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DAS KONZERT- UND OPERNMAGAZIN

März 2018

Mit Regionalteil West

405 Konzert- UNd Operntermine

Daniel Harding Geläutertes Wunderkind Musik im Riesen Musik und Kristalle

Vladimir Jurowski »Man kann ja auch von den anderen etwas lernen«

JETZT AUCH BEI


Editorial

Foto: Ivo von Renner; Titelfoto: Simon Pauly

Liebe Leserin, lieber Leser, am 20. März wäre Bernd Alois Zimmermann ­hundert Jahre alt geworden. Dass dieses Jubiläum mitten in die Passionszeit fällt, könnte passender nicht sein, war doch der religiös geprägte Komponist ein Meister des tönenden Pessimismus, der sich in seinen Werken explizit mit Unrecht, Gewalt und Unterdrückung befasst hat. Dass Zimmermann damit den Nerv seiner Zeit traf, zeigen die in positiver wie negativer Hinsicht sehr heftigen Reaktionen auf die Uraufführung der Oper Die Soldaten im Jahr 1965 als zentrales Werk seiGregor Burgenmeister nes Schaffens. Opernexperte Peter Krause blickt Herausgeber/Chefredakteur auf das Leben Zimmermanns und dessen kompositorische Ideen – und rückt Die Soldaten als bedeutendste deutsche Nachkriegsoper in den Fokus: Die Oper Köln als Ort der Uraufführung ehrt nämlich den Komponisten mit einer Neuinszenierung des in vielerlei Hinsicht ungeheuerlichen Werks. Ungleich unbeschwerter sind da zwei Festivals in Österreich und England, die wir Ihnen näher vorstellen: Das Aldeburgh Festival gilt nicht nur als Hochburg für exquisite Aufführungen der Musik Benjamin Brittens, sondern lockt auch mit einer malerischen Landschaft, wie es sie nur in England geben kann. Das Festival „Musik im Riesen“ wiederum, das im Mai im Tiroler Örtchen Wattens stattfindet, ist nicht nur akustisch, sondern auch visuell ein Erlebnis für die Sinne, finden doch die Konzerte in André Hellers zauberhaften Kristallwelten statt. Einen hoch spannenden und bemerkenswert persönlichen Einblick in seine musikalischen Vorstellungen und Sichtweisen gab Vladimir Jurowski unserem Autor Helge Birkelbach. Jurowski ist seit Beginn dieser Spielzeit Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Und da Dirigent, Orchester und Publikum voneinander schon jetzt schlicht begeistert sind, kann man hier von einer hervorragenden Symbiose sprechen. Viel Spaß bei der Lektüre, Ihr

März 2018 concerti   3


Inhalt

3 Editorial 6 Kurz & Knapp 8 Geläutertes Wunderkind

Porträt Daniel Harding hat die Höhen und Tiefen des Lebens in raschem Wechsel erfahren. Was ihn nicht davon abhielt, sich stetig weiterzuentwickeln

10 »Man kann ja auch von anderen lernen«

Interview Ob Originalpartituren oder der

8

Daniel Harding ... ein halbes Leben lang Dirigent

Austausch mit seinen Musikern: Jedes Erlebnis bringt Vladimir Jurowski voran

16 Meditation über die Zeit

Feuilleton Zum 100. Geburtstag von

Bernd Alois Zimmermann

18 Opern-Kritiken 20 Opern-Tipps Regionalseiten

16

Bernd Alois Zimmermann ... Jubiläum eines tragischen Genies

An dieser Stelle finden Sie die interessantesten Klassikgeschichten des Monats sowie alle Konzert- und Operntermine Ihrer Region

24 Sommernachtstraum in Suffolk

28 Musik und Kristalle

Festivalguide Ein Fest nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge: Das Tiroler Festival „Musik im Riesen“ feiert dieses Jahr 15-jähriges Bestehen

30 CD-Rezensionen 35 Top 20 Klassik-Charts 36 »Ach, das ist so schön«

24

Aldeburgh Festival ... ganz nah bei Benjamin Britten

4  concerti März 2018

Blind gehört Evgeni Koroliov hört und

kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt

40 Multimedia-Tipps 42 Impressum

Fotos: Matt Jolly/Aldeburgh Music, Schott Promotion, Julian Hargreaves

Festivalguide Erst zu Hause bei Benjamin Britten erspürt man vollends die Musik des großen Komponisten


DER NEUE LEXUS LS

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kurz & knapp

Mein Lieblingsstück

Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 »Orgelsinfonie«

ch hatte frisch den Führerschein und war nachts im Auto auf dem Heimweg, während im Radio das ARD-Nachtkonzert lief. Da hörte ich zum ersten Mal dieses Stück. Der mächtige Orgelklang, die virtuosen Streicher – ich war so hin und weg von diesem Werk, dass ich noch zwanzig Minuten lang vor dem ­Elternhaus im Auto saß, um die

Organist Christian Schmitt

„Orgelsinfonie“ zu Ende zu hören. Als Orgelstudent habe ich mir dann die Partitur gekauft und mit der ­berühmten Aufnahme der Berliner Philharmoniker unter Karajan einstudiert, bei der die Orgel aus Notre Dame de Paris nachträglich eingespielt wurde. Die Orgel war um einige Hertz tiefer gestimmt als der damalige Kammerton der Philharmoniker, so dass man heute noch leichte Schwebungen heraushört. Mit Mitte zwanzig hatte ich dann das allererste Mal die Gelegenheit, das Werk mit einem Jugendorchester unter dem heutigen Mainzer GMD Hermann Bäumer zu spielen. Das Stück, das ich inzwischen mit mehreren Orchestern gespielt und aufgenommen habe, begleitet und fasziniert mich inzwischen schon seit fast 25 Jahren. Ich finde, dass hier einfach alles drin ist: Da ist zuerst diese lange, großartige Orchestereinleitung, ehe nach etwa zwölf Minuten die Orgel in Erscheinung tritt, und zwar – für die meisten Hörer ungewohnt – ganz zart und lyrisch. Im

zweiten Teil eröffnet die Orgel mit einem majestätischen Fortissimo, eine Passage, die die meisten Hörer kennen – wie auch das krönende Finale, bei dem Orgel und Orchester gewissermaßen im dreifachen Glanz und Gloria miteinander verschmelzen.

9 746

Planstellen gab es in den 129 deutschen Orchestern. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort: 2016 waren es noch 9.816 Planstellen in 131 Orchestern, wie die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) bekanntgab. Problematisch sieht die DOV auch die Vergütung der Musiker. Die läge bei einigen Orchestern bis zu 30 Prozent unter dem Tariflohn.

... Melodie und Harmonie finden sich in der Natur nicht vor. Sie sind Schöpfungen des Menschen ... Eduard Hanslick, österreichischer Musikkritiker

Wenn Musiker zu Patienten werden

Seit Jahren ein heikles Thema: Gehörschutz für Orchestermusiker 6  concerti März 2018

Der Schutz des Gehörs ist ein so allgegenwärti­ges wie stief­ mütterlich behandeltes Problem. Ein besonders schwerer Fall wird derzeit vor Gericht behandelt: Ein Bratschist des Londoner Royal Opera House hatte bei Proben einer WagnerOper vor einer 18-köpfigen Bläsergruppe gesessen und sich infolgedessen 2012 einen so schweren Hörschaden zugezogen, dass er seither seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Er verklagte daher seinen einstigen Arbeitgeber auf umgerechnet 850 000 Euro. Eine nachträgliche Messung ergab: Durchschnittlich war damals die Streichergruppe 91 Dezibel ausgesetzt, in der Spitze sogar über 130 Dezibel.

Fotos: Uwe Arens, gemeinfrei, shutterstock, Jonathan Quipot/Störtebeker Elbphilharmonie GmbH

I


3 Fragen an ... Julian Münder

Der General Manager leitet die Störtebeker Gastronomieflächen in der Elbphilharmonie

Herr Münder, inwiefern unterscheidet sich ein gastronomischer Betrieb in einem Konzertsaal von einem ganz „normalen“ Restaurant? Die Leute kommen nicht hierher, weil wir das beste Steak oder das beste Sushi der Stadt ser­ vieren, sondern wegen der Konzerte. Wir müssen uns also danach richten, was die Leu­ te gerne möchten. Und weil die Elbphilharmo­ nie ein Haus für alle ist und musikalisch sehr breit aufgestellt ist, müssen wir vom Glas Champagner über den Flammkuchen bis hin zum Salamibrötchen wirklich alles bieten. Sich da zu sehr zu spezialisieren wäre für ­unseren Betrieb tödlich.

Wie fällt Ihr Resümee fürs erste Jahr aus? Da wir kein Restaurantbetrieb sind, der für sich allein steht, sondern Teil eines großen Ganzen sind, mussten wir uns schnell an die äußeren Gegebenheiten, etwa die Besucher­ ströme, anpassen – was uns auch gelungen ist. Nun geht es darum, an Details zu schrauben, denn jetzt ist der erste Jahreskreislauf abge­ schlossen und wir wissen genauer, was auf uns in den jeweiligen Monaten zukommt.

Besuchen Sie denn auch ab und an den Konzertsaal? Wir haben zwei Abos, insofern gehe ich mit meiner Frau auch regelmäßig selbst in die ­Elbphilharmonie. Und trinke natürlich vorher noch etwas an der Bar.


Porträt

Geläutertes Wunderkind Daniel Harding hat die Höhen und Tiefen des Lebens in raschem

Wechsel erfahren. Was ihn nicht davon abhielt, sich stetig weiterzuentwickeln. Von Teresa Pieschacón Raphael

nen, sondern ihm auch sein Mahler Chamber Orchestra anvertrauen, dessen Leitung Harding 2003 übernimmt. Zuvor wird er noch Chef des Trondheim Sinfonieorchesters sowie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Dirigierte erstmals mit 15 Jahren: Daniel Harding

W

underkinder ereilt Rattle zu ihrer Aufführung ein. oft ein ähnliches Immerhin hört sich Rattle den Schicksal: Das Wun- Konzertmitschnitt an: „Techder geht, aber das Kind bleibt nisch macht ihr vieles besser“, zurück und muss in einem sagt er zu den Teenagern. „Nur schmerzvollen Prozess erwach- von der Musik habt ihr leider sen werden. Ein bisschen er- nichts verstanden.“ ging es auch Daniel Harding Einen der jungen Musiker aber so. Mit 15 gründet der Sohn vergisst er nicht. Denn zwei eines Universitäts-Dozenten in Jahre später findet sich Daniel Manchester mit Freunden am Harding als Assistent an der Internat ein Orchester, dessen Seite von Rattle wieder. Er beLeitung er übernimmt. Als wä- gegnet Hans Werner Henze auf re dies nicht genug, setzen sie der Münchener Biennale, lernt Arnold Schönbergs verteufelt bei Pierre Boulez und wagt sich vertracktes Pierrot Lunaire nach Berlin zu Claudio Abbado. aufs Programm und laden kei- Dieser wird ihn nicht nur als nen Geringeren als Sir Simon „mein kleines Genie“ bezeich8 concerti März 2018

Foto: Julian Hargreaves

»Bezahlen muss man immer«

„In England gab es Könige, die jünger waren als ich“, scherzte Harding seinerzeit selbstbewusst. Und: „Das ist wohl so bei manchen Menschen: Manche steigen sehr schnell auf. Andere weniger. Bezahlen muss man immer“, witzelte er damals und ahnte nicht, wie sehr das auch auf ihn zutreffen wird. Mit 30 hatte er zwar die Hälfte seines Lebens vor dem Pult verbracht und die wichtigsten Orchester der Welt dirigiert, dennoch geriet er in eine Krise. „Die Menschen lauern immer auf die nächste große Attraktion, und eine Zeit lang war ich das“, räumte er einmal in einem Interview in der ZEIT ein. „Doch dann stand ich da, mit dreißig Jahren, und dirigierte die Wiener Philharmoniker, als mein Leben in Trümmern lag.“ Seine Frau, mit der er zwei Kinder hat, hatte beschlossen, sich nach zwölf gemeinsamen Jahren von ihm zu trennen. Nach einem Eklat während einer Probe am Opernhaus in Paris beschloss


er, sich seinen emotionalen Problemen zu stellen. Das hieß für ihn, „richtig zu arbeiten, mich zu verbessern“ ganz nach der Devise, es sei nicht wichtig, was passiere, sondern, was man daraus „mache“. Manchmal gibt es nicht genug Zeit, um zu gewinnen

Immer wieder erinnerte er sich an einen Satz seiner Mutter, demzufolge eine der schwierigsten Erkenntnisse im Leben sei, „dass wir uns alle an irgendeinem Punkt mit unserer Mittelmäßigkeit abfinden müssen.“ Und so begann er wie besessen daran zu arbeiten, dass dieser ernüchternde Gedanke nicht wahr werde. Fieberhaft suchte er nach Wegen, nach einer Körpersprache, die seine musikalischen Vorstellungen noch überzeugender vermitteln könnte, auch um jene Kritiker zu beschwichtigen, die behaupteten, er sei prätentiös, unmusikalisch und seine Interpretationen seien zu „kopflastig“. „Ich muss meine Hemmungen vergessen, dann kann ich mit den Armen magische Dinge vollbringen“. Zudem erwarb er die Pilotenlizenz und richtete sich in seinem Haus in Frankreich einen Flugsimulator mit Cockpit ein.

Heute, mit Anfang vierzig, wirkt er immer noch jungenhaft. Er ist aber in jedem Falle geläutert. Als Chef des O ­ rchestre de Paris weiß er, dass die Arbeit niemals aufhören wird: „Ich muss noch sehr viel lernen“. Und als vehementer Manchester United-Fan hält er sich an die Devise des Fußballclubs: „Wir verlieren nie ein Fußballspiel. Es gibt nur manchmal nicht genug Zeit, um zu gewinnen.“ Genug Zeit für einen Sieg blieb dem Briten auch nicht als Chefdirigent des O ­ rchestre de Paris, ein Amt, das er erst 2016 antrat. Wie Ende Januar bekannt wurde, verlässt er nun vorzeitig zum Ende der Saison 2019/20 seinen Posten. In einem aufrichtigen Brief an die französischen Musiker lobte er deren Leistung, sprach aber auch von unterschiedlichen kulturellen Welten. Er wolle nicht „die Alpen in den Grand Canyon“ verwandeln. Viel besser sei es, eine kurze wundervolle Zeit miteinander zu haben, um dann „mit glücklichen Erinnerungen fortzufahren. Eure musikalische Natur zu ändern wäre ein Akt der Zerstörung, und ich werde es nicht tun.“ So, wie er es für sich auch beansprucht.

Konzert-TIPPs

Berlin Do. 1.3. & Fr. 2.3., 20:00 Uhr Sa. 3.3., 19:00 Uhr Philharmonie Gerhald Finley (Bassbariton), Berliner Philharmoniker, Daniel Harding (­Leitung). Schubert/Reger: Prometheus & An die Musik, Schubert/Berlioz: Erlkönig, Schubert/Brahms: Memnon & An Schwager Kronos, Schubert: „Wo bin ich?“ – „O könnt’ ich, Allgewaltiger“, aus „Lazarus“, R. Strauss: Eine Alpen­sinfonie Dortmund So. 11.3., 16:00 Uhr Konzerthaus Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris, Daniel Harding (Leitung). Widmann: Viola Concerto, Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur Köln Mi. 14.3., 20:00 Uhr Philharmonie Künstler & Programm siehe Dortmund Baden-Baden Mo. 26.3., 18:00 Uhr Festspielhaus Künstler & Programm siehe Berlin am 1.3. Berlin Do. 19.4. & Fr. 20.4., 20:00 Uhr Sa. 21.4., 19:00 Uhr Philharmonie Lucy Crowe & Genia Kühmeier (Sopran), Andrew Staples (Tenor), Georg Zeppen­feld (Bass), Schwedischer Rundfunkchor, Berliner Philharmoniker, Daniel Harding (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 32 G-Dur KV 318, „Misero! O sogno“ – „Aura, che intorno spiri“, KV 431, Per questa bella mano KV 612 & Messe c-Moll KV 427 CD-Tipp

Mahler: Sinfonie Nr. 9 Swedish Radio Symphony Orchestra, Daniel Harding (Ltg). harmonia mundi

/ Mit AnnA netrebko

Tickets und weitere Informationen hier erhältlich: www.rohkinotickets.de Abweichende Spieltermine für Aufzeichnungen finden Sie auf dieser Website und der Website ihres Kinos

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Interview

»Man kann ja auch von den anderen etwas lernen« Ob Originalpartituren, Auseinandersetzungen mit seinem Vater oder Austausch mit seinen Musikern: Jedes Erlebnis bringt Vladimir Jurowski voran. Von Helge Birkelbach

Sie verbringen viel Zeit in Bibliotheken und Archiven, um Partituren und Handschriften zu studieren. Was entdecken Sie da?

Es ähnelt einer Detektivarbeit. Was ich in den Partituren erkennen kann: An der einen Stelle zitterte die Feder, an einer anderen war der Komponist dagegen mit Nachdruck bei der Sache. Manchmal sieht man auch die ganze Radiererei, bei Beethoven sowieso. Bei der Neunten, die ich mit dem RSB beim Silvesterkonzert aufgeführt habe, ist es besonders sichtbar. Bei vielen Werken, 10 concerti März 2018

deren Autografe man inzwischen im Internet anschauen kann, sieht man all diese Entwicklungen, die dann aber im Enddruck meist nicht berücksichtigt wurden. Mit dem gängigen Orchestermaterial haben die Musiker also gar nicht die Möglichkeit, einmal auszuprobieren, wie es in der Urfassung

»Akribie ist mir persönlich hoch und heilig« mal klang, bis es diese endgültige Gestalt angenommen hat. In der heutigen Welt sollte man den Musikern die komplette Information geben, um ihnen dann freie Hand bei der letzten Entscheidung zu lassen, welche Fassung gespielt werden soll. Ist es nicht Aufgabe des Dirigenten, die Linie vorzugeben?

Auf jeden Fall. Aber ich finde, es ist immer besser, dem Wissenden als dem Unwissenden eine Linie vorzugeben. Die Unwissenden nehmen es als die einzig richtige und gültige Lösung an. Da haben wir es wieder, das Einparteiensystem, was genauso schlimm in der

Kunst wie in der Politik ist. Insofern begreife ich die Rolle des Dirigenten eher als die eines Organisators, eines Lenkers, aber nicht als die des einzigen Bestimmers. Es macht mir mehr Spaß, mit Musikern zu diskutieren, die informiert sind. Man kann ja auch von anderen etwas lernen. Was konnten Sie von Ihrem Vater Mikhail Jurowski lernen?

Eine ganze Menge. Wenn man seinen eigenen Vater so oft bei der Arbeit beobachten konnte, wie ich es tat, sieht man eben alles. Die positive Seite wie auch die Rückseite, die vielen unsichtbar bleibt. Und ich sehe, wie er sich über die Jahre verändert hat. Trotz seiner festen Ansichten ist er doch inzwischen offener für Neues. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in den 1990er Jahren über die Interpretation Alter Musik stritten. Über die historisch informierte Spielweise wollte er damals nichts wissen und tat es als unseriös ab. Inzwischen sieht er das ganz anders. Vom Prinzip her sehe ich am Konservatismus nichts Schlechtes: Die Leute, die vor uns lebten, haben auch ein oder zwei Dinge richtig erfasst. Das gilt es zu erhalten. Man muss

Foto: Simon Pauly

S

eine Worte wählt er präzise. Seine Aufmerksamkeit ist hoch. Dennoch erscheint der Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) nicht als Mann aus dem Elfenbeinturm, der zu Konzerten oder Interviews notgedrungen in die Realität herabsteigt. Vielleicht hat ihn seine Jugend in der ehemaligen Sowjetunion und der reiche Erfahrungsschatz seines Vaters, ebenfalls Dirigent, geprägt. Zum Mitspieler zu werden, riet dieser seinem Sohn. Und der setzt auf immerwährendes Lernen und situative Auseinandersetzung.


zur Person

1972 in Moskau geboren, studierte Vladimir Jurowski zunächst bei seinem Vater Michail, später bei Rolf Reuter und Colin Davis. Bereits Mitte der 1990er Jahre gelang ihm der internationale Durchbruch, ehe er 2001 Leiter des Glyndebourne Festivals und später Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra wurde. Seit Beginn dieser Spielzeit ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSB.

nur das richtige Maß finden aus dem Tradierten und dem Neuen. Den einen Rat von meinen Vater – „Du musst besser sein als die anderen, damit du deinen verdienten zweiten Platz einnehmen darfst“ – habe ich sehr beherzigt. Diese Aussage bezog sich vor allem auf die Schwierigkeiten, die den Menschen jüdischer Abstammung im Sowjetstaat damals widerfuhren. Die Situation ist heute zwar eine ganz andere, aber ich bin ihm für diesen harten Leitsatz noch heute sehr dankbar, weil ich dadurch gelernt habe, in meiner Arbeit alles zu geben. Er hat Sie nicht davon abgehalten, Dirigent zu werden?

gendlicher aufging. Bei mir konkurrierte der Wunsch nach der Musikerlaufbahn mit vielen anderen Dingen: Kunst, Literatur, Theater, auch Philosophie und Religion, die mich nach wie vor beschäftigen. Mein stärkstes Interesse galt der Literatur. Mit vier Jahren habe ich angefangen zu lesen und las alles, was mir in die Hände kam. Ein wenig vermisse ich das jetzt, denn bei der vielen Arbeit bin ich ja meist gezwungen, nur Fachliteratur zu studieren. Aber ich liebe Poesie und auch all die anderen Literaturformen oder Literaturgeschichte. Man lernt dabei immer etwas über sich selbst – und über die Musik, indem man sie mit der Kunst des Wortes vergleicht.

Nun, am Anfang war ich mir selbst nicht so sicher, welchen Weg ich gehen würde. Das war nicht so wie bei Simon Rattle, dem das Licht schon als Ju-

Es kommt auf jeden Ton an. Wie wichtig ist Ihnen Akribie und Detailarbeit mit dem Orchester?

Mir persönlich ist sie hoch und heilig. Die Aufmerksamkeit bestimmten Details gegenüber ist enorm wichtig, solange man das große Ziel nicht aus den Augen verliert. In dieser Fokussierung bin ich fast autistisch, könnte man sagen. Das sehe ich aber nicht als etwas Negatives. Jedes Pünktchen über dem i und jedes Komma an der richtigen Stelle tragen zum Erfolg und zum organischen Dasein des Stücks bei. Aber ab einem bestimmten Punkt muss man drüberstehen und loslassen können, sonst wird man zum Kontrollfreak. Das schärfte mir auch mein Vater ein: „Man kann im Konzert nicht nur das Eingeübte abrufen, man kann nicht ständig der Trainer sein, irgendwann muss man zum Mitspieler werden.“ Sie praktizieren Yoga. Wann haben Sie damit angefangen? März 2018 concerti  11


Interview

ar von „falsch“ nach „richtig“ geht. Man kann durchaus mit dreißig Jahren Recht gehabt haben, während die revidierte Meinung, die man mit fünfzig hat, objektiv nicht mehr stimmt.

Vor etwa 18 Jahren. Ich befand als Begriff etwas unverständmich damals in einer vorzeiti- lich vor. Aber inzwischen weiß gen Midlife Crisis, mit 28 Jah- ich genau, wie er das meinte. ren. Eigentlich habe ich alles im Leben früh angefangen: In einem Interview haben Sie Beruf, Familie, Kind und eben sich einmal zum Verhältnis auch die Midlife Crisis. Mitt- zwischen Lernen und Wissen lerweile verstehe ich, dass es geäußert ... ein beginnendes Burnout-Syn- „Lernen ist nicht Wissen anhäudrom war. Obwohl ich immer fen“, das war wohl der Satz, sehr vorsichtig war und früh- den Sie meinen? Man kann zeitig abbremste, ging es beruf- sich mit verschiedensten Inforlich schneller voran, als es mir mationen vollstopfen und wird vielleicht lieb war. Ich musste dabei nicht klüger. Das passiert damals sogar einige Konzerte uns allen durch die heute unund Produktionen absagen. glaubliche Zugänglichkeit von Wie Baron Münchhausen jeglicher Information. Wissen musste ich mich an den Haaren ist für mich eine verinnerlichaus dem Sumpf ziehen und te, selbst durchlebte Informainstinktiv griff ich dazu, was tion. Und es befindet sich in mich schon immer faszinierte. Sport interessierte mich weni»Yoga ist für mich ger. Die fernöstlichen Diszipliein tägliches Ritual nen waren mir näher, zum geworden« Beispiel Kampfkünste, die ich früher in verschiedenen Varianten ausprobiert hatte. Yoga ständiger Entwicklung. Manchschien in der Krise einfach mal, wenn man seine eigenen meine Sache zu sein. Es gab früheren Aufzeichnungen hört, mir Halt, Ziel und Stütze. Es kommen sie einem als sehr hat mich physisch und psy- unreif vor, dabei hatte man chisch stärker gemacht. Yoga, damals das Gefühl, alles nach das bei mir zum täglichen Ri- bestem Wissen gemacht zu tual geworden ist, hilft mir haben. Aber nichts ist für imauch, um mich auf ein Konzert mer: Was einem gestern als gut vorzubereiten. Die „Entlee- und richtig erschien, gilt heute rung“, von der Celibidache nicht mehr. Wobei es mit der gerne sprach, kam mir früher Entwicklung nicht immer line12  concerti März 2018

Was es gibt, ist die einzig richtige Entscheidung im jeweiligen Moment. Die spätere Beurteilung wiederum ist immer subjektiv. Schauen Sie: In dem Moment, wo sich ein Komponist das Recht nimmt, die frei in der Natur existierenden Töne zu einem Werk zusammenzuflechten, eifert er dem Schöpfer nach und kreiert etwas nie Dagewesenes. Der Interpret greift das neue Werk auf und rekreiert es auf seine persönliche Art aufs Neue. Beide nehmen sich bei ihren Aktionen das Recht, etwas nach ihrem Gutdünken zu tun, was sie für den jeweiligen Moment für einzig richtig halten. Wie es Nietzsche sagte: „Der Gott ist tot, jetzt müssen wir wie Götter werden“. Die Schöpfung, wenn sie einmal existiert, gehört nicht mehr dem Schöpfer allein, sie gehört allen. Der Komponist hat natürlich das Anrecht, das Werk zu verändern, solange er lebt. Aber die spätere Fassung muss nicht immer die bessere sein. Zwei Beispiele kann ich anführen. Mahler hat sein op. 1, Das klagende Lied, das beim Beethoven-Wettbewerb in Wien mächtig durchfiel, durch seine spätere Revision bequemer und zahmer gemacht. Heute wird fast ausschließlich die Urfassung gespielt, weil sie viel mu-

Foto: Simon Pauly

Was ist objektiv? Gibt es das eigentlich in einer Interpretation: falsch oder richtig?


tiger ist, viel komplexer, auch komplizierter in der Umsetzung. Oder Schostakowitsch, der seine radikale Lady Macbeth von Mzensk später in die viel traditionellere und glattere Katerina Ismailowa umwandelte. Auch hier spielt man heute vor allem die ursprüngliche Fassung. Konzert-TIPPs

Berlin So. 4.3., 20:00 Uhr Philharmonie Allison Bell (Sopran), David Butt Philip (Tenor), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Schostakowitsch: Schauspielmusik zu „Hamlet“ & Fünf Zwischenspiele aus „Lady Macbeth von Mzensk“, Dean: From Melodious Lay, Berg: Lulu-Suite Düsseldorf Di. 13.3., 20:00 Uhr Tonhalle Daniil Trifonov (Klavier), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski (Leitung). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Strawinsky: Suite aus „Der Kuss der Fee“ Hamburg Mi. 14.3., 20:00 Uhr Elbphilharmonie (Großer Saal) Daniil Trifonov (Klavier), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski (Leitung). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Prokofjew: Ballettsuite „Romeo und Julia“ Frankfurt Do. 15.3., 20:00 Uhr Alte Oper Künstler und Programm siehe Hamburg München Fr. 16.3., 20:00 Uhr Philharmonie am Gasteig Künstler und Programm siehe Düsseldorf Dresden Di. 27.3., 20:00 Uhr Semperoper Pierre-Laurent Aimard & Tamara Stefanovich (Klavier), Gustav Mahler Jugendorchester, Vladimir Jurowski (Leitung). Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

Weitere Termine: Hamburg Mo. 9.4., 20:00 Uhr Elbphilharmonie Frankfurt Di. 10.4., 20:00 Uhr Alte Oper Berlin Sa. 7.4., 20:00 Uhr Konzerthaus Antje Weithaas (Violine), Lars Vogt (Klavier), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Webern: Fünf Sätze op. 5, Berg: Kammerkonzert für Klavier, Violine und 13 Blasinstrumente, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur

Do. 21.6., 20:00 Uhr Philharmonie Camilla Nylund (Sopran), Matthias Goerne (Bariton), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur, Zemlinsky: Lyrische Sinfonie CD-Tipp

10. JUNI | 20.00 h | SALLES DE POLOGNE WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 1 Werke von J. S. Bach und D. Schostakowitsch Andreas Staier (Cembalo), Alexander Melnikov (Klavier) 11. JUNI | 20.00 h | GEWANDHAUS WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 2 Werke von J. S. Bach und F. Chopin Nelson Goerner (Klavier) 14. JUNI | 22.00 h | PAULINUM – AULA UND UNIVERSITÄTSKIRCHE ST. PAULI WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 3 Werke von J. S. Bach und W. A. Mozart Phantasm – Consort of Viols 15. JUNI | 20.00 h | KONGRESSHALLE AM ZOO WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 4 Werke von J. S. Bach und F. Mendelssohn Bartholdy Robert Levin (Klavier) 16. JUNI | 20.00 h | BUNDESVERWALTUNGSGERICHT WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 5 Werke von J. S. Bach, G. Böhm und J. C. F. Fischer Andreas Staier (Cembalo)

Mahler: Totenfeier, Strauss: Also sprach Zarathustra Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung) Pentatone März 2018 concerti   13


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Oper

Die interessantesten Inszenierungen und Künstler – wir stellen Ihnen das Wichtigste aus der Welt der Oper vor

Foto: Jean-Louis Fernandez

Brennend aktuell: Alexander von Zemlinskys Der Kreidekreis in Lyon. Mehr dazu auf Seite 18

16_Porträt Meditation über die Zeit Bernd Alois Zimmermann schuf mit Die Soldaten eine

Jahrhundertoper, die zum 100. Geburtstag des Komponisten die Interpreten sogar ­ nseren ­philosophisch herausfordert 18_Kurz besprochen Online-Kritiken Auszüge aus u ­tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen 20_Opern-Tipps Die besten Musiktheater­ produktionen – ­ausgewählt von unserem Experten Peter Krause März 2018 concerti  15


FEUiLLETON

Meditation über die Zeit BERND ALOIS ZIMMERMANN schuf mit Die Soldaten eine

Brachte als einer der ersten Komponisten MultimediaElemente in die Oper ein: Bernd Alois Zimmermann

N

ehmen wir an, die Zeit schreitet nicht einfach im Gleichschritt des Tickens unserer Uhren voran. Stellen wir uns vor, sie wäre gekrümmt, formte sich zur Kugel. Dann könnten die Toten durchaus Zeitgenossen unserer Enkel sein. Man muss gar kein ­Buddhist sein, um die Zeit 16  concerti März 2018

gleichsam als Simultantanz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahrzunehmen. Denker wie Henri Bergson, Edmund Husserl und Martin Heidegger haben philosophisch zu ergründen gesucht, wie kugelgestaltig die Zeit doch eigentlich ist. Bernd Alois Zimmermann, der die Literaten

James Joyce und Ezra Pound als seine geistigen Väter ansah, hat darüber nicht nur tiefschürfend nachgedacht: Der Kölner Komponist, der in diesem Monat 100 Jahre alt geworden wäre, suchte in seiner Musik schöpferisch nachzuweisen, wie wesentlich die Unterscheidung zwischen einer – in Alltagsdingen und der Ökonomie sehr wohl relevanten, in künstlerischen Fragen gänzlich unbedeutenden – gemessenen Zeit und einer für die Kunstwahrnehmung einzig relevanten Erlebniszeit doch ist. Klingt kompliziert? FrançoisXavier Roth sieht das Thema keineswegs abstrakt, sondern konkret. Der französische Dirigent und Kölner Generalmusikdirektor bereitet sich gerade auf die Premiere von Zimmermanns Zentralwerk Die Soldaten vor. Nach der bahnbrechenden Uraufführung von 1965 verspricht die jetzige Kölner Premiere den Visionen Zimmermanns näher denn je zu kommen. „Die damals provokative Collagetechnik dieser Oper ist heute in den Künsten ein durchweg vertrautes Mittel“, stellt Roth fest. Im Staatenhaus, dem Ausweichquartier der Oper Köln, könne man gerade mit diesem Werk aus der Not eine Tugend machen: „Das Publikum wird wie beim Frisör auf Stühlen sitzen, mit denen es um die eigene Achse

Foto: Hannes Kilian

Jahrhundertoper, die zum 100. Geburtstag des Komponisten die Interpreten sogar philosophisch herausfordert. Von Peter Krause


O S T E R F E S T I VA L 2 0 1 8 kreisen kann. Carlus Padrissa von der katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ wird einen Ring um den Zuschauerraum bauen, sodass die vielen Simultanhandlungen des Stücks kreisartig um das Publikum herum stattfinden können.“ »Unser Schumann des 20. Jahrhunderts«

Der musikalische Mix aus Jazz, Tanzrhythmen, historischen Formen wie Toccata, Chaconne und Nocturno mit den damaligen Avantgardemitteln des Serialismus formt sich seinerseits zur Kugel aus Vergangenem und Zukünftigem. Roth findet diese Mischung faszinierend wie eh und je: „Zimmermann ist hier auf der Klimax seiner Kreativität. Er ist für mich unser Schumann des 20. Jahrhunderts.“ Roth spielt auf die komplexe Persönlichkeit des Mannes an, der sich, ein Kind der Eifel wie der Widersprüche und Zerrissenheit der Nachkriegszeit, ein gläubiger Katholik wie ein tief verunsicherter Pessimist, anno 1970 das Leben nahm. Der Schrei und das Schrundige, das Grausame und kakofonisch Krachende ist für Roth freilich heute nicht mehr das Einzigartige dieser – neben Alban Bergs Wozzeck – singulären Jahrhundertoper. „Neu geblieben ist für mich das kammermusikalisch Feine und Irisierende der Partitur, das so frisch, stark und rein wirkt wie ein Anton Webern. Aus heutiger Sicht steckt das Werk nicht nur voller Wahrheit und Aktualität, die Musik verströmt auch eine unerhörte Schönheit.“ Vielleicht wird die Kugelgestalt der Zeit in der Wiederbegeg-

nung mit seinem Mammutwerk gerade dann unmittelbar erfahrbar, wenn wir uns auf seinen Weg „für das Spontane, Assoziative, Traum- und Trancehafte“, so Zimmermann selbst, mutig einlassen. Denn ist der Traum mit seiner Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen und Widersprüchlichen, seiner Aufhebung des linearen Fortschreitens von Bildern und Erinnerungen nicht der ideale Weg, um das Kugelartige dieser Kunst wahrzunehmen? Seine Literatur­oper nach dem Schauspiel von Jacob Michael Reinhold Lenz von 1776 ist zwar beißend sozialkritisch, dabei nie betroffenheitskitschig, ihr eignet aber auch ein moderner Surrealismus und die heutige Hirnforschung vorwegnehmender Konstruktivismus, der das Heterogene, ja Verrückte in unseren Köpfen aufregend zusammenfließen lässt. Opern- & Konzert-TIPPs

Nürnberg Sa. 17.3., 19:30 Uhr (Premiere) Staatstheater Zimmermann: Die Soldaten. Marcus Bosch (Leitung), Peter Konwitschny (Regie)

Weitere Termine: 20. & 25. 3., 8., 14. & 23.4. Köln So. 29.4., 18:00 Uhr (Premiere) Staatenhaus Zimmermann: Die Soldaten. François-Xavier Roth (Leitung), La Fura dels Baus & Carlus Padrissa (Regie)

Weitere Termine: 3., 11., 13., 17. & 19.5. Köln Sa. 5.5., 20:00 Uhr Philharmonie ACHT BRÜCKEN. Allison Bell (Sopran), Anna Raziejewska (Mezzosopran), Bettina Ranch (Alt), Peter Tansits (Tenor), Hans Christoph Begemann (Bariton), Otto Katzmeier (Bass), WDR Sinfonieorchester, Emilio Pomárico (Leitung). Zimmermann: Sinfonie in einem Satz, Vokalsinfonie aus „Die Soldaten“, Bauckholt: Neues Werk

22. MÄRZ – 2. APRIL 2018 TS: TICKE)22520 ( 3 +4 96 444 444

JOSEPH HAYDN

L’DISABITATA ISOLA BITATA

DIE UNBEWOHNTE INSEL

CONGRESS CASINO - BADEN BEI WIEN

Oper im Stil der Mozartzeit TEATRO BAROCCO ist bekannt für seine spektakulären originalgetreuen szenischen Rekonstruktionen der Opern W. A. Mozarts. Erstmals im zauberhaften Biedermeier - Ensemble der ehemaligen kaiserlichen Kurstadt Baden bei Wien, präsentiert Intendant Bernd R. Bienert zu Ostern 2018 eine Rekonstruktion der Meisteroper L´isola disabitata von Joseph Haydn. Mit seinem historisch-authentischen Inszenierungsstil folgt Bernd R. Bienert akribisch genau den ursprünglichen Intentionen der Komponisten und Librettisten des 18. Jahrhunderts. Damit gelingen ihm immer wieder erstaunlich neuartige Musiktheater-Erlebnisse, die völlig im Einklang mit dem musikhistorischen Erbe stehen. Die musikalische Leitung der Aufführung auf historischen Instrumenten übernimmt Christoph U. Meier, der bereits mit seinem Dirigat bei den Bayreuther Festspielen für internationales Aufsehen sorgte.

PREMIERE: 22.03. TERMINE: 24.03. | 25.03. | 31.03. | 01.04. | 02.04.2018

www.teatrobarocco.at


Kurz Besprochen

Opern-Kritiken Auszüge aus unseren tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen. Weitere finden Sie unter: www.concerti.de/oper

MAGDEBURG 27.1.2018

LUZERN 27.1.2018

#MeToo im Musiktheater

Glatter Sturz in den Untergang

Animalisch anarchisches Anti-Wesen

Zemlinsky: Der Kreidekreis Opéra de Lyon. Lothar Koenigs (Leitung), Richard Brunel (Regie), Lauri Vasar, Martin Winkler, Nicola Beller Carbone, Ilse Erens, Stephan Rügamer

von Einem: Dantons Tod Theater Magdeburg. Kimbo Ishii (Leitung), Karen Stone (Regie), Peter Bording, Stephen Chaundy Weitere Termine: 2.3., 2. & 21.4.

Verdi: Falstaff Luzerner Theater. Clemens Heil (Leitung), Benedikt von Peter (Regie), Claudio Otelli Weitere Termine: 5., 9. & 21.5., 9., 12., 15. & 17.6.

Oper Mit 16 vergewaltigt und ins Bordell gesteckt. Von einem Stammkunden freigekauft und zur Nebenfrau versklavt. Von der ersten Gattin ihres zweifelhaften Gönners verleumdet und unschuldig zum Tode verurteilt. Das Schicksal der Haitang ist fast zu schlimm, um wahr zu sein. #MeToo im Musik­ theater? Der dramaturgisch den­ kende Intendant Serge Dorny hat den richtigen Riecher gehabt: Der Kreidekreis entwickelt brennende Aktualität. Regisseur Richard Bru­ nel muss das Heute nicht mühsam behaupten, die chinesische Parabel lässt sich problemlos mit ihrer po­ litisch-gesellschaftlichen Spreng­ kraft neu erzählen. Ein packender Abend. Die aufregende Partitur erklingt dank des formidablen Or­ chesters und des vorzüglichen Di­ rigenten Lothar Koenigs in subtil ausgehörten Zwischentönen. (PK)

Oper Karen Stone ist vor allem eine differenzierende und weitge­ hend objektive Darstellung der politischen Gegner Georges Danton und Maximilien de Robespierre wichtig. Damit agiert sie im Sinn Gottfried von Einems, der sich be­ reits vor der Uraufführung von 1947 einer dualistischen Schwarz-WeißKontrastierung dieser Rivalität ­widersetzte. Aber vor allem öffnet die Regie führende Intendantin die Bühnenflächen für den ausgezeich­ net vorbereiteten und brillant agie­ renden Opernchor: Die Orientie­ rungslosigkeit der Massen und den Blutrausch in einer auswuchernden Zone des Terrors formt der Choreo­ graf David Williams als abgehacktes Körpergemisch und strukturiertes Chaos. Es ist ein Haufen fast schon entmenschlichter Automaten, die blutgierig den Tod ihrer früheren Favoriten fordern. (RD)

Oper Benedikt von Peter hat die Entscheidung einer radikalen Re­ duktion schon einmal getroffen – in seiner legendären Sicht auf Verdis La Traviata, in der allein die Titelfi­ gur leibhaftig agiert. Dieselbe Grundidee nutzt er für den Falstaff. Damit ist ihm ein Quantensprung in der Inszenierungsgeschichte des Stücks gelungen. Wobei der Erfolg des Regisseurs undenkbar wäre ohne den überragenden Sängerdar­ steller Claudio Otelli. Der BassBariton gleicht als Falstaff einem Naturereignis. Es hat etwas dezi­ diert Animalisches, gänzlich Unge­ künsteltes, gleichsam Schamloses, wie der Sänger mit maximaler Ri­ sikolust dieses anarchistische AntiWesen des braven bürgerlichen Lebens verkörpert. Schier uner­ schöpfliche vokale Reserven paaren sich in Otelli mit einer lustvoll maß­ losen Wucht. (PK)

18 concerti März 2018

Fotos: Jean-Louis Fernandez, Kirsten Nijhof, Ingo Höhn

LYON 20.1.2018


SEIN GANZER KÖRPER WAR MUSIK! Gundula Janowitz über Leonard Bernstein

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OPERN-Tipps Ausgewählt von unserem Experten Peter Krause

BERLIN  SO. 18.3.2018

Hochexpressive Harmonien Oper Die Partitur voller rausch-

Korngold: Das Wunder der Heliane Deutsche Oper Berlin. Marc Albrecht (Leitung), Christof Loy (Regie), Sara Jakubiak, Josef Wagner Weitere Termine: 22. & 30.3., 1. & 6.4.

Vielgestaltige Helena: Plakatmotiv zur Berliner Premiere 20 concerti März 2018

Macht macht verrückt: Szenenbild aus Macbeth in Lyon LYON  FR. 16.3.2018

Hoffnungsschimmer Oper Die politische Seite Verdis verdient die

intensive Beleuchtung eines eigenen Festivals

D

as „Opernhaus des Jahres“ steht nicht in Wien oder München, es befindet sich in Lyon. Die französische Perle mit römischen Wurzeln, malerisch zwischen Rhone und Saône gelegen, beheimatet ein Opernhaus, das dank der konsequent konzeptionellen Arbeit von Intendant Serge Dorny und seinem Team heute fraglos zu einem der besten Europas gehört. Nicht die Summe der Stars, sondern die Kontinuität eines kompromisslos dramaturgisch gedachten Spielplans ist Erfolgsrezept. Das Frühjahrsfestival fokussiert den Ansatz diesmal mit drei Titeln aus der Feder von

Verdi, freilich nicht die Gassenhauer La Traviata oder Rigoletto, sondern drei politisch aufgeladene Werke: Die Macht macht verrückt (Macbeth), die Macht zermalmt (Attila), die Macht zerstört die schönen Seelen, die Illusionen und Ideale (Don Carlos). Hoffnungsschimmer in dunklen Zeiten lässt der neue, aus Mailand stammende Musikchef Daniele Rustioni aufscheinen.

Verdi: Macbeth/Don Carlos/ Attila Opéra de Lyon. Daniele Rustioni (Leitung), Christophe Honoré /Ivo van Hove (Regie), Michele Pertusi, Roberto Scandiuzzi, Susanna Branchini. Weitere Termine: 17.3. bis 6.4.

Fotos: Realgestalt, Jean-Pierre Maurin, Barbara Pálffy, Marco Borggreve/hr

haftem Pathos und hochexpressiver Harmonien beweist in jeder Pore: Korngold hat ein Meisterwerk geschaffen, dessen Hamburger Uraufführung anno 1927 enorm erfolgreich war: Zwölf Opernhäuser spielten Das Wunder der Heliane nach. Zunächst ähnlich viel gespielt wie Richard Strauss, verschwand die Musik des jüdischen Komponisten aus den Programmen. Die Geschichte vom eiskalten Herrscher ohne Liebesfähigkeit, dessen Frau Heliane, die sich einem dionysischen Fremden hingibt, und einem Volk, das auf ein erlösendes Wunder wartet, ist märchenhaft und zeitlos.


DESSAU  FR. 2.3.2018

  Weitere Tipps

Haifische und Huren Oper Ausstattungs-Altmeister Ezio Toffolutti

Freiburg

ANGELS IN AMERICA

mischt Weills Evergreen opulente neue Farben bei

V

or neunzig Jahren fand die Berliner Uraufführung der Dreigroschenoper statt, die hübsch dialektisch mit Bertolt Brechts beißender Sozialkritik besticht und dennoch zum Mitträllern einlädt – der geniale Songstil des Kurt Weill macht’s möglich. Beim diesjährigen Kurt Weill Fest Dessau darf der Hit um Haifische und Huren nicht fehlen, fordert freilich zu einer immer wieder kreativen Auseinandersetzung heraus. Mit Regisseur und Ausstatter Ezio Toffolutti nimmt sich ein

Altmeister des epochalen Werkes an: 1944 in Venedig geboren, war Toffolutti zunächst als Bühnenbildner an der OstBerliner Volksbühne tätig. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Harry Kupfer oder Katharina Thalbach führte ihn später an die großen Festivals sowie Schauspiel- und Opernbühnen. Weill: Die Dreigroschenoper Theater Dessau. Markus L. Frank (Leitung), Ezio Toffolutti (Regie & Ausstattung). Weitere Termine: 10. & 17.3., 8., 13. & 28.4., 1.6.

Sa. 10.3., 19:30 Uhr Theater Freiburg Peter Eötvös komponierte seine 2004 in Paris uraufgeführte Oper in avancierter Broadway-Ästhetik nach Tony Kushners gleichnamigem Drama. Kiel

GÖTTERDÄMMERUNG Sa. 10.3., 17:00 Uhr Theater Kiel Das Hausherren-Duo schließt Wagners Tetralogie ­gemeinsam ab: Intendant Daniel Karasek inszeniert, GMD Georg Fritzsch dirigiert. Halle

SWEENEY TODD

BADEN BEI WIEN DO. 22.3.2018

Oper Auch szenisch führt die Rekonstruktion alter

So. 11.3., 18:00 Uhr Bühnen Halle Stephen Sondheims Broadway-Sensation: „Mensch frisst Mensch“ heißt es im Text der grotesken Sozialsatire im ­Musical-Gewand.

Aufführungspraktiken zu erhellenden Lösungen

München

Haydn historisch

I

n musikalischer Hinsicht gehört die historische Aufführungspraxis barocker Werke längst zum guten Ton. Aber lohnt der Gang zu den Müttern und Vätern Alter Musik auch in szenischer Hinsicht? Durch das Studium stilisierter barocker Gesten? Die Rekonstruktion ursprünglicher Bühnenmalereien und Beleuchtungseffekte? Für Haydns 1779 im Marionettentheater von Schloss Esterházy uraufgeJoseph Haydn: L’Isola disabitata Teatro Barocco. Christoph U. Meier (Leitung), Bernd R. Bienert (Regie) Weitere Termine: 24., 25. & 31.3., 1. & 2.4.

führtes Meisterwerk kommt Regisseur und Ausstatter Bernd R. Bienert im historischen Theatersaal der einstigen Sommerresidenz der Habsburger in Baden bei Wien den originalen Bildwelten so nah wie irgend möglich.

LES VÊPRES ­SICILIENNES So. 11.3., 18:00 Uhr Bayerische Staatsoper Als Hausregisseur am Hamburger Thalia Theater setzte Antú Romero Nunes den Don Giovanni mit Schauspielern in Szene: In München arbeitet er nun mit Sänger-Weltstars. Augsburg

LA FORZA DEL DESTINO Sa. 24.3., 19:30 Uhr Theater Augsburg Er will es mit Verdi wissen: André Bücker, neuer ­Intendant im Schwabenland.

Bildwelten wie zu Zeiten Haydns: Szene aus L’Isola disabitata

Weitere Tipps, Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Die Rezension zum Tipp: Über alle Premieren mit diesem Zeichen berichten wir tagesaktuell. Sie finden diese und weitere Kritiken online: www.concerti.de/oper März 2018 concerti   21


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tipps & termine Das Musikleben im Westen im März

Foto: Beatrice Waulin/Sony Classical

In Düsseldorf treffen edler Harfenklang und feurige Kastagnetten-Rhythmen aufeinander. Mehr dazu auf Seite 4

2_Porträt In drei Minuten alles sagen Mit jedem Stück formt Cellistin Camille Thomas eine Welt für sich – präzise abgezirkelt und mit dem kräftigen Bouquet ihres „Château Pape Clément“ 4_Interview »Alle haben mir davon abgeraten« Xavier de Maistre hat als Solist den Feenstaub von der Harfe geblasen und sich für sein neues Projekt mit der Kastagnetten­ Virtuosin Lucero Tena zusammengetan 8_Regionale Tipps Die wichtigsten Termine im März, ausgewählt von der concerti-Redaktion 25_Klassikprogramm concerti 03.18 West 1


porträt

In drei Minuten alles sagen

»Ich liebe Filme und alles, womit Geschichten erzählt werden«: Camille Thomas

A

ufgeräumt. Tiefenentspannt. Wach. Camille Thomas hat an diesem strahlend-kalten Vormittag bereits einen Termin im Fernsehen absolviert, jetzt sitzt sie in einem Café an Berlins Prachtboulevard Unter den Linden – und fühlt sich zuhause. Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt und die Staatsoper liegen ebenso in unmittelbarer 2 West concerti 03.18

Nähe wie die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, wo die Cellistin studiert hat. Camille Thomas spricht fließend Deutsch, mit nur ganz feinem, wunderbar mitschwingendem Akzent. Sie erinnert sich: „Ich war 18, als ich hierherkam, und es war ein coup de foudre – Liebe auf den ersten Blick! Russische Komponisten, Schriftsteller und

Künstler haben mich zu dieser Zeit stark inspiriert, ihre Tiefe und Leidenschaft hat mich angesprochen. Deshalb habe ich diese Nähe gesucht, die mir Frankreich und seine Leichtigkeit nicht bieten konnte.“ Neben Berlin hat sie auch in Weimar und Köln studiert. Berlin und Paris, ihre Geburtsstadt, würden sich grundlegend unterscheiden. „Ich dachte zuerst: Oh, ist das hässlich hier! Aber dann habe ich die anderen Viertel entdeckt mit ihren kleinen Geschäften, Kneipen und Cafés. Auch das soziale Leben hat mich begeistert. Und ganz anders als in Frankreich ist das Konkurrenzdenken nicht so ausgeprägt.“ Neben ihr liegt der Cellokasten mit dem wertvollen Instrument von Ferdinand Gagliano, gebaut 1788. Es hat einen ungewöhnlichen Namen: „Château Pape Clément“. Erinnert an einen teuren Wein. Und tatsächlich: „Es ist eine Leihgabe von Bernard Magrez, der in Bordeaux große Weine anbaut. Das Instrument ist wie ein alter, gereifter Rotwein, genau 200 Jahre älter als ich. Andere In­ strumente aus berühmten Werkstätten tragen einen Namen, aber mein Instrument hatte noch keinen. Also haben wir ihn nach dem Wein getauft.“ Auf ihrer vorletzten CD „Réminiscences“, die der Cellistin

Foto: Uwe Arens

Mit jedem Stück formt Cellistin Camille Thomas eine Welt für sich – präzise abgezirkelt und mit dem kräftigen Bouquet ihres »Château Pape Clément«. Von Helge Birkelbach


und ihrem Partner am Klavier, dem Cello zu spielen. Aber mit andere Kulturkreise, Epochen, Freigeister. Julien Libeer, nicht nur den wunderschönen Farben.“ Wie zum Beispiel Fazıl Say. internationalen Durchbruch, Der türkische Pianist und sondern auch einen ECHO Leben en miniature Klassik eingebracht hat, findet Der Untertitel der CD heißt Komponist schreibt gerade ein sich neben kammermusikali- „Un monde en soi“. Alle diese Cellokonzert, das Camille Thoschen Werken von Fauré, Saint- Stücke seien eine Welt für sich, mas gewidmet ist und im ApSaëns und Franck auch die sagt Camille Thomas. Und fügt ril seine Uraufführung in Paris Sonate für Violoncello solo des noch hinzu: „In drei Minuten erleben wird. Sie freut sich: Belgiers Eugène Ysaÿe. Eine kann man fast alles sagen: al- „Das Wichtigste ist das unmitHerausforderung, die dem In- le wichtigen Dinge über Leben, telbare Erlebnis, das Jetzt. Der terpreten viel abverlangt. Spie- Liebe, Tod. Die Stücke sollten Künstler gibt und kommunigel Online schrieb damals be- wie auf einer Bühne wirken, ziert, das Publikum erlebt und geistert: „Rhythmisch biegsam in einer präzisen Atmosphäre, antwortet. Das ist der Zauber.“ und pointiert im gestrichenen mit wechselndem Bühnenbild. wie gezupften Bereich, zwei- Leben en miniature sozusaKonzert-TIPPs stimmig sehnsuchtsvoll im gen.“ Eine bemerkenswerte Intermezzo, bedeutungsvoll im Feststellung, ist man doch seit Bielefeld kurzen Adagio, dann wieder Menschengedenken der festen Mo. 12.3., 18:30 Uhr fast swingend im flotten Brio- Überzeugung, dass die gegen- Rudolf-Oetker-Halle (Kleiner Saal) Camille Thomas (Violoncello), Julien wärtige Welt stets die kompli- Libeer (Klavier). Saint-Saëns: Mon coeur Finale.“ Camille Thomas war 16 Jahre zierteste sei und immer kom- s‘ouvre á ta voix aus „Samson et Dalila“ alt, als sie das Stück zum ersten plizierter werde. Stattdessen & Suite für Cello und Piano, Beethoven: Cellosonate Nr. 3, Kabalevsky: CelloMal hörte – und war sofort hin- sagt die Künstlerin, befragt zu sonate, Ginastera: Pampeana Nr. 2 gerissen. Die Sonate sei so den Auswirkungen der Globaziemlich das Romantischste, lisierung, dass man sich gera- münster was das Repertoire für Solo­ de jetzt nicht vor der Welt Di. 13.3., 18:30 Uhr Rathausfestsaal Künstler & Programm siehe Bielefeld cello zu bieten habe. Und rar, zurückziehen dürfe, dass man CD-Tipp denn Ysaÿe als Geigenvirtuose aktiv sein und Sensibilität gekomponierte fast ausschließ- genüber fremden Menschen Saint-Saëns: Cellokonzert, Offenbach: lich für sein Instrument sowie und Dingen wieder entdecken Prière & Boléro u. a. Streichorchester. „Der Ton ist solle. Dabei könne Musik helCamille Thomas ganz nahe an der Geige, sehr fen. Im gemeinsamen Erleben. (Cello), Orchestre National de Lille. DG viele Doppelgriffe, schwer auf Im Zuhören und Einlassen auf

concerti 03.18 West 3


interview

»Alle haben mir davon abgeraten« Xavier de Maistre hat als Solist den Feenstaub von der Harfe

geblasen und sich für sein neues Projekt mit der KastagnettenVirtuosin Lucero Tena zusammengetan. Von Sören Ingwersen war dann der Anlass, das Projekt zu verwirklichen.

Herr de Maistre, Ihr neues Album trägt den Titel „Serenata Española“. Haben Sie eine besondere Beziehung zu Spanien?

»Ich habe mir Videos angeschaut und war total baff«

Nicht wirklich, aber ich liebe spanische Musik. Das ist auch die Musik, für die sich die Harfe perfekt eignet. Man muss bedenken, dass die Stücke von Albéniz oder Granados zwar durch die Gitarre populär, aber ursprünglich für Klavier geschrieben wurden. Mit der Harfe nutzt man einerseits die Bandbreite, Klangfülle und den harmonischen Reichtum des Klaviers, andererseits kann man aber auch die härteren Einsätze der Gitarre imitieren. Das ist für mich ein perfekter Kompromiss, da man diese Stücke dadurch abwechslungsreicher wiedergeben kann als auf dem Klavier oder der Gitarre. Die Begegnung mit Lucero Tena

strahlung und so eine warme Persönlichkeit. Dann habe ich mir auf YouTube Videos von ihr angeschaut und war total baff. Danach wollte ich unbedingt ein Projekt mit ihr auf die Beine stellen. Eine solche Konstellation hat es noch nie gegeben. Sie fand die Idee toll, etwas mit mir zu machen, und hat sofort zugesagt.

4 West concerti 03.18

Wie kam die Begegnung mit der Kastagnetten-Virtuosin zustande?

Sie wurde mir nach einem Konzert in Madrid vorgestellt und ich war sofort von ihr begeistert. Sie hat eine große Aus-

Gab es Meinungsverschieden­ heiten bei der Vorbereitung oder während der Aufnahmen?

Überhaupt nicht. Die Zusammenarbeit war unglaublich einfach. Alle Stücke hat sie ja bereits mit Orchester oder mit Gitarre gespielt. So war nur zu entscheiden, bei welchem Werk

sie mitmacht und wie viel sie spielt. Lucero hat so ein fantastisches Rhythmusgefühl, dass wir kaum proben mussten. Es ist ganz erstaunlich, wie viele Farben und Emotionen sie mit diesen kleinen Stückchen Holz spiegeln kann. Lucero Tena ist ja eine lebende Legende. Warum eigentlich?

Lucero ist eine so starke Persönlichkeit und verströmt eine solche Intensität auf der Bühne, wie ich sie selten erlebt habe. Sie war ja eine sehr bekannte Flamenco-Tänzerin und eine künstlerische Botschafterin für Spanien. Es gibt Fotos von ihr mit Marlon Brando, Gregory Peck oder Ronald Reagan. Ihre Stärke waren immer die Kastagnetten, die sie so abwechslungsreich verwendet, dass sie sie zu einem Soloinstrument machen konnte und von den größten Orchestern eingeladen wurde. Lucero ist gerade 80 geworden und hat so eine enorme Energie und ist immer gut gelaunt, dass es wirklich ein Erlebnis ist, mit ihr auf der Bühne zu stehen. Spielen Sie bei jedem Konzert auf Ihrer eigenen Harfe?

Ich habe vier Instrumente, die europaweit verteilt sind, und

Foto: Gregor Hohenberg

M

odische Jeans und rote Sportschuhe – auch beim Interviewtermin in einem Café nahe der Hamburger Musikhochschule gibt es für Xavier de Maistre keinen Garderobenzwang. Aber nicht nur durch seine äußere Erscheinung hat der 44-jährige Franzose mit vielen Klassik-Klischees aufgeräumt.


zur Person

Verliebt in seine Lehrerin, begann der 1973 in Toulon geborene Xavier de Maistre mit neun Jahren das Harfenspiel bei ihr zu lernen. Mit 24 Jahren wurde er Soloharfenist bei den Wiener Philharmonikern. 2010

kündigte er die Stelle, um sich ganz seiner Solokarriere zu widmen. De Maistre unterrichtet seit 2001 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

versuche immer die Harfe, die am nächsten ist, zum jeweiligen Auftrittsort zu schicken. Aber 70 Prozent meiner Konzerte spiele ich als Solist mit großem Orchester. Dort nutze ich oft die Instrumente, die mir zur Verfügung gestellt werden. Ist die Umgewöhnung schwierig?

Wir Harfenisten wechseln ungern. Ich spiele auf einer amerikanischen Lion-&-Healy-Harfe. Bei der deutschen Harfe, die etwas kleiner ist, sind die Saitenabstände zum Teil etwas größer. Wer ein anderes Inst-

rument gewohnt ist, greift ständig daneben. Greifen Sie manchmal auch bei der Werkauswahl daneben? Das Repertoire für Harfe ist ja begrenzt.

Arrangements bin ich aber sehr wählerisch. 60 Prozent der Klavierliteratur kann man auf der Harfe übernehmen. Aber es klingt nicht alles gut. Es kommt vor, dass ich ein Projekt beginne und nach ein paar Monaten erkenne, dass es nichts bringt, und ich die Arbeit einstelle.

Ich würde nie behaupten, dass ich nicht gerne Konzerte von Beethoven oder Mozart hätte. Aber auf der anderen Seite ist es eine große Motivation, im- Wie viele Arrangements auf mer neue Projekte zu entwi- „Serenata Española“ stammen ckeln, etwas zu erfinden, was von Ihnen selbst? es noch nie gegeben hat, und Ungefähr die Hälfte. Einige neue Türen zu öffnen für an- Werke wurden noch nie auf der dere. Diese Pionierrolle macht Harfe gespielt wie zum Beispiel mir sehr viel Spaß. Bei den Mallorca von Albéniz oder das concerti 03.18 West 5


Alle haben mir davon abgeraten. Als Student wurde mir immer gesagt: Das Beste, was man mit der Harfe erreichen kann, ist, eine Stelle bei einem internationalen Top-Orchester zu bekommen. Als ich dann die Stelle in Wien mit 24 Jahren antrat, habe ich gedacht: Okay, das war’s. Ich konnte mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, 45 Jahre lang im Orchester auf den Einsatz zu warten. Aber ich muss gestehen, was jetzt passiert, ist wirklich viel, viel mehr, als ich mir je erhofft hatte. Sind Liebhaber von Harfenmusik in der Regel eher konservative Menschen?

Intermedio aus La Boda de Luis Alonso von Giménez – das Paradestück von Lucero Tena und aller spanischen Orchester. Ich hatte ziemlichen Respekt davor, aber wollte es unbedingt für Lucero lernen. Andere Arrangements sind längst zu Klassikern für die Harfe geworden wie de Fallas Danza española oder die D-Dur-Sonate von Albéniz. Die Musikindustrie preist Harfenmusik oft mit Floskeln wie „Musik zum Träumen“ oder „Klassik zum Genießen“ an. Nervt Sie das?

Ich denke, weil die Harfe so spektakulär ist und ich durch

»Ich habe gedacht: Okay, das war’s« meine Auftritte mit vielen Klischees über klassische Musiker aufräume, spreche ich auch ein jüngeres Publikum an. Man kann klassische Musik spielen und trotzdem mit beiden Füßen im 21. Jahrhundert stehen. Ich glaube, das ist auch absolut notwendig, wenn wir Musiker überleben wollen.

Am Anfang hat mich das schon Wie sieht diese etwas genervt. Es war schwie- „Aufräumarbeit“ konkret aus? rig, die Menschen davon zu Es ist sehr wichtig, wie man überzeugen, dass die Harfe ein auftritt, dass man vielleicht mal ernstzunehmendes Soloinstru- etwas dynamischer auf die ment sein kann. Aber da hat Bühne geht. Es ist aber auch sich in den letzten zehn Jahren eine Frage des Marketings, anunglaublich viel getan. gefangen von den Fotos und 6 West concerti 03.18

der Kleidung bis hin zur Programmgestaltung. Selbst das konservative Publikum möchte inzwischen Abwechslung. Veranstalter, die immer wieder dieselben Werke aufs Programm gesetzt haben, weil das bisher immer funktioniert hat, haben am Ende nicht überlebt. Das Umgekehrte wäre richtig gewesen: Wenn man merkt, die Leute kommen nicht mehr, muss man sich öffnen für neue Instrumente, neue Werke, neue Gesichter. Sie leben derzeit in Monaco und haben eine zwölfjährige Tochter. Zupft sie auch schon die Harfe?

Sie spielt Geige und etwas Klavier. Ich wollte nicht, dass sie nachher im Schatten ihres Vaters steht. Aber ob sie überhaupt eine professionelle Laufbahn einschlägt, soll allein ihre Entscheidung sein. Egal welches Instrument – es ist wahnsinnig schwierig geworden, sich durchzusetzen. Daher muss der Wunsch von innen kommen. Ich komme nicht aus einer Musikerfamilie. Die Harfe war wirklich mein Ding. Das zu erkennen, finde ich sehr wichtig für das Leben.

Konzert-TIPP

Düsseldorf Mo. 5.3., 20:00 Uhr Tonhalle (Mendelssohn-Saal) Xavier de Maistre (Harfe), Lucero Tena (Kastagnetten). Werke von Albéniz, Tárrega, Granados, Falla u. a. CD-Tipp

Serenata Española – Werke von Soler, Albéniz u. a. Xavier de Maistre (Harfe), Lucero Tena (Kastagnetten). Sony Classical

Foto: Beatrice Waulin/Sony Classical

Was hat Ihre Familie, was haben Ihre Freunde gesagt, als Sie 2010 Ihre Stelle bei den Wiener Philharmonikern aufgegeben haben, um eine Solokarriere zu starten?


HIER TOBEN die Gefühle.

So klingt nur Dortmund. SO 04.03.18

D0 08.03.18

SO 11.03.18

FR 16. – SO 18.03.18

KLAVIERABEND EVGENI KOROLIOV Bach »Das Wohltemperierte Klavier« Teil I

JUNGE WILDE – NICOLA BENEDETTI Werke für Violine solo

ORCHESTRE DE PARIS Daniel Harding, Mahler Sinfonie Nr. 9

ZEITINSEL AVI AVITAL Vier Konzerte mit dem Star-Mandolinisten Avi Avital

DI 20.03.18

DO 22.03.18

FR 27. – SO 29.04.18

KLARINETTENKONZERTE Kammerakademie Potsdam, Andreas Ottensamer

MATTHÄUS-PASSION Orchestra of the Age of Enlightenment, Solistenchor, Mark Padmore

ZEITINSEL BERND ALOIS ZIMMERMANN SWR Symphonieorchester, Ingo Metzmacher

KARTENVERKAUF UNTER

konzerthaus-dortmund.de


Tipps & Termine

Historische Aufführungspraxis öffnet Türen für aktuelle Themen Köln Das »Fest für Alte Musik« im Zamus gedenkt des Friedensschlusses von Versailles vor hundert Jahren – und macht sich Gedanken zum Krieg

D

ie Sehnsucht nach Frieden und der Schrecken des Krieges sind gesellschaftlich relevante Themen von immerwährender Brisanz, die Menschen überall auf der Welt seit Jahrtausenden kontinuierlich beschäftigen – Heraklits Aphorismus vom Krieg als Vater aller Dinge scheint bis heute seine Gültigkeit zu haben. Das „Kölner Fest für Alte Musik“ setzt sich in seinem diesjährigen Programm als gesellschaftlich und politisch interessiertes Festival musikalisch mit Krieg und Frieden auseinander. Das komplexe Thema beleuchten die Veran-

8 West concerti 03.18

stalter hundert Jahre nach dem Friedensschluss von Versailles und vierhundert Jahre nach dem Prager Fenstersturz aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Künstlerinnen der Historischen Aufführungspraxis wie Dorothee Oberlinger, Olga Pashchen­ko oder Miriam Andersén zeichnen sich durch einen differenzierten Blick in die Vergangenheit aus und verstehen sich darauf, die Stücke im Kontext ihrer Entstehung behutsam ins Hier und Jetzt zu transportieren. So erklingen vom 10. bis zum 25. März in historisch informierter Präzi-

sion Werke, die von Monteverdis Madrigali guerrieri et amorosi bis hin zu Kompositionen von 1918, dem letzten Jahr des Ersten Weltkriegs, reichen – und die im Spannungsfeld von Orient und Okzident, im Rückblick auf die Kreuzzüge und unter Einbezug der aktuellen Lage in Syrien zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte Katherina Knees einladen. Kölner Fest für Alte Musik 10.–25.3.2018 Dorothee Oberlinger, Emma Kirkby, Flautando Köln, Jean Rondeau, Kölner Vokalsolisten u. a. Köln

Fotos: Henning Ross, Marco Borggreve

Als Spezialistin für Musik des 17. und 18. Jahrhunderts ist Köln für sie der ideale Wohnort. In der Stadt, die als Hochburg der Alten Musik gilt, absolvierte Dorothee Oberlinger auch einen Teil ihres Blockflötenstudiums


Echte Rarität: singender Geiger Dmitry Sinkovsky

Mein Konzert im Lexus Köln Gewinnen Sie eine Fahrt mit

dem Solisten zum Konzertort!

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hat a peaceful day – Grüße aus Arkadien“ – unter diesem verheißungsvollen Konzertmotto lassen Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700 im Rahmen des Kölner Fests für Alte Musik Werke des Barock erklingen. Als Gast für dieses Konzert hat die Blockflötistin Dmitri Sinkovsky eingeladen, der nicht nur als Violinist, sondern auch als Altus in Erscheinung tritt. Für diesen Abend verlost concerti eine Fahrt zum Konzertort und wieder zurück in einer Limousine der Autofirma Lexus – eine Begleitung inklusive. Auf der Hinfahrt setzt sich zudem Dmitri Sinkovsky zu Ihnen auf die Rückbank, schließlich ist so eine Autofahrt in Gesellschaft doppelt so schön. Die perfekte Einstimmung auf das Konzert also, für das das Zentrum für Alte Musik Köln als Veranstalter des Abends zwei Freikarten bereitstellt. Für die Fahrt im Lexus hat Sinkovsky eine Playlist erstellt, damit Sie in den Genuss der eingebauten High-End-Audioanlage des amerikanischen Hifi-Spezialisten Mark Levinson kommen. Unter www.concerti.de/lexus können Sie an unserem Gewinnspiel mitmachen. Teilnahmeschluss ist der 1. März, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. So. 11.3., 20:00 Uhr BALLONI-Hallen Kölner Fest für Alte Musik: What a peaceful day. Dmitry Sinkovsky (Altus & Violine), Ensemble 1700, Dorothee Oberlinger (Blockflöten & Leitung). Werke von Händel, Vivaldi, Telemann u. a.


Tipps & Termine

Heute wird Musik gefördert Bottrop In der Zeche lässt das

Klangturm-Ensemble die Gläser klingen er wuchtige Bottroper Malakoff-Turm ist nicht nur ein spannendes Industriedenkmal des Ruhrgebiets aus dem 19. Jahrhundert, sondern auch ein inspirierender Veranstaltungsort, der dazu einlädt, mit gewohnten Konzertkonventionen zu brechen und sich auf musikalische Experimente einzulassen. Seit vielen Jahren dient der ehemalige Förderturm aus dickem Backstein regelmäßig als beeindruckende Kulisse für die zeitgenössische Musikreihe „Klangturm Malakoff“, die der Bottroper Dirigent und Neue-Musik-Visionär

Kai Röhrig initiiert hat, bevor er ans Salzburger Mozarteum berufen wurde. Seit 2016 lädt nun die Flötistin B ­eate Schmalbrock mit dem Bottroper Kammerorchester, das sich nun „Klangturm-Ensemble“ nennt, immer wieder zu musikalischen Grenzgängen ein und kombiniert die Musik der Moderne und Avantgarde lustvoll mit anderen Kunstgattungen wie Film, Tanz und Lichtdesign. Am 11. März widmen sich das Ensemble den minimalistischen Glassworks von Philip Glass. Katherina Knees 

Hier wird der technische zum tonalen Raum: Malakoff-Turm So. 11.3., 11:00 Uhr (Generalprobe) & 17:00 Uhr (Konzert) Zeche Prosper II (Malakoff-Turm) Klangturm-Ensemble. Glass: Glassworks

WWW.THEATER-BONN.DE

AB 11. MÄRZ 2018

OPERNHAUS

ECHNATON Philip Glass

Musikalische Leitung STEPHAN ZILIAS | Inszenierung LAURA SCOZZI

16., 23. MÄRZ | 12., 21., 29. APR 9., 13., 31. MAI | 14., 20., 28. JUNI 2018

weitere Termine

10 West concerti 03.18

Fotos: Werner J. Hannappel, Cristina Membrive

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Wenn die Klänge atmen Lippstadt & Essen Das Azahar Ensemble

treibt die Blasmusik zu voller Blüte

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rederic Sánchez Muñoz, María Alba Carmona Tobella, Miquel Ramos Salvadó, Antonio Lagares Abeal und María José García Zamora. Klangvoll sind schon die Namen der jungen Künstler, die das Holzbläserquintett Azahar formen. Dessen Name wiederum heißt übersetzt „Orangenblüte“, und sofern eine solche Blüte einen Klang hätte, würde der geneigte Hörer jedenfalls einen angenehmen erwarten. Da trifft es sich gut, dass die fünf Musiker ihre familiären Wurzeln in Spanien haben. Noch besser allerdings trifft sich, dass sie

alle seinerzeit ihren Weg ins Spanische Jugendnational­ orchester fanden. Das wurde zum Ausgangspunkt für ihr 2010 gegründetes Quintett. Von dort bekamen sie zudem eines der Stipendien, mit denen sie sich an der Musikhochschule in Basel noch zusätzlichen künstlerischen Feinschliff holen konnten. Seitdem glänzte jeder von ihnen in Kooperation mit namhaften Orchestern als Solist, einige übernahmen zusätzlich Orchesterstellen. Für ihre gemeinsamen Auftritte mit Azahar finden sie dennoch Zeit. Christina Bauer

Nahm 2017 seine ersten beiden CDs auf: das Azahar Ensemble So. 11.3., 18:00 Uhr Jakobikirche Lippstadt So. 18.3., 11:30 Uhr Philharmonie Essen Azahar Ensemble. Werke von Mozart/ Schäfer, Reicha, Turina & Nielsen

Klavier des Monats: C. BeChstein a 112 Modern

Entdecken Sie unser Klavier des Monats und mehr in den C. Bechstein Centren in Düsseldorf, Essen und Köln. Telefon: 030 2260 559 59 www.bechstein-centren.de

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Tipps & Termine

Aufstieg und Fall eines Ägypterkönigs Bonn In Philip Glass’ Oper Echnaton stößt ein Herrscher den alten Gott Amun vom Sockel

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arf man im späten 20. Jahrhundert Musik schreiben, die auf ganz normalen Dreiklangsbrechungen und damit auf längst überholt geglaubter Tonalität basiert? Der anhaltende Erfolg scheint Philip Glass

Recht zu geben. Nach der Gandhi-Oper Satyagraha steht mit Echnaton eine weitere PorträtOper Glass’ an der Oper Bonn auf dem Spielplan, diesmal über einen altägyptischen Pharao. Wieder werden eher Sta-

So. 11.3., 18:00 Uhr (Premiere) Opernhaus Glass: Echnaton. Stephan Zilias (Leitung), Laura Scozzi (Regie) Weitere Termine: 16. & 23.3., 12., 21. & 29.4., 9., 13. & 31.5., 14., 20. & 28.6.

Fotos: gemeinfrei, Irène Zandel

Gottesfürchtiger König: Echnaton in Anbetung der Sonnenscheibe Aton

tionen des Lebens beschrieben als dass es eine fortschreitende Handlung gäbe. Und dazu passt Glass’ vielleicht nicht moderne, in jedem Fall aber neuartige und meditative Musik. Die Oper spielt im 14. vorchristlichen Jahrhundert. Gesungen wird auf Ägyptisch, Akkadisch und Aramäisch. Zum besseren Verständnis erläutert ein Sprecher die Szenen. Zwei weitere Besonderheiten: Die Hauptrolle ist einem Countertenor zugedacht. Heute durch viele Barockaufführungen selbstverständlich, war dies im Uraufführungsjahr 1984 noch ein ungewohnter Klang. Dass im begleitenden Orchester keine Geigen besetzt sind, sorgt für einen herben Klang und war damals eine rein praktische Lösung, weil im Opernhaus Stuttgart derzeit nur der kleine Saal zur Verfügung stand.  Nicolas Furchert

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H I G H L IG H T S M Ä R Z | A P R I L 2018 Sa | 3. März 2018

P I OT R A N D E R S Z E W S K I S I R J O H N E L I OT G A R D I N E R LO N D O N S Y M P H O N Y O R C H E ST R A

Damentrio für Kurt Tucholsky Coesfeld Literarisch-musikalischer

Abend mit dem Boulanger Trio

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adia Boulanger und ihre früh verstorbene Schwester Lili haben in der zeitgenössischen Musik Spuren hinterlassen. Es hätte ihnen wohl gefallen, dass sich ein modernes Klavier-Trio von drei Frauen nach ihnen benannt hat. Das Boulanger Trio, das sind Karla Haltenwanger, Birgit Erz und Ilona Kindt. Seit der Gründung 2006 in Berlin gewannen sie zusammen schon mehrere Kammermusikpreise. Der erste Platz bei der „Trondheim International Chamber Music Competition 2007“ war dabei, gleich im folgenden Jahr der „Rauhe-Preis für Neue Kammermusik“. Dass Neue Musik für die drei einen hohen Stellenwert hat, zeigt ihre Arbeit mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Toshio Hosokawa und Matthias Pintscher. Noch etwas haben sie sich einfallen lassen, um mehr Platz für zeitgenössische Werke zu schaffen: Ihre „Boulangerie“. Diese Konzertreihe in Berlin und Hamburg steht in der Tradition eines Formats, das schon Nadia Boulanger pflegte. Seit dem Start 2012 sind regelmäßig moderne Musikschreiber beim Trio zu Gast. In Salon-Atmosphäre werden dort aktuelle Werke vorgestellt, besprochen Christina Bauer – und, natürlich, gespielt. So. 4.3., 18:00 Uhr Konzert Theater (Großer Saal) Tucholsky in Schweden (Texte aus „Schloss Gripsholm“). Johann von Bülow (Rezitation), Boulanger Trio. Andrée: Klaviertrio Nr. 2 g-Moll, Norman: Trio Nr. 2 h-Moll

So | 11. März 2018 Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

HILARY HAHN A N D R É S O R O Z C O - E ST R A DA H O U STO N S Y M P H O N Y Fr | 30. März 2018

B AC H „ M AT T H ÄU S PA SS I O N “ M A R C M I N KO W S K I L E S M U S I C I E N S D U LO U V R E So | 15. April 2018

MIKHAIL PLETNEV LU C A S D E B A R G U E R U SS I A N N AT I O N A L O R C H E ST R A Do | 19. April 2018

E S A - P E K K A S A LO N E N P H I L H A R M O N I A O R C H E ST R A LO N D O N MAHLER 1 Tickets T 02 01 81 22-200 www.theater-essen.de

Hilary Hahn Foto: Mareike Föcking / DG

Faible fürs Neue: das Boulanger Trio


Tipps & Termine

Wo Körper sich begegnen Die »Tanzplattform Deutschland« bringt Bewegung nach Essen & Gelsenkirchen

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b Terror, Flüchtlingskrise, Rassismus oder Trump – was in den beiden vergangenen Jahren Thema war, kommt sicher auch bei der diesjährigen Ausgabe der „Tanzplattform Deutschland“ aufs Parkett. Der Grundgedanke des in den 1990er Jahren entstandenen Festivals ist der eines künstlerischen Austausches über aktuelle Strömungen im zeitgenössischen Tanz der jeweils letzten zwei Jahre. Das Choreografische Zentrum NRW im Unesco-Welterbe PACT Zollverein bietet dabei zum größten Teil die Räumlich-

keiten für choreografische Präsentationen, körperliche Begegnungen, Diskussionen, Seminare und weitere kreativ-forschende Formate. Auf fünf Tage verteilt werden die Gäste durch – wie es der festivaleigene Blog beschreibt – „museale, forsche und forschende“ Tänze sowie Performances zum Nachund Mitdenken animiert. Mit Sasha Waltz, die ab 2019 das Staatsballett Berlin leiten wird, ist auch eine über Tanzexperten-Kreise hinaus bekannte Choreografin am Programm beteiligt.  Hannah Duffek

Ehemals Waschkaue, heute Tanzzentrum: PACT Zollverein Tanzplattform Deutschland 14.–18.3.2018 Sasha Waltz, William Forsythe, CocoonDance Company, Richard Siegal, Grupo de Rua u. a. Essen & Gelsenkirchen

Schubert, neu eingerichtet Leverkusen Das Silver-Garburg Piano Duo trifft

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Geboren in Israel, zuhause in Berlin: Sivan Silver und Gil Garburg Di. 20.3., 19:30 Uhr Erholungshaus Novus String Quartet, Silver-Garburg Piano Duo. Mendelssohn: Ausschnitte aus „Ein Sommernachtstraum“ & Streichoktett Es-Dur op. 20, Schubert: Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703 u. a. 14 West concerti 03.18

erade einmal sechzehn Jahre alt war Felix Mendelssohn Bartholdy, als er sein durch und durch bezauberndes Oktett für Streicher schrieb. Bayer Kultur präsentiert nun ein Konzert, das es in neuem Klanggewand erleben lässt. So gibt es den jugendfrischen Geniestreich in einem Arrangement für Klavier zu vier Händen und Streichquartett – ebenso wie Franz Schuberts melodieselige, modulationsreiche Sonate B-Dur D 617, die ursprünglich für Klavier vierhändig geschrieben wurde. Den beiden Komponisten der Ro-

mantik widmen die Interpreten sich zu zweit, zu viert, zu sechst, und es ist eine wahrhaft starke Besetzung: Den Streicherpart übernimmt das mehrfach preisgekrönte, junge Novus String Quartet, das von Korea aus schon viele Musikfreunde erobert hat. An den Tasten musiziert das international renommierte Klavierduo Silver-Garburg. Vor vier Jahren berief die Kunstuniversität Graz die auch privat verbundenen Sivan Silver und Gil Garburg auf eine der wenigen Professuren für Klavierduo, die es gibt. Georg Pepl

Fotos: Axel Hartmann/PACT Zollverein, Frank Eidel

auf das südkoreanische Novus String Quartet


Auch Maler Ismael Nery schuf 1927 ein Liebespaar

Wenn Hoffnungen zerbrechen Duisburg Romeo und Julia Hand

in Hand mit Porgy and Bess

Musica Sacra Münster Festival für geistliche Musik 24. März bis 4. April 2018

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ast meets West. Zwei Liebespaare, gelebte Hoffnungen und Versprechungen, und am Ende bei beiden Entsagen, Trauer, Tod. Das eine Paar ist Romeo und Julia, das andere Porgy und Bess; das eine hat Sergej Prokofjew in Musik gesetzt, das andere George Gershwin. Mehrere Jahre lang hatte Prokofjew intensiv nach einem geeigneten Stoff für ein größeres Bühnenwerk gefahndet. Bereits vor seiner Rückkehr in die Heimat hatte er Freunde in der UdSSR gebeten, ihm Bücher sowjetischer Schriftsteller zu schicken. Schließlich war es Adrian Piotrowski, der Dramaturg und Schriftsteller, der Prokofjew 1934 Shakespeares Romeo und Julia als Vorlage für ein Ballett vorschlug. Prokofjew war Feuer und Flamme, „sogleich habe ich mich festgebissen“. Kleine Orchestereinlagen, zu Suiten gebündelt, waren es, die über Rundfunk und in Konzertaufführungen dem Werk zu großer Popularität verhalfen. Bereits 1935 feierte im New Yorker Alvin Theatre Gershwins Porgy and Bess Premiere, begeistert vom Broadway-Publikum aufgenommen. Zwei ungleich-ähnliche Bühnenwerke, die nur selten an einem einzigen Christian Lahneck Abend zu erleben sind.

Mi. 7.3. & Do. 8.3., 20:00 Uhr Philharmonie Mercatorhalle Angela Brown (Sopran), Kevin Deas (Bassbariton), Philharmonischer Chor Duisburg, Duisburger Philharmoniker, Carl St. Clair (Ltg). Werke von Prokofjew & Gerschwin

Künstlerische Leitung: Fabrizio Ventura Sinfonieorchester Münster Generalmusikdirektor: Golo Berg Gaechinger Cantorey mit Hans-Christoph Rademann Roger Muraro Scherzi Musicali mit Nicolas Achten Cappella Mariana mit Vojtěch Semerád Maurizio Salerno Cuncordu e Tenore de Orosei Profeti della quinta mit Elam Rotem STRINGent mit Jutta Bitsch Konzertchor Münster Philharmonischer Chor Münster Infos: www.sinfonieorchester-muenster.de www.musicasacra-muenster.de


Tipps & Termine

Bach, Jazz-Improvisationen und Handschattenfiguren Dortmund Beim dreitägigen Festival »Zeitinsel« präsentiert

Mandolinist Avi Avital sein breites künstlerisches Spektrum baren Instrument in vier Konzerten sein gesamtes künstlerisches Spektrum. Dabei zeigt der 39-Jährige, wie experimentierfreudig er mit Musik umgeht. Ohne Scheuklappen und die Grenzen zwischen E- und U-Musik sprengend. Begleitet wird er dabei von bekannten Musikerkollegen. Unter dem Titel „Musik für Freaks“ eröffnet Avital das Festival mit JazzPianist und Landsmann Omer Klein. »Freaks« dürfen sich freuen

S

ie bewegen sich zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik: Die Künstler, die alljährlich beim Mini-Festival „Zeitinsel“ im Dortmunder Konzerthaus vorgestellt werden. Jazz-Pianist Michael Wollny war bereits dabei, Sitarspie-

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lerin Anoushka Shankar durfte sich präsentieren oder auch Star-Posaunist Nils Landgren. In diesem Jahr steht der israelische Mandolinist Avi Avital im Mittelpunkt der dreitägigen „Zeitinsel“ – und präsentiert mit seinem vielseitig einsetz-

Zeitinsel-Festival 16.–18.3.2018 Avi Avital, Omer Klein, Venice Baroque Orchestra, Andreas Scholl, Tamar Halperin u. a. Konzerthaus Dortmund

Foto: Zohar Ron

Mozarts Don Giovanni verführt mit der Mandoline eine Angebetete. Avi Avital verführt mit ihr Zuhörer auf der ganzen Welt.

Die „Freaks“ dürfen sich auf Bach und Jazz-Improvisationen freuen. Premiere feiert Avital mit seinem Vier-Jahreszeiten-Programm. Mit dem Venice Baroque Orchestra und dem georgischen BudruganaGagra Handschattentheater präsentiert er seine ganz eigene Version des italienischen Barockhits. Klassik und Volksmusik kombiniert der charmante Musiker schließlich in seinem Between-Worlds-Programm und beendet das Festival mit einem Liederabend, an dem ihm Countertenor Andreas Scholl zur Seite steht. Abwechslung ist in Dortmund also garantiert! Insa Axmann


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Klavier-Festival Ruhr Die Pianisten der Welt beflügeln Europas neue Metropole

19. April – 13. Juli 2018 Info | Ticket:

01806 - 500 80 3*

*(0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,60 €/Anruf)

66 mal auf 33 Podien in 21 Orten: Pierre-Laurent Aimard | Götz Alsmann | Kit Armstrong Daniel Barenboim | Rafał Blechacz | Till Brönner | Khatia Buniatishvili | Bertrand Chamayou | Chick Corea | Lucas Debargue GrauSchumacher Piano Duo | Hélène Grimaud | Marc-André Hamelin | Martin Helmchen & Frank Peter Zimmermann | Igor Levit | Jerry Lu | Joseph Moog | Anne-Sophie Mutter & Lambert Orkis | Víkingur Ólafsson | Anthony & Joseph Paratore | Maurizio Pollini | Sir András Schiff | Yaara Tal & Andreas Groethuysen Jacky Terrasson | Jean-Yves Thibaudet | Daniil Trifonov & Gidon Kremer | Dame Mitsuko Uchida | Arcadi Volodos | Yuja Wang kets hre Tic enau I e i S n latzg Buche bald p estival.de t s h c i l rf mög .klavie w w w unter

… und 55 weitere Pianisten!


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Duisburg

Beachten Sie auch unsere Konzerte der Reihe „JazzLine“ in Duisburg auf der Rückseite!

Eröffnungskonzert

Pierre-Laurent Aimard „Tombeau de Claude Debussy“: Werke von Gian Francesco Malipiero, Béla Bartók, Eugène Goossens, Igor Strawinsky, Paul Dukas Claude Debussy Images I Douze Études

Mercatorhalle

Do. 19.04.2018 20 Uhr Preise € 60 | 55 | 50 | 35 | 25

Víkingur Ólafsson Johann Sebastian Bach Aria variata alla maniera italiana in a-Moll BWV 989 | Partita Nr. 3 in E-Dur BWV 1006 | Choralvorspiel in G-Dur BWV 734 Concerto in d-Moll nach dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello BWV 974 | Aria aus der Kantate „Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54 Jean-Philippe Rameau Pièces de Clavecin (Auszüge) Louis-Claude Daquin „Le Coucou“ aus: Pièces de Clavecin Johannes Brahms Sonate Nr. 3 in f-Moll op. 5

Landschaftspark Nord

Di. 08.05.2018, 20 Uhr Preise € 45 | 40 | 35 | 25

Anthony & Joseph Paratore Nikolai Rimski-Korsakow Scheherazade op. 35 – Sinfonische Dichtung nach „1001 Nacht“ (Fassung für zwei Klaviere) Frédéric Chopin Sonate in b-Moll op. 35 (Bearbeitung für zwei Klaviere von Camille Saint-Saëns)

GrauSchumacher Piano Duo Claude Debussy Prélude à l’après-midi d’un faune für zwei Klaviere En blanc et noir für zwei Klaviere Trois Nocturnes (Bearbeitung für zwei Klaviere von Maurice Ravel) Robert Schumann Sechs Studien in kanonischer Form op. 56 (Bearbeitung für zwei Klaviere von Claude Debussy) Camille Saint-Saëns Introduction et Rondo capriccioso in a-Moll op. 28 (Bearbeitung für zwei Klaviere von Claude Debussy)

Maurice Ravel Ma mère l’oye Darius Milhaud Scaramouche op. 165 b

Landschaftspark Nord

Mo. 11.06.2018 20 Uhr

Mo. 18.06.2018, 20 Uhr

Preise € 60 | 50 | 35 | 25

Preise € 45 | 40 | 35 | 25

Landschaftspark Nord

Anneliese Brost Arcadi Volodos Robert Schumann Papillons op. 2 Johannes Brahms Acht Klavierstücke op. 76

Joseph Moog

Steven Sloane (Dirigent) Bochumer Symphoniker

Gabriel Fauré Pavane in fis-Moll op. 50

Franz Schubert Sonate Nr. 21 in B-Dur D 960

Georges Bizet Symphonie in C-Dur

Mo. 28.05.2018 20 Uhr

Camille Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 4 in c-Moll op. 44

Preise € 65 | 55 | 40 | 25

Maurice Ravel Pavane pour une infante défunte

Mi. 20.06.2018 20 Uhr Preise € 45 | 40 | 35 | 25


Philharmonie Essen

Beachten Sie auch unsere Konzerte der Reihe „JazzLine“ in Essen auf der Rückseite!

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Jean-Yves Thibaudet

Daniil Trifonov Gidon Kremer (Violine)

Maurice Ravel Alborada del Gracioso

Charles E. Ives The Unanswered Question

Claude Debussy Fantaisie pour piano et orchestra | „Nuages“, „Fêtes“ aus: Nocturnes für Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett in Es-Dur op. 20 (Fassung für Streichorchester)

Manuel de Falla El Sombrero de tres Picos (Suite für Orchester Nr. 1 & 2)

Robert Schumann Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in a-Moll op. 105

Josep Pons (Dirigent) Bochumer Symphoniker

Do. 24.05.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25 Stehplatz € 10

Yuja Wang

Jakub Hr ša (Dirigent) WDR Sinfonieorchester Köln

Sergej Prokofjew Klavierkonzert Nr. 5 in G-Dur op. 55 Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40

Sa. 16.06.2018 20 Uhr Preise € 75 | 70 | 65 | 35 | 25 Stehplatz € 10

Kremerata Baltica

Daniil Trifonov Konzert für Violine, Klavier und Orchester (Auftragswerk des KlavierFestivals Ruhr und der Alten Oper Frankfurt)

Mo. 04.06.2018, 20 Uhr Preise € 95 | 80 | 70 | 45 | 25 Stehplatz € 10

Bertrand Chamayou

WDR Sinfonieorchester Köln Andris Poga (Dirigent) Francis Poulenc Sinfonietta FP141 Camille Saint-Saëns Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in g-Moll op. 22 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in F-Dur op. 103 Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin (Orchesterfassung)

Fr. 29.06.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25 Stehplatz € 10

Musikforum Ruhr Bochum Marc-André Hamelin Ludwig van Beethoven Adelaide op. 46 (Bearbeitung von Franz Liszt) Samuil Feinberg Sonate Nr. 3 op. 3 Claude Debussy Préludes Heft II

Mi. 04.07.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 35 | 25

Khatia Buniatishvili Lizi Ramishvili (Violoncello) César Franck Sonate für Violine und Klavier in A-Dur (Bearbeitung für Violoncello und Klavier) Claude Debussy Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll Sergei Rachmaninow Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll op. 19

Mo. 09.07.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 35 | 25


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Klavier-Festival Ruhr 2018 – Das gesamte Programm WARTELISTE

Freitag | 09. März 2018 | 19.30 Uhr Wuppertal | Historische Stadthalle | Großer Saal Zweites Stiftungskonzert Donnerstag | 19. April 2018 | 20 Uhr Duisburg | Mercatorhalle Eröffnungskonzert Pierre-Laurent Aimard WARTELISTE

Freitag | 20. April 2018 | 20 Uhr Düsseldorf | Museum Kunstpalast | Robert-Schumann-Saal Daniel Barenboim Michael Barenboim (Violine) Kian Soltani (Violoncello) Samstag | 21. April 2018 | 20 Uhr Essen-Werden | Bürgermeisterhaus Was heißt denn hier „Impressionismus“? Frankreichs Klaviermusik und ihre Interpreten Prof. Dr. Michael Stegemann WARTELISTE

Sonntag | 22. April 2018 | 18 Uhr Essen-Werden | Haus Fuhr Die Besten der Besten – Preisträgerkonzert JeungBeum Sohn 1. Preis 66. Internationaler Musikwettbewerb der ARD 2017 Dienstag | 24. April 2018 | 20 Uhr Münster | LWL-Museum für Kunst und Kultur Alexandre Tharaud Mittwoch | 25. April 2018 | 20 Uhr Düsseldorf | Museum Kunstpalast | Robert-Schumann-Saal Yaara Tal & Andreas Groethuysen Donnerstag | 26. April 2018 | 20 Uhr Mülheim | Stadthalle | Theatersaal Dame Mitsuko Uchida WARTELISTE

Mittwoch | 02. Mai 2018 | 20 Uhr Holzwickede | Haus Opherdicke | Spiegelsaal Hanni Liang WARTELISTE

Donnerstag | 03. Mai 2018 | 20 Uhr Bochum-Wattenscheid | Zeche Holland | Alte Lohnhalle Jamina Gerl Freitag | 04. Mai 2018 | 20 Uhr Schwelm | LEO Theater im Ibach-Haus Amadeus Wiesensee

Samstag | 05. Mai 2018 | 20 Uhr Hamm | Gustav-Lübcke-Museum Gerhard Oppitz Sonntag | 06. Mai 2018 | 18 Uhr Bottrop | Kulturzentrum August Everding | Kammerkonzertsaal Juan Carlos Fernández-Nieto Montag | 07. Mai 2018 | 20 Uhr Gelsenkirchen | Musiktheater im Revier JazzLine Jacky Terrasson Trio Jacky Terrasson | Thomas Bramerie (Bass) Lukmil Perez (Drums) Dienstag | 08. Mai 2018 | 20 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle Víkingur Ólafsson WARTELISTE

Mittwoch | 09. Mai 2018 | 20 Uhr Bottrop | Lokschuppen Mona Asuka Montag | 14. Mai 2018 | 20 Uhr Herten | Schloss Herten Lied 1 – Camille Saint-Saëns Graham Johnson | Soraya Mafi (Sopran) François Le Roux (Bariton) Dienstag | 15. Mai 2018 | 20 Uhr Herten | Schloss Herten Lied 2 – Claude Debussy Graham Johnson | Sarah Fox (Sopran) François Le Roux (Bariton) Mittwoch | 16. Mai 2018 | 20 Uhr Herten | Schloss Herten Lied 3 – Jubiläumskonzert: Graham Johnsons 50. Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr Graham Johnson Sophie Rennert (Mezzosopran) Ben Johnson (Tenor) Donnerstag | 17. Mai 2018 | 20 Uhr Düsseldorf | Museum Kunstpalast | Robert-Schumann-Saal Lucas Debargue Freitag | 18. Mai 2018 | 20 Uhr Essen-Werden | Folkwang Universität der Künste | Neue Aula Benjamin Moser Liza Ferschtman (Violine) | Delian Quartett Mittwoch | 23. Mai 2018 | 20 Uhr Moers | Martinstift | Kammermusiksaal Sergei Redkin Stipendiat des Klavier-Festivals Ruhr 2017

Donnerstag | 24. Mai 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Jean-Yves Thibaudet Josep Pons (Dirigent) Bochumer Symphoniker Sonntag | 27. Mai 2018 | 18 Uhr Essen | Museum Folkwang | Karl Ernst Osthaus-Saal „Ein Finger zuviel“ Alfred Brendel (Lesung) Pierre-Laurent Aimard Montag – Mittwoch | 28. – 30. Mai 2018 | 10.30 – 13.00 Uhr und 14.15 – 16.30 Uhr Essen-Werden | Haus Fuhr Meisterkurs mit Pierre-Laurent Aimard zum Klavierwerk Claude Debussys Montag | 28. Mai 2018 | 20 Uhr Bochum | Anneliese Brost Musikforum Ruhr Arcadi Volodos Dienstag | 29. Mai 2018 | 20 Uhr Essen | Museum Folkwang | Karl Ernst Osthaus-Saal Tamara Stefanovich Mittwoch | 30. Mai 2018 | 20 Uhr Wuppertal | Historische Stadthalle | Großer Saal Maurizio Pollini Samstag | 02. Juni 2018 | 20 Uhr Bochum | Kunstmuseum Die Besten der Besten – Debüt – Preisträgerkonzert Mao Fujita 1. Preis Concours International de Piano Clara Haskil 2017 Sonntag | 03. Juni 2018 | 20 Uhr Bochum | Kunstmuseum Die Besten der Besten – Debüt – Preisträgerkonzert Yekwon Sunwoo 1. Preis 15th Van Cliburn International Piano Competition 2017 Montag | 04. Juni 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Daniil Trifonov | Gidon Kremer (Violine) Kremerata Baltica Dienstag | 05. Juni 2018 | 20 Uhr Mülheim | Stadthalle | Theatersaal Rafał Blechacz Mittwoch | 06. Juni 2018 | 20 Uhr Wuppertal | Historische Stadthalle | Großer Saal „Woodlands and beyond“ Hélène Grimaud Mat Hennek (Fotoinstallation)


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Donnerstag | 07. Juni 2018 | 20 Uhr Dortmund | Konzerthaus Anne-Sophie Mutter (Violine) Lambert Orkis Samstag | 09. Juni 2018 | 20 Uhr Essen-Werden | Haus Fuhr Inga Fiolia

Dienstag | 19. Juni 2018 | 20 Uhr Hünxe | Wasserschloss Gartrop | Alte Rentei Elena Bashkirova Mittwoch | 20. Juni 2018 | 20 Uhr Bochum | Anneliese Brost Musikforum Ruhr Joseph Moog | Steven Sloane (Dirigent) Bochumer Symphoniker

Sonntag | 10. Juni 2018 | 20 Uhr Duisburg | Mercatorhalle JazzLine „Big Band was my first Love“ Till Brönner (Trompete) Jacob Karlzon Magnus Lindgren (Arrangements & Leitung) WDR Big Band Köln

Donnerstag | 21. Juni 2018 | 20 Uhr Wuppertal | Historische Stadthalle | Großer Saal Sir András Schiff

Montag | 11. Juni 2018 | 20 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle Anthony & Joseph Paratore

Sonntag | 24. Juni 2018 | 18 Uhr Essen-Werden | Haus Fuhr Die Besten der Besten – Preisträgerkonzert Fabian Müller 2. Preis 66. Internationaler Musikwettbewerb der ARD 2017

WARTELISTE

Dienstag | 12. Juni 2018 | 20 Uhr Hagen | Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung Lucas & Arthur Jussen Mittwoch | 13. Juni 2018 | 20 Uhr Herten | Schloss Herten Trio Les Esprits Adam Laloum Mi-sa Yang (Violine) Victor Julien-Laferrière (Violoncello) Freitag | 15. Juni 2018 | 18 – ca. 21 Uhr Essen | Museum Folkwang | Karl Ernst Osthaus-Saal Vortrag – Führung – Recital „Images“ – Claude Debussy und die Malerei seiner Zeit Prof. Dr. Ulrich Mosch (Vortrag) Lorenzo Soulès | Mitarbeiter des Teams Bildung und Vermittlung des Museum Folkwang (Führungen) Samstag | 16. Juni 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Yuja Wang | Jakub Hr ša (Dirigent) WDR Sinfonieorchester Köln Sonntag | 17. Juni 2018 | 20 Uhr Dortmund | Zeche Zollern | Magazin Claire-Marie Le Guay Montag | 18. Juni 2018 | 18 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle Quartett der Schallplattenkritiker Dr. Eleonore Büning (FAZ) Dr. Wolfram Goertz (RP, ZEIT) Kalle Burmester (WDR 3) Prof. Dr. Michael Stegemann (WDR 3) Montag | 18. Juni 2018 | 20 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle GrauSchumacher Piano Duo

Freitag | 22. Juni 2018 | 20 Uhr Rheinberg | Stadthalle Maki Namekawa & Dennis Russell Davies

Montag | 25. Juni 2018 | 20 Uhr Schwelm | LEO Theater im Ibach-Haus Severin von Eckardstein Dienstag | 26. Juni 2018 | 20 Uhr Düsseldorf | Museum Kunstpalast | Robert-Schumann-Saal Igor Levit | Ning Feng (Violine) Daniel Müller-Schott (Violoncello) Mittwoch | 27. Juni 2018 | 20 Uhr Rheda-Wiedenbrück | Schloss Rheda | Orangerie Rémy Cardinale (Historischer Flügel) Donnerstag | 28. Juni 2018 | 18 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle 10 Jahre Klavier-Festival Ruhr in Duisburg-Marxloh – Präsentation des integrativen Education Projekts Schülerinnen und Schüler aus Duisburg-Marxloh (Tanz und Musik) Fabian Müller & Lorenzo Soulès Freitag | 29. Juni 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Bertrand Chamayou Omer Meir Wellber (Dirigent) WDR Sinfonieorchester Köln Samstag | 30. Juni 2018 | 18 – ca. 22 Uhr Bochum | Jahrhunderthalle „ExtraSchicht“ – Die Nacht der Industriekultur: KlavierMarathon Christoph Vratz (Moderation) Samstag | 30. Juni 2018 | 19 – ca. 24 Uhr Hattingen | LWL-Industriemuseum Henrichshütte „ExtraSchicht“ – Die Nacht der Industriekultur: JazzLine Jan Alexander Trio Quartett Neubauer-Ugurel-Hengst-Götzen

Montag | 02. Juli 2018 | 20 Uhr Hagen | Emil Schumacher Museum JazzLine Jerry Lu Trio Jerry Lu | Caris Hermes (Bass) Niklas Walter (Drums) Dienstag | 03. Juli 2018 | 18 Uhr Duisburg | Landschaftspark Nord | Gebläsehalle ZusammenSpiel – Präsentation des inklusiven Education-Projekts Schülerinnen und Schüler aus Duisburg-Marxloh (Tanz und Musik) Fabian Müller & Lorenzo Soulès Mittwoch | 04. Juli 2018 | 20 Uhr Bochum | Anneliese Brost Musikforum Ruhr Marc-André Hamelin WARTELISTE

Freitag | 06. Juli 2018 | 20 Uhr Wuppertal | Skulpturenpark | Pavillon Lise de la Salle Sonntag | 08. Juli 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal JazzLine Chick Corea Trio Chick Corea | John Patitucci (Bass) Dave Weckl (Drums) Montag | 09. Juli 2018 | 20 Uhr Bochum | Anneliese Brost Musikforum Ruhr Khatia Buniatishvili Lizi Ramishvili (Violoncello) Donnerstag | 12. Juli 2018 | 20 Uhr Mülheim | Stadthalle | Theatersaal Kit Armstrong | Andrej Bielow (Violine) Adrian Brendel (Violoncello) Freitag | 13. Juli 2018 | 20 Uhr Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Abschlusskonzert – JazzLine „La vie en chanson – eine musikalische Verbeugung“ Götz Alsmann (Gesang & Moderation) Pe Werner (Gesang) Frank Chastenier Christian von Kaphengst (Bass) Wolfgang Haffner (Drums) Montag | 05. November 2018 | 20 Uhr Wuppertal | Historische Stadthalle | Großer Saal Klavier-Festival Ruhr EXTRA Martin Helmchen Frank Peter Zimmermann (Violine) Sonntag | 16. Dezember 2018 | 17 Uhr Hünxe | Schloss Gartrop | Alte Rentei Weihnachtskonzert Sophie Pacini


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Robert-Schumann-Saal Düsseldorf Daniel Barenboim

Michael Barenboim (Violine) Kian Soltani (Violoncello)

Ludwig van Beethoven Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2 in G-Dur op. 1/2 Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 3 in c-Moll op. 1/3 Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 7 in B-Dur op. 97 „Erzherzog-Trio“

Lucas Debargue Frédéric Chopin Polonaise Nr. 6 in As-Dur op. 53 „Héroïque“ Scherzo Nr. 2 in b-Moll op. 31 Nocturne Nr. 14 in fis-Moll op. 48/2 Barcarolle in Fis-Dur op. 60 Scherzo Nr. 1 in h-Moll op. 20 Karol Szymanowski Sonate Nr. 2 in A-Dur op. 21

Do. 17.05.2018 20 Uhr

Fr. 20.04.2018 20 Uhr

Preise € 65 | 55 | 40 | 25

Preise € 125 | 100 | 80 | 60 | 35

Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Igor Levit

Ning Feng (Violine) Daniel Müller-Schott

Louis Théodore Gouvy Sonate für Klavier zu vier Händen in c-Moll op. 49

(Violoncello)

Franz Schubert Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 in B-Dur D 898 | Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2 in Es-Dur D 929

Camille Saint-Saëns Variations sur un Thème de Beethoven für zwei Klaviere op. 35 Claude Debussy Six Épigraphes antiques für Klavier zu vier Händen | La Mer (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von André Caplet)

Di. 26.06.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 35 | 25

Mi. 25.04.2018 20 Uhr Preise € 45 | 40 | 35 | 25

Stadthalle Dame Mitsuko Uchida Franz Schubert Sonate Nr. 9 in H-Dur D 575 Sonate Nr. 16 in a-Moll D 845 Sonate Nr. 17 in D-Dur D 850 „Gasteiner“

Do. 26.04.2018 20 Uhr Preise € 65 | 60 | 55 | 35 | 25

Rafał Blechacz Wolfgang Amadeus Mozart Rondo Nr. 3 in a-Moll KV 511 Sonate Nr. 8 in a-Moll KV 310 Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 28 in A-Dur op. 101 Robert Schumann Sonate Nr. 2 in g-Moll op. 22 Frédéric Chopin Vier Mazurkas op. 24 Polonaise Nr. 6 in As-Dur op. 53 „Héroïque“

Di. 05.06.2018 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25


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Historische Stadthalle Wuppertal Maurizio Pollini

„Woodlands and beyond“

Hélène Grimaud Mat Hennek

Robert Schumann Arabeske in C-Dur op. 18 Allegro in h-Moll op. 8 Grande Sonate Nr. 3 in f-Moll op. 14

(Fotoinstallation)

Frédéric Chopin Nocturnes op. 55 Sonate Nr. 3 in h-Moll op. 58

Mi. 06.06.2018 20 Uhr (ohne Pause)

Mi. 30.05.2018 20 Uhr

Preise € 70 | 65 | 60 | 45 | 25

Preise € 95 | 85 | 65 | 45 | 25

Sir András Schiff

Klavier-Festival Ruhr EXTRA

Martin Helmchen Frank Peter Zimmermann (Violine)

Robert Schumann Thema mit Variationen in Es-Dur WoO 24 „Geistervariationen“ Johannes Brahms Drei Intermezzi op. 117 Sechs Klavierstücke op. 118 Vier Klavierstücke op. 119

Ludwig van Beethoven Sonate für Violine und Klavier Nr. 8 in G-Dur op. 30/3 | Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 in A-Dur op. 47 „Kreutzer“ | Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 in G-Dur op. 96

Wolfgang Amadeus Mozart Rondo in a-Moll KV 511 Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Nr. 24 in h-Moll BWV 869 Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 26 in Es-Dur op. 81a „Les Adieux“

Mo. 05.11.2018 20 Uhr

Do. 21.06.2018 20 Uhr

Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25

Preise € 80 | 70 | 60 | 45 | 25

Mülheim

Konzerthaus Dortmund Kit Armstrong

Andrej Bielow (Violine) Adrian Brendel (Violoncello) Jean-Philippe Rameau Pièces de Clavecin en concert Claude Debussy Sonate für Violine und Klavier in g-Moll Charles-Marie Widor Sonate für Violoncello und Klavier in A-Dur op. 80 Franz Liszt Orpheus S 98 (Bearbeitung für Klaviertrio von Camille Saint-Saëns) Maurice Ravel Trio für Klavier, Violine und Violoncello

Do. 12.07.2018, 20 Uhr Preise € 45 | 40 | 35 | 25

Anne-Sophie Mutter (Violine)

Lambert Orkis Johannes Brahms Scherzo in c-Moll aus der „FAE“-Sonate André Previn The Fifth Season for Violin and Piano Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 in d-Moll für Violine solo BWV 1004 Wolfgang A. Mozart Sonate für Klavier und Violine Nr. 21 in e-Moll KV 304 Krzysztof Penderecki Sonata per violino e pianoforte No. 2

Do. 07.06.2018, 20 Uhr Preise € 125 | 100 | 85 | 55 | 35


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JazzLine auf einen Blick:

„Big Band was my first Love“

Jacky Terrasson Trio Jacky Terrasson Thomas Bramerie (Bass) Lukmil Perez (Drums) Gelsenkirchen | Musiktheater im Revier

Mo. 07.05.2018, 20 Uhr Preise € 45 | 40 | 35 | 25

Jerry Lu Trio Jerry Lu | Caris Hermes (Bass) Niklas Walter (Drums) Hagen | Emil Schumacher Museum

Mo. 02.07.2018, 20 Uhr Preise € 35 | 25 (ermäßigt)

Abschlusskonzert „La vie en chanson – eine musikalische Verbeugung“

Götz Alsmann (Gesang & Moderation) Pe Werner (Gesang) Frank Chastenier Christian von Kaphengst (Bass) Wolfgang Haffner (Drums) Anzeige

Essen | Philharmonie Alfried Krupp Saal

Fr. 13.07.2018, 20 Uhr

Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25 | Stehplatz € 10

Till Brönner (Trompete) Jacob Karlzon Magnus Lindgren

(Arrangements & Leitung)

WDR Big Band Köln

Duisburg | Mercatorhalle

So. 10.06.2018, 20 Uhr Preise € 55 | 50 | 45 | 35 | 25

Chick Corea Trio Chick Corea John Patitucci (Bass) Dave Weckl (Drums) Essen | Philharmonie Alfried Krupp Saal

So. 08.07.2018 20 Uhr Preise € 60 | 55 | 35 | 25 Stehplatz € 10


Programm Das Klassikprogramm für den Westen im März

Düsseldorf

Aachen

18:00 C. Bechstein Centrum Bechstein Young Professionals. Lukas Katter & Aude St-Pierre (Klavier)

19:30 Theater Stummfilmkonzert. Sinfonieorchester Aachen, Karl Shymanovitz (Leitung). Chaplin: Goldrausch

19:00 Kölner Philharmonie Jazz mal anders: Electroswing. WDR Big Band, Johannes Büchs & Isabel Hecker (Moderation)

16:00 Tonhalle (Helmut-HentrichSaal) Familienwoche „Reisen“: Hinter sieben Bergen. Ulrich Kisters (Klavier, Gitarre, Akkordeon), Musiker der Düsseldorfer Symphoniker, Jeanette Enkelmann (Moderation)

Dortmund

19:00 StaatenHaus (Saal 2) Mozart: Don Giovanni. Nicholas Collon (Leitung), Emmanuelle Bastet (Regie)

16:00 Tonhalle (Rotunde/Foyer) Familienwoche „Reisen“. Tea Time Ensemble. Alles Geschmackssache

1.3. Donnerstag

20:00 Konzerthaus Grüß mir den Mond. Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys Duisburg

19:30 Theater b.34. Martin Schläpfer, Marco Goecke & Kurt Jooss (Choreografie) Düsseldorf

16:00 Tonhalle (Helmut-HentrichSaal) Familienwoche „Reisen“: Hinter sieben Bergen. Ulrich Kisters (Klavier, Gitarre & Akkordeon), Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker, Jeanette Enkelmann (Moderation) 19:30 Opernhaus Verdi: Rigoletto Köln

12:30 Kölner Philharmonie PhilharmonieLunch. WDR Sinfonieorchester, Jukka-Pekka Saraste (Leitung)

2.3. Freitag Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Grüß mir den Mond. Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys Bonn

19:30 Opernhaus Mozart: Le nozze di Figaro, Aron Stiehl (Regie) Detmold

19:30 Landestheater Schneewittchen und die sieben Zwerge (Premiere). Richard Lowe (Choreografie) Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Alice. Mauro Bigonzetti (Choreografie)

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

Essen

15:30 Aalto-Theater Führung 19:30 Aalto-Theater Bellini: Norma Gelsenkirchen

11:00 Musiktheater im Revier Prokofjew: Romeo und Julia. Bridget Breiner (Choreografie) Hagen

19:30 Theater Dancing Souls. Alejandro Cerrudo, Marguerite Donlon & Alfonso Palencia (Choreografie) Köln

19:30 Außenspielstätte am Offenbachplatz Ullmann: Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung. Rainer Mühlbach (Leitung)

concerti 03.18 West 25


Klassikprogramm

JULIETTA

Foto: BigKids

Lyrische Oper von Bohuslav Martinů Premiere: 3. März, 19:30 Uhr Musikalische Leitung: Johannes Pell Inszenierung: Inga Levant

OPER WUPPERTAL

20:00 Kölner Philharmonie Piotr Anderszewski (Klavier), London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner (Leitung). Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15, Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52 & Sinfonie Nr. 4 d-Moll Krefeld

19:30 Theater Gluck: Orpheus und Eurydike. Werner Ehrhardt (Leitung)

3.3. Samstag Bielefeld

19:30 Stadttheater Wagner: Das Rheingold (Premiere). Alexander Kalajdzic (Leitung), Mizgin Bilmen (Regie) Bonn

19:30 Opernhaus Bizet: Carmen Detmold

19:30 Landestheater Wagner: Der fliegende Holländer Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Lincke: Frau Luna. Erik Petersen (Regie) 26 West concerti 03.18

Duisburg

Essen

19:00 Philharmonie Mercatorhalle Toccata III. Anna-Victoria Baltrusch (Orgel). Werke von Stanford, Bach, Thalben-Ball, Karg-Elert & Willan

19:00 Aalto-Theater Marschner: Hans Heiling. Frank Beermann (Leitung)

Düsseldorf

11:00 & 15:00 Tonhalle (HelmutHentrich-Saal) Familienwoche „Reisen“: Hinter sieben Bergen 11:00 Tonhalle (Rotunde/Foyer) Familienwoche „Reisen“. Tea Time Ensemble. Alles Geschmackssache 15:00 Tonhalle Unterwegs nach Umbidu. Die Schurken. Werke von Bach, Purcell u. a. 19:00 C. Bechstein Centrum Natalia Celia Vich Redondo (Sopran), Aleksandar Filić (Klavier). D.Scarlatti: Sechs Sonaten, Liszt: Rhapsodie espagnole, Albéniz: Rimas de Becquer Corpus Christi en Sevilla 19:00 Opernhaus Aids-Gala. Duisburger Philharmoniker, Sacha Goetzel (Leitung), Holger Wemhoff (Moderation) 20:00 Museum Kunstpalast (Robert-Schumann-Saal) Theodosia Ntokou (Klavier). Chopin: Fantasie f-Moll op. 49, Andante spianato et Grande Polonaise brillante u. a.

19:30 Philharmonie Essen Piotr Anderszewski (Klavier), London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner (Leitung). Schumann: Genoveva (Auszüge) & Sinfonie Nr. 2 C-Dur, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur Gelsenkirchen

19:30 Musiktheater im Revier Prokofjew: Romeo und Julia. Bridget Breiner (Choreografie) Hagen

19:30 Theater Verdi: Aida (konzertant) – Premiere. orchesterhagen Hamm

19:30 Kurhaus Bruch: Moses op. 67. Konzertchor des Städtischen Musikvereins Hamm, Nordwestdeutsche Philharmonie, Lothar Mayer (Leitung) Köln

18:00 Trinitatiskirche Solisten des Pre-College Cologne, Neue Westfälische Philharmonie, David Marlow (Leitung) 19:00 StaatenHaus (Saal 2) Mozart: Don Giovanni.

Foto: Barbara Frommann

20:00 Funkhaus Ganz großes Kino. Martin Zingsheim (Kabarett), WDR Funkhausorchester, Nic Raine (Leitung)


15:00 Theater (Opernhaus) Ballettabend. Xin Peng Wang (Choreografie). Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6

Tipp

Mönchengladbach

18:00 Konzerthaus Evgeni Koroliov (Klavier) Weitere Infos siehe Tipp

19:30 Theater Nyman: Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. Michael Preiser (Leitung)

Düsseldorf

Remscheid

19:30 Teo Otto Theater Jugend brilliert. Bergische Symphoniker, Astrid Kordak (Moderation) Wuppertal

19:30 Opernhaus Martinů: Julietta (Premiere). Johannes Pell (Leitung), Inga Levant (Regie) 20:00 Historische Stadthalle Ganz großes Kino. Martin Zingsheim (Kabarett), WDR Funkhausorchester, Nic Raine (Leitung)

4.3. Sonntag Aachen

11:00 Theater Familienkonzert: Mathis in der Musikwerkstatt. Sinfonieorchester Aachen, Mathis Groß (Leitung) 19:30 Theater Mozart: Don Giovanni Bielefeld

18:00 Rudolf-Oetker-Halle Heiße Rhythmen. freies sinfonieorchester, Matthias Wegele (Leitung) Bochum

11:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Stefan Temmingh (Blockflöte), Bochumer Symphoniker, Anu Tali (Leitung). Eller: Koit, Jeths: Blockflötenkonzert, Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll

11:00 Tonhalle (Helmut-HentrichSaal) Hinter sieben Bergen

4.3. sonntag

18:00 Konzerthaus Dortmund Bach: Das Wohltemperierte Klavier Teil I. Evgeni Koroliov (Klavier)

11:00 Tonhalle (Rotunde/Foyer) Familienwoche „Reisen“. Tea Time Ensemble. Alles Geschmackssache

 Tasten-Liebe: Seine Frau Ljupka Hadzigeorgieva lernte Evgeni Koroliov im Studium beim vierhändigen Klavierspiel kennen – und schloss mit ihr den Duo-Bund fürs Leben.

15:00 Opernhaus Wagner: Die Walküre. Axel Kober (Leitung)

Bonn

16:00 Opernhaus Reynolds: Geisterritter. Stephan Zilias (Leitung) 18:00 Maritim Hotel Alberto Ferro (Klavier), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 30 D-Dur, Mendelssohn: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, Haydn: Sinfonie Nr. 102 B-Dur Coesfeld

18:00 Konzert Theater Johann von Bülow (Rezitation), Boulanger Trio. Andrée: Klaviertrio Nr. 2 g-Moll, Norman: Trio Nr. 2 h-Moll op. 38 Dortmund

11:00 Theater (Operntreff) Wunderland. Ingo Martin Stadtmüller (Leitung), Ilaria Lanzino (Regie)

16:30 Tonhalle Jetset-Sound. Nemanja Radulovic (Violine & Leitung), Double Sens, Christian Ehring (Moderation). Bach: Konzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043 u. a. 17:00 Museum Kunstpalast (RobertSchumann-Saal) Zweiklang! Wort und Musik – Ein Abend für Schumann. Elke Heidenreich (Rezitation), Trio Vivente. C. Schumann: Klaviertrio g-Moll op. 17, Floros: Konzertfantasie „Eismeer“, Brahms: Klaviertrio C-Dur Essen

13:15 Aalto-Theater Architekturführung 15:00 Philharmonie Essen Orgelvorführung für Kinder 15:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Prokofjew: Peter und der Wolf. Celina Holz (Flöte), Johannes Schittler (Klarinette), Andreas Gosling (Oboe), Federico Aluffi (Fagott), Francesc Saez Calatayud (Horn), Marie-Helen Joël (Moderation)

Konzert-Einführungen 45 Min. vor Beginn

BONN · MARITIM HOTEL 04.03.18 · 18 UHR

BIELEFELD · OETKER-HALLE 16.03.18 · 20 UHR

Wolfgang Amadeus Mozart Felix Mendelssohn Sinfonie Nr. 30 D-Dur KV 202

Felix Mendelssohn Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 102 B-Dur

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61

Max Reger

Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

© Á.+E.Gumundsdóttir

www.facebook.com/ klassischephilharmoniebonn/

Ltg.: Heribert Beissel Klavier BN: Alberto Ferro

1. Preisträger Int. Telekom Beethoven Competition Bonn ‘17

Violine BI: Thomas Reif

Preisträger des Int. Mozartwettbewerb der Uni Mozarteum

Karten bei allen Vorverkaufsstellen.

Infos: www.klassische-philharmonie-bonn.de

20:00 Kölner Philharmonie Sophie Karthäuser (Sopran), Eugene Asti (Klavier). Werke von Wolf, Satie, R. Strauss, Fauré, Poulenc u. a.

concerti 03.18 West 27


Klassikprogramm

16:00 Philharmonie Essen Orgelvorführung 18:00 Aalto-Theater Mozart: Die Entführung aus dem Serail

18:00 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon (Premiere). Claude Schnitzler (Leitung), Johannes Erath (Regie) Lüdenscheid

Gelsenkirchen

18:00 Musiktheater im Revier Poulenc: Dialogues des Carmélites

19:30 Kulturhaus Ganz großes Kino. Martin Zingsheim (Kabarett), WDR Funkhausorchester, Nic Raine (Leitung)

Gütersloh

Mönchengladbach

18:00 Theater (Studiobühne) Trio 21Meter60

11:00 Theater (Studio) Lieben Sie Brahms? Anna Maria Brodka & Noh Yun Kwak (Violine), Martin Börner & Natascha Krumik (Viola), Silke Frantz & Lorena Meiners (Violoncello), Olaf Scholz (Klarinette), Zeynep Artun-Kircher (Klavier). Brahms: Klarinettentrio a-Moll & Streichquintett Nr. 2 G-Dur

Köln

11:00 Flora (Festsaal) Blaž Šparovec (Klarinette), Jordan Ofiesh (Violine), Bonian Tian (Violoncello), Toni Geiger (Klavier). Ravel: Klaviertrio a-Moll, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps 11:00 Kölner Philharmonie Andrei Ioniţă (Violoncello), Philharmonie Wrocław, Daniel Raiskin (Leitung). Weber: Ouvertüre zu „Euryanthe“, Dvořák: Cellokonzert h-Moll, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll 16:00 Kölner Philharmonie Sunhae Im (Sopran), Michael Nagy (Bariton), Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz (Violine & Leitung). Pergolesi: Concerto B-Dur, Salve Regina f-Moll & La serva padrona u. a.

Münster

15:00 Theater Kálmán: Die Csárdásfürstin. Stefan Veselka (Leitung) Paderborn

18:00 Paderhalle Schneewittchen und die sieben Zwerge. Richard Lowe (Choreografie) Rheinberg

19:00 Stadthalle Duo Biloba, Ildikó Szabó (Violoncello). Werke von Beethoven, Mendelssohn, Brahms u. a.

5.3. Montag Bonn

19:00 Beethoven-Haus Offene Bühne. Dortmund

20:00 Orchesterzentrum | NRW Kammerkonzert: entdeckungs_reise. Werke von Mozart, Rachmaninow, Pohlit & Taylor Düsseldorf

20:00 Tonhalle Xavier de Maistre (Harfe), Lucero Tena (Kastagnetten). Werke von Albéniz, Soler, Granados, Falla u. a. Essen

10:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Prokofjew: Peter und der Wolf. Marie-Helen Joël (Moderation) Gelsenkirchen

19:30 Musiktheater im Revier Poulenc: Dialogues des Carmélites Wuppertal

18:00 Historische Stadthalle Till Fellner (Klavier). Schubert: Sechs musikalische Sätze für Klavier D 780, Fantasie C-Dur D 760 „Wandererfantasie“, Klaviersonaten Nr. 14 a-Moll D 784 & Nr. 15 C-Dur D 840 „Reliquie“

MANON Jules Massenet Premiere 4. März 2018

28 West concerti 03.18


BoSy Symphonie 4 – Letzte Lieder

Das Mahler Projekt

Richard Strauss: Vier letzte Lieder Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 Do 08 03 18 20 Uhr

Fr 09 03 18 20 Uhr

Sa 10 03 18 20 Uhr

Marlis Petersen, Sopran • Bochumer Symphoniker • Steven Sloane, Dirigent Anneliese Brost Musikforum Ruhr • Großer Saal bochumer-symphoniker.de – Auch auf facebook Infos und Karten unter: 0234 910 8666

6.3. Dienstag Coesfeld

BOLSHOI THEATER LIVE

19:30 Konzert Theater Coesfeld Piano Battle. Andreas Kern & Paul Cibis (Klavier) Dortmund

20:00 Konzerthaus Boybands Forever. Marvin A. Smith (Choreografie), Christoph Papendieck (Leitung)

NUR SONNTAG, 4.3. UM 16 UHR

Düsseldorf

20:00 Tonhalle Kodo - Die japanische Trommelsensation, Tamasaburo Bando (Leitung) Köln

18:00 Kölner Philharmonie Blickwechsel Musik und Geschlecht: Fanny Mendelssohn und die Sache mit der „elenden Weibsnatur“. Susanne Völker, Dirk Schulz

LiveÜbertragung!

19:30 Außenspielstätte am Offenbachplatz Ullmann: Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung. Rainer Mühlbach (Leitung), Eike Ecker (Regie) 20:00 Kölner Philharmonie Chiaroscuro Quartet. Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18/4, Hensel: Streichquartett Es-Dur, Schubert: Streichquartett a-Moll op. 29 D 804 „Rosamunde“

Präsentiert von

Münster

19:30 Theater Matthias Kirschnereit (Klavier), Sinfonieorchester Münster, Stefan Veselka (Leitung). Liszt: Les Préludes S. 97 & Hamlet S. 597, Schubert/Liszt: Wandererfantasie S. 366, Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 „Unvollendete“ Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

cinestar.de

concerti 03.18 West 29


Klassikprogramm

Paderborn

Duisburg

Bielefeld

20:00 Paderhalle The 12 Tenors

20:00 Philharmonie Mercatorhalle Angela Brown (Sopran), Kevin Deas (Bassbariton), philharmonischer chor duisburg, Duisburger Philharmoniker, Carl St. Clair (Leitung). Prokofjew: Romeo und Julia (Auszüge), Gershwin: Porgy and Bess (Konzertfassung)

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Oratorienchor der Stadt Bielefeld, Bielefelder Opernchor & Philharmoniker, Alexander Kalajdzic (Leitung). Mantovani: Time Stretch (on Gesualdo), Mendelssohn: Sinfonie Nr. 2

Aachen

19:30 Theater Verdi: La traviata. Ewa Teilmans (Regie) Duisburg

20:00 Philharmonie Mercatorhalle Angela Brown (Sopran), Kevin Deas (Bassbariton), philharmonischer chor duisburg, Duisburger Philharmoniker, Carl St. Clair (Leitung). Prokofjew: Romeo und Julia (Auszüge), Gershwin: Porgy and Bess (Konzertfassung) Essen

Düsseldorf

19:30 Opernhaus Verdi: Un ballo in maschera. Aziz Shokhakimov (Leitung), Stein Winge (Regie) 20:00 Tonhalle Grigory Sokolov (Klavier). Haydn: Sonaten Nr. 32 op. 53/4 g-Moll Hob XVI:44, Nr. 47 op. 14/6 h-Moll Hob XVI:32 & Nr. 49 op. 32/2 c-Moll Hob XVI:36 u. a.

Bochum

20:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Marlis Petersen (Sopran), Bochumer Symphoniker, Steven Sloane, (Leitung). R. Strauss: Vier letzte Lieder, Mahler: Sinfonie Nr. 9 Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Alice. Mauro Bigonzetti (Choreografie)

Köln

Düsseldorf

19:30 Theater Haydn: Ritter Roland

12:30 Kölner Philharmonie PhilharmonieLunch. Gürzenich-Orchester Köln, Pietari Inkinen (Leitung)

Köln

Münster

13:00 Minoritenkirche Musik am Mittag - Aus der Johannes-Passion. WDR Rundfunkchor Köln, Stefan Parkman (Leitung)

19:30 Opernhaus Strawinsky: Petruschka & Ravel: L’Enfant et les Sortilèges (Premiere). Marc Piollet (Leitung), Suzanne Andrade & Esme Appleton (Regie)

15:30 Theater (Foyer) Operettencafé

Essen

19:30 Rathaus (Festsaal) Rathauskonzert. Mitglieder des Sinfonieorchesters Münster. Telemann: Konzert für Blockflöte und Viola a-Moll, Jacob: Suite für Blockflöte und Streichquartett, Rossi/Schmid-Kapfenburg: Toccata Settima, Bach/Sitkovetzky: Goldberg-Variationen

19:30 Aalto-Theater Marschner: Hans Heiling. Frank Beermann (Leitung)

19:30 Theater (Kleines Haus) Bach, Immortalis. Hans Henning Paar (Choreografie)

19:30 Theater Verdi: Aida (konzertant). orchesterhagen

15:30 Aalto-Theater Führung Hagen

Münster

17:00 Theater Führung 19:30 Theater Matthias Kirschnereit (Klavier), Sinfonieorchester Münster, Stefan Veselka (Leitung). Liszt: Les Préludes & Hamlet, Schubert/Liszt: Wandererfantasie S. 366, Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 „Unvollendete“ Neuss

20:00 Zeughaus Till Fellner (Klavier). Schubert: Six Moments musicaux D 780, Fantaisie C-Dur D 760, „Wanderfantasie“, Klaviersonaten C-Dur D 840 „Reliquie“ (unvollendet) & a-Moll D 784

9.3. Freitag Aachen

19:30 Theater Mozart: Don Giovanni

Tipp

20:00 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Music Lab II. Sinfonieorchester Aachen

Bonn

19:30 Opernhaus Bizet: Carmen. Jacques Lacombe (Leitung) Dortmund

19:00 Konzerthaus Junge Wilde. Nicola Benedetti (Violine) 30 West concerti 03.18

Hagen

Köln

19:30 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon Krefeld

19:30 Theater Sinfonie des Lebens. Robert North (Choreografie) 19:30 Theater LiedGut #7. Eva Maria Günschmann (Sopran), Michael Siemon (Tenor), Michael Preiser (Klavier). Schumann: Liederkreis op. 39, Dichterliebe op. 48

Aachen

20:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Marlis Petersen (Sopran), Bochumer Symphoniker, Steven Sloane, (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

19:30 Musiktheater im Revier Poulenc: Dialogues des Carmélites

Mönchengladbach

8.3. Donnerstag

Bochum

Gelsenkirchen

8.3. donnerstag

20:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Bochum Marlis Petersen (Sopran), Bochumer Symphoniker, Steven Sloane, (Leitung). R. Strauss: Vier letzte Lieder, Mahler: Sinfonie Nr. 9  Der Kälte entflohen: Als Marlis Petersen 2011 im finsteren Berliner Januar ins sonnige Griechenland flog, entschied sie sich spontan für einen dauerhaften Umzug – nach Athen.

Paderborn

16:00 Paderhalle Kindersinfoniekonzert. Nordwestdeutsche Philharmonie, Johannes Braun (Leitung). Strawinsky: Feuervogel-Suite

10.3. Samstag Aachen

19:30 Theater Verdi: La traviata Bielefeld

19:30 Stadttheater Wagner: Das Rheingold

Fotos: Yiorgos Mavropoulos, Klaus Rudolph

7.3. Mittwoch


Tipp

10.3. samstag

20:00 Philharmonie Essen Christian Zacharias (Klavier). Haydn: Sonate g-Moll Hob. XVI:44 & Sonate Es-Dur Hob. XVI:52, Bach: Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816  Familien-Geschäfte: Dank seines Sohnes entdeckte Christian Zacharias einst die britische Rockgruppe Queen – und kaufte dem Filius kurzerhand ein paar alte Platten für fünf Mark das Stück ab.

20:00 Trinitatiskirche Kölner Fest für Alte Musik: Eröffnungskonzert. Emma Kirkby (Sopran), Maria Jonas (Mezzosopran), Chor „Sonne der Aramäer“, Bassem Hawar, Adrian Schvarzstein (Regie). Locke/ Gibbons: Masque „Cupid and Death“ (szenisch)

Wuppertal

Münster

11:00 Theater Kammerkonzert. Mitglieder des Sinfonieorchesters Aachen

19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Golo Berg (Leitung) 19:30 Theater (Kleines Haus) Hold On. James Wilton (Choreografie) Steinfurt

20:00 Bagno Konzertgalerie Cuarteto Quiroga, Veronika Hagen (Viola). Mozart: Streichquintett C-Dur KV 515, Bartók: Streichquartett Nr. 2, Kurtág: Aus der Ferne III & V

16:00 Opernhaus Humperdinck: Hänsel und Gretel. Julia Jones (Leitung), Denis Krief (Regie)

11.3. Sonntag Aachen

Bielefeld

11:00 Rudolf-Oetker-Halle Oratorienchor der Stadt Bielefeld, Bielefelder Opernchor & Philharmoniker, Alexander Kalajdzic (Leitung). Mantovani: Time Stretch (on Gesualdo), Mendelssohn: Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 „Lobgesang“ 11:00 Stadttheater Kinderkonzert: Die Bremer Stadtmusikanten

Bochum

20:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Marlis Petersen (Sopran), Bochumer Symphoniker, Steven Sloane, (Leitung). R. Strauss: Vier letzte Lieder, Mahler: Sinfonie Nr. 9 Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Verdi: Nabucco 20:00 Konzerthaus Konzerthaus Backstage – Probeneinblick. Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris, Daniel Harding (Leitung) Düsseldorf

16:00 C. Bechstein Centrum BAM! Kinderkonzert: Wer kommt mit nach Amsterdam? 19:30 Opernhaus Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor 20:00 Tonhalle Salut Salon: Liebe Essen

14:00 Aalto-Theater Familien machen Oper 19:00 Aalto-Theater Puccini: Turandot 20:00 Philharmonie Essen Christian Zacharias (Klavier). Haydn: Sonate g-Moll Hob. XVI:44 & Sonate Es-Dur Hob. XVI:52, Bach: Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

Nabucco

DRAMMA LIRICO VON GIUSEPPE VERDI

Karten & Infos — 0231. 50 27 222 theaterdo.de

Hagen

19:30 Theater Von Babelsberg nach Hollywood. Steffen Müller-Gabriel (Leitung) Köln

Ab 10.03.2018 im Opernhaus Dortmund!

19:30 Außenspielstätte am Offenbachplatz Ullmann: Der Kaiser von Atlantis. Rainer Mühlbach (Leitung) Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

concerti 03.18 West 31


Klassikprogramm

von Beethoven Konzerthaus dortmund

11. märz 2018, 11 uhr Bonn

16:00 Beethoven-Haus Krach mit Bach!, Ein musikalisches Kammerspiel. Meike Leluschko (Sopran), Jörg Schade (J. S. Bach), Carl-Herbert Braun (G. F. Händel) u. a. 18:00 Opernhaus P. Glass: Echnaton (Premiere). Stephan Zilias (Leitung), Laura Scozzi (Regie) Bottrop

18:00 Prosper II (Malakoffturm) Glass: Glassworks. KlangturmEnsemble Coesfeld

18:00 Konzert Theater Coesfeld Simone Kermes (Sopran) Dortmund

11:00 Konzerthaus Mozart-Matinee. Rosalía Gómez Lasheras (Klavier), Duisburger Philharmoniker, Joseph Bastian (Leitung). Beethoven: Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“, Klavierkonzert Nr. 5 & Sinfonie Nr. 1 15:00 Theater (Opernhaus) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Benjamin Millepied (Choreografie) 16:00 Konzerthaus Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris Weitere Infos siehe Tipp

Krefeld

17:00 Haus Fuhr Ludwig van Beethoven: Sein Leben - Seine Musik. Lutz Görner (Rezitation), Nadia Singer (Klavier)

11:00 Theater (Foyer) Lieben Sie Brahms? Mitglieder der Rheinischen Sinfoniker. Brahms: Klarinettentrio a-Moll & Streichquintett Nr. 2 G-Dur

Gelsenkirchen

Lippstadt

18:00 Musiktheater im Revier Prokofjew: Romeo und Julia. Bridget Breiner (Choreografie) Hagen

18:00 Jakobikirche Azahar Ensem­ ble. Mozart: Allegro und Andante f-Moll KV 608, Reicha: Bläserquintett h-Moll, Turina: Mujeres espanolas, Nielsen: Bläserquintett A-Dur

18:00 Theater Puccini: Tosca

Mönchengladbach

Herford

16:00 Theater Teufelskreis. Robert North (Choreografie)

11:30 Marta-Forum Eckhard & Marianne Wiemann (Klavier), Aron Leijendeckers & Daniel Townsend (Schlagzeug). Werke von Bartók, Dorman & Trevino Köln

11:00 Kölner Philharmonie Carolin Widmann (Violine), Gürzenich-Orchester Köln, Pietari Inkinen (Leitung). Rautavaara: In the Beginning, Martinů: Violinkonzert Nr. 2, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 16:00 Kölner Philharmonie Ellen Nisbet (Viola), Bengt Forsberg (Klavier). Werke von Sibelius u. a. 18:00 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon 20:00 BALLONI Hallen Kölner Fest für Alte Musik. Dorothee Oberlinger (Blockflöte & Leitung), Dmitri Sinkovsky (Altus & Violine), Ensemble 1700. Werke von Händel, Vivaldi u. a. 20:00 Kölner Philharmonie Festkonzert zugunsten des Kölner Kammer­orchesters. Juliane Banse (Sopran), Frank Peter & Serge Zimmermann (Violine), Kölner Kammerorchester, Christoph Poppen (Leitung)

Tipp

17:00 Opernhaus Wagner: Die Walküre. Axel Kober (Leitung) Essen

16:00 Philharmonie Essen Philharmonieführung 19:30 Philharmonie Essen Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag. Hilary Hahn (Violine), Houston Symphony, Andrés Orozco-Estrada (Leitung). Bernstein: West Side Story (Auszüge) & Serenade, Dvorák: Sinfonie Nr. 7 32 West concerti 03.18

11:00 Theater Jugendkonzert. l’arc six, Jugendchöre aus Münster, Sinfonieorchester Münster 18:00 Theater Matthias Kirschnereit (Klavier), Sinfonieorchester Münster, Stefan Veselka (Leitung). Liszt: Les Préludes & Hamlet, Schubert/Liszt: Wandererfantasie, Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 „Unvollendete“ Wuppertal

11:00 Historische Stadthalle Peer Abilgaard (Vortrag), Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones (Leitung). Wagner: Ouvertüre & Bacchanal aus „Tannhäuser“, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14, Abilgaard: Vortrag zu „Liebeswahn und idée fixe“ 19:00 Opernhaus Martinů: Julietta

12.3. Montag Aachen

20:00 Theater Kammerkonzert. Mitglieder des Sinfonieorchesters Aachen Bielefeld

18:30 Rudolf-Oetker-Halle Camille Thomas (Violoncello), Julien Libeer (Klavier). Saint-Saëns: Mon cœur s’ouvre á ta voix aus „Samson et Dalila“ & Cellosuite, Beethoven: Cellosonate Nr. 3, Kabalevsky: Cellosonate, Ginastera: Pampeana Nr. 2

Düsseldorf

11:00 Aalto-Musiktheater (Foyer) Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080. Ilka Wagner (Fagott), Clemens Ratajczak (Violine), Ruth Herrmann (Viola), Almuth Hett (Cello), Patrick Fuchs (Kontrabass)

Münster

11.3. sonntag

16:00 Konzerthaus Dortmund Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris, Daniel Harding (Leitung). Widmann: Violakonzert, Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur  Angefangen hat Antoine Tamestit mit fünf Jahren an der Geige. Als der Franzose dann zum Cello wechseln wollte, riet ihm seine Lehrerin zur Viola.

Bonn

20:00 Beethoven-Haus Mikhail Ovrutsky (Violine), Sonya Ovrutsky Fensome (Klavier). Beethoven: Violinsonate Nr. 7 c-Moll op. 30/2, Mendelssohn: Violinsonate F-Dur, R.Strauss: Violinsonate Es-Dur op. 18 Dortmund

18:30 Orchesterzentrum | NRW Kopfnoten – Eine kleine Geschichte des Orchesters. Michael Stegemann (Lesung)

Fotos: Christian Nielinger, Christian Lartillot/Figarophoto

MOZART GESELLSCHAFT DORTMUND 5. KlavierKonzert

Essen-Werden


Tipp

Köln

Köln

20:00 Kölner Philharmonie Carolin Widmann (Violine), Gürzenich-Orchester Köln, Pietari Inkinen (Leitung). Werke von Rautavaara, Martinů & Dvořák

20:00 Kölner Philharmonie Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris, Daniel Harding (Leitung). Widmann: Viola Concerto, Mahler: Sinfonie Nr. 9 20:00 Sancta-Clara-Keller Kölner Fest für Alte Musik. Sanstierce. Lieder von Krieg und Frieden

Münster

15.3. donnerstag

20:00 Aalto-Theater Essen Tanzplattform: Kreatur. Sasha Waltz (Choreografie). Musik von Soundwalk Collective  Musikalische Wurzeln: Lange Jahre spielte Sasha Waltz Querflöte – bis sich die Berlinerin dann als 16-Jährige entschloss, Tänzerin zu werden. Gelsenkirchen

19:30 Musiktheater im Revier Daniel Ottensamer (Klarinette), Neue Philharmonie Westfalen, Nicholas Milton (Leitung). Werke von Mendelssohn, Weber & Schubert Köln

20:00 Kölner Philharmonie Carolin Widmann (Violine), Gürzenich-Orchester Köln, Pietari Inkinen (Leitung). Rautavaara: In the Beginning, Martinů: Violinkonzert Nr. 2 g-Moll, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll 20:00 Sancta-Clara-Keller Kölner Fest für Alte Musik. Cora Schmeiser (Gesang & Lesung), Ensemble Exquisite Noyse. Werke von Josquin, Trabaci, Lassus & Le Jeune

18:30 Rathausfestsaal Camille Thomas (Violoncello), Julien Libeer (Klavier). Werke von Saint-Saëns, Beethoven, Kabalevsky & Ginastera Recklinghausen

19:30 Ruhrfestspielhaus Daniel Ottensamer (Klarinette), Neue Philharmonie Westfalen, Nicholas Milton (Leitung). Mendelssohn: Die Hebriden, Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll, Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944

14.3. Mittwoch Aachen

19:00 Hochschule für Musik und Tanz Köln (Konzertsaal Aachen) Sokol Toto (Klarinette), Skerdjano Keraj (Violine), Herbert Görtz (Klavier) Bielefeld

20:00 Stadttheater Reznicek: Benzin. Gregor Rot (Leitung) Dortmund

20:00 Konzerthaus Dortmunder Philharmoniker, Gabriel Feltz (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll Duisburg

19:30 Theater Tanzabend „Crossing the Lines“. Tanzmoto Dance Company

Wuppertal

Essen

20:00 Historische Stadthalle Peer Abilgaard (Vortrag), Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones (Leitung). Wagner: Ouvertüre & Bacchanal aus „Tannhäuser“, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

18:00 Zeche Zollverein (Halle 12) Tanzplattform: Eröffnung 20:00 Pact Zollverein (Große Bühne) Tanzplattform: The Way You Look (at me) Tonight. Claire Cunningham & Jess Curtis (Performance) 20:00 Zeche Zollverein (Halle 5) Tanzplattform: Inoah

13.3. Dienstag Dortmund

Gütersloh

20:00 Konzerthaus Dortmunder Philharmoniker, Gabriel Feltz (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

20:00 Theater (Skylobby) The International Cajun Trio

Düsseldorf

20:00 Studio der NWD Sebastian Seitz (Bariton), Tobias Koltun (Klavier). Beethoven: An die ferne Geliebte, Schubert: Ausgewählte Lieder, Schumann: Dichterliebe op. 48

20:00 Tonhalle Daniil Trifonov (Klavier), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski (Leitung). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23, Strawinsky: Der Kuss der Fee Hagen

20:00 Stadthalle Fiesta con Tango! orchesterhagen, Enrique Ugarte (Akkordeon & Leitung)

Herford

Kamen

19:30 Konzertaula Daniel Otten­ samer (Klarinette), Neue Philharmonie Westfalen, Nicholas Milton (Leitung). Werke von Mendelssohn, Weber & Schubert

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

Remscheid

19:30 Teo Otto Theater Meisterkonzert. Calidore String Quartet

15.3. Donnerstag Düsseldorf

20:00 Museum Kunstpalast (Robert-Schumann-Saal) Julian Trevelyan (Klavier). Werke von Beethoven, Ligeti, Byrd, Chopin, Debussy, Mozart & Schumann Essen

14:00 Pact Zollverein (Große Bühne) Tanzplattform: The Way You Look (at me) Tonight. Claire Cunningham & Jess Curtis (Performance) 15:30 Pact Zollverein (Kleine Bühne) Tanzplattform: Momentum. Rafaële Giovanola (Choreografie) 17:00 Kokerei Zollverein (Salzlager) Tanzplattform: the last IDEAL PARADISE. Claudia Bosse (Choreografie) 17:00 Zeche Zollverein (Halle 5) Tanzplattform: Inoah. Bruno Beltrão (Choreografie) 19:30 Philharmonie (RWE Pavillon) Französische Konzertwalzer - eine Zeitreise. Nadia Singer (Klavier), Lutz Görner (Rezitation) 20:00 Aalto-Theater Tanzplattform: Kreatur. Sasha Waltz (Choreografie) Weitere Infos siehe Tipp 20:00 Philharmonie Essen Daniel Bell (Violine), Essener Philharmoniker, Tomás Netopil (Leitung). Vaughan Williams: Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis & The Lark Ascending, Ives: The Unanswered Question, Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll Köln

12:30 Kölner Philharmonie PhilharmonieLunch. WDR Sinfonie­ orchester, Gustavo Gimeno (Leitung) 19:30 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon. Claude Schnitzler (Leitung) 20:00 Friedenskirche Ehrenfeld Kölner Fest für Alte Musik. Voces Suaves, Johannes Strobl (Leitung). Monteverdi: Madrigale (Auswahl) 20:00 Kölner Philharmonie Beatrice Rana (Klavier). Werke von Schumann, Ravel & Strawinsky/Agosti concerti 03.18 West 33


Klassikprogramm

Essen

19:30 Theater LiedGut #7. Eva Maria Günschmann (Sopran), Michael Siemon (Tenor), Michael Preiser (Klavier). Schumann: Liederkreis & Dichterliebe op. 48

13:00 & 20:00 Pact Zollverein (Kleine Bühne) Tanzplattform: Momentum. Rafaële Giovanola (Choreografie) 14:00 SANAA-Gebäude Tanzplattform: Temporary Title, 2015. Xavier Le Roy (Konzept) 15:00 Kokerei Zollverein (Salzlager) Tanzplattform: the last IDEAL PARADISE. Claudia Bosse (Choreografie) 20:00 Philharmonie Essen Daniel Bell (Violine), Essener Philharmoniker, Tomás Netopil (Leitung). Werke von Vaughan Williams, Ives & Beethoven 20:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Julia Kadel Trio

Minden

20:00 Stadttheater Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Brahms: Variationen über ein Thema von Haydn, Schumann: Introduktion und Konzert-Allegro d-Moll, Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur, Strawinsky: Der Feuervogel Mönchengladbach

19:30 Theater Teufelskreis. Robert North (Choreografie) 20:00 Kaiser-Friedrich-Halle Spark – Die klassische Band Münster

19:30 Theater (Kleines Haus) Hold On. James Wilton (Choreografie) Recklinghausen

20:00 Musiktheater im Revier Tanzplattform: BoD. Richard Siegal (Choreografie)

16.3. Freitag Aachen

20:00 Theater Mozart: Don Giovanni Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Thomas Reif (Violine), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Mendelssohn: Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“, Beethoven: Violinkonzert D-Dur, Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 Bonn

19:30 Opernhaus Glass: Echnaton 20:00 Beethoven-Haus Wunsch­konzert. Linos-Ensemble

Hagen

19:30 Theater Dancing Souls Herford

20:00 Stadtpark Schützenhof Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Werke von Brahms, Schumann, Schostakowitsch & Strawinsky Köln

19:30 StaatenHaus (Saal 2) Soundspace. Michelle Dorrance (Choreografie). Musik von Richardson 20:00 Funkhaus Romeo und Julia im Funkhaus. WDR Funkhausorchester Köln, Wayne Marshal (Leitung). Werke von Prokofjew, Bernstein u. a. 20:00 Kölner Philharmonie Michael Nagy (Bariton), WDR Sinfonieorchester Köln, Gustavo Gimeno (Leitung). Schubert: Ouvertüre zu „Rosamunde“ D 797, Glanert: Vier Präludien und Ernste Gesänge nach einer Skizze von Brahms, Bruckner: Sinfonie Nr. 1 20:00 Kölnischer Kunstverein Kölner Fest für Alte Musik. Olga Pashchenko (Hammerklavier). Werke von Skrjabin, Rachmaninow, Ravel u. a. Krefeld

19:30 Theater Loewe: My Fair Lady

Tipp

17.3. samstag

20:00 Friedenskirche Köln-Ehrenfeld Kölner Fest für Alte Musik. Emma Kirkby & Bethany Seymour (Sopran), Lucile Richardot (Mezzosopran), ZAMUS-Vocalconsort, Joachim Diessner (Leitung). Schütz: Musikalische Exequien & Motetten  Vorkämpferin für die Alte Musik: Für ihr Engagement wurde Emma Kirkby von Königin Elisabeth II. in den Ritterstand erhoben und erhielt die „Queen‘s Medal of Music“.

17.3. Samstag Aachen

19:30 Aachener Rathaus Elgar: The Kingdom. Sinfonieorchester Aachen, Georg Hage (Leitung) Bad Salzuflen

19:30 Konzerthalle Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Werke von Brahms, Schumann, Schostakowitsch & Strawinsky Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Bielefelder Philharmoniker, Marius Beckmann (Leitung). Walton: As You Like It, Bliss: Adam Zero, Vaughan Williams: Job - A Masque for Dancing Detmold

19:30 Landestheater Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold, Lutz Rademacher (Leitung). Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Dortmund

Münster

Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Verdi: Nabucco 20:00 Konzerthaus Avi Avital (Mandoline), Omer Klein (Klavier). Bach: Solopartita für Violine Nr. 2

19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Golo Berg (Leitung)

18:00 Theater (Opernhaus) Mozart: Die Zauberflöte

Recklinghausen

20:00 Konzerthaus Avi Avital (Mandoline)

Düsseldorf

19:30 Opernhaus b.32. Martin Schläpfer (Choreografie). Rossini: Petite messe solennelle 20:00 Tonhalle Isabelle van Keulen (Violine), Düsseldorfer Symphoniker, Alexandre Bloch (Leitung). Wagner: Vorspiel zu „Parsifal“, Högberg: Violinkonzert, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 34 West concerti 03.18

18:00 Musiktheater im Revier Tanzplattform: BoD. Richard Siegal (Choreografie) 20:00 Musiktheater im Revier (Kleines Haus) Tanzplattform: The Valeska Gert Monument. Boglàrka Börcsök & Eszter Salamon (Performance) Solingen

19:30 Theater der Stadt J. Strauss: Die Fledermaus

Essen

14:00, 15:00, 16:00 & 17:00 Pact Zollverein (Kleine Bühne) Tanzplattform: Catalogue (First Edition). William Forsythe (Choreografie) 14:00 SANAA-Gebäude Tanzplattform: Temporary Title, 2015. Xavier Le Roy (Konzept) 15:00 Aalto-Theater Führung

Foto: Bibi Basch

Krefeld


15:00 & 20:00 Zeche Zollverein (Halle 5) Tanzplattform: Princess. Eisa Jocson (Choreografie)

Bonn

Essen

18:00 Opernhaus Mozart: Le nozze di Figaro. Aron Stiehl (Regie)

19:00 Aalto-Theater Mozart: Die Entführung aus dem Serail

Coesfeld

11:00 Konzerthaus Vivaldi: Die vier Jahreszeiten. Avi Avital (Mandoline), Venice Baroque Orchestra, Budrugana-Gagra Handschattentheater 18:00 Konzerthaus Andreas Scholl (Countertenor), Avi Avital (Mandoline), Tiziano Bagnati (Laute), Marco Frezzato (Violoncello), Tamar Halperin (Cembalo). Werke von Lanzetti u. a. 18:00 Theater (Opernhaus) Alice. Mauro Bigonzetti (Choreografie)

11:00 & 12:00 Pact Zollverein (Kleine Bühne) Tanzplattform: Catalogue (First Edition). William Forsythe (Choreografie) 11:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Kinderkonzert: Kontrabass zum Anfassen 11:30 Philharmonie Essen Azahar Ensemble. Werke von Mozart, Reicha, Turina & Nielsen 12:00 Zeche Zollverein (Halle 5) Tanzplattform: Princess. Eisa Jocson (Choreografie) 13:00 Pact Zollverein (Große Bühne) Tanzplattform: minor matter. Ligia Lewis (Choreografie) 14:00 Kokerei Zollverein (Salzlager) Tanzplattform: the last IDEAL PARADISE. Claudia Bosse (Choreografie) 14:00 SANAA-Gebäude Tanzplattform: Temporary Title, 2015. Xavier Le Roy (Konzept) 21:00 Aalto-Theater Tat Ort Aalto Kreisler: Heut Abend Lola Blau

Duisburg

Gelsenkirchen

19:00 Philharmonie Mercatorhalle Pavel Haas Quartett, Boris Giltburg (Klavier). Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 7, Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 & Klavier­quintett g-Moll op. 57

11:15 Hans-Sachs-Haus Sophie Guerin (Flöte), Sandra Klein (Oboe), Kerstin Grötsch (Klarinette), Naoko Hamatsu (Fagott), Sietske van Wieren (Horn). Werke von Zilcher, Young, Mendelssohn & Barber

21:00 Pact Zollverein (Große Bühne) Tanzplattform: minor matter. Ligia Lewis (Choreografie) Hagen

19:30 Theater Lincke: Frau Luna Köln

14:00 Funkhaus Wallrafplatz Shoppingkonzert. Felix Eberle (Fagott), Andy Miles (Klarinette), Tomoharu Yoshida (Oboe), Ulrike Froleyks (Moderation) 19:30 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon 20:00 Friedenskirche Ehrenfeld Kölner Fest für Alte Musik. ZAMUS-Vocalconsort Weitere Infos siehe Tipp 20:00 Kölner Philharmonie Ernste Gesänge. Michael Nagy (Bariton), WDR Sinfonieorchester Köln, Gustavo Gimeno (Leitung). Werke von Schubert, Glanert & Bruckner Krefeld

19:30 Theater Loewe: My Fair Lady. Andreas Fellner (Leitung) Recklinghausen

18:00 Musiktheater im Revier (Kleines Haus) Tanzplattform: The Valeska Gert Monument. Boglàrka Börcsök & Eszter Salamon (Performance) 20:00 Musiktheater im Revier Tanzplattform: 10000 Gesten. Boris Charmatz (Choreografie) Solingen

18:00 Konzert Theater Coesfeld Michael Nagy (Bariton), WDR Sinfonieorchester Köln, Gustavo Gimeno (Leitung). Werke von Schubert, Glanert & Bruckner Detmold

18:00 Landestheater Adès: Powder Her Face. Lutz Rademacher (Leitung) Dortmund

Düsseldorf

11:00 Tonhalle (Helmut-HentrichSaal) Visionen 11:00 Tonhalle Isabelle van Keulen (Violine), Düsseldorfer Symphoniker, Alexandre Bloch (Leitung). Wagner: Vorspiel zu „Parsifal“, Högberg: Violinkonzert, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 18:30 Opernhaus Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor

Gütersloh

11:00 Theater (Studiobühne) Fidolino - Mozart oder Mostark. Claudia Runde (Leitung). Werke von Mozart 20:00 Stadthalle Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Werke von Brahms, Schumann, Schostakowitsch & Strawinsky

19:30 Theater der Stadt J. Strauss: Die Fledermaus Wuppertal

19:30 Opernhaus Dove: Das Labyrinth. Markus Baisch (Leitung)

18.3. Sonntag Aachen

15:00 Theater Mozart: Don Giovanni Bielefeld

15:00 Stadttheater Massenet: Werther Bochum

11:00 Anneliese Brost Musikforum Ruhr Der Bosymphonischewunschpunsch. Bochumer Symphoniker, Heike Henoch (Moderation) Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

concerti 03.18 West 35


Klassikprogramm

Recklinghausen

11:30 Kunstquartier Kammerkonzert „Amor und Psyche”. Werke von Debussy, Takemitsu & Terzakis 15:00 Theater Verdi: Aida (konzertant). orchesterhagen

18:00 Musiktheater im Revier Tanzplattform: 10000 Gesten

Herdecke

17:00 Dr. Carl Dörken Stiftung (Werner Richard Saal) Tobias Feldmann (Violine), Boris Kusnezow (Klavier). Werke von Mozart, Prokofjew, Ravel & R. Strauss: Köln

Wuppertal

16:00 Opernhaus Loewe: My Fair Lady. Michael Cook (Leitung)

19.3. Montag Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle (Kleiner Saal) Nohad Becker (Sopran), Alexander Kalajdzic (Klavier & Leitung)

11:00 Kölner Philharmonie Roman Patočka (Violine), Kristina Fialová (Viola), Prager Philharmoniker, Petr Vronský (Leitung). Haydn: Sinfonien Nr. 48 & 69, Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 & Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 16:00 Kölner Philharmonie Mee(h)rklänge. MAM.manufaktur für aktuelle musik 17:00 Funkhaus am Wallrafplatz Kölner Fest für Alte Musik. Hannah Morrison (Sopran), Lupe Larzabal (Alt), Franz Vitzthum & Terry Wey (Countertenor), Christian Dietz (Tenor), Nuovo Aspetto. Durón: Zarzuela „Las nuebas armas de amor“ 18:00 StaatenHaus (Saal 3) Gassmann: Gli Uccellatori 20:00 Kölner Philharmonie Konzertchor Köln, Neues Rheinisches Kammerorchester Köln, Jonas Manuel Pinto (Leitung). Braun: Gloria (UA), Beethoven: Messe C-Dur op. 86 20:00 Touristarama Kölner Fest für Alte Musik. Darja Großheide (Traversflöte), Christian Goosses (Viola), Michael Goldort (Gitarre), Michael Borgstede (Hammerflügel). Werke von Rossini, Hummel & Beethoven

Dortmund

Mönchengladbach

Wuppertal

17:00 Theater Wagner: Lohengrin

20:00 Historische Stadthalle Manuela Randlinger-Bilz (Harfe), Martin Schacht, Daniel Häker, Benedikt Clemens & Werner Hemm (Schlagzeug), Tobias Deutschmann (Klavier). Werke von Ginastera u. a.

Monschau

17:00 Aukloster Laura Trainini (Flöte), Florian Koltun (Klavier) Münster

19:00 Konzerthaus Führung Düsseldorf

20:00 Tonhalle Isabelle van Keulen (Violine), Düsseldorfer Symphoniker, Alexandre Bloch (Leitung). Werke von Wagner, Högberg & Mendelssohn Essen

10:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Kinderkonzert: Kontrabass zum Anfassen 18:00 Aalto-Theater Junger Opern Treff Aalto: Inspizient Köln

20:00 Kölner Philharmonie Sol Gabetta (Violoncello), Finnish Radio Symphony Orchestra, Hannu Lintu (Leitung). Strawinsky: Sinfonie in drei Sätzen, Martinů: Cellokonzert Nr. 1, Sibelius: Sinfonie Nr. 5 20:00 ZAMUS - Zentrum für Alte Musik Kölner Fest für Alte Musik. Ensemble ComboCAM Münster

20:00 Erbdrostenhof Klavierduo Alina & Nikolay Shalamov (Hammerklavier). Werke von Debussy u. a.

15:00 Theater Kálmán: Die Csárdásfürstin. Stefan Veselka (Leitung) 15:00 Theater (Kleines Haus) Barrie: Wie klingt Nimmerland?

Bielefeld

Neuss

Coesfeld

18:00 Zeughaus Till Fellner (Klavier), Deutsche Kammerakademie Neuss, Simon Gaudenz (Leitung). Werke von Gossec, Logothetis & Schostakowitsch

19:30 Konzert Theater Wagner: Der fliegende Holländer

Paderborn

17:00 Paderhalle Paderborn Konzert des Bundesschützen Musikkorps Elsen 36 West concerti 03.18

20.3. Dienstag 20:00 Stadttheater Murta: Molekül

Detmold

19:30 Konzerthaus Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Werke von Brahms, Schumann u. a.

19:30 Landestheater Detmold Wagner: Der fliegende Holländer Dortmund

19:00 Konzerthaus Kammerakademie Potsdam, Andreas Ottensamer (Klarinette & Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 12 G-Dur, Stamitz: Klarinettenkonzerte Nr. 1 & 7, Cannabich: Sinfonie Nr. 49, Danzi: Fantasie über Mozarts „Lá ci darem la mano“ Köln

20:00 Kölner Philharmonie Mischa Maisky zum 70. Geburtstag. Sascha Maisky (Violine), Lily Maisky (Klavier), Moskauer Virtuosen, Mischa Maisky (Violoncello & Leitung). Werke von Mozart, Beethoven & Tschaikowsky 20:00 Volksbühne am Rudolfplatz Kölner Fest für Alte Musik. Flautando Köln, Ursula Thelen (Gesang) Leverkusen

19:30 Erholungshaus Silver-Garburg Klavierduo, Novus String Quartet. Schubert: Klaviersonate B-Bur D 617 & Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703, Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum (Auszüge) & Streichoktett op. 20 Münster

19:30 Theater Öffentliche Probe Wuppertal

18:00 Opernhaus Dove: Das Labyrinth. Markus Baisch (Leitung)

21.3. Mittwoch Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Piano battle. Andreas Kern & Paul Cibis (Klavier)

Tipp

21.3. mittwoch

20:00 Kölner Philharmonie Marita Sølberg (Sopran), Daniel Behle (Tenor), Jean Sébastien Bou (Bariton), Vokalakademie Berlin, Le Cercle de l’Harmonie, Jérémie Rhorer (Leitung). Schubert: Stabat Mater, Beethoven: Christus am Ölberge  Vielbegabt: Komponieren, sagt Daniel Behle, sei sein „erweitertes Hobby, mit dem ich die Zeit zwischen den Vorstellungen nutze, wenn ich gastiere.“

Foto: Marco Borggreve

Hagen


gegründet 1913

MEISTERKONZERTE KÖLN

Montag, 19.03.2018

SOL GABET TA

Dienstag, 20.03.2018 Mischa Maisky zum 70. Geburtstag

SAISON 2017 | 2018

Kölner Philharmonie | 20 Uhr

Montag, 26.03.2018

OLGA SCHEPS

Violoncello und Leitung LILY MAISKY Klavier SASCHA MAISKY Violine MOSKAUER VIRTUOSEN

Klavier

FINNISCHES RADIOSINFONIEORCHESTER HAN NU LINTU Dirigent

MISCHA MAISKY

Strawinsky

Mozart Beethoven Tschaikowsky

Mozart Divertimento D-Dur KV 136 Chopin / Rogoff Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll Bach Konzert für Cembalo, Streicher und B. c. f-Moll BWV 1056 Schönberg Verklärte Nacht op. 4

Violoncello

Martinů Sibelius

Symphony in Three Movements Violoncellokonzert Nr. 1 Sinfonie Nr. 5

Divertimento F-Dur KV138 „Tripelkonzert“ C-Dur Rokoko-Variationen, Nocturne d-Moll u. a.

WIENER CONCERTVEREIN JIŘÍ ROŽEŇ Dirigent

Westdeutsche Konzertdirektion . Obenmarspforten 7 -11 . 50667 Köln Tel. 02 21 / 2 58 10 17 . Fax 2 57 89 49 . info@wdk-koeln.de . www.westdeutsche-konzertdirektion.de

Dortmund Paderborn 380000 Anzeige_Concerti_124x58_v2.indd 1

19:30 Theater (Opernhaus) Alice. Mauro Bigonzetti (Choreografie)

20:00 Konzerthaus Ben van Oosten (Orgel), Ellen Corver (Klavier). Bach: Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott“ BWV 29, Debussy: Zwei Préludes, Franck: Fantasie A-Dur, Oosten: Neues Werk, Dupré: Ballade op. 30, Vierne: Orgelsinfonie Nr. 2 e-Moll Duisburg

20:00 Philharmonie Mercatorhalle Eva Vogel (Alt), Duisburger Philharmoniker, David Marlow (Leitung). Debussy: Iberia, Elgar: Sea Pictures, Mussorgsky/Ravel: Bilder einer Ausstellung Düsseldorf

20:00 Tonhalle (Helmut-HentrichSaal) Na hör’n Sie mal. Notabu.Ensemble Neue Musik, Mark Andreas Schlingensiepen (Leitung) Köln

20:00 Kölner Philharmonie Vokalakademie Berlin, Le Cercle de l’Harmonie, Jérémie Rhorer (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp 20:00 Volksbühne am Rudolfplatz Kölner Fest für Alte Musik. Catherine Bott (Sopran), Maria Bader-Kubizek (Violine), Daniel Rosin (Violoncello), Stefania Neonato (Hammerklavier), Thomas Höft (Lesung). Werke von Haydn & Vanhal Münster

19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Golo Berg (Leitung) 19:30 Theater (Kleines Haus) Hold On. James Wilton (Choreografie)

Düsseldorf

16.01.18 16:08

19:30 PaderHalle Lisa Smirnova (Klavier), Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel (Leitung). Werke von Brahms, Schumann, Schostakowitsch & Strawinsky

20:00 Tonhalle Düsseldorfer Symphoniker, Adam Fischer (Leitung). Beethoven: Sinfonie Nr. 3

Remscheid

11:00 Neues Theater Konzert für junge Leute. Nordwestdeutsche Philharmonie, Mihhail Gerts (Leitung). Grieg: Peer-Gynt-Suiten Nr. 1 & 2

19:30 Teo Otto Theater Migena Gjata (Sopran), Roberto Ortiz (Tenor), Bergische Symphoniker, Bernd Glemser (Klavier), Peter Kuhn (Leitung). Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3, Verdi: Luisa Miller (Auszüge), Alfvén: Sinfonie Nr. 4

22.3. Donnerstag Bielefeld

20:00 Stadttheater Wagner: Das Rheingold Bochum

18:00 Blue Square Leo Ihrler (Gesang & Gitarre) Detmold

19:30 Landestheater Adès: Powder Her Face, Lutz Rademacher (Leitung) Dortmund

Espelkamp

Essen

15:00 Philharmonie Essen (RWE Pavillon) Frühlingskonzert für Menschen mit Demenz 19:30 Aalto-Theater Marschner: Hans Heiling. Frank Beermann (Leitung) Köln

12:30 Kölner Philharmonie PhilharmonieLunch. WDR Funkhausorchester, Boian Videnoff (Leitung) 19:00 Kölner Philharmonie Klassik mal anders: Sax mal! SIGNUM saxophone quartet, WDR Funkhausorchester, Boian Videnoff (Leitung), Isabel Hecker & Robert Meyer (Moderation). Werke von Bizet/Guiraud, Dohnányi, Mintzer & Glass

19:00 Konzerthaus Bach: MatthäusPassion. Katherine Watson & Jessica Cale (Sopran), Claudia Huckle & Eleanor Minney (Mezzosopran), Hugo Hymas (Tenor), Roderick Williams (Christus), Matthew Brook (Bass), Orchestra of the Age of Enlightenment, Mark Padmore (Tenor & Leitung) 19:30 Theater (Opernhaus) Verdi: Nabucco

19:30 StaatenHaus (Saal 3) Gassmann: Gli Uccellatori

Duisburg

Paderborn

20:00 Philharmonie Mercatorhalle Eva Vogel (Alt), Duisburger Philharmoniker, David Marlow (Leitung)

19:30 Paderhalle Paderborn Mit Chopin auf Mallorca. Augustin Kužela (Klavier)

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

20:00 BALLONI Hallen Kölner Fest für Alte Musik. Jean Rondeau (Cembalo), Thomas Dunford (Laute), Keyvan Chemirani (Percussion) Mönchengladbach

20:00 Theater (Große Bühne) Gospel goes Classic

concerti 03.18 West 37


Klassikprogramm

Wuppertal

Mönchengladbach

Münster

19:30 Friedhofskirche Uptown Classics. Sinfonieorchester Wuppertal, Yusuke Hayashi (Violine & Leitung). Händel: Concerto grosso F-Dur op. 3/4, Pärt: Fratres, Bach: Violinkonzert d-Moll BWV 1052, Rossini: Sonate Nr. 6 „La Tempesta“

19:30 Theater Teufelskreis. Robert North (Choreografie)

19:30 Opernhaus Loewe: My Fair Lady. Michael Cook (Leitung)

19:30 Opernhaus Martinů: Julietta

19:30 Dom Musica sacra: Eröffnungskonzert. Kristi Anna Isene (Sopran), Anna Wagner (Alt), Garrie Davislim (Tenor), Gregor Dalal (Bariton), Stephan Klemm (Bass), Konzertchor, Philharmonischer Chor & Sinfonie­ orchester Münster, Golo Berg (Leitung). Martin: In terra pax, Volbach: Ostern

23.3. Freitag Bonn

19:30 Opernhaus Glass: Echnaton Detmold

19:30 Landestheater Adès: Powder Her Face, Lutz Rademacher (Leitung) Dortmund

19:30 Theater (Opernhaus) Lincke: Frau Luna. Erik Petersen (Regie) Duisburg

19:30 Theater Verdi: Aida

Münster

19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Golo Berg (Leitung) Wuppertal

24.3. Samstag Bad Salzuflen

20:00 Konzerthalle Bielefelder Philharmoniker, Marius Beckmann (Leitung). Walton: As You Like It, Bliss: Adam Zero, Vaughan Williams: Job A Masque for Dancing Bielefeld

20:00 Rudolf-Oetker-Halle (Kleiner Saal) Martin Herzberg (Klavier) Bonn

19:30 Opernhaus Verdi: La traviata

Remscheid

19:30 Teo-Otto-Theater J. Strauss: Die Fledermaus Wuppertal

16:00 WSW Busbetriebshof Varresbeck Uptown Classics. Sinfonieorchester Wuppertal, Yusuke Hayashi (Violine & Leitung). Werke von Händel, Pärt, Bach & Rossini 19:30 Opernhaus Loewe: My Fair Lady

25.3. Sonntag Aachen

19:30 Theater (Opernhaus) Ballettabend. Xin Peng Wang (Choreografie). Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6

18:00 Eurogress Martin Stadtfeld (Klavier), Sinfonieorchester Aachen, Justus Thorau (Leitung). Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-Moll „Trauersinfonie”, Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 450, Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

15:00 Philharmonie (RWE-Pavillon) Konzert für Menschen mit Demenz. Amelie Wünsche (Violine), Magdalena Härtl (Viola), Florian Hoheisel (Violoncello). Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563 (Auszüge)

Duisburg

Bielefeld

19:30 Theater b.34. Martin Schläpfer, Marco Goecke & Kurt Jooss (Choreografie)

15:00 Stadttheater Verdi: Otello

Gelsenkirchen

19:30 Musiktheater im Revier Poulenc: Dialogues des Carmélites

19:30 Opernhaus Strawinsky: Petruschka & Ravel: L’Enfant et les Sortilèges

Köln

Essen

19:30 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon. Claude Schnitzler (Leitung)

15:00 Aalto-Theater Führung

18:00 Theater (Opernhaus) Verdi: Nabucco

Gelsenkirchen

Düsseldorf

19:30 Musiktheater im Revier Prokofjew: Romeo und Julia. Bridget Breiner (Choreografie)

15:00 Tonhalle (Rotunde/Foyer) Tea Time Ensemble 17:00 Museum Kunstpalast Schumann Quartett, Herbert Schuch (Klavier). Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 59/1 & Sechs Variationen über ein eigenes Thema F-Dur, Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll 17:00 Opernhaus Wagner: Die Walküre

Essen

14:30 Aalto-Theater Führung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

20:00 Friedenskirche Ehrenfeld Kölner Fest für Alte Musik. Kölner Vokalsolisten, Cölner Barockorchester, Helene Grass (Sprecher) 20:00 Funkhaus Bach: JohannesPassion. WDR Rundfunkchor Köln & Solisten, WDR Sinfonieorchester, Stefan Parkman (Leitung) 20:00 Kölner Philharmonie Pablo Held Trio, ENEMY 22:00 Friedenskirche Ehrenfeld Kölner Fest für Alte Musik. Miriam Andersén (Sopran), Raitis Grigalis (Bariton), Susanne Ansorg (Fiedel), Lucia Mense (Flöte & Leitung). Tristan & Iseult – Ein Spiel von Liebe und Verrat Krefeld

20:00 Seidenweberhaus Gospel goes Classic 38 West concerti 03.18

Dortmund

Düsseldorf

Hagen

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein (Premiere). Joseph Trafton (Leitung), Mascha Pörzgen (Regie) Köln

19:30 StaatenHaus (Saal 3) Gassmann: Gli Uccellatori 20:00 BALLONI Hallen Kölner Fest für Alte Musik. Nachwuchsensembles 20:00 Funkhaus Paul Hübner (Trompete), WDR Sinfonieorchester, Brad Lubman (Leitung). Koch: Von der Liebe zur Linie II (UA), Zimmermann: Trompetenkonzert „Nobody Knows de Trouble I See“, Adams: Guide to Strange Places

Detmold

11:30 Industrie- und Handelskammer Einführungsmatinee Tosca 18:00 Landestheater Schneewittchen und die sieben Zwerge Dortmund

Essen

11:00 Aalto-Theater Matinee zu „Salome“ 17:00 Philharmonie Essen Künstlerporträt Jörg Widmann. Irish Chamber Orchestra, Jörg Widmann (Klarinette & Leitung). Weber: Concertino c-Moll op. 26, Widmann: Fieberfantasie, Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 13, Klarinettensonate & Sinfonie Nr. 3


18:00 Aalto-Theater Verdi: Der Troubadour Gelsenkirchen

18:00 Musiktheater im Revier Prokofjew: Romeo und Julia. Bridget Breiner (Choreografie)

20:00 Eurogress Martin Stadtfeld (Klavier), Sinfonieorchester Aachen, Justus Thorau (Leitung). Werke von Haydn, Mozart & Brahms Bonn

11:00 Theater (lutz) Krabbelkonzert 18:00 Theater Dancing Souls

20:00 Arithmeum Jean-Baptiste Fonlupt (Klavier)

Herford

Essen

Köln

16:00 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon 18:00 Kölner Philharmonie Bach: Johannes-Passion. Dorothee Mields (Sopran), Damien Guillon (Alt), Robin Tritschler & Maximilian Schmitt (Tenor), Peter Kooij & Krešimir Stražanac (Bass), Chor & Orchester des Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe (Leitung) 20:00 BALLONI Hallen Kölner Fest für Alte Musik: Abschlusskonzert. Ukulele Orchestra of Great Britain, Theatre of the Ayre, George Hinchliffe & Elizabeth Kenny (Leitung) Krefeld

11:15 Theater Für meine Tochter/ Bolero. Robert North (Choreografie) Lemgo

11:30 Weserrenaissance-Museum Schloss Brake Broadway, Baby! Symphonic Brass-Quintett

19:30 Synagoge Musica sacra. Profeti della quinta, Elam Rotem (Leitung). Werke von Rossi & Rotem

Aachen

Hagen

17:00 Stadtpark Schützenhof Theo Wolters & René Schrader (Leitung). Pares: Richilde, Reed: Armenische Tänze, Wagner: Elsas Zug zum Münster aus „Lohengrin“, Sánchez: Navarro Orgullo Santiaguista – Pasodoble, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur

Münster

26.3. Montag

28.3. Mittwoch Detmold

19:30 Landestheater Schneewittchen und die sieben Zwerge. Richard Lowe (Choreografie) Hagen

20:00 Philharmonie Essen David Garrett (Violine), Orchestre National de Belgique, James Feddeck (Leitung). Tschaikowksy: Violinkonzert D-Dur op. 35, Dvorák: Sinfonie Nr. 7

19:30 Theater Verdi: Aida (konzertant). orchesterhagen Münster

19:30 Servatiikirche Musica Sacra. Cappella Mariana Prag, Vojtěch Semerád (Leitung). Werke von Machaut u. a.

Köln

20:00 Kölner Philharmonie Olga Scheps (Klavier), Wiener ConcertVerein, Jiří Rožeň (Leitung). Mozart: Divertimento D-Dur KV 136, Chopin/ Rogoff: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll, Bach: Cembalokonzert f-Moll BWV 1056, Schönberg: Verklärte Nacht

29.3. Donnerstag Aachen

19:30 Theater Mozart: Don Giovanni

Münster

Bielefeld

19:30 Clemenskirche Musica sacra. Maurizio Salerno (Orgel). Werke von Bach, Buxtehude, Frescobaldi u. a.

20:00 Rudolf-Oetker-Halle Liszt: Christus. Bielefelder Philharmoniker, Bernd Wilden (Leitung)

27.3. Dienstag

Hagen

Köln

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein. Joseph Trafton (Leitung)

20:00 Deutschlandfunk (Kammermusiksaal) Raderbergkonzert. Michelle Breedt (Mezzosopran), Wolfram Rieger (Klavier) 20:00 Kölner Philharmonie Trio Wanderer. Schubert: Klaviertrios B-Dur op. 99 D 898, Es-Dur op. 148 D 897 „Notturno“ & Es-Dur op. 100 D 929

Köln

12:30 Kölner Philharmonie PhilharmonieLunch. Gürzenich-Orchester Köln, Nicholas Collon (Leitung) 19:30 StaatenHaus (Saal 3) Gassmann: Gli Uccellatori. Gianluca Capuano (Leitung), Jean Renshaw (Regie)

Leverkusen

11:00 Erholungshaus Antiquariat: Vida de Carrusel

Raderberg Konzert

Mönchengladbach

17:00 Theater Wagner: Lohengrin Münster

Dienstag, 27. 3. 2018 • 20.00 Uhr

11:30 Theater (Foyer) Matinee zu „Aschenputtel“

Michelle Breedt, Mezzosopran Wolfram Rieger, Klavier

19:00 Theater (Kleines Haus) Bach, Immortalis. Hans Henning Paar (Choreografie) 19:30 Aegidiikirche Musica sacra. Cuncordu e Tenore de Orosei Wuppertal

16:00 Opernhaus Loewe: My Fair Lady

Kammermusik im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Liederabend Eintrittskarten bei der Abendkasse.

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

sowie den üblichen Vorverkaufsstellen und an

concerti 03.18 West 39


Klassikprogramm

Münster

19:30 Überwasserkirche Musica sacra. Jutta Bitsch (Orgel), STRINGent, Thorsten Schmid-Kapfenburg (Leitung). Werke von Pärt & Scelsi u. a. Wuppertal

18:00 Historische Stadthalle Händel: Isreal in Ägypten. Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal, Cercle Bach de Genève, Sinfonieorchester Wuppertal, Markus Baisch (Leitung)

31.3. Samstag Bad Salzuflen

19:30 Kur- und Stadttheater Operetten aus aller Welt. Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold Bonn

19:30 Opernhaus Verdi: La traviata Dortmund

PASSIONSKONZERT 30.03.18 18 UHR BEJUN MEHTA COUNTERTENOR CHORWERK RUHR GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN NICHOLAS COLLON DIRIGENT KÖLNER PHILHARMONIE GUERZENICH-ORCHESTER.DE 21:00 Kölner Philharmonie Gesualdo: Tenebrae Responsoria (Auszüge). Ensemble Arte Musica, Francesco Cera (Leitung) Münster

19:30 Observantenkirche Musica sacra. Scherzi Musicali, Nicolas Achten (Leitung) 19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Golo Berg (Leitung) Wuppertal

19:30 Opernhaus Masurca Fogo. Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

30.3. Freitag Dortmund

18:00 Theater (Opernhaus) Verdi: Nabucco 40 West concerti 03.18

FOTO © MARCO BORGGREVE

BACH/ HAYDN LOTTI/MACMILLAN

0221 )  280 282

(  

Essen

17:00 Philharmonie Essen Bach: Matthäus-Passion. Hannah Husahr & Ana Quintans (Sopran), Helena Rasker (Alt), Terry Wey (Altus), Mirko Roschkowski & Emiliano Gonzalez Toro (Tenor), Stefan Cerny & Charles Dekeyser (Bass), Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski (Leitung) Hagen

11:30 Kirche am Widey Karfreitagsmatinee Köln

18:00 Kölner Philharmonie Passionskonzert. Bejun Mehta (Countertenor), ChorWerk Ruhr, Gürzenich-Orchester Köln, Nicholas Collon (Leitung). Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Lotti: Crucifixus etiam pro nobis, MacMillan: Seven Last Words From the Cross u. a.

19:30 Theater (Opernhaus) Alice. Mauro Bigonzetti (Choreografie) Duisburg

17:00 Theater Wagner: Die Walküre Essen

19:00 Aalto-Theater R. Strauss: Salome (Premiere). Tomáš Netopil (Leitung), Mariame Clément (Regie) Gelsenkirchen

19:30 Musiktheater im Revier Schostakowitsch: Moskau, Tscherjomuschki (Premiere). Stefan Malzew (Leitung), Dominique Horwitz (Regie) Köln

16:00 Kölner Philharmonie Bach: Matthäus-Passion. Elisabeth Breuer (Sopran), Marie Henriette Reinhold (Alt), Marcus Ullmann & Stuart Jackson (Tenor), Benjamin Appl (Bariton), Ludwig Mittelhammer (Bass), Knaben des Kölner Domchores, Vokalensemble Kölner Dom, Kölner Kammerorchester, Christoph Poppen (Leitung) 19:30 StaatenHaus (Saal 1) Massenet: Manon. Claude Schnitzler (Leitung) Münster

19:30 Erlöserkirche Musica sacra. Werner Raabe (Klarinette), Mihai Ionescu (Violine), Giedrius zukauskas (Violoncello), Stefan Veselka (Klavier), Gerhard Mohr (Sprecher). Messiaen: Quatuor pour la fin du temps Wuppertal

19:30 Opernhaus Masurca Fogo. Tanztheater Wuppertal Pina Bausch


heidelberger frühling 18

17.03.–21.04.18 internationales 17.03.–21.04.18 musikfestival internationales musikfestival

Jean-Guihen Queyras I Mahler Chamber Orchestra I Gabriela Montero I Sol Gabetta I Igor Levit Steven Isserlis I Marc-André Hamelin I Isabelle Faust I Georg Nigl I Sir András Schiff I Elisabeth Leonskaja Irish Chamber Orchestra I Francesco Tristano I Richard Galliano I Matthias Goerne I Markus Hinterhäuser Anna Prohaska I Il Giardino Armonico David Fray I City of Birmingham Symphony Orchestra I Fazıl Say ˙ Rudolf Buchbinder I Anna Stéphany I Mirga Gražinyte-Tyla I Mark Padmore I Sarah Maria Sun Anna Lucia Richter I Isabelle Druet I Tara Erraught I Grigory Sokolov I Goldmund Quartett I Daniele Gatti Gründungspartner: Armida Quartett I Iiro Rantala I Johannes Moser I Thomas Hampson u.v.a. Kostenloses Programmbuch unter: Tel. 06221 - 584 00 12 oder www.heidelberger-fruehling.de

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Gründungspartner:

14.09.17 14:58


Festival

Sommernachtstraum in Suffolk Erst zu Hause bei Benjamin Britten und Peter Pears erspürt man beim Aldeburgh Festival vollends die Musik des größten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Von Peter Krause

M

eeresrauschen, Möwen-Singsang und Morgenlicht ermuntern trotz des Late-Night-Konzerts vom Vorabend zu besonders frühem Aufstehen. Und siehe da: Der Seeblick aus dem Schlafzimmer gibt eine Szene 24 concerti März 2018

frei, die geradewegs aus Benjamin Brittens Seeoper Peter Grimes kommen könnte. Ein kleines buntes Boot, dessen farbiger Anstrich freilich großteils längst durch den täglichen Gebrauch im Salzwasser verblasst ist, treibt unweit der

Küste. Ein einsamer Fischer holt aus der Nordsee, was er zum Überleben braucht. Kurz darauf wird er die Früchte aus dem Meer schon am Steinstrand von Aldeburgh feilbieten – fangfrisch, auf Wunsch gern ausgenommen. Nur ein

Foto: Philip Vile

Eine ehemalige Mälzerei im 600-Einwohner-Dorf Snape ist der zentrale Spielort des Aldeburgh Festival


paar Meilen weiter im Fischrestaurant von Orford, dem Heim der weiblichen Hauptfigur aus Peter Grimes, der einfühlsamen Ellen Orford, können wir den Tagesfang auch köstlich zubereitet in extra entspannter Atmosphäre genießen. Zuvor schauen wir nur noch schnell in das normannische gotische Gotteshaus aus vergangenen Zeiten hinein, ein verwunschener Ort, weit von der Welt. Die Zeit scheint stehengeblieben hier in Suffolk an Englands nordöstlicher Küste. Kein Massentourismus stört den Spaziergang entlang der Küste. Die vielen winzigen Reihenhäuschen, liebevoll saniert und oft mit Blumen geschmückt, wurden zwar mehrheitlich längst in die Nutzung als Feriendomizil der Londoner umgewidmet, doch die Bilder vom Städtchen, in dem der größte britische Komponist mit seinem Partner Peter Pears lebte und arbeitete, gleichen einer längst vergangenen viktorianischen Epoche. Hymne an die Heimat

Wer Benjamin Britten nicht nur verstehen will, sondern erspüren möchte, was er mit seiner irisierend imaginativen, feinsinnigen und menschenfreundlichen Musik ausdrücken wollte, der muss hierherkommen – in seine Heimat. Lieblich und rau zugleich ist sie, die Gegend von der Mündung des Flüsschens Alde, das des Komponisten Wohnort den Namen leiht, bis nach Snape, wo im 19. Jahrhundert Gerste zu Malz verarbeitet wurde, damit der gehörige Bierdurst der Briten gestillt werden konnte, wo Landwirtschaft und Industrie eine damals ganz neue Verbindung eingingen. Hier ist es, wo die herrisch-ruppige Nordsee ihr zartes Pendant erhält. Hier weicht die steife Brise am Meer einem milden Sommerwind, der sich sanft wiegt im Schilf der Moorwiesen von Snape Maltings. Die alte Mälzerei ist Hauptspielstätte des Festivals – seit nunmehr fünfzig Jahren. Britten höchstselbst hatte damals das Anwesen erworben, weihte es anno 1967 in Anwesenheit der englischen Königin als Konzertsaal ein. Jahrzehnte bevor in Deutschland mit den Umwidmungen einstiger Kathedralen der Industrie in Orte der Kultur begonnen wurde – etwa Kampnagel in Hamburg oder die Spielstätten der Ruhrtriennale –, war der Komponist ein Pionier der Neudefinition einer ganzen Region: Er musikalisierte die Gegend, aus der er stammte und die er so liebte, förderte das Laienmusizieren

Der Kultursommer am Kaisergebirge Academia Vocalis Internationale Meisterkurse für Gesang

Tiroler Festspiele Erl Festspiele vor Bergpanorama

OperettenSommer Kufstein Die Festung erklingt

Passionsspiele Erl 2019 Passionsspiele Thiersee 2022

www.kufstein.com

März 2018 concerti   25


Festival

und damit wie nebenbei auch das wirklich aufmerksame Hören, das behutsame Nachlauschen selbst ganz neuer Klänge. In the Middle of Nowhere

Das war fünfzig Jahre später, beim Jubiläum der herrlichen Konzertscheune, die bis heute mit ihrer akustikfeinen Mischung aus Backstein und Holz besticht, nicht nur in einer herrlichen Neuinszenierung eines seiner größten OpernMeisterwerke zu erleben, der Shakespeare-Vertonung von A Midsummer Night’s Dream. Denn gleich am Morgen danach stand letzten Sommer allein Musik von Olga Neuwirth auf dem Programm, jener durchaus auch ungemütlich klingenden Neutönerin aus Österreich, die in ihrem Verfremdungsfuror eher ein Widerhaken zur farbigen Fasslich-

keit Brittens ist. Das Aufregende: Die Atmosphäre des Festivals, das sich von jeher gerade nicht als klingendes BrittenMuseum, sondern als quicklebendiger Ort des musikalischen Austauschs, der Nachwuchsförderung und der Zukunftsmusik versteht, dieser besondere Kontext des Festivals schafft auch einen andersartigen Fokus auf das Unerhörte, ein echtes Sich-Einlassen auf komplexe Kunst – hier in the Middle of Nowhere. Die Festivalvision von Britten und Pears lebt heute frischer fort denn je. Jede Saison erhält sowohl ein lebender Komponist als auch ein herausragender Interpret eine Residenz, prägt Programm, lädt Kollegen ein, regt Uraufführungen an. Die Campusidee einer Akademie für junge Musiker dehnt den Festivalgedanken auf das

ganze Jahr aus, nachdem die Dachorganisation von Snape Maltings auch die verbleibenden Gebäudekomplexe erworben hat und damit neue Übernachtungsmöglichkeiten gleich einem Internat auf Zeit anbieten kann. Musiktherapeutische Aktivitäten dienen Demenzkranken der Region. Das Festival bleibt das international schlagende Herz von Snape Maltings, die gesellschaftliche Verankerung vor Ort ist seine breite Basis. Für den Gast vom Festland aber bleibt besonders die schlichte wie schöne Erkenntnis in Erinnerung, dass man Britten genau hier erleben muss. Denn es ist eben kein Klischee, dass der Künstler, Pazifist und seinen Lebenspartner so innig liebende Homosexuelle durch Land und Leute so sehr geprägt wurde wie kaum ein anderer

Foto: Keiko Oikawa

Im Britten-Pears Building finden Konzerte in kleinem Rahmen statt

26  concerti März 2018


E I N

F I L M

V O N

N A H U E L

L O P E Z

Komponist. Wir erleben als Hörspiel im Konzertsaal, was wir draußen im paradiesisch anmutenden Umland als Schauspiel der Natur sehen. Und umgekehrt prägt eben Benjamin Britten seine Heimat bis heute, das spürt man allenthalben – zum Beispiel beim mucksmäuschenstillen Hineinhören in die von Jörg Widmann persönlich gespielte Erstaufführung eines Solostücks für Klarinette. Britten meets Bernstein

Leitmotiv im Juni 2018 wird anlässlich des 100. Geburtstages seines Kollegen Leonard Bernstein die Beziehung Brittens zu den USA sein, wo er während des Zweiten Weltkriegs mehrere Jahre verbrachte. Bernsteins Broadway-Hits dürfen da so wenig fehlen wie eine Erinnerung an die starke Künstlerfreundschaft mit dem Amerikaner Aaron Copland. Zu den „Featured Composers“ gehört dann auch der Amerikaner Michael Hersch, der wiederum künstlerisch eng mit der moldawischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja verbunden ist, die zu den Residenzkünstlern des diesjährigen Festivaljahrgangs gehört und mit dem Mahler Chamber Orchestra als Residenzensemble mehrere Konzertprojekte gestalten wird. Mit 15 Uraufführungen, sechs Auftragswerken, fünf Europapremieren und fünf Premieren auf der Insel wird es an Neuer Musik im idyllischen Ambiente nicht mangeln. Auch die aktuelle Opernproduktion ist mit Emily Howards To See the Invisible einer Uraufführung gewidmet: Die britische Komponistin schreibt ihr Musiktheater auf eine Kurzgeschichte des renommierten amerikanischen ScienceFiction-Autors Robert Silverberg. Das sensibel komponierte Programm verbindet zudem mit einigem Beziehungszauber Alte und Neue Musik. So wird Le Concert Spirituel, das auf historischen Instrumenten spielende französische Ensemble, mit Dirigent Hervé Niquet sein Festivaldebüt geben – den römischen Barockmeister Orazio Benevolo im Gepäck. Und das Belcea Quartet kehrt mit Dvorˇák, Janácˇek and Mozart nach Suffolk zurück.

JETZT

AUF DVD

UND IM STREAM ERHÄLTLICH

„Ein berührender Film über einen Weltklasse-Geiger und seine Suche nach den eigenen Wurzeln.“ arte Metropolis

„Ein filmisches Portrait, das jede Sekunde auf der Leinwand wert ist.“ Süddeutsche Zeitung

Aldeburgh Festival 8.–24.6.2018 BBC Scottish Symphony Orchestra, John Wilson, Cédric Tiberghien, Alina Ibragimova, Sean Shibe, Phantasm, Adam Walker, Le Concert Spirituel, Belcea Quartet u. a. Snape (Suffolk)

www.mindjazz-pictures.de

März 2018 concerti  27


Festivalguide

Musik und Kristalle Ein Fest nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge: Das Tiroler Festival Musik im Riesen feiert dieses Jahr 15-jähriges Bestehen. Von Teresa Pieschacón Raphael

N

och wurde keine Sage te Welt ein, wandeln durch die über den Riesen, das „Eisgasse“, die jede Fußspur Wasser speiende Unge- aufleuchten lässt, hören aus der heuer von Wattens erdacht, das Wunderkammer nebenan die vor der malerischen Kulisse der fast schon ätherische Stimme Tiroler Berge auf einem saftig- von Jessye Norman, die vor grünen Hügel liegt und mit einem riesigen, natürlich geeigenem Leib über seinen wachsenen Bergkristall aus Schatz wacht: seinen 16 fan- Madagaskar „Thy hand, Belintastischen Wunderkammern da“ aus Dido and Aeneas von aus Licht und Farbe. Hundert- Henry Purcell singt. Verliebte tausende Besucher tauchen Paare wird es in den KristallJahr für Jahr in seine sagenhaf- dom ziehen, wo man sich unter

den 595 Spiegeln der Kuppel das Jawort geben kann. Andere können den Blick nicht mehr abwenden vom „Silent Light“-Baum, einer Tanne, an der 150 000 Kristalle glitzern. Ans Goldene Dachl im zwanzig Kilometer entfernten Innsbruck, dem spätgotischen Prunkerker mit 2 657 feuervergoldeten Kupferschindeln, mag die Pracht der Kristallwelten vielleicht nicht heranreichen;

Foto: Swarovski Kristallwelten

Etwas furchteinflößend, aber durchaus einladend: der »Riese« von Wattens

28  concerti März 2018

= Zeitraum

= Künstler

= Ort


dafür wird sie mindestens ge- im Hochgebirge, den ambitio- das Tetzlaff Quartett, der Tenor nauso oft fotografiert, beson- nierten Angeboten mit Alter Julian Prégardien und Les Taders von den asiatischen Tou- Musik in Innsbruck und den lens Lyriques unter Leitung risten. „Klangspuren“, dem Tiroler Fes- von Christophe Rousset, das Kreiert wurde diese phantasti- tival für Neue Musik in Schwaz. Quintett um die Geigerin sche Kristallmenagerie, die Geleitet wird die „Musik im Hyeyoon Park sowie das belgiKunst, Kommerz, Kitsch und Riesen“ von dem Pianisten, sche Vokalensemble Vox Lumifeinstes Kunsthandwerk aufs Komponisten und Dirigenten nis, das sein Programm mit Beste verbindet, vor zwanzig Thomas Larcher. Ehrengast der englischen Kompositionen aus Jahren von André Heller. Zum Kammermusikwoche 2018 ist Renaissance und Barock pashundertjährigen Jubiläum des Philip Glass. In der Manufaktur send „Light and Shadow“ geSwarovski-Imperiums bescher- des Swarovski Werks I wird nannt hat. te der österreichische Aktions- der 81-jährige Komponist einen und Medienkünstler dem böh- Einblick in sein Schaffen geben Wie in einem verwunschenen mischen Kristallglas-Hersteller und auch als Interpret auftre- Märchengarten Daniel Swarovski, der 1895 in ten. Neben Klavierkompositi- „Musik ist ein Ort“, sagt Philip Wattens seine Firma gründete, onen für ein bis vier Klaviere Glass. Ein Ort, der fesselt, der seine „Kristallwelten“. Anläss- wird sein Tirol Concerto zu fasziniert. Wie die „Kristallwollich des 120-jährigen Bestehens hören sein, welches vielen als ke“ im Garten, eine überdimenwurde das Areal um einen Gar- TV-Jingle und Kinospot aus der sionale Installation aus silberten erweitert, um dem anwach- Tirol-Werbung bekannt sein nen Gebilden, Maschendrahtsenden Besucherstrom gerecht dürfte. „Der Komponist, der zaun und 800 000 tropfenförzu werden. Tirol Flügel verlieh“, schrieb migen Kristallen. In allen Reseinerzeit die Tiroler Zeitung. genbogenfarben scheinen sie Zwischen Schlager-Events Interpretiert wird das Concer- durch die Lüfte zu flirren und und »Klangspuren« to von der Glass-Spezialistin zu schwirren. Wie in einem Ende Mai werden die „Kristall- Maki Namekawa. Dennis Rus- verwunschenen Märchengarwelten“ zu Klangwelten: Dann sell Davies dirigiert das Kam- ten. Magisch! findet im Riesen ein Kammer- merorchester InnStrumenti, musikfestival statt, das sich mit eines der interessantesten Musik im Riesen 24.–27.5.18 anspruchsvollem Repertoire Klangkörper Tirols. Quatuor Ébène, Philip Glass, Dennis und international renommier- Erwartet werden in Wattens Russell Davies, Kammerorchester ten Ensembles gut behauptet auch das Quatuor Ébène mit InnStrumenti, Julian Prégardien u. a. Wattens (Österreich) zwischen den Schlager-Events einem Beethoven-Programm, www.schumann-zwickau.de

„GELIEBTE HEIMAT“

STADT. JUBILÄUM. ZWICKAU. 2018

SCHUMANN-FEST ZWICKAU und 8. Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbewerb

31. Mai bis 10. Juni 2018 Visualisierung © Festival of Lights International GmbH

KURZTRIP NACH ZWICKAU ZUM FESTIVAL OF LIGHTS 1. bis 5. Mai 2018

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

März 2018 concerti  29


Rezensionen CDs – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion

Derzeitiger Shootingstar der Opernwelt: Sonya Yoncheva

Kunst der Verwandlung

A

uch wenn die Titulierung als „neue Callas“ in die Irre führt: Manche halten die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva für die derzeit beste Verdi-Sängerin. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die 36-Jährige, anders als etwa Anna Netrebko, keine bedingungslose Schönsängerin ist, sondern jedem Charakter eine adäquate stimmliche Färbung zu verleihen vermag, zu der auch dramatische Schärfe gehören kann. Auf 30 concerti März 2018

ihrem neuen Album mit Arien aus Verdis Opern – darunter auch eher selten aufgeführten wie Attila oder Stiffelio  – kommt diese Wandlungsfähigkeit überzeugend zum Ausdruck. Liebe, Schmerz und herzzerreißende Klage

Etwa in Desdemonas berühmter Arie „Ave Maria, piena di grazie“ aus Otello, wo sich Schmerz und Liebe in Yonchevas Timbre auf berührende

Weise amalgamieren, aber auch in der herzzerreißenden Klage der Odabella „Liberamente or piangi“ aus Attila. Das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung des Gastdirigenten Massimo Zanetti entspricht diesem Niveau. Frank ­Armbruster  The Verdi Album Sonya Yoncheva (Sopran) Münchner Rundfunkorchester Massimo Zanetti (Leitung) Sony Classical

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Foto: Kristian Schuller/Sony Classical

Cd des Monats Sonya Yoncheva zeigt auf ihrem Verdi-Album eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit


Sattes Panorama

Opernhafte Kantaten

Ausgewogene Passion

Clérambault: Französische Kantaten Reinoud van Mechelen (Tenor) A Nocte Temporis Alpha

Bach: Johannes-Passion Nylund, Scheibner, Pieper, Hönisch, Lichdi, Kammerchor Dresden, ensemble frauenkirche dresden, Matthias Grünert (Leitung). Berlin Classics

Zur düsteren Reminiszenz des Pappenheimer Marsches ahnt Wallenstein seine baldige Ermordung. Bis zum Schluss erweist sich diese Oper als sattes Panorama. Weinberger findet in seiner Vertonung von Schillers Tragödie neben Lehár-Klängen für die Liebenden und martialischen Volksauftritten zu starken melodischen Szenen. Inmitten des ideal zusammengestellten Ensembles glänzt Roman Trekel nach seinen Verdiensten um Siegfried Wagner mit einer weiteren Paraderolle im Schatten von Strauss und Berg. Wallenstein ist eine der letzten tonal durchkomponierten großen Opern. (RD)

Die Lebensdaten Nicolas Clérambaults sind fast deckungsgleich mit denen Johann Sebastian Bachs. Beide waren Komponisten, Organisten und „Kantaten-Meister“. Doch während Bach die Kantate für den evangelischen Gottesdienst prägte, schuf Clérambault den Idealtypus der französischen Kantate als eine Art Miniatur-Oper. Vier dieser Werke präsentieren der schlicht betörend singende Tenor Reinoud van Mechelen und sein Ensemble A Nocte Temporis mit ebenso viel französischem Esprit wie stilistischem Gespür und musikalischer Souveränität. Höfische Eleganz!  (SN)

In den Reigen mit diesjährigen Passionsmusiken reiht sich eine Aufnahme aus Dresden ein. Der Kammerchor der Frauenkirche und das ensemble frauenkirche dresden haben unter Kantor Matthias Grünert Bachs Johannes-Passion im vergangenen Jahr aufgeführt. Die Aufnahme lebt von ihrer Ausgewogenheit: beim Chor, beim Orchester und bei der Besetzung der Vokalsolisten mit Sopranistin Camilla Nylund und Tenor Tilman Lichdi an der Spitze. Es mag sicher akzentfreudigere, dramatisch zugespitztere Einspielungen geben, hier kommt die Passionsgeschichte ohne übertreibende Mittel aus.  (CL)

CD HMM 905272

©Annelies van der Vegt

Weinberger: Wallenstein Wiener Singakademie ORF-Radio-Symphonieorchester Wien Cornelius Meister (Leitung) cpo

FREIBURGER BAROCKORCHESTER GOTTFRIED VON DER GOLTZ PETRA MÜLLEJANS GEORG FRIEDRICH HÄNDEL | CONCERTI A DUE CORI Für Händel bot sich in diesen Concerti die Gelegenheit, Material aus seinen Chorwerken erneut zu verwenden. Den cori der Streicher setzte er Bläserchöre entgegen und verlieh so dem Ganzen eine kontrastreiche, theatralische Wirkung – eine Steilvorlage für die Virtuosen des Freiburger Barockorchesters!

harmoniamundi.com D_905272 Handel _Concerti.indd 1

***** = herausragend **** = sehr gut *** =gut ** =befriedigend * =unbefriedigend

29/01/2018 16:05 März 2018 concerti   31


2. Sp

ielze

it 2015Schlankes

Große Harmonie

Zwiegespräch

Freitagskonzerte am Heiligen Damm Wo Klassik zu Hause ist.

23. & 25.3. Chamber Music Fest am Meer Anastasia Kobekina & Friends 27.4. Rolston String Quartet 25.5. Morgenstern Trio

18209 Bad Doberan-Heiligendamm Telefon: +49 38203 740-7676 www.grandhotel-heiligendamm.de

Bach: Sonaten für Violine und Cembalo Isabelle Faust (Violine) Kristian Bezuidenhout (Cembalo) harmonia mundi

Schumann: Klaviertrio Nr. 1, Dvořák: Klaviertrio Nr. 4, Grieg: Andante con moto c-Moll Trio Shaham Erez Wallfisch Nimbus Records

Kristian Bezuidenhout tritt am Hammerflügel auf oder, wie bei dieser Neuerscheinung, als Cembalist. Nun hat er mit Isabelle Faust die sechs Sonaten für Geige und eben Cembalo von Bach aufgenommen. Es entstehen wunderbar reflektierte Gespräche zu zweit, nachdenklich, melancholisch, freudig erregt, heiter. Faust spielt auf der Stainer-Geige von 1658 ungemein schlank, fettfrei sozusagen, mit sehr feinen dynamischen Abstufungen. Die Dialoge mit Bezuidenhout lassen nichts an Transparenz zu wünschen übrig. Diese Aufnahme besitzt Tiefe und hohen Kunst- und Unterhaltungswert. (CL)

Dass Hagai Shaham, Arnon Erez und Raphael Wallfisch fulminante Kammermusiker sind, die im Triospiel großartig miteinander harmonieren, stellen sie in dieser Einspielung unter Beweis. Sie treffen den romantischen Tonfall des Schumann’schen Trios, wobei das für ein Klaviertrio proportional etwas heikle Zusammenspiel stets ausgewogen und ausdrucksstark ist, ohne sich im Überschwänglichen zu verlieren. Die Interpretation von Griegs Andante con moto überzeugt durch das leidenschaftliche Cellospiel Wallfischs, Dvořáks elegisches Dumky-Trio glänzt durch präzise eingesetzte Dynamik. (JB)

Kurzweilige Unterhaltung

Musikalische Schwingen

Lost in Temptation Werke von Weill, Respighi, Holst, Purcell, Saint-Saëns u. a. Alliage Quintett Sony Classical

Rautavaara: Werke für Cello & Klavier Tanja Tetzlaff (Violoncello) Gunilla Süssmann (Klavier) Ondine

Das Alliage Quintett mit vier Saxofonisten und Jang Eun Bae am Klavier bzw. Cembalo durchkreuzt auf seinem neuen Album „Lost in Temptation“ die Musikgeschichte von Purcell bis Kurt Weill, über Khachaturian und Brahms und Holsts selten zu hörenden Seven Scottish Airs. Das wirkt ein bisschen beliebig, teilweise Erhellung bietet der Text im Beiheft. Musikalisch ist diese Aufnahme ein Gewinn. Sie gehört sicher nicht ins Fach fürs schwere Tafelsilber, dafür umso eher in die Kategorie der anspruchsvollen Unterhaltung – ein Album mit Entdeckerpotenzial und durchweg kurzweilig.  (CL)

Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann blicken auf Einojuhani Rautavaaras Werke für Klavier und Cello, die nach wie vor im Schatten seiner Sinfonien und Opern stehen. Dabei spiegeln die drei Sonaten, deren Entstehung ohne Anstoß durch den finnischen Cellovirtuosen Erkki Rautio undenkbar ist, exemplarisch Rautavaaras Weg von milder Zwölftonmusik über eine postmoderne Romantik zu den Synthesen seines Spätwerks. Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann breiten musikalische Schwingen über die Kantilenen und bringen so viel Geistesverwandtschaft auf, dass man die Herbheit einfach vergisst. (RD)

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***** = herausragend 


Mitreißender Prokofjew

Beherrschter Brahms

Visions of Prokofiev – Violinkonzerte Nr. 1 & 2, Ballettmusiken (Auszüge) Lisa Batiashvili (Violine), Chamber Orchestra of Europe, Yannick NezetSeguin (Ltg). Deutsche Grammophon

Brahms: Klavierkonzerte Adam Laloum (Klavier) Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Kazuki Yamada (Leitung) Sony Classical

Zwischen der Komposition der beiden Violinkonzerte Prokofjews liegen fast zwanzig Jahre. Lisa Batiashvili hat sie nun auf einer CD veröffentlicht. Auffällig ist der schlanke, aber zupackende Ton, mit dem sie sich den Konzerten nähert. Sie verzichtet auf große romantische Gesten, spielt deswegen aber nicht weniger mitreißend. Mit geradezu kammermusikalischem Einfühlungsvermögen wird sie dabei vom wieder einmal bestens aufgelegten Chamber Orchestra of Europe unter Leitung von Yannick Nézet-­ Séguin begleitet. Ergänzt werden die Konzerte mit drei Stücken aus Ballettmusiken Prokofjews.  (NF)

Erstaunlich, dass der 30-jährige Franzose Adam Laloum gleich beide Brahms’schen Klavierkonzerte eingespielt hat, gehören sie doch gemeinhin in den Zuständigkeitsbereich gestandener Großpianisten. Doch weder deren enorme technische Ansprüche können ihn schrecken – als „pianistische Perversitäten“ bezeichnete sie Alfred Brendel – noch verfehlt er den männlich-markanten Impetus insbesondere der Kopfsätze. Nur manchmal wünscht man sich einen Funken weniger Beherrschtheit und dafür etwas mehr verzehrende Glut. Die imponierende Visitenkarte eines Pianisten, von dem man noch hören wird. (FA)

Später Mozart

„das glaubt sowieso keiner, der nicht dabei gewesen ist.“ Eleonore Büning, FAZ

Suggestiver Nielsen

5.-14. Juli 2018 Mozart: Klavierkonzerte Nr. 25 C-Dur KV 503 & Nr. 27 B-Dur KV 595 Piotr Anderszewski (Klavier & Leitung) Chamber Orchestra of Europe Warner Classics

Nielsen: Sinfonien Nr. 3 & 4 Estelí Gomez (Sopran), John Taylor Ward (Bariton), Seattle Symphony, Thomas Dausgaard (Leitung) Seattle Symphony Media

Zwei Klavierkonzerte aus den späten Jahren Mozarts hat sich Piotr Anderszewski für seine neue CD vorgenommen. Wie zu Mozarts Lebzeiten üblich dirigiert er selbst vom Klavier aus. Der Solopart kommt nuancen- und variantenreich, mit markantem Charakter daher, wie man es von Anderszewski gewohnt ist. Mitunter dramatisch aufgeladen und mit faszinierend subtilen agogischen Verschiebungen. Diese differenzierte Interpretation vermisst man beim Chamber Orchestra of Europe, das zuweilen ein bisschen ungelenk daherkommt, sein Spiel könnte noch prägnanter und pointierter sein.  (EW)

Carl Nielsen, oft unterschätzter Individualist der frühen Moderne, wird in den letzten Jahren vermehrt international entdeckt. Zwei Sinfonien des dänischen Komponisten haben nun Thomas Dausgaard und das Seattle Symphony live eingespielt. Sie leiten souverän und ambitioniert durch die suggestive, vielgestaltige sinfonische Welt Nielsens – perfektes Timing, konsequent gehaltene Spannungsbögen, kräftige Farbentfaltung und deutliche Konturen. Da gelingt alles sehr atmosphärisch, prägnant und plastisch, dass es eine wahre Lust ist. Auf diese Klangreisen lässt man sich nur zu gerne ein.  (EW)

**** = sehr gut *** =gut ** =befriedigend * =unbefriedigend

CREATIO Nicolas Altstaedt künstlerische Leitung

Alfred Brendel Mojca Erdmann Vilde Frang Tobias Feldmann Heath Quartet Maximilian Hornung Barnabas Kelemen Andreas Ottensamer Lawrence Power Maja S.K. Ratkje Giovanni Sollima BartolomeyBittmann Alexander Lonquich und viele andere

kammermusikfest.at +43 (0)2616 20202


NEUHEITEN FRÜHJAHR

Virtuose Teufeleien

Sciarrino: Capricci, Tartini: Sonate Nr. 5, Berio: Sequenza VIII, Paganini: Capricci op. 1 (Auszüge) Michael Barenboim (Violine) Accentus

Das Virtuosentum alter Schule und künstlerische Reflexion bringt Michael Barenboim in seinem zweiten Album zusammen. Ist nicht Giuseppe Tartinis Teufelstrillersonate der frühe Versuch einer ästhetischen Emanzipation der Dissonanz? Stehen nicht Salvatore Sciarrino und Luciano Be­rio für Ebenen der zeitgenössischen Musik, die die Klarheit und direkte Eloquenz der sogenannten „Alten Musik“ bewahren will? Michael Barenboim spielt das gläsern, versachlichend, gezügelt. Mit Meisterschaft und Kühle gewinnt er das Ringen gegen den „Diabolus in musicus“ mit der Objektivität eines Rationalisten.  (RD)

Nuancierte Sonaten

Beethoven: Klaviersonaten Nr. 29 „Hammerklaviersonate“ & Nr. 14 „Mondschein-Sonate“ Murray Perahia (Klavier) Deutsche Grammophon

Starpianist Murray Perahia hat sich intensiv mit den Quellen von Beethovens raumgreifender, formsprengender Hammerklaviersonate beschäftigt. Perahia verfügt über die Energie und die musikalische Fantasie, den Reichtum dieser Musik in vielfältigen Nuancen und Ausprägungen zu gestalten und hat gleichzeitig den Blick für das große Ganze. Diese tiefe Durchdringung erlaubt ihm Gelassenheit, nichts wirkt angestrengt, nichts konstruiert, alles erscheint als natürliche Entwicklung. Transparenz und Klarheit, spannend bis zum letzten Takt. Das gilt auch für die Mondscheinsonate.  (EW)

Kurz Besprochen Gál: Concertino op. 87, Cellosonate op. 109 u. a. Matthew Sharp (Cello), English Symphony Orchestra, K. Woods (Ltg). Avie Später Neoklassizismus, dargeboten mit Intensität und charmanter Leichtigkeit: Matthew Sharp und seine Mitstreiter rücken Hans Gáls Werke für Cello in den Mittelpunkt. (EW) Schubert: Winterreise Mark Padmore (Tenor), Kristian Bezuidenhout (Fortepiano). harmonia mundi Eine schlicht superbe Allianz: hier Bezuidenhout mit seinem klangfarbenreichen Flügelspiel, dort Mark Padmore als kongenialer Bote von Schuberts kompositorischen Ideen. (CL) Lifelines – Werke von Grieg, Liszt & Franck Lea Birringer (Violine), Esther Birringer (Klavier). Rubicon Wer so gut aussieht wie Lea und Esther Birringer, könnte auf Vorbehalte stoßen – künstlerisch überzeugen aber die Schwestern mit Musikalität und perfekter Harmonie. (FA) Meyerbeer: Le Prophète Essener Philharmoniker, Giuliano Carella (Leitung). Oehms Classics Vor der Uraufführung musste Meyerbeer vierzig Minuten seiner Oper streichen. Giulano Carella spielt das Drama ungekürzt nach der kritischen Neu­ ausgabe ein. (RD) Online-Tipp

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Top 20 Klassik-Charts Februar (05.01.– 09.02.2018)

1

(Neu)

Riccardo Muti & Wiener Philharmoniker Neujahrskonzert 2018 Sony Classical

Glanzvoller Jahresauftakt in Wien: Riccardo Muti leitete dieses Jahr das traditionelle Neujahrskonzert der Philharmoniker – und hielt so manches musikalische „Schmankerl“ bereit.

2

Cecilia Bartoli & Sol Gabetta

3

Franco Fagioli, Il Pomo d’Oro, Zefira Valova

4

Jonas Kaufmann

(1)

(Neu)

(2)

Dolce Duello Decca Records

L’Opéra Sony Classical

5

Xavier de Maistre

6

Albrecht Mayer, I Musici di Roma, A. Zucco & L. Pianca

7

Teodor Currentzis & MusicAeterna

8

Daniel Barenboim

9

Mutter, Trifonov, Lee, Hornung & Patkoló

(4)

(9)

(Neu)

(7)

10 (3)

Jonas Kaufmann

12

Dorothee Mields

13

Philippe Jaroussky

Serenata Española Sony Classical

Tesori d’Italia Deutsche Grammophon

Schubert: Forellenquintett Deutsche Grammophon

Daniil Trifonov, Mikhail Pletnev, Mahler Chamber Orch. Chopin Evocations Deutsche Grammophon

Monteverdi: La Dolce Vita deutsche harmonia mundi

(Neu)

The Händel Album Erato

(5)

Händel entdecken mit Philippe Jaroussky: Der Countertenor bietet mit diesem Album ein klangschönes wie faszinierendes Kaleidoskop des Opernschaffens des Barockkomponisten.

14

M. E. Cencic, J. Lezhneva, Capella Cracoviensis

15

Wiener Philharmoniker

16

The King’s Singers

17

Krystian Zimerman

Porpora: Germanico in Germania Decca Records

(Neu)

Neujahrskonzert: Die gesamten Werke Sony Classical

(19)

Gold Signum Classics

(15)

Schubert: Piano Sonatas D 959 & D 960 Deutsche Grammophon

(WE*)

Nach 25 Jahren veröffentlichte Polens Ausnahmepianist erstmals wieder ein Soloalbum für das Gelblabel. Auf dem Programm: zwei späte Sonaten von Franz Schubert.

Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 Sony Classical Claude Debussy Deutsche Grammophon

Dolce Vita Sony Classical

(6)

Handel Arias Deutsche Grammophon

Nachdem Deutschlands erfolgreichster ­Klassik-Star mit „La dolce vita“ die Italianità beschwörte, richtet sich diesmal sein Blick auf die Opernwelt Frankreichs.

(Neu)

11

18

Herbert Blomstedt

19

J. DiDonato, J. Nelson, ­Orchestre National de France

20

Bach – Small Gifts

(WE*)

(18)

(10)

* Wiedereinstieg Ermittelt von GfK Entertainment GmbH im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V.

Beethoven: Sinfonien Nr. 1–9 Accentus

Berlioz: Les Troyens (Live) Erato

Dorothee Oberlinger, Andreas Scholl, Ensemble 1700 deutsche harmonia mundi

März 2018 concerti   35


Blind gehört

Lebt seit 1978 in Hamburg: der russische Pianist Evgeni Koroliov

»Ach, das ist so schön« Evgeni Koroliov hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen,

M

anchmal dauert es etwas länger, bis Künstler einverstanden sind, sich unserem „Blind gehört“ zu stellen. So auch bei Evgeni Koroliov. „Auf der Bühne bin ich nie so aufgeregt wie jetzt“, gesteht er dann auch seine Sorge, keinen der Künstler zu erkennen. Nachdem Tee für den Künstler und Aufnahmegerät für den Autor bereit sind, kann es losgehen. 36  concerti März 2018

Schubert: Sonate G-Dur D 894 – 1. Molto moderato i cantabile Swjatoslaw Richter (Klavier). Philips 1979/1994

Also vom Tempo her ist das Swjatoslaw Richter. Aber ich habe keine Ahnung, wo und wann die Aufnahme entstanden ist. Es wird aber eher eine Konzertaufnahme sein. Das Tempo ist schon ein bisschen moderat. Wissen Sie, je besser

man spielt, desto langsamer kann man auch spielen, weil man etwas zu sagen hat. Wie Richter in diesem Fall. TempoGefühl ist immer subjektiv und im Laufe des Lebens ändert sich dieses Gefühl auch. Ich glaube, als Musiker entwickelt man mit der Zeit eine Art „Psychotechnik“. Das heißt: Das, was man erst nur in langsamem Tempo ausdrücken konnte, kann man dann auch in etwas

Foto: Stephan Wallocha

ohne dass er erfährt, wer spielt. Von Gregor Burgenmeister


zügigerem Tempo ohne Verluste ausdrücken. Und das konnte man vielleicht mit 20 oder 25 Jahren noch nicht. Richter war bei uns sozusagen immer eines der Idole. Es ist in Russland populär, aus den Leuten Idole zu machen. Ich selbst hatte nie Vorbilder, aber ich habe mir natürlich schon die Leute, die bei uns populär waren, angehört. Also Richter, Emil Gilels, Wladimir Sofronitsky und natürlich Marija Judina, bei der ich auch Unterricht hatte. Von Richter habe ich sehr viele Konzerte gehört, von unterschiedlichster Qualität, es gab sicher auch etwas weniger glückliche Konzerte, aber auch viele ganz tolle. Scriabin: Sonate Nr. 3 op. 53 – 1. Dramatico Wladimir Horowitz (Klavier). RCA/Sony Music 1956/1989

Ich denke, das ist auch ein russischer Pianist oder eine Pianistin, nicht aber Sofronitsky. Es ist schön und musikazur Person

1949 in Moskau geboren, erhielt Evgeni Koroliov in Russlands Hauptstadt seinen ersten Klavierunterricht, ehe er am dortigen Konservatorium studierte. Der mehrfache Preisträger bei internationalen Wettbewerben nahm 1978 an der Hamburger Musikhoch­ schule eine Professur an, die er bis ins Jahr 2015 innehatte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Ljupka Chadschi-Georgijewa tritt der Pianist auch als Duo Koroliov auf.

lisch gespielt, aber es fehlt etwas, es ist ein bisschen harmlos. Aus welcher Zeit kommt diese Aufnahme? Mitte des Jahrhunderts? Der Klang ist eigentlich eher nicht von Gilels. Auch Heinrich Neuhaus oder Samuel Feinberg sind es nicht. Viel berühmter, sagen sie? Ach, Horowitz? Ja, mein Gott, das ist wirklich er, ja, ich würde nicht unbedingt sagen, dass er der Größte war, aber der Berühmteste war er auf jeden Fall (lacht). Ah, deswegen dachte ich vielleicht, es könnte eine Pianistin sein. Er hat manchmal einfach viel zu schön gespielt, ein bisschen feminin, was oft sehr gut passt, aber manchmal doch auch nicht. Natürlich sind das nur Nuancen und sehr subjektiv. Horowitz hat vieles toll gespielt. Er war ein phänomenaler Virtuose, besonders in jungen Jahren. In späten Jahren war er zwar nicht mehr so virtuos, aber er ist dafür zu einem etwas noch bedeutenderen Musiker geworden. Mit achtzig Jahren (lacht). Da gab es ganz tolle Sachen von ihm. Mozart: Klavier­ konzert d-Moll KV 466 – 1. Allegro Clara Haskil (Klavier). Westminster/Universal 1950/2001

Also zeitlich kommt das wieder aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein sehr guter Musiker oder eine Musikerin mit exzellentem Geschmack und gutem, leichten Klang. Ist das Clara Haskil? Ich dachte erst, das könnte Wilhelm Kempff sein, aber so gut spielte der nicht Klavier. Bei ihr ist alles sehr unspektakulär. Man hört sofort diesen Charme, diese

innerliche Einheit, Einfachheit und Noblesse. Das war ganz oft bei ihr so. Schön! Sie war nicht sehr bekannt in der Sowjetunion und ist auch ziemlich früh gestorben. Aber als ich ihre Aufnahmen hörte, war ich gleich in ihrem Bann. Sie hatte einen tollen Geschmack. Diese Selbstverständlichkeit, dass die schöne geniale Musik für sich selbst spricht, ja das hat mich gleich bezaubert. Bisher waren Sie noch sehr gnädig mit mir, ich hoffe, das bleibt so (lacht). Scriabin: Sonate Nr. 3 op. 53 – 1. Dramatico Wladimir Sofronitsky (Klavier). Philips/ Melodiya 1958/1999

Ich weiß jetzt nicht, ob das Sofronitsky ist, aber das ist was anderes, nicht wahr? Der Griff ist ganz anders. Und jetzt hören Sie mal, das ist es, ja. Gut! Also ich sage, es ist Sofronitsky. Er hat ja praktisch nicht im Westen konzertiert, obwohl er ein sehr guter Pianist war. Als er jünger war, war er zwar ein besserer Pianist, aber nicht so ein Musiker wie später. Er wurde von vielen Leuten in der Sowjetunion fast vergöttert. Wenn er spielte, das war manchmal wie Magie. Ich erinnere mich an ein Konzert, hier war vielleicht der Flügel (zeigt direkt neben sich), alles war ziemlich dunkel, nur eine Lampe beim Klavier. Und ich als vielleicht Neun- oder Zehnjähriger stand da und lauschte – das war Zauberei. Diese Klänge! Ein Horowitz wusste, wie man das Publikum bezaubert. Sofronitsky aber lebte das, er lebte diese geniale Musik. So etwas habe ich nie mehr gehört. März 2018 concerti   37


Blind gehört

Debussy: Préludes 1er Livre Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier). DG 1978/1991

Das muss Michelangeli sein, die Akkorde sind so zusammen und so ein bisschen rücksichtslos forte (lacht). Er nimmt sich die Zeit, um das vorzubereiten. Ich verzeihe ihm das gerne, denn ich mag ihn sehr gerne, also nicht alles, aber viel. Michelangeli wollte immer sehr, sehr sauber spielen. Als ich ihn zum ersten Mal 1964 in Moskau gehört habe, war das wahnsinnig eindrucksvoll, nicht so sehr die Perfektion, sondern eher die Palette, die Klangfarben, besonders bei Debussy, das war absolut faszinierend. Michelangeli hat ja ganz wenig gespielt, dafür natürlich immer wie geschliffen (lacht). Er hatte so eine Art ReinlichkeitsFimmel oder eine Art Ehrgeiz oder Eitelkeit, perfekt zu spielen. Es gibt Leute, die zur Perfektion tendieren. Auch ein Jan Vermeer war so, ein Rembrandt dafür nicht unbedingt, trotzdem war er ein ganz toller, großer Maler. Es gibt eben unterschiedliche Temperamente. Ravel: Gaspard de la nuit Martha Argerich (Klavier). DG 1960/2016

Das ist auch aus einer älteren Zeit, nicht ganz so alt, nein, aber etwas älter. Das ist irgendjemand, der sehr geradeaus spielen will, was ich toll finde, wie jetzt im Thema der Ondine. Manchmal ist es für meine Begriffe noch zu sehr an der Ober38 concerti März 2018

fläche. Es könnte Gieseking sein, oder ein französischer Pianist? Moment, darf ich noch ein bisschen? Zuerst dachte ich ja, es könnte Martha Argerich sein, aber dafür ist es zu unsauber, Martha ist so eine Virtuosin. Oh Gott, sie ist es? Tut mir leid, ich nehme das mit „zu unsauber“ zurück (lacht). Das ist sehr schnell gespielt und nicht so gut, deshalb dachte ich, vielleicht ein Älterer, der nicht so viel Wert legte auf Sauberkeit. Ich dachte auch an Walter Gieseking, es scheint mir aber klanglich ein bisschen zu wenig raffiniert. Vielleicht liegt es auch am Instrument. Aber gut, Geradlinigkeit hat Martha auch. Und ja, sie kann auch sehr tiefe Momente haben, Gott sei Dank. Ist das wirklich im Studio aufgenommen und keine Live-Aufnahme? Ach so, das war eine Rundfunkaufnahme? Ja, ich kenne das, die wurde dann wahrscheinlich in anderthalb Stunden aufgenommen, ich habe so was auch gemacht. Das war ein geschickter Zug von Ihnen (lacht). Liszt: Études d’exécution transcendante – Nr. 12 Chasse neige Daniil Trifonov (Klavier). DG 2015

Die Aufnahme kenne ich sicher nicht, das Repertoire ist auch nicht so ganz mein Me­tier. Die Manier oder die Gestik klingt nach einem älteren Pianisten, es könnte vielleicht Artur Rubinstein sein oder Claudio Arrau. Vielleicht ist er auch nicht ganz dieses Kaliber. Das ist eine aktuelle Aufnahme? Dann ist es wahrscheinlich Daniil Trifonov. Aber er hat dann auch ein bisschen diese

Manier. Aber ich unterstelle ihm, dass er das nicht absichtlich macht, das kommt vielleicht so aus ihm. Früher habe ich solche Manierismen bei ihm nicht so bemerkt. Aber man entwickelt sich mit der Zeit (lacht). Diese Gestik hat man sich eigentlich in der letzten Zeit abgewöhnt. Das ist jetzt nicht bewertend gemeint, weder positiv noch negativ. Hier schien es mir einfach so innig, deswegen dachte ich, vielleicht ein alter Pianist. Aber es ist gut, wenn Trifonov so spielt. Ich war ja in der Jury im Tschaikowsky-Wettbewerb, als er den ersten Preis gewonnen hat. Aber interessant, dass das auch eine Studioaufnahme ist, manches klingt gar nicht danach. Bach: Goldberg-­ Variationen BWV 988 – 1. Aria Glenn Gould (Klavier). Sony Classical 1981/2012

Das ist jetzt leicht (lacht). Ich erinnere mich sehr gut, wie meine erste Lehrerin mich als siebenjähriges Kind zu einem Konzert von Glenn Gould im kleinen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums mitnahm. Die modernen Sachen, die er spielte, habe ich damals natürlich noch nicht verstanden. Aber dann spielte er drei Kontrapunkte aus der Kunst der Fuge. Und diese Musik war für mich wie ein Blitzschlag. Na ja, natürlich hat er auch sehr gut gespielt, nehme ich jetzt einmal an (lacht). Und irgendwie habe ich dann danach gedacht, ich möchte das selbst einmal spielen und ein „Bachist“ werden. Also so gesehen hat Glenn Gould in meinem Leben eine


kleine Schlüsselrolle gespielt. Wenn die Lehrerin das damals nicht gemacht hätte, ich weiß nicht, was dann passiert wäre. Viel später habe ich selbst die Kunst der Fuge einstudiert. Und natürlich mit absolut eigenen Vorstellungen. Wobei: Bei diesen drei Stücken bin ich vom Tempo her so geprägt von seinen Vorstellungen, dass ich sie sozusagen zu meinen eigenen gemacht habe. Ich habe mit dieser Musik lange gelebt, auch mit allen Kantaten, faktisch mit allem von Bach. Ich habe sie nicht wissenschaftlich untersucht, sondern habe richtig mit ihr gelebt. Und dann dachte ich mir, ich spiele sie, wie ich es fühle, dass es nicht gegen den Geist dieser Musik ist. Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Lev Oborin (Klavier). BNF Collection 1954/2016

Ach, das ist so schön. Es ist irgendetwas in diesem Spiel, das mir sehr nahegeht. Das ist so ehrlich. Und auch sehr musikalisch. Könnte es Lev Oborin sein? Wirklich? Wo haben Sie das denn ausgegraben? Ich dachte nie, dass er das aufgenommen hat. Er war ein genial begabter Musiker. Aber faul wie Oblomow (Titelfigur des Romans von Iwan Gontscharow, Anm. d. Red.). Er hat es sich nicht erlaubt, ein großer, weltberühmter Pianist zu werden, nicht aus Bescheidenheit, sondern einfach, weil er zu faul war. Essen und Trinken waren ihm wichtiger (lacht). Als mein Lehrer hat er natürlich eine große Rolle gespielt. Wenn ich zu ihm gekommen bin, dann hat er erst mit mir über Musik

und über Gott und die Welt zu sprechen begonnen (lacht). Und manchmal gingen so anderthalb Stunden um und ich hatte noch überhaupt nicht gespielt. Erst später habe ich verstanden, was ich von ihm in diesen Gesprächen und seinen Erzählungen bekommen habe. Das hat alles in mir nachgewirkt und war immer gut. Ja, da haben sie mich jetzt wirklich erfreut, dass es da eine Aufnahme gibt!

MODERN CLASSICAL MUSIC

PIANO POETEN

Konzert-TIPPs

Dortmund So. 4.3., 18:00 Uhr Konzerthaus Evgeni Koroliov (Klavier). Bach: Das Wohltemperierte Klavier Teil I BWV 846–869 Fürth Di. 20.3., 19:30 Uhr Stadttheater Zum 100. Todestag von Claude Debussy. Evgeni Koroliov (Klavier). Bach: 15 dreistimmige Sinfonien BWV 787–801, Mozart: Sonate F-Dur KV 332, Ravel: Sonatine, Debussy: Préludes (Auszüge aus Band I & II) Köln So. 25.3., 11:00 Uhr Kleiner Sendesaal des WDR Zum 100. Todestag von Claude Debussy. Evgeni Koroliov (Klavier). Debussy: Préludes I & II Potsdam So. 29.4., 18:00 Uhr Nikolaisaal Bach: Dreifach beflügelt. Evgeni Koroliov, Anna Vinnitskaya & Ljupka Hadzigeorgieva (Klavier), Kammerakademie Potsdam. Bach: Konzerte für zwei Klaviere BWV 1061–1064 & Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Hamburg Mi. 9.5., 20:00 Uhr Elbphilharmonie (Großer Saal) Künstler & Programm siehe Potsdam Gifhorn So. 10.6., 18:00 Uhr Schloss (Rittersaal) Soli Deo Gloria. Evgeni Koroliov (Klavier). Werke von Bach

Drei neue exzellente Alben: Die Pianisten Federico Albanese, Marina Baranova und Friedrich Gulda vereinen die Lust am Experimentieren

CD-Tipp

Beethoven: DiabelliVariationen, Große Fuge B-Dur op. 134 u. a. Evgeni Koroliov & Ljupka Hadžigeorgieva (Klavier). tacet

und der Mut, Grenzen in der klassischen Musik einzureißen. www.neue-meister-music.com


multimedia Das Beste aus Radio, Fernsehen, Kino und Internet

3sat

Le Nozze di Figaro

Radio: Zum 90. Geburtstag von Christa Ludwig

Die etwas andere Primadonna

Sa. 3.3., 20:15 Uhr Oper Jahrzehntelang stand Giorgio Strehlers legendäre Figaro-Inszenierung auf dem Spielplan der Mailänder Scala, ehe sich 2016 Frederic ­Wake-Walker an eine Neuproduktion wagte. NDR

Der Traum des Kent Nagano So. 4.3., 8:00 Uhr Doku Der NDR beleuchtet Kent Naganos ungewöhnliche Projekte, mit ­denen er ein breiteres Publikum ansprechen und seinen Traum verwirklichen will, dass Klassik für jedermann zugänglich ist. Arte

Stars von morgen So. 11.3., 18:25 Uhr TV-Show Rolando Villazón empfängt diesmal die Flötistin Lucie Horsch, den Pianisten D ­ mitry Masleev, den Tenor Konu Kim und den Bratschisten Adrien La Marca.

Stand noch noch mit Maria Callas auf der Bühne: Christa Ludwig

D

ie Aufzeichnung ihrer Lebenserinnerungen, erschienen vor zwanzig Jahren, betitelte sie mit „... und ich wäre so gern Primadonna gewesen“. Dass Christa Ludwig dennoch ohne Zweifel eine

Arte

Die Musketiere im Damenstifte

40 concerti März 2018

ab Fr. 16.3., 18:05 Uhr, BR-Klassik Weitere Informationen: www.br-klassik.de

Online: In der Welt des Rundfunkchors Berlin

Requiem down under

F Mo. 26.3., 0:00 Uhr Operette Louis Varneys Operette wurde 2015 von Jérôme Deschamps an der Pariser Opéra Comique werkgetreu inszeniert – und vom Publikum begeistert aufgenommen.

solche Primadonna war, beweist BR-Klassik: Der Radiosender widmet der Mezzosopranistin zu ihrem 90. Geburtstag gleich vier Sendungen. Den Anfang macht am 16. März – Ludwigs Geburtstag – um 18:05 Uhr die Sendung „Klassikstars“, ab 20:05 Uhr werden Livemitschnitte mit ihr ausgestrahlt, ehe Christa Ludwig selbst am 17. März um 11:05 Uhr in „Meine Musik“ zu hören ist. Den Abschluss macht die Opernsendung „con passione“, die sich ganz auf Interpretationen Christa Ludwigs konzentriert.

ür seine Erfolgsproduktion human requiem wurde der Rundfunkchor Berlin bereits rund um den Globus gefeiert. Nun folgt der Chor der Einladung des „Adelaide Festival of Arts“ nach Australasien und präsentiert dort die Produktion von 2012, der Brahms’ Ein deutsches Requiem zugrunde liegt und die um choreografische

Elemente von Jochen Sandig und dem Team der Compagnie Sasha Waltz angereichert wurde. Wie es den Mitgliedern des Rundfunkchors auf der Reise in die Ferne ergeht, lesen Sie in unserer Facebook-Rubrik „In der Welt von ...“. Vom 13. bis 18.3. auf: www.facebook.com/ concertimagazin

Fotos: Pierre Groisbois, Angus McBean/Warner Classics, gemeinfrei

 TV-Tipps


Kino: Bernstein Celebration des Royal Ballet

Tanz zum Jubiläum

D

as kreative Genie Leonard Bernsteins wird auch vom Londoner Royal Ballet geehrt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten kommt ein Tanz-Triptychon auf die Bühne, das die Kompositionen des US-Amerikaners würdigt. Das Programm der „Bernstein Celebration“ – so der Titel des Abends – enthält zwei Weltpremieren von Wayne McGregor und Christopher Wheeldon sowie eine Wiederaufnahme von Liam Scarletts The Age of Anxiety („Das Zeitalter der Angst“) zu Bernsteins zweiter Sinfonie. Wayne McGregor arbeitet für seine Choreografie zu Bernsteins Chichester Psalms mit dem Künst-

 Radio-Tipps NDR Kultur

Eschenbach dirigiert Hindemith Fr. 2.3., 20:00 Uhr Konzert Das NDR Elbphilharmonie ­Orchester bringt Hindemiths ­Requiem mit dem sperrigen Titel When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d auf die Konzertbühne. WDR 3

Szene aus Liam Scarletts The Age of Anxiety

ler Edmund de Waal zusammen, während Christopher Wheeldon die Kostümierung dem vielfach ausgezeichneten Modedesigner Erdem ­Moraliog˘lu überlässt. Di. 27.3., 20:15 Uhr Teilnehmende Kinos: www.rohkinotickets.de

Madama Butterfly Sa. 3.3., 19:00 Uhr Oper live aus der MET Drei Jahre nach i­hrer Uraufführung kam die Oper 1907 auf den Spielplan der MET. Auch über hundert Jahre später gehört Puccinis Meisterwerk zum festen Repertoire an New Yorks Opernhaus. BR-Klassik

Von Berlin bis zum Broadway

Online: Dokumentarfilm Resonanzen über C. Bechstein

Einzigartige Instrumente

D

ie globalisierte Massenproduktion macht bekanntlich auch vor Musikinstrumenten nicht Halt. Klaviere und Flügel etwa werden seit Jahren zum größten Teil in Fernost gefertigt. Bleibt die Frage, was das Fabrikat eines traditionsreichen Instrumentenbauers überhaupt ausmacht. Genau genommen braucht man für die Beantwortung der Frage kaum mehr als 37 Minuten: So lange dauert der spannende wie erhellende Dokumentarfilm Resonanzen von Thomas Nitsch. Darin spürt der preisgekrönte Regisseur der Faszination des Klangs der Flügel aus der Manufaktur C. Bechstein nach, lässt berühmte Künstler zu

Wort kommen – und erschafft so mit diesem Film eine klangvolle Huldigung an die Einzigartigkeit jedes Flügels des Berliner Traditionshauses, das 1853 gegründet wurde.

Fr. 16.3., 19:05 Uhr Musik-­ Feature Nach dem Motto „gestern, heute, morgen“ beleuchtet das Feature Kurt Weills Musik­ theaterschaffen von den Vorbildern des Komponisten bis hin zu den heutigen Weill-Interpreten. Deutschlandfunk Kultur

Zum 100. Todestag Claude Debussys So. 25.3., 22:00 Uhr Musikfeuilleton Michael Dasche blickt im Gespräch mit dem Pianisten und Debussy-Experten Bernd Goetzke auf die teils widersprüchlichen Seiten des so streitbaren wie genialen Komponisten. Deutschlandfunk

Schöne Stimmen Startete als Ein-Mann-Betrieb: Carl Bechstein (1826–1900) Ab dem 1. März ist der Film online zu sehen auf: bechstein.com/film

Fr. 30.3., 23:05 Uhr Porträt Moderator Thilo Braun rückt mit Christoph Prégardien einen der gefragtesten Tenöre hierzulande in den Mittelpunkt der Sendung.

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Diesen Monat neu auf concerti.de/lounge:

Sommersonnenklang Tipps Malta ist als paradiesisches ­Urlaubsreiseziel inzwischen längst kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Touristen zieht es Jahr für Jahr auf die ­faszinierende Mittelmeerinsel südlich von Sizilien. Aber Malta hat nicht nur Sonne, Strand und Meer zu bieten, sondern auch viele und abwechslungsreiche Festivals. Wir stellen Ihnen die Festspielhöhepunkte der traumhaften Insel genauer vor.

Perfekte Fahrt, perfekter Sound Technik Wenn die Gewinner unserer Aktion „Mein Konzert mit Lexus“ zum Konzert chauffiert werden, wird der Künstler des Abends auf der Rückbank des Lexus sitzen und auch eine Playlist mit im Gepäck haben. Denn das Soundsystem von Mark Levinson muss man einfach mal genossen haben. Wir durften uns die High-End-Audioanlage vorab genauer anhören.

Umzug einer Supernanny Reportage Große Musicalshows sind nicht nur beeindruckend, sondern auch technisch sehr aufwändig. Trotzdem brauchte der Musical-Produzent Stage Entertainment nur gut drei Wochen, um Mary Poppins von Stuttgart nach Hamburg umziehen zu lassen. Wir ­begleiteten die logistische Meisterleistung und konnten dabei einen spannenden Einblick hinter die Kulissen ­gewinnen. 42 concerti März 2018

Verlag concerti Media GmbH Hammerbrookstraße 93 · 20097 Hamburg Tel: 040/22 86 886-0 · Fax: 040/22 86 886–17 info@concerti.de · www.concerti.de Herausgeber/Chefredakteur Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Jörg Roberts (Chef vom Dienst), Maximilian Theiss (Textchef, MT), Ninja Anderlohr-Hepp (Ressortleitung), Peter Krause (Ressortleitung Oper, PK), Sören Ingwersen (Textredaktion), Verena Kinle (Bildredaktion), Julia Hellmig (JH), Julia Oehlrich, Insa Axmann, Johann Buddecke (JB), Irem Çatı, Hannah Duffek, Nicolas ­Furchert, Nicole Korzonnek (NK) Autoren der aktuellen Ausgaben Frank ­Armbruster (FA), ­Christina ­Bauer, ­Irene ­Bazinger, ­Helge ­Birkelbach, ­Jakob ­Buhre, ­Roland H. ­Dippel (RD), C ­ hristoph ­Forsthoff ­Katharina ­von ­Glasenapp, ­Reinald ­Hanke, ­Christoph Kalies, ­Katherina Knees, ­Christian ­Lahneck (CL), S ­ abine ­Näher (SN), G ­ eorg ­Pepl, ­Helmut ­Peters, ­Teresa ­Pieschacón ­Raphael, ­Elisa ­Reznicek, ­Antje ­Rößler, ­Stefan ­Schickhaus, ­Christian ­Schmidt, ­Sigrid ­Schuer, ­Eckhard ­Weber (EW) Art Direktion/Gestaltung Tom Leifer, Heidi Meyer, Jörg Roberts, Frauke Schäfers, Matthias Hirt Produktion/Lithographie Alphabeta GmbH Druck & Verarbeitung Mayr Miesbach GmbH Anzeigen Felix Husmann (Verlagsleitung) Tel: 040/22 86 886-20 f.husmann@concerti.de Mirko Erdmann (Leitung Klassikveranstalter, Festivals & Musikindustrie) Tel: 040/22 86 886-16 m.erdmann@concerti.de Gabriele Heesen (Klassikveranstalter & Marken) Tel: 040/22 86 886-32 g.heesen@concerti.de Heidi Meyer (Anzeigen- und Vertriebsassistenz) Tel: 040/22 86 886-18 h.meyer@concerti.de Melanie Berndt (Anzeigendisposition) Tel: 040/22 86 886-27 m.berndt@concerti.de

Business Development & Vertrieb Stefan Brettschneider Heftauslage vertrieb@concerti.de Abonnement concerti Media GmbH · Postfach 100 544, 20004 Hamburg · Tel: 040/228 688 688 Fax: 040/228 688 617 · abo@concerti.de Standard-Jahres­abonnement: 25 € frei Haus Erscheinungsweise elf Mal jährlich, Ausgabe April ist erhältlich ab 23.3. IVW geprüfte Verbreitung IV/2017: 170.835 Exemplare Redaktionsschluss Immer am 15. des Vor-Vormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: termine@concerti.de. Der Abdruck erfolgt kostenlos. Zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung für die angegebenen Daten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder durch Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Alle Rechte: concerti Media GmbH

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Hörgenuss bis zum letzten Ton. Ganz ohne Räuspern oder Husten.

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I H R E S C H Ö NST E YAC H T D E R W E LT

„Kein Geschenk der Welt könnte schöner sein, als in seinen Armen Walzer zu tanzen. Ob damals auf unserer Hochzeit oder heute mitten auf dem Pazifik.“

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concerti Ausgabe West März 2018  

concerti - Das Konzert- und Opernmagazin mit Regionalteil für Nordrhein-Westfalen.

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