Page 1


2


3


Vorwort

4


Black Poison - von der Idee zum Video Ein Musikvideo besteht aus der Verknüpfung von auditiven und visuellen Reizen. Musikvideos sollen Menschen dazu bewegen, Musik zu kaufen, neue Künstler zu entdecken und den Bekanntheitsgrad etablierter Künstler noch zu steigern. Im Musikvideo können Konventionen des klassischen Films gedehnt, verzerrt oder gar aufgehoben werden - ein Experimentierfeld für ausgefallene Ideen. Die Idee, ein Musikvideo zu drehen, reifte schon eine geraume Zeit in meinem Kopf. Mich reizte die künstlerische Freiheit, die sich auf diesem Gebiet bietet. Im Gespräch mit Sänger und Bassist Tom Schindler, dessen Band Veagaz gerade zu diesem Zeitpunkt ihre zweite CD veröffentlichte, manifestierten sich die ersten Ideen. Schnell war der passende Song gefunden, und frühe Konzepte wurden entwickelt. Bis zum tatsächlichen Dreh ging dann noch ein ganzes Jahr ins Land - Planung, Koordination und Vorbereitung brauchen ihre Zeit. In Timo Vorwald fand ich einen Kommilitonen, der bereit und motiviert war, dieses ehrgeizige Projekt in Angriff zu nehmen. Im Frühjahr diesen Jahres begann die tatsächliche Planungsphase. Ideen wurden entwickelt, durch neue ersetzt oder gänzlich verworfen. Unser Drehteam besteht lediglich aus Timo Vorwald und mir, wodurch die Dreharbeiten anstrengend, dafür aber nicht weniger interessant und aufregend waren. Nach dem Beenden von Montage und dem Einfügen der Digitalen Effekte liegt nun das fertige Video vor uns. - Boris Waldmann, im November 2008

5


Die Anfänge

Birgit Höfer

Boris Waldmann

Timo Vorwald

6

Veagaz: Jörg Stiller, Tom Schinder, Sven Hesse


Team Boris Waldmann:

Regie, Storyentwicklung, Storyboard, Aufnahmeleitung, Kamera, Schnitt, Digitale Effekte

Timo Vorwald:

Storyentwicklung, Kamera, Schnitt, Postproduktion, Digitale Effekte, Ton

Birgit Höfer

Darstellerin „Nadja“

Band:

Tom Schindler: Gesang und Bass Jörg Stiller:

Gitarre

Sven Hesse:

Schlagzeug

7


Die Anf채nge

8


Eine Idee entsteht Die Idee zum Musikvideo “Black Poison“ entstand im Jahr 2007. Gemeinsam mit dem Sänger und Bassisten der Band Veagaz, Tom Schindler, wurden die ersten Ideen und Konzepte entwickelt. Diese standen zunächst stark im Konsens mit dem Text. Das zentrale Thema des Liedtextes, das „Black Poison“, stellt das Verderbte dar, den schlechten Einfluss der Leitmedien, den diese nach Bandauffassung auf die Gesellschaft im Allgemeinen und den Einzelnen im Besonderen haben. Geplant war „Black Poison“ zunächst als episodenförmig aufgebauter Clip. In diesen Episoden sollten beispielsweise Familien vor ihren Fernsehern sitzen, aus denen das „Black Poison“ spritzt. Die Idee, eine junge Frau aus deren Handy das „Black Poison“ ins Wasser tropft zu zeigen, wurde dann die Grundlage für das jetzige Video. Wir entschieden uns, den Fokus im Video auf eine Person zu legen und eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Viele Ideen aus der ersten Konzeptionsphase wurden in die Story übernommen, so zum Beispiel die Schminkszene oder die Szene mit dem Kühlschrank. Aus den gesammelten Ideen wurde schlussendlich die zusammenhängende Geschichte, die auch im Video zu sehen ist.

9


Black Poison Midnight found me awake in my suburban home where the white-trash kids aint got no food but a cellphone where the white-trash gods will suck the flesh from every bone midnight found me awake midnight found me awake come on come on come on your black poison really turns me on and I wear my black suburban crown of thorns and I wear with pride my burning crown of thorns I wear this city like a crown of thorns turns me on it turns me on and on and on and come on come on come on your black poison really turns me on like a silver screen like a white-trash god like a sex machine but it leaves me undone

10


"

Black Poison Der Text zu dem Song „Black Poison“ entstand als unmittelbare Reaktion auf Erlebnisse aus meiner Arbeit mit Kindern aus ärmeren sozialen Schichten in Hannover. Die tiefen Einblicke in ihr zum großen Teil aus den Fugen geratenes (Familien-) Leben, ihre Konsum- und Drogenabhängigkeit und die ihrer Eltern, die emotionale und soziale Verwahrlosung der Protagonisten zwischen Handy, Glotze und Playstation, zwischen Vodka, Drogen und billigem Fastfood führten mich zu dem Begriff des „Black Poison“: Das schwarze Gift, das uns zersetzt und gleichzeitig oberflächlich befriedigt, das uns Würde, Bildung, Kultur und Moral nimmt und mit Zuckerwatte und Hologrammen in 3D substituiert. Im Sinne einer orwellschen Vision des abgeschalteten, in einer Art „nullmedialen“ Blase existierenden Menschen, ist es auf einmal nicht mehr Jesus, der sich für die Menschen hingibt, sondern der Mensch, der das Black Poison füttert und nicht merkt, wie er, mehr und mehr selbst abhängig, gefüttert und geführt wird, wie es sich in allem Handeln und Denken ausbreitet und das Dasein bestimmt...

"

-Tom Schindler

11


Die Anfänge

"

Veagaz Biografie Ein Blick zurück auf das Jahr 2003... Drei Typen treffen sich in einer Bar am Tresen und gründen ca. zwei Stunden, acht Bier und acht Schnäpse später VEAGAZ. Das die Drei vorher schon zusammen als „The Original Reverend Jones“ unterwegs waren mag diesen Gründungsmythos natürlich etwas weniger glorreich erscheinen lassen, dennoch war dieser Schritt ein großer für die Künstler, da hier ein im Underground durchaus geläufiger Name zugunsten eines Neuanfangs aufgegeben wurde: VEAGAZ Noch 2003 entstehen die Aufnahmen zu ihrer ersten CD „Gold“ (Schallplattenmanufaktur Hameln/ Finestnoise). Tom Schindler (Stimme, Bass), Jörg Stiller (Gitarre) und Sven Hesse (Schlagzeug) bekommen ausgezeichnete Kritiken für diese Platte und gehen 2004 mit über 40 Auftritten und ebenfalls großartigen Resonanzen auf Tour in Deutschland und Österreich. Direkt im Anschluss beginnt die Band mit den Aufnahmen zum Nachfolgealbum, die sich jedoch über 2005 und 2006 bis zum Frühjahr 2007 durch einen Cocktail sämtlicher möglicher Irrungen und Wirrungen über den Höllenpfad menschlicher Abgründe hinziehen. Man sagt ja „Alle guten Dinge sind drei“; und so ist „New Suburban White Trash Soul Music“ wirklich dreimal komplett eingespielt, bevor die vorliegende Fassung das Licht der Welt erblickt. Tom und Jörg, die beiden Songwriter der Band, orientieren sich beim Schreiben an ihren alten Heroen von Cohen über Bowie und Pierce bis Harley und Lennon. Die Philosophie dabei ist mit wenigen Worten umrissen: Ein guter Song funktioniert immer auch nur mit Gesang und Gitarre.

12

"


Stimmen über Veagaz: Vier Uhr Nachts! Zu vorgerückter Stunde drückt der Rauch im Club den verschlissenen Glitzervorhang ein wenig zur Seite, gibt den Blick frei - vielleicht auf Johnny Cash und Klaus Kinski, die mit Charles Bukowski gerade zu einem letzten Drink ansetzen und über verschmähte Liebe und zerronnene Möglichkeiten sinnieren. Der Soundtrack zu diesem Szenario stammt von Veagaz - viele weitere folgen… Chrome Gene reitet im Zwielicht dahin, Black Poison bedeckt die Sünden der Nacht vor dem Funeral Sunrise, bevor das Space Girl Deep In The Middle Of Nowhere im Black Coffin vorbeischwebt. „New Suburban White Trash Soul Music“, der Soundtrack für die Nacht, Teil 2, spricht eine deutlich urbanere Sprache als das Debut „Gold“. Veagaz passen auch 2007 in keine Schublade. Aber vielleicht kommt ja am Ende dabei heraus, dass sie schon lange dabei sind, ihre eigene zu erschaffen. - www.veagaz.com „VEAGAZ schreiben ganz sicher keine Songs für die frohen Momente des Lebens. Das wollen sie auch gar nicht. Ihre Stücke sind für jene Stunden gedacht, in denen die Tagesform immer weiter nachlässt und man sich in Sphären geistiger oder körperlicher Erschöpfung befindet. Die Musiker wissen ganz genau, welche Wirkung sie mit ihren Tracks hervorrufen wollen. Unaufdringliche, jedoch fesselnde Stücke sind zu hören, die man durchaus als “New Suburban White Trash Soul Music“ bezeichnen kann. Vieles wird angedeutet und nur wenig ausgesprochen. Der ideale Soundtrack für loungige Whiskey-Bars.“ - Legacy „Diese Platte beweist, dass düstere und harte Rockmusik ohne Soli noch nicht tot ist“ - Intro

13


Die Anfänge Grundlagen Zu Beginn der Planungsphase wurden Ideen entworfen, die mit der grundlegenden Aussage des Songtextes überein stimmen. So sollte das „Black Poison“ in Form einer schwarzen Flüssigkeit bildlich dargestellt werden. Schnell war klar, dass das Video dreckig, dunkel und unbehaglich wirken sollte, kontrastiert von einem hellen, freundlichen Look. Ebenfalls von Beginn an stand fest, dass das Video ein narrativer Clip wird, also eine Gliederung in einen Performance- und einen Storyteil erfolgt. Die Aufteilung geschieht aus dem Grunde, dass dies das erste Video der Band ist. Dem Zuschauer wird neben der Musik auf diese Weise die Band näher gebracht, was den Wiedererkennungswert zum Beispiel bei Live-Auftritten erhöht. Auch ist es auf diese Weise gut möglich, die Dynamik der Musik zu unterstreichen. In der Funktion als Regisseur habe ich die Aufgabe übernommen, gemeinsam mit der Band die Story zu entwickeln. Nach diesem Arbeitschritt entstand das Drehbuch für den Storyteil, in dem die gesammelten Ideen dramaturgisch aufbereitet wurden. Auch wurden in diese Phase der Planung erste Gestaltungskonzepte und das Storyboard erarbeitet. Als Darstellerin für den Charakter der Nadja konnten wir Birgit Höfer gewinnen, die in Hameln in einer Theatergruppe tätig war.

14


15


Die Anfänge Story Das Video spielt in der heutigen, modernen Zeit. In dieser wird nach Auffassung der Band immer mehr Einfluss durch Massenmedien und moderne Kommunikationsformen auf den Einzelnen ausgeübt. Wir betrachten einen Tag im Leben des Twens Nadja, der ganz normal beginnt: nachdem sie von ihrem Radiowecker geweckt wird, steht sie auf und geht ins Bad. Sie sieht nicht, dass aus dem Wecker bereits eine schwarze, ungesund wirkende Flüssigkeit läuft: das „Black Poison“. Beim Zähneputzen erkennt sie nicht, dass die Zahnpasta nicht mehr das ist, was sie sein sollte: Sie putzt sich mit dem „Black Poison“ die Zähne. Auch ihre Schminke ist zum „Black Poison“ geworden. Nach dem Zähneputzen steigt Nadja in die Badewanne und taucht in einer dunklen und heruntergekommenen Welt auf. Zunächst bemerkt sie nicht, was um sie herum geschehen ist und sie weiß nicht, wo sie ist. Ihre Küche hat sich in ein nicht wiederzuerkennendes, dreckiges Loch verwandelt. Alles in der Küche ist verdorben und verrostet. Später läuft sie verängstigt durch die Gänge. Die Halle und das überall auftauchende „Black Poison“ sollen verdeutlichen, dass das „Black Poison“, auf das im Liedtext Bezug genommen wird, überall um jeden von uns ist, ohne dass wir es wirklich wahrnehmen. Um einen Bezug zwischen der Story und der Band zu schaffen, wurden im Video Szenen gedreht, die die Bandmitglieder zusammen mit der Darstellerin zeigen.

16


17


Pre-Produktion Drehbuch & Storyboard Storyboard: Im Bereich des Films werden Storyboards häufig eingesetzt, um die Filmideen von Autoren und Regisseuren erstmals visuell in eine Handlung zu übertragen. Dabei wird jede Szene des Films in einzelne Einstellungen aufgelöst und in Form von Skizzen dargestellt. (...) Die Grundlage jeder Storyboardgestaltung ist das Drehbuch.

Die Ausarbeitung und Aufzeichnung der gesammelten Ideen bildete zugleich das Drehbuch. Durch die Tatsache, dass im Video keinerlei Dialoge enthalten sind, erfüllten diese Aufzeichnungen ihren Zweck als Basis für das Storyboard. An dieser Stelle der Entwicklung wurden Aktionen und Bewegungsabläufe definiert, welche die Grundlage für die Ausarbeitung des Storyboards darstellen. Die Entwicklung des Storyboards erfolgte nur für den Storyteil. Die Entscheidung zur Reduktion auf diesen wesentlichen Kern wurde getroffen, da wir durch das Touren mit der Band im Frühjahr 2008 viele Erfahrungen im Bereich der Live-Aufnahmen einer Band gemacht hatten. Geplant war daher, eine Vielzahl an Performance-Aufnahmen zu machen, um dann das beste Bildmaterial herauszufiltern. Im Vorfeld wurde jedoch anhand des Musikstückes festgelegt, an welchen Stellen im Song auf jeden Fall welche Musiker oder Instrumente zu sehen sein müssen. Bei den Aufnahmen zum Storyteil verwendeten wir das gezeichnete Storyboard als Richtlinie für die zu drehenden Einstellungen. Zusätzlich drehten wir weitere Einstellungen, die sich gerade aufgrund der aufgebauten Sets anboten. Zu diesen Einstellungen zählen beispielsweise die Aufnahmen der Musiker im Badspiegel oder die Szene, in der die Figur Nadja an den Bandmitgliedern vorbeigeht, die an den Fenstern lehnen.

18


19


Pre-Produktion Requisiten

Die Farbe Schwarz Schwarz ist die Farbe der Dunkelheit bzw. Lichtlosigkeit. Sie drückt Trauer, Unergründlichkeit, Unabänderlichkeit und das Furchterregende und Geheimnisumwitterte aus. Schwarz ist aber auch Ausdruck von Würde und Ansehen und hat einen besonders feierlichen Charakter.

20

Das „Black Poison“ Um eine plastische Darstellung des Black Poison zu erreichen, welches im Liedtext nur einen, wenn auch negativen, ideellen Wert hat, wurde die Form einer schwarzen Flüssigkeit gewählt. Diese sollte den Protagonisten, beziehungsweise die Protagonistin aus der Normalen in eine surreale, desolate Welt führen und damit verdeutlichen, dass sich die Abgründe unserer modernen Gesellschaft auch in ganz alltäglichen Situationen und Dingen offenbaren. Das Black Poison umgibt uns, ohne dass wir es direkt bemerken. Dies können in Lebensmitteln enthaltene Giftstoffe sein, aber auch negative Einflüsse auf den Einzelnen durch den unreflektierten Konsum von Massenmedien. Das „Black Poison“ sollte dem Rezipienten die Anmutung einer in einer finsteren Alchimistenküche hergestellten, verderbten Flüssigkeit vermitteln. Nach einer Vielzahl an Experimenten, welche schwarze Substanz als „Black Poison“ verwendet werden kann, fiel die Wahl schlussendlich auf einfachen Rübensaft, da dieser für uns wichtige Eigenschaften in sich vereint. Zum einen ist Rübensaft eine fast dunkelbraune Flüssigkeit, bei der es ein leichtes ist, den Farbton in der Postproduktion per Farbkorrektur in ein tiefes Schwarz zu verändern, zum anderen war nicht die Gefahr gegeben, dass die Darstellerin gesundheitliche Schäden davonträgt. Für die Badewannenszene wurde jedoch aufgrund der erforderlichen Menge eine Alternative zum Rübensaft benötigt. Da Lebensmittelfarbe (lt. Aussage des Fachbereich Lebensmitteltechnologie) gesundheitsschädlich sein kann und auch nur schwer von der Haut abgewaschen werden kann, entfiel diese Möglichkeit. Nach ausgiebiger Recherche erwies sich die Option „Graberde“ als gangbare Alternative, da diese durch die substanzeigene schwarze Farbe auch große Mengen Wasser mit geringem Aufwand ebenso schwarz einfärbt.


Der Wecker Der Zuschauer wird als allererstes mit einem Radiowecker konfrontiert. Dieser Radiowecker ist nicht nur das erste Requisit im Video sondern auch mit das wichtigste. Die Weckzeit für Nadja wurde auf 9 Uhr gestellt. Gleichzeitig werden von vielen Radiosendern jeweils zur vollen Stunde Nachrichten gesendet. Nadja konsumiert also gleich nach dem Aufwachen eines der meist genutzten Medien. Das Radio. Das herauslaufende Black Poison soll hier die Gefahren auf den Einzelnen durch unreflektierten Konsum von Massenmedien deutlich machen. Hauptkriterium für die richtige Auswahl des Radiowecker war, dass die Uhrzeitangabe rot leuchtet. Die Badewanne Um auch in der Halle über eine Badewanne zu verfügen recherchierten wir bei verschiedenen Schrott- und Altmetallhändlern in der gesamten Umgebung. Diese konnten uns nur mit Edelstahlbadewannen weiterhelfen, welche jedoch für den Look des Videos unbrauchbar waren. Wichtig war, eine freistehende, möglichst weiße Wanne zu bekommen, mit welcher wir das Black Poison möglichst gut in Szene setzen zu können. Fündig wurden wir letztendlich bei einem Trödelladen bei Rinteln. Der rote Kimono Um die Figur Nadja sowohl in ihrer Wohnung als auch in der Halle möglichst prägnant darstellen zu können wählten wir als Kleidungsstück einen Kimono in der Signalfarbe rot. Dieser hob sich farblich am stärksten sowohl vom Interieur der Wohnung als auch dem der Halle ab. Das Ei Symbolisiert (wie auch die anderen Lebensmittel) durch das enthaltene Black Poison die Gefahren der Gift.- oder Zusatzstoffe in Lebensmitteln.

Graberde besteht aus Tonmineralien, Torf und Langzeitdünger mit allen für das Pflanzenwachstum wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen. pH-Wert 6 (CaCl2) 200 mg/l N 200 mg/l P2O5 2500mg/l K2O Salzgehalt 2 g/l (KCl)

Rübensaft Inhaltsstoffe je 100 g: - Brennwert 1.223 kJ - Eiweiß 2,3 g - Kohlenhydrate 69g - Saccharose 33g - Fruktose 16g - Glukose 17g - Fett < 0,1 g - Eisen 23mg - Magnesium 90mg - Natrium 55mg - Ballaststoffgehalt 5,4g - BE-Wert 5,7

21


Pre-Produktion Requisiten Lebensmittel Um den Lebensmittel in der Küchenszene eine verrottete, schimmlige Anmutung zu geben, sprühten wir diese mit grüner und schwarzer Farbe aus Sprydosen an. Das verwendete Ei wurde gekocht und mit Hilfe einer Spritze schwarze Lebensmittelfarbe hineingespritzt. Die Flüssigkeit, welche ins Glas gegossen wurde, besteht aus Altöl und einem Lebensmittel-Farbzusatz. Die im Kühlschrank sichtbaren, verdorbenen Lebensmittel und Packungen stammen teilweise aus der Halle, was bedeutet, dass sie seit ca 20 Jahren Zeit hatten, dort zu „reifen“ - natürlich ein unersetzbarer Effekt für unser Vorhaben. Auch der verwendete Kühlschrank war in der Werkshalle zu finden und trägt mit seinem verrosteten Äußeren ein weiteres zum Look des Videos bei. Das Mikrofon Das bei den Performanceaufnahmen verwendete Mikrofon ist ein T.BONE RB500 der Firma Thomann. Bei diesem Mikrofon überzeugte uns vor allem das an die 50er-Jahre angelegte Design, welches sich sehr gut in das Ambiente der Halle einfügt. Technische Daten: Richtcharakteristik: Acht Übertragungsbereich: 30Hz - 18kHz Empfindlichkeit: -60dB /1mV/PA (0dB = 1V/PA @ 1 kHz)

22


23


Pre-Produktion Locationscouting Die Halle Nachdem feststand, dass sowohl der Performance- als auch der Storyteil in einer möglichst verfallenen Location stattfinden sollte, begann die Suche nach einem geeigneten Drehort. Als beste Option bot sich eine alte Fertigungshalle der Firma Dörentrup Feuerfest GmbH & Co. KG an, die Anfang der Achtziger Jahre außer Betrieb genommen und teilweise entkernt wurde. Da die Entkernung bis heute nicht vollständig abgeschlossen ist, verfügt die Örtlichkeit über ein gut zur Story passendes, endzeitlich anmutendes Interieur. Darüber hinaus ist sie weitläufig und verwinkelt genug, um dort eine Vielzahl an verschieden Sets zu ermöglichen ohne bühnenbildnerisch tätig werden zu müssen. Das bedeutet für die Produktion weniger Vorbereitung, Anfahrts- und Auf- und Umbauzeiten und verkürzt so die Drehzeit. Nachdem wir eine Verzichtserklärung auf mögliche Schadensersatzforderungen aufgrund von Verletzungen im Rahmen der Dreharbeiten unterschrieben hatten, bekamen wir auch die Drehgenehmigung der Firma.

24


Die Haupthalle, Drehort Performanceteil 25


Pre-Produktion Gang, Drehort Storyteil

26


Ausk체hlg채nge, Drehort Storyteil

27


Pre-Produktion Locationscouting Die Wohnung Auf der Suche nach einer passenden Wohnung, in der die Handlung außerhalb der Halle spielt, war wichtig, dass es möglich ist, dort alle Szenen drehen zu können, die auch von der Story und dem Storyboard vorgegeben waren. Wir stießen auf eine Wohnung in Hastenbeck bei Hameln, die ideal für unsere Ansprüche schien. Entscheidend war, dass die Wohnung den visuellen Gegenpart zur Halle bieten konnte, d.h., sie sollte offen und freundlich wirken, außerdem sollte die Wohnung zu unserer Protagonistin passen, also weder heruntergekommen noch luxuriös sein. Die Wohnung war schon voll möbliert, sodass wir kaum Änderungen am Interieur vornehmen mussten. Eine Drehgenehmigung der dort wohnenden Privatperson war auch vorhanden und so konnten wir den Dreh dort mit wenig Aufwand durchführen. Durch den großzügigen Schnitt der Wohnung und das freundlich wirkende Ambiente konnten wir die Stimmung dort hervorragend als Gegenpol zur düsteren, bedrohlich wirkenden Halle einsetzen.

28


29


Pre-Produktion Kameras Panasonic HVX 200 mit 35mm-Adapter Um gerade bei Detailaufnahmen eine hohe Tiefensch채rfe zu erhalten, w채hlten wir diese Kamera mit einem 35mm-Adapter und Objektiven der Firma P+S Technik aus. Diese Kamera fand w채hrend der Dreharbeiten vorwiegend bei Close-UpEinstellungen von Instrumenten und Gesichtern Verwendung. Vorteil bei der Nutzung der Panasonic ist die Option, auf P2-Karten aufzunehmen, was den Datentransfer der Bilddaten zum Rechner vereinfacht und beschleunigt. Technische Daten (Kamera) Objektiv: Leica Optischer Zoom: 13x Anzahl Bildsensoren: 3 Weitwinkel (16:9): 32,5mm Filterdurchmesser: 82mm Effektive Pixel Bildsensor (16:9): 513000 Pixel Art des Bildsensors: CCD Netto-Gewicht: 2500g Aufzeichnungsmedien: miniDV/HDV-Band, P2-Karte 35mm-Objektive 25mm / T2.8: Blende 35mm / T2.0: Blende 50mm / T1.4: Blende 85mm / T1.4: Blende

30

f/2.8 f/2.0 ff/1.4 ff/1.4 -

f/22, f/22, f/16, f/16,

Fokusreichweite Fokusreichweite Fokusreichweite Fokusreichweite

0,3m - unendlich 0,3m - unendlich 0,45m - unendlich 0,45m - unendlich


Sony Z1 Für Totalen, Halbtotalen, amerikanische und nahe Einstellungen, aber auch für Close-Ups, bei denen die Tiefenschärfe eine sekundäre Rolle spielt, verwendeten wir die Sony Z1. Durch das geringe Gewicht der Z1 eignete sie sich bei den Dreharbeiten in Kombination mit dem Fig-Rig hervorragend als Handkamera. Diesem Umstand war es zu verdanken, schnelle Bewegungen der Musiker gut einzufangen und eine höhere Flexibilität während der gesamten Handkamera-Aufnahmen zu haben. Technische Daten: Objektiv: Zeiss Optischer Zoom: 12x Anzahl Bildsensoren: 3 (je 1,12 Mio Pixel) Weitwinkel (16:9): 32,5mm Filterdurchmesser: 82mm Art des Bildsensors: CCD Netto-Gewicht: 1995g Aufzeichnungsmedien: miniDV/HDV-Band

31


Pre-Produktion Licht Licht und die richtige Beleuchtung spielen eine besondere Rolle, wenn Motive in Film und Fotografie eine konkrete Stimmung erzeugen sollen. In „Black Poison“ wird zur Beleuchtung das Dedo-Lichtsystem verwendet. Dieses Lichtsystem besteht aus 4 Spotstrahlern und einem Overheadstrahler. Dadurch wurde uns ermöglicht, eine Beleuchtung nach dem klassischen 3-PunktSystem aufzubauen, was gerade bei den Innenaufnahmen von hoher Bedeutung war. Der Overhead wurde speziell während der Badszenen eingesetzt, um einerseits Licht im allgemeinen aufzuhellen, zudem fungierte er als Kantenlicht, während die Spotstrahler die Rolle der Führungs- und Aufhellungslichter übernahmen. Diese Kombination wurde auch während der Dreharbeiten für die Story in der Halle verwendet. Bei den Hallenaufnahmen wurde mit Mischlicht gearbeitet, da keine Möglichkeit bestand, in der gesamten Halle alle Oberlichter und Seitenfenster abzudecken.

32


33


Pre-Produktion Drehplan & Aufnahmeleitung Um eine möglichst exakte Drehplanung entwickeln zu können, ist die Kenntnis einer Vielzahl an Faktoren von entscheidender Bedeutung. Zunächst muss geklärt werden, zu welchem Zeitpunkt Drehgenehmigungen für die jeweiligen Locations vorliegen und an welchen Tagen die Darsteller zur Verfügung stehen. Nach diesen Kriterien wird nun anhand der Drehbuchvorlage entschieden, wann wo welche Szenen gedreht werden können. Dies erfolgt unter dem Aspekt der bestmöglichen Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit. In unserem Fall stand uns die Lagerhalle eine Woche zur Verfügung, ebenso die Darstellerin und die Wohnung. Da alle Mitglieder der Band voll berufstätig sind, konnten für sie nur ein Drehtag für alle Einstellungen eingeplant werden. Dementsprechend erfolgte unsere Drehplanung - hierfür orientierten wir uns an den Bildern, die wir im Storyboard entwickelt hatten.

34


Auszug Drehplan端bersicht

35


Produktion Dreh Nachdem alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen waren, begann der Dreh am 13. September in der Wohnung in Hastenbeck. Die Entscheidung, den Dreh in der Wohnung zu beginnen, ergab sich daher, dass wir in der Halle aus Sicherheitsgründen an Wochenenden keine Drehgenehmigung erhielten. Auch wollten wir unserer Darstellerin die Möglichkeit geben, sich erst einmal in „zivilisierter“ Umgebung in die Rolle hineinzufinden. Fortgesetzt wurde der Dreh am 15.09. in der Halle. Der Drehtag begann mit ausgedehnten Set-Aufbauten, speziell für die Küchenszene. Fast alle in dieser Szene verwendeten Materialien stammen ursprünglich aus der Halle. Lediglich die mitgebrachten Lebensmittel mussten extra präpariert werden. Durch ausgiebiges Erforschen und Fotografieren der Halle hatten wir bereits in der Pre-Produktionsphase alle für uns verwertbaren Drehorte ausgesucht. Die Bandaufnahmen wurden am 16.09. gemacht. Da hierfür aufgrund beruflicher Verpflichtungen seitens der Band nur ein Tag zur Verfügung stand, mussten alle Performance-Einstellungen an diesem Tag gedreht werden. Auch die Einstellungen, in denen die Band mit der Darstellerin zu sehen ist, wurden an diesem Tag aufgenommen. Am letzten Drehtag filmten wir die Szenen, in denen die Protagonistin in ihrer Wohnung aufwacht und frühstückt. Die Frühstücksszenen wurden, um die Geschichte innerhalb des Videos zu straffen, aus der Endversion geschnitten.

36


37


Produktion Planskizzen

Planskizze Hallendreh / Band, Oben

38


Planskizze Hallendreh / Band, Seite

39


Post-Produktion Montage und Schnitt Nach dem Capturen der Aufnahmen begann die Sichtung des Materials. Im Anschluss erfolgte die Montage- und Schnittphase. Die Performanceaufzeichnungen der Band bildeten hier das Fundament für den späteren Auf- und Einbau der Storyelemente. Die Montage im Video ist grundlegend so aufgebaut, dass das Verhältnis der Schnittfrequenz im Durchschnitt 1:3 (Story zu Performance) beträgt. Zunächst erfolgte die Montage des Performanceteiles. In diesem Teil werden die Schnitte so auf das Songmaterial abgestimmt, dass in ruhigen Passagen die Schnittfrequenz reduzierter ist als in schnelleren Teilen. Da sich die Musik in den Refrains beschleunigt, erhöht sich hier auch die Schnittfrequenz. Um die musikalische Geschwindigkeit stärker visuell zu unterstreichen, wurde Bildmaterial verwendet, in dem schnelle Bewegungen zu sehen sind. Wichtig war, dass die Schnitte entsprechend dem Rhythmus der Musik angepasst werden, um so die Symbiose zwischen Ton und Bild zusätzlich zu verstärken. Um die musikalischen Ereignisse zu unterstützen, ist der Performanceteil im Kontext zur Musik geschnitten. Musikalisch im Vordergrund stehende Elemente wie Gesang, Sologitarre oder eine sich steigernde Intensität des Schlagzeugs werden durch Schnitte auf das jeweilige Instrument bzw. den Sänger auch sichtbar in den Vordergrund gehoben. Diese Einstellungen werden, um das Video visuell abwechslungsreich zu gestalten, teilweise unterbrochen durch Schnitte mit Perspektivenwechsel der agierenden Person oder kurze Bilder der anderen Musiker.

40


Nachdem die Basis für Video durch die Performanceebene geschaffen war, begann die Arbeit an der Montage der Storyelemente. Bei der Sichtung des Materials wurden die aussagekräftigsten Einstellungen ausgewählt. Aufgrund der kurzen Dauer des Musikstückes mussten teilweise Einstellungen, die ursprünglich geplant waren, herausgelassen werden. Dies erwies sich jedoch als Vorteil, da die Story dadurch gestrafft und auf das wesentliche reduziert wurde. Die Story wurde so auf die Basis montiert, dass der Schwerpunkt weiterhin auf der Band liegt. Um alle wichtigen Elemente der Geschichte unterbringen zu können, wurde ein kurzer Intro-Teil dem Video vorangestellt, in dem zu sehen ist, wie Nadja in ihrer Wohnung aufwacht und ins Bad geht. Verdeutlicht wird hierdurch auch die Trennung zwischen der realen Welt, in der Nadja lebt und der Welt, in die sie hineingezogen wird. Unter der Prämisse, einen möglichst effektiven und prägnanten Einsatz der Storysequenzen zu gewährleisten, erfolgte der Schnitt chronologisch und unter dem Motto, so spät wie möglich ins Bild zu schneiden und so früh wie möglich wieder heraus.

Videoschnitt in FinalCut

41


Post-Produktion Farben Im Video werden Farben sowohl als ästhestisches Stilmittel als auch als Informationsträger eingesetzt. Sie dienen dazu, die einzelnen dramaturgischen Blöcke zu unterteilen. Ziel ist, dem Betrachter über die Farben eine Orientierungshilfe zu den verschiedenen Handlungssträngen zu geben. So werden den einzelnen Ebenen des Videos jeweils unterschiedliche Farbräume zugewiesen. 3-Wege-Farbkorrektur in FinalCut

Um die Handlungsebenen abzugrenzen, wird die Wohnung in angenehmen, hellen und freundlichen Farben gezeigt. Eine noch fast naive, unbeeinflusste Welt ohne Gefahren. Eine saubere, reine Welt mit Wohlfühlatmosphäre. Erhöhte Werte für Helligkeit und Kontrast sollen den warmen und angenehmen Gesamteindruck unterstreichen. Das Black Poison reisst die Protagonistin aus dieser heilen Welt. Als Kontrast hierzu ist die Helligkeit der Storyebene in der Halle reduziert worden. Diese negativ beeinflusste Welt soll nicht nur dunkler wirken, sondern auch schmutzig und kalt. Eine vergiftete Welt, die krank macht. Dunkle Bereiche wurden weiter verdunkelt und helle Bereiche noch aufgehellt. Zusätzlich wurde mit der Farbe Blau gearbeitet um gezielt den Eindruck von Kälte zu vermitteln. Der Performanceteil der Band wurde stark farbreduziert, so dass die Bilder schon fast Schwarzweiß wirken. Der fotografische Effekt der Tonwertreduktion wurde hier als Mittel der künstlerischen Gestaltung benutzt und ist hier ein rein stilistisches Mittel. Die Farbkorrekturen erfolgten durch die FinalCut-eigene 3-Wege-Farbkorrektur.

42


43


Post-Produktion Digitale Effekte Im Anschluss an den Schnitt und die grundlegenden Farbkorrekturen wurden mit Hilfe von After Effects die Effekte eingefügt. Über die Ebeneneinstellung „Ineinanderkopieren“ erfolgt die Verknüpfung zweier Instanzen des Videoclips. Auf diese Weise war es möglich, Lichteffekte weichzuzeichnen ohne die Schärfe des Originals zu verlieren. Aufgrund der Verwendung des „Ineinanderkopieren“-Effektes war es nötig, ausgleichende Korrekturen an Helligkeit, Kontrast und Sättigung vorzunehmen. Der letzte Arbeitsschritt stellte das Einfügen der visuellen Effekte dar. Im Video werden verschiedene Effekte für die verschiedenen Handlungsebenen verwendet. So wird in den Storyelementen hauptsächlich ein Effekt eingesetzt, der die Aufnahme verzerrt - Farbüberlagerungen und Bildverschiebungen stören das Video ähnlich einer Bildstörung. Für den Storyteil in der Wohnung wurde dieser Effekt eingesetzt, um den Eindruck von Bildstörungen wie bei einem kaputten Fernseher zu erzeugen. Um den Storyblock „Wohnung“ vom Performance- sowie Storyteil der Halle auch visuell zu unterscheiden, werden hier andere Effekte verwendet. Unschärfe, Aufblenden und horizontale Verschiebungen kennzeichnen den gesamten Teil der surrealen Welt. Zusätzlich werden bei den Storyelementen in der Halle auch weiterhin die Farbüberlagerungen eingesetzt. Diese Akzentuierung unterstreicht den schmutzigen, heruntergekommenen Look in den Hallenaufnahmen.

44


FarbĂźberlagerung

Blur

Blur & Zoom

Ă&#x153;berbelichtung & Blur

Slide-Effekt

45


Quellenangaben Seite:

12:

Text: www.veagaz.com

18: Text „Erklärung Storyboard“: www.e-teaching.org 20: Die Farbe Schwarz http://www.fitness-center.at/wissen/wellness/sinne/1_farben.htm 21: Informationen Graberde: www.gutefrage.net/frage/wo-liegt-der-unterschied-zwischen-graber de-und-normaler-blumenerde

46

30:

Informationen Rübensaft: www.grafschafter.de

31:

HVX200-Bild: http://iandudleydp.com/LX-RIG/LX-HVX-CLEAN-web.jpg

Sony Z1: http://pro.sony.com.hk/product/spec/photo/hires/hvr-z1.jpg

Informationen HVX200: http://www.camcorder-test.com/camcordercmd-i-view-u-what-idetail-u-id-i-9-u-name-i-Panasonic-AG-HVX200.html

Informationen Sony Z1 http://www.ciao.de/Sony_HVR_Z_1__2133590


Produktionsnotizen • Die baufällige Badewanne, welche in der Halle verwendet wurde,ist laut Trödelhändler noch 80,- EUR wert. • Die Darstellerin hat seit dem Dreh eine Aversion gegen Rübensaft. - Ohne die Hilfe des netten Staplerfahrers, der extra für uns länger geblieben ist, hätte die Badewannenszene in der Halle nicht realisiert werden können. - Am dritten Drehtag wurde die Crew nachts in der Halle eingeschlossen - Die Produktionskosten belaufen sich auf rund 500 EUR.

47


48


Danksagung Mein Dank geht an: Meine Eltern und meine Familie für die Unterstützung während meines gesamten Studiums - ohne Euch hätte ich das alles kaum geschafft- Danke! Julia fürs immer-für-mich-da-sein, auch wenn mal wieder die Hütte brennt und die Welt untergeht. und natürlich für die Geduld in Prüfungszeiten ;-) Timo für die Mitarbeit an „Black Poison“ und den ganzen witzigen Stunden wir sehen uns spätestens auf dem WFF 2009! Biggi - für alles, was Du beim Dreh mitgemacht hast - Hut ab! Johannes Lüschow und Thomas Müller für die Hilfe bei den Dreharbeiten und die Geduld bei unseren Fragen. Herrn Bock und seinen äußerst hilfsbereiten Mitarbeitern von der Dörentrup Feuerfest GmbH & Co.KG. Prof. Dipl. Des. H. Schulze für Rat und Tat vor, während und nach den Dreharbeiten.

49


50


51


52


Produktion Black Poison  

Detaillierte Notizen zum Videodreh des Musikvideos "Black Poison" der Hamelner Band Veagaz.

Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you