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MÄRZ 2012

DAS BERLINER MUSIKLEBEN

Roger Willemsen „Mein Herz schlägt für Minderheitenmusik“ SIR NEVILLE MARRINER

„ich würde so gern wieder orchester gründen“ DANIEL HOPE

der Schlüssel zur Schatzkiste


fe rd ro nze n e P p e r D as b O rs e b u »A en d ko misch hinreiß e n lb ar mit ihre m um unfe h d as Publik d ir w e rnh aus Ch arm r ein O p e u n n n e w rn, ve rzaub e e r a uf dlic h wie d n e e si t, a den Mut h n.« zu brin g e die Bühn e llier (2010)

Das bronzene Pferd na tius Le te Ro be rt Ig

Opéra comique von Daniel François Esprit Auber Musikalische Leitung … Maurizio Barbacini Inszenierung … Frank Hilbrich Premiere … 11. März 2012 weitere Termine ... 20. / 26. März / 7. / 27. April / 6. / 15. / 28. Mai / 3. Juli 2012 Karten … 030.47 99 74 00 www.komische-oper-berlin.de

komische oper berlin

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

D

Titelfoto: Anita Affentranger

en Solidarbeitrag für die Bildung umwidmen! Das forderte kürzlich der ehemalige Innenminister Otto Schily in seiner Rede zur Eröffnung des Symposiums „The Art of Music Education“ in der Hamburger Körber-Stiftung. Dass er mit der Bildung auch die musikalische meint, wissen Musikvermittler schon seit Schilys markantem Ausspruch „Wer Musikschulen schließt, schadet der inneren Sicherheit.“ Auf dem Symposium rannte Schily damit selbstredend offene Türen ein. War doch in Hamburg das Who‘s who der europäischen Konzertszene versammelt, um sich über die adäquate Ansprache (junger) neuer Zielgruppen auszutauschen. Dass Berlin den Vergleich zu anderen Metropolen nicht zu scheuen braucht, zeigte das in diesem Rahmen vorgestellte Beispiel der Mitsingkonzerte des Rundfunkchors Berlin. Aber das ist natürlich nicht alles, was Berlin an Musikvermittlung und unkonventionellen Formaten zu bieten hat. Dazu gehört zum Beispiel auch die Reihe „Unterwegs mit Roger Willemsen“, der Un-erhörtes aus aller Welt in der Philharmonie präsentiert. Warum er solche Raritäten zu Gehör bringt, wie er sie aufspürt und vermittelt, hat Willemsen, der sich selbst lieber als Enthusiast denn als Moderator bezeichnet, im concerti-Interview erzählt. Ein solcher ist auch Daniel Hope, wenn es darum geht, einem Publikum neue Hörwelten zu erschließen. Der britische Geiger hat sich nicht nur über seine Bücher, sondern auch über seine Konzertmoderationen einen Namen als Musikvermittler im besten Sinne gemacht. Da wird Musik mit anderen Lebensbereichen in Beziehung gesetzt und über ihre Bedeutung philosophiert. Ein wunderbarer Vermittler zwischen politischen Welten ist auch Sir Neville Marriner, wovon Sie sich im Interview mit ihm überzeugen können. Einen wohlklingenden März mit diesen und vielen weiteren Highlights wünscht Ihnen Ihr

Herausgeber 3


iNHalt

Inhalt das Berliner Musikleben im M채rz 2012

20

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Wolfgang Rihm wird gefeiert

4

34

Daniel Hope unterh채lt mit Musik

Fotos: Anita Affentranger, Kai Bienert, Harald Hoffmann/DG

Roger Willemsen liebt Minderheiten


Inhalt

3 Editorial 4 Inhalt 6 Die Welt in Noten – Kurz und knapp 8 „Ich würde so gern wieder Orchester gründen“ Sir Neville Marriner ist mit 87 Jahren noch voller Tatendrang. concerti besuchte den Gründer der Academy of St. Martin in the Fields zum Exklusivtermin in London 14 „Wir sind keine Fachmesse“ Das Neue Musik-Festival „MaerzMusik“ präsentiert klingende Kakteen und die Jubilare Wolfgang Rihm und John Cage 16 Revolution in der Turbinenhalle Die Staatsoper hat in den „trafo“, das ehemalige Heizkraftwerk Mitte, eine Opernbühne eingebaut – für Nonos Al gran sole carico d’amore 20 „Mein Herz schlägt für Minderheitenmusik“ Roger Willemsen über Wiegenlieder, äthiopische Nonnen und das Bedürfnis nach frischer Luft

30 Von Mädchen und Mäusen „Kinder tanzen für Kinder“: Das Kinderballett der Deutschen Oper vermittelt Körpertraining und Herzensbildung 32 „Spannende Kombination“ Der Konzertchor der Staatsoper Berlin singt auf der Bühne und im Konzertsaal 34 Kongeniale Lebendigkeit Wie die Künstlerfreunde Daniel Hope und Sebastian Knauer uns mit Hörschlüsseln kulturelle Schatzkisten aufschließen 36 „Brahms mit Bierbauch gibt’s auf alten Flügeln nicht“ In der Reihe „Blind gehört“: Der Pianist Hardy Rittner hört und kommentiert CDs seiner Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt

26 Authentizität des Affekts Meisterpianist Grigory Sokolov strebt souverän nach Vollkommenheit 28 „Ich muss den Taktstock nicht sehen können“ Der blinde japanische Pianist Nobu Tsujii verlässt sich beim Spielen ganz auf sein Gespür

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Rubriken CD-Rezensionen Das Klassikprogramm Impressum Vorschau 5


KUrZ & KNaPP

Die Welt in Noten Neuigkeiten aus dem Musikleben

Die Thomaner im Kino Sie feiern große Erfolge auf der Bühne, doch die harte künstlerische arbeit bis zum Konzert bleibt dem Zuschauer weitgehend verborgen. der Kinofilm begleitet den berühmten thomanerchor und seinen Kantor durch die Chronologie eines thomaner-Jahres und lässt sein Publikum teilhaben am einzigartigen Choralltag zwischen Konzert, internat und Fußballplatz.

Ab 16. Februar im Kino: Die Thomaner – ein Jahr mit dem Thomanerchor Leipzig

Glückwunsch!

Rademann geht nach Stuttgart Hans-Christoph rademann, zurzeit Chefdirigent des riaS Kammerchors und künstlerischer leiter des dresdner Kammerchors, übernimmt zum 1. Juni 2013 als Nachfolger von Helmuth rilling die musikalische leitung der Stuttgarter Bachakademie. Seine erfolgreiche arbeit mit den Ensembles in dresden und Berlin wird er trotz der neuen Position fortführen. 6

Fotos: Matthias Heyde, Kai Bienert, arte Lounge, ACCENTUS Music

Wolfgang rihm gehört zu den vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Komponisten der Gegenwart: instrumentalwerke aller Besetzungen und ausdrucksdichte Vokalmusik vom a-cappella-Chor bis zur großen oper stammen aus seiner Feder. am 13. März feiert rihm seinen 60. Geburtstag.


kurz & knapp

arte Lounge im März Classic goes Clubbing: das monatlichen Late-Night-Format „ARTE Lounge“ bricht mit allen scheinbar festgefügten Ritualen der Klassikszene und kreiert ein Format, welches musikalische Liveauftritte mit Talkund Entertain­elementen kombiniert. Quer durch alle musikalischen Genres präsentiert Moderator Yared Dibaba eine heiße Mischung von außergewöhnlichen und hochkarätigen Künstlern der Klassik- und Pop-Szene. In der Sendung am 23. März um 23:30 Uhr tritt u.a. der mehrfach ausgezeichnete Countertenor Andreas Scholl auf und spricht über seine Popmusik-Projekte. Das Musik-ComedyDuo Igudesman & Joo, welches auf geniale Weise Musik, Theater und Komödie zu einer innovativen Comedy-Show verbindet, bleibt auch im Interview die eine oder andere ernsthafte Antwort dem Moderator schuldig.

Oben: Moderator Yared Dibaba im Gespräch mit Countertenor Andreas Scholl

Weitere Künstler der arte Lounge: Das MusikComedy-Duo Igudesman & Joo, die norwegische Band Katzenjammer und der Klarinettist Paul Meyer (v.o.n.u.)

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interview

„Ich würde so gern wieder Orchester gründen“ Sir Neville Marriner ist mit 87 Jahren noch voller Tatendrang. concerti besuchte den Gründer der Academy of St Martin in the Fields zum Exklusivtermin in London von Peter Krause

D

Foto: Richard Holt

er 87jährige Maestro bittet zum Gespräch an einen Ort, der wahrlich Musikgeschichte geschrieben hat: sein wunderbar plüschiges Wohnzimmer in Londons feinem Kensington. Dort traf er sich in den 50er Jahren nur zum Spaß mit Musikerfreunden, um eine demokratische Art des orchestralen Miteinanders zu erproben: Unabsichtlich wurde so die Academy of St Martin in the Fields geboren. Im März dirigiert Sir Neville nun das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Mr Marriner, nach dem Vorbild von Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra haben Sie ein junges Orchester mitbegründet, das aus 104 Musikern aus Osteuropa besteht. Da machen Künstler ehemals verfeindeter Sowjetrepubliken gemeinsam Musik. Wirkt die verbindende Kraft der Musik oder ist sie nicht doch ein Klischee angesichts der großen kulturellen und ökonomischen Unterschiede? Natürlich passiert es in den Pausen, dass die Musiker der jeweiligen Länder sich zum Essen an getrennten Tischen treffen, um in ihrer eigenen Sprache miteinander zu sprechen. Aber musikalisch funktioniert der Austausch vollkommen selbstverständlich. Es ist faszi-

nierend für mich zu sehen, wie stark die Musik verbindet. Ich glaube, dass unser Projekt des I, CULTURE Orchestra tatsächlich auch politisch hilft, in Osteuropa Brücken zu bauen. Es existiert ein enormes musikalisches Talent in dieser Gegend, so dass die Arbeit mir großen Spaß macht. Fast alle Mitglieder des Orchesters spielen die Musik zum ersten Mal in ihrem Leben, dadurch entsteht ein ganz einzigartiger, im besten Sinne nervöser Enthu­ siasmus. Gab es Probleme zu überwinden? Die fangen ganz praktisch bei der Stimmung an, die sich in den Ländern deutlich unterscheidet: Die Instrumentalisten muss man überzeugen, sich auf eine gemeinsame Tonhöhe zu einigen. Bei Holz- und Blechbläsern ist das gar nicht so einfach, denn die Instrumente sind so gebaut, dass sie in der Stimmung am besten klingen, die jeweils üblich ist. Bei den Streichern geht das einfacher, aber hier unterscheiden sich die Schulen des Unterrichtens immer noch sehr. Die russische Schule ist sehr stark, die polnische eine andere. Hier schnell einen gemeinsamen Geist zu finden, funktioniert wunderbar, es entsteht eine Einheit in der Vielfalt. 9


Sind das Besonderheiten, die sich in Osteuro- dierte, der Musik etwas von ihrem Gewicht pa erhalten haben? Im Westen erleben wir zu nehmen. Da braucht man einen schwereren doch eine Art Globalisierung des Klangs... Klang, gleichwohl gilt auch hier mein Ideal In den „Alten Zeiten“ – damit meine ich mei- von Transparenz. ne Jugend vor über 50 Jahren, merkte man doch gleich: Das ist ein typisch französisches, Die frühe Gründung der Academy mit ihrer deutsches oder amerikanisches Orchester. demokratischen Orchesterkultur fällt in die Stilistisch und klanglich waren die unter- Zeit der letzten großen Diktatoren am Pult. War das nicht sehr ungewöhnlich? schiedlichen Kulturen erkennbar. Hier hat es Angleichungsprozesse gegeben. Spitzenor- Ich wurde ja zunächst Mitglied des London Symphony Orchestra, spielte dort unter Kachester tendieren dazu, alle ein bisschen rajan, Toscanini und sogar noch unter Furtgleich zu klingen. Ich erinnere, dass Karajan einmal sagte, dass er nicht sicher sei, ob er wängler. Daneben durchaus auch unter deutden Berliner Philharmonikern ihren Klang lich weniger distinguierten Dirigenten. Ich gegeben habe, oder ob nicht doch das Orches- erlebte also die Frustrationen, in einem Orter ihm den Klang gegeben habe. Ich denke, chester zu spielen. Psychologisch ist es sehr dass bereits Furtwängler diesen spezifischen schwierig, kontinuierlich dein Bestes zu geben, Sound der Berliner etabliert hat. Die Philhar- wenn erstens das Leadership nicht erstklassig moniker sind für ist – wir nannten diemich das ideale Beise absolut dominan„Es ist faszinierend spiel eines Orchesten Typen in den ters, das sich seinen Jahren „Son of für mich zu sehen, wie stark 50er traditionellen Klang a bitch“-Dirigenten. die Musik verbindet“ erhalten hat. Im AllUnd wenn man zweigemeinen ist mit den tens aufgrund der Jahren die ökonomivielen Spieler das Gesche Bedeutung, Aufnahmen zu machen, fühl hat, dass das Konzert sogar noch dann ganz gut läuft, wenn man selbst nur mit haldeutlich gestiegen. Dadurch haben sich die ber Kraft spielt. Es fehlt die individuelle VerUnterschiede eingeebnet. antwortung. Aus Spaß trafen wir uns also Können Sie Ihr persönliches Klangideal be- mit Kollegen aus der London Symphony und schreiben? weiteren Freunden, alle waren Streicher, um Als ich die Academy of St Martin in the Fields ein wenig mit Alter Musik herumzuwerkeln. in dem Zimmer gründete, in dem wir jetzt Hinzu kam der Organist der Kirche von St Martin in the Fields, wir brauchten ja einen miteinander sprechen, waren wir zunächst nur 13 Musiker, brachten die Möbel heraus Cembalisten. Er kam dann nach zwei Jahren und probten miteinander. Da wir eine so klei- auf die Idee, ein Konzert in der Kirche zu ne Gruppe waren, gab jeder seinen Input. In geben, es würden schon einige Leute nach dieser Zeit wurde die Musik des 17. und 18. dem Gottesdienst dort bleiben. KomischerJahrhunderts viel zugänglicher, die nach dieser weise befand sich im Publikum dann eine Dame namens Luise Dyer, die gerade einen Klarheit und Vitalität verlangt. Die strebten wir an, arbeiteten sehr hart an der Transpa- Musikverlag in Paris erworben hatte. Sie kam renz der Textur. Das hat wunderbar geklappt zu uns und fragte. „Wollt Ihr nicht ein paar mit Vivaldi, Bach und Händel, aber auch mit Aufnahmen mit Alter Musik machen?“ Gleich Mozart und Haydn. Bei Beethoven hatten wir die erste Platte wurde geradezu lächerlich den Eindruck, dass unsere Vitalität dazu ten- gut rezensiert, wenn man bedenkt, wie un10

Foto: Adam Mickiewicz Instiitute

interview


erfahren wir waren. Wir hatten einfach großes Glück.

Geige gab ich an eine dame ab, die sie hoffentlich noch hat (lacht).

Wie sind Sie dann vom Geigen- ans Dirigentenpult gewechselt? Pierre Monteux kam zu mir und meinte, ich sollte statt mit meinem Bogen so herumzuwedeln, doch lieber lernen, richtig zu dirigieren. Er lud mich nach amerika zu einem sechswöchigen dirigierkurs ein, an dem auch andré Previn und david Zinman teilnahmen. Zurück in England durfte ich mein debüt als dirigent des london Symphony orchestra geben. dann wurde ich gebeten, in los angeles ein Kammerorchester nach dem Vorbild der academy zu leiten. ich nahm meine Geige aber nicht mit nach amerika, dirigierte nur. langsam wurden auch die traditionellen amerikanischen orchester auf mich aufmerksam: deren Chefdirigenten hatten wenig lust, Haydn und Mozart zu machen, so erhielt ich die Chance, dieses repertoire zu erarbeiten. irgendwann wollte ich aber selbst mal die Werke der romantik machen. ich leitete also auch als Chef große Sinfonieorchester, in Minneapolis und dann in Stuttgart, so begann meine eigentliche Karriere als dirigent. Meine

Besteht die Gefahr, mit einem immer größeren Klangkörper die ursprünglichen Ideale des demokratischen Miteinanders einzubüßen? Ja, das ist sicherlich so. Wenn man ein dirigent wird, kann man nicht mehr demokratisch sein, es sind zu viele Menschen im Spiel. in einer kleinen Gruppe von Musikern weiß man alles voneinander, sogar über das Privatleben. Wenn man in einem orchester zu viel voneinander weiß, wird es schwer, die disziplin zu wahren. Was bedeutet Ihnen Macht? als ich kürzlich nach Japan flog, hatte ich das Privileg einer Sonderbehandlung, musste nicht mit den anderen reisenden anstehen und beim Zoll warten. der Unterschied zwischen einem orchesterspieler und einem dirigenten ist schon enorm. aber ich vergesse eben nie die routine eines Geigers, der im Ensemble spielt. der Zuwachs an Macht bringt mich manchmal aber auch in Verlegenheit. Zwischen alten Musikerfreunden und mir entsteht so eine Mauer, ohne eigentlichen Grund. Sie empfinden eine art autorität von meiner 11


interview

Seite, was ich traurig und schade finde. Soll ich denn nur noch Freundschaften mit anderen Dirigenten pflegen? (lacht)

nist zum Dirigenten wird oder ein Streicher. Letzterer spricht einfach die Sprache der Kollegen.

Vertragen sich mehrere solcher starken Egos überhaupt? Lorin Maazel oder der eine oder andere italienische Kollege verfügt immer noch über ausgeprägte Egos (lacht). Als ich hingegen mal eine Probe mit Leonard Bernstein beim New York Philharmonic besuchte, da begann ein Geiger eine Frage mit der Anrede „Lennie“. Er war einfach jedermanns Freund. Das Publikum scheint aber von den Mutis der Musikwelt, also dem altmodischen Typ des „Maestro“, durchaus stark beeindruckt zu sein. Bei mir macht eine solche Attitüde allerdings gar keinen Sinn: Denn immer wenn ich wütend werde, mache ich einen Narren aus mir.

Kommt es vor, dass Sie für sich bestimmte Musik neu entdecken? Mahlers Sinfonien hielt ich früher für bessere Filmmusik. Ich spielte sie dann im Orchester und genoss sie sehr. Bei Bruckner war das anders: Seine Sinfonien sind nichts für die Streicher, sondern nur fürs Blech (lacht). Mahler, den ich als Dirigent erst vor zehn Jahren entdeckte, aber war eine Offenbarung für mich. Letztlich besteht meine Arbeit aber darin, Stücke neu zu lernen, denn in meinem Alter vergisst man nach Jahrzehnten schon mal, wie ein Chopin-Konzert mit all den vielen Noten so läuft.

Ihre Wurzeln als Musiker bleiben also stark? Sie spüren sofort den Unterschied, ob ein Pia­ 12

Im März kommen Sie nach Berlin und dirigieren ein britisches Programm mit dem Orchester der Komischen Oper. Was reizte Sie,

Foto: Adam Mickiewicz Instiitute

„Wenn ich wütend werde, mache ich einen Narren aus mir“


eine Anfrage aus Berlin anzunehmen, die gar nicht von den Philharmonikern kam? Ich bin gar nicht so wählerisch, es müssen nicht unbedingt die Philharmoniker sein. Ich arbeite sehr gern mit deutschen Musikern, weil ihr Niveau hoch ist und sie so gewissenhaft arbeiten. Gerade die Orchester, die nicht Berliner Philharmoniker heißen, bemühen sich manchmal noch mehr, genauso gut zu klingen. Da entstehen oft sehr glückliche Arbeitsbeziehungen. Überraschungen gibt es oft, wenn ich britische Werke mitbringe: Die Musiker merken, das ein Elgar besser klingt, als sie dachten. Übrigens wurde Elgar in Deutschland entdeckt, bevor wir seine Qualität bemerkt haben. Haben Sie noch ganz neue Pläne oder Visio­ nen? Ich würde so gern wieder Orchester gründen wie die Academy. In unserer Zeit passiert es doch kaum noch, dass Menschen zusammenkommen, um nur aus Spaß gemeinsam Musik zu machen. Alles hat heute mit Geld zu tun. Auch junge Musiker stellen als erstes die Frage nach der Bezahlung und nicht nach dem Sinn von Kunst. Wir wollten einfach etwas anderes machen, als in einem Sinfonieorchester zu spielen. So entstand dann diese frische Freude des Musikmachens. Ich würde gern in einer Gesellschaft leben, in der so etwas ganz einfach passiert.

PROGRAMM EinE AuSWAHL Sa 31. März 17 Uhr Schinkel-Kirche

Helmut Lachenmann zu Ehren Die Kunst in der verlangweilten Genußgesellschaft Antje Vollmer und Helmut Lachenmann im Gespräch mit Harald Asel

20 Uhr Schinkel-Kirche

Helmut Lachenmann zu Ehren The Rhetoric Project Titus Engel, Leitung Helmut Lachenmann, Sprecher Werke von Carlo Gesualdo und Helmut Lachenmann

So 8. April 18 Uhr Schinkel-Kirche

Osterkonzert Solistenensemble Kaleidoskop und Elfa Rún Kristinsdóttir, Violine Werke von Johann Sebastian Bach und Salvatore Sciarrino

So 27. Mai 19 Uhr Schinkel-Kirche

Pfingstkonzert Gerlint Böttcher und das Leipziger Symphonieorchester Markus Huber, Leitung Gerlint Böttcher, Klavier Carsten Schirm, Trompete Werke von Samuel Barber, Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg und Wolfgang Amadeus Mozart

So 5. August 19 Uhr Schinkel-Kirche

Beherrschte Ekstasen – die Klangwelten des Barock Ludwig Güttler, Trompete, Corno da caccia Friedrich Kircheis, Orgel Werke von Johann Pachelbel, Georg Friedrich Händel, John Alcock, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann u. a.

Konzert- & CD-Tipp Fr. 16.3.2011, 20:00 Uhr Komische Oper Orchester der Komischen Oper Sir Neville Marriner (Leitung) Miriam Wrieden (Oboe) Tippett: Concerto für zwei Streichorchester Vaughan Williams: Oboenkonzert a-Moll Elgar: Enigma-Variationen Marriner & The Academy – 20th Century Classics Werke von Barber, Bartók, Bizet, Britten, Grieg, Ives, Schönberg u.a. Academy St. Martin, Neville Marriner (Leitung). Decca (10 CD-Box)

information und Vorverkauf Telefon 033476 – 600 750 www.schlossneuhardenberg.de Foto: © Gilbert Garcin, »Le compte exact«


neue musik

„Wir sind keine Fachmesse“

D

ie Gunst des Berliner Publikums zu erlangen ist bekanntlich keine einfache Aufgabe, angesichts des breiten kulturellen Angebots der Hauptstadt. Noch weniger einfach erscheint es, mit zeitgenössischer Musik Säle zu füllen – doch stehen die Zeichen für die „MaerzMusik“ 2012 außergewöhnlich gut, schließlich geht das Festival für zeitgenössische Musik im elften Jahr seines Bestehens gleich mit drei prominenten Zugpferden ins Rennen. Zum einen bilden die Jubilare John Cage (wäre im September 100 geworden) und Wolfgang Rihm (feiert am 13. März seinen 60.) einen Schwerpunkt des Programms, eine bemerkenswerte Konstellation: Cage, der Dinosaurier, der musikalische Ereignisse vor allem mit außermusikalischen Methoden und Zufallsoperationen herbeiführte und so eine ganze Epoche beeinflusste und – beinahe entgegengesetzt – Rihm, der mit subjektiven, 14

höchst expressionistischem Ausdruck in seiner Musik zu einem der heute meistaufgeführten deutschen Komponisten wurde. Während Rihm mit sechs Werken – darunter eine Uraufführung – sowie bei einem Künstlergespräch am 22. März präsent ist, kommen von Cage sage und schreibe 27 Kompositionen zur Aufführung, in einem Fall auch an ungewöhnlichem Orte: Im Botanischen Garten in BerlinDahlem kann am 25. März dem Stück Branches von 1976 gelauscht werden, bei dem Kakteen berührt, gezupft und „gespielt“ werden. Neben Cage und Rihm dürfte sich auch der Amerikaner La Monte Young als Publikumsmagnet erweisen. Der 1935 geborene Avantgardist gilt gemeinhin als der Begründer der Minimal Music, bereits in den 50er Jahren experimentierte er mit langen Tondauern und mathematischer Kompositionsweise, später suchte er die Nähe zur Fluxus-Bewegung, schuf Licht-Klanginstallationen wie das sogenannte Dream House, mit dem er 1972 auf der Documenta in Kassel gastierte. In der Villa Elisabeth wird er gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Marian Zazeela und dem „Alap Raga Ensemble“ an drei Abenden eine modifizierte Form klassischer indischer Musik zu Gehör bringen.

Foto: Kai Bienert

Das Neue Musik-Festival „MaerzMusik“ präsentiert klingende Kakteen und die Jubilare Wolfgang Rihm und John Cage von Jakob Buhre


neue musik

Doch nicht nur etablierte, sondern auch Nachwuchs-Komponisten stehen auf dem Programm, mit sieben Auftragswerken und 13 Uraufführungen. „Wir wollen bestimmte Dinge möglich machen, die anderswo schwer oder gar nicht zu ermöglichen sind und natürlich auch jungen Künstlern ein Schaufenster bieten,“ erklärt Matthias Osterwold, Gründer und Leiter der „MaerzMusik“ im Gespräch mit concerti. Zugleich betont er den Charakter des Publikumsfestivals: „Wir sind keine hochspezialisierte Fachmesse, uns ist auch die Breitenwirkung und eine Verzahnung mit der Stadt und ihrem kulturellen Organismus sehr wichtig.“ Durch den Standort sehe er inzwischen auch immer weniger die Gefahr, dass zeitgenössische Musiker nur für ein Fachpublikum komponierten: „In Berlin ist eine sehr offene und lebendige Szenerie entstanden, auch im Publikum, wodurch die Präsenz Neuer Musik in Konzertprogrammen – selbst in konventionellen Einrichtungen – eine Selbstverständlichkeit gefunden hat, die wir früher nicht hatten. Die Neue Musik befindet sich in dieser Stadt nicht mehr in einer isolierten Lage.“ Ähnliches konstatiert auch Wolfgang Rihm, der sich kurz vor Redaktionsschluss per Fax bei concerti meldete. „Junge Komponisten 0012_anz_148x70_X3.pdf 18.01.2012 15:51:44 Uhr stehen vor der Entscheidung, ob sie lieber von

Kritikern in Fachzeitschriften gelobt werden wollen, oder ob sie sich bzw. ihrer Kunst zutrauen, vor einem offenen und interessierten aber vielleicht nicht fachspezifisch geschulten Hörer zu bestehen. Manchmal ist ja sogar beides möglich.“ Rihm, dessen erfolgreiche Karriere in den 70er Jahren bei den Donaueschinger Musiktagen ihren Lauf nahm, sieht auch heute noch die Sprungbrett-Funktion eines Festivals wie „MaerzMusik“: „Nur, ob die Komponisten auf der Stelle springen, ob sie überhaupt (und wohin?) springen – das hängt dann von so altmodischen Qualitäten wie Begabung und Durchhaltevermögen ab.“ Festival- & CD-Tipp MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik 17. - 25.3. Pole: John Cage 100 – Wolfgang Rihm 60 Sa. 24.3.2012, 16:00 Uhr Sophienkirche Wolfgang Rihm 60 Rihm: Fragmenta passionis - Fünf Motetten für gemischten Chor a cappella (UA), Schütz: Musikalische Exequien, Rihm: Sieben Passions-Texte RIAS Kammerchor, Hans-Christoph Rademann (Leitung), Raphael Alpermann (Orgel) u.a. Alle Infos & Termine unter: www.maerzmusik.de Rihm: Astralis – Choral Works Sieben Passions-Texte, Astralis, Fragmenta passionis RIAS Kammerchor, Hans-Christoph Rademann (Leitung). Erscheint am 16.3. bei harmonia mundi

unter anderem mit Jordi

Savall, Ragna Schirmer, Concerto Copenhagen, graindelavoix, dem Dunedin Consort und den Wiener Sängerknaben

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oper

Revolution in der Turbinenhalle

H

ans Hoffmann nennt es „sein Hobby“. Erschöpft, aber zufrieden sitzt der Technische Direktor der Staatsoper auf der Zuschauertribüne des Kraftwerks Mitte. Die nackten Wände und Säulen, die fast dreißig Meter in die Höhe ragen, treten hinter dem Gestänge und dem schwarzen Stoff des Bühnenaufbaus kaum zurück, dafür sorgt die helle, kaum opernhafte Beleuchtung. Es ist der erste Probentag der Staatsoper im Kraftwerk, Hans Hoffmann hat den größten Teil seiner Arbeit hinter sich. Die be- Luigi Nono stand darin, die Fabrikhalle in ein Opernhaus zu verwandeln, und das war viel Arbeit. Bis vor wenigen Monaten noch stand die ehemalige Turbinenhalle, mit 6.000 Quadratmetern Grundfläche der Hauptraum des Komplexes „trafo berlin“, leer. Lediglich in einem kleinen Teil des Gebäudes hat bereits 2007 der 16

berühmte Club „Tresor“ eine Heimstätte gefunden. Von der Staatsoper im Schillertheater aus hat Hans Hoffmann dann im letzten Jahr gemeinsam mit seinem Team die Turbinenhalle entdeckt, als neuen, besonderen Aufführungsort: als Saal für Luigi Nonos großes Musiktheaterwerk Al gran sole carico d’amore. Das mit großem Orchester, Chor und zahlreichen Gesangssolisten besetzte, selten aufgeführte Revolutionsstück des einstigen italienischen Avantgardisten Nono (1924 bis 1990) kam 2009 bei den Salzburger Festspielen heraus, unter der damaligen Intendanz von Jürgen Flimm. Nach seinem Wechsel an die Berliner Staatsoper begann Flimm, in der deutschen Hauptstadt nach Geld und nach einem Ort für eine Wiederaufführung von Al gran sole zu suchen. Wo sollte das avantgardistische Spektakel über die Pariser Commune

Fotos: fineartberlin.de, Schott Verlag

Die Staatsoper hat in den „trafo“, das ehemalige Heizkraftwerk Mitte, eine Opernbühne eingebaut – für Nonos Al gran sole carico d’amore von Matthias Nöther


Das Heizkraftwerk Mitte an der Köpenicker Straße

Ingo Metzmacher in die Salzburger Felsenreitschule brachte, sie sprengte die Dimensionen einer normalen Opernaufführung bei weitem. Die Felsenreitschule ist ebenfalls riesig, die Bühne eher breit als lang, mit einer herkömmlichen Opernrampe ist sie nicht vergleichbar. Auf einer Videoleinwand wurden die Aktionen der Sänger live auf Übergröße projiziert. Hans Hoffmanns „Hobby“ bestand unter anderem darin, die Arbeit der Regisseurin und des Dirigenten baulich umzudrehen: Das Kraftwerk hat die umgekehrten Dimen-

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und den Petersburger Aufstand stattfinden? Mehrere Monate lang fuhren Hans Hoffmann und seine Kollegen quer durch Berlin, begutachteten über 20 Säle und Gebäude, auch außerhalb ihrer normalen Arbeitszeit. „Wir wären auch in den Flughafen Tempelhof gegangen, aber da war in dieser Zeit schon die Modemesse „Bread & Butter“ angemeldet.“ Jedenfalls musste der Raum sehr groß sein. Sehr groß und sehr leer. Denn die Inszenierung, die die britische Regisseurin Katie Mitchell 2009 gemeinsam mit dem Dirigenten


oper

Birgit Walter in der Rolle als „russische Mutter“

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lohnt. Die musiktheatrale Reflexion über die verlorenen Revolutionen dieser Welt müsse einfach einmal in Berlin gezeigt werden, sagt Metzmacher. Nono, das weiß der Dirigent, habe Berlin geliebt, oft hat Metzmacher den Komponisten am Anfang seiner Laufbahn im Westteil der Stadt getroffen. „Nonos Art, auf neuen musikalischen Wegen politische Gerechtigkeit einzufordern – in Berlin gibt es ein Publikum für sowas. In Berlin hat man einen Sinn dafür, dass dieses Stück den Nerv unserer Zeit trifft.“ opern- & CD-Tipp Do. 1.3.2012, 19:30 Uhr Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore (Premiere) Ingo Metzmacher (Leitung), Katie Mitchell (Inszenierung) mit Elin Rombo, Silke Evers, Tanja Andrijic, Hendrickye van Kerckhove, Virpi Räisänen u.a. Weitere Aufführungen: Sa. 3.3., Mo. 5.3. & Fr. 9.3., jeweils um 19:30 Uhr sowie So. 11.3., 15:00 Uhr Nono: Al gran sole carico d‘amore Claudia Barainsky, Stella Kleindienst, Urs Winter, Carsten Wittmoser u.a. Orchester der Staatsoper Stuttgart Lothar Zagrosek (Leitung) Teldec

Foto: Stephen Cummiskey

sionen zur Felsenreitschule, 100 Meter breit und sechzig Meter lang, den Dimensionen nach einem Kirchenschiff ähnlicher als einer Theaterbühne. Von Oper weit entfernt ist das alte Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße in jeder Hinsicht. Fast zeitgleich und in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer entstand das Gebäude in den Jahren 1960 bis 1964, um den Ostberliner Stadtteil Mitte zu heizen. Lange stand es in den vergangenen Jahrzehnten leer. Erst im letzten Jahr gab es erste zaghafte Versuche, das Gebäude mit Kultur zu füllen. Die Staatsoper machte Nägel mit Köpfen, baute eine Tribüne mit 970 Plätzen. Doch auch ein Orchestergraben musste her, Garderoben für die Sängersolisten, eine Kantine, Sanitäranlagen, schalldichte Nebenräume zum Proben für Orchester und Chor. Ein Theaterdorf entsteht hier, das noch über lange Zeit auch von anderen Ensembles genutzt werden kann. Wer Ingo Metzmacher über Luigi Nonos Musik (wörtlich etwa: „Voller Liebe im hellen Sonnenlicht“) reden hört, der ahnt, dass sich dieser Aufwand für Al gran sole carico d’amore


CDNEUHEITEN

VON SONY CLASSICAL

NIKOLAUS HARNONCOURT

WALZER REVOLUTION Für Nikolaus Harnoncourt bereiteten die Tänze und Walzer von Mozart, Lanner und Strauß Vater einer musikalischen Revolution den Weg, die einher ging mit den sozialen Umwälzungen des 18. und 19. Jahrhunderts. Mit dem Concentus Musicus Wien auf Original-Instrumenten zeigt er die Vielschichtigkeiten bekannter und selten zu hörender Walzer und Tänze.

Erhältlich ab 16.3.12

Erhältlich ab 17.2.12

THE GREAT RECORDINGS Die limitierte Edition zum 100. Geburtstag des legendären deutschen Dirigenten: 28 CDs mit Referenzaufnahmen der Sinfonien von Beethoven, Brahms, Bruckner und Schubert und mit dem Portrait „Der Musik dienen“.

Erhältlich ab 17.2.12

GÜNTER WAND

NIKOLAI TOKAREV

BLACK SWAN FANTASY Nikolai Tokarev präsentiert Klaviertranskriptionen romantischer und moderner russischer Ballettmusik. Mit der Klavierfantasie aus Tschaikowskys Dornröschen, der Klaviersuite aus Nussknacker, dem Säbeltanz aus Khatschaturians Gayaneh, der Transkription des Balletts Petruschka von Strawinsky und der Suite-Fantasie über Schwanensee.

XAVIER DE MAISTRE

NOTTE VENEZIANA Xavier de Maistre zeigt gemeinsam mit dem Barockorchester l’arte del mondo, wie reizvoll neu bekannte Werke von Vivaldi, Marcello und Albinoni klingen, wenn sie mit der Harfe gespielt werden.

NURIA RIAL MUSIK VON MARIANNA MARTINES Eine Entdeckung: die Musik der Komponistin, Sängerin und Cembalistin Marianna Martinez (1744-1812), zu Mozarts Zeit eine berühmte Komponistin, wiederentdeckt von Nuria Rial, der Cembalistin Nicoleta Paraschivescu und ihrem Ensemble La Floridiana.

www.sonymusicclassical.de


titel-interview

„Mein Herz schlägt für Minderheitenmusik“ Roger Willemsen über Wiegenlieder, äthiopische Nonnen und das Bedürfnis nach frischer Luft von Arnt Cobbers und Gregor Burgenmeister

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Foto: Anita Affentranger

oger Willemsen ist ein Vielreisender. In seiner Veranstaltungsreihe „Unterwegs“ entführt er in vier Konzerten seine Zuhörer in musikalisch unbekannte Regionen wie die mongolische Steppe oder, wie jetzt im März, nach Afghanistan. Seit Jahren schon entwickelt Willemsen verschiedenste Musikprojekte mit dem Geiger Daniel Hope, der Pianistin Olena Kushpler, der WDR Big Band u.a. concerti traf den umtriebigen Publizisten in Hamburg zum Gespräch.

Herr Willemsen, Sie haben weder Musik noch Musikwissenschaft studiert – woher nehmen Sie die Chuzpe, sich einfach vors Mikro zu stellen und den Leuten zu sagen: Es gibt keinen qualitativen Unterschied zwischen Klassik und Jazz, es gibt keinen Graben zwischen E- und U-Musik? Sie haben so Recht, es ist vermessen. Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen E und U. Aber ich glaube auch, dass der Jazz aus der Defensive, Unterhaltungsmusik zu sein, herausgeholt werden muss, weil er zu komplex, zu ernst ist. Es gibt Kompositionen von Gil Evans, vor denen haben Poulenc und Milhaud den Hut gezogen. Und Furtwängler hat gesagt: Duke Ellington gehört in die ernste Musik. Ich

denke, es lohnt sich, zu vergleichen: Wie sieht ein Nocturne bei Oliver Nelson, bei Rameau, bei Debussy, bei McCoy Tyner aus. Rameau schreibt eine Komposition unter Verwendung von Vogelrufen. Ebenso Eric Dolphy. Und nun schaue ich: Was machen diese beiden Komponisten, die zu unterschiedlichen Zeiten aus unterschiedlichen Zusammenhängen kommen? Aber ich möchte den Jazz nicht nur aufwerten in der Kompositionssubstanz, sondern auch anhand des ihm eingeschlossenen Leidens. Es ist in dieser Sprache so vieles unmittelbar expressiv, dass man oft sagen muss: Da bricht sich Not auf eine verwandte Weise Bahn. Ich habe das Gefühl, dass es durch diesen Ansatz gelingt, Zugänge frei zu machen auch zur Klassik. Dass Leute plötzlich sagen: Ich kann klassische Musik manchmal ein wenig unheiliger hören. Denken wir daran, wie Glenn Gould über Mozart geredet hat. Da hat man das Gefühl, man öffnet ein Fenster, und plötzlich ist Frischluft im Zimmer. Wie stellen Sie Ihre Programme zusammen? Das ist eine ewige Trüffelschwein-Arbeit. Es gibt Tage, da mache ich nichts anderes als hören – und zwar zielgerichtet. Und wenn ich was habe, dann recherchiere ich und lese viel. 21


titEl-iNtErViEW

Ist es diese Entdeckerlust, deren Ergebnisse Sie präsentieren möchten, oder geht es Ihnen auch um ein missionarisches Ziel? diese beiden aspekte greifen eng ineinander. Mich interessiert vor allem, die Grenzen des Hörbaren zu erweitern um eine innere Plausibilität. Selbst in einem sterilen Konzertsaal – was die Philharmonie glücklicherweise nicht ist – können wir uns in ein Kloster bewegen. Sogar tibetische Mönche machen diesen raum zu dem ihren und es springt plötzlich ein kontemplativer Funke über, der das Ganze nicht nur zu einem akustischen Erlebnis macht, sondern zu einem ritual, zu einer Zeremonie. das Missionarische bezieht sich darauf, eine durchlässigkeit für das Verstehen akustisch und geographisch fremder Welten und der damit verbundenen denkformen zu haben. deshalb werden bei den Programmen im Kammermusiksaal der Philharmonie auch texte aus dem jeweiligen land einbezogen. Und es ist gut, dass es einen Gastgeber gibt – ich nenne das selbst nicht so gerne „moderieren“ – der versucht, dies zu vermitteln. Plötzlich ergibt sich dann ein kompletteres Bild von dem, was einen Kulturraum ausmacht. ich muss diesen nicht primär mögen, sondern vor allem sagen: ich bin aufnahmefähig. das ist das Wichtigste. Braucht der Klassikbetrieb die Erneuerung durch solche Programme? Mir ist schon klar, dass wir die leute damit überraschen und ihnen viel abfordern. Wenn ich ankündige, dass sie sich einem abend aussetzen, der sie in regionen bringt, in denen sie möglicherweise akustisch noch nicht beheimatet sind, dann lächeln einige, weil sie wissen, was da kommt. Nehmen Sie nur die Musik der tibeter, die keine Ästhetik des Schönen, des Wohlklangs hat, sondern ein Weg zu einem Zustand ist und deshalb auch keine Meisterschaft kennt. diese Musik kennt nur

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Foto: Anita Affentranger

„Es ist immer so unangenehm, Kulturpessimist zu sein, aber ich bin es natürlich“

Eine wunderbare arbeit. Man muss durch viel Quatsch durch. aber man macht auch Entdeckungen.


titel-interview

die Beherrschung der Instrumente, also einen technischen, praktischen Begriff von Gelingen. Das ist etwas grundsätzlich anderes als die hoch entwickelte Ausdruckshaftigkeit der Interpretation bei Murray Perahia, bei welcher der letzte Gourmet dieser Musik sagen kann, das ist das Wahre. Das kann ich bei einem Tuba blasenden tibetischen Mönch nicht. Deswegen muss ich auch andere Wege des Verstehens gehen. Das hilft. Sie haben mal übers Fernsehen gesagt: „Ein Medium, das versucht, die Massen hinter sich zu bringen, muss die Menschen unterfordern.“ Gilt das für die Kultur generell? Sind Klassik und Jazz dazu verdammt, kein großes Publikum zu erreichen? Ich fürchte ja. Die avancierteste Platte des Jazz, Coltranes A Love Supreme, verkaufte 150.000 Exemplare, heute würde sie weltweit 1.000 Stück verkaufen. Daran sieht man, welche Kommerzialisierung die Musik durchgemacht hat. Was massentauglich sein soll, beruht auf bestimmten harmonischen Verhältnissen. Und die werden bei DSDS zu Tode geritten, das ist Musik der größtmöglichen Vorhersehbarkeit. Die befriedet Menschen, weil sie sie nicht beunruhigt in irgendeiner Form. Die öffentliche Musik ist so weit von einem bestimmten Harmonieverständnis geprägt, dass schon Strawinsky zu den unhörbaren Komponisten zählt. Es ist ein kulturelles Phänomen, dass wir alle Künste bis in die Gegenwart hinein verfolgen können, vielleicht hört es in der Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg auf, doch selbst da sind die großen Ausstellungen voll. Aber die Leute hören sich keinen Akkord der neuen Musik an. Die Musik ist das am stärksten gestrafte Medium in der Hinsicht. Woran liegt das? Musik ist die wehrloseste der Künste, weil sie in jeder Bedudelungsform existiert. Sie wird heute weitgehend als Konsumanreiz eingesetzt, als Geschmacksverstärker, sie ist in unsäglichster Form dem Film unterlegt, es gibt keine

Doku-Soap mehr, die nicht in breitester Musiksoße ertrinkt. Ich glaube, dass wir immer konventioneller werden im Hören. Die Rundfunkstationen haben festgestellt, dass die langsamen Sätze besser ankommen als die schnellen, also wird der Hörfunk immer langsamer. Das Repertoire wird immer kleiner, weil die Leute das hören wollen, was sie kennen. Aber man kann gegenhalten: Ich habe in einer Radiosendung mal ein Wiegenlied von Brahms mit einer Klavierimprovisation einer äthiopischen Nonne gekoppelt, die Verwandtschaft zwischen beiden Stücken war evident. Am nächsten Tag ruft mich der Redakteur an und sagt: Wir haben in fünf Jahren nicht so viele Nachfragen gehabt wie nach diesem Stück. Aber wenn ich dem vorher gesagt hätte, morgen spiele ich das Lied einer äthiopischen Nonne, hätte ich anderswo einen Anruf vom Programmdirektor bekommen: Sie können sich einen neuen Sender suchen. Welche musikalische Vorbildung haben Sie? Ich hatte einen Musiklehrer, der auch Philosophie unterrichtete und der mit mir, einigen Freunden und Berufsmusikern ein Ensemble für Gegenwartsmusik gegründet hat. Da haben wir nach graphischen Partituren gearbeitet, Ligeti, Cage, Zender gehört und durchgearbeitet. Das fing an mit der größten Erschütterung, die ich mit moderner Musik je erlebt habe: Bergs Wozzeck. Das hat mir den Kopf weggeblasen, ich konnte nicht genug kriegen von dieser Musik. Wir durften sogar einmal mit Friedrich Gulda auftreten. Weil ich im Alter von 18, 19 Jahren eine Komposition schrieb nach Joyces Finnegan‘s Wake, für zwei Frauenstimmen, Cembalo, Naturgeräusche, Klavier und Vibraphon, das ich selber spielte. Hochentwickelter Dilettantismus – aber ich kriegte dafür einen Preis, unter anderem eine öffentliche Aufführung in Bonn und einen Abend mit Gulda. Meine Eltern spielten Klavier, meine Schwester ist Berufsmusikerin geworden, ich bin mit Musikerziehung aufgewachsen – und habe mich immer lesend dagegen durch23


titel-interview

setzen müssen. Ich habe nie ein Instrument gespielt, ich bin Dilettant. Was ich aber glaube und hoffe zu haben ist ein Sensorium dafür, was bestimmte Musik macht, und ich kann sie ganz gut vermitteln, glaube ich. Was macht Musik mit Ihnen? Sie verwandelt mich in jede Richtung. Musik kann eine Objektivierung von inneren Situa­ tionen sein, es gibt Stücke, von denen man sagt: Genau das ist es! Bill Evans‘ Peace Piece – das ist Religion, das höre ich nur drei Mal im Jahr, weil es nie plattgehört werden darf. Es gibt Stücke, die hört man und ist erleichtert, dass es das gibt. Läuft bei Ihnen Musik im Hintergrund? Ich höre eher zu. Aber wenn ich so halbbewusste Arbeit mache, da kann ich Musik gut hören. Und dann ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich plötzlich aufmerksam werde. Lévi-Strauss hat immer Musik gehört beim Schreiben, das ist für mich undenkbar. Sind Sie trotz allem ein optimistischer Mensch, was die Entwicklung der Kultur angeht? Nein. Es ist immer so unangenehm, Kulturpessimist zu sein, aber ich bin es natürlich. Im Vergleich zu den kulturellen Ansprüchen sagen wir der 20er Jahre sind wir der Barbarei schon sehr nahe. Es wäre so schön, wenn man nicht Kulturpessimist sein müsste. Ich hielt vor Jahren einen Vortrag bei Bertelsmann, da war auch ein Programmmacher aus Amerika da und es gab einen Empfang bei Middelhoff im Garten. Middelhoff sagte zu dem Amerikaner in meiner Gegenwart: Did you listen to his speech? Dieser Mr. Jones oder wie er hieß sagte: No, what was it about? Middelhoff summarisch: Content. Da wandte sich Mr. Jones an mich und fragte: And? Are you for or against? Ich sagte: I’m for. Und er sagte: Oh, shame on you. Alles lachte. Das war wahrhaftig. Machst du uns immer noch Probleme mit Inhalten?! Dann hast du nicht begriffen, dass es in einem Massenmedium ausschließlich um Erfolg geht. 24

Ausschließlich. Bei Antisemitismus und Kinderpornographie machen wir Ausnahmen, alles andere ist Quote. Wenn ich Kultur so betrachte, muss ich zu Gottfried Benn zurück und sagen: Penthesilea wäre nie geschrieben worden, wenn vorher darüber abgestimmt worden wäre. Und da unsere Kultur eine Kultur der Abstimmung ist, sitzen wir hier für Medien, über die sich der Daumen senkt. Sie haben Ihre Leser, ich habe mein Publikum, wir haben unsere – ich werde das hässliche N-Wort nicht sagen, aber darauf redet man sich heraus, die gibt es ja noch. Mein Herz schlägt für Minderheiten, also schlägt es im Zweifelsfalle auch für Minderheitenmusik. Würden Sie sich selbst als Kulturbotschafter beschreiben? (lacht) Wenn andere es täten, würde ich nicht schimpfen. Aber ich würde mich selber nicht so beschreiben... Wie würden Sie sich denn selbst beschreiben? Schwadroneur. Ansager. (lacht). Enthusiast viel eher. Ich kann Leute am ehesten noch durch Enthusiasmus anstecken. Das Magma in allem ist Begeisterung! Das nehme ich nicht als Privileg von mir in Anspruch, ich habe auch kein Verdienst daran, dass ich begeistert bin von dem, was ich Gott sei Dank machen kann. Aber ich möchte nicht ohne Begeisterung auf die Bühne gehen! Konzert- & Buch-Tipp Di. 13.3.2012, 20:00 Uhr Kammermusiksaal Unterwegs mit Roger Willemsen Eine musikalische und literarische Reise zu den Menschen, Geschichten und Klängen Afghanistans R. Willemsen (Moderation & Programmgestaltung), H. Sakhi (Rubâb), S. Nader (Tabla), H. Ludin (Perkussion), Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Das müde Glück Roger Willemsen (Autor) Kitty Kahane (Illustration) edition chrismon


11 12 Leoš Janácˇek

JENUFA Musikalische Leitung Donald Runnicles Inszenierung Christof Loy

Mit Hanna Schwarz, Jennifer Larmore, Michaela Kaune, Will Hartmann, Joseph Kaiser u. a. Premiere

4. märz 2012 Weitere Vorstellungen 8., 10., 16. märz 2012 21., 24. April 2012

www.deutscheoperberlin.de Karten

030 - 343 84 343 Deutsche Oper Berlin Bismarckstraße 35 10627 Berlin-Charlottenburg

Foto Benjamin Rinner

DE UTsch E opE r B E r li n


Klavier

Authentizität des Affekts Meisterpianist Grigory Sokolov strebt souverän nach Vollkommenheit von Peter Krause

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borene St. Petersburger, der von seiner stetig wachsenden Fangemeinde und immer mehr Rezensenten längst als größter Meister des Klavierspiels unserer Tage verehrt wird, hat eine Souveränität erreicht, durch die er zwischen den Noten immer wieder ein weises Lächeln hindurchblitzen lässt. So als wolle er sagen: Ja, Vollkommenheit ist zwar gar nicht zu erreichen, aber nahe kommen kann man ihr durch Leichtigkeit und Aufrichtigkeit.

Foto: ACM

K

ünstler wie er sind Forscher auf der Suche nach Vollkommenheit: Beseelt von einer Sehnsucht nach immer mehr Tiefe des Ausdrucks und absoluter Erkenntnis der ach so verschiedenen Komponisten. Dazu strebend bemüht, die technische Beherrschung ihres Instruments auf die Spitze des Machbaren zu treiben. Nicht etwa, um den Steinway hernach für den virtuosen Selbstzweck bloß brillanten musikalischen Schauspiels zu missbrauchen, sondern vielmehr, um die eigene Fingerfertigkeit in den Dienst am Werk zu stellen, das sie uns schließlich ganz persönlich verlebendigen möchten. Solch unerbittliches Forschen, dem sich ein Grigory Sokolov verschreibt, kann in Wahnsinn oder Weltflucht enden. Oder es vergräbt sich im einsamen Tüfteln am Detail: Dann wird die Musik verkünstelt und droht sich in ihre Einzelteile aufzulösen. Von solchen Gefahren indes ist bei Grigory Sokolov so gar nichts zu spüren. Der 1950 ge-


Maerz Musik Festival für aktuelle Musik

Konzert- & CD-Tipp Mi. 28.3.2012, 20:00 Uhr Philharmonie Grigory Sokolov (Klavier) Rameau: Suite en Ré, Mozart: Klaviersonate a-Moll KV 310, Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel B-Dur op. 24, Drei Intermezzi op. 117 u.a. Sokolov – Complete Recordings u.a. mit Bach: Die Kunst der Fuge, Beethoven: Diabelli-Variationen, Klaviersonaten von Brahms, Chopin, Prokofjew, Schubert, Skrjabin naïve (10 CD-Box)

Berliner Festspiele

www.berlinerfestspiele.de 030 254 89 – 100

17. – 25. März 2012 Konzerte / Performances / Symposium / Installationen / Sonic Arts Lounge Am letzten Tag des Festivals im Botanischen Garten Berlin-Dahlem: John Cage Branches / Inlets Musik für klingende Pflanzen und Muscheln So, 25. März 2012, 11 – 14 Uhr

Pole: John Cage 100 — Wolfgang Rihm 60

Haben viele große Pianisten sich ein eingeschränktes Stammrepertoire als eigene Marke zugelegt, überrascht Sokolov mit seiner Stilgenauigkeit in nahezu allen Epochen. Für sein Recital in der Philharmonie konfrontiert Sokolov nun Brahms mit Rameau und Mozart. Bei Brahms vermittelt er uns eine klassische Katharsis mit den Gefühlswelten der Romantik. Da testet er alle Ausdrucks- und Anschlagsvarianten: vom früh-impressionistischen Glasperlenspiel bis zur lisztschen Monumentalität reicht die Skala der Extreme. Da soll noch mal jemand behaupten, der Hanseat Brahms sei bloß einer akademisch trockenen Formalästhetik verhaftet gewesen: Viel entscheidender als die musikalisch-mathematische Logik ist die bezwingende Authentizität des Affekts. Gespannt darf man auch auf Sokolovs Zugriff auf die Musik von Rameau sein. Denn musikantische Verspieltheit und unbändiger Humor zeichnen sein Barockspiel aus. Die Gewitztheit eines Trillers oder einer punktgenau ausgehaltenen Fermate sind Sokolovs sinnliche Würzungen einer Barock-Interpretation voller Fantasie. Sokolovs Zugriff hier wegen ihrer ausgeprägten Gefühlsdichte romantisch zu nennen, wäre verfehlt. Schließlich harmonisiert Sokolov das Fließen und den erzählerischen Duktus der Musik mit einer absoluten Klarheit der Strukturen und ihrer kontrapunktischen Faktur. Die ist nicht akademisch dürr herausgemeißelt, sondern wird zum Mittel der erregten Klangrede.


klavier

„Ich muss den Taktstock nicht sehen können“

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hrlich gesagt, man staunt nicht schlecht, wenn man sich eines der vielen Videos von Nobu Tsujii im Internet anschaut: wenn der junge japanische Pianist vor einem Orchester am Flügel sitzt, ein Mozart-Klavierkonzert interpretiert und das Zusammenspiel besser nicht sein könnte – obwohl Tsujii weder die Musiker noch den Dirigenten sehen kann. Nobu (eigentlich Nobuyuki) Tsujii stammt aus Tokio, ist 23 Jahre alt und von Geburt an blind. Mit klassischer Musik kam er schon sehr früh in Berührung, im Telefon-Interview mit Dolmetscher erzählt er, wie er schon ChopinCDs hörte, da war er nicht mal ein Jahr alt. „Mein Lieblingsstück war damals Chopins Polonaise in As-Dur, bei einer bestimmten Aufnahme habe ich freudig reagiert und bin herumgehüpft, aber wenn ein anderer Pianist das gleiche Stück gespielt hat, war ich unzufrieden.“ 28

Seine Mutter erkannte sein gutes Gehör und besorgte ihm ein Spielzeug-Klavier, auf dem der Sohn bald nachspielte, was die Mutter ihm vorsang. Mit vier Jahren bekam Tsujii dann Klavierunterricht, mit sieben gewann er seinen ersten Musikwettbewerb, drei Jahre später debütierte er bereits mit Orchester auf großer Bühne in Osaka. Dabei erlernte er sämtliche Stücke nach Gehör, anhand speziell angefertigter Aufnahmen, auf denen linke und rechte Hand separat vorgespielt werden. „Ich habe das Üben nie als Belastung empfunden, das war für mich, wie andere Kinder draußen spielen, meine Lieblingsbeschäftigung, wo ich mich ausdrücken konnte.“ Zu Jugendzeiten übte Tsujii vier Stunden täglich, heute sitzt er bis zu acht Stunden am Instrument. Belohnt wurde sein unermüdliches Engagement dann vor drei Jahren, als er in den USA den wichtigen „Van Cliburn International Piano Competition“ gewann – seitdem scheint seine Karriere kaum noch aufzuhalten. Im Herbst 2011 wurde er in die Carnegie Hall eingeladen, im Mai dieses Jahres spielt er in London unter Vladimir Ashkenazy Prokofjews drittes Klavierkonzert. Was dem Zuschauer dabei wie ein Wunder erscheint, empfindet

Foto: Yuji Hori

Der blinde japanische Pianist Nobu Tsujii verlässt sich beim Spielen ganz auf sein Gespür von Jakob Buhre


Konzert- & CD-Tipp Mi. 14.3.2012, 20:00 Uhr Konzerthaus (Kleiner Saal) Nobuyuki Tsujii (Klavier) Mozart: Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331, Beethoven: Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Mussorsgky: Bilder einer Ausstellung, Liszt: Un Sospiro & Rigoletto-Paraphrase Nobuyuki Tsujii (Klavier) Challenge Classics

Faust • Abbado

© Marco Caselli Nirmal

Gipfeltreffen

BERG BEETHOVEN

Violinkonzerte Isabelle Faust, Violine

Orchestra Mozart

CD HMC 902105

Tsujii selbst als weniger kompliziert: „Die Arbeit mit dem Orchester ist eigentlich nicht so ein Problem. Ich spüre, wie der Dirigent atmet, ich muss den Taktstock nicht sehen können, um den Einsatz zu bekommen. Ich spüre auch, was die Orchestermusiker wollen, das ist wie eine Welle, die zu mir fließt und der ich folgen muss.“ 2010 nahm er mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin Rachmaninows zweites Konzert auf – das Resultat ist beeindruckend, zeugt von großer Musikalität, wenngleich er den großen Emotionen eher nüchtern als schwelgerisch begegnet, selten lässt sich Tsujii in die russische Seele des Konzerts fallen. Inspiration sucht Tsujii zum Teil in Aufnahmen anderer Interpreten: „Jeder spielt es auf seine Weise anders, das höre ich, setze mich damit auseinander und vergleiche es mit dem, was ich mir erarbeitet habe.“ Im Gespräch über Vorbilder fallen die Namen Kissin, Horowitz – und Martha Argerich: „Ich frage mich immer: Wie schafft sie es, diese Energie, diese Kraft, diese Brillanz und Farbe zu erzeugen?“ Doch nicht nur das Spiel anderer Pianisten interessiere ihn, sagt Tsujii. „Für mich ist es auch sehr inspirierend, auf Konzertreisen die Wirkungsstätten von Komponisten zu besuchen. Ich war in Chopins Wohnhaus in Warschau, ich war auch in dem Kloster auf Mallorca, in das er sich damals zurückgezogen hat. Ich habe diese Stille erlebt und kann mir dadurch sehr gut vorstellen, wie er dort gelebt hat und was er in der Zeit empfunden hat.“

Claudio Abbado

10-13/ 05/ 2012 Berlin / Philharmonie SCHUMANN Ouvertüre zur Oper „Genoveva“ Sinfonie Nr. 3 BERG Violinkonzert Fünf Orchesterlieder Isabelle Faust, Violine Anne Sofie von Otter, Mezzosopran Berliner Philharmoniker Claudio Abbado

Der Begriff „Dialog“ umschreibt wohl am besten die Idee, die sich hinter der Kombination dieser beiden berühmten Violinkonzerte verbirgt. Ganz bewusst hat Berg sein letztes Werk im Spannungsfeld zwischen Tradition und Revolution angesiedelt. Ein Jahrhundert zuvor schon hatte Beethoven die klassizistische Formensprache dekonstruiert, um der Solovioline zu ihrem eigenen Recht zu verhelfen. Dieser leidenschaftliche Austausch zwischen der „Seele“ der Violine und dem „Chor“ des Orchesters ist das Ergebnis einer wunderbaren Begegnung zwischen zwei ganz großen Künstlern unserer Zeit.

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kinder-Ballett

Von Mädchen und Mäusen

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wei Mal im Jahr ist Saison für das Projekt „Kinder tanzen für Kinder“ an der Deutschen Oper. Zur Weihnachtszeit und im Frühjahr verwandeln sich rund 60 kleine Ballerinas und einige Jungs in eine Schar von Mäuschen und Schwänen, in geheimnisvolle Herren und große Damen, Feen und Prinzessinnen. Die Choreographien mit witzigen Details und in professionellem Rahmen von Licht und Ausstattung stammen von der Gründerin und Leiterin Felicitas Binder. 30

Zusammen mit vier Assistentinnen macht sie die Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren in Technik und Ausdruck fit für die Bühne. Hier werden aber keine zukünftigen Berufstänzerinnen gedrillt, sondern Ballett und Theater als wesentlicher Teil des Lebens vermittelt. Wie die Profis bedienen sich die Kinder mit großer Selbstverständlichkeit nicht nur der französischen Fachbegriffe, sondern auch der Rollennamen, Figuren und Handlungselemente ihres Repertoires. So ist klar, wer es schon mal vom Mäuschen im „Nussknacker“ zum „Partykind“ geschafft hat, gehört nicht mehr zu den Anfängern. Von dort führt der Weg aufwärts zu Rollen wie der Zuckerfee, zu Dornröschen oder der Schwanenkönigin. Das tanzen die „Großen“, die Vorbilder, die es einzuholen gilt. So schielt auch die kleine Josephina mit noch scheuem Respekt nach diesen Rollen. Sie gehört zu den „Partykindern“, aber die Spitzenschuhe für die Spitzenpartien hat die Achtjährige schon. Seit wann sie tanzt, weiß sie gar nicht. Eine Zeit, in der sie nicht zum Training gegangen ist und an der Stange ihre Übungen gemacht hat, kann sie sich gar nicht vorstellen. Und dass sie für die Aufführungen dann von der Schule frei bekommt, findet sie auch eine tolle Sache.

Foto: Bettina Stöß

„Kinder tanzen für Kinder“: Das Kinderballett der Deutschen Oper vermittelt Körpertraining und Herzensbildung von Corinna Jarosch


Was Josephina bereits kann, müssen die neuen Mäuschen erst lernen. Nicht nur der Auftritt, sich zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Schritte zu erinnern, sondern auch das Warten hinter der Bühne will gelernt und geübt sein. Wie viel Zeit und Training dahinter steckt, um schließlich als Zuckerfee mit Bonbon-besticktem Tutu im Rampenlicht zu stehen, weiß die 15-jährige Natascha nur zu gut. Sie hat diese Rolle zu Weihnachten zum ersten Mal getanzt. Zeit für anderes bleibt da kaum. Aber ihre Freundinnen trifft sie ohnehin hier im Ballett. Hier sind alle mit dem gleichen Theatervirus infiziert, tanzen und machen ihre Hausaufgaben wie nebenbei. „Wir haben auffallend gute Schülerinnen“, erzählt Rebecca Berger, eine der Assistentinnen der Leitung. „Wahrscheinlich gehen sie mit der gleichen Konzentration und Disziplin an ihren Schulalltag, wie sie es hier im Ballett lernen.“ Die Gewohnheit, sich selbst kritisch im großen Spiegel des Ballettsaals zu überprüfen, gibt wohl auch den Blick frei auf das eigene Verhalten in der Gruppe. So löst sich dann mancher pubertäre Zickenalarm schnell in Harmonie und Selbsterkenntnis auf. Dass solche Phasen dazugehören, aber auch wieder vorüber gehen, wissen die Mitarbeiterinnen des Kinderballetts – am Ende können sie sich auf „ihre Mädchen“ verlassen. Schließlich kennen sie die meisten von klein auf und können sich gut daran erinnern, dass so manche einst nur an der Hand ihrer Mutter mit in den Ballettsaal wollte. So können Felicitas Binder und ihre Mitarbeiterinnen heute mit berechtigtem Stolz zuschauen, wie die schönen Schwäne über die Bühne gleiten.

26. Mai–2. Juni 2012 STEPHEN HOUGH Beethoven • Hough Skrjabin • Liszt

26. Mai | 20 Uhr „Emotionale Wärme und monumentale Virtuosität.“—Sunday Times, London

ALEXANDRE THARAUD Rameau • Ravel Couperin

27. Mai | 20 Uhr „Ein brillanter, provokativer Pianist.“—New York Times

FREDDY KEMPF Beethoven • Brahms Chopin • Schumann

29. Mai | 20 Uhr „Machte das eigentlich Unmögliche möglich.“—Rheinische Post

BENJAMIN GROSVENOR Bach • Chopin • Skrjabin Rachmaninow • Ravel

1. Juni | 20 Uhr „Visionär an den Tasten!“—Süddeutsche Zeitung

ELISSO VIRSALADZE Mozart • Prokofiew Chopin • Schumann

2. Juni | 20 Uhr „Unerreichtes Verständnis von Form und Dynamik.“—San Francisco Chronicle

Konzerthaus

KLEINER SAAL

Kartenvorverkauf über 030 84 71 45 38 oder Ballett-Tipp So. 4.3.2012, 15:00 Uhr Kleist Forum Sa. 10.3.2012, 16:00 Uhr Urania Berlin e.V. Prokofjew: Aschenputtel Kinder tanzen für Kinder Felicitas Binder (Choreographie) Weitere Aufführungen: 11.3., 16 Uhr Urania, 23.3., 11 Uhr 24. & 25.3., 16 Uhr Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ

www.berliner-klavierfestival.de Mit freundlicher Unterstützung von:


ensembleporträt

„Spannende Kombination“

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angeslustige Opernfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Aufgabe des Konzertchors der Staatsoper Unter den Linden ist es, den Profichor des Hauses in Opern mit großer Chorbesetzung zu unterstützen; bei Aida oder Parsifal beispielsweise. „Es ist ein tolles Erlebnis, in einem richtig schön klingenden Chor zu singen, wenn dazu die Staatskapelle spielt und man neben den besten Gesangssolisten der Welt auf der Bühne steht“, erzählt Hansi Biebl, hauptberuflich Rockmusiker, der seit elf Jahren im Tenor mitsingt. Der Konzertchor der Staatsoper kann auf eine 66-jährige Geschichte zurück blicken. 32

Wenige Monate nach Kriegsende wurde er gegründet; zum Debüt im Trümmerhaufen Berlin erklang Verdis Requiem. Doch zunächst spielte der Chor nur eine Nebenrolle im Konzertleben der Stadt. Weiterreichende Beachtung erfuhr er erst, als Detlef Steffen 1973 die künstlerische Leitung übernahm; er formte das Ensemble fast vier Jahrzehnte lang. Seit dem Herbst 2010 leitet Frank Flade, der Stellvertretende Chordirektor an der Staatsoper, den Konzertchor. Zuvor war der gebürtige Dessauer als Chordirektor am Theater Aachen angestellt. Seine erste „Amtshandlung“ in Berlin: die Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium in der Trinitatiskirche Charlottenburg. Die rund sechzig Mitglieder proben wöchentlich und zusätzlich an einem Wochenende im Monat. „Die meisten haben Gesangsunterricht, aber Bedingung ist das nicht“, erzählt Chorleiter Frank Flade. „Wir freuen uns über neue Mitglieder, die Lust haben, auf der Bühne zu stehen.“ Wobei die Bühnenaktivitäten derzeit in den Hintergrund treten. „Im Schiller-Theater ist

Foto: Christian Raban

Der Konzertchor der Staatsoper Berlin singt auf der Bühne und im Konzertsaal von Antje Rößler


ensembleporträt

der Einsatz des Zusatzchores problematisch, da die Bühne hier kleiner ist als im Haus Unter den Linden“, erläutert Frank Flade. „Daher konzentrieren wir uns auf Konzerte mit chorsinfonischer Musik“. Einen Nachteil sieht er darin nicht. „Es tut dem Chor gut, sich mal nur aufs Singen zu konzentrieren. Das Ensemble fährt zweigleisig. Einerseits steht es auf der Bühne. Andererseits singt es Konzerte. Das finde ich eine spannende Kombination.“ Entsprechend breit gefächert ist das Repertoire. Neben großen Opern reicht es von Konzertklassikern wie Mozarts Requiem oder Haydns Schöpfung bis zu Werken des 20. Jahrhunderts wie Carmina Burana. Regelmäßig gibt es gemeinsame Konzerte mit der Staatskapelle. Andere Aufführungen organisieren die Chorsänger selbst. „Einige von uns kümmern sich darum, einen Saal zu mieten und bitten den Chorleiter, ein Orchester zu engagieren und Solisten anzusprechen“, erzählt der Physiker Helge Witt, der bereits seit 25 Jahren im Bass singt. In Eigenregie haben die Chormitglieder auch die anstehende Aufführung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms in der Gethsemanekirche organisiert. Ein weiteres Großprojekt im März ist die Aufführung von Mahlers Zweiter, der Auferstehungssinfonie, in Neubrandenburg. Mit

den Proben wurde bereits Monate zuvor begonnen, ist doch bei dieser schwierigen Chorpartie schon der Einsatz heikel: Gefordert wird ein a-cappella-Kaltstart in tiefer Lage und allerfeinstem Pianissimo. Bei den Männern sitzen die Töne noch nicht ganz sicher. Chorleiter Frank Flade probt die Melodie deshalb erstmal auf der Silbe „ju“. So leise wie möglich soll der Chor einsetzen – und dann noch leiser werden. Wieder und wieder wird der Einsatz geübt. Und schließlich, als sich die Sänger dazu noch erheben, klingt das „Aufersteh´n“ ganz zart und trotzdem leuchtend. Nach der Probenpause liegt dann das Brahms-Requiem auf dem Notenpult, hier sitzt die Partie schon fast perfekt. Dass die Sänger sich besonders auf diese Aufführung freuen, liegt auch an der Zusammenarbeit mit Ben Becker: Der Schauspieler wird die Textpassagen aus dem Werk lesen. Konzert-Tipp So. 25.3.2012, 18:00 Uhr Gethsemanekirche Prenzlauer Berg Brahms: Ein Deutsches Requiem Martina Rüping (Sopran), Sebastian Bluth (Bariton), Ben Becker (Sprecher), Konzertchor der Deutschen Staatsoper Berlin, Mitglieder des Philharmonischen Chors Neubrandenburg, Leipziger Philharmonie, Frank Flade (Leitung)

24. Juni 2012, 15 Uhr

23. Juni - 26. August

Kloster Chorin

2012

Kammerphilharmonie Amadé Frieder Obstfeld - Leitung Martin Stadtfeld - Klavier W.A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur Serenade D-Dur „Haffner-Serenade“

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

www.choriner-musiksommer.de info@musiksommer-chorin.de


Kammermusik

Kongeniale Lebendigkeit

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m Anfang war die Panne. Seine eigene Karriere begann für Daniel Hope im sonnigen Alter von sechs Jahren mit einem Reinfall. Als er gemeinsam mit seinen geigenden Kameraden den Purcell-Saal des Londoner South Bank Centres betrat, um den stolzen Eltern seine frühe Fingerfertigkeit vorzuführen, wurde er direkt vor der Schwingtür platziert. Da lehnte er sich kurz zu weit nach hinten, die Tür gab nach, er verlor den Halt und flog samt Geige rückwärts, während sich die Tür sofort wieder schloss. „Das hätte das Ende meiner Karriere sein können, hätte ich mir das so richtig zu Herzen genommen. Ich habe es aber als Chance begriffen, bin von der Bühne verschwunden, aber wieder aufgetaucht.“ Seit der initialen Katastrophe seines Geigerlebens sind nun dreißig Jahre vergangen, Hope, einst Meisterschüler von Yehudi Menu34

hin, zählt zu den Stars der Szene. In seinem Buch „Toi, Toi, Toi – Pannen und Katastrophen in der Musik“ offenbart er höchst launig die eigenen Blackouts, berichtet von gerissenen Geigensaiten und verpassten Auftritten. Doch Hope geht es nicht nur darum, Anekdoten zum besten zu geben: Er versteht es, Musikgeschichte konzise und spannend in Form von Musikergeschichten zu erzählen. Da ist Lachen erlaubt, und man erfährt dabei auch noch Erhellendes. Musikvermittlung nennt man das heute, „Edutainment“ könnte man dazu neudeutsch auch sagen. Jedenfalls vermag es der britische Geiger, auf gewitzte Art, auf die Schönheiten von guter Musik aufmerksam zu machen. Hope stellt fest: „Wir haben diese riesige Kultur-Schatzkiste, die muss man für die Menschen aufschließen, da ihnen sonst die Zeit, Geduld und Konzentration fehlt, selbst nach

Foto: Harald Hoffmann/DG

Wie die Künstlerfreunde Daniel Hope und Sebastian Knauer uns mit Hörschlüsseln kulturelle Schatzkisten aufschließen von Peter Krause


Kammermusik

dem Schlüssel zu suchen.“ Genau solche Hörschlüssel sind es, die Hope auch in seinen Konzerten gratis mitliefert. Und wenn Daniel Hope gemeinsam mit Sebastian Knauer auftritt, spielen die Künstlerfreunde sich nicht nur musikalisch die Motive mit größter und kongenialer Lebendigkeit zu, sie geraten regelmäßig in einen munter moderierten Austausch über die Musik des jeweiligen Konzerts. Der britische Geiger und der aus Hamburg stammende Pianist vermögen es als leidenschaftliche Anwälte ihrer Kunst unnachahmlich, die Musik in ihren Beziehungen ganz neu zu beleuchten. Beglückend dabei ist: In den Duo-Abenden der beiden passionierten Meistermusiker herrscht weder der dröge Ernst kammermusikalischer Konzertrituale, noch verschreiben sich die beiden jener falsch verstandenen Leichtigkeit, mit der so manche mediokre Musikvermittler Komplexes auf Teufel komm raus platt machen möchten. Also ist es nicht nur Humoriges, sondern auch Tiefschürfendes, das Hope und Knauer uns mit auf den Weg geben. Da flechten sie schon mal Anmerkungen über das Zusammenspiel von Musik und Politik ein, das die bekenntnishafte Kunst eines Ludwig van Beethoven ebenso auszeichnet wie die eines Dmitrij Schostakowitsch. Hope sagt: „Es geht um die unglaubliche Wirkung, die Musik auf

Menschen hatte. Wir können uns doch heute nicht mehr vorstellen, dass man für eine Sonate ins Gefängnis kommen konnte, wie damals in der Sowjetunion.“ Und natürlich gibt das Duo allzu gern preis, welche persönliche Beziehung es zu den Werken eines Konzerts hat: „Wir müssen den Menschen erklären, warum uns diese Musik persönlich so bewegt, warum wir sie so lieben. Oder warum Beethoven beim Schreiben die größte Tragödie seines Lebens durchmachte und wie wir das nun aus seiner Musik heraushören können.“ In ihrer Berliner Hommage an den großen Geiger Joseph Joachim werden Hope und Knauer solchem Beziehungszauber zweifelsohne anregend nachspüren. Konzert- & CD-Tipp Mi. 14.3.2012, 20:00 Uhr Kammermusiksaal Daniel Hope (Violine), Sebastian Knauer (Klavier) Brahms: Scherzo aus der F-A-E-Sonate Clara Schumann: Romanze op. 22 Nr. 1 Brahms: Violinsonate Nr. 1 G-Dur Joachim: Romanze op. 2 Nr. 1 Brahms: Ungarische Tänze (Auswahl) Friedrich der Große - Musik aus Sanssouci Werke von J.S. Bach, Quantz & Friedrich dem Großen Daniel Hope (Violine) u.a. Deutsche Grammophon

Max Rostal

International Max Rostal Competition 2012 für Violine und Viola 26. März bis 1. April

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Leitung: Sebastian Tewinkel

Finalistenkonzerte mit Vergabe des Publikumspreises

Konzertsaal der UdK Berlin, Hardenbergstraße Eintritt: 10 Euro / erm. 5 Euro

www.max-rostal-competition.de

Max Rostal Stiftung Bern

Viola: Samstag, 31. März 2012, 19 Uhr Violine: Sonntag, 1. April 2012, 19 Uhr


blind gehört

„Brahms mit Bierbauch gibt’s auf alten Flügeln nicht“ Der Pianist Hardy Rittner hört und kommentiert CDs seiner Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt von Arnt Cobbers

S

eine Aufnahmen von Brahms und Schönberg auf historischen Flügeln haben nicht nur für Aufsehen gesorgt, sie haben auch viele Kritiker überzeugt. Im Konzert spielt der 30jährige Wahl-Berliner allerdings meist auf einem modernen Flügel – aus praktischen Gründen. Beim „Blind gehört“ zeigt sich, dass Hardy Rittner, der Klavier, Musiktheorie und historische Tasteninstrumente studiert hat, gewichtige Gründe für seine Instrumentenwahl hat.

Foto: Konzertdirektion Tobischek

Bach: Italienisches Konzert BWV 971 Evgeni Koroliov (moderner Steinway) 1999. hänssler edition bachakademie

Ein kerniger Anschlag, ein sehr präziser Klang, es könnte András Schiff sein. (2. Satz) Was ist das? Aha… Jetzt gefällt es mir doch, anfangs dachte ich: Um Gottes Willen. Ich würde das nicht so machen, aber die Schichtenlagerung kommt hier besonders klar heraus. Es ist schön ungekünstelt gespielt. Bach ist unglaublich progressiv. Wenn Sie zum Beispiel die h-Moll-Fuge aus dem ersten Band des Wohltemperierten Klaviers analysieren, finden

Sie da schon eine Zwölf-Ton-Reihe. Dann wiederum gibt es Dinge, die auf die Romantik vorverweisen. Die Frage ist immer: Wie verhält man sich stilgerecht und trotzdem mit einem Maximum an Ausdruck? ... Schönes Rubato. Die Kunst bei Bach ist, diese Dinge so klein, aber eben doch zu machen. Ich finde es sehr gut gespielt, mit viel Intelligenz und Feingefühl... Ich denke, man kann Bach problemlos auf einem modernen Flügel spielen, wenn man wie auf dem Cembalo die Dynamik erstmal außen vor lässt und das Stück über die Artikulation erschließt. Dass man vor Synkopen absetzt, dass man größere Sprünge absetzt, da gibt es viele Richtlinien und Traditionen, auch wie man bindet – wenn Sie ein Stück so konsequent durcharbeiten, brauchen Sie quasi keine Dynamik bzw. die Dynamik ergibt sich dann sogar von selbst, wird Teil eines natürlichen und selbstverständlichen Differenzierungsspektrums. Hier piano, da forte – das würde ich ablehnen. Ich bin nie damit warm geworden, dass viele Pianisten an Bach primär über die Grundverfügbarkeit der Dynamik herangehen. Aber wenn man es richtig macht, verträgt Bach meiner Meinung nach den modernen Flügel viel besser als zum Beispiel Brahms. 37


blind gehört

Brahms: Fantasien op. 116. Capriccio – Presto energico. Capriccio – Allegro agitato Elisabeth Leonskaja (Steinway von 1901) 2004. MDG

Das ist Elisabeth Leonskaja. Ihren Brahms erkenne ich sofort, der Steinway von 1901 hebt sich wohltuend ab von den doch sehr einheitlich klingenden ganz modernen Flügeln heute. Und doch ist das Instrument klanglich seinem modernen Pendant natürlich viel näher als einem alten Wiener Pianoforte, wie es Brahms besessen hat. Im Tonsatz lernt man, dass man nach Möglichkeit keine Terzen verdoppelt – bei Brahms gibt’s das dutzendweise, sogar und gerade im Bassregister. Ich dachte immer: Was soll das? Lange mochte ich Brahms nicht, ich fand seine Musik zu träge, zu fettleibig. Den voluminösen Oktavverdopplungen und großen Akkorden muss man am Steinway klanglich entgegenwirken, sonst bauscht sich der Satz hässlich auf. Dann hatte ich eines Tages das Erlebnis, an einem ErardFlügel von 1854 Brahms spielen zu können. Und das Dicke, Massige war weg. Die Satztechnik wurde plötzlich plausibel, dieser Basston musste da sein als Charakterverstärker, als Ausdruck einer Emotion oder Virtuosität. Letztere ist bei Brahms eine ganz andere als bei Liszt oder Chopin. Bei Chopin ist sie gebaut durch schnelle brillante Passagen. Bei Liszt sind es Figuration plus Akkorde und Oktaven. Brahms‘ Virtuosität aber entsteht durch die Struktur an sich, durch Klangschichten. Deshalb, finde ich, profitiert seine Musik besonders von den klanglich viel schlankeren Instrumenten der Zeit. Steht bei Brahms zu einer fetten Bassoktave ein fortissimo, möchte man das natürlich ausleben, aber die so erzeugte Masse ist auf dem modernen Flügel eine völlig andere als die, die Brahms wollte. Das beeinflusst auch die Wahl der Tempi. Brahms‘ Lieblingsbezeichnung ist Allegro non troppo. Wenn er mal Allegro schreibt, wird es trotzdem oft non troppo gespielt, weil sich der 38

Klang auf dem modernen Flügel sonst so schnell hochschaukelt, die Durchhörbarkeit verloren geht. Brahms will aber ein Allegro. Und das wird einem klar, wenn man ihn auf einem alten Flügel spielt, da erscheinen einem Tempi, die wir heute spielen, oft zu langsam. Diesen bierbauchigen Brahms gibt es auf alten Flügeln nicht. Liszt: La campanella aus: Liszt – My Piano Hero Lang Lang (moderner Steinway) 2011. Sony Classical

Das ist exzellent gespielt. Er oder sie schafft es sogar, diese hohen glockenartigen Töne zu differenzieren. Auch die kleinen Binnencrescendi sind meisterhaft. Das ist handwerkliches Vermögen, aber gepaart mit dem Geschmack, zu differenzieren. Liszt kann man gut auf einem modernen Flügel spielen, weil es bei ihm viel dieses Glitzern, diese Figurationen gibt, auch wegen der oftmals extrem raschen Tempi unterliegt Liszt weniger der Gefahr, zu schwer zu sein. Er wird aber leicht oberflächlich, wenn man ihn einfach nur perfekt virtuos spielt. Das liegt daran, dass Liszt in der Regel gereiht komponiert. Dieses Aneinanderreihen nutzt sich irgendwann ab – wenn man es nicht sehr geschickt differenziert, wie dieser Meister hier es tut. Das ist nicht nur schnell, es hat eine extreme Präzision. Diese Tonqualität in diesem Tempo, das haben nur eine Handvoll Leute. Ist das Cziffra? Pianisten, denen ich das noch zutraue, sind Volodos, aber der ist es nicht, Hamelin, der hat aber nicht diese Phantasie, die ich hier gehört habe, außerdem Martha Argerich, aber mein Gefühl sagt mir, es ist jemand ganz anderes, auf den ich nicht komme. Aber hier ziehe ich meinen Hut, hier habe ich nichts auszusetzen. Lang Lang? Oha. Das hätte ich nicht gedacht. Aber das Beispiel zeigt, dass er abseits aller Mätzchen und Extravaganzen enorme pianistisch-künstlerische Qualitäten besitzt.


Fest tage

30. März – 09. April 2012 LULU preMiere 31. März | 04. | 09. April Berg | Barenboim | Breth Staatskapelle Berlin mit Mojca Erdmann, Michael Volle u.a. Das RHeINgOLD 30. März DIe WaLKÜRe 01. April Wagner | Barenboim | Cassiers Staatskapelle Berlin mit René Pape, Ekaterina Gubanova, Johannes Martin Kränzle, Iréne Theorin, Simon O'Neill, Anja Kampe u.a. sowie Konzerte mit der Staatskapelle Berlin der Filarmonica della Scala Daniel Barenboim Elı–na Garancˇa René Pape Maurizio Pollini Anna Prohaska Alisa Weilerstein u.a. TiCKeTS 030 – 20 35 45 55 www.STAATSoper-berlin.de Foto: Rudy AmisAno de Lespin


blind gehört

Schumann: Waldszenen op. 82 Tobias Koch (Erard 1852) 2008. Genuin

Das könnte Andreas Staier oder Tobias Koch sein, ich würde auf Koch tippen. Was mich an dieser Herangehensweise fasziniert, ist, dass man viel über die Musik lernt. Kennt man das alte Instrumentarium dagegen nicht, hat man es zum Teil sehr schwer, den eigentlichen Intentionen des Komponisten nachzuspüren. Trotzdem bin ich weit davon entfernt zu sagen: Die und die Musik muss auf dem oder dem Flügel gespielt werden. Schumann hat oft etwas sehr Quirliges. In der g-Moll-Sonate op. 22 heißt es am Anfang: So rasch wie möglich. Und die Coda soll sogar noch schneller sein. Ich würde das nicht als Absurdität verunglimpfen, das zeigt vielmehr eine gewisse Vorstellung, wie die Musik sprudeln und explodieren soll. Schumann verträgt den modernen Flügel deutlich besser als Brahms – aus demselben Argument heraus: Je schneller ich eine Figuration spielen soll und je weniger Masse ich durch Akkorde bewegen muss, desto leichter wird die Musik. Dennoch: Die Instrumente der Zeit sind so zauberhaft, dass sie es verdienen, gehört zu werden. Sie sind ja auch so verschieden. Zwischen einem Bösendorfer von 1850 und einem Streicher von 1850 liegen Welten! Und deshalb bin ich so skeptisch, wenn Leute einfach hingehen und Chopin auf einem Erard von 1850 einspielen, nur weil es von der Zeit her ungefähr passt! Gerade weil die Instrumente so unterschiedlich sind, sollte man die höchste Akribie an den Tag legen, um die Flügel zu finden, die die Charaktere der Musik am besten unterstützen. Chopin: Etude op. 25 Nr. 12 Allegro molto con fuoco. Nocturne op. 27 Nr. 2 Des-Dur Alain Planès (Pleyel 1836) 2009. harmonia mundi

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Da sind aber eine Menge Fehler drin. Und es fehlt mir die grundlegende Umsetzung des Charakters. Die Etüden sind wahrlich virtuos, und diese letzte ist als einzige betitelt: Allegro molto con fuoco. Da muss ein Feuerwerk zünden. Das ist auch auf einem Pleyel möglich, natürlich. Das Feuerwerk entsteht nicht durch Donnern, sondern durch Plastizität, durch Transparenz und durch den Geist, ich muss hören, dass da jemand ans Limit geht. Bei vielen Etüden ist eine unterschwellige Eleganz im Spiel, hier aber muss man gnadenlos an die Grenzen gehen, gerade an einem alten Flügel! Diese Aufnahme plätschert einfach so vor sich hin. Das ist die Planès-CD, die so außerordentlich gelobt worden ist? Über die habe ich viel gehört. Können wir mal etwas Lyrisches hören: Op. 27 Nr. 2 Des-Dur... Da verstehe ich fast nichts. Chopin ist DER Komponist für gebundenes Rubato: Die linke Hand spielt gleichmäßig eine Figur, die Rechte macht eine Melodie dazu. Die Kunst ist, rechts frei zu spielen, und die Linke bleibt ganz streng im Metrum. Dann sind die Töne versetzt, aber um ein übergeordnetes Ziel zu erreichen: das Ziel einer melodischen Freiheit bei gleichbleibendem Metrum. Hier jedoch sind zu viele Töne sinnfrei versetzt. Und dann, gerade dort, wo der Satz nach gebundenem Rubato schreit – vorher gibt es noch eine lange Note, die man überdehnen könnte, um das gebundene Rubato elegant einzuleiten –, ausgerechnet da spielt er jeden Ton zusammen. Das ist unbefriedigend. Konzert- & CD-Tipp Sa. 17.3.2012, 20:30 Uhr Piano Salon Christophori Hardy Rittner (Klavier) Werke von Franz Liszt an zwei verschiedenen Erard Konzertflügeln aus den Jahren 1854 und 1909 Brahms – Die späten Klavierwerke Vol. 3 Brahms: Klavierstücke op. 116-119 Hardy Rittner (Klavier) MDG


Foto: Kanio Take

Berliner Barock S olisten

Originalklang Bernhard Forck Violine und Leitung Mark Padmore Tenor Werke von Purcell, Händel, Avison und Geminiani PHILHARMONIE Mi 21. März 2012 20 Uhr Tickets bereits im Vorverkauf: t. 030/254 88-999 www.berliner-philharmoniker.de philharmoniker.de


rEZENSioNEN

Die Welt ist eine Scheibe die interessantesten Neuerscheinungen des Monats CD DES MONATS

zuspitzend zelebriert Beethoven: Sämtliche Sinfonien Wiener Philharmoniker Christian Thielemann (Leitung) Sony Classical (6 CD-Box + DVD „Making van Beethoven“)

Überraschung gelungen

W

er von Christian Thielemanns Wiener Beethovenzyklus eine fulminante Huldigung an den Schönklang erwartet, wird nicht enttäuscht und dennoch überrascht. Denn der von den Philharmonikern verehrte Meister rauschender Wagner- und Strauss-Orgien bringt eben nie nur Beethovens brillante Oberfläche zum Klingen, er dringt in die Tiefe dieses Kosmos vor. Da sorgt die furios fetzige Kontrabassgruppe immer wieder für erdige Grundierung und rhythmisch geschärfte Impulse „von unten“. Da setzt Thielemann auf Phrasierungsprägnanz und improvisatorisch an-

mutende Stauungen und Steigerungen des Tempos. Mit seinen lustvoll ausgekosteten, dynamisch variablen Spannungszügen weist er zwar auf Bruckner voraus, weiß indes sehr wohl um die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis: Dieser Beethoven ist von einem aufwühlenden Sturm und DrangGestus durchpulst, ohne die Härte und Trockenheit der Interpretationen auf alten Instrumenten aufzuweisen. Diese Mischung aus Zelebrieren und Zuspitzen ist kein fauler Kompromiss, sondern eine Beethoven-Vergegenwärtigung auf der Höhe unserer Zeit. (PK)

Von archaisch bis modern

Ohne Weichzeichner

Los pájaros perdidos Ensemble L‘Arpeggiata Christina Pluhar (Theorbe & Leitung) Philippe Jaroussky (Countertenor) Virgin Classics

Schütz: Musikalische Exequien Dorothee Mields, Jan Kobow, Harry van der Kamp, Matthias Lutze, Dresdner Kammerchor, Hans-Christioph Rademann (Leitung). Carus

Schubert: Fantasie C-Dur op. 15 D 760 „Wanderer-Fantasie“, Sonate für Klavier a-Moll op. 42 D 845 u.a. Matthias Kirschnereit (Klavier) Berlin Classics

Sie ist immer für Überraschungen gut. Zwar kommt Christina Pluhar aus der Alten Musik, doch nach „alter“ Musik klingt bei ihr gar nichts. Wenn sie Monteverdi aufführt, hört sich das ganz anders als bei Jacobs oder Haïm an. Jetzt präsentiert sie ihr Ensemble L‘Arpeggiata mit einem südamerikanischen Album, das zwar herzlich wenig mit klassischer Musik zu tun hat, in seiner rhythmischen und stimmungsmäßigen Vielfalt aber mit einem durch und durch mitreißenden Programm begeistert. Als zusätzliches Zuckerl bietet die CD Counterstar Philippe Jaroussky als Gast in fünf Stücken. (MB)

Zwei der ältesten Requien stellt die Cappella Pratensis auf ihrer neuen CD vor. Auch wenn Pierre de la Rue zur Generation nach Johannes Ockeghem zählt, liegen die beiden Versionen zeitlich eng beieinander. Freilich nur zeitlich, denn stilistisch präsentiert sich Ockeghems Vertonung deutlich archaischer, scheinbar weniger kunstvoll, während sich de la Rues Komposition raffinierter, „moderner“ zeigt. Die acht Herren erweisen sich erneut als exzellente Sachwalter des Renaissance-Repertoires, ihre klangliche Ausgewogenheit und ihre Intonationsreinheit sprechen für sich. (MB)

Das Schubert-Album des in Hamburg ansässigen Pianisten Matthias Kirschnereit widersetzt sich dem Vorurteil, Schubert sei ein allzu zart besaiteter Lyriker. Mit der Sonate a-Moll D 845 und der „Wandererfantasie“ sind zwei zentrale Werke aus dem Klavierrepertoire Schuberts vertreten, in denen der Pianist den unsteten, getriebenen Geist des Wiener Komponisten mit Bravour herausarbeitet. Hohes Gespür für Dynamik und Melodiösität gepaart mit einer soliden Anschlagskultur, die ohne übertriebenen Weichzeichner Linien klangschön ausformuliert, sind das Kennzeichen dieser gelungenen Aufnahme. (SI)

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Diese und weitere CD-Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de


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Perfekt ausbalanciert

Bravouröse Cellowerke

Vor und nach

Saint-Saëns: Suite für Violoncello & Orchester op. 16, Romanze op. 36, Dvořák: Cellokonzert Maximilian Hornung (Cello), Bamberger Symphoniker u.a. Sony Classical

Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 Britten: Cello Symphony op. 68 Johannes Moser (Violoncello), WDR Sinfonieorchester Köln, Pietari Inkinen (Leitung). Hänssler Classic

Ruzicka: Orchesterwerke Vol. 1 NDR Sinfonieorchester Peter Ruzicka (Leitung) Neos

2011 erhielt er den Echo Klassik als Nachwuchstalent des Jahres. Mit seiner neuen Produktion bestätigt der Cellist Maximilian Hornung die Entscheidung der Jury jetzt voll und ganz: Sein warmer, wandlungsfähiger Cello-Ton lotet feinfühlig und mit enormer Gestaltungskraft sämtliche Ausdrucksbereiche in den konzertanten Werken von Camille SaintSaëns und Antonín Dvořák aus. Mit den Bamberger Symphonikern unter Sebastian Tewinkel findet Hornung stets die perfekte Balance zwischen Solopart und Orchester. Faszinierend, wie plastisch und vielschichtig die einzelnen Sätze herausgearbeitet sind und gleichzeitig jedes Stück einen markanten Grundzug erhält. Der noble, elegante Gestus bei SaintSaëns mit seinen musikantischen und historistischen Querverweisen wirkt genauso suggestiv wie die wehmütige Dramatik bei Dvořák, die in spontane Freude umschlagen kann. Eine mustergültige Einspielung. (EW)

Das erste Cellokonzert von Dimitri Schostakowitsch ist eines der Stücke, bei denen in Konzerten nicht selten eine Saite reißt: Derart intensiv, expressiv und hochvirtuos ist es. Dieses Schlüsselwerk hat nun Johannes Moser eingespielt. Und er meistert es bravourös. Er entlockt dem Solopart faszinierende Farbwerte, mikrotonale Schleifer, Geräuschhaftes, ironische Spitzen, dramatische Ausbrüche und tief empfundene Kantilenen. Das WDR Sinfonieorchester unter Pietari Inkinen spielt pointiert, hintergründig und konsequent modern. Nicht ganz so bekannt, aber berüchtigt für die spieltechnischen Schwierigkeiten ist Brittens Symphony for Cello. Sie hält ein furioses Wechselbad der Stimmungen bereit, zudem avantgardistische, spätromantische, folkloristische und neoklassizistische Anklänge. Das Solocello fungiert als integrierendes Element. Auch damit gelingt hier eine Referenzaufnahme. (EW)

Zwei der vier Werke nehmen direkten Bezug auf die großen Opern Ruzickas: Nachklang (1999) verwandelt Szenen aus Celan und gewinnt, so Ruzicka, „einen neuen dramaturgischen Zusammenhang der Rückschau“, Vorecho (2006) ist eine sinfonische Studie zu Hölderlin in acht Ansätzen. Memorial (2001) ist ein instrumentales Requiem für Giuseppe Sinopoli, und im Nachtstück (1997) spielt eine Solotrompete aus der Ferne und erinnert sowohl an den Beginn des „Sacre“ als an The Unanswered Question. Das Orchester antwortet zwar, findet aber ebensowenig den erstrebten weiten Bogen. Eine faszinierende Musiksprache unserer Zeit, präzise und idiomatisch gesprochen vom NDR Sinfonieorchester: Es lässt die Klänge aus dem Nichts erstehen und wieder in diesem versinken, schweift suchend umher, wärmt sich auf seltenen tonalen Inseln und kann auch mal ein Trommelfeuer-Staccato abschießen. (JH)

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Intimes Easy Listening

Storyteller Tine Thing Helseth (Trompete) Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Eivind Aadland (Leitung) EMI Classics

Suggestives Tastenballett

Black Swan Fantasy Werke von Tschaikowsky/Pletnev, Rosenblatt, Strawinsky & Khatchaturian Nikolai Tokarev (Klavier) Sony Classical

Die norwegische Trompeterin wagt „Black Swan Fantasy“ heißt Nikolai viel: Sie hat sich bekannte Melodien Tokarevs neue CD. Der Flirt mit dem aus dem Opern- und Liedrepertoire Hollywood-Blockbuster „Black Swan“ ausgewählt, die sie in Transkriptionen im Titel wäre aber gar nicht nötig, für ihr silberglänzendes Instrument denn das Repertoire auf der Produkspielt. Damit greift sie eine fast ver- tion ist spannend genug. Präsentiert gessene Tradition des 19. Jahrhun- werden Klavierbearbeitungen und derts auf, als die seinerzeit neuesten -fantasien von Tschaikowskys BalArien eben erst durch ihre Bearbei- lettmusik: pianistisch eingefangener tungen für den Hausgebrauch zu Gas- Orchesterzauber in einer Nussknasenhauern werden konnten. Womit cker-Suite, spätromantischer Virtuwir nicht andeuten wollen, dass Tine osenschmelz in einer DornröschenThing Helseth hier dilettieren würde. Fantasie und der Blick der Moderne Mit dem edlem Melos langer Linien auf Schwanensee in einer speziell für spielt sie ihren Rachmaninow, Sibe- Tokarev komponierten Suite-Fantalius und Grieg ganz klassisch. Wo ein sie. Außerdem gibt es Strawinskys Sänger an besonders schönen Stel- Klavierstücke aus Petruschka und len agogisch frei verweilen würde, den feurigen Säbeltanz von Aram gönnt Helseth sich nur kleine Frei- Khatchaturian als nahezu fingerbreheiten, was den Vorteil hat, dass un- cherischen Hochseilakt. Die höchst ser anfänglicher Kitschverdacht unterschiedlichen Charaktere und schnell entkräftet wird. Zugegeben: Stimmungen aus den Ballettvorlagen Die CD eignet sich mit ihrem roman- zeichnet Tokarev meisterhaft und lebtisch geprägten Repertoire durchaus haft auf den Tasten. Aber noch ein auch zum „Easy Listening“ bei abend- bisschen mehr Spitzentanz im AnAVI_Concerti1/4S_TJP_AVI_Concerti1/4S_TJP 17:00 lich intimer Zweisamkeit. (PK) schlag wäre schön25.01.12 gewesen. (EW)

Avi - Service for music · www.avi-music.de

TRIO JEAN PAUL

Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag SCHUBERT Klaviertrio D 28 · Klaviertrio B-Dur D 898 Klaviertrio Es-Dur D 929 Adagio (Notturno) D 897 2CDs 8553236 & download oh. Abb.: MENDELSSOHN Klaviertrios Nos. 1 & 2 CD 8553141 & download Lizensiert durch die WDR mediagroup licensing GmbH /WDR

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Großartiges Dokument

Günter Wand Werke von Beethoven, Strawinsky, Mozart, Bruckner u.a. Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Günter Wand (Leitung). Profil Medien (8 CDs)

Wer Günter Wands Bedeutung ermessen will, sollte sich diese CD-Box mit Live-Aufnahmen besorgen und daraus zunächst die beiden Probenmitschnitte anhören, um hernach vollends zu verstehen, auf welche Weise dieser Meisterdirigent nicht nur seinen Beethoven und Bruckner, sondern auch einen Tschaikowsky und Strawinsky exemplarisch zur Aufführung gebracht hat. Wands Probenstil demonstriert seine Arbeitsweise überaus aufschlussreich. Präzise, ja penibel weist er auf Details hin: auf eine „Abschlussnote, die eine echte Achtel ist“, also nicht vernachlässigt werden dürfe; oder auf falsche Ritardandi, die sich zwar eingebürgert haben, jedoch durch den Notentext nicht legitimiert seien. Wand erklärt den Musikern, doch bitte erst einmal „ohne Interpretationsidee einfach die Noten zu spielen“. Alles andere komme dann von selbst. Zum Beispiel die Wirkung von Beethovens SchicksalsSeite motiv,1das eben keine Triole sei, sondern mit einer Pause beginnt, der drei Achteln folgen: Die Betonung ist eine ganz andere. Als Wand einmal gefragt wurde, ob er Beethovens „Neunte“ eher wie Toscanini oder wie Furtwängler dirigieren wolle, hat er geantwortet: „wie Beethoven.“ Hier versteht man, wie er das meinte. Wands Musizierhaltung war zudem von einer absoluten geistigen Durchdringung bestimmt. Kraftvollen Klangentladungen durchaus nicht abgeneigt, besticht Wand bei Tschaikowsky durch die Logik der Strukturen und eine unsentimentale Gefühlsdichte. Dieses großartige Dokument seines Schaffens ist Deutschlandradio zu danken, dessen Archive zum 100. Geburtstag des Dirigenten geöffnet wurden. (PK)

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Vollsaftig & viril

Beschwingte Trauergesänge

Slavic Heroes Mariusz Kwiecień (Bariton) Polnisches Radio-Symphonieorchester Lukasz Borowicz (Leitung) harmonia mundi

Schütz: Musikalische Exequien Dorothee Mields, Jan Kobow, Harry van der Kamp, Matthias Lutze, Dresdner Kammerchor, Hans-Christioph Rademann (Leitung) u.a. Carus

Er singt an allen großen Häusern, auf DVD ist er bereits in einigen Partien vertreten, ein Solorecital von Mariusz Kwiecień haben die Opernfans bisher aber vergeblich gesucht. Dem schafft harmonia mundi jetzt erfreulicherweise Abhilfe und präsentiert den Bariton mit Arien aus slawischen Opern. Seine Leib- und Magenpartie Eugen Onegin ist auf „Slavic Heroes“ ebenso zu finden wie Szymanowskis König Roger, mit dem Kwiecień in den letzten Jahren große Erfolge feiern konnte. Schön, dass sich der 39-jährige Pole auch für selten bzw. hierzulande so gut wie nie zu hörende Werke einsetzt, nicht zuletzt für die effektvollen Opern seines Landsmannes Stanisław Moniuszko. Doch so reizvoll das Programm auch ist, das eigentliche Ereignis ist die vollsaftige, kernig-virile Stimme mit ihrer mühelosen Höhe und substanzreichen Tiefe, an der man sich nicht satt hören mag. Nachschlag dringend gewünscht! (MB)

Heinrich Schütz komponierte seine Musikalischen Exequien anlässlich des Todes seines Landesherren Heinrich Posthumus Reuß 1635/36. Wunderbar legt Hans-Christoph Rademann diese nun als dritten Teil im Rahmen seiner Schütz-Gesamteinspielung vor: Hier klingen „Müh‘ und Arbeit“ auch so, die Rede vom Auferwecken „in meinem Fleisch“ ist ebenso überzeugt wie beschwingt und das „Dahinfahren“ wirklich voller Freude. Wieder verzichtet Rademann auf die Unterstützung durch Instrumente (abgesehen von Bass und Orgel) und verliert damit zwar an Klangpracht. Er gewinnt aber Durchsichtigkeit, Klarheit und differenzierte Farben und kann so in jedem Moment die Musik durch den Textfluss bestimmen lassen. Das ist auch so in den sechs weiteren Begräbnismusiken von Schütz, davon vier Ersteinspielungen, die die CD komplettieren. Eine exzellente Reise durch den Kosmos der Schützschen Musik. (KH)

MARTIN FRÖST

Die Neuen:

Encores von Scriabin, Bach, Brahms, Rimsky-Korsakov, Kreisler, Messager, Rachmaninov, Chopin, Monti, Schumann, Fröst

GERINGAS PLAYS

BACH ES 2036

PLUS Concerti 01/12: „Traumwandlerisch

stilsicher, lupenrein intoniert und mit einem Seelenton, der berührt.“

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J. S. Bach: Cellosuiten BWV 1007-12 plus Casals, Corigliano, Geringas, Gubaidulina, Krenek, Šenderovas, Suslin, Vasks

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Werke von Copland, Brahms, Fröst, Lutoslawski, Piazzolla, Hillborg, Högberg KLASSIK CENTER KASSEL Glöcknerpfad 47, 34134 Kassel Tel. 0561 935140, Fax 9351415 info@klassikcenter-kassel.de www.klassikcenter-kassel.de

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Höchst expressiv

Melancholisches Melos

Die fantastischen Fünf

Grieg: Streichquartett g-Moll op. 27 Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115 Hagen Quartett, Jörg Widmann (Klarinette). Myrios Classics

Tschaikowsky: Das Gesamtwerk für Violine und Klavier Sasha Rozhdestvensky (Violine) Josiane Marfurt (Klavier) Delos

Mozart & Beethoven: Klavier-BläserQuintette H. Schuch (Klavier), R. Ortega Quero (Oboe), D. F. Alonso (Horn), M. Trénel (Fagott), S. Manz (Klarinette). indésens

2011 feierte das Hagen Quartett seinen 30. Geburtstag und wechselte gleich auch das Label. Auf ihrer zweiten CD für Myrios spielen die Musiker das leider nur selten zu hörende Streichquartett von Edvard Grieg mit enormem emotionalen Einsatz höchst expressiv und bewegend. Sehr klug koppeln die Vier dieses leidenschaftlich überbordende Werk mit einem deutlich „entspannteren“ und haben für Brahms‘ Klarinettenquintett Jörg Widmann mit seinem verführerischen Ton als fünften Mann ins Studio gebeten. So unterschiedlich die Stücke sind – die exzellente Interpretation verbindet sie. (MB)

Singt da gerade Tschaikowskys Tatjana von ihrer überschwänglichen Liebe? Das schwelgerisch-melancholische Melos seiner Opern verströmen auch die Werke für Violine und Klavier, die das Duo in Gänze eingespielt hat. Deutlich hörbar der russischen Virtuosenschule entstammend lebt Rozhdestvenskys Geigenton von emotionaler Intensität, von seelenvollem Vibrato und betörenden Obertönen. Mitreißend manisch sind die tänzerisch rasanten Scherzo-Sätze. Bekannt ist die Musik meist in Orchesterfassungen, die Neuentdeckung als intime Kammermusik lohnt auch dank Marfurts lyrischer Sensibilität. (PK)

Verglichen damit, wie routiniert diese Stücke oftmals abgespult werden, muss man sagen: die vier Herren um Herbert Schuch bieten hier wirklich technisch erstklassige, ebenso durchdacht wie musikantisch spontan wirkende Interpretationen der Quintette Mozarts und Beethovens. Alle Beteiligten sind 1. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, jeder versteht es, sein Instrument eindringlich und klangschön zu handhaben. Bestechend die Farben und Phrasierungen, der ungeniert angeschlagene frühromantische Tonfall und die erstaunliche Abgeklärtheit. Schlichtweg vollkommen! (VT)

Orpheus schwebt

RenaissanceFarbenpracht

Horizonterweiterung

Gubaidulina: „The Lyre of Orpheus“, „The Canticle of the Sun“ Gidon Kremer (Violine), Kammerchor Riga, Kremrata Baltica, Nicolas Altstaedt (Cello), Māris Sirmais (Ltg.) ECM

Alessandro Piccinini / Leonardo Maria Piccinini: Works for Archlute Rosario Conte (Erzlaute) Carpe Diem

Adventures of a Trumpet Matthias Höfs plays Wolf Kerschek Matthias Höfs (Trompete), Jazz Trio, Hamburger Symphoniker, Bruno Merse (Leitung). Phina Music

Eine riesige emotionale Spannweite entfaltet Nicolas Altstaedt in Sofia Gubaidulinas Sonnengesang für Violoncello, Kammerchor, Schlagzeug und Celesta. 1997 für Mstislaw Rostropowitsch entstanden, basiert das Werk auf dem gleichnamigen Hymnus des heiligen Franziskus von Assisi. In Die Leier des Orpheus (2006) schwebt Gidon Kremers sprechendes Geigenspiel souverän über dem Geschehen, und auch wenn er sich in zartestem Flageolett-Flimmern verliert, fügt das begleitende Schlagzeug sich klangfarblich bestens an. Leider wirken aber die hohen Streicher im Unisono brüchig. (JH)

Der italienische Lautenist Rosario Conte widmet seine neue CD der Musikerfamilie Piccinini aus Bologna, Virtuosen während der Hochblüte der Lautenmusik. Auf einer Erzlaute, dem Bassinstrument der Lauten, spielt er die komplex mäandernden Stimmgeflechte und kunstvoll improvisatorischen Linien der Kompositionen glasklar, filigran und doch mit viel Wärme und Gefühl, feinste Verzierungen und Schwingungen sind hörbar, kleinste harmonische Farbreize werden deutlich. Entzücktes Staunen zu erzeugen, war das erklärte Ziel der Komponisten damals. Das wird hier sinnlich nachvollziehbar. (EW)

Dieses Album ist weit mehr als eine schlichte CD-Aufnahme. Denn hinter Adventures of a Trumpet verbirgt sich ein Projekt, in dessen Entstehung der Komponist den Trompeter Matthias Höfs ebenso mit eingebunden hat wie den Instrumentenbauer Max Thein. Im Ergebnis schickt Wolf Kerschek seinen Solisten auf eine globale Entdeckungsreise virtuosabwechslungsreicher Art – und Höfs meistert die rasanten Skalen bravourös, Orchester und Jazztrio spielen sich mit hörbarem Vergnügen die unterschiedlichen Bälle von Klassik bis Club Beats zu. Horizonterweiterung im besten Crossover-Sinn! (CF)

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Diese und weitere CD-Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de


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Das Klassikprogramm März

Das Klassikprogramm im März Jetzt alle Termine auch online: www.concerti.de

1.3. Donnerstag Konzert

13:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Mendelssohn-Remise) Klassik um Eins – La Flute Brillante. Friederike Dallmann (Flöte), Magdalena Ernst (Klavier), Birgitta Wollen­ weber (Leitung & Moderation). Werke von Dutilleux, Franck & Jolivet 19:00 Universität der Künste (Joseph-Joachim-Konzertsaal) Stipendiaten der Justus-HermannWetzel-Stiftung. Lieder von Wetzel u.a. 19:30 Nordische Botschaften Felleshus Musik am Hofe Christians IV. von Dänemark. panta rhei – Ensemble für Alte Musik Berlin

20:00 Kammermusiksaal Nikolai Tokarev (Klavier). Cimarosa: Sonaten F-Dur C 71, d-Moll C 79, C-Dur C 56, Mozart: Fantasie c-Moll KV 475, Liszt: Fantasie über Themen aus Mozarts „Le nozze di Figaro“, Chopin: Mazurken, Skrjabin: Études cis-Moll Nr. 1 & dis-Moll op. 8/12, Pabst: Konzertparaphrase über La Belle au bois dormant aus Tschaikowskys „Dornröschen“, Rosenblatt: Liszt Fantasy

20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Tugan Sokhiev (Leitung), Eva Podlés (Alt), Rundfunkchor Berlin. Prokofjew: Alexander Newski, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 4 c-Moll Musiktheater 19:30 Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore (Premiere). Ingo Metzmacher (Leitung)

AL GRAN SOLE CARICO D’AMORE Luigi Nono

PREMIERE 1. MÄRZ 2012 KRAFTWERK MITTE | TRAFO

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Swedish Chamber Orchestra, Andrew WWW.STAATSOPER-BERLIN.DE Manze (Leitung), Sabine Meyer (Klarinette & Bassetthorn), Annelien van Wauwe (Klarinette). Mozart: OuvertüMusik in Kirchen re zu „Le nozze di Figaro“, Weber: 13:30 St. Marienkirche Concertino für Klarinette, Ives: The SOconcertiokt Orgel38x38mmalgransoleFEBF.indd zur Mittagszeit 16.12.2011 117:40:06 Unanswered Question, Copland: Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe 20:00 Französische Friedrichund Klavier, Mendelssohn: Konzertstadtkirche stück für Klarinette, Bassetthorn und František Vanícek (Orgel). Werke von Orchester, Beethoven: Sinfonie Nr. 4 Bach, Gabrieli, Eben u.a. Kinder & Jugend 19:30 Komische Oper OZ – The Wonderful Wizard. Giorgio Madia (Choreographie), Staatsballett Berlin Sonstiges 19:00 American Academy MaerzMusik – Joan La Barbara. John Cage & Consequences / Artist Talk, On Beyond Mentoring – Answering Questions with Questions

2.3. Freitag Konzert 20:00 Zentrum danziger50 Tango & Lyrik. Ithay Khen (Violoncello), Jörgen Brilling (Gitarre). Werke von Piazzolla, de Falla, Schubert u.a.

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concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)


M채rz Das Klassikprogramm

44_AZ_B_Concerti_1/1 S._120116.indd 1 Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

17.01.12 15:36

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Das Klassikprogramm März

Musiktheater

20:00 Kammermusiksaal Murray Perahia (Klavier), Dominik Wollenweber (Oboe), Wenzel Fuchs (Klarinette), Daniele Damiano (Fagott), Sarah Willis (Horn), Aline Champion (Violine), Martin Stegner (Viola), Martin Löhr (Violoncello). Schumann: Märchenerzählungen, Beethoven: Quintett Es-Dur, Brahms: Klavierquartett g-Moll

19:30 Komische Oper Puccini: La Bohème. Lucasz Borowicz (Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung) mit Sara Eterno, Maureen McKay, Timothy Richards, Günter Papendell, Ipca Ramanovic u.a. 19:30 Staatsoper im Schiller Theater Donizetti: L‘elisir d‘amore. Antonello Allemandi (Leitung), Percy Adlon (Inszenierung) mit Anna Samuil, Rolando Villazón, Alfredo Daza, Alfonso Antoniozzi, Narine Yeghiyane

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Konzerthausorchester Berlin, Mario Venzago (Leitung), Agata Szymczewska (Violine). Weber: Ouvertüre zu „Der Freischütz“, Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto)

20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Tugan Sokhiev (Leitung), Eva Podlés (Alt), Rundfunkchor Berlin. Prokofjew: Alexander Newski, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 4 c-Moll

Tanztheater 19:30 Deutsche Oper Prokofjew: Romeo und Julia. John Cranko (Choreographie), Staatsballett Berlin

20:30 Piano Salon Christophori Eugene Mursky (Klavier)

Musik in Kirchen

13:30 St. Marienkirche Orgel zur Mittagszeit

20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert u.a., Vivaldi: Quattro Stagioni

17:00 Nikolaikirche Thomas Müller (Orgel). Werke von Bach, Buxtehude, Mendelssohn u.a.

19:30 Erlöserkirche Lichtenberg Musik am Hofe Friedrichs des Großen. Aaron Dan (Flöte), Horst Krause (Gambe), Matthias Elger (Cembalo) Kinder & Jugend 10:30 Schwartzsche Villa Mitmachmusik. Joyce Henderson (Klavier & Gesang), Claudia Maria Franck (Schauspielerin) Sonstiges 16:00 Komische Oper – Führung

3.3. Samstag Konzert 16:00 Schloss Glienicke Charlottenburger Bachsolisten. Bach und der Berliner Hof

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Konzerthausorchester Berlin, Mario Venzago (Leitung), Agata Szymczewska (Violine). Weber: Ouvertüre zu „Der Freischütz“, Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Albrecht Mayer (Oboe). Strauss: Oboenkonzert D-Dur, Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

A m L u s t g a rt e n 10178 Berlin w w w. b e r l i n e r d o m . d e

Samstag, 3. März, 20 Uhr

J. S. Bach: Johannes-Passion

Kammerchor der Berliner Domkantorei Leitung: Domkantor Tobias Brommann Domorganist Andreas Sieling, Orgel 10,– / erm. 6,– €

Solisten · Domkammerorchester · Berliner Domkantorei Leitung: Domkantor Tobias Brommann 6,– bis 28,– €

Samstag, 17. März, 20 Uhr

»Das musicalische Gesangbuch«

in der Tauf- und Traukirche

Kammerkonzert in der Tauf- und Traukirche Lautten Compagney Berlin · Kammerchor des Staatsund Domchors Berlin · Leitung: Kai-Uwe Jirka 10,– / erm. 6,– €

Johann Sebastian Bach: Leipziger Choräle u. a.

Alte Musik

Klaus Eichhorn, Neapolitanische Orgel 14,– / erm. 8,– € Freitag, 23. März, 19 Uhr

J. S. Bach: Johannes-Passion BWV 245 (Ha’atelier-Textfassung)

Solisten · Domkammerorchester · Berliner Domkantorei Leitung: Domkantor Tobias Brommann 6,– bis 28,– € 50

Samstag, 24. März, 18 Uhr

Der Leipziger Bach

BWV 245 (traditionelle Textfassung)

Freitag, 30. März, 19 Uhr

des Georg Christian Schemelli (1736)

Weitere Veranstaltungen unter www.berlinerdom.de Konzertkasse und Info-Telefon im Dom (030) 20269 – 136, täglich 12 – 19 Uhr Konzertkarten auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über www.berlinerdom.de

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)


März Das Klassikprogramm

Konzerte im März ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20 Uhr Philharmonie | Einführung Habakuk Traber 18.55 Uhr Karten von 10 bis 58 ¤ | Tel 20 29 87 11 oder online dso-berlin.de Do 1. & Fr 2. März | TUgan SoKHiEv | Ewa Podle´s Contralto | Rundfunkchor Berlin Prokofjew ›Alexander Newski‹ – Kantate für Mezzosopran, Chor und Orchester Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 Sa 24. März | LEonard SLaTKin | Steven Isserlis Violoncello Copland Suite ›Appalachian Spring‹ | Dvoˇrák Symphonie Nr. 8 | Bloch ›Schelomo‹ – Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester Sa 31. März | Eivind gULLbErg JEnSEn | Khatia Buniatishvili Klavier Ives ›The Unanswered Question‹ | Chopin Klavierkonzert Nr. 1 | Wallin ›Manyworlds‹ Mahler ›Todtenfeier‹ ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kammerkonzerte ›Notturno‹ Fr 9. März | 22 Uhr Ethnologisches Museum | Kurzführung 21 Uhr | 18 & 10 ¤ Ensemble Farou Berlin | Werke für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn & Harfe Fr 30. März | 20.30 Uhr Villa Elisabeth | 15 & 10 ¤ | Mitglieder des DSO Berlin mit Wolfgang Kühnl Klavier | Messiaen ›Quatuor pour la fin du temps‹ La Bonne Heure – Klassik zur Mittagszeit | jeden 1. & 3. Mittwoch im Monat Maison de France | Konzert 13 bis 13.45 Uhr | Eintritt 6 ¤ | dso-berlin.de/klassiklunch

ein Ensemble der

con12-03_märzlilarot_X-3.indd 1 Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

Foto Thomas Meyer | Ostkreuz

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10.01.2012 16:49:32 Uhr

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Samstag, 03.03.2012 – 20 Uhr Philharmonie, Kleiner Saal

Berühmte Konzerte für flöte und orchester Mercadante Haydn – ciMaroSa 20:00 Schwartzsche Villa Spanischer Gitarrenabend. Dozenten der Leo-Borchard-Musikschule 20:30 Piano Salon Christophori Corey Cerovsek (Violine), Julien Quentin (Klavier). Werke von Bach, Brahms, Ysaÿe & Strauss 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Berliner Residenz Orchester. Werke von Friedrich II., C.P.E. Bach, Graun, Quantz u.a. MUSIKTHEATER 19:30 Deutsche Oper Puccini: Turandot. Jesus Lopez Cobos (Leitung), Lorenzo Fioroni (Inszenierung) mit Maria Guleghina, Peter Maus, Marco Berti, Heidi Stober, Stephen Bronk u.a.

20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto) u.a.

TIPP

MUSIK IN KIRCHEN 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Werke von Johne, Mendelssohn, Penderecki, Schein u.a. Ausführliche Infos siehe Tipp

SA. 3.3. Vokalmusik 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin. Stefan Schuck (Leitung). Johne: Preces & Responses, Psalm 31, Mendelssohn: Defend me Lord from shame, Penderecki: Ut quid domine, Mendelssohn: Um unsrer Sünden willen, Schein: Wenn wir in höchsten Nöten sein EG 366 Jede Woche zur Marktzeit laden Stefan Schuck und die Profisänger von sirventes berlin zur musikalischen Andacht.

17:00 Burg Beeskow Klavierkonzerte in Bearbeitung für zwei Klaviere. Dong Jun Kim, Hratschya Gargaloyan, Mu Xu & Birgitta Wollenweber (Klavier). Werke von Beethoven, Schostakowitsch & Grieg 17:00 Johanneskirche Schlachtensee Bach: Messe in h-Moll. Pia Bohnert (Sopran), Benedikt Kristjansson (Tenor) u.a. Collegium Vocale Berlin, capella vitalis berlin, Stefan Rauh (Leitung)

19:30 Komische Oper Prokofjew: Die Liebe zu drei Orangen. Dirk Kaftan (Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung) mit Marko Spehar, Aurelia Hajek, Carsten Sabrowski, Christoph Späth, Christiane Oertel u.a. 19:30 Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore. Ingo Metzmacher (Leitung), Katie Mitchell (Inszenierung) mit Elin Rombo, Silke Evers, Tanja Andrijic u.a 20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Eötvös: Radames/Harakiri. Annette Schönmüller (Mezzosopran), Tim Severloh (Countertenor), David Schroeder (Tenor), Nicholas Isherwood (Bariton), Philip Mayers (Leitung)

18:00 Berliner Dom Andreas Sieling (Orgel). Werke von Bach & Muffat 19:30 Dorfkirche Deutsch Wusterhausen Andreas Marti (Cembalo). Werke von Bach, Händel u.a. 20:00 Berliner Dom Kammerchor der Berliner Domkantorei. Tobias Brommann (Leitung), An-dreas Sieling (Orgel). Bach: Leipziger Choräle u.a. KINDER & JUGEND 15:30 Deutsche Oper– Führung

15:30 Konzerthaus (Musikclub) Orgel für ‚pfiffige‘ Kinder. Dagmar Kunze (Moderation & Orgel)

Sonnabend, 03.03.12, 16 Uhr Sonntag, 04.03.12, 16 Uhr

Sonnabend, 24.03.12, 16 Uhr

Charlottenburger Bachsolisten

Mozart/Bach: Adagio und Fuga Nr. 4 KV 404a, E. Naumann: Trio D-Dur op. 12, Beethoven: Streichtrio Es-Dur op. 3

(Solisten des Orchesters der Deutschen Oper und des Konzerthausorchesters Berlin)

„Bach und der Berliner Hof“

Sonnabend, 17.03.12, 16 Uhr Sonntag, 18.03.12, 16 Uhr

Gernot Adrion Viola Yuki Inagawa Klavier

Dresdner StreichTrio

Sonntag, 25.03.12, 16 Uhr

Dresdner StreichTrio J. S. Bach: „Goldberg-Variationen” in der Bearbeitung für Streichtrio

Englische Violamusik aus drei Jahrhunderten

Konzerte im Schloss Glienicke

Königsstr. 36 • 14109 Berlin-Wannsee • Tel: 80 58 67 50 • Karten: € 18,- (erm. 15,-/10,-) www.konzerte-schloss-glienicke.de • Info & Bestellung: Tel: 34703344 • Fax: 34 70 33 55

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Dresdner StreichTrio © Opus Vivendi

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: www.sirventes.de

20:00 Kammermusiksaal das sinfonie orchester berlin. Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur „Die Uhr“, Mercadante: Flötenkonzert e-Moll, Haydn: Sinfonie Nr. 88 G-Dur, Cimarosa: Konzert G-Dur für zwei Flöten und Orchester


März Das Klassikprogramm

März 2012

Ko n z e rt d i r e Kt i o n P r o f. v i c to r H o H e n f e l s

POPULÄRE KONZERTE das sinfonie orcHester berlin PHilHarMonie www.KonzertdireKtion-HoHenfels.de

Samstag, 03.03.2012, 20 Uhr – Philharmonie, Kleiner Saal

berüHMte Konzerte für flöte Und orcHester Haydn: Symphonie G-Dur Nr. 88 – Symphonie D-Dur „Die Uhr“ Mercadante: Flötenkonzert e-moll – ciMaroSa: Konzert G-Dur für zwei Flöten Dirigent: Martin Braun, Berlin Flöte: yasuko Fuchs, Berlin – Shin-Joo Morgantini, Lyon Sonntag, 11.03.2012, 16 Uhr – Philharmonie, Großer Saal

„berlin bleibt docH berlin...“ Berliner Luft – Frau Luna – Glückliche reise – Vetter aus dindgsda u.a Dirigent: ronald reuter, Potsdam Sopran: Katharina richter – ines rabsilber, Berlin – Tenor: Heiko reissig, Berlin STaRGaST Tenor: rené Kollo, Berlin Samstag, 16.03.2012, 20 Uhr – Philharmonie, Kleiner Saal

wiener KlassiK Haydn: Symphonie Nr. 73 D-Dur „La Chasse“

ZiMMerMann: Kontrabass-Konzert D-Dur – MoZart: „Haffner-Symphonie“ ditterSdorF: Kontrabass-Konzert Nr. 2 Es-Dur Dirigent: Prof. renchang Fu, Shangai Kontrabass: edicson ruiz, Mitglied der Berliner Philharmoniker

Samstag, 24.03.2012, 20 Uhr – Philharmonie, Kleiner Saal

festival der roMantiK

Gina Alice Redlinger

©

tScHaiKowSKy: Streicher-Serenade C-Dur op. 48 MendeLSSoHn: 1. Klavierkonzert g-moll op. 25 ScHUBert: 7. Symphonie C-Dur „Die Große“ Dirigent: Kazuo Kanemaki, Tokyo Klavier: 17-jährige Gina alice redlinger, Frankfurt/Main

www.klausweddig.com

KonZertreiHe „StarS Von MorGen“

KartenbestellUnG: tel. (030) 882 76 22/23 fax (030) 883 68 04 Karten@KonzertdireKtion-HoHenfels.de www.ticKetMaster.de | www.telecard.de

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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daS KlaSSiKProGraMM MäRz

13:00 Konzerthaus Führung 14:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Studiosaal) Dirigenten-Werkstatt. Kritisches Orchester 14:00 Musikschule FriedrichshainKreuzberg Tag der offenen Tür 16:00 Komische Oper Führung UMLAND 19:00 Nikolaisaal Potsdam Linie 1 – Das Musical am HelmholtzGymnasium. Dinah Pfaus-Schillfarth (Regie), Helgert Weber (Leitung). Projekt des Leistungskurses Musik, Jahrgangsstufe 13, mit Schülerband

11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Giancarlo Guerrero (Leitung), Jean-Yves Thibaudet (Klavier). Ravel: Valses nobles et sentimentales, Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, RimskyKorsakow: Scheherazade 11:00 Philharmonie Der Instrumentalist als Sänger. Stefan Schulz (Posaune), Christian Brückner (Sprecher). Lieder von Brahms & Tschaikowsky 11:00 Rathaus Schöneberg (Theodor-Heuss-Saal) Fachbereich Zupfinstrumente. Erich Grünbaum (Leitung) 15:30 Kammermusiksaal Berlin-Brandenburgisches Kammerorchester, Konstanze Glander (Violine). Sibelius: Finlandia & Violinkonzert, Beethoven: Sinfonie Nr. 8 15:30 Konzerthaus (Großer Saal) Tschechische Kammerphilharmonie Prag, Stanislav Vavrinek (Leitung), Jana Kacirková (Sopran), Zdenek Adam (Oboe)

19:30 Schlosstheater Rheinsberg Landesjugendchor Brandenburg. Hans-Peter Schurz (Leitung)

16:00 Schloss Glienicke Charlottenburger Bachsolisten. Bach und der Berliner Hof

4.3. SONNTAG

19:00 Schloss Britz (Kulturstall) Ulrike Schnelle (Violine), Emin Mamedov (Klavier). Werke von Franck, Prokofjew, Brahms, Sarasate u.a.

KONzERT 11:00 Bode Museum Brunchkonzert VI. Fabian Schäfer (Oboe), Tatjana Winkler (Englischhorn), Sabine Kaselow (Oboe d’amore & Baritonoboe), Sabine Müller (Fagott). Werke von Wendt, Janáček & Filas

20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker Ausführliche Infos siehe Tipp 20:00 Kammermusiksaal RIAS Kammerchor, Peter Dijkstra (Leitung). Werke von Barber, Poulenc, Escher, Whitacre & Daniel-Lesur

sinfoniekonzert

BERLIN-BRANDENBURGISCHES SINFONIEORCHESTER SIBELIUS Finlandia · violinkonzert

e . V.

BEETHOVEN 8. sinFonie

4. märz 2012 · 15.30 uhr k o n s ta n z e G l a n d e r – v i o l i n e philharmonie berlin U l r i C H M e t z G e r – k Ü n s t l . l e i t e r kaMMerMUsiksaal

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TIPP

SO. 4.3. Orchestermusik 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Albrecht Mayer (Oboe). Strauss: Oboenkonzert D-Dur, Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ Heute wird ein anderer seinen Kollegen das a zum Stimmen vorgeben: Denn Albrecht Mayer, SoloOboist der Philharmoniker, ist als Solist zu hören.

MUSIKTHEATER 18:00 Deutsche Oper Janáček: Jenufa (Premiere). Donald Runnicles (Leitung), Christof Loy (Inszenierung) mit Hanna Schwarz, Will Hartmann, Joseph Kaiser u.a. 18:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Komposition) 19:00 Komische Oper Weber: Der Freischütz. Patrick Lange (Leitung) 20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Eötvös: Radames/Harakiri. Philip Mayers (Leitung) TANzTHEATER 18:00 Staatsoper im Schiller Theater Symphony of Sorrowful Songs. Ronald Savkovic (Choreographie), Staatsballett Berlin MUSIK IN KIRCHEN 10:00 Dorfkirche Alt-Schöneberg Bach: Matthäuspassion (Auszüge). Neuer Chor Alt-Schöneberg, Orchester des KK Schöneberg, Marcell Armbrecht (Leitung & Orgel) 10:00 Königin-Luise-GedächtnisKirche Schöneberg Karin Drewes (Sopran), Martin Küster (Orgel). Werke von Bach u.a. 16:00 Paulus-Gemeindehaus Erlenbusch-Quartett. Werke von Wolf, Schönberg & Brahms 16:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg Matthias Schmelmer (Orgel). Werke von Bach u.a. 16:00 Dorfkirche Alt-Buckow Indianermärchen aus Amerika. Alexander Riede (Orgel)

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Kasskara

SONSTIGES

11:00 Leo Kerstenberg Musikschule (Salönchen) Offener Workshop für Posaune, Tuba & Schlagzeug. 18:00 Uhr: Abschlusskonzert


concerti BERLIN Heft 03-2012 1/1-Seite 4c 4. März, 15.30 Uhr

März Das Klassikprogramm

Konzerthaus

Tschechische Kammerphilharmonie Prag

The fantastic Big Band Shows Andrej Hermlin und sein

DAS GROSSE FRÜHLINGS- SWING DANCE KONZERT DER KLASSIK ORCHESTRA Die schönsten Frühlingsmeloden von Vivaldi, Rossini, Puccini, Grieg, Smetana, Verdi, Bellini, Gounod, Schubert u.v.a. 24. März, 20 Uhr

Konzerthaus

Prager Opernchor Tschechische Symphoniker Prag

OPERNGALA

DIE SCHÖNSTEN OPERNCHÖRE Dirigent: Petr Chromczák 25. März, 20 Uhr

MARK EHRENFRIED Werke von Brahms, Beethoven, Balakirev, Tausig, Godowsky, Grünfeld, Alkan u.a.

30. März, 20 Uhr

The Story of Jazz

The Skylarks

mit dem großartigen Vocal-Quartett THE SKYLARKS sowie Bettina Labeau und David Rose und weiteren Gästen

Eine musikalische Zeitreise von der Jahrhundertwende bis zum Jahr 1945

TSCHECHISCHE SYMPHONIKER PRAG Dvorák: Symphonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“

Tschaikowsky: „Romeo und Julia“ (Overtüre) . Smetana: „Die Moldau“(aus

„Mein Vaterland“) . Dirig.: Petr Chromczák

Werke der slawischen Romantik

Philharmonie

Carnegie Hall Memories

mit Bettina Labeau (voc), Dan Levinson (cl), New York und Roland Neffe (vibr)

Benny Goodmans legendäres Carnegie Hall-Konzert von 1938 – noch heute ein Meilenstein der Jazz-Geschichte!

Brass Band Berlin

Philharmonie

Konzerthaus

- from Ragtime to Swing

4. April, 20 Uhr Konzerthaus

Tastenfeuerwerk mit dem jungen Berliner Pianisten

Mark Ehrenfried

25. März, 15.30 Uhr

Andrej Hermlin & Co.

28. April, 20 Uhr

Petr Chromczák

KMS / Philharmonie

Classic, Jazz & Comedy: Thomas Hoffmann und seine

BRASS BAND BERLIN Musik mit Witz, Charme und Frack

Zehn Vollblutmusiker aus den großen Berliner Orchestern Sie erleben eine gelungene Mischung aus Musik, Show und Slapstick .

- Fr. TICKET-HOTLINE (030) 312 70 41 Mo. 8-16 Uhr

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daS KlaSSiKProGraMM MäRz

MUSIKTHEATER

TIPP

19:30 Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore. Ingo Metzmacher (Leitung) KINDER & JUGEND 11:00 Konzerthaus (Musikclub) Orgel für ‚pfiffige‘ Kinder

17:00 Dorfkirche Alt-Mariendorf Omer Goldberg & Ryosuke Hara (Gitarre). Werke von Piazzola, Lorca & Lennon-McCartney 17:00 Elias-Kuppelsaal Josephine Rösener (Mezzosopran), Julia Rarisch (Viola), Nicolas Bajorat (Klavier). Lieder von Brahms u.a. 17:00 Erlöserkirche Moabit Kinderchor der Erlöserkirchengemeinde, Edda Straakholder (Leitung) 17:00 Melanchthonkirche Spandau Orgelabend. Werke von Bach, Liszt, Alain, Langlais & Vierne 18:00 Gethsemanekirche Prenzlauer Berg Bach: Messe in h-moll. Pia Bohnert (Sopran), Judith Kamphues (Alt), Benedikt Kristjansson (Tenor), Jakob Ahles (Bass), Collegium Vocale Berlin, capella vitalis berlin, Stefan Rauh (Leitung) 18:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Josefine Horn (Orgel). Werke von Alain, Florian & Coarasa 19:30 St. Hedwigs-Kathedrale Michael Schönheit (Orgel), Katharina Dargel (Viola). Bach: Partita sopra „Sei gegrüßet Jesu gütig“ BWV 768, Weyrauch: „Herzliebster Jesu, was hast Du verbrochen“, Mendelssohn: Andante D-Dur, Liszt: Präludium für Orgel nach Johann Sebastian Bachs Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“, Reger: Sonate fis-Moll op. 33 KINDER & JUGEND 11:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Lola und das fliegende Ohr 11:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Musiktheaterakademie für Kinder 15:00 Kleist Forum Prokofjew: Aschenputtel 15:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Lola und das fliegende Ohr 15:30 Rudolf-Steiner-Haus Dahlem Felix... – der glückliche Mendelssohn SONSTIGES 10:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Studiosaal) Dirigenten-Werkstatt. Kritisches Orchester

12:00 Komische Oper Einführungsmatinee: Das bronzene Pferd. Werner Hintze (Moderation)

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DI. 6.3.

Orchestermusik

20:00 Philharmonie Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim (Leitung), Rinnat Moriah (Sopran), Radu Lupu (Klavier). Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, Berg: Lulu-Suite, Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche Ende März wird Daniel Barenboim die Premiere der Oper Lulu dirigieren, heute ist die von Alban Berg selbst erstellte Suite schon im Konzert zu hören. 14:00 Staatsoper im Schiller Theater Führung 16:00 Komische Oper Führung Spezial: Maske UMLAND

19:00 Nikolaisaal Potsdam Linie 1 – Das Musical am HelmholtzGymnasium. Dinah Pfaus-Schillfarth (Regie), Helgert Weber (Leitung). Projekt des Leistungskurses Musik, Jahrgangsstufe 13, mit Schülerband

5.3. MONTAG KONzERT 20:00 Haus am Waldsee Atrium Quartett: Alexey Naumenko & Anton Ilyunin (Violine), Dmitri Pitulko (Viola), Anna Gorelova (Violoncello). Arenski: Streichquartett Nr. 2 op. 35a, Say: Streichquartett „Divorce“ op. 29, Beethoven: Streichquartett C-Dur op. 59/3 „Rasumowsky“

20:00 Kammermusiksaal Wiener Concert-Verein, Yoel Gamzou (Leitung), Nicolas Bringuier & Olga Monakh (Klavier). Rota: Concerto per archi, Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365, Schönberg: Drei Klavierstücke op. 11, Mahler: Adagio aus Sinfonie Nr. 9 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Albrecht Mayer (Oboe). Strauss: Oboenkonzert D-Dur, Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

SONSTIGES 19:00 Tertianum-Residenz Oper mal anders mit Richard Vardigans. Einführung zur Lohengrin-Inszenierung UMLAND 19:00 Nikolaisaal Potsdam Linie 1 – Das Musical am HelmholtzGymnasium. Dinah Pfaus-Schillfarth (Regie), Helgert Weber (Leitung). Projekt des Leistungskurses Musik

6.3. DIENSTAG KONzERT

13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 20:00 Philharmonie Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim (Leitung). Werke von Brahms, Berg & Strauss. Ausführliche Infos siehe Tipp 20:00 Kammermusiksaal Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, Mitglieder der Berliner Philharmoniker 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Werke von Pierné, Schumann & Bizet 20:00 Radialsystem V Amuse-Gueules Neuer Musik. Gerhardt Müller-Goldbloom (Stimme). Schwitters: Ribble Robble Pimlico, Simultangedicht und Kontrete Poesie (Auszüge), Cage: 45‘ für einen Sprecher MUSIKTHEATER 20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Eötvös: Radames/Harakiri. Annette Schönmüller (Mezzosopran), Tim Severloh (Countertenor), David Schroeder (Tenor), Nicholas Isherwood (Bariton), Philip Mayers (Leitung) TANzTHEATER 19:30 Deutsche Oper Schneewittchen. Staatsballett Berlin MUSIK IN KIRCHEN 15:00 Französische Friedrichstadtkirche James McVinnie (Orgel)

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Warner Music Group

16:00 Klein-Glienicker-Kapelle Babelsberg Zaubermärchen der Brüder Grimm. Christine Uhde (Sprecherin), Beate Masopust (Gitarre)


März Das Klassikprogramm

RundfunkSinfonieorchester Berlin

Tickets +49 (0)30-202 987 15 Mo – Fr 9 bis 18 Uhr tickets@rsb-online.de www.rsb-online.de

Michelle Breedt

Neues Museum

Marek Janowski

DO | 8. M Ä R Z 12 | 20.0 0

DO | 22. MÄRZ 12 | 20.30

DI | 27. M Ä R Z 12 | 18.0 0

PHILHARMONIE BERLIN

NEUES MUSEUM BERLIN

PHILHARMONIE BERLIN

MAREK JANOWSKI Michelle Breedt | Mezzosopran

Maria Pflüger | Violine Serge Verheylewegen | Violine Ernst-Martin Schmidt | Viola Jörg Breuninger | Violoncello

MAREK JANOWSKI Nina Stemme | Isolde Stephen Gould | Tristan Kwangchul Youn | König Marke Johan Reuter | Kurwenal Simon Pauly | Melot Michelle Breedt | Brangäne Timothy Fallon | Ein Hirte Tobias Berndt | Ein Steuermann Clemens Bieber | Ein junger Seemann Herren des Rundfunkchores

Anton Webern Sechs Stücke für Orchester op. 6 a Richard Wagner Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck für eine Frauenstimme und Orchester WWV 91 a Anton Bruckner Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103 18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi

Jonathan Harvey Streichquartett Nr. 2 Joseph Haydn „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ – Streichquartette Hob III:50-56 Kooperationspartner

19.00 Uhr Sonderführung durch das Neue Museum (5 €)

Richard Wagner „Tristan und Isolde“ 16.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Kooperationspartner in der roc berlin

Konzert mit

RSBAnz_concerti_März_24x178_RZ.indd 1 Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

18.01.12 10:17

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Das Klassikprogramm März

16:00 Dom zu Brandenburg Matthias Passauer (Orgel) 16:00 Königin Elisabeth Herzberge Khs Matthias Suschke (Orgel) Kinder & Jugend 17:00 Villa Elisabeth Offenes Singen für Kinder Sonstiges 19:00 Villa Elisabeth Mitsingkonzert. Werke von Bach

13:00 Maison de France La Bonne Heure – Klassiklunch des DSO 15:30 Musikinstrumenten-Museum Jour fixe – Musik am Nachmittag. Isabelle Cottet (Klavier) 20:00 Kammermusiksaal Guy Braunstein (Violine), Gili Schwarzman (Flöte), Kinan Azmeh (Klarinette), Tunca Doğu (Horn), Zvi Plesser (Violoncello), Bishara Harouni (Klavier). Kodály: Tänze aus Galanta, Saint-Saëns: Tarantella, Brahms: Horntrio Es-Dur, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps

7.3. Mittwoch

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim (Leitung), Rinnat Moriah (Sopran), Radu Lupu (Klavier). Brahms: Klavierkonzert Nr. 1, Berg: Lulu-Suite, Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche

Konzert 12:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Studiosaal) carte plaisir. Anne Yumino Weber (Violoncello)

Auguste-Viktoria-Str. 64 · 14199 Berlin

Klavier

Violine

8.3. Donnerstag

Montag, 12. März 2012 · 20 Uhr · Kammermusiksaal Schumann: Klavierquartett op. 47

Konzert 13:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Mendelssohn-Remise) Klassik um Eins. Elia Kaden (Violine), Marco Sanna (Klavier), Birgitta Wollenweber (Leitung & Moderation). Werke von Beethoven & Ravel

Brahms: Klavierquartett Nr. 1 op. 25

Cello

Montag, 19. März 2012 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

LEIPZIGER STREICHQUARTETT

20:00 Konzerthaus (Musikclub) Camerata Europaea, Maria Makraki (Leitung), Anna Maria Fitzenreiter (Harfe), Knut Zimmermann (Violine). Werke von Andres, Inghelbrecht, Ibert, Piazolla, Saint-Saëns u.a.

Mendelssohn Bartholdy, Puccini, Webern, Beethoven

Freitag, 23. März 2012 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

ÜBER WUNDERKINDER UND MUSIKWUNDER. EIN ABEND MIT TÖNEN UND TEXTEN von Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Heidenreich

Dienstag, 27. März 2012 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

FREIBURGER BAROCKORCHESTER

„DIE BLAUE BLUME“ - Schubert, Schumann, Mendelssohn KRISTIAN BEZUIDENHOUT Hammerklavier PABLO HERAS-CASADO Dirigent Dienstag, 27. März 2012 · 20 Uhr · Konzerthaus Klavier

Chopin, Liszt

Mittwoch, 28. März 2012 · 20 Uhr · Philharmonie

GRIGORIJ SOKOLOV

030 / 826 47 27 58

Klavier

Brahms, u. a.

Konzert-Direktion Hans Adler OHG

KARTEN: www.musikadler.de PHILHARMONIE UND VORVERKAUFSSTELLEN

Änderungen vorbehalten

ELKE HEIDENREICH Sprecherin KAMMERAKADEMIE POTSDAM

TELEFONISCHER KARTENSERVICE

20:00 Konzerthaus (Werner-OttoSaal) Eötvös: Radames/Harakiri. Annette Schönmüller (Mezzosopran), Tim Severloh (Countertenor), David Schroeder (Tenor), Nicholas Isherwood (Bariton), Philip Mayers (Leitung)

Mozart, Schubert, Lutoslawski, Saint-Saëns

LOUIS LORTIE Klavier ALINA IBRAGIMOVA Violine NILS MÖNKEMEYER Viola MARIE-ELISABETH HECKER

IVO POGORELICH

Musiktheater 19:30 Deutsche Oper Puccini: Turandot. Jesus Lopez Cobos (Leitung), Lorenzo Fioroni (Inszenierung) mit Maria Guleghina, Peter Maus, Marco Berti, Heidi Stober, Stephen Bronk u.a.

20:00 Philharmonie Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski (Leitung). Ausführliche Infos siehe Tipp 20:00 Radialsystem V Mahlerlieder. Musicbanda Franui 20:30 Piano Salon Christophori Georgy Gromov (Klavier). Werke von Beethoven Musiktheater 19:30 Deutsche Oper Janáček: Jenufa. Donald Runnicles (Leitung), Christof Loy (Inszenierung) mit Hanna Schwarz u.a.

19:30 Staatsoper im Schiller Theater Donizetti: L‘elisir d‘amore. Antonello Allemandi (Leitung)

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Fotos: CMS Source, Felix Broede

LAMBERT ORKIS

21:30 Musikschule FriedrichshainKreuzberg Jamsession. SchülerInnen der Studienvorbereitung

Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Florian Wilkes (Orgel). Cochereau: Symphonie Improviseé

Mittwoch, 7. März 2012 · 20 Uhr · Philharmonie

ANNE-SOPHIE MUTTER

20:00 Philharmonie Anne-Sophie Mutter (Violine), Lambert Orkis (Klavier). Werke von Mozart, Schubert, Lutosławski u.a. Ausführliche Infos siehe Tipp


MäRz daS KlaSSiKProGraMM

20:00 Kammermusiksaal Orpheus Ensemble Berlin, Chor der Freien Musikschule Berlin, Stefan Meinecke (Leitung), Anano Gokieli (Klavier), Theodor Flindell (Violine). Schumann: Klavierkonzert a-Moll, Sinfonie Nr. 4, Bittmann: „Der Trost“ nach Worten von Hilde Domin (UA)

TIPP

MI. 7.3.

Kammermusik

20:00 Philharmonie Anne-Sophie Mutter (Violine). Lambert Orkis (Klavier). Mozart: Sonate G-Dur KV 379, Schubert: Fantasie C-Dur D 934, Lutosławski: Partita, Saint-Saëns: Sonate Nr. 1 d-Moll op. 75 Neue Musik darf im Programm der Grande Dame der Violine nicht fehlen, denn sie hat sie „zu einem tieferen Musiker gemacht“, wie sie selbst im concerti-Interview sagte. 20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Eötvös: Radames/Harakiri. Annette Schönmüller (Mezzosopran), Tim Severloh (Countertenor), David Schroeder (Tenor), Nicholas Isherwood (Bariton), Philip Mayers (Leitung) 20:00 Komische Oper Puccini: La Bohème. Lucasz Borowicz (Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung) mit Sara Eterno, Maureen McKay, Timothy Richards, Günter Papendell, Ipca Ramanovic u.a. MUSIK IN KIRCHEN 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

20:00 Grunewaldkirche Wilmersdorf Jamina Gerl (Klavier), Wesley Dunnagan (Tenor). Werke von Mozart, Mendelssohn, Schumann, Copland & Gershwin 20:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche College Choir SONSTIGES 16:00 Staatsoper im Schiller Theater Workshop für Senioren – Lulu

9.3. FREITAG KONzERT 19:00 Schloss Britz (Kulturstall) BigBand Night. Jazzorchester Neue Welt, Flintstones Bigband, Daniel Busch (Leitung)

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Konzerthausorchester Berlin, Sebastian Weigle (Leitung), Elisabeth Kulman (Mezzosopran). Wagner: Ouvertüre zu „Rienzi“, Sommer: Sapphos Gesänge, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“ 20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) ensemble work in progress Berlin, Gerhardt Müller-Goldboom (Leitung). Bedrossian: L‘usage de la parole (DEA), Murail: La barque mystique, Grisey: Taléa, Edgerton: Unspoken Crime (DEA), Feldman: Durations I 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Jane Archibald (Sopran), RIAS Kammerchor. Debussy: Nocturnes, Messiaen: Poèmes pour Mi, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ 20:30 Piano Salon Christophori Vitaly Yushmanov (Bariton), Haruka Kuroiwa (Klavier). Werke von Sibelius Tchaikovsky, Tosti, Mendelssohn & Schubert 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert, Violinkonzert a-Moll, h-Moll Suite & Kaffeekantate, Vivaldi: Quattro Stagioni 22:00 Ethnologisches Museum Frauke Leopold (Flöte), Isabel Maertens (Oboe), Markus Krusche (Klarinette), Markus Kneisel (Fagott), Ozan Cakar (Horn), Elsie Bedleem (Harfe). Werke von Debussy, Volkmann u.a.

TIPP

DO. 8.3. Orchestermusik 20:00 Philharmonie Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski (Leitung), Michelle Breedt (Mezzosopran). Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6a, Wagner: Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck, Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll Weberns opus 6 von 1909 gehört zu den allerersten atonalen Werken. Chefdirigent Marek Janowski spannt also mit seinem Programm heute einen weiten Bogen.

17:00 Nikolaikirche Thomas Müller (Orgel). Werke von Bach, Buxtehude, Mendelssohn u.a. 18:00 Ev. Kirche Südende Wolfgang Dunst (Posaune), Markus Epp (Orgel). Werke von Purcell, Bach, Gluck, Rossini u.a. 19:30 Museum Spandovia sacra Spandau Niccolo-Quartett: Eva-Christina Schönweiß & Johannes Watzel (Violine), Susanne Linder (Viola), Wayne Foster-Smith (Violoncello). Werke von Haydn & Janáček KINDER & JUGEND 19:30 Deutsche Oper Schneewittchen. Staatsballett Berlin SONSTIGES 16:00 Komische Oper Führung

19:30 Komische Oper Weber: Der Freischütz. Patrick Lange (Leitung), Calixto Bieito (Inszenierung) mit Günter Papendell u.a.

UMLAND 20:00 Nikolaisaal Potsdam Nordisch kombiniert: Passion Bandoneon. Per Arne Glorvigen (Bandoneon), Nicolas Altstaedt (Violoncello). Werke von Piazolla, Glorvigen & Bach

19:30 Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore. Ingo Metzmacher (Leitung), Katie Mitchell (Inszenierung)

10.3. SAMSTAG

MUSIKTHEATER

20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto) MUSIK IN KIRCHEN

13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

KONzERT 15:30 Konzerthaus (Großer Saal) Berliner Domorganisten: Andreas Sieling, Kilian Nauhaus, Thomas Sauer. Tournemire: Drei Choralimprovisationen, Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, Choralbearbeitung, Couperin: Offertoire sur les grands jeux, Duruflé: Suite

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daS KlaSSiKProGraMM MäRz

TIPP

18:00 Schloss Friedrichsfelde Stern Trio: Maria Azova (Violine), Ithay Khen (Violoncello), Adi Bar (Klavier). Jüdische Musik

SA. 10.3. Orchestermusik 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Jane Archibald (Sopran), RIAS Kammerchor. Debussy: Nocturnes, Messiaen: Poèmes pour Mi, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ Thielemann auf Abwegen: Heute ist der Spezialist für die deutsche Romantik mit einem „französischen“ Programm zu hören.

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Konzerthausorchester Berlin, Sebastian Weigle (Leitung), Elisabeth Kulman (Mezzosopran). Wagner: Ouvertüre zu „Rienzi“, Sommer: Sapphos Gesänge, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“ 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Vogler Quartett. Bartók: Streichquartett Nr. 2, Dvořák: Aus Zypressen, Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung), Jane Archibald (Sopran), RIAS Kammerchor. Werke von Debussy & Tschaikowsky Ausführliche Infos siehe Tipp

MUSIKTHEATER

20:00 Radialsystem V Veränderungen II. Igor Levit (Klavier). Rzewski: „The People United Will Never Be Defeated“ – 36 Variationen 20:00 Schwartzsche Villa Atsuko Koga (Flöte), Mayuko Miyata (Klavier). Beethoven: Serenade D-Dur op. 41, Widor: Suite op. 34, Schubert: Variationen über „Trockne Blumen“ aus „Die schöne Müllerin“, Borne: Carmen Fantasie 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Werke von Friedrich II., C.P.E. Bach, Graun, Quantz u.a.

16:00 Staatsoper im Schiller Theater Tristan und Isolde. Daniel Barenboim (Leitung), Harry Kupfer (Inszenierung), Hans Schavernoch (Bühnenbild) mit René Pape, Waltraud Meier, Roman Trekel, Ekaterina Gubanova, Florian Hoffmann, Arttu Kataja u.a. 19:30 Deutsche Oper Janáček: Jenufa. Donald Runnicles (Leitung), Christof Loy (Inszenierung) mit Hanna Schwarz, Will Hartmann, Joseph Kaiser, Jennifer Larmore u.a. 19:30 Komische Oper Weill: Die sieben Todsünden. Kristiina Poska (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) mit Dagmar Manzel, Adam Cioffari

peter und der wolf Samstag, 10. März 2012, 15:30 Uhr Erzähler: Robert Metcalf (Liedermacher)

Kammermusiksaal der Philharmonie Karten: 0180 517 0 517 www.ticketonline.de Kammerorchester Unter den Linden 60

20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto) MUSIK IN KIRCHEN 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Werke von Sheppard & Gesius, gregorianische Choräle

17:00 Dorfkirche Alt-Tempelhof Benefizkonzert für die Renovierung der Dorfkirche Alt-Tempelhof. Akkordeonorchester, Joachim Kloss (Leitung). Werke von Bach, Händel, Purcell, Vivaldi & Mozart 17:00 Dorfkirche Tempelhof Akkordeonorchester Stern. Joachim Kloss (Leitung). Werke von Pachelbel, Hände & Mozart 17:00 Krypta der Peterskirche Ensemble classic. Alexander Göpfert (Kontrabass), Katrin Wehle (Violine), Artur Marinowski (Viola), Helfried Knopsmeyer (Violoncello). Werke von Haydn, Hoffmeister & Sperger 18:00 Berliner Dom James McVinnie (Orgel). Werke von Bach, Mozart & Elgar 18:00 Heilandskirche Tiergarten Adelheid Funke (Violine), Thomas Siener (Harfe) 18:00 Heilige-Geist-Kirche Moabit Pergolesi: Stabat Mater. Christian Milkereit (Leitung & Orgel) 18:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Kantatengottesdienst. Solisten, BachChor, Bach-Collegium, Achim Zimmermann (Leitung). Werke von Bach 19:00 Nathanaelkirche Schöneberg Maria Scharwieß (Orgel). Orgelimprovisationen über Themen nach Wünschen der Zuhörenden 20:00 Grunewaldkirche Wilmersdorf Berliner Motettenchor, Martin Seemann (Violoncello), Günter Brick (Leitung). Martin: Messe für zwei vierstimmige Chöre, Sculthorpe: Requiem für Violoncello solo 20:00 Ölbergkirche Kreuzberg Schubert: Die Winterreise. Christian Bährens (Bariton), Philip Mayers (Klavier) 20:00 St. Matthias-Kirche Schöneberg Karg-Elert: Passionskanzone, Duruflé: Requiem. Lena-Maria Kramer (Sopran), Simon Strasser (Oboe & Englischhorn), Heiko Holtmeier (Orgel), Dennis Hansel (Leitung)

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Matthias Creutziger

16:00 Konzertsaal zellestraße Saxofonquadrat: Clemens Arndt, Hinrich Beermann, Clemens Hoffmann & Christian Raake. Werke von Raake & mazedonischen Komponisten


März Das Klassikprogramm

Kinder & Jugend

15:30 Kammermusiksaal Prokofiew: Peter und der Wolf. Kammerorchester Unter den Linden, Andreas Peer Kähler (Leitung), Robert Metcalf (Erzähler) 16:00 Urania Berlin e.V. Aschenputtel. Felicitas Binder (Choreographie, Inszenierung) Sonstiges 13:00 Konzerthaus Führung

11.3. Sonntag Konzert 11:00 Clärchens Ballhaus Anna Kirichenko (Klavier), Kamila Glass & Marcin Król (Violine), Lorna Hartling (Viola), Barbara Piotrowska (Violoncello). Schubert: Quartettsatz c-Moll, Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3, Zarębski: Klavierquintett g-Moll

11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Brahms zu sechst. Michael Erxleben & Teresa Kammerer (Violine), Ferenc Gábor & Justin Caulley (Viola), Sol Gabetta & Stefan Giglberger (Violoncello). Brahms: Streichsextett B-Dur op. 18, Streichsextett G-Dur op. 36

13:00 Rückseite Staatsoper Themenstadtrundfahrt „Musikstadt Berlin“ 15:30 Deutsche Oper Führung 16:00 Komische Oper Führung Umland 15:00 Schlosstheater Rheinsberg Theaterführung

17:00 Ev. Kirche Falkensee-See­ gefeld Gartenlust – Von der ersten Frühlingsahnung.... Antje & Martin Schneider (Sprecher), Gabriele Müller (Klavier & Orgel) 17:00 Schlosstheater Rheinsberg Chorvereinigung Concordia. Heiko Jerke (Leitung) 19:30 Nikolaisaal Potsdam Kammerakademie Potsdam, Antonello Manacorda (Leitung), Hanno concerti Ausgabe Müller-Brachmann (Bariton). Bach/ Webern: Fuga (Ricercata) a 6 voci, Mahler: Rückert-Lieder, Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

11:00 Philharmonie Waseda Symphony Orchestra Tokyo. Masahiko Tanaka (Leitung). Strauss: Eine Alpensinfonie, Till Eulenspiegels lustige Streiche, Yutani: Konzert für japanische Trommeln und Orchester 11:30 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Jos van Immerseel. Wer sind wir, wenn wir hören? Nachdenken über Klang, Musik, Interpretation. Eine Konzertrede

16:00 Kammermusiksaal 20 Jahre Sonntagskonzertreihe. Bulgarischer Orthodoxer Chor Berlin, enCHORe e.V., PaulsChor Berlin e.V. 16:00 Konzerthaus (Großer Saal) Konzerthausorchester Berlin, Sebas­ tian Weigle (Leitung), Elisabeth Kulman (Mezzosopran). Werke von Wagner, Sommer & Dvořák

Sonntag, 11.03.2012 – 16 Uhr Philharmonie, Großer Saal

„Berlin BleiBt doch Berlin...“ Berliner Operettenmelodien 16:00 Philharmonie das sinfonie orchester berlin. Berliner Operettenmelodien: „Berliner Luft“, „Frau Luna“, „Glückliche Reise“ u.a. 19:00 Institut für Psychotherapie (Konzertsaal) couchKultur – „Die Welt ist eine Scheibe“. Sacha Rattle (Klarinette), Zeynep Özsuca (Klavier), Prof. Dr. Harald Meller (Essay). Werke von Brahms, Mozart & Mellits

15:00 Schloss Friedrichsfelde Sabine Erdmann & Mira Lange (Cembalo). Schaffrath: Duetto a-Moll für zwei Cembali, Graun: Concerto a due Cembali B-Dur, W.F. Bach: Concerto a 20:00 Philharmonie due cembali concertati D-Dur, C.P.E. Berliner Philharmoniker, Christian Bach: Vier Duette für zwei Claviere, Thielemann (Leitung), Jane Archibald März ET: für 17.2.12 J.S. Bach: Konzert zwei Cembali (124x58mm) (Sopran), RIAS Kammerchor. Debussy: C-Dur BWV 1061a Nocturnes, Messiaen: Poèmes pour 16:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Mi, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ Preisträgerkonzert Jugend musiziert

Sonntag, 11.3.2012 11.00 Uhr Konzerthaus Berlin Großer Saal

Sol Gabetta Violoncello © Marco Borggreve

Mitglieder des Konzerthaus Kammerorchesters Michael Erxleben, Teresa Kammerer Violine Ferenc Gábor, Justin Caulley Viola Stefan Giglberger Violoncello Johannes Brahms Streichsextette B-Dur op. 18, G-Dur op. 36 Ticket-Hotline (030) 20309-2101 www.konzerthaus.de

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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daS KlaSSiKProGraMM MäRz

MUSIKTHEATER

15:00 Kraftwerk Mitte Nono: Al gran sole carico d‘amore. Ingo Metzmacher (Leitung), Katie Mitchell (Inszenierung) mit Elin Rombo, Silke Evers, Tanja Andrijic u.a. 18:00 Deutsche Oper Mozart: Die Zauberflöte. Matthias Foremny (Leitung), Günter Krämer (Inszenierung) mit Tobias Kehrer, Thomas Blondelle, Hulkar Sabirova u.a. 19:00 Komische Oper Auber: Das bronzene Pferd (Premiere). Maurizio Barbacini (Leitung) Ausführliche Infos siehe Tipp MUSIK IN KIRCHEN 10:00 Königin-Luise-GedächtnisKirche Schöneberg Chor „daydreamers“, Christoph Hagemann (Orgel). Neue geistliche Musik

10:00 Luisenkirche Charlottenburg Cantores minores, Gerhard Oppelt (Leitung). Werke von Bach 10:00 Lutherkirche Spandau Agnieszka Kirch (Alt), Die Spandauer Stadtstreicher, M. Bender (Leitung), Christine Pohl (Predigt), Bach: Kantate „Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54 u.a. 10:30 St. Marienkirche MarienKantorei, Marie-Louise Schneider (Leitung). Sätze von Johann Crüger zu Texten von Paul Gerhardt 11:00 Nikodemus-Kirche Neukölln Kammermusik-Matinèe. Werke für Violoncello und Klavier 11:00 Ölbergkirche Kreuzberg Schubert: Die Winterreise (Auszüge). Christian Bährens (Bariton), Ingo Schulz (Orgel)

17:00 Martinuskirche Tegel-Süd Liederabend. Bettina SpreizRundfeldt (Alt)

TIPP

18:00 Ev. Kirche Neuwestend Abendlieder zum Hören und Mitsingen. Bärbel Bader (Leitung)

SO. 11.3.

Oper

19:00 Komische Oper Auber: Das bronzene Pferd (Premiere). Maurizio Barbacini (Leitung), Frank Hilbrich (Inszenierung) mit Sung-Keun Park, Brigitte Geller, Tom Erik Lie u.a. Er heißt nicht nur so, er hatte ihn auch: François Esprit Auber, einer der Großmeister der Opéra comique. Maurizio Barbacini wird den Geist wiederzubeleben wissen. 15:30 Emmauskirche Kreuzberg Benefizkonzert für Japan 2012. Christian Stadelmann (Violine), Yukari Ishimoto (Leitung). Mendelssohn: Violinkonzert, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 u.a. 17:00 Domaula Brandenburg Brandenburger Abendmusik. Julia Meinecke & Carmen Dahlke (Sopran), Mechthild Grundhoff-Müller (Alt), Frank Hergert (Tenor), Martin Helge Lüssenhop (Bass), Angela Brandigi & Christine Lengtat (Violine), Joachim Köhler (Violoncello), Bettina Damus (Truhenorgel), Ernst Damus (Leitung). Werke von Schütz & Buxtehude 17:00 Dreieinigkeitskirche Siemensstadt-Nord Konzert zur Passionszeit. Anja Schumacher (Alt), Verena Wehling (Viola), Holger Schumacher (Orgel). Werke von Marcello, Bach, Biber u.a.

18:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Kantorei der Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Berlin, Helmut Hoeft (Leitung) 18:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Stefano Macor (Viola), Lothar Knappe (Orgel). Werke von Stahmer & Ruland 19:00 Passionskirche Kreuzberg Stern Trio: Maria Azova (Violine), Adi Bar (Klavier), Ithay Khen (Violoncello) 20:00 Auenkirche Wilmersdorf Luisen-Vocalensemble, Lena-Maria Kramer (Sopran), Simon Strasser (Oboe & Englischhorn), Heiko Holtmeier (Orgel), Dennis Hansel (Leitung). Karg-Elert: Passionskanzone, Duruflé: Requiem 20:00 Ölbergkirche Kreuzberg Schubert: Die Winterreise. Christian Bährens (Bariton), Philip Mayers (Klavier) KINDER & JUGEND 15:00 Radialsystem V „Peter und...?“ – Mitmachkonzert für Kinderorchester und Musiker des RSB. Steffen Tast & Rudolf Döbler (Idee & Einstudierung), Bläserquintett des RSB. Werke von Prokofjew

16:00 Fontane Haus Zwerg Nase. Kammerorchester unter den Linden. Musikalische Lesung des Märchens von Wilhelm Hauff

Schloss Friedrichsfelde Sonntag, 11. März - 15 Uhr Konzert für zwei Cembali - Cembalisten Friedrich II.

Samstag, 17. März - 18 Uhr

Klaviertrios der Wiener Klassik und der Romantik

Konzert mit Begrüßungssekt Das Trio Illuminer mit Anna Mazor (Violine), Kina Kantor (Violoncello) u. Hye Jin Kim (Klavier) wird Werke von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy und Rachmaninoff präsentieren. Eintritt: 22 Euro Kartenverkauf: Tel. 030-51 53 14 07 und an allen Vorverkaufskassen

www.schloss-friedrichsfelde.de

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concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Fotos: Hollaender-Calix, redcarpet pr

Konzert mit Begrüßungssekt Sabine Erdmann u. Mira Lange werden Cembalowerke der Hofkomponisten von Friedrich dem Großen präsentieren. Es stehen Werke von Schaffrath, Graun und der Familie Bach auf dem Programm. Eintritt: 22 Euro


März Das Klassikprogramm

16:00 Urania Berlin e.V. Aschenputtel. Felicitas Binder (Choreographie & Inszenierung)

20:00 Rotes Rathaus Ost-West-Dialoge IV. Thorsten Rosenbusch (Violine), Michael Nellessen (Cello), Gunther Anger (Klavier). Arensky: Klaviertrio d-Moll, Bloch: Drei Nocturnes, Ravel: Klaviertrio

Sonstiges 11:00 Rückseite Staatsoper Themenstadtrundfahrt „Wagner in Berlin“

19:00 Schwartzsche Villa Gesprächskonzert. Maria Nowak (Violine), Gerhard Herrgott (Klavier). Zeit und Erinnerung in der Violin­ sonate von César Franck Umland 15:00 Nikolaisaal Potsdam Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28. Kammerakademie Potsdam

20:30 Piano Salon Christophori Michael Abramovich (Klavier) Musiktheater 20:00 Bode Museum Mozart: Figaros Hochzeit (Preview) Musik in Kirchen 15:00 Französische Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel) Kinder & Jugend 10:30 Schwartzsche Villa Mitmachmusik. Accordina: Jetzt kommen die eleganten Elefanten!

12.3. Montag

Sonstiges

Konzert 20:00 Kammermusiksaal Nils Mönkemeyer (Viola), Louis Lortie (Klavier), Alina Ibragimova (Violine), Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello). Schumann: Klavierquartett Es-Dur, Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 Musik in Kirchen 19:30 Nikolaikirche MarienKantorei, Marie-Louise Schneider (Leitung), Catherine Aglibu & Britta Gemmeker (Violine), Arno Schneider (Orgel). Sätze von Johann Crüger zu Texten von Paul Gerhardt Kinder & Jugend 11:00 Fontane Haus Zwerg Nase. Kammerorchester Unter den Linden. Musikalische Lesung des Märchens von Wilhelm Hauff

21:00 Deutsche Oper (Foyer) Opera Lounge. Markus Brück (Moderation)

14.3. Mittwoch Konzert 19:45 Gemäldegalerie (Wandelhalle) RIAS Kammerchor, Hans-Christoph Rademann (Leitung). Buxtehude: Membra Jesu nostri

20:00 Kammermusiksaal Daniel Hope (Violine), Sebastian Knauer (Klavier). Brahms: Scherzo aus der F-A-E-Sonate, C. Schumann: Romanze op. 22 Nr. 1, Brahms: Violinsonate Nr. 1 G-Dur, Joachim: Romanze op. 2 Nr. 1, Brahms: Ungarische Tänze

20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Nobu Tsujii (Klavier). Mozart: Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur KV 331, Beethoven: Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Musiktheater

19:30 Deutsche Oper Verdi: Luisa Miller. Paolo Arrivabeni (Leitung), Götz Friedrich (Inszenierung) mit Orlin Anastassov, Marcelo Alvarez, Clémentine Margaine, Arutjun Kotchinian, Leo Nucci u.a. 19:30 Komische Oper Porter: Kiss me, Kate. Koen Schoots (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) mit Dagmar Manzel, Roger Smeets, Sigalit Feig, Robin Poell, Christoph Späth u.a. 20:00 Bode Museum Mozart: Figaros Hochzeit (Preview). Berliner Symphoniker, Christoph Hagel (Inszenierung). Mozarts Oper als turbulente Komödie Tanztheater

20:00 Radialsystem V MaerzMusik: gefaltet – Choreographisches Konzert. Sasha Waltz (Regie & Choreographie). Werke von Mozart & Mark Andre Musik in Kirchen

15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Sauer (Orgel). Bach: Partita diverse sopra „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ & Passacaglia c-Moll Sonstiges

18:00 Philharmonie (Hermann-Wolff-Saal) Fantasia. Film von James Algar und Samuel Armstrong (USA 1940)

umland 10:00 Nikolaisaal Potsdam Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

13.3. Dienstag Konzert 11:00 Musikinstrumenten-Museum Gösta Funck (Clavichord & Cembalo). Werke von C.P.E. Bach, Agricola & Reichardt

13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 20:00 Kammermusiksaal Unterwegs – Weltmusik mit Roger Willemsen. Eine musikalische und literarische Reise zu den Menschen, Geschichten und Klängen Afghanistans Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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KONzERT 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

20:00 Kammermusiksaal Orchester BerlinClassicPlayers, Ulrich Riehl (Leitung), Kyoung-Ah Choi & Kyeong-Won Roh (Klavier). Werke von Mozart 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Danse serpentine. Martin Fröst (Klarinette), Roland Pöntinen (Klavier). Lutosławski: Tänzerische Präludien, Poulenc: Klarinettensonate, Brahms: Ungarische Tänze (Auswahl), Debussy: Première Rhapsodie, Hillborg: Peacock Tales, Debussy: Préludes, Pöntinen: Danse Serpentine, Högberg: Invisible Duet, Piazzolla: Oblivion 20:00 Rotes Rathaus Ost-West-Dialoge V. Christiane Weise (Flöte), Fabian Schäfer (Oboe), Matthias Glander (Klarinette), HansJürgen Krumstroh (Horn), Holger Straube (Fagott), Wolfgang Kühnl (Klavier). Werke von Rimsky-Korsakow, Poulenc, Dukas, Schostakowitsch & Françaix MUSIKTHEATER 19:30 Deutsche Oper Bernstein: Candide (Premiere). Donald Runnicles (Leitung), Vicco von Bülow (Text) mit Toby Spence, Simone Kermes, Simon Pauly, Ben Becker u.a.

19:30 Staatsoper im Schiller Theater Donizetti: L‘elisir d‘amore. Antonello Allemandi (Leitung) 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hendrik Müller (Inszenierung), Hans-Peter Kirchberg (Leitung) TANzTHEATER 20:00 Radialsystem V MaerzMusik: gefaltet – Choreographisches Konzert. Sasha Waltz (Regie & Choreographie). Werke von Mozart & Mark Andre MUSIK IN KIRCHEN 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert 19:00 Dorfkirche Alt-Staaken Saxophon-Quartett der Komischen Oper Berlin: Gerald Gnausch (Sopransaxophon), Manfred Michel, (Altsaxophon), Rico Wolff (Tenorsaxophon), Sebastian Pietsch (Basssaxophon). Werke von Bach bis Gershwin

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20:00 stilwerk Alfredo Perl (Klavier). Werke von Beethoven, Ravel & Liszt 20:30 Piano Salon Christophori Schubert: Winterreise. Roman Trekel (Bariton), Daniel Heide (Hammerflügel) FR. 16.3. Oper 20:00 Bode Museum Mozart: Figaros Hochzeit (Premiere). Berliner Symphoniker, Christoph Hagel (Inszenierung). Mozarts Oper als turbulente Komödie Zu Bachs Musik hat er schon Breakdancer auf die Bühne gebracht. Es ist also zu erwarten, dass Christoph Hagel auch Mozart anders als gewohnt inszeniert.

19:00 Ev.-Luth. Pauluskirche Neukölln Posaunenchor und Band der PaulusGemeinde Berlin-Neukölln, Rainer Köster (Leitung). Werke von M. Schütz, Schweizer & Fünfgeld

16.3. FREITAG KONzERT 20:00 Kammermusiksaal das sinfonie orchester berlin, Rechang Fu (Leitung), Edicson Ruiz (Kontrabass). Haydn: Sinfonie Nr. 73 D-Dur „La Chasse“, Zimmermann: Kontrabass-Konzert D-Dur, Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur „Haffner“, Dittersdorf: Kontrabass-Konzert Nr. 2

freitag, 16.03.2012 – 20 Uhr Philharmonie, Kleiner Saal

WIENER KLASSIK Zimmermann Haydn – moZart ditterSdorf 20:00 Komische Oper Orchester der Komischen Oper, Sir Neville Marriner (Leitung), Miriam Wrieden (Oboe). Tippett: Concerto für zwei Streichorchester, Vaughan Williams: Oboenkonzert a-Moll, Elgar: Enigma-Variationen

MUSIKTHEATER 19:30 Deutsche Oper Janáček: Jenufa. Donald Runnicles (Leitung), Christof Loy (Inszenierung)

20:00 Bode Museum Mozart: Figaros Hochzeit (Premiere) Ausführliche Infos siehe Tipp 20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition) MUSIK IN KIRCHEN 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

17:00 Nikolaikirche Thomas Müller (Orgel). Werke von Bach, Buxtehude, Mendelssohn u.a. 19:30 Magdalenenkirche Neukölln Ensemble mit Trompeten, Posaunen, Klavier & Marimbaphon. Jazz- und Swingarrangements aus den letzten 20 Jahren 20:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Bach: Johannespassion. Consortium musicum & Concerto Brandenburg Berlin, Vinzenz Weissenburger (Leitung) SONSTIGES 19:00 Konzerthaus (Musikclub) Fokus Konzerthaus. John Cage, das Konzerthausorchester und die MaerzMusik von und mit Arno Lücker UMLAND 20:30 Nikolaisaal Potsdam Le Bang Bang. Stefanie Boltz (Gesang), Sven Faller (Kontrabass)

17.3. SAMSTAG KONzERT 16:00 Schloss Glienicke Gernot Adrion (Viola), Yuki Inagawa (Klavier). Englische Violamusik

16:00 Schloss Köpenick (Aurorasaal) Naoko Fukumoto (Klavier), Mozartquartett Berlin. Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34, Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Dorothee Falke

15.3. DONNERSTAG

20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

TIPP


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19:00 Domäne Dahlem Ensemble Alta Musica: Rainer Böhm (Blockflöte & Schalmei), Dagmar Jaenicke (Blockflöte & Pommer), Petra Prieß (Fidel). Werke von Landini, de Machaut, Dufay, da Bolgna u.a.

TIPP

SA. 17.3.

Kammermusik

20:00 Antiquarium Schönwalde Ingolf Turban (Violine). Werke von Paganini, Sivori, Bach, Kreisler u.a. Sonst widmet sich Ingolf Turban seiner Professur in München, konzertiert viel in Süddeutschland und leitet „I Virtuosi di Paganini“. In Berlin ist er hingegen seltener zu hören. Heute mit einem Solo-Programm. 18:00 Hochschule für Musik Hanns Eisler (Krönungskutschen-Saal) Absolventenkonzert – Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach 18:00 Schloss Friedrichsfelde Trio Illuminer: Anna Mazor (Violine), Kina Kantor (Violoncello), Hye Jin Kim (Klavier). Haydn: Zigeunertrio, Mendelssohn: Klaviertrio d-Moll op. 49 Nr. 1, Rachmaninow: Klaviertrio Nr. 2 op. 9 „Élégiaque“

19:00 Ernst-Reuter-Saal Reinickendorf Schöner Schubert. Mayra Salina & Angela Stangorra (Violine), Nicola Birkhan (Viola), Stefan Heinemeier (Violoncello). Schubert Streichquartette: d-Moll „Der Tod und das Mädchen“ & Nr. 33 a-Moll „Rosamunde Quartett“ 19:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Joan La Barbara. Werke von Cage u.a.

20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker. Zubin Mehta (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 8 20:30 Piano Salon Christophori Hardy Rittner (Klavier). Werke von Liszt 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Werke von Friedrich II., C.P.E. Bach, Graun u.a. 22:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Sonic Arts Lounge. Naoyuki Manabe, Marc Sabat. Werke von Cage & Ichiyanagi

19:00 Schloss Britz (Festsaal) Marianne Boettcher (Violine), Kensei Yamaguchi (Klavier). Werke von Debussy, Tschaikowsky, Leclair, Franck & Fauré

MUSIKTHEATER 19:30 Komische Oper Puccini: La Bohème. Lucasz Borowicz (Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung) mit Sara Eterno, Maureen McKay, Timothy Richards, Günter Papendell, Ipca Ramanovic u.a.

19:00 Schwartzsche Villa cuarteto apasionado: Vivian Hanjohr, Andrea Hoehnel, Gabriele Hoehnel & Petra Patzer (Gitarre). Werke von Villa-Lobos, Ramirez, Bellinati u.a.

20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hendrik Müller (Inszenierung), Hans-Peter Kirchberg (Leitung)

20:00 Antiquarium Schönwalde Ingolf Turban (Violine). Werke von Paganini, Sivori, Bach, Kreisler u.a. Ausführliche Infos siehe Tipp

20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition)

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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Das Klassikprogramm März

18:00 Johanneskirche Frohnau Brahms: Ein Deutsches Requiem. Christina Elbe (Sopran), Symphonieorchester, Frohnauer Kantorei, Jörg Walter (Leitung)

Ernst-Reuter-Saal Samstag, 17. März 2012, 19 Uhr

Schöner Schubert

18:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Kantatengottesdienst. Solisten, BachChor, Bach-Collegium, Achim Zimmermann (Leitung). Werke von Bach

Streichquartette „Der Tod und das Mädchen“ und „Rosamunde Quartett“

Samstag, 31. März 2012, 19 Uhr

Alliage Quintett Fairy Tales Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Rimski-Korsakow u. a. Tickethotline & Infos: 030-479 974-23 Tanztheater

20:00 Radialsystem V MaerzMusik: gefaltet – Choreographisches Konzert. Werke von Mozart & Mark Andre Musik in Kirchen 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Tomkins: Preces & Responses, Psalm 94, Passereau: Auxilium meum, Edward: Anglican chant, M. Franck: Fürwahr, er trug unsere Krankheit, Bach: Jesu, meine Freude

18:00 Berliner Dom Hye-Lin Hur (Orgel). Werke von Reger & Liszt 18:00 Dreieinigkeitskirche Buckow „Mond-Sterne-Nacht“. „Chorowitsch“, Ensemble „Senlemen“, J. Huber & F. Krämer (Leitung). Werke von Beethoven, Schumann, Debussy, Strauss u.a. 18:00 Emmauskirche Kreuzberg WindWerk – Sinfonisches Blasorchester. David Rodeschini (Leitung), Sabra Lopes (Sprecherin), Anne Löper (Sandzeichnerin). Bourgeois: „Der Mondbrunnen“, ein Märchen für Kinder & Erwachsene

16:00 Gnadenkirche Pichelsdorf 10. Spandauer Kirchenmusikfest. Bettina Brümann (Orgel), Spandauer 18:00 Heilige-Geist-Kirche Moabit Kirchenkreisquartett, Jürgen Trinke-20.01.2012 rcb_Anzeige_OdS_148x70 14:02 Uhr Seite 1 Bach: Johannespassion. Heinersdorfer witz (Leitung). Werke von Händel, Kantorei, Wolfgang Hensel (Leitung) Haydn & Mozart

19:00 Nathanaelkirche Schöneberg Maria Scharwieß (Orgel). Werke von Gershwin u.a. 20:00 Berliner Dom Klaus Eichhorn (Neapolitanische Orgel) 20:00 Heilandskirche Tiergarten Schütz: Lukaspassion. Christian Mücke (Tenor), Matthias Jahrmärker (Bariton), Moabiter Motettenchor, Reinhard Eggers (Leitung). Passionsmotetten von Hammerschmidt, Ahle u.a. 20:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg Rundfunkchor Berlin, Marcus Creed (Leitung). Poulenc: Sept Chansons, Debussy/Gottwald: Soupir, Ravel/ Gottwald: Soupir, Brahms: Fünf Gesänge op. 104, Mahler/Gottwald: „Ich bin der Welt abhanden gekommen“, „Urlicht“ & „Im Abendrot“ 20:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum ensemberlino vocale, Ralf Sochaczewsky & Matthias Stoffels (Leitung). Werke von Schumann, Cornelius u.a. Kinder & Jugend

15:30 Konzerthaus (Musikclub) Papageno spielt auf der Zauberflöte 19:30 Deutsche Oper Verdi: Luisa Miller

ORCHESTER DER STIMMEN

HEILIG-KREUZ-KIRCHE SA, 17. MÄRZ 2012, 20 UHR

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TICKETS (030) 20 29 87 22 TICKETS@RUNDFUNKCHOR-BERLIN.DE WWW.RUNDFUNKCHOR-BERLIN.DE

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Ida Zenna

Marcus Creed dirigiert Werke von Brahms, Debussy, Mahler, Poulenc, Ravel


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SONSTIGES

13:00 Konzerthaus Führung

16:00 Radialsystem V Sabine Liebner (Klavier). Cage: Musik for Piano 53-84, One², Musik for Piano 69-84

TIPP

13:00 Schloss Britz (Kulturstall) Streichertag der Musikschule PaulHindemith 16:00 Komische Oper Führung Spezial: Kostüm

18.3. SONNTAG KONzERT 11:00 Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Haus 28) Erik Satie – Musik & Texte. Markus Wenz (Klavier)

11:00 Radialsystem V Frühe Lieder & Klavierstücke von Cage. Natalia Pschenitschnikova (Stimme), Alexej Lubimov (Klavier)

16:00 Schloss Glienicke Gernot Adrion (Viola), Yuki Inagawa (Klavier). Englische Violamusik SO. 18.3.

Klaviermusik

20:00 Kammermusiksaal Angela Hewitt (Klavier). Bach: Französische Suite Nr. 1 d-Moll, Toccata D-Dur, Französische Suite Nr. 2 c-Moll, Zweistimmige Inventionen, Englische Suite Nr. 2 a-Moll Mit einem reinen Bach-Programm bewegt sich die kanadische Pianistin Angela Hewitt auf ihrem ausgewiesenen Spezialgebiet.

11:00 Rathaus Schöneberg (Theodor-Heuss-Saal) Fachbereichskonzert Streicher. Ulrike König (Leitung)

15:00 Philharmonie Martin Stadtfeld (Klavier), Philharmonisches Kammerorchester München. Bach: Klavierkonzerte g-Moll BWV 1058, D-Dur BWV 1054, A-Dur BWV 1055, Werke von C.P.E. Bach & Mendelssohn

15:00 Kammermusiksaal Ensemble Zigan. Monti: Csárdás, Filmmusik aus Anatevka & Schindlers Liste, Tänze aus Odessa

16:00 Haus der Musik Preisträger des 49. Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Kammerchor der Musikschule, Kinder-Ensemble u.a.

16:00 Schloss Köpenick (Aurorasaal) Naoko Fukumoto (Klavier) 16:00 Universität der Künste (Konzertsaal) Junge Klassik – Talente des Julius-Stern-Instituts zugunsten rheumakranker Kinder 19:00 Domäne Dahlem Barock Ensemble Berlin. Werke von Marini, Castello, Piccinini, Uccellini, Couperin, C.P.E. Bach, Telemann u.a. 19:00 Konzerthaus (Großer Saal) John Cage und die Folgen. Konzerthausorchester Berlin. Cage: 103, One11 – a film without subject 19:00 Schwartzsche Villa Melanie Claudia Horner (Sopran), David Santos (Klavier) 20:00 Kammermusiksaal Angela Hewitt (Klavier) Ausführliche Infos siehe Tipp

Weltstars in Berlin · Spielzeit 2011/2012 Mo., 21.5.12 · 20 Uhr · Konzerthaus

So., 18.3.12 · 15 Uhr · Philharmonie

Martin Stadtfeld

Martin Stadtfeld

Klavier Philh. Kammerorchester München Bach: Klavierkonzerte g-moll, D-Dur, A-Dur Werke von C. Ph. E. Bach & Mendelssohn

Juan Diego Flórez

Tenor Württembergisches Kammerorchester Arien von Donizetti, Bellini, Rossini u.a. Juan Diego Flórez

Do., 7.6.12 · 20 Uhr · Philharmonie

So., 1.4.12 · 20 Uhr · Philharmonie

Elina Garancˇa

Mezzosopran Münchner Rundfunkorchester Italienische und französische Opernarien

Enoch zu Guttenberg

Enoch zu Guttenberg

Beethoven: Symphonie Nr. 9 · Chor und Orchester der KlangVerwaltung München

Elina Garancˇa

Martin Grubinger

The Infernal Comedy · Wiener Akademie

Planet Percussion Martin Grubinger

So., 6.5.12 · 11 Uhr · Philharmonie

John Malkovich

Harald Schmidt & Concerto Köln Harald Schmidt

Mozart: Der Schauspieldirektor

Mo., 25.6.12 · 20 Uhr · Philharmonie

John Malkovich

Mi., 11.4.12 · 19.30 Uhr · Philharmonie

Di., 26.6.12 · 20 Uhr · Philharmonie

Bobby McFerrin & Chick Corea Together

Bobby McFerrin

0800 - 633 66 20

Tickets Anruf kostenfrei www.firstclassics-berlin.de | Alle Vorverkaufsstellen Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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Das Klassikprogramm März

Musik in Kirchen

10:00 Berliner Dom Kapellknaben des Staats- und Domchors Berlin. Michael Röbbelen (Leitung)

Love’s Madness – Henry Purcell & English Folk Songs

10:00 Königin-Luise-GedächtnisKirche Schöneberg Kiez-Orchester Schöneberg, Martin Küster (Leitung & Orgel). Telemann: Ouvertüre (Suite) TWV 55:C7

CD-Releasekonzert

So · 17 Uhr Elisabethkirche

Dorothee Mields, Sopran lautten compagney Wolfgang Katschner

Tickets an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.eventim.de | Tel 01805– 57 00 70 Sankt Elisabeth: Invalidenstraße 3, 10115 Berlin

10:00 Luisenkirche Charlottenburg Cantores minores, Gerhard Oppelt (Leitung). Werke von Bach 15:00 St.-Lukas-Kirche Kreuzberg Musikalische Andacht und offenes Singen. Lukas-Kantorei, Gerd Rosinsky (Leitung) 16:00 Französische Friedrichstadtkirche Marcus Rust (Jazztrompete), Christian Grosch (Orgel)

20:00 Philharmonie Philharmonischer Chor Berlin, Anna Korondi (Sopran), Karolina Gumos LC_AnzConcertiPurcell_print.indd 1 (Alt), Jörg Dürmüller (Tenor), Thomas Tatzl (Bass), Staatskapelle Halle, JörgPeter Weigle (Leitung). Ausführliche Infos siehe Tipp

18:00 Schlossplatztheater 16:00 Heilig-Kreuz-Kirche Junge Oper Berlin: Katte – Ein ProKreuzberg zess. Helmut Oehring (VokalkomposiManfred Reuthe (Klavier). Werke von 05.02.2012 tion), Steffen Thiemann (Libretto), 0:17:55 Uhr Scarlatti, Smetana, Grieg & Ravel Birgit Grimm (Regie) u.a. 16:00 Weihnachtskirche 19:00 Komische Oper Haselhorst Prokofjew: Die Liebe zu drei Orangen. Bettina Brümann (Orgel), Spandauer Dirk Kaftan (Leitung), Andreas HomoMusiktheater Kirchenkreisquartett, Jürgen Trinkeki (Inszenierung) mit Marko Spehar, witz (Leitung). Werke von Händel, Aurelia Hajek, Carsten Sabrowski u.a. 16:00 Staatsoper im Schiller Haydn & Mozart Theater 20:00 Neuköllner Oper 16:30 St.-Marien-Kirche Beeskow Tristan und Isolde. Daniel Barenboim Rucha: Berliner Leben – Freizügig Vielstimmige Blockflötenmusik. (Leitung), Harry Kupfer (Inszenienach Offenbach. Hans-Peter rung) mit René Pape, Waltraud Meier, Beeskower Blockflötenkreis. Werke Kirchberg (Leitung) Roman Trekel u.a. für vier- bis siebenstimmiges BlockTanztheater flötenensemble 19:00 Deutsche Oper 20:00 Radialsystem V 17:00 Elisabethkirche Bernstein: Candide. Donald Runnicles MaerzMusik: gefaltet – Love’s Madness – Henry Purcell and (Leitung), Vicco von Bülow (Text) mit Choreographisches Konzert. English Folk Songs Toby Spence, Simone Kermes, Simon Sasha Waltz (Regie & Choreographie). Ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ausführliche Infos siehe die Tipp Große. Pauly, Ben Becker u.a. Werke von Mozart & Mark Andre Ge - fal - len ist Ba - by - lon, Ge - fal - len, ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ge - fal - len, ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ge - fal - len, ge - fal - len, ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große. Ge - fal - len, ge - fal - len, ge - fal - len ist Ba - by - lon, die Große.

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Sonntag 18. März 2012

Anna Korondi Karolina Gumos Jörg Dürmüller Thomas Tatzl

____ 20 Uhr Philharmonie Berlin

Staatskapelle Halle Dirigent ____ Jörg-Peter Weigle

Gefördert durch die Kulturverwaltung des Senats von Berlin Medienpartner:

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Karten__Konzert-Direktion Hans Adler telefon 030_826 47 27 Kartenbüro Philharmonischer Chor Berlin telefon 030_21 91 99 13 karten@philharmonischer-chor.de www.philharmonischer-chor.de

PCB_078.4 Spohr_AnzConcerti01.indd 1 10.01.12 15:15 concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

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Fotos: Peter Hundert, harmonia mundi

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TIPP

SO. 18.3. Alte Musik 17:00 Elisabethkirche Love’s Madness – Henry Purcell and English Folk Songs. Lautten Compagney Berlin, Wolfgang Katschner (Leitung), Dorothee Mields (Sopran) Liebe kann einen zum Wahnsinn treiben! Konsequent stellen die Künstler heute nach „Love Songs“ Ihre neue Produktion „Mad Songs“ vor mit schrägen Gestalten, haarsträubenden Geschichten und verrückten Klängen.

17:00 Hoffnungskirche Pankow Benefizkonzert. Julianne Borg (Sopran), Michael Geisler (Bariton), Joseph Sung (Klavier). Werke von Mozart, Schubert, Schumann, Strauss u.a. 17:00 Martin-Luther-King-Kirche Neukölln Kirchenchor Gropiusstadt, Hanna Günther (Sopran), Leila Busack (Alt), Concertino Neukölln, René Schütz (Leitung). Hammerschmidt: Jesu meine Freude, Briegel: Aller Augen warten auf dich Herr u.a. 17:00 St.-Andreas-Kirche Teltow Passionskonzert. Gabriele Näther (Gesang), Birgitta Winkler (Querflöte), Tobias Sesga (Orgel). Werke von Bach, Näther & Improvisationen

17:00 zitadelle Spandau Der letzte Minnesänger Oswalt von Wolkenstein. Wilfried Staufenbiel (Bariton, Fidel & Percussion), Judy Kadar (Harfe, Schalmei & Percussion), Klaus Sonnemann (Schalmei, Flöte u.a.) 18:00 Grunewaldkirche Wilmersdorf Buxtehude: Membra Jesu nostri. Barockensemble, Antonia Biemer & Barbara Rothe (Sopran), Stefan Görgner (Altus), Christian Mücke (Tenor), Christoph Biemer (Bass) 18:00 Heilige-Geist-Kirche Moabit Neuköllner Serenade, Martin Dehli (Leitung). Albinoni: Adagio g-Moll für Orgel und Streicher, Puccini: Crisantemi, Respighi: Suite für Orgel und Streicher 18:00 Johanneskirche Frohnau Brahms: Ein Deutsches Requiem. Christina Elbe (Sopran), Symphonieorchester, Frohnauer Kantorei, Jörg Walter (Leitung) 18:00 Paulus-zentrum Lichterfelde Katharina Thomas (Mezzosopran), Choong-Sik Hong (Klavier). Lieder von Schumann, Dvořák u.a. 18:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Kammerchor der Humboldt-Universität zu Berlin, Rainer Ahrens (Leitung), Lothar Knappe (Orgel). Werke von Miskinis, Poulenc & Gjeilo 19:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf Rudolf Seidel (Orgel). Werke von Bach, Liszt, Alain, Langlais & Vierne KINDER & JUGEND

11:00 Konzerthaus (Musikclub) Papageno spielt auf der Zauberflöte

TIPP

SO. 18.3. Chormusik 20:00 Philharmonie Philharmonischer Chor Berlin, Anna Korondi (Sopran), Karolina Gumos (Alt), Jörg Dürmüller (Tenor), Thomas Tatzl (Bass), Staatskapelle Halle, Jörg-Peter Weigle (Leitung). Spohr: Die letzten Dinge Sie sang in Bayreuth und an der Bayerischen Staatsoper. Heute ist Anna Korondi in Ludwig Spohrs selten aufgeführtem Oratorium Die letzten Dinge von 1826 zu hören.

15:30 Rudolf-Steiner-Haus Dahlem Trompetissimo! Traugott Forschner, Andreas Peer Kähler (Moderation). Werke von Händel bis Gershwin 15:30 Konzerthaus (Musikclub) Papageno spielt auf der Zauberflöte SONSTIGES 16:00 Belle Etage am Lietzensee Oper mal anders. Richard Vardigans. Mozart: Die Zauberflöte

16:00 Komische Oper Führung 18:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) MaerzMusik – Henning Lohner im Gespräch. Matthias Osterwold & Volker Straebel

Sonntag, 18. März, 16 Uhr Friedenskirche Sanssouci, Am grünen Gitter

VIOLINKONZERTE

Vivaldi Vier Jahreszeiten, Bach, Mozart Ariadne Daskalakis Violine Mariya Krasnyuk Violine Konrad Junghänel Dirigent Ticket-Galerie Nikolaisaal Potsdam Telefon 0331 28 888 28 * www.kammerakademie-potsdam.de Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

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Das Klassikprogramm März

Tabea Zimmermann Viola Marie-Luise Neunecker Horn Markus Becker Klavier

Das Konzert zur neuen CD

Musiktheater

19:30 Deutsche Oper Verdi: Luisa Miller 19:30 Komische Oper Auber: Das bronzene Pferd 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Stahnke: Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung Musik in Kirchen 15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel)

Karten 030/826 4727 19:00 Belle Etage am Lietzensee Oper mal anders. Richard Vardigans. Mozart: Die Zauberflöte umland

16:00 Friedenskirche PotsdamSanssouci Kammerakademie Potsdam, Ariadne Daskalakis & Mariya Krasnyuk (Violine), Konrad Junghänel (Leitung). Vivaldi: „Der Frühling“ & „Der Sommer“ aus: „Die vier Jahreszeiten“, Bach: Doppelkonzert d-Moll für zwei Violinen, Mozart: Adagio und Fuge c-Moll & Sinfonie g-Moll

19.3. Montag Konzert 19:30 Rathaus Pankow (Großer Ratssaal) Musik des 18. Jahrhunderts. Charlottenburger Bachsolisten, Ulrike Petersen (Violine), Jochen Hoffmann (Viola), Johannes Petersen (Violoncello), Gertrud SchmidtPetersen (Klavier)

20:00 Haus am Waldsee Marie-Pierre Langlamet (Harfe). Werke von Schubert, Fauré & Debussy 20:00 Kammermusiksaal Leipziger Streichquartett. Mendelssohn: Streichquartett Nr. 6 f-Moll, Puccini: Crisantemi, Webern: Streichquartett, Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132 20:00 Villa Elisabeth MaerzMusik – Dream House. La Monte Young Marian Zazeela – The Just Alap Raga Ensemble. Marian Zazeela: Lichtinstallation

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Mi, 21. März 2012 • 20 Uhr Französischer Dom

sonstiges 10:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Internationales Symposium. John Cage und die Folgen 11:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Hardware Hacking. Nicolas Collins (Leitung). Workshop Installation

Musiktheater

19:30 Deutsche Oper Verdi: Macbeth Sonstiges 10:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Internationales Symposium. John Cage und die Folgen

21.3. Mittwoch

11:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Hardware Hacking. Nicolas Collins (Leitung). Workshop Installation

15:30 Musikinstrumenten-Museum Jour fixe – Musik am Nachmittag. Beatrice Berrut (Klavier). Werke von Bach/Busoni, Beethoven, Skrjabin & Rachmaninow

19:00 Tertianum-Residenz Michaela Kaune & Rainer Fineske (Gespräch). Über die neue Produktion der „Jenufa“

20.3. Dienstag Konzert 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert

17:30 Kammermusiksaal MaerzMusik – QuerKlang. Kompositionen von SchülerInnen 19:00 Kammermusiksaal MaerzMusik – Arditti Quartet. Jennings: String Quartet, La Monte Young: On remembering a naiad. Fünf kleine Stücke für Streichquartett, Lucier: Navigations für Streicher, Scodanibbio: Visas, Drei Episoden für Streichquartett, Cage: Music for Four 20:30 Piano Salon Christophori Alexandra Soumm (Violine), Julien Quentin (Klavier). Mozart: Violin­ sonate KV 380 Es-Dur, Beethoven: Violinsonate op. 12 Nr. 3 Es-Dur, Prokofjew: 5 Melodien op. 35a, Strauss: Violinsonate Es-Dur op. 18

Konzert 13:00 Maison de France La Bonne Heure – Klassiklunch des DSO

17:30 Kammermusiksaal MaerzMusik – QuerKlang. Kompositionen von SchülerInnen verschiedener Schulen 19:00 Kammermusiksaal MaerzMusik – Remix Ensemble. Peter Rundel & Sonia Wieder-Atherton. Brecht: Symphony No. 2, Rihm: Versuchung Hommage à Max Beckmann für Violoncello und Orchester, Tenney: Form 2 In memoriam John Cage, Nunes: Improvisation I – Für ein Monodram für neun Instrumentalisten, Rihm: Will Sound More Again 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Pacifica Quartet. Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95, Dvořák: Streichquartett Nr. 12 F-Dur „Amerikanisches“, Crumb: Black Angels – Thirteen Images from the Dark Land for Electric String Quartet 20:00 Philharmonie Berliner Barock Solisten, Bernhard Forck (Violine & Leitung), Mark Padmore (Tenor). Purcell: Ouvertüre G-Dur, Händel: Arien aus „Samson“, Avison: Concerto grosso Nr. 7 g-Moll, Händel: Auszüge aus „Jephta“, Gemiani: Concerto grosso e-Moll Nr. 3

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)


März Das Klassikprogramm

22:00 Berghain MaerzMusik – Sonic Arts Lounge. Gosfield: Lightning Slingers & Dead Ringers für Klavier & Sampler, Lost Signals and Drifting Satellites für Violine & Elektronik, Four Roses für Violoncello & verstimmtes Klavier u.a. Tanztheater 19:30 Deutsche Oper Schneewittchen. Staatsballett Berlin Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Müller (Orgel). Werke von Bach

20:00 Französischer Dom Schilflieder. Albrecht Mayer (Oboe), Tabea Zimmermann (Viola), Marie-Luise Neunecker (Horn), Markus Becker (Klavier). Werke von Schumann, Herzogenberg, Steinmetz & Klughart

20:30 Neues Museum Berlin Kammerkonzert. Maria Pflüger & Serge Verheylewegen (Violine), Ernst-Martin Schmidt (Viola), Jörg Breuninger (Violoncello). Werke von Harvey & Haydn Musiktheater

19:30 Deutsche Oper Verdi: Macbeth. Ivan Reousic (Leitung), Robert Carsen (Inszenierung) mit Thomas J. Mayer, Ante Jerkunica, Clemens Bieber u.a. 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hans-Peter Kirchberg (Leitung) Musik in Kirchen 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

Kinder & Jugend

19:00 Konzerthaus (Großer Saal) Open your Ears. Konzerthausorchester Berlin, Jugendchor des Berliner Händel-Gymnasiums, Berliner Jugendliche, David Moss (Stimme), Roland Kluttig (Leitung), Jan Olberg (Chorleitung)

23.3. Freitag Konzert 19:00 Schloss Britz (Kulturstall) Li-Chun Su (Klavier). Werke von Chopin, Beethoven, Bach, Mendelssohn u.a.

19:30 Deutsche Oper 17. Lions-Benefizgala. Orchester der Deutschen Oper, Steven Sloane (Leitung)

sonstiges 10:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Internationales Symposium. John Cage und die Folgen

11:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Hardware Hacking. Nicolas Collins (Leitung). Workshop

Gedenkkonzert der Berliner Singakademie

Passions-Konzert zum 350. Todestag von Johann Crüger

22.3. Donnerstag Konzert 19:00 Schloss Köpenick (Gotischer Saal) Naoko Fukumoto (Klavier). Werke von Beethoven

MAGNIFICAT 3. TONI

19:00 Kammermusiksaal MaerzMusik – SWR Sinfonieorchester. Lothar Zagrosek (Leitung). Rihm: 3. Doppelgesang für Klarinette, Viola und Orchester, Coptic: Light für Orchester, Wolff: John, David für Orchester und Schlagzeug solo, Rihm: Magma für großes Orchester 20:00 Kammermusiksaal Deutsches Kammerorchester Berlin, Stephan Zilias (Leitung), Lena Neudauer (Violine). Dean: Carlo, Musik für Streicher, Sampler und Tonband, Schubert: Rondo für Violine und Streichorchester A-Dur, Webern: Fünf Sätze für Streichorchester, Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Bläserensemble des Konzerthaus Kammerorchesters. Mozart: Divertimento F-Dur KV 213, Strauss: Suite B-Dur, Mozart: Serenade B-Dur 20:00 Musikinstrumenten-Museum Karol Szymanowski zum 75. Todestag. Julia Giebel (Sopran), Thomas Michael Allen (Tenor), Manuel Lange (Klavier)

aus »Laudes Dei Vespertinae« von Johann Crüger und Werke von Schütz, Lotti, Kuhnau, Mendelssohn und Bach (Jesu, meine Freude) Kammerchor der Berliner Singakademie Leitung: Achim Zimmermann

NIKOLAIKIRCHE Freitag, 23. März 2012 Gefördert durch die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

19 Uhr 30 · Nikolaikirche Berlin-Mitte Karten 15 € (erm. 10 €) · 030/24002-162

www.berliner-singakademie.de 71


daS KlaSSiKProGraMM MäRz

FR. 23.3. Kammermusik 20:00 Kammermusiksaal Kammerakademie Potsdam, Elke Heidenreich (Sprecherin). Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546, Oboenquartett F-Dur KV 370, Mendelssohn: Streichoktett Es-Dur Mit eigenen Texten über Wunderkinder und Musikwunder wird Elke Heidenreich die Musik der Kammerakademie umrahmen.

19:30 Leo Kerstenberg Musikschule Saxkick – Saxes Only. Gerd OlbrischKüttner (Leitung) 20:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Sonic Arts (Re) Union. Robert Ashley (Stimme), Gordon Mumma (Piano), Charles Curtis (Violoncello) u.a. Lucier: Music for Solo Performer, Performance Slices für Violoncello & Elektronik (UA) u.a. 20:00 Kammermusiksaal Kammerakademie Potsdam Ausführliche Infos siehe Tipp 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert u.a., Vivaldi: Quattro Stagioni MUSIKTHEATER 19:30 Komische Oper Porter: Kiss me, Kate. Koen Schoots (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung)

20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. 20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Komposition) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Stahnke: Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung TANzTHEATER 19:30 Staatsoper im Schiller Theater Moretti: Caravaggio MUSIK IN KIRCHEN

13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

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19:30 Friedrichskirche Babelsberg Collegium musicum Potsdam, Parcival Módolo (Leitung). Gomes: Ouvertüre „Il Guarany“, Sibelius: Der Schwan von Tuonela & Lemminkäinen zieht heimwärts, Schumann: Ouvertüre „Julius Cäsar“, Grieg: Lyrische Suite op. 54 19:30 Nikolaikirche Kammerchor der Berliner Singakademie, Achim Zimmermann (Leitung). Werke von Schütz, Lotti, Kuhnau u.a. KINDER & JUGEND

11:00 FEz (Astrid Lindgren Bühne) Aschenputtel SONSTIGES 11:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Hardware Hacking. Nicolas Collins (Leitung). Workshop Installation

17:00 Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Dokumentarfilm. Film „No Ideas But In Things – The composer Alvin Lucier“ 16:00 Komische Oper – Führung UMLAND 19:30 Nikolaisaal Potsdam Neues Kammerorchester Potsdam. Ud Joffe (Leitung). Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete“, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur

24.3. SAMSTAG KONzERT 16:00 Rathaus Schöneberg (Theodor-Heuss-Saal) Fachbereichskonzert Gesang. Dorothee Dalg (Leitung)

16:00 Schloss Glienicke Dresdner StreichTrio. Werke von Mozart/Bach, Naumann & Beethoven 18:00 Musikschule FriedrichshainKreuzberg Neue Musik mit SchülerInnen & DozentInnen der Musikschule 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Operngala – die schönsten Opernchöre. Tschechische Symphoniker Prag, Prager Opernchor, Solisten, Petr Chromczák (Leitung) 20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leonard Slatkin (Leitung), Steven Isserlis (Violoncello). Copland: Appalachian Spring, Bloch: Schelomo, Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur

20:00 Institut Français Oliver Korte: Elemente. Edith Salmen (Schlagzeug), Louise von Schweinitz (Violoncello), Jacqueline Urizar (Klavier) 20:00 Kammermusiksaal das sinfonie orchester berlin Ausführliche Infos siehe Tipp

Samstag, 24.03.2012 – 20 Uhr Philharmonie, Kleiner Saal

FESTIVAL DER ROMANTIK Konzertreihe „StarS von morgen“ 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Werke von Friedrich II., C.P.E. Bach, Graun u.a. 22:00 Villa Elisabeth MaerzMusik – Dream House. La Monte Young Marian Zazeela – The Just Alap Raga Ensemble. Marian Zazeela: Lichtinstallation MUSIKTHEATER 19:30 Komische Oper Porter: Kiss me, Kate 19:30 Radialsystem V Newski: „Autland“. VocaalLAB, Vocalconcort Berlin, Titus Engel (Leitung) 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach 20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Komposition) MUSIK IN KIRCHEN 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Werke von Leighton, Nystedt & Mendelssohn 16:00 Laurentiuskirche Spandau Chöre & Flötenquartett der Weinbergkirchengemeinde. Dorothea Book & Angela Müller (Altflöten), Bettina Brümann (Leitung). Werke von Purcell, Bach, Briegel, Elgar u.a. 16:00 Sophienkirche Mitte MaerzMusik – RIAS Kammerchor, Hans-Christoph Rademann (Leitung) 16:30 St. Marienkirche Gesprächskonzert. Martina Kürschner (Orgel). Erläuterungen zur Musik

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Fotos: www.cicero.de

19:00 Berliner Dom Bach: Johannespassion. Solisten, Domkammerorchester, Berliner Domkantorei, Tobias Brommann (Leitung)

TIPP


MäRz daS KlaSSiKProGraMM

18:00 Berliner Dom Bach: Johannespassion. Solisten, Domkammerorchester, Berliner Domkantorei, Tobias Brommann (Leitung)

19:30 Pauluskirche zehlendorf Bach: Matthäuspassion. Ensemble Hippocampus, Zehlendorfer Pauluskantorei, Cornelius Häußermann (Leitung), Barbara Kind (Sopran) u.a.

TIPP

18:00 Dorfkirche Heiligensee Daniel Clark (Orgel). Werke von Bach, Mendelssohn, Leighton & Heiller 18:00 Ev. Kirche Caputh Meccorre Quartett. Werke von Haydn, Penderecki & Brahms 18:00 Heilandskirche Tiergarten Reinhard Eggers (Orgel). Werke von Bach u.a. 18:00 Johanneskirche Schlachtensee Eun-Ah Cho & Igor Schestajew (Orgel). Werke von Bach, Franck u.a. 18:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Vokalensemble Fanny Hensel an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Gunter Kennel (Leitung). Werke von Crüger, Mendelssohn & Bruckner 18:00 St. Nikolai-Kirche Spandau Telemann: Lukaspassion. Katherine H. Weber (Sopran), Sandra Marks (Alt), Holger Marks (Tenor), Philipp Kaven (Bass), Motettenchor St. Nikolai Spandau, capella vitalis berlin, Bernhard Kruse (Leitung)

KINDER & JUGEND

16:00 FEz (Astrid Lindgren Bühne) Aschenputtel SA. 24.3.

19:30 Deutsche Oper Mozart: Die Zauberflöte

Orchestermusik

20:00 Kammermusiksaal das sinfonie orchester berlin, Kazuo Kanemaki (Leitung). Tschaikowsky: Streicher-Serenade C-Dur, Mendelssohn: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, Schubert: Sinfonie Nr. 7 C-Dur „Die Große“ Tschaikowsky kennt man vor allem für seine Ballettmusik. Mindestens genau so schön ist seine Streicher-Serenade.

SONSTIGES 13:00 Konzerthaus – Führung

15:30 Deutsche Oper – Führung 16:00 Komische Oper – Führung UMLAND 15:00 Schlosstheater Rheinsberg Abschlusskonzert des internationalen Meisterkurses Klavierkammermusik

19:30 Friedrichskirche Babelsberg Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam. Parcival Módolo (Leitung). Werke von Gomes, Sibelius, Schumann & Grieg

19:00 Nathanaelkirche Schöneberg Philippus-Nathanael Kammerorchester. Maria Scharwieß (Orgel & Leitung). Werke von Pachelbel, Händel u.a.

19:30 Christophoruskirche Friedrichshagen Loewe: Das Sühnopfer des neuen Bundes. Sophie Malzo (Sopran), Dörthe Haring (Alt), Dirk Kleinke (Tenor), Amnon Seelig (Bass), Ökumenischer Kantatenchor Friedrichshagen, Tobias Scheetz (Leitung)

19:00 Ev. Brüdergemeinde Berlin Dragana Radovanovic-Kistner (Mezzosopran), Kathrin Alaviuhkola (Flöte), Evgeny Nikiforov (Klavier). Meisl: Liederzyklus „Thy Vineyard Before Thee“ op. 90 (UA)

19:30 Hoffnungskirche Pankow Kantorei der Hoffnungskirche, Gitta Bormann (Sopran), Gerhard Berger (Bariton), Thorsten Rathenau & Ulrike Triebs (Orgel), Vineta-Quartett, Michael Geisler (Leitung)

25.3. SONNTAG KONzERT 11:00 Botanisches Museum und Botanischer Garten MaerzMusik – Cage: Branches & Inlets. Peter Behrendsen (Leitung)

11:00 Rathaus Schöneberg (Theodor-Heuss-Saal) Abschlusskonzert der Kammermusikwochen 16:00 Schloss Glienicke Dresdner StreichTrio. Bach: GoldbergVariationen 16:00 Schloss Köpenick (Aurorasaal) Naoko Fukumoto (Klavier). Werke von Beethoven

Filarmonica della scala dirigent / solist

Daniel Barenboim

Mit Werken von Manuel de Falla, Maurice Ravel

Fest tage

06. APRIL | 20:00 Uhr | PHILHARMONIE

30. März – 09. aprIl 2012

Filarmonica della scala

staatskapelle Berlin dirigent violoncello

dirigent

Daniel Barenboim Alisa Weilerstein

mezzosopran

Daniel Barenboim Elı-na Garanča

Mit Werken von Gioachino Rossini,

Mit Werken von Edward Elgar, Anton Bruckner

Giuseppe Verdi, Claude Debussy

05. APRIL | 20:00 Uhr | PHILHARMONIE

07. APRIL | 16:00 Uhr | PHILHARMONIE TICKETS 030 – 20 35 45 55, www.STaaTSopEr-bErlIn.dE

stoist_pocketplakat124x58mm_4c_0312_festtagekonzerteFNEU.indd 1 Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

01.02.2012 15:29:00

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18:00 Schwartzsche Villa Ricarda Gnauck (Klavier). Debussy: Estampes, Messiaen: Prélude 6, Debussy: Children‘s Corner 1 & 6, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung 20:00 Kammermusiksaal Händel: Der Messias. Chor & Orchester Berliner Bach Akademie, Heribert Breuer (Leitung), Stefanie Wüst (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Martin Petzold (Tenor), Christof Fischesser (Bass) 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Das Pianohaus Klatt und Bösendorfer präsentieren: Tastenfeuerwerk. Mark Ehrenfried (Klavier) MUSIKTHEATER 16:00 Staatsoper im Schiller Theater Tristan und Isolde. Daniel Barenboim (Leitung)

18:00 Deutsche Oper Verdi: Macbeth. Ivan Repusic (Leitung), Robert Carsen (Inszenierung) 18:00 Komische Oper Strauss: Der Rosenkavalier. Patrick Lange (Leitung) 18:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto), Birgit Grimm (Regie) u.a.

concerti Ausgabe

20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Stahnke: Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung

TIPP

10:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Vokalensemble Fanny Hensel an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Gunter Kennel (Leitung) 10:30 Kirche zu Wartenberg Alain: Trois Mouvements. Anna Paul (Flöte), Annette Diening (Orgel)

SO. 25.3. Kammermusik 17:00 MusikinstrumentenMuseum 5. KammermusikPodium. Barbara Kind (Sopran), Judith Simonis (Alt), Holger Marks (Tenor), Young Wook Kim (Bariton), Barbara Sadowski (Violine), Georg Schwark (Tuba), Hermann Naehring (Marimbaphon u.a.). Werke von Schneider, Schnös, Staufenbiel & Stingl Barbara Kinds Vokalquartett und ein „verfremdetes Klaviertrio“ präsentieren Werke, die Sänger des Rundfunkchors komponiert haben.

11:00 Dreifaltigkeitskirche Lankwitz Chor der Bröndby Oberschule. Wolfgang Blech (Leitung) 11:00 Pauluskirche zehlendorf Bach: Matthäuspassion (Auszüge). Barbara Kind (Sopran), Judith Kamphues (Alt), Clemens Löschmann (Tenor), Simon Berg (Bass), Matthias Jahrmärker (Bass), Ensemble Hippocampus, Zehlendorfer Pauluskantorei, Cornelius Häußermann (Leitung) 12:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Benefizkonzert. Otto-Sinfoniker, Abelardo Galang II (Klavier), Wolfgang Behrend (Leitung). Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9

MUSIK IN KIRCHEN 9:30 Ev. Dietrich-BonhoefferKirche Lankwitz Chormusik im Gottesdienst. Dietrich15:00 Heilig-Kreuz-Kirche Bonhoeffer-Kantorei, Christian Finke Kreuzberg (Leitung) SchülerInnen & Eltern der John F. Kennedy Schule. Werke von Mendels10:00 Auenkirche Wilmersdorf sohn, Drořák, Haydn, Stroope u.a. Festgottesdienst zur Konfirmation. Bläserkreis der Auen-Kirche Berlin-Wil16:00 Heilig Geist Kirche mersdorf, Jörg Strodthoff (Leitung) Falkensee Sinfonieorchester Collegium 10:00 Berliner Dom musicum Potsdam, Parcival Módolo Staats- und Domchor Berlin. Kai-Uwe (Leitung). Werke von Gomes, Sibelius, Jirka (Leitung) Schumann & Grieg 10:00 Heinrich-Grüber-zentrum März ET: 17.02.12 (124x58mm) 17:00 Kath. Kirche Von der VerkläHohenschönhausen Nord rung des Herrn Marzahn Erdmute & Hartmut Fehr (Querflöte), Dresdner Kapellknaben. Matthias LieKlaus-Peter Pohl (Cembalo & Orgel). bich (Leitung) Werke von Bach, Telemann u.a.

! t r a z o m . . mmmh. haus Berlin im Konzert e e n ti a roissants -M Die Mozart euung, Kaffee und C Saal etr er mit Kinderb 012, 11.00 Uhr, Groß erlin .2 B r .3 e 5 st 2 he So, erthausorc Konz de Vriend lavier Jan Willem schnereit K ir K s ia th Mat

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concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Fotos: www.barbarakind.de, pd

17:00 Musikinstrumenten-Museum 5. KammermusikPodium. Werke von Schneider, Schnös, Staufenbiel & Stingl Ausführliche Infos siehe Tipp


MäRz daS KlaSSiKProGraMM

17:00 Friedenskirche Charlottenburg Kammerorchester Charlottenburg, Ulrike Fabienk (Oboe), Gottfried Eberle (Klavier & Leitung), DörtheMaria Sandmann (Gesang). Werke von Durante, Albinoni & Richter 17:00 Kirche zur frohen Botschaft Karlshorst Michael Bernecker (Orgel). Bach: Orgelchoräle aus der Leipziger Originalhandschrift u.a. 17:00 Königin-Luise-Kirche Waidmannslust Martin Blaschke & Tim Oder (Orgel). Werke für Orgel zu 2 bis 4 Händen und Füßen 17:00 Stadtkirche Köpenick Matthias Maierhofer (Orgel). Werke von Bach 17:00 Taborkirche Hohenschönhausen Taborkantorei Hohenschönhausen, Miriam Orphal (Sopran), Antje Finkenwirth (Alt), Werke von Buxtehude, Briegel, Tessenow u.a. 17:00 Wichernkirche Spandau Posaunenchor der Wichern-Radelandgemeinde. Helga Bender (Leitung & Orgel) 18:00 Erlöserkirche Moabit Kantorei der Erlöserkirchengemeinde, Edda Straakholder (Leitung), Jonas Sandmeier (Orgel). Werke von Bruckner, A. Mendelssohn & Reger 18:00 Gethsemanekirche Prenzlauer Berg Brahms: Ein Deutsches Requiem. Martina Rüping (Sopran), Sebastian Bluth (Bariton), Konzertchor der Staatsoper, Mitglieder Philharmonischer Chor Neubrandenburg, Leipziger Philharmonie, Frank Flade (Leitung), Ben Becker (Sprecher) 18:00 St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Liana Narubina (Klavier), Lothar Knappe (Orgel). Werke von Danielpour & Ustwolskaja

16:00 Nikolaisaal Potsdam Brandenburger Symphoniker, Michael Helmrath (Leitung), Ferenc Snétberger (Gitarre). Werke von Rota, Respighi & McLaughlin

SO. 25.3. Chormusik 19:30 St. Hedwigs-Kathedrale Graun: Der Tod Jesu. Christine Wolff (Sopran), Susanne Langner (Alt), Hannes Böhm (Tenor), Jörg Gottschick (Bass), Ökumenische Seniorenkantorei Berlin, Ensemble für Alte Musik, Michael Witt (Leitung) Mal nicht Bach zur Passionszeit. In der St. Hedwigs-Kathedrale ist heute Musik vom Kapellmeister von Friedrich dem Großen zu hören.

KINDER & JUGEND

11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Mozart-Matinee III mit Kinderprogramm. Konzerthausorchester Berlin, Jan Willem de Vriend (Leitung), Matthias Kirschnereit (Klavier). Mozart: Klavierkonzert „Lützow-Konzert“, Sinfonie „Pariser“, Klavierkonzert C-Dur 11:00 Schloss Britz (Kulturstall) Musik erzählt... Tänze. Marieke Rügert (Leitung) 16:00 FEz (Astrid Lindgren Bühne) Prokofjew: Aschenputtel. Kinder tanzen für Kinder SONSTIGES

17:00 zitadelle Spandau Oper mal anders. Richard Vardigans (Klavier & Moderation). Wagner: Lohengrin Donnerstag, 25. März 2012, 20 Uhr Philharmonie Kammermusiksaal

19:30 Erlöserkirche Lichtenberg Bach: Johannespassion. Anne Bretschneider (Sopran), Regina Jakobi (Alt), Ralph Eschrig (Tenor), Gun Wook Lee & Gotthold Schwarz (Bass), Chor der Erlöserkirche, Berlin Sinfonietta, Matthias Elger (Leitung)

17:00 Friedenskirche PotsdamSanssouci Loewe: Das Sühnopfer des neuen Bundes. Sophie Malzo (Sopran), Dörthe Haring (Alt), Dirk Kleinke (Tenor), Amnon Seelig (Bass), Andreas Wenske (Harmonium), Kammerorchester, Ökumenischer Kantatenchor Friedrichshagen, Tobias Scheetz (Leitung)

26.3. MONTAG KONzERT 20:00 Kammermusiksaal Sophie Karthäuser (Sopran), Cédric Tiberghien (Klavier). Lieder von Mozart, Debussy, Foccroulle & Hahn

20:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) 2 x hören. modern art ensemble, Katia Guedes (Sopran), Arno Lücker (Moderation). Sciarrino: „Infinito nero. Estasi in un atto“ für Stimme und Ensemble MUSIKTHEATER 19:30 Komische Oper Auber: Das bronzene Pferd. Maurizio Barbacini (Leitung)

27.3. DIENSTAG KONzERT 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert

G. F. HÄNDEL

Messias Stefanie Wüst Sopran Britta Schwarz Alt Martin Petzold Tenor Christof Fischesser Bass

19:30 St. Georgenkapelle Biber: Rosenkranzssonaten. Kerstin Lindner-Dewan (Violine), Alberto Martinez Molina (Cembalo) 19:30 St. Hedwigs-Kathedrale Graun: Der Tod Jesu. Ökumenische Seniorenkantorei Berlin Ausführliche Infos siehe Tipp

UMLAND

TIPP

berliner bach akademie Direktor Heribert Breuer

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

Karten: Ticket online Kartenhotline 01805 - 44 70 www.ticketonline.com Theaterkassen Kasse der Philharmonie 030 - 254 88 132 www.berlinerbachakademie.de

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daS KlaSSiKProGraMM MäRz

18:00 Philharmonie Wagner: Tristan und Isolde. Marek Janowski (Leitung), Solisten, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin (Herren) 20:00 Kammermusiksaal Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado (Leitung), Kristian Bezuidenhout (Hammerklavier). Werke von Schubert, Schumann & Mendelssohn 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Ivo Pogorelich (Klavier). Werke von Chopin & Liszt 20:00 Staatsoper im Schiller Theater Musikalischer Salon. Jochen Kowalski (Gesang). Musik aus europäischen Hauptstädten MUSIK IN KIRCHEN 15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel) KINDER & JUGEND 11:00 & 15:00 Deutsche Oper (Foyer) Klein-Siegfried

28.3. MITTWOCH KONzERT 14:00 Konzerthaus Espresso-Konzert

TIPP

19:30 Gnade-Christi-Kirche Borsigwalde Dörthe Haring (Mezzosopran), Stefan Kießling (Orgel) KINDER & JUGEND 11:00 + 15:00 Deutsche Oper (Foyer) Klein-Siegfried

MI. 28.3. Orchestermusik 20:00 Kammermusiksaal ensemble mini, Joolz Gale (Leitung). Schönberg: Sechs Orchesterlieder, Mahler: Sinfonie Nr. 9 Aus groß mach klein: Unter der Leitung des britischen Dirigenten Joolz Gale spielt das ensemble mini Kammerarrangements großer Werke von Mahler und Schönberg.

11:00 Komische Oper Mein kleiner grüner Kaktus – Frühlingsmusik. Lindenquintett SONSTIGES 18:30 Deutsche Oper (Foyer) Opernwerkstatt Lohengrin

29.3. DONNERSTAG

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Die schönsten Opernchöre. K&K Philharmoniker, K&K Opernchor, Martin Kerschbaum (Leitung)

KONzERT 19:00 Konzertsaal zellestraße Capella del Monte Croce. Musik des Mittelalters und der Renaissance

20:00 Philharmonie Grigory Sokolov (Klavier). Rameau: Suite en Ré, Mozart: Klaviersonate a-Moll KV 310, Brahms: Drei Intermezzi op. 117 u.a.

19:30 Musikinstrumenten-Museum Henrik Walsdorff Trio. Henrik Walsdorff (Tenor- & Altsaxophon), Antonio Berghini (Kontrabass), Christian Lillinger (Schlagzeug)

MUSIKTHEATER 19:30 Komische Oper Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Yordan Kamdzhalov (Leitung)

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Verdi: Messa da Requiem. Konzerthausorchester Berlin, Tschechischer Philharmonischer Chor Brno, Yutaka Sado (Leitung), Anna Gabler (Sopran), Claudia Mahnke (Alt), Burkhard Fritz (Tenor), Marc Pujol (Bass)

20:00 Friedrichstadtpalast Piano Battle. Andreas Kern & Paul Cibis (Klavier)

20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hans-Peter Kirchberg (Leitung)

20:00 Kammermusiksaal ensemble mini. Joolz Gale (Leitung). Werke von Schönberg & Mahler Ausführliche Infos siehe Tipp

15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Florian Wilkes (Orgel). Cochereau: Symphonie Improviseé

20:00 Philharmonie

Junge Deutsche Philharmonie, Kristconcerti Ausgabe März 17.2.12 (124x58mm) MUSIK ET: IN KIRCHEN

jan Järvi (Leitung), Tamara Stefanovich (Klavier), Thomas Bloch (Ondes Martenot). Messiaen: TurangalîlaSinfonie

Do, 29.3. / Fr, 30.3. / Sa, 31.3.2012 20.00 Uhr Konzerthaus Berlin Großer Saal

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Konzerthausorchester Berlin Tschechischer Philharmonischer Chor Brno Yutaka Sado Leitung Anna Gabler Sopran, Claudia Mahnke Alt Burkhard Fritz Tenor, Marc Pujol Bass

Ticket-Hotline (030) 20309-2101 www.konzerthaus.de

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: www.ensemblemini.com

© Jun Yoshimura

Giuseppe Verdi Messa da Requiem


März Das Klassikprogramm

„Klein ist das neue Groß. mini-Mahler ist unwiderstehlich.“

Sinfonie Nr. 9

Der Tagesspiegel

Welturaufführung des neuen Kammerarrangements von Klaus Simon (Universal Edition)

28. März 2012, 20 Uhr Philharmonie Berlin Kammermusiksaal

MAHLER Sinfonie Nr. 9 (arr. Simon) SCHÖNBERG Sechs Orchesterlieder op. 8 (arr. Schönberg, Eisler, Stein & Simon)

ensemble mini Evelina Dobračeva, Sopran Joolz Gale, Dirigent Tickets von 6 € bis 28 € Abo *mit bis zu 20% Rabatt* Tel. 01805 - 700 733 www.tickets.ensemblemini.com

Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de

mini-Mahler, Teil 3 28. März: Sinfonie Nr. 9 19. Mai: Blumine & mehr 20. Juni: Wunderhornlieder

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Das Klassikprogramm März

Musiktheater

19:30 Komische Oper Weber: Der Freischütz. Patrick Lange (Leitung), Calixto Bieito (Inszenierung) mit Vincent Wolfsteiner, Ina Kringelborn, Carsten Sabrowski, Julia Giebel, Marko Spehar, Günter Papendell, Christoph Späth & Hans-Peter Scheidegger 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hendrik Müller (Inszenierung), Hans-Peter Kirchberg (Leitung) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Stahnke: Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung. Eva-Maria Höckmayr (Inszenierung) Tanztheater

19:30 Deutsche Oper Schneewittchen. Angelin Preljocaj (Choreographie), Staatsballett Berlin Musik in Kirchen 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

19:00 Ev.-Luth. Pauluskirche Neukölln Gesa Holz, Reimar Bluth, Daniel Borrmann & Florian Schmiedler (Orgel)

19:30 Französische Friedrichstadtkirche Mozartquartett Berlin. Mozart: Streichquartett D-Dur KV 155, Streichquartett F-Dur KV 168, Streichquartett G-Dur KV 387, Beethoven: Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2 Kinder & Jugend

11:00 Deutsche Oper (Foyer) Klein-Siegfried Sonstiges 20:00 Konzerthaus (Musikclub) Joseph Horowitz: Leben und Werk

30.3. Freitag Konzert 19:00 Ernst-Reuter-Saal Reinickendorf Alliage Quintett. Daniel Gauthier, Eva Barthas, Koryun Asatryan & Sebastian Pottmeier (Saxophone), Jang Eun Bae (Klavier). Werke von Rimsky-Korsakow, Chatschaturjan, Mendelssohn u.a. 20:00 Kammermusiksaal Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, Hartmut Haenchen (Leitung), Catherine Naglestad (Sopran). C.P.E. Bach: Sinfonie Es-Dur Wq 183 Nr. 2, Gluck: Sinfonie G-Dur „Stockholmer“

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Verdi: Messa da Requiem. Konzerthausorchester Berlin, Tschechischer Philharmonischer Chor Brno, Yutaka Sado (Leitung), Anna Gabler (Sopran), Claudia Mahnke (Alt), Burkhard Fritz (Tenor), Marc Pujol (Bass) 20:00 Philharmonie Tschechische Symphoniker Prag, Petr Chromczák (Leitung). Tschaikowsky: Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre, Smetana: Die Moldau, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ 20:00 Schwartzsche Villa Jüngere und neue Musik zwischen Tradition und Moderne. Hardy Rittner & Michèle Gurdal (Klavier), Myvanwy Penny & Tina Kim (Violine), N.N. (Violoncello), Viviane Chassot (Akkordeon), Xenia Wenzel (Sopran), Christopher Tarnow & Wendelin Bitzan (Klavier). Werke von Tarnow & Bitzan 20:30 Piano Salon Christophori Georgy Gromov (Klavier). Beethoven: Klaviersonaten Nr. 5-7 op. 10 Nr. 1-3, Nr. 8 op. 13 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Orchester. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert, Violinkonzert a-Moll, h-Moll Suite & Kaffeekantate, Vivaldi: Quattro Stagioni

Gluck-Abend

Karten erhalten Sie am Konzertort, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter Hotline 01805 - 969 0000* (Mo - Fr 9 - 20 | Sa 10 - 16 Uhr). Einzelkartenermäßigung von 8,– Euro für Schüler, Studenten und Auszubildende. *(0,14 EUR/Min. aus dt. Festnetz; max. 0,42 EUR/Min. aus dt. Mobilfunknetz)

www.cpebach-berlin.de 78

Dirigent Solistin

30.3.2012

Philharmonie | Kammermusiksaal

Hartmut Haenchen Catherine Naglestad Sopran Carl Philipp Emanuel Bach Hamburger Sinfonie Es-Dur Wq 183 Nr. 2 Christoph Willibald Gluck Sinfonie G-Dur »Weimarer« (EA) Ausschnitte aus »Alceste« und Ballettmusiken aus »Orfeo ed Euridice«

concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Mat Hennek

Freitag 20.00 Uhr


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19:00 Berliner Dom Lautten Compagney Berlin, Kammerchor des Staats- und Domchors Berlin, Kai-Uwe Jirka (Leitung). Schemelli: „Das musicalische Gesangbuch“

TIPP

SA. 31.3.

Orchestermusik

20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Eivind Gullberg Jensen (Leitung), Khatia Buniatiashvili (Klavier). Ives: The Unanswered Question, Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, Wallin: Manyworlds, Mahler: Todtenfeier Der Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie Hannover zu Gast in Berlin: Eivind Gullberg Jensen gibt sein Konzertdebüt beim DSO.

21:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg NachtKlänge 59: Cellotrinity. Andrea Bauer, Bogdan Jianu & Daniel Sorour (Violoncello) SONSTIGES

16:00 Komische Oper Führung Spezial: Requisite UMLAND 19:30 Friedenssaal Naoko Fukumoto (Klavier), Mozartquartett Berlin. Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34, Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

31.3. SAMSTAG KONzERT 19:00 Ernst-Reuter-Saal Alliage Quintett: Fairy Tales

19:00 Schloss Britz (Kulturstall) Ithay Khen (Violoncello), Markus Schlemmer (Klavier). Werke von Beethoven 19:00 Universität der Künste (Konzertsaal) Finalistenkonzert des int. Max-RostalWettbewerbs für Violine und Viola 20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Eivind Gullberg Jensen (Leitung) Ausführliche Infos siehe Tipp

20:30 Villa Elisabeth Bernhard Nusser (Klarinette), Nari Brander (Violine), Mathias Donderer (Violoncello), Wolfgang Kühnl (Klavier). Werke von Messiaen MUSIKTHEATER 18:00 Komische Oper Strauss: Der Rosenkavalier. Patrick Lange (Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung) mit Christiane Iven u.a.

19:00 Staatsoper im Schiller Theater Wagner: Das Rheingold. Daniel Barenboim (Leitung), Guy Cassiers (Inszenierung) mit René Pape, Jan Buchwald, Marco Jentzsch, Stephan Rügamer, Ekaterina Gubanova u.a. 19:30 Deutsche Oper Rossini: Der Barbier von Sevilla. Enrique Mazzola (Leitung), Katharina Thalbach (Inszenierung) mit Yosep Kang, Tiziano Bracci, Jana Kurucová, Etienne Dupuis, Ryan McKinny u.a. 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hendrik Müller (Inszenierung), Hans-Peter Kirchberg (Leitung) 20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Vokalkomposition), Steffen Thiemann (Libretto), Birgit Grimm (Regie) u.a. MUSIK IN KIRCHEN 13:30 St. Marienkirche Orgelkonzert

17:00 Nikolaikirche Thomas Müller (Orgel). Werke von Bach, Buxtehude, Mendelssohn u.a. Alle Termine, Tickets und vieles mehr unter www.concerti.de 45_AZ_B_Orgel-Projekt_rz_120124.indd 1

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24.01.12 14:58


Das Klassikprogramm März

20:00 Schwartzsche Villa Silke Evers (Sopran), Wiebke tom Dieck (Klavier). Lieder der Romantik und Spätromantik 20:00 Kammermusiksaal European Bach Players, Stefan Bevier (Leitung), Wiktor Kuzniecow (Violine). Werke von Vivaldi, Bach & Tschaikowsky 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Verdi: Messa da Requiem. Konzerthausorchester Berlin, Tschechischer Philharmonischer Chor Brno, Yutaka Sado (Leitung), Anna Gabler (Sopran), Claudia Mahnke (Alt), Burkhard Fritz (Tenor), Marc Pujol (Bass) 20:00 Villa Elisabeth MaerzMusik – Dream House. La Monte Young Marian Zazeela – The Just Alap Raga Ensemble. Marian Zazeela: Lichtinstallation Musiktheater

19:00 Staatsoper im Schiller Theater Berg: Lulu (Premiere). Daniel Barenboim (Leitung), Andrea Breth (Inszenierung) mit Mojca Erdmann, Deborah Polaski, Stephan Rügamer u.a. Ausführliche Infos siehe Tipp

19:30 Deutsche Oper Puccini: Tosca. Alexander Joel (Leitung), Boleslaw Barlog (Inszenierung) mit Liudmyla Monastyrska, Dmytro Popov, Ivan Inverardi, Krzysztof Szumanski, Roland Schubert u.a. 19:30 Komische Oper Porter: Kiss me, Kate. Koen Schoots (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) mit Dagmar Manzel, Roger Smeets, Sigalit Feig, Robin Poell, Christoph Späth u.a. 20:00 Neuköllner Oper Rucha: Berliner Leben – Freizügig nach Offenbach. Hendrik Müller (Inszenierung), Hans-Peter Kirchberg (Leitung) 20:00 Schlossplatztheater Junge Oper Berlin: Katte – Ein Prozess. Helmut Oehring (Komposition) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Stahnke: Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung Musik in Kirchen 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Faulkner: Preces and Responses, Burgk: Die deutsche Passion nach Johannes

16:00 Glaubenskirche Tempelhof Bach: Matthäuspassion. Kantorei Alt-Tempelhof, Vogtland-Philharmonie, Wolfgang Wedel (Leitung) 17:00 Evang. Dreifaltigkeitskirche Zossen Bach: Johannespassion. Doerte-Maria Sandmann (Sopran), Kristine Mäkkimata-Hasleder (Alt), Kristian Soerensen (Tenor), Axel Scheidig & Jonanthan de la Paz Zaens (Bass), Barockorchester „Cammermusik Potsdam“, Projektchor des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Benjamin Petereit (Leitung) 18:00 Berliner Dom Staats- und Domchor Berlin, Kai-Uwe Jirka (Leitung). Werke von Bach & Mendelssohn 18:00 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche Buxtehude: Membra Jesu Nostri. Solisten, Bach-Chor, Bach-Collegium, Achim Zimmermann (Leitung) 18:00 Lukaskirche Steglitz Markus Epp (Orgel). Vivaldi: Der Frühling aus „Die vier Jahreszeiten“, Hollins: A Song of Sunshine, SaintSaëns: Präludium & Fuge E-Dur, Ochs: Variationen über „Kommt ein Vogel geflogen“ u.a.

Membra Jesu Nostri Dietrich Buxtehude BuxWV 75

Samstag, 31. März 2012 // 18.00 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Vorverkauf: Hekticket (online: www.hekticket.de, telefonisch: 030/230 99 30) und im Alten Turm der Gedächtnis-Kirche // Abendkasse: im Alten Turm der Gedächtnis-Kirche // Eintritt 18,- € (erm. 12,- € ) www.bach-chor-berlin.de

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concerti-Tickethotline: 01805 / 266 006 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend)

Foto: Bernd Uhlig

Katharina Hohlfeld (Sopran), Christina Kaiser (Sopran), Stefan Görgner (Altus), Volker Arndt (Tenor), Matthias Jahrmärker (Bass) Bach-Chor // Bach-Collegium Leitung: Achim Zimmermann


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TIPP

SA. 31.3. Oper 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Berg: Lulu (Premiere). Daniel Barenboim (Leitung), Andrea Breth (Inszenierung) mit Mojca Erdmann, Deborah Polaski, Stephan Rügamer, Michael Volle u.a. Sie ist eine der großen Regisseurinnen Europas und eigentlich im Schauspiel zu Hause. Mit Lulu hat Andrea Breth nach Wozzeck nun die zweite Berg-Oper in Berlin inszeniert.

18:00 Paul-Gerhardt-Kirche Schöneberg Streichquartett & Orchester des KK Schöneberg. Susanne Grünberg (Viola), Günter Kirstein (Orgel), Marcell Armbrecht (Leitung). Werke von Hindemith & Händel 19:00 Nathanaelkirche Schöneberg Maria Scharwieß (Orgel) 19:30 Erlöserkirche Potsdam Bach: Matthäuspassion. Daniel Sans (Evangelist), Rainer Scheerer (Jesus), Tehila Nini-Goldstein (So-pran), Regina Jakobi (Alt), Potsdamer Kantorei, Kantoreischule, Neues Kammerorchester Potsdam, Ud Joffe (Leitung)

19:30 Ev. Kirche Alt-Tegel Gitarrenensembles „Bruno Henze“ & „cantomano“. Werke von J.S. Bach, Myers, Schillings, Tisserand u.a. 19:30 Französische Friedrichstadtkirche Mozartensemble Berlin, Minjung Kang (Violine), Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello), Maria-Magdalena Pitu-Jokisch (Klavier). Werke von Haydn, Mendelssohn, Schubert, Chopin u.a. SONSTIGES 11:00 Konzerthaus Familienführung

14:00 Staatsoper im Schiller Theater Workshop für Erwachsene – Die verkaufte Braut 16:00 Komische Oper Führung 18:00 Schloss Friedrichsfelde Musikalisch-literarischer HeinrichHeine-Abend. Christine Poisl (Schauspielerin), Sabina Chukurova (Klavier). Werke von Schubert, Schumann & Mendelssohn, Texte von Heine UMLAND 15:00 Kulturhof Treff 23 Den allerschönsten Apfel brach ich. Antje & Martin Schneider (Sprecher), Angela Stoll (Klavier)

15:00 Schlosstheater Rheinsberg Abschlusskonzert des internationalen Meisterkurses Querflöte. AnneCathérine Heinzmann (Leitung) 17:00 Schloss Neuhardenberg Gespräch – Kunst und Politik. Antje Vollmer & Helmut Lachenmann im Gespräch mit Harald Asel

Impressum Verlag concerti Media GmbH Rothenbaumchaussee 119, 20149 Hamburg Tel: 040 657 90 810 Fax: 040 657 90 817 info@concerti.de www.concerti.de Verlagsbüro Berlin: concerti Media GmbH Zimmerstr. 11, 10969 Berlin Tel: 030 488 288 530 Fax: 030 488 288 539 Herausgeber Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Mirko Erdmann, Friederike Holm, You-Son Huh, Esther Kreitschik, Jörg Roberts, Dodo Schielein Autoren dieser Ausgabe Michael Blümke (MB), Jakob Buhre, Dr. Arnt Cobbers, Christoph Forsthoff (CF), Jörg Hillebrand (JH), Dr. Klemens Hippel (KH), Sören Ingwersen (SI), Matthias Nöther, Peter Krause (PK), Antje Rößler, Volker Tarnow (VT), Dr. Eckhard Weber (EW) Anzeigen Susanne Benedek (Leitung Marketing, Klassikveranstalter & Kultur) Tel: 030 488 288 535 s.benedek@concerti.de Mirko Erdmann (Musikindustrie, Klassikveranstalter & Festivals) Tel: 030 488 288 536 m.erdmann@concerti.de Ellen Zerwer (Veranstalter Online-Marketing) Tel: 030 488 288 537 e.zerwer@concerti.de Stefan Brettschneider (Leitung Agenturen & Marken) Tel: 030 488 288 531 s.brettschneider@concerti.de You-Son Huh (Anzeigendisposition) Tel: 040 657 90 810 anzeigen@concerti.de Art Direktion & Gestaltung Tom Leifer (Leiung), Jörg Roberts, Dodo Schielein Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH Vertrieb DINAMIX Media GmbH V.V. Vertriebs-Vereinigung Berliner Zeitungsund Zeitschriften-Grossisten GmbH & Co. KG Abonnement concerti Media GmbH Postfach 600 423 22204 Hamburg

Tel: 030 488 288 538, Fax: 030 488 288 539 abo@concerti.de Das Jahresabonnement kostet 25 € frei Haus. Erscheinungsweise elf Mal jährlich Verbreitete Auflage: 41.675 Exemplare (3. Quartal 2011) Redaktionsschluss Immer am 15. des Vorvormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: berlin@concerti.de Der Abdruck erfolgt kostenlos. Alle Rechte concerti Media GmbH zusatz Der Terminkalender und die Serviceseiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankündigungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

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Vorschau

concerti im April

Yuja Wang spielt im Klavier-Zyklus der Staatsoper im Schiller Theater Beethoven, Prokofjew & Liszt. Jordi Savall ist im Rahmen der Biennale Alter Musik zu hören und David Geringas gastiert mit Musik von Sofia

Gubaidulina beim Konzerthausorchester. concerti – Das Berliner Musikleben erhalten Sie im Abonnement sowie kostenlos an allen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und Cafés. Alle Termine, Tickets und vieles mehr auch im Internet unter: www.concerti.de 82

Fotos: Opus 3 Artists, Felix Broede, www.david.geringas.de

Die Ausgabe 04/12 erscheint am 23. März


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Die Programme des Deutschlandradios jetzt auch im neuen

Der Deutschlandfunk ist das aktuelle Informationsprogramm f端r alle, die es genau wissen wollen. Deutschlandradio Kultur ist das Radiofeuilleton f端r Deutschland. DRadio Wissen ist das neue Wissensradio f端r alle, die besonders neugierig sind.

Weitere Informationen: H旦rerservice 0221.345 -1831 www.dradio.de www.digitalradio.de

concerti - Das Berliner Musikleben März 2012  

Klassikmagazin concerti - Das Berliner Musikleben. Alles über Klassik in Berlin und Umgebung. Jeden Monat neu und kostenlos an über 1500 Aus...

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