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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

Rheinfelden

33. Ausgabe März/April 2014 gratis erhältlich

Mit Veranstaltungskalender für März und April

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Von der Talentbühne nach New York In Chören und Bläserklassen: Freude an der Musik Zirkus Karozi – ein Zirkus mit Kindern und Jugendlichen


Pausenhof Schulhaus Schützenmatt, Foto: Eleni Kougionis

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Skulpturen – Beat John Bis Herbst 2014, im Park vom Hotel EDEN «Heavy Metall im Paradies» Das Hotel EDEN im Park präsentiert Skulpturen des Baselbieter Künstlers Beat John. Die Ausstellungsstücke können noch bis im Herbst 2014 im Park vom Hotel EDEN in Rheinfelden besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Kontakt und Informationen: Herr Beat John, Tel 61 931 18 50 be@beat-john.ch oder www.beat-john.ch

Hotel EDEN im Park**** Froneggweg 3, CH-4310 Rheinfelden, Tel +41 61 836 24 24, Fax +41 61 836 24 00 willkommen@hoteleden.ch, www.hoteleden.ch


Liebe Leserinnnen und Leser, Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

Impressum Herausgeber: Stadt Rheinfelden (Schweiz) und Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 33: Claudius Beck, Brigitte Brügger, Michelle Geser, Peter Löwe Fotos: Autoren, wenn nicht anders vermerkt. Druck: Druckerei Weber, Lörrach Realisation: Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Auflage: 7 000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung: Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos Seite 35 Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: a.santini@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro / Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH - 4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH Fricktaler Medien AG, Herr Roberto Pombar, Albrechtsplatz 3, 4310 Rheinfelden roberto.pombar@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52

Auf den ersten Blick ist die Stadt Rheinfelden eher für ältere Menschen attraktiv. Insbesondere aufgrund der Wellnesswelt Sole Uno und den anderen zahlreichen Wellnesshotels. Dennoch bietet die Stadt Rheinfelden vielfältige Angebote für Jugendliche, eine grosse Auswahl an Sportvereinen und schön gestaltete öffentliche Plätze, auf denen Jugendliche sinnvoll ihre Freizeit verbringen können. Speziell der im Sommer 2012 fertiggestellte Stadtpark Ost ist von Jugendlichen, primär an milden sonnigen Tagen und Nächten, ein vielgenutzter Ausflugsort. Auch ich nutze den Stadtpark Ost gelegentlich, sei es für eine Abkühlung im Rhein oder ganz einfach, um die letzten Sonnenstrahlen zu geniessen. Da ich in der Altstadt wohne, liegt es nahe, dass ich des Öfteren durch die historischen Gassen der ältesten Zähringerstadt der Schweiz schlendere. Vor allem weil die Altstadt je nach Jahreszeit ganz verschieden wirkt, entdecke ich jedes Mal etwas Neues, obwohl ich hier wahrscheinlich schon jeden Pflasterstein kenne. Natürlich darf der Jugendkulturverein Schjkk nicht vergessen gehen. In den kalten Wintermonaten wird beispielsweise immer samstagabends das sogenannte „Midnightsports“ in der Augartenturnhalle organisiert. Dort treffen sich Kinder und Jugendliche um Sport zu treiben und gleichzeitig werden dabei Freunde getroffen, meistens alles in Begleitung von Musik. Im Grossen und Ganzen muss man aber sagen, dass das Angebot für Jugendliche in der Stadt Rheinfelden ziemlich überschaubar ist, aber dennoch ausreichend, da sich für grössere Sprünge die naheliegende Stadt Basel bestens anbietet. Unschwer zu erahnen, geht es in diesem Heft um Jugendkultur in Rheinfelden. Lesen Sie ein Portrait über Besa Nokaj, Gewinnerin der Fricktaler Talentbühne 2013. Lassen Sie sich von verschiedenen Angeboten der Stadt Rheinfelden inspirieren oder erkundigen Sie sich über das Programm der nächsten zwei Monate.

Robin Carrard Auszubildender der Stadtverwaltung Rheinfelden CH (momentan Stadtbüro)

Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe Mai/Juni 31. März 2014

Editorial 3


Kulturpark Tutti Kiesi:

Für Kinder ein tolles Freizeitangebot

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reitagnachmittag im Januar – von Winter keine Spur. Nur selten zeigt sich die Sonne aus dem wolkenverhangenen Himmel. Im Rheinfelder Kulturpark Tutti Kiesi ist heute, wie immer freitags, offener Spielnachmittag. Das trübe Wetter beeinflusst die Stimmung der Kinder kaum. Auf dem weiten Gelände, im Spielhaus und in der Holzwerkstatt locken die vielfältigen Angebote der Dieter-KaltenbachStiftung die mehr als 50 Mädchen und Jungen zum Mitmachen. Wo einst eine Kiesgrube das Landschaftsbild störte, entstand ein wahres Paradies für Kinder.

Thema 4

Im östlichen Teil des Spielgeländes rösten Kinder am Grillfeuer ihre Brote. Einige Mädchen durchstreifen das Biotop, suchen nach Lebewesen und entdecken kleine Käfer. Unweit des Spielhauses hangeln sich Schüler an einem Seil über den Platz. Der gusseiserne und mit sinnlichen Symbolen gestaltete Feuerturm fällt ins Blickfeld. Nichts auf dem Gelände ist hochstilisiert. Der Spiel- und Bauplatz soll Kinder zu eigenem Tun anregen. Eine Glocke signalisiert, dass die Halbzeit angebrochen ist. Ein kleiner Imbiss wartet auf hungrige Mäuler. „Super, wie das schmeckt!“ Im Spielhaus gibt es vielerlei Möglichkeiten, eigene Ideen umzusetzen. Einige Jungen fasziniert der Turmbau. Stück für Stück legen sie die Kanthölzer auf. Schülerinnen fertigen in Handarbeit kleine Handtaschen an. Einen spannenden Film gab es im Kinderkino zu sehen.

Im Raum nebenan wird eifrig gemalt und gebastelt. Zwei Jungen nehmen sich beim Häkeln von Mützen kaum Zeit zu einer Pause. In der Holzwerkstatt erhalten Mädchen und Jungen beim Aussägen von Ornamenten gute Ratschläge. Es fällt auf, dass sich die Betreuer im Hintergrund halten und sich nur dann einmischen, wenn ihre Hilfe erwünscht ist. Die Kinder sollen eigene Erfahrungen im Umgang mit Handwerkszeug und unterschiedlichen Materialien machen, auch lauernde Gefahren erkennen. Dahinter steckt ein klar durchstrukturiertes Konzept. Dem Lörracher Maschinenfabrikant und Gründer der Stiftung, Dieter Kaltenbach, ging es darum, spielerisch die kreativen und handwerklichen Talente von Menschen zu wecken und zu fördern. Im Lörracher Stadtteil Stetten setzte er seine Ideen mit der Einrichtung des Zentrums für Spielen und Gestalten um.


Frieder Kaltenbach, ein Groß-Neffe des engagierten Unternehmers und seit Jahrzehnten in der Stiftung tätig, leitet, die Rheinfelder Freizeiteinrichtung. Er wird von seiner Stellvertreterin Amelie von Crailsheim und Verena Taucher, einer Absolventin des Bundesfreiwilligenjahres, unterstützt. Groß ist die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Im Jahr 2008 übernahm die Stiftung als Träger den städtischen Kulturpark Tutti Kiesi. „Was genau die Kaltenbach-Stiftung hier machen wird, muss sich entwickeln“, sagte der damalige Oberbürgermeister Eberhard Niethammer beim Start. Viel hat sich seither entwickelt. Die Stadträte, die den jährlichen Zuschuss von 120 000 Euro bewilligen, sind sich einig: Der Kulturpark hat sich zu einer wichtigen Stätte der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt gemausert.

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Kinder und Eltern schätzen die Einrichtung. Von einem „Markenzeichen für Rheinfelden“ spricht Bürgermeister Rolf Karrer. Fast an allen Tagen geht es im Kulturpark lebhaft zu, werden kindgerechte Programme geboten. Freitags kommen vor allem Kinder der Warmbacher Hans-ThomaSchule. An diesem Nachmittag gibt es dort keinen Unterricht. Berufstätige Eltern können ihre Kinder in den Kulturpark Tutti Kiesi bringen und sie gegen 16 Uhr wieder abholen. „Hier funktioniert einfach alles“, sagte eine Mutter. Mit Zahlen belegt Frieder Kaltenbach, wie stark die Spielangebote und die attraktiven Ferienprogramme angenommen werden. In den Sommerferien 2012 betreuten die Mitarbeiter der Stiftung auf dem Tutti-Kiesi-Gelände 1727 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren. Mit den gesamten Ferienangeboten in Rheinfelden erreichte man 3200 Kinder. Jahr für Jahr bemüht sich die Stiftung, den Park mit neuen Geräten noch attraktiver zu gestalten. Kletterparcours und Hüttenbauplatz sind bei den Kindern besonders beliebt. Auf der Wunschliste steht noch ein Backhaus.

Auf einen Blick Kulturpark Tutti Kiesi Werderstraße 49, Rheinfelden/Baden Telefon +49 7623 / 7174287 tuttikiesi@t-online.de Träger: Dieter Kaltenbach Stiftung gefördert von der Stadt Rheinfelden (Baden) • Kinderpropgramme ab 6 Jahren: Offene Spiel- und Werkstattangebote; Ferienprogramme, Kinderkino, Malwerkstatt, Holzwerkstatt, Projekttage. • Kooperationen mit der Eichendorffschule und der Hans-Thoma-Ganztagsschule ➔ www.tuttikiesi.de

Horst Donner

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Paradiesisch entspannen Zeit, sich verwöhnen zu lassen Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig Zeit für Ihre Schönheit geschenkt? Geniessen Sie eine der wohltuenden Massagen. Lassen Sie sich im kleinen und feinen Spa mit einer vitalisierenden Gesichts- oder Körperbehandlungen oder einer pflegenden Maniküre und Pediküre verwöhnen. Das fachkundige Team vom EDEN im Park berät Sie gerne.

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Das Singen hat für die Entwicklung der Kinder eine zentrale Bedeutung

Eltern-Baby-Singen an der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst

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eit vier Jahren bietet die Musikschule Rheinfelden-Kaiseraugst das Eltern-Baby-Singen an. Im gemeinsamen Erlernen von Liedern, Versen und Tänzen und dem Experimentieren mit Instrumenten wird den Babys und ihren Bezugspersonen der Zugang zur Musik geöffnet. 2010 haben der Schulleiter Valentin Sacher und Irène Klieber-Hungerbühler das Eltern-Baby-Singen an der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst ins Leben gerufen (2 x Rheinfelden berichtete). Der Kurs richtet sich an Babys im Alter von drei bis 20 Monaten und ihre Bezugspersonen. Mit den Grundfächern «ElternBaby-Singen», «Eltern-Kind-Singen» und «Musik im Vorschulalter» bietet die Musikschule Rheinfelden/ Kaiseraugst ein lückenloses Angebot bis zur Primarschule.

Im Gegensatz zu «Eltern-Kind-Singen» wird «Eltern-Baby-Singen» nur selten angeboten. «Um Eltern-Baby-Singen zu leiten, braucht es eine spezielle Ausbildung», erklärt Valentin Sacher. Nach ihrem Schulmusikstudium hat Irène Klieber-Hungerbühler einen Kurs für Eltern-Kind-Singen sowie einen Kurs für Eltern-Baby-Singen absolviert. Letztes Jahr musste Klieber-Hungerbühler aufgrund ihrer Schwangerschaft kürzer treten, und so übernahm ihr Mann Timo, der Gesangspädagoge ist, die Stellvertretung. Gestartet ist Klieber-Hungerbühler vor vier Jahren mit einem Baby-Kurs pro Woche. In den letzten Jahren ist die Nachfrage gestiegen, und heute werden wöchentlich drei Kurse angeboten. «Die Hemmschwelle, mit einem Baby einen Sing-Kurs zu besuchen, ist viel grösser, als mit einen Zweijährigen», weiss Klieber-Hungerbühler, die seit einigen Jahren auch Eltern-Kind-Singen in Magden unterrichet, was

sich an die Zwei- bis Fünfjährigen richtet. «Viele Teilnehmer kommen nur mit ihrem Erstgeborenen in den Kurs, sobald mehrere Kinder da sind, wird es organisatorisch schwieriger», ist die Erfahrung von Irène und Timo Klieber. Rituale Die Babys und ihre Mütter scheinen sich im Kurs sichtlich wohl zu fühlen. Gearbeitet wird insbesondere mit Orff-Instrumenten wie Xylophon, Rasseln, Schlaghölzern und Tamburin. Zu Beginn der Stunde setzt Timo Klieber Zimbeln ein, deren Klang die Babys zum Hören und Staunen animiert. Auch arbeitet der Kursleiter mit Ritualen. Er ist überzeugt, dass diese einen grossen Beitrag zum Wohlbefinden der Kin-

der leisten. Zu den Ritualen gehört auch das Begrüssungslied «Grüezi mitenand, schön sin Ihr hüt da. Grüezi mitenand, jetzt fanget mir grad a». Obwohl die ganz kleinen Babys noch nicht selber mitsingen, sind sie ziemlich konzentriert. «Es kommt selten vor, dass Kinder weinen, oft sind sie einfach fasziniert», so Klieber. Auch Irène Klieber-Hungerbühler, die zurzeit mit ihren Zwillingen Julia und Lionel selber Kursteilnehmerin ist, erklärt: «Es ist wirklich beeindruckend. Meistens sind wir zwischen fünf und acht Babys im Kurs, und es kommt sehr selten vor, dass ein Kind weint.» Vermutlich spüren die Babys auch die Freude des Kursleiters. «Ja, ich mache das sehr gerne. Es macht für mich viel Sinn, dass das Singen mit Babys gepflegt wird, insbesondere auch zu Hause», so Klieber. Das Singen und die gelernten Lieder sollen auch zur Unterstützung des Alltags dienen. Seien es Schlaflieder, Trostlieder oder Lieder, die die Kinder beim Anziehen, Zähne putzen oder Baden begleiten und unterstützen. Auch da sind es Rituale, die dazu beitragen, dass sich Kinder geborgen und sicher fühlen.

Eltern- und Kinderbildung Valentin Sacher, der als Vater auch schon selber Teilnehmer des Kurses war, ist überzeugt: «Das Singen hat für die Entwicklung der Kinder eine zentrale Bedeutung.» Den wichtigsten Nebeneffekt sieht er in der Elternbildung. «Der grösste Wert liegt darin, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern singen lernen.»

Den Zugang zum Singen kann Kindern nicht früh genug geöffnet werden. «Insbesondere von nordischen Ländern kennt man pränatales Singen», weiss Sacher. Es sei belegt, dass es aus Kindern, welche bereits vor der Geburt mit dem Gesang in Kontakt gekommen seien, keine Brummer gebe. Als «Brummer» werden diejenigen Kinder bezeichnet, welche Probleme haben, vorgegebene Töne und Melodien tongleich nach- und mitzusingen. Späterer musikalischer Erfolg entscheide sich gemäss Sacher noch nicht im Baby-Alter. Da brauche es noch viel mehr dazu, vor allem auch viel Übung. Die Spitze sei sehr breit, es brauche heute immer mehr, sich in der professionellen Musik durchzusetzen. Janine Tschopp Info: Eltern-Baby-Singen An der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst (im 1. Stock der Migros Rheinfelden) Kurs I 2014: 21. Januar bis 25. März Kurs II 2014: 22. April bis 24. Juni Jeweils dienstags 9.45, 10.45 und 13.30 Uhr. Kursdauer: 45 Minuten. Anmeldung und Informationen bei T. Klieber-Hungerbühler, Telefon 061 554 99 80, timo.klieber@gmx.ch

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ie heißen Pauline, Charlotte, Lena, Julia, Nadja, Paulina, Melanie und Sabrina. Die jungen Mädchen kommen aus Rheinfelden und haben eines gemeinsam: die Freude am Singen. Es ist Dienstag, am späten Nachmittag im gemütlichen „Café für junge Leute“ der Evangelischen Kirchengemeinde Rheinfelden, dem Treffpunkt des Chors „4Teens“. Bezirkskantor Rainer Marbach verteilt grüne Mappen mit Noten für die Probe.

Jugend mit Freude an der Musik

Ein Mal pro Woche versammeln sich die Jugendlichen im Alter von elf bis 14, um gemeinsam zu singen. Einstudiert werden zwei- bis dreistimmige Gesänge, geistliche Lieder, die bei Abendmusiken und in Gottesdiensten gesungen werden, aber auch Popsongs. Derzeit wird das Programm für die erste Rheinfelder Kulturnacht vorbereitet, bei der die 4Teens zusammen mit den „Young Voices“ auftreten werden. Chorleiter Marbach beginnt die Chorstunde mit Körperperkussion und Beatboxing, bei dem rhythmische perkussive Klänge des Schlagzeugs und der Snare Drum imitiert werden, um den Teenagerchor auf das Rhythmusgefühl einzustimmen. Nach dieser „Aufwärmübung“ geht es an das „Calypso Gloria“, ein beschwingt klingendes Gloria in excelsis deo, bei dem Marbach den Chor auffordert,

„mehr Kraft in die Stimme zu legen“. Anschließend werden noch die Popsongs „Streets of London“ und „Another Day in Paradise“ durchgenommen, was den Mädchen viel Vergnügen macht. Die 4Teens liegen altersmäßig zwischen dem Kinderchor und den „Young Voices“. Die musikalische Nachwuchsarbeit und die Ausbildung der jungen Stimmen liegen dem engagierten Kirchenmusiker Rainer Marbach spürbar am Herzen. In den drei Kinder- und Jugendchören, die er betreut, sind Altersstufen von fünf bis 20 Jahren abgedeckt. Im Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde treffen sich Schulkinder von der zweiten bis zur vierten oder sechsten Klasse, um einfache geistliche und weltliche Lieder zu singen. Das Programm im Kinderchor ist vielfältig: Neben Auftritten in größeren Singspielen wie „Kalif Storch“, „Max

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Gemeinsames Singen macht Spaß im Kinderchor und im Chor 4Teens der Evangelischen Kirchengemeinde

und die Käsebande“ und „Nach uns die Sintflut“ oder Krippenspielen singt der Kinderchor in Familiengottesdiensten, am Palmsonntag, an Erntedank und am ersten Advent sowie beim Gemeindefest. Auch auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Arbeiterwohlfahrt haben die Kinder schon gesungen. Am Palmsonntag werden sie beim Gottesdienst in der Christuskirche mitwirken. Momentan ist es eine kleinere Gruppe, weshalb sich Marbach über weitere Schulkinder ab der zweiten Klasse freuen würde, die sich dem Chor anschließen möchten. Bei einer Chorstunde im Paulussaal sitzen Yannick, Nico, Fabienne, Johanna, Felix und weitere Kinder im Halbkreis und schauen gespannt auf Marbach, der vom Klavier aus den Chor anleitet. Er kann das wunderbar, die Jungen und Mädchen für das Singen zu begeistern und sie an die Welt des Gesangs heranzuführen. Die Kinder sind mit Eifer dabei, wer will, darf sogar mal selbst dirigieren. Zuerst werden Lieder aus dem Buch „Singt für Gott und die Welt“ angestimmt, einfache geistliche Lieder, deren religiöse Botschaft auch Kinder gut verstehen. Zum Schluss der Stunde dürfen sich die Kinder Lieder wünschen, die sie gerne singen mögen, etwa das Piratenlied „Wir suchen einen Schatz“ – so macht Singen den Kleinen große Freude.


Toller Sound mit Flöten, Trompeten, Tuba & Co Das Projekt Bläserklasse an der Gertrud-Luckner-Realschule – eine Kooperation mit der Musikschule – läuft sehr erfolgreich

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zenenwechsel. Donnerstag, 14 Uhr, in der Gertrud Luckner-Realschule. Gut aufgelegt und angeregt miteinander redend, strömen Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse in den Musiksaal, packen ihre Instrumente aus. Es herrscht munteres Stimmengewirr, Stühle werden gerückt, bis alle Schüler auf ihren Plätzen sitzen und Musiklehrer Dominik Leibold den ersten Einsatz gibt. Zum Einspielen wählt er bekannte Stücke, Ohrwurm-Melodien, die die Sechstklässler schon bestens „drauf“ haben. Dann wird es rockig-fetzig, und die Elfbis Zwölfjährigen legen sich rhythmisch richtig toll ins Zeug, bis ins tiefe Blech und die Perkussion. „Immer ein bisschen Gas geben“, fordert Leibold seine Schützlinge auf, „das klingt schon sehr gut“. Weiter geht es mit neuen Stücken, die ebenso konzentriert und voller Spielfreude einstudiert werden.

„Blech“ wie Trompete, Posaune, Waldhorn, Tuba und sogar das seltene Euphonium. Dazu kommt das Schlagzeug. Die Instrumente gehören größtenteils zum Bestand der Schule, berichtet Leibold. Am Anfang steht in der fünften Klasse das vorsichtige Kennenlernen und Ausprobieren der Instrumente. In dieser Findungsphase werden die Instrumente vorgestellt, und haben sich die Fünftklässer für „ihr“ Blasinstrument entschieden, beginnt es mit einfachen Übungen, bis alle den gleichen Ton treffen und man die ersten, spieltechnisch noch leichten Stücke und Lieder

spielen kann. „Es gefällt den Schülern, wenn sie nicht nur etwas Theoretisches lernen, sondern etwas praktisch machen können. Für den Musikunterricht ist es super, dass die Anfänger bei Null starten und dann im Klassenverband das Instrument lernen können“, erklärt Realschullehrer Leibold, „und je älter die Schüler werden, desto differenzierter wird es“.

„Es gefällt den Schülern, wenn sie nicht nur etwas Theoretisches lernen …“

Die Bläserklassen an der Gertrud-Luckner-Realschule, die als Kooperation mit der Rheinfelder Musikschule laufen, sind eine echte Erfolgsgeschichte. Vor sechs Jahren fing dieses beispielhafte musikpädagogische Modell ganz klein an, mit einer fünften Klasse. Inzwischen zieht sich das Projekt durch alle Klassen, von der fünften bis zur zehnten. 120 Schülerinnen und Schüler profitieren von diesem besonderen Bläserprojekt, das in den Unterricht integriert und eng mit der Musikschule vernetzt ist. Holzblasinstrumente wie Querflöte, Klarinette und Saxophon sind ebenso im Einsatz wie verschiedenartiges

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In den höheren Klassen wird ähnliche Literatur eingeübt, wie sie auch Jugendkapellen von Blasorchestern und Musikvereinen im Repertoire haben: effektvolle Bläserarrangements von klas-

„Das Interesse an den Bläserklassen ist groß!“ sischen Werken, aber auch von Filmmusik und Musicals. „Oft ist es Musik aus aktuellen Filmen, die die Schüler kennen“. Die fortgeschritteneren Schüler der Bläserklassen haben neben den zwei wöchentlichen Stunden an der Realschule zusätzlich eine weitere bei Musiklehrern der Musikschule, die in individuellem Unterricht in kleineren Gruppen mit den jugendlichen Bläsern arbeiten. „Die Musikschullehrer kommen entweder hierher oder unterrichten unsere Bläserschüler an der Musikschule“, hebt Leibold die hervorragende Zusammenarbeit mit der Musikschule hervor.

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Leibold betreut von Anfang an die Bläserklassen an der Realschule, seit diesem Jahr hat seine Kollegin Angelika Müssel die fünfte Klasse übernommen. Als Premiere bilden die Teilnehmer aus der neunten und zehnten Klasse klassenübergreifend eine große Gruppe und spielen zusammen in einer Art von Schul-Blasorchester. Auch Achtklässler wirken bei diesem 50 Schüler umfassenden Orchester mit – das gibt natürlich einen satten, tollen Sound! „Das Interesse an den Bläserklassen ist so groß, dass viele nach der fünften und sechsten Klasse weitermachen und es nun bis zur zehnten Klasse hochgeht“, freut sich Leibold über die rege Resonanz von Seiten der Schülerinnen und Schüler. Es gibt sogar welche, die schon bei Musikvereinen mitspielen. Nicht nur bei schulischen Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür oder der Abschlussfeier für die zehnten Klassen treten die jungen Bläsertalente auf. Sie haben auch schon bei Theaterprojekten, bei einem Besuch in der Partnerstadt Neumarkt oder zum 50. Geburtstag der

Rheinfelder Musikschule im Vacono Dome im Kulturpark Tutti Kiesi gespielt – und mit ihrem tollen Sound viel gute Bläserlaune verbreitet! Im Herbst werden die Schüler der Bläserklassen beim Theaterprojekt „Tintenherz“ mitwirken.

Roswitha Frey

Info: Kinderchor der Evang. Kirchengemeinde: • Proben donnerstags im Paulussaal 15 - 15.45 Uhr für Kinder ab fünf Jahren 16 - 17 Uhr für Schulkinder ab 2. Klasse • Proben dienstags im Café U4 17.15 - 18.30 Uhr die „4Teens“ 19.30 - 21 Uhr die „Young Voices“ Anmeldungen: 07623/799118


Sängerin werden in New York Letzten Mai hat Besa Nokaj auf der Talentbühne in Rheinfelden gesungen und gewonnen.

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ie junge Frau hat viele kreative Hobbies, sie designt Kleider, bringt sich selber das Gitarre spielen bei, Singen ist für sie aber mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. „Wenn ich nicht singe, fragt mich meine Familie: geht’s dir nicht gut, wieso singst du nicht?“ Singen tue sie den ganzen Tag und eigentlich schon seit immer. Schon im Alter von sieben schrieb sie ihr erstes Lied, seit fünf Jahren hat sie Gesangsstunden. „Ich schreibe meine eigenen Texte, die Melodie dazu habe ich im Kopf. Mit meiner Gesangslehrerin arbeite ich sie dann aus.“ Ein Musikinstrument spielt die junge Sängerin keines, weshalb sie die Melodien auch nicht in Noten übersetzen kann. Im Selbststudium mit Youtube-Videos bringt sich Besa jetzt aber das Gitarre spielen bei. Träume verwirklichen in New York Im Moment ist die Gewinnerin der Talentbühne im dritten Lehrjahr als Kauffrau. „Mit der Lehre bin ich auf der sicheren Seite, mein Hauptziel ist aber schon als Musikerin arbeiten zu können.“ Auch wenn die Lehre eine Vernunftentscheidung war, kann sie ihr viel Positives abgewinnen: „Ich bin viel reifer geworden und habe gelernt mit Menschen umzugehen. Die mich vor den Kopf stossen, denen gegenüber bin ich viel selbstbewusster geworden.“ Schaut die junge Frau in die Zukunft, sieht sie sich aber nicht als KV-Angestellte Büroarbeit verrichten. Ihr Hauptziel ist es, als Musikerin ihr Geld zu verdienen. Das wollen viele, kann man einwenden, aber Besa weiss ganz genau, wie sie ihre Wunschvorstellung verwirklichen will: „Wenn ich im Sommer die Lehre fertig habe, hole ich in einem Jahr die Matur nach, dann ziehe ich nach New York und will dort versuchen, einen Vertrag bei einem Musiklabel zu bekommen.“

Auch mit ihrer Gesangslehrerin hat sie über ihre Zukunftspläne gesprochen. Ihre Lehrerin hat ihr geraten, die Matur zu machen, um danach Musik zu studieren. Das käme für Besa aber eher weniger in Frage. Sie glaubt, dass ihre Chancen besser seien, wenn sie jung ist und der jugendliche Leichtsinn helfe ihr, sich auf das Abenteuer einzulassen. „Natürlich habe ich Angst, ich bin mir bewusst, dass das sicher auch sehr schwierig wird, ganz allein in einer riesen Stadt und ohne meine Familie, aber ich will nicht alt sein und denken, hätt ich’s doch gemacht.“

Musik als Ventil Besas grösstes Vorbild ist Christina Aguilera. „Genau so wie sie möchte ich singen können“,erklärt Besa. Aufmerksam hört sie zu, wenn ich ihr eine Frage stelle und muss für eine Antwort nicht lange nach Worten suchen. „Ich mag Sängerinnen, die ihre Lieder selber schreiben. Musik soll Persönlichkeit ausdrücken.“ Der Traumberuf Musikerin reizt sie nicht wegen dem Berühmtsein oder dem vielen Geld. „Geld allein macht nicht glücklich und im Mittelpunkt stehe ich eigentlich auch nicht Besonders gerne“, erklärt Besa. Das Berühmtsein würde sie eigentlich lieber weglassen, da es auch für ihre Familienmitglieder sicher anstrengend sei. Nicht jeder möge es, in der Öffentlichkeit zu stehen. Die Musik sei für sie ein

Ventil, Lieder schreibe sie über alles, was ihr durch den Kopf gehe. Die ganz persönlichen bekomme aber niemand zu hören. Mit ihrem Gesang will sie an erster Stelle die Menschen berühren. Am Konzert von Rihanna hat Besa so etwas erlebt: „Alle waren ganz still als sie gesungen hat.“ Das Gefühl, dass alle von ihr hin und weg waren, hat die junge Sängerin einmal erfahren: „Es war an einem Konzert der Musikschule, da hab ich ein Cover von Rihanna gesungen. Danach haben mir alle gratuliert und gemeint, es wäre besser gewesen als das Original.“ Über das Lob habe sie sich sehr gefreut, aber es zu glauben falle ihr schwer. „Sonst bin ich locker, aber in Sachen Musik bin ich eine Perfektionistin und selten mit mir zufrieden.“ Grossfamilie Wenn Besa irgendwo einen Auftritt hat, sei immer der halbe Saal mit ihrer Familie gefüllt. Es kommen dann nicht nur ihre vier Geschwister mit ihren Männern, Frauen und Kindern, sondern auch Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen. „Meine Familie unterstützt mich bei meinen Plänen, sie wollen dass ich meine Träume verwirklichen kann. Es war zum Beispiel mein Vater, der mich für die Gesangsstunden angemeldet hat.“ Wenn das nicht so wäre, würde es ihr schlecht gehen. Denn ihre Familie ist der Jugendlichen sehr wichtig. Besa schaut aus dem Fenster: „Meine Schwester wohnt mit ihrer Familie grad da im Haus gegenüber, mein Bruder wohnt mit Frau und Kindern eine Etage über uns, mein Zimmer teile ich mit meiner Schwester. Unser Familien-zusammenhalt ist sehr eng und ich schätze das.“ Man kann gespannt sein, wie Besa der Schritt von der behüteten Enge in die Grossstadt wohl gelingen mag. Andrea Grgic

Mys Rhyfälde 11


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Freizeit in Rheinfelden CH Bilder 1: Rheinfelder Jugendzentrum (RJZ) Bilder 2: Im Augarten Bilder 3: Jugendraum Fuchsbau Fotos: Eleni Kougionis

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Info: Rheinfelder Jugendzentrum (RJZ) Schützenweg 6 (bei Coop Busparkplatz, alte Turnhalle) Telefon 061/ 831 45 46 • Öffnungszeiten: Dienstag 17.30 - 20 Uhr ab 14 Jahren Mittwoch 14 - 18 Uhr, Schülernachmittag 10 - 13 Jahre 18.30 - 21 Uhr ab 14 Jahren Donnerstag 18 - 21.30 Uhr ab 16 Jahren Freitag 17.30 - 22.30 Uhr ab 16 Jahren Samstag 14 - 18 Uhr, Schülernachmittag 10 - 13 Jahre Jugendraum Fuchsbau Augartenzentrum (unterhalb von Denner) Telefon 076/ 479 63 79 • Öffnungszeiten: Mittwoch 14 - 18 Uhr, Mädchennachmittag 10 - 15 Jahre 18 - 21.30 Uhr ab 12 Jahren Freitag 18 - 22 Uhr ab 12 Jahren Samstag 14 - 18 Uhr, Schülernachmittag 10 – 13 Jahre 1. Sonntag im Monat 14 - 18 Uhr für Alle

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➔ Programme: www.schjkk.ch

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So ein Zirkus… Zirkus Karozi am St. Josefshaus – in vielfacher Hinsicht ein Türöffner

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irkus ist nicht nur eine gute und attraktive Art der Unterhaltung, Zirkus öffnet auch Türen. Genau das hat Detlef Quay aus Rheinfelden zur Maxime seines Handelns gemacht. Der Fachlehrer für Menschen mit Körperbehinderung an der Karl Rolfus-Schule am St. Josefshaus in Herten hat sich daher im Jahr 1999 zum Zirkuspädagogen in Lahr ausbilden lassen. Danach hat er sogleich den Zirkus „Karozi“ (Karl Rolfus Zirkus) aus der Taufe gehoben. Und er hat damit einen Volltreffer gelandet: Das Projekt erfreut sich seitdem großer Beliebtheit und großer Wertschätzung, Tendenz: weiter steigend. „Der Mensch ist nur dann Mensch, wenn er spielt“, bemüht Quay keinen Geringeren als den großen deutschen Dichter Friedrich Schiller – und handelt mit seinem Angebot der Zirkusschule auch danach. Gerade im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist das Spielerische enorm wichtig. Mittels Zirkustechniken erwerben und verbessern die Schüler die Grundlagen schulischen Lernens, wie zum Beispiel Ausdauer, Konzentration und Motivation oder auch Hand-Auge-Koordination, Körperempfinden, Gleichgewicht oder Teamsensibilität. „Wer beim Zirkus Karozi mitmacht, erwirbt einfach Fähigkeiten, um besser und einfacher zu leben“, spricht Detlef Quay aus seiner langjährigen Erfahrung. Nahezu alle seiner Schüler zeigten durch das Mitmachen bei Karozi bessere schulische Leistungen.

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Und das hat natürlich auch die Schulleitung an der Karl Rolfus-Schule erkannt und hat bereits seit Jahren die so genannte Zirkus-AG eingeführt, Dabei handelt es sich um ein klassenübergreifendes Angebot für alle Schüler, selbstverständlich individuell

„Gerade öffentliche Auftritte sind für die Schüler wichtig.“ abhängig von Interesse und Motivation. An der KarlRolfus-Schule wird in jeder Stufe eine Zirkus-AG angeboten, also in der Grundstufe, in den Hauptstufen I und II sowie auch in der Berufsschulstufe. Und

bei den Tätigkeiten, wie man sich einbringen kann, sind kaum Grenzen gesetzt. Von Jonglagetechniken mit Tellern, Bällen, Tüchern, Diabolos, Pois, Flaggen und Teufelsrohren über Akrobatik am Boden, auf dem Seil und an den Leitern bis hin zu Luftakrobatik am Trapez, am Ring, am Tuch, am Seil, Artistik auf Fässern, Stelzen, Einrädern, Laufkugeln, Rola-Rola, Klein- und Großtrampolin sowie letztlich Feuertechniken und Fakirnummern: Die Bandbreite der zirzensischen Betätigung ist wirklich groß. Alle Zirkus-AGs finden einmal wöchentlich statt. Aus den Schülern dieser Stufenzirkus-AGs wird dann der Schulzirkus Karozi gebildet – etwa 15 Schüler im Alter zwischen acht und 15 Jahren. Durchgeführt werden alle Zirkusangebote von Detlef Quay in Zusammenarbeit mit den beiden weiteren Kollegen Christian Drüke und Martin Volkmann.


Und jener Zirkus führt dann, je nach Auftragslage, auch öffentliche Auftritte durch. „Gerade öffentliche Auftritte sind für unsere Schüler wichtig, dadurch sehen und registrieren sie, dass sie auch was leisten, was andere nicht können“, erklärt Quay. Stets sind aber das Thema im Vordergrund und die Frage, wie kriegen wir die Show hin. Jeder macht dann das, was er will und was er kann. „So haben wir niemals eine künstlich geschaffene Situation“, erklärt der Pädagoge den großen Vorteil. So gab es in der Vergangenheit Auftritte bei Straßenfesten, bei Firmenfeiern, im Europapark in

Rust, auf Hochzeiten und Geburtstagsfeiern sowie Jubiläen. Im vergangenen Jahr machte Zirkus Karozi auch beim Spielfest des TV Rheinfelden im Europastadion mit. Geplant ist dieses Jahr auch die Teilnahme an der Kulturnacht der Stadt im Mai. Und: Ein Highlight sind natürlich die im Rhythmus von zwei Jahren stattfindenden Varietés in der St. Josefshaus-Halle zur Weihnachtszeit. Was den Zirkuspädagogen Detlef Quay zudem noch freut: Dass es inzwischen jede Menge Kooperationen mit Regelschulen in Rheinfelden und Lörrach gibt. Zusammenarbeit gibt es beispielsweise mit der Eichendorffschule und mit der Scheffelschule. Vom Angebot für Regelschulen für Projekttage haben bereits das Gymnasium und die Realschule Gebrauch gemacht. Feste Projekttage mit der 6./7. Klasse hat auch die Theodor Heuss-Realschule Lörrach eingeführt, die Freie Evangelische Schule steigt ebenfalls ein. „Unsere Karozi-Schüler bringen dann den jeweiligen Schülern diverse Zirkustechniken bei“, freut sich Detlef Quay. Somit ist für ihn Inklusion durch Zirkus Karozi längst Realität geworden, lange bevor die Politik die Inklusion auf die Agenda nahm. „Der Mensch ist nur dann Mensch, wenn er

spielt“, wusste ja schon Dichterfürst Schiller. Und da unterscheiden sich Menschen mit Behinderung auch nicht von anderen Menschen. Gerd Lustig Info: Den Zirkus Karozi gibt es seit 1999 und wird geleitet von Detlef Quay. • Training montags von 13.15 - 14.45 Uhr Weiterhin gibt es seit drei Jahren „Spiedo“, eine Abteilung des Spieldorfs Herten, wo es ebenfalls eine Zirkusschule gibt. • Training mittwochs 17.30 - 19.30 Uhr Turnhalle des St. Josefshauses (für Jugendliche ab 12 Jahren mit und ohne Behinderung). • Kontakt: 07623/470 742 02 oder 63672 ➔ www.karozi.de ➔ www.spieldorf-herten.de

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Vereine 15


Mit Entente Florale zu einer attraktiveren Stadt Beide Rheinfelden starten im Frühling große Gemeinschaftsaktion

M

it dem nahenden Frühling werden schon bald die blühenden Vorboten für den Wettbewerb Entente Florale in beiden Rheinfelden sichtbar. In den sieben Ortsteilen auf badischer Seite setzten im Herbst 2013 bereits zahlreiche ehrenamtliche Helfer auf öffentlichen Flächen Tausende von Tulpen- und Narzissenzwiebeln. Die „Ouvertüre in Blüten“ unter freiem Himmel bildet den Auftakt zu einer großangelegten, grenzüberschreitenden Gemeinschaftsaktion beider Städte am Hochrhein. Am Ende soll Rheinfelden noch grüner, schöner und lebenswerter sein. Im Wettbewerb mit weiteren sechs Kommunen in Deutschland geht es den Initiatoren und Organisatoren um mehr als nur eine Blümchenschau.

Die guten Erfahrungen bei der mit „Gold“ belohnten Teilnahme an der Entente Florale im Jahre 2011 ermunterte die Stadt, erneut mitzumachen. Ursula Philipps, die Leiterin der Stadtplanungs- und Umweltabteilung, freut sich über die starke Bürgerbeteiligung. „Bürgerschaftliches Engagement ist ein ganz wichtiges Element dieses Wettbewerbes“, sagt sie.“ Auf vielen Ebenen arbeiten Bürger, Gewerbebetriebe, Einrichtungen und Institutionen in beiden Rheinfelden mit den Verwaltungen Hand in Hand. Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen teilen die Städte seit Februar Couverts mit Wildblumensamen aus. Nach dem Motto „Gemeinsam Gutes säen“ sollen im Freiland Kornblumen, Mohn, Malven und viele andere Pflanzenarten blühen und den Lebensraum für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge schützen. Das sympathische Logo „Rheinfelden floriert“ zeigt eindrucksvoll die Richtung an. Rheinfelden kann durch Entente Florale nur profitieren und sein Image kräftig aufpolieren. Oberbürgermeister Klaus Eberhard bei der gelungenen Auftaktveranstaltung am 28. Januar im Bürgersaal: „Das Grüne in unseren Städten ist ein Stück Lebenselexier für unsere Bürger sowie ein wichtiges Aushängeschild für Stadtcharakteristik, Naherholung und Imagebildung.“

Entente Florale 16

Anfang 2013 liefen die Arbeiten für den Wettbewerb an. Ursula Philipps und Daniel Vulliamy sind in den beiden Städten die Projektverantwortlichen. Bauleute und Gartengestalter sind seit Wochen im Einsatz. Die bald 100 Jahre alte Rudolf-Vogel-Anlage wird durch gestalterische und gärtnerische Eingriffe aufgewertet. Sie soll aus ihrem bisherigen „Versteck“ hervortreten und mehr in den Blickpunkt rücken. Aufwerten will die Stadt auch den in reizvoller Umgebung liegenden Stadtpark an der Grenze. Konzeptionell ändert sich wenig. Blumen- und Staudenbeete werden erneuert, die Wege saniert und durch den

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiges Element dieses Wettbewerbes.“ Schnitt an Bäumen und Sträuchern die Sicht auf die herrliche Umgebung mehr geöffnet. Im grenzüberschreitenden Zusammenwirken gilt dem wunderschönen Rheinuferweg ein besonderes Augenmerk. Hier will man die Staudenbeete am Adelberg sanieren. Am Sonntag, 29. Juni, gibt es an beiden Rheinufern einen Rhein-Erlebnistag. Bestehendes Grün im Umfeld von Schulen, Kindergärten, Friedhöfen und Sportplätzen wird aufgefrischt. Der Bereich zwischen Schillerschule und Realschule soll attraktiv gestaltet werden. Wenn wir genau hinschauen, haben wir in unserer Stadt und in den Ortsteilen viele Möglichkeiten, grüne Akzente zu setzen“, betont Ursula Philipps. Sie ist überzeugt, dass es mit vereinten Kräften gelingen

wird, der Wettbewerbsjury bei ihrem Besuch im Juli vor Augen zu führen, dass sich die Bürger in beiden Rheinfelden engagiert um Qualitätsverbesserungen im Bereich von Umwelt und Ökologie bemühen. Mehr als 40 Veranstaltungen begleiten Entente Florale. Das abwechslungsreiche Programm beginnt bereits mit dem Verteilen der Samentütchen beim Fasnachtsumzug am 2. März und mit einer „Inseli“Führung am 15. März mit der Schweizer Fischer­zunft. Etwa 30 Vereine, Gewerbebetriebe, Organisationen, Gruppen, Schulen und Kindergärten wirken mit. Auch die Bürgerstiftung reiht sich unter die Mitwirkenden ein. Bürger können sich durch private Initiativen einbringen, Balkone mit Blumen schmücken und ihre Gärten und Grünanlagen im Umfeld ihrer Wohnhäuser verschönern – vielleicht auch die Hausfassaden renovieren. „Wir wollen Blickfänge schaffen und mit Grün, Blumen und Pflanzen ein attraktiveres Stadtbild erreichen“, bringt Ursula Philipps die Zielsetzung auf den Punkt. Horst Donner Termine und Aktionen • Inseli-Führung: Historie, Parkkonzept und Umsetzung, Salm-/Lachsfang, im Anschluss Fisch-Schmaus, Sa, 15. März, 14 - 16 Uhr Treffpunkt Inseli / CH • Öffentliche Stadtführung über den Grünring: Sa, 29. März, 14 - 16 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen, Kirchplatz / D ➔ Kontakt, Projektleiter: Ursula Philipps, Telefon +49 7623 95-347 u.philipps@rheinfelden-baden.de Daniel Vulliamy, Telefon +41 61 835 52 49


Frühlingserwachen auf dem Rhein! Ein Paradies für Sauna-Freunde

Die vielfältige Saunalandschaft im sole uno erfreut sich grosser Beliebtheit. Besonders die russische Banja und das Wenik-Ritual sind echte Highlights. Die heilsame Wirkung des Schwitzens wurde bereits von den alten Römern entdeckt. Saunabaden ist ideal, um den Stoffwechsel anzuregen, die Abwehrkräfte zu mobilisieren und zu entschlacken. Auf einer Fläche von über 300 m² erwarten den Saunaliebhaber im sole uno drei finnische Saunen, zwei davon, die Erd- und Feuersauna, als Blockhaus im Park, ein Dampfbad, ein Abkühlbereich – denn nach viel Hitze braucht der Körper Abkühlung – sowie für die Ruhephasen zwischen den Saunagängen zwei stilvolle Liegeräume, automatische Fusswärmebecken und eine herrliche Liegewiese im Park, die auch textil­ freies Sonnenbaden möglich macht. Aufgüsse verschiedener Couleur – von minz­frisch über zitrusexotisch hin zum intensiven Fächeraufguss gehören zum täglichen Angebot. Ein Sauna-Erlebnis besonderer Art ist die russische Banja mit circa 80 Grad. Das authentisch belassene Blockhaus stammt aus Sibirien und bietet bis zu 50 Personen Platz. Hier gibt es mehrmals täglich den »Wenik«-Aufguss, bei dem der »Banschiki« (Banja-Meister) mit Birkenzweigen, den sogenannten »Weniks«, viel Wasser auf den Ofen gibt und die feuchte Luft verteilt. Dreimal wöchentlich wird ein »Wenik«-Ritual angeboten. Nach dem ersten Saunagang, der klassisch mit einem Schluck Wodka beginnt, folgt das »Abschlagen« des Körpers mit den Birkenzweigen, beim letzten Aufguss wird schliesslich ein Salz-Honig-Peeling zur Hautpflege einmassiert. In den Ruhepausen werden Tee und Früchte gereicht. Wenik-Ritual in der russischen Banja von sole uno Termine: Di und Fr 19 Uhr, So 10 Uhr Dauer: ca. 2 Std. Teilnehmer: max. 12 Pers. (einzeln buchbar) Preis: CHF 78 inkl. Eintritt 4h sole uno Reservation: Tel. +41 (0)61 836 67 63, ab 14 Jahren www.soleuno.ch

Unsere drei Motorschiffe „Christoph Merian“, „Lällekönig“ und „Baslerdybli“ sind hoch im Kurs! Wir fahren bei jeder Gelegenheit und (fast) jeder Witterung. Unser Angebot reicht von den Kursfahrten über die abwechslungsreichen Erlebnisfahrten bis hin zu individuellen Extrafahrten. KURSFAHRTEN Die Schleusenfahrten Basel-Rheinfelden-Basel bieten Ihnen eine spannende Abwechslung. Das Schiff fährt von Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage) jeweils täglich bis zum 19. Oktober 2014. Steigen Sie um 11:30 Uhr an der Schifflände Basel ein und schippern Sie gemütlich rheinaufwärts bis Sie um 14:00 Uhr in Rheinfelden ankommen. Um 14:15 Uhr fährt das Schiff wieder los und Sie sind um 16:15 Uhr zurück in Basel. Planen Sie Ihren Ausflug an einem Sonntag und machen Sie in Rheinfelden einen Zwischenstopp. Sie können durch die schöne Altstadt schlendern und anschliessend mit dem Sonntag-Extra-Kurs um 16:45 Uhr wieder zurück nach Basel fahren. ERLEBNISFAHRTEN Ganzjährig bieten wir als Abendrundfahrt unsere exklusiven Erlebnisfahrten mit kulinarischen und musikalischen Höhepunkten an. Neben gediegenen Anlässen wie Captain’s Dinner oder dem Diner Surprise, bieten wir internationale Spezialitäten beim Pasta Pasta oder dem Spanisch-Mexikanischen Abend an. Sie finden auch saisonale Highlights wie die Spargelfahrt oder das Barbecue. Für die jungen Gäste stehen auch dieses Jahr wieder die Flusspiraten auf dem Programm. Ein Theaterstück für die ganze Familie! Fordern Sie unser Programmheft an. EXTRAFAHRTEN Sie planen eine besondere Überraschung für Ihre Gäste? Auf einer Extrafahrt rheinaufwärts Richtung Rheinfelden, vorbei an der Altstadtkulisse mit Münster, Stadtmauern und dem besonderen Erlebnis der Schleusen Birsfelden oder Augst wird auch Ihr Anlass zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Wechsel der Kantone, vorbei an den Rheinhäfen und weiter Richtung grüne Hügel und idyllische Landschaften, linksseitig Deutschland und rechtsufrig die Schweiz. Reservieren Sie sich eines unserer Schiffe für Ihren Anlass. Sei es für einen Geburtstag, eine Hochzeit oder einen Geschäftsanlass. Bieten Sie Ihren Gästen etwas Spezielles und Ihr Anlass bleibt garantiert noch lange in Erinnerung. Basler Personenschifffahrt AG, Westquaistrasse, 62, CH-4057 Basel Telefon +41 (0)61 639 95 00, info@bpg.ch, www.bpg.ch

Tourismus 17


Veranstaltungen • Programm März/April 2014 Rheinfelden/CH und Rheinfelden (Baden) Eine Liebesreise durch Europa Ensemble Con Dolcezza

Freitag, 21. März 20 Uhr, Gemeindesaal St. Josef, Friedrichstraße 13 €, Vorverkauf: 11 €, ermäßigt: 6 € Vorverkauf über Reservix, Buchhandlungen, Bürgerbüro Mit Sanftheit und Süße entführt Con Dolcezza ihr Publikum in die Welt der Liebe und Leidenschaft. Die musikalische Reise lädt den Zuhörer in das Europa des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Mit Schmerz, Leiden, Hoffnung und Lust lässt „Say Love“ alle Facetten der Liebe lebendig werden. Es erklingen Lieder und Arien bekannter Komponisten wie John Dowland, Claudio Monteverdi, Diego Ortiz, Pietro Torri, Thomas Weelkes, John Hilton und Georg Friedrich Händel und nicht zu vergessen eines am häufigsten gespielten Komponisten: Anonym. Der Gruppe gehört die in Herten aufgewachsene Carmen Amrein an, die 2010 ihr, Diplom-Hackbrett-, Salterio-, Volksmusik-, Zither- und Elementare Musikpädagogik-Studium an der Hochschule für Musik und Theater München abschloss. Wir werden sie im Herbst in Rheinfelden auch mit ihrem Hackbrett-Solo in der Reihe Klangvoll erleben.

Schlosskonzerte Beuggen www.skb-beuggen.com

Im Jahr 2014 setzen die Schlosskonzerte Beuggen ihre Reihe interessanter Konzerte mit internationalen Musikern und spannenden Programmen fort. Der künstlerische Leiter Martin Litschgi (Fachexperte des Deutschen Musikrates), der künstlerische Beirat Prof. Denis Severin und

die Organisatorin Liane Klingler haben wieder ein breitgefächertes und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Für alle Konzerte gilt weiterhin, dass der Eintritt frei ist. Dies wird durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden ermöglicht. Am Sonntag, 30. März, 17 Uhr gibt das renommierte Faunus Quintett mit Nataša Mari (Flöte), Amichay Saller-Fischbach (Oboe), Zoltán Kovács (Klarinette), Nadja Helble (Horn) und Angela Bergmann (Fagott) ein Konzert mit Werken von Mozart, Ibert und Ligeti. Am Sonntag, 27. April, 17 Uhr bieten der Kirchenmusikdirektor Prof. Carsten Klomp (Orgel) zusammen mit Rudolf Mahni (Trompete) ein Rezital mit Werken von J.S.Bach und Vivaldi dar.

Klassik 18


Mentale Stärke gegen digitale Demenz Ein Vortrag von Prof. Dr. Manfred Spitzer Freitag, 28. März 19.30 Uhr, Bürgersaal Rathaus Rheinfelden (Baden) Saalöffnung 18.45 Eintritt 10 €, Ermäßigt 5 €; nur Abendkasse! Vortragsdauer ca. 90 min, anschl. Diskussion Förderverein Kreiskrankenhaus Rheinfelden e.V.

Bild: Raimund Kagerer

Capriccio Barockorchester « matinée höfisch » Sonntag, 16. März 11 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage Rheinfelden CH Vorverkauf: www.capriccio-barock.ch oder Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro, Marktgasse, T. 061 835 52 00 Tageskasse: ab 10.15 Uhr Infos: Telefon 061 813 34 13, www.capriccio-barock.ch In den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts wurde die Instrumentalmusik so richtig farbig: Verschiedene Solisten traten aus dem Ensemble hervor, und immer mehr waren dies auch eben erst entwickelte Instrumente: Querflöte und Oboe wurden erstmals von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi als Soloinstrumente verwendet und dem Streichorchester gegenübergestellt. Zwischen den beiden Komponisten entspann sich damals so etwas wie ein konzertantes Fernduell, an dem wir dank deren unwiderstehlichen Werke heute noch gerne teilnehmen. « matinée höfisch » • Johann Sebastian Bach Ouverture Nr. 2 h-Moll, BWV 1067 Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050 Konzert für Oboe d’amore, Streicher, Basso continuo A-Dur, BWV 1055 • Antonio Vivaldi Concerto für Flöte, Oboe, Streicher, Basso continuo C-Dur, RV 533 Concerto für Streicher und Basso continuo d-Moll, RV 127 • Leitung Dominik Kiefer

Mit Bezug auf aktuelle statistische Mediennutzungsdaten von Schülern in Deutschland warnt Spitzer vor dem zunehmenden Konsum elektronischer Medien durch Kinder und Jugendliche, der zu nur sehr oberflächlicher Beschäftigung mit Informationen führe und zu Lasten des eigenen, aktiv tätigen Lernens gehe. Wie ein Muskel werde auch das Gehirn nur dann trainiert, wenn man es wirklich fordere. Spitzer macht sich Gedanken über die Entwicklung unserer nächsten Generation. Führt diese oberflächliche Beschäftigung mit dem Smartphone oder dem Rechner zu Trainingsverlust des Gehirns? Wird das Gehirn nicht mehr so in seiner Entwicklung gefördert, wie das notwendig wäre, um in den Köpfen unserer Kinder die mögliche Intelligenz voll zu entwickeln? Was geschieht in den Industrieländern und damit auch bei uns in Deutschland? Nach Spitzers Überzeugung hängt die Zukunft eines Landes von der Bildung und Ausbildung der nächsten Generation ab. Das kann der Wissenschaftler belegen. In der jetzt geführten Diskussion um mehr Bildung unserer Kinder will er Einfluss auf Eltern und Politik nehmen. Leidenschaftlich plädiert er dafür, die Zahl der Stunden, die unsere Kinder vor Bildschirmen verbringen zu reduzieren. Seine Vorträge sind ein Apell an alle Eltern und Lehrer althergebrachtes Lernen nicht durch Abrufen einer flüchtigen Information aus dem Internet zu ersetzen. Manfred Spitzer, geb. am 27. Mai 1958 in Lengfeld in der Nähe von Darmstadt ist ein deutscher Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer. Spitzer hat Medizin, Psychologie und Philosophie studiert. Seit 1998 ist Prof. Spitzer ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, als der er auch die Gesamtleitung des 2004 dort eröffneten Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) innehat, das sich vor allem mit Neurodidaktik beschäftigt. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen Lernprozesse. Er versteht also etwas von unserem Gehirn und dessen Entwicklungsfähigkeit in der Kindheit.

Vortrag 19


Theater Tempus fugit Nach einer längeren Abstinenz ist im März und April die regionale Theaterdynastie Tempus fugit auch in Rheinfelden wieder aktiv. Drei Produktionen werden im Bürgersaal gespielt. Reservierungen über www.fugit.de / Telefon 07621 1675476 / Abendkasse

Neues von der Jugendtheatergruppe Rheinfelden „Der kaukasische Kreidekreis“ Donnerstag, 20., Freitag, 21. und Sonntag, 23. März jeweils 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Ticket: 12 €, ermäßigt: 6 € Unter der Regie von Karin Maßen und Vaclav Spirit wird die Jugendtheatergruppe Rheinfelden, eine Gruppe von Tempus fugit einen echten Brecht auf die Bühne bringen. Im Tumult des Aufstands in der georgischen Stadt Nukha gegen den Gouverneur gelingt seiner verwöhnten Ehefrau die Flucht. In den Unruhen des Umsturzes lässt sie jedoch ihren kleinen Sohn zurück. Das Küchenmädchen Grusche nimmt den Jungen wie ihr eigenes Kind zu sich und erbringt übermenschliche Opfer, um ihn außerhalb der Stadt aufzuziehen. Als sich die politische Situation in Nukha ändert, taucht die Gouverneursfrau schließlich wieder auf und fordert ihren Sohn zurück. Ein unabhängiges Gericht soll entscheiden, welcher der beiden Frauen das Kind zusteht. Zusammen mit Spielern zwischen 14 und 27 Jahren der Jugendtheatergruppe Rheinfelden inszeniert das Regieduo Maßen und Spirit das epische Stück von Bertolt Brecht und versuchen dabei, ihren eigenen Zugang zum Stück und der Thematik zu finden.

Generationsübergreifende Gruppe spielt „Die Nashörner“

Spielzeitenteam spielt „Der nackte König“ Freitag, 14. und Samstag, 15. März jeweils 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Ticket: 13 €, ermäßigt: 6 € Die Prinzessin Henriette und der Schweinehirt Heinrich sind verliebt. Als dies der König erfährt, will er die Prinzessin an den selbstverliebten und größenwahnsinnigen Nachbarskönig verheiraten. Heinrich und seine Schwester Christiane machen sich auf den Weg in das Nachbarreich, um die Prinzessin mit List und Geschick zurückzugewinnen. Dort begegnen sie affektierten Fräulein, schrulligen Bediensteten und bringen nicht nur das lustige Treiben des Hofes durcheinander, sondern es gelingt ihnen auch, den König gehörig an der Nase herumzuführen. In Anlehnung an die berühmten Werke „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Der Schweinehirt“ und „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen, schuf Jewgeni Schwarz eine turbulente und irrwitzige Märchenkomödie über die Dummheit und die Liebe.

Theater 20

Samstag, 12. und Sonntag, 13. April jeweils 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Ticket: 13 €, ermäßigt: 6 € Wer ist Jäger, wer der Gejagte? Warum verwandeln sich die Menschen einer ganzen Stadt in eine Schar alles niederwalzender Nashörner? Ist es ein Traum? Ist es real? Ein frei herumlaufendes Nashorn erregt anfänglich nicht mehr Aufmerksamkeit, als eine Kurzmeldung in der Presse. Etwas seltsamer mutet es da schon an, als die Frau eines Kollegen vollkommen verstört in das Büro des Protagonisten Behringer hineinstürmt. Ein Nashorn verfolgt sie, das erstaunliche Ähnlichkeit mit ihrem Mann aufweist. Diese groteske Wesensverwandlung bleibt kein Einzelfall. Fassungslos muss Behringer feststellen, dass immer mehr Menschen mit der stetig anwachsenden Nashörnerschar nicht nur sympathisieren, sondern selbst zu den Dickhäutern mutieren. Behringer stellt sich der Übermacht entgegen: „Ich bin der letzte Mensch, ich kapituliere nicht.“ Eugène Ionesco, der französische Vertreter des absurden Theaters, wird gerne von Tempus fugit umgesetzt. Ilona Zarypow führte die Regie mit der altersgemischten Amateurtheatergruppe.


KonzerTanz mit Fiori Samstag,. 12. April ab 20.00 Uhr, Trinkhalle Kurbrunnenanlage Eintritt: CHF 20.00 Fiori ist eine vielversprechende junge Band aus dem Zürcher Oberland. Leonie Hofstetter, Dimitri Joos, Vincent Hofstetter und Rahel Stork, liefern frischen, eigenwilligen Sound bestehend aus Folk, Pop und Indie. Ihre Musik ist manchmal fröhlich und hoffnungsvoll, manchmal emotional und tiefgehend; aber immer voller Leidenschaft. Fiori spielen hauptsächlich Eigen­kompositionen in der Besetzung Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug mit mehrstimmigem Gesang. Anschliessend Disco mit einer wilden Mischung tanzbarer Sounds.

Ingeborg Bachmann und Max Frisch Ingeborg Gleichauf über eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit Mittwoch, 26. März 19.30 Uhr, Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10, Rheinfelden (Baden) Eintritt: 8 € im Vorverkauf, Abendkasse 9 € Sie haben sich geliebt, sie haben einander tief verletzt und doch nie aufgehört, sich nach dem anderen zu sehnen. Einfühlsam und mit feinem Gespür nähert sich Ingeborg Gleichauf der Liebesbeziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt und bald von Eifersucht geplagt wird. Selbstkritisch gesteht er: „Das Ende haben wir nicht gut bestanden, beide nicht.“ Noch über den schmerzvollen Bruch hinaus beziehen sie sich in ihren Werken aufeinander, geben sie in ihren Texten innerste Gefühle und Verwundungen preis. Ingeborg Gleichauf erzählt die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. Ingeborg Gleichauf, geboren 1953, studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg. Seit 1995 beschäftigt sie sich mit Philosophinnen. Ingeborg Gleichauf ist in der Erwachsenenbildung tätig, schreibt Rezensionen und lebt mit Mann und drei Töchtern in Freiburg.

Konzert/Literatur 21


Rheinfelder Kulturnacht 2014

E

s ist nichts los in Rheinfelden! Dieses Vorurteil hört man in den beiden Rheinfelden oft. Um den Gegenbeweis anzutreten, kam Claudius Beck, Kulturamtsleiter in Rheinfelden Baden, auf die Idee eine Kulturnacht zu veranstalten. In nur einer Nacht soll die ganze Vielfalt des kulturellen Schaffens, das Engagement und die grosse Kreativität der Menschen in den beiden Städten gezeigt werden. Das Kulturbüro von Rheinfelden Schweiz war schnell überzeugt, und die Idee einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden Rheinfelder Kulturnacht geboren. Denn die Idee war bestechend: Erstmals soll den Einwohnerinnen und Einwohnern die Plattform geboten werden, den Mitmenschen zu präsentieren, was sie in Ensembles, Orchestern, Chören, Theatergruppen, Vereinen übers Jahr erarbeiten; was sie in Ateliers, Proberäumen oder auch daheim im stillen Kämmerchen, schreiben, dichten, üben, proben, erschaffen. Was dann folgte, überraschte selbst die erfahrenen Kulturleute des Kulturamts und des Kulturbüros. Mit der Ausschreibung der Kulturnacht im letzten Jahr wurden offene Türen eingerannt. Über 70 Vereine, Ensembles und Kulturschaffende haben sich mit einem Beitrag angemeldet, 40 Künstler nehmen an der grossen Gruppenausstellung in der Kurbrunnenanlage teil und über 40 Spielorte müssen koordiniert und miteinander verbunden werden. Um dies zu gewährleisten, wird ein grenzüberschreitender Shuttlebus im 20-Minutentakt die beiden Städte und die vielen Spielorte verbinden und das Publikum von Ort zu Ort bringen. Die Vielfalt der Ideen ist überwältigend. Es wird Konzerte aller Art geben, Lesungen, Tanz- und Zirkusaufführungen, Theater und Kabarett, Ausstellungen, Kunstaktionen, Tanz- und Kunstworkshops, Schmiede- und Nagelschmiedevorführungen, Geschichte zum Mitmachen und Erleben und um Mitternacht wird die Mitternachtsquadrille mit live Orchesterbegleitung getanzt. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Das alles können die Zuschauer gratis erleben, denn die Kulturnacht kostet keinen Eintritt.

Kulturnacht 2014 22


Man kann wahrscheinlich mit Fug und Recht behaupten: so etwas hat Rheinfelden noch nicht gesehen. Hier eine Vorschau des Programms, das noch nicht abschliessend geplant ist:

Spielplatz Schwedenstraße Lichterkunst, Feuershow, Schwedenfeuer, Würste selber grillen

Trinkhalle Kurbrunnen Gruppenausstellung Rheinfelder Künstlerinnen und Künstler

Schmiede Nollingen Schmiedevorführungen

Rheinfelden (Baden)

Kunstschule & Galerie Atelier Quici Ausstellung der Künstlergruppe, Schnupperstunden, Skulpturen Workshop

Kapuzinerkirche Konzerte von TotalVokal und dem Frühlingsensemble, dem Gitarrenensemble der Musikschule, dem En­ semble Mo vene, dem Ensemble Quartett Nomade und den Pianisten der Musikschule

Aussenbühne Oberrheinplatz Eröffnet wird mit dem Big-Sound-Orchestra, dem Musikverein Karsau und der Guggemusik Ohräquäler. Spezieller Gast ist Traktorkestar, Balkan Brass aus Bern. Den Abschluss bilden vier Bands aus der Region Aussenbühne Zähringer Straße Vier Ensembles und Bands der Musikschule (Alibi, Red Moon, The Hobos und Jazzensemble). Station Four mit Akustik Rock Christuskirche Ein wahres Chorfestival mit acht Chören: Die Gesangvereine Warmbach, Herten und Minseln, Kammerchor, Chor Tonart Nollingen, Gospelchor St. Josef und die Gastgeber Ev. Kantorei mit Young Voices Rathausfoyer Die Bühne der Musikschule mit Celloensemble, Blockflötenensembles und dem Jugendsalonorchester. Rathausgalerie Ausstellung von Rud Witt LandART Lesesaal der Stadtbibliothek Kabarettbühne und Schauspiel mit den regionalen Kabaretts Gänseblümchen (Rheinfelden), Zähnefletschereien (Schopfheim), Marianne Schätzle (Erzingen) und Theater Tempus fugit Stadtbibliothek Sagen, Legenden und Gedichte aus der Region mit dem Leseverein Riedmatt Lesegarten der Stadtbibliothek Reimfelden, Musik für Kinder Glasbläserei Wilfried Markus Glasklang und Hüttenzauber Buchhandlung Merkel Schaurig schöne Büchernacht, Schauergeschichten zur vollen Stunde Schätzles Keller Theater Querfeldrhein mit Sketchen Kunstraum Kronenstraße Fotoausstellung und Klanginstallation Treffpunkt Gambrinus Musikbühne, Singer-Songwriter und Folk mit Duo Tina & Jo, Reel Time (Irish Music), Lukas Herbertson u. a. Sparkasse Geschäftstelle Friedrichplatz Klassik und Barmusik. Einleitend mit dem Orchesterverein Rheinfelden und Capriccio Barockorchester, später Barmusik VHS-Haus Theatergruppe Querfeldrhein, Rakubrand, Sprachencafé, Offenes Singen, Kinofilme und TV aus dem Gründungsjahr der VHS 1964

Kulturpark Tutti Kiesi Musik und Feueraktion Jugendhaus After Show Party (ab 24 Uhr mit Eintritt) Bestattungshaus Frank Gregory Pan und Dieter Lämmlin (Orgel und Pan Flöte) Familienzentrum Malaktion für Kinder, Vernissage Frauen-Malgruppe Freie evangelische Gemeinde Prayers, Vertonungen und musikalische Bearbeitungen mit Eckhard Gab und Susanne Hagen Adelbergkirche Konzertbühne der Musikschule Bèlle île, folk music, Gitarrentrio, Querflötenensemble, Gesangssolis, Gesangduo, Oboentrios Ehemaliges Energiedienstgebäude Aktion der IG Steg, Szenische Lesung Haus Salmegg Arbeitskreis Geschichte im Verein Haus Salmegg und Dinkelbergmuseum Minseln; Geschichte zum Mitmachen, Stadtquiz, Fotoaktion, Dominospiel u.v.m Stadtmuseum in der Galerie Ruft auf zur „Mobilmachung mit Gott für Kaiser und Reich“. Ein Blick auf die Sonderausstellung zum Ersten Weltkrieg. Unterwegs in den Straßen Bänkelsängergruppe Moritäter und Flashmobs der Theatergruppe Querfeldrhein; Haymen Jazz’n Roll In der Stadt Kunstaktionen mit Rheinfelder Künstler

Rheinfelden (Schweiz) Bahnhofsaal Tanzvorführung der Tanzschule Claudine Schröder, Zirkusaufführung des Zirkus Spiedo aus Herten, gemeinsames Konzert des Blasorchester und den Saxophon- und Schlagzeug-Ensembles der Musikschule, Konzert der Stadtmusik Rheinfelden und im Anschluss PlugIn mit 3 jungen Bands aus der Region. Musiksaal Kurbrunnen Konzerte vom Projektchor Rheinfelden, den Streicher­ ensembles der Musikschule, dem Männerchor Rhein­ felden, dem Jodelclub Laufenburg-Rheinfelden zusammen mit der Trachtengruppe Rheinfelden und der Husmusig Effige, des Orchestervereins beider Rheinfelden und als Highlight um Mitternacht die Aufführung der Mitternachtsquadrille begleitet vom Orchesterverein.

Foyer Kapuzinerkirche Akkordeon-Ausstellung von Jörg Gurtner mit kleinen musikalischen Kostproben Schützen Kulturkeller Pop-/Rock- und Jazz Konzerte mit dem Ensemble Mo vene, dem Sound Pop Ensemble, Sängerinnen und Sängern der Musik­ schule der New Orleans Jazz Band und der Musikschulband Space Time at Night Saal der Musikschule Klavierimprovisationen zu Bildern und Filmvorführungen vom Film- und Videoclub Studiokino Kurzfilmnacht Aglio e Olio Lesungen von Kurt J. Rosenthaler und Ueli Sager, Konzerte des Blockflötenensembles und des Streicherensembles der Musikschule Piazza Bar Konzert der Musikschule und der Bänkelsänger aus Rheinfelden DE sowie des Ensemble Mo vene und Lesungen mit Willy Pavan und Chris Rütschlin Stadtbibliothek Lesung von Maryse Bodé und Ausstellung „Mondsegel im Vogelwald“ von Silvia und Tjeerd Boorsma Museum Betrieb der alten Nagelschmiede aus dem Sulztal begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten wie Sulzer Wein und Nagler-Brettli mit Brot und Wurst Ankenwaage Keramikworkshop mit Esther Dietwiler Johanniterkapelle Ausstellung von Fredi Leder und Karl Arnold Ausserdem: Ausstellung in den Filz- und Drechselateliers von Judith und Klaus Huggler, LichtgraffitiWorkshop im Rheinfelder Jugendzentrum und Kulinarisches und Cocktails im Restaurant Engel

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Kulturnacht 2014 23


Ausschreibung Tanzworkshop Tanzen Sie mit an der Mitternachtsquadrille an der Kulturnacht! Tanzen Sie an der Kulturnacht die Tanzfolgen der Allgemeinen Française zur Musik der Fledermausquadrille von Johann Strauss – live gespielt vom Orchesterverein beider Rheinfelden. Lassen Sie sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen! Um dabei mittanzen zu können, bietet Agatha Böni einen Kurs an.

Informationen: An der Kulturnacht in Rheinfelden am 9. Mai 2014 tanzen wir um Mitternacht im Musiksaal der Kurbrunnenanlage die Allgemeine Française zur Fledermausquadrille, gespielt vom Orchesterverein. Die Française ist eine alte Quadrillen-Tanzfolge, herausgewachsen aus einst höfischen Tanzfolgen. Die Tänze wurden im Laufe der Zeit im Vergleich zu den sehr schweren Tänzen an den Höfen vereinfacht: Starke Vereinfachung bei den Tanzschritten, eher kleinere Vereinfachung bei den Figurenfolgen. Voraussetzungen: Zum Erlernen der Française braucht es keine speziellen tänzerischen Vorkenntnisse. Es geht beim Erlernen der Française vor allem auch darum, sich die ganzen Tanzfolgen zu merken. Um an der Kulturnacht mittanzen zu können, sollte man deshalb an allen Kursabenden und an den Proben mit dem Orchester dabei sein! Der Kurs ist kostenlos.

Kursdaten: Tanzkurs in der Kapuzinerkirche, Kapuzinergasse in Rheinfelden (CH):

Montag 10. März Montag 17. März Donnerstag 27. März Montag 31. März Donnerstag 24. April

20.00 - 21.15 Uhr 20.00 - 21.15 Uhr 19.30 - 20.45 Uhr 20.00 - 21.15 Uhr 19.30 - 20.45 Uhr

Proben mit Orchesterverein beider Rheinfelden: Saal der Musikschule / Musiksaal Kurbrunnen Samstag 26. April vorauss. 10.00 Uhr Montag 5. Mai vorauss. 19.30 Uhr Mittwoch 7. Mai vorauss. 19.30 Uhr Weitere Infos: Agatha Böni, Tel. +41 61 831 35 77 Wir freuen uns auf viele Tanzbegeisterte von beiden Seiten des Rheins. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Sie können einfach zum ersten Kurstermin in die Kapuzinerkirche kommen.

Neuseeland – von Aussteigern und Kiwis Live-Reportage von Dirk Bleyer Mittwoch, 19.03., 20 Uhr Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden (Baden) Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter Vorverkauf bei: BZ + Buch Merkel + Buch Schätzle + VHS Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.visionerde.com

Eine bildgewaltige Liebeserklärung an „das schönste Ende der Welt“ Diese quicklebendige Reportage ist eine bildgewaltige Liebeserklärung an das „Land der langen weißen Wolke“, die mit viel Insiderwissen und einem guten Schuss Humor das „Feeling Neuseeland“ vermittelt. In Wanderstiefeln, per Kanu, Helikopter und Flugzeug durchstreift Dirk Bleyer sieben Monate lang eine traumhafte Landschaft, welche auch eine vielfältige Kulisse bot für das Filmepos „Der Herr der Ringe“. Nirgendwo sonst schlägt die Natur auf engstem Raum so extreme Kapriolen: Eine Küste mit tropischen Palmenwäldern, auf der Südinsel eisige Gletscherberge, auf der Nordinsel die hitzebrodelnden Geysire im heiligen Land der Maoris. Dirk Bleyers aufwendiges und mit viel Liebe gestaltetes Porträt des Inselstaats lebt aber auch von den verrückten und kuriosen Geschichten der Neuseeländer. Nicht umsonst haben sie das Bungeejumping erfunden – und glauben, dass auch ihre Gäste den vergnüglichen Nervenkitzel lieben. Auf Grund seiner hervorragenden Qualität wurde der Vortrag mit dem Prädikat „LEICAVISION“ ausgezeichnet. Seit 15 Jahren produziert Dirk Bleyer Live-Reportagen und arbeitet als Fotojournalist und Buchautor. Er ist berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag, mehrere seiner Multivisionen erhielten das Prädikat „Leicavision“.

Veranstaltungen 24


Zeichnung, Malerei, Collagen Unser Raum - Bizim Ortamimiz Christoph Göttel im Haus Salmegg

20 Jahre Familienzentrum Rheinfelden

ab Freitag, 7. März Haus Salmegg, Rheinbrückstrasse 8, Rheinfelden (Baden) Öffnungszeiten: samstags und sonntags 12 - 17 Uhr Karfreitag und Ostermontag geöffnet Der Arbeitskreis Kunst des Haus Salmegg Vereins lädt alle Kunstinteressierten ein, am Freitag, 7. März, 18.30 Uhr im Dietschy Saal gemeinsam mit dem Künstler die Vernissage zu feiern

Eröffnung am Samstag, 29. März, 10 Uhr Ausstellungsdauer 29. März - 17. April Rathausgalerie, Rheinfelden (Baden) Öffnungszeiten: geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses und Veranstaltungen im Bürgersaal Familienzentrum Rheinfelden e.V.

Im Haus Salmegg werden in diesem Frühjahr Zeichnungen, Collagen und Malerei zu sehen sein. Das Thema der Komplexität des Alltags und der alltäglichen Welt, die uns umgibt, sind Gegenstand seiner Kunst. Die Normalität der urbanen Motive gilt es jedoch zu hinterfragen, denn der harmlose, erste Eindruck könnte täuschen, näheres Hinschauen ist somit beabsichtigt – so kann der Betrachter in den Zeichnungen, den photografischen Arbeiten und Collagen sowie der Malerei auch surreale und groteske Elemente entdecken, die Widersprüche wecken. Christoph Göttel, 1963 in St. Wendel im Saarland geboren, lebt und arbeitet seit 1990 in Basel. Nach seinem Studium der Kunst und Grafik an der Freien Kunstschule in Stuttgart arbeitete er als Illustrator und Grafik Designer in verschiedenen Werbeagenturen und wurde 1996 Mitinhaber einer Agentur in Basel. Neben seiner Beschäftigung als Grafik-Designer und Artdirector unterhielt er ein Atelier in Birsfelden. Die inhaltlichen und gestalterischen Überschneidungen beider Kunst- und Gestaltungsrichtungen sind somit nicht zufällig.

Zwei Kontinente, zwei Länder, vier Mütterzentren, dieselben Fragen. Eine Gruppe mit VertreterInnen des Eltern-Kind-Zentrums Stuttgart-West (EKiZ) und des Mütterforums Baden-Württemberg war im September 2012 in Gaziantep/Türkei zu Besuch. Im Rahmen der Reise entstanden Portraits und Interviews mit Frauen aus dortigen Mütterzentren. Die Portraitierten erzählen, wie sie sich die Zukunft ihrer Kinder vorstellen, was die Mütterzentren für sie bedeuten und was sich in der Gesellschaft ändern sollte. Zusammen mit Interviews und Fotos aus dem EKiZ und dem Generationenhaus West werden sie vom in einer Ausstellung im Rheinfelder Rathaus gezeigt.

Jubiläums-Frühlingsball mit dem Dani Sparn Orchester

Die großformatigen Foto-Text-Portraits entstanden im Rahmen der GRUDTVIG-Lernpartnerschaft sind das Mehrgenerationenhaus Stuttgart EKiZ und das Mütterforum Baden-Württemberg e.V., Landesverband der Mütterzentren, Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser sowie die türkische Stadt Gaziantep eingebunden. Die Lernpartnerschaft wird von der Europäischen Union Gefördert. Die Ausstellung bildet das Gestaltungsvermögen der eigeninitiativ tätigen Familien beider Kulturkreise ab und baut eine Brücke zwischen „Hier und Dort“ im gegenseitigen Verständnis der Unterschiede und im Blick auf die Gemeinsamkeiten.

Samstag 5. April, 19 Uhr Bahnhofsaal Rheinfelden CH Das musikalische Programm liefern: - Dani Sparn und sein Orchester - Salon Orchester Bad Wörishofen - Die Dixielandband Horner -winter-garden-jazzorchestra - und Gastsängerin Sarah-Jane Eintritt : CHF 50, mit Menü CHF 80 Vorverkauf: +41 61 845 90 22 Infos: www.danisparn.com

Veranstaltungen 25


Kabinettausstellung im Fricktaler Museum ab 5. April Fricktaler Museum, Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden CH geöffnet jeweils am Dienstag, Samstag sowie Sonntag von 14 bis 17 Uhr www.fricktaler-museum.ch Die Kabinettausstellung „Das verschwundene Dorf Höflingen bei Rheinfelden“ nimmt Sie mit auf eine Reise in das mittelalterliche Fricktal. Nahe bei Rheinfelden gab es ein kleines Dorf mit dem Namen Höflingen, welches durch die Jahrhunderte ein schweres Schicksal erlitten hat. Alleine im 14. und 15. Jahrhundert wurde Höflingen von Baslern, Österreichern und Eidgenossen mehrfach überfallen und niedergebrannt. Aber die Bewohner bauten das Dorf immer wieder auf. Ein letztes Mal zerstörten die mit Frankreich verbündeten Schweden während des dreissigjährigen Krieges das Dorf endgültig. Die wenigen, letzten Überlebenden fanden in Magden und Rheinfelden Unterschlupf und kehrten nie wieder zurück.

Die Fundauswertung evoziert viele Fragen: Wie kommt ein aus Italien importiertes Glas nach Höflingen? Wie können reich verzierte Ofenkacheln in einer ärmlichen Siedlung vorhanden sein und auch noch über mehrere Jahrhunderte hinweg belegt werden? Waren die Bewohner Höflingens gar nicht so arm wie bisher angenommen? Zwei ausgegrabene Ofenkacheln zeigen das äusserst seltene Motiv des Heiligen Christophorus. Dieses rare Motiv ist nur noch auf einer Füllkachel von der Burg Bosenstein im Schwarzwald und auf einer vom Österreichischen Museum für Angewandte Kunst im Pariser Kunsthandel erworbenen Kachel belegt. Viele Fragen, die Anlass zu Diskussion geben!. Sie können gespannt sein – es erwartet Sie eine interessante Ausstellung.

Höflingen geriet mit der Zeit in Vergessenheit und nur noch wenige Sagen erzählten von dem verschwundenen Dorf. Erst mit dem Bau von Häusern auf dem Kapuzinerberg kam mit dem Fund von Siedlungspuren die Erinnerung zurück. Und auch beim Bau der Autobahn N3 kamen vermehrt Objekte der früheren KapuzinerbergBewohner zum Vorschein, dem Interesse und Engagement Kurt Rudins, heute Ehrenmitglied der Fricktalisch-Badischen Vereinigung, sei Dank. Als Hörer des Fachs Ur-und Frühgeschichte an der Universität Basel hat er sich mit seinem Interesse und seiner Ausgrabungstätigkeit grosse Verdienste um die Archäologie erworben, konnte doch auf seine Initiative hin eine Stelle des verschwundenen Dorfes ausgegraben werden. Die Materialfunde lagern seither im Fricktaler Museum und werden 2014 erstmals in einer Kabinettausstellung gezeigt. Reich verzierte Ofenkacheln, Fragmente venezianischen Glases, Münzen, Spielsachen und weitere Fundobjekte geben Einblicke in das Leben der Bewohner Höflingens. Urkunden und andere Dokumente aus verschiedenen Archiven ergänzen die Objekte.

Ausstellungen 26

Foto: Christophorus Kachel (Fricktaler Museum)

Noé Michael, Fricktaler Museum


Poesiealben und Glanzbilder im Dinkelbergmuseum Minseln ab 30. März Dinkelbergmuseum Rheinfelden-Minseln, Wiesentalstraße 48 Zur Vernissage am 30. März um 14.00 Uhr sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen. An diesem Tag ist auch die Kaffeestube des Museums geöffnet. Öffnungssonntage: 30. März, 27. April, 25. Mai., 29. Juni, 27. Juli jeweils 14.00 - 16.30 Uhr Der Eintritt ist frei Weitere Infos: E. Klein, Tel. 07623/798550, www.dinkelbergmuseum.de Erinnern Sie sich noch an Ihr Poesiealbum? Im Zuge der Vorbereitungen der neuen Sonderausstellung des Dinkelbergmuseums wurden so manche Schubladen durchsucht und alte Kisten ausgepackt. Tatsächlich kamen zahlreiche, fast vergessene Poesiealben zu Tage und laden ab dem 30. März 2014 im Museum zum Schmökern, Schmunzeln und Staunen ein. Die Geschichte der Freundschafts­alben reicht zurück bis in das 16. Jahrhundert. Die Büchlein im kleinen, handlichen Format konnten bequem zu Besuchen oder auf Reisen mitgenommen werden und boten vor allem Studienkollegen und Freunden die Möglichkeit, sich mit einer Widmung zu verewigen. In der Ära des Biedermeier, nach 1815, erlebte das Freundschaftsoder Stammbuch seine Blütezeit. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte es seinen Wirkungskreis dann über das Bürgertum hinaus ausgedehnt und gelangte als Poesiealbum auch in die Hände der Bauern- und Arbeiterfamilien. Eine besondere Rolle spielte inzwischen die Ausschmückung und Verzierung des Albumeintrags. Kunstvolle Gebilde aus gepressten Blumen und Haarlocken, Stickereien, Zeichnungen und kleine Aquarelle, später auch Ansichtskarten und Fotos ließen die Poesiealben oft zu kleinen Bilderbüchern werden. Besonders beliebt und weit verbreitet waren die Glanzbilder oder Oblaten: bunte, geprägte und ausgestanzte Bildchen, vor allem mit Blumen- aber auch mit vielen anderen Motiven. Neben den Originalglanzbildern in den Alben sind in der Ausstellung auch Nachdrucke von aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzten Oblatenbögen zu sehen. Das älteste Album in der Ausstellung stammt aus der Zeit um 1800, von da aus spannt sich der Bogen bis zu den Freundebüchern der Gegenwart. Dr. Eveline Klein

Ausstellungen 27


Findus zieht um

Rhyfälde rollt 2014 Samstag, 29. März, 10 - 17 Uhr rund um den Zähringerplatz, Rheinfelden CH Infos: www.schjkk.ch

Spiel und Spass auf Rädern: • • • • • •

Kinderfuhrpark : viele verrückte Rollomobile zum Ausprobieren Eisenbahn für die Kleinen Bobbycar – Rennen Rädlibörse und viele verschiedene Attraktionen Fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt

Mittwoch, 19. März, 15 Uhr Kapuzinerkirche in Rheinfelden CH Eintritt: pro Person CHF 6.-; für Menschen ab 4 Jahren Ticketreservation unter schjkk@bluewin.ch Hüpfen macht das Leben schöner! Wenn Findus aufwacht, muss er einfach auf seinem Bett hüpfen. Aber um vier Uhr morgens ist Pettersson davon nur genervt. Also entschließt sich Findus, ins Plumpsklo im Garten zu ziehen. Aber nachts ist es dort viel unheimlicher, als er dachte. Vielleicht ist es bei Pettersson doch schöner? Nach zehnjähriger Pettersson-und-Findus-Pause erfand Sven Nordqvist jetzt dieses neue Abenteuer (erschienen 2012).

Dornröschen hat verschlafen Kindertheater des Monats mit Doris Friedmann Donnerstag, 10. April, 10 Uhr Schule Karsau Freitag, 11. April, 10.15 für Schulen und Gruppen im Bürgersaal 15.30 Uhr Bürgersaal, Öffentl. Vorstellung Tickets: 4 €, Vorverk. (Bürgerbüro): 3,50 €

Kinder 28

Die dumme August spielt Dornröschen, frech und frei nach Gebr. Grimm Ein unterhaltsames, spannendes und musikalisches Märchen, für Wache und Verschlafene, ab fünf Jahren und den Rest der Familie. Die dumme, vergessliche August möchte dem Publikum gerne Dornröschen vorstellen. Aber nicht nur Dornröschen hat verschlafen. Nein, der gesamte Hofstaat liegt im tiefen, tiefen Dornröschenschlaf. Wer kann Dornröschen wecken? Wer gibt ihr den erlösenden Kuss, wenn der Knutsche-Prinz doch auch im Dornröschenschlaf liegt? Nur das Publikum gemeinsam mit der dummen August! Und so begibt sich die dumme August mit Ihrem Publikum auf eine abenteuerliche Reise durch die Dornröschenwelt. Sie erzählt, spielt, singt, tanzt, parodiert und musiziert so die Geschichte von Dornröschen. Weitere Parodierte: der König, die Königin, der Prinz und viele andere... Regie: Udo Willer. Doris Friedmann studierte an der Dimitri Schule in der Schweiz und isst gern Schokolade.


Créme Double

Frauen und Technik Bohren to be wild! Donnerstag, 6. März, 20 Uhr; Bürgersaal Rheinfelden (Baden) 18 €, Vorverkauf: 16 €, ermäßigt: 12 €; www.cremedouble.de Nach ihrem Erfolgsstück „Die Tupperparty“ führt das Trio Créme Double mit ihrem neuen KabarettEntertainment-Programm „Frauen und Technik“ mit viel Musik, Schauspiel, skurrilen Tanzeinlagen und der gehörigen Portion Selbstironie durch einen unterhaltsamen Abend. Dabei geht es nicht nur um die grundsätzliche Überlegung „Frauen und Technik – geht das überhaupt?“, sondern auch um existenzielle Fragen des Miteinanders zwischen Mann und Frau wie: „Können Frauen auch Männchen machen?“. Dennoch werden nicht nur die üblichen Klischees bedient. Nein, ganz Neue! Was passiert, wenn Lara Croft auf Clara Soft trifft? Warum darf der Staubsauger nicht im Rudel leben? Und: Wer gehört eigentlich zur Randgruppe? Bei „Frauen und Technik“ scheiden sich die Geister – besonders die männlichen. Frauen, die den Männern zeigen, wo der Hammer hängt. Unterdrückte Männer, die ihre Nischen nur noch in Modelleisenbahnen und Bundesliga auf Großbildleinwand zu finden glauben. Ein Frauenprogramm? Na klar, aber auch für ihn! Immerhin sind endlich die zwei Hauptinteressen des Mannes vereint in einem Programm: Frauen und Technik!

Gegensätze

mit Henning Venske und Kai Magnus Sting Montag, 31. März, 20 Uhr Bürgersaal, Rheinfelden (Baden) Eintritt: 18 €, Vorverkauf: 16 €, ermäßigt: 12 € Henning Venske, der bis auf die Knochen trocken-kritische Dino mit dem scharfen Blick für das Wesentliche, trifft auf Kai Magnus Sting, den pfiffigen Jungdynamiker und Sprachartisten. Großvater Venske und Enkel Sting besuchen einander, um den Generationenvertrag auszuloten: Sie stellen sich den verbindenden, aber auch trennenden Grenzen ihres gemeinsamen Stammbaums. Und so nehmen die beiden Kabarettisten alles Gegensätzliche ins Visier, was ihnen in die Quere kommt, und kümmern sich so auch ums große Ganze: Seniorenresidenz und Studentenwohnheim, Chillen und Malochen, Politik und Neurosen, Wellensittich und Kampfhund, Beten und Denken, Bösartigkeit und Gelächter. Nach der Vorstellung wird alles so sein wie vorher. Aber dazwischen liegt ein Jahrhundertereignis! Henning Venske ist einer der Altmeister des deutschen Kabaretts. Bekannt von der Lach- und Schiess, dem Scheibenwischer, der Satirezeitschrift Pardon uvm.

Kabarett 29


Veranstaltungen Kalender März / April 2014 Rheinfelden/CH und Rheinfelden (Baden) Samstag, 1. März

Sonntag, 2. März

Närrische Meile

3000-Schritte-Rundweg „Fastnacht“

10.30 Uhr, Narrenbrunnen/Fußgängerzone Narrenzunft Rheinfelden

ca. 1-1,5 Stunde mit anschl. Apéro-Kaffee Die Teilnahme ist kostenlos. 11 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen Pro Rheinfelden – Stadtmarketing

Orgelmusik zur Marktzeit Mit Rainer Marbach 11 Uhr, Evangelische Christuskirche Evangelische Kirchenmusik

Klinik Schützen: Tag der offenen Tür 11 bis 16 Uhr www.klinikschuetzen.ch

Hertemer Dorffasnacht 12 Uhr, verschiedene Orte im Dorf Narrennest Herten

Grenzüberschreitender Umzug 14 Uhr, CH - D Narrenzunft Rheinfelden

Grenzüberschreitender Jubiläums-Fasnachtsumzug 14.11 Uhr ab 15.30 Uhr freies Spiel der Guggen im Städtli ab 18.11 Uusbrüelete Obertorplatz, www.rheinfelderfasnacht.ch

Fasnächtliches Treiben Kinderumzug und Kinderball 14.11 Uhr im Bahnhofsaal Ab 18.30 Uhr Guggenkonzert auf 3 Bühnen der Altstadt

15 Uhr, Hebelhalle Nollingen Bewirtung durch Tonart Nollingen

Fastnachtssonntag TuS-Halle Herten

Fasnachtsparty 2014 6. Dämonenparty

20.11 Uhr, Bürgersaal Stadtmusik Rheinfelden

19.30 Uhr, Hans-Thoma-Halle Warmbach Wasserfall Dämonen Warmbach 2008 e.V.

Maximale – Preismaskenball 20.11 Uhr, Hans-Thoma-Halle Maximale

Fasnachtsparty

Froschenball

„Sind wir nicht alle ein bisschen...?!“ 20.11 Uhr, TuS-Halle Herten Turn- und Sportverein „Freiheit“ Herten e.V.

20.11 Uhr, Alban-Spitz-Halle Minseln, Froschen-Clique Minseln

Narrenmarkt Narrenzunft Karsau

Fackelumzug, Festmeile und Beizenfasnacht

Jazzclub Q4

23.11 Uhr; www.rheinfelderfasnacht.ch

Soul Jazz Alliance 19 Uhr Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch

Montag, 3. März Umzug zum Kinderball 13.30 Uhr, Start beim Stillen Winkel Anschließend Alban-Spitz-Halle Minseln Mohrenclique Minseln

Umzug und Kinderball 14 Uhr, ab Kirchplatz zur Hebelhalle Ahnennest Nollingen

Kinderball

Veranstaltungen 30

14 Uhr, Hans-Thoma-Halle Warmbach Flyburg Hexen

Rosenmontagsumzug 14 Uhr, Narrenzunft Karsau

Kinder-Umzug

Mittwoch, 5. März Hering-Essen

14 Uhr, Halle Eichsel Dinkelberghexen

12.30 Uhr, in der Sportgaststätte Zum Weiher, Froschen Clique Minseln

Fasnachtstreiben am Rosenmontag

Wanderung über den Dinkelberg

Kickerhüttle Degerfelden Fußballverein Degerfelden

12.30 Uhr, Bahnhof Rheinfelden (Baden) Schwarzwaldverein Rheinfelden

Fasnachtsumzug und Kinderball

Geldbeutelwösch

14.11 Uhr, Scheffelhalle Herten Nach Umzug Kinderfasnacht in der Halle Narrennest Herten

Donnerstag, 6. März

Narrenbaum stellen 19.30 Uhr, Umzug vom Oberdorf zur Halle Ahnennest Nollingen

Karsau

„Rücksicht“

Rosenmontagsball

Begegnung mit dem Künstler Viktor Hottinger in der Ausstellung. 17.30 bis 19.30 Uhr Hotel EDEN im Park

20.11 Uhr, Gemeindezentrum Eichsel Blaskapelle Eichsel

Kabarett im Bürgersaal

Narrenmarkt Narrenzunft Karsau

Dienstag, 4. März Metzgete der Waggisclique 11-14.30 Uhr, TUS Halle Herten Waggis Clique Herten

Créme Double: Frauen und Technik 20 Uhr, Bürgersaal Abendkasse: 18 €/Vorverk.: 16 €, ermäßigt: 12 € Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Freitag, 7. März Art Party „Grün“

Hexenfraß

Ab 18 Uhr Atelier Beatrice Berner Eintritt CHF 45 inkl. Essen und Getränke, exkl. Material (ca. CHF 5 / Bild).

10-13 Uhr, Alu Kantine Höllhooge Bruet

Vernissage der Ausstellung

Zeichnung - Malerei - Collagen

13.30 Uhr, Fridolinhalle Degerfelden Narrennest Degerfelden

von Christoph Göttel 18.30 Uhr, Galerie Haus Salmegg Arbeitskreis Kunst im Verein Haus Salmegg

Kinderumzug und Kinderball

Degerfelder Fasnachtsfeuer

Umzug zur Kinderfasnacht

14 Uhr, Schillerschule zum Bürgersaal, Narrenzunft Rheinfelden

19 Uhr, Rainhauweg Narrennest Degerfelden

Fasnachtsverbrennung

Karsauer Fasnachtsfüür

20 Uhr, Oberrheinplatz Narrenzunft Rheinfelden

Abende in Schätzles Keller

Kehrausball 20.11 Uhr, Hebelhalle Nollingen Eintritt: 7 €; Band: Volume 6 SV Nollingen

Narrenmarkt Narrenzunft Karsau

Ihre Pfötchen waren grossartig... Musiker-Anekdoten und Zitate Musikalisch umrahmte Lesung mit Hans Martin Ulbrich 20.15 Uhr, Buchhandlung Schätzle Eintritt bei Vorres. 17 €/ AK 18 € jeweils inkl. Speis & Trank


Samstag, 8. März

Donnerstag, 13. März

E-Medien-Sprechstunde

Lese-Insel

Kindertheater „Findus zieht um“

Informationen und kostenfreie Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde/ VHS-Rheinfelden 10.30 - 11.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

„Eulengespenst und Mäusespuk“ von Sigrid Heuck

15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Führung „Am Hungertuch nagen“

Die ganze Geschichte – Altstadtrundgang 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Freitag, 14. März Theater-Nachmittag

Abmarsch zum Fasnachtsfeuer

14.30 Uhr, Gemeindezentrum Degerfelden Katholische Kirchengemeinde St. Urban Herten-Degerfelden

18.30 Uhr, Rathausplatz Grundmättle Narrennest Herten

Theater „Der nackte König“

19 Uhr, Wasserreservoir Froschen Clique Minseln

von Jewgeni Schwarz, Regie: Vaclav Spirit 20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 13 €, Schüler u. Studenten: 6 € Theater Tempus fugit

Nollinger Fasnachtsfeuer

„Bella Italia“

Minsler Fasnachtsfeuer

19 Uhr, Nollinger Höhe Berggeister Nollingen

Sonntag, 9. März Frühjahrsausstellung für Kreativkünstler

Mit italienischer Musik, leckeren italienischen Snacks und italienischem Ambiente 20 Uhr, Jugendhaus Jugendreferat der Stadt Rheinfelden (Baden)

BUND Jahreshauptversammlung 20 Uhr, BUND-Geschäftsstelle Rheinfelden BUND Ortsverein Rheinfelden

11 - 17 Uhr, Hebelhalle Nollingen SV Nollingen 1949 e.V. Frauenfußballabteilung

Samstag, 15. März

Öffentliche Schlossführung

Orgelmusik zur Marktzeit

14 Uhr, Schloss Beuggen

Montag, 10. März

Mit Markus Koch (Klavier) und Michèle Becker (Flöte) 11 Uhr, Evangelische Christuskirche Evangelische Kirchenmusik

EDV-Einführung und Internet 50+

Georgien – Film- und Informationsabend

Dienstag, 11. März Aufblühen statt Ausbrennen Positive Psychologie für den Alltag Mit Veronika Plank, 19 Uhr, VHS-Haus

Mittwoch, 12. Januar Ausstellungseröffnung Kleine Planeten –

eine Frage der Perspektive Fotoausstellung von Markus Lissner 19 Uhr, VHS-Haus

Der nackte König

Entente florale: Inseli Führung 14 - 16 Uhr, Inseli www.rheinfelden-baden.de

Bier-Beizen-Bummel Stadtführung durch das kulinarische Rheinfelden mit Apéro, Vorspeise, Hauptspeise und Dessert in drei verschiedenen Restaurants. 17.30 Uhr, Rathaus Innenhof Anmeldung erforderlich. Kosten CHF 70 www.tourismus-rheinfelden.ch

Der nackte König 20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 13 €, Schüler u. Studenten: 6 € Theater Tempus fugit

Vortragsreihe Vision Erde Dr. Martin Schulte-Kellinghaus

Frühlingsfest 2014 Festplatz Tutti Kiesi

Sonntag, 16. März matinée höfisch 11 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.capriccio-barock.ch

Neuseeland – von Aussteigern und Kiwis

Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters

Live-Diashow von Dirk Bleyer 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Vorverkauf: 3, 4, 5, 6

Der Erlös geht an den Förderverein Rückenwind e.V. der Karl-Rolfus-Schule am St. Josefshaus 17 Uhr, Bürgersaal Förderverein Rückenwind e.V. Abendkasse: 12 € / Vorverkauf: 10 € Vorverk.: 3 und an der Pforte des St. Josefshaus

Frühlingsfest 2014 Festplatz Tutti Kiesi

Donnerstag, 20. März

Frühlingsfest 2014

E-Medien-Sprechstunde

Festplatz Tutti Kiesi

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde/ VHS-Rheinfelden; die Beratung ist kostenfrei. 17.30 - 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

Festplatz Tutti Kiesi

Montag, 17. März

Festplatz Tutti Kiesi

„Der kaukasische Kreidkreis“

Festplatz Tutti Kiesi

Dienstag, 18. März

20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Eintritt: 12 €, ermäßigt: 6 € Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Marketing Intensivkurs

Studiokino zeigt:

Infoabend mit Manfred Kranich 19 Uhr, VHS, In der Realschule N 1.08

Frühlingsfest 2014 Festplatz Tutti Kiesi

Coco avant Chanel 20 Uhr, Studiokino www.studiokino.ch

Vollmondnacht ab 19 Uhr, Stadtpark West www.vollmondnacht.ch

18 Uhr, Stadtkirche St. Martin Kosten CHF 10 www.christkatholisch.ch

Theater Tempus Fugit

Frühlingsfest 2014

Infonachmittag mit Wolfgang Franz 16 Uhr, VHS-Haus

mit Paul Schmidle, 19.30 Uhr, VHS-Haus

Mittwoch, 19. März

Frühlingsfest 2014 Festplatz Tutti Kiesi Stadtpark West

Veranstaltungen 31


Freitag, 21. März

Mittwoch, 26. März

Samstag, 29. März

Mittwoch, 2. April

Die Welt zu Gast in Konstanz

Rhyfälde rollt

Cityflohmarkt

Mit Dr. Mathias Trennert-Helwig 19.30 Uhr, VHS-Haus

10 - 17 Uhr, Rund um den Zähringerplatz www.schjkk.ch

10 - 18 Uhr, Innenstadt; SüMa Maier

Ingeborg Gleichauf liest aus Ihrem neuen Buch

Jubiläumsausstellung

Ingeborg Bachmann und Max Frisch Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit 19.30 Uhr, Buchhandlung Merkel Eintritt: 9 €/ Vorverkauf 8 €

10 Uhr, Rathausgalerie Rheinfelden (Baden) Familienzentrum Rheinfelden e.V.

Donnerstag, 27. März

Thema: Stadtgrün/Entente Florale 14 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen Pro Rheinfelden - Stadtmarketing e.V.

Rheinfelder Wasserkraftwerk –

Ensemble Con Decezza Eine Liebesreise durch Europa 20 Uhr, Kath. Pfarrzentrum St. Josef Abendkasse: 13 €/Vorverk.: 11 €, ermäßigt: 6 € Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

„Der kaukasische Kreidekreis“ 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Eintritt: 12 €, ermäßigt: 6 € Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Unser Raum – Bizim Ortamimiz

Öffentliche Stadtführung

Lese-Insel

Frühlingsfest 2014 Festplatz Tutti Kiesi

„Sieben grummelige Grömmels und ein kleines Schwein“ von Iris Wewer

Samstag, 22. März

Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Frühlingsfest 2014 Mit Warenmarkt in der Werderstraße Festplatz Tutti Kiesi

Freitag, 28. März

Rudolf von Rheinfelden – der erste deutsche Gegenkönig

Jahresfeier 20 Uhr, Scheffelhalle Herten TuS Herten

Jahreskonzert der Stadtmusik

19 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.klassiksterne-rheinfelden.com

„Der kaukasische Kreidekreis“ 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden) Eintritt: 12 €, ermäßigt: 6 € Jugendtheatergruppe Rheinfelden

Klimaschutz praktisch – Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Werke für klassisches Bläserquintett 17 Uhr, Bagnato-Saal, Schloss Beuggen ISAM in Kooperation mit Schlosskonzerte www.isam-beuggen.com

Orgelkonzert

Mit Prof. Dr. Manfred Spitzer 19.30 Uhr, Bürgersaal, nur Abendkasse Förderverein Kreiskrankenhaus Rheinfelden e.V.

Mit Prof. Michael Felix aus Bad Säckingen 18 Uhr, Bestattungshaus Frank Eintritt frei; Spenden erbeten

Musik-Café Mit angesagten Hits und DJ. 20 Uhr, Jugendhaus Jugendreferat der Stadt Rheinfelden (Baden)

Grundlagen des Buddhismus Vortrag und Gespräch mit Sasi Lama 20.15 Uhr, Buchhandlung Schätzle Eintritt bei Vorres. 14 €/ AK 15 € jeweils inkl. Speis & Trank Ja-ZZ:

Wirbelsäulentherapie

Hot Strings (CH)

Mit Prof. Dr. Stefan Endres 19.30 Uhr, VHS-Haus

20 Uhr, Schützen Kulturkeller www.ja-zz.ch

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Informationen und kostenfreie Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde/ VHS-Rheinfelden 10.30 - 11.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

Orgelmusik zur Marktzeit

Mentale Stärke gegen digitale Demenz

19 Uhr, Online-Vorlesung

Veranstaltungen

Samstag, 5. April E-Medien-Sprechstunde

Abende in Schätzles Keller

Dienstag, 25. März

Freitag, 4. April

Sonntag, 30. März

Schlosskonzert

Frühlingsfest 2014

Vilde Frang, Michail Lifits

15.30 Uhr, Kulturpark Tutti Kiesi Für Kinder ab 6 Jahren; Eintritt: 1,50 €

Ab 18 Uhr, Atelier Beatrice Berner Eintritt CHF 45 inkl. Essen und Getränke, exkl. Material (ca. CHF 5.00 pro Bild).

mit verkaufsoffenem Sonntag 13 - 18 Uhr, Gewerbegebiet Schildgasse

Sonntag, 23. März

Klassik Sterne Rheinfelden

Hexe Lilli – der Drache und das magische Buch

Art Party „Gelb“

Faunus Quintett

Festplatz Tutti Kiesi

Kinderkino

20 Uhr, Bahnhofsaal, Rheinfelden CH

Gewerbefest Schildgasse

14 Uhr, Rathaus Innenhof Rundgang mit dem Schauspieler Roland Graf, als Rudolf von Rheinfelden. Kosten CHF 15 www.tourismus-rheinfelden.ch

Öffentliche Besichtigung Die Führung ist kostenfrei und ab 12 Jahren. Anmeldung unter Tel. 07763/81-2658 bei Monika Kiefer erforderlich. 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfelden www.energiedienst.de

Montag, 31. März Mutter-Kind-Kino

Mit dem Big Sound Orchestra 11 Uhr, Evangelische Christuskirche Evangelische Kirchenmusik

Die ganze Geschichte – Altstadtrundgang 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Kurzfilme, Spielen und Malen Für Kinder von 4 bis 6 Jahren 15 bis 16 Uhr, Kulturpark Tutti Kiesi Eintritt: 1,50 €

Saisoneröffnung im Fricktaler Museum

Kabarett im Bürgersaal

Jubiläums Frühlingsball

Henning Venske und Kai Magnus Sting: Gegensätze

ab 19 Uhr, Bahnhofsaal www.danisparn.com

20 Uhr, Bürgersaal Abendkasse: 18 €/Vorverk.: 16 €, ermäßigt: 12 € Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

„We love Space“- Party

14 bis 17 Uhr www.fricktaler-museum.ch

20 Uhr, Fridolinhalle Degerfelden Klingentalwichtel Degerfelden


Sonntag, 6. April

Samstag, 12. April

Samstag, 19. April

„3000-Schritte“-Rundweg

Flohmarkt

Orgelmusik zur Marktzeit

Thema: Bäume am Rheinufer Dauer ca. 1 Stunde, anschl. mit Apéro Die Teilnahme ist kostenlos. 11 Uhr, Treffpunkt Haus Salmegg Pro Rheinfelden - Stadtmarketing e.V.

9 - 16 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi Andreas Hempel

Mit Dieter Lämmlin 11 Uhr, Evangelische Christuskirche Evangelische Kirchenmusik

Donnerstag, 10. April Lese-Insel

Das verflixte Bummeltier von Ingrid Uebe

1. Rock'n Roll & Boogie Night Mit Shaking`Cats und Dr. Vielgut 19 Uhr, Hotel Danner Helmuth und Beate Rieger Eintritt: 25 € (mit Voranmeldung!) Vorverkauf: Volksbank Rhein-Wehra oder per Mail: beate-rieger@t-online.de Theater Tempus fugit

Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Schloss Beuggen

Montag, 21. April

Sonntag, 27. April

Finissage der Ausstellung

Schlosskonzert

Zeichnung – Malerei – Collagen

Orgelkonzert

von Christoph Göttel 17 Uhr, Galerie Haus Salmegg Arbeitskreis Kunst im Verein Haus Salmegg

Prof. Carsten Klomp und Rudolf Mahni Ein Rezital mit Werken von J.S. Bach 17 Uhr, Schlosskirche Schloss Beuggen Eintritt frei, Spenden erbeten! ISAM in Kooperation mit Schlosskonzerte Schloss Beuggen

Donnerstag, 24. April

E-Medien-Sprechstunde Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde/ VHS-Rheinfelden, kostenfrei 17.30 - 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden (Baden)

Freitag, 11. April

Lese-Insel

Malte Maulwurf und sein wundersamer Fernseher Die Nashörner 20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 13 €/ Schüler u. Studenten: 6 € Theater Tempus fugit

Jahreskonzert Kindertheater des Monats

Doris Friedmann: „Dornröschen hat verschlafen”

20 Uhr, Fridolinhalle Degerfelden Gesangsverein Liederkranz Degerfelden

Sonntag, 13. April

Daniela Kulot Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Frauengeschichten von Adeligen, Hexen und Künstlerinnen 18 Uhr, Rathaus Innenhof Kosten CHF 10 www.tourismus-rheinfelden.ch

Freitag, 25. April

Montag, 28. April Mutter-Kind-Kino Kurzfilme, Spielen und Malen Für 4 bis 6 Jahren 15 - 16 Uhr, Kulturpark Tutti Kiesi Eintritt: 1,50 €

Dienstag, 29. April Klimaschutz praktisch – Regionale Förderprogramme 19 Uhr, Online-Vorlesung

Theater Tempus fugit

Die Nashörner

Ja-ZZ

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt: 13 €/ Schüler u. Studenten: 6 € Theater Tempus fugit

Redhouse Hot Six (D) 20 Uhr, Schützen Kulturkeller www.ja-zz.ch

Dienstag, 15. April

Samstag, 26. April

Vollmondnacht

Öffentliche Dorf- und Landschaftsführung in Adelhausen

ab 19 Uhr, Stadtpark West www.vollmondnacht.ch

Sportlerehrung 2014

Streifzüge durch die Dörfer und Landschaft Geschichte(n) um „Brunnen und Quellen“ Thema: Entente Florale 14 Uhr, Treffpunkt Ortsverwaltung Adelhausen Dauer ca. 2 Stunden Pro Rheinfelden – Stadtmarketing e. V.

19 Uhr, Saal des Jugendhauses Stadtsportausschuss Rheinfelden (Baden)

Frühlingsfest des BUND

Abende in Schätzles Keller

Streuobstwiese in Nordschwaben BUND Ortsverein Rheinfelden

Jugendreferat der Stadt Rheinfelden, Info: s.hohler@rheinfelden-baden.de 15.30 Uhr, Bürgersaal Ab 5 Jahren Vorverkauf (3,50 €):1; Tageskasse: 4 €

Donnerstag, 17. April Studiokino zeigt

Mittwoch, 30. April Kinderkino

Räuber Hotzenplotz Für Kinder ab 6 Jahren 15.30 Uhr, Kulturpark Tutti Kiesi Eintritt: 1,50 €

„Satans Austreibung“ Lesung und Diskussion mit Annemarie Pieper 20.15 Uhr, Buchhandlung Schätzle Eintritt bei Vorres. 14 €/ AK 15 € jeweils inkl. Speis & Trank

A Separation 20 Uhr, Studiokino www.studiokino.ch

Seniorentreff 14.30 Uhr, Gemeindezentrum Degerfelden Katholische Kirchengemeinde St. Urban Herten-Degerfelden

Veranstaltungen 33


A

usstellungen

Bis 1. März

9. März

Ab 5. April

Bis 9. Mai

Farben, Formen, Flächen

Frühjahrsausstellung für Kreativkünstler

Kabinettausstellung Das verschwundene Dorf Höflingen bei Rheinfelden

MAROKKO Impressionen

Willi Raiber Werkschau Samstags, sonntags von 12 - 17 Uhr, Galerie Haus Salmegg, Kulturamt Rheinfelden

11 - 17 Uhr, Hebelhalle Nollingen SV Nollingen 1949, Frauenfußballabteilung

Fricktaler Museum Dienstag, Samstag, Sonntag von 14 - 17 Uhr

Fotografien von Sigrid Hupfer und Gemälde von Erich Stumpp; Öffnungszeiten: Mo – Fr 8-19, Sa, So u. Feiertag: 9-15 Uhr St. Josefshaus Herten

7. März - 21. April

12. März - 11. April

Zeichnung – Malerei – Collagen

Kleine Planeten – eine Frage der Perspektive

Bis 11. April

Bis 24. Juni

Überwiegend farbig

Rücksicht

Fotoausstellung von Markus Lissner Zu den Öffnungszeiten der Volkshochschule Rheinfelden (Baden)

Fotografie Dr. Henning Hülsmeier Zu den Restaurant-Öffnungszeiten; Hotel Schützen www.henning-huelsmeier-fotografie.com

Der Rheinfelder Künstler Viktor Hottinger präsentiert einen Querschnitt durch sein 40-jähriges Schaffen. www.viktorhottinger.ch

29. März - 17. April Jubiläumsausstellung

Bis 21. April

Unser Raum – Bizim Ortamimiz

Postgeschichte in Rheinfelden

Bis 31. Juli 2014

Rathausgalerie Rheinfelden Mo - Do 9 - 18 Uhr + Fr bis 13 Uhr Sowie bei Veranstaltungen im Bürgersaal Familienzentrum Rheinfelden e.V.

Samstags, sonn- / feiertags von 12 bis 17 Uhr geöffnet Stadtmuseum Rheinfelden (Baden)

von Christoph Göttel Samstag, Sonntag von 12 - 17 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geöffnet. Finissage am Ostermontag, 21.04., 17 Uhr; Eintritt frei, Galerie Haus Salmegg, Arbeitskreis Kunst im Verein Haus Salmegg

Hotel EDEN im Park Heavy Metall im Paradies Skulpturen von Beat John im Park des Hotel EDEN www.beat-john.ch

Christoph Göttel

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Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln, Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden, Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Christuskirche, Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus), 79618 Rheinfelden Dinkelberghalle Adelhausen, Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden, Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden, Anton-Winterlin-Straße 79618 Rheinfelden - Degerfelden Hans-Thoma-Halle, Eichbergstr. 42, (Warmbach) 79618 Rheinfelden Haus Salmegg, Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden (Stadtmuseum, Galerie, Dietschysaal und Trauzimmer),

Hebelhalle Nollingen, Dürerstr. 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623/95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael, Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi, Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Mehrzweckhalle Karsau, Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal, Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef, Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schätzles Keller, Friedrichstraße 5, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 3828, schaetzle@poetic.com Scheffelhalle Herten, Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schloss Beuggen, Ev. Tagungs- u. Begegnungsstätte, 79618 Rheinfelden-Beuggen, Telefon +49 7623 7519-0 www.schloss-beuggen.de

St. Josefshaus Herten, Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden, Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D: 1 Bürgerbüro im Rathaus Rheinfelden 3 Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10 4 Buchhandlung Schätzle, Friedrichsstraße 5 5 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Straße 17 6 vhs Rheinfelden e. V., Hardtstraße 6, Rheinfelden und im Internet unter www.ReserviX.de und über 1000 Vorverkaufsstellen und Callcenter des Vorverkaufsnetzes.

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio, Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden Atelier Beatrice Berner, Kapuzinergasse 22, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal, Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin, Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana, Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche, Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus, Roberstenstrasse 22 , 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum, Zähringerplatz, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum, Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park, Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Jugendhaus Fuchsbau, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche, Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn, Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe, Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage, Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst, Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan, Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden Pfarreizentrum Treffpunkt, Hermann-Keller-Strasse 10, 4310 Rheinfelden

Restaurant Rössli, Brodlaube 11, 4310 Rheinfelden RJZ, Rheinfelder Jugendzentrum, Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche, Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Kulturkeller Rest. Schützen, Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek, Rindergasse 6, 4310 Rheinfelden Studiokino, Wassergasse 2, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 7 Stadtbüro Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 835 52 00, stadtbüero@rheinfelden.ch, Mo 13.30 bis 17 Uhr, Di - Do 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, jeden 1. und 3. Samstag im Monat 8 bis 12 Uhr. 8 Seminarhotel Schützen, Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch 9 Sole Uno, Roberstenstrasse 31, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 836 66 11, täglich 8 bis 22.30 Uhr. 10 Buchhandlung Leimgruber, Marktgasse 19, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 831 67 77

2x Rheinfelden im Abonnement Sie möchten 2x Rheinfelden regelmässig per Post erhalten? Melden Sie sich für ein Abonnement an. Das Heft wird Ihnen dann pünktlich mit der Post direkt nach Hause gebracht. Der Unkostenersatz dafür beläuft sich in der Schweiz auf 30 CHF in Deutschland auf 15 € Informationen zum Abonnement im: Kulturamt der Stadt Rheinfelden (Baden) Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden kulturamt@rheinfelden-baden.de oder im: Stadtbüro/Kulturbüro Rheinfelden CH Marktgasse 16, CH - 4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch

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