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FÜR FEINSCHMECKER Was und wo essen

Restaurants, Wirtshäuser und Gasthöfe der Region Masowien


Text: Robert Sypek Umschlagentwurf und Graphik: PANCZAKIEWICZ ART.DESIGN / Paweł Panczakiewicz www.panczakiewicz.pl Verleger: Woiwodschaft Masowien 03-719 Warschau, ul. Jagiellońska 26 Telefonnummer: (+22) 5979-100, fax: (+22) 5979-290 e-mail: urzad_marszalkowski@mazovia.pl Print:

Die Publikation wurde aus Mitteln der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Masowien finanziert.

Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Einwilligung des Verlegers darf kein Teil der vorliegenden Publikation vervielfältigt werden.

In der vorliegenden Publikation wurden Quellen aus folgenden Sammlungen verwendet: Alicja (Konstancin Jeziorna) U Dekerta (Warschau) Schloss in Pułtusk Złoty Lin (Serock) Pohulanka (Sierpc) Zajazd przy Gościńcu (Garbatka) Kuźnia Królewska (Warschau) Palast in Jabłonna Stara Chata (Zalesie Górne) Klepisko (Nieporęt) Bazyliszek (Warschau) Besonderer Dank an: Ostoja (Ostrołęka)

ISBN 978-83-62082-02-5 Warschau 2010


Masowien

Restaurants, Wirtshäuser und Gasthöfe der Region

Bazyliszek

U Dekerta

Kuźnia Królewska

Folk Gospoda

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Pod Wiatrakiem

Ostoja

Palast in Jabłonna

Złoty Lin

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Art Deco

Alicja

Stara Chata

Karczma u Jakuba

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Inhaltsverzeichnis

Podwale – Kompania Piwna

Gospoda pod Kogutem

Klepisko

Zajazd Liwski

Mak Kargul

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Dom Polonii in Pułtusk

Wiatrak (Boby)

Zajazd Rycerski

Pazibroda

Pohulanka

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Stary Dwór

Zajazd przy Gościńcu

Piwnica Szydłowiecka

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EINLEITUNG

RESTAURANTS, WIRTSHÄUSER UND GASTHÖFE DER REGION MASOWIEN

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eien Sie unser Begleiter auf einer Reise durch die Restaurants, Wirtshäuser und Gasthöfe Masowiens. Beginnen wir diese Reise in Warschau – der Hauptstadt Polens und Masowiens. Wir schlagen Ihnen vor die Altstadt, das touristische Zentrum der Stadt, zu besichtigen. Das ganze Jahr über pulsiert hier das pralle Leben. Jeden Frühling ziehen die Cafes aus den gemütlichen Kellerräumen und Gemächern auf den sonnigen Marktplatz, wo sie bis zur ersten Herbstfrische bleiben. Der Altmarkt ist und bleibt das Zentrum der Altstadt. Hier befinden sich das Historische Museum der Metropole Warschau (Muzeum Historyczne Miasta Stołecznego Warszawy) und.... herrliche Restaurants. Zwei von diesen möchten wir Ihnen empfehlen: „Bazyliszek” und „U Dekerta”. An den südlichen Stadträndern, im Stadtteil Wilanów, bleiben wir für einen kurzen Moment am Palast Wilanów stehen. Wir schlagen Ihnen vor, gleich daneben im Restaurant „Kuźnia Królewska“ die nächste Rast einzuschlagen.

U

nd dann... machen wir uns wieder auf den Weg – schließlich wollen wir Masowien besichtigen! Auf einer Reise, ob auf dem Fahrrad, mit dem Zug oder mit dem Auto erreichen wir die einmaligsten Plätze. Wir möchten Sie auf einer solchen Reise begleiten – einer Reise durch die Restaurants, Wirtshäuser und Gasthöfe.

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RESTAURANTS, WIRTSHÄUSER UND GASTHÖFE DER R EGION MASOWIEN

WARSCHAU


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BAZYLISZEK

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BAZYLISZEK Bazyliszek Rynek Starego Miasta 1/3 Warszawa Tel. (022) 831-18-41 (022) 831-32-35 (022) 321-63-47 www.bazyliszek.com.pl e-mail:rezerwacja@ bazyliszek.com.pl Öffnungszeiten: 9.00

Über den Ort: In Polen, wo die Tradition Essen zu Hause zu servieren mit Gastfreundlichkeit gleichgesetzt werden kann, setzt man sehr viel daran, aus einfachen Rezepten Kunstwerke zu zaubern und ihnen so viel aus der nationalen Kultur zu vermitteln, wie andere durch Musik, Malerei oder Dichtung ausdrücken wollen. Einen solchen polnischen Geist finden wir im Herzen Warschaus, im Restaurant „Bazyliszek“ – einem Familienunternehmen mit einer bis ins Jahr 1894 zurückreichenden Tradition. Die mühsam rekonstruierten Innenräume verleihen ihren Besuchern das Gefühl, dass die Zeit hier im 19. Jahrhundert stehen geblieben sei. Ein Spaziergang durch die Altstadt sollte mit einem Festmahl in einem renommierten Restaurant, das uns mit Gerichten nicht nur der polnischen, sondern auch der europäischen Küche verwöhnt, abgeschlossen werden.

Über das Restaurant:

Der Bürgerliche Saal (Sala Mieszczańska)

Unsere kulinarische Reise beginnen wir im HimbeerenSaal (Sala Malinowa). Die echte Wärme der geräumigen Innenräume, die durch ihre Farbtongebung und ihren Namen an Himbeeren erinnern, wird die Gäste verführen. Als Appetitanreger bietet die Drink-Bar ausgesuchte Getränke. Nach dem beendeten Essen muss man hier einfach noch einmal vorbei schauen, um einen Stopp auf einen Kaffe einzulegen und die ausgezeichneten Kekse aus der Keksbäckerei und die Eisdesserts aus eigener Herstellung, für die es sich lohnt, wirklich jede Diät aufzugeben, zu genießen. Die Abende verbringen Sie hier bei angenehmen Klavierkonzerten, die jeden Abend bis spät in die Nacht stattfinden.

Der Blaue Saal (Sala Błękitna) Der benachbarte Blaue Saal verzaubert durch seine unaufdringliche, anspruchslose Garnitur an stilvollen Möbeln und Kunstgegenständen und lädt Sie zu wahrlich königlichen Mittagessen ein. Sie finden keinen besseren Platz, wo Sie sowohl Ihre Augen als auch Ihren Gaumen zufrieden stellen können. Die Empfehlung des Küchenchefs ist „Pani Walewska” – Entenbraten mit Äpfeln. Jeder Bissen ist unvorstellbar lecker.

Der Bürgerliche Saal (Sala Mieszczańska) In dem dem Charakter der alten polnischen Höfe stilgetreu

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nachempfundenen Bürgerlichen Saal herrscht das authentische Ambiente der Salons der wissenschaftlichen und kulturellen Eliten des 19. Jahrhunderts. Die Abende, die an die kulinarischen Reisen in die Vergangenheit des bürgerlichen Lebens Warschaus erinnern, werden hier in unzähligen die Wände zierenden Bildern und Stichen dargestellt. Der Anblick der über den stilvollen Dächern der alten Mietshäuser untergehenden Sonne wird jedes Gericht, wie z.B. Bratgänse auf polnische Art, schmücken.

Der Ritter-Saal (Sala Rycerska) Der alles umgebende Duft von Pilzen und Wildbret schweift um die mit authentischen Requisiten aus den

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husarischen Rüstkammern des 17. Jahrhundert verzierten Wände. Was anderes könnte der Küchenchef Ihnen denn auftragen als einen Rehrücken in Pfifferlingssoße. Hier gibt es auch die Königin unter den polnischen Suppen – die das Herz und die Seele anrührende Waldsuppe mit Steinpilzen. Die Krönung eines langen und mühseligen Tages nach einer Jagd ist ein Festschmaus mit ausgezeichneten, aus den gefangenen Beutetieren zubereiteten Gerichten. In den mit Jagdtrophäen und Zubehör geschmückten Innenräumen verführt die polnische, durch Wildbretgerichte bekannte Küche durch Rehbraten oder gar Wildschweinbraten.

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U DEKERTA

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U DEKERTA U Dekerta Rynek Starego Miasta 38/42 Warszawa Tel. (022) 635-65-11 (022) 636-27-04 Fax. (022) 636-27-06 www.udekerta.com.pl e-mail: restauracja@udekerta.com.pl Öffnungszeiten: 9.00

An der Nordseite des Altmarkts, die als Dekert-Seite bezeichnet wird, befindet sich in den Kellerräumen des Hauses Nr. 38/42 das Restaurant „U Dekerta”. Dieses Haus ist im Besitz des Historischen Museums der Hauptstadt Warschau.

Über den Ort: Der nördliche Teil des Altmarkts verdankt seinen Namen Jan Dekert, dem Präsidenten der Stadt Warschau zwischen 1789 und 1790. 1789 ließ er den Kongress der königlichen Delegaten einberufen. Im Dezember desselben Jahres veranstaltete er die sog. Schwarze Prozession, die den tagenden Abgeordneten die tragische ökonomische Lage der Städte der damaligen Republik Polen veranschaulichen sollte. Der historische Charakter dieses Mietshauses, seine Lage auf dem Markt und schließlich noch die Verbindung mit dem Museum sind mehr als verpflichtend. Das Restaurant „U Dekerta” setzt auf die hohe Qualität der Küche und das Wohlbefinden der Gäste. In den wunderschönen altpolnischen Räumen werden Ihnen auf der Grundlage von alten Rezepturen zubereitete Gerichte aufgetragen.

Im Restaurant fehlt es nicht an diskreten und ruhigen Plätzen...

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Über das Restaurant: Das Restaurant gehört zu einem der besten Restaurants mit typisch polnischer Küche in ganz Warschau, wo der hohe Standard der angebotenen Dienstleistungen mit recht gemäßigten Speisepreisen verbunden ist. Das Restaurant ist Preisträger der Auszeichnung Silberne Kelle (Srebrna Chochla) in der Kategorie „Altpolnische Küche“. Das Lokal wird klimatisiert. Es verfügt über sechs stilvolle und unabhängige Räume und einen professionellen, auf dem Altmarkt einzigartigen Tanzsaal. Während des Karnevals finden hier jeden Samstag und Freitag Tanzabende mit Live-Musik statt. Im Restaurant finden gleichzeitig 160 Gäste Platz und bei Partys ohne Sitzgelegenheit sogar bis zu 250 Personen. Die Spezialität des Küchenchefs besteht aus altpolnischen Gerichten mit Zugaben und Einflüssen europäischer Küche. Hier ein Paar ausgewählte Vorschläge: Steinpilzsuppe mit Nudelflecken, Krebssuppe, Bigos im Brot, Weißwurst in Honig, in Wein eingemachter Zander, Schlachtschüssel, Wildbret. Dieser Küche werden Sie nicht widerstehen können.


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KUŹNIA KRÓLEWSKA

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KUŹNIA KRÓLEWSKA Kuźnia Królewska ul. St. Kostki Potockiego 24 Warszawa Tel./fax (022) 842-31-71 Öffnungszeiten: 11.00

Über den Ort: Das Restaurant „Kuźnia Królewska” ist in der Umgebung eines der schönsten Palastgärten-Komplexe Warschaus lokalisiert. 1677 erwarb Johann III. Sobieski das alte Dorf Milanów. Der polnische König, der Sieger der Schlacht bei Wien, begann den Bau eines im 18. Jahrhundert umgebauten Barockpalastes und taufte die Siedlung in Villa Nova um. Im Laufe der Zeit begann man sie als Wilanów (nun ein Stadtteil innerhalb der Warschauer Stadtgrenze) zu bezeichnen. Der gleich neben dem Palast lokalisierte historische Garten ist einer der von Touristen am liebsten besuchten Plätze in Warschau. In einer so schönen Umgebung, knapp 100 Meter vom Eingang entfernt, finden Sie ein einmaliges Restaurant. Die von den Besichtigungstouren erschöpften und sich nach Ruhe und Erholung sehnenden Besucher finden hier eine ausgezeichnete Küche und freundliche Bedienung.

Über das Restaurant: Die Innenausstattung besteht aus adaptierten Elementen eines alten ländlichen, polnischen Edelhofes. Zu den auffallenden Details gehören Pferdesattel, Hufe, Pferdeporträts, Säbel und andere der Adelskultur zugehörigen Attribute. Der erste Saal erinnert mit seiner Ausstattung an eine Küche, deren Hauptelement ein großer alter Kamin darstellt, in dessen Innerem schmackhafte Bratenstücke und Würste geräuchert werden. An der Kaminwand hängen dekorative Knoblauchgeflechte und andere Gewürze, die traditioneller Bestandteil der polnischen Küche sind. Die Gestaltung des zweiten Saales knüpft an das Erscheinungsbild adliger Speisesäle an. Das kulinarische Angebot stützt sich auf traditionellen Rezepturen. Zwischen den Gerichten finden Sie solche polnischen Spezialitäten wie Reizker, Steinpilze und „Spezialität des Küchenchefs“: Bratgans, gebratene Kalbshaxe, Frikadellen im Brot, Rehfilet und Kardinals-Souflet.

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FOLK GOSPODA

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FOLK GOSPODA Folk Gospoda ul.Waliców 13 Warszawa Tel. (022) 890-16-05 Fax. (022) 654-91-17 e-mail: folkgospoda@ folkgospoda.pl Öffnungszeiten: 8.00 – 24.00

Über das Restaurant: Mehrfach für die beste Küche und das einzigartige Ambiente als altpolnische Gaststube ausgezeichnet. Abends können Sie hier nicht nur gut essen, sondern auch originelle Volksmusik aus allen vier Himmelsrichtungen hören. Die Innenräume sind geschmackvoll gestaltet und erinnern an einen altpolnischen Gasthof aus alten Zeiten. Die Besitzer selbst erinnern sehr gerne an die lange bis in die Sarmaten-Zeiten reichende Tradition. Setzt Euch zwischen Euren edlen Freunden in der alten Wirtschaft zu Grzybów die schon zu Zeiten der Wasa Dynastie und Johann III. Sobieski in der gesamten Polnischen Republik bekannt war. Beim Genuss wunderbar zubereiteten Fleisches und exquisiten Bieres können Sie den sonderbaren Geschichten über den Ort, der die vortrefflichsten Männer beherbergte, lauschen. Die Anekdoten sprudeln den alten Geschichtenerzähler hier nur so aus dem Mund. Es sind schon weit über 300 Jahre seit dem ersten geschichtlichen Eintrag über die in der Justiz zu Grzybów lokalisierte Wirtschaft vergangen. Der Platz war für einen Gasthof genau richtig – zu Pferden nahe an der königlichen Residenz und nahe an dem Wahlfeld bei Wola gelegen, wo der Adel seinen König wählte. An keinem anderen Platz in Warschau werden die heimischen Gerichte so vortrefflich zubereitet (z.B. Rührei auf Butter, Blutwürste), Lendenschinken vom Schwein, Steinpilz- und Pfifferlingscreme und viele andere Leckereien. Und das alles zu einem erschwinglichen Preis.

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PODWALE – KOMPANIA PIWNA

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PODWALE – KOMPANIA PIWNA Podwale – Kompania Piwna ul. Podwale 25 Warszawa Tel. (022) 635-63-14 e-mail: podwale@ podwale25.pl www.podwale25.pl

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Über das Restaurant: In einem historischen Gebäude an der Altstadtstraße Podwale, zwischen dem Denkmal des Kleinen Aufständischen (Małego Powstańca) und der Barbakane befindet sich das einmalige Restaurant Podwale – Kompania Piwna. Wenn Sie durch das Tor eintreten, können Sie sich einen Platz im gepflegten, vom Großstadtlärm abgeschiedenen Garten aussuchen. Es ist ein perfekter Ort für Treffen an sommerlichen Abenden. Wenn Sie sich im Inneren des Restaurants setzen möchten, besuchen Sie den älteren, tschechischen Brauereien nachempfundenen Teil, wo das Ambiente der Atmosphäre eines charakteristischen bayerischen Lokals ähnelt. Bayern wie Tschechen sind für ihre Kenntnis von und ihre Liebe zum Bier berühmt – und an Bier darf es in der „Kompania Piwna” freilich nicht fehlen. Auf die Liebhaber polnischer Speisen warten hier u.a. Bigos, Eisbein, Entenbraten und Forellen. Sehr beliebt sind auch die in rot lackierten Töpfen aufgetragenen Suppen. Man muss unbedingt die Pilzsuppe oder Kwaśnica auf Rippchen kosten. Außer den Gerichten der ständigen Speisekarte werden auch Monats- oder Saisonmenüs, z.B. mit Spargelgerichten, Reizkern, Steinpilzen und frischem Fisch serviert.


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GOSPODA POD KOGUTEM

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GOSPODA POD KOGUTEM Gospoda pod Kogutem ul. Freta 48 00-227 Warszawa Tel. (022) 635-82-82 www.gospodapodkogutem.pl Öffnungszeiten: 8.00-24.00

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Über das Restaurant: Das Wirtshaus „Pod Kogutem” befindet sich an einer recht attraktiven Stelle, gleich neben dem Marktplatz der Neustadt. An der Freta-Straße lassen Sie sich von einem bescheidenen Schild mit der Darstellung eines Hahnes ins Innere geleiten. Das Interieur ist jeglichen Glanzes beraubt, doch was Ihnen die Wirte an Speisen anbieten werden, wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Nirgendwo anders in Warschau können Sie zum Beispiel einen in der Brühe zubereiteten Hahn essen, und um das hiesige königliche Kotelett beneiden das Restaurant alle Wirte der Stadt. Die hier aufgetragenen Fleischsorten werden mit außerordentlicher Sorgfalt zubereitet und die Portionen sind dermaßen umfangreich, dass keiner das Restaurant mit leerem Magen verlässt. Doch nicht ausschließlich Fleisch gehört zu den Spezialitäten der „Gospoda pod Kogutem“. Sogar solche Gerichte wie mit Fleisch gefüllte Klöße, Kartoffelklöße oder Spätzle mit Jägersoße schmecken hier besser als die hausgemachten. Der zum Nachtisch servierte Pfannkuchen nach Art des Hauses oder die herrlichen Eierkuchen werden jeden zufrieden stellen. Tja, jetzt ist es an uns, diesen Ort aufzusuchen. Mit Sicherheit werden viele der hier servierten Gerichte Sie überraschen und Ihnen die weitere Besichtigung der Altund Neustadt noch angenehmer gestalten.


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KLEPISKO

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KLEPISKO Karczma Klepisko ul. Zegrzyńska 10A Nieporęt Tel. (022) 793-40-62 Fax. (022) 793-70-33 www.klepisko.pl e-mail: info@klepisko.pl Öffnungszeiten: 11.00

Über den Ort: Knapp 25 Minuten Autofahrt vom Zentrum Warschaus entfernt – am größten in der Umgebung der Metropole gelegenen Wasserbecken, mitten in der touristischen Region Nieporęt – befindet sich dieses einmalige Restaurant. „Klepisko” ist eine Bauernschenke mit ausgezeichneter Küche, voll mit regionalen Leckerbissen, und professioneller, netter Bedienung. Hier ist einfach für jeden Platz genug. Die weitläufigen Räume bieten Platz für über 300 Personen. Die Auswahl der angebotenen Delikatessen ist imposant. Das ist aber noch nicht alles. Auf dem die Schenke umgebenden großen Gelände wurden zahlreiche überdachte Stellen und Grillplätzen eingerichtet. Für Kinder wurde ein erstaunlicher Spielplatz entwickelt (Kapitän Hook’s Insel). In der Nähe grasen Ponys, Zickchen und Lämmchen. Für jene, die nach offenen Freiräumen suchen, wurde ein 18 Meter hoher Aussichtsturm aufgestellt, von wo aus Sie ein wunderbares Panorama auf den Stausee Zalew Zegrzyński genießen können. Diesen Platz kann (und darf man) einfach weder übersehen noch auslassen.

Über die Schenke: „Klepisko” ist ein Ort, wo altpolnische Traditionen und Bräuche, die mit Unterhaltung und gutem Essen zusammenhängen, aufrechterhalten werden. Ausgezeichnet eingefügt in die natürliche Umgebung und die bestehenden Grünflächen, weit entfernt von jeglicher Bebauung, ist dies ein perfekter Platz, um Firmenarbeitern und individuellen Gäste gleichermaßen Erholung zu verschaffen. Gleich um die Ecke hören Sie die Klänge von Volksmusik. Die Bedienung ist in regionale Trachten gekleidet und weist Sie anmutig auf einen freien Platz hin. Das Innere der Schenke ist beeindruckend, da die ganze Konstruktion aus Holz besteht. Die riesigen Holzbalken, die die erste Etage und das Dach stützen, haben einen Durchmesser von über einen Meter und wurden direkt aus dem polnischen Gebirge geliefert. Das Gebäude selbst wurde angeblich von den Goralen selbst errichtet. Ja, und das sieht man! Die Innenräume der Schenke sind von einem angenehmen Urlaubsklima erfüllt. Die Speisekarte der Schenke zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht und macht uns schwindeln. Hier ein paar Spezialitäten:

• rosół z sąsiadowej kury (Hühnerbrühe aus Nachbars Huhn) • grule z kwaśnym mlekiem (Kartoffeln mit Sauermilch) • pierogi mięchem napchane (mit Fleisch gefüllte Piroggen) 24


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KLEPISKO

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• ziobra z wieprza na metry (Schweinerippchen meterweise) • klepiskowa micha (eine Schüssel Buntes) • cycek Zosinej kury (Hähnchenbrust) • uśmiech Boryny (Borinas Lächeln) Für Ausländer finden sich Übersetzungen der Beschreibungen der Gerichte.

Zusätzliche Attraktionen: Im Programm der Schenke befindet sich eine Reihe an Attraktionen, die den Gästen den Aufenthalt angenehm machen werden. Hier wurden Geschäftstreffen, Schulungen, Integrationsveranstaltungen, Business-Picknicks, Geländespiele und Bälle veranstaltet. Klepisko übernimmt die musikalische und künstlerische Gestaltung jeder Veranstaltung und lädt bekannte Darsteller ein. Das Restaurant befasst sich mit der umfassenden Gestaltung der technischen Seite und der notwendigen Elemente der geplanten Veranstaltungen. Die Schenke ist an die Bedürfnisse behinderter Personen angepasst. Die klimatisierten Räume (samt dem Picknick- und Grillgelände) können Gruppen von 10 bis 1000 Personen zu Gast haben. Und hier ein paar der die Gäste an der Schenke erwartenden Attraktionen:

Picknickgelände mit bereit stehenden überdachten Stellen, heimischen, bäuerlichen Bänken, Grillausstattung und einer Lagerfeuerstelle. Kapitän Hook’s Insel – Kinderspielplatz mit interessanten Attraktionen (z.B. in Kisten versteckte Schätze, ein Piratenschiff ). ein kleiner Zoo – Ponys, Zickchen, Lämmchen, Schafe, Minischweine und Vögel. Aussichtsturm – der höchste Aussichtsturm am Stausee Zalew Zegrzyński, mit einer Beobachtungsterrasse; professionelle Kletterwand. Ein im Entstehen begriffenes Zentrum zur Förderung der Polnischen Dörfer – fördert die polnischen Dörfer und die das Volkstum fördernden Motive der Region Masowien. Das die Schenke umgebende volkstümliche Ambiente trägt dazu bei, dass die Zeit hier irgendwie langsamer verstreicht.

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ZAJAZD LIWSKI

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ZAJAZD LIWSKI Zajazd Liwski ul. Bagno 16 07-100 Węgrów

Über den Ort: Liw – ein nicht allzu großer Ort, in knapp 70 km Entfernung östlich von Warschau, an der Verbindung nach Sokołów Podlaski – ist ein außergewöhnlicher Platz. Die langsam fließenden, klaren Gewässer des Flusses Liwiec quellen in der Nähe der Stadt in sanften Krümmungen aus den Wiesen hervor. Auf einem nicht allzu hohen Hügel versteckt zwischen den Bauten befindet sich das gotische Schloss der Masowischen Herzöge. Es steht Besuchern offen. Auf der geräumigen Vorburg werden Ritterturniere veranstaltet. Der einzige Platz, an dem man hier in der Umgebung köstlich speisen kann ist der gleich neben der Verkehrsverbindung lokalisierte Gasthof „Zajazd Liwski“. Gleich am Fluss gelegen verführt es die vorbei fahrenden Gäste mit seiner heimischen Regionalküche.

Über den Gasthof:

Die ausgezeichnet schmeckende Kartoffelwurst von „Zajazd Liwski“

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Ein nicht zu großes Objekt mit einem sehr familiären Charakter. Es verdient jedoch einige Aufmerksamkeit. Die den Gasthof leitende Wirtin, Bożena, ist ein wahrer Schatz dieses Ortes. Die von ihr zubereiteten Speisen, darunter auch die gängigsten polnischen Gerichte, schmecken bei ihr genauso gut wie diese, die Sie in 5-Sterne-Restaurants aufgetischt bekommen. Besonders bemerkenswert sind Bigos auf altpolnische Art und Eisbein. Die Wirtin Bożena kultiviert aber auch regionale Traditionen. Hier können Sie also die ausgezeichnete Kartoffelwurst und wunderbar zubereiteten Bratfisch kosten. Die Wirtin versichert, dass sie ihren Gästen während der Saison Boote zur Verfügung stellt, damit sie an einer abgelegenen und stillen Flusskrümmung selbst einen Hecht, Barsche oder Plötze fangen können. Sollten Sie an den im Gasthof servierten Pilzen Gefallen gefunden haben, wird Ihnen die Wirtin sagen, wo diese im Dickicht zu finden sind. Vielleicht werden Sie die im Gasthof servierten Speisen auf irgendeiner der Veranstaltungen im Palast wiederfinden? Mit aller Sicherheit würde keiner der fürstlichen oder königlichen Burgvogte die Speisen des Gasthofs „Zajazd Liwski“ verachten.


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MAK KARGUL

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MAK KARGUL Mak Kargul Zanecin 11 08-300 Sokołów Podlaski Öffnungszeiten: 11.00-20.00

Über den Ort: Eine kleine Bauernschenke an der Verkehrsverbindung zwischen Sokołów Podlaski und Siedlce, die vermeintlich als wenig interessant erscheint. Und trotzdem schlagen wir Ihnen vor, gerade hier Halt zu machen. Warum das? Die heimische, aus der Region Masowien entstammende und von der Wirtin angebotene Küche ist mehr als lobenswert. Die ausgezeichneten Speisen und die bescheidene Innenausstattung sind wahrhaft überraschend. Außen befindet sich ein gepflegter Garten, in dem man die Freizeit an frischer Luft verbringen kann. Recht charakteristisch sind die an dieser Schenke ausgestellten, seltsamen alten Geräte, die sehr eng mit der Geschichte des heimischen Landbaus zusammenhängen. Wozu dienten sie? Diese Fragen werden Ihnen die Wirte beantworten – und währenddessen wird die am Lagerfeuer gebratene Kartoffelwurst schön knusprig und gar.

Über die Schenke: In einem nicht zu großen, mit Holz ausgearbeiteten Raum erwartet die Gäste eine schnelle und nette Bedienung. Was ist denn empfehlenswert? Lasst uns doch mit den traditionellen, leckeren Suppen anfangen. Ob Sie die Zwiebel-, Erbsen- oder Gulaschsuppe oder verschiedenste Borschtsch-Sorten wählen – Sie werden bestimmt nicht enttäuscht. Im Falle von Hauptgerichten – wählen Sie am besten etwas Gegrilltes. Die Spezialität des Lokals sind gegrillte Nackensteaks auf Räubersart. Die spezifische Marinade verleiht dem Fleisch einen einzigartigen Geschmack und ein unwiderstehliches Aroma. Typisches heimisches Essen (z.B. gegrilltes Eisbein auf altpolnische Art, Kartoffelwurst, Würste und die langsam verschwindende weiße Blutwurst) wird jeden Hunger stillen können. In der Schenke können auf einmal nicht zu viele Gäste (nur an die 40 Personen) Platz nehmen. Im Sommer, wenn der Garten grünt, erweitern sich die bestehenden Sitzmöglichkeiten.

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POD WIATRAKIEM

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POD WIATRAKIEM Karczma Pod Wiatrakiem 07-130 Łazy 141a Tel. (025) 675-05-92 Öffnungszeiten: 10.00-24.00

Über den Ort: Die Gemeinde Łochów, eine malerische Lage zwischen den ausgedehnten Wiesen- und Waldflächen, befindet sich zwischen den Abzweigungen zweier wilder, reiner Flüsse: Bug und Liwiec. Erst vor kurzem hat man damit begonnen, diesen zauberhaften Ort als einen perfekten Platz für Erholung und Entspannung zu entdecken. In der Umgebung haben die Warschauer Einwohner zahlreiche Urlaubshäuser errichtet; es entstanden Zeltplätze und zahlreiche Ferienbauernhöfe.

Über die Schenke: Die heimischen Düfte der Küche lassen die Schenke zu einem Element der gesamten Umgebung werden. Die hier servierten Piroggen mit Kraut und Pilzen, Maultaschen mit Fleischfüllung und Bigos auf altpolnische Art sind empfehlenswert. Im Garten haben die Wirte eine Grillstelle errichtet. Hier können Sie gesellschaftliche Treffs an der frischen Luft im Umland des Bugs veranstalten. An der Schenke finden Sie Übernachtungsplätze für 15 Personen, und auch die benachbarten Wirte werden Ihnen gerne einen Platz anbieten. Die Vorzüge der lokalen Küche zu kosten ist aber noch nicht alles. Ein Ausflug in die Wälder, um Pilze und Waldbeeren zu sammeln, Fischen am Bug und die zahlreichen vorhandenen Fahrradwege bringen es mit sich, dass die Zeit hier ungemein schnell vergeht. Wir sind sicher, dass Sie zur Schenke „Karczma pod Wiatrakiem” bestimmt zurückkehren werden wollen.

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OSTOJA

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OSTOJA Karczma Kurpiowska „Ostoja” ul. Stacha Knowy 3 Ostrołęka Tel. (029) 760-26-25 www.ostoja.info.pl e-mail: plener@op.pl Öffnungszeiten: 7.00

Über den Ort: So eine Schenke gibt es in ganz Masowien kein zweites Mal. Günstig gelegen an der Ausfahrt aus Ostrołęka Richtung Allenstein, an der Landesstraße Nr. 53 (Verkehrsverbindung Richtung Masuren), neben der Tankstelle Forty, ist diese Schenke eine richtige kulinarische und kulturelle „Zuflucht” für die Tradition der Kurpen in Nordostmasowien. Wenn wir hier die Originalgerichte der Küche der Kurpen bestellen, die mit voller Kunst und Kenntnis zubereitet wurden, ist fast so gut wie sicher, dass wir immer wieder hierher zurückkehren werden.

Über die Schenke: Die geräumigen, wenngleich etwas grobschlächtigen und im Halbschatten versteckten Innenräume, bewahren den Geist der Region und das Ambiente einer alten altpolnischen Schenke. Die das Leben der Kurpen darstellenden Bilder und Stiche verleihen diesem Platz einen wunderbaren Rahmen. Zur Spezialität der Küche gehören die traditionellen Gerichte der Kurpen: Rejbak (eine einmalige Delikatesse der Kurpen), Kurpiowskie jadło (ein auf Sauerkraut basierendes Gericht), Piwo kozicowe (Wacholder-Bier), Fafernuchy (Möhrenkuchen mit Honig)... Hier können sie zusätzlich Gerichte der polnischen Küche, Wildbret und Fisch – sowie Pilzgerichte kosten. Auf Wunsch wird Wildschwein oder Schwein vom Rost, gebratener Vorderschinken im Brot und altpolnischer Schinken mit Knochen serviert. Wenn die Sonne die Umgebung mit ihren Strahlen erwärmt, kann man auf einer großen Grünfläche hinter der Schenke feiern; dort finden Sie auch eine Grillstelle. Ähnlich wie im Restaurant wurden auch hier charakteristische architektonische Elemente der Region der Kurpen verwendet: „śparogi“, „słoneczka“, „nadokienniki“. Was dahinter steckt? – nun, das werden Ihnen die Wirte schon selbst vor Ort erzählen. Unter den zwei mit Stroh bedeckten Überdachungen gibt es Platz genug für viele Gäste. Insgesamt verfügt die Schenke über 80 Ganzjahres-Plätze und – abhängig vom Bedarf – über bis zu 500 Saison-Plätze. Hier können Sie sowohl Spezialitäten der lokalen Küche wie auch Souvenirs oder Bilder mit regionalen thematischen Darstellungen erwerben.

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Attraktionen: In der Saison veranstaltet die Schenke viele interessante Events. Der größte von ihnen ist die „Wesele Kurpiowskie” (die Kurpen-Hochzeit). Sehr oft finden hier Ritterkämpfe und Ausstellungen des Kunsthandwerks statt, bei denen Sie die Erzeugnisse der Töpfer, Schmiede und Produkte aus Bernstein erwerben können. Im grünen Gelände werden sehr viele Integrationsveranstaltungen, Team Building, Outdoor-Schulungen, Promotionen und Feste veranstaltet. Hier können Sie an solch originellen Unterhaltungsprogrammen teilnehmen wie: Klettern auf Bienenstöcke, Hufeisen-Werfen, Bogenschießen, Ballsägen, Tauziehen mit einem Fass, Schnelllauf auf 8-PersonenSkiern, ritterliche Ringkämpfe und Kurpen-Ringkampf und viele, viele andere. Die Schenke „Ostoja” ist demnach nicht nur ein Platz, an dem man gut essen kann. Man kann hier nämlich auch ein wahres Abenteuer erleben. 2002 wurde vor der Schenke ein großer Event veranstaltet, bei dem der Guinness-Rekord im Rejbak-Braten geschlagen wurde. Das Gericht erreichte die Länge von 103,5 m und um für dessen Herstellung wurden 600 kg Kartoffeln und 200 kg Fleisch verwendet. Die in der Nähe der Burgen aus dem 19. Jahrhundert lokalisierte Schenke ist zusätzlich Platz der Darstellung einer der größten Schlachten des November-Aufstandes – der Schlacht bei Ostrołęka (1831), bei der es zu Kämpfen zwischen der polnischen und russischen Armee kam.

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PALAST IN JABŁONNA

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PALAST IN JABŁONNA Palast in Jabłonna ul. Modlińska 105 05-110 Jabłonna tel./fax (0-22) 782-54-61, 782-54-89 www.palacjablonna.pl e-mail: info@palacjablonna.pl

Über den Ort: Der Palast-Park-Komplex in Jabłonna ist ein ausgezeichneter Platz, um Konferenzen, Symposien, zyklische Schulungen oder andere festliche Veranstaltungen zu organisieren. Den Gästen werden Konferenz- und Banketträume verschiedener Größe zur Verfügung gestellt, es werden auch Übernachtungen im stilvoll eingerichteten Hotel und eine Ganztagsverpflegung im Restaurant angeboten. In der Freizeit können Sie die Galerie für Zeitgenössische Kunst (Galeria Sztuki Współczesnej) „Oranżeria” aufsuchen. Der groß angelegte englische Garten (über 40 ha) ermöglicht die Veranstaltung vieler Events im Freien und das sogar für ein paar Tausend Teilnehmer.

Über das Restaurant: In den Palast-Kellerräumen befindet sich das Restaurant mit Plätzen für 120 Personen. Die bogenförmigen Wölbungen und originelle Freskomalereien Antonio Tavelliegis aus dem 18. Jahrhundert verleihen diesem Ort einen ganz besonderen Charakter. Die hier servierten Gerichte zeichnen sich durch raffinierten Geschmack und gleichzeitige Schlichtheit aus. Was macht das Restaurant so besonders attraktiv? „Das Kochen mit Herz und Seele” – antworten die Stammgäste. Neben der altpolnischen Küche werden hier auch Gerichte aus anderen Regionen der Welt aufgetragen. Und das alles in der exklusiven und warmen Atmosphäre der Palastgemächer. Grundsatz für die Qualität und Zuverlässigkeit der angebotenen Dienstleistungen ist das hoch qualifizierte (und seit Jahren unveränderte) Personal. Neben der reich gestalteten Speisekarte im Restaurant steht unseren Gästen im Bankettmenü eine Auswahl von etwa 400 Gerichten zur Verfügung. Wenn Sie den Geschmack dieser Speisen und die einzigartige Atmosphäre und den Zauber dieses Platzes spüren möchten, seien Sie unser Gast im Jabłonna Palast!

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ZŁOTY LIN

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ZŁOTY LIN Restauracja Złoty Lin ul. Wierzbicka 9 05-140 Serock Tel. (022) 782-74-73 Tel./fax (022) 782-66-33 www.zlotylin.pl e-mail: zlotylin@zlotylin.pl Öffnungszeiten: 7.00-24.00

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Über den Ort: Das Restaurant und Hotel „Złoty Lin” befinden sich in Wierzbica an der Narew im Herzen Masowiens, in 40 km Entfernung von Warschau. Es ist bekannt für seine Süßwasserfisch-Gerichte, wie etwa: Schleierkarpfen, Barsch, Zander, Regenbogenforelle – zubereitet und gebraten in einem ausgezeichneten Kohlenofen.

Über das Restaurant: Zu den Spezialitäten des Hauses gehört Fisch. Es sind ebendieser Fischgeschmack und der Duft von brutzelnder Sahne, die seit über 30 Jahren so viele Fisch-Feinschmecker an diesen Ort locken. Zu empfehlen ist der Verzehr eines Aals oder eines Lachses aus unserer eigenen Räucherei. Die in Erlenrauch gehüllten Fische werden in Salat mit französischer Vinaigrette oder sautiert serviert. Außerdem loben Gäste, die hierher aus ganz Polen eintreffen (Übernachtung im Hotel möglich) unsere tafelfertigen Erzeugnisse: gefüllten Hecht auf Königsart, Karpfen in Gelee, Maräne in Essigmarinade. Auch Feinschmecker von Geflügelfleisch (ausgezeichnete Bratente mit Äpfeln) und exquisiter Fleischsorten (gegrillte Nackensteaks in Pilzsoße, Schaschlik mit Lendenstückchen mit Tzatziki) werden in unserem Menü etwas für ihren Geschmack finden, was sie bestimmt zufrieden stellen wird. Und dazu noch die Konditoreierzeugnisse bei „Złoty Lin”: ausgezeichneter Wiener Käsekuchen, warm servierter Apfelstrudel und ausgezeichneter hausgemachter Pleśniak – sind eine wunderbare Krönung einer Mahlzeit in diesem eleganten und zugleich gemütlichen Restaurant. Die Süßwasserfische werden nach einer alten, bewährten Rezeptur aufgetragen.


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DOM POLONII IN PUŁTUSK

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DOM POLONII IN PUŁTUSK Dom Polonii 06-100 Pułtusk – Zamek Tel. (023) 692-90-00 Fax. (023) 692-05-24 www.dompolonii.pultusk.pl

Über den Ort: In den historische Innenräumen des am Rande des Weißen Urwalds an der Narew gelegenen Schlosses aus dem 15. Jahrhundert, knapp 60 km vom Zentrum Warschaus entfernt, befindet sich das moderne Hotel-, Gastronomie- und Konferenzzentrum mit dem Namen „Dom Polonii” (das Haus der Auslandspolen). Es verführt die Gäste mit zahlreichen Attraktionen, vor allem aber mit seiner ausgezeichneten polnischen Küche.

Über das Restaurant:

Der Restaurantsaal „Karmazynowa“

Für die sehr müden das Königsappartement Johann III. Sobieskis

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Auf dem Schloss erwarten unsere Gäste solche Restaurants wie: „Karmazynowa“, „Turkusowa“, „Pod Złotym Jeleniem“ und der Nachtklub „Piwnica pod Wieżą”. Dort werden die bekanntesten Delikatessen der polnischen exquisiten Küche aufgetragen. Im Schlosscafé kann man einen aromatischen Kaffe genießen und sich mit „Jabłko w szlafroku” („Äpfel im Schlafrock”) oder ausgezeichnetem Königseispokal mit einem Schuss Nalewka Kresowa (Likör) stärken. Während der Frühling-, Sommer- und Herbstzeit begrüßt das Dom Polonii seine Gäste in der Vorburg, im blumenüberfüllten Café, in der hölzernen Taverne oder im Wirtshaus „Na Cyplu”, wo gegrillte Gerichte vom Rost als dominant gelten und wo man bis in die frühen Morgenstunden Musik und Gesang am Lagerfeuer hören kann. Zur größten Attraktion der Vorburg gehören zweifellos die hölzernen Boote, die als Pułtusks Gondeln bezeichnet werden, von deren Deck man die wunderschöne Naturlandschaft an der Narew besichtigen kann. Romantische Abendessen beim Kerzenlicht auf dem Deck der Gondel werden noch eine lange Zeit über in Ihrer Erinnerung verweilen. Während der Gondelfahrt werden vom Deck der schwimmenden Bar „Kleń” den Gästen gegrillte Gerichte vom Rost serviert. Auf die durch festlichen altpolnischen Schmaus müden Gäste wartet das Bio-Erneuerungszentrum. Die Liebhaber aktiver Erholung erwarten Fahrräder, Tennisplätze, Billardtische, Kajaks und Boote.


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Und hier ein Beispiel davon, was unser Küchenchef für die Gäste zaubern kann. Ein beispielhaftes Menü eines feierlichen Abendmahls:

Set Nr. 1 Gefüllter Hecht „Spezial”, Steinpilze in Sahne, Teigtaschen in Bouillon, Wildschwein- und Kalbsrouladen, Kartoffelkrokette, Aprikosensoße, Salat mit Sellerie und Nüssen, gekochter Brokkoli, ein Bund Spargel, Königseispokal.

Set Nr. 2 Phantasievoll zubereiteter Fisch, Brokkolisuppe, Bratfasan auf Toast, Kartoffeln auf polnische Art, Johannisbeerensoße, Vinaigrette-Salat, Jagdpastete, Toast, Apfel in Teig.

Set Nr. 3 Truthahn mit Lachsmousse, Krebssuppe, Reh auf königliche Art, Kartoffeln auf polnische Art, Sahnesoße, gebratene rote Rüben, Dorfsalat, Birne in Chaudeau-Soße.

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WIATRAK

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WIATRAK Wiatrak (Boby) Boby – Pułtusk Tel./fax (023) 691-08-06 Öffnungszeiten: 7.00-24.00

Über den Ort: Ein paar Kilometer nördlich von Pułtusk finden Sie Ruhe und eine ausgezeichnete Küche. Das Restaurant und Hotel sind auf einem sanften Hügel, über der malerischen und immer noch frei und wild fließenden Narew lokalisiert. Die Lage zwischen den bunten Wiesen, Feldern und Wäldern machen „Wiatrak” zu einem interessanten Erholungsort.

Über das Restaurant: Das Restaurant wird von jungen Leuten geleitet, die mit einem charakteristischen Engagement alles daran setzten ihren Besuchern eine Menge vorzüglicher kulinarischer Empfindungen zu bieten. Sie sind hierher aus Krakau gezogen. Sie haben die Küche Masowiens um typische Zugaben der Kochtradition Kleinpolens bereichert, was einen zusätzlichen Vorteil des Restaurants „Wiatrak” darstellt. Enten, Gänse, Spanferkel, aber auch die traditionellen Pyzy (gefüllte Kartoffelknödel) und Puffer sind hier sehr lecker und dabei zu einem wirklich günstigen Preis zu haben. Es ist ein Ort, wo es sich wirklich lohnt, Halt zu machen.

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ZAJAZD RYCERSKI

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ZAJAZD RYCERSKI Zajazd Rycerski ul. Warszawska 27 06-230 Różan Tel./fax (029) 766-90-43 Öffnungszeiten: 10.00-24.00

Über den Ort: An der Ausfahrt aus Pułtusk passieren wir ein nicht allzu interessant wirkendes Gebäude am „Zajazd Rycerski” (Rittergasthof ). An der Tür begrüßt uns die Miniaturgestalt eines polnischen „Herren”. Seine heitere Erscheinung begrüßt uns und bittet uns einzutreten.

Über den Gasthof: Die Innenausstattung knüpft leider nicht an den Namen des Gasthofes an, alles ist jedoch geräumig und sehr gepflegt. Die Vorteile des „Zajazd Rycerski” in Różan lernen wir aber erst dann kennen, wenn wir eine der Spezialitäten des Hauses bestellen. Und das können sowohl ein ausgezeichnet zubereiteter Flusswels in Dillsoße, eine Bratente mit Apfel oder ein Kotelett auf Kurpenart sein. Besonders die letzte Position verdient Achtung. Die das Fleisch einhüllende Panade mit Salz und Pfeffer, die aus diesem Gericht einen Leckerbissen macht, bleibt jedoch ein streng behütetes Geheimnis. Zum Kotelett auf Kurpenart wird ein lecker aussehender Salat mit Karotten und Ananas serviert. Lasst uns also die ritterliche Speise genießen.

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PAZIBRODA

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PAZIBRODA Pazibroda Chrzanowo 2 06-200 Maków Mazowiecki Tel. (029) 717-17-20 www.gospoda-pazibroda.pl e-mail: pazibroda@ poczta.onet.pl Öffnungszeiten: 10.00-22.00

Über den Ort: Die Wirtschaft in der Ortschaft Chrzanowo, scheinbar versteckt an der Verkehrsverbindung Nr. 599 (WarschauOrtelsburg), ist ein wahrer Schatz der Gebiete um Makow. In diesen Worten ist keine Spur von Überspanntheit zu suchen. Wer hier die lokalen Puffer „Pazibroda” kostet und Piwo Kozicowe (Wacholder-Bier) trinkt, der wird es sicher nicht bereuen. Die ruhige Gegend und die gleichzeitig günstige Lage der Wirtschaft (am Weg Richtung Masuren) bilden einen perfekter Ort nicht nur zur Stärkung, sondern auch um kurze Entspannung zu genießen. Die Wirte haben alles daran gesetzt, damit ihre Gäste hier eine angenehme Zeit verbringen können. Hier können Sie sowohl ausgezeichnete altpolnische Hochzeitsfeiern, Festgelage wie auch Konferenzen oder Seminare veranstalten.

Über das Restaurant: Die Wirtschaft „Pazibroda” ist im altpolnischen Stil erhalten, und bietet viele ausgezeichnet zubereitete Gerichte nach alten Rezepturen unserer Großmütter. Hier bekommen Sie Bauern-Roggenbrot mit Schmalz und Gurken (wohl duftend und hart wie Stein) und heimischen geräucherten Schinken aufgetischt. Hier bekommen Sie auch die Czernina, eine traditionelle würzige polnische Suppe aus Enten-, manchmal aus Hühnerblut. Spezialität des Küchenchefs ist natürlich die Pazibroda-Suppe. Über einen bewährten Geschmack verfügen das altpolnische Puffer „Pazibroda” und knusprige Knetpuffer frisch aus der Pfanne. Spezialität der Wirtschaft ist geräuchertes Schwein aus der eigenen Räucherei. Einen sehr interessanten Geschmack hat auch die Ente mit Äpfeln. Den Feinschmeckern empfehlen wir die exquisiten Wildbret-Gerichte zu kosten. Und zum Nachtisch – Vanilleeis mit einer heißen Kirsche oder Pflaume. Und zur Erfrischung: Piwo kozicowe (Wacholder-Bier) auf der Basis von Wacholderfrüchten und Hopfen (köstlich!). Im Sommer sammeln die Wirte Obst, Gemüse und Pilze, um Wintervorräte zu machen: Birnen, Pflaumen und Kürbisse – mariniert, marinierte Paprika, Steinpilze und Saure Gurken.

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Das Gasthofinnere

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Stil- und geschmackvoll eingerichtete Innenräume

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KARCZMA POHULANKA

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KARCZMA POHULANKA Pohulanka „Muzeum Wsi Mazowieckiej“ ul. Narutowicza 64 09-200 Sierpc Tel./fax (024) 275-28-83 (024) 275-58-20 www.mwmskansen.pl

Über den Ort: Im Nordwesten Masowiens, zwischen den Wiesen, Wäldern und den durch den Fluss Skrwa überfluteten Flächen finden Sie einen einmaligen, magischen Platz – das Freilichtmuseum Masowisches Dorf (skansen Muzeum Wsi Mazowieckiej). Dies ist der einzige Platz, wo Sie die außergewöhnlich reiche Welt der traditionellen Volkskultur in voller Fülle bewundern können – sowohl unter sozialer, gesellschaftlicher als auch seelischer Hinsicht. Hier ist die Zeit im 19. Jahrhundert stehen geblieben. Zwischen den historischen Bauerngehöften, Windmühlen, Bienenstöcken und der malerischen Landschaft finden Sie in diesem Museum zusätzlich noch einen Schatz. Nämlich die Schenke „Pohulanka“. Den Weg hierher findet man praktisch ohne größere Schwierigkeiten. An der Verkehrsverbindung Warschau-Thorn, gleich hinter der Ortschaft Sierpc befindet sich das besagte Freilichtmuseum. Auf dem Parkplatz lassen wir den Wagen stehen. Und dann, mittlerweile schon zu Fuß, tauchen wir in die Welt der volkstümlichen Traditionen ein. Etwa 256 Schritte erreichen wir eine Gaststube.

Über die Schenke: „Pohulanka” befindet sich im Gebäude einer rekonstruierten altpolnischen Bauernschenke. Mit aller Sicherheit werden wir hier freundlichst begrüßt. Der Wirt, Zbigniew Stelmański, ein Herr mit einem langen und buschigen Schnurrbart, wird Ihnen viele ausgezeichnete, traditionelle Gerichte empfehlen. Zu aller erst kosten wir das Brot mit Schmalz. Sowohl das Brot (Laib à 8 kg) wie der Schmalz sind Original-Erzeugnisse der heimischen Meister. Eine dicke Scheibe Brot mit ebenso dicker aromatischer Schmalzschicht bestrichen und einer Gurken oben drauf wird unseren Appetit anregen. Nachdem Verzehr dieser bäuerlichen Vorspeise können wir uns an die Suppen machen. Vielleicht wählen Sie die Czernina – eine Suppe aus Entenblut. Sie können auch die ausgezeichnete saure Mehlsuppe auf Roggenkleie und Weißwurst kosten (wirklich vorzüglich!). Genauso gut schmeckt die lokale Spezialität – die Pilzsuppe (auf der Basis von Säure aus Sauerkraut gekocht). Soweit unsere Kräfte ausreichen, erhalten wir zum Hauptgang z.B. Bigos auf Masowische Art (reichlich gewürzt und mit magerem Fleisch). In der Speisekarte finden Sie zusätzlich: Blutwurst, Kartoffelklöße mit Quark und Grieben. Und dazu können Sie das exquisite Bier der Region um Sierpc kosten.

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ART DECO

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ART DECO Art Deco ul. Stary Rynek 17 Płock Tel./fax (023) 842-31-71 Öffnungszeiten: 11.00

Über den Ort: In Płock, am Stary Rynek 17, befindet sich das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es ist bis heute in praktisch unveränderter Form erhalten. Es ist ein zweistöckiges Objekt mit einem Ziergesims und einem effektvoll ausgeführten Abschluss der Spitze, was als besonders charakteristisch für den späten Barock bezeichnet werden kann. Das sich im Gebäudeinneren befindende Restaurant „Art Deco” ist ein Treffpunkt für Menschen der höheren Gesellschaft: für Gäste aus kulturellen Kreisen ebenso wie aus der Geschäftswelt, aber auch für alle anderen, die gute Küche und schöne Umgebung sehr schätzen. Das im historischen Zentrum Płocks gelegene Lokal fügt sich sehr gut in das romantische Ambiente der ehemaligen Hauptstadt Masowiens ein. Das Restaurant kann in seinen Räumen maximal bis zu 40 Personen bewirten.

Über das Restaurant: Was das Restaurant „Art Deco” so von allen anderen Restaurants in Płock unterscheidet – nun, das ist die ausgezeichnete altpolnische Küche. Der Küchenchef empfiehlt aber auch Gerichte anderer Nationalküchen. Besonders beliebt bei den Gästen sind die saure Mehlsuppe auf altpolnische Art mit Wurst und Ei und die ausgezeichnete, mit Bratäpfeln umhüllte Ente in Orangen-Honig-Soße. Zum Nachtisch warmer Apfelkuchen mit Vanilleeis und Schlagsahne. Man könnte an dieser Stelle noch viele andere Gerichte nennen, für die das Restaurant so bekannt ist. Das beste ist es jedoch, wenn jeder die stilvoll eingerichteten Restauranträume persönlich aufsucht. In der Speisekarte finden Sie ein reiches Angebot an vorzüglichen Weinsorten aus der ganzen Welt. Das Lokal ist voll klimatisiert, die Bedienung professionell, nett und freundlich. Außerdem befasst sich das Restaurant „Art Deco” mit der Organisation von Veranstaltungen zu allen Anlässen, Banketts und Catering.

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ALICJA

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ALICJA Alicja ul. Pocztowa 15 Konstancin-Jeziorna Tel. /fax (022) 754-34-90 Öffnungszeiten: 10.00-24.00

Über den Ort: Konstancin-Jeziorna ist eine kleine Ortschaft im Gebiet des Choinitzer Landschaftsschutzgebiets (Chojnowski Park Krajobrazowy). Hier befinden sich das Hotel und Restaurant „Alicja”. Dieser stille, ruhige, mit Grünflächen und Vogelgesang angefüllte Ort liegt in einer Entfernung von wenigen Kilometern südlich vom Zentrum Warschaus. Er ist für sein Mikroklima bekannt. Hier wurden zahlreiche Kuranstalten und Rehabilitationszentren angesiedelt. Das Restaurant selbst finden wir in der Nähe des botanischen Gartens.

Über das Restaurant: Das ästhetische, elegante Restaurant befindet sich weit vom Großstadtlärm entfernt. Die Gäste werden hier eine leckere Küche, nette und professionelle Bedienung auffinden. Für die zähen, nachhaltigen Gäste gibt es hier eine bis Mitternacht geöffnete Drinkbar. In der Sommersaison werden auf dem Gelände an dem immergrünen Hang Sommergärten und Grills ausgestellt. An warmen Abenden finden Abendessen am Lagerfeuer und Pferdeausritte, und im Winter Pferdeschlittenfahrten statt. Das Restaurantpersonal kann sich verpflichten, für Sie folgende Events zu veranstalten: ein feierliches Bankett, ein Anlasstreffen u.a. Im benachbarten Gebäude befindet sich ein Hotel mit 21 Zimmern und 2 Appartements.

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STARA CHATA

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STARA CHATA Stara Chata ul. Wiekowej Sosny 50 Zalesie Górne Tel.(022) 756-51-19 Tel./fax. (022) 756-55-26 www.starachata.com.pl Öffnungszeiten: 11.00

Über den Ort: Die Schenke „Stara Chata” befindet sich in einer Entfernung von etwa 20 km von der Hauptstadt, in der bei Warschau gelegenen Ortschaft Zalesie Górne. Die Ortschaft selbst befindet sich im Herzen des Choinitzer Landschaftsschutzgebiets. In der Umgebung bewaldeter Schutzgebiete (Chojnów, Pilawski Grąd und Uroczysko Stephena), zwischen den über 100 Jahre alten Eichen, Kiefern und Lärchen scheint die Schenke versteckt und vergessen. Das ist natürlich nicht wahr. Die hier angebotene Küche wird von den Einwohnern von Zalesie und von Touristen und Reisenden gleichermaßen geschätzt. In den Innenräumen der „Stara Chata” werden Aufnahmen zur TV-Serie „M jak Miłość“ gemacht. Die Gerichte dieser Schenke haben das Team der „Ritter und Bestien” aus dem Film „Wiedźmin” unterstützt. Könnte dem mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Titelheld Wiedźmin die hier servierte Speise gleichgültig sein?!

Über die Schenke: Der Innenbereich, der Hinterhof und die große Überdachung, mit originellen, historischen Gegenständen der vergangenen Epoche verziert, bilden einen zauberhaften Hintergrund für die polnische Kochtradition. Gerade die polnischen Gerichte sind der Stolz der lokalen Küche. Auf den Tellern werden solche Spezialitäten wie: einmalig schmeckendes Eisbein, Ente auf altpolnische Art, saure Mehlsuppe, Kartoffelpuffer auf verschiedenste Art und Weise, Russische Piroggen und Piroggen mit Sauerkraut, Pilzen und Fleisch, Bauernaufschnitt, Spanferkel und viele andere serviert. So schreiben die Wirte über sich selbst: Unser größter Stolz ist, dass wir so vielen unserer Landsleute und so vielen Ausländern die polnische Tradition im altpolnischen Ambiente auf Tellern auftragen können. Die in der Schenke organisierten Feste bei live gespielter Musik bleiben lange Zeit in Erinnerung. Auf Wunsch der Gäste ist es möglich, den Hunger anregende Ritterkämpfe zu veranstalten. In der Schenke befinden sich drei Feuerstellen, an denen man einen gemütlichen Abend am Feuer verbringen kann. Das Angebot der „Stara Chata” geht über die Grenzen der Schenke hinaus. Die örtlichen Fachleute werden Ihren Tisch für jeden möglichen Anlass gestalten, ganz gleich, ob eine feierliche Gala oder eine Konferenz veranstaltet werden soll. Die in der Schenke servierten Würste werden in der eigenen Räucherei hergestellt, daher stammt auch ihr einzigartiger Geschmack.

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KARCZMA U JAKUBA

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KARCZMA U JAKUBA Karczma u Jakuba Skurów k. Grójca 05-600 Grójec Tel. 0 691-84-84 Tel./fax (48) 664-44-12 www.karczma.com.pl Öffnungszeiten: 10.00-22.00

Über den Ort: In einer Entfernung von knapp 30 km von Warschau, an der Verkehrsverbindung Warschau-Krakau (gleich hinter Grójec) finden wir diesen überraschenden Ort. Die Schenke „Karczma u Jakuba”. Es ist kein gewöhnliches Restaurant. Neben den nachstilisierten Innenräumen, die mit großer Sorgfalt den Charakter einer altpolnischen Schenke vermitteln, neben der ausgezeichneten Küche – gibt es hier noch etwas. Nur wenige Meter von der so eng befahrenen Strecke finden Sie sich in einer grünen Welt, wunderbaren Düften, die aus der Küche strömen und... im Freilichtmuseum Masowisches Dorf wieder. Seien Sie Gast der Schenke an kalten, regnerischen Abenden, am warmen Kamin, bei Kerzenlicht und netter Bedienung. Wenn Sie sich nach frischer Luft sehnen sollten, reichen wenige Schritte hinter die Schenke und Sie finden in eine Welt mit Bächen, gepflegten Grünflächen und mühevoll nachgebildeten Bauernhäusern.

Über das Restaurant: Die Schenke „Karczma u Jakuba” wurde mehrmals für ihre ausgezeichnete Küche mit Preisen ausgezeichnet. Hier werden altpolnische Gerichte aufgetragen. Zu ihren Spezialitäten gehören: Saganek Szlachecki (Edelherren Eintopf ), Mieszki pana Zagłoby (Beutel des Herrn Zagloba), Skwiercze wątróbki drobiowe (Geflügelleber), Kwaśniok na razówce z białą kiełbasą (Mehlsuppe mit Weißwurst und Vollkornbrot) und Golonka zapiekana w chlebie (Eisbein im Brot gebacken). Es ist unmöglich diese Gerichte, deren Herkunft so tief in die polnische Tradition reicht, in nur ein paar Sätzen zu beschreiben. Ihre kunstvolle Zubereitung regt den Appetit an. Es reicht nicht aus, bloß ein Gericht zu kosten. Man muss immer wieder hierher zurückkehren, um die vom Küchenchef zubereiteten Spezialitäten zu probieren. In der ganzen Gegend ist die mit Zwiebeln angebratene Truthahnleber bekannt. Ein so leckeres Nackensteak mit Pyzy (Kartoffelklöße) finden Sie nirgends in ganz Masowien.

Zusätzliche Attraktionen: Müde vom Großstadtlärm können Sie sich im hinter der Schenke lokalisierten Freilichtmuseum Masowisches Dorf entspannen. Hier können Sie umgeben von alten Bauernhöfen, umherwandernden Enten, Hühnern und Fasanen speisen. Ziegen und bilden eine zusätzliche Attraktion. Auf dem Gelände des Museums wurden zusätzlich hölzerne Überdachungen für ein paar Hundert Gäste aufgestellt.

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Das bietet wunderbare Möglichkeiten zur Veranstaltung von Outdoor-Events, Hochzeitsfeiern und Integrationsveranstaltungen. Bei organisierten Gruppen besteht die Möglichkeit, das Objekt abzuschließen. Nach dem Grillen und Feiern können Sie im Gasthof „Jabłonowy Sad” übernachten.

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STARY DWÓR

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STARY DWÓR Stary Dwór Krze Duże 28 96-325 Radziejowice Tel. (046) 857-75-75 Fax. (046) 857-75-70 www.starydwor.ta.pl e-mail: starydwor@ta.pl Öffnungszeiten: 10.00-22.00

Über den Ort: Die Höfe und Paläste Masowiens durchleben ihre zweite Jugend. Machen wir doch einen kurzen Halt bei Radziejowice (das durch den prachtvollen Palast der Familie Krasiński bekannt ist), an der Verkehrsverbindung Warschau-Kattowitz, in der Nähe der Ortschaft Krze Duże. Knapp 28 km von Janki entfernt (und knapp 40 km vom Zentrum Warschaus), in einem renovierten Hof aus dem 19. Jahrhundert, treffen wir auf das stilvolle, mit einem besonderen Ambiente überfüllte Restaurant „Stary Dwór” (Alter Hof ). Der Name verlockt, verpflichtet aber auch. Wenn wir über die Schwelle treten, kommen wir an einen Ort, wo in den eleganten Räumen die Schätze der altpolnischen Küche aufbewahrt werden. Gleich am Restaurant befindet sich ein stilvolles Hotel. Das ist aber noch nicht alles. Wenige Kilometer weiter nördlich kann man den schön restaurierten Hof der Osowieckis besichtigen. Die beiden Plätze verbinden die ausgezeichnete Küche und das nette Bewirtungspersonal.

Über das Restaurant: Das Restaurant „Stary Dwór” ist vielmals mit zahlreichen Prestigeauszeichnungen wegen seiner Verdienste für die altpolnische Küche gekrönt worden. Bewertet wurde vor allem die ausgezeichnete Frische und Originalität der Gerichte. Auch die unbestrittene persönliche Kultur der Bedienung wurde unterstrichen. Das Menü umfasst über 30 Hauptgänge und 10 Fischsorten. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Fleischgerichte, z.B.: Wiener Kalbsschnitzel, Lendenfleisch Chateaubriand, Zigeunersteaks. Altpolnische Suppen – saure Mehlsuppe, Kutteln oder Erbsensuppe, die sehr viele Liebhaber finden.

Zusätzliches: Nicht weit entfernt vom Restaurant „Stary Dwór”, in der Ortschaft Osowiec befindet sich der Hof der Familie Osowiecki. Der Besitzer der beiden Objekte bietet seinen Gästen die Möglichkeit, Veranstaltungen zu allen möglichen Anlässen in den Palastgemächern zu organisieren. Im Palast befindet sich ein Bankett- und Konferenzsaal (sie bieten Platz für bis zu 200 Personen); zusätzlich stehen 44 Übernachtungsplätze im Hotelkomplex und ein bewachter Parkplatz zur Verfügung. Im Hof finden groß angelegte Hochzeitsfeiern und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Anlässen, Banketts und Schulungen statt. Der Palast liegt

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zwischen malerischen Teichen, umgeben von alten Bäumen und historischen Alleen. In der Nähe befinden sich ein historischer Park und ein Wald. Zwischen dem Restaurant und dem Hof kursiert ein Kleinbus mit Platz für 7 Personen. Von hier aus können Sie einen romantischen Ausflug durch die benachbarten wunderschönen Orte Westmasowiens planen. Zu diesen gehören u.a.: Żelazowa Wola (Geburtsort Frederik Chopins), Radziejowice (Palast der Familie Krasiński), Nieborów (Palast der Familie Radziwiłł).

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ZAJAZD PRZY GOŚCINCU

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ZAJAZD PRZY GOŚCIŃCU Zajazd przy Gościńcu ul. Zwoleńska 17 26-930 Garbatka Letnisko Tel. (048) 62-10-284 www.zajazdgarbatka.prv.pl e-mail: kalbot@op.pl Öffnungszeiten: 10.00-22.00

Über den Ort: An der Verkehrsverbindung Kozienice–Puławy (Landesstraße Nr. 79) in der Ortschaft Garbatka Letnisko befindet sich eines der interessantesten Restaurants in Südmasowien. Die Ortschaft selbst ist im Dickicht des Kozienice Urwaldes – einer Stelle vieler Jagdveranstaltungen der polnischen Könige – gelegen. Das kilometerlange unberührte Dickicht weicht hier vor den sanften Hügeln und breiten Wiesen zurück. Die Strecke ist schon seit Jahren eine Abzweigung des Wanderpfades, die von Warschau nach Puławy und Kazimierz Dolny (die polnische Perle der Renaissance an der Weichsel) bis hin zum Schloss in Janowiec an der Weichsel führt. Wie das Restaurant zu betonen pflegt, liegt der Gasthof „Zajazd przy Gościńcu” genau auf halbem Wege von Warschau nach Sandomierz. Es ist ein perfekter Zeitpunkt, um hier einen längeren Halt zu machen, besonders, da die lokale Küche besondere Aufmerksamkeit verdient. Ein klarer Beweis dafür ist die Auszeichnung der Besitzer, Bogdan Tomala und Krzysztof Sozanski, mit dem Prestigepreis der „Cztery Widelce” (Vier Gabeln) in der Rangliste der Zeitung „Rzeczpospolita” Lukullus w Podróży 2001 (Lukullus auf Reisen 2001).

Über das Restaurant: Das Restaurant „Zajazd przy Gościńcu” liegt in einem nett gestalteten, ästhetischen Gebäude. Ihre Mahlzeiten können die Gäste entweder in der Gaststube oder im Freien einnehmen. Die Innenräume wurden vom lokalen Bildhauer und Künstler Mirosław Dziedzicki entworfen und gestaltet und besitzen ein die gemütliche Verzehrung der aufgetragenen Speisen positiv beeinflussende originelles Ambiente. Und die Auswahl ist wirklich groß! Hier finden wir Gerichte der polnischen Küche, aber nicht nur. Eine wahre Überraschung stellen hier die asiatischen Gerichte dar (die aber auch wirklich nichts mit Fast Food zu tun haben). Ein wahrer Genuss sind Hähnchenflügel auf laotische Art. Das sind Hähnchenflügel mit entfernten Knochen und Knorpeln, mit einer Füllung aus fein geschnittenem, mit Ei vermischtem Kalbsfleisch mit Zusatz fein gehackter Porree, Curry, chinesischer Gewürze und Knoblauch. Aus der Liste der asiatischen Gerichte empfehlen die Besitzer die sog. Löwenköpfe (Fleischbällchen aus Schweinehackfleisch, knusprig gebraten mit Gemüse). Das Angebot im Menu ist sehr reich. Hier ein paar der ausgewählten Positionen:

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RESTAURANTS, WIRTSHÄUSER UND G ASTHÖFE DER R EGION M ASOWIEN

Suppen (altpolnische saure Mehlsuppe, roter Borschtsch mit Kroketten, Tomatensuppe, Gulaschsuppe, Kuttelflecken, litauische Klößchen, Hühnerbrühe). Gerichte aus Rind- und Kalbsfleisch (Lendenfleisch auf jüdische Art, Frikadellen aus Rindfleisch, Kalbsschnitzel, Kalbsleber mit Äpfeln, Mini-Kalbsschnitzel). Gerichte aus Schweinefleisch (Schweinskotelett, Kotelett auf Räuberart und Schweizerkotelett, Schweinefleisch auf Räuberart, gebratene Rippchen, Bayerisches Eisbein, Löwenköpfe, ungarischer Gulasch, mexikanischer Gulasch). Gerichte mit geringem Fleischzusatz und ganz ohne Fleisch (Piroggen mit Fleischfüllung, Piroggen mit Kohl und Pilzen, russische Piroggen, ungarisches Puffer, Pfannkuchen mit Käse, Frühlingspfannkuchen, Pfannkuchen mit Konfitüre, Ananas in Teig). Gerichte aus Geflügelfleisch (Hähnchenflügel auf laotische Art, Kotelett de Volaille, Hähnchenfilet auf europäische Art, Hähnchenfilet, Truthahnfilet auf europäische Art, schweizerisches Hähnchenfilet, Cordon Bleu). Fischgerichte (Karpfen Sauté, Filet auf neapolitanische Art, Meeresfrüchte, mit Bierteig panierter Bratfisch, Fischsteak mit Champignons, MiniFischfilets).

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SÜDLICH UND WESTLICH VON WARSCHAU

• Gegrilltes (Lendenschinken-Schaschlik, Schweinesteak, gefüllte Nackensteaks). Auf besonderen Wunsch: gefülltes Bratschwein (ganz), Bratente mit Äpfeln (ganz), ein Kessel Buntes (Portion für 4 Personen).

Im Sommer gehört der überdachte Garten zu einer der Attraktionen. Die unter dem Strohdach versteckten Sitzplätze umgibt das aus einer Quelle entspringende Wasser. In einer solchen Szenerie schmeckt das Essen besonders gut. Die Besitzer scheinen die alte polnische Regel, dass der Schöpfer, indem er den Menschen essen ließ, um überleben zu können, ihm zur Ermutigung den Appetit und als Dank die Freude schenkte, zu bestätigen. Im Sommergarten fehlt es nicht an kleinen Bächen, Kaskaden und Wasserfällen. In einer solchen Umgebung schmeckt einfach alles vorzüglich. Und über die Qualität der Gerichte wacht der Küchenchef selbst. Der Gasthof ist sehr gemütlich ausgestattet. An manchen Stellen verzieren seine Wände und Winkel die Skulpturen der hiesigen Künstler.

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PIWNICA SZYDŁOWIECKA

R ESTAURANTS, WIRTSHÄUSER UND G ASTHÖFE REGION M ASOWIEN

DER

PIWNICA SZYDŁOWIECKA Piwnica Szydłowiecka ul. Rynek Wielki 1 26-500 Szydłowiec Tel. (048) 617-02-24 www.szydlowiec.pl Öffnungszeiten: 10.00-22.00

Über den Ort: Die Umgebung von Szydłowiec, einer Kleinstadt im südlichst gelegenen Teil Masowiens, ist nach der Meinung vieler Menschen überreich an einer märchenhaften Atmosphäre, der regionalen Kultur, einem magischen Klima und dem Duft der unberührten Wälder und sauberen Flüsse. Szydłowiec ist eine 13.000 Einwohner zählende Kreisstadt an der internationalen Verkehrsverbindung Nr. 7, die den Norden mit dem Süden Polens verbindet. Früher hat sie – als eine Stadt im Privatbesitz der Familien Odrowążów Szydłowieckich und Radziwiłł war – im 16. und 17. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebt. Zu den Zeugen dieser Zeit gehören die erhaltenen historischen Denkmäler: die Kirche mit herrlicher Innenausstattung, das Schloss auf der Insel und das originelle Rathaus. In den Kellerräumen des zuletzt genannten Objekts, in einer recht rohen Szenerie, befindet sich das Café-Restaurant.

Über das Restaurant: „Piwnica Szydłowiecka” wurde in das Goldene Buch der Polnischen Gastronomie eingetragen. Eine kleine, steinerne Treppe führt uns in den Keller des Rathauses von Szydłów. Die sanfte Finsternis wird hier von der stimmungsvollen Beleuchtung zerstreut. Wie durch einen Zauberstab lassen wir uns in die alten Zeiten überführen, als in Polen Festgelage noch als allgemein verbreitet galten. Dieses kleine Restaurant hat eine beispiellose, aparte Innenausstattung. Die erhaltenen gotischen Wölbungen betonen das hiesige geheimnisvolle Klima. Man hat sich darum bemüht, die Sitzmöglichkeiten aus Baumstämmen herzustellen. Und so loben die Besitzer selbst ihr Restaurant: ...unsere Spezialität sind Gerichte der regionalen Küche, die nirgendwo anders anzutreffen sind. Fisch und Fleisch werden ausschließlich anhand der uns bekannten Rezepte zubereitet, die wir den spätgotischen Aufzeichnungen von Szydłowiec entnommen haben. Die aufgetragenen Suppen – die Kartoflanka Mikołaja (Nikolaus Kartoffelsuppe), Zarzucajka auf Kohl oder die ausgezeichnete Zwiebelsuppe – werden Ihnen die Vitalität, derer sich die alten Herren aus Szydłowiec erfreuten, verleihen. Eine wahre Gaumenfreude ist der mit Sahne überbackene Karpfen, das Rathäuser Kalbsfleisch oder die Medaillons des Bürgermeisters. Nur hier können Sie den wunderbaren

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RESTAURANTS, WIRTSHÄUSER UND G ASTHÖFE DER R EGION M ASOWIEN

SÜDLICH UND WESTLICH VON WARSCHAU

Käsekuchen und nach Szydłowiec Art aufgebrühten Kaffee kosten. Außerdem ist das Menü reich an vegetarischen Gerichten, Frühstück-Menüs und vielen anderen Leckereien. Für Kenner guter Alkoholgetränke wurde ein reiches Angebot an Weinsorten und hausgemachten Likörs aufgestellt, die im Weinkeller des Restaurants gelagert werden. Extra für die Gäste wird hier auf Meerrettichblättern Brot gebacken. Auf Wunsch der Gäste wird ein „bäuerlicher Tisch mit den Leckerbissen unserer Küche” aufgestellt. Die Restauranttische sind reichlich gedeckt mit:

altpolnischen Schinken, Pasteten, bäuerlichen Erzeugnissen, Spanferkeln,

sauren Mehlsuppen, Piroggen, Trep-Klößen, Cepelinai (die als Vervollständigung der bei Festen aufgetragenen Speisen serviert werden können),

• Schmalz mit Äpfeln, getrockneten Pflaumen und Szyd-

łowiec-Schmalz. Begleitung zu diesen Leckerbissen bietet eine volkstümliche Kapelle oder ein Geigenspieler. Wenn Sie hierher kommen, müssen Sie einfach eine Rast in „Piwnica Szydłowiecka” machen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht! Die professionellen Kellner sind darauf vorbereitet, ausländische Gäste zu bedienen. Im Lokal befindet sich zusätzlich eine DrinkBar mit alkoholischen Getränken aus der ganzen Welt. Bei einem Gläschen Wein werden Ihnen alle Gerichte vortrefflich schmecken.

Die geschmackvoll ausgestatteten Innenräume der „Piwnica Szydłowiecka”

Die stimmungsvolle Beleuchtung zerstreut die Finsternis in der „Piwnica Szydłowiecka”

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