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Juni 2006 4. Jhg, 2. Ausgabe

Zeitschrift Südtiroler Krebshilfe DieDie Zeitschrift derder Südtiroler Krebshilfe

Erscheinung: 4 Mal im Jahr, Versand in A.P., Art. 2,20/C, Gesetz 662/96DCI BZ, Einschreibung ins Bozner Landesgericht Nr.3/2003

Amtsperiode 2006 - 2009

Wir über uns Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Im vergangenen April fanden im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung der Südtiroler Krebshilfe Neuwahlen des Zentralvorstandes statt. Im Vorfeld wurden die Bezirksvorstände gewählt. Das ist als ein Höhepunkt des ehrenamtlichen Engagements zugunsten krebskranker Mitmenschen zu verstehen. Denn das Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft eine wichtige Ausgleichskraft zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. In der Diskussion spricht man heute vom „neuen bürgerschaftlichen Engagement,“ als moderne Variante des Ehrenamtes. Dabei wird großer Wert auf die Förderung der Selbstkompetenz der Bürger und Bürgerinnen gelegt. Das ehrenamtliche Engagement soll in Zukunft dem engagierten Mitbürger eine Plattform bieten, seine Belange selbst in die Hand zu nehmen. Nach den Jahrzehnten der staatlichen Rundumversorgung soll jetzt eine Rückbesinnung auf die Laienkompetenzen erfolgen und der Beitrag der Bürger zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen gewürdigt werden. Bürgerschaftliches Engagement soll dem Einzelnen die Möglichkeit bieten, gestaltend in der Gemeinschaft mitzuwirken und über diese Tätigkeit seine Kompetenzen zu erweitern. Die Zentrale der Südtiroler Krebshilfe in Bozen ist eine verlässliche Adresse für die Koordinierung von Initiativen und Veranstaltungen, für die Beratung und die Verbreitung von Informationen. Die Zentrale in Bozen bietet ferner die Möglichkeit an, die Rahmenbedingungen für freiwillige Arbeit zu verbessern. Sie bietet aber auch Plattformen für Kommunikation und Informationsaustausch und bindet Wissenschaft und Forschung ein. Ohne Ehrenamtliche könnte die Betreuung von Krebspatienten kaum mehr existieren.

Ihre Christine Tembl Mayr Die Präsidentin

Neuer Zentralvorstand gewählt Für die nächsten vier Jahre heißt die Präsidentin der Südtiroler Krebshilfe wieder Christine Tembl Mayr. Sie wurde mit dem gesamten „alten“ Vorstand im Amt bestätigt. Die Mitglieder des Zentralvorstandes, die die Geschicke der Südtiroler Krebshilfe bis 2009 leiten werden, sind (im Bild v.l.n.r.) Mariangela Berlanda, Präsidentin des Bezirks Überetsch / Unterland mit 469 Mitgliedern, Margit Drabek, Präsidentin des Bezirks Meran / Burggrafenamt in Vertretung von 407 Mitgliedern, Christine Tembl Mayr, Präsidentin des Bezirks Vinschgau mit 215 Mitgliedern, Renate Daporta, Präsidentin des Bezirks Eisacktal in Vertretung von 381 Mitgliedern, Maria Teresa Favero, Präsidentin des Bezirks Bozen Salten Schlern mit 807 Mitgliedern und Christine Plank für den gesamten Bezirk Pustertal in Vertretung von 464 Mitgliedern. Sie werden sich dafür stark machen, dass die Fragen der Mitglieder in den Bezirken eine professionelle Antwort erfahren und dafür, dass die Dienstleistungen für die Patienten weiterhin gut funktionieren. Bekanntlich bietet die Südtiroler Krebshilfe den Mitgliedern ärztliche Beratung, psychologische Unterstützung und Begleitung, gezielte Massagen bei Lymphödemen, therapeutisches Turnen und

Wassergymnastik, Hilfe bei der Erledigung von bürokratischen Angelegenheiten, sanitäre Hilfsmittel, Selbsthilfegruppen, Haushilfen und Transportmöglichkeiten sowie finanzielle Unterstützungen und Soforthilfen. Sehr beliebt sind außerdem die gesellschaftlichen Treffen, wie Ausflüge und Fahrten sowie die Erholungswochen am Meer, am See und in den Bergen. Ein wichtiges Anliegen der Südtiroler Krebshilfe ist nach wie vor die Krebsforschung, die mittels gezielte Spendenaktionen in Zusammenarbeit mit dem Ärztebeirat unterstützt wird.

So erreichen Sie die Südtiroler Krebshilfe Bozen Zentrale und Bezirkssitz sowie Ambulatorium: Drei-Heiligen-Gasse 1, Tel. 0471 283 719 Meran Sitz: Rennweg 27 - Tel. 0473 445 757 Ambulatorium: Romstr. 3, Tel. 0473 496 715 Neumarkt Sitz u. Ambulatorium: C.-Battisti-Ring 6 - Tel. 0471 820 466 Ambulatorium: Leifers, Tel. 0471 820 466 Brixen Sitz u. Ambulatorium: Runggadgasse 21 - Tel. 0472 832 448 Ambulatorium: Sterzing, Tel. 0472 765 206

Bruneck Sitz: Bruder-Willram-Str. Tel. 0474 551 327 Ambulatorium: A.Hofer Str. 52, Tel. 0474 550 320 Toblach Sitz u. Ambulatorium: Gustav-Mahlerstr. 3, Tel. 0474 972 800 Schlanders Sitz: Krankenhausstr. 13, Tel. 0473 621 721 Ambulatorium: Hauptstr. 134, Tel. 0473 736 640 St. Ulrich Beratungsstelle: Gemeindehaus, Tel. 0471 797 086 1


Neue Vorstände in den Bezirken

Das ehrenamtliche Netz für Krebskranke in Südtirol Vinschgau

Bozen Salten Schlern

Pustertal Der neue Vorstand von Bruneck

Christine Tembl Mayr wurde als Präsidentin bestätigt. Im Vorstand wurden folgende Mitglieder gewählt: Monika Scherer, Herta Platter, Anna Elisabeth Noggler und Helga Helene Wallnöfer. Kooptierte Mitglieder sind Ida Maringele und Maria Teresia Thaler. Sie werden weiterhin für die Bekanntmachung der Dienstleistungen der Südtiroler Krebshilfe im Bezirk sorgen.

Meran / Burggrafenamt

Maria Teresa Favero aus Bozen wurde als Präsidentin bestätigt. Im Vorstand wurden Josef Brugger, Toni Gamper, Monika Gurschler, Antongiudo Dell'Eva, Renata Bianchi und Dario Carlin gewählt. Kooptierte Mitglieder sind Rino Luppi und Eva Pardeller. Einen wertvollen Beitrag für den weiteren Aufbau des Bezirkes werden die neuen Mitglieder aus den benachbarten Tälern und Dörfern liefern. Für Sprechstunden oder erste Informationen stehen alle bestätigten und neu gewählten Vorstandsmitglieder gerne zur Verfügung.

Die Sektion Unterpustertal wählte als ihre neue Vorsitzende Bernadette Oberhollenzer, da die bisherige Präsidentin Christine Plank nicht mehr zur Verfügung stand. Für ihren Einsatz bedankten sich alle Mitglieder recht herzlich. Im neuen Vorstand wurden weiters gewählt: Monika Wolfsgruber, Anna Antonia Lanz, Martha Erlacher, Maria Brugger, Christine Plank und Gertraud Karner. Der neue Vorstand von Toblach

Brixen / Eisacktal

Margit Thies Drabek aus Meran wurde als Präsidentin bestätigt. Ihr zur Seite stehen Hermine Rufinatscha, Roberta Melosi, Monika Meier, und Anna Maria Kröss. Sie möchten dazu beitragen, dass die Mitglieder wie in einer großen Familie Geborgenheit und Verständnis erfahren.

Renate Daporta Jöchler wurde als Präsidentin bestätigt. Mit ihr arbeiten mit: Frau Nives Fabbian De Villa, Guglielmina Gamper Piasenti, Anneliese Conci, Elisabeth Berger Oberhofer, Odetta Bruscagin Giotto. Elfriede Burger Scapin wurde kooptiert und Marialuise Ploner Morando ist Vertreterin für das Wipptal.

Überetsch / Unterland

Mariangela Berlanda aus Neumarkt wurde als Präsidentin bestätigt. Im Vorstand arbeiten Magda Stimpfl, Camillo Casera, Berta Tschigg, Manuela Bonato, Erich Haas und Herlinde Carli mit. Kooptierte Mitglieder sind: Laura Patton und Maria Grazia Cattelan. 2

Der neue Ausschuss bedankte sich für das Vertrauen und versprach, wieder viele gesellige Veranstaltungen zu organisieren, den Mitgliedern aber vor allem in Krisensituationen beizustehen.

Präsidentin der Sektion Oberpustertal ist weiterhin Ida Schacher, die mit Joahnn Jud, Alois Amhof, Christine Leiter, Kathi Happacher, Giusy Benedetti und Mirella Girardelli im Vorstand arbeiten wird. Die Präsidentin des gesamten Bezirks Pustertal heißt weiterhin Christine Plank unterstützt von Ida Schacher, Bernadette Oberhollenzer, Monika Wolfsgruber, Alois Amhof und Christine Leiter. Christine Plank wird die Belangen des Pustertales im Zentralvorstand in Bozen vertreten.


Vollversammlung

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 Zum 31.12.2005 zählte die Südtiroler Krebshilfe insgesamt 7583 Mitglieder, davon 2842 ordentliche und 4741 fördernde Mitglieder, was einem Zuwachs von 142 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Geschäftsjahr 2005 haben insgesamt 3342 betroffene Mitglieder kostenlose Dienstleistungen der Vereinigung in Anspruch genommen.

Härtefonds Familienväter, alleinerziehende Elternteile, Rentner: Immer wieder geraten Menschen durch ihre Krebserkrankung unverschuldet in finanzielle Not. Um solchen Menschen schnell und unbürokratisch helfen zu können, unterhält die Südtiroler Krebshilfe einen Härtefonds. Im vergangenen Jahr wurden 443 Anträge für finanzielle Hilfen mit insgesamt 197.529,96 Euro bewilligt. Die finanziellen Hilfen sind jedoch nur ein Bereich im breiten Spektrum der Hilfsangebote für krebskranke Menschen.

Die Bezirks– Sektionspräsidentinnen bei der Vollversammlung in Bozen mit Koordinator Marcus Unterkircher und Landesrat Florian Mussner.

(WHO) ausgerufen wird, eine Anti-RaucherKampagne. Mit einem eindringlichen Kampagnenmotiv führte sie jungen Menschen die Folgen des Rauchens vor Augen. Der Ärztebeirat der Südtiroler Krebshilfe setzte seine Arbeit mit dem Projekt „PIS-Informationsbroschüren“ fort. So wurden im Jahr 2005 die Informationsbroschüren „Krebspatientin und Sexualität“ und „Krebspatient und Sexualität“ jeweils in deutscher und italienischer Sprache fertiggestellt, gedruckt und verteilt.

Gute Heilungschancen Medizinische und psychosoziale Betreuung Neben einer effizienten und fachübergreifenden medizinischen Behandlung ist die psychoonkologische und psychosoziale Betreuung von Krebspatienten ein wichtiges Glied in der Versorgungskette. So hat das Vereinspersonal im Jahr 2005 wiederum eine große Anzahl von Erst- und Informationsgesprächen mit Betroffenen, Haus- und Krankenhausbesuche durchgeführt. KrebsSelbsthilfegruppen leisten im psychosozialen Bereich wertvolle Hilfe. Auf Bezirksebene trafen sich die Selbsthilfegruppen, zahlreiche Ergotherapien, Treffen - Ausflüge - Wallfahrten - Törggelen - Weihnachtsund Faschingsfeiern wurden organisiert, um den oft nicht einfachen Alltag der Betroffenen zu erleichtern und aufzuheitern.

Prävention groß geschrieben Neben den traditionellen Informationsabenden stand im letzten Geschäftsjahr insbesondere die Krebs – Prävention im Mittelpunkt der Aufklärungs- und Informationsarbeit. Die Vereinigung organisierte, in Zusammenarbeit mit dem deutschen und italienischen Schulamt, zum Welt-Nichtrauchertag, der jährlich am 31. Mai von der Weltgesundheitsorganisation

Heute kann etwa die Hälfte aller KrebsPatienten geheilt werden. Doch bei manchen Krebsarten stehen die Ärzte immer noch mit dem Rücken zur Wand: Die Heilungschan-

cen sind schlecht und erfolgsversprechende Behandlungsansätze fehlen. Forschung ist daher unerlässlich im Kampf gegen Krebs. Denn: Ohne Forschung kein Wissen, und ohne Wissen keine Fortschritte.

Forschung Im Bereich der Forschung wurden im Jahr 2005 wiederum mit Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem Tiroler Krebsforschungsinstitut - Innsbruck, Südtiroler Krebsforscher über die SVP-Frauen-Blumenaktion und auch durch die Vereinigung mitfinanziert. Die Vereinigung hat im Geschäftsjahr 2005 außerdem das 3-jährige Forschungsprojekt, welches durch die Genprofiler GmbH zur Thematik Prostatakrebs durchgeführt wird, weiterhin mitfinanziert.

25 Jahre Südtiroler Krebshilfe Anlässlich der Vollversammlung der Mitglieder am 8. April 2006 erinnerte Präsidentin Christine Mayr die Südtiroler Krebshilfe an die Gründungszeiten und würdigte den Einsatz der Pioniere vor 25 Jahren. Die “Überetscher Stubenmusig” lieferte die richtige besinnende Stimmung, um an die Grundbedürfnisse von krebskranken Menschen zu erinnern: Hilfe und Hoffnung. Mayr erinnerte dabei an Frau Irma Trojer Maier, Gründerin der Südtiroler Krebshilfe und ihre Mitstreiter, die am 18. Dezember 1981 diese Vereinigung ins Leben riefen. Vor zahlreichen Mitgliedern und Ehrengästen ging Mayr auf die Fortschritte im Bereich der Krebsforschung ein. „Die Südtiroler Krebshilfe hat maßgeblich dazu

beigetragen, das Tabu rund um das Thema Krebs zu brechen“, sagte sie. In den letzten 25 Jahren konnten auch dank der Südtiroler Krebshilfe die Rahmenbedingungen wesentlich verbessert werden: eine bessere und wirksamere Behandlung im Bereich der Vorsorge, der Therapie und der Nachsorge von Krebspatienten. „Auch in Zukunft soll für unsere krebskranken Mitmenschen Verantwortung übernommen und Solidarität bekundet werden“, sagte Mayr abschließend.

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Fachinformation 1

Dickdarmkrebs Vorbeugung – Früherkennung - Therapie

Abbildung 1 - 2: Inzidenz der Kolorektalmalignome in Europa, (Männer oben, Frauen unten) um 1990. Auf die Welbevölkerung standardisierte Raten. Angeordnet nach dem Gesamt der Inzidenz der Kolomalignome (Blaken links, grau gefärbt) und der Rektumalignome (Balken rechts, blau gefärbt).

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„Hast du gehört – der Nachbar ist operiert worden – schaut gar nicht gut aus. Darmkrebs oder so etwas ähnliches soll er haben. Ob er wohl auch ein Sackl gekriegt hat?“ „Der Ärmste“. So, oder ähnlich laufen wohl oft Gespräche ab wenn Mann/Frau hören, dass ein Bekannter am Darm operiert worden ist. Jeder der Gesprächsteilnehmer ist dann froh, dass er nicht davon betroffen ist und das Thema wird dann sehr oft verdrängt. Es bestehen im Allgemeinen gewissse Vorbehalte über Erkrankungen des Dickdarms – und dazu gehört auch der Enddarm - zu sprechen. Im Vergleich zu anderen Tumorerkrankungen wie zum Beispiel dem Brustkrebs bei Frauen oder dem Prostatakarzinom bei Männern ist diese Erkrankungsgruppe in der Öffentlichkeit und im Bewusstsein Vieler ein häufig unbekanntes, und gewiß unterschätztes Problem. Tatsache ist jedoch, dass jährlich in Ländern wie Italien oder Deutschland ca. 50.000 Menschen daran erkranken - dies entspricht einer Anzahl von ca 20-40 Neuerkrankungen/100.000 Personen der Gesamtbevölkerung (=Inzidenz). Hierbei gibt es regionale Unterschiede - und Geschlechtsunterschiede (s. Abb. 1 und 2). Tatsache ist weiters, dass der größte Anteil (70%-80%)dieser Patienten erst in einem fortgeschrittenem Stadium (Stadium III und IV) der Krebserkrankung zur Behandlung gelangt und dadurch im Vergleich deutlich geringere Überlebenschanchen hat als jene Gruppe von Patienten, die eine Behandlung im Frühstadium (Stadium I und II) erhält (Abb. 3). 4

Dr. Werner Schullian

Was ist der Dickdarm? Im Allgemeinen werden unter dem Begriff Dickdarm sei es das Kolon wie auch das Rektum subsummiert – wenn auch gewisse Unterschiede in der Diagnostik und Therapie bestehen. Der ca. 1,5 m lange Dickdarmabschnitt, beginnt im rechten Unterbauch - im Anschluß an den Dünndarm und reicht bis zum After (s. Abb. 4). Er ist in erster Linie verantwortlich für die Wasserrückresorption, den Weitertransport des Darminhaltes und erfüllt gleichzeitig eine wichtige Reservoirfunktion. Der Darm ist von einer charakteristischen Schleimhaut ausgekleidert, aus dieser können sich die allermeisten gut- und bösartigen Dickdarmtumore entwickeln. Warum wird Dickdarmkrebs oft erst spät entdeckt? • Zum einen sind die Beschwerden dieser Krankheit oft nur sehr subtil, sodaß der Patient diese sehr oft gar nicht wahrnimmt und daher nur nach Monaten, bei eindeutigen Problemen zum Arzt geht (Schmerzen, Stuhl-und Windverhalt, Blutungen aus dem After u.a.). • Andererseits werden auch von den Ärzten diese Symptome und Beschwerden mitunter nicht richtig interpretiert oder bagatellisiert. • Weiters werden zu wenige Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt.

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100 Relatives Überleben (%)

Dr. Josef Widman

I II

III

50

0

IV 0 12 24 36 48 60 Zeit (Monate)

4

Dickdarm querverlaufender Anteil aufsteigender Anteil Dünndarm

absteigender Anteil S-förmiger Anteil Blinddarmwurmfortsatz

Blinddarm

Mastdarm Anus


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Vorsorge Dickdarmkrebs ist heilbar – aber die Erkrankung muß im Frühstadium entdeckt werden! Die Früherkennung bzw. die Vorsorge dieser Erkrankung stellt für das Gesundheitssystem gewiß eine sehr große Herausforderung dar. Die wichtigste Vorsorgeuntersuchung ist die Koloskopie!

Im Normalfall ist ab dem 50.Lebensjahr eine Koloskopie als Vorbeugende Untersuchung Jedem anzuraten in Risikosituationen (Familiäre Häufung, Polyposis, bereits behandelte Kolontumore) bereits früher und in kürzeren Abständen. Als Alternative, kann in Ausnahmefällen manchmal eine radiologische Untersuchung – die Irrigoskopie (Kontrasteinlauf) – angeboten werden. Bei unklaren radiologischen Befunden muß jedoch die Koloskopie nachgeholt werden. Bei komplett unauffälligem Untersuchungsbefund, kann eine Kontrolluntersuchung auch erst in einem Abstand von 3-5 Jahren erfolgen. Sollten gutartige Polypen entfernt worden sein muß man von Fall zu Fall entscheiden und u.U. jährliche oder Kontrollen in kürzeren Zeitabständen verordnen. Andere allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung betreffen eine gesunde, abwechslungsreiche, Fleischarme Ernährung, viel Bewegung und die Vermeidung von chronischer Verstopfung.

Wir wissen, dass eine der möglichen Tumor Entstehungsmechanismen die sogenannte Adenom-Karzinom Sequenz ist – d.h. aus kleinen, zunächst gutartigen polypösen Gewächsen der Darmschleimhaut können sich in einem unterschiedlichen Zeitrahmen bösartige Tumore entwickeln, die – falls unbehandelt -stufenweise in immer höhere und damit schwerer behandelbare Tumorstadien gelangen (Abb. 5). Ca. 90% aller bösartigen Kolon Tumore enstehen auf diese Art und Weise ( Nur 10%-15% aller Dickdarmtumore haben eine genetische Ursache.) Diese Entwicklung kann wirksam unterbrochen werden: a) indem wir die kleinen Polypen im Rahmen einer Kolonskopie (Abb. 6) frühzeitig entfernen und histologisch untersuchen und in der Folge in regelmäßigen Zeitabständen Kontroll Endoskopien durchführen. b) Indem wir mit der Operation zu einem möglichst frühen Krankheitssadium einschreiten.

Therapie Sollte ein bösartiger Tumor des Dickdarm entdeckt werden (histologisch durch Biopsie gesichert) muß eine Gesamtsicht der Erkrankung erfolgen, d.h. das Stadium der Erkrankung muß durch entsprechende Zusatzuntersuchungen (Lungen Röntgen, Ultraschall, CT u.a.) ermittelt werden. Erst dann kann ein sinnvolles und auf jeden einzelnen Patienten zugeschnittenes Behandlungsprotokoll erstellt werden. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten alleine oder in Kombination stehen dann zur Verfügung: • • • •

Operation, Chemo- Therapie, Strahlentherapie, endoskopische Behandlungen u.a.

In der Regel ist eine Operation unausweichlich. Es stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl: im Vordergrund steht hierbei immer die radikale Entfernung des Tumor-

tragenden Dickdarmabschnittes mit dem zugehörigen Lymphgefäßsystem (Chirurgie nach Onkologischen Prinzipien);

Die häufig gestellte Frage nach einem evtl. künstlichen Darm-Ausgang kann mitunter nicht immer eindeutig vor der Operation beantwortet werden: viele Faktoren spielen hier eine entscheidende Rolle, die Beschreibung aller Möglichkeiten würde den Rahmen dieser Mitteilung sprengen: es gibt aber einige Faktoren, die hierzu als Risikofaktoren zu betrachten sind: • Notfall Operation • Tumor Lokalisation in der Nähe zum After • Strahlentherapie vor der Operation Nach der Operation kann erst die korrekte Stadieneinteilung erfolgen anhand der Untersuchungsergebnisse des Pathologen, der das Operationspräparat mikroskopisch aufgearbeitet hat. Von diesen mitunter aufwendigen Untersuchungsverfahren hängt ab ob im Anschluß an die Operation noch zusätzliche Therapien zum Einsatz kommen. Nach komplettem Abschluß der Therapie erfolgt eine Nachbetreuung in regelmäßigen Abständen für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Entscheidend für die gute Langzeitprognose bzw. für eine evtl. Heilung ist ob wir den Tumor im Frühstadium behandeln – Stadium I hat fast ein 100% Überleben! Noch besser wäre es, die Erkrankung erst gar nicht entstehen zu lassen sondern ihre Vorstadien zu erkennen und adäquat zu behandeln. 5


Vinschgau

Familienwallfahrt nach Maria Weißenstein Nach einem verregneten Samstag schenkte der Wettergott der Wallfahrtgesellschaft aus dem Vinschgau für ihren Ausflug am Sonntag, den 7. Mai 2006, zur Freude aller, einen schönen, sonnigen Frühlingstag. Ab Graun stiegen überall Teilnehmer zu und in Tschars war der Bus nahezu vollbesetzt. Nun ging die Fahrt weiter bis Auer. Nach einer Kaffeepause brachte Robert die Pilger nach Maria Weißenstein. Im berühmten Pilgerort hatte jeder vor oder nach der Messe genügend Zeit, mit seinen persönlichen Bittgebeten die Muttergottes zu bestürmen oder

in der Kapelle des hl. Peregrin (Schutzpatron der Tumorkranken) zu verweilen. Um 10 Uhr feierten die Pilger gemeinsam die Heilige Messe. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Überetsch zum Montiggler See. Vom Parkplatz aus konnte jeder zum kleinen oder großen See spazieren.

Meran – Burggrafenamt

Ansporn zum Weitermachen In diesem Jahr wurde der neue Vorstand für den Bezirk Meran/Burggrafenamt am 9. Februar im Rahmen der Bezirks Mitgliedervollversammlung gewählt. Die Erfahrungsgespräche seitens der Präsidentin mit Operierten und deren Angehörigen sowie den langjährigen Mitgliedern werden regelmäßig weitergeführt. Ebenso werden Informations- und Aufklärungsgespräche angeboten. Die Rosenaktion war heuer wieder ein voller Erfolg.

Die Wasserheilgymnastik beginnt nach der Sommerpause Anfang Oktober wieder. Wie schon in den letzten Jahren haben die „Ziechorgelfreunde Passeier“ ihr alljährliches Fest abgehalten. Der Erlös daraus kommt der Südtiroler Krebshilfe zugute. Das Bezirksbüro in Meran ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr für den Parteienverkehr geöffnet. Sprechstunden mit der Bezikrspräsidentin Drabek Margit Thies dienstags und donnerstags mit Vormerkung. Tel.: 0473/445757

Überetsch – Unterland

Benefizball in Auer

Ende März fand im „Haus der Vereine“ in Auer den Benefizball zugunsten der Südtiroler Krebshilfe. Hinter dem guten Gelingen der Veranstaltung stand eine kompetente 6

und hilfsbereite Mannschaft, der hier gebührend gedankt werden soll. Unter der Leitung von Laura Patton und Carmen Paolat waren Giannina, Marilena, Carmela, Irene, Monika, Natalina und Remo, Marco, Anna, Franco, Giuseppe und Paola, der Koch Riccardo und sein Assistent, der gesamte Vorstand und Thomas, der Hausmeister. Die Künstler „Franz & Bepi“ haben mit ihren Witzen zur Erheiterung des Abends beigetragen. Cinzia und Angelo haben zum Ball animiert. Besonders stolz waren die Teilnehmer des jüngst abgehaltenen Ballkurses, die das Gelernte vorführen konnten. Ein Vergelts’Gott geht an die Leitung des Haus der Vereine für die kostenlose Bereitstellung des Kulturhauses.

Prävention durch Information Um Information rund um die Krebserkrankung ging es hingegen in Neumarkt. Mit den aufschlussreichen Beiträgen von Dr. Helmuth Amor und Dr. Adlof Delucca erfuhren die Anwesenden viel über die neuen Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krebskrankheiten. Klar steht fest, dass umso früher die Krankheit festgestellt wird, desto erfolgreicher sind die Behandlungsmethoden.


Bozen Salten Schlern

Ab in die Sommerpause Keine Zeit ließ Maria Teresa Favero, die wiederbestätigte Präsidentin des Bezirkes Bozen Salten Schlern, vergehen und schon hatten sie und der neubestimmte Vorstand ein attraktives Programm für den kommenden Herbst parat. Bevor sie sich aber in die Sommerzeit verabschieden, wollen die Mitglieder des Bezirks bei einer gemeinsamen Reise nach Venedig die zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und neuen Lebensmut schöpfen. Nach der Sommerpause werden sämtliche Rehabilitationstherapien wieder beginnen

und interessante Freizeittätigkeiten angeboten. Für Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober 2006 steht eine Fahrt nach Genua mit der Besichtigung des Aquariums und einem kleinen Abstecher in Portofino auf dem Programm. Am Samstag, 5. November werden sich die Mitglieder beim “Törggelen” in Tisens wieder sehen. Mittlerweile bilden die Mitglieder dieses großen Bezirkes eine große Familie und jede/r freut sich auf das nächste Treffen. Der Vorstand dankt allen freiwilligen Helfern für die wertvolle Unterstützung bei

Vollversammlung des Bezirks in Bozen

der Aktion „Eine Rose fürs Leben“, die mit großen Erfolg vor den Kirchen abgehalten wurde. Ebenso ein großes Dankeschön geht an Monika Gurschler Robatscher, Vorstandsmitglied, die mit Hilfe des Ehemannes Ludwig in Sarnthein ein Preiswatten zugunsten der Krebshilfe organisiert hat. Der Vorstand wünscht allen schöne und erholsame Sommerzeit!

Eisacktal

Jahresausflug zur Burg Taufers

Der Bezirk Eisacktal zählt heute 290 betroffene Mitglieder und 120 unterstützende Mitglieder. Das bereits bestehende Angebot an Hilfeleistungen erstreckt sich von der ärztlichen und psychologischen Beratung über den bürokratischen Beistand bis hin zu den Selbsthilfegruppen. Um unverschuldet in finanzielle Not geratenen Krebspatienten und deren Angehörigen helfen zu können, unterhält die Vereinigung eine sogenannte finanzielle Soforthilfe.

Krebs ist heute zwar kein Tabuthema mehr, doch die Erkrankung flößt nach wie vor große Angst ein. Der neue Vorstand möchte Projekte initiieren, die die Bevölkerung über die Möglichkeiten der Krebs-Vorbeugung und –Früherkennung aufklären. Der Aufbau eines sozialen Netzes, die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Ärzten und den Sanitätseinheiten, die Aus- und Weiterbildung für die Helfer, ob ehrenamtlich oder professionell, gehören ebenso zu den Zielsetzungen für diese Amtsperiode. Zahlreiche Mitglieder sind Anfang Mai der Einladung des Bezirkes Eisacktal der Südtiroler Krebshilfe zum alljährlichen Ausflug gefolgt. Ziel war heuer die Burg Taufers in Sand in Taufers. Dem starken Regen und den kühlen Temperaturen zum Trotz ließen sich die Teilnehmern/innen von der Burgkapelle,

der Bibliothek mit ihrem Reiter-Kachelofen, den heimeligen Schlafgemächern, dem Gerichtssaal, der Rüstkammer, dem sogenannten Geisterzimmer, dem Verlies und der Folterammer in eine andere Welt zurückversetzen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Spanglerhof wurden die Teilnehmer/innen mit Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt. Den Nachmittag nutzten die einen zu einem Besuch bei den Klöpplerinnen in Prettau und die anderen besichtigten das Krippenmuseum Maranatha in Luttach. Müde aber überglücklich trafen die Teilnehmer/innen am frühen Abend zu Hause ein, nicht ohne einen innigen Dank an die umsichtigen, erprobten Fahrer Elmar und Gerhard zum Ausdruck gebracht zu haben.

vor der Eröffnung diese Ausstellung besichtigen. Zwei kompetente Führerinnen haben die Gäste durch das Schloss und die Ausstellung geführt und sie durch ihre lebendigen Erklärungen das Leben und die Werke von Albin Egger Lienz nähergebracht. Nach diesem eindrucksvollen Museumsbesuch ging es nach Amlach weiter, um im Hotel Laserz zu Mittag zu essen. Gestärkt durch Speise und Trank und Dank des schönen Wetters konnten alle noch einen Spaziergang um

den Tristachersee unternehmen und damit den Ausflug wunderbar abschließen.

Pustertal

Frühjahrsfahrt nach Osttirol Am 17. Mai 2006 hat der Bezirk Pustertal seinen jährlichen Frühjahrsausflug durchgeführt. In beiden Sektionen Ober- und Unterpustertal haben sich annähernd 50 Personen angemeldet. Das Endziel des Ausflugs war Osttirol. Zunächst stand ein Besuch auf Schloss Bruck in Lienz auf dem Programm. Dort wurde am 19. Mai die Ausstellung vom altbekannten Künstler Albin Egger Lienz eröffnet. Die Reisegesellschaft durfte schon

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v e r a n s ta lt u n g e n

Eine Rose fürs Leben Danke für Ihre Spenden

R

und um die Osterzeit warten die ehrenamtlichen Mitglieder der Südtiroler Krebshilfe vor allen Kirchen Südtirols mit Rosen auf. Sie werden gegen Spenden zum Ankauf angeboten. Mit dieser großen Spendenaktion, die Jahr für Jahr wiederholt wird, soll an die Bedürfnisse der Krebspatienten erinnert werden: Hilfe und Hoffnung. Wie immer ist die Großzügigkeit der Mitbürger musterhaft. Tausende von Rosen wurden verkauft. Die Südtiroler Krebshilfe dankt allen Spendern für die Bekundung ihrer Solidarität und erinnert gleichzeitig daran, dass die Südtiroler Krebshilfe keine Spendensammlung von Tür zu Tür oder am Telefon tätigt.

Eisacktal Herbstprogramm 2006 18.09.06: Beginn der Wassergymnastik, 1. Gruppe, 2 x wöchentlich Beginn der Wassergymnastik, 2. Gruppe, 1 x wöchentlich 20.09.06 Beginn der Wassergymnastik, 3. Gruppe, 1 x wöchentlich 04.10.06: Beginn der Malwerkstatt „Erlebnis Malen“, immer mittwochs, von 15.00 – 17.00 Uhr 04.10.06: Beginn von „rio abierto“, immer mittwochs, von 18.15 – 19.15 Uhr 05.10.06: Beginn der Turn- und Entspannungsübungen, 1 .Gruppe, 09.00 – 10.00 Uhr Beginn der Turn- und Entspannungsübungen, 2 .Gruppe, 17.00 – 18.00 Uhr 06.10.06: Törggelen beim „Hubenbauer“ in Vahrn, ab 16.00 Uhr 10. – 12.10.06: Flohmarkt 11.11.06: Tombolanachmittag beim „Hotel Clara“ in Vahrn, ab 15.00 Uhr 29.11.06: feierliche Eröffnung des Weihnachtsmarktes, 17.00 Uhr

Die Radio-Onkologie

A

uf Initiative des Ärztebeirates, unter der Leitung des Präsidenten Prim. Dr. Claudio Graiff in Zusammenarbeit mit dem Zentralvorstand der Südtiroler Krebshilfe

wurden in den letzten Jahren fünf Informationsbroschüren zur besseren Aufklärung der Patienten und deren Angehörigen über die Krebserkrankung und die damit verbundene Lebensveränderung herausgegeben. Die letzte der fünf Broschüre, die wir vorstellen, behandelt die Radio-Onkologie, nämlich die medizinische Fachrichtung, die Tumorkrankheiten durch Strahlen behandelt. Die Wirkung einer Bestrahlung auf gesundes und krankes Gewebe ist im Prinzip gleich: Die Strahlen durchdringen das Gewebe und hindern die Zellen daran, sich zu teilen. Der menschliche Körper verfügt über einen wichtigen Schutzmechanismus. Seine Zellen können sich bis zu einem gewissen Grad selber reparieren. Bei den meisten Strahlentherapien geht es darum, die Krebszellen restlos zu zerstören, ohne das Reparatur- und Teilungsvermögen der gesunden Zellen stark zu beeinträchtigen. Alle Informationsbroschüren der Südtiroler Krebshilfe sind bei allen Bezirksbüro und in der Zentrale in Bozen kostenlos erhältlich.

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Basteltreff 21.09.06: Wir basteln mit Heu 28.09.06: Florale Herbstkomposition für zu Hause 19.10.06: Kerzen dekorieren für Allerheiligen 26.10.06: Wir basteln Wichtelmännchen aus Zapfen 09.11.06: Wir filzen Schäfchen 16.11.06: Wir basteln Wachssterne 24.11.06: Wir winden Adventskränze für den Weihnachtsmarkt

Bozen / Salten / Schlern 30.09. - 01.10.2006: Fahrt nach Genua mit der Besichtigung des Aquariums und einem kleinen Abstecher nach Portofino auf dem Programm. 05.11.2006: “Törggelen” in Tisens

Unterland 07.07.2006: Ausflug auf die Cisloner Alm 23.07.2006: Fahrt nach Mantua

Oberpustertal 15.08.2006: Blumenaktion

W enn du zwei B rote hast, so tausche eines gegen B lumen, denn sie

B rot für die S eele.

sind

(China)

IMPRESSUM: DIE CHANCE: Kostenlose Zeitschrift für die Mitglieder der Südtiroler Krebshilfe. Herausgeber: Südtiroler Krebshilfe, Dreiheiligengasse 1, 39100 Bozen Tel: 0471 28 33 48 , Fax: 0471 28 82 82 Email: krebshilfebz@yahoo.it In das Landesverzeichnis der ehrenamtlich eingetragen Dek.Nr. 199/1.1-28.10.1997 Einschreibung ins Bozner Landesgericht Nr.3/2003 Verantwortliche Direktorin: Dr. M. Bernard Munter Sekretariat: Südtiroler Krebshilfe Grafik und Layout: Studio Mediamacs, Bozen Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen Nächste Ausgabe: September 2006


Die-Chance-2006-02-de