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GRAUBÜNDEN

Weltstillwoche am Kantonsspital Das Kantonsspital Graubünden beteiligt sich von heute bis am 10. Oktober an der Weltstillwoche. Informationen zum Thema, die Aktion «Dinkelguezli» sowie Infotische an diversen Standorten stehen während dieser Zeit auf dem Programm. Das diesjährige Thema lautet «Stillende Mütter haben mehr Zeit». Die Bedeutung des Stillens ist unbestritten: Muttermilch ist die natürlichste Ernährung für den Säugling. Sie enthält alles, was das Baby zum gesunden Wachsen und Gedeihen benötigt. Anlässlich der Weltstillwoche informieren gemäss Mitteilung die Schweizerische Stiftung zur Förderung des Stillens sowie die Gesundheitsförderung Schweiz und Ardo schweizweit über das Thema Stillen. Die Weltstillwoche wird international gefeiert, es beteiligen sich jährlich über 120 Länder daran. Das Kantonsspital Graubünden mit dem Standort Frauenklinik Fontana schliesst sich dieserAktion mit diversenAktivitäten an. Während der Weltstillwoche wird beim Eingang der Frauenklinik Fontana ein Informationsstand eingerichtet, bei dem Wöchnerinnen sich zum Thema Stillen bei einer Still- und Laktationsberaterin informieren können. Während der Weltstillwoche erhalten alle Wöchnerinnen, alle Mütter von Kindern in der Kinder- und Jugendabteilung sowie auf der Kinder-Intensivstation im Rahmen der Aktion «Dinkelguezli» ein Päckchen Dinkelguezli. (bt)

Prättigauer Alpspektakel feiert erstes Jubiläum

KURZ

GEMELDET

aCunter heisst Vertrag zum Parc Ela gut:

Die Gemeindeversammlung von Cunter hat am Freitagabend den Parkvertrag für den Parc Ela mit 23:2 Stimmen gutgeheissen. Ausserdem bewilligte sie einstimmig einen Kredit von 28 000 Franken zur Breitbandversorgung, wie Gemeindepräsident Filip Dosch auf Anfrage sagte. Den grossen Teil der Gesamtkosten von 71 000 Franken übernimmt die Swisscom. ANZEIGE

Plantahof

Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen

Der neue Hörsaal am LBBZ Plantahof wurde im Rahmen des Plantahof-Tags in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft feierlich eingeweiht. Von Edy Walser

Am Samstag wurde am LBBZ Plantahof unter der Leitung von Peter Küchler der neue WeberHörsaal eingeweiht. Mit dem neuen Auditorium geht für den Plantahof ein Wunsch in Erfüllung. Erfüllt werden konnte dieser Wunsch, wie Regierungsrat Stefan Engler bei der offiziellen Übergabe des Bauwerks an den Plantahof betonte, aber nur dank der grosszügigen Schenkung von zwei Millionen Franken aus der WeberRecoullé-Stiftung. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 2,8 Mio. Franken. Um als führendes landwirtschaftliches Ausbildungszentrum weiterhin attraktiv für Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen bleiben zu können, sei die Erstellung einer modernen Infrastruktur unumgänglich gewesen, so Engler. Als Werk eines Schweizer Architekten von internationaler Bekanntheit, von Valerio Ogiati, passe der Weber-Hörsaal hervorragend zur Ausstrahlung des Plantahofs, welche über die Kantonsgrenzen hinausreiche und als Inbegriff innoSavognin

Bald sind die Schafe wieder beim Friseur Die Savogniner Schafschur steht wieder vor der Tür. Rund 100 Vertreter dieser wolligen Tiere werden am Samstag, 9. Oktober, auf dem Dorfplatz Gravas in Savognin geschoren. Ehrengäste sind dieses Jahr die Korbflechter Peter Streiff, Kirstin Stroebel und Bernhard Verdet sowie die Alpakazucht von Markus Bischofberger aus dem Appenzellerland. Albert Gafner präsentiert seine Arbeit mit seinen Hirtenhunden. Die Border-Collie-Hunde reagieren auf jeden seiner Befehle und weisen die «Vorführ-Schafe» gekonnt in ihre Schranken. Produkte aus Schafwolle waren lange Zeit in Vergessenheit geraten. Die gesunde Wirkung dieses Naturprodukts findet jedoch immer stärkere Beachtung. «Ein Besuch an unserer Schafschur stärkt den Bezug zur Wolle, zu den Tieren und zum Handwerk der Bauern», stellt Lucia Netzer-Peduzzi fest. Sie ist Inhaberin einer Wollmanufaktur und Initiantin des Anlasses. Während der Besichtigung ihres Schafwoll-Ateliers pôss erfahren Interessierte Genaueres über die Verarbeitung der Wolle. Wie die Schafwollprodukte des Atelier pôss sind auch die Produkte der rund 30 Marktstände aus dem Parc Ela. Schafs- und Ziegenkäse, einheimischer Honig, Pasta, Scarnuz Grischun, Fleisch- und Wurstspezialitäten, Glace, ansaina-Produkte, Filzfiguren, Blumengebinde, Schafmilchseife oder Kräuterprodukte finden jedes Jahr immer mehr Abnehmer. (bt)

«Eine relevante Architektur soll die Öffentlichkeit herausfordern, sie soll die Öffentlichkeit mit Ungewohntem provozieren»: Architekt Valerio Olgiati über sein Werk, den Weber-Hörsaal.(T. Gstöhl)

vativer Praxisversuche und qualitativ hochstehender Tierzucht stehe. Deshalb ist der neue Bau für Regierungsrat Engler nicht nur ein Zweckbau. «Er hat auch eine Leuchtturmfunktion.» Im Sinne der Stifter Stiftungsrat Rolf Stephani überbrachte die Glückwünsche der Carl-Weber-Recoullé-Stiftung. Wie er in seiner Ansprache betonte, habe das Stifterehepaar Carl und Trudy Weber-Recoullé immer eine tiefe Verbundenheit zum Berggebiet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Das Prättigauer Alpspektakel kann dieses Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Der beliebte Anlass für Alt und Jung wird bereits zum fünften Mal durchgeführt. Den Auftakt zum 5. Alpspektakel bildet erneut der sagenhafte Älplerznacht in Küblis. Dieser steht am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Oktober, auf dem Programm. Bei Kerzenschein und Petroleumlicht wird mehrgängige Älplerkost serviert, ergänzt durch skurrile Geschichten von Sennen, Hirten und Batzgern und musikalischer Unterhaltung mit den «Prättiger Alpämeitiä». Für diesen Anlass sowie den Älplerzmorget am Sonntag ist eine Anmeldung erforderlich. Das grosse Spektakel in Seewis, mit Alpabzug, Alpmarkt, Käsedegustation, Rinderspektakel und vielen weiteren Attraktionen, findet am Samstag, 9., und Sonntag, 10. Oktober, statt. Die Hauptattraktion vom Samstag bildet sicher der farbenprächtige Alpabzug mit rund 100 geschmückten Kühen, Ziegen und Schafen vor der majestätischen Kulisse des Schesaplana. Das Prättigauer Alpspektakel verbindet innovative Ideen mit den Traditionen der Alpkultur – überraschend frech und echt, original und urchig zugleich. (bt)Δ

Montag, 4. Oktober 2010

gehabt. Deshalb habe man dem Wunsch des Plantahofs um eine Unterstützung dieses Bauvorhabens im Sinne der Stifter gerne entsprochen. Der Weber-Hörsaal lässt eine multifunktionale Nutzung für 130 bis 180 Teilnehmende zu. Nebst den klassischen Hörsaalnutzungen ist er nicht zuletzt dank seiner hervorragenden Akustik auch für Seminare, Tagungen und Podiumsdiskussionen geeignet. Mit dem Weber-Hörsaal mit seinem klar geschnittenen anthrazitfarbigen Bau-

körper und prägnanten Pultdach ändert sich für Valerio Ogiati die Identität des Plantahofs. «Es gibt nun im landwirtschaftlichen Anwesen mit dem neuen Auditorium ein einprägsames Zeichen der Öffentlichkeit», so der Flimser Stararchitekt in seiner Ansprache. Das Gebäude soll in der grossräumigen, flachen Umgebung von Landquart wie ein Fels wirken. Er sei überzeugt, dass eine Gesellschaft, welche mit Neuem konfrontiert werde, sich bewege, weil sie offen für Neues und Anderes sei.

Musik

Auch mit ruhigerem Set erfolgreich wie eh und je: Die Hip-Hop-Combo Breitbild mit Andri, Claudio, Vali und Thom taufte im «Marsöl» ihre neue Platte «Was für a Moment». (Nadja Simmen)

Breitbilds jüngster Streich getauft Die Hip-Hopper von Breitbild legten im Mai ihr viertes Studioalbum nach. Der neuste Streich ist nun im Beisein von rund 700 begeisterten Fans getauft worden. Breitbild gehören zu den Urgesteinen der heimischen Hip-Hop-Szene. Songs wie «Gimmer as Mic» oder «Für eis hets immer no glangt» haben längst über die Bündner Grenzen hinaus Kultstatus erreicht. Am Samstagabend

lösten die vier Rapper Claudio Candinas, Thomas Businger, Andri Perl und Valerio Priuli ihr Versprechen ein, spielten anlässlich der Taufe ihres vierten Studioalbums «Was für a Moment» ihr längstes Konzert und feierten im «Marsöl» mit sensationellen 700 Zuschauern eine gelungene Party. Dem Quartett gelang musikalisch eine starke Darbietung: Unterstützt von ihrer Liveband Toshmann & Rabbit und begleitet von Streichern überzeugten Breitbild mit einem frischen Auftritt. Die vier Rapper schöpften zur

Freude des Publikums beinahe ihr gesamtes Song-Repertoire aus. Obwohl das ruhigere Set durchaus ein wenig ungewohnt war, hat sich das Wagnis mit dem Streicherensemble gelohnt: «Das Konzert ist gut angekommen», freut sich Valerio Priuli nach den schweisstreibenden 21⁄2 Stunden. Highlights waren auch die Vorband Plasma sowie Dabu Fantastic, die durch den Abend führten – verkleidet als Kardinal und Bischof. Breitbilds jüngster Streich wurde standesgemäss getauft. (lmb) Breitbild, «Was für a Moment», 08eins


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