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FEBRUAR 2010

Piotr Anderszewski

„Alle wollen Chopin von mir“ JÖRG WIDMANN

Kunst kommt von Müssen OLGA SCHEPS

In einer romantischen Phase MIT POCKETPLAN UND RADIOPROGRAMM


Das NDR Kultur Buch 2010 Sämtliche Kulturpartner von NDR Kultur und deren Ermäßigungen für Inhaber der NDR Kultur Karte Die NDR Kultur Veranstaltungen und die NDR Kultur Programmhöhepunkte Die NDR Kultur Sendungen, wie z. B. Opernkonzert, Prisma Musik, Die großen Stars der Musik, neue musik, Am Morgen vorgelesen, Am Abend vorgelesen u. v. m. Die Konzerte des NDR Sinfonieorchesters, der NDR Radiophilharmonie, des NDR Chores

NDR Kultur Buch 2010

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Die bedeutenden Kulturinstitutionen im Norden mit ihren kulturellen Highlights hlights

10.11.09 11:37

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Titelfoto: Sheila Rock licensed to Virgin Classics

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ann feiern wir Chopin? Diese vielleicht seltsam anmutende Frage stellt sich tatsächlich anhand des Umstands, dass es für den genauen Tag seiner Geburt im Jahre 1810 mindestens zwei Daten zur Auswahl gibt: Den 22. Februar (so steht es in seiner Taufurkunde) und den 1. März – das Datum, das er selbst stets angab und das von der Fachwelt zunehmend als der richtige Termin angesehen wird. Elegant gelöst wurde das Problem in Warschau: Dort werden einfach eine ganze Reihe von Geburtstagskonzerten zwischen dem 22. Februar und dem 1. März. veranstaltet. So reich werden wir mit Aufführungen Chopin´scher Werke in Hamburg leider nicht beschenkt. Aber auch wenn Chopin im Februar auf den meisten Programmen der in Hamburg gastierenden Tastenkünstlern nicht die Hauptrolle spielt und auch unser Titel-Star Piotr Anderszewski nicht Chopin, sondern das 3. Klavierkonzert von Bartók spielt – das Schaffen Chopins prägt fast jede pianistische Laufbahn. Für das Titelinterview mit Piotr Anderszewski mussten wir extra nach Paris reisen, „in die schönste aller Welten“, wie Chopin es ausdrückte, der 1831 aufgrund der in der berühmten „Revolutionsetüde“ verewigten Aufstände in Polen nicht in seine Heimatstadt Warschau zurückkehrte und sich – ohne dies damals zu wissen – für den Rest seines Lebens in Paris niederließ. Zwar verbindet Anderszewski, dessen Mutter allerdings Ungarin ist, mit Chopin die polnische Herkunft und den Lebensmittelpunkt in Paris. Trotzdem kann er zwar dessen Musik sehr viel, nichts jedoch mit dem Chopin-Jahr anfangen. Aber Heines Beschreibung seines Landsmanns würde er sicherlich zustimmen, als dieser sagte: „Ja, dem Chopin muss man Genie zusprechen, in der vollen Bedeutung des Worts; er ist nicht bloß Virtuose, er ist auch Poet ... sein wahres Vaterland ist das Traumland der Poesie.“ Ihr

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InHALT

Inhalt Das Hamburger Musikleben im Februar 2010

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Olga Scheps mag Chopin

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Olena Kushpler spielt Bach

Fotos: Robert Workman licensed to Virgin Classics, Felix Broede, Nancy Horwitz

Piotr Anderszewski liebt Schumann


Inhalt

3 Editorial 4 Inhalt 6 Die Welt in Noten – Kurz und knapp 8 Kunst kommt von Müssen Das Multitalent Jörg Widmann freut sich auf Brahms in Hamburg 10 Geistvoll, hellhörig, brillant Andreas Staier erweckt alte Tasten­ instrumente zu neuem Leben 12 In einer romantischen Phase Die Pianistin Olga Scheps spielt zur Zeit am liebsten Chopin 14 Die reinigende Kraft des Liedes Der Tenor Christoph Prégardien pendelt zwischen Bach und Mahler 16 Nüchterne Leidenschaft Die Geigerin Isabelle van Keulen beim NDR Sinfonieorchester

22 „Alle wollen Chopin von mir“ Der Pianist Piotr Anderszewski über das Leben im Laufrad und die Freiheit in der Musik 28 Das Geheimnis der Eisblume Die Hamburger Camerata feiert den 75. Geburtstag von Aulis Sallinen 30 Zwischen Rationalität und Poesie NDR Kultur porträtiert den Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez 32 Vielfalt als Programm Ira Hochman und das Barockwerk Hamburg 34 Ein Kantor zieht alle Register Die Christuskirche Othmarschen 36 Die können einfach die Ohren öffnen Der Geiger Oliver Wille hört CDs von Kollegen ohne zu erfahren, wer spielt

17 Wo Worte enden Die Pianistin Olena Kushpler bei den Hamburger Symphonikern 18 „Dirigieren ist eine irrationale Angelegenheit“ Der Dirigent Robert Stehli feiert seinen 80. Geburtstag 20 Klangvolle Beziehungskisten Kurzopern von Mozart und Bernstein in der Musikhochschule

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Rubriken Rezensionen Das Klassikprogramm Das Radioprogramm Veranstaltungshinweise Impressum Vorschau 5


Kurz & Knapp

Die Welt in Noten Neuigkeiten aus dem Hamburger Musikleben

Feiern wie die Buddenbrooks

„Das hätte ich selbst nicht besser machen können,“ soll der alte Brahms 1895 zum Klavierquintett des gerade mal 18-Jährigen gesagt haben. Brahms war und blieb Ernst von Dohnányis Leitstern. Wie unfair es ist, ihn deshalb als bloßen Brahms-Epigonen abzutun, wird klar, wenn man seine Musik hört – aber dazu gibt es nur selten Gelegenheit. Nicht einmal in Berlin, wo er, nach einer glanzvollen Pianistenkarriere, 190515 an der Musikhochschule unterrichtete, wo sein Sohn Hans 1945 als Widerstandskämpfer sein Leben ließ und wo seine beiden Enkel Klaus, Hamburgs Erster Bürgermeister von 1981-88, und Christoph, der Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters, geboren wurden. In Ungarn gilt Dohnányi Ernö unbestritten als die dritte prägende Musikergestalt des frühen 20. Jahrhunderts – neben Bartók und Kodály. In Budapest leitete er viele Jahre die Musikakademie und das Philharmonische Orchester. Von 1949 bis zu seinem Tod am 9. Februar 1960 lebte er in den USA. 6

Jubiläumskonzert Das Mäzenatentum gehört zu Hamburg wie die Elbe und der Michel. Die Oscar und Vera Ritter-Stiftung bestätigt die hanseatische Tradition besonders eindrucksvoll. 1963 rief das Ehepaar die Stiftung ins Leben, die sich um die Förderung des musikalischen Nachwuchses verdient macht. Am 9. Februar findet in den Mozart-Sälen das Jubiläumskonzert der Stiftung statt: Bereits zum 350. Mal präsentieren erfolgreiche Stipendiaten bei freiem Eintritt ihr Können.

Foto: Philharmoniker Hamburg, PD

50. Todestag von Dohnányi

Nicht nur im Lübeck des Thomas Mann kamen hanseatische Hausbälle einst schwer in Mode. Auch Hamburgs feine Familien baten im 19. Jahrhundert gern zum Tanz ins Stadtpalais. Eleganz, Stil und Intimität prägten die gesellschaftlichen Topereignisse jener Zeit. Gemeinsam mit dem Hotel Louis­ C. Jacob knüpfen die Philharmoniker nun an diese Tradition an und laden am 5. Februar an die Elbe. Nach einem Menü von Sternekoch Thomas Martin bittet Simone Young zum Hauskonzert. Später wird sich das edle Parkett zur Tanzfläche wandeln.


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ARCADI VOLODOS LIVE IN WIEN Die Live-Aufnahme des großartigen Konzertes vom 1. Mai 2009 im Wiener Musikverein. Mit Werken von Alexander Scriabin, den „Valses nobles et sentimentales“ von Maurice Ravel, der Dante-Sonate von Franz Liszt sowie Zugaben.

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„Kaum jemand geht mit der Transzendierung des Klavierklangs radikaler und raffinierter um als Volodos.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung „Ein großer Virtuose wird zum Poeten.“ Der Kurier „Ein Kaleidoskop transparenter, hauchzarter Farben. Die Dante-Sonate: Orchesterfarben, vom Klavier meisterlich eingefangen.“ Die Presse

GLI ANGELI GENEVE DEUTSCHE BAROCKKANTATEN „Unter der Leitung des Bassisten Stephan MacLeod hat das Ensemble Gli Angeli Geneve barocke Kantaten eingespielt. Mit „Jesu, meine Freude“ von Buxtehude und Bach, „Jesus schläft, was soll ich hoffen“, „Schmücke dich, o liebe Seele“ von Bach und als Weltersteinspielung „Schmücke dich, o meine Seele“ von Telemann. „Eine eindrucksvolle Aufnahme.“ (Toccata über Vol. 1)

OLGA SCHEPS CHOPIN Die junge Pianistin widmet ihr Debüt bei RCA ganz dem Klavierwerk Frédéric Chopins. Mit den „Trois Nouvelles Études“, der Ballade op. 23 sowie dem Nocturne op. posth. u.v.m. Mit der Live-Einspielung der Fantasie op. 49 vom Klavier-Festival Ruhr 2009.

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Porträt

Kunst kommt von Müssen

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as Klischee lehrt uns, Künstler seien ihrer Zeit voraus. Wo unsereins nachdenkt, denken sie vor, spüren und antizipieren Entwicklungen, von denen wir noch lange nichts wissen wollen. Jörg Widmann, 1973 in München geboren, hat bereits im Jahre 2003 in seiner Oper Das Gesicht im Spiegel hellsichtig die „Absurdität unseres Systems“ und den „sehr spezifischen Wahnsinn unserer Zeit“ beleuchtet: Roland Schimmelpfennigs Libretto thematisiert zwar die Gentechnik in erstaunlich poetisch schwebender Leichtigkeit, nimmt dabei indes die „Abartigkeit der Börsenwelt“ gleich noch mit aufs Korn: Menschen jagen in ihr dem Nichts, einem virtuellen „Gott des Geldes“ nach. Widmann, der hoch talentierte Komponist und Klarinettist, will in seiner Kunst also sehr wohl „den Finger auf die Wunde legen“, dem unter Intellektuellen weit verbreiteten Kulturpessimismus steht er dafür glücklicherweise fern. Denn in der Krise entfaltet sich für ihn die Kraft der Kunst noch einmal ganz neu. „Die alten Bretter der Bühne bekommen ganz neue Bedeutung“, sagt Widmann. „Denn je mehr Virtuelles uns umgibt, desto mehr wirkt der einzelne Mensch auf 8

der Bühne, der sich direkt an uns wendet.“ Obwohl Kommunikation über den Weg des Internets derzeit gleichsam allverfügbar, jederzeit und von jedem Ort der Welt an deren anderes Ende möglich sei, fragt sich Widmann, ob die Einsamkeit heute nicht doch größer geworden ist. „Deshalb ist es mir so wichtig, Klarinette so oft wie möglich live zu spielen. Denn das Publikum spürt doch, wenn jemand an das glaubt, was er künstlerisch tut.“ Hier zitiert Jörg Widmann, mit dem ich – so will es die Ironie des Schicksals und sein praller Kalender – telefoniere, während er im Londoner Flughafen Heathrow ist, einen seinen Lieblingssätze: „Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.“ Die Unbedingtheit in allem künstlerischen Tun, die Arnold Schönberg in seinem berühmten Aphorismus postuliert, gilt für Jörg Widmann nicht minder uneingeschränkt wie für den Vertreter der Zweiten Wiener Schule. Man habe, so Widmann, die Musik Schönbergs viel zu oft von ihrer technischen und konstruktiv-mathematischen Seite betrachtet. Es sei dem Meister jedoch stets um die kompromisslose Lebendigkeit des Ausdrucks gegangen. Widmann zitiert noch einmal den großen Vorvater: „Alle

Foto: Astrid Ackermann

Das Multitalent Jörg Widmann spielt mit dem Arcanto Quartett Brahms‘ Klarinettenquintett von Peter Krause


Porträt

Wege führen nach Rom, nur nicht der Mittelweg.“ Kunst kennt keine Kompromisse, viele Wege aber führen zu ihrem Ziel. Diesem Credo folgt Widmann, der Hans Werner Henze, Wilfried Hiller, Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm zu seinen Komposi­ tionslehrern zählt, gerade auch dann, wenn er seinen Studenten an der Freiburger Musikhochschule auf den jeweils eigenen Weg verhilft: Da er „ästhetische Vielfalt für etwas Wunderbares“ hält, geht es ihm als Lehrer eben darum, seinen Schülern jenseits postmoderner Beliebigkeit zu helfen, „die eigene Sprache zu finden.“ Widmann, der seit vergangenem Jahr eine ungewöhnliche Doppelprofessur für Klarinette und Komposition innehat, verfolgt an der Hochschule auch eine besondere Mission: Er möchte, dass die Bereiche der Neuen Musik und die Instrumentalklassen eng verbunden arbeiten. „In die Entstehung einer neuen Komposition sind die Instrumentalisten von Anfang an eingebunden“, schwärmt Widmann. Die Nach­wuchskomponisten lernen wirklich alle Instrumente kennen, und deren Spieler bringen sich in den Prozess des Komponierens mit ein. So kann das Multitalent jene zwei Seelen, die in ihm als Klarinettist und Komponist wohnen, synergetisch aufeinander beziehen. Widmann möchte Tradition „aus tiefer Liebe zur Vergangenheit“ lebendig fortführen, sucht den Wandel auch in der Auseinandersetzung mit dem

Alten, selbst wenn er Mozarts Klarinettenkonzert zum x-ten Male spielt und es dabei eben doch immer wieder neu entdeckt. In der Laeiszhalle spielt er nun Brahms. Dass er dessen wunderbares Klarinettenquintett in Hamburg aufführen darf, erfüllt ihn mit einigem Stolz: „Das ist schon etwas ganz Besonderes für mich.“

Konzert-Tipp Do. 11.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Jörg Widmann (Klarinette) & Arcanto Quartett mit Antje Weithaas & Daniel Sepec (Violine), Tabea Zimmermann (Viola), Jean-Guihen Queyras (Violoncello) Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421 Mendelssohn: Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80 Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115

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porträt

Geistvoll, hellhörig, brillant

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s gab einmal eine Zeit, da hatten es Freunde historischer Klavierklänge schwer. Schuberts, Mozarts oder Beet­ hovens Klaviermusik auf den Instrumenten zu hören, für die sie geschrieben wurde, war zwar möglich, aber ästhetisch oft unbefriedigend. Zu sehr fiel die Qualität der Pianisten ab gegenüber den Kollegen, die den modernen Steinway bevorzugten. Dass das inzwischen anders geworden ist, daran hat Andreas Staier großen Anteil. Er beherrscht seine Klassiker technisch mindestens so gut wie die Konkurrenz – und überragt sie musikalisch bei weitem, wenn es darum geht, die Klaviermusik des Barock und der Wiener Klassik zu interpretieren. Was man bei ihm plötzlich alles erleben kann: Schuberts Musik mit der vollen Wucht des plötzlichen radikalen Stimmungs-, Farb- und Dynamik-Wechsels. Oder Mozart-Interpretationen voller Spiel- und Improvisationslust – wie in Staiers einzigartiger Aufnahme des Türkischen Marschs: Sogar bei einem so inund auswendig bekannten Stück gelingt es ihm, die ursprüngliche Spielfreude wieder zu entdecken, den Hörer gar zu überraschen. Geboren 1955 in Göttingen, studierte Staier zunächst „klassisch“ Klavier in Hannover, 10

ehe er bei Lajos Rovatkay, einem Pio­nier des Spiels auf historischen Tasteninstru­menten, das Cembalo zu lieben lernte. Was als zweites Nebenfach begann, wurde rasch zur Hauptsache, und als Staier dann in Amsterdam ein Wiener Klavier im Museum entdeckte, war das Liebe auf den ersten Blick: Es beantwortete alle Fragen, die Staier lange beschäftigt hatten. Endlich klang Schuberts Musik „richtig“. Weiteren Studien in Amsterdam folgten Jahre als Cembalist bei Musica Antiqua Köln. 1986 dann begann seine Solokarriere. Staiers Repertoire reicht von den englischen Virginalisten bis in die Gegenwart: Komponist Brice Pauset schrieb 2001 seine Kontra-Sonate für Staier, ein Werk, das als „Rahmen“ um Schuberts Sonate a-Moll D 845 konzipiert ist. Zu seinen festen Kammermusik-Partnern zählen der Tenor Christoph Prégardien, seine Triopartner Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras sowie die Cembalistin Chris­ tine Schornsheim. Mit ihr spielt er am liebsten zusammen, wenn er einmal ein zweites Klavier oder Cembalo benötigt. Wie am 17. Februar in der Laeiszhalle, wo die beiden gemeinsam mit Concerto Köln Wilhelm Friedemann und Carl Philip Emanu-

Foto: Eric Manas

Andreas Staier erweckt alte Tasteninstrumente zu neuem Leben von Klemens Hippel


porträt

el Bachs Doppelkonzerte zu Gehör bringen. Nicht, dass Staier ein Purist der historischen Aufführungspraxis wäre – auch er nutzt moderne Instrumente, wenn er Klavierkonzerte aufführt, denn gegen ein großes, traditionelles Symphonieorchester geht jedes Hammerklavier unter. Und auch Kollegen, die ein modernes Instrument spielen, weiß er zu schätzen – Horowitz’ Scarlatti zum Beispiel hält er für „besser als fast alle anderen“. Aber wenn es nicht um „sein“ Repertoire geht, hört er am liebsten die großen Alten – Moritz Rosenthal zum Beispiel, dessen Aufnahme von Chopins posthumer As-Dur-Etüde eine „Sternstunde“ für ihn ist. Andreas Staier ist einer der seltenen Künstler, bei denen sich intellektuelle Durchdringung und emotionales Verstehen (und Weitergeben) der Musik vereinen. Natürlich kennt er seine historischen Quellen, die Spielanleitungen und Traktate, aber viel wichtiger ist ihm die richtige Intuition für die Musik. Und pianistische Starattitüden fehlen ihm völlig: „Manche Stücke erfordern überhaupt keine Interpretation“, sagt er, „und es ist das Schlimmste, was man Musik antun kann, dass man eine Interpreta­tion wie Ketchup drüberschüttet“.

Sein ehemaliger Lehrer Lajos Rovatkay hat es anlässlich der Verleihung des niedersächsischen Praetorius-Preises 2008 auf den Punkt gebracht: „Das Spiel dieses freien, vielseitigen Künstlers gehört zum geistvollsten, hellhörigsten, brillantesten und improvisationsfreudigsten auf dem Gebiet der musikalischen Interpretation überhaupt“. Die mit dem Preis verbundenen 10.000 Euro hat Staier übrigens ebenso uneigennützig wie musikalisch verwendet: Er spendete sie zum Erwerb der Handschrift der Diabelli-Varia­ tionen, die gerade im Bonner BeethovenHaus ihren gebührenden Platz gefunden hat. Konzert- & CD-Tipp Mi. 17.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Das Alte Werk Concerto Köln, Andreas Staier & Christine Schornsheim (Cembalo) Werke von Johann Christoph Friedrich Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Wilhelm Friedemann Bach & Johann Christian Bach

Robert Schumann – Hommage à Bach Andreas Staier (Hammerklavier) harmonia mundi

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Porträt

In einer romantischen Phase

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s gehört schon Mut dazu, als junge Pianistin im Chopin-Jahr ausgerechnet mit einer Chopin-Auswahl auf dem CD-Markt zu debütieren. Olga Scheps hat diesen Mut – wenngleich sie das selbst gar nicht so mutig findet. „Ich spiele nicht gegen andere Aufnahmen an. Diese Musik ist zeitlos und – auch wenn es pathetisch klingt – unsterblich, man kann sie immer wieder neu spielen. Es sind alles Stücke, die mir besonders am Herzen liegen.“ Fünf Tage vor der Veröffentlichung ist Olga Scheps sehr gespannt. Rundfunkaufnahmen hat sie schon einige gemacht, aber plötzlich Star einer großen Plattenfirma zu sein, ist doch etwas anderes. Doch die 23-Jährige freut sich über die Chance. Und wie sie so im Café in Köln sitzt und munter und eher leise von ihrer Fas12

zination für die Musik erzählt, wirkt sie nicht, als müsse man sich Sorgen machen, dass sie abhebt. Olga Scheps spielt Klavier, so lange sie denken kann – kein Wunder, wo beide Eltern Klavierlehrer sind (der Vater als Professor in Aachen). Früh sammelte sie Bühnenerfahrung, mit 14 gab sie ihr erstes Orchesterkonzert – in der Tonhalle Düsseldorf. Aber Olga Scheps legt Wert darauf, dass sie eine ganz normale Kindheit hatte. „Ich habe das Klavierspielen gelernt, wie ich sprechen gelernt habe.“ Es zum Beruf zu machen, diese Entscheidung ergab sich irgendwann von selbst. Seit sie sechs ist, lebt sie in Köln, geboren aber ist sie in Moskau. Sie selbst sieht sich als eine Mischung aus russischem Elternhaus und deutscher Umgebung, ihr Spiel als eine Mischung aus den

Foto: Felix Broede

Die Pianistin Olga Scheps spielt gerade am liebsten Chopin von Arnt Cobbers


Porträt

am besten. Und im Moment bin ich in einer romantischen Phase – wobei ich auch Mozart zu meinen Lieblingskomponisten zähle.“ Karriere-Ziele hat sich Olga Scheps nicht gesetzt. „Ich schaue, wie es sich entwickelt. Ich genieße das Leben, das ich führe, und hoffe einfach, das ich viel spielen und meinen Ansprüchen gerecht bleiben kann.“ Dass die junge Kölnerin aus Moskau so gelassen und optimistisch in die Zukunft schaut, dazu hat sie allen Grund. Konzert- und CD-Tipp So. 7.2.2010, 19:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Olga Scheps (Klavier) Schumann: Fantasie C-Dur, Mozart: Rondo a-Moll KV 511, Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll & Sonate h-Moll Chopin Olga Scheps (Klavier) Etüden Nr. 3 & 24, Nouvelles Etudes Nr. 1-3, Mazurken Nr. 40 & 41, Ballade Nr. 1, Nocturnes Nr. 8 & 20 u.a. RCA / Sony Classical

Zum Chopin-Jahr 2010 Der opulente Bildband in Zusammenarbeit mit dem Chopin-Institut Warschau

Mieczysław Tomaszewski

CHOPIN · Ein Leben in Bildern MA 3055_01

Einflüssen der russischen und der österreichisch-deutschen Klavierschule. Mit 15 Jahren schickte sie eine Chopin-Aufnahme an Alfred Brendel, und der lud sie umgehend ein, bei ihm Unterricht zu nehmen. Seitdem treffen sich die beiden ab und zu, mal in London, mal im Steinwayhaus in Berlin oder in Hamburg, zu ausgedehnten Unterrichtsstunden. „Ich habe sehr viel von ihm gelernt, und er gibt mir ganz wichtige Impulse.“ Ihr Konzertkalender ist schon gut gefüllt, und besonders freut sie, neben dem Zuspruch von Publikum und Kritik, wenn Orchester sie nach ihrem Debüt erneut einladen. Dabei ist Olga Scheps noch Studentin. Im Sommer wird sie ihr Diplom an der Musikhochschule ablegen, bis dahin hat sie noch Hausarbeiten in Harmonielehre, Kontrapunkt, Musikgeschichte und anderen Fächern zu bewältigen. „All dieses Wissen ist wichtig, um Musikstücke zu verstehen und spielen zu können.“ Dann folgen noch zwei Jahre bis zum Konzertexamen. „Das will ich haben. Dann bin ich auch auf dem Papier eine offiziell ausgebildete Musikerin“, sagt sie und lacht. „Und kann zudem noch zwei weitere Jahre bei Pavel Gililov Unterricht nehmen.“ „Es ist mein Traumberuf. Ich freue mich über jede Konzertanfrage. Wenn ein Konzert gut war, dann komme ich als Zuhörerin heraus wie aus einem guten Kinobesuch. Da habe ich alle möglichen Emotionen gespürt, Geschichten miterlebt, habe mir Gedanken gemacht und war mitgerissen von dem, was ich erlebt habe. All das versuche ich auch von der Bühne aus dem Publikum zu geben. Die Musik hat so unglaublich viele Facetten, Farben und Ausdrucksmöglichkeiten, das ist ein so unendlicher kreativer Prozess.“ In Hamburg gastiert sie im Februar mit Schumann, Mozart und Chopin – einem „romantischen Klavierabend“, wie sie es nennt. „Bei der Auswahl der Werke folge ich meinem Bauchgefühl. Ich will das spielen, was mir am meisten Spaß macht und was ich selber gerne höre – ich glaube, das kann ich dann auch

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Porträt

Die reinigende Kraft des Liedes

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ie Kritiker bejubeln ihn als den „idealen Liedsänger“, und bei den Oratorien Bachs und Händels ist er für viele Dirigenten und Veranstalter erste Wahl. Dass Christoph Prégardien eigentlich Opernsänger werden wollte, ist dagegen kaum bekannt. Seine Liebe zur Musik entdeckte er schon als Kind, als er „zwischen all den Frauen des Limburger Domchors“ stand und das Weihnachtsoratorium sang. Mit elf kam er zu den neu formierten Domsingknaben, später nahm ihn sein Chorleiter mit zu seinem Professor in Frankfurt, und der sagte: Mach dein Abitur und dann bewirb dich hier. Gesagt, getan. Ein Semester Jura bestärkte Prégardien darin, dass auf der Bühne seine Zukunft liege. „Das Theaterspielen hatte mich gepackt.“ Mit 27 Jahren, kam Prégardien ans Opernhaus Frankfurt, vier Jahre später als lyrischer Tenor nach Gelsenkirchen. Zwei Jahre lang sang er den Tamino, den Barbier von Sevilla und weitere große Partien, bis plötzlich Schluss war. „Der Intendant ging weg, der Nachfolger war noch nicht da, und es gab niemanden, der über meine Urlaubsgesuche für die kommende Saison befinden wollte. Die Agenturen und Veranstalter wurden un14

geduldig, ich musste mich entscheiden. Und so wurde ich Freiberufler.“ Es war ein erzwungener, aber erfolgreicher Schritt. Nur dass die Konzertkarriere der Opernkarriere immer einen Schritt voraus war, bedauert der 53-Jährige. Prégardien galt als Bach-Spezialist, bis er mit Andreas Staier eine hochgelobte Schöne Müllerin aufnahm – und plötzlich als Schubert-Fachmann gehandelt wurde. „Dabei habe ich immer versucht“, sagt Prégardien in leichtem, aber unüberhörbarem hessischen Tonfall, „ein sehr breitgefächertes Repertoire zu bewahren, vom Barock bis in die Gegenwart.“ Seine Ausflüge auf die Opernbühne sind selten geworden, seit er 2004 eine VollzeitProfessur in Köln übernommen hat – nachdem er bereits vier Jahre lang in Zürich unterrichtet hatte. „Ich möchte mich um meine Studenten kümmern und versuche, nicht längere Zeit am Stück weg zu sein. Das war eine schwierige Entscheidung. Aber ich unterrichte gern, und natürlich hat eine große Rolle gespielt, dass ich 2006 noch einmal eine Familie gegründet habe.“ Dass auch „Liedsänger“ Oper singen, hält Prégardien für enorm wichtig. „Das Konzert lässt einem zu viel Raum, sich auf sich selbst

Foto: rosa-frank.com

Der Tenor Christoph Prégardien pendelt zwischen Bach und Mahler von Arnt Cobbers


Porträt

und die Produktion des Klangs zu konzentrieren. Bei den Studenten sehe ich immer wieder, wie schon der Schritt hin zum Auswendigsingen mehr Ausdruckskraft bringt. Und wenn sie dann szenischen Unterricht bekommen und plötzlich beim Singen mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind als wie sie jetzt diesen hohen Ton oder diese Koloratur singen sollen, dann hat das enorme Auswirkungen auch auf die vokale Souveränität. Das ist etwas ganz anderes, als wenn man nur Bach und Händel mit den Noten in der Hand singt.“ Das Pendeln zwischen Bach in der Kirche, Mahler mit großem Orchester und Schubert im Liederabend macht ihm viel Spaß. Seit 20 Jahren verbindet ihn eine enge Beziehung mit dem Pianisten Michael Gees, und ebenso lange und regelmäßig arbeitet er mit dem Hammerflügel-Spezialisten Andreas Staier

zusammen. Stetigkeit scheint Prégardien ebenso wichtig wie neue Herausforderungen. Darum tritt er auch immer wieder mit jungen Pianisten auf: in Hamburg nun mit Andreas Freese. Auf dem Programm stehen Schumanns Dichterliebe und Lieder von Schubert. Werke, die uns, meint Christoph Prégardien, noch heute etwas zu sagen haben: „Der Text ist für mich bei der Auswahl des Repertoires inzwischen wichtiger als die Komposition. Es geht um viel mehr als um Klang und Atmosphäre. Es geht um den Inhalt, um wichtige Botschaften. Die Romantiker waren Menschen wie wir, die sich mit Themen wie Liebe und Tod aber viel offener und intensiver auseinandergesetzt haben als wir heute. Natürlich ist die Sprache altmodisch. Man muss sich mit ihr befassen, aber sie ist von großer Schönheit.“ Was sich Prégardien von seinen Zuhörern vor allem wünscht, ist ein offenes Herz. „Die menschliche Stimme kann die Menschen viel stärker emotionalisieren als ein Instrument. Selbst wenn es traurig wird, hat das eine reinigende Kraft, und es geht einem hinterher besser. Als Künstler möchte man die Menschen ansprechen auf einer Ebene, wo sie sonst nicht so leicht erreicht werden können, und ihnen dadurch etwas geben, was sie woanders nicht bekommen.“ Konzert- & CD-Tipp So. 14.2.2010, 19:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Liederabend Christoph Prégardien (Tenor) Andreas Freese (Klavier) Schumann: Dichterliebe Schubert: Ausgewählte Lieder Between Life and Death – Songs and Arias von Bach, Schubert, Schumann, Mozart, Loewe, Wolf u.a. Christoph Prégardien (Tenor) Michael Gees (Klavier) Challenge Classics 15


Porträt

Nüchterne Leidenschaft Die Geigerin Isabelle van Keulen beim NDR Sinfonieorchester von Peter Krause

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Dohnányi wird die Konzerte leiten. „Dem Andenken eines Engels“ hat Berg sein Opus genannt. Gemeint ist Manon Gropius, die Tochter Alma Mahlers und des Bauhaus-Architekten Walter Gropius. Sie starb im Alter von nur 18 Jahren an Kinderlähmung. Seit Isabelle van Keulen selbst Mutter ist, wird sie den großen Schmerzenston dieser Musik auf ihrer Guarneri mit womöglich noch gesteigerter Intensität treffen. Konzert-Tipp So. 7.2., 11:00 Uhr & Mo. 8.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Isabelle van Keulen (Violine) Christoph von Dohnányi (Leitung) Berg: Violinkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7

Fotos: Marco Borggreve, Nancy Horwitz

ie schöne Holländerin ist rund um den Globus ein gern gesehener Gast der bedeutendsten Orchester. Sie ist eine Kammermusikerin aus Passion, die sich als Gründerin und Leiterin des Internationalen Kammermusikfestivals im niederländischen Delft einen Namen gemacht hat. Und sie vermag es, der Geige wie der Bratsche gleichermaßen berückende Töne zu entlocken. Die 43-jährige Isabelle van Keulen gehört zu den vielseitigsten Violinistinnen der Gegenwart. Die Klassiker des Violinkonzerts, ob von Beethoven, Bruch oder Brahms, interpretiert sie mit derselben Neugier und Hochspannung wie das zeitgenössische Repertoire von Gubaidulina, Lutoslawski oder Schnittke. Den Violin- und Violasonaten von Schostakowitsch gewann sie bei einem ihrer letzten Hamburger Auftritte eine gleichsam ätherische Ästhetik ab, lupenrein meisterte van Keulen auf Geige und Bratsche die aberwitzigen Doppelgriffe und rhythmischen Vertracktheiten, offenbarte die Schönheit einer Musik, deren oft schwer verdauliche Zwölftonreihen (tatsächlich hat sich auch Schostakowitsch der Zwölftontechnik bedient!) sich ganz dem Komponisten gemäß zum Bekenntnis weiten. Ein Kritiker bescheinigte der Niederländerin einmal, ihr Spiel sei von „nüchterner Leidenschaft“. Womit ihre künstlerische Haltung bestens beschrieben ist. Mit dem gerade rechten Maß aus emotionaler Identifikation und schützender Distanz hat sie auch Alban Bergs Violinkonzert bereits gespielt, das sie nun mit dem NDR Sinfonieorchester aufführen wird. Chefdirigent Christoph von


Porträt

Wo Worte enden Die Pianistin Olena Kushpler bei den Hamburger Symphonikern von Peter Krause

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duard Hanslick, der Wiener WagnerAntipode und Kritikerpapst des 19. Jahrhunderts, widersprach in seinem Buch Vom Musikalisch Schönen entschieden der Auffassung, dass Musik die Sprache der Gefühle sei. Den die Romantik prägenden Topos der Unsagbarkeit und die literarisch wie philosophisch aufgeladene Programm-Musik der Neudeutschen Schule lehnte er ab. Hanslick zufolge ist Musik nichts als „tönend bewegte Form“. Wer nun aber Olena Kushpler einmal im Konzert erleben durfte, wird in ihr nicht nur eine Romantikerin der Gegenwart voller aufrichtiger künstlerischer Herzenswärme erkennen, sondern Hanslicks Diktum auch entschieden abwandeln wollen: Denn beim Spiel der ukrainischen Pianistin wird Musik fürwahr als „tönend bewegte Emotionalität“ spürbar. Wohl gehört Formbewusst-

sein in jeder Kunst zu den entscheidenden Mitteln, der Zweck aber, der Sinn und die Essenz von Musik liegen jenseits der Sonatenhauptsatzform, liegen an jenem geheimnisvollen Punkt, wo sich durch die Musik hindurch eine neue, eigene Welt auftut, an jenem Punkt, wo Worte enden und Musik beginnt, wirklich dazusein und zu leben. Olena Kusphlers künstlerische Haltung ist geerdet und tiefgehend: Sie ist eine Musikerin mit starken Wurzeln. Auch ihre Eltern sind Musiker und lehren an der Musikhochschule ihrer Geburtsstadt Lemberg. In ihrer Wahlheimat Hamburg ist Olena Kushpler zuletzt unter anderem als ausdrucksstarke und feinfühlige Pianistin des Bonnard Trios hervorgetreten. Mit ihrem Trio erhielt sie 2005 den Ritter-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und 2010 den Berenberg-Kulturpreis. Mehrere Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihr Können, in diesem Jahr erscheinen gleich zwei CD-Einspielungen, darunter die Aufnahme der Klaviertrios von Mendelssohn. Olena Kusphler ist bei zahlreichen renommierten Festivals aufgetreten, so dem Rheingau Musik Festival, dem Mecklenburg-VorpommernFestival und den Musikfestspielen Saar. Gemeinsam mit dem Kammerorchester der Hamburger Symphoniker wird sie am 25. Februar Bachs Klavierkonzert in f-Moll spielen. Konzert-Tipp Do. 25.2.2010, 19:30 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) 5. Kammerkonzert Kammerorchester der Hamburger Symphoniker, Bruno Merse (Leitung), Vida Mikneviciuté (Sopran), Olena Kushpler (Klavier) Werke von Revueltas, Villa-Lobos, de Falla, Bach u.a.

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Geburtstag

„Dirigieren ist eine irrationale Angelegenheit“ Robert Stehli, Gründer und Leiter der KlassikPhilharmonie Hamburg, feiert seinen 80. Geburtstag von Sören Ingwersen

Herr Stehli, wie wird man ein guter Dirigent? Ich bin nicht sicher. An den Hochschulen in Zürich und Lübeck hatte ich nie besonders gute Lehrer. Ich habe eigentlich alles bei Wolfgang Sawallisch gelernt – damals Generalmusikdirektor in Hamburg –, bin zu 18

sämtlichen seiner Proben und Konzerte gegangen und habe mich in St. Michaelis sogar in die Bassgruppe der Singakademie eingeschlichen, um ihn einmal dirigierend von vorne zu erleben. Das weiß er bis heute nicht. Genügt es, wenn man als Dirigent sein musikalisches Handwerk beherrscht? Nein. Ein Dirigent muss sehr viel psychologisches Gespür besitzen. Er muss aufpassen, dass er niemanden persönlich beleidigt. Wenn er zu einem Oboisten sagt: „Können Sie das nicht etwas leiser spielen?“, ist das schon beleidigend. Trotzdem ist es wichtig, eine gewisse Autorität zu wahren. Der Dirigent darf sich mit den Musikern auf keinen Fall duzen. Das wäre der Anfang vom Ende. Läuft man bei zu viel Distanz nicht Gefahr, sich unbeliebt zu machen? Ob ein Orchester den Dirigenten mag, hängt nicht vom Dirigenten ab. Das ist Schicksal. Profimusiker mögen den Dirigenten meist ohnehin nicht. (lacht) Aber Ihre Musiker scheinen Sie doch zu mögen. Immerhin leiten Sie die KlassikPhilharmonie seit 31 Jahren.

Foto: Lütgen

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er 1930 in Zürich geborene Dirigent Robert Stehli hat in den letzten 50 Jahren maßgeblich zur Entwicklung des Musiklebens in Hamburg beigetragen. 1957 gründete er das Hamburger Bach-Orchester, das drei Jahre später mit dem Hamburger Kammerorchester und dem Hamburger Symphonieorchester zum Vereinigten Hamburger Orchester fusionierte – den heutigen Hamburger Symphonikern. Bis 1963 leitete Stehli das Orchester, wurde dann Chefdirigent des Niedersächsischen Symphonieorchesters Hannover und ständiger Gastdirigent des Nordgriechischen Staatsorchesters in Thessaloniki. 1978 gründete er das Hamburger Mozart-Orchester, die heutige KlassikPhilharmonie, die er seit 31 Jahren leitet. 2003 wurde ihm für seine Verdienste um das Hamburger Musikleben die Biermann-Ratjen-Medaille verliehen.


Geburtstag

als bei den Proben. Das erwarten die Musiker auch von einem Dirigenten.

Ja, und darüber bin ich sehr glücklich. Wegen meiner Skoliose – einer Verkrümmung der Wirbelsäule – hatte ich vor einem Jahr überlegt, ob ich vielleicht aufhören oder einen Nachfolger suchen sollte. Da hat das Orchester eine Petition an mich gerichtet: Sie wollten unbedingt, dass ich weiter dirigiere. Das hat mich sehr gerührt und mir die Entscheidung erleichtert, so lange weiter zu machen, wie ich kann. Wie viele Konzerte dirigieren Sie im Jahr? Mit den Silvesterkonzerten und den Hamburg Proms etwa 20 Konzerte. Welche Stolpersteine fürchtet ein Dirigent? Da gibt es einige. Es ist zum Beispiel ein Problem, dass sich bei Aufführungen das Tempogefühl total verändert. In der Aufregung weiß man plötzlich nicht mehr, ist das Tempo jetzt gut oder nicht. Sind Sie vor einem Konzert aufgeregt? Ja, aber ich kann die Aufregung positiv umsetzen und bin so bei der Aufführung noch intensiver in der musikalischen Gestaltung

Nach welchen Kriterien stellen Sie Ihre Programme zusammen? Wir spielen Mainstream-Klassik und wollen das Publikum auf hohem Niveau unterhalten. In früheren Jahren haben wir auch mal Strawinsky, Prokofjew und Schosta­ kowitsch in den Hamburger PromsKonzerten gespielt. Aber selbst diese Namen schrecken unser Publikum, das sehr konservativ ist, schon ab. Besteht nicht die Gefahr der Routine, wenn man jahrzehntelang immer wieder die gleichen Stücke dirigiert? Wenn man von der Musik gefangen ist, spielt es keine Rolle, wie oft man ein Stück dirigiert. Man hat immer wieder Lust dazu. Gibt es ein „Patentrezept“ für angehende Dirigenten? Das Dirigieren ist eine sehr irrationale Angelegenheit, weil es auf der psychologischen Beziehung zwischen der Führungsperson und dem Kollektiv beruht. Wirklich erklären, wie das genau funktioniert, kann niemand. Konzert-Tipp Fr. 12.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Galakonzert zu Robert Stehlis 80. Geburtstag KlassikPhilharmonie Hamburg, Robert Stehli (Ltg.), Kathrin ten Hagen (Violine) Heidrich: Variationen über „Happy Birthday to you“, Beethoven: Violinkonzert & Brahms: Sinfonie Nr. 1

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oper

Klangvolle Beziehungskisten Kurzopern von Mozart und Bernstein in der Musikhochschule von Sören Ingwersen

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Leonard Bernstein

„Ärger im Paradies“ haben die beiden Jungregisseure Tine Topsoe und Sebastian Gruner ihren gemeinsamen MusiktheaterAbend um leidende Paare genannt. Doch wo zwei sich streiten, freut sich ja bekanntermaßen der dritte. Das könnte an diesem Abend der Zuschauer sein. Opern-Tipp Sa. 27.2. & So. 28.2.2010, jeweils 19:30 Uhr Forum der Hochschule für Musik und Theater „Ärger im Paradies“ Mozart: Bastien und Bastienne Bernstein: Trouble in Tahiti Georg Mikus & Christoph Rolfes (Leitung), mit Claudia Rometsch, Andreas Preuß, Aviva Piniane u.a.

Foto: Courtesy of The Leonard Bernstein Office, Inc

eit Adam und Eva weiß man: Jedes Paradies hat seine Tücken. Ob es das unschuldsraubende Obst ist, wie in der Bibel, die starrsinnige Eifersucht, wie in Mozarts Bastien und Bastienne, oder die Ödnis des Alltags, wie in Bernsteins Trouble in Tahiti – wo das Glück zum Greifen nah ist, steht es oft auf wackligen Füßen. Im zarten Alter von zwölf Jahren schrieb Mozart die Musik zu seinem Singspiel Bastien und Bastienne. Die Titelhelden sind ein verliebtes Pärchen in bäuerlicher Idylle. Eines mit Problemen. Denn Bastienne quält der nicht ganz unbegründete Verdacht, ihr Liebster habe mit der Schlossherrin angebändelt. Ermuntert vom zwielichtigen Wahrsager Colas gibt Bastienne nun ihrerseits vor, in Liebesdingen anderweitig engagiert zu sein, was wiederum Bastiens Eifersucht anstachelt. Am Ende gelangt man zu der pikante Einsicht: „Wechsel im Lieben tilgt das Betrüben und reizet, wie man sieht, zur Lust den Appetit.“ Das Ehepaar Dinah und Sam in Bernsteins Trouble in Tahiti hat das Katz-undMaus-Spiel der jung Verliebten längst hinter sich. Der alltägliche Streit beginnt schon am Frühstückstisch. Später tobt sich Sam beim Sport aus, Dinah leidet beim Psych­ iater. Statt miteinander zu reden, träumt man sich in die kitschige Kino-Idylle Hollywoods hinein. Bernsteins Partituranweisung „Niemals aufhören zu lächeln“ für das Gesangstrio, das die freudlose Handlung mit jazziger Leichtigkeit kommentiert, darf man vor diesem Hintergrund als bissige Stellungnahme zum amerikanischen HeileWelt-Mythos der 50er Jahre lesen.


ProArte

Klassik für Hamburg

3. Februar 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Evgeni Koroliov, Klavier © Stephan Wallocha

J. S. Bach: Goldberg-Variationen

10. Februar 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Mischa Maisky, Violoncello Moskauer Virtuosen Vladimir Spivakov, Dirigent © Kasskara/DG

Werke von Haydn, Boccherini und Mozart

16. Februar 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Lang Lang, Klavier © Kasskara/DG

Werke von Beethoven, Albéniz und Prokofieff

22. Februar 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr Für den erkrankten Sir James Galway:

Magali Mosnier, Flöte Eric Le Sage, Klavier © Steven Haberland

Werke von J. S. Bach, Fauré und Poulenc

26. Februar 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Wiener Philharmoniker Lorin Maazel, Dirigent © Chris Lee

Werke von Beethoven und Bruckner

Karten und Information: Classic Center im Alsterhaus · Tel. 0 18 05 / 663 661 www.proarte.de · info@proarte.de · sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen DrGoette130x183_Feb_4_korr.indd 1

11.01.2010 17:28:15 Uhr


TITEL-InTERVIEW

„Alle wollen Chopin von mir“ Der Pianist Piotr Anderszewski über das Leben im Laufrad und die Freiheit in der Musik von Arnt Cobbers

Herr Anderszewski, die Frage liegt nahe im Chopin-Jahr: Fühlen Sie als Pole in Paris eine ganz besondere Beziehung zu Chopin? Dieses Chopin-Jahr interessiert mich überhaupt nicht. Dass er vor genau 200 Jahren geboren wurden – was bedeutet das? Seine Musik ist mir sehr nah, aber im Moment spiele ich sie kaum. Ich beschäftige mich vor allem mit Schumann. Aber niemand bittet mich, Schumann zu spielen. Alle wollen Chopin von mir. Es ist schwer zu sagen, warum ein Komponist einen plötzlich anspricht. Ich 22

denke, man muss so etwas einfach auf sich zu kommen lassen und annehmen. Wie funktioniert es, wenn Sie sich intensiv mit Schumann beschäftigen? Ich gucke mir die Musik an, ich spiele sie, und dann öffnet sich etwas – oder auch nicht. Um ein Stück vor Publikum zu spielen und mit den Zuhörern zu kommunizieren, reicht es nicht, ein Stück zu lieben. Man muss in der Lage sein, mit dem Stück etwas anzufangen. Da bin ich sehr vorsichtig. Es gibt einen Riesen-Unterschied zwischen dem, was ich zu Hause spiele, und dem, was ich im Konzert spiele. Das Verhältnis ist vielleicht 1: 100. (lacht) Ich spiele sehr viele Stücke zu Hause, und manchmal gehe ich auch sehr tief in ein Stück hinein, aber merke irgendwann, es funktioniert nicht. Ich weiß nicht, warum das so ist. Wie lange dauert so etwas? Jahre, würde ich sagen. Wenn ich mich entschieden habe für ein Stück und sage: Ich bin zwar noch nicht so weit, aber dieses Stück ist es, ich sehe, dass ich es schaffe, dann geht es oft sehr schnell. Zwei Monate vielleicht. Aber herauszufinden, ob ich ein Stück spie-

Foto: Marc Ribes licensed to Virgin Classics

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iotr Anderszewski wird stets als „polnischer Pianist“ angekündigt. Dabei ist seine Mutter Ungarin, seine ersten sieben Schuljahre verbrachte er mit seiner Familie in Frankreich. Seit 13 Jahren lebt er – nach Jahren in London – nun in Paris, doch noch häufiger hält er sich in seiner erklärten Lieblingsstadt auf: Lissabon. Als ich ihn in seiner Wohnung nahe der Seine im 6. Pariser Arrondissement besuche, ist er gerade aus Japan wiedergekommen. Er schwärmt von der chaotischen Stadt Tokio, trägt einen Kimono über dem Rollkragenpullover und bewirtet mich in seiner kleinen, aber gemütlichen Küche mit japanischem Tee.


Titel-Interview

len kann, dauert lang. Die Humoreske zum Beispiel hatte ich nie verstanden. Ich habe sie mir immer wieder angeguckt, aber immer wieder beiseitegelegt. Und vor zweieinhalb Jahren hat plötzlich ein kleines Detail meine Aufmerksamkeit gefesselt. Von diesem kleinen Teil des Stückes habe ich weitere Teile angeschaut, und nach zwei, drei Tagen wusste ich, das Stück muss ich spielen. So etwas kann man nicht vorhersagen. Und deshalb fällt es mir so schwer, den Veranstaltern Programme anzugeben. Zwei Jahre im voraus. Wie kann ich wissen, was ich in zwei Jahren spielen will?

Spielen Sie Klavier jeden Tag? Nein, absolut nicht, kein Gedanke. Ich würde es gern. Aber ich bin nicht in der Lage dazu. Wenn man anfängt zu spielen, schaltet sich etwas an im Gehirn, man beginnt zu denken. Ich würde verrückt werden, wenn ich jeden Tag spielen würde. Können Sie das Klavierspielen noch genießen? Nur für mich? Nicht wirklich. Wenn ich das Gefühl habe, ich habe in einem Stück etwas gefunden, ich habe eine Art Puzzle gelöst, plötzlich wird alles klar und es ergibt sich ein Bild – das ist ein Gefühl der Euphorie. Aber genießen kann ich es nicht. Ehrlich gesagt, spiele ich überhaupt nicht mehr nur so für mich. Ich spiele, weil ich Konzerte habe, 24

Programme erstellen muss. Ich spiele automatisch mit dem Hintergedanken, wie wird das funktionieren, wenn ich mit dem Publikum kommuniziere. Wie wäre es mit einem Jahr Pause? Das mache ich. Ab Mai 2011, mindestens anderthalb Jahre. Meine ursprüngliche Idee waren drei Jahre. Das macht mir schon auch etwas Angst ... Ich habe gerade eine Englische Suite von Bach gelernt, und das ist mir sehr schwer gefallen. Ich habe mich zwei, drei Monate intensiv mit ihr beschäftigt, damit sie eine Einheit wird – und ich glaube, ich habe am Ende auch etwas gefunden. Aber wenn ich mir überlege, dass Bach die Suite wahrscheinlich an einem Nachmittag geschrieben hat, dann denke ich: Vielleicht stimmt irgendwas nicht mit mir. (lacht) Vielleicht sollte ich wirklich aufhören. Als In-

Foto: Marc Ribes licensed to Virgin Classics

Geben Sie denn Programme an? Das muss ich. Aber ich ändere sie dann oft, was die Veranstalter überhaupt nicht mögen. Am liebsten würde ich erst einen Monat vorher entscheiden. Ich muss jetzt entscheiden, was ich in zwei Jahren spielen werde. Und ich spiele jetzt, was ich vor zwei Jahren entschieden habe. Wo ist die Gegenwart? (lacht) Das ist doch verrückt! Dieser Beruf ist nicht gemacht für sensible Menschen. Ich würde mir mehr Spontaneität und Flexibilität wünschen.


Titel-Interview

angezogen. Ich habe mit sechs angefangen, Klavier zu spielen. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich viel geübt hätte. Wirklich angefangen intensiv zu üben mit der erklärten Absicht, besser zu werden und etwas zu erreichen, habe ich mit 16, 17. Nicht früher. Mein Vater war stolz, dass meine Schwester Geige und ich Klavier gespielt haben, aber es gab nie einen Zwang. Musik ist wirklich mein Leben, glaube ich. Die Frage ist nur, ob es in dieser Form als Konzertpianist sein muss. Ich bin jetzt an einem Punkt meines Lebens, wo diese Frage für mich drängend wird.

terpret ist man wie in einem Laufrad: die nächste Saison und die nächste Saison und die nächste Saison. Ich habe das Gefühl, die letzten zehn Jahre sind verflogen wie nichts. Man hat keine Kontrolle mehr über das eigene Leben, alles läuft von selbst. Ich will dieses Laufrad jetzt stoppen. Was werden Sie in der freien Zeit tun? Ich habe mir auferlegt, im ersten halben Jahr nichts zu machen, was mit dem Beruf zu tun hat. Alles andere ist erlaubt. Das Leben bietet so viel. Und nach sechs Monaten werde ich sehen, was kommt, was will ich. Und ich möchte endlich wieder an Musik arbeiten ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen. Wie und warum sind Sie Musiker geworden? Ich habe Talent gezeigt als Kind, und die Musik hat mich anscheinend schon immer sehr

Sie dirigieren viel vom Klavier aus – wäre Dirigent eine Alternative? Das habe ich vor zehn Jahren angefangen. Ich mag Orchestermusik noch mehr als Klaviermusik, und ich dachte auch einmal, Dirigieren sei meine Zukunft. Aber das glaube ich nicht mehr. Man muss ein großer Diplomat sein. Ich bin ein Einzelgänger. Statt vor 50 Leuten zu stehen und ihnen zu sagen, was sie tun sollen, bin ich lieber allein. Das großartige am Klavier ist, dass man allein sein kann. Aber es ist auch eine Gefahr. Eine große, natürlich. Man leidet manchmal auch daran, allein zu sein. Aber insgesamt empfinde ich es als Segen. Geben Sie lieber Solo-Abende? Viel lieber. Mit einem guten Dirigenten ist es wunderbar. Aber ein Soloabend gibt einem die meiste Freiheit, das Gefühl, man hat es allein geschafft – das ist vielleicht ein Mangel an Bescheidenheit. (lacht) Man ist von niemandem abhängig. Stimmt es, dass Sie, wie früher Swjatoslaw Richter, vor einem Konzert das Klavier nicht antesten? Mehr und mehr. Wenn das Publikum im Saal ist, ist alles anders: der Klang, mein Ge25


Titel-Interview

exakt festgelegt. Und dadurch bin ich völlig frei. Ich muss über nichts mehr nachdenken. Die Musik ist in mir, sie entsteht einfach, ich treffe keine Entscheidungen mehr. Wie sich das, was ich Monate vorher zu Hause entschieden habe, in dem Moment umsetzt, steuere ich nicht bewusst. Was da passiert, ist schwer zu beschreiben. Geben Sie gern Konzerte? Manchmal denke ich schon, wenn ich in einen neuen Saal komme und mich verbeuge: Was zum Teufel tu ich hier? All die Leute sind gekommen, um die Musik und dich zu hören. Das ist schon ein großer Druck. Es gibt Abende, wo man Beethovens letzte Sonate spielt, aber sich eigentlich leer fühlt und nicht spielen will. Und doch musst und willst du dein Bestes geben. Das kann ein sehr unangenehmes Gefühl sein. Da fühlt man sich auch schuldig.

Gehen Sie Risiken ein im Konzert? Das würde ich so nicht sagen. Ich weiß ganz genau, was ich von jeder Note will, alles ist 26

Konzert- und Cd-Tipp So. 28.2., 11:00 Uhr & Mo. 1.3.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Piotr Anderszewski (Klavier) Thomas Hengelbrock (Leitung) Haydn: Sinfonie C-Dur Hob I: 56, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3, Schumann: Sinfonie Nr. 4 Piotr Anderszewski at Carnegie Hall Piotr Anderszewski (Klavier) Werke von Bach, Schumann, Janácek, Beethoven & Bartók Virgin Classics / EMI

Foto: Sheila Rock licenced to Virgin Classics

fühl, meine Hände. Man hat das Instrument angespielt, aber im Konzert klingt es doch anders. Da ist es besser, man hat den Schock, wenn man anfängt und spielt einfach. Statt dass man zwei Schocks erlebt. (lacht) Manchmal beneide ich Musiker, die mit ihrem eigenen Instrument herumreisen können. Aber diese Überraschungen können einen auch bereichern. Bei meiner letzten Rezitalserie habe ich ein Konzert – ich sage nicht, wo es war – auf einem alten Bösendorfer gespielt, was ich nicht gewöhnt bin. Der war wirklich schlecht, und es war das beste Konzert der Serie. Das Instrument war objektiv schlecht, aber es hat den Geist der Musik am besten hervorgebracht.

Aber wenn das Publikum berührt wird? Das ist großartig, da bekommt man viel zurück vom Publikum, natürlich. Darum geht es, um Kommunikation, Geben und Nehmen. Darin liegt ja überhaupt der Sinn eines Konzerts. In diesen Momenten, wo du das Gefühl hast, nicht du spielst, sondern die Musik spielt sich selbst, da fühlt man sich wunderbar leicht, es ist wie fliegen. Es ist ein Gefühl der Freiheit.


So. 07.02.2010, 19:00 Uhr, Laeiszhalle (Kl. Saal) - Hamburg

Olga Scheps Klavierrezital

Werke von F. Chopin, R. Schumann und W. A. Mozart So. 14.02.2010, 19:00 Uhr, Laeiszhalle (Gr. Saal) - Hamburg

Christoph Prégardien Robert Schumann „Dichterliebe“ op. 48 Andreas Frese (Klavier)

Werke von R. Schumann und F. Schubert So. 17.04.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Die große Welt der Filmmusik Orchester: Klassik Radio Pops Orchestra Dirigent: Nic Raine • Moderation: Holger Wemhoff Musik unter anderem aus: Star Trek, Der weiße Hai, Der seltsame Fall des Benjamin Button, Robin Hood Mi. 19.05.2010, 19:30 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Jonas Kaufmann

mit dem Münchner Rundfunkorchester Dirigent: Michael Güttler Werke von Mozart, Wagner, Schubert, Beethoven Fr. 24.09.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Kent Nagano

mit dem Bayerischen Staatsorchester Strauss, Metamorphosen & Bruckner, Sinfonie Nr. 7 Mi. 30.11.2010, 19:30 Uhr, St. Michaelis - Hamburg

Wiener Sängerknaben Lieder zum Advent

Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 • Telefon 040 - 45 33 26 sowie an allen bek. VVK-Stellen Tickethotline: 01805 - 44 70* (*14 Ct./Min. Mobilfunkpreise können abweichen) www.elbklassik.de


Geburtstag

Das Geheimnis der Eisblume Die Hamburger Camerata feiert den 75. Geburtstag des Komponisten Aulis Sallinen von Volker Tarnow

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deutschen Opernhäusern; Enzensberger war sich nicht zu schade, das Libretto zum Palast (1993) für ihn zu schreiben, eine satirische Oper über Typen wie Haile Selassi oder Ceaucescu, und die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz nahm alle bislang acht Sinfonien auf. Im Gegensatz zu den mystisch vernebelten Botschaften seines großen Landsmanns Rau-

Foto: Maarit Kitöharju/FIMIC

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eine Musik wirkt wie erstarrt. Kalt und monochrom sind die Farben, einzelne Klangblöcke lösen einander ab, enden abrupt, geben Raum für neue Motive, die stets sehr kurz und eindringlich sind, bevor sich das Geschehen harmonisch verschiebt, ohne dass sich die Gestalten groß ändern. Manchmal fällt ein wenig Sonne auf diese Eisblumengebilde und lässt sie fantastisch glänzen. Manchmal löst sich unvermutet die Erstarrung, die statische Struktur beginnt zu tauen, zu tanzen, hymnische Ausbrüche machen den Stillstand für Augenblicke vergessen. Aulis Sallinens Musik klingt altvertraut und ist doch vollkommen neu. Kein Mensch vor ihm hat so geschrieben. Sallinen, am 9. April 1935 im damals noch finnischen Ost-Karelien geboren, verweilte nur kurz in der Avantgarde. Das Oeuvre der modernistischen Phase, darunter seine gegen die deutsche Teilung protestierende Mauermusik von 1962, ist weitestgehend vergessen. Wer heute Sallinen spielt, spielt Stücke, die nach jener Wende entstanden sind, die als neo-romantisch, neo-expressiv oder auch neo-konservativ bezeichnet wird. Sallinen feierte Triumphe an der Met und am Bolschoi, in Covent Garden und in


Geburtstag

tavaara ist bei Sallinen alles klar: der Orchestersatz, die Struktur, die Aussage. Trotzdem umgibt seine Schöpfungen ein Geheimnis. Sie künden von einer Welt, die nicht die unsere ist. Das hat möglicherweise regionale Hintergründe; Sallinen zog sich bereits 1970, nachdem er zehn Jahre als Intendant des Finnischen RSO gewirkt hatte, auf eine einsame Schäreninsel zurück. Nicht nur Okko Kamu, der seine Werke seit Anfang der 70er Jahre immer wieder dirigiert, glaubt, in Sallinens dritter Sinfonie die „unbändige Urkraft und Bedingungslosigkeit“ nordischer Natur wiederzufinden; tatsächlich überwältigt dieses Werk mehr als andere durch seine blockhaft aufgetürmten Melodiefragmente, durch seine schmerzlichen Gesänge, die zum Schluss von irrwitzig schnellen Ostinati geradezu zerstört werden – gemütlich jedenfalls geht es in dieser Musik nicht zu, so sehr sie auf vertraute Hörgewohnheiten baut. Eine gewisse Entspannung freilich ist in den letzten Jahren nicht zu verkennen. In seiner Kammermusik immer schon ein wenig konzilianter, kam Aulis Sallinen nun auch sinfonisch in ruhigere Gewässer. Seine Handschrift blieb dabei erhalten, die 1987 für Mstislaw Rostropowitsch und das Orchestra Washington Symphony Anzeige Conzerti National / Dezember 09 02.12.2009 geschriebene fünfte Sinfonie verrät ihr Kom-

Profil

Edition Günter

Hänssler

positionsprinzip schon im Titel: Washington Mosaics. Danach segelte Sallinen weiter südwärts. Und in die Zukunft. Die sechste Sinfonie, genannt From a New Zealand Diary (1990), und die Siebte, The Dreams of Gandalf (1996), entstanden einige Jahre, bevor Peter Jackson den Herrn der Ringe verfilmte – und sind vom Soundtrack Howard Shores gar nicht so weit entfernt. Unauslöschlich eingetragen in die Musikgeschichte aber hat sich Aulis Sallinen mit seiner ersten, dritten und vierten Sinfonie, den Chorali op. 22, dem ungemein dramatischen Orchesterpräludium Shadows und dem schönen Cellokonzert von 1976 – allesamt Werke, die man, einmal gehört, nie mehr vergessen kann. Konzert- & CD-Tipp Fr. 5.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Licht & Schatten Hamburger Camerata, Elina Vähälä (Violine), Ralf Gothóni (Klavier & Leitung) Sallinen: Sunrise Serenade, Kammerkonzert op. 87 sowie Werke von Sibelius und Schumann

8:16 Uhr

Sallinen: Kammermusiken III, IV & V Virtuosi di Kuhmo, Arto Noras (Cello), Mika Väyrynen (Akkordeon), Ralf Gothóni (Klavier & Leitung) cpo Seite 1

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Die grossen Stars der Musik

Zwischen Rationalität und Poesie NDR Kultur porträtiert den Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez in der Sendereihe „Die großen Stars der Musik“ von Elisabeth Richter

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Foto: Felix Broede

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chönberg erklärte er für tot, und die Opernhäuser solle man ruhig in die Luft sprengen. Als Pierre Boulez jünger war, schlug er verbal gern auf die Pauke, und das hatte seinen Effekt. Aber Boulez’ Worte waren keine Luftblasen. Er erwies sich stets als ein Mann der Tat. Heute, kurz vor seinem 85. Geburtstag, wissen wir: Es gibt nicht viele Künstler, die so nachhaltig das Musikleben seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt haben wie er. Welch ein Wille, welch innere Überzeugtheit, welches Getriebensein, aber wohl auch welches Bewusstsein für Macht und Einfluss stecken hinter einem so kraftvollen Geist. Musikwissenschaftler haben sich ihre Köpfe über Boulez zerbrochen und die Finger wund geschrieben, die Literatur über ihn ist so umfangreich wie bei wenigen anderen zeitgenössischen Komponisten. Pierre Boulez ist erfolgreich als Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker, als Musikschriftsteller, als Musikfunktionär, als Forscher, als Lehrer. Geboren am 26. März 1925 in Montbrison nahe Lyon, studierte er ab 1943 bei Olivier Messiaen, später auch beim Schönberg-


Die Grossen Stars der Musik

Schüler René Leibowitz. Seit 1951 setzte er sich mit der Musique concrète auseinander, 1952 besuchte er erstmals die Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, wo er später lange als Dozent und Dirigent tätig war. Boulez lehrte unter anderem in Basel und an der Harvard University. 1966 und 2004 leitete er in Bayreuth den Parsifal, 1976-1980 den „Jahrhundert-Ring“. Er war Chefdirigent in Baden-Baden, wo er noch heute wohnt, in London und in New York. Boulez setzte sich nicht nur für die Musik des 20. Jahrhunderts ein, für die Zweite Wiener Schule, Bartók oder Strawinsky. Stets gehörten auch Ravel und Debussy zu seinem Repertoire, ebenso Berlioz, Mahler und Wagner. Nach dem Wunsch seines Vaters hätte der mathematisch begabte Junge eigentlich Ingenieur werden sollen. Tatsächlich spielt das Technische, das Strukturelle in Boulez’ Kompositionen (und in seinem Dirigieren) immer eine wichtige Rolle. Aus seinen Kompositionen sprechen Rationalität und Logik, sie zeigen aber auch Verbindungen mit den poetischen Traditionen des französischen Impressionismus. „Ich kann nicht vergessen, was ich geschrieben habe“, sagte Pierre Boulez einmal in einem Interview. „Vielleicht ist das schlecht, aber es ist so. Besonders, wenn ich eines von meinen eigenen Stücken diri-

giere, merke ich sofort, was für Fehler ich gemacht habe.“ Und da man Pierre Boulez durchaus als Perfektionisten bezeichnen kann, will er es sich selbst nicht durchgehen lassen, einen Fehler nicht zu verbessern. Immer wieder hat er seine Werke überarbeitet, so dass sie in einer verbindlichen Fassung eigentlich nicht existieren, sondern als momentanes Bild eines kompositorischen Standpunktes gelten können. Zu Boulez’ wichtigsten Taten zählt die Gründung des IRCAM, des „Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique“, 1977 in Paris. Bis heute steht hier die Erforschung von Fragen der Neuen Musik und der Entwicklung von Computer-Instrumenten im Zentrum. Das ans IRCAM angeschlossene Ensemble intercontemporain hat Boulez lange geleitet. Sicherlich will Pierre Boulez heute keine Opernhäuser mehr in die Luft jagen, aber gegen frischen Wind in einer vierhundert Jahre alten Branche hätte er wohl auch heute nichts einzuwenden.

präsentiert den Dirigenten und Komponisten Pierre Boulez in der Reihe „Die großen Stars der Musik“ im Februar, jeweils sonntags von 18-19 Uhr


Ensembleporträt

Vielfalt als Programm Ira Hochman und das Barockwerk Hamburg von Detmar Huchting

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die den Blick in den winterlich verschneiten Garten leiten. Schnell ist der Kaffee bereitet und schnell sind wir bei der Sache, wenn auch noch nicht beim Thema: Im Nebenraum steht ein prachtvolles Cembalo, das durch seine Länge verrät, dass es über das vollklingende 16-Fuß-Register verfügt. 2004 hat der Cembalobauer Matthias Kramer das Instrument angefertigt, als Rekonstruktion eines Instruments von 1728 aus der be-

Fotos: Barockwerk Hamburg

ie Adresse ist nobel: ein modernes Appartementhaus hinter einer Gründerzeitvilla am Anfang der Elbchaussee. Ich läute an der Gartentür, die sich nach kurzem Dialog über die Gegensprechanlage summend öffnet, werde von Ira Hochman an der Tür des Hauses erwartet, lebhaftfreundlich begrüßt und in das nächste Appartement geführt. Dieses entpuppt sich als geräumige Wohnung mit großen Fenstern,

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Ensembleporträt

rühmten Werkstatt des Hamburgers Christian Zell. Ira Hochman liebt ihr Instrument und erzählt nicht ohne Stolz, dass es ein begehrtes Ausleihobjekt für Schallplattenaufnahmen ist. Der Lebensweg der Musikerin wies indes zunächst nicht in Richtung Cembalistin und Leiterin eines Ensembles für Alte Musik: Ira Hochman wurde in der usbekischen Hauptstadt Taschkent geboren, wo in einer Fluchtbewegung vor dem Zweiten Weltkrieg eine bedeutende Klavierschule entstanden war. Hier erhielt sie beim letzten Schüler des gro­ßen Pädagogen Heinrich Neuhaus die Grundlagen ihrer pianistischen Ausbildung, die sie in ihrer neuen Heimat Israel an der Rubin Academy in Tel Aviv vervollkommnete. Die Begleitung von Sängern liebte sie besonders („Gesang und Atembögen sind die natürlichen Grundlagen des Musizierens“), und so studierte sie an der New Yorker Manhattan School of Music vokale Korrepetition. Der Dirigent und Barockspezialist Alessandro de’ Marchi brachte die Inspiration für die Barockmusik; ein Cembalostudium an der Schola Cantorum Basiliensis und die Dirigierausbildung in Bern waren die logische Konsequenz. Ab 1996 führte der Berufsweg Ira Hochman über das Internationale Opernstudio am Opernhaus Zürich und die Oper Frankfurt am Main schließlich nach Hamburg. Aus Projekten mit Absolventen im Studiengang Opernregie der Musikhochschule Hamburg entstand 2007 das Ensemble Barockwerk Hamburg, man wollte die fruchtbare Zusammenarbeit nicht einfach im Sande verlaufen lassen und blieb als Gruppe zusammen. Barockwerk Hamburg vereint 15 Instrumentalisten und Sänger und arbeitet darüber hinaus eng mit weiteren Barockspezialisten zusammen – so können die Besetzungen den Erfordernissen der Programme angepasst werden. Das musikdramatische Fundament des Ensembles führt zu einer ausgesprochen lebendigen

Programmgestaltung, wie am Verlauf des Abends deutlich wird, den Ira Hochman unter dem Titel „Il Carnevale“ für den 23. Februar 2010 im Kleinen Saal der Laeiszhalle zusammengestellt hat. Unter dem Motto „Vom Winter zum Frühling – von der Kälte zu neuem Erwachen“ werden Winter und Frühling aus Vivaldis Vier Jahreszeiten kontrastiert mit vokalen Einlagen aus seinem reichen Opernschaffen. Dazwischen platzt wie ein Kobold immer wieder der venezianische Karneval in Form von Tänzen und Liedern älterer Meister, um schließlich mit Vivaldis Musik zu einer Einheit zu verschmelzen. Konzert-Tipp Di. 23.2.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Il Carnevale Barockwerk Hamburg, Ira Hochman (Leitung) Werke von Vivaldi u.a.

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Spielstättenporträt

Ein Kantor zieht alle Register Die Christuskirche Othmarschen im Spielstättenporträt von Helmut Peters

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ar eröffnen. In zwei weiteren Konzerten stellt Lanz seinem erklärten Lieblingskomponisten Bach norddeutsche Barockmeister bzw. Komponisten aus Italien und Frankreich gegen­ über. Die Düsseldorfer Organistin Almut Rößler kombiniert Bach mit Werken von Brahms, Jürg Baur und den Geschwistern Mendelssohn. Solche Programme sind – im Gegensatz zur großen Orgelsymphonik – ideal für die Akustik des relativ kleinen Kirchenraums, und sie passen vor allem zur kleinen, sehr farbenreichen dreimanualigen Orgel, die Rudolph von Beckerath Mitte der 1930er baute. Vor wenigen Jahren wurde die Orgel, die sich im

Foto: Christuskirche Othmarschen

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ber leere Kirchenbänke braucht sich die Othmarscher Christusgemeinde nicht zu beklagen. Rund 450 Sitzplätze hat der neugotische Bau am Roosensweg, unweit der villengesäumten Reventlowstraße im Westen Hamburgs. Dennoch können freie Plätze bei Gottesdiensten und Kirchenkonzerten schon mal knapp werden. Das ist auch ein Verdienst des Kantors Rainer Lanz. Gleich nach seinem Amtsantritt vor acht Jahren beschloss er, die Rolle der Orgelmusik vor allem im Rahmen von Gottesdiensten aufzuwerten. „Da erreiche ich doch noch mehr Leute als bei einem reinem Orgelkonzert am Sonntag­ nachmittag“, sagt der 42-Jährige. Ein solches mit Predigtinhalten thematisch verbundenes Programm war beispielsweise der Zyklus Bachscher Orgelwerke zu bestimmten Festtagen des Kirchenjahrs. Für einen anderen Gottesdienst stellte Lanz unterschiedliche Vertonungen des Vater unser zusammen. Und bald kam dem aus Pinneberg stammenden und viele Jahre auf Sylt tätigen Organisten die Idee, aus den musikalischen Konzept-Gottesdiensten eine ganze Veranstaltungsreihe zu machen. „Orgel-Punkt“ hat Lanz sie genannt. Mit einem Konzert dieser Art wird er auch die 6. Othmarscher Orgeltage am 14. Febru-


26. märz – 18. april äußeren Erscheinungsbild ganz dem schlichten, weiß gestrichenen Innenraum der Kirche anpasst, renoviert. neu hinzugekommen sind eine elektronische Setzeranlage zur einfacheren Registrierung für den organisten und ein „Zimbelstern“, ein mechanisches, zuschaltbares Spielwerk der orgel, dessen glitzernder Klang fast den Eindruck erweckt, als stünden 30 Schulkinder mit Triangeln auf der Empore. Zum Abschluss der orgeltage wird die Christuskirche in einer „Langen nacht der orgel“ zum Kino: Karl-Bernhardin Kropf an der orgel und Manuel Gera am Klavier improvisieren zu Walther Ruttmanns berühmtem Stummfilm Berlin: Sinfonie der Großstadt aus dem Jahr 1927. „In othmarschen kann man anspruchsvolle Programme machen“, sagt Rainer Lanz. „Fast jeder Anwohner verfügt über musikalisches Grundwissen und kennt eine Menge Repertoire.“ Diese Voraussetzungen kommen auch der Chorarbeit und dem orchester zugute, das Lanz als „einen großen Schatz der Gemeinde“ bezeichnet. Geleitet wird es von Henning Demgenski, der früher Geiger an der Hamburgischen Staatsoper war und jetzt im Ruhestand ist. Chor, orchester und der Gospelchor sind „allesamt über Jahrzehnte zu engen Gemeinschaften zusammengewachsen. Mir käme nie in den Sinn, jemanden wegen zu hohen Alters ums Aufhören zu bitten“, sagt Lanz. In regelmäßigen Abständen trifft man sich im „Kaminzimmer“ der Gemeinde, schwatzt und singt und plant neue Programme für sich, die Beckerath-orgel und den emsigen Kantor Rainer Lanz, der seinen Wechsel vom nordseestrand ans Ufer der Elbe nie bereut hat.

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KONZERt-tIPPS 6. Othmarscher Orgeltage 2010 14., 16., 18. & 20.2.2010, Christuskirche Othmarschen Almut Rößler, Rainer Lanz, Stefan Scharff, Barbara Matthes, Jonas Kannenberg, Karl-Bernhardin Kropf (Orgel) Weitere Informationen auf Seite 90

Tickets | Hotelbuchung 0361 . 37 42 0


blind gehört

„Die können einfach die Ohren öffnen“ Oliver Wille vom Kuss Quartett hört und kommentiert StreichquartettCDs, ohne dass er erfährt, wer spielt von Arnt Cobbers

M

it 14 Jahren gründeten Jana Kuss, Oliver Wille und zwei Mitschüler des Berliner Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach ein Streichquartett. Heute, zwanzig Jahre später, gilt das Kuss Quartett, seit 2001 in der Besetzung mit William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan, als eines der führenden Streichquartette der Welt. Eines, das ganz eigene Wege geht: So spielen sie in Berlin regelmäßig im Techno-Club Watergate, in der Hamburger Laeiszhalle geben sie von Oliver Wille moderierte „Explica“-Konzerte. Oliver Wille, der zweite Geiger des Quartetts, hört jeweils einige Minuten zu und spricht dann erst, wenn die Musik abgestellt ist. Wir hören jeweils den Beginn des ersten Satzes.

Foto: Boris Streubel

Haydn: Streichquartett op. 76 Nr. 1 quatuor mosaiques 1998 Astrée

Das ist eine Aufnahme, die der historischen Spielpraxis verpflichtet ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es das quatuor mo-

saiques ist, das ja da die Maßstäbe gesetzt hat. Eigentlich wirkt es bei ihnen nie angestrengt, auch wenn es dramatisch wird. Hier erscheint es mir im forte teilweise unentspannt – vielleicht aber auch nur, weil wir das Stück etwas anders spielen. Ich muss mich immer erst daran gewöhnen, dass sie einen halben Ton tiefer spielen. Was mir an ihnen so gut gefällt, ist, dass sie wirklich erzählen. Besonders der erste Geiger, Erich Höbarth, kann wunderbar unspektakulär sprechend musizieren. Man kommt heute nicht mehr an dem vorbei, was Harnoncourt uns gelehrt hat: dass die Rhetorik eine so zentrale Rolle spielt – gerade bei Haydn und Mozart, aber auch noch bei Beethoven und Brahms. Nach meiner ersten Jury-Erfahrung denke ich allerdings, es wird auch übertrieben. Da wird ein Stück mitunter vorgeführt und nicht mehr musiziert, es verliert die Natürlichkeit, man spürt zu sehr den erhobenen Zeigefinger. Mich hat hier überrascht, wie verhältnismäßig ruppig es im forte ist. Das Tempo ist für ein Allegro con spirito entspannt, das ist typisch für die Mosaiques. Wir nehmen es etwas schneller, aber das stört mich überhaupt nicht, wenn es in sich schlüssig ist. 37


Blind gehört

Mozart: Streichquartett B-Dur KV 458 „Jagdquartett“. 1. & 3. Satz (Adagio) Klenke Quartett 2005 Profil Edition Günter Hänssler

Das klingt wunderbar und ist sehr gut balanciert. Aber im Gegensatz zur ersten Aufnahme ist es mir etwas zu sehr in einem Tempo, da wird nicht gewartet, alles wird sofort miteinander verbunden. Das muss nichts Schlechtes sein, das ist Ansichtssache. Ich finde es sehr gut gespielt, aber mir fehlt ein bisschen der Atem. Es wird nicht viel vibriert, sehr portato gespielt, die Vorschläge sind alle kurz, deshalb kann es kein altes Quartett sein. Diesem Quartett geht es darum, etwas im Ganzen darzustellen. Erzählerisch bedeutet, dass man sich die Freiheiten nimmt zu sprechen. Dass man z.B. plötzlich ruft: Halt, jetzt kommt etwas Neues! Das gibt es hier nicht. Es ist alles abgerundet. Diese Aufnahme ist sehr gut vorbereitet. Ob das Quartett mich begeistert, wenn ich ein ganzes Programm höre, kann ich nach so kurzem Hören nicht sagen.

Bartók: Streichquartett Nr. 5 Zehetmair Quartett 2006 ECM

So wird Bartók heute fast immer gespielt – dabei bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich richtig ist. Das energetische Spiel gefällt mir gut, es ist sehr lebendig, sehr nach vorne gerichtet. Und wenn’s laut wird, auch mal richtig explosiv. Es hat diesen Bartók’schen Ernst, der aber nicht den Leidensweg von Schostakowitsch beschreibt. Bartók hat dem Quartettleben eine ganz neue Welt eröffnet. Wir haben das zweite Bartók-Quartett mit Ferenc Rados erarbeitet, der u.a. der Lehrer von András Schiff und Zoltán Kocsis war. Und er fragte uns, ob es unsere Absicht sei, 38

„modern“ zu spielen. Für die Ungarn ist die­ se Musik viel muttersprachlicher verankert. Für sie ist das keine moderne Musik, diese Dissonanzen müssen nicht unbedingt wütend sein oder einen Konflikt darstellen. Die können einfach die Ohren öffnen und in einem anderen Sinne schön sein. Inzwischen klingt unser Bartók anders. Aber wir sind auch mit dieser Art des Spielens aufgewachsen: Keller Quartett, Emerson Quartett. Das gefällt mir immer noch. Aber wenn man ihn erzählerischer, mehr „parlando“ anlegt, dann, das ist unsere Erfahrung, wird er verständlicher in dem Sinne, dass man spürt: Bartók ist nicht fremd, sondern ganz natürlich aus Beethoven entstanden. Sicherlich gibt es bei Bartók starke Moment. Aber man muss hinterher nicht völlig fertig sein und alles kaputtschlagen wollen. ... Das ist das Zehetmair-Quartett? Das hat etwas von alter Schule, alles ist auf den ersten Geiger ausgerichtet. Es gibt zusammengestellte Quartette, die ganz toll spielen. Vermutlich aus einer Art Euphorie heraus. Wir haben es ja selbst erlebt: Wenn jemand Neues dazustößt, tut sich eine Chance auf, da ist man erst einmal euphorisch. Es dauert eine Weile, bis man merkt, was da eigentlich passiert: dass sich das ganze Quartett verändert – und das ist nicht einfach. Wenn sich vier Leute zum Quartett zusammenfinden, gibt es diese Begeisterung für die Literatur, man probt eine Woche lang Tag und Nacht ein Programm und spielt das phantastisch. Aber wenn man länger miteinander spielen würde, würde man vermutlich Probleme bekommen. Wir waren anfangs drei Geiger, die immer die Plätze gewechselt haben. Jetzt hat jeder seinen Platz, auf dem er sich wohlfühlt. Alle sind gleichberechtigt, wir diskutieren und streiten viel bei den Proben. Aber wir sind Freunde. Wenn wir unterwegs sind, gehen wir nach dem Konzert meist zu viert essen. Wir versuchen jeden Monat mit sechs, sieben Konzerten präsent zu sein, und bereiten noch immer jedes Konzert sorgfältig vor.


Denken. Fühlen. Wissen. Hamburg hat gute Einstellungen.

Auch über Kabel, Satellit und Internet: www.dradio.de Weitere Informationen: Hörerservice: 0221.345-1831 hoererservice@dradio.de

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Blind gehört

Beethoven: Streichquartett Nr. 14 op. 131 Alban Berg Quartett 1984 EMI Classics

Das ist der Klang, den das Alban Berg Quartett geprägt hat. Die könnten es sein. Das bezeichnet man inzwischen als den modernen Quartett-Klang: eine sehr helle ers­ te Geige, sehr viel Höhen, ein bestimmter Nachhall, den es auf den alten Aufnahmen nicht gibt. Hier hört man ganz deutlich vier Stimmen mit unterschiedlicher Spielweise. Und es wird durchvibriert – ich habe das auch noch an der Hochschule gelernt, das sei eine ganz wichtige Qualität, das imitiere die Stimme. Es hat diesen „Nerv“, den Günter Pichlers Spiel immer hatte. Bei uns klingt Beet­ hoven wohl anders. Das Alban Berg Quartett hat das Konzertleben viele Jahre geprägt. Es gehörte ja auch zu unseren Lehrern, wir haben von ihnen besonders viel über CD-Aufnahmen gelernt. Aber ihre Interpretationen waren für uns nie zwingend. Ich kann viele interpretatorische Entscheidungen sehr gut verstehen, aber mich damit nicht unbedingt identifizieren. Mein erstes Vorbild war das Vogler-Quartett, das erste Quartett, das ich seinerzeit in der DDR gehört habe. Damals hat mich begeistert, dass man die Struktur dieser unglaublichen Werke so gut wahrnehmen konnte. Und dann war ich fasziniert vom Cherubini-Quartett, von der Sinnlichkeit des Klangs, von der inspirierten Spielweise von Christoph Poppen. Brahms: Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67 Auryn Quartett 2007 Tacet

Das ist eine ältere Aufnahme. Nein? Dann zumindest ein älteres Quartett. Mir gefällt, dass es nicht nach vorn gespielt ist, das 40

Stück wird oft, manchmal auch von uns, zu schnell begonnen. Ich hätte mir gewünscht, dass es am Anfang leichtfüßiger gespielt wird, eher in die Mozart-Richtung, und dann im Forte etwas symphonischer. Sie spielen die Bindung sehr kurz, dadurch wird es sehr verständlich. Man hört sehr klar den 2-gegen-3-Rhythmus, vor der Schlussgruppe der Exposition klingt es sehr entspannt – daran merkt man, es ist kein junges Quartett. Und der wunderbare Rutscher in der ersten Geige zeigt, dass sie dieser alten Spieltradition verpflichtet sind. Die Aufnahmetechnik erinnert mich an 70er, 80er Jahre. Es ist schwer, ein faires Urteil zu treffen, wenn man gerade so intensiv an einem Stück arbeitet wie wir jetzt an diesem Brahms-Quartett. Wir spielen Saison-Programme, weil wir wirklich mit unserem Programm leben wollen. Wir haben vor einigen Jahren beschlossen, nicht mehr die typischen SandwichProgramme anzubieten, und sind in zwei Richtungen gegangen: Konzeptprogramme wie „Bridges“ – Renaissance trifft Moderne – und im nächsten Jahr „Thèmes russes“: 40 Minuten am Stück mit kurzen Werken russischem Einschlags und dann ein Quartett von Tschaikowsky. Und wir wollen jedes Jahr ein großes Stück eines lebenden Komponisten spielen. Irvine Arditti hat uns da einiges empfohlen: Lachenmann zum Beispiel, der uns eine neue Welt eröffnet hat. Konzert- und Cd-Tipp So. 28.2.2010, 20:00 Uhr Eduard-Söring-Saal Ahrensburg Kuss Quartett Sharon Kam (Klarinette) Franz Schubert: Streichquartett G-Dur (887) Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur

Kuss Quartett - Bridges Werke von Strawinsky, Kurtag, Ades u.a. Sony Classical


Hören Sie doch was Sie wollen! Mit unseren individuellen Abos bieten wir seit 25 Jahren Hamburgs Vielfalt à la carte – ob Kammer- oder Sinfoniekonzerte, Chorkonzerte oder Elbphilharmonie, Altes oder Neues Werk, ob Hamburger Symphoniker oder Philharmoniker, NDR Sinfonieorchester, Michel, Mozartsaal oder Opernloft ...

Sie haben die Wahl!

Wer mehr als Musik hören will, für den hat die TheaterGemeinde auch das gesamte Hamburger Theaterangebot parat! Ob Schauspielhaus oder Ohnsorg, Thalia oder Altonaer Theater, Hamburger Kammerspiele oder Komödie, ob Kampnagel, St. Pauli Theater, Ernst Deutsch, Sprechwerk, Monsun, Lichthof ...

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REZEnSIonEn

Die Welt ist eine Scheibe Die interessantesten CD-neuerscheinungen des Monats Unheimlich Diese Dimensionen von Differenziertheit und Schönheit hätten wohl nur die wenigsten in der 7. Sinfonie mit ihren scheinbar grob gestrickten Ecksätzen erwartet. Jede Phrase ist bei Jansons individuell gestaltet, jede nuance liebevoll durchdacht, selbst das unscheinbarste Crescendo der Streicher wird zum Ereignis, ohne dass der große Zusammenhang, soweit vorhanden, verloren geht. Es dominieren leise, pastose Töne, nicht nur in den drei nachtmusiken. Dazu ein unheimlich flexibler rhythmischer Puls. Das insgesamt moderate Zeitmaß wird häufig von Tempoattacken durchbrochen, der überstürzte Beginn des Finalsatzes ist ein Schock. Und doch: Wie unendlich weit entfernt von dem üblichen Mahler-Klamauk ist das alles! Kultivierter geht es nicht. (VT)

Bezaubernd

Irreal

Intime Musik fürs stille Kämmerlein ist man sonst nicht gewohnt von Georg Friedrich Händel. Doch seine neun deutschen Arien auf Texte seines Freundes Barthold Brockes sind genau das: dichte Stimmungsbilder von paradiesischen Gärten, denen die spanische Sopranistin nuria Rial ebenso farbenreich wie sensibel Leben verleiht. Sie weiß ihren Händel ins rechte Licht zu setzen: kristallklar, ohne falsches Pathos, maßvoll verziert und mit sparsamem Vibrato. Exquisit ist auch die kammermusikalische Begleitung der Arien. Und wem zum Schluss die Fassung der Feuerwerksmusik als Blockflötenkonzert zu merkwürdig anmutet, der kann diese CD mit Track 9 enden lassen. (KH)

Dritter Protagonist dieser Aufnahme neben Solist und Dirigent ist der Tonmeister. Er sorgt dafür, dass die Viola sogar in Schnittkes explosivsten Ausbrüchen gut hörbar bleibt. Zwar ist der exzellente Solist hörenswert, aber diese Balance entspricht keineswegs der Konzertsaal-Realität, außerdem bringt sie die gewalttätigen Tutti teilweise um ihre Wirkung. Elgars CelloKonzert klingt sehr überzeugend auf der Viola, auch hier sind Carpenters warmer Ton und sichere Technik zu bewundern. Sein klangvolles Spiccato im zweiten Satz ist beeindruckend, im dritten erreicht er eine bewegende Intimität des Ausdrucks. Allerdings riskieren die langsamen Tempi der Ecksätze, diese in Sentimentalität abgleiten zu lassen. (CMS)

Händel: Süße Stille, sanfte Quelle. Neun deutsche Arien Nuria Rial (Sopran), Austrian Baroque Company, Michael Oman (Leitung) deutsche harmonia mundi

Elgar & Schnittke: Violakonzerte David Aaron Carpenter (Viola), Philharmonia Orchestra, Christoph Eschenbach (Leitung) Ondine

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Foto: Symphonieorchester der BR/Markus Dlouhy

Mahler: Sinfonie Nr. 7. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons (Leitung). BR Klassik


Rezensionen

Schönberg sinnlich

Hoffnungsvoll

Ist es sinnvoll, Schönberg auf einem Streicher-Flügel von 1870 zu spielen?, fragt Hardy Rittner im Booklet. Und antwortet: Unbedingt. Denn nur er bietet die „hauchzarten“ Farben, auf die es dem jüngeren Schönberg ankam. Die nach 1920 entstandenen Werke spielt der junge Berliner Pianist auf einem Steinway von 1901. Beides ist nicht nur historisch plausibel, sondern zeigt Schönbergs Werk in neuem Licht: nicht im grellen Weiß der Moderne, sondern im gedämpften Laternenlicht Wiens um 1900. Rittner deutet auch den modernen Schönberg aus dem Geist der Romantik, ohne sein Struktur-Denken zu verkleistern. Sinnlich, lyrisch, melodiebetont. (AC)

Tanzen kann sie nach eigener Aussage nicht. Dennoch spielt Alice Sara Ott, die schon mit ihrer Liszt-Platte aufhorchen ließ, die Walzer von Frédéric Chopin gleichsam so, als bewegte sie sich über das Parkett eines imaginären Ballsaals. Betörend die vielen klanglichen Valeurs, über die diese noch sehr junge deutschjapanische Pianistin bereits verfügt, faszinierend die rhythmische Balance. Mehr aber noch beeindruckt der tiefe Sinn ihrer Wiedergaben, insbesondere in jenen Stücken, die den Weltschmerz des Komponisten in sich tragen, wie etwa der a-Moll-Walzer op. 34, 2. Alles in allem eine erstaunlich reife und innige Interpretation, die für die Zukunft hoffen lässt. (JO)

Schönberg: Sämtliche Klavierwerke Hardy Rittner (Klavier) MDG

Chopin: Sämtliche Walzer Alice Sara Ott (Klavier) Deutsche Grammophon

Vokales Feuerwerk

Dramatische Miniaturen

2002 feierte die amerikanische Mezzosopranistin Vivica Genaux ein triumphales CD-Debüt mit Arien für den berühmten Kastraten Farinelli. In ihrer neuesten CD mit Opernarien aus der Feder Antonio Vivaldis entfacht sie ein wahres stimmliches Feuerwerk aus perlenden Trillern und hochvirtuosen Koloraturen. Vivica Genaux ergänzt ihr enormes Können mit stilsicherem Einfühlungsvermögen in die reichen Affekte der barocken Vokalkunst; das kommt besonders den meditativen Stücken zugute, die immer wieder als elegische Einlagen Pole der Ruhe zwischen den Koloraturkaskaden bilden. (DH)

Alessandro Scarlatti (16601725), der Meister der nea­ politanischen Barockoper, brillierte auch in der Kammerkantate, die im Jahrhundert zwischen 1650 und 1750 in ganz Europa eine ungeheure Popularität genoss. Entsprechend fruchtbar war Scarlattis Kantatenschaffen: 799 aus seiner Feder sind erhalten geblieben. Fünf besonders schöne von ihnen hat die Sopranistin Susanna Crespo Held für ihre CD mit dem italienischen Ensemble Musica Poëtica ausgesucht: Im raffinierten Wechselspiel zwischen Rezitativen und Arien entfaltet sich voll Inbrunst die poetische Welt von Liebesleid und Liebesfreud. (DH)

Vivaldi: Opernarien Vivica Genaux (Mezzosopran), Europa Galante, Fabio Biondi (Violine & Leitung) Virgin Classics

Scarlatti: Kantaten Susanna Crespo Held (Sopran) Musica Poëtica Naxos 43


Rezensionen

Genie im Plattenbau

Dem Tastentitanen auf der Spur

Erst denkt man, da improvisiert ein Jazz-Cellist; dann klingt es durchkomponiert. Und plötzlich ist man mitten in einem Tango. Diese Musik ist eine wilde Melange, aber musikalisch absolut überzeugend! Und tatsächlich Note für Note komponiert: Von einem Mann, der zurückgezogen in einem Plattenbau am Rande von Moskau lebt und über Jahrzehnte hinweg eine einzigartige Musik geschrieben hat. Nikolai Kapustin heißt er, und die CD von Eckart Runge und seinem Klavierpartner Jacques Ammon kommt hoffentlich noch rechtzeitig, um den 72-Jährigen für die Musikwelt zu entdecken. Sinnfällig auch die Kopplung mit Werken von Rachmaninow: Diese CD ist ein echter Knüller! (AC)

Was gäben Pianisten und Musikwissenschaftler darum, hören zu können, wie Beet­ hoven selbst Klavier spielte! Einen kleinen Eindruck, wie es gewesen sein könnte, vermittelt nun der niederländische Pianist Ronald Brautigam. Er legt eine Fassung des vierten Klavierkonzerts vor, basierend auf einer Partitur, in die Beethoven einige seiner üblichen Improvisationen notierte. Fazit: noch virtuoser, noch verspielter, noch verblüffender. Brautigams Versuch, auf dem modernen Flügel ein Hammerklavier zu imitieren, ist dagegen nicht halb so überzeugend – ebenso wenig, wie das Violinkonzert auf dem Klavier zu spielen. Auch wenn davon ebenfalls eine Ver­ sion von Beethovens Hand existiert. (CM)

Russian Soul. Werke von Kapustin und Rachmaninow Cello project: Eckart Runge (Cello), Jacques Ammon (Klavier). Genuin

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 & Klavierkonzert nach dem Violinkonzert op. 61 Ronald Brautigam (Klavier), Norrköping SO, Andrew Parrott (Leitung). BIS

Wiener Waldszenen

Haydn unergründlich

Nach seinem letzten Album mit Werken von Franz Liszt fragte man sich, ob Arcadi Volodos überhaupt noch irgendwelche Schwächen besitzt. Seine neue CD gibt darauf eine menschliche Antwort. Die raschen Wechsel in der Betonung von Alexander Skrjabins Sonate Nr. 7 gelingen ihm noch mit Bravour, und auch die nachdenklichen Valses nobles et sentimentales von Maurice Ravel liegen ihm hörbar. Dass der Beifall im Wiener Musikverein nach Robert Schumanns Waldszenen allerdings zurückhaltend ausfällt, ist der merkwürdig konturenarmen und gedehnten Lesart des Pianisten geschuldet, der sich erst mit Franz Liszts Dante-Sonate wieder in seinem Element befindet. (ES)

Der Mann ist ein anatomisches Wunder: Muskelbepackt wie ein Mr. Universum, doch in den Fingern ein Zartgefühl wie nur wenige. Der Amerikaner Tzimon Barto ist der große Grübler unter den Pianisten, der Altvertrautes wie nie gehört darstellen kann. Selbst eine scheinbar simple frühe HaydnSonate seziert er – in oft langsamen Tempi – bis ins kleinste Detail hinein und gelangt dadurch in Tiefen, die man nie für möglich gehalten hätte. Ohne dabei aber den Grund auszuleuchten. Haydn bleibt in Bartos radikal subjektiver Lesart unergründlich und geheimnisvoll. Dabei ist sein Spiel leicht und klar und wo nötig virtuos perlend. Wahrlich unerwartete Begegnungen! (AC)

Volodos in Vienna Werke von Skrjabin, Ravel, Schumann, Liszt, Bach und Tschaikowsky. Arcadi Volodos (Klavier) Sony Classical 44

Unexpected Encounters Haydn: Klaviersonaten Nr. 10, 38, 42, 60 Tzimon Barto (Klavier) Ondine


Rezensionen

Aus Chopins Tagebuch

Zauberhaft

Ganz schön fleißg, die junge Dame. Kaum sind die Diskussionen über ihre sehr sportive Interpretation der späten Klavierstücke von Brahms verebbt, legt Anna Gourari die nächste Einspielung vor: „The Mazurka Diary“ heißt, poetisch wie kitschig, die Auswahl, und sie ist durchaus dazu angetan, ein Glas Rotwein zur Hand zu nehmen und es sich im Sessel bequem zu machen. Doch nicht nur zum Sinnieren. Mag es Stücke geben, in denen Gourari ins (zuweilen etwas süßliche) Träumen gerät, so vergisst die Russin doch nie das Hintergründig-Kämpferische, das diesen Miniaturen in einigen Momenten auch innewohnt. Diese klangliche Variabiliät macht das Hören zum Vergnügen. (JO)

Ein intimes Tagebuch nennt Alexandre Tharaud sein neuestes Album, das ausschließlich Chopin-Piècen versammelt. Die Aufnahme bestätigt in jedem Takt den positiven Eindruck, den Tharaud bislang hinterlassen hat: Da geht jemand mit gleichermaßen klar konturierter wie minutiös ausgefeilter (und inhaltlich minutiös begründeter) Klangvorstellung zu Werke; da agiert ein Künstler, der das jeweilige Stück in seinem Innersten begriffen hat, und der weiß, was dieses Stück im Innersten zusammenhält. Das Schöne daran: Die Träumerei bei diesen melancholisch gefärbten Stücken stellt sich nicht beim Spielen ein, sondern erst danach, beim Hören. Schlichtweg zauberhaft. (JO)

Chopin: The Mazurka Diary Anna Gourari (Klavier) Berlin Classics

Chopin: Journale Intime Alexandre Tharaud (Klavier) Virgin Classics

Kraftvoll

Unentbehrlich

Es ist erstaunlich, mit welcher Kraft und Dynamik sich das Hugo-Wolf-Quartett Schuberts Musik vornimmt. Fast rüde klingen die schuberttypischen plötzlichen Ausbrüche im letzten Quartett aus dem Jahre 1826, die das Ensemble sofort wieder in sich zusammen fallen lässt, um sich der folgenden zärtlichen Melodie zu widmen. Das Klang-Potenzial wird vom Pianissimo bis ins Fortissimo ausgeschöpft. Besonders beeindruckend ist dabei, dass die Präzision nicht auf der Strecke bleibt. Jedes Detail bleibt deutlich und kontrolliert. Etwas sanfter kommt Schuberts frühes Es-Dur-Quartett daher: Hier klingen die schnellen Sätze eher verspielt, während das Adagio eine himmlische Ruhe ausstrahlt. (KH)

Welch unglaubliche Fülle: acht hervorragend programmierte CDs, die gleichzeitig einen Gang durch die Musikgeschichte vom Mittelalter bis zur Klassik und ein klingendes Lexikon der Instrumente darstellen. Ob man wissen will, wie ein bestimmtes Musikinstrument klingt, den Entwicklungen in Instrumentenfamilien nachspüren möchte oder sich ein Bild machen will, wie (z.B.) die Musik am Hof Ludwigs XV. klang – hier wird man fündig. Die Klang­ästhetik der Orgel in Renaissance oder Barock? Bitteschön. Wie klingt eine Glasharmonika? Ein Tangentenflügel, eine Cister? Voilà. Dazu kurze, ebenso verständliche wie präzise Erklärungen im umfangreichen Begleitbuch. (KH)

Schubert: Streichquartette D 887 & 87 Hugo Wolf Quartett VMS

Leitfaden durch die historischen Instrumente von Jerôme Lejeune, 200 Seiten und 8 CDs Ricercar

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Das Klassikprogramm Februar

Das Klassikprogramm im Februar 14.11.2005

14:10 Uhr

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KARTE Name: Kartennummer: Gültig bis:

Inhaber der NDR Kultur Karte erhalten für die mit diesem Symbol versehenen Veranstaltungen ermäßigte Eintrittskarten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (01805) 11 77 57 | 14 Ct./Min. für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunk können abweichen

1.2. Montag Konzert 19:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Joja Wendt (Klavier) 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Bruch: Das Lied von der Glocke Chor & Orchester der Universität Hamburg, Bruno de Greeve (Leitung) Jazz 20:30 Cotton Club Blueswalkers

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Xiaorui Hao (Viola) Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: Lucia di Lammermoor Kinder & Jugend

20:00 MUK Lübeck 4. Sinfoniekonzert Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Reinhard Goebel (Leitung), Matthias Höfs (Trompete)

2.2. Dienstag Konzert 19:00 Musikhochschule (Raum 12) Häppchen-Hitparade „Classics“ Bernhard Fograscher (Klavier) 20:00 Museum für Kunst & Gewerbe (Spiegelsaal) Alte Musik im Dialog 46

Die schöne, doch selten gespielte „Einschlafmusik“, gespielt von Hamburgs gefeiertem BachInterpreten: dem HfMT-Professor Evgeni Koroliov. Musiktheater

10:00 OpernLoft Jojo und das Geheimnis der Oper

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Turco in Italia NDR Kultur Karten-Rabatt

Jazz

Jazz

20:30 Cotton Club Stintfunk Big Band

20:30 Cotton Club Blue Orleans Jazzband

Sonstiges Umland

19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Evgeni Koroliov (Klavier) Bach: Goldberg-Variationen

19:30 Planetarium Hamburg NDR Hörspiel - krok & petschinka: Nacht der Wünsche NDR Kultur Karten-Rabatt

3.2. Mittwoch Konzert 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Heinzmann (Querflöte) 19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Erik Schumann (Violine) Henri Sigfridsson (Klavier). Werke von Beethoven, Tschaikowsky & Brahms NDR Kultur Karten-Rabatt

Umland 17:00 Offene Kirche St. Nikolai Kiel David Quartett Hamburg

4.2. Donnerstag Konzert 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Nordic Concerts Sächsische Staatskapelle Dresden, Fabio Luisi (Leitung), Frank Peter Zimmermann (Violine). Brahms: Violinkonzert, Strauss: Also sprach Zarathustra NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 A. Schnittke Akademie Cello total Mathias Johansen (Violoncello), Yoko Yamada (Klavier)

Foto: Gela Megrelidze

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Februar Das Klassikprogramm

Musiktheater

Musiktheater

20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: Madama Butterfly

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Turco in Italia NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 OpernLoft Händel: Tolomeo – Oper in Kurz

Musik in Kirchen

20:00 OpernLoft Menotti: Das Telefon, Maxwell Davies: Miss Donnithorne‘s Maggot

13:00 St. Johannis Harvestehude Musik zur Marktzeit

Musik in Kirchen Jazz

Musik in Kirchen 17:00 Christianskirche Ottensen Chor- und Klaviermusik der Romantik Romantischer Chor Hamburg

18:00 Elbphilharmonie Kulturcafé Trio Macchiato

19:30 Hauptkirche St. Nikolai Ginzburg: „Weihnachten in den Abruzzen“ & „Er und Ich“

20:30 Cotton Club Ragtime United

18:00 Heilandskirche Uhlenhorst Psalmenvertonungen Cornelia Schünemann (Sopran & Saxophon)

Kinder & Jugend

18:00 St. Johannis Eppendorf Liederabend im Alten Pastorat Miyako Okui-Habich (Sopran), Tazuko Kondo-Seehofer (Klavier). Werke von Bach, Schubert, Chopin & Puccini

Sonstiges 18:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 18:00 Musikhochschule (Raum 12) Erhalt der kulturellen Vielfalt Dr. Christine Merkel und Prof. Dr. Friedrich Loock im Gespräch

5.2. Freitag

18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer Jazz 20:30 Cotton Club New Orleans Feetwarmers 21:00 Birdland Ladi Geisler-Jürgen Attig Quartett Umland

Konzert

20:00 Theater Lübeck Salut Salon – Klassisch verführt

19:30 Jenisch Haus (Weißer Saal) Une Fête champêtre Hamburger Ratsmusik. Werke von Marais, Barièrre, Visée u.a.

6.2. Samstag

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Nathan Quartett Michel Lethiec (Klarinette). Schubert: Streichquartett Es-Dur D 87, Mendelssohn: Streichquartett Nr. 6, Brahms: Klarinettenquintett h-Moll 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Licht & Schatten Hamburger Camerata, Elina Vähälä (Violine), Ralf Gothóni (Klavier & Leitung). Sibelius: Humoresken Nr. 1 & 2, Sallinen: Sunrise Serenade, Sallinen: Chamber Concerto, Schumann: Sinfonie Nr. 1 NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 A. Schnittke Akademie Violinmusik des 20. und 21. Jahrhunderts Vladimir Anochin (Violine), Matthias Veit (Klavier)

Konzert 19:00 Jenisch Haus (Weißer Saal) Une Fête champêtre Hamburger Ratsmusik 19:00 GEDOK Kunstforum Komponistenporträt Mussorgsky Marija Jankova Noller (Klavier), Marcia Lemke-Kern (Sopran), Julia Barthe (Sopran) 19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Atrium Quartett Beethoven: Streichquartett Es-Dur op. 74 & C-Dur op. 59/3, Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3

Kinder & Jugend 10:00 Elbphilharmonie Kulturcafé Steinhöfel: Rico, Oskar und die Tieferschatten 11:00 Komödie Winterhuder Fährhaus Zauberflöte für Kinder Studierende des Hamburger Konservatoriums 14:30 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer 18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer Jazz 19:30 Hauptkirche St. Nikolai 7. Gospel-Blues-Night Gottfried Bötter (piano), Abbi Hübner (trumpet), Peter „Banjo“ Meyer (banjo) u.a. 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) The very Best of Swing Glenn Miller Orchestra

Musiktheater

20:00 kampnagel (k6) Jazz Today Ulita Knaus & Band, Julian Lage Group

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: Lucia di Lammermoor

20:30 Cotton Club Hot Shots 47


Das Klassikprogramm Februar

16:00 Jazzclub Stellwerk Musik im Gespräch

18:00 Hauptkirche St. Nikolai Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester Clemens Malich (Leitung), Josa Bambirra S. Malich (Trompete), Anny Huang (Klavier), Clara Bambirra S. Malich (Violine), Anton Micke (Violoncello). Werke von Hindemith, Mahler, Kabalewski, Tschaikowsky, Mozart, Strauß & Schostakowitsch

Umland

18:00 Cantatekirche Duvenstedt Kammerkantorei der Martinskirche  

21:00 Jazzclub Stellwerk Imbroglio Sonstiges

19:30 Theater Lübeck Strauss: Arabella NDR Kultur Karten-Rabatt

7.2. Sonntag Konzert 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Isabelle van Keulen (Violine), Christoph von Dohnányi (Leitung). Berg: Violinkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 NDR Kultur Karten-Rabatt 19:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Olga Scheps (Klavier) Schumann: Fantasie C-Dur, Mozart: Rondo a-Moll KV 511, Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll & Sonate h-Moll NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Bläserensemble Sabine Meyer Beethoven: Oktett Es-Dur, Hosokawa: Variations, Mozart: Serenade „Gran Partita“ NDR Kultur Karten-Rabatt Musiktheater 18:00 Staatsoper (Großes Haus) Giordano: Andrea Chénier Musik in Kirchen 10:00 Hauptkirche St. Michaelis Musikalischer Gottesdienst 17:00 St. Paulus-Kirche Heimfeld 4. Harburger Orgelwochen Edyta Müller (Orgel), Tomasz Harkot (Orgel). Werke von Bach u.a. 18:00 Christianskirche Ottensen As Slow aS Possible & Mad Rush Daniel Stickan (Orgel) 48

Kinder & Jugend 14:30 Laeiszhalle (Großer Saal) 3. Kinderkonzert: Musikalische Maskerade Hamburger Symphoniker, Igor Budnistein (Leitung), Seán McDonagh als Kiko   15:00 St. Petri Altona Kinder- und Jugendkonzert   16:00 OpernLoft Der Freischütz für Kinder 16:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer 16:00 Kampnagel (K6) Dance Up durchs TV Staatliche Jugendmusikschule Hamburg 17:00 Laeiszhalle (Großer Saal) 3. Kinderkonzert: Musikalische Maskerade

8.2. Montag Konzert 19:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Singer Pur: SOS – Save our Songs 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Isabelle van Keulen (Violine), Christoph von Dohnányi (Leitung). Berg: Violinkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Sakiko Nobuki (Oboe)   20:00 Musikhochschule (Forum) Orchester des Instituts für Schulmusik   Musiktheater 20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry Kinder & Jugend 9:30 Kampnagel (K6) Dance Up durchs TV 10:00 OpernLoft Der Freischütz für Kinder 11:30 Kampnagel (K6) Dance Up durchs TV

Jazz

Jazz

11:00 Cotton Club T.F.T.M.

20:30 Cotton Club Jo Bohnsack (piano)

11:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Gerd Spiekermann & die Bop Cats

9.2. Dienstag

Sonstiges

Konzert

12:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Zilberstein (Klavier)   19:30 Logenhaus (Mozart-Saal) 351. Kammerkonzert der Oscar und Vera Ritter Stiftung Kim Trio. Werke von Haydn, Brahms & Mendelssohn

Umland 17:00 Theater Lübeck Wagner: Siegfried NDR Kultur Karten-Rabatt

Foto: James Wilson

21:00 Birdland Sonora 51


Februar Das Klassikprogramm

20:00 Musikhochschule (Forum) Yaroslav Sak (Schlaginstrumente)   20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) For the Love of my Sound Evelyn Glennie (Schlagwerk), Philip Smith (Klavier). Werke von Zivkovic, Hatzis, Psathas, Vivaldi u.a. NDR Kultur Karten-Rabatt

 Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: Madama Butterfly Musik in Kirchen 17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik   20:00 Christianskirche Ottensen Engelbrecht: Pièce de résistance

Nichts ist vor einer Bearbeitung durch die gefeierte schottische Schlagzeugerin sicher – auch nicht Vivaldis Konzert für Piccolo-Flöte...

Jazz

20:00 Musikhochschule (Forum) Masterprüfungskonzert Guido Rooyakkers (Horn), Andra Nichiteanu (Viola)  

20:30 Cotton Club Harlem Jump

Musiktheater

17:00 Offene Kirche St. Nikolai Kiel Die halbe Stunde – Orgel & Oboe

20:00 Stage Club Martin Ehlers (piano)

Umland

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere di Siviglia NDR Kultur Karten-Rabatt

 

20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry

Konzert

Musik in Kirchen 20:00 St. Johannis Altona Gastkonzert der HfMT Hamburg Werke von Bach, Alain & Franck   Jazz 20:30 Cotton Club Jailhouse Jazzmen

10.2. Mittwoch Konzert 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Epstein (Flöte)   19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Mischa Maisky (Violoncello) Moskauer Virtuosen. Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur, Haydn: Cellokonzert C-Dur, Boccherini: Sinfonie d-Moll & Cellokonzert Nr. 6 D-Dur

11.2. Donnerstag 15:00 Planetarium Hamburg Sternenklang am Nachmittag   19:30 Logenhaus (Mozartsaal) Meisterklasse Kim Trio. Werke von Schumann & Haydn   20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Arcanto Quartett Tabea Zimmermann (Viola), Jörg Widmann (Klarinette). Werke von Mozart, Mendelssohn & Brahms NDR Kultur Karten-Rabatt Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Giordano: Andrea Chénier 20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry

21:00 Kampnagel (K1) LOGOBI 05 // LOGOBI-Serie Musik in Kirchen 13:00 St. Johannis Harvestehude Musik zur Marktzeit   Jazz 19:30 Pianohaus Trübger Taste! – Tobias Schößler (piano) 20:30 Cotton Club Orchester Champagne Sonstiges 17:00 Messmer Momentum Shanghai-Festtage – Zur Kulturgeschichte Shanghais 18:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

12.2. Freitag Konzert 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Elbeblech – So gut wie Bach 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Galakonzert zu Robert Stehlis 80. Geburtstag KlassikPhilharmonie Hamburg, Robert Stehli (Leitung), Kathrin ten Hagen (Violine). Heidrich: Variationen über „Happy Birthday to you“, Beethoven: Violinkonzert D-Dur, Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll   Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere di Siviglia NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 OpernLoft Bizet: Carmen – Oper in Kurz Tanztheater

Tanztheater 20:00 Kampnagel (K6) Room Exit (Terima Kos) Jecko Siompo & West-Papua

20:00 Kampnagel (K6) Room Exit (Terima Kos) 21:00 Kampnagel (K1) LOGOBI 05 // LOGOBI-Serie 49


Das Klassikprogramm Februar

16:00 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer Jazz 20:30 Cotton Club Finney‘s Jazzmen 21:00 Birdland Karin Hammar Everyday Magic 21:00 Jazzclub Stellwerk trOrange

13.2. Samstag Konzert 10:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Shanghai-Festtage – ShanghaiMusik-Marathon 17:00 Museum für Kunst & Gewerbe Dorian Konzerte Ensemble Luxurians NDR Kultur Karten-Rabatt 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Shanghai-Festtage – Großes Symphoniekonzert Shanghai Hamburger Symphoniker, Muhai Tang (Leitung), Mela Huang (Violine). Dun: Wasser-Musik u.a. 20:00 St. Pauli Theater Akkordeonist! Carel Kraayenhof (Bandoneon), Sexteto Canyengue NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Kampnagel (K1) LOGOBI 05 // LOGOBI-Serie

21:00 Birdland Organics

Musik in Kirchen

21:00 Jazzclub Stellwerk Michael Gudenkauf‘s Zweite Wahl!

17:00 Christ-König-Kirche Lokstedt Joachim Lobe (Trompete) Christian Hanschke (Orgel) 18:00 Hauptkirche St. Jacobi Große Festmusik am Salzburger Dom Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, Hamburg Sinfonietta, Hansjörg Albrecht (Leitung), Simone Nold (Sopran), Anton Barachovsky (Violine), Rudolf Kelber (Orgel). Mozart: Exultate Jubilate, Violinkonzert Nr. 5, Missa C-Dur „Missa Longa“, Sinfonie Nr. 29 u.a. NDR Kultur Karten-Rabatt 18:00 St. Johannis Eppendorf Harvestehuder Kammerchor Claus Bantzer (Leitung) Tallis: Misere nostri, Nystedt: O crux, Whitacre: Sleep, Bach: Jesu meine Freude 19:00 Hauptkirche St. Michaelis Faschingskonzert Posaunenchor St. Michaelis   Kinder & Jugend 11:00 Komödie Winterhuder Fährhaus Zauberflöte für Kinder 14:00 Laeiszhalle (Studio E) Shanghai-Festtage – HaSy-Spezial: Shanghai für die ganz Kleinen

Sonstiges 16:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt Umland 17:00 Theater Lübeck Wagner: Die Walküre NDR Kultur Karten-Rabatt 18:00 Martin-Luther-Kirche Trittau Dreams of Balalaika 20:00 Kieler Schloss Polnisches Kammerorchester

14.2. Sonntag Konzert 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) 6. Philharmonisches Konzert Simone Young (Leitung), Alisa Weilerstein (Violoncello), Philharmoniker Hamburg. Vaughan Williams: Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis, Elgar: EnigmaVariationen & Cellokonzert, Knussen: Ophelia dances NDR Kultur Karten-Rabatt

14:00 Klingendes Museum Klingender Samstag Piccolo

Musiktheater

14:30 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Mozart: Don Giovanni

14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz

20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry

15:30 Klingendes Museum Klingender Samstag Piccolo

11:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Salut Salon - Klassisch verführt

20:00 OpernLoft Puccini: La Bohème – Oper in Kurz

18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer

15:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Blechschaden - Das etwas andere Valentinskonzert

Tanztheater

Jazz

20:00 Kampnagel (K6) Room Exit (Terima Kos)

20:30 Cotton Club Revival Band

50

Es ist immer noch ein Ritterschlag für jeden Cellisten: von den großen Orchestern zu Elgars Cellokonzert eingeladen zu werden.

18:00 Sasel Haus Polnisches Kammerorchester Volker Schmidt-Gertenbach (Leitung), Alina Maria Mleczko (Saxophon). Werke von Respighi u.a.

Fotos: Lucio Lecce, Rosa-Frank.com

Kinder & Jugend


Februar Das Klassikprogramm

19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Christoph Prégardien (Tenor) Schumann: Dichterliebe, Schubert: Ausgewählte Lieder NDR Kultur Karten-Rabatt

Wie oft wird die Dichterliebe im Schumann-Jahr wohl erklingen? Wenn ein Meister wie Christoph Prégardien sie interpretiert, ist sie allemal einen Besuch Wert. 19:30 Imperial Theater Akkordeonist! Klaus Paier (Akkordeon/Bando­ neon), Asja Valcic (Violoncello), Jurek Lamorski Quartett NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Laeiszhalle (Studio E) Trio – Neue Musik von Pfröß für Vibraphon, Harfe und Flöte   Musiktheater 19:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Shanghai-Festtage – Kunqu: Der Päonien-Pavillon

17:00 St. Paulus-Kirche Heimfeld 4. Harburger Orgelwochen Roland Möhle (Orgel)

 

17:00 St. Gertrud Mundsburg Vokalensemble Hamburg

Konzert

18:00 St. Markus Aumühle Ensemble Magnificat Werke von Franck, Lechner & Schütz

19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Selditz (Viola)

18:00 Hauptkirche St. Michaelis Harvestehuder Kammerchor Claus Bantzer (Leitung) 19:00 St. Johannis Harvestehude Johanni-Vesper Kinder & Jugend 14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 15:00 OpernLoft Die Prinzessin der Feen 15:00 Laeiszhalle (Studio E) HaSy-Konzert: Winterspass 16:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer 16:30 Laeiszhalle (Studio E) HaSy-Konzert: Winterspass

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Giordano: Andrea Chénier

18:00 Hauptkirche St. Nikolai Orgelkonzert für „kleine“ und „große“ Kinder  

20:00 OpernLoft Menotti: Das Telefon, Maxwell Davies: Miss Donnithorne‘s Maggot

Jazz

20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry Tanztheater 20:00 Kampnagel (K1) LOGOBI 05 // LOGOBI-Serie Musik in Kirchen 10:30 Christuskirche Othmarschen 6. Othmarscher Orgeltage – Eröffnungsgottesdienst 15:00 St. Johannis Altona Kaffeekonzert Hamburg Chamber Players 16:00 Kreuzkirche Barmbek Sonntagskonzert Werke von Bruch & Vivaldi

11:00 Cotton Club Canal Street Jazz Band 20:00 Jazzclub Stellwerk Taste! – Tobias Schößler (piano) 20:00 kampnagel (k6) The Swell Season Sonstiges 12:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten Hannelore Unruh (Cembalo) Französische Cembalomusik NDR Kultur Karten-Rabatt Umland 17:00 Kirche Zum Guten Hirten Tangstedt Kleines Gitarrissimo

15.2. Montag

19:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Salut Salon – Klassisch verführt 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) 6. Philharmonisches Konzert Simone Young (Leitung), Alisa Weilerstein (Violoncello), Philharmoniker Hamburg. Werke von Vaughan Williams, Elgar & Knussen NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Diplomkonzert Tural Ismayilov (Posaune), Eunsu Seo (Tenor) 20:00 Grünspan Akkordeonist! Kimmo Pohjonen Kluster NDR Kultur Karten-Rabatt Kinder & Jugend 10:00 OpernLoft Die Prinzessin der Feen Jazz 20:30 Cotton Club Jan Fischer Bluesband 21:00 A. Schnittke Akademie Alberto Braida (piano), John Hughes (bass) Sonstiges 19:00 Musikhochschule (Raum 12) Shanghai-Festtage – Lesung: Erinnerungen an Shanghai Umland 20:00 Stadtbibliothek Lübeck (Scharbausaal) Bogen gespannt Carlos Johnson & Adrian Iliescu (Violine), Joo-Hyun Kang (Viola), Sigrid Strehler (Violoncello), Jacques Ammon (Klavier) 51


Das Klassikprogramm Februar

Konzert 19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Lang Lang (Klavier) Beethoven: Sonate Nr. 3 C-Dur op. 2/3 & Nr. 23 f-Moll „Appassionata“, Albéniz: Iberia Suite – Buch 1, Prokofjew: Sonate Nr. 7 B-Dur 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Shin-Ying Lin (Flöte)   Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: La Bohème NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Staatsoper (Opera stabile) Rorem/Moore: Bertha & Gallantry Musik in Kirchen 20:00 Christuskirche Othmarschen 6. Othmarscher Orgeltage Almut Rößler (Orgel). Werke von Terzakis, de la Motte, Baur u.a. 20:00 St. Pauli Kirche Akkordeonist! Teodoro Anzellotti (Akkordeon) NDR Kultur Karten-Rabatt Kinder & Jugend 10:00 OpernLoft Die Prinzessin der Feen Jazz 20:30 Cotton Club Southland New Orleans Jazzband

17.2. Mittwoch

Musiktheater

20:00 Safari Cabaret Akkordeonist! – Attwenger NDR Kultur Karten-Rabatt 52

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester David Zinman (Leitung), Richard Goode (Klavier). Mozart: Klavierkonzert G-Dur Nr. 17, Strauss: Eine Alpensinfonie NDR Kultur Karten-Rabatt

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Mozart: Don Giovanni Musik in Kirchen 15:00 Kirche am Markt Niendorf Orgelkonzert Jan Löhler & Gudrun Fliegner (Orgel) 17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik 18:30 St. Johanniskirche Harburg Mendelssohn: Psalm 42 Harburger Kantorei, Werner Lamm (Leitung)   Jazz 20:30 Cotton Club Cotton Club Big Band

In Deutschland macht er sich rar, der Amerikaner Richard Goode, der besonders für sein Mozart- und Beethoven-Spiel gerühmt wird. 20:00 St. Pauli Theater Akkordeonist! Richard Galliano Tangaria Quartet NDR Kultur Karten-Rabatt Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Giordano: Andrea Chénier   Musik in Kirchen

Sonstiges 18:00 Elbphilharmonie Kulturcafé Elbphilharmonie Kulturgespräch Attwenger im Gespräch mit Melanie von Bismarck   Umland

13:00 St. Johannis Harvestehude Musik zur Marktzeit 20:00 Christuskirche Othmarschen 6. Othmarscher Orgeltage Rainer Lanz (Orgel). Werke von Frescobaldi & Grigny  

17:00 Offene Kirche St. Nikolai Kiel Die halbe Stunde – Violine & Orgel

Kinder & Jugend

19:30 Theater Lübeck Strauss: Arabella NDR Kultur Karten-Rabatt

10:00 Kulturpalast Billstedt Zauberkonzert  

Konzert 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Schmidt (Violoncello & Kammermusik)

19:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) Studiokonzert Klasse Prof. Bachl & Prof. Franke (Klarinette)

Jazz

18.2. Donnerstag Konzert 12:30 Handelskammer Hamburg Lunchkonzert Rebecca Lenton (Flöte), Simon Strasser (Oboe). Werke von Scelsi

20:30 Cotton Club Shreveport Rhythm Sonstiges 18:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

Foto: Filmmuseum Berlin, Sasha Gusov

16.2. Dienstag

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Das Alte Werk Concerto Köln, Andreas Staier & Christine Schornsheim (Cembalo). J. Chr. F. Bach: Sinfonie d-Moll Wfv I/3, W. Fr. Bach: Adagio und Fuge d-Moll, C. Ph. E. Bach: Konzert FDur Wq 46, Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll op. 6/6 NDR Kultur Karten-Rabatt


Februar Das Klassikprogramm

19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Streicher-Meisterklasse Prof. Tanja Becker-Bender  

Jazz 20:30 Cotton Club Jazz Lips

Umland

21:00 Birdland Simone Helle & Band

18:00 Theater Lübeck Jekyll & Hyde NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Jazzclub Stellwerk Marzio Scholten Quartet

19.2. Freitag Konzert 18:00 Staatsoper (Opera stabile) After work 6 20:00 Sasel Haus Musikalisches Puppenkabarett Norman Shetler (Klavier & Handpuppen) 20:00 Bechstein Centrum Konstanze Eickhorst (Klavier) Werke von Bach, Beethoven, Mozart & Chopin 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester David Zinman (Leitung), Richard Goode (Klavier). Werke von Mozart & Strauss NDR Kultur Karten-Rabatt

20.2. Samstag Konzert 16:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Benefizkonzert „Helft uns helfen“ 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) 6. Symphoniekonzert Hamburger Symphoniker, Jeffrey Tate (Leitung), Hillevi Martinpelto (Sopran). Debussy: Images, Britten: Quatre Chansons Françaises, Gerhard: Cancionero de Pedrell 19:30 Fliegende Bauten Akkordeonist! Motion Trio, Akkordeon-Orchester Hamburg-Eimsbüttel, Hans-Georg Beyer (Leitung) NDR Kultur Karten-Rabatt Musiktheater

20:00 Imperial Theater Akkordeonist! – Accordion Tribe NDR Kultur Karten-Rabatt

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Mozart: Don Giovanni

20:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Westlund (Flöte)  

Tanztheater

Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: La Bohème NDR Kultur Karten-Rabatt

Kinder & Jugend 10:00 Bürgerhaus Wilhelmsburg Zauberkonzert 16:00 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer

20:00 Christuskirche Othmarschen Die lange Nacht der Orgel Stefan Scharff (Orgel), Barbara Matthes (Orgel), Jonas Kannenberg (Orgel), Karl-Bernhardin Kropf (Orgel), Manuael Gera (Klavier). Berlin, Sinfonie der Großstadt u.a.

19:30 Kampnagel (P1) Neue Choreografien  K3-Jugendclub Tanz Musik in Kirchen 18:00 St. Johannis Eppendorf Geistliche Konzerte zu ein bis fünf Stimmen Werke von Schein, Schütz, Bernhard, Vierdanck & Rosenmüller 18:00 Ansgarkirche Langenhorn Mozart bei Kerzenschein 19:00 Marktkirche Poppenbüttel Kantorei Poppenbüttel Michael Kriener (Orgel & Leitung). Werke von Bach, Reger u.a. 19:30 St. Martinus Eppendorf St. Martinus-Kammerorchester

Ob Klavier, Akkordeon oder Gesang – fast alle Begleitinstrumente hat der Stummfilm in seiner großen Zeit erlebt. Aber eine Kirchenorgel vermutlich nicht. 20:00 St. Georgskirche Wilhelm-Busch-Abend: Tierischmenschlich Thomas Müller (Gesang), Matthias Botsch (Klavier)   Kinder & Jugend 14:00 Klingendes Museum Klingender Samstag Classico 14:30 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer 14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 15:00 Bürgersaal Wandsbek Zauberkonzert 16:00 Klingendes Museum Klingender Samstag Classico 18:00 Kampnagel (K2) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer Jazz 20:30 Cotton Club Bourbon Skiffle Company 21:00 Birdland Herb Geller-Wolfgang Köhler Duo Sonstiges 16:00 Jazzclub Stellwerk Musik im Gespräch 53


Das Klassikprogramm Februar

16:00 Sasel Haus Zauberkonzert

Umland

Musiktheater

17:00 Marienkirche Bad Segeberg Buxtehude: Das jüngste Gericht

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice   20:00 OpernLoft Mozart: Die Zauberflöte – Oper in Kurz

16:00 Kampnagel (P1) Opera Piccola: Der verzauberte Zauberer

Tanztheater

11:00 Cotton Club Wood Cradle Babies

19:30 MUK Lübeck NDR Sinfonieorchester David Zinman (Leitung), Richard Goode (Klavier). Werke von Mozart & Strauss NDR Kultur Karten-Rabatt

21.2. Sonntag Konzert 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Wiener Klassik Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Haydn: Sinfonie Nr. 88 G-Dur, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1, Mozart: Sinfonie Nr. 31 D-Dur „Pariser Sinfonie“ 15:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg Johanna Erdelbrock (Violine), Justus Tennie (Klavier), Michael Klaue (Leitung). Saint-Saëns: Havanaise, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3, Dvořák: Sinfonie Nr. 8 16:00 Medienbunker, Feldstr. Bunkerrauschen: Feine Melodien aus drey Stimmen Gustav Frielinghaus (Violine), Michael Petermann (Cembalo). Bach: Violinsonaten, Sanri: Drei Stücke für Violine 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) 6. Symphoniekonzert Hamburger Symphoniker, Jeffrey Tate (Leitung), Hillevi Martinpelto (Sopran). Debussy: Images, Britten: Quatre Chansons Françaises, Gerhard: Cancionero de Pedrell 19:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Frédéric Chopins Leben – 200 Jahre Chopin & Schumann Heidrun Holtmann (Klavier), Barbara Michel (Rezitation)   20:00 A. Schnittke Akademie Zeitgenössische Kammermusik Maria Bulgakova (Sopran), Wladimir Botschkowsky (Viola), Jonathan Shapiro (Schlagzeug) 54

19:30 Kampnagel (P1) Neue Choreografien K3-Jugendclub Tanz   Musik in Kirchen 10:00 Hauptkirche St. Nikolai Musikalischer Gottesdienst 10:00 Hauptkirche St. Jacobi Musikalischer Gottesdienst Schumann: Missa Sacra

Jazz

Sonstiges 12:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt Umland 11:00 MUK Lübeck 5. Sinfoniekonzert – Streicher!

10:00 St. Johannis Eppendorf Musikalischer Gottesdienst Mozart: Dominicusmesse

17:00 St. Johannes Ahrensburg Dörthe Landmesser (Orgel) Werke von Bach, Mozart & Françaix

17:00 St. Paulus-Kirche Heimfeld 4. Harburger Orgelwochen Heiko Holtmeier (Orgel). Werke von Rheinberger & Karg-Elert

18:00 Peter-Paul-Kirche Bad Oldesloe Matthias Eisenberg (Orgel) Joachim Schäfer (Trompete)

17:00 Kreuzkirche Stellingen St. Martinus-Kammerorchester Jozef Podharansky (Violoncello), Adreas Klaue (Leitung). Michael Haydn: Cellokonzert B-Dur, Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 91 & 79

22.2. Montag

17:00 Thomaskirche Hausbruch Mit Trompeten und Posaunen 17:00 St. Marien Fuhlsbüttel Julia Linden (Violine) Min-Yung Lee (Violoncello), Matthias Neumann (Orgel)

 

Konzert 19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Magali Mosnier (Flöte) Eric le Sage (Klavier). Poulenc: Flötensonate, Bach: Flötensonaten A-Dur & Es-Dur, Fauré: Fantasie Franck: Violinsonate A-Dur (Bearbeitung für Flöte)

18:00 Philemon-Kirche Poppenbüttel Musik bei Kerzenschein 19:00 St. Pauli Kirche Schubert: Winterreise Gabriele Soyka (Alt), Hendrik Lücke (Klavier), Ben Soyka (Lesung)   Kinder & Jugend 14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 15:00 OpernLoft Das Zauberflötchen

Anstelle von James Galway wird die Flötistin Magali Mosnier mit einem französischem Programm im Pro Arte-Konzert auftreten. 20:00 Medienbunker Bunkerrauschen: Feine Melodien aus drey Stimmen Werke von Bach & Sanri

Foto: Steven Haberland

19:30 Theater Lübeck Verdi: Un Ballo in Maschera NDR Kultur Karten-Rabatt


Februar Das Klassikprogramm

Jazz

Musiktheater

20:30 Cotton Club Henry Heggen & Günther Brackmann

20:00 Alleetheater Weber: Der Freischütz - Premiere NDR Kultur Karten-Rabatt

Sonstiges

Tanztheater

19:30 Staatsoper (Opera stabile) Verismo: Das große Gefühl und der laute Schrei

19:30 Kampnagel (P1) K3-Jugendclub Tanz

Umland 20:00 MUK Lübeck 5. Sinfoniekonzert – Streicher!  

23.2. Dienstag Konzert 12:30 Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Lunchkonzert 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Il Carnevale Barockwerk Hamburg, Ira Hochman (Leitung). Werke von Vivaldi u.a.  

Musik in Kirchen 17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik 20:00 Christianskirche Ottensen Schwingungen, Filme und freie Töne   Jazz 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Tell it like it is Thomas Quasthoff (vocals), Frank Chastenier (piano), Bruno Müller (guitar), Dieter Ilg (bass), Wolfgang Haffner (drums) NDR Kultur Karten-Rabatt 20:30 Cotton Club Big Band Berne

Musik in Kirchen 19:30 Kirche zum Guten Hirten Langenfelde Roman Kazak (Panflöte) Jazz

Umland 17:00 Offene Kirche St. Nikolai Kiel Die halbe Stunde

19:30 Bechstein Centrum Bulgarische Künstler in Hamburg Joanna Tzoneva (Gesang), Alexander Raytchev (Klavier), Boriana Dimitrova (Saxophon), Makrouhi Hagel (Violine), Daria Jossifova (Klavier), Joanna Kamenarska (Violine). Werke von Chopin, Lehár, Vladigerov, Gershwin u.a. 20:00 Museum für Kunst & Gewerbe (Spiegelsaal) Erlesene Begegnungen – Auf der Suche nach dem Glück Clemens von Ramin (Lesung), Mattäus Winnitzki (Klavier), Paulo Pereira (Saxophon), Barbara Auer (Lesung)   Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: La Bohème NDR Kultur Karten-Rabatt 19:30 Musikhochschule (Forum) Mozart: Bastien und Bastienne, Bernstein: Trouble in Tahiti NDR Kultur Karten-Rabatt 20:00 Staatsoper (Opera stabile) Zweimal „Tod in Venedig“ Musik in Kirchen 13:00 St. Johannis Harvestehude Musik zur Marktzeit Jazz

 

20:30 Cotton Club Eine kleine Jazzmusik

Konzert

Sonstiges

24.2. Mittwoch

19:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) Studiokonzert

Konzert

19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) 5. Kammerkonzert Kammerorchester der Hamburger Symphoniker, Bruno Merse (Leitung), Vida Mikneviciuté (Sopran), Olena Kushpler (Klavier). Werke von Revueltas, Villa-Lobos, de Falla, Bach, Hindemith, Skalkottas, Adams & Barber

18:00 Museum für Kunst & Gewerbe Auf hist. Tasteninstrumenten Susanne von Laun (Tasteninstrumente). Claviermusik aus Klassik und Romantik NDR Kultur Karten-Rabatt

20:30 Cotton Club Low Rabbit Jazz Gang

19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert 19:00 Lichtwarksaal Neue Bahnen – Schumann und der junge Brahms Julija Botchkovskaja & Cord Garben (Klavier), Miriam Sharoni (Sopran), Jale Papila (Alt), Joachim Kossmann (Rezitation), Kirsten Lindenau (Moderation)

25.2. Donnerstag

19:30 Logenhaus (Mozartsaal) Preisträgerkonzert Internationaler Kammermusikwettbewerb Hamburg 2009

18:00 Elbphilharmonie Kulturcafé Elbphilharmonie Kulturgespräch Simone Young und Mark Andre im Gespräch mit Christoph Becher Umland 19:30 Theater Lübeck Strauss: Arabella NDR Kultur Karten-Rabatt 55


Das Klassikprogramm Februar

Konzert 19:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) Liederabend 19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Wiener Philharmoniker Lorin Maazel (Leitung). Beethoven: Sinfonie Nr. 6, Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Tecchler Trio Beethoven: Klaviertrio Es-Dur op. 1/1, Liszt/Saint-Saëns: Orpheus, Saint-Saëns: Klaviertrio e-Moll op. 92 20:00 Rolf-Liebermann-Studio J. Peter Schwalm: New Electronic Music and Visuals J. Peter Schwalm (Leitung), Sophie Clements (visuals), Leo Abrahams (Gitarre), Christoph Buhse (Schlagzeug), James Cheung (Klavier), Joel Harries (Gitarre), Tim Harries (Bass) NDR Kultur Karten-Rabatt Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice   20:00 Alleetheater Weber: Der Freischütz 20:00 OpernLoft Bizet: Die Perlenfischer – Oper in Kurz

Jazz

Musik in Kirchen

20:00 Bechstein Centrum Delicious Date

18:00 Hauptkirche St. Michaelis Schubert: Magnificat, Mozart: Große Messe c-Moll Monteverdi Chor Hamburg, Katherina Müller (Sopran), Martin Petzold (Tenor), Stephan Heinemann (Bass), Mitteldeutsches Kammerorchester, Gothart Stier (Leitung)

20:30 Cotton Club Lousiana Syncopators 21:00 Birdland Bernd Reinke Quartett 21:00 Jazzclub Stellwerk Roland Cabezas & Band

18:00 Osterkirche Eimsbüttel Musik am Samstag Michael Turkat (Cembalo & Leitung), Con flauto

27.2. Samstag

18:00 St. Johannis Eppendorf Andreas Fischer (Cembalo) Bach: Partita G-Dur & a-Moll aus dem 1. Teil der Clavierübung   19:00 Hauptkirche St. Nikolai Bach: Kantate BWV 18, Haydn: Theresienmesse, Zelter: Violakonzert Kantorei St. Nikolai, Hamburger Camerata, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung), Christian Stahnke (Viola), Larissa Neudert (Sopran), Marion Hopp (Alt), Achim Kleinlein (Tenor), Benno Schöning (Bass)

Konzert 16:00 Heinrich-Hertz-Schule (Aula) Dagmar Lübking (Orgel) Werke von Haßler, Weckmann, Böhm, Händel & Bach 16:00 Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Teatime Classics Laura Möhr (Viola), Zeynep Özsuca (Klavier). Werke von Schumann, Schubert & Clarke NDR Kultur Karten-Rabatt 19:00 GEDOK Kunstforum Komponistenporträt Schumann Marija Jankova Noller (Klavier), Marcia Lemke-Kern (Sopran), Julia Barthe (Sopran) 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Landesjugendorchester Hamburg Fausto Fungaroli (Leitung). Verdi: Ouverture zu „Nabucco“, Woyrsch: Sinfonischer Prolog zu Dantes „Divina Commedia“ Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 3 D-Dur

Musik in Kirchen 19:30 Christuskirche Wandsbek 59. Wandsbeker Abendmusik Wolfgang Treutler (Bariton), Gerd Jordan (Klavier). Werke von Brahms & Woyrsch 20:00 Adventskirche Schnelsen Auf Flügeln des Gesanges Inken Hahnemann (Sopran), Daniel Birkner (Sprecher), Britta Müller (Klavier)

Kinder & Jugend 16:00 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 56

Musiktheater

20:00 St. Johannis Altona Harvestehuder Sinfonieorchester Thomas Mittelberger (Leitung), Mathias Weber (Klavier). Werke von Brahms u.a.

Kinder & Jugend 11:00 Komödie Winterhuder Fährhaus Zauberflöte für Kinder 14:00 Klingendes Museum Klingender Samstag Piccolo 14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Puccini: La Bohème NDR Kultur Karten-Rabatt

15:00 New Living Home Elbwichtelkonzert – Kleine Kinderszenen Musiker der Hamburger Camerata

19:30 Musikhochschule (Forum) Mozart: Bastien und Bastienne, Bernstein: Trouble in Tahiti NDR Kultur Karten-Rabatt

15:30 Klingendes Museum Klingender Samstag Piccolo

20:00 Alleetheater Weber: Der Freischütz 20:00 OpernLoft Wagner: Der Ring des Nibelungen – Oper in Kurz

Jazz 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Jazzy Birthday 2007 Peter „Banjo“ Meyer & European Jazz Giants

Fotos: Courtesy of The Leonard Bernstein Office, Inc, Weisser Rausch

26.2. Freitag


Februar Das Klassikprogramm

20:30 Cotton Club C. W. Jacobi‘s Bottomland Orchestra 21:00 Birdland German Book Festival – Der Norden taut auf 21:00 Jazzclub Stellwerk Robbie Smith & Band

19:30 Musikhochschule (Forum) Mozart: Bastien und Bastienne, Bernstein: Trouble in Tahiti Georg Mikus & Christoph Rolfes (Leitung), mit Claudia Rometsch, Andreas Preuß, Aviva Piniane, Fabio Niehaus u.a. NDR Kultur Karten-Rabatt

Kinder & Jugend 14:30 Theater für Kinder Der kleine Freischütz 15:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Roberts Kinderszenen Hamburger Camerata, Andreas Peer Kähler (Moderation & Leitung) NDR Kultur Karten-Rabatt

Umland

15:00 OpernLoft Der kleine Ring nach Wagner

18:00 Ratzeburger Dom Per crucem salva nos Collegium canticorum, Christian Skobowsky (Orgel). Werke von Lasso, Hassler, Schein, Purcell u.a.

Jazz

19:30 Theater Lübeck Strauß: Der Zigeunerbaron NDR Kultur Karten-Rabatt

28.2. Sonntag Konzert 11:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) 4. Kammerkonzert Ensemblemitglieder der Philharmoniker Hamburg. Schäfer: Soltane, Françaix: Divertissement, Mozart: Streichquintett D-Dur KV 593, Stephenson: Miniature Quartet NDR Kultur Karten-Rabatt 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Piotr Anderszewski (Klavier), Thomas Hengelbrock (Leitung). Haydn: Sinfonie C-Dur Hob I: 56, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3, Schumann: Sinfonie Nr. 4 NDR Kultur Karten-Rabatt 11:30 Komödie Winterhuder Fährhaus Highlights Robert Kreis (Gesang & Klavier) 18:00 Ernst Barlach Haus, Jenischpark Klang & Form – Mensch – menschlich – allzu menschlich Studierende der Theaterakademie Hamburg, Marc Aisenbrey (Leitung)

Musiktheater 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice Simone Young (Leitung)

11:00 Cotton Club Elbsound Jazz Orchestra Treffen der Genies des Musiktheaters. Das Singspiel des 12-Jährigen und die erste Oper des MusicalMeisters haben dasselbe Thema: die Tücken des Zusammenlebens. Musik in Kirchen 16:00 Kreuzkirche Barmbek Sonntagskonzert Paul Thiessen (Violine), Faina Freymann (Klavier). Werke von Schumann & Bach 17:00 Ev. Kirche Tonndorf Ensemble Wandsetal Frank Vollers (Leitung). Bach: Der Gerechte kömt um & Vom Himmel hoch, Poulenc: Vinea mea electa 18:00 Hauptkirche St. Nikolai 1. Emporenkonzert Trio „Elbbläser“. Werke von Händel, Mozart, Reger, Tansmann & Debussy 18:00 Hauptkirche St. Jacobi Händel: Israel in Egypt Kantorei St. Jacobi, Concertone Hamburg, Hanna Zumsande (Sopran), Daniel Lager (Alt), Henning Kaiser (Tenor), Jörg Gottschick (Bass) 19:00 St. Johannis Harvestehude Orgelmusik zur Abendzeit Christopher Bender (Orgel) 19:00 Hauptkirche St. Katharinen Orgelkonzert auf dem Rückpositiv Christian Skobowsky (Orgel) Johann Christian Bach: Ouvertüre und Suite aus der Oper „Amadis de Gaules“, Hummel: Trompetenkonzert E-Dur, Wranitzky: Sinfonie D-Dur

20:00 Jazzclub Stellwerk conFUSION BigBand Sonstiges 16:00 Medienbunker, Feldstr. Kontrapunkt – Fotographie und Musik – Vernissageeröffnung und CD Release-Party

„Note gegen Note gegen Bild gegen Bild“ ist das Motto dieses Treffens von Foto (Konstantin Fischer) und Musik (Michael Petermann). Es erklingt das 2008 uraufgeführte „Ave Bach“. Umland 17:00 Theater Lübeck Wagner: Die Walküre NDR Kultur Karten-Rabatt 17:00 Rathaus Stade (Königsmarcksaal) Marina Savova (Klavier) Arndt Auhagen & Davit Movsisyan (Violine), Minako Uno (Viola), Sergey Novikov (Violoncello), Sebastian Bartsch (Kontrabass) 20:00 Eduard-Söring-Saal Ahrensburg Kuss Quartett Sharon Kam (Klarinette). Werke von Schubert & Mozart 57


Das Radioprogramm Februar

Das Radioprogramm im Februar Das Programmschema werktags bis 20:00 Uhr 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Matinee

1.2. MONTAG 20:00 NDR Sinfonieorchester Krzysztof Urbanski (Ltg.), Stefan Wagner (Violine), Kalev Kuljus (Oboe), Christopher Franzius (Violoncello), Volker Tessmann (Fagott) Kilar: Orawam Martinů: Sinfonia concertante Nr. 2 B-Dur, Dvořák: Slawische Tänze op. 46/1-8 22:00 Am Abend vorgelesen Storm: Eekenhof (1/4), vorgelesen von Erich Schellow 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

2.2. DIENSTAG 20:00 Kulturforum Des Menschen Wolf. Robert Capa und die Kriegsfotografie. Von Peter Moritz Pickshaus 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Storm: Eekenhof (2/4), vorgelesen von Erich Schellow 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

3.2. MITTWOCH 20:00 Hörspiel Irmgard Keun: Gilgi – Eine von uns 58

13:00 Klassik à la carte 14:00 Klassisch unterwegs 19:00 Journal 19:30 Musica 21:05 neue musik Kretzschmar: „Arnold auf dem schönen Berge“ 22:00 Am Abend vorgelesen Storm: Eekenhof (3/4) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

4.2. DONNERSTAG 20:00 Opernkonzert Wilde Weiber – Von Amazonen, Vamps und Killerladys, Teil 3: Die romantische Oper 22:00 Am Abend vorgelesen Storm: Eekenhof (4/4), vorgelesen von Erich Schellow 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

5.2. FREITAG 20:00 Junge Künstler 1. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2009 European Youth Orchestra, Natalia Gutman (Violoncello), Vladimir Ashkenazy (Ltg.). Werke von Schostakowitsch, Roussel & Ravel Francesco Piemontesi (Klavier). Werke von Haydn, Schubert und Schumann 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Wie es kommen musste, vorgelesen von Benno Sterzenbach

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden 23:45 Wiegenlieder

6.2. SAMSTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica 19:00 Live aus der Metropolitan Opera New York Verdi: „Simon Boccanegra“ Chor und Orchester der MET, James Levine (Ltg.), Simon Boccanegra: Plácido Domingo (Bariton), Jacopo Fiesco: James Morris (Bass), Paolo Albiani: Nicola Alaimo (Bass), Pietro: Richard Bernstein (Bariton), Gabriele Adorno: Marcello Giordani (Tenor), Amelia: Adrianne Pieczonka (Sopran)

7.2. SONNTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert NDR Sinfonieorchester, Christoph von Dohnányi (Ltg.), Isabelle van Keulen (Violine) Berg: Violinkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur 13:00 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Pierre Boulez (1/4). Eine Sendereihe von Elisabeth Richter


Februar Das Radioprogramm

19:00 Gedanken zur Zeit Ein Fest für den Film - 60 Jahre Berlinale. Von Christiane Peitz 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Die Kunst des Schlafens Ein Abend mit Prof. Dr. med. Josef Wirth, der Schriftstellerin Kathrin Röggla und dem Maler Micha Kloth 22:00 Soirée Niedersächsische Musiktage 2009 Maurice Steger (Altblockflöte), Mitglieder casalQUARTETT, Naoki Kitaya (Cembalo). Mozart / Fleck: Flötenquartett D-Dur KV 285, Scarlatti: Sonata a quattro d-Moll, van Eyck: Engels Nachtegaeltje, Vivaldi: Flötenkonzert g-Moll „La Notte“, Haydn: Streichquartett GDur “Erdõdy-Quartett Nr. 1”, Mozart / Fleck: Ouvertüre, “O zittre nicht, mein lieber Sohn“, Priestermarsch, „Zum Leiden bin ich auserkoren“, „Der Hölle Rache“ aus „Die Zauberflöte“

8.2. MONTAG 20:00 NDR Sinfonieorchester Andris Nelsons (Ltg.), Henning Kraggerud (Violine) Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Die seltsamen Erlebnisse des Lotsen, vorgelesen von Hannes Messemer 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

9.2. DIENSTAG 20:00 Kulturforum Hunter - Eine Legende der amerikanischen Gegenkultur. Von Tom Noga 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Liebe und Brot, vorgelesen von Benno Sterzenbach 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

10.2. MITTWOCH 20:00 Hörspiel Murnau: SeuchenFieber. Nosferatu – Der doppelte Vampir 21:35 neue musik Der Komponist und Vermittler Peter Michael Hamel 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Julian Apostata (1/2), vorgelesen von Hans Paetsch 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

11.2. DONNERSTAG 20:00 Opernkonzert Gomes: „Salvator Rosa“ Chor und Orchester des Staatstheaters Braunschweig, Georg Menskes (Ltg.), Salvator Rosa: Ray M. Wade, Herzog von Arcos: Dae-Bum Lee, Isabella: Maria Porubcinova, Masaniello: Malte Roesner, Gennariello: Simone Lichtenstein, Graf Badajoz: Kenneth Bannon 23:00 Klassisch in die Nacht 23:15 Lauter Lyrik 23:45 Kultur im Norden

12.2. FREITAG 20:00 NDR Radiophilharmonie Eivind Gullberg Jensen (Ltg.), Vilde Frang (Violine). Gluck: Iphigénie en Aulide, Ouvertüre, Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, Mahler: Sinfonie Nr. 1 „Der Titan“

08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica 19:00 Musica - Glocken und Chor Werke von VOlkmann & Telemann 20:00 Prisma Musik Ernst von Dohnányi zum 50. Todestag. Eine Sendung von Thomas Böttger 22:00 Variationen zum Thema Der Komponist Ernst von Dohnányi Ruralia hungarica op. 32b Danubia Symphony Orchestra, Domonkos Héja (Ltg.) Streichquartett Nr. 3 a-Moll op. 33 Fine Arts Quartet Variationen über ein Kinderlied für Klavier und Orchester op. 25 Ernst von Dohnányi (Klavier), London Symphony Orchestra, Lawrance Collingwood (Ltg.)

14.2. SONNTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert NDR Radiophilharmonie, Miroslav Kultyshev (Klavier), Eivind Gullberg Jensen (Ltg.) Grieg: Aus Holbergs Zeit, Klavierkonzert a-Moll, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung 13:00 NDR Kultur Reisezeit 14:00 Klassikboulevard

22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Julian Apostata (2/2), vorgelesen von Hans Paetsch

18:00 Die großen Stars der Musik Pierre Boulez (2/4). Eine Sendereihe von Elisabeth Richter

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden 23:45 Wiegenlieder

19:00 Gedanken zur Zeit Das Ende der Liebe oder: Wenn Freiheit umschlägt in Zwang. Von Sven Hillenkamp 19:15 CD-Neuheiten

13.2. SAMSTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag

20:00 Sonntagsstudio Ilma Rakusa liest aus ihren Erinnerungspassagen „Mehr Meer“ Einführung und Gesprächsleitung: Stephan Lohr (NDR Kultur) 59


Das Radioprogramm Februar

22:00 Soirée Lichter der Nacht Schubert: Nachtgesang im Walde, Brahms: Nachtwache I und II, „Es tönt ein voller Harfenklang“, „Lied von Shakespeare“, „Der Gärtner“, Bruckner: Abendzauber, Schumann/Gottwald: Mondnacht, Ligeti: Ejszaka (Nacht) und Reggel (Morgen), Whitacre: Sleep, Saint-Saëns: Calme des Nuits, Les Fleurs et les Abres, Debussy: Trois chansons, Berg/Gottwald: Die Nachtigall, Webern/Gottwald: „Tief von fern“, „Heiter“, „Der Tod“ & „Sommerabend“ NDR Chor & Solisten, Birgit Bachhuber (Harfe), Jens Plücker, Marcel Sobol, Volker Schmitz & Johannes Birk (Horn), Philipp Ahmann (Ltg.)

15.2. MONTAG 20:00 NDR Sinfonieorchester John Axelrod (Ltg.), Makoto Ozone (Klavier). Weill: Suite für Blasorchester aus „Die Dreigroschenoper“, Bernstein: Prelude, Fugue and Riffs, Daugherty: Dead Elvis, Gershwin: Rhapsody in Blue 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Attila, vorgelesen von Hans Paetsch 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

16.2. DIENSTAG 20:00 Kulturforum Der geschätzte Kollege Dr. Petiot – Vivisektion eines Massenmörders. Von Martin Burckhardt 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Herbst, vorgelesen von Benno Sterzenbach 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

21:00 neue musik „Urlicht“ NDR Chor, Mitglieder des NDR Sinfonieorchesters, Elbtonal Percussion, Philipp Ahmann (Ltg.). Kagel: Mitternachtsstück, Schumann: Romanzen op. 69, Mahler/ Gottwald: Urlicht, Killmayer: … was dem Herzen kaum bewusst… & Kammermusik Nr. 2 22:00 Am Abend vorgelesen Strindberg: Plädoyer eines Irren, vorgelesen von Joachim Kerzel 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

18.2. DONNERSTAG 20:00 Opernkonzert „Wie eiskalt ist dies Händchen...“ – Der Winter auf der Opernbühne 22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Rat Krespel (1/2), vorgelesen von Wolf Dietrich Sprenger 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

19.2. FREITAG 20:00 Das Alte Werk O Felix Italia – Polyphonie aus der Zeit des Großen Schisma 1380 – 1420 mit Mala Punica & Pedro Memelsdorf (Blockflöte & Ltg.) Zwischen Himmel und Hölle – Werke aus dem 13. und 14. Jahrhundert u.a. von Hildegard von Bingen mit dem Vokalensemble Tapestry 22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Rat Krespel (2/2), vorgelesen von Wolf Dietrich Sprenger 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden 23:45 Wiegenlieder

17.2. MITTWOCH

20.2. SAMSTAG

20:00 Hörspiel T. C. Boyle: Der Polarforscher

00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag

60

08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica 19:00 Musica - Glocken und Chor 20:00 Prisma Musik Christoph Eschenbach zum 70. Geburtstag. Von Christiane Irrgang 22:00 Variationen zum Thema Aufnahmen mit Christoph Eschenbach Beethoven: Sechs Bagatellen, Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur

21.2. SONNTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert Musikfest Bremen 2009 Bach: Geist und Seele wird verwirret, Kantate BWV 35, Sinfonia aus „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“, Kantate BWV 12, ‚Ich will doch wohl Rosen brechen’ aus „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“, Kantate BWV 86, ‚Schläfert allen Sorgenkummer’ aus „Gott ist unsre Zuversicht“, Kantate BWV 197, Händel: Concerto grosso B-Dur HWV 313, “L’alma mia” aus „Agrippina“, “Scherza infida“ aus „Ariodante“, Concerto grosso d-Moll HWV 316, “Resign thy club and lion’s spoils” aus „Hercules“ Anne Sofie von Otter (Mezzosopran), Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen (Ltg.) 13:00 Klassik à la carte – Best of 14:00 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Pierre Boulez (3/4). Eine Sendereihe von Elisabeth Richter 19:00 Gedanken zur Zeit 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Autoren lesen: Kristof Magnusson liest aus seinem neuen Roman „Das war ich nicht“


Februar Das Radioprogramm

22:00 Soirée Niedersächsische Musiktage 2009 Haydn: Streichquartett B-Dur “Sonnenaufgang”, Boccherini: 4. Satz aus „La musica notturna delle strade di Madrid“ & Gitarrenquintett Nr. 9 C-Dur, Ligeti: Streichquartett Nr. 1, Boccherini: Gitarrenquintett Nr. 4 D-Dur “Fandango” Friedemann Wuttke (Gitarre), Felix Matzura (Kastagnetten), Minguet Quartett

21:15 neue musik Loops und Laptops: J. Peter Schwalms elektronische Klangwelten Die Neue Musik unter Einbindung von Elektronik oder für elektronische Klangerzeuger ist von jeher auch eine Domäne der ARD Rundfunkanstalten. Beim „neuen werk“ des NDR wird am 26. Februar mit Jan Peter Schwalm nun eine der großen Integrationsfiguren der Elektronischen Musik auftreten.

22.2. MONTAG

22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Das Majorat (3/8)

20:00 NDR Sinfonieorchester Krzysztof Urbański (Ltg.), Dagmar Pecková (Alt) Barber: Adagio for strings, Dvořák: Biblische Lieder, Smetana: ‚Vyšerad’, ‚Die Moldau’, ‚Aus Böhmens Hain und Flur’ aus „Mein Vaterland“

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Das Majorat (1/8), vorgelesen von Hans Paetsch

20:00 Opernkonzert Die Wüste lebt – Über die Einöde auf der Opernbühne

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Das Majorat (4/8)

23.2. DIENSTAG 20:00 Kulturforum Erinnerung an eine Utopie Radio-Collage für Alfred Andersch. Von Michael Augustin und Walter Weber 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Das Majorat (2/8), vorgelesen von Hans Paetsch 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

24.2. MITTWOCH 20:00 Hörspiel Tiziano Scarpa: Stabat Mater Nach dem gleichnamigen Roman Übersetzung aus dem Italienischen: Olaf Matthias Roth. Hörspielbearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann, Violine: Alexandra Bartoi

25.2. DONNERSTAG

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

26.2. FREITAG 20:00 NDR Radiophilharmonie Eiji Oue (Ltg.), Yu Kosuge (Klavier). Strauss: „Tanz der sieben Schleier“ aus „Salome“, Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595, Strauss: Also sprach Zarathustra 22:00 Am Abend vorgelesen E. T. A. Hoffmann: Das Majorat (5/8) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden 23:45 Wiegenlieder

27.2. SAMSTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen

09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Neue Sachbücher 19:00 Musica - Glocken und Chor 20:00 Prisma Musik Chopin zum 200. Geburtstag 22:00 Variationen zum Thema Chopin und seine Zeit Kurpinski: Ouvertüre zu „Das Schloss auf Czorsztyn“m Chopin: Klavierkonzert Nr. 2, Paër: La Biondina in gondoletta, Chopin: Große Fantasie A-Dur über polnische Volksweisen, Elsner: Ouvertüre zu „Leszek Bialy“. Janusz Olejniczak (Klavier), Olga Pasichnyk (Sopran), Das Neue Orchester, Christoph Spering (Ltg.)

28.2. SONNTAG 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert NDR Sinfonieorchester, Thomas Hengelbrock (Ltg.), Piotr Anderszewski (Klavier) Haydn: Sinfonie C-Dur Hob. I:56, Bartók: Klavierkonzert Nr. 3, Schumann: Sinfonie Nr. 4 13:00 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Pierre Boulez (4/4) 19:00 Gedanken zur Zeit Ciao, bella Italia. Wie die Liebe der Deutschen zum Land der Zitronen, der Müllberge und der Mafia erkaltet 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Herrenhäuser Gespräche. „Wer rettet die Kultur, wenn alle Kräfte ausgereizt sind?“ 22:00 Soirée Usedomer Musikfestival 2009 Goetz: Klaviertrio g-Moll, Feldman: Elegisches Trio, E.T.A. Hoffmann: Grand Trio E-Dur. Kaliningrader Klaviertrio 61


Veranstalter

CHRISTOPH VON DOHNÁNYI ISABELLE VAN KEULEN S0, 07.02.2010 | 11 UHR MO, 08.02.2010 | 20 UHR HAMBURG, LAEISZHALLE

DAVID ZINMAN RICHARD GOODE DO, 18.02.2010 | 20 UHR FR, 19.02.2010 | 20 UHR HAMBURG, LAEISZHALLE

SA, 20.02.2010 | 19.30 UHR LÜBECK, MUSIK- UND KONGRESSHALLE

CHRISTOPH VON DOHNÁNYI DIRIGENT ISABELLE VAN KEULEN VIOLINE ALBAN BERG Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 7 E-Dur 07.02.2010: 11 – 13 Uhr Mit-Mach-Musik 08.02.2010: 19 Uhr Einführungsveranstaltung Karten zu 9,– bis 41,– Euro* im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. 0180 – 178 79 80**, online unter www.ndrticketshop.de, sowie bei den bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

DAVID ZINMAN DIRIGENT RICHARD GOODE KLAVIER WOLFGANG AMADEUS MOZART Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Nr. 17 KV 453 RICHARD STRAUSS Eine Alpensinfonie op. 64 18.02.2010 und 19.02.2010: 19 Uhr Einführungsveranstaltungen Hamburg: Karten zu 9,– bis 41,– Euro* im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. 0180 – 178 79 80**, online unter www.ndrticketshop.de, sowie bei den bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

LÜBECK: Karten zu 11,50 bis 31,– Euro* bei Die Konzertkasse im Hause Weiland, Königstr. 67a, 23552 Lübeck, Tel. (0451) 7 02 32-0, Fax (0451) 7 00 90

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Veranstalter

THOMAS HENGELBROCK PIOTR ANDERSZEWSKI S0, 28.02.2010 | 11 UHR MO, 01.03.2010 | 20 UHR HAMBURG, LAEISZHALLE

J. PE TER SCHWALM NEW ELECTRONIC MUSIC AND VISUALS Freitag, 26.02.2010 NDR, Rolf-Liebermann-Studio 20 Uhr

THOMAS HENGELBROCK DIRIGENT PIOTR ANDERSZEWSKI KLAVIER JOSEPH HAYDN Sinfonie C-Dur Hob I: 56 BÉLA BARTÓK Klavierkonzert Nr. 3 ROBERT SCHUMANN Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120 (Erstfassung) 01.03.2010: 19 Uhr Einführungsveranstaltung

Karten zu 9,– bis 41,– Euro* im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. 0180 – 178 79 80**, online unter www.ndrticketshop.de, sowie bei den bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

Komposition und musikalische Leitung: J. PETER SCHWALM SOPHIE CLEMENTS, visuals LEO ABRAHAMS, Gitarre CHRISTOPH BUHSE, Schlagzeug JAMES CHEUNG, Piano JOEL HARRIES, Gitarre TIM HARRIES, Bass XPII XPVII XPIIIb XPVIb D, etc. LIKE PICTURES THIS TOWN ORANGE DAHLIA FROM MODE TO MODE FAST AGE REGIME CHANGE BEGINS AT HOME MANTRAMANIA In Kooperation mit NDR Kultur Karten zu 12,– / ermäßigt € 6,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus Mönckebergstraße 7 | Telefon 0180 – 1 78 79 80** online unter www.ndrticketshop.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse. * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

03.12.2009 14:17:09 Uhr63


Veranstalter

CONCERTO KÖLN ANDREAS STAIER CHRISTINE SCHORNSHEIM

URLICHT DO, 04.03.2010 I 20 UHR HAMBURG, ROLF-LIEBERMANN-STUDIO 18.45 UHR: KLANGRADAR 3000: KLANGWELLEN

Mittwoch, 17.02.10 | 20 Uhr Hamburg, Laeiszhalle 19 Uhr: Einführungsveranstaltung | Kleiner Saal JOHANN CHRISTOPH FRIEDRICH BACH Sinfonie d-moll für Streicher Wfv I/3 WILHELM FRIEDEMANN BACH Adagio und Fuge d-moll für zwei Flöten, Streicher und B. c. Fk 65 Konzert Es-Dur für zwei Cembali und Orchester Fk 46 CARL PHILIPP EMANUEL BACH Konzert F-Dur für zwei Cembali und Orchester Wq 46 JOHANN CHRISTIAN BACH Sinfonie g-moll op. 6 Nr. 6

Karten zu 8,– bis 32,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus Mönckebergstraße 7 | Telefon 0180 – 178 79 80** online unter www.ndrticketshop.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

Dirigent PHILIPP AHMANN Solisten ELBTONAL PERCUSSION MITGLIEDER DES NDR SINFONIEORCHESTERS MAURICIO KAGEL „Mitternachtsstük“ über vier Fragmente aus dem Tagebuch von Robert Schumann GUSTAV MAHLER / CLYTUS GOTTWALD „Urlicht“ „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ WILHELM KILLMAYER „... was dem Herzen kaum bewusst ...“ Kammermusik Nr. 2 „Schumann in Endenich“ ROBERT SCHUMANN Romanzen für Frauenchor op. 69

Karten zu 18,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.ndrticketshop.de und an der Abendkasse * zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr

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03.12.2009 14:04:33 Uhr


Concerti 6_Concerti 1 18.12.09 10:39 Seite 1

Veranstalter

Februar 2010 Death in Venice

Foto: Jörg Landsberg

Oper von Benjamin Britten Musikalische Leitung Martyn Brabbins | Inszenierung Ramin Gray Mit John Daszak, Nmon Ford, David DQ Lee u. a. Aufführungen 21., 26. und 28. Februar 2010

Karten: 040 | 35 68 68 www.staatsoper-hamburg.de 2 Di 19.30 Lucia di Lammermoor 3 Mi 19.30 Il Turco in Italia 4 Do 19.30 Madama Butterfly 5 Fr 19.30 Il Turco in Italia 6 Sa 19.30 Lucia di Lammermoor 7 So 18.00 Andrea Chénier* 9 Di 19.30 Il Barbiere di Siviglia 10 Mi 19.30 Madama Butterfly 11 Do 19.30 Andrea Chénier* 12 Fr 19.30 Il Barbiere di Siviglia 13 Sa 19.00 Don Giovanni

14 16 17 18 19 20 21 25 26 27 28

So Di Mi Do Fr Sa So Do Fr Sa So

19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.30 19.30 11.00

Andrea Chénier* La Bohème Don Giovanni Andrea Chénier* La Bohème Don Giovanni Death in Venice La Bohème Death in Venice La Bohème Vor der Premiere Trilogie der Frauen 19.30 Death in Venice

Opera piccola Mia Schmidt Der verzauberte Zauberer Premiere 31. Januar, 17.00 Uhr Aufführungen 5., 6., 12., 13., 19., 20. Februar, 18.00 Uhr 6., 13., 20. Februar, auch 14.30 Uhr 7., 14., 21. Februar, 16.00 Uhr Kampnagel [k2]

* konzertante Aufführung

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Veranstalter

hamburger ostertöne »...Ich fühle Luft von anderem Planeten...«

Mit Simone Young Waltraud Meier Anja Harteros Christian Tetzlaff Sylvain Cambreling Elisabeth Leonskaja Philharmoniker Hamburg ensemble recherche SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg u. v. a. Tickets ab sofort unter 040 357 666 66 www.ostertoene.de

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Veranstalter

Elbphilharmonie Elbphilharmo nie Konzerte 2009/2010

Drums and Dreams

Evelyn Glennie »For the Love of my Sound« Evelyn Glennie, Schlagwerk Philip Smith, Klavier

Dienstag, 9. Februar 2010 20 Uhr/ Laeiszhalle/ Großer Saal Tickets 040 357 666 66 www.elbphilharmonie.de www.elbphilharmo nie.de Freundeskreis Elbphilharmonie Laeiszhalle

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Veranstalter

Medienpartner KulturpartnerKulturpartner Medienpartner

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Veranstalter

Akkordeonist! Akkordeonist! ––Das –Festival Das Festival Festival im Überblick Akkordeonist! Akkordeonist! – Das Das Festival imim Überblick imÜberblick Überblick Sa 13.02.2010 Carel Carel Kraayenhof Kraayenhof SaSa 13.02.2010 Sa13.02.2010 13.02.2010 Carel Carel Kraayenhof Kraayenhof & && & St. St. Pauli Theater /Uhr 20 Uhr St. Pauli St.Pauli Pauli Theater Theater /Theater 20 /Uhr /2020Uhr Sexteto Sexteto Canyengue Canyengue Sexteto Sexteto Canyengue Canyengue 36 € 36€/€36 29 36/€ //29 21 29////21 929 21///921 9 /9

So 14.02.2010 Klaus Klaus Paier Paier &&Asja &Valcic Asja Valcic Valcic SoSo 14.02.2010 So14.02.2010 14.02.2010 Klaus Klaus Paier Paier & Asja Asja Valcic Imperial Imperial Theater /Uhr 20 Uhr Imperial Imperial Theater Theater /Theater 20 /Uhr /2020Uhr Jurek Jurek Lamorski Lamorski Quartett Quartett Jurek Jurek Lamorski Lamorski Quartett Quartett 22 / erm. €€1414€ 14 € 22€/€22 erm. 22/€/erm. erm. € 14

Mo 15.02.2010 15.02.2010 Kimmo Kimmo Pohjonen Pohjonen &&Kluster & Kluster MoMo Mo 15.02.2010 15.02.2010 Kimmo Kimmo Pohjonen Pohjonen & Kluster Kluster Grünspan Grünspan /Uhr 20 Uhr € 22€/€22 22 / erm. €€1414€ 14 Grünspan Grünspan / 20 /Uhr /2020Uhr erm. 22/€/erm. erm. € 14

Di 16.02.2010Teodoro Teodoro Teodoro Anzelotti Anzelotti Di Di 16.02.2010 Di16.02.2010 16.02.2010 Teodoro Anzelotti Anzelotti St. St. Pauli Kirche Kirche /Uhr /Uhr 20€Uhr 22 / erm. €€1414€ 14 St. Pauli St.Pauli Pauli Kirche Kirche / 20 /2020Uhr 22€/€22 erm. 22/€/erm. erm. € 14

Mi 17.02.2010 Attwenger Attwenger Mi Mi 17.02.2010 Mi17.02.2010 17.02.2010 Attwenger Attwenger Safari Safari Cabaret /Uhr 20 Uhr 22 / erm. €€1414€ 14 Safari Safari Cabaret Cabaret /Cabaret 20 /Uhr /2020Uhr € 22€/€22 erm. 22/€/erm. erm. € 14

Do 18.02.2010 Richard Richard Galliano Galliano DoDo 18.02.2010 Do18.02.2010 18.02.2010 Richard Richard Galliano Galliano & && & St. St. Pauli Theater /Uhr 20 Uhr St. Pauli St.Pauli Pauli Theater Theater /Theater 20 /Uhr /2020Uhr Tangaria Tangaria Quartet Quartet Tangaria Tangaria Quartet Quartet 36 € 36€/€36 29 36/€ //29 21 29////21 929 21///921 9 /9

Fr 19.02.2010 Accordion Accordion Tribe Tribe Fr Fr 19.02.2010 Fr19.02.2010 19.02.2010 Accordion Accordion Tribe Tribe Imperial Imperial Theater /Uhr 20 Uhr €/€22 22 / erm. €€1414€ 14 Imperial Imperial Theater Theater /Theater 20 /Uhr /2020Uhr € 22 erm. 22/€/erm. erm. € 14

Sa 20.02.2010 Motion Motion Trio Trio SaSa 20.02.2010 Sa20.02.2010 20.02.2010 Motion Motion Trio Trio Fliegende Fliegende Bauten Bauten /19.30 Uhr Uhr Akkordeon-Orchester Fliegende Fliegende Bauten Bauten /19.30 /19.30 Uhr/19.30 UhrAkkordeon-Orchester Akkordeon-Orchester Akkordeon-Orchester Hamburg-Eimsbüttel Hamburg-Eimsbüttel Hamburg-Eimsbüttel Hamburg-Eimsbüttel 22 / erm. €€1414€ 14 € 22€/€22 erm. 22/€/erm. erm. € 14

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Veranstalter

DIE H A M BURGER S YM PHONIK ER PR Ä SENTIER EN

FAST SO GUT WIE HINFAHREN:

SHANGHAIFESTTAGE

KARTEN VON 5 BIS 42 € BEI KONZERTKASSE GERDES I TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN ABONNEMENT FÜR 4 VERANSTALTUNGEN MIT 30% ERMÄSSIGUNG BEI KONZERTKASSE GERDES I TEL 040 44 02 98 RESTKARTEN FÜR SCHÜLER UND STUDENTEN (NUR AN DER ABENDKASSE) 8 €

Entdecken Sie die jungen Meister der Kunqu-Oper, ragenden Solisten des traditionellen chinesischen die Wasser-Musik und vieles andere mehr.

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Veranstalter

11.02.10

I

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11.00

AUSSERDEM:

14.01.10 DONNERSTAG

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19.30

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MESSMER MOMENTUM (HAFENCITY) Tea-Time Vortrag: Zur Kulturgeschichte Shanghais YU YUAN GARDEN Shanghaier Erzählkunst Pingtan mit Shanghaier Spezialitäten LAEISZHALLE KLEINER SAAL Shanghai-Musik-Marathon LAEISZHALLE E-SAAL HaSy-Spezial: Shanghai für die ganz Kleinen LAEISZHALLE GROSSER SAAL Großes Symphoniekonzert Shanghai Tan Dun: Wasser-Musik (Hamburger Erstaufführung) u. a. Dirigent: Muhai Tang I Mela Huang, Violine HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER Meisterklasse mit Zhang Yun YU YUAN GARDEN Shanghaier Erzählkunst Pingtan mit Shanghaier Köstlichkeiten LAEISZHALLE KLEINER SAAL Die hohe Kunst der ältesten Oper: Kunqu „Der Päonien-Pavillon“ HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER ALTE BIBLIOTHEK Lesung: Erinnerungen an Shanghai Filme im METROPOLIS KINO

LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

die großen WERNER Könner der Pingtan-Kunst, die herausLEITUNG: EHRHARD Orchesters Shanghai; ein Schmetterlings-Konzert, HANS-JÜRGEN SCHATZ, REZITATION TENOR CHRISTOPH HARTMANN, OBOE HEDWIG BILGRAM, CEMBALO UND ORGEL 71

05.01.10 13:56


Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

JEFFREY

TATE

KARTEN 7 BIS 42 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

6. SYMPHONIEKONZERT 20.02.10 SAMSTSG

I

21.02.10 SONNTAG

I

19.00

I

LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

HILLEVI MARTINPELTO, SOPRAN

DEBUSSY: IMAGES – GIGUES BRITTEN: QUATRE CHANSONS FRANÇAISES DEBUSSY: IMAGES – RONDES DE PRINTEMPS GERHARD: CANCIONERO DE PEDRELL DEBUSSY: IMAGES – IBÉRIA

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Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

MUSIKALISCHE MASKERADE

KARTEN 7 BIS 20 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

3. KINDERKONZERT 07.02.10 SONNTAG

I

14.30

16. JAHR DER FÖRDERUNG DURCH DIE HUBERTUS-WALD-STIFTUNG

I

17.00

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LAEISZHALLE – MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

DIRIGENT: IGOR BUDINSTEIN SEAN MCDONAGH ALS „KIKO“

KIKO FEIERT FASCHING I MUSIK VON W. A. MOZART, GIUSEPPE VERDI U. V. A. M.

HA MB UR GER SYMPHONIKER

WE’VE GOT RHYTHM

KARTEN 14 BIS 26 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

5. KAMMERKONZERT 25.02.10 DONNERSTAG

I

19.30

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LAEISZHALLE – MUSIKHALLE HAMBURG KLEINER SAAL

KAMMERORCHESTER DER HAMBURGER SYMPHONIKER LEITUNG: BRUNO MERSE I OLENA KUSHPLER, KLAVIER

WERKE VON REVUELTAS, VILLA -LOBOS, BACH, BARBER, DE FALLA U. A.

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Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

NEUE WELTEN

KARTEN 8 BIS 35 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

3. VIELHARMONIE 04.03.10 DONNERSTAG

I

19.30

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LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

DIRIGENT: PETER RUZICKA PATRICIA KOPATCHINSKAJA, VIOLINE

RUZICKA: TALLIS – EINSTRAHLUNGEN FÜR ORCHESTER BRAHMS: VIOLINKONZERT D-DUR OP. 77 ˇ ÁK: 9. SYMPHONIE E-MOLL OP. 95 (AUS DER NEUEN WELT) DVOR

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Veranstalter

Klassik Philharmonie Hamburg jahre

Robert Stehli

Galakonzert zum 80. Geburtstag 4. Abo-Konzert. Freitag, 12. Februar 2010, 20 Uhr Laeiszhalle-Musikhalle, großer Saal

Kathrin ten Hagen Violine Peter Heidrich Bruch Brahms

Variationen über „Happy Birthday to you“ Violinkonzert Nr.1 g-moll Sinfonie Nr. 1 c-moll

Karten € 35,–/32,–/28,–/21,–/13,– (zzgl. System- und Vorverkaufsgebühren) 50% Ermäßigung bereits im Vorverkauf für junge Leute bis 26 Konzertkasse Musikhalle: 34 69 20, Classic Center im Alsterhaus: 35 44 14, Schumacher: 34 30 44, Gerdes: 45 33 26, Kartenhaus Gertigstraße: 270 11 69, Hamburg Tourismus: 300 51 666 und alle anderen Vorverkaufsstellen. Bestellung bei Ticket Online: 01805-44 70 111 oder per Internet: www.ticketonline.com

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Veranstalter

Familienkonzert Für Kinder und mit Kindern ab 6 Jahren

Roberts Kinderszenen Zum 200. Geburtsjahr von Robert Schumann

Sonntag, 28.2.10, 15 Uhr · Laeiszhalle Hamburg Andreas Peer Kähler Konzept, Moderation & Ltg Kindertanzklasse & -instrumentalisten der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, Kinderstreichorchester „Saitenspiele“, Marianne Petersen Ltg. Karten Kinder bis zu 14 Jahren: 10 | 8,50 | 7,- | 5,50 1, Erwachsene: 20,- | 17,- | 14,- | 11,- 1, incl. Systemgebühr Konzertkassen Gerdes, Tel. 040.45 33 26 · Schumacher, Tel. 040.34 30 44 · NDR Ticketshop/Levantehaus, Tel. 0180.178 79 80 Elbphilharmonie Kulturcafé/Mönckebergbrunnen, Tel. 040.357 666 66 · Classic Center im Alsterhaus, Tel. 040.35 35 55 Laeiszhalle, Tel. 040.34 69 20 · Hamburger Abendblatt Ticketshop/AEZ, Tel. 040.611 694 74 Hamburger Abendblatt Ticketshop/EEZ, Tel. 040.800 20 714 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen Hamburger Camerata e. V. Tel. 040.420 64 64, Fax 040.420 64 25, info@hamburgercamerata.com, www.hamburgercamerata.com

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Jugendmusikschule und dem Landesmusikrat Hamburg.

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grafik & illustration © www.peick-kommunikationsdesign.de

Konzerteinführung in Zusammenarbeit mit dem Klingenden Museum Hamburg: 14.15 Uhr, Brahms Foyer


Veranstalter

Freitag,

5. Februar 2010 · 20 Uhr

Licht & Schatten

Elina Vähälä Violine Ralf Gothóni Klavier & Leitung Zu Gast Aulis Sallinen Jean Sibelius Humoresken für Violine und Orchester op. 87, 1 & 2 Aulis Sallinen · Sunrise Serenade op. 63 · Chamber Concerto for violin, piano and chamber orchestra op. 87 Hamburger Erstaufführung Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 op. 38 B-Dur „Frühlingssinfonie“ Unter der Schirmherrschaft von

In Zusammenarbeit mit

Karten Euro 29,- | 25,- | 21,- | 15,- | 10,Konzertkassen Gerdes, Tel. 040.45 33 26 · Schumacher, Tel. 040.34 30 44 NDR Ticketshop/Levantehaus, Tel. 0180.178 79 80 Elbphilharmonie Kulturcafé/Mönckebergbrunnen, Tel. 040.357 666 66 · Classic Center im Alsterhaus, Tel. 040.35 35 55 Laeiszhalle, Tel. 040.34 69 20 · Hamburger Abendblatt Ticketshop/AEZ, Tel. 040.611 694 74 Hamburger Abendblatt Ticketshop/EEZ, Tel. 040.800 20 714 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

© Grafik: www.peick-kommunikationsdesign.de · Fotos: Laura Riihelä/Potkastudios (Vähälä), Künstleragentur (Gothóni)

Laeiszhalle Hamburg · Grosser Saal · Konzerteinführung 19.15 Uhr

Hamburger Camerata e. V. · Tel. 040.420 64 64 info@hamburgercamerata.com · www.hamburgercamerata.com

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Veranstalter

Die Konzertreihe 09|10 Konzert 2 | Freitag | 5. Februar 10 | 20.00 Uhr

F. Schubert | Streichquartett Es-Dur D 87 F. Mendelssohn | Streichquartett f-Moll op. 80 J. Brahms | Klarinettenquintett op. 115

Michel Lethiec, Klarinette

Konzert 3 | Fr. | 9. April 10 20.00 Uhr Auerbach | Dvorák | Bartók

Konzert 4 | Sa. | 5. Juni 10 20.00 Uhr Brahms | Lampson | Schumann

www.pickme-up.de | Grafik: Katja Kießler

Mit freundlicher Unterstützung von:

Informationen und Abos bei Konzertkasse Gerdes Tel. 040 44 02 98 o. 040 45 33 26 www.nathanquartett.de

WIENER KLASSIK HAMBURG · L AEISZHALLE

Sonntag, 21. Februar 2010, 11 Uhr

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 88 G-Dur

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 Klavier: Hinrich Alpers

(Preisträger 3. International Telekom Beethoven Competition Bonn)

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 („Pariser Sinfonie“)

www.klassische-philharmonie-bonn.de 78

Mit Programmeinführung um 10.20 Uhr. Leitung: Heribert Beissel Karten erhältlich bei: Schumacher, 34 30 44 Classic-Center, 35 4414 und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Hamburg und Umland

Bestellhotline: 018 05 /4 470111 (0,14 €/Min) Mobilfunkpreise können abweichen)

Internet: www.Ticketonline.com Weitere Infos:

Tel. 040 / 56 6176 E-Mail: info@klassischephilharmonie-bonn.de


Veranstalter

Laeiszhalle - Musikhalle, kleiner Saal

Samstag, 06. Februar 2010, 19.30 Uhr 3. Konzert Reihe B, 65. Saison

Konzerteinführung 18.45 Uhr

Atrium Quartett

St. Petersburg

Beethoven: Schostakowitsch: Beethoven:

Streichquartett Es-Dur op. 74 Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 Streichquartett C-Dur op. 59/3 Karten zu € 32 / 26 / 19 / 12

Laeiszhalle - Musikhalle, kleiner Saal

Freitag, 26. Februar 2010, 20.00 Uhr 3. Konzert Reihe A, 65. Saison

Konzerteinführung 19.15 Uhr

Tecchler Trio Zürich Beethoven: Liszt / Saint-Saëns: Saint-Saëns:

Klaviertrio Es-Dur op. 1/1 Symphonische Dichtung “Orpheus” Klaviertrio e-Moll op. 92 Karten zu € 32 / 26 / 19 / 12

Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77 und alle anderen Vorverkaufsstellen Schüler / Studenten: 5,- € an der Abendkasse Onlinekarten: www.kammermusikfreunde.de/onlinekarten.htm Durchführung: Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, Hamburg

Freitag, 26. März 2010, 20.00 Uhr

Pavel Haas Quartett, Prag mit Martin Kasik, Klavier

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Anz_Conc_Mozart_02_10:Anz_Orgel_1007

17.11.2009

14:01 Uhr

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Veranstalter

S O N N A B E N D , 1 3 . F E B R U A R 2 010 , 18 UHR H A U P T K I R C H E S T. J A C O B I HAMBURG

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Große Festmusik am Salzburger Dom Exultate, Jubilate KV 165 | Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Missa C-Dur (»Missa Longa«) KV 262 | Intrada und Fuge C-Dur aus KV 39 Venite Populi KV 260 | Sinfonie A-Dur Nr. 29 KV 201

Simone Nold S O P R A N Anton Barachovsky V I O L I N E Rudolf Kelber O R G E L Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg Hamburg Sinfonietta LEITUNG

Hansjörg Albrecht

Karten zu Euro 15 / 25 / 35 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 / 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.cpe-bach-chor.de. Übliche Ermäßigungen an der Abendkasse.

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor www.cpe-bach-chor.de

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Veranstalter

www.mkg-hamburg.de

02.02. | 20:00

Alte Musik im Dialog Nektar und Ambrosia – Vertonung

so

Pianoon – Musik und Spaß für Jung und Alt

Hits für Blockflöte und Cembalo Solistische Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Kent Pegler, Blockflöte und Cembalo. Im Anschluss um 16:30 Uhr: Musikwerkstatt – Junge Musiker/innen stellen sich vor. Anmeldung für Spieler: Tel. 040/42 81 34 29 91. Museumseintritt.

25.02. | 20:00 do

Erlesene Begegnungen

„Auf der Suche nach Glück“ Lesung mit Barbara Auer

und Clemens von Ramin; Matthäus Winnitzki, Klavier; Paolo Pereira, Saxophon. Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel: 040/45 33 26 07.03. | 15:00 so

Pianoon – Musik und Spaß für Jung und Alt

Happy Birthday Frédéric Chopin Ein Kinderkonzert zum 200. Geburtstag des Komponisten. Aleksandra Laptas, Klavier; Isabelle de Gaillande-Mustoe, Erzählung. Im Anschluss um 16:30 Uhr: Musikwerkstatt – Junge Musiker/innen stellen sich vor. Anmeldung für Spieler: Tel. 040/42 81 34 29 91. Museumseintritt.

18 Uhr, 2. u. 4. sa im Monat 16 Uhr, so 12 Uhr (nicht am sa 27.2. und so 28.2.) Musikalische Führungen in der Sammlung historischer Tasteninstrumente

do

Museum für Kunst und Gewerbe Steintorplatz Hamburg

im

antiker Göttersagen. Werke von Jacob van Eyck, Marco Uccellini, Peter Köszeghy; Arcangelo Corelli, J.S. Bach und Söhne. Mit Studierenden der HfMT: Julia Fritz, Jin-Ju Baek (a.G), Blockflöte; Gerhart Darmstadt, Barockcello; Mikael Balyan, Akiko Kasai, Cembalo. Vorverkauf : Konzertkasse Gerdes, Tel: 040/45 33 26 07.02. | 15:00

Musik MKG

di

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Veranstalter

BUNKERRAUSCHEN

21. | 22. Februar

näher an der Musik

Feine Melodien aus drey Stimmen So 16.00 Mo 20.00 Uhr Drei Violinsonaten von Bach, zwei Eskapaden von Sanri J.S. Bach sind mit den Violinsonaten Trios gelungen, die seiner eigenen Idee von Vollkommenheit entsprechen. Nach dem Lehrbuch müssen hier alle drey Stimmen eine feine Melodie führen. Eine davon gehört der Violine. Zu den beiden anderen erläutern wir am Cembalo die Details. Dazwischen sind die knapp-fantasievollen Ton-Eskapaden von Erhan Sanri eine willkommene Abwechslung. Gustav Frielinghaus Violine | Michael Petermann Cembalo FORMATION WEISSER RAUSCH im Medienbunker | Feldstraße 66 | HVV U3 | bunkerrauschen.de Karten ! 15,20 (9,70) incl. Gebühren | Konzertkassen, Internet, Abendkasse, Tel. 0 18 05 / 44 70 111* K_Anz.CONCERTI_Glorious DruckDatei:Layout 1 17.12.2009 11:38 Uhr Seite 1 *Ticket Online 0,14 ct/min. Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend, zzgl. ! 1,00 Servicegebühr pro Karte, max. ! 4,00 pro Auftrag

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Veranstalter

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Feb 2010_KLEBE_Doppelseite.qxd:1206_Anzeige_275x183mm

16.12.2009

Veranstalter

veranstaltungen 08

Montag 20.00 Uhr. Laeiszhalle – Musikhalle, Kleiner Saal

OBOENABEND

aus Anlass des Konzertexamens von Sakiko Nobuki (Klasse Beate Aanderud)

08

Montag 20.00 Uhr. Forum der Hochschule

ORCHESTERKONZERT

mit dem Orchester des Instituts für Schulmusik Leitung: Prof. Lorenz Nordmeyer

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Dienstag 20.00 Uhr. Laeiszhalle – Musikhalle, Kleiner Saal

FLÖTENABEND

aus Anlass des Konzertexamens von Shin-Ying Lin, Flöte (Klasse Prof. Hans-Udo Heinzmann)

18

Donnerstag 19.00 Uhr. Orchesterstudio der Hochschule

STREICHER-MEISTERKLASSE

Öffentliche Meisterklasse für Studierende mit Prof. Tanja Becker-Bender Einmal im Monat hält jeweils ein Dozent der Fachgruppe Streicher einen öffentlichen Meisterkurs, zu dem sich Studierende aller Streichinstrumente anmelden können, um an ihrem Repertoire zu feilen. Dabei ist der instrumentenübergreifende Kontakt durchaus gewünscht. Interessierte sind als Zuhörer herzlich willkommen.

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Donnerstag 19.00 Uhr. Orchesterstudio der Hochschule

ABSCHLUSSWORKSHOP

der Klasse Prof. Helmut W. Erdmann, Komposition & Live-Elektronik

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9:28 Uhr

Seit


te 1 Veranstalter

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Donnerstag Premiere 19.30 Uhr. Forum der Hochschule

ÄRGER IM PARADIES

Operneinakter von W.A. Mozart und Leonard Bernstein Zwei Operneinakter über zwei ungleiche Paare, inszeniert von zwei jungen Regisseuren der Theaterakademie: Bastien und Bastienne und Trouble in Tahiti Musikalische Leitung: Georg Mikus / Christoph Rolfes Regie: Tine Topsoe / Sebastian Gruner Eintritt: Euro 16,-- , Schüler und Studierende: Euro 4,-Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77 Tel.: (040) 45 33 26 oder 44 02 98

weitere Vorstellungen: Samstag, 27.02.10 19.30 Uhr Sonntag, 28.02.10 19.30 Uhr

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Freitag 19.00 Uhr. Mendelssohn-Saal der Hochschule

LIEDERABEND

Abschlusspräsentation der Seminare „Belcanto“ und „Englisches Lied und Oratorium“ Werke von Monteverdi, Dowland, Purcell, Händel, Mozart, Rossini u.a. Mitwirkende: Studierende der HfMT Isolde Kittel-Zerer, Cembalo Irina Hochman, Klavier

hochschule für musik und theater hamburg 20148 hamburg harvestehuder weg 12 www.hfmt-hamburg.de Eintritt frei, wenn nicht anders angegeben – Änderungen vorbehalten Stand 16.12.09 Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 20148 Hamburg fon 040.45 33 26 oder 040.44 02 98

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februar 2010

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Veranstalter

06.01.2010

9:10 Uhr

Seite 1

SONNTAG, 28. FEBRUAR 2010, 18 Uhr

G. F. HÄNDEL

ISRAEL IN EGYPT Hanna Zumsande Daniel Lager Michael Connaire Jörg Gottschick Sebastian Naglatzki

Sopran Altus Tenor Bass Bass

Kantorei St. Jacobi Concertone Hamburg Leitung: Rudolf Kelber Karten: � 8,- bis 25,- (ermäßigt � 5,- bis 16,-) Vorverkauf bei Konzertkasse Gerdes, Telefon 45 33 26, den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

Hauptkirche St. Jacobi Steinstraße; U-Bahn Mönckebergstraße

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Veranstalter

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21.12.2009

15:27 Uhr

Seite 1

Veranstalter

Freitag, 5. Februar 2010 19.30 Uhr (Gemeindesaal) Vorlesen am Abend

NATALIA GINZBURG: »WINTER IN DEN ABRUZZEN« UND »ER UND ICH« Literatur und Musik am Freitagabend

Andrea Schellin, Lesung · Matthias Hoffmann-Borggrefe, Klavier Karten: € 7,00 – nur an der Abendkasse

Sonntag, 14. Februar 2010, 18.00 Uhr 2. Harvestehuder Orgelkonzert 2010

ORGELKONZERT FÜR »KLEINE« UND »GROSSE« KINDER

Erich Kästner: Konferenz der Tiere – Frank Fingerhuth, Erzähler Matthias Hoffmann-Borggrefe, Orgel Karten: € 10,00 – nur an der Abendkasse Kinder bis 12 Jahre im Tierkostüm und in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt.

Samstag, 27. Februar 2010, 19.00 Uhr Chor- und Orchesterkonzert

JOSEPH HAYDN: »THERESIENMESSE« B-DUR HOB. XXII:12

Johann Sebastian Bach: Kantate »Gleich wie der Regen und Schnee vom Himmel fällt« BWV 18 Carl Friedrich Zelter: Konzert Für Viola und Orchester Es-Dur Larissa Neudert, Sopran · Marion Hopp, Alt Achim Kleinlein, Tenor · Benno Schöning, Bass Christian Stahnke, Viola Kantorei St. Nikolai · Hamburger Camerata Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe Karten: € 11,00 bis 28,00

Sonntag, 28. Februar 2010, 18.00 Uhr 1. Emporenkonzert 2010

TRIO »ELBBLÄSER«

Werke von Händel, Mozart, Reger, Debussy, Joplin u.a. Marc Renner, Oboe · Christian Sübold, Klarinette Yiping Tan, Fagott Karten: € 10,00 – nur an der Abendkasse

Karfreitag, 2. April 2010, 17.00 Uhr

JOHANN SEBASTIAN BACH: MATTHÄUS-PASSION BWV 244 Kantorei St. Nikolai · Hamburger Camerata Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe Karten: € 11,00 bis 32,00 Karten sind erhältlich bei: Konzertkasse Gerdes (Tel. 45 33 26) und allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse. www.Kantorei-StNikolai.de

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Metropolitan Artist & Concert Management


Veranstalter

Eppendorfer Johanniskonzerte Februar 2010

Sonnabend, 6. Februar, 18.00 Uhr Liederabend im Alten Pastorat Werke von J. S. Bach, Schubert, Chopin & Puccini Miyako Okui-Habich (Sopran) Tazuko Kondo-Seehofer (Klavier)

Sonnabend, 13. Februar, 18.00 Uhr Chorkonzert Tallis: Miserere nostri, Whitacre: Sleep, Nystedt: O crux, J. S. Bach: Jesu, meine Freude Harvestehuder Kammerchor, Leitung: Claus Bantzer

Sonnabend, 20. Februar, 18.00 Uhr Geistliche Konzerte zu 1- 5 Stimmen Werke von Schein, Schütz, Bernhard, Vierdanck & Rosenmüller Annelie Sachs, Antje Schwartau & Imke Laudan (Sopran), Jonas Wagner (Tenor), Wolf Goger & Martin Jankofsky (Bass), Hella Bultmann (Violoncello), Rainer Thomsen (Orgel)

Sonnabend, 27. Februar, 18.00 Uhr Cembalokonzert J. S. Bach: Partiten G-Dur und a-Moll aus dem ersten Teil der Clavierübung KMD Andreas Fischer (Cembalo)

Musik im Gottesdienst Sonntag, 21.Februar, 10.00 Uhr Mozart: »Dominicusmesse« KV 66

Ludolfstraße 66 · 20249 Hamburg

Eppendorfer Kantorei und Kammerorchester, Vokalsolisten, Leitung: Rainer Thomsen (Einführungsgottesdienst von Pastor Georg Knaur)

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Veranstalter

CHRISTUSKIRCHE HAMBURG - OTHMARSCHEN

6. OTHMARSCHER ORGELTAGE 14. BIS 20. FEBRUAR 2010

Sonntag - 14. Februar - 10:30 'Orgel●Punkt' im Gottesdienst 'Bach und Meister des norddeutschen Barock' J. S. Bach: 'Pièce d’Orgue', 'Allein Gott in der Höh' D. Buxtehude - Praeludium in C, N. Bruhns - Praeludium in e Rainer Lanz – Orgel Dienstag - 16. Februar - 20:00 'Bach und deutsche Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts' Werke von J. Brahms, D. Terzakis, J. Baur, der Geschwister Mendelssohn, u. a. Prof. Almut Rößler – Orgel Eintritt 8,- (ermäßigt 5,-) Donnerstag - 18. Februar - 20:00 'Bach und barocke Musik aus Italien und Frankreich' J. S. Bach: 'Kunst der Fuge' und Werke von N. de Grigny und G. Frescobaldi Rainer Lanz – Orgel Eintritt 8,- (ermäßigt 5,-) Sonnabend - 20. Februar - 20:00 Die lange Nacht der Orgel mit Stefan Scharff, Barbara Matthes und Jonas Kannenberg. Karl-Bernhardin Kropf (Orgel) und Manuel Gera (Klavier) improvisieren zu W. Ruttmanns Stummfilm 'Berlin, die Sinfonie der Großstadt' Eintritt frei WWW.OTHMARSCHER-ORGELTAGE.DE

Karten Mo-Fr 10-12 - Roosens Weg 28 - 22605 Hamburg - Tel. 8801105 90


Veranstalter

Konzert mit CD-Präsentation

Eintrittskarten erhalten Sie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.ticketonline.de, sowie per Telefon 01805-40 70 777

www.elbeblech.de

Samstag, 27. Februar 2010 - 18 Uhr Hauptkirche St. Michaelis

CHOR

W. A. MOZART

Akademische Musikpflege

Große Messe c-moll Franz Schubert: Magnificat

Katherina Müller - Martin Petzold - Stephan Heinemann

Monteverdi-Chor Hamburg Mitteldeutsches Kammerorchester Leitung: Gothart Stier

MONTEVERDI

HAMBURG

Karten zu EUR 10,- bis 34,- zuzüglich Systemgebühr bei Konzertkasse Gerdes, den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse - Internet: www. Konzertkassegerdes.de

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Veranstalter

Sonntag, 21. Februar 2010 – 15.00 Uhr – Laeiszhalle - Musikhalle, Großer Saal

JugendSinfonieorchester Ahrensburg Antonin Dvorák Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88

Camille Saint-Saens

Havanaise für Violine und Orchester, op. 83

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester, Nr. 3, c-moll

Solisten: Johanna Erdelbrock (Violine)

Justus Tennie

(Klavier)

Leitung: Michael Klaue

Eintrittskarten für € 15,-/12,-/10,-; erm. € 10,-/9,-/7,sind im Vorverkauf in Ahrensburg im Sekretariat des Jugend-Sinfonieorchesters (Tel. 04102 - 880 316, Fax: 04102 - 880 331) und in der Rathaus-Apotheke sowie in Hamburg an der Abendkasse erhältlich.

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Veranstalter

Sonntag, 07. März 2010, 19.00 Uhr · Laeiszhalle, Großer Saal

Hamburger Oratorienchor César Franck

Messe solennelle A-Dur Antonín Dvorák ˇ

Te Deum Leonard Bernstein

Chichester Psalms Ausführende: Nathalie de Montmollin, Sopran Michael Connaire, Tenor · Matthias Lüderitz, Bass Hamburger Symphoniker · Hamburger Oratorienchor Leitung: Thekla Jonathal Karten zu 15 € bis 26 € bei Gerdes und über www.ticketonline.com sowie über die Chormitglieder oder www.hamburger-oratorienchor.de Ermäßigung für Schüler und Studenten nur an der Abendkasse. 93


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06.08.2007

16:13 Uhr

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Veranstalter

Kunstforum derGEDOK GEDOK Kunstforum der Koppel 7575 Koppel 66 66/ /Lange LangeReihe Reihe

Sonnabend, 22. September 2007,(Klavier) 19 Uhr Marija Jankova Noller

DIE ABENTEUER DES PEER GYNT Marcia Lemke-Kern und Julia Barthe (Gesang)

laden ein zu Komponisten-Porträts mit Musik und Texten von

Ein musikalisch-literarischer Modest Mussorgskij Abend zum 100. Todestag von am Sonnabend, 6. Februar 2010 19 Uhr Edvard Grieg Robert Schumann

Mitwirkende: 27. Februar 2010 19 Uhr Peteram G. Sonnabend, Dirmeier, Verena Langbein, Marija J. Noller, Yasuko Oshikawa und Silke Roca Eintritt

frei Eintritt frei

Sa/So, 27./28. Februar 2010, von 10h - 18h

Tag der offenen Tür

Singe, wem Gesang gegeben! ob Pop oder Klassik - Stimmtest für jedermann Studiokonzert Klassik/Pop

Sonntag, 28.02.2010, 17 h im Studiosaal

Eintritt frei!

Sonntag, 28. März 2010, 20h im Studiosaal

Kulturladen Hamm und Sängerakademie Hamburg präsentieren: „Danke, Deutschland!“ das sind rasante 90 Minuten Culture-Clash-Kabarett, in dem ein Gag den nächsten jagt. Das Programm wurde mit Star-Autor und Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob entwickelt.

Danke, Deutschland! Ein Türke zwischen Kebap und Käsekuchen Eintritt: 12,00 € (Vorverkauf) 14,00 € (Abendkasse)

SängerAkademie Hamburg -private Fachhochschule für Gesang i.Gr. Eiffestraße 664B - 20537 Hamburg - Tel. 040 7 21 30 43/44 www.saengerakademie.de - info@saengerakademie.de 94


Veranstalter

Samstag

27.02.2010

20.00 Uhr · Laeiszhalle · Großer Saal

Giuseppe Verdi Ouvertüre zur Oper „Nabucco“ Felix Woyrsch Symphonischer Prolog zu Dantes „Divina commedia“ op. 40 Weitere Informationen und Termine zum Woyrsch-Jahr 2010 unter www.woyrsch2010.de (Pfohl-Woyrsch-Gesellschaft e.V.)

Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“

Dirigent Fausto Fungaroli

Karten im Vorverkauf unter Tel. 040 - 45 33 26, Musikhalle Hamburg (WK) Tel. 040 - 34 69 20 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse. Eintritt: EUR 14,20 (6,50) inkl. Gebühren. Veranstalter: Landesmusikrat Hamburg e.V. und Jeunesses Musicales Deutschland

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Veranstalter

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TASTE! number nine!

ns das Herz auf. aufgeklappt wird, geht Jazz-Fa Wenn bei TASTE! der Flügel [teıst] erfreuen der Jazzpiano-Reihe TASTE! Auch bei der neunten Staffel enden Solowieder mit jeweils zwei mitreiß vier bekannte Jazzpianisten stenlos) und (ko r bge mal im Pianohaus Trü Konzerten ihr Publikum. Ein hling! Frü den (Eintritt fünf Euro). Auf einmal im Stellwerk Harburg

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HÖREN SIE AUF IHR GEFÜHl.


Veranstalter

Sonnabend, den 27. Februar 2010, 16:00 Uhr

Dagmar Lübking Orgel Werke von Haßler – Weckmann – Böhm – Händel – Bach an der historischen

Hans-Henny-Jahnn-Orgel Aula der Heinrich-Hertz-Schule · Grasweg 72 · 22303 Hamburg (U3 Borgweg) · Parkplätze vorhanden · Eintritt: 6,- € Gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

„Neue Bahnen“ – Robert Schumann und der junge Brahms Ein musikalisch-literarischer Abend aus Anlass des Schumann-Gedenkjahres 2010. Mit Klavierwerken, Liedern und Duetten von Robert Schumann und Johannes Brahms sowie Lesungen aus Werken von E.T.A. Hoffmann u.a.

Julija Botchkovskaja und Cord Garben (Klavier), Miriam Sharoni (Sopran), Jale Papila (Alt), Joachim Kossmann (Rezitation), Kirsten Lindenau (Moderation)

Mittwoch, 24. Februar 2010, 19 Uhr Lichtwark-Saal, Neanderstraße 22, 20355 Hamburg Eintritt frei Veranstalter: Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg

Johannes-Brahms-Museum Peterstr. 39, 20355 Hamburg • Öffnungszeiten: Di, Do, Sa und So 10 – 16 Uhr • Führungen nach Voranmeldung unter den angegebenen Kontaktadressen • Tel. 040 41 91 30 86 • Fax 040 35 01 68 61 • www.brahms-hamburg.de

Impressum Verlag concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Überseering 29, 22297 Hamburg Tel: 040 657 90 81-0 Fax: 040 657 90 81 7 info@concerti.de www.concerti.de Herausgeber Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Dr. Arnt Cobbers (Leitung, AC), Mirko Erdmann, Dr. Klemens Hippel (KH), Friederike Holm, You-Son Huh, Peter Krause, Jörg Roberts Autoren dieser Ausgabe Detmar Huchting (DH), Sören Ingwersen, Clemens Matuschek (CM), Jürgen Otten (JO), Helmut Peters, Elisabeth Richter, Eric Schulz (ES), Carlos María Solare (CMS), Volker Tarnow (VT) Art Direktion & Gestaltung Tom Leifer Design

Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße 25704 Meldorf Anzeigen You-Son Huh Tel: 040 657 90 81-0 anzeigen@concerti.de Edgar Wintersperger Tel: 040 657 90 814 e.wintersperger@concerti.de Anzeigen Veranstalter regional Jörg Roberts Tel: 040 657 90 813 j.roberts@concerti.de Anzeigen Musikindustrie / Labels Mirko Erdmann Tel: 040 657 90 816 m.erdmann@concerti.de Erscheinungsweise elf Mal jährlich

Abonnement concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Leserservice Postfach 600 423 22204 Hamburg Tel: 040 657 90 808 Fax: 040 657 90 81 7 leserservice@concerti.de Das Jahresabonnement kostet 25 EUR frei Haus. Alle Rechte concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Zusatz Der Terminkalender und die Service­seiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankün­digungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

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Vorschau

concerti im März

Bei Patricia Kopatchinskaja klingt auch Altvertrautes wie das Vio­lin­ konzert von Brahms unerhört neu. Warum das so ist, verrät sie im Interview. Joshua Bell spielt mit dem NDR SO Mendelssohn, und ShootingStar Andris Nelsons gastiert mit seinem City of Birmingham Orchestra. concerti - Das Hamburger Musikleben erhalten Sie im Abonnement sowie kostenlos an allen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und Cafés. 98

Fotos: Marc Hom, Marco Borggreve

Die Ausgabe 03/10 erscheint am 19. Februar


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