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WEITERBILDUNG 2013/2014 Für Orthopädieschuhtechnik + Podologie Ausbildungswege · Fort- und Weiterbildung · Seminare · Qualifikationen

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1. Auflage

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Mehr Chancen durch Weiterbildung

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück“. Wenn wahr ist, was der britische Komponist Benjamin Britten sagte, dann handelt es sich bei der Podologie und der Orthopädieschuhtechnik um zwei engagierte und erfolgreiche Rudervereinigungen. Das Motto des „Lebenslangen Lernens“, unter dem Brittens Maxime heute populär ist, haben die meisten – wenn auch noch nicht alle – in beiden Berufen längst verinnerlicht. Die große Zahl der Fortbildungsveranstaltungen und vor allem die hohe Fortbildungsbereitschaft in beiden Berufen zeigen, dass man sich nicht auf dem einmal Erlernten ausruht. Zu schnell verändert und erweitert sich das Wissen. Zu interessant und wichtig sind die neuen Erkenntnisse und Fähigkeiten, die man sich heute über das eigentliche Berufsbild hinaus aneignen kann. Mehr Wissen bedeutet auch mehr Sicherheit für das eigene Handeln. Wo sind meine Grenzen – persönlich als auch rechtlich? Wo muss ich abgeben, wo darf ich tätig sein? Dies sind wichtige Erkenntnisse, die man sich durch Weiterbildung aneignen kann. Ob man sich nur auf dem Laufenden halten will, ob man auf die eigene Qualifikation noch etwas draufsetzt, ob man seine Grenzen abklären, ob man über Zusatzqualifikationen neue Leistungen und Dienstleistungen anbieten möchte oder ob man für eine fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit über den eigenen Tellerrand hinausblickt: Für jedes Weiterbildungsbedürfnis und nahezu jedes Thema gibt es verschiedene Angebote.

Weiterbildungsführer 2013/2014

Wolfgang Best

Thomas Schmidt

Aber es fällt oft nicht leicht, herauszufinden, welche Weiterbildung die richtige wäre. Die Angebote reichen vom einfachen Einführungs- und Fortbildungsseminar bis hin zu strukturierten, aufeinander aufbauenden Kursangeboten, an deren Ende ein Zertifikat mit einer Zusatzqualifikation steht. Der 1. Weiterbildungsführer für die Podologie und die Orthopädieschuhtechnik gibt hier wichtige Orientierungen. Er stellt nicht nur die klassischen Ausbildungswege vor. Verschiedene Bildungsanbieter präsentieren in Advertorials ihre Weiterbildungsangebote, die Ihnen neue Perspektiven für Ihren Beruf aufzeigen sollen. Und weil Bildung nicht nur Engagement erfordert, sondern auch Geld kostet, finden Sie in diesem Weiterbildungsführer auch Tipps für Fördermöglichkeiten und die steuerliche Absetzbarkeit von Fortbildungen. Informationen zum derzeitigen System der Fortbildungspunkte runden den Weiterbildungsführer ab. Mit der gedruckten ersten Version des Weiterbildungsführers für die Podologie und die Orthopädieschuhtechnik starten wir auch unser neues Online-Angebot zur Weiterbildung. Unter www.ostechnik.de/weiterbildung und www.der-fuss.de/weiterbildung finden Sie ständig aktualisierte Termine und Informationen zu Fortbildungsveranstaltungen aus beiden Branchen.

Wolfgang Best

Thomas Schmidt

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Inhaltsverzeichnis

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Karrierewege in der Orthopädieschuhtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin (HwO) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Das Berufsbild Podologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Inhaltsverzeichnis Weiterbildungsangebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Förderprogramme: So finanzieren Sie Ihre Weiterbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Steuervorteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Fortbildungspunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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IMPRESSUM Der Weiterbildungsführer Orthopädieschuhtechnik und Podologie ist eine Sonderpublikation der Zeitschriften Orthopädieschuhtechnik (OST) und DER FUSS und liegt den Ausgaben 11/2013 (OST) bzw. 11/12 (DER FUSS) bei. 1. Auflage November 2013 Verlag: C. Maurer Druck und Verlag GmbH & Co. KG, Schubartstr. 21, 73312 Geislingen (Steige) Telefon 07331/930-152, Telefax 07331/930-191 E-Mail: ost@OSTechnik.de, Internet: http://www.OSTechnik.de

Anzeigenleitung: Sibylle Lutz Verlagsbüro Sibylle Lutz Blumenhagenstraße 11, 30167 Hannover Telefon 0511/35319830, Telefax 0511/35319840 E-Mail: kontakt@verlagsbuero-lutz.de

Geschäftsführender Verleger: Carl Otto Maurer

Anzeigenverwaltung: Gabriele Meyer-Dahms, Verlagsanschrift Telefon 07331/930-152, E-Mail: Gabriele.Meyer@OSTechnik.de

Redaktion: Wolfgang Best (be) (verantwortlich für den Inhalt) Telefon 07331/930-154, E-Mail: Wolfgang.Best@OSTechnik.de Thomas Schmidt (tom) Telefon 07331/930-153, E-Mail: Thomas.Schmidt@OSTechnik.de (verantwortlich für den Inhalt) Annette Switala (sw) Telefon 07331/930-127, E-Mail: Annette.Switala@OSTechnik.de Kathrin Ernsting (ke) Telefon 07331/930-159, E-Mail: Kathrin.Ernsting@OSTechnik.de

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Bankverbindung: Kreissparkasse Göppingen BLZ 610 500 00 Kto-Nr. 6 024 664 IBAN DE54 6105 0000 0006 0246 64 BIC GOPSDE6G Gesamtherstellung: C. Maurer Druck und Verlag GmbH & Co. KG, Geislingen (Steige).

Weiterbildungsführer 2013/2014


WEITERBILDUNG 2013/2014

Online



 

te o b e g n a s g n u d rbil Aktuelle Weite logie o d o P + k i n h c uhte h c s e i d 채 p o h t r : f체r O rt auch online fo o s b a ie S n eiterbildung finde e/w und der-fuss.d g n u d il rb e it e ostechnik.de/w


Karrierewege in der Orthopädieschuhtechnik

Berufsausbildung Der Einstieg in die Orthopädieschuhtechnik erfolgt für die allermeisten über den klassischen Weg im dualen System mit einer Ausbildung in einem Lehrbetrieb und der Ausbildung in der Berufsschule. Orthopädieschuhmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Dreieinhalb Jahre dauert die Vorbereitung auf die Gesellenprüfung im Orthopädieschuhmacherhandwerk. Seit Kurzem ist es auch möglich, die Berufsausbildung und ein Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering Technische Orthopädie“ zu kombinieren. Die Fachhochschule Münster bietet dazu einen Dualen Studiengang an. Voraussetzung dafür ist die Fachhochschulreife und ein Rahmenvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb, in dem die praktische Ausbildung stattfindet. Meister Bezüglich der handwerklichen Fähigkeiten und der Umsetzung von Versorgungskonzepten in die individuelle Patientenversorgung hat der Meistertitel in der Orthopädieschuhtechnik heute immer noch eine Alleinstellung. Orthopädieschuhmachermeister/innen übernehmen Fach- und Führungsaufgaben bei der Entwicklung, Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln für kranke und fehlgebildete Füße. So stehen bei der Vorbereitung auf die Meisterprüfung auch jene Aufgaben und Fähigkeiten im Vordergrund, die sich mit dem planen, konstruieren, anfertigen und anpassen von Hilfsmitteln für Fuß und Unterschenkel befassen. Dabei muss immer der anatomische, physiologische und pathologische Zustand der Stützund Bewegungsorgane für die orthopädieschuhtechnische Versorgung bewertet werden. Ein künftiger Meister/eine Meisterin muss nicht nur

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das Hilfsmittel herstellen, sondern auch begründen können, wie er oder sie unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes und der Biomechanik zu seiner Lösung gekommen ist. Die Meisterausbildung ist eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung (HwO). Die Meisterprüfung in diesem zulassungspflichtigen Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt. Die Handwerksorganisationen und andere Bildungseinrichtungen bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Vollzeit ca. 9 Monate, Teilzeit ca. 3 Jahre). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend. Neben fachtheoretischen und -praktischen Kenntnissen werden in den Vorbereitungslehrgängen betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Inhalte sowie berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen vermittelt, welche die Meister/innen später zur Führung eines eigenen Betriebes und zur Ausbildung von Lehrlingen befähigen sollen. Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung im Orthopädieschuhmacher-Handwerk ist • eine Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder in einem verwandten Handwerk oder • eine Abschlussprüfung in einem entsprechenden anerkannten industriellen Ausbildungsberuf oder • eine Meisterprüfung in einem anderen Handwerk bzw. handwerksähnlichen Gewerbe oder • eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und eine mehrjährige Berufstätigkeit im Orthopädieschuhmacher-Handwerk.

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Meisterschulen

Handwerk und Studium

Folgende Meisterschulen für die Orthopädieschuhtechnik gibt es in Deutschland: B.O.S.S., Langen; Bundesfachschule für Orthopädieschuhtechnik, Hannover; Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Bildungszentrum Landshut; Meisterschule Orthopädieschuhtechnik Siebenlehn. Diese Schulen bieten Vollzeitkurse an. Die Handwerkskammer Düsseldorf bietet einen berufsbegleitenden Meisterkurs an. In Österreich erfolgt die Meisterausbildung am Ausund Weiterbildungszentrum für Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher in St. Pölten. In der Schweiz befindet sich das Ausbildungszentrum, wo auch die Meisterkurse stattfinden, in Zofingen. Wurden früher noch einige Gesellenjahre nach der Ausbildung gefordert, um auf die Meisterschule gehen zu dürfen, kann man heute auch direkt nach der Gesellenprüfung einen Meisterkurs besuchen. Von erfahrenen Meistern und teilweise auch von den Meisterschulen wird allerdings empfohlen, nach der Ausbildung einige Erfahrung im Beruf zu sammeln, um die in der Ausbildung gelernten Handwerkstechniken und Fertigkeiten zu verbessern und zu verfeinern. Auf diesen Fertigkeiten baut der Meisterkurs auf. Die Zeit des Meisterkurses ist relativ kurz und der Lehrplan ist dicht gedrängt, so dass keine oder nur wenig Zeit bleibt, eventuell fehlende handwerkliche Grundlagen im Meisterkurs nachzuholen. Die Nachfrage nach Orthopädieschuhmachermeistern ist in der Branche nach wie vor hoch, die Berufschancen mit Meisterbrief sind gut. Jungmeister/innen, die neben dem Meisterbrief auch Berufspraxis vorweisen können, haben dabei bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die meisten Betriebe suchen Meister/innen, die gleich von Anfang an mit anpacken und eigenverantwortlich arbeiten können.

Nachdem sich die Handwerksverbände jahrelang dafür eingesetzt haben, ist der Meisterbrief heute auch der Schlüssel zur Hochschule. Möglich ist das erst seit 2009. Damals beschloss die Kultusministerkonferenz, den Meister mit der allgemeinen Hochschulreife gleichzustellen. Wer einen Meisterbrief in der Tasche hat, kann sich an vielen deutschen Hochschulen für jedes angebotene Studienfach bewerben oder – was wohl der häufigere Weg ist – seinen erlernten Beruf um ein passendes Hochschulstudium erweitern. Auch ohne Meisterprüfung, allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife ist es teilweise nach Ablegen einer Eignungsprüfung möglich, bestimmte Fächer zu studieren, wenn man die entsprechende berufliche Qualifikation und mehrjährige Berufspraxis vorweisen kann. Innerhalb des achtstufigen Deutschen Qualifikationsrahmens ist der Meisterbrief zudem auf Niveau sechs eingestuft worden, genau so hoch, wie ein Bachelorabschluss. Dies dokumentiert die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung, bedeutet allerdings nicht, dass Meister damit eine Zugangsberechtigung für einen Masterstudiengang haben. Die Einstufung bezieht sich nur auf die Vergleichbarkeit innerhalb des Qualifikationsrahmens.

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Studiengänge Seit einigen Jahren gibt es verschiedene Studiengänge, die sich mit der Technischen Orthopädie befassen. In diesen eher technisch ausgerichteten Studiengängen werden natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit fachspezifischen Kenntnissen und Fähigkeiten in den Bereichen der Medizin, Biomechanik und Technischer Orthopädie verbunden. Die Fachhochschule Münster bietet zwei Studiengänge zur Technischen Orthopädie an. Der Vollzeitstudiengang setzt eine abgeschlossene

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Berufsausbildung voraus. Mit dem Dualen Studiengang kann man die Berufsausbildung zum Orthopädieschuhmacher und den Erwerb des Bachelor-Hochschulabschlusses kombinieren. Die Private Fachhochschule in Göttingen bietet im Bereich Orthobionik/Healthcare Technology drei neu entwickelte Studiengänge an, die auf Karrieren in der Orthopädietechnikbranche vorbereiten sollen. Der Studiengang Orthobionik (Bachelor of Science) ist ein interdisziplinärer Studiengang mit Inhalten aus Medizin, Orthopädietechnik und Biomechanik, der Absolventen für den eigenverantwortlichen Umgang mit anspruchsvoller und komplexer Technologie direkt am Menschen qualifizieren soll. Darüber hinaus gibt es zwei Masterstudiengänge: Medizinische Orthobionik und Sports-/Reha-Engineering. Die Technische Hochschule Mittelhessen bietet mit dem Studiengang „Biomechanik-MotorikBewegungsanalyse (Master of Science)“ einen Master-Studiengang an, der den Studierenden die erforderlichen methodischen Kompetenzen vermitteln soll, um alle Fragen der Messung und Analyse menschlicher Bewegung bearbeiten und sich in weitergehenden biomechanischen Fragestellungen vertiefen zu können. Zulassungsvoraussetzung ist hier ein abgeschlossenes Hochschulstudium eines gesundheitsbezogenen Bachelor- oder Diplomstudiengangs. Wo arbeitet man nach der Hochschule? Die Fachhochschule Münster hat die ersten Absolventenjahrgänge des Vollzeitstudiengangs dazu befragt (Im Dualen Studiengang gibt es derzeit noch keine Absolventen). Während die Meisterausbildung konkret auf die Versorgung der Patienten und die Führung eines Betriebes ausgelegt ist, bereitet ein Studium laut dieser Befragung eher auf Tätigkeiten in der orthopädietechnischen Industrie oder an den Schnittstellen zwischen Herstellern und Anwendern vor.

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Nahezu alle Absolventen, so die Hochschule, hätten zum großen Teil unmittelbar nach, teilweise sogar noch vor Abschluss des Studiums eine Anstellung gefunden. Die meisten Absolventen gingen zu einem Hersteller oder Zulieferer aus der Branche, wo sie in der Forschung & Entwicklung oder im Produkt-/Projektmanagement arbeiten. Ein Teil der Absolventen arbeitet in den Bereichen Vertrieb, Support und Service. Einige blieben auch der Wissenschaft treu als wissenschaftliche Mitarbeiter an einer Hochschule oder im Rahmen einer Promotion. Einige arbeiten freiberuflich. Nur wenige Absolventen machten sich nach dem Studium in der Orthopädieschuhtechnik oder der Orthopädietechnik selbstständig. Alle Optionen offen Betrachtet man die Entwicklung der letzten 10 Jahre, so haben sich die Karrierewege in der Orthopädieschuhtechnik wesentlich erweitert. Die Möglichkeit, das Fach auch studieren zu können, macht es nicht nur interessanter und attraktiver, sondern schafft auch die Verbindung zwischen Handwerk und Wissenschaft und öffnet auch dem Handwerk in der Untersuchung und dem Nachweis der Wirksamkeit seiner Methoden neue Perspektiven. Die Anerkennung handwerklicher Abschlüsse für den Hochschulzugang hebt zudem die Grenzen zwischen den Ausbildungen auf. Die Regel, wer Abitur oder Fachhochschulreife hat, darf an die Hochschule, die anderen bleiben in der Werkstatt, gilt nicht mehr. Selbst wer heute nach Haupt- oder Realschule mit der Berufsausbildung beginnt, kann über den Meistertitel den Weg an die Hochschule finden. Auch mit einer klassischen Lehre hält man sich alle Optionen offen.

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Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin (HwO) Die bisherige Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt des Handwerks wurde reformiert und heißt nun „Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin (HwO)“ statt „Betriebswirt (HWK)“. Diese Fortbildung ist oberhalb der Meisterebene angesiedelt und dient der Qualifizierung künftiger Führungskräfte im Handwerk. Sie sollen befähigt werden, ein Unternehmen nachhaltig, eigenständig und verantwortlich zu führen. Dazu gehören Kenntnisse aus dem Bereich der strategischen Planung sowie der operativen Steuerung des Betriebs. Die Fortbildung endet mit einer bundesweit anerkannten öffentlich-rechtlichen Fortbildungsprüfung vor der Handwerkskammer. Hintergrund Die neue, bundesweit Prüfungsordnung zum Geprüften Betriebswirt (HwO) ist seit dem 1. April 2011 in Kraft. Noch bis Ende 2015 dürfen die Handwerkskammern auch Fortbildungen nach dem alten Lehrplan (Betriebswirt (HWK)) anbieten. Nach Ablauf dieser Übergangszeit müssen die Handwerkskammern die neue Prüfungsordnung umgesetzt haben.

Zielgruppe – Handwerksmeister, die sich selbstständig machen wollen, einen Betrieb übernehmen oder ihre betriebliche Existenz festigen wollen, – Führungskräfte in Handwerksbetrieben, – Unternehmerfrauen. Zulassungsvoraussetzungen Zulassungsvoraussetzung ist entweder der Meisterbrief oder eine vergleichbare Qualifikation. Zugelassen werden kann z. B. auch, wer eine Fortbildungsprüfung zum Fachwirt oder Fachkaufmann oder eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt hat oder wer durch seine Berufserfahrung über kaufmännische und rechtliche Kenntnisse verfügt, die jenen der Meisterprüfung gleichwertig sind. Auskunft über vergleichbare Qualifikationen erteilt die Handwerkskammer, die als Veranstalter der Fortbildung gewählt wird. Angebotsformen Es gibt Vollzeit-, Teilzeit- (Abend-, Wochenendoder Tageskurse) sowie Online-Lehrgänge mit ergänzenden Präsenzphasen (Blended Learning).

Inhalte Die Vorbereitungslehrgänge zur Prüfung umfassen nach der neuen Regelung 700 statt 500 Stunden. Qualifikationsbereiche des Lehrgangs sind – Unternehmensstrategie – Unternehmensführung – Personalmanagement – Innovationsmanagement. Der neue Rahmenlehrplan orientiert sich an Kompetenzen (Fach-, Methoden-, Führungs- und Sozialkompetenz). Der detaillierte Rahmenlehrplan ist unter www.itb.de unter dem Menüpunkt „Geprüfter Betriebswirt (HWO)“ einsehbar.

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Fördermöglichkeiten Für die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt (HwO) kann Meister-BAföG beantragt werden. Ansprechpartner Alle Handwerkskammern.

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Das Berufsfeld Podologie

Bei der Podologie (medizinischen Fußpflege) handelt es sich um einen relativ jungen Heilberuf. Erst 2002 wurde mit dem sogenannten Podologengesetz (PodG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen (PodAPrV) das Berufsbild und die Ausbildung zum Podologen gesetzlich geregelt. Das Berufsbild Podologie ist damit das jüngste in der Gruppe der sogenannten Gesundheitsfachberufe. Darunter versteht man nicht-ärztliche, nicht-psychotherapeutische Berufe im Gesundheitswesen, die Tätigkeiten in der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik, sowie der Rehabilitation beinhalten. Andere Bezeichnungen sind Medizinalfachberufe oder Medizinische Assistenzberufe. Was ist Podologie? Doch was ist Podologie? Eine gängige Definition lautet: „Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß“. Die Bezeichnung ist aus dem Griechischen abgeleitet: podos = gr. Fuß, logie = gr. Wortteil mit der Bedeutung Wort, Lehre. Genauer gefasst ist die Podologie die vorbeugende, therapeutische und nachsorgende Behandlung am gesunden, von Schädigungen bedrohten und/oder bereits geschädigten Fuß. In Abgrenzung zur kosmetisch orientierten Fußpflege (Pediküre), deren Aufgaben in pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß bestehen, befasst sich die Podologie ausschließlich mit der medizinisch notwendigen Fußbehandlung sowie der Prophylaxe und Beratung in Fragen der Fußgesundheit. Durch ihre Ausbildung werden Podologen befähigt, entsprechend der Aufgabenstellung des Berufes, durch Anwendung geeigneter Verfahren nach den anerkannten Regeln der Hygiene allge-

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meine und spezielle fußpflegerische Maßnahmen selbstständig auszuführen, pathologische Veränderungen oder Symptome von Erkrankungen am Fuß – die eine ärztliche Abklärung erfordern – zu erkennen, unter ärztlicher Anleitung – oder auf ärztliche Veranlassung – medizinisch indizierte podologische Behandlungen durchzuführen und damit bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzuwirken. Podologen kümmern sich vor allem um Patienten, bei denen Fußpflege und Fußbehandlungen mit erheblichen Risiken verbunden sein können, zum Beispiel bei Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen und Nervenschäden, Risiken durch Pilzinfektionen, Deformierungen, Ulzerationen, verletzungsbedingten Fußläsionen und Zuständen nach operativen Eingriffen. Das Leistungsspektrum der Podologie umfasst das Erkennen von Krankheitssymptomen und krankhaften Veränderungen an den Füßen, die Anwendung manueller, apparativer und medikamentöser Verfahren zur Fußbehandlung sowie Methoden, mit denen Fußschmerzen behoben werden können. Dazu gehört unter anderem auch die individuelle Anfertigung von Hilfsmitteln wie Orthosen und sonstige Druckentlastungen sowie beispielsweise Nagelkorrekturspangen (Orthonyxie), wie sie zum Beispiel beim Unguis incarnatus (eingewachsener Nagel) als Alternative zur operativen Behandlung eingesetzt werden. Die Ausbildungsdauer Die schulische Ausbildung zum Podologen erfolgt an Berufsfachschulen und ist bundesweit einheitlich geregelt. Der Beruf kann in Vollzeit (2 Jahre) oder in Teilzeit (3 bis 4 Jahre) erlernt werden.

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Insgesamt umfasst der Lehrstoff 2 000 Stunden Theorie und 1 000 Stunden praktisches Arbeiten. Neben dem Unterricht in den Schulen sind auch Praktika in podologischen Praxen oder Krankenhäusern zu absolvieren.

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Welcher Schulabschluss wird erwartet? Für die Ausbildung wird in der Regel ein Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung vorausgesetzt. Auch wer über einen Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, Erster allgemeinbildender Schulabschluss) verfügt und eine Berufsausbildung absolviert hat (mindestens zwei Jahre), kann zur Ausbildung zugelassen werden. Zudem wird eine gesundheitliche und charakterliche Eignung zur Ausübung eines Gesundheitsfachberufes erwartet. Empfohlen werden zudem Kommunikationsfähigkeit, um zum Beispiel die Fußprobleme der Patienten beziehungsweise Kunden zu erfragen und in Fragen der Fußgesundheit zu beraten. Ebenso müssen Patienten- oder Kundenbedürfnisse erkannt und diese in den Behandlungsvorschlägen berücksichtigen werden. Dazu sind Kunden- und Serviceorientierung nötig. Ebenso ist Sorgfalt wichtig, da die Arbeitsgeräte nach jeder Behandlung einwandfrei desinfiziert und sterilisiert werden müssen. Zudem sollte Interesse an der Biologie vorhanden sein: Kenntnisse darin sind nützlich, weil zu den Ausbildungsinhalten, unter anderem Hygiene und Mikrobiologie zählen. Sie erleichtert auch das Verständnis möglicher Krankheitsbilder. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Sie beinhaltet die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung durch die zuständige Landesbehörde, gültig für ganz Deutschland.

Weiterbildung ist Pflicht Podologen, die einen Vertrag mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen haben und eine sogenannte Kassenzulassung besitzen, müssen als zugelassene Leistungserbringer gemäß den Rahmenempfehlungen fachspezifische Fortbildungen absolvieren (48 Fortbildungspunkte in 4 Jahren), um die Qualität der Behandlung sicherzustellen. Weites Themenspektrum Die Themen für eine mögliche Weiterbildung sind breit gefächert und reichen von medizinischer und präventiver Fußpflege über Hygiene und Wundmanagement bis hin zu Kundenorientierung. Wenn sich Podologen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Wundversorgung bei Diabetespatienten entsprechende Angebote.

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So bietet zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß in der Deutschen Diabetes Gesellschaft eine Weiterbildung zur „Podologin DDG“ an. Deren Absicht ist es, Podologen besonders zu schulen, um Patienten mit diabetischem Fußsyndrom eine qualifizierte, verletzungsfreie medizinische Haut- und Nagelbehandlung des Fußes zukommen zu lassen. Podologen im Hörsaal Relativ neu ist es, dass Podologen studieren können. So gibt es die Konzeption eines Studiengangs zum „Bachelor of Science in Podologie“, (B. Sc. Podologie) der sich berufsbegleitend über drei Studienjahre erstreckt und sich an bereits tätige Heilkundler in der Podologie sowie an approbierte Ärzte wendet. Ein anderer Abschluss ist der Bachelor of Arts (B. A.), ein 5-semestriges berufsbegleitendes Fachhochschulstudium bestehend aus Selbststudienabschnitten und regelmäßigen Präsenzphasen. Der sektorale Heilpraktiker Immer mehr Nachfrage gibt es nach dem sektorale Heilpraktiker für Podologen. Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts von 2009 (BVerwG 3 C 19.08) wurden sektorale Heilpraktikererlaubnisse zugelassen. Durch die Zulassung als Sektoraler Heilpraktiker für Podologie können Podologen auch ohne ärztliche Verordnung im Rahmen ihrer Ausbildungsinhalte heilkundlich tätig werden. Die Erlaubnis ist allerdings eng begrenzt auf die Inhalte der festgelegten beruflichen Ausbildungscurricula

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zum Podologen. Konkret beschränkt sich die Heilpraktikererlaubnis dann auf Dermatologie, Diabetes in Hinblick auf den Fuß und die unteren Gliedmaßen und Folgeerkrankungen. Seit 2011 wurden bei den zuständigen Behörden in den verschiedenen Bundesländern entsprechende Prüfungen abgenommen. Allerdings stimmen nicht alle Bundesländer dieser Möglichkeit zu und lehnen den sektoralen Heilpraktiker auf dem Gebiet der Podologie ab, wie zum Beispiel Hessen (Stand: 1. Oktober 2013). Stiftung Begabtenförderung Zum Abschluss sei noch auf die Fördermöglichkeit durch die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) hingewiesen. Seit über zwei Jahrzehnten fördert das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung junge berufliche Talente. Das Stipendium lohnt sich: In maximal drei Jahren können Stipendiatinnen und Stipendiaten bis zu 6000 Euro für anspruchsvolle Weiterbildungen abrufen. Das Stipendium fördert fachbezogene berufliche Qualifikationen, fachübergreifende Themen und unter bestimmten Voraussetzungen auch berufsbegleitende Studiengänge. Absolventinnen und Absolventen aus den bundesgesetzlich geregelten Fachberufen im Gesundheitswesen – also auch Podologen – können sich an die SBB – Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung wenden. Bewerben kann sich, wer die Berufsabschlussnote mit der Durchschnittsnote 1,9 oder besser abgeschlossen hat. Auch ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers kann für eine Bewerbung qualifizieren. tom

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Zeitschrift für Prävention und Rehabilitation

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2. ÜBERARBEITETE AUFLAGE

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Weiterbildungsangebote

B.O.S.S. Kompetent zum Meistertitel . . . . . . . . . . . . .

Schulen/Verbände 15

Currex Professionelle Bewegungsanalyse und Bike Fitting: Zusammenhänge verstehen – Ergebnisse erleben! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16/17 Fachhochschule Münster Studiengang Technische Orthopädie: Vollzeitstudium und Duales Studium . . . . . . Footpower Sensomotorische Einlagenversorgung . . . .

AGOS – Arbeitsgemeinschaft Orthopädieschuhtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk . . . . 28 Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

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Heimerer Akademie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Institut für Fortbildung in der Heilkunde . . . . . 28

19 Institut für Reflexologie und Entspannung . . . 28

Fuss-Schule Freiburg Wo die Füße laufen lernen . . . . . . . . . . . . . .

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Orthotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Podologisches Schulungszentrum . . . . . . . . . 29

IONTO Health & Beauty GmbH Praxisnahe fachliche Anregungen . . . . . . . .

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Perpedesröck Gruppe Sensomotorik – Was steckt dahinter? . . . . .

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Ruck Qualität kommt von RUCK . . . . . . . . . . . . . .

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Mecotrade Vertrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Zahn bis Zeh Gesundheitswerkstatt . . . . . . . . 29

Schein Orthopädie-Service Neue Versorgungstechniken und das interdisziplinäre Arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . 24/25 Streifeneder Schulungszentrum Bildung auf den Punkt gebracht . . . . . . . . . .

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vabene Ausbildung zum Postural-Orthesiologen . . .

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Kompetent zum Meistertitel Erfolgreich im Beruf sein heißt heute: lebenslang dazulernen, neuen Anforderungen flexibel begegnen, neue Techniken beherrschen und die eigene berufliche Entwicklung ständig aktiv gestalten. Mit unserem Meisterkurs bereiten wir Sie kompetent auf die Meisterprüfung im Orthopädieschuhmacher-Handwerk vor. Mit unserem zusätzlichen Kursangebot halten Sie Ihr Wissen auf dem aktuellsten Stand. Meisterkurs Unsere Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung dauern jeweils von Anfang April bis Ende September und von Anfang Oktober bis Ende März. Insgesamt sind dies ca. 22 Wochen Lehrgang plus 2 Wochen Prüfung, die in unserem Hause von der zuständigen Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main durchgeführt wird. In den pauschalen Kosten sind alle Materialien, Leisten, Aufwandsentschädigungen für Schaupatienten zur Prüfung, Materialien zur Prüfung, sowie die Seminare Diabetes 1-4, Sicherheitsschuh nach BIV und die Unterweisung in Fußpflege enthalten.

Weiterbildungstermine Oktober Sensomotorik Einführung, 25. Oktober 2013 November Sensomotorik Basis Posturaltherapeut nach AFG, 16. November 2013 Sensomotorik Intensiv Posturaltherapeut nach AFG, 23. November 2013 Dezember Easypreg Grundseminar, 13. Dezember 2013

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Meisterschule Fortbildungszentrum

Wir machen Meister 앫 Ihr Erfolg ist unser Ziel 앫 Intensive Betreuung in modernster Einrichtung 앫 Praxis- und zukunftsorientierter Unterricht 앫 Aufgabenstellung + Bearbeitung in Teamarbeit 앫 Eigener Arbeitsplatz n e o t 앫 Arbeiten in angenehmer Atmosphäre ra ati lat ner 앫 Ständig verfügbare computergestützte it F p-Ge m o t n Mess- und Fertigungstechnik La Lap W- r die 앫 Unterbringung im Internat möglich Fü in Doppel- und Einzelzimmer mit Dusche und WC 앫 Auf jedem Zimmer vernetzter PC mit Berufssoftware und Internetanschluss • Aufenthaltsbereich mit HD-SAT-LCD-TV und Gemeinschaftsküche, Waschmaschine und Trockner

B-O-S-S Bildungszentrum Orthopädie-Schuhtechnik Südwest Paul-Ehrlich-Straße 1 b · 63225 Langen · Telefon 06103/9017-0 www.boss-langen.de · info@boss-langen.de

Januar Diabetes 1 + 2, 22. Januar 2014 Diabetes 3 + 4, 23. Januar 2014 Sicherheitsschuh nach BIV inklusive Zurichtung, 24. Januar 2014 Februar Diabetes 5 mit Workshop, 14. – 15. Februar 2014 Leistenbau, 21. – 22. Februar 2014 Schaftbau, 28. Februar – 2. März 2014 Die ausführliche Kursbeschreibung finden Sie auf unserer Homepage. Alle unsere Lehrgänge werden von ZVOS und AGOS mit Punkten versehen.

Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Professionelle Bewegungsanalyse und Bike Fitting: Zusammenhänge verstehen – Ergebnisse erleben! In der currex AKADEMIE finden Sie die Spezialisten mit der größten Expertise in der medizinischapparativen Bewegungsanalyse. Wir vermitteln zeitgemäßes Wissen und modernste Therapievorschläge, die Sie zum Wohle Ihrer Patienten sofort umsetzen können. Lernen Sie in praktischen Workshops die Handhabung aller Analysesysteme eines LAUFLABORS – von Videointerpretation bis zur Fußdruckmessung. Den handlungsqualifizierten Abschluss erzielen Sie mit dem Titel zum currex zertifizierten Bewegungsanalytiker, der Sie als Experte auf dem Gebiet der Bewegungsanalyse gegenüber Ihren Kunden, Patienten und Leistungsträgern ausweist. Gang- & Laufanalyse Modul I: DIE ORTHOPÄDISCHE EBENE Erlangen Sie alle grundlegenden Fähigkeiten eine apparative und objektive Bewegungsanalyse in der frontalen Ebene der unteren Extremität durchzuführen, auszuwerten und korrekt zu beurteilen. Wir vermitteln funktionell anatomische Zusammenhänge ebenso wie das Markieren aller relevanten Gelenkdrehachsen. Therapieoptionen mit Einlagen und Laufschuhen, viel Praxisarbeit an den Arbeitsplätzen und die korrekte Einrichtung eines Lauflabors runden dieses Seminar ab. Gang- & Laufanalyse Modul II: KNIETRACKING, LAUFTECHNIKANALYSE, HALTUNGSFORMEN Erweitert Ihr analytisches Wissen zur Optimierung der Bewegungstechnik um die sagittale und anteriore Ebene. Ihre therapeutische Reichweite ergänzt sich um Knietracking, Lauftechnik, Körperhaltungsformen, klinische Fußdruckmessung

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sowie praktische Stretching- und Kräftigungsübungen. Nach Abschluss des Seminars sind Sie in der Lage, multidimensionale Versorgungspläne sowie qualifizierte Analyseberichte zu erstellen. Gang- & Laufanalyse Modul III: WERDEN SIE EXPERTE Über das Becken, die Hüftrotation, die Wirbelsäule und praktische Laufstilistik schließen wir den funktionellen Bogen zu allen relevanten Verletzungen im Laufsport. Durchgeführte lauftechnische Übungen helfen das Verständnis zur Bewegung zu festigen und weitere Fallbeispiele geben die Sicherheit, das Seminar als Experte zu verlassen. currex zertifizierter Bewegungsanalytiker: HANDLUNGSQUALIFIZIERTER ABSCHLUSS Nach bestandener Prüfung zum currex zertifizierten Bewegungsanalytiker belegen Sie Ihre Fähigund Fertigkeiten zur Durchführung und Interpretation einer eigenständigen und kompletten Körperkinematik umfassenden Bewegungsanalyse.

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Apparative Radpositionsanalyse: DAS RAD WIRD AUF DEN MENSCHEN ANGEPASST Mit einer korrekt angepassten Sitzposition auf dem Sportgerät Fahrrad werden orthopädische Überlastungsprobleme des Sportlers eingedämmt, der Fahrkomfort erhöht und die Leistung deutlich gesteigert. Von der funktionellen Anamnese über Satteleinstellung, Rahmengeometrie und Lenkerform, bis zur richtigen Radschuhauswahl: In diesem Seminar lernen Sie das Essentielle zur Erschließung des neuen Marktes der Radpositionsanalyse. Referenten M.A. Björn Gustafsson ist Experte auf dem Gebiet der Bewegungsanalyse. Nach seiner Profikarriere als Triathlet, die er mit dem Juniorenweltmeistertitel kürte, studierte er Sportwissenschaften. Mit dem praktischen Wissen aus über 2500 Bewegungsanalysen leitet er die currex AKADEMIE. Dr. Arne Nagel promovierte zur Wirkung von Einlagen auf die Fußbewegung. Jetzt leitet er ein Analyselabor und versorgt täglich viele Sportler mit individuellen Einlagenlösungen auf wissenschaftlicher Basis.

Dr. Björn Stapelfeldt ist Sportwissenschaftler und der Experte im Bereich Bike Fitting und Leistungsanalyse. Er ist der Gründer des Radlabors in Freiburg und die Koryphäe wenn es um Radpositionsvermessung geht. Termine 2014 Modul I 18. – 19. Feb. 25. – 26. März 22. – 23. Mai 11. – 12. Nov.

Kempten Hamburg Hamburg Hamburg

Modul II 20. – 21. Feb. 27. – 28. März 13. – 14. Nov.

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Modul III 02. – 03. Juni

Hamburg

Prüfung zum currex zertifizierten Bewegungsanalytiker 04. Juni Hamburg 05. Juni Hamburg Apparative Radpositionsanalyse 20. – 21. März Hamburg Anerkannte Fortbildungspunkte je Seminar IQZ: 16, ZVOS: 32 Kosten und Teilnehmerlimit 695,– Euro Umsatzsteuerbefreit, inkl. hochwertiger Seminarunterlagen und Verpflegung an beiden Tagen. Aufgrund der praktischen Elemente und des hohen Praxisanteils begrenzt auf 16 Teilnehmer. Anmeldung Online: www.akademie.currex.de

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Bachelor of Engineering Technische Orthopädie Vollzeitstudium oder duales Studium? Den Bachelor for Engineering für Technische Orthopädie kann man an der Fachhochschule Münster auf zwei Wegen erreichen: Im Rahmen eines Vollzeitstudiums oder im Rahmen eines dualen Studiums. Vollzeitstudium Voraussetzungen: • Fachhochschulreife oder Meisterbrief sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung als OrthopädietechnikerIn / OrthopädieschuhtechnikerIn • 6-semestriges Studium B. Eng. Technische Orthopädie • Studienbeginn ist immer zum Wintersemester. • Gesamtausbildungszeit (Lehre und Studium) beträgt ca. 6 Jahre Duales Studium Der duale Studiengang technische Orthopädie verbindet eine anerkannte Ausbildung zum/zur Orthopädietechniker/in oder Orthopädieschuhtechniker/in mit einem Hochschulstudium. Voraussetzungen: • Fachhochschulreife und kooperierender Ausbildungsbetrieb der OT oder OST • 8-semestriges duales Studium B. Eng. Technische Orthopädie.

Fachhochschule Münster Hüfferstraße 27 D-48149 Münster Tel. +49 (0) 2 51/8 36 40 90 Fax +49 (0) 2 51/8 36 40 91 pressestelle@fh-muenster.de www.fh-muenster.de

• Das Studium beginnt immer zum Wintersemester. Die Ausbildungszeit beginnt in der Regel zum 1. August. Der Anmeldezeitraum für die Bewerbung liegt in der Regel von Mitte Mai bis Mitte August. • Bei der Bewerbung für den dualen Studiengang ist ein von dem Ausbildungsbetrieb und Ihnen unterzeichneter Rahmenvertrag mit einzureichen. • Die Gesamtausbildungszeit beträgt 4 Jahre Inhaltliche Fragen zu den unterschiedlichen Studiengängen beantwortet gerne der Studiengangsleiter Prof. Klaus Peikenkamp. Bitte schicken Sie hierzu eine E-Mail an peikenkamp@fh-muenster.de, ggf. mit Telefonnummer und Zeiten, zu denen Sie erreichbar sind. Bei Rückfragen zu formalen Aspekten wenden Sie sich bitte an das Service Office für Studierende der FH Münster. Ausführliche Informationen zu den Studiengängen und zur Bewerbung finden Sie auf der Homepage der Fachhochschule Münster (www.fh-muenster.de - Studieninteressierte). Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Die positive Wirkung von sensomotorischen Einlagen nach Jahrling ist unumstritten. Jedoch kommt es bei der Patientenversorgung, und das umso mehr bei der Versorgung mit sensomotorischen Einlagen, auf das Know-how und Fachwissen des Versorgers an. Es bedarf einer intensiven Fortbildung in die Tiefe und Breite der Materie, um den höchsten Versorgungsansprüchen gerecht zu werden. Aus diesem Grund bietet die footpower Akademie Seminare für die Schwerpunkte „Rücken“, „Neurologie“, „Sport“ und „Kinder“ an. Dazu werden weitere vertiefende Kurse angeboten, sowie die Zertifizierung zum „SensomotorikTechniker“.

footpower Service GmbH Kaiserstraße 150 51643 Gummersbach Fon: +49 (0) 22 61/9 74 60-30 Fax: +49 (0) 22 61/9 74 60-35 service@footpower.de www.footpower.de

Basis-Seminar Das Seminar vermittelt Ihnen das Grundwissen zur Bearbeitung sensomotorischer Einlagen nach Jahrling. Theoretische Funktions- und Wirkmechanismen einer sensomotorischen Einlage n. J. sowie das praxisorientierte, individuelle Anpassen des Rohlings an den Kunden, erlernen Sie im Basis-Seminar. Rücken Dieses Seminar vermittelt in praktischen Lerneinheiten die Versorgung von Rückenschmerzpatienten durch gezieltes Einwirken auf Statik und Dynamik mittels sensomotorischer Einlagen nach Jahrling. Des Weiteren erlernen Sie die positive Beeinflussung wichtiger myofascialer Strukturen und Muskelschlingen.

Sport Erläutert werden ärztlich diagnostizierte Sportverletzungen/Überlastungssyndrome als Basis einer ausführlichen Bewegungsanalyse und statischen Befundung, um zu einer optimalen, sportartspezifischen Versorgung mit sensomotorischen Einlagen im Breiten- und Leistungssport zu gelangen. Kinder Unter Berücksichtigung der physiologischen kindlichen Entwicklung vermittelt dieses Seminar praxisnahe Versorgungsmöglichkeiten mit der sensomotorischen Einlage nach Jahrling.

Neurologie Das Seminar schult die Auswertung von Befundergebnissen als Voraussetzung, die daraus resultierenden Erkenntnisse in die Versorgung des neurologischen Patienten zu integrieren. Des Weiteren vermittelt das Seminar die differenzierte Betrachtung neurologischer Krankheitsbilder.

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„Wo die Füße laufen lernen“ Wer sich gut um Füße kümmert, kommt um den Begriff Spiraldynamik® nicht mehr herum. Wir alle wissen um die Bedeutung gut funktionierender Füße. Neben Einlagen, Skalpell und guter Fußpflege schließt die Spiraldynamik® die Lücke für eine optimale Versorgung der Füße unserer Patienten. Bereits seit 2007 existiert die Fußschule Freiburg unter Leitung von Cordula Rublack, Physiotherapeutin, Spiraldynamik® level advanced und Fußschullehrerin. Dreimal pro Jahr bietet sie Fußschultage speziell für Patienten an. Und außerdem auch Kurse vom Profi für Profis, so auch wieder 2014. Die Spiraldynamik® ist ein innovatives, anatomisch begründetes Therapie- und Bewegungskonzept. Es handelt sich um eine dreidimensionale „Gebrauchsanweisung“ für den eigenen Körper. Unsere Körperhaltung ist von den Füßen ausgehend aufgebaut, somit sind sie die Basis unserer Aufrichtung und Statik und sorgen für eine effiziente Kraftübertragung in die Beine. Gemäß seiner anatomischen Konstruktion wirken drei Prinzipien gemeinsam: Das Gewölbe-, das Keil- und das Spiralprinzip. Sie verleihen dem Fuß eine bemerkenswerte Festigkeit, bei gleichzeitiger Elastizität und Flexibilität. Nur so ist es den Füßen möglich, Spitzenbelastungen von mehreren Tonnen standzuhalten. Die Bioarchitektur der Füße ist somit das Geheimnis ihrer hohen Belastbarkeit. Und das Gute daran: sie steckt in jedem unserer Füße. Die Form, die Anatomie bestimmt den Gebrauch. Die Form folgt aber auch dem Gebrauch. Fehlbelastung ist der kontinuierliche Motor für Verformungen und Dysbalancen im Fuß mit allen daraus resultierenden Problemen. Fast immer sind daran gekoppelt: verminderte Wahrnehmung, Mobilitätsverlust und Trainingsmangel. Vieles

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Cordula Rublack Physiotherapeutin Spiraldynamik® level advanced Herrenstraße 46 79117 Freiburg Tel. 07 61/2 17 22 21

geschieht unbewusst, aber ist zu einem hohen Prozentsatz auch wieder trainierbar. Das Ziel eines Fußschultages für Patienten ist, durch den konsequenten dreidimensional-anatomischen Bezug mehr Verständnis und Eigenkompetenz, aber auch etwas über das Potential bezüglich der eigenen Füße, zu erfahren. Der Tageskurs für Profis soll einen spannenden Einblick in die therapeutischen Möglichkeiten der modernen funktionellen Fußtherapie geben. Eigenerfahrungen und neues Wissen, welches Sie an Ihre Kunden weitergeben können. Fußschultage für Patienten Samstag 22.03./12.07./11.10. 2014 in Freiburg Fußchultag für Profis (Orthopädietechnik, med. Fußpfleger, Podologen) Samstag 17.05.2014 in Freiburg Kursleitung: Cordula Rublack, Fußschulleiterin, Spiraldynamik® Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Praxisnahe fachliche Anregungen Die traditionsreiche und seit knapp 90 Jahren auf Fußpflege und Podologie spezialisierte Marke SÜDA steht für den Kompetenz-Bereich Fußpflege/Podologie der IONTO Health & Beauty GmbH. Die SÜDA-Schulungen bieten Erfahrungsaustausch zwischen Kolleginnen und Kollegen, Fußpflege-Kompetenz zum Anfassen und sind in unterschiedlichen Formen aufgebaut: von Fachvortrag mit Demo über Workshops bis zu Praxisseminaren werden die thematisch sinnvollsten Weiterbildungsformen angeboten. Nutzen Sie Ihre Vorteile, in der Niederlassung ganz in Ihrer Nähe von der Kompetenz unserer erfahrenen SchulungsreferentInnen zu profitieren. Die Seminare und Workshops finden regelmäßig in den Schulungszentren unserer Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet statt.

IONTO Health & Beauty GmbH Greschbachstr. 3 76229 Karlsruhe

Niederlassungen bundesweit: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, München, Neuss. Unsere Themengebiete: • Wellness – Algenbehandlung für Füße und Beine • Behandlungen von Haut- und Nagelpilz • Eingewachsener Nagel • Hühneraugen und Warzen. Vorbeugen, erkennen, behandeln! • Hornhaut, Warzen, Pilze • Mykosen erkennen und behandeln • Verbände und Druckentlastung • Krankheitsbilder in der Fußpflege • B/S-Spangentechnik • Der diabetische Fuß • Nagelmodellage der Fußnägel • Arbeiten mit Nasstechnik und Turbine • Zusatzleistungen in der Fußpflege • Instrumente und Fräser richtig eingesetzt • Hygiene in der Fußpflege Termin-Informationen finden Sie im Internet unter www.sueda.de, im aktuellen Schulungsplan oder telefonisch unter 07 21/9 77 03 88. Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Sensomotorik – Was steckt dahinter? Die sensomotorische bzw. propriozeptive Einlagenversorgung stellt seit Jahren die „Königsklasse“ aktiver Versorgungskonzepte in der Orthopädie dar. Entscheidend für den Therapierfolg ist die Umsetzung unterschiedlichster indikativer Anforderungen hinsichtlich ihrer sensomotorischen bzw. propriozeptiven Adaption. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden entwickelte perpedesröck ein „modulares“ tonus regulatives Einlagensystem, um individuelle Versorgungen erfolgreich, zeit- und kostengünstig umsetzen und anpassen zu können. Als Grundlage einer solchen Therapie bietet perpedesröck mit der tonuscontrol-Reihe ein umfassendes Seminarkonzept, welches mithilfe des Harvard-Lernprinzips und einer praxisnahen Ausbildung durch Deutschlands bestbewerteten Sensomotorik-Trainer die Vermittlung von komplexem und umfangreichem Wissen in allen für die Versorgung relevanten Bereichen eine einfache Umsetzung des individuellen Einlagenbaus garantiert. Hierbei wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Verständnis des ausführenden Technikers gesetzt, welcher nicht nur Kompetenz als interdisziplinärer Therapeut und Ansprechpartner erhält, sondern auch mithilfe einer strukturierten Untersuchung qualifiziert wird, ein Versorgungskonzept zu entwickeln, umzusetzen und dem Therapieverlauf anpassen zu können. Teilnehmer der Seminarstruktur werden nach Abschluss zertifiziert, ebenso kann durch den Abschluss von drei unterschiedlichen

Unser gesamtes Schulungsangebot finden Sie im Internet unter www.perpedes.de.

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perpedesröck gruppe Schulungen Tannenbergstr. 139 73230 Kirchheim/Teck Tel. 0 70 21/73 83 019 Fax 0 70 26/95 05 050 Kontakt: Frau Sonja Stark s.stark@perpedes.de

Seminaren nicht nur der persönliche Expert Abschluss erworben werden, sondern der Betrieb den Expert-Center Status erlangen und wird als tonuscontrol-Expert-Center im Internet publiziert. Schulungsinhalte (Auszug): Grundlagenseminar BASIC: • Neue Methoden zur Aufrichtung des Fußes • Grundlagen und Wirkungsweise der Sensomotorik mit Workshop Aufbauseminar KID: • Übungen zur Kinderversorgung • Entwicklung des kindlichen Fußes Aufbauseminar SPORT: • Aspekte der Sportversorgung • Biomechanische Belastungen im Sport Expertenseminar PRO: • die „6-Minuten-Anamnese“ • Anamnesetraining • von der konservativen Einlage zur Sensomotorik Soletec CAD/CAM Seminar: • Einführung in die CAD/CAM-Technologie • Praktischer Einsatz und Workshop Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Qualität kommt von RUCK. Was die Produkte seit Jahrzehnten beweisen, hat auch bei den Fortbildungen Tradition. Mit weit über 50 Themen und mehr als 115 Terminen pro Jahr gehört RUCK zu den größten Anbietern für Fortbildungskurse in Fußpflege und Kosmetik. Qualität verpflichtet und hier hat RUCK markante Zeichen gesetzt. Referenten von höchstem Niveau, ob Professor oder Praktiker – wirklich jeder versteht es, schwierige Sachverhalte verständlich und einprägsam zu vermitteln. Hörseminar oder Workshop? Gezielt werden beide Möglichkeiten auf das jeweilige Thema zugeschnitten. Nicht zu unterschätzen sind Umfeld und Technik für eine entspannte Wissensaufnahme. Mit der Firmenerweiterung und einer eigenen Seminarebene wurde bei RUCK ein Ambiente geschaffen, welches jedes Seminar zu einem Erlebnis macht. Ein klimatisierter Hörsaal, voll ausgestattete Workshop-Räume, ein eigener Cateringbereich mit perfekter Küche und Einrichtung für erholsame Pausen. An alles wurde gedacht und das engagierte Mitarbeiter-Team hat nur ein Ziel: Die totale Kundenzufriedenheit. Zertifiziert und anerkannt. Wie das ganze Unternehmen, so sind auch die Seminare nach ISO 9001 zertifiziert. Eine verlässliche Basis für objektiv überprüfte Qualitätsstandards. Alle Teilnehmerzertifikate enthalten Stundenund Themenangaben. Seminare mit Fortbildungspunkten werden entsprechend bekannter Richtlinien bewertet. Immer ein guter Nachweis für das aktive Fortbildungsinteresse. Lernen, wo andere Urlaub machen. Im Nordschwarzwald lässt sich Fortbildung und erholsamer Kurzurlaub perfekt verbinden. Kein Wunder, dass viele Teilnehmer auch diesen Aspekt der RUCK Seminare kennen und schätzen gelernt haben.

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HELLMUT RUCK GmbH Daimlerstraße 23 D -75305 Neuenbürg fon + 49 (0)7082. 944 22 36 fax + 49 (0)7082. 944 22 22 e-Mail seminare@hellmut-ruck.de web www.hellmut-ruck.de Hier ein kleiner Auszug der FUSS-Themen: Hallux – Ursachen und Behandlung Termine: 01.04. und 07.10.2014 Unguis Incarnatus Termine: 12.03. und 27.08.2014 Fußpflege Update Termine: 19.-21.02., 08.-10.04., 11.-13.06. und 04.-06.11.2014 Kinesoped Taping Termine: 30.01., 06.03., 25.04., 14.05., 17.07., 02.10., 14.10. und 14.11.2014 Diabetes-Forum Neuenbürg Termine: 28.-29.03.2014 und 28.-29.11.2014

3.+ 4. 3.+4. FORUM DIABETESFORUM NEUENBÜRG NEUENBÜ RG Fordern Sie jetzt die Seminarbroschüre 2014 an – oder informieren Sie sich unter www.hellmut-ruck.de. Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Neue Versorgungstechniken und das interdisziplinäre Arbeiten nehmen in der Orthopädie einen immer größeren Stellenwert ein. Deshalb bieten wir diverse Fortbildungen an, um Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen der Orthopädietechnik und Orthopädie-Schuhtechnik zu erweitern. Basis-Seminare: In unseren bewährten Basis-Seminaren wird Grundwissen vermittelt, um sich in der jeweiligen Thematik einen guten Wissensstand anzueignen. Das Thema „Diabetes“ gewinnt in der orthopädieschuhtechnischen Versorgung, aufgrund der demographischen Entwicklung, immer mehr an Bedeutung. In unserem Basis-Seminar werden die wichtigen Grundlagen rund um die Krankheit und ihre schuhtechnische Versorgung praxisnah vermittelt. Die Bereiche „Sensomotorik“ und „Ganganalyse“ sind eng miteinander verknüpft. Mit sensomotorischen Konzepten sind positive Bewegungsänderungen möglich. Durch eine komplette Analyse lassen sich die Unterschiede gut darstellen. In praktischen Beispielen werden hier die Möglichkeiten der sensomotorischen Einlagenversorgung aufgezeigt.

Germany since 1879 Schein Orthopädie Service KG Hildegardstr. 5 42897 Remscheid Germany Tel. +49 2191 910-0 Fax +49 2191 910-100 info@schein.de www.schein.de/seminar

Workshops: Die Workshops haben einen hohen praktischen Anteil und dienen zum Vertiefen des Fachwissens. Thema: „Anatomie“. Dazu bieten wir in der Hessing-Clinic in Augsburg einen Kurs mit Dr. med. Manfred Thomas an. Er ist Koordinator der Fußchirurgischen Ausbildungskurse für Orthopäden und Unfallchirurgen und erläutert in beeindruckenden Bildern den Aufbau des Fußes. Der Verlauf von Sehnen, Bändern und Muskeln wird am echten Präparat sehr eindrucksvoll dargestellt. Thema: „Fußdiagnostik“. Hier kann der Teilnehmer in Kleingruppen die Strukturen der unteren Extremität unter fachmännischer Anleitung untersuchen. Daraus lassen sich für die OST und OT wichtige Aussagen über die richtige Einlagenversorgung ableiten. Möglichkeiten mit der sensomotorischen Einlagenversorgung: In praktischen Beispielen werden die Varianten der sensomotorischen Einlagenversorgung aufgezeigt.

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automatisch dazu, den Körper aus anderen Perspektiven zu sehen und zu verstehen. Seminar-Programm Einen aktuellen Überblick über das ScheinSeminar-Programm mit ausführlicher Beschreibung erhalten Sie unter www.schein.de/seminarprogramm Referenten

Thema: „Anatomie“

Bei unseren Seminaren und Workshops referieren hochkarätige Referenten, die ihr Fachwissen praxisnah und verständlich weitergeben. So können Sie die erworbenen Kenntnisse direkt in Ihrem Betrieb umsetzen. Anmeldungen Die direkte und einfache Art der Anmeldung ist über das Internet möglich. Unter www.schein.de/seminar können Sie online unser Anmeldeformular ausfüllen und abschicken. Fortbildungspunkte ZVOS-, IQZ- und AGOS Fortbildungspunkte können bei allen Seminaren und Workshops erworben werden.

Thema: „Fußdiagnostik“ Zertfikat Thema: Spiraldynamik®. Sie beschreibt „ein dreidimensionales, anatomisch begründetes und somit lernbares Konzept der richtigen Bewegung. Praktische Anwendungsbereiche der intelligenten Gebrauchsanweisung für den menschlichen Körper sind Therapie, Training und Alltag. Vom natürlichen Bauprinzip der Verschraubung abgeleitet, lässt sich so eine Gebrauchsanweisung für den menschlichen Körper formulieren.“ Die Spiraldynamik kombiniert in einer sehr anschaulichen Art und Weise moderne Ganganalyse und sensomotorisches Grundverständnis – dies führt

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Jeder Teilnehmer erhält zum Abschluss der Veranstaltungen ein Zertifikat mit Ausweisung der Fortbildungspunkte. Begrenzte Teilnehmerzahl Die Teilnahme ist bei allen Veranstaltungen sinnvoll begrenzt, um eine effiziente Durchführung und intensive Wissensvermittlung zu gewährleisten. Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Streifeneder Schulungszentrum: Bildung auf den „Punkt“ gebracht Praxisnah, anschaulich, individuell – das Streifeneder Schulungszentrum mit Sitz in Emmering bei München bietet eine große Themenvielfalt an akkreditierten Seminaren rund um die Orthopädieschuhtechnik. Um Sie für eine kompetente und sichere Patientenversorgung zu wappnen, helfen wir Ihnen dabei, Ihr Fachwissen zu vertiefen und sich neue Techniken und Methoden anzueignen. Voll ausgestattete Schulungswerkstatt Auf rund 1.500 qm erwartet Sie ein modernes Seminarzentrum mit neuester Technik, voll ausgestatteter Werkstatt, Seminarraum und Ganglabor. Unser hochqualifiziertes Schulungsteam vermittelt Ihnen fundierte Inhalte in Theorie und Praxis und sorgt für eine individuelle Betreuung. Fortbildungspunkte Durch die ständige Evaluierung unserer Seminare und Referenten garantieren wir eine fortlaufend hohe Lehrqualität. Unsere OST-Seminare sind beim Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung (IQZ), der Arbeitsgemeinschaft Orthopädieschuhtechnik GbR (AGOS) und dem Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) akkreditiert. Veranstaltungshighlights in 2014 Interdisziplinäre Versorgung des diabetischen Fußsyndroms – 12.03.2014 Im Seminar werden Entstehung, Maßnahmen und Versorgungsmöglichkeiten des DFS vorgestellt. Sie lernen, Risikofaktoren zu erkennen, richtig zu interpretieren und therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Fortbildungspunkte IQZ: 8, AGOS: 16, ZVOS: 13 Sensorische Integration – 14.-15.03.2014 Die Versorgung von Kindern erfordert viel Feingefühl und verlangt dem Betreuenden besondere Kenntnisse ab. Die Entwicklung der Körperwahr-

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Streifeneder Schulungszentrum Moosfeldstr. 10 82275 Emmering bei München Kontakt: Frau Nicole Herla Tel. 0 81 41/61 06-0 Fax 0 81 41/61 06-50 schulungszentrum@streifeneder.de

nehmung spielt dabei eine besondere Rolle. Im Seminar werden die Basissinne und ihr Einfluss auf die Entwicklung des Kindes anschaulich erläutert. Fortbildungspunkte IQZ: 16, AGOS: 24, ZVOS: 21 Spiraldynamik® Einführungskurs – 15.–16.09.2014 Am Beispiel des Fußes werden Grundprinzipien der Spiraldynamik erläutert und anhand von Knochen-, Gelenks- und Muskelstrukturen funktionell-anatomische Zusammenhänge erklärt. Fortbildungspunkte IQZ: 14, AGOS: 28, ZVOS: 26 Grundlagen der softwareunterstützten Ganganalyse – 17.–18.09.2014 In diesem Anwenderseminar vermitteln wir alle Grundlagen zur Ganganalyse sowie die Einteilung der Gangphasen mit ihren physiologischen Gelenkswinkeln nach Perry. Auf dem Programm stehen u. a. Messungen mit der Software PRO.vision und Vorher-Nachher-Vergleiche. Fortbildungspunkte: IQZ: 13+2, AGOS: 28, ZVOS: 22 Jetzt das aktuelle Seminarprogramm downloaden: www.streifeneder.de Das aktuelle Kursprogramm wird monatlich auf OSTechnik.de und auf der-fuss.de aktualisiert.

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Ausbildung zum Postural-Orthesiologen Propriozeptive Einlagenversorgung nach Dr. R.-J. Bourdiol Seit mehr als 10 Jahren bietet die Firma vabene ein intensives Kursprogramm an, das es den Anwendern ermöglicht, nach einer detaillierten Statikanalyse eine qualifizierte Versorgung mit propriozeptiven Einlagen durchzuführen. Dabei wird die gängige Betrachtungsweise quasi auf den Kopf gestellt. Fehlstellungen und Fehlhaltungen von Schulterpartien, Rumpf, Becken oder Beinlängendifferenzen und deren Auswirkungen auf die Füße werden „von oben nach unten“ beurteilt und fließen in die Bauweise der Einlage ein. Mit der Versorgung von propriozeptiven Einlagen werden funktionelle Beschwerden des Halte- u. Bewegungsapparates korrigiert. Dies sind beispielsweise funktionelle Beinlängendifferenzen, Körperrotationen, skoliotische Fehlhaltungen, aber auch die Behandlung von Fersensporn u. a. muskulär bedingte Beschwerden.

vabene GmbH & Co KG Heft 8 D-83115 Neubeuern Tel. 0 80 35/90 39 17 info@vabene-balance.de www.vabene-balance.de

Aufbaukurs & Zertifizierung In einem 2-tägigen Aufbaukurs werden die einzelnen Schritte der propriozeptiven Versorgung vertieft und im Rahmen einer theoretischen und praktischen Prüfung seitens vabene zertifiziert. Weiterführende workshops

Grundkurs In einem 3-tägigen Intensivkurs erfahren Sie alles über die funktionelle Anatomie, die biomechanischen Zusammenhänge der Körperstatik und die Funktionsweise des sensomotorischen Systems. In vielen praktischen Einheiten erlernen die Teilnehmer die wesentlichen Aspekte der visuellen und manuellen Befundung und sind so in der Lage, die richtige Versorgungsvariante für die jeweilige Indikation auszuwählen.

Zur weiteren Qualifizierung bietet vabene verschiedene workshop-Themen an, u. a. „Einfluss des visuellen Systems auf die Haltung“, „Einfluss des oro-fazialen Raums auf die Haltung“, „SpiralMuskel-Training“, „Funktionelle Anatomie“, „Muskeltaping“ und vieles mehr. Termine & Inhalte Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.vabene-balance.de/Qualifikation

Hospitation 1 – 2-tägige Praxisaufenthalte in vabene zertifizierten Betrieben oder im eigenen Betrieb dienen der Vertiefung der erlernten Inhalte in der Praxis.

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Campusanzeigen von Schulen/Verbänden

Zertifizierungsstelle AGOS Arbeitsgemeinschaft Orthopädieschuhtechnik Klosterstraße 73 – 75 40211 Düsseldorf Tel. 02 11/1 75 23 95-3 Fax 02 11/1 75 23 95-9 www.ag-os.org

Heimerer Akademie GmbH Hohmannstraße 7 b 04129 Leipzig Tel. 0 34 21/72 87 72-0, Fax -9 akademie@heimerer.de www.heimerer-akademie.de

Vorbereitungskurse zum Heilpraktiker auf dem Gebiet der Podologie. www.sektoraler-heilpraktiker-podologie.de Zentrales Informations- und Beratungsbüro Pödeldorfer Str. 81 96052 Bamberg Tel. 09 51/9 15 55-0 www.deb.de · anfrage@deb.de

Institut für Fortbildung in der Heilkunde Büro: Kirchhalde 24 71706 Markgröningen, Tel. 01 57/36 79 29 09

Kompetenzzentrum Technische Orthopädie

Meisterkurse Orthopädieschuhtechnik/ Orthopädietechnik/ Weiterbildungen Handwerkskammer in Landshut Am Lurzenhof 10b 84036 Landshut Tel. 08 71/5 05-0 www.hwk-landshut.de

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Institut für Reflexologie & Entspannung Helga Dittmann Von-Finsterlin-Str. 9 87452 Altusried Tel. 0 83 73/92 24 91 Fax 0 83 73/92 24 92 www.reflexology.de

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Campusanzeigen von Schulen/Verbänden

Orthotech GmbH Grubmühl 20 D-82131 Stockdorf Tel. +49(0) 89/8 93 58 70 Fax +49(0) 89/89 35 87 20 INFO@ORTHOTECH-GMBH.DE www.ORTHOTECH-GmbH.de

GesundheitsWerkstatt Zahn bis Zeh Bahnhofstr. 3 21423 Winsen (Luhe) Tel. 0 41 71/78 75 40 Fax 0 41 71/7 87 54 29 www.zahn-zeh.de





Fort- und Weiterbildung für Podologen und Fußpfleger Einfach mal reinschauen unter www.psc-ug.de

MECOTRADE Vertrieb Grimmstraße 15 91154 Roth-Eckersmühlen Tel. +49 (0) 91 71/9 89 21 92 Fax +49 (0) 91 71/8 90 51 97 mecotrade@online.de www.vho-osthold.com

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Förderprogramme: So finanzieren Sie Ihre Weiterbildung

Bund und Länder haben in den vergangenen Jahren neue Förderprogramme aufgelegt und Bewährtes reformiert. Eine Übersicht, wer für welche Zuschüsse in Frage kommt, was und wie gefördert wird: Zuschüsse vom Bund – Erwerbstätige mit geringen Einkommen Bildungsprämie (Prämiengutschein & Weiterbildungssparen) Bedingungen: Erwerbstätige, die sich weiterbilden, fördert der Staat mit der Bildungsprämie. Das Programm besteht aus den beiden Komponenten Prämiengutschein und dem sogenannten Weiterbildungssparen. Wer möchte, kann beide Komponenten auch zusammen einsetzen. Gefördert werden Fortbildungen, die beruflich weiterbringen. Die Bildungsprämie gibt es für Arbeitnehmer und Selbstständige mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 20 000 Euro. www.bildungspraemie.info – Handwerker und Fachkräfte Meister-Bafög Bedingungen: Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – dem so genannten Meister-Bafög – unterstützt der Bund angehende Handwerksoder Industriemeister, sowie andere Fachkräfte. Der Lernende muss eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Gefördert werden Vollund Teilzeitkurse mit mindestens 400 Unterrichtsstunden. www.meister-bafoeg.info

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– Geringqualifizierte und Beschäftigte in kleinen Unternehmen WeGebAU Bedingungen: Im Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU) fördert die Bundesagentur für Arbeit Beschäftigte, die keinen Berufsabschluss haben oder seit mindestens vier Jahren nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten. Zudem richtet sich das Programm an Arbeitnehmer in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern. Bisher mussten die Geförderten mindestens 45 Jahre alt sein, seit April 2012 gilt diese Altersgrenze nicht mehr. www.arbeitsagentur.de – Berufstätige, die studieren wollen Aufstiegsstipendium Bedingungen: Ein Aufstiegsstipendium können Berufserfahrene erhalten, die erstmals ein berufsbegleitendes Studium oder ein Vollzeitstudium aufnehmen. Das Alter bei Studienbeginn spielt keine Rolle. Voraussetzung sind eine Abschlussnote der Berufsausbildung von mindestens 1,9 und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung. Auch eine besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers wird als Voraussetzung anerkannt. www.sbb-stipendien.de – Unter-25-Jährige Weiterbildungsstipendium Bedingungen: Für das Weiterbildungsstipendium können sich berufstätige junge Fachkräfte bewerben, die

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noch keine 25 Jahre alt sind und besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf erbracht haben. Eine Überschreitung der Altersgrenze um bis zu drei Jahre ist möglich, beispielsweise für Zeiten wie Zivildienst oder Mutterschutz. www.sbb-stipendien.de Zuschüsse der Länder – Brandenburg (Bildungsscheck) Für Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Brandenburg, sowie Beschäftigte, die Arbeitslosengeld II beziehen (sogenannte Aufstocker). Unterstützung bekommt man bei den Kurs- und Prüfungsgebühren für die Teilnahme an einer individuellen arbeitsplatzunabhängigen beruflichen Weiterbildungsmaßnahme bei einer Eigenbeteiligung von mindestens 30 Prozent. www.bildungsscheck-brandenburg.de – Hamburg (Weiterbildungsbonus) Für Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern. Zielgruppen sind Geringqualifizierte, Personen mit Migrationshintergrund, Auszubildende, Alleinerziehende oder Beschäftigte in Elternzeit. Auch Existenzgründer, die Arbeitslosengeld I oder II bekommen, sowie sogenannte Aufstocker können gefördert werden. www.weiterbildungsbonus.net – Hessen (Qualifizierungsscheck) Für Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Hessen, die in Betrieben oder gemeinnützigen Organisationen mit höchstens 250 Mitarbeitern arbeiten und entweder keinen anerkannten Berufsabschluss haben oder über 45 Jahre alt oder in Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden oder als Ausbilder beschäftigt sind. www.qualifizierungsschecks.de – Nordrhein-Westfalen (Bildungsscheck) Für Arbeitnehmer in Betrieben in NordrheinWestfalen, die weniger als 250 Mitarbeiter

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haben. Auch gefördert werden Geringqualifizierte, Personen mit Migrationshintergrund, Auszubildende, Alleinerziehende oder Beschäftigte in Elternzeit. Auch Existenzgründer sowie „Aufstocker“ können gefördert werden. www.bildungsscheck.nrw.de – Rheinland-Pfalz (Qualischeck) Für angestellte Beschäftigte über 45 Jahre mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Nutzen kann ihn aber auch, wer zu einer der folgenden Personengruppen zählt: Abhängig Beschäftigte, geringfügig Beschäftigte, Berufsrückkehrer und Existenzgründer. Selbstständig Beschäftigte müssen den Sitz der Hauptniederlassung in Rheinland-Pfalz haben. www.qualischeck.rlp.de – Sachsen (Weiterbildungsscheck) Für Arbeitnehmer bis zu einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von 2500 Euro. Wer bis zu 4150 Euro verdient, ist antragsberechtigt, wenn er älter als 50 Jahre ist, in Teilzeit arbeitet, befristetet beschäftigt, Leiharbeitnehmer ist oder mit der geplanten Weiterbildung einen ersten akademischen Abschluss anstrebt. www.sab.sachsen.de – Schleswig-Holstein (Weiterbildungsbonus) Für Arbeitnehmer und Auszubildende in kleinen und mittleren Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern. Der Betrieb muss seinen Firmensitz oder mindestens eine Betriebsstätte in Schleswig-Holstein haben. www.ib-sh.de/aktion-a1/ – Thüringen (Weiterbildungsscheck) Für Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben sowie Selbstständige mit einem Jahresbruttoeinkommen zwischen 25 600 und 40 000 Euro (bei Verheirateten das Doppelte). Unternehmens- oder Geschäftssitz sollten im Bundesland sein. www.gfaw-thueringen.de

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Steuervorteile Alles, was man für Aus-, Fort- und Weiterbildung aus eigener Tasche gezahlt hat, kann man in der nächsten Steuererklärung beim Finanzamt abrechnen. Dadurch kann die Steuerbelastung um bis zu einige hundert Euro sinken. Denn das Finanzamt erkennt die Ausgaben für eine berufliche Weiterbildung für Selbstständige als Betriebsausgaben, für Angestellte als Werbungskosten an. Diese Ausgaben können Kursteilnehmer bei der Steuererklärung geltend machen: Arbeitsmittel: Kosten zum Beispiel für Bücherregal, Schreibtisch mit Stuhl, Fachliteratur, Büromaterial, Studientasche zählen voll. Kostet ein Teil inklusive Mehrwertsteuer über 487,90 Euro, ist es in Monatsraten (Preis geteilt durch Abschreibungsmonate) verteilt über die Jahre der Nutzungsdauer abzuschreiben. Das Finanzamt rechnet zum Beispiel für einen PC mit einer Nutzungsdauer von 36 Monaten. Arbeitszimmer zu Hause: Die Kosten sind in vollem Umfang Werbungskosten, wenn das Arbeitszimmer Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist. Maximal 1 250 Euro im Jahr sind anerkannt, wenn für die Arbeiten andernorts kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Tipp: Auch wenn Sie sich während Arbeitslosigkeit oder Elternzeit fortbilden, können Sie die 1 250 Euro pro Jahr für Ihr Arbeitszimmer absetzen. Fahrten: Für den Weg von zu Hause zur Bildungsstätte erkennt das Finanzamt 30 Cent je Entfernungskilometer an. Für gelegentliche Fahrten zur Bildungsstätte wie etwa beim Fernunterricht behandelt das Finanzamt die Fahrt-, Verpflegungs-

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und Unterkunftskosten wie Kosten zur nebenberuflichen Weiterbildung (siehe unten). Bei Fahrten zur Lerngemeinschaft werden Fahrtkosten und Verpflegungspauschale wie bei nebenberuflicher Weiterbildung angerechnet. Nebenberufliche Weiterbildung: Fahrtkosten: Für den Weg von zu Hause oder der Arbeit zur Bildungsstätte 30 Cent je Fahrkilometer mit dem Pkw oder die nachgewiesenen PkwKosten pro Kilometer oder die Ticketkosten für öffentliche Verkehrsmittel. Verpflegung: Verpflegungspauschale in den ersten drei Monaten – je nach Abwesenheit ab 8 Stunden 6 Euro, ab 14 Stunden 12 Euro, bei 24 Stunden 24 Euro. Die Dreimonatsfrist beginnt immer wieder neu, wenn die Bildungsstätte nur ein bis zwei Tage pro Woche besucht wird. Übernachtung: Die Ausgaben zählen laut Rechnung ohne Verpflegungskosten. Zweiter Haushalt am Bildungsort: Miete, Fahrtkosten für maximal eine Heimfahrt pro Woche (30 Cent für jeden Entfernungskilometer) und Verpflegungspauschalen in den ersten drei Monaten (siehe oben). Gebühren, Honorare: Für Lehrgänge, Kurse, Tagungen, Studium an privater oder staatlicher Hochschule, Vorträge, Prüfungen, Nachhilfe, Bibliotheken, Abschlussarbeiten. Bildungskredite: Zinsen und Gebühren für Kredite für Bildungskosten im Jahr der Zahlung. Quelle: Stiftung Warentest

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Fortbildungspunkte Schon bisher haben die Inhaber und Mitarbeiter in orthopädie(schuh)technischen Betrieben und Sanitätshäusern umfangreiche Fortbildung betrieben. Es wird jedoch immer wichtiger, diese Fortbildung gegenüber Patienten, Ärzten und Krankenkassen nachzuweisen, um den hohen Stand der Qualifikation in den Betrieben zu dokumentieren. Dementsprechend haben sich die drei großen, für die Orthopädie(schuh)technik relevanten Zertifizierungsstellen schon jetzt ein System zurechtgelegt, mit dem vollbrachte Fortbildungen nachgewiesen werden können. Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) Für die Landesinnungen bzw. -innungsverbände Niedersachsen/Bremen, Hessen, MecklenburgVorpommern, Sachsen, Thüringen, Hamburg und Schleswig-Holstein, sowie die Innungen BadenWürttemberg, Berlin, Saarland, Mittelrhein-Pfalz und Trier. Zertifizierte Fortbildungsmaßnahmen werden unter www.zvos.de vorgestellt. Bepunktet werden nur Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Pro Stunde zertifizierter Fortbildung werden 2 Punkte vergeben. Nicht bepunktet werden Werbeveranstaltungen. Betriebe können beim ZVOS einen Antrag auf Ausstellung des Fortbildungszertifikates stellen. Dieser kann entweder als reiner Nachweis über regelmäßige Fortbildung (Mitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder 50 Euro) oder als Schmuck-Zertifikat (Mitglieder 50 Euro, Nicht-Mitglieder 100 Euro) erfolgen. Ein Fortbildungszertifikat erhält, wer in dem Zeitraum von höchstens zwei Jahren vor Antragstellung mindestens 100 Fortbildungspunkte erworben hat. Ausnahme: Alleinmeister benötigen 60 Punkte in zwei Jahren (Azubi und geringfügig Beschäftigte zählen nicht).

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Arbeitsgemeinschaft Orthopädieschuhtechnik (AGOS) Die AGOS ist ein Zusammenschluss der Landesinnung Bayern für Orthopädieschuhtechnik, der Landesinnung Hessen für Orthopädieschuhtechnik und dem Landesinnungsverband für Orthopädie Schuhtechnik Nordrhein-Westfalen. Zertifizierte Fortbildungsmaßnahmen werden auf www.ag-os.de vorgestellt. Das Fortbildungszertifikat wird vom Betrieb bei der Zertifizierungsstelle beantragt. Er sendet (wenn 100 Punkte erreicht sind) die gesammelten Teilnahmebescheinigungen, die er oder seine Mitarbeiter besucht haben, an die Zertifizierungsstelle. Das Zertifikat gilt für die Dauer von zwei Jahren. Der Betrieb (Inhaber und/oder Mitarbeiter) muss im Zeitraum von 2 Jahren gegen Nachweis von Teilnahmebescheinigungen 100 Punkte nachweisen. Ausnahme: Alleinmeister (Azubi und geringfügig Beschäftigte zählen nicht) benötigen 70 Punkte in 2 Jahren. Bepunktung: Fachseminar halbtags (4 Stunden = 8 Punkte), Fachseminar ganztags (8 Stunden = 16 Punkte), Vortragsveranstaltungen vor MGV (2 Stunden = 4 Punkte), Veranstaltung der Gruppenzertifizierung (2 Stunden = 4 Punkte), Mitgliederversammlung (4 Stunden = 8 Punkte), Kongress ganztags (8 Stunden = 16 Punkte), Kongress halbtags (4 Stunden = 8 Punkte), Workshop (2 Stunden = 4 Punkte). Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung (IQZ) Das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung an der Bundesfachschule für OrthopädieTechnik ist eine unabhängige Einrichtung, die auf Antrag von Fortbildungsanbietern deren Veranstaltungen akkreditiert, die angenommenen Kurse zertifiziert und mit Punkten versieht.

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Die Teilnehmer beantragen nach Erreichen der Punktzahl (100 Punkte in 3 Jahren) das freiwillige Fortbildungszertifikat beim Institut. Ebenso haben die Betriebe gegen Nachweis der Mitarbeiterzertifikate die Möglichkeit, ein Fortbildungszertifikat zu beantragen. Beim freiwilligen Fortbildungszertifikat des IQZ wird zwischen der allgemeinen Weiterbildung (z. B. Besuch von Kongressen) und der bereichsspezifischen Weiterbildung (z. B. Prothetik, Orthetik, Reha-Technik, Med. Kompressionsstrumpfversorgung, Bandagen, etc.) unterschieden. Hierbei wird unterschieden zwischen: a) Vorträge und Diskussionen; 1 Punkt pro 45 Minuten, maximal 8 Punkte pro Tag plus 2 Zusatzpunkte bei bestandener Lernerfolgskontrolle. b) mehrtägige Kongresse; 4 Punkte pro ½ Tag / 8 Punkte pro Tag, maximal 24 Punkte pro Jahr. c) Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes einzelnen Teilnehmers, z. B. Praxisseminare mit konkreten handwerklichen Schulungsinhalten; 1 Punkt pro 45 Minuten plus 2 Zusatzpunkte pro Veranstaltungstag für die praktischen Anteile und 2 Zusatzpunkte bei bestandener Lernerfolgskontrolle. d) Strukturierte interaktive Fortbildung via Internet, CD-ROM, Fachzeitschriften mit nachgewiesener Qualifizierung und Auswertung des Lernerfolges in Schriftform; 2 Punkte pro Übungseinheit, maximal 24 Punkte pro Jahr. Fortbildungsveranstaltungen können sich auch auf branchenspezifische, betriebswirtschaftliche und Marketingthemen beziehen. Die Punkte hiervon werden je nach Bedarf einem Fortbildungsbereich zugerechnet. Zur Zertifizierung müssen im Zeitraum von drei Jahren in einem Bereich 100 Punkte und in jedem weiteren Bereich 50 fachspezifische Punkte nachgewiesen werden. Zur Weiterführung des Zertifikates müssen nach 3 Jahren erneut 100 Punkte nachgewiesen werden.

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Podologie Im Gegensatz zu den Orthopädie(schuh)technikern sind Podologen für die Abrechnung mit den Krankenkassen zu Fortbildungen verpflichtet. Die Fortbildungspflicht richtet sich an den zugelassenen Podologen nach §124 SGB V (Zugelassener/fachlicher Leiter, nachfolgend Zugelassener genannt) und die angestellten/ freien therapeutischen Mitarbeiter (nachfolgend Mitarbeiter genannt), die podologische Leistungen nach den Heilmittel-Richtlinien auf der Grundlage einer Heilmittelverordnung erbringen. Ein Fortbildungspunkt entspricht einer Unterrichtseinheit von 45 Min. Die Fortbildungsverpflichtung umfasst 48 Fortbildungspunkte in einem Zeitraum von vier Jahren (Betrachtungszeitraum). Im Interesse einer kontinuierlichen Fortbildung sollten jährlich möglichst 12 Fortbildungspunkte erreicht werden. Es dürfen nicht sämtliche Fortbildungspunkte innerhalb eines Jahres erworben werden. Fortbildungen können von jedem Veranstalter durchgeführt werden, der die personellen und organisatorischen Voraussetzungen vorhält und die Qualitätserfordernisse erfüllt. Die Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung ist durch den Zugelassenen mit den genannten Unterlagen gegenüber den Landesverbänden der Krankenkassen sowie den Verbänden der Ersatzkassen nachzuweisen. Ein Nachweis der gesammelten Fortbildungspunkte erfolgt auf Anforderung der zulassenden Stelle.

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