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ISSN 2250-5640

Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines fĂźr Salzburg 3/2016


Info Bürozeiten, Impressum

2 3/2016

Editorial

Seite 3

Gespräch mit LH Dr. Haslauer

Seite 4

Berichte aus den Bezirken – Lungau

Seite 5

Für eine Schule mit Seele

Seite 7

Informationen „Betreuungspläne ganztägiger Schulformen“

Seite 11

Neue PSI für die Bildungsregion Flachgau

Seite 12

Tipps zur Sprachförderung

Seite 13

Brennpunkte

Seite 14

CLV-Newsletter - Landeswallfahrt 2016

Seite 16

Bericht Pensionisten

Seite 17

Zum 80-iger von Feri Robl

Seite 18

GÖD - FCG

Seite 18

Personalia

Seite 19

Infos zum Schuss – Impressum

Seite 22

Redaktionsschluss für die Ausgabe 4 / 2016 am 11. November 2016

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Editorial

Mit Neugierde in ein neues Schuljahr Der Sommer neigt sich dem Ende zu und ich hoffe, dass die Zeit zur Erholung und zum Kräfte tanken genutzt werden konnte. Für das beginnende Schuljahr wünsche ich allen alles Gute. Für unsere Generalversammlung im April konnten wir als Referenten Abt Johannes Perkmann OSB gewinnen und alle Mitglieder der Versammlung waren begeistert von seinem Vortrag. In dieser Ausgabe der „Schule heute“ veröffentlicht der CLV sein Referat

„Für eine Schule mit Seele. Benediktinische Impulse für Bildung und Erziehung.“ Im letzten Absatz seiner Ausführungen befasst sich Abt Johannes mit der Persönlichkeit, auf die es ankommt. Diese stellt in unserem Beruf eine zentrale Rolle dar. Persönlichkeiten haben uns Lehrende geprägt und wir Lehrende prägen als Persönlichkeit nachkommende Generationen. Wissen, kompetentes Agieren, Freude am Beruf, Engagement, Motivation, Neugierde sowie Widerstandsfähigkeit um motiviert, gesund und zufrieden als Lehrerpersönlichkeit zu bleiben, sind nur

einige Faktoren, die im Lehrberuf notwendig sind. Besonders Neugierde und die Freude am Beruf sind unerlässliche Voraussetzungen, die Fortschritt bringen und Neues entdecken und lernen lassen. So ist es für jede Pädagogin und jeden Pädagogen von großer Notwendigkeit sich seine eigene Neugierde und die Freude am Beruf zu erhalten, um motiviert und zufrieden ein ganzes Schuljahr zu gestalten. Daher dürfen wir uns bei allem Engagement auch die Zeit für unser seelisches und geistiges Wohlbefinden nehmen. Muße soll für uns sinnvoll sein und jeder muss für sich seinen Weg finden, sich zu erholen und sich Freude zu machen, um sie dann wieder für den Beruf einzusetzen. Mußezeiten, um Kräfte zu sammeln und um sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass Erholung auch die Basis für großes Engagement und eine stabile Persönlichkeit ist. Daher sollen wir uns ruhig im Laufe eines Schuljahres immer wieder Fragen stellen, wie „Nehme ich mir freie Zeit und innere Ruhe, um etwas zu tun, was meine eigenen In-

3 3/2016 teressen sind? – Darf ich Zeit „verlieren”? – Mache ich mir ruhige Stunden? – Kann ich einmal nichts tun, sondern „nur” sein? – Gebe ich meiner freien Zeit eine persönliche Gestalt?“ In diesem Sinne Ihnen/euch allen ein gelingendes Schuljahr 2016/17!

Sabine Fink-Pomberger, MA Landesobfrau


Gespräch mit LH Haslauer

Gespräch mit LH Haslauer Am 27.6.2016 waren Landesobfrau Sabine Fink-Pomberger und Stellvertreter Wolfgang Neubacher bei Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer. Es wurden bildungspolitische Positionen sowie pädagogische Anliegen besprochen. Besonders hervorgehoben wurden die Schulautonomie, die Nachmittagsbetreuung sowie die Leitersituation (Sekretärinnen). Außerdem konnten eine enge Zusammenarbeit und ein reger Austausch des CLV mit

dem Referenten für Bildung vereinbart werden, denn LH Dr. Wilfried Haslauer schreibt dem CLV eine wichtige Aufgabe zu. Sind es doch die Lehrerinnen und Lehrer, die unsere Jugend und somit die Zukunft unseres Landes prägen. Dem CLV als Sprachrohr der Lehrerschaft kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. LH Dr. Haslauer hat dem CLV in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit seine Unterstützung zugesagt.

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v.l.: Obfraustellvertreter Wolfgang Neubacher; Obfrau Sabine Fink-Pomberger, MA und LH Dr. Wilfried Haslauer


Bericht aus dem Lungau

Die Naturpark Schüler lesen hoch hinaus! Für das Schuljahr 2015/2016 nahmen wir uns etwas ganz Besonderes vor: Wir wollen bis zum Kirchturm lesen! Alle 49 Kinder sollen in diesem Schuljahr so viele Bücher lesen, dass der Turm aufeinandergestapelt die Höhe des Kirchturms von 33m erreicht. Dazu errechneten wir uns zuerst eine durchschnittliche Dicke bei den Büchern und kamen zu folgendem Ergebnis: 1,4cm dick ist das Buch, 33m hoch der Turm, d.h. wir müssen miteinander sagenhafte 2357 Bücher lesen! Das sind ca. 50 Bücher im Schnitt für jedes Kind, wobei die Erstklassler erst im zwei-

PHILIPP Lese-Award 2016 ten Semester mit dem Lesen der Literatur beginnen konnten. Und genau zu Pfingsten (wenn da nicht der Geist Gottes mitgeholfen hat?) erreichten wir die 33 Meter! Gut, dass es einige Mädchen gibt, die besonders viel lesen, sonst wäre es schon schwieriger geworden: Leonie aus der 2. Stufe ist gerade bei ihrem 285. Buch (Sie allein hat 399 LeseHöhenzentimeter geschafft)! Aber es gibt noch weitere 6 Mädchen, die über 100 Bücher gelesen haben: Klarissa Mehrl aus der 4. Stufe; Hanna Bliem und Theresa Pfeifen-

berger aus der 3. Stufe; Annalena Bliem, Christina Bliem und Sophia Schlick aus der 2. Stufe! Und wenn jemand von euch denkt, dass kann ja jeder behaupten, ich habe das Buch zu Hause gelesen, wir haben über die Internet-Plattform Antolin jedes einzelne Buch mit 15 Fragen üben den Inhalt reflektiert! Wir glauben, dass viele Erwachsene diese Anzahl der Bücher ihr ganzes Leben lang nicht schaffen. Im März reichten wir das Projekt beim österreichweit ausgeschriebenen Lese-Award 2016 ein, und wur-

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Bericht aus dem Lungau

den tatsächlich unter die besten 10 Lese-Projekte der Kategorie Volksschule in Österreich ausgewählt. Nun durften wir sogar ins Bundesministerium nach Wien zur Gala und Siegerehrung fahren - auch unsere neue Frau Bundesminister Dr. Sonja Hammerschmid haben wir kurz kennengelernt. Am MI, dem 8. Juni war es dann in Zederhaus soweit: Gemeinsam mit unserem Herrn Bürgermeister und Herrn Hannes Perner von den Lun-

gauer Nachrichten gab es eine kleine Siegesfeier vor der Volksschule. Auch unser Herr Pfarrer hatte einen besonderes Preis für die Kinder: Wenn sie tatsächlich die Höhe des Kirchturms schaffen, darf jeder, der sich traut, mit ihm gemeinsam den Kirchturm besteigen und oben den geheimen Brief aus der Goldenen Kugel sehen und lesen..... nein, der ist wirklich geheim.... Rosmarie Gfrerer

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v.l.: Chef vom Buchklub Österreich, Mag. Gerald Falschlehner, Rosmarie Gfrerer und die Moderatorin des Abends im Bundesministerium, Kathi Bellowitsch von Ö3


Referat Abt Perkmann

Für eine Schule mit Seele. Benediktinische Impulse für Bildung und Erziehung. Wer heute auf christlicher Basis Pädagogik gestaltet, tut sich etwas an - und das in mehrfachem Sinn: Da ist oft ein bewundernswertes Engagement zu beobachten, manchmal kostet es aber auch viel Mühe. Auf jeden Fall aber hat die christliche Pädagogik etwas nicht zu Unterschätzendes zu bieten: Sie hat große Inspirationsquellen für das persönliche Suchen und die eigene Lebensgestaltung genauso wie für die schulische Praxis. Gerade in der benediktinischen Tradition ist Bewährtes zu finden, das 1500 Jahre auch in der Schule angewendet wurde und auch heute aktuell ist. An einigen benediktinischen Haltungen möchte ich das nun verdeutlichen. Die Musik führt zusammen Fragt man KlosterbesucherInnen, was Mönche den ganzen Tag so tun, fällt die Antwort eindeutig aus: sie beten. Und das tun sie oft in gesungener Form – und dieses gemeinsame Singen prägt nicht nur das Gebet, sondern auch das Leben. Die Musik lässt die Seele spüren und nährt sie zugleich, weil sie hilft, Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten. Wie die Psalmen es nahele-

gen, mündet das Gebet gewordene Singen in die Dankbarkeit, die ein großes Reservoir für Lebensenergie und Lebensfreude ist. „Wenn man alles Glück der Welt besitzt, es aber nicht als Geschenk betrachtet, dann wird es einem keine Freude machen. Es ist nicht die Freude, die uns Glück schenkt. Es ist die Dankbarkeit, die uns erfreut und glücklich macht.“ (David Steindl Rast) Zudem bringt das Singen bringt Herz und Stimme, innere Gefühlswelt und Ausdruck nach außen in Einklang. Es ist geradezu ein Hinweis der Natur, dass jene Nerven, die die Bewegungen der Kehlkopfmuskulatur und damit den Klang der Stimme formen, einen sonderbaren Umweg nehmen: Sie laufen über das Herz und kommen dann erst zum Kehlkopf zurück. Herz und Stimme, innere Stimmung und Klang der Stimme hängen zusammen, in der Stimme ertönt die Seele. A. Mettnitzer folgert daraus: „Welch eine fantastische Chiffre der Natur ist doch die Geste dieser Nervenbahnen: Ohne Herz keine Stimme, kein Klang!“ Grund genug, mit der Stimme, unserem ersten „Werkzeug“ als LehrerInnen, sorgsam umzugehen, zu

singen, damit Seele und Stimme zugleich gepflegt werden. Deshalb gilt es auch, auf das Musische in der Schule allen Widerständen zum Trotz einen Wert zu legen. Nikolaus Harnoncourt hat bei seiner berühmten Rede zum Mozartjahr auf die Gefahr des Verdrängens 7 des Musischen hingewiesen und 3/2016 betont: „Die letzten Generationen haben ihr Schwergewicht immer mehr und mehr auf das unmittelbar Verwertbare gelegt, – man meint wohl, die Glückserwartung scheine nur im Materiellen zu liegen… Nach und nach wird alles Musische verdrängt, alles, was die Phantasie fördert und was unverzichtbar ist – fast müsste man schon sagen: wäre – für ein menschenwürdiges Leben. … Wenn zu Rechnen, Schreiben und Lesen nicht die Kunsterziehung gleichgewichtig hinzutritt, wenn das Nützlichkeitsdenken alles beherrscht – und wir sind nahe daran – dann besteht höchste Gefahr, dass der Materialismus und die Raffgier zur götzenhaften Religion unserer


Referat Abt Perkmann

Zeit werden.“ (Rede im Mozarteum 28.1.2006) Schule ist keine Lernfabrik, sondern ein Lern-und Lebensraum für den ganzen Menschen. Ein grauer Lernalltag ohne Schulkultur, ohne Feiern, Erleben und Phantasie ginge am Ziel vorbei. Wie gut tut es SchülerInnen, die im Musischen ihre Stärken entwickeln dürfen und etwas zeigen können, was ihnen vielleicht in Prüfungsergebnissen nicht so gelingen kann. Die Umwelt prägt Klöster punkten bei vielen BesucherInnen durch ihre Architektur, durch das Ineinander von Natur und Kultur, durch die Kraft der Plätze 8 3/2016 und die Schönheit der Kunst. Eine klösterliche Weisheit lautet: Unser „Guru“ (Seelenführer) ist die bewusst gestaltete Umwelt! Welche Orte prägen nun die Seele in einem Kloster? In jedem Kloster gibt es Gärten, Orte der Erholung, zugleich sind sie aber auch die ursprünglichen Arbeitsplätze der Mönche. Die Betrachtung der Schönheit der Schöpfung verbindet sich mit der ganz konkreten Aufgabe, sie zu bebauen und zu bewahren. Ehemalige Schüler unseres Hauses erzählen gerne von ihren Stunden im Garten, wenn sie dem Gärtnerbruder helfen durften und ein wenig aus dem Lernalltag herauskamen. Ein Garten ist auch ein Gleichnis

für das christliche Menschen- und Weltbild, für die christliche Erziehung: Da sind Würde und Schönheit, zugleich braucht es Einsatz und Arbeit. Und von der Schöpfung kann man eine Menge lernen, etwa: Alles hat seine Zeit, Bäume wachsen nicht in den Himmel, Unkraut und Mist gehören zum Leben und können ein guter Dünger sein, Ernten kann man nur, was gesät wurde, nicht alles geht auf, es gibt eine große Buntheit, nicht jeder kann alles werden, nicht zu jeder Jahreszeit kann man zurückschneiden… Wie zur Burg eine Waffenkammer, so gehört nach einem alten Spruch zum Kloster eine Bibliothek. Lesen zu können und täglich lesen zu dürfen war für den hl. Benedikt das Privileg im Kloster. In der Fastenzeit hatten die Mönche vor allem einen Vorsatz einzuhalten: mindestens ein Buch durchzustudieren. Die klösterliche Lesekultur war die Grundlage für die persönliche Bildung und die Weitergabe des Wissens in den eigenen Schulen. Dabei war den Mönchen bewusst, dass sie immer zwei „Bücher“ gleichzeitig lasen: das Lesebuch und das „Lebensbuch“. Alles Gelesene verändert uns, korrespondiert mit der eigenen Lebenserfahrung, inspiriert sie und führt sie weiter. Dass Kirchen zum Kloster gehören ist wohl selbstverständlich. Einerseits sind sie Orte, wo gemein-

schaftlich gefeiert werden kann, die herrlich unverzweckt sind und eine besondere Atmosphäre dazu schaffen das Leben und die Erlösung zu feiern. Zugleich sind sie Räume der Stille und sprechen in einer lauten Zeit viele Menschen an. Ohne Stille gibt es keine Gotteserfahrung, ohne Schweigen keine Tiefe, ohne Ruhe kein zu sich selber Kommen. Ein Athosmönch hat es einmal so ausgedrückt: „Gott wird nicht lauter, nur weil wir lauter werden.“ Ist dieses Raumprogramm für Körper, Geist und Seele auch für die Schule anwendbar? Darf da der ganze Mensch noch vorkommen und angesprochen werden? Gibt es bei uns noch Schulgärten, wo hat das Lesen seinen Platz und wo die Stille? Auf die Persönlichkeit kommt es an Zu den Räumen kommt etwas Entscheidendes dazu: Es sind vor allem die Persönlichkeiten, die uns prägen. Unsere eigene Schulerfahrung kann das wohl bestätigen. Der hl. Benedikt beschreibt in seiner Mönchsregel Haltungen und Tugenden, die entscheidend für die Persönlichkeitsbildung sind, besonders auch für Menschen, die für andere Verantwortung tragen.

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9 3/2016


Referat Abt Perkmann

So beschreibt er den Abt, dass er der Eigenart vieler dienen muss und sich am Wachsen einer guten Herde freut (RB 2,32). Wachsen ist die Übersetzung des lateinischen Wortes augmentatio – davon kommt Autorität. Eine wahre Autorität definiert sich nicht nur vom Fachwissen oder vom Amt her, sondern von der menschlichen Kompetenz und der Fähigkeit andere wachsen zu lassen. Albertus Magnus, der Lehrer von Thomas von Aquin, hat einmal gesagt: Es gibt für einen Lehrer keine größere Seligkeit, als sich von seinen Schülern übertreffen zu lassen.

10 Benedikt hält für alle Verantwor3/2016 tungsträger eine Tugend unerlässlich: „Sie wachen über ihre Seele.“ (vgl. RB 31, 8) Sorge tragen für das seelische Gleichgewicht, die seelische Hygiene ist entscheidend und die Mönche praktizierten dafür u.a. die Geistliche Begleitung, also das Gespräch, das sozusagen Supervision und freundschaftliche Reflexion, das Teilen der Ideale und das offene Wort verbindet. Und noch eines sei herausgegriffen - die Fähigkeit zum guten Wort. In der Regel Benedikts heißt es: „ (Der Obere) hasse die Fehler, er liebe die Brüder. Muss er aber zurechtweisen, handle er klug und gehe nicht zu weit; sonst könnte das Gefäß zerbrechen, wenn er den Rost allzu heftig auskratzen will. Kann er

einem Bruder nichts geben, dann schenke er ihm wenigstens ein gutes Wort.“(vgl. RB 64,12 und 31,13) Wie schaut es bei uns PädagogInnen aus, wenn wir Rückmeldungen geben? Wenn wir Grenzen setzen müssen oder einen Fünfer zurückgegeben? Meine Schüler haben einmal so eine Liste mit nicht erwünschten Lehrerrückmeldungen zusammengestellt. Was für sie gar nicht geht, wird in folgenden Meldungen deutlich: „Warum muss ich so eine dumme Klasse haben?“ „Du dienst nur als schlechtes Beispiel für die anderen!“ „Du bist für nichts gut.“ „Du bist zu dumm dafür!“ Und wie können wir dann konstruktiv mit der Tatsache umgehen, dass Kinder manche Dinge nicht so gut können wie die anderen, auch wenn sie sich noch so bemühen? Solchen Enttäuschungen zu verarbeiten, ist für viele Kinder nicht leicht. Eine ehrliche und realistische Rückmeldung zu geben und dennoch ein gutes Wort nicht zu vergessen, ist einer Schule in Nordirland gelungen. Dort entscheidet das sogenannte „Transfer Exam“, in welche Schule die Kinder nach der Grundschule weitergehen dürfen - ein großer Druck für die Elfjährigen. Um diesen ein wenig zu mindern, haben die Lehrer der Harmony Hill Primary School in Lisburn den Testergebnissen ihrer Schüler einen

Brief beigelegt, der in den sozialen Netzwerken für viel Begeisterung gesorgt hat. Die Hauptaussage: Ihr seid mehr als eure Testergebnisse und wir sind stolz auf euch, egal wie ihr abgeschnitten habt. Wörtlich heißt es: „Bevor du den Umschlag mit deinem Ergebnis öffnest, bitten wir dich, zuerst diesen Brief zu lesen. In dem Umschlag findest du eine Punktezahl. Es ist eine Punktezahl, auf die du gewartet hast, aber es ist vielleicht nicht die Zahl, auf die du gehofft hast. Wenn das so ist, dann ist es ganz normal, dass du enttäuscht bist…. Gebt nicht zu leicht auf, wenn ihr es mal schwer habt. Werdet zu freundlichen, mitfühlenden, großzügigen, liebenden Erwachsen, die mit ihrem Leben die Welt ein Stück besser machen.“ (vgl. http://www.harmonyhillps. org) Diese kleine Auswahl an weitergedachten benediktischen Werten kann andeuten, wie bewährte spirituelle Haltungen in die persönliche Lebensgestaltung und pädagogische Praxis umzusetzen sind, sie inspirieren und vertiefen. Die Übersetzungsarbeit hat freilich jede und jeder selber zu leisten. „Wer die klösterlichen Weisheiten beherzigt, der versteht den Geist des hl. Benedikt. Er tut sich selber Gutes und er wird zum Segen für die Menschen, mit denen er lebt.“ (Anselm Grün) Abt Johannes Perkmann OSB


„Handreichung Betreuungspläne ganztägiger Schulformen“

Im Juni 2016 hat das Bundesministerium für Bildung den Entwurf einer neuen Handreichung für die Betreuungspläne für ganztägige Schulformen zur Begutachtung ausgegeben. Ziel dieser neuen Handreichung ist, durch eine Konkretisierung der Vorgaben für die schulische Tagesbetreuung, eine weitere Qualitätssteigerung zu erreichen. Dabei soll die vorliegende Fassung der Handreichung als Grundlage für eine Weiterentwicklung dienen und Ziele beschreiben, an denen sich die GTS orientiert. Das Präsidium des CLVs Salzburg unterstützt diese Anliegen, steht jedoch einigen Punkten der Handreichung kritisch gegenüber. Wir haben daher folgende Stellungnahme abgegeben: Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass der Leitfaden eine engere Zusammenarbeit zwischen Pädagoginnen und Pädagogen der schulische Tagesbetreuung und des Unterrichts vorsieht. Allerdings können diese in der Handreichungen geforderten Anforderungen und Aufgaben nicht oder nur zum Teil mit den derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden: • Die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (Hausübungen) müssen in Zukunft so gestellt werden, dass sie grundsätzlich im Zuge der ganztägigen Schule bewältigt werden können. Damit dürfen an Standorten, an denen keine indi-

Neuer Entwurf „Handreichung Betreuungspläne ganztägiger Schulformen“ viduellen Lernzeiten auf Grund der fehlenden Personalressourcen angeboten werden können, keine Hausübungen mehr gegeben werden, da Hausübungen nicht in der gegenstandsbezogenen Lernzeit gemacht werden dürfen (siehe Definition der Lernzeiten). • Die Anforderungen sowohl für die individuellen als auch für die gegenstandsbezogenen Lernzeiten sind derart anspruchsvoll, dass sie bei der derzeitig gesetzlich vorgegebenen Gruppengröße (15-25 Schülerinnen und Schüler) von einer Pädagogin/von einem Pädagogen bei klassen-, schulstufen- oder schulartenübergreifender Gruppe nicht oder nur schwer erfüllt werden können. • Die vorgesehene Anwesenheitspflicht bis 16:00 Uhr schränkt die Flexibilität der schulischen Tagesbetreuung stark ein. Das Angebot wird für einen Teil der Eltern unattraktiv. Es muss das flexible Angebot für die Eltern aufrecht erhalten bleiben. • Auch in der unverschränkten Form der schulischen Tagesbetreuung muss zumindest , so wie in der verschränkten Form, am Freitag

ein flexibles Ende ab 14:00 Uhr möglich sein, da auch in der unverschränkten Form Schülerinnen und Schüler für 5 Tage angemeldet sind. • Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen auch in der schulischen Tagesbetreuung eine spezielle Förderung erhalten. Dafür bedarf es jedoch auch zusätzlicher und ausgebildeter Pädagoginnen und Pädagogen.

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• Die Teilung der Lernzeiten in 3/2016 gegenstandsbezogene und individuelle Lernzeit ist eine für den Schulalltag nicht sinnvolle Trennung. Die Schülergruppen der schulischen Nachmittagsbetreuung können nach dem Schulunterrichtsgesetz bis zu 25 Schüler/innen aus unterschiedlichen Klassen, Schulstufen und sogar Schularten umfassen. Die Zuordnung der Lernzeit zu einem Unterrichtsgegenstand scheint daher auf Grund der heterogenen Gruppen als nicht sinnvoll.

Den vollständigen Entwurf der Handreichung finden sie auf www. clv-salzburg.at. Wolfgang Neubacher


Neue PSI für die Bildungsregion Flachgau

Salzburg – Brüssel – Salzburg

12 Nach elf Jahren Unterrichtstätigkeit 3/2016 im Bundesland Salzburg an den Volksschulen Forstau und Reitdorf sowie an den Musikvolksschulen Seekirchen und Mattsee entschied ich mich 2007 für einen Schritt ins Ausland. Eine Ausschreibung des Bildungsministeriums weckte mein Interesse und tatsächlich folgte eine Entsendung nach Belgien. In Brüssel sollte eine vierte Europäische Schule eröffnet werden und eine deutschsprachige Lehrkraft wurde gesucht. Das Abenteuer Europa konnte beginnen! Europäische Schulen und akkreditierte Europäische Schulen sind von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union errichtete Bildungseinrichtungen. Sie bieten in erster Linie Kindern von Angestellten

von Institutionen der Europäischen Union eine mehrsprachige und multikulturelle Ausbildung im Vorschulbereich sowie in der Primarund Sekundarschule. Die Schulen folgen einem spezifischen Lehrplan und sehen das Europäische Abitur als Abschluss vor, das als Qualifikation zum Hochschul- bzw. Universitätsstudium in allen Mitgliedsstaaten sowie auch in einer Reihe anderer Länder anerkannt ist. Begann die Europäische Schule Brüssel IV bei meinem Beginn in sehr kleinem Rahmen, wuchs sie unglaublich schnell. Zum Zeitpunkt der Eröffnung wurden 160 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 3. Klasse Grundschule in den fünf Sprachabteilungen Französisch, Englisch, Deutsch, Niederländisch und Italienisch unterrichtet. Acht Jahre später betrug die Anzahl der Schülerinnen und Schüler bis zur 6. Klasse der Sekundarstufe bereits 2500, drei weitere Sektionen in den Sprachen der jüngsten EU-Mitgliedsstaaten waren im Laufe der Jahre hinzugekommen – Bulgarisch, Rumänisch und Kroatisch. Diesen Prozess des Wachstums einer Schule miterleben zu können erlebte ich als äußerst interessant! Meine Tätigkeit als Klassenlehrerin an der EEB IV wurde ergänzt durch

den Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache. In meinen zusätzlichen Funktionen als Grundschulkoordinatorin und Personalvertreterin war ich Mitglied in diversen Ausschüssen und Gremien sowie in mehreren Lehrplan-Arbeitsgruppen, was den Arbeitsalltag zwar intensivierte, aber auch enorm bereicherte. Zusätzlich absolvierte ich in dieser Zeit den Masterstudienlehrgang „Schulmanagement“. Kooperation und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt ermöglichten mir nicht nur das Knüpfen von Kontakten und Freundschaften, sondern auch einen Einblick in unterschiedliche Bildungssysteme, verschiedene Methoden und Unterrichtspraktiken. Dies hat mich nicht nur beeindruckt und begeistert, sondern auch mein eigenes Denken und Handeln stark geprägt. Am Ende meiner neunjährigen Entsendungsdauer angelangt, kehrte ich nun Ende Juli reich an Erfahrungen und Erlebnissen in meine Heimat Salzburg zurück. Nun freue ich mich für die Dauer dieses Schuljahres die Agenden der Pflichtschulinspektorin für die Bildungsregion Salzburg-Umgebung übernehmen zu dürfen und vielleicht das eine oder andere aus meinem europäischen Erfahrungsschatz einbringen zu können. Dipl.Päd. Andrea Kinschel, BEd MA


Tipps zur Sprachförderung

Kein Wort Deutsch Was machen wir bloß? Die Kinder lernen die deutsche Sprache Kinder können problemlos zwei oder gar mehr Sprachen parallel lernen und benutzen. Auch Kinder, die ohne Deutschkenntnisse den Unterricht besuchen, lernen die Sprache selbst dann, wenn in der Familie kein Deutsch gesprochen wird. aus: SCHULBLATT (Zeitschrift des CLV-Oberösterreich) 2/2016, S.30 Wie geht man mit Schülern um, die kein Wort Deutsch sprechen? Die Fakultät Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund hat einen Ratgeber erarbeitet, der bei der Sprachförderung helfen soll. Hier eine kurze Zusammenfassung (auszugsweise): Sie sind nicht alleine Viele Kolleginnen und Kollegen sind exakt in der gleichen Situation wie Sie. Von Ihnen wird kein Wunder verlangt. Die Hauptarbeit leisten die Kinder Einem Kind bei der Sprachanbahnung zu helfen, bedeutet, ihm attraktive sprachliche Lernangebote zu unterbreiten. Die Kinder sind diejenigen, die diese Angebote nutzen müssen.

Sprache auf natürlichem Weg lernen Der natürliche Spracherwerb erfolgt ungesteuert. Das Kind lernt Aussprache, Wörter, Grammatik und die pragmatisch richtige Sprachverwendung durch das Hören und Sprechen. Von der Aufgabe zur Sprache Versuchen Sie, möglichst viele Hilfen anzubieten, mit denen die Aufgabenstellung auch nonverbal so eindeutig wie möglich wird. Nutzen Sie konkrete Objekte, Gesten oder Bilder. Zeigen Sie auf die Dinge, über die Sie sprechen. Setzen Sie Medien ein Gemeinsames Lesen zunächst einfacher Geschichten mit Bildbegleitung können einen Zugang zu sprachlichen Formen schaffen. Lassen Sie das Kind nachsprechen oder Fragen stellen. Hörspiele besonders

wirksam, weil Sprachstrukturen deutlich und korrekt angeboten werden und die Bedeutung durch akustische Begleitinformationen wie Musik oder Geräusche auch ohne Sprachkenntnis erahnt werden kann. Herkunftssprache respektieren Vermitteln Sie dem Kind nach und nach deutsche Wörter, die es verwenden kann und lassen Sie so den Anteil der deutschen Sprache gegenüber der Herkunftssprache kon- 13 tinuierlich wachsen. 3/2016 Haben Sie Geduld Es hilft nichts, wenn Sie sich oder das Kind unter Druck setzen. Viel wichtiger ist, dass es den Erwerb der deutschen Sprache positiv erlebt und keinen Widerwillen entwickelt.

Weiterführende Informationen: Ritterfeld, U. & Niebuhr-Siebert, S. (2015). 13 goldene Regeln zur Sprachförderung mit heimatvertriebenen Kindern ohne Deutschkenntnisse. Verfügbar unter: http://www. sk.tu- dortmund.de/cms/materialien/Ratgeber-Sprachfoerderungheimatvertriebener-Kinder.pdf


Brennpunkte

BRENNPUNKTE Christlicher Landeslehrerverein Salzburg Wintersemester 2015/16

Weihnachtsfeier Sonntag, Landeswallfahrt in 18:00 MariaUhr Kirchental Dienstag, 13.Dezember 2016, um 18. Okt. 2015 14:30 Uhr Dreifaltigkeitskirche (Makartkirche), am Makartplatz, 5020 Salzburg

„Freiheit“ - „Gutes tun“

Gestaltung: CLV Bezirksgruppe Pinzgau mit Dr. Gerhard Viehhauser Musikalische Gestaltung: Rhythmische Singgruppe Maria Alm Gestaltung: CLV Salzburg Stadt und Salzburg Umgebung unter der Leitung von Simon Peberdy

mit unserem geistlichen Konsulent Prof. Dr. Gerhard Viehhauser.

14 3/2016

Im Anschluss gemütlicher Ausklang im Gablerbräu. Kooperation mit dem Kath. Bildungswerk Salzburg

Pubertät

Die Pubertät ist eine herausfordernde Zeit und wohl einer der wichtigsten und schwierigsten Entwicklungsschritte, die der Mensch zu vollziehen hat. Zentral geht es um die Frage, ob ich „Ich“ sein kann, eine eigene Identität finden und eine starke Authentizität entwickeln kann. Pubertät ist Dienstag, ein Thema, das jeden angeht, der auf dem Weg zu sich selbst als einer reifen Persönlichkeit ist. 20. Okt. 2015 Sie ist nicht nur eine schwierige Zeit für Eltern mit heranwachsenden Kindern, auch Beziehun19:30 Uhr gen, Gemeinschaften und Demokratien müssen pubertäre2.Phasen bis 6.durchleben. Jänner 2017

CLV-Schiwoche in Obertauern

Referent: Ort: Beitrag:

Günter Funke, Theologe und Existenzanalytiker, Psychotherapeut. Oval - Die Bühne im Europark Familien-Schi-Freizeit im € 8,Jugendgästehaus Bergheim, Obertauern

Anmeldungen (ab 1. Okt.) an Traude Fellner Weizensteinerstraße 17 5020 Salzburg traudefellner@hotmail.com mit dem Pädagogischen Leiter Mag. Winfried Kogelnik

Führung Red Bull Akademie Treffpunkt:

Freitag, Beitrag: 23. Okt. 2015 Anmeldung: 16:30 Uhr

am Parkplatz vor der Akademie um 16:20 Uhr. Anmeldeschluss: 01.12.2016 für CLV-Mitglieder kostenlos, sonst 4,- € pro Person. Anschließend geselliges Beisammensein beim Wirt nebenan. bis 19.10.2015 unter Sabine Fink-Pomberger, 0664/3881377, sabine.fink@sbg.at


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Gesund zurück in die Zukunft „FrauenGesundheitsZentrum (FGZ) Salzburg“ und „Männer­ büro/Männerberatung Salzburg“ bieten in Kooperation Workshops zu „Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen“ an. Wir berücksichtigen die enor­ men Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Mädchen haben beispielsweise ein höheres Risiko Essstörungen zu entwickeln, hingegen neigen Burschen eher zu gesundheitsgefährdendem Risikoverhalten oder auch zu Gewalthandlungen. Themen können sein Weiblichkeit, Männlichkeit, Kör­ perwahrnehmung, Essstörungs­ prävention, Schönheitsideal,

frauen gesundheits zentrum salzburg

Gewaltprävention, Gesundheits­ förderung, Sexualität, Aufklärung, Beziehungen, Selbstbestimmung Es wird jeweils parallel mit den Mädchen und Burschen in einer eigenen Gruppe gearbeitet; die Workshops dauern 3 Stunden (Einheiten) und sind kostenfrei! Info & Anmeldung Astrid Huttacher FrauenGesundheitsZentrum Salzburg Ferdinand­Hanusch­Platz 1 5020 Salzburg T +43­(0)662/44 22 55 E office@fgz­salzburg.at

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plus – das österreichische Präventionsprogramm: Suchtprävention fördert die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit seinen Mitmenschen: • Was tut mir gut? • Was brauche ich für ein befriedigendes Leben? • Was wollen andere mir sagen? Usw. Neben Information und günstigen Rahmenbedingungen schützen vor allem Lebensfertigkeiten vor Sucht.

Alle Infos bei: Anne Arends akzente Fachstelle Suchtprävention a.arends@akzente.net

www.suchtvorbeugung.net/plus

ZIEL plus – das österreichische Präventionsprogramm für die 5. bis 8. Schulstufe – setzt sich für die gezielte Förderung von Lebens- und Sozialkompetenzen ab der ersten Klasse ein. Anhand der vier Bereiche „Konsum allgemein“, „Medien“, „Nikotin“ und „Alkohol“ wird das Phänomen Sucht analysiert. METHODE Um das Ziel zu erreichen, wird ein LehrerInnen-Team einer Klasse über vier Jahre in Schulungen begleitet und bekommt fertige Unterrichtsmaterialien. Kostenlose Elternabende und SchülerInnenworkshops ergänzen das Programm. ANGEBOT Jedes Jahr können Lehrkräfte, die eine erste Klasse (5. Schulstufe) unterrichten, mit dem plus-Programm beginnen. Der Einstieg für das Wintersemester 2016 ist noch möglich. Der erste Einschulungstag in Salzburg ist am 12. November.


CLV-Newsletter / Einladung Landeswallfahrt

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16 3/2016

Der CLV-Salzburg lädt auch heuer wieder zur traditionellen

Landeswallfahrt am 23. Oktober, 14:30 Uhr nach Maria Kirchental ein. Das Thema für die Wallfahrt lautet

“Aufbruch wagen – miteinander gehen”. Musikalische Gestaltung: „Rhythmische Singgruppe Maria Alm“ mit Chorleiter und Organist Simon Peberdy. Nach dem Gottesdienst gemeinsamer Ausklang der Wallfahrt im Pilgergasthof Maria Kirchental. Diese Veranstaltung wird von der Bezirksgruppe Pinzgau organisiert. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür.


Bericht Pensionisten

Gertraud Mayer übernimmt mit dem Team der Lehrer-Pensionistengruppe: Peter Köchl, Gertraud Lürzer, Ludwig Fuchsberger und Gertraud Stögermüller die Organisation für die beliebten Veranstaltungen der Pensionistengruppe CLV Salzburg Stadt – Flachgau – Tennengau. Herzlichen Dank für die großartigen Bemühungen von Gertraud Lürzer und Hannes Maringer für unsere Lehrer-Pensionistengruppe!

17 3/2016

Bild v.l.: Erika Maringer, Hannes Maringer, Gertraud Lürzer, Ludwig Fuchsberger, Gertraud Stögermüller, Gertraud Mayer und Peter Köchl.

Sehr verehrte CLV-Seniorinnen und Senioren! Da ich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitskreis ausscheiden muss, möchte ich mich bei Ihnen allen für die zahlreichen Besuche unserer Veranstaltungen, für die interessanten und frohen gemeinsamen Stunden herzlich bedanken. Bitte bleiben Sie uns treu und nützen Sie auch weiterhin unser Angebot, jetzt unter Leitung von Kollegin Gertraud Mayer. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und Lebensfreude grüßt dankbar OSR Hannes Maringer


Zum 80-iger von Feri Robl / GÖD-FCG

Zum 80-iger von Feri Robl

Oberschulrat Direktor Ferdinand Robl hat seinen 80. Geburtstag gefeiert.

18 3/2016

Der bekannte und beliebte Pädagoge hat unzählige Aktivitäten in seinem Lehrerleben gesetzt. Er war Volks- und Hauptschullehrer, Direktor am Polytechnischen Lehrgang, Mitglied der Prüfungskommission, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Biologielehrer im Land Salzburg, Gründungsmitglied der Österreichischen Naturschutzjugend, Leiter unzähliger Jugendlager für Naturbeobachtung, führend für den Bau von ÖNJ Hütten (Spechtenschmiede in Koppl, Astenschmiede in Rauris, Storchenschmiede in

Apetlon), Mitglied der Berg- und Naturwacht und Kurator des Hauses der Natur, CLV und Personalvertreter. Als Erzieher im Schülerheim „Salzburger Lehrerhaus“ begann sein Kontakt mit dem ehemaligen Professor Dr. Eberhard Stüber. Für sein öffentliches Engagement erhielt er viele Auszeichnungen. Die Seniorengruppe des CLV gratuliert Feri herzlich zum besonderen Geburtstag! Gertraud Mayer

GÖD Landeskongress 2016

v.l.: Hans Siller, Felix Bracke, Michaela Schwarz, Toni Höller, Sabine Fink-Pomberger, Wolfgang Neubacher


Personalia

H e r zl i c h e Gr at u l at i on 50 Jahre 25.10. VD Mag. Andreas PLATZER 14.12. VD Sonja KLEBEL

55 Jahre 07.10. Ulrike VOGEL 15.10. Mag. Cäcilia GRADAUER 29.10. Gabriele TRAINTINGER 04.11. OSR SD Elfriede KREIDL 08.11. VD Harald MARGREITER 11.11. Ulrike SCHRÖCKER 16.11. Daniela MÖDLHAMMER 30.11. Doris BURGSTALLER 04.12. Robert SEITNER 09.12. Peter KAINHOFER 12.12. Doris SPRAITER

60 Jahre 05.10. Anna WALCHHOFER 07.10. Günter KARNUTSCH 11.10. Anna THALER 20.10. Brigitte ROTTMAYER 05.11. OStR Mag. Gerhard KRIEGSEISEN 08.11. Herta BUTTENHAUSER 09.11. Charlotte GLONING 12.11. SR VOL Gertraud HAFNER

20.11. Anneliese BRANDSTÄTTER 20.11. Valentin HAFNER 22.11. Dietmar ZIESEL 01.12. Erna KRIEGSEISEN 01.12. Mag. Werner PERNJAK 01.12. OSR VD Peter WINDHOFER 03.12. Silvia SCHROFFNER 08.12. Rita EMPL 20.12. OSR HD Josef SCHREDER 24.12. Jasmin WEISS 27.12. Angela BIBERGER 30.12. SR HOL Marianne BUCHNER

70 Jahre 07.10. OStR Prof. Hans GASTBERGER 08.10. VD Christine KIPMAN 17.10. HOL Josef MAIR 20.10. VD Veronika PIFFER 21.10. Peter PROMMEGGER 14.11. Dr. Rupert STRUBER 20.11. OStR Prof. Johann SILLER 03.12. OSR HD Franz FELLACHER 19 03.12. Pauline GAPPMAIER 3/2016 04.12. Günther HOCHREITER 04.12. HD Maria WEIßBACHER 15.12. VD Wolfgang BRUDL

65 Jahre 75 Jahre 08.10. OSR VD Franz EIDENHAMMER 17.10. Theresia SCHMIDERER 25.10. OStR. Prof. Mag. Werner GEMS 26.10. Josef BRUDL 01.11. Elisabeth KRICHBAUMER SEISER 27.11. Margarethe STOCK 01.12. SR Rosa LINDNER 13.12. Mag. Dr. Gerhard MICHALEK 13.12. Prof. Dipl.Ing. Dr. Georg SCHWAIGER

07.10. Waltraud WEICHINGER 11.10. Elfriede HICKL 30.10. Dr. Friedrich SCHÜTZ 14.11. LSI Manfred ROTHSCHÄDL 24.12. SR HD Ingrid LEITNER 24.12. SR Peter SCHEFBÄNKER

80 Jahre 25.10. Hanna SCHWEIZER


Personalia

H e r zl i c h e Gr at u l at i on

81 Jahre

85 Jahre

90 Jahre

07.10. OSR VD Marianne KRAVANJA 07.11. OSR HD Franz BRUCKMOSER 07.12. OSR Magda SPRUZINA

30.09. OSR VD Johannes MILLER 22.12. OSR Karl MITTERHAUSER

07.11. OSR HD Mathilde KLEIBEL 27.11. SR Benedikta ERNST 11.12. OSR HD Otto ROISS

86 Jahre

91 Jahre

10.11. SR VD Elisabeth ROISS 11.11. OSR HD Franz LAIMER 12.11. SR Gertrude PUM 10.12. Prof. Mag. Josef LEITINGER 25.12. RR BSI Walter PICHLER

27.10. SR Hildegard KREIDL 05.12. SR Maria LECHNER

82 Jahre 20 21.10. Johanna TEUFL 3/2016 24.10. OSR HD Gotthard GRIEßNER 19.11. OSR HD Max FAISTAUER 18.12. OSR VD Matthias WARTER 26.12. SR Maria SEIDL 30.12. Margarethe WEILHARTER

83 Jahre 21.10. Adele GADENSTÄTTER 21.11. Beatrice STADLER 02.12. OStR Prof.Mag. Walter STEINSCHADEN

87 Jahre 03.10. OSR SD Wolfram PAULUS 10.10. SR VD Eva RATHAUSCHER 18.10. KDG Leiterin Alfonsa SCHWENDTNER 03.12. Gertrude WALLINGER 04.12. Ulrich SEYMANN 28.12. SR Anna SCHIEFERER

89 Jahre 30.10. SR Gottfried GANGL 04.12. Erika AMMERER

92 Jahre 01.11. OStR Prof. Franz KÖNIGER 02.11. OStR Prof. Erentrudis REISCHENBÖCK 11.12. OSR Sr. Ilona VASS

94 Jahre 12.11. Marielise HICKMANN

95 Jahre 20.10. SR DPL Leopold STÜTZ


Personalia

Zum Gedenken

ZUR LIEBEN ERINNERUNG an Herrn Oberschulrat

Leonhard Höck

Hauptschuldirektor i. R. Teilnehmer des 2. Weltkrieges Ehrenmitglied des Kameradschaftsbundes Mitglied des Sportklubs und Alpenvereins Leogang, sowie des Christlichen Lehrervereins

* 11. Oktober 1925 † 31. März 2013

Frau Monika STADLMAIR Frau VD Ursula HERZOG Herr OSR VD Alois LOIDL

Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen. Jean Cocteau

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann. Doch Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

21 3/2016

„Herbststimmung am Salzburger Kommunalfriedhof“ Foto: Johann Geier


Infos zum Schluss - Impressum

Das Büro des CLV Salzburg, am Mirabellplatz 5, 3. Stock, ist jeden Dienstag von 09:00 bis 11:00 Uhr geöffnet. Gerne kann ein anderer Termin vereinbart werden. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0662-876181 oder mittels Mobiltelefon unter 0664-9523624. Bitte geben Sie uns Namens-, Adressänderungen und dgl. bekannt. Nur dann kann unsere Post auch wirklich bei Ihnen ankommen.

BÜRO

Für kurzfristige Aussendungen hat sich das Mail sehr bewährt. Sollten auch Sie diese Nachrichten bekommen wollen, schicken Sie bitte ein mail mit Ihrer Adresse an uns: office@clv-salzburg.at

Schon die CLV-App heruntergeladen? 22 3/2016 Die CLV-App ist für Apple- und Androidgeräte im jeweiligen Store gratis unter dem Namen „CLV“ erhältlich (Appstore und Playstore). Diese App erleichtert u.a. die Kontaktaufnahme mit unseren zuständigen PersonalvertreterInnen, informiert über Veranstaltungen und bietet Hilfestellung im Bereich der Schulverwaltung. In diesem Sinne gleich noch heute die CLV-App downloaden und starten...! 

Schule heute Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines für Salzburg IMPRESSUM ISSN 2220-5640 Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Landeslehrer/innenverein für Salzburg, Mirabellplatz 5/3, 5020 Salzburg, e-mail: office@clv-salzburg.at Internet: www.clv-salzburg.at

Obfrau und Geschäftsführerin: Sabine Fink-Pomberger, MA Redaktion: Mag. Andreas Platzer Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Andreas Platzer Layout und Umbruch: Florian Geier Anzeigenverwaltung: Doringer Werbenetzwerk GmbH, Salzburg Hersteller: Colordruck GmbH; Kalkofenweg 6, 5400 Hallein, Austria Für den Inhalt namentlich gezeichneter Beiträge tragen ausschließlich die Verfasser/innen die Verantwortung Titelgrafik: Friedrich Pürstinger Titelfoto: Johann Geierr


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29.12.16 - 2.1.2017 Bus ab Sbg., ****Hotel/NF und Silvester-Gala im Hotel, Eintritte, RL: Dr. Richard Steurer (Musikwissenschafter) € 915,– „Silvesterkonzert“ ML: C. Thielemann ab € 138,– „Die Fledermaus“ Semperoper ab € 114,–

Indien: Rajasthan

Silvester auf Madeira

Brasiliens Höhepunkte

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25.12.16 - 8.1.2017 Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels und 2x Lodge/NF, tw. HP, Eintritte, RL € 5.590,–

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P.b.b. - Verlagspostamt 5020 Salzburg, Zulassungsnummer 02Z031474M Christlicher Landeslehrer/innenverein, 5020 Salzburg, Mirabellplatz 5/3 - Erscheinungsort Salzburg

Schule.heute 3/2016  

Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines für Salzburg Ausgabe Nr. 3 2016

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