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Liebe Karate-Freunde, das 1. Int. KVBW Karate-Sommercamp in Ravensburg war eine sehr gelungene Veranstaltung und ein toller Erfolg für unseren Karateverband! Einer der Höhepunkte dieses Spitzenevents war die Ehrung für unseren Schatzmeister Rainer Wenzel beim European Cup durch unseren DKV-Präsidenten Wolfgang Weigert. Ein weiteres Highlight die Prüfung zum 8. Dan von Günter Mohr. Auch hier überbrachte Wolfgang Weigert die Prüfungs-Urkunde und Glückwünsche des DKV. An dieser Stelle möchte ich meinem langjährigen Freund Günter, der wie erwartet überzeugend bestanden hat, meinen herzlichsten Glückwunsch aussprechen. Erfreulich ist auch, dass wir beim Sommercamp unser neues Marketing-Konzept vorstellen konnten und ich freue mich, dass alle Vereine im Verband ab sofort darauf zugreifen können. Ich wünsche mir, dass das Konzept für die Mitgliedergewinnung eine große Hilfe für euch sein wird. Karate in Baden-Württemberg – der KVBW! Sigi Wolf KVBW-Präsident

20.09.2013 « Der Countdown läuft: ab 1. Februar 2014 wird Sepa Pflicht

Vereine jetzt auf SEPA vorbereiten

Karate-Dojos, die ihre Mitgliedsbeiträge per Lastschrift einziehen, müssen auf das SEPA-Lastschriftverfahren umstellen, damit Anfang nächstes Jahr keine bösen Überraschungen drohen.

Sehr wichtig! Das europaweite einheitliche Zahlungssystem SEPA (Single Euro Payment Area), das am 1. Februar 2014 eingeführt wird, bringt auch für Karate-Dojos viele Änderungen mit sich. Ab dann wird der gesamte Zahlungsverkehr in Deutschland und nach Europa über IBAN und BIC abgewickelt, deutsche Konto-Nummern und Bankleitzahlen gehören dann der Vergangenheit an! Auch Sportvereine, die ihre Mitgliedsbeiträge per Lastschrift einziehen, müssen auf das SEPA-Lastschriftverfahren umstellen. Schon jetzt müssen die Vereine vieles beachten und Vorkehrungen treffen, damit nächstes Jahr bei der Umstellung keine bösen Überraschungen drohen. Ab sofort steht für Karate-Dojos auf der KVBW-Homepage eine SEPA-Checkliste zum Herunterladen zur Verfügung. Diese Liste enthält alle Aufgaben, die im Zuge der Einführung des SEPALastschriftverfahrens getätigt werden müssen.

Gläubigeridentifikationsnummer beantragen Jeder Lastschrifteinreicher benötigt eine Gläubiger-ID, die bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden muss. http://glaeubiger-id.bundesbank.de Neue Inkassovereinbarung mit der Bank abschließen Die »Vereinbarung über den Einzug von Forderungen durch SEPA-Basis-Lastschriften« ist die neue Grundlage zum Einzug von Lastschriften. Dieses mehrseitige Formular können Sie bei Ihrer Bank anfordern. Neue Lastschrift-Mandate für neue Mitglieder Die früheren »Einzugsermächtigungen« heißen nun »SEPA-Lastschriftmandate«. Formulare für Beitrittserklärungen bzw. Aufnahmeanträge müssen daher geändert werden. Mandatsreferenz festlegen Vereine müssen für jedes Mandat (d.h. für jedes Mitglied) eine individuelle Referenznummer festlegen. Vergeben Sie als Mandatsreferenz beispielsweise Ihre interne Mitgliedsnummer. Feste Termine für den künftigen Beitragseinzug bestimmen: Legen Sie exakte Termine fest, zu denen Sie künftig Ihre Beitragseinzüge durchführen werden. Eine etwaige Angabe wie »Anfang März« ist im SEPA-Verfahren nicht mehr zulässig. Diesen Termin müssen Sie Ihren Mitgliedern vor dem Einzug mitteilen. Online-Banking Das SEPA-Lastschriftverfahren funktioniert ausschließlich online, daher muss bei der Bank das OnlineBanking beantragt werden, sofern ein Verein nicht darüber verfügt.

Es können bei der Bank keine Lastschriftbelege und DTA-Disketten eingereicht werden. Dauerlastschriften können ebenfalls nur noch über Online-Banking eingerichtet werden. SEPA-Fähigkeit der Software prüfen: Die Software, mit der Sie Ihre Beiträge einziehen, muss zukünftig alle notwendigen SEPA-Daten verarbeiten können, z.B.: • Gläubiger-ID • Mandatsreferenz • IBAN und BIC etc. Weiterhin wäre eine Mandatsverwaltung sinnvoll. Änderung der Satzung Sofern Änderungen in der Satzung, wie beispielsweise Punkte zur Aufnahme, nötig sind, muss dies rechtzeitig beschlossen werden, damit diese Änderungen in der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden können. Aufbewahrung der Mandate organisieren SEPA-Mandate sowie gewandelte Einzugsermächtigungen müssen mindestens 14 Monate nach letztmaligem Einzug aufbewahrt werden. Wandlung bestehender »Einzugsermächtigungen« in »SEPA Basis-Lastschriftmandate« Früher erteilte »Einzugsermächtigungen« können in »SEPA-Lastschriftmandate« umgewandelt werden. Voraussetzungen: •e  ine unterschriebene »Einzugsermächtigung« des Mitglieds muss vorliegen •S  ie müssen Ihre Mitglieder über die Wandlung informieren und die jeweils relevanten Daten (Gläubiger-ID, Mandatsreferenz) angeben.

Auf Seite 41+43 finden Sie 2 Unternehmen, die eine SEPA-fähige Software anbieten.

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K a r at e Juli – September 2013

Änderung Konto-Nr./BLZ in IBAN/BIC Bisher sind Ihnen ausschließlich Konto-Nr. und BLZ ihrer Mitglieder bekannt. Für SEPA sind jedoch IBAN und BIC nötig. Gegebenenfalls unterstützt Ihre Software die Umwandlung von Kto.-Nr./BLZ auf IBAN/ BIC. Dies ist die unkomplizierteste und kostengünstigste Variante. Kann Ihre Software dieses nicht leisten, sprechen Sie mit Ihrer Bank, ob diese eine solche Leistung zur Verfügung stellt. Andernfalls besteht die Möglichkeit, online mit kostenlosen IBAN-Rechnern zu arbeiten: www.iban-rechner.de / www.iban.de. Dies ist zwar ebenfalls kostengünstig, jedoch äußerst zeitintensiv. Eine weitere Möglichkeit wäre, IBAN und BIC von den Vereins-Mitgliedern direkt anzufordern. Weitere Einzüge außer Mitgliedsbeiträge Bei weiteren Einzügen ist zu beachten, dass separate Mandatsreferenzen vergeben werden müssen, Gläubiger-ID und Mandatsreferenzen mitgeteilt werden müssen und ebenfalls eine Vorabinformation erfolgen muss. Für weitere Informationen, speziell zur individuellen technischen Umsetzung, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank. Allgemeine Informationen zum Thema »SEPA« finden Sie auch unter www.sepadeutschland.de. Da Hinweise und Fakten dem Wandel der Rechtssprechung und der Gesetzgebung unterliegen, kann für die oben aufgeführten Informationen keine Haftung übernommen werden. Wir empfehlen im Einzelfall ergänzend (finanz-) rechtlichen Rat einzuholen.

KVBW-Magazin 2013 - A3  
KVBW-Magazin 2013 - A3  

Offizielles Magazin des Karate in Baden-Württemberg

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