiker Auf dem Arbeitsmarkt gibt es zu wenig Wirtschaftsinformatiker. «Entscheidungen und Planungen in Unternehmen basieren auf Informationen», erklärt Professor Markus Wyss. «Der effiziente Umgang mit der Informationsflut und deren Integration in die Geschäftsprozesse sind das A und O für den Unternehmenserfolg. Die Hochschule Luzern – Wirtschaft ist eine jener Fachhochschulen, die einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik anbieten. Nach Abschluss des Studiums gehören beispielsweise die Konzeption, Planung, Umsetzung und das Management komplexer Informatikprojekte im betriebswirtschaftlichen Umfeld zu den Aufgabenfeldern der Absolventen. Mehr Infos unter: www.bachelorwirtschaftsinformatik. www.hslu.ch


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Multimediabeilage 2011  

Beilage zur COopzeitung Nr. 44 vom 1. November 2011