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Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines fĂźr Salzburg 1/2016

Frohe Ostern!

ISSN 2250-5640


Impressum Das Team der Schule heute wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes und friedvolles Osterfest.

Schule heute

Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines für Salzburg IMPRESSUM ISSN 2220-5640

Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Landeslehrer/innenverein für Salzburg, Mirabellplatz 5/3, 5020 Salzburg, e-mail: office@clv-salzburg.at Internet: www.clv-salzburg.at Obmann und Geschäftsführer: Mag. Andreas Platzer

Redaktion: Mag. Andreas Platzer Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Andreas Platzer Layout und Umbruch: Florian Geier Anzeigenverwaltung: Doringer Werbenetzwerk GmbH, Salzburg Hersteller: Colordruck GmbH; Kalkofenweg 6, 5400 Hallein, Austria Für den Inhalt namentlich gezeichneter Beiträge tragen ausschließlich die Verfasser/innen die Verantwortung Titelgrafik: Friedrich Pürstinger Titelfoto: Mag. Andreas Platzer

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Editorial

Nicht nur der Frühling treibt es bunt… Ich darf an dieser Stelle alle Mitglieder des CLV-Salzburg recht herzlich zur Generalversammlung am Freitag, den 22. April 2016 ins Lehrerhaus Salzburg, Hegigasse 9, einladen. Für diese Veranstaltung, die um 16.00 Uhr beginnt, konnten wir Mag. Johannes Perkmann OSB, Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern, als Gastredner gewinnen. Sein Referat trägt den Titel „Für eine Schule mit Seele – Benediktinische Impulse für Bildung und Erziehung“. Näherer Informationen zur Generalversammlung können auf Seite 4 dieser Ausgabe nachgelesen werden. Weiters möchte ich die Gelegenheit nutzen, und erneut auf die CLVApp hinweisen. Dieses Anwendungsprogramm ist für Apple- und

Androidgeräte im jeweiligen Store (Appstore bzw. Playstore) gratis unter dem Namen „CLV“ herunterzuladen. Über die CLV-App kann man u. a. mit der jeweiligen zuständigen Personalvertreterin bzw. dem jeweiligen zuständigen Personalvertreter direkt in Kontakt treten. Die Kalenderfunktion informiert über aktuelle Veranstaltungen und mit Hilfe der Linksammlung gelangt man z. B. rasch zu diversen Formularen der Schulverwaltung. Daher mein Tipp, wenn noch nicht geschehen: Jetzt CLV-App downloaden – es lohnt sich! Abschließend darf ich darauf hinweisen, dass der Start in die heurige Motorradsaison nicht mehr fern ist... Daher mein erneuter Aufruf an alle begeisterten Bikerinnen und

Biker: „Werft eure Öfen an und auf geht´s zur ersten CLV-Motorradtour!“ Alle Typen und Fabrikate sind herzlich willkommen, Hubraum und Leistung sind kein Kriterium. Damit ich unseren ersten „Ausritt“ planen kann, bitte ich alle Interessierten sich im CLV-Büro zu 3 melden: office@clv-salzburg.at 1/2016 Mit lieben Grüßen,

KULTURREISE Nordirland-Wales-Elsaß-Lothringen 27. 8. – 7. 9. 2016 Reiseroute: Salzburg – München – Dublin – Nordirland (Belfast, Londonderry) – Wales (Pembrokeshire, Cardiff…) – Cornwall – Dover – Calais – Reims – Metz – Nancy – Colmar – Salzburg Leistungen: Flug- und Busreise lt. Programm, viele Besichtigungen mit örtl. deutschsprach. Führungen einschl. Eintrittsgebühren 11 Übernachtungen mit Halbpension in Hotels der gehobenen Mittelklasse Preis: ca. € 2.000,-- im DZ, EZZ € 410,-Weitere Infos und Anmeldungen bei RR Franz Kraihamer, Hellbrunnerstraße 23, 5081 Anif Tel.: 06246/74229


Einladung GV

Tagesordnung zur Generalversammlung am 22. April 2016, 16:00 Uhr im Salzburger Lehrerhaus

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1.

Begrüßung

2.

Feststellung der Beschlussfähigkeit

3.

Totengedenken

4.

Wahl der Kommissionen

5.

Bericht des Landesobmannes

6.

Ehrungen

7.

Statutenänderung

8.

Bericht der Kassierin, der Rechnungsprüfer, Entlastung der Kassierin

9.

Bericht der Antragprüfungskommission

10.

Entlastung des Landesvorstandes

11.

Bericht der Mandatsprüfungskommission

12.

Neuwahl

- Antrag der Wahlkommission

- Durchführung der Wahl Pause

13.

Referat von Abt Mag. Johannes Perkmann OSB:

„Für eine Schule mit Seele. Benediktinische Impulse für Bildung und Erziehung“

14.

Bekanntgabe des Wahlergebnisses

15.

Schlussworte der neuen Landesobfrau/des neuen Landesobmannes

Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur gegenseitigen Begegnung bei einem kleinen Imbiss.


Lebenselixier Glück?

Lebenselixier Glück? „Jeder ist seines Glückes Schmied“, „Das ist der Schlüssel zum Glück“, „Ein wahrer Glücks-pilz“, „Mehr Glück als Verstand haben“, „Glück im Unglück erleben“, „Das Glück herausfor-dern“ oder „Das Glück auf seiner Seite haben“… Das Wort „Glück“ nehmen wir im alltäglichen Sprachgebrauch nicht nur in den Sprichwörtern sehr häufig in den Mund. Wir schenken uns Glücksbringer, suchen Lebenshilfe in Ratgebern, versuchen Rezepte für ein geglücktes Leben zu finden, um diese besondere Art Hochgefühl, dieses spezielle psychische Phänomen zu erreichen, um auf der Glücksskala weit nach oben zu kommen. Glück ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Ausdruck subjektiver Lebensvorstellun-gen, zu einem Sammelbegriff positiven Empfindens geworden. In einer Zeit, in welcher der Wohlfühlbzw. der Erlebnisfaktor an enormer Bedeutung ge-wonnen hat, bekommt auch die Sehnsucht nach dem Glück einen Bedeutungsschub und lädt durch dessen Deutungsoffenheit dazu ein, sich sein eigenes Bild, seine eigene Definition, sei-ne persönliche Glücksformel zu konstruieren. Wohlfühlglück ist machbar bzw. herstellbar – wenn man die Ingredienzien kennt. Sei es in einer Tasse Kaffee, durch ein nettes Gespräch, mithilfe einer Tätigkeit, einer Herausforderung – die gute Stimmung macht es aus, bauend auf den Faktoren Gesundheit, Spaß und Erfolg, die es zu suchen und zu genießen gilt. Dieses Streben nach Glück folgt einer Definition eines führenden Vertreters des englischen Empirismus, John Locke. Dieser schrieb gegen Ende des 17. Jahrhunderts: „Die Natur hat den Menschen den Wunsch nach Glück und den Widerwillen gegen das Elend mitgege-

ben. Es sind dies angeborene, grundsätzliche Einstellungen zum Leben, die unser Leben, die unsere Hand-lungen immer wieder und unaufhörlich beeinflussen“ (zit. in Wesche, 2012). Hierauf folgte im 18. Jahrhundert in der Zeit der Aufklärung eine Glückswissenschaft, welche der Produktion von Lust dienen sollte. Das Recht auf Glück fand Einzug in die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 (Verfasser: Thomas Jefferson). Für den britischen Philosophen Jeremy Bentham (1748 -1832), Begründer der philosophischen Schule des „Utilitarismus“ (von lat. utilitas, der Nutzen), ist das fundamentale Prinzip das größtmögliche Glück der größtmögli-chen Zahl von Menschen (Schmid, 2007, S. 46). Unsere moderne Erlebnisgesellschaft orientiert sich nach dieser Glücksformel mit gleichzeiti-gem Verleugnen der Komplexität des Lebens. Dabei schränken wir uns mit diesem Denksys-tem, unseren Glückserwartungen und -definitionen selbst ein, lassen uns Glück oftmals quasi „verkaufen“, um unser

Selbst zu optimieren, machen uns zu Gefangenen unseres Glücksstre-bens, suchen nach immer neuen Reizen, um mit der modernen Befindlichkeit Schritt zu halten, kreieren unseren persönlichen Glückscocktail und erhoffen damit, das entsprechende Lebens-elixier gefunden zu haben. In der Antike waren Glück und Unglück gottgegeben. Die antike Vorstellung gruppierte das Glück in das Zufallsglück, eutychia bedeutet von der Tyche (Zeustochter, Göttin der Glücksfügung) begünstigt, und in das länger anhaltende Glück, eu-daimonia („in der Huld der Götter stehen“) (Schmid, 2007, S. 46). Für den griechischen Philosophen Aristoteles (384 – 322 v. Chr) war die Eudaimonia (Glück-seligkeit) eine spezifische Tüchtigkeit (Tugend), erreichbar nur im Rahmen der Gemeinschaft (Polis), welche ihm verhilft, diese Tugenden (vor allem Gerechtigkeit und Tapferkeit) auszu-bilden. Nach ihm hatte die Eudaimonia einen Selbstzweck, der nicht um eines anderen willen begehrt wird (Lahmer, 2006, S. 71). Die Frage

Abb.1: Glücksvorstellungen der Studierenden der KPH-Edith Stein in Stams, SS 2015: „Glück ist für mich…“

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Lebenselixier Glück?

nach dem Glück durchzieht sich mit den unter-schiedlichsten Auffassungen durch die Philosophiegeschichte, letztlich mit keinem Universal-rezept. Der Bitte, ihre Glücksassoziationen schriftlich zu beschreiben, kamen im Sommersemester 2015 90 VS- und NMS-Studierende (71 Frauen, 19 Männer) des zweiten Semesters an der KPH-Edith Stein in Stams nach. Die gesamten Rückmeldungen bzw. Handlungsstrategien der Studierenden wurden nach ihren Inhalten gegliedert und aufgeschlüsselt, um sie anschließend wieder in den zusammengefassten Bereichen sammeln zu können.

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1. das Verbringen von Zeit mit Familie / Freunden, Menschen, bei denen man sich wohl-fühlt. 2. Gesundheit, das kostbarste Gut des Menschen. 3. die Familie, von der man zeit seines Lebens unterstützt, geliebt und so akzeptiert wird, wie man ist. 4. ein kleiner Augenblick / ein kurzer, schöner Moment im Alltag, wie zum Beispiel das Besteigen des Berges, das Betrachten des Sonnenaufgangs, -untergangs, ein gutes Essen, eine bestandene Prüfung, Momente, über die man sich freuen kann. 5. das Gefühl von Frieden / Sicherheit / Freiheit, die Möglichkeit, das Leben selbst gestal-ten und Handlungen entscheiden zu können, in Österreich leben zu dürfen, keine Angst haben zu müssen. 6. Zufriedenheit, ein Gefühl, das im Hier und Jetzt bestimmt wird. 7. das Wohlbefinden der Menschen des Lebensumfeldes, die Gesundheit der Menschen, die man liebt. 8. das Wissen, dass man geliebt und wertgeschätzt wird, dass es Menschen gibt, die mit ei-nem durch dick und dünn gehen und durch die man so angenommen wird, wie man ist. 9. das Verwirklichen von Zielen / Lebensträumen, wie zum Beispiel

Ausbildung / Studium / Reisen, den eigenen Weg gehen zu können. 10. das Tanken von Kraft in der Natur, das Abschalten und Sammeln von Energie. 11. ein tiefes, inneres Gefühl, das im ganzen Körper ausstrahlt und „Wellen schlägt“, ein Lä-cheln ins Gesicht zaubert. 12. das Erleben einer Erfolgssituation, sei es durch bestandene Prüfungen oder das Errei-chen eines gesteckten Ziels. 13. eine glückliche Partnerschaft, in welcher man mit allen Ecken und Kanten akzeptiert, respektiert und geliebt wird. 14. das Ausüben von Hobbys, wie zum Beispiel Schi fahren, Wandern, Musizieren. 15. ein Flow-Zustand, in welchem jegliches Zeit- und Raumgefühl verloren geht und der Moment voll und ganz genossen und aufgenommen werden kann, ein Gefühl von Eupho-rie und grenzenloser Begeisterung, in welchem Fühlen, Wollen und Denken in Überein-stimmung stehen. 16. das Gefühl, mit sich selbst im Reinen zu sein, Körper und Seele im Einklang zu haben und zu 100 Prozent mit dem Gewissen vereinbar. 17. „Gutes tun“, anderen Menschen zu helfen und sich um andere zu sorgen. 18. mein Leben – so, wie es ist, mit allem, was dazugehört. 19. das Beisammensein mit Kindern, deren strahlende Augen und herzliche Art einem das Herz „aufgehen“ lassen. 20. das Teilen von Gück, denn das Besondere ist, dass es sich dann vermehrt. 21. herzhaftes Lachen, bis die Tränen kommen. 22. ein schöner Tag, an welchem man tolle Erlebnisse erfahren darf. 23. eine ganz bestimmte Situation, in welcher man „Glück im Un-

glück“ hatte. 24. die Möglichkeit, Grundbedürfnisse abdecken zu können, nicht Hunger und Not leiden zu müssen. 25. nicht beeinflussbar; es ist gut, wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt. 26. Individualität, in welcher die Besonderheiten der eigenen Person ausgelebt werden dür-fen. 27. etwas selbst Kreiertes, denn der Mensch kann sein Glücksniveau selbst bestimmen. 28. eine positive Weltsicht, Mut, Zuversicht, Hoffnung und Vertrauen in sich und andere Menschen. 29. nichts Materielles, nicht käuflich. 30. das ins Gedächtnis Rufen einer schönen Erinnerung, das Wiederaufleben von schönen Momenten / Augenblicken, die ins Herz eingeschrieben wurden (Anmerkung: Die spanische Wortbedeutung für „sich erinnern“ heißt: recordarse. Darin steckt das lateinische Wort „Cor“ – das Herz. Das „re“ steht für das Wort „zurück“. Ich erinnere mich, … und „mein Herz kommt zurück.“). Die genannten facettenreichen Glücksassoziationen zeigen auf, wie sehr Glück Wohlbefinden kennzeichnet, die ganze Person erfasst. Glück wird mit Zusammenhängen, mit sozialen Situationen oder bestimmten Gegebenheiten wie zum Beispiel dem Ausüben von Hobbys verbun-den. Glück wirkt ansteckend, schlägt Wellen. Es ist bei den Studierenden ein Bewusstsein bemerkbar, sich Zeit zu gönnen, das Tempo zu drosseln, Augenblicke zu genießen, direkte Kontakte (face to face), Begegnungen zu pflegen, und sich so verstärkt zu zentrieren. Schöne Augenblicke, Erlebnisse berühren emotional, sie geben den Stoff, mit dem Erinnerungen gewoben werden. Diese wiederum sind wertvolle Ressourcen zur Selbsterkenntnis und zur


Lebenselixier Glück?

besseren Bewältigung und Gestaltung von Gegen-wart und Zukunft. Beziehungspflege ist ein wesentlicher Faktor für Glücks- bzw. Wohlfühl-empfinden, stärkt positive Gefühle, mit deren Hilfe Herausforderungen des Lebens leichter gemeistert werden können. Hier kommt auch die Bedeutung der Zufriedenheit, als Haltung dem Leben gegenüber, zum Ausdruck. Der ruhige Gefühlszustand basiert auf einer grundle-genden Lebensbejahung und wurzelt in der Persönlichkeit eines Menschen. An dem im Be-griff „Zufriedenheit“ steckenden Wort „Frieden“ (Seelenruhe) kann gearbeitet werden. Zu-friedenheit hat eine Ich-Erweiterung zur Folge, da sie in kognitiven Denkprozessen Ergebnisse vergleicht und abwägt (Reinhardt, 2014, S. 21 f). (Neben)Wirkungen des Glücks Positive Emotionen erweitern das Denk- und Handlungsspektrum, den Wahrnehmungshori-zont. Dadurch wirken diese Gefühle viel nachhaltiger, da sie Menschen nicht wie negative Gefühle (Zorn, Wut, Angst …) aus der Bahn werfen, in die Defensive oder sogar in die Flucht drängen, sondern vielmehr ein Repertoire an sozialen und intellektuellen Problemlö-sungsfähigkeiten zulassen. Durch kognitive Bereitschaft, Begreifen komplexer Zusammen-hänge und durch die Aktivierung des Geistes werden negative Emotionen gedämpft, ausge-glichen bzw. leichter überwunden (Ernst, 2007, S. 17ff). Forschungen haben gezeigt, dass junge Menschen dem Negativen oftmals viel mehr Zeit schenken als Menschen höheren Al-ters. Jüngere müssen Erfahrungen sammeln, sich auf Begegnungen einlassen, manche Risiken (Beruf, Wohnung, Partner/in …) eingehen, ihr Glück versuchen, was auch die Gefahr erhöht, enttäuscht zu werden, denn Hoffnungen und Vorlieben werden in eine Zukunft projiziert, was oftmals als unüberbrückbare Kluft erscheint. Mit

zunehmendem Alter wird Negatives viel mehr ignoriert, der Blick auf positive Dinge fokussiert, der Augenblick genossen, denn das Bewusstsein um die Endlichkeit des Lebens ist größer (Flora, 2007, S. 23 ff). Wer nun glaubt, dass man also immer gut „drauf“ sein soll, der, so Glücksforscher Ed Diner, irrt. Auch in Be-währungssituationen ist eine Prise Unsicherheit, Ängstlichkeit, Aggressivität nötig, um Prob-leme besser lösen zu können, ein Korrektiv, um nicht die Augen vor Realitäten zu verschlie-ßen. Wichtig ist, nach deren Lösung wieder für eine positive emotionale Grundstimmung zu sorgen (Ernst, 2007, S. 20 f). In bestimmten Situationen, wenn es darum geht, klug, klar oder kreativ zu entscheiden, ist es empfehlenswert, wie es bereits Aristoteles erkannt hat, sich in der mittleren Gemütslage zu befinden. Extreme Glücksgefühle verleiten schneller, die Wach-samkeit zu verlieren, zu leichteren Informationen und Urteilen zu greifen (Ernst, 2012, S. 30 f). Benötigt wird das gesamte emotionale Repertoire, so wies der Neurowissenschaftler António Damásio in Forschungen nach, um als Mensch sozial zu funktionieren. Errungen-schaften des menschlichen Geistes wurden in negativen Emotionen wie Trauer, Missstimmung oder Depression geschaffen (Wilhelm, 2014, S. 30). Gibt es ein Wachsen an persönlichen Glückserfahrungen? Die 90 Studierenden der KPH-Edith Stein wurden nach ihrer Meinung befragt: 89 % der Studierenden glauben, an ihren Glückserfahrungen gewachsen zu sein: Persönliche Glückserfahrungen nehmen Einfluss auf die Lebenseinstellung, sie formen den Menschen und sind entscheidend für die Entwicklung, die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Sie geben dem Leben Sinn und Zufriedenheit. Eine Glückserfahrung erweckt etwas in uns, das uns positiv stimmt, unsere

Ausstrahlung ver-ändert sich wesentlich. Jede Erfahrung mit Glück gibt Hoffnung, an Träume und Visionen zu glauben und diese auch zu verwirklichen. Der Mensch kommt durch Glücksmomente zur Er-kenntnis: Worum geht es im Leben wirklich? Was ist wirklich wichtig? Mithilfe von Glückserfahrungen wird einem Menschen laut Studierenden Lebensfreude und Vitalität geschenkt, man wird von Begeisterung und Motivation erfüllt. Diese positiven Erfahrungen geben Kraft, Energie, prägen einen Menschen, schenken Selbstvertrauen und Mut; die nächsten Schritte in die Zukunft fallen somit leichter. Der Mensch wird offener für neue Er-fahrungen, risikofreudiger für neue Wege. Es ist wichtig, auf die innere Stimme, das Gewis-sen, zu hören und sich selbst treu zu sein. Glückserfahrungen geben zudem Hoffnung, schen-ken Erinnerungen, die man ein Leben lang in seinem Herzen bewahrt. Sie werden wie ein Vor-rat in der Seele des Menschen gespeichert, damit dieser in „mageren Zeiten“ auf diesen Vorrat zurückgreifen kann. Insgesamt kann gesagt werden, Glückserfahrungen lassen einen Men-schen reifen, oder wie es ein Studierender ausdrückt: „Glück ist wie ein Wasserrad. Gib dei-nen Teil des Wassers dazu und das Rad dreht sich weiter. Wenn du mit Wasser geizt, wird das Rad früher oder später stehen bleiben.“ 2% der Studierenden wussten auf diese Frage keine Antwort. 9 % der Studierenden meinen, dass die Glückserfahrungen kein persönliches Wachsen zur Folge haben. Vielmehr sind es die negativen Erlebnisse, Erfahrungen, die sich in einen Menschen „einbrennen“. Herausforderungen, die einem das Leben stellt, schwierige Zeiten, so die Studierenden, halten einen Menschen dazu an, seine Lage / Situation verändern zu wollen. Er muss die Initiative erreichen, versuchen, es besser zu machen, aus den gemachten

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Lebenselixier Glück?

Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Somit wächst der Mensch aus seinen Niederlagen und geht dar-aus gestärkt für zukünftige Schritte hervor.

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Herausforderungen des Lebens Panta rhei! Alles fließt! Der griechische Philosoph Heraklit vergleicht das Sein mit einem Fluss: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Diese Metapher greift bildhaft das Leben in all seiner Prozessualität, in seiner Veränderlichkeit auf. Manchmal schreibt ein Ereignis das im Kopf geschriebene Lebensdrehbuch mit all seinen Ge-wohnheiten, Annahmen und Einstellungen um. Unglückserfahrungen, Katastrophen, Lebens-krisen können einen Menschen überwältigen, verstörend und angsteinflößend wirken, wie ein Blitz sein Selbstwertgefühl treffen, seine Verwundbarkeit zeigen, den Glauben an eine gerech-te Welt ins Wanken bringen. Wenn sich ein schlimmes Szenario verwirklicht, wird das Leben neu definiert, das Lebensskript neu geschrieben. Man ist gezwungen, von alten Gewohnheiten und Gegebenheiten loszulassen. Wenn auch Hermann Hesses Worte lauten: „Und jedem An-fang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“, verlangt dieser Neuanfang manchmal einiges ab, denn es heißt, sicheres Terrain zu verlassen, sich hilflos und verletzbar zu fühlen. Solche Situationen machen nicht selten Angst. Und trotzdem entwickeln manche Menschen in dieser Phase eine erstaunliche Kraft und ver-suchen, das Leben mit neuen Prioritäten zu organisieren, es umzudeuten, den schmerzhaften Prozess der Veränderung auf sich zu nehmen und das Leben mit seinen Eigenarten, wie Schmerz, Krankheit, Alter, Tod anzunehmen, zu bejahen, um daraus Reifungsprozesse zu ent-nehmen. Der Schriftsteller und Existenzialist Albert Camus drückte sein diesbezügliches Erle-ben mit folgenden Worten aus:

„Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es in mir einen un-besiegbaren Sommer gibt“ (zit. in Nuber, 2012, S. 3). Eine positive Haltung zum Leben fordert ein Annehmen seiner Polarität, seiner Gegensätz-lichkeit, ein Aufschnüren des zuvor geschnürten Lebenskorsetts und ein liebendes, kooperati-ves, freundschaftliches Einverständnis auch gegenüber schicksalhaften Bedingungen. „Wahre Schönheit zeigt sich oft erst im Gefolge von Zeiten, die in keiner Weise schön waren. Das schöne, bejahenswerte Leben zeichnet sich nicht durch die Perfektionierung des Positiven aus, sondern durch die Akzeptanz der Spannung zwischen positiven und negativen Erfahrun-gen, die die Fülle des Lebens ausmachen“ (Schmid, 2012, S. 10). Menschen entwickeln unterschiedlichste Strategien, mit den Herausforderungen, welche das Leben an sie

stellt, umzugehen. Die folgende Grafik zeigt, wie die 90 Studierenden der KPH-Edith Stein dem Schicksal bzw. widrigen Lebensumständen begegnen: 1) Gespräche mit Familie und Freunden: Menschen, von denen man in schwierigen Zeiten begleitet wird, Gespräche mit Familie und Freunden, ein starkes soziales Netzwerk sind in Unglückssituationen eine große Stütze. Der Dialog, der Austausch mit vertrauten Men-schen, das Gefühl nicht alleine zu sein, wird von den Studierenden als große Hilfe, über die Phase der Traurigkeit hinwegzukommen, beschrieben. 2) Nachdenken / Reflektieren / Analysieren: Studierende beschreiben das Nach- und Wei-terdenken, die Reflexion, als Hilfe, Abstand und somit neue Erkenntnisse gewinnen zu können, zu versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Durch positives Denken kann ein Sinn bzw. Glück im

Abb.3: Antworten der Studierenden der KPH-Edith Stein in Stams (SS 2015) auf die Frage: „Was tust du, wenn dir ein Unglück widerfährt?“


Lebenselixier Glück?

Unglück und somit wieder eine Lebensbalance gefunden werden, um an der jeweiligen Situation zu wachsen, zu reifen und ihren / seinen Weg wei-ter zu gehen, in diesem Reifungsprozess das Leben in seinen Komplexitäten zu denken. Ein Studierender der KPHEdith Stein drückt dies mit folgenden Worten aus: „Aus Asche entsteht Leben, aus Chaos wird Ordnung und aus Unglück wird Glück!“ 3) Gefühle zulassen: Wenn man im Innersten getroffen wird, fühlt man sich aus der Welt, aus seinen Bahnen geworfen. Trauer zuzulassen, sich auch einmal zurückzuziehen, seine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten, wird von Studierenden als Hilfe und Brücke zur Überwindung von Kummer und Schmerz, eines krisenhaften Lebensereignisses beschrie-ben, um dar-

aus wieder „lebendig“ hervorzugehen. 4) Versuch, Gegebenheit / Situation zu akzeptieren: Widerstand bringt Leid. Erst die Ak-zeptanz der Gegebenheit, der Situation, eigener Gefühle, Gedanken, Regungen, der eige-nen Verwundbarkeit macht einen Neuanfang bzw. ein Weitermachen möglich. Ein Los-lassen wird von den Studierenden als wichtig beschrieben, um nicht in alten Mustern ge-fangen zu bleiben und in ein psychisches Tief „hinuntergezogen“ zu werden. Ein Studie-render beschreibt dies mit den Worten: „Erst wenn man versteht, dass das Leben keine monotone Lebenslinie, sondern (Anm. Gott sei Dank) wie ein Faden, der Zacken schlägt, auf- wie abwärts, verläuft, kann man auch Rückschläge verkraften.“ Das Ereignis, der schmerzhafte Prozess soll in die eigene Lebens-

geschichte integriert werden. 5) Ruhig / sachlich bleiben: Das Dunkel lichtet sich für manche Studierende leichter, wenn man versucht, ruhig und sachlich zu bleiben, da an bestimmten Dingen nichts geändert werden kann. Unsere Gedanken bestimmen unser Drehbuch des Lebens. Lässt man sich nicht von seinen Ängsten beherrschen, kann schneller / leichter aus der krisenhaften Situa-tion gefunden werden und selbstwirksames Handeln folgen. 6) Hobbys ausüben: Besonders Sport hilft, am Abend erschöpft ins Bett zu fallen, um dann auch leichter Schlaf finden zu können. Sport, Kunst, Musik oder sonstige Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Putzen des Hauses, werden als Ablenkungsmöglichkeiten beschrieben, um sich eine Pufferzone

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Abb.4: Lebensziele der Studierenden der KPH-Edith Stein in Stams, SS 2015


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gegen trübe Gedanken zu schaffen. 7) Keine Erfahrungen: Diese Studierende hatten noch keine Erfahrungen mit Unglückssi-tuationen. 8) Ruhe in der Natur suchen: In der Natur, so beschreiben Studierende, gelingt es ihnen, Energie / Kraft zu tanken, um dann wieder gesammelt und gestärkt neue Schritte zu set-zen. 9) Kraft in der Religion / im Glauben finden: Studierende sehen einen festen Glauben als Kraftspender. Glaube bietet Halt und Trost in schwierigen Zeiten. Man weiß sich nicht alleine.

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Kein Mensch hat ein Recht auf Glück. Vielmehr ist er gefordert, sich mit seinem Leben zu arrangieren, es anzunehmen und auf irgendeine Art und Weise zu versuchen, das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen. Die Antworten der Studierenden zeigen auf, wie diese mit Belastungen des Lebens umgehen, wie sie Hindernisse überwinden, neue Kraft schöpfen, wieder zu sich selbst finden. Glückserleben durch Flow Engagement, Energie, Enthusiasmus, Einklang mit der Tätigkeit sind Folgeerscheinungen von wirklichem Interesse. Unser Fühlen, unser Wollen und unser Denken sind in diesen Augenbli-cken in Übereinstimmung. Mihaly Csikszentmihalyi (geb. 1934), Psychologie-Professor an der Claremont Graduate University in Kalifornien und Direktor des Quality of Life Research Center, gilt als führender Glücksforscher besonders durch die Entdeckung des Flow-Phänomens, das Menschen zu höheren Leistungen antreibt. Beim Erleben, über sich selbst verfügen zu können, mit sich und der Welt im Einklang zu sein und das Schicksal in die eigene Hand nehmen zu können, stellt sich in Folge ein Gefühl von Hochstimmung und Freude ein (Sänger, 2010, S. 91). Hierfür braucht es je-

doch Ziele und soziale Interaktion, eine Haltung, bei der man immer wieder bei sich nachfragt, was einem wirklich von Bedeutung ist, um den Weg, manchmal vielleicht aufgrund von Problemen, nicht aus den Augen zu verlieren. So wird man zum Autor seines Lebens, wider der Biologie und der Kultur, der wir uns vielleicht manchmal festgeschrieben fühlen (Lahmer, 2006, S. 67 ff). Entscheidend für das Glückserleben durch Flow ist das Aufstellen von Zielen, die sich loh-nen. Die 90 Studierenden der KPH-Edith Stein stellten sich der Aufgabe, persönliche Lebensziele zu formulieren: 1) Gründen einer Familie: Eine Familie zu gründen, Kindern eine verständnis-, liebevolle, unbeschwerte Kindheit zu bieten, ihnen ein Vorbild zu sein und sie auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu selbständigen, autonomen Menschen zu erziehen, wurde von den Studierenden am häufigsten als Lebensziel genannt. 2) Kompetentes, freudvolles Unterrichten: Die Studierenden geben hierbei an, dass sie sich auf die Arbeit, die Sinn verleiht, die sie nicht nur als Beruf, sondern als Berufung se-hen, sehr freuen und dabei hoffen, dass sie eine Anstellung an einer Schule bekommen, in welcher sie sich wohlfühlen, in welcher ein Klima des Miteinanders und der gegenseitigen Wertschätzung herrscht. Dann sorgt Arbeit für Lebensfreude, wirkt erfüllend und motivierend; man kann ganz in seinem Tun aufgehen und so in einen „Flow“ geraten. Für die Kinder möchten die Studierenden ein Stück Wegbegleiter sein, diese in die richtige Rich-tung lenken, ihnen bei ihrer Entfaltung eine Stütze sein und ihnen gleichzeitig fachliche und soziale Kompetenzen vermitteln. 3) Finden / Heiraten der Lebenspartnerin / des Lebenspartners: Eine harmonische Part-nerschaft zeichnet sich durch Nähe, Vertrautheit und

Offenheit aus. Es kann die eigene Authentizität gelebt, Liebe gegeben und angenommen, Erfahrungen geteilt werden. 4) Bereisen der Welt: Durch Reisen werden Eindrücke gesammelt, man erweitert den Er-fahrungsschatz bzw. –horizont und somit das Bewusstsein. Im Reisen widmet man sich den dortigen Gegebenheiten, hat die Möglichkeit, anderen Kulturen zu begegnen, die „Welt“ in sich einströmen zu lassen und dabei auch sich selber besser zu entdecken. 5) Erfolgreiches Abschließen der Ausbildung: Es ist ein großes Ziel, das Lehramtsstudium an der KPH-Edith Stein erfolgreich abzuschließen und somit auch den Traumberuf „Leh-rer/in“ ausüben zu können. 6) Achten auf die Gesundheit: Die Gesundheit ist das höchste Gut eines Menschen. Aus diesem Grund muss auf das Wohlbefinden (Körper und Geist) geachtet werden. Körperliche Fitness, das Ausüben von unterschiedlichsten Sportarten, aber auch eine positive Lebenseinstellung, die Interpretation des subjektiven Erlebens sollen zu einem freudvolle-ren und somit auch zu einem gesünderen Leben führen. 7) Pflegen von Freundschaften / Beziehungen: Das Entwickeln einer gemeinsamen Ge-schichte, einer Beziehung, die auf Offenheit, Vertrautheit, Teilnahme und Gegenseitigkeit baut, ist für Studierende ein wesentlicher Faktor für eine Steigerung der Lebensqualität. Freundschaften ermöglichen, am anderen zu wachsen. Freundinnen und Freunde sind ein Unterstützungssystem, schützen vor Einsamkeit, sind Menschen, von denen man geliebt wird. 8) Bauen eines Hauses / Eigenheims: Den Schritt zu setzen, ein eigenes Reich zu schaffen, bedeutet ein Kräftebündeln, Autonomie, Selbständigkeit und auch Verantwortung.


Lebenselixier Glück?

9) Zufriedenheit: Denkstile und Einstellungen sind bedeutende Faktoren, um Zufriedenheit überhaupt empfinden zu können. Gemachte Erfahrungen werden gedeutet und eingeord-net. Zufriedenheit wird als wertvolle Ressource gesehen, den Denkstil in eine positive Richtung zu lenken und das Leben zu genießen, ein Gleichgewicht zwischen Bedürfnis-sen und Befriedigung herstellen zu können. Dies verhindert auch ein Abstumpfen gegenüber den Segnungen des Lebens. 10) Verwirklichen von Visionen: Es ist wichtig, Dinge, die einem von Bedeutung sind, kon-tinuierlich abzuklären und für die Verwirklichung derselben Energien zu bündeln. Opti-mismus, Selbstvertrauen und ein gewisses Maß an Risikofreude sind Voraussetzungen bzw. Wegbegleiter bei der Verwirklichung gesetzter Visionen. 11) Genießen des Lebens: Viele Menschen erkranken an Burnout. Aus diesem Grund ist Psychohygiene das Um und Auf einer guten Lebensführung. Der Mensch muss mit seinen Energien haushalten, immer wieder seine Akkus aufladen, um dann wieder effektiv arbei-ten zu können. Wer sich von Stress und Hektik nicht leiten lässt, hiervon Auszeiten nimmt, persönlichen Wichtigkeiten / Wertigkeiten Raum und Zeit schenkt, kann das Le-ben genießen. 12) Bewirken von Veränderungen: Man muss über das eigene Selbst hinausblicken und das Leben nicht als Selbstzweck angehen. Der Aufruf heißt: Gutes zu tun! Anderen Menschen zu helfen! Sich zu engagieren! 13) Im Alter mit gelebtem Leben im Reinen sein: Es ist wichtig, im Alter ohne Reue sagen zu können: „Alles hat seine Richtigkeit. Ich bin mit meinem gelebten Leben zufrieden. Ich bereue keine gesetzten Schritte!“ Es sollte im Alter kein Bedauern über verpasste Chancen und nicht ergriffene Gelegenheiten aufkommen.

14) Unabhängigkeit: Gefragt ist eine eigene autonome Erkenntnis / Meinung, wider dem Konformitätsdenken, dem kollektiven Wahnsinn, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Durch Eigensinn und Respekt gegenüber der eigenen Meinung wird Individu-alität gelebt. 15) Schätzen von kurzen, schönen Momenten: Um den Seelenhaushalt in Balance zu hal-ten, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen, muss den kleinen (aber deswegen nicht we-niger vielfältigen, schillernden und interessanten) Dingen des Lebens Wertschätzung ge-schenkt werden. Schöne Momente sollen voll ausgekostet und das Gute und Schöne des Lebens genossen werden. 16) Zeit für private Interessen / Hobbys: Aufgaben, die Menschen fordern, aber nicht über-fordern, bei deren Anspruch man im wahrsten Sinne des Wortes „aufgeht“ bzw. „ver-sinkt“, versetzen uns in einen Flow-Zustand. Dabei ist ein wesentlicher Faktor die Kontrolle über die Zeit, denn das Aufgeben dieser Interessen heißt ein Sich-SelbstAufgeben. 17) Weiterbildung / Weiterentwicklung: Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ Laut Studierenen ist es wichtig, an sich zu arbeiten, den Horizont zu erweitern, mit Ver-änderungen im Leben zu rechnen, diesen einen Platz zuzugestehen, offen zu bleiben und auch Schritte zu setzen, um nicht in den Trott des Alltags zu verfallen bzw. aus diesem auszubrechen. 18) Sich selbst treu bleiben: Dies bedeutet eine Ablehnung von Nachmachen und Anpassen, von Konformitätsdruck, von der Orientierung am Mainstream. Sich selbst treu zu bleiben heißt authentisch seine eigene Geschichte zu konstruieren, unverfälscht und echt. 19) Behalten einer positiven Welt-

sicht: Dies heißt, das Leben in seinen vielseitigen Facetten mitsamt seinen Unsicherheiten und Herausforderungen, an denen man wachsen kann, anzunehmen. Es kommt auf die eigene Einstellung und Wahrnehmung an. Hier liegt das Po-tential zur Veränderung. Zukunft wird mit Mut, Kraft, Vertrauen, Zuversicht und einer Portion Hoffnung, Gelassenheit, Erfüllung angegangen. Das Leben ist zu kurz, um sich zu lange mit Unwichtigem zu beschäftigen. 20) Finanzielle Sicherheit: Es ist wichtig, keine Existenzängste haben zu müssen, die Grund-bedürfnisse abdecken zu können, auf einem finanziell sicheren Level leben zu können. 21) Achten auf innere Stimme (Gewissen): Das Gewissen ist die Grundlage für selbstloses, uneigennütziges Handeln. Entscheidungen müssen verantwortet, also mit sich vereinbar sein. Als (Mit-)Wisser/in der eigenen Taten ist man aufgerufen, das Richtige im Leben, sei es im gerechten oder umweltbewussten Handeln oder sonstigen Agieren oder Denken, zu tun. Die Studierenden führen an, dass sie sich wünschen, anderen Menschen positiv in Er-innerung zu bleiben. 22) Nützen von Zeit: Vergeudete Zeit kehrt nicht zurück. Man sollte einen Tag so leben, als wäre es der letzte. Carpe diem! Nutze den Tag bedeutet bei den Nennungen, etwas geleis-tet zu haben, sei es in körperlicher oder geistiger Hinsicht und dabei im günstigen Fall so etwas wie Genuss zu empfinden. 23) Sammeln von Erfahrungen: Gewohnheiten machen uns oft unbeweglich, schränken unser Leben ein, machen uns zu Gefangenen unseres eigenen Selbst. Neue Erfahrungen oder sogar vielleicht Abenteuer helfen, keine Routine oder sogar Trott aufkommen zu las-sen, sondern sich immer wieder auf das Leben mit seinen unterschiedlichen Menschen neu einzulassen, es neu

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Lebenselixier Glück?

12 1/2016

zu entdecken. 24) Respektvoller, empathischer Umgang anderen Menschen gegenüber: Die Lebensge-staltung verläuft harmonisch und friedvoll, wenn Mitmenschen mit einer respektvollen Haltung, mit Achtung und Anerkennung der Menschenwürde, begegnet wird. Um andere Menschen verstehen zu können, braucht es Empathie, Einfühlungsvermögen, das in Wär-me, Zärtlichkeit und Mitgefühl zum Ausdruck kommt. 25) Zurückgeben des geschenkten Glücks: Studierende erfuhren von ihren Eltern Ver-ständnis, Liebe, finanzielle Unterstützung, Offenheit. Diese Zuwendung und das damit verbundene Glücksgefühl möchten sie an ihre Eltern wieder zurückschenken. Ihr Lebens-ziel ist beseelt von dem Gedanken: „Mein Vater / meine Mutter ist / sind stolz auf mich!“ 26) Kennenlernen neuer Menschen: Neue Kontakte zu knüpfen, sich auf Menschen einzu-lassen, durch deren Gedankenwelt die eigene Weltsicht zu erweitern, macht das Leben abwechslungs- bzw. facettenreich, spannend und bereichernd.

Es wirkt motivierend, sich Ziele, wie von den Studierenden genannt, zu setzen, zu versuchen, die Kluft zwischen „Ist“-Zustand und „Soll“-Zustand zu verringern bzw. sogar aufzuheben, seine Potentiale, Talente, Stärken zu entwickeln und fruchtbar zu nutzen. Schön ist, wenn die-ses persönliche Glück auch anderen in moralischen Handlungen zuträglich wird, ganz nach dem Sprichwort: „Glück vermehrt sich, wenn man es teilt“, so wie es auch Aristoteles nicht nur um das eigene richtige Leben und entsprechende Handeln ging, weil er auch den Aspekt der Gemeinschaft mit einbezogen hat. An das Glück werden oftmals hohe Erwartungen gestellt. Umso größer kann die Enttäu-schung bei Nichterfüllung sein. Glück lässt sich nicht erzwingen, ist nicht verfüg- und schaff-bar; vielmehr ist es oftmals ein Nebenprodukt von Aktivitäten, wird einem zuteil, ist manch-mal erst mit dem Blick aus der Distanz, in der Erinnerung, erfahrbar. Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht von der „Paradoxie des Glücks“, denn es inkludiert immer auch das Unglück:

„Der Schmerz ist der Stachel, der zum Nachdenken über das Leben nötigt“ (zit. in: Simon, 2011, S. 27). Nach Schmid braucht es die Bereitschaft des Menschen, das Leben mit all seinen Prüfungen zu akzeptieren, die Polarität anzuerkennen und diese als Entwicklungschancen zu betrachten, was wiederum intensive Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen, einer reflexiven Beobachtung bedarf (Simon, 2011, S. 27). Diese intensive Auseinandersetzung haben die 90 Studierenden der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein gesucht, indem sie sich ihren individuellen Glücksempfindungen stellten. Dies ganz nach der Auffassung von Hinderk Emrich: „Wir müssen das Glück erforschen, sonst ignorieren wir völlig, was es ausmacht, ein Mensch zu sein.“

Mag. Klaudia Zangerl KPH-Edith Stein in Stams

Literatur: Ernst, Heiko: Gute Gefühle, gutes Leben? In: Glücksmomente. Was das Leben gelingen lässt. Psychologie heute. Compact. Weinheim: Beltz Verlag 2007, Heft 17, S. 16 – 21. Ernst, Heiko: Überglücklich? Die Schattenseiten des Glücks. In: Psychologie heute. Weinheim Oktober 2012, Heft 10, S. 28 – 32. Flora, Carlin: Das Potenzial des Augenblicks. In: Glücksmomente. Was das Leben gelingen lässt. Psychologie heute compact. Weinheim: Beltz Verlag 2007, Heft 17, S. 22 – 27. Lahmer, Karl / Bruckner, Johann / Sachs, Gertraud: Kernbereiche Ethik 2. Entwürfe zum Leben. Wien: Dorner 2006. Nuber, Ursula: Ist das auszuhalten? Ja! In: Ziemlich stark! Wie wir in Krisen Schmerz und Leid bewältigen. Psy-chologie heute. Compact. Weinheim 2012, Heft 32, S. 3. Reinhardt, Susie: Zufriedenheit. Das wahre Glück. In: Psychologie heute. Weinheim Jänner 2014, Heft 1, S. 20 -27.

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WO LERNEN ÜBER DEN TAFELRAND HINAUS GEHT.

13 1/2016

Machen Sie Ihren Unterricht praxisnah. Mit den Experten der Salzburg AG können Sie die Zukunftsthemen innovative Energiegewinnung, umweltfreundliche Mobilität, moderne Kommunikation sowie nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser erlebbar machen. Ob bei Expertenstunden, Projekttagen oder Exkursionen. Die Teilnahme ist kostenlos, Information und Anmeldung: www.spare-energie.at


25-Jahresjubiläum CLV-Pensionisten

25-Jahresjubiläum CLV-Pensionisten Am 5. Februar 1991 fand unter der Federführung von RR Robert Wintersteiger die erste CLV-Seniorenveranstaltung statt. Aus diesem Anlass veranstalteten die CLV-Pensionistengruppe am 22. Februar 2016 im Pfarrsaal St. Andrä die Jubiläumsfeier „25 Jahre CLVSenioren Veranstaltungen“. Bei nahezu 200 Treffen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vergangenen Jahren viel Interessantes aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Religion, Reisen, Geschichte 14 u. a. erleben. OSR Hannes Maringer 1/2016 vermittelte den äußerst zahlreich erschienenen Gästen mit Hilfe eines unterhaltsamen Bilder-Potpourris einen Eindruck über die Bandbreite dieser Reihe. Bei Speis und Trank fand die Jubiläumsfeier einen ge-

mütlichen Ausklang, die von der Vierer Saitenmusi (Maria und Hans Koller, Rosa Egger und Monika Bermadinger) mus ikal i s ch e bestens begleitet wurde.

An dieser Stelle möchte ich dem gesamten CLV-Seniorenteam für die geleistete Arbeit, bei der die Geselligkeit an erster Stelle stand bzw. immer noch steht, danken und für die nächsten 25 Jahre weiterhin viel Energie und Freude wünschen.

Der CLV-Salzburg ist stolz auf seine aktiven Seniorinnen und Senioren! Andreas Platzer


Nachruf Jelle Kahlhammer

Hofrat Dr. Jelle Kahlhammer Biographie Geb. 3.3.45 in Leeuwarden (NL) 1948 Übersiedlung nach Weitensfeld (Ktn) Volksschule in Weitensfeld Privathauptschule in Straßburg (Ktn) 1960-65 Lehrerbildungsanstalt Klagenfurt 1965-70 VS-Lehrer in Patergassen und Ebene Reichenau (Ktn) 1970-75 HS-Lehrer in Lofer (Sbg) 1976 Dr. Phil. (UNI Salzburg: Psychologie, Pädagogik), 1975-77 Schulpsychologe – Stadt Salzburg 1977-90 Leiter der schulpsychologischen Beratungsstelle St. Johann im Pongau 1990-07 Landesschulinspektor für Pflichtschulen in Salzburg

Funktionen • Obmann und Chorleiter der Dorfgemeinschaft Patergassen • Kirchenchorleiter Ebene Reichenau • Elternvereinsobmann – VS/HS Lofer • Referent des Kärntner und Salzburger Bildungswerkes • Referent und Trainer in Schulleiterseminaren • Ausbildner für Schul-und Bildungsberater • Unterricht an der BAKIP Bischofshofen und PA Salzburg • Landesleiter des ÖJRK – Salzburg • Landeskorrespondent der österreichischen Zeitschrift „Erziehung & Unterricht“ • Schulversuchskoordinator des LSR • Koordinator für den muttersprachlichen Unterricht • Bundesarbeitskreis für Polytechnische Schulen und Musikvolksschulen • Beiratsmitglied – IMST 2/3 • Leiter des Arbeitskreises Regionale Sprache und Literatur beim Salzburger Bildungswerk.

Nach schwerer und unglaublich geduldig ertragener Krankheit ist Dr. Jelle Kahlhammer, Mutmacher und großherziger Förderer von Menschen und Ideen - wie es in der Parte heißt, am 17. Februar 2016 viel zu früh verstorben. Der CLV Salzburg möchte auf diesem Weg Anteil nehmen und sich von einem hochverdienten Salzburger Schulmann verabschieden. Mit ihm zu sprechen und zu diskutieren war stets bereichernd, konstruktiv und eröffnend, blieb nie an der Oberfläche und ließ immer zugewandte Offenheit erleben. Nie laut – aber fest im Argument, nie verletzend – doch klar und kritisch, nie engführend – sondern weit und zulassend, sind viele Gespräche in Erinnerung. Spürbarer Feinsinn, unerschütterliche Toleranz und enorme Belesenheit zeichneten ihn aus und prägten seine kluge Atmosphäre. Als Leser, Schreiber, Komponist, Denker und Programmierer oft in sich ganz tief versunken, war Jelle Kahlhammer seinem Wesen nach zuoberst dem Wohl des Anderen zugetan. Tief berührt nehmen wir mit den Worten Catarina Carstens Abschied: Wenn so viel Schatten fallen auf mein Herz: wie mächtig muss das Licht sein, das sie entlässt. Sehr geehrter Herr Hofrat, lieber Jelle! Auf Wiedersehen – dereinst. PSI Andreas Egger

15 1/2016


Personalia

H e r zl i c h e Gr at u l at i on Wir gratulieren herzlichst unserer Junglehrervertreterin VL Dipl.-Päd. Stella Neubacher, BEd zu ihrem abgeschlossenen „Master“.

50 Jahre

60 Jahre

13.04.

SR OLWE Ursula KLEISSL

20.04.

HOL Manfred

04.01.

Andrea GALSTER

11.01.

OSR HD Christian LEITNER

KIRCHGATTERER

11.01.

Karl MACHEINER

15.01.

Katharina SCHLÖGEL

27.04.

Helene PAUSCH

30.01.

Karin EISL

17.01.

OStR Prof. Hans-Peter

30.04.

Gertraud AUER

02.02.

Sabine HOHENEDER

PRILLER

11.02.

Martha WEIKINGER

20.01.

Katharina OTTE

16.02.

VD Ehrentraud ZORN

28.01.

Rosina STEGER

31.01.

Inge BERNER

02.01.

OSR VD Josef MEISSL

01.02.

Maria Veronika KREER

03.01.

RR FI Roswitha

02.02.

OStR Mag. Hans

WALTL-FAISTAUER

16 1/2016 55 Jahre

65 Jahre

01.01.

HOL Renate

BRANDSTÄTTER

04.01.

Elisabeth KUPA

WAMPRECHTSHAMER

04.02.

SR SOL Klaudia

07.01.

Georg SCHNÖLL

10.01.

Ursula HOFMANN

BAYRHAMMER

07.01.

OSR SD Paul WALLINGER

16.01.

Anne Luise Regina

09.02.

OStR Mag. Wolfgang GRÜLL

09.01.

Gerhard HÖLLER

STROHRIEGL

16.02.

SR Martha SCHWAIGHOFER

14.01.

VOL Sr. Maria

27.01.

VOL Claudia ABERER

18.02.

Bakk.phil. Ingeborg HOLLEIS

ECKERSTORFER

05.02.

MSc Eva Elisabeth SZALONY

21.02.

Wolfgang AUSWEGER

06.02.

Peter HAFNER

07.02.

Christa BRUDL

21.02.

Ingeborg HITTMANN

23.02.

SD Maria SAM

12.02.

Roswitha KÖLTRINGER

25.02.

SR Margarethe WALLNER

27.02.

Cäcilia AGLASSINGER

19.03.

VD Wolfgang BAHNGRUBER

28.02.

SR Friedrich BERGHAMER

01.03.

SR Ulrike

23.03.

Gabriele RIEDMANN

28.02.

Charlotte SCHATZL

MÜLLNER - RUDERER

27.03.

Martha KÖNIG

01.03.

VD Ingrid FAISSNER

05.03.

Gertraud BISCHOF

28.03.

Sven HOSSE

10.03.

Anton Ernst PAYER

07.03.

Wolfgang PANHOLZER

29.03.

Christine BUCHNER

11.03.

VD Andrea HERTSCHEG

19.03.

Prof. Mag. Josef FRIEDL

03.04.

Maria KRONBERGER

31.03.

OSR HD Irene DAUM

03.04.

Susanne HÖLZL

07.04.

Wolfgang SZEDENIK

05.04.

Theresia SIMMERSTATTER

04.04.

OSR VD Regina TAXACHER

12.04.

Norbert OSPALD

07.04.

HOL Ines MILLER

18.04.

Gertraud ORTNER

13.04.

SR VOL Maria Theresia

19.04.

Maria LAIMER

ANGERER


Personalia

H e r zl i c h e Gr at u l at i on 70 Jahre

80 Jahre

21.04.

21.01.

OStr Prof. Gerhard

06.02.

SR Josef PIRKER

86 Jahre

CZAK-SAMPL

07.04.

OSR VD Otto

02.02.

Alfred GRUBER

VEICHTLBAUER

04.03.

Ludwig GISHAMER

11.03.

SR Wilma SCHITTELKOPF

31.03.

DPTS Rudolf PFISTERER

75 Jahre

81 Jahre 09.01.

SR VD Erika HÖBEL

23.01.

RR BSI Arno MÜLLER

08.03.

Adelheid MARBACH

17.02.

OSR VD Alois BRUGGER

05.03.

Roswitha ZEFERER

17.03.

SR Reinhard

GSCHWANDTNER

16.01.

23.03.

Irmgard LEDERER

27.03. 31.03. 21.05.

Herta PORENTA

13.06.

OStR Prof. Dr. Josef

RETTENWENDER

15.06.

VD Franz LAFENTHALER

12.02.

OSR HD Josef PUHR

13.02.

SR Kunigunde WEEGER

22.02.

SR Rupert FELBER

03.03.

OStR Prof. Rosina ATZLER

87 Jahre 24.01.

OSR HD Philipp HERZOG

26.01.

SR Walburga PUHR

30.01.

OSR VD Barbara

Maria PUTZ

SCHAIDREITER

12.02.

SR Georg FRÖHLICH

31.01.

VD Ursula HERZOG

VD Peter HEGER

20.03.

Waltraud STRANNER

12.03.

OSR SD Helmut

Prof. Ingeborg JERGER

31.03.

Anna AIGNER

ETZMANNSDORFER

06.04.

OSR VD Johann HUBER

83 Jahre

16.04.

OSR VD Ottilie AIGNER

Mag. Dagmar GEHMACHER

12.01.

OSR VD Friedrich MEISTER

88 Jahre

20.06.

SR Rosemarie BRELL

21.01.

SR Ingeborg SCHLAGER

18.07.

HD Rudolf LASERER

22.08.

Erika MARINGER

27.08.

Waltraud BERSCHL

02.09.

SR Theresia HOCHFELLNER

09.03.

27.09.

SR Erika POMMER

07.10. 11.10. 30.10.

Dr. Friedrich SCHÜTZ

14.11.

LSI Manfred ROTHSCHÄDL

24.12.

SR HD Ingrid LEITNER

24.12.

SR Peter SCHEFBÄNKER

82 Jahre

19.01.

OSR HD Josef OBERASCHER

26.02.

Eleonore SCHENKENFELDER

08.03.

HR LSI Dr. Mag. Josef STEIDL

Elisabeth KOFLER

19.03.

Karl JUNGER

25.03.

SR Carmen PROMMEGGER

22.04.

OSR BD Georg FISCHER

Waltraud WEICHINGER

27.03.

OSR HD Heimo ZIEGLER

18.05.

Anna KARL

Elfriede HICKL

16.04.

Vikar Gebhard HOCHLEITNER

21.06.

OSR HD Rupert STRASSER

18.07.

RR VD Anton HERZOG

25.08.

SR Barbara RETTENBACHER

84 Jahre

85 Jahre 05.01.

SR Hermine BINDIG

17 1/2016


Personalia

H e r zl i c h e Gr at u l at i on 89 Jahre

92 Jahre

98 Jahre

13.03.

OSR HD Peter LÖCKER

25.02.

Prof. Otto HODINA

24.02.

27.03.

SR VD Sophie KOCH

02.03.

SR Rosa LARCHER

15.04.

Marianne FRANZL

15.04.

Pfarrer Peter HOFER

93 Jahre

90 Jahre

29.03.

07.03.

Anna DILLINGER

96 Jahre

20.03.

SR Jolanda JANDEK 17.04.

18 91 Jahre 1/2016 18.01.

SR HD Franz MAGERL

26.04.

SR Eleonore STEINER

SR Maria ÖLLINGER

Katharina BACHLER

VD Erika SAMPL

97 Jahre 20.03.

VD Anna MAYER

ZUR LIEBEN ERINNERUNG an Herrn Oberschulrat

Leonhard Höck

Hauptschuldirektor i. R. Teilnehmer des 2. Weltkrieges Ehrenmitglied des Kameradschaftsbundes Mitglied des Sportklubs und Alpenvereins Leogang, sowie des Christlichen Lehrervereins

* 11. Oktober 1925 † 31. März 2013

Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen. Jean Cocteau

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann. Doch Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

OStR Dr. Wilhelm BREITFUSZ Pfarrer Andreas RADAUER Maria Theresia GLAESER SR Berta FRIEDINGER Marianne LASERER OSR HD Eugen GRADER SR Aurelia SCHERKL

Wilhelmine WUTTI SR Paula LIPPITSCH RR Josef STRANNER HR Dr. Herbert GLASER SR VD Irma HOFSTÄTTER Gertrude SLOWAK Ehrenmitglied HR Dr. Jelle KAHLHAMMER


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Schule.heute 1/2016  

Zeitschrift des Christlichen Landeslehrer/innenvereines für Salzburg Ausgabe Nr. 1 2016

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