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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Sehr geehrte Anlegerinnen und Anleger Nach dem Quartal ist vor dem Quartal. Die Berichtssaison aus unternehmerischer Sicht ist zwar vorbei, aber die Märkte werden in der Vorwoche zu Ostern trotzdem genügend Datenmaterial zu verdauen haben. Denn wichtige Konjunkturdaten stehen zur Veröffentlichung an, vor allem vom USArbeitsmarkt. Dabei werden die Börsianer vor allem über den grossen Teich blicken. Denn in den USA stehen wichtige Daten auf der Agenda, allen voran die Arbeitsmarktdaten für den März, welche am Freitag, jawohl am Karfreitag, veröffentlicht werden. Zwar bleiben auch in den USA am Karfreitag die Börsen geschlossen, die Zahlen werden aber trotzdem veröffentlicht. Aufgrund der sehr hohen Konsumlastigkeit der amerikanischen Volkswirtschaft sind die Daten vom Arbeitsmarkt traditionell besonders wichtig. Denn die Rechnung ist einfach: Nur wer Arbeit hat, kann auch konsumieren. Gerechnet wird mit einem Zuwachs von rund 200‘000 Stellen, was dann bereits der vierte Anstieg in Folge wäre. Zuletzt hat es ein solches Szenario 1999 und 2000 gegeben. Vor den Monatszahlen gibt es am Mittwoch bereits den privaten Arbeitsmarktbericht, am Donnerstag dann die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. Neben den Daten vom Arbeitsmarkt stehen in den USA auch die ISM-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe am Montag und für die Dienstleister am Donnerstag an. Im Gegensatz zu den Arbeitsmarktdaten sind hier die Prognosen der Experten aber zurückhaltender. Im Euroraum sollten vor allem die deutschen Produktionsdaten für Interesse an den Märkten sorgen. Die Industrieproduktion für Februar, die am Donnerstag auf dem Kalender steht, könnte aber nicht zuletzt aufgrund der eisigen Temperaturen im vergangenen Monat belastend sein. Dabei verwiesen Experten jedoch auf starke Schwankungen, auch bei den Auftragseingängen, die für den Februar am Mittwoch anstehen. Von der EZB-Sitzung am Mittwoch werden keine Zinsänderungsbeschlüsse erwartet. Der Leitzins dürfte damit bei 1% weiter auf seinem Rekord-Tiefniveau bleiben. Wie immer wird jedoch die Kommentierung der Beschlüsse durch Notenbankchef Mario Draghi für Beachtung sorgen. Zuletzt hatte er ein Szenario einer allmählichen konjunkturellen Erholung gemalt bei ausgeglichenen Inflationsrisiken. Skeptiker warnen allerdings mit Blick auf die von Experten kritisch gesehene Aufstockung des europäischen Rettungsschirmes davor, dass die Schuldenkrise wieder verstärkt ins Blickfeld geraten könnte. Die Vereinbarung, die Rettungsgelder auf 800 Milliarden Euro aufzustocken gleiche "einem Rettungsboot, das wegen Überbeanspruchung in dem Moment zu sinken droht, wenn es benutzt wird", kommentierten Analysten. Zwar ist der Markt gut gelaufen, aber Anleger schauen wieder verstärkt auf die Risiken, sagen Aktienstrategen – was eigentlich ja „erfreulich“ ist und in einem professionellen Umfeld gar nie anders sein sollte. Die Prognose ist wie ein Blick in die Kristallkugel. Die Skeptiker führen zu dem auch die im Gefolge der Iran-Krise gestiegenen Ölpreise als Risikoherd auf. Ein Fass Nordsee-Brent kostet mittlerweile 123 Dollar, das sind 15 Prozent mehr als zum Jahresanfang. FACTS & FIGURES WOCHE 13

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UBS-Konsumindikator geht im Februar zurück .

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EU/ifo-Chef: kein rasches Ende der Eurokrise - Preissenkungen nötig

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Petroplus: Definitive Nachlassstundung für Cressier beantragt .

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BP verkauft Nordsee-Gasfelder für 400 Millionen Dollar

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Mieses Quartal für Blackberry-Macher RIM - Umsatzeinbruch und Verlust

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Märkte in Asien

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Rohstoffe

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Allgemeines/International •

UBS-Konsumindikator geht im Februar zurück. Im Konsumverhalten der Schweizer Haushalte zeichnet sich eine Verlangsamung ab. Der von der UBS berechnete Konsumindikator sank im Februar auf 0,87 Punkte von 0,93 Punkten im Vormonat, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Trotz des Rückgangs lag der Indikator aber immer noch über den Tiefstwerten vom vergangenen Herbst. Weiterhin zunehmende Immatrikulationen von Neuwagen und eine leichtere Verbesserung der Konsumentenstimmung stützten den Indikator, sie konnten negative Impulse seitens anderer SubKomponenten aber nicht ausgleichen. UBS geht den Angaben zufolge weiterhin davon aus, dass der Privatkonsum dieses Jahr um 1,2 Prozent zunimmt und einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum in der Schweiz leistet. Tiefe Zinsen, die anhaltende Zuwanderung und rückläufige Konsumentenpreise werden nach Einschätzung der Bank dem Privatkonsum Auftrieb verleihen.

EU/ifo-Chef: kein rasches Ende der Eurokrise - Preissenkungen nötig. FRANKFURT - Trotz Rettungsschirm und Fiskalpakt erwartet der Präsident des ifo Instituts kein baldiges Ende der Eurokrise. "Man muss befürchten, dass die Leistungsbilanzdefizite noch längere Zeit erhalten bleiben und sich die Schuldenkrise der Südländer erneut verschärft", schreibt ifo-Chef HansWerner Sinn in einem Gastbeitrag in der "WirtschaftsWoche". Die Euro-Krisenländer hätten es verpasst, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Preissenkungen zu verbessern. Stattdessen seien die Produkte einiger Länder sogar noch teurer geworden, kritisiert er. "Wenn Griechenland um 37 Prozent billiger würde, wäre es so teuer wie die Türkei. Die Touristen kämen zurück, und die Griechen würden aufhören, holländische Tomaten und italienisches Olivenöl zu kaufen. Jedes Land, egal, wie produktiv es ist, wird wettbewerbsfähig, wenn es nur billig genug ist." Doch von dieser Möglichkeit machten die Krisenländer keinen Gebrauch. Im Schnitt seien Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien im Vergleich zu ihren europäischen Handelspartnern im Euro-Raum von 1995 bis 2008 im Schnitt um 30 Prozent teurer geworden. "Ein erheblicher Teil dieser Steigerung muss rückgängig gemacht werden", fordert Sinn. Während Irland seine Chance genutzt und seine Preise von 2006 bis 2011 um 15 Prozent gesenkt habe, sei Griechenland sogar noch teurer geworden. "Der griechische Preisindex stieg in dieser Zeitspanne um knapp sieben Prozent, doppelt so viel, wie sich durch die von der Regierung durchgesetzte Mehrwertsteuererhöhung erklären lässt." Selbst in der aktuellen Euro-Krise habe Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit nicht verbessert und sei von 2008 bis 2011 um 2,5 Prozent teurer geworden.

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Schweiz

STIMMUNGSBAROMETER ZÜRICH WOCHE 13

MO DI MI DO FR

Leicht fester - Technische Reaktion und Fed-Chef stützen Schwächer - US-Konjunkturdaten belasten Schwächer - Weitgehend fehlende Impulse Deutliches Minus - Finanzwerte unter Druck SMI erholt sich - Kleiner Wochenverlust

Petroplus: Definitive Nachlassstundung für Cressier beantragt. Küsnacht ZH - Die provisorischen Sachwalter der Petroplus-Raffinerie in Cressier NE haben die definitive Nachlassstundung beantragt, die sechs weitere Monate dauern würde. Entscheiden muss nun das Gericht. Im Falle einer definitiven Nachlassstundung wird der Richter einen oder mehrere Sachwalter wählen. Die laufende provisorische Nachlassstundung endet am 31. März. In Cressier arbeiten rund 260 Mitarbeitende. Die Besitzerin der Raffinerie, die Petroplus (CHF 0.21 / W% -66.67% / Y% -87.93%) mit Sitz in Zug, konnte Schuldverschreibungen und Anleihen im Wert von 1,75 Mrd. USD nicht mehr bedienen, weshalb Banken noch nicht bezogene Kredite in der Höhe von rund einer Milliarde Dollar eingefroren hatten. Sie befindet sich ebenfalls in Nachlassstundung. Auch bei PetroplusRaffinerien in Deutschland, Frankreich und Belgien wurden Konkursverfahren eingeleitet.

Holcim: Neue Aktien zur Stärkung der Bilanz. Der Zement- und Baustoffkonzern Holcim (CHF 58.90 / W% -4.56% / Y% +17.21%) platziert fünf Millionen eigene Aktien. Der Erlös aus der Platzierung soll auch der Stärkung der Bilanz dienen. Das entspreche rund 1,5% der ausgegebenen Anteile, wie das Unternehmen mitteilte. Die Aktien würden zu einem "marktnahen Preis" lanciert, eine definitive Preisfestsetzung werde im Laufe des Tages erfolgen. Der Vortagesschluss der Holcim-Aktie lag bei 61,10 CHF. Auf dieser Grundlage würde sich ein Volumen der Kapitalerhöhung von 305,5 Mio. CHF ergeben. Der Abschluss dieser Transaktion wird am oder um den 30. März 2012 erwartet, schreibt das Unternehmen weiter. Der Erlös aus der Platzierung werde für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet und diene der weiteren Stärkung der Bilanz des Konzerns.

RESULTATE SCHWEIZ INDEX SMI SPI

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BÖRSENPLATZ Zürich Zürich

STAND 6235.51 5715.79

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SEIT 01.01. + 5.04 % + 6.97 %

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Europa

STIMMUNGSBAROMETER PARIS/LONDON WOCHE 13

MO DI MI DO

Deutsche Wirtschaftsdaten stützen Leichter - US-Daten und Ölsektor belasten Schwächer - US-Wirtschaftserholung fraglich Schwach - S&P-Aussagen zu Griechenland belasten

FR

EuroStoxx 50 mit bestem Jahresstart seit 2006

BP verkauft Nordsee-Gasfelder für 400 Millionen Dollar. LONDON - Der britische Ölkonzern BP (GBP 4.625 / W% -3.91% / Y% +0.45%) kommt mit den in Folge der Ölpest im Golf von Mexiko vor zwei Jahren geplanten Geschäftsverkäufen weiter voran. Anteile an Gasfeldern in der Nordsee veräusserte das Unternehmen nach eigenen Angaben nun für 400 Millionen US-Dollar an die Förderfirma Perenco. Der Deal bedarf noch der Zustimmung von Kartellbehörden. Bis Ende 2013 will BP rund 38 Milliarden Dollar durch Verkäufe kassieren, ein Volumen von 23 Milliarden Dollar ist bereits besiegelt. BP hatte 2010 nach der durch den Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" ausgelösten Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko damit begonnen, Unternehmensteile zu verkaufen, die nicht zum direkten Kerngeschäft zählen. Wegen der Ölpest und deren Folgen muss der Ölkonzern tief in die Tasche greifen. Das Unternehmen einigte sich Anfang März dieses Jahres mit mehr als 100.000 Klägern auf die Zahlung von rund 7,8 Milliarden Dollar. Den gleichen Betrag hatte der Konzern bereits zuvor bezahlt. Mit den Verkäufen von Randgeschäften verschafft sich BP zugleich Luft für neue Investitionen. Einem Bericht der "Sunday Times" vom vergangenen Wochenende zufolge will sich das Unternehmen von Öl- und Gasbeteiligungen in der Nordsee im Wert von insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro trennen. Unter Berufung auf Industriekreise hatte das Blatt berichtet, entsprechende Auktionen seien noch für diesen Monat geplant.

BMW ruft weltweit 1,3 Millionen Fahrzeuge zurück. MÜNCHEN - Der Autobauer BMW (EUR 67.43 / W% -3.05% / Y% +30.27%) ruft weltweit 1,3 Millionen Fahrzeuge zurück. Betroffen seien alle im Markt befindlichen 5er- und 6er-Modelle der Baujahre 2003 bis 2010, teilte das Unternehmen am Montag auf seiner Internetseite mit. Eine Batteriekabelabdeckung im Kofferraum der Fahrzeuge könne in sehr seltenen Fällen nicht korrekt montiert sein. Dies könne zu Bordnetzstörungen, Nichtstartern und in extrem vereinzelten Fällen zu einer Verschmorung oder einem Brand führen. Unfälle oder Personenschäden seien in diesem Zusammenhang nicht bekannt. Der Aufenthalt beim BMW-Partner nehme etwa 30 Minuten in Anspruch und sei für den Kunden kostenlos.

RESULTATE EUROPA INDEX Dow Jones Euro Stoxx 50 DAX CAC40 FTSE100 MITGLIE D

BÖRSENPLATZ Zürich Frankfurt Paris London

STAND 2477.28 6946.83 3423.81 5768.45

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WOCHE 13 - 1.91 % - 0.70 % - 1.51 % - 1.48 % REGIS TRI ERT

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SEIT 01.01. + 6.94 % + 17.78 % + 8.35 % + 3.52 % ALS:

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 USA

STIMMUNGSBAROMETER NEW YORK WOCHE 13

MO DI MI DO FR

Fest - Anhaltend lockere Geldpolitik Dow etwas leichter - Technologiewerte knapp im Plus Schwächer - Konjunktur- und Öldaten belasten Dow dreht spät ins Plus - Warten auf US-Daten Dow macht besten Jahresstart seit 1998 perfekt

Mieses Quartal für Blackberry-Macher RIM - Umsatzeinbruch und Verlust. WATERLOO - Die Krise beim Blackberry-Anbieter RIM (Research In Motion) (USD 14.71 / W% -2.21% / Y% +1.45%) spitzt sich weiter zu. Das vergangene Quartal fiel mit einem Umsatzeinbruch und roten Zahlen erneut enttäuschend aus. Der aus Deutschland stammende neue Chef Thorsten Heins kündigte grosse Änderungen an. Der Umsatz brach um ein Viertel auf 4,19 Milliarden US-Dollar ein, wie das kanadische Unternehmen mitteilte. Unterm Strich gab es in dem Anfang März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal einen Verlust von 125 Millionen Dollar nach 934 Millionen Dollar Gewinn ein Jahr zuvor. Umsatz und Ergebnis fielen schlechter aus als am Markt erwartet. Die Aktie wurde nachbörslich zunächst vom Handel ausgesetzt und rauschte dann nach unten. Nach wenigen Minuten lag das Minus bei knapp acht Prozent, dann erholte sich der Kurs wieder bis auf einen Abschlag von rund zwei Prozent. RIM hatte lange den Trend zu Touchscreen-Handys ignoriert und sich an seine klassischen Modelle mit kleinem Bildschirm und kompletter Tastatur geklammert. Die Blackberrys waren einst vor allem bei Unternehmen und Behörden als mobile E-Mail-Geräte populär. Doch dann kamen Apples iPhone und Telefone mit Googles Betriebssystem Android und der RIM-Marktanteil ging auf Talfahrt. Der Absatz fiel jetzt allein im Vergleich zum Vorquartal um 21 Prozent auf 11,1 Millionen Geräte. Heins hofft weiterhin auf das nächste Betriebssystem Blackberry 10, das nach mehreren Verzögerungen nun bis Ende des Jahres erscheinen soll. Im Mai sollen erste Prototypen präsentiert werden. Heins will die Stärke im Unternehmensgeschäft wiedergewinnen und verwies auf eine weiterhin wachsende Basis von 77 Millionen Blackberry-Kunden. Er will auch verstärkt auf günstige Modelle setzen und Angebote für den Verbrauchermarkt zurückfahren. Heins, der 2007 aus der früheren Kommunikationssparte von Siemens zu RIM kam, merkte zugleich an, dass er erst seit zehn Wochen auf dem Chefposten sei. RIM lieferte in dem Quartal 500.000 seiner Playbook-Tablets aus. Zum Vergleich: Apple verkaufte in seinem vergangenen Geschäftsquartal bis Ende Dezember 15,4 Millionen iPads. Eine hohe Abschreibung auf die Playbook-Lagerbestände hatte RIM einmal bereits die Zwischenbilanz vermiest.

RESULTATE USA INDEX DJ Industr Average NASDAQ Comb Comp S&P 500 MITGLIE D

BÖRSENPLATZ New York New York New York

STAND 13212.04 3091.57 1408.47

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WOCHE 13 + 1.00 % + 0.77 % + 0.81 % REGIS TRI ERT

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Asien

STIMMUNGSBAROMETER HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO WOCHE 13

MO DI MI DO FR

Uneinheitlich - Positive Kurstreiber fehlen Fest - Nikkei zurück auf Niveau vor Erdbeben Verluste - Risikobereitschaft der Anleger sinkt US-Daten und Sorgen um China-Wachstum belasten Uneinheitlich - Gewinne in Shanghai, Verluste in Tokio

Die asiatischen Börsen haben am Freitag zum Wochen- und Quartalsschluss keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Kursgewinnen in Shanghai standen Verluste in Tokio und Hongkong gegenüber. Enttäuschende japanische Zahlen zur Industrieproduktion wirkten sich dabei belastend aus. Leichter Optimismus vor den am Nachmittag anstehenden Konjunkturdaten aus den USA habe jedoch dazu geführt, dass die Abgaben begrenzt blieben, hiess es am Markt. Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 grössten Unternehmen Asiens exklusive Japan umfasst, gab um 0,26 Prozent auf 839,46 Punkte nach. In Tokio stand der Nikkei 225 kurz vor Schluss 0,50 Prozent tiefer bei 10.064,00 Punkten. Er steuert damit aber immer noch auf einen Monatsgewinn von 3,5 Prozent zu, was den vierten positiven Monat in Folge und damit die längste Gewinnstrecke seit Februar 2011 bedeutet. Negativ für die Stimmung wirkten sich dabei lokale Konjunkturdaten aus: Die Industrieproduktion war im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent zurückgegangen. Der breiter gefasste Topix sank vor diesem Hintergrund um 0,47 Prozent auf 853,71 Punkte. Der Hang Seng Index fiel in Hongkong um 0,42 Prozent auf 20.522,57 Punkte. Er wurde belastet von fallenden Kursen einiger Immobiliengesellschaften, die unter einem Medienbericht litten, wonach ein Manager von Sun Hung Kai Properties verhaftet worden sein soll. Die Papiere des Unternehmens büssten mehr als 12 Prozent ein. Der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 grössten festlandchinesischen Unternehmen mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, gewann hingegen 0,52 Prozent auf 2.455,84 Punkte. Der koreanische Leitindex Kospi lag ferner knapp mit 0,03 Prozent im Plus bei 2.015,03 Punkten. In Singapur stieg der FTSE Straits Times Index um 0,32 Prozent auf 3.003,82 Punkte. Der Sensex in Mumbai rückte besonders deutlich um 1,33 Prozent auf 17.285,64 Punkte vor.

RESULTATE ASIEN INDEX Nikkei 225 Hang Seng

BÖRSENPLATZ Tokio Hong Kong

STAND 10083.56 20555.58

WOCHE 13 + 0.48 % - 0.58 %

SEIT 01.01. + 19.26 % + 11.51 %

Shanghai Composite

Shanghai

2262.79

- 3.69 %

+ 2.88 %

BSE 30

Bombay

17404.20

+ 0.24 %

+ 12.61 %

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BÖRSENBRIEF 02. April 2012 Rohstoffe •

In Erwartung neuer Informationen über den Zustand der US-Wirtschaft halten sich viele Anleger an den Rohstoffmärkten zurück. Brent-Öl wurde am Vormittag mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent auf 124,40 Dollar pro Fass gehandelt. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 105,45 Dollar je Barrel. Am Mittwoch waren die Preise am Ölmarkt noch unter Druck geraten, nachdem Daten des US-Energieministeriums einen unerwartet starken Anstieg der Lagerbestände von Rohöl gezeigt hatten. An der Börse in Philadelphia ist der Oil Service Index unlängst unter die wichtige 200-Tage-Linie gefallen, was weitere Verluste nahelegt. Am Goldmarkt kostet die Feinunze mit 1661 Dollar 0,1 Prozent weniger. Der Kupferpreis pendelt mit 8350 Dollar je Tonne auf Vortagesniveau. Nachdem Notenbankchef Ben Bernanke die Beschäftigungslage zu Wochenbeginn als weiterhin kritisch bezeichnet hatte, spekulieren Anleger auf eine dritte Runde der quantitativen Lockerung, also auf ein neues Wertpapierkaufprogramm der Fed.

RESULTATE ROHSTOFFE INDEX Rohöl WTI Gold USD / oz

BÖRSENPLATZ Chicago Chicago

STAND 105.45 1661.00

WOCHE 13 - 1.02 % - 0.15 %

SEIT 01.01. + 6.58 % + 5.32 %

W% = Prozentuale Veränderung seit Ende der Vorwoche (Wochenresultat) Y% = Prozentuale Veränderung seit Ende des Vorjahres (Resultat laufendes Jahr)

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern! Ostern! Osterpause 2012: Den nächsten Börsenbrief erhalten Sie wieder am 16. April 2012 Die Conseillers Suisse SA ist eine unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Zürich. Wir arbeiten über alle Sparten (Finanzplanung, Vermögensverwaltung und Immobilien) mit grossem Erfolg und erfreuen uns über einen wachsenden Kundenstamm. Unsere Beratung ist unverbindlich, ganzheitlich und unsere strukturierten Informationen werden Sie überzeugen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns Sie persönlich kennen zu lernen. Dieses Dokument wurde von der Conseillers Suisse einzig zu Informationszwecken erstellt. Es handelt sich nicht um eine Offerte und es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar. Die Conseillers Suisse gibt keine Gewähr hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Vollständigkeit dieses Dokuments und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus dessen Verwendung ergeben können. Das vorliegende Dokument darf ohne die schriftliche Genehmigung der Conseillers Suisse weder ganz noch teilweise vervielfältigt werden.

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