Page 1

DAS KONZERT- UND OPERNMAGAZIN

Dezember 2013

Mit Regionalteil MittelDEUTSCHLAND

695 Konzert- UNd Operntermine

fazil say Hinter jeder Musik eine Geschichte renée fleming »Das geht direkt ins Herz«

Diana Damrau »Ich möchte hören, sehen und spüren«

NEU!

J E TZ Mitneh T Men


HERVORRAGENDE

INTERPRETINNEN

BEI SONY CLASSICAL

BEL CANTO Von Monteverdi bis Verdi spannt die erfolgreiche Sopranistin Simone Kermes den Bogen auf dieser CD. Für sie sind die Arien von Verdi, Bellini, Rossini, Donizetti oder Mozart auf dieser CD nicht ohne Bezug zur barocken Tradition denkbar. Begleitet wird sie vom Concerto Köln auf historischen Instrumenten.

WWW.SIMONE-KERMES.DE

TELEMANN DOPPELKONZERTE Die zweifache ECHO Klassik-Preisträgerin widmet sich auf ihrer neuen Aufnahme erneut Georg Phillip Telemann. Gemeinsam mit ihrem Ensemble 1700 hat sie die berühmte Suite a-Moll für Blockflöte, Streicher und B.c. und drei der überlieferten Doppelkonzerte für Blockflöte und ein Soloinstrument eingespielt.

WWW.DOROTHEEOBERLINGER.DE

MOZART ARIEN Sabine Meyer hat ausgewählte Konzertarien Mozarts für Klarinette und Orchester arrangieren lassen und mit dem Kammerorchester Basel eingespielt.

WWW.SABINE-MEYER.COM

www.sonymusicclassical.de


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser! Alle Jahre wieder machen wir uns in der Redaktion den Zähl-Spaß, wie oft in der Adventszeit Bachs Weihnachtsoratorium zu hören ist. Ob in der kleinen Dorfkirche oder im güldenen Licht der Dome, Münster und Kathedralen, ob in voller Länge oder in einer Version für Kinder – fast 60 Mal haben die Berliner dieses Jahr die Gelegenheit, sich mit Bachs Vertonung der Weihnachtsgeschichte in feierliche Stimmung versetzen zu lassen. Die Hamburger und Mitteldeutschen folgen mit jeweils knapp 40 AufGregor Burgenmeister führungen, in München sind es immerhin noch Herausgeber/Chefredakteur knapp 30. Und ohne den Anspruch erheben zu wollen, sämtliche Termine in ganz Deutschland erfasst zu haben: Auf unserem Online-Portal concerti.de finden Sie bundesweit fast 250 Aufführungen des „WO“! Zwar nicht das Christfest, dafür jedoch der Abschluss des Verdi-Jubiläumsjahres wird zur traditionellen Saisoneröffnung an der Mailänder Scala mit der Traviata begangen. Im Titel-Interview befragen wir deshalb Diana Damrau, der die große Ehre zuteil wird, die Partie der Violetta zu übernehmen. Diejenigen, die nicht zu den wenigen Auserwählten gehören, Karten für dieses Ereignis ergattert zu haben, können übrigens auf arte live dabei sein. Falls Sie in diesem Jahr lieber zu anderer Musik zum Fest greifen möchten: Auf Seite 51 haben wir Ihnen unsere weihnachtlichen CD-Empfehlungen zusammengestellt – zum Verschenken oder selbst Hören. Wunderbare musikalische Ereignisse und frohe Festtage wünscht Ihnen Ihr P.S.: Den Arche Musik Kalender 2014 erhal-

ten Sie als Prämie, wenn Sie jetzt ein concertiAbo bestellen. Weitere Infos finden Sie auf der vorletzten Seite dieses Magazins.

Foto: Ivo von Renner, privat

KURZ VORGESTELLT Christoph Forsthoff schrieb als Kulturjournalist erst über, seit 2006 für concerti. Redaktionell verantwortet er u.a. unsere MedienTipps und „Kurz & Knapp“. In der Musik gilt seine besondere Passion seit Kindestagen dem Cello, sogar in Form eines Cellofonds.

Ninja Anderlohr-Hepp leitet seit einem Jahr unsere Termin- und Online-Redaktion. Die Musik- und Literaturwissenschaftlerin und gebürtige Fränkin sieht man selten ohne lila Kopfhörer, wenn sie zwischen Bloggen, Kochen, Oper und Rockkonzert Hamburg unsicher macht. Dezember 2013 concerti   3


INHALT

KONZERT

8 Blick über den Horizont

PoRtRÄt Einst waren es die Geiger, heute sorgen die jungen Cellisten für Furore – wie Julian Steckel

10 Hinter jeder Musik eine Geschichte

10

Fazıl say Doppelkompetenz

iNteRview Der Pianist und Komponist Fazıl Say über die Herausforderungen seines Doppelberufes

14 ohne Pelz und Juwelen

PoRtRÄt Das Jerusalem Quartet widmet sich mit Vorliebe Schostakowitsch

16 Humus gegen Heimweh

KuRz GeFRAGt Der israelische Mandolinist

Avi Avital über Folklore, Wagner und Rockmusik

OPER

19 Der Jahrhundert-Regisseur

FeuilletoN Mit Patrice Chéreau ist ein

16

avi avital Fern der Heimat

universales Theater-Genie gestorben, das die Opernregie revolutionierte

22 »ich möchte hören, sehen und spüren« iNteRview Diana Damrau erklärt, wie sie den Spagat zwischen Familie und Beruf hinbekommt

REGIONALSEITEN An dieser Stelle finden Sie in den Ausgaben Hamburg, Berlin, Mitteldeutschland und München die Regionalseiten

Hamburg Berlin Mitteldeutschland München

22

Diana Damrau Erfüllter Traum

RUBRIKEN 3 Editorial | 6 Kurz & Knapp | 26 Opern-Kritiken | 28 Opern-Tipps | 38 Konzert-Tipps | 46 CD-, DVD-Rezensionen | 56 Multimedia-Tipps | 58 Vorschau & Impressum 4 concerti Dezember 2013

31 Der etwas andere Mozart

FestivAlGuiDe In Deutschland und Europa – wir stellen Ihnen die interessantesten Programme, Orte und Künstler vor

42 »es kann keinen Besseren geben«

RePoRtAGe Vladimir Ashkenazy wählt bei

Steinway einen neuen Flügel aus

52 »Kein Hokuspokus«

BliND GeHöRt Der Klarinettist David Orlowsky hört und kommentiert CDs von Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt

Fotos: Marco Borggreve, Uwe Arens, Rebecca Fay

DIE WELT DER KLASSIK


871 Mal oper operette, Musical Konzert und Ballett

für sie in Berlin. Jetzt Buchen! www.oper-in-Berlin.de

__  Deutsche Oper Berlin __  Komische Oper Berlin __  Staatsoper im Schiller Theater __  Staatsballett Berlin 

* Anzahl der Vorstellungen 2013/14


KUrZ & KnaPP

ein Bach im Regenwald Wir haben es ja schon immer gewusst: Alles geht auf Bach zurück – selbst der Gesang des Flageolettzaunkönigs im Amazonasregenwald. Der Piepmatz – oder vielmehr: Die Bach-Stelze pfeift nämlich Motive und Tonfolgen wie aus Johann Sebastians Notenbüchlein. Dabei liebt der kleine Vogel konsonante Intervalle, vor allem Oktaven, Quinten und Quarten. Wer da wohl von wem geklaut hat ...

Hast Du Töne: Der Flageolettzaunkönig pfeift nicht nur Bach, sondern auch Haydns Melodien

Händel empfinde ich immer gut, aber von einer gewissen Flachheit. Albert Einstein

Konzerte pro Jahr spielt das Kurorchester Bad Kissingen – Weltrekord! Wie das klappt? Alle Musiker beherrschen mehrere Instrumente und können sich so gegenseitig ersetzen.

Digitalisierung:

Digitale Medien werden zum Standard

2017 42%

2012

58% 32%

digital

2008 nicht digital

68%

24%

76%

waS iSt Ein ...

steG? Nicht über Bäche führt dieser, sondern mitten auf die Decke der Streich- und Zupfinstrumente. Dort findet sich diese kleine hölzerne Brücke, dank der die Energie der Saitenschwingungen auf den Instrumentenkörper übertragen werden. Senkrecht zwischen den F-Löchern stehend wird dieser gehalten durch die Druckkräfte der über ihn geführten Saiten. 6  concerti Dezember 2013

Quellen: PwC, Informa Telecoms & Media.

German Entertainment and Media Outlook • 2013-2017 PwC

15. Oktober 2013 12

Aufatmen in der Musikbranche: Nach zehn Jahren Talfahrt ist 2013 der Umsatz mit CDs und digitalen Downloads wieder gewachsen. Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers fängt das Plus im Digitalgeschäft erstmals das Minus bei CDs auf. Ein großer Hoffnungsträger ist hier das Streaming: Immer mehr Konsumenten setzen nicht mehr auf den Besitz, sondern bevorzugen das „Mieten“ oder den begrenzten Zugang zu Musikinhalten.

Fotos: Bundesarchiv, John Gerrard Keulemans, Monika Lawrenz, PwC Informa Telecoms & Media

727

eiN RetteR iN DeR BRANCHeN-Not


3 Fragen an ...

Matthias von Hülsen

w w w.deag.de

-Die Sensation aus den USA 200 Millionen Video Views auf YouTube!

in Berlin nserfolg Sensatio ee! em rn d u h o fT Nac LICH au nun END

1990 haben Sie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gegründet, nun übergeben Sie den Intendantenstab an Markus Fein – ein Abschied, der schwerfällt? Erst neben und dann nach einem erfüllten Berufsleben als Kinderarzt durfte ich ein sehr spannendes zweites Leben als Festspielleiter führen. Selbstverständlich stimmt der Abschied von etwas Geliebtem immer wehmütig. Es scheint mir aber gelungen zu sein, den perfekten Nachfolger und den optimalen Übergabezeitpunkt zu finden. Die Künstlerfamilie und das Team haben mir eine überwältigende Abschiedsgala geschenkt, und ich kann mit dem schönen Gefühl gehen, noch nicht weggewünscht zu sein – ein melancholisches Glück, sozusagen.

In Association with The Agency Group

02.12.2013 Zürich (CH), 03.12.2013 München 04.12.2013 Wien (A), 05.12.2013 Essen 06.12.2013 Hamburg, 07.12.2013 Düsseldorf 09.12.2013 Berlin

Sie haben 1986 schon das Schleswig-Holstein Musik Festival mitinitiiert – wie hat sich die Festivallandschaft verändert? Zu allererst in der Quantität: Fast jeder Ort und fast jede Region haben auf Grund des Erfolges unserer großen Flächenfestivals den Mut gefasst, selber Klassikfestivals zu realisieren. Der Niedergang der Plattenlabels wird durch eine grandiose Vermehrung der Live-Aufführungen kompensiert. Immer mehr Menschen haben direkten Kontakt zu den Künstlern und ihrer Musik.

Ein leidenschaftlicher Klassikliebhaber wie Sie wird kaum in Rente gehen – was planen Sie für 2014? Aufgaben gibt es genug. Da warten viele Ehrenämter und ich habe das Privileg, wählen zu dürfen.

04.03.2014 HAMBURG, LAEISZHALLE 11.04.2014 MÜNCHEN, HERKULESSAAL 15.04.14 BERLIN, PHILHARMONIE Tickets unter www.

.de

01806 - 999 000 555* sowie an

den bek. VVK-Stellen. Weitere Informationen unter www.deag.de *(0,20€/Anruf aus dem dt. Festnetz / max. 0,60€/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)


Porträt

Blick über den Horizont Einst waren es die Geiger, heute sorgen die jungen Cellisten für Furore – wie Julian Steckel .Von Christoph Forsthoff

V

ielleicht war es ein wenig Übermut, vielleicht auch einfach nur der Spaß an der Rollerfahrt – das Ende jenes Ausflugs mit dem motorisierten Zweirad eines Freundes im Sommer 2005 hatte Julian Steckel jedenfalls so nicht geplant. Plötzlich war da die Hauswand, das linke Handgelenk kompliziert gebrochen, all die Pläne für die nächsten Monate hinfällig. Vor allem aber tauchte angesichts von Gips und Schiene wie ein Schreckgespenst die Frage auf: Würde die Verletzung jemals so verheilen, dass die nötige Kraft in die Griffhand zurückkehren, der Cellist seine alte Konzertform wieder erreichen würde? Eine Auszeit fürs Leben

8 concerti Dezember 2013

Musik: Eine Liebe, die für Julian Steckel über die eigenen Saiten hinausgeht

zeit wohl kaum so gesehen hat, schließlich hatte der Unfall nicht nur zahlreiche Konzerte und eine geplante CD-Aufnahme platzen lassen, sondern auch seine Teilnahme am renommierten ARD-Wettbewerb verhindert. Vergangenheit – auch wenn diese den 1982 in Pirmasens geborenen Musiker zweifellos geprägt hat bis hin zum umsichtigen Kick mit dem Fußball zwischen zwei Proben. Denn

die Teilnahme am bedeutendsten deutschen Klassik-Wettbewerb war nur aufgeschoben, nicht aufgehoben: 2010 beeindruckte der Cello-Verführer mit seinem intensiven und sanglichen Ton derart überzeugend, dass der Virtuose nicht allein den ersten Preis der ARD-Jury erhielt, sondern auch zusätzlich noch den Publikums- und zwei weitere Sonderpreise. Seither hat sich seine Laufbahn in geradezu atemberaubendem

Foto: Neda Navae

Doch wie es manchmal so mit Rückschlägen im Leben ist: Aus dem Tief erwachsen (neue) Stärken, in der Verzweiflung des Moments eröffnen sich neue Perspektiven. Statt zu hadern und nur Frust zu schieben, nutzte der junge Musiker damals die erzwungene Auszeit für all die Dinge, die in den eng getakteten Jahren seiner jungen Karriere zuvor zu kurz gekommen waren: Freunde treffen, viele Bücher lesen – und auch ein wenig über den Sinn einer „Pause“ nachdenken. „Rückblickend betrachtet, war diese vielleicht gar nicht so schlecht.“ Auch wenn der ernsthafte junge Mann dies seiner-


Tempo fortentwickelt: An der Musikhochschule in Rostock trat Steckel 2011 eine Professur an und baut dort nun eine Celloklasse neu auf, seine CDAufnahme mit den Konzerten von Korngold, Bloch und Goldschmidt gehörte im selben Jahr nicht nur zu den klangprächtigsten, sondern vor allem spannendsten Neuerscheinungen, für die der leidenschaftliche Kammermusiker 2012 denn auch folgerichtig den Echo bekam. Musik als gemeinsame Aktion

Mehr als Ehrensache, dass der groß gewachsene Blondschopf trotz dieser Erfolge als Solist dem Musizieren im kleinen Kreis treu geblieben ist: Musik, das ist für ihn nie ein Ego-Trip gewesen, sondern stets eine gemeinsame Aktion – ob nun als Kind zuhause, wo Instrumente zum Alltag gehörten (nicht nur für die Geschwister, sondern auch für die Mutter als Klavierlehrerin und den Vater als Schulmusiker), auf seinen ersten CD-Aufnahmen mit Kammermusik oder bis heute im Konzert. Und seine Lehrer haben ihn in dieser Liebe zum Duo oder Spiel im kleinen Kreis bestärkt: Angefangen von Ulrich Voss in Saarbrücken über die Top-Kollegen Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow und Heinrich Schiff – allesamt famose Kammermusiker – bis hin zu Antje Weithaas. Die Geigerin Weithaas? Ja, tatsächlich hat Steckel bei ihr nicht nur studiert, sondern sogar sein Konzertexamen in Berlin gemacht – und ihr Denken als Anstoß für seine heutige eigene Lehrtätigkeit genommen: Nicht auf das Instrument kommt es an, son-

dern auf den technischen wie künstlerischen Blick über die eigenen Saiten hinaus. Was natürlich auch für motorisierte Gefährte gilt. Online-Tipp

Konzerttermine von Julian Steckel in Rostock, Nürnberg und Bielefeld sowie ein Video von ihm mit Kodálys Cellosonate finden Sie online. Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ steckel ein. CD-Tipp

Korngold: Cellokonzert C-Dur op. 37 Bloch: Schelomo Goldschmidt: Cellokonzert op. 23 Julian Steckel (Violoncello) Rheinische Philharmonie Daniel Raiskin (Leitung) CAvi

Konzert-TIPPs

hamburg Do. 5.12., 20:00 Uhr & So. 8.12., 11:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester, Michel Tabachnik (Leitung), Julian Steckel (Violoncello). Werke von Brahms, Debussy, Ravel & Schumann Kiel Fr. 6.12., 20:00 Uhr Kieler Schloss Programm siehe Hamburg Stuttgart Sa. 1.2.2014, 20:00 Uhr Mercedes Center Julian Steckel (Violoncello), Stuttgarter Kammerorchester Werke von M. Haydn, J. C. Bach, C. P. E. Bach & J. Haydn Berlin Mi. 12.2.2014, 20:00 Uhr Konzerthaus (Kleiner Saal) Ante Weithaas (Violine), Julian Steckel (Violoncello), Paul Rivinius (Klavier). Werke von Haydn, Schumann & Dvořák Ludwigshafen So. 16.3.2014, 11:00 Uhr BASFGesellschaftshaus Julian Steckel (Violon­cello), Paul Rivinius (Klavier) Werke von Debussy, Boulanger, Poulenc & Franck

BERLINER PHILHARMONIKER GUSTAVO DUDAMEL LIVE IN IHREM KINO AM 6. DEZEMBER 2013 Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten unter www.berliner-philharmoniker.de/kino Dezember 2013 concerti  9


Interview

Hinter jeder Musik eine Geschichte Der Pianist und Komponist Fazıl Say über die Herausforderungen seines Doppelberufes und musikalische Botschaften in seinen Werken. Von Christian Schmidt

Sie sind – wie alle gefragten Künstler – unglaublich viel unterwegs. Wie teilen Sie Ihre Zeit zwischen dem Klavierspiel und dem Komponieren auf?

Da erlege ich mir keine festen Regeln auf. Ich versuche, fast 10 concerti Dezember 2013

jeden Tag beides zu machen. Immerhin arbeite ich jährlich an sechs bis sieben Auftragswerken, dazu kommen dann die Klavierprogramme, die ich neu einstudieren muss. Und sehen Sie, man kann auch nicht jeden Tag komponieren, dafür braucht man ja kreative Momente, Inspiration. Handwerkliches lässt sich natürlich immer tun, zum Beispiel ein schon niedergeschriebenes Werk zu orchestrieren.

»Fürs Kompo­nieren braucht man kreative Momente, Inspiration« Das ist eine Menge Arbeit.

Die Arbeit ist für mich Teil meines Wesens, sie gehört zu mir. Ich lebe mit und für Musik. Da empfinde ich auch keinerlei Müdigkeit. Früher war es ja allgemein üblich, dass Komponisten zugleich auch Pianisten waren. Wie beeinflussen sich die beiden Berufe gegenseitig?

Ich glaube, das kann man pauschal nicht beantworten. Schließlich komponiere ich

schon, seit ich fünf Jahre alt bin, das ist meine Natur. Aber komponiert ein Pianist anders, und spielt ein Komponist anders Klavier?

Natürlich helfen sich beide Berufe gegenseitig, letzten Endes fließen sie ja auch in ein und derselben Person zusammen. Es ist auf jeden Fall nützlich, sich zunächst einmal Kenntnisse von der Struktur der Musik zu erarbeiten. Wenn ich zum Beispiel ein neues Programm einstudiere, suche ich schon beim Blattlesen: Was möchte der Komponist sehen, was sind die Farben, die er malt? Welche Harmonik verwendet er wofür, und was könnte er gefühlt haben? Dann haben Sie es sicher auch leichter zu komponieren.

Als Pianist hat man notwendigerweise ein großes Gespür für die akustische Charakteristik eines Orchesters. Man steht ja ständig im Austausch, wenn man vorn sitzt und in den Proben und beim Konzert zuhört, sich aufeinander einlassen muss. Vieles verändert sich immer wieder. Ich bekomme das auf der Bühne mit, diese Erfahrung muss ein Komponist unbedingt haben. Man sollte

Foto: Marco Borggreve

M

an muss sich schon entscheiden, ob man Fazıl Say lieber in Jerusalem, Tokio oder in seiner türkischen Heimat anrufen will. Der 42-Jährige, der nach seinem Studium in Düsseldorf und Berlin fließend deutsch spricht, rast ruhelos durch die Welt, gastiert innerhalb eines Monats in Genf, Berlin und Tel Aviv. Nebenher komponiert er fleißig in praktisch allen Genres. Say gehört zu den größten Klassikstars seines Landes – und wird als solcher auch sehr ernst genommen, denn er steht seiner Heimat nicht immer unkritisch gegenüber. Politisch möchte er sich daher derzeit nicht äußern – aus gutem Grund, denn erst im April dieses Jahres wurde er in Istanbul wegen Blasphemie zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt und geht nun schon zum zweiten Mal in Revision. Der bekennende Atheist hatte sich per Twitter über einen Muezzin lustig gemacht.


ZUr PErSon

Fazıl Say ist der bekannteste klassische Musiker aus der türkei und gastiert weltweit

als Solist und Kammermusiker. Zudem ist er als Komponist sehr gefragt. Er wurde 1970 in Ankara geboren und studierte in Düsseldorf und Berlin. Seine internationale Karriere begann, als er 1994 die young Concert Artists international Auditions in New york gewann.

November 2013 concerti  11


Interview

Wir respektieren, dass Sie darüber zurzeit nicht sprechen möchten.

Ja, dafür bitte ich um Verständnis. Mein Gerichtsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Sie verwenden auch türkische Instrumente und Melodien. Wie wichtig sind Ihnen diese musikalischen Wurzeln?

die Psychologie eines Musikers verstehen. In welcher kompositorischen Tradition sehen Sie sich selbst?

Sich einer bestimmten Richtung unterordnen zu wollen, hieße, die eigene Kreativität einzuschränken. Bei mir entscheidet sich die Stilistik nach dem, was ich erzählen will, alles andere ist Technik. Also finden Sie in meinen Werken türkische Skalen, Atonalität, Impressionismus, Bitonalität und meinetwegen auch avantgardistische Tendenzen. Das alles darf aber kein Selbstzweck sein – es kommt immer auf die Inhalte an. Das heißt, Sie verarbeiten klare Botschaften, oder komponieren Sie „absolute Musik“?

Der Konflikt zwischen Programm- und absoluter Musik hat sich überlebt. Das geht zusammen. Fast jedes meiner 12  concerti Dezember 2013

Stücke hat eine Geschichte – sowohl eine abstrakte Botschaft als auch eine konkrete Erzählung. Eines meiner neuesten Orchesterwerke heißt Universum – da richtet sich die Tonalität der sechs Sinfoniesätze nach den Inhalten, die Musik apostrophiert zum Beispiel mathematische Theoreme des Urknalls. Es schien mir nötig, den Orchesterapparat um 35 neue Instrumente zu erweitern, um die Entwicklung des Weltalls musikalisch erzählen zu können. Aber aus dieser Gesamtheit ergeben sich natürlich auch metaphysische Botschaften, wenn Sie so wollen. Wovon erzählen Sie?

Manchmal von Personen, manchmal von Städten, das Themenspektrum ist sehr groß. Istanbul zum Beispiel ist eine große, eher romantische Geschichte. Manchmal habe ich auch eine politische Botschaft.

»Man sollte als Komponist die Psychologie eines Musikers verstehen.« Kommen in Ihre Konzerte hierzulande viele Ihrer Landsleute?

Entscheidend ist, dass dafür in der Community geworben wird. Dann kommen sie auch. Sonst ist der Anteil eher übersichtlich. Wichtig ist, dass es nicht bei Einzelaktionen bleibt, sondern dass man immer wieder Konzerte anbietet, in denen deutsche und türkische Musiker zusammen auftreten. So etwas muss sich langsam entwickeln, da kann man keine Wunder erwarten. Wenn man so viel komponiert wie Sie, hat man dann nicht auch Lust, spontan ein Recital-Programm zu verändern?

Eines der größten Probleme des

Foto: Christine Halina Schramm

Fazıl Say stellt den Inhalt in seinen Werken immer über die Stilistik

Es wäre doch seltsam, wenn sie in meine eigene Musik nicht einfließen würden, schließlich bin ich ein türkischer Komponist. Wenn ich allerdings türkische Volkslieder verwende, wie beispielsweise im dritten Satz meines Violinkonzerts, dann gebe ich das explizit an. Das finde ich fair, und außerdem kennt diese Melodien in der Türkei sowieso jeder.


Ausgabe 6 / 2013; 8,90 euro; schweiz 13,90 sfr; Österreich 9,30 euro

HOHE LUFT

Für Alle, Die lust Am Denken hAben

Ausgabe 5 / 2013; 8,90 euro; schweiz 13,90 sfr; Österreich 9,30 euro

e ft-mag azin.d www.h ohelu

Ausgabe 5 / 2013

Philosophie-Zeitschrift

wagt es! kant, der hirnforscher

philosoph buDDha

Wozu Demokratie?

Menschenrechte, neu verstanden 4 192434 408906

06

ist erben gerecht?

was anerkennung beDeutet

unsere letzten tabus D 8,90 Euro ∙ CH 13,90 sfr ∙ A 9,30 Euro ∙ L 9,50 Euro

jetzt geniessen!

Bessere fehler Machen

w w w. HoH E Lu f t - mA g Az i n . D E

gegen den glückszwang

wozu Demokratie? w w w. HoH E Lu f t - mA gA z i n . D E

sex, wien und weininger

DaviD chalmers über bewusstsein 4 192434 408906

HL05_01cover_neu.indd 1

Für Alle, die luSt Am denken hAben

Ausgabe 4 / 2013; 8,- euro; Schweiz 13,90 sfr; Österreich 9,30 euro

HOHE LUFT

05

16.07.13 10:04

Für Alle, die lusT Am denKen hAben

Ausgabe 3 / 2013; 8,- euro; schweiz 13,90 sfr; Österreich 9,30 euro

Ausgabe 3 / 2013

Ausgabe 4 / 2013

HOHE LUFT HOHE LUFT Philosophie-Zeitschrift

Philosophie-Zeitschrift

was ist guter sex?

wo der spass aufhört

Was ist guter Sex?

das böse in uns

wo beginnt der Luxus?

lob des egoismus

4 192434 408005

04

06.05.13 08:55

D 8,00 Euro ∙ CH 13,90 sfr ∙ A 9,30 Euro ∙ L 9,50 Euro

D 8,00 Euro ∙ CH 13,90 sfr ∙ A 9,30 Euro ∙ L 9,50 Euro

w w w. HoHE Lu ft- m A g A zi n . D E

schLuss mit der wiLLkür!

wie LiberaL ist neoLiberaL? HL04_01cover_v2.indd 1

können wir den tod überleben? rächt euch!

Können wir den Tod überleben?

es Lebe die unruhe!

augustinus und die frauen

nieder mit derrida!

martha nussbaum über toleranz

kann man das leben üben?

4 192434 408005

HL03_01cover_neu.indd 1

w w w. HoHE Lu ft- m A g A zi n . D E

HOHE LUFT

Say: Sinfonien Nr. 2 „Mesopotamia“ & Nr. 3 „Universe“ Borusan Istanbul Philharmonic Gürer Aykal (Leitung) naïve

Für Alle, die lust Am denken hAben

HOHE LUFT HOHE LUFT Philosophie-Zeitschrift

D 8,90 Euro ∙ CH 13,90 sfr ∙ A 9,30 Euro ∙ L 9,50 Euro

CD-Tipp

NEU!

29.10.13 14:05

Wagt es!

Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ say ein.

01

d 1

Ausgabe 6 / 2013

Online: Weitere Termine mit Fazıl Say in Mannheim und Salzburg sowie ein Video von ihm als Pianist mit seinem Stück Black Earth

408906 4 192434

ist tot der text ist e wirk lich was lieb te s der wer der prei t euch ! enga gier n? st verz eihe heis was

HL01_14_01cover-4c.ind

HOHE LUFT

Online-Tipp

l 9,50 euro

Chopin habe ich erst relativ spät entdeckt. Zu Beginn mei-

Bodenseefestival 2.5.-8.6.2014 Fazıl Say – Artist in Residence

a 9,30 euro ∙

Gibt es eigentlich einen Komponisten, mit dem Sie gar nichts anfangen können?

Hamburg Mi. 16.4.2014, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi (Leitung), Fazıl Say (Klavier). Werke von Brahms & Mozart

9,30 euro

welche zukunft?

Ch 13,90 sfr ∙

Natürlich nicht, das ist geschriebene Musik, die ist heilig, egal wie mein Gefühl ist. Es gibt ja auch gute und schlechte Tage. Aber sicherlich wandelt sich die an sich fest einstudierte Interpretation von Abend zu Abend. Das liegt neben der Stimmung an vielen anderen Komponenten, zum Beispiel ob Sie einen harten Bösendorferoder einen eher weichen Steinwayflügel haben.

Düsseldorf Fr. 14.2.2014, 20:00 Uhr Tonhalle Königliche Philharmonie Flandern, Edo de Waart (Leitung), Fazıl Say (Klavier). Werke von Schostakowitsch, Beethoven & Prokofjew München So. 23.2.2014, 11:00 Uhr Prinzregententheater Fazıl Say (Klavier). Werke von Mozart

13,90 sfr; Österreich

itschrift

Philosophie-Ze

d 8,90 euro ∙

Sie sind auch als Jazzer und Improvisationstalent bekannt. Den Notentext einer Mozartsonate ändern Sie aber nicht?

Köln So. 8.12., 20:00 Uhr Kölner Philharmonie Fazıl Say (Klavier), Gstaad Festival Orchestra, Kristjan Järvi (Leitung). Werke von Smetana, Say, Britten & Debussy

8,90 euro; schweiz

hohe luft

Berlin Do. 5.12., 20:00 Uhr Kammermusiksaal Fazıl Say (Klavier). Werke von Mozart, Beethoven, Janáček, Hindemith & Chopin

? Welche Zukunft

Die Musikwelt sollte sich mehr Flexibilität erlauben. Mag sein, dass das Publikum teilweise kommt, um ein ganz bestimmtes Stück zu hören. Dann ärgern sich die Leute zu Recht, wenn das Programm geändert wird. Aber wenn man selber in einer dramatischen Stimmung ist und dann eine adrette Mozartsonate spielen soll – das finde ich schon schwierig, dem Stück dann wirklich gerecht zu werden.

Konzert-TIPPs

ausgabe 1 / 2014;

n denk en habe die lust am Für alle ,

ausgabe 1 / 2014

Kann man da nichts machen?

Jetzt im Handel

ner Karriere und meines Studiums in Deutschland haben mich natürlich Bach, Mozart und Beethoven geprägt, aber auch Strawinsky und Ravel. hohe luft

Klassiklebens ist doch, dass zwei bis drei Jahre im Voraus geplant wird. Das bedeutet, man spielt ein Programm vielleicht 50 oder sogar 60 mal, es ist schon überkommen. Manchmal habe ich dann schon irgendwann keine Lust mehr darauf, weil ich auch, wenn ich Klavier spiele, immer wieder andere Geschichten erzählen will.

03

27.02.13 14:50

Philosophieren Sie mit! QR-Code scannen und mit pressekaufen.de den nächsten zeitschriftenhändler in ihrer nähe finden oder gleich online bestellen unter www.hoheluft-magazin.de/ heft-bestellen.


Porträt

Das Jerusalem Quartet hat sich nach seinem Heimatort benannt

Ohne Pelz und Juwelen

J

erusalem Quartet – auf den ersten Blick wirkt der Name wie eine politische Demonstration. Doch das Streichquartett hat sich lediglich nach dem gemeinsamen Studienort benannt, an dem seine Gründungsmitglieder Freundschaft schlossen. Der Cellist Kyril

14 concerti Dezember 2013

Zlotnikow und die beiden Geiger Alexander Pawlowsky und Sergej Bresler waren schon Stimmführer im Hochschulorchester von Jerusalem gewesen, Ori Kam stieß später als Bratscher hinzu. Nach einigen wichtigen und prägenden Meisterkursen und Preisgewin-

nen wurde das Quartett schnell auf berühmten Festivals herumgereicht und spielt inzwischen mit breitem Repertoire an den allerersten Adressen der internationalen Musikwelt. Ein vorläufiger Höhepunkt war in diesem Frühjahr die Grammophone-Nominierung zum

Foto: Felix Broede

Das Jerusalem Quartet widmet sich mit Vorliebe Schostakowitsch. Von Christian Schmidt


„Künstler des Jahres“. In Hamburg setzen die vier jungen Musiker ihren Schostakowitsch-Zyklus in der Laeiszhalle fort. Dessen Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn sein Geheimnis liegt in dem ganz besonderen Ton, der das Quartett so einzigartig macht. Einerseits von der russischen Schule geprägt, schmückt die internationale Erfahrung und Fortbildung die künstlerische Genese der Jerusalemer Weltbürger. Andererseits konzentrieren sich die Musiker, von denen drei in der ehemaligen Sowjetunion geboren wurden und einer russische Wurzeln hat, ganz auf ihre „reine musikalische Erfahrung“, wie es Bratschist Ori Kam ausdrückt. „Ein Streichquartett ist im Idealfall ein einziges Instrument. Es dauert sehr lange, das gleiche Gespür zu haben.“ Mit einer gemeinsamen Stimme

Das Jerusalem Quartet hat, wo immer es auftritt, die Balance gefunden, als ob es mit einer Stimme spräche. So entstehen manches Mal geradezu magische Momente, weil zwischen den Musikern über die Jahre jedes Detail in der Komplexität der Kommunikation ausgewogen wurde. „Ich glaube, das Publikum merkt, dass wir wirklich keine vier Solisten mehr, sondern musikalisch miteinander verschmolzen sind“, glaubt Ori Kam. Längst könnten die vier an irgendeiner Hochschule Professoren sein, aber sie sind noch jung, genießen ihren künstlerischen Höhenflug. Diese Qualität hat sich längst herumgesprochen bei den Liebhabern direkter Wirkungen von der Partitur ins Ohr. Die

Säle füllen sich vor allem mit Beispiel sofort, wissen aber Kennern, meint Bratscher Ori auch um ihre komplizierten Kam: „Zu Streichquartett-Kon- kulturellen Bedeutungen.“ zerten kommen die Leute ohne Gleichwohl bezweifelt der BratPelz und Juwelen – sondern scher eine „politische Funktion“ wirklich um der Musik willen. von Schostakowitschs Musik. Hier erleben sie kein Event, „Ich glaube, Musik ist immer sondern wollen die Musik er- erst einmal abstrakt, jeder Zuforschen, die sie meistens hörer verknüpft dann die Klänge mit seinen eigenen Erfahschon gut kennen.“ rungen. Das kann wiederum Repertoire, in dem sie zu ein sehr machtvolles Werkzeug Hause sind sein – und wird hin und wieder Das eint das Publikum mit den auch missbraucht.“ Beim JeruMusikern, die gern die Werke salem Quartet paart sich wohl in den Vordergrund stellen und eher die wissenschaftliche nicht sich selbst. „Unsere Mis- Neugier mit der Sensibilität für sion ist, die Musik ehrlich und die eigene Geschichte. authentisch durchkommen zu lassen“, sagt Ori Kam. MögKonzert-TIPPs lichst pur. „Das ist vielleicht das Schwierigste an unserem Be- HAmburg ruf.“ Frei von aller aufgepapp- Sa. 7.12.2013, Do. 16.1., Do. 27.2. & Di. 22.4.2014, jeweils 20:00 Uhr ten Attitüde zu sein. Das Quar- Laeiszhalle (Kleiner Saal) Jerusalem tett scheint überhaupt nur Quartet: Das Schostakowitsch-Projekt. Musik zu spielen, von der es Alle Streichquartette Schostakowitschs wirklich etwas versteht, äußer- Pullach lich wie innerlich. Das mag wie Di. 10.12., 20:00 Uhr Bürgerhaus Pullach Jerusalem Quartet eine Selbstverständlichkeit Brahms: Streichquartette Nr. 2 a-Moll & klingen, unterwirft sich aber Nr. 3 B-Dur, Schostakowitsch: Streichbei so manchen Kollegen doch quartette Nr. 7 fis-Moll & Nr. 11 f-Moll eher dem kommerziellen Er- Köln folgsdruck. In Kürze bringt das Do. 12.12., 20:00 Uhr Philharmonie Programm siehe Pullach Jerusalem Quartet schon sein elftes Studioalbum heraus. SlaCD-Tipp wisches Thema wiederum: Janácˇek und Smetana. Weltweit unterwegs mit Schostakowitsch

Dass die vier Herren nicht nur nach Deutschland, sondern zum Beispiel auch in die USA für Zyklen mit allen Schostakowitsch-Quartetten eingeladen werden, liegt natürlich an ihren Wurzeln. Ihre Annäherung ist intuitiv russisch. „Wir haben tiefe und sinnreiche Assoziationen mit dieser Musik“, berichtet Ori Kam. „Folkloristische Zitate erkennen wir zum

Schostakowitsch: Streichquartette Nr. 1, 4, 6, 8, 9 & 11 Jerusalem Quartet harmonia mundi (2 CDs) Online-Tipp

Online: Weitere Termine vom Jerusalem Quartet in Tübingen, Gauting, Grünwald und Geisenheim sowie ein Video des Quartetts mit Mozart Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ jerusalem ein. Dezember 2013 concerti  15


Kurz gefragt

Humus gegen Heimweh Noch nie war die Mandoline im Konzertleben so präsent wie durch den israelischen Musiker Avi Avital . Hier spricht er über ...

... den Geist von Berlin

mochte es, wie die Leute bei glaube zu 100 Prozent an das unseren Konzerten dazu tanz- Konzept: Wenn du die Kultur ten, wie sie direkt auf die Mu- des anderen kennen lernst, sik reagierten. Das gibt einem wenn man gemeinsam Musik viel Energie. In der Klassik macht, gibt es keine Möglichkann das ähnlich sein, auch keit, einander zu hassen. Das wenn es da eher subtil und un- Orchester beweist, dass es zu sichtbar geschieht. Die Leute dem Nahost-Konflikt, wie wir tanzen ja nicht in der Philhar- ihn in den Nachrichten sehen, monie, aber wenn 3000 Leute Alternativen gibt. Und ich denam gleichen Ort das gleiche ke, es kann die Politik beeinerleben, wenn kurz vor dem flussen, es sendet eine BotApplaus diese zwei Sekunden schaft. totale Stille herrscht, dann ent... Wagner steht genauso viel Energie. Ich habe mal aus Spaß versucht, ... die Carnegie Hall … Israelis im Ausland mir zu überlegen, was man von Ich werde im Januar dort das Es ist interessant zu beobach- ihm für die Mandoline arranerste Mandolinen-Recital über- ten, wie einfach die Israelis gieren könnte und bin dann zu haupt spielen, das ist nicht nur meiner Generation durch die dem Schluss gekommen, dass für mich, sondern auch für die Welt reisen. Wenn man mich es wohl kaum einen KompoMandoline ein Meilenstein. In fragt, woher ich komme, sage nisten gibt, der weiter von der der Carnegie Hall passieren ich immer Israel, auch wenn Mandoline entfernt ist als Wagmagische Dinge, weil jeder ich acht Jahre in Italien und 13 ner. Ob man ihn in Israel aufweiß, dass dort in den letzten Jahre in Berlin gelebt habe. Es führen sollte oder nicht, dazu hundert Jahren jeden Abend gibt auch Momente, in denen habe ich keine bestimmte Meidie besten Musiker der Welt ich Heimweh bekomme, wo ich nung. Diese Debatte ist sehr gespielt haben. Wenn man den mich zum Beispiel nach gutem vielschichtig und sie wird sehr Saal betritt, spürt man sofort, Humus sehne. Dafür gibt es emotional geführt. Ich finde, dass hier außerordentliche Mu- aber in Berlin ein paar be- genauso wie man sehen muss, sik in der Luft war, genauso wie stimmte Orte, wo man das Ge- dass Wagner ein großes Genie religiöse Menschen an heiligen fühl hat, in einem Restaurant war, muss man auch die EmoStätten eine besondere Energie in Tel Aviv zu sein. Dort gehe tionen der Menschen respekspüren. ich manchmal hin und fühle tieren, die eine Aufführung mich sofort wie zuhause. ablehnen. Berlin ist ein kreativer „Melting Pot“, wo praktisch jede Hauswand zu einer Leinwand werden kann. Ich glaube auch, dass das im Moment die Zeit von Berlin ist, so wie es in den 60ern die Zeit von New York war oder Paris zur Zeit von Ravel und Debussy. Berlin ist auch der Ort, wo ich mir zum ersten Mal überlegt habe, mit Elektronik zu arbeiten und mit Videokünstlern. Man ist sehr inspiriert in dieser Stadt.

... Folklore Ich habe mit 14 Schlagzeug und ... das West-Eastern Divan Orchestra E-Gitarre gespielt. Meine HaaFür mein aktuelles Album hat re waren sehr lang, bis zum Ich bewundere dieses Projekt. mich interessiert, wie klassiEllenbogen – ich muss fürch- Viele Freunde von mir spielen sche Komponisten zu Beginn terlich ausgesehen haben. Wir in dem Orchester, sowohl Ara- des 20. Jahrhunderts mit Folkhatten eine Rockband, und ich ber als auch Israelis, und ich lore-Elementen umgegangen 16  concerti Dezember 2013

Foto: Uwe Arens

... Rockmusik


sind. Bartók und Kodály haben in kleinen Dörfern Volkslieder gesammelt und sie in Konzertmusik verarbeitet, de Falla machte das mit spanischer Folklore, Piazzolla mit dem Tango. Das war damals revolutionär. Heute haben wir ja das Privileg, viel über andere Kulturen zu wissen und es gibt Youtube, wo jede Art von Folklore nur einen Klick entfernt ist. Aber als zum Beispiel damals das Amerika­ nische Quartett von Dvorˇák uraufgeführt wurde, mit der Pentatonik, wie sie die afroamerikanische Musik benutzt – das muss extrem modern gewesen sein. Aufgezeichnet von Jakob Buhre

KonZErt-tiPPS

BeRliN so. 1.12., 20:00 uhr Heimathafen Neukölln Cello Case II: Eckart Runge (Violoncello & Moderation), Avi Avital (Mandoline) u.a. Fr. 27.12., 20:00 uhr Kammermusiksaal Berlin Sinfonietta, Berliner Camerata, Avi Avital (Mandoline) Do. 30.1.2014, 20:00 uhr Kammermusiksaal Deutsches Kammerorchester Berlin, Avi Avital (Mandoline) u.a. MüNCHeN so. 15.12., 19:30 uhr Prinzregententheater Avi Avital (Mandoline), Kammerakademie Potsdam PotsDAM Do. 26.12., 16:00 uhr Nikolaisaal (Großer saal) siehe München HAMBuRG sa. 28.12., 19:30 uhr laeiszhalle (Kleiner saal) Avi Avital (Mandoline), Philharmonisches Kammerorchester Berlin

onlinE-tiPP

Weitere Termine in Freiburg sowie Avi Avital als Grenzgänger zwischen den stilen bei „Avital meets Avital“ finden Sie online. Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ avital ein.

Cd-tiPP

Between worlds werke von Bartók, Dvořák, villa-lobos, Piazzolla u.a. Avi Avital (Mandoline), Richard Galliano (Akkordeon), Giora Feidman (Klarinette), Catrin Finch (Harfe), Itmar Doari (Perkussion). Erscheint bei Deutsche Grammophon am 17.1.2014

Bild unterschrift temquam que cuptat aditat que vent uta Bild unterschrift temquam que cuptat aditat que vent uta Bild unterschrift temquam que cuptat aditat que vent uta

Avi Avital hat die Mandoline im klassischen Konzertleben etabliert – bald auch in der Carnegie Hall Dezember 2013 concerti  17


Unsere Programme jetzt auch im neuen Digitalradio

Weitere Informationen: digitalradio.de deutschlandradio.de Hรถrerservice 0221.345-1831


Oper

Die interessantesten Inszenierungen und Künstler – wir stellen Ihnen das Wichtigste aus der Welt der Oper vor

Foto: Nilz Böhme

Magdeburger Frauen skandieren in Volker Löschs MacbethInszenierung ihre Erfahrungen mit den bösen Männern

20_Feuilleton Der Jahrhundert-Regisseur Mit Patrice Chéreau ist ein universales Theater-Genie gestorben, das die Opernregie revolutionierte und anspruchsvolles Autorenkino kreierte 22_Interview »Ich möchte hören, sehen und spüren« Diana Damrau erklärt, wie sie den Spagat zwischen Familie und Beruf hinbekommt und warum Opernsänger keine Fachidioten sind 26_Kurz besprochen Opernkritiken Immer aktuell auf unserer Website 28_Opern-Tipps Die Winter-Highlights in Deutschland und Europa Dezember 2013 concerti   19


Feuilleton

Der Jahrhundert-Regisseur Mit Patrice Chéreau ist ein universales Theater-Genie gestorben, das die Opernregie revolutionierte und anspruchsvolles Autorenkino kreierte. Von Peter Krause

E

in junger schwuler Franzose erklärt uns Deutschen den Mythos vom Ring des Nibelungen. Das löste anno 1976 wüste Proteste und Unterschriftenaktionen aus, Morddrohungen gegen die Leitung der Bayreuther Festspiele gar. Dabei hatte Patrice Chéreau, der perfekt deutsch spricht und ein Germanistikstudium absolvierte, die Tetralogie doch nur aus dem Geiste der Musik und ihrer romantischen Entstehungszeit bildmächtig und in absolut ausgefeilter Personenregie erzählt. Das kam freilich, nur 30 Jahre nach Kriegsende, einer Provokation, ja einem Affront gleich. 20 concerti Dezember 2013

erst nach der Premiere erfundene Walkürenfelsen: ein Stück Ruinenromantik, das direkt auf die berühmte Toten­ insel von Arnold Böcklin anspielt. Unerreichte Darstellung emo­ tionaler Höhepunkte

Chéreau ist 30 Jahre jung, als er mit der Arbeit am Ring beginnt. Vorangegangen ist eine Wunderkindkarriere als Schauspieler und Schauspielregisseur, Giorgio Strehler prägt ihn stark. Wagner aber hat auch er vorab nie inszeniert, überhaupt nur zwei Erfahrungen mit Opernregie hat er bis dato gesammelt. Und dann: Der Ring als eine „Allegorie des 19. Jahrhunderts“, die „im Gewand des Mythos“ auch von uns selbst handelt. So mischen sich in den Entstehungs- und Uraufführungskontext auch die mythische Vergangenheit und die zeitgenössische Theaterrealität. Und: Seine Darstellung von emotionalen Höhepunkten im Gefühlsleben der Figuren besitzt eine Intensität, die bis heute unerreicht ist. Da erweist sich die rege Inszenierungstätigkeit von Chéreau im Schauspiel als absoluter Trumpf. Nach dem Skandalsommer 1976 entwickelt sich allmählich eine breitere Akzeptanz des Ring. Chéreau nimmt den

Fotos: Nicolas Genin, unitel

Mit nur 68 Jahren ist Patrice Chéreau verstorben

Hatte sich das Neu-Bayreuth von Wieland und Wolfgang Wagner nach der „Stunde Null“ der von allem Politischen bereinigten Abstraktion nach dem Meistersinger-Motto „Hier gilt’s der Kunst“ verschrieben, löst Chéreau nun den Ring aus seinem mythologischen Irgendwo und siedelt ihn konkret im 19. Jahrhundert an. Gründerzeit, Industrielle Revolution. Das war Wagners Welt, die Zeit der Werkentstehung. Was heute zu den handelsüblichen Regiekonzepten gehört, die Betrachtung eines Werks aus dem Kontext seiner Entstehung, funktioniert zwar eher selten richtig gut. Bei Wagner, diesem politischen Zukunftsmusiker und Anarcho-Aktivisten, da wirkt es zwingend logisch. Mit seinem Bühnenbildner Richard Peduzzi entwickelt Chéreau den Ring aus einer Ikonographie des 19. Jahrhunderts. Fabrikgebäude, ein Staudamm und Fabrikantenvillen als die imposanten Kathedralen ihrer Epoche werden zitiert. Das Geniale an seiner Interpretation aber ist, dass er die intellektuellen Bezüge mit hoher Theatralik, ästhetischen Bildern und mythischen Ritualen zu verbinden versteht. Zum markanten, bis heute treffendsten Signet der Inszenierung wurde der


Werkstattgedanken ernst, entwickelt ganze Szenen und Bühnenlösungen neu. Wenn wir heute vom Jahrhundert-Ring schwärmen, meinen wir jenen von 1980, wie er nach fünf Werkstattjahren gereift war und dann auch auf Video aufgezeichnet wurde. Stilbildend sind die darstellerische Wahrhaftigkeit und unopernhafte Glaubwürdigkeit. Sänger werden zu Schauspielern, bieten individuelle Rollenporträts jenseits aller Klischees und interagieren im Sinne einer perfekten Personenregie, wie sie bis dato in der Oper kaum möglich schien. Peter Hofmann und Jeannine Altmeyer waren ein überwältigendes InzestLiebespaar der Wälsungen. Gwyneth Jones war Brünnhilde. Schöpfer der signifikantesten Operninszenierung aller Zeiten

Heute gilt dieser Ring als die folgenreichste Operninszenierung aller Zeiten. Als der „Chéreau-Ring“ 1980 nach fünf Jahren turnusgemäß abgesetzt wurde, gab es nach der Götter­ dämmerung einen BeifallsMarathon von 75 Minuten. Das zwischen Weltuntergang und Hoffnungsschimmer changierende Schlussbild der Tetralogie, mit all den übriggebliebenen Menschen, die uns fragend und zaudernd anschauen, wie es denn nun weitergehen soll: Es ist bis heute zum Bezugspunkt für Ring-Regisseure geworden. Nach Patrice Chéreau war die Opernregie eine andere. Das Regietheater war geboren. Es erreichte in seiner allfälligen Projektion von Zeitgeist freilich nur sehr selten die meisterliche Fokussierung auf den singenden Menschen, dessen Gesten, Blicke, Bewegun-

Die Bühnenbilder des Jahrhundert-Rings als Ikonographie des 19. Jahrhunderts. Oben: der Walkürenfelsen nach Böcklins Toteninsel

gen und Emotionen Chéreau aus der Musik ablas und nicht aus den eigenen Neurosen ableiten musste. Erstaunlich bleibt, dass die historische Rolle des Regisseurs für das Musiktheater sich in nur elf Operninszenierungen spiegelt – von Rossinis L’Ita­ liana in Algeri 1969 bis zur Elektra von Richard Strauss, in diesem Sommer erarbeitet für das Festival in Aix-en-Provence, nur wenige Wochen vor seinem Tod am 7. Oktober 2013. Die Nachrufe in seiner Heimat

gedenken freilich nicht dem Erneuerer der Oper, sondern dem großen charismatischen Mann des Schauspiels. Und weltweit ist es der Schöpfer des anspruchsvollen Autorenkinos, an den man sich erinnert – der Mann, der mit Intimacy ein so beklemmendes BeziehungsKammerspiel erfand. Der Jahrhundert-Regisseur wollte sich nicht entscheiden zwischen den Künsten des Theaters, der Oper und des Films. Sein universales Werk abseits aller Moden wird uns bleiben. Dezember 2013 concerti   21


Interview

»Ich möchte hören, sehen und spüren« Diana Damrau erklärt, wie sie den Spagat zwischen Familie und Beruf hinbekommt und warum Opernsänger keine Fachidioten sind. Von Ninja Anderlohr-Hepp

Frau Damrau, oft werden Sie gefragt, wie Sie Familie und Beruf »in Einklang« bringen – müsste man nicht eher fragen, wie viele Klänge Sie bündeln?

Es ist ein ganzes Orchester! (lacht) Mit zwei Dirigenten! Und das funktioniert wie im Konzert. Es gibt ja mit dem Dirigenten auf dem Podium und Konzertmeister im Orchester eigentlich auch zwei leitende Positionen. Bei uns in der Familie ist es auch so, wir springen im Duo von einer Rolle in die andere. 22  concerti Dezember 2013

Das klingt nach einem gut organisierten Familienunternehmen.

Das muss es sein. Mein Mann (Sänger Nicolas Testé, Anm. d. Red.) und ich sind da reingewachsen – er noch viel früher als ich. Er war bei den Petits chanteurs in Paris und hat schon als kleiner Bub die Welt bereist. Er ist genauso mobil, flexibel und organisiert wie ich.

»Energie bekomme ich von meinen Kindern« Sie sind hingegen eher behütet in Bayern aufgewachsen. Wenn Sie die Kindheit Ihrer Kinder mit Ihrer eigenen vergleichen – was gibt es da für Unterschiede?

Es ist ein ganz anderes Leben mit den vielen Reisen, Eindrücken und Sprachen, die auf sie einströmen. Ich war zum ersten Mal im Alter von 15 Jahen in der Oper und das nur 50 Kilometer vom Heimatort entfernt. Meinen ersten Flug hatte ich mit 18 Jahren! Die beiden haben schon Freiflüge bei den Fluggesellschaften. Sie haben auch die Musikalität vererbt bekommen und genießen es,

bei den Proben und überall mit dabei zu sein. Der Große hört aber auch gern Radio und tanzt, vor allem zu Michael Jackson und Flamenco, der Kleine trommelt auf der Windelkiste – eben ein ganzes Orchester. Man muss die beiden natürlich immer im Auge haben. Und dafür benötigt man auch viel Energie ...

Die bekomme ich von meinen Kindern – man braucht sie nur ansehen und schon laden sich die Batterien von alleine auf. Kinder sind der Wahnsinn, da ist jede Sekunde was los und sie verändern sich so schnell. Finden Sie zwischen Ihren Engagements und Reisen überhaupt Zeit, mal Privatperson Diana Damrau zu sein?

Dafür bleibt im Moment eigentlich gar keine Zeit. Aber Diana Damrau ist eben privat nun Mama Damrau. Mit Kindern hat man einen 24-Stunden-Job und das bleibt dann auch für einige Jahre so. Aber das weiß man ja im Voraus. Der einzige Moment, in dem ich komplett abschalten kann und auch muss, ist, wenn ich auf der Bühne stehe. Dann bin ich 100 Prozent da.

Foto: Rebecca Fay

M

ichael Jackson, Sturzhelme oder Blumenpflücken sind nicht unbedingt die Themen, mit denen man in einem Interview mit Sängerin Diana Damrau rechnet. Die Sopranistin, die zwischen Engagements in New York, München und Zürich sowie ihrem Zuhause in Frankreich pendelt, eröffnet nun die Saison 2013/14 der Mailänder Scala. Wurde sie in den letzten Jahren vor allem für ihre Königin der Nacht gerühmt, hat sie für sich selbst jetzt zwei neue Traumrollen gefunden: die als Violetta in Verdis La Traviata und als Mutter zweier Söhne.


ZUr PErSon

Diana Damrau gehört zu den profiliertesten Sängerinnen ihrer Generation. 1971 wurde sie in Günzburg geboren, erste Bühnenerfahrungen sammelte sie am theater würzburg. Seit 2002 ist sie freischaffend tätig und weltweit an den renommiertesten Häusern wie der Met, Covent Garden oder der wiener staatsoper gefragt. Ihr Repertoire reicht von Mozart über Verdi und Strauss bis zum Musical.


Interview

Sie pendeln beruflich zwischen Kontinenten, bezeichnen sich aber selbst als bodenständiges Mädel und Landei.

Ich brauche einfach die Natur. Das Leben in einer kleineren Stadt ist weit weniger anonym und fühlt sich geborgener an. In großen Städten bin ich die meiste Zeit in Hotels und arbeite. Man bewegt sich allerdings im Opernzirkel, der sehr familiär ist. Sie haben schon die unterschiedlichsten Inszenierungen mitgemacht – klassische und experimentelle. In welcher Art Inszenierung können Sie sich besser ausleben?

Ich genieße es in jeder Weise. Wenn wir zum Beispiel die Traviata-Inszenierungen nehmen: An der Met habe ich gerade mein Rollen-Debüt als Violetta gemacht in der WillyDecker-Inszenierung. Sie ist sehr symbolträchtig und expressionistisch, hat aber doch eine schöne Ästhetik und geht ins Essenzielle, was das Gefühlsleben von Violetta anbelangt. Willy Decker hat mir erklärt: „Man schaut der Frau von Anfang bis zum Ende beim Sterben zu.“ Es ging schauspielerisch sehr in die Tiefe und war mit großem Körpereinsatz verbunden. Wenn man zu einem Opernsänger sagte, er könne auch gut schauspielern, war das früher ja schon fast eine Beleidigung ...

Für mich hat so aber ja alles angefangen. Als Kind habe ich den Traviata-Film von Zeffirelli gesehen und für mich war das der Auslöser, Opernsängerin werden zu wollen. Das ist ein Gesamtkunstwerk: Die Kamera filmt von allen Seiten, 24  concerti Dezember 2013

und man hat somit eine Dimension dazugewonnen. Man sieht Nahaufnahmen der Gesichter und ist noch näher am inneren Geschehen. Es war so real und dazu die wunderbare Musik und die menschliche Stimme! Das hat mich damals gefesselt und das habe ich mir gewünscht: Dass, wenn ich in die Oper gehe, ich genau das erlebe. Ich möchte hören, sehen und ich möchte spüren. Und schwieriger noch: das dann selbst als Sängerin so realisieren. Diesen Maximen jage ich nach – die ganze Zeit, mit jeder neuen Rolle.

»Saisoneröffnung an der Scala: die Wahrwerdung einer Utopie!«

ganu sagte immer: „Du musst Träume haben in deinem Leben, auch wenn sie nicht erfüllt werden können. Was möchtest du erreichen?“ Und da habe ich mir gedacht: Ich als Deutsche singe an der Mailänder Scala La Traviata – das wär’s doch! Und da waren die Saisoneröffnung, die Neuinszenierung und das Verdi-Jahr noch gar nicht mit dabei! Es ist mehr als die Utopie, wirklich wunderbar! Eine neue Herausforderung für Opernsänger ist sicherlich das Live-Streaming: Konzerte und Opern sieht man sich auch auf der heimischen Couch oder im Kino an. Wie stehen Sie dazu?

Opernstreaming ist an der Met, an Covent Garden oder in Mailand bereits Gang und Gebe. Ich sehe das als Chance für das Genre: Es ist zugänglicher, man nimmt sich nicht vor, für den Wie eng für Diana Damrau „heiligen Tempel“ Opernhaus Familie und Beruf verknüpft für viel Geld eine Karte zu ersind, merkt man schnell: An werben. Der Gang dorthin ist dieser Stelle übernimmt ihr für viele schon mit Zweifeln Sohn Alexander kurzerhand und der Frage „Ist das was für das Interview und erzählt mich?“ behaftet. Aber im Kino? vom gestrigen Ausflug – einen „Warum nicht?“ Oper zuhause? Sturzhelm hat er getragen „Gucken wir mal rein!“ Ich denund fragt, ob seine Mutter ke, es ist auf alle Fälle eine sehr jetzt nicht mit ihm spazieren positive Entwicklung. Und gehen könne. Mama Damrau auch der richtige Weg, junges erklärt, dass sie erst das In­ Publikum zu begeistern. Man terview beenden muss, sie sich darf sich nur nicht irritieren aber über eine Mohnblume lassen und Angst haben, dass aus dem heimischen Garten man sich vor Millionen blasehr freuen würde … miert ... Sie eröffnen jetzt als Violetta die Mailänder Scala – und das im Verdi-Jahr. Was bedeutet Ihnen das?

Es ist die Wahrwerdung einer Utopie, denn dieses Szenario hatte ich mir als Studentin als unmöglichen Traum erdacht. Meine Lehrerin Carmen Han-

Ist das große Publikum auch das Ziel Ihrer neuen CD?

Ich hoffe, sie wird von vielen gehört. Und ich weiß, dass viele auf so etwas von mir warten. Der Titel ist „Forever“ – das klingt erstmal schmalzig, wird es aber nicht. Es ist eine sehr persönliche CD mit kleinen


Überraschungen, besonders wenn man sie im „Shuffle“Modus anhört. Diese Stücke haben mein Leben geprägt und bestimmt das von manch anderen auch. Ich bin ein Kind meiner Zeit: Oper, Operette, Musical und Film! Meine erste Rolle im Festengagement in Würzburg war Eliza Doolittle. Von My Fair Lady und dem klassischen Musical ist der Schritt zum Film nur ein kleiner, und da geht’s weiter bis Walt Disney. Auf der CD finden Sie für mich unvergessliche Melodien, die jeden berühren – auch diejenigen, die bei Operette erstmal denken: „Oh Gott!“ Das ist aber nicht Ihre Antwort auf Crossover, oder?

Nein, das bin wieder ich! Es ist eine Seite, die viele von mir so noch nicht kennen! Genau dieses Repertoire habe ich in Würzburg gesungen, als Studentin auf Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, auf Muggen. Um was es mir geht, sind die Melodien. Ich möchte auch zeigen: Wir sind keine Fachidioten, die nur Oper machen, sondern Musiker und Menschen unserer Zeit! Mein Mann hörte mich Disney-Songs für Alexander singen und meinte: „Das musst Du unbedingt aufnehmen...“ – die CD ist unseren Söhnen gewidmet und heißt auch deshalb „Forever“. Sie sagten, dass man immer Träume haben muss. Einer wird sich nun erfüllen. Haben Sie schon einen neuen Traum?

Natürlich habe ich neue Träume, aber die verrate ich natürlich nicht! (lacht) Jetzt träume ich erstmal den Traum Violetta weiter, solange ich kann, und bewege mich weiter im Schla-

raffenland der lyrischen Koloratur-Soprane mit ihren Lucias, Juliettes und Manons. Ich arbeite, versuche gesund zu bleiben und konzentriere mich auch auf das Genießen. Und bleibe wachsam. opern-TIPPs

Mailand Sa. 7.12., 20:00 Uhr (Premiere) Teatro alla Scala Verdi: La Traviata. (Auch live auf arte) Weitere Termine: Do. 12., So. 15., Mi. 18., So. 22., Sa. 28., Di. 31.12. & Fr. 3.1.2014 london Sa. 19.4.2014, 19:00 Uhr (Premiere) Royal Opera House Verdi: La Traviata Weitere Termine: Mo. 21., Do. 24., Sa. 26., Mi. 30.4., Sa. 3. & Fr. 9.5.2014 München Fr. 4.7.2014, 19:00 Uhr (Premiere) Bayerische Staatsoper Verdi: La Traviata Weitere Termine: Mo. 7. & Do. 10.7.2014

Sa. 12.7.2014, 20:00 Uhr Marstallplatz Bayerisches Staatsorchester, Philippe Jordan (Leitung), Diana Damrau (Sopran). Werke von Strauss & Verdi Do. 17.7. & Di. 29.7.2014, jeweils 19:30 Uhr Gasteig (Philarmonie) Bellini: I Puritani Baden-Baden Mo. 21. & Do. 24.7.2014, 19:00 Uhr, So. 27.7.2014, 17:00 Uhr Festspielhaus Baden-Baden Mozart: Die Entführung aus dem Serail

11.01.

2014 GROSSES HAUS

LA TRA– VIATA VON GIUSEPPE VERDI Musikalische Leitung Florian Csizmadia Inszenierung Vera Nemirova

Online-Tipp

Diana Damrau im Video über ihr neues Album „Forever“ finden Sie online. Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ damrau ein. CD-Tipp

Forever – Unforgettable Songs from Vienna, Broadway and Hollywood Diana Damrau (Sopran) Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Charles Abell (Leitung) Erato

www.staatstheater-mainz.de


KUrZ BESProChEn

G

uter Journalismus lebt von fachlicher Expertise und maximaler Aktualität. Um Ihnen als Monatsmagazin auch letztere zu bieten, verfolgen unsere Opern-Autoren die wichtigsten Premieren in Deutschland und Europa und berichten in ihren OnlineKritiken tagesaktuell: über Siege und Niederlagen – ob in Berlin, Paris oder Lübeck.

Die vollständigen und laufend neue Opern-Kritiken finden Sie online: Scannen Sie dafür den QR-Code mit einer Smartphone-App oder geben Sie www.concerti.de/oper im Browser ein.

MüNCHeN 21.11.2013

Nationaltheater München Strauss: Die Frau ohne Schatten Kirill Petrenko (Leitung), Krzysztof Warlikowski (Inszenierung) Kirill Petrenko gibt seinen Einstand als Generalmusikdirektor – und läutet vorab das Strauss-Jahr ein BeRliN 29.11.2013

staatsoper Berlin im schiller theater Verdi: Il Trovatore Daniel Barenboim (Leitung), Anna Netrebko, Plácido Domingo, Marina Prudenskaya, Aleksandrs Antonenko Rollendebüts der Giganten: Wie schlagen sich Domingo als Bariton und die Netrebko im dramatischen Fach? FRANKFuRt 8.12.2013

oper Frankfurt Enescu: Oedipe Alexander Liebreich (Leitung), Hans Neuenfels (Inszenierung), Simon Neal, Magnús Baldvinsson Das selten zu sehende Werk des ungarischen Komponisten George Enescu in der Regie des Bühnen-Revoluzzers Hans Neuenfels

Fest der Psychologie: elektra an der Bastille

lästige Musik: volker lösch zerlegt Macbeth

Beklemmende intensität: lübecks Don Carlo

PARis 27.10.2013 Es ist die kompromisslose Reduktion, mit der Robert Carsen an der Opéra Bastille seine Elektra zu einem zwingenden Erfolg macht. Dieses Fest der psychologischen Deutung bezieht sich so strikt auf die Intentionen von Richard Strauss, dessen Hauptakteur das Orchester ist, dass es einen immer wieder schaudert. Der weite Weg lohnt!

MAGDeBuRG 2.11.2013  Volker Lösch ohne Sprechchöre? Undenkbar! Gedemütigte Magdeburger Frauen geben seine Macbeth-Hexen. Leider bleibt da von Verdi nicht viel übrig, denn Lösch versteht nicht nur nichts von Musik, sie ist ihm sogar lästig. Er setzt auf billige Betroffenheitsrituale ohne Spannung, bei dem Augenschließen auch nichts hilft.

lüBeCK 8.11.2013 Was für eine strenge Intensität herrscht in der Inszenierung von Sandra Leupold, die ganz tief in die Abgründe dieses dunklen Verdi-Werks schaut. Und in ihrer ganz konsequenten, präzisen und aus dem Geist und den Farben des Stücks abgeleiteten Regiearbeit ihr Publikum immer wieder verstört: beklemmende Spannung.

opéra Bastille Paris Strauss: Elektra Philippe Jordan (Leitung), Robert Carsen (Inszenierung), Waltraud Meier, Irene Theorin, Ricarda Merbeth, Evgeny Nikitin weitere termine: 24.11. & 1.12.

theater Magdeburg Verdi: Macbeth Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Volker Lösch (Inszenierung), Adam Kim, Johannes Stermann, Karen Leiber weitere termine: 28.11. & 21.12.

theater lübeck Verdi: Don Carlos Ryusuke Numajiri (Leitung), Sandra Leupold (Inszenierung) weitere termine: 15.12., 25.12., 10.1., 2.2., 15.2., 6.3., 14.3., 22.3.

26  concerti Dezember 2013

Laufend aktuelle Opern-Kritiken in voller Länge: www.concerti.de/oper

Fotos: Nilz Böhme, Opéra national de Paris/Charles Duprat, Oliver Fantitsch

oPeRN-KRitiKeN oNliNe

VorSChaU


2013 / 14 richard strauss zum 150. Geburtstag FrEuEn siE sicH u. a. auF: Renée Fleming, Anja Harteros, Evelyn Herlitzius, Waltraud Meier, Camilla Nylund, Marjorie Owens, Romy Petrick, Anne Schwanewilms, Barbara Senator, Nina Stemme, Erika Sunnegårdh, Rachel Willis-Sørensen, Rudolf Buchbinder, Gautier Capuçon, Burkhard Fritz, Thomas Hampson, Jürgen Müller, René Pape, Tómas Tómasson, Georg Zeppenfeld

ElEktra Christian Thielemann, Barbara Frey

Premiere 19. Januar 2014 22., 25., 31. Januar & 22., 29. Juni 2014

Guntram (konzertant)

lEGEndEn – HommaGE an ricHard strauss (Ballett) Paul Connelly, Stijn Celis, Alexei Ratmansky

Premiere 28. Juni 2014 30. Juni & 5., 9., 11. Juli 2014

7. symPHoniEkonzErt Christian Thielemann

2., 3., 4. märz 2014

8. symPHoniEkonzErt Christoph Eschenbach

30., 31. märz & 1. april 2014

Omer Meir Wellber

Osterfestspiele Salzburg 2014

Premiere 23. Februar 2014 28. Februar & 2. märz 2014

araBElla

4. auFFüHrunGsaBEnd

Christian Thielemann, Florentine Klepper

Christian Thielemann

Koproduktion

15. mai 2014

ariadnE auF naxos

mit den Osterfestspielen Salzburg

Omer Meir Wellber, Marco Arturo Marelli

Premiere 12. april 2014 21. april 2014

9., 16. märz & 15., 18. april 2014

11. symPHoniEkonzErt Christian Thielemann

8., 9. Juni 2014

salomE Cornelius Meister, Peter Mussbach

In der Spielzeit 2014 / 15

sondErkonzErt

21., 25., 27. märz 2014

finden vom 6. bis 20. November 2014

Christian Thielemann

RICHARD-STRAUSS-TAGE u.a.

11. Juni 2014

FEuErsnot (open air)

mit Aufführungen von CAPRICCIO, DAPHNE,

Stefan Klingele

ARABELLA und dem Ballett LEGENDEN an

klassik Picknickt

Premiere 7. Juni 2014 9., 10. Juni 2014

der Semperoper Dresden statt. Informationen

Christian Thielemann

auf semperoper.de. Buchungen der

12. Juli 2014

verschiedenen Strauss-Zyklen voraussichtlich ab Dezember 2013. Informationen und Karten T +49 (0) 351 49 11 705 bestellung @semperoper.de PA R T N E R D E R S E M P E R O P E R U N D D E R S TA AT S K A P E L L E D R E S D E N

semperoper.de


OPERN-Tipps Die Winter-Highlights in Deutschland und Europa

Walküre in der Wagnerstadt

operette Kein Silvester ohne

Die Fledermaus, heißt es in Wien, der Heimstadt der Operette, auch heuer wieder, dann natürlich wie immer in der unschlagbaren Inszenierung des Komik-Altmeisters Otto Schenk. An der Oper der Karnevalszentrale Köln will man die szenische Launigkeit nun gar nicht toppen und setzt zum Jahreswechsel auf eine viermal gezeigte konzertante Einstudierung. Die hat es freilich in sich: Denn eine solche Ansammlung von Stars hat selbst Wien nicht zu bieten: Koloratur-Queen Simone Kermes gibt die Rosalinde, Mezzo-Königin Vesselina Kasarova lädt als Prinz Orlofsky zur Party, und Bo Skovhus ist Eisenstein.

Die Oper Leipzig mit einer Neuinszenierung der Walküre oper Wer in Richard Wagners

Geburtsstadt die Verantwortung fürs Musiktheater trägt, kommt im Jubeljahr 2013 kaum daran vorbei, mit einem eigenen Ring des Nibelungen weithin sichtbare Zeichen zu setzen, zumal ein kompletter Zyklus der Tetralogie hier seit Jahrzehnten nicht mehr zu erleben war. Nach dem Start mit einem

So. 29.12., 18:00 Uhr Oper am Dom Köln Strauß: Die Fledermaus. Gerrit Prießnitz (Leitung), Stefan Bachmann (Dialogregie). Weitere Termine: Di 31. 12.2013, Do 2.1.2014, Sa 4.1. 2014 28  concerti Dezember 2013

Sa. 7.12. (Premiere), 16:00 Uhr Oper Leipzig Wagner: Die Walküre. Ulf Schirmer (Leitung), Rosamund Gilmore (Inszenierung). So. 22.12.2013, So. 5.1.2014, Sa. 11.1.2014

Breth inszeniert Janáček oper Andrea Breth inszeniert,

Simone Kermes gibt in Köln die Rosalinde in der Fledermaus

munter bunten Rheingold-Vorabend schmiedet Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer gemeinsam mit dem Gewandhausorchester und Regisseurin Rosamund Gilmore nun im Dezember seinen Ring mit der Walküre weiter. Die Londonerin Gilmore ist geprägt durch das Klassische Ballett, fing ihre Karriere selbst als Tänzerin an. Nach den vielerorts ausprobierten Ring-Versionen von Schauspiel-Regisseuren ist nun eine spannende Sicht aus dem Geiste des Tanzes zu erwarten.

Sir Simon Rattle dirigiert. EvaMaria Westbroek singt die Titelpartie. Was will man mehr? Janácˇeks Katja Kabanova in der bereits in Brüssel gefeierten Inszenierung verspricht Musiktheater der psychologischen Durchdringung. Durch eine Affäre versucht die Kaufmannsfrau Katja Kabanova ihrer Familienhölle zu entfliehen. Doch dann zieht ein Ge-

witter wie ein Vorbote des Jüngsten Gerichts auf das kleine Städtchen an der Wolga zu. Wer Andreas Breths verstörenden Wozzeck an der Staatsoper im Schiller Theater gesehen hat, weiß, dass ihm ein Ausnahmeereignis bevorsteht. Sa. 25.1.2014 (Premere), 19:30 Uhr Staatsoper im Schiller Theater Berlin Janáček: Katja Kabanova. Sir Simon Rattle (Leitung), Andrea Breth (Inszenierung) 29.1., 1., 6., 9., 16.2.

Fotos: Kirsten Nijhof, Gregor Hohenberg, Jörg Landsberg, privat, Wilfried Hösl

Starbeflügelte Fledermaus am Rhein


lohengrin im Klassenzimmer oPeR Wagners

Lohengrin im

Klassenzimmer war anno 1998 harter Tobak für die Gralshüter werktreuer Wagnerwonnen. Heute ist die Inszenierung längst ein Klassiker. Getreu der Erkenntnis, dass in jeder wahren Tragödie auch eine Komödie steckt, macht uns Peter Konwitschnys Degradierung der mittelalterlichen deutschen

Klassiker: Peter Konwitschnys Inszenierung des Lohengrin

Rittersleut zu Wilhelminischen Pennälern mit Schulranzen und Holzschwertern nicht nur schmunzeln, sie wirkt zwingend. Durch seinen Kunstgriff entlarvt Konwitschny die chauvinistische Kriegsbegeisterung als infantiles Spiel, als allzu leichte Verführbarkeit unmündiger junger Menschen, die ohne Umschweife auch einem dahergeschwommenen Heilsbringer folgen. In toller Besetzung kehrt die Inszenierung jetzt an die Hamburgische Staatsoper zurück. Simone Young dirigiert. so. 22.12., 16:00 uhr Hamburgische staatsoper Wagner: Lohengrin. Simone Young (Leitung), Peter Konwitschny (Inszenierung). So. 29.12.2013, So. 5.1.2014, So. 12.1.2014

Musikalische Psychoanalyse oPeR Seine Frankfurter

Aida

war ein Skandal und ein Meilenstein der Opern-Interpretation. Jetzt kehrt Regie-Revoluzzer Hans Neuenfels an den Ort seiner frühen Großtat zurück und bringt als Frankfurter Erstaufführung ein viel zu selten zu sehenden Meisterwerk des Musiktheaters auf die Bühne: Oedipe von George Enescu. Der rumänische Nationalkomponist, der wie sein ungarischer Freund Béla Bartók stark durch die Volksmusik seiner Heimat geprägt war, brachte seine einzige Oper 1936 in seiner Wahlheimat Paris zur triumphalen Uraufführung. Das Schmerzenskind um den Mythos vom Königssohn, der seinen Vater tötet und seine Mut-

ter heiratet, brauchte 26 Jahre bis zu seiner Geburt. Nicht zuletzt die Wirren des Ersten Weltkrieges hatten Eunescu immer wieder zu Unterbrechungen gezwungen.

HAlle

sCHAHRAzADe sa. 30.11.2013, 19:30 uhr oper Halle Eine echte Ausgrabung: die spätromantisch getönte Orientoper von Bernhard Sekles aus dem Jahr 1917 HAMBuRG

weiHNACHtsoRAtoRiuM so. 8.12.2013, 18:00 uhr Hamburgische staatsoper John Neumeier und seine Compagnie vertanzen Bach – nun erstmals alle sechs Kantaten MüNCHeN

lA FoRzA Del DestiNo so. 22.12.2013, 18:00 uhr Bayerische staatsoper Das zuletzt bei den Salzburger Festspielen umjubelte Verdi-Traumpaar Anja Harteros und Jonas Kaufmann will die Münchner Fans bezirzen HANNoveR

CAvAlleRiA RustiCANA / DeR BAJAzzo Fr. 10.1.2014, 18:30 uhr oper Hannover Der Verismo-Zwillinge nimmt sich mit Philipp Himmelmann einer der einfühlsam klügsten Regisseure an BoloGNA

PARsiFAl Di. 14.1.2014, 19:00 uhr teatro Comunale 100 Jahre nach der hiesigen italienischen Erstaufführung gibt’s einen neuen Parsifal in hervorragender Besetzung wuPPeRtAl

Bricht gerne mit Konventionen: Regisseur Hans Neuenfels so. 8.12. (Premiere), 18:00 uhr oper Frankfurt Enescu: Oedipe. Alexander Liebreich (Leitung), Hans Neuenfels (Inszenierung). 12.12.2013, 18.12., 22.12., 28.12., 3.1.2014, 5.1.2014

weitere tipps, termine, tickets und mehr: www.concerti.de

40 JAHRe PiNA BAusCH Do. 16.1.2014, 19:30 uhr opernhaus Mit „For the Children of Yesterday, Today and Tomorrow“ feiert das Tanztheater Wuppertal das Jubiläum seiner Choreographin

Dezember 2013 concerti  29


Motiv Š: A. Rieger | Gestaltung: pfadfinder

300 Jahre Vater & Sohn

0361 . 37 42 0

TICKETS | HOTELBUCHUNG

www.thueringer-bachwochen.de


MittElDEUtSCHlAnD Das Musikleben in Mitteldeutschland im Dezember

Fotos: Mats Bäcker, Andrew Eccles/Decca, Peter Hennig, Peter Rigaud

Fröst 2 Martin Klarinettist aus dem Norden

8 gerhart-Hauptmann-theater Im Spielstätten-Porträt

Fleming 4 renée Im Gespräch mit concerti

Järvi 10 Kristjan Swing mit Orchester

2_Porträt »Als Klarinettist ist Mozart dein Leben!« Exportschlager aus dem hohen Norden: Martin Fröst erobert die Podien in aller Welt 4_interview »Das geht direkt ins Herz« Renée Fleming über die Vorfreude auf das Strauss-Jahr, ihre Liebe zu Volksliedern und den Kulturverfall in Amerika 8_spielstätten-Porträt Dann eben Parodie Das Gerhart-Hauptmann-Theater macht in Görlitz ein tolles Programm 10_regionale tipps so klingt Mitteldeutschland! Die wichtigsten Termine im Dezember, ausgewählt von der concerti-Redaktion 18_ Kalender concerti 12.13 Mitteldeutschland 1


Porträt

»Als Klarinettist ist Mozart dein Leben!« Exportschlager aus dem hohen Norden: Martin Fröst erobert die Podien in aller Welt. Von Thomas Jakobi

2 Mitteldeutschland concerti 12.13

Gewandhausorchester Leipzig zwei weitere renommierte deutsche Klangkörper Partner des umtriebigen Schweden bei seinem Lieblingsstück. Kein Wunder, steigt der Klarinettist doch seit einigen Jahren stetig

»Es fühlt sich immer wieder an wie beim ersten Mal« die Karriereleiter hinauf: Von Salzburg über London bis New York wird Fröst in den wichtigen Musikzentren dieser Welt begeistert empfangen und hat inzwischen mit zahlreichen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammengearbeitet. Versiert als Solist, Kammer­ musiker und Dirigent

Im mittelschwedischen Sundsvall geboren, zog es den Bläser zum Studium erst nach Stockholm, anschließend weiter nach Hannover – sein dortiger Professor Hans Deinzer hat ihn nachhaltig geprägt: „Ich habe da mit dem Klarinetten-Papst gearbeitet, der mir sehr viel über die großen Werke beigebracht hat – das war sehr intensiv, er war der wichtigste Lehrer für mich!“

Neben den Auftritten mit kleineren und größeren Orchestern – wobei er diesen Kontrast der unterschiedlichen Besetzungen und Arbeitsweisen spannend findet – und seiner zunehmenden Tätigkeit als Dirigent liebt Fröst auch die Kammermusik. Eines der wichtigsten Werke für Klarinette in diesem Repertoire ist natürlich das Quintett von Johannes Brahms, mit dem er bereits seit langem wohl vertraut ist – nun spielt er das Werk erstmals mit dem Apollon Musagète-Quartett, das seit seiner Gründung 2006 mehr und mehr von sich reden macht. Ist es schwierig, als fünftes Rad am Wagen auf ein bereits seit Jahren eingespieltes Quartett zu treffen? Keineswegs, befindet der Klarinettist: „Wenn man mit einem Streichquartett zusammenspielt, spielt man ja Stücke, die man als Klarinetten-Solist schon sehr gut kennt – da gibt es nur zwei oder drei wirklich bedeutende Werke im Repertoire. Man findet also schnell die Punkte, auf die es ankommt.“ Im tiefen Schnee lädt er Kollegen zum „Vinterfest“

Da bleibt also noch Luft für weitere Aktivitäten – und die nutzt Fröst für zwei Festivals,

Foto: Mats Bäcker

D

as ist wohl das einzige Stück, das bei jeder einzelnen Aufführung, in jedem Augenblick neu geboren wird! Ich habe es sicher schon hunderte Male gespielt, aber es fühlt sich immer wieder an wie beim ersten Mal.“ Für alle Klarinettisten markiert Mozarts spätes A-Dur-Konzert einen Prüfstein – für Martin Fröst ist es sogar einzigartig. Immer wieder spielt er das Werk mit verschiedenen Orchestern von den USA bis Australien, zudem natürlich quer durch ganz Europa – und trägt damit seinen Teil bei, es immer wieder neu zu erleben. Fröst verwendet exklusiv für dieses Werk ein spezielles Instrument mit einem Tonumfang, der von der Norm abweicht: eine BassettKlarinette. Eben solch ein Instrument hatte Mozart seinerzeit ausdrücklich verlangt für sein Konzert, und so ist diese Wahl denn für Fröst auch alles andere als eine Nebensächlichkeit: „Das klingt schon etwas anders; es hat etwas mehr ‚dolcissimo‘ im Charakter, ist nicht so präsent wie eine normale Klarinette, etwas gedeckter, was ich sehr mag.“ Erst kürzlich hat er das Werk auch auf CD eingespielt, nun sind mit dem Berliner RadioSinfonieorchester und dem


die er mit großer Begeisterung leitet: das Kammermusikfestival im norwegischen Stavanger und besonders das 2006 von ihm gegründete „Vinterfest“, ein Kammermusik-Event vor der Kulisse des im Winter stets zugefrorenen Orsa-Sees. Tief in Mittelschweden gelegen, gelingt es ihm doch, Jahr für Jahr hochkarätige Musiker in die Provinz zu locken. Irgendwie typisch für Fröst, dass er sich in diesem eigenwilligen Konzept nicht beirren ließ: „Es ist mitten im tief verschneiten schwedischen Winter und wir sind am Ende der Welt – viele Leute haben mir gesagt, dass das Festival deswegen nicht funktionieren wird. Nun planen wir für 2015 schon die zehnte Ausgabe und ich glaube, dass es gerade deswegen funktioniert.“ Neben diesem Ausflug in die Tundra will er aber natürlich den großen Podien der Welt treu bleiben – und angesichts seiner breit gefächerten Aktivitäten darf man gespannt sein, was diesem vielseitigen Künstler hier noch so alles einfallen wird. Denn mag er (und mit ihm sein Publikum) auch Mozart immer wieder neu entdecken, so wird er es doch ganz sicher nicht mit dem populären Werk bewenden lassen.

Mit frostigen Farben: der schwedische Klarinettist Martin Fröst

Konzert-tiPPs

Do. 28.11. & Fr. 29.11., 20:00 Uhr gewandhaus Leipzig (großer saal) Gewandhausorchester, Sir Roger Norrington (Leitung), Martin Fröst (Klarinette). Mozart: Sinfonie B-Dur KV 319, Klarinettenkonzert A-Dur KV 622, Sinfonie C-Dur KV 425 „Linzer“ so. 1.12., 18:00 Uhr gewandhaus Leipzig (Mendelssohn-saal) Apollon Musagète Quartett, Martin Fröst (Klarinette). Mendelssohn: Streichquartett aMoll op. 13, Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115

online-tiPP

Martin Fröst spielt Mozarts berühmtes Kegelstatt-Trio Scannen Sie den Bild-Code mit einem Smartphone und einer App für QR-Codes oder geben Sie www.concerti.de/froest in Ihren Browser ein.

CD-tiPP

Mozart: Klarinettenkonzert, Klarinettentrio, Allegro B-Dur für Klarinettenquintett Martin Fröst (Klarinette), Janine Jansen (Violine), Antoine Tamestit (Viola), Leif Ove Andsnes (Klavier) u.a. Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. BIS concerti 12.13 Mitteldeutschland 3


interview

zUr Person

Die Amerikanerin Renée Fleming gehört zu den weltweit gefeierten Sopranistinnen. Sie wurde 1959 in Pennsylvania geboren und studierte an der Juilliard School. Ihr Debüt gab sie in salzburg, regelmäßige Auftritte führen sie nach Wien, Paris, London und in andere Opernmetropolen. Sie zeichnet sich durch ein vielfältiges repertoire aus.


»Das geht direkt ins Herz« Renée Fleming über die Vorfreude auf das Strauss-Jahr, ihre Liebe zu Volksliedern und den Kulturverfall in Amerika. Von Christian Schmidt

R

enée Fleming gehört mit ihrem lyrischen Sopran zu den unumstrittenen Stars der internationalen Musikszene. Wenn sich 2014 der Geburtstag von Richard Strauss zum 150. Mal jährt, wird die Amerikanerin auch wieder öfter auf den Bühnen dieser Welt zu sehen sein: in Wien, New York – und in Dresden. Hier ist sie auch zu Gast beim Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle. Eben ist auf DVD nicht nur Ariadne auf Naxos, sondern auch Ihr erstes Konzert mit der Staats­ kapelle Dresden erschienen. Wie nehmen Sie eigentlich die Or­ chester wahr, mit denen Sie mu­ sizieren?

Die Qualität der Orchester in Deutschland und Österreich ist im Allgemeinen sehr hoch. Ich nehme diese Zusammenarbeit immer sehr professionell, aber doch eher im Hintergrund wahr. Für mich ist eher der Kontakt zum Dirigenten entscheidend. Mit Christian Thielemann pflege ich eine wunderbare Beziehung.

Foto: Andrew Eccles

Was macht ihn so besonders?

Er ist unheimlich sensibel und stützt die Sänger sehr. Mit seinen fantastischen Ideen verlangt er auch sehr viel. Vor kurzem habe ich ein Beethoven-Programm unter seiner

Leitung gehört, da stimmte einfach alles! Besser geht es nicht.

zu viel singt, was einem eigentlich nicht liegt, hat man sehr bald ein technisches Problem.

Sie schwärmen ja richtig.

Hat sich der Druck auf Solisten erhöht?

Ja, weil er auch keine große Geste macht, er braucht das nicht. Thielemann kann ein Orchester so führen, dass es von sich aus raffinierter spielt. Sagen wir: es schwebt. Ich könnte zum Beispiel sonst eine Ariadne gar nicht singen, weil die Musik sehr üppig instrumentiert ist. Mit Christian fühlt sich das wie Kammermusik an.

»Thielemann braucht keine große Geste« Ihre Bereitschaft, die Fähigkeiten und Grenzen der eigenen Stim­ me so gut einzuschätzen, ist nicht jedem Sänger gegeben.

Diese Sensibilität für die eigene Stimme ist ein Muss, sonst macht man Fehler, die das wichtigste Handwerkszeug eines Sängers kaputt machen. Laufen junge Sänger heutzutage eher Gefahr, zu schnell ver­ braucht zu sein?

Das ist eine sehr persönliche Sache. Kluge Sänger können nein sagen, sie müssen zumindest auf untrügliche Signale reagieren. Wenn man zu früh

Auf jeden Fall. Das Leben verlangt sehr viel von uns, da geht es ja nicht nur um hohe Töne. Es gilt ja auch gegen Kollegen zu bestehen, die viel lauter singen – da verbraucht man sich schnell. Deswegen singe ich keinen Puccini und wenig Verdi, dafür bin ich nicht gemacht. Und gut singen allein reicht ja auch noch nicht für eine erfolg­ reiche Karriere.

Richtig, Sie müssen auch noch schön aussehen, das verlangen Zuhörer wie Regisseure. Ich vermittle das auch gern den Schülern in meinen Meisterkursen: Die Zeit des Rampensängers ist vorbei, es braucht glaubwürdige Sängerdarsteller. Und es braucht mehr Stars wie Jonas Kaufmann, von dem das Publikum wissen will, was er jeden Morgen frühstückt. Diese medial ausgebreitete Berühmtheit nützt uns als Vermittlern klassischer Musik. 2014 wird als Straussjahr gefei­ ert. Warum liegt Ihnen so viel an ihm?

Seine Rollen passen nicht nur stimmlich, sondern vor allem menschlich zu mir. Die Marconcerti 12.13 Mitteldeutschland 5


interview

Neben den bekannten Rollen kümmern Sie sich aber auch um Repertoire jenseits ausgetrete­ ner Pfade. Auf Ihrer neuen CD findet sich viel Unbekanntes. Suchen Sie sich das selbst aus?

Es ist eine große Leidenschaft von mir, unbekannter Musik die Geltung zu verschaffen, die sie verdient. Gerade die slawischen Sachen sind sicher außergewöhnlich, wenn auch kein Geheimnis mehr, denn Sie finden ja heute fast alles im Internet. Dennoch gibt es noch viel zu entdecken. Was interessiert Sie so an der slawischen Musik?

Auf jeden Fall die Nähe zur Folklore. Volkslieder sind mir sehr nahe – da wird vieles zitiert und geht direkt ins Herz. Einfach und in Strophenform, das habe ich immer geliebt. Das Gegenteil davon sind kom­ plexe Werke, die teilweise stark konstruiert inszeniert werden. Stört Sie das?

Nein, wenn das Konzept stimmt. Ich mache ja nicht so viel Oper, aber wenn, dann arbeite ich zum Beispiel viel mit Robert Carsen zusammen, den ich für einen sehr klugen Regisseur halte und dessen Konzepte immer gut funktionieren. Manchmal sehe ich auch Inszenierungen, deren Erzählwert ich nicht nachvollziehen kann, aber ich finde das auch nicht schlimm. Ich würde mich selbst nicht als konservativ bezeichnen, werde aber vor allem für konservative Opern angefragt. Was meinen Sie damit?

Es ist doch so: Seit 100 Jahren spielt man immer wieder das gleiche Repertoire. Die alten Opern verkaufen sich besser als neue. Also müssen Sie versuchen, damit neue Geschichten zu erzählen – oder eben gleich ganz neue Opern zu entwickeln, die den Themen unserer Zeit entsprechen. Die zeitgenössische Oper hat doch vor allem ein Problem. Ich finde, alle Opernhäuser sollten dazu verpflichtet werden, die Moderne zu pflegen. Aber Sie sagen ja selbst – die hat es schwer.

Nicht nur Diva: Renée Fleming liebt auch Volkslieder 6 Mitteldeutschland concerti 12.13

Nun ja, in der Festspielzeit ist es leichter, da zieht das Publikum vielleicht mit, aber im normalen Repertoirealltag wird es allgemein immer

schwieriger, Karten zu verkaufen. Ich sehe das zum Beispiel in Chicago, wo ich als Beraterin fungiere: Da müssen Sie erst mal 3600 Plätze füllen, an der MET sind es 4000. Ohne öffentliche Förderung sind Sie geradezu gezwungen, ein konservatives Programm zu fahren. Woran liegt es, dass das Inter­ esse an der Oper stagniert?

Auf die hohe Kunst muss man sich einlassen, das braucht Müßiggang. Das Leben wird aber immer komplexer, wir brauchen mehr Zeit statt weniger. In der Schule findet kaum noch Musik statt, im Elternhaus schon gar nicht. Wird es in Amerika noch mehr Häuser treffen wie die New York City Opera?

Ich fürchte ja. Auch die Orchester haben zurzeit große Schwierigkeiten. In den 90er Jahren gab es ja schon mal eine Welle. Damals haben kreative Menschen Wege gefunden, kleiner und billiger zu produzieren ohne Abstriche an der Qualität. Also – es gibt noch Hoffnung. Konzert-TIPP

Mo. 30.12., 20:00 Uhr & Di. 31.12., 17.15 Uhr Semperoper Dresden Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle. Christian Thielemann (Leitung), Renée Fleming (Sopran), Sächsischer Staatsopernchor Dresden. Operetten-Highlights u.a. CD-Tipp

Guilty pleasures – Lieder und Arien von Berlioz, de Falla, Dvořák, Smetana, Wagner u.a. Renée Fleming (Sopran), Susan Graham (Mezzosopran), Philharmonia Orchestra London, Sebastian LangLessing (Leitung). Decca

Foto: Andrew Eccles

schallin im Rosenkavalier ist meine Lieblingsrolle. Man kann sie immer wieder anders spielen. Diese Frau gehört zu uns allen, jeder versteht ihre Fragen nach Zeit, Vergänglichkeit und Schönheit.


RAHMENPROGRAMM SAMSTAG, 15. FEBRUAR 2014, 19 UHR SEMPEROPER

BELLA FIGURA

CHOREOGRAFIEN VON JIRÍ KYLIÁN, DAVID DAWSON UND OHAD NAHARIN, MEHRTEILIGER BALLETTABEND SAMSTAG, 15. FEBRUAR 2014, 20 UHR HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN

SIDER – EINE ARBEIT VON WILLIAM FORSYTHE UND DER FORSYTHE COMPANY SAMSTAG, 16. FEBRUAR 2014, 15 UHR HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN

SIDER – EINE ARBEIT VON WILLIAM FORSYTHE UND DER FORSYTHE COMPANY SONNTAG, 16. FEBRUAR 2014, 19 UHR SEMPEROPER

EIN WILLIAM FORSYTHE BALLETTABEND ERÖFFNUNG DER 4. BIENNALE TANZAUSBILDUNG MONTAG, 17. FEBRUAR 2014, 19 UHR SEMPEROPER

PRÄSENTATION DER ARBEITEN VON STUDIERENDEN DER ZEHN NATIONALEN AUSBILDUNGSSTÄTTEN FÜR TANZ – TEIL I DIENSTAG, 18. FEBRUAR 2014, 19 UHR SEMPEROPER

PRÄSENTATION DER ARBEITEN VON STUDIERENDEN DER ZEHN NATIONALEN AUSBILDUNGSSTÄTTEN FÜR TANZ – TEIL II MITTWOCH, 19. FEBRUAR 2014, 20 UHR HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN

SIDER – EINE ARBEIT VON WILLIAM FORSYTHE UND DER FORSYTHE COMPANY DONNERSTAG, 20. FEBRUAR 2014, 20 UHR HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN

SIDER – EINE ARBEIT VON WILLIAM FORSYTHE UND DER FORSYTHE COMPANY FREITAG, 21. FEBRUAR UND SAMSTAG, 22. FEBRUAR 2014 DEUTSCHES HYGIENE-MUSEUM DRESDEN

SYMPOSIUM «EDUCATION – PROFESSION _ A CREATIVE PROCESS» FREITAG, 21. FEBRUAR 2014, 20 UHR DEUTSCHES HYGIENE MUSEUM DRESDEN

FRÉDÉRIC FLAMAND – INTERAKTIVE INSTALLATION FREITAG, 21. FEBRUAR 2014, 19 UHR SEMPEROPER

ROMEO UND JULIA

BALLETT IN DREI AKTEN, CHOREOGRAFIE VON STIJN CELIS. NEUKREATION SAMSTAG, 22. FEBRUAR 2014, SEMPEROPER

ÖFFENTLICHE PROBE IM BALLETTSAAL. MIT DEM SEMPEROPER BALLETT SAMSTAG, 22. FEBRUAR 2014, 20 UHR DEUTSCHES HYGIENE MUSEUM DRESDEN

HÖRST DU? TANZ ... TANZNETZDRESDEN TRIFFT KLANGNETZ DRESDEN EIN TANZ- UND MUSIKABEND VON CHOREOGRAPHEN DES TANZNETZDRESDEN UND DEM VOKALENSEMBLE AUDITIV VOKAL. TANZ PA SS

DR ESDE

N

TANZPASS DRESDEN TANZ-PASS ZUR BIENNALE FÜR 20 EURO ERHALTEN SIE 50% RABATT FÜR DIE VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DER BIENNALE. WEITERE INFOS UNTER: WWW.SEMPEROPER.DE ODER WWW.HELLERAU.ORG


sPielstätten-Porträt

Dann eben Parodie Das gErHArt-HAUPtMANN-tHEAtEr macht in görlitz ein tolles Programm. Von Christian Schmidt

Das prachtvolle Görlitzer Theater von außen und innen

8 Mitteldeutschland concerti 12.13

Ein Schmuckstück ganz ande- auch ein bisschen Provinzgeist. rer Art ist weitaus älter und Die Mittel des sächsischen Kulsteht am Demianiplatz: Seit turraumgesetzes, einmalig in 1851 wird hier im Mehrsparten- der deutschen Kulturlandbetrieb unter der Flagge des schaft, kann man nicht gerade Schlesiers Gerhart Hauptmann als prosperierend bezeichnen, Theater gemacht. Erst vor elf und die Kommune ist klamm Jahren konnte der Zuschauer- – trotz oder gerade wegen ihres raum des Prachtbaus saniert kulturellen Reichtums. werden, den die Görlitzer wegen seiner Innenausstattung Überregionale Präsenz durch als „Kleine Semperoper“ ver- Uraufführungen göttern. Offenbar haben die Dennoch versucht das GerhartKulturenthusiasten aber eine Hauptmann-Theater seit Jahzu schwache Lobby – seit Jah- ren mit Uraufführungen und ren wird über Fusionen mit politischen Projekten überredem Sorbischen Volkstheater gional zu strahlen. Intendant in Bautzen und der Depen- Klaus Arauner, auch als Regisdance in Zittau gestritten, Ei- seur mit viel Sendungsbetelkeiten spielen eine Rolle, wusstsein gesegnet, scheint um

Fotos: Peter Hennig

E

s ist kein Zufall, dass sich Görlitz in den Kulturgazetten einer hohen Aufmerksamkeit erfreut, besitzt die geteilte Stadt an der Neiße doch ein einmaliges Ensemble städtebaulicher Geschlossenheit. Nicht umsonst pilgern Filmleute, besonders gern aus Amerika, mit Vorliebe in die großzügigen Gründerzeitviertel, um dort historische Blockbuster zu drehen. Westdeutsche Rentner suchen sich am ostsächsischen Rand ihr Altersdomizil, das weltberühmte Jugendstilkaufhaus, seit Jahren dem Leerstand geweiht, wurde erst jüngst an einen Investor verkauft.


jeden Preis sein Theater in die doch wird immer wieder über Gazetten bringen zu wollen – die Grundlagen gestritten. mal mit mehr, mal mit weniger Nach dem Abgang des beliebErfolg. Dabei wird sehr laut ten Generalmusikdirektors geklingelt: Moritz Eggert hob Eckehard Stier, der sich mithin in Görlitz seine Oper Linker- endgültig ins neuseeländische hand aus der Taufe, Enjott Auckland verabschiedete, folgSchneider seinen Bahnwärter te der 30-jährige Italiener AnThiel. Ein eher müde insistie- drea Sanguineti, dessen Einrendes Spektakel blieb im stand im September hoffFrühjahr Andreas Kerstings nungsfroh stimmen musste. Oper Tod eines Bankers, Auf- Seine Neue Lausitzer Philharsatzthema: Finanzkrise. An monie verfolgt eine kluge Drakünstlerischem Mut fehlt es maturgie, spielt, wie es häufig Arauner nicht: Als einer der an kleineren Theatern üblich ersten Theatermacher lud er ist, mit viel Herzblut und Versich Hartz-IV-Empfänger von antwortungsgefühl für das der Straße auf die Bühne, ließ Nachziehen von jungem Pubsie Stücke schreiben, selbst likum. Es fährt über Land und aufführen und dann auch be- gibt dort in den kleinsten Hütklatschen. In Zusammenarbeit ten palastreife Konzerte; im mit der Partnerstadt am ande- Graben darf es sich nicht nur ren Neißeufer gibt es ein grenz- mit Musicals abrackern, sonüberschreitendes Theaterabon- dern auch mit Neutönern oder nement mit dem Theater Jele- – wie im nächsten April – ˚fa beweisen. nia Gora, Übertitel laufen auf Janácˇeks Jenu polnisch – man hat den Ein- Auch das Ensemble auf der druck, es wird alles richtig ge- Bühne agiert mit bewundernsmacht, das Programm ist alles werter Hingabe. Wie sonst andere als provinziell, und ließe sich auch der jahrelange

Verzicht auf tarifvertragliche Leistungen erklären? Bei 54.000 Einwohnern grenzt es schon an ein kleines Wunder, dass in Görlitz neben Schauspiel auch Konzerte, Ballett, Opern und Musicals gespielt werden. Wenn man sich auch im Wagnerjahr keinen echten Tannhäuser leisten kann, macht man eben Nestroys Parodie. Prokofjews Klassiker Romeo und Julia ist auch immer eine weite Reise wert, und nebenbei kann man sich ja immer noch der Fastkulturhauptstadt widmen. opern- & Ballett-TIPPs

Sa. 23.11., 15:00 Uhr Theater Görlitz (Großer Saal) Binder/Nestroy: Tannhäuser oder die Keilerei auf der Wartburg. Ulrich Kern (Leitung), Klaus Arauner (Regie). Weitere Termine: Fr. 29.11., So. 1.12., Di. 31.12., So. 19.1.14, So. 9.3., Sa. 12.4., So. 15.6. Sa. 25.1.14, 19:30 Uhr Theater Görlitz (Großer Saal) Prokofjew: Romeo und Julia. Andrea Sanguineti (Leitung), Dan Pelleg & Marko E. Weigert (Choreografie & Regie). Weitere Termine: Fr. 31.1.14, Sa. 1.2., So. 16.2., Do. 27.3., So. 20.4.

concerti 12.13 Mitteldeutschland 9


So Klingt

… Mitteldeutschland. Die wichtigsten Termine im Dezember, ausgewählt von der concerti-Redaktion

Eine Reise durch die Geschichte des Jazz orchester-jazz Järvi und die MDR-Sinfoniker überraschen mit Marsalis‘ Swing Symphony

R

hythm is it“! Längst haben das „Education“-Projekt Sir Simon Rattles und der Berliner Philharmoniker wie auch der gleichnamige Film Musikgeschichte geschrieben und neue Wege aufgezeigt, wie sich Kindern Klassik vermitteln lässt. In der Nachfolge vergab das Orchester einen Kompositionsauftrag an Wynton Marsalis – und der gefeierte JazzTrompeter komponierte seine „Swing Symphony“, eine ein10 Mitteldeutschland concerti 12.13

stündige Reise durch die Geschichte des Jazz, zu der bei der Uraufführung 2010 neben den Berliner Philharmonikern und dem Marsalis‘ Lincoln Center Jazz Orchestra ein Kollektiv jugendlicher Tänzer die Bühne eroberte. In Leipzig begnügt sich Kristjan Järvi nun mit der konzertanten Fassung: Statt Marsalis‘ Combo hat der MDR-Chefdirigent bei seinem Bruder Paavo um Swing-Unterstützung des Hes-

sischen Rundfunks angefragt, und so sorgt neben den MDRSinfonikern die hr-Bigband für flotten New Orleans- und Glenn Miller-Sound. Dazu gibt’s Bernsteins zweite Sinfonie „The Age of Anxiety“ – doch keine Sorge: Die Vertonung des Auden-Epos ist wohl verträglich, hat doch Bernstein für diese Dichtung über die Wirren des 20. Jahrhunderts neben jazzigen Elementen viele Griffe in die Kompositionskiste für Orchesterkenner getan. Christoph Forsthoff Sa. 14.12., 20:00 Uhr Gewandhaus Leipzig (Großer Saal) MDR Sinfonieorchester, Kristjan Järvi (Leitung), Leipziger Universitätsorchester, hr Big Band, Wayne Marshall (Klavier). Werke von Bernstein & Marsalis

Fotos: Peter Rigaud, Claudia Heysel.

Dirigent Kristjan Järvi kennt keine Genre-Grenzen


Zwei Männer, eine Frau und das Meer oper konzertant In Dessau erklingt Georges Bizets erste Oper Die Perlenfischer

E

rst als seine Oper „Carmen“ zum Welterfolg geworden war, erwachte das Interesse auch an anderen Werken von Georges Bizet. Dazu zählt seine erste Oper „Die Perlenfischer“, die er einst sehr schnell komponiert hatte. Uraufgeführt wurde sie 1863 in Paris, verschwand aber bald in der Versenkung. Am Beispiel einer erotischen Dreiecksgeschichte im vorkolonialen Ceylon spielt sie mit der Sehnsucht nach fremden Ländern und exotischen Schauplätzen und spart nicht mit großen Gefühlen, tragischen Verwicklungen und leidenschaftlichen Konstellationen. Im Anhaltischen Theater Dessau ist sie nun konzertant unter der musikalischen Leitung von Antony Hermus zu erleben. Eric Laporte singt den Jäger Nadir und Wiard Witholt den Perlenfischer Zurga, die

vor Jahren zugunsten ihrer Freundschaft auf ein Mädchen verzichteten, in das sie sich beide verliebt hatten. Angelina Ruzzafante übernimmt die Partie dieser Leila, die inzwischen zur Tempelpriesterin geweiht wurde. Weil die Originalpartitur verschollen ist und nur noch ein zeitgenössischer Klavierauszug existiert, musste die Orchesterfassung für heutige Aufführungen rekonstruiert werden - so raffiniert und melodienselig, dass BelcantoGenießer auf eine Inszenierung der pseudoceylonesischen Dreiecks-Story mit ihren erotischen Wirren locker verzichten können. Irene Bazinger Sa. 7.12., 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau Bizet: Die Perlenfischer. Konzertante Oper. Antony Hermus (Leitung) Weitere Termine: Sa. 28.12., 16:30 Uhr & Fr. 14.3., 19:30 Uhr

MARTIN FRÖST

DIE NEUE

Fröst spielt Mozart Klarinettenkonzert Kegelstatt-Trio Allegro B-Dur

mit Antoine Tamestit, Viola Leif Ove Andsnes, Klavier Janine Jansen, Boris Brovtsyn, Violine Maxim Rysanow, Viola Torleif Thedéen, Cello Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Mit Elan und Enthusiasmus: Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater Antony Hermus

KLASSIK CENTER KASSEL Glöcknerpfad 47, 34134 Kassel Tel. 0561 935140, Fax 9351415 info@klassikcenter-kassel.de www.klassikcenter-kassel.de


Regionale Tipps

Ihr Kinderlein, kommet, oh kommet doch all chormusik Der Dresdner Kreuzchor lädt zum

Weihnachtslieder-Singen für die ganze Familie ein

A

lle Jahre wieder sucht uns dieser Wunsch im Dezember heim. Diese Sehnsucht nach Ruhe und Besinnlichkeit im vorweihnachtlichen Shopping-Stress und den hektischen Festvorbereitungen. Dieses Verlangen nach einer schlichten Kerze und Momenten der Muße zwischen all dem Jingle Bells-Gedröhne und den pinkfarben blinkenden 10 000-Watt-Power-Sternen. Wie gut, dass es da den Dresdner Kreuzchor und Kantor Roderich Kreile gibt, die sich

den Sinn für das tiefere Geheimnis der Advents- und Weihnachtszeit bewahrt haben und diese Faszination mit uns armen getriebenen Seelen teilen. Begleitet von Organist Holger Gehring und dem Philharmonic Brass-Ensemble uns mit Klassikern wie „Ihr Kinderlein, kommet“ beschenken und inmitten all des Konsums und Kommerzes für einen Abend lang in der Kreuzkirche zum Innehalten und Mitsingen einladen. Es begab sich nämlich ... Christoph Forsthoff

Lädt zum Mitsingen ein: der Dresdner Kreuzchor Fr. 20.12., 19:00 Uhr Kreuzkirche Dresden Dresdner Kreuzchor, Philharmonic Brass Dresden, Holger Gehring (Orgel), Roderich Kreile (Leitung). Weihnachtslieder zum Mitsingen für die ganze Familie

Ihr Auftritt, Professores!

A

Oboistin Céline Moinet gehört zu den neuen Professoren Do. 12.12., 19:30 Uhr Hochschule für Musik Dresden (Konzertsaal) Antrittskonzert neu berufener Professoren. Céline Moinet (Oboe), Tobias Willner (Trompete), Robert Langbein (Horn) u.a. 12 Mitteldeutschland concerti 12.13

ls die Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ vergangenes Jahr vom Bund für ihr „Institut für Ensemble- und Orchesterkultur“ erfreuliche finanzielle Unterstützung bekam, gab es ein großes Hallo, denn das Programm zielt auf eine noch praxisnähere Ausbildung der Studierenden. Zum Wintersemester kann die Hochschule diese Mittel nun in fünf neue Instrumentalprofessuren investieren: Vier von ihnen spielen in der Sächsischen, einer in der Berliner Staatskapelle. Zum Antrittskonzert weiden

sich die neuen Lehrer an eher selten zu hörenden Solokonzerten von Reinhold Glière, Jean Françaix, Richard Strauss und Siegfried Kurz. Spannend wird vor allem ein Schlagzeugsolostück von Julien Salemkour: Der Dirigent trat bisher kaum als Komponist in Erscheinung. Neben den hoffnungsvollen Jungtalenten des Hochschulsinfonieorchesters musizieren die etablierten Kollegen der Dresdner Kapellsolisten, und Rektor Ekkehard Klemm dirigiert. Ein Heimspiel also mit hohen Erwartungen. Christian Schmidt

Fotos: Matthias Krüger, Francois-Sechet

orchestermusik Antrittskonzert der neuen Dozenten an der Dresdner Musikhochschule


Zickenkrieg am Erfurter Theater: La Cenerentola Oper Puccinis melodienseliger Geniestreich: ein

„Aschenputtel“ für Belcanto-Jünger

J

a, am Theater Erfurt wird noch Theater gespielt. Mag mancher Betrachter angesichts der jüngsten Diskussionen um den städtischen Schauspielbetrieb auch den Eindruck bekommen, hier gäbe es vor allem Theater ums leidige Geld und die absurde Forderung des Stadtrates, bis 2016 alljährlich ein Einnahmeplus von einem Prozent zu erzielen, das Ensemble macht unverdrossen weiter. Und könnte mit seiner neuen Musiktheater-Produktion da-

bei gleich in doppelter Hinsicht einen Treffer landen: Denn Rossinis ebenso amüsante wie melodienselige Opernvariante des „Aschen­puttel“Märchens verspricht herrlichen Belcanto-Gesang und einen Zickenkrieg zwischen den Stiefschwestern Clorinda und Tisbe vom Feinsten! Das (gute) Ende ist bekannt – und bringt ja vielleicht nicht nur die Stadtoberen zum Nachdenken, sondern auch tatsächlich das erhoffte EinnahmeChristoph Forsthoff plus.

Mireille Lebel singt und spielt die Angelina in La Cenerentola Sa. 21.12., 19:30 Uhr Theater Erfurt (Großes Haus) Rossini: Aschenputtel (La Cenerentola) Weitere Termine: So. 29.12., Sa. 4.1.14, Mi. 8.1., So. 12.1., Sa. 25.1., So. 2.2., Fr. 7.2.

GEWANDHAUS ZU LEIPZIG Sa | 07. Dez 2013 | 20:00 Uhr (Großer Saal)

KLAVIERABEND ANDREI GAVRILOV Werke von Chopin, Skrjabin und Rachmaninov Andrei Gavrilov

Andrei Gavrilov

klavier

Mo | 23. Dez 2013 | 20:00 Uhr (Großer Saal)

SMETANA DIE MOLDAU TSCHAIKOWSKY VIOLINKONZERT | RIMSKY-KORSAKOV SCHEHERAZADE Kirill Troussov

PANNON PHILHARMONIC ORCHESTRA Michael Zukernik dirgent | Kirill Troussov violine

Sa | 28. Dez 2013 | 20:00 Uhr (Mendelssohn Saal)

SILVESTERKONZERT KARNEVAL IN VENEDIG G. Sommerhalder

PANNON PHILHARMONIC ORCHESTRA Michael Zukernik dirgent Guiliano Sommerhalder trompete | Romaine Bolinger violine

0341 · 12 70 280 | 0341 · 14 14 14 | www.philharmonie.com | www.gewandhaus.de concerti 12.13 Mitteldeutschland 13


Regionale Tipps

Alles andere als normaler Konzertalltag orchestermusik Magdeburgische Philharmonie mit Milhauds Konzert für Marimba- und Vibraphon

E

s ist eine bemerkenswerte „Ahnentafel“, auf die Kimbo Ishii-Eto da als Dirigent der Magdeburgischen Philharmonie zurückblickt: Haben doch vor dem heutigen Generalmusikdirektor schon Richard Strauss und Hans Pfitzner ebenso den Taktstock in der sächsisch-anhaltischen Landeshauptstadt geschwungen wie Hermann Abendroth und Bruno Walter – und dass das Orchester 2005 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für seine Ersteinspielung der

drei Violinkonzerte Henzes erhielt, zeigt, dass der Ruhm bis in unsere Tage trägt. Natürlich können solch außergewöhnliche Programme nicht Alltag sein, doch auch im vierten Saisonkonzert hat IshiiEto neben Wagners „Faust“Ouvertüre und Brahms‘ vierter Sinfonie ein selten zu hörendes Werk angesetzt: Milhauds Konzert für Marimba- und Vibraphon, in dem der Komponist Rhythmen südamerikanischer Tänze verarbeitet Christoph Forsthoff hat.

Kimbo Ishii-Eto dirigiert die Magdeburgische Philharmonie Do. 12.12. & Fr. 13.12., 19:30 Uhr Theater Magdeburg (Opernhaus) Magdeburgische Philharmonie, Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Wieland Welzel (Marimba). Werke von Wagner, Milhaud & Brahms

Der nordische Doktor Faust

D

Der bekannte Schauspieler Thomas Thieme liest Peer Gynt So. 8.12. & Mo. 9.12., 19:30 Uhr Weimarhalle Staatskapelle Weimar, Martin Hoff (Leitung), Thomas Thieme (Sprecher), Chor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar u.a. Grieg: Sinfonie c-Moll & Peer Gynt 14 Mitteldeutschland concerti 12.13

er Held ist ein junger Bauerntölpel, der viel lieber träumt, lügt und phantasiert, als sich tätig und verantwortungsbewusst seinem Leben zu widmen. Er steht im Mittelpunkt von Ibsens dramatischem Gedicht Peer Gynt und wurde in diesem komplexvielschichtigen Drama zu einer Art nordischem Doktor Faust. Edvard Grieg war davon nicht gerade begeistert und fand den Schwarmgeist auch nie sonderlich sympathisch, komponierte dazu dennoch eine umfangreiche Schauspielmusik, aus der er später

seine beiden Peer-Gynt-Suiten zusammenstellte. Unter dem Ersten Kapellmeister Martin Hoff wird die Staatskapelle Weimar nun in ihrem 4. Sinfoniekonzert Griegs c-MollSinfonie und seine Schauspielmusik zu Peer Gynt aufführen. Beteiligt sind als Solistinnen Heike Porstein, Sayaka Shigeshima und Elisabeth Wimmer, die Chöre der Hochschule für Musik Franz Liszt und des Musikgymnasiums Schloss Belvedere sowie als Sprecher und Star des Abends der Schauspieler Thomas Thieme. Irene Bazinger

Fotos: Nilz Böhme, DKC Konzert GmbH, Royal Northern College of Music, Nikolai Eberth

orchester & Literatur Thomas Thieme und die Staatskapelle Weimar widmen sich Peer Gynt


Urwüchsige russische Stimmkunst Verbund mit großer Stimmkunst bestimmen bis heute die Qualität.  Sören Ingwersen

Lange, lange Tradition: der Don Kosaken Chor Serge Jaroff Di. 17.12., 19:30 Uhr Ev.-Luth. St. Markus Kirche Chemnitz Don Kosaken Chor Serge Jaroff Do. 26.12., 20:00 Uhr Gewandhaus Leipzig Don Kosaken Chor Serge Jaroff

Zischen und puffen Orchestermusik Nimmt man

einen Korb und geht am leicht vergilbten Tresen der Broadwaygeschichte einkaufen, lässt sich daraus gute sinfonische Blasmusik stricken. Der Waliser Adam Gorb tat genau das und verhehlte dabei nicht, dass er mit Awayday eine Hommage an die guten alten Blä-

Musik vom Waliser Adam Gorb wird in Meiningen gespielt

Foto: Andreas Schmidt

Don Kosaken Chors Serge Jaroff ist so bewegend wie dessen Gesänge. Als Anti-Bolschewisten von den Kommunisten verfolgt, schließen einige Don Kosaken sich 1921 in einem griechischen Internierungslager zusammen. Unter der Leitung von Serge Jaroff wächst der Chor zu einem beachtlichen Klangkörper an und erlangt weltweit Berühmtheit. Mehrere Jahre nach Jaroffs Tod 1985 wird der Chor unter der neuen Leitung von Wanja Hlibka auf dem hohen Niveau seines Vorgängers wiederbelebt. Russische Kirchengesänge, Klassik und Folklore im

sersätze schrieb. Es zischt und pufft und krawummst, dass es eine Art hat. Rasant ist das und unterhaltsam. Gleich darauf wird Geburtstag gefeiert bei der Meininger Hofkapelle in den Kammerspielen: Im moderierten Klassik-Extra-Konzert trumpft sie mit einem der berühmtesten Orchesterführer der Musikgeschichte auf – Brittens Young Person’s Guide. Bestimmt ein guter Kontrapunkt im VorweihnachtstruChristian Schmidt bel.  Mi. 11.12., 18:00 Uhr Meininger Theater (Kammerspiele) Klassik-Extra-Konzert Meininger Hofkapelle Gorb: Awayday, Britten: The Young Person‘s Guide to the Orchestra

Das musikalische Band durch Leipzig – Schritt für Schritt Musik 800 Jahre Musikgeschichte mit weltberühmten Komponisten Weltweit größte Dichte von authentischen Stätten des musikalischen Welterbes Wege- und Audioleitsystem führt zu 23 Stationen mit acht Museen

www.notenspur-leipzig.de

Layout: miss stEgo

chormusik Die Geschichte des


KAlEnDER

Das Klassikprogramm für Mitteldeutschland im Dezember

1.12. SONNTAG

11:00 Landestheater Altenburg Familienkonzert. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Thomas Wicklein (Leitung), Juri Tetzlaff (Erzähler). Wüsthoff: Kuscheltierkonzert Kuscheltierkonzert? Ja, in der von KiKa-Moderator Juri Tetzlaff erzählten Geschichte erwachen Affe und Bär musikalisch zum Leben und gehen auf große Abenteuerreise.

1.12. SONNTAG ALtENBUrg

11:00 Landestheater Altenburg Familienkonzert. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Weitere Infos siehe Tipp ANNABErg-BUcHHoLz

19:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige (Premiere) cHEMNitz

15:00 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte (Premiere). Reiner Festel (Choreographie). Ballett nach Dickens 17:00 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte. Ballett nach Dickens 19:30 opernhaus chemnitz (Foyer) Matthias Worm, Ulla Walenta, Albrecht Kunath & Sebastian Mickelthwate (Viola), Andreas Nollau (Violine), Thomas-Michael Gribow (Klavier), Ulrike Rusetzky (Flöte), Andreas Conzendorf (Sprecher). Werke von Strawinski, Martinů u.a. 16 Mitteldeutschland concerti 12.13

DEssAU

11:00 Marienkirche Hausmusik zum Advent. Mitglieder und Familienangehörige des Anhaltischen Kammermusikvereins 15:00 Anhaltisches theater Dessau Massenet: Esclarmonde. Daniel Carlberg (Leitung), Roman Hovenbitzer (Regie) DrEsDEN

19:30 schauspielhaus Dresden (großes Haus) Karl-Heinz Steffens (Leitung), Elena Bashkirova (Klavier), Dresdner Philharmonie. Schumann: Manfred-Ouvertüre, Sinfonie Nr. 3, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Weitere Infos siehe Tipp 21:00 Frauenkirche Orgelnachtmusik bei Kerzenschein. Sebastian Knebel (Orgel). Werke von Böhm, Bruhns, Buxtehude & Bach

11:00 schauspielhaus Dresden (großes Haus) Dresdner Philharmonie, Karl-Heinz Steffens (Leitung), Elena Bashkirova (Klavier). Schumann: Manfred-Ouvertüre, Sinfonie Nr. 3, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3

EisENAcH

11:00 semperoper Sächsische Staatskapelle Dresden, Franz WelserMöst (Leitung), Rudolf Buchbinder (Klavier). Rihm: Neues Orchesterwerk (DEA), Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6

11:00 rathaus Erfurt (Festsaal) Weihnachtskonzert. Julia Neumann (Sopran), Gundula Mantu (Violine), Frank Drechsel (Viola da Gamba), Monika Ripamonti (Cembalo), Eugen Mantu (Violoncello). Werke von Bach, Händel, D. Scarlatti, Marais, Telemann & Krieger

15:00 Frauenkirche Geistliche Sonntagsmusik. Kathrin Ziegler (Sopran), Ulrike Zech (Alt), Mathis Gronemeyer (Tenor), Sebastian Richter (Bass), Chor der Frauenkirche, Reußisches Kammerorchester, Matthias Grünert (Cembalo). Haydn: Missa Sancti Nicolai u.a. 15:00 staatsoperette Dresden Der Zauberer von Oss. Peter Christian Feigel (Leitung), Arne Böge (Regie) 16:00 & 18:00 semperoper (semper 2) Hanke: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Instrumentalensemble „Des Teufels Großmutter“, Solistinnen und Solisten des Ensembles der Semperoper Dresden, Ekkehard Klemm (Leitung), Manfred Weiß (Regie) 17:00 Dreikönigskirche Sächsisches Vocalensemble 17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Galakonzert. Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Leitung). Werke von Mozart & Strauß 17:00 Kreuzkirche Holger Gehring (Orgel). Werke von Bach, Merkel, Howells, Messiaen 19:00 semperoper Verdi: Rigoletto

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Christmas Melodies. Otto Sauter & Ten of the Best ErFUrt

18:00 theater Erfurt (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel gErA

17:00 Bühnen der stadt gera (Konzertsaal) Familienkonzert. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Thomas Wicklein (Leitung), Juri Tetzlaff (Erzähler). Wüsthoff: Kuscheltierkonzert görLitz

15:00 theater görlitz (großer saal) Tannhäuser oder die Keilerei auf der Wartburg. Ulrich Kern (Leitung) HALLE

11:00 Händel-Haus Focus Bohlenstube. Tobias Koch (Hammerflügel). Werke von Türk, Mozart, Clementi & Koželuch 11:00 oper Halle (Volkspark) Bach: Weihnachtsoratorium Kantate I für Kinder. Bernhard Prokein (Leitung) 15:00 Händel-Haus Authentischer Klang. Anspiel der Johann-GottliebMauer-Orgel von 1770

Fotos: Alfredo Martinez, Bettina Bröder Konzerte

tiPP


15:00 oper Halle Rachmaninow: Anna Karenina. Ballett von Jochen Ulrich LEiPzig

11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Matinee. Saxonia Piano Trio. Werke von Haydn und Schubert 11:00 Musikalische Komödie Musikalisches Weihnachtsbaumschmücken 15:00 HfMt Leipzig (Kammermusiksaal) Weihnachtliches Konzert. Frank Reinecke (Violine), Dietmar Nawroth (Klavier), Gerald Fauth (Klavier), Dirk Vondran (Rezitation), Katrin Schmidinger (Moderation). Lieder, Klavierund Kammermusik von Carl Reinecke

20:00 thomaskirche Josquin - Das Projekt XXV. Kammerchor Josquin des Préz, Peter A. Bauer (Percussion), Ludwig Böhme (Leitung). Josquin: Missa Faisant regretz, Marienmotetten MAgDEBUrg

11:00 gesellschaftshaus Gudrun Sidonie Otto (Sopran), Georg Nigl (Bariton), Wolfgang Brunner (Cembalo). Geistliche Arien zur Advents- und Weihnachtszeit von Telemann 18:00 theater Magdeburg (opernhaus) Künneke: Der Vetter aus Dingsda. Michael Balke (Leitung), Therese Schmidt (Regie)

15:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), James Brookes (Regie)

MEiNiNgEN

15:00 thomaskirche Adventsmusik. Musikalischen Gruppen der Kirchgemeinde St. Thomas

NorDHAUsEN

17:00 Lutherkirche Festliches Adventskonzert. Thomasius-Consort Leipzig, Michael Maul (Leitung) 18:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Apollon Musagète Quartett, Martin Fröst (Klarinette). Mendelssohn: Streichquartett op. 13, Brahms: Quintett op. 115 18:00 oper Leipzig Schröder/Scholz: Pax 2013. Anthony Bramall (Leitung), Leipziger Ballett, Chor der Oper Leipzig, Gewandhausorchester. Ballett mit Musik von U. Zimmermann und Bach 19:30 gewandhaus (großer saal) Sinfoniekonzert. MDR Sinfonieorchester, Michael Sanderling (Leitung), Joanna MacGregor (Klavier). Britten: Klavierkonzert, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8

tiPP

18:00 Meininger theater Wagner: Tristan und Isolde. Philippe Bach (Leitung), Gerd Heinz (Regie) 18:00 theater Nordhausen Mozart: Die Hochzeit des Figaro WEiMAr

16:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Martin Hoff (Leitung), Karsten Wiegand (Regie)

2.12. MONTAG

1.12. SONNTAG

19:30 schauspielhaus Dresden (großes Haus) Karl-Heinz Steffens (Leitung), Elena Bashkirova (Klavier), Dresdner Philharmonie. Schumann: Manfred-Ouvertüre, Sinfonie Nr. 3, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Mehr als nur die Ehefrau des berühmten Daniel Barenboim: Elena Bashkirova hat als Pianistin und Festivalleiterin in Israel selbst künstlerische Karriere gemacht.

3.12. DIENSTAG ANNABErg-BUcHHoLz

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige

cHEMNitz

cHEMNitz

9:30 & 11:30 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte. Reiner Festel (Choreographie). Ballett nach Dickens, Musik von Preu, Portman, Williams u.a.

9:00 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte. Reiner Festel (Choreographie). Ballett nach Dickens, Musik von Preu, Portman, Williams u.a.

DrEsDEN

19:00 semperoper Puccini: La bohème

DrEsDEN

19:30 staatsoperette Dresden Der Zauberer von Oss. Peter Christian Feigel (Leitung), Arne Böge (Regie)

Eine Oper in drei Akten | Musik: Bernhard Sekles Dichtung: Gerdt von Bassewitz Premiere: 30. November 2013 in der Oper Halle Vorstellungen im Dezember: 13. und 18.12. (19.30 Uhr), 25.12. (18 Uhr) Bühnen Halle | Universitätsring 24 | 06108 Halle | theaterkasse@buehnen-halle.de | Tel. 0345 5110-777 | www.buehnen-halle.de

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

concerti 12.13 Mitteldeutschland 17


KlassiK-KalenDer

4.12. MITTWOCH

19:30 Meininger theater Tschaikowsky: Der Nussknacker. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie)

LEiPzig

gotHA

19:00 gewandhaus (Barlach-Ebene) After Work Konzert. Sebastian Ude (Violine), Anna Kuhlmann (Violine), Henry Schneider (Viola/Nagelgeige), Wolfram Stephan (Violoncello). Rust: Quartett für Nagelgeige, zwei Violinen und Violoncello, von Kospoth: Streichquartett op. 10/6

20:00 gothaer Kulturhaus „Wie der Wind über den Wellen“. Thüringen Philharmonie Gotha, Katja Huhn (Klavier), Koji Kawamoto (Leitung). Mendelssohn: Die Hebriden op. 26, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3, Dvořák: Sinfonie Nr. 5

19:00 oper Leipzig Puccini: Tosca. Anthony Bramall (Leitung), Michiel Dijkema (Regie) 19:30 Musikalische Komödie Jekyll and Hyde. Stefan Diederich (Leitung), Cusch Jung (Regie) MEiNiNgEN

Was im Konzert Bachs Weihnachtsoratorium ist, ist auf der Bühne Tschaikowskys Der Nussknacker: Das Ballett lockt in der Adventszeit Klassik- und Märchenliebhaber in Scharen.

19:30 Meininger theater Tschaikowsky: Der Nussknacker. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie) Weitere Infos siehe Tipp

20:00 Frauenkirche Bachzyklus XIX. Matthias Grünert (Orgel). Bach: Concerto d-Moll nach Vivaldi BWV 596, Triosonate BWV 525, Fuga BWV 733, Schüblerchoräle

19:00 Marienkirche Mühlhausen Adventskonzert. MDR Kinderchor, Ulrich Kaiser (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

20:00 semperoper Dresdner Operngala. Mihkel Kütson (Leitung) HALLE

11:00 & 19:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie) LEiPzig

19:30 Musikalische Komödie Jekyll and Hyde. Stefan Diederich (Leitung)

4.12. MITTWOCH ANNABErg-BUcHHoLz

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige cHEMNitz

20:00 stadthalle chemnitz Sinfoniekonzert. Robert-Schumann-Philharmonie, Martin Gester (Leitung), Wally Hase (Flöte). Haydn: Sinfonie Nr. 103, Mozart: Flötenkonzert Nr. 1 & Prager Sinfonie DrEsDEN

19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin, Jason Beechey (Choreographie) 20:00 Kreuzkirche Weihnachtliches Orgelkonzert. Posaunenquartett Opus 4, Holger Gehring (Orgel). Werke von Gabrieli, Schein, Bach, Strauss, Krol 18 Mitteldeutschland concerti 12.13

MÜHLHAUsEN

WEiMAr

HALLE

10:00 oper Halle Fox: Sid, die Schlange, die singen wollte. Katrin Wittrisch, Tino Fiebig (Leitung), Matthias Hüstebeck (Regie) LEiPzig

11:00 oper Leipzig Humperdinck: Hänsel und Gretel. Ulf Schirmer (Leitung), Birgit Eckenweber (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 17:00 thomaskirche Polizeichor Leipzig 19:30 HfMt Leipzig (großer saal) Klavierabend. Christian A. Pohl (Klavier). Bach: Partita BWV 825, Mozart: Klaviersonate KV 330, Brahms: Klaviersonate Nr. 3 20:00 gewandhaus (großer saal) Grosses Concert. Gewandhausorchester, Herbet Bloomstedt (Leitung), Piotr Anderszewski (Klavier). Mozart: Klavierkonzert KV 503, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5

19:30 Fürstenhaus (Festsaal) Festkonzert zum 100. Geburtstag von Johann Cilensek. Ivan Koval (Akkordeon), Christiane Apel (Violine), Maria-Luise Leihenseder-Ewald (Violoncello), Joy Dutt (Flöte & Altflöte), Tobias Schmitt (Oboe), Reinhard Wolschina (Klavier), Mirjam Seifert (Flöte), Christiane Richter (Harfe). Werke von Cilensek & Wolschina

20:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Klavierabend. Pietro Massa (Klavier). Debussy: Suite bergamasque, Enrique Granados: Escenas románticas, Isaac Albéniz: Suite española op. 47

zittAU

MAgDEBUrg

19:30 theater zittau Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Künneke: Der Vetter aus Dingsda. Michael Balke (Leitung), Therese Schmidt (Regie)

zWicKAU

19:30 gewandhaus zwickau Mozart: Così fan tutte. Lutz de Veer (Leitung), Søren Schuhmacher (Regie)

5.12. DONNERSTAG cHEMNitz

20:00 stadthalle chemnitz Sinfoniekonzert. Robert-SchumannPhilharmonie, Martin Gester (Leitung), Wally Hase (Flöte). Haydn: Sinfonie Nr. 103, Mozart: Flötenkonzert Nr. 1 & Prager Sinfonie DrEsDEN

19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin, Jason Beechey (Choreographie)

NorDHAUsEN

10:00 theater Nordhausen Tschaikowsky: Der Nussknacker oscHErsLEBEN

19:30 st. Nikolai oschersleben Traditionelles Adventskonzert. Mädchenchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode WEiMAr

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Puccini: Madama Butterfly. Martin Hoff (Leitung), Eva-Maria Höckmayr (Regie) zittAU

19:30 theater zittau Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

Fotos: K. Miura, Martin Jehnichen, Martin Klindtworth/MDR, PD

tiPP


6.12. FREITAG

tiPP

ANNABErg-BUcHHoLz

19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Loewe: My Fair Lady cHEMNitz

11:30 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte. Reiner Festel (Choreographie). Ballett nach Dickens, Musik von Preu, Portman, Williams u.a. DöBELN

19:30 theater Döbeln Barockes Adventskonzert DrEsDEN

15:00 & 17:00 semperoper (semper 2) Hanke: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Instrumentalensemble „Des Teufels Großmutter“, Ekkehard Klemm (Leitung), Manfred Weiß (Regie) 17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Galakonzert. Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Leitung). Werke von Mozart & Strauß 18:00 staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Jasmin Solfaghari (Regie), Peter Christian Feigel (Leitung) 19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin, Jason Beechey (Choreographie) 19:30 Frauenkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Ute Selbig (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Markus Brutscher (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Kammerchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche, Matthias Grünert (Leitung)

tiPP

6.12. FREITAG

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Weihnachtslieder aus aller Welt. amarcord

20:00 thomaskirche Weihnachten mit German Brass. German Brass MAgDEBUrg

17:00 & 19:00 Konservatorium georg Philipp telemann Die Weihnachtsgeschichte. Solisten und Kinderchor des Konservatoriums, K. Buchmann-Reineke (Regie), Peter Berendt (Leitung)

20:00 Festspielhaus Hellerau Tanz den Tod! Harriet Maria, Peter Meining (Regie)

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Mozart: Die Zauberflöte. Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Holger Pototzki (Regie)

21:00 gläserne Manufaktur Sächsische Staatskapelle Dresden, Donald Runnicles (Leitung), Radu Lupu (Klavier). Mozart: Klavierkonzerte KV 488 und KV 595, Britten: Suite on English Folk Tunes op. 90

NorDHAUsEN

EisENAcH

17:00 stadtkirche Jubiläumskonzert 10 Jahre Chemnitzer Barockorchester. Dorothee Mields (Sopran), Annekathrin Laabs (Alt), Thomas Volle (Tenor), Georg Streuber (Bass), Dresdner Kammerchor, Chemnitzer Barockorchester, Peter Schreier (Leitung). Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Weihnachtslieder aus aller Welt. amarcord Weitere Infos siehe Tipp ErFUrt

19:30 theater Erfurt (großes Haus) Schwemmer: Die Schatzinsel

18:00 theater Nordhausen Tschaikowsky: Der Nussknacker PENig

tiPP

grEiz

19:30 Vogtlandhalle Sinfoniekonzert. Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach, Tobias Feldmann (Violine). Nicolai: Ouvertüre über den Choral „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, Sibelius: Violinkonzert op. 47, Bizet: Sinfonie C-Dur 11:00 & 18:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig

19:00 Marienkirche Mühlhausen Adventskonzert. MDR Kinderchor, Ulrich Kaiser (Leitung)

18:00 thomaskirche Motette. Hallenser Madrigalisten, Tobias Löbner (Leitung)

Einzigartig: Der MDR Kinderchor blickt nicht nur auf eine 65-jährige Erfolgsgeschichte zurück, sondern ist heute auch der einzige öffentlich-rechtliche Kinderchor.

19:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Chorkonzert. CHORisma, Kinderchor des Gymnasiums Max-Klinger-Schule, Katja Richter (Leitung), Michael Haffner (Leitung). Adventsund Weihnachtslieder

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

20:00 MDr-studio am Augustusplatz Leipziger Blechbläsersolisten. Werke von Byrd, Gabrieli, Bach u.a.

Eine feste Burg… ist die Wartburg nicht erst seit Martin Luthers Zeiten. Und auch Weihnachtslieder aus vielen Ländern erklingen hier schon seit Jahrhunderten – doch selten in solcher Homogenität wie von diesen Ex-Thomanern.

LEiPzig

4.12. MITTWOCH

20:00 gewandhaus (großer saal) Grosses Concert. Piotr Anderszewski (Klavier), Gewandhausorchester, Herbet Bloomstedt (Leitung). Mozart: Klavierkonzert KV 503, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 Weitere Infos siehe Tipp

6.12. FREITAG

20:00 gewandhaus Leipzig Grosses Concert. Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt (Leitung), Piotr Anderszewski (Klavier). Mozart: Klavierkonzert KV 503, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 Immer schwerer war es ihm gefallen, sich Spontaneität und die Lust am Auftritt zu bewahren – da zog Piotr Anderszewski im Sommer 2011 die Notbremse und nahm eine längere Auszeit. Nun ist einer der besten Pianisten wieder da.

concerti 12.13 Mitteldeutschland 19


KlassiK-KalenDer

DöBELN

FrEiBErg

19:30 theater Döbeln Tschaikowsky: Der Nussknacker. Russische Staatliche Ballettakademie Krasnojarsk

19:30 theater Freiberg Humperdinck: Hänsel und Gretel (Premiere)

DrEsDEN

10:00 Kreuzkirche Adventssingen des Ostsächsischen Chorverbandes

7.12. SAMSTAG

14:00 & 19:00 semperoper Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Sächsische Staatskapelle Dresden, Constantin Trinks (Leitung), Katharina Thalbach (Regie) Mag das Märchen auch heute manchem Elternteil allzu brutal vorkommen, die romantische Oper Humperdincks gehört nach wie vor zu den Klassikern in der Adventszeit. PLAUEN

18:00 Vogtlandtheater Plauen Wagner: Tannhäuser. Lutz de Veer (Leitung), Roland May (Regie), Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau WErNigEroDE

19:30 schloss Wernigerode (schlosskapelle) Adventskonzert. Rundfunk-Jugendchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode zittAU

19:30 theater zittau Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

7.12. SAMSTAG BAD LAUcHstäDt

15:00 Bad Lauchstädt Weihnachtskonzert. Schüler der Goethe-Schule, Goethe-Chor Bad Lauchstädt cHEMNitz

17:00 Kreuzkirche chemnitz Jubiläumskonzert 10 Jahre Chemnitzer Barockorchester. Dorothee Mields (Sopran), Annekathrin Laabs (Alt), Thomas Volle (Tenor), Georg Streuber (Bass), Dresdner Kammerchor, Chemnitzer Barockorchester, Peter Schreier (Leitung). Bach: Weihnachtsoratorium 18:00 opernhaus chemnitz Musical: Der Zauberer von Oss. Tom Bitterlich (Leitung), Philipp Kochheim (Regie) DEssAU

19:30 Anhaltisches theater Dessau Bizet: Die Perlenfischer (Premiere) (konzertant) 20 Mitteldeutschland concerti 12.13

14:00 & 19:00 semperoper Humperdinck: Hänsel und Gretel. Sächsische Staatskapelle Dresden, Constantin Trinks (Leitung), Katharina Thalbach (Regie) Weitere Infos siehe Tipp 15:00 staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Jasmin Solfaghari (Regie), Peter Christian Feigel (Leitung) 17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Galakonzert. Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Leitung). Werke von Mozart & Strauß 19:30 Albertinum (Lichthof) Bach: Kantate BWV 214, Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Markus Poschner (Leitung), Susanne Bernhard (Sopran), Carolin Masur (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Thomas Oliemans (Bass), Philharmonischer Chor, Dresdner Philharmonie 19:30 Frauenkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Ute Selbig (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Markus Brutscher (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Kammerchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche, Matthias Grünert (Leitung)

gErA

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Puccini: La Bohème (Premiere). Laurent Wagner (Leitung), Anthony Pilvachi (Regie). Mit Bernardo Kim, Kai Wefer, Johannes Beck, Jörn Schümann, Laurence Meikle, Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Opernchor, Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen Weitere Infos siehe Tipp HALLE

10:00 georg-Friedrich-Händel HALLE Spielplatz Orchester. Staatskapelle Halle, Josep Caballé-Domenech (Leitung und Moderation). Ausschnitte aus Strauss‘ Tondichtung „Ein Heldenleben“ op. 40 LEiPzig

14:00 gewandhaus MDR Kinderchor 14:30 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Erlebniskonzert. Leipziger Kammerensemble, Marko Simsa (Schauspiel). Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

tiPP

19:30 schauspielhaus Dresden Purcell: King Arthur. Collegium 1704, Felice Venanzoni (Leitung), Tilmann Köhler (Regie) 20:00 Festspielhaus Hellerau Tanz den Tod! Harriet Maria, Peter Meining (Regie) EisENAcH

19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Millöcker: Der Bettelstudent (Premiere) 19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Weihnachtslieder aus aller Welt. amarcord ErFUrt

19:00 rathaus Erfurt (Festsaal) Festkonzert zum 100. Geburtstag von Johann Cilenšek. Ivan Koval (Akkordeon), Christiane Apel (Violine), Maria-Luise Leihenseder-Ewald (Violoncello), Joy Dutt (Flöte und Altflöte), Tobias Schmitt (Oboe), Reinhard Wolschina (Klavier), Mirjam Seifert (Flöte), Christiane Richter (Harfe). Werke von Cilenšek & Wolschina

7.12. SAMSTAG

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Puccini: La Bohème (Premiere). Laurent Wagner (Leitung), Anthony Pilvachi (Regie). Mit Bernardo Kim, Kai Wefer, Johannes Beck, Jörn Schümann, Laurence Meikle, Anne Preuß, Katie Bolding, Akiho Tsujii, Mark Bowman-Hester, Jannes Mönnighoff, Laurence Meikle, Heiko Retzlaff, Winfried Roscher, Michael Rieger, Xiangnan Yao, Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Opernchor, Kinderchor von Theater & Philharmonie Thüringen Geras neuer GMD Laurent Wagner liebt neben der deutschen Klassik und Romantik die Italiener – da kommt ihm Puccini als erste Musiktheaterpremiere gerade recht.

Fotos: Matthias Creutzinger, laurent-wagner.com

tiPP


15:00 Musikalische Komödie Strauß: Aschenputtel. Stefan Diederich (Leitung), Mirko Mahr (Regie). Tanzstück für Kinder und Erwachsene 15:00 Thomaskirche Motette. Hallenser Madrigalisten, Tobias Löbner (Leitung)

Magdeburg

19:30 Theater Magdeburg (Opernhaus) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Michael Lloyd (Leitung), Gonzalo Galguera (Choreographie) Meiningen

8.12. Sonntag Annaberg-Buchholz

15:00 Eduard-von-WintersteinTheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige Bad Lauchstädt

16:00 Oper Leipzig Wagner: Die Walküre. Ulf Schirmer (Leitung), Rosamund Gilmore (Regie), Gewandhausorchester Leipzig

19:30 Meininger Theater Tschaikowsky: Der Nussknacker. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie)

15:00 Goethe-Theater Bad Lauchstädt Weihnachtskonzert. Städtischer Musikverein Merseburg

16:00 Schumann-Haus Impressionen zur Weihnachtszeit. Gunnar Harms (Violine), Florian von Radowitz (Klavier), Gregor Nowak (Violoncello), Benjamin Wand (Kon­ trabass)

Nordhausen

Chemnitz

19:30 Theater Nordhausen Zeller: Der Vogelhändler

10:30 Opernhaus Chemnitz Sonntagskonzert. Simon Zimmermann (Leitung), Kinder- und Jugendchor der Oper Chemnitz

17:00 Gewandhaus (Großer Saal) Orgelstunde zum 2. Advent. Michael Schönheit (Orgel). Werke von Bach & Reger

Weimar

15:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (Foyer) Advent im Deutschen Nationaltheater. Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Staatskapelle Weimar

15:00 & 19:30 Opernhaus Chemnitz Der Zauberer von Oss. Tom Bitterlich (Leitung), Philipp Kochheim (Regie) Dessau

17:00 Gewandhaus (MendelssohnSaal) Erlebniskonzert. Leipziger Kammerensemble, Marko Simsa (Schauspiel). Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (Großes Haus) Verdi: Fal­ staff. Stefan Solyom (Leitung), Sabine Hartmannshenn (Regie)

15:00 Anhaltisches Theater Dessau Prokofjew: Ciinderella

Wernigerode

17:00 Grieg-Begegnungsstätte Eine Reise in den Norden. Angelika Tilsner (Lesung), Anja Kleinmichel (Klavier). Märchen und Musik aus Norwegen, Schweden und Island

15:00 Altes Lyzeum (Festsaal) Adventskonzert. Rundfunk-Jugendchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode

15:00 Staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Jasmin Solfaghari (Regie), Peter Christian Feigel (Leitung)

19:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Kammermusik. Reinhold Quartett. Werke von Mozart, Mendelssohn u.a.

19:30 Theater Zittau Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

19:30 Thomaskirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Leipziger Vocalensemble 20:00 Gewandhaus (Großer Saal) Andrei Gavrilov (Klavier). Werke von Chopin, Skrjabin & Rachmaninow

Zittau

Zwickau

16:00 Gewandhaus Zwickau Adventskonzert. Tobias Engeli (Leitung), Friedemann Schulz (Leitung), Opernchor, Kinderchor und Singakademien, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Dresden

15:30 Semperoper (Semper 2) Hanke: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Instrumentalensemble „Des Teufels Großmutter“, Ekkehard Klemm (Leitung), Manfred Weiß (Regie) 16:00 Semperoper Wagner: Tristan und Isolde. Sächsische Staatskapelle Dresden, Asher Fisch (Leitung), Marco Arturo Marelli (Regie) 17:00 Dresdner Zwinger (Marmorsaal) Galakonzert. Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Leitung)

Events der Extraklasse Russisches Nationalballett aus Moskau Chemnitz Stadthalle Mo | 13. Jan´ 14 | 20 h

Schwanensee

Magdeburg StadtHalle So | 12. Jan´ 14 | 20 h Gewandhaus zu Leipzig So | 09. Feb´ 14 | 18 h Italiens Star-Tenor Cristian

Lanza

VERDI

Gewandhaus zu Leipzig Do | 23. Jan´ 14 | 20 h Magdeburg StadtHalle Do | 20. Feb´ 14 | 20 h

-Nacht

großer Chor, Solisten & Orchester

Tickets: unter der Hotline : 01806 57 00 70 oder www.eventim.de (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen)

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

concerti 12.13 Mitteldeutschland 21


KlassiK-KalenDer

ErFUrt

JENA

18:00 theater Erfurt (großes Haus) Verdi: Don Carlo. Manlio Benzi (Leitung), Stefano Poda (Inszenierung)

11:00 Volkshaus Jena Konzert für Kinder. Jenaer Philharmonie, Patrick Rohbeck (Moderation), Sergi Roca (Leitung). L. Mozart: Die musikalische Schlittenfahrt, Blake: Der Schneemann

gErA

14:30 Bühne am Park gera Klassik bei Kerzenschein. Thomas Wicklein (Leitung). Werke von Haydn, Händel, Mozart, Britten und Bernstein 8.12. SONNTAG

11:00 georg-Friedrich-Händel HALLE Halle Sinfoniekonzert. Staatskapelle Halle, Josep CaballéDomenech (Leitung), Alban Gerhardt (Violoncello). Sekles: „Der Dybuk“, Schumann: Cellokonzert, Strauss: „Ein Heldenleben“ Vor kurzem hatte Alban Gerhardt noch mit den Bach-Suiten auf deutschen Bahnhöfen für Aufsehen gesorgt – in Halle gastiert der Cellist nun wieder im Konzertsaal. 17:00 Kreuzkirche Nun komm, der Heiden Heiland. Ute Gremmel-Geuchen (Orgel). Werke von Johann Sebastian Bach, Samuel Scheidt, Louis-Claude Daquin, Marcel Dupré, Claude Balbastre 17:00 Lukaskirche Dresden Adventskonzert. Singakademie Dresden, Sinfonietta Dresden, Ekkehard Klemm (Leitung). Werke von Bach, Britten, Keuk 17:30 semperoper (semper 2) Hanke: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Instrumentalensemble „Des Teufels Großmutter“, Solistinnen und Solisten des Ensembles der Semperoper Dresden, Ekkehard Klemm (Leitung), Manfred Weiß (Regie)

18:00 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Schröder: Der Joker (UA). Silvana Schröder (Choreographie), Andreas Auerbach (Bühne, Kostüme, Video). Ballett görLitz

10:00 theater görlitz (großer saal) Junges Konzert: A Capella. Ulrich Kern, Manuel Pujol, Andrea Sanguineti (Leitung) 15:00 Apollo görlitz Die kleine Zauberflöte. Olga Dribas (Leitung), Claus Kiesewetter (Regie) HALLE

11:00 georg-Friedrich-Händel HALLE Sinfoniekonzert. Staatskapelle Halle, Josep Caballé-Domenech (Leitung), Alban Gerhardt (Violoncello). Sekles: Der Dybuk, Schumann: Cellokonzert, Strauss: Ein Heldenleben Weitere Infos siehe Tipp HoHNDorF

16:00 Lutherkirche Hohndorf Jubiläumskonzert 10 Jahre Chemnitzer Barockorchester. Dorothee Mields (Sopran), Annekathrin Laabs (Alt), Thomas Volle (Tenor), Georg Streuber (Bass), Dresdner Kammerchor, Chemnitzer Barockorchester, Peter Schreier (Leitung). Bach: Weihnachtsoratorium

tiPP

19:30 Albertinum (Lichthof) Bach: Kantate BWV 214, Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Markus Poschner (Leitung), Susanne Bernhard (Sopran), Carolin Masur (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Thomas Oliemans (Bass), Philharmonischer Chor, Dresdner Philharmonie 20:00 Festspielhaus Hellerau Tanz den Tod! Harriet Maria, Peter Meining (Regie) 21:00 Frauenkirche Orgelnachtmusik bei Kerzenschein. Kerstin Petersen (Orgel). Werke von Bach, Karg-Elert und Eigenkompositionen EisENAcH

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Weihnachtslieder aus aller Welt. amarcord 22 Mitteldeutschland concerti 12.13

LEiPzig

15:00 Bach-Museum (sommersaal) Aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach. Alexandra Röseler (Sopran, Cembalo & Moderation), Thomaneranwärter und ehemalige Mitglieder des Thomanerchores LEiPzig

11:00 gewandhaus MDR Kinderchor 11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Kammermusik. Reinhold Quartett. Werke von Mozart u.a. 14:00 oper Leipzig Brüderchen komm tanz mit mir. Oper zum Mitmachen 15:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Oper mal anders. Richard Vardigans (Klavier). Tschaikowsky: Der Nussknacker 15:00 Musikalische Komödie Strauß: Aschenputtel. Stefan Diederich (Leitung), Mirko Mahr (Regie). Tanzstück für Kinder und Erwachsene 15:00 thomaskirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Leipziger Vocalensemble 18:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Gewandhaus-Quartett. Franck: Streichquartett D-Dur, Beethoven: Streichquartett op. 131 Weitere Infos siehe Tipp 18:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig 19:00 gewandhaus (großer saal) Tschaikowsky: Schwanensee. Russisches Staatstheater für Oper und Ballett Komi MAgDEBUrg

8.12. SONNTAG

18:00 gewandhaus (Mendelssohn-saal) Gewandhaus-Quartett. Franck: Streichquartett D-Dur, Beethoven: Streichquartett op. 131 1808 gegründet, ist das Gewandhaus-Quartett heute das älteste ununterbrochen existierende Quartett der Welt. Seine Streicher haben indes immer mal wieder gewechselt...

11:00 schauspielhaus Magdeburg (Foyer) Kammermusik von Brahms und Tschaikowsky. Yoichi Yamashita (Violine), Marco Reiß (Violine), Ingo Fritz (Viola), Fridtjof Keil-von Fabeck (Viola), Sadao Harada (Violoncello), Marcel Körner (Violoncello), Maiko Shoji-Vogler (Violoncello) 18:00 theater Magdeburg (opernhaus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Michael Balke (Leitung), Karen Stone (Regie)

Fotos: Angelika Hillert, Iko Freese, Sim Canetty-Clarke/Hyperion Records, PD

tiPP


MEiNiNgEN

20:00 Meininger theater (Kammerspiele) Gorb: Anya 17. Leo McFall (Leitung), Mareike Zimmermann (Regie) NorDHAUsEN

14:30 theater Nordhausen Shakespeare. Ein Ballett. WEiMAr

19:30 Weimarhalle Sinfoniekonzert. Staatskapelle Weimar, Martin Hoff (Leitung), Thomas Thieme (Sprecher), Chor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Chor des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Grieg: Sinfonie c-Moll & Peer Gynt op. 23 WErNigEroDE

17:00 Harzer Kultur- und Kongresszentrum Adventskonzert. Rundfunk-Jugendchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode zWicKAU

18:00 gewandhaus zwickau Glanert: Joseph Süß. Lutz de Veer (Leitung), Thilo Reinhardt (Regie), Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau Weitere Infos siehe Tipp

9.12. MONTAG DrEsDEN

19:00 semperoper Puccini: La bohème. Sächsische Staatskapelle Dresden, Julian Kovatchev (Leitung), Christine Mielitz (Regie)

tiPP

19:30 Albertinum (Lichthof) Bach: Kantate BWV 214, Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Dresdner Philharmonie, Markus Poschner (Leitung), Susanne Bernhard (Sopran), Carolin Masur (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Thomas Oliemans (Bass), Philharmonischer Chor 19:30 Frauenkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Ute Selbig (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Markus Brutscher (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Kammerchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche, Matthias Grünert (Leitung) HALLE

19:30 georg-Friedrich-Händel HALLE Sinfoniekonzert. Staatskapelle Halle, Josep Caballé-Domenech (Leitung), Alban Gerhardt (Violoncello). Sekles: Der Dybuk, Schumann: Cellokonzert, Strauss: Ein Heldenleben LEiPzig

Neobarock, Spätromantik, Expressionismus: Detlev Glanert changiert in seinem, historischen Vorlagen folgenden Musikdrama um Neid und Hass zwischen den Stilen.

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Die Operette ist tot? Von wegen! Melodisch ist die Csárdásfürstin einfach nicht umzubringen, ja ewig jung – wie der unter Tränen lachende Weltschmerz Kálmáns. 19:30 Dreikönigskirche ensemble amarcord. Weihnachtliche Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance 19:30 Palais im großen garten Ave meres sterne - Deutsche Weihnachtsmusik des Mittelalters. La Mouvance

19:30 theater Freiberg Humperdinck: Hänsel und Gretel

MAgDEBUrg

HALLE

19:00 AMo „Polar-Express“. Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums, Bernhard Schneyer (Leitung), Großes Bläserensemble des Konservatoriums, Günter Schaumberger (Leitung) WEiMAr

19:30 Weimarhalle Sinfoniekonzert. Staatskapelle Weimar, Martin Hoff (Leitung), Thomas Thieme (Sprecher), Chor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Chor des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Grieg: Sinfonie c-Moll & Peer Gynt op. 23

10.12. DIENSTAG

18:00 gewandhaus zwickau Glanert: Joseph Süß. Lutz de Veer (Leitung), Thilo Reinhardt (Regie), Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

10.12. DIENSTAG

19:30 Vogtlandtheater Plauen Kálmán: Die Csárdásfürstin. Tobias Engeli (Leitung), Tim Heilmann (Regie)

19:30 thomaskirche Thomaskonzert. Daniel Beilschmidt (Orgel), Friederike Otto (Zink), Stefan Kahle (Altus), Hartmut Becker (Violoncello, Viola da gamba). Motetten von Calvisius, Josquin, Victoria u.a. sowie Orgelwerke von Bach & Maxwell-Davies

DrEsDEN

8.12. SONNTAG

tiPP

11:00 & 14:30 staatsoperette Dresden Planet der Drachen. Orchester der Staatsoperette Dresden, Peter Christian Feigel (Leitung). Weltraumabenteuer für Orchester und Erzähler, Musik von Arnold Fritzsch 14:30 Palais im großen garten Ave meres sterne - Deutsche Weihnachtsmusik des Mittelalters. La Mouvance 19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Jason Beechey (Choreographie)

FrEiBErg

20:00 oper Halle Prima Donna! Tino Fiebig (Leitung), Ingo Martin Stadtmüller (Leitung), Melanie Hirsch (Konzept, Text und Inszenierung), Ines Lex, Nils Giesecke, Björn Christian Kuhn. Gründe und Abgründe eines Sängerlebens mit Musik von Kreisler, Wiener, Leopoldi, Raymond, Rossini LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. ChristophJohannes Eichhorn (Leitung), James Brookes (Regie) 19:30 HfMt Leipzig (Kammermusiksaal) Recital. Tatjana Masurenko (Viola) MAgDEBUrg

19:00 AMo „Polar-Express“. Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums, Bernhard Schneyer (Leitung), Großes Streichorchester des Konservatoriums, Magdalena Engel (Leitung). Adventskonzert PLAUEN

19:30 Vogtlandtheater Plauen Kálmán: Die Csárdásfürstin. Tobias Engeli (Leitung), Tim Heilmann (Regie) Weitere Infos siehe Tipp concerti 12.13 Mitteldeutschland 23


KlassiK-KalenDer

MEiNiNgEN

HALLE

18:00 Meininger theater Gorb trifft Britten III. Meininger Hofkapelle

15:00 Kultur- und Kongresszentrum Pavillonkonzert. Jens Petereit (Leitung), Gabriele Bernsdorf (Moderation), Staatskapelle Halle. Werke von Bach, Vivaldi, Haydn u.a.

rADEBEUL

10:00 Landesbühnen sachsen Humperdinck: Hänsel und Gretel rEicHENBAcH

11.12. MITTWOCH

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige Es muss nicht immer Nussknacker sein: Menottis Weihnachtsoper erzählt stimmungsvoll vom kleinen, kranken Amahl und seiner ganz eigenen Weihnachtsgeschichte.

11.12. MITTWOCH ANNABErg-BUcHHoLz

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige Weitere Infos siehe Tipp DrEsDEN

19:00 semperoper Humperdinck: Hänsel und Gretel. Sächsische Staatskapelle Dresden, Constantin Trinks (Leitung), Katharina Thalbach (Regie) 19:30 HfM carl Maria von Weber (Konzertsaal) Professoren im Konzert. Bernhard Kury (Flöte), Mizuka Kano (Klavier). Werke von Martinů, Fortner, Weinberg, Dutilleux und Messiaen 19:30 staatsoperette Dresden Mozart: Die Zauberflöte. Peter Christian Feigel, Ernst Theis, Christian Garbosnik (Leitung), Axel Köhler (Regie) Weitere Infos siehe Tipp HALLE

19:30 Neuberinhaus Sinfoniekonzert. Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, Tobias Feldmann (Violine). Nicolai: Ouvertüre über den Choral „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, Sibelius: Violinkonzert, Bizet: Sinfonie C-Dur zWicKAU

18:00 gewandhaus zwickau Baum: Der Zauberer von Oss. Tobias Engeli (Leitung), André Cipowicz (Leitung), Tim Heilmann (Regie)

12.12. DONNERSTAG ALtENBUrg

14:30 Landestheater Altenburg Traditionelles Weihnachtskonzert. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Thomas Wicklein (Leitung & Moderation) DrEsDEN

19:00 semperoper Puccini: Madama Butterfly. Sächsische Staatskapelle Dresden, Pier Giorgio Morandi (Leitung), Annette Jahns (Regie) 19:30 HfM carl Maria von Weber (Konzertsaal) Antrittskonzert neu berufener Professoren. Glière: Hornkonzert, Strauss: Oboenkonzert, Kurz: Trompetenkonzert u.a.

20:00 Frauenkirche Adventliche Abendmusik. Tölzer Knabenchor, Ralf Ludewig (Leitung). Werke von Bach, Telemann, Mendelssohn, Brahms, Britten u.a.

19:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie)

EisENAcH

11:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung) 17:00 oper Leipzig Valtinoni: Pinocchio. Gundula Nowack (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 18:00 Lutherkirche Chormusik. ThomasSchulChor, Michael Rietz (Leitung) 24 Mitteldeutschland concerti 12.13

20:30 intecta-Kreativquartier Besinnliches und Amüsantes zur Weihnachtszeit. Mária Petrašovská, Nils Giesecke, Björn Christian Kuhn, Ingo Martin Stadtmüller LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), James Brookes (Regie) 17:30 gewandhaus (großer saal) Zauberflöte für Jung & Alt. Familienballett mit Erzähler 19:30 oper Leipzig Verdi: La Traviata. Alexander Prior (Leitung), Andreas Homoki (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 20:00 Evangelisch-reformierte Kirche zu Leipzig Alte Weihnachtslieder neu. Berliner Solistenchor, Christian Steyer (Leitung) MAgDEBUrg

19:00 Konservatorium georg Philipp telemann Weihnachtskonzert. Kammerchor des Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“, Viktoria Malkowski (Leitung)

tiPP

19:30 staatsoperette Dresden Mozart: Die Zauberflöte. Peter Christian Feigel, Ernst Theis, Christian Garbosnik (Leitung), Axel Köhler (Regie)

15:00 Kultur- und Kongresszentrum Pavillonkonzert. Jens Petereit (Leitung), Gabriele Bernsdorf (Moderation), Staatskapelle Halle. Werke von Bach, Vivaldi, Haydn u.a.

LEiPzig

19:30 oper Halle Humperdinck: Hänsel und Gretel. Robbert van Stejin (Leitung), Matthias Hüstebeck (Regie)

19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Millöcker: Der Bettelstudent FrEiBErg

19:30 theater Freiberg Humperdinck: Hänsel und Gretel gotHA

20:00 gothaer Kulturhaus „Weihnachtsbaum und Zuckerfee“. Thüringen Philharmonie Gotha, Christian Mall (Erzähler), Michel Tilkin (Leitung). Tschaikowsky: Der Nussknacker

11.12. MITTWOCH

19:30 staatsoperette Dresden Mozart: Die Zauberflöte. Peter Christian Feigel, Ernst Theis, Christian Garbosnik (Leitung), Axel Köhler (Regie) Stimmungsvolle Bühnenbilder und prächtig-aufwändige Kostüme, verbunden mit Mozarts wunderbarer Opernmusik: Damit ist der Erfolg dieser Zauberflöten-Inszenierung eigentlich schon garantiert.

Fotos: Kai-Uwe Schulte-Bunert, Matthias Krüger, Berlin, Carl van Vechten

tiPP


tiPP

13.12. FREITAG

19:00 Kreuzkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Jana Büchner (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Patrick Grahl (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Roderich Kreile (Leitung) Ein Muss für alle Weihnachtstraditions-Liebhaber: Bachs Oratorium mit dem Kreuzchor in der Kreuzkirche – mehr Festlichkeit geht kaum.

DEssAU

19:30 Anhaltisches theater Dessau Weihnachtliches Konzert. Kinderchor und Kinderballett des Anhaltischen Theaters, Wolfgang Kluge (Leitung). Lawrence: Der gestiefelte Kater, Ravel: Ma mère l’oye, Barber: Choralvorspiele für Weihnachten, Tschaikowsky: Auszüge aus Der Nussknacker, Weihnachtslieder DrEsDEN

17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Galakonzert. Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Leitung). Werke von Mozart & Strauß 18:00 staatsoperette Dresden Mozart: Die Zauberflöte. Peter Christian Feigel, Ernst Theis, Christian Garbosnik (Leitung), Axel Köhler (Regie)

19:00 Kreuzkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Jana Büchner (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Patrick Grahl (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Roderich Kreile (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp 19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Jason Beechey (Choreographie) 20:00 Festspielhaus Hellerau Linie 08 Spezial. Anna Till (Choreographie), Marcus Thomas (Musik), Daniel Ernesto Müller (Choreographie), Simon Hartmann (Choreographie), Christian Dahlen (Musik) EisENAcH

19:30 Landestheater Eisenach Tschaikowsky: Der Nussknacker

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Sinfoniekonzert. Kimbo IshiiEto (Leitung), Wieland Welzel (Marimba), Magdeburgische Philharmonie. Wagner: Eine FaustOuvertüre, Milhaud: Konzert für Marimba, Vibraphon und Orchester, Brahms: Sinfonie Nr. 4 rADEBEUL

10:00 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Humperdinck: Hänsel und Gretel WEiMAr

10:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Martin Hoff (Leitung), Karsten Wiegand (Regie) zWicKAU

10:00 gewandhaus zwickau Baum: Der Zauberer von Oss. Tobias Engeli (Leitung), André Cipowicz (Leitung), Tim Heilmann (Regie), Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

13.12. FREITAG ALtENBUrg

19:30 Landestheater Altenburg Brecht/Weill: Dreigroschenoper. Amina Gusner (Regie), Olav Kröger (Leitung) ANNABErg-BUcHHoLz

19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Loewe: My Fair Lady cHEMNitz

19:30 opernhaus chemnitz Strauss: Die schweigsame Frau. Frank Beermann (Leitung), Gerd Heinz (Regie) Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Christian Steyer und der Berliner Solistenchor entdecken Alte Weihnachtslieder Neu Do. 12.12.2013 Leipzig Evangelisch reformierte Kirche Fr. 20.12.2013 Dresden Annenkirche Sa. 21.12.2013 Chemnitz Sankt-Markus-Kirche Tickets erhalten Sie an allen bekannten VVK-Stellen, online unter www.reservix.de, www.eventim.de und per Telefon unter 01805 - 700 733 (0,14 €/Min. Mobilfunkpreise abweichend).

concerti 12.13 Mitteldeutschland 25


KlassiK-KalenDer

ErFUrt

19:30 theater Erfurt (großes Haus) Bizet: Carmen görLitz

19:30 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘! HALLE

19:30 oper Halle Sekles: Schahrazade. Josep Caballé-Domenech (Leitung), Axel Köhler (Regie) Weitere Infos siehe Tipp LEiPzig

20:00 gewandhaus (großer saal) Bach: Weihnachtsoratorium I-III & Magnificat BWV 243. GewandhausChor, camerata lipsiensis, Barbara Christina Steude (Sopran), Susanne Langner (Alt), Daniel Johannsen (Tenor), Dirk Schmidt (Bass), Gregor Meyer (Leitung) 20:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Weihnachtskonzert. Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e.V., Kantorei Markranstädt, Doreen Schwarzkopf (Sopran), Alba Szymanski (Oboe), Frank Lehmann (Leitung). Werke von Mendelssohn, Lebrun, Telemann u.a. MAgDEBUrg

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Wieland Welzel (Marimba), Magdeburgische Philharmonie Weitere Infos siehe Tipp

DEssAU

17:00 Anhaltisches theater Dessau Weihnachtliches Konzert. Kinderchor und Kinderballett des Anhaltischen Theaters, Wolfgang Kluge (Leitung). Lawrence: Der gestiefelte Kater, Ravel: Ma mère l’oye, Barber: Choralvorspiele für Weihnachten, Tschaikowsky: Auszüge aus Der Nussknacker, Weihnachtslieder DEUNA

17:00 Katholische Kirche Deuna Orgelkonzert. Wieland Meinhold (Orgel). Meinhold: Hommage á Sebastian, Drei Metamorphosen, orgel-FARBEN-Wege DrEsDEN

15:00 staatsoperette Dresden Der Zauberer von Oss. Peter Christian Feigel (Leitung), Arne Böge (Regie)

19:00 thomaskirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III & VI. Julia Sophie Wagner (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Benjamin Bruns (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester, Georg Christoph Biller (Leitung)

19:30 Meininger theater Verdi: Rigoletto. Philippe Bach (Leitung), Ansgar Haag (Regie) NorDHAUsEN

16:00 semperoper Wagner: Tristan und Isolde. Sächsische Staatskapelle Dresden, Asher Fisch (Leitung), Marco Arturo Marelli (Regie)

19:30 HfMt Leipzig (Dittrichring 21 großer Probesaal) Bach in der Box. Martin Krumbiegel (Leitung). Bach: Bereitet die Wege, bereitet die Bahn BWV 132

18:00 theater Nordhausen AfterWork-Konzert. Elena Puszta (Sopran), Yoontaek Rhim (Bariton), Loh-Orchester Sondershausen, Michael Ellis Ingram (Leitung). Werke von Bach, Mozart & Dall‘Abaco

17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Italienische Nacht. Dresdner Residenz Orchester, Michael Schantz (Tenor), Nina Zaziyants (Sopran), Igor Malinovsky (Leitung). Arien von Verdi & Puccini

PLAUEN

17:00 Kreuzkirche Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248. Jana Büchner (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Patrick Grahl (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Roderich Kreile (Leitung)

19:30 Musikalische Komödie Adventskonzert. Mathias Drechsler (Leitung), Chor der Musikalischen Komödie 19:30 oper Leipzig Mozart: Die Zauberflöte. Jeremy Carnall (Leitung), Ralf Nürnberger (Regie), Gewandhausorchester Leipzig

tiPP

MEiNiNgEN

17:00 Vogtlandtheater Plauen Adventskonzert. Opernchor, Kinderchor und Singakademien, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Tobias Engeli (Leitung), Friedemann Schulz (Leitung) rADEBEUL

19:30 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Monteverdi: L‘Orfeo WEiMAr

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Mozart: Die Entführung aus dem Serail. Stefan Klingele (Leitung), Elisabeth Stöppler (Regie) 13.12. FREITAG

19:30 oper Halle Sekles: Schahrazade. Josep Caballé-Domenech (Leitung), Axel Köhler (Regie) Wiederentdeckt: Nachdem die Nazis Bernhard Sekles‘ Karriere brutal beendeten, bringt die Oper Halle nun nach über 80 Jahren seine Schahrazade wieder auf die Bühne.

26 Mitteldeutschland concerti 12.13

14.12. SAMSTAG BAUtzEN

16:00 coselpalais Oper mal anders. Richard Vardigans (Klavier). Puccini: La Bohème

19:30 Martin-Luther-Kirche Dresden Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Dresdner Bachchor, Sinfonietta Dresden, Markus Leidenberger (Leitung) 20:00 Festspielhaus Hellerau Linie 08 Spezial. Anna Till (Choreographie), Christian Dahlen (Musik) 20:00 Frauenkirche Weihnachten im alten Sachsen. Sächsisches Vocalensemble, Virtuosi Saxoniae, Ludwig Güttler (Leitung). Bach: Weihnachtsoratorium I, IV & V, Homilius: Weihnachtsoratorium EisENAcH

16:00 sorbisches National-Ensemble Humperdinck: Hänsel und Gretel

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Salzburger Adventsmusik. Michael Hötzel (Leitung). Werke von Mozart

cHEMNitz

FrEiBErg

18:00 opernhaus chemnitz (Kleine Bühne) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Felix Bender (Leitung)

19:30 theater Freiberg Kálmán: Gräfin Mariza. Manfred Straube (Regie), Raoul Grüneis (Leitung)

Fotos: Jim Rakete, Edgar Brambis, PD

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Salzburger Adventsmusik. Michael Hötzel (Leitung). Weihnachtliche Musik, Werke von Mozart, Geschichten von Karl Heinrich Waggerl


tiPP

13.12. FREITAG

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Sinfoniekonzert. Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Wieland Welzel (Marimba), Magdeburgische Philharmonie. Wagner: Eine Faust-Ouvertüre, Milhaud: Konzert für Marimba, Vibraphon und Orchester op. 278, Brahms: Sinfonie Nr. 4 Einst trommelte Wieland Welzel daheim mit einer in zwei Teile gebrochenen Radioantenne auf Sofarollen – heute ist er Solo-Pauker bei der Berliner Philharmonikern. gErA

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Schröder: Der Joker (UA). Silvana Schröder (Choreographie), Andreas Auerbach (Bühne, Kostüme, Video) görLitz

15:00 Apollo görlitz Die kleine Zauberflöte. Olga Dribas (Leitung), Claus Kiesewetter (Regie) 15:00 & 19:30 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘! griMMA

17:00 Frauenkirche grimma Weihnachtskonzert. Julia Kirchner (Sopran), Oliver Pitt (Bass), Leipziger Symphonieorchester, Motettenchor Leipzig, Jugendchor, Kantorei und Kurrende der Frauenkirche, Tobias Nicolau (Leitung). Bach: Weihnachtsoratorium (Auszüge), Rutter: Magnificat HALLE

18:00 Händel-Haus Musik im HändelHaus. The Playfords. Nova! Nova! – Europäische Advents- und Weihnachtslieder aus dem 14. bis 18. Jahrhundert 19:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie) LEiPzig

17:00 gewandhaus (großer saal) Orgelstunde zum 3. Advent. Michael Schönheit (Orgel). Werke von Bach, Dupré, Weyrauch & Rheinberger Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

17:00 Nikolaikirche Leipzig Konzert des Hochschulchores. Chor der HfMT Leipzig, Roland Börder (Leitung) 17:00 thomaskirche Weihnachtsoratorium I-III & VI. Julia Sophie Wagner (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Benjamin Bruns (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester, Georg Christoph Biller (Leitung) 18:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig 19:00 Lutherkirche Chordae Felicae, Stephan Kelm (Leitung) 19:00 Musikalische Komödie Lincke: Frau Luna. Stefan Diederich, Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), Dominik Wilgenbus (Regie) 20:00 gewandhaus (großer saal) Swing Symphony. MDR Sinfonieorchester, Kristjan Järvi (Leitung), Leipziger Universitätsorchester, hr Big Band, Wayne Marshall (Klavier) Weitere Infos siehe Tipp 20:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Weihnachten mit dem Max-Klinger Chor. Max-Klinger-Chor MAgDEBUrg

17:00 Johanniskirche Magdeburg Zauber der Musik. MDR Kinderchor, MDR Rundfunkchor, Ulrich Kaiser (Leitung) 17:00 Konservatorium georg Philipp telemann Weihnachtskonzert. Vokalkreis des Konservatoriums Georg Philipp Telemann, Lothar Hennig (Leitung)

19:00 Vogtlandtheater Plauen Adventskonzert. Opernchor, Kinderchor und Singakademien, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Tobias Engeli (Leitung), Friedemann Schulz (Leitung) rEiNHArDtsgriMMA

19:00 schloss reinhardtsgrimma (Festaal) Europäische Impressionen. Rozalia Szabo (Flöte), Christina Biwank (Viola), Nora Koch (Harfe) sANgErHAUsEN

16:00 Ludowinger saal Adventskonzert. Mädchenchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode WEiMAr

15:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (Foyer) Advent im Deutschen Nationaltheater. Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Staatskapelle Weimar 18:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Martin Hoff (Leitung), Karsten Wiegand (Regie)

15.12. SONNTAG ALtENBUrg

16:00 Landestheater Altenburg Dornröschen. Kinder- und Jugendballett ANNABErg-BUcHHoLz

19:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige

tiPP

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Mozart: Die Zauberflöte. Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Holger Pototzki (Regie) MEiNiNgEN

20:00 Meininger theater (Kammerspiele) Gorb: Anya 17. Leo McFall (Leitung) PirNA

16:00 st. Marienkirche Pirna Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Kantorei St. Marien, Elbland Philharmonie Sachsen, Thomas Meyer (Leitung) PLAUEN

15:00 Vogtlandtheater Plauen Adventskonzert. Opernchor, Kinderchor und Singakademien, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Tobias Engeli (Leitung), Friedemann Schulz (Leitung)

14.12. SAMSTAG

20:00 gewandhaus Leipzig (großer saal) Swing Symphony. MDR Sinfonieorchester, Kristjan Järvi (Leitung), Leipziger Universitätsorchester, hr Big Band, Wayne Marshall (Klavier). Bernstein: The Age of Anxiety, Marsalis: Swing Symphony Spezialist für Bernstein: Multitalent Wayne Marshall übernimmt den Solopart in dessen Klaviersinfonie – und nächste Saison als Dirigent das WDR Rundfunkorchester. concerti 12.13 Mitteldeutschland 27


KlassiK-KalenDer

15:00 goethe-theater Bad Lauchstädt Wunderweiße Nächte. Alliage Quintett, Markus Fennert (Lesung). Werke von Bach, Vivaldi, Humperdinck & Tschaikowsky, Weihnachtliche Texte von Loriot, E. Strittmatter u.a. Weitere Infos siehe Tipp

tiPP

DrEsDEN

10:30 staatsoperette Dresden Der Zauberer von Oss. Peter Christian Feigel (Leitung), Arne Böge (Regie) 11:00 Deutsches Hygiene-Museum (großer saal) Humperdinck: Bübchens Weihnachtstraum. Dresdner Philharmonie, Philharmonischer Kinderchor, Gunter Berger (Leitung), Axel Thielmann (Erzähler) 14:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin & Jason Beechey (Choreographie) 15:00 Frauenkirche Geistliche Sonntagsmusik. Stephanie Krone (Sopran), Klaudia Zeiner (Alt), Albrecht Sack (Tenor), Martin Hensel (Bass), Kammerchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche, Matthias Grünert (Leitung). Gatti: Schöpfungsmesse A-Dur 15:00 staatsoperette Dresden Der Zauberer von Oss. Peter Christian Feigel (Leitung), Arne Böge (Regie) 17:00 Deutsches Hygiene-Museum (großer saal) Humperdinck: Bübchens Weihnachtstraum. Dresdner Philharmonie, Philharmonischer Kinderchor, Gunter Berger (Leitung), Axel Thielmann (Erzähler)

11:00 Händel-Haus Musiker der Staatskapelle Halle. Werke von Boccerini & Schubert

15.12. SONNTAG

15:00 & 18:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie)

Nomen est omen: Speisen verfeinern die fünf Musiker auf der Bühne nicht – ihre Legierungen („alliages“) sind musikalischer Natur.

LEiPzig

18:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett 21:00 Frauenkirche Orgelnachtmusik bei Kerzenschein. Samuel Kummer (Orgel). Werke von Bach, Reger und eigene Improvisationen EisENAcH

19:30 Wartburg Eisenach (Festsaal) Salzburger Adventsmusik. Michael Hötzel (Leitung). Werke von Mozart, Geschichten von K. H. Waggerl ErFUrt

15:00 theater Erfurt (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel EttErsBUrg

17:00 schloss Ettersburg (gewehrsaal) Der Lyrische Salon - Liederabend auf Schloss Ettersburg. Olaf Bär (Bariton), Daniel Heide (Klavier). Melodramen von Liszt, Bergh u.a.

17:00 Kreuzkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Jana Büchner (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Patrick Grahl (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Roderich Kreile (Leitung)

11:00 theater Freiberg Barockes Adventskonzert

18:00 Dreikönigskirche Chormusik zur Advents- und Weihnachtszeit. Dresdner Motettenchor, Matthias Jung (Leitung) 28 Mitteldeutschland concerti 12.13

11:00 oper Halle Familienkonzert extra: Weihnachtskonzert. Jens Petereit (Leitung), Chor der Oper Halle

15:00 goethe-theater Bad Lauchstädt Wunderweiße Nächte. Alliage Quintett, Markus Fennert (Lesung). Weihnachtliche Texte von Loriot, E. Strittmatter, W. Borchert, O‘Henry, U. Widmer und G. M. Oswald, Werke von Bach, Vivaldi, Humperdinck & Tschaikowsky

17:00 Dresdner zwinger (Marmorsaal) Dresdner Residenz Orchester, Igor Malinovsky (Violine und Leitung). Vivaldi: Die vier Jahreszeiten, Werke von Bach, Boccherini, Pachelbel & Bottesini

17:00 Versöhnungskirche Kantorei, Sinfonietta Dresden, Margret Leidenberger (Leitung). Saint-Saëns: Weihnachtsoratorium, Rutter: Magnificat

17:00 Marienkirche großenhain Adventskonzert. Mädchenchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode HALLE

cHEMNitz

10:30 & 15:00 opernhaus chemnitz (Kleine Bühne) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Felix Bender (Leitung), Steffen Piontek (Regie)

grossENHAiN

FrEiBErg

gErA

14:30 Bühnen der stadt gera (Konzertsaal) Traditionelles Weihnachtskonzert. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Thomas Wicklein (Leitung & Moderation) görLitz

15:00 & 19:00 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

JENA

11:00 Jenaer Philharmonie Recital. Ragna Schirmer (Klavier) Weitere Infos siehe Tipp 11:00 & 16:00 gewandhaus (Mendelssohn-saal) Adventskonzert – Vorfreude, schönste Freude. GewandhausKinderchor, Walter Zoller (Klavier), Frank-Steffen Elster (Leitung), Nachwuchschor, Guido Mattausch (Leitung) 11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Matinee. Barocktrio Wada. Werke von Patavus, Nanino, Marenzio u.a. 11:00 Musikalische Komödie (Venussaal) Korfmachers Giftschrank. Peter Korfmacher (Moderation) 11:00 oper Leipzig Humperdinck: Hänsel und Gretel. Ulf Schirmer (Leitung), Birgit Eckenweber (Regie) 15:00 Musikalische Komödie Lincke: Frau Luna. Stefan Diederich, Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), Dominik Wilgenbus (Regie) 15:00 oper Leipzig Humperdinck: Hänsel und Gretel. Ulf Schirmer (Leitung), Birgit Eckenweber (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 17:00 thomaskirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III & VI. Julia Sophie Wagner (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Benjamin Bruns (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester, Georg Christoph Biller (Leitung) 18:00 schaubühne Lindenfels Kammermusik und Film. Sächsisches Klaviertrio. Schumann: Fantasiestücke op. 88, Dvořák: Klaviertrio Nr. 3, Der Student von Prag, Stummfilm (D 1913) MAgDEBUrg

16:00 theater Magdeburg (opernhaus) Humperdinck: Hänsel und Gretel

Fotos: Jürg Christandl, Robert Daemmig

BAD LAUcHstäDt


19:00 Maritim Hotel Das große Weihnachtskonzert der Klassik. Del Fionn Sykes (Sopran), Heike Lerer (Sopran), Calvin Lee (Tenor), Thorsten Oliver Huth (Bass), Neues Sinfonieorchester Berlin, Stefan Diederich (Leitung) MEiNiNgEN

19:00 Meininger theater Winterreise I. Mara Amrita (Rezitation), Stephanos Tsirakoglou (Bassbariton), Robert Jacob (Klavier) NorDHAUsEN

18:00 theater Nordhausen Zeller: Der Vogelhändler rADEBEUL

19:00 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Mozart: Die Hochzeit des Figaro. Anja Sündermann (Regie), Jan Michael Horstmann (Leitung) rEicHENBAcH

16:00 schloss Krobnitz Kammerkonzert zittAU

11:00 theater zittau Junges Konzert: A Capella. Ulrich Kern, Manuel Pujol, Andrea Sanguineti (Leitung) zWicKAU

17:00 Dom st. Marien Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Henk Galenkamp (Leitung), Evangelischer Singkreis Plauen, Domchor St. Marien Zwickau, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

16.12. MONTAG ANNABErg-BUcHHoLz

LEiPzig

cHEMNitz

20:00 gewandhaus (großer saal) Jinming Dong und Shihuili Dong. Jinming Dong (Erhu), Shihuili Dong (Erhu), Akademisches Orchester Leipzig, Horst Förster (Leitung). Werke von Gabrieli, Bach, Yianjun, Schubert und Tschaikowsky

10:00 opernhaus chemnitz Musical: Der Zauberer von Oss. Tom Bitterlich (Leitung), Philipp Kochheim (Regie)

17.12. DIENSTAG ANNABErg-BUcHHoLz

20:00 Eduard-von-Wintersteintheater Weihnachtskonzert. Boris Nikitenko (Violine), Erzegbirgische Philharmonie Aue, Dieter Klug (Leitung). Werke von Schein, Bach, Tschaikowsky, Moniuszko und Nicolai, Weihnachtslieder zum Mitsingen

tiPP

20:00 Eduard-von-Wintersteintheater Weihnachtskonzert. Boris Nikitenko (Violine), Erzegbirgische Philharmonie Aue, Dieter Klug (Leitung). Werke von Schein, Bach, Tschaikowsky, Moniuszko und Nicolai, Weihnachtslieder zum Mitsingen DrEsDEN

19:00 semperoper Puccini: Madama Butterfly. Sächsische Staatskapelle Dresden, Pier Giorgio Morandi (Leitung), Annette Jahns (Regie) ErFUrt

10:00 theater Erfurt (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel HALLE

11:00 & 19:30 oper Halle Humperdinck: Hänsel und Gretel. Robbert van Stejin (Leitung), Matthias Hüstebeck (Regie) Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

19:30 opernhaus chemnitz Tschaikowsky: Dornröschen. Reiner Festel (Choreographie), Arnaut Arbet (Leitung) 19:30 st. Markuskirche Don Kosakenchor Serge Jaroff, Wanja Hlibka (Leitung) DrEsDEN

19:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin (Choreographie), Jason Beechey (Choreographie) 19:30 staatsoperette Dresden Lehár: Giuditta. Christian Garbosnik (Leitung), Robert Lehmeier (Regie) FrEiBErg

19:30 theater Freiberg Tschaikowsky: Der Nussknacker. Russische Staatliche Ballettakademie Krasnojarsk 15.12. SONNTAG

11:00 Jenaer Philharmonie Recital. Ragna Schirmer (Klavier). Bach: Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903, Händel: Chaconne G-Dur HWV 435, Haydn: Variationen f-Moll „un piccolo divertimento“ Hob. XVII:6, Schumann: Sinfonische Etüden op. 13 Heimspiel: In Halle geboren schien Ragna Schirmer lange das Bach-Etikett anzuhaften. Doch mit ihren Haydn- und nun auch Händelaufnahme beweist sie Vielfalt.

görLitz

10:00 Apollo görlitz Die kleine Zauberflöte. Olga Dribas (Leitung), Claus Kiesewetter (Regie) HALLE

10:00 oper Halle Humperdinck: Hänsel und Gretel. Robbert van Stejin (Leitung), Matthias Hüstebeck (Regie) LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Strauß: Aschenputtel. Stefan Diederich (Leitung), Mirko Mahr (Regie & Choreographie) concerti 12.13 Mitteldeutschland 29


KlassiK-KalenDer

20.12. FREITAG

19:00 Kreuzkirche Ihr Kinderlein, kommet. Philharmonic Brass Dresden, Holger Gehring (Orgel), Dresdner Kreuzchor, Roderich Kreile (Leitung). Weihnachtslieder zum Mitsingen für die ganze Familie Ihr Kinderlein, kommet? Von wegen: Im Publikum des traditionellen Weihnachtsliedersingens des Dresdner Kreuzchors stimmt stets die ganze Familie in den Gesang ein. MAgDEBUrg

19:00 Pauluskirche Magdeburg Weihnachtskonzert. Großes Bläserensemble und Zupforchester des Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“, Cora Hornung-Schaumberger, (Orgel), Günter Schaumberger (Leitung), Torsten Kahler (Leitung) NorDHAUsEN

10:00 theater Nordhausen Tschaikowsky: Der Nussknacker PLAUEN

19:30 Vogtlandtheater Plauen Mozart: Così fan tutte. Lutz de Veer (Leitung), Søren Schuhmacher (Regie)

18.12. MITTWOCH ANNABErg-BUcHHoLz

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige

19:30 oper Halle Sekles: Schahrazade. Josep Caballé-Domenech (Leitung), Axel Köhler (Regie), Gerd Vogel, Ki-Hyun Park, Ralph Ertel, Anke Berndt, Ines Lex, Thomas Möwes, Ks. Nils Giesecke, Olaf Schöder, Ulrich Burdack, Sandra Maxheimer, Mária Petrašovská LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Strauß: Aschenputtel. Stefan Diederich (Leitung), Mirko Mahr (Regie). Tanzstück für Kinder und Erwachsene 11:00 & 17:00 oper Leipzig Humperdinck: Dornröschen. Anthony Bramall (Leitung), Verena Graubner (Regie), Gewandhausorchester Leipzig NorDHAUsEN

15:00 theater Nordhausen Zeller: Der Vogelhändler PLAUEN

18:00 Vogtlandtheater Plauen Baum: Der Zauberer von Oss. Tobias Engeli (Leitung), André Cipowicz (Leitung), Tim Heilmann (Regie), Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau WEiMAr

20:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (Foyer) Bereitet die Wege, bereitet die Bahn. Mitteldeutsche Kammerkantate, Dominik Beykirch (Leitung)

19.12. DONNERSTAG ANNABErg-BUcHHoLz

17:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige

tiPP

19:30 opernhaus chemnitz Ligeti: Le Grand Macabre. Frank Beermann (Leitung), Walter Sutcliffe (Regie), Robert-Schumann-Philharmonie 19:00 semperoper Humperdinck: Hänsel und Gretel. Constantin Trinks (Leitung), Katharina Thalbach (Regie) 19:30 staatsoperette Dresden Weill: Viel Lärm um Liebe (The Firebrand of Florence). Andreas Schüller (Leitung) HALLE

10:00 oper Halle Fox: Sid, die Schlange, die singen wollte. 30 Mitteldeutschland concerti 12.13

10:00 goethe-theater Bad Lauchstädt Schneewittchen und die sieben Zwerge cHEMNitz

19:30 opernhaus chemnitz Mozart: Don Giovanni. Felix Bender (Leitung), Michael Heinicke (Regie), RobertSchumann-Philharmonie DEssAU

16:00 Anhaltisches theater Dessau Massenet: Esclarmonde. Daniel Carlberg (Leitung), Roman Hovenbitzer (Regie) DrEsDEN

19:00 semperoper Puccini: Madama Butterfly. Sächsische Staatskapelle Dresden, Pier Giorgio Morandi (Leitung), Annette Jahns (Regie) 19:30 staatsoperette Dresden Weill: Viel Lärm um Liebe (The Firebrand of Florence). Andreas Schüller (Leitung), Holger Hauer (Regie) 20:00 Festspielhaus Hellerau Kasperol Paradox (Uraufführung). DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg HALLE

20:30 oper (Puppentheater) Konzert für eine taube Seele. Ragna Schirmer (Klavier) LEiPzig

19:30 thomaskirche ensemble amarcord. In nativitate Domini - Weihnachtliche Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung) 17:00 & 19:30 gewandhaus (Mendelssohn-saal) Weihnachtskonzert. Jugendsinfonieorchester der Musikschule „Johann Sebastian Bach“, Ron Dirk Entleutner (Leitung)

cHEMNitz

DrEsDEN

BAD LAUcHstäDt

19:30 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Weihnachtskonzert. Musikschule „Johann Sebastian Bach“ 20.12. FREITAG

19:30 thomaskirche Leipzig Weihnachtsliederabend. Thomanerchor Leipzig, Ullrich Böhme (Orgel), Georg Christoph Biller (Leitung) 1212: So lange reicht die Geschichte der Knaben des Thomanerchors zurück, der damit die älteste Kulturinstitution in Leipzig ist.

19:30 oper Leipzig Verdi: Rigoletto. Matthias Foremny (Leitung), Anthony Pilavachi (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 20:00 gewandhaus (großer saal) Grosses Concert. Frank Peter Zimmermann (Violine), Gewandhausorchester, Jukka-Pekka Saraste (Leitung). Sibelius: Die Okeaniden, Dvořák: Violinkonzert a-Moll, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5

Fotos: Thomanerchor, Matthias Krüger, Steven Mooney

tiPP


MAgDEBUrg

19:30 Kloster Unser Lieben Frauen Weihnachtskonzert. Zupforchester, Großer Blockflötenspielkreis & Klavierschüler des Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“

22.12.13

SO· 20 UHR

GEWANDHAUS ZU LEIPZIG MENDELSSOHN-SAAL, AUGUSTUSPLATZ 8

rADEBEUL

Die vier Jahreszeiten

19:30 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Carmina Burana. Reiner Festel (Choreographie), Michael Keil (Video). Multimediale Aufführung

MOZART Divertimento F-Dur KV 138 DVORÀK Humoresque & Zwei Walzer Op. 50 SARASATE Zigeunerweisen BRAHMS Ungarische Tänze

WEiMAr

20:00 Herz Jesu Kirche Weimar Adventskonzert. Kammerchor der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar

20.12. FREITAG ANNABErg-BUcHHoLz

19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige BAD LANgENsALzA

(VIOLINE) EDOUARD TACHALOW

DAS KAMMERORCHESTER DER NEUEN PHILHARMONIE HAMBURG

TICKETS: IM GEWANDHAUS · WWW.GEWANDHAUS.DE

UND AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN. SOWIE AN DER ABENDKASSE.

20:00 Festspielhaus Hellerau Kasperol Paradox (Uraufführung). DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg

19:30 Kultur- & Kongresszentrum Weihnachtskonzert. Thüringen Philharmonie Gotha, Christian Mall (Erzähler), Michel Tilkin (Leitung). Tschaikowsky: Der Nussknacker op. 71

20:00 Frauenkirche Italienische Weihnacht. Philharmonisches Kammerorchester Dresden, Wolfgang Hentrich (Leitung)

cHEMNitz

ErFUrt

19:30 opernhaus chemnitz Strauss: Die schweigsame Frau. Frank Beermann (Leitung), Gerd Heinz (Regie)

19:30 theater Erfurt (großes Haus) Bizet: Carmen. Russisches Nationalballett Moskau

DEssAU

gErA

19:30 Anhaltisches theater Dessau Tomasz Kajdanski: Amadeus (UA). Tomasz Kajdanski (Regie und Choreographie), Joe Monaghan (Amadeus)

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Puccini: La Bohème. Laurent Wagner (Leitung), Anthony Pilvachi (Regie), Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

DrEsDEN

18:00 staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Jasmin Solfaghari (Regie), Peter Christian Feigel (Leitung) 19:00 Dreikönigskirche Weihnachtskonzert. Kinderchor der Dresdner Singakademie 19:00 Kreuzkirche Ihr Kinderlein, kommet. Philharmonic Brass Dresden, Holger Gehring (Orgel), Dresdner Kreuzchor, Roderich Kreile (Leitung). Weihnachtslieder zum Mitsingen für die ganze Familie Weitere Infos siehe Tipp 19:00 semperoper Humperdinck: Hänsel und Gretel. Sächsische Staatskapelle Dresden, Constantin Trinks (Leitung), Katharina Thalbach (Regie) 20:00 Annenkirche Dresden Alte Weihnachtslieder neu. Berliner Solistenchor, Christian Steyer (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

görLitz

15:00 & 19:30 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

11:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig 19:00 Musikalische Komödie Adventskonzert des Fördervereins der MuKo. Leonhard Czernetzki (Leitung), Salonorchester des Fördervereins, Solisten und der Chor der Musikalischen Komödie, Leipziger Blechbläser Quintett, Jugendchor des Robert-Schumann-Gymnasiums 19:30 oper Leipzig Puccini: La Bohème. Matthias Foremny (Leitung), Peter Konwitschny (Regie) 19:30 thomaskirche Weihnachtsliederabend. Thomanerchor Leipzig, Georg Christoph Biller (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

tiPP

HALLE

18:00 Moritzkirche Bach: Weihnachtsoratorium. Julia Kirchner (Sopran), Inga Jäger (Alt), Markus Ullmann (Tenor), Daniel Ochoa (Bass), RobertFranz-Singakademie, Staatskapelle Halle, Frank-Steffen Elster (Leitung) 19:30 oper Halle Der Glöckner von Notre Dame. Alexander Suckel (Leitung), Matthias Brenner (Regie) 20:30 oper (Puppentheater) Konzert für eine taube Seele. Ragna Schirmer (Klavier) LEiPzig

11:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss

20.12. FREITAG

20:00 Annenkirche Dresden Alte Weihnachtslieder neu. Berliner Solistenchor, Christian Steyer (Leitung) Alten Weihnachtsliedern neuen Schwung einzuhauchen: Das ist die seit 15 Jahren lebendig swingende Botschaft von Christian Steyer und seinem Berliner Solistenchor.

concerti 12.13 Mitteldeutschland 31


KlassiK-KalenDer

tiPP

MEiNiNgEN

19:30 Meininger theater Hoffmann: Eine Moritat (Premiere). Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie) NorDHAUsEN

19:30 theater Nordhausen Zeller: Der Vogelhändler

19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Benatzky: Im Weissen Rössl. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Tobias Rott (Regie) ErFUrt

MAgDEBUrg

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Künneke: Der Vetter aus Dingsda. Michael Balke (Leitung), Therese Schmidt (Regie)

EisENAcH

20.12. FREITAG

20:00 gewandhaus Leipzig (großer saal) Grosses Concert. Frank Peter Zimmermann (Violine), Gewandhausorchester, JukkaPekka Saraste (Leitung). Sibelius: Die Okeaniden, Dvořák: Violinkonzert, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 Wo Jukka-Pekka Saraste sein Handwerk lernte? Natürlich bei Jorma Panula, dessen Dirigentenschmiede auch seine Landsleute Esa Pekka Salonen und Sakari Oramo entstammen.

19:30 theater Erfurt (großes Haus) Rossini: La Cenerentola gErA

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Puccini: La Bohème. Laurent Wagner (Leitung), Anthony Pilvachi (Regie) görLitz

15:00 & 19:30 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘! grossENHAiN

20:00 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Lincke: Frau Luna. Susanne Knapp (Inszenierung), HansPeter Preu (Leitung)

19:30 theater Döbeln Die Notendealer. DEALIRIUM als Weihnachts-a-cappella-Show

19:00 Kulturzentrum schloss großenhain Winterzeit ist Märchenzeit. Erik Brünner (Erzähler), Elbland Philharmonie Sachsen, Jan Michael Horstmann (Leitung). Werke von Mendelssohn, Offenbach, Korngold & Tschaikowsky

WEiMAr

DrEsDEN

HALLE

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Puccini: Madama Butterfly. Martin Hoff (Leitung), Eva-Maria Höckmayr (Regie)

12:00 semperoper Lieder zum Advent zum Mitsingen. Sängerinnen und Sänger des Dresdner Solistenensembles, Clemens Posselt (Leitung), Nora Schmid (Moderation)

19:30 oper Halle Verdi: Nabucco. Andreas Henning (Leitung), Christian Schuller (Regie)

rADEBEUL

zWicKAU

19:30 gewandhaus zwickau Mozart: Così fan tutte. Lutz de Veer (Leitung), Søren Schuhmacher (Regie)

21.12. SAMSTAG ANNABErg-BUcHHoLz

14:00 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige 19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Weihnachtskonzert. Bläserphilharmonie Thum cHEMNitz

17:00 opernhaus chemnitz Tschaikowsky: Dornröschen. Reiner Festel (Choreographie), Arnaut Arbet (Leitung) 19:00 Markuskirche Alte Weihnachtslieder neu. Berliner Solistenchor, Christian Steyer (Leitung). Der Chorzyklus

DöBELN

17:00 Kreuzkirche Weihnachtsliederabend. Holger Gehring (Orgel), Dresdner Kreuzchor, Roderich Kreile (Leitung). Konzert mit adventlichen Liedern und Motetten 18:00 staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Peter Christian Feigel (Leitung)

20:30 oper (Puppentheater) Konzert für eine taube Seele. Christoph Werner (Regie), Ragna Schirmer (Klavier) HEiLigENstADt

17:00 Eichsfelder Kulturhaus Adventskonzert. MDR Kinderchor, Ulrich Kaiser (Leitung) LEiPzig

19:00 semperoper Lehár: Die lustige Witwe. Sächsische Staatskapelle Dresden, Alexander Joel (Leitung), Jérôme Savary (Regie)

15:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), James Brookes (Regie)

19:30 Albertinum (Lichthof) Michail Jurowski (Leitung), Vsevolod Grivnov (Tenor), Dresdner Philharmonie. Prokofjew: Szenen aus „Der Narr“, Rachmaninow: Lieder, Borodin: Sinfonie Nr. 2

15:00 thomaskirche Motette. amici musicae, Ron-Dirk Entleutner (Leitung). Bach: Kantate „Gloria in excelsis Deo“ BWV 191

19:30 Martin-Luther-Kirche Dresden Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI. Dresdner Bachchor, Sinfonietta Dresden, Markus Leidenberger (Leitung)

16:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Das gibt‘s nur einmal – „Hell erschallt der Lobgesang“. Salonorchester CAPUCCINO, Albrecht Winter (Leitung)

DEssAU

20:00 Festspielhaus Hellerau Schneeflocken II. DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg

17:00 gewandhaus (großer saal) Orgelstunde zum 4. Advent. Michael Schönheit (Orgel). Werke von Franck, Daquin, Guilmant, Dienel

17:00 Anhaltisches theater Dessau Donizetti: Der Liebestrank. Daniel Carlberg (Leitung), Jana Eimer (Regie)

20:00 Frauenkirche Schütz: Weihnachtshistorie. Dresdner Kammerchor & Barockorchester Weitere Infos siehe Tipp

19:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett

32 Mitteldeutschland concerti 12.13

Fotos: Thomas Kost/WDR, Matthias Heyde, Theater Gera-Altenburg

20:00 gewandhaus (großer saal) Grosses Concert. Frank Peter Zimmermann (Violine), Gewandhausorchester, Jukka-Pekka Saraste (Leitung). Sibelius: Die Okeaniden, Dvořák: Violinkonzert a-Moll, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 Weitere Infos siehe Tipp


19:30 thomaskirche Weihnachtsliederabend. Thomanerchor Leipzig, Ullrich Böhme (Orgel), Georg Christoph Biller (Leitung) MAgDEBUrg

19:30 gesellschaftshaus Weihnachtskonzert. Vokalkreis des Konservatoriums Georg Philipp Telemann, Lothar Hennig (Leitung) 19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Verdi: Macbeth. Kimbo Ishii-Eto (Leitung), Volker Lösch (Regie). NorDHAUsEN

18:00 theater Nordhausen Tschaikowsky: Der Nussknacker PLAUEN

17:00 Lutherkirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III. KMD Henk Galenkamp (Leitung), Susanne Häußler (Leitung), Evangelischer Singkreis Plauen, Domchor St. Marien Zwickau, Philharmonisches Orchester PlauenZwickau

cHEMNitz

14:00 & 18:00 opernhaus chemnitz (Kleine Bühne) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Felix Bender (Leitung), Steffen Piontek (Regie) DEssAU

15:00 Anhaltisches theater Dessau Weihnachtliches Konzert. Kinderchor und Kinderballett des Anhaltischen Theaters, Wolfgang Kluge (Leitung). Lawrence: Der gestiefelte Kater, Ravel: Ma mère l’oye, Barber: Choralvorspiele für Weihnachten, Tschaikowsky: Auszüge aus Der Nussknacker, Weihnachtslieder DrEsDEN

14:00 Albertinum (Lichthof) Chorkonzert zum Zuhören und Mitsingen. Philharmonischer Kinderchor, Gunter Berger (Leitung), Axel Thielmann (Erzähler), Dresdner Philharmonie

WEiMAr

14:00 & 19:30 semperoper Puccini: La bohème. Sächsische Staatskapelle Dresden, Julian Kovatchev (Leitung), Christine Mielitz (Regie)

15:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (Foyer) Advent im Deutschen Nationaltheater. Staatskapelle Weimar

15:00 staatsoperette Dresden Humperdinck: Hänsel und Gretel. Jasmin Solfaghari (Regie), Peter Christian Feigel (Leitung)

19:30 e-werk Weimar Tschaikowsky: Eugen Onegin. Martin Virin (Leitung), Nina Gühlstorff (Regie)

17:00 Kreuzkirche Weihnachtsliederabend. Holger Gehring (Orgel), Dresdner Kreuzchor, Roderich Kreile (Leitung). Konzert mit adventlichen Liedern und Motetten

22.12. SONNTAG ALtENBUrg

18:00 Landestheater Altenburg Schröder: Schwarzer Schwan (UA). Silvana Schröder (Choreographie) Weitere Infos siehe Tipp

tiPP

19:30 Albertinum (Lichthof) Michail Jurowski (Leitung), Vsevolod Grivnov (Tenor), Dresdner Philharmonie. Prokofjew: Szenen aus „Der Narr“, Rachmaninow: Lieder, Borodin: Sinfonie Nr. 2 19:30 Frauenkirche Adventsliedersingen. Chor der Frauenkirche, Samuel Kummer (Orgel), Matthias Grünert (Leitung). Motetten und Liedsätze zur Advents- und Weihnachtszeit 20:00 Festspielhaus Hellerau Schneeflocken II. DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg

21.12. SAMSTAG

21:00 Frauenkirche Orgelnachtmusik bei Kerzenschein. Matthias Grünert (Orgel). Werke von Franck, Bach u.a.

20:00 Frauenkirche Schütz: Weihnachtshistorie. Solisten, Dresdner Kammerchor & Barockorchester, Hans-Christoph Rademann (Leitung)

ErFUrt

Zu Studienzeiten gründete HansChristoph Rademann den Dresdner Kammerchor – heute arbeitet er mit führenden Vokalensembles zusammen und hat eine Chorprofessur.

FrEiBErg

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

tiPP

15:00 & 18:00 theater Erfurt (großes Haus) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Russisches Nationalballett Moskau 17:00 theater Freiberg Kálmán: Gräfin Mariza. Manfred Straube (Regie), Raoul Grüneis (Leitung), mit Lilia Milek, Sergio Raonic Lukovic u.a.

22.12. SONNTAG

18:00 Landestheater Altenburg Schröder: Schwarzer Schwan (UA). Silvana Schröder (Choreographie) Nur kein Märchen: Silvana Schröder hat den Klassiker Schwanensee entzaubert und erzählt zu Tschaikowskys gestraffter Musik ein brutal-intensives Vater-Tochter-Drama. görLitz

15:00 & 19:00 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘! HALLE

15:00 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie) 16:00 Kultur- und Kongresszentrum Klassisches Erbe. Andreas Henning (Leitung), Katja Borggrefe (Horn), Staatskapelle Halle. Mozart: Ouvertüre zu „Der Schauspieldirektor“, 4. Hornkonzert, Haydn: Sinfonie Nr. 82 C-Dur 18:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie) JENA

17:00 stadtkirche st. Michael Weihnachtskonzert. Knabenchor der Jenaer Philharmonie, Berit Walther (Leitung) LEiPzig

11:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Das gibt‘s nur einmal – „Hell erschallt der Lobgesang“. Salonorchester CAPUCCINO, Albrecht Winter (Leitung) 11:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Weihnachtsmatinee. GewandhausKinderchor, Sophia Baron (Sprecherin), Frank-Steffen Elster (Leitung). Eine Weihnachtsgeschichte 11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Preisträgerkonzert. Maria Pietschmann (Violine) 15:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung) 17:00 oper Leipzig Wagner: Die Walküre. Ulf Schirmer (Leitung), Rosamund Gilmore (Regie) concerti 12.13 Mitteldeutschland 33


KlassiK-KalenDer

riEsA

19:00 stadthalle „stern“ Winterzeit ist Märchenzeit. Erik Brünner (Erzähler), Elbland Philharmonie Sachsen, Jan Michael Horstmann (Leitung). Werke von Mendelssohn, Offenbach, Korngold & Tschaikowsky zWicKAU

22.12. SONNTAG

20:00 gewandhaus (Mendelssohn-saal) Die vier Jahreszeiten. Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg, Tigran Mikaelyan (Violine). Werke von Vivaldi, Mozart, Dvořák, Sarasate & Brahms Freischaffend: Das ist die Leitdevise dieses Kammerorchesters. Gastdirigenten dürfen auch mal sein, doch lieber sucht das Ensemble allein die ideale Interpretation. 18:00 gewandhaus (großer saal) Weihnachtskonzert der Gewandhauschöre. Katalin Stefula (Flöte), Thomas Hipper (Oboe), Thomas Ziesch (Klarinette), Ralf Götz (Horn), Albert Kegel (Fagott), GewandhausChor, Gregor Meyer (Leitung), GewandhausKinderchor, Frank-Steffen Elster (Leitung) 19:30 thomaskirche Weihnachtsliederabend. Thomanerchor Leipzig, Ullrich Böhme (Orgel), Georg Christoph Biller (Leitung) 20:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Die vier Jahreszeiten. Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg, Tigran Mikaelyan (Violine). Werke von Vivaldi, Mozart, Dvořák, Sarasate & Brahms Weitere Infos siehe Tipp MAgDEBUrg

17:00 Johanniskirche Adventskonzert. vocabene, Tobias Löbner (Leitung). Werke von Distler, Praetorius, Walton & traditionelle Weihnachtslieder

23.12. MONTAG cHEMNitz

14:00 & 18:00 opernhaus chemnitz Musical: Der Zauberer von Oss. Tom Bitterlich (Leitung), Philipp Kochheim (Regie) DöBELN

11:00 & 15:00 theater Döbeln Gabriel: Frau Holle. Judica Semler (Regie), Alexander Livenson (Leitung) DrEsDEN

14:00 & 18:00 semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin, Jason Beechey (Choreographie) 19:00 Frauenkirche Adventsliedersingen. Chor der Frauenkirche, Samuel Kummer (Orgel), Matthias Grünert (Leitung). Motetten und Liedsätze zur Advents- und Weihnachtszeit ErFUrt

19:00 Kaisersaal Erfurt „Sind die Lichter angezündet“. MDR Kinderchor, Ulrich Kaiser (Leitung) görLitz

14:00 & 19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Michael Lloyd (Leitung), Gonzalo Galguera (Choreographie)

15:00 & 19:30 theater görlitz (großer saal) Weihnachtskonzert. ...dann leben sie noch heut‘!

MEiNiNgEN

HALLE

19:00 Meininger theater Hoffmann: Eine Moritat. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie)

15:00 & 18:30 oper Halle Humperdinck: Hänsel und Gretel. Robbert van Stejin (Leitung)

PLAUEN

18:00 Vogtlandtheater Plauen Kálmán: Die Csárdásfürstin. Tobias Engeli (Leitung), Tim Heilmann (Regie), Karsten Schröter, Judith Schubert, Bernhard Hirtreiter u.a. rADEBEUL

11:00 & 15:00 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Humperdinck: Hänsel und Gretel 34 Mitteldeutschland concerti 12.13

19:30 Moritzkirche Musica sacra. Robert-Franz-Singakademie, Hornquartett der Staatskapelle Halle, FrankSteffen Elster (Leitung) LEiPzig

17:00 Lutherkirche Weihnachtsoratorium für Kinder. Concerto vocale, ThomasSchulChor, Vorbereitungsklassen der Thomaner, Schüler der Grundschule forum thomanum, Sächsisches Barockorchester, Gotthold Schwarz (Leitung)

18:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett 20:00 gewandhaus (großer saal) Die Moldau. Kirill Troussov (Violine), Pannin Philharmoniker, Michael Zukernik (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp 20:00 Lutherkirche Bach: Weihnachtsoratorium I-III. Concerto vocale, Sächsisches Barockorchester, Gotthold Schwarz (Leitung) MAgDEBUrg

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Michael Balke (Leitung), Karen Stone (Regie) MEiNiNgEN

19:30 Meininger theater Weihnachtskonzert. Carolina Krogius (Mezzosopran), Stephanos Tsirakoglou (Bariton), Meininger Hofkapelle, Arturo Alvarado (Leitung). Rossini: Auszüge aus „La Cenerentola“, Massenet: Cinderella-Suite, Svoboda: Filmmusik “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, Prokofjew: Aschenbrödel-Suite Nr. 1 WEiMAr

18:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel WEiNBöHLA

18:00 zentralgasthof Winterzeit ist Märchenzeit. Erik Brünner (Erzähler), Elbland Philharmonie Sachsen, Jan Michael Horstmann (Leitung). Werke von Mendelssohn, Offenbach, Korngold & Tschaikowsky

tiPP

23.12. MONTAG

20:00 gewandhaus (großer saal) Die Moldau. Kirill Troussov (Violine), Pannin Philharmoniker, Michael Zukernik (Leitung). Smetana: Die Moldau, Tschaikowsky: Violinkonzert, Rimski-Korsakow: Scheherazade Sein Profil in sozialen Netzwerken kündet auch von seinem künstlerischen Impetus: Michael Zukernik sucht „Partner zwecks Zusammenarbeit“ und „interessante Ideen“.

Fotos: zukernik.com, Neue Philharmonie Hamburg

tiPP


24.12. Dienstag Leipzig

__

11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Festkonzert. Wally Hase (Flöte), Martin Spangenberg (Klarinette), Sophia Hase (Klavier). Werke von Bach, Mozart, Schumann u.a.

__

Bolschoi Staatsballett Belarus

0:00 Thomaskirche Komplet mit den Männerstimmen des Thomanerchores

25.12. Mittwoch Annaberg-Buchholz

Schwanensee

17:00 Eduard-von-WintersteinTheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige

SA., 25.01.2014 LEIPZIG GEWANDHAUS

Chemnitz

19:30 Opernhaus Chemnitz Tschaikowsky: Dornröschen. Reiner Festel (Choreographie), Arnaut Arbet (Leitung) Dessau

17:00 Anhaltisches Theater Dessau Bellini: Norma. Daniel Carlberg (Leitung), André Bücker (Regie) Dresden

14:00 & 18:00 Semperoper Tschaikowsky: Der Nussknacker. Semperoper Ballett, Aaron S. Watkin, Jason Beechey (Choreographie) 19:30 Albertinum (Lichthof) Prokofjew: Szenen aus „Der Narr“, Rachmaninow: Lieder, Borodin: Sinfonie Nr. 2. Michail Jurowski (Leitung), Vsevolod Grivnov (Tenor), Dresdner Philharmonie 19:30 Staatsoperette Dresden Millöcker: Gasparone. Christoph Lichdi, Christian Garbosnik (Leitung), Matthias Oldag (Regie) 21:00 Frauenkirche Bachzyklus XX. Solisten, ensemble frauenkirche, Samuel Kummer (Orgel), Matthias Grünert (Leitung). Bach: „Gelobet seist du, Jesu Christ“, Canonische Veränderungen über „Vom Himmel hoch“ BWV 769, Toccata und Fuge BWV 540 Erfurt

14:00 Theater Erfurt (Großes Haus) Märchenball. Russisches Nationalballett Moskau. Ausschnitte aus Nussknacker, Dornröschen, Schwanensee u.a. 19:00 Theater Erfurt (Großes Haus) Tschaikowsky: Schwanensee. Russisches Nationalballett Moskau Gera

19:30 Bühnen der Stadt Gera (Großes Haus) Puccini: La Bohème Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Görlitz

Magdeburg

19:00 Theater Görlitz (Großer Saal) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Balogh-Ballett Prag

19:30 Theater Magdeburg (Opernhaus) Mozart: Die Hochzeit des Figaro. Michael Balke (Leitung), Karen Stone (Regie)

Halle

18:00 Oper Halle Sekles: Schahrazade. Josep Caballé-Domenech (Leitung), Axel Köhler (Regie) Jena

17:00 Volkshaus Jena Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI. Friederike Holzhausen (Sopran), Cornelia Rosenthal (Alt), Kim Schrader (Tenor), Nils Stäfe (Bass), Philharmonischer Chor Jena, Berit Walther (Leitung) Leipzig

17:00 Gewandhaus (MendelssohnSaal) Festliches Weihnachtskonzert. Kammerphilharmonie Leipzig, Holger Engelhardt (Violine), Michael Köhler (Leitung). Musik von Albinoni, Corelli, Bach 17:00 Musikalische Komödie Baum: Der Zauberer von Oss. Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), James Brookes (Regie) 18:00 Oper Leipzig Mozart: Die Zauberflöte. Jeremy Carnall (Leitung), Ralf Nürnberger (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 19:30 Gewandhaus (Großer Saal) Zauber der Musik. MDR Rundfunkchor, MDR Sinfonieorchester. Weihnachten in der Welt 20:00 Gewandhaus (MendelssohnSaal) Festliches Weihnachtskonzert. Kammerphilharmonie Leipzig, Holger Engelhardt (Violine), Michael Köhler (Leitung). Musik von Albinoni, Corelli, Bach

Meiningen

19:00 Meininger Theater Verdi: Rigoletto. Philippe Bach (Leitung), Ansgar Haag (Regie) Nordhausen

15:00 Theater Nordhausen Tschaikowsky: Der Nussknacker Zittau

14:00 & 18:00 Theater Zittau Tschaikowsky: Der Nussknacker. Russische Staatliche Ballettakademie Krasnojarsk Zwickau

16:00 Gewandhaus Zwickau Baum: Der Zauberer von Oss. Tobias Engeli (Leitung), André Cipowicz (Leitung), Tim Heilmann (Regie)

26.12. Donnerstag Altenburg

19:30 Landestheater Altenburg Schröder: Schwarzer Schwan (UA). Silvana Schröder (Choreographie), Jens Troester (Leitung) Aue

19:30 St. Nikolai Aue Weihnachtskonzert. Boris Nikitenko (Violine), Erzgebirgische Philharmonie Aue, Dieter Klug (Leitung). Werke von Schein, Bach, Tschaikowsky, Moniuszko und Nicolai, Weihnachtslieder zum Mitsingen concerti 12.13 Mitteldeutschland 35


KlassiK-KalenDer

10:30 opernhaus chemnitz Eine Weihnachtsgeschichte. Reiner Festel (Choreographie) 19:30 opernhaus chemnitz Strauss: Die schweigsame Frau. Frank Beermann (Leitung), Gerd Heinz (Regie) DEssAU

17:00 Anhaltisches theater Dessau Prokofjew: Ciinderella DöBELN

19:00 theater Döbeln Loewe: My fair Lady. Mittelsächsische Philharmonie, Jürgen Pöckel (Regie) DrEsDEN

15:00 Frauenkirche Geistliche Festtagsmusik. Christina Elbe (Sopran), Ulrike Zech (Mezzosopran), Annekathrin Laabs (Alt), Falk Hoffmann (Tenor), Johannes G. Schmidt (Bass), Projektchor der Frauenkirche, ensemble frauenkirche, Samuel Kummer (Orgel), Matthias Grünert (Leitung). Saint-Saëns: Oratorio de Noël 15:00 staatsoperette Dresden Millöcker: Gasparone. Christoph Lichdi, Christian Garbosnik (Leitung)

20:00 Festspielhaus Hellerau Once. DEREVO Tanztheater Dresden St. Petersburg EisENAcH

15:00 Landestheater Eisenach (großer saal) Weihnachtskonzert. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Landeskapelle Eisenach. Schubert: Sinfonie Nr. 4, Strawinsky: Der Feuervogel 17:00 Bachhaus Eisenach „… und ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr …“. Ulrike Hofbauer (Sopran), Rudolf Lutz (Tasteninstrumente). Weihnachtslieder, Motetten von Bernhard, Schütz und Bach, Improvisationen 19:00 Bachhaus Eisenach „… und ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr …“. Ulrike Hofbauer (Sopran), Rudolf Lutz (Tasteninstrumente) ErFUrt

18:00 theater Erfurt (großes Haus) Bizet: Carmen görLitz

17:00 theater görlitz (großer saal) Mozart: Le nozze di Figaro HALLE

19:00 semperoper Puccini: Madama Butterfly. Pier Giorgio Morandi (Leitung), Annette Jahns (Regie)

15:00 & 18:30 oper Halle Tschaikowsky: Der Nussknacker. Kay Stromberg (Leitung), Youri Vámos (Regie)

19:30 Albertinum (Lichthof) Dresdner Philharmonie, Michail Jurowski (Leitung), Vsevolod Grivnov (Tenor). Prokofjew: Szenen aus „Der Narr“, Rachmaninow: Lieder u.a. Weitere Infos siehe Tipp

LEiPzig

tiPP

26.12. DONNERSTAG

19:30 Albertinum Dresden (Lichthof) Dresdner Philharmonie, Michail Jurowski (Leitung), Vsevolod Grivnov (Tenor). Prokofjew: Szenen aus „Der Narr“, Rachmaninow: Lieder, Borodin: Sinfonie Nr. 2 Gute Tenöre finden sich auch jenseits des Boulevards: Statt bunter Schlagzeilen gibt’s für Vsevolod Grivnov Top-Kritiken von „Independent“ bis „New York Times“.

36 Mitteldeutschland concerti 12.13

15:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig 17:00 gewandhaus (großer saal) Orgelkonzert. Michael Schönheit (Orgel), Gunther Emmerlich (Sprecher). Werke von Buxtehude, Bach, Messiaen u.a.

MAgDEBUrg

11:00 & 16:00 theater Magdeburg (opernhaus) Weihnachtskonzert. Yoichi Yamashita, Marco Reiß & Ingo Fritz (Violine), Georgiy Lomakov (Violoncello), Wolfgang Klose (Rezitation), Kammerorchester der Magdeburgischen Philharmonie, Yoichi Yamashita (Leitung). Telemann: Konzert für drei Violinen F-Dur TWV 53:F1, Haydn: 1. Cellokonzert, Bach: 3. Brandenburgisches Konzert PLAUEN

19:00 Vogtlandtheater Plauen Scheherazade. Torsten Händler (Inszenierung), Tobias Engeli (Leitung), Philharmonisches Orchester PlauenZwickau. Ballett mit Musik von Rimski-Korsakow, Ravel und Borodin rADEBEUL

19:00 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Mozart: Die Hochzeit des Figaro. Anja Sündermann (Regie), Jan Michael Horstmann (Leitung) rEiNHArDtsgriMMA

16:00 Dorfkirche reinhardtsgrimma Weihnachtliche Vesper. Katja Fischer (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Sebastian Reim (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Barockensemble auf historischen Instrumenten, Holger Gehring (Leitung ). Stölzel: Weihnachtsoratorium sUHL

18:00 congress centrum suhl Gastspiel der Staatskapelle Halle. Solisten, Staatskapelle Halle, Robbert van Steijn (Leitung). Tschaikowsky: Der Nussknacker (Ausschnitte), Humperdinck: Hänsel und Gretel (Opernquerschnitt) WEiMAr

18:00 Musikalische Komödie Strauss: Die Fledermaus. Roland Seiffarth (Leitung), Volker Vogel (Regie)

17:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Wagner: Lohengrin. Stefan Solyom (Leitung), Tobias Kratzer (Regie)

19:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Festliches Weihnachtskonzert. Kammerphilharmonie Leipzig, Holger Engelhardt (Violine), Michael Köhler (Leitung). Musik von Albinoni, Corelli, Bach

cHEMNitz

20:00 gewandhaus (großer saal) Don Kosakenchor Serge Jaroff, Wanja Hlibka (Leitung) LoscHWitz

17:00 & 21:00 Loschwitzer Kirche Nine Lessons & Carols. Bläserensemble, Vocal Concert Dresden, Hansjörg Albrecht (Orgel), Peter Kopp (Leitung)

27.12. FREITAG 19:30 opernhaus chemnitz Loewe: My Fair Lady. Heinz Meißner (Leitung), Michael Heinicke (Regie) DrEsDEN

19:00 semperoper Lehár: Die lustige Witwe. Sächsische Staatskapelle Dresden, Alexander Joel (Leitung), Jérôme Savary (Regie) 20:00 Festspielhaus Hellerau Once. DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg

Fotos: PD, Juliane Njankouo, Kirsten Loken Antsey

cHEMNitz


tiPP

WEiMAr

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Mozart: Die Entführung aus dem Serail. Stefan Klingele (Leitung), Elisabeth Stöppler (Regie)

28.12. SAMSTAG ALtENBUrg

27.12. FREITAG

20:00 Frauenkirche Dresden Dresdner Bläserweihnacht. Blechbläserensemble Ludwig Güttler, Ludwig Güttler (Trompete) Starrsinn haben sie ihm vorgehalten – doch Ludwig Güttler glaubte an seine Idee eines Wiederaufbaus der Frauenkirche. Und bekam dafür 2007 das Bundesverdienstkreuz. 20:00 Frauenkirche Dresdner Bläserweihnacht. Blechbläserensemble Ludwig Güttler, Ludwig Güttler (Trompete) Weitere Infos siehe Tipp

19:30 Landestheater Altenburg Brecht/Weill: Dreigroschenoper. Amina Gusner (Regie), Olav Kröger (Leitung) ANNABErg-BUcHHoLz

19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Menotti: Amahl und die Heiligen drei Könige cHEMNitz

19:30 opernhaus chemnitz Mozart: Don Giovanni. Felix Bender (Leitung), Michael Heinicke (Regie), RobertSchumann-Philharmonie DEssAU

16:00 Anhaltisches theater Dessau Bizet: Die Perlenfischer (konzertant)

ErFUrt

DrEsDEN

19:30 theater Erfurt (großes Haus) Schwemmer: Die Schatzinsel

19:30 staatsoperette Dresden Lehár: Giuditta. Christian Garbosnik (Leitung), Robert Lehmeier (Regie)

FrEiBErg

19:30 theater Freiberg Humperdinck: Hänsel und Gretel

20:00 Festspielhaus Hellerau Once. DEREVO Tanztheater Dresden - St. Petersburg

gErA

EisENAcH

19:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Simons: Du bist ich (Toi c‘est moi). Thomas Wicklein (Leitung), Götz Hellriegel (Regie)

19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Millöcker: Der Bettelstudent

LEiPzig

18:00 oper Leipzig Humperdinck: Hänsel und Gretel. Ulf Schirmer (Leitung), Birgit Eckenweber (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 19:30 Musikalische Komödie Kálmán: Die Csárdásfürstin. Roland Seiffarth (Leitung), Franziska Severin (Regie) LoscHWitz

ErFUrt

18:00 theater Erfurt (großes Haus) Humperdinck: Hänsel und Gretel

19:00 Musikalische Komödie Lend me a tenor! Stefan Diederich (Leitung), Volker Vogel (Regie) 19:00 oper Leipzig Schröder: Eine Weihnachtsgeschichte. Robin Engelen (Leitung), Mario Schröder (Choreographie), Leipziger Ballett 20:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Silvesterkonzert: Karneval in Venedig. Pannon Philharmonic Orchestra, Giuliano Sommerhalder (Trompete), Romaine Bolinger (Violine), Michael Zukernik (Leitung). Werke von Mozart, Haydn, Massenet, Tschaikowsky, Ponchielli & Arban zWicKAU

19:30 Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ Beethoven: Neunte Sinfonie. Solisten und Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Lutz de Veer (Leitung)

29.12. SONNTAG ANNABErg-BUcHHoLz

15:00 Eduard-von-Wintersteintheater Romberg: Der Studentenprinz in Heidelberg. Ingolf Huhn (Regie), Erzgebirgische Philharmonie Aue cHEMNitz

15:00 & 19:30 opernhaus chemnitz Das Feuerwerk. Tom Bitterlich, Thomas-Michael Gribow (Leitung), Karl Absenger (Regie)

tiPP

gotHA

20:00 gothaer Kulturhaus Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Thüringen Philharmonie Gotha, Elena Daniela Mazilu (Sopran), Cornelia Lanz (Mezzosopran), Oscar de la Torre (Tenor), Juri Batukov (Bass), Konzertchor Gotha, Suhler Singakademie, Michel Tilkin (Leitung)

17:00 Loschwitzer Kirche Nine Lessons & Carols. Bläserensemble, Vocal Concert Dresden, Hansjörg Albrecht (Orgel), Peter Kopp (Leitung)

HALLE

rADEBEUL

LEiPzig

19:30 Landesbühnen sachsen (Hauptbühne) Lincke: Frau Luna. Susanne Knapp (Inszenierung), HansPeter Preu (Leitung)

15:00 grAssi Museum für Musikinstrumente Kinoorgel live. Sunrise: A Song of Two Humans Weitere Infos siehe Tipp

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

16:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Konzert zum 25. Todestag von Wilhelm Rettich. Reglint Bühler (Sopran), Eva Sperl (Klavier). Lieder von Rettich

19:30 oper Halle Ballett: Die Schneekönigin. David T. Heusel (Leitung), Ralf Rossa (Choreographie)

28.12. SAMSTAG

15:00 grAssi Museum für Musikinstrumente Kinoorgel live. Murnau: Sunrise - A Song of Two Humans, Stummfilmvorführung mit Live-Begleitung Murnaus erste US-Arbeit zählt zu seinen größten Meisterwerken: Umgarnt von einer mondänen Großstadtschönheit will ein Farmer seine Frau töten. Erst im letzten Moment erkennt er die Niedertracht…

concerti 12.13 Mitteldeutschland 37


KlassiK-KalenDer

29.12. SONNTAG

11:00 Händel-Haus Mozart: „Die Zauberflöte“, Bearb. von Franz Heinrich Ehrenfried. Höbinger (Sprecher), Mielke (Flöte), Braun (Violine), Prokein (Viola), Goudschaal (Violoncello) Es muss nicht immer ein Orchester sein: Auch in dieser Bearbeitung für Flöte, Violine, Viola, Cello und Sprecher offenbart Mozarts Zauberflöte ihre Einmaligkeit. DiPPoLDisWALDE

17:00 stadtkirche Dippoldiswalde Bach: Weihnachtsoratorium I, V & VI. Kantorei, Sinfonietta Dresden, G. Brückner (Leitung) DrEsDEN

15:00 staatsoperette Dresden Lehár: Giuditta. Christian Garbosnik (Leitung), Robert Lehmeier (Regie) ErFUrt

15:00 theater Erfurt (großes Haus) Rossini: La Cenerentola FrEiBErg

19:30 theater Freiberg Humperdinck: Hänsel und Gretel gErA

14:30 Bühnen der stadt gera (großes Haus) Simons: Du bist ich (Toi c‘est moi). Thomas Wicklein (Leitung), Götz Hellriegel (Regie), Erik Slik, Alexander Voigt, Bettina DennerBrückne, Kai Wefer, Katie Bolding, Johannes Beck, Chrysanthi Spitadi, Robin Lyn Gooch, Günter Markwarth, Annika Gerhards, Catarina Maier, Roman Koshmanov, Konrad Zorn, Heiko Retzlaff, Winfried Roscher, Claudia Müller, Michael Rieger, Winfried Roscher, Andreas Veit, Heiko Retzlaff, Opernchor, Tänzer des Thüringer Staatsballett, Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera görLitz

17:00 theater görlitz (großer saal) Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor. Ulrich Kern (Leitung), Rebekka Stanzel (Regie) 38 Mitteldeutschland concerti 12.13

HALLE

WEiMAr

11:00 Händel-Haus Mozart: „Die Zauberflöte“, Bearb. von Franz Heinrich Ehrenfried. Höbinger (Sprecher), Mielke (Flöte), Braun (Violine), Prokein (Viola), Goudschaal (Violoncello) Weitere Infos siehe Tipp

11:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (Foyer) Kammermusik-Matinee. Laura Oetzel (Harfe), Daniel Mattelé (Harfe). Werke von Andrès, Grieg und Lecuona

18:00 oper Halle 13 - Das Musical. Markus Syperek (Leitung), Hansjörg Zäther (Regie), Richard Bartels, Martin Breitkopf u.a. LEiPzig

11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Träumen vom Jahr. Anna Piontkowsky (Sopran), Tanja Höft (Mezzosopran), Rolf Schinzel (Klavier) 15:00 grAssi Museum für Musikinstrumente Kinoorgel live. Live-Präsentation der historischen Kinoorgel 15:00 Musikalische Komödie Lend me a tenor! Stefan Diederich (Leitung), Volker Vogel (Regie) 15:00 oper Leipzig Valtinoni: Pinocchio. Gundula Nowack (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 19:30 grAssi Museum für Musikinstrumente Kinoorgel live. One Week & Our Hospitality, Stummfilmvorführung mit Live-Begleitung auf der historischen Kinoorgel des GRASSI 20:00 gewandhaus (großer saal) Konzert zum Jahreswechsel. Camilla Tilling (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Simon O‘Neill (Tenor), Ain Anger (Bass), Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Riccardo Chailly. Beethoven: Sinfonie Nr. 9

30.12. MONTAG ANNABErg-BUcHHoLz

19:30 Eduard-von-Wintersteintheater Loewe: My Fair Lady BAD LAUtErBErg

15:00 st. Andreas Bad Lauterberg Kammerphilharmonie Leipzig, Holger Engelhardt (Violine), Michael Köhler (Leitung) DrEsDEN

19:30 Auferstehungskirche Dresden Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Chor der Landesbühnen Sachsen, Elblandphilharmonie 19:30 staatsoperette Dresden Strauß: Eine Nacht in Venedig. Jasmin Solfaghari (Regie) 20:00 semperoper Silvesterkonzert. Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann (Leitung), Renée Fleming (Sopran), Sächsischer Staatsopernchor Dresden Weitere Infos siehe Tipp EisENAcH

19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Andris Plucis (Choreographie)

tiPP

MAgDEBUrg

18:00 theater Magdeburg (opernhaus) Tschaikowsky: Der Nussknacker. Michael Lloyd (Leitung), Gonzalo Galguera (Choreographie) MEiNiNgEN

15:00 Meininger theater Bellini: I Puritani. Leo McFall, Carlos Dominguz-Nietro (Leitung), Bernd Dieter Müller (Regie) NorDHAUsEN

19:30 theater Nordhausen Loh-Orchester Sondershausen. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 PLAUEN

18:00 Vogtlandtheater Plauen Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Solisten und Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Lutz de Veer (Leitung)

30.12. MONTAG

20:00 semperoper Silvesterkonzert. Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann (Leitung), Renée Fleming (Sopran), Sächsischer Staatsopernchor Dresden. Operetten-Highlights Ob es diesmal klappt? Vor drei Jahren musste Rénée Fleming ihren Auftritt beim Silvesterkonzert absagen: Ihr Flug hatte Verspätung. Dafür sang dann Anna Netrebko…

Fotos: Andrew Eccles, PD, Tony Briggs

tiPP


gErA

19:30 Bühnen der stadt gera (Konzertsaal) Konzert zum Jahresausklang. Laurent Wagner (Leitung), Anne Preuß (Sopran), Chrysanthi Spitadi (Mezzosopran), Bernardo Kim (Tenor), Johannes Beck (Bariton), Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Opernchor, Philharmonischer Chor LEiPzig

11:00 oper Leipzig Valtinoni: Pinocchio. Gundula Nowack (Regie), Gewandhausorchester Leipzig 15:00 Musikalische Komödie (Venussaal) Prokofjew: Peter und der Wolf. Stefan Diederich (Leitung), Orchester der Musikalischen Komödie 20:00 gewandhaus (großer saal) Konzert zum Jahreswechsel. Camilla Tilling (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Simon O‘Neill (Tenor), Ain Anger (Bass), Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Riccardo Chailly. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 MAgDEBUrg

19:30 theater Magdeburg (opernhaus) Humperdinck: Hänsel und Gretel. Michael Balke (Leitung), Karen Stone (Regie) soNDErsHAUsEN

19:30 Haus der Kunst sondershausen Beethovens Neunte. Loh-Orchester Sondershausen

9.1.14, 20 Uhr · LEIPZIG, Schaubühne Lindenfels 6.2.14, 20 Uhr · CHEMNITZ, Stadthalle *Festnetz: 20c/Anruf, Handy: max. 60c/Anruf.

Karten: Schaubühne Lindenfels, Stadthalle Chemnitz, alle bek. eventim-VVK-Stell.; www.ticketonline.de, Tel. 0 18 06 / 4 47 00 00* – Info: www.roy-frank.de

AUE

20:00 Kulturhaus Aue An der schönen blauen Donau: Silvesterkonzert. Frank Unger (Tenor), Peter Bechler (Violine), Michael Eccarius (Moderation), Erzgebirgische Philharmonie Aue, Naoshi Takahashi (Leitung) BAD LAUcHstäDt

15:00 goethe-theater Bad Lauchstädt Für eine Nacht voller Seligkeit. Dresdner Salon-Damen. Silvester-Gala BAUtzEN

19:00 sorbisches National-Ensemble Silvesterkonzert

WEiMAr

cHEMNitz

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Verdi: Falstaff. Stefan Solyom (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

17:00 & 20:00 opernhaus chemnitz Konzert zum Jahreswechsel. Felix Bender (Leitung), Guibee Yang (Sopran), Tina Penttinen (Alt), Kouta Räsanen (Bass), Chor der Oper Chemnitz, Singakademie Chemnitz, Universitätschor der TU Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie. Beethoven: Sinfonie Nr. 9

31.12. DIENSTAG ALtENBUrg

15:00 Landestheater Altenburg (großes Haus) Konzert zum Jahresausklang. Laurent Wagner (Leitung), Anne Preuß (Sopran), Chrysanthi Spitadi (Mezzosopran), Bernardo Kim (Tenor), Johannes Beck (Bariton), Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Opernchor, Philharmonischer Chor. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 ANNABErg-BUcHHoLz

14:00 Eduard-von-Wintersteintheater An der schönen blauen Donau: Silvesterkonzert. Frank Unger (Tenor), Peter Bechler (Violine), Michael Eccarius (Moderation), Erzgebirgische Philharmonie Aue, Naoshi Takahashi (Leitung) Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

17:15 semperoper Silvesterkonzert. Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann (Leitung), Renée Fleming (Sopran), Sächsischer Staatsopernchor Dresden. OperettenHighlights u.a. 19:30 Albertinum (Lichthof) Werke von Holst, Debussy, Strauß u.a.. Michael Sanderling (Leitung), Dresdner Philharmonie 19:30 staatsoperette Dresden Strauß: Eine Nacht in Venedig. Jasmin Solfaghari (Regie), Andreas Schüller, Christoph Lichdi (Leitung) 21:00 Kreuzkirche Silvester-Orgelkonzert. Dresdner Trompeten Consort, Holger Gehring (Orgel). Werke von Händel, Elgar u.a.

tiPP

DEssAU

20:00 Anhaltisches theater Dessau Große Silvestergala. Solisten, Opernchor und Ballett des Anhaltischen Theaters, Antony Hermus (Leitung). Werke von Gershwin, Bernstein, Anderson, Ellington, Porter u.a. DrEsDEN

15:00 staatsoperette Dresden Strauß: Eine Nacht in Venedig. Jasmin Solfaghari (Regie), Andreas Schüller, Christoph Lichdi (Leitung) 16:00 Kreuzkirche Konzert zum Jahreswechsel. Kreuzchor, Sinfonietta Dresden, Roderich Kreile (Leitung)

30.12. MONTAG

19:30 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Verdi: Falstaff. Stefan Solyom (Leitung), Sabine Hartmannshenn (Regie) Es muss ja nicht immer ein Superstar sein: 2013 ging ein ECHO Klassik an Weimars GMD Stefan Solyom für die Aufnahme zweier Werke des Franzosen Widor.

concerti 12.13 Mitteldeutschland 39


KlassiK-KalenDer

15:00 & 19:30 Landestheater Eisenach (großer saal) Benatzky: Im Weissen Rössl. Carlos Dominguez-Nieto (Leitung), Tobias Rott (Regie), mit Jannike Schubert, Wolfgang Türks, Gregor Möllen, Janina Moser, Alexander di Capri, Alexander Beisel u.a.

tiPP

16:00 stadtkirche Leisnig Chor- und Orchesterkonzert. Angelika Heyder-Tippelt (Flöte), Matthias Deichstätter (Trompete), Sinfonietta Dresden, Holger Schmidt (Leitung). Werke von Bach, Telemann, Vivaldi MEiNiNgEN

ErFUrt

17:00 & 20:00 theater Erfurt (studio) Georg Kreisler - Einladung zum Taubenvergiften. Alexander Morandini (Gesang), Alexander Klein (Klavier) FrEiBErg

14:30 & 19:30 theater Freiberg Loewe: My fair Lady. Mittelsächsische Philharmonie, Jürgen Pöckel (Regie), mit Susanne Ellen Kirchesch, Jens Winkelmann, Sergio Raonic Lukovic, Oliver Kaden, Hans-Heinrich Ehrler, Rita Zaworka & Ines Kramer gErA

19:30 Bühnen der stadt gera (Konzertsaal) Konzert zum Jahresausklang. Laurent Wagner (Leitung), Anne Preuß (Sopran), Chrysanthi Spitadi (Mezzosopran), Bernardo Kim (Tenor), Johannes Beck (Bariton), Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Opernchor, Philharmonischer Chor. Beethoven Sinfonie Nr. 9 görLitz

15:00 theater görlitz (großer saal) Tannhäuser oder die Keilerei auf der Wartburg. Ulrich Kern (Leitung), Klaus Arauner (Regie) HALLE

15:00 & 19:30 oper Halle Loewe: My Fair Lady. Ingo Martin Stadtmüller, Kay Stromberg (Leitung), Karl Absenger (Regie) 18:00 georg-Friedrich-Händel HALLE Silvesterkonzert. Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125. Romelia Lichtenstein (Sopran), Christina Khosrowi (Alt), Andreas Schager (Tenor), Jochen Kupfer (Bariton), RobertFranz-Singakademie, Friedemann Layer (Leitung) LEiPzig

11:00 Mendelssohn-Haus (Musiksalon) Festkonzert. Frank Pokrzywniak (Gitarre) 13:30 thomaskirche Motette. Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester, Georg Christoph Biller (Leitung). Bach: Weihnachtsoratorium Kantate III, Dona nobis pacem - aus der Messe h-Moll BWV 232 14:30 Musikalische Komödie Lincke: Frau Luna 40 Mitteldeutschland concerti 12.13

LEisNig

31.12. DIENSTAG

17:00 gewandhaus (großer saal) Konzert zum Jahreswechsel. Camilla Tilling (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Simon O‘Neill (Tenor), Ain Anger (Bass), Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Riccardo Chailly. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 „Beethoven ist der Größte“, hat Riccardo Chailly 2011 nach der Einspielung aller Beethoven-Sinfonien in Leipzig festgestellt – was er nun aufs Neue beweisen kann. 17:00 gewandhaus (großer saal) Camilla Tilling (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Simon O‘Neill (Tenor), Ain Anger (Bass), Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Riccardo Chailly. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll Weitere Infos siehe Tipp 18:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Silvesterkonzert. Yvonne Sophie (Sopran), Robert Hebenstreit (Tenor), Kammermusikphilharmonie, Michael König (Leitung). Musik von J. Strauß, Offenbach, Mozart u.a. 19:00 Musikalische Komödie Lincke: Frau Luna. Stefan Diederich, Christoph-Johannes Eichhorn (Leitung), Dominik Wilgenbus (Regie) 19:00 oper Leipzig Silvester-Gala der Oper Leipzig. Ulf Schirmer (Leitung), Chin Meyer (Moderation), Solisten der Oper Leipzig, Leipziger Ballett, Gewandhausorchester Leipzig 21:00 gewandhaus (Mendelssohnsaal) Silvesterkonzert. Yvonne Sophie (Sopran), Robert Hebenstreit (Tenor), Kammermusikphilharmonie, Michael König (Leitung). Musik von J. Strauß, Offenbach, Mozart u.a. 21:00 thomaskirche Musik zum Jahreswechsel. Ullrich Böhme (Orgel) 22:00 gewandhaus (großer saal) Orgelkonzert. Michael Schönheit (Orgel). Werke von Bach

15:00 & 19:30 Meininger theater Millöcker: Der Bettelstudent. Gregor Rot (Leitung), Wolfgang Quetes (Regie), mit Ute Dähne, Sonja Freitag, Joo-Anne Bitter, Heidi Lynn Peters, Maria Rosendorfsky, Rodrigo Porras Garulo, Stan Meus, Ernst Garstenauer, Stephanos Tsirakoglou , Lars Kretzer, Dana Hinz, Steffen Köllner, Matthias Richter, Horst Arnold, Carolina Krogius, Thomas Lüllig, Silvio Wild, Matthias Hofmann, Dimitar Sterev, Axel Michael Thoennes, Wolfgang Pfister, Chor des Meininger Theaters MEissEN

16:00 & 19:00 theater Meißen Silvester und Neujahr. Barbara Christina Steude (Sopran), Barry Coleman (Tenor), Elbland Philharmonie Sachsen, Christian Voß (Leitung). Werke von Johann Strauss (Vater), Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss NorDHAUsEN

15:00 & 19:30 theater Nordhausen Zeller: Der Vogelhändler. Michael Ellis Ingram (Leitung), Achim Lenz (Inszenierung), mit Bianca Koch, Uta Haase, Thomas Koch u.a. rADEBEUL

19:30 Lutherkirche Beethoven: Sinfonie Nr. 9. Chor der Landesbühnen Sachsen, Elblandphilharmonie, Singakademie Dresden, Jan Michael Horstmann (Leitung) WEiMAr

16:00 Weimarhalle Silvesterkonzert. Staatskapelle Weimar, Stefan Solyom (Leitung). Strauss: Schlagobers op. 70. Heiteres Wiener Ballett in zwei Aufzügen. Walzer und andere Werke von Johann und Josef Strauß 20:00 Deutsches Nationaltheater Weimar (großes Haus) Silvester im Deutschen Nationaltheater. Michael Wächter (Regie), Julia Hoppe (Regie), Cindy Weinhold (Regie), Conny Herbst (Bühne), Andrea Wöllner (Kostüme), Super Sound Galactic Orchestra zittAU

19:30 theater görlitz (großer saal) Tannhäuser oder die Keilerei auf der Wartburg. Ulrich Kern (Leitung)

Foto: Gerd Mothes

EisENAcH


Festivals In Deutschland und Europa – wir stellen Ihnen die interessantesten Programme, Orte und Künstler vor

Foto: Stiftung Mozarteum

In der Mozartwoche erlebt man Salzburg im Winterkleid

32_Salzburg Der etwas andere Mozart Die Salzburger Mozartwoche 2014 steht im Zeichen des

deutschen Opernreformators Christoph Willibald Gluck. Er wurde vor 300 Jahren geboren und bahnte Mozart den Weg 34_Dessau Eine Fantasie für Weill Das 22. Kurt-Weill-Fest widmet sich den Werken für Medien und Bühne 36_Kissingen Musikalische Kurstadt Der Kissinger Winterzauber vereint Klassik und Populäres Dezember 2013 concerti   31


Festivalguide

Ein Ort der Tradition: Das Mozarteum, in dem u.a. Daniel Barenboim auftreten wird

österreich Die Salzburger Mozartwoche 2014 steht im Zeichen des deutschen Opernreformators Christoph Willibald Gluck. Er wurde vor 300 Jahren geboren und bahnte Mozart den Weg

K

Mit Gluck: Dirigent und Künstle­ rischer Leiter Marc Minkowski 32  concerti Dezember 2013

eine lauen Nachmittage, kein Kaffeehausgeplänkel auf der Terrasse vom Tomaselli, kein babylonisches Gassengewirr und die Plätze von Salzburg werden von Passanten zügig überquert. Die Mozartwoche, das sind Festspiele des Winters. Da zeigt der Genius loci ein fröstelndes Gesicht. Vielleicht ist die kalte Jahreszeit gerade die beste für Mozart. Nicht nur, weil er in dieser Zeit, am 27. Januar 1756, in dieser Stadt das Licht der Welt erblickte, weshalb die Mozartwoche seit 1956 stets

um diesen Termin herum arrangiert wird. Auch weil es im winterlich verschneiten Salzburg weniger Trubel und Ablenkungen gibt. Da passt es, dass in der Woche nicht nur große Stücke des Meisters aufgeführt werden, sondern der Fokus mehr auf Seitenkompositionen, Versuche und Experimente gelenkt wird – Annäherungen an die Genialität des Komponisten.

Raritäten von internationalen Stars Der Veranstalter der Mozartwoche, die Internationale Stiftung Mozarteum, beschert Mozart-Liebhabern, die mit ihrem Idol intim sein wollen, Opernaufführungen, Orchester-, Kammer- und SolistenKonzerte, die nicht allzu oft zu hören sind. So wird Mozart anders erlebbar. International gefeierte Solisten wie Rolando = Zeitraum

= Künstler

= Ort

Fotos: Marco Borggreve, Christian Schneider

Der etwas andere Mozart


Villazón, Olga Peretyatko, Patricia Kopa­tchinskaja oder Pierre-Laurent Aimard werden auf der Bühne stehen. Aufspielen werden die Wiener Philharmoniker, das Mozarteumorchester und das Sinfonieorchester Salzburg, das Freiburger Barockorchester und das Scottish Chamber Orchestra. Dirigieren werden Paavo Järvi und Daniel Barenboim, aber auch András Schiff, der zugleich als Pianist auftritt. Die Konzerte finden im Großen Saal des Mozarteums, im Mozart-Wohnhaus, im Großen Festspielhaus und der Aula der Universitäts statt. Der mehrfach ausgezeichnete französische Dirigent Marc Minkowski wird, wie schon 2013, als Künstlerischer Leiter amtieren.

Auf Glucks Spuren der Opernrevolution

SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2014

Minkowski eröffnet die traditionsreiche Mozartwoche mit Christoph Willibald Glucks Or­ feo ed Euridice und den von ihm geführten Musiciens du Louvre Grenoble samt einer hochkarätigen Sängerriege.

Ivan Alexandre führt Regie, Pierre-André Weitz zeichnet für die Ausstattung veranwortlich. Die Titelrollen verkörpern Bejun Mehta und Camilla Tilling, ihnen zur Seite stehen Ana Quintans und Uli Kirsch, die Chorpartie singt der Salzburger Bachchor. Die Mozartwoche 2014 ehrt damit den bedeutendsten Komponisten der Vorklassik und Erneuerer der modernen Oper im 18. Jahrhundert, Christoph Willibald Ritter von Gluck (1714-1787) aus der Oberpfalz, dessen 300. Geburtstag am 2. Juli ansteht. Gluck war unzufrieden mit den führenden Opernformen seiner Zeit, Opera seria und Opera buffa, vordergründigen Effekten und der kehlfertigen Musik der Sänger. Er wollte zurück zur Oper, die menschliche Dramen, Leidenschaft und Schicksale in den Vordergrund stellt. Mit 44 Jahren brachte er die erste komische Oper auf die Bühne. Damit überwand er die starre vorgegebene höfische Tradition und ersetzte sie durch einen sinnvoll dramaturgischen Ablauf.

Seine zum ersten Mal 1762 aufgeführte Oper Orfeo ed Euri­ dice erhob ihn zum Schöpfer einer neuen Musik. Mozart, aber auch Beethoven und Richard Strauss sahen in seiner Theorie den Anfang der modernen Bühnenmusik.

Das einzige Kinderorchester Österreichs Der Geschäftsführer der Mozartwoche, Matthias Schulz, ist stolz auf „das einzige Kinderorchester Österreichs“. Rekrutiert wird es aus sieben bis zwölf Jahre alten Musikschülern, „die viel spielerischer und unbedarfter an das Thema Mozart herangehen. Spaß und Dynamik in der Gemeinschaft spornen sie an, das ist auch für musikerfahrene Besucher ein Erlebnis“, sagt er. Er muss es wissen, seine Tochter geigt begeisterter als je Roland Mischke zuvor.  Mozartwoche Salzburg 23.1. - 2.2.2014 András Schiff, Marc Minkowski, Bejun Mehta, René Jacobs, Daniel Barenboim, Hille Perl, Paavo Järvi, Joshua Bell, Rolando Villazón u.a.

SCHLOSSFESTSPIELE S C H W E R I N 2 0 14

27. Juni – 3. August 2014

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

Frühkäuferrabatt nur noch bis 30. Dezember

Dezember 2013 concerti  33


fEStiValGUidE

2 2 . M AG D E B U R G E R

telemann festtage

Broadway in Dessau: Auch Weills Operette Firebrand of Florence steht auf dem Programm

14. – 23. MÄRZ 2014

CARL PHILIPP EMANUEL BACH

GEN ER AT ION EN GEORG PHILIPP TELEMANN

eine Fantasie für weill sACHseN-ANHAlt Das 22. Kurt-Weill-Fest widmet

sich den Werken für Medien und Bühne

UND ANDERE INFORMATIONEN UND KARTENSERVICE

0341.14 990 758 www.telemann.org

Namensgeber Kurt Weill

F

ür uns sind Medien wie Rundfunk, Film und Fernsehen so selbstverständlich geworden, dass wir die Umwälzungen, die ihr Aufkommen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts verursachte, leicht vergessen. Mit seinem MedienSchwerpunkt will das KurtWeill-Festival Dessau 2014

34 concerti Dezember 2013

daran erinnern. Im Zentrum stehen dabei die Radioarbeiten Weills, insbesondere Der Lind­ berghflug, den er mit Bertolt Brecht und Paul Hindemith begann und ohne die Mitarbeit Hindemiths beendete sowie das Berliner Requiem, das er 1928 ebenfalls gemeinsam mit Brecht als „Radio-Kantate“ konzipierte. Für letzteres ist das Ensemble der Berliner Komischen Oper zu Gast in Dessau. Ganz im Zeichen des Radios stehen auch ein Projekt zum Mitmachen und diverse Programme mit Songs von Weill und Kollegen seiner Zeit. Der Film-Schwerpunkt verzichtet dagegen auf die vier FilmScores Weills aus den dreißiger und vierziger Jahren und spannt seine Aufmerksamkeit von der Revolution des Tonfilms in den 20ern bis zur Par= Zeitraum

= Künstler

= Ort

Fotos: Schulte-Bunert, Archiv Kurt Weill Gesellschaft

PAUL DOMBRECHT RIAS KAMMERCHOR MICHAEL SCHNEIDER HERMANN MAX ENSEMBLE CAPRICE LUDWIG GÜTTLER ARILA SIEGERT THEATER MAGDEBURG


titur Max Steiners zu „Vom Winde verweht“.

Filmmusik und BroadwayFlair Der Artist in Residence muss in dieser Saison nicht reisen: Weill-Spezialist James Holmes verbindet gemeinsam mit seiner Anhaltischen Philharmonie beim Eröffnungskonzert Weills Der Lindberghflug, Hindemith und Edmund Meisel, dessen Musik zum legendären Film „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ zu hören ist. Weills Schaffen für den Broadway wird von der Operette The Firebrand of Florence repräsentiert, die er 1944 mit Ira Gershwin in New York herausbrachte. Hier präsentiert sie Andreas Schüller gemeinsam mit der Staatsoperette Dresden.

Weills Leben in allen Facetten Die Oper des Festivals ist diesmal ein berühmtes Weill-Vorbild: The Beggars Opera, die im 18. Jahrhundert das Ende der italienischen Oper in Eng-

land brachte und im 20. Jahrhundert von Weill zu seiner Dreigroschenoper umgearbeitet wurde. Wie die junge Schallplattenindustrie mit diesem und anderen Werken Weills umging, zeigt das Programm „Dreigroschenoper mit Violine und Klavier“: ein amüsanter Rundblick über die Schellackplattenzeit. Der Person Weill widmen sich mehrere Veranstaltungen, die den Einflüssen nachgehen, die die jüdische Kultur auf den Kantorensohn hatte, ein eigener Abend gilt Weills Weg- und Lebensgefährtin Lotte Lenya, der Monica Arno ihre Stimme leiht. Und sogar mit einer Uraufführung kann das Fest aufwarten: Geiger Daniel Hope hat nach Themen Weills eine Fantasie für Violine und Orchester komponiert, die er in Dessau Klemens Hippel vorstellt. Kurt Weill Fest 21.2. - 9.3.2014 Antony Hermus, Ensemble Modern, Daniel Hope, Yutaka Sado, MDR Sinfonieorchester, Ute Gfrerer u.a. Dessau

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

HÄNDEL VERZAUBERT

rdern: tis anfo Jetzt gra mmheft der gra Das Pro 2014 le Festspie 5 500 90 222 de 34 +49 (0) delhaus. le@haen ie festsp

5. – 15. Juni 2014 in Halle (Saale) Alan Curtis Ottavio Dantone Magdalena Kožená Julia Lezhneva Andrea Marcon Jordi Savall Tickets: + 49 (0) 345 565 27 06 (Mo bis Fr: 7 bis 19 Uhr Sa: 7 bis 14 Uhr) Stiftung Händel-Haus Große Nikolaistraße 5 06108 Halle

www.haendelhaus.de

Dezember 2013 concerti   35


Festivalguide

bayern Der Kissinger Winterzauber vereint Klassik und Populäres

Im Kurtheater von Bad Kissingen trifft Klassik auf Jazz, Konzert auf Ballett und Profis auf Jugendensemble

Z

FOTO: LINUS ROTH © WWW.WILDUNDLEISE.DE

um fünfzehnten Mal bereits öffnet der Kissinger Winterzauber seine Türen, über drei Wochen lang erklingt ein bunt gemischtes Programm mit Orchestern und Chören, Orgel, Combo und Sologesang. 1999 als winterliche Alternative zum beliebten Kissinger

221.03.1.0 3.- 330 0.03.2014 .03.220 1 4 w w w. b a c h f e s t i v a l . a r n s t a d t . d e

Sommer gegründet, ist die Präsentation von populärer Klassik mit Ausflügen in Jazz und Pop mit Künstlern der Region zu einem Markenzeichen des Festivals geworden. In diesem Jahr wird der Kissinger Winterzauber mit einem Orchesterkonzert der Münchner Sym-

phoniker eröffnet. Der Komponist und Dirigent Johannes R. Köhler hat das Programm unter der Überschrift „Musik zum Streicheln“ zusammengestellt. Für regionale Akzente sorgen das Bad Kissinger Kurorchester sowie der Jugendchor Herz-Jesu mit weihnachtlichen Chorwerken sowie das Jugendmusikkorps Bad Kissingen mit Arrangements berühmter Klassiker u.a. von Wagner und Verdi. Interna­ tionales Flair kommt durch die vielseitige Sängerin Jocelyn B. Smith nach Bad Kissingen, die auch beim Staatsbesuch von Barack Obama am Brandenburger Tor zu hören war. Diese Internatio­nalität wird durch das Quintett Klazz Brothers & Cuban Percussion fortgesetzt und – nun in aufwändigem romantischen Gewand – durch das Rumänische Staatsballett. Dieses wird die Musik zu Tschaikowskys Schwanensee konzertant präsentieren. Mit vielen anderen Ensembles wird das Festival vielseitig fortgesetzt. Matthias Nöther Kissinger Winterzauber 19.12.2013 - 11.1.2014 Münchner Symphoniker, Klazz Brothers, Marina Chiche, Berliner Symphoniker, ElbtonalPercussion, Ingolf Turban u.a.

10

LUDWIG GÜTTLER (21.03.) SEBASTIAN KLINGER (23.03.) LINUS ROTH (29.03.) ROTARY-ORCHESTER DEUTSCHLAND (29.03.) SINGER PUR (30.03.) U.V.M.

Jahre

HOTLINE: 0 36 28 / 60 20 49 | PAUSCHALEN AB 110,– € P.P. IM DZ. INFOS & TICKETS: WWW.BACHFESTIVAL.ARNSTADT.DE Krankenkasse

36  concerti Dezember 2013

= Zeitraum

= Künstler

= Ort

Foto: Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen GmbH

Musikalische Kurstadt im Winter


Klassische Märchen, märchenhafte Klassik. Diese preisgekrönten Produktionen sind ideal, um Kindern klassische Musik auf spannende Art und Weise näher zu bringen. Beliebte Märchen verbinden sich mit den Emotionen großartiger Musik. Eine CD-Sammlung, die in keinem Kinderzimmer fehlen darf. Alle Musikaufnahmen wurden neu produziert, zahlreiche Aufnahmen sind Ersteinspielungen.

Einzeltitel nur 9,90 Euro, die gesamte Box für nur 49,90 Euro. Jetzt überall im Handel, unter www.sz-shop.de oder im Service Zentrum der Süddeutschen Zeitung, Fürstenfelder Str. 7, 80331 München.


Konzert-Tipps Die Dezember-Highlights in Deutschland

HAmburg 9.12.2013

bremen 18.12.2013

2 Berlin 15.12.2013

Mitsuko Uchida

1

Düsseldorf  13.12.2013

Sir Neville Marrinere

5

Dortmund 17.12.2013

3 Les Vents Français Dresden 31.12.2013

Köln 29.12.213

8 nigel kennedy

Frankfurt 12.12.2013

Steven Isserlis

Renée Fleming

4

6

Stuttgart 11.12.2013

10 sol gabetta

München 8.12.2013

9 christopher hogwood

38 concerti Dezember 2013

Foto: Puck, Monika Rittershaus, www.icartists.co.uk, B. Litjes, Hyou Vielz, Marc Mitchell, Marco Borggreve, Guilty Pleasures, Uwe Arens, Jean Baptiste Millot

7 Daniel Barenboim

Viktoria Mullova


BAMBeRG Di. 3.12.2013, 20:00 uhr Konzerthalle Bamberg Emanuel Ax (Klavier), Bamberger Symphoniker, Robin Ticciati (Leitung) Klavierkonzert Nr. 3, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“

Fr. 13.12.2013, 20:00 uhr sendesaal Bremen residenz@sendesaal. Sharon Kam (Klarinette), Gustav Rivinius (Violoncello), Markus Becker (Klavier) Brahms: Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38, Klarinettentrio op. 114, Reger: Klarinettensonate B-Dur op. 107

BeRliN Di. 3.12.2013, 20:00 uhr Konzerthaus (Großer saal) Boris Berezovsky (Klavier), Orchestre National de Belgique, Andrey Boreyko (Leitung). Franck: Psyché et Eros, Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5

1 MitsuKo uCHiDA so. 15.12.2013, 16:00 uhr Kammermusiksaal Mitsuko Uchida (Klavier), Daishin Kashimoto (Violine), Ludwig Quandt (Violoncello), Wenzel Fuchs (Klarinette) Berg: Adagio, Schubert: Trio D 897 „Notturno“, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps Die japanische Grand-Dame des Klaviers widmet sich Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“, das 1941 vor 400 Insassen des Kriegsgefangenen-Lagers Görlitz uraufgeführt wurde.

Do. 19.12.2013, 20:00 uhr Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, RIAS Kammerchor, Tugan Sokhiev (Leitung) Glinka: Valse-Fantasie h-Moll, Tanejew: Johannes von Damaskus op. 1, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 so. 29.12.2013, 20:00 uhr Philharmonie Lang Lang (Klavier), Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (Leitung) Brahms: Ungarische Tänze Nr. 1 & 3, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 , Hindemith: Sinfonischer Tanz Nr. 3 , Dvořák: Drei Slawische Tänze , Chatschaturjan: Vier Tänze aus „Gayaneh“

BReMeN Mo. 16.12.2013, 20:00 uhr Glocke Susanne Bernhard (Sopran), Carolin Masur (Alt), Thomas Cooley (Tenor), Jan Buchwald (Bariton), Norddeutscher Figuralchor, Bremer Philharmoniker, Markus Poschner (Leitung) Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll mit dem Schlusschor „Ode an die Freude“

2 viKtoRiA MullovA Mi. 18.12.2013, 20:00 uhr Glocke „Schlüsselwerke“. Viktoria Mullova (Violine), Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi (Leitung) Beethoven: Ouvertüre zu „Fidelio“ op. 72, Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 op. 77, Schumann: Sinfonie Nr. 4 op. 120 Ob Freiheitsoper bei Beethoven, Auflehnung gegen die Repressionen des kommunistischen Regimes bei Schostakowitsch oder formale Grenzüberschreitungen bei Schumann: Freiheit ist das Hauptthema dieses Konzerts.

DoRtMuND so. 1.12.2013, 16:00 uhr Konzerthaus Julian Rachlin (Viola), Michael Hell (Violoncello), Münchner Philharmoniker, Lorin Maazel (Leitung) Strauss: Don Quixote op. 35, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28, Rosenkavalier-Suite Mi. 4.12.2013, 20:00 uhr Konzerthaus Marie-Pierre Langlamet (Harfe), Dortmunder Philharmoniker, Gabriel Feltz (Leitung) Borodin: Eine Steppenskizze aus Mittelasien, Glière: Harfenkonzert Es-Dur op. 74, Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Di. 10.12.2013, 20:00 uhr Konzerthaus Till Brönner (Trompete, Flügelhorn), Sergei Nakariakov (Trompete, Flügelhorn), Gil Goldstein (Akkordeon, Klavier, Arrangements) Werke von Bach, Gershwin & Piazzolla sa. 14.12.2013, 19:00 uhr Konzerthaus Ian Bostridge (Tenor), Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, Andris Nelsons (Leitung) Debussy: Six épigraphes antiques, Britten: Les Illuminations op. 18, Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45

3 les veNts FRANçAis Di. 17.12.2013, 20:00 uhr Konzerthaus Emmanuel Pahud, François Leleux, Paul Meyer, Gilbert Audin, Radovan Vlatkovic, Éric le Sage. Poulenc: Sextett, Beethoven: Bläserquintett op. 16, Ibert: Trois pièces brèves, Roussel: Divertissement u.a. Die Könige der Holzbläser treffen sich in Dortmund für ein Konzert zwischen deutscher Klassik und französischer Romantik.

DResDeN so. 1.12.2013, 11:00 uhr semperoper Rudolf Buchbinder (Klavier), Sächsischer Staatsopernchor Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, Franz Welser-Möst (Leitung) Rachmaninow: Rhapsodie op. 43, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6 u.a. sa. 7.12.2013, 19:30 uhr Albertinum (lichthof) Susanne Bernhard (Sopran), Carolin Masur (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Thomas Oliemans (Bass), Philharmonischer Chor, Dresdner Philharmonie, Markus Poschner (Leitung) Bach: Kantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten“ BWV 214, Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Di. 10.12.2013, 19:30 uhr Dreikönigskirche ensemble amarcord. Weihnachtliche Vokalmusik aus Mittelalter & Renaissance sa. 21.12.2013, 20:00 uhr Frauenkirche Aufbruch & Ewigkeit. Dresdner Kammerchor, Dresdner Barockorchester, Hans-Christoph Rademann Schütz: Weihnachtshistorie

4 ReNée FleMiNG Di. 31.12.2013, 17:15 uhr semperoper Silvesterkonzert. Renée Fleming (Sopran), Sächsischer Staatsopernchor Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann (Leitung) Operetten-Highlights u.a. Für alle, die nicht nach Dresden fahren können: Das Konzert wird ab 17:30 Uhr live im ZDF übertragen.

Dezember 2013 concerti   39


KonZErt-tiPPS

DüsselDoRF

FRANKFuRt

so. 8.12.2013, 20:00 uhr tonhalle Last Tango in Berlin. Ute Lemper (Gesang), Vana Gierig (Klavier), Marcelo Jaime Nisinman (Bandoneon)

Do. 5.12.2013, 20:00 uhr Alte oper (Großer saal) Johannette Zomer (Sopran), Maarten Engeltjes (Alt), Jörg Dürmüller (Tenor), Klaus Mertens (Bass), Amsterdam Baroque Choir, Amsterdam Baroque Orchestra, Ton Koopman (Leitung). Händel: Messiah HWV 56

siR Neville MARRiNeR

Fr. 13.12.2013, 20:00 uhr tonhalle Nigel Armstrong (Violine), Jutta Maria Böhnert (Sopran), Ingeborg Danz (Alt), Corby Welch (Tenor), Andreas Wolf (Bass), Düsseldorfer Symphoniker, Sir Neville Marriner (Leitung) Humperdinck: Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“, Korngold: Violinkonzert D-Dur, Mozart: Krönungsmesse Korngolds filmmusikalischbombastisches Violinkonzert und Mozarts pompöse „Krönungsmesse“ – ein vorweihnachtliches Konzertgeschenk!

esseN so. 1.12.2013, 17:00 uhr Philharmonie Tine Thing Helseth (Trompete), Isa Gericke (Sopran), Trondheim Soloists, Øyvind Gimse (Leitung) Werke von Grieg, Albinoni, Verdi, Smart, Händel u.a. Di. 3.12.2013, 20:00 uhr Philharmonie Khatia Buniatishvili (Klavier), Russisches Nationalorchester, Vasily Petrenko (Leitung). Ljadow: Der verzauberte See, Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 so. 8.12.2013, 11:00 uhr Philharmonie Antoine Tamestit (Viola) Bach: Suiten Nr. 1 & 3 Ligeti: Hora lunga, Hindemith: Violasonate op. 25/1 Di. 10.12.2013, 19:00 uhr Philharmonie) Julia Doyle, Jennifer Johnstone, Joshua Ellicott, Benjamin Bevan, The English Concert, Harry Bicket (Leitung) Händel: Messiah HWV 56 40 concerti Dezember 2013

so. 8.12.2013, 18:00 uhr hr-sendesaal Hindemith Quintett, Hába Quartett, Balázs Nemes (Trompete), Fritz Walther (Klavier). Hindemith: Kleine Kammermusik op. 24/2, Streichquartett Nr. 3 op. 16, Trompetensonate, Kammermusik Nr. 2 op. 36/1

7 DANiel BAReNBoiM

6 steveN isseRlis Do. 12.12.2013, 19:00 uhr Alte oper (Großer saal) Steven Isserlis (Violoncello), hr-Sinfonieorchester, Paavo Järvi (Leitung). Hindemith: Tuttifäntchen, Prokofjew: Cellokonzert op. 58, Sibelius: Sinfonien Nr. 6 & Nr. 7 Zwei, die für Kinder schreiben: Hindemith vertonte die Geschichte um den zum Leben erweckten Kasper 1922, Cellist Steven Isserlis erzählt Kindern in seinen Büchern von Komponisten und deren Eigenheiten.

Di. 17.12.2013, 20:00 uhr oper Max Emanuel Cencic (Countertenor), Megumi Otsuka (Klavier) Arien von Mozart, Rossini u.a.

HAMBuRG Mi. 4.12.2013, 20:00 uhr laeiszhalle (Kleiner saal) Lisa Batiashvili (Violine), Paul Lewis (Klavier). Werke von Schubert, Beethoven, Liszt & Telemann Do. 5.12.2013, 20:00 uhr laeiszhalle (Großer saal) Julian Steckel (Violoncello), NDR Sinfonieorchester, Michel Tabachnik (Leitung). Brahms: Tragische Ouvertüre op. 81, Debussy: Jeux, Ravel: La valse, Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129

Montag, 9.12.2013, 19:30 uhr laeiszhalle (Großer saal) Daniel Barenboim (Klavier). Schubert: Sonaten D 664, 845 & 850 Am Pult der Berliner Staatskapelle, als Liedbegleiter oder Kammermusiker: Daniel Barenboim ist ein Meister seiner Kunst. In Hamburg erleben Sie ihn ganz pur am Klavier.

HANNoveR Do. 5.12.2013, 20:00 uhr NDR landesfunkhaus (Großer sendesaal) Festliches Weihnachtskonzert. Lucia Aliberti (Sopran), Mädchenchor Hannover, Johannes-Brahms-Chor, NDR Radiophilharmonie, Hendrik Vestman (Leitung) Mi. 11.12.2013, 20:00 uhr HCC Sharon Kam (Klarinette), Gustav Rivinius (Violoncello), Markus Becker (Klavier). Brahms: Cellosonate op. 38, Klarinettentrio op. 114, Reger: Klarinettensonate op. 107 Do. 12.12.2013, 20:00 uhr NDR landesfunkhaus (Großer sendesaal) Jonathan Biss (Kavier), NDR Radiophilharmonie, Lionel Bringuier (Leitung) Weber: Passacaglia op. 1, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Brahms: Klavierquartett g-Moll

KölN Fr. 13.12.2013, 20:00 uhr Kölner Philharmonie Igor Levit (Klavier). Werke von Muffat, Beethoven, Rzewski & Liszt

Fotos: B. Litjes, Richard Avedon, Sheila Rock, Nicolas Hudak, Marco Borggreve

5

sa. 7.12.2013, 19:00 uhr laeiszhalle (Großer saal) Guy Braunstein (Violine), Hamburger Symphoniker, Jeffrey Tate (Leitung) Bridge: There is a willow grows aslant a brook, Delius: Violinkonzert, Vaughan Williams: Fantasia on a Theme by Thomas Tallis, Elgar: Cockaigne


Mi. 18.12.2013, 20:00 uhr Kölner Philharmonie Philippe Jaroussky (Countertenor), Orfeo 55, Nathalie Stutzmann (Leitung). Arien und Orchesterwerke von Vivaldi & Händel sa. 21.12.2013, 18:00 uhr Kölner Philharmonie Mojca Erdmann (Sopran), Ingeborg Danz (Alt), Simon Bode (Tenor), Erik Sohn (Bass), Chor des Bach-Vereins Köln, Concerti con Anima, Thomas Neuhoff (Leitung) Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

Do. 19.12.2013, 20:00 uhr Gewandhaus (Großer saal) Frank Peter Zimmermann (Violine), Gewandhausorchester, Jukka-Pekka Saraste (Leitung)  Sibelius: Die Okeaniden op. 73, Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Mi. 18.12.2013, 20:00 uhr Gasteig (Philharmonie) Philharmonischer Chor München, Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev (Leitung). Strawinsky: Sinfonies d‘instruments à vent, Les Noces, Le Roi des Étoiles & L‘Oiseau de Feu

MüNCHeN

stuttGARt

Do. 5.12.2013, 20:00 uhr Residenz (Herkulessaal) Malin Hartelius (Sopran), Bernarda Fink (Mezzosopran), Martin Mitterrutzner (Tenor), Maximilian Schmitt (Tenor), Hanno Müller-Brachmann (Bassbariton) Chor des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Franz Welser-Möst (Leitung). Widmann: Lied für Orchester, Schubert: MesseNr. 6 Es-Dur D 950

Do. 5.12.2013, 20:00 uhr liederhalle (Hegelsaal) Thomas Zehetmair (Violine), Stuttgarter Kammerorchester Mozart: Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216, Schönberg: Zehn frühe Walzer, Krenek: Symphonic Elegy „In Memoriam Anton Webern“ op. 105, Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

8 NiGel KeNNeDy so, 29.12.2013, 20:00 uhr Kölner Philharmonie Nigel Kennedy (Violine), Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg, Juri Gilbo (Leitung) Mozart: Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“ KV 492, Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“ Doch nicht so nebelverhangen? Selbst Zeitgenosse Robert Schumann hielt Mendelssohns „Schottische“ fälschlicherweile für dessen „Italienische“ Sinfonie – und glaubte darin sogar italienische Gesänge wiederzuerkennen.

leiPziG so. 1.12.2013, 19:30 uhr Gewandhaus (Großer saal) Joanna MacGregor (Klavier), MDR Sinfonieorchester, Michael Sanderling (Leitung) Britten: Klavierkonzert, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 Do. 5.12.2013, 20:00 uhr Gewandhaus (Großer saal)  Piotr Anderszewski (Klavier), Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt (Leitung) Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 503, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

10 sol GABettA

9

CHRistoPHeR HoGwooD

so, 8.12.2013, 19:00 uhr Prinzregententheater Kristiane Kaiser (Sopran), Matthias Klink (Tenor), Peter Schöne (Bariton), Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, Christopher Hogwood (Leitung) Schubert: Die Zwillingsbrüder & Der vierjährige Posten. Singspiele in einem Akt Ein Schmankerl für Opernliebhaber! Schuberts Einakter zählen bei Weitem nicht zum Standardrepertoire, sind aber mindestens genauso fesselnd wie seine anderen Kompositionen.

Mi, 11.12.2013, 20:00 uhr liederhalle (Beethovensaal) Sol Gabetta (Violoncello), Andrés Gabetta (Violine), Capella Gabetta Werke von Bach, Vivaldi & Platti Musikalische Geschwisterliebe par excellence: Sol Gabetta entführt mit Bruder Andrés und der gemeinsamen Capella in die Welt des Barock.

Do. 5.12.2013, 20:00 uhr liederhalle (Beethovensaal) Nils Mönkemeyer (Viola), Stuttgarter Philharmoniker, Muhai Tang (Leitung)  Paganini: Sonata per la Gran Viola, Berlioz: Harold in Italien u.a.

onlinE-tiPP

so. 15.12.2013, 11:00 uhr Künstlerhaus (Festsaal) Mark Padmore (Tenor), Helena Madoka Berg (Violine), Simon Fordham (Violine), Julia Rebekka Adler (Viola), Sissy Schmidhuber (Violoncello), Paul Rivinius (Klavier) Ravel: Cinq Mélodies populaires grecques & Streichquartett F-Dur, Williams: Lieder u.a.

über 30.000 weitere Konzerttermine und tipps der concertiRedaktion online! Scannen Sie den Bild-Code mit einem Smartphone und einer App für QR-Codes oder geben Sie www.concerti.de in Ihren Browser ein. Dezember 2013 concerti   41


rEPortaGE

Die Form macht die Musik: Das besondere Gehäuse verleiht dem Flügel seine Schönheit

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Im Showroom kann sich jeder seinen ganz eigenen Steinway aussuchen

Patentiert: Im Rimbiege-Prozess wird das Ahorn- und MahagoniHartholz in bis zu 20 Schichten gepresst und verleimt


»Es kann keinen Besseren geben« Auf der Suche nach der Seele des Klaviers: Vladimir Ashkenazy wählt bei Steinway einen neuen Flügel für das Opernhaus in Sydney aus. Von Christoph Forsthoff

Fotos: Steinway & Sons

B

ehende springt der kleine Herr zwischen den Klavierbänken hin und her, wechselt von einem Flügel zum nächsten. Rasch die Noten aufgestellt, und schon erklingt jenes frische und kraftvolle Thema aufs Neue, das Brahms 1873 zum Ausgangspunkt seiner Haydn-Variationen wählte. „Die sind wirklich alle sehr gut“, konstatiert Vladimir Ashkenazy nach einem halben Dutzend Einsätzen anerkennend und lässt den Blick durch den Showroom der Firma Steinway & Sons schweifen – fast ein wenig erleichtert, dass er nicht auch noch die übrigen 17 schwarz glänzenden TastenRiesen in dem klangreduzierten Raum des Fabrikgebäudes in Hamburg zu testen hat. „Ein Luxusproblem“, schmunzelt Gerrit Glaner, Leiter der Künstler- und Konzertabteilung des Klavierbauers. Luxus? Wie wahr: Zwischen 50 000 und 130 000 Euro kostet solch ein Konzertflügel, mehr als zwei Millionen Euro sind hier also auf knapp 100 Quadratmetern im Stadtteil Bahrenfeld versammelt. Und aus diesen Königen der Tasteninstrumente soll der Pianist nun einen küren – für das berühmte

Opernhaus in Sydney. Die Australier schätzen den 76-Jährigen nicht nur als Chefdirigenten ihres Sydney Symphony Orchestras, sondern auch als erfahrenen Flügel-Fachmann. Und so hat Glaner mit ihm dieses „Test-Spiel“ vereinbart – schließlich soll es auch Down Under ein Flügel von Steinway sein. Tradition verpflichtet: Ein selbst gebautes Klavier für die Braut

Natürlich ist Tradition nicht alles, doch gerade in Ozeanien und noch mehr in Asien gilt der berühmteste Klavierbauer der Welt ob seiner Handwerkskunst und der damit verbundenen Historie als das Nonplusultra. Und letztere taugt in der Tat für wunderbare Ge­ schichte(n): Im Jahr 1825 war es, als der junge Tischler und Musikliebhaber Heinrich Steinweg seiner Braut Juliane zur Hochzeit sein erstes selbst gebautes Fortepiano schenkte. Sein elf Jahre später am heimischen Herd gefertigter Flügel ging als „Küchen-Flügel“ in die Geschichte ein, 1853 zog es die Familie dann in die USA, wo er mit seinen Söhnen in New York das Unternehmen „Stein-

way & Sons“ gründete: Keimzelle des heutigen Weltunternehmens, Keimzelle aber auch für die 128 Patente, mit denen die Steinways den Klavierbau revolutionierten und die Philosophie, dass die für einen Konzertflügel benötigten 12 000 Einzelteile von den Gehäusen über die Resonanzböden bis hin zu den Stegen noch heute in einem zwölfmonatigen Prozess zu mehr als 80 Prozent in Handarbeit zusammengesetzt werden. Genug der Firmenwerbung, auch wenn eben dieser detailversessene Bau neben der Legendenbildung sich gar trefflich zur geschickten Vermarktung eignet: Kommt doch heute in mehr als 90 Prozent aller großen Konzerte ein Steinway zum Einsatz, werben mehr als 1600 ausgewählte „Steinway Artists“ von Ashkenazy über Billy Joel bis Martha Argerich für den Hersteller – der den Pianisten dafür in allen großen Konzertstädten ein Instrument aus seinem Hause bereit stellt. Oder die Künstler eben auch eines auswählen lässt wie an diesem Vormittag den Russen: Der nützt die Zeit gleich für eine „luxuriöse“ Übestunde mit Dezember 2013 concerti   43


Brahms, hatte er doch die letz- Und tatsächlich, das Exemplar einen Gefährten aus, mit dem ten Wochen für seine jüngste klingt in eben diesem Bereich er später seine intimsten muCD-Aufnahme nur Bach ge- matter, ja harsch. „Die Brillanz sikalischen Gedanken teilt.“ spielt. „Bach aber taugt für eines Flügels zeigt sich in den Doch natürlich funktioniert solch eine Entscheidung wenig, höheren Lagen“, stellt er fest. das reine Geschäft nicht anders denn hierbei kommt es auf ei- „Die Bassregister brauche ich als sonst in der globalisierten nen vollen, großen Klang an, bei einem Steinway nicht groß Wirtschaftswelt: Mehrfach hat wie er für Orchesterkonzerte zu checken, das sind die Besten in den letzten vier Jahrzehnten benötigt wird“, erklärt Ash- der Welt.“ Woher das rührt? der Steinway-Eigentümer gekenazy – „und auf die oberen Seine Gesichtszüge offenbaren wechselt, erst im Sommer überOktaven, die Bach in seinen ein Fragezeichen, der Mann nahm Hedgefonds-Manager Werken wenig genutzt hat.“ mit dem vom Herbstwind zer- John Paulson für rund 386 MilGerade die fünfte Oktave sei zausten Silberhaar wiegt nach- lionen Euro das Traditionsunoft sehr „heikel“ und damit denklich den Kopf. „Vielleicht ternehmen, zu dessen Jahresumsatz von 272 Millionen entscheidend: Klängen die liegt es an der Geschichte?“ Euro längst auch Trompeten, Obertöne nicht, „dann ist der Hörner, Schlagzeuge und KlaSound flach“. Zum Beweis Handarbeit für die Seele des wechselt der agile Künstler mit musikalischen Gefährten rinetten beitragen. Und dender Vorliebe für Rollkragenpul- Oder doch an der gern bemüh- noch: Es sind die Flügel und lover – auch an diesem Mittag ten Seele, die den Steinway- Klaviere, die bis heute nicht lugt unter dem blauen Sakko Flügeln nachgesagt wird? An- allein zwei Drittel des Geein selbiger Kragen in Weiß ders als die vorwiegend ma- schäfts ausmachen, sondern hervor – an den Nachbarflügel. schinell gefertigten Klaviere vor allem den Mythos transporaus Asien sind es in Hamburg tieren. So wie an der „Wall of eben die Hände der mehr als Fame“ in der Hamburger BackZUr PErSon 260 Mitarbeiter, die die Instru- steinfabrik: Die Porträts zahlmente bis heute formen: Sei reicher Tastengrößen und -lees im Rimbiege-Prozess, wo genden von Alfred Brendel das hochwertige Ahorn- und über Al Jarreau bis Lang Lang Mahagoniholz in bis zu 20 blicken den Besucher da an, Schichten gepresst und ver- und ein(e) jede(r) von ihnen leimt wird; bei der Ausdün- hat seine ganz besondere Benung der Resonanzböden zu ziehung zu diesen Instrumenihren Ende hin, um die opti- ten in Worte gefasst. male Bandbreite in Dynamik „Das Geheimnis“, bringt es AshvlADiMiR AsHKeNAzy und Tonlänge zu erreichen kenazy auf den Punkt, „liegt in 1937 in Gorki geboren, geoder der sorgsamen Mensur der Liebe zum Detail.“ Seine wann der Pianisten-Sohn der Resonanzbodenstege: Liebe hat an diesem Vormittag 1962 den tschaikowskySchließlich, so hat Steinway- der Flügel mit der Nummer wettbewerb in Moskau. Chef-Klavierstimmer Stefan 595-364 gewonnen. „Wie gut, Probleme mit den sowjetischen Behörden ließen den Knüpfer einmal die Magie be- dass das Instrument nicht nach Russen 1963 emigrieren. Seit schrieben, werden später im China geht – dort steht die 4 1969 widmet sich der weltKonzertsaal Tausende von Ku- für Tod“, merkt Glaner erleichweit gefeierte Pianist auch bikmetern Luft in Schwingung tert an, als er das „Selected“dem Dirigieren und leitet versetzt, weil der Pianist eine Schild auf den polierten nach Etappen als Chef des Taste mit zehn Gramm berührt schwarzen Korpus stellt. Für Royal Philharmonic orches– da kommt es eben auf jeden den Pianisten indes ist die tra, des Deutschen SymphoMillimeter für den bestmögli- Nummerierung ein gutes Zeinie-Orchesters Berlin und chen Klang an. Und so verleiht chen: „KV 595 ist mein Liebdes Tokioer NHK Symphony Glaner „seinen“ Instrumenten lingskonzert von Mozart – von seit 2009 das sydney symphony orchestra. denn auch menschliche Züge: daher kann es keinen besseren „Wer hierher kommt, sucht sich Flügel geben.“ 44 concerti Dezember 2013

Foto: Keith Saunders

rEPortaGE


präsentieren:

Das exklusive Weihnachtskonzert mit

JOSÉ CARRERAS Natalia Ushakova, Sopran Kamaliya, Crossover und das Staatsorchester Braunschweig mit Chor Dirigent: David Giménez

Dienstag 17.12.2013 Volkswagen Halle Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Kartenvorverkauf unter www.konzertkasse.de, telefonisch: 0531 / 16606 sowie unter www.eventim.de, Bestell-Hotline: 01806 / 570070


rezeNsiONeN CD­ und DVD­Rezensionen bewertet und ausgewählt von Ihrer concerti­Redaktion

Philippe Jordan liefert ein spätes Geburtstagsgeschenk zum Abschluss des Wagnerjahres

in bestechender verfassung

I

m finalen Feuerzauber der Walküre flirrt und flammt es so fulminant, dass wir an György Ligeti denken, den syn ästhetisch veranlagten Meister der Moderne, der mit räumlichen Effekten und außermusikalischen Allusionen so genialisch zu spielen verstand. Im filigran kammermusikalischen Waldweben des Siegfried wiederum kommen uns die delikaten Farbenspiele des französischen Impressionismus in den Sinn. Hier 46  concerti Dezember 2013

fächert der Generalmusikdirektor der Pariser Oper die Schichten der Partitur auf, die Streicher spielen vibratoreduziert und schlankstimmig, die Holzbläsersoli betören mit Delikatesse und Keckheit: Philippe Jordan versucht erst gar nicht, das Bayreuther Mischklang-Ideal zu imitieren. Dynamisch differenziert, in flüssig flotten Tempi, geht er sogar den Trauermarsch in der Göt­ terdämmerung federnd und ohne aufgesetztes Pathos an.

Sein Orchester folgt ihm in bestechender Verfassung. Und nachdem Nina Stemme dann noch Brünnhildes Schlussgesang gibt, möchte man niederknien vor dieser Göttertochter, so aufregend dunkel, geheimnisschwanger, würdevoll, warm und wissend singt die Peter Krause Schwedin. wagner: Der Ring des Nibelungen (Auszüge) Nina Stemme (Sopran), Orchestre de l’Opéra de Paris, Philippe Jordan (Leitung). Erato (2CDs)

Weitere Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de

Foto: Jean Francois Leclercq

CD Des MoNAts Eine späte Geburtstagsüberraschung: War Wagner der Vater des Impressionismus?


Auf dem weg zum Gipfel

Meister der Differenzierung

ein organisches Ganzes

Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Lang Lang (Klavier), Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (Leitung) Sony Classical (CD/CD&DVD)

Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 Grieg: Klavierkonzert op. 16 Nikolai Lugansky (Klavier), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano (Leitung). naïve

Haydn: sämtliche Klaviersonaten Ekaterina Derzhavina (Klavier) Profil Medien (9 CDs)

Superstar + Superstar + Spitzenorchester = Weltklasse-Aufnahme? Ganz so einfach funktioniert die Klassik-Welt dann doch nicht. Technisch präsentiert sich Lang Lang in bekannt brillanter Form, absolviert den virtuosen Höllenritt in beiden Werken mühelos. Und Simon Rattle zieht nicht nur beschwingt mit, die Berliner verpassen dem Prokofjew-Konzert auch die nötige Herbheit. Für Bartók hingegen hätte es mehr bedurft: nämlich einer unheimlichen, ja wahnsinnigen Atmosphäre. Doch mit dunklen Seiten hat dieser hell leuchtende TastenStern wenig im Sinn – und so reicht’s „nur“ für ein sehr gutes Album. (CF)

Russische Seele? Über die vielzitierte Pianisten-Eigenheit seiner Landsleute kann Nikolai Lugansky nur schmunzeln. Und in der Tat erweist sich der 41-Jährige hier als Meister der Differenzierung, bei dem noch die nebensächlichste Nebenstimme zum Ereignis wird. So klingt Griegs Klavierkonzert fast geschliffen brillant. Und Prokofjews C-Dur-Opus offenbart unter seinen Händen eine ungeahnte präzise Eleganz, die auch in dem kultivierten Diskurs mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Kent Nagano gepflegt wird. Was hier wie da bisweilen zu staunenswert suggestiven Ergebnissen führt. (CF)

15 Jahre hat sich Ekaterina Derzhavina für die Einspielung der HaydnKlaviersonaten Zeit genommen – und das Ergebnis ist beglückend. Diese Werke stellen einen Pianisten nicht vor knifflige technische Probleme, was ihn aber nicht – quasi als Ausgleich – zu einem überzogenen Interpretationswahn verleiten darf. Diese Gefahr stellt sich bei der Russin nicht: Mit edlem Understatement und leichter Distanziertheit, als würde sie den Schalk und Charme der Werke von außen betrachten, formt sie jede Sonate zu einer runden Sache und den gesamten Zyklus damit zu einem organischen Ganzen. (MB)

Elisabeth

LEONSKAJA

Paris

Photo: © Marco Borggreve

Das neue Album Ravel, Debussy & Enescu

bestellbar auf

Live: 26-27.1.2014 Hamburg / 20.2.2014 München / 19.3.2014 Bonn / 20.3.2014 Hamburg / 5.4.2014 Waldshut / 9.4.2014 Wiesbaden / 23.6.2014 Düsseldorf / 27-28-29.6.2014 Berlin.

&

www.easonus.com Dezember 2013 concerti  47


rEZEnSionEn

Abenteuer und Romantik

Bach trifft auf Bartók

Durchdringend zart

Bridge: Phantasy fis-Moll, Martinů: Klavierquartett Nr. 1, schumann: Klavierquartett es-Dur op. 47 Mariani Klavierquartett Genuin

Bach: Cellosuiten Bwv 1007 & 1012, Bartók: violinsonate sz. 117 Sergey Malov (Violine & Violoncello da spalla) eaSonus

Hindemith: violinkonzert, symphonische Metamorphosen u.a. Midori (Violine), NDR Sinfonieorchester, Christoph Eschenbach (Leitung) Ondine

Der fein gesponnene, hell strahlende Ton und der kultivierte Klang machen diese Einspielung immun gegen nebelverhangene Romantizismen. Man vertraut der eigenen, stimmlich differenzierten kammermusikalischen Ausgestaltung. Schuberts Klavierquintett op. 47 kann davon nur profitieren. In der wenig bekannten Phantasy von Frank Bridge kommen die spätromantischen Wallungen und Vibrati dann aber doch zu ihrem Recht. Ein geradezu atemloses Abenteuer bestehen die Musiker mit Martinůs erstem Klavierquartett. In diesem virtuosen, polyphon gestrickten Werk sind sie ganz in ihrem Element! (SI)

13 Strings heißt eine Projektreihe von Sergey Malov, mit Werken für Violine, Bratsche – und der Ausgrabung eines barocken Violoncello da spalla. Dies ist ein wendiges, kleines Cello mit 5 statt 4 Saiten. Auf der Auftakt-CD – seinem Debüt – lässt Malov Bach auf Bartók treffen: Feurig und behende nimmt er die schnellen Tänze von Bachs Cellosuiten und kostet nuancenreich das Kontemplative in den gravitätischen Sätzen aus. Markantes gestisches Spiel zeichnet auch Malovs stilsicheres Herangehen an Bartóks Violinsonate aus. Was für eine fantastische interpretatorische Souveränität! (EW)

Hindemiths Violinkonzert gönnt dem Soloinstrument wenig virtuose Selbstdarstellung und erst ganz am Ende eine Kadenz. Dafür ist die Geige ununterbrochen beschäftigt, das andrängende Orchester auf Distanz zu halten, was Midori mit durchdringendem Zartsinn gelingt. Eschenbach hält so oft wie möglich Haupt- und Nebenstimmen im Gleichgewicht, vermeidet platte Eindimensionalität. Das Orchester trifft den rustikalen Tonfall Hindemiths exakt, ohne ins Ruppige abzudriften. Die scharfkantigen Kontraste sind da, aber elegant veredelt, was wiederum mit Midoris Spiel ausgezeichnet harmoniert. (VT)

cpo & Silke Aichhorn Die Anmut der Harfe

cpo 777 835–2 Silke Aichhorn hat die wundervoll melodiösen Harfenkonzerte Ernst Eichners für cpo eingespielt. Zusammen mit zwei Harfenkonzerten, die ihm bis vor kurzem ebenfalls zugeschrieben wurden, aber wohl vom Namensvetter Jean Théophile stammen.

Silke Aichhorns zumeist moderierten Konzerte werden von Publikum und Presse gefeiert, das Image der Harfe neu zu definieren, ist ihr ein großes Anliegen! Im Dezember 2012 wurde die Harfenistin mit dem Titel »Kultur- und Kreativpilotin 2012« der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet.

CD-Bestellung gegen Rechnung unter: www.jpc.de | jpc-schallplatten Versandhandelsgesellschaft mbH | Georgsmarienhütte Geschäftsführer: Gerhard Georg Ortmann | Amtsgericht Osnabrück HRB 110327 Internationaler Vertrieb: A: Preiser Records CH: Musicora B/NL: Econa | cpo gibt’s auch im Internet: www.cpo.de

48 11-2013 concerti  Dezember 2013 Anzeige Concerti.indd 1

Weitere Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de

05.11.2013 10:15:02


lyrische emphase & virtuose Attacke

Drei Aspekte der liebe

Die Kunst der Artikulation

Bel Canto Arien von Monteverdi, Mercadante, Rossini, Mozart, Bellini, Donizetti & Verdi Simone Kermes (Sopran), Concerto Köln. Sony Classical

Rameau: les surprises de l‘Amour Amel Brahim-Djeloul, Virginie Pochon, Karine Deshayes, Anders Dahlin, Les Nouveaux Caracteres, Sebastien d‘Herin (Leitung) u.a. Glossa (3 CDs)

telemann: suite a-Moll twv 50:A3, Blockflötenkonzerte twv 52:e1, F1, A1 Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Vittorio Ghielmi (Gambe) u.a. Ensemble 1700. deutsche harmonia mundi

Vom Barock wechselt Simone Kermes auf ihrem neuen Recital in die Hochund Endphase des Belcanto. Dass die Sopranistin über ein tolles Material verfügt und damit beeindruckend umzugehen weiß, ist nichts Neues. Die Kritikpunkte an diesem Arienprogramm betreffen abgesehen von ihrer stellenweise arg hauchigen Tonproduktion ausschließlich gestalterische Punkte. In den Rezitativen nämlich fällt sie oft in einen KleinmädchenDuktus, zieht in den Arien dann aber erfreulicherweise die ‚richtigen‘ Register und gönnt der Stimme die gewohnt selbstbewusste Entfaltung, nach der ihre Fans so lechzen. (MB)

Das Rameau-Jahr wirft seine Schatten voraus. Obwohl es sich in diesem Fall vielmehr um einen Sonnenstrahl handelt. Sébastien d‘Hérin und Les Nouveaux Caractères kombinieren in Les surprises de l‘amour französische Delikatesse mit italienischer Direktheit, sorgen für eine lebendige, alles andere als gestelzte Lesart. Auch die Gesangssolisten überzeugen auf ganzer Linie, lediglich bei Virginie Pochon schleicht sich in die höheren Lagen etwas Essig ein. Eine erfreulich vollmundige, höchst farbenreiche Einspielung also – genau so wünscht man sich französische Barockopern öfter. (MB)

Ob italienisch, französisch oder polnisch, Telemann beherrschte jeden musikalischen Stil wie ein Muttersprachler. Und bietet Dorothee Oberlinger damit die Möglichkeit, ihre ganze schier unerschöpfliche Artikulations- und Phrasierungskunst zu zeigen. So unendlich bunt und vielfältig kann Telemanns Musik klingen. Wirklich gewichtig erscheint bei ihr ein Grave, im Dolce zeigt sie, warum den Italienern die Blockflöte als flauto dolce gilt. Das Ensemble 1700 spielt dazu wie aus einem Guss: Jede Anregung, jede Verzierung oder Idee wird umgehend aufgenommen und weiter verarbeitet. (KH)

Che Puro Ciel Klassische Opernarien Bejun Mehta, Countertenor Akademie für Alte Musik Berlin

René Jacobs

Mit dem berühmten Vorwort zu Alceste (1767) haben Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de Calzabigi das Fundament für eine neue Richtung der Oper gelegt. Beiden ging es vor allem darum, die Zwänge der barocken Form zu überwinden, um den tieferen Sinn des Wortes Natur wiederzuentdecken – in Calzabigis schönen Worten: um die Befreiung der „Sprache des Herzens“. Aus dieser spannenden Zeit der Opernreform stammen auch die auf dieser CD versammelten Arien. Wir entdecken streitbare Komponisten, die auf ihrer Suche nach neuen Formen jene „edle Einfalt“ ins Spiel brachten, die zur Grundlage der musikalischen Klassik werden sollte.

KONZERTE MIT DIESEM PROGRAMM 11. 12. München (Prinzregententheater)

CD HMC 902172

15. 12. Berlin (Konzerthaus)

Foto: Josep Molina © Molina Visuals

D_BejunMetha_Concerti.indd 1

harmoniamundi.com

Auch auf Ihrem Smart- und iPhone

22/10/13 17:06 Dezember 2013 concerti   49


rEZEnSionEn

im Rausch der Klänge und Gedanken

Barockoper total

strawinsky: le sacre du Printemps, Bach/stokowski: Fuge Bwv 578 u.a. Philadelphia Orchestra, Yannick Nézet-Séguin (Leitung) Deutsche Grammophon

opéra Baroque Maria Bayo, Inga Kalna, Iris Vermillon, Andreas Scholl, Simon Keenlyside, René Jacobs, William Christie u.v.a. harmonia mundi (39 CDs & 3 DVDs)

Selten sind sie geworden, die wirklich durchdachten Aufnahmen. Doch Yannick Nézet-Séguin ist kein Mann fürs Gewöhnliche, und so ist Strawinskys Sacre eben nicht nur eine Maßarbeit an Präzision und Rhythmus zum 100. Geburtstag des Werkes, sondern auch ganz in der Tradition „seines“ Philadelphia Orchestra: Das sorgte nämlich 1922 für die amerikanische Erstaufführung mit seinem legendären Chef Leopold Stokowski – vor dem nun wiederum sein jüngster Nachfolger sich mit drei Bach-Transkriptionen aus der Feder des kontroversen Exzentrikers verbeugt. Chapeau vor solch einem klugen Kopf! (CF)

Die Geburt der Oper aus dem Geiste der griechischen Tragödie ging zwar mit gewissen Missverständnissen einher. Doch wer wollte die bunte Truppe aus Denkern und Dichtern, Geldgebern und Musikern im Florenz des ausgehenden 16. Jahrhunderts für ihre kühne Schöpfung schelten? Zumal wenn es gilt, die Preziosen zu würdigen, die harmonia mundi jetzt in einer wundervollen Schatzkiste zusammengetragen hat – ReferenzEinspielungen der frühen Opern aus ihrem Mutterland sowie aus Frankreich, England und Deutschland. Die Einordnung „unseres“ Händel in die Ahnengalerie seiner Kollegen von der Insel mag musikalische Patrioten hierzulande verletzen. Stilistisch ließe sich der Wahl-Londoner ja viel eher seinen italienischen Vorbildern zuordnen. Abgesehen von diesem Seitenhieb ist die 18 Opern umfassende Box des französischen Labels nichts anderes als ein großes Geschenk an alle Melomanen. Trefflich lassen sich Vergleiche anstellen. Man lässt sich davon betören, wie René Jacobs den Melos der Italiener Monteverdi, Scarlatti und Cavalli in klangsatter Kantabilität und Geschmeidigkeit ausmusiziert. Man lässt sich beflügeln vom Esprit, mit dem William Christie die champagnerspritzigen Franzosen Charpentier, Lully und Rameau belebt. Man freut sich über Entdeckungen, wie die des innig pastoralen Sounds des Briten John Blow. Und ist am Ende ein klein wenig stolz, dass die Hamburger Gänsemarktoper mit Telemann und Carl Heinrich Graun einst ein kosmopolitisches Zentrum der Musik war. Die besten Originalklangensembles und fantastische Sängerpersönlichkeiten sorgen für barocke Wonnen. (PK)

AUF DVD BLU-RAY UND ALS 3D BLU-RAY

50 concerti Dezember 2013

KURZ BESPROCHEN schubert: sinfonien Nr. 3 & 4 Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado (Ltg.) harmonia mundi Kraftvoll, ja schroff kommen diese Sinfonien daher, zugleich duftig und farbenreich: So hat man Schubert noch nicht gehört! Das Problem: Man möchte ihn ab jetzt immer so hören. (MB) saint-saëns: violinkonzert Nr. 3, Cellokonzert Nr. 1 u.a. Renaud & Gautier Capuçon, Lionel Bringuier u.a. Erato Die Gebrüder Capuçon im Gleichschritt: Voller Raffinesse schöpft Gautier in seinem Konzert die dynamische Skala aus, während Renaud sich dem seinen mit bestrickender Eleganz widmet. (CF) Das fliegende Klavier mit Heather Graham, Lang Lang, Kizzy Mee, Jamie Munns. G. Lindsey, M. Clapp & D. Kobiela (Regie). capelight (DVD/Blu-Ray) Gestresste Businessfrau geht mit Kids ins Kino – und plötzlich entschwinden die beiden in den Animationsfilm. Hübsch begleiten Lang Lang und Chopin das märchenhafte Abenteuer. (CF)

Arche Musik kAlender 2014

Arche Musik Kalender 2014 „inspiration“ Wandkalender mit 60 Blättern/54 Fotos Arche Kalender Verlag

Inspiration

Momente der Kreativität: 53 Musiker erzählen im neuen Arche Musik Wochenkalender von zündenden Ideen beim Komponieren, Dirigieren und Spielen – der inspirierende Begleiter für 2014. (CF) onlinE-tiPP

Ausführliche sowie täglich neue Rezensionen finden sie im internet Scannen Sie den Bild-Code mit einem Smartphone und einer App für QRCodes oder gehen Sie im Browser auf www.concerti.de/rezensionen

Weitere Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de


Alle Jahre wieder … CDs zum Fest frisch ausgepackt. Von Christoph Forsthoff

A

lle Jahre wieder, kommt … nein, bricht zur dunklen Jahreszeit eine wahre Flut weihnachtlich-festlicher CD-Aufnahmen über den Musikmarkt herein. Dass dabei die Frühstarter keineswegs die besten sind, überrascht nicht allein im Fall des fragwürdigen „Geschenks“ eines hier nicht näher genannten Geigers; doch auch manch rein instrumentale Einspielung für das Fest taugt nach zwei geschlagenen Bläser-Geschmetter-Stunden keineswegs mehr für wirklich feierliche Stimmung. Wie gut, dass da doch mancher Instrumentalist sich ein paar mehr Gedanken gemacht hat wie Albrecht Mayer, der sein karges Oboen-Repertoire diesmal mit denen für jeden musikalischen Schabernack zu habenden King’s singers um (weniger) bekannte Winter- und Weihnachtsstücke erweitert. Oder die Kölner Akademie unter Michael Alexander willens, die Bachs WO ignoriert und stattdessen das ebenso stimmgewaltige wie festliche Weihnachtsoratorium Die Geburt Jesu Christi aus der Feder Johann Wilhelm Hertels ans Kerzenlicht befördert. Mut zur Entdeckung zeigt auch das Deutsche symphonie-orchester, das gemeinsam mit dem RundfunkKinderchor Berlin eine Lanze für Hindemiths musikalisch so frisches und gänzlich unsentimentales Weihnachtsmärchen vom Tuttifäntchen bricht.

werke von Bach, saint-saëns, Rutter u.a. Albrecht Mayer, The King‘s Singers, Ben Araki Deutsche Grammophon Hertel: weihnachtsoratorium „Die Geburt Jesu Christi“ Kölner Akademie, Michael Willens u.a. cpo Hindemith: tuttifäntchen (Musikalisches weihnachtsmärchen) Bele Kumberger, Herman Wallén, DSO Berlin. cpo Deutsche weihnachtslieder aus fünf Jahrhunderten Rundfunkchor Berlin, Simon Halsey. Coviello Deutsche weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts Dorothee Mields, Paul Agnew, Lautten Compagney. dhm werke von Bruckner, Brahms, Pärt, Grieg u.a. RIAS Kammerchor, HansChristoph Rademann. harmonia mundi werke von Praetorius, schütz, scheidt, schein, walter u.a. Kammerchor der Frauenkirche Dresden. Sony Classical werke von eccard, Hammerschmidt, selle u.a. Vocalensemble Rastatt, Maria Bernius, Holger Speck. Carus werke von williams, Byrd, Rutter, tavener u.a. Clare College Choir Cambridge, Graham Ross harmonia mundi werke von John Rutter Cambridge Singers, Royal Philharmonic Orchestra, John Rutter Collegium

Doch das Hauptohrenmerk liegt zu dieser Jahreszeit natürlich auf den Stimmen – und da weiß der Rundfunkchor Berlin einmal mehr durch Homogenität und Klangfülle zu bestechen. Ideal für den Heiligen Abend, sind doch die Deut­ schen Weihnachtslieder aus fünf Jahrhunderten allesamt Fest-Hits; ähnlich Christbaumtauglich ausgewählt und festlich musiziert ist auch die Deut­ sche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts der lautten Compagney. Mehr Originalität beweisen da die RiAs-Kollegen unter Hans-Christoph Rademann, die in ihrer Programmdramaturgie das klangschöne Bild der Heiligen Nacht in all ihren Facetten entstehen lassen. Kompliment auch an Matthias Grünert und seinen Kammerchor, dass sie den Verkaufsargumenten Weihnachten und Dresdner Frauenkirche nicht nur ein Best of beigefügt haben, sondern sich mit souveräner Intonation und Deklamation auch für weniger bekannte Barockkomponisten stark machen. Wie auch das vocalensemble Rastatt, das seine polyphone Barockauswahl elegant meistert, oder der Choir of Clare College, der den bestechenden Chorbogen bis in die Gegenwart spannt. Hier komponiert und dirigiert John Rutter sein eigenes Christmas Festi­ val: Betulich, brav, frömmelnd – gut, dass wir WeihnachtsChristen die freie Wahl haben. Dezember 2013 concerti  51


Blind gehört

»Kein Hokuspokus« Der Klarinettist David Orlowsky hört und kommentiert CDs von Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt. Von Jakob Buhre

Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur Sharon Kam (Klarinette & Leitung) Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie 2011. Berlin Classics

Das Konzert habe ich natürlich auch schon gespielt. Es gibt ja nur ein Klarinettenkonzert von Mozart, aber er hat es Gott sei Dank sehr spät geschrieben, da hat er wirklich alles reingelegt, was er noch hatte. Der Ton ist sehr gerade, er vibriert nicht und hat eine starke Fokussierung. Ist das Martin Fröst? Oder nein, warten Sie, die Stel52  concerti Dezember 2013

le würde ich gerne nochmal hören. Es ist relativ schnell gespielt – das könnte Sharon Kam sein. Hätte ich zuerst nicht gedacht, weil sie überhaupt kein Vibrato macht. Sie spielt es auf der Bassettklarinette, dafür ist es auch geschrieben. Mir gefällt, dass sie keinen Hokuspokus macht, keine affektierten Ritardandi oder Rubati, keine Effekthascherei.

Strawinsky: Drei Stücke für SoloKlarinette Paul Meyer (Klarinette) 1994. Denon

Das klingt jetzt sehr direkt aufgenommen, sodass man Luft und Klappen sehr deutlich hört. Das Mikrofon ist nah dran. Für meinen Geschmack vielleicht etwas zu direkt. Musikalisch finde ich es schlüssig. Das zweite Stück gefällt mir gut, da passt der Klang jetzt irgendwie, ist ein bisschen derb. Es ist auf jeden Fall ein Supertechniker, denn das Stück ist sauschwer. Aber ich habe keine Ahnung, wer das ist. Vielleicht Charles Neidich? Können wir noch das dritte Stück hören? Da klingt mir jetzt das Blatt zu leicht, es plärrt etwas. Und die Stelle hier kann man grooviger spielen, ein bisschen jazziger.

Mir ist es auch einen Tick zu schnell. In dem Stück sind ja rhythmische Verschiebungen drin, die kann man hier als Hörer aber nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht spricht da aber auch nur der Neid aus mir, weil ich das nicht so schnell spielen kann (lacht). Wer war das? Paul Mayer? – Oje, Entschuldigung Paul. Er hat wirklich viele andere Aufnahmen gemacht, die ich total super finde.

Yun: Klarinettenkonzert Eduard Brunner (Klarinette) Orchester des Bayerischen Rundfunks Patrick Thomas (Leitung) 1988. Camerata

Oh, was ist das denn? Die Klarinette klingt hier ja eher stechend, nicht schön – aber wahrscheinlich soll sie auch gar nicht schön klingen. Vielleicht bin ich zu dumm dafür, aber für mich klingt es nach diesem Klischee von Moderner Musik. Ich spiele viel moderne Sachen und oft ging es mir so, dass es beim Einstudieren erst nach drei Wochen ‚klick‘ gemacht hat. Da kann ich verstehen, dass jemand, der sich so ein Stück zum ersten Mal im Konzertsaal anhört, vor den Kopf gestoßen fühlt. Ich finde, dass

Foto: Felix Broede

A

Als David Orlowsky in seiner hellen Dachwohnung im Norden Berlins die Hifi-Anlage anschaltet, nimmt er gleich eines vorweg: „Ich bin eigentlich gar kein Klarinetten-Fan. Inspiration hole ich mir oft von ganz anderen Sachen, von Sängern oder Geigern.“ Dennoch beweist der 32-jährige Klarinettist bei den Klangbeispielen ein geschultes Ohr, analysiert Nebengeräusche und Akustik. Seinen Mentor Giora Feidman erkennt er nach nur einem Ton. Er selbst ist in ganz verschiedenen musikalischen Welten zuhause – entsprechend vielfältig ist die Musikauswahl:


ZUr PErSon

Musikalisch vielfältig: David Orlowsky wurde 1981 in tübingen geboren und lernte zunächst schlagzeug. Später wechselte er zur Klarinette und spielte bereits als Jugendlicher gemeinsam mit Giora Feidman. Er studierte außerdem u.a. beim Klarinettisten und Komponisten Jörg widmann. Mit seinem David Orlowsky Trio widmet er sich vor allem der Klezmer-Musik.


Blind gehört

Musik immer noch ein bisschen intuitiv verstehbar, zugänglich bleiben sollte, dass sie eine gewisse Wirkung hat und nicht nur Verwirrung und Ablehnung hervorruft. Ich mag zum Beispiel Avner Dorman, David Bruce oder Torsten Rasch, mit dem ich viel zusammen arbeite. Aber das hier kann ich mir nicht anhören. Und ich glaube, das geht 95 Prozent des Konzertpublikums ähnlich.

Paganini: Caprice 24 (Big Band Arrangement: Chris Walden) Sabine Meyer (Klarinette) Bamberg Symphony Big Band Ingo Metzmacher (Leitung) 1998. EMI Classics

Oh, Swing! Ist das Julian Bliss? Oder Eddie Daniels? Hm, amerikanisch klingt die Klarinette jetzt nicht. Aber hierzulande kenne ich niemanden, der so etwas spielt. Vielleicht Sabine Meyer? Ich bin kein Jazzer, kann das also nicht richtig beurteilen. Mein Bassist, Florian Dohrmann, würde jetzt wahrscheinlich sagen, „es zickt“. Das heißt, die Punktierung ist ein bisschen zu scharf, die zweite Note ein wenig zu kurz. Mir klingt es etwas zu akademisch, das kann man cooler spielen. Sie spielt es nicht schlecht, aber ich verstehe nicht ganz: Warum? Ich persönlich würde keine SwingSachen aufnehmen, weil ich weiß, dass es nicht meine Sprache ist. Die Noten kann ich spielen, und wahrscheinlich würden alle, die sich mit Jazz nicht auskennen, sagen: „Klingt doch ganz gut“. Aber jedem Jazzer würden sich ver54 concerti Dezember 2013

mutlich die Fußnägel hochrollen, weil es einfach nicht meine Sprache ist. Klar, die Band hier und das Arrangement sind gut, Sabine Meyer klingt gut – aber Benny Goodman ist schon noch etwas anderes.

Mozart, Templeton, Brandt: Mozart Matriculates Ravel/Henderson: Bolero Benny Goodman (Klarinette) Benny Goodman Orchestra 1939/2003. Saga

Ich mag verjazzte Klassik eigentlich nicht so sehr, aber das hier ist gut. Eine alte Aufnahme. Ist das Benny Goodman? Ich wusste gar nicht, dass er so etwas gemacht hat. Ein lustiges Arrangement. Ich finde ihn absolut echt, man hört ihm zu und glaubt ihm jedes Wort, das hat nicht jeder. Es gibt eben Musiker, die entwickeln so einen Sog, da willst du wissen, welche Note sie als nächstes spielen, weil sie dir etwas erzählen. Es ist spannend.

nicht angefangen, Klezmer zu spielen. Das war so wie bei einer Vater-Sohn-Beziehung: Zuerst habe ich ganz viel auf ihn gehört, aber irgendwann gab es auch die Ablehnungsphase, wo ich mich in eine ganz andere Richtung orientiert habe. Bis ich irgendwann wieder gemerkt habe, dass das mein Fundament ist. Da wo ich heute bin, wäre ich nicht ohne Giora Feidman. Konzert-TIPPs

Berlin Di. 3.12., 21:00 Uhr Emmauskirche David Orlowsky (Klarinette), Sebastian Studnitzky (Jazz-Multiinstrumentalist) Mi. 12.3.2014, 20:00 Uhr Konzerthaus (Kleiner Saal) Haus-Konzert: Klezmer-Musik. David Orlowsky (Klarinette), Jens-Uwe Popp (Gitarre), Florian Dohrmann (Kontrabass) München So. 8.12., 15:00 Uhr AllerheiligenHof­kirche Symphonic Klezmer. David Orlowsky Trio, Kammerakademie Potsdam Baden-Baden So. 19.1.2014, 11:00 Uhr Festspielhaus David Orlowsky (Klarinette), Nils Mönkemeyer (Viola), William Youn (Klavier). Werke von Bruch, Mozart u.a. Online-Tipp

Mahler: Thema aus der Sinfonie Nr. 1, 2. Satz Giora Feidman (Klarinette), Adam Rogers (Gitarre), Antony Falanga (Kontrabass). 1991. Verlag Pläne/BMG

Feidman, dass hört man sofort! Ist doch Wahnsinn, er hat gerade mal drei Noten gespielt und schon erzeugt er so eine mysteriöse Stimmung. Das kommt aus dem Bauch, aus der Seele, das hört man. Und darum geht es beim Musikmachen. Wir haben immer mal wieder Kontakt. Ich verdanke ihm ja sehr viel, ohne ihn hätte ich

Weitere Konzerttermine in Rendsburg, Stralsund, Tübingen und Heidelberg sowie ein Video von David Orlowsky mit Juli finden Sie online. Scannen Sie den QRCode mit einer Smartphone-App oder geben Sie im Browser www.concerti.de/ orlowsky ein. CD-Tipp

Symphonic Klezmer. Werke von Florian Dohrmann, David Orlowsky, Jens-Uwe Popp u.a. David Orlowsky Trio Kammerakademie Potsdam Sony Classical


Stil Ken n t K e i n e Ă–ffnung S z e i t e n www.Braun-HamBurg.de

facebook.com/braunhamburg twitter.com/braunhamburg youtube.com/user/braunfashion


MEdiEn-tiPPS

MUlTiMeDia Das Beste aus Radio, Fernsehen, Kino und Internet

ARD

FRAu oHNe sCHAtteN

so. 1.12., 19:00 uhr Bayerische staatsoper In Bayern gilt Tradition noch etwas: 50 Jahre nach der Wiedereröffnung des Nationaltheaters steht die Strauss-Oper nun erneut auf dem Programm. Top die Sänger: Johan Botha, Adrianne Pieczonka, Deborah Polaski. 3sAt

lieDestoll sa. 7.12., 20:15 uhr Cross-overKonzert Einmal aus dem KlassikKorsett ausbrechen: Angelika Kirchschlager hat ihren Traum wahr gemacht und ist mit Konstantin Wecker auf Tour.

KiNo: live-üBeRtRAGuNG

tanz den Nussknacker

Königlicher Traum: Der „Nussknacker“ im Royal Opera House Do. 12.12.2013, 20:15 uhr Weih-

nachten: Das sind nicht nur Kerzen, Tannen, Engel, Stollen und Glühwein, sondern stets auch märchenhafte Geschichten. Und das keineswegs nur für die Kleinen, träumen sich doch Erwachsene ebenso gern einmal in eine Zauberwelt ...

wie die des Nussknackers: Tschaikowskys Ballettklassiker gehört einfach zu einer märchenhaften Weihnachtszeit! Jedenfalls, wenn die Produktion so zauberhaft bunt und verwunschen dahertanzt wie das Royal Ballet in der Choreographie von Peter Wright in Covent Garden. Und da mancher von diesem Glamour und Glitter gar nicht genug bekommen kann, gibt‘s den Nusskna­ cker am 15. (2o Uhr) und 20.12. (15 Uhr) sowie am Neujahrstag (17 Uhr) auch noch einmal aus der Konserve auf der Großleinwand – in welchen Kinos Ihrer Region erfahren Sie auf www.roh.org.uk/cinemas

zDF

weiHNACHteN Mit RolANDo villAzÓN

KoMPRiMieRte KlÄNGe

Mi. 25.12., 12:30 uhr eine musikalische Klosterreise „Urbi et Orbi“ gibt‘s vorher, danach geht‘s mit dem Tenor zu den Ursprüngen des Glaubens. Villazón trifft Pater und Schwestern, lauscht, diskutiert – und singt natürlich.

www.tu-berlin.de Einst als große

zDF

silvesteRKoNzeRt Di. 31.12., 17:30 uhr semperoper Die Wiener haben morgen ihren Auftritt, doch zum Jahresausklang ist noch Platz für die Sächsische Staatskapelle, eine Tradition zu begründen: Operette – 2013 von Berlin bis New York.

56  concerti Dezember 2013

Digital stresst das Hirn Entdeckung gefeiert, entpuppt sich die Digitalisierung von Klängen immer mehr als Last – für Gehör und Gehirn. Längst wettern nicht mehr allein CDLiebhaber wie Siggi Loch, Chef des Jazz-Labels Act, über die schlechte Qualität von mp3Musik: Nun haben auch Forscher der TU Berlin festgestellt, dass Klänge von minderer Qua-

lität den Menschen stressen. Statt den prallen Sound zu genießen, laufen die Synapsen nämlich auf Hochtouren und versuchen, die durch die Komprimierung entstandenen dynamischen Verluste auszugleichen – was zu Stress führt und die Aufmerksamkeit senkt. Wundert es da, dass mancher auch von Synthesizer-Klängen auf Dauer genervt ist?

Fotos: Bill Cooper, Anna Hult, Peter Hönnemann, Royal Opera House Muscat, Wilfried Hösl

Tv-Tipps


KiNo: live-üBeRtRAGuNG

raDiO-Tipps

Kamerafahrt durchs orchester Fr. 6.12.2013, 19:30 uhr Deutsch-

lands Spitzenorchester zum Preis einer Kinokarte? Kaum zu glauben, aber die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker macht das LiveKonzerterlebnis tatsächlich für ein paar Euro möglich: An drei Abenden werden die Konzerte aus der Hauptstadt auch in dieser Spielzeit wieder live in

... und Action: Gustavo Dudamel in der Hauptrolle seines Lebens

rund 80 Kinos in der gesamten Bundesrepublik übertragen. Während Sir Simon Rattle im Februar sowie im Juni 2014 den Einsatz gibt, überlässt der Chefdirigent die Hauptrolle zum Kino-Auftakt einem jungen, doch nicht minder bekannten Kollegen: Gustavo Dudamel hebt den Stab, wenn am 6. Dezember Strawinskys Suiten Nr. 1 und 2 sowie die Sinfonien Nr. 4 von Schubert und Beethoven ertönen. Und keine Sorge: Es ist garantiert keine Rute, mit der der temperamentvolle Venezolaner da auf das Orchester einschlägt ... Eine Übersicht der Kinos gibt es unter www.berliner-philharmoniker. de/kino

DeutsCHlANDFuNK

BelCANto iN DeR wüste

Mo. 2.12., 20:10 uhr Das Royal opera House in oman 2011 stiftete der Sultan seinem Volk eine Oper – seither tönt aus dem Royal Opera House in Omans Hauptstadt Maskat westliche Klassik und östliche Traditionsmusik. DeutsCHlANDRADio KultuR

MiCHAel GieleN Mi. 4.12., 20:03 uhr Begegnungen mit musikalischen zeitzeugen In acht Studiogesprächen erzählt einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit aus seinem Leben. Diesmal über die Zusammenarbeit mit Interpreten. DeutsCHlANDRADio KultuR

KRzysztoF PeNDeReCKi MeDiACeNteR.Dw.De/GeRMAN

the Highest level Ab 1.12.2013 Superlative sind

das A und O für Aufmerksamkeit in der Medienwelt. Nur konsequent, dass Bernhard Fleischer da für den Titel seiner jüngsten Musikdokumentation gleich nach den Sternen greift. Schließlich handelte es sich bei der CD-Produktion von Lang Lang, Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern ja tatsächlich um ein Gipfeltreffen – selbst wenn das Ergebnis diesen Anspruch nicht ganz einlöst (s. Seite 47). Doch der Salzburger ist ja auch kein Musikkritiker, sondern Spezialist für Porträts von Klassikstars wie Anne-Sophie Mutter, Maurizio Pollini oder Hélène Gri-

maud. Nun also der chinesische Tastenüberflieger – und der Blick hinter die AufnahmeKulissen gelingt dem Filmproduzenten auch hier: Ob Proben, Interviews, Diskussionen oder Rand-Eindrücke – zumindest die Doku hält das Versprechen „The Highest Level“.

Do. 5.12., 20:03 uhr Festival zum 80. Geburtstag Sechs Tage lang feierten die Polen Ende November in Warschau ihren berühmtesten zeitgenössischen Komponisten mit seinen Werken – an diesem Abend gibt es die Höhepunkte des Festivals. DeutsCHlANDFuNK

„tANNHÄuseR“ FüR wAGeMutiGe Mo. 9.12., 20:10 uhr wagner-erfahrungen aus der Region Plauen, Lübeck, Halberstadt: Längst tönt Wagner nicht mehr allein in den Metropolen. Irene Constantin erzählt, wie sich Stadttheater dem Meister nähern. HessisCHeR RuNDFuNK HR2

ARiADNe AuF NAXos

Bartók? Prokofjew? Lang Lang hat zu allen und allem etwas zu sagen

sa. 14.12., 20:05 uhr wiener staatsoper Das originelle „Zwitterwerk“ aus Straussens Feder im Luxusklanggewand aus Wien mit der gefeierten Krassimira Stoyana als Ariadne.

Dezember 2013 concerti   57


VorSChaU

Die Januar­Ausgabe erscheint am 20. DezeMBeR

Thomas Hampson Der umtriebige amerikanische Bariton ist auf Tour mit der Amsterdam Sinfonietta

renaud Capuçon Der Romantik verpflichtet: Live in Deutschland mit Mendelssohn und Schumann

Olga scheps Klavierpoesie: Die russische Pianistin hat Chopins Konzerte auf CD eingespielt

concerti – Das Konzert- und opernmagazin erhalten Sie im Abon-

nement sowie an zahlreichen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, in Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und Cafés. Alle termine, tickets und vieles mehr auch im internet unter www.concerti.de 58 concerti Dezember 2013

verlag concerti Media GmbH Mexikoring 29 22297 Hamburg Tel: 040/657 90 810 Fax: 040/657 90 817 info@concerti.de, www.concerti.de Herausgeber/Chefredakteur Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Friederike Holm (Leitung), Ninja AnderlohrHepp, Clara van Buiren, Petra Eisenhardt, Mirko Erdmann, Christoph Forsthoff (CF), Sarah Hansen, Peter Krause (PK), Jörg Roberts, Dr. Christiane Schwerdtfeger, You-Son Sim, Nele Winter Autoren der Dezember-Ausgaben Michael Blümke (MB), Jakob Buhre, Dr. Klemens Hippel (KH), Sören Ingwersen (SI), Thomas Jakobi, Roland Mischke, Matthias Nöther, Teresa Pieschacón Raphael, Antje Rößler, Antoinette Schmelter de Escobar, Christian Schmidt, Volker Tarnow (VT), Dr. Eckhard Weber (EW) Anzeigen Susanne Benedek (Leitung Marketing, Klassikveranstalter & Kultur) Tel: 030/488 288 535 s.benedek@concerti.de Mirko Erdmann (Musikindustrie, Klassikveranstalter & Festivals) Tel: 040/657 90 816 m.erdmann@concerti.de Ellen Zerwer (Veranstalter Online-Marketing) Tel: 030/488 288 537 e.zerwer@concerti.de Stefan Brettschneider (Leitung Agenturen & Marken) Tel: 030/488 288 531 s.brettschneider@concerti.de Jörg Roberts (Veranstalter Anzeigen Hamburg) Tel: 040/657 90 813 j.roberts@concerti.de You-Son Sim (Anzeigendisposition) Tel: 040/657 90 810 anzeigen@concerti.de Art Direktion/Gestaltung Tom Leifer, Jörg Roberts, Dodo Schielein Druck und verarbeitung Evers-Druck GmbH Abonnement concerti Media GmbH Postfach 600 423, 22204 Hamburg Tel: 040/657 90 808, Fax: 040/657 90 817 abo@concerti.de (Bestellung unter Angabe der Regionalausgabe). Das Jahresabonnement kostet 25 € (inkl. Regionalseiten) bzw. 15 € (Mantelteil) frei Haus. erscheinungsweise elf Mal jährlich ivw geprüfte Auflage Redaktionsschluss Immer am 15. des Vor-Vormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an termine@concerti.de. Der Abdruck erfolgt kostenlos. Alle Rechte concerti Media GmbH. zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankündigungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. titelfoto Rebecca Fay licensed to EratoWarner

Fotos: Marco Borggreve, Mat Hennek, Felix Broede

CONCerTi

Impressum


Das perfekte Weihnachtspräsent für alle, die Musik lieben! 21 2 3 4 5 6 7 8 9 20

12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17Sa 18 So

LILLI LL LEHMANN

1754 F. A. Hoffmeister* 1755 G. B. Viotti* 1842 Jules Massenet* 1845 Gabriel Fauré* 1871 D.-F.-E. Auber† 1884 Bedrˇich Smetana† 1910 Giulietta Simionato* 1931 Eugène Ysaÿe† 1936 Klaus Doldinger*

1842 Arthur Sullivan* 1891 Arthur Lourié* 1900 Hermann Levi†

1791 F. D. Lebrun-Danzi† 1847 Fanny Hensel† 1885 Otto Klemperer* 1897 Sidney Bechet* 1931 Aloys Kontarsky* 1959 Sidney Bechet†

1567 Claudio Monteverdi* 1813 Stephen Heller* 1832 Carl Friedrich Zelter† 1873 Nikolai Tscherepnin*

1891 Richard Tauber* 1930 Friedrich Gulda* 1953 Django Reinhardt† 1954 Clemens Krauss†

1866 Erik Satie* 1901 Werner Egk* 1901 Max Lorenz* 1912 Sandor Végh* 1918 Birgit Nilsson* 1929 Lilli Lehmann† 1935 Paul Dukas†

1830 Karl Goldmark* 1907 Sir Clifford Curzon* 1909 Isaac Albéniz† 1910 P. Viardot-Garcia† 1911 Gustav Mahler† 1914 Boris Christow* 1944 Justus Frantz* 2002 W. Schneiderhan† 2012 D. Fischer-Dieskau†

Ich ho hoffe hoff ffee aber, daß ich’s im Leben ff auf eine recht hohe Stufe bringen werde, um Dir nur einen ganz kleinen Teil meiner Schuld an Dich Di Mi Do Fr Sa Mo März abzutragen. Denn jetzt erst weiß 1832 Muzio Clementi† 1921 Astor Piazzolla* 1832 Friedrich Kuhlau† 1860 Hugo Wolf* 1681 G. Ph. Telemann* 1842 Luigi Cherubini† 1950 Katia Labèque* 1888 H. Knappertsbusch* 1890 Fritz Busch* 1804 Johann Strauß (Vater)* 1918 Lili Boulanger† 1844 Pablo de Sarasate* ich, was ich alles von Dir gelernt 1870 Ignaz Moscheles† 1950 Bobby McFerrin* 1925 Georges Delerue* 1952 Wolfgang Rihm* 1930 Dieter Schnebel* 1942 A. von Zemlinsky† 1967 Geraldine Farrar† 1928 Paul Kuhn* 1987 Gerald Moore† 1933 Quincy Jones* 1959 Lester Young† 1892 Arthur Honegger* 1937 Charles-Marie Widor† 1990 Karl Münchinger† Grete von Zieritz* habe und wie mich der liebe Gott 1899 1940 Al Jarreau* 1910 Carl Reinecke† 1955 Charlie Parker† 1985 Eugene Ormandy† mit so vielem bevorzugt hat. 1999 Yehudi Menuhin† An meinem Willen und Fleiß soll es gewiß nicht Enescu fehlen.unterrichtete, wann immer es sich in sein Veranstaltungsprogramm einbauen ließ: manchmal fünf Tage hintereinander täglich, dann wieder zwei Wochen lang überhaupt nicht. Lilli Lehmann an ihre Mutter Als Entschädigung für die Unregelmäßigkeit dauerte eine Lektion oft den ganzen Nachmittag. Marie Lehmann Sie war eine Inspiration, keine Instruktionsstunde. Es wurde dabei musiziert, als sei ich das Danzig, 17. Oktober 1868 Orchester, das unter seiner Leitung spielte, oder als sei ich der Solist und er Dirigent plus Orchester, denn beim Begleiten am Klavier sang er die verschiedenen Stimmen. Er unterbrach selten. Gelegentlich nahm er die Geige, um mir ein Vibrato, ein Glissando zu verdeutlichen. Yehudi Menuhin 12

10

Wie sie es ihrer Mutter, der Sängerin und Harfenistin Marie Lehmann, versprochen hatte: Lilli Lehmann machte Karriere und stand am 1. November 1888 als Isolde bei der amerikanischen Erstaufführung von Wagners »Tristan und Isolde« auf der Bühne der Metropolitan Opera in New York. Hier ein Premierenfoto.

Ein inspirierender Lehrer und ein gelehriger Schüler: George Enescu am Klavier und Yehudi Menuhin (Aufnahme vom Februar 1936). Der Text stammt aus Menuhins Lebenserinnerungen.

11

12

13

14

15

16 So

1736 G. B. Pergolesi† 1928 Christa Ludwig* 1934 Roger Norrington* 1935 Teresa Berganza* 1990 Ernst Bacon†

YEHUDI MENUHIN

Mai

ABO

+

Arche Musik kAlender 2014

Inspiration

PRÄMIE

Jetzt concerti abonnieren: Mit einem Jahresabo von concerti verpassen Sie in keinem Monat das Beste aus der Welt von Konzert und Oper! Und mit dem Arche Musik Kalender (im Wert von 22 EUR) als kostenlose Weihnachtsprämie lesen Sie zudem wöchentlich von zündenden Ideen und inspirierenden Erlebnissen! Sichern Sie sich jetzt gleich 11 Ausgaben concerti (mit Regionalteil Mitteldeutschland) plus Arche Musik-Kalender 2014 für nur 25 Euro Tel: 040/65790808 · Fax: 040/657908 17 www.concerti.de/abo


Wertvoll, Weißgold, wunderschön – mit feinstem Glashütter Kaliber. Diese und andere Uhren der neuen Goldkollektion von NOMOS Glashütte gibt es jetzt hier: Augsburg: Bauer & Bauer; Bayreuth: Böhnlein; Berlin: Christ im KaDeWe, Leicht, Lorenz, Niessing, Wempe; Bielefeld: Böckelmann; Bonn: Hild; Bremen: Meyer; Chemnitz: Roller; Darmstadt: Techel; Dortmund: Rüschenbeck; Dresden: Leicht; Düsseldorf: Blome, Wempe; Erfurt: Jasper; Erlangen: Winnebeck; Essen: Mauer; Frankfurt: Wempe; Glashütte: NOMOS Kaufhaus; Hamburg: Bucherer, Wempe; Hannover: Wempe; Kassel: Schmidt; Koblenz: Hofacker; Köln: Berghoff, Rüschenbeck; Leipzig: Wempe; Lübeck: Mahlberg; Ludwigsburg: Hunke; Mainz: Willenberg; München: Bucherer, Fridrich, Möller, Wempe; Münster: Oeding-Erdel; Nürnberg: Wempe; Regensburg: Kappelmeier; Stuttgart: Niessing, Wempe; Ulm: Scheuble; Wiesbaden: Epple. www.nomos-store.com und www.nomos-glashuette.com.

concerti Ausgabe Mitteldeutschland Dezember 2013  

concerti - Das Konzert- und Opernmagazin mit Regionalteil Mitteldeutschland

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you