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DAS KONZERT- UND OPERNMAGAZIN

März 2018

Mit Regionalteil Südwest

523 Konzert- UNd Operntermine

Daniel Harding Geläutertes Wunderkind Musik im Riesen Musik und Kristalle

Vladimir Jurowski »Man kann ja auch von den anderen etwas lernen«

JETZT AUCH BEI


Weltstars zu Gast

FESTLICHE OPERNABENDE Sa, 10. März 2018

ASCHENPUTTEL (LA CENERENTOLA) mit Tara Erraught als Angelina und Pavel Kolgatin als Don Ramiro Sa, 14. April 2018

PARSIFAL

mit Angela Denoke als Kundry und René Pape als Gurnemanz So, 17. Juni 2018

DIE ZAUBERFLÖTE

mit Mauro Peter als Tamino und Albina Shagimuratova als Königin der Nacht Nationaltheater Mannheim Am Goetheplatz 68161 Mannheim Kartentelefon 0621 1680 150 nationaltheater.kasse@mannheim.de www.nationaltheater-mannheim.de Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank

FOTO: Pavel Vaan/Leonid Semenyuk


Editorial

Foto: Ivo von Renner; Titelfoto: Simon Pauly

Liebe Leserin, lieber Leser, am 20. März wäre Bernd Alois Zimmermann ­hundert Jahre alt geworden. Dass dieses Jubiläum mitten in die Passionszeit fällt, könnte passender nicht sein, war doch der religiös geprägte Komponist ein Meister des tönenden Pessimismus, der sich in seinen Werken explizit mit Unrecht, Gewalt und Unterdrückung befasst hat. Dass Zimmermann damit den Nerv seiner Zeit traf, zeigen die in positiver wie negativer Hinsicht sehr heftigen Reaktionen auf die Uraufführung der Oper Die Soldaten im Jahr 1965 als zentrales Werk seiGregor Burgenmeister nes Schaffens. Opernexperte Peter Krause blickt Herausgeber/Chefredakteur auf das Leben Zimmermanns und dessen kompositorische Ideen – und rückt Die Soldaten als bedeutendste deutsche Nachkriegsoper in den Fokus: Die Oper Köln als Ort der Uraufführung ehrt nämlich den Komponisten mit einer Neuinszenierung des in vielerlei Hinsicht ungeheuerlichen Werks. Ungleich unbeschwerter sind da zwei Festivals in Österreich und England, die wir Ihnen näher vorstellen: Das Aldeburgh Festival gilt nicht nur als Hochburg für exquisite Aufführungen der Musik Benjamin Brittens, sondern lockt auch mit einer malerischen Landschaft, wie es sie nur in England geben kann. Das Festival „Musik im Riesen“ wiederum, das im Mai im Tiroler Örtchen Wattens stattfindet, ist nicht nur akustisch, sondern auch visuell ein Erlebnis für die Sinne, finden doch die Konzerte in André Hellers zauberhaften Kristallwelten statt. Einen hoch spannenden und bemerkenswert persönlichen Einblick in seine musikalischen Vorstellungen und Sichtweisen gab Vladimir Jurowski unserem Autor Helge Birkelbach. Jurowski ist seit Beginn dieser Spielzeit Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Und da Dirigent, Orchester und Publikum voneinander schon jetzt schlicht begeistert sind, kann man hier von einer hervorragenden Symbiose sprechen. Viel Spaß bei der Lektüre, Ihr

März 2018 concerti   3


Inhalt

3 Editorial 6 Kurz & Knapp 8 Geläutertes Wunderkind

Porträt Daniel Harding hat die Höhen und Tiefen des Lebens in raschem Wechsel erfahren. Was ihn nicht davon abhielt, sich stetig weiterzuentwickeln

10 »Man kann ja auch von anderen lernen«

Interview Ob Originalpartituren oder der

8

Daniel Harding ... ein halbes Leben lang Dirigent

Austausch mit seinen Musikern: Jedes Erlebnis bringt Vladimir Jurowski voran

16 Meditation über die Zeit

Feuilleton Zum 100. Geburtstag von

Bernd Alois Zimmermann

18 Opern-Kritiken 20 Opern-Tipps Regionalseiten

16

Bernd Alois Zimmermann ... Jubiläum eines tragischen Genies

An dieser Stelle finden Sie die interessantesten Klassikgeschichten des Monats sowie alle Konzert- und Operntermine Ihrer Region

24 Sommernachtstraum in Suffolk

28 Musik und Kristalle

Festivalguide Ein Fest nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge: Das Tiroler Festival „Musik im Riesen“ feiert dieses Jahr 15-jähriges Bestehen

30 CD-Rezensionen 35 Top 20 Klassik-Charts 36 »Ach, das ist so schön«

24

Aldeburgh Festival ... ganz nah bei Benjamin Britten

4  concerti März 2018

Blind gehört Evgeni Koroliov hört und

kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt

40 Multimedia-Tipps 42 Impressum

Fotos: Matt Jolly/Aldeburgh Music, Schott Promotion, Julian Hargreaves

Festivalguide Erst zu Hause bei Benjamin Britten erspürt man vollends die Musik des großen Komponisten


DER NEUE LEXUS LS

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kurz & knapp

Mein Lieblingsstück

Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 »Orgelsinfonie«

ch hatte frisch den Führerschein und war nachts im Auto auf dem Heimweg, während im Radio das ARD-Nachtkonzert lief. Da hörte ich zum ersten Mal dieses Stück. Der mächtige Orgelklang, die virtuosen Streicher – ich war so hin und weg von diesem Werk, dass ich noch zwanzig Minuten lang vor dem ­Elternhaus im Auto saß, um die

Organist Christian Schmitt

„Orgelsinfonie“ zu Ende zu hören. Als Orgelstudent habe ich mir dann die Partitur gekauft und mit der ­berühmten Aufnahme der Berliner Philharmoniker unter Karajan einstudiert, bei der die Orgel aus Notre Dame de Paris nachträglich eingespielt wurde. Die Orgel war um einige Hertz tiefer gestimmt als der damalige Kammerton der Philharmoniker, so dass man heute noch leichte Schwebungen heraushört. Mit Mitte zwanzig hatte ich dann das allererste Mal die Gelegenheit, das Werk mit einem Jugendorchester unter dem heutigen Mainzer GMD Hermann Bäumer zu spielen. Das Stück, das ich inzwischen mit mehreren Orchestern gespielt und aufgenommen habe, begleitet und fasziniert mich inzwischen schon seit fast 25 Jahren. Ich finde, dass hier einfach alles drin ist: Da ist zuerst diese lange, großartige Orchestereinleitung, ehe nach etwa zwölf Minuten die Orgel in Erscheinung tritt, und zwar – für die meisten Hörer ungewohnt – ganz zart und lyrisch. Im

zweiten Teil eröffnet die Orgel mit einem majestätischen Fortissimo, eine Passage, die die meisten Hörer kennen – wie auch das krönende Finale, bei dem Orgel und Orchester gewissermaßen im dreifachen Glanz und Gloria miteinander verschmelzen.

9 746

Planstellen gab es in den 129 deutschen Orchestern. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort: 2016 waren es noch 9.816 Planstellen in 131 Orchestern, wie die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) bekanntgab. Problematisch sieht die DOV auch die Vergütung der Musiker. Die läge bei einigen Orchestern bis zu 30 Prozent unter dem Tariflohn.

... Melodie und Harmonie finden sich in der Natur nicht vor. Sie sind Schöpfungen des Menschen ... Eduard Hanslick, österreichischer Musikkritiker

Wenn Musiker zu Patienten werden

Seit Jahren ein heikles Thema: Gehörschutz für Orchestermusiker 6  concerti März 2018

Der Schutz des Gehörs ist ein so allgegenwärti­ges wie stief­ mütterlich behandeltes Problem. Ein besonders schwerer Fall wird derzeit vor Gericht behandelt: Ein Bratschist des Londoner Royal Opera House hatte bei Proben einer WagnerOper vor einer 18-köpfigen Bläsergruppe gesessen und sich infolgedessen 2012 einen so schweren Hörschaden zugezogen, dass er seither seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Er verklagte daher seinen einstigen Arbeitgeber auf umgerechnet 850 000 Euro. Eine nachträgliche Messung ergab: Durchschnittlich war damals die Streichergruppe 91 Dezibel ausgesetzt, in der Spitze sogar über 130 Dezibel.

Fotos: Uwe Arens, gemeinfrei, shutterstock, Jonathan Quipot/Störtebeker Elbphilharmonie GmbH

I


3 Fragen an ... Julian Münder

Der General Manager leitet die Störtebeker Gastronomieflächen in der Elbphilharmonie

Herr Münder, inwiefern unterscheidet sich ein gastronomischer Betrieb in einem Konzertsaal von einem ganz „normalen“ Restaurant? Die Leute kommen nicht hierher, weil wir das beste Steak oder das beste Sushi der Stadt ser­ vieren, sondern wegen der Konzerte. Wir müssen uns also danach richten, was die Leu­ te gerne möchten. Und weil die Elbphilharmo­ nie ein Haus für alle ist und musikalisch sehr breit aufgestellt ist, müssen wir vom Glas Champagner über den Flammkuchen bis hin zum Salamibrötchen wirklich alles bieten. Sich da zu sehr zu spezialisieren wäre für ­unseren Betrieb tödlich.

Wie fällt Ihr Resümee fürs erste Jahr aus? Da wir kein Restaurantbetrieb sind, der für sich allein steht, sondern Teil eines großen Ganzen sind, mussten wir uns schnell an die äußeren Gegebenheiten, etwa die Besucher­ ströme, anpassen – was uns auch gelungen ist. Nun geht es darum, an Details zu schrauben, denn jetzt ist der erste Jahreskreislauf abge­ schlossen und wir wissen genauer, was auf uns in den jeweiligen Monaten zukommt.

Besuchen Sie denn auch ab und an den Konzertsaal? Wir haben zwei Abos, insofern gehe ich mit meiner Frau auch regelmäßig selbst in die ­Elbphilharmonie. Und trinke natürlich vorher noch etwas an der Bar.


Porträt

Geläutertes Wunderkind Daniel Harding hat die Höhen und Tiefen des Lebens in raschem

Wechsel erfahren. Was ihn nicht davon abhielt, sich stetig weiterzuentwickeln. Von Teresa Pieschacón Raphael

nen, sondern ihm auch sein Mahler Chamber Orchestra anvertrauen, dessen Leitung Harding 2003 übernimmt. Zuvor wird er noch Chef des Trondheim Sinfonieorchesters sowie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Dirigierte erstmals mit 15 Jahren: Daniel Harding

W

underkinder ereilt Rattle zu ihrer Aufführung ein. oft ein ähnliches Immerhin hört sich Rattle den Schicksal: Das Wun- Konzertmitschnitt an: „Techder geht, aber das Kind bleibt nisch macht ihr vieles besser“, zurück und muss in einem sagt er zu den Teenagern. „Nur schmerzvollen Prozess erwach- von der Musik habt ihr leider sen werden. Ein bisschen er- nichts verstanden.“ ging es auch Daniel Harding Einen der jungen Musiker aber so. Mit 15 gründet der Sohn vergisst er nicht. Denn zwei eines Universitäts-Dozenten in Jahre später findet sich Daniel Manchester mit Freunden am Harding als Assistent an der Internat ein Orchester, dessen Seite von Rattle wieder. Er beLeitung er übernimmt. Als wä- gegnet Hans Werner Henze auf re dies nicht genug, setzen sie der Münchener Biennale, lernt Arnold Schönbergs verteufelt bei Pierre Boulez und wagt sich vertracktes Pierrot Lunaire nach Berlin zu Claudio Abbado. aufs Programm und laden kei- Dieser wird ihn nicht nur als nen Geringeren als Sir Simon „mein kleines Genie“ bezeich8 concerti März 2018

Foto: Julian Hargreaves

»Bezahlen muss man immer«

„In England gab es Könige, die jünger waren als ich“, scherzte Harding seinerzeit selbstbewusst. Und: „Das ist wohl so bei manchen Menschen: Manche steigen sehr schnell auf. Andere weniger. Bezahlen muss man immer“, witzelte er damals und ahnte nicht, wie sehr das auch auf ihn zutreffen wird. Mit 30 hatte er zwar die Hälfte seines Lebens vor dem Pult verbracht und die wichtigsten Orchester der Welt dirigiert, dennoch geriet er in eine Krise. „Die Menschen lauern immer auf die nächste große Attraktion, und eine Zeit lang war ich das“, räumte er einmal in einem Interview in der ZEIT ein. „Doch dann stand ich da, mit dreißig Jahren, und dirigierte die Wiener Philharmoniker, als mein Leben in Trümmern lag.“ Seine Frau, mit der er zwei Kinder hat, hatte beschlossen, sich nach zwölf gemeinsamen Jahren von ihm zu trennen. Nach einem Eklat während einer Probe am Opernhaus in Paris beschloss


er, sich seinen emotionalen Problemen zu stellen. Das hieß für ihn, „richtig zu arbeiten, mich zu verbessern“ ganz nach der Devise, es sei nicht wichtig, was passiere, sondern, was man daraus „mache“. Manchmal gibt es nicht genug Zeit, um zu gewinnen

Immer wieder erinnerte er sich an einen Satz seiner Mutter, demzufolge eine der schwierigsten Erkenntnisse im Leben sei, „dass wir uns alle an irgendeinem Punkt mit unserer Mittelmäßigkeit abfinden müssen.“ Und so begann er wie besessen daran zu arbeiten, dass dieser ernüchternde Gedanke nicht wahr werde. Fieberhaft suchte er nach Wegen, nach einer Körpersprache, die seine musikalischen Vorstellungen noch überzeugender vermitteln könnte, auch um jene Kritiker zu beschwichtigen, die behaupteten, er sei prätentiös, unmusikalisch und seine Interpretationen seien zu „kopflastig“. „Ich muss meine Hemmungen vergessen, dann kann ich mit den Armen magische Dinge vollbringen“. Zudem erwarb er die Pilotenlizenz und richtete sich in seinem Haus in Frankreich einen Flugsimulator mit Cockpit ein.

Heute, mit Anfang vierzig, wirkt er immer noch jungenhaft. Er ist aber in jedem Falle geläutert. Als Chef des O ­ rchestre de Paris weiß er, dass die Arbeit niemals aufhören wird: „Ich muss noch sehr viel lernen“. Und als vehementer Manchester United-Fan hält er sich an die Devise des Fußballclubs: „Wir verlieren nie ein Fußballspiel. Es gibt nur manchmal nicht genug Zeit, um zu gewinnen.“ Genug Zeit für einen Sieg blieb dem Briten auch nicht als Chefdirigent des O ­ rchestre de Paris, ein Amt, das er erst 2016 antrat. Wie Ende Januar bekannt wurde, verlässt er nun vorzeitig zum Ende der Saison 2019/20 seinen Posten. In einem aufrichtigen Brief an die französischen Musiker lobte er deren Leistung, sprach aber auch von unterschiedlichen kulturellen Welten. Er wolle nicht „die Alpen in den Grand Canyon“ verwandeln. Viel besser sei es, eine kurze wundervolle Zeit miteinander zu haben, um dann „mit glücklichen Erinnerungen fortzufahren. Eure musikalische Natur zu ändern wäre ein Akt der Zerstörung, und ich werde es nicht tun.“ So, wie er es für sich auch beansprucht.

Konzert-TIPPs

Berlin Do. 1.3. & Fr. 2.3., 20:00 Uhr Sa. 3.3., 19:00 Uhr Philharmonie Gerhald Finley (Bassbariton), Berliner Philharmoniker, Daniel Harding (­Leitung). Schubert/Reger: Prometheus & An die Musik, Schubert/Berlioz: Erlkönig, Schubert/Brahms: Memnon & An Schwager Kronos, Schubert: „Wo bin ich?“ – „O könnt’ ich, Allgewaltiger“, aus „Lazarus“, R. Strauss: Eine Alpen­sinfonie Dortmund So. 11.3., 16:00 Uhr Konzerthaus Antoine Tamestit (Viola), Orchestre de Paris, Daniel Harding (Leitung). Widmann: Viola Concerto, Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur Köln Mi. 14.3., 20:00 Uhr Philharmonie Künstler & Programm siehe Dortmund Baden-Baden Mo. 26.3., 18:00 Uhr Festspielhaus Künstler & Programm siehe Berlin am 1.3. Berlin Do. 19.4. & Fr. 20.4., 20:00 Uhr Sa. 21.4., 19:00 Uhr Philharmonie Lucy Crowe & Genia Kühmeier (Sopran), Andrew Staples (Tenor), Georg Zeppen­feld (Bass), Schwedischer Rundfunkchor, Berliner Philharmoniker, Daniel Harding (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 32 G-Dur KV 318, „Misero! O sogno“ – „Aura, che intorno spiri“, KV 431, Per questa bella mano KV 612 & Messe c-Moll KV 427 CD-Tipp

Mahler: Sinfonie Nr. 9 Swedish Radio Symphony Orchestra, Daniel Harding (Ltg). harmonia mundi

/ Mit AnnA netrebko

Tickets und weitere Informationen hier erhältlich: www.rohkinotickets.de Abweichende Spieltermine für Aufzeichnungen finden Sie auf dieser Website und der Website ihres Kinos

In Kooperation mit Trafalgar Releasing

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Interview

»Man kann ja auch von den anderen etwas lernen« Ob Originalpartituren, Auseinandersetzungen mit seinem Vater oder Austausch mit seinen Musikern: Jedes Erlebnis bringt Vladimir Jurowski voran. Von Helge Birkelbach

Sie verbringen viel Zeit in Bibliotheken und Archiven, um Partituren und Handschriften zu studieren. Was entdecken Sie da?

Es ähnelt einer Detektivarbeit. Was ich in den Partituren erkennen kann: An der einen Stelle zitterte die Feder, an einer anderen war der Komponist dagegen mit Nachdruck bei der Sache. Manchmal sieht man auch die ganze Radiererei, bei Beethoven sowieso. Bei der Neunten, die ich mit dem RSB beim Silvesterkonzert aufgeführt habe, ist es besonders sichtbar. Bei vielen Werken, 10 concerti März 2018

deren Autografe man inzwischen im Internet anschauen kann, sieht man all diese Entwicklungen, die dann aber im Enddruck meist nicht berücksichtigt wurden. Mit dem gängigen Orchestermaterial haben die Musiker also gar nicht die Möglichkeit, einmal auszuprobieren, wie es in der Urfassung

»Akribie ist mir persönlich hoch und heilig« mal klang, bis es diese endgültige Gestalt angenommen hat. In der heutigen Welt sollte man den Musikern die komplette Information geben, um ihnen dann freie Hand bei der letzten Entscheidung zu lassen, welche Fassung gespielt werden soll. Ist es nicht Aufgabe des Dirigenten, die Linie vorzugeben?

Auf jeden Fall. Aber ich finde, es ist immer besser, dem Wissenden als dem Unwissenden eine Linie vorzugeben. Die Unwissenden nehmen es als die einzig richtige und gültige Lösung an. Da haben wir es wieder, das Einparteiensystem, was genauso schlimm in der

Kunst wie in der Politik ist. Insofern begreife ich die Rolle des Dirigenten eher als die eines Organisators, eines Lenkers, aber nicht als die des einzigen Bestimmers. Es macht mir mehr Spaß, mit Musikern zu diskutieren, die informiert sind. Man kann ja auch von anderen etwas lernen. Was konnten Sie von Ihrem Vater Mikhail Jurowski lernen?

Eine ganze Menge. Wenn man seinen eigenen Vater so oft bei der Arbeit beobachten konnte, wie ich es tat, sieht man eben alles. Die positive Seite wie auch die Rückseite, die vielen unsichtbar bleibt. Und ich sehe, wie er sich über die Jahre verändert hat. Trotz seiner festen Ansichten ist er doch inzwischen offener für Neues. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in den 1990er Jahren über die Interpretation Alter Musik stritten. Über die historisch informierte Spielweise wollte er damals nichts wissen und tat es als unseriös ab. Inzwischen sieht er das ganz anders. Vom Prinzip her sehe ich am Konservatismus nichts Schlechtes: Die Leute, die vor uns lebten, haben auch ein oder zwei Dinge richtig erfasst. Das gilt es zu erhalten. Man muss

Foto: Simon Pauly

S

eine Worte wählt er präzise. Seine Aufmerksamkeit ist hoch. Dennoch erscheint der Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) nicht als Mann aus dem Elfenbeinturm, der zu Konzerten oder Interviews notgedrungen in die Realität herabsteigt. Vielleicht hat ihn seine Jugend in der ehemaligen Sowjetunion und der reiche Erfahrungsschatz seines Vaters, ebenfalls Dirigent, geprägt. Zum Mitspieler zu werden, riet dieser seinem Sohn. Und der setzt auf immerwährendes Lernen und situative Auseinandersetzung.


zur Person

1972 in Moskau geboren, studierte Vladimir Jurowski zunächst bei seinem Vater Michail, später bei Rolf Reuter und Colin Davis. Bereits Mitte der 1990er Jahre gelang ihm der internationale Durchbruch, ehe er 2001 Leiter des Glyndebourne Festivals und später Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra wurde. Seit Beginn dieser Spielzeit ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSB.

nur das richtige Maß finden aus dem Tradierten und dem Neuen. Den einen Rat von meinen Vater – „Du musst besser sein als die anderen, damit du deinen verdienten zweiten Platz einnehmen darfst“ – habe ich sehr beherzigt. Diese Aussage bezog sich vor allem auf die Schwierigkeiten, die den Menschen jüdischer Abstammung im Sowjetstaat damals widerfuhren. Die Situation ist heute zwar eine ganz andere, aber ich bin ihm für diesen harten Leitsatz noch heute sehr dankbar, weil ich dadurch gelernt habe, in meiner Arbeit alles zu geben. Er hat Sie nicht davon abgehalten, Dirigent zu werden?

gendlicher aufging. Bei mir konkurrierte der Wunsch nach der Musikerlaufbahn mit vielen anderen Dingen: Kunst, Literatur, Theater, auch Philosophie und Religion, die mich nach wie vor beschäftigen. Mein stärkstes Interesse galt der Literatur. Mit vier Jahren habe ich angefangen zu lesen und las alles, was mir in die Hände kam. Ein wenig vermisse ich das jetzt, denn bei der vielen Arbeit bin ich ja meist gezwungen, nur Fachliteratur zu studieren. Aber ich liebe Poesie und auch all die anderen Literaturformen oder Literaturgeschichte. Man lernt dabei immer etwas über sich selbst – und über die Musik, indem man sie mit der Kunst des Wortes vergleicht.

Nun, am Anfang war ich mir selbst nicht so sicher, welchen Weg ich gehen würde. Das war nicht so wie bei Simon Rattle, dem das Licht schon als Ju-

Es kommt auf jeden Ton an. Wie wichtig ist Ihnen Akribie und Detailarbeit mit dem Orchester?

Mir persönlich ist sie hoch und heilig. Die Aufmerksamkeit bestimmten Details gegenüber ist enorm wichtig, solange man das große Ziel nicht aus den Augen verliert. In dieser Fokussierung bin ich fast autistisch, könnte man sagen. Das sehe ich aber nicht als etwas Negatives. Jedes Pünktchen über dem i und jedes Komma an der richtigen Stelle tragen zum Erfolg und zum organischen Dasein des Stücks bei. Aber ab einem bestimmten Punkt muss man drüberstehen und loslassen können, sonst wird man zum Kontrollfreak. Das schärfte mir auch mein Vater ein: „Man kann im Konzert nicht nur das Eingeübte abrufen, man kann nicht ständig der Trainer sein, irgendwann muss man zum Mitspieler werden.“ Sie praktizieren Yoga. Wann haben Sie damit angefangen? März 2018 concerti  11


Interview

ar von „falsch“ nach „richtig“ geht. Man kann durchaus mit dreißig Jahren Recht gehabt haben, während die revidierte Meinung, die man mit fünfzig hat, objektiv nicht mehr stimmt.

Vor etwa 18 Jahren. Ich befand als Begriff etwas unverständmich damals in einer vorzeiti- lich vor. Aber inzwischen weiß gen Midlife Crisis, mit 28 Jah- ich genau, wie er das meinte. ren. Eigentlich habe ich alles im Leben früh angefangen: In einem Interview haben Sie Beruf, Familie, Kind und eben sich einmal zum Verhältnis auch die Midlife Crisis. Mitt- zwischen Lernen und Wissen lerweile verstehe ich, dass es geäußert ... ein beginnendes Burnout-Syn- „Lernen ist nicht Wissen anhäudrom war. Obwohl ich immer fen“, das war wohl der Satz, sehr vorsichtig war und früh- den Sie meinen? Man kann zeitig abbremste, ging es beruf- sich mit verschiedensten Inforlich schneller voran, als es mir mationen vollstopfen und wird vielleicht lieb war. Ich musste dabei nicht klüger. Das passiert damals sogar einige Konzerte uns allen durch die heute unund Produktionen absagen. glaubliche Zugänglichkeit von Wie Baron Münchhausen jeglicher Information. Wissen musste ich mich an den Haaren ist für mich eine verinnerlichaus dem Sumpf ziehen und te, selbst durchlebte Informainstinktiv griff ich dazu, was tion. Und es befindet sich in mich schon immer faszinierte. Sport interessierte mich weni»Yoga ist für mich ger. Die fernöstlichen Diszipliein tägliches Ritual nen waren mir näher, zum geworden« Beispiel Kampfkünste, die ich früher in verschiedenen Varianten ausprobiert hatte. Yoga ständiger Entwicklung. Manchschien in der Krise einfach mal, wenn man seine eigenen meine Sache zu sein. Es gab früheren Aufzeichnungen hört, mir Halt, Ziel und Stütze. Es kommen sie einem als sehr hat mich physisch und psy- unreif vor, dabei hatte man chisch stärker gemacht. Yoga, damals das Gefühl, alles nach das bei mir zum täglichen Ri- bestem Wissen gemacht zu tual geworden ist, hilft mir haben. Aber nichts ist für imauch, um mich auf ein Konzert mer: Was einem gestern als gut vorzubereiten. Die „Entlee- und richtig erschien, gilt heute rung“, von der Celibidache nicht mehr. Wobei es mit der gerne sprach, kam mir früher Entwicklung nicht immer line12  concerti März 2018

Was es gibt, ist die einzig richtige Entscheidung im jeweiligen Moment. Die spätere Beurteilung wiederum ist immer subjektiv. Schauen Sie: In dem Moment, wo sich ein Komponist das Recht nimmt, die frei in der Natur existierenden Töne zu einem Werk zusammenzuflechten, eifert er dem Schöpfer nach und kreiert etwas nie Dagewesenes. Der Interpret greift das neue Werk auf und rekreiert es auf seine persönliche Art aufs Neue. Beide nehmen sich bei ihren Aktionen das Recht, etwas nach ihrem Gutdünken zu tun, was sie für den jeweiligen Moment für einzig richtig halten. Wie es Nietzsche sagte: „Der Gott ist tot, jetzt müssen wir wie Götter werden“. Die Schöpfung, wenn sie einmal existiert, gehört nicht mehr dem Schöpfer allein, sie gehört allen. Der Komponist hat natürlich das Anrecht, das Werk zu verändern, solange er lebt. Aber die spätere Fassung muss nicht immer die bessere sein. Zwei Beispiele kann ich anführen. Mahler hat sein op. 1, Das klagende Lied, das beim Beethoven-Wettbewerb in Wien mächtig durchfiel, durch seine spätere Revision bequemer und zahmer gemacht. Heute wird fast ausschließlich die Urfassung gespielt, weil sie viel mu-

Foto: Simon Pauly

Was ist objektiv? Gibt es das eigentlich in einer Interpretation: falsch oder richtig?


tiger ist, viel komplexer, auch komplizierter in der Umsetzung. Oder Schostakowitsch, der seine radikale Lady Macbeth von Mzensk später in die viel traditionellere und glattere Katerina Ismailowa umwandelte. Auch hier spielt man heute vor allem die ursprüngliche Fassung. Konzert-TIPPs

Berlin So. 4.3., 20:00 Uhr Philharmonie Allison Bell (Sopran), David Butt Philip (Tenor), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Schostakowitsch: Schauspielmusik zu „Hamlet“ & Fünf Zwischenspiele aus „Lady Macbeth von Mzensk“, Dean: From Melodious Lay, Berg: Lulu-Suite Düsseldorf Di. 13.3., 20:00 Uhr Tonhalle Daniil Trifonov (Klavier), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski (Leitung). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Strawinsky: Suite aus „Der Kuss der Fee“ Hamburg Mi. 14.3., 20:00 Uhr Elbphilharmonie (Großer Saal) Daniil Trifonov (Klavier), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski (Leitung). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Prokofjew: Ballettsuite „Romeo und Julia“ Frankfurt Do. 15.3., 20:00 Uhr Alte Oper Künstler und Programm siehe Hamburg München Fr. 16.3., 20:00 Uhr Philharmonie am Gasteig Künstler und Programm siehe Düsseldorf Dresden Di. 27.3., 20:00 Uhr Semperoper Pierre-Laurent Aimard & Tamara Stefanovich (Klavier), Gustav Mahler Jugendorchester, Vladimir Jurowski (Leitung). Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

Weitere Termine: Hamburg Mo. 9.4., 20:00 Uhr Elbphilharmonie Frankfurt Di. 10.4., 20:00 Uhr Alte Oper Berlin Sa. 7.4., 20:00 Uhr Konzerthaus Antje Weithaas (Violine), Lars Vogt (Klavier), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Webern: Fünf Sätze op. 5, Berg: Kammerkonzert für Klavier, Violine und 13 Blasinstrumente, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur

Do. 21.6., 20:00 Uhr Philharmonie Camilla Nylund (Sopran), Matthias Goerne (Bariton), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur, Zemlinsky: Lyrische Sinfonie CD-Tipp

10. JUNI | 20.00 h | SALLES DE POLOGNE WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 1 Werke von J. S. Bach und D. Schostakowitsch Andreas Staier (Cembalo), Alexander Melnikov (Klavier) 11. JUNI | 20.00 h | GEWANDHAUS WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 2 Werke von J. S. Bach und F. Chopin Nelson Goerner (Klavier) 14. JUNI | 22.00 h | PAULINUM – AULA UND UNIVERSITÄTSKIRCHE ST. PAULI WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 3 Werke von J. S. Bach und W. A. Mozart Phantasm – Consort of Viols 15. JUNI | 20.00 h | KONGRESSHALLE AM ZOO WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 4 Werke von J. S. Bach und F. Mendelssohn Bartholdy Robert Levin (Klavier) 16. JUNI | 20.00 h | BUNDESVERWALTUNGSGERICHT WOHLTEMPERIERTES KLAVIER 5 Werke von J. S. Bach, G. Böhm und J. C. F. Fischer Andreas Staier (Cembalo)

Mahler: Totenfeier, Strauss: Also sprach Zarathustra Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski (Leitung) Pentatone März 2018 concerti   13


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Oper

Die interessantesten Inszenierungen und Künstler – wir stellen Ihnen das Wichtigste aus der Welt der Oper vor

Foto: Jean-Louis Fernandez

Brennend aktuell: Alexander von Zemlinskys Der Kreidekreis in Lyon. Mehr dazu auf Seite 18

16_Porträt Meditation über die Zeit Bernd Alois Zimmermann schuf mit Die Soldaten eine

Jahrhundertoper, die zum 100. Geburtstag des Komponisten die Interpreten sogar ­ nseren ­philosophisch herausfordert 18_Kurz besprochen Online-Kritiken Auszüge aus u ­tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen 20_Opern-Tipps Die besten Musiktheater­ produktionen – ­ausgewählt von unserem Experten Peter Krause März 2018 concerti  15


FEUiLLETON

Meditation über die Zeit BERND ALOIS ZIMMERMANN schuf mit Die Soldaten eine

Brachte als einer der ersten Komponisten MultimediaElemente in die Oper ein: Bernd Alois Zimmermann

N

ehmen wir an, die Zeit schreitet nicht einfach im Gleichschritt des Tickens unserer Uhren voran. Stellen wir uns vor, sie wäre gekrümmt, formte sich zur Kugel. Dann könnten die Toten durchaus Zeitgenossen unserer Enkel sein. Man muss gar kein ­Buddhist sein, um die Zeit 16  concerti März 2018

gleichsam als Simultantanz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahrzunehmen. Denker wie Henri Bergson, Edmund Husserl und Martin Heidegger haben philosophisch zu ergründen gesucht, wie kugelgestaltig die Zeit doch eigentlich ist. Bernd Alois Zimmermann, der die Literaten

James Joyce und Ezra Pound als seine geistigen Väter ansah, hat darüber nicht nur tiefschürfend nachgedacht: Der Kölner Komponist, der in diesem Monat 100 Jahre alt geworden wäre, suchte in seiner Musik schöpferisch nachzuweisen, wie wesentlich die Unterscheidung zwischen einer – in Alltagsdingen und der Ökonomie sehr wohl relevanten, in künstlerischen Fragen gänzlich unbedeutenden – gemessenen Zeit und einer für die Kunstwahrnehmung einzig relevanten Erlebniszeit doch ist. Klingt kompliziert? FrançoisXavier Roth sieht das Thema keineswegs abstrakt, sondern konkret. Der französische Dirigent und Kölner Generalmusikdirektor bereitet sich gerade auf die Premiere von Zimmermanns Zentralwerk Die Soldaten vor. Nach der bahnbrechenden Uraufführung von 1965 verspricht die jetzige Kölner Premiere den Visionen Zimmermanns näher denn je zu kommen. „Die damals provokative Collagetechnik dieser Oper ist heute in den Künsten ein durchweg vertrautes Mittel“, stellt Roth fest. Im Staatenhaus, dem Ausweichquartier der Oper Köln, könne man gerade mit diesem Werk aus der Not eine Tugend machen: „Das Publikum wird wie beim Frisör auf Stühlen sitzen, mit denen es um die eigene Achse

Foto: Hannes Kilian

Jahrhundertoper, die zum 100. Geburtstag des Komponisten die Interpreten sogar philosophisch herausfordert. Von Peter Krause


O S T E R F E S T I VA L 2 0 1 8 kreisen kann. Carlus Padrissa von der katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ wird einen Ring um den Zuschauerraum bauen, sodass die vielen Simultanhandlungen des Stücks kreisartig um das Publikum herum stattfinden können.“ »Unser Schumann des 20. Jahrhunderts«

Der musikalische Mix aus Jazz, Tanzrhythmen, historischen Formen wie Toccata, Chaconne und Nocturno mit den damaligen Avantgardemitteln des Serialismus formt sich seinerseits zur Kugel aus Vergangenem und Zukünftigem. Roth findet diese Mischung faszinierend wie eh und je: „Zimmermann ist hier auf der Klimax seiner Kreativität. Er ist für mich unser Schumann des 20. Jahrhunderts.“ Roth spielt auf die komplexe Persönlichkeit des Mannes an, der sich, ein Kind der Eifel wie der Widersprüche und Zerrissenheit der Nachkriegszeit, ein gläubiger Katholik wie ein tief verunsicherter Pessimist, anno 1970 das Leben nahm. Der Schrei und das Schrundige, das Grausame und kakofonisch Krachende ist für Roth freilich heute nicht mehr das Einzigartige dieser – neben Alban Bergs Wozzeck – singulären Jahrhundertoper. „Neu geblieben ist für mich das kammermusikalisch Feine und Irisierende der Partitur, das so frisch, stark und rein wirkt wie ein Anton Webern. Aus heutiger Sicht steckt das Werk nicht nur voller Wahrheit und Aktualität, die Musik verströmt auch eine unerhörte Schönheit.“ Vielleicht wird die Kugelgestalt der Zeit in der Wiederbegeg-

nung mit seinem Mammutwerk gerade dann unmittelbar erfahrbar, wenn wir uns auf seinen Weg „für das Spontane, Assoziative, Traum- und Trancehafte“, so Zimmermann selbst, mutig einlassen. Denn ist der Traum mit seiner Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen und Widersprüchlichen, seiner Aufhebung des linearen Fortschreitens von Bildern und Erinnerungen nicht der ideale Weg, um das Kugelartige dieser Kunst wahrzunehmen? Seine Literatur­oper nach dem Schauspiel von Jacob Michael Reinhold Lenz von 1776 ist zwar beißend sozialkritisch, dabei nie betroffenheitskitschig, ihr eignet aber auch ein moderner Surrealismus und die heutige Hirnforschung vorwegnehmender Konstruktivismus, der das Heterogene, ja Verrückte in unseren Köpfen aufregend zusammenfließen lässt. Opern- & Konzert-TIPPs

Nürnberg Sa. 17.3., 19:30 Uhr (Premiere) Staatstheater Zimmermann: Die Soldaten. Marcus Bosch (Leitung), Peter Konwitschny (Regie)

Weitere Termine: 20. & 25. 3., 8., 14. & 23.4. Köln So. 29.4., 18:00 Uhr (Premiere) Staatenhaus Zimmermann: Die Soldaten. François-Xavier Roth (Leitung), La Fura dels Baus & Carlus Padrissa (Regie)

Weitere Termine: 3., 11., 13., 17. & 19.5. Köln Sa. 5.5., 20:00 Uhr Philharmonie ACHT BRÜCKEN. Allison Bell (Sopran), Anna Raziejewska (Mezzosopran), Bettina Ranch (Alt), Peter Tansits (Tenor), Hans Christoph Begemann (Bariton), Otto Katzmeier (Bass), WDR Sinfonieorchester, Emilio Pomárico (Leitung). Zimmermann: Sinfonie in einem Satz, Vokalsinfonie aus „Die Soldaten“, Bauckholt: Neues Werk

22. MÄRZ – 2. APRIL 2018 TS: TICKE)22520 ( 3 +4 96 444 444

JOSEPH HAYDN

L’DISABITATA ISOLA BITATA

DIE UNBEWOHNTE INSEL

CONGRESS CASINO - BADEN BEI WIEN

Oper im Stil der Mozartzeit TEATRO BAROCCO ist bekannt für seine spektakulären originalgetreuen szenischen Rekonstruktionen der Opern W. A. Mozarts. Erstmals im zauberhaften Biedermeier - Ensemble der ehemaligen kaiserlichen Kurstadt Baden bei Wien, präsentiert Intendant Bernd R. Bienert zu Ostern 2018 eine Rekonstruktion der Meisteroper L´isola disabitata von Joseph Haydn. Mit seinem historisch-authentischen Inszenierungsstil folgt Bernd R. Bienert akribisch genau den ursprünglichen Intentionen der Komponisten und Librettisten des 18. Jahrhunderts. Damit gelingen ihm immer wieder erstaunlich neuartige Musiktheater-Erlebnisse, die völlig im Einklang mit dem musikhistorischen Erbe stehen. Die musikalische Leitung der Aufführung auf historischen Instrumenten übernimmt Christoph U. Meier, der bereits mit seinem Dirigat bei den Bayreuther Festspielen für internationales Aufsehen sorgte.

PREMIERE: 22.03. TERMINE: 24.03. | 25.03. | 31.03. | 01.04. | 02.04.2018

www.teatrobarocco.at


Kurz Besprochen

Opern-Kritiken Auszüge aus unseren tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen. Weitere finden Sie unter: www.concerti.de/oper

MAGDEBURG 27.1.2018

LUZERN 27.1.2018

#MeToo im Musiktheater

Glatter Sturz in den Untergang

Animalisch anarchisches Anti-Wesen

Zemlinsky: Der Kreidekreis Opéra de Lyon. Lothar Koenigs (Leitung), Richard Brunel (Regie), Lauri Vasar, Martin Winkler, Nicola Beller Carbone, Ilse Erens, Stephan Rügamer

von Einem: Dantons Tod Theater Magdeburg. Kimbo Ishii (Leitung), Karen Stone (Regie), Peter Bording, Stephen Chaundy Weitere Termine: 2.3., 2. & 21.4.

Verdi: Falstaff Luzerner Theater. Clemens Heil (Leitung), Benedikt von Peter (Regie), Claudio Otelli Weitere Termine: 5., 9. & 21.5., 9., 12., 15. & 17.6.

Oper Mit 16 vergewaltigt und ins Bordell gesteckt. Von einem Stammkunden freigekauft und zur Nebenfrau versklavt. Von der ersten Gattin ihres zweifelhaften Gönners verleumdet und unschuldig zum Tode verurteilt. Das Schicksal der Haitang ist fast zu schlimm, um wahr zu sein. #MeToo im Musik­ theater? Der dramaturgisch den­ kende Intendant Serge Dorny hat den richtigen Riecher gehabt: Der Kreidekreis entwickelt brennende Aktualität. Regisseur Richard Bru­ nel muss das Heute nicht mühsam behaupten, die chinesische Parabel lässt sich problemlos mit ihrer po­ litisch-gesellschaftlichen Spreng­ kraft neu erzählen. Ein packender Abend. Die aufregende Partitur erklingt dank des formidablen Or­ chesters und des vorzüglichen Di­ rigenten Lothar Koenigs in subtil ausgehörten Zwischentönen. (PK)

Oper Karen Stone ist vor allem eine differenzierende und weitge­ hend objektive Darstellung der politischen Gegner Georges Danton und Maximilien de Robespierre wichtig. Damit agiert sie im Sinn Gottfried von Einems, der sich be­ reits vor der Uraufführung von 1947 einer dualistischen Schwarz-WeißKontrastierung dieser Rivalität ­widersetzte. Aber vor allem öffnet die Regie führende Intendantin die Bühnenflächen für den ausgezeich­ net vorbereiteten und brillant agie­ renden Opernchor: Die Orientie­ rungslosigkeit der Massen und den Blutrausch in einer auswuchernden Zone des Terrors formt der Choreo­ graf David Williams als abgehacktes Körpergemisch und strukturiertes Chaos. Es ist ein Haufen fast schon entmenschlichter Automaten, die blutgierig den Tod ihrer früheren Favoriten fordern. (RD)

Oper Benedikt von Peter hat die Entscheidung einer radikalen Re­ duktion schon einmal getroffen – in seiner legendären Sicht auf Verdis La Traviata, in der allein die Titelfi­ gur leibhaftig agiert. Dieselbe Grundidee nutzt er für den Falstaff. Damit ist ihm ein Quantensprung in der Inszenierungsgeschichte des Stücks gelungen. Wobei der Erfolg des Regisseurs undenkbar wäre ohne den überragenden Sängerdar­ steller Claudio Otelli. Der BassBariton gleicht als Falstaff einem Naturereignis. Es hat etwas dezi­ diert Animalisches, gänzlich Unge­ künsteltes, gleichsam Schamloses, wie der Sänger mit maximaler Ri­ sikolust dieses anarchistische AntiWesen des braven bürgerlichen Lebens verkörpert. Schier uner­ schöpfliche vokale Reserven paaren sich in Otelli mit einer lustvoll maß­ losen Wucht. (PK)

18 concerti März 2018

Fotos: Jean-Louis Fernandez, Kirsten Nijhof, Ingo Höhn

LYON 20.1.2018


SEIN GANZER KÖRPER WAR MUSIK! Gundula Janowitz über Leonard Bernstein

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OPERN-Tipps Ausgewählt von unserem Experten Peter Krause

BERLIN  SO. 18.3.2018

Hochexpressive Harmonien Oper Die Partitur voller rausch-

Korngold: Das Wunder der Heliane Deutsche Oper Berlin. Marc Albrecht (Leitung), Christof Loy (Regie), Sara Jakubiak, Josef Wagner Weitere Termine: 22. & 30.3., 1. & 6.4.

Vielgestaltige Helena: Plakatmotiv zur Berliner Premiere 20 concerti März 2018

Macht macht verrückt: Szenenbild aus Macbeth in Lyon LYON  FR. 16.3.2018

Hoffnungsschimmer Oper Die politische Seite Verdis verdient die

intensive Beleuchtung eines eigenen Festivals

D

as „Opernhaus des Jahres“ steht nicht in Wien oder München, es befindet sich in Lyon. Die französische Perle mit römischen Wurzeln, malerisch zwischen Rhone und Saône gelegen, beheimatet ein Opernhaus, das dank der konsequent konzeptionellen Arbeit von Intendant Serge Dorny und seinem Team heute fraglos zu einem der besten Europas gehört. Nicht die Summe der Stars, sondern die Kontinuität eines kompromisslos dramaturgisch gedachten Spielplans ist Erfolgsrezept. Das Frühjahrsfestival fokussiert den Ansatz diesmal mit drei Titeln aus der Feder von

Verdi, freilich nicht die Gassenhauer La Traviata oder Rigoletto, sondern drei politisch aufgeladene Werke: Die Macht macht verrückt (Macbeth), die Macht zermalmt (Attila), die Macht zerstört die schönen Seelen, die Illusionen und Ideale (Don Carlos). Hoffnungsschimmer in dunklen Zeiten lässt der neue, aus Mailand stammende Musikchef Daniele Rustioni aufscheinen.

Verdi: Macbeth/Don Carlos/ Attila Opéra de Lyon. Daniele Rustioni (Leitung), Christophe Honoré /Ivo van Hove (Regie), Michele Pertusi, Roberto Scandiuzzi, Susanna Branchini. Weitere Termine: 17.3. bis 6.4.

Fotos: Realgestalt, Jean-Pierre Maurin, Barbara Pálffy, Marco Borggreve/hr

haftem Pathos und hochexpressiver Harmonien beweist in jeder Pore: Korngold hat ein Meisterwerk geschaffen, dessen Hamburger Uraufführung anno 1927 enorm erfolgreich war: Zwölf Opernhäuser spielten Das Wunder der Heliane nach. Zunächst ähnlich viel gespielt wie Richard Strauss, verschwand die Musik des jüdischen Komponisten aus den Programmen. Die Geschichte vom eiskalten Herrscher ohne Liebesfähigkeit, dessen Frau Heliane, die sich einem dionysischen Fremden hingibt, und einem Volk, das auf ein erlösendes Wunder wartet, ist märchenhaft und zeitlos.


DESSAU  FR. 2.3.2018

  Weitere Tipps

Haifische und Huren Oper Ausstattungs-Altmeister Ezio Toffolutti

Freiburg

ANGELS IN AMERICA

mischt Weills Evergreen opulente neue Farben bei

V

or neunzig Jahren fand die Berliner Uraufführung der Dreigroschenoper statt, die hübsch dialektisch mit Bertolt Brechts beißender Sozialkritik besticht und dennoch zum Mitträllern einlädt – der geniale Songstil des Kurt Weill macht’s möglich. Beim diesjährigen Kurt Weill Fest Dessau darf der Hit um Haifische und Huren nicht fehlen, fordert freilich zu einer immer wieder kreativen Auseinandersetzung heraus. Mit Regisseur und Ausstatter Ezio Toffolutti nimmt sich ein

Altmeister des epochalen Werkes an: 1944 in Venedig geboren, war Toffolutti zunächst als Bühnenbildner an der OstBerliner Volksbühne tätig. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Harry Kupfer oder Katharina Thalbach führte ihn später an die großen Festivals sowie Schauspiel- und Opernbühnen. Weill: Die Dreigroschenoper Theater Dessau. Markus L. Frank (Leitung), Ezio Toffolutti (Regie & Ausstattung). Weitere Termine: 10. & 17.3., 8., 13. & 28.4., 1.6.

Sa. 10.3., 19:30 Uhr Theater Freiburg Peter Eötvös komponierte seine 2004 in Paris uraufgeführte Oper in avancierter Broadway-Ästhetik nach Tony Kushners gleichnamigem Drama. Kiel

GÖTTERDÄMMERUNG Sa. 10.3., 17:00 Uhr Theater Kiel Das Hausherren-Duo schließt Wagners Tetralogie ­gemeinsam ab: Intendant Daniel Karasek inszeniert, GMD Georg Fritzsch dirigiert. Halle

SWEENEY TODD

BADEN BEI WIEN DO. 22.3.2018

Oper Auch szenisch führt die Rekonstruktion alter

So. 11.3., 18:00 Uhr Bühnen Halle Stephen Sondheims Broadway-Sensation: „Mensch frisst Mensch“ heißt es im Text der grotesken Sozialsatire im ­Musical-Gewand.

Aufführungspraktiken zu erhellenden Lösungen

München

Haydn historisch

I

n musikalischer Hinsicht gehört die historische Aufführungspraxis barocker Werke längst zum guten Ton. Aber lohnt der Gang zu den Müttern und Vätern Alter Musik auch in szenischer Hinsicht? Durch das Studium stilisierter barocker Gesten? Die Rekonstruktion ursprünglicher Bühnenmalereien und Beleuchtungseffekte? Für Haydns 1779 im Marionettentheater von Schloss Esterházy uraufgeJoseph Haydn: L’Isola disabitata Teatro Barocco. Christoph U. Meier (Leitung), Bernd R. Bienert (Regie) Weitere Termine: 24., 25. & 31.3., 1. & 2.4.

führtes Meisterwerk kommt Regisseur und Ausstatter Bernd R. Bienert im historischen Theatersaal der einstigen Sommerresidenz der Habsburger in Baden bei Wien den originalen Bildwelten so nah wie irgend möglich.

LES VÊPRES ­SICILIENNES So. 11.3., 18:00 Uhr Bayerische Staatsoper Als Hausregisseur am Hamburger Thalia Theater setzte Antú Romero Nunes den Don Giovanni mit Schauspielern in Szene: In München arbeitet er nun mit Sänger-Weltstars. Augsburg

LA FORZA DEL DESTINO Sa. 24.3., 19:30 Uhr Theater Augsburg Er will es mit Verdi wissen: André Bücker, neuer ­Intendant im Schwabenland.

Bildwelten wie zu Zeiten Haydns: Szene aus L’Isola disabitata

Weitere Tipps, Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Die Rezension zum Tipp: Über alle Premieren mit diesem Zeichen berichten wir tagesaktuell. Sie finden diese und weitere Kritiken online: www.concerti.de/oper März 2018 concerti   21


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tipps & termine Das Musikleben im Südwesten im März Markus Becker kommt mit dem Ma’alot Quintett nach Neustadt an der Weinstraße. Mehr dazu auf Seite 4

Foto: Irène Zandel

2_Porträt Metropole und Idylle Aufgewachsen ist Augustin Hadelich tief in der Toskana –

heute wird der Geiger von New York bis Los Angeles gefeiert. Und liebt zum Arbeiten doch vor allem die Ruhe 4_Interview »Ich habe alles gespielt, was sich nicht gewehrt hat« Markus Becker gehört zu den wenigen Pianisten, die einen hervorragenden internationalen Ruf haben und gleichzeitig dem Star-Rummel aus dem Weg gehen 8_Regionale Tipps Die ­wichtigsten Termine im März, ausgewählt von der concerti-Redaktion 18_Klassikprogramm concerti 03.18 Südwest 1


porträt

Metropole und Idylle Aufgewachsen ist augustin hadelich tief in der Toskana – heute wird der Geiger von New York bis Los Angeles gefeiert. Und liebt zum Arbeiten doch vor allem die Ruhe. Von Christian Lahneck

Als Kind erlitt Augustin Hadelich bei einer Explosion schwere Verbrennungen – und kämpfte sich mit unglaublicher Willenskraft aufs Konzertpodium zurück 2 Südwest concerti 03.18

Eine Kindheit zwischen Weinreben und Olivenbäumen

Aufgewachsen ist Hadelich in Cecina, einem Städtchen tief im Westen der Toskana. Seine

Eltern hatten der deutschen Heimat Anfang der achtziger Jahre den Rücken gekehrt, um in Italien Wein und Oliven anzubauen. „Diese große Ruhe ist fürs Arbeiten fantastisch, hier kann ich mich stundenlang konzentrieren“, schwärmt Hadelich, der heute meist in New York lebt und sich kaum größere Kontraste zwischen Metropole und Idylle vorstellen kann. „Ich habe es sehr genossen, in eine Stadt zu wechseln, in der so viel los ist und wo man ständig von anderen Musikern umgeben ist.“ »Man muss sich immer sehr schnell entscheiden«

Studiert hat er an der Juilliard School, bei Joel Smirnoff. „In Ländern wie Deutschland ist die Ausbildung flächendeckend sehr gut, in Amerika dominiert mehr das Elite-Prinzip mit nur wenigen Top-Hochschulen.“ Aber letztlich hänge – wie so oft im Leben – alles vom einzelnen Lehrer ab. „Mir war schon in Europa aufgefallen, dass ich am meisten von Lehrern inspiriert wurde, die auch Kammermusiker waren: von ihrer spezifischen Herangehensweise, ein Stück zu lernen, und dann auch von ihrer Art zu musizieren“, erinnert sich der 33-Jährige. „Smirnoff hat das fortgesetzt. Technik spielt

Fotos: Sini Pennanen, Luca Valente

R

outine? – „Das Schlimmste, was passieren kann.“ Lust am Musizieren? „Je länger ich spiele, desto größer die Freude.“ Adrenalin? „Vor hunderten Menschen spielen zu dürfen, kann pures Glücksgefühl sein.“ Seine Antworten sind frei von Allüren. Augustin Hadelich spricht überlegt, aber nicht zaghaft. Mit fünf Jahren entdeckte der Knabe die Geige. Seine beiden älteren Brüder spielten bereits Klavier und Cello. „Ein Trio? Das hätte bei uns nicht wirklich funktioniert.“ Die Eltern hatten ihm die Violine vorgeschlagen. „Liebe auf den ersten Blick war es nicht, denn die ersten Streichversuche, wenn ein Kind den Bogen in die Hand nimmt, klingen wenig verlockend. Erst als ich Aufnahmen und Konzerte mit wirklich guten Geigern gehört habe, begann meine Liebe zu diesem Instrument.“ Der Vater, ein Hobby-Cellist, hatte Augustin den ersten Unterricht gegeben, später ging es einmal im Monat nach Deutschland. Mit zwölf Jahren war dann klar, dass er Musiker werden wollte.


15. April 2018

Vermittelt seine musikalische Botschaft ohne jedes technische Hindernis: Augustin Hadelich

Spontan einspringen, wenn es darauf ankommt

In Amerika ist Hadelich längst in den Olymp der ganz Großen aufgestiegen, sicherlich befördert durch den Gewinn des wichtigsten US-Violinwettbewerbs in Indianapolis 2006 – „ein großer Schritt mit vielen Konzertauftritten in der Folge“ – und 2009 durch den New Yorker „Avery Fisher Career Grant“ sowie zuletzt durch den Grammy für seine DutilleuxAufnahme mit dem Seattle Symphony Orchestra. Auch seine spontanen Zusagen haben ihm geholfen: 2008 sprang er in Los Angeles für Julian Rachlin ein, 2010 ergriff er die Chance bei den New Yorker Philharmonikern. „Man muss sich immer sehr schnell entscheiden, ob man sich für solch eine Chance wirklich bereit fühlt. Nur dann sollte man zusagen.“ Hadelich hat die Gelegenheiten beherzt ergriffen, aber auch zweimal überzeugt abgesagt: „Meist wird ein be-

stimmtes Stück gewünscht, sei es Tschaikowsky, sei es Mendelssohn oder anderes – das macht es nicht unbedingt leichter.“ Bei seiner RepertoireAuswahl ist Hadelich eher vorsichtig. Klar, die großen Konzerte hat er teils schon relativ früh gelernt, doch Britten etwa oder Leonard Bernsteins Serenade erst vor kurzem für sich entdeckt. Das zeigt: Hadelich ist kein Hasardeur, kein Glamour-Geiger – der Mann setzt auf natürliches Wachsen. Beste Voraussetzungen also für eine nachhaltige Karriere.

Christiane Karg (Sopran) Antoine Tamestit (Viola) Malcolm Martineau (Klavier)

7. August 2018

Variations on Bach Aurea Nadja Zwiener (Violine, Leitung) Emanuele Soavi (Idee, Choreographie) Tanzensemble & Barockensemble

Konzert-TIPP

Ravensburg Mi. 7.3., 20:00 Uhr Konzerthaus Augustin Hadelich (Violine), Münchener Kammerorchester, Clemens Schuldt (Leitung). Mozart: Sinfonien Nr. 34 C-Dur KV 338 & Nr. 39 Es-Dur KV 543, Adès: Violinkonzert „Concentric Paths“, Nørgård: Voyage into the Golden Screen

Foto: Gisela Schenker

bei ihm eine untergeordnete Rolle, ihm geht es mehr um die musikalischen Nährwerte der einzelnen Werke.“

Bratsche und Gesang Und ein Etwas strahlt aus Ihnen

CD-Tipp

Paganini: Capricen op. 1 Augustin Hadelich (Violine) Warner Classics

Karten & Informationen: T 09852 904 44 www.kunstklangfeuchtwangen.de


interview

»Ich habe alles gespielt, was sich nicht gewehrt hat« Markus Becker gehört zu den wenigen Pianisten, die einen

hervorragenden internationalen Ruf haben und gleichzeitig dem Star-Rummel aus dem Weg gehen. Von Maximilian Theiss

»Die wichtigste Ensemble-Disziplin ist zuzuhören« Herr Becker, Sie sind in Hannover aufgewachsen, haben dort studiert und haben hier eine Professur inne. Was ist eigentlich typisch Hannoveranisch?

Das ist in der Tat nicht so offensichtlich wie meinetwegen bei Köln oder Hamburg, was auch ein bisschen unserer neutralen Sprache geschuldet ist. Außerdem neigen die Hannoveraner zu einer Art Lokalmasochismus und preisen ihre Heimat nicht so gerne an. Hannover ist vielleicht keine wunderschöne Stadt, aber für Familien ist sie großartig: Es gibt kurze Wege, bezahlbare 4 Südwest concerti 03.18

Wohnungen und, das durfte ich als Kind erleben, ein musikalisch unglaublich fruchtbares Umfeld. Wie sind Sie denn musikalisch großgeworden?

Ich war im Knabenchor Hannover, habe dort auch als Solist gesungen. Damals haben wir zum Beispiel auch mit Gustav Leonhardt und Philippe Herreweghe zusammengearbeitet, auch wenn mir damals als Kind nicht klar war, mit wem wir da eigentlich arbeiten durften. Außerdem hatte ich das Glück, dass es hier Karl-Heinz Kämmerling gab, bei dem ich erst Privatunterricht hatte und dessen Student ich später wurde. Als Teenager spielten Sie aber auch in einer Jazzband.

Ich war als Jugendlicher sehr neugierig. Was speziell den Jazz anbelangt, kam bei mir hinzu, dass ich als Kind das Klavier stets ohne Noten traktiert habe, weil es mir mehr Spaß gemacht hat, nach Gehör zu musizieren. Eine Freude, die sich bis heute gehalten hat, denn ich spiele immer noch gerne in Jazz-Esembles. Sie scheinen aber kein Fan von Crossover-Projekten zu sein ...

Weil es oft anbiedernd ist und ich das Gefühl habe, dass sich die eine Musikrichtung hinter der anderen verstecken will. Wenn man jedoch solche Sachen mit einem Augenzwinkern versieht und sie nicht allzu ernst nimmt – warum nicht? Arbeiten klassische Kammermusikensembles und Jazzbands denn so unterschiedlich?

Man kann schon viele Gemeinsamkeiten entdecken: In beiden Fällen geht es um Impulse, um die Frage, in welche Richtung ein Musikstück gehen soll, um Phrasierungsideen, um Transparenz. Jedoch wird in der Klassik minutiöser gearbeitet, während es im Jazz vor allem auf die Architektur der Musik ankommt, die dann oft erst am Konzertabend selbst ausgefüllt wird. Die wichtigste Disziplin wiederum ist bei den Ensemblearten gleich: einander zuzuhören. Wie schätzen Sie sich selbst als Kammermusiker ein?

Ich denke, dass ich meine Spielund Klangfreude bewahrt habe, dass ich nicht ins Kopfgesteuerte übergegangen bin, wobei im glücklichen Fall bei-

Foto: Irène Zandel

M

arkus Becker setzte sich bereits mit drei Jahren regelmäßig ans Klavier. Bemerkenswert früh zog es ihn immer wieder zum gemeinsamen Musizieren hin, gründete Kammermusik-Ensembles, sang im Knabenchor und spielte in Jazzund Rockbands. Dem geselligen Musizieren ist er seither ebenso treu geblieben wie der Stadt Hannover.


zur Person

Aus Lust am Spiel: 1963 in Osnabrück geboren, zog Markus Becker im Kindes­ alter nach Hannover, wo er sich erst einmal ins Cembalo verliebte, ehe er sich dem Klavier zuwandte – und alles spielte, was auf diesem Tasteninstrument möglich ist. Als Jazz-Improvisator ist er auch noch heute hin und wieder zu hören. Seit 1993 ist Becker KammermusikProfessor an der Musikhoch­ schule in Hannover.

des zusammenkommt, denn das eine bedingt das andere. Sie sind Interpret und Professor – hilft Ihnen Ihre Lehrtätigkeit dabei, sich auch künstlerisch zu entfalten?

Durchs Unterrichten konnte ich ein großes Repertoire kennenlernen, das ich teilweise gar nicht gespielt habe. Man darf auch nicht unterschätzen, wie viel man lernt, wenn man einem Ensemble nur zuhört und dabei ein Stück erarbeitet. Wie schätzen Sie eigentlich die äußeren Umstände ein, mit

denen Ihre Studenten heutzutage nach dem Abschluss vorlieb nehmen müssen?

Man erlebt zwei Tendenzen: Einmal die – in großen Teilen politisch gewollte – Fusion von Orchestern, also den Rückbau einer hierzulande luxuriös ausgestatteten Klassiklandschaft. Das gilt auch für die Kammermusik, da die Kunstund Kammermusikvereine nicht mehr so finanziert werden wie in den siebziger und achtziger Jahren. Andererseits: Wenn ich sehe, was es an zahlreichen großartigen

Streichquartetten mit jungen Leuten gibt, die auf den Markt drängen und die sich unter bescheidensten Umständen zusammentun, dann bin ich überzeugt davon, dass diese Energie und dieser Wille der Leute auf Dauer dazu führen wird, dass zwangsläufig neue Konzertformen mit neuartigen Spielstätten entstehen. Hier haben wir zum Beispiel das Kulturzentrum Pavillon. Das war früher ein linkes Zentrum, von dem man nie so genau wusste, was die Leute da drin als nächstes ausbrüten. Heute ist das ein super Laden, concerti 03.18 Südwest 5


interview

Sie treten außerdem auch immer wieder als Solist bei Klavierkonzerten auf. Ist da auch Teamwork gefragt oder gibt man als Pianist ein paar knappe Anweisungen und lässt das Orchester nach seinen Wünschen aufspielen?

Kein Kulturpessimist: Markus Becker glaubt an die Zukunft der Klassik

der auch Klassikkonzerte veranstaltet mit erfreulich jungem Publikum. Wie sind Sie eigentlich zur Kammermusik gekommen?

Ich persönlich bin da über die Jahre einfach reingerutscht. Da ich schon in frühen Jahren recht gut vom Blatt spielen konnte, sind meine Mitschüler gerne auf mich zugekommen, wenn sie eine Klavierbegleitung gebraucht haben. Später habe ich zwar ganz konven­ tionell Klavier studiert, habe aber auch immer wieder an Kammermusik-Kursen teilgenommen. Am besten ist es aber sicherlich, wenn man 6 Südwest concerti 03.18

Letztens habe ich wieder das 1. Klavierkonzert von Brahms gespielt und dabei für mich herausgefunden, dass es letzten Endes großartige Kammermusik ist. Manche Klavierkonzerte sind aber in der Tat so angelegt, dass das Orchester eine begleitende Funktion hat. So ist es beispielsweise in Teilen bei Max Regers Klavierkonzert mit seinem monströsen Klavierpart. Aber auch hier besteht ein ständiger Dialog mit dem Orchester. Sie gelten als Reger-Spezialist, seit Sie das gesamte Klavier­ werk eingespielt haben. 2016 hatten Sie vermutlich ein recht arbeitsreiches RegerJahr.

Das war ein ordentliches Pensum, in der Tat. Im Grunde habe ich alles gespielt von Reger, was sich nicht gewehrt hat. Auch die Vorbereitung ist ungemein anstrengend, weil sich die Stücke sträuben, gelernt zu werden, sie widersetzen sich dem Interpreten geradezu. Aber das macht auch den Reiz aus: Selbst nach dem Konzert ist es so, dass man von der Bühne kommt und kein einziges Thema singen kann. Die Musik von Reger ist unglaublich tief und ernst geschrieben, hat immer die Attitüde von hoch-

romantischer, tief empfundener Musik. Wie kam es eigentlich zur Faszination Reger?

Ganz profan: Ich wurde angesprochen von einer Plattenfirma, ob ich das Klavierwerk von Reger aufnehmen möchte. Das war ein fantastischer Zeitpunkt: Ich war gerade fertig mit meinem Studium, hatte noch nicht die Professur inne und auch kein Projekt dieser Größenordnung in der Tasche. Also habe ich mir die vier Bände Klaviermusik aus der Stadtbibliothek ausgeliehen und durchgespielt. Während des ersten Durchgangs habe ich nebenher die Zeit gestoppt, um die Dauer des Gesamtwerks abschätzen zu können. Am Ende waren es zwölf Stunden. Witzigerweise war auch die Einspielung gerade mal fünf Minuten länger! Vor diesem Projekt kannte ich von Reger tatsächlich nur dessen Orgelwerk. Später hat sich übrigens herausgestellt, dass Karl-Heinz Kämmerling bei Reger-Schülern in Leipzig studiert hat, und auch einige Stücke von ihm aufgenommen hat. Da hat sich dann ein Kreis geschlossen – und die Faszination Reger war perfekt! Konzert-TIPP

Neustadt a. d. Weinstrasse Di. 6.3., 20:00 Uhr Saalbau Ma’alot Ensemble, Markus Becker (Klavier). Mozart: Klavierquintett, Onslow: Bläserquintett, Taffanel: Bläserquintett, Poulenc: Klaviersextett CD-Tipp

Haydn: Klaviersonaten Hob. XVI Nr. 21, 23, 28, 34 & 46 Markus Becker (Klavier). CAvi music

Foto: Irène Zandel

sowohl solistisch als auch in einer Gruppe arbeitet, da das eine das andere befruchtet.


AKADEMIEKONZERT IV

Felix Mendelssohn Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 Ralph Vaughan Williams A Sea Symphony

A SEA SYMPHONY

SA+SO 03. 04. MÄRZ

MÄRZ

Simone Schneider | Sopran James Rutherford | Bariton Gaechinger Cantorey SWR Symphonieorhester Dennis Russell Davies | Leitung Jeweils 19 Uhr, Stuttgart, Liederhalle Tickets unter 0711 – 61 921 61 www.bachakademie.de


Tipps & Termine

Die Gaechinger Cantorey und das Kammerorchester Basel gratulieren Ludwigsburg Beim Festkonzert zum 30. Geburtstag des Forums am

Schlosspark wartet Beethovens Fidelio mit einer Star-Besetzung auf

W

ie eine Furche pflügt sich die sechsspurige Stuttgarter Straße mitten durch Ludwigsburg. „Langweilige Städte gibt es genug“, soll Herzog Eberhard Ludwig gesagt haben, bevor er 1703 den Bau eines Schlosses anordnete. Es wurde das Zentrum seiner Residenzstadt, die viel Platz für repräsentative Zurschaustellungen ließ. Dabei sind die großzügigen Dimensionen der am Reißbrett geplanten Stadt vor allem den italienischen Baumeistern zu verdanken, die damit gleichzeitig auf die Leichtigkeit des Seins hinweisen wollten. Doch

8 Südwest concerti 03.18

seit dreißig Jahren durchbricht, eingefügt in das historische Umfeld, ein Gebäude dieses architektonisch strenge Blockraster: das Forum am Schlosspark in Form eines Flügels. Die verglaste sowie geschwungene Fensterfront öffnet sich zum angrenzenden Schlosspark und zum Residenzschloss hin und schafft so die Verbindung zwischen barocker Tradition und modernem Lebensstil – und setzt nach wie vor ein klares Statement für Kultur und Qualität. Damit wird an die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts angeknüpft, als Ludwigsburg durch seine Theaterbau-

ten und -aufführungen ein europaweit begehrter kultureller Anziehungspunkt war. Beim Festkonzert zum 30. Geburtstag erklingt Beethovens Oper Fidelio in wahrer StarBesetzung mit Annette Dasch, Klaus Floran Vogt und Regula Mühlemann sowie mit großer Aussagekraft: die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe und vom Glauben an eine bessere Welt. Julia Hellmig Sa. 17.3., 20:00 Uhr Forum am Schlosspark Festkonzert 30 Jahre Forum am Schlosspark. Beethoven: Fidelio (konzertant). Gaechinger Cantorey, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini (Leitung)

Fotos: Forum am Schlosspark, Jens Meisert

Musiktheater, Konzert, Tanz und Schauspiel – die Eröffnung des Forums am Schlosspark im Jahr 1988 war ein Meilenstein der Entwicklung Ludwigsburgs hin zu einer Kulturstadt mit überregionaler Strahlkraft


Bachs h-Moll-Messe unterstreicht den Stand Ellwangen & Stuttgart Der Kammerchor

Stuttgart feiert 50-jähriges Jubiläum

Stuttgarter Liederhalle Mozartsaal

10. 5. 2018 20 Uhr

Einführung 19.15 Uhr

Projektchor mit kontinuierlicher Entwicklung: Kammerchor Stuttgart

E

s gibt wenige Ensembles, die nach Jahrzehnten noch von ihrem Gründer geleitet werden. Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus Wien war so ein Fall. Ähnlich stringent verläuft bis heute die Geschichte des Kammerchors Stuttgart, der in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Jubiläum feiert. Sein Leiter heißt immer noch Frieder Bernius. Im Gründungsjahr des Chores 1968 war dieser gerade einmal 21 Jahre jung. Heute, fünfzig Jahre später, kann er auf eine höchst erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Obwohl der Kammerchor als Projektchor organisiert ist und die Besetzungen entsprechenden Änderungen unterliegen, gelingen ihm immer wieder Aufführungen auf allerhöchstem Niveau. Weltweite Tourneen zeigen dies ebenso deutlich die große Anzahl an Schallplattenpreisen. Das Repertoire reicht dabei von der Renaissance bis in die Gegen-

wart, einschließlich mehrerer Uraufführungen. Je nach Epoche arbeitet der Chor mit unterschiedlichen Orchestern zusammen, die allesamt auf Bernius’ Initiative hin entstanden: Das 1985 gegründete Barockorchester Stuttgart spielt Musik des 18. Jahrhunderts, die 2006 hinzugekommene Hofkapelle Stuttgart die des frühen 19. Jahrhunderts, beide auf dem jeweiligen Instrumentarium der Zeit. Die Klassische Philharmonie als „normaler“ Klangkörper ist dagegen für alle Werke ab der Romantik zuständig. Zum Jubiläum steht standesgemäß eines der bedeutendsten Chorwerke auf dem Programm, Bachs h-MollMesse. Nicholas Furchert Do. 15.3., 19:30 Uhr Ev. Stadtkirche Ellwangen So. 18.3., 17:00 Uhr Markuskirche Stuttgart Bach: Messe h-Moll. Kammerchor Stuttgart, Barockorchester Stuttgart, Frieder Bernius (Leitung)

Altäre Altäre und und Höfe Höfe Altä und Hö Heinrich Ignaz Franz Biber Sonatae tam aris, quam aulis servientes

Freiburger BarockConsort

Vorverkauf Konzertdirektion SKS Russ Charlottenplatz 17 · 70173 Stuttgart Tel. 0711-550 660 77 www.sks-russ.de EasyTicket-Vorverkaufsstellen www.barockorchester.de


Tipps & Termine

»Es gibt immer jemanden, der einen sonderbar findet« Heidelberg Unter dem Leitgedanken »Eigen-Arten« sollen Besucher des

»Heidelberger Frühlings« ihre eigenen Emotionen entdecken

H

eidelberg wiederzusehen, muss ganz wunderbar sein – nur daran zu denken, bringt mich in einen ganz eigenen Zustand“, schwärmte schon Heinrich Heine. Heute strömen jährlich fast 12 Millionen Menschen in die Neckarstadt, die noch immer mit ihrem ganz speziellen Charme zwischen Romantik und moderner Wissenschaft aufwartet. Ideale Voraussetzungen also, um ein neues Fes-

10 Südwest concerti 03.18

tival zu gründen, fand Thorsten Schmidt – und legte 1997 mit dem Eröffnungskonzert des ersten „Heidelberger Frühling“ den Grundstein dafür. Mit seinen jährlich über 46 000 Besuchern kann das Festival heute getrost als die erfolgreichste deutsche Festivalneugründung der letzten 25 Jahre bezeichnet werden. Und ständig kommen neue Ideen und Formate hinzu: Bereits im Januar startete das Jahr

mit einem Streichquartettfest, auf der Music Conference treffen Intendanten, Soziologen, Marktforscher und Kulturwissenschaftler aufeinander, in den drei Festival-Akademien – Lied, Kammermusik und Musikjournalismus – wird miteinander musiziert, gehört und debattiert, und beim Kammermusikfest „Standpunkte“ stehen dieses Jahr die USA und deren Einfluss auf die Musik während der letzten zweihun-

Foto: Sven Marten/Echtweiß

In Reichweite des Neckars musikalische Neugier schüren: Zentrum des »Heidelberger Frühlings« ist die prächtige Stadthalle. Hier findet auch das Eröffnungskonzert mit Residenzkünstler Jean-Guihen Queyras statt


dert Jahre im thematischen Fokus. Und immer wieder das Lied – wohl nicht ganz zufällig haben Clemens Brentano und Achim von Arnim die Sammlung Des Knaben Wunderhorn ausgerechnet in der Universitätsstadt veröffentlicht. Einzigartig in der deutschen Musiklandschaft ist auch das Binnenfestival „Neuland.Lied“, das in diesem Jahr Schumanns große Zyklen seines Liederjahres 1840 in den Mittelpunkt rückt. Als „Artist in Residence“ steht Jean-Guihen Queyras im Mittelpunkt des „Heidelberger Frühling“ 2018. Der Frankokanadier ist bekannt für seine ungewöhnlichen Programmzusammenstellungen, angefangen bei Uraufführungen über Konzeptabende bis hin zu Weltmusik. Hauptsache nicht durchschnittlich. Im Leben des Cellisten mit dem verschmitzten Lächeln spielte vor allem Pierre Boulez eine Schlüsselrolle. Von ihm lernte er, als Interpret keine Gefühle aus einem Werk herauszufiltern. Vielmehr überlässt er nun seinen Hörern, je nach Gemütslage, ihre ganz eigenen Emotionen zu finden. Doch diese können unter Umständen ganz schön unterschiedlich ausfallen. „Das hat mit unseren familiären und regionalen Prägungen zu tun, denen wir nicht entkommen können und die uns unterscheiden von Mitmenschen mit anderen Prägungen”, betont Intendant Thorsten Schmidt. „Es gibt immer jemanden, der einen sonderbar findet.“ Deswegen lautet der Leitgedanke dieses Jahr auch „Eigen-Arten“ und befasst sich als zweiter Teil der Trilogie zum Thema Aufklärung mit dem Blick auf uns selbst: „Einerseits ist es die Aufklärung, die uns ausmacht, zugleich gibt es das Privatere, weniger dem Verstand als dem Gefühl zugehörige Eigene“, so Thorsten Schmidt. Dass es dabei zu Spannungen kommen kann, ist durchaus gewollt. Denn wenn es eines gibt, was der Intendant mit seinem Festival unbedingt erreichen möchte, dann ist es vor allem eines: zum Nachdenken Julia Hellmig anregen.

Internationales Musikfestival Heidelberger Frühling 17.3.–21.4.18 Jean-Guihen Queyras, Gabriela Montero, Igor Levit, Isabelle Faust, Goldmund Quartett, David Afkham, Danae Dörken, Sol Gabetta, Tianwa Yang u. a. Heidelberg

Faszinierende Konzerte der Saison17.18

22.3.2018 – 20 UHR – BEETHOVEN-SAAL

Moscow Virtuosi Violoncello Sascha Maisky Violine — Lily Maisky Klavier Werke von Mozart, Beethoven & Tschaikowsky

MISCHA MAISKY

19.4.2018 – 20 UHR – BEETHOVEN-SAAL

Dresdner Philharmoniker Percussion Michael Sanderling Dirigent Werke von Aho & Beethoven

MARTIN GRUBINGER

25.4.2018 – 20 UHR – BEETHOVEN-SAAL

GRIGORY SOKOLOV

Klavier Werke von Haydn und Schubert 26.4.2018 – 20 UHR – BEETHOVEN-SAAL

Amsterdam Sinfonietta Klarinette Werke von Korngold, Mozart, Weiner & Brahms

ANDREAS OTTENSAMER

2.6.2018 – 20 UHR – BEETHOVEN-SAAL

Kremerata Baltica Klavier Gidon Kremer Violine Werke von Schumann, Trifonov, Ives & Mendelssohn

DANIIL TRIFONOV

Info & Karten unter 0711.550 660 77 und www.sks-russ.de


Tipps & Termine

Pianist Adam Laloum kommt mit schwerem und schwermütigem Repertoire nach Wiesloch

Immer auf der Suche nach Inspiration: Pianist Adam Laloum

E

rster Eindruck: Fesch. Jedoch nicht aalglatt. Dreitagebart, T-Shirt und Sakko, lässiges Auftreten. Dabei sensibel. Der Blick aus den dunklen Augen ist oft nachdenklich, ernst. In Interviews gibt er sich angenehm natürlich und unprätentiös. Insgesamt sehr sympathisch und ohne Star-Allüren. Die Rede ist vom französischen Pianisten Adam Laloum. Der junge Adam verlebte eine ganz normale Kindheit und wurde nicht wie viele Musikerkollegen von klein auf gedrillt. Erst im Alter von zehn Jahren begann der 1987 in Toulouse geborene Laloum ernsthaft mit dem Klavierspiel und hatte somit davor Zeit, sich

12 Südwest concerti 03.18

persönlich zu entwickeln. Seine außerordentliche Begabung wurde schnell erkannt, es folgten das Studium und Meisterkurse in Toulouse und Paris. Seinen Durchbruch feierte Laloum 2009, als er den ersten Preis des prestigeträchtigen Clara-Haskil-Wettbewerbs gewann. Ein Jahr später titelte die Presse anlässlich seines DebütKonzertes beim Klavier-Festival Ruhr: „Unter den Allerbesten gebührt ihm ein Adelsprädikat. Solche Noblesse, solch traumhaft sicheres Stilgefühl in jungen Jahren – das ist ein Phänomen.“ Danach ging es karrieretechnisch stetig aufwärts. Fortan wurden ihm diverse internationale Anerken-

nungen zuteil. Mittlerweile konzertiert er mit Spitzenorchestern und renommierten Dirigenten auf der ganzen Welt. Für die Musik des 19. Jahrhunderts wird dem empfindsamen Pianisten immer wieder besonderes Feingefühl nachgesagt. So wurde seine erste CD mit Musik von Brahms hoch gelobt, seine zweite Einspielung mit Schumann-Werken erhielt bedeutende Auszeichnungen. Die aktuelle Aufnahme der beiden Brahms-Klavierkonzerte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ist gerade auf den Markt gekommen. Ein Exklusiv-Vertrag bei Sony Classical inklusive. Doch Laloum ist nicht nur als Solist tätig. Auch die Kammermusik hat es ihm angetan. Mit zwei Freunden, der Geigerin Yang Mi-Sa und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière, gründete der Franzose 2012 das Trio Les Esprits. Gemeinsam sind sie seit Jahren auf bedeutenden Festivals und in bekannten Konzertsälen unterwegs. Fazit: Diesen Adam Laloum sollte man im Auge behalten. Wegen seines Ausnahme-Talentes. Und weil er anscheinend ein richtig netter Typ ist. Insa Axmann  Fr. 16.3., 20:00 Uhr Palatin (Staufersaal) Adam Laloum (Klavier). Mozart: Fantasie c-Moll KV 475, Beethoven: Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“, Chopin: Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61 & Sonate Nr. 3 h-Moll op. 58 CD-Tipp

Brahms: Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 Adam Laloum (Klavier), RSO Berlin, Kazuki Yamada (Ltg). Sony Classical

Foto: Carole Bellaiche

Klavier-Recital mit französischer Note


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Tipps & Termine

Narek Hakhnazaryan bringt auch Werke aus seiner armenischen Heimat mit nach Ludwigshafen

Der britische Daily Telegraph sieht in ihm ein »Wunder an Musikalität und Technik«: der 29-jährige Cellist Narek Hakhnazaryan

A

uf den ersten Blick sieht Narek Hakhnazaryans Nachname aus wie ein Zungenbrecher, doch einmal Buchstabe für Buchstabe ausgesprochen, geht der armenische Name recht leicht über die Lippen. Und wenn man den jungen Cellisten einmal in seinem Element auf der Bühne erlebt, bleibt er sowieso

14 Südwest concerti 03.18

unwiderruflich in Erinnerung. Dabei wollte Narek Hakhnazaryan als Kind zunächst eigentlich unbedingt Fußballspieler werden. Glücklicherweise siegte die Liebe zum Cello dann doch über die Leidenschaft fürs runde Leder, und Narek Hakhnazaryan begann, seinen eigenen musikalischen Weg zu finden.

Crossover und Stilmixe sind nicht sein Ding

Schnell fand er heraus: Er ist klassischer Vollblutmusiker, Crossover und Stilmixe sind nicht sein Ding, auch wenn er künstlerisch aufgeschlossen ist und selbst viel ausprobiert hat. Drei Jahre lang spielte der Cellist gemeinsam mit dem ukrainisch-russischen Jazzpianisten Daniel Kramer in einem Jazz-Ensemble. Doch spätestens seitdem Narek Hakhnazaryan 2011 den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hat, gehört er zu den vielversprechenden jungen Solisten der Klassikszene, die zur Zeit der aufstrebenden neuen Generation ihr Gesicht leihen. Bereits als Teenager ermöglichten ihm Stipendien eine exzellente musikalische Ausbildung in Armenien, Moskau und am New England Conservatory of Music in Boston. Mstislav Rostropovich begleitete seinen Schützling höchstpersönlich als Mentor bei den ersten Schritten seiner Karriere, die von mehreren ersten Wettbewerbspreisen gesäumt wurden.Mittlerweile ist der junge Cellist viel herumgekommen, ist 2012 in einem Konzert mit dem Chicago Symphony Orchestra spontan für Yo-Yo Ma eingesprungen und bereits als Solist in der Carnegie Hall in New York und im Kennedy Center in Washington, D. C. aufgetreten.  Katherina Knees

So. 18.3., 11:00 Uhr BASF-Gesellschaftshaus Narek Hakhnazaryan (Violoncello), Oxana Shevchenko (Klavier). Werke von Schumann, Brahms, Tsintsadze, Khudoyan, Albéniz, Schtschedrin & Cassadó

Foto: Marco Borggreve

Ausnahmetalent lädt zur Matinee mit Cello und Klavier


Tipps & Termine

Es wird nach Erde klingen Homburg Die »Meisterkonzerte« versprechen

ein pianistisches Gipfeltreffen

D

as Homburger Konzertangebot ist beachtlich, schaut man auf das Programm der seit fast vierzig Jahren dort stattfindenden „Meisterkonzerte“. Grigory Sokolov, Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz und Piotr Anderszewski geben sich in dieser Saison die Klinke in die Hand. Einer dieser Hochkaräter beansprucht das Podium gar nicht mal als Solist: Gerhard Oppitz, der BrahmsSpezialist aus Bayern, wird den Klavierpart in Cellosonaten von Reger, Strauss und – natürlich – Johannes Brahms übernehmen. Der Mann am

Violoncello, Claus Kanngiesser, ist als Cello-Professor und Inspirator der Kammermusiktage in Homburg ein Pfund im saarländischen Musikleben. Wenn Oppitz Brahms spielt, wird es nach Erde klingen, es wird rumoren, der Pianist schätzt das Bassorientierte mehr als die Brillanz. Brahms, weiß er, „macht es seinen Zuhörern nicht immer leicht. Er hat viele seiner Stücke so geschrieben, dass man sie mehrmals hören sollte, um zu verstehen, was er ausdrücken wollte.“ Aber: Es ist „eine Musik mit Langzeitwirkung“.  Stefan Schickhaus

Als Flugzeugpilot so glücklich wie am Klavier: Gerhard Oppitz Do. 8.3., 20:00 Uhr Kulturzentrum Saalbau Claus Kanngiesser (Violoncello), Gerhard Oppitz (Klavier). Cellosonaten von R. Strauss, Reger & Brahms

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Mit seiner Stradivari im besten Einvernehmen: Geiger Ziyu He

Kometenhafter Aufstieg mit der Geige Karlsruhe & Stuttgart Gerade

einmal 18 Jahre alt ist Ziyu He. Daher ist kaum zu glauben, wie viele namhafte Wettbewerbe der in China geborene Geiger bereits gewonnen hat. Gerne wird He als Wunderkind bezeichnet, das im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel begann. Bereits als Zwölfjähriger nahm er das Violinstudium am Salzburger Mozarteum auf. Fortan legte er einen kometenhaften Aufstieg hin und machte international auf sich aufmerksam. Ein weiterer Triumph seines kontinuierlichen Studiums: Bei den Wiener Philharmonikern debütierte er im letzten Jahr als einer der jüngsten jemals geladenen Solisten mit Bartóks zweitem Violinkonzert. Nun stellt sich Ziyu He nun Beethovens Violinkonzert, das von jeher als Prüfstein für technische Meisterschaft und künstlerische Reife gilt. Insa Axmann Di. 6.3., 20:00 Uhr Schwarzwaldhalle Karlsruhe | Di. 13.3., 20:00 Uhr Liederhalle Stuttgart Ziyu He (Violine), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Ltg). Werke von Mendelssohn, Beethoven & Reger

27. 4. – 26.5. 2018

Üb ergänge

27./29. April ARGO Dramma in musica von José M. Sánchez-Verdú (UA) 30. April Bertrand Chamayou 1. Mai Rolston String Quartet 1. Mai SWR Vokalensemble 3. Mai Antje Weithaas & Camerata Bern 8. Mai Présence – Zum 100. Geburtstag von Bernd Alois Zimmermann 9. Mai Gilles Vonsattel 12. Mai Tanja Tetzlaff & Florian Donderer & Hans-Christian Sørensen 13. Mai Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan 15. Mai graindelavoix 16. Mai Sarah Wegener & Il Capriccio 20. Mai Tenebrae Choir 25. Mai Nils Mönkemeyer & Andreas Arend 26. Mai The Fairy Queen von Henry Purcell – Akademie für Alte Musik Berlin &RIAS Kammerchor Berlin und vieles mehr


Programm Das Klassikprogramm für den Südwesten im März

1.3. Donnerstag Kaiserslautern

13:00 SWR Studio (Emmerich-Smola-Saal) Barnabás Kelemen (Violine), Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen (Leitung). Lilburn: Aotearoa, Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47 Karlsruhe

19:30 Christuskirche Internationale Händel-Festspiele. Stefano Montanari (Violine & Leitung), Badische Staatskapelle. Werke von Matteis, Bach & Biber 20:00 Staatstheater Prokofjew: Romeo und Julia. Sir Kenneth Mac­ Millan (Choreografie) Ludwigsburg

19:30 Forum am Schlosspark Hieronymus B. Dance Company Nanine Linning Pforzheim

20:00 Theater Mozart-Requiem – Feiert das Leben! Guido Markowitz (Choreografie) Saarbrücken

11:00 Staatstheater Jugendkonzert: Begegnung mit Sibelius Stuttgart

19:00 Hospitalhof Musikalischer Salon. Jürgen Schaarwächter & Henning Bey (Gespräch). A Sea Symphony

Karlsruhe

19:00 Staatstheater Internationale Händel-Festspiele: Händelgala. Franco Fagioli (Countertenor), Il pomo d’oro, Zefira Valova (Leitung). Werke von Händel Konstanz

19:30 Konzil Nils Mönkemeyer (Viola), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Davies, Walton & Bizet/ Schtschedrin

19:30 Theater Clip/High Performance-Tanz. Urs Dietrich & Felix Bürkle (Choreografie) Ulm

20:00 Theater R. Strauss: Elektra

Mainz

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: Mainz gets LUCKY! 20:00 Staatstheater Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Peter Hirsch (Leitung). Werke von Beethoven, B. A. Zimmermann & Bruckner Mannheim

22:00 Nationaltheater (Studio Werkhaus) Jetztmusik Festival: Tonstudio Oberwesel

20:00 Kulturhaus Berlin Piano Quartet. Werke von Schumann, Schulhoff & Brahms Quierschied

19:00 Q.lisse Haus der Kultur Life­ lines CD-Release-Konzert. Lea Birringer (Violine), Esther Birringer (Klavier) Saarbrücken

19:30 Augustinum Ludwig van Beethoven – Sein Leben, seine Musik. Lutz Görner (Rezitation), Nadia Singer (Klavier)

20:00 Funkhaus Halberg (Großer Sendesaal) Barnabás Kelemen (Violine), Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen (Leitung). Werke von Lilburn, Sibelius & Tschaikowsky

Heilbronn

Stuttgart

19:30 Theater Don Juan/Mozart à deux. Thierry Malandain (Choreografie)

10:00 & 12:00 Liederhalle (MozartSaal) Familienkonzert. Praulinš: Des Kaisers neue Kleider (UA)

18 Südwest concerti 03.18

Trier

19:30 Theater im Pfalzbau La Belle et la Bête. Thierry Malandain (Choreorgafie)

19:30 Stadthalle Latin-Jazz Sinfónica. Neue Philharmonie Berlin

Heidelberg

20:00 Liederhalle (Beethovensaal) Thomas Hampson (Bariton), Stuttgarter Philharmoniker, Dan Ettinger (Leitung). Werke von Berg & R. Strauss

Ludwigshafen

Tuttlingen

2.3. Freitag

19:00 Stiftskirche Stunde der Kirchenmusik. Josephin Queck (Mezzosopran), Eduard Sonderegger (Violine), Felix Mende (Orgel)

3.3. Samstag Aalen

19:30 ZEISS Forum Ludwig van Beethoven – Sein Leben, seine Musik. Lutz Görner (Rezitation), Nadia Singer (Klavier) Baden-Baden

18:00 Festspielhaus Julia Fischer (Violine), Yulianna Avdeeva (Klavier). Werke von Brahms, Szymanowski & Schostakowitsch Freiburg

16:00 Ensemblehaus Familienkonzert 8+. Sunhae Im (Sopran), Michael Nagy (Bariton), Gottfried von der Goltz (Violine & Leitung), Freiburger Barockorchester, Tristan Braun (Vespone, Pantomime & Regie) 19:30 Theater Weill/Lerner: Love Life Heilbronn

19:30 Theater Don Juan/Mozart à deux. Thierry Malandain (Choreografie) Karlsruhe

19:00 Staatstheater (Insel) #esistkompliziert. Otto A. Thoß (Regie) 19:30 Konzerthaus Barnabás Kelemen (Violine), Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen (Leitung). Werke von Lilburn, Sibelius & Tschaikowsky


19:30 Staatstheater Mozart: Die Zauberflöte. Ulrich Wagner (Leitung) 19:30 Staatstheater (Studio) Kammerkonzert Tango – Der letzte Kaffee Koblenz

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein (Premiere). Enrico Delamboye (Leitung), Alexander von Pfeil (Regie) Konstanz

18:00 Konzil Genial III – Carmen. Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung) Ludwigshafen

19:30 Theater im Pfalzbau La Belle et la Bête. Thierry Malandain (Choreorgafie) 20:00 Kulturzentrum dasHaus Die Blechtrommel. Stefan Weinzierl (Marimba, Vibraphon & Perkussion), Ulrike Folkerts & Clemens von Ramin (Lesung) Mainz

19:00 Villa Musica Berlin Piano Quartet. Werke von Schumann, Schulhoff & Brahms 19:30 Staatstheater tanzmainz festival: Mainz gets LUCKY! 20:00 Staatstheater Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Peter Hirsch (Leitung). Werke von Beethoven, B. A. Zimmermann & Bruckner Mannheim

19:00 Opernhaus Loewe: My Fair Lady. Matthew Toogood (Leitung) Offenburg

20:00 Oberrheinhalle Carion Bläserquintett. Werke von Mozart, Farkas, Schostakowitsch & Liszt

19:00 Opernhaus La fille mal gardée. Sir Frederick Ashton (Choreografie) Ulm

19:00 Theater Ballettabend. Roberto Scafati & Gustavo Ramírez Sansano (Choreografie) Villingen-Schwenningen

20:00 Franziskaner Konzerthaus Thomas Hampson (Bariton), Stuttgarter Philharmoniker, Dan Ettinger (Leitung). Werke von Berg & R. Strauss

4.3. Sonntag

18:00 Städtische Museen elektronische musik. Lothar Heinle (Klang­ regie), Hans Thomer (Tontechnik) 19:30 Theater Don Juan/Mozart à deux. Thierry Malandain (Choreografie) Kaiserslautern

11:00 Pfalztheater (Werkstattbühne) Brillant! Geschichten eines Trommlers.... Nora El-Ruheibany, Marcus Walder, Thomas Welsch & Steffen Welsch (Schlagwerk) 18:00 Pfalztheater Rossini: La Cenerentola. Anton Legkii (Leitung) Karlsruhe

11:00 Festspielhaus Oxalys Ensemble. Werke von Nielsen, Debussy u. a.

11:00 Staatstheater Tianwa Yang (Violine), Badisches Staatskapelle, Justin Brown (Leitung). Werke von Walton, Britten & Elgar

Esslingen

Koblenz

18:00 Neckar Forum Alena Baeva (Violine), Vadym Kholodenko (Klavier). Werke von Debussy, Strawinsky, Schubert & Beethoven

16:00 Görreshaus Jennifer Pike (Violine), Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Garry Walker (Leitung). Werke von Beamish, Mozart & Beethoven

Baden-Baden

Freiburg

17:00 Theater Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Fabrice Bollon (Leitung) Heidelberg

11:00 & 15:00 Theater (Alter Saal) Familienkonzert: Cellosturm. Compagnie Oorkaan, Cello8ctet Amsterdam

Konstanz

18:00 Konzil Nils Mönkemeyer (Viola), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Davies, Walton & Bizet/ Schtschedrin Kreuznach

19:00 Theater Dusk. Nanine Linning (Choreografie), Dance Company Nanine Linning

18:00 Haus des Gastes Herbert Schuch (Klavier). Werke von Beethoven

Heilbronn

Mainz

11:15 Johanneskirche Weinsberg Vokalensemble alto e basso, Michael Böttcher (Leitung). Werke von Schropp, Böttcher, Nystedt & Schütz

18:00 Staatstheater Bellini: Norma 19:30 Rheingoldhalle Barnabás Kelemen (Violine), Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen (Leitung)

Pforzheim

Ravensburg

20:00 Kloster Weißenau Rediscovering Spain. Johanna Rose (Viola da Gamba), Accademia del Piacere, Fahmi Alqhai (Leitung) Saarbrücken

19:30 Staatstheater Loewe: My Fair Lady. Stefan Neubert (Leitung) Stuttgart

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

SINFONIEKONZERT – PREMIERE TICKETS & INFOS: www.king-ingelheim.de

20 Uhr

14:00 Steinway & Sons Pavlos Hatzopoulos (Klavier) 19:00 Liederhalle Simone Schneider (Sopran), James Rutherford (Bariton), Gaechinger Cantorey, SWR Symphonieorchester, Dennis Russell Davies (Leitung). Werke von Mendelssohn & Vaughan Williams

PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ

12.4. 2018 |

19:30 Theater Millöcker: Der Bettelstudent. Markus Huber (Leitung)

concerti 03.18 Südwest 19


Klassikprogramm

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: Hope Hunt & The Ascention into Lazarus Mannheim

11:00 Capitol KiKo Kinderkonzert. Stefan Malzew (Leitung). Vom Blumenwalzer zum Säbeltanz 19:00 Opernhaus Verdi: Ernani Neustadt

17:00 Hambacher Schloss Simon Höfele (Trompete), Magdalena Müllerperth (Klavier). Werke von Charlier, Gaubert, Parès, Enescu u. a.

19:00 Welschnonnenkirche Ein Koffer voll Musik. Elisabeth Kretschmann (Blockflöte), Benedikt Hansjosten (Violoncello), Ralf Hansjosten (Cembalo) 19:30 Theater Clip/High Performance-Tanz. Urs Dietrich & Felix Bürkle (Choreografie) Waldmohr

17:00 Kultur- und Festhalle Berlin Piano Quartet. Werke von Schumann, Schulhoff & Brahms

5.3. Montag

6.3. Dienstag Freiburg

20:00 Konzerthaus Sunhae Im (So­ pran), Michael Nagy (Bariton), Gottfried von der Goltz (Violine & Leitung), Freiburger Barockorchester, Tristan Braun (Vespone, Pantomime & Regie). Werke von Wassenaer & Pergolesi Heilbronn

9:00 & 10:30 Kreissparkasse (Unter der Pyramide) Prokofjew: Peter und der Wolf. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Pforzheim

Heidelberg

19:00 CongressCentrum Pforzheim Riccardo Terzo (Fagott), Andreas Schablas (Klarinette), Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Timo Handschuh (Leitung). Werke von R. Strauss 19:00 Theater Previn: Endstation Sehnsucht. Tobias Leppert (Leitung)

10:00 Theater (Alter Saal) Familienkonzert: Cellosturm. Compagnie Oorkaan & Cello8ctet Amsterdam 19:30 Theater Mozart: Don Giovanni

19:00 Kreissparkasse (Unter der Pyramide) Grenzgänge. Gabriel Faur (Violoncello), Blake Thomson (Kontrabass), Daniel Prandl (Klavier), Florian Aleandru-Zorn (Schlagzeug)

Karlsruhe

Karlsruhe

20:00 Staatstheater Tianwa Yang (Violine), Badisches Staatskapelle, Justin Brown (Leitung). Werke von Walton, Britten & Elgar

11:00 & 19:00 Staatstheater (Insel) #esistkompliziert. Cindy Weinhold (Leitung), Otto A. Thoß (Regie)

Reutlingen

17:00 Stadthalle Orff: Carmina Burana. Betzinger Sängerschaft, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Martin Künstner (Leitung) 18:00 St.-Wolfgang-Kirche Klangbilder. Willibald Bezler (Orgel) Rottenburg

Ludwigsburg

11:00 Forum am Schlosspark Prokofjew: Peter und der Wolf. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Mainz

17:00 Dom St. Martin Olivier Latry (Orgel). Werke von Franck, Alain u. a.

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: 3,14π/With my eyes/The hidden garden

Saarbrücken

Mannheim

11:00 Staatstheater (Mittelfoyer) Kammermatinee. Strawinsky: Oktett & Die Geschichte vom Soldaten 18:00 Staatstheater Martin: Der Sturm. Roger Epple (Leitung)

20:00 Rosengarten Cédric Tiber­ ghien (Klavier), NationaltheaterOrchester, Alexander Soddy (Leitung). Werke von Firsova (UA), Mozart & Tschaikowsky 20:00 Theatercafé Musiksalon – Jazz. Trevor Anderies’ European Jazz Quartet

Stuttgart

16:00 Opernhaus Wagner: Parsifal 18:00 Erlöserkirche Sonntagsmusik: Wo bist Du Gott? Linus Roth (Violine), Klaus Hemmerle (Lesung) 19:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Simone Schneider (Sopran), James Rutherford (Bariton), Gaechinger Cantorey, SWR Symphonieorchester, Dennis Russell Davies (Leitung). Werke von Mendelssohn & Vaughan Williams Trier

11:00 Theater Kinderchorkonzert – Wasserfest. Philharmonisches Orchester der Stadt Trier, 17:00 Konstantin-Basilika Telemann: Lukas-Passion. Trierer Bachchor, L’arpa festante, Martin Bambauer (Leitung) 19:00 Theater Kálmán: Die Csárdásfürstin. Thilo Reinhardt (Regie) 20 Südwest concerti 03.18

Mayen

20:00 St.-Veit-Kirche Jennifer Pike (Violine), Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Garry Walker (Leitung). Werke von Beamish, Mozart & Beethoven Stuttgart

19:00 Opernhaus Händel: Ariodante 20:00 Liederhalle (Mozart-Saal) Sunhae Im (Sopran), Michael Nagy (Bariton), Gottfried von der Goltz (Violine & Leitung), Freiburger Barockorchester, Tristan Braun (Vespone, Pantomime & Regie). Werke von Wassenaer & Pergolesi Tübingen

16:00 Jakobuskirche Seelenbalsam. Stefanie Staroveski (Klarinette), Canto con anima

20:00 Schwarzwaldhalle Ziyu He (Violine), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Werke von Mendelssohn, Beethoven & Reger 20:00 Staatstheater (Kleines Haus) McNally: Meisterklasse Mainz

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: The Cave/Even Worse Mannheim

20:00 Rosengarten Cédric Tiber­ ghien (Klavier), Nationaltheater-Orchester, Alexander Soddy (Leitung). Werke von Firsova, Mozart u. a. Pforzheim

20:00 Theater Millöcker: Der Bettelstudent. Markus Huber (Leitung) Stuttgart

12:00 Gustav-Siegle-Haus Öffent­ liche Probe. Stuttgarter Philharmoniker, Frank Dupree (Leitung) 19:00 Opernhaus Mozart: Die Zauberflöte. Roland Kluttig (Leitung) 20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Rudolf Buchbinder (Klavier). Beethoven: Sonaten Nr. 30-32

7.3. Mittwoch Heilbronn

9:00 & 10:30 Kreissparkasse (Unter der Pyramide) Prokofjew: Peter und der Wolf. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Michael Balke (Leitung), Juri Tetzlaff (Erzähler)


KARLSRUHE · SCHWARZWALDHALLE · 06.03.2018 STUTTGART · LIEDERHALLE · 13.03.2018

Felix Mendelssohn

Ltg.: Heribert Beissel Violine KA: Ziyu He Violine S: Thomas Reif

Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Ludwig van Beethoven

Beide Preisträger Int. Mozartwettbewerb der Uni Mozarteum

Violinkonzert D-Dur op. 61

Max Reger

Karten bei allen Vorverkaufsstellen.

Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Infos: www.klassische-philharmonie-bonn.de

Beginn: 20.00 Uhr Einführung: 19.15 Uhr

© Á.+E.Gumundsdóttir

www.facebook.com/ klassischephilharmoniebonn/

Mainz

Heilbronn

Stuttgart

21:00 Staatstheater tanzmainz festival: Infinite Games/Even Worse

9:00 & 10:30 Kreissparkasse (Unter der Pyramide) Prokofjew: Peter und der Wolf. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Francesco Piemontesi (Klavier), SWR Symphonieorchester, Sir Roger Norrington (Leitung). Werke von Widmann & Beethoven 20:00 Liederhalle (Mozart-Saal) Daedalus Quartet. Werke von Mendelssohn, Ives & Brahms

Mannheim

18:30 & 20:15 Schloss (Rittersaal) Traumkonzert. Kurpfälzisches Kammerorchester, Nuno Coelho (Leitung) Ravensburg

20:00 Konzerthaus Augustin Hadelich (Violine), Münchener Kammerorchester, Clemens Schuldt (Leitung). Werke von Mozart, Adès & Nørgård Saarbrücken

20:00 Funkhaus Halberg (Großer Sendesaal) Xiangzi Cao & Helmut Winkel (Violine), Benjamin Rivinius (Viola), Mario Blaumer (Violoncello). Werke von Schostakowitsch & Beethoven Stuttgart

19:00 Opernhaus La fille mal gardée. Sir Frederick Ashton (Choreografie) 19:30 BIX Jazzclub Johannes Held (Bariton), Brian Benner (Bariton & Gitarre), Daniel Beskow (Klavier). Werke von Schubert Trier

19:30 Theater Clip/High Performance-Tanz. Urs Dietrich & Felix Bürkle (Choreografie)

8.3. Donnerstag Backnang

20:00 Bürgerhaus Mini Schulz (Kon­ trabass), Obi Jenne (Schlagzeug), Stuttgarter Philharmoniker, Frank Dupree (Klavier & Leitung). Werke von Beethoven, Ellington & Gershwin

Homburg

20:00 Kulturzentrum Saalbau Claus Kanngiesser (Violoncello), Gerhard Oppitz (Klavier). Werke von R. Strauss, Reger & Brahms Karlsruhe

19:00 Staatstheater (Kleines Haus) Badisches Staatskapelle, Daniele Squeo (Leitung). Bartók: Konzert für Orchester Mainz

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: Pour en découdre Ravensburg

20:00 Zehntscheuer Votum – Meisterwerke in neuer Bearbeitung. Ákos Hoffmann (Klarinette), David Stromberg (Violoncello), Felix Kroll (Akkordeon), Alf Brauer (Kontrabass) Reutlingen

20:00 Stadthalle Voice of Hope. Pumeza Matshikiza (Sopran), Württembergische Philharmonie Reutlingen, Johannes Klumpp (Leitung) Saarbrücken

19:30 Staatstheater Loewe: My Fair Lady. Stefan Neubert (Leitung) 19:30 Staatstheater (Alte Feuerwache) Obst: Solaris (Premiere). Christopher Ward (Leitung), Hermann Schneider (Regie)

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

Trier

20:00 Theater Quadro Nuevo: End of the Rainbow Ulm

20:00 Theater Sullivan: Die Piraten von Penzance

9.3. Freitag Bad Neuenahr

20:00 Synagoge Ahrweiler Giora Schmidt (Violine), Stipendiaten der Villa Musica. Werke von Mendelssohn, Smit & Brahms Freiburg

19:30 Augustinum Busch Trio. Werke von Smetana, Bridge & Dvořák 19:30 Theater Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys 20:00 Konzerthaus Tokyo TaikoTrommler, Waseda Symphony Orchestra Tokyo, Kiyotaka Teraoka (Leitung). Werke von Nicolai, R. Strauss u. a. Heidelberg

19:30 Theater Donizetti: Don Pasquale. Davide Perniceni (Leitung) Heilbronn

9:00 & 10:30 Kreissparkasse (Unter der Pyramide) Prokofjew: Peter und der Wolf. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn concerti 03.18 Südwest 21


Klassikprogramm

19:30 Harmonie Claire Huangci (Klavier). Werke von Beethoven, Chopin, Skrjabin, Debussy: u. a. Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Rossini: La Cenerentola. Anton Legkii (Leitung)

20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Francesco Piemontesi (Klavier), SWR Symphonieorchester, Sir Roger Norrington (Leitung). Werke von Widmann & Beethoven

19:30 Theodor-Zink-Museum (Scheune) Sachiko Furuhata-Kersting (Klavier), Rainer Furch (Lesung). Werke von Beethoven

20:30 Gustav-Siegle-Haus Mini Schulz (Kontrabass), Obi Jenne (Schlagzeug), Stuttgarter Philhar­ moniker, Frank Dupree (Klavier & Leitung). Werke von Beethoven, Ellington & Gershwin

Karlsruhe

Trier

20:00 Staatstheater Gounod: Roméo et Juliette (konzertant). Daniele Squeo (Leitung)

20:00 Theater Quadro Nuevo: End of the Rainbow

Koblenz

20:00 Stadthalle Xylinos Quintett. Werke von Hindemith, Ligeti u. a.

20:00 Rhein-Mosel-Halle Ilya Gringolts (Violine), Staatsor­ chester Rheinische Philharmonie, Garry Walker (Leitung). Werke von Copland, Meyer & Dvořák Lörrach

20:00 Burghof Till Fellner (Klavier). Werke von Schubert Ludwigshafen

19:30 Theater im Pfalzbau Pop Up. Ballet of Difference, Richard Siegal (Choreografie) Mainz

19:30 Staatstheater tanzmainz festival: Pour en découdre Mannheim

19:30 Opernhaus Verdi: Ernani Mosbach

Tuttlingen

Ulm

20:00 Theater Tschaikowsky: Dornröschen. Roberto Scafati (Choreografie)

10.3. Samstag Freiburg

19:30 Theater Eötvös: Angels in America (Premiere). Daniel Carter (Leitung) 21:00 E-Werk SWR Experimentalstudio & Symphonieorchester, Titus Engel (Leitung). Stockhausen: Mixtur 2003 Grünstadt

20:00 Friedenskirche Giora Schmidt (Violine), Stipendiaten der Villa Musica. Werke von Mendelssohn, Smit & Brahms

Mannheim

19:00 Opernhaus Rossini: Aschenputtel. Matthew Toogood (Leitung) 19:30 Rosengarten Francesco Piemontesi (Klavier), SWR Symphonieorchester, Sir Roger Norrington (Leitung). Werke von Widmann & Beethoven Pforzheim

16:00 CongressCentrum Pforzheim  Familienkonzert. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim. Humperdinck: Hänsel und Gretel Saarbrücken

19:30 Staatstheater (Alte Feuer­ wache) Obst: Solaris 21:00 Staatstheater (sparte4) Konzertsaison – Daniel Freitag Stuttgart

12:00 Steinway & Sons Intermezzo Lunchkonzert 16:00 Musikhochschule (Kammermusiksaal) Rising Stars. Ludovico Degli Innocenti (Flöte), Yu-Po Wang (Englischhorn), Gaidar Beskembirov (Klavier), Klavierduo Chaoyi Chen & Tianran Zhang 19:00 Opernhaus La fille mal gardée. Sir Frederick Ashton (Choreografie) 19:30 Musikhochschule (Konzertsaal) Rising Stars. Eduard Sonder­ egger (Violine), Uram Kim (Klavier), Mami Nagata (Orgel), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Shiyeon Sung (Leitung) Ulm

19:00 Theater R. Strauss: Elektra

20:00 Alte Mälzerei Bartholdy Quintett. Werke von Mozart, Krampe & Dvořák

Heidelberg

Donaueschingen

Saarbrücken

19:30 Theater Dusk. Nanine Linning (Choreografie) 20:00 Stadthalle Bernd Glemser (Klavier), Heidelberger Sinfoniker, Johannes Klumpp (Leitung). Werke von Kraus & Mozart

19:00 Donauhallen Xavier de Maistre (Harfe), Baiba Skride (Violine), Daniel Müller-Schott (Violoncello). Werke von Ibert, Ravel, Fauré & Renié

19:30 Staatstheater Puccini: La Bohème. Nicholas Milton (Leitung) 20:00 Congresshalle Satoshi Mizuguchi (Tenor), Oliver Triendl (Klavier), Deutsche Radio Philharmonie, Ernst Theis (Leitung). Werke von Straus, Lehár & Künneke Stuttgart

19:00 Opernhaus Bellini: Die Nachtwandlerin. Michele Gamba (Leitung) 19:00 Stiftskirche Stunde der Kirchenmusik. Kay Johannsen (Orgel) 19:30 Musikhochschule (Konzertsaal) Rising Stars. Ludovico Degli Innocenti (Flöte), Yu-Po Wang (Englischhorn), Isabell Mengler (Violine), Gaidar Beskembirov (Klavier), Deutsche Staatsphilharmonie RheinlandPfalz, Shiyeon Sung (Leitung) 22 Südwest concerti 03.18

Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Giselle. James Sutherland (Choreografie) Karlsruhe

19:00 Staatstheater Verdi: Simon Boccanegra Ludwigshafen

15:00 BASF-Feierabendhaus Familienkonzert: Der Konzert-Check. Württembergische Philharmonie Reutlingen, Hermes Helfricht (Leitung) Mainz

19:30 Staatstheater Impetus. Guy Nader & Maria Campos (Choreografie)

11.3. Sonntag

Freiburg

19:00 Konzerthaus Francesco Piemontesi (Klavier), SWR Symphonieorchester, Sir Roger Norrington (Leitung). Werke von Widmann & Beethoven 19:00 Theater Weill/Lerner: Love Life Kaiserslautern

15:00 Pfalztheater Rossini: La Cenerentola. Anton Legkii (Leitung) Kaiserslautern

17:00 Fruchthalle Sonntags um 5: Operette trifft Klassik. Satoshi Mizuguchi (Tenor), Oliver Triendl (Klavier), Deutsche Radio Philharmonie, Ernst Theis (Leitung)


Karlsruhe

Mainz

Pforzheim

15:00 Staatstheater Prokofjew: Romeo und Julia. Sir Kenneth Mac­ Millan (Choreografie) 21:00 ZKM SWR Experimentalstudio & Symphonieorchester, Titus Engel (Leitung). Stockhausen: Mixtur 2003

17:00 Josefskapelle Erik Meßmer (Fagott), Sophie Hohmeier & Florian Mausbach (Violine), Tamás Frank (Kontrabass), Erika Le Roux (Cembalo). Werke von Zelenka, Merula & Bach 18:00 Staatstheater Herman: La Cage aux Folles

11:00 Theater (Foyer) Musikalischer Brunch. Trio La Serenata

Koblenz

11:00 Görreshaus Kirill Terentiev (Violine), Vladislav Turkot (Viola), Sergej Rossoha (Violoncello), Tatiana Sinelnikova (Klavier). Werke von Mozart, Rachmaninow & Brahms 18:00 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein. Alexander von Pfeil (Regie) Konstanz

11:15 Festsaal Inselhotel Fin de siècle. Alexander S. Kisch (Violine), Peter Achtzehnter (Viola), BogdanMichael Kisch (Violoncello), Alexander Kisch (Kontrabass), Angelika Merkle (Klavier) 18:00 Schänzlehalle Minne meets Poetry. Curse (Rap), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Miki Kekenj (Violine & Leitung)

Mannheim

11:00 Nationaltheater (Oberes Foyer) Musiksalon – Klassik. Werke von Firsova, Schostakowitsch & Barber 17:00 Johanniskirche Christoph Schneider (Klarinette), Kurpfälzisches Kammerorchester. Werke von Stamitz, Weber & Tschaikowsky 18:00 Opernhaus Loewe: My Fair Lady. Matthew Toogood (Leitung) 19:00 Rosengarten Sergei Babayan (Klavier), Mannheimer Philharmoniker, Boian Videnoff (Leitung). Werke von Rachmaninow & Elgar Neuwied

Ludwigshafen

17:00 Schloss Engers Giora Schmidt (Violine), Stipendiaten der Villa Musica. Werke von Mendelssohn, Smit & Brahms

11:00 BASF-Gesellschaftshaus Natalia Lentas (Hammerklavier). Werke von Mozart, Haydn & Hummel

19:00 Oberrheinhalle Shadows in Motion. Jon Lehrer Dance Company

Offenburg

15:00 Theater Mozart-Requiem – Feiert das Leben! Guido Markowitz (Choreografie) Saarbrücken

18:00 Staatstheater KabarettKonzert: Häschen in der Grube 18:00 Staatstheater (Alte Feuer­ wache) Obst: Solaris Stuttgart

11:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Staatsorchester Stuttgart, Gabriele Ferro (Leitung). Werke von Zemlinsky, Skrjabin & Tschaikowsky 11:00 Musikhochschule (Konzertsaal) Rising Stars. Isabell Mengler (Violine), Rebecca Krieg (Violoncello), Sonderegger Duo, Uram Kim, Zhen Li & Tony Chen Lin (Klavier), Mami Nagata (Orgel), Se-Mi Hwang & Lucas Gérin (Schlagzeug) 17:00 Markuskirche Bach: JohannesPassion. Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart, Hannoversche Hofkapelle, Michael Culo (Leitung) 18:30 Opernhaus Händel: Ariodante

E KS TA S E HÖREN FEST I VA L

Stuttgart Barock 19. BIS 2 2. A PRI L 2018

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

Julia Lezhneva ARTIST IN RESIDENCE

La Voce Strumentale mit Dmitry Sinkovsky Huelgas Ensemble mit Paul van Nevel Hana Blažíková und Barbora Kabátková Daniel Sepec, Hille Perl, Lee Santana und Michael Behringer Kammerchor und Barockorchester Stuttgart Frieder Bernius

concerti 03.18 Südwest 23


Klassikprogramm

Trier

Ulm

Heidelberg

16:00 Theater Cimarosa: Il matrimonio segreto

20:00 Theater R. Strauss: Elektra

19:30 Theater Dusk. Nanine Linning (Choreografie)

Ulm

19:30 Theater (Foyer) Burkhard Harstorff (Klarinette), Rastislav Huba (Vio­ loncello), Marcus McLaren (Klavier). Werke von Farrenc, Cassadó & Rota Weingarten

20:00 Kultur- und Kongresszentrum Voice of Hope. Pumeza Matshikiza (Sopran), Württembergische Philharmonie Reutlingen, Johannes Klumpp (Leitung)

12.3. Montag Koblenz

19:30 Theater Abraham: Ball im Savoy. Daniel Spogis (Leitung) Stuttgart

19:00 Gustav-Siegle-Haus Lauschangriff. Jugendsinfonieorchester der Stuttgarter Musikschule 19:30 Liederhalle (Beethoven-Saal) Staatsorchester Stuttgart, Gabriele Ferro (Leitung). Werke von Zemlinsky, Skrjabin & Tschaikowsky

13.3. Dienstag Karlsruhe

20:00 Staatstheater (Kleines Haus) Konstantin Gorny (Bass), Irene-Cordelia Huberti (Klavier). Werke von Wolf, Schostakowitsch & Mussorgski

14.3. Mittwoch Bad Ems

19:30 Künstlerhaus Schloss Balmoral Ayumu Ideue (Violine), Yoël Cantori (Violoncello), Simon Peguiron (Klavier). Werke von Demenga u. a. Karlsruhe

Stuttgart

16:00 Gustav-Siegle-Haus Kultur am Nachmittag. Werke von Mozart & Bizet 20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Ziyu He (Violine), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Werke von Mendelssohn, Beethoven & Reger 20:00 Stadtkirche Bad Cannstatt Gunar Letzbor (Violine), Peter Trefflinger (Viola da Gamba), Hubert Hoffmann (Theorbe), Daniel Oman (Colascione), Erich Traxler (Orgel & Cembalo), Frank Rother (Sprecher). Biber: Die Mysterien-Sonaten III 24 Südwest concerti 03.18

Ludwigsburg

Ludwigshafen

20:00 Burghof lautten compagney Berlin, amarcord plus, Wolfgang Katschner (Leitung). Monteverdi: Madrigali guerreri et amorosi

20:00 BASF-Feierabendhaus Alexej Gerassimez (Schlagzeug), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Elim Chan (Leitung)

Ludwigshafen

Mannheim

20:00 BASF-Feierabendhaus Alexej Gerassimez (Schlagzeug), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Elim Chan (Leitung). Werke von Brahms & HK Gruber Reutlingen

20:00 Stadthalle Prager Bläser­ oktett. Werke von Mozart/Wendt, Hummel, Krommer & Mozart 20:00 Theater „Die Tonne“ Neikrug: Through Roses. Frank Zacher (Leitung), Enrico Urbanek (Regie) Saarbrücken

Stuttgart

19:30 Staatstheater (Alte Feuer­ wache) Obst: Solaris

19:30 Theater Wagner: Der fliegende Holländer. Mino Marani (Leitung)

Lörrach

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein. Alexander von Pfeil (Regie)

Saarbrücken

Koblenz

19:30 Forum am Schlosspark Haydn: Die Jahreszeiten. Sinfonieorchester Ludwigsburg, Axel Brauch (Regie)

Koblenz

15:00 Studio der WPR Seelenbalsam. Stefanie Staroveski (Klarinette), Canto con anima

20:00 Fruchthalle Trio Bamberg. Werke von Ben-Haim, Beethoven u. a.

19:30 Staatstheater Mozart: Die Zauberflöte. Ulrich Wagner (Leitung)

19:30 Staatstheater Martin: Der Sturm. Roger Epple (Leitung

Reutlingen

Kaiserslautern

19:30 Liederhalle (Mozart-Saal) Esther Dierkes & Josefin Feiler (So­ pran), Musiker des Staatsorchesters Stuttgart. Werke von Jommelli, Danzi, Storck (UA), Hindemith & Schillings

15.3. Donnerstag Aalen

19:30 Opernhaus Carmen (Premiere). Yuki Mori (Choreografie) Stuttgart

19:00 Haus der Musik Per il flauto dolce. Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Olga Watts (Cembalo) 19:00 Opernhaus Bellini: Die Nachtwandlerin. Michele Gamba (Leitung) Ulm

19:30 Kornhaus Sophie Harmsen (Mezzosopran), Daniel Behle (Tenor), Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ruben Gazarian (Leitung) Villingen-Schwenningen

20:00 Franziskaner Konzerthaus Boulanger Trio

16.3. Freitag Freiburg

11:00 Theater (Kleines Haus) Eggert: Teufels Küche Göppingen

20:00 Stadthalle Armida Quartett Heidelberg

20:00 Stadthalle arirang-Quintett

19:30 Theater Gounod: Faust (Premiere)

Ellwangen

Heilbronn

19:30 Ev. Stadtkirche Bach: Messe h-Moll. Johanette Zomer (Sopran), David Allsopp (Altus), Jan Kobow (Tenor), Christian Immler (Bass), Kammerchor Stuttgart, Barock­ orchester Stuttgart, Frieder Bernius (Leitung)

19:30 Harmonie Sophie Harmsen (Mezzosopran), Daniel Behle (Tenor), Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ruben Gazarian (Leitung)

Freiburg

19:30 Theater Janáček: Katja Kabanowa. Fabrice Bollon (Leitung), Tilman Knabe (Regie)

Karlsruhe

20:00 Staatstheater (Kleines Haus) McNally: Meisterklasse 21:00 Staatstheater (Studio) HK Gruber: Frankenstein!! Badisches Staatskapelle, Daniele Squeo (Leitung), Horst Maria Merz (Chansonnier)


Laufersweiler

19:00 Synagoge Charlotte Chahuneau (Violine), Shira Majoni (Viola). Werke von Mozart, Bartók, Bach u. a. Lörrach

20:00 Burghof Shadows in Motion. Jon Lehrer Dance Company Ludwigsburg

19:30 Forum am Schlosspark Haydn: Die Jahreszeiten. Sinfonieorchester Ludwigsburg, Axel Brauch (Regie) Ludwigshafen

19:30 Theater im Pfalzbau Rossini: La Cenerentola 20:00 BASF-Feierabendhaus Bunte Reihe. The Puppini Sisters, Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg, Juri Gilbo (Leitung) Mainz

19:30 Staatstheater Impetus. Guy Nader & Maria Campos (Choreografie) Mannheim

19:30 Opernhaus Beethoven: Fidelio 20:00 Reiss-Engelhorn-Museen Kolja Lessing (Violine), Rainer Klaas (Klavier). Werke von Terzakis u. a. 20:00 Rosengarten Sascha Maisky (Violine), Mischa Maisky (Violoncello), Lily Maisky (Klavier), Moscow Virtuosi. Werke von Mozart, Beethoven u. a.

Staatstheater Mainz

Don Carlo von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung Hermann Bäumer Inszenierung Elisabeth Stöppler Premiere

17. März

Saarbrücken

19:30 Staatstheater Ballettabend: Verlangen 19:30 Staatstheater (Alte Feuer­ wache) Obst: Solaris Stuttgart

19:00 Opernhaus Mozart: Die Zauberflöte. Roland Kluttig (Leitung) 19:00 Stiftskirche Stunde der Kirchenmusik. Knabenchor Hannover Trier

20:00 Kurfürstliches Palais Fedor Rudin (Violine), Florian Noack (Klavier). Werke von Prokofjew u. a.

www.staatstheatermainz.com Friedrichshafen

Ingelheim

18:00 Graf-Zeppelin-Haus Bach: Matthäus-Passion. Hamburg Ballett John Neumeier

19:00 kING Kultur- und Kongresshalle Casanova – oder: Die Freiheit des Willens. Sky du Mont (Rezitation), Armida Quartett

Ulm

Heidelberg

20:00 Theater R. Strauss: Elektra 20:00 Theater am Ring Shadows in Motion. Jon Lehrer Dance Company

19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Eröffnungskonzert. Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Mahler Chamber Orchestra, François-Xavier Roth (Leitung). Werke von Haydn & Bartók

Wiesloch

Heilbronn

20:00 Palatin Adam Laloum (Klavier)

19:00 Theater Yazbek/Lane: Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken

Villingen-Schwenningen

17.3. Samstag Freiburg

16:00 Theater (Kleines Haus) Eggert: Teufels Küche

Herdorf

20:00 Hüttenhaus Trio Franz Schubert. Werke von Schubert, Schostakowitsch & Beethoven

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

17.03. „Casanova“ Sky du Mont Armida Quartett www.konzertfrühling-ingelheim.de concerti 03.18 Südwest 25


Klassikprogramm

Karlsruhe

Ellwangen

Ludwigshafen

19:00 Staatstheater MacDermot: Hair (Premiere). Clemens Rynkowski (Leitung), Ekat Cordes (Regie)

17:00 Ev. Stadtkirche Bach: Messe h-Moll. Johanette Zomer (Sopran), David Allsopp (Altus), Jan Kobow (Tenor), Christian Immler (Bass), Kammerchor Stuttgart, Barockor­ chester Stuttgart, Frieder Bernius (Leitung)

11:00 BASF-Gesellschaftshaus Narek Hakhnazaryan (Violoncello), Oxana Shevchenko (Klavier). Werke von Schumann, Brahms, Tsintsadze u. a. 11:00 Philharmonie KiKo Kinderkonzert. Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz 19:30 Theater im Pfalzbau Rossini: La Cenerentola

19:30 Staatstheater (Kleines Haus) Studierende der Akademie des Tanzes Mannheim Königsfeld

16:00 Herrnhuter Brüdergemeine (Kirchensaal) Duo Biloba. Werke von Debussy, Bartók, Françaix, Mozart & Brahms Ludwigsburg

20:00 Forum am Schlosspark Beethoven: Fidelio (konzertant). Annette Dasch & Regula Mühlemann (Sopran), Klaus Florian Vogt (Tenor), Gaechinger Cantorey, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini (Leitung) Ludwigshafen

20:00 BASF-Feierabendhaus Bunte Reihe. The Puppini Sisters, Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg, Juri Gilbo (Leitung) Mainz

19:30 Staatstheater Verdi: Don Carlo (Premiere) Mannheim

19:30 Opernhaus Puccini: Turandot Reutlingen

20:00 Theater „Die Tonne“ Neikrug: Through Roses. Projektchor & Musiker der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Frank Zacher (Leitung), Enrico Urbanek (Regie) Saarbrücken

19:30 Staatstheater (Alte Feuer­ wache) Obst: Solaris Stuttgart

10:30 Hospitalhof Gesprächskonzert. Stefan Mickisch (Klavier). Mozart: Die Zauberflöte 19:00 Opernhaus La fille mal gardée. Sir Frederick Ashton (Choreografie)

Freiburg

11:00 Theater (Winterer-Foyer) Kammermusikkonzert. Werke von Schumann, Magnard & Mozart 15:00 Theater Eötvös: Angels in America. Daniel Carter (Leitung) Friedrichshafen

16:00 Graf-Zeppelin-Haus Bach: Matthäus-Passion. Hamburg Ballett John Neumeier Grafschaft-Holzweiler

11:00 Villa Bellestate Trio Franz Schubert. Werke von Schubert, Schostakowitsch & Beethoven Heidelberg

11:00 Alte Aula der Universität Verleihung Musikpreis des Heidelberger Frühling an Gabriela Montero

Mainz

17:00 Frankfurter Hof Eine Zeitreise. Lutz Görner (Moderation), Nadia Singer (Klavier) 17:00 Josefskapelle Lajos Rezmüves & Heinrich Prinz (Trompete), Volker Ellenberger (Orgel). Werke von Telemann, Caccini, Förster & Händel Mannheim

11:00 Opernhaus Familienkonzert. Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten 19:00 Opernhaus Carmen. Yuki Mori (Choreografie) Neuwied

11:00 Schloss Engers Familienkonzert. Die chinesische Nachtigall

11:00 Alte Pädagogische Hochschule Heidelberger Frühling: Sonne und Mond – eine Liebesgeschichte

Pforzheim

16:00 Alte Aula der Universität Heidelberger Frühling. Armida Quartett. Werke von Mozart, J. Fischer u. a.

Reutlingen

19:00 Theater Mozart: Don Giovanni 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Sol Gabetta (Violoncello), Finnish Radio Symphony Orchestra. Werke von Sibelius, Martinů & Tschaikowsky Heilbronn

20:00 Theater Milster singt Musical. Angelika Milster (Gesang) Karlsruhe

19:00 Staatstheater Prokofjew: Romeo und Julia. Sir Kenneth MacMillan (Choreografie)

15:00 Theater Rossini: Der Barbier von Sevilla. Florian Erdl (Leitung) 18:00 Theater „Die Tonne“ Neikrug: Through Roses Saarbrücken

11:00 Congresshalle Klavier-Duo Ferhan und Ferzan Önder, Saarländisches Staatsorchester, Constantin Trinks (Leitung). Werke von Beethoven, Say & Schumann Schwäbisch Hall

20:00 Sonnenhof Duo Heesch-Kulakowski. Werke von Haydn u. a. Stuttgart

16:00 Opernhaus Wagner: Parsifal 18:00 Antoniuskirche Zuffenhausen Da pacem. Ensemble Cosmedin

19:30 Staatsgalerie (Vortragssaal) Mandy Fredrich (Sopran), Alan Hamilton (Klavier). Lieder von Schubert, R. Strauss, Fauré & Satie

Kirchberg a. d. Jagst

16:00 Schloss (Rittersaal) Duo Biloba. Werke von Debussy, Bartók u. a.

Ulm

Trier

Koblenz

Wangen

19:30 Theater Cimarosa: Il matrimonio segreto

17:00 Rhein-Mosel-Halle Artis Piano Ensemble, Takuya Taniguchi (Trommel). Werke von Smetana u. a.

20:00 Stadthalle Radoslaw Szulc (Violine & Leitung), Camerata Europeana

18.3. Sonntag Burgrieden

11:00 Museum Villa Rot Alexander Schimpf (Klavier). Werke von Mozart, Beethoven, Skrjabin & Chopin 26 Südwest concerti 03.18

18:00 Theater Abraham: Ball im Savoy. Daniel Spogis (Leitung)

14:00 Theater Verdi: Nabucco

19.3. Montag

Ludwigsburg

Freiburg

19:30 Forum am Schlosspark Haydn: Die Jahreszeiten

20:00 Musikhochschule Grigory Sokolov (Klavier)


Friedrichshafen

Stuttgart

20:00 Graf-Zeppelin-Haus Robin Johannsen (Sopran), B’Rock Orchestra, René Jacobs (Leitung). Werke von Schubert & Mozart

19:00 Opernhaus Bellini: Die Nachtwandlerin. Michele Gamba (Leitung)

Heidelberg

19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Preisträgerkonzert. Gabriela Montero (Klavier). Werke von Schumann, Corea, Schostakowitsch u. a.

20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Robert Neumann (Klavier), Orchesterverein Stuttgart, Alexander G. Adiarte (Leitung). Werke von Tschaikowsky & Brahms

20.3. Dienstag

Karlsruhe

20:00 Staatstheater Verdi: Simon Boccanegra Ludwigshafen

Koblenz

Freiburg

19:30 Theater Wagner: Der fliegende Holländer. Mino Marani (Leitung)

19:00 Musikhochschule (Kammermusiksaal) Mozart improvisieren. Robert Levin (Vortrag

Ludwigshafen

19:30 Jesuitenkirche Heidelberger Frühling: the hundred colours of exile and love. Olga Pasichnyk (Sopran), Moneim Adwan (Oud), Bernard Foccroulle (Orgel) 19:30 TheaterDonizetti: Don Pasquale

20:00 BASF-Feierabendhaus Konstantin Wecker (Klavier & Gesang), Matthias Schorn (Klarinette), Georg Breinschmid (Kontrabass), Jarkko Riihimäki (Klavier), Die Strottern

9:30 & 11:00 Philharmonie KiKo Kinderkonzert. Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

20:00 Konzerthaus Philippe Bianconi (Klavier), Philharmonisches Orchester Freiburg, Fabrice Bollon (Leitung). Werke von Dvořák, Bartók & Magnard

Reutlingen

Heidelberg

20:00 Stadthalle Yulianna Avdeeva (Klavier), Württembergische Philharmonie Reutlingen, Pablo Gonzalez (Leitung)

Pforzheim

10:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie

20:00 Theater Previn: Endstation Sehnsucht. Tobias Leppert (Leitung)

Saarbrücken

20:00 Congresshalle Klavier-Duo Ferhan und Ferzan Önder, Saarländisches Staatsorchester, Constantin Trinks (Leitung). Werke von Beethoven, Say & Schumann

12:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie. Mittagskonzert I 19:30 Alte Aula der Universität Heidelberger Frühling. Minetti Quartett. Werke von Haydn, Schostakowitsch & Schubert

Mainz

19:30 Staatstheater Impetus. Guy Nader & Maria Campos (Choreografie)

Speyer

9:30 & 11:00 Kinder- und Jugendtheater KiKo Kinderkonzert. Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum Stuttgart

19:00 Opernhaus Händel: Ariodante

DEUTSCHE STAATSPHILHARMONIE RHEINLAND-PFALZ – SINFONIEORCHESTER DER METROPOLREGION

Elias Grandy

DO Ä 22. MÄRZ 2018 Ä 20: 00 Worms, Das Wormser SINFONIEKONZERT FR Ä 23. MÄRZ 2018 Ä 20: 00 Kaiserslautern, Fruchthalle SINFONIEKONZERT SA Ä 24. MÄRZ 2018 Ä 19: 30 Mannheim, Rosengarten 4. MANNHEIMER MEISTERKONZERT Elias Grandy, Dirigent Claudia Buder, Akkordeon Jeroen Berwaerts, Trompete Hubert Steiner, Banjo Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93 HK Gruber Busking Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Melihat Gülses & Anne Steffens

Frank Dupree

MO Ä 9. APRIL 2018 Ä 19: 30 Mannheim, Capitol CONNECT IT! „KINGS AND QUEENS“ Frank Dupree, Dirigent und Klavier Felicitas Brunke, Gesang Julius Kircher, Klarinette

SA Ä 21. APRIL 2018 Ä 19: 30 SO Ä 22. APRIL 2018 Ä 11: 00 Ludwigshafen, dasHaus LIEDER VON WIEN BIS ISTANBUL

Necip Gülses, Künstlerischer Leiter | Melihat Gülses, Gesang | Bülent Özbek, Ney (Rohrflöte) | Cansın Gülses Yerden, Kemençe Ludwig van Beethoven Klavier(Kniegeige) | Can Yıldırım, Kanun konzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Vincent (Kastenzither) | Murat Süngü, Youmans Tahiti Trot (Tea for Two, Violoncello | Anne Steffens, arr. von Dmitri Schostakowitsch 1928) Sopran | Burak Çebi, Klavier Malcolm Arnold Klarinettenkonzert Werke der Zeitgenossen Nr. 2, op. 115 George Gershwin Franz Schubert und Şevki Bey. Rhapsody in Blue (Original Jazz Band Eine anregende musikalische Version for Paul Whiteman), arr. von Begegnung von Orient und Okzident, Ferde Grofé, sowie Jazz-Songs hohe Liedkunst zweier Kulturkreise.

INFORMATION & KARTEN

Telefon: 0621- 3367333

www.reservix.de www.staatsphilharmonie.de

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

BESTES KONZERTPROGR AMM SAISON 2016/2017

ORCHESTER DES JAHRES

concerti 03.18 Südwest 27


Klassikprogramm

20:00 Liederhalle (Beethovensaal) Janusz Wawrowski (Violine), Stuttgarter Philharmoniker, Daniel Raiskin (Leitung). Werke von Glasunow, Wieniawski & Brahms

Saarbrücken

Mainz

19:30 Staatstheater Loewe: My Fair Lady. Stefan Neubert (Leitung)

20:00 Frankfurter Hof Tango Ensemble Isabelle van Keulen. Werke von Bach, Piazzolla, Bach/Busoni u. a.

Trier

19:00 Stiftskirche Bach: Messe h-Moll. Johanna Winkel (Sopran), Anke Vondung (Alt), Daniel Johannsen (Tenor), Arttu Kataja (Bass), Dresdner Kammerchor, Gaechinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann (Leitung)

20:00 Europahalle The 12 Tenors: Millennium Tour

21.3. Mittwoch Forbach

20:00 Burghof Kammermusikabend. Werke von Bozza, Ravel, Debussy & Mouquet Heidelberg

10:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie 12:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie. Mittagskonzert II 19:00 Frauenbad Heidelberger Frühling: After Work Concert. Alexandre Kantorow (Klavier). Werke von Brahms, Bartók & Liszt 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Steven Isserlis (Violoncello), Junge Deutsche Philharmonie, David Afkham (Leitung). Werke von Messiaen, Dutilleux & Berlioz 22:00 Frauenbad Heidelberger Frühling: Late Night Lounge. Marc-André Hamelin (Klavier). Werke von Stockhausen & Schubert Heilbronn

19:00 Theater Yazbek/Lane: Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken Karlsruhe

20:00 Staatstheater MacDermot: Hair. Clemens Rynkowski (Leitung) Konstanz

19:30 Konzil Anke Dill (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello), Carmen Piazzini (Klavier), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Beethoven, Lekeu & R. Strauss Mainz

19:30 Staatstheater Verdi: Don Carlo

Stuttgart

20:00 Theaterhaus (T1) Thomas Zehetmair (Violine & Leitung), Ruth Killius (Viola), Stuttgarter Kammerorchester. Werke von Schubert, Mozart & Beethoven Trier

20:00 Kurfürstliches Palais Sibylle Mahni (Horn), Nurit Stark (Violine), Cédric Pescia (Klavier). Werke von Schubert, Ligeti & Brahms

22.3. Donnerstag Freiburg

20:00 Musikhochschule (WolfgangHoffmann-Saal) Emil Gilels Festival. Yefim Bronfman (Klavier). Werke von Schumann, Widmann & Prokofiew Heidelberg

10:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie 12:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Kammermusik Akademie. Mittagskonzert III 18:00 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Norbert Lammert (Eröffnungsrede). FREIHEIT. Improvisationen über ein zentrales Thema der Menschheitsgeschichte 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Eröffnungskonzert 19:30 Theater Donizetti: Don Pasquale. Davide Perniceni (Leitung)

19:30 Schauspielhaus Let’s Beat. Marco Goecke, Giuseppe Spota & Stephan Thoss (Choreografie) 20:00 Rosengarten David Garrett (Violine), Orchestre National de Belgique, James Feddeck (Leitung). Werke von Weber, Tschaikowsky & Dvořák Radolfzell

19:30 Milchwerk Anke Dill (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello), Carmen Piazzini (Klavier), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Beethoven, Lekeu & R. Strauss Saarbrücken

19:30 Staatstheater Martin: Der Sturm. Roger Epple (Leitung) Stuttgart

13:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Ray Chen (Violine), SWR Symphonieorchester, Robert Trevino (Leitung). Werke von B. A. Zimmermann & Mendelssohn 20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Sascha Maisky (Violine), Mischa Maisky (Violoncello), Lily Maisky (Klavier), Moscow Virtuosi. Werke von Mozart, Beethoven, Tschaikowsky u. a. Worms

20:00 Das Wormser Jeroen Berwaerts (Trompete), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Elias Grandy (Leitung). Werke von Beethoven & HK Gruber

23.3. Freitag Bad Homburg

20:00 Freie Waldorfschule Trio Wanderer. Werke von Rachmaninow, Schumann & Dvořák

19:30 Schlosskirche Ella van Poucke (Violoncello), Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Bas Wiegers (Leitung). Werke von Rossini, Haydn & Tschaikowsky

Heilbronn

20:00 Reiss-Engelhorn-Museen (Florian-Waldeck-Saal) Notos Quartett. Werke von Schumann, Dessner & Bartók Offenburg

Koblenz

20:00 Salmen Naghash Ensemble: Songs of Exil

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein. Alexander von Pfeil (Regie)

28 Südwest concerti 03.18

19:00 Opernhaus Loewe: My Fair Lady. Matthew Toogood (Leitung)

Heidenheim

19:00 Bankhaus Zum 90. Geburtstag von Karlheinz Stockhausen. Gaby PasVan Riet (Flöten), Duccio Beverini (Klavier) 20:00 Theater Musik-Kabarett. Ass-Dur. 3. Satz - scherzo spirituoso

Mannheim

Mannheim

Freiburg

19:30 Theater Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Fabrice Bollon (Leitung) Friedrichshafen

20:00 Graf-Zeppelin-Haus Julia Lezhneva (Sopran), Franco Fagioli (Countertenor), Cappella Gabetta. Werke von Ragazzi, Porpora, Hasse u. a.


Heidelberg

Reutlingen

11:00 Stadthalle (Kammermusiksaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. Benjamin Beilman (Violine), Danae Dörken (Klavier). Werke von Beethoven, Britten & Rzewski

20:00 Städtisches Kunstmuseum Spendhaus zeitklang. Mareike Strootmann (Violine), Ella Rohwer (Violoncello), Klavierduo Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann. Werke von Hagemann, Brenne (UA), Land, Winkler, Kronbichler, Lavandera & Jahnke

14:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. Igor Levit & Gäste 15:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Marc-André Hamelin (Klavier). Ives: Sonate Nr. 2 16:45 Stadthalle (Kammermusiksaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. Haydns Freiheiten 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Julian Bliss Septet 22:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. MarcAndré Hamelin (Klavier), JACK Quartet Kaiserslautern

20:00 Fruchthalle Jeroen Berwaerts (Trompete), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Elias Grandy (Leitung). Werke von Beethoven & HK Gruber

Stuttgart

19:00 Opernhaus Beethoven: Fidelio 19:00 Schauspielhaus Die fantastischen Fünf (Premiere). Marco Goecke, Katarzyna Kozielska, Roman Novitzky, Louis Stiens & Fabio Adorisio (Choreografie) 19:00 Stiftskirche Stunde der Kirchenmusik. Per-Sonat. Werke von Clairvaux & Hildegard von Bingen 20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Ray Chen (Violine), SWR Symphonieorchester, Robert Trevino (Leitung). Werke von B. A. Zimmermann, Mendelssohn & Schostakowitsch

24.3. Samstag Baden-Baden

20:00 Staatstheater Dorman: Wahnfried. Justin Brown (Leitung)

16:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Wagner: Parsifal (konzertant). Sir Simon Rattle (Leitung), Dieter Dorn (Regie)

Koblenz

Freiburg

19:30 Theater Janáček: Das schlaue Füchslein. Alexander von Pfeil (Regie)

20:00 Musikhochschule (WolfgangHoffmann-Saal) Emil Gilels Festival. Evgeny Kissin (Klavier). Werke von Beethoven & Rachmaninow

Karlsruhe

Konstanz

19:30 Konzil Anke Dill (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello), Carmen Piazzini (Klavier), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Beethoven, Lekeu & R. Strauss

Friedrichshafen

20:00 Graf-Zeppelin-Haus Maximilian Hornung (Violoncello), Stadtorchester Friedrichshafen, Pietro Sarno (Leitung). Werke von Jacob, Meij u. a.

Ludwigshafen

Heidelberg

19:30 Theater im Pfalzbau Lippa: The Addams Family

11:00 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. JACK Quartet, Quartet Gerhard. Werke von Haydn, Glass, Mendelssohn & A Williams 14:30 Stadthalle (Kammermusiksaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. Nils Grosch (Vortrag). Gewohntes zu Überdenken - der andere Blick auf Musik in der Migration und im Exil 15:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Wandelkonzert: Exil 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Georg Nigl (Bariton), Isabelle Faust (Violine), Boris Faust (Viola), Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Laurène Durantel (Kontrabass), Alexander Melnikov (Klavier). Franz Schubert gesungen gespielt 19:30 Theater Gounod: Faust

Mainz

20:00 Frankfurter Hof SWR2 „Internationale Pianisten in Mainz“. Andrew Tyson (Klavier). Werke von Scarlatti, Albéniz, Messiaen & Petrossian 20:00 Staatstheater Alexander Gavrylyuk (Klavier), Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Gergely Madaras (Leitung). Werke von Schostakowitsch, Prokofjew & Tschaikowsky Mannheim

19:30 Opernhaus Mascagni: Cavalleria rusticana & Leoncavallo: I Pagliacci Pforzheim

19:30 Theater Herman: La Cage aux Folles (Premiere). Tobias Leppert (Leitung)

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

22:00 Stadthalle (Ballsaal) Heidelberger Frühling: Standpunkte. Igor Levit (Klavier). late: Igors Ragtime Heilbronn

21:30 Theater Boxx@Night N° 4. Gabriel Kemmether (Gesang) Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Strawinsky: The Rake’s Progress (Premiere) Karlsruhe

15:00 Staatstheater O. Straus: Die lustigen Nibelungen Koblenz

20:00 Rhein-Mosel-Halle Sophia Jaffé (Violine), Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Garry Walker (Leitung). Werke von Arnold, Bruch, Debussy & Mendelssohn Ludwigsburg

19:30 Forum am Schlosspark Haydn: Die Jahreszeiten. Sinfonieorchester Ludwigsburg, Axel Brauch (Regie) Ludwigshafen

19:30 Theater im Pfalzbau Lippa: The Addams Family Mainz

20:00 Staatstheater Alexander Gavrylyuk (Klavier), Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Gergely Madaras (Leitung). Werke von Schostakowitsch, Prokofjew & Tschaikowsky Mannheim

18:00 Opernhaus Beethoven: Fidelio 19:30 Rosengarten (Mozartsaal) Jeroen Berwaerts (Trompete), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Elias Grandy (Leitung). Werke von Beethoven & HK Gruber Saarbrücken

19:30 Staatstheater Bohner_Celis. Gerhard Bohner & Stijn Celis (Choreografie) Sinsheim

19:30 Stiftskirche Simon Höfele (Trompete), Frank Dupree (Klavier) Stuttgart

19:00 Gedächtniskirche Bach: Johannes-Passion. Stuttgarter Choristen, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Hendrik Haas (Leitung) 19:00 Opernhaus Mozart: Die Zauberflöte. Roland Kluttig (Leitung) Trier

19:30 Theater Sondheim: Into the woods (Premiere). Malte Kühn (Leitung), Dean Wilmington (Regie) concerti 03.18 Südwest 29


Klassikprogramm

Ulm

19:00 Theater Tschaikowsky: Dornröschen. Roberto Scafati (Choreografie)

25.3. Sonntag Bad Saulgau

19:00 Altes Kloster Guarneri Trio Prag. Werke von Beethoven, C. Schumann & Brahms Baden-Baden

14:00 Theater Osterfestspiele. Mozart: La finta giardiniera 18:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Elīna Garanča (Mezzosopran), Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (Leitung). Werke von R. Strauss, Berg, Ravel & Strawinsky 18:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Gerald Finley (Bariton), Berliner Philharmoniker, Daniel Harding (Leitung). Werke von Schubert & R. Strauss Freiburg

19:00 Theater Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Fabrice Bollon (Leitung) 20:00 Historisches Kaufhaus Christian Ostertag & Katrin Melcher (Violine), Martin Ostertag (Violoncello), Fritz Schwinghammer (Klavier). Werke von Schubert & Brahms Frickingen

19:00 Graf-Burchard-Halle Anke Dill (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello), Carmen Piazzini (Klavier), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Ari Rasilainen (Leitung). Werke von Beethoven, Lekeu & R. Strauss Heidelberg

11:00 Alte Pädagogische Hochschule Heidelberger Frühling: Familienfrühling. Signum Saxophone Quartet 11:00 Stadthalle Heidelberger Frühling: Standpunkte. Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Marc-André Hamelin (Klavier) 11:00 Theater (Alter Saal) Sebastian Eckoldt, George Tudorache & Juliane Kliegel (Violine), Horst Düker & Robert Woodward (Viola), Johann Aparicio Bohórquez & Min-yung Lee (Cello), Philip Schmelzle (Horn), Alexander Fleischer (Klavier). Werke von Brahms 17:00 Der Europäische Hof Heidelberger Frühling. Janis Pfeifer (Klavier). Werke von Schumann, Debussy & Kurtág 19:00 Peterskirche Bach: Messe hMoll. Bachchor Heidelberg, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Christian Kabitz (Leitung) 19:00 Theater Khôra. Nanine Linning (Choreografie) 30 Südwest concerti 03.18

19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Sir András Schiff (Klavier), Cappella Andrea Barca. Bach: Klavierkonzerte BWV 1052-1056 & 1058 Heilbronn

19:00 Theater Yazbek/Lane: Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken Karlsruhe

11:00 Staatstheater (Kleines Haus) Kammermusikmatinee. Werke von Brahms 18:00 Staatstheater Mozart: Die Zauberflöte. Ulrich Wagner (Leitung) Koblenz

14:30 Theater Wagner: Der fliegende Holländer. Mino Marani (Leitung) Ludwigshafen

17:00 Stiftskirche Bach: MatthäusPassion. Stuttgarter Hymnus Chorknaben, Handel’s Company, Rainer Johannes Homburg (Leitung) 18:00 Hospitalhof Sonderkonzert. Holger Falk (Bariton), Steffen Schleiermacher (Klavier), Eleonore Büning (Vortrag). Eisler: Songs & Balladen 18:00 Opernhaus Donizetti: Don Pasquale (Premiere) 19:00 Liederhalle (Mozart-Saal) Düfte der Ferne. Hannah Gries (Sopran), Julia Kammerlander (Klavier), figure humaine kammerchor, Denis Rouger (Leitung)

26.3. Montag Baden-Baden

14:30 Theater im Pfalzbau Lippa: The Addams Family

14:00 Theater Osterfestspiele: Ritter Parsifal. Stanley Dodds (Leitung), Kirsten Uttendorf (Regie)

Mainz

Stuttgart

14:00 Staatstheater Mozart: La clemenza di Tito

19:00 Opernhaus La fille mal gardée. Sir Frederick Ashton (Choreografie) 20:00 Liederhalle (Beethoven-Saal) Die Prinzen & Orchester der Musikalischen Komödie Oper Leipzig

Mannheim

15:00 Nationaltheater (Saal Junges NTM) Weltsprache Musik: Bretagne 16:00 Opernhaus Händel: Hercules 18:00 Schauspielhaus Let’s Beat. Marco Goecke, Giuseppe Spota & Stephan Thoss (Choreografie) 19:00 Nationaltheater (Studio Werkhaus) Debussy: Pelléas und Mélisande (Premiere) Pforzheim

15:00 Theater Millöcker: Der Bettelstudent. Markus Huber (Leitung) Reutlingen

11:00 Studio der WPR Teruyoshi Shirata & Peter Weimar (Violine), Benjamin Hartung (Viola), Christian Adamsky (Violoncello). Werke von Debussy & Schubert Saarbrücken

11:00 Congresshalle Tedi Papavrami (Violine), Xavier Philipps (Violoncello), François-Frédéric Guy (Klavier), Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen (Leitung). Werke von Lalo, Beethoven & Brahms 11:00 Staatstheater (Mittelfoyer) Kammermusikkonzert. Gaubert: Zwei Stücke, Mozart: Klaviertrio B-Dur KV 502, Brahms: Trio Es-Dur op. 40 18:00 Staatstheater Martin: Der Sturm. Roger Epple (Leitung) Stuttgart

11:00 Gustav-Siegle-Haus Kammermusikkonzert. Werke von Romberg, Françaix, Mozart & Honegger

27.3. Dienstag Baden-Baden

18:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Krystian Zimerman (Klavier), Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (Leitung). Werke von Bernstein & Beethoven Freiburg

18:00 Ensemblehaus Schlag 6 im Ensemblehaus Heidelberg

19:30 Halle02 Heidelberger Frühling: Off-Spring. Francesco Tristano (Klavier & Live-Elektronik) 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Elisabeth Leonskaja (Klavier), Irish Chamber Orchestra. Werke von Weber, Mendelssohn, Mozart, Widmann & Schumann Mainz

19:30 Staatstheater Herman: La Cage aux Folles Stuttgart

19:00 Opernhaus Beethoven: Fidelio

28.3. Mittwoch Baden-Baden

18:00 Theater Osterfestspiele. Mozart: La finta giardiniera


Badenweiler Musiktage „Heut’ und ewig“

28.04.–01.05.2018

Samstag, 28.04.2018 Kammerkonzert I: Diotima Quartett, Paris Werke von: Tristan Murail, Claude Debussy und Arnold Schönberg

Sonntag, 29.04.2018 Liederabend mit Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt (Klavier) Lieder von Franz Schubert und Wolfgang Rihm Montag, 30.04.2018 Kammerkonzert II: Ilya Gringolts – Violine, James Boyd – Viola, Thomas Demenga – Violoncello Werke von Franz Schubert, B.A. Zimmermann, W.A. Mozart, L.v. Beethoven Dienstag, 01.05.2018 Klavierabend Alexander Melnikov an verschiedenen Instrumenten (Pleyel, Blüthner, Steinway) Werke von Franz Schubert, Frédéric Chopin, Franz Liszt und Igor Strawinsky Änderungen vorbehalten

Künstlerische Leitung: Lotte Thaler

Termintipps, Tickets und mehr: www.concerti.de

www.badenweiler-musiktage.de

concerti 03.18 Südwest 31


Klassikprogramm

Freiburg

Heidelberg

19:30 Theater Eötvös: Angels in America. Daniel Carter (Leitung)

19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Igor Levit (Klavier) 19:30 Theater Gounod: Faust

Heidelberg

12:00 Frauenbad Heidelberger Frühling. Trio Catch 12:30 Theater (Orchestersaal) Lunchkonzert. Jens Veeser (Kontrabass), Philharmonisches Orchester Heidelberg, Davide Perniceni (Leitung) 19:00 Frauenbad Heidelberger Frühling: After Work Concert. Friedrich Thiele (Violoncello), Elisabeth Brauß (Klavier) 19:30 Stadthalle Heidelberger Frühling. Paolo Fresu (Trompete & Flügelhorn), Richard Galliano (Akkordeon & Akkordina), Jan Lundgren (Klavier) 22:00 Frauenbad Heidelberger Frühling: Late Night Lounge. Trio Catch Heilbronn

19:00 Theater Yazbek/Lane: Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Strawinsky: The Rake’s Progress Karlsruhe

19:30 Staatstheater Wagner: Das Rheingold. Justin Brown (Leitung) Mainz

19:30 Staatstheater Herman: La Cage aux Folles

Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Rossini: La Cenerentola. Anton Legkii (Leitung) Karlsruhe

17:00 Staatstheater Wagner: Die Walküre. Justin Brown (Leitung) Mannheim

19:00 Nationaltheater (Studio Werkhaus) Debussy: Pelléas und Mélisande 19:30 Opernhaus Verdi: Ernani Pforzheim

20:00 Theater Herman: La Cage aux Folles. Tobias Leppert (Leitung) Stuttgart

19:30 Opernhaus Bach: Actus tragicus. Ilan Volkov (Leitung) Trier

19:30 Theater Kálmán: Die Csárdásfürstin. Thilo Reinhardt (Regie) Ulm

20:00 Theater Vivaldi: Montezuma (Premiere)

30.3. Freitag Baden-Baden

Mannheim

16:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Wagner: Parsifal (konzertant)

19:30 Opernhaus Rossini: Aschenputtel. Matthew Toogood (Leitung)

Heidelberg

Pforzheim

20:00 Theater Previn: Endstation Sehnsucht. Tobias Leppert (Leitung) Reutlingen

20:00 franz.K Sonic Visions. Knabenchor capella vocalis, Württembergische Philharmonie Reutlingen Stuttgart

19:00 Opernhaus Donizetti: Don Pasquale 19:00 Schauspielhaus Ballettabend: Die fantastischen Fünf

29.3. Donnerstag Baden-Baden

11:00 Theater Osterfestspiele: Ritter Parsifal. Stanley Dodds (Leitung) 18:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Daishin Kashimoto (Violine), Berliner Barocksolisten, Bundesjugendorchester, Sir Simon Rattle (Leitung). Werke von Vivaldi, Tarkmann & Bartók 32 Südwest concerti 03.18

15:00 Heiliggeistkirche Heidelberger Frühling. Renée Morloc (Mezzoso­ pran), Maximilian Lika (Bariton), Heidelberger Studentenkantorei, Junge Kantorei Freiburg, L’arpa festante, Christoph Andreas Schäfer (Leitung). Brahms: Ein Deutsches Requiem Mainz

18:30 Christuskirche Bach: MatthäusPassion. Bachchor und Bachorchester Mainz, Ralf Otto (Leitung)

19:00 Stiftskirche Johannsen: Credo in Deum. Stuttgarter Kantorei, Stiftsphilharmonie Stuttgart, Kay Johannsen (Leitung)

31.3. Samstag Baden-Baden

14:00 Theater Osterfestspiele: Ritter Parsifal. Stanley Dodds (Leitung) 18:00 Festspielhaus Osterfestspiele. Mari Eriksmoen (Sopran), Ingeborg Gillebo (Mezzosopran), Vilde Frang (Violine), Frauen des Philharmonia Chor Wien, Berliner Philharmoniker, Iván Fischer (Leitung). Werke von Bartók & Mendelssohn Bingen

19:00 Villa Sachsen Aaron Berofsky (Violine), Stipendiaten der Villa Musica Freiburg

19:30 Theater Janáček: Katja Kabanowa. Fabrice Bollon (Leitung) Heidelberg

19:30 Theater Mozart: Don Giovanni 20:00 Theater (Zwinger1) Bacon. Nanine Linning (Choreografie) Heilbronn

19:00 Theater Yazbek/Lane: Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken Kaiserslautern

19:30 Pfalztheater Giselle. James Sutherland (Choreografie) Karlsruhe

16:00 Staatstheater Wagner: Siegfried. Justin Brown (Leitung) Mainz

19:30 Staatstheater Bellini: Norma Mannheim

19:30 Opernhaus Tschaikowsky: Jolanthe (konzertant). Benjamin Reiners (Leitung) Saarbrücken

19:30 Staatstheater Loewe: My Fair Lady. Stefan Neubert (Leitung)

Mannheim

Stuttgart

17:00 Opernhaus Wagner: Parsifal

19:00 Opernhaus Donizetti: Don Pasquale 19:30 Liederhalle (Beethoven-Saal) Star Wars IV in concert: Eine neue Hoffnung. Württembergische Philharmonie Reutlingen

Saarbrücken

18:00 Staatstheater Puccini: La Bohème. Nicholas Milton (Leitung) Stuttgart

15:00 Lutherkirche Bad Cannstatt Bach: Markus-Passion. Bachchor Stuttgart, Main-Barockorchester Frankfurt, Jörg-Hannes Hahn (Leitung) 16:00 Opernhaus Wagner: Parsifal

Trier

19:30 Theater Cimarosa: Il matrimonio segreto Ulm

19:00 Theater Vivaldi: Montezuma


heidelberger frühling 18

17.03.–21.04.18 internationales 17.03.–21.04.18 musikfestival internationales musikfestival

Jean-Guihen Queyras I Mahler Chamber Orchestra I Gabriela Montero I Sol Gabetta I Igor Levit Steven Isserlis I Marc-André Hamelin I Isabelle Faust I Georg Nigl I Sir András Schiff I Elisabeth Leonskaja Irish Chamber Orchestra I Francesco Tristano I Richard Galliano I Matthias Goerne I Markus Hinterhäuser Anna Prohaska I Il Giardino Armonico David Fray I City of Birmingham Symphony Orchestra I Fazıl Say ˙ Rudolf Buchbinder I Anna Stéphany I Mirga Gražinyte-Tyla I Mark Padmore I Sarah Maria Sun Anna Lucia Richter I Isabelle Druet I Tara Erraught I Grigory Sokolov I Goldmund Quartett I Daniele Gatti Gründungspartner: Armida Quartett I Iiro Rantala I Johannes Moser I Thomas Hampson u.v.a. Kostenloses Programmbuch unter: Tel. 06221 - 584 00 12 oder www.heidelberger-fruehling.de

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Gründungspartner:

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Festival

Sommernachtstraum in Suffolk Erst zu Hause bei Benjamin Britten und Peter Pears erspürt man beim Aldeburgh Festival vollends die Musik des größten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Von Peter Krause

M

eeresrauschen, Möwen-Singsang und Morgenlicht ermuntern trotz des Late-Night-Konzerts vom Vorabend zu besonders frühem Aufstehen. Und siehe da: Der Seeblick aus dem Schlafzimmer gibt eine Szene 24 concerti März 2018

frei, die geradewegs aus Benjamin Brittens Seeoper Peter Grimes kommen könnte. Ein kleines buntes Boot, dessen farbiger Anstrich freilich großteils längst durch den täglichen Gebrauch im Salzwasser verblasst ist, treibt unweit der

Küste. Ein einsamer Fischer holt aus der Nordsee, was er zum Überleben braucht. Kurz darauf wird er die Früchte aus dem Meer schon am Steinstrand von Aldeburgh feilbieten – fangfrisch, auf Wunsch gern ausgenommen. Nur ein

Foto: Philip Vile

Eine ehemalige Mälzerei im 600-Einwohner-Dorf Snape ist der zentrale Spielort des Aldeburgh Festival


paar Meilen weiter im Fischrestaurant von Orford, dem Heim der weiblichen Hauptfigur aus Peter Grimes, der einfühlsamen Ellen Orford, können wir den Tagesfang auch köstlich zubereitet in extra entspannter Atmosphäre genießen. Zuvor schauen wir nur noch schnell in das normannische gotische Gotteshaus aus vergangenen Zeiten hinein, ein verwunschener Ort, weit von der Welt. Die Zeit scheint stehengeblieben hier in Suffolk an Englands nordöstlicher Küste. Kein Massentourismus stört den Spaziergang entlang der Küste. Die vielen winzigen Reihenhäuschen, liebevoll saniert und oft mit Blumen geschmückt, wurden zwar mehrheitlich längst in die Nutzung als Feriendomizil der Londoner umgewidmet, doch die Bilder vom Städtchen, in dem der größte britische Komponist mit seinem Partner Peter Pears lebte und arbeitete, gleichen einer längst vergangenen viktorianischen Epoche. Hymne an die Heimat

Wer Benjamin Britten nicht nur verstehen will, sondern erspüren möchte, was er mit seiner irisierend imaginativen, feinsinnigen und menschenfreundlichen Musik ausdrücken wollte, der muss hierherkommen – in seine Heimat. Lieblich und rau zugleich ist sie, die Gegend von der Mündung des Flüsschens Alde, das des Komponisten Wohnort den Namen leiht, bis nach Snape, wo im 19. Jahrhundert Gerste zu Malz verarbeitet wurde, damit der gehörige Bierdurst der Briten gestillt werden konnte, wo Landwirtschaft und Industrie eine damals ganz neue Verbindung eingingen. Hier ist es, wo die herrisch-ruppige Nordsee ihr zartes Pendant erhält. Hier weicht die steife Brise am Meer einem milden Sommerwind, der sich sanft wiegt im Schilf der Moorwiesen von Snape Maltings. Die alte Mälzerei ist Hauptspielstätte des Festivals – seit nunmehr fünfzig Jahren. Britten höchstselbst hatte damals das Anwesen erworben, weihte es anno 1967 in Anwesenheit der englischen Königin als Konzertsaal ein. Jahrzehnte bevor in Deutschland mit den Umwidmungen einstiger Kathedralen der Industrie in Orte der Kultur begonnen wurde – etwa Kampnagel in Hamburg oder die Spielstätten der Ruhrtriennale –, war der Komponist ein Pionier der Neudefinition einer ganzen Region: Er musikalisierte die Gegend, aus der er stammte und die er so liebte, förderte das Laienmusizieren

Der Kultursommer am Kaisergebirge Academia Vocalis Internationale Meisterkurse für Gesang

Tiroler Festspiele Erl Festspiele vor Bergpanorama

OperettenSommer Kufstein Die Festung erklingt

Passionsspiele Erl 2019 Passionsspiele Thiersee 2022

www.kufstein.com

März 2018 concerti   25


Festival

und damit wie nebenbei auch das wirklich aufmerksame Hören, das behutsame Nachlauschen selbst ganz neuer Klänge. In the Middle of Nowhere

Das war fünfzig Jahre später, beim Jubiläum der herrlichen Konzertscheune, die bis heute mit ihrer akustikfeinen Mischung aus Backstein und Holz besticht, nicht nur in einer herrlichen Neuinszenierung eines seiner größten OpernMeisterwerke zu erleben, der Shakespeare-Vertonung von A Midsummer Night’s Dream. Denn gleich am Morgen danach stand letzten Sommer allein Musik von Olga Neuwirth auf dem Programm, jener durchaus auch ungemütlich klingenden Neutönerin aus Österreich, die in ihrem Verfremdungsfuror eher ein Widerhaken zur farbigen Fasslich-

keit Brittens ist. Das Aufregende: Die Atmosphäre des Festivals, das sich von jeher gerade nicht als klingendes BrittenMuseum, sondern als quicklebendiger Ort des musikalischen Austauschs, der Nachwuchsförderung und der Zukunftsmusik versteht, dieser besondere Kontext des Festivals schafft auch einen andersartigen Fokus auf das Unerhörte, ein echtes Sich-Einlassen auf komplexe Kunst – hier in the Middle of Nowhere. Die Festivalvision von Britten und Pears lebt heute frischer fort denn je. Jede Saison erhält sowohl ein lebender Komponist als auch ein herausragender Interpret eine Residenz, prägt Programm, lädt Kollegen ein, regt Uraufführungen an. Die Campusidee einer Akademie für junge Musiker dehnt den Festivalgedanken auf das

ganze Jahr aus, nachdem die Dachorganisation von Snape Maltings auch die verbleibenden Gebäudekomplexe erworben hat und damit neue Übernachtungsmöglichkeiten gleich einem Internat auf Zeit anbieten kann. Musiktherapeutische Aktivitäten dienen Demenzkranken der Region. Das Festival bleibt das international schlagende Herz von Snape Maltings, die gesellschaftliche Verankerung vor Ort ist seine breite Basis. Für den Gast vom Festland aber bleibt besonders die schlichte wie schöne Erkenntnis in Erinnerung, dass man Britten genau hier erleben muss. Denn es ist eben kein Klischee, dass der Künstler, Pazifist und seinen Lebenspartner so innig liebende Homosexuelle durch Land und Leute so sehr geprägt wurde wie kaum ein anderer

Foto: Keiko Oikawa

Im Britten-Pears Building finden Konzerte in kleinem Rahmen statt

26  concerti März 2018


E I N

F I L M

V O N

N A H U E L

L O P E Z

Komponist. Wir erleben als Hörspiel im Konzertsaal, was wir draußen im paradiesisch anmutenden Umland als Schauspiel der Natur sehen. Und umgekehrt prägt eben Benjamin Britten seine Heimat bis heute, das spürt man allenthalben – zum Beispiel beim mucksmäuschenstillen Hineinhören in die von Jörg Widmann persönlich gespielte Erstaufführung eines Solostücks für Klarinette. Britten meets Bernstein

Leitmotiv im Juni 2018 wird anlässlich des 100. Geburtstages seines Kollegen Leonard Bernstein die Beziehung Brittens zu den USA sein, wo er während des Zweiten Weltkriegs mehrere Jahre verbrachte. Bernsteins Broadway-Hits dürfen da so wenig fehlen wie eine Erinnerung an die starke Künstlerfreundschaft mit dem Amerikaner Aaron Copland. Zu den „Featured Composers“ gehört dann auch der Amerikaner Michael Hersch, der wiederum künstlerisch eng mit der moldawischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja verbunden ist, die zu den Residenzkünstlern des diesjährigen Festivaljahrgangs gehört und mit dem Mahler Chamber Orchestra als Residenzensemble mehrere Konzertprojekte gestalten wird. Mit 15 Uraufführungen, sechs Auftragswerken, fünf Europapremieren und fünf Premieren auf der Insel wird es an Neuer Musik im idyllischen Ambiente nicht mangeln. Auch die aktuelle Opernproduktion ist mit Emily Howards To See the Invisible einer Uraufführung gewidmet: Die britische Komponistin schreibt ihr Musiktheater auf eine Kurzgeschichte des renommierten amerikanischen ScienceFiction-Autors Robert Silverberg. Das sensibel komponierte Programm verbindet zudem mit einigem Beziehungszauber Alte und Neue Musik. So wird Le Concert Spirituel, das auf historischen Instrumenten spielende französische Ensemble, mit Dirigent Hervé Niquet sein Festivaldebüt geben – den römischen Barockmeister Orazio Benevolo im Gepäck. Und das Belcea Quartet kehrt mit Dvorˇák, Janácˇek and Mozart nach Suffolk zurück.

JETZT

AUF DVD

UND IM STREAM ERHÄLTLICH

„Ein berührender Film über einen Weltklasse-Geiger und seine Suche nach den eigenen Wurzeln.“ arte Metropolis

„Ein filmisches Portrait, das jede Sekunde auf der Leinwand wert ist.“ Süddeutsche Zeitung

Aldeburgh Festival 8.–24.6.2018 BBC Scottish Symphony Orchestra, John Wilson, Cédric Tiberghien, Alina Ibragimova, Sean Shibe, Phantasm, Adam Walker, Le Concert Spirituel, Belcea Quartet u. a. Snape (Suffolk)

www.mindjazz-pictures.de

März 2018 concerti  27


Festivalguide

Musik und Kristalle Ein Fest nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge: Das Tiroler Festival Musik im Riesen feiert dieses Jahr 15-jähriges Bestehen. Von Teresa Pieschacón Raphael

N

och wurde keine Sage te Welt ein, wandeln durch die über den Riesen, das „Eisgasse“, die jede Fußspur Wasser speiende Unge- aufleuchten lässt, hören aus der heuer von Wattens erdacht, das Wunderkammer nebenan die vor der malerischen Kulisse der fast schon ätherische Stimme Tiroler Berge auf einem saftig- von Jessye Norman, die vor grünen Hügel liegt und mit einem riesigen, natürlich geeigenem Leib über seinen wachsenen Bergkristall aus Schatz wacht: seinen 16 fan- Madagaskar „Thy hand, Belintastischen Wunderkammern da“ aus Dido and Aeneas von aus Licht und Farbe. Hundert- Henry Purcell singt. Verliebte tausende Besucher tauchen Paare wird es in den KristallJahr für Jahr in seine sagenhaf- dom ziehen, wo man sich unter

den 595 Spiegeln der Kuppel das Jawort geben kann. Andere können den Blick nicht mehr abwenden vom „Silent Light“-Baum, einer Tanne, an der 150 000 Kristalle glitzern. Ans Goldene Dachl im zwanzig Kilometer entfernten Innsbruck, dem spätgotischen Prunkerker mit 2 657 feuervergoldeten Kupferschindeln, mag die Pracht der Kristallwelten vielleicht nicht heranreichen;

Foto: Swarovski Kristallwelten

Etwas furchteinflößend, aber durchaus einladend: der »Riese« von Wattens

28  concerti März 2018

= Zeitraum

= Künstler

= Ort


dafür wird sie mindestens ge- im Hochgebirge, den ambitio- das Tetzlaff Quartett, der Tenor nauso oft fotografiert, beson- nierten Angeboten mit Alter Julian Prégardien und Les Taders von den asiatischen Tou- Musik in Innsbruck und den lens Lyriques unter Leitung risten. „Klangspuren“, dem Tiroler Fes- von Christophe Rousset, das Kreiert wurde diese phantasti- tival für Neue Musik in Schwaz. Quintett um die Geigerin sche Kristallmenagerie, die Geleitet wird die „Musik im Hyeyoon Park sowie das belgiKunst, Kommerz, Kitsch und Riesen“ von dem Pianisten, sche Vokalensemble Vox Lumifeinstes Kunsthandwerk aufs Komponisten und Dirigenten nis, das sein Programm mit Beste verbindet, vor zwanzig Thomas Larcher. Ehrengast der englischen Kompositionen aus Jahren von André Heller. Zum Kammermusikwoche 2018 ist Renaissance und Barock pashundertjährigen Jubiläum des Philip Glass. In der Manufaktur send „Light and Shadow“ geSwarovski-Imperiums bescher- des Swarovski Werks I wird nannt hat. te der österreichische Aktions- der 81-jährige Komponist einen und Medienkünstler dem böh- Einblick in sein Schaffen geben Wie in einem verwunschenen mischen Kristallglas-Hersteller und auch als Interpret auftre- Märchengarten Daniel Swarovski, der 1895 in ten. Neben Klavierkompositi- „Musik ist ein Ort“, sagt Philip Wattens seine Firma gründete, onen für ein bis vier Klaviere Glass. Ein Ort, der fesselt, der seine „Kristallwelten“. Anläss- wird sein Tirol Concerto zu fasziniert. Wie die „Kristallwollich des 120-jährigen Bestehens hören sein, welches vielen als ke“ im Garten, eine überdimenwurde das Areal um einen Gar- TV-Jingle und Kinospot aus der sionale Installation aus silberten erweitert, um dem anwach- Tirol-Werbung bekannt sein nen Gebilden, Maschendrahtsenden Besucherstrom gerecht dürfte. „Der Komponist, der zaun und 800 000 tropfenförzu werden. Tirol Flügel verlieh“, schrieb migen Kristallen. In allen Reseinerzeit die Tiroler Zeitung. genbogenfarben scheinen sie Zwischen Schlager-Events Interpretiert wird das Concer- durch die Lüfte zu flirren und und »Klangspuren« to von der Glass-Spezialistin zu schwirren. Wie in einem Ende Mai werden die „Kristall- Maki Namekawa. Dennis Rus- verwunschenen Märchengarwelten“ zu Klangwelten: Dann sell Davies dirigiert das Kam- ten. Magisch! findet im Riesen ein Kammer- merorchester InnStrumenti, musikfestival statt, das sich mit eines der interessantesten Musik im Riesen 24.–27.5.18 anspruchsvollem Repertoire Klangkörper Tirols. Quatuor Ébène, Philip Glass, Dennis und international renommier- Erwartet werden in Wattens Russell Davies, Kammerorchester ten Ensembles gut behauptet auch das Quatuor Ébène mit InnStrumenti, Julian Prégardien u. a. Wattens (Österreich) zwischen den Schlager-Events einem Beethoven-Programm, www.schumann-zwickau.de

„GELIEBTE HEIMAT“

STADT. JUBILÄUM. ZWICKAU. 2018

SCHUMANN-FEST ZWICKAU und 8. Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbewerb

31. Mai bis 10. Juni 2018 Visualisierung © Festival of Lights International GmbH

KURZTRIP NACH ZWICKAU ZUM FESTIVAL OF LIGHTS 1. bis 5. Mai 2018

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

März 2018 concerti  29


Rezensionen CDs – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion

Derzeitiger Shootingstar der Opernwelt: Sonya Yoncheva

Kunst der Verwandlung

A

uch wenn die Titulierung als „neue Callas“ in die Irre führt: Manche halten die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva für die derzeit beste Verdi-Sängerin. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die 36-Jährige, anders als etwa Anna Netrebko, keine bedingungslose Schönsängerin ist, sondern jedem Charakter eine adäquate stimmliche Färbung zu verleihen vermag, zu der auch dramatische Schärfe gehören kann. Auf 30 concerti März 2018

ihrem neuen Album mit Arien aus Verdis Opern – darunter auch eher selten aufgeführten wie Attila oder Stiffelio  – kommt diese Wandlungsfähigkeit überzeugend zum Ausdruck. Liebe, Schmerz und herzzerreißende Klage

Etwa in Desdemonas berühmter Arie „Ave Maria, piena di grazie“ aus Otello, wo sich Schmerz und Liebe in Yonchevas Timbre auf berührende

Weise amalgamieren, aber auch in der herzzerreißenden Klage der Odabella „Liberamente or piangi“ aus Attila. Das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung des Gastdirigenten Massimo Zanetti entspricht diesem Niveau. Frank ­Armbruster  The Verdi Album Sonya Yoncheva (Sopran) Münchner Rundfunkorchester Massimo Zanetti (Leitung) Sony Classical

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Foto: Kristian Schuller/Sony Classical

Cd des Monats Sonya Yoncheva zeigt auf ihrem Verdi-Album eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit


Sattes Panorama

Opernhafte Kantaten

Ausgewogene Passion

Clérambault: Französische Kantaten Reinoud van Mechelen (Tenor) A Nocte Temporis Alpha

Bach: Johannes-Passion Nylund, Scheibner, Pieper, Hönisch, Lichdi, Kammerchor Dresden, ensemble frauenkirche dresden, Matthias Grünert (Leitung). Berlin Classics

Zur düsteren Reminiszenz des Pappenheimer Marsches ahnt Wallenstein seine baldige Ermordung. Bis zum Schluss erweist sich diese Oper als sattes Panorama. Weinberger findet in seiner Vertonung von Schillers Tragödie neben Lehár-Klängen für die Liebenden und martialischen Volksauftritten zu starken melodischen Szenen. Inmitten des ideal zusammengestellten Ensembles glänzt Roman Trekel nach seinen Verdiensten um Siegfried Wagner mit einer weiteren Paraderolle im Schatten von Strauss und Berg. Wallenstein ist eine der letzten tonal durchkomponierten großen Opern. (RD)

Die Lebensdaten Nicolas Clérambaults sind fast deckungsgleich mit denen Johann Sebastian Bachs. Beide waren Komponisten, Organisten und „Kantaten-Meister“. Doch während Bach die Kantate für den evangelischen Gottesdienst prägte, schuf Clérambault den Idealtypus der französischen Kantate als eine Art Miniatur-Oper. Vier dieser Werke präsentieren der schlicht betörend singende Tenor Reinoud van Mechelen und sein Ensemble A Nocte Temporis mit ebenso viel französischem Esprit wie stilistischem Gespür und musikalischer Souveränität. Höfische Eleganz!  (SN)

In den Reigen mit diesjährigen Passionsmusiken reiht sich eine Aufnahme aus Dresden ein. Der Kammerchor der Frauenkirche und das ensemble frauenkirche dresden haben unter Kantor Matthias Grünert Bachs Johannes-Passion im vergangenen Jahr aufgeführt. Die Aufnahme lebt von ihrer Ausgewogenheit: beim Chor, beim Orchester und bei der Besetzung der Vokalsolisten mit Sopranistin Camilla Nylund und Tenor Tilman Lichdi an der Spitze. Es mag sicher akzentfreudigere, dramatisch zugespitztere Einspielungen geben, hier kommt die Passionsgeschichte ohne übertreibende Mittel aus.  (CL)

CD HMM 905272

©Annelies van der Vegt

Weinberger: Wallenstein Wiener Singakademie ORF-Radio-Symphonieorchester Wien Cornelius Meister (Leitung) cpo

FREIBURGER BAROCKORCHESTER GOTTFRIED VON DER GOLTZ PETRA MÜLLEJANS GEORG FRIEDRICH HÄNDEL | CONCERTI A DUE CORI Für Händel bot sich in diesen Concerti die Gelegenheit, Material aus seinen Chorwerken erneut zu verwenden. Den cori der Streicher setzte er Bläserchöre entgegen und verlieh so dem Ganzen eine kontrastreiche, theatralische Wirkung – eine Steilvorlage für die Virtuosen des Freiburger Barockorchesters!

harmoniamundi.com D_905272 Handel _Concerti.indd 1

***** = herausragend **** = sehr gut *** =gut ** =befriedigend * =unbefriedigend

29/01/2018 16:05 März 2018 concerti   31


2. Sp

ielze

it 2015Schlankes

Große Harmonie

Zwiegespräch

Freitagskonzerte am Heiligen Damm Wo Klassik zu Hause ist.

23. & 25.3. Chamber Music Fest am Meer Anastasia Kobekina & Friends 27.4. Rolston String Quartet 25.5. Morgenstern Trio

18209 Bad Doberan-Heiligendamm Telefon: +49 38203 740-7676 www.grandhotel-heiligendamm.de

Bach: Sonaten für Violine und Cembalo Isabelle Faust (Violine) Kristian Bezuidenhout (Cembalo) harmonia mundi

Schumann: Klaviertrio Nr. 1, Dvořák: Klaviertrio Nr. 4, Grieg: Andante con moto c-Moll Trio Shaham Erez Wallfisch Nimbus Records

Kristian Bezuidenhout tritt am Hammerflügel auf oder, wie bei dieser Neuerscheinung, als Cembalist. Nun hat er mit Isabelle Faust die sechs Sonaten für Geige und eben Cembalo von Bach aufgenommen. Es entstehen wunderbar reflektierte Gespräche zu zweit, nachdenklich, melancholisch, freudig erregt, heiter. Faust spielt auf der Stainer-Geige von 1658 ungemein schlank, fettfrei sozusagen, mit sehr feinen dynamischen Abstufungen. Die Dialoge mit Bezuidenhout lassen nichts an Transparenz zu wünschen übrig. Diese Aufnahme besitzt Tiefe und hohen Kunst- und Unterhaltungswert. (CL)

Dass Hagai Shaham, Arnon Erez und Raphael Wallfisch fulminante Kammermusiker sind, die im Triospiel großartig miteinander harmonieren, stellen sie in dieser Einspielung unter Beweis. Sie treffen den romantischen Tonfall des Schumann’schen Trios, wobei das für ein Klaviertrio proportional etwas heikle Zusammenspiel stets ausgewogen und ausdrucksstark ist, ohne sich im Überschwänglichen zu verlieren. Die Interpretation von Griegs Andante con moto überzeugt durch das leidenschaftliche Cellospiel Wallfischs, Dvořáks elegisches Dumky-Trio glänzt durch präzise eingesetzte Dynamik. (JB)

Kurzweilige Unterhaltung

Musikalische Schwingen

Lost in Temptation Werke von Weill, Respighi, Holst, Purcell, Saint-Saëns u. a. Alliage Quintett Sony Classical

Rautavaara: Werke für Cello & Klavier Tanja Tetzlaff (Violoncello) Gunilla Süssmann (Klavier) Ondine

Das Alliage Quintett mit vier Saxofonisten und Jang Eun Bae am Klavier bzw. Cembalo durchkreuzt auf seinem neuen Album „Lost in Temptation“ die Musikgeschichte von Purcell bis Kurt Weill, über Khachaturian und Brahms und Holsts selten zu hörenden Seven Scottish Airs. Das wirkt ein bisschen beliebig, teilweise Erhellung bietet der Text im Beiheft. Musikalisch ist diese Aufnahme ein Gewinn. Sie gehört sicher nicht ins Fach fürs schwere Tafelsilber, dafür umso eher in die Kategorie der anspruchsvollen Unterhaltung – ein Album mit Entdeckerpotenzial und durchweg kurzweilig.  (CL)

Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann blicken auf Einojuhani Rautavaaras Werke für Klavier und Cello, die nach wie vor im Schatten seiner Sinfonien und Opern stehen. Dabei spiegeln die drei Sonaten, deren Entstehung ohne Anstoß durch den finnischen Cellovirtuosen Erkki Rautio undenkbar ist, exemplarisch Rautavaaras Weg von milder Zwölftonmusik über eine postmoderne Romantik zu den Synthesen seines Spätwerks. Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann breiten musikalische Schwingen über die Kantilenen und bringen so viel Geistesverwandtschaft auf, dass man die Herbheit einfach vergisst. (RD)

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***** = herausragend 


Mitreißender Prokofjew

Beherrschter Brahms

Visions of Prokofiev – Violinkonzerte Nr. 1 & 2, Ballettmusiken (Auszüge) Lisa Batiashvili (Violine), Chamber Orchestra of Europe, Yannick NezetSeguin (Ltg). Deutsche Grammophon

Brahms: Klavierkonzerte Adam Laloum (Klavier) Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Kazuki Yamada (Leitung) Sony Classical

Zwischen der Komposition der beiden Violinkonzerte Prokofjews liegen fast zwanzig Jahre. Lisa Batiashvili hat sie nun auf einer CD veröffentlicht. Auffällig ist der schlanke, aber zupackende Ton, mit dem sie sich den Konzerten nähert. Sie verzichtet auf große romantische Gesten, spielt deswegen aber nicht weniger mitreißend. Mit geradezu kammermusikalischem Einfühlungsvermögen wird sie dabei vom wieder einmal bestens aufgelegten Chamber Orchestra of Europe unter Leitung von Yannick Nézet-­ Séguin begleitet. Ergänzt werden die Konzerte mit drei Stücken aus Ballettmusiken Prokofjews.  (NF)

Erstaunlich, dass der 30-jährige Franzose Adam Laloum gleich beide Brahms’schen Klavierkonzerte eingespielt hat, gehören sie doch gemeinhin in den Zuständigkeitsbereich gestandener Großpianisten. Doch weder deren enorme technische Ansprüche können ihn schrecken – als „pianistische Perversitäten“ bezeichnete sie Alfred Brendel – noch verfehlt er den männlich-markanten Impetus insbesondere der Kopfsätze. Nur manchmal wünscht man sich einen Funken weniger Beherrschtheit und dafür etwas mehr verzehrende Glut. Die imponierende Visitenkarte eines Pianisten, von dem man noch hören wird. (FA)

Später Mozart

„das glaubt sowieso keiner, der nicht dabei gewesen ist.“ Eleonore Büning, FAZ

Suggestiver Nielsen

5.-14. Juli 2018 Mozart: Klavierkonzerte Nr. 25 C-Dur KV 503 & Nr. 27 B-Dur KV 595 Piotr Anderszewski (Klavier & Leitung) Chamber Orchestra of Europe Warner Classics

Nielsen: Sinfonien Nr. 3 & 4 Estelí Gomez (Sopran), John Taylor Ward (Bariton), Seattle Symphony, Thomas Dausgaard (Leitung) Seattle Symphony Media

Zwei Klavierkonzerte aus den späten Jahren Mozarts hat sich Piotr Anderszewski für seine neue CD vorgenommen. Wie zu Mozarts Lebzeiten üblich dirigiert er selbst vom Klavier aus. Der Solopart kommt nuancen- und variantenreich, mit markantem Charakter daher, wie man es von Anderszewski gewohnt ist. Mitunter dramatisch aufgeladen und mit faszinierend subtilen agogischen Verschiebungen. Diese differenzierte Interpretation vermisst man beim Chamber Orchestra of Europe, das zuweilen ein bisschen ungelenk daherkommt, sein Spiel könnte noch prägnanter und pointierter sein.  (EW)

Carl Nielsen, oft unterschätzter Individualist der frühen Moderne, wird in den letzten Jahren vermehrt international entdeckt. Zwei Sinfonien des dänischen Komponisten haben nun Thomas Dausgaard und das Seattle Symphony live eingespielt. Sie leiten souverän und ambitioniert durch die suggestive, vielgestaltige sinfonische Welt Nielsens – perfektes Timing, konsequent gehaltene Spannungsbögen, kräftige Farbentfaltung und deutliche Konturen. Da gelingt alles sehr atmosphärisch, prägnant und plastisch, dass es eine wahre Lust ist. Auf diese Klangreisen lässt man sich nur zu gerne ein.  (EW)

**** = sehr gut *** =gut ** =befriedigend * =unbefriedigend

CREATIO Nicolas Altstaedt künstlerische Leitung

Alfred Brendel Mojca Erdmann Vilde Frang Tobias Feldmann Heath Quartet Maximilian Hornung Barnabas Kelemen Andreas Ottensamer Lawrence Power Maja S.K. Ratkje Giovanni Sollima BartolomeyBittmann Alexander Lonquich und viele andere

kammermusikfest.at +43 (0)2616 20202


NEUHEITEN FRÜHJAHR

Virtuose Teufeleien

Sciarrino: Capricci, Tartini: Sonate Nr. 5, Berio: Sequenza VIII, Paganini: Capricci op. 1 (Auszüge) Michael Barenboim (Violine) Accentus

Das Virtuosentum alter Schule und künstlerische Reflexion bringt Michael Barenboim in seinem zweiten Album zusammen. Ist nicht Giuseppe Tartinis Teufelstrillersonate der frühe Versuch einer ästhetischen Emanzipation der Dissonanz? Stehen nicht Salvatore Sciarrino und Luciano Be­rio für Ebenen der zeitgenössischen Musik, die die Klarheit und direkte Eloquenz der sogenannten „Alten Musik“ bewahren will? Michael Barenboim spielt das gläsern, versachlichend, gezügelt. Mit Meisterschaft und Kühle gewinnt er das Ringen gegen den „Diabolus in musicus“ mit der Objektivität eines Rationalisten.  (RD)

Nuancierte Sonaten

Beethoven: Klaviersonaten Nr. 29 „Hammerklaviersonate“ & Nr. 14 „Mondschein-Sonate“ Murray Perahia (Klavier) Deutsche Grammophon

Starpianist Murray Perahia hat sich intensiv mit den Quellen von Beethovens raumgreifender, formsprengender Hammerklaviersonate beschäftigt. Perahia verfügt über die Energie und die musikalische Fantasie, den Reichtum dieser Musik in vielfältigen Nuancen und Ausprägungen zu gestalten und hat gleichzeitig den Blick für das große Ganze. Diese tiefe Durchdringung erlaubt ihm Gelassenheit, nichts wirkt angestrengt, nichts konstruiert, alles erscheint als natürliche Entwicklung. Transparenz und Klarheit, spannend bis zum letzten Takt. Das gilt auch für die Mondscheinsonate.  (EW)

Kurz Besprochen Gál: Concertino op. 87, Cellosonate op. 109 u. a. Matthew Sharp (Cello), English Symphony Orchestra, K. Woods (Ltg). Avie Später Neoklassizismus, dargeboten mit Intensität und charmanter Leichtigkeit: Matthew Sharp und seine Mitstreiter rücken Hans Gáls Werke für Cello in den Mittelpunkt. (EW) Schubert: Winterreise Mark Padmore (Tenor), Kristian Bezuidenhout (Fortepiano). harmonia mundi Eine schlicht superbe Allianz: hier Bezuidenhout mit seinem klangfarbenreichen Flügelspiel, dort Mark Padmore als kongenialer Bote von Schuberts kompositorischen Ideen. (CL) Lifelines – Werke von Grieg, Liszt & Franck Lea Birringer (Violine), Esther Birringer (Klavier). Rubicon Wer so gut aussieht wie Lea und Esther Birringer, könnte auf Vorbehalte stoßen – künstlerisch überzeugen aber die Schwestern mit Musikalität und perfekter Harmonie. (FA) Meyerbeer: Le Prophète Essener Philharmoniker, Giuliano Carella (Leitung). Oehms Classics Vor der Uraufführung musste Meyerbeer vierzig Minuten seiner Oper streichen. Giulano Carella spielt das Drama ungekürzt nach der kritischen Neu­ ausgabe ein. (RD) Online-Tipp

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Top 20 Klassik-Charts Februar (05.01.– 09.02.2018)

1

(Neu)

Riccardo Muti & Wiener Philharmoniker Neujahrskonzert 2018 Sony Classical

Glanzvoller Jahresauftakt in Wien: Riccardo Muti leitete dieses Jahr das traditionelle Neujahrskonzert der Philharmoniker – und hielt so manches musikalische „Schmankerl“ bereit.

2

Cecilia Bartoli & Sol Gabetta

3

Franco Fagioli, Il Pomo d’Oro, Zefira Valova

4

Jonas Kaufmann

(1)

(Neu)

(2)

Dolce Duello Decca Records

L’Opéra Sony Classical

5

Xavier de Maistre

6

Albrecht Mayer, I Musici di Roma, A. Zucco & L. Pianca

7

Teodor Currentzis & MusicAeterna

8

Daniel Barenboim

9

Mutter, Trifonov, Lee, Hornung & Patkoló

(4)

(9)

(Neu)

(7)

10 (3)

Jonas Kaufmann

12

Dorothee Mields

13

Philippe Jaroussky

Serenata Española Sony Classical

Tesori d’Italia Deutsche Grammophon

Schubert: Forellenquintett Deutsche Grammophon

Daniil Trifonov, Mikhail Pletnev, Mahler Chamber Orch. Chopin Evocations Deutsche Grammophon

Monteverdi: La Dolce Vita deutsche harmonia mundi

(Neu)

The Händel Album Erato

(5)

Händel entdecken mit Philippe Jaroussky: Der Countertenor bietet mit diesem Album ein klangschönes wie faszinierendes Kaleidoskop des Opernschaffens des Barockkomponisten.

14

M. E. Cencic, J. Lezhneva, Capella Cracoviensis

15

Wiener Philharmoniker

16

The King’s Singers

17

Krystian Zimerman

Porpora: Germanico in Germania Decca Records

(Neu)

Neujahrskonzert: Die gesamten Werke Sony Classical

(19)

Gold Signum Classics

(15)

Schubert: Piano Sonatas D 959 & D 960 Deutsche Grammophon

(WE*)

Nach 25 Jahren veröffentlichte Polens Ausnahmepianist erstmals wieder ein Soloalbum für das Gelblabel. Auf dem Programm: zwei späte Sonaten von Franz Schubert.

Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 Sony Classical Claude Debussy Deutsche Grammophon

Dolce Vita Sony Classical

(6)

Handel Arias Deutsche Grammophon

Nachdem Deutschlands erfolgreichster ­Klassik-Star mit „La dolce vita“ die Italianità beschwörte, richtet sich diesmal sein Blick auf die Opernwelt Frankreichs.

(Neu)

11

18

Herbert Blomstedt

19

J. DiDonato, J. Nelson, ­Orchestre National de France

20

Bach – Small Gifts

(WE*)

(18)

(10)

* Wiedereinstieg Ermittelt von GfK Entertainment GmbH im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V.

Beethoven: Sinfonien Nr. 1–9 Accentus

Berlioz: Les Troyens (Live) Erato

Dorothee Oberlinger, Andreas Scholl, Ensemble 1700 deutsche harmonia mundi

März 2018 concerti   35


Blind gehört

Lebt seit 1978 in Hamburg: der russische Pianist Evgeni Koroliov

»Ach, das ist so schön« Evgeni Koroliov hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen,

M

anchmal dauert es etwas länger, bis Künstler einverstanden sind, sich unserem „Blind gehört“ zu stellen. So auch bei Evgeni Koroliov. „Auf der Bühne bin ich nie so aufgeregt wie jetzt“, gesteht er dann auch seine Sorge, keinen der Künstler zu erkennen. Nachdem Tee für den Künstler und Aufnahmegerät für den Autor bereit sind, kann es losgehen. 36  concerti März 2018

Schubert: Sonate G-Dur D 894 – 1. Molto moderato i cantabile Swjatoslaw Richter (Klavier). Philips 1979/1994

Also vom Tempo her ist das Swjatoslaw Richter. Aber ich habe keine Ahnung, wo und wann die Aufnahme entstanden ist. Es wird aber eher eine Konzertaufnahme sein. Das Tempo ist schon ein bisschen moderat. Wissen Sie, je besser

man spielt, desto langsamer kann man auch spielen, weil man etwas zu sagen hat. Wie Richter in diesem Fall. TempoGefühl ist immer subjektiv und im Laufe des Lebens ändert sich dieses Gefühl auch. Ich glaube, als Musiker entwickelt man mit der Zeit eine Art „Psychotechnik“. Das heißt: Das, was man erst nur in langsamem Tempo ausdrücken konnte, kann man dann auch in etwas

Foto: Stephan Wallocha

ohne dass er erfährt, wer spielt. Von Gregor Burgenmeister


zügigerem Tempo ohne Verluste ausdrücken. Und das konnte man vielleicht mit 20 oder 25 Jahren noch nicht. Richter war bei uns sozusagen immer eines der Idole. Es ist in Russland populär, aus den Leuten Idole zu machen. Ich selbst hatte nie Vorbilder, aber ich habe mir natürlich schon die Leute, die bei uns populär waren, angehört. Also Richter, Emil Gilels, Wladimir Sofronitsky und natürlich Marija Judina, bei der ich auch Unterricht hatte. Von Richter habe ich sehr viele Konzerte gehört, von unterschiedlichster Qualität, es gab sicher auch etwas weniger glückliche Konzerte, aber auch viele ganz tolle. Scriabin: Sonate Nr. 3 op. 53 – 1. Dramatico Wladimir Horowitz (Klavier). RCA/Sony Music 1956/1989

Ich denke, das ist auch ein russischer Pianist oder eine Pianistin, nicht aber Sofronitsky. Es ist schön und musikazur Person

1949 in Moskau geboren, erhielt Evgeni Koroliov in Russlands Hauptstadt seinen ersten Klavierunterricht, ehe er am dortigen Konservatorium studierte. Der mehrfache Preisträger bei internationalen Wettbewerben nahm 1978 an der Hamburger Musikhoch­ schule eine Professur an, die er bis ins Jahr 2015 innehatte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Ljupka Chadschi-Georgijewa tritt der Pianist auch als Duo Koroliov auf.

lisch gespielt, aber es fehlt etwas, es ist ein bisschen harmlos. Aus welcher Zeit kommt diese Aufnahme? Mitte des Jahrhunderts? Der Klang ist eigentlich eher nicht von Gilels. Auch Heinrich Neuhaus oder Samuel Feinberg sind es nicht. Viel berühmter, sagen sie? Ach, Horowitz? Ja, mein Gott, das ist wirklich er, ja, ich würde nicht unbedingt sagen, dass er der Größte war, aber der Berühmteste war er auf jeden Fall (lacht). Ah, deswegen dachte ich vielleicht, es könnte eine Pianistin sein. Er hat manchmal einfach viel zu schön gespielt, ein bisschen feminin, was oft sehr gut passt, aber manchmal doch auch nicht. Natürlich sind das nur Nuancen und sehr subjektiv. Horowitz hat vieles toll gespielt. Er war ein phänomenaler Virtuose, besonders in jungen Jahren. In späten Jahren war er zwar nicht mehr so virtuos, aber er ist dafür zu einem etwas noch bedeutenderen Musiker geworden. Mit achtzig Jahren (lacht). Da gab es ganz tolle Sachen von ihm. Mozart: Klavier­ konzert d-Moll KV 466 – 1. Allegro Clara Haskil (Klavier). Westminster/Universal 1950/2001

Also zeitlich kommt das wieder aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein sehr guter Musiker oder eine Musikerin mit exzellentem Geschmack und gutem, leichten Klang. Ist das Clara Haskil? Ich dachte erst, das könnte Wilhelm Kempff sein, aber so gut spielte der nicht Klavier. Bei ihr ist alles sehr unspektakulär. Man hört sofort diesen Charme, diese

innerliche Einheit, Einfachheit und Noblesse. Das war ganz oft bei ihr so. Schön! Sie war nicht sehr bekannt in der Sowjetunion und ist auch ziemlich früh gestorben. Aber als ich ihre Aufnahmen hörte, war ich gleich in ihrem Bann. Sie hatte einen tollen Geschmack. Diese Selbstverständlichkeit, dass die schöne geniale Musik für sich selbst spricht, ja das hat mich gleich bezaubert. Bisher waren Sie noch sehr gnädig mit mir, ich hoffe, das bleibt so (lacht). Scriabin: Sonate Nr. 3 op. 53 – 1. Dramatico Wladimir Sofronitsky (Klavier). Philips/ Melodiya 1958/1999

Ich weiß jetzt nicht, ob das Sofronitsky ist, aber das ist was anderes, nicht wahr? Der Griff ist ganz anders. Und jetzt hören Sie mal, das ist es, ja. Gut! Also ich sage, es ist Sofronitsky. Er hat ja praktisch nicht im Westen konzertiert, obwohl er ein sehr guter Pianist war. Als er jünger war, war er zwar ein besserer Pianist, aber nicht so ein Musiker wie später. Er wurde von vielen Leuten in der Sowjetunion fast vergöttert. Wenn er spielte, das war manchmal wie Magie. Ich erinnere mich an ein Konzert, hier war vielleicht der Flügel (zeigt direkt neben sich), alles war ziemlich dunkel, nur eine Lampe beim Klavier. Und ich als vielleicht Neun- oder Zehnjähriger stand da und lauschte – das war Zauberei. Diese Klänge! Ein Horowitz wusste, wie man das Publikum bezaubert. Sofronitsky aber lebte das, er lebte diese geniale Musik. So etwas habe ich nie mehr gehört. März 2018 concerti   37


Blind gehört

Debussy: Préludes 1er Livre Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier). DG 1978/1991

Das muss Michelangeli sein, die Akkorde sind so zusammen und so ein bisschen rücksichtslos forte (lacht). Er nimmt sich die Zeit, um das vorzubereiten. Ich verzeihe ihm das gerne, denn ich mag ihn sehr gerne, also nicht alles, aber viel. Michelangeli wollte immer sehr, sehr sauber spielen. Als ich ihn zum ersten Mal 1964 in Moskau gehört habe, war das wahnsinnig eindrucksvoll, nicht so sehr die Perfektion, sondern eher die Palette, die Klangfarben, besonders bei Debussy, das war absolut faszinierend. Michelangeli hat ja ganz wenig gespielt, dafür natürlich immer wie geschliffen (lacht). Er hatte so eine Art ReinlichkeitsFimmel oder eine Art Ehrgeiz oder Eitelkeit, perfekt zu spielen. Es gibt Leute, die zur Perfektion tendieren. Auch ein Jan Vermeer war so, ein Rembrandt dafür nicht unbedingt, trotzdem war er ein ganz toller, großer Maler. Es gibt eben unterschiedliche Temperamente. Ravel: Gaspard de la nuit Martha Argerich (Klavier). DG 1960/2016

Das ist auch aus einer älteren Zeit, nicht ganz so alt, nein, aber etwas älter. Das ist irgendjemand, der sehr geradeaus spielen will, was ich toll finde, wie jetzt im Thema der Ondine. Manchmal ist es für meine Begriffe noch zu sehr an der Ober38 concerti März 2018

fläche. Es könnte Gieseking sein, oder ein französischer Pianist? Moment, darf ich noch ein bisschen? Zuerst dachte ich ja, es könnte Martha Argerich sein, aber dafür ist es zu unsauber, Martha ist so eine Virtuosin. Oh Gott, sie ist es? Tut mir leid, ich nehme das mit „zu unsauber“ zurück (lacht). Das ist sehr schnell gespielt und nicht so gut, deshalb dachte ich, vielleicht ein Älterer, der nicht so viel Wert legte auf Sauberkeit. Ich dachte auch an Walter Gieseking, es scheint mir aber klanglich ein bisschen zu wenig raffiniert. Vielleicht liegt es auch am Instrument. Aber gut, Geradlinigkeit hat Martha auch. Und ja, sie kann auch sehr tiefe Momente haben, Gott sei Dank. Ist das wirklich im Studio aufgenommen und keine Live-Aufnahme? Ach so, das war eine Rundfunkaufnahme? Ja, ich kenne das, die wurde dann wahrscheinlich in anderthalb Stunden aufgenommen, ich habe so was auch gemacht. Das war ein geschickter Zug von Ihnen (lacht). Liszt: Études d’exécution transcendante – Nr. 12 Chasse neige Daniil Trifonov (Klavier). DG 2015

Die Aufnahme kenne ich sicher nicht, das Repertoire ist auch nicht so ganz mein Me­tier. Die Manier oder die Gestik klingt nach einem älteren Pianisten, es könnte vielleicht Artur Rubinstein sein oder Claudio Arrau. Vielleicht ist er auch nicht ganz dieses Kaliber. Das ist eine aktuelle Aufnahme? Dann ist es wahrscheinlich Daniil Trifonov. Aber er hat dann auch ein bisschen diese

Manier. Aber ich unterstelle ihm, dass er das nicht absichtlich macht, das kommt vielleicht so aus ihm. Früher habe ich solche Manierismen bei ihm nicht so bemerkt. Aber man entwickelt sich mit der Zeit (lacht). Diese Gestik hat man sich eigentlich in der letzten Zeit abgewöhnt. Das ist jetzt nicht bewertend gemeint, weder positiv noch negativ. Hier schien es mir einfach so innig, deswegen dachte ich, vielleicht ein alter Pianist. Aber es ist gut, wenn Trifonov so spielt. Ich war ja in der Jury im Tschaikowsky-Wettbewerb, als er den ersten Preis gewonnen hat. Aber interessant, dass das auch eine Studioaufnahme ist, manches klingt gar nicht danach. Bach: Goldberg-­ Variationen BWV 988 – 1. Aria Glenn Gould (Klavier). Sony Classical 1981/2012

Das ist jetzt leicht (lacht). Ich erinnere mich sehr gut, wie meine erste Lehrerin mich als siebenjähriges Kind zu einem Konzert von Glenn Gould im kleinen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums mitnahm. Die modernen Sachen, die er spielte, habe ich damals natürlich noch nicht verstanden. Aber dann spielte er drei Kontrapunkte aus der Kunst der Fuge. Und diese Musik war für mich wie ein Blitzschlag. Na ja, natürlich hat er auch sehr gut gespielt, nehme ich jetzt einmal an (lacht). Und irgendwie habe ich dann danach gedacht, ich möchte das selbst einmal spielen und ein „Bachist“ werden. Also so gesehen hat Glenn Gould in meinem Leben eine


kleine Schlüsselrolle gespielt. Wenn die Lehrerin das damals nicht gemacht hätte, ich weiß nicht, was dann passiert wäre. Viel später habe ich selbst die Kunst der Fuge einstudiert. Und natürlich mit absolut eigenen Vorstellungen. Wobei: Bei diesen drei Stücken bin ich vom Tempo her so geprägt von seinen Vorstellungen, dass ich sie sozusagen zu meinen eigenen gemacht habe. Ich habe mit dieser Musik lange gelebt, auch mit allen Kantaten, faktisch mit allem von Bach. Ich habe sie nicht wissenschaftlich untersucht, sondern habe richtig mit ihr gelebt. Und dann dachte ich mir, ich spiele sie, wie ich es fühle, dass es nicht gegen den Geist dieser Musik ist. Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Lev Oborin (Klavier). BNF Collection 1954/2016

Ach, das ist so schön. Es ist irgendetwas in diesem Spiel, das mir sehr nahegeht. Das ist so ehrlich. Und auch sehr musikalisch. Könnte es Lev Oborin sein? Wirklich? Wo haben Sie das denn ausgegraben? Ich dachte nie, dass er das aufgenommen hat. Er war ein genial begabter Musiker. Aber faul wie Oblomow (Titelfigur des Romans von Iwan Gontscharow, Anm. d. Red.). Er hat es sich nicht erlaubt, ein großer, weltberühmter Pianist zu werden, nicht aus Bescheidenheit, sondern einfach, weil er zu faul war. Essen und Trinken waren ihm wichtiger (lacht). Als mein Lehrer hat er natürlich eine große Rolle gespielt. Wenn ich zu ihm gekommen bin, dann hat er erst mit mir über Musik

und über Gott und die Welt zu sprechen begonnen (lacht). Und manchmal gingen so anderthalb Stunden um und ich hatte noch überhaupt nicht gespielt. Erst später habe ich verstanden, was ich von ihm in diesen Gesprächen und seinen Erzählungen bekommen habe. Das hat alles in mir nachgewirkt und war immer gut. Ja, da haben sie mich jetzt wirklich erfreut, dass es da eine Aufnahme gibt!

MODERN CLASSICAL MUSIC

PIANO POETEN

Konzert-TIPPs

Dortmund So. 4.3., 18:00 Uhr Konzerthaus Evgeni Koroliov (Klavier). Bach: Das Wohltemperierte Klavier Teil I BWV 846–869 Fürth Di. 20.3., 19:30 Uhr Stadttheater Zum 100. Todestag von Claude Debussy. Evgeni Koroliov (Klavier). Bach: 15 dreistimmige Sinfonien BWV 787–801, Mozart: Sonate F-Dur KV 332, Ravel: Sonatine, Debussy: Préludes (Auszüge aus Band I & II) Köln So. 25.3., 11:00 Uhr Kleiner Sendesaal des WDR Zum 100. Todestag von Claude Debussy. Evgeni Koroliov (Klavier). Debussy: Préludes I & II Potsdam So. 29.4., 18:00 Uhr Nikolaisaal Bach: Dreifach beflügelt. Evgeni Koroliov, Anna Vinnitskaya & Ljupka Hadzigeorgieva (Klavier), Kammerakademie Potsdam. Bach: Konzerte für zwei Klaviere BWV 1061–1064 & Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Hamburg Mi. 9.5., 20:00 Uhr Elbphilharmonie (Großer Saal) Künstler & Programm siehe Potsdam Gifhorn So. 10.6., 18:00 Uhr Schloss (Rittersaal) Soli Deo Gloria. Evgeni Koroliov (Klavier). Werke von Bach

Drei neue exzellente Alben: Die Pianisten Federico Albanese, Marina Baranova und Friedrich Gulda vereinen die Lust am Experimentieren

CD-Tipp

Beethoven: DiabelliVariationen, Große Fuge B-Dur op. 134 u. a. Evgeni Koroliov & Ljupka Hadžigeorgieva (Klavier). tacet

und der Mut, Grenzen in der klassischen Musik einzureißen. www.neue-meister-music.com


multimedia Das Beste aus Radio, Fernsehen, Kino und Internet

3sat

Le Nozze di Figaro

Radio: Zum 90. Geburtstag von Christa Ludwig

Die etwas andere Primadonna

Sa. 3.3., 20:15 Uhr Oper Jahrzehntelang stand Giorgio Strehlers legendäre Figaro-Inszenierung auf dem Spielplan der Mailänder Scala, ehe sich 2016 Frederic ­Wake-Walker an eine Neuproduktion wagte. NDR

Der Traum des Kent Nagano So. 4.3., 8:00 Uhr Doku Der NDR beleuchtet Kent Naganos ungewöhnliche Projekte, mit ­denen er ein breiteres Publikum ansprechen und seinen Traum verwirklichen will, dass Klassik für jedermann zugänglich ist. Arte

Stars von morgen So. 11.3., 18:25 Uhr TV-Show Rolando Villazón empfängt diesmal die Flötistin Lucie Horsch, den Pianisten D ­ mitry Masleev, den Tenor Konu Kim und den Bratschisten Adrien La Marca.

Stand noch noch mit Maria Callas auf der Bühne: Christa Ludwig

D

ie Aufzeichnung ihrer Lebenserinnerungen, erschienen vor zwanzig Jahren, betitelte sie mit „... und ich wäre so gern Primadonna gewesen“. Dass Christa Ludwig dennoch ohne Zweifel eine

Arte

Die Musketiere im Damenstifte

40 concerti März 2018

ab Fr. 16.3., 18:05 Uhr, BR-Klassik Weitere Informationen: www.br-klassik.de

Online: In der Welt des Rundfunkchors Berlin

Requiem down under

F Mo. 26.3., 0:00 Uhr Operette Louis Varneys Operette wurde 2015 von Jérôme Deschamps an der Pariser Opéra Comique werkgetreu inszeniert – und vom Publikum begeistert aufgenommen.

solche Primadonna war, beweist BR-Klassik: Der Radiosender widmet der Mezzosopranistin zu ihrem 90. Geburtstag gleich vier Sendungen. Den Anfang macht am 16. März – Ludwigs Geburtstag – um 18:05 Uhr die Sendung „Klassikstars“, ab 20:05 Uhr werden Livemitschnitte mit ihr ausgestrahlt, ehe Christa Ludwig selbst am 17. März um 11:05 Uhr in „Meine Musik“ zu hören ist. Den Abschluss macht die Opernsendung „con passione“, die sich ganz auf Interpretationen Christa Ludwigs konzentriert.

ür seine Erfolgsproduktion human requiem wurde der Rundfunkchor Berlin bereits rund um den Globus gefeiert. Nun folgt der Chor der Einladung des „Adelaide Festival of Arts“ nach Australasien und präsentiert dort die Produktion von 2012, der Brahms’ Ein deutsches Requiem zugrunde liegt und die um choreografische

Elemente von Jochen Sandig und dem Team der Compagnie Sasha Waltz angereichert wurde. Wie es den Mitgliedern des Rundfunkchors auf der Reise in die Ferne ergeht, lesen Sie in unserer Facebook-Rubrik „In der Welt von ...“. Vom 13. bis 18.3. auf: www.facebook.com/ concertimagazin

Fotos: Pierre Groisbois, Angus McBean/Warner Classics, gemeinfrei

 TV-Tipps


Kino: Bernstein Celebration des Royal Ballet

Tanz zum Jubiläum

D

as kreative Genie Leonard Bernsteins wird auch vom Londoner Royal Ballet geehrt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten kommt ein Tanz-Triptychon auf die Bühne, das die Kompositionen des US-Amerikaners würdigt. Das Programm der „Bernstein Celebration“ – so der Titel des Abends – enthält zwei Weltpremieren von Wayne McGregor und Christopher Wheeldon sowie eine Wiederaufnahme von Liam Scarletts The Age of Anxiety („Das Zeitalter der Angst“) zu Bernsteins zweiter Sinfonie. Wayne McGregor arbeitet für seine Choreografie zu Bernsteins Chichester Psalms mit dem Künst-

 Radio-Tipps NDR Kultur

Eschenbach dirigiert Hindemith Fr. 2.3., 20:00 Uhr Konzert Das NDR Elbphilharmonie ­Orchester bringt Hindemiths ­Requiem mit dem sperrigen Titel When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d auf die Konzertbühne. WDR 3

Szene aus Liam Scarletts The Age of Anxiety

ler Edmund de Waal zusammen, während Christopher Wheeldon die Kostümierung dem vielfach ausgezeichneten Modedesigner Erdem ­Moraliog˘lu überlässt. Di. 27.3., 20:15 Uhr Teilnehmende Kinos: www.rohkinotickets.de

Madama Butterfly Sa. 3.3., 19:00 Uhr Oper live aus der MET Drei Jahre nach i­hrer Uraufführung kam die Oper 1907 auf den Spielplan der MET. Auch über hundert Jahre später gehört Puccinis Meisterwerk zum festen Repertoire an New Yorks Opernhaus. BR-Klassik

Von Berlin bis zum Broadway

Online: Dokumentarfilm Resonanzen über C. Bechstein

Einzigartige Instrumente

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ie globalisierte Massenproduktion macht bekanntlich auch vor Musikinstrumenten nicht Halt. Klaviere und Flügel etwa werden seit Jahren zum größten Teil in Fernost gefertigt. Bleibt die Frage, was das Fabrikat eines traditionsreichen Instrumentenbauers überhaupt ausmacht. Genau genommen braucht man für die Beantwortung der Frage kaum mehr als 37 Minuten: So lange dauert der spannende wie erhellende Dokumentarfilm Resonanzen von Thomas Nitsch. Darin spürt der preisgekrönte Regisseur der Faszination des Klangs der Flügel aus der Manufaktur C. Bechstein nach, lässt berühmte Künstler zu

Wort kommen – und erschafft so mit diesem Film eine klangvolle Huldigung an die Einzigartigkeit jedes Flügels des Berliner Traditionshauses, das 1853 gegründet wurde.

Fr. 16.3., 19:05 Uhr Musik-­ Feature Nach dem Motto „gestern, heute, morgen“ beleuchtet das Feature Kurt Weills Musik­ theaterschaffen von den Vorbildern des Komponisten bis hin zu den heutigen Weill-Interpreten. Deutschlandfunk Kultur

Zum 100. Todestag Claude Debussys So. 25.3., 22:00 Uhr Musikfeuilleton Michael Dasche blickt im Gespräch mit dem Pianisten und Debussy-Experten Bernd Goetzke auf die teils widersprüchlichen Seiten des so streitbaren wie genialen Komponisten. Deutschlandfunk

Schöne Stimmen Startete als Ein-Mann-Betrieb: Carl Bechstein (1826–1900) Ab dem 1. März ist der Film online zu sehen auf: bechstein.com/film

Fr. 30.3., 23:05 Uhr Porträt Moderator Thilo Braun rückt mit Christoph Prégardien einen der gefragtesten Tenöre hierzulande in den Mittelpunkt der Sendung.

März 2018 concerti   41


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Diesen Monat neu auf concerti.de/lounge:

Sommersonnenklang Tipps Malta ist als paradiesisches ­Urlaubsreiseziel inzwischen längst kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Touristen zieht es Jahr für Jahr auf die ­faszinierende Mittelmeerinsel südlich von Sizilien. Aber Malta hat nicht nur Sonne, Strand und Meer zu bieten, sondern auch viele und abwechslungsreiche Festivals. Wir stellen Ihnen die Festspielhöhepunkte der traumhaften Insel genauer vor.

Perfekte Fahrt, perfekter Sound Technik Wenn die Gewinner unserer Aktion „Mein Konzert mit Lexus“ zum Konzert chauffiert werden, wird der Künstler des Abends auf der Rückbank des Lexus sitzen und auch eine Playlist mit im Gepäck haben. Denn das Soundsystem von Mark Levinson muss man einfach mal genossen haben. Wir durften uns die High-End-Audioanlage vorab genauer anhören.

Umzug einer Supernanny Reportage Große Musicalshows sind nicht nur beeindruckend, sondern auch technisch sehr aufwändig. Trotzdem brauchte der Musical-Produzent Stage Entertainment nur gut drei Wochen, um Mary Poppins von Stuttgart nach Hamburg umziehen zu lassen. Wir ­begleiteten die logistische Meisterleistung und konnten dabei einen spannenden Einblick hinter die Kulissen ­gewinnen. 42 concerti März 2018

Verlag concerti Media GmbH Hammerbrookstraße 93 · 20097 Hamburg Tel: 040/22 86 886-0 · Fax: 040/22 86 886–17 info@concerti.de · www.concerti.de Herausgeber/Chefredakteur Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Jörg Roberts (Chef vom Dienst), Maximilian Theiss (Textchef, MT), Ninja Anderlohr-Hepp (Ressortleitung), Peter Krause (Ressortleitung Oper, PK), Sören Ingwersen (Textredaktion), Verena Kinle (Bildredaktion), Julia Hellmig (JH), Julia Oehlrich, Insa Axmann, Johann Buddecke (JB), Irem Çatı, Hannah Duffek, Nicolas ­Furchert, Nicole Korzonnek (NK) Autoren der aktuellen Ausgaben Frank ­Armbruster (FA), ­Christina ­Bauer, ­Irene ­Bazinger, ­Helge ­Birkelbach, ­Jakob ­Buhre, ­Roland H. ­Dippel (RD), C ­ hristoph ­Forsthoff ­Katharina ­von ­Glasenapp, ­Reinald ­Hanke, ­Christoph Kalies, ­Katherina Knees, ­Christian ­Lahneck (CL), S ­ abine ­Näher (SN), G ­ eorg ­Pepl, ­Helmut ­Peters, ­Teresa ­Pieschacón ­Raphael, ­Elisa ­Reznicek, ­Antje ­Rößler, ­Stefan ­Schickhaus, ­Christian ­Schmidt, ­Sigrid ­Schuer, ­Eckhard ­Weber (EW) Art Direktion/Gestaltung Tom Leifer, Heidi Meyer, Jörg Roberts, Frauke Schäfers, Matthias Hirt Produktion/Lithographie Alphabeta GmbH Druck & Verarbeitung Mayr Miesbach GmbH Anzeigen Felix Husmann (Verlagsleitung) Tel: 040/22 86 886-20 f.husmann@concerti.de Mirko Erdmann (Leitung Klassikveranstalter, Festivals & Musikindustrie) Tel: 040/22 86 886-16 m.erdmann@concerti.de Gabriele Heesen (Klassikveranstalter & Marken) Tel: 040/22 86 886-32 g.heesen@concerti.de Heidi Meyer (Anzeigen- und Vertriebsassistenz) Tel: 040/22 86 886-18 h.meyer@concerti.de Melanie Berndt (Anzeigendisposition) Tel: 040/22 86 886-27 m.berndt@concerti.de

Business Development & Vertrieb Stefan Brettschneider Heftauslage vertrieb@concerti.de Abonnement concerti Media GmbH · Postfach 100 544, 20004 Hamburg · Tel: 040/228 688 688 Fax: 040/228 688 617 · abo@concerti.de Standard-Jahres­abonnement: 25 € frei Haus Erscheinungsweise elf Mal jährlich, Ausgabe April ist erhältlich ab 23.3. IVW geprüfte Verbreitung IV/2017: 170.835 Exemplare Redaktionsschluss Immer am 15. des Vor-Vormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: termine@concerti.de. Der Abdruck erfolgt kostenlos. Zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung für die angegebenen Daten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder durch Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Alle Rechte: concerti Media GmbH

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Hörgenuss bis zum letzten Ton. Ganz ohne Räuspern oder Husten.

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I H R E S C H Ö NST E YAC H T D E R W E LT

„Kein Geschenk der Welt könnte schöner sein, als in seinen Armen Walzer zu tanzen. Ob damals auf unserer Hochzeit oder heute mitten auf dem Pazifik.“

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concerti Ausgabe Südwest März 2018  

concerti - Das Konzert- und Opernmagazin mit Regionalteil für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz & Saarland.

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