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Favoriten aktuell

P.b.b. - Verlagsort 1100 Wien - 02Z034408M Ausgabe 6/2012

www.favoriten.spoe.at

Jobst

Meilenstein der Bildung

Liebe Favoritnerinnen, liebe Favoritner,

Mit dem Spatenstich des Bildungscampus Hauptbahnhof hat eine neue Ära der zukunftsweisenden Wiener Bildungspolitik begonnen.

Eure SPÖ-Vorsitzende Kathrin Gaál

PID/Votava

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m 20. Jänner 2013 steht eine Richtungsentscheidung über die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres bevor. Die Sicherheitslage in Europa hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Die Bedrohungsszenarien sind heute andere als noch vor einigen Jahren. Internationaler Terrorismus, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen oder Cyberattacken sind unsere sicherheitspolitischen Herausforderungen. Nur mit einem modernen Profiheer können wir auf diese immer komplexeren Herausforderungen reagieren. Mittlerweile haben 21 von 27 EU-Staaten ein Profiheer. Wir brauchen keine „Kurzzeitsoldaten“, die dreimal jährlich ausgewechselt werden und das Heer verlassen, bevor sie richtig einsetzbar sind. Die Polizei könnte ihre Arbeit schließlich auch nicht sinnvoll erledigen, wenn sie alle vier Monate ihr Personal auswechseln würde. Das derzeitige System der Wehrpflicht weist viele Probleme auf. 60 Prozent werden gar nicht im militärischen Bereich eingesetzt, sondern als Köche oder Kellner. Ist das der Beitrag zur Landesverteidigung, den wir uns 300 Millionen Euro kosten lassen und für den wir jungen Männern sechs Monate ihres Lebens stehlen?

Spatenstich des Bildungscampus Hauptbahnhof mit Stadtrat Christian Oxonitsch, Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl, Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner und vielen weiteren MandatarInnen

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it Sommerbeginn am 21. Juni erfolgte der Spatenstich für den Bildungscampus Hauptbahnhof. Auf 20.000 Quadratmetern Grundfläche wird die neue Bildungsadresse in Favoriten elf Kindergarten-Gruppen, eine 17-klassige Ganztagesvolksschule und – erstmals in Wien – auch eine 16-klassige Ganztageshauptschule beherbergen und damit neue Maßstäbe in der Wiener Bildungspolitik setzen. Der Bildungscampus ist neben dem acht Hektar großen Helmut-Zilk-Park eines der Herzstücke des Sonnwendviertels.

Um die BürgerInnen bestmöglich zu informieren, hat die Gebietsbetreuung nun in der Landgutgasse 2-4 ein neues „Stadtteilbüro Sonnwendviertel“ eröffnet. Hier werden unter anderem auch MandatarInnen für Gespräche zur Verfügung stehen. Jeden Donnerstag von 15 bis 17.30 Uhr hält der stellvertretende Bezirksvorsteher Josef Kaindl hier eine Sprechstunde ab. Darüber hinaus wird durch Veranstaltungen unter dem Titel „Forum Sonnwendviertel“ regelmäßig über Neuerungen wie etwa Verkehrslösungen für das Grätzel informiert.


Fotos: SPÖ Favoriten

Favoriten aktuell

Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Dr. Susanne Brandsteidl, die Präsidentin des Wiener Stadtschulrates, feierten heuer den Welttag des Kindes am Laaerberg

Zusammen leben, zusammen feiern Unter dem Motto „zusammen leben, zusammen feiern“ luden die Kinderfreunde am 9. September anlässlich des diesjährigen Welttag des Kindes zu einem großen Familienfest ins Sonnenland Laaerberg.

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lljährlich laden die Kinderfreunde am ersten Sonntag nach Schulbeginn anlässlich des „Welttag des Kindes“ zu einem großen Familienfest. Auch diesmal konnten die Organisatoren bei strahlendem Sonnenschein wieder hunderte Kinder und ihre Eltern

im Sonnenland Laaerberg begrüßen. Es warteten kostenlose Mitmachstationen, eine Puppenbühne, Riesenrutsche und Schiffschaukeln, eine Hüpfburg, Entenfischen, Kistenklettern, ein Eltern-Café, Kinderkaraoke, eine Laufstrecke und vieles mehr.

Auch Bürgermeister Dr. Michael Häupl ließ sich – ebenso wie Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl – von Gemeinderätin Kathrin Gaál über das Festgelände führen und erfreute sich am abwechslungsreichen Bühnen- und Musikprogramm.

Der Tag des Kindes Schon vor 1934 feierten die Kinderfreunde den „Tag des Kindes“ als Frühlingsfest. Nach 1945 beschloss man, ihn vom Frühling in den Herbst zu verlegen, als Fest zum Schulbeginn Anfang September. In den frühen Fünfziger Jahren griff dann die UNO diese Idee auf: Ein Tag, an dem Kinder, ihre Sorgen und Rechte im Mittelpunkt stehen sollen. 1954 proklamierte die UNICEF schließlich den 20. November als „Universal Children’s Day“. An diesem Tag feiern wir in Österreich heute den Tag der Kinderrechte. Die Kinderfreunde blieben bei ihren Feiern im September, am ersten Sonntag nach dem Schulbeginn. 2

Für die MandatarInnen der SPÖ Favoriten ist der alljährliche Tag des Kindes ein Fixpunkt im Terminkalender


Country im Böhmischen Prater Der wilde Westen hielt Einzug im Süden Wiens. Das Country Familienfest begeisterte das Publikum.

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m Sonntag, 16. September 2012, lud die SPÖ Favoriten zum Country Familienfest in den Böhmischen Prater. Zahlreiche Western-Freunde sind der Einladung gefolgt und unterhielten sich bei freiem Eintritt mit Live-Musik und Square-Dance. Gemeinderätin Kathrin Gaál eröffnete das Fest und den musikalischen Reigen, der zum Mittanzen animierte.

Line-Dance und Square-Dance gehören zu einem Countryfest ebenso untrennbar dazu wie der Westernhut und die Cowboystiefel Die mehrfach preisgekrönte Countryband „New West“ begeisterte das Publikum mit Westernklängen mit Gitarren, Banjos, Schlagzeug und Geigen

Tanz den Wrba-Hof

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ezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl eröffnete am Samstag, 15. September, im Karl-WrbaHof ein großes Familienfest. Den ganzen Nachmittag lockten Mitmachstationen, Gewinnspiele und vieles mehr. Die sportlichen BesucherInnen konnten sich beim Zumba-Kurs des ASKÖ bewegen. Für musikalische Unterhal-

tung sorgte ein Live-Konzert der „MonaLisa Twins“. Neben der Unterhaltung kam auch die Information nicht zu kurz: Wohnpartner, Wiener Wohnen, Jugendzentren, ASBÖ, Polizei und FEM Süd waren mit Infoständen vor Ort. Auch die MandatarInnen der SPÖ Favoriten standen ebenso wie die MieterbeirätInnen für Gespräche zur Verfügung.

Beim Familienfest im Karl-Wrba-Hof gab es zahlreiche Spielstationen für Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren. Großer Andrang herrschte stets bei der Hüpfburg.

Wohnpartner-Teamleiterin Lidija Kuzmanovic, Gemeinderätin Martina Ludwig, Wrba-Hof-Wohnpartner-Leiterin Melinda Horvath und Bezirksrat Marcus Franz


Favoriten aktuell

Spatenstich für den Bildung

Erstmals wird in Wien eine Bildungseinrichtung für Kinder von 0 bis 14 Jahren errichtet. Der neue Campus b in Sachen Bildung und startet im Herbst 2014. Die Stadt Wien investiert in die modernste Bildungseinrichtung W

Helle Klassenräume und genügend Räumlichkeiten für Kreativität: Erstmals wurden in Wien schon beim Architekturwettbewerb neben technischen Anforderungen auch die pädagogischen Inhalte berücksichtigt

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arallel zum neuen Hauptbahnhof ist derzeit im Süden des Areals der neue Stadtteil „Sonnwendviertel“ und im Norden die neue Geschäftsadresse „Quartier Belvedere“ im Entstehen. Im Sonnwendviertel, in dessen Zentrum der acht Hektar große Helmut-Zilk-Park liegt, wird bis zum Herbst 2014 der neue Bildungscampus Hauptbahnhof gebaut. Der offizielle Startschuss für die Errichtung der modernsten Bildungsein-

richtung Wiens fiel mit dem Spatenstich zu Sommerbeginn am 21. Juni 2012. Moderne Betreuung für 1.100 Kinder Auf 20.000 Quadratmetern Grundfläche wird die neue Bildungsadresse in Favoriten elf Kindergarten-Gruppen, eine 17-klassige Ganztagesvolksschule und – erstmals in Wien – auch eine 16-klassige Ganztageshauptschule beherbergen. Insgesamt werden 1.100

Herzstück des neuen Sonnwendviertels beim Hauptbahnhof ist der acht Hektar große Park. Dieser wird nach dem in Favoriten geborenen, 2008 verstorbenen Bürgermeister Dr. Helmut Zilk benannt und steht allen offen.

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Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 14 Jahren und etwa 200 PädagogInnen sowie Verwaltungspersonal den neuen Bildungsstandort bevölkern. Eröffnet wird der Bildungscampus im Herbst 2014, zeitgerecht für die ersten neuen BewohnerInnen des Sonnwendviertels in ihren 1.160 Wohnungen. Im Endausbau wird der neue Stadtteil in Favoriten rund 5.000 Wohnungen haben und eine neue lebenswerte Heimat für knapp 13.000 Menschen bieten. „Wir wollen hier für Kinder eine Umgebung schaffen, in der Lernen und Freizeit ideal kombiniert werden können“, betonte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch anlässlich des Spatenstichs, bei dem auch zahlreiche Kinder eifrig die Schaufel schwangen. „Das Besondere an diesem Standort ist, dass hier erstmals ein Campus für Null- bis 14-Jährige entsteht.“ Auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner ist über den neuen Favoritner Schulstandort sehr glücklich: „Ich freue mich, dass wir jetzt im 10. Bezirk nach dem Campus Monte Laa für unsere Kinder eine weitere derartige Bildungseinrichtung bekommen, die räumlich


gscampus und organisatorisch das beste Bildungsangebot ermöglicht.“ Miteinander - Drinnen und Draußen Bemerkenswert ist vieles am neuen Bildungscampus. Erstmals wurden bereits im 2009 ausgerufenen Architektur-Wettbewerb gleichberechtigt zu technischen Anforderungen moderne pädagogische Inhalte berücksichtigt. Das Resultat: Die als Ganztagsschulen geführten Bildungseinrichtungen sind wesentlich harmonischer miteinander verknüpft, als dies anderswo überhaupt möglich ist. Ziel ist es, dass der neue Campus möglichst viele Synergien im Miteinander schafft, zugleich aber auch genügend Rückzugsorte und Räumlichkeiten für Kreativität bereitstellt. Wesentlich ist beim neuen Bildungscampus auch die Verknüpfung von „Drinnen“ und „Draußen“: So kann jede Klasse und Gruppe – bei entsprechendem Wetter – die Bildungseinheit problemlos ins Grüne verlagern! Im Kindergarten werden je zwei oder drei Gruppen zur nächstgrößeren Organisationseinheit, dem „Cluster“ zusammengefasst. Dadurch wird im Sinne des Wie-

ner Bildungsp l a n e s der „offene Betrieb“ unterstützt, bei dem sich die Kinder nicht ausschließlich in ihrer Stammgruppe aufhalten, sondern ihnen der gesamte Kindergarten zur Verfügung steht. Diese Struktur ermöglicht es den Kindern sehr gut, allmählich mit dem ganzen Gebäudekomplex vertraut zu werden, auch Bereiche kennenlernen, die der Schule zugeordnet sind. Entsprechend den Prinzipien des Wiener Campusmodells wird so der Übergang vom Kindergarten zur Schule erleichtert und allgemeine Räume und Einrichtungen können von allen Kindern synergetisch genutzt werden. Der geplante Ganztagsschulbetrieb in verschränkter Form, bei dem über den Tag verteilt Lern- und Freizeitphasen wechseln, sowie zukunftsweisende pädagogische Prinzipien wie individuelle Förderung, Arbeiten in unterschiedlichen Gruppengrößen, selbstorganisiertes und offenes Lernen sowie Projektunterricht zum Tragen kommen sollen, sind Grundlage für diesen Schulneubau, in den nicht weniger als 79 Millionen Euro investiert werden. Investionen in das Sonnwendviertel Der neue Bildungscampus ist ein wichtiger Bestandteil des Sonnwendviertels, das bis zum Jahr 2020 zwischen Hauptbahnhof und Absberggasse auf einer Fläche von etwa 30 Hektar entsteht. Insgesamt werden hier 5.000 Wohnungen rund um den zentralen zukünftigen Helmut-Zilk-Park errichtet. Dort, wo noch vor drei Jahren Eisenbahnschwellen und Gleise des ehemaligen Südbahnhofes lagen, wird ein ambitioniertes Stadterweiterungsprojekt umgesetzt. Straßenbau, Ver- und Entsorgung oder die (erstmalige) Errichtung zweier

Fotos: PID/Votava, PPAG architects ztgmbh, shutterstock

beim Hauptbahnhof setzt neue Maßstäbe Wiens nicht weniger als 79 Millionen Euro.

Im Bildungscampus gibt es neben Schulklassen auch Räume für offene Unterrichtsformen (Lerninsel) sowie Versammlungsräume

Brücken zur Verbindung von Favoriten mit dem 3. Bezirk: Insgesamt investiert die Stadt Wien rund 500 Millionen Euro für die urbane Erschließung dieses Gebietes. Zusammen mit dem neuen Hauptbahnhof (Teileröffnung: Dezember 2012) und dem „Quartier Belvedere“ entlang des Wiedner Gürtels/Arsenalstraße/zukünftige Alfred-Adler-Straße/ Sonnwendgasse entsteht in den kommenden Jahren ein weiteres attraktives Stadtgebiet in Favoriten mit großer Ausstrahlungskraft für die gesamte Stadt.

Als modernster Schulstandort Wiens wird der Campus neue pädagogische Maßstäbe setzen

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Favoriten aktuell

Mit Essen tankt man nicht! Der Agro-Treibstoff E10 wird in Österreich vorerst doch nicht eingeführt. Die Einführung von Sprit mit der Beimischung von zehn Prozent Treibstoff aus agrarischer Produktion hätte fatale Nebenwirkungen!

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Soziale und ökologische Gefahren Der vermeintliche „Bio-Sprit“ hätte fatale Folgen: Es ist nicht garantiert, dass Agro-Treibstoffe einen geringeren CO2Ausstoß haben als fossile Brennstoffe. Im Gegenteil, die Produktion von agrarischen Kraftstoffen kann klimaschädlicher sein als die Verwendung konventioneller Kraftstoffe. Einerseits wird durch landwirtschaftliche Aktivität klimaschädliches Lachgas frei. Andererseits werden wegen des aktuellen Booms immer neue Flächen gerodet. Darunter auch Regenwald und sogar Naturschutzgebiete, alles wichtige CO2Speicher. Darüber hinaus werden Agro-Treibstoffe oft in wasserintensiven Monokulturen und mit GenNationalrätin Patry Bayr setzt sich mit einer Petition im Parlament für ökologische und soziale Mindesstandards bei der Produktion von AgroTreibstoffen ein.

SPÖ Favoriten

ach massiven Protesten wird E10 an Österreichs Tankstellen vorerst nicht zu finden sein. Minister Berlakovich hätte den Agro-Treibstoff lieber heute als morgen zugelassen, hat nun aber aufgrund des großen Widerstands einen Rückzieher gemacht. Gemeinsam mit entwicklungspolitischen und Umwelt-NGOs hatte Nationalrätin Petra Bayr im Parlament eine Petition eingebracht, die soziale und ökologische Mindeststandards bei der Produktion von Agro-Treibstoffen fordert. Die Petition ist unter www.petrabayr.at unter „Parlament - Petitionen & Bürgerinitiativen“ zu finden.

Der vemeintliche „Bio-Sprit“ E10 hat auch in Österreich eine Debatte über agrarische Treibstoffe ausgelöst

technik angebaut. Die explodierende Nachfrage nach Agro-Treibstoffen stellt eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar. Das lässt die Preise für Lebensmittel in die Höhe schnellen. In Österreich spüren wir dies etwa durch steigende Brotpreise. In den Entwicklungs- und Schwellenländer müssen Menschen Hunger leiden. Weltweilt hungert etwa eine Milliarde Menschen und Agro-Treibstoffe spielen hier eine bedeutende Rolle. Für den vermehrten Anbau werden neue landwirtschaftliche Flächen gebraucht, die in Entwicklungsländern leider häufig durch Vertreibung der lokalen Bevölkerung gewonnen werden. Die Menschen werden für ihr geraubtes Land meist nicht entschädigt und in die Armut und den Hunger getrieben. „Minister Berlakovich will den österreichischen Bauern mit E10 eine neue Absatzmöglichkeit schaffen. Der Bauernbündler denkt in dieser Frage leider nicht über den Tellerrand hinaus und nimmt fatale Folgen in den produzierenden Ländern in Kauf“, meint Nationalrätin Petra Bayr. Weder Österreich noch die EU sind in der Lage, die angestrebten Beimischungsquoten mit selbst ange-

bauten Agro-Treibstoffen zu erreichen. 2008 mussten die EU-Staaten bereits 40 Prozent der benötigen Agro-Treibstoffe aus Schwellen- und Entwicklungsländern importieren, Tendenz steigend. Der ARBÖ warnt zudem, dass etwa zehn Prozent der heimischen Autos – also rund 200.000 PKW – E10 nicht vertragen. Gewarnt wird nicht nur vor technischen Problemen: Mit dem Slogan „Tanke Mais um keinen Preis“ wird auch auf die negativen Auswirkungen der Agro-Treibstoffe auf den weltweiten Hunger aufmerksam gemacht.

Agro-Treibstoffe

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gro-Treibstoffe sind Motortreibstoffe auf pflanzlicher Basis. Fälschlicherweise werden sie oft „Bio-Treibstoffe“ genannt. Das ist irreführend und beschönigend, weil die agrarischen Produkte für den Treibstoff im Normalfall nicht nach biologischen Kriterien angebaut werden und daher auch nicht „bio“ sind. Zu unterscheiden ist zwischen Agro-Diesel und Agro-Ethanol. Ersterer wird aus pflanzlichen Ölen wie Raps-, Palm- und Sonnenblumenöl, gewonnen. Agro-Ethanol hingegen wird durch Vergärung und Destillation aus zucker- und stärkehaltigen Pflanzen, wie Weizen, Mais sowie Zuckerrüben und -rohr gewonnen.


Pufler

Bestens betreut

Isabell Karst (r.) von den Kinderfreunden und Gemeinderat Christian Hursky bedanken sich bei der Geschäftsführerin des Nivea-Hauses, Martina Krikawa, für die 20 von Nivea zur Verfügung gestellten Sonnenschirme

Sonnenschutz mit Nivea

So wie viele andere Parkanlagen in Favoriten wird auch der 15.000 Quadratmeter große Wasserspielplatz beim Wasserturm von erfahrenen FreizeitpädagogInnen der Parkbetreuung betreut. Der im Jahr 2011 eröffnete Wasserspielplatz erfreut jährlich mehr als 135.000 BesucherInnen. Von Anfang April bis Ende September warten in neun Favoritner Parks an sieben Tagen in der Woche Spiel, Spaß und Action. Darüber gibt es im Puchsbaumpark, Arthaberpark und Belgradpark eine ganzjährige Betreuung, die je nach Witterung in den Parks oder in den Jugendtreffs und Schlechtwetterlokalen stattfindet.

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ie Sommerhitze ist manchmal drückend schwer, auch beim Wasserturm im Wasserpark. So stöhnte auch Gemeinderätin Kathrin Gaál beim Spielen mit ihrer Tochter Sofie unter der prallen Sonne. Es ist schwierig, hier genügend Schatten zu finden: Die Bäume sind noch zu jung und wegen des darunter liegenden Wasserbehälters können auch keine zusätzlichen Bäume gepflanzt oder andere Schattenspender

montiert werden. Die Lösung sind Sonnenschirme, von denen die Stadt Wien auf Initiative von Gemeinderätin Kathrin Gaál spontan einige Exemplare zur Verfügung stellte. Auch das Niveahaus am Columbusplatz spendierte dankenswerterweise 20 Sonnenschirme. Die BesucherInnen des Wasserspielplatzes können die Schattenspender vor Ort kostenlos bei den ParkbetreuerInnen der Kinderfreunde ausborgen.

SPÖ Favoriten

Auf Initiative von Gemeinderätin Kathrin Gaál und Gemeinderat Christian Hursky gibt es beim Wasserspielplatz nun Sonnenschirme.

Bezirksrat DI Norbert Pokorny, der Favoritner Jugendbeauftragte, mit den ParkbetreuerInnen

! Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Euch! 10., Laxenburger Straße 8-10 durch den Innenhof rechts, 1. Stock Tel.: 01/604 27 28 Fax: 01/603 68 12 E-Mail: wien.favoriten@spoe.at Öffnungszeiten: Mo und Mi: 8.30 bis 16 Uhr Di und Do: 8.30 bis 19 Uhr Fr: 8.30 bis 12.30 Uhr www.favoriten.spoe.at

Wir gestalten Favoriten! Erzählt uns mehr über Eure Wünsche, Anregungen und Ideen für den 10. Bezirk:

Absender: Name: Adresse:

Tel: E-Mail:


Favoriten aktuell

Aktiv durch den Herbst

Von Heurigenausflügen bis zur Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Faschismus: Die SPÖ Favoriten lädt zu zahlreichen Aktivitäten!

30. September 2012, 13 bis 18.30 Uhr Sektion am Wasserturm: Fahrt mit der „roten Bim“ nach Grinzing zum Heurigen (Heuriger Alter Bach-Hengl, 19., Sandgasse 7-9) Treffpunkt 12.45 Uhr (Abfahrt 13 Uhr): Stefan Fadinger-Platz bei der roten Haltestelle der Linie 1 Fahrtkosten € 3.– pro Person 14. Oktober 2012, 11 bis 13 Uhr „Drachenfest“ der Kinderfreunde Drachen basteln und steigen lassen Löwy Grube (Böhmischer Prater) 19. Oktober 2012, 15 bis 18 Uhr Volkshilfe: Benefiz-Herbstfest mit Tanz und Tombola Gasthaus Unsinn, Himberger Str. 49 30. Oktober 2012, 17 Uhr Freiheitskämpfer: Kranzniederlegung Mahnmal Reumannplatz 31. Oktober 2012, 18 Uhr Sektion 28: Kinder Halloween-Party Laxenburger Straße 203-217/Stiege 28 16. November (13 bis 17 Uhr) und 17.November 2012 (11 bis 16 Uhr) Sektion 31/33/38: Bastelklub - Adventmarkt Stockholmer Platz 1

Beim Mahnmal am Reumannplatz wird im Gedenken an die Opfer des Faschismus ein Kranz niedergelegt

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Termine

Bitte ausreichend frankieren

Fr., 30.11.2012, 15 bis 18 Uhr Adventmarkt der Sektion 34 Sibeliusstraße - Ladenzeile Sa., 1.12.2012, 15 bis 18 Uhr Weihnachtsbasar der Sektionen 8/10 Fußgängerzone Favoritenstraße Fr., 7.12.2012, 20 Uhr Krampusfest der Sektionen 31/33/38 mit Tanz und Tombola Gasthaus Unsinn, Himberger Straße 49

An die SPÖ Favoriten Laxenburger Straße 8-10 1100 Wien

IMPRESSUM Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: SPÖ Bezirksorganisation Favoriten, 1100 Wien, Laxenburger Straße 8–10 Redaktion: aktuell PR, Mag. Stefan Zwickl Verlags- und Herstellungsort: Wien.


Mitgliederzeitung September 2012