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Karate Sonderausgabe Jg. 2016 – 2017

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KARATE

Karateverband Baden-Württemberg e.V.

TOKYO 2020

Tätigkeitsberichte 2016 – 2017

Gemeinsam sind wir stark.

Sondermagazin zur KVBW-Mitgliederversammlung

Mitglied im Deutschen Karate Verband e.V.


Einladung

28. März 2018

An alle Vereine, Karateabteilungen und Schulen im KVBW Bitte gültigen DKV Ausweis mitbringen! Ohne gültigen DKV Ausweis keine Abstimmung möglich! Vertreter/innen des gesetzlichen Vereinsvertreters brauchen eine schriftliche Vollmacht (Vordruck kommt mit der offiziellen Einladung)!

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2018 des KVBW Datum: Ort:

Sonntag, 29. April 2018 »Halle Im See« Im See 8, 71665 Vaihingen/Enz B15 Stuttgart-Bruchsal, Ausfahrt Klein-Klattbach Beginn: 11.00 Uhr Wichtig!

Tagesordnung: TOP TOP TOP TOP TOP

1: 2: 3: 4: 5:

TOP 6: TOP 7: TOP 8: TOP 9: TOP 10: TOP 11:

TOP 12: TOP 13: TOP 14: TOP 15:

Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung Feststellung der Stimmberechtigung und der Anzahl der Stimmen Genehmigung der vorliegenden Tagesordnung Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung Aussprache zu den vorliegenden Tätigkeits- und Geschäftsberichten der Präsidiumsmitglieder und der besonderen Vertreter Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer Entlastung der Präsidiumsmitglieder Genehmigung der Jahresabschlüsse 2016 und 2017 durch die Mitgliederversammlung Aussprache und Bestätigung der Änderungen der Geschäftsund Kostenordnung Wahl einer Wahlkommission für Neuwahlen, wobei deren Mitglieder nicht dem Erweiterten Präsidium angehören dürfen oder für ein Wahlamt kandidieren. Neuwahlen nach Ende der Amtszeit: - Präsident - Vizepräsident - Schatzmeister - Sportwart - Schulsportreferent - Frauenwartin - Stilrichtungswart Shotokan - Bestätigung des Jugendwartes Wahl der drei Kassenprüfer Wahl der fünf Mitglieder des Rechtsausschusses, von denen drei Juristen und einer Kampfrichter sein sollte, plus zwei Ersatzmitglieder Verabschiedung des Haushaltsplanes 2018 und 2019 Anträge: Anträge zur Mitgliederversammlung können sowohl Mitglieder im Sinne des § 10, Abs. 1 der KVBW-Satzung, als auch Mitglieder des erweiterten Präsidiums stellen. Anträge sind schriftlich mit Begründung bis spätestens zwei Wochen vor der Tagung eingehend über die Geschäftsstelle beim Präsidenten einzureichen.

Mit freundlichen Grüßen

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Gemäß §10, Absatz 6 der KVBW-Satzung kann das Stimmrecht nur vom gesetzlichen Vertreter eines Vereines oder einem vom gesetzlichen Vertreter bevollmächtigten Vereins-/Vereinsabteilungsmitglied wahrgenommen werden. Der gesetzliche Vertreter ist immer der/die 1.Vorsitzende eines Vereins. Das bedeutet für Euch: Wenn Ihr nicht der/die 1.Vorsitzende des Vereins seid (sondern z.B. »nur« Abteilungsleiter/in), braucht Ihr zwingend eine Vollmacht Eures 1.Vorsitzenden des Vereins (bei Mehrspartenvereinen des 1.Vorsitzenden des Gesamtvereins). Ohne eine solche Vollmacht ist leider keine Stimmabgabe möglich! Personen, die das Stimmrecht für mehrere Vereine wahrnehmen möchten, müssen für jeden Verein, den sie in der Mitgliederversammlung vertreten sollen, ihre Vereinsmitgliedschaft im betreffenden Verein für das Jahr 2018 nachweisen. Der Nachweis über die dortige Mitgliedschaft kann durch die gültige DKV-Jahresmarke des Vereins oder durch eine Bestätigung des 1. Vorsitzenden des betreffenden Vereins (Achtung: nicht des Abteilungsleiters!!) erbracht werden. Wer entsprechend den obigen Vorgaben keine Vollmacht hat oder seine Vereinsmitgliedschaft in einem Verein, den er in der Mitgliederversammlung vertreten will, nicht nachweisen kann, erhält keine Stimmkarte(n). Hansi Speidel Geschäftsführer

Dr. Siegfried Wolf Präsident

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Liebe Dojoleiterinnen, liebe Dojoleiter, Achtung!!! Satzung und Gesetzgeber verlangen:

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Grußwort des Präsidenten, mit dieser Informationsbroschüre zur Mitgliederversammlung geht der KVBW neue Wege. Ich möchte Euch damit mehr Informationen zukommen lassen, die Abläufe transparenter machen und für einen besseren zeitlichen Ablauf der Mitgliederversammlung sorgen. Wieder sind zwei ereignisreiche Jahre seit unserer letzten Mitgliederversammlung vergangen. Es waren sehr erfolgreiche Jahre für den KVBW. Wir haben viele Ziele gemeinsam erreicht, tolle sportliche Erfolge errungen und auch die Mitgliederzahlen gesteigert. Dies konnte der KVBW nur erreichen, weil wir eine große Anzahl an Top-Trainerinnen und Trainern, sowie hervorragenden Referentinnen und Referenten in unseren Reihen haben. Dr. Siegfried Wolf KVBW-Präsident

Aber auch Ihr, liebe Dojoleiterinnen und Dojoleiter, die Ihr im KVBW so konstruktiv mitarbeitet, habt einen großen Anteil an unserer erfolgreichen Verbandsarbeit. Es wird für Euch immer schwieriger, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Deshalb gebührt Euch mein besonderer Dank und Anerkennung. Gemeinsam sind wir stark! Karate in Baden-Württemberg – der KVBW! Euer Sigi Wolf

Inhalt

» Einladung mit Tagesordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

» Tätigkeitsbericht Prüfungswesen SOK . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

» Grußwort des Präsidenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

» Tätigkeitsbericht Wettkampfreferent . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

» Tätigkeitsbericht Präsident . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 » Tätigkeitsbericht Vizepräsident . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

» Tätigkeitsbericht Leistungssportkoordinator (ab 2017) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

» Tätigkeitsbericht Schatzmeister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

» Tätigkeitsbericht Para-Karate im KVBW . . . . . . . . . . . . . . . 27

» Tätigkeitsbericht Sportwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

» Tätigkeitsbericht Landestrainer L-Kader . . . . . . . . . . . . . . . 28

» Tätigkeitsbericht Frauenreferentin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

» Tätigkeitsbericht Landestrainer D-Kader . . . . . . . . . . . . . . 30

» Tätigkeitsbericht Jugendwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

» Tätigkeitsbericht Landestrainer Schüler-Kader . . . . . . . . . 32

» Tätigkeitsbericht Stilrichtung Shotokan . . . . . . . . . . . . . . . 16

» Tätigkeitsbericht Landesleistungsstützpunkttrainer Kumite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

» Tätigkeitsbericht Stilrichtungsreferent Goju-Ryu . . . . . . . . 17 » Tätigkeitsbericht Schulsportreferent und Leistungssportkoordinator (bis 2017) . . . . . . . . . . . . . . 18+19 » Tätigkeitsbericht Geschäftsführer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 » Tätigkeitsbericht Öffentlichkeitsreferentin . . . . . . . . . . . . . 21 » Tätigkeitsbericht Lehrwesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

» Tätigkeitsbericht Landesleistungsstützpunkttrainer Kata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 » KVBW-Geschäftsordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 » KVBW-Kostenordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 » Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

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» Tätigkeitsbericht Breitensportreferent. . . . . . . . . . . . . . . . . 22

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» Tätigkeitsbericht Kampfrichtertreferent . . . . . . . . . . . . . . . 23

Impressum Herausgeber: Karateverband Baden-Württemberg e.V. Teurerweg 63, 74523 Schwäbisch Hall Tel. 0791 – 97 81 72 12 Fax 0791 – 85 61 69 info@karate-kvbw.de www.karate-kvbw.de Mitglied im LSV Mitglied im Deutschen Karate Verband

Erscheinungsweise: Einmalig zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2018 des KVBW e.V. Gestaltung & Redaktion: ridsac ADVERTISING, ridsac24.de Michaela Bayraktar KVBW Öffentlichkeitsreferentin Türkenbundweg 14, 72458 Albstadt

© Alle Rechte vorbehalten. Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen die Meinung des Verfassers, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder KVBWs dar. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des KVBW. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Alle Angaben grundsätzlich ohne Gewähr.

Tel. 0176 – 2000 29 37 presse@karate-kvbw.de kids@karate-kvbw.de

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Impressionen

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Präsident Tätigkeitsbericht Dr. Sigi Wolf

Kontakt über die Geschäftsstelle Tel. 07 91 – 97 81 72 12 Fax 07 91 – 85 61 69 info@karate-kvbw.de

Gemeinsames Zukunftskonzept »KVBW 2030«

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iebe Dojoleiterinnen und Dojoleiter, zuerst möchte ich Euch an dieser Stelle meinen ganz besonderen Dank aussprechen, denn ohne Eure Mithilfe und Unterstützung wäre der Karateverband Baden-Württemberg nicht so erfolgreich und stark.

Bei Veranstaltungen, Trainermeetings und Meisterschaften konnte ich viele konstruktive Gespräche mit Euch über Eure Anliegen und die Entwicklungen im Karate des KVBW führen. Dabei habe ich zahlreiche Anregungen erhalten, die, wann immer es möglich war, auch umgesetzt wurden.

In den letzten beiden Jahren ist es uns gelungen, die Mitgliederzahlen wieder zu steigern. Auf zahlreichen Meisterschaften konnte ich mich selbst vom hohen Niveau unserer Athletinnen und Athleten überzeugen.

Im Bereich meiner Schwerpunkte, Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, sind wieder viele Seminare und Fortbildungen durchgeführt worden. Es ist uns gelungen zwischen den Verantwortlichen bei der Polizei und dem KVBW eine gute Zusammenarbeit aufzubauen.

Der KVBW stellt im Spitzensport mehrere Sportlerinnen und Sportler, die den DKV international vertreten. Auch sind dank Eurer Unterstützung, liebe Dojoleiterinnen und Dojoleiter, unsere Wettkämpferinnen und Wettkämpfer auf europäischer und Weltebene sehr erfolgreich.

Die Aufgabe der von der MV 2016 eingesetzten Projektgruppe »Satzungsänderung zur Aufnahme anderer Kampfsportarten« wurde vom DKV übernommen. Der DKV möchte durch Änderung seiner eigenen Satzung Möglichkeiten zur Aufnahme anderer Kampfsportarten schaffen.

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Da zwischenzeitlich der WJV (Württembergischer Judoverband) beschlossen hat, andere Kampfsportarten aufzunehmen, wünscht der WLSB, dass entsprechende Mitgliedermeldungen beim Sportbund unter Judo gemacht werden. Das Thema ist somit für den KVBW nicht mehr relevant. Aufgrund all der Gespräche, die ich in den letzten beiden Jahren mit Vereinsvorständen, Dojoleiterinnen und Dojoleitern geführt habe, bin ich zusammen mit dem Präsidium zu der Überzeugung gekommen, dass wir ein gemeinsames Zukunftskonzept »KVBW 2030« brauchen. Eine gute Zusammenarbeit mit dem DKV und den anderen Landesverbänden ist dafür sehr wichtig. Zusammen sind wir stark und können die Herausforderungen der nächsten Jahre, wie z.B. Mitgliedergewinnung, Stärkung des Karatesports bei wachsender Konkurrenz, usw., bewältigen. Ich denke es ist wichtig, dass wir uns in einigen Bereichen neu positionieren, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass eine Arbeitsgruppe »KVBW 2030« gebildet werden sollte, die durch Fachbeiträge aus den einzelnen Ressorts und Stilrichtungen ergänzt wird. Der Grundstein dafür ist bereits gelegt, denn der Bayerische Karate Bund und der KVBW arbeiten schon eng zusammen und haben mehrere gemeinsame Projekte initiiert, wie zum Beispiel die Jugendkooperation beim Kinderfördertraining und die Kindertrainerausbildung. Sowohl im Gesundheitssport als auch in der Gewaltprävention arbeiten die Landesverbände Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit dem KVBW zusammen. Diese Zusammenarbeit gilt es für die Zukunft auszubauen und zu intensivieren.

Der DKV hat den KVBW für 2019 mit der Ausrichtung des DKV-Tages beauftragt. Das Motto wird sein »Großmeister aus Okinawa«. Wir, der KVBW, freuen uns sehr, dass nach vielen Jahren diese Großveranstaltung wieder bei uns in Baden-Württemberg stattfinden wird. Der KVBW ist finanziell gut aufgestellt, nicht zuletzt dank der hervorragenden, konstruktiven Zusammenarbeit der motivierten Vorstandskollegen, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Ein Verband wie der KVBW lebt vom Engagement seiner Mitglieder, die durch Euch, liebe Dojoleiterinnen und Dojoleiter, vertreten werden. Danke an Euch alle für die gute Arbeit, die Ihr in den letzten Jahren geleistet habt! Euer Sigi Wolf KVBW-Präsident

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Vizepräsident Tätigkeitsbericht Günter Mohr

Brühlstraße 36 88212 Ravensburg Tel. 07 51 – 23 313 vizepraesident@karate-kvbw.de

Neue Visionen für die Zukunft im KVBW

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ür die gute Zusammenarbeit und Unterstützung möchte ich mich bei allen Dojoleitern, Trainern und Mitgliedern des KVBW ganz herzlich bedanken. Eine wichtige Aufgabe der augenblicklichen Tätigkeitsperiode ist die Vertretung unseres Verbandes im Landessportverband Baden-Württemberg bei den Clustersitzungen des LSV und die den Leistungssport betreffende Zusammenarbeit mit der für unseren Verband im LSV zuständigen Leistungssportreferentin Michaela Herzog. Eine weitere Aufgabe war die Mitarbeit bei der Erstellung eines Strukturplans für den KVBW zur Vorlage beim LSV. Dieser ist die Grundlage zur Förderung unseres Leistungssports und unserer Athleten durch den LSV und muss den Vorgaben und Leistungssportstrukturen des Landessportverbandes entsprechen, um eine diesbezügliche Leistungssportförderung zu gewährleisten, bzw. zu erhalten. Abweichungen hiervon haben eine Kürzung der beauftragten Leistungssportmittel zur Folge. Eine ausreichende Förderung unserer Athleten und Trainer aus Eigenmitteln ist für unseren Verband nicht möglich, sodass wir dringend auf die Unterstützung durch den LSV angewiesen sind. Ich werde mich weiterhin engagiert dafür einsetzen, eine verbesserte Förderung unseres Verbands durch den LSV zu erreichen, um unsere Athleten und Trainer in angemessener Weise unterstützen zu können.

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In Zusammenarbeit mit unserem Schatzmeister Rainer Wenzel erfolgt die Jahresplanung des Leistungssports im KVBW und die damit verbundene Budgetplanung für die einzelnen Kaderbereiche und Maßnahmen. An dieser Stelle möchte ich mich für die immer gute Zusammenarbeit mit Rainer herzlich bedanken. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Betreuung der Spitzensportförderung durch die Polizei Baden-Württemberg für die in Frage kommenden Athleten des KVBW. Unser Ansprechpartner für die Spitzensportförderung der Polizei ist Herr Aust, Polizeipräsidium Einsatz, Stabsbereich Zentrale Dienste in Göppingen. Auch ihm und der Polizei Baden-Württemberg möchte ich für die Unterstützung unserer Athleten herzlich danken. Hinzu kommt die jährliche Planung, Vorbereitung und Durchführung des Int. KVBW Karate Sommercamps mit unserem Schatzmeister Rainer Wenzel und zahlreichen Helfern aus unserem Verein, dem KJC Ravensburg e.V.. Weiterhin die Vorbereitung und Durchführung des Treffens der Leistungssportkommission und des Leistungssportausschusses zum Abgleich und zur Information der Tätigkeitsfelder des Landestrainer und Stützpunkttrainer. Zu diesem Rahmen erfolgen die Tätigkeitsberichte der Landes- und Stützpunkttrainer sowie die Neufestlegung, bzw. Bestätigung der Stützpunkte Kumite und Kata.

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An einem ersten Konzept zur Mitgliedergewinnung habe ich mitgearbeitet. An dieser Stelle möchte ich unserer KVBW Öffentlichkeitsreferentin für ihre immer hervorragende Arbeit und die gute Zusammenarbeit herzlich danken. Die Arbeit an der Erstellung eines weiterentwickelten Konzepts zur Mitgliedergewinnung zur Unterstützung unserer Vereine in diesem Bereich halte ich für eine der notwendigsten und wichtigsten Aufgaben des KVBW. Eine weitere Aufgabe ist die Teilnahme an den Präsidiumssitzungen des KVBW und die Arbeit im Präsidium des KVBW. Zur Unterstützung und für Fragen von Dojoleitern, Trainern und Mitgliedern des KVBW bin ich stets telefonisch, per Mail oder vor Ort gerne erreichbar. Herzliche Grüße an alle Mitglieder des KVBW. Günter Mohr KVBW Vizepräsident

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Schatzmeister Tätigkeitsbericht Rainer Wenzel Mühlgasse 13/4 89129 Langenau

Tel. 0163 – 7 36 67 52 schatzmeister@karate-kvbw.de

Eine Solidargemeinschaft mit dem Ziel, Karate in allen Facetten auszuüben

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iebe Mitglieder, anbei ein Einblick in das Tagesgeschäft des KVBW-Schatzmeisters. Zum Einstieg einige persönliche Anmerkungen. Wir – das sind alle Mitglieder und Vereine des KVBW – sind eine »Solidargemeinschaft« mit dem Ziel, unsere Sportart Karate mit all ihren verschiedenen Ausprägungen, auszuüben. Die verlangt von uns auch ein gewisses Maß an Toleranz und Respekt gegenüber einander. Das von der höchsten Instanz (Mitgliederversammlung) gewählte geschäftsführende Präsidium ist gemäß unserer Satzung verpflichtet, zum Wohle des Verbandes zu arbeiten – und vor allem unsere sportliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Als Präsidiumsmitglied und verantwortlicher »Lenker der Finanzen« verfahre ich – ohne Ansehen einzelner Personen nach diesem Grundsatz. Seit meiner Amtsübernahme in 2010 ist es gelungen, den KVBW finanziell auf eine gesunde und zukunftsfähige Basis zu stellen.

Tätigkeitsbeschreibung Die Jahresplanung beginnt mit der Beantragung der Zuschüsse bei unseren verschiedenen Geldgebern. Das sind die Sportbünde in BW. Der LSV/WLSB/Badischer Sportbund Süd/Nord. Hier müssen die Anträge und Abrechnungen mit umfangreichen Einzelnachweisen fristgemäß eingehen. Die Zuschüsse laut Mitgliedermeldung beim DKV – (deshalb ist auch die Meldeehrlichkeit unserer Vereine so wichtig). Vergleich der Einnahmen aus dem Verkauf von Prüfungsurkunden / Marken der letzten Jahre. Nach dem die zu erwartenden Zuschüsse feststehen lege ich zusammen mit jedem Ressortleiter und Landes- und Stützpunkttrainern die gewünschten Maßnahmen fest (Breitensport / Leistungssport / Meisterschaften usw.). Zusammen mit dem Leistungssportkoordinator und dem verantwortlichen Landesleistungstrainer werden alle Maßnahmen – auch nach LSV-Vorgaben für alle KVBW Kader festgelegt. Hier erfolgt meinerseits eine laufende Kontrolle aller Maßnahmen. Auch bin ich bei allen wichtigen Leistungssportsitzungen und Treffen auf KVBW Ebene sowie auf LSV Ebene persönlich dabei. Unser Verband wurde bis 2017 mehrfach vom Finanzamt, von den Sozialversicherungsträgern und den Sportbünden geprüft. Es gab keinerlei Beanstandungen, bis jetzt liegt auch die aktuelle Gemeinnützigkeitsbestätigung für den KVBW vor. Es ist zunehmend festzustellen, dass man sich als Verantwortlicher mit dem Steuerrecht, Vereinsrecht, Sozialversicherungsrecht vertieft auseinandersetzen muss (Nichtwissen schützt nicht vor Strafe).

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Einzelnachweise Jeder Leistungsempfänger ist laut Kostenordung angehalten, auf dem KVBW -Abrechnungsbogen seine berechtigten Ansprüche geltend zu machen. Prozedere a) Prüfung des Anspruch b) Kontrolle der Zahlen auf Richtigkeit c) Zuordnung der Abrechnung an das entsprechende Projekt d) Kennzeichnung und Kontrolle der beigefügten Nachweise e) Feststellen der richtigen Kontonummer mit dem Empfänger f) Freigabe der Überweisung Jährlich werden jeweils ca. 7.000 Einzelabrechnungen geprüft.

Prüfungsurkunden / Marken Der Schatzmeister verschickt jährlich ca. 9000 Urkunden an unsere Vereine. Prozedere a) Anforderung der Urkunden durch den Verein b) Abzählen der Urkunden und Versandfertig machen c) Adressieren und zur Post bringen d) Kontrolle der Zahlungen und Übertrag auf das Projekt Urkundenverkauf e) Monatliche Kontrolle der Verkäufe und Erlöse Zum Jahresende werden alle Projekte mit unserem Steuer- / Wirtschaftsprüfer abgestimmt und eine vorläufige Bilanz erstellt. Diese wird gemeinsam nochmals auf Vollständigkeit überprüft und in eine endgültige Fassung gebracht. Hierbei werden alle relevanten steuerlichen Vorschriften beachtet. Rainer Wenzel Schatzmeister

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Sportwart Tätigkeitsbericht Rudi Eichert

Fichtenstr. 19/1 72131 Ofterdingen rudieichert@aol.com

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ie Aufgabe des Sportwarts ist die Planung, Durchführung und Überwachung des Leistungssports im KVBW. In Zusammenarbeit mit dem Leistungssportkoordinator, der für das operative Geschäft im Leistungssport zuständig ist, plant und überwacht er die Kadermaßnahmen im KVBW. Dazu gehört auch die aktive Teilnahme an allen Sitzungen des Leistungssportausschusses im KVBW. Weitere Tätigkeiten waren die gesamte Strukturplanung des Leistungssports im KVBW mit Überarbeitung des Strukturplans 2017-20. Damit verbunden waren intensive Strukturgespräche mit dem Landessportverband Baden-Württemberg. Rudi Eichert Sportwart

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Frauenreferentin Tätigkeitsbericht Gerlinde Schleicher Hauptstr. 69 76297 Stutensee

Tel. 0 72 44 – 9 28 90 Tel. 0170 – 5 40 95 93 frauenreferentin@karate-kvbw.de

»Frauen im Sport – macht alle mit!«

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m Sportjahr 2017 ersteckte sich die Tätigkeit der KVBW Frauenreferentin auf die nachfolgend aufgeführten Veranstaltungen.

Deutscher Karate Verband • Virtueller Bundesfrauentag 2017 (Sonntag 05. November 2017) Marlis Gebbing: DKV-Frauenreferentin Themen: – Genehmigung des Protokolls vom Bundesfrauentag/10.09.2016 in Magedeburg – Bericht der Bundesfrauenreferentin

WLSB Württembergischer Landessportbund e.V. • Frühjahrstagung des Frauenbeirats des WLSB Samstag, 11. März 2017 / TG Nürtingen Themen: – Bericht zum Frauenförderplan 2016 – Wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit für Frauen im Ehrenamt

– Berichte aus den Landesverbänden – Anträge/Verschiedenes 2016 waren 100.234 Mitglieder im DKV gemeldet, der Anteil weiblicher Mitglieder (31.110) ist leicht angestiegen auf 31,04%, (Vorjahr 30,56%). Bremen ist Spitzenreiter mit 34,29%, dort gibt es auch den höchsten Zuwachs.

• Herbsttagung des Frauenbeirats des WLSB Samstag, 04. November 2017 / SpOrt Stuttgart Themen: – Zukunftspapier zur Förderung der Chancen von »Frauen im Sport« – Erfolgreiche Kommunikation Aufgaben und langfristige Ziele: 7-Punkte-Plan (Umsetzung des Plans soll bis 2024 erfolgen) 1. Ausbau der Netzwerkarbeit 2. Schaffung von Strukturen zur Vereinbarkeit von Beruf, Schule und Ehrenamt 3. Verstärkung und Neuausrichtung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für Frauen im Sport 4. Sitzungskultur für unsere moderne Gesellschaft 5. Gleichberechtigung und Chancengleichheit in Führungspositionen 6. Erhöhung des Anteils der weiblichen Delegierten beim Landessportbundtag 7. Gewinnung für Personen für das Ehrenamt Das Thema »sexualisierte Gewalt« ist sehr wichtig und wird ebenso als weiteren Schwerpunkt bearbeitet.

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Bei der DOSB-Frauenvollversammlung in Bremen wurde eine Zwischenbilanz über die »Strategischen Eckpunkte des DOSB im Themenfeld Gleichstellung« mit den vier Handlungsfeldern »Gleichstellung in Führungspositionen«, «Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen«, »Kampf gegen sexualisierte Gewalt« und »Geschlechtergerechte Darstellung in den (Sport)-Medien« gezogen. Die Expertise stammt sowohl aus den Mitgliedsorganisationen als auch aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien.

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One Billion Rising Tanzdemo zum weltweiten Aktionstag V-Day gegen Gewalt an Frauen und Mädchen 179 Orte und ca. 60.000 Menschen haben 2018 allein in Deutschland an One Billion Rising teilgenommen. Welch’ ein Riesen-Erfolg. Am 14. Februar 2018 hieß es weltweit wieder »One Billion Rising – Tanzdemo zum weltweiten Aktionstag VDay gegen Gewalt an Frauen und Mädchen«. Mit einem Tanz demonstrieren Menschen an öffentlichen Plätzen für Freiheit und Selbstbestimmung. Der DOSB sowie Partner/ innen der Aktion »Starke Netze gegen Gewalt« sind in Berlin, Frankfurt und weiteren Städten mit vor Ort. Eine Aktionskarte mit den OBR-Events finden Interessierte unter www.onebillionrising.de und bei vielen Gleichstellungsstellen vor Ort.

Macht alle mit! Eine Milliarde (one billion) tanzender Frauen. Das ist eine Revolution! ONE BILLION RISING… ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit. ONE BILLION RISING … das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen. ONE BILLION RISING … zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen. Ihr seid auch dabei! Informationen zur Teilnahme 2019 und Events unter https://starke-netze.dosb.de Zum Abschluss möchte ich mich für die Zusammenarbeit mit dem Präsidium, den KVBW-Referenten/innen und auch allen Personen bedanken, die mir unterstützend zur Seite gestanden haben. Eine ereignisreiche Zeit, die ich nicht missen möchte. Gerlinde Schleicher KVBW-Frauenreferentin

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Jugendwart Tätigkeitsbericht Helmut Spitznagel Schweighofstr. 19 77749 Hohberg

Tel. 0 78 08 – 9 96 99 jugendwart@karate-kvbw.de

Die KVBW-Jugend – die Zukunft unserer Sportart und unseres Fachverbandes.

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iebe VereinsleiterInnen, liebe JugendleiterInnen, seit 1985 bin ich im KVBW als Landesjugedreferent tätig. In all den Jahren war es mir immer ein Anliegen, für die größte Zielgruppe im Fachverband und deren Trainer/ Innen, ein vielseitiges Jahresprogramm anzubieten. Viele von euch haben es für sich und die ihre Kinder im Verein genutzt. Für die rege Teilnahme an allen Massnahmen und Lehrgängen bedanke ich mich recht herzlich bei euch. Verschiedene Aufgaben und Termine wurden auch von meinem Stellvertreter Arhur Bastian und der Vertreterin der weiblichen Jugend, Silvia Apfelbeck, übernommen. Dafür auch an dieser Stelle recht herzlichen Dank!

Trainer beim KVBW-Trainer-Meeting und beim KVBW-Sommercamps Immer wieder gerne bringe ich mich beim jährlichen TrainerMeeting und bei den Sommercamps als Kindertrainer ein. So kann ich immer vor Ort Kontakte zu den Kindertrainern pflegen und ihnen neue Ideeen für ihr Vereinstraining vermitteln. Öffentlichkeitsarbeit / KVBW-Fachorgan Mit Berichten und Fotos von meinen Jahresaktivitäten unterstütze ich auch unsere Öffentlichkeitsreferentin Michaela Bayraktar bei ihrer Arbeit mit dem KVBW-Fachorgan.

Aus- und Fortbildung: Für die Kinder die besten Trainer!

Mithilfe bei den Landesmeisterschaften Kinder-Schüler-Jugend-Junioren

In den Jahren 2014 – 2017 habe ich jährlich jeweils 2 dreitägige Wochendschulungen an der Sportschule Steinbach durchgeführt. Von unserem Lehrwart Rudi Eichert wurde ich in diesem Zeitraum auch immer im Aufbaulehrgang »C-Trainer Breitensport« als Referent mit dem Thema »Kinder-Schüler-Jugendtraining im Verein«.

Auch bei den jährlichen Landsmeiterschaften im ganzen Nachwuchsbereich unterstütze ich die Wettkampfleitung mit Peter Steinbauer und Andreas Heinrich. Jugend-Kooperation KVBW-Jugend und BKB-Jugend

Dezentrales Kinderfördertraining in den Regionen unseres Landesverbandes

Als neue Art der Nachwuchsförderung habe ich zusammen mit Rainer Wenzel 2017 zwei Tagesmassnahmen mit der Bayerischen Karatejugend durchgeführt. Organisator vor Ort in Langenau war KVBW-Schatzmeister Rainer Wenzel. Bis zu 70 Kinder und 20 Trainer nahmen jeweils an beiden Terminen diese Kinderförderung war. Auch 2018 stehen wieder zwei Lehränge dieser Art im Jahreskalender. Einfach schön, wenn zwei so große Landesverbände im DKV kooperieren.

22 Lehrgänge dieser Art wurden in den letzten vier Jahren für die Kleinsten und Jüngsten in unserem Fachverband von mir durchgeführt. In der Regel haben 70 – 80 Kinder und deren TrainerInnen an diesen Tageslehrgängen teilgenommen. Im Vordergrund stand immer die vielseitige Grundausbildung (mit- und ohne Trainingshilfsmittel) im Karatesport und nicht die Spezialisierung. Besonders erwähnen möchte ich, dass immer Vereine in der verschiedenen Regionen bereit waren als Ausrichter zu fungieren. Da für mein aufrichtiger Dank!

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Projekttage in Schulen Jährliche Projekttag in KITAS mit Kindern im Vorschulalter und in Grundschulen bereiten mir immer noch sehr viel Freude. So kann ich nicht nur den Kindern einen ersten freudvollen Kontakt mit Karate vermitteln, sondern auch noch ganz nebenbei für meine Kinderkurse in meinem Verein Karate-Do Lahr e.V. die Werbetrommel rühren. Dies hat bisher auch immer neue Mitglieder gebracht. Auch Eltern sind dadurch Mitlied im Verein geworden. Kooperationsmodell Schule/Verein Im Schuljahr 2017/2018 führe ich eine Kooperation mit meinem Verein, dem Karate-Do Lahr e.V. und der Schutterlindenbergschule Lahr im Zuge des Ganztags durch. Einmal wöchentlich 2 UE (90Min.) unterrichte ich die Kinder nach dem DKV-SoundKarate Konzept. In jeweils 14-wöchigen Kursen werden so ingesamt 3 Gruppen mit je 20 Schülern von mir unterrichtet. Auch hier habe ich den positiven Effekt für meinen Verein, indem Kinder als neue Mitglieder zu uns kommen.

ten durchzuführen. So war es meine Aufgabe, in Finnland und in Dänemark den Schulbehörden das DKV-Sound-Karate-Konzept vorzustellen. Die Erfahrung als Trainer mit diesen Schülern möchte ich nicht missen. Sie hat mich noch kreativer gemacht bei der inhaltlichen Gestaltung des Trainings. Vertretung der KVBW-Jugend beim DKV-Jugendtag und bei den Landessportbünden Für die KVBW-Jugend habe ich in den vergangenen vier Jahren bei den DKV-Jugendtagen, beim DKV-Schulsportsymposium und an den Sitzungen der Sportjugend der Sportbünde Süd, Nord und des WLSB teilgenommen.

Erasmusprojekt (Europäisches Schüler- und Lehreraustauschprojekt mit Partnerschulen in Finnland und Dänemark. Seit 2015 bin ich in der Georg-Wimmer-Schule in Lahr als Trainer einmal wöchtlich tätig. Diese Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Hier unterrichte ich zusammen mit einem in dieser Schule tätigen Lehrer (auch aktiver Karateka und Mitglied in einem DKV-Verein) wöchentlich zwei Stunden nach dem DKV-SoundKarate-Konzept. Wir haben für dieses Projekt eine Partnerschule in Finnnland und eine in Dänemark. Die Förderung aus Mitteln der EU hat allen drei Schulen ermöglicht sich gegenseitig zu besuchen und gemeinsame sportliche- und kulturelle Aktivitä-

Teilnahme an den Sitzungen des KVBW-Präsidiums Im vergangenen Zeitraum 2014 bis 2017 habe ich an sieben Sitzungen des KVBW-Präsidiums teilgenommen. Eigene Fortbildung Die eigene Fortbildung hat für mich auch einen großen Stellenwert. Deshalb nütze ich unter anderem alle Angebote der Sportbünde und des DKV für meine Lizenzverlängerungen. Als Funktionsträger des Verbandes möchte ich einfach auf einem zeitgemäßen Stand der Dinge sein. Wer die Welt verändern will, der muss sie mitgestalten! Deshalb würde ich gerne noch einmal für die nächsten vier Jahre die Führung der KVBW-Jugend übernehmen. Am KVBW-Jugendtag am 03.02.2018 in der Sportschule Steinbach wurde ich von den anwesenden Vereinsvertretern wiedergewählt. Über die Bestätigung meiner Person als Landesjugendreferent in der Mitgliederversammlung am 29.04.2018 in Vaihingen/Enz würde ich mich sehr freuen. Helmut Spitznagel Landesjugendreferent

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Stilrichtung Shotokan Tätigkeitsberichte

Dr. Dietmar Wagner

Stilrichtungsreferent Shotokan Hartstr. 17, 85386 Eching Tel. 0172 – 3 08 57 38

shotokan-stilrichtungswart@karate-kvbw.de

Wolfgang Wacker

Prüferreferent Shotokan Am Haldenmoos 25, 88361 Altshausen

Tel. 0176 – 47 23 09 28

shotokan-prueferreferent@karate-kvbw.de

Unser Erfolgsmodell: KVBW Shotokan-Dan-Vorbereitung für Jukuren 50+

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ie Stilrichtung Shotokan ist im KVBW mit über 7.000 Mitgliedern in 160 Vereinen vertreten. Dies entspricht einem Anteil von 40% der KVBW-Mitglieder, der über die letzten 4 Jahre konstant geblieben ist. In der Stilrichtung sind 169 Prüfer aktiv, davon 13 A-, 140 B- und 16 C-Prüfer. In den letzten Jahren konnten wir die Angebote der Stilrichtung für unsere Mitglieder zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch stetig erweitern. Neben dem KVBW Trainermeeting und dem Int. KVBW Karate-Sommercamp sind dies vor allem unsere KVBW Shotokan-Tage, die zweimal jährlich, jeweils im Frühjahr und Herbst mit mehreren Referenten stattfinden. Den Fokus legen wir dort auf die technischen Grundlagen der Stilrichtung Shotokan. Die rechtzeitige Ankündigung von Schwerpunktthemen, wie z.B. bestimmten Katas für Unter- und Oberstufe, speziellen Kumiteformen, etc., ermöglicht ein Vertiefen dieser Inhalte. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir bei den Prüferlehrgängen für B- und C-Prüfer, die viermal im Jahr angeboten werden. Die Fokussierung auf ein jeweiliges Thema und die aktive Beteiligung unserer Prüfer führen immer wieder zu interessanten Diskussionen und einem regen Austausch unter den Teilnehmern.

Ein Erfolgsmodell der letzten Jahre ist die KVBW ShotokanDan-Vorbereitung für Jukuren 50+. Sie findet jährlich an vier Terminen statt und beinhaltet neben der individuellen Vorbereitung auf die jeweilige Prüfung auch Themen wie altersgerechtes und gelenkschonendes Training sowie Bewegungsschulung. Die erfahrenen Karateka im KVBW, viele von ihnen als Trainer und Dojoleiter aktiv, sind ein großer Trumpf in unserem Verband. Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Perspektive in einer der klassischen Stilrichtungen zu bieten ist die Motivation hinter dieser Aktivität. Neben den Jukuren sind Kinder die größte Altersgruppe im KVBW. Aus diesem Grund bieten wir auch spezielle Trainingseinheiten für Kids bei den Shotokan-Tagen an. Das ShotokanPrüfungsprogramm für Kinder war auch schon Schwerpunktthema auf Prüferlehrgängen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Shotokan-Karateka des KVBW für viel positives, manchmal auch kritisches, aber immer faires Feedback bedanken. Unsere Stilrichtung lebt von dieser aktiven Beteiligung und sieht so auch einer positiven Entwicklung entgegen. Dr. Dietmar Wagner Stilrichtungswart Shotokan

Wolfgang Wacker Prüferreferent Shotokan

Dan-Vorbereitung der Jukuren 50+ beim Int. KVBW-Karate-Sommercamp in Ravensburg 2017

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Stilrichtungswart Goju Ryu Tätigkeitsbericht

Klaus Fingerle

Ringstr. 59/1 74936 Siegelsbach

Tel. 0 72 64 – 91 30 57 Fax 0 72 64 – 91 30 59 gojuryu-stilrichtungswart@karate-kvbw.de

Allerherzlichsten Dank an alle für die stets beste Zusammenarbeit

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ieber Sigi, liebe Sportkameradinnen, liebe Sportkameraden, im Spitzensport fand Mitte September 2017 in Bukarest (Rumänien) der Goju-Ryu World Cup der WGKF statt. Der Goju-Ryu Kader des DKV nahm daran mit 23 Athleten/innen teil (5 davon aus Baden-Württemberg), welche ausschließlich in den offiziellen Wettkampf-Kategorien der WKF an den Start gegangen waren. Dabei konnten von unseren Athelten/innen insgesamt 11 Gold-, 6 Silber- und 6 Bronze-Medaillen erkämpft werden. Im offiziellen Medaillenspiegel der Veranstaltung liegt unser Team damit auf Platz 6, berücksichtigt man jedoch nur die offiziellen WKF-Disziplinen, in welchen von uns ausschließlich gestartet wurde, so hatte unser Team Platz 1 belegt.

den Manfred Lustig wurde der 7. DAN verliehen. Ich gratuliere ausdrücklich allen Karateka zur neuen Graduierung.

Im Breitensport gab es über das Jahr verteilt mehrere stilrichtungsbezogene LG mit verschiedenen Trainern/Lehrern/ Referenten und unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Allen Ausrichtern und sonstwie handelnden Personen gilt hierzu mein bester Dank.

Für die seit meiner Mitwirkung in diesem Gremium stets beste Zusammenarbeit möchte ich mich an dieser Stelle auch ganz ausdrücklich auf das allerherzlichste bedanken.

In den 17 im vergangenen Jahr in der Stilrichtung Goju-Ryu bundesweit durchgeführten DAN-Prüfungen bestanden insgesamt 27 Karateka ihre erste bzw. nächsthöhere DAN-Prüfung, davon elf zum 1. DAN, sieben zum 2. DAN, zwei zum 3. DAN, drei zum 4. DAN und jeweils zwei zum 5. und 6. DAN. Dem Sportkamera-

Nachdem unsere Mitgliederzahlen von 2015 auf 2016 von 1.419 auf 1.467 gestiegen waren, sind diese im vergangenen Jahr leider wieder um 4,3% auf insgesamt 1.404 Mitglieder gefallen. Als der von allen Goju-Ryu Mitgliedern gewählte Landesstilrichtungsreferent ist meine hauptsächliche Aufgabe die Interessensvertretung unserer Stilrichtung im KVBW. Als Mitglied des erweiterten Präsidiums versuche ich daneben, dieses Gremium auch bei allen sonstigen Fragen und anstehenden Entscheidungen zu unterstützen.

Der heutigen Mitgliederversammlung des KVBW wünsche ich einen guten Verlauf und ebensolche Entscheidungen. Klaus Fingerle Stilrichtungsreferent Goju-Ryu

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Matthias Lindel

Jacob-Burckhardt-Str. 1 78464 Konstanz

Schulsportreferent Tätigkeitsbericht

Tel. 0176 – 67 05 53 94 schulsportreferent@karate-kvbw.de

»Sound-Karate Kurs« für Lehrkräfte an der PH Ludwigsburg

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ehr geehrte Damen und Herren, im Folgenden der Tätigkeitsbericht für die Jahre 2014 – 2017 in meiner Funktion als Schulsportreferent des KVBWs:

1. Öffentlichkeitsarbeit: Organisation eines KVBW-Standes beim WLSB-Praxistag, bei welchen sich der KVBW mit Sound-Karate präsentierte. Derzeit Organisation eines KVBW-Angebots für den WLSB im Bereich »Sport und Schule«. An dieser Stelle gilt mein herzlichen Dank Bernd Lüftner für die kompetente Durchführung dieser Veranstaltungen. 2. Kooperation Schule-Verein/Kindergarten:

5. (Sport-)Lehramtsausbildung an der PH Ludwigsburg: Im aktuellen Semester kann an der PH Ludwigsburg ein Kurs zum Thema »Sound-Karate« belegt werden, in welchem die zukünftigen Lehrkräfte unsere Sportart kennenlernen und deren Umsetzung in der Schule thematisieren können. Hier gilt mein herzlicher Dank Köksal Cakir, der die Durchführung des Seminars übernommen hat. 6. Sound-Karate-Ausbildung: Kontaktherstellung und Organisation der Rahmenbedingungen vor Ort für einen DKV-Sound-Karate-Kurs, der während der Sommercamps 2017 in Ravensburg unter der Leitung von Christian Grüner stattfand.

Bekanntmachungen der Fristen zur Antragsstellung im KVBWMagazin.

7. Teilnahme an den Sitzungen des erweiterten KVBW-Präsidiums

3. Beratung von Vereinen:

8. DKV-Veranstaltungen:

Telefonische und Emailberatung von Vereinen, Dojoleitern und Trainern zu allen Fragen rund um das Thema »Karate in der Schule« (Rechtliches, Lizenzen, Finanzierung,…).

Leider wurde der DKV-Schulsporttag/Schulsportreferentensitzung im Jahr 2017 abgesagt.

4. Forschungsprojekt Sound-Karate:

Der KVBW ist nun als einer der wenigen Fachverbände in Baden-Württemberg in dem vom Kultusministerium, dem Landesinstitut für Schulsport und dem LSV zusammengestellten Infoordner als Fachverband für Karate mit unseren Angeboten in Sachen Schulsport vertreten. Der Ordner dient der Beratung der Schulen durch die Staatlichen Schulämter in Sachen Zusammenarbeit Schulen und Sportverein und so können interessierte Schulen direkt auf den KVBW/die Vereine vor Ort zugehen. Ich möchte mich bei allen Präsidiumsmitgliedern, besonderen Vertretern und Referenten für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken und hoffe, diese auch weiterhin genauso fortführen zu können. Sollten noch weitere Fragen bezüglich meiner Tätigkeit als Schulsportreferent bestehen, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung,

Das Forschungsprojekt Sound-Karate, welches in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Karate Verband, dem Karateverband Baden-Württemberg und der Pädagogischen Hochschule Weingarten durchgeführt wurde, ist zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

9. Kontakt zur Schulverwaltung:

mit sportlichen Grüßen Matthias Lindel Schulsportreferent

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bis Anfang 2017 Matthias Lindel

Jacob-Burckhardt-Str. 1 78464 Konstanz

Leistungssportkoordinator Tätigkeitsbericht

Tel. 0176 – 67 05 53 94 schulsportreferent@karate-kvbw.de

»Ich bedanke mich bei allen für die gute Zusammenarbeit!«

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ehr geehrte Damen und Herren, im Folgenden der Tätigkeitsbericht in meiner Funktion als Leistungssportkoordinator für die Jahre 2014 – 2016. Grundsätzlich ist mein Aufgabenbereich wie folgt umschrieben:

Der Leistungssportkoordinator organisiert die zentralen Kadermaßnahmen und die DM-Vorbereitungen. Er verwaltet die Kader, führt die Kaderliste und ist für die Abrechnungen der Kaderathleten zuständig. Er ist die Schnittstelle zwischen Athleten, Trainern, Eltern und Stützpunkten und zu den jeweiligen Landestrainern. Grundsätzlich versuchte ich immer, ein offenes Ohr für die Anliegen von Athleten, Eltern und (Heim-)Trainern zu haben und diese zur schnellen Entscheidung an die entsprechenden Präsidiumsmitglieder weiterzuleiten. Der Kontakt zu den verschiedenen Ressortleitern und Präsidiumsmitgliedern gestaltete sich sehr zufriedenstellend und stets konstruktiv. Auf Präsidiumsebene fand eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem Sportwart, dem Vize-Präsidenten Leistungssport, dem Wettkampfsportreferenten und dem Kampfrichterreferenten statt. Auf Stützpunktebene arbeitete ich mit Landes- und Regiostützpunkttrainern eng zusammen. Für die Landestrainer organisierte ich die entsprechenden zentralen Maßnahmen und überwachte die Budgetierung der Maßnahmen. Bei den meisten zentralen Maßnahmen war ich persönlich als Betreuer vor Ort. Wenn dies nicht möglich war, organisierte ich einen entsprechenden Ersatz.

Besonderes Highlight war die Aufnahme von Karate in das Programm der Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Jahr 2017. In diesem Zusammenhang führte ich mit Vertretern des LSVs, des DKVs und dem Präsidium des KVBW zahlreiche Strukturgespräche. In Zusammenarbeit mit Sportwart Rudi Eichert wurde das neue Strukturkonzept des KVBW für die Jahre 2017 – 2020 erstellt und beim LSV eingereicht. Leider war es mir aus beruflichen Gründen nicht möglich, die Funktion des Leistungssportkoordinators im Jahre 2017 weiterzuführen. Mit Slawik Prokop hat der KVBW jedoch einen idealen Nachfolger gefunden und ich wünsche ihm an dieser Stelle alles Gute für seine Tätigkeit und würde mir wünschen, dass ihm das gleiche Vertrauen und die gleiche Unterstützung zuteilwerden, die ich erfahren durfte. Ich möchte mich bei allen Präsidiumsmitgliedern, Referenten, Trainern, Betreuern, Eltern und Athleten sowie den Mitgliedern des Rechtsauschusses für die gute Zusammenarbeit in meiner Zeit als Leistungssportkoordinator herzlich bedanken! Sollten noch weitere Fragen bezüglich meiner damaligen Tätigkeit als Leistungssportkoordinator bestehen, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, Mit sportlichen Grüßen Matthias Lindel

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Geschäftsführer 2016/2017 Tätigkeitsbericht

Hans Peter Speidel Teurerweg 63 74523 Schwäbisch Hall Tel. 07 91 – 97 81 72 12 Fax 07 91 – 85 61 69 info@karate-kvbw.de

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle: Mo. – Mi. und Fr. von 14 – 18 Uhr

Kontakt und erste Anlaufstelle für viele Karateka

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ie meisten von Euch werden mich, zumindest vom Telefon, kennen. Mein Name ist Hans Peter (Hansi) Speidel, ich bin seit 42 Jahren Karateka, war fast zwei Jahrzehnte Dojoleiter und bin B-Trainer und B-Prüfer.

Da die Geschäftsstelle Kontakt und erste Anlaufstelle für viele Karateka ist, gab es auch in den letzten beiden Jahren wieder sehr viele persönliche Gespräche und Beratungen. Ein Teil davon betraf die Aufnahme neuer Vereine. In den letzten beiden Jahren konnten wir 18 neue Vereine in den KVBW aufnehmen. Einige davon habe ich besucht, um einen Eindruck zu bekommen und das neue Dojo vor Ort zu unterstützen. Das Finanzamt monierte bei der letzten Prüfung, dass viele unserer Vereine im KVBW nicht mit ihrem offiziellen Namen geführt werden und keine Vereinsnummern des Vereinsregistergerichts vorhanden sind. In teilweise detektivischer Kleinarbeit mussten wir von Dutzenden Vereinen die korrekten Vereinsnamen und über 100 fehlende Registernummern suchen und finden. Um sie zu bekommen habe ich mit vielen Vereins- und Abteilungsleiter/Innen telefoniert, Mails oder Briefe geschrieben. Bei einer Kontrolle fiel uns auf, dass die Geschäfts- und Kostenordnung teilweise lückenhaft bzw. nicht mehr aktuell waren. In Absprache mit den Sportbünden und in Zusammenarbeit mit Rainer Wenzel haben wir beides überarbeitet und aktualisiert. Auch 2016/2017 erreichten mich wieder viele Anfragen für Ehrungen verdienter Karateka oder Jubiläen von Vereinen. Die Geschäftsstelle hat jedes Jahr ca. 40 Anträge bearbeitet, die entsprechenden Urkunden gedruckt und mit den Ehrennadeln versendet. Sehr oft haben sich Karateka gemeldet, die ihren Pass verloren haben. Wir haben versucht, wenn möglich, die Prüfungsliste mit der zuletzt abgelegten Prüfung zu finden. Das funktioniert jedoch nur, wenn immer alle Dojos ihre Prüfungslisten an die Geschäftsstelle schicken. In den Jahren 2016 und 2017 hat die Geschäftsstelle über 800 Prüfungslisten online und mehr als 200 per Post erhalten und archiviert. Meine Bitte an Euch: Schickt die Kyu-Prüfungslisten bitte umgehend nach der Prüfung ausschließlich an die Geschäftsstelle. Die Mitgliederzahlen und Daten unserer Mitgliedsdojos aktualisieren wir monatlich in Zusammenarbeit mit dem DKV. So wissen wir z.B. immer genau, wie viele KVBW-Mitglieder ein Dojo hat. Dadurch können wir interessierten Anfängern oder Karateka die einen Verein suchen, immer eine aktuelle Liste der für sie

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am nächsten gelegenen Vereine oder Schulen schicken. Hier ein Tipp für Euch: Die weißen Durchschläge oder Kopien der Neu- und Altmitgliedermeldungen müssen nicht an den KVBW geschickt werden. Lediglich das Original geht an den DKV. Viele Dojos erledigen das inzwischen über das Onlineportal des DKV. Leider gibt es immer wieder Dojos, die uns einen Wechsel in ihrer Vereinsführung oder ihrer Adresse nicht mitteilen. So kommt es vor, dass Post, z.B. das KVBW-Magazin oder Mails als nicht zustellbar zurückkommen. Die Bitte an Euch: Teilt alle Änderungen in der Dojoleitung unverzüglich den Geschäftsstellen des KVBW und DKV mit. Neben der Korrespondenz läuft auch die die Adressverwaltung für das KVBW-Magazin komplett über die Geschäftsstelle. In den Jahren 2016 und 2017 habe ich über 4.000 Mails bearbeitet. Jährlich werden ca. 50 Rundmails mit Ausschreibungen, Ausbildungen oder anderen wichtigen Informationen an alle Dojos mit E-Mail-Adresse verschickt. An dieser Stelle ein Tipp für Euch: Aus abrechnungstechnischen Gründen ist der Geschäftsführer für die Veröffentlichung aller Ausschreibungen der Mitgliedsdojos zuständig. Damit sie schnell bearbeitet werden können, bitte alle Ausschreibungen an: info@karate-kvbw.de Die Mitgliederzahlen im KVBW haben sich erfreulicherweise in 2017 wieder auf deutlich über 18.000 gesteigert. Unsere Karate-sportler wissen, dass es von Vorteil ist, Mitglied eines starken Verbandes zu sein und die Aktionen zur Meldeehrlichkeit haben Wirkung gezeigt. Wie schon in den Jahren davor, habe ich auch in den letzten beiden Jahren in täglichen Telefonaten unseren Präsidenten über das Tagesgeschehen informiert und ich stehe in ständigem Austausch mit den Präsidiumsmitgliedern und Referenten. Als Repräsentant des KVBW habe ich regelmäßig an Sitzungen und Veranstaltungen, z.B. des WLSB und LSV teilgenommen, um mich zu informieren und dort Eure Interessen zu vertreten. Wenn Ihr etwas auf dem Herzen habt, Hilfe braucht, Fragen habt oder Euch einfach nur austauschen wollt: Ruft mich an, ich freue mich auf Euren Anruf. Euer Hansi Speidel Geschäftsführer

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Öffentlichkeitsreferentin Tätigkeitsbericht

Michaela Bayraktar Türkenbundweg 14 72458 Albstadt

Tel. 0176 – 2000 29 37 presse@karate-kvbw.de kids@karate-kvbw.de

»Im Beruf als auch im Karatesport stets am Nabel der Zeit.«

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eit über 35 Jahren mache ich jetzt schon Karate, mit steigender Begeisterung und habe den 3. Dan. Meine Basis ist das Shotokan – und ich bin gemeinsam mit meinem Mann Faruk als Trainerin in unserem Dojo in Albstadt verantwortlich. Dort trainiere ich die Gruppe 40+ bis 70+. Wir sind in unserem Dojo auf Wachstum und zufriedene Mitglieder fokussiert, daher reflektieren wir unser Konzept und Angebot, verfeinern und verbessern wo es nötig ist. Wir haben Zulauf in allen Altersgruppen: Kinder ab 3 Jahren, Kinder ab 7 Jahren, Schüler, Jugendliche, Studenten und Senioren. Ich weiß also, was an der Basis los ist. Als gelernte Schriftsetzerin und Online-Designerin hatte ich beruflich immer sehr anspruchsvolle Tätigkeiten wie z.B. beim VfB-Stuttgart (Merchandising), LUSH Fresh Handmade Cosmetik (Internationales Unternehmen) und langjährig beim Pferdesporthaus Loesdau mit leitender Funktion. Seit je her bin ich breit gefächert, an neuesten Innovationen interessiert und bilde mich ständig weiter. Ich liebe meinen Beruf und ich liebe das Karate – für mich ist es eine Freude, all meine Erfahrungen und Ideen aus allen Bereichen in meine Tätigkeit als Öffentlichkeitsreferentin mit einfließen lassen zu können. Meine Arbeit umfasst die Bereiche: Printmedien, Social-Medien, die KVBW-Website/KVBW-Sommercamp-Website, Newsletter, sowie die publizistische Verbreitung werbewirksamer Informationen über unsere Kampfkunst Karate. Darüber hinaus bin ich auch Ansprechpartnerin für alles was die Veröffentlichung von PR-Berichten und Anzeigen, sowie das KVBW-Marketing-Konzept betrifft, u.v.m.

KVBW-Magazin

Dieses erscheint 4x im Jahr und ist das repräsentative Medium für den KVBW, um den Verband und seine Mitglieder positiv darzustellen. Hierbei sichte und sammle ich sämtliche Text- und Bild-Daten, schreibe Berichte zu allen offiziellen Veranstaltungen (Trainermeeting, Sommercamp, LMs etc.), recherchiere Erfolge, bin im Dialog mit allen möglichen Stellen und Personen, um möglichst umfassend und vollständig zu berichten. Ich bin auf allen offiziellen KVBW-Veranstaltungen, mache Fotos, die dann im Anschluss von mir gesichtet, retuschiert und farbkorrigiert werden. Hier lege ich größten Wert auf gute Qualität. Sehr erfreulich ist, dass das Präsidium für dieses Frühjahr das »Ja« für eine Neuanschaffung einer professionellen Kamera gegeben hat. Gemeinsam mit unserem Geschäftsführer koordiniere ich die Anzeigen und die Veröffentlichung im KVBW-Magazin, auf der KVBW-Website und den Newsletter-Verteiler.

Social Media

Nicht mehr wegzudenkend, in unserer schnelllebigen Zeit, sind die Social Medien. Über unsere KVBW-Facebook-Seite, sowie die DKV-Gruppe bei Facebook, werden zeitnah Ergebnisse und Ereignisse von mir gepostet und erreichen hohe Leserquoten. Die schnellste Art um »Up to Date« in Verbandsangelegenheiten zu sein: www.facebook.com/karate.kvbw

Internet

Die beiden Websites www.karate-kvbw.de und www.karatesommercamp.de, sind die Info-Plattformen rund um unseren Verband. Die aktuellsten News, Termine, Ereignisse, Fotos, Downloads, Ausschreibungen und Erfolge etc., werden dort von mir veröffentlicht.

Marketing-Konzept

In den letzen Jahren habe ich in enger Zusammenarbeit mit dem Präsidium, vor allem mit Günter Mohr, das KVBW-MarketingKonzept erarbeitet. Dies beinhaltet professionelle MarketingMaterialien wie z.B. Fotos für alle Zielgruppen, Flyer, Plakate, Roll-Ups, eine eigene Website, Internet-Schulungen, E-Books, das KVBW-Zertifikat und die KVBW-Urkunde, Banner fürs Internet u.v.m.! Viele Dojos haben diesen Service schon in Anspruch genommen. Die Materialen sollen bei der Gewinnung neuer Mitglieder, sowie als Image-Werbung unterstützen.

LSV Magazin »Sport in BW«

Monatlich veröffentliche ich im offiziellen Organ des LSV (WLSB, BSB-Nord, BSB Freiburg) Wissenswertes rund um unseren Verband. Immer wieder stehe ich in Kontakt mit Redakteuren der lokalen und überregionalen Presse, z.B. im Dialog bzgl. dem Thema »Wertigkeit von WM-Titeln« und Verbänden.

Dozentin

In den vergangenen Jahren habe ich für den Verband verschiedene Fachvorträge gehalten und Marketing-Konzepte sowie Strategien vorgestellt. Mein letzter Vortrag beim KVBW-Trainermeeting 2018 »Richtige Zielsetzung und Organisation für Mitgliederwachstum und geringe Fluktuation« kam gut an.

Schnittstelle

Ich sehe mich als Schnittstelle für alle Referenten, das Präsidium, Karate Interessierten, Mitglieder und Dojoleiter/Innen, sowie Funktionären in Ämtern. Hier habe ich die letzen Jahre immer eine sehr positive und konstruktive Zusammenarbeit erfahren, für die ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Für Wünsche und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Michaela Bayraktar KVBW-Öffentlichkeitsreferentin

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Lehrwart Tätigkeitsbericht Rudi Eichert

Fichtenstr. 19/1 72131 Ofterdingen sportwart@karate-kvbw.de

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ie Aufgabe des Referenten Lehrwesen ist die Verbreitung des Karate in Theorie und Praxis. Kernbereich seiner Aufgaben ist die C-Trainer Breitensport, die C-Trainer und B-Trainerausbildung des KVBW. In den beiden vergangen Jahren konnte jeweils eine C-Trainer Breitensportausbildung durchgeführt werden und ein C-Trainer Auf-

stockungslehrgang Leistungssport. Die B-Trainer Leistungssport Ausbildung wurde mangels genügender Teilnehmerzahlen nicht durchgeführt. Dazu fanden jährlich 2-3 Trainerfortbildungen in Mössingen statt und weitere Fortbildungen in Verbindung mit Lehrgängen (Sommercamp).

Breitensport-/ Gesundheitssport referent Budomotion - Tradition & Moderne – Karate-Do trifft Wissenschaft Vereine und Trainer des Deutschen Karate Verbandes als Gesundheitspartner

Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT Was ist neu in 2017?

Rainer Wenzel Mühlgasse 13/4 89129 Langenau

Tätigkeitsbericht

Tel. 0163 – 7 36 67 52 schatzmeister@karate-kvbw.de

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Der Deutsche Olympische Sportbund hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer für die besten Gesundheitssportprogramme Deutschlands das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT entwickelt, mit dem sich der organisierte Sport verpflichtet, die hohe Qualität nach gemeinsamen verbindlichen Grundsätzen sicherzustellen. Nach wie vor gilt: Das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT ist und bleibt das einzige anerkannte Siegel für beste Qualität als höchste Auszeichnung in der Gesundheitsprävention in Deutschland. Die u. a. als Voraussetzung geltende Ausbildung zum Trainer B/Übungsleiter in der Prävention ist und bleibt die einzige anerkannte Laienausbildung im medizinischen Bereich.

ch habe 1966 mit Karate begonnen und seitdem ohne Unterbrechung alle Entwicklungen und Trends der verschiedenen Verbände miterlebt und mitgestaltet. In den Landesverbänden Bayern und BW war ich früh in verschiedenen Funktionen tätig und kann bis heute meine Erfahrung in unsere Verbandsarbeit mit einbringen.

c) Mit Budomotion dem Präventions- und Gesundheitsangebot ist der KVBW inzwischen auch von den Krankenkassen anerkannt. Hier haben wir das höchste Gütesiegel »Deutsche Standardprävention« erreicht. Laut Vico Köhler, dem verantwortlichen DKV-Referenten, sind wir der führende Landesverband mit diesem Präventionsangebot.

Um positive Veränderungen und funktionierende Strukturen zu bewirken setzt m.E. eine laufende Weiterbildung auf den verschiedenen Ebenen voraus. Als A-Trainer Spitzensport / Breitensport, DOSB Präventionstrainer »Sport pro Gesundheit« in den Handlungsfeldern Haltung und Bewegung / Herz-Kreislauf / orthop. Rückenschullehrer usw. versuche ich die Erfahrungen in die verschiedenen Trainings- und Entwicklungsprozesse in unserem Verband einzubringen.

d) Jukuren – unser seit Jahren bewährte Trainings- und Vorbereitungsprogramm für »reifere« Karateka. Hier werden gesundheitsrelevante Bewegungsformen von der Gymnastik bis zur Technikausführung behandelt.

Das sportliche Angebot im Vereins- und Verbandswesen verändert sich immer schneller. Professionelle Anbieter aus dem Fitness-Markt, neue Trendsportarten, andere Kampfsportarten – alle kämpfen um Mitglieder. Das heißt für uns klare Strukturen schaffen – unsere guten Leistungen auch mit den entsprechenden Marketinginstrumenten nach außen bringen (wenn wir gut sind dürfen das auch alle erfahren).

Wo stehen wir?

In den letzten Jahren hat sich der KVBW auf Grund seiner verstärkten, zielgruppenorientierter Arbeit eine sehr gute Basis geschaffen. a) Qualifizierte Trainerausbildung an den Landessportschulen b) Spezielle Kinder- und Jugendtrainerseminare – hier auch unsere gute, überregionale Zusammenarbeit mit dem BKB

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e) Int. KVBW-Karate-Sommerlcamp Seit Jahrzehnten ist dieses Sommercamp wohl einzigartig in unserer Verbandslandschaft. Unter dem Motto »Breitensport trifft Spitzensport« hat der KVBW die »Schirmherrschaft« übernommen und versucht immer den vielfachen Wünschen der Teilnehmer gerecht zu werden. Verstärkt sind unsere aktuellen und ehemaligen erfolgreichen KVBW-Athleten als Referenten mit dabei. Durch Olympia 2020 erfährt Karate zunehmend mediale Aufmerksamkeit – nützen wir diese Chance. Unser Verband wird sich auch in Zukunft allen Herausforderungen erfolgreich stellen – dazu braucht es ein konstruktives und vertrauensvolles Miteinander. Rainer Wenzel Breiten- und Gesundheitssportreferent

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Günter Schleicher Hauptstr. 69 76297 Stutensee

Kampfrichter referent Tätigkeitsbericht

Tel. 0 72 44 – 9 28 90 sok-prueferreferent@karate-kvbw.de

2018 erneut Änderungen im Regelwerk

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er Kampfrichterlehrgang mit Bundeskampfrichter, Landeskampfrichter fand vom 03.03. bis 04.03.2017 in Bruchsal und vom 23.02. bis 24.02.2018 in Eppingen statt. • 2017 traten 5 Prüflinge in Bruchsal zur theoretischen KR-B- Prüfung an. Es haben alle erfolgreich bestanden. • 2 017 fanden 3 KR Lehrgänge für Dananwärter in Karlsruhe, Ravensburg und Bad Waldsee statt. • D  er letzte KR-Lehrgang für Dananwärter fand am 21.04.2018 in Karlsruhe statt, ein weiterer wird in Ravensburg beim Int. KVBW Karate-Sommercamp sein.

Einsätze 2017 – 3 DM, German Open, Shotokancup, German Katacup, – 4 LM – 3 Regiocups – 1 Goyu Ryucup, – Shito Ryucup – 1 Austrian Championscup Int. – 1 Lionscup Int. – 1 Nikicup Int. – 1 Austria Asköcup – 1 Dornbirner Karateturnier – verschiedene LM und Turniere in anderen LV’S sowie Int. Einsätze

Kampfrichterausbildung – 2018 werden wieder Kampfrichter ausgebildet. Dabei spielt das Alter beim Eintritt eine wichtige Rolle, ebenso die bisherige Karatelaufbahn (Wettkampferfahrung, Graduierung usw.) Eine genaue Ausschreibung wird in Kürze im Karatemagazin sowie auf der Homepage des KVBW unter Kampfrichterwesen zu lesen sein. – Faruk Bayraktar (stellv. KR-Ref.) besteht 2017 in Kosovo die Prüfung zum European Judge B in Kumite und Kata, sowie 2018 in Sochi zum European Judge A in Kumite. – Adem Divrik besteht 2017 in Halle die Bundeskampfrichterprüfung zur A-Lizenz (Kumite Referee), sowie 2018 die Prüfung zum European Judge B in Kumite und Kata in Sochi. – Christiane Gode besteht 2018 in Halle die Bundeskampfrichterprüfung zur A-Lizenz (Referee). – Das Regelwerk hat sich 2018 wieder geändert und wurde das erste Mal bei der LM der Leistungsklasse in Maulbronn in die Praxis umgesetzt.

Kampfrichter im KVBW Zur Zeit haben wir in BW: – 10 Bundes-KR – 2 WKF European Judge in Kumite und Kata – 24 Landes-KR – Gesamt: 35 Kampfrichter

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Prüfungswesen SOK Tätigkeitsbericht

Günter Schleicher Hauptstr. 69 76297 Stutensee

Tel. 0 72 44 – 9 28 90 sok-prueferreferent@karate-kvbw.de

Stillgelegte C-/B-Lizenzen können jederzeit neu beantragt werden Aktivitäten – Trainermeeting 2017 in Lahr – Trainermeeting 2018 in Ludwigsburg mit SOK Prüferlehrgang – 2018 wird noch ein Prüferlehrgang stattfinden (Ort und Termin wird bekannt gegeben) SOK-A-Prüfer – 45 SOK A-Prüfer sind zur Zeit im KVBW

Dan-Prüfungen – Bei 2 oder weniger Dan-Prüflingen wird generell keine Prüfung abgenommen. Bei 3 oder 4 kann eine Abnahme erfolgen, jedoch ohne Honorar für die Prüfer. Ab 5 Prüflingen kann die Danprüfung offiziell abgenommen werden. – Bezüglich Änderungen bei SOK Dan Prüfungen, Einstufungen und Anerkennungen bitte ich dies auf der DKV Internetseite in der Verfahrensordnung nachzulesen.

SOK-B- und C-Prüferlizenzen: – 94-B- und 6-C- Prüfer haben ihre Lizenzen beim Trainermeeting verlängert. Es sind 30 SOK Lizenzen in 2017 abgelaufen.

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– Die Gültigkeit der Lizenz ist abhängig von der gemeldeten Mitgliederzahl (mindestens 30) im Dojo. – Wie ihr wisst, ist der 31 März eines Jahres der Stichtag um die Miglieder zu melden. Ansonsten gefährdet der Prüfer seine Prüferlizenz. Ebenfalls ist der Besuch eines Prüferlehrgangs innerhalb von 2 Jahren Pflicht. – Die Prüferliste wird am 30. April 2018 aktualisiert. – Die Prüfungslisten sind spätestens 4 Wochen nach erfolgter Prüfung an Hansi Speidel zu schicken. Der Prüferreferent bekommet keine Liste mehr. Es ist wiederholt vorgekommen, dass Prüfungen im April und Juni abgenommen werden und erst im Oktober an die Geschäftsstelle geschickt werden. – Wenn bei einem Prüfer die Lizenz noch Gültigkeit hat, er aber nicht gelistet ist, oder andere Daten nicht stimmen, bitte ich darum, sich bei mir zu melden. Ich werde das umgehend prüfen und aktualisieren. Eine stillgelegte C-/B-Lizenz kann jederzeit neu beantragt und durch einen Prüferlehrgang reaktiviert werden. Günter Schleicher Prüferreferent SOK

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Wettkampfsportreferent Tätigkeitsbericht Peter Steinbauer Ringstr. 23 64760 Oberzent

Tel. 0 62 76 – 91 20 46 Fax 0 62 76 – 91 20 48 wettkampfreferent@karate-kvbw.de

Vielen Dank an alle für die sehr gute Zusammenarbeit

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iebe Sportkameraden, bevor ich zu meinem Tätigkeitsbericht komme, möchte ich mich bei allen Ausrichtern, Dojoleitern und Vereinscoaches, Sportlern, allen Helfern sowie auch dem Präsidium, den Kampfrichtern, dem Medizinischen Team, DC-Sport für die Lieferung der Pokale, Chikara für das Bereitstellen der Matten, meiner Wettkampfkommission, sowie allen nicht genannten danken für ihre Unterstützung und die immer sehr angenehme und sehr gute Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit und Unterstützung macht nicht nur eine entspannte Organisation der Meisterschaften und Cups in meinem Ressort möglich, sondern ist der Grund, warum mir diese Arbeit im Landesverband nach nunmehr 32 Jahren noch immer viel Spaß macht. Meine Tätigkeit selbst erstreckt sich auf verschiedene Bereiche rund um den Wettkampfsport:

Deutsche Meisterschaften

Landesmeisterschaften 2017

Der von mir auf Erfahrungswerten der letzten Jahre errechnete Haushaltsansatz für den gesamten Wettkampfbereich konnte 2017 sowohl bei den einzelnen Meisterschaften und Cups in Baden-Württemberg wie auch bei den Deutschen Meisterschaften konsequent unterschritten werden. Die möglichen Zuschüsse für die DM-Teilnehmer werden allerdings von den anspruchsberechtigten Dojos nicht komplett ausgeschöpft.

• LM Leistungsklasse in Ludwigsburg: Das Teilnehmerfeld war mit 105 Einzelstarts schwächer als im Vorjahr, bewegt sich 2018 aber wieder auf gleichem Niveau wie 2016. • LM Jugend, Junioren, U21 in Ludwigsburg: Teilnehmerzahl schwach rückläufig. 179 Einzelstarts gegenüber 192 in 2016. • LM Kinder und Schüler in Gaildorf: Erstmalig wieder deutlich mehr Einzelstarts. 300 Einzelstarts gegenüber 234 in 2016. • LM Masterklasse und für Menschen mit Behinderung in Gaildorf: Die LM fand im letzten Jahr nicht wie bisher an einem eigenen Wochenende, sondern im Rahmen einer 2-tägigen Wochenendveranstaltung am Sonntag nach der LM Kinder und Schüler statt. Mit 51 Einzelstarts gab es bei der Masterklasse zwar wieder mehr Starter als 2016, dafür blieben die MmB mit nur 8 Startern gegenüber 19 im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück. Regio-Cups 2017 • Nachdem 2016 wegen Ausrichtermangels nur 2 Regio-Cups ausgetragen werden konnten, waren es 2017 wieder 3 Cups in Eberbach, Langenau und Reutlingen. • Insgesamt gab es 413 Einzelstarts. 2018 werden wieder 4 Regio-Cups stattfinden, da sich nun mit Baden-Baden auch wieder in der Region West ein Ausrichter gefunden hat. Sonstige Cups Neben den offiziellen Cups und Meisterschaften habe ich 2017 auch folgende Cups in Baden-Württemberg geleitet: – Günther-Herold-Gedächtnis-Cup in Bruchsal – Barock-Cup in Ludwigsburg – Dhammika-Cup in Beilstein

Neben der Nominierung und Meldung der DM-Teilnehmer zur DM stelle ich das Betreuerteam zusammen und koordiniere dieses auch. Die Umstellung auf weniger offizielle Betreuer und dafür mehr Heimcoaches im Rahmen der uns zugeteilten Coachkarten sowie die direkte Zuordnung der Athleten auf die Betreuer hat nicht nur zu einer Kostenersparnis geführt, sondern auch dazu, dass zumindest die Dojos mit mehreren DM-Teilnehmern auch ihre Athleten selbst betreuen können. Leider ist das aber angesichts der begrenzten Coachkartenanzahl nicht für alle möglich. Die restlichen Athleten ohne Heimcoach werden durch die offiziellen Coaches betreut. Haushalt Wettkampf

Terminplanung Die Erstellung der Terminplanung gestaltet sich meist schwierig, da es immer wieder zu Terminverschiebungen im Internationalen und in der Folge nationalen Bereich kommt. Da Meldefristen zu DMs eingehalten werden müssen, wirken sich diese Terminverschiebungen bis ins Land aus. Eine verlässliche Terminplanung ist daher meist erst zum Jahresbeginn möglich. Leider gibt es keinen direkten Hinweis des DKV bei Terminverschiebungen in dessen Bereich, so dass diese immer wieder nur zufällig bemerkt werden. In Baden-Württemberg sind derzeit wieder deutlich mehr Dojos bereit, ein Turnier auszurichten, so dass derzeit leider nicht alle Bewerber berücksichtigt werden können. Sonstiges Bei Landesmeisterschaften werden für die 2. und 3. Plätze künftig verbandseigene Medaillen ausgegeben, nur noch für 1. Plätze gibt es Pokale. In der Vergangenheit blieben oft etliche Pokale übrig, da einige Disziplinen nicht voll besetzt waren. Da es sich bei den übrigen Pokalen um keine kompletten Serien handelt, konnten diese nicht weiterverwendet werden. Durch die Ausgabe von Medail-len kann ein solcher Überschuss vermieden und die Kosten dafür eingespart werden. Peter Steinbauer Wettkampfreferent

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Leistungssportkoordinator Tätigkeitsbericht

Slawik Prokop Schillerstraße 28 71696 Möglingen

leistungssportkoordinator@karate-kvbw.de

»Auf dass wir die Ergebnisse aus dem Vorjahr erneut toppen können.«

I

n meiner Tätigkeit als Leistungssportkoordinator des KVBW sorge ich dafür, dass die Maßnahmen der einzelnen KVBW Landeskader (Schülerkader, D-Kader, L-Kader und Kata-Kader) erfolgreich durchgeführt werden können. Hierbei gilt es, die Landestrainer und die Kaderathleten soweit wie möglich von den organisatorischen Tätigkeiten zu entlasten, so dass der volle Fokus auf die Wettkampf- oder die Trainingsmaßnahme gerichtet werden kann. Gleichzeitig bin ich im Rahmen meiner Tätigkeit der Ansprechpartner für die Athleten und ihre Heimtrainer, soweit es um organisatorische Fragen oder Planungsabläufe des Landeskaders geht. Neben den organisatorischen Tätigkeiten besteht meine Aufgabe als Leistungssportkoordinators darin, gegenüber dem DKV und dem Landessportverband (LSV) als Ansprechpartner aufzutreten. Im Team mit dem KVBW Sportwart, dem KVBW Schatzmeister und den Landestrainern repräsentieren wir hier den KVBW. Beginnend mit der Versendung der Einladungen und Sammlung der Rückmeldungen, über die Organisation von Unterkünften und Verpflegung bis hin zur Verwaltung der notwendigen Athletendaten laufen sämtliche organisatorischen Schritte über mich. Dabei ist die stetige Kommunikation mit den Landestrainern und den Athleten Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf. Zu Beginn des neuen Jahres werden die Termine der Landeskader nach Absprache mit den jeweiligen Landestrainern festgelegt und an die Athleten und ihre Heimtrainer versendet. Anschließend geht es daran, die Meldung für die jeweiligen Turnier durchzuführen und die Trainingsstätten für die Trainingsmaßnahmen zu organisieren. Bei den Trainings- und Wettkampfmaßnahmen bin ich als Betreuer vor Ort und unterstütze die Landestrainer bei der Betreuung der Athleten. Für den LSV bin ich ein Ansprechpartner, wenn es um die Verwaltung der Daten über das LSV-eigene Portal DaLiD geht. Hierüber wird in Zukunft auch die sportmedizinischen Untersuchungen der D-Kader Athleten koordiniert.

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Trainingsmaßnahmen Die Trainingsmaßnahmen wurden bisher größtenteils in den Landesstützpunkten in Ravensburg (Kumite) und VillingenSchwenningen (Kata) durchgeführt. Einzelne Maßnahmen in Rottenburg, Ludwigsburg und Freudenstadt konnten ebenfalls organisiert werden. Hierbei trainiert der D-Kader und der Katakader das ganze Jahr über fast monatlich, der Schülerkader trainierte fast monatlich von März bis Oktober und der L-Kader wiederum von Oktober bis März. Durch mehrtägige Maßnahmen können die Landestrainer effektive Trainingseinheiten durchführen und auch der Zusammenhalt der Athleten wird in der gemeinsamen Zeit verstärkt. Wettkampfmaßnahmen In den vergangenen Jahren waren neben den Landes- und Deutschen Meisterschaften vor allem internationale Turniere Ziel unserer Landeskader. Der Austrian Champions Cup, die Junior Swiss Open, der Krokoyama Cup (aktuell: Rheinland-Pfalz Open) das U21 Randori, das KVBW Randori und die German Open gehörten hierbei bisher zum festen Programm für die jeweiligen Landeskader. Im vergangenen Jahr kam der Internationale Barock Cup, der Kata Cup und der Banzai Cup hinzu. Zukünftig wird die Teilnahme an weiteren Turnieren für bessere Wettkampfvorbereitung angestrebt. Ich wünsche unseren Athleten in diesem Jahr weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass wir die Ergebnisse aus dem Vorjahr erneut toppen werden. Svjatoslav Prokop Leistungssportkoordinator

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Referent für Para-Karate Tätigkeitsbericht

komm. Marc Kerduff

Gartenstr.28 71735 Eberdingen Tel. 0177 – 66 86 978 marckerduff@gmx.de

Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern

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eam Singer Albert (KC Vaihingen Enz), Nöltge Marvin (KD Waldkirch-Kollnau), Lesic Michael (KC Vaihingen), Haubennestel Achim (MTV Ludwigsburg). Trainer und Coach: Timo Gißler und Marc Kerduff

Ziele des Para Karate KVBW:

Breitensport / Leistungssport und Kampfkunst • Einen Ausgleich schaffen zur Bewegungsarmut • Der Gesundheitsvorsorge dienen (im o. g. Sinne: physisch, psychisch, sozial) • Spiel und Spaß vermitteln • Soziale Kompetenz (z. B. Fairness, Empathie, Teamfähigkeit, Führungsqualitäten) fördern • Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stärken • Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen gezielt fördern und integrieren • Leistungsfähigkeit und Leistungsvergleich (Wettkämpfe) fördern • Internationalen Austausch und internationale Wettkämpfe fördern • Einen Beitrag zur Identifikation mit Karatesport/Kampfkunst leisten • Ein Anlass für innovatives konzeptionelles Arbeiten sein • Ein Übungsfeld für sportwissenschaftliche Forschungen sein Aufgaben im KVBW • Information / Kommunikation Para-Karate News • Betreuung Para-Karate KVBW Sportlerinnen und Sportler • Berichterstattung zu Wettkampf und Aktivitäten PARA-KARATE regional national, und international • Kontakt mit Trainern und Funktionären • Kontakt Inland / Ausland • Karate Camp mit Para-Karate Team • PARA-KARATE Breitensport und Leistungssport • Lehrgänge für Trainer und Vereine anbieten • KVBW Stützpunkt Para-Karate in Vaihingen Enz Erfolge 2016: WM Linz Bronze: Albert Singer Gold, Marvin Nöltge 2017: Erfolge für KVBW Team: • Offene LM für PARA-KARATE in Gaildorf Erfolg für KVBW Am 01. Oktober 2017 wurden die LM für PARA-KARATE in Gaildorf ausgetragen. Sportler aus Baden-Württemberg und aus anderen Bundesländern kämpften um den Landesmeisterschaftitel in der Disziplin Kata Einzel.

1. Singer Albert (Vaihingen/Enz), 2. Nöltge Marvin (WaldkirchKollnau), 3. Lesic Michael (Vaihingen/Enz), 4. Voss Melvin (Dokan Eislingen), 5. Brayer Thorge (SV Gerabronn), 6. Moseku Aron (SKD Jesingen) • 26. Grand Prix Croatia 2017 Gold für Albert Singer und Silber für Michael Lesic vom Goju Ryu Karate Club Vaihingen/Enz »KVBW« in der Kategorie Menschen mit Behinderungen beim 26. Grand Prix Croatia 2017 in Samobor bei Zagreb. Es war ein guter Start in das Jahr 2017 für die KVBW Sportler. •D  M 2017 in Neumünster, 2x Gold, Silber, Bronze für KVBW Karateka. Sie kamen, sahen und siegten – für KVBW Karateka hat das bei der DM in Neumünster zugetroffen. Albert Singer setzte sich in der Disziplin Kata in der Klasse Menschen mit Behinderung gegen seinen Vereinskameraden Michael Lesic durch. Marvin Nöltge wird dritter, Achim Haubennestel sicherte sich den Titel bei den psychisch kranken Menschen. • Erfolgreiche KVBW – Karatekas bei 8. Bavarian Open für Menschen mit Behinderung in Forchheim. 4 Starter, KVBW Team mit 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze Karateka »PARA-KARATE« vom Karate Club Vaihingen Enz zu • Gast im Kloster Albert Singer, der amtierende Weltmeister und Deutsche Meister 2017, sowie und Michael Lesic, Vize -Weltmeister 2014 und Vize- Deutscher Meister 2017, beide vom KARATE Club Vaihingen/Enz waren mit Trainer Marc Kerduff zu Gast im buddhistischen Kloster Hokuozan Sogenji in der Nähe von Bremen. Der japanische Großmeister Ichido Matsuo, 10. Dan aus Okayama, lud die Karatekas aus Vaihingen sowie Karatekas aus Ungarn ein, eine Woche lang mit ihm zu trainieren. Meister Sohshi Ichido Matsuo (Shôrin-Ryu Stilrichtung) zeigte großes Interesse am »PARA-KARATE«. Albert Singer und Michael Lesic haben den Japaner beeindruckt. •M  arvin Nöltge erreicht den 2. Dan im Karate Abgenommen wurde diese Prüfung am 24.11.2017 in Lahr durch Helmut Spitznagel, Michael Gißler, Robert Apfelbeck. Mit der erfolgreich abgelegten Prüfung zum 2. Dan reiht sich Marvin Nöltge ein unter die nationalen und internationalen Größen im »PARA-KARATE« ein. In der Para-Karateszene ist Marvin ein herausragendes Vorbild. Marc Kerduff Referent für Para Karate (kommissarisch)

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Günter Mohr

Brühlstraße 36 88212 Ravensburg

Landestrainer L-Kader Tätigkeitsbericht

Tel. 07 51 – 23 313 vizepraesident@karate-kvbw.de

»Ohne individuelle Förderung ist ein int. Spitzenniveau nicht möglich.«

M

ein Dank in diesem Zusammenhang gilt den Dojoleitern, Tranern und Athleten für die gute Zusammenarbeit und ihr großes, persönliches Engagement.

Zu meinem Tätigkeitsfeld gehören die permanente Betreuung der Bundes- und Landes-Kaderathleten im Landesleistungsstützpunkt Ravensburg, wie die der Bundesathleten • Johanna Kneer, Olympia-Kader des DKV • Anna Waurick, Ergänzungs(Aufbau)-Kader • Lena Mikulic, Ergänzungs(Aufbau)-Kader • Paul Boger, Talentkader des DKV sowie die der im Stützpunkt trainierenden Landeskaderathleten. Die Planung und Durchführung von zentralen Kadermaßnahmen in Zusammenarbeit mit unserem KVBW Leistungssportreferenten Slawik Prokop, dem ich an dieser Stelle für seine engagierte Arbeit herzliche danken möchte.

Der Kontakt zur DKV Geschäftsstelle und den jeweiligen Bundestrainern zur Betreuung und Förderung unserer Bundeskaderathleten.

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Die Betreuung unserer Athleten bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Für die individuelle Förderung unserer Bundeskaderathletin Johanna Kneer durch die Bundeswehr und unserer Bundeskaderathletin Anna Miggos durch die Polizei sind wir der deutschen Bundeswehr und der Polizei Baden-Württemberg sehr dankbar. Was ich sehr bedauere ist, dass wir unsere Vereine, Trainer und Athleten aufgrund der augenblicklichen finanziellen Gegebenheiten nicht mehr unterstützen können. Ohne eine individuelle Förderung, eine persönliche Betreuung und individuelle Trainingsmaßnahme ist das Erreichen eines internationalen Spitzenniveaus nicht möglich. Wir stehen hier in Konkurrenz zu allen anderen Nationen, von denen viele weitaus bessere finanzielle staatliche Unterstützung erfahren, die hierdurch mit besser geförderten Athleten und hauptamtlichen Trainern professioneller arbeiten können.

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Deshalb gilt mein besonderer Dank und Respekt unseren Trainern, die neben ihrer Berufstätigkeit hervorragendes für unseren Verband und unsere Athleten leisten. Günter Mohr Landestrainer L-Kader

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TOKYO 2020


Landestrainer D-Kader Tätigkeitsbericht

Lazar Boskovic Brühlstraße 36 88212 Ravensburg

Tel. 0751 – 2 33 13 Fax 0751 – 3 33 34 d-kader-kumite@karate-kvbw.de

»Bescheidene, bodenständige Athletinnen und Athleten mit Vorbildfunktion.«

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eit Juni 2010 bin ich als Landestrainer für den D-Kader (Jugend und Junioren) beim KVBW tätig. Durch meine eigene langjährige Wettkampfzeit mit den Anfängen im D-Kader bis hin zum A-Kader und durch meine mehrjährige Trainertätigkeit auf Vereins- und Lehrgangsebene (u. a. A-Trainer seit 2007) kann ich meine Erfahrung mit viel Freude auch dem KVBW-Nachwuchs weitergeben.

Zusätzliche dezentrale Trainingsmaßnahmen mit den D-Kader-Athletinnen und -Athleten meist aus der näheren Umgebung dienen der weiteren individuellen Förderung. Das regelmäßig angebotene Stützpunkttraining in Ravensburg ist hierfür eine wesentliche Anlaufstelle. Neben den Trainingsmaßnahmen bilden auch gemeinsame Wettkampfmaßnahmen einen Teil der Jahresplanung ab. Bei internationalen Turnieren (z. B. Champions Cup, Krokoyama Cup und U21-Randori) stehe ich dem Kader als Betreuer und Coach zur Verfügung. Grundsätzlich ist die Auswertung von Meisterschaften und die Umsetzung der gewonnen Erkenntnisse ins Training ein wichtiger Teil der Kaderarbeit. Ein essentielles Ziel der D-Kader-Tätigkeit ist die Hinführung und Begleitung der Athletinnen und Athleten bis zur Bundeskaderzugehörigkeit. Bei Europa- und Weltmeisterschaften konnte ich unseren teilnehmenden Wettkämpferinnen und Wettkämpfern auch schon betreuend vor Ort zur Seite stehen.

Zu einer der Hauptaufgaben meiner Tätigkeit zählt, in enger Abstimmung mit dem Leistungssportkoordinator, die Planung und Durchführung von ca. zehn D-Kader-Maßnahmen pro Jahr. Bei den in der Regel am Wochenende stattfindenden Maßnahmen werden bis zu sechs Karateeinheiten und zwei Athletikeinheiten angesetzt. In den Karateeinheiten werden u. a. verschiedene Wettkampfsituationen in Randori- und Shiai-Form geübt. Ein Augenmerk wird sowohl auf die Offensiv- als auch Defensivarbeit gelegt. Koordinative technische Übungen werden ebenfalls ins Training eingebaut. Eingestreute Mentalübungen als auch Stabilitäts- und Ausgleichsübungen ergänzen die Trainingsinhalte. Bei der Durchführung der Maßnahmen spielt die Motivation der Athletinnen und Athleten durch persönliche Gespräche wie auch Gemeinschaftsaktivitäten eine wichtige Rolle. Als D-Kader-Trainer unterstütze ich das Heimtraining der Athletinnen und Athleten durch regelmäßige Erstellung von individuellen Trainingsplänen. Auf Basis von Absprachen und Tests erhalten die Sportlerinnen und Sportler über das Jahr periodisierte Trainingspläne, die ihnen auf ihrem sportlichen Weg weiterhelfen sollen.

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Unter anderem bin ich als D-Kader-Trainer verantwortlich für die Sichtung der potentiellen D-Kader-Kandidatinnen und -Kandidaten, die im Wesentlichen bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften stattfindet. Den Stützpunkt-, Heimtrainerinnen und -trainern wie auch den Eltern und Athletinnen und Athleten selbst stehe ich als Ansprechpartner zur Verfügung. Des Weiteren bin ich in engem Kontakt mit unseren Landestrainern Berthold Bürkle und Günter Mohr und tausche mich auch regelmäßig mit den Bundestrainern aus. Weitere Tätigkeitsbestandteile sind die Auswahl und die Erstellung der jährlichen D-Kaderliste, die Trainingsdokumentation über den Ablauf der Kadermaßnahmen, die Anfertigung von Jahresberichten für das KVBW-Präsidium, die Teilnahme an den Leistungssportausschuss-Sitzungen, Traineraufgaben beim Spitzentrainermeeting bzw. beim KVBW-Trainermeeting und die Redaktion von Berichten z. B. für das KVBW-Heft. Bisherige einmalige Tätigkeiten beinhalteten zum Beispiel die Erstellung eines KVBW-Rahmentrainingsplans (Kumite Jugend & Junioren), die Einbindung eines fundierten Ernährungsvortrags durch unsere ehemalige Spitzenathletin (mehrere EM-Platzierungen) und Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Öckl oder die Einladung eines Sportwissenschaftlers mit dem Ziel den Athletinnen und Athleten das Thema »Belastbarkeitssicherndes Ausgleichstraining im Nachwuchskarate« nahe zu bringen. Ebenfalls konnte ich den anerkannten Sportpsychologen Prof. Dr. Diethelm Wahl dazu gewinnen, eine auf Karate

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zugeschnittene Anleitung zum Mentaltraining auszuarbeiten und dem KVBW zur Verfügung zu stellen. (Bei Interesse können die hier erwähnten Unterlagen beim KVBW-Leistungssportkoordinator angefragt werden) Neben der Vermittlung von Trainingsimpulsen und der Motivation der Sportlerinnen und Sportler zu Spitzenleistungen hin, ist es mir als Trainer stets wichtig, dass bescheidene und bodenständige Athletinnen und Athleten unseren Landesverband auf der Tatami vertreten und somit auch ihre Vorbildfunktion über die Erfolgsstatistik hinaus bewusst wahrnehmen. Die Erfolge des KVBW seit 2010 belaufen sich auf über 100 Podiumsplätze und knapp 30 Deutsche Meistertitel im Jugend und Juniorenbereich. Im Landesvergleich über die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften liegt der KVBW regelmäßig im vorderen Bereich, zweimal konnte unser Landesverband den 1. Platz belegen. Bei den Europa- und Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren seit 2010 wurde der KVBW im Kumite im Schnitt von drei Athletinnen und Athleten pro Meisterschaft vertreten. In der Summe gehen 1 Weltmeistertitel, 2 Europameistertitel und 4 Bronzemedaillen auf das Konto unseres Landesverbandes. Diese Ausbeute ist im Vergleich zu den internationalen Platzierungen der übrigen Landesverbände überdurchschnittlich. Hervorzuheben sind an dieser Stelle die Namen unserer Medaillengewinnerinnen: Katja Schweier, Anna Miggou, Johanna Kneer und Lisa-Marie Schaupp. Von den ehemaligen D-Kader-Athletinnen und -Athleten konnten einige im Seniorenbereich nahtlos vorderste Platzierungen auf Deutschen und internationalen Meisterschaften erringen. Aktuell befinden sich Johanna Kneer, Anna Miggou und Anna-Marie Waurick in der engeren Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020.

Schlussendlich gebührt mein Dank allen diesen Sportlerinnen und Sportlern, die ich über die Jahre hinweg durch den D-Kader begleiten darf, für ihre Opfer- und Leidensbereitschaft, ohne die Wettkampfsport auf höchstem Niveau nicht möglich ist. Den Familienangehörigen sei Dank für die Unterstützung Ihrer Kinder. Und allen Trainerrinnen und Trainern, die tagein tagaus ihre Bemühungen in ihre Schützlinge setzen, danke ich für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Dem KVBW-Präsidium möchte ich für den Rückhalt und die Unterstützung danken, ohne die eine gute und erfolgreiche Trainerarbeit schwer möglich ist. Lazar Boskovic Landestrainer D-Kader

Trainingsaufenthalt in Griechenland 2012, unmittelbar vor einer der erfolgreichsten Deutschen Meisterschaften

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Landestrainer Schüler-Kader Tätigkeitsbericht

Berthold Bürkle Brühlstraße 36 88212 Ravensburg

Tel. 0751 – 2 33 13 Fax 0751 – 3 33 34 schueler-kader-kumite@karate-kvbw.de

»Ein Austausch unter den Trainern und Betreuern ist mir sehr wichtig…«

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ie Jahresplanung und Trainingsperiodisierung für den Kumite Schülerkader richtet sich am Termin der Deutschen-Schüler-Meisterschaften aus. Diese finden in der Regel nach den Sommerferien Ende Oktober oder im November statt. Im kommenden Jahr 2019 findet die DM bereits am 28. – 29.09.2019 in Bielefeld statt. Die Sommerferien in Baden-Württemberg enden am 10.09.2019. Die Tatsache, dass lediglich ca. zwei Wochen zwischen Ferienende in BadenWürttemberg und der Deutschen-Meisterschaft liegen macht es zwingend notwendig, dass die Planung für das Wettkampfjahr 2019 bereits Ende 2018 abgeschlossen und an den Schülerkader kommuniziert ist. Da die Ergebnisse der Landesmeisterschaft für die Nominierung zur die Deutschen-Meisterschaften relevant sind, muss der Termin der Landesmeisterschaft ebenfalls frühzeitig eingeplant werden. Ob der Termin der Deutschen-Meisterschaften verschoben werden kann, ist noch zu klären. Schülerkadermaßnahmen finden sowohl als »zentrale Maßnahme« im Landesleistungszentrum in Ravensburg, als auch in dezentralen Maßnahme in Stützpunkten statt. Die »zentralen Maßnahmen« finden in der Regel von Samstag bis Sonntag statt. Wird eine »zentrale Maßnahme« mit einem Turnier (z.B. Lions-Cup Österreich) kombiniert, findet die Anreise und die erste Trainingseinheit am Freitagabend statt. Die »dezentralen Maßnahmen« finden jeweils eintägig am Samstag statt. Weiter nimmt der Schülerkader am jährlichen KVBW-Randori in Ludwigsburg teil. In der ersten Jahreshälfte wird seit 2015 im Rahmen einer zentralen Maßnahme ein Leistungstest durchgeführt. In diesem Test werden die folgenden Konditionellen Fähigkeiten erfasst: • Beweglichkeit (Rumpfbeuge) • Kraftausdauer (Liegestütz, Sit-Up) • Schnelligkeit (20 m Sprint) • Schnellkraft (Standweitsprung) • Ausdauer (800 m) Eine Leistungssteigerung bei den Schülern ist vorwiegend auf Grund des Wachstums zu begründen. Die Durchführung und Dokumentation der oben genannten Fähigkeiten bietet dennoch eine gute Möglichkeit um die konditionellen Fähigkeiten je Alter und Geschlecht vergleichbar zu machen. Weiter werden so die Stärken und Defizite transparent. Daraus können individuelle Trainingsinhalte zur Verbesserung der Fähigkeiten vorgeschlagen werden. Die Schülerkadermaßnahmen, die nach den Sommerferien stattfinden, dienen der spezifischen und unmittelbaren Wettkampfvorbereitung im Hinblick auf die DM.

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Gemessen am Medaillenspiegel der DM (Vergleich der Landesverbände) konnten die Sportler des KVBW in den Jahren 2016 und 2017 nicht an die Erfolge aus 2015 angeknüpfen. • 2015 Platz 1 (4x Gold, 1 x Silber, 3 x Bronze) • 2016 Platz 4 (2x Gold, 2 x Silber, 5 x Bronze) • 2017 Platz 8 (1x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze) Mit Abschluss der Deutschen-Schüler-Meisterschaft endet das Wettkampfjahr der Schüler. Zum Jahreswechsel erhält der Landestrainer D-Kader (Lazar Boskovic) eine Empfehlung zur Aufnahme in den DKader für die Schüler, die im Folgejahr in der Altersklasse der Jugend starten. In Einzelfällen werden talentierte Schüler bereits vor dem Erreichen des Jugendalters für den D-Kader nominiert. Diese nehmen dann sowohl an den Schüler- als auch an den DKader-Maßnahmen teil. Übersicht Aktivitäten Schülerkader 2017: • März: zentrale Maßnahme Landesleistungszentrum RV • März: Wettkampf Barock-Cup in Ludwigsburg • April: dezentral Maßnahme im Stützpunkt Rottenburg • Mai: zentrale Maßnahme Landesleistungszentrum Ravensburg • August: zentrale Maßnahme Landesleistungszentrum Ravensburg im Rahmen des Sommercamps • August: Wettkampf Ländervergleichskampf in Schifferstadt • September: dezentrale Maßnahme KVBW-Randori im Stützpunkt Ludwigsburg • Oktober: zentrale Maßnahme DM-Vorbereitung im Landesleistungszentrum Ravensburg • Oktober: dezentrale Maßnahme DM-Vorbereitung im Stützpunkt Freudenstadt • Oktober: DM Bielefeld Aufnahmekriterien für den Schülerkader Die Aufnahme in den Schülerkader erfolgt anhand der Podiumsplatzierungen bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften der Schüler. Ein Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft fällt verständlicherweise stärker ins Gewicht. Die Ergebnisse der Kinderlandesmeisterschaften, für Kinder die im Folgejahr in der Altersklasse der Schüler starten, werden ebenfalls berücksichtigt. Des Weiteren spielt auch für die Aufnahme in den Schüler die perspektivische Einschätzung des Landestrainers eine Rolle, nämlich ob der Athlet eine Chance hat, in absehbarer Zeit den Anschluss an die nationale oder internationale Spitze zu erreichen.

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Es kann durchaus vorkommen, dass ein Athlet keine Podiumsplatzierung erreicht, aber aufgrund seines Potentials in den Schülerkader berufen wird. Der Kader wird im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften für das darauf folgende Wettkampfjahr (Zeitspanne zwischen zwei Deutschen Meisterschaften). Weiter ist die Einschätzung der Stützpunkt- und Heimtrainer von Bedeutung. Mir ist wichtig, dass seitens der Heimtrainer signalisiert und bestätigt wird, dass die Bereitschaft des Sportlers zum regelmäßigen Training und zur Teilnahme an Turnieren vorliegt. Der Schülerkader wird für ein Jahr festgelegt und in der Regel so belassen, damit mit den gleichen Athleten auch über ein Jahr kontinuierlich und gezielt trainiert werden kann. Die Anzahl der Athleten im Schülerkader (seit 2016 aufgeteilt in Altersklassen Schüler-B und Schüler-A) ist zahlenmäßig auf 20 Athleten begrenzt. Veränderungen in der Altersklasse Schüler: Bis einschließlich 2015 war die Altersklasse der Schüler für Mädchen und Jungen im Alter zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr ausgelegt. Seit 2016 werden Schüler in die zwei Jahrgangsstufen Schüler-B und Schüler-A unterteilt. Es wird zwischen Schüler-B (Sportler im 10. und 11. Lebensjahr) und Schüler-A (Sportler im 12. und 13. Lebensjahr) unterschieden. Somit ergab sich seit 2016 insofern eine strukturelle Veränderung im Schülerkader, dass seit 2016 vier Jahrgänge (und nicht wie bis 2015 drei Jahrgänge) im Schülerkader trainiert werden. Das hat weiter zur Folge, dass die verfügbare Kapazität (20 Sportler für den Schülerkader) auf 4 Jahrgangsstufen aufgeteilt wurde. Die Sportler verweilen so in der Regel 1 Jahr länger im Schülerkader als das bis zum Jahr 2015 der Fall war. Somit reduziert sich die Anzahl der Sportler je Altersklasse bzw. je Jahrgangsstufe, welche die Förderung des KVBW-Schülerkaders in Anspruch nehmen können. Ergebnisse aus Wettkampfanalyse DM Schüler 2017: Ein wesentlicher Bestandteil für die Trainingsplanung ist das Ergebnis aus der Wettkampfanalyse der Deutschen-SchülerMeisterschaft. Aus den Erkenntnissen der Analyse werden Maßnahmen definiert, die im Folgejahr sowohl organisatorische Optimierungen als auch Anpassungen der Trainingsinhalte zur Folge haben. 2017 fand die DM in Bielefeld statt. Um ein möglichst breites Spektrum an Informationen zum Verlauf der DM zu erhalten, wurden im Nachgang der DM 2017 die Betreuer gebeten, ihre Erfahrungen zurückzumelden. Hierzu wurde ein Feedbackbogen mit 6 Themenblöcke erstellt. 1. technischen Fähigkeiten unseren Kämpfer im Vergleich zu den Gegnern 2. taktische Fähigkeiten unserer Kämpfer 3. Entscheidende Szenen die zu Sieg/Niederlage geführt haben 4. Konditionellen Fähigkeiten (vorwiegend Ausdauer und Schnelligkeit) 5. organisatorische Rahmenbedingungen (jeglicher Art. Bsp. Kampfrichter, Halle, Betreuung, …) 6. Generelle Hinweise und Erkenntnisse (bitte einfach alle Themen benennen, die euch sonst einfallen) der Kämpfe in Bielefeld

Folgende konkreten Maßnahmen für das Wettkampfjahr 2018 werden umgesetzt: • zwei zusätzliche Wettkämpfe im Rahmen einer Schülerkadermaßnahme • Schwerpunkt Trainingsinhalte im Kadertraining „Situationstraining“ (unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten) • Situationen Senshu • Verhalten bei Athoshi Baraku (Gleichstand 0:0, in Führung, im Rückstand) • Betreuer der DM im Rahmen der letzten DM-Vorbereitung in Ravensburg bekannt machen. Die DM Teilnehmer lernen so die Betreuer persönlich kennen. Außerdem können die Betreuer im Rahmen der Trainingseinheit (Kumite Shiai) die DM Teilnehmer coachen. (Hinweis: erwähnt werden nur einige wichtige Maßnahmen. Die oben genannten stellen keine vollständige Übersicht dar) Ich möchte mich bei allen Betreuern und Trainern herzlich für das umfangreiche Feedback bedanken. Ein Austausch unter den Trainern und Betreuern im KVBW (und nicht nur im Rahmen einer DM) ist mir generell sehr wichtig. So können wir gemeinsam erkennen, wo wir bereits sehr gut unterwegs sind und an welchen Stellen wir besser werden müssen und können. Berthold Bürkle Landestrainer Schüler-Kader Ein Teil vom Schülerkader beim Sommercamp 2017 in Ravensburg

Die technischen Fähigkeiten (1.) sowie zu den Konditionellen Fähigkeiten (2.) wurden durchweg positiv bewertet. Die folgende Tabelle zeigt einige Erkenntnisse und OriginalRückmeldungen.

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Köksal Cakir

Landesleistungsstützpunkttrainer Kumite

Bebenhäuserstraße 41 71638 Ludwigsburg

Tätigkeitsbericht

Tel. 0163 – 8 49 16 54 koeksal.cakir@gmx.de

»Innovative Strukturen und Methoden führen zum Erfolg!«

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ls Landestützpunkttrainer hielt ich im abgelaufenen Jahr insgesamt 11 Monatsstützpunkttrainingseinheiten ab (immer sonntags), die regelmäßig von 30 bis 40 Teilnehmern besucht wurden. Zusätzlich zu diesen Monatsstützpunkttrainingseinheiten wurden die sogenannten Wochenstützpunkt- und Samstagseinheiten (im Schnitt 2x pro Monat) als Wettkampfvorbereitungen abgehalten. Die Wochenstützpunkteinheiten fanden immer dienstags und freitags statt. Zusätzlich stand ich beim KVBW-Sommercamp und KVBW Trainermeeting als Trainer zur Verfügung. Im Stützpunkt Ludwigsburg trainiere ich Athleten/Innen aus jeder Altersklasse. In gemeinsamen Einheiten trainieren die Kinder und Schüler, die mit dem Karate starten und auf den ersten Turnieren Wettkampferfahrungen sammeln. In der zweiten Einheit trainieren die Athleten der Jugend, Junioren, U21 und Leistungsklasse zusammen. Hier sorgt

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eine homogene Mischung dafür, dass die jüngeren Athleten/ Innen sich an den Erwachsenen und erfolgreichen Athleten/ Innen orientieren, während die älteren Athleten/Innen aus einer großen Auswahl an verschiedenen Partnern schöpfen können. Für den Stützpunkt Ludwigsburg erarbeite ich immer jeweils am Ende des Jahres einen Fahrplan. Die Periodisierung der Trainingseinheiten hängt dabei immer von den Meisterschaften ab. Grundsätzlich richten sich mein Fokus und meine Trainingsplanung nach den Deutschen Meisterschaften, da die Athleten/Innen über die Deutschen Meisterschaften eine Chance auf die Nominierung für das Nationalteam erhalten. Für die Athleten/Innen, die bei den Europa- und Weltmeisterschaften starten, führe ich eine spezielle Vorbereitung durch. Durch die Aufnahme von Karate als Olympische Sportart bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ergeben sich in den kommenden Jahren neue Herausforderungen, auf die ich die Athleten/Innen gezielt vorbereiten werde. Neben zahlreichen Landeskaderathleten trainiere ich 5 Athleten aus dem Nationalteam, von denen zwei dem Olympia- oder dem Perspektivkader angehören.

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Seit Anfang 2017 trainieren wir mit den Kaderathleten/Innen zweimal pro Woche (montags und mittwochs) im Olympiastützpunkt in Stuttgart und sind gerade auch dabei, weitere sportartübergreifende Kooperationsmöglichkeiten mit dem Olympiastützpunkt Stuttgart zu erarbeiten. Meine Qualifikationen sind:

• Anna Miggou Anna ist mehrfache Deutsche Meisterin und eine Vorzeigeathletin des KVBW und des DKV. Mit Goldmedaillen bei den Europameisterschaften und Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften ist sie die deutsche Karate-Hoffnung für eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen

• C-Trainer • B-Trainer • A-Trainer • Diplomtrainer

Betreuung der Athleten bei den Meisterschaften:

Kooperationen:

Veranstaltungen:

Neben dem Olympiastützpunkt in Stuttgart, den ich mit den Nationalkaderathleten/Innen besuche, um zusätzlich zu trainieren, kooperiere ich mit einigen Vereinen in der Region, damit die Athleten/Innen vom gemeinsamen Training profitieren. Die Athleten/Innen trainieren mit starken Trainingspartnern/Innen und bauen untereinander ein positives freundschaftliches Verhältnis auf. Sie unterstützen sich gegenseitig auf den Meisterschaften und sorgen für ein starkes Team-Gefühl.

In den vergangenen Jahren hat der Stützpunkt Ludwigsburg mehrere Turniere und Veranstaltung veranstaltet und durchgeführt. Dazu gehörte die Deutschen Meisterschaften der Schüler 2015, die für den KVBW äußerst erfolgreich verlief. Mit der Landesmeisterschaft der Leistungsklasse im Februar 2017 und der Landesmeisterschaft Jugend/Junioren und U21 im Mai 2017 veranstalteten wir zwei wichtige KVBW Turniere im vergangenen Jahr. Dazu wurde das KVBW Trainermeeting 2018 bei uns durchgeführt. Seit 2017 wächst mit dem internationalen Barock-Cup ein weiteres Turnier bei uns auf mit dem Ziel längerfristig ein internationales stark besetztes Turnier in Baden-Württemberg zu etablieren.

Kaderathleten/Innen: • Konstantinos Papastergios Kosta ist mehrfacher Landesmeister und konnte in den letzten 3 Jahren 3 Deutsche Meistertitel erkämpfen. Er entwickelt sich zum ersten erfolgreichen KVBW Athlet im männlichen Schwergewicht seit langer Zeit. • Lilly Günter Lilly ist mehrfache Deutsche Meisterin und platziert sich regelmäßig bei deutschen und internationalen Turnieren. • Felix Flasch Felix ist amtierender Deutscher Meister und sammelte in den letzten Jahren mehrere Landesmeistertitel in ganz Deutschland. Olympiakaderathletinnen: • Lisa Maria Schaupp Lisa-Maria ist mehrfache Landes- und Deutsche Meisterin und jedes Jahr eine Titelanwärterin bei den Deutschen Meisterschaften. Neben weiteren Siegen bei internationalen Turnieren holte sie die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2015.

• Bei allen Deutschen Meisterschaften und den internationalen Turnieren (Champions-Cup, Krokoyama-Cup, Banzai-Cup,...) begleitete ich unsere Athleten/Innen als KVBW Betreuer.

Erfolge der letzten 4 Jahre: • 10x Deutsche Meister in der Leistungsklasse und Masterklasse • 11x Deutsche Meister bei den Jugend/Junioren und U21 • 4x Deutsche Meister bei den Schüler • 1x Europameister U21 • 2x Bronzemedaille WM U21 • 1x Bronzemedaille WM Jugend • 1x Bronzemedaille EM U21 Besonders hervorheben möchte ich die Jugend/Junioren und U21 DM im Jahr 2017. Der KVBW belegte den ersten Platz mit 8 Medaillengewinnen. 6 davon waren aus Ludwigsburg. Köksal Cakir Landesleistungsstützpunkttrainer

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Landesleistungsstützpunkttrainer Kata

Andreas Heinrich

Wannenstraße 80 78056 VS-Schwenningen

KINDER + SCHÜLER

Tätigkeitsbericht

Tel. 0174 – 91 56 919 andreas.heinrich@kabelbw.de

»Meine Vision für Kinder und Schüler: vom P-Kader in den Bundeskader!« Trainertätigkeiten:

Erfolge:

Als Landestützpunkttrainer habe ich im abgelaufenen Jahr 10 Monatsstützpunkte abgehalten, die jeweils zwischen 15 und 30 TN hatten. Dabei wurde ich insbesondere von Silvia Apfelbeck unterstützt.

Das Jahr 2017 war für unseren Landeskader sehr erfolgreich. Wir konnten zwei Deutsche Meistertitel, zwei Deutsche Vizemeistertitel, sowie mehrere dritte Plätze an den deutschen Meisterschaften erringen.

Zusätzlich zu diesem Monatsstützpunkttraining halte ich sog Wochenstützpunkteinheiten ab. Diese finden immer dienstags, donnerstags und freitags statt. Zusätzlich stand ich beim KBVBWSommercamp als Trainer zur Verfügung. Beim Trainingslager in Dornbirn war ich ebenfalls tätig.

Marius Werz vom KD Breisach erhielt eine Nominierung, sowohl für die WM (Herbst 2017) als auch für die EM (Februar 2018). Fabio Bühler von der SpvGG Ilvesheim erhielt ebenso eine Nominierung für die EM (Februar 2018).

Im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit meinen Trainerkollegen Silvia Apfelbeck und Udo Boppre ein Konzept für einen Kata-Perspektivkader (P-Kader) für den Altersbereich Kinder und Schüler entwickelt. Dieser Entwurf wurde im Herbst 2017 vom Vorstand des KVBW angenommen. Der P-Kader hat die Zielsetzung die jungen Talente an die Meisterschaften heranzuführen und die Aufnahme in den Landeskader zu erreichen. Betreuung des Landeskaders: In meiner Eigenschaft als Landesstützpunkttrainer habe ich den Landeskader und die Masterklassen bei allen Deutschen Meisterschaften betreut, zudem die Athleten beim Shotokan-Cup, Championscup (Österreich) und Krokoyama-Cup gecoacht.

KINDER + SCHÜLER

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Kata-Training im neuen KVBW Kata-Perspektivkader für Kinder von 8 – 13 Jahren. Schwerpunkte des P-Kaders werden sein: Koordination, KataSequenzen und Wettkampfsimulation. Meine Vision für die Kinder und Schüler: vom Perspektivkader in den Bundeskader!

Mit Fabio Bühler, Marius Werz und Helen Höft haben wir derzeit 3 Athleten in den Bundeskadern und Lena Mayer ist Mitglied im Olympia-Perspektivkader. Andreas Heinrich Landesleistungsstützpunkttrainer Kata

Ich bin der erste Karateka aus dem Bereich KVBW/DKV der diese Ausbildung absolviert hat. In insgesamt 120 Ausbildungsstunden habe ich ein entsprechendes Wissen erworben, welches in einer Abschlussprüfung mit einem schriftlichen Test, einer Lehrprobe und einer mündlichen Prüfung abgefragt wurde. Mein Kenntnisstand wurde von der Prüfungskommission mit der Note »Sehr gut« bewertet. Damit bin ich berechtigt und in der Lage entsprechende Seminare abzuhalten und Sportler/Innen mental in Training und Wettkampf fachkundig zu begleiten.

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2. Geschäf ts or d nung de s KVBW

Blaues wird gestrichen-Rotes eingesetzt Diese Geschäftsordnung wurde von der Mitgliederversammlung des KVBW am 7.11.1987 beschlossen, am 5.3.1988, am 18.4. 2010, am 27.1.2017 geändert und vorläufig bis zur nächsten Mitgliederversammlung in Kraft gesetzt.

Inhaltsverzeichnis I. Zuständigkeitsabgrenzung der Vorstandsmitglieder § 1 Der Vertretungsvorstand § 2 Der geschäftsführende Vorstand § 3 Der erweiterte Vorstand II. Aufgabenbereiche der Einzelmitglieder des Vorstandes § 4 Der Schatzmeister § 5 Der Sportwart § 6 Die Stilrichtungswarte § 7 Der Jugendwart § 8 Der Frauenwart § 9 Der Schulsportreferent III. Aufgaben und Zuständigkeiten der besonderen Vertreter in ihren Geschäftsbereichen § 10 Der Geschäftsführer § 11 Der Referent Lehrwesen § 12 Der Referent Prüfungswesen § 13 Der Referent Kampfrichterwesen § 14 Der Referent Leistungssport Leistungssportkoordinator § 15 Der Referent Wettkampfsport § 16 Der Referent Breitensport § 17 Der Referent Öffentlichkeitsarbeit

Karateverband Baden-Württemberg e.V. 4. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die über diesen Betrag hinausgehen, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich. § 2 Der geschäftsführende Vorstand 1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die verantwortliche Leitung und Überwachung des gesamten Sportbetriebes und der gesamten Organisation des Verbandes. Zu diesem Zweck ist seinen Mitgliedern zu allen Sitzungen und Veranstaltungen freier Zutritt zu gewähren. Auf Aufforderung sind ihnen die notwendigen Auskünfte zu erteilen. 2. Ihm obliegt ferner die Überwachung des Verbandsgeschäftsführers und der besonderen Vertreter. Diese sind verpflichtet, den Mitgliedern auf Aufforderung unverzüglich Rechenschaft zu geben und Einblick in ihre Unterlagen zu gewähren. 3. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstandes durch. 4. Bei leichteren Verstößen gegen Satzungsbestimmungen (§ 156 der Satzung) kann der geschäftsführende Vorstand eine formlose schriftliche Abmahnung des Betreffenden beschließen, die mit der Aufforderung verbunden ist, weitere Verstöße gleicher Art künftig zu unterlassen. 5. Der geschäftsführende Vorstand bestellt und entläßt die Besonderen Vertreter. Diese bleiben bis zur Bestätigung durch den erweiterten Vorstand kommissarisch im Amt. 6. Der geschäftsführende Vorstand bestellt und entlässt Leistungssportkoordinator, Landes- und Stützpunktrainer. § 3 Der erweiterte Vorstand

IV. Verbandssitzungen und Versammlungen

Der erweiterte Vorstand ist für die Wahrnehmung folgender Aufgaben zuständig:

§ 18 Einberufung von Vorstandssitzungen § 19 Sitzungsablauf § 20 Redeordnung

1. Entscheidungen in Fragen von überregionaler oder grundsätzlicher Bedeutung, soweit die Satzung nicht die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung vorsieht.

V. Sonstiges

2. Vorläufiges Inkraftsetzen von Ordnungen des Verbandes.

§20 Zwangsgeld

3. Bestätigung der vom geschäftsführenden Vorstand eingesetzten besonderen Vertreter.

I. Zuständigkeitsabgrenzung der Vorstandsmitglieder

4. Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder gemäß § 6 Abs 75 der Satzung.

§ 1 Der Vertretungsvorstand 1. Der Vertretungsvorstand vertritt den KVBW gerichtlich und außergerichtlich. 2. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften bis zu einer Höhe von 5.000,-- € ist sowohl der erste als auch der zweite Vorsitzende ermächtigt. Die Ermächtigung gilt im Innenverhältnis für den zweiten Vorsitzenden nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden. 3. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften bis zu einer Höhe von 10.000,-- € bedarf es der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.

5. Beschluss über die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. 6. Beschlussfassung über den Ausschluß von Mitgliedern. 7. Verhängung der in §16 der Satzung genannten Strafen. 8. Verhängung von Zwangsgeld gemäß §20 der Geschäftsordnung 9. Entscheidung über den Abschluss von Rechtsgeschäften durch den Vertretungsvorstand bis zu 5.000,-- €.

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Geschäftsordnung des KVBW

10. Ehrungen sowie die Aberkennung von Ehrungen nach der Ehrenordnung.

II. Aufgabenbereiche der Einzelmitglieder des Vorstandes § 4 Der Schatzmeister 1. D  er Schatzmeister ist für alle Angelegenheiten der Finanzund Wirtschaftsführung des KVBW verantwortlich. Er leistet Zahlungen aufgrund vorgelegter Rechnungen oder Abrechnungen und ist für die ordnungsgemäße Buchführung verantwortlich. 2. D  er Schatzmeister erstellt für zwei Geschäftsjahre - jeweils nach Jahren getrennt – die Haushaltsvoranschläge und die Jahresrechnung. Beide sind der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen. 3. S eine Aufsichts- und Kontrollaufgaben beziehen sich weiter auf Finanzfragen von grundsätzlicher Bedeutung und auf Geschäftsvorgänge, die wegen ihres Umfanges und ihrer Nachhaltigkeit von besonderem wirtschaftlichen Gewicht sind.

§ 5 Der Sportwart 1. D  er Sportwart ist für die Planung, Durchführung und Überwachung des Leistungssports der sportlichen Aktivitäten im KVBW verantwortlich. Er kann Aufgaben an die hierfür zuständigen besonderen Vertreter delegieren. 2. E  r plant und überwacht den Einsatz der Landestrainer für Sichtungs- und Kaderbesetzungslehrgänge. 3. E  r setzt die Landes- und Honorartrainer des Landesausschusses für Leistungssport ein.

§ 6 Die Stilrichtungswarte Die Stilrichtungswarte sind die gewählten Vertreter der im KVBW offiziell vertretenen Stilrichtungen. Sie nehmen die Belange ihrer Stilrichtung wahr. Sie werden für die Amtsperiode des Vorstandes gewählt. In stilrichtungsbezogenen Entscheidungen steht ihnen ein Vetorecht zu.

§ 7 Der Jugendwart Der Jugendwart des KVBW ist zugleich der 1. Vorsitzende des Jugendvorstandes. Er wird von den Jugendwarten der Mitgliedsvereine gewählt und bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Weiteres regelt die Jugendordnung.

§ 8 Der Frauenwart

§ 10 Der Geschäftsführer 1. Der Geschäftsführer hat die Erfüllung der Aufgaben des KVBW sicherzustellen. 2. Er ist Adressat und Versendestelle für den gesamten SchriftverkehrGeschäftsbetrieb des KVBW. Einschlägige Schriftstücke (Ausschreibungen, Terminmitteilungen, Anträge, Austrittserklärungen, usw.) hat er unverzüglich in ausreichender Anzahl den Mitgliedern des zuständigen Organs oder Ressorts zuzuleiten und den geschäftsführenden Vorstand darüber zu unterrichten. Alle für den Verband relevanten Schriftstücke hat der Geschäftsführer nach den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren. Bei Versammlungen und Sitzungen führt er in der Regel das Protokoll. Die Geschäftsstelle unterliegt der Weisung des Präsidenten, bei dessen Verhinderung den Geschäftsführenden Präsidiumsmitgliedern in der Reihenfolge der Satzung. 3. Der Geschäftsführer hat den Mitgliederbestand zu erfassen und auf dem laufenden zu halten. 4. Als Auskunftsstelle des Verbandes hat er u.a. seine telefonische Erreichbarkeit zu bestimmten Zeiten zu gewährleisten. 5. Für seine Tätigkeit erhält der Geschäftsführer die notwendigen finanziellen Mittel nach Maßgabe der Finanz- bzw. Kostenordnung. Soweit Verbandsgröße und Finanzlage es rechtfertigen, kann der Geschäftsführer in einem Teilzeitoder Vollzeitverhältnis angestellt werden. Über die Art des Arbeitsverhältnisses und die Höhe des Arbeitsentgeldes entscheidet der erweiterte Vorstand.

§ 11 Der Referent Lehrwesen 1. Der Referent Lehrwesen ist verantwortlich für die Verbreitung des Karate in Theorie und Praxis. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem die Übungsleiter- und B-Trainerausbildung des KVBW. Deshalb obliegt ihm die Planung, Organisation und Durchführung entsprechender Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Er hat entsprechende Lehrgänge mit den Sportschulen in BadenWürttemberg abzustimmen und die Lehr- und Prüfungsinhalte den einschlägigen Vor-schriften des DKV anzupassen. 2. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Beschickung von Trainerlehrgängen des DKV. 3. Die Vorschriften des DKV sind zu beachten. 4. Über die Inhaber von Übungsleiter- und Trainerlizenzen ist eine Kartei zu führen.

Der Frauenwart des KVBW wird von den Frauenwarten oder den hierfür Beauftragten der Mitgliedsvereine gewählt und bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

5. Der Referent Lehrwesen sollte als Qualifikationsvoraussetzung mindestens die A-Trainer-Lizenz besitzen oder eine vergleichbare andere fachliche Qualifikation nachweisen.

§ 9 Der Schulsportreferent

§ 12 Die Referenten Prüfungswesen

Der Schulsportreferent wird von der MV gewählt. Er ist zuständig für alle Belange des Karate in den Schulen. Er ist das Bindeglied zwischen den Schulen, den Sportbünden und dem KVBW.

1. Der Referent Prüfungswesen Shotokan wird von der Prüfungskommission vorgeschlagen und durch den erweiterten Vorstand ernannt. Die Prüfungskommission besteht aus fünf Migliedern, die von den Prüfern des KVBW gewählt werden. Die Prüfungskommission wählt ihren Vorsitzenden. Der Referent Prüfungswesen Goju-Ryu wird von der Goju-Ryu Prüfungskommission vorgeschlagen und durch den erweiterten Vorstand ernannt. Der Vorstand des KVBW ist im Innenverhältnis daran gebunden, die vorgeschlagenen Referenten Prüfungswesen ihn nach §13 der Satzung als Referenten Prüfungswesen zu ernennen.

III. Aufgaben und Zuständigkeiten der besonderen Vertreter in ihren Geschäftsbereichen Die Referenten der verschiedenen Geschäftskreise sind innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs an Weisungen des Vertretungsvorstandes und des geschäftsführenden Vorstands gebunden.

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3. Er ist sowohl Bindeglied zwischen Landesprüfern und der Bundesprüfungskommission als auch zwischen den Prüfern und dem Vorstand des KVBW. 4. Er ist ferner verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Landesprüfer und für die Vergabe von Landesprüferlizenzen. 5. Zu seinen Aufgaben gehört weiterhin die Beschickung von Prüferlehrgängen des DKV.

§ 13 Der Referent Kampfrichterwesen 1. Der Referent Kampfrichterwesen sorgt für die Aus- und Fortbildung der Kampfrichter im Rahmen der Kampfrichterordnung und der Kampfrichterausbildungsordnung des DKV. 2. Er benennt die Kampfrichter für alle Veranstaltungen des KVBW und leitet deren Einsatz. Im Verhinderungsfall kann er sich durch einen im Kampfrichterwesen erfahrenen Kampfrichter vertreten lassen. 3. Der Kampfrichterreferent führt eine Namens- und Einsatzkartei über die im Bereich des KVBW ansässigen Kampfrichter. 4. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Beschickung von Kampfrichterlehrgängen des DKV.

§13 Der Referent Leistungssport

e) Regio-Cups Er nimmt hierbei folgende Aufgaben wahr: a) Kontakte zu den Ausrichtern b) Konzeption der Ausschreibungen c) Auslosung d) Wettkampforganisation e) Meldung zur Deutschen Meisterschaft a. LM Leistungsklasse b. LM U21 c. LM Junioren d. LM Jugend e. LM Schüler A und B f. LM Kinder g. LM Masterklasse h. LM für Menschen mit Behinderung i. Regio-Cups

Geschäftsordnung des KVBW

2. Dem Referenten Prüfungswesen obliegt die Überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung von Kyu-Prüfungen.

Dabei nimmt er folgende Aufgaben war: j. Nominierung und Einsatzplanung der offiziellen Coachs bei Deutschen Meisterschaften. k. Erstellung und Überwachung der Budgetierung für die Durchführung der Landesmeisterschaften und Regio-Cups sowie der Kosten der offiziellen Coaches sowie Prüfung der Auszahlung der Zuschüsse an die Vereine bei Deutschen Meisterschaften in Absprache mit dem Schatzmeister. l. Terminierung der Austragungstermine für Landesmeisterschaften und Regio-Cups

§ 16 Der Referent Breitensport/Gesundheitssport

1. Der Referent Leistungssport ist zuständig für alle Belange auf dem Gebiet des Leistungssports.

Der Referent Breitensport/Gesundheitssport ist für die Planung, Durchführung und Überwachung von

2. Er organisiert und überwacht die Maßnahmen des L-Kaders aller Landeskader.

a) Landeslehrgängen/Gesundheitssport-/Budomotion-/HerzKreislauf-/Sport pro Gesundheit

3. Er ist für den Aufbau und die Weiterentwicklung des D-Kaders verantwortlich (Kontakt LAL, Stützpunktgespräche, Finanzierung und Abrechnung etc.).

b) Pokalturnieren etc. verantwortlich.

§ 14 Der Leistungssportkoordinator 1. Der Leistungssportkoordinator ist zuständig für konkrete Maßnahmen auf dem Gebiet des Leistungssports. 2. In Zusammenarbeit mit den Landestrainern ist er für die fristgerechte Zusammenstellung der Kaderlisten verantwortlich. 3. Er organisiert und überwacht die Maßnahmen der Landeskader und kontrolliert die Budgetierung. Er führt die Kaderlisten und ist für die Abrechnungen der Kaderathleten zuständig. 4. Er ist Ansprechpartner für Leitungssportbelange beim Präsidialausschuss Leistungssport, den Landessportbünden, DKV, Landestrainern, Stützpunkten und Kaderathleten.

§ 15 Der Referent Wettkampfsport Der Referent Wettkampfsport ist zuständig für die Planung, Durchführung und Überwachung der Meisterschaften des KVBW: a) Senioren-Einzel/-Mannschaft b) Junioren-Einzel/-Mannschaft c) Jugend-Einzel/-Mannschaft d) Schüler-Einzel/-Mannschaft

c) Er sollte in den o.g. Bereichen eine entsprechende Qualifikation nachweisen (z.B. Trainer A- und Präventionslizenz)

§ 17 Der Referent Öffentlichkeitsarbeit Der Referent Öffentlichkeitsarbeit sorgt für die publizistische Verbreitung werbewirksamer Informationen über Karate, vor allem aller einschlägigen sportlichen Ereignisse. Im Einzelnen ist er für folgende Publikationen verantwortlich: a) DKV-Organ b) Sportorgane BSB-Nord, BSB Freiburg und WLSB c) Lokalpresse d) überregionale Presse e) Rundfunk f) Fernsehen g) ggf. andere fachbezogene Schriften h) Social Media

IV. Verbandssitzungen und Versammlungen § 18 Einberufung von Vorstandssitzungen 1. Der Vertretungsvorstand bestimmt Ort, Termin und Tagesordnung der Sitzungen des erweiterten Vorstandes, sofern dieser hierüber nicht selbst einen Beschluss gefaßt hat. Die Einberufung zu Sitzungen des erweiterten Vorstandes ist unter An-

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Geschäftsordnung des KVBW

gabe der Tagesordnung spätestens zwei Wochen vorher allen Mitgliedern des Erweiterten Vorstandes schriftlich oder per Email zuzustellen. In Dringlichkeitsfällen kann die Einladung auch fernmündlich erfolgen. Die Einladungsfrist verkürzt sich hierbei auf eine Woche. 2. B  eschlüsse des Geschäftsführenden und des Erweiterten Präsidiums können auch per Telefon oder E-Mail herbeigeführt werden. Jedes Präsidiumsmitglied kann auf diese Weise einen Beschlussantrag srtellen. Ein Beschluß kommt durch einfache Mehrheit zustande. Das Beschlußergebnis ist per Fax durch den Präsidenten, bei seiner Verhinderung durch den VizePräsidenten, förmlich festzustellen und bekannt zu geben. Der Beschluss ist in die durch den Geschäftsführer zu führende Beschlusssammlung aufzunehmen.

§ 19 Sitzungsablauf der Vorstandssitzungen 1. A  lle gemäß der Satzung einberufenen Sitzungen und Versammlungen der Vorstandsgremien sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend sind. ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlußfähig, soweit die Satzung oder die Geschäftsordnung nichts anderes bestimmen. Jedes Vorstandsmitglied besitzt bei Abstimmungen 1 Stimme. 2. Der SitzungVersammlungsleiter bringt die Punkte der beschlossenen Tagesordnung in der festgesetzten Reihenfolge zur Durchführung, falls die VersammlungTeilnehmer keine Änderung beschließten. 3. A  nträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können als Dringlichkeitsanträge nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmen zur Beratung und Abstimmung gebracht werden. 4. D  ie Frage der Dringlichkeit ist ohne vorherige Aussprache zu entscheiden, jedoch ist dem Antragsteller auf Wunsch zur Begründung der Dringlichkeit vorher das Wort zu geben. 5. Der SitzungVerhandlungsleiter hat Anträge, die dieselbe Angelegenheit betreffen, so zur Abstimmung zu bringen, daß mit dem weitestgehenden Antrag begonnen wird. 6. Verbesserungszusätze und Gegenanträge zu den auf der Tagesordnung stehenden Beratungsgegenständen sowie Anträge auf Beendigung der Aussprache bedürfen zu ihrer Einbringung keiner Unterstützung. 7. Z  u erledigten Anträgen erhält niemand mehr das Wort, es sei denn, 2/3 der anwesenden Stimmen verlangen dies. 8. Vor der Abstimmung auf Schluß der Aussprache ist nach vorhergehender Verlesung der Rednerliste dem Wunsch auf Fürsprache und Gegenrede durch jeweils einen Redner stattzugeben. Ist der Schlußantrag angenommen oder hat sich kein Redner mehr gemeldet, so hat der SitzungVersammlungsleiter dem Antragsteller auf Wunsch das Wort zu erteilen.

§ 20 Redeordnung 1. Die Sitzungen Tagungen sind nach parlamentarischen Grundsätzen zu führen. Niemand darf ohne Zustimmung des SitzungTagungsleiters das Wort ergreifen. 2. Der SitzungTagungsleiter hat den Rednern in der Reihenfolge ihrer Meldung das Wort zu erteilen. Er kann in jedem Falle außer der Reihe das Wort ergreifen. 3. Die Redezeit kann auf Beschluss ders Gremiums Versammlung beschränkt werden. Über Anträge auf Beschränkung der Redezeit ist ohne vorherige Aussprache abzustimmen. Antragsteller und Berichterstatter erhalten als erste und letzte das Wort. Zu einer Bemerkung Anträgen zur Geschäftsordnung, zur tatsächlichen Berichtigung, zu einer die Sache betreffenden Fragestellung muss das Wort unabhängig von einer etwaigen Rednerliste gegeben werden. Persönliche Bemerkungen sind nach Schluss der jeweiligen Beratung und Abstimmung gestattet. 4. Spricht ein Redner nicht zur Sache, so hat der SitzungTagungsleiter ihn zur Sache zu rufen, bzw. das Wort zu entziehen.Verletzt ein Redner den parlamentarischen Anstand, so hat der SitzungTagungsleiter ihn zur Ordnung zu rufen. Im Wiederholungsfalle und bei grober Störung der Verhandlungen Sitzung kann der SitzungTagungsleiter den Betreffenden aus dem Tagungsraum weisen. Entfernt sich ein Redner fortgesetzt vom Gegenstand der Beratung oder von der Redeordnung, kann ihm der Verhandlungsleiter nach Verwarnung das Wort für den zur Beratung stehenden Gegenstand entziehen.

V. Sonstiges §20 Zwangsgeld 1. Gegen Mitglieder, die ihren satzungsgemäßen Verpflichtungen nach erfolgter Abmahnung nicht in angemessener Frist nachkommen, kann ein Zwangsgeld von 25,-- € bis 250,-- € verhängt werden. 2. Auf die Möglichkeit, ein Zwangsgeld zu verhängen, muß in der Abmahnung hingewiesen werden. Die Abmahnung hat mit eigeschriebenem Brief mit Rückschein zu erfolgen. 3. Ein Zwangsgeld kann ferner verhängt werden, wenn bei begründetem Verdacht der Meldung von zu geringen Mitgliederzahlen die Einsicht in die Buchungsunterlagen durch einen vereidigten Buchprüfer oder Wirtschaftsberater durch das Mitglied verweigert wird. Vor der Überprüfung der Buchungsunterlagen muß dem Mitglied Gelegenheit zur Nachmeldung gegeben werden. 4. In schweren Fällen erfolgt der Ausschluß aus dem Verband.

9. Jedes Vorstandsmitglied besitzt bei Abstimmungen 1 Stimme. Alle Vorstandsgremien sind beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. 109. In Vorstandssitzungen können Mitglieder jederzeit unter TOP „Verschiedenes“ zu Punkten, die nicht auf der Tagesordnung stehen, Anträge stellen.

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1. Kost en or d n u n g des KVBW

Diese Kostenordnung des KVBW wurde von der Mitgliederversammlung am 07.11.1987 beschlossen und durch die Mitgliederversammlungen vom 17.04.1994, 31.03.1996, 20.02.2002, 01.07.2008, 18.04.2010 und 06.05.2012, geändert. Geändert und vorläufig in Kraft gesetzt am 03.03.2017. Sie enthält folgende Bestimmungen:

1.

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3.

3.1.

Diese Ordnung regelt, für welche Leistungen von Personen, die im Auftrag des KVBW handeln, ein Anspruch auf Vergütung besteht und wie dieser geltend gemacht werden muss.

Lizenzierten Kampfrichtern wird bei einer KVBW-Maßnahme ein Kilometergeld von € 0,30 erstattet.

Bei allen in dieser Ordnung genannten Tätigkeiten wird vorausgesetzt, dass diese im Auftrag des KVBW geschehen und die hierfür notwendigen Mittel im Haushalt vorgesehen sind.

Kadermitglieder erhalten für den Besuch von Kaderlehrgängen bzw. für Wettkampfeinsätze ein Kilometergeld von € 0,22 erstattet. Mitglieder des erweiterten Kaders erhalten € 0,08 pro km.

Die unter § 2 aufgeführten Personen haben Anspruch auf Ersatz der ihnen durch ihre Satzungs- oder auftragsgemäße Tätigkeit für den KVBW erwachsenen Aufwendungen.

Flugreisen sind nur aus besonderem Grund und nur mit Genehmigung des Schatzmeisters oder des Präsidenten nach Rücksprache mit dem Schatzmeister gestattet. Als Ausnahme hiervon gelten Flugreisen des Landeskaders, welche auf Veranlassung des zuständigen Ressortchefs auf Grund der zugewiesenen Haushaltsmittel/Budget veranlasst werden.

Von dieser Ordnung nicht abgedeckte Bereiche regelt der jeweilige zuständige Referent gemäß Haushaltsplan und im Einklang der geltenden Ordnungen.

1.1

3.2.

Eingabefrist

Der Anspruch auf Kostenerstattung gemäß dieser Ordnung muss innerhalb 6 (sechs) Wochen nach Entstehung der Kosten geltend gemacht werden.

2.

Anspruchsberechtigte Personen

2.2.

Die Kassenprüfer

2.3.

Offizielle Vertreter oder Beauftragte des KVBW

2.4.

Angehörige der Landeskader (L-/ D-/ Schüler-/ KataKader) bei nationalen und internationalen Wettkämpfen einschließlich der hierzu erforderlichen unmittelbaren Vorbereitungsmaßnahmen.

2.1.

Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums und Mitglieder des Erweiterten Präsidiums und die besonderen Vertreter

2.5.

Kampfrichter

2.6.

Ausbilder und Honorartrainer für die Unterrichtstätigkeit bei Lehrgängen des KVBW, sowie für die Teilnahme an Sitzungen der Organe des KVBW.

Tagegelder/Verpflegungskosten Die Berechnung des Tagegeldes erfolgt mit Beginn des Reiseantritts ab der Wohnung und der Rückankunft an der Wohnung unmittelbar nach einer Veranstaltung. Die Berechnung erfolgt nach den jeweils aktuellen gesetzlichen und steuerrechtlichen Vorgaben.

Darüber hinaus sind zum Jahresabschluss (Haushaltsjahr ist Kalenderjahr) alle Rechnungen bzw. Kostenerstattungen bis zum 31. Dezember an den KVBW-Schatzmeister zu senden, damit diese noch für den Jahresabschluss gemäß Haushaltsplan eingestellt werden können. Außerdem erfolgt eine Bearbeitung von zu spät eingereichten Kostenabrechnungen durch den Schatzmeister nur nach Rücksprache mit dem Präsidium. Vom Antragsteller ist eine schriftliche Begründung für die verspätet eingereichte Kostenabrechnung vorzulegen.

Fahrtkosten: Für Reisen werden die tatsächlichen Kosten erstattet. Bundesbahn II. Klasse nebst Zuschlag. Wird die Reise notwendigerweise mit dem PKW durchgeführt, so wird ein Kilometergeld in Höhe von € 0,30 erstattet. Bei Mitnahme weiterer anspruchsberechtigter Personen wird für jede weitere anspruchsberechtigte Person € 0,08 erstattet.

Anspruchsgrundlage

Wer eine Veranstaltung als Vertreter des KVBW vorzeitig ohne Entschuldigung verlässt, verliert seinen Ersatzanspruch.

Kostenarten

Das Tagesgeld entfällt bei freier Verpflegung durch den KVBW, sowie für Kampfrichter, Medizinisches Team und Wettkampfkommission bei allen Meisterschaften und Kadermaßnahmen des KVBW. Bei gewährten Reisekosten /Tagegeldern gelten immer die momentan gültigen gesetzlichen/steuerrechtlichen Bestimmungen. 3.3.

Tatsächlich entstandene Übernachtungskosten bis zur Obergrenze je Übernachtung pro Person ohne Frühstück 70,00 €

3.4.

Lehrwesen / Kampfrichterwesen / Sport / Jugend / Prüfungswesen je volle Unterrichts- / Trainingsstunde 25,00 € eine Unterrichtsstunde beträgt 45 min. Tagespauschale für offizielle Betreuer bei sportlichen Veranstaltungen und Lehrgängen 50,00 €

a. b. 3.5.

Medizinisches Team Für den Einsatz bei Landesmeisterschaften und Turnieren des KVBW werden folgende Tagespauschalen ausgezahlt: a. Arzt 200,00 € b. Med. Personal (mind. Rettungssanitäter) 125,00 € Weitere Entschädigungen gem. § 3.2 entfallen

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Kostenordnung des KVBW

3.6. Kampfrichter / Wettkampfkommission Für den Einsatz bei Landesmeisterschaften und Turnieren des KVBW werden folgende Tagespauschalen ausgezahlt: a. Kampfrichterreferent / Wettkampfreferent am Wettkampftag 150,00 € b.

Lizenzierte Kampfrichter / Wettkampfkommission

c.

Kampfrichteranwärter

105,00 € 50,00 €

5.

Für Regio-Cups gelten reduzierte Tagespauschalen ohne Anspruch auf Tagegeld und Fahrtkosten

Hierzu ist grundsätzlich ein schriftlicher Antrag incl. Kostenangabe, sowie einer nachvollziehbaren Begründung für die Notwendigkeit der Anschaffung, beim Präsidium einzureichen. Gehen einmal genehmigte technische Geräte defekt, so können sie in Rücksprache mit dem Präsidium durch Neukauf (Ersatzbeschaffung) ersetzt werden. Wird das Gerät über die reguläre Amtszeit von 4 Jahren genutzt, verbleibt das Gerät ohne Rückforderungsanspruch des KVBW beim Käufer. Erfolgt ein Amtswechsel vor den regulären 4 Jahren, müssen noch funktionsfähige Geräte an den Nachfolger bei entsprechenden Kostenausgleichen übergeben werden.

d. Bei mehrtägigen Kadermaßnahmen mit Betreuungspflicht beträgt die Betreuerpauschale je Tag € 50,00 e. Bei mehrtägigen Kadermaßnahmen gelten für den Ausrichter: Je Übernachtung für tatsächlich entstandene Kosten € 25,00

Getränkepauschale (nur alkoholfreie) tägl.

Tatsächliche einmalige Raum-Säuberungskosten bis zu € 100,00

€ 09,00

f. Die Kosten für Verpflegung in angemessener Höhe bei KVBW-Veranstaltungen für die berechtigten Personen übernimmt der KVBW.

Der Restsummenwert ist dann von Fall zu Fall zeitnah zu berechnen und vom Präsidium im Einverständnis mit dem Vorbesitzer zu regeln.

Weitere Entschädigungen gem. § 3.2 entfallen

3.7. Geschäftsführer

Über die Höhe der Vergütung und des Kostenersatzes (Miete / Heizung / Strom) entscheidet die Mitgliederversammlung (siehe Protokoll der MGV vom 17.02.1990). Der Kostenersatz wird durch einen Miet-/Nutzungsvertrag geregelt.

3.8. Schatzmeister

Über die Höhe der Vergütung und des Kostenersatzes (Miete / Heizung / Strom) entscheidet die Mitgliederversammlung (siehe Protokoll der MGV vom 17.02.1990). Der Kostenersatz wird durch einen Miet-/Nutzungsvertrag geregelt.

3.9. Rechtausschuss  Mitglieder des Rechtsausschusses erhalten pro Sitzungsstunde € 20,00, der Vorsitzende erhält € 30,00.

3.10 Eingesetzte Kommissionen

Mitglieder von eingesetzten Kommissionen erhalten pro Sitzungsstunde € 10,00.

3.11. Über alle anderen Vergütungen entscheidet der erweiterte Vorstand. 4. Verfahren

4.1. Der Kostenanspruch verfällt, wenn er nicht innerhalb von 6 (sechs) Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht wurde. Alle Abrechnungen müssen im Original oder per Email als pdf oder mit digitaler Signatur vorgelegt werden. 4.2. Es ist anzustreben, bei Fahrten durch Mitnahme weiterer anspruchsberechtigter Personen die Gesamtkosten im Verhältnis zu den Kosten eines öffentlichen Verkehrsmittels wesentlich zu mindern. 4.3. Versteuerung von Pauschalbeträgen Pauschalbeträge müssen versteuert werden. Für die Steuermeldung und die Abgabe ist der Empfänger selbst verantwortlich.

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Büromaterial / Veraltungskosten

5.1. Technische Geräte uns sonstige Anschaffungen Anschaffungen hochwertiger technischer Geräte wie PC, Drucker/Kopierer, Telefon oder sonstige Büroeinrichtungen und Sportgeräte, deren Anschaffungswert € 100,00 überschreitet, sind nur auf Grundlage des jeweiligen Haushaltsplanes möglich und müssen vom Präsidium in Rücksprache mit dem Schatzmeister genehmigt werden.

5.2. Inventarisierung

Technische Geräte, sowie Büroeinrichtungen über € 100,00, bzw. Sportgeräte müssen zwecks Inventarisierung genau bezeichnet und dem Schatzmeister gemeldet werden.

6. Lehrgänge

Offizielle Lehrgänge des KVBW werden über den Schatzmeister abgerechnet. Hierzu muss eine Ein- und Ausgabenrechnung erstellt und vorgelegt werden.

7.

Betreuung von Gastverbänden

Die Betreuung von Gastverbänden/Gastvereinen durch den KVBW regelt ein eigener Betreuungsvertrag.

8. Trainerverträge/Landestrainer Die Aufgaben und Vergütungen der Landestrainer

werden nach Bedarf in einem eigenen Dienstvertrag geregelt. – Folgende Punkte finden hier Beachtung: a) ... die Freiheit, auch für andere Unternehmen tätig zu werden c) … ist nicht in den Betrieb des Auftraggebers eingegliedert b) ... ist weisungsfrei und kann seine Arbeitszeit frei einteilen d) … muss mit dem Auftraggeber keine Urlaubsregelung treffen e) … legt die Termine für die Maßnahmen fest f) … ist unabhängig in der Wahl des Orts, an dem er den Auftrag erledigt g) … ist nicht verpflichtet, ständig dienst- und abrufbereit zu sein

h) … hat die Freiheit, auch Aufträge abzulehnen

i) … trägt ein Unternehmerrisiko (ohne erteilte Maßnahmen erhält er kein Honorar) j) … Die Vergütung erfolgt leistungsbezogen

k) … Keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

l) … Der Auftraggeber verzichtet auf Einzelkontrollen

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9. Landesleistungsstützpunkte/ Regiostützpunkte

Die Landesleistungsstützpunkttrainer erhalten monatlich € 400,00. Die Regiostützpunkttrainer erhalten monatlich € 150,00. Die Stützpunktabrechnungen sind monatlich mit Stundenzahl/Datum und Teilnehmerliste beim Schatzmeister einzureichen. Fahrten der verantwortlichen Landes-/Regiostützpunkttrainer werden auf Nachweis der km mit € 0,30 pro km vergütet, wenn die Maßnahme nicht am eigenen Landes-/ Regiostützpunkt stattfindet. Für die Steuermeldung dieser Honorare ist der Empfänger selbst verantwortlich.

10. Gebühren

Der KVBW erhebt für verschiedene Maßnahmen Gebühren. Dies sind: C-Trainer Ausbildung € 150,00

C-Trainer Leistungssport

€ 75,00

B-Trainer Leistungssport

€ 150,00

Kaution Prüferstempel Shotokan

€ 30,00

Startgebühren bei Meisterschaften:

– Einzel – Team

€ 10,00 € 25,00

11. Abrechnungsverfahren Für Anträge auf Kostenerstattung sind grundsätzlich die

vom KVBW ausgegebenen Vordrucke zu verwenden. Diese können bei Bedarf beim Schatzmeister bestellt oder von der KVBW-Homepage heruntergeladen werden. Kostenerstattungen sind eigenhändig zu unterschreiben und beim KVBW-Schatzmeister einzureichen. Werden zu Unrecht Ansprüche gestellt, so werden diese vom Schatzmeister laut vorstehender Kosten- und Honorarordnung ohne Benachrichtigung des Antragstellers gestrichen. Eine Begründung kann schriftlich angefordert werden.

Wird im Nachhinein festgestellt, dass bei einer Kostenabrechnung Abrechnungsfehler entstanden sind und ein Betrag zu Unrecht an den Antragsteller überwiesen wurde, so kann dieser vom KVBW zurückgefordert werden. Es ist hier jedoch vom Schatzmeister zu überprüfen und fallweise zu entscheiden, ob Aufwand und Nutzen im wirtschaftlichen Verhältnis zu einer nachträglichen Rückforderung stehen, sofern es sich um geringfügige Beträge handelt und der hierzu notwendige Schriftverkehr mit Zahlungsaufforderung, Terminverfolgung und Neuverbuchung im Kassenbuch den Verwaltungsaufwand nur zusätzlich in die Höhe treibt.

12. Unvorhergesehenes

Werden im Laufe eines Haushaltsjahres an den KVBW unvorhergesehene Kosten, wie zum Beispiel Ausfallbürgschaften bei Meisterschaften oderKostenerstattungen, welche im vorliegenden Regelwerk nicht aufgeführt, bzw. berücksichtigt wurden, herangetragen, so können diese nur vom Präsidium genehmigt werden, sofern der laufende Haushalt diese Mehrkosten zulässt. n

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Sonderbroschüre zur KVBW-Mitgliederversammlung 2018  

Tätigkeitsberichte 2016 – 2017. Gemeinsam sind wir stark.

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