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Der Moskwa Fluss

Seiten der Geschichte Uferstraßen Brücken Ausflugsfahrten und Kreuzfahrten Fluss Tour

Kiewski-Bahnhof — Nowospasski-Brücke

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Der Moskwa Fluss

Seiten der Geschichte Laut den Archäologen entstanden die ersten Siedlungen am Ufer der Moskwa schon während des Bronze- und des Eisenzeitalters. Ausführliche Informationen dazu findet man, beispielsweise, im Staatlichen Freilichtmuseum „Kolomenskoje“, in der Ausstellung „Meilensteine in der Geschichte von Kolomenskoje“, die das Leben und den Alltag unserer Vorfahren umfassend behandelt. Im 8. Jahrhundert entstanden hier die ersten slawischen Siedlungen. Die Wjatitschen wählten die Ufer der Moskwa und ihrer Nebenflüsse Neglinnaja, Jausa, Gorodjanka und anderer

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Flüsse zum Leben aus. Und seit dem 12. Jahrhundert verbinden wir ihre Geschichte mit dem Leben der hier gegründeten Stadt. Der Fluss Moskwa und sein Nebenfluss Neglinnaja beschützten den Kreml vor Feinden, und als die alte Festung ihre Verteidigungsfunktion verlor, wurde die Neglinka im großen Arbeitsaufwand unter Tage „versteckt“. Doch die Moskwa war nicht nur eine Beschützerin und Ernährerin, es gab auch Zeiten, in denen sie den Anwohnern Leid und Zerstörung brachte. Ihre Launigkeit, die sich insbesondere während der saisonalen Schwankungen des Wasserspiegels oder bei heftigen Regenfällen zeigte, führte zu starken Überschwemmungen.


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Um die Elemente im Schach zu halten, wurde in den Jahren 1783—1786 der Wasserumleitungskanal angelegt, der nicht nur die aquatische, sondern auch die Landgeografie der Hauptstadt änderte. Nun bilden der Fluss und der Kanal die Insel Baltschug. Interessanterweise ist es auf der Insel immer etwas wärmer als in ganz Moskau. Doch auch durch den Bau des Kanals konnte die Moskwa nicht gänzlich gebändigt werden, Jahr für Jahr überflutete der Fluss die Ufer wie im 19. so auch zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Zum letzten Mal wurde die Stadt im Jahre 1931 überschwemmt. Den größten Schaden richtete das Hochwasser von 1908 an. Damals wurde ein Fünftel der gesamten

Stadtfläche vom Wasser bedeckt. Der Flusspegel stieg um neun Meter! Straßen, untere Stockwerke der Häuser — alles stand unter Wasser. Die Moskauer mussten sich auf Dächer retten. Letztendlich konnten diese Unwetterschäden erst durch den Bau des Moskau-Kanals, der in 1937 eröffnet wurde, vermieden werden. Nun wird der Fluss von Schleusen und Staubecken im Zaum gehalten, sie regulieren den Wasserpegel und lassen diesen nicht zu hoch steigen. Dank der Flüsse und Kanäle sowie der gut entwickelten Flussschifffahrt wird Moskau als der „Hafen der fünf Meere“ genannt: Weißes Meer, die Ostsee, Kaspisches, Asowsches und Schwarzes Meer.

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Der Moskwa-Fluss hat zurzeit 37 Uferstraßen, und wenn man die Uferstraßen des Wasserumleitungskanals, der Jausa und anderer Gewässer dazu zählt, die sich innerhalb der Stadtgrenzen befinden, ergibt sich eine beeindruckend lange Liste. Die Auswahl eines Orts zum Spazierengehen hängt von Ihren Vorlieben ab. Wir möchten hier über die fünf beliebtesten Uferstraßen der Hauptstadt erzählen. 1

Von der Kremlewskaja-Uferstraße und am gegenüberliegenden Ufer der Moskwa gelegenen SofijskajaUferstraße hat man die schönste Aussicht auf den Kreml. Hier kann man bei jedem Wetter und zu jeder Zeit wunderschöne Fotos machen — die klassische Ansicht kann durch nichts

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vermiesen werden. Der Nachteil eines solchen Spaziergangs ist die starke Luftverschmutzung aufgrund der hohen Verkehrsdichte. 2 Puschkinskaja-Uferstraße. Eine der angenehmsten und romantischsten Uferstraßen von Moskau trägt den Namen des großen russischen Dichters. Sie geht entlang des Gorki-Parks und des Neskutschny-Gartens. Diese beiden Orte haben sich als tolle Erholungsorte für Menschen aller Altersgruppen und Interessen erwiesen. Hier gibt es sowohl Unterhaltung als auch lauschige ruhige Plätzchen. An der Uferstraße

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sehen Sie zwei Pavillons aus weißem Stein, die vom Architekten M. Kasakow entworfen wurden, schöne Treppen, die zum Wasser hinabführen, bequeme Bänke und vieles andere. Dort, wo sich die Titow-Passage zum Fluss hinabsenkt, findet man gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Vom Gorki-Park aus sind die Puschkin-Brücke und der Olivkovy-Strand mit Strandliegen und Sonnenschirmen zu finden. Leider darf man hier nicht baden, aber träumen ist ja nicht verboten. Und an der Seite des Neskutschny-Gartens gibt es Diskoparties unter freiem Himmel. Nebenan können Sie das berühmte Seleny-Theater sowie eine Anlegestelle für Ausflugsschiffe sehen. 3 Die Worobjewskaja-Uferstraße gehört zum Naturschutzgebiet Sperlingsberge. Dieser Ort zieht in erster Linie all diejenigen an, die eine ruhige Ecke zum Nachdenken oder entspannte Gespräche mit Freunden suchen. Denn


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die Sperlingsberge gingen in die Geschichte als der Ort ein, wo Menschen wichtige und ernste Entscheidungen trafen, während sie auf Moskau niederblickten. Darum können Sie zunächst das wunderbare Fluss- und Stadtpanorama von der Aussichtplattform aus genießen und später zur Uferstraße zurückkehren. 4 Die Uferstraße in Kolomenskoje. Der Naturschutzpark Kolomenskoje ist für seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Einen besonderen Charme verleiht diesem Ort sein einzigartiges Relief, dank welchem man sowohl direkt am Wasser spazieren gehen als auch die Aussicht auf den Fluss von oben genießen kann, denn von hier aus sind die Schleusen zu sehen. Außerdem legt von der Anlegestelle Kolomenskoje regelmäßig ein Flussschiff ab, der allen Interessierten einen kleinen Flugausflug anbietet. 5. Taras-Schewtschenko-Uferstraße.

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Diesen Ort sollten Liebhaber alles Neuen und Ungewöhnlichen besuchen, denn von hier aus ist der Komplex der neuen Hochhäuser Moskau-City gut zu sehen. Hier sieht man viele Fotografen, denn für sie ist so eine Aussicht, insbesondere in der abendlichen Beleuchtung, ein schönes Geschenk.

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Wenn es in der Stadt einen Fluss gibt, so werden die Brücken, die darüber führen, schon bald zu städtischen Sehenswürdigkeiten. Was gibt es über die interessantesten Brücken in Moskau zu erzählen? 1 Die Bolschoi-Kamenny-Brücke. Diese Brücke gilt als die wichtigste Brücke der Stadt. Und obwohl sie erst in 1938 erbaut wurde, gab es, wie man annimmt, schon seit Beginn der Stadt Moskau eine Überfahrt ungefähr an dieser Stelle über den Fluss. Genau von hier aus hat man die „klassischste“ Aussicht auf den Kreml. Es gibt eine Szene in der Fernsehserie „Der Treffpunkt darf nicht geändert werden“ (Mesto vstretschi ismenit’ nel’sja), als Zscheglow und Scharapow einen Frontsoldaten treffen, der sich darüber beklagt, dass er zwar die Hauptstädte europäischer Länder gesehen hat, aber nie in Moskau war. Und in der Serie bewundert er den Kreml genau von dieser Brücke aus.

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Doch seit kurzem hat die BolschoiKamenny-Brücke einen würdigen Konkurrenten — 2 die Patriarchenbrücke. In 2004 erbaut, hat diese Brücke bereits eine verdiente Bekanntheit erlangt. Von hier aus hat man auch eine gute Aussicht auf den Kreml, und da es eine Fußgängerbrücke ist, gestalten sich die Spaziergänge hier mehr als angenehm. Darüber hinaus

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führt sie zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt — zu der Christ-Erlöser-Kathedrale. Genau hier, auf dieser Brücke, hat Dmitry Medwedew seine Neujahrsansprache aufgezeichnet. 3 Die Luschkow-Brücke über den Wasserumleitungskanal. Dies ist auch eine relativ neue Brücke, die in 1994 erbaut wurde, die aber jetzt schon zu den bekanntesten der Stadt gehört, da Neuvermählte und Verliebte ihre symbolischen Vorhängeschlösser hier aufhängen dürfen. Die Tradition, eine Beziehung mithilfe eines Vorhängeschlosses, das am Brückengelände befestigt wird, „festzumachen“, ist noch nicht so alt, doch sie hat bei jungen Leuten in aller Welt schnell Gefallen gefunden. Dieser modische Trend hat auch in Moskau längst Einzug gehalten. Die Mitarbeiter des Brückendienstes haben unermüdlich Schlösser entfernt, doch es tauchten immer mehr neue auf. Schlussendlich hat man sich auf einen Kompromiss geeinigt. Auf der Brücke wurde eine spezielle Baumkonstruktion für die Liebesschlösser „gepflanzt“. Die Allee der Metallbäume hat mittlerweile die Brücke überquert und setzt sich auf der Uferstraße fort. Auf dieser kleinen Brücke gibt es auch eine weitere Sehenswürdigkeit — die Bank der Versöhnung. Die Sitzfläche vertieft sich zur Mitte hin, so dass zwei Menschen, egal wie weit sie sich voneinander entfernt hinsetzen, sich trotzdem bald nebeneinander wiederfinden — in der Mitte der Bank.


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Die Borodinski-Brücke über den Moskwa-Fluss. Diese Brücke ist ein Teil der historischen Straße nach Smolensk, darum gab es hier schon seit jeher eine Flussüberfahrt. Früher hieß die Brücke Dorogomilowski Most, da sie sich in der Nähe des Dorogomilowski Tors befindet. Zum 25. Jubiläum des Sieges über die Napoleonarmee hat man die Brücke in Borodinski Most umbenannt. An die Ereignisse des Russlandfeldzuges von 1812 erinnert auch die Ausgestaltung der Brücke: die militärischen Attribute, Symbole des Triumphs sowie die Denkmalbeschriftung. 5 Die Bagration-Brücke, eine Handels- und Fußgängerbrücke über den Moskwa-Fluss, wurde in 1997 eröffnet. Sie bekam ihren Namen zu Ehren von P.I. Bagration, eines Generals und Helden des Vaterländischen Krieges von 1812.

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Diese Brücke ist ein Teil des MoskwaCity-Komplexes, darauf sind offene Aussichtsplattformen und kleine Geschäfte zu finden. 6 Die Puschkin-Brücke über den Moskwa-Fluss. Diese Fußgängerbrücke, die in 2000 gebaut wurde, verbindet die Puschkin-Uferstraße mit der Frunsenskaja-Uferstraße. So wie auch die Bagration-Brücke ist sie ein beliebter Ort für Fotografen und Neuvermählte.

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Die Krymski-Brücke über den Moskwa-Fluss. Diese wunderbare Brücke, eröffnet in 1938, ist nicht von ungefähr eine Moskauer Sehenswürdigkeit. Es handelt sich um eine Hängebrücke, und solche Konstruktionen sind ziemlich selten zu finden. Von der Krymski-Brücke hat man eine interessante Aussicht und in Filmen wird sie gern als ein Symbol der Hauptstadt gezeigt. 8 Die Zschiwopisny-Brücke über den Moskwa-Fluss. Wenn man sich diese Brücke von oben, auf der Karte anschaut, so verwundert es schon, dass sie nicht über den Fluss führt, sondern etwas entlang des Moskwaufers verläuft, so dass die Brücke das andere Ufer nicht in einem geraden Winkel, wie gewöhnlich, erreicht, sondern in einem spitzen Winkel. Diese ungewohnliche Aufgabe erforderte eine spezielle Lösung. So entstand in Moskau eine Mastenbrücke


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namens Zschiwopisny Most, deren Pfeiler wie ein Bogen aussieht. Nach Plänen der Architekten ist oberhalb des Bogens eine Aussichtsplattform geplant. Dieses Projekt befindet sich noch im Umsetzungsstadium. Das 9 Aquädukt in Rostokino über die Jausa. Diese wunderbare Konstruktion wird auch die Millionny-Brücke gennant, denn die Baukosten beliefen sich auf eine nicht geringe Summe. Doch der Bau hatte ein wichtiges Ziel, das Anlegen einer Wasserleitung, die in 1804 in Betrieb genommen wurde. Der Bau des Aquädukts begann allerdings viel früher, schon Ende des 18. Jahrhunderts. Heutzutage erfüllt dieser „Urgroßvater“ der Wasserleitungsanlagen nicht mehr seine direkten Pflichten, erfreut aber das Auge und zeigt, wie die Technologien der Vergangenheit ausgesehen haben.

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den Moskwa-Fluss. Diese Brücke hat eine einzigartige Konstruktion, denn in ihrem Inneren befindet sich eine Metrostation und obenauf führt eine Autostraße. Doch das ist noch nicht alles, auf der Brücke gibt es auch einen Fußgängerabschnitt, der eine tolle Möglichkeit für einen netten Spaziergang bietet. Dies ist längst nicht die vollständige Liste der interessanten Brücken in Moskau. Vergessen Sie nicht die kleinen Fußgängerbrücken über den Jausa-Fluss und den Wasserumleitungskanal, Brücken in Parks, beispielsweise in Zarizyno oder im Serebrjany Bor. Es gibt Brücken über Flüsse, die mittlerweile in unterirdischen Rohren fließen, Straßenüberführungen über große Straßen und es gibt sogar eine ganze Straße, die Kusnezki Most heißt.

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Ausflugsfahrten und Kreuzfahrten

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Eine Ausflugsfahrt auf einem komfortablen Schiff ist ein Vergnügen, das man schwerlich ablehnen kann. Sie gehen an Bord, machen es sich auf dem offenen Deck bequem oder bleiben im verglasten Innenraum, von wo aus man alle Schönheiten von Moskau gut im Blick hat, und beginnen Ihren Spaziergang auf dem Fluss. Von hier aus hat man eine ganz andere Aussicht auf die Stadt und selbst die, die sich in Moskau gut auskennen, werden die Hauptstadt von einem ganz neuen Blickwinkel erleben. Im Stadtzentrum gibt es sieben Anlegestellen am Moskwa-Fluss und eine Anlegestelle am Wasserumleitungskanal. Um eine Ausflugfahrt zu machen, kommt man einfach an eine der Anlegestellen und entscheidet sich für eine Route.

Alle Anlegestellen befinden sich in der Nähe von Brücken, Metrostationen und historischen Sehenswürdigkeiten. Die längste Route geht vom Kiewer Bahnhof bis zur Nowospasski-Brücke. Regelmäßige Ausflugsfahrten auf dem Moskwa-Fluss kann man in der Zeit vom April bis Oktober mit den Ausflugsschiffen der “Stolitschnaja Sudochodnaja Kompanija” oder alljährlich mit den Eisbrecherschiffen der “Radisson Royal”-Flottille machen. Die Stolitschnaja Sudochodnaja Kompanija existiert seit 1933. Ihre “Flusstrams” befahren die Route im Stadtzentrum in Abständen von 20 Minuten. Gewöhnlich verfügen sie über zwei Decks: das obere Deck ist offen und das untere Deck ist verglast. Auf den Schiffen gibt es Bars, wo man Essen und Getränke kaufen kann. Wenn Sie von Bord gehen möchten,

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um die Sehenswürdigkeiten aus der Nähe zu bewundern, die Ihnen auf Ihrem Weg mehr als oft begegnen werden, so empfiehlt es sich, eine Tageskarte zu kaufen. Mit so einer Fahrkarte kann der Passagier unbegrenzt oft absteigen und wieder an Bord der Schiffe der Gesellschaft gehen. Eine Neuheit dieser Saison ist das Ausflugsschiff “Stolitschny”. Seine Besonderheit besteht darin, dass es auch den Wasserumleitungskanal abfahren kann. Und die Panoramaverglasung zusammen mit dem Audioguide-System sorgen dafür, dass Sie nichts Interessantes mehr verpassen. Denn die Route “Die Goldene Insel”, die an der Anlegestelle “Luschkow-Brücke” beginnt, beinhaltet eine Spazierfahrt über den Wasserumleitungskanal mit Zugang zum MoskwaFluss, und bietet Ihnen einen wunderbaren Ausblick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt: die Christus-Erlöser-Kathedrale, den Kreml, die Basilius-Kathedrale und viele andere. Unter den regulären Ausflugsrouten ist auch die Strecke Kolomenskoje-Marjino bemerkenswert, die Sie mit den interessanten Orten im Süden von Moskau bekannt macht. Und von der Anlegestelle “Klenovy-Boulevard” legen Exkursionen zum NikoloUgreschski-Kloster ab. Die Tickets können im Voraus erworben werden, oder aber auch am Ausflugstag — die Exkursionen starten samstags und sonntags jeweils um 10 Uhr morgens. Vom Severny Retschnoi Woksal (nördli-

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cher Flusshafen) aus finden regelmäßig Ausflüge zur Freudenbucht (“Buchta Radosti”) und zum Chimki-Stausee statt. Darunter auch auf den berühmten Schnellschiffen “Raketa”. Informationen zum Fahrplan oder den Reiserouten bekommen Sie auf der Website der Stolitschnaja Sudochodnaja Kompanija: www.cck-ship.ru, dort können Sie auch Ausflugstickets erwerben. Sie können sich auch über die Hotline der Gesellschaft informieren: +7 (495) 225-60-70, +7 (495) 225-60-70. Eine angenehme Nachricht für alle Liebhaber von Ausflugsfahrten kommt von der “Radisson Royal” Flottille. Nun muss man nicht mehr auf den Beginn des Frühlings warten, um einen Flussausflug zu unternehmen. Das ganze Jahr über finden regelmäßige Passagierfahrten statt, es gibt ein Restaurantmenü, Audio-Exkursionen, kostenlosen Internetzugang, Ausrüstung für Menschen mit Behinderungen und vieles mehr. Informationen zu den Reiserouten, Menüs, dem Erwerb von Tickets und Gutscheinen (mit offenem Datum) der “Radisson Royal”-Flottille bekommen Sie auf der Website www.radissoncruise.ru oder unter der Nummer: +7 (495) 228-55-55. Für diejenigen, die mehr sehen wollen, gibt es Flusskreuzfahrten, die längere Ausflüge auch in andere russischen Städte anbieten. Es gibt zwar von


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Moskau aus keine regelmäßigen innerstädtischen Verbindungen, doch viele Gesellschaften bieten eigene Flusskreuzfahrten an. Tickets für solche Ausflüge können in den Filialen von “Mosturflot” (Leningradskoje sch. 59. Tel.: +7(495) 22-17-222, +7(499) 65-29-444. www.mosturflot.ru), “Wodochod” (Leningradskoje sch. 57/1. Tel.: +7(495) 730-58-85. www.vodohod.com) oder in den Reisebüros erworben werden.

Nicht wegzudenken aus dem kulturellen Leben eines jeden Russen oder eines Touristen, der über genügend Zeit verfügt, und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sehen will, ist eine Reise zum Goldenen Ring von Russland — zu den altrussischen Städten, die über Jahrhunderte hinweg ihre Identität beibehalten haben. Es werden auch Kreuzfahrten in andere russische Städte angeboten, beispielsweise nach Nischni Nowgorod, Astrachan, Kostroma, Samara, Rostow-naDonu, Asow, Kasan und viele andere.

Interessant und bequem sind auch Ausflugsfahrten an den Wochenenden. In der Regel führen sie zu den altertümlichen Städten von Russland wie Uglitsch, Twer, Myschkin und beinhalten interessante Exkursionen. Auch Sankt Petersburg ist ein beliebtes Ziel. Diese Reisen sehen den Besuch alter Städte und solch interessanter Orte vor, wie die Inseln Kischi und Walaam oder das Solowezki-Kloster.

Die Ausflugsschiffe legen von den Flusshäfen “Severny Retschnoi Woksal” bzw. “Juschny Retschnoi Woksal” ab. Severny Retschnoi Woksal Leningradskoje sch. 51, Gebäude 2. Metrostation „Retschnoi Woksal“ Juschny Retschnoi Woksal Prospekt Andropowa, 11, k. 2 Metrostation „Kolomenskaja“

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Fluss Tour

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Aus der großen Vielfalt der Ausflugsgreisen haben wir eine Route ausgewählt, die die wichtigsten Sehenswürdigkeit der Hauptstadt passiert. Also, es geht los von der Anlegestelle 1 „Kiewer Bahnhof“. Schauen Sie sich

sehen Sie das Gebäude des Kiewer Bahnhofs und gerade aus vor Ihnen liegt die Fußgängerbrücke Bogdan Chmelnyzki. Das Flussschiff bewegt sich vorwärts und bald schon sehen Sie auf der 5

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um. Hinter Ihnen befindet sich 2 die Borodinski-Brücke — ein wunderbares Denkmal für den Sieg über die Armee Napoleons, 3 das „Weiße Haus“, der Regierungssitz der Russischen Föderation, und eines der Stalinschen Hochhäuser — 4 das Hotel „Ukraina“. Auf der rechten Seite

linken Seite 5 das NowodewitschiKloster. Rechts kommt ein Hochhaus in Sicht — das Gebäude 6 der Moskauer Staatsuniversität. Wenn Sie sich nun umdrehen, sehen Sie die sich im Bau befindenden Gebäude des Handelszentrums 7 Moskwa-City und den Mosfilm-Tower.

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Sie passieren das Gebäude der Moskauer Staatsuniversität und das LuschnikiStadion und schon kommt der erste Halt — die Sperlingsberge. Hier befindet sich ein tolles Naturschutzgebiet. Auch können Sie hier die einzigartige 8 Luschniki-Metrobrücke besichtigen. Vor Ihnen liegt 9 das Präsidium­ sgebäude der Russischen Akademie der Wissenschaften, das man gut an der originellen Goldkonstruktion erkennen kann, die von Moskauern gern als „Hirn aus Gold“ bezeichnet wird. Sie fahren unter der Brücke hindurch und sehen die nächste Anlegestelle — die Frunsenskaja-Uferstraße. Rechts kann man schon den Neskutschny-Garten sowie die Anlegestelle 10 GorkiPark erkennen. Hier ist immer viel los. Wenn Sie Zeit haben, können Sie hier an Land gehen und einen Spaziergang im modernisierten, wohlgeordneten Park machen. Nach dieser Anlegestelle passieren Sie 11 die Puschkin-Brücke und

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sehen bald die schöne farbenfrohe 12 Kirche des Heiligen Nikolaus zu Chamowniki. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts im in Moskau recht beliebten Stil des „russkoje usorotschje“ (Russische Muster) erbaut. Übrigens heißt der Stadtteil Chamowniki so nicht, weil hier unkultivierte Menschen („chamy“) lebten. In alten Zeiten nannte man so Weber, und ihr Beruf gab dem Stadtteil diesen Namen. Solche Orte mit Handwerksbezeichnungen gibt es viele in Moskau — Tekstilschiki, Koschewniki, Petschatniki etc. Vor Ihnen liegt eine der berühmtesten Brücken Moskaus — 13 die KrymskiBrücke und vor ihr die Anlegestelle mit demselben Namen. Wenn Sie hier das Schiff verlassen und über die Brücke gehen, kommen Sie zum Zentralen Kunsthaus, einem Ableger der Tretjakow-Galerie am Krymski Wal und zum Kunstpark Muzeon. Genau vor Ihnen liegt das meist kritisierte Denkmal Moskaus —

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14 das Peter I.-Denkmal. Links

sehen Sie schon die goldenen Kuppeln der Christ-Erlöser-Kathedrale. Aber achten Sie auf die beiden Gebäude, die etwas früher vor Ihnen auftauchen. Das erste 15 Haus (PretschistenskajaUferstraße 29), ein Gebäude aus roten Ziegeln, das wie ein Terem aussieht, wurde in 1901 nach den Zeichnungen des berühmten russischen Künstlers W.M. Wasnezow gebaut. Während des Zweiten Weltkrieges war hier der Stab der Normandija-Neman-Staffel stationiert, heute ist es die Residenz des

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französischen Botschafters, was an der französischen und der europäischen Fahnen zu erkennen ist. Etwas weiter befindet sich noch ein Gebäude (Kursowoi-Gasse 1), das zwei scheinbar unvereinbare architektonische Richtungen in sich vereint: die Moderne und den neorussischen Stil. Und doch sieht das Gebäude überraschend harmonisch und sehr schön aus. Sie sehen die majestätische 16 Christ-Erlöser-Kathedrale bzw. die Christi-Geburt-Kirche. Das aktuelle Gebäude wurde in den Jahren 1994—1997 an der Stelle der Kathedrale errichtet, die in 1937 von den Sowjets zerstört wurde. Die ursprüngliche Kirche wurde zu Ehren des Siegs über die Napoleonarmee errichtet, der Bau dauerte fast 44 Jahre. Heutzutage finden hier die wichtigsten Feiertagsmessen statt.


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Nach rechts geht der Wasserumleitungskanal ab, Sie aber setzen Ihre Reise auf dem Moskwa-Fluss fort. Die nächste Anlegestelle ist das EstradaTheater, das sich hinter der Patriarchenbrücke befindet. Zwischen den beiden Großen Brücken — der Kamenny- und der Samoskworezki-Brücke sehen Sie 17 das Kreml-Panorama. Die altertümlichen Mauern und Türme, die glänzenden Kuppeln, der golden funkelnde Große Kremlpalast — dieses Panorama ist das Symbol von Moskau und Russland. Direkt hinter dem Eckturm Moskworezkaja werden Sie den Roten Platz erblicken. Etwas weiter stehen sich praktisch gegenüber zwei architektonische Denkmäler. Links ist 18 das Gebäude des Kaiserlichen Erziehungshauses (Findlingshaus), das in 1764 erbaut

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und bis 1960 immer wieder umgebaut wurde, rechts steht 19 die Kirche des Heiligen Nikolaus zu Sajaizki. Ihr Name gibt den Toponomastik-Experten schon lange Rätsel auf. Es stimmt, dass der Ural-Fluss früher Jaik genannt wurde, und offensichtlich ist auch, dass Sajaizki „hinter dem Jaik-Fluss befindlich“ bedeutet. Doch wo ist die Verbindung zwischen Ural und dem Samoskworetschje? Eine mögliche Erklärung ist, dass hier früher Menschen lebten, die aus der Uralgegend stammten. Die Kirche wurde 1749—1759 im Barockstil erbaut.

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Sie passieren nun die Bolschoi-Ustjinski-Brücke. Beachten Sie, dass sich links von der Moskwa ein kleiner Fluss „abzweigt“, die Jausa. Auf der linken Seite befindet sich ein Hochhaus aus den Stalinzeiten — 20 das Hochhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße. Zu verschiedenen Zeiten lebten hier viele berühmte Personen, wie die Schauspielerin Faina Ranewskaja, die Ballerina Galina Ulanowa, der Regisseur Juri Ljubimow und viele andere. Hier macht das Ausflugsschiff den vorletzten Halt. 20

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Rechts sehen Sie bald noch ein schönes Gebäude mit Säulen, 21 das Gebäude des Neuen Kriegskomissariats (eine Einrichtung zur Versorgung der Armee). Das Haus wurde in 1776— 1780 gebaut. Und hinter der Bolschoi-Kransnocholmski-Brücke zeigt sich ein gläsernes Gebäude, auf dessen Dach ein Musikschlüssel zu sehen ist. Dies ist 22 das Internationale Haus der Musik von Moskau. Die letzte Haltestelle dieser Route ist die Nowospasski-Brücke. Sie heißt so wegen des benachbarten 23 Nowospasski-Klosters. Wenn Sie beschließen, dieses zu besichtigen, vergessen Sie nicht, nebenan befindet sich noch ein architektonisches Ensemble, 24 Krutizy.


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